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Beschreibung von Cod. Guelf. 695 Helmst.
geplant: Die mittelalterlichen Helmstedter Handschriften der Herzog August Bibliothek. Teil V: Cod. Guelf. 616 bis 927 Helmst., beschrieben von Bertram Lesser.
Handschriftentitel: Johannes Gobi iunior. Johannes de Tambaco. Lumen animae
Entstehungsort: Niedersachsen
Entstehungszeit: 14./15. Jh.
Katalognummer: Heinemann-Nr. 759
Beschreibstoff:
  • Papier
  • Aus vier Teilen zusammengesetzt: I 1r–2v, II 3r–74v, III 75r–146v, IV 147r–158v.
Umfang: I, 158, I Bl.
Format: 21 × 15 cm
Seitennummerierung: Bleistiftfoliierung modern: 1158, das vordere und hintere Vorsatzbl. jeweils ungez. (vgl. Fragmente).
Lagenstruktur: V–8+1 (2)! 12 VI (146). VI+1 (158)! Lagenmitte jeweils mit Pergamentfalzen als Heftverstärkung.
Zustand: Zwischen den Teilen II und III sind einige Lagen (ca 4–6) mit Textverlust herausgetrennt.
Einband: Spätgotischer Holzdeckelband mit ungefärbtem, jetzt gebräuntem Schweinslederbezug; die Deckel sind an den Kanten mit einer breiten Fase versehen. Streicheisenlinien. Einzelstempel Lilie, Mittelblatt rhombisch, unterer Abschluss nicht lilienförmig: EBDB s005854. Pelikan mit Jungen: EBDB s003422. Rosette, ein Blattkranz, fünfblättrig: EBDB s006645. Stern, fünfstrahlig: EBDB s008693. Sämtlich der Werkstatt "Pelikan 50/51" (EBDB w000255) zugeordnet. Stern, sechsstrahlig: EBDB s008831. Der Werkstatt "Pelikan 52" (EBDB w000979) zugeschrieben; beide Werkstätten gehören ins Northeimer Blasiuskloster. Drei Doppelbünde, dazwischen zwei einfache Zierbünde ohne Heftfunktion; der Rücken ist aufgrund der herausgetrennten Lagen in der Mitte verformt. Kapital an Kopf und Schwanz mit ungefärbten Lederstreifen umflochten. Zwei Langriemenschließen, Ösen am Rand fein gezähnt und am oberen Ende gespalten, mit Bohrung für Zugriemen. Von VD und HD wurden jeweils vier runde Schonernägel entfernt, auf dem VD fehlt außerdem ein aus einer rhombischen, am Rand gekerbten Platte getriebener Hohlbuckel. Weitgehend identische Einbandgestaltung und ähnliches, je nach Format variiertes Beschlagmaterial bei zahlreichen weiteren Bänden aus dem Benediktinerkloster St. Blasius in Northeim, vgl. Cod. Guelf. 18 Helmst., 271 Helmst. (hier alle Beschläge vollständig), 296 Helmst., 369 Helmst., 395 Helmst., 417 Helmst., 430 Helmst., 446 Helmst., 597 Helmst., 721 Helmst., 730 Helmst., 803 Helmst., 884 Helmst., 887 Helmst., 30.8 Aug. 4°, Gandersheim, StiB, Hs. 255, dazu Gandersheim, 41f., und Hannover, StB, Ms. Mag. 147, dazu Hannover SB, 105f.
Entstehung der Handschrift: Die vier Teile des Textes entstanden im späten 14. bzw. frühen 15. Jh. im südniedersächsischen Raum oder im angrenzenden Nordhessen bzw. Waldeck; bei dem im Kolophon des ersten Faszikels genannten Wulfhagen könnte es sich um Wolfshagen (heute zu Goslar) oder Wolfhagen bei Kassel handeln. Die Schriftheimat der übrigen Teile kann nicht näher bestimmt werden.
Provenienz der Handschrift: Die Teile gelangten zu einem unbekannten Zeitpunkt ins Benediktinerkloster St. Blasius in Northeim, wo sie in der gegenwärtigen Form zusammengebunden wurden. Einen terminus ante quem für die Überführung nach Northeim bietet die 1431 von dem Konventualen Theodericus Beckmann durchgeführte Rubrizierung, vgl. unten. In Johann Letzners Northeimer Bücherverzeichnis von 1592 als De consolatione theologiae verzeichnet, vgl. Herbst Bibliothek Northeim, Sp. 69 Nr. 97.
Erwerb der Handschrift: Der Codex wurde am 3.2.1624 mit dem größten Teil der Konventsbibliothek in die Universität Helmstedt überführt. 1644 im Helmstedter Handschriftenkatalog (Cod. Guelf. 27.2 Aug. 2°, 16v) unter den Miscellanei MSSti in quarto als Consolatio Theologiæ. Lumen animæ. In der mitte ist ein buch heraus geschnitten beschrieben; im Handschriftenverzeichnis von 1797 (BA III, 52) unter Nr. 630 aufgeführt.
Bibliographie
Handschriftenteil: Vorderes Vorsatz
Entstehungsort: Norddeutschland
Entstehungszeit: 12. Jh., 2. Hälfte
Beschreibstoff: Pergament
Umfang: 1 Doppelbl.
Format: 21 × 14,5 cm
Zustand: Das als Vorsatz dienende Doppelbl. stammt aus der Lagenmitte, ist am oberen Rand beschnitten, quer mit eingeheftet und um die erste Lage gehängt.
Seiteneinrichtung: 13 × 8 cm (beschnitten), einspaltig, noch 17 Zeilen erhalten.
Hände: Regelmäßige Carolino-Gothica von einer Hand.
Musiknotationen: Über jeder Textzeile linienlose Neumennotation.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck: Rubriziert, schwarze, rot gefüllte Satzmajuskeln; am Beginn jedes Offiziums rote, unverzierte Initialen über meist zwei Textzeilen in Unzialform.
Spätere Ergänzungen: Ir zwischen den Textspalten das nach der Zweitverwendung als Vorsatzbl. im 15. Jh. vom Rubrikator Theodericus Beckmann hinzugefügte Distichon Walther II 12372.
Inhalt:
1. Ir–v Graduale (Proprium de tempore, pars hiemalis). Das Fragment enthält folgende Offizien, hier in der korrekten Reihenfolge (Ir unten – Iv unten – Iv oben – Ir oben): 1. zu Dominica I post Epiphaniam Offertorium (CANTUS g00617) und Communio (CANTUS g00618); 2. Dominica II post Epiphaniam (vollständiges Offizium, CANTUS g00619g00624); 3. Dominica III post Epiphaniam (vollständiges Offizium CANTUS g00625g00630); 4. zu Dominica in LXX Introitus (CANTUS g00631) mit Versikel und (CANTUS g00631b) und den Beginn des Graduale (CANTUS g00632).
Handschriftenteil: Hinteres Vorsatz
Entstehungsort: Norddeutschland
Entstehungszeit: 12. Jh., 1. Hälfte
Beschreibstoff: Pergament
Umfang: 1 Bl.
Format: 19,5 × 14 cm
Zustand: Das als Vorsatz dienende Bl. ist mitgeheftet und um die letzte Lage gehängt.
Seiteneinrichtung: 15,5 × 11,5 cm, einspaltig, 21 blind liniierte Zeilen, Punkturen noch sichtbar.
Hände: Regelmäßige karolingische Minuskel von einer Hand; Gesangsteile in kleinerer Schrift abgesetzt.
Musiknotationen: Über jeder Textzeile linienlose Neumennotation.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck: Rubriziert
Spätere Ergänzungen: I*v auf dem Kopfsteg der nach der Zweitverwendung als Vorsatzbl. im 15. Jh. wiederum vom Rubrikator Theodericus Beckmann hinzugefügte Vers Walther II 4794.
Inhalt:
1. I*r–v Breviarium (Proprium de sanctis, pars hiemalis). Das Fragment enthält aus dem Offizium in festo nativitatis sancti Sebastiani (20.1.) die beiden letzten Lesungen der zweiten Nokturn aus der Passio s. Sebastiani (BHL 7543) mit Responsorien und Versikeln (CAO 7922 mit 7922a und 6643 mit 6643a) sowie den Beginn des Offiziums der dritten Nokturn mit Antiphonen (CAO 5298, 4842, 4300, 4975 sowie der Beginn von 2528) und den zugehörigen Psalmversen.
Handschriftenteil: I
Handschriftentitel:
Entstehungszeit: 15. Jh., 2. Viertel
Beschreibstoff:
  • Papier
  • Wasserzeichen: Krone ohne Bügel, Mittelzinken einkonturig, Enden blattförmig, oben offen, Reif dreikonturig (ein Typ, nicht nachweisbar).
Umfang: 2 Bl.
Format: 21 × 14,5 cm
Lagenstruktur: V–8+1 (2)!
Zustand: Insgesamt acht Bl. herausgetrennt, ob und wieviel Text verloren ist, kann nicht mehr entschieden werden. Zum mitgehefteten und um die Reste der ersten Lage gehängten Vorsatz s. oben.
Seiteneinrichtung: 16 × 10,5–11 cm, einspaltig, je nach Hand 30–32 Zeilen.
Hände: Bastarda und jüngere gotische Kursive von zwei Händen,
  • Hand 1 (Bastarda): 1r;
  • Hand 2 (jüngere gotische Kursive): 1v–2r.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck: Rubriziert, am Textbeginn eine rote Lombarde, nachträglich hinzugefügte (s. unten) rote Seitentitel.
Inhalt:
1. 1r–2r Johannes Gobi Alestensis iunior: Historia de spiritu Guidonis (prima pars tantum). Sicut dicit beatus Augustinus in libro de fide ad Petrum: Miraculum est quicquid arduum vel insolitum super facultatem hominis admirantis apparet ad fidei roboracionem … — … ego spiritus et non malus quantum ad meam naturam sed malus sum spiritus quantum ad … (Text bricht ab).
Textgeschichte: Vollständig in Cod. Guelf. 730 Helmst., 135r–146v; 76.21 Aug. 2°, 104ra–111vb; 19.26.6 Aug. 4°, 213r–225r; 23.22 Aug. 4°, 122r–133r.
Druck
  • GW 1094110943 und M10837;
  • The Gast of Gy. Eine englische Dichtung des 15. Jahrhunderts nebst ihrer lateinischen Quelle De spiritu Guidonis hrsg. von G. Schleich, Berlin 1898 (Palaestra 1), 1–118 (unter dem engl. Text, hier 1–14).
Literatur
  • H. Brandes, Guido von Alet, in: Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 13 (1888), 81–96 (83 Hs. genannt, Sigle H);
  • Kaeppeli 2370 (Hs. genannt);
  • Bloomfield 5705 und Suppl.;
  • 2VL 3, 299f.;
  • Cardelle de Hartmann, 513–519 Nr. R46.
– 2v leer.
Handschriftenteil: II
Handschriftentitel:
Entstehungszeit: 1383
Beschreibstoff:
  • Papier
  • Wasserzeichen: Ochsenkopf mit Augen, darüber einkonturige Stange, darüber Stern: WZIS DE8100-HBVIII3_2 (1380–1382, weiterer Typ nicht nachweisbar). Hirschkopf ohne Beizeichen (nicht nachweisbar).
Umfang: 72 Bl.
Format: 21 × 15 cm
Lagenstruktur: 6 VI (74).
Seiteneinrichtung: 15,5 × 10 cm, einspaltig, 26–32 Zeilen.
Hände: Regelmäßige jüngere gotische Kursive von zwei Händen,
  • Hand 1: 3r–69v;
  • Hand 2: 69v–74v.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck: Nachträglich (1431) von dem Northeimer Konventualen Theodericus Beckmann rubriziert und mit roten Lombarden versehen, vgl. die entsprechenden eigenhändigen Vermerke 65r. Von ihm stammen auch die kurzen Nachträge 65v und 74v.
Inhalt:
  1. 3r–65r Johannes de Tambaco: De consolatione theologiae (recensio abbreviata).
    • (3r–v) Praefatio. >Liber Consolacionum Theoloye<. Quoniam secundum apostolum quecumque scripta sunt ad nostram doctrinam scripta sunt ut per consolacionem scripturarum spem habeamus … — … contra hominis turbativa consolacionum remedia continens oportuna quorum rubrice tabule admodum in genere sunt hic consequenter annotate.
    • (3v–4r) >Tabula rubricarum in genere de sequenti opere. Distinctio capitulorum huius libri<. Primus liber continet consolacionum remedia oportuna contra illa turbativa hominis que opponuntur mundane sue felicitati … — … sua in capite libri eiusdem magis specialiter est annotata.
    • (4r–65r) Textus. >Ex libro de consolacione theoloie[sic]: Ex libri primo qui continet consolaciones super carencia mundane felicitatis et prosperitatis ac fortune necnon super infelicitate et adversitate ac infortuniis et super huius incolatus prolongacione. Consolacio contra mundana felicitate<. Primo ergo ut de hiis que opponuntur mundane felicitati non turberis sed pocius gaudeas stude ut internis oculis ymaginem Christi reverendam inspicias … — … ammoniti sunt solercius[sic] erga sui custodiam contra omnes antiqui hostis insidias accingi. Amen amen amen. Explicit hoc opus anno domini Mo CCCo LXXVIIo feria quinta quatuor temporum post pentecosten in conventu Spirensi ordinis fratrum beate dei genitricis Maria de Monte Carmeli sub regno et regione aque planetarum ventusque et nubium . . . Finito libro sit laus et gloria Christo. Scriptum et finitum est hoc excerpitum[sic] in Wulfhagen anno domini Mo CCCo LXXXIIIo in crastino sancto Johannis Baptiste nativitatis eiusdem.
    Unter dem Text zwei Lese- bzw. Rubrizierungsvermerke des Northeimer Mönchs Theodericus Beckmann: Anno domini Millesimo CCCCo XXXIo ego frater Theodericus Beckeman perlegi istud volumen in remissionem peccatorum meorum necnon in consolacionem et in reformacionem morum meorum incipiendo dominica post memoriam sancti Michaelis archangeli. Darunter rubriziert: En altera vice perlegi ponenda Rubricam[sic] ad loca sua illuminando ut deus illuminet cor meum quia scribitur: Qui illucidant me vitam eternam possidebunt [Sir 24,31] quod ipse prestare dignetur qui vivit et regnat cum omnibus sanctis. Ob quorum meritum sum absolutus in vigilia eorum per dominum Hinricum Heygencop priorem et patrem meum graciosum. Heigenkop ist 1429–1438 urkundlich als Prior des Northeimer Blasiusklosters nachgewiesen, vgl. Niedersächsisches Klosterbuch 3, 1108. – Die Gliederung des Textes erfolgt nach Büchern (lebende Seitentitel) und Kapiteln (meist marginal angegeben).
    Textgeschichte: Bei dem Text handelt es sich um eine der ältesten erhaltenen Abschriften einer gekürzten Bearbeitung des Werkes, die nach dem letzten Wort des Explicits als „Accingi-Fassung“ bezeichnet wird, vgl. J. Auer, Johannes von Dambach und die Trostbücher vom 11. bis zum 16. Jahrhundert, Münster/Westf. 1928 (Beiträge zur Geschichte der Philosophie und Theologie des Mittelalters 27/1–2), 189–203 (199f. Hs. genannt, hier auch Abdrucke der Kolophone). Der hier vorliegende Text wurde mehrfach im Northeimer Blasiuskloster abgeschrieben; die Kopien liegen in Cod. Guelf. 464 Helmst., 139r–195r; 730 Helmst., 1r–58v und 783 Helmst., 227r–250r (fragmentiert durch Blattverlust) vor; allerdings fehlt jeweils der Kolophon mit der Verfasserangabe. Außerdem in Cod. Guelf. 19.26.3 Aug. 4°, 1r–84v und 658.1 Novi, 27r–104r.
    Druck dieser Exzerptfassung: GW M14751, IrCIIIv (vergl.). Andere Exzerptfassungen: GW M14755, M14758. Drucke der vollständigen Fassung:
    Literatur
    • S. Axters, Bijdragen tot een bibliographie van de Nederlandsch-Dominicaansche vroomheid, in: Ons geestelijk erf 6 (1932), 5–39, 113–156; 7 (1933), 5–33, 117–165, 241–304; 8 (1934), 39–104, 141–201, hier 175–177 Nr. 945 (176 Hs. genannt);
    • Bloomfield 5015;
    • Stegmüller RB 9348;
    • Kaeppeli 2256;
    • Cardelle de Hartmann, 614–624 Nr. R.61;
    • 2VL 4, 571–577, hier 573f.
  2. 65v Receptum contra caecitatem. Contra omnia vicia oculorum recipe has XII herbas: Apium eppich Feniculum fenikel Rutam ruten Verbenam ysenhart Vetonicam betonien … — … et mitte mane et vespere unam guttam in oculos. Hec Albertus Magnus posuit contra omnia vicia oculorum et addidit quod lumen perditum per X annos restaurat. Die im Rezept aufgezählten zwölf Pflanzennamen sind sowohl lateinisch als auch volkssprachlich wiedergegeben.
    Textgeschichte: Ein Rezept mit analogem Intium in Kassel, UBLMB, 4° Ms. med. 17, 56vb (Kassel 3,1, 56). Ein vermutlich sehr ähnliches Rezept, das den lateinischen Pflanzennamen ebenfalls die volkssprachlichen gegenüberstellt, findet sich in der angloirischen Sammelhs. London, BL, Ms. Add. 15236, 63v, vgl. T. Hunt, Popular medicine in thirteenth century England. Introduction and texts, Cambridge 1990, 217–263 und 368–372, bes. 368.
    Über dem Text von der gleichen Hand der Satz Sap 4,7 und das Distichon Walther II 15169, darunter von der Hand des Northeimer Mönchs Theodericus Beckmann das aus dem "Regimen Salernitanum" stammende, inhaltlich zum Rezept passende Distichon Walther II 9321. Schließlich in marg. von einer weiteren Hand lat. und mnd. Worterklärungen wie Sapa smant, flos lactis. Carpenta eyn berk. Fagus boke u.a.
  3. 66r–69r Quaestiones disputatae de sacramento corporis Christi. Notandum est quod corpus Christi quod tractatur in altari est sub omnibus suis accidentibus … — … similiter iste spiritus cum fuit signum corporis Christi quod non potest fugari. Der Text besteht aus mehreren Abschnitten, darunter einem Einleitungsteil mit zehn verschiedenen Punkten sowie elf Quaestionen mit ihren Lösungen. In dieser Form bislang nur hier nachgewiesen.
  4. 69v Versus. Auf dem Kopfsteg der zunächst leer gebliebenen Seite finden sich die vier Verse Walther II 32180, 26997, 24900 und 13387.
  5. 69v–70v Nota de sacramento corporis Christi. Nota quod hostia sive corpus domini Ihesu Christi in canone dicitur benedicta asscripta rata racionabilis et acceptabilis … — … sicut fuit in cruce et sicut iam est in celo nec tamen excedit tres illius forme etc. Der vermutlich im späteren 15. Jh. nachgetragene Text besteht aus sieben thematisch passenden Abschnitten. In dieser Form bislang nur hier nachgewiesen.
  6. 70v Nota de pollutione nocturnali. >Nota oracionem contra pollucionem<. Contra nocturnales polluciones dicit hanc oracionem brevem cum te posuerit dormitum et antequam incipias dormire: Exit stilla de mamilla gloriose virginis … — … Qui calorem et ardorem extinguit libidinis Amen.' et dic ter et ter 'Ave Maria'. Auf dem Fußsteg des Bl. hinzugefügt. Zu den beiden häufig als Gebet dienenden Hymnenstrophen vgl. L. Möller, Nährmutter Weisheit. Eine Untersuchung über einen spätmittelalterlichen Bildtypus (2 Abb.), in: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 24 (1950), 347–359, hier 358 Nr. 2.
  7. 71r Nota de ira. >Bene nota<. Nota: Irascimini et nolite peccare [Eph 4,26]. Super hoc dicit glossa: Quid est homo … — … hoc est summa medicina ultra non facere. Auf dem Kopfsteg des Bl. von anlegender Hand hinzugefügt.
  8. 71r–74r Tractatulus de astutia diaboli. >De astucia dyaboli<. Beatus vir qui invenit sapienciam et cui affluit prudencia [Prv 3,13]. Multum laudatur qui scit sibi cavere de astuciis dyaboli qui nititur nobis impedire ab omni opere bono … — … custodi me a viis inferni libera me a pena purgatorii da michi eternam vitam Amen. >Ora pro me virgo Maria<. In dieser Form bislang nur hier nachgewiesen.
  9. 74v Nota de nominibus peccati. >Peccatum<. Nota: Peccatum habet multa nomina. Vocatur enim macula et hoc quia ymaginem dei deformat … — … item crimen prout est dignum accusacione et pena etc. >Et sic habet 12 nomina<. Nur geringfügig bearbeiteter und modifizierter Auszug aus: Hugo Argentinensis: Compendium theologicae veritatis lib. III cap. 4, Druck: Bonaventurae opera Peltier 8, 125. – Über dem Text von anlegender Hand die stark verblasste Definition der Vokabel stranguinea und ein Mittel gegen den klinischen Befund: Nota: Strangwinea interpretatur guttatim urine emissio. Contra strangwineam pone virgam et testiculos in aquam frigidam et statim cessat dolor etc. Unter dem Text von der Hand des Theodericus Beckmann das Zitat Mal 2,7.
Handschriftenteil: III
Handschriftentitel:
Entstehungszeit: 1373
Beschreibstoff:
  • Papier
  • Wasserzeichen: Ochsenkopf mit Augen, darüber einkonturige Stange, darüber Stern: WZMA AT8500-3989_158 (1374). Einkonturiger Kreis, darüber und darunter Stern: WZIS DE8730-PO-21986 (1372). Zwei Kreise nebeneinander, darüber und darunter Stern (nicht nachweisbar).
Umfang: 72 Bl.
Format: 21 × 15 cm
Lagenstruktur: 6 VI (146).
Seiteneinrichtung: 15,5–16 × 11–11,5 cm, einspaltig (allein das Register 145v–146v ist vierspaltig), 32–38 Zeilen.
Hände: Jüngere gotische Kursive von einer Hand.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck: Nachträglich (1431) von dem Northeimer Konventualen Theodericus Beckmann rubriziert und mit roten und schwarzen Lombarden versehen, vgl. die entsprechenden eigenhändigen Vermerke oben, 65r. Von ihm stammen auch die meisten der zahlreichen Marginalien sowie die Ergänzungen und Verse 146v.
Inhalt:
1. 75r–146v Lumen animae (redactio C). >Ad sequens itaque capitulum infrascripta reducuntur capitula videlicet de celsitudine de mundi gloria de sublimitate de elacione et superbia et timore. Capitulum primum: De altitudine mundane glorie<. Philosophus in sexto libro animalium: 'In cunctis quidem mortuis aut morituris pectus alcius solito elevatur'. Cuius racio est: Nam in mortuo totus sanguis ad cordis transfluit regionem … — … et mediam nunquam in perpetuum degustabit. Omnia requirantur in de Christo. Die einzelnen Kapitel des Textes sind im einzelnen in der unten gen. Edition, 34–37 tabellarisch aufgelistet (Sigle Wo). 75r über dem Textbeginn auf dem Kopfsteg befinden sich die von Schreiberhand hingefügten Zeilen Surge aquilo et veni auster perfla ortum meum (Ct 4,16 = CAO 5070), darunter der Hexameter Duc pennam rege cor virgo Maria precor (vgl. Colophons 20687), außerdem von anderen Händen ein Vermerk (Altitudo mundane glorie) und die nachträglich von dem Northeimer Konventualen Theodericus Beckmann hinzugefügte korrekte Titelangabe (75r): Lumen anime intitulatur und der Verweis auf das folgende Register (145r): Sequitur registrum capitulorum secundum ordinem libri et post secundum ordinem alphabeti. (145v–146v) Tabulae II. Altitudo primum. Amor secundum. Affluencia tercium. Adventus quartum. Accessus quintum. Angeli sextum … — … Via 99m. Vita 100m. Venustas 103m. Vilitas 104m Ungentum 133m. Das zweifache Register ist vierspaltig angeordnet und enthält zunächst die Rubriken der einzelnen Kapitel gemäß der inhaltlichen Abfolge im Text und anschließend in alphabetischer Anordnung. Darunter von Schreiberhand folgende Zeilen:
A sed B quinque C sept[em] quatuor quoque sunt D
E quinque decas F G quinque H quoque sunt tres
I sex K undecim quatuor M sunt quoque tot N
O tetras octo P bis Q R quoque quinque
S sex T quinque tibi dantur V duodene.
Finito libro sit laus et gloria Christo. | Qui scripsit scripta sua manus sit benedicta. Anno Milleno tricenteno tercio sep[timo] Elizabeth in vigilia completus est iste liber per manus [Name fehlt].
Textgeschichte: Weitere, im Detail abweichende Exemplare der gleichen Textfassung auch in Cod. Guelf. 542 Helmst., 100r–134r; 77.9 Aug. 2°, 1ra–96rb; 83.17 Aug. 2°, 201ra–239rb, sowie im handschriftlichen Teil des Mischbandes 511.2 Theol. 2°, 5ra–69va. Andere Fassungen vgl. in Cod. Guelf. 42.12 Aug. 2°, 1ra–195vb und 201ra–236rb; 69.23 Aug. 2°, 156ra–184rb; 83.17 Aug. 2°, 239rb–266vb. Auszüge in 69.18 Aug. 2°, 245ra–253vb.
Edition (ohne Tabula)
  • The Light of the soul: The Lumen anime C and Ulrich Putsch's Das liecht der sel, edited by N. Harris, Oxford u. a. 2007, 70–460 Text (mit dieser Hs., 33–37, 43 und 46 genannt, Sigle Wo).
Literatur
  • Thorndike/Kibre, 1045.9;
  • Bloomfield 2848 und 3915 mit Suppl.;
  • Kaeppeli 567;
  • R. H. Rouse, , M. A. Rouse, The texts called Lumen anime, in: Archivum fratrum Praedicatorum 41 (1971), 5–113, bes. 41–59 und 100–106 (100 und 105 Hs. genannt).
– Nach dem Schluss des Registers mehrere, z. T. stark verblasste Federproben und Anmerkungen von Theodericus Beckmann, darunter Mt 1,1 und die Verse Walther I 5730 (Hs. genannt) und 12620.
Handschriftenteil: IV
Handschriftentitel:
Entstehungszeit: 1400–1410
Beschreibstoff:
  • Papier
  • Wasserzeichen: Ochsenkopf mit Augen, darüber einkonturige Stange, darüber Blume: WZIS DE6405-PO-65093 (1408). Pfeil und Bogen, um 90° gedreht (nicht nachweisbar).
Umfang: 12 Bl.
Format: 21 × 14,5 cm
Seiteneinrichtung: 16–18 × 10–10,5 cm, einspaltig, je nach Hand 28–38 Zeilen.
Hände: Unregelmäßig wirkende jüngere gotische Kursive von drei Haupthänden,
  • Hand 1: 147r und 157v (teilweise);
  • Hand 2: 147v;
  • Hand 3: 147r–157v.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck: Rubriziert.
Hauptsprache: Einige Verse mittelniederdeutsch.
Inhalt:
  1. 147r Tabula patriarcharum. >Adam<. Adam omnia[sic] sciencia et doctrina plenus filios suos decimare et deo primicias offerre precepit … — … gloriatur patrem deum se habere morteque turpissima condempnabit eum. Kurze Notizen zu zehn biblischen Patriarchen und zur Cumäischen Sibylle, die mit meist durch ein entsprechendes Schriftzitat o. ä. (Enoch: Iud 14–15; Noe: ähnlich Act 7,46; Abraham und Melchisedech ohne Schriftzitat; Jacob: Gn 49,10; Moyses: Ex 4,13; Sibilla quinta: Walther I 9907 (nur das erste Distichon); Balaham: Nm 24,17; David rex: Ps 2,7 und Salomon: Sap 2,16 mit 2,20) charakterisiert sind.
  2. 147v Mittelniederdeutsches Falkenlied.
    Dat wedder hat vorkart sek
    Dat proue ek by den wynden
    … — …
    Sedder sek dat wedder hat vorkard
    Der tijd wil dek vordreten.

    Hauptsprache: Die Schreibsprache ist mittelniederdeutsch (ostfälisch) mit einzelnen Merkmalen des Hochdeutschen. Dies dürfte darauf hindeuten, dass eine oberdeutsche Vorlage (vgl. unten) ins Ostfälische übertragen wurde; als Ort dieses Übersetzungsprozesses kommt wie in Cod. Guelf. 417 Helmst. und 430 Helmst. das Northeimer Blasiuskloster selbst in Frage.
    Druck: Stammler Lesebuch, 100 Nr. 64.I (nur die beiden Falkenstrophen nach dieser Hs., 144 Hs. genannt); C. Hummel, Ein mittelniederdeutsches Falkenlied, in: Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 91 (1968), 69–76, hier 70f. (nach dieser Hs., passim genannt). Hummel war der Überzeugung, dass auch die beiden folgenden, hier nachstehend abgetrennten Strophen zum Lied gehören. Dagegen sprechen nicht nur inhaltliche Gründe wie die rahmende Verwendung der Wetterveränderungsmetapher zu Beginn und Schluss, sondern vor allem der Befund der oberdeutschen Überlieferung des Liedes, die stets diesen Strophenbestand (allerdings in nicht immer gleicher Abfolge) enthält, so etwa in den Abschriften vom "Liederbuch der Clara Hätzlerin" (Druck: Liederbuch der Clara Hätzlerin. Aus der Handschrift des Böhmischen Museums zu Prag hrsg. und mit Einleitung und Wörterbuch versehen von C. Haltaus, Quedlinburg und Leipzig 1840 [Bibliothek der gesammten deutschen Nationalliteratur von der ältesten bis auf die neuere Zeit. Abt. 1, 8], 53 Nr. I.53), in der sog. "Älteren Augsburger Liederhandschrift" (München, BSB, Cgm 379, Druck: J. Bolte, Ein Augsburger Liederbuch vom Jahre 1454, in: Alemannia 18 [1890], 97–127 und 203–235, hier 124f. Nr. 42), in "Fichards Liederbuch" (1944 verbrannt, Druck: J. C. von Fichard, Altdeutsche Lieder und Gedichte aus der ersten Hälfte des XVten Jahrhunderts, in: Frankfurtisches Archiv für ältere deutsche Litteratur und Geschichte 3 [1815], 196–323, hier 219f. Nr. IX) sowie in der Hs. Graz, UB, Ms. 1405, 132r–v (Druck: H. Federhofer, , Zwei deutsche Lieder des 15. Jahrhunderts, in: Anzeiger der philosophisch-historischen Klasse der Akademie der Wissenschaften Wien 11 [1948], 172–178, hier 177f.; ND, in: Ders., Musik und Geschichte. Aufsätze aus nichtmusikalischen Zeitschriften, hrsg. von H. Schneider, Hildesheim u. a. 1996 [Musikwissenschaftliche Publikationen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main 5], 5–11). Zur gesamten Überlieferung des Textes vgl. K. J. Seidel, Der Cgm 379 der Bayerischen Staatsbibliothek und das "Augsburger Liederbuch" von 1454, Augsburg 1972, 85 Nr. 67, 412–426 Nr. 42 (114, 415–418, und 860 Hs. genannt, Sigle W).
  3. 147v Mittelniederdeutsches Abschiedslied.
    Ek schede mek von dem leueste myn
    Den ek op erden y ghewan
    … — …
    Du hest myn herte in liden bracht
    Dat lat dy frunt to dank syn.

    Hauptsprache: Die Schreibsprache ist mittelniederdeutsch (ostfälisch) mit einzelnen Merkmalen des Hochdeutschen (vgl. oben). Dies dürfte darauf hindeuten, dass eine oberdeutsche Vorlage (vgl. unten) ins Ostfälische übertragen wurde; als Ort dieses Übersetzungsprozesses kommt wie in Cod. Guelf. 417 Helmst. und 430 Helmst. das Northeimer Blasiuskloster selbst in Frage.
    Acht Verse in zwei Strophen, die wohl nicht zum vorausgehenden Stück gehören. Druck: Hummel. Ein mittelniederdeutsches Falkenlied (s. oben), 71 (nach dieser Hs.).
  4. 148r–157v Tabula capitum sacrae scripturae secundum ordinem alphabeti. A a a domine nescio loqui quia puer ego sum Jeremie 1 [Ier 1,1]. Abiciamus opera tenebrarum et induamur arma lucis Romanos 13 [Rm 13,12] … — … Utinam saperent et intellegerent ac novissima sua providerent Deu 31 [Dt 32,29].
    Nunc alphabetum magis proverbia laudis
    Post alphabetum minus hec doctrina legetur.
    Die alphabetisch angeordneten Initien sind jewiels durchgehend mit Buchtitel und Kapitelnummer gekennzeichnet.
    Textgeschichte: Eine nur wenig jüngere, unvollständige Abschrift des ungedruckten Textes findet sich in dem ebenfalls aus dem Benediktinerkloster Northeim stammenden Cod. Guelf. 355 Helmst., 233ra–236ra; außerdem in Cod. Guelf. 965 Helmst. 22r–36v; 59.9 Aug. 2°, 35ra–42ra.
  5. 157v Versus latini cum translatione. >Wersus<. Unter dem Text wurden nachträglich (möglicherweise bereits im Northeimer Blasiuskloster) nacheinander folgende Verse mit ihren mnd. Übersetzungen nachgetragen:
    Sis humilis castus sapiens largus moderatus
    Congaudens fortis sic septem crimina spernis.
    Du scalt kusch wis vnde mecthech wesen
    So machst du vor den sunden ghenesen.
    Vgl. dazu Walther II 29729 (Hs. genannt).
    Non pater et mater puero dant nobilitatem
    Sed sola virtus nobilitat pueros.
    Dat adel wert van den elderen nicht angeboren
    Sunder von doget scal et werden vterkoren.
    Vgl. Walther II 18200 (Hs. genannt).
    Celica sectaris ut sancto fine fruaris
    Qualis erit vita fit tibi finis ita.
    In eneme goden leuende scalt tu dech ern
    Wiltu enen hilgen ende sen
    Wente alzo de minsche leuet
    In sodane ende he vecleret.
    Darunter:
    Cur natura dedit binis[sic] aures simul sed unum
    Os? Audire duplum sed dicere simplum.
    De nature heft vns ghe gheuen twey oren vnde eynen munt
    Dar vmme dat we vele horen vnde spreken cleyne to aller stunt.
    Darunter:
    Est mos communis quod pessima queque notantur
    Et non curat[sic] bona valde sed annichilantur.
    Me mercket nur das bose gar
    Vnde nymt des goden neyne war.
    (Walther II 7696a). Nur die ersten beiden Versgruppen sind vollständig gedruckt, vgl. Heinemann Nr. 759.
  6. 157v Nota chronographica de festis fixis. Feriarum vel festorum fixorum … autem se habent res ad … — … sed in anno communi solum per unum diem. Auf dem Seitenrand des Bl. nachgetragen, teilweise marginal beschnitten. In dieser Form bislang nur hier nachgewiesen. – 158r–v leer.

Abgekürzt zitierte Literatur

V. Rose, Die Handschriften-Verzeichnisse der Königlichen Bibliotheken zu Berlin, Bd. 13: Verzeichniss der lateinischen Handschriften, Bd. 2: Die Handschriften der kurfürstlichen Bibliothek und der kurfürstlichen Lande, 1. Abteilung, Berlin 1901
2VL Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, 12 Bde., hrsg. von K. Ruh u. a., 2., völlig neu bearbeitete Aufl., Berlin, New York 1978–2005, Ergänzungsbde.: Deutscher Humanismus 1480–1520. Verfasserlexikon, 3 Bde., hrsg. von F. J. Worstbrock, Berlin, New York 2005–2015
BHL Bibliotheca hagiographica Latina antiquae et mediae aetatis, Bd. 1–2, hrsg. von den Socii Bollandini, Bruxelles 1898–1901, Suppl. ed. altera, Bruxelles 1911, Novum suppl. hrsg. von H. Fros, Bruxelles 1986
Bloomfield M. W. Bloomfield, Incipits of Latin Works on the Virtues and Vices 1100–1500 A.D., Cambridge/Mass. 1979 (Publications of the Medieval Academy of America 88)
Bonaventurae opera Peltier S. R. E. Cardinalis S. Bonaventurae ex ordine minorum episcopi Albanensis eximii ecclesiae doctoris opera omnia … cura et studio A. C. Peltier, Bd. 1–15, Paris 1864–1871
CANTUS CANTUS: A Database for Latin Ecclesiastical Chant. Indices of chants in selected manuscripts and early printed sources of the liturgical Office (http://cantus.uwaterloo.ca//)
CAO R.-J. Hesbert, Corpus antiphonalium officii, Bd. 1–6, Rom 1963–1979 (Rerum ecclesiasticarum documenta. Series maior 7–12)
Cardelle de Hartmann C. Cardelle de Hartmann, Lateinische Dialoge 1200–1400. Literaturhistorische Studie und Repertorium, Leiden, Boston 2007 (Mittellateinische Studien und Texte 37)
Colophons Colophons de manuscrits occidentaux des origines au XVIe siècle, Bd. 1–6, ed. par les Bénédictins du Bouveret, Fribourg/Schweiz 1965–1982 (Spicilegii Friburgensis subsidia 2–7)
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Hannover SB U. Kühne, Handschriften in Hannover: Stadtbibliothek, Stadtarchiv, Niedersächsisches Hauptstaatsarchiv, Landeskirchliches Archiv, Wiesbaden 1991 (Mittelalterliche Handschriften in Niedersachsen, Kurzkatalog 1)
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Kaeppeli T. Kaeppeli, Scriptores ordinis praedicatorum, Bd. 1–4, Rom 1970–1993
Kassel 3,1 Die Handschriften der Murhardschen Bibliothek der Stadt Kassel und Landesbibliothek, Bd. 3,1: Manuscripta medica, bearbeitet von H. Broszinski, Wiesbaden 1976
Niedersächsisches Klosterbuch Niedersächsisches Klosterbuch. Verzeichnis der Klöster, Stifte, Kommenden und Beginenhäuser in Niedersachsen und Bremen von den Anfängen bis 1810, 4 Bde., hrsg. von J. Dolle und D. Knochenhauer, Bielefeld 2012 (Veröffentlichungen des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen 56,1–4)
RETM Repertorium edierter Texte des Mittelalters aus dem Bereich der Philosophie und angrenzender Gebiete, 2. Aufl., hrsg. von R. Schönberger u. a., Bd. 1–4, Berlin 2011
Stammler Lesebuch W. Stammler, Mittelniederdeutsches Lesebuch, Hamburg 1921
Stegmüller RB F. Stegmüller, Repertorium biblicum medii aevi, Bd. 1–11, Madrid 1950–1980
Thorndike/Kibre L. Thorndike und P. Kibre, A catalogue of incipits of mediaeval scientific writings in latin, revisited and augmented edition, London 21963 (Mediaeval Academy of America publication 29)
VD16 Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des XVI. Jahrhunderts, Online-Ressource: http://gateway-bayern.bib-bvb.de/aleph-cgi/bvb_suche?sid=VD16
Walther I H. Walther, Initia carminum ac versuum medii aevi posterioris Latinorum, Göttingen 1959 (Carmina medii aevi posterioris Latina 1)
Walther II H. Walther, Proverbia sententiaeque Latinitatis medii aevi, Bd. 1–6; P. G. Schmidt, Proverbia sententiaeque Latinitatis medii aevi. Nova series, Bd. 7–9, Göttingen 1963–1969, 1982–1986 (Carmina medii aevi posterioris Latina 2, 1–9)
WZIS Wasserzeichen-Informationssystem. Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart (http://www.wasserzeichen-online.de/wzis/index.php)
WZMA Wasserzeichen des Mittelalters (WZMA). Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien (http://www.ksbm.oeaw.ac.at/wz/wzma.php)

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