Butzmann, Hans: Die Weissenburger Handschriften. - Frankfurt am Main: Klostermann, 1964. - (Kataloge der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel: Neue Reihe, Bd. 10), S. 282 (Vorläufige Beschreibung)

Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek, Cod. Guelf. 98 Weiss.

Expositio in epistulam Pauli ad Romanos

Pergament — 73 Bl. — 20,4 × 13,5 cm — Weissenburg — XI. Jh.

Lagen: Quaternionen, eine Quinternio (1—10), drei reduzierte Quinternionen (19—27, 28—35 und 52—60) und eine um vier Blätter reduzierte Quaternio am Ende der Handschrift. Bl. 22 und 69 kleine Einschaltzettel. Erhaltene Lagensignaturen jeweils untere Mitte des ersten und letzten Blattes der Lage I—VI; Zahlen mit übergeschriebenem kursivem a, von Punkten flankiert. Sehr feine Blindliniierung. 18r halbkreisförmige Stelle aus dem Pergament herausgeschnitten; Textverlust. Schriftraum 17,5 × 11,5 cm. Eine Haupthand; Nebenhand beginnt 61v, jedoch gleicher Grundduktus. Gleichmäßige, kleine karolingische Minuskel mit leichten Brechungen. Viele Abkürzungen. 1v größerer roter Anfangsbuchstabe

11r Falzstreifen aus einer Bibelhandschrift des X. Jhs.

Herkunft: 2r alter Signaturbuchstabe .E. 1r Codex monasterii sanctorum Petri et Pauli apostolorum in Wißenburg. Darunter von anderer Hand: Expositio Pauli Apostoli in Epistolam ad Romanos. Wiener Liste 4°2.

Heinemann 4182. — E. Lesne, Les livres „Scriptoria" et bibliothèques du commencement du VIIIe à la fin du XIe siècle, Lille 1938, S. 707.

1v Expositio in epistulam Pauli ad Romanos. Hec tria videntur esse consideranda in unaquaque harum epistularum … — … non debemus nobis placere id est desideria nostra respicere, quia Christus rex noster non placuit sibi.