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Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: März 1628
[Inhaltsverzeichnis]
01. März 1628
02. März 1628
03. März 1628
04. März 1628
05. März 1628
06. März 1628
07. März 1628
08. März 1628
09. März 1628
10. März 1628
11. März 1628
12. März 1628
13. März 1628
14. März 1628
15. März 1628
16. März 1628
17. März 1628
18. März 1628
19. März 1628
20. März 1628
21. März 1628
22. März 1628
23. März 1628
24. März 1628
25. März 1628
26. März 1628
27. März 1628
28. März 1628
29. März 1628
30. März 1628
31. März 1628
|| [[Handschrift: 104v]]

Samstag den 1ten. Martij.


Meine freundliche herzlieb(st)e gemahlin ist nach
Quedlinburgk, daselbst zu communi-
ciren, gezogen.


Adrian Arent Stammer, zeücht mitt,
loco eines hofmeisters, vndt hat mir
versprochen zum 3. mal (denn
zweymal zuvorn par le baillif)
daß er mir wollte gegen Ostern,
Tausendt Reichstahler vorstrecken,
auf drey Jahr gegen 6 auffs hundertt,
die obligation möchte ich machen wie
ich selber wollte.


An Bruder Ernsten geschrieben.


heütte hatt<ist> meine freundliche herzlieb(st)e gemahlin,
zwar wol vberkommen, aber vnsere
pursche hatt Crabaten im felde gesehen,
welche ihnen zwar freündtlich, zuge-
sprochen, aber dennoch hernacher als
meine leütte wiederumb herkommen
gewesen, ein sechs schöner pferde, bey
Badeborn, außgespannett.

|| [[Handschrift: 105r]]


Der Amptmann hat mir des Crabaten
Rechnung, auch waß er innerhalb 12 wochen
verzehrett, gebrachtt, darbeynebens wie
der tax angeschlagen worden, nemlich auff
iedere huffe landes, wochentlich 10 Pfennige (denarii)d. des-
gleichen auf hauß vndt hoff, 10 pfenninge.


           Abschrifft der tax.

Thaler Groscheng. Pfennige (denarii)d
18 8 Der von Stammer, von 30 huffen landeß,
vndt dem zehenden, welcher auf 14 huffen
gerechnett vndt angeschlagen wirdt. perge
11 6 -- Der Niederhof des Jungen Stammers, von 27 hufen landes
3 8 -- Bilaen hoff.
5 20 -- Der herr Amptmann.
3 8 -- Der Richter.
2 7 -- Die Lieffischen.
2 7 -- Die Niedhardtschen.
1 16 -- hanß wahle.
2 7 -- Joachim Sellen beide haüser.
2 22 -- Martin Blenenbergk.
2 22 -- Arndt Engelhardt.
1 16 -- Pienerts erben.
2 22 -- Andreaß wahle.
1 16 -- Moritz hothorn.
2 7 -- Caspar Schlegel
2 17 -- Die Pfawschen.
1 6 -- hanß Meinist.
12 6 Thomas Sachse
15 Die Graßhöffesche
aTalerTal: Groscheng. Pfennige (denarii)d
16 -- Johannes
Rode.
1 6 -- Joseph
Müller.

71

16

6

Lateris,

|| [[Handschrift: 105v]]


Tahler Groscheng. Pfennige (denarii)d
12 6 Matz Krüger.
12 6 Gall hesse,
15 -- hanß hothorn Junior.
15 -- Bartolomæus hothorn.
20 -- Joachim hothorn.
1 1 -- Galle Syer.
17 6 hanß Pakmann.
1 6 -- Christoff harbortt.
15 -- Thomaß Lindemanns Erben.
1 6 -- Johann Mentz.
22 6 Jacob Drescher.
1 6 -- Christian Mentzen erben.
20 -- Clauß Banse.
20 -- Michael hothorns wittwe.
12 6 hanß Roden wittwe
12 6 Andreaß Oelegartt.
12 6 hanß hesse.
16 -- Jdem von der Schencke.
20 -- Andreaß wahle Junior.




Lateris
14 Thaler, 22 Groscheng. 6 Pfennige (denarii)d.

|| [[Handschrift: 106r]]


TalerTal: Groscheng. Pfennige (denarii)d
10 -- Lorentz Liebe.
10 -- Bastian Kleine.
10 -- Georg hambergk
10 -- Joachim holtzhausen.
10 -- Andreaß Sellen.
10 -- Eraßmi wittibe.
10 -- Christoff Webell.
10 -- Andreaß Randthan.
10 -- Michael Ehrich.
10 -- Bilaen Mühle.
10 -- hanß Ehrich.
10 -- Stephan Lehmann.
10 -- Bastian Schiele.
10 -- Lorentz heidigk
10 -- Valtin Wehle.
10 -- Bastian Syer,
10 -- Martin Berger,
10 -- henrich Westphael
10 -- henrich Ludowig.
10 -- hanß Luen.
10 -- Die heinschen.
10 -- Oelegarts Erben.
10 -- Die hornungischen.
10 -- Andreaß Munder.
10 -- Ludolff Moring
10 -- Jochem hombergk
10 -- hanß Schröder.
10 -- heinrich Lindemann
10 -- Die Glenenbergischen.
10 -- Kempenhau<n>ß
b[TalerTal:] Groscheng. Pfennige (denarii)d
10 -- Die Dörin-
gischen.
10 -- Warme-
lings erben.
10 -- Christian
heidigk
10 -- Martin
Oberlender.
10 -- Hermann
Barnemann.




Lateris, 14 <ThalerTh.> 14 Groscheng.

|| [[Handschrift: 106v]]


Thaler Groscheng Pfennige (denarii)d
10 -- Moritz hothorn.
10 -- Valtin heidigke.
10 -- Thomaß Sachse.
10 -- Lena Müllers.
10 -- hanß Fischer.
10 -- hanß Roder.
10 -- Matz Gertner.
10 -- Baltzer Borgiß.
10 -- Anna heßen.
10 -- Marcus Schütze.
10 -- Martin Straube.
10 -- Andreaß Brandt.
10 -- hanß Bolhorn,
10 -- Ciriack hothorn,
10 -- Jochem Sehse
10 -- Kilian höen
10 -- hanß Vlenbecker,
10 -- Matz Siebertt.
10 -- hanß Probst.
10 -- Moritz hothorn.
10 -- Die Rodensteinschen.
10 -- Caspar Künertt.
10 -- Die Webelischen.
10 -- Jochem Randthan.
10 -- Berndt Wahle.
10 -- Die Bußkin,
10 -- Andreaß schneider,
10 -- Valtin heydicke,
c[Taler] Groscheng. Pfennige (denarii)d.
10 -- heinrich
Byern.
10 -- Magister Böhmen
hauß.
10 -- hanß
schneider.
10 -- Trina
Lindemanns.
10 -- Jacob
Randthan.
10 -- Christoff
hoffman.




Lateris
14 thaler
4 Groscheng.

|| [[Handschrift: 107r]]


Summa auß dem flecken Ballenstedt,
mitt denen von adell, 115 tahler, 8 gute Groschengg.
Auß der Neẅstadt von iedem hause 6 gute Groschengg.
Thut von 48 haüsern,
     9 Thaler 12 gute Groschengg.
Jtem: von haüsern vffm graben,
   2 Thaler.
Summa Summarum
   126 Thaler, 20 gute Groschengg.
hiervon sollen bezahlett werden,
36 ThalerThlr: dem Richter, vor eßen vndt
trincken, auff 9 wochen.
28 ThalerThlr: vor 4 wispel haffern.
40 ThalerThlr: auf 10 wochen soldt.
16 ThalerThlr: auff 14 tage deputat.
7 ThalerThlr: hanß heßen für 10 tage,
den Crabaten zu speisen, auch das
die guardien, alß sie ankommen, bey
ihme verzehrett.



Von nachfolgendem bericht, ist deme von
Stammern, alß welcher sich beschweert be-
funden, Copey zugeschickt worden, nemlich || [[Handschrift: 107v]]
Auff sein begehren, wirdt ihme Stammern
vom raht zugeschickt, des Croaten rech-
nung auff 12 wochen.
6 ThalerThlr: hanß heßen auf 10 tage wegen
des Croaten, 8 Mußcketirer, vndt
der andern Croaten, so nach hartzgeroda
gelegt, auf 1 tag vndt nacht zehrung.
36 ThalerThlr: dem Richter vor 9 wochen, speiß
vndt tranck.
40 ThalerThlr: auf 10 wochen Soldt, iede woche
4 Reichstahler.
16 ThalerThlr: ihme auf 14 tage deputat ge-
geben.
28 ThalerThlr: vor 4 wispel haffer, so
er verfüttertt.
   Summa dieses
     126 Thaler.


Dieselben seindt folgender gestallt, auff die
von adell, vndt der bürgerschafft äcker,
auch dero haüser vertheilett:
148 huffen landes, von ieder wochentlich, 10 Pfennige (denarii)d.
thut in 12 wochen, 61 Thaler, 16 gute Groschengg.
14 hueffen, seindt vor diesem in andern contri-
butionen auf des von Stammers zehenden || [[Handschrift: 108r]]

Thaler Groscheng.
gerechnettt, thut auf 12 wochen 5 20
110 koetsaßen haüser vndt ackerhöffe
auch von iedem 10 Pfennige (denarii)d. thut auff
12 wochen


45


20
Auß der Neẅstadt 9 14

   Thut zusammen 122 thaler. 22 gute Groschengg.



Des hie alhiesigen Richters
rechnung, wegen des Croaten,
was er auf 9 wochen, begehrett.

Tahler. Groscheng.
Jede woche vor eßen, vndt trincken
4 Thaler, Thut auf 9 wochen

36
Jeden tagk vndt Nacht, 3 bundt
heẅ, iedes zu 16 Pfennige (denarii)d. Thut auf 9 wochen

9

8
Alle Abendt vndt Morgen vor 4 Pfennige (denarii)d.
licht in den stall, thut auff 9 wochen

1
Jede woche vor 10 Groscheng. Stroh thut in 9 wochen 3 9
Den 10. Decembris 1627 2 frembde Croaten,
neben meinem Croaten verzehrett

1

12
Den dritten tagk vor dem Christtage
wie er neben zweyen Croaten vndt einer
hure von Bernburgk kommen, verzehrett


--


14
Den 22. Januarij 1628 zween guarden vndt
ein weib verzehrett

--

10

Huius
<Nota Bene[:] Jl faut rabbattre de cecy.>

52

5

<Nota: den haffer vngerechnett, welcher von der gemeine müßen gegeben vndt auß der anlage muß bezahlett werden.>

|| [[Handschrift: 108v]]

Sonntag den 2. Martij.


Der verwalter von Opperoda, ist
herkommen, mitt dem einen Crabaten,
sein verlornes pferdt wieder zu suchen,
denn 5<4> hat er auf meine intercession
wiederbekommen, das fünffte soll noch
Rittmeister Losy haben. Er hat
auch berichtett, daß die gestrigen auß-
gespanneten Padebornischen pferde, von
den Radischlebern, als sie sturm ge-
laüttet, vndt sich zusammen rottirett,
den Croaten, wieder abgeiagett worden.


Parlant avec le baillif de la pauvretè
de nos gens, il me dit que ceux de
l'Electeur de Saxe au voysinage icy
autour estoyent bien plus pauvres,
veu qu'ils estoyent vexè non seulement
des jncursions des soldats, mais
aussy de tailles de leur Superieurs,
entre autres ils payoyent d'un
<chasque> pot de vin, un pfenning a l'Electeur, et
d'une mesure (Scheffel) de blè qu'on porte || [[Handschrift: 109r]]
mouldre au moulin, aussy un pfenning,
et telles semblables choses, ce quj porte un
grand argent a l'Electeur & cependant
il semble qu'il n'en ait point veu qu'il
ne paye personne, nj mesmes d les
gages de ses serviteurs, aussy bien que
de ses propres gentilhommes servants.


Es ist gestern vndt heütte wieder wintter
worden, vndt hat vber alles vermuhten,
hartt gefroren.


Jn die kirche. etcetera <zweymal.>


Jngannj del receveur. Puis qu'il voyt
que je m'apperçoy des amendes pecuni-
aires desrobbèes, et qu'il est contraint,
de me confesser celles de ceste annèe,
il dit maintenant, que celle cy est
une annèe bissextile & que partant
il y a tant de paillards: ce quj est
une rayson & jnvention ridicule,
que je passe aussy en riant, sans
en faire grand semblant.

|| [[Handschrift: 109v]]


Schreiben vom hertzog von der Lignitz,
von dem pfaltzgraffen, von hilpoltnstain,
vndt auch von Hans Ritz entpfangen.


J'ay pardonnè a une femme, un
homme, quj me devoit payer l'amende
pour avoir couchè trop tost, avec sa
femme devant les nopces, ce que
tous Les deux niants (avec ser-
ment si on l'eust voulu permettre)
& nous n'ayans autre preuve, si-
non d'un enfant, qu'elle a eu, au
huictièsme mois, et mesmes cest
enfant est<ant> fort tendre, et delicat,
je me suis ravisè, nonobstant le
rapport de mon baillif, & a leur in-
stante supplication, ne l'ay pas puny,
de peur de faire q une jnjustice.
Mon baillif m'en a remerciè depuis,
et confessè, qu'il a estè autresfois,
son serviteur.

|| [[Handschrift: 110r]]


Der bohte von Magdeburgk ist wieder-
kommen, mitt schreiben vom postmeister An-
dreaß Döhringk, an meinen kammerschrei-
ber, daß die post von hamburg, zu
Magdeburgk, am Mittwoche ankomme,
vndt am Montage dorthin ablauffe.


Der verwalter von Opperoda, ist mitt
meiner Crabaten einem, wiederkommen.
Man hat ihme aber, sein fünfftes pferdt,
nicht abfolgen laßen. Alleine die
Aeptißinn zu Quedlinburgk, hatt
ihre zween pferde, wiederbekommen,
welche Sie letztmals dem zwarck
genommen hatten. Die windthunde
aber, haben sie behalten, vndt wollen
Sie der äptißinn nicht wieder geben.


Die Crabaten reytten abermals, gar
starck, im felde heütte, zu 10, zu 12,
müßen endtweder in kurtzem auff-
brechen wollen, oder zunöhtigungen
zu diesen landen suchen wollen.

|| [[Handschrift: 110v]]


Schreiben von Meinem gnedigen herzlieben herren-
vattern, von bruder Ernsten, vndt dem
Marschalck Erlach, bekommen.


Mein Bruder stellets in meinen
brüderlichen consens, ob er Stammern
annehmen dörffe. Der Marschalck
verwundert sich vber des Stammers
vnbeständigkeitt, vndt vermeinett,
ich könne seine stelle leicht ersetzen. etcetera


<Schreiben entpfangen, von haüptmann Knochen.>

Montag den 3. Martij.


Jch habe selbst nach Quedlinburgk ge-
wollt. Jst aber vmb eines tölpischen
peltzes willen zu rück gegangen. Jedoch
habe ich Meiner herzlieb(st)en gemahlin convoy,
von meinen pferden, entgegen geschicktt,
den schützen Wolff, beynebens beyden
Mußcketirern, in allem 9 pferde,
darundter auch die beyden Quedlinbur-
gische Mußcketirer gerechnett seyn,
welche dortt bleiben werden.

|| [[Handschrift: 111r]]


Jch habe die Amptfraw vndt den
Amptschreiber Arent, zue Mittage bey-
nebens Münstern, mitt mir eßen laßen.


<Descriptio:> Verzaichnüß der vndterthanen zu Rein-
stedt, mitt vermeldung, wie viel ein ieder
Getreydich zum sahmen, diese fasten
vonnöhten, womitt dann vnser allerseits,
Gnediger Fürst vndt herr, in gnaden
einem ieglichen nach der persohn, vmb
danckbahrliche bezahlung, willfahren
will. Vffgezeichnett den 21. Februarij,
Anno 1628 in gegenwartt, der Ge-
schwornen daselbsten, vndt dem ampt
Ballenstedt vff befehlich eingegeben worden.


     Gersten.
   Die Ackerleütte.

Wispel (Raum- und Getreidemaß)w.
Hanß Roth 4
Christoff Mundt 2
hanß Ziesingk 2
Andreaß Wilhelm 4
hanß Schiele der Jünger 2
Georges Neidecke[!] 3
Jochem Schiele 4
Matthiaß Alefeldt 2

Summa huius

23 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w.

|| [[Handschrift: 111v]]


   An Haffern.

Wispel (Raum- und Getreidemaß)w.
Andres Wilhelm 2
hanß Roth 1
hanß Ziesing 1
Christoff Mundt 1
hanß Schiele der Jünger 1
Jochem Schiele 2
Jörges Neünecke 1
Magister Valentinj Athens wittwe 2
Matthiaß Alefeldt 1

Summa des haffern

12 wispel.


   Die kotsaßen.
     Gersten.

Wispel (Raum- und Getreidemaß)w.
Matthiaß Gericke 1
hanß Piettge ½
Caspar hering ½
Magister Andreæ Schawers wittwe ½
Caspar Schneider der Mittelmüller ½
Jacob Schreiber ½
Valtin Schreiber ½
Mertin Schiele ½
Gürge Drumler
Hans Hennenbergk
½

Summa Huius

Wispel (Raum- und Getreidemaß)w

|| [[Handschrift: 112r]]


Summa aller gersten so in vndterthenigkeitt,
begehrett wirdt – – – – – 28½ Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. perge
hierzu kömpt noch:
2 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. so Clauß Reüßen wittwe begehrt.
½ Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. der Schulmeister, Johann Schiele. perge
   Summa aller gersten.
   31 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: Gersten vndt
   12 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: haeffern, So die
   Reinstedter begehren.



Verzeichnüß der ackerleütte, vndt
kossaten1, zu Badeborn, wie viel ein ieg-
licher Saatkorn, auß dem Fürstlichen Ampt
Ballenstedt begehrett, anno 1628.

Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. Scheffelschffl.
1 hanß Meinigke,
1 hanß Vlrich.
1 Tobiaß Schmidt.
1 Cyriax Nagel.
1 hanß Steinertt.
1 12 Christian Neiche
1 12 Die Junge Triapelsen[!].
2 Baltzer Eberhardt,
1 Nickel Bille

|| [[Handschrift: 112v]]


Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. Scheffelschffl
1 Valtin Blockaw.
12 Valtin huttmann.
12 Paul Schmides wittwe.
12 hanß Müller.
12 Kersten Kopf, Junior
12 Andreß heydenreiches, Junioris wittwe.
12 Matthiaß Nagell.



Summa in allem, das zu Padeborn,
begehret wirdt, 15 wispel.
Die andern Ackerleüthe, so keine
pferde haben, sindt zwar auch ge-
fordert worden, aber nicht kommen.



Verzaichnüß waß den vndter-
thanen zu Rieder ahn Samen mangeltt. perge
vbergeben, den 21. Februarij, anno 1628.

Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. Scheffelschffl.
3 Gersten Pasche heinemannd.
2 haffern.
2 Gersten, Matz Francke.
1 Gersten, Andreß Eroldenier
4 Gersten, Lorentz Schütenteüffel

|| [[Handschrift: 113r]]


Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. Scheffelschfl
2 Gersten, Merten Pape.
2 Gersten, Merten hennenbergk,
<der ällter>.
3 Gersten Peter Papee.
2 haffern
12 gersten Valtin heinrich
1 Gersten Bastian Kochs wittwef.
1 haffern



Summa: der Mangell des Samenß
ist 18½ wispel Gersten,
5 wispel haffern.
Nota: Martin hennenbergk der Jünger,
will gantz nichts sähen, hette keine pferde,
nicht, köndte auch keine bezahlen. Jst
der meinung das gut wieder stehen zu
laßen. Diß dem Fürstlichen Ampt zur nachrich-
tung auffgezeichnett, den 21. Februarij,
1628.
   Caspar Vlrich, Richter
   zu Riedern. manu propria

|| [[Handschrift: 113v]]


Mangelung zu hoym des samenß.
6 wispel gersten vndt:
4 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. haffern, die Steige.
4 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. gersten, Jtem:
2 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w, 2 Scheffelschffl haffern, Cleman Schroder.
4 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w gersten, Jtem
2 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w, 12 Scheffelschffl [Hafer] Albrecht Spechtt.
4 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten, Jtem:
2 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: haffern Rodenhoff
5 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten, Jtem:
3 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: haffern, henning Böttiger.
3 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten, Jtem:
2 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w haffern Ruedeloff.
8 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten: Jtem
5 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: haffern, die hoyers beyde
4 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten, Jtem:
3 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: haffern, Dietrich Schneidewindt.
2 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w gersten Clauß Eve.
3 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w gersten[!], Jtem
2 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: haffern Davidt Bernen,
Huius 43 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w gersten.
     26 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: haffern.

|| [[Handschrift: 114r]]


Noch zu hoym:
1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten, Matz Eve.
2 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten[!], Jtem:
1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: haffern Jochem Schneidewindt.
2 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten, Jtem
1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: haffern Merten Schneidewindt der Jünger.
5 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten, Jtem:
1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. haffern Volckmann Schneidewindt.
   Huius, 10 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten,
       4 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: haffern.
Summa 83 wispel
 haffern vndt Gersten,
   Alß,
   53 wispel Gersten,
   30 wispel haffern.



Von Ballenstedt vndt von Radißleben
wirdt es noch einkommen. etcetera


Discouru avec l'escrivain du baillage
Arnoldt, et il m'a dit qu'il y avoit
a Ballenstedt & au faux bourg de ville-
neufue ensemble 150 feux, (feẅerstädte, || [[Handschrift: 114v]]
a Heimb, autant et plus, environ
160[,] a Riedern, 120 et plus, a
Padeborn 100[,] a Reinstedt, 80 ou
peu moins, a Radisleben 60 & ce
dernier est le plus petit, mais le
mieux cultivè, et espargnè de la
soldatesque. <Auß dem landsteẅerregister kan manns, eigentlich ersehen.>


Curtt Gebhardt vndterthan von Rie-
der hatt sich hefftig, gegen mich beschwehrett
das er solle 50 Tahler straff geben.
Jch habe es vff der hure bekandtnüß
die sie gegen beyden Pawermeistern,
vndt dem Richter als geschwornen,
wie auch dem Stadtknecht abgelegett,
nicht vnbillich ihme ankündigen laßen
wiewol er als ein verwegener
Mensch, das wiederspiel mitt einem
eydt betheẅren will, daß ich nicht
zulaßen will oder verstatten kan[.]


Endtlichen habe ich ihme die straffe, biß
auf 30 Tahler, auf Walpurgj zu bezahlen,
erlaßen.

|| [[Handschrift: 115r]]


Meine freundliche herzlieb(st)e gemahlin, ist von
Quedlinburgk wiederkommen. Den
alten Adrian Arent Stammer, habe ich
ziehen laßen, vndt ihme ein faß Zerbster
Bier verehrett. Jl m'a promis vers
Pasques mille Dalers, & encores
mille, s'il peut les trouver.


Zeitung daß Graff Wolff von Manßfeldt,
Nota Bene mitt 43 Regimentern, gantz Deütschlandt
soll reformiren2.


Nota Bene Jtem: daß dem Churfürsten von Saxen zusa-
ge geschehen, sein lebenlang ihme nicht seine Reli-
gion in seinem lande zu perturbiren,
aber nach seinem tode, etcetera[.] Dieses consilium
seye zu Prag gegeben vndt geschloßen worden.


Que ma cousine Cunjgunde, doibt espou-
ser le Conte Merode, & ma cousine
Anne Marie le Colonel Wahl. perge


Cattive nuove d'altre bande,
da per tutto per la liesina.

|| [[Handschrift: 115v]]

Dienstag den 4ten. Martij.


Post nimiam petulantiam noctur-
nam (quam Deus avertat et
mihi condonet per Jesum Christum)
i'ay songè que le feu prince Jean
George m'auroit asprement tansè
et chastiè, et tost apres i'eusse
estè surprins en ma mayson par
les Croates avec lesquels i'aurois
desesperément combattu, &
eusse aspergè de leur sang, en
combattant, mon lict: dont le dit
prince Jean george eust estè aussy faschè
de mesmes que Son Altesse mon Pere craig-
nans vengeance, & le dit prince Iean George
m'auroit aussy reprins de ne con-
noistre pas mieux les chemins,
icy et aux environs. Je trouve
ce songe remarquable et pourtant l'ay
notè.

|| [[Handschrift: 116r]]


An Fürst Augustum, Fürst Ludwig,
vndt Bruder Ernsten geschrieben.


(Ceste apres disnèe adhuc semel & Deo
juvante finem jmposuj petulantiæ carnis.)


   Abschrifft der Ballenstedtischen
         kornbegehrer.
Auff vnsers Gnedigen Fürsten, vndt herren
beschehenen befehlich, seindt diese acker-
leütte vorbescheiden, was sie an Sahmen
vonnöhten ist nachfolgendt verzeichnett.
1 wispel Gersten, Caspar Cunerdt.
3 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. gerst[!] hanß wahle.
Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. gersten Ananias hothorn, berichtet
das er im geringsten zu seines Stieffsohns
gute keinen Sahmen habe, weil er aber
noch nicht weiß, ob er mitt dem gute,
könne verwahret werden, wie denn dem
hern amptmann bewust, könne er sich nichts
gewißes erklären.


Die Pfawschen ist willens ihr gut vmb pacht
außzuthun. perge


Pienerts vormündere berichten, das ihnen vn-
müglich sey, das ackerwerck weitter zu bestellen.
perge


Von andern ist kein bericht einkommen.


Die Radeschlebischen vndterthanen, begehren nichts zum sahmen.

|| [[Handschrift: 116v]]


Meine freundliche herzlieb(st)e gemahlin ist gar
kranck worden. Je crains derechef
quelque assemblèe (mola) ou quelque
autre punition, quj me seroit tres-
griefue, & presque insupportable.
Dieu nous en garde.

Mittwoch den 5ten. Martij.


Der Amptmann von Gernrode Gerlach,
ist anhero kommen, vff erfordern, vndt
ich habe mich also mitt ihme verglichen
der folge halber, auf die streiffenden
Crabaten, daß nemlich wenn sie bey
Gernroda würden pferde außspannen,
vndt die Gernröder die sturmglocke
leütten, sollten ihnen meine Riederischen
pawren, mitt dem pulß an der
sturmglocke handtbiehtung thun, vndt
zu hülffe kommen, & viceversa.


Wann aber die Frösischen vndt Nachter-
stedtischen, würden angetastett werden, || [[Handschrift: 117r]]
vndt mitt den sturmglocken, zeichen geben,
so sollten sie alßdann die zu hoymb
vndt Reinstedt ebenmeßig secundiren
vndt viceversa gleichmeßiger hülfe
von ihnen gewärtig seyn. Dieweil
man aber weder alhier, noch zu
Gernroda mitt Einspännigern auff-
kommen kan, (außer waß meine hoff-
diener seyn) laßen wir es bey den
Mußcketirern, die alhier, vndt
im ampt Gernroda vndterhalten
werden, vndt dieselbigen zur nachfolge
gleichsfalls brauchen wollen, billich be-
wenden. Knoche getrawet sich mitt
seinen pferden, vndt einspännigern, vndt
Forstern, mitt 24 starck im ampt
hartzgeroda, auffzukommen. Es schei-
nett aber, er wirdt sie nicht gerne
auß dem holtze laßen.


Er berichtett mich sonsten discurrendo || [[Handschrift: 117v]]
daß die Gernröder, sehr außge-
mergellt, es gehöreten nur eigent-
lich zu Gernroda dem amptt, 6 hu-
fen landes, zu dem vorwerck auff
dem haberfelde, 7 huffen, zu
Frosa, auf herrvatters hoff, oder
vorwerck 30 huffen. Jn allem
hette die gantze Frösische Feldt-
Marcke 80 huffen, davon hette ich
nur 18 schock garben zum zehenden
bekommen, da ich zu guten Jahren,
wol ein drey sechtzig bekähme.
hingegen stünden dem ampt Gernroda
von Padeborn vndt Riedern, etcetera
auch viel pächte außen. etcetera


Nota Bene Nota Bene[:] Er sagte auch nachdenckliche zeitungen
Nota Bene daran ich doch zweiffele 1. das Bethlen Gabor
Nota Bene zu Constantinopel wehre, vndt die schmach, so
Nota Bene dem Churfürsten zu Brandenburgk, als seinem schwager
zugefügt würde <durch einlägerungen> mitt macht rechnen wollte.
<2. d<vndt> würde also der krieg in Vngern, || [[Handschrift: 118r]] gewiß fortgehen.> <2. So sagte er, es hette der König in Dennemarck seinen feldtzug wieder den Kayser, dem Könige in Schweden vbergeben. Er aber wollte sein Reich vndt die kron Dennemarck auffs eüßerste zu waßer, vndt zu lande defendiren. Der König in Schweden aber, würde wieder Jhre Kayserliche Mayestät zu felde ziehen.>
<3. So hetten die städte, hamburgk, Bremen vndt Embden, eine schleünige starcke werbung vor die handt genommen, wieder den Tilly, vndt Kayserischen.> <4. So wollte der Tilly von den Kayser Stadischen, geschlagen sein.>
<5. Es hette der herzog von Savoye, mitt hülffe des Königs, in Franckreich, das hertzogthumb Mantua, wieder den Kayser, gantz eingenommen.> <6. Es || [[Handschrift: 118v]] wehre der König in Engellandt todes verblichen.>

|| [[Handschrift: 118r]]


Dieweil heütte behttag, habe
ich predigt angehörett.

|| [[Handschrift: 118v]]


Nachmittags, habe ich ihn wiederumb, ziehen laßen,
gedachten Amptmann von Gernroda.


Jch bin hinauß gegangen etzliche Teiche zu bese-
hen, welche noch alt se gantz verwachsen
seyn vndt vorzeitten zu diesem kloster,
mögen gehörett haben, die wollte ich
gerne, wo müglich, wiederumb anrichten
laßen.


Jch habe ein schreiben, von der äptißin
von Quedljnburgk, vndt von den
rähten, bekommen, wegen der Riederischen
vndterthanen. etcetera


Jean ist wiederkommen von Bernburgk.


Der Amptmann hat den gersten zu Quedlin-
burgk vmb 12 Tahler, den haber aber
vmb 8 Tahler gekaufft pour Madame
alles vmb 500 Tahler.


Jean vndt Baltzer haben den gersten
vmb 12 Tahler Bernburger maß, den
haffer zu 8[,] auch zu 9 thaler bezahlett.


Marcus Corpes heißt der Jsolanische
Oberste leütenampt.

|| [[Handschrift: 119r]]

Donnerstag den 6. Martij.


An den Obersten Becker geschrieben.


Brieffe entpfangen von herrvattern,
von Fürst Augusto[,] von bruder Ernst
vndt dem Marschalck.


An herrvattern wieder geschrieben.


Nota Bene Nota Bene Nota Bene Nota Bene Nota Bene Nota Bene Nota Bene Nota Bene Nota Bene[:]
Es werden die Kayserlichen mandata,
baldt publicirett werden, darinnen
vermeldet wirdt, das keine Religion soll
im Reich, gelitten werden, ohne die Päbstische
vndt luttrische. Die


Die Böhmischen pawren rebelliren auffs
neẅe, vmb der Religion willen.


Fürst Augustus zeücht in die Schlesie.


Bruder Ernst soll zum herzog in Fridlandt.


Wartemßleben ist zu Bernburgk
Meckelburgischer abgesandter alda auch,
die sachen, gar vbel stehen.

|| [[Handschrift: 119v]]


Jch habe die Richter3, von meinen
zween flecken, vndt sechs dörffern,
anhero bescheiden, ihnen wegen der
sturmglocken zeichen, vndt wie sich die
vndterthanen im fall der ferrneren
Crabatischen streiffereyen verhalten
sollen, befehl zu geben. <nemlich Riedern, soll Gernroda mitt dem glockenstreich secundiren, & viceversa, wie auch Badeborn, auf allen fall, Jtem: heim, vndt Reinstedt, sollen Frose vndt Nachterstedt, secundiren & viceversa, Ballenstedt, Radischleben vndt Padeborn sollen einander secundiren mitt der sturmbglocke, vndt verstehett sich allenthalben, mitt || [[Handschrift: 120r]] außfällen des landtvolcks zu roß vndt zu fuß, mitt allerley gewehren, büchsen, Mußkeeten, hebebaümen, forcken, knebelspieße, beyll vndt barten, vndt was sie kriegen können, etcetera doch sollen sie so viel als möglichen, alle thätlichkeiten, vermeyden, vndt zwar auf allen fall eine nohtwehre thun. perge>

|| [[Handschrift: 119v]]


J'ay donnè a Jean 12 Reichsdalers
pour present de ses nopces, et ma
femme luy a donnè un petit tonneau
d'argent dorè.

|| [[Handschrift: 120r]]


Jch habe auch suppljcationes bekommen,
wie offtermals, zu geschehen, pflegt.


Brieffe vom herren von Dona, vndt
von Adolff Börstelln bekommen. perge

Freitag den 7. Martij.


Es ist ein tag oder drey her wieder
wintterwetter worden, vndt hat
gar hart gefroren, da man eben die
samzeitt vorgenommen.


An Adolph Börstel nach Pariß geschrieben auf
Morgen gebe gott datirt. Jtem: av<n> hern
Christoff von Dona.

|| [[Handschrift: 120v]]


Der leütenampt Groß<Georg Müller> (von heideck)
ist herkommen mich anzusprechen, hat mich vor
diesem, auf dem weißen berge gesehen.
Dient itzunder vndter dem Obersten Becker.


Die Gemeine zu Riedern hat an mich ge-
schrieben, vndt supplicirt, ich möchte jhnen
den wispel auf 2 Thaler vbermaß,
nach der erndte wiederzugeben, vor-
strecken, welches vnbilliche petitum,
ich sehr vbel auffgenommen.


Die heymbischen, wollen mir vor zween
wispel, drey wiedergeben.


Jch antwortte, ich sey kein krämer,
wiße wol, daß mans anderswo,
doppelt nimbt, auch noch vber die
helffte, vbermaß, sonderlich der præsident vndt
andere. Wolle derowegen nur
18 scheffel vbermaß begehren, welches
alle ehrliche leütte vor ein billiches
halten. Vndt die vndterthanen
werdens endtlich wol thun müßen, die-
weil es ihnen niemandt borgen will.

|| [[Handschrift: 121r]]


Die Padebörner haben 8 wispel
auff die Maße, mitt 18 scheffeln, ange-
nommen. Ergo: wirdts den andern zum
exempel dienen.


Jch habe ein abschlägig antworttschreiben
vom Obersten Pecker, wegen meines
kornkauffs bekommen, daß mich
gar perplex vndt trawrig macht,
zum defect meines künfftigen vnterhalts.

Samstag den 8ten. Martij.


Jch habe an den Obersten Peckher
abermals geschrieben, vndt ein schrei-
ben mitt eingelegett, an den General,
hertzog von Fridlandt, <durch Burckardt lackayen.>


Geschrieben an hanß Ritzen, vndt Pfaltz-
graff Johann Friederich nach hilpoltnstain.


Jch habe mitt meiner herzlieb(st)en gemahlin, vberrech-
nett, waß sie vor getreyde hatt, den vndter-
thanen vorzustrecken, vndt befunden, daß sie
20 wispel <gersten> erstlich hatt, den Wispel (Raum- und Getreidemaß)w, zu 12 Thaler,
darnach 30 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten zu Quedelinburg gekaufft auchalso,
Jtem 17½ Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: haffern zu Quedlinburg zu 8 Tahlern, Jtem,
zu Bernburgk 5 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten, zu 12 Thaler. <Bernburger maß>

|| [[Handschrift: 121v]]


Die hoymer seindt kommen
gleich wie die Riederischen vndt haben
suppliciren wollen seindt aber
abgewiesen worden, die Padeborner
vndt Rheinstedter aber haben sich
auff die 18 scheffel vbermaße wol
erklärt.


J'ay leu aux contes d'Eutrapel, quj
est un fort beau livre.


Sonntag den 9ten. Martij.
Verzeichnüß der vndterthanen zu Reinstedt,
welche auß dem Ambt Ballenstedt, getrey-
dich zum sahmen vndterthenig begeren, vndt
sich auff erforderung der Geschwornen
daselbsten erbotten, nach geschehener
erndten, denselben wieder zu erschütten
vndt auf ieden wispel 18 scheffel vfmaße
zu geben. Geschehen zu Rheinstedt den
7. Martij Anno 1628.

   Die Ackerleühtte.
   An Gersten: || [[Handschrift: 122r]]

wispel.
hanß Roht 3
Christoff Mundt 2
hanß Ziesing 2
hanß Schiele der Jünger 2
Georg Nawecke[!] 2
Joachim Schiele 2
Matthiaß Alefeldt 2
Clauß Reüße 1

Summa

16 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. gersten.


   Die koetsaßen,
   An Gersten,

wispel. Scheffel.
Matthiaß Gercke 1
Valtin Schreiber 1
Merten Schiele
Michel Schreiber
1
Johan Schiele schuldiener
hanß Pietge
1
hanß hennenbergk
Gürge Demmeler[!]
12
Hanß Lehne 12

Summa

5 wispel

gersten.

Summa 21 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. so an gersten vnderthenig begehret
wirdt.

|| [[Handschrift: 122v]]


   An haffern begehren
   noch die Reinstedter.

wispel.
Hanß Roth 1
Hanß Ziesing 1
Georges Nawecke[!] 2
Christoffel Mundt
hanß Schiele der Jünger 1
Joachim Schiele
Matthiaß Alefeldt 1


   Summa: des haffern,
 so vndterthenig begehret wirdt, ist
   9 wispel et cetera



Verzeichnüß der Padebörner
so Saemgetreydig, auß dem Fürstlichen Ambtte
Ballenstedt begehren.
Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. Nickel Gülle[!], gersten,
1 wispel, Christian Reiche[!] gersten,
1 wispel Valtin Glockaw. || [[Handschrift: 123r]]
1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: hanß Steinertt,
12 scheffel hanß Meinecke,
12 scheffel Andreß heydenreichs wittwe.
12 scheffel Tobiaß Schmidt.
12 scheffel Ciriax Nagell.
12 Scheffelschffl. Andreß Teüpelß wittwe.
12 Scheffelschffl Christian Kopff.
12 Scheffelschffl: Georg Simonß,
Huius 8 wispel Gersten.


 Haffern den Padebörnischen.
12 scheffeln Andreß Teüpels wittwe.
perge


Baltzer Eberhardt vndt hanß
Vlrich seindt heütte nicht zu hause
gewesen.



Diesen wirdt von wegen meiner herzlieb(st)en ge-
mahlin, etwas<ihrem begehren nach> vorgestreckt werden,
nemlich zu Padeborn, vndt zu Reinstedt,
den Riederischen vndt hoymischen, ist
man noch nicht resolvirt ichtwas vorzuschießen.

|| [[Handschrift: 123v]]

Sonntag den 9. Martij.


Es liegett der schnee knietieff
draußen, vndt wirdt der saat, großen
schaden thun, wiewol ich noch nicht
habe säen laßen.


Jn die kirche zweymal.


Antwortt vom Obersten Pecker
bekommen, der räht mir an den
Obersten Altringer, nach Magdeburgk,
zu schreiben, damitt man den General
nicht molestire.


Jch habe diesen abendt, an den Obersten Altrin-
ger geschrieben, welcher zu Magdeburgk
sein soll, vndt mein Amptmann harschleben
soll ihn ansprechen von meinet wegen,
vmb des getreydichs willen.


Knoche hatt diesen abendt, vnbegrüßet
meiner, an den Amptmann geschrieben
vmb meine pawren zur wolffsiagtt.
Jch habe ihm sagen laßen, es wehre
mir nicht gelegen, vndt habe die pawren
nicht bescheiden. Er hats gestern doch offentlich
zu Gerenroda abkündigen laßen.

|| [[Handschrift: 124r]]

Montag den 10den. Martij. <Æquinoctium.>


Der Amptmann, vndt Iean, sejndt
nach Magdeburgk gezogen.


Die hoymer haben sich beßer bedacht
vndt auff die 18 scheffel vbermaß,
resolvirt, ho etcetera


Designation zue Hoym, wegen
mangelung des Sahmenß, auch waß ein
ieder begehret, anhero gesetzett, den
9ten. Martij, Anno 1628.
   Alß:

3 wispel Gersten,
2 wispel haffern
Albrecht Specht.
1 wispel gersten
1 wispel haffern
Dieterich Schnidewindt.
3 wispel Gersten
1½ wispel haffern
Cleman Schrotter.
1 wispel Gersten
½ Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: haffern
Bartolmeuß Schrötterß.
2 wispel Gersten,
2 wispel haffern
henning Böttiger.
½ wispel gersten,
8 scheffel haffern
Jonaß huch. || [[Handschrift: 124v]]
1 wispel Gersten Merten Schnidewindt junior.
2 wispel Gersten
2 wispel haffern
Volckman Schnidewindt.
1 wispel gersten, Merten Schnidewindt Senior.
½ wispel gersten
½ wispel haffern
hoyer Fromknechtt.
18 scheffel gersten: Valtin Kern.
1 wispel gersten
½ wispel haffern
Daniel Rudeloff.
½ wispel gersten, Joachim Schnidewindt.
2 wispel Gersten,
1 wispel haffern
hanß Steyen wittibe.

Summarum an Getreydigk, Jst
   19 wispel 6 scheffel Gersten,
   11 wispel 8 scheffel haffern.
 Das die hoymer vndterthenig begeren.


Jch habe heütte meinen edelknaben Lyt-
saw, mitt den winden zum hetzen
außgeschickt, Sie seindt aber baldt wie-
derkommen vmb der außspannenden Crabaten
willen.

|| [[Handschrift: 125r]]


Jch habe 6 abgebrandte leütte, <zu Riedern>
ihre dienstgelder auf diesesmal
geschenckt vndt Sie damitt befreyett,
biß daß sie ihre haüser wiederumb
anrichten würden. etcetera Einer gibt sonst
alle halbe iahr 7 groschen.


Ein alter Schulmeister, des berühmb-
ten pfarrners Petrj Sohn ist zu mir
kommen. etcetera Der ältiste auß der Ober-
pfaltz.

Dienstag den 11ten. Martij.


Der Forster ist wiederkommen vndt
hatt bericht, sie hetten gestern fünff
wölffe gefangen, vndt zween wehren
außgetretten, dieweil sie nicht
volcks genueg gehabt hetten, scilicet
das meinige. Es wehren drey
wölffinnen, darunter gewesen, die
da albereitt gesetzt hetten gehabt.
Sie thun sonsten, vndter dem vieh, großen
schaden, wo man sie nicht außrottet.

|| [[Handschrift: 125v]]


Der Junge Stammer herman Kersten,
hat sich abermals bey mir zur auffwar-
tung anpræsentirett, vndt ist bey
mir gewesen, wiewol e Jch habe es ange-
nommen, wann ich seiner würde bedörfftig
sein. Er hat sich sonsten bey meinem Bru-
der Fürst Ernst eingelaßen, mitt Jhrer
Liebden vmb Ostern wils Gott fortzuziehen.


Er berichtett vndter andern, Chur Saxen,
solle mitt den hanselstädten, sich verbinden,
vndt werben wollen, wieder
den Kayser.


Die sechs Crabaten, davor gestern,
meine fußgänger, außgerißen, haben
vor Quedelinburgk, einen Wernin-
gerödischen pawer niedergehawen,
ihme drey pferde genommen, vndt
sein weib auch gehawen. Neẅlich
ist auch der scharffrichter zu Ermß-
leben vor dem flecken von einem
Crabaten todtgeschoßen worden.

|| [[Handschrift: 126r]]

Mittwoch den 12ten. Martij.


Mia femme hat eu sue fleurs si starckg, que non
credo plus, qu'elle soit gravida. Εsταi παntα
καλός.4


Thomaß nach Quedelinburgk.


Iean ist wiederkommen von Magdeburgk.


Verzaichnüß der Riederischen,
so Sahmkorn, auß dem Fürstlichen Amptte
begehren.
   An Gersten:
1 wispel Pasche heinemann.
½ Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: Baltzer hennenbergk.
2 wispel, Matthiaß Francke.
1 wispel Merten hennenbergk Senior,
1 wispel Peter Pape.
½ wispel, Valtin heinrich.
1 wispel Lorentz Schutendüffel.
   Summa: 7 wispel.



Jch bin auffs vorwergk schießen gegangen.


|| [[Handschrift: 126v]]


Diesen abendt ist mein Amptmann
Johann harschleben von Magdeburgk
vndt Wolmerstedt wiederkommen,
alda er den Obersten Altringer
angetroffen, vndt mir von ihme ein
sehr höfflich schreiben, wie auch
einen paß, auff hundertt wispel
mittgebracht.


Nota Bene Altringer, hatt mir gerahten, pro-
prio <motu>, dieweil alhier sollte friede,
werden,<vndt die sachen beygelegett werden,> das ich mich alßdann,
wieder den Erbfeindt, sollte oder
köndte gebrauchen laßen. Il s'en
va au pays de Mecklenburg confis-
quer etcetera[.] F herzog von Fridlandt soll
gesagt haben, er wollte nun dem
König von Dennemarck, mittel zum
frieden proponiren, die er nicht auß-
chlagen[!] würde, wenn er sie recht
bedächte. perge Graff Schlick hat || [[Handschrift: 127r]]
die sedisvacantz zu Magdeburgk, biß
des Kaysers<churfürsten von Saxen> sohn, (der nur 12 Jahr altt
ist) 21 iahr <als Bischoff,> alt wirdt, vndt dar-
neben so ist ihme das ampt Querfurdt
eigenthümblich geschencktt. Des Chur-
fürsten zu Saxen sohn soll noch Coadju-
tor sein. Die hertzoge von Mecklenburgk
sollen ad dies vitæ ihren vndterhalt
vom lande haben. Der Graf Schlick
soll auch den capitularen zu Magdeburgk
ihren beschnittenen vndterhalt geben.


Jch habe auch vom Obristen Altringer, ein
schreiben an herrvattern bekommen.
Er schreibett sich: Johann Altringer,
Freyherr, der Römischen Kayserlichen Mayestät
kriegsrath, General commissarius,
vndt Obrister vber zwey Regiment[!]
hochteütsches kriegsvolck zu fuß.

|| [[Handschrift: 127v]]

Donnerstag den 13den. Martij.


Jch habe an den Obersten Pecker,
geschrieben, wegen der kornfuhren.


Jn die kirche zur predigtt, vom ver-
rähter Judaß, Joabs Gruß vndt Judaß-
kuß etcetera[.] Dabey der Junge Stammer
auch mitt aufgewartett. etcetera


Jch habe an herrvattern geschrieben,
vndt Seiner Gnaden Altringers brief geschickt.


Jm vorwergk vernommen, daß 16
kühe verkalbett, 25 gekalbett
vndt 35 noch kalben sollen. Jtem:
es seyen bey ein dritthalb hundertt
iunge lämmer vorhanden, vndt
sollen noch ein anderthalb hundertt
gebe gott hervorkommen.

|| [[Handschrift: 128r]]

Freitag den 14den. Martij.


Heütte habe ich Johann von Münstern,
meinen hoffdienern vndt gesinde, in
meinem losament, persöhnlichen
angewiesen, vndt zu einem Stall-
meister vorgestellett, folgender gestallt:
doch also, das er darnebens die auff-
sicht auff meine hofhaltung, vndt
haußwesen haben sollte, Gott
gebe diesem meinem neẅen Stall-
meister, vndt mir mitt ihme, viel
glück, heyl vndt segen. Jch hab erstlich
<Münstern an>geredett, <puis apres les serviteurs> darnach <hat> Münster <geredet jdentidem>, hierauf seinen
handtstreich, (loco juramentj) von ihm genom-
men, darauf hat Thomas (nomine ser-
vorum) geredet, vndt Münstern, den
handstreich wie auch die andern alle
gegeben. Die contenta habe ich anderswo
auffgezeichnett.


heütte haben die Ballenstädter (vmb
des eingefallenen thawwetters) nicht nach || [[Handschrift: 128v]]
Braunschweig oder Wolffenbüttel fahren
wollen, sondern sich deßen geweigertt,
Jch habe in betrachtung ihrer armuth <vndt theilß elenden pferden,>
ihnen es auß gnaden, auf dißmal er-
laßen, aber wenn sich das wetter
endern würde, sollten sie dennoch
fortt, dann ich mein korn nohtwendig
loßschlagen muß vndt ihnen keine neẅe
gerechtigkeitt machen kan. Sie haben
sich auch auff eine andere zeitt, schuldig
erkandt, vndt wollen alßdann gerne
fahren.


     <Descriptio>
Die Ballenstädtischen vndterthanen
begehren auß dem Fürstlichen Amptte Bal-
lenstedt, an Sahmgetreydich
3 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten hanß Wahle,
Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten Ananiaß hothorn,
1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten Caspar Konertt.
14 scheffel gersten, Martin Glennenbergk
12 scheffel gersten, Moritz hothorn.
     Huius: 6 wispel 14 scheffel.

|| [[Handschrift: 129r]]


Jean hat mich ansprechen laßen, das
er möchte hinauff<nach hoymb> hinundter ziehen,
vndt seine haußhaltung daselbst, anstellen.
Jch habe dilatorie geantwortett. perge


Burckardt ist von Halberstadt, wie-
derkommen, mitt bericht, daß der Oberste
Becker nicht zur stelle gewesen, sondern
zu Wolfenbüttel, deme meine schrei-
ben nachgesandt worden. Der Junge
Graff von der Lippe, der sich zu
Cöhten auffgehalten, ist mitt Travel-
mann auch da gewesen zeücht nach
Westphalen zue.


Jch habe an schwester Sybillen, an Fürst
Ludwigen, vndt an Doctor Engelhardt geschrieben,
a ce dernier pour l'estat de ma femme, <la>quj<e>lle
n'ayant eu ses fleurs de 13 semaines
a eu depuis le 1 & 3 de Mars, qu'elle
est allèe en carosse, derechef quelque signe de
cela et depuis tresfort. Nous apprehendons
qu'elle n'avorte, ou qu'elle n'ait quelque
mauvayse assemblèe. <Dieu l'en garde car ceste annèe force femmes avortent en ceste annèe Bissextile.>

|| [[Handschrift: 129v]]


Als meine leütte hinauß geritten,
haben sie den Crabaten ein pferdt
abgenommen, das sie außgespannet
hatten, von den Quedelinburgischen.<G[?]>
Der Stallmeister Münster ist mitt gewesen,
vndt hatt sie mitt Jean verfolgett.


Es ist heütte mein heẅ, das mir herr-
vatter verehrett, all worden, nem-
lich die 12 fuder, muß derowegen
ander heẅ kaüffen, oder dem vieh entziehen.


<hanß lackay hat sich erkennet & redemandè service.>


Diesen abendt, vmb vier vhr, eben als
ich meine brieffe schon verfertigett ge-
habt, hat meine freundliche herzlieb(st)e gemahlin
nach ezlichen stichen vndt wehemuthen,
eine molam von sich getrieben,
durch stärcke der Natur. Sie ist
einer flachen handt groß. Gott lob,
das es sampt allem bösem, wegge-
kommen. Jch habe es alsobaldt,
dem Medico in einem Postscripto, avisirtt.

|| [[Handschrift: 130r]]


Als daßelbige <postscriptum> fertig gewesen,
hat man die hebamme kommen laßen,
welche die vermeinte molam in
warm waßer gelegett, vndt befunden
das es ein recht Embrion <vndt kindt von 13 biß in 14 wochen altt,> gewesen<aber verwelckt>
gewesen, das köpfflein war einer bone
groß, hatte zwey kleine wintzige aüge-
lein, das mündlein kondte man auch daran
sehen, der rücken der proportion nach, wie-
wol es mitt den beinlein ganz zergangen,
verwelckt oder verwesen war, also
das mans nicht recht vndterscheiden
kondte. Es scheinett, Gott habe
mir keine erben zu laßen, in sei-
nem verwandelbahren rath vndt <weysen>wil-
len
willen, versehen vndt beschloßen.
Der herr hat macht, zu geben, vndt
zu nehmen, vielleicht ist es mein glück,
vndt daß mich Gott noch würdig
machen will, vmb seines nahmens,
vndt der waren Religion willen,
verachtung, schmach, vndt verfolgung zu leyden,
vndt außzustehen. Er sey ewig gelobett. et cetera <vndt richte alles zu Seinen ehren vndt vnserer sehligkeitt.>

|| [[Handschrift: 130v]]


Noch diesen abendt brieffe von
herrvattern vndt schwester Sybillen
bekommen. Jhnen wieder geschrieben.


Brieff von Caspar Pfaw, das der
Oberste Altringer, zum commissario naher
Mecklenburgk verordnett, solle auf den
landttag nach Güstro verraysen, hette
dennoch sein mittleyden dabey erzeigett.


Die Magdeburgische Election hette er im-
probirett
, nemlich mitt des Churfürsten
sohn, hette albereitt einen haüptmann
zu Jericho eingesetzett, würde mitt
den andern ämpttern ebenmeßig
ver<fort>fahren. Der General hertzogk
in Fridlandt, hette 500 Rebellischer
pawren, in Böhmen geschlagen, vndt
100 davon hencken laßen. Die -
nischen hetten ans landt gesetzt,
wehren aber geschlagen, vndt von ihren
schiffen verlaßen, von den hamburgern
aber vbergeführett worden <welches die Kayserischen hoch entpfinden>. Es mar- || [[Handschrift: 131r]]
Ballenstedt.
chirten ezliche Regimenter ins Reich
vndt auf heßen zue. Wegen des frie-
dens zwischen Dennemarck vndt
Jhrer Kayserlichen Mayestät wehre gute hoffnung
durch Chur Saxens jntercession[.]


Von Pariß:
Daß der König die Rocheller
sehr hart bedrängett die ver-
laßen sich auf die Engelländische
hülffe, hingegen hat der König, in
Franckreich, Spannische kriegsschiffe
bey sich.

Samstag den 15. Martij.


Jean nach Bernburgk.


Jch habe heütte am<zum> stackeet laßen anfan-
gen zu graben vor meinem fenster.


Devant deux jours, i'ay prins un garçon,
pour le tailleur, afin de le faire apprendre
et qu'il me serve toute sa vie. En 4e.
ans il aura trente escus.

|| [[Handschrift: 131v]]


Jch habe an Caspar Pfawen
geschrieben.


Ordre ou Reigle de ce quj va
par semaine d'ordinaire a la cuisine,
quant aux espiceries.

Melißzucker 2 pfundt hat gekostet, 18 groschen.
Canarienzucker ½ Pfund (libra)℔. hat gekostett 7 Groscheng.
Saffran 1 quintlein, 16 Groscheng.
Mußcatenblumen 2 lot 6 Groscheng.
Negeln ½ lot 1 Groscheng. 6 Pfennige (denarii)d.
Zimmett ½ lot 1 Groscheng.Pfennige (denarii)d.
Pfeffer 4 lot 1 Groscheng. 4 Pfennige (denarii)d.
Jngwer 4 loht 1 Groscheng.
Große Rosinen 1 Pfund (libra) 4 Groscheng.
Kleine Rosinen 1 Pfund (libra) 4 Groscheng.
Mandeln ½ Pfund (libra) 3 Groscheng. 6 Pfennige (denarii)d.
Reiß ¾ Pfund (libra) 3 Groscheng.
Hirse 1 Pfund (libra) 1 Groscheng. 3 Pfennige (denarii)d.
Pflaumen Pfund (libra) 3 Groscheng.
Kirschen Pfund (libra)℔. 2 Groscheng. 8 Pfennige (denarii)d.
Schwaden ½ Pfund (libra)℔.
Aepffel 1 Pfund (libra) 2 Groscheng.
Graupen 1 Pfund (libra)℔.
habergrütze ½ Pfund (libra) 1 Groscheng. 6 Pfennige (denarii)d.
heidegrütze 1½ pfundt
Lemonien, zween oder drey zu 6 oder 9 groschen.

|| [[Handschrift: 132r]]

Sonntag den 16. Martij.


Ein recepisse von Tile Albrecht von V̈ßlern,
gegeben zu Wacken den 12ten. huius, ist in abwe-
senheitt seines bruders Georg von V̈ßler, der
dem König in Dennemarck dienett, ankommen.


Jtem: brieffe von den Graffen von Bentheimb,
condolendo, vber meiner kinder Sehligen absterben.


Jtem: Tielemann Barwaßer ist mitt Hans Ritzes briefen
ankommen. <Jtem: von Casparo wegen henrich Gittelts.>


Zweymal in die predigt<e>n laßen.


Schreiben von Großen Alsleben, scilicet von Caspar
Pfawen, dem amptmann daselbsten.


Barwaßer sagt, man könne zu Leiptzigk,
weiß silber, das Marck vmb 6 Thaler
vergüldet silber aber, das Marck
vmb 8 Tahler, vndt darnebens 8 pro
cento interesse <ein Jahr langk,> versetzen. Man müste
aber wol auf 1000 Tahler werth,
einhundert zu rück laßen, welches
wann man es einlösen will, kein verlust
ist, e contra aber wol.


Jch habe heütte einen Kayserischen Feldtwebell
müßen werben laßen. perge

|| [[Handschrift: 132v]]


Höckelum a estè menè, a la cuisjne,
pour s'estre enyvrè, & fait un grand
scandale dans son chappeau, d en l'eglise
durant le presche.


Diesen abendt ist Christoff Maler, von
Bernburgk ankommen, mitt brieffen von
herrvattern condolendo cum uxore mea &
mecum, vndt accusationem Harzlandicam,
sive Knochicam, acceptando seu approbando.


Schwester Sybille hat mir darneben geschrieben.

Montag den 17den. Martij.


Brieffe, von Fürst Ludwigen.


Jch habe an schwester Sybillen, ge-
schrieben, Jtem: an Casparum, vndt an
Jean, vndt an Hanß Ritzen.


Tilemann Barewaßer, ist wieder
nach Leiptzig, vndt wirdt heütte
nach Aschersleben. Jch habe ihm
einen Crabaten hanß, zugeordnett,
beynebens ejnen Tragoner, dann jch
meine Mußcketirer zu roß vndt zu
fuß brauchen kan, wie ich will. perge

|| [[Handschrift: 133r]]


Sie sollen ihn aber nicht weitter
confoyiren, als biß an die Sale,
dann ienseytt ist es anizo gar sicher.


Knoche, hat mir, ein Rehe, geschickt, auf meine
bezahlung, wie er pflegett.


Von Beckern ein schreiben sampt einem
paß auff 35 wägen, bekommen, Er
hat mir das schreiben, an den General auf
Nota Bene mein begehren, zu meinem glück, wiedergeschickt.


Jch habe an Beckern, wieder geschrieben, durch
seinen vberschickten Tragoner.


Jch habe in dem heüttigen schönen wetter, mein
neẅ Stackeet, wie auch die [...] andere ar-
beitt im garten verfertigen sehen.


Meine Thomas hat von Quedlinburgk berichtett
das die Crabaten von Werningeroda, vom Thale
vndt von Blanckenburgk, aufbrechen sollen.


Er Thomas, vndt Lytsaw, haben seindt heütte zu
Quedlinburgk gewesen, von meinet wegen.


2 loht silber gewicht, thut 9 Reinische Gulden (florenus)f.
Nota Bene2 lot silber gewicht, thut 8½ kronen.
2 loht silber gewicht thut etwas mehr
als 8 ducaten.

|| [[Handschrift: 133v]]

Dienstag den 18den. Martij.


J'ay songè ceste nuict vers le matin,
qu'un Marquis de Normandie, nè Alleman
eut ammenè 5 mille François au General
de Fridlandt, & nous voyant en passant
aux logis Son Altesse & moy, il y eut eu force
compliments, demonstrations d'honneur,
discours & tintamarres entre les gens,
des deux costèz. En fin le Marquis
avec toute sa grande trouppe fut
bien tost disparu, & Son Altesse s'en allè
tout bellement les suivre. Et moy
demeurè tout seul en une chambre
belle & bien tapissè, & voulant
aussy sortir, il y eut eu des esprits
invisibles, quj m'eussent jettè en
l'air d'un bout de la chambre
(bien longue) a l'autre & rejettè,
ce quj fut arrivè doublement deux fois.
I'en estoit en frayeur, & ne scavois si
c'estoyent de bons & mauvais Anges, || [[Handschrift: 134r]]
Mais Münster voyant mon angoisse
& oyant le bruit entra dans la chambre
longue ou je songeois estre, & pria
Dieu & ne m'abbandonna point, di-
sant vouloir vivre & mourir avec moy,
combien que les autres m'abbandonnassent.
Et en ceste frayeur je m'esveillay
sur les 4e. heures du matin, ou ceux
quj croyent aux songes disent qu'ils
sont plus effectuels, que ceux quj se
font avant ou tost apres minuict,
mais ceux de deux heures jusques
a quattre soyent les plus remarquables.


Si ie doibs croire a ce songe curieuse-
ment remarquè, je m'imagine
que je mourray bien tost et que
mon bon Münster me suivra, ou
bien que je seray en grandes peines,
des quelles personne ne m'aydera
a sortir que luy.

|| [[Handschrift: 134v]]


Jch habe nach erlangtem Peckerischen
paß, meine wagen, fertig la machen
laßen wollen, Es ist aber heütte
nach gestrigem schönem truckenem
wetter, <vndt sonnenschein,> ein scho heßliches Regenwetter,
vndt näße eingefallen, also das mir
das getreydicht nach Wolfenbüttel oder
Braunschweig zu schicken nicht bescherett ist.


Jean ist von hoymb wiederkommen,
mitt bericht wie sie gestern haben
angefangen zu säen, (inmaßen auch alhier
beschehen.


Schreiben von Casparus avec une
beccasse.


Nota Bene Es ist heütte eine große doch vn-
glaübliche zeittung vor gewiß außge-
sprengett worden, als sollte der König
in Franckreich die gantze Vnderpfaltz
in wenig tagen eingenommen haben.


Die Spannischen orlogsschiffe sollen auch || [[Handschrift: 135r]]
vor Rochelle abgezogen seyn. Gott
helffe den guten Rochellern vndt Religionsver-
wandten, denn man kan ihnen nicht schuldt
geben, daß sie mitt warheitt sollten ihre
Obrigkeitt verachtett oder angefeindett
haben.


Nota Bene Es scheinett wir werden, einen Türcken-
krieg in Vngern haben, denn das Ottoman-
nische heerläger vor Erzirum auffge-
brochen, vndt mitt dem König in Persien,
einen Stillestandt gemacht haben, auch
albereitt in <Asia minorj oder> Natolia nicht ferrne von
Constantinopell, angelangett sein soll.


Knoche hatt <nunmehr zum andern mal> an meinen Amptmann, geschrieben,
vndt sich beschwehrett, mir mehr wildt-
prett zuzuschicken, man sollte ihn mitt
derglejchen anmuhtungen verschonen,
dieses Rehe so er gestern geschickett, sollte
das letzte seyn etcetera[.] Er köndte es sonst
nicht verantwortten, gegen Meinem Gnedigen
herzlieben herrenvattern. etcetera sonderlich dieweil
die wölffe dem wildt großen schaden theten,
die ich hette (meinen vndterthanen, vndt mir selbst || [[Handschrift: 135v]]
zu schaden) neẅlich nicht wollen mittiagen
laßen. etcetera[.] Es ist beydes in reprobum
sensum genommen. etcetera wirdt sich wol finden.
<Nota Bene[:] die 2 brieffe seindt mitt 2erley handt geschrieben, pour faire parade de son peu de respect envers moy.>


Diesen abendt ist meine gestrige convoy,
(der Crabate vndt Mußcketirer) des
Jubilirers wiederkommen, vndt haben ihn
biß an die Sale nach Alßleben sicher gebracht.
Gott helfe ihm weitter damitt er nicht
mitt vnserm golde, vndt edelgesteinen
zu schaden komme.

Mittwoch den 19den. Martij.


Jch habe den Crabaten Nickell zu sei-
nem Rittmaister reytten laßen, auf sein
begehren.


An Caspar Pfawen geschrieben.


Jch habe herman Kersten Stammer
laßen herauff kommen, vndt mitt
ihme heütte gar comiter conversirt.
Er hat Knochens plumpheitt improbirtt.


Wir seindt hinauß geritten, vndt haben
meine Ballenstädtische äcker vmbzogen
vndt besehen.


Iean von hoymb, vndt wieder nach Hoymb.

|| [[Handschrift: 136r]]


Iean m'a dit qu'un schock (bundt)
Stroh cousteroit en estè un Daler, Or
l'on peut charger sur un chariot ou
fuder, trois schock. Et maintenant
qu'on brusle a Heimb la paille, il
faut trois charrettes de paille, au
lieu d'une charrettèe de bois. Donc
il faudroit vers l'estè 9 Daler au lieu
de 3 que couste icy une charrettèe
de bois. Il faut donc mieux faire
mener de mon bois a Heimb a la
mestairie, pour l'y faire brusler
que de laisser allumer ma paille
dont j'auray a l'avenir, affaire
pour mes chevaux.


Jl me conseilloit de faire creuser
au jardin, un estang, pour garder mes
brochets que j'achepte de Frose & Nachterstedt.


J'ay 40 morgen <arpents de terre> a Heim pour y semer
et planter des choulx, Je luy ay commandè
de faire accommoder 20 arpents, pour la
mojtiè, 10 seuls pour moy, & 10 pour les raves.

|| [[Handschrift: 136v]]


Jl m'a conseillè de faire mesurer
mes champs, avec des verges ruhten.


Tous les Jeudy, on vend les pojssons
du lac, d'aupres a Nachterstedt
et Frose.


Jleh me conseille aussy, de prendre
premierement, les petits agneaux,
quj sont jcy a la mestairie,
environ dix, & puis dix de Hejmb,
pour n'affoiblir la bergerie, si
ce n'est, que j'en aye plus
affaire, car les brebis ne jettent
pas toutes a la fois, ains les
unes trois semaines plus tard
que les autres.


Qu'il n'y a que 12 veaux
a Heimb, & icy en doit avoir
60.


Qu'il y a icy 30e. huffen,
et a Heimb 24e.[,] a Radischleben
11e.

|| [[Handschrift: 137r]]


Stammer der Junge, hat diesen abendt,
seinen abschiedt, von mir genommen naher
Bernburgk, zu ziehen.


Besuchschreiben von Quedlinburgk,
vndt Sanderßleben, pour ma femme.

Donnerstag den 20sten. Martij.


Parlè au baillif de plusieurs choses, & l'ay
envoyè zu Adrian Arent Stammer, der
gestriges abends herkommen ist, vndt
hat auch zweene Crabatische salva-
guardien
mittgebracht.


Jn die kirche.


Nota Bene[:] Hermann Christian Stammer m'a dit hier que mon frere
avoit receu (outre les 10 mille Dalers
despendus a Vienne) de nouveau a
ce dernier voyage des Estats de nostre
pays, 1200 Dalers, & le General de Frid-
lande luy avoit fait un present, de
mille Dalers, & mon beaufrere le Duc
de Mecklenburg, la derniere fois qu'il
a estè a Güsterow, de cinqcents Dalers. || [[Handschrift: 137v]]
Jl a maintenant un carosse avec
six chevaux, un chariot de bagage avec
six chevaux, & 8 chevaux de selle
sont vingt. Je n'avois pas cela en
son aage. Quand il viendra vers
le General, il aura table en cour, avec
tout son train, & fourrage pour ses chevaux,
& n'aura rien a despendre pour sa
nourriture. En chemin ou aux expe-
ditions, <a> mon frere sera assignè
son quartier comme a la soldatesque.
Aussy ses gens vont parfois (comme
ils ont desja fait l'autrefois) a la
picorèe. etcetera Mon frere doibt
aller suivre le General de Frid-
lande après Pasques, si cependant
la chance ne se tourne, comme
ie presuppose.


Von Casparus antwortt bekommen,
vndt zeitung, wie deß herren Tertschko || [[Handschrift: 138r]]
seine pawren, vmb des kelchs ver-
biehtung willen, rebellirett, sehr ty-
rannisirett, vndt endtlich vom General
von Fridlandt, getrennet, geschlagen,
vndt theillß gehenckt worden.


Jtem: daß der Bethlen Gabor,
beynebens dem Türckischen heerläger,
wieder Polen, (nisj contra Cæsarem)
im anzuge seye.


Es ziehen an itzo 10 mille Mann bey
Braunschweig durch. Der getreydekauf
soll abgeschlagen seyn. Es will sich auch,
in itziger samzeitt, vbel fahren laßen,
dann man der vndterthanen, zum acker-
baw bedörfftig, vndt ihnen auch, ihre
wolfahrt, nicht wol entziehen kan.
Knoche, will 12 wispel, auf eseln,
vbertragen laßen, nach Braun-
schweig.


Avons achetè aujourd'huy des verres:
Eine große distillirkolbe, mitt ihrem helm kostett, || [[Handschrift: 138v]]
8 groschen zusammen. Eine gläserne große
Retorte 5 groschen. Eine <große> viole 6 Groscheng. Ein
groß eßigglaß 2½ Groscheng. ein kleiner
glaß zu rosenwaßer etcetera sieben quer
finger hoch, vndt drey quer finger,
im Diametro, kostett 6 Pfennige (denarii)d. ein
Röhrglaß oder Bierglaß, 1 Groscheng. ein
Römer 4 Pfennige (denarii)d. Jst er zjmlich groß, 6 Pfennige (denarii)d.


Nota Bene[:] I'ay sceu aujourd'huy, que l'on
donne a un gaigne denier, dans
l'Electorat par jour, (Tagelohn) 18 deniers (Pfennige)d.


Der verlorne Sohn ist den wir vor
beschädigett geachtett Kersten, hat
sich (meinem glück mitt abfertigungen
durch Gottes gnade bißhero, fast
allezeitt gemeß) wieder eingestel-
lett, mitt schreiben von Meinem
Gnedigen herzlieben herrenvattern, vndt
von schwester Sybillen Elisabeth. etcetera
Gott wohne mir ferrner bey, in
allem meinem vernehmen, mitt beständigem
glück vndt segen, maugrè les envieux.

|| [[Handschrift: 139r]]

Ballenstedt
Freitag den 21sten. Martij.


Jch habe an herrvattern, von wegen
der wolffsJagt, mich excusirende
vndt Knochen accusirende
geschrieben, Jtem an Fürst Ernst vndt Fürst Ludwig[.]


Nachmittags, hinauß in den garten
<vnderm berge> gegangen, vndt sieben Mandelbaüme
auch drey quittenbaüme <Selber> gesetzt.
Gott gebe seinen segen zu darzu. <J'ay aussy couppè du bois, la premiere fois, en ma vie; aujourd'huy[.]>


Jean habe ich von heimb kommen
laßen, vndt ihn nach Bernburgk ge-
schickt, von wegen Meiner herzlieb(st)en ge-
mahlin (zwar tecte in seinem nahmen)
die 11 wispel haffern gersten, vndt
2 wispel haffern außzuthun, biß
auff Michaelis.


Verzaichnüß wer die 11 wispell
Gersten, vndt 2 wispel hafern, zue
Bernburgk holen soll, alß nemlich
von Hoym,i || [[Handschrift: 139v]]
   Von Hoym:
1 wispel Gersten, Clemen Schroter,
1 wispel Gersten, Volckman Schnidewindt,
1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w. gersten, hanß Steyen wittibe,
1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w haffern Bernburger maß, Albrecht Specht,
1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten, henning Böttiger.
½j Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: Gersten, Daniel Rudolff.
1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten, Merten Schnidewindt, der Ellter.


   Von Reinstedt.
1 wispel Gersten, hanß Ziesing.
1 wispel gersten Christoff Mundt.
1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: haffern, hanß Roth, Bernburger maß.
1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten, Jochem vndt hanß Schiele,
1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten: Clauß Reüße,
½k Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten: Michell Schreiber,
1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten, Georgiuß Mucke. perge


Iean m'a contè, comme mon baillif,
estoit prest, de prendre a ferme
(in pacht) le bien, de Adrian Arent
Stammer.


Jch habe viel baüme, vndt dornstreücher,
jm garten, abhawen laßen.

|| [[Handschrift: 140r]]


Jch habe 6 bäncke, mitt lehnen,
vndt 6 bäncke, ohne lehnen, in die
kirche zu machen, bedingett, eins jns
ander, jegliche, zu 10 groschen.


<Durch einen Crabaten, habe ich Jean convoyiren laßen.>

Samstag den 22sten. Martij.


Dieweil es diese Nacht gar hart
gefroren, ist vnser gartenbaw vbel
von stad<t>ten gegangen, ob schon dieser
die tage bißweilen schön warm seyn.


Jch habe Christoff Malern, nach hartzge-
rode zum krancken hanß von Hoff, ge-
schickt, den Amptmann vndt Thomaß
nach Quedlinburg.


Münster, hat an Tilo Vitzenhagen geschrieben,
nach Ermßleben, de ma part.


Es hat mir gestern ein Bürgemeister[!]
auß Ballenstedt ges ein glaß vndt zwey
groschen geschickt mitt bitte ihm davor
wein zuschicken dieweil er kranck wehre.


Waß er vor andtwortt bekommen ist leicht zu er-
rahten (dieweil mein hauß keine weinschencke ist)
doch habe ich ihm einen trunck verehrett, wie || [[Handschrift: 140v]]
offtermalß vielen armen leütten
geschiehett. Dieser poße von einem
Ballenstedtischen Bürgemeister[!] ist,
meinen landesleütten, den hirschawern
in der Oberpfaltz nicht vngleich.


Jch bin darzu schon so lange hier ge-
wesen, das mich auffs wenigste, die
Bürgermeister kennen sollten.


Jch habe wegen des korn kauffs, an
den Amptmann von Gernroda ge-
schrieben, wie es zu Braunschweig stehe,
vndt Knochens lächerlichen invention,
(welcher mitt eseln zwelf wispel,
will vbertragen laßen, dieweil
man im ackerbaw der vndterthanen
nicht wol entrahten kan) mich ver-
wundertt.


Brieffe per Magdeburg von Adolph Börstel vom 16. ⁄ 26.
Februarij, bekommen, mitt der bürg-
schafft des schneiders von Pariß.

|| [[Handschrift: 141r]]


Der Postmeister Von Magdeburgk,
Andreß Döhring begehret quartal
bestallung wegen bestellung der brieffe.


Eine hamburgische Flotta von 80 schiffen,
ist auß Spannien ankommen, vndt hatt
mitt der Engelländischen fechten müßen,
haben 5 schiffe verlohren, aber der
Englischen Admiral zu grunde geschoßen.
Diese flotta, hatt den Tillischen in
hollstein, einen großen schrecken ein-
geiagt dieweil sie vermeinett, es
wehre königisch volck. etcetera


Antwortt von Caspar Gerlach,
Amptmann zu Gernroda, man werde
den rechten kauf des gerstens, auf künf-
tigen Montag, wils Gott, von hanß
Bernmann von hazkeroda[!] (welcher seinen
krancken bruder zu Wolfenbüttel besuchen
will) recht erfahren.


Zu Staden, soll er Oberste Morgan mjtt provi-
andt wol versehen seyn, vndt sich zur defensi-
on
gefast machen. Zu Hamburgk soll eine
vnermeßliche menge getreydich im vorrath sein, || [[Handschrift: 141v]]
also das sie nicht bodem[!] genugsam
haben, daßelbige aufzuschütten.


Die hamburger (wegen ihrer werbung)
schlagen große licenten vff die eßen-
wahren, alß vff eine Brawe bier,
30 Thaler, vff 100 Pfund (libra) butter, 1 Thalerthlr.
vff den scheffel korn zu mahlen 4 gute Groschengg.
auch müßen die Miedersleütte, von
einem ieglichen Marck geldes, so viel
sie darvor geben, 1 duppelten schilling
licent geben, welches viel tausendt
gülden tragen soll.


Antwortt von Thylo von Vitzenhagen
das er Morgen wils Gott, nachmittags
herkommen will.


Jch habe an Adolff Börstelln
heütte geschrieben.


An die Silmischen geschrieben sie
Sollen mir nachfolgende spezerey
von hamburgk schicken, wegen
der wolfaile derselben, propter adven-
tum der Spannischen flotte.

|| [[Handschrift: 142r]]


Verzaichnüß waß von zucker vndt
gewürtze in der küchen, vndt zum
einmachen des confects von Ostern biß
Michaelis vonnöhten sein wirdt.

Pfund (libra) lot
Melißzucker 70 0
Canarienzucker 30 0
Mußcatenblumen 2 0
Negeln 1 0
Pfeffer 4 0
Jngwer 4 0
Große Rosinen 35 0
Kleine Rosinen 35 0
Süße Mandeln 24 0
Reiß 24 0
Manna 2 0
Kappern 8 0
<Pflaumen> <40> <0>

Summa

239 Pfund (libra)

Summa 279 Pfund (libra)

Jtem

100 limonien,
200 Pomerantzen
20 Granatäpffel
<80 Pfund (libra) Baumöhl.>

Jm fall sie
gut, vndt wol-
failes kauffs,
seyn.

|| [[Handschrift: 142v]]


Christoff Maler, est revenu de
Hartzgerode, laissant Jean de la
cour fort malade d'une fievre
jnterieure, quj le rend rouge au
visage et gresle de corps. Jl n'a
s'est fort plaint de ce que Knoch rete-
noit la moitiè de son gage, & ne
faisoit achever le tombeau de feu
Michel le Secretaire. Jtem: qu'on
le faysoit tant souffrir d'jncommodi-
tèz. Que Knoch punissoit les gens
des amendes pecuniaires exces-
sives a son seul profit, & de ceux
quj nourrissoyent ses maistresses
dont il en a plusieurs & quasi toutes
des femmes marièes. Que Knoch avoit
l'annèe passèe empeschè les suiets,
de mener leur propre moisson aux
granges, a cause des excessives
surcharges <de voytures> au nom de Son Altesse dont Son Altesse || [[Handschrift: 143r]]
n'en scait rien. Que Knoch ne paye
point les manouvriers. Que Knoch n'a
pas fait mention de moy, d'un seul
mot, nj beu ma santè encores qu'il
en a beu d'autres, etcetera[.]


Thomaß ist auch wiederkommen,
von Quedlinburgk mitt dem Ampt-
mann, quj me donne bonne esperance,
pour les mille Dalers, pour Madame.


<Christoph Maler me dit aussy que le ministre a Harzguerode avoit tout trahy a Knoch ce que Jean de la cour, luy avoit confiè.>

Sonntag den 23sten. Martij.


Es seindt gestern 30 schock bundt Reiß-
holtz
oder wellholtz, im garten gezehlett
worden qu'jl faut payer. Ohne daß lie-
gen noch 19 schock bundt deßelben holtzes
im garten im garten, welche schon vor
diesem, außgezahlett seyn. Es wirdt
noch mehr holtz gehawen werden, in dem
garten, ohne die alten baüme. perge

|| [[Handschrift: 143v]]


Jn die kirche zun predigten.


Christoph Maler m'a encores dit que Knoch avoit
puny pour 30 Dalers un bon homme,
quj avoit fait coupper trois
arbres <de nulles fruicts> en son propre jardin, qu'il
avoit laissè croistre a la persuasion
de sa femme, les pouvant desraci-
ner en leur tendreur. Et ce par
haine qu'il porte a tous ceux,
quj vont voir Jean de la cour.


Qu'il fait mener par les pay-
sans de Son Altesse le blèd de ses amis,
et les empesche par la de ammej-
ner quelques fois le leur propre.


Qu'il a couchè depuis peu avec
sa garce Catherine en la
mayson ou logis de Monsieur Erlach,
qu'il avoit a Hazgerode[!], & il parle
fort mal de Monsieur Erlach. || [[Handschrift: 144r]]
Jl doibt aussy commettre adultere
avec la femme du ministre & plusieurs
autres. Dieu le trouvera.


(JOUR MALENCONTREUX.)


Thylo von Vitzenhagen, ist herkommen, vndt
ich habe mitt ihme gehandelt, bestal-
lung von hauß auß anzunehmen 30 Thaler.
Er hatt bedenckzeitt genommen. Wohnet
sonst zu Ermßleben mitt weib vndt kindt.


Nota Bene Christoph Maler a dit aussy: Que l'Amptschrei-
ber de Harzgerode desiroit d'estre
prins en serment, puis qu'il falloit
qu'il escrivast beaucoup de men-
songes en son conte & rayast
les veritèz. Ce rapport vient
de Jean de la cour.


Knoch a voulu chasser de soy Caspa-
rus avec ignominie son grand
amy. Jl n'ose rien faire a ce detes-
table de forestier de Güntersperge.

|| [[Handschrift: 144v]]

Montag den 24sten. Martij.


Vitzenhagen ist naher Ermßleben,
verraysett.


hanß Wolff von Röder, jst her-
kommen. Jch habe ihme
hoffJunckers bestallung, vmb
20 Tahler Jährlichen, von hauß auß,
anpræsentiren laßen. Vizenhagen
aber Frawenzimmerhofmeisters
<bestallung> iährlichen vmb 30 Tahler, von
hauß auß.


heütte habe ich das eßen, der Tage-
löhner gesehen<vernommen>, (qu'ils reçoyvent
du baillif par jour lors qu'ils tra-
vaillent) Soll 3 groschen werth
sein, ist aber nur 4<10> pfennige
werth. Vndt hierundter ist das
gesinde im vorwerck zu verstehen. || [[Handschrift: 145r]]
Die alten weiber aber, welche
vmb den tag arbeitten, derer eßen
habe ich gesehen. Seindt nur zween
kleine käßlein ieglicher 1 Pfennig (denarius)d. werth,
vndt ein gesinde brott langlechtig
vor 2 Pfennige (denarii)d. Wehren zusammen 4 Pfennige (denarii)d.
auf einen ganzen tagk darvon sie
sich nicht satt eßen können.


Jch bin nachmittags hinauß hetzen geritten,
vndt haben drey hasen, an der <Quedlinburgischen> gräntze
gehetzt, zween gefangen.


Brieffe von bruder Ernsten, wegen
bruder Friederichs herüberkunfft, vndt
Graff Otto von der Lippe abzug, nach
von Bernburgk.


Schreiben von herrvattern, (a mon con-
tentement) wegen haüptmann Knochens,
deme sejne vnwißenheitt, glimpflich
doch zjmblich, verwiesen wirdt. perge

|| [[Handschrift: 145v]]

Dienstag den 25sten Martij.


Brieffe vom Marschalck Burkhard von Erlach
vndt von herrvattern, auch vom
herzog von der Lignitz wegen<mitt> einem
faß vngrischen wein.


Jch habe allen dreyen wieder geantwortett.
Auch brieffe von Fürst Ludwig[.]


Meine eine braune wilde hat
diese nacht gefohlett, vndt ein
klein <wilden> füllichen bekommen.


heütte ist Mariæ verkündigung.
Wir haben das fest gefeyertt mitt
dem ordentlichen kirchgang. Es hat
sehr gewittert vndt geregenett.


Andreas Winsius hatt gepredigett.
Er ist nun pfarrherr zu Gernroda, ha
hatt schöne dona, ist sonst zu
Güstrow auch gewesen, vndt
auß der Marck von Küstrin bürtig.

|| [[Handschrift: 146r]]


J'ay baillè a Madame une belle bague
de Diamant, au lieu d'une debte.


Eichen ist zu mir kommen, vndt hat
hanß Caspar von Röder zu mir
brachtt.

Mittwoch den 26. Martij.


Antwortt von Caspar Pfawen,
das des Obersten Peckers herkunfft
abermals differirt wirdt.


Jch habe heütte zue gast gebehten,
den alten Stammer, vndt den
Pfarrer Sutorium
, ohne Eichen,
vndt den Jungen Röder, welcher
nunmehr, mein diener ist, vndt auff
30 Tahler iährlichen bestellet worden.
Wir seindt gar lustig gewesen,
vndt der alte Stammer, hat sich
offerirt, mir 1000 Tahler, vorzu-
strecken.

|| [[Handschrift: 146v]]


Bartoldt Lytsaw, hat zween
Endten, auf meinem kleinern ober-
Teich geschoßen. Seindt die ersten
weil ich alhier bin.


Adrian Arndt Stammer erzehlete auch es hette
die Aeptißin von Quedlinburg
iährlich nicht 12 mille <wie die sage gehett,> sondern 6000
Tahler einkommen, vndt müste
dem haüptmann 1500 geben, ihme
auch, wenn er da wehre, 6 speisen,
auß ihrer küche, (im fall er
nicht bey der Taffel sein wollte)
vndt auf sechs pferde futter. Jtem:
auff seine diener, eßen vndt
trincken, vollauff. Er
Stammer gedächte nunmehr 6 haüpt-
leütte vndt wehre 64 iahr allt,
der gute Mann. Die Pröbstinn
brächte es iährlich auf 1500 Tahler || [[Handschrift: 147r]]
wiewol die sage gienge 2 mille, wehre
aber sonsten reich, als ein freẅlein
von Lünenburg. Die dechantin,
hette nur iährlichen, 300 Tahler,
vndt ihren freyen Tisch, bey der
Äptjßjnn. perge


Des amptmanns fraw, hat einen
iungen Sohn bekommen.


Le Baillif, a eu promesse de
George Hofmeyer de me <faire> payer
500 Dalers, a Madame, et caution
de deux bourgeois, Hans Schmiedt,
& Jean Krüger, Timotheus
Heetfeldt, luy a promjs, le
mesme mais dubitablement.


Le Baillif m'a tentè pour luy tenir
son baptesme. Ie luy ay respondu
avec doute, & non sans cause.5 perge

|| [[Handschrift: 147v]]

Donnerstag den 27sten. Martij.


Brieffe von schwester Sibylla Elisabeth
vom Marschalck.


Jhnen beeden wieder geschrieben, wie
auch dem herzog von der Lignitz,
welchem ich 4 faß Zerbster Bierß
verehrett.


Predigtt angehörett. perge


Le Baillif a estè aujourd'huy
fort discret, et a tout remis
pour son baptesme a mon bon playsir.
Jeudy sera le baptesme.


Die Reinstedter haben vmb die
abschaffung ihrer frevelhafften
salvaguardien gebehten, da-
rumb ich dann, an den Obersten
Peckherr geschrieben.


Mein vorreütter, ist todtkranck
worden. <Nota: hernachmalß ist er wieder gesundt worden.>

|| [[Handschrift: 148r]]


Tomaß, m'a dit: que l'on achep-
toit a Quedljnburg, une livre de
beurre, pour trois grosches.


Jean m'a dit, qu'il avoit acheptè
aujourd'huy 30 livres de brochet
du lac de Gaterschleben pour 3 Dalers,
la livre ne revient qu'a 18 pfenning,
& a Bernburg il faut payer 3 &
4 grosches.


Vn aymer d quj font 64 maß, vaut
de vin de Rhyn, a Leipzig, mainte-
nant 16 Dalers. Vn aymer de bon
vieux vin de Bernburg 8 Dalers,
jusqu'a 10. Vn aymer de nouveau
vin de Bernburg aigre assèz 5 Dalers.


Eichen vndt hanß Wolff Röder,
beynebens hanß Caspar von Röder,
seindt anhero kommen, vndt ich
habe mitt ihnen geredett. perge

|| [[Handschrift: 148v]]


Hans wolf Röder m'a dit:
Que Caspar Ernst Knoch estant devenu mainte-
nant bourgeois a Harzgerode & acheptè
des maysons avec des champs,
qu'il avoit libres, diminuoit le
service de Son Altesse et aggravoit les
peu de pauvres de telles surcharges,
qui mesmes estoyent contraints
de cultiver ses champs, de mesmes
que les chevaux propres des mestai-
ries de Son Altesse[.]


<Nota Bene[:] Que de chasque arpent Morgen landes il demandoit 2½ groschen pour l'entretenement des Einspänniger, et sauvegardes, au lieu que les miens ne donnent que de chasque champ, huffe landes 10 Pfennige (denarii)d. Qu'il tenoit Son Altesse pour son valet puis qu'il faut que Son Altesse le serve de ses chevaux en l'agriculture.>


Que il punissoit les pauvres gens,
quasj pour rien, en grosses a-
mendes, mesmes malseantes,
comme depuis peu il avoit laissè
boire un demy tonneau de Brühan
d'un pauvre homme a ses valets.


Qu'jl commettoit tous souvent
adultere, avec des Damoyselles, || [[Handschrift: 149r]]
& femmes[!] de prestre traistre, &
putains, horriblement.


Qu'il avoit trompè les jeunes
Röders de leur bien de la moitiè.


Qu'il vendroit le blèd de Son Altesse & le
revendoit pour en gaigner sa propre
usure.


Qu'il contraignoit son escrivain
du baillage (honneste homme) de
mettre en ses contes, ou cahier, ce
quj n'est pas du profit de Son Altesse et
d'en rayer ce quj est de son profit.


Qu'jl estoit faschè contre Röder, de
ce qu'il avoit accusè le baillif
de Gerenrode a cause de son larre-
cin de bœuf, oyes, & chair, avoyne,
du temps des enlogemens, l'annèe
passèe, en automne.


Que il cohabitoit avec la femme
du ministre, & avec la putain Cathe-
rine &cetera et avoit couchè avec ceste femme,
du temps de la precedente femme.

|| [[Handschrift: 149v]]


Que il empruntoit de l'argent
d'un chacun, & de mocquoit d'eux,
lors qu'ils le redemandoyent,
particulierement des pauvres
habitans de Hartzgerode. Et
que les pauvres gens, s'en
veulent fuir, ne pouvans four-
nir, a tant de services, qu'ils
luy faillent rendre, & laisser[!]
leur champs, et mesmes ceux
de Son Altesse en friche.


Qu'il a eu la peste au vit. Per
quod quis peccat, eodem punitur,
a dit la femme du ministre
chatemite qu'il chevauche main-
tenant, mesme.


< || [[Handschrift: 150r]] Que Knoch donnoit a ses Einspännigers 6 Dalers, & 6 scheffel d'avoyne par mois, m'ayant persuadè que c'estoit par semaine, et qu'il avoit imposè <pour leur entretiem,> sur chasque arpent de terre <morgen landes>, 2½ grosches, ce quj importoit une grosse somme, & estoit jnsupportable. Ie n'impose <icy> que l'ordjnaire, quj est sur chasque champ, eine gantze huffe landes, 10 pfennige. Maintenant, il tient luy mesme, des sauvegardes Croatiennes, apres avoir mesprisè long temps les miennes.>


< || [[Handschrift: 150v]] Qu'il se vante d'empescher les sujets l'un village apres l'autre, de se plaindre a Son Altesse, et qu'il a appauvry tels plaigneurs.>


<Que si cela dure long temps, tous les sujets, s'en fuiront, du baillage de Harzguerode.>


<Que Monsieur Knesebeck, luy a donnè quelquesfois des attacques, a Röder, pour scavoir quelque chose de Knoch, mais il ne l'auroit encores voulu dire.>


<Ce Hans Wolf Röder est galant homme, quj a fait des prouësses, et n'en craint pas trois hommes.>


<Que K Que Knoch meine[!] dans les maysons que Son Altesse a fait bastir pour les logis de Burkhard von Erlach et de Hempo von Knesebeck ses garces, pour coucher avec elles.>


<Qu'il veut du mal a Jean de la cour, et a tous ceux quj l'ayment.>


< || [[Handschrift: 151r]] Que Knoch avoit dit beaucoup de mal de Andrè sa sauvegarde Croatienne, tresfaussement, car il estoit fort honneste homme.>

|| [[Handschrift: 149v]]


Que tant plus que Dieu le
chastie, tant plus il devient
meschant et jnconvertible.

|| [[Handschrift: 150r]]


Jch habe hanß wolff von Röder
in bestallung von hauß auß, genommen,
werde ihme, 20 Tahler, jährlichen, geben.

Freitag den 28sten. Martij.


Eichen vndt Iean seindt hinundter
nach Bernburg, mitt Meiner kutschen
vndt pferden, Jtem: Christoff Maler.

|| [[Handschrift: 151r]]


Jch habe Vitzenhagen (dieweil er
difficulteten machett) die bestallung von
hauß auß, die ich ihme vermeinett
zu geben, zum Frawenzjmmerhofmeister,
30 Thalerthlr. iährlichen, auffgekündigett,
djeweil er damjtt njcht zu frjeden
sein wollen, vndt so viel begehrett,
als er vor diesem zu Sandersleben,
<ordinarie> gehabt, auch nur, vff ejn Jahr langk,
es hat versuchen wollen.


Eichen vndt Röder haben mir sagen
laßen, es gelte an izo der wispel
gersten, (welcher nur einen scheffel
weniger hette, als der Bernburgische)
zu Wolfenbüttel 26 Thaler, zu
Braunschweig aber nur 23 Thaler.
Zu Wolfenbüttel der weize 27 Thaler
zu Osterode inngleichem.


An Caspar Pfawen geschrieben, Jtem:

|| [[Handschrift: 151v]]


Der Amptmann alhier Johannes
harschleben, hat mich vndt Meine
gemahlin, zu seinem Jungen Söhnlein,
zue Gevattern, gebehten.


Der Junge hanß Caspar von
Röder ist eigentlich heütte
von mir selbsten angenommen
worden.


Brieffe, von hanß von hoff, quj
Nota Bene
Nota Bene Nota Bene Nota Bene
Nota Bene
m'envoye ses derniers souspirs,
et thresor. Je luy ay respondu. perge
deuëment.


Antwortt von Casparus.

Samstag den 29sten. Martij.


Jch bin <selb vierdte,> hinauß hetzen geritten,
vndt haben zween Reütter
mitt pferden im felde, angetroffen,
dieweil wir aber sie nicht vber-
weysen
können das es außgespan- || [[Handschrift: 152r]]
nete pferde gewesen, haben
wir sie ziehen laßen, dann sie
mitt den pferden, von Groppen-
stedt, (deßen amptmann die pfer-
de zuständig) nach Sangerhausen,
gewollt, vndt brieffe bey sich
gehabt.


Jch habe hanß Caspar von Röder,
nach hartzgerode geschickt, mitt
einem antworttschreiben an hansen
von hoff.


Bruder Friz ist herkommen mitt schreiben
von herrvattern vndt Fürst Ludwigen.


Doctor Engelhardt, ist auch mittkommen.


Brieffe von hanß Ritzen, Troilo, vndt Pfaltzgraf
hanß Friederich, quj m'annonce la naissance
d'une jeune fille.

Sonntag den 30sten. Martij.


Schreiben vom Obersten Davidt Peckher von
der Ehre. || [[Handschrift: 152v]]
1. Zeitung: daß hertzogk Frantz Albrecht von
Sassen[!], ein gut theil von hollstein soll bekommen.
2. Daß es werde mitt Dennemarck friede werden.
3. Daß der Bethlen Gabor, vndt Türcke, im
anzuge seye.
4. Daß die hanselstädte starck werben et cetera
bevorab hamburgk vndt Lübeck.
<5. Daß die Roscheller in Franckreich, von der Kron Engellandt, entsatz bekommen.>


Abermals ein schreiben von Hanß von hoff bekommen,
notatu dignum.


Zweymal in die kirche, zun predigten.


Science apprinse de Iean Pandolfe Röder
<pour faire faillir un pistolet.>


Pulffer vndt bley, behalt dejne flamme
wie vnser liebe Fraw behütet<behielt> ihre
keüschheitt, vor allen Mannen, Jm nahmen
des vatters, Sohns, vndt Heiligen Geistes.


Scjence du mesme, pour empescher
que personne ne me desdise mon pistolet.


Prenèz du pain trouvè en chemin
par aventure, mettèz le sur un
fourneau ou dans un four pour le
faire endurcir, pilèz le d en apres dedans
un mortier et meslèz en parmy la
poudre.

|| [[Handschrift: 153r]]


Jch habe ihm vor diese beyde künste,
ein pferdt zugesagett, vndt gegeben,
<wann es nur nicht sündtlich wehre.>

Montag den 31. Martij.


Jch bin nachmittags, mitt bruder Fritzen
hinauß hetzen geritten, vndt haben
drey hasen (drey Rammeler) zu
glück nacheinander gefangen.


Sonsten ist zeitung kommen, daß es auf
Braunschweig, viel volcks, zugezogen
wehre, Gott behüte meine wagen,
vndt getreydicht, vor vnglück.


Curdt von Bayern, ist herkommen.


Wolff hatt drey Endten, geschoßen.


Brieffe von Leiptzig, vndt zeitung daß
die pawren in Böhmen von dem herzogk
in Fridlandt geschlagen worden, vndt ihr
könig mitt einer eysernen glüenden
krone vndter andern straffen, (dieweil
sie den Kayser hetten vberfallen, vndt
stranguliren wollen) solle gekrönet
werden.


Textapparat
a Im Original Fortsetzung der Tabelle am rechten Seitenrand.
b Im Original Fortsetzung der Tabelle am rechten Seitenrand.
c Im Original Fortsetzung der Tabelle am rechten Seitenrand.
d Namensangabe bezieht sich auch auf die folgende Zeile.
e Namensangabe bezieht sich auch auf die folgende Zeile.
f Namensangabe bezieht sich auch auf die folgende Zeile.
g Im Original sind diese acht Wörter mehr oder weniger zusammengeschrieben.
h Gestrichenes im Original verwischt.
i Im Original folgt unten rechts "1 wispel" als Kustode.
j Im Original dargestellt als gestrichene Ziffer "1".
k Im Original dargestellt als gestrichene Ziffer "1".

Kommentar
1 Hier: Kotsasse.
2 Hier: die Gegenreformation durchführen.
3 Nur teilweise ermittelt.
4 Zitat aus Suet. Dom. 23,2 (ed. Martinet 32006, S. 926f.).
5 Während die meisten lutherischen Theologen am Taufexorzismus festhielten als eine Erinnerung daran, dass die Kraft des Heiligen Geistes das Kind durch das Sakrament der Taufe aus der Gewalt des Satans befreie, lehnten die Calvinisten den Exorzismus entschieden ab, weil für sie die Taufzeremonie lediglich feierlich bestätigte, dass die getaufte Person bereits zuvor allein durch die Gnade Gottes in den Kreis der Gläubigen aufgenommen worden sei [vgl. Theologische Realenzyklopädie 10 (1982), S. 753f.]. In Anhalt hatte die 1589/90 durch das nunmehr reformierte Fürstenhaus angeordnete Abschaffung des Taufexorzismus deshalb zum heftigen Widerspruch der überwiegend das orthodoxe Luthertum verteidigenden Geistlichkeit geführt [vgl. Werner Freitag: Konflikte im Prozeß der reformierten Konfessionalisierung im Fürstentum Anhalt am Ende des 16. Jahrhunderts, in: Ders. / Klaus Erich Pollmann / Matthias Puhle (Hg.), Politische, soziale und kulturelle Konflikte in der Geschichte von Sachsen-Anhalt. Beiträge des landesgeschichtlichen Kolloquiums am 4./5. September 1998 in Vockerode, Halle/Saale 1999, S. 104-110].
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XSLT: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/tei-transcript.xsl
abfolgen
herausgeben
abkündigen
von einer erhöhten Stelle aus bekanntgeben
accusiren
jemanden beschuldigen, anklagen
Admiral
Admiralsschiff (vornehmstes Schiff einer Flotte, auf dem sich der Admiral befindet)
Barte
kleine Axt, Beil
Bauermeister
Bauer, der den anderen Bauern eines Dorfes vorgesetzet ist
Brühan (Broyhan)
un- oder schwachgehopfte obergärige Biersorte, gebraut v. a. in nieder- und obersächsischen Gebieten im weiteren Harzumland (Hannover, Wolfenbüttel, Hildesheim, Halberstadt, Quedlinburg)
Canarienzucker
Rohrzucker von den Kanarischen Inseln
Convoy
Begleitung, Begleitschutz
convoyiren
begleiten, geleiten
convoyiren
in einem Konvoi ziehen
defendiren
verteidigen
Defension
Verteidigung
Deputat
Aufwendung für den Lebensunterhalt
Deputat
Verpflegung
differiren
verschieben
Difficultet
Schwierigkeit
dritthalb
zweieinhalb
Eimer
Hohlmaß für Flüssigkeiten
ein
ungefähr
Einspänniger
Kriegsknecht mit Pferd, fürstlicher Bediensteter, Stadtknecht; berittener Bote, Geleit- und Meldereiter
Einspänniger
Eigentümer eines kleineren bäuerlichen Besitzes, der meist nur Handdienste leistet
Election
Wahl
excusiren
entschuldigen
Fuder
Raum- und Hohlmaß
Füllichen
Fohlen
gelde
unfruchtbar, unträchtig oder als zur Zucht ungeeignet ausgesondert (etwa bei Schafen); auch gelle.
gelle
unfruchtbar, unträchtig oder als zur Zucht ungeeignet ausgesondert (etwa bei Schafen), auch gelde.
Generalquartiermeister
Vorgesetzter aller Quartiermeister
Guardia
Schutzwache, Wache, Garde
Hebebaum
starke hölzerne Stange zur Anhebung einer Last
Heidegrütze
Buchweizengrütze
Helm
gewölbter, mit einer schnabelförmigen Röhre versehener Deckel, der auf die Destillierkolbe gesetzt wird
Helm
in der Heraldik Verzierungen auf dem Wappenschild
ichtwas
(irgend)etwas
improbiren
missbilligen, tadeln
Intercession
Fürsprache, Vermittlung
Kastner
eigentlich Verwalter des Kornspeichers, teils auch Amtmann über alle Einkünfte
Knebelspieß
Spieß mit einem Quereisen unter der Spitze
Krabate
Kroate (Sammelbegriff für einen in der Regel aus Südost- oder Osteuropa stammenden Angehörigen der leichten Reiterei)
krabatisch
kroatisch
langlechtig
übermäßig lang
Licent
Abgabe für ausgeführte Waren, Zoll, Akzise
Losament
Unterkunft, Wohnraum
Mariä Verkündigung (In Annuntiatione Beatae Mariae Virginis)
Gedenktag an das Ereignis der Verkündigung durch den Engel Gabriel, dass die Jungfrau Maria den Sohn Gottes vom Heiligen Geist empfangen habe und ihn gebären werde (25. März)
Mark
Gewichtseinheit für Gold und Silber
Maß
Raummaß, Hohlmaß
Michaelistag
Gedenktag für den Erzengel Michael (29. September)
Mietleute
Personen, die zur Miete wohnen
Nägel
Nelke
perturbiren
beunruhigen, stören, verwirren
Pfarrner
Pfarrer, Prediger
proponiren
vortragen
proponiren
vorstellen
proponiren
vorschlagen
proponiren
beantragen
Puls
Läuten der Glocken von einer Pause bis zur anderen
Quartiermeister
für die Beschaffung von Verpflegung und Unterkunft zuständiger Unteroffizier
Recepisse
Empfangsschein, Empfangsbestätigung
rechnen
rächen
Reisholz
Reisigholz
resolviren
entschließen, beschließen
resolviren
auflösen
rottiren
sich in schädlicher Absicht versammeln oder verbinden
Salva Guardia
militärischer Schutz, Schutzwache
Salva Guardia
sicheres Geleit durch Soldaten
Salva Guardia
Schutzbrief für Reisende
Salva Guardia
Schutzbrief gegen weitere Kontributionen und andere Sonderzahlungen
schießen
schnell herumfahren
Schock
Bund bzw. Haufen (z. B. von Garben, Stroh oder Holz)
Schwaden
Süßgrasart, deren Samen zu Grütze verarbeitet werden können
Sechziger
altes Stückmaß
Sechziger
altes Flächenmaß
selbviert
eine Person mit noch drei anderen, zu viert
Stillstand
Waffenstillstand
Tax
Gebühr
Tax
Berechnung, Schätzung
überweisen
nachweisen, beweisen
verehren
schenken
Viole
länglich rundes gläsernes Gefäß, das zum Destillieren gebraucht wird
Volk
Truppen
Walpurgistag
Gedenktag für die Heilige Walburga (1. Mai)
Wellholz
Reisigholz
Wilde
wilde Stute (d. h. aus einer wilden Stuterei kommende oder halbwild gefangene Stute), Mutterstute
Wind
Windhund (großer schlanker Jagdhund)
Wispel
Raum- und Getreidemaß
Zeitung
Nachricht
Zunöthigung
gewaltsame Belästigung, Bedrohung
Zwarg
kleines Männlein oder Weiblein
Abaza Mehmed Pascha

geb. 1576
gest. 1634
Anm.: Geboren in Georgien; Verschleppung und Versklavung als Kind; danach Karriere in der osmanischen Administration; 1605-1607 Beteiligung an einem Aufstand in Anatolien; ab 1617 Beylerbey (Provinzgouverneur) von Varosia; seit 1620 Beylerbey von Erzurum; 1622/23 Anführer einer Rebellion gegen Sultan Mustafa I. (1591-1639); 1628-1631 Beylerbey von Bosnien; 1633/34 Heerführer im polnisch-osmanischen Krieg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Jacques (d') Abelin

Anm.: Um 1614 gräflicher Hofmaler in Bentheim; um 1626 Kaufmann in Amsterdam.
Graf Babo I. von Abensberg

gest. 1001/02
Anm.: Angehöriger des Adelsgeschlechts der Babonen; 975-980 Graf im westlichen Donaugau; seit 983 Burggraf von Regensburg; Stammvater der Grafen von Abensberg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Graf Niklas von Abensberg

geb. 1441
gest. 1485
Anm.: Sohn des Grafen Johann III. von Abensberg (gest. 1475/76); Rat der Herzöge von Bayern-Landshut; bayerischer Pfleger von Graisbach, Riedenburg und Kehlheim.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Abraham N. N.

geb. 1634
Anm.: Jüdischer Junge, der am 30. Juli 1634 in Venedig beschnitten wurde.
Abraham

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Absalom
Abschalom

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Achates

Anm.: Figur der römischen Mythologie; in Vergils "Aeneis" der beste Freund und Gefährte des trojanischen Helden Aeneas.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Achill(es)

Anm.: Heldenfigur der griechischen Mythologie; Hauptheld der Ilias des Homer.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Actaeon
Aktaion

Anm.: Antike mythische Gestalt, die nach Ovid auf der Jagd Diana und ihre Nymphen beim Bad überraschte, deshalb von ihr in einen Hirsch verwandelt und von den eigenen Hunden zerfleischt wurde.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Adam

Anm.: Biblische Figur; Stammvater der Menschheit.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Salomon Adam

gest. 1640
Anm.: Schwedischer Hauptmann, Obristleutant und Obrist (ab 1632) schottischer Herkunft; seit 1636 Kommandant von Magdeburg (mit Hans Drake), wegen Übergabe der Stadt zum Tode verurteilt, später jedoch unter Verlust seines Regiments begnadigt.
Jürgen Aderkas

geb. 1603
gest. 1631
Anm.: Sohn des Jürgen von Aderkas (1563-1602); schwedischer Obrist.
N. N. Adler (1)

Anm.: Mutter von N. N. Adler (2); um 1636 alte Wirtin im sächsischen Königstein; früher im Dienst des Grafen Johann Kasimir von Lynar (1569-1619) und des Berliner Kurfürstenhofes.
N. N. Adler (2)

Anm.: Feuerwerker des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647).
Hendrik Adler

Anm.: Ca. 1622-1628 Schöffe (Ratsherr) sowie mehrfach Bürgermeister von Harderwijk.
Johan Adler Salvius

geb. 1590
gest. 1652
Anm.: Sohn des Strängnäser Stadtschreibers Peder Hansson (gest. vor 1609); Studium in Uppsala (1609), Rostock (1612/13), Helmstedt (1613/14), Staßburg (1615) und Marburg (1615); 1614 Magister; 1619 Promotion zum Dr. jur. utr. in Valence; ab 1621 Assessor am schwedischen Hofgericht; diplomatische Missionen für Schweden nach Kursachsen (1622), Dänemark (1623) und Norddeutschland (1624); seit 1624 Staatssekretär; 1631-1634 und 1636-1650 schwedischer Resident in Hamburg und im Niedersächsischen Reichskreis; ab 1634 Hofkanzler und Geheimer Rat; seit 1638 alleiniger Legat Schwedens in Deutschland; 1643-1648 schwedischer Gesandter auf dem Westfälischen Friedenskongress; seit 1648 Reichsrat; 1629 Nobilitierung; 1651 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Heiko Droste: Im Dienst der Krone. Schwedische Diplomaten im 17. Jahrhundert, Berlin/Münster 2006, S. 378.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Westfälische Geschichte
Adonai

Anm.: Eine der Umschreibungen für Jehova (Gottes Eigenname) im Tanach.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Valentin Adrian

Anm.: Um 1629 vermutlich Kaufmann in Braunschweig.
Königin Kleopatra VII. Philopator von Ägypten

geb. 69 v. Chr.
gest. 30 v. Chr.
Anm.: Tochter des Ptolemaios XII. Neos Dionysos (gest. 51 v. Chr.); 51-47 v. Chr. gemeinsame Regentschaft mit ihrem Bruder Prolemaios XIII. (61-47 v. Chr.); seit 47 v. Chr. faktische Alleinherrscherin in römischer Abhänigkeit; Selbstmord nach endgültiger Niederlage gegen Octavian (63 v. Chr.-14 n. Chr.).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Ptolemaios II. Philadelphos von Ägypten

geb. 308 v. Chr.
gest. 246 v. Chr.
Anm.: Sohn des Ptolemaios I. Soter (367/66 v. Chr.-283/82 v. Chr.), ab 306 v. Chr. König von Ägypten; seit 285 v. Chr. Mitregent seines Vaters und ab 283/82 v. Chr. ägyptischer Alleinherrscher.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Ännchen N. N.

Anm.: Um 1630/34 Kammermagd der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); im Januar 1634 Verlobte des fürstlichen Kammerdieners Johann Schumann (gest. 1636).
Aeolus
Aiolos

Anm.: Griechisch-römischer Gott und Beherrscher der Winde.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johan van Aerssen

geb. 1579
gest. 1654
Anm.: Sohn des Cornelis van Aerssen (1545–1627); Herr von Wernhout; 1613-1625 niederländischer Drost der Baronie Breda; seit 1637 Bürgermeister von Breda.

Weiterführende Informationen in VIAF
Kaiser Fasilides von Äthiopien
Kaiser Alam Sagad von Äthiopien

geb. 1603
gest. 1667
Anm.: Sohn des Kaisers Sissinios (Malak Sagad III.) von Äthiopien (1572-1632); seit 1632 Kaiser von Äthiopien.

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Kaiser Jakob von Äthiopien
Kaiser Malak Sagad II. von Äthiopien

gest. 1606
Anm.: Sohn des Kaisers Sarsa Dengel (Malak Sagad I.) von Äthiopien (1550-1597); 1597-1603 und seit 1604 Kaiser von Äthiopien.
Fernando Afán de Rivera y Enríquez
Duque Fernando de Alcalá de los Gazules
Marqués Fernando de Tarifa
Conde Fernando de Los Molares

geb. 1583
gest. 1637
Anm.: Sohn des Fernando Enríquez de Ribera y Cortés (geb. 1529); spanischer General und Politiker; zunächst Generalkapitän von Katalonien; 1619-1622 Vizekönig von Katalonien; 1629-1631 Vizekönig von Neapel; 1632-1635 Vizekönig von Sizilien; 1636 Gouverneur des Herzogtums Mailand; ebenso spanischer Botschafter und Generalvikar in Italien unter Papst Urban VIII. (1568-1644).

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Afrasiyab Pascha

gest. 1624
Anm.: Durch Ämterkauf seit 1612 Beylerbey von Basra, der weitgehend unabhängig vom Sultan regierte; Begründer der Dynastie Al-Afrasiyab, die bis 1668 in Basra herrschte.
Aglaia

Anm.: Eine der drei griechischen Göttinnen der Anmut (Grazien).

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Adam Christian Agricola

geb. 1593
gest. 1645
Anm.: Sohn des Teschener Hofpredigers und Superintendenten Johann Agricola (gest. 1609); reformierter Theologe; Studium in Leipzig und Frankfurt/Oder; 1620-1622 Hofprediger des Markgrafen Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624); 1622-1629 Hofprediger in Güstrow; 1629-1636 Dom- und Hofprediger in Berlin; seit 1636 Hofprediger in Königsberg.

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Johann Georg Agricola

geb. 1558
gest. 1633
Anm.: Sohn des Amberger Arztes Dr. Georg Agricola (1530-1575); ab 1582 Studium in Heidelberg (1585 Bacc.); 1588-1593 Medizinstudium in Wittenberg; 1594-1614 und 1621-1629 Stadtarzt in Amberg; seit 1629 praktischer Arzt in Regensburg.

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Peter Agricola

gest. 1648
Anm.: Bis 1631 fürstlicher Kanzleischreiber in Bernburg; um 1635/43 Sekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim

geb. 1486
gest. 1535
Anm.: Sohn des Kölner Bürgers Heinrich von Nettesheim; deutscher Universalgelehrter, Theologe, Jurist, Arzt und Philosoph; 1499-1502 Studium in Köln; 1509 Dozent an der Universität Dole; 1509/10 Bergrat der Stadt Köln; Dozent an den Universitäten Köln (1511) und Pavia (1512 und 1515); 1512 kaiserlicher Offizier; 1515 Promotion zum Dr. med. und Dr. jur. utr. in Pavia; 1518-1520 Stadtsyndikus in Metz; 1521-1523 Arzt in Genf; 1523 Stadtarzt in Fribourg; 1524-1527 Leibarzt der verwitweten Louise de Valois, Duchesse d'Angoulême (1476-1531); 1528/29 Arzt in Antwerpen; 1529/30 Archivar und Historiograph der niederländischen Regentin Erzherzogin Margaretha von Österreich (1480-1530).

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Francisco d' Aguilar
Isaaco Levi Buendia

Anm.: Portugiesischer Jude, der in Brüssel erst zum Katholizismus, später in den Vereinigten Niederlanden zum reformierten Glauben konvertierte; um 1627 Sprachmeister für Spanisch unter dem Theologieprofessor Constantin L'Empereur (1591-1648) in Harderwijk; im Januar 1627 ebenso Spanischlehrer des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; vgl. Klaus Conermann (Hg.): Briefe der Fruchtbringenden Gesellschaft und Beilagen: Die Zeit Fürst Ludwigs von Anhalt-Köthen 1617-1650, Reihe I, Abt. A: Köthen, Bd. 2, Tübingen 1998, S. 104-106.
Ahizade Hüseyin Efendi

geb. 1572
gest. 1634
Anm.: Seit 1632 Mufti von Konstantinopel (Schaich al-Islām); 1634 Hinrichtung wegen angeblicher Verschwörung gegen Sultan Murad IV. (1612-1640).
N. N. von Ahlefeld

Anm.: Um 1637 Rittmeister.
Sophia von Ahlefeld
Sophia von Baudissin
Geburtsname: Sophia von Rantzau

geb. 1620
gest. 1697
Anm.: Tochter des Gerhard von Rantzau (1558-1627); 1633-1646 erste Ehe mit Wolf Heinrich von Baudissin (1597-1646); 1650-1670 zweite Ehe mit Cai von Ahlefeld (1591-1670).
Ahmed Pascha

Anm.: Um 1615/17 Beylerbey (Provinzgouverneur) von Kanischa.
Hans Jakob Aichinger

Anm.: Regensburger Tuchhändler; Innerer Rat (1606-1634), Kämmerer (1614, 1616/17, 1619/20, 1622/23, 1625, 1628 und 1630/31), Ungeldherr (1620-1625) und Steuerherr (1625-1634) der Reichsstadt Regensburg; vgl. Werner Fees-Buchecker: Rat und politische Führungsschicht der Reichsstadt Regensburg 1485-1650. Studien zur Verfassungs- und Sozialgeschichte Regensburgs in der Frühen Neuzeit, Diss. München 1998, S. 214.
Foppe van Aitzema

geb. ca. 1580
gest. 1637
Anm.: Sohn des Schelte van Aitzema; Studium in Franeker, Leiden, Helmstedt und Wittenberg; 1607-1613 herzoglicher Rat in Wolfenbüttel; 1612/13 zugleich Kanzler des Hochstifts Halberstadt; Gesandter der Generalstaaten, u. a. bei der Hanse in Lübeck bzw. Hamburg (seit 1617) und am Wiener Kaiserhof (1636/37); 1637 Konversion zum katholischen Glauben.

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Lieuwe van Aitzema

geb. 1600
gest. 1669
Anm.: Sohn des Meinardus van Aitzema und Neffe des Foppe van Aitzema (ca. 1580-1637); niederländischer Diplomat, Historiker, Jurist und Staatsmann; um 1633/45 Resident der Hansestädte in Den Haag.

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Lorenzo Ajazza

geb. ca. 1590
gest. 1634
Anm.: Piemontesischer Adliger aus Vercelli; seit 1629 kaiserlicher Kämmerer; 1631/32 kaiserlicher Obristleutnant; danach lothringisch-spanischer Obrist.
Esprit Alard
Esprit d' Esplan
Marquis Esprit de Grimault

geb. 1595
gest. 1630
Anm.: Sohn des Notars Jacques Allard; Favorit des Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); ab 1617 Grand maréchal des logis de la Maison du Roy; um 1624 Gouverneur der Festung und Stadt Meulan; 1626 (vermutlich außerdentlicher) französischer Gesandter in Den Haag; seit 1627 Marquis de Grimault.
Charles d' Albert
Duc Charles de Luynes

geb. 1578
gest. 1621
Anm.: Sohn des Honoré d'Albert (gest. 1592); ab 1611 Falkner und bald darauf Favorit des jungen Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); seit 1616 Grand fauconnier; ab 1619 Gouverneur der Picardie; seit 1621 Connétable von Frankreich; ab 1619 erster Duc de Luynes und Pair de France.

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Justus Albinus

geb. 1584
gest. 1635
Anm.: Sohn des Plauener Schuhmachers Justus Albinus; 1615-1619 Pfarrer der Dessauer Georgenkirche; Diakon (1619-1622), Archidiakon (1622-1625) und Pfarrer an St. Marien (ab 1625) sowie seit 1625 Superintendent in Dessau.

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Hans Albrecht

Anm.: 1625-1628 Lakai der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); 1626-1628 zudem Küchenschreiber ihres Gemahls Christian d. J.
Antônio de Albuquerque Maranhão

gest. 1667
Anm.: Sohn des Jerômino de Albuquerque Maranhão (1548-1632); 1622-1634 Gouverneur von Paraíba.
Aldobrandini, Familie

Anm.: Italienisches Adelsgeschlecht.

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Aldobrandino Aldobrandini

geb. 1593
gest. 1634
Anm.: Sohn des Gian Francesco Aldobrandini (1545-1601), ab 1597 erster Principe di Sarsina e Meldola; seit 1612 Großprior des Malteserordens in Rom; 1616-1619 Kommandeur der maltesischen Flotte; 1622/23 Admiral der päpstlichen Galeeren; ab 1623 in kaiserlichen Kriegsdiensten, zuletzt als Obrist (1631); seit 1628 kaiserlicher Kämmerer; vgl. Robert Laurentius Dauber: Johanniter-Malteser-Ritter unter kaiserlichen Fahnen 1523-1918, Gnas 2007, S. 106f.
(Giovanni) Giorgio Aldobrandini
Principe (Giovanni) Giorgio di Meldola e Sarsina
Principe (Giovanni) Giorgio di Rossano
Duca (Giovanni) Giorgio di Carpineto

geb. 1591
gest. 1637
Anm.: Sohn des Gian Francesco Aldobrandini (1545-1601), ab 1597 erster Principe di Sarsina e Meldola; seit 1601 Principe di Sarsina e Meldola; ab 1610 erster Principe di Rossano; seit 1621 Nepot von Papst Gregor XV. (1554-1623); Karriere als Komandant der päpstlichen Garde, General der Kurie und päpstlicher Botschafter in Spanien; ab 1630 Duca di Carpineto.
Graf Johann von Aldringen

geb. 1588
gest. 1634
Anm.: Sohn des Leonhard Aldringen; zunächst Schreiber in der Luxemburger Landeskanzlei; kaiserlicher (1618-1620) und spanischer Hauptmann (1620/21); 1621-1623 bayerischer Obristleutnant; kaiserlicher Obrist (1622), Generalfeldwachtmeister (1629), Feldzeugmeister (1631) und Feldmarschall (1632); seit 1624 Hofkriegsrat und Oberkommissar für das Heerwesen; 1629/30 Kommissar für die Exekution des Restitutionsedikts im Obersächsischen Reichskreis; Erhebung in den Freiherren- (1627) und Grafenstand (1632).

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Matthias Alefeldt

Anm.: Um 1628 Bauer in Reinstedt.
Johann Alemann

geb. 1596
gest. 1636
Anm.: Sohn des Magdeburger Bürgermeisters Johann Martin Alemann (1554-1618); 1611-1615 Studium in Wittenberg und Jena; 1618-1629 Ratsherr in Magdeburg; ab 1625 Wortführer der kaiserlichen Partei in der Stadt; 1626-1629 kaiserlicher Statthalter in Magdeburg; seit 1630 magdeburgischer Steuereinnehmer und Amtmann in Wolmirstedt; 1633 Kommissar bei der kaiserlichen Armee in Hildesheim.

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N. N. Alfeldt

Anm.: Um 1628 vermutlich Untertan im Amt Ballenstedt.
Ali Agha

Anm.: Im Frühjahr 1637 Leiter einer türkischen Gesandtschaft in Wien.
Dante Alighieri

geb. 1265
gest. 1321
Anm.: Sohn des florentinischen Adligen und Geldverleihers Alighiero Alighieri (gest. 1281/82); einer der bedeutendsten italienischen Dichter des Mittelalters; seit 1295 politische Karriere in Florenz; 1302 Auschluss von allen Ämtern, Konfiskation seiner Güter und Verbannung; danach Aufenthalte vor allem in Mittel- und Oberitalien.

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Alkibiades

geb. ca. 450 v. Chr.
gest. 404 v. Chr.
Anm.: Griechischer Redner, Feldherr und Politiker in Athen.

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Gräfin Maria Eva Elisabeth von Althan(n)
Geburtsname: Gräfin Maria Eva Elisabeth von Sternberg
Geburtsname: Gräfin Marie Eva Alžběta ze Šternberka

geb. 1605
gest. 1638
Anm.: Tochter des Grafen Adam von Sternberg (gest. 1623); 1627-1636 Ehe mit Graf Michael Adolph von Althan(n) (1574-1636).
Gräfin Maria Margaretha von Althan(n)
Gräfin Maria Margaretha Slawata
Gräfin Marie Markéty Slavata
Geburtsname: Maria Margaretha von Eggenberg

geb. 1607
gest. 1657
Anm.: Tochter des Johann Ulrich von Eggenberg (1568-1634); 1626-1632 erste Ehe mit Graf Adam Paul Slawata (1604-1657), die für ungültig erklärt wurde; vor 1638-1649 zweite Ehe mit Graf Michael Johann von Althan(n) (1607-1649).
Graf Michael Adolph von Althan(n)

geb. 1574
gest. 1636
Anm.: Sohn des Christoph von Althan(n) (1529-1589); um 1598/99 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1600 Kommandant der kaiserlichen Leibgarde, später Obrist (1601), Feldmarschall (1607) und Hofkriegsrat; 1608 Landobrist des Erzherzogtums Österreich ob der Enns; 1618 Mitbegründer des kurzlebigen Ritterordens Ordo Militiae Christianae, dessen deutsch-polnisch-ungarischem Zweig er als Großmeister vorstand; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1610 Erhebung in den Grafenstand.

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Graf Michael Johann von Althan(n)

geb. 1607
gest. 1649
Anm.: Sohn des Michael Adolph von Althan(n) (1574-1636); 1610 Erhebung in den Grafenstand; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; seit 1644 Oberstjägermeister.

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Johann Heinrich Alting

geb. 1583
gest. 1644
Anm.: Sohn des reformierten Geistlichen Menso Alting (1541-1612); Theologiestudium in Groningen und Herborn; ab 1613 Dogmatikprofessor in Heidelberg und Dr. theol.; seit 1616 Direktor des Collegium Sapientiae in Heidelberg; 1622 Flucht aus Heidelberg in die Niederlande; ab 1623 Hofmeister der Söhne des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) in Leiden; seit 1627 Theologieprofessor in Groningen.

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Giovanni Altoviti

gest. 1655
Anm.: Florentinischer Adliger; toskanischer Resident in Mailand (1614-1618) und am Kaiserhof (1618-1627).
Antonio Álvarez de Toledo y Beaumont
Duque Antonio de Alba de Tormes
Duque Antonio de Huéscar
Marqués Antonio de Coria

geb. 1568
gest. 1639
Anm.: Sohn des Diego Álvarez de Toledo y Enríquez de Guzmán, Conde de Lerín (1542-1583); ab 1583 Duque de Alba, Duque de Huéscar und Marqués de Coria; 1622-1629 Vizekönig von Neapel; seit 1629 Mayordomo mayor des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); ab 1599 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Fadrique Álvarez de Toledo y Mendoza
Marqués Fadrique de Villanueva de Valdueza

geb. 1580
gest. 1634
Anm.: Sohn des Pedro Álvarez de Toledo Osorio, Marqués de Villafranca del Bierzo (1546-1627); 1617-1625 Generalkapitän (Kommandeur) der spanischen Atlantikflotte; ab 1625 General von Portugal und Generalkapitän der Armee von Brasilien; seit 1634 Marqués de Villanueva de Valdueza.

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Fernando Álvarez de Toledo y Pimentel
Duque Fernando de Alba de Tormes
Marqués Fernando de Coria

geb. 1507
gest. 1582
Anm.: Sohn des García Álvarez de Toledo y Zúñiga, Marqués de Coria (gest. 1510); spanischer Grande; ab 1510 Marqués de Coria; seit 1531 Duque de Alba; 1532 Befehlshaber der spanischen Hilfstruppen gegen die Türken in Ungarn; 1535 Teilnahme an der Eroberung von Tunis; ab 1541 nacheinander Mayordomo Mayor der Könige Karl I. (1500-1558) und Philipp II. von Spanien (1527-1598); Consejero de Estado; 1542 Feldherr gegen die französische Armee bei Perpignan; 1546/47 Kommandeur der spanischen Tercios im Schmalkaldischen Krieg; 1555-1559 spanischer Generalkapitän in Italien; 1555/56 Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1556-1559 Vizekönig von Neapel; 1567-1573 Statthalter und militärischer Oberbefehlshaber in den Spanischen Niederlanden; seit 1580 Vizekönig und Condestable von Portugal; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Alvensleben, Familie

Anm.: Altmärkisches Adelsgeschlecht.

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Christina von Alvensleben
Geburtsname: Christina von Dieskau

geb. 1589
gest. 1636
Anm.: Tochter des Hieronymus von Dieskau (1565-1625); 1613-1627 Ehe mit Gebhard von Alvensleben (1584-1627); seit 1634 Begleiterin und Hofmeisterin der Fürstin Sophia von Anhalt-Köthen (1599-1654).
Cuno von Alvensleben

geb. 1588
gest. 1638
Anm.: Sohn des Gebhard von Alvensleben (1543-1609); Erbherr auf Calbe im Werder, Neugattersleben und Randau (bei Magdeburg); ab 1610 Domherr und später Senior des Erzstifts Magdeburg; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Reifende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Amalek

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Ambrosius N. N.

Anm.: Geboren in Bayern; um 1629 kursächsischer Rat; um 1636 Kammerdiener der verwitweten Kurfürstin Hedwig von Sachsen (1581-1641).
Heiliger Ambrosius
Erzbischof Ambrosius von Mailand

geb. 339
gest. 397
Anm.: Sohn des Aurelius Ambrosius, römischer Präfekt der Provinz Gallia Narbonensis; Jurist, Theologe und Kirchenvater; ab 365 Tätigkeit als Anwalt bei Gericht; 372/73 Präfekt der römischen Provinz Aemilia-Liguria; seit 374 Erzbischof von Mailand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Georg Am Ende

geb. 1572
gest. 1624
Anm.: Geboren in Dresden; ab 1598 Jesuit; seit 1619 Hofprediger von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Amor
Cupido

Anm.: Römischer Gott und allegorische Personifikation der Liebe.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Rostain d' Ancezune
Marquis Rostain de Caderousse (oder Codolet)

gest. 1649
Anm.: Sohn des Jean-Vincent d'Ancezune, ab 1622 Marquis de Caderousse oder Codolet (gest. 1632/33); um 1629/30 französischer Colonel d'Infanterie; spätestens seit 1633 Marquis de Caderousse (oder Codolet).
Heinrich Cornelius Anchinoander

Anm.: Deutscher Arzt und Philologe; 1615 Lehrer für die italienische Sprache in Hamburg; 1616 Promotion zum Dr. med. an der Universität Basel.

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Andreas (1) N. N.

Anm.: Um 1628 kaiserliche Kroatenschutzwache des Harzgeröder Amtshauptmannes Kaspar Ernst von Knoch (1582-1641).
Andreas (2) N. N.

Anm.: Um 1633/36 Leibkutscher des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Heiliger Andreas

gest. 60
Anm.: Apostel.

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Giovan Battista Andreini
Lelio

geb. 1576
gest. 1654
Anm.: Sohn des Schauspielers, Impresarios und Autoren Francesco Andreini (1548-1624); berühmter Schauspieler, Konduktor und Stückeschreiber; zunächst Mitglied der elterlichen Comedia-dell'Arte-Truppe "Compagnia dei Comici Gelosi"; 1601 Gründung der eigenen Truppe Compagnia dei Comici Fedeli ("I Fedeli"), die große Erfolge in Italien und Frankreich feierte; Schutz und die Förderung durch die Herzöge von Mantua, Vincenzo (1562-1612), Francesco IV (1586-1612) und Ferdinando Gonzaga (1587-1626); vgl. Pierre Louis Duchartre: The Italian Comedy. The Improvisation Scenarios, Lives, Attributes, Portraits and Masks of the Illustrious Characters of the Commedia dell'Arte, New York 1966, S. 94-96; Siro Ferrone: La Commedia dell’Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI–XVIII secolo), Torino 2014, S. 260-262; Robert Henke: Performance and Literature in the Commedia dell'Arte, Cambridge 2002, S. 210-215; Allardyce Nicoll: World of Harlequin. A Critical Study of the Commedia dell'Arte, Cambridge [u. a.] 1986, 171-175; Roberto Tessari: Commedia dell'Arte: La Maschera e l'Ombra, Milano 1981, S. 6; ders.: La Commedia dell’Arte. Genesi d’una società dello spettacolo, Roma/Bari 2013, S. 58f., 95, 102, 168-170 und 172-178.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Virginia Andreini
La Florinda
Geburtsname: Virginia Ramponi

geb. 1583
gest. 1630/31
Anm.: Erfolgreiche Schauspielerin und Sängerin; seit 1601 Ehe mit Giovan Battista Andreini, mit dem sie die Schauspieler-Compagnie "I Fedeli" leitete; Künstlername nach dem von ihrem Mann verfassten, 1603 in Florenz uraufgeführten Stück "La Florinda"; vgl. Siro Ferrone: La Commedia dell'Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI-XVIII secolo), Torino 2014, S. 306-308; Emily Wilbourne: Seventeenth-Century Opera and the Sound of the Commedia dell’Arte, Chicago/London 2016, passim.
Virginia Andreini
La Lidia
Geburtsname: Virginia Rotari

Anm.: Tochter des Schauspielers Baldo Rotari; bereits 1613 und 1621-1623 Mitglied ("Lidia") der Schauspielertruppe "I Fedeli", deren Leiter Giovan Battista Andreini (1576-1654) sie nach einem langjährigen Verhältnis und dem Tod dessen erster Frau Virginia im Jahr 1631 heiratete; vgl. Giulio Piccini: L’epistolario d’Arlecchino (Tristano Martinelli 1556–1631), Florenz 1896, S. 27; Pierre-Louis Duchartre: The Italian Comedy. The Improvisation Scenarios Lives Attributes Portraits and Masks of the Illustrious Characters of the Comedia dell’Arte, New York 1966, S. 96; Siro Ferrone: La Commedia dell’Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI–XVIII secolo), Torino 2014, S. 261 und 307; John Rudlin / Olly Crick: Commedia dell’Arte. A Handbook for Troupes, New York 2001, S. 49.
Angern, Familie

Anm.: Im Erzstift Magdeburg ansässiges Adelsgeschlecht.
Anhalt, Haus
Fürsten von Anhalt

Anm.: Reichsfürstengeschlecht aus der Dynastie der Askanier., NDB
Fürst Bernhard von Anhalt

geb. 1571
gest. 1596
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1595/96 Obrist des Obersächsischen Reichskreises im Langen Türkenkrieg.

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Fürst Joachim Ernst von Anhalt

geb. 1536
gest. 1586
Anm.: Sohn des Fürsten Johann IV. von Anhalt-Zerbst (1504-1551) und Großvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1562-1570 gemeinsam mit seinem Bruder Bernhard (1540-1570) regierender, seit 1570 alleinregierender Fürst von Anhalt.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Fürst Johann Ernst von Anhalt

geb. 1578
gest. 1601
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1601 kaiserlicher Obrist im Langen Türkenkrieg.

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Fürst Otto II. von Anhalt-Aschersleben

geb. ca. 1260
gest. 1315
Anm.: Sohn des Fürsten Otto I. von Anhalt-Aschersleben (gest. 1304); seit 1304 regierender Fürst von Anhalt-Aschersleben.

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Fürstin Agnes Magdalena von Anhalt-Bernburg

geb. 1612
gest. 1629
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Amalia Juliana von Anhalt-Bernburg

geb. 1597
gest. 1605
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Amoena Juliana von Anhalt-Bernburg

geb. 1609
gest. 1628
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Gräfin Anna von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg

geb. 1579
gest. 1624
Anm.: Tochter des Grafen Arnold II. von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1595 Ehe mit Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Mutter Christians II.; führte gemeinsam mit ihrer Tochter Eleonora Maria (1600-1657) seit 1617 die "Noble Académie des Loyales" oder "Getreue Gesellschaft", eine Gesellschaft hochadliger reformierter Damen.

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Fürstin Anna Magdalena von Anhalt-Bernburg

geb. 1603
gest. 1611
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg

geb. 1604
gest. 1640
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürst Albrecht von Anhalt-Bernburg
Bischof Albrecht I. von Halberstadt

gest. 1324
Anm.: Sohn des Fürsten Bernhard I. von Anhalt-Bernburg (1218-1287); seit 1304 Bischof von Halberstadt.
Fürst Berengar von Anhalt-Bernburg

geb. 1626
gest. 1627
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Bernhard II. von Anhalt-Bernburg

geb. ca. 1260
gest. 1322
Anm.: Sohn des Fürsten Bernhard I. von Anhalt-Bernburg (1218-1287); seit 1287 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1316-1322 letzter askanischer Inhaber der Grafschaft Aschersleben.
Fürst Bogislaw von Anhalt-Bernburg

geb. 1633
gest. 1634
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg

geb. 1568
gest. 1630
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Vater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1582 Reise nach Konstantinopel; 1591/92 Führer eines Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; 1592 Übertritt zum reformierten Glauben; 1592/93 Befehl über die protestantischen Truppen im Krieg um das Bistum Straßburg; 1595-1620 oberpfälzischer Statthalter in Amberg und zunehmend Leiter der pfälzischen Politik; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1610 Unionsgeneral im klevisch-jülischen Krieg; seit 1618 Senior des Hauses Anhalt; 1619/20 Kommandierender der pfälzisch-böhmischen Truppen, nach deren Niederlage in der Schlacht am Weißen Berg durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) geächtet; Flucht nach Schweden (1621) und Flensburg (1622-24); 1624 Aufhebung der Reichsacht; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sehnliche").

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Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg

geb. 1599
gest. 1656
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unveränderliche"); Kurzbiographie im Rahmen dieser Edition unter http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=15.

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Fürst Christian III. von Anhalt-Bernburg

geb. 1631
gest. 1631
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Dorothea Bathilde von Anhalt-Bernburg

geb. 1617
gest. 1656
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Eleonora Hedwig von Anhalt-Bernburg

geb. 1635
gest. 1685
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1673 Kanonissin und seit 1683 Dekanissin des Stifts Gandersheim.

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Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1603
gest. 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb. 1632
gest. 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg

geb. 1608
gest. 1632
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1626/27 Gesandtschaften nach Wien und Dresden; 1628-1631 kaiserlicher Obrist; ab 1630 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1631 kursächsischer Obrist, als welcher er in der Schlacht bei Lützen tödlich verwundet wurde; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbewahrte").

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Fürstin Ernesta Augusta von Anhalt-Bernburg

geb. 1636
gest. 1659
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Friedrich Ludwig von Anhalt-Bernburg

geb. 1619
gest. 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.
Fürst Joachim Ernst von Anhalt-Bernburg

geb. 1629
gest. 1629
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg

geb. 1642
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Louise Amalia von Anhalt-Bernburg

geb. 1606
gest. 1635
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürstin Sibylla Elisabeth von Anhalt-Bernburg

geb. 1602
gest. 1648
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Sophia von Anhalt-Bernburg

geb. 1627
gest. 1627
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb. 1634
gest. 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

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Fürstin Anna Katharina von Anhalt-Bernburg-Harzgerode
Geburtsname: Gräfin Anna Katharina zur Lippe-Detmold

geb. 1612
gest. 1659
Anm.: Tochter des Grafen Simon VII. zur Lippe-Detmold (1587-1627); seit 1657 Ehe mit Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670).
Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb. 1613
gest. 1670
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1630-1635 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1634/35 schwedischer Obrist; ab 1635 alleinregierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode; hessisch-kasselischer Generalmajor (1637-1641) und Obrist (1640/41); seit 1660 Senior des Hauses Anhalt; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stetsgrünende").

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Fürstin Agnes von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Landgräfin Agnes von Hessen-Kassel

geb. 1606
gest. 1650
Anm.: Tochter des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); seit 1623 Ehe mit Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).
Fürstin Anna Maria von Anhalt-Dessau

geb. 1591
gest. 1637
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Pfalzgräfin Dorothea von Pfalz-Simmern

geb. 1581
gest. 1631
Anm.: Tochter des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Simmern (1543-1592); 1595-1618 Ehe mit Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618); seit 1619 Witwensitz auf Schloss Sandersleben.

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Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau

geb. 1625
gest. 1626
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).
Fürstin Eva Katharina von Anhalt-Dessau

geb. 1613
gest. 1679
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Friedrich Moritz von Anhalt-Dessau

geb. 1600
gest. 1610
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau

geb. 1606
gest. 1643
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1618 gemeinsam mit seinem Bruder Fürst Johann Kasimir (1596-1660) regierender Fürst von Anhalt-Dessau (bis 1625 unter dessen Vormundschaft); 1625-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; seit 1632 Inhaber der Ämter Wörlitz und Radegast; ab 1637 morganatische Ehe mit Johanna Elisabeth von Krosigk; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anmutige").

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Fürst Heinrich Waldemar von Anhalt-Dessau

geb. 1604
gest. 1606
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Joachim von Anhalt-Dessau

geb. 1509
gest. 1561
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Dessau (1451-1516); 1527-1544 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann IV. (1504-1551) und Georg III. (1507-1553) regierender (bis 1530 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha), danach alleinherrschender Fürst von Anhalt-Dessau.

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Fürst Joachim Ernst von Anhalt-Dessau

geb. 1592
gest. 1615
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau

geb. 1567
gest. 1618
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1603-1606 Regent des Fürstentums Anhalt (im Namen seiner Brüder); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Dessau und Senior des Hauses Anhalt; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlriechende").

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Fürst Johann Georg II. von Anhalt-Dessau

geb. 1627
gest. 1693
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); schwedischer Obrist (1655-1658) und Generalmajor (1658); ab 1658 kurbrandenburgischer General und Statthalter der Kurmark sowie Obrist (1658-1660 und seit 1666); später auch Geheimer Staats- und Kriegsrat in Berlin sowie Feldmarschall (1670); ab 1660 regierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1670 Senior des Hauses Anhalt; ab 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefüllte").

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Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau

geb. 1596
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1618-1643 gemeinsam mit seinem Bruder Georg Aribert (1606-1643) regierender, danach alleinregierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchdringende").

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Fürstin Juliana von Anhalt-Dessau

geb. 1626
gest. 1652
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).
Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Bernburg

geb. 1615
gest. 1673
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; 1651-1660 Ehe mit Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).

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Fürstin Amalia Louise von Anhalt-Köthen

geb. 1634
gest. 1655
Anm.: Tochter des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürstin Amoena Amalia von Anhalt-Köthen
Geburtsname: Gräfin Amoena Amalia von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg

geb. 1586
gest. 1625
Anm.: Tochter des Grafen Arnold II. von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 Ehe mit Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Louise Amoena von Anhalt-Köthen

geb. 1609
gest. 1625
Anm.: Tochter des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen

geb. 1579
gest. 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1600 Aufnahme in die Florentiner Accademia della Crusca ("L'Acceso"); seit 1606 regierender Fürst von Anhalt-Köthen; 1631-1635 schwedischer Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; 1617 Mitbegründer und bis zu seinem Tod erstes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nährende").

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Fürst Ludwig d. J. von Anhalt-Köthen

geb. 1607
gest. 1624
Anm.: Sohn des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Saftige").

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Fürstin Sophia von Anhalt-Köthen
Geburtsname: Gräfin Sophia zur Lippe

geb. 1599
gest. 1654
Anm.: Tochter des Grafen Simon VI. zur Lippe (1554-1613); 1626-1650 Ehe mit Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen

geb. 1638
gest. 1665
Anm.: Sohn des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1650 regierender Fürst von Anhalt-Köthen, bis 1658 unter Vormundschaft der Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) bzw. Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlangende").
Fürst Wolfgang von Anhalt-Köthen
Fürst Wolfgang von Anhalt-Bernburg

geb. 1492
gest. 1566
Anm.: Sohn des Fürsten Waldemar VI. von Anhalt (1450-1508); alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen (1508-1562) und Anhalt-Bernburg (1544-1562) sowie 1508-1544 gemeinsame Regierung mit seinen Dessauer Vettern Johann IV. (1504-1551), Georg III. (1507-1553) und Joachim (1509-1561) in Anhalt-Bernburg und Anhalt-Zerbst; seit 1525 Förderer der Reformation in Anhalt; 1547-1552 Reichsacht wegen Beteiligung am Schmalkaldischen Krieg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Fürst August von Anhalt-Plötzkau

geb. 1575
gest. 1653
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; Verzicht bei der Landesteilung von 1603/06 für eine finanzielle Abfindung von 300.000 Talern auf ein eigenens Teilfürstentum; ab 1611 Regent im Amt Plötzkau unter Bernburger Landeshoheit; seit 1630 Senior des Hauses Anhalt; ab 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sieghafte").

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Fürstin Dorothea von Anhalt-Plötzkau

geb. 1623
gest. 1637
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürstin Ehrenpreis von Anhalt-Plötzkau

geb. 1625
gest. 1626
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürstin Elisabeth von Anhalt-Plötzkau

geb. 1630
gest. 1692
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Emanuel von Anhalt-Plötzkau
Fürst Emanuel von Anhalt-Köthen

geb. 1631
gest. 1670
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; ab 1657 in schwedischen Kriegsdiensten; 1659/60 in dänischer Gefangenschaft; 1662 Teilnahme am venezianischen Feldzug gegen die Türken; 1665-1669 zusammen mit seinem Bruder Lebrecht herrschender und seit 1669 alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strebende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Ernst Gottlieb von Anhalt-Plötzkau

geb. 1620
gest. 1654
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1653 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Emanuel (1631-1670) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Starke").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Georg III. von Anhalt-Plötzkau
Fürst Georg III. von Anhalt-Dessau

geb. 1507
gest. 1553
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Dessau (1451-1516); 1525-1544 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann IV. (1504-1551) und Joachim (1509-1561) Regent des Fürstentums Anhalt-Dessau (bis 1530 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha); ab 1526 Dompropst in Magdeburg; seit 1544 alleinregierender Fürst von Anhalt-Plötzkau; 1544-1549 Koadjutor des Bistums Merseburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Fürstin Johanna von Anhalt-Plötzkau

geb. 1618
gest. 1676
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1660 Dekanissin des reichsunmittelbaren Stifts Quedlinburg.
Fürst Lebrecht von Anhalt-Plötzkau
Fürst Lebrecht von Anhalt-Köthen

geb. 1622
gest. 1669
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Emanuel (1631-1670) in Plötzkau; ab 1665 zusammen mit seinem Bruder Emanuel regierender Fürst von Anhalt-Köthen; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Angenehme").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Sibylla von Anhalt-Plötzkau
Geburtsname: Gräfin Sibylla zu Solms-Laubach

geb. 1590
gest. 1659
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg zu Solms-Laubach (1547-1600); 1618-1653 Ehe mit Fürst August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653).
Fürstin Sophia von Anhalt-Plötzkau

geb. 1627
gest. 1679
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Adolph von Anhalt-Zerbst
Bischof Adolph von Merseburg

geb. 1458
gest. 1526
Anm.: Sohn des Fürsten Adolph von Anhalt-Zerbst (1405-1473); 1489-1516 Dompropst in Magdeburg; ab 1507 Koadjutor des Bischofs Thilo von Merseburg (1443-1514); seit 1514 Bischof von Merseburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Fürstin Dorothea Hedwig von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Herzogin Dorothea Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1587
gest. 1609
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564–1613); seit 1605 Ehe mit Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621); danach Witwensitz in Coswig (Anhalt).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Elisabeth von Anhalt-Zerbst

geb. 1617
gest. 1639
Anm.: Tochter des Fürsten Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Johann IV. von Anhalt-Zerbst
Fürst Johann IV. von Anhalt-Dessau

geb. 1504
gest. 1551
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Dessau (1451-1516) und Urgroßvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1516-1544 gemeinsam mit seinen Brüdern Georg III. (1507-1553) und Joachim (1509-1561) Regent des Fürstentums Anhalt-Dessau (bis 1530 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha); seit 1544 alleinregierender Fürst von Anhalt-Zerbst.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Johann VI. von Anhalt-Zerbst

geb. 1621
gest. 1667
Anm.: Sohn des Fürsten Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; bis 1642 unter Vormundschaft des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); trotzdem ab 1633 Erziehung in Oldenburg unter dem Einfluss seiner lutherischen Mutter Magdalena (1583-1657); seit 1642 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst und schrittweiser Konfessionswechsel seines Landes zum Luthertum; ab 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgestalte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Magdalena von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Oldenburg

geb. 1583
gest. 1657
Anm.: Tochter des Grafen Johann XVI. von Oldenburg (1540-1603); 1612-1621 Ehe mit Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621); danach Witwensitz in Coswig (Anhalt).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst

geb. 1576
gest. 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; seit 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Süße").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Anna N. N.

Anm.: Um 1630/32 Dienerin der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675).
Anna Christina N. N.

Anm.: Um 1629 lebende, davor vermutlich zum Christentum konvertierte Türkin mit sehr langen Haaren.
Anna Maria N. N.

geb. ca. 1612/13
Anm.: Stummes Mädchen aus Braunschweig; zunächst Erziehung am Schöninger Witwenhof der Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel (1573-1626); danach Leben im Kloster Wolmirstedt; soll im August/September 1630 in Wasserleben plötzlich gesprochen haben.
Robert Anstruther

geb. 1578
gest. 1644/45
Anm.: Sohn des schottischen Master of the Royal Household James Anstruther; ab 1589 Page am Kopenhagener Hof; seit 1606 dänischer Agent am schottischen bzw. englischen Königshof; danach mehrfach englischer Diplomat (1612/13 Vermittlung des Friedens von Knäred zwischen Schweden und Dänemark, 1624/25 Aushandlung eines dänisch-englisches Bündnisses); ab 1621 Gentleman of the Bedchamber; später Privy Councillor des Königs Karl I. von England (1600-1649); 1630 englischer Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag; 1633/34 Teilnahme am Heilbronner Konvent, kurzzeitig englischer Resident in Hamburg und Gesandter an verschiedenen deutschen Höfen; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fleißige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Antenor

Anm.: Mythische Gestalt (Sohn des Aesyetes und der Cleomestra, Rat des Königs Priamos in Troja und sagenhafter Gründer von Padua) aus Homers "Ilias" und Vergils "Aeneis".

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Anthoni

Anm.: Um 1621 kaiserlicher Rittmeister wallonischer Herkunft.
Alfonso Antonini

geb. 1584
gest. 1657
Anm.: Sohn des Girolamo Antonini; seit 1616 in venezianischen Kriegsdiensten, um 1623 als Generalkommissar der Kavallerie in Dalmatien; außerdem Astronom und Mathematiker, der bei Galileo Galilei (1564-1642) studierte.
Antonio N. N.

Anm.: Um 1623 Reitlehrer in Padua.
Marcus Antonius

geb. 86/83/82 v. Chr.
gest. 30 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Konsuls Marcus Antonius Orator (143-87 v. Chr.); Vertrauter von Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.); seit 50 v. Chr. römischer Augur; 44 v. Chr. Konsul; 43-32 v. Chr. Triumvir; danach erfolgloser Krieg gegen Octavian (63 v. Chr.-14 n. Chr.).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Heiliger Antonius

geb. 1195
gest. 1231
Anm.: Portugiesischer Franziskaner, Kirchenlehrer und Prediger in Padua.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. d' Antrevar et Lissare (1)

Anm.: Französischer Adliger und Bruder von N. N. d'Antrevar et Lissare (2).
N. N. d' Antrevar et Lissare (2)

Anm.: Französischer Adliger und Bruder von N. N. d'Antrevar et Lissare (1).
Georg Anwander

gest. nach 1634
Anm.: Um 1610/12 Pfarrer in Kaufbeuren; später Exulant in Anhalt.

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Jeremias Apfel

Anm.: Geboren in Waltershausen/Thüringen; um 1614 Studium in Erfurt; 1623 Kantor in Neunburg vorm Wald (Oberpfalz); 1624/25 Pfarrer in Dürnsricht und Schmidgaden; 1626 Emigration nach Nürnberg.
N. N. Apfelmann

Anm.: Kaiserlicher Hauptmann, welcher 1620 dem Heer der böhmischen Konföderierten unter Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg seine Dienste angeboten hat.
Apoll

Anm.: Griechisch-römischer Gott des Lichts, der Heilung, des Frühlings, der Sittenreinheit und Mäßigung sowie der Weissagung und Künste.

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Appiani, Familie

Anm.: Italienisches Adelsgeschlecht.

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Caecus Appius Claudius

geb. ca. 300 v. Chr.
Anm.: Römischer Politiker und Redner.

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Graf N. N. von Arco (1)

Anm.: Angehöriger des Trientiner Adelsgeschlechts.
Graf N. N. von Arco (2)

Anm.: Angehöriger des Trientiner Adelsgeschlechts.
Graf Johann Baptist von Arco

geb. 1588
gest. 1628
Anm.: Sohn des Grafen Prosper von Arco (gest. 1607); seit 1622 kaiserlicher Kämmerer.
N. N. Ardenhofer

Anm.: Um 1628 kaiserlicher Obristwachtmeister.
Ludwig Arendt

Anm.: Anhaltischer Untertan.
Wilm Arendts

Anm.: Geboren in Harderwijk; um 1626 niederländischer Schiffer, der früher in Ostindien gelebt hat.
Felipe de Areyzaga y Avandagno
Felipe de Areyçaga y Avendano

Anm.: Geboren an der Biskaya; spanischer Obristleutnant (1620), welcher in der Schlacht am Weißen Berg den Verwundungsschuss auf den Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg abgegeben haben will, und Obrist (1621-1628).
Ludovico Ariosto

geb. 1474
gest. 1533
Anm.: Sohn des italienischen Adligen und Militärs Niccolò Ariosto (1433-1500); italienischer Dichter und Humanist; ab 1484 Besuch der Lateinschule und seit 1489 Rechtsstudium in Ferrara; 1493 Beitritt zu einer Schauspielgruppe, die am herzoglichen Hof von Ferrara Stücke aufführte; 1500-1503 Hauptmann und Kommandant einer Grenzfestung bei Canossa; 1503-1517 Sekretär des Kardinals Ippolito d'Este (1479-1520); ab 1518 in Diensten des Duca Alfonso I. di Ferrara, Modena e Reggio (1476-1534); 1522-1525 Gouverneur der Provinz Garfagnana; 1525 Intendant des Hoftheaters in Ferrara und kurz danach Rückzug ins Privatleben.

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Aristarchos von Samothrake

geb. ca. 216 v. Chr.
gest. 144 v. Chr.
Anm.: Griechischer Philologe und Direktor der Bibliothek von Alexandria.

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Aristophanes von Byzanz

geb. 257 v. Chr.
gest. 180 v. Chr.
Anm.: Griechischer Philologe und Direktor der Bibliothek von Alexandria.

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Aristoteles

geb. 384 v. Chr.
gest. 322 v. Chr.
Anm.: Griechischer Philosoph und Universalgelehrter.

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N. N. von Arnim

Anm.: Um 1622/23 Hauptmann.
Hans Georg von Arnim

geb. 1583
gest. 1641
Anm.: Sohn des Bernd von Arnim (1550-1611); 1613-1617 schwedischer Obrist; 1621 Wechsel in polnische Kriegsdienste; 1624/25 erneut schwedischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1627-1629) und Feldmarschall (1628/29); 1631/32 kurbrandenburgischer Obrist; 1631-1635 kursächsischer Obrist Feldmarschall; 1637/38 in schwedischer Gefangenschaft; 1638 erneuter Eintritt in kaiserlich-kursächsische Dienste; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gepriesene").

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Katharina Dorothea von Arnim
Geburtsname: Katharina Dorothea von Hoym

geb. 1619
gest. 1660
Anm.: Tochter des Christian Julius von Hoym (1586-1656); seit 1638 Ehe mit Wolf Christoph von Arnim (1607-1668).
Andreas Arnold

gest. nach 1628
Anm.: Holländer; im Frühjahr 1624 Kammerdiener des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; um 1627 fürstlicher Kammerdiener in Bernburg.
Matthias Arnoldin von Clarstein

geb. ca. 1575
gest. 1649
Anm.: Geboren in Böhmen; Dr. jur.; ab ca. 1605 kaiserlicher Appellationssekretär; seit 1612 Hofkammersekretär; ab 1618 Hofkammerrat; seit 1626 erster Sekretär der Reichskanzlei und Protokollführer des Geheimen Rates; ab 1628 Reichshofrat; nach 1639 schrittweiser Rückzug aus seinen Amtsgeschäften; 1623 Verleihung der Hofpfalzgrafenwürde.

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Arnsberg, Familie
Grafen von Arnsberg

Anm.: Im Jahr 1371 ausgestorbenes westfälisches Reichsgrafengeschlecht.

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Wolf von Arnswaldt

Anm.: Thüringischer Adliger; 1630 Abgesandter der Gräfin Anna Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt (1584-1652) auf der Beerdigung des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630).
Sebastian Arthofer von Schützenberg

Anm.: Österreichischer Adliger; kaiserlischer Obristwachtmeister (1627) und Obrist.
N. N. von Aschersleben

Anm.: Pommerischer Adliger; um 1626 Student am Gymnasium Illustre Harderwijk.
Johann Gottfried von Aschhausen
Bischof Johann Gottfried von Bamberg
Bischof Johann Gottfried von Würzburg

geb. 1575
gest. 1622
Anm.: Sohn des bischöflich-würzburgischen Amtmanns Gottfried von Aschhausen (gest. 1581); Domherr in Bamberg (1593) und Würzburg (1596); ab 1604 Dekan des Ritterstifts Comburg; seit 1609 Bischof von Bamberg; ab 1617 auch Bischof von Würzburg.

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Gaspare Aselli

geb. 1581
gest. 1625
Anm.: Geboren in Cremona; Medizinstudium in Pavia; danach Chirurg in Mailand; 1612-1620 leitender Feldchirurg der spanischen Armee in Italien; 1622 Entdecker der Lymphgefäße; seit 1624 Professor für Anatomie in Pavia.

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John Ashburnham

geb. 1603
gest. 1671
Anm.: Sohn des Adligen John Ashburnham (gest. 1620); ab ca. 1622 im Dienst der Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz (1596-1662); seit 1623 Hofmeister der Söhne des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) in Leiden; ca. 1626-1628 Vorsteher des Haushaltes von Kurfürstin Elisabeth; 1628 Groom of the bedchamber (Kammerjunker) des Königs Karl I. von England (1600-1649) und Parlamentsmitglied; 1643 Ausschluss aus dem Parlament und Konfiskation seiner Güter als Parteigänger der Königs; 1644 Schatzmeister der königlichen Armee; 1646 Flucht nach Paris über die Niederlande; 1647 wieder in Diensten von König Karl I.; ab 1648 mehrfach in Gefangenschaft und erneute teilweise Enteignung als Royalist; nach der Restauration Diplomat für König Karl II. von England (1630-1685); 1661-1667 erneut Parlamentsmitglied.

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Askanier, Dynastie

Anm.: Deutsche Herrscherdynastie, die vor allem das Fürstentum Anhalt, die Markgrafschaft Brandenburg sowie die Herzogtümer Sachsen-Lauenburg und Sachsen-Wittenberg regierte.

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Asmodi
Asmodäus

Anm.: Dämon aus der jüdischen Mythologie.
N. N. Aspan von Haag

Anm.: Um 1621/22 kaiserlicher Rittmeister.
Esther Aspan von Haag
Geburtsname: Ester von Gera

gest. nach 1645
Anm.: Tochter des Christoph von Gera (gest. 1609) zu Arnfels; seit 1610 Ehe mit Hans Joachim Aspan von Haag (gest. 1645).
Hans Joachim Aspan von Haag

gest. 1645
Anm.: Sohn des Landrats Jakob Aspan von Haag (gest. 1610); Herr auf Lichtenhaag, Hartheim und Wimspach.

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Asseburg, Familie

Anm.: Niedersächsisches Adelsgeschlecht.
Agnes von der Asseburg
Geburtsname: Agnes von Schauroth

gest. 1652
Anm.: Erste Ehefrau des Bernhard von der Asseburg (1593-1657).
Bernhard von der Asseburg

geb. 1593
gest. 1657
Anm.: Sohn des Ludwig d. Ä. von der Asseburg (1546-1633); Erbherr auf Wallhausen.
Busso von der Asseburg

geb. 1586
gest. 1646
Anm.: Sohn des August von der Assenburg (1545-1604); Erbherr auf Falkenstein (Unterharz), Neindorf und Peseckendorf.

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Eleonora Elisabeth von der Asseburg

geb. 1637
gest. 1664
Anm.: Tochter des Johann August von der Asseburg (1611-1660).
Johann von der Asseburg

geb. 1578
gest. 1651
Anm.: Sohn des Ludwig d. Ä. von der Asseburg (1546-1633); Erbherr auf Schermcke.
Johann August von der Asseburg

geb. 1611
gest. 1660
Anm.: Sohn des Christoph Johann von der Asseburg (1580-1651); Erbherr auf Ampfurth und Eggenstedt.
Ludwig d. Ä. von der Asseburg

geb. 1546
gest. 1633
Anm.: Sohn des Johann von der Asseburg (1511-1567); Erbherr auf Wallhausen, Schermcke und Hinnenburg.

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Ludwig d. J. von der Asseburg

geb. 1583
gest. 1669
Anm.: Sohn des Ludwig d. Ä. von der Asseburg (1546-1633); Erbherr auf Wallhausen und Hinnenburg; 1597-1602 Edelknabe des Grafen Georg Eberhard zu Solms-Lich (1568-1602); danach Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1611-1613 in dänischen Kriegsdiensten als Leutnant und Rittmeister; 1613/14 braunschweigisch-wolfenbüttelischer Rittmeister; 1618-1620 Rittmeister der böhmischen Konföderierten; ligistischer Obristleutnant (1622-1625) und Obrist (1625-1627); ca. 1627-1634 kaiserlicher Obrist.
Maria Elisabeth von der Asseburg
Geburtsname: Maria Elisabeth von Erffa

geb. nach 1593
gest. 1639
Anm.: Tochter des Hans Hartmann von Erffa (1551-1610); seit 1616 Ehe mit Ludwig d. J. von der Asseburg (1583-1669).
Sophia Dorothea von der Asseburg
Geburtsname: Sophia Dorothea von Lützow

geb. ca. 1615
gest. 1641
Anm.: Tochter des Joachim (2) von Lützow; ab ca. 1626 Kammerjungfer der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); seit 1635 Ehe mit Johann August von der Asseburg (1611-1660).
Pierre Asselineau

gest. vor 1634
Anm.: Sohn eines hugenottischen Arztes in Orléans; Flucht vor den französischen Religionskriegen nach Italien; vermutlich Medizinstudium in Padua; danach Arzt in Venedig.
König Sanherib von Assyrien
König Sanherib von Babylonien

geb. ca. 745 v. Chr.
gest. 680 v. Chr.
Anm.: Sohn des Königs Sargon II. von Assyrien (gest. 705 v. Chr.); ab 705 v. Chr. König von Assyrien; 705–703 v. Chr. und seit 688 v. Chr. auch König von Babylonien; biblische Figur.

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António de Ataíde
Conde António de Castro Daire
Conde António da Castanheira

geb. 1567
gest. 1647
Anm.: Sohn des António de Ataíde, Conde da Castanheira (gest. 1603); ab 1587 militärische Karriere als General der spanischen Galeeren, General der Küstenarmada, Infantrieobrist, Kapitänmajor der Indischen Flotte (1611/12) und Generalkapitän der portugiesischen Flotte (1618-1621); Kämmerer des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); Hofmarschall der Königin Isabel von Spanien (1602–1644); portugiesischer Staatsrat; Ratspräsident von Aragon; seit 1625 Conde de Castro Daire; 1629 außerordentlicher spanischer Botschafter in Wien; 1631-1633 Gouverneur von Portugal; ab 1637 Conde da Castanheira; 1641 kurzzeitige Verhaftung wegen prospanischer Haltung.

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N. N. Athenäus

Anm.: Ehefrau des Meisdorfer Pfarrers Valentin Athenäus (gest. vor 1628) und um 1628 Hofbesitzerin in Reinstedt.
Valentin Athenäus
Valentin Athen

gest. vor 1628
Anm.: Geboren in Aschersleben; Studium in Leipzig (1601), Helmstedt (1603) und Wittenberg (1604); 1608 Mag. (Leipzig); seit 1615 Pfarrer in Meisdorf (bei Falkenstein/Harz); Hausbesitzer in Reinstedt.
Graf Johann Friedrich von Attems

geb. 1593
gest. 1663
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); kaiserlicher Obrist und Kämmerer; später auch Hofkriegsrat; seit 1643 Oberststallmeister der verwitweten Kaiserin Eleonora (1598-1655); 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Johann Jakob von Attems

geb. 1598
gest. 1670
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); kaiserlicher Obrist; ab 1625 kaiserlicher Kämmerer ; seit 1667 Landesverweser des Herzogtums Kärnten; 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Maximilian Hermann von Attems

geb. 1604/07
gest. 1684
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); Kämmerer und Geheimer Rat des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich (1614-1662); 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Gräfin Ursula von Attems
Geburtsname: Ursula Breuner

geb. 1568
gest. 1641
Anm.: Tochter des Kaspar Breuner (1530-1570); 1588-1611 Ehe mit Hermann von Attems (1564-1611); 1623-1624 Obersthofmeisterin der Erzherzoginnen Maria Anna (1610-1665) und Caecilia Renata (1611-1644); 1624-1637 Obersthofmeisterin der Kaiserin Eleonora (1598-1655); 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Théodore Agrippa d' Aubigné
Théodore Agrippa d'Aubigné

geb. 1550/52
gest. 1630
Anm.: Sohn des Richters Jean d'Aubigné, Seigneur de Brie en Xaintonge (gest. 1563); 1568-1570 Teilnahme am dritten Hugenottenkrieg; 1573-1577 Écuyer sowie 1587-1593 hoher Militär und Verwaltungsbeamter des Königs Heinrich III. von Navarra (1553-1610); danach Rückzug aus der Politik und Tätigkeit als Autor literarischer und historischer Werke; 1620 Verbannung wegen Beteiligung an einer erfolglosen Verschwörung gegen den königlichen Favoriten Charles d’Albert, Duc de Luynes (1578-1621); danach Exil in Genf.

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Elisabeth Auer von Herrenkirchen
Elisabeth von Hirschaidt
Geburtsname: Elisabeth Kuttner von Kuniz

geb. 1591
gest. 1652
Anm.: Erste Ehe mit Hans Ludwig von Hirschaidt (Hirschhayd); seit 1634 zweite Ehe mit Wolf Helmhard von Auer (1610-1660).

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Wolf Helmhard Auer von Herrenkirchen

geb. 1610
gest. 1660
Anm.: Oberösterreichischer Exulant; seit 1624 Hofjunker des Grafen Friedrich Kasimir von Ortenburg (1591-1658); vor 1634 vorübergehend in Kriegsdiensten.
Graf N. N. von Auersperg

Anm.: Angehöriger des Krainer Adelsgeschlechts.
N. N. Auffgang

Anm.: Um 1629 Harzer Salpetersieder unter dem kaiserlichen Obristen Johann David Pecker von der Ehr (gest. 1659).
N. N. Augustin

Anm.: Seit 1637 fürstlicher Amtsschreiber in Ballenstedt.
Heiliger Augustinus
Bischof Augustinus von Hippo

geb. 354
gest. 430
Anm.: Christlicher Kirchenlehrer und Philosoph; seit 395 Bischof von Hippo.

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Luis de Avalos

Anm.: Spanischer Adliger; 1529 vermutlich Maestro del Campo und Kommandeur der spanischen Truppen während der ersten türkischen Belagerung Wiens; wahrscheinlich 1532 kommandierender Offizier unter Fernando Alvarez, Duque de Alba (1507-1582), gegen die Türken in Ungarn.
Martín de Axpe y Zárate

geb. 1594
gest. 1640
Anm.: Sohn des Dr. jur. Juan García de Axpe y Sierra; seit 1631 Staats- und Kriegssekretär des Kardinalinfanten Fernando von Spanien (1609/10-1641); daneben auch mehrfach diplomatische Missionen.
Axt, Familie

Anm.: Polnisch-schlesisches Adelsgeschlecht.
Johann von Axt

gest. 1634
Anm.: Schlesischer Adliger; 1630-1632 Stallmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fernando (Antonio) de Ayala Fonseca y Toledo
Conde Fernando (Antonio) de Ayala
Marqués Fernando (Antonio) de Tarazona

geb. 1600
gest. 1676
Anm.: Sohn des Antonio Francisco de Ayala, ab 1602 Conde de Ayala; seit 1622 in spanischen Kriegsdiensten, zuletzt als General der Kavallerie (1634); 1632-1648 Marqués de Tarazona (de iure uxoris); nach 1634 Conde de Ayala; ab 1655 Comendador de Bastimentos de Castilla; ebenso königlicher Kämmerer; 1660-1663 Generalkapitän und Vizekönig von Sizilien; seit 1666 spanischer Kriegs- und Staatsrat.

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Georg Ayrmann

geb. ca. 1575
gest. 1651
Anm.: Sohn des Georg Ayrmann (gest. vor 1600) aus Bamberg; Nürnberger Kaufmann; ab ca. 1600 Handelsdiener bei der Petzschen Handlung; seit 1602 Nürnberger Bürger; ab 1608 Genannter des Größeren Rats der Reichstadt; ab ca. 1610 mit eigener Handelsgesellschaft mit Hauptsitz in Nürnberg und zweitweise in Leipzig; 1623 Nobilitierung; vgl. Lambert F. Peters: Der Handel Nürnbergs am Anfang des Dreißigjährigen Krieges. Strukturkomponenten, Unternehmen und Unternehmer - eine quantitative Analyse. Stuttgart 1994, S. 213-275.

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König Nebukadnezar II. von Babylonien

geb. ca. 640 v. Chr.
gest. 562 v. Chr.
Anm.: Sohn des späteren Königs Nabopolassar von Babylonien (gest. 625 v. Chr.); 605-562 v. Chr. König von Babylonien; biblische Figur.

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Bacchus

Anm.: Römischer Gott des Weines und der Fruchtbarkeit.

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N. N. Backofen (1)

Anm.: Um 1626/27 Ehefrau des Arztes Dr. Bartholomäus Backofen.
N. N. Backofen (2)

Anm.: Um 1631 anhaltisch-köthnischer Untertan.
Bartholomäus Backofen

Anm.: Geboren in Susteren (Herzogtum Jülich); ab 1611 Medizinstudium in Franeker; Promotion zum Dr. med.; seit 1619 praktizierender Arzt in Harderwijk; 1626/27 Hausarzt des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; vgl. Klaus Conermann (Hg.): Briefe der Fruchtbringenden Gesellschaft und Beilagen: Die Zeit Fürst Ludwigs von Anhalt-Köthen 1617-1650, Reihe I, Abt. A: Köthen, Bd. 2, Tübingen 1998, S. 103f.
Baden, Haus
Markgrafen von Baden

Anm.: Südwestdeutsches Reichsfürstengeschlecht.

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Markgraf Eduard Fortunat von Baden-Baden

geb. 1565
gest. 1600
Anm.: Sohn des Markgrafen Christoph II. von Baden-Rodemachern (1537-1575), dessen Nebenlinie Eduard Fortunat fortsetzte, bevor er 1588 die Markgrafschaft Baden-Baden übernahm und bis 1594 regierte; Besetzung des hochverschuldeten Landes durch die Durlacher Vettern; Flucht Eduard Fortunats; dubiose Machenschaften, Kriegsdienste, schließlich Unfalltod auf Burg Kastellaun.

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Markgräfin Louise Christina von Baden-Baden
Geburtsname: Luisa Cristina di Savoia-Carignano

geb. 1627
gest. 1689
Anm.: Tochter des Tommaso Francesco di Savoia, Principe di Carignano (1596-1656); 1653-1669 Ehe mit Markgraf Ferdinand Maximilian von Baden-Baden (1625-1669).

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Markgraf Wilhelm von Baden-Baden

geb. 1593
gest. 1677
Anm.: Sohn des Markgrafen Eduard Fortunat von Baden-Baden (1565-1600); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Baden (1631-1634 Vertreibung durch die Schweden), 1634-1648 ebenso von Baden-Durlach; ab 1630 kaiserlicher Geheimer Rat sowie Obrist (1630-1646), Generalfeldwachtmeister (1633) und Feldzeugmeister (1635); seit 1652 Reichskammerrichter; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Markgräfin Barbara von Baden-Durlach
Geburtsname: Herzogin Barbara von Württemberg

geb. 1593
gest. 1627
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1616 Ehe mit Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).

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Markgräfin Barbara von Baden-Durlach

geb. 1618
gest. 1623
Anm.: Tochter des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).
Markgraf Christoph von Baden-Durlach

geb. 1603
gest. 1632
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); bis 1624 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625 diplomatische Mission für seinen Vater in Frankreich; 1627 dänischer Obrist; 1632 schwedischer Obrist.

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Markgräfin Eleonora von Baden-Durlach
Geburtsname: Gräfin Eleonora von Solms-Laubach

geb. 1605
gest. 1633
Anm.: Tochter des Grafen Albrecht Otto I. von Solms-Laubach (1576-1610); seit 1627 Ehe mit Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).

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Markgraf Ernst Friedrich von Baden-Durlach

geb. 1560
gest. 1604
Anm.: Ältester Sohn Markgraf Karls II. von Baden Durlach (1529-1577); 1583 Einrichtung des Gymnasium Ernestinum in Durlach, nach der vormundschaftlichen Regierung 1584 Landesteilung mit den beiden Brüdern und Regierungsantritt im nördlichen Teil der Markgrafschaft Baden-Durlach mit den Hauptorten Durlach und Pforzheim; 1594 Besetzung der völlig überschuldeten Markgrafschaft Baden-Baden, daraus resultierende Konflikte mit dem Kaiser; 1594 Mitbegründer des protestantischen Heilbronner Bündnisses (Vorläufer der protestantischen Union); 1599 formeller Übertritt vom lutherischen zum reformierten Bekenntnis, damit verbundene konfessionelle Konflikte vor allem mit der Stadt Pforzheim. Er starb kinderlos, Bruder Georg Friedrich (1573-1638) vereinigte alle Durlacher Landesteile.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach

geb. 1594
gest. 1659
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Durlach; 1634-1649 abgesetzt und Leben im Exil; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verwandte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Markgraf Friedrich VI. von Baden-Durlach

geb. 1617
gest. 1677
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659); schwedischer General (1655) und Generalfeldmarschall (1656); ab 1659 regierender Markgraf von Baden-Durlach; seit 1674 Reichsgeneralfeldmarschall; ab 1676 auch kaiserlicher Feldmarschall.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach

geb. 1573
gest. 1638
Anm.: Sohn des Markgrafen Karl II. von Baden-Durlach (1529-1577); ab 1604 regierender Markgraf von Baden-Durlach; General der Protestantischen Union; 1621/22 antikaiserlicher Feldherr; 1622 Abdankung zugunsten seines Sohnes Friedrich V. (1594-1659); 1627 dänischer Generalleutnant; seit 1634 Exil in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgraf Karl von Baden-Durlach

geb. 1598
gest. 1625
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); Rittmeister (1619) und Obrist (1620/21) im Unionsheer; 1622 badisch-durlachischer Obrist; 1623 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625 Kampf für die Franzosen im Veltlin; vgl. Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, 4. Teil, Karlsruhe 1770, S. 493-498.

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Markgraf Karl Magnus von Baden-Durlach

geb. 1621
gest. 1658
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659); schwedischer Rittmeister (1640), Obristleutnant (1641), Obrist (1644-1649 und seit 1655) sowie Generalleutnant (1655).

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Markgräfin Sibylla von Baden-Durlach

geb. 1622
gest. 1639
Anm.: Tochter des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).
Alessandro Badoèr

Anm.: Venezianischer Patrizier; 1622/23 Podestà (Amtmann) von Monselice.
Christian Bär

Anm.: Um 1635 Untertan des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Hans Bär

Anm.: Um 1633 vermutlich anhaltisch-bernburgischer Untertan und Pferdehalter.
Baglioni, Familie

Anm.: Oberitalienisches Adelsgeschlecht aus Perugia.

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Malatesta Baglioni
Bischof Malatesta von Pesaro
Bischof Malatesta von Assisi

geb. 1581
gest. 1648
Anm.: Sohn des Gianpaolo Baglioni (1552-1608); 1612-1641 Bischof von Pesaro; 1634-1639 Apostolischer Nuntius am Wiener Kaiserhof; seit 1641 Bischof von Assisi.
Orazio Baglioni

geb. 1582
gest. 1617
Anm.: Sohn des Gianpaolo Baglioni (1552-1608); zuletzt venezianischer General.
Everardus Balck

geb. 1590
gest. 1628
Anm.: Geboren in Deventer; Promotion zum Dr. jur. an der Akademie in Bourges; 1625/26 außerordentlicher Juraprofessor sowie seit 1626 ordentlicher Professor für Jura und Ethik (Philosophia practica) am Gymnasium Illustre Harderwijk.
Alois Baldiron

gest. 1632
Anm.: Geboren im Trentino; ab 1596 in habsburgischen Kriegsdiensten; 1621/22 Oberbefehlshaber der habsburgischen Truppen während der Bündner Wirren und des Prättigauer Aufstandes; 1623/24 und seit 1630 kaiserlicher Obrist; 1630 Erhebung in der Freiherrenstand.

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Balthasar (1) N. N.

Anm.: Alter Jagdknecht des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg, der 1636 vom Luthertum zum Calvinismus konvertierte.
Balthasar (2) N. N.

Anm.: Bis 1630 Lakai des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Balthasar (3) N. N.

Anm.: 1630-1634 und erneut seit 1637 Bereiter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Joost Banckert
Joost van Trappen

geb. ca. 1597/99
gest. 1647
Anm.: Sohn des Marinekapitäns Michiel van Trappen, genannt Banckert; 1624 niederländischer Marinekapitän; Kapitän (1624-1636) und Vizeadmiral (1628) der Niederländischen Westindien-Kompanie; seit 1636 erneut in Marinediensten als Konteradmiral (1637) und Vizeadmiral (1637/38); Kapitän (1645) und Vizeadmiral (1646/47) der Niederländischen Westindien-Kompanie.
Graf Gustaf Adam Banér
Der "tolle" Banér

geb. 1624
gest. 1681
Anm.: Sohn des Johan Banér (1596-1641); ab 1653 königlicher Kämmerer; später Obrist der Garde, Stallmeister und Geheimer Rat; seit 1674 Präsident des Kriegsrats; ab 1678 Generalgouverneur von Ingermanland und Kexholms; 1651 Erhebung in den Grafenstand.

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Johan Banér

geb. 1596
gest. 1641
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Banér (1547-1600); schwedischer Obrist (1621), Generalmajor (1623), General der Infanterie (1630) sowie Feldmarschall im Nieder- und Obersächsischen Reichskreis (1634); ab 1630 Reichsrat; seit 1634 Oberbefehlsshaber der schwedischen Armee in Deutschland; ab 1638 zugleich Generalgouverneur in Pommern; seit 1633 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Haltende").

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Elisabeth Juliana Banér
Gräfin Elisabeth Juliana von Löwenstein
Geburtsname: Gräfin Elisabeth Juliana von Erbach

geb. 1600
gest. 1640
Anm.: Tochter des Grafen Georg von Erbach (1548-1605/08); 1620-1633 erste Ehe mit Graf Georg Ludwig von Löwenstein-Scharfeneck (1587-1633); seit 1636 zweite Ehe mit Johan Banér (1596-1641).

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Katharina Elisabeth Banér
Geburtsname: Katharina Elisabeth von Pfuel

geb. 1598
gest. 1636
Anm.: Tochter des Adam von Pfuel (1562-1626); seit 1623 Ehe mit Johan Banér (1596-1641).

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Claus Banse

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Johann Banse d. J.

Anm.: Bernburger Bürger und Sattelhofbesitzer; 1628 und 1631 Bürgermeister der Talstadt Bernburg.
François de Baradas

geb. 1602
gest. 1684
Anm.: Burgundischer Adliger; 1624-1626 Favorit des Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); Aufstieg vom Pagen der Petite Écurie zum Premier Écuyer, Premier gentilhomme de la Chambre du Roi (1626/27), Schlosshauptmann von Saint-Germain-en-Laye und Lieutenant du roi in der Champagne.
Barbara N. N.

geb. 1629
Anm.: In Kempten geborenes Mädchen, das in seinem Geburtsjahr an verschiedenen Stellen des ganzen Körpers behaart gewesen sein soll.
Agostino Barbarigo

geb. 1516
gest. 1571
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Giovanni Barbarigo; 1554-1557 Botschafter der Republik Venedig in Frankreich; 1561-1564 Luogotenente (Gouverneur) von Friaul; 1564-1567 Capitano (Stadthauptmann) von Padua; seit 1570 Admiral (capitano generale da mar) der venezianischen Kriegsflotte.
N. N. Barbaro

Anm.: Venezianischer Patrizier, der 1623 für das Amt des Dogen kandidiert haben soll.
Antonio Barberini
Bischof Antonio von Frascati
Erzbischof Antonius von Reims
Bischof Antonio von Palestrina

geb. 1608
gest. 1671
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630) und Neffe von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1627 Kardinal; 1628-1632 Präfekt der Apostolischen Signatur; seit 1632 Präfekt der Glaubenskongregation; ab 1638 Kämmerer der Römischen Kirche; seit 1653 Großalmosenier von Frankreich; 1655–1661 Bischof von Frascati; ab 1657 Erzbischof von Reims und Pair de France; seit 1661 Bischof von Palestrina.

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Antonio Marcello Barberini
Bischof Antonio Marcello von Senigallia

geb. 1569
gest. 1646
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571) und Bruder von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1624 Kardinal; 1625-1628 Bischof von Senigallia; 1629-1633 römischer Großinquisitor; seit 1633 Bibliothekar und Großpönitentiar der Römischen Kirche.

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Carlo Barberini
Duca Carlo di Monterotondo

geb. 1562
gest. 1630
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571) und Bruder von Papst Urban VIII. (1568-1644); Generalleutnant der päpstlichen Armee; ab 1623 Gonfaloniere der Heiligen Römischen Kirche; seit 1627 Duca di Monterotondo.

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Francesco Barberini
Bischof Francesco von Sabina
Bischof Francesco von Ostia (e Velletri)

geb. 1597
gest. 1679
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630); Neffe und 1623-1644 Kardinalnepot von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1633 römischer Großinquisitor; seit 1645 Bischof von Sabina; ab 1666 Bischof von Ostia (e Velletri).

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Taddeo Barberini
Principe Taddeo di Palestrina

geb. 1603
gest. 1647
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630) und Neffe von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1627 Principe di Palestrina; 1631-1644 Präfekt von Rom; 1639-1644 Gonfaloniere der Römischen Kirche; 1641-1644 Befehlshaber der päpstlichen Armee.

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Marchese Giulio Barbolani di Montauto
Conte Giulio di Montauto

geb. ca. 1585
gest. 1641
Anm.: Sohn des Bartolomeo Barbolani di Montauto (gest. 1599); ab 1618 toskanischer Admiral gegen die Barbareskenkorsaren; seit 1620 kaiserlicher Hofkriegsrat und Kämmerer; 1621-1623 und ab 1635 Festungskommandant von Livorno; seit 1630 Conte di Montauto; 1635 Erhebung in den Markgrafenstand.
Marchese Montauto Barbolani di Montauto

geb. ca. 1590
gest. 1664
Anm.: Sohn des Bartolomeo Barbolani di Montauto (gest. 1599); 1608-1612 und seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; auch kaiserlicher Obrist; 1635 Erhebung in den Markgrafenstand.
Barby, Familie
Grafen von Barby und Mühlingen

Anm.: Mitteldeutsches Reichsgrafengeschlecht.
Graf Albrecht Friedrich von Barby und Mühlingen

geb. 1597
gest. 1641
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); ab 1609 gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Jost Günther (1598-1651); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dienliche").

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Graf Jost Günther von Barby und Mühlingen

geb. 1598
gest. 1651
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); 1609-1641 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Albrecht Friedrich (1597-1641), danach Vormundschaft über dessen Sohn August Ludwig (1639-1659); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Güldene").

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Gräfin Sophia von Barby und Mühlingen
Geburtsname: Gräfin Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt

geb. 1579
gest. 1630
Anm.: Tochter des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); 1595-1609 Ehe mit Graf Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609).

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Gräfin Sophia Ursula von Barby und Mühlingen
Geburtsname: Gräfin Sophia Ursula von Oldenburg-Delmenhorst

geb. 1601
gest. 1642
Anm.: Tochter des Grafen Anton II. von Oldenburg-Delmenhorst (1550-1619); 1633-1641 Ehe mit Graf Albrecht Friedrich Barby und Mühlingen (1597-1641).

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Graf Wolfgang von Barby und Mühlingen

geb. 1502
gest. 1565
Anm.: Sohn des Grafen Burkhard von Barby und Mühlingen (gest. 1505); seit 1535 regierender Graf von Barby und Mühlingen; zudem langjähriger kursächsischer Geheimer Rat.
Hermann Barnemann

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
N. N. Barozzi

Anm.: Venezianischer Patrizier; um 1623 Olivetanermönch im Eremo del Monte Rua.
N. N. Bartfeldt

Anm.: Um 1629 kaiserlicher Fähnrich.
Leonhard Bartholdus

gest. 1629
Anm.: Geboren in Amberg; Theologiestudium in Altdorf (1599), Leipzig (1602) und Wittenberg (1603); 1603 Magister; 1604 Diakon in Kemnath; 1606-1626 Spitalprediger in Amberg; 1626 Emigration aus der Oberpfalz; seit 1626 Pfarrer in Kleinpaschleben.
Tilman Barwasser

geb. 1592
gest. 1643
Anm.: Bürger, Goldschmied und Juwelier in Leipzig.

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Johann Franz von Barwitz
Johann Franz von Fernemont

geb. 1597
gest. 1676
Anm.: Sohn des Johann Anton von Barwitz; kaiserlicher Obristleutnant (1627), Obrist (1630-1643 und 1645-1650), Generalwachtmeister (1640) und Generalfeldzeugmeister (1642); spätestens seit 1655 auch Hofkriegsrat; 1623 Erhebung in den Freiherrenstand.

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Kristoffer Basse

Anm.: Dänischer Adliger; Herr auf Sørup und Urup; königlicher Amtmann auf den Schlössern Frederiksborg und Abrahamstrup (1614-1623) sowie Kronborg (1619-1623).
François de Bassompierre
Marquis François de Haroué

geb. 1579
gest. 1646
Anm.: Sohn des lothringischen Adligen Christophe de Bassompierre (1547-1596); 1603 Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1621-1629 in französischen Kriegsdiensten gegen die Hugenotten als Maréchal de camp (1621) und Maréchal de France (1622); diplomatische Missionen in Spanien (1621), der Schweiz (1625) und England (1626); 1631-1643 in Haft als Gegner des Kardinals Richelieu (1585-1642); seit 1623 Marquis d'Haroué.

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Bastian N. N.

Anm.: Um 1631 Bereiter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Graf Adam Batthyány
Batthyány Ádám

geb. 1609
gest. 1659
Anm.: Sohn des Franz Batthyány (1577-1625); 1629 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1630 kaiserlicher Kämmerer; seit 1640 Generalkapitän für die Gebiete in Ungarn diesseits der Donau; 1630 Erhebung in den Grafenstand.

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Giovanni Battista
Johann Baptista

gest. 1630
Anm.: Italienischer Abstammung; um 1630 Rittmeister in kaiserlichen Diensten; im selben Jahr Übertritt in schwedische Dienste und Beteiligung an einem Hinterhalt gegen Gustav II. Adolph von Schweden, wofür er hingerichtet wurde.
Hans Michael de Bauby

Anm.: Um 1628 kaiserlicher Leutnant.
Wolf Heinrich von Baudissin

geb. 1597
gest. 1646
Anm.: Sohn des Christoph von Baudissin (gest. 1618); 1615 venezianischer Leutnant; 1620 Teilnahme an der Schlacht am Weißen Berg als böhmisch-kurpfälzischer Rittmeister; 1625-1627 dänischer Reiterobrist; schwedischer Obrist (1628-1633) und Generalleutnant (1631-1633); 1635/36 kursächsischer Generalleutnant; seit 1641 polnischer Gesandter in Kopenhagen.

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Nicolas de Baugy

geb. 1574
gest. 1641
Anm.: Sohn des André de Baugy; ab 1602 königlicher Maître d'hôtel; französischer Resident am Kaiserhof (1600-1624) und in Brüssel (1624-1626); Botschafter bei den Generalstaaten (1628-1634); seit 1635 Conseiller d'Etat und Conseiller du conseil privé.
Jakob Bauhof

Anm.: Um 1631 kaiserlicher Kriegskommissar.
Friedrich von Baur
Friedrich von Bawyr

geb. ca. 1600
gest. 1667
Anm.: Sohn des Christoph von Baur (1561-1650); bis 1641 schwedischer Kriegskommissar, Obristleutnant und Obrist (1636-1640); 1642-1645 Generalmajor in dänischen und schleswig-holsteinisch-gottorfischen Diensten; zuletzt kurbrandenburgischer Generalleutnant (1654-1661) und Kriegsrat (1656-1661); seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strenge").

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Johann Christoph von Baur
Johann Christoph von Bawyr

geb. ca. 1598
gest. 1676
Anm.: Sohn des Christoph von Baur (1561-1650); bis 1635 Rat und Stallmeister des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); 1631-1635 zugleich schwedischer Kriegskommissar und Oberhauptmann in den Stiften Magdeburg und Halberstadt; später kurpfälzischer Generalkommissar und Geheimer Rat; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wärmende").

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Guillaume de Bautru
Comte Guillaume de Serrant

geb. 1588
gest. 1665
Anm.: Sohn des Guillaume de Bautru; französischer Diplomat und Schriftsteller; zunächst militärische Laufbahn bis zum Maître de camp (1622); diplomatische Missionen nach Spanien, England und Savoyen; ab 1631 Introducteur des ambassadeurs chez le roi; später Conseiller d'État; 1634 Gründungsmitglied der Académie Française; seit 1636 Comte de Serrant.

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Bayern, Haus
Herzöge von Bayern
Kurfürsten von Bayern

Anm.: Seit 1180 reichsfürstliche Dynastie der Wittelsbacher.

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Herzog Albrecht von Bayern
Landgraf Albrecht von Leuchtenberg

geb. 1584
gest. 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1646 Regent der Landgrafschaft Leuchtenberg durch seit 1636 bestehende Lehnsanwartschaft über seine Gemahlin Mechthilde von Leuchtenberg (1588–1634), der Tante des letzten Landgrafen Maximilian Adam (1611-1646); 1651-1654 Kuradministrator von Bayern.

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Herzog Albrecht V. von Bayern

geb. 1528
gest. 1579
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm IV. von Bayern (1493-1550); ab 1550 regierender Herzog von Bayern; seit 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Herzogin Anna von Bayern
Geburtsname: Erzherzogin Anna von Österreich

geb. 1528
gest. 1590
Anm.: Tochter von Kaiser Ferdinand I. (1503-1564); 1546-1579 Ehe mit Herzog Albrecht V. von Bayern (1528-1579).

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Herzog Christoph von Bayern

geb. 1449
gest. 1493
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht III. von Bayern (1401-1460); 1476/77 Kriegsdienst für König Matthias I. Corvinus von Ungarn (1443-1490).

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Herzog Ernst von Bayern
Erzbischof und Kurfürst Ernst von Köln
Bischof Ernst von Münster
Bischof Ernst von Lüttich
Bischof Ernst von Hildesheim
Bischof Ernst von Freising

geb. 1554
gest. 1612
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht V. von Bayern (1528-1579); Bischof von Freising (ab 1566), Hildesheim (seit 1573) und Lüttich (ab 1581); seit 1583 Erzbischof und Kurfürst von Köln; ab 1584 auch Bischof von Münster.

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Herzogin bzw. Kurfürstin Elisabeth (Renata) von Bayern
Geburtsname: Herzogin Elisabeth (Renata) von Lothringen

geb. 1574
gest. 1635
Anm.: Tochter des Herzogs Karl III. von Lothringen (1543-1608); seit 1595 Ehe mit Herzog bzw. Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651).

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Herzog Ferdinand (1) von Bayern

geb. 1550
gest. 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); aus seiner morganatischen Ehe mit Maria von Pettenbeck (1574-1619) ging 1602 die Wittelsbacher-Seitenlinie der Grafen von Wartenberg hervor.

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Herzog Ferdinand (2) von Bayern
Erzbischof und Kurfürst Ferdinand von Köln
Bischof Ferdinand von Lüttich
Bischof Ferdinand von Hildesheim
Bischof Ferdinand von Münster
Bischof Ferdinand von Paderborn

geb. 1577
gest. 1650
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1612 Erzbischof und Kurfürst von Köln sowie Bischof von Lüttich, Hildesheim und Münster; seit 1618 auch Bischof von Paderborn.

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Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern

geb. 1636
gest. 1679
Anm.: Sohn des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern (1573-1651); seit 1651 Kurfürst von Bayern (bis 1654 unter der Regentschaft seiner Mutter Maria Anna (1610-1665) und des Kuradministrators Herzog Albrecht von Bayern).

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Herzog Karl Johann Franz von Bayern

geb. 1618
gest. 1640
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht von Bayern (1584-1666).

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Herzog Ludwig V. von Bayern
Markgraf Ludwig I. von Brandenburg
Graf Ludwig I. von Tirol

geb. 1315
gest. 1361
Anm.: Sohn von Kaiser Ludwig IV. (1281/82-1347); 1323-1351 Markgraf von Brandenburg; ab 1342 Graf von Tirol; 1347-1349 Herzog von Bayern; seit 1349 Herzog von Oberbayern.

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Herzogin Margaretha (Maultasch) von Bayern
Markgräfin Margaretha (Maultasch) von Brandenburg
Gräfin Margaretha (Maultasch) von Tirol
Margaretha (Maultasch) von Luxemburg
Geburtsname: Herzogin Margaretha (Maultasch) von Kärnten und Krain

geb. 1318
gest. 1369
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich von Kärnten und Krain (1265-1335); 1330-1341 erste Ehe mit Johann Heinrich von Luxemburg (1322-1375); seit 1335 Erbgräfin von Tirol; 1342-1361 zweite Ehe mit Markgraf Ludwig I. von Brandenburg, später Herzog Ludwig V. von Bayern (1315-1361).

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Kurfürstin Maria Anna von Bayern
Geburtsname: Erzherzogin Maria Anna von Österreich

geb. 1610
gest. 1665
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1635-1651 Ehe mit Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651).

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Kurfürst Maximilian I. von Bayern
Herzog Maximilian I. von Bayern

geb. 1573
gest. 1651
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1597 regierender Herzog von Bayern; Oberhaupt der 1609 gegründeten Katholischen Liga; 1623 Verleihung der (ehemals Pfälzer) Kurwürde durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637), endgültig bestätigt im Westfälischen Frieden; seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Herzog Odilo von Bayern

geb. vor 700
gest. 748
Anm.: Sohn des alamannischen Herzogs Gottfried (gest. 709) aus dem Haus der Agilolfinger; seit 736 regierender Herzog von Bayern.

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Herzog Otto I. von Bayern
Pfalzgraf Otto V. von Bayern

geb. ca. 1117/20
gest. 1183
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Otto IV. von Bayern (gest. 1156); ab 1156 regierender Pfalzgraf und seit 1180 erster Herzog von Bayern.

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Herzogin Renata von Bayern
Geburtsname: Herzogin Renata von Lothringen

geb. 1544
gest. 1602
Anm.: Tochter des Herzogs Franz I. von Lothringen (1517-1545); seit 1568 Ehe mit Herzog Wilhelm V. von Bayern (1548-1626).

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Herzog Theodo I. von Bayern

geb. vor 630
gest. 680
Anm.: Angehöriger der Dynastie der Agilolfinger; seit ca. 640 regierender Herzog von Bayern.

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Wilhelm von Bayern
Wilhelm von Höllinghofen
Abt Wilhelm von Stablo-Malmedy

geb. 1587/90
gest. 1657
Anm.: Unehelicher Sohn des Kurfürsten Ernst von Köln (1554-1612); 1600 väterliche Legitimisierung; 1618-1624 Landdrost des Herzogtums Westphalen; ab 1629 Oberstkämmerer und Geheimer Rat des Kurfürsten Ferdinand von Köln (1577-1650); seit 1636 Koadjutor des Klosters Stablo; ab 1650 Abt des reichsunmittelbaren Doppelklosters Stablo-Malmedy; 1610 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Wilhelm V. von Bayern

geb. 1548
gest. 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht V. von Bayern (1528-1579); 1579-1597 regierender Herzog von Bayern (Abdankung zugunsten seines ältesten Sohnes Maximilian I.); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Herzog Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt

geb. 1368
gest. 1447
Anm.: Sohn des Herzogs Stephan III. von Bayern (gest. 1413); seit 1413 regierender Herzog von Bayern-Ingolstadt.

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Bayram Pascha

gest. 1638
Anm.: 1626-1628 Gouverneur von Ägypten; ab 1628 Wesir; seit 1637 Großwesir des Osmanischen Reiches.
René Bays

Anm.: Um 1628/34 Kaufmann in Lyon.
Álvaro de Bazán y Benavides
Marqués Álvaro de Santa Cruz de Mudela
Marqués Álvaro del Viso

geb. 1571
gest. 1646
Anm.: Sohn des Álvaro de Bazán y Guzmán, Marqués de Santa Cruz de Mudela (1526-1588); ab 1598 Marqués de Santa Cruz de Mudela; seit 1611 Marqués del Viso; spanischer Admiral und General; 1630-1631 Gouverneur des Herzogtums Mailand; Kriegs- und Staatsrat sowie Kämmerer des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); Hofmarschall der Königin Elisabeth von Spanien (1602-1644).
Martin Becanus
Martin Verbeeck
Martin van der Beeck
Martin Schellekens

geb. 1563
gest. 1624
Anm.: Geboren in Hilvarenbeek (Nordbrabant); seit 1583 Jesuit; zunächst Lehrer für Philosophie an der Universität Köln, danach 22 Jahre für Theologie an den Universitäten Würzburg, Mainz und Wien; 1620-1623 Beichtvater von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

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Eduard Becker

geb. 1577
gest. 1639
Anm.: Sohn des Leipziger Kaufmanns Aegidius Becker (gest. 1589); Kaufmannslehre in Köln; danach Kaufmann in Leipzig; seit 1624 Ratsherr.

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Christian Beckmann

geb. 1580
gest. 1648
Anm.: Sohn des Zscheppliner Pfarrers Andreas Beckmann (gest. 1612); ab 1599 Studium der Theologie in Leipzig, Wittenberg und Jena; 1604 Promotion zum Mag. phil. an der Universität Leipzig; Schulrektor in Naumburg (1608-1612), Mühlhausen (1612-1615) und Amberg (1615-1625); 1625 Vertreibung aus der Oberpfalz; 1625-1627 Schulrektor in Bernburg; seit 1627 Pfarrer an der Nikolaikirche sowie Superintendent und Professor für Theologie am Gymnasium illustre in Zerbst.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Philipp Beckmann

geb. ca. 1592
gest. 1666
Anm.: Sohn des Zscheppliner Pfarrers Andreas Beckmann (gest. 1612); 1620-1625 Pfarrer in Kirchenthumbach; 1625 Vertreibung aus der Oberpfalz; 1626-1638 Pfarrer in Radisleben; 1638-1644 Superintendent in Coswig/Anhalt; seit 1645 Pfarrer in Quellendorf; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 212.
N. N. Begker

Anm.: Um 1633 schwedischer Obrist.
Christoph Behaim

geb. 1562
gest. 1624
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Paul Behaim (1519-1568); ab 1590 Genannter im Großen Rat, seit 1595 Alter Genannter im Kleinen Rat, ab 1600 jüngerer Bürgermeister, seit 1612 älterer Bürgermeister und ab 1622 Älterer Herr der Reichsstadt Nürnberg; vgl. Peter Fleischmann: Rat und Patriziat in Nürnberg, Bd. 2, Nürnberg 2008, S. 328f.

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Lukas Friedrich Behaim

geb. 1587
gest. 1648
Anm.: Sohn des Paul Behaim (1557-1621); ab 1614 Schöffe am Bauerngericht, seit 1622 Alter Genannter des Rats, ab 1625 jüngerer Bürgermeister und seit 1642 Älterer Herr der Reichsstadt Nürnberg; ca. 1619-1621 politischer Ratgeber des böhmischen "Winterkönigs" Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); vgl. Peter Fleischmann: Rat und Patriziat in Nürnberg, Bd. 2, Nürnberg 2008, S. 329f.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Johann Friedrich Behr

geb. 1605
gest. 1645
Anm.: Sohn des lüneburgischen Adligen Dietrich Behr (1575-1632); seit 1622 Domherr in Magdeburg; danach bis 1628 auf Kavalierstour; 1623 Assessor der deutschen Nation an der Juristenfakultät in Padua; vgl. Johannes Fürsen: Timenda Et Tremenda salutis operatio [...], Bremen 1645, S. 57-96.

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Hans Behtmann

gest. 1634
Anm.: Seit 1630 Bürgermeister von Hoym.
Roberto Francesco Romolo Bellarmino
Erzbischof Roberto Francesco Romolo von Capua

geb. 1542
gest. 1621
Anm.: Sohn des Montepulcianoer Patriziers Vincenzo Bellarmini; bedeutender katholischer Kontroverstheologe; ab 1560 Jesuit; Studium der Philosophie, Theologie und Astronomie in Rom (1560-1563), Florenz, Monreale, Padua (1567-1569) und Löwen (1569/70); 1570-1576 Dozent für Theologie an der Universität Löwen; 1576-1594 Professor für Apologetik und 1592-1594 Rektor am Collgium Romanum; 1594-1597 Leiter der Provinz Neapel des Jesuitenordens; seit 1599 Kardinal; 1602-1605 Erzbischof von Capua; 1617/18 Camerlengo del Collegio Cardinalizio.

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N. N. Bellegeois

Anm.: Um 1636 kursächsischer Hauptmann.
N. N. von Bemberg

Anm.: Angehöriger eines nicht ermittelten Adelsgeschlechts.
Joachim Christoph Benckendorf

geb. ca. 1600
gest. 1652
Anm.: Sohn des Prof. Martin Benckendorf (1545-1621) in Frankfurt/Oder; Studium in Frankfurt/Oder (1612) und Königsberg (1625); 1629 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Königsberg; seit 1646 kurbrandenburgischer Rat und Resident in Danzig.
Thomas Benckendorf

gest. vor 1665
Anm.: Sohn des Prof. Martin Benckendorf (1545-1621) in Frankfurt/Oder; 1623 Studium in Frankfurt/Oder; 1627/28 Kammer- und Küchenschreiber, seit 1628 Kammerschreiber und Kammerdiener sowie 1635-1647 Kammersekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1637-1647 auch Amtmann von Bernburg; später kurbrandenburgischer Gerichtsverwalter in Wittstock.
Beneckendorff, Familie

Anm.: Märkisches und meißnisches Adelsgeschlecht.

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Benedetto Benedetti
Bischof Benedetto von Caorle

geb. ca. 1556
gest. 1629
Anm.: Venezianischer Patrizier; seit 1610 Bischof von Caorle.
Benedikt von Nursia

geb. ca. 480
gest. 547
Anm.: Gründer des Benediktinerordens; Heiliger.

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N. N. Benier

Anm.: Um 1627 Maler in Harderwijk, der sich als Adliger ausgab.
N. N. Benovius

Anm.: Verbreitete 1632 Prophezeiungen über einen Übertritt Wallensteins in schwedische Dienste und den baldigen Fall Wiens.
Bentheim, Familie
Grafen von Bentheim

Anm.: Nordwestdeutsches Reichsgrafengeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Gräfin Anna Amalia von Bentheim und Steinfurt
Geburtsname: Gräfin Anna Amalia von Isenburg-Büdingen

geb. 1591
gest. 1667
Anm.: Tochter des Grafen Wolfgang Ernst I. von Isenburg-Büdingen (1560-1633); 1608-1643 Ehe mit Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt (1580-1643).

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Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt

geb. 1580
gest. 1643
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); 1606-1610 gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Wilhelm Heinrich (1584-1632) regierender Graf von Bentheim und Steinfurt; 1610-1632 alleiniger Regent der Grafschaft Bentheim; seit 1632 alleinregierender Graf von Bentheim und Steinfurt.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Friedrich Ludolph von Bentheim-Alpen

geb. 1587
gest. 1629
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1606 Inhaber der Herrschaft Alpen; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ergetzende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Graf Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg

geb. 1585
gest. 1618
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Streinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1612 regierender Graf von Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm von Bentheim-Limburg

geb. 1617
gest. 1626
Anm.: Sohn des Grafen Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg (1585-1618).
Gräfin Magdalena von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Neuenahr-Alpen und Limburg

geb. 1551
gest. 1627
Anm.: Tochter des Grafen Gumprecht II. von Neuenahr-Alpen und Limburg (gest. 1555) und Großmutter Fürst Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1573-1606 Ehe mit Graf Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606).
Gräfin Anna Elisabeth von Bentheim-Steinfurt
Geburtsname: Fürstin Anna Elisabeth von Anhalt-Dessau

geb. 1598
gest. 1660
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1617-1632 Ehe mit Graf Wilhelm Heinrich von Bentheim-Steinfurt (1584-1632).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Wilhelm Heinrich von Bentheim-Steinfurt

geb. 1584
gest. 1632
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1604 Domherr in Straßburg; 1606-1610 gemeinsam mit seinem älteren Bruder Arnold Jobst (1580-1643) regierender Graf von Bentheim und Steinfurt; seit 1610 alleiniger Regent der Grafschaft Steinfurt; ab 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kräftige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Graf Adolph von Bentheim-Tecklenburg

geb. 1577
gest. 1623
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim-Tecklenburg und Herr von Rheda.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gräfin Johanna Dorothea von Bentheim-Tecklenburg-Limburg
Geburtsname: Fürstin Johanna Dorothea von Anhalt-Dessau

geb. 1612
gest. 1695
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1636 Ehe mit Graf Moritz von Bentheim-Tecklenburg-Limburg (1615-1674).
Philipp Heinrich von Benting
Philips Hendrik van Bentinck

geb. 1595
gest. 1653
Anm.: Sohn des Maarten van Bentinck zu Lewenborg (gest. 1625); pfälzisch-neuburgischer Hof- und Oberjägermeister; 1623 Amtmann von Düren und Nörvenich.
N. N. von Berbisdorff

gest. 1629
Anm.: Meißnisch-böhmischer Adliger; zuletzt Kammerherr des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) im niederländischen Exil.
Friedrich von Berbisdorff

geb. 1608
gest. 1684
Anm.: Sohn des Sebastian von Berbisdorff; 1629-1631 in kaiserlichen, 1632-1635 und erneut 1636 in kursächsischen Kriegsdiensten; 1636/37 schwedischer Kriegsgefangener; ab 1642 Domkapitular zu Naumburg; seit 1648 Stiftsrat bei der Zeitzer Regierung; 1651 Wahl zum Naumburger Domdechanten; ab 1662 Appellationsrat in Dresden und Hauptmann des Vogtländischen Kreises; seit 1681 kursächsischer Geheimer Rat; vgl. Johann Zader: Der Erlöseten des Herrn frölicher Hin- und Einzug in das him[m]lische Zion [...], Zeitz 1684, S. 40-51.
Wemberich van Berchem

geb. 1581
gest. 1653
Anm.: Geboren in Doesburg; um 1607 im Dienst der Niederländischen Ostindien-Kompanie; niederländischer Kapitän eines Kriegsschiffes (1621) und Vizeadmiral (1628).

Weiterführende Informationen in VIAF
Johann Jakob Berchtold von Ungarschitz

geb. ca. 1585
gest. 1641
Anm.: Sohn des Matthias Berchtold; Dr. jur.; ab 1618 niederösterreichischer Regimentsrat; ab 1623 Rat und seit 1627 Direktor der Hofkammer; 1633 Erhebung in den Freiherrenstand.
Maximilian Berchtold von Sachsengang

Anm.: Sohn des kaiserlichen Rats Johann Baptist Berchtold; bereits um 1602 kaiserlicher Rat und Vizedom von Österreich unter der Ems; seit 1606 Hofkammerrat; auch niederösterreichischer Regimentsrat; 1621 kaiserlicher Kommissar für den in Wiener Neustadt inhaftierten Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
N. N. von Berenburg

Anm.: Um 1636 Hofjunker in Altenburg.
Johann von Berge
Johann von Bergen

Anm.: Um 1637/42 Sekretär des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653), 1642/49 fürstlich-anhaltischer Obereinnehmer.
Martin Berger

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Graf Hendrik van den Bergh
Markgraf Hendrik von Bergen op Zoom

geb. 1573
gest. 1638
Anm.: Sohn des Grafen Willem IV. van den Bergh (1537-1586); spanischer General und Statthalter von Obergeldern (Opper-Gelre); in den 1630er Jahren Anführer einer antispanischen Bewegung in den südlichen katholischen Niederlanden; seit 1632 niederländischer Obrist.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gräfin Hieronyma Katharina van den Bergh
Markgräfin Hieronyma Katharina von Bergen op Zoom
Geburtsname: Hieronyma Katharina von Spaur und Flavon

geb. 1600
gest. 1683
Anm.: Tochter des Georg Friedrich von Spaur und Flavon; 1629-1638 Ehe mit Graf Hendrik van den Bergh (1573-1638).
Johann Berghöfer

gest. 1636(?)
Anm.: Ab 1622 hessisch-kasselischer Rittmeister; 1626 Rittmeister unter Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626); danach dänischer und hessisch-kasselischer Obrist; seit 1631 schwedischer Obrist.
Johann (Peter) Bergius

geb. 1587
gest. 1658
Anm.: Vater des Stettiner Stadtpredigers Konrad Bergius (1544-1592); Theologiestudium in Heidelberg und Straßburg; 1614-1617 außerordentlicher und 1617-1624 ordentlicher Professor der Theologie sowie 1619 Rektor der Universität Frankfurt/Oder; ab 1623 kurfürstlicher Hofprediger; seit 1637 Konsistorialrat in Berlin.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
N. N. van Bergk (1)

Anm.: Holländischer Adliger; um 1627 Drost von Twente.
N. N. van Bergk (2)

Anm.: Sohn des Twenter Drosten N. N. van Bergk (1); um 1627 kaiserlicher Fähnrich.
Friedrich von Bergk

gest. nach 1623
Anm.: Mitglied einer Antwerpener Exulantenfamilie, die ab 1569/70 in Nürnberg lebte; Nürnberger Kaufmann; seit 1620 Teilhaber der Imhoffschen Handelsgesellschaft; vgl. Gerhard Seibold: Die Imhoffsche Handelsgesellschaft in den Jahren 1579-1635, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 64 (1977), S. 207f.
Beringer

Anm.: Mönch; Schreiber und Miniaturmaler an der Hofschule des westfränkischen Königs und Kaisers Karl II. (823-877); um 870 zusammen mit Liuthard Verfasser des Codex Aureus von Sankt Emmeram.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Berka von Duba
N. N. Berka z Dubé

Anm.: Böhmischer Adliger.
Christian Berka von Duba
Kristián Berka z Dubé
Christian Adersbach Berka von Duba
Kristián Adršpach Berka z Dubé

Anm.: Böhmischer Adliger; 1619 Gesandter der böhmischen Stände auf dem Frankfurter Wahltag; ca. 1620/21 Enteignung wegen Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand und Emigration aus Böhmen; bis 1632 Kammerherr des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

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Gottlob Berka von Duba
Bohuchval Berka z Dubé

gest. nach 1623
Anm.: Sohn des Alexander Albrecht Berka von Duba; Herr auf Weißwasser (Bělá), Hühnerwasser (Kuřívody) und Chiesch (Chyše); 1618-1620 Teilnahme am böhmischen Ständeaufstand; 1619/20 Oberstburggraf des Königreiches Böhmen; 1621 Todesurteil in Abwesenheit.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Berkowsky
N. N. Beřkovský

Anm.: Vermutlich böhmischer Adliger (Beřkovský ze Šebířova); um 1636 Obristleutnant im schwedischen Regiment des Herzogs Franz Heinrich von Sachsen-Lauenburg (1604-1658).
Curt Ernst von Berlepsch

geb. 1588
gest. 1659
Anm.: Sohn des Curt Thilo von Berlepsch (1540-1589); Erbherr auf Roßla, Grossurleben, Thamsbrück und Eichenzell.

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Erich Volkmar von Berlepsch

geb. 1581
gest. 1641
Anm.: Sohn des Curt Thilo von Berlepsch (1540-1589); ab 1622 Erbherr auf Großurleben; seit 1620 Oberamtmann und später Vizekanzler der Niedergrafschaft Katzenelnbogen; in den 1630er Jahren schwedischer und kursächsischer Kriegskommissar; zudem gräflich-stolbergischer Amtmann von Roßla.
Bernard N. N.

Anm.: Gaukler, der Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg am 22. September 1632 im Traum erschien.
Johann Berndt

Anm.: 1629/30 vermutlich Kriegskassenverwalter des kaiserlichen Obristen Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632).
David Berner

Anm.: Um 1628 Bauer in Hoym.
Jakob Berner

Anm.: Um 1628 Bauer in Hoym.
N. N. Bernhardin (1)

Anm.: 1609/10 Leutnant der Leibgarde zu Fuß des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); um 1630 Hautpmann.
N. N. Bernhardin (2)

Anm.: Um 1636 kaiserlicher Obristleutnant.
Veit Bernhardt

Anm.: Um 1635 Wiener Kaufmann.
Johann Bernier

Anm.: Künstler, der eine Gedenktafel für den kaiserlichen Feldmarschall Graf Adolph von Schwarzenberg (1551-1600) in Raab (Győr) schuf.
N. N. Bernmann

Anm.: Bruder von Hans Bernmann.
Hans Bernmann

Anm.: Um 1628 vermutlich Untertan in Harzgerode.
Bertram N. N.

Anm.: Bis September 1631 Einspänniger des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; danach angeblich schwedischer Kornett.
Hans Jakob Beßerer

Anm.: Nürnberger Krämer.
Gabriel Bethlen
Bethlen Gábor
Fürst Gabriel von Siebenbürgen

geb. 1580
gest. 1629
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); seit 1613 Fürst von Siebenbürgen; 1619-1626 Anführer eines antihabsburgischen Aufstandes im königlichen Ungarn; 1620/21 gewählter König von Ungarn.

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Stephan Bethlen
Bethlen István
Fürst Stephan von Siebenbürgen

geb. 1582
gest. 1648
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); 1630 für 60 Tage Fürst von Siebenbürgen; 1636 Feldzug gegen seinen Nachfolger Georg Rákóczi (1593-1648) mit türkischer Unterstützung.

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Maximilien de Béthune
Duc Maximilien de Sully
Prince Maximilien d' Henrichemont et de Boisbelle
Marquis Maximilien de Nogent-le-Rotrou
Marquis Maximilien de Rosny

geb. 1559
gest. 1641
Anm.: Sohn des Hugenotten François de Béthune, Baron de Rosny (ca. 1532-1575); ab 1580 Kämmerer und später Rat des Königs Heinrich III. von Navarra (1553-1610); 1587-1591 Teilnahme an dessen Feldzügen; 1596-1598 französischer Conseiller aux Finances; 1598-1611 Surintendant des Finances; 1599-1610 Grand maître de l'artillerie de France; seit 1604 Gouverneur von Poitou; 1601-1611 Gouverneur de la Bastille; 1602-1610 Surintendant des fortifications; ab 1634 Maréchal de France; seit 1601 Marquis de Rosny; ab 1605 Prince souverain d'Henrichemont et de Boisbelle; seit 1606 Duc de Sully und Pair de France; ab 1624 Marquis de Nogent-le-Rotrou.

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N. N. Bette

Anm.: Unbekannte Person.
N. N. Betting

Anm.: Um 1626 Major in der Festung Doesburg.
Conte Gregorio della Bevilacqua-Minerbe

geb. 1589
gest. 1629
Anm.: Sohn des Conte Claudio della Bevilacqua-Minerbe (1558-1614); 1615 Capitano der venezianischen Kürassiere; 1619 Governatore della Banda Generale d'Armi della Gente in Verona.
Carsten Beyer

geb. 1574
gest. 1644
Anm.: Sohn des herzoglichen Sekretärs Georg Beyer (1522-1587) in Hadersleben; seit 1613 Bürgermeister in Flensburg (St. Marien).

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Francesco Biboni

gest. 1664
Anm.: Florentiner Adliger; seit ca. 1632 polnischer Resident am Wiener Kaiserhof.
Alessandro Bichi
Bischof Alessandro von Carpentras
Bischof Alessandro von Isola

geb. 1596
gest. 1657
Anm.: Sohn des Sienaer Patriziers Vincenzo Bichi; 1628-1630 Bischof von Isola; Apostolischer Nuntius in Neapel (1628-1630) und Paris (1630-1634); ab 1630 Bischof von Carpentras; seit 1633 Kardinal.

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Bieberstein, Familie
Bibersztajn, Familie
Biberštejn, Familie

Anm.: Ursprünglich meißnisches, später auch in Böhmen, den beiden Lausitzen und Schlesien begütertes Adelsgeschlecht.

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Lorenz Biedermann

gest. 1606
Anm.: Geboren in Zerbst; Rechtsstudium in Wittenberg und Basel; Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Basel; ca. 1587-1603 gesamtanhaltischer Kanzler in Dessau; seit 1603 Inhaftierung wegen angeblicher Planung eines Mordanschlages auf Kurfürst Christian II. von Sachsen (1583-1611) bei Gräfenhainichen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Biedersee, Familie

Anm.: Anhaltisches Adelsgeschlecht.
N. N. von Biedersee

Anm.: Um 1628 junger Angehöriger des anhaltischen Adelsgeschlechts
Georg von Biedersee

gest. 1633
Anm.: Sohn des Georg von Biedersee; Erbherr auf Ilberstedt.
Matthias von Biedersee

Anm.: Sohn des Albrecht von Biedersee; Erbherr auf Ilberstedt; langjähriger Kriegskommissar des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); ab 1650 Aufseher über die Ämter des Teilfürstentums Anhalt-Köthen; seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Niederlegende").
Sten Svantesson Bielke

geb. 1598
gest. 1638
Anm.: Sohn des Svante Turesson Bielke (1567-1609); ab 1625 königlicher Kämmerer; 1631-1633 schwedischer Legat in Pommern; seit 1633 Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern und schwedischer Reichsrat; ab 1636 Generallegat Schwedens im Heiligen Römischen Reich.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Wilhelm Bien(n)er

geb. ca. 1590
gest. 1651
Anm.: Sohn des Christoph Bien(n)er, Beamter des Deutschen Ordens an der Komturei Kapfenburg bei Lauchheim; Rechtsstudium in Freiburg (Breisgau) und Ingolstadt; 1610 Promotion zum Dr. jur.; zunächst Marschall und Rat des Markgrafen Karl von Burgau (1560-1618); danach Kanzler des Bischofs von Freising; 1625-1630 kurbayerischer Kanzler in Amberg; 1630 Reichshofrat; 1630-1638 Tiroler Kanzler; 1638-1650 erzherzoglicher Hofkanzler in Innsbruck; 1651 Enthauptung wegen angeblicher Untreue.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
N. N. von Bierbaum

Anm.: Um 1622 Herr auf Rednitzhembach.
Marchesa Anna Biglia
Contessa Anna di Saronno, Gerola e Campalestro
Geburtsname: Anna Serbelloni

geb. ca. 1590
Anm.: Tochter des Alessandro Serbelloni, Conte di Dovera (1545-1605); Gemahlin des Antonio Biglia, Conte di Saronno, Gerola e Campalestro (ca. 1570/80-1643).
Marchese Antonio Biglia
Conte Antonio di Saronno, Gerola e Campalestro

geb. ca. 1570/80
gest. 1643
Anm.: Sohn des Baldassare Biglia, Conte di Saronno, Gerola e Campalestro (geb. ca. 1550); ab 1617 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1620-1622 und 1632/33) und Generalfeldwachtmeister (1632); zudem spanisch-mailändischer General der Kavallerie; 1623 Erhebung in den Markgrafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Bila, Familie

Anm.: Mitteldeutsches Adelsgeschlecht.
N. N. von Bila (1)

geb. ca. 1621/22
Anm.: Sohn des Christoph Sigmund von Bila (gest. vor 1628); seit 1629 Edelknabe der Schwestern des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
N. N. von Bila (2)
Geburtsname: N. N. von Röder

Anm.: 1636/37 Gemahlin des Hans Christian von Bila (1607-1637).
Christoph Sigmund von Bila

geb. ca. 1565
gest. nach 1620/vor 1628
Anm.: Sohn des kursächsischen Rates und Merseburger Stiftshauptmanns Heinrich von Bila (1535-1584); anhaltischer Rat; 1619-1623 braunschweigisch-cellescher Berghauptmann in Clausthal-Zellerfeld; Erbherr auf Reupzig und Primsdorf.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Hans Christian von Bila

geb. 1607
gest. 1637
Anm.: Sohn des Christoph Sigmund von Bila (gest. vor 1628); Anfang 1630 königlich-schwedischer Hofjunker; seit 1633 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg und dessen Kriegskommissar im Amt Ballenstedt.
Maria von Bila
Geburtsname: Maria von Krosigk

geb. ca. 1580
gest. nach 1633
Anm.: Tochter des Adolph von Krosigk; nach 1603 zweite Gemahlin des Christoph Sigmund von Bila (gest. vor 1628).
Nikolaus Bille
Nikolaus Gülle

Anm.: Um 1628 Bauer in Badeborn.
Hans Rudolph von Bindtauf

geb. 1593
gest. 1631
Anm.: Sohn des Adolph d. Ä. von Bindtauf; ab 1606 Spießjunge am kurfürstlichen Hof in Dresden; nach 1611 einige Jahre kurfürstlicher Edelknabe und Silberjunge; seit 1616 Erlernen des Kriegshandwerks in den Niederlanden; kaiserlicher Obristleutnant (1626) und Obrist (1631); ab 1631 kürsächsischer Obrist und Generalwachtmeister; vgl. Matthias Hoë von Hoënegg: Herrliches Lob/ und Fürtreffligkeit eines guten Namens [...], Dresden 1633, o. S.
Ludwig Wilhelm von Bindtauf

gest. 1637
Anm.: Sohn des Adolph d. Ä. von Bindtauf; Herr des freien Sattelhofes zu Kleinwülknitz.
Teodoro Binelli

Anm.: Staatssekretär des Duca Carlo Emanuele I di Savoia (1562-1630); savoyischer Abgesandter in Wien (ca. 1629-1631) und auf dem Regensburger Kurfürstentag (1630); danach Senator, Staatsrat und Presidente e Generale delle finanze di Piemonte; seit 1634 Presidente e Generale di finanze di Savoia.
N. N. von Birkholz

Anm.: Page der Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg (1579-1624); um 1630 kaiserlicher Rittmeister.
Christoph von Bischofsheim

Anm.: Oberpfälzischer Adliger; Landsasse auf Pollanten; 1620/21 Pfleger von Helfenberg und Holnstein; 1627 Emigration aus der Oberpfalz.
Christoph von Bismarck

geb. 1583
gest. 1655
Anm.: Sohn des Pantaleon von Bismarck (1539-1604); Erbherr auf Briest, Krevese und Döbbelin; Domherr in Magdeburg; Mitverordneter des Engeren Ausschusses der kurmärkischen Landstände; seit 1626 kurbrandenburgischer Kriegskommissar der Altmark.

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Giovanmaria Bissini

Anm.: Um 1618/23 Florentiner Agent des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).
Blasius N. N.

Anm.: Um 1630 Musketier des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Charles de Blanchefort de Créquy
Duc Charles de Lesdiguières
Marquis Charles de Vizille et Treffort

geb. 1573
gest. 1638
Anm.: Sohn des Antoine de Blanchefort, Seigneur de Saint-Janvrin et Chrétienne d’Aguerre; ab 1594 in französischen Kriegsdiensten als Mestre de camp (1600) und Maréchal de France (1622); seit 1610 Lieutenant-général der Dauphiné; außerordentlicher französischer Botschafter in Rom (1633) und Venedig (1634); ab 1626 Duc de Lesdiguières und Pair de France.

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Blandina N. N.

Anm.: Um 1633 Kinderfrau des Prinzen Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg (1632-1649).
Otto Ludwig von Blankart

gest. 1633
Anm.: Sohn des Arnold von Blankart zu Odenhausen; seit 1622 ligistischer Obrist; Gouverneur von Kaiserswerth; Vogt von Vilich; Amtmann von Rheindorf.
Johann von Blansdorf

Anm.: Vermutlich Sohn des Dresdner Bürgermeisters Johann von Blansdorf d. Ä. (Amtszeit 1589-1605); Herr auf Corbitz und Elbersdorf; um 1604 Studium in Altdorf; um 1630 kursächsischer Hofrat sowie Gesandter in Wien und auf dem Regensburger Kurfürstentag; später in Straßburg und Lyon.

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Johann Konrad Blarer von Geyersberg

Anm.: Pfälzischer Adliger; 1619 kurpfälzischer Gesandter bei der Frankfurter Kaiserwahl; seit ca. 1623 Hofmeister der Söhne des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) in Leiden; 1634 Abgesandter der Kurpfalz auf dem Frankfurter Konvent; 1649 kurpfälzischer Administrator des Klosters Limburg.
Johann Jakob Blarer von Wartensee
Propst Johann Jakob von Ellwangen

geb. ca. 1575
gest. 1654
Anm.: Sohn des Ellwanger Hofmeisters und Stadtvogts Diethelm Blarer von Wartensee (gest. 1629); ab 1600 Kapitular in Ellwangen; seit 1621 Propst der reichsunmittelbaren Propstei Ellwangen; 1631-1635 Exil in Bayern, Salzburg und Tirol.

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Kaspar Blarer von Wartensee

Anm.: Sohn des des Ellwanger Hofmeisters und Stadtvogts Diethelm Blarer von Wartensee (gest. 1629); kurbayerischer Kämmerer und Obrist.
Lorenz von Blaskowitz
Lovrenc de Blaskovic

Anm.: Rittmeister (1628) und Obrist (1632-1636) eines kaiserlichen Kroatenregiments.
Quirijn de Blau
Krijn de Blaeu

geb. 1555
gest. 1633
Anm.: Um 1588/92 niederländischer Hauptmann; seit 1602 Gouverneur und Oberkommandant in Coevorden.
Jacques du Blé
Marquis Jacques d' Uxelles

geb. ca. 1580
gest. 1629
Anm.: Sohn des Antoine du Blé, Baron d'Uxelles (gest. 1616); ab 1611 Gouverneur der Stadt und Festung Chalon; Lieutenant-général der Bourgogne; bis zum Offiziersdienst als Maître de champ (1613) und Maréchal de camp (1625); seit 1613 Conseiller d'État; ab 1621 Chevalier des Ordres du Roi.
Martin Blenenbergk

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Joost Willemszoon Block

gest. nach 1656
Anm.: Seit 1628 Kapitän eines niederländischen Kriegsschiffes.
Valentin Blockau

Anm.: Um 1628 Bauer in Badeborn.
Abraham Bloemaert

geb. 1567 oder 1564
gest. zwischen 1646 und 1651
Anm.: Sohn des niederländischen Bildhauers und Architekten Cornelis Bloemaert (ca. 1540-1593); ab 1575 künstlerischer Unterricht in Utrecht, 1581-83 in Paris; 1591-93 mit seinem Vater in Amsterdam; 1593 Einrichtung eines eigenen Ateliers in Utrecht; ab 1594 Dekan der Utrechter Sattlergilde; 1611 Beteiligung an der Neugründung der St.-Lukas-Gilde, deren Dekan er 1618 wurde; durch seine vielen Schüler übte er großen Einfluss auf die niederländische Malerei aus.

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Hendrick Bloemaert

geb. 1601/02
gest. 1672
Anm.: Sohn des niederländischen Malers und Kupferstechers Abraham Bloemart; zunächst Unterricht bei seinem Vater; ab 1626 oder 1627 Reise nach Italien, unter anderem nach Rom; 1630 zum Kurfürstentag in Regensburg; spätestens 1631 wieder in Utrecht und Mitglied der St.-Lukas-Gilde; 1643-64 Dekan der Gilde; bekannt für seine Porträts und als Übersetzer von Guarinis "Pastor fido" (erschienen 1650).

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Joachim Friedrich von Blumenthal

geb. 1607
gest. 1657
Anm.: Sohn des Christoph von Blumenthal (1579-1624); ab 1633 kurbrandenburgischer Hof- und Kammergerichtsrat sowie Kammerjunker; 1635-1641 Direktor des Kriegsrats; mehrfach Gesandter Kurbrandenburgs, u. a. beim Kurfürstentag (1636) und den beiden Reichstagen (1641 und 1653/54) in Regensburg; 1638 Generalkommissar der kurbrandenburgischen Truppen in Kleve; 1638-1641 wirklicher Geheimer Rat; seit 1646 kaiserlicher Rat und Oberster Kriegskommissar; 1649 Generalkriegskommissar des Westfälischen Reichskreises; 1649 kaiserlicher Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionstag; 1649/50 Reichshofrat; ab 1649 kurbrandenburgischer Statthalter von Halberstadt und Amtshauptmann von Gröningen; seit 1651 Staatskammerrat; 1652/53 Direktor des Geheimen Rates; 1646 Erhebung in den Freiherrenstand.

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Camillo Boccamaggiore di Cropelli

geb. ca. 1600
gest. 1650
Anm.: Mundschenk und Vorschneider von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1647-1650 kaiserlicher Obrist; Vizestallmeister des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich (1614-1662).

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Nikolaus Bock

Anm.: Angehöriger einer Hallenser Hallorenfamilie; magdeburgischer (1630) und schwedischer Obrist (1630/31).
Sigmund Levin Bock von Wülfingen

geb. ca. 1630
gest. 1662
Anm.: Sohn des Wulbrand Georg Bock von Wülfingen (1590-1651); Erbherr auf Elze, Gronau, Neuhaus und Paßbruch; Pfandinhaber der gräflich-mansfeldischen Güter in Morungen und Leinungen.
Wulbrand Georg Bock von Wülfingen

geb. 1590
gest. 1651
Anm.: Sohn des Jobst Brun Bock von Wülfingen (ca. 1566-1593); Erbherr auf Elze und Gronau, seit 1631 auch auf Neuhaus und Paßbruch; Domherr in Magdeburg und Naumburg; Pfandinhaber der gräflich-mansfeldischen Güter in Morungen und Leinungen.

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Bernhard Bockelmann

gest. 1648
Anm.: Kaufmann und Kirchenregistrator in Wolfenbüttel.
Heinrich Bockelmann

gest. 1655
Anm.: Bürgermeister von Wolfenbüttel.
Albrecht von Bodenteich
Albrecht von Bodendieck

gest. 1650
Anm.: Sohn des Werner von Bodenteich; Erbherr auf Göddenstedt.
Werner von Bodenteich
Werner von Bodendieck

Anm.: Sohn des Oswald von Bodenteich (gest. 1587); Erbherr auf Göddenstedt; vor 1600 Page des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); um 1614 lüneburgischer Landrat.
N. N. von Bodenhausen

Anm.: Angehöriger des nord- und mitteldeutschen Adelsgeschlechts.
Bodo von Bodenhausen

geb. 1603
gest. 1636
Anm.: Sohn des Melchior von Bodenhausen (1560-1624); 1627 Begleiter des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632) nach Wien; 1630/31 kaiserlicher Rittmeister unter diesem; 1632 Rittmeister unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); später bis 1635 kursächsischer Obristleutnant; seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hübsche").

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Cuno Ordemar von Bodenhausen

geb. 1598
gest. 1654
Anm.: Sohn des Melchior von Bodenhausen (1560-1624); Erbherr auf Bodenhausen, Niedergandern, Görzig und Rhode; anhaltischer Landrat und Kriegskommissar; mehrfach Gesandter der Fürsten von Anhalt; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bequeme").

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Curt von Bodenhausen

geb. 1604
gest. 1632
Anm.: Sohn des Kraft von Bodenhausen (1568-1626); in kursächsischen (1620-1622 und 1632) sowie niederländischen Kriegsdiensten (1629-1631); seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erläuternde").

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Kraft von Bodenhausen

geb. 1568
gest. 1626
Anm.: Sohn des Otto Heinrich von Bodenhausen (1534-1577); Erbherr auf Wülfingerode und Radis; 1587-1591 erst Page, dann Hofjunker in Marburg; 1591/92 Kornett in Frankreich unter Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); ab 1594 Rittmeister in Ungarn; 1599 hessisch-kasselischer Rittmeister gegen die Spanier; seit 1612 kurmainzischer Rat und Assessor am Oberen Landgericht auf dem Eichsfeld; kursächsischer Rittmeister (um 1620) und Obrist (1621/22); ab 1624 Amtshauptmann von Torgau und Liebenwerda; zeitweise auch kursächsischer Gesandter in Braunschweig; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hochtreibende").

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Otto von Bodenhausen

geb. 1596
gest. 1644
Anm.: Sohn des Melchior von Bodenhausen (1560-1624); brandenburgisch-bayreuthischer Geheimer Rat; 1639-1644 Landeshauptmann von Hof.

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Jean Bodin

geb. ca. 1529/30
gest. 1596
Anm.: Französischer Staatstheoretiker und Philosoph.

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Christoph Böhm(e)

Anm.: Um 1631 Verwalter eines anhaltisch-bernburgischen Gutes(?)
Hans Böhm(e)

Anm.: Um 1630/32 Bediensteter des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632).
Theophil Böhm

gest. 1626
Anm.: Geboren in Zwickau; ab 1599 Studium in Leipzig (1607 Bacc., 1608 Mag.); 1614 Relegation wegen Calvinismusverdachts; 1615-1620 Rektor und Diakon in Gernrode; seit 1620 Pfarrer in Ballenstedt.

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Jakob Böhme

geb. 1575
gest. 1624
Anm.: Sohn des Alt-Seidenberger Bauern Jakob Böhme (gest. 1618); dreijährige Schuhmacherlehre in Seidenberg; seit 1599 Schuhmachermeister in Görlitz; Mystiker, christlicher Theosoph und neuplatonisch-paracelsisch gesprägter Philosoph einer biblisch-spekulativen Natur- und Natursprachenlehre, der nie studiert hat.

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König Georg von Böhmen
Georg von Podiebrad
Jiří z Poděbrad

geb. 1420
gest. 1471
Anm.: Sohn des Viktorin von Podiebrad (1403-1427); seit 1458 König von Böhmen.

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König Johann von Böhmen
Markgraf Johann von Mähren
Graf Johann I. von Luxemburg

geb. 1296
gest. 1346
Anm.: Sohn des Grafen Heinrich VII. von Luxemburg, ab 1308 Kaiser Heinrich VII. (1278/79-1313); seit 1311 König von Böhmen; 1311-1333 Markgraf von Mähren; 1311-1335 Titularkönig von Polen; ab 1313 Graf von Luxemburg.

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Königin Maria von Böhmen
Königin Maria von Ungarn
Erzherzogin Maria von Österreich
Geburtsname: Maria Jagiello

geb. 1503
gest. 1547
Anm.: Tochter des Königs Wladislaw II. von Böhmen und Ungarn (1456-1516); ab 1521 Ehe mit Erzherzog Ferdinand I. von Österreich (1503-1564), seit 1526 König von Böhmen und Ungarn.

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König Wladislaw II. von Böhmen
König Wladislaw II. von Ungarn
König Wladislaw II. von Kroatien und Slawonien

geb. 1456
gest. 1516
Anm.: Sohn des Königs Kasimir IV. Andreas von Polen (1427-1492); ab 1471 König von Böhmen (bis 1490 Gegenkönig zu Matthias I. Corvinus); seit 1490 König von Ungarn, Kroatien und Slawonien.

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Lothar Dietrich von Bönninghausen

geb. 1598
gest. 1657
Anm.: Sohn des Adolph von Bönninghausen (gest. vor 1633); um 1616 in spanischen Kriegsdiensten; spätestens ab 1622 ligistischer Rittmeister; kaiserlicher Obrist (1629), Generalfeldwachtmeister (1634) und Feldmarschalleutnant (1639/40); 1645-1647 französischer Maréchal de camp; 1647/48 erneut kaiserlicher Obrist und Feldmarschalleutnant; 1634 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Helmut Lahrkamp: Lothar Dietrich Freiherr von Bönninghausen. Ein westfälischer Söldnerführer des Dreißigjährigen Krieges, in: Westfälische Zeitschrift 108 (1958), S. 239-366.

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Börstel, Familie

Anm.: Aus dem Erzstift Magdeburg stammendes Adelsgeschlecht.
N. N. von Börstel (1)

Anm.: Sohn des Hans von Börstel (gest. 1618).
N. N. von Börstel (2)

Anm.: Um 1635 Kammerjungfer der Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg (1604-1640).
N. N. von Börstel (3)

gest. 1635
Anm.: Tochter des Heinrich von Börstel (1581-1647).
N. N. von Börstel (4)

geb. 1629
Anm.: Tochter des Heinrich von Börstel (1581-1647).
Adolph von Börstel

geb. 1591
gest. 1656
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); langjähriger Agent der Fürsten von Anhalt und anderer protestantischer deutscher Reichsfürsten am französischen Königshof.
Anna von Boerstel
Geburtsname: Anna Stopler

geb. 1552
gest. 1632
Anm.: Tochter des braunschweigisch-wolfenbüttelischen Geheimen Rates und Kanzlers Dr. Johann Stopler (gest. 1553); 1574-1619 Ehe mit Curt von Börstel (1543-1619).

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Christian Heinrich von Börstel

geb. 1617
gest. 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); Erbherr auf Güsten und Ilberstedt; ab 1641 Rat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660) und bis 1648 Hofmeister für dessen Sohn Johann Georg (1627-1693); seit 1657 anhaltischer Gesamtrat und Hofmeister des Fürsten Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlängernde").

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Curt (1) von Börstel

gest. 1572
Anm.: Sohn des Curt von Börstel; Erbherr auf Westeregeln, Bleckendorf und Hatmarsleben.
Curt (2) von Börstel

geb. 1543
gest. 1619
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (gest. 1572); Erbherr auf Güsten, Plötzkau und Gentz; nach 1572 Hofmeister des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); anschließend Rat des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586); Amtshauptmann in Köthen (1579-1582) und Warmsdorf (1582-1604); ab 1606 Oberhauptmann des Teilfürstentums Anhalt-Bernburg; seit 1610 Direktor der anhaltischen Landschaft.
Curt (3) von Börstel

geb. 1611
gest. 1645
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); ab 1635 Rat und Hofmeister des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bestreitende").

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Curt Christoph von Börstel

gest. 1655
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (gest. 1602); wiederholt Gesandter in Diensten des Hauses Anhalt; Erbherr auf Biesenrode; seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wiederfindende").
Dorothea Louise von Börstel

Anm.: Tochter des Heinrich von Börstel (1581-1647); um 1629/33 Kammerjungfer der unverheirateten Schwestern Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 Ehe mit Hans Ernst von Börstel (gest. 1644).
Emanuel von Börstel

Anm.: Sohn des Adolph von Börstel (1591-1656).
Ernst von Börstel

geb. ca. 1588/90
gest. 1623
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); um 1612 Hof- oder Kammerjunker des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); danach Hofmeister des jungen Landgrafen Wilhelm V. von Hessen-Kassel (1602-1637); ab 1618 Präfekt der Ritterschule Collegium Mauritianum in Kassel; zuletzt hessisch-kasselischer Geheimer Rat und Oberhofmarschall; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Truckene").

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Friedrich (1) von Börstel

geb. ca. 1590
gest. vor 1628
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); zunächst kurpfälzischer Stallmeister; danach in Diensten des Henri de La Tour d'Auvergne, Duc de Bouillon (1555-1623); vgl. Johann Christoph Beckmann: Historie des Fürstenthums Anhalt, Teil VII, Zerbst 1710, S. 204.
Friedrich (2) von Börstel

gest. 1681
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); schwedischer Gardeleutnant (1655), Gardeobristleutnant (1662), Obrist (1665) und Generalmajor (nach 1678); zuletzt Kommandant von Göteborg; 1676 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Johann Christoph Beckmann: Historie des Fürstenthums Anhalt, Teil VII, Zerbst 1710, S. 205.
Georg Adolph von Börstel

Anm.: Sohn des Adolph von Börstel (1591-1656).
Hans von Börstel

gest. 1618
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); anhaltischer Amtshauptmann von Gernrode, Bernburg und Ballenstedt.
Hans Ernst von Börstel

geb. ca. 1585/90
gest. 1644
Anm.: Sohn des anhaltischen Rats Ernst von Börstel (ca. 1560-1623?); zunächst hessisch-kasselischer Rat; 1622 Hofjunker und 1623/24 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg, danach auch für dessen Bruder Ernst (1608-1632); ab 1633 anhaltisch-bernburgischer Rat und Amtshauptmann von Harzgerode; seit 1634 ebenso Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittere").

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Heinrich von Börstel

geb. 1581
gest. 1647
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); Erbherr auf Güsten, Plötzkau und Ilberstedt; 1623-1639 Regierungspräsident sowie Amtshauptmann und Kammerrat in Bernburg; danach weiterhin Berater des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Eilende").

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Ludwig von Börstel

geb. ca. 1585
gest. 1632
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (1543-1619); kurbrandenburgischer Rat sowie Amtshauptmann von Lebus und Fürstenwalde; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wirkende").

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Samuel von Börstel

Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1619); Amtshauptmann von Gernrode.
Susanna von Boerstel
Geburtsname: Susanna von Rhemen

gest. 1658
Anm.: Zunächst Hofjungfer der Fürstin Amoena Amalia von Anhalt-Köthen (1586-1625); 1623-1647 Ehe mit Heinrich von Börstel (1581-1647).
Wolf von Börstel

geb. ca. 1555/65
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (gest. 1572); Stadthauptmann (1605), Kammerjunker, Rat und Schlosshauptmann (1608) in Dessau; seit 1638 Hofmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; Amtshauptmann in Bernburg und Ballenstedt.
Nicolas Boëtius

gest. 1632
Anm.: Schwedischer Sergeant-Major-Général (1628) und Generalmajor (1632).
Henning Böttiger

Anm.: Um 1628 Untertan in Hoym.
Anna van Boetzelaer
Gräfin Anna von Nassau-LaLecq
Geburtsname: Anna van der Noot

geb. 1605
gest. 1642
Anm.: Tochter des Karel van der Noot, Heer von Hoogwoude und Aartswoude (1565-1614); 1627 erste Ehe mit Graf Wilhelm von Nassau-LaLecq (1601-1627); seit 1631 zweite Ehe mit Philips Jacob van Boetzelaer (1601-1652).
Heinrich Bohne

Anm.: Um 1628 Untertan in Badeborn.
N. N. Bolegno

Anm.: Um 1623 venezianischer "Schiffoberst".
Hans Bolhorn

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Ottavio Bolognini

Anm.: 1634 Agent der Herzöge von Modena und Savoyen in Wien.
N. N. Bolsinger

Anm.: Um 1634 in Den Haag.
N. N. Bon

Anm.: Um 1630 kaiserlicher Rittmeister.
Wilhelm von dem Bongart

geb. 1598
gest. 1631
Anm.: Sohn des Werner von dem Bongart; seit 1619 in ligistischen Kriegsdiensten als Obristleutnant (1624) und Obrist (1629); 1629 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Michael Kaiser: Ein niederrheinischer Kriegsunternehmer im Dreißigjährigen Krieg. Wilhelm von dem Bongart (1598–1631), in: Rheinische Vierteljahrsblätter 82 (2018), S. 81-106.

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Etienne de Bonne
Vicomte Etienne de Tallard

geb. ca. 1550
gest. 1636
Anm.: Sohn des Charles de Bonne, Seigneur d'Auriac (gest. 1592); Seigneur d'Auriac; französischer Capitaine (1597) und Maréchal de camp (1620); ab 1600/05 Vicomte de Tallard; seit 1631 Conseiller d'état und Lieutenant-général des Lyonnais.
François de Bonne
Duc François de Lesdiguières

geb. 1543
gest. 1626
Anm.: Sohn des Jean de Bonne, Seigneur de Lesdiguières (gest. 1548); hugenottischer Heerführer in der Dauphiné und Provence; ab 1591 Gouverneur von Grenoble; seit 1595 Conseiller d'État; 1597-1610 Lieutenant-général der Dauphiné; in königlichen Kriegsdiensten als Maréchal de France (1609) und Maréchal général des camps et armées du roi (1621); ab 1611 Duc de Lesdiguières und Pair de France; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1622 letzter Connétable de France.

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Scipione Borghese
Scipione Caffarelli
Erzbischof Scipione von Bologna
Bischof Scipione von Sabina

geb. 1576
gest. 1633
Anm.: Sohn des Francisco Caffarelli und der Ortensia Borghese; 1605 Adoption durch seinen Onkel Papst Paul V. (1552-1621); 1605–1621 dessen Kardinalnepot; 1609–1618 Bibliothekar der Römischen Kirche; 1610-1612 Erzbischof von Bologna; ab 1610 Großpönitentiar sowie Kardinalprotektor für die Deutsche Nation; 1629–1633 Bischof von Sabina.

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Balthasar Borgiß

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Martin Borgiß

Anm.: Um 1628/29 Bauer in Rieder.
N. N. Borgk

Anm.: Um 1634 schwedischer Kapitän-Leutnant.
N. N. Bornemisza

Anm.: Ungarischer Adliger; um 1635 kaiserlicher Rittmeister.
N. N. Bornmann

Anm.: Um 1631/32 Untertan in Harzgerode.
Adam von Borwitz und Hartenstein

geb. 1594
gest. 1652
Anm.: Sohn des Henricus von Borwitz (gest. 1614); auf Herzogswaldau, hatte schon als Page Herzog Johann Christian von Schlesien-Brieg (1591-1639) auf Reisen begleitet; hochgebildet nach vielen Reisen und Universitätsaufenthalten in Deutschland und Europa; seit 1626 Herzog Johann Christians Rat, 1628 Kammerrat und dann Kammerdirektor, ging mit dem Herzog ins kriegsbedingte Exil nach Preußen; 1649 Landeshauptmann des Fürstentums Brieg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Borzita von Martinitz, Familie
Bořita z Martinic, Familie

Anm.: Böhmisches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Borzita von Martinitz (1)
N. N. Bořita z Martinic (1)

Anm.: Böhmischer Adliger.
N. N. Borzita von Martinitz (2)
N. N. Bořita z Martinic (2)

Anm.: Böhmischer Adliger; um 1632 kaiserlicher Obrist.
Jaroslaus Borzita von Martinitz
Jaroslav Bořita z Martinic
Graf Jaroslaus von Martinitz
Graf Jaroslav z Martinic

geb. 1582
gest. 1649
Anm.: Sohn des Jaroslaus Borzita von Martinitz (1549-1581); Herr auf Smetschno, Okoř, Malíkovice und Sternberg; ab 1603 kaiserlicher Rat; 1609-1618 Hofmarschall des Königreiches Böhmen; 1617 Berufung in das böhmische Statthalterkollegium; am 23. Mai 1618 eines der drei Opfer des zweiten Prager Fenstersturzes; danach bis 1622 im Exil; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; ab 1623 kaiserlicher Geheimer Rat; seit 1624 Oberstlandrichter, 1625-1628 Oberstlandkämmerer, 1628-1638 Obersthofmeister und 1638-1649 Oberstburggraf des Königreiches Böhmen; 1648 in schwedischer Kriegsgefangenschaft; 1621 Erhebung in den Grafenstand.

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Christoph Bosch

geb. 1575
gest. 1631
Anm.: Sohn des Nürnberger Handelsmanns Hans Bosch (1541-1613); Kaufmann und Mitglied des Größeren Rats der Reichsstadt Nürnberg.

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Johann Bosch

geb. 1574
gest. 1628
Anm.: Sohn des Nürnberger Handelsmanns Hans Bosch (1541-1613); Rechtsstudium u. a. in Altdorf, Dr. jur.; um 1599 Assessor am Heidelberger Hofgericht; 1605 zugleich Schultheiß von Heidelberg; später Nürnberger Korrespondent und Agent des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); zuletzt Advokat am Reichskammergericht in Speyer; vgl. Georg Andreas Will: Nürnbergisches Gelehrten-Lexicon Bd. 1, Nürnberg 1755, S. 138.

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Karl von Bose

geb. 1596
gest. 1657
Anm.: Sohn des Hans Ernst von Bose (gest. 1625); 1614-1617 Soldat in zwei Leibregimentern des Königs von Frankreich; 1618-1620 Fähnrich und Capitainleutnant unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1621-1625 kaiserlicher Obristwachtmeister; kursächsischer Obristleutant (1631/32) und Obrist (1635-1644); Amtshauptmann von Zwickau und Werdau (ab 1649) sowie Stolberg (seit 1653); ab 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bewahrende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Kaspar Bose d. Ä.

geb. 1577
gest. 1650
Anm.: Sohn des Luppaer Schuldieners Johann Bose (gest. 1597); Bürger und Juwelier in Leipzig; ab 1629 Ratsherr; seit 1638 Baumeister.

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Paul Bose

geb. 1594
gest. 1664
Anm.: Sohn des Luppaer Schuldieners Johann Bose (gest. 1597); Bürger und Juwelier in Leipzig; ab 1609 Lehre bei dem Nürnberger Goldschmied Lorenz Tiezick; 1614-1621 Wanderschaft durch Österreich, Ungarn, Böhmen und Mähren; 1621-1624 Handelsgehilfe und seit 1624 Teilhaber im Leipziger Juweliergeschäft seines Bruders Kaspar (1577-1650).

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N. N. de Bossi

Anm.: Um 1631 italienischstämmiger Sekretär von Jean T'sercleas de Tilly.
Joachim von Bothmer

geb. 1579
gest. 1629
Anm.: Niedersächsischer Adliger; 1617 braunschweigisch-lüneburgischer Rat in Celle; seit 1617 Abt des landsässigen Klosters St. Michaelis in Lüneburg.
Bourbonen, Dynastie

Anm.: Seit 1589 regierende Königsdynastie in Frankreich.
César de Bourbon
Duc César de Vendôme
Duc César d' Étampes
Duc César de Beaufort
Duc César de Mercœur
Duc César de Penthièvre

geb. 1594
gest. 1665
Anm.: Legitimierter außerehelicher Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); ab 1598 Duc de Vendôme; 1598-1626 Gouverneur der Bretagne; seit 1599 Duc d'Étampes et Duc de Beaufort; ca. 1607-1612 Gouverneur von Lyonnais, Forez und Beaujolais; ab 1608 Duc de Mercœur (de iure uxoris); 1626-1630 Gefangenschaft in Amboise; 1630-1650 wegen Beteiligung an mehreren Verschwörungen mit kurzen Unterbrechungen Exil in den Niederlanden und England; seit 1650 Duc de Penthièvre (de iure uxoris) und Gouverneur von Bourgogne; ab 1651 Grand amiral de France; seit 1652 Lieutenant-général in Aunis, Poitou, Saintonge und Angoumois; ab 1655 Surintendant général de la navigation et commerce.

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