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Beschreibung von Cod. Guelf. 30.8 Aug. 4° (Heinemann-Nr. 3345)
Otto v. Heinemann: Die Augusteischen Handschriften 4. Cod. Guelf. 77.4 Aug. 2° — 34 Aug. 4°. Frankfurt/M.: Klostermann, 1966 (Nachdruck d. Ausg. 1900). S. 355356
Handschriftentitel: Dieterici Engelhusii Chronica novaIn plattdeutscher Uebersetzung.
Entstehungszeit: 15. Jahrh. (1435).
Alternative Schreibung: Cod. Guelf. 30. 8. Aug. 4to.
Katalognummer: Heinemann-Nr. 3345
Beschreibstoff: Pap.
Umfang: einschliesslich des pergamentenen Vorsatzblattes 267 Bll.
Format: 21 × 14 cm
Hände:
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck: Mit rothen Anfangsbuchstaben.
Einband: Holzdeckel mit braunem geritzten Leder überzogen, mit Metallbuckeln und zwei überschlagenden Riemen zum Schliessen. Das Vorsatzblatt Bruchstück einer liturgischen Pergamenthandschrift s. XII mit Neumen.
Provenienz der Handschrift: Stammt aus Amelunxborn. f. 2 auf dem oberen Rande: Liber sancte Marie virginis in Amelungesborne, und auf dem hinteren Innendeckel: Liber sancte Marie.
Inhalt:
  1. f. 1–197. Dieterici Engelhusii Chronica nova (Chronica chronicorum) In plattdeutscher Uebersetzung. „Mester Vincencius in deme ambeginne syns bokes.“ . Mester Vincencius in deme ambeginne syns bokes. : In dusseme iare sint des vorlopen cxxx iar, dat de kristenheyt dat hilghe lant lesten besat vnde rouwelken hadde. Do wart dusse croneke gemaket von mester Dyderik Engelhusz vnde dama gescreven anno Domini m. cccc xxxv. Danach ist die Chronik i. J. 1421 abgeschlossen und 1435 geschrieben.
  2. f. 197′–226′. Regula laicorum. Plattdeutsch. „God wil, dat alle mynschen salich werden.“. God wil, dat alle mynschen salich werden.
  3. f. 227′–236′. Von der Kunst to steruende. Freie plattdeutsche Uebersetzung von 457 (6).
  4. f. 236′–238. Von eynem salighen leuen. „Eyn saligh gud leuent dat wert gegrunt.“. Eyn saligh gud leuent dat wert gegrunt.
  5. f. 238′–240′. Von der negesten warheit to Gode spreken twelf mestere.
  6. f. 240′–242′. Von eyner hilghen mulnerinnen. „Twene preister von der prediger orden.“. Twene preister von der prediger orden.
  7. f. 242′–254′. Von houeschen reden. „Horent alle, de Gode vorchten.“. Horent alle, de Gode vorchten.
  8. f. 255. Notiz über den Tod Kaiser Rudolf II und einen Nachtwächter.
  9. f. 458. Ex manuscriptis reverendi Antonii abbatis. (Notizen über die Gründung der Klöster Amelunxborn und Riddagshausen.).
  10. f. 259. De fundatione coenobii Amelunxbornensis.
  11. f. 266. Oratio ad Jesum Christum versibus elegiacis scripta.
  12. f. 266′. Notiz über Geburt und Tod des Herzogs Heinrich des Jüngeren von Braunschweig.
  13. f. 267. Desgleichen über den Vertrag wegen Grubenhagen i. J. 1617.
  14. Ein oberflächliches Inhaltsverzeichniss der Handschrift im Jahrb. f. niederd. Sprachforschung VI. 72.

  • Datierte Handschriften (bis 1500)
    • 1435
  • Sachregister
    • Engelhusius, Theodericus
  • Vorbesitzer Körperschaften
    • Amelunxborn

  • Weitere Literaturnachweise im OPAC suchen.
  • Weitere Literaturnachweise suchen (ehem. Handschriftendokumentation)

Dieses Dokument steht seit dem 1.März 2013 unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).

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