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Beschreibung der Handschrift Lübeck, Stadtbibliothek, Ms. hist. 2° 51
Verzeichnis der Handschriften historischen Inhaltes auf der Stadtbibliothek zu Lübeck, 47r48r. Bearbeitet von Anne Harnisch, 2017.
Gefördert durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.
Handschriftentitel: Anton Heimreich
Entstehungszeit: 18. Jh.
Bibliothek Dreyers, Nr. 80
Beschreibstoff: Papier
Umfang: 250 S.
Format: 32 × 20,2 cm.
Seitennummerierung: Ursprüngliche, durch eigene Zählung ergänzte Paginierung.
Hände:
Spätere Ergänzungen: Die dort [bei J. E. von Westphalen, s. u.] abgedruckten Stellen sind in der Handschrift angestrichen, auch finden sich zahlreiche Korrekturen von Westphalens Hand im Text.
Einband: Sie ist mitsamt ihrem marmorierten Umschlag, auf dessen anderen Deckel Dreyer einen lateinischen Titel schrieb, in einen neuen Pappband mit ledernem Rücken und Ecken gebunden.
Inhalt:
1. 1–250 Anton Heimreich: Zugabe, so in folgenden zehen Jahren … aus allerley ihm nachmahls vorgekommenen Schrifften angemercket worden und zur Vermehrung und Verbesserung der Nordfresischen Chronick … können beygefüget werden. — S. 1 Titel, S. 3–238 Text, S. 239–247 Register, S. 248–250 leer. Die bei den einzelnen Anmerkungen genannten Seiten und Zeilen verweisen auf die zweite Ausgabe der Chronik von 1668. Auf S. 155 ff. finden sich Verzeichnisse von Predigern, die bei Westphalen nicht vorhanden sind, bei Falck werden sie S. II erwähnt; auf S. 169 nun wird das Todesjahr des Verfassers mit 1668 angegeben und sein Sohn als Nachfolger genannt; diese Jahreszahl dürfte aber, ebenso wie die des Amtsantrittes von 1654 (vergl. hierzu Falck a. a. O. S. III / [IV?]) falsch sein und vielleicht auf einem Schreibfehler (1686!) beruhen; Jöchers Gelehrtenlexikon gibt als Todesjahr 1684 an, Falck S. V 1685; jedenfalls enthält diese Handschrift auch die Fortführung des Werkes durch den Sohn des Verfassers [Heinrich Heimreich]. Zu der Überschrift bei Westphalen: selecta ex autographo bemerkt Falck in seiner Ausgabe Tondern 1819 S. X in der Anmerkung: ‚Autographum ist aber nicht gerade das Original, sondern nach einer vom Verfasser selbst besorgten Abschrift‛; ‚besorgt‛ wird aber nur als ‚unter seiner Aufsicht angefertigt‛ verstanden werden können; bei Westphalen findet sich auch ein Bild des Verfassers.
Geschichte der Handschrift: Die Handschrift stammt aus dem Nachlaß von J. C. H. Dreyers, in welchem sie die Nr. 80 führte.
Provenienz der Handschrift: Dreyer erhielt die Handschrift aus dem Nachlaß Westphalens, der sie seinem auszugsweisen Abdruck in T. IV seiner Monumenta inedita, Sp. 1483 ff., zugrunde legte
Erwerb der Handschrift: Zurück aus SU.
Bibliographie

Abgekürzt zitierte Literatur

Monumenta inedita Monumenta inedita rerum Germanicarum praecipue Cimbricarum et Megapolensium, quibus varia antiquitatum, historiarum, legum, iuriumque Germaniae, speciatim Holsatiae et Megapoleos vicinarumque regionum argumenta illustrantur, ... e codicibus manuscriptis, membranis et chartis authenticis erui ..., hrsg. von E. J. von Westphalen, Bd. 1–4, Leipzig 1739–1745

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