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Beschreibung von Cod. Guelf. 24 Weiss. (Heinemann-Nr. 4108)
Butzmann, Hans: Die Weissenburger Handschriften. - Frankfurt am Main: Klostermann, 1964. - (Kataloge der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel: Neue Reihe, Bd. 10), S. 133
co-funded by the European Union under the Seventh Framework Programme (CIP-ICT-PSP.2009.2.3)
Handschriftentitel: Cassiodor: Psalmenkommentar II
Entstehungsort: Weissenburg
Entstehungszeit: VIII./IX. Jh.
Katalognummer:
  • Heinemann-Nr. 4108
  • Becker 48, Nr. 93
  • Wiener Liste, 53
Frühere Signatur: Weissenburg, Benediktinerkloster Weissenburg (Elsass), Signaturbuchstabe, .C.
Beschreibstoff: Pergament
Umfang: 224 Bl.
Format: 31,2 × 23 cm.
Lagenstruktur: Quaternionen, darunter drei Ternionen und zwei Binionen, letztere offenbar im Laufe der Niederschrift eingefügt, wie auch 191 in eine Quaternio eingeschaltet wurde.
Seiteneinrichtung: Schriftraum: 25 × 19. 31 Zeilen.
Hände:
  • Karolingische Minuskel von mehreren Händen. Die runde erste Hand, die beherrschend im Codex erscheint, gleicht der Hand, die Weissenburg 81 schrieb. Adallandus-Gruppe. Vgl. Weissenburg 10, 14, 17, 18, 81 und Einleitung S. 50 ff. 127v unterer Rand die Buchstaben A und D (Adallandus?) siehe Weissenburg 14.
  • Das Explicit 223v in griechischen Buchstaben.
  • Häufig am Rande Einschübe von einer hohen und engen, stark insular beeinflußten Hand.
Musiknotationen: 224r eine kurze Zeile Neumen.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck:
  • Die Zierseite 2r aus großen vollen Buchstaben in brauner Tinte; Auslappungen an den geschwungenen Schäften, C eckig; ähnliche Buchstaben auch in Weissenburg 74. Die Initialen in verschiedenen Stilen wie Weissenburg 14, jedoch ist der Gegensatz nicht (mehr?) so ausgeprägt, die Formen durchdringen sich oft in phantastischer Willkür. Breitere, kurvige Initialen, kurvig unterteilt, neben wenigen schmaleren, rot umpunkteten. Punkte umgeben auch gelegentlich die Initialen festländischen Musters. Einige größere Initialen zeigen bizarre Verflechtungen mit Tiermotiven, die auch sonst hie und da auftauchen. Hierzu gehören doppelblättrige, wie geflügelte Gebilde am Ende einzelner Psalmen. Farben: Rot, Grün, Gelb.

  • Viele rote, auch streckenweise grüne oder gelbe Auszeichnungen beherrschen das Bild der Hs.; Ähnlichkeit mit Weissenburg 81.

  • Überschriften in Unzialis und, gegen Ende des Bandes, in teilweise farbig ausgefüllten Leerbuchstaben.

Inhalt:
  • 1 ohne Text.
  • 1r Federproben. IX. Jh.
  • 2r Cassiodorus: Commenta psalterii Ps. 51-100. 2r Zierseite In dei nomine incipit expositio psalmorum Cassiodori Senatoris exigui servi dei iam domino prestante conservo a quinquagesimo primo psalmo usque centesimum.
    • PL 70, 371-704.
    • CCL 97, 472-640; 98, 647-896.
  • 224r Federproben IX. Jh.
  • 224r Kurze Zeile Neumen.
Entstehung der Handschrift: 2r Signaturbuchstabe.C. Wohl gleichzeitig 1r Cassiodorus a psalmo Ij ad c.1r Codex sanctorum Petri et Pauli apostolorum in Wissenburg, durchstrichen.
Provenienz der Handschrift: Wiener Liste Nr. 53.
Bibliographie

Korrekturen, Ergänzungen:
  • Normdaten ergänzt oder korrigiert. (schassan, 2015-09-07)

Abgekürzt zitierte Literatur

Becker G. Becker, Catalogi bibliothecarum antiqui, Hildesheim/New York 1885 (Nachdruck Hildesheim/Bonn 1973)
CLA Codices Latini antiquiores. A Palaeographical Guide to Latin Manuscripts prior to the ninth century, hrsg. von E. A. Lowe, Bd. 1–12, Oxford 1934–1971
Heinemann O. von Heinemann, Die Helmstedter Handschriften, Bd. 1–3, Wolfenbüttel 1884–1888, Nachdruck Frankfurt/M. 1963–1965 (Kataloge der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel, Die alte Reihe 1–3)
PL Patrologiae cursus completus. Series Latina, Bd. 1–221, hrsg. von J. P. Migne, Paris 1844–1865

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