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Beschreibung von Göttingen, Staats- und Universitätsbibliothek, 8° Cod.Ms. theol. 200
Lukas Wolfinger: In Vorbereitung: Katalog der mittelalterlichen volkssprachigen Handschriften der SUB Göttingen, beschrieben von Lukas Wolfinger.
Handschriftentitel: Hagiographische Sammelhandschrift/Legendar
Entstehungsort: Boppard (Augustiner-Eremiten-Nonnenkloster St. Maria zu Kamp)
Entstehungszeit: 1456
Katalognummer: Meyer-Sign. Theol. 200
Beschreibstoff:
  • Papier (zudem 2 Doppelbl. Pergament);
  • Wasserzeichen im Buchblock: Ochsenkopf (WZIS DE3270-theol200_263), Ochsenkopf (WZIS DE3270-theol200_288), Ochsenkopf (WZIS DE3270-theol200_367), Ochsenkopf (WZIS DE3270-theol200_372), Ochsenkopf (WZIS DE3270-theol200_11), Ochsenkopf (WZIS DE3270-theol200_6), Traube (WZIS DE3270-theol200_255), Traube (WZIS DE3270-theol200_230), Traube (WZIS DE3270-theol200_242), Traube (WZIS DE3270-theol200_280), Traube (WZIS DE3270-theol200_240), Traube (WZIS DE3270-theol200_213), Traube (WZIS DE3270-theol200_125), Krone (WZIS DE3270-theol200_239), Krone (WZIS DE3270-theol200_361), Traube (WZIS DE3270-theol200_49), Traube (WZIS DE3270-theol200_103), Traube (WZIS DE3270-theol200_111); Vorsatzbl. vorne: Buchstabe P (WZIS DE3270-theol200_I); der äußere Bogen der 1. und 14. Lage allerdings aus Pergament (d. h. Bl. 1, 14, 152, 163; die jeweils ersten Seiten dieser beiden Lagen stellen gleichzeitig auch den Beginn von Texteinheiten dar und sind beide mit aufwändigeren Fleuronnée-Initialen geschmückt; s. unter Ausstattung).
Umfang: I, 372, I Bl.
Format: 20,5-21 × 13,2-14,5 cm
8
Seitennummerierung: Bleistiftfoliierung, modern: 1-372.
Lagenstruktur: Außer einem später ergänzten Vorsatz- und Nachsatzbl. setzt sich die Handschrift folgendermaßen zusammen: VII (14). VI (26). VI-2 (36). 4 VI (84). VI-2 (94). 3 VI (130). VI-5 (137). VII (151). 10 VI (271). V (281). VII-1 (294). 2 VI (318). VI-4 (326). 2 VI (350). 5 (355). VI+1 (368). II (372).; in der 3., 8., 12., 25. und 28. Lage sind Bl. ausgerissen oder ausgeschnitten; Bl. 351-355 scheinen als Einzelbl. eingefügt bzw. eingeklebt zu sein; zudem ist ein einzelnes Bl. mit dem Register des Bandes an die 32. Lage bzw. an Bl. 367 angeklebt; am Ende der Lagen teilweise Reklamanten - diese ursprünglich wenigstens in Teil I (Bl. 1-355) wohl durchgehend vorhanden, aber dem Beschnitt des Buchblocks zum Opfer gefallen.
Seiteneinrichtung:
  • In Teil I (1r-355v) misst der 14,5-16,7 × 9-10,7 cm, 25-41 Zeilen;
  • in Teil II (356r-367v) 16,7-17,5 × 10,5-11,5 cm, 30-31 Zeilen;
  • Teil III (369r-372v) 15-15,7 × 10,5-11,5 cm, 30-34 Zeilen
Hände: ; großteils in (schlaufenloser) Bastarda geschrieben; nur als Auszeichnungsschrift, speziell für Überschriften, auch Textualis. Der Hauptteil bzw. Teil I (1r-355v) wohl von selber Hand wie die Göttinger Handschrift 8o Cod. Ms. theol. 165 und wie fol. 58r-200v in 8o Cod. Ms. theol. 201 (dafür sprechen neben den entsprechenden Schriftformen noch verschiedene analog gebildete Gestaltungselemente, die für die einfachen – und wohl vom Schreiber/der Schreiberin selbst verfertigten – Zierinitialen verwendet wurden: s. etwa die Ranken, Zweige und Dornen in der Binnenfüllung der Initialen auf 8v, 49r, 71r, 123v, 141r, 179v, 181v, 263v, 308r sowie vor allem die wohl als stilisierte Wundmale Christi zu verstehenden Füllungen der Initialen auf 134r, 170r, 188v, 231r; ebenso die bewohnten Initialen auf 20r, 143v, 169r. Auch das in 8o Cod. Ms. theol. 165 Cim. gleichfalls verwendete Einfügungszeichen aus drei Punkten in Dreiecksform mit einer Cauda findet sich in diesem Textabschnitt mehrfach, so etwa auf 9v, 26v, 80r, 80v, 83v, 87r, 145r; schließlich ist auch der Buchstabe 'z' vielfach in derselben charakteristischen Form gebildet, d.h. mit einem Haarstrich parallel zum schrägen Schaft); regelmäßig geschrieben, allerdings zahlreiche Korrekturen - vielfach wohl noch von derselben Hand wie der Haupttext; Teil II und III vermutlich von anderen Händen;
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck:
    diese Teile kursiver, flüchtiger und weniger aufwändig ausgestattet als der Haupttext; dieser ist zwar großteils einfach, aber sorgfältig gestaltet:
  • durchgehend rubriziert; rote Paragraphenzeichen, zudem Zitate, nomina sacra, Namen von Heiligen sowie teilw. allgemein Personennamen rot unterstrichen, auch ein großer Teil der Korrekturen in Rot;

  • an drei Stellen aufgrund von Fehlern beim Abschreiben oder Binden des Textes Verweise mit entsprechenden Verweiszeichen und Blattweisern eingefügt, um die richtige Textordnung wieder herzustellen (s. dazu beim Text des 'Niederrheinischen Augustinusbuchs').
  • Am Anfang der einzelnen Texte und Textabschnitte neben simplen Lombarden in Rot und Blau auch zahlreiche einfache Fleuronnée-Initialen oder Zierinitialen mit floralem Schmuck in Rot, Blau und Rot-Blau; manche davon mit etwas üppiger ausgestattet – z.B. mit weiter ausladendem Ranken- und Blütenwerk (s. etwa 59v; 119v, 130r, 170r, 176v, 179v, 182v, 185v, 200r (rot-blau), 202r, 213r, 253v, 279r, 308r, 327r, 348v). Qualitätvollere, aufwändigere Fleuronnée-Initialen (mit Fadenausläufern und/oder Fleuronnée-Leisten) in Grün, Rot, Blau, purpurnem Rot finden sich auf den Bl. aus Pergament bzw. 1r, 1v (hier auch Blattgold), 152r und 163r; sie stammen wohl von derselben Hand wie jene auf 2r und 14v in der gleichfalls aus Boppard stammenden Handschrift Göttingen, SUB, 8o Cod. Ms. theol. 165 Cim.; auf dem Pergamentteil wurde zudem spezielles Blau für die Initialen verwendet, ebenso auf 14r für eine Lombarde; bisweilen bewohnte Initialen (einfache Gesichter oder Fische; s. 20r, 143v, 169r) oder Tintenkleckse, die zu simplen Blüten ausgestaltet wurden (34r, 67r).

Einband: Spätmittelalterlicher Einband aus der im 15. Jh. tätigen, so genannten Werkstatt 'Boppard Kloster Marienberg' (EBDB w004227) - so wie bei 8o Cod. Ms. theol. 165 Cim.; glattes braunes Leder auf Holzdeckeln (restauriert; alte Einbanddecke auf neues Leder aufgezogen); ehemals offenbar zwei Metallschließen; Streicheisenlinien und Blindstempel (1.: Rosette - mit einem Blattkranz - sechsblättrig - Blätter kreisförmig, EBDB s032390; 2.: Löwe - schreitend - steigend - springend, EBDB s032388); am neuen VS des restaurierten Einbandes moderner Bleistifteintrag der Signatur (8o Cod. Ms. theol. 200); auf dem ausgelösten und gesondert eingeklebten alten VS mehrere Einträge zur Provenienz und zum Inhalt: am oberen Rand von Johann Michael von Loen als einem Vorbesitzer der Handschrift vermerkt: Ex museo Hiegelliano ad me prof. 1724; darunter die Wert- bzw. Preisangabe Estimat(um) 3 R. f. sowie eine alte Inhaltsangabe zur Handschrift (Historia und Lebensbeschreibung S. Augustini nebst der historia von denen H. 3 Königen; geschrieben wohl gleichfalls von Johann Michael v. Loen); zudem ein weiterer Bleistifteintrag mit der modernen Göttinger Signatur; das ehemals darunter eingeklebte Exlibris Johann Michaels v. Loen (EX BIBLIOTHECA IOHANN. MICHAELIS A LOEN) ist abgelöst und auf einem darauf folgenden, separaten Bl. aufgeklebt. Auf der Vorder- sowie Rückseite des VS befinden sich außerdem noch drei kurze lat. Einträge zum hl. Augustinus, den der erste Teil der Handschrift behandelt (o pater Augustine presul alme; Avgestein; Auget Augustinus ecclesiam dogmate sancto), die von verschiedenen Händen geschrieben sind. Auf dem erneuerten HS eingeklebt ein kleiner Rest des alten HSs mit Schreibprobe; zudem ein Restaurierungsvermerk: Restauriert im Jahre 1967 … .
Zusatzmaterial: 3 Fragmente;

I-II: zwei zusammengeklebte Urkundenfragmente, die wohl auch ursprünglich zusammengehörten, betreffend Dienstverpflichtungen in einem Konflikt, an dem der Herzog von Jülich und Geldern sowie die Erzbischöfe von Köln und Trier beteiligt waren; ca. 20-20,5 x 14-14,5 cm bzw. 19,5-20,5 x 15,5 cm; Pergament, einseitig beschrieben in Urkundenkursive (15. Jh.). Die beiden Fragmente sind bereits bei Göttingen 2, S. 423 erwähnt und wurden laut einem Bleistiftvermerk auf der eingeklebten Handschriftenbeschreibung W. Meyers im Jahr 1967 aus dem Einband der Handschrift abgelöst und gesondert in dieselbe eingefügt.

III: Fragment eines Neujahrsbriefes: ca. 18,5 x 2-2,5 cm; Papier; in schleifenloser Bastarda geschrieben; 2. H. 15. Jh.; der lesbare Teil lautet: … jnd senden vch aller wertste swager jnd hertze lieue nychte zo eyme fruntlichen nuwen jare jnd hen syme lieuen modergyn gabet iiic aue marien den vn hertze betroiffenysz de sy jn zit hat ind den vii grosen hertze frouden ich lieue nycht wir hernn dat man also sere streft mit dem gehen dode dar vmb hen ich vnsen lieuen heren gebeden mit c pater noster syme hilgen liden dat he uch jnd allet dat ir leiff het wille behuden … ; laut einem Bleistiftvermerk auf dem erneuerten HS wurde dieses Fragment 1985 von Dr. Kurt Hans Staub lose in der Handschrift vorgefunden, nun ist es am HS mittels eines weiteren Papierblattes eingeklebt.

Entstehung der Handschrift: Der Codex stammt, wie sowohl der Einband als auch der von W. Meyer übersehene (vgl. Göttingen 2, S. 423) Besitzvermerk kampe die cluse auf 356r deutlich machen, aus dem Augustiner-Eremiten-Nonnenkloster St. Maria zu Kamp bei Boppard, wo er, wie Analogien zu anderen Handschriften dieses Klosters vermuten lassen, wohl auch geschrieben wurde (s. dazu die Beobachtungen zu den Schreibern der Handschrift; allgemein zum Bopparder Konvent s. Monschauer, Das Augustiner-Eremiten-Nonnenkloster St. Maria, hier insbesondere S. 112-134 zur Bibliothek; die in der Literatur - etwa bei Obhof, Das Leben Augustins, S. 74 - bisweilen vertretene Ansicht, die Handschrift stamme aus Köln dürfte demnach nicht zu halten sein); zumindest das 'Niederrheinische Augustinusbuch' als erster großer Abschnitt der Handschrift wurde laut Kolophon (201r) am 11. Sept. 1456 vollendet.
Provenienz der Handschrift:
  • Gemeinsam mit anderen Handschriften des Klosters wurde der Kodex um 1700 vom Arzt und gelehrten Sammler Johann Kraft Hiegell erworben, der zuerst in Mainz und dann als kurtrierischer Leibarzt in Koblenz tätig war und neben zahlreichen anderen Sammlungen auch eine umfangreiche Bibliothek besaß (zur Person des J. K. Hiegell s. etwa Jöcher, Allgemeines Gelehrten Lexicon, Ergbd. 2, Sp. 1998; zur Erwerbung der Bopparder Handschriften Garbe, Sprachliche und dialektgeographische Untersuchungen, S. 22 ff.);
  • im Jahr 1724 kaufte Johann Michael von Loen (zu ihm s. etwa Elschenbroich, Loën, Johann Michael von) die Handschrift und mehrere andere des Bopparder Konvents von J. K. Hiegell (vgl. den entsprechenden Eintrag am VS sowie das Exlibris).
Erwerb der Handschrift: Ob die Bopparder Handschrift(en) direkt über ihn oder über weitere Vorbesitzer an die Universität Göttingen gelangten, ist unklar; auf 1v findet sich jedenfalls der älteste Bibliotheksstempel der Georgia Augusta.
Inhalt:
  • Ir-Iv Vorsatzbl., erneuert; daran sind (nebst einem Bl. mit dem Exlibris des J. M. von Loen) vorne angeklebt die Handschriftenbeschreibung Wilhelm Meyers sowie das Formular mit dem Bearbeitungsvermerk der Preuß. Akad. d. Wissenschaften (Bearbeiter: Dr. L. Pfannmüller; Nov. 1911).
  • 1r-202r Niederrheinisches Augustinusbuch. >Dit is die Bedudunge des seiligen namens Augustinus.< Augustynus wirt gesaet van Augustus want so as Augustus groiß vnd vrome was vnder alle keiseren so was auch Augustynus grois in kunsten vnd in mynnen vnder allen lereren der heilger kirchen want Remygius sait, die ander lerer gelichen den sternen mer Augustinus wirt der sonnen gelichet. … — Aufgrund von Fehlern beim Abschreiben oder Binden des Textes wurden an drei Stellen Verweise samt entsprechenden Verweiszeichen bzw. Blattweisern eingefügt, um die richtige Textordnung wieder herzustellen: (60v) Dit suche ouer zwelff bleder an deme roden korne (Verweis auf den Blattweiser auf Bl. 73); (72v) Dit suche her na ouer XII bleder an deme groynen korgen (Verweis auf den Blattweiser auf Bl. 85); (84v) Dit suche hie vur uf dem XXIIII blade da dat bla korngen steit (Verweis auf den Blattweiser auf Bl. 61). … zo wellicher rasten die gutheit godes vns brengen wulle durch dat gebeth syns aller heilichsten knechtes vnsers gloriosen vaders Augustyni, amen. Scriptus et finitus est liber presens anno domini mille quadringentesymo quinquagesimo sexto ipso die beatorum martyrum Prothi et Jacincti. Sit laus et honor inde omnipotenti deo. Amen. (der Festtag der Hll. Protus und Hyacinthus ist der 11. Sept.). Zu diesem Text s. Obhof, Das Leben Augustins, hier speziell S. 74-76; Foidl, Art. Niederrheinisches Augustinusbuch, Sp. 1121-1122; Williams-Krapp, Die deutschen und niederländischen Legendare, S. 394, Nr. 2.
    • (201v-202r) Mirakelbericht zum hl. Augustinus. Eyn man der sent Augustinus seir mynte der gaff dem moench vil geldes … — … do worden sy seir bedrouet vnd daden den moench van syme ampt vnd straften it seir.
    • (201v-202r) Mirakelbericht zum hl. Augustinus. Do sent Augustinus noch leuede do sas er vff eyn zit vnd las … — … Do wart der fyant zornych vnd sprach du haist mich schentlich bedrogen, it is mir leit dat ich dir myn boch e gezougete; vil andere gesicht wart eme erzouget durch sin heilges leuen.
  • 202r-207v Prosalegende zum hl. Bernhard von Clairvaux. >Ein legende van dem honich vlussigen lerer sente Bernardus<. Sent Bernart wart geboren in eynre burch in Burgondien de Fantanus heisz van sere edelen geistlichen luden, sin vader was genant Tecelinus vnd er was eyn errber geistlich ritter in der werlt … — … Mit desen worten voir er ewech vnd der abt myrckte desen dach vnd fant dz do s. Bernhart gestorben was vnse leue here dede vnzelige mirackel durch s. Barnhert synen knecht, amen. Übertragung aus der Legenda Aurea (zum lat. Text s. Legenda Aurea, Bd. 2, Nr. 120, S. 1570-1599; die Namensetymologie zu Beginn fehlt im deutschen Text); s. auch Williams-Krapp, Die deutschen und niederländischen Legendare, S. 397.
  • 208r-213r Prosalegende des hl. Ambrosius. >Sente Ambrosyus legende<. Sent Ambrosyus was Ambrosyus son des richters van Rome vf eyn zit do er in sinre kyntheit in sin wiege gelacht was in dem frithobe des keisers palais vnd sleiff … — … vnd er was de blome vnder den schryberen in latyn vnd sinen gelouben vnd reyn synne in der schrift so in dorsten in ouch sin viande neit straffen, amen. Übertragung aus der Legenda Aurea (zum lat. Text s. Legenda Aurea, Bd. 1, Nr. 57, S. 780-809, Z. 261; die Namensetymologie zu Beginn fehlt im deutschen Text).
  • 213r-223r Prosalegende des Johannes Chrysostomus. >Dit ist sent Johanes mit dem gulden munde. IIII.< It was eyn baist zo Rome gesessen der solde eyn mals ryden ober felt vnd vil ritter mit eme … — … de gaff er zo wyue Velentiano den er keisser gemacht hatte. Dese ist alles gezogen vz der historia tripertita; in den jaren vnsers heren CCC vnd LXXX do starp er.
  • 223r-227v Prosalegende der hl. Gertrud von Nivelles. >Sent Gerdrut leuen. V.< Sent Gerdrut na stade der werlt wz sy van grossem vnd hohem geslicht want Pippinus der eyn son des edelen fursten konnycks Karls was deser junfrauen vader … — … vil andere zeichen leiset man dan vsz disz genomen ist, sonder dese sint genomen noch zo bekennen van ire grosser verdeynst S. Gerdrut ist by gode. Zu dieser Fassung der Legende Gertruds von Nivelles s. Kunze, Gertrud von Nivelles, hier Sp. 521; Williams-Krapp, Die deutschen und niederländischen Legendare, S. 415-416, hier S. 415, Nr. 6; Foidl, Art. Gertrud von Nivelles.
  • 227v-231r Prosalegende der hl. Aldegundis. >Sent Aldegunt leuen. VI.< Sent Aldegunt der vader was kristen vnd gode seir innich genant Gaubert, er was eyn vurste vilre ritter vnd was eyn grois mynner der armen vnd geistlicher lude … — … des selben dages quamen de engel vnd holten ir sele van dem licham vnd furten sy mit grosser vrouden in daz rich der hemel an alle vngefur dar helffe vns got allen, amen. Siehe dazu Williams-Krapp, Die deutschen und niederländischen Legendare, S. 388, Nr. 1.
  • 231r-233v Prosalegende des Ev. Markus. >Sanctus Marcus. VII.< Der heilge ewangliste S. Marcus was eyn preister geboren van dem geslecht Leui vnd in dem douff vas er S. Peters son vnd in den worten was er syn junger … — … vnd do deser broder intwachte do santte er na dem prior der mir disz sade vnd saide eme alles dz er geseyn hatte vnd gaff selenclichen vff synen geist. Übertragung aus der Legenda Aurea (zum lat. Text s. Legenda Aurea, Bd. 1, Nr. 59, S. 824-843; die Namensetymologie zu Beginn fehlt im deutschen Text).
  • 233v-235v Prosalegende des Ev. Lukas. >Dit is S. Lucas. VIII.< Lucas der heilger ewangelist was geboren vz Syrgen vnd er was van Antheiochien meister van artzedien vnd etzlichen sagent dat er eynre wer van den tzweyn vnd siebenzich jungeren … — … do de apostelen vnd de merteler al zo gode furen vnd S. Lucas verjagete alle dz her der turcken van den kristenen luden. Amen. Übertragung aus der Legenda Aurea (zum lat. Text s. Legenda Aurea, Bd. 2, Nr. 156, S. 2016-2035; die Namensetymologie zu Beginn fehlt im deutschen Text).
  • 235v-238r Prosalegende der hl. Martha. >IX. Marta de wirdynnen Cristi.< Marte Christus wirtynen sy was geboren van Tyro vnd Eucharia vsz dem konynclichen geslecht, ir vader wz eyn hertzoge van Cirien vnd van dem see lande vnd vil andere lande … — … want also lange als leben han ich iet gesaet so in wil ich doch neit dz iz alle lude wissen. Übertragung aus der Legenda Aurea (zum lat. Text s. Legenda Aurea, Bd. 2, Nr. 105, S. 1332-1341); (238r) im Anschluss an den Text 7 später hinzugefügte Textzeilen: Sent Marta was wol geleirt in der heilger schrift, si was seir schone vnd wol gestalt … — … na vnsers heren vffart wart ir vader eyn offenbair prediger der wairheit Cristens glaubens der vur eyn geweldich hertzoge gewest.
  • 238v-253v Prosalegende der hl. Maria Magdalena (Version VIII). >X. Dit is sente Maria Magdalen der apostelynnen Christi legende.< O susse selige gemaele gotes wer moichte vollen sagen de mylde heymelikeit vnd de heymliche mildecheit van der dz Christus Jhesus godes vnd der megde son verantwerde dich ingen dynen hynderclefferen. … — … nu mosse vns got alle furen zo sinre heilger mynreynen Maria Magdalena durch de caritas de he seluer ist. AMEN. Ezliche meister sprechent dat S. Maria Magdalena verscheiden vnd storue vf den osterdach. Edition (nach dieser Göttinger Handschrift): Boxler, 'ich bin eine predigerin und appostlorin', S. 240-249; siehe zudem 2VL 5, Sp. 1262; Williams-Krapp, Die deutschen und niederländischen Legendare, S. 438-439, Nr. 6.
  • 253v-255r Prosalegende der hl. Anastasia. >XI. Anastasia martelersen vnsers heren Ihesus Christus<. Anastasia was edeler lude dochter von Rome dat was eyns erberen mans genant Pretaxatus aber er was eyn heyde, ir moder heisz Fausta de was cristen … — … vnd machte eyn kirche dar da sy gemartelt wart in den jarren vns heren CC LXXXVII jarr vnder dem keisser Diocliciano. Übertragung aus der Legenda Aurea (zum lat. Text s. Legenda Aurea, Bd. 1, Nr. 7, S. 200-205; die Namensetymologie zu Beginn fehlt im deutschen Text).
  • 255r-258v Prosalegende der hl. Paula. >XII. Sente Paula de heilge wydewyn.< Paula was eyn edel vrawe van Rome, ir leben beschreft S. Iheronymus in dessen worten wer iz dat alle myn gleder sprechen, so mocht ich doch neit zo follen vsz sprechen de wirdicheit van Paulen doegende … — … sonder eyn grosse menge van broderen vnd susteren de schaff waren zo spisen vnd vngenedich zo verdryben, amen. Übertragung aus der Legenda Aurea (zum lat. Text s. Legenda Aurea, Bd. 1, Nr. 29, S. 448-460; die Namensetymologie zu Beginn fehlt im deutschen Text).
  • 258v-262r Prosalegende des hl. Petrus Martyr. >XIII. Sent Peter van Meynlayn.< S. Petrus der nuwe marteler vas van der prediger orden vnd was geboren van der stat Neroen[sic] van vngeloubygen alderen … — … des geliches leset man vil zeichen van eme van siechen vnd beseszenen vnd in mencherlye wissen de vil eyn gezuchnysz sint sinre grosser heilicheit. Amen. Zu diesem Text s. Williams-Krapp, Die deutschen und niederländischen Legendare, S. 450, Nr. 1.
  • 262r-262v Prosalegende des hl. Timotheus. >XIIII. Sent Thymoteus ein marteler.< Sent Thimoteus vnder dem keisser Nero van dem romeschen richter gemarltelt vnd do man in pinget do bestreich man eme sine wonden mit lebendigem kalck … — … in dem gelouben Christo so dede er sy beide inthouften in dem jair vnsers heren LVII jarr. Übertragung aus der Legenda Aurea (zum lat. Text s. Legenda Aurea, Bd. 2, Nr. 121, S. 1600-1601; die Namensetymologie zu Beginn fehlt im deutschen Text).
  • 262v Prosalegende der Quatuor coronati. >XV. Dat sint de IIII gecrointe steyne.< De vier gecronten waren Seuerus vnd Severrianus vnd Carpoforus vnd Victorinus de dede Deoclicianus zo dode slayn mit loyde … — … so bleiff de gewanheit stayn dat man sy also de vier gecronten solde heiszen. Übertragung aus der Legenda Aurea (zum lat. Text s. Legenda Aurea, Bd. 2, Nr. 164, S. 2136-2137).
  • 262v-263v Prosalegende des hl. Lambert von Lüttich. >XVI. Sente Lambertus bischoff.< Lambertus was edel van geslecht sonder er was edeler van heilicheit van sinre joegent, er was wol geleirt jn der schrift … — … vnd furten jn al heymelichen in eyme schiff zo sinre kirchen da wart er begrauen mit grossem bedroffenysz. Übertragung aus der Legenda Aurea (zum lat. Text s. Legenda Aurea, Bd. 2, Nr. 139a, S. 1824-1827).
  • 263v-273v Prosalegende des hl. Dominikus. >XVII. S. Domynicus ein anheuer der prediger orden.< Sent Domynicus der leitzman vnd vader van der prediger orden was geboren na dem fleisch vz Hispanyen … — … auch sprach er noch: der seligen selen muszen durch de barmhertzicheit musen gotz rasten in vreden; do bleif er zo hant in freden, amen. Übertragung aus der Legenda Aurea (zum lat. Text s. Legenda Aurea, Bd. 2, Nr. 113, S. 1398-1427, Z. 8; die Namensetymologie zu Beginn fehlt im deutschen Text, ebenso ein größerer Teil des Textendes bzw. der Wunderberichte).
  • 274r-275v Prosalegende des hl. Vitus. >XVIII. Sente Vitus legende volget her na.< Man begeit hude den dach S. Vitus der wart gemartel do der romsche keisser eyn heide was … — … vnd bestate de heilge marteler eirlich zo graben nu ruffet dese heilge noit helffer an dz sy got vor uch bede, amen. Der Text ist eine gestraffte Fassung aus Hermann von Fritzlars 'Heiligenleben'; s. dazu Jefferis, Die Überlieferung, S. 201 sowie 2VL 3, Sp. 1058-1059; Malm, Art. Hermann von Fritzlar, Sp. 253-255.
  • 275v-276v Prosalegende der hll. Johannes und Paulus. >XIX. Sente Paulus und sente Johannus legende.< Dese heren waren van Rome burtich vnd waren leif gebroder vnd van hoer geburt do der keiser Constantynus dat riche berichte zo Rome do beual er desen heren sin dochter dat sy ir plegen vnd ir gut behuten … — … do schreiff he seluer deser heilgen martelle vnd pine we sy gestoruen waren, nu roffet den alle mechtigen got mit dessen heilgen an dz sy got vur vns beden. Amen. Der Text ist eine gestraffte Fassung aus Hermann von Fritzlars 'Heiligenleben'; s. dazu Jefferis, Die Überlieferung, S. 201 und 2VL 3, Sp. 1058-1059; Malm, Art. Hermann von Fritzlar, Sp. 253-255.
  • 276v-279r Prosalegende des hl. Kilian. >XX. Sent Kylyanus<. Man begeit hude den dag Sent Kilianus vnd sinre gesellen deser here S. Kilianus was burtich van Ibernia van grossem geslechte vnd hatte vil gutz dat leis er durch de leifde gotz … — … vnd bestate sy in dem heirlichen gotz huse zo Wirtzburch mit grossen eren, nu roffet dese heilgen an dz sy got vur vns beden. Amen. Der Text ist eine gestraffte Fassung aus Hermann von Fritzlars 'Heiligenleben'; s. dazu Jefferis, Die Überlieferung, S. 201 und Werner - Ruh, Art. Hermann von Fritzlar, Sp. 1058-1059; Malm, Art. Hermann von Fritzlar, Sp. 253-255.
  • 277r-286v Prosalegende des hl. Quirinus von Rom. >XXI. Sent Quiryn der veir marckschalck einer<. Allexander der heilge baist besasz de stait des stulles der romscher kirchen na sent Peter, deser was junck van jaren sonder alt van verstentenysz … — … dat si den heilgen Hermes hynden must lassen vnd vor in gewan sy den heilgen S. Quirynus zo nusse in ir cloister. Amen. Zu dieser Legende s. Rautenberg, Quirinus von Neuss, Sp. 938; Williams-Krapp, Die deutschen und niederländischen Legendare, S. 454, Nr. 2.
  • 286v-299r Prosalegende des hl. Severin von Köln. >Sent Seuerynus, eyn bischoff zo Collen. XXII.< Der aller selichsten Seuerynus na dem grade der yrdenscher wirdicheit der werclicher selicheit ist geboren van hohen geslecht sinre alderen in prouincien Aquitanen … — … so hait ir doch nit verwandelt vren willen alle zit zo wircken mynre selen selicheit, amen. Zu dieser Legende s. Williams-Krapp, Die deutschen und niederländischen Legendare, S. 459, Nr. 1.
  • 299r-303r Prosalegende des hl. Kunibert von Köln. >Sent Conbertus ein bischoff zo Collen. XXIII.< Iz in ist vil na neyman der neit in wisze we seir zemelichen vnd we seir selenclichen ist zo eren mit gudicheit vnd begerden vnd stetlichen zo erheben mit grosem lobe … — … want er hatte iz seluer begert do er lebet dz er dar mocht begeraben werden vnd daz geschach eme ouch van gode, amen. Siehe dazu Williams-Krapp, Die deutschen und niederländischen Legendare, S. 430-431, Nr. 1.
  • 303r-304r Prosalegende zum hl. Petrus. >Van Sent Petrus dach dem apostelen. XXIIII.< Da sent Peter zo Anthiochien predigete da sprach Theophilus der furste van der stat zo eme, Peter war vmb verkerestu mir myn folck, do prediget er eme den Christus gelouben do leisz er in fangen … — … do holt man S. Peter vsz dem kercker vnd nam dede dat graff vnd er dede sin gebet vnd der junglynck stunt vff lebendich vnd gesunt.
  • 304r-305v Prosalegende der hll. Perpetua und Felicitas. >Sent Propetua[sic] vnde Felicitas legende. XXV.< Saturnen hatte eynen broder heisz Satirus vnde Feliseten was ir suster geboren vsz Afrike vnd mit in Propetuen de van edelem geslecht was vnd sy worden mit eyn ander gemartelt. … — … vnd Saturnis wart intheubet in den jairen vnsers heren CC vnd LVII jair vnder dem keiser Valeriane vnd Galiene. Zu dieser Legende siehe auch Williams-Krapp, Die deutschen und niederländischen Legendare, S. 449, Nr. 2.
  • 305v-307v Prosalegende des hl. Thomas Becket. >XXVI. Dit is sente Thomas van Cantelber legende.< Thomas der yrtzbischoff van Cantelberg da er in des konynges hobe van engelant was vnd sach dz man da dede dat neit gut in was da leisz er den hoff … — … vnd anderen worden lam in den glederen vnd anderen worden verwont vnd storben ellendich. Übertragung aus der Legenda Aurea (zum lat. Text s. Legenda Aurea, Bd. 1, Nr. 11, S. 254-263; die Namensetymologie zu Beginn fehlt im deutschen Text).
  • 308r-326r Prosalegende der hl. Clara. >XXVII. Sente Clara de heilgen aptissen des Claren ordens.< Do de werlt veraldet was in alre suntlicher boiszheit vnd it scheyn dat de werlt vergayn sulde an doegenclichen leben … — … dit geschach zo Anagyna in dem dume, do van Christus gebort waren dusent vnd tzwey hundert jare vnd funf vnd funftzich jair in dem eirsten jair baist Allexandes zo lobe unsem lobe vnsem lieben heren Jhesu Christus, amen. Zu diesem Text siehe Williams-Krapp, Die deutschen und niederländischen Legendare, S. 427, Nr. 1.
  • 326r-v Exempel. >exempel<. O kynt der obelgeist der hyndert gerne dat ir eyn mensche dycke den heilgen licham intfenget it was eyn broder der bereit sich mit grosser innekeit dicke zo dem heilgen sacrament … — … do geynck der broder zo dem heilgen sacrament vff dar na wart er alle mal erlost van den bossen troumen. Amen.
  • 327r-355v Johannes von Hildesheim: Historia trium regum, dt. Übersetzung. >XXVIII. Dit buch ist van dryen heilge konyngen vnd saget vns fier vnd sechtzich capittel in dem eirsten van eynre vurreden van den dryn heilgen konyngen van anfang der konyng vnd dem berge Vaus we der mit der wacht bestalt vnd behut waz vnd van groser richeit der stat Acker dz eirste cappitel.< Loff ere vnd wirdicheit der heylger dryer konynck hait erfult de heilge Cristenheit van offgange der sonnen bis sy nyder geit … — … so mossent sy dem bischoff zo den heilgen sweren dat sy in alle iren myssen alle de zo banne doyn de ye rait ader dayt dar zo hant gedayn dat yn ir here Jasper genomen wart. Amen. Druck: Behland, Die Dreikönigslegende, S. 72-213 (zur vorliegenden Handschrift ebd. S. 13, Nr. 15); Williams-Krapp, Die deutschen und niederländischen Legendare, S. 404, Nr. 1; Foidl, Art. Johannes von Hildesheim, Sp. 514-516.
  • 356r-367v Prosalegende der hl. Elisabeth von Thüringen. Diese heilige frawe sante Elizabeth was van hoer geburt wann sii waz eynes kuninges doichter van Vngeren den aedel hait sii gezieret mit heiligem leben mit bylde der dugende … —
    • (356r) Besitzvermerk : kampe die cluse.
    • (365r-367v) Mirakelberichte zur hl. Elisabeth. In Kollner bischtum was eyn man Herman genannt der was gefangen vmbe den lip vnd he rieffe got vnd sente Elizabeth an vnd meister Coinrade den heiligen man mit groisseme hertzen vnd truwen in der nacht … — … Eyn man van Mentzer bistüm genant Diederich waz an beiden beynen lam vnd was niit dan zehen milen von sancte … Mit diesen Worten bricht der Text am Seitenende ab;
    vnd hies yr hogezijt begehen als der ander heiligen frauwen hogezij begangen wirt in der cristenheit; diz sint yre zeichen ettliches. siehe zu dieser Fassung der Elisabethlegende Williams-Krapp, Die deutschen und niederländischen Legendare, S. 405-406, hier S. 406, Nr. 8.
  • 368r-v Register ; das Verzeichnis besagt: alsus geynt de heilgen na eyn ander in desem boche als de he vor gezeichent steint. Die einzelnen Legenden sind mit den beim jeweiligen Text eingetragenen Nummern aufgeführt. Sowohl diese als auch das gesamte Register sind in roter Tinte geschrieben - wohl von derselben Hand, die den Hauptteil der Handschrift (1r-355v) schrieb (s. dazu oben).
  • 369r-372v Predigt über Mt. 6,33. >XXX.< Sanctus Matteus beschribet vns, das vnszer here, sprach süchet czu dem ersten das ryche godes, nu myrcket das yn dem hemel vnd uff der erden … — … des gunne auch vns myn lieber herre Ihesus Christus. Amen. O schepper aller creaturen, want du bist mylde vnd barmhertzig van naturen, laisz dich betwingen din myldicheit vnd erbarme dich ober myn menschlich krancheit, vergiff myr liebe. (Textabbruch oder -ende?).
Bibliographie

Abgekürzt zitierte Literatur

2VL Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, 12 Bde., hrsg. von K. Ruh u. a., 2., völlig neu bearbeitete Aufl., Berlin, New York 1978–2005, Ergänzungsbde.: Deutscher Humanismus 1480–1520. Verfasserlexikon, 3 Bde., hrsg. von F. J. Worstbrock, Berlin, New York 2005–2015
EBDB Einbanddatenbank (http://www.hist-einband.de/, besonders die Sammlung Wolfenbüttel)
Göttingen 2 Die Handschriften in Göttingen, Bd. 2: Universitäts-Bibliothek: Geschichte, Karten, Naturwissenschaften, Theologie, Handschriften aus Lüneburg, beschrieben von W. Meyer, Berlin 1893 (Verzeichniss der Handschriften im Preussischen Staate, Abt. 1: Hannover, Bd. 1: Die Handschriften in Göttingen, Teil 2)
WZIS Wasserzeichen-Informationssystem. Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart (http://www.wasserzeichen-online.de/wzis/index.php)

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