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Beschreibung von Cod. Guelf. 56.18 Aug. 8° (Heinemann-Nr. 3612)
Otto v. Heinemann: Die Augusteischen Handschriften 5. Cod. Guelf. 34.1 Aug. 4° — 117 Aug. 4° und Anhang: Handschriften in Sammelbänden. Frankfurt/M.: Klostermann, 1966 (Nachdruck d. Ausg. 1903). S. 8384
Handschriftentitel: Aurelii Prudentii Clementis Carmina, videlicet:
Entstehungszeit: 10. Jahrh. (Ende).
Alternative Schreibung: Cod. Guelf. 56. 18. Aug. 8vo.
Katalognummer: Heinemann-Nr. 3612
Beschreibstoff: Pergam.
Umfang: 154 Bll., da zwischen f. 54 und 56 ein Blatt beim Foliieren übersprungen ist.
Format: 17 × 26 cm
Hände:
Spätere Ergänzungen: Auf dem ursprünglich leer gelassenen Bl. 155′ von einer Hand des 15. Jahrhunderts die Copie der lateinischen Urkunde des Bischofs Heinrich III von Hildesheim für das Kloster St. Michael vom 18. März 1336, deren Original verloren gegangen zu sein scheint, und die Döbner (Ukdbch. der Stadt Hildesheim I. 688, Note) für unecht hält.
Einband: Pergamentband.
Provenienz der Handschrift: Stammt aus dem Kloster St. Michael zu Hildesheim.
Inhalt:
  1. Aurelii Prudentii Clementis Carmina, videlicet:
  2. f. 128., 8285′. Cathemerinon (Liber ymnorum).
  3. f. 2881′. Peristephanon. Die Reihenfolge der einzelnen Carmina ist hier folgende (nach der Ausgabe von Obbarius): 1. 5. 4. 6. 7. 9. 8. 11. 13. 12. 14. 2. 3. 10.
  4. f. 85′101′. Apotheosis.
  5. f. 101′102. 104119. Hamartigenia. Es fehlt der Anfang nach der Praefatio (die Verse in der Ausgabe von Obbarius 1–168). Ausserdem ist zwischen Bl. 106 und 107 ein Blatt mit den Versen 299–342 und ein zweites zwischen Bl. 107 und 108 mit den Versen 394–440 ausgeschnitten.
  6. f. 102′103. 120124′. 126′129′. Psychomachia. Die Praefatio theilweise doppelt. Da zwischen f. 124 und 125 mehrere Blätter (anscheinend vier) ausgeschnitten sind, so fehlen hier die Verse 44–177, ebenso bei einer weiteren Lücke zwischen f. 126 und 127 die Verse 186–193 und endlich, da zwischen f. 128 und 129 wiederum zwei Bll. ausgeschnitten sind, so fehlen an dieser Stelle die Verse 274–489. Ebenso fehlt der Schluss von 551 an.
  7. f. 130150′. Contra Symmachum. Zwischen f. 130 und 131 ein Blatt ausgeschnitten mit dem letzten Verse der Praefatio und dem Anfang des Carmen bis Vers 90.
  8. f. 150′154′. Diptychon cum epilogo. Die althochdeutschen Glossen, die sich f. 1–10′ hie und da finden, sind bei Steinmeyer und Sievers, AHD Glossen II, p. 574 no. DCCCX abgedruckt. Zu Anfang der Psychomachie f. 102′–103 findet sich eine Anzahl Glossen und ebenda (f. 102′) eine kurze Vita Prudentii.
  9. f. 8293., 104106′ Herbarium sive Vocabularium antiquum botanicum. A—M. (f. 82–93). S—Z. (f. 104–106′). (von anderer Hand an den Rand geschrieben).
  10. f. 114′115′., 119129 Tractatus medicus, auctore anonymo. (theils auf ganzen Seiten, theils auf ihnen nur bruchstückweise, von anderer Hand).
  11. f. 154. Sp. 2. Recepta medica varia.
  12. f. 155. Versus de adnotatione dierum. Cfr. Obbarius, prolegomena XLIII.

  • Sachregister
    • Kräuter. Kräuterbücher. Herbarien
  • Vorbesitzer Körperschaften
    • Hildesheim

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