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Beschreibung der Handschrift Lübeck, Stadtbibliothek, Ms. Lub. 4° 333
Paul Hagen, Handschriftenkatalog der Lubecensien, Lübeck 1936, 212r213r. Bearbeitet von Anne Harnisch, 2018.
Gefördert durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.
Handschriftentitel: Lübeckische Ratslinie. Namen und Wappen der Syndici
Bemerkung: 103 Bl. + 4 Bl. + 7 Bl. -- 19,5 x 15,5 cm — 17. Jh.
Frühere Signatur: V. L. G. 40

103 Bl. (Bl. 95r, 103v leer), denen 4 leere Bl. vorangehen und eine größere Zahl leerer Bl. folgt + 7 lose einliegende Bl. 17. Jh. (bis 1654 Bl. 99r, letzte Zahl 1667 Bl. 95v) mit Fortsetzung 1659–1669 von einer Hand des 19. Jh. Bl. 99v–103r, farbige schön ausgeführte Wappen bis 1659. Geschenk des Maler-Ältermann D. C. Petersen an die Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit im März 1836. Von ihm stammt offenbar die Erweiterung des Textes, den Bürgermeister Dr. Johann Marquard verfaßt und geschrieben hat, wie sich außer aus der Handschrift durch Bezeichnungen seiner Vorfahren ergibt; vergleiche Bruns, Die älteren lübischen Ratslinien in Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte Bd. 27 (1933), S. 95–97. Kurze Nachrichten sind öfter beigefügt, Bl. 62r, 83r sind mit ausführlicheren Mitteilungen ausgefüllt. Halbfranzband mit Rückentitel Lübeckische Ratslinie. Zurück aus UdSSR.

Inhalt:
  1. Lübeckische Ratslinie. Bis 1669, mit farbigen Wappen bis 1659. Bl. 1r Das Wappen des Dr. Joh. Marquardt und das Tanksche Wappen, umgeben von 12 kleineren Ratsherrenwappen; darüber der Spruch: Anno 1639. Jehova mea lux salus, dux et Emanuel. Psal. 27 v1 (Vermerk von Th. Hach). Johann Marquard (n 763 Fehling, geb. 1610, Ratsherr 1640, Bürgermeister 1663, gest. 1668) war verheiratet mit der Tochter Anna Rosina des Lübecker Syndikus Dr. Otto Tanck (vergleiche über diesen G. W. Dittmer, Genealogische und biographische Nachrichten über Lübecker Familien aus älterer Zeit (1859) S. 88. Bl. 1v, 2r Wappen der Stadt Lübeck (Doppeladler und Schild, mit Erklärung aus Librand). Bl. 2v Von der Ehre und Würde der Raths Persohnen zu Lübeck. Auf 7 lose einliegenden Bl., die ebenfalls von Johann Marquard geschrieben sind:
  2. Namen und Wappen der Syndici. Von Matthaeus Packebusch (1495–1522) bis Martin Böckel (1648–1666), darunter Bl. 5v Otto Tanck.
Bibliographie

Abgekürzt zitierte Literatur


Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (copyright information)