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Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: September 1629
[Inhaltsverzeichnis]
01. September 1629
02. September 1629
03. September 1629
04. September 1629
05. September 1629
06. September 1629
07. September 1629
08. September 1629
09. September 1629
10. September 1629
11. September 1629
12. September 1629
13. September 1629
14. September 1629
15. September 1629
16. September 1629
17. September 1629
18. September 1629
19. September 1629
20. September 1629
21. September 1629
22. September 1629
23. September 1629
24. September 1629
25. September 1629
26. September 1629
27. September 1629
28. September 1629
29. September 1629
30. September 1629
|| [[Handschrift: 182v]]

Ægidij. Dienstag den 1. September


Paß von Ballenstedt, nach Quedlinburg
1 wispel weitzen.


Thomaß Benckendorfer nach Bernburg.


Jch habe mitt den dreschern vmb den
20. Schefel (Scheffel)schfl: handeln laßen, darumb
sie dreschen sollen.


Meine leütte haben heütte drey
hasen gehetzt, vndt gefangen.


J'ay sceu aujourd'huy de ma compaigne,
que dernierement apres que nous
avions l'attacque avec l'archier
de Quedlinburg, l'Abesse ma
commere, a escrit une meschante
lettre a ma femme, se plaignant
de ce que moy mesme, ne permet-
tois seulement tels desordres, ains
les faisois encores en personne,
s'esbahissant de ce que nous ne || [[Handschrift: 183r]]
pouvions voir les pierres des frontie-
res, quj seroyent grandes assèz pour
voir, & qu'il estoit vray, qu'elle au-
roit commandè a son archier ou tireur
de prendre les levriers a tels chasseurs
quj outrepassoyent ses bornes ou li-
mites, etcetera etcetera etcetera[.] J'ay voulu
voir la lettre pleine de fascheuses
paroles, mais ma femme, (pour eviter
toute dissension,) l'a deschirèe en
mille pieces, & ne m'en a confessè
que cela, avec une singuliere
prudence, & discretion plus que
feminine. Quant a moy, ie
ne voudrois pas volontiers offencer
l'Abesse ma commere, & l'empescher
de faire du bien a ma femme, et a mon
enfant, ains plustost tenir bon voysj-
nage avec elle, mais aussy ie ne
veux pas ne laisser braver de personne,
nj quitter mes levriers quand i'y suis present || [[Handschrift: 183v]]
& ce quj a estè fait dernierement, s'est
fait par ignorance, de la frontiere,
ou je ne prins, qu'un petit levreau,
& renvoyay incontinent, un grand
lievre, au ministre de Quedlinburg,
a son instante priere, ce quj estoit
bien recompensè sans granmercy.


heütte habe ichs erst erfahren,
das das vorgestrige zeichen am
himmel kein feẅerdrach, sondern
ein wunderzeichen gewesen, denn
daßelbige alhier von vielen leütten
gesehen worden, als ein großer
bliz, vndt feẅerstrich in der
lufft, vndt hat denen zu Ballen-
stedt gedeüchtett, auch meinem
kutscher es stünde vberm schloß,
zwischen dem Stall vndt der hof-
stuben, denen zu Ermßleben, hat
es gedeüchtet, als erschiene es || [[Handschrift: 184r]]
vber Ermßleben, denen zu Aschersleben
vndt zu Quedlinburg auch also, e an ieg-
lichem ortt, als stünde das feẅer
vber ihnen, vndt endtlich ist es
wir ein Mann ohne hände vndt
füße worden. Jch halte es vor ein
Göttliches wunderzeichen, welches
nicht zu verachten, perge Gott behüte
vnß nur, vor ferrnerem krieg,
feẅersbrünsten, Mordt, vndt
rauberey, deren landtstraffen
prodromus oder omen dergleichen
sein köndte, wo Gott nicht ins
Mittel grjffe. Astra incli-
nant, non necessitant.1 perge


Paß von Padeborn
nach Quedlinburg
14 Schefel (Scheffel)schfl weitzen,

|| [[Handschrift: 184v]]

Mittwoch den 2. September


Jch habe allerley nöhtige ge-
beẅde bestellett.


Der Ambtmann, Thomaß, vndt
Christof Maler seindt ankommen.


Zeitung daß Graf henrich von Bergk,
44 mille Malter getraydig, in
Amersfoort bekommen, hernacher
daßelbe städtlein, als die
Staden Wesel erobert, verlaßen,
die beütte vndt korn mittgenommen,
vndt Wesel wieder belägert.


Die in hertzogenpusch, halten
sich noch feste.


Wir haben avis von Bernburg das
Meinen Gnedigen herzlieben herrenvatter, das
asthma starck plagen soll, Gott
miltere Jhrer Gnaden dero schmertzen || [[Handschrift: 185r]]
gnediglich.


Nota Bene Leonardj Sutorij Pastoris alhier
sein judicium vom vergangenen feẅer-
zeichen, das man am himmel gesehen Sonntag den 30. Augusti[.]
Chasma fuisse insolens non naturale
tantum, (quod Auctumno solenne) sed et
præternaturale quid, portendere
nullus dubito. Visum est cælo sereno
non in nubibus, a meridie ad Septem-
trionem, et desiisse in figuram protensj
serpentis colore puniceo sicque tandem
expirasse, referunt. Judicium de
vulgj de dracone volante fallit;
præconem vero judiciorum divinorum
fuisse, nullus inficias ierit cuj
hæc miserabilis rerum facies per-
specta est. Nisi me animus fallit,
jgneos colubros quibus olim Deus
ultum ivit, άχαριστίαν Israeliticj
populj in Eremo Numerorum XXI2 significat, || [[Handschrift: 185v]]
ignarium vocant pestem historicj, quæ
sevijt Anno M. XCII. quæ multos mor-
tales absumsit; nam alij instar car-
bonum nigrescentes, alij exesis morbo
visceribus tabescentes, pars truncatj
miserabiliter membris periere,
referente Jacobo Meyero Anna-
libus Flandricis, Liber 3: 3 Prodigiorum
ferax seculum, cuj scientiæ (proh
dolor!) multum, conscientiæ vero
parum, quod aut deficit penitus,
aut in deterius proficit claman-
te experientia. etcetera etcetera etcetera


Rindorff, hat sich ejngestellett,
dieweil ich ihn beschrieben hatte,
pour faire un voyage, avec moy.
J'ay fait retirer<contremander> le presche de
de main.

|| [[Handschrift: 186r]]

Donnerstag den 3. September


heütte habe ich mitt Meiner herzlieb(st)en gemahlin
ein rayselein, nach Plötzka gethan, zu
kutschen, mitt 13<2> personen, vndt 12 pferden,
vndt seindt bey herrvettern Fürst
Augusto, vndt seiner gemahlin gar
willkommen gewesen.

Freitag den 4. September


heütte seindt wir zu Plötzka still
gelegen, vndt haben allerley recrea-
tiones, von angeln, Cartenspiel,
vndt erbaẅlicher conversation
gehabtt.

Samstag den 5. September


Wieder hinüber nach Ballenstedt
gefahren in einem sehr bösem[!] wege
vndt wetter.


Bayern ist zu mir gestoßen, vndt
gestern zu Ballenstedt, ankommen.

|| [[Handschrift: 186v]]


Jch habe Mejner herzlieb(st)en gemahlin hofmeister,
einziehen laßen, wegen diebstalß.
Vndt herrvattern bericht thun.


Escrit au Colonel Pecker datè 9. ⁄ 19. Septembre[.]

Sonntag den 6. September


Predigt angehörett.


Rindorff, vndt Bayern, seindt
wieder verraysett, nach der
malzeitt, co'l mio consentimento.


Vitzenhagen ist herkommen.


heütte seindt einer wittiben, im flecken,
von den streiffenden Crabahten, drey
pferde außgespannet worden, also
daß sie wieder anfangen außzureitten,
gleich wie vorm Jahre. Dobre Lude.


Proba von hoymb:
Schefel (Scheffel)schfl weitzen auß 1 Schockßo:
4 Schefel (Scheffel)schfl rogken, auß 1 Schockßo:
Schefel (Scheffel)schfl: gersten, auß 15 garben

|| [[Handschrift: 187r]]


Von Münchholtz.
1 Schefel (Scheffel)schfl ⅛ gersten, auß 15 garben, von
40 Morgen, am Frösischen weg.
1 Schefel (Scheffel)schfl gersten, auß 15 garben, von
18 Morgen, vber den froborn.
1 Schefel (Scheffel)schfl gersten, auß 15 garben, von
36 Morgen, am Radeßlebischen wege.
1 Schefel (Scheffel)schfl gersten, auß 15 garben,
von 26 Morgen, die Jeren.
¾ Schefel (Scheffel)schfl, auß 15 garben, von 30
morgen zu Zwelendorff.
Schefel (Scheffel)schfl haber, auß 30 garben.
Schefel (Scheffel)schfl: erbßen auß 30 garben.


Proba vom Frösischen zehenden.
¾ Schefel (Scheffel)schfl weitzen, auß 15 garben.
2 Schefel (Scheffel)schfl rocken, auß 30 garben.
Schefel (Scheffel)schfl gersten, auß 1 schock
4 Schefel (Scheffel)schfl haber, auß 30 garben.

|| [[Handschrift: 187v]]


Paß von Riedern, nach Quedlinburg:
1 wispel: 6 Schefel (Scheffel)schfl: gersten,


Paß von Radischleben vf Quedlinburg

vor 2 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: 6 Schefel (Scheffel)schfl: weitzen,
3 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: 5 Schefel (Scheffel)schfl: gersten.

Montag den 7. September


Thomaß nach Cöhten, Vitzenhagen
<aber,> mitt der kutsche, vndt kutschpferden,
nach Bernburg geschicktt, Meine
schwester, freẅlein Anne Sofien,
abzuholen. Gott geleytte sie.


I'ay failly ce mattin au lict a
crever un œil a ma femme
avec le doigt sans y penser, & ie
crains, qu'elle en perdra la veuë,
Dieu l'en garde; ainsy nous
sommes tousjours sujet aux malheurs.


Dieweil der Amptmann
den kopff auß der schlinge gezogen,
vndt mitt dem hommester nicht recht || [[Handschrift: 188r]]
dran will (wie es scheinett) Als habe
ich in seinem abwesen, Meinen hofmeister,
herren Reüßen, deputirt, jhn bey zu
verhören, noch einmal auf alle puncta,
da er dann, in etzlichen vbel bestanden.


I'ay leu au droict de Saxonie.


Jch habe meinen hopfen auß dem
hopfengarten abepflücken laßen. Es
ist keine von den früchten des landes
mir dieses Jahr, beßer gerahten,
als eben dieses gewächs, durch Gottes
segen vndt benedeyung.

Dienstag den 8. September


Jch habe heütte abermals einen
verhörtag angestellt, d vndt den
schulmeister beynebens den zeügen,
eydtlich abhören laßen vorm
hofmeister, damitt die sache criminal
gemachtt, vndt nach Bernburg berichtett
werde, mitt gnugsamer information.

|| [[Handschrift: 188v]]


Päße von Reinstedt, vndt heimb,
Padeborn, nach Quedlinburg außge-
theilett, auf etzliche wagen mitt
getraydig.


Opposizionj a'miej disegnj,
la continouata pioggia.


L'huomo propone, Iddio dispone.4 Nota Bene[:] Je
croy qu'il y a du charme parmy, en
mon fait, que rien ne veut reüssir.


Schwester Anne Sofie vndt auch
schwester Gritgen seindt herkommen.


Brieffe von Leiptzig, von der
herzogin von husem beynebens einem
Gevatterngeschencke Meiner herzlieb(st)en gemahljn,
Jtem: ein schreiben vom <Erz>Bischoff
von Bremen, vndt noch eins, vom
hertzog von Gottorff.


Rescripsi nach hollstein.

|| [[Handschrift: 189r]]

Mittwoch den 9. September


Meine leütte haben heütte sich so
zusucht[!], vndt keinen eintzigen hasen
im felde antreffen können, a


Paß 2 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: 20 Schefel (Scheffel)schfl gersten
von heimb nach Werningeroda.


Paß 5 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: 8 Schefel (Scheffel)schfl: von heimb
nach Quedlinburg[.]


Paß 1 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gersten, von Froborn,
nach Blanckenburg.


Ceste apres disnèe i'ay baignè, &
ma compaigne m'a lavè la teste, pour la
bonne derniere.


Nota Bene[:] Ma femme, & la nourrice m'ont con-
fessè aujourd'huy, que mon fils avoit eu
Nota Bene du laict dans ses mammelles, le jour de
sa naissance & quelques jours depuis. Cela
j'ay trouvè bien estrange, combien qu'on
m'a voulu faire a croyre qu'en l'heure
de la naissance d'un enfant, une mere non
Nota Bene seulement ains aussy le Pere & l'enfant mesmes
avoyent du laict aux tetins. Mais ie n'y ay pas prins || [[Handschrift: 189v]]
garde.

Donnerstag den 10den: September


Jch habe die predigt wieder meinen
willen müßen einstellen, dieweil die
kirche alle voller hopfen gepflückt gewesen.


Ie me suis preparè au voyage,
Dieuaydant.


Bayern ist ankommen, so wol auch
Vitzenhagen, welche beyde mitt mir
sollen, ob Gott will.


C'est un grand cas, qu'aussy tost,
que Bayern est arrivè il n'a tardè
qu'une heure a estre icy, qu'il est
devenu malade, contraint de se
mettre au lict. Voicy un nou-
vel empeschement de mon voyage.
Et i'ay desja eu, plusieurs obstacles.


Meines alten Friderichs kellerschrei-
bers sohn, Jacob Weyder, ein wackerer
iung von 12 in 13 Jahren, ist an der
Dyssentheria gestorben.

|| [[Handschrift: 190r]]

Freitag den 11. September


Meilenm.
heütte nach genommenem abschiedt die rayse
vorgenommen: von Ballenstedt nach Eißleben.
seindt aber große meilen vndt bergichter
böser weg, in der Grafschaft Manßfeldt.
Zu helfta vor Eißleben, den Kersten-
broeck gehörig, gefüttert.

4
Darnach Seburg, so Levin han zuge-
hörett zur lincken handt liegen
laßen.
Darnach Schrapla so Manßfeldisch
zur rechten handt, vndt weinberge
in derselbigen gegendt.
K Schafstedt 2
Ober Krickstedt vnser Nachtlager
Vnderkrickstedt, ligt nahe darbey,
wie auch Schondorf, seindt drey
dörfer fast in einem.
1

Samstag den 12. September


[Meilenm.]
Merßburg Chur Sächsische stadt vndt
Schloß

1
Leiptzig || [[Handschrift: 190v]]
nach dem wir zu Sandberg gefüttert vndt
einen vom adel, Christian von Lautterbach
bey vnß gehabtt.
3


Meilenm.
Eilenberg stadt vndt schloß
vnser Nachtlager. Ligt an der
Mülde. Vndterwegens ist an einem
hölzlein ein hirsch mitt drey<en> stücken
wildt hergangen, vndt an denn
wege hat wenig scheẅ vor vns
gehabtt.
3


Zeitung daß die gewaltige stadt
Nota Bene hertzogenpusch gewiß, von den
Staden eingenommen seye.

Sonntag den 13. September


Meilenm.
Nach Torgaw, ChurSächsische Stadt,
vndt Schloß
zue Mittage außgespannet.

3


Es ligt diese stadt an der Elbe.
Jst größer, als Dresen[!]. hat
ein schönes schloß alda, darinnen || [[Handschrift: 191r]]
es noch eins so viel gelaß hat, als in
dem schloße zu Dresen[!], Jch habe es besichti-
gett vndt sehr schön befunden. hat
vier seytten, iedoch nicht q iust quadran-
gulariter, sondern etwas langlechter
gebawett. Ein vier wanderungen in
iederm stock vbereinander, ohne waß
noch vberm<vndterm> tach vndt vndten ist. hat
einen schönen langen Tantzsaal <darinnen kayserliche vndt Churfürstliche conterfect,> vndt
einen schönen eßsaal darinnen zwey
große öffen vndt ein kamin, Jtem:
in allem ein 82 stuben vndt 82 kammern,
ohne die nebenkämmerlein vndt winckel.
Jn etzlichen gemächern seindt schöne gemählde
von allerley iagten, vndt freẅdenfeste,
auch conterfect vieler großer herren,
vndter andern auch, in einem die ganze
Churfürstliche Sächsische genealogie. Es pflegen
gemeiniglich, die Churfürsten alhier ihre
Beylager zu halten, wegen der vielheitt
der losamenter, vndt guten gelegenheitt,
zu bewirtung frembder herrschafften. || [[Handschrift: 191v]]
Es hat zwey gänge vbereinander
daß man nicht durch die gemächer
gehen darff, sondern außerhalb kan
herümb kommen. Der izige Churfürst,
Johann George leßet das schloß gar
zierlich aufs neẅe renoviren, vndt
mitt gemälden schmücken. Diß hauß
ist mitt eytel gibeln zierlich gebawett,
vndt hat einen lustigen prospect vndt
außsehen auf die Elbe, vndt stadt
ins feldt hinauß, insonderheitt auß
der Jungen herren, ihrem losament.
Die Tafelstube war 50 schritt lang.
Der Tanzsaal ist aber noch länger.
<Es hat auch eine große kirche zu Torga>


Meilenm.
Von Torga auß der herberge im Paradiß
(darinnen herzog Adolf Friderich von
Meckelnburg, neẅlich ein halb Jahr
durch gelegen) nach Kostorff
vnser Nachtlager.



2


Nota: Aufm schloß zu Torga hat es auch eine
kirche, vndt in der stadt, vor vnserer herberge,
eine große kirche.

|| [[Handschrift: 192r]]

Montag den 14. September


Meilenm.
Von Kostorf nach Großen hahn
zue Mittage. Jst noch ejne Meiß-
nische Stadt. Wir haben die
kirche alda besehen, vndt daß monu-
mentum so Churfürst Morizen zur ge-
dechtnüß seiner Thaten, jst vndter
seinem bildnüß, reymweyse
aufgerichtett worden, welches
etwas weittlaüftig aber wol zu lesen.
Es hat auch in dieser stadt am
Rahthause eine vhr. Wann die
viertel stunden daran schlagen so
reget sich ein gemachter drescher
vndt drischt, wann aber die
seygerstunden schlagen, so stoßen
alßdann zween böcke mitt den
köpfen zusammen, vndt ein Mannsgesicht
als der Mond sperrt das Maul auf
vndt schnapt nach einer kugel.
3
Nachmittags, nach Königsperg
große meilen.
3

|| [[Handschrift: 192v]]


Königsperg gehöret den herren von
Schellendorf zu[,] ligt in Oberlaußniz[,]
ist eine stadt. Vorm Thor da wir
eingezogen rinnet das waßer Pulz-
nitz vorüber, welches die grenze-
scheidung ist, zwischen Me dem lande
zu Meißen, vndt der Laußnitz. Es
hat einen schönen Marcktplaz
in dieser stadt Königsberg. <Nota Bene[:] Es wirdt ins gemein Kinsperg nicht Königsberg genandt,>


Nota: von Torga biß hieher
seindt wir fast in eytelem sande
gereyset. hat auch vielerley holzung
vndterwegens gegeben.


heütte seindt vnß vndterschiedlich viel
Pollnische schöne Ochsen begegnett,
welche auf den künftigen Marckt
nach Budstedt getrieben werden sollen.

Laußniz. Dienstag den 15. September


Meilenm.
Nach Camitz eine von den Sechs-
städten in Oberlaußnitz
zum Mittagsabstandt.

2

|| [[Handschrift: 193r]]


Alhier hat vnß der wirtt erzehlet
daß von edelleütten, beyde geschlechter
die Gerstorff vndt die Noßtitz, die
stärcksten wehren, vndt er
hette anno 1613 ein 400 Ger-
storf, auf einer Tagesatzung,
beysammen gesehen.


Meilenm.
Von Camitz nach Bautzen
dieses ist die haüptstadt in
gantz Laußnitz, vndt ein siz
des landthaüptmanns, welcher
an itzo, ein Gerstorff <von geschlecht> jst. Diese
stadt ist bergicht ligt nicht
vnlustig an dem waßer der
spreẅ. Anno 1620 als sie
der izige Churfürst von Sachsen
belägert, beschoßen, vndt eingenommen,
ist sie, (bevorab mitt feẅerwerfen,
vndt feẅerkugeln sehr verderbt
worden.
3


heütte seindt vns ein 1000 Polnische ochsen
begegnett, vndt sollen noch 4 mille nachkommen.

|| [[Handschrift: 193v]]

Mittwoch den 16. September


Meilenm.
Von Budißinn oder Bautzen (alda
vnß auch der wirtt erzehlt, das anno
1620 ein 1700 haüser, durch die Churfürstlich
<Sächsische> feẅer kugeln abgebrandt worden vndt
dazumal nur 130 haüser stehen blieben,
auch allein 800 waysenkinder, welche
meistentheils erfroren, vndt verhungert,
gemacht worden) von Bauzen sage
ich, nach Reichenbach
alda wir malzeitt gehalten.








4


Meilenm.
Von Reichenbach nach Görlitz
vnser Nachtlager. Jst eine
von den Sechsstädten in Ober-
laußnitz, eine hüpsche stadt,
hat doppelte gräben, vndt
Thor, gute Mawren, feste
Thürne[!], feine gaßen, woler-
bawete haüser. Wir haben
daselbst das heilige grab außer der
Stadt besehen. Jst neben einem kirchlein || [[Handschrift: 194r]]
von einem bürger, mitt nahmen Georgio
Emerich, welcher anno 1465 zu Jerusa-
lem gewesen, vndt beynebens einem werck-
meister daßelbige heilige grab abgemeßen, vndt
also alhier nachmachen laßen auß lautter
quadersteinen aufgebawet worden. Ligt
vor der stadt Görliz gegen abendt.
Erstlich wiese man vnß drey linden, (deren
eine vmbgefallen, wirdt aber an deren stadt
eine andere gezeügett) die sollen eben die
distantz halten, von der kirchen Sankt Peter
in der stadt an, biß dahin zu den linden,
als der kreüzgang des herren Christi gewesen,
vom Richthause Pilatj an, biß zu dem berg
Calvariæ. J<A>m<Jm> kirchlein zeiget man
vnß einen Riß, in der Mawer, soll die
zerreißung der felsen<des vorhangs>, bey der kreützigung
Christi bedeütten. Jm altar die gleichnüß
des kastens, darein Judas die 30 silberling
geworfen. Am kirchlein ezliche steine abge-
fallen, die zerreißung der felsen anzudeütten.
Ferrners in der kirche ein steinern Tisch, darauf
die kriegsknechte vmb des herren Christi rock ge-
würffelt. Jtem werden gewiesen 3 löcher im
pflaster, wie weitt die 3 kreüze von einander || [[Handschrift: 194v]]
gestanden, anzudeütten, nemlich 4¼ ellen
eines vom andern. Jtem: ein ortt, wo
die Jünger das Osterlämblein geschlachtett.
Jtem: die größe des Täffelchens welches
drey viertel lang vndt 1½ viertel breitt
daran die vberschrift in drey sprachen
vber dem haüpt Christi, am kreütz
angezeichnet gewesen. Jtem: eine
schrifft in stein gehawen, darinnen dieses
Edelen Georgij Emerich, Rittern, des heiligen
grabs, seiner rayse ged vndt gedächt-
nüß, wol erwehnet wirdt.
2


Jn einem andern <vergitterten> capellchen, nicht ferrne
von der kirche, sahen wir des herrn
Christi, vndt der Mutter Mariæ, wie
sie kniende ihn salbet, nach Jüdischer
weyse, beyde bildtnüß nach lebens
größe auß einem stein gehawen.


Folgends etwas darvon gegen Mitter-
nacht
, ligt das heilige grab, da wirdt erstlich
gesehen die größe des steins, welchen
Sie vor des grabes thür geweltzett, vndt
ist derselbige 3 ellen 1½ viertel vndt || [[Handschrift: 195r]]
etwas drüber<ein halbes halbe> lang, die dicke des steins
22 zoll. Der vmbfang des grabes helt
10 klaftern hat oben ein 6 eckicht Thürmblein,
5 ellen hoch auf 6 Saülichen gebawett, die
Thür aber ligt gegen dem Morgen, vor dieser
ligt auf ieder seitten ein stein, bedeütten wie
die wächter davor geseßen haben.
Mehr wirdt gesehen, neben der Thür, auf ieder
seitten ein Riegel angehawen in stein, bedeü-
tett wie das grab verriegelt worden.
Vber den Riegeln werden 3 quadrat gesehen,
gleichsfalß in stein angehawen, soll das zeichen
sein, wie das grab ist versiegelt worden
von hanna, Pilato, vndt Caipha. Oben
auf dem grabe zu beyden seitten, auf beyden
ecken, wirdt gesehen, die form vndt gestaltt
der Salbebüchsen. Jnnwendig hat das
grab 2 vndterschiedliche gemach, beyde 4 eckicht
vnangesehen daß es von außen länglicht rundt ist,
das erste vorderste gemach, wie ein eingang
hat gegen Mitternacht vndt Mittag auf ieder
seytten ein fensterlein, durch welche das liecht
fället, durch dieses vorder gemach gehet zur
lincken handt, in winckel ein klein Niedriges
thürlein 6 Spannen hoch zum rechten grabe. || [[Handschrift: 195v]]
Vor diesem außwendig zur rechten handt,
lieget ein gevierdter stein, sol zeigen den
ortt wo der Engel geseßen, da die weiber
kommen seindt am OsterTage frühe den herren
Christum zu salben, dieses gemach oder
grab ist 3 ellen vndt 1½ viertel
lang, 3 ellen vndt ⅛ breitt, 7 ellen
weniger ¼ hoch. Endtlichen vndt zum
letzten, werden auch 2 aufgerichtete ca-
pellen, gesehen, eine welche stehet zu nechst
vor dem Stadtthor zur lincken handt,
wie man hinauß gehen wjll, nach dem
heiligen grabe, vndt die ander zu nechst dem
pförtlein, wie man hinauf gehen
will zum kirchlein vndt heiligem grabe,
welches soll sein die distantz wie
weitt der herr Christus zu seinem
leyden vndt sterben, hat müßen
das kreütz alleine tragen, nemlich
von der kirchen Sankt Peter vndt Paulj an,
auß der Stadt, biß zu dem Capellichen
zu nechst vor dem Stadtthor, welches
seindt gewesen 286 schritt, von dem || [[Handschrift: 196r]]
Richthause Pilatj. Darnach ist ihm begeg-
nett Symon von Cyrene vndt gezwungen
worden, daß er hat müßen helfen dem her-
ren sein creütz nachtragen, biß an den berg
Calvariæ sindt gewesen 647 schritte.
Endtlichen, hat es der herr Christus den berg
hinauff biß zu der Richtstadt alleine
getragen 37 schritt. Das also der kreütz-
gang des herren Christi, in einer summa
gerechnett, machet 970 schritte. Als
wir wieder in die stadt gangen, vndt
vber ein bächlein, darüber ein breitter
stein an stadt eines steiges lag, schritten,
sagten sie vnß es bedeüttete das
wäßerlein den bach Kidron, vndt
der steeg des steins, wehre ein gleich-
nüß einer ruhestädte da Christus ge-
ruhet, als ihm das kreütztragen zu
schwehr werden wollen.


Von dannen giengen wir, in die große
stadtkirchen zu Sankt Peters, Jst ein schönes
großes helles gebaẅde, ein 120
meiner schritt lang, gar hoch, hell vndt
licht, auch proportionirlich breitt.

|| [[Handschrift: 196v]]


Die Sechsstädte in Oberlaußniz

heißen: 1. Budißina oder Bautzen,
2. Görlitz,
3. Zittaw,
4. Lauben,
5. Camitz,
6. Liebaw,


Die Sechsstädte in Niederlaußniz, heißen

mitt nahmen: 1. Guben,
2. Moßkaw5
3. Forste,
4. Lieppen,
5. Kale,
6. Lucka.


Nota: Ehe wir heütte nach Görlitz
kahmen, ließen wir einen hohen
berg alleine liegen, die Landskrone
genandt. Wir haben heütte
einen bösen steinichten weg gehabt,
vndt durch holtzungen vndterschiedlich
mahl gemust, soll nicht allzu sicher sein.


Es seindt vnß abermals ochsen vndt schaffe
begegnett. hat sonsten dörfer vndter-
wegens, vndt ackerbaw, auch feine
weyde vor das viehe.

|| [[Handschrift: 197r]]

Schlesien.
Donnerstag den 17. September


Meilenm.
Von Görlitz nach Buntzlaw,
große meilen in 9 stunden,
in einem futter gefahren.
War sehr regenicht böse wetter.
Vndterwegens viel gehöltze,
vndt sandichter bodem[!]. Wir
seindt vf ezliche dörfer zukommen,
vndter andern auff Sigersdorff
welches dem herren von Schöneiche
zugehörig.
3


Bunzlaw, ist eine feine stadt, mitt
graben[,] zwinger vndt Thürnen[!] zimlich
versehen. Sie ist aber bey weittem
so groß vndt so schön nicht als Görliz.
Man kan in ¾ stunden gar gemäch-
lich herümber gehen. Sie ligt, im
fürstenthumb Schweinitz, in Schlesien.


Jch habe vnangesehen des starcken regen-
wetters den berühmbten queckbrunnen
vor der stadt draußen besehen. Der-
selbige gibt helles klares waßer || [[Handschrift: 197v]]
der ganzen stadt, welches dahin
durch waßerröhren fast in alle
haüser geleittet wirdt. Dieser
brunnen hat viel quellen, ist im
sommer gar sehr eyßkalt, im
winter aber gefreẅert er
nimmermehr. Opiz der deütsche
poet, hat ihn reimweyse ge-
priesen.6


Die kirche zu Buntzlaw habe ich
auch besehen. Jch habe sie auf 68
schritt lang gemeßen. Nota Bene[:] der
Kayser hat alhier vorm Jahr,
reformirt7 vndt die Päbstischen
ceremonien einführen laßen.

Freitag den 18. September


Meilenm.
Von Buntzlaw nachm hayn
alda zu Mittage gefüttert. Jst
ein lignitzisches schloß vndt
städtlein, vndt der herzogin so anno 1616 || [[Handschrift: 198r]]
<anno 1616> verstorben, ihr leibgedinge gewesen,
inmaßen wir, ihr epitaphium in
der kirche gesehen. Sie hieß Anna
geborne zu Wirtemberg. Das
schloß ist zimlich eingegangen. Ligt
sonst lustig, an einem hüpschen gärtlein.
hat etwa ein 8 stuben vndt kammern,
feine große gemächer, vndt zween
Säle.
3


Meilenm.
Vom hayn nach Ligniz
Jst eine schöne fürstenstadt vndt
festung, die residenz hertzog Georgen
Rudolfs zur Ligniz, meines vettern Liebden[.]
Jhre Liebden seindt aber an izo nicht an-
wesendt sondern zu Parchwiz, derhalben
ich mich noch nicht, zu erkennen geben
wollen, sondern vor einen herren
von Dohna außgegeben. Vndt dieweil
die stadt zugeschloßen gewesen, kurz
vor meiner ankunft, so habe ich in der
vorstadt vorlieb nehmen müßen. heütte
haben wir heyden, holz, weydetrift, vndt ackerlandt || [[Handschrift: 198v]]
gehabtt.
2

Samstag den 19. September


Meilenm.
Von der Lignitz nach Parchwitz
alda ich meinen freündtlichen lieben
vettern, herzog Georg Rudolffen
zur Ligniz vndt Brigk, angetroffen,
vndt Jhre Liebden haben mich gar freundlich
im platz willkommen geheißen.
2


Sie hatten drey vom adel bey sich,
Engelhardtten, Lyttaw, vndt
haüptmann Sp<ch>indler.


Bey der mahlzeitt sprach ich auch Jhrer
Liebden gemahlin an, eine geborne herzogin
von Münsterberg, Sie hatte drey
Jungfern bey sich.


Nota Bene[:] die herzoge von der Ligniz kommen von
dem königlich Polnischen Stamm Piasto
(welchem der izige Jagellonische succe-
dirt
im Königreich Polen)8 her, von
800 Jahren an, vndt seindt erstlich
Schlesische Polnische Fürsten gewesen, || [[Handschrift: 199r]]
hernach aber als sich die Schlesie von
der Kron Polen abgesondert, vndt
mitt dem Königreich Böhmen incorporiret,
seindt diese fürstenthümber, als
welche dazumahl in 12 theil getheilt
gewesen, auch darzu kommen. Jedoch
stehet es den Polen noch heütte zu
tage frey, wen sie zum König, in ihrem
wahlkönigreich erwehlen wollen.


Als Erzherzog Maximilian sehliger er-
wehlet worden, seindt auch viel stimmen
auf herzog henrichen zur Ligniz gegangen.


Die herzoge von Münsterberg aber
kommen auß Böhmen von dem hause Podiebradt
vndt König Jörgen auß Böhmen her. <von 180 iahren.>


Die herzoge von Teschen, welche eines
stammes, vndt nahmens, mitt den herzögen von
der Ligniz gewesen, vndt aber ihr
wapen vndt nahmen verändert von dem
hause Teschen, seindt numehr vor 5 Jahren
außgestorben, nach dem des vorigen herren
herrvatter Catohlisch worden, der da erste
Evangelisch gewesen. Es ist zwar die || [[Handschrift: 199v]]
letzte von selbigem hause herrn Gundackers
von Lichtenstain seine gemahlin, welche
daßelbige herzogthumb Teschen, als
ein erbguet an sich behelt, vndt
verwaltett. Nach ihrem tode aber
werdens ihre kinder ererben. Nota Bene[:]
herr Max vndt herr Gundacker
von Lichtenstain, beyde fürst Carlls
des verstorbenen gebrüdere seindt
auch in den fürstenstandt erhoben
worden.


An izo reformirt9 der Kayser
in dem hertzogthumb Schlesien, mitt
gewaltt, vndt wirdt daß Lichten-
stainische Regiment darzu gebraucht.
Jedoch ist bißanhero wegen der Päbstischen
reformation10 den fürsten in ihren
landen, nichts zugemuhtet worden.


heütte seindt zu Parchwitz, 70 Mann
kriegsvolcks durchgezogen.

|| [[Handschrift: 200r]]


Der herzog macht sich gefast auf
den angesezten bevorstehenden fürsten-
tag naher Breßlaw zu verraysen,
alda sie sich beförchten, vor enderung
der Religionseinführung, vor noch-
mahliger vnmäßigen contribution,
damitt sie ohne daß beschwehret
seindt, vndt vor einquartirung.


Nota Bene[:] der herzog muß Meinem Bruder Ernst an
stadt des hebronnischen Regiments re-
tardaten
bey ein 100 mille Gulden (florenus)f geben. Ie
n'ay pas sceu cela. Nota Bene[:] Il me
l'a bien sceu ramentevoir, & qu'il
faut qu'il ayde & avance, a ses
pauvres sujets, du tout consumèz.


Es wohnet ein Ampt<Aptt,> von Leubuß, nicht
weitt von hier. Derselbige hatt 30 mille ThalerThlr:
iährliches einkommens. Jst kein gefürsteter Aptt.


Carolus Leopoldus[!] des Königs in Polen sein iüng-
ster Sohn11, ist an izo Bischof zu Breßlaw.


Der Jtzige König in Pohlen Sigismundus ist 70
Jahr altt, vndt hatt 45 iahr regiertt.

|| [[Handschrift: 200v]]


Die stadt Breßlaw, soll der stadt
Antorff mitt ihren geraden gaßen
gar ähnlich sehen.


Die Tartarn seindt neẅlich in Poln
eingefallen, haben großen schaden ge-
than, viel Menschen vndt viehes wegge-
führt. Der GroßTürck soll
dem König in Polln, (wie man sagt,)
den frieden aufgekündigett haben.


herr Carll hannibal von Dona ist ge-
neral Oberster des Schlesischen Kayßerlichen
volcks.


Fridlandt, vndt Sagan, Jtem: das
schloß hohenelb, dabey die Elbe endt-
springett, (hörett alles, dem hertzogen
von Fridlandt zu,) liegen vber
zwey kleine Tagraysen, nicht von hinnen.


Es ligt auch ezlich volck, zu NeẅMarck,
zwischen hier vndt Breßlaw, soll die
straße sehr vnsicher machen.

|| [[Handschrift: 201r]]


Das waßer die Krazbach<Katzbach> laüfft alhier,
bey Parchwiz, als auch, bey der Lignitz, vorüber.


Parchwiz ist ein lustiges hauß, nicht
groß aber fein artig gebawet, mitt
großen hellen gemächern. Jst mitt einem
waßergraben vmbfangen, darauf es gar
viel wilde endten, vndt gänse gibtt,
die ganz nicht scheẅ seindt. Es hat
auch schwanen darauff. Bey Parch-
wiz, ist<hat es> auch einen feinen gartten.


Es hat heütte gewaltig geregnett, vndt
es werden die waßer sehr anlauffen,
auch die wege sehr böse werden.


Die hertzoge von der Lignitz, haben bey ein
500 vom adel, zu lehenleütten, vndter sich.


Capitain Spi<chj>ndler ist bey mir gewesen,
et m'a apprins, wann einer fest ist,
soll man dagegen die kugel, mitt einem
stainlein vom kirchhoff, vndt mitt venedischem
glaß in einer form vbergießen, doch nur gar
wenig, vndt zwey draetkugeln, aneinander
machen, so gehets durch, etcetera[.]


<Zedliz ist herkommen.>

|| [[Handschrift: 201v]]


Zum Brigk, hat der Kayser Meinem
vettern herzog Johann Christian, die frac-
tionem panis, inhibiren laßen ex
mandato Cæsareo. Jst auch in allen
kirchen eingestellt worden, die re-
formirte predigt aber nichtt.


herzog henrich Wentzel von Münsterberg
ist an izo Kayßerlicher Oberamptmann im
herzogthumb Schlesien, Jhme seindt aber
Päbstische rähte adjungirt, die
decretiren waß sie wollen, vndt
er muß es vndterschreiben.


Das Lichtenstainische Regiment,
werden die sehligmacher genennett
dieweil sie die deformation12
in allen Kayßerischen städten mitt
gewaltt einführen.


Nota Bene[:] Es beruhet die izige proposition
des Fürstentages, wie sie besorgen,
auf 2 puncten, 1. das die Fürsten
vndt Stände in Schlesien, sollen die || [[Handschrift: 202r]]
Catohlische religion einnehmen, 2.
das sie sollen, contribuiren, zu wieder-
einlösung der Laußniz, vom Churfürsten
von Saxen, welches auf ein 30 Tonnen
goldes, sich belauffen solle, welches
sie sich nicht auffzubringen getrawen,
vndt gantz exinanirt sein.


Der herzog in Bayern soll einen wolff
im leibe haben (id est: elephantiasis) der
ihn greẅlich außfreßett, vndt muß alle
tage viel rohe fleisch zu zehren haben.
Er will destwegen in ein kloster,
auch lande vndt leütte seinem bruder
resigniren, der beynebens der Chur, er
aber herzog Albrechtt, will die lande
zwar, die Chur aber nicht annehmen.

Sonntag den 20. September


Jch bin mitt dem herzog in die kirche gefahren.


Mitt Nübelschitz (welchen ich anno 1609 zu Genf
gekandt) einem wackeren cavallier die alte
kundtschafft verneẅertt, Jtem mitt Zedlizen
auch einem wackeren Mann, bekandt worden || [[Handschrift: 202v]]
welcher Meines Bruders Fürst Ernsts,
gevollmechtigter ist, seine hebronnische
sollicitation, vndt retardaten ein-
zubringen, Jl m'a dit que celle-là
ne passoit 20900 ThalerThlr: darundter
3 mille gerechnett vor Meines bruders
raysekosten, vndt hin, vndt wieder,
schickungen. Jl me pria aussy de
ne croire pas que ma fortune
et bonne renommèe se reculast,
ains qu'elle commençoit main-
tenant a s'avancer a cause
de ma constance & pacience de-
monstrèe. Que ie trouverois en Sile-
sie plusieurs amis, lesquels a
s'esjouiroyent de me voir & servir. <etcetera>
comme luy particulierement.

Montag den 21. September


Meilenm.
Von Parchwitz nach Breßlaw
vndterwegens zu Steffansdorff gefüttert. || [[Handschrift: 203r]]
Jst ein feines edelmannshauß, dem Obersten
leütenampt Kreiselwitz gehörig, wel-
cher vnß alda gar wol tractirt hatt.
Jch habe ihn in Jtalien anno 1613 gekandt, beym
herzog Jörgen Rudolff, als ich mitt ihm geraysett
nach Genua, vndt Siena, etcetera von Padua auß.
Neẅmarck ein flecken ligt gegenvber.
7


Den Zotenberg haben wir auch zur rechten handt,
liegen laßen. Jst ein der Schlesier ihr
kalender, wenn er hell oder trübe ist. Von
deme sagen sie: Wenn die Oder <eine> Milch wehre
vndt Breßlaw die semmel zum einbrocken
vndt der Zotenberg der leffel darzu, ich
mein ich wollte mich zueßen darinne.


Jtem: auf Lißa zukommen dem hörnick zuständig,
vndt daselbst vber das Schweidnizische waßer.


Von dannen nicht ferrne von Breßlaw auf drey
kreüze zu, deßen distanz biß zum Thumb, Christi
kreüzgang z soll bedeütten, es sollen auch 3
könige, als Matthias Corvinus auß Vngern,
König Vladislaus auß Pohlen, vndt ein König auß
Böhmen, daselbst zusammen kommen seyn. Es seindt || [[Handschrift: 203v]]
auch löcher in selbigen kreüzen, welche so man
dadurch ni mingirt pro fascinatione
Venerea gut seindt.


Breßlaw ist eine kayserliche vndt königliche Stadt,
eine von den schönesten in Deütschlandt,
von wegen ihrer langen schnurgeraden gaßen,
steinernen wolerbaweten haüsern, vndt
Antorff sehr ähnlich. Es ist auch eine
schöne festung. Alda hat mich mein
vetter herzog Johann Christian zur Lig-
nitz vndt Brigk, gar freundlich willkommen ge-
heißen in seinem hause, da er an izo, wegen
außgeschriebenen Schlesischen Fürstentages,
sich auffheltt. Jl se plaint de leur
ruine, enlogemens passèz, inondations,
contributions, descroissement du blè ceste
annèe, & disette en tout, estant contraint
d'ayder a ses propres sujets, & ne pouvant
avoir de sa noblesse, le 10me. de ce qu'ils
luy auroyent bien avancè autrefois, aussy
l'entretenement besoigneux de ses enfans, etcetera || [[Handschrift: 204r]]
das alles erschöpfft wehre.


Schreiben von Peter von Sebottendorf durch Rei den von Reyde-
burgk entpfangen. Mitt dem Brigischen
Marschalck Volmar kundtschafft gemachtt.
Jtem: mitt Schweiniz welcher mich willkommen
geheißen, von wegen des herzogs henrich Wenzels
von Münsterberg, Kayßerlicher Oberster haüptmann
des fürstenthumbs Schlesien, oder d des Ober-
amptts.


Der herr Schafgotsch, hat mich auch besuchen
laßen.


Drey herren des Rahts haben mich will-
kommen geheißen vndt beschencktt.


Die Schlesie ist ein herzogthumb, vndt soll 70
meilen lang, vndt 30 breitt sein. Jst in dreyerley
stände abgetheilt, alß 1. Jn der Fürsten vndt
herren standt, 2. Jn den Ritter[-] vndt adelstandt,
3. Jn die Städte. Vndter der Fürstenstimme,
da hatt, der König <in Böhmen> das erste votum, der
Bischof von Breßlaw das ander, der herzog von
Sagan das dritte, hernacher die herzoge von der
Lignitz, Münsterberg vndt Teschen (wiewol an izo
herzog henrich Wenzel, von wegen des Kayserlichen Ober- || [[Handschrift: 204v]]
amptts den vorzug hatt.) der König gibt sein
votum wegen der fürstenthümber Oppeln,
<Ratibor,> Jawer, vndt Glogaw. <Diese 4 hat ihm der Kayser geschencktt, vndt es wohnen ein 1000 vom adel darinnen,> Vier herren haben
nur vota vndter der Fürstenstimme 1. der
herr von Dona wegen der herrschafft War-
temberg. 2. Der herr Malzan, 3. der
herr Schafgotsch, 4. der herr von Promniz.
Die andern Freyherren votiren nichtt.


Wenn also etwas geschloßen wirdt, so haben
die Fürsten vndt herren, die erste
Stimme, der adel die andere, die
Städte die dritte, vndt das Oberamptt
concludirt, per majora.

Dienstag den 22. September


heütte seindt die Schlesischen Fürsten,
vndt Stände, auf diesen angesezten
Breßlawischen Fürstentag, sich zu ver-
samlen, vndt die proposition anzuhören,
auffs rahthauß gefahren. Gott gebe
glück, zu allem gutem vornehmen.


herr Schaffgotsch ist bey vnß gewesen, || [[Handschrift: 205r]]
vndt hat sich als ein cortesano
per la vita, vber alle maßen höflich,
in verbis gegen mir erwiesen,
nach dem er mitt mir, vndt den herzogen
von der Ligniz, als sie außm raht
wiederkommen, taffel gehalten.
Er hat der herzogen von der Ligniz ihre
schwester, vndt ist ein sehr reicher herr,
hat ein 80 mille ThalerThlr: einkommens.


Den weittberühmbten besten Poeten, deütschen
landes, Martinum Opitium, habe ich
gesehen, vndt gesprochen.


<herr> Schafgotsch hatt diesen abendt, zu mir ge-
schicktt, vndt mich besuchen, auch sich gegen
mir endtschuldigen laßen, daß ich dem ge-
nommenem verlaß nach, Morgen frühe, nicht
würde außfahren können, sondern
erst Nachmittags. Voyla desja un changement[.]


Jch habe wiederumb zu jhm, alß auch zum
hertzog von Münsterberg geschicktt, damitt
man der stundenernennung halben ge-
wißheitt hette.


<An Peter von Sebottendorf geschrieben.>

|| [[Handschrift: 205v]]

Mittwoch den 23. September


heütte bin ich mitt herren Schafgotsch,
(lequel m'a accompagnè & servy
en cavallier tresaccomply, avec
son carosse, avec ses gens & ses chevaux,
treshonnorablement, & courtoysement)
vndt herren Promnitz, dem iungen herren,
welchen ich vor diesem in Jtalien, anno 1624
gekandt, herumb spaziren gefahren,
vndt haben der stadt Breßlaw, fortification,
an dem Oderstroom gesehen, da auch die
Olaw hinein fleüßett. Es seindt ein
sieben bollwerck, auf alt deütsch,
zimlich fein gebawet, jedoch vngleich,
dann eins ist größer, als das ander,
vndt meistentheilß mitt ziegelsteinen,
außgefüttertt, hat vndterhalb an stadt
der faussebrayen w bedeckte wege,
welche sie strade delle ronde nennen. <auch in den flancquen hin vndt wieder, casematten,>
hat auch viel große steinerne gewölbe,
an der einen pfortte, vber vndt durch
einander, welche viel geldes, müßen || [[Handschrift: 206r]]
vor alters gekostett haben, darinnen
auch ein brunnen voll waßers ist. Die
bollwerck seindt meistentheilß hol
gemachtt, <1.> zum abschnitt, jm fall der noht,
vndt <2.> wieder das miniren, auch <3.>
zu verhütung vielen vnkostens, im aufbawen.


Es sollen noch ein 7 bollwerck, vollends
vmb die stadt herumb, gemacht werden.


Die Oder fleüßt durch die stadt macht
drey<vier> arme vndt Jnseln, vndter andern,
die Jnsel, auf welcher der Thumb gele-
gen ist.


Von dannen bin ich mitt beyden Freyherrn,
stadtlich accompagnirtt, zum Kayserlichen
Oberampt, oder Obersten haüptmann
herren henrich Wentzeln, hertzogen zu
Münsterberg gefahren, vndt haben mich
Jhre Liebden alda gar freündtlich, vndten an
der stiege entpfangen, auch hernach-
malß droben mitt mir conversirtt,
taffel gehalten, allezeitt vber alle die
andern fürsten, die Oberstelle gelaßen,
vndt mich wieder biß an die kutsche hinundter || [[Handschrift: 206v]]
begleittet. An der Taffel, wahren
auch gesezt <Jhre Liebden selber vndt>, Jhrer Liebden herrbruder,
hertzog Carll Friederich von Münsterberg,
Pfalzgraf Johann Friederich, von Lautreck,
(Pfalzgraf Gustavi sohn) welcher mich,
gestriges abends, in meinem losament,
besuchtt, vndt ich ihn anno 1623<4> in Jtalien
gesehen habe, zu Padua, Jtem: Meine
beyde Freyherren, der eine Münster-
bergische Marschalck13, vndt mein hof-
meister Vitzenhagen. herzog hen-
rich Wentzel helt zur Bernstadt
seinen hoff, vndt herzog Carll Friderich
zur Ölse, beyde öerter liegen vber
eine halbe tagerayse nicht von Breßlaw.
J'ay parlè au Baron Schafgotsch
mysterieusement <de Saint George & Pasques 4 mille d'icy> en chemin avant
disner. Nach der malzeitt, hat mich
mein höflicher schwager (der herr Schaf-
gotsch) dann er hat der herzogen von der
Lignitz ihre Schwester zur ehe, wieder || [[Handschrift: 207r]]
nach hause geführett, stadtlich serviret,
vndt accompagnirtt, vndt hat hiemitt,
seinen abschiedt genommen, cortesissimamente.
M'hà promesso, di darmj a Santo Georgio,
overo a Pasqua, 4 mille Talarj, della mone-
ta corrente, (che 4 Reichstalarj, fanno
5 di questj Nota Bene) ch'io glj dovessi ren-
der la metà, cioè 2 mille in un'anno,
& l'altrj 2 mille in doj, anni, senza
interesse, come glj conveniva a un
Cavallier d'honore qual cercava
gloria a servir <degnamente> un bravo Principe
senza mercatanzia, che se le cose sue
fossero in miglior stato, e come per l'a-
dietro harebbe ben fatto molto più, ed
altre cose: etcetera senza aspettar glj miej
commandamentj.


J'ay ma chargè mon cousin le Duc George
Raoul pour telles choses, car mon credit,
m'est plus cher, que ma vie, & il periclite
grandement[.] O Dieu ayde & exauce moy, || [[Handschrift: 207v]]
par ton fils nostre Sauveur, en vertu
de ton Saint Esprit, Amen.


herzog Johann Christian, hat mich angesprochen,
vndt mir die zeitung gesagtt, daß
den herzogen von Mecklenburgk das
Königlich dänische volck, von Lübeck auß,
in ihre erblande zu führen, vbergeben
worden seye, vndt das zwischen Schweden
vndt Polen fried werde, auch der Schwede
v mitt gewaltt auf Meckelburg zu,
marchire.


Le Duc de Münsterberg, (Oberamptt) m'a
Nota Bene dit que la proposition de ceste diete,
fürstentages zu Breslaw, consistoit aux
poincts ensuivants, 1. Qu'ils devroyent
contribuer a Sa Majestè Imperiale, 300 mille
Talers, de ceste monnoye icy, pour la
continuation de la guerre. 2. Que
Sa Majestè desiroit, 80 mille Talers, pour
la conservation & reparation des for-
teresses frontieres en Hongrie. <ces 2 poincts, semel pro semper,> 3. Que || [[Handschrift: 208r]]
Sa Majes desiroit 6000 Talers par an,
pour l'entretenement du conseil d'appel,
(appellationsraht zu Prage). 4. Que Sa
Majestè desiroit deux deniers, 2 deniers (Pfennige)d. sur
chasque livre de chair, pour payer les jn-
terests deüs a l'Electeur de Saxe.
<5. Einbringung der restanten vndt retardaten.>
Et encores d'autres petits poincts de peu
d'jmportance a ce qu'il me disoit.


Le Duc Georg Rudolph de Liegnitz m'a fait dire par Monsieur
Nübelschitz Capitaine du baillage de Volaw,
qu'il avoit bien pensè de faire quelque
chose, mail qu'il ne pouvoit rien faire
iusqu'a Pasques, a cause de l'infidelitè
de ses ceux, quj avoyent mesnagè son
argent, un temps en çá, & des molesties
de ce temps, debtes, etcetera que le pays luy
estoit redevable 400 mille DalersDal: qu'on ne pou-
voit rien retirer de cela, & qu'il avoit
fallu desbourser au Prince Auguste, pour un
present d'un bien qu'il avoit acheptè eu
en don de mon cousin le Duc, & luy re-
vendu puis apres.

|| [[Handschrift: 208v]]

Donnerstag den 24. September


Jch bin heütte mitt Meinem höflichen
herren Schafgotsch, in die zeüghaüser
gefahren, da ich dann in beyden zeüg-
haüsern, einen schönen vorraht, von
stücken[,] büchsen vndt gewehr, gesehen,
habe, in vndterschiedlichen bödemen[!],
alte stücke zu groß vndt zu klein, <Jn beyden zeüghaüsern zusammen seindt bey 170 große vndt kleine stücke gestanden,>
neẅe gewehr vf 4 compagnien,
das vbrige alt wesen, von Armbrosten[,]
Tartschen, pfeilen, <Nota Bene[:] vndter so vielen tausenden ist kein pfeil wurmbstichig,> <flegeln[,]> alten Röhren, <Schwerdtern.> etcetera etcetera


Jtem: Einen vorraht von 15 mille Malter korn.
Ein malter ist 12 Schefel (Scheffel)schfl hiesiges
maßes, id est bey vnß einen wispel.


Jtem: vorraht von korn, welches 151 Jahr altt
ist. <Jtem: vorraht von sehr vielem saltz, so hartt worden, vndt sehr gut ist.>


Darnach die Thumbkirche <welche gar köstlich vndt dick ganz mitt kupfer bedeckt ist,> vndt den herrn
Thumbdechant Troilo besuchtt, da er
mir einen stadtlichen altar von || [[Handschrift: 209r]]
Silber vberlegt gewiesen, soll ezliche
20 mille ThalerThlr werth sein, wiewol er es
höher<nur auf 8 mille> geschätzt. Er hat mir auch
viel reliquien vndt silberne heylig-
thumb gezeigett in ihrem Thumb, auch
wie die stüle im Chor niederfallen,
wann einer sterben soll ein Thumbherr,
darnach hatt er vnß eine stadtliche
collation gehalten.


Der herr hanß Vlrich Schafgotsch aber, (welcher
mich allenthalben herumb geführett vndt
begleittet) hat mich heütte beynebens
dem Kayßerlichen commissario Schellendorf,
zu gaste gehabtt. Er<Derselbe herr von Schellendorf> hat meinen
herren vatter, vor Gülich, wol ge-
kandtt, <vndt ist vnlengst Päbstisch worden.>


Also schreibt ihm der Kayser: Dem hochwolgebornen
vnserm kammerern Bestellten Obersten vndt
lieben getreẅen hanß Vlrich Schaff, Gotsch ge-
nandt, Semper frey, von vndt auf Khinast,
Greiffenstein, vndt Kemniz, freyherrn auf || [[Handschrift: 209v]]
Trachenberg, herrn auf Preützniz,
Schmideberg, Girschdorf, hertwigs-
walde, vndt Raußke.


heütte, diesen abendt, ist starck ge-
truncken worden, davon der
herzog von Brigk vnpaß, & moy hors
des gonds worden. böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag (tatsächlich oder befürchtet) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag (tatsächlich oder befürchtet) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag (tatsächlich oder befürchtet)

Freitag den 25. September


Vom herzogen vom Brigk, welcher bett-
lägerig gewesen, einen sehr freündt-
lichen abschiedt, genommen. Il m'a
dit entre autres, que l'on avoit
<une> nouvelle de la desfaitte entiere
de l'armèe Imperiale, du Conte Monte-
cuculj en la Velowe par le Conte
Ernst Casimir de Nassaw.


Jhre Liebden sagten auch, es wehren ein
400 mille ThalerThlr, vom Kayser, auf diesem
Fürstentage begehrt v an die
Schlesischen Stände, man köndte aber
kaum, die helffte erlegen.

|| [[Handschrift: 210r]]


Den herzog Jörg Rudolffen, (dieweil
er auch bettlägerig gewesen, vndt ge-
schlaffen) habe ich durch andere salutiren,
vndt valediciren laßen.


Der ältiste herr, herzog Johann Christian,
hat mitt seiner ersten gemahlin <vom>
<hause Brandenburg> vier söhne, als nemlich herzog Georgen,
welcher albereitt 18 iahr altt ist, Jtem:
herzog Ludwig, herzog Rudolff, vndt herzog Christjan,
Seine izige gemahlin ist eine vom adel
eine Setzschin von geschlecht, deren einer
vor Erzherzog Carllen leztverstorben,
Bischoff zu Breßlaw gewesen.


Wann der Des herzogs kinder von
dieser gemahlin sollen, in den herren-
standt erhoben werden, darein Jhre
Kayßerliche Mayestät albereitt consentirt
haben, vndt ist auch schon ein Sohn darvon
vorhanden. Der herzog hat biß hieher,
16 kinder, mitt beyden gemahlinnen
gehabtt, 13 von erster Ehe, 3 von der andern.

|| [[Handschrift: 210v]]


Meilenm.
Jch bin heütte weggefahren, von
Breßlaw, gen Neẅmarcktt
ein feines städtlein, alda an izo
300 Mann fußvolcks, inne liegen,
von dem Lichtenstainischen Regi-
ment, welches man, wegen der
gewaltthätigen reformation14 die
Sehligmacher heißett. Dieses städt-
lein gehörett ins fürstenthumb
Breßlaw, dem bischoff zu.

4


Meilenm.
Nach dem wir zu Neẅenmarckt
gefüttert, seindt wir vollends biß
nach Parchwitz gefahren
alda ich gar wol entpfangen,
tractirt vndt bewirttet bin worden.


3

Samstag den 26. September


Brief von Peter von Sebottendorf[.] Jch habe ihm wieder ge-
schrieben, & au Duc George Rodolphe.


Nach deme ich von der hertzogin abschiedt
genommen, vndt von mitt Jhrer Liebden mal- || [[Handschrift: 211r]]
zeitt gehalten, bin ich nach Goldberg
gefahren — — — — 5 Meilenm.
ligt 2 meilen von der stadt
Lignitz, vndt vollends 3 Meilenm. von
dar auß, biß dortthin. Jch
bin durch die Ligniz durchgefahren.
Sie ist fein befestigett, vndt mag
so groß sein, als halberstadt.


herr Stamplin von Goldberg,
lignitzischer Raht ist mittgefahren.


Er wieß vnß zur lincken auf
Meilenm: von Parchwiz den Cunizer
See, welcher lignizisch ist vndt
Meinem vettern, herzog Jörge Rudolfen,
zugehörett, alda sollen die besten
karpen in ganz Schlesien gefangen
werden. Er sagt vnß auch vom Wan-
derschen Teich15, daß derselbe mitt 1500 schock
sahmkarpen besezt wirdt, hat 3 stunden
gehens, im vmbfang, wirdt alle 3 iahr
beseet, vndt tregt alßdann ezliche 100 Schockßo: korn.

|| [[Handschrift: 211v]]


Er sagte auch vom Apt zu Leubus,
welches kloster vorzeitten, von den
Lignitzischen Fürsten gestiftet worden,
das es 30000 ThalerThlr: einkommens
hette, vndt dieses iahr 8 mille von der
Eichelmast zu genießen.


Ein Malter alhier, ist bey vnß
ein wispel. Ein Schefel (Scheffel)schfl ist bey
vnß, zwey Scheffelschffl, dann ein
Malter alhier, thut auch alhier
zu lande, 12 Schefel (Scheffel)schfl. Einen Schefel (Scheffel)schfl
alhier kan ein Mann tragen, vndt
nicht mehr, draußen aber gar
wol 2 Schefel (Scheffel)schfl:


Eine halbe meile vor Goldtberg
ließen wir Rochlitz das dorf
zur lincken handt liegen, vndt
nahe darbey, die kirche, da die
Heilige hedwigis, ihre andacht verrichtett. || [[Handschrift: 212r]]
Sie soll viel wunderzeichen gethan
haben, vndter andern auch die wilde
gänse von Rochlitz vertrieben. Es
ligt Rochlich gar lustig, in schönen<m>
Thalern.


Vor Goldberg, siehet man viel gru-
ben, da vorzeitten die goldtgruben
des bergwercks gewesen, welche
von den Tattern, anno Christj, 1400
vndt ezliche Jahr, durch endtlei-
bung aller bergknappen zer-
störett worden, dieselb vndt
liegen noch heüttiges tages wüste.
Dieselben Tattern aber, nach deme
Sie die Schlesie greẅlich ver-
wüstett, seindt dazumahl baldt
hernacher von herzog henrichen zur
Ligniz der Heiligen hedwigis sohn, ge-
schlagen worden, welcher den Thumb,
zu Breßlaw gestifftett.

|| [[Handschrift: 212v]]


Er sagte auch, des landes Schlesien
sein reichthumb, bestünde vornemlich
auf dem ackerbaw, fischereyen,
<wolle,> leinewandt, vndt spinnwerck,
auch auf dem handel der Röhte,
welches eine wurzel ist, welche
zerstoßen, vndt zur rohten farbe zu-
gerichtett wirdt, auch nirgends
anderstwo in Deütschlandt wächßt,
als in dieser landtschafft Schlesien.
Ein Steen wolle, würde vmb 6
ThalerThlr: verkaufft.


Wir haben heütte die lignizische
Festung Gretzberg auch zur rechten
handt auf einem berge liegen laßen,
Jtem zur lincken handt das Riesen-
gebirge, wo das gespenste -
benzahl seine residentz haben
soll, vndt viel gauckeley da-
von erzehlet wirdt.

|| [[Handschrift: 213r]]

Sonntag den 27. September


Zu Goldtberg hat mich Bürgemeister[!]
weißheitt, ein feiner Mann, im nahmen
des Rahts zum Goldberge, mitt wein be-
schenckt, vndt noch darzu außquittiren
laßen, welches beyderley zusammen, mir
noch niemalß in keiner stadt wieder-
fahren. Jch habe es von den guten leütten
zu danck angenommen, vndt ihn zu gaste
gehabtt, <weil ihr herr mich außzuquittiren vergeßen.>


Meilenm.
Nach dem frühestück, seindt wir wegge-
fahren, in einem futter vom goldberge
biß nach Kemnitz
fünf großer meilen, in einem
steinichten, bergichtem, abscheẅlichem,
vndt gefährlichem bösem fahrwege.
Goldberg ist zimlich feste, mitt
doppelten gräben versehen, mag
eine ½ stunde im vmbfang haben.
Jst mittelmäßig fein gebawett.


5


Anno 1608 ist eine grawsame waßer-
flut aldar endtstanden, welche ezliche 30
haüser weggeschwemmett, vber 40 personen, || [[Handschrift: 213v]]
vndt viel viehes ersaüfft, darundter
denckwürdig ist, daß eine Sechswöchnerinn
mitt ihrem kinde, in ihrem hause daher
schwimmende, auf dem dazumahl er-
goßenem waßer der Kazbach,
(welche so wol zum Goldberge, als
zur Ligniz vndt Parchwiz vorüber
fleüßt) dennoch mitt feẅer ver-
brandt worden, dann das feẅer oder
wetter des himmels, hat auf dem
waßer ins hauß geschlagen, vndt
die kindbetterinn sambt dem kinde
<aufm waßer> verbrandt, Jhr Mann aber hat
sich auf dem öbersteen gipfel des
hauses, zu salviren vermeint, ist aber
endtlich von einem ast herundter
in den stroom geschlagen vndt ertrenckt
worden. Dieses hat herr Stamplin,
Bürgemeister[!] weißheitt, vndt der wirtt
erzehlet. Jst eine denckwürdige geschichte.


Eine kleine viertel stunde vom goldberge
auß, seindt wir durch einen sehr schönen || [[Handschrift: 214r]]
steinbruch gefahren, vndt haben zur
rechten handt den brunnen liegen laßen,
darauß der weylandt gelehrte, vndt
in dreyen sprachen, hebreisch, Griechisch,
vndt latein, zu seinen zeitten der vor-
trefflichste Mann, Trotschendorfius
hat pflegen zu trincken, vndt iedes mahl
einen dreyer hinein zu werfen.


Die stadt Goldberg hat auch gar feine
holzungen, vndt vnser raysegeferte
herr Stamplin, fürstlich lignitzscher Raht, ist von
dannen bürtig.


Sonsten seindt wir baldt von Goldt-
berg auß, durch berge[,] holz vndt
steine kommen, wie vorgemeldt einen
rauhen vngeschlachten weg. Es hatte,
viel fichten: vndt Tannenbaẅme, wie
aufm fichtelberge gemahnet michs,
sonderlich auch wegen der Schindel-
dächer auf den dörfern. <Wir musten oft durch das waßer Pober setzen.>


Kemnitz aber ist ein schön hauß den herrn
Schafgotsch zuständig, alda mich seine gemahlin
meine Muhme, geborne herzogin zur Ligniz et cetera mitt
ihren 5 söhnen, vndt einer Tochter, auch stadtlichem
comitat Sehr freündtlich entpfangen, vndt wol tractirt.

|| [[Handschrift: 214v]]

Montag den 28. September


heütte bin ich zu Kemnitz stille
gelegen. Jst ein schön hauß in die
vierung mitt drey gibeln gebawett,
hat ein 12 oder 13 hüpsche losamenter.
Einen feinen waßergraben vmbher,
darinnen viel schwanen sich aufhalten.
Jm vorhof ist auch ein hauß gebawet
mitt 4 gibeln, die Canzeley genandt,
dem stalle gegenvber. Jm stall
habe ich ein 20 schöne haüptroß aller-
handt farben stehen sehen, vndt her-
nacher ezliche kutschenpferde. Der
herr Schafgotsch, helt in allem, bey
die 70 pferde, v darundter auch
seiner Junckern pferde mitteingerechnett,
ezlichen helt er s drey[,] ezlichen 2
pferde vndt helt ordinarie 6 Junckern16.


Jch habe auch seinen garten, vndt Jäger-
hauß beschawett. <Jtem sein reithauß vndt Rennbahne,> Jst fein ordentlich
alles abgetheilett. Jm graben || [[Handschrift: 215r]]
seindt auch 2 artige gärtlein vor
die herzogin vndt das freẅlein Schaf-
gutsch gebawett.


Nachmittags, haben wir in dem Pober
angeln sehen, hernachmalß gespielet
mancherley spiele.


Auf den abendt abschiedt genommen. et cetera
von Meiner frawMuhme Barbara.


Nota Bene[:] zu Trachenberg hat herr Schafgotsch einen
Teich darein vber 2000 schock sahmkarpen,
gesezt worden, ia biß 2500 schock, <wie Meine Muhme, vndt der hofmeister Kuhschlick erzehleten.>

Dienstag den 29. September


Meilenm.
Von Kemnitz nach Lauben
eine von den Laußnitzischen Sechsstädten,
alda sie mir den wein verehrt zu Mittage.
4
Vndterwegens auf Greiffemberg
zukommen, welches eine stadt dem hern
Schafgotsch noch zuständig, vndt zwey
Meilenm: von Kemniz gelegen.

Vor Lauben, scheidet das waßer
Queiße die Schlesie von der Laußnitz.

Von Lauben, gen Görlitz
Laußnitz Vndterwegens auf Schleiberßdorf ein
feines edelmannsguet, vndt hernachmalß,
auf Trotschendorf, (dannenhero sich der
Goldbergische gelehrte Mann Trotschendor-
fius genennet) zukommen.

3 || [[Handschrift: 215v]]


Zwischen Kemniz vndt Lauben, hatten
wir bergichten vndt steinichten fichtel-
bergischen17 weg, meistentheils Tannen
vndt fichtenholz, <auch etwas acker vndt weydetriften.>


Zwischen Lauben vndt Görlitz auch viel
fichtenholz, aber eben landt im sande.


Der Churfürst von Saxen leßt an beyden
ortten, an izo scharfe wacht halten, also
das wir gar schweerlich eingelaßen worden,
wiewol ich mich an izo zu erkennen ge-
geben, vndt nicht wie neẅlich, als ein
herr von Dona vnbekandt geraysett.


Biß nach Lauben hat mir Meine Muhme,
durch ihren hofmeister Kuheschlick, (einen
feinen alten vom adel) pferde mittgeben,
vndt mich führen laßen.

|| [[Handschrift: 216r]]

Mittwoch den 30. September


heütte habe ich noch einmal die schöne
große helle vndt lichte kirche Sankt Petrj
Paulj zu Görliz besichtigett. Sie ist
<wie Sie heütte der iunge Röder, mein hofiuncker gemeßen,>
116 schritt lang vndt 61 schritt breitt.


So bin ich auch auf den Thurm gestiegen,
welcher in allem von den glocken an
biß in die vndterste kirche (welche vndter
der großen kirche gewelbt ist) ein
188 staffeln hatt. An der kirche hat
man 72 Jahr gebawett. Ein
bischof von Meißen18 hat sie gestiftett.
Sie ist gantz mitt kupfer bedeckett.


Aufm Thurm habe ich die berühmbtte
große glocke gesehen daran 16 Mann
an vier ortten ziehen müßen wann sie ge-
leüttet wirdt. Sie wigt 175 Centner,
hat im vmbfang <ihrem bericht nach> 13½ Görlizer ellen, ist
<fast> 1½ ellen<2 spannen> dick <etwas nach der höhe zu gemeßen> der kleppel daran, wigt
3½ Centner ist nicht in die 175 CentnerC. mitt ein-
gerechnett. Jch habe sie laßen in die weitte
vmbfangen, da hat sie 4½ klafter, gehabtt.
<Sie ist anno 1516 gegoßen.>

|| [[Handschrift: 216v]]


Die ander glocke darneben, welche
anno 1598 gegoßen, wigt 140 zentner.
Es seindt noch <mehr> andere kleine vndt
große glocken, welche auf demselbigen
Thurn[!] hencken, seindt aber gemeiner
gattung.


Wir haben einen schönen prospect auf
die stadt vndt landesgelegenheitt
auch auf das waßer Neiße, so
vorüber fleüßt, g alda gehabtt.
Die stadt ist zimlicher größe einer
stunde vmbfangen, ligt wie eine
birn et cetera nach Mittage zu[.] Es hat
hüpsche kirchen, feine haüser, feine
gaßen, vndt hüpsche landesgelegen-
heitt alda. Vom Thurm siehet
man die stadt als eine birn, gegen
Mittag zu, die Landeskron den
berg zur rechten, vndt die Laußniz,
[...]b gegen abendt, das waßer die
Neiße laüft dran her, gegen Morgen
auch theilß hindurch. Man siehet || [[Handschrift: 217r]]
hüpsche vorstedte rings herumb. Vndter
der kirchen, ein 31 staffeln hinundter,
stehet noch eine kleinere feine gewölbte
kirche gebawet. V


Meilenm.
Nach dem frühestück, von Görlitz,
gefahren biß gen Rakel
alda ich meinen ehrlichen alten
Obersten leütenambtt Wolff von Löben,
auf seinem gut besuchtt, vndt ange-
sprochen, dann ich ihn seidthero der schlacht <anno 1620 den 8. November>
vor Prag, aufm weißenberge, nicht ge-
sehen, alda wir auf der wahlstadt,
voneinander kommen. Il a fort aydè a
ma reputation, ayant l'authoritè,
l'amour & la crainte aupres de ses
soldats, & une bonne ame Allemande,
courageux, vaillant, & expert, au
mestier de la guerre. Il m'a main-
tenant promis, de m'accompagner, & servir
(nonobstant son aage) quand ie le demanderay,
m'offrant de me livrer mille bons chevaux || [[Handschrift: 217v]]
au terme de 4e. semaines. Il a refusè
au general de Wallstein, au Duc
Franz Albert de Saxe, au Seigneur de Prinzen-
stain, au Baron Schafgotsch, a plusieurs
grands Seigneurs de grandes charges,
ayant son humeur particulier, &
plein de jntegritè Allemande.

4


Er hat mich gar wol tractirt, da
ich ihn doch vberrascht gehabtt.


Wir haben heütte durch viel tieffe
waßer gemust.


Textapparat
a Im Original verwischt.
b Im Original unleserlich verwischt.

Kommentar
1 Sprichwort nach Thomas von Aquin: Summa theologica, Bd. 2,2, S. 678.
2 Nm 21.
3 Vgl. Meyer: Commentarii, S. 31r.
4 Zitat nach Thomas von Kempen: De imitatione Christi, S. 82.
5 Irrtum Christians II.: Die Standesherrschaft Muskau gehörte bereits damals lange Zeit zur Oberlausitz.
6 Vgl. das Gedicht "Vber den Queckbrunnen zum Buntzlaw in Schlesien" in Opitz: Deutsche Poemata, S. 692f.
7 Hier: die Gegenreformation durchgeführt.
8 Irrtum Christians II.: Die Dynastie der Jagiellonen regierte nur bis 1572 im Königreich Polen und Großherzogtum Litauen; beide Kronen gingen 1584 an die Wasa-Dynastie, die noch zu seiner Zeit dort herrschte.
9 Hier: führt die Gegenreformation durch.
10 Hier: Gegenreformation.
11 Irrtum Christians II.: Der jüngste Sohn des polnischen Königs hieß Alexander Karl.
12 Hier: Gegenreformation.
13 Person nicht ermittelt.
14 Hier: Gegenreformation.
15 Nicht ermittelt.
16 Personen nicht ermittelt.
17 Vergleich mit der ähnlichen Landschaft um Fichtelberg im oberen Fichtelgebirge.
18 Identifizierung unsicher.
XML: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/1629_09.xml
XSLT: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/tei-transcript.xsl
Abend
Westen
accompagniren
begleiten
adjungieren
anfügen, anhängen
adjungieren
beigeben, zuordnen
Ägidiustag
Gedenktag für den Heiligen Ägidius (1. September)
artig
kunstvoll, meisterhaft
artig
fruchtbar
ausquittiren
hinausgeleiten
Beilager
Hochzeit, erster Beischlaf
Benedeiung
Segen
beschreiben
schriftlich ein- oder vorladen
besorgen
befürchten
Collation
Mahlzeit (außerhalb des Mittagessens)
Comitat
Begleitung, Gefolge, Geleit
Conterfect
Bildnis
contribuiren
Steuern oder andere Zwangsabgaben entrichten
contribuiren
beitragen, beisteuern
Drahtkugel
zwei durch Eisendraht aneinander befestigte Musketenkugeln
dürfen
müssen, brauchen
dürfen
können
ein
ungefähr
Einspänniger
Kriegsknecht mit Pferd, fürstlicher Bediensteter, Stadtknecht; berittener Bote, Geleit- und Meldereiter
Einspänniger
Eigentümer eines kleineren bäuerlichen Besitzes, der meist nur Handdienste leistet
exinaniren
ausleeren, leer machen
Fausse-Braie
Nieder- oder Vorwall einer Festung
fest
(durch magische Praktiken) unverwundbar
Feuerkugel
in der Artillerie jede Kugel, die angezündet werden und brennen kann (auch brennbare Ballen)
Fußvolk
sämtliche Soldaten zu Fuß (Infanterie) innerhalb eines Heeres
gelde
unfruchtbar, unträchtig oder als zur Zucht ungeeignet ausgesondert (etwa bei Schafen); auch gelle.
gelle
unfruchtbar, unträchtig oder als zur Zucht ungeeignet ausgesondert (etwa bei Schafen), auch gelde.
Generalquartiermeister
Vorgesetzter aller Quartiermeister
Gewehr
Bewaffnung
Hofmeister
vom Besitzer eingesetzter Verwalter eines Landgutes
inhibiren
verbieten
Karpen
Karpfen
Kastner
eigentlich Verwalter des Kornspeichers, teils auch Amtmann über alle Einkünfte
Krabate
Kroate (Sammelbegriff für einen in der Regel aus Südost- oder Osteuropa stammenden Angehörigen der leichten Reiterei)
langlecht
ziemlich lang
Leibgeding
auf Lebenszeit verliehenes Eigentum für den persönlichen Unterhalt
Losament
Unterkunft, Wohnraum
lustig
vergnüglich, anmutig, ergötzlich, von angenehmer Erscheinung
mingiren
Harn lassen
Mittag
Süden
Mitternacht
Norden
Morgen
Waldmorgen (Flächenmaß)
Morgen
Osten
Oberstelle
erste Stelle, Vortritt
proportionirlich
verhältnismäßig ausgeglichen
Prospect
Aussicht
Quartiermeister
für die Beschaffung von Verpflegung und Unterkunft zuständiger Unteroffizier
Restant
eine noch ausstehende Zahlungsforderung
Restant
mit fälligen Zahlungen im Rückstand befindlicher Schuldner
Retardat
nicht rechtzeitig bezahlte Geldsumme
Röte
Pflanze, aus deren Wurzel roter Farbstoff gewonnen wird
Rohr
Handfeuerwaffe
salviren
retten
Samenkarpen
Karpfen, der zur Vermehrung in einen Teich gesetzt wird
Schock
Bund bzw. Haufen (z. B. von Garben, Stroh oder Holz)
Sechswöchnerin
Frau in den ersten sechs Wochen nach der Geburt
Seigerstunde
volle Stunde (Stunde mit senkrechtem Zeigerstand)
semperfrei
dem Fürsten- oder Freiherrenstand angehörig, hochfrei, auch als Adelstitel zur Hervorhebung der Reichsfreiheit
Sollicitation
(Rechts-)Gesuch, Bitte
Staffel
Stufe
Stein
Gewichtseinheit für Flachs und Wolle
Stück
Geschütz
succediren
nachfolgen
Tatter
Tatar
Thum(b)
Dom
Thum(b)dechant
Domdechant (zweiter Vorsteher eines Domkapitels)
Thum(b)herr
Domherr
Thum(b)kirche
Domkirche
tractiren
(ver)handeln
tractiren
bewirten
tractiren
misshandeln
tractiren
behandeln
unlustig
unangenehm, unerfreulich
valediciren
Lebewohl sagen, Abschied nehmen
verehren
schenken
Viertel
Hohlmaß
Viertel
Flächenmaß
Viertel
Längenmaß
Volk
Truppen
Wanderung
Wandelgang
Wispel
Raum- und Getreidemaß
Zeitung
Nachricht
sich zersuchen
unaufhörlich, ergebnislos suchen
zuessen
satt essen
Abaza Mehmed Pascha

geb. 1576
gest. 1634
Anm.: Geboren in Georgien; Verschleppung und Versklavung als Kind; danach Karriere in der osmanischen Administration; 1605-1607 Beteiligung an einem Aufstand in Anatolien; ab 1617 Beylerbey (Provinzgouverneur) von Varosia; seit 1620 Beylerbey von Erzurum; 1622/23 Anführer einer Rebellion gegen Sultan Mustafa I. (1591-1639); 1628-1631 Beylerbey von Bosnien; 1633/34 Heerführer im polnisch-osmanischen Krieg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Jacques (d') Abelin

Anm.: Um 1614 gräflicher Hofmaler in Bentheim; um 1626 Kaufmann in Amsterdam.
Graf Babo I. von Abensberg

gest. 1001/02
Anm.: Angehöriger des Adelsgeschlechts der Babonen; 975-980 Graf im westlichen Donaugau; seit 983 Burggraf von Regensburg; Stammvater der Grafen von Abensberg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Graf Niklas von Abensberg

geb. 1441
gest. 1485
Anm.: Sohn des Grafen Johann III. von Abensberg (gest. 1475/76); Rat der Herzöge von Bayern-Landshut; bayerischer Pfleger von Graisbach, Riedenburg und Kehlheim.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Abraham N. N.

geb. 1634
Anm.: Jüdischer Junge, der am 30. Juli 1634 in Venedig beschnitten wurde.
Abraham

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Absalom
Abschalom

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Achates

Anm.: Figur der römischen Mythologie; in Vergils "Aeneis" der beste Freund und Gefährte des trojanischen Helden Aeneas.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Achill(es)

Anm.: Heldenfigur der griechischen Mythologie; Hauptheld der Ilias des Homer.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Actaeon
Aktaion

Anm.: Antike mythische Gestalt, die nach Ovid auf der Jagd Diana und ihre Nymphen beim Bad überraschte, deshalb von ihr in einen Hirsch verwandelt und von den eigenen Hunden zerfleischt wurde.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Adam

Anm.: Biblische Figur; Stammvater der Menschheit.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Salomon Adam

gest. 1640
Anm.: Schwedischer Hauptmann, Obristleutant und Obrist (ab 1632) schottischer Herkunft; seit 1636 Kommandant von Magdeburg (mit Hans Drake), wegen Übergabe der Stadt zum Tode verurteilt, später jedoch unter Verlust seines Regiments begnadigt.
Jürgen Aderkas

geb. 1603
gest. 1631
Anm.: Sohn des Jürgen von Aderkas (1563-1602); schwedischer Obrist.
N. N. Adler (1)

Anm.: Mutter von N. N. Adler (2); um 1636 alte Wirtin im sächsischen Königstein; früher im Dienst des Grafen Johann Kasimir von Lynar (1569-1619) und des Berliner Kurfürstenhofes.
N. N. Adler (2)

Anm.: Feuerwerker des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647).
Hendrik Adler

Anm.: Ca. 1622-1628 Schöffe (Ratsherr) sowie mehrfach Bürgermeister von Harderwijk.
Johan Adler Salvius

geb. 1590
gest. 1652
Anm.: Sohn des Strängnäser Stadtschreibers Peder Hansson (gest. vor 1609); Studium in Uppsala (1609), Rostock (1612/13), Helmstedt (1613/14), Staßburg (1615) und Marburg (1615); 1614 Magister; 1619 Promotion zum Dr. jur. utr. in Valence; ab 1621 Assessor am schwedischen Hofgericht; diplomatische Missionen für Schweden nach Kursachsen (1622), Dänemark (1623) und Norddeutschland (1624); seit 1624 Staatssekretär; 1631-1634 und 1636-1650 schwedischer Resident in Hamburg und im Niedersächsischen Reichskreis; ab 1634 Hofkanzler und Geheimer Rat; seit 1638 alleiniger Legat Schwedens in Deutschland; 1643-1648 schwedischer Gesandter auf dem Westfälischen Friedenskongress; seit 1648 Reichsrat; 1629 Nobilitierung; 1651 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Heiko Droste: Im Dienst der Krone. Schwedische Diplomaten im 17. Jahrhundert, Berlin/Münster 2006, S. 378.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Westfälische Geschichte
Adonai

Anm.: Eine der Umschreibungen für Jehova (Gottes Eigenname) im Tanach.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Valentin Adrian

Anm.: Um 1629 vermutlich Kaufmann in Braunschweig.
Königin Kleopatra VII. Philopator von Ägypten

geb. 69 v. Chr.
gest. 30 v. Chr.
Anm.: Tochter des Ptolemaios XII. Neos Dionysos (gest. 51 v. Chr.); 51-47 v. Chr. gemeinsame Regentschaft mit ihrem Bruder Prolemaios XIII. (61-47 v. Chr.); seit 47 v. Chr. faktische Alleinherrscherin in römischer Abhänigkeit; Selbstmord nach endgültiger Niederlage gegen Octavian (63 v. Chr.-14 n. Chr.).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Ptolemaios II. Philadelphos von Ägypten

geb. 308 v. Chr.
gest. 246 v. Chr.
Anm.: Sohn des Ptolemaios I. Soter (367/66 v. Chr.-283/82 v. Chr.), ab 306 v. Chr. König von Ägypten; seit 285 v. Chr. Mitregent seines Vaters und ab 283/82 v. Chr. ägyptischer Alleinherrscher.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Ännchen N. N.

Anm.: Um 1630/34 Kammermagd der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); im Januar 1634 Verlobte des fürstlichen Kammerdieners Johann Schumann (gest. 1636).
Aeolus
Aiolos

Anm.: Griechisch-römischer Gott und Beherrscher der Winde.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johan van Aerssen

geb. 1579
gest. 1654
Anm.: Sohn des Cornelis van Aerssen (1545–1627); Herr von Wernhout; 1613-1625 niederländischer Drost der Baronie Breda; seit 1637 Bürgermeister von Breda.

Weiterführende Informationen in VIAF
Kaiser Fasilides von Äthiopien
Kaiser Alam Sagad von Äthiopien

geb. 1603
gest. 1667
Anm.: Sohn des Kaisers Sissinios (Malak Sagad III.) von Äthiopien (1572-1632); seit 1632 Kaiser von Äthiopien.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Kaiser Jakob von Äthiopien
Kaiser Malak Sagad II. von Äthiopien

gest. 1606
Anm.: Sohn des Kaisers Sarsa Dengel (Malak Sagad I.) von Äthiopien (1550-1597); 1597-1603 und seit 1604 Kaiser von Äthiopien.
Fernando Afán de Rivera y Enríquez
Duque Fernando de Alcalá de los Gazules
Marqués Fernando de Tarifa
Conde Fernando de Los Molares

geb. 1583
gest. 1637
Anm.: Sohn des Fernando Enríquez de Ribera y Cortés (geb. 1529); spanischer General und Politiker; zunächst Generalkapitän von Katalonien; 1619-1622 Vizekönig von Katalonien; 1629-1631 Vizekönig von Neapel; 1632-1635 Vizekönig von Sizilien; 1636 Gouverneur des Herzogtums Mailand; ebenso spanischer Botschafter und Generalvikar in Italien unter Papst Urban VIII. (1568-1644).

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Afrasiyab Pascha

gest. 1624
Anm.: Durch Ämterkauf seit 1612 Beylerbey von Basra, der weitgehend unabhängig vom Sultan regierte; Begründer der Dynastie Al-Afrasiyab, die bis 1668 in Basra herrschte.
Aglaia

Anm.: Eine der drei griechischen Göttinnen der Anmut (Grazien).

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Adam Christian Agricola

geb. 1593
gest. 1645
Anm.: Sohn des Teschener Hofpredigers und Superintendenten Johann Agricola (gest. 1609); reformierter Theologe; Studium in Leipzig und Frankfurt/Oder; 1620-1622 Hofprediger des Markgrafen Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624); 1622-1629 Hofprediger in Güstrow; 1629-1636 Dom- und Hofprediger in Berlin; seit 1636 Hofprediger in Königsberg.

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Johann Georg Agricola

geb. 1558
gest. 1633
Anm.: Sohn des Amberger Arztes Dr. Georg Agricola (1530-1575); ab 1582 Studium in Heidelberg (1585 Bacc.); 1588-1593 Medizinstudium in Wittenberg; 1594-1614 und 1621-1629 Stadtarzt in Amberg; seit 1629 praktischer Arzt in Regensburg.

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Peter Agricola

gest. 1648
Anm.: Bis 1631 fürstlicher Kanzleischreiber in Bernburg; um 1635/43 Sekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim

geb. 1486
gest. 1535
Anm.: Sohn des Kölner Bürgers Heinrich von Nettesheim; deutscher Universalgelehrter, Theologe, Jurist, Arzt und Philosoph; 1499-1502 Studium in Köln; 1509 Dozent an der Universität Dole; 1509/10 Bergrat der Stadt Köln; Dozent an den Universitäten Köln (1511) und Pavia (1512 und 1515); 1512 kaiserlicher Offizier; 1515 Promotion zum Dr. med. und Dr. jur. utr. in Pavia; 1518-1520 Stadtsyndikus in Metz; 1521-1523 Arzt in Genf; 1523 Stadtarzt in Fribourg; 1524-1527 Leibarzt der verwitweten Louise de Valois, Duchesse d'Angoulême (1476-1531); 1528/29 Arzt in Antwerpen; 1529/30 Archivar und Historiograph der niederländischen Regentin Erzherzogin Margaretha von Österreich (1480-1530).

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Francisco d' Aguilar
Isaaco Levi Buendia

Anm.: Portugiesischer Jude, der in Brüssel erst zum Katholizismus, später in den Vereinigten Niederlanden zum reformierten Glauben konvertierte; um 1627 Sprachmeister für Spanisch unter dem Theologieprofessor Constantin L'Empereur (1591-1648) in Harderwijk; im Januar 1627 ebenso Spanischlehrer des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; vgl. Klaus Conermann (Hg.): Briefe der Fruchtbringenden Gesellschaft und Beilagen: Die Zeit Fürst Ludwigs von Anhalt-Köthen 1617-1650, Reihe I, Abt. A: Köthen, Bd. 2, Tübingen 1998, S. 104-106.
Ahizade Hüseyin Efendi

geb. 1572
gest. 1634
Anm.: Seit 1632 Mufti von Konstantinopel (Schaich al-Islām); 1634 Hinrichtung wegen angeblicher Verschwörung gegen Sultan Murad IV. (1612-1640).
N. N. von Ahlefeld

Anm.: Um 1637 Rittmeister.
Sophia von Ahlefeld
Sophia von Baudissin
Geburtsname: Sophia von Rantzau

geb. 1620
gest. 1697
Anm.: Tochter des Gerhard von Rantzau (1558-1627); 1633-1646 erste Ehe mit Wolf Heinrich von Baudissin (1597-1646); 1650-1670 zweite Ehe mit Cai von Ahlefeld (1591-1670).
Ahmed Pascha

Anm.: Um 1615/17 Beylerbey (Provinzgouverneur) von Kanischa.
Hans Jakob Aichinger

Anm.: Regensburger Tuchhändler; Innerer Rat (1606-1634), Kämmerer (1614, 1616/17, 1619/20, 1622/23, 1625, 1628 und 1630/31), Ungeldherr (1620-1625) und Steuerherr (1625-1634) der Reichsstadt Regensburg; vgl. Werner Fees-Buchecker: Rat und politische Führungsschicht der Reichsstadt Regensburg 1485-1650. Studien zur Verfassungs- und Sozialgeschichte Regensburgs in der Frühen Neuzeit, Diss. München 1998, S. 214.
Foppe van Aitzema

geb. ca. 1580
gest. 1637
Anm.: Sohn des Schelte van Aitzema; Studium in Franeker, Leiden, Helmstedt und Wittenberg; 1607-1613 herzoglicher Rat in Wolfenbüttel; 1612/13 zugleich Kanzler des Hochstifts Halberstadt; Gesandter der Generalstaaten, u. a. bei der Hanse in Lübeck bzw. Hamburg (seit 1617) und am Wiener Kaiserhof (1636/37); 1637 Konversion zum katholischen Glauben.

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Lieuwe van Aitzema

geb. 1600
gest. 1669
Anm.: Sohn des Meinardus van Aitzema und Neffe des Foppe van Aitzema (ca. 1580-1637); niederländischer Diplomat, Historiker, Jurist und Staatsmann; um 1633/45 Resident der Hansestädte in Den Haag.

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Lorenzo Ajazza

geb. ca. 1590
gest. 1634
Anm.: Piemontesischer Adliger aus Vercelli; seit 1629 kaiserlicher Kämmerer; 1631/32 kaiserlicher Obristleutnant; danach lothringisch-spanischer Obrist.
Esprit Alard
Esprit d' Esplan
Marquis Esprit de Grimault

geb. 1595
gest. 1630
Anm.: Sohn des Notars Jacques Allard; Favorit des Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); ab 1617 Grand maréchal des logis de la Maison du Roy; um 1624 Gouverneur der Festung und Stadt Meulan; 1626 (vermutlich außerdentlicher) französischer Gesandter in Den Haag; seit 1627 Marquis de Grimault.
Charles d' Albert
Duc Charles de Luynes

geb. 1578
gest. 1621
Anm.: Sohn des Honoré d'Albert (gest. 1592); ab 1611 Falkner und bald darauf Favorit des jungen Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); seit 1616 Grand fauconnier; ab 1619 Gouverneur der Picardie; seit 1621 Connétable von Frankreich; ab 1619 erster Duc de Luynes und Pair de France.

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Justus Albinus

geb. 1584
gest. 1635
Anm.: Sohn des Plauener Schuhmachers Justus Albinus; 1615-1619 Pfarrer der Dessauer Georgenkirche; Diakon (1619-1622), Archidiakon (1622-1625) und Pfarrer an St. Marien (ab 1625) sowie seit 1625 Superintendent in Dessau.

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Hans Albrecht

Anm.: 1625-1628 Lakai der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); 1626-1628 zudem Küchenschreiber ihres Gemahls Christian d. J.
Antônio de Albuquerque Maranhão

gest. 1667
Anm.: Sohn des Jerômino de Albuquerque Maranhão (1548-1632); 1622-1634 Gouverneur von Paraíba.
Aldobrandini, Familie

Anm.: Italienisches Adelsgeschlecht.

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Aldobrandino Aldobrandini

geb. 1593
gest. 1634
Anm.: Sohn des Gian Francesco Aldobrandini (1545-1601), ab 1597 erster Principe di Sarsina e Meldola; seit 1612 Großprior des Malteserordens in Rom; 1616-1619 Kommandeur der maltesischen Flotte; 1622/23 Admiral der päpstlichen Galeeren; ab 1623 in kaiserlichen Kriegsdiensten, zuletzt als Obrist (1631); seit 1628 kaiserlicher Kämmerer; vgl. Robert Laurentius Dauber: Johanniter-Malteser-Ritter unter kaiserlichen Fahnen 1523-1918, Gnas 2007, S. 106f.
(Giovanni) Giorgio Aldobrandini
Principe (Giovanni) Giorgio di Meldola e Sarsina
Principe (Giovanni) Giorgio di Rossano
Duca (Giovanni) Giorgio di Carpineto

geb. 1591
gest. 1637
Anm.: Sohn des Gian Francesco Aldobrandini (1545-1601), ab 1597 erster Principe di Sarsina e Meldola; seit 1601 Principe di Sarsina e Meldola; ab 1610 erster Principe di Rossano; seit 1621 Nepot von Papst Gregor XV. (1554-1623); Karriere als Komandant der päpstlichen Garde, General der Kurie und päpstlicher Botschafter in Spanien; ab 1630 Duca di Carpineto.
Graf Johann von Aldringen

geb. 1588
gest. 1634
Anm.: Sohn des Leonhard Aldringen; zunächst Schreiber in der Luxemburger Landeskanzlei; kaiserlicher (1618-1620) und spanischer Hauptmann (1620/21); 1621-1623 bayerischer Obristleutnant; kaiserlicher Obrist (1622), Generalfeldwachtmeister (1629), Feldzeugmeister (1631) und Feldmarschall (1632); seit 1624 Hofkriegsrat und Oberkommissar für das Heerwesen; 1629/30 Kommissar für die Exekution des Restitutionsedikts im Obersächsischen Reichskreis; Erhebung in den Freiherren- (1627) und Grafenstand (1632).

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Matthias Alefeldt

Anm.: Um 1628 Bauer in Reinstedt.
Johann Alemann

geb. 1596
gest. 1636
Anm.: Sohn des Magdeburger Bürgermeisters Johann Martin Alemann (1554-1618); 1611-1615 Studium in Wittenberg und Jena; 1618-1629 Ratsherr in Magdeburg; ab 1625 Wortführer der kaiserlichen Partei in der Stadt; 1626-1629 kaiserlicher Statthalter in Magdeburg; seit 1630 magdeburgischer Steuereinnehmer und Amtmann in Wolmirstedt; 1633 Kommissar bei der kaiserlichen Armee in Hildesheim.

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N. N. Alfeldt

Anm.: Um 1628 vermutlich Untertan im Amt Ballenstedt.
Ali Agha

Anm.: Im Frühjahr 1637 Leiter einer türkischen Gesandtschaft in Wien.
Dante Alighieri

geb. 1265
gest. 1321
Anm.: Sohn des florentinischen Adligen und Geldverleihers Alighiero Alighieri (gest. 1281/82); einer der bedeutendsten italienischen Dichter des Mittelalters; seit 1295 politische Karriere in Florenz; 1302 Auschluss von allen Ämtern, Konfiskation seiner Güter und Verbannung; danach Aufenthalte vor allem in Mittel- und Oberitalien.

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Alkibiades

geb. ca. 450 v. Chr.
gest. 404 v. Chr.
Anm.: Griechischer Redner, Feldherr und Politiker in Athen.

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Gräfin Maria Eva Elisabeth von Althan(n)
Geburtsname: Gräfin Maria Eva Elisabeth von Sternberg
Geburtsname: Gräfin Marie Eva Alžběta ze Šternberka

geb. 1605
gest. 1638
Anm.: Tochter des Grafen Adam von Sternberg (gest. 1623); 1627-1636 Ehe mit Graf Michael Adolph von Althan(n) (1574-1636).
Gräfin Maria Margaretha von Althan(n)
Gräfin Maria Margaretha Slawata
Gräfin Marie Markéty Slavata
Geburtsname: Maria Margaretha von Eggenberg

geb. 1607
gest. 1657
Anm.: Tochter des Johann Ulrich von Eggenberg (1568-1634); 1626-1632 erste Ehe mit Graf Adam Paul Slawata (1604-1657), die für ungültig erklärt wurde; vor 1638-1649 zweite Ehe mit Graf Michael Johann von Althan(n) (1607-1649).
Graf Michael Adolph von Althan(n)

geb. 1574
gest. 1636
Anm.: Sohn des Christoph von Althan(n) (1529-1589); um 1598/99 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1600 Kommandant der kaiserlichen Leibgarde, später Obrist (1601), Feldmarschall (1607) und Hofkriegsrat; 1608 Landobrist des Erzherzogtums Österreich ob der Enns; 1618 Mitbegründer des kurzlebigen Ritterordens Ordo Militiae Christianae, dessen deutsch-polnisch-ungarischem Zweig er als Großmeister vorstand; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1610 Erhebung in den Grafenstand.

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Graf Michael Johann von Althan(n)

geb. 1607
gest. 1649
Anm.: Sohn des Michael Adolph von Althan(n) (1574-1636); 1610 Erhebung in den Grafenstand; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; seit 1644 Oberstjägermeister.

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Johann Heinrich Alting

geb. 1583
gest. 1644
Anm.: Sohn des reformierten Geistlichen Menso Alting (1541-1612); Theologiestudium in Groningen und Herborn; ab 1613 Dogmatikprofessor in Heidelberg und Dr. theol.; seit 1616 Direktor des Collegium Sapientiae in Heidelberg; 1622 Flucht aus Heidelberg in die Niederlande; ab 1623 Hofmeister der Söhne des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) in Leiden; seit 1627 Theologieprofessor in Groningen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Giovanni Altoviti

gest. 1655
Anm.: Florentinischer Adliger; toskanischer Resident in Mailand (1614-1618) und am Kaiserhof (1618-1627).
Antonio Álvarez de Toledo y Beaumont
Duque Antonio de Alba de Tormes
Duque Antonio de Huéscar
Marqués Antonio de Coria

geb. 1568
gest. 1639
Anm.: Sohn des Diego Álvarez de Toledo y Enríquez de Guzmán, Conde de Lerín (1542-1583); ab 1583 Duque de Alba, Duque de Huéscar und Marqués de Coria; 1622-1629 Vizekönig von Neapel; seit 1629 Mayordomo mayor des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); ab 1599 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Fadrique Álvarez de Toledo y Mendoza
Marqués Fadrique de Villanueva de Valdueza

geb. 1580
gest. 1634
Anm.: Sohn des Pedro Álvarez de Toledo Osorio, Marqués de Villafranca del Bierzo (1546-1627); 1617-1625 Generalkapitän (Kommandeur) der spanischen Atlantikflotte; ab 1625 General von Portugal und Generalkapitän der Armee von Brasilien; seit 1634 Marqués de Villanueva de Valdueza.

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Fernando Álvarez de Toledo y Pimentel
Duque Fernando de Alba de Tormes
Marqués Fernando de Coria

geb. 1507
gest. 1582
Anm.: Sohn des García Álvarez de Toledo y Zúñiga, Marqués de Coria (gest. 1510); spanischer Grande; ab 1510 Marqués de Coria; seit 1531 Duque de Alba; 1532 Befehlshaber der spanischen Hilfstruppen gegen die Türken in Ungarn; 1535 Teilnahme an der Eroberung von Tunis; ab 1541 nacheinander Mayordomo Mayor der Könige Karl I. (1500-1558) und Philipp II. von Spanien (1527-1598); Consejero de Estado; 1542 Feldherr gegen die französische Armee bei Perpignan; 1546/47 Kommandeur der spanischen Tercios im Schmalkaldischen Krieg; 1555-1559 spanischer Generalkapitän in Italien; 1555/56 Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1556-1559 Vizekönig von Neapel; 1567-1573 Statthalter und militärischer Oberbefehlshaber in den Spanischen Niederlanden; seit 1580 Vizekönig und Condestable von Portugal; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Alvensleben, Familie

Anm.: Altmärkisches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Christina von Alvensleben
Geburtsname: Christina von Dieskau

geb. 1589
gest. 1636
Anm.: Tochter des Hieronymus von Dieskau (1565-1625); 1613-1627 Ehe mit Gebhard von Alvensleben (1584-1627); seit 1634 Begleiterin und Hofmeisterin der Fürstin Sophia von Anhalt-Köthen (1599-1654).
Cuno von Alvensleben

geb. 1588
gest. 1638
Anm.: Sohn des Gebhard von Alvensleben (1543-1609); Erbherr auf Calbe im Werder, Neugattersleben und Randau (bei Magdeburg); ab 1610 Domherr und später Senior des Erzstifts Magdeburg; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Reifende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Amalek

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Ambrosius N. N.

Anm.: Geboren in Bayern; um 1629 kursächsischer Rat; um 1636 Kammerdiener der verwitweten Kurfürstin Hedwig von Sachsen (1581-1641).
Heiliger Ambrosius
Erzbischof Ambrosius von Mailand

geb. 339
gest. 397
Anm.: Sohn des Aurelius Ambrosius, römischer Präfekt der Provinz Gallia Narbonensis; Jurist, Theologe und Kirchenvater; ab 365 Tätigkeit als Anwalt bei Gericht; 372/73 Präfekt der römischen Provinz Aemilia-Liguria; seit 374 Erzbischof von Mailand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Georg Am Ende

geb. 1572
gest. 1624
Anm.: Geboren in Dresden; ab 1598 Jesuit; seit 1619 Hofprediger von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Amor
Cupido

Anm.: Römischer Gott und allegorische Personifikation der Liebe.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Rostain d' Ancezune
Marquis Rostain de Caderousse (oder Codolet)

gest. 1649
Anm.: Sohn des Jean-Vincent d'Ancezune, ab 1622 Marquis de Caderousse oder Codolet (gest. 1632/33); um 1629/30 französischer Colonel d'Infanterie; spätestens seit 1633 Marquis de Caderousse (oder Codolet).
Heinrich Cornelius Anchinoander

Anm.: Deutscher Arzt und Philologe; 1615 Lehrer für die italienische Sprache in Hamburg; 1616 Promotion zum Dr. med. an der Universität Basel.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Andreas (1) N. N.

Anm.: Um 1628 kaiserliche Kroatenschutzwache des Harzgeröder Amtshauptmannes Kaspar Ernst von Knoch (1582-1641).
Andreas (2) N. N.

Anm.: Um 1633/36 Leibkutscher des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Heiliger Andreas

gest. 60
Anm.: Apostel.

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Giovan Battista Andreini
Lelio

geb. 1576
gest. 1654
Anm.: Sohn des Schauspielers, Impresarios und Autoren Francesco Andreini (1548-1624); berühmter Schauspieler, Konduktor und Stückeschreiber; zunächst Mitglied der elterlichen Comedia-dell'Arte-Truppe "Compagnia dei Comici Gelosi"; 1601 Gründung der eigenen Truppe Compagnia dei Comici Fedeli ("I Fedeli"), die große Erfolge in Italien und Frankreich feierte; Schutz und die Förderung durch die Herzöge von Mantua, Vincenzo (1562-1612), Francesco IV (1586-1612) und Ferdinando Gonzaga (1587-1626); vgl. Pierre Louis Duchartre: The Italian Comedy. The Improvisation Scenarios, Lives, Attributes, Portraits and Masks of the Illustrious Characters of the Commedia dell'Arte, New York 1966, S. 94-96; Siro Ferrone: La Commedia dell’Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI–XVIII secolo), Torino 2014, S. 260-262; Robert Henke: Performance and Literature in the Commedia dell'Arte, Cambridge 2002, S. 210-215; Allardyce Nicoll: World of Harlequin. A Critical Study of the Commedia dell'Arte, Cambridge [u. a.] 1986, 171-175; Roberto Tessari: Commedia dell'Arte: La Maschera e l'Ombra, Milano 1981, S. 6; ders.: La Commedia dell’Arte. Genesi d’una società dello spettacolo, Roma/Bari 2013, S. 58f., 95, 102, 168-170 und 172-178.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Virginia Andreini
La Florinda
Geburtsname: Virginia Ramponi

geb. 1583
gest. 1630/31
Anm.: Erfolgreiche Schauspielerin und Sängerin; seit 1601 Ehe mit Giovan Battista Andreini, mit dem sie die Schauspieler-Compagnie "I Fedeli" leitete; Künstlername nach dem von ihrem Mann verfassten, 1603 in Florenz uraufgeführten Stück "La Florinda"; vgl. Siro Ferrone: La Commedia dell'Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI-XVIII secolo), Torino 2014, S. 306-308; Emily Wilbourne: Seventeenth-Century Opera and the Sound of the Commedia dell’Arte, Chicago/London 2016, passim.
Virginia Andreini
La Lidia
Geburtsname: Virginia Rotari

Anm.: Tochter des Schauspielers Baldo Rotari; bereits 1613 und 1621-1623 Mitglied ("Lidia") der Schauspielertruppe "I Fedeli", deren Leiter Giovan Battista Andreini (1576-1654) sie nach einem langjährigen Verhältnis und dem Tod dessen erster Frau Virginia im Jahr 1631 heiratete; vgl. Giulio Piccini: L’epistolario d’Arlecchino (Tristano Martinelli 1556–1631), Florenz 1896, S. 27; Pierre-Louis Duchartre: The Italian Comedy. The Improvisation Scenarios Lives Attributes Portraits and Masks of the Illustrious Characters of the Comedia dell’Arte, New York 1966, S. 96; Siro Ferrone: La Commedia dell’Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI–XVIII secolo), Torino 2014, S. 261 und 307; John Rudlin / Olly Crick: Commedia dell’Arte. A Handbook for Troupes, New York 2001, S. 49.
Angern, Familie

Anm.: Im Erzstift Magdeburg ansässiges Adelsgeschlecht.
Anhalt, Haus
Fürsten von Anhalt

Anm.: Reichsfürstengeschlecht aus der Dynastie der Askanier., NDB
Fürst Bernhard von Anhalt

geb. 1571
gest. 1596
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1595/96 Obrist des Obersächsischen Reichskreises im Langen Türkenkrieg.

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Fürst Joachim Ernst von Anhalt

geb. 1536
gest. 1586
Anm.: Sohn des Fürsten Johann IV. von Anhalt-Zerbst (1504-1551) und Großvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1562-1570 gemeinsam mit seinem Bruder Bernhard (1540-1570) regierender, seit 1570 alleinregierender Fürst von Anhalt.

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Fürst Johann Ernst von Anhalt

geb. 1578
gest. 1601
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1601 kaiserlicher Obrist im Langen Türkenkrieg.

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Fürst Otto II. von Anhalt-Aschersleben

geb. ca. 1260
gest. 1315
Anm.: Sohn des Fürsten Otto I. von Anhalt-Aschersleben (gest. 1304); seit 1304 regierender Fürst von Anhalt-Aschersleben.

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Fürstin Agnes Magdalena von Anhalt-Bernburg

geb. 1612
gest. 1629
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Amalia Juliana von Anhalt-Bernburg

geb. 1597
gest. 1605
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Amoena Juliana von Anhalt-Bernburg

geb. 1609
gest. 1628
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Gräfin Anna von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg

geb. 1579
gest. 1624
Anm.: Tochter des Grafen Arnold II. von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1595 Ehe mit Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Mutter Christians II.; führte gemeinsam mit ihrer Tochter Eleonora Maria (1600-1657) seit 1617 die "Noble Académie des Loyales" oder "Getreue Gesellschaft", eine Gesellschaft hochadliger reformierter Damen.

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Fürstin Anna Magdalena von Anhalt-Bernburg

geb. 1603
gest. 1611
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg

geb. 1604
gest. 1640
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürst Albrecht von Anhalt-Bernburg
Bischof Albrecht I. von Halberstadt

gest. 1324
Anm.: Sohn des Fürsten Bernhard I. von Anhalt-Bernburg (1218-1287); seit 1304 Bischof von Halberstadt.
Fürst Berengar von Anhalt-Bernburg

geb. 1626
gest. 1627
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Bernhard II. von Anhalt-Bernburg

geb. ca. 1260
gest. 1322
Anm.: Sohn des Fürsten Bernhard I. von Anhalt-Bernburg (1218-1287); seit 1287 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1316-1322 letzter askanischer Inhaber der Grafschaft Aschersleben.
Fürst Bogislaw von Anhalt-Bernburg

geb. 1633
gest. 1634
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg

geb. 1568
gest. 1630
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Vater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1582 Reise nach Konstantinopel; 1591/92 Führer eines Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; 1592 Übertritt zum reformierten Glauben; 1592/93 Befehl über die protestantischen Truppen im Krieg um das Bistum Straßburg; 1595-1620 oberpfälzischer Statthalter in Amberg und zunehmend Leiter der pfälzischen Politik; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1610 Unionsgeneral im klevisch-jülischen Krieg; seit 1618 Senior des Hauses Anhalt; 1619/20 Kommandierender der pfälzisch-böhmischen Truppen, nach deren Niederlage in der Schlacht am Weißen Berg durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) geächtet; Flucht nach Schweden (1621) und Flensburg (1622-24); 1624 Aufhebung der Reichsacht; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sehnliche").

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Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg

geb. 1599
gest. 1656
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unveränderliche"); Kurzbiographie im Rahmen dieser Edition unter http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=15.

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Fürst Christian III. von Anhalt-Bernburg

geb. 1631
gest. 1631
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Dorothea Bathilde von Anhalt-Bernburg

geb. 1617
gest. 1656
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Eleonora Hedwig von Anhalt-Bernburg

geb. 1635
gest. 1685
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1673 Kanonissin und seit 1683 Dekanissin des Stifts Gandersheim.

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Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1603
gest. 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb. 1632
gest. 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg

geb. 1608
gest. 1632
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1626/27 Gesandtschaften nach Wien und Dresden; 1628-1631 kaiserlicher Obrist; ab 1630 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1631 kursächsischer Obrist, als welcher er in der Schlacht bei Lützen tödlich verwundet wurde; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbewahrte").

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Fürstin Ernesta Augusta von Anhalt-Bernburg

geb. 1636
gest. 1659
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Friedrich Ludwig von Anhalt-Bernburg

geb. 1619
gest. 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.
Fürst Joachim Ernst von Anhalt-Bernburg

geb. 1629
gest. 1629
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg

geb. 1642
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Louise Amalia von Anhalt-Bernburg

geb. 1606
gest. 1635
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürstin Sibylla Elisabeth von Anhalt-Bernburg

geb. 1602
gest. 1648
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Sophia von Anhalt-Bernburg

geb. 1627
gest. 1627
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb. 1634
gest. 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

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Fürstin Anna Katharina von Anhalt-Bernburg-Harzgerode
Geburtsname: Gräfin Anna Katharina zur Lippe-Detmold

geb. 1612
gest. 1659
Anm.: Tochter des Grafen Simon VII. zur Lippe-Detmold (1587-1627); seit 1657 Ehe mit Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670).
Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb. 1613
gest. 1670
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1630-1635 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1634/35 schwedischer Obrist; ab 1635 alleinregierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode; hessisch-kasselischer Generalmajor (1637-1641) und Obrist (1640/41); seit 1660 Senior des Hauses Anhalt; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stetsgrünende").

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Fürstin Agnes von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Landgräfin Agnes von Hessen-Kassel

geb. 1606
gest. 1650
Anm.: Tochter des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); seit 1623 Ehe mit Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).
Fürstin Anna Maria von Anhalt-Dessau

geb. 1591
gest. 1637
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Pfalzgräfin Dorothea von Pfalz-Simmern

geb. 1581
gest. 1631
Anm.: Tochter des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Simmern (1543-1592); 1595-1618 Ehe mit Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618); seit 1619 Witwensitz auf Schloss Sandersleben.

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Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau

geb. 1625
gest. 1626
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).
Fürstin Eva Katharina von Anhalt-Dessau

geb. 1613
gest. 1679
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Friedrich Moritz von Anhalt-Dessau

geb. 1600
gest. 1610
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau

geb. 1606
gest. 1643
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1618 gemeinsam mit seinem Bruder Fürst Johann Kasimir (1596-1660) regierender Fürst von Anhalt-Dessau (bis 1625 unter dessen Vormundschaft); 1625-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; seit 1632 Inhaber der Ämter Wörlitz und Radegast; ab 1637 morganatische Ehe mit Johanna Elisabeth von Krosigk; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anmutige").

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Fürst Heinrich Waldemar von Anhalt-Dessau

geb. 1604
gest. 1606
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Joachim von Anhalt-Dessau

geb. 1509
gest. 1561
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Dessau (1451-1516); 1527-1544 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann IV. (1504-1551) und Georg III. (1507-1553) regierender (bis 1530 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha), danach alleinherrschender Fürst von Anhalt-Dessau.

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Fürst Joachim Ernst von Anhalt-Dessau

geb. 1592
gest. 1615
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau

geb. 1567
gest. 1618
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1603-1606 Regent des Fürstentums Anhalt (im Namen seiner Brüder); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Dessau und Senior des Hauses Anhalt; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlriechende").

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Fürst Johann Georg II. von Anhalt-Dessau

geb. 1627
gest. 1693
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); schwedischer Obrist (1655-1658) und Generalmajor (1658); ab 1658 kurbrandenburgischer General und Statthalter der Kurmark sowie Obrist (1658-1660 und seit 1666); später auch Geheimer Staats- und Kriegsrat in Berlin sowie Feldmarschall (1670); ab 1660 regierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1670 Senior des Hauses Anhalt; ab 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefüllte").

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Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau

geb. 1596
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1618-1643 gemeinsam mit seinem Bruder Georg Aribert (1606-1643) regierender, danach alleinregierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchdringende").

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Fürstin Juliana von Anhalt-Dessau

geb. 1626
gest. 1652
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).
Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Bernburg

geb. 1615
gest. 1673
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; 1651-1660 Ehe mit Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).

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Fürstin Amalia Louise von Anhalt-Köthen

geb. 1634
gest. 1655
Anm.: Tochter des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürstin Amoena Amalia von Anhalt-Köthen
Geburtsname: Gräfin Amoena Amalia von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg

geb. 1586
gest. 1625
Anm.: Tochter des Grafen Arnold II. von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 Ehe mit Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Louise Amoena von Anhalt-Köthen

geb. 1609
gest. 1625
Anm.: Tochter des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen

geb. 1579
gest. 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1600 Aufnahme in die Florentiner Accademia della Crusca ("L'Acceso"); seit 1606 regierender Fürst von Anhalt-Köthen; 1631-1635 schwedischer Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; 1617 Mitbegründer und bis zu seinem Tod erstes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nährende").

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Fürst Ludwig d. J. von Anhalt-Köthen

geb. 1607
gest. 1624
Anm.: Sohn des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Saftige").

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Fürstin Sophia von Anhalt-Köthen
Geburtsname: Gräfin Sophia zur Lippe

geb. 1599
gest. 1654
Anm.: Tochter des Grafen Simon VI. zur Lippe (1554-1613); 1626-1650 Ehe mit Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).

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Fürst Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen

geb. 1638
gest. 1665
Anm.: Sohn des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1650 regierender Fürst von Anhalt-Köthen, bis 1658 unter Vormundschaft der Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) bzw. Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlangende").
Fürst Wolfgang von Anhalt-Köthen
Fürst Wolfgang von Anhalt-Bernburg

geb. 1492
gest. 1566
Anm.: Sohn des Fürsten Waldemar VI. von Anhalt (1450-1508); alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen (1508-1562) und Anhalt-Bernburg (1544-1562) sowie 1508-1544 gemeinsame Regierung mit seinen Dessauer Vettern Johann IV. (1504-1551), Georg III. (1507-1553) und Joachim (1509-1561) in Anhalt-Bernburg und Anhalt-Zerbst; seit 1525 Förderer der Reformation in Anhalt; 1547-1552 Reichsacht wegen Beteiligung am Schmalkaldischen Krieg.

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Fürst August von Anhalt-Plötzkau

geb. 1575
gest. 1653
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; Verzicht bei der Landesteilung von 1603/06 für eine finanzielle Abfindung von 300.000 Talern auf ein eigenens Teilfürstentum; ab 1611 Regent im Amt Plötzkau unter Bernburger Landeshoheit; seit 1630 Senior des Hauses Anhalt; ab 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sieghafte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Dorothea von Anhalt-Plötzkau

geb. 1623
gest. 1637
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürstin Ehrenpreis von Anhalt-Plötzkau

geb. 1625
gest. 1626
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürstin Elisabeth von Anhalt-Plötzkau

geb. 1630
gest. 1692
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Emanuel von Anhalt-Plötzkau
Fürst Emanuel von Anhalt-Köthen

geb. 1631
gest. 1670
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; ab 1657 in schwedischen Kriegsdiensten; 1659/60 in dänischer Gefangenschaft; 1662 Teilnahme am venezianischen Feldzug gegen die Türken; 1665-1669 zusammen mit seinem Bruder Lebrecht herrschender und seit 1669 alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strebende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Ernst Gottlieb von Anhalt-Plötzkau

geb. 1620
gest. 1654
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1653 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Emanuel (1631-1670) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Starke").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Georg III. von Anhalt-Plötzkau
Fürst Georg III. von Anhalt-Dessau

geb. 1507
gest. 1553
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Dessau (1451-1516); 1525-1544 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann IV. (1504-1551) und Joachim (1509-1561) Regent des Fürstentums Anhalt-Dessau (bis 1530 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha); ab 1526 Dompropst in Magdeburg; seit 1544 alleinregierender Fürst von Anhalt-Plötzkau; 1544-1549 Koadjutor des Bistums Merseburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Fürstin Johanna von Anhalt-Plötzkau

geb. 1618
gest. 1676
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1660 Dekanissin des reichsunmittelbaren Stifts Quedlinburg.
Fürst Lebrecht von Anhalt-Plötzkau
Fürst Lebrecht von Anhalt-Köthen

geb. 1622
gest. 1669
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Emanuel (1631-1670) in Plötzkau; ab 1665 zusammen mit seinem Bruder Emanuel regierender Fürst von Anhalt-Köthen; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Angenehme").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Sibylla von Anhalt-Plötzkau
Geburtsname: Gräfin Sibylla zu Solms-Laubach

geb. 1590
gest. 1659
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg zu Solms-Laubach (1547-1600); 1618-1653 Ehe mit Fürst August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653).
Fürstin Sophia von Anhalt-Plötzkau

geb. 1627
gest. 1679
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Adolph von Anhalt-Zerbst
Bischof Adolph von Merseburg

geb. 1458
gest. 1526
Anm.: Sohn des Fürsten Adolph von Anhalt-Zerbst (1405-1473); 1489-1516 Dompropst in Magdeburg; ab 1507 Koadjutor des Bischofs Thilo von Merseburg (1443-1514); seit 1514 Bischof von Merseburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Fürstin Dorothea Hedwig von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Herzogin Dorothea Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1587
gest. 1609
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564–1613); seit 1605 Ehe mit Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621); danach Witwensitz in Coswig (Anhalt).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Elisabeth von Anhalt-Zerbst

geb. 1617
gest. 1639
Anm.: Tochter des Fürsten Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Johann IV. von Anhalt-Zerbst
Fürst Johann IV. von Anhalt-Dessau

geb. 1504
gest. 1551
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Dessau (1451-1516) und Urgroßvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1516-1544 gemeinsam mit seinen Brüdern Georg III. (1507-1553) und Joachim (1509-1561) Regent des Fürstentums Anhalt-Dessau (bis 1530 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha); seit 1544 alleinregierender Fürst von Anhalt-Zerbst.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Johann VI. von Anhalt-Zerbst

geb. 1621
gest. 1667
Anm.: Sohn des Fürsten Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; bis 1642 unter Vormundschaft des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); trotzdem ab 1633 Erziehung in Oldenburg unter dem Einfluss seiner lutherischen Mutter Magdalena (1583-1657); seit 1642 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst und schrittweiser Konfessionswechsel seines Landes zum Luthertum; ab 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgestalte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Magdalena von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Oldenburg

geb. 1583
gest. 1657
Anm.: Tochter des Grafen Johann XVI. von Oldenburg (1540-1603); 1612-1621 Ehe mit Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621); danach Witwensitz in Coswig (Anhalt).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst

geb. 1576
gest. 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; seit 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Süße").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Anna N. N.

Anm.: Um 1630/32 Dienerin der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675).
Anna Christina N. N.

Anm.: Um 1629 lebende, davor vermutlich zum Christentum konvertierte Türkin mit sehr langen Haaren.
Anna Maria N. N.

geb. ca. 1612/13
Anm.: Stummes Mädchen aus Braunschweig; zunächst Erziehung am Schöninger Witwenhof der Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel (1573-1626); danach Leben im Kloster Wolmirstedt; soll im August/September 1630 in Wasserleben plötzlich gesprochen haben.
Robert Anstruther

geb. 1578
gest. 1644/45
Anm.: Sohn des schottischen Master of the Royal Household James Anstruther; ab 1589 Page am Kopenhagener Hof; seit 1606 dänischer Agent am schottischen bzw. englischen Königshof; danach mehrfach englischer Diplomat (1612/13 Vermittlung des Friedens von Knäred zwischen Schweden und Dänemark, 1624/25 Aushandlung eines dänisch-englisches Bündnisses); ab 1621 Gentleman of the Bedchamber; später Privy Councillor des Königs Karl I. von England (1600-1649); 1630 englischer Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag; 1633/34 Teilnahme am Heilbronner Konvent, kurzzeitig englischer Resident in Hamburg und Gesandter an verschiedenen deutschen Höfen; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fleißige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Antenor

Anm.: Mythische Gestalt (Sohn des Aesyetes und der Cleomestra, Rat des Königs Priamos in Troja und sagenhafter Gründer von Padua) aus Homers "Ilias" und Vergils "Aeneis".

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Anthoni

Anm.: Um 1621 kaiserlicher Rittmeister wallonischer Herkunft.
Alfonso Antonini

geb. 1584
gest. 1657
Anm.: Sohn des Girolamo Antonini; seit 1616 in venezianischen Kriegsdiensten, um 1623 als Generalkommissar der Kavallerie in Dalmatien; außerdem Astronom und Mathematiker, der bei Galileo Galilei (1564-1642) studierte.
Antonio N. N.

Anm.: Um 1623 Reitlehrer in Padua.
Marcus Antonius

geb. 86/83/82 v. Chr.
gest. 30 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Konsuls Marcus Antonius Orator (143-87 v. Chr.); Vertrauter von Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.); seit 50 v. Chr. römischer Augur; 44 v. Chr. Konsul; 43-32 v. Chr. Triumvir; danach erfolgloser Krieg gegen Octavian (63 v. Chr.-14 n. Chr.).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Heiliger Antonius

geb. 1195
gest. 1231
Anm.: Portugiesischer Franziskaner, Kirchenlehrer und Prediger in Padua.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. d' Antrevar et Lissare (1)

Anm.: Französischer Adliger und Bruder von N. N. d'Antrevar et Lissare (2).
N. N. d' Antrevar et Lissare (2)

Anm.: Französischer Adliger und Bruder von N. N. d'Antrevar et Lissare (1).
Georg Anwander

gest. nach 1634
Anm.: Um 1610/12 Pfarrer in Kaufbeuren; später Exulant in Anhalt.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Jeremias Apfel

Anm.: Geboren in Waltershausen/Thüringen; um 1614 Studium in Erfurt; 1623 Kantor in Neunburg vorm Wald (Oberpfalz); 1624/25 Pfarrer in Dürnsricht und Schmidgaden; 1626 Emigration nach Nürnberg.
N. N. Apfelmann

Anm.: Kaiserlicher Hauptmann, welcher 1620 dem Heer der böhmischen Konföderierten unter Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg seine Dienste angeboten hat.
Apoll

Anm.: Griechisch-römischer Gott des Lichts, der Heilung, des Frühlings, der Sittenreinheit und Mäßigung sowie der Weissagung und Künste.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Appiani, Familie

Anm.: Italienisches Adelsgeschlecht.

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Caecus Appius Claudius

geb. ca. 300 v. Chr.
Anm.: Römischer Politiker und Redner.

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Graf N. N. von Arco (1)

Anm.: Angehöriger des Trientiner Adelsgeschlechts.
Graf N. N. von Arco (2)

Anm.: Angehöriger des Trientiner Adelsgeschlechts.
Graf Johann Baptist von Arco

geb. 1588
gest. 1628
Anm.: Sohn des Grafen Prosper von Arco (gest. 1607); seit 1622 kaiserlicher Kämmerer.
N. N. Ardenhofer

Anm.: Um 1628 kaiserlicher Obristwachtmeister.
Ludwig Arendt

Anm.: Anhaltischer Untertan.
Wilm Arendts

Anm.: Geboren in Harderwijk; um 1626 niederländischer Schiffer, der früher in Ostindien gelebt hat.
Felipe de Areyzaga y Avandagno
Felipe de Areyçaga y Avendano

Anm.: Geboren an der Biskaya; spanischer Obristleutnant (1620), welcher in der Schlacht am Weißen Berg den Verwundungsschuss auf den Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg abgegeben haben will, und Obrist (1621-1628).
Ludovico Ariosto

geb. 1474
gest. 1533
Anm.: Sohn des italienischen Adligen und Militärs Niccolò Ariosto (1433-1500); italienischer Dichter und Humanist; ab 1484 Besuch der Lateinschule und seit 1489 Rechtsstudium in Ferrara; 1493 Beitritt zu einer Schauspielgruppe, die am herzoglichen Hof von Ferrara Stücke aufführte; 1500-1503 Hauptmann und Kommandant einer Grenzfestung bei Canossa; 1503-1517 Sekretär des Kardinals Ippolito d'Este (1479-1520); ab 1518 in Diensten des Duca Alfonso I. di Ferrara, Modena e Reggio (1476-1534); 1522-1525 Gouverneur der Provinz Garfagnana; 1525 Intendant des Hoftheaters in Ferrara und kurz danach Rückzug ins Privatleben.

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Aristarchos von Samothrake

geb. ca. 216 v. Chr.
gest. 144 v. Chr.
Anm.: Griechischer Philologe und Direktor der Bibliothek von Alexandria.

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Aristophanes von Byzanz

geb. 257 v. Chr.
gest. 180 v. Chr.
Anm.: Griechischer Philologe und Direktor der Bibliothek von Alexandria.

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Aristoteles

geb. 384 v. Chr.
gest. 322 v. Chr.
Anm.: Griechischer Philosoph und Universalgelehrter.

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N. N. von Arnim

Anm.: Um 1622/23 Hauptmann.
Hans Georg von Arnim

geb. 1583
gest. 1641
Anm.: Sohn des Bernd von Arnim (1550-1611); 1613-1617 schwedischer Obrist; 1621 Wechsel in polnische Kriegsdienste; 1624/25 erneut schwedischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1627-1629) und Feldmarschall (1628/29); 1631/32 kurbrandenburgischer Obrist; 1631-1635 kursächsischer Obrist Feldmarschall; 1637/38 in schwedischer Gefangenschaft; 1638 erneuter Eintritt in kaiserlich-kursächsische Dienste; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gepriesene").

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Katharina Dorothea von Arnim
Geburtsname: Katharina Dorothea von Hoym

geb. 1619
gest. 1660
Anm.: Tochter des Christian Julius von Hoym (1586-1656); seit 1638 Ehe mit Wolf Christoph von Arnim (1607-1668).
Andreas Arnold

gest. nach 1628
Anm.: Holländer; im Frühjahr 1624 Kammerdiener des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; um 1627 fürstlicher Kammerdiener in Bernburg.
Matthias Arnoldin von Clarstein

geb. ca. 1575
gest. 1649
Anm.: Geboren in Böhmen; Dr. jur.; ab ca. 1605 kaiserlicher Appellationssekretär; seit 1612 Hofkammersekretär; ab 1618 Hofkammerrat; seit 1626 erster Sekretär der Reichskanzlei und Protokollführer des Geheimen Rates; ab 1628 Reichshofrat; nach 1639 schrittweiser Rückzug aus seinen Amtsgeschäften; 1623 Verleihung der Hofpfalzgrafenwürde.

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Arnsberg, Familie
Grafen von Arnsberg

Anm.: Im Jahr 1371 ausgestorbenes westfälisches Reichsgrafengeschlecht.

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Wolf von Arnswaldt

Anm.: Thüringischer Adliger; 1630 Abgesandter der Gräfin Anna Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt (1584-1652) auf der Beerdigung des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630).
Sebastian Arthofer von Schützenberg

Anm.: Österreichischer Adliger; kaiserlischer Obristwachtmeister (1627) und Obrist.
N. N. von Aschersleben

Anm.: Pommerischer Adliger; um 1626 Student am Gymnasium Illustre Harderwijk.
Johann Gottfried von Aschhausen
Bischof Johann Gottfried von Bamberg
Bischof Johann Gottfried von Würzburg

geb. 1575
gest. 1622
Anm.: Sohn des bischöflich-würzburgischen Amtmanns Gottfried von Aschhausen (gest. 1581); Domherr in Bamberg (1593) und Würzburg (1596); ab 1604 Dekan des Ritterstifts Comburg; seit 1609 Bischof von Bamberg; ab 1617 auch Bischof von Würzburg.

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Gaspare Aselli

geb. 1581
gest. 1625
Anm.: Geboren in Cremona; Medizinstudium in Pavia; danach Chirurg in Mailand; 1612-1620 leitender Feldchirurg der spanischen Armee in Italien; 1622 Entdecker der Lymphgefäße; seit 1624 Professor für Anatomie in Pavia.

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John Ashburnham

geb. 1603
gest. 1671
Anm.: Sohn des Adligen John Ashburnham (gest. 1620); ab ca. 1622 im Dienst der Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz (1596-1662); seit 1623 Hofmeister der Söhne des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) in Leiden; ca. 1626-1628 Vorsteher des Haushaltes von Kurfürstin Elisabeth; 1628 Groom of the bedchamber (Kammerjunker) des Königs Karl I. von England (1600-1649) und Parlamentsmitglied; 1643 Ausschluss aus dem Parlament und Konfiskation seiner Güter als Parteigänger der Königs; 1644 Schatzmeister der königlichen Armee; 1646 Flucht nach Paris über die Niederlande; 1647 wieder in Diensten von König Karl I.; ab 1648 mehrfach in Gefangenschaft und erneute teilweise Enteignung als Royalist; nach der Restauration Diplomat für König Karl II. von England (1630-1685); 1661-1667 erneut Parlamentsmitglied.

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Askanier, Dynastie

Anm.: Deutsche Herrscherdynastie, die vor allem das Fürstentum Anhalt, die Markgrafschaft Brandenburg sowie die Herzogtümer Sachsen-Lauenburg und Sachsen-Wittenberg regierte.

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Asmodi
Asmodäus

Anm.: Dämon aus der jüdischen Mythologie.
N. N. Aspan von Haag

Anm.: Um 1621/22 kaiserlicher Rittmeister.
Esther Aspan von Haag
Geburtsname: Ester von Gera

gest. nach 1645
Anm.: Tochter des Christoph von Gera (gest. 1609) zu Arnfels; seit 1610 Ehe mit Hans Joachim Aspan von Haag (gest. 1645).
Hans Joachim Aspan von Haag

gest. 1645
Anm.: Sohn des Landrats Jakob Aspan von Haag (gest. 1610); Herr auf Lichtenhaag, Hartheim und Wimspach.

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Asseburg, Familie

Anm.: Niedersächsisches Adelsgeschlecht.
Agnes von der Asseburg
Geburtsname: Agnes von Schauroth

gest. 1652
Anm.: Erste Ehefrau des Bernhard von der Asseburg (1593-1657).
Bernhard von der Asseburg

geb. 1593
gest. 1657
Anm.: Sohn des Ludwig d. Ä. von der Asseburg (1546-1633); Erbherr auf Wallhausen.
Busso von der Asseburg

geb. 1586
gest. 1646
Anm.: Sohn des August von der Assenburg (1545-1604); Erbherr auf Falkenstein (Unterharz), Neindorf und Peseckendorf.

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Eleonora Elisabeth von der Asseburg

geb. 1637
gest. 1664
Anm.: Tochter des Johann August von der Asseburg (1611-1660).
Johann von der Asseburg

geb. 1578
gest. 1651
Anm.: Sohn des Ludwig d. Ä. von der Asseburg (1546-1633); Erbherr auf Schermcke.
Johann August von der Asseburg

geb. 1611
gest. 1660
Anm.: Sohn des Christoph Johann von der Asseburg (1580-1651); Erbherr auf Ampfurth und Eggenstedt.
Ludwig d. Ä. von der Asseburg

geb. 1546
gest. 1633
Anm.: Sohn des Johann von der Asseburg (1511-1567); Erbherr auf Wallhausen, Schermcke und Hinnenburg.

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Ludwig d. J. von der Asseburg

geb. 1583
gest. 1669
Anm.: Sohn des Ludwig d. Ä. von der Asseburg (1546-1633); Erbherr auf Wallhausen und Hinnenburg; 1597-1602 Edelknabe des Grafen Georg Eberhard zu Solms-Lich (1568-1602); danach Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1611-1613 in dänischen Kriegsdiensten als Leutnant und Rittmeister; 1613/14 braunschweigisch-wolfenbüttelischer Rittmeister; 1618-1620 Rittmeister der böhmischen Konföderierten; ligistischer Obristleutnant (1622-1625) und Obrist (1625-1627); ca. 1627-1634 kaiserlicher Obrist.
Maria Elisabeth von der Asseburg
Geburtsname: Maria Elisabeth von Erffa

geb. nach 1593
gest. 1639
Anm.: Tochter des Hans Hartmann von Erffa (1551-1610); seit 1616 Ehe mit Ludwig d. J. von der Asseburg (1583-1669).
Sophia Dorothea von der Asseburg
Geburtsname: Sophia Dorothea von Lützow

geb. ca. 1615
gest. 1641
Anm.: Tochter des Joachim (2) von Lützow; ab ca. 1626 Kammerjungfer der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); seit 1635 Ehe mit Johann August von der Asseburg (1611-1660).
Pierre Asselineau

gest. vor 1634
Anm.: Sohn eines hugenottischen Arztes in Orléans; Flucht vor den französischen Religionskriegen nach Italien; vermutlich Medizinstudium in Padua; danach Arzt in Venedig.
König Sanherib von Assyrien
König Sanherib von Babylonien

geb. ca. 745 v. Chr.
gest. 680 v. Chr.
Anm.: Sohn des Königs Sargon II. von Assyrien (gest. 705 v. Chr.); ab 705 v. Chr. König von Assyrien; 705–703 v. Chr. und seit 688 v. Chr. auch König von Babylonien; biblische Figur.

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António de Ataíde
Conde António de Castro Daire
Conde António da Castanheira

geb. 1567
gest. 1647
Anm.: Sohn des António de Ataíde, Conde da Castanheira (gest. 1603); ab 1587 militärische Karriere als General der spanischen Galeeren, General der Küstenarmada, Infantrieobrist, Kapitänmajor der Indischen Flotte (1611/12) und Generalkapitän der portugiesischen Flotte (1618-1621); Kämmerer des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); Hofmarschall der Königin Isabel von Spanien (1602–1644); portugiesischer Staatsrat; Ratspräsident von Aragon; seit 1625 Conde de Castro Daire; 1629 außerordentlicher spanischer Botschafter in Wien; 1631-1633 Gouverneur von Portugal; ab 1637 Conde da Castanheira; 1641 kurzzeitige Verhaftung wegen prospanischer Haltung.

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N. N. Athenäus

Anm.: Ehefrau des Meisdorfer Pfarrers Valentin Athenäus (gest. vor 1628) und um 1628 Hofbesitzerin in Reinstedt.
Valentin Athenäus
Valentin Athen

gest. vor 1628
Anm.: Geboren in Aschersleben; Studium in Leipzig (1601), Helmstedt (1603) und Wittenberg (1604); 1608 Mag. (Leipzig); seit 1615 Pfarrer in Meisdorf (bei Falkenstein/Harz); Hausbesitzer in Reinstedt.
Graf Johann Friedrich von Attems

geb. 1593
gest. 1663
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); kaiserlicher Obrist und Kämmerer; später auch Hofkriegsrat; seit 1643 Oberststallmeister der verwitweten Kaiserin Eleonora (1598-1655); 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Johann Jakob von Attems

geb. 1598
gest. 1670
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); kaiserlicher Obrist; ab 1625 kaiserlicher Kämmerer ; seit 1667 Landesverweser des Herzogtums Kärnten; 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Maximilian Hermann von Attems

geb. 1604/07
gest. 1684
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); Kämmerer und Geheimer Rat des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich (1614-1662); 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Gräfin Ursula von Attems
Geburtsname: Ursula Breuner

geb. 1568
gest. 1641
Anm.: Tochter des Kaspar Breuner (1530-1570); 1588-1611 Ehe mit Hermann von Attems (1564-1611); 1623-1624 Obersthofmeisterin der Erzherzoginnen Maria Anna (1610-1665) und Caecilia Renata (1611-1644); 1624-1637 Obersthofmeisterin der Kaiserin Eleonora (1598-1655); 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Théodore Agrippa d' Aubigné
Théodore Agrippa d'Aubigné

geb. 1550/52
gest. 1630
Anm.: Sohn des Richters Jean d'Aubigné, Seigneur de Brie en Xaintonge (gest. 1563); 1568-1570 Teilnahme am dritten Hugenottenkrieg; 1573-1577 Écuyer sowie 1587-1593 hoher Militär und Verwaltungsbeamter des Königs Heinrich III. von Navarra (1553-1610); danach Rückzug aus der Politik und Tätigkeit als Autor literarischer und historischer Werke; 1620 Verbannung wegen Beteiligung an einer erfolglosen Verschwörung gegen den königlichen Favoriten Charles d’Albert, Duc de Luynes (1578-1621); danach Exil in Genf.

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Elisabeth Auer von Herrenkirchen
Elisabeth von Hirschaidt
Geburtsname: Elisabeth Kuttner von Kuniz

geb. 1591
gest. 1652
Anm.: Erste Ehe mit Hans Ludwig von Hirschaidt (Hirschhayd); seit 1634 zweite Ehe mit Wolf Helmhard von Auer (1610-1660).

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Wolf Helmhard Auer von Herrenkirchen

geb. 1610
gest. 1660
Anm.: Oberösterreichischer Exulant; seit 1624 Hofjunker des Grafen Friedrich Kasimir von Ortenburg (1591-1658); vor 1634 vorübergehend in Kriegsdiensten.
Graf N. N. von Auersperg

Anm.: Angehöriger des Krainer Adelsgeschlechts.
N. N. Auffgang

Anm.: Um 1629 Harzer Salpetersieder unter dem kaiserlichen Obristen Johann David Pecker von der Ehr (gest. 1659).
N. N. Augustin

Anm.: Seit 1637 fürstlicher Amtsschreiber in Ballenstedt.
Heiliger Augustinus
Bischof Augustinus von Hippo

geb. 354
gest. 430
Anm.: Christlicher Kirchenlehrer und Philosoph; seit 395 Bischof von Hippo.

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Luis de Avalos

Anm.: Spanischer Adliger; 1529 vermutlich Maestro del Campo und Kommandeur der spanischen Truppen während der ersten türkischen Belagerung Wiens; wahrscheinlich 1532 kommandierender Offizier unter Fernando Alvarez, Duque de Alba (1507-1582), gegen die Türken in Ungarn.
Martín de Axpe y Zárate

geb. 1594
gest. 1640
Anm.: Sohn des Dr. jur. Juan García de Axpe y Sierra; seit 1631 Staats- und Kriegssekretär des Kardinalinfanten Fernando von Spanien (1609/10-1641); daneben auch mehrfach diplomatische Missionen.
Axt, Familie

Anm.: Polnisch-schlesisches Adelsgeschlecht.
Johann von Axt

gest. 1634
Anm.: Schlesischer Adliger; 1630-1632 Stallmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fernando (Antonio) de Ayala Fonseca y Toledo
Conde Fernando (Antonio) de Ayala
Marqués Fernando (Antonio) de Tarazona

geb. 1600
gest. 1676
Anm.: Sohn des Antonio Francisco de Ayala, ab 1602 Conde de Ayala; seit 1622 in spanischen Kriegsdiensten, zuletzt als General der Kavallerie (1634); 1632-1648 Marqués de Tarazona (de iure uxoris); nach 1634 Conde de Ayala; ab 1655 Comendador de Bastimentos de Castilla; ebenso königlicher Kämmerer; 1660-1663 Generalkapitän und Vizekönig von Sizilien; seit 1666 spanischer Kriegs- und Staatsrat.

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Georg Ayrmann

geb. ca. 1575
gest. 1651
Anm.: Sohn des Georg Ayrmann (gest. vor 1600) aus Bamberg; Nürnberger Kaufmann; ab ca. 1600 Handelsdiener bei der Petzschen Handlung; seit 1602 Nürnberger Bürger; ab 1608 Genannter des Größeren Rats der Reichstadt; ab ca. 1610 mit eigener Handelsgesellschaft mit Hauptsitz in Nürnberg und zweitweise in Leipzig; 1623 Nobilitierung; vgl. Lambert F. Peters: Der Handel Nürnbergs am Anfang des Dreißigjährigen Krieges. Strukturkomponenten, Unternehmen und Unternehmer - eine quantitative Analyse. Stuttgart 1994, S. 213-275.

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König Nebukadnezar II. von Babylonien

geb. ca. 640 v. Chr.
gest. 562 v. Chr.
Anm.: Sohn des späteren Königs Nabopolassar von Babylonien (gest. 625 v. Chr.); 605-562 v. Chr. König von Babylonien; biblische Figur.

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Bacchus

Anm.: Römischer Gott des Weines und der Fruchtbarkeit.

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N. N. Backofen (1)

Anm.: Um 1626/27 Ehefrau des Arztes Dr. Bartholomäus Backofen.
N. N. Backofen (2)

Anm.: Um 1631 anhaltisch-köthnischer Untertan.
Bartholomäus Backofen

Anm.: Geboren in Susteren (Herzogtum Jülich); ab 1611 Medizinstudium in Franeker; Promotion zum Dr. med.; seit 1619 praktizierender Arzt in Harderwijk; 1626/27 Hausarzt des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; vgl. Klaus Conermann (Hg.): Briefe der Fruchtbringenden Gesellschaft und Beilagen: Die Zeit Fürst Ludwigs von Anhalt-Köthen 1617-1650, Reihe I, Abt. A: Köthen, Bd. 2, Tübingen 1998, S. 103f.
Baden, Haus
Markgrafen von Baden

Anm.: Südwestdeutsches Reichsfürstengeschlecht.

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Markgraf Eduard Fortunat von Baden-Baden

geb. 1565
gest. 1600
Anm.: Sohn des Markgrafen Christoph II. von Baden-Rodemachern (1537-1575), dessen Nebenlinie Eduard Fortunat fortsetzte, bevor er 1588 die Markgrafschaft Baden-Baden übernahm und bis 1594 regierte; Besetzung des hochverschuldeten Landes durch die Durlacher Vettern; Flucht Eduard Fortunats; dubiose Machenschaften, Kriegsdienste, schließlich Unfalltod auf Burg Kastellaun.

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Markgräfin Louise Christina von Baden-Baden
Geburtsname: Luisa Cristina di Savoia-Carignano

geb. 1627
gest. 1689
Anm.: Tochter des Tommaso Francesco di Savoia, Principe di Carignano (1596-1656); 1653-1669 Ehe mit Markgraf Ferdinand Maximilian von Baden-Baden (1625-1669).

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Markgraf Wilhelm von Baden-Baden

geb. 1593
gest. 1677
Anm.: Sohn des Markgrafen Eduard Fortunat von Baden-Baden (1565-1600); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Baden (1631-1634 Vertreibung durch die Schweden), 1634-1648 ebenso von Baden-Durlach; ab 1630 kaiserlicher Geheimer Rat sowie Obrist (1630-1646), Generalfeldwachtmeister (1633) und Feldzeugmeister (1635); seit 1652 Reichskammerrichter; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Markgräfin Barbara von Baden-Durlach
Geburtsname: Herzogin Barbara von Württemberg

geb. 1593
gest. 1627
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1616 Ehe mit Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).

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Markgräfin Barbara von Baden-Durlach

geb. 1618
gest. 1623
Anm.: Tochter des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).
Markgraf Christoph von Baden-Durlach

geb. 1603
gest. 1632
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); bis 1624 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625 diplomatische Mission für seinen Vater in Frankreich; 1627 dänischer Obrist; 1632 schwedischer Obrist.

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Markgräfin Eleonora von Baden-Durlach
Geburtsname: Gräfin Eleonora von Solms-Laubach

geb. 1605
gest. 1633
Anm.: Tochter des Grafen Albrecht Otto I. von Solms-Laubach (1576-1610); seit 1627 Ehe mit Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).

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Markgraf Ernst Friedrich von Baden-Durlach

geb. 1560
gest. 1604
Anm.: Ältester Sohn Markgraf Karls II. von Baden Durlach (1529-1577); 1583 Einrichtung des Gymnasium Ernestinum in Durlach, nach der vormundschaftlichen Regierung 1584 Landesteilung mit den beiden Brüdern und Regierungsantritt im nördlichen Teil der Markgrafschaft Baden-Durlach mit den Hauptorten Durlach und Pforzheim; 1594 Besetzung der völlig überschuldeten Markgrafschaft Baden-Baden, daraus resultierende Konflikte mit dem Kaiser; 1594 Mitbegründer des protestantischen Heilbronner Bündnisses (Vorläufer der protestantischen Union); 1599 formeller Übertritt vom lutherischen zum reformierten Bekenntnis, damit verbundene konfessionelle Konflikte vor allem mit der Stadt Pforzheim. Er starb kinderlos, Bruder Georg Friedrich (1573-1638) vereinigte alle Durlacher Landesteile.

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Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach

geb. 1594
gest. 1659
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Durlach; 1634-1649 abgesetzt und Leben im Exil; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verwandte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Markgraf Friedrich VI. von Baden-Durlach

geb. 1617
gest. 1677
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659); schwedischer General (1655) und Generalfeldmarschall (1656); ab 1659 regierender Markgraf von Baden-Durlach; seit 1674 Reichsgeneralfeldmarschall; ab 1676 auch kaiserlicher Feldmarschall.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach

geb. 1573
gest. 1638
Anm.: Sohn des Markgrafen Karl II. von Baden-Durlach (1529-1577); ab 1604 regierender Markgraf von Baden-Durlach; General der Protestantischen Union; 1621/22 antikaiserlicher Feldherr; 1622 Abdankung zugunsten seines Sohnes Friedrich V. (1594-1659); 1627 dänischer Generalleutnant; seit 1634 Exil in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgraf Karl von Baden-Durlach

geb. 1598
gest. 1625
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); Rittmeister (1619) und Obrist (1620/21) im Unionsheer; 1622 badisch-durlachischer Obrist; 1623 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625 Kampf für die Franzosen im Veltlin; vgl. Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, 4. Teil, Karlsruhe 1770, S. 493-498.

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Markgraf Karl Magnus von Baden-Durlach

geb. 1621
gest. 1658
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659); schwedischer Rittmeister (1640), Obristleutnant (1641), Obrist (1644-1649 und seit 1655) sowie Generalleutnant (1655).

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Markgräfin Sibylla von Baden-Durlach

geb. 1622
gest. 1639
Anm.: Tochter des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).
Alessandro Badoèr

Anm.: Venezianischer Patrizier; 1622/23 Podestà (Amtmann) von Monselice.
Christian Bär

Anm.: Um 1635 Untertan des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Hans Bär

Anm.: Um 1633 vermutlich anhaltisch-bernburgischer Untertan und Pferdehalter.
Baglioni, Familie

Anm.: Oberitalienisches Adelsgeschlecht aus Perugia.

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Malatesta Baglioni
Bischof Malatesta von Pesaro
Bischof Malatesta von Assisi

geb. 1581
gest. 1648
Anm.: Sohn des Gianpaolo Baglioni (1552-1608); 1612-1641 Bischof von Pesaro; 1634-1639 Apostolischer Nuntius am Wiener Kaiserhof; seit 1641 Bischof von Assisi.
Orazio Baglioni

geb. 1582
gest. 1617
Anm.: Sohn des Gianpaolo Baglioni (1552-1608); zuletzt venezianischer General.
Everardus Balck

geb. 1590
gest. 1628
Anm.: Geboren in Deventer; Promotion zum Dr. jur. an der Akademie in Bourges; 1625/26 außerordentlicher Juraprofessor sowie seit 1626 ordentlicher Professor für Jura und Ethik (Philosophia practica) am Gymnasium Illustre Harderwijk.
Alois Baldiron

gest. 1632
Anm.: Geboren im Trentino; ab 1596 in habsburgischen Kriegsdiensten; 1621/22 Oberbefehlshaber der habsburgischen Truppen während der Bündner Wirren und des Prättigauer Aufstandes; 1623/24 und seit 1630 kaiserlicher Obrist; 1630 Erhebung in der Freiherrenstand.

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Balthasar (1) N. N.

Anm.: Alter Jagdknecht des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg, der 1636 vom Luthertum zum Calvinismus konvertierte.
Balthasar (2) N. N.

Anm.: Bis 1630 Lakai des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Balthasar (3) N. N.

Anm.: 1630-1634 und erneut seit 1637 Bereiter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Joost Banckert
Joost van Trappen

geb. ca. 1597/99
gest. 1647
Anm.: Sohn des Marinekapitäns Michiel van Trappen, genannt Banckert; 1624 niederländischer Marinekapitän; Kapitän (1624-1636) und Vizeadmiral (1628) der Niederländischen Westindien-Kompanie; seit 1636 erneut in Marinediensten als Konteradmiral (1637) und Vizeadmiral (1637/38); Kapitän (1645) und Vizeadmiral (1646/47) der Niederländischen Westindien-Kompanie.
Graf Gustaf Adam Banér
Der "tolle" Banér

geb. 1624
gest. 1681
Anm.: Sohn des Johan Banér (1596-1641); ab 1653 königlicher Kämmerer; später Obrist der Garde, Stallmeister und Geheimer Rat; seit 1674 Präsident des Kriegsrats; ab 1678 Generalgouverneur von Ingermanland und Kexholms; 1651 Erhebung in den Grafenstand.

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Johan Banér

geb. 1596
gest. 1641
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Banér (1547-1600); schwedischer Obrist (1621), Generalmajor (1623), General der Infanterie (1630) sowie Feldmarschall im Nieder- und Obersächsischen Reichskreis (1634); ab 1630 Reichsrat; seit 1634 Oberbefehlsshaber der schwedischen Armee in Deutschland; ab 1638 zugleich Generalgouverneur in Pommern; seit 1633 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Haltende").

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Elisabeth Juliana Banér
Gräfin Elisabeth Juliana von Löwenstein
Geburtsname: Gräfin Elisabeth Juliana von Erbach

geb. 1600
gest. 1640
Anm.: Tochter des Grafen Georg von Erbach (1548-1605/08); 1620-1633 erste Ehe mit Graf Georg Ludwig von Löwenstein-Scharfeneck (1587-1633); seit 1636 zweite Ehe mit Johan Banér (1596-1641).

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Katharina Elisabeth Banér
Geburtsname: Katharina Elisabeth von Pfuel

geb. 1598
gest. 1636
Anm.: Tochter des Adam von Pfuel (1562-1626); seit 1623 Ehe mit Johan Banér (1596-1641).

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Claus Banse

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Johann Banse d. J.

Anm.: Bernburger Bürger und Sattelhofbesitzer; 1628 und 1631 Bürgermeister der Talstadt Bernburg.
François de Baradas

geb. 1602
gest. 1684
Anm.: Burgundischer Adliger; 1624-1626 Favorit des Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); Aufstieg vom Pagen der Petite Écurie zum Premier Écuyer, Premier gentilhomme de la Chambre du Roi (1626/27), Schlosshauptmann von Saint-Germain-en-Laye und Lieutenant du roi in der Champagne.
Barbara N. N.

geb. 1629
Anm.: In Kempten geborenes Mädchen, das in seinem Geburtsjahr an verschiedenen Stellen des ganzen Körpers behaart gewesen sein soll.
Agostino Barbarigo

geb. 1516
gest. 1571
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Giovanni Barbarigo; 1554-1557 Botschafter der Republik Venedig in Frankreich; 1561-1564 Luogotenente (Gouverneur) von Friaul; 1564-1567 Capitano (Stadthauptmann) von Padua; seit 1570 Admiral (capitano generale da mar) der venezianischen Kriegsflotte.
N. N. Barbaro

Anm.: Venezianischer Patrizier, der 1623 für das Amt des Dogen kandidiert haben soll.
Antonio Barberini
Bischof Antonio von Frascati
Erzbischof Antonius von Reims
Bischof Antonio von Palestrina

geb. 1608
gest. 1671
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630) und Neffe von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1627 Kardinal; 1628-1632 Präfekt der Apostolischen Signatur; seit 1632 Präfekt der Glaubenskongregation; ab 1638 Kämmerer der Römischen Kirche; seit 1653 Großalmosenier von Frankreich; 1655–1661 Bischof von Frascati; ab 1657 Erzbischof von Reims und Pair de France; seit 1661 Bischof von Palestrina.

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Antonio Marcello Barberini
Bischof Antonio Marcello von Senigallia

geb. 1569
gest. 1646
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571) und Bruder von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1624 Kardinal; 1625-1628 Bischof von Senigallia; 1629-1633 römischer Großinquisitor; seit 1633 Bibliothekar und Großpönitentiar der Römischen Kirche.

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Carlo Barberini
Duca Carlo di Monterotondo

geb. 1562
gest. 1630
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571) und Bruder von Papst Urban VIII. (1568-1644); Generalleutnant der päpstlichen Armee; ab 1623 Gonfaloniere der Heiligen Römischen Kirche; seit 1627 Duca di Monterotondo.

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Francesco Barberini
Bischof Francesco von Sabina
Bischof Francesco von Ostia (e Velletri)

geb. 1597
gest. 1679
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630); Neffe und 1623-1644 Kardinalnepot von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1633 römischer Großinquisitor; seit 1645 Bischof von Sabina; ab 1666 Bischof von Ostia (e Velletri).

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Taddeo Barberini
Principe Taddeo di Palestrina

geb. 1603
gest. 1647
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630) und Neffe von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1627 Principe di Palestrina; 1631-1644 Präfekt von Rom; 1639-1644 Gonfaloniere der Römischen Kirche; 1641-1644 Befehlshaber der päpstlichen Armee.

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Marchese Giulio Barbolani di Montauto
Conte Giulio di Montauto

geb. ca. 1585
gest. 1641
Anm.: Sohn des Bartolomeo Barbolani di Montauto (gest. 1599); ab 1618 toskanischer Admiral gegen die Barbareskenkorsaren; seit 1620 kaiserlicher Hofkriegsrat und Kämmerer; 1621-1623 und ab 1635 Festungskommandant von Livorno; seit 1630 Conte di Montauto; 1635 Erhebung in den Markgrafenstand.
Marchese Montauto Barbolani di Montauto

geb. ca. 1590
gest. 1664
Anm.: Sohn des Bartolomeo Barbolani di Montauto (gest. 1599); 1608-1612 und seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; auch kaiserlicher Obrist; 1635 Erhebung in den Markgrafenstand.
Barby, Familie
Grafen von Barby und Mühlingen

Anm.: Mitteldeutsches Reichsgrafengeschlecht.
Graf Albrecht Friedrich von Barby und Mühlingen

geb. 1597
gest. 1641
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); ab 1609 gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Jost Günther (1598-1651); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dienliche").

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Graf Jost Günther von Barby und Mühlingen

geb. 1598
gest. 1651
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); 1609-1641 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Albrecht Friedrich (1597-1641), danach Vormundschaft über dessen Sohn August Ludwig (1639-1659); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Güldene").

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Gräfin Sophia von Barby und Mühlingen
Geburtsname: Gräfin Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt

geb. 1579
gest. 1630
Anm.: Tochter des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); 1595-1609 Ehe mit Graf Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609).

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Gräfin Sophia Ursula von Barby und Mühlingen
Geburtsname: Gräfin Sophia Ursula von Oldenburg-Delmenhorst

geb. 1601
gest. 1642
Anm.: Tochter des Grafen Anton II. von Oldenburg-Delmenhorst (1550-1619); 1633-1641 Ehe mit Graf Albrecht Friedrich Barby und Mühlingen (1597-1641).

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Graf Wolfgang von Barby und Mühlingen

geb. 1502
gest. 1565
Anm.: Sohn des Grafen Burkhard von Barby und Mühlingen (gest. 1505); seit 1535 regierender Graf von Barby und Mühlingen; zudem langjähriger kursächsischer Geheimer Rat.
Hermann Barnemann

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
N. N. Barozzi

Anm.: Venezianischer Patrizier; um 1623 Olivetanermönch im Eremo del Monte Rua.
N. N. Bartfeldt

Anm.: Um 1629 kaiserlicher Fähnrich.
Leonhard Bartholdus

gest. 1629
Anm.: Geboren in Amberg; Theologiestudium in Altdorf (1599), Leipzig (1602) und Wittenberg (1603); 1603 Magister; 1604 Diakon in Kemnath; 1606-1626 Spitalprediger in Amberg; 1626 Emigration aus der Oberpfalz; seit 1626 Pfarrer in Kleinpaschleben.
Tilman Barwasser

geb. 1592
gest. 1643
Anm.: Bürger, Goldschmied und Juwelier in Leipzig.

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Johann Franz von Barwitz
Johann Franz von Fernemont

geb. 1597
gest. 1676
Anm.: Sohn des Johann Anton von Barwitz; kaiserlicher Obristleutnant (1627), Obrist (1630-1643 und 1645-1650), Generalwachtmeister (1640) und Generalfeldzeugmeister (1642); spätestens seit 1655 auch Hofkriegsrat; 1623 Erhebung in den Freiherrenstand.

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Kristoffer Basse

Anm.: Dänischer Adliger; Herr auf Sørup und Urup; königlicher Amtmann auf den Schlössern Frederiksborg und Abrahamstrup (1614-1623) sowie Kronborg (1619-1623).
François de Bassompierre
Marquis François de Haroué

geb. 1579
gest. 1646
Anm.: Sohn des lothringischen Adligen Christophe de Bassompierre (1547-1596); 1603 Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1621-1629 in französischen Kriegsdiensten gegen die Hugenotten als Maréchal de camp (1621) und Maréchal de France (1622); diplomatische Missionen in Spanien (1621), der Schweiz (1625) und England (1626); 1631-1643 in Haft als Gegner des Kardinals Richelieu (1585-1642); seit 1623 Marquis d'Haroué.

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Bastian N. N.

Anm.: Um 1631 Bereiter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Graf Adam Batthyány
Batthyány Ádám

geb. 1609
gest. 1659
Anm.: Sohn des Franz Batthyány (1577-1625); 1629 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1630 kaiserlicher Kämmerer; seit 1640 Generalkapitän für die Gebiete in Ungarn diesseits der Donau; 1630 Erhebung in den Grafenstand.

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Giovanni Battista
Johann Baptista

gest. 1630
Anm.: Italienischer Abstammung; um 1630 Rittmeister in kaiserlichen Diensten; im selben Jahr Übertritt in schwedische Dienste und Beteiligung an einem Hinterhalt gegen Gustav II. Adolph von Schweden, wofür er hingerichtet wurde.
Hans Michael de Bauby

Anm.: Um 1628 kaiserlicher Leutnant.
Wolf Heinrich von Baudissin

geb. 1597
gest. 1646
Anm.: Sohn des Christoph von Baudissin (gest. 1618); 1615 venezianischer Leutnant; 1620 Teilnahme an der Schlacht am Weißen Berg als böhmisch-kurpfälzischer Rittmeister; 1625-1627 dänischer Reiterobrist; schwedischer Obrist (1628-1633) und Generalleutnant (1631-1633); 1635/36 kursächsischer Generalleutnant; seit 1641 polnischer Gesandter in Kopenhagen.

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Nicolas de Baugy

geb. 1574
gest. 1641
Anm.: Sohn des André de Baugy; ab 1602 königlicher Maître d'hôtel; französischer Resident am Kaiserhof (1600-1624) und in Brüssel (1624-1626); Botschafter bei den Generalstaaten (1628-1634); seit 1635 Conseiller d'Etat und Conseiller du conseil privé.
Jakob Bauhof

Anm.: Um 1631 kaiserlicher Kriegskommissar.
Friedrich von Baur
Friedrich von Bawyr

geb. ca. 1600
gest. 1667
Anm.: Sohn des Christoph von Baur (1561-1650); bis 1641 schwedischer Kriegskommissar, Obristleutnant und Obrist (1636-1640); 1642-1645 Generalmajor in dänischen und schleswig-holsteinisch-gottorfischen Diensten; zuletzt kurbrandenburgischer Generalleutnant (1654-1661) und Kriegsrat (1656-1661); seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strenge").

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Johann Christoph von Baur
Johann Christoph von Bawyr

geb. ca. 1598
gest. 1676
Anm.: Sohn des Christoph von Baur (1561-1650); bis 1635 Rat und Stallmeister des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); 1631-1635 zugleich schwedischer Kriegskommissar und Oberhauptmann in den Stiften Magdeburg und Halberstadt; später kurpfälzischer Generalkommissar und Geheimer Rat; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wärmende").

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Guillaume de Bautru
Comte Guillaume de Serrant

geb. 1588
gest. 1665
Anm.: Sohn des Guillaume de Bautru; französischer Diplomat und Schriftsteller; zunächst militärische Laufbahn bis zum Maître de camp (1622); diplomatische Missionen nach Spanien, England und Savoyen; ab 1631 Introducteur des ambassadeurs chez le roi; später Conseiller d'État; 1634 Gründungsmitglied der Académie Française; seit 1636 Comte de Serrant.

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Bayern, Haus
Herzöge von Bayern
Kurfürsten von Bayern

Anm.: Seit 1180 reichsfürstliche Dynastie der Wittelsbacher.

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Herzog Albrecht von Bayern
Landgraf Albrecht von Leuchtenberg

geb. 1584
gest. 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1646 Regent der Landgrafschaft Leuchtenberg durch seit 1636 bestehende Lehnsanwartschaft über seine Gemahlin Mechthilde von Leuchtenberg (1588–1634), der Tante des letzten Landgrafen Maximilian Adam (1611-1646); 1651-1654 Kuradministrator von Bayern.

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Herzog Albrecht V. von Bayern

geb. 1528
gest. 1579
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm IV. von Bayern (1493-1550); ab 1550 regierender Herzog von Bayern; seit 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Herzogin Anna von Bayern
Geburtsname: Erzherzogin Anna von Österreich

geb. 1528
gest. 1590
Anm.: Tochter von Kaiser Ferdinand I. (1503-1564); 1546-1579 Ehe mit Herzog Albrecht V. von Bayern (1528-1579).

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Herzog Christoph von Bayern

geb. 1449
gest. 1493
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht III. von Bayern (1401-1460); 1476/77 Kriegsdienst für König Matthias I. Corvinus von Ungarn (1443-1490).

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Herzog Ernst von Bayern
Erzbischof und Kurfürst Ernst von Köln
Bischof Ernst von Münster
Bischof Ernst von Lüttich
Bischof Ernst von Hildesheim
Bischof Ernst von Freising

geb. 1554
gest. 1612
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht V. von Bayern (1528-1579); Bischof von Freising (ab 1566), Hildesheim (seit 1573) und Lüttich (ab 1581); seit 1583 Erzbischof und Kurfürst von Köln; ab 1584 auch Bischof von Münster.

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Herzogin bzw. Kurfürstin Elisabeth (Renata) von Bayern
Geburtsname: Herzogin Elisabeth (Renata) von Lothringen

geb. 1574
gest. 1635
Anm.: Tochter des Herzogs Karl III. von Lothringen (1543-1608); seit 1595 Ehe mit Herzog bzw. Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651).

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Herzog Ferdinand (1) von Bayern

geb. 1550
gest. 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); aus seiner morganatischen Ehe mit Maria von Pettenbeck (1574-1619) ging 1602 die Wittelsbacher-Seitenlinie der Grafen von Wartenberg hervor.

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Herzog Ferdinand (2) von Bayern
Erzbischof und Kurfürst Ferdinand von Köln
Bischof Ferdinand von Lüttich
Bischof Ferdinand von Hildesheim
Bischof Ferdinand von Münster
Bischof Ferdinand von Paderborn

geb. 1577
gest. 1650
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1612 Erzbischof und Kurfürst von Köln sowie Bischof von Lüttich, Hildesheim und Münster; seit 1618 auch Bischof von Paderborn.

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Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern

geb. 1636
gest. 1679
Anm.: Sohn des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern (1573-1651); seit 1651 Kurfürst von Bayern (bis 1654 unter der Regentschaft seiner Mutter Maria Anna (1610-1665) und des Kuradministrators Herzog Albrecht von Bayern).

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Herzog Karl Johann Franz von Bayern

geb. 1618
gest. 1640
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht von Bayern (1584-1666).

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Herzog Ludwig V. von Bayern
Markgraf Ludwig I. von Brandenburg
Graf Ludwig I. von Tirol

geb. 1315
gest. 1361
Anm.: Sohn von Kaiser Ludwig IV. (1281/82-1347); 1323-1351 Markgraf von Brandenburg; ab 1342 Graf von Tirol; 1347-1349 Herzog von Bayern; seit 1349 Herzog von Oberbayern.

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Herzogin Margaretha (Maultasch) von Bayern
Markgräfin Margaretha (Maultasch) von Brandenburg
Gräfin Margaretha (Maultasch) von Tirol
Margaretha (Maultasch) von Luxemburg
Geburtsname: Herzogin Margaretha (Maultasch) von Kärnten und Krain

geb. 1318
gest. 1369
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich von Kärnten und Krain (1265-1335); 1330-1341 erste Ehe mit Johann Heinrich von Luxemburg (1322-1375); seit 1335 Erbgräfin von Tirol; 1342-1361 zweite Ehe mit Markgraf Ludwig I. von Brandenburg, später Herzog Ludwig V. von Bayern (1315-1361).

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Kurfürstin Maria Anna von Bayern
Geburtsname: Erzherzogin Maria Anna von Österreich

geb. 1610
gest. 1665
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1635-1651 Ehe mit Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651).

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Kurfürst Maximilian I. von Bayern
Herzog Maximilian I. von Bayern

geb. 1573
gest. 1651
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1597 regierender Herzog von Bayern; Oberhaupt der 1609 gegründeten Katholischen Liga; 1623 Verleihung der (ehemals Pfälzer) Kurwürde durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637), endgültig bestätigt im Westfälischen Frieden; seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Herzog Odilo von Bayern

geb. vor 700
gest. 748
Anm.: Sohn des alamannischen Herzogs Gottfried (gest. 709) aus dem Haus der Agilolfinger; seit 736 regierender Herzog von Bayern.

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Herzog Otto I. von Bayern
Pfalzgraf Otto V. von Bayern

geb. ca. 1117/20
gest. 1183
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Otto IV. von Bayern (gest. 1156); ab 1156 regierender Pfalzgraf und seit 1180 erster Herzog von Bayern.

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Herzogin Renata von Bayern
Geburtsname: Herzogin Renata von Lothringen

geb. 1544
gest. 1602
Anm.: Tochter des Herzogs Franz I. von Lothringen (1517-1545); seit 1568 Ehe mit Herzog Wilhelm V. von Bayern (1548-1626).

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Herzog Theodo I. von Bayern

geb. vor 630
gest. 680
Anm.: Angehöriger der Dynastie der Agilolfinger; seit ca. 640 regierender Herzog von Bayern.

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Wilhelm von Bayern
Wilhelm von Höllinghofen
Abt Wilhelm von Stablo-Malmedy

geb. 1587/90
gest. 1657
Anm.: Unehelicher Sohn des Kurfürsten Ernst von Köln (1554-1612); 1600 väterliche Legitimisierung; 1618-1624 Landdrost des Herzogtums Westphalen; ab 1629 Oberstkämmerer und Geheimer Rat des Kurfürsten Ferdinand von Köln (1577-1650); seit 1636 Koadjutor des Klosters Stablo; ab 1650 Abt des reichsunmittelbaren Doppelklosters Stablo-Malmedy; 1610 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Wilhelm V. von Bayern

geb. 1548
gest. 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht V. von Bayern (1528-1579); 1579-1597 regierender Herzog von Bayern (Abdankung zugunsten seines ältesten Sohnes Maximilian I.); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Herzog Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt

geb. 1368
gest. 1447
Anm.: Sohn des Herzogs Stephan III. von Bayern (gest. 1413); seit 1413 regierender Herzog von Bayern-Ingolstadt.

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Bayram Pascha

gest. 1638
Anm.: 1626-1628 Gouverneur von Ägypten; ab 1628 Wesir; seit 1637 Großwesir des Osmanischen Reiches.
René Bays

Anm.: Um 1628/34 Kaufmann in Lyon.
Álvaro de Bazán y Benavides
Marqués Álvaro de Santa Cruz de Mudela
Marqués Álvaro del Viso

geb. 1571
gest. 1646
Anm.: Sohn des Álvaro de Bazán y Guzmán, Marqués de Santa Cruz de Mudela (1526-1588); ab 1598 Marqués de Santa Cruz de Mudela; seit 1611 Marqués del Viso; spanischer Admiral und General; 1630-1631 Gouverneur des Herzogtums Mailand; Kriegs- und Staatsrat sowie Kämmerer des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); Hofmarschall der Königin Elisabeth von Spanien (1602-1644).
Martin Becanus
Martin Verbeeck
Martin van der Beeck
Martin Schellekens

geb. 1563
gest. 1624
Anm.: Geboren in Hilvarenbeek (Nordbrabant); seit 1583 Jesuit; zunächst Lehrer für Philosophie an der Universität Köln, danach 22 Jahre für Theologie an den Universitäten Würzburg, Mainz und Wien; 1620-1623 Beichtvater von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

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Eduard Becker

geb. 1577
gest. 1639
Anm.: Sohn des Leipziger Kaufmanns Aegidius Becker (gest. 1589); Kaufmannslehre in Köln; danach Kaufmann in Leipzig; seit 1624 Ratsherr.

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Christian Beckmann

geb. 1580
gest. 1648
Anm.: Sohn des Zscheppliner Pfarrers Andreas Beckmann (gest. 1612); ab 1599 Studium der Theologie in Leipzig, Wittenberg und Jena; 1604 Promotion zum Mag. phil. an der Universität Leipzig; Schulrektor in Naumburg (1608-1612), Mühlhausen (1612-1615) und Amberg (1615-1625); 1625 Vertreibung aus der Oberpfalz; 1625-1627 Schulrektor in Bernburg; seit 1627 Pfarrer an der Nikolaikirche sowie Superintendent und Professor für Theologie am Gymnasium illustre in Zerbst.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Philipp Beckmann

geb. ca. 1592
gest. 1666
Anm.: Sohn des Zscheppliner Pfarrers Andreas Beckmann (gest. 1612); 1620-1625 Pfarrer in Kirchenthumbach; 1625 Vertreibung aus der Oberpfalz; 1626-1638 Pfarrer in Radisleben; 1638-1644 Superintendent in Coswig/Anhalt; seit 1645 Pfarrer in Quellendorf; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 212.
N. N. Begker

Anm.: Um 1633 schwedischer Obrist.
Christoph Behaim

geb. 1562
gest. 1624
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Paul Behaim (1519-1568); ab 1590 Genannter im Großen Rat, seit 1595 Alter Genannter im Kleinen Rat, ab 1600 jüngerer Bürgermeister, seit 1612 älterer Bürgermeister und ab 1622 Älterer Herr der Reichsstadt Nürnberg; vgl. Peter Fleischmann: Rat und Patriziat in Nürnberg, Bd. 2, Nürnberg 2008, S. 328f.

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Lukas Friedrich Behaim

geb. 1587
gest. 1648
Anm.: Sohn des Paul Behaim (1557-1621); ab 1614 Schöffe am Bauerngericht, seit 1622 Alter Genannter des Rats, ab 1625 jüngerer Bürgermeister und seit 1642 Älterer Herr der Reichsstadt Nürnberg; ca. 1619-1621 politischer Ratgeber des böhmischen "Winterkönigs" Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); vgl. Peter Fleischmann: Rat und Patriziat in Nürnberg, Bd. 2, Nürnberg 2008, S. 329f.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Johann Friedrich Behr

geb. 1605
gest. 1645
Anm.: Sohn des lüneburgischen Adligen Dietrich Behr (1575-1632); seit 1622 Domherr in Magdeburg; danach bis 1628 auf Kavalierstour; 1623 Assessor der deutschen Nation an der Juristenfakultät in Padua; vgl. Johannes Fürsen: Timenda Et Tremenda salutis operatio [...], Bremen 1645, S. 57-96.

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Hans Behtmann

gest. 1634
Anm.: Seit 1630 Bürgermeister von Hoym.
Roberto Francesco Romolo Bellarmino
Erzbischof Roberto Francesco Romolo von Capua

geb. 1542
gest. 1621
Anm.: Sohn des Montepulcianoer Patriziers Vincenzo Bellarmini; bedeutender katholischer Kontroverstheologe; ab 1560 Jesuit; Studium der Philosophie, Theologie und Astronomie in Rom (1560-1563), Florenz, Monreale, Padua (1567-1569) und Löwen (1569/70); 1570-1576 Dozent für Theologie an der Universität Löwen; 1576-1594 Professor für Apologetik und 1592-1594 Rektor am Collgium Romanum; 1594-1597 Leiter der Provinz Neapel des Jesuitenordens; seit 1599 Kardinal; 1602-1605 Erzbischof von Capua; 1617/18 Camerlengo del Collegio Cardinalizio.

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N. N. Bellegeois

Anm.: Um 1636 kursächsischer Hauptmann.
N. N. von Bemberg

Anm.: Angehöriger eines nicht ermittelten Adelsgeschlechts.
Joachim Christoph Benckendorf

geb. ca. 1600
gest. 1652
Anm.: Sohn des Prof. Martin Benckendorf (1545-1621) in Frankfurt/Oder; Studium in Frankfurt/Oder (1612) und Königsberg (1625); 1629 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Königsberg; seit 1646 kurbrandenburgischer Rat und Resident in Danzig.
Thomas Benckendorf

gest. vor 1665
Anm.: Sohn des Prof. Martin Benckendorf (1545-1621) in Frankfurt/Oder; 1623 Studium in Frankfurt/Oder; 1627/28 Kammer- und Küchenschreiber, seit 1628 Kammerschreiber und Kammerdiener sowie 1635-1647 Kammersekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1637-1647 auch Amtmann von Bernburg; später kurbrandenburgischer Gerichtsverwalter in Wittstock.
Beneckendorff, Familie

Anm.: Märkisches und meißnisches Adelsgeschlecht.

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Benedetto Benedetti
Bischof Benedetto von Caorle

geb. ca. 1556
gest. 1629
Anm.: Venezianischer Patrizier; seit 1610 Bischof von Caorle.
Benedikt von Nursia

geb. ca. 480
gest. 547
Anm.: Gründer des Benediktinerordens; Heiliger.

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N. N. Benier

Anm.: Um 1627 Maler in Harderwijk, der sich als Adliger ausgab.
N. N. Benovius

Anm.: Verbreitete 1632 Prophezeiungen über einen Übertritt Wallensteins in schwedische Dienste und den baldigen Fall Wiens.
Bentheim, Familie
Grafen von Bentheim

Anm.: Nordwestdeutsches Reichsgrafengeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Gräfin Anna Amalia von Bentheim und Steinfurt
Geburtsname: Gräfin Anna Amalia von Isenburg-Büdingen

geb. 1591
gest. 1667
Anm.: Tochter des Grafen Wolfgang Ernst I. von Isenburg-Büdingen (1560-1633); 1608-1643 Ehe mit Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt (1580-1643).

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Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt

geb. 1580
gest. 1643
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); 1606-1610 gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Wilhelm Heinrich (1584-1632) regierender Graf von Bentheim und Steinfurt; 1610-1632 alleiniger Regent der Grafschaft Bentheim; seit 1632 alleinregierender Graf von Bentheim und Steinfurt.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Friedrich Ludolph von Bentheim-Alpen

geb. 1587
gest. 1629
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1606 Inhaber der Herrschaft Alpen; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ergetzende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Graf Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg

geb. 1585
gest. 1618
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Streinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1612 regierender Graf von Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm von Bentheim-Limburg

geb. 1617
gest. 1626
Anm.: Sohn des Grafen Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg (1585-1618).
Gräfin Magdalena von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Neuenahr-Alpen und Limburg

geb. 1551
gest. 1627
Anm.: Tochter des Grafen Gumprecht II. von Neuenahr-Alpen und Limburg (gest. 1555) und Großmutter Fürst Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1573-1606 Ehe mit Graf Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606).
Gräfin Anna Elisabeth von Bentheim-Steinfurt
Geburtsname: Fürstin Anna Elisabeth von Anhalt-Dessau

geb. 1598
gest. 1660
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1617-1632 Ehe mit Graf Wilhelm Heinrich von Bentheim-Steinfurt (1584-1632).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Wilhelm Heinrich von Bentheim-Steinfurt

geb. 1584
gest. 1632
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1604 Domherr in Straßburg; 1606-1610 gemeinsam mit seinem älteren Bruder Arnold Jobst (1580-1643) regierender Graf von Bentheim und Steinfurt; seit 1610 alleiniger Regent der Grafschaft Steinfurt; ab 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kräftige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Graf Adolph von Bentheim-Tecklenburg

geb. 1577
gest. 1623
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim-Tecklenburg und Herr von Rheda.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gräfin Johanna Dorothea von Bentheim-Tecklenburg-Limburg
Geburtsname: Fürstin Johanna Dorothea von Anhalt-Dessau

geb. 1612
gest. 1695
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1636 Ehe mit Graf Moritz von Bentheim-Tecklenburg-Limburg (1615-1674).
Philipp Heinrich von Benting
Philips Hendrik van Bentinck

geb. 1595
gest. 1653
Anm.: Sohn des Maarten van Bentinck zu Lewenborg (gest. 1625); pfälzisch-neuburgischer Hof- und Oberjägermeister; 1623 Amtmann von Düren und Nörvenich.
N. N. von Berbisdorff

gest. 1629
Anm.: Meißnisch-böhmischer Adliger; zuletzt Kammerherr des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) im niederländischen Exil.
Friedrich von Berbisdorff

geb. 1608
gest. 1684
Anm.: Sohn des Sebastian von Berbisdorff; 1629-1631 in kaiserlichen, 1632-1635 und erneut 1636 in kursächsischen Kriegsdiensten; 1636/37 schwedischer Kriegsgefangener; ab 1642 Domkapitular zu Naumburg; seit 1648 Stiftsrat bei der Zeitzer Regierung; 1651 Wahl zum Naumburger Domdechanten; ab 1662 Appellationsrat in Dresden und Hauptmann des Vogtländischen Kreises; seit 1681 kursächsischer Geheimer Rat; vgl. Johann Zader: Der Erlöseten des Herrn frölicher Hin- und Einzug in das him[m]lische Zion [...], Zeitz 1684, S. 40-51.
Wemberich van Berchem

geb. 1581
gest. 1653
Anm.: Geboren in Doesburg; um 1607 im Dienst der Niederländischen Ostindien-Kompanie; niederländischer Kapitän eines Kriegsschiffes (1621) und Vizeadmiral (1628).

Weiterführende Informationen in VIAF
Johann Jakob Berchtold von Ungarschitz

geb. ca. 1585
gest. 1641
Anm.: Sohn des Matthias Berchtold; Dr. jur.; ab 1618 niederösterreichischer Regimentsrat; ab 1623 Rat und seit 1627 Direktor der Hofkammer; 1633 Erhebung in den Freiherrenstand.
Maximilian Berchtold von Sachsengang

Anm.: Sohn des kaiserlichen Rats Johann Baptist Berchtold; bereits um 1602 kaiserlicher Rat und Vizedom von Österreich unter der Ems; seit 1606 Hofkammerrat; auch niederösterreichischer Regimentsrat; 1621 kaiserlicher Kommissar für den in Wiener Neustadt inhaftierten Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
N. N. von Berenburg

Anm.: Um 1636 Hofjunker in Altenburg.
Johann von Berge
Johann von Bergen

Anm.: Um 1637/42 Sekretär des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653), 1642/49 fürstlich-anhaltischer Obereinnehmer.
Martin Berger

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Graf Hendrik van den Bergh
Markgraf Hendrik von Bergen op Zoom

geb. 1573
gest. 1638
Anm.: Sohn des Grafen Willem IV. van den Bergh (1537-1586); spanischer General und Statthalter von Obergeldern (Opper-Gelre); in den 1630er Jahren Anführer einer antispanischen Bewegung in den südlichen katholischen Niederlanden; seit 1632 niederländischer Obrist.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gräfin Hieronyma Katharina van den Bergh
Markgräfin Hieronyma Katharina von Bergen op Zoom
Geburtsname: Hieronyma Katharina von Spaur und Flavon

geb. 1600
gest. 1683
Anm.: Tochter des Georg Friedrich von Spaur und Flavon; 1629-1638 Ehe mit Graf Hendrik van den Bergh (1573-1638).
Johann Berghöfer

gest. 1636(?)
Anm.: Ab 1622 hessisch-kasselischer Rittmeister; 1626 Rittmeister unter Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626); danach dänischer und hessisch-kasselischer Obrist; seit 1631 schwedischer Obrist.
Johann (Peter) Bergius

geb. 1587
gest. 1658
Anm.: Vater des Stettiner Stadtpredigers Konrad Bergius (1544-1592); Theologiestudium in Heidelberg und Straßburg; 1614-1617 außerordentlicher und 1617-1624 ordentlicher Professor der Theologie sowie 1619 Rektor der Universität Frankfurt/Oder; ab 1623 kurfürstlicher Hofprediger; seit 1637 Konsistorialrat in Berlin.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
N. N. van Bergk (1)

Anm.: Holländischer Adliger; um 1627 Drost von Twente.
N. N. van Bergk (2)

Anm.: Sohn des Twenter Drosten N. N. van Bergk (1); um 1627 kaiserlicher Fähnrich.
Friedrich von Bergk

gest. nach 1623
Anm.: Mitglied einer Antwerpener Exulantenfamilie, die ab 1569/70 in Nürnberg lebte; Nürnberger Kaufmann; seit 1620 Teilhaber der Imhoffschen Handelsgesellschaft; vgl. Gerhard Seibold: Die Imhoffsche Handelsgesellschaft in den Jahren 1579-1635, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 64 (1977), S. 207f.
Beringer

Anm.: Mönch; Schreiber und Miniaturmaler an der Hofschule des westfränkischen Königs und Kaisers Karl II. (823-877); um 870 zusammen mit Liuthard Verfasser des Codex Aureus von Sankt Emmeram.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Berka von Duba
N. N. Berka z Dubé

Anm.: Böhmischer Adliger.
Christian Berka von Duba
Kristián Berka z Dubé
Christian Adersbach Berka von Duba
Kristián Adršpach Berka z Dubé

Anm.: Böhmischer Adliger; 1619 Gesandter der böhmischen Stände auf dem Frankfurter Wahltag; ca. 1620/21 Enteignung wegen Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand und Emigration aus Böhmen; bis 1632 Kammerherr des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

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Gottlob Berka von Duba
Bohuchval Berka z Dubé

gest. nach 1623
Anm.: Sohn des Alexander Albrecht Berka von Duba; Herr auf Weißwasser (Bělá), Hühnerwasser (Kuřívody) und Chiesch (Chyše); 1618-1620 Teilnahme am böhmischen Ständeaufstand; 1619/20 Oberstburggraf des Königreiches Böhmen; 1621 Todesurteil in Abwesenheit.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Berkowsky
N. N. Beřkovský

Anm.: Vermutlich böhmischer Adliger (Beřkovský ze Šebířova); um 1636 Obristleutnant im schwedischen Regiment des Herzogs Franz Heinrich von Sachsen-Lauenburg (1604-1658).
Curt Ernst von Berlepsch

geb. 1588
gest. 1659
Anm.: Sohn des Curt Thilo von Berlepsch (1540-1589); Erbherr auf Roßla, Grossurleben, Thamsbrück und Eichenzell.

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Erich Volkmar von Berlepsch

geb. 1581
gest. 1641
Anm.: Sohn des Curt Thilo von Berlepsch (1540-1589); ab 1622 Erbherr auf Großurleben; seit 1620 Oberamtmann und später Vizekanzler der Niedergrafschaft Katzenelnbogen; in den 1630er Jahren schwedischer und kursächsischer Kriegskommissar; zudem gräflich-stolbergischer Amtmann von Roßla.
Bernard N. N.

Anm.: Gaukler, der Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg am 22. September 1632 im Traum erschien.
Johann Berndt

Anm.: 1629/30 vermutlich Kriegskassenverwalter des kaiserlichen Obristen Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632).
David Berner

Anm.: Um 1628 Bauer in Hoym.
Jakob Berner

Anm.: Um 1628 Bauer in Hoym.
N. N. Bernhardin (1)

Anm.: 1609/10 Leutnant der Leibgarde zu Fuß des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); um 1630 Hautpmann.
N. N. Bernhardin (2)

Anm.: Um 1636 kaiserlicher Obristleutnant.
Veit Bernhardt

Anm.: Um 1635 Wiener Kaufmann.
Johann Bernier

Anm.: Künstler, der eine Gedenktafel für den kaiserlichen Feldmarschall Graf Adolph von Schwarzenberg (1551-1600) in Raab (Győr) schuf.
N. N. Bernmann

Anm.: Bruder von Hans Bernmann.
Hans Bernmann

Anm.: Um 1628 vermutlich Untertan in Harzgerode.
Bertram N. N.

Anm.: Bis September 1631 Einspänniger des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; danach angeblich schwedischer Kornett.
Hans Jakob Beßerer

Anm.: Nürnberger Krämer.
Gabriel Bethlen
Bethlen Gábor
Fürst Gabriel von Siebenbürgen

geb. 1580
gest. 1629
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); seit 1613 Fürst von Siebenbürgen; 1619-1626 Anführer eines antihabsburgischen Aufstandes im königlichen Ungarn; 1620/21 gewählter König von Ungarn.

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Stephan Bethlen
Bethlen István
Fürst Stephan von Siebenbürgen

geb. 1582
gest. 1648
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); 1630 für 60 Tage Fürst von Siebenbürgen; 1636 Feldzug gegen seinen Nachfolger Georg Rákóczi (1593-1648) mit türkischer Unterstützung.

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Maximilien de Béthune
Duc Maximilien de Sully
Prince Maximilien d' Henrichemont et de Boisbelle
Marquis Maximilien de Nogent-le-Rotrou
Marquis Maximilien de Rosny

geb. 1559
gest. 1641
Anm.: Sohn des Hugenotten François de Béthune, Baron de Rosny (ca. 1532-1575); ab 1580 Kämmerer und später Rat des Königs Heinrich III. von Navarra (1553-1610); 1587-1591 Teilnahme an dessen Feldzügen; 1596-1598 französischer Conseiller aux Finances; 1598-1611 Surintendant des Finances; 1599-1610 Grand maître de l'artillerie de France; seit 1604 Gouverneur von Poitou; 1601-1611 Gouverneur de la Bastille; 1602-1610 Surintendant des fortifications; ab 1634 Maréchal de France; seit 1601 Marquis de Rosny; ab 1605 Prince souverain d'Henrichemont et de Boisbelle; seit 1606 Duc de Sully und Pair de France; ab 1624 Marquis de Nogent-le-Rotrou.

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N. N. Bette

Anm.: Unbekannte Person.
N. N. Betting

Anm.: Um 1626 Major in der Festung Doesburg.
Conte Gregorio della Bevilacqua-Minerbe

geb. 1589
gest. 1629
Anm.: Sohn des Conte Claudio della Bevilacqua-Minerbe (1558-1614); 1615 Capitano der venezianischen Kürassiere; 1619 Governatore della Banda Generale d'Armi della Gente in Verona.
Carsten Beyer

geb. 1574
gest. 1644
Anm.: Sohn des herzoglichen Sekretärs Georg Beyer (1522-1587) in Hadersleben; seit 1613 Bürgermeister in Flensburg (St. Marien).

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Francesco Biboni

gest. 1664
Anm.: Florentiner Adliger; seit ca. 1632 polnischer Resident am Wiener Kaiserhof.
Alessandro Bichi
Bischof Alessandro von Carpentras
Bischof Alessandro von Isola

geb. 1596
gest. 1657
Anm.: Sohn des Sienaer Patriziers Vincenzo Bichi; 1628-1630 Bischof von Isola; Apostolischer Nuntius in Neapel (1628-1630) und Paris (1630-1634); ab 1630 Bischof von Carpentras; seit 1633 Kardinal.

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Bieberstein, Familie
Bibersztajn, Familie
Biberštejn, Familie

Anm.: Ursprünglich meißnisches, später auch in Böhmen, den beiden Lausitzen und Schlesien begütertes Adelsgeschlecht.

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Lorenz Biedermann

gest. 1606
Anm.: Geboren in Zerbst; Rechtsstudium in Wittenberg und Basel; Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Basel; ca. 1587-1603 gesamtanhaltischer Kanzler in Dessau; seit 1603 Inhaftierung wegen angeblicher Planung eines Mordanschlages auf Kurfürst Christian II. von Sachsen (1583-1611) bei Gräfenhainichen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Biedersee, Familie

Anm.: Anhaltisches Adelsgeschlecht.
N. N. von Biedersee

Anm.: Um 1628 junger Angehöriger des anhaltischen Adelsgeschlechts
Georg von Biedersee

gest. 1633
Anm.: Sohn des Georg von Biedersee; Erbherr auf Ilberstedt.
Matthias von Biedersee

Anm.: Sohn des Albrecht von Biedersee; Erbherr auf Ilberstedt; langjähriger Kriegskommissar des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); ab 1650 Aufseher über die Ämter des Teilfürstentums Anhalt-Köthen; seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Niederlegende").
Sten Svantesson Bielke

geb. 1598
gest. 1638
Anm.: Sohn des Svante Turesson Bielke (1567-1609); ab 1625 königlicher Kämmerer; 1631-1633 schwedischer Legat in Pommern; seit 1633 Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern und schwedischer Reichsrat; ab 1636 Generallegat Schwedens im Heiligen Römischen Reich.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Wilhelm Bien(n)er

geb. ca. 1590
gest. 1651
Anm.: Sohn des Christoph Bien(n)er, Beamter des Deutschen Ordens an der Komturei Kapfenburg bei Lauchheim; Rechtsstudium in Freiburg (Breisgau) und Ingolstadt; 1610 Promotion zum Dr. jur.; zunächst Marschall und Rat des Markgrafen Karl von Burgau (1560-1618); danach Kanzler des Bischofs von Freising; 1625-1630 kurbayerischer Kanzler in Amberg; 1630 Reichshofrat; 1630-1638 Tiroler Kanzler; 1638-1650 erzherzoglicher Hofkanzler in Innsbruck; 1651 Enthauptung wegen angeblicher Untreue.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
N. N. von Bierbaum

Anm.: Um 1622 Herr auf Rednitzhembach.
Marchesa Anna Biglia
Contessa Anna di Saronno, Gerola e Campalestro
Geburtsname: Anna Serbelloni

geb. ca. 1590
Anm.: Tochter des Alessandro Serbelloni, Conte di Dovera (1545-1605); Gemahlin des Antonio Biglia, Conte di Saronno, Gerola e Campalestro (ca. 1570/80-1643).
Marchese Antonio Biglia
Conte Antonio di Saronno, Gerola e Campalestro

geb. ca. 1570/80
gest. 1643
Anm.: Sohn des Baldassare Biglia, Conte di Saronno, Gerola e Campalestro (geb. ca. 1550); ab 1617 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1620-1622 und 1632/33) und Generalfeldwachtmeister (1632); zudem spanisch-mailändischer General der Kavallerie; 1623 Erhebung in den Markgrafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Bila, Familie

Anm.: Mitteldeutsches Adelsgeschlecht.
N. N. von Bila (1)

geb. ca. 1621/22
Anm.: Sohn des Christoph Sigmund von Bila (gest. vor 1628); seit 1629 Edelknabe der Schwestern des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
N. N. von Bila (2)
Geburtsname: N. N. von Röder

Anm.: 1636/37 Gemahlin des Hans Christian von Bila (1607-1637).
Christoph Sigmund von Bila

geb. ca. 1565
gest. nach 1620/vor 1628
Anm.: Sohn des kursächsischen Rates und Merseburger Stiftshauptmanns Heinrich von Bila (1535-1584); anhaltischer Rat; 1619-1623 braunschweigisch-cellescher Berghauptmann in Clausthal-Zellerfeld; Erbherr auf Reupzig und Primsdorf.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Hans Christian von Bila

geb. 1607
gest. 1637
Anm.: Sohn des Christoph Sigmund von Bila (gest. vor 1628); Anfang 1630 königlich-schwedischer Hofjunker; seit 1633 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg und dessen Kriegskommissar im Amt Ballenstedt.
Maria von Bila
Geburtsname: Maria von Krosigk

geb. ca. 1580
gest. nach 1633
Anm.: Tochter des Adolph von Krosigk; nach 1603 zweite Gemahlin des Christoph Sigmund von Bila (gest. vor 1628).
Nikolaus Bille
Nikolaus Gülle

Anm.: Um 1628 Bauer in Badeborn.
Hans Rudolph von Bindtauf

geb. 1593
gest. 1631
Anm.: Sohn des Adolph d. Ä. von Bindtauf; ab 1606 Spießjunge am kurfürstlichen Hof in Dresden; nach 1611 einige Jahre kurfürstlicher Edelknabe und Silberjunge; seit 1616 Erlernen des Kriegshandwerks in den Niederlanden; kaiserlicher Obristleutnant (1626) und Obrist (1631); ab 1631 kürsächsischer Obrist und Generalwachtmeister; vgl. Matthias Hoë von Hoënegg: Herrliches Lob/ und Fürtreffligkeit eines guten Namens [...], Dresden 1633, o. S.
Ludwig Wilhelm von Bindtauf

gest. 1637
Anm.: Sohn des Adolph d. Ä. von Bindtauf; Herr des freien Sattelhofes zu Kleinwülknitz.
Teodoro Binelli

Anm.: Staatssekretär des Duca Carlo Emanuele I di Savoia (1562-1630); savoyischer Abgesandter in Wien (ca. 1629-1631) und auf dem Regensburger Kurfürstentag (1630); danach Senator, Staatsrat und Presidente e Generale delle finanze di Piemonte; seit 1634 Presidente e Generale di finanze di Savoia.
N. N. von Birkholz

Anm.: Page der Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg (1579-1624); um 1630 kaiserlicher Rittmeister.
Christoph von Bischofsheim

Anm.: Oberpfälzischer Adliger; Landsasse auf Pollanten; 1620/21 Pfleger von Helfenberg und Holnstein; 1627 Emigration aus der Oberpfalz.
Christoph von Bismarck

geb. 1583
gest. 1655
Anm.: Sohn des Pantaleon von Bismarck (1539-1604); Erbherr auf Briest, Krevese und Döbbelin; Domherr in Magdeburg; Mitverordneter des Engeren Ausschusses der kurmärkischen Landstände; seit 1626 kurbrandenburgischer Kriegskommissar der Altmark.

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Giovanmaria Bissini

Anm.: Um 1618/23 Florentiner Agent des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).
Blasius N. N.

Anm.: Um 1630 Musketier des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Charles de Blanchefort de Créquy
Duc Charles de Lesdiguières
Marquis Charles de Vizille et Treffort

geb. 1573
gest. 1638
Anm.: Sohn des Antoine de Blanchefort, Seigneur de Saint-Janvrin et Chrétienne d’Aguerre; ab 1594 in französischen Kriegsdiensten als Mestre de camp (1600) und Maréchal de France (1622); seit 1610 Lieutenant-général der Dauphiné; außerordentlicher französischer Botschafter in Rom (1633) und Venedig (1634); ab 1626 Duc de Lesdiguières und Pair de France.

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Blandina N. N.

Anm.: Um 1633 Kinderfrau des Prinzen Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg (1632-1649).
Otto Ludwig von Blankart

gest. 1633
Anm.: Sohn des Arnold von Blankart zu Odenhausen; seit 1622 ligistischer Obrist; Gouverneur von Kaiserswerth; Vogt von Vilich; Amtmann von Rheindorf.
Johann von Blansdorf

Anm.: Vermutlich Sohn des Dresdner Bürgermeisters Johann von Blansdorf d. Ä. (Amtszeit 1589-1605); Herr auf Corbitz und Elbersdorf; um 1604 Studium in Altdorf; um 1630 kursächsischer Hofrat sowie Gesandter in Wien und auf dem Regensburger Kurfürstentag; später in Straßburg und Lyon.

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Johann Konrad Blarer von Geyersberg

Anm.: Pfälzischer Adliger; 1619 kurpfälzischer Gesandter bei der Frankfurter Kaiserwahl; seit ca. 1623 Hofmeister der Söhne des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) in Leiden; 1634 Abgesandter der Kurpfalz auf dem Frankfurter Konvent; 1649 kurpfälzischer Administrator des Klosters Limburg.
Johann Jakob Blarer von Wartensee
Propst Johann Jakob von Ellwangen

geb. ca. 1575
gest. 1654
Anm.: Sohn des Ellwanger Hofmeisters und Stadtvogts Diethelm Blarer von Wartensee (gest. 1629); ab 1600 Kapitular in Ellwangen; seit 1621 Propst der reichsunmittelbaren Propstei Ellwangen; 1631-1635 Exil in Bayern, Salzburg und Tirol.

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Kaspar Blarer von Wartensee

Anm.: Sohn des des Ellwanger Hofmeisters und Stadtvogts Diethelm Blarer von Wartensee (gest. 1629); kurbayerischer Kämmerer und Obrist.
Lorenz von Blaskowitz
Lovrenc de Blaskovic

Anm.: Rittmeister (1628) und Obrist (1632-1636) eines kaiserlichen Kroatenregiments.
Quirijn de Blau
Krijn de Blaeu

geb. 1555
gest. 1633
Anm.: Um 1588/92 niederländischer Hauptmann; seit 1602 Gouverneur und Oberkommandant in Coevorden.
Jacques du Blé
Marquis Jacques d' Uxelles

geb. ca. 1580
gest. 1629
Anm.: Sohn des Antoine du Blé, Baron d'Uxelles (gest. 1616); ab 1611 Gouverneur der Stadt und Festung Chalon; Lieutenant-général der Bourgogne; bis zum Offiziersdienst als Maître de champ (1613) und Maréchal de camp (1625); seit 1613 Conseiller d'État; ab 1621 Chevalier des Ordres du Roi.
Martin Blenenbergk

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Joost Willemszoon Block

gest. nach 1656
Anm.: Seit 1628 Kapitän eines niederländischen Kriegsschiffes.
Valentin Blockau

Anm.: Um 1628 Bauer in Badeborn.
Abraham Bloemaert

geb. 1567 oder 1564
gest. zwischen 1646 und 1651
Anm.: Sohn des niederländischen Bildhauers und Architekten Cornelis Bloemaert (ca. 1540-1593); ab 1575 künstlerischer Unterricht in Utrecht, 1581-83 in Paris; 1591-93 mit seinem Vater in Amsterdam; 1593 Einrichtung eines eigenen Ateliers in Utrecht; ab 1594 Dekan der Utrechter Sattlergilde; 1611 Beteiligung an der Neugründung der St.-Lukas-Gilde, deren Dekan er 1618 wurde; durch seine vielen Schüler übte er großen Einfluss auf die niederländische Malerei aus.

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Hendrick Bloemaert

geb. 1601/02
gest. 1672
Anm.: Sohn des niederländischen Malers und Kupferstechers Abraham Bloemart; zunächst Unterricht bei seinem Vater; ab 1626 oder 1627 Reise nach Italien, unter anderem nach Rom; 1630 zum Kurfürstentag in Regensburg; spätestens 1631 wieder in Utrecht und Mitglied der St.-Lukas-Gilde; 1643-64 Dekan der Gilde; bekannt für seine Porträts und als Übersetzer von Guarinis "Pastor fido" (erschienen 1650).

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Joachim Friedrich von Blumenthal

geb. 1607
gest. 1657
Anm.: Sohn des Christoph von Blumenthal (1579-1624); ab 1633 kurbrandenburgischer Hof- und Kammergerichtsrat sowie Kammerjunker; 1635-1641 Direktor des Kriegsrats; mehrfach Gesandter Kurbrandenburgs, u. a. beim Kurfürstentag (1636) und den beiden Reichstagen (1641 und 1653/54) in Regensburg; 1638 Generalkommissar der kurbrandenburgischen Truppen in Kleve; 1638-1641 wirklicher Geheimer Rat; seit 1646 kaiserlicher Rat und Oberster Kriegskommissar; 1649 Generalkriegskommissar des Westfälischen Reichskreises; 1649 kaiserlicher Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionstag; 1649/50 Reichshofrat; ab 1649 kurbrandenburgischer Statthalter von Halberstadt und Amtshauptmann von Gröningen; seit 1651 Staatskammerrat; 1652/53 Direktor des Geheimen Rates; 1646 Erhebung in den Freiherrenstand.

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Camillo Boccamaggiore di Cropelli

geb. ca. 1600
gest. 1650
Anm.: Mundschenk und Vorschneider von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1647-1650 kaiserlicher Obrist; Vizestallmeister des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich (1614-1662).

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Nikolaus Bock

Anm.: Angehöriger einer Hallenser Hallorenfamilie; magdeburgischer (1630) und schwedischer Obrist (1630/31).
Sigmund Levin Bock von Wülfingen

geb. ca. 1630
gest. 1662
Anm.: Sohn des Wulbrand Georg Bock von Wülfingen (1590-1651); Erbherr auf Elze, Gronau, Neuhaus und Paßbruch; Pfandinhaber der gräflich-mansfeldischen Güter in Morungen und Leinungen.
Wulbrand Georg Bock von Wülfingen

geb. 1590
gest. 1651
Anm.: Sohn des Jobst Brun Bock von Wülfingen (ca. 1566-1593); Erbherr auf Elze und Gronau, seit 1631 auch auf Neuhaus und Paßbruch; Domherr in Magdeburg und Naumburg; Pfandinhaber der gräflich-mansfeldischen Güter in Morungen und Leinungen.

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Bernhard Bockelmann

gest. 1648
Anm.: Kaufmann und Kirchenregistrator in Wolfenbüttel.
Heinrich Bockelmann

gest. 1655
Anm.: Bürgermeister von Wolfenbüttel.
Albrecht von Bodenteich
Albrecht von Bodendieck

gest. 1650
Anm.: Sohn des Werner von Bodenteich; Erbherr auf Göddenstedt.
Werner von Bodenteich
Werner von Bodendieck

Anm.: Sohn des Oswald von Bodenteich (gest. 1587); Erbherr auf Göddenstedt; vor 1600 Page des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); um 1614 lüneburgischer Landrat.
N. N. von Bodenhausen

Anm.: Angehöriger des nord- und mitteldeutschen Adelsgeschlechts.
Bodo von Bodenhausen

geb. 1603
gest. 1636
Anm.: Sohn des Melchior von Bodenhausen (1560-1624); 1627 Begleiter des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632) nach Wien; 1630/31 kaiserlicher Rittmeister unter diesem; 1632 Rittmeister unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); später bis 1635 kursächsischer Obristleutnant; seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hübsche").

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Cuno Ordemar von Bodenhausen

geb. 1598
gest. 1654
Anm.: Sohn des Melchior von Bodenhausen (1560-1624); Erbherr auf Bodenhausen, Niedergandern, Görzig und Rhode; anhaltischer Landrat und Kriegskommissar; mehrfach Gesandter der Fürsten von Anhalt; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bequeme").

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Curt von Bodenhausen

geb. 1604
gest. 1632
Anm.: Sohn des Kraft von Bodenhausen (1568-1626); in kursächsischen (1620-1622 und 1632) sowie niederländischen Kriegsdiensten (1629-1631); seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erläuternde").

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Kraft von Bodenhausen

geb. 1568
gest. 1626
Anm.: Sohn des Otto Heinrich von Bodenhausen (1534-1577); Erbherr auf Wülfingerode und Radis; 1587-1591 erst Page, dann Hofjunker in Marburg; 1591/92 Kornett in Frankreich unter Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); ab 1594 Rittmeister in Ungarn; 1599 hessisch-kasselischer Rittmeister gegen die Spanier; seit 1612 kurmainzischer Rat und Assessor am Oberen Landgericht auf dem Eichsfeld; kursächsischer Rittmeister (um 1620) und Obrist (1621/22); ab 1624 Amtshauptmann von Torgau und Liebenwerda; zeitweise auch kursächsischer Gesandter in Braunschweig; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hochtreibende").

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Otto von Bodenhausen

geb. 1596
gest. 1644
Anm.: Sohn des Melchior von Bodenhausen (1560-1624); brandenburgisch-bayreuthischer Geheimer Rat; 1639-1644 Landeshauptmann von Hof.

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Jean Bodin

geb. ca. 1529/30
gest. 1596
Anm.: Französischer Staatstheoretiker und Philosoph.

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Christoph Böhm(e)

Anm.: Um 1631 Verwalter eines anhaltisch-bernburgischen Gutes(?)
Hans Böhm(e)

Anm.: Um 1630/32 Bediensteter des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632).
Theophil Böhm

gest. 1626
Anm.: Geboren in Zwickau; ab 1599 Studium in Leipzig (1607 Bacc., 1608 Mag.); 1614 Relegation wegen Calvinismusverdachts; 1615-1620 Rektor und Diakon in Gernrode; seit 1620 Pfarrer in Ballenstedt.

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Jakob Böhme

geb. 1575
gest. 1624
Anm.: Sohn des Alt-Seidenberger Bauern Jakob Böhme (gest. 1618); dreijährige Schuhmacherlehre in Seidenberg; seit 1599 Schuhmachermeister in Görlitz; Mystiker, christlicher Theosoph und neuplatonisch-paracelsisch gesprägter Philosoph einer biblisch-spekulativen Natur- und Natursprachenlehre, der nie studiert hat.

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König Georg von Böhmen
Georg von Podiebrad
Jiří z Poděbrad

geb. 1420
gest. 1471
Anm.: Sohn des Viktorin von Podiebrad (1403-1427); seit 1458 König von Böhmen.

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König Johann von Böhmen
Markgraf Johann von Mähren
Graf Johann I. von Luxemburg

geb. 1296
gest. 1346
Anm.: Sohn des Grafen Heinrich VII. von Luxemburg, ab 1308 Kaiser Heinrich VII. (1278/79-1313); seit 1311 König von Böhmen; 1311-1333 Markgraf von Mähren; 1311-1335 Titularkönig von Polen; ab 1313 Graf von Luxemburg.

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Königin Maria von Böhmen
Königin Maria von Ungarn
Erzherzogin Maria von Österreich
Geburtsname: Maria Jagiello

geb. 1503
gest. 1547
Anm.: Tochter des Königs Wladislaw II. von Böhmen und Ungarn (1456-1516); ab 1521 Ehe mit Erzherzog Ferdinand I. von Österreich (1503-1564), seit 1526 König von Böhmen und Ungarn.

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König Wladislaw II. von Böhmen
König Wladislaw II. von Ungarn
König Wladislaw II. von Kroatien und Slawonien

geb. 1456
gest. 1516
Anm.: Sohn des Königs Kasimir IV. Andreas von Polen (1427-1492); ab 1471 König von Böhmen (bis 1490 Gegenkönig zu Matthias I. Corvinus); seit 1490 König von Ungarn, Kroatien und Slawonien.

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Lothar Dietrich von Bönninghausen

geb. 1598
gest. 1657
Anm.: Sohn des Adolph von Bönninghausen (gest. vor 1633); um 1616 in spanischen Kriegsdiensten; spätestens ab 1622 ligistischer Rittmeister; kaiserlicher Obrist (1629), Generalfeldwachtmeister (1634) und Feldmarschalleutnant (1639/40); 1645-1647 französischer Maréchal de camp; 1647/48 erneut kaiserlicher Obrist und Feldmarschalleutnant; 1634 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Helmut Lahrkamp: Lothar Dietrich Freiherr von Bönninghausen. Ein westfälischer Söldnerführer des Dreißigjährigen Krieges, in: Westfälische Zeitschrift 108 (1958), S. 239-366.

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Börstel, Familie

Anm.: Aus dem Erzstift Magdeburg stammendes Adelsgeschlecht.
N. N. von Börstel (1)

Anm.: Sohn des Hans von Börstel (gest. 1618).
N. N. von Börstel (2)

Anm.: Um 1635 Kammerjungfer der Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg (1604-1640).
N. N. von Börstel (3)

gest. 1635
Anm.: Tochter des Heinrich von Börstel (1581-1647).
N. N. von Börstel (4)

geb. 1629
Anm.: Tochter des Heinrich von Börstel (1581-1647).
Adolph von Börstel

geb. 1591
gest. 1656
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); langjähriger Agent der Fürsten von Anhalt und anderer protestantischer deutscher Reichsfürsten am französischen Königshof.
Anna von Boerstel
Geburtsname: Anna Stopler

geb. 1552
gest. 1632
Anm.: Tochter des braunschweigisch-wolfenbüttelischen Geheimen Rates und Kanzlers Dr. Johann Stopler (gest. 1553); 1574-1619 Ehe mit Curt von Börstel (1543-1619).

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Christian Heinrich von Börstel

geb. 1617
gest. 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); Erbherr auf Güsten und Ilberstedt; ab 1641 Rat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660) und bis 1648 Hofmeister für dessen Sohn Johann Georg (1627-1693); seit 1657 anhaltischer Gesamtrat und Hofmeister des Fürsten Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlängernde").

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Curt (1) von Börstel

gest. 1572
Anm.: Sohn des Curt von Börstel; Erbherr auf Westeregeln, Bleckendorf und Hatmarsleben.
Curt (2) von Börstel

geb. 1543
gest. 1619
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (gest. 1572); Erbherr auf Güsten, Plötzkau und Gentz; nach 1572 Hofmeister des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); anschließend Rat des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586); Amtshauptmann in Köthen (1579-1582) und Warmsdorf (1582-1604); ab 1606 Oberhauptmann des Teilfürstentums Anhalt-Bernburg; seit 1610 Direktor der anhaltischen Landschaft.
Curt (3) von Börstel

geb. 1611
gest. 1645
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); ab 1635 Rat und Hofmeister des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bestreitende").

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Curt Christoph von Börstel

gest. 1655
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (gest. 1602); wiederholt Gesandter in Diensten des Hauses Anhalt; Erbherr auf Biesenrode; seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wiederfindende").
Dorothea Louise von Börstel

Anm.: Tochter des Heinrich von Börstel (1581-1647); um 1629/33 Kammerjungfer der unverheirateten Schwestern Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 Ehe mit Hans Ernst von Börstel (gest. 1644).
Emanuel von Börstel

Anm.: Sohn des Adolph von Börstel (1591-1656).
Ernst von Börstel

geb. ca. 1588/90
gest. 1623
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); um 1612 Hof- oder Kammerjunker des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); danach Hofmeister des jungen Landgrafen Wilhelm V. von Hessen-Kassel (1602-1637); ab 1618 Präfekt der Ritterschule Collegium Mauritianum in Kassel; zuletzt hessisch-kasselischer Geheimer Rat und Oberhofmarschall; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Truckene").

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Friedrich (1) von Börstel

geb. ca. 1590
gest. vor 1628
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); zunächst kurpfälzischer Stallmeister; danach in Diensten des Henri de La Tour d'Auvergne, Duc de Bouillon (1555-1623); vgl. Johann Christoph Beckmann: Historie des Fürstenthums Anhalt, Teil VII, Zerbst 1710, S. 204.
Friedrich (2) von Börstel

gest. 1681
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); schwedischer Gardeleutnant (1655), Gardeobristleutnant (1662), Obrist (1665) und Generalmajor (nach 1678); zuletzt Kommandant von Göteborg; 1676 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Johann Christoph Beckmann: Historie des Fürstenthums Anhalt, Teil VII, Zerbst 1710, S. 205.
Georg Adolph von Börstel

Anm.: Sohn des Adolph von Börstel (1591-1656).
Hans von Börstel

gest. 1618
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); anhaltischer Amtshauptmann von Gernrode, Bernburg und Ballenstedt.
Hans Ernst von Börstel

geb. ca. 1585/90
gest. 1644
Anm.: Sohn des anhaltischen Rats Ernst von Börstel (ca. 1560-1623?); zunächst hessisch-kasselischer Rat; 1622 Hofjunker und 1623/24 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg, danach auch für dessen Bruder Ernst (1608-1632); ab 1633 anhaltisch-bernburgischer Rat und Amtshauptmann von Harzgerode; seit 1634 ebenso Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittere").

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Heinrich von Börstel

geb. 1581
gest. 1647
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); Erbherr auf Güsten, Plötzkau und Ilberstedt; 1623-1639 Regierungspräsident sowie Amtshauptmann und Kammerrat in Bernburg; danach weiterhin Berater des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Eilende").

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Ludwig von Börstel

geb. ca. 1585
gest. 1632
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (1543-1619); kurbrandenburgischer Rat sowie Amtshauptmann von Lebus und Fürstenwalde; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wirkende").

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Samuel von Börstel

Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1619); Amtshauptmann von Gernrode.
Susanna von Boerstel
Geburtsname: Susanna von Rhemen

gest. 1658
Anm.: Zunächst Hofjungfer der Fürstin Amoena Amalia von Anhalt-Köthen (1586-1625); 1623-1647 Ehe mit Heinrich von Börstel (1581-1647).
Wolf von Börstel

geb. ca. 1555/65
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (gest. 1572); Stadthauptmann (1605), Kammerjunker, Rat und Schlosshauptmann (1608) in Dessau; seit 1638 Hofmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; Amtshauptmann in Bernburg und Ballenstedt.
Nicolas Boëtius

gest. 1632
Anm.: Schwedischer Sergeant-Major-Général (1628) und Generalmajor (1632).
Henning Böttiger

Anm.: Um 1628 Untertan in Hoym.
Anna van Boetzelaer
Gräfin Anna von Nassau-LaLecq
Geburtsname: Anna van der Noot

geb. 1605
gest. 1642
Anm.: Tochter des Karel van der Noot, Heer von Hoogwoude und Aartswoude (1565-1614); 1627 erste Ehe mit Graf Wilhelm von Nassau-LaLecq (1601-1627); seit 1631 zweite Ehe mit Philips Jacob van Boetzelaer (1601-1652).
Heinrich Bohne

Anm.: Um 1628 Untertan in Badeborn.
N. N. Bolegno

Anm.: Um 1623 venezianischer "Schiffoberst".
Hans Bolhorn

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Ottavio Bolognini

Anm.: 1634 Agent der Herzöge von Modena und Savoyen in Wien.
N. N. Bolsinger

Anm.: Um 1634 in Den Haag.
N. N. Bon

Anm.: Um 1630 kaiserlicher Rittmeister.
Wilhelm von dem Bongart

geb. 1598
gest. 1631
Anm.: Sohn des Werner von dem Bongart; seit 1619 in ligistischen Kriegsdiensten als Obristleutnant (1624) und Obrist (1629); 1629 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Michael Kaiser: Ein niederrheinischer Kriegsunternehmer im Dreißigjährigen Krieg. Wilhelm von dem Bongart (1598–1631), in: Rheinische Vierteljahrsblätter 82 (2018), S. 81-106.

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Etienne de Bonne
Vicomte Etienne de Tallard

geb. ca. 1550
gest. 1636
Anm.: Sohn des Charles de Bonne, Seigneur d'Auriac (gest. 1592); Seigneur d'Auriac; französischer Capitaine (1597) und Maréchal de camp (1620); ab 1600/05 Vicomte de Tallard; seit 1631 Conseiller d'état und Lieutenant-général des Lyonnais.
François de Bonne
Duc François de Lesdiguières

geb. 1543
gest. 1626
Anm.: Sohn des Jean de Bonne, Seigneur de Lesdiguières (gest. 1548); hugenottischer Heerführer in der Dauphiné und Provence; ab 1591 Gouverneur von Grenoble; seit 1595 Conseiller d'État; 1597-1610 Lieutenant-général der Dauphiné; in königlichen Kriegsdiensten als Maréchal de France (1609) und Maréchal général des camps et armées du roi (1621); ab 1611 Duc de Lesdiguières und Pair de France; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1622 letzter Connétable de France.

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Scipione Borghese
Scipione Caffarelli
Erzbischof Scipione von Bologna
Bischof Scipione von Sabina

geb. 1576
gest. 1633
Anm.: Sohn des Francisco Caffarelli und der Ortensia Borghese; 1605 Adoption durch seinen Onkel Papst Paul V. (1552-1621); 1605–1621 dessen Kardinalnepot; 1609–1618 Bibliothekar der Römischen Kirche; 1610-1612 Erzbischof von Bologna; ab 1610 Großpönitentiar sowie Kardinalprotektor für die Deutsche Nation; 1629–1633 Bischof von Sabina.

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Balthasar Borgiß

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Martin Borgiß

Anm.: Um 1628/29 Bauer in Rieder.
N. N. Borgk

Anm.: Um 1634 schwedischer Kapitän-Leutnant.
N. N. Bornemisza

Anm.: Ungarischer Adliger; um 1635 kaiserlicher Rittmeister.
N. N. Bornmann

Anm.: Um 1631/32 Untertan in Harzgerode.
Adam von Borwitz und Hartenstein

geb. 1594
gest. 1652
Anm.: Sohn des Henricus von Borwitz (gest. 1614); auf Herzogswaldau, hatte schon als Page Herzog Johann Christian von Schlesien-Brieg (1591-1639) auf Reisen begleitet; hochgebildet nach vielen Reisen und Universitätsaufenthalten in Deutschland und Europa; seit 1626 Herzog Johann Christians Rat, 1628 Kammerrat und dann Kammerdirektor, ging mit dem Herzog ins kriegsbedingte Exil nach Preußen; 1649 Landeshauptmann des Fürstentums Brieg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Borzita von Martinitz, Familie
Bořita z Martinic, Familie

Anm.: Böhmisches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Borzita von Martinitz (1)
N. N. Bořita z Martinic (1)

Anm.: Böhmischer Adliger.
N. N. Borzita von Martinitz (2)
N. N. Bořita z Martinic (2)

Anm.: Böhmischer Adliger; um 1632 kaiserlicher Obrist.
Jaroslaus Borzita von Martinitz
Jaroslav Bořita z Martinic
Graf Jaroslaus von Martinitz
Graf Jaroslav z Martinic

geb. 1582
gest. 1649
Anm.: Sohn des Jaroslaus Borzita von Martinitz (1549-1581); Herr auf Smetschno, Okoř, Malíkovice und Sternberg; ab 1603 kaiserlicher Rat; 1609-1618 Hofmarschall des Königreiches Böhmen; 1617 Berufung in das böhmische Statthalterkollegium; am 23. Mai 1618 eines der drei Opfer des zweiten Prager Fenstersturzes; danach bis 1622 im Exil; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; ab 1623 kaiserlicher Geheimer Rat; seit 1624 Oberstlandrichter, 1625-1628 Oberstlandkämmerer, 1628-1638 Obersthofmeister und 1638-1649 Oberstburggraf des Königreiches Böhmen; 1648 in schwedischer Kriegsgefangenschaft; 1621 Erhebung in den Grafenstand.

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Christoph Bosch

geb. 1575
gest. 1631
Anm.: Sohn des Nürnberger Handelsmanns Hans Bosch (1541-1613); Kaufmann und Mitglied des Größeren Rats der Reichsstadt Nürnberg.

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Johann Bosch

geb. 1574
gest. 1628
Anm.: Sohn des Nürnberger Handelsmanns Hans Bosch (1541-1613); Rechtsstudium u. a. in Altdorf, Dr. jur.; um 1599 Assessor am Heidelberger Hofgericht; 1605 zugleich Schultheiß von Heidelberg; später Nürnberger Korrespondent und Agent des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); zuletzt Advokat am Reichskammergericht in Speyer; vgl. Georg Andreas Will: Nürnbergisches Gelehrten-Lexicon Bd. 1, Nürnberg 1755, S. 138.

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Karl von Bose

geb. 1596
gest. 1657
Anm.: Sohn des Hans Ernst von Bose (gest. 1625); 1614-1617 Soldat in zwei Leibregimentern des Königs von Frankreich; 1618-1620 Fähnrich und Capitainleutnant unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1621-1625 kaiserlicher Obristwachtmeister; kursächsischer Obristleutant (1631/32) und Obrist (1635-1644); Amtshauptmann von Zwickau und Werdau (ab 1649) sowie Stolberg (seit 1653); ab 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bewahrende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Kaspar Bose d. Ä.

geb. 1577
gest. 1650
Anm.: Sohn des Luppaer Schuldieners Johann Bose (gest. 1597); Bürger und Juwelier in Leipzig; ab 1629 Ratsherr; seit 1638 Baumeister.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Paul Bose

geb. 1594
gest. 1664
Anm.: Sohn des Luppaer Schuldieners Johann Bose (gest. 1597); Bürger und Juwelier in Leipzig; ab 1609 Lehre bei dem Nürnberger Goldschmied Lorenz Tiezick; 1614-1621 Wanderschaft durch Österreich, Ungarn, Böhmen und Mähren; 1621-1624 Handelsgehilfe und seit 1624 Teilhaber im Leipziger Juweliergeschäft seines Bruders Kaspar (1577-1650).

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N. N. de Bossi

Anm.: Um 1631 italienischstämmiger Sekretär von Jean T'sercleas de Tilly.
Joachim von Bothmer

geb. 1579
gest. 1629
Anm.: Niedersächsischer Adliger; 1617 braunschweigisch-lüneburgischer Rat in Celle; seit 1617 Abt des landsässigen Klosters St. Michaelis in Lüneburg.
Bourbonen, Dynastie

Anm.: Seit 1589 regierende Königsdynastie in Frankreich.
César de Bourbon
Duc César de Vendôme
Duc César d' Étampes
Duc César de Beaufort
Duc César de Mercœur
Duc César de Penthièvre

geb. 1594
gest. 1665
Anm.: Legitimierter außerehelicher Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); ab 1598 Duc de Vendôme; 1598-1626 Gouverneur der Bretagne; seit 1599 Duc d'Étampes et Duc de Beaufort; ca. 1607-1612 Gouverneur von Lyonnais, Forez und Beaujolais; ab 1608 Duc de Mercœur (de iure uxoris); 1626-1630 Gefangenschaft in Amboise; 1630-1650 wegen Beteiligung an mehreren Verschwörungen mit kurzen Unterbrechungen Exil in den Niederlanden und England; seit 1650 Duc de Penthièvre (de iure uxoris) und Gouverneur von Bourgogne; ab 1651 Grand amiral de France; seit 1652 Lieutenant-général in Aunis, Poitou, Saintonge und Angoumois; ab 1655 Surintendant général de la navigation et commerce.

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Gaston de Bourbon
Duc Gaston d' Orléans
Duc Gaston d' Anjou
Duc Gaston d' Alençon
Duc Gaston de Chartres
Duc Gaston de Valois

geb. 1608
gest. 1660
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und ältester lebender Bruder ("Monsieur") von Ludwig XIII. (1601-1643); seit 1643 Lieutenant-général du royaume.

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Henri II de Bourbon
Prince Henri II de Condé
Duc Henri d' Albret
Duc Henri de Bellegarde
Duc Henri de Châteauroux
Duc Henri d' Enghien
Duc Henri de Montmorency

geb. 1588
gest. 1646
Anm.: Sohn des Henri I de Bourbon, Prince de Condé (1552-1588); ab 1588 Prince de Condé; 1588-1606 Duc d’Enghien; 1612-1620 Vice-roi de Nouvelle-France; 1616/17 und seit 1619 Gouverneur des Berry; ab 1631 auch Gouverneur der Bourgogne; seit 1632 Duc de Châteauroux, de Montmorency, d'Albret et de Bellegarde; ab 1643 Grand maître, Grand veneur und Grand louvetier de France.

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Louis (1) de Bourbon
Comte Louis de Soissons

geb. 1604
gest. 1641
Anm.: Sohn des Charles de Bourbon, Comte de Soissons (1566-1612); ab 1612 Comte de Soissons und Grand maître de France; Gouverneur der Dauphiné (seit 1612) und Champagne (ab 1631); nach 1631 Feldherr der französischen Armee.

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Louis (2) de Bourbon
Duc Louis de Mercœur
Duc Louis de Vendôme
Duc Louis d' Étampes
Duc Louis de Beaufort
Duc Louis de Penthièvre

geb. 1612
gest. 1669
Anm.: Sohn des César de Bourbon, Duc de Vendôme (1594-1665); ab 1612 Duc de Mercœur; in franzöischen Kriegsdiensten als Volontär (1630-1640), Regimentsinhaber (1649) sowie Armeekommandeur in der Provence (1652) und Lombardei (1656); 1649-1651 Lieutenant Général de Catalogne; seit 1665 Duc de Vendôme, Beaufort, Penthièvre et d'Étampes; ab 1667 Kardinal.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Duc Alexandre I de Bournonville
Comte Alexandre I de Henin
Vicomte Alexandre I de Barlin

geb. 1585
gest. 1656
Anm.: Sohn des Oudard de Bournonville, Comte de Henin et Vicomte de Barlin (1533-1585); ab 1608 Duc de Bournonville; 1612 Abgesandter des Statthalters der spanischen Niederlande, Erzherzog Albrecht von Österreich (1559-1621), nach Frankreich; seit 1619 spanischer Obrist; Gesandter der Statthalterin Erzherzogin Isabella Clara Eugenia von Österreich (1566-1633) in Wien (1627) und Paris (1630); 1631-1633 Gouverneur der Flandre wallonne und Einsatz für die Unabhängigkeit der Niederlande von Spanien; ab 1634 Exil in Lyon; seit 1624 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Claude Bouthillier
Comte Claude de Chavigny

geb. 1581
gest. 1652
Anm.: Sohn des Denis Bouthillier, Seigneur de Fouilletourte et du Petit-Thouars (ca. 1540-1622); ab 1613 Rat im Parlement de Paris; seit 1619 französischer Conseiller d'État und Sekretär der verwitweten Königin Maria von Frankreich (1575-1642); 1628/29 Secrétaire d'État de la Marine; 1629-1632 Secrétaire d'État des Affaires étrangères; 1632-1643 Surintendant des finances.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Léon Bouthillier
Comte Léon de Chavigny
Comte Léon de Buzançais

geb. 1608
gest. 1652
Anm.: Sohn des Claude Bouthillier, Comte de Chavigny (1581-1652); 1632-1643 franzöischer Secrétaire d'État des Affaires étrangères; 1645-1648 Hauptgesandter Frankreichs bei den Westfälischen Friedensverhandlungen in Münster; zweimalige Verhaftung während der Fronde.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Benjamin Bouwinghausen von Wallmerode

geb. 1571
gest. 1635
Anm.: Sohn des Hermann Konrad Bouwinghausen (1535-1588); württembergischer Obrist (1622/23), Geheimer Rat und Kriegsrat; 1605-1612 Statthalter des vom französischen König Heinrich IV. (1553-1610) an Württemberg verpfändeten Herzogtums Alençon in der Normandie; mehrfach württembergischer Gesandter, u. a. auf dem Regensburger Fürstentag (1622/23).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Jakob von Boy

Anm.: 1630/31 magdeburgischer Obrist; danach schwedischer Obristleutnant und Obrist (1634-1638).
Nikolaus Boy

Anm.: Um 1634 schwedischer Hauptmann im Leibregiment des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).
Anna Konstanze von Boyneburg
Anna Konstanze von Bemelberg
Gräfin Anna Konstanze von Helfenstein
Geburtsname: Gräfin Anna Konstanze von Fürstenberg

geb. 1577
gest. 1659
Anm.: Tochter des Grafen Joachim von Fürstenberg (1538-1598) auf Heiligenberg; 1601 erste Ehe mit Graf Rudolph von Helfenstein (1560-1601); 1604-1626 zweite Ehe mit Konrad d. J. von Boyneburg (1578-1626).
Konrad d. J. von Boyneburg
Konrad d. J. von Bemelberg

geb. 1578
gest. 1626
Anm.: Sohn des Konrad d. Ä. von Boyneburg (1552-1618); seit 1602 bayerischer Hofrat; 1604-1606 Hofratspräsident; 1606-1616 Pfleger in Wemding; zuletzt Tiroler Statthalter des Erzherzogs Leopold von Österreich (1586-1632) in Innsbruck.

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Marcantonio Bragadin

geb. 1523
gest. 1571
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Marco Bragadin; ab 1543 militärische Karriere in der venezianischen Kriegsflotte; seit 1569 Oberbefehlshaber und Gouverneur von Zypern.

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Tycho Brahe
Tyge Ottesen Brahe

geb. 1546
gest. 1601
Anm.: Sohn des Otte Tygesson Brahe (1518-1571); ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; danach bedeutender Astronom; ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; 1576-1597 astronomische Forschungen in den Sternwarten Uraniborg und Stjerneborg auf der Öresundinsel Ven; seit 1599 Hofmathematiker von Kaiser Rudolph II. (1552-1612).

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N. N. von Braitenbach

Anm.: Um 1628 vermutlich kaiserlicher Offizier in Timmenrode.
Giulio Cesare Brancaccio

geb. 1515
gest. 1586
Anm.: Süditalienischer Adliger; spätestens 1535 in neapolitanischen Kriegsdiensten, später Kriegsdienst unter Karl V.; ab 1554 in französischen Kriegsdiensten und königlicher Kämmerer unter Heinrich II. sowie dessen Nachfolgern; 1573 in spanischen Kriegsdiensten gegen Tunis; 1577-83 Sänger am Hof von Ferrara unter Herzog Alfonso II. d'Este (1533-1597); daneben auch Autor eines Kommentars mit Übersetzung zu Cäsars Commentarii de bello Gallico (Venedig 1581 u.ö.).

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Brandenburg, Haus
Kurfürsten von Brandenburg
Markgrafen von Brandenburg

Anm.: Seit 1415 reichsfürstliche Dynastie der Hohenzollern., NDB
Markgraf Albrecht (der Bär) von Brandenburg
Markgraf Albrecht (der Bär) der Nordmark
Herzog Albrecht (der Bär) von Sachsen
Markgraf Albrecht (der Bär) der Lausitz
Graf Albrecht (der Bär) von Weimar-Orlamünde
Graf Albrecht (der Bär) von Ballenstedt

geb. ca. 1100
gest. 1170
Anm.: Sohn des Grafen Otto von Ballenstedt (gest. 1123); ab 1123 Graf von Ballenstedt; 1124-1131 Markgraf der Lausitz; seit 1134 Markgraf der Nordmark (ab 1157 Brandenburg); 1138-1142 Herzog von Sachsen; seit 1140 Graf von Weimar-Orlamünde.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg
Administrator Christian Wilhelm von Magdeburg
Administrator Christian Wilhelm von Halberstadt

geb. 1587
gest. 1665
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1598-1627 Administrator des Erzstifts Magdeburg; ab 1614 auch Koadjutor und 1624-1628 Administrator des Hochstifts Halberstadt; dänischer Obrist (1625-1627) und Generalleutnant (1626); 1630/31 auch magdeburgischer Obrist; 1631 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1632 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1635 finanziell entschädigt durch regelmäßige Einkünfte aus dem Erzstift Magdeburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgräfin Dorothea von Brandenburg
Geburtsname: Herzogin Dorothea von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1596
gest. 1643
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); seit 1615 Ehe mit Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg, Administrator von Magdeburg (1587-1665).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Kurfürstin Elisabeth Charlotte von Brandenburg
Herzogin Elisabeth Charlotte in Preußen
Geburtsname: Pfalzgräfin Elisabeth Charlotte von Pfalz-Simmern

geb. 1597
gest. 1660
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); 1616-1640 Ehe mit Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Herzog Friedrich Wilhelm in Preußen

geb. 1620
gest. 1688
Anm.: Sohn des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 Kurfürst von Brandenburg; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Untadeliche"); ab 1654 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg
Herzog Georg Wilhelm in Preußen

geb. 1595
gest. 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1619 Statthalter in Jülich-Kleve; ab 1619 Kurfürst von Brandenburg; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufrichtende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Markgraf Johann von Brandenburg

geb. 1597
gest. 1627
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Kurfürst Johann Georg von Brandenburg

geb. 1525
gest. 1598
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg (1505-1571); seit 1571 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgraf Johann Georg von Brandenburg

geb. 1598
gest. 1637
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1621-1630 spanischer und kaiserlicher Obrist; 1631-1634 schwedischer Obrist; 1634/35 in kaiserlicher Gefangenschaft; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg
Herzog Johann Sigismund in Preußen

geb. 1572
gest. 1619
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Friedrich von Brandenburg (1546-1608); seit 1608 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgraf Sigismund von Brandenburg

geb. 1592
gest. 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1620/21 böhmisch-konföderierter und kurpfälzischer Obrist; kurbrandenburgischer Statthalter in der Grafschaft Mark (1627, 1632, 1636) und im Herzogtum Kleve (1639); seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Treffliche").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach

geb. 1620
gest. 1667
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1634 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach (bis 1639 unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Markgraf Christian von Brandenburg-Ansbach

geb. 1623
gest. 1643
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgraf Friedrich von Brandenburg-Ansbach

geb. 1616
gest. 1634
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1625 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia); 1634 Tod als schwedischer Offizier in der Schlacht bei Nördlingen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach

geb. 1583
gest. 1625
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Herzogin Sophia von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1563
gest. 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1579-1603 Ehe mit Markgraf Georg Friedrich I. von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach (1539-1603); danach Witwensitz in Gifhorn.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Gräfin Sophia zu Solms-Laubach

geb. 1594
gest. 1651
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg I. zu Solms-Laubach (1547–1600); 1612-1625 Ehe mit Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); 1625-1639 vormundschaftliche Regentin der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach für ihre Söhne Friedrich (1616-1634) und Albrecht (1620-1667).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth

geb. 1581
gest. 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Kulmbach/Bayreuth; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollblühende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth

geb. 1615
gest. 1651
Anm.: Sohn des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgraf Georg Albrecht von Brandenburg-Bayreuth

geb. 1619
gest. 1666
Anm.: Sohn des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgräfin Maria von Brandenburg-Bayreuth
Geburtsname: Herzogin Maria in Preußen

geb. 1579
gest. 1649
Anm.: Tochter des Herzogs Albrecht Friedrich in Preußen (1553–1618); seit 1604 Ehe mit Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Bayreuth
Geburtsname: Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach

geb. 1614
gest. 1646
Anm.: Tochter des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1641 Ehe mit Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth (1615-1651).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf
Herzog Johann Georg von Schlesien-Jägerndorf
Administrator Johann Georg von Straßburg

geb. 1577
gest. 1624
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1592-1604 Administrator des Hochstifts Straßburg; ab 1606 regierender Herzog von Schlesien-Jägerndorf; 1613 Konversion zum Calvinismus; 1613-1617 kurfürstlicher Statthalter in der Markgrafschaft Brandenburg; seit 1616 Herrenmeister der Ballai Brandenburg des Johanniterordens; 1619/20 General-Feldoberst der schlesischen Stände, die sich der Confoederatio Bohemica angeschlossen hatten; 1621 Verhängung der Reichsacht; danach Teilnahme an den antikaiserlichen Feldzügen des siebenbürgischen Fürsten Gabriel Bethlen (1580-1629).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Graf Christoph Karl von Brandenstein

geb. 1593
gest. 1640
Anm.: Sohn des Esaias von Brandenstein (1567-1623); ab 1613 sächsisch-altenburgischer Hof- und Justizrat; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; bis 1632 kursächsischer Berg- und Kammerrat; 1630 kurfürstlicher Gesandter in Wien und auf dem Regensburger Kurfürstentag; 1632 kursächsischer Obrist; 1632-1635 schwedischer Obrist; 1633 schwedischer Reichsschatzmeister und Mitglied des Consilium formatum (Heilbronner Bund); nach dem Prager Frieden gegen den Willen des sächsischen Kurfürsten weiterhin in schwedischen Diensten, deshalb 1637 auf einer Reise nach Wien Verhaftung und lebenslange Gefangenschaft in Dresden; 1629 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
N. N. Brandon

Anm.: Um 1630/31 kaiserlich-ligistischer Leutnant.
N. N. von Brandt (1)

Anm.: Um 1626 stellvertretender Kommandeur von Deventer.
N. N. von Brandt (2)

Anm.: Vermutlich ostpreußischer Adliger; Page des Andreas Napierski (um 1632) und des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg (seit 1633).
Andreas Brandt

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Andreas Wilhelm von Brandt

gest. nach 1644
Anm.: Sohn des oberpfälzischen Adeligen Hans Christoph von Brandt (gest. 1622); 1629 Emigration nach Regensburg; ca. 1633/34 in schwedischen Kriegsdiensten; nach der Schlacht von Nördlingen kurzzeitig in bayerischer Kriegsgefangenschaft.
Johann Brandt (1)

gest. 1637
Anm.: Dr. jur.; zuletzt Kanzler des Bischofs von Würzburg.
Johann Brandt (2)

gest. nach 1666
Anm.: Dr. med.; ursprünglich Arzt in Reichenbach/Vogtland; ab 1632 kriegsbedingt in Bernburg, dort baldige Bestallung zum Physikus; (vor 1637) bis November 1649 Leibarzt des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg, seit Ostern 1650 des Fürsten Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen (1638-1665) und dessen verwitweter Mutter Sophia (1599-1654); vgl. Wolfram Kaiser / Arina Völker: Universität und Physikat in der Frühgeschichte des Amtsarztwesens, Halle/Saale 1980, S. 38.
Jakob Braun

Anm.: Um 1628 Bauer in Radisleben.
Joachim Braun

Anm.: Um 1629 Bauer in Radisleben.
Lorenz Braun

gest. ca. 1638
Anm.: Dr. jur. utr.; seit 1613 sächsisch-weimarischer Kammer-, Hof- und Konsistorialrat sowie wichtigster Berater des Herzogs Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1660).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. von Braunmann

Anm.: Pommerischer Adliger; um 1626 Student am Gymnasium Illustre Harderwijck.
Hans von Braunscheig

Anm.: Um 1631/32 schwedischer Generalquartiermeister unter Herzog Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1660).
Silvester von Braunscheig

Anm.: Dr. jur.; um 1630 Kanzler des Herzogtums Pommern; 1630 pommerscher Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag.
Herzogin Anna Eleonora von Braunschweig-Calenberg
Geburtsname: Landgräfin Anna Eleonora von Hessen-Darmstadt

geb. 1601
gest. 1659
Anm.: Tochter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1617-1641 Ehe mit Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg (1582-1641).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg

geb. 1582
gest. 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1611/12 dänischer Obrist bzw. Generalwachtmeister; 1619-1624 und 1634 General des Niedersächsischen Reichskreises; 1626-1630 kaiserlicher Obrist; 1630-1635 schwedischer General; ab 1635 regierender Herzog von Braunschweig-Calenberg (1636 Hannover als Residenz); seit 1636 Befehlshaber einer kleinen unabhängigen Welfenarmee; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fangende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Braunschweig-Lüneburg, Haus
Herzöge von Braunschweig und Lüneburg

Anm.: Reichsfürstliche Dynastie der Welfen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog August (d. Ä.) von Braunschweig-Lüneburg
Administrator August von Ratzeburg

geb. 1568
gest. 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); ab 1610 Administrator des Hochstifts Ratzeburg; seit 1633 regierender Herzog in den Fürstentümern Lüneburg und Grubenhagen sowie seit 1635 auch Calenberg-Göttingen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Christian (d. Ä.) von Braunschweig-Lüneburg
Administrator Christian von Minden

geb. 1566
gest. 1633
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1599-1625 Administrator des Hochstifts Minden; ab 1611 regierender Herzog von Braunschweig-Lüneburg; seit 1617 auch Regent des Fürstentums Grubenhagen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Herzog Friedrich von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1574
gest. 1648
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); ab 1602 Domherr und seit 1603 Dompropst zu Bremen; ab 1619 Domherr zu Verden; seit 1636 regierender Herzog in den Fürstentümern Lüneburg und Grubenhagen; ab 1643 Koadjutor des Hochstifts Ratzeburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Johann von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1583
gest. 1628
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Magnus von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1577
gest. 1632
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592).
Kurfürstin bzw. Herzogin Sophia von Braunschweig-Lüneburg
Geburtsname: Pfalzgräfin Sophia von Pfalz-Simmern

geb. 1630
gest. 1714
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1658-1698 Ehe mit Herzog bzw. Kurfürst Ernst August von Braunschweig-Lüneburg (1629-1698); seit 1701 designierte Thronfolgerin der britischen Monarchie.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Herzog Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1535
gest. 1592
Anm.: Sohn des Herzogs Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg (1497-1546); 1559-1569 gemeinsam mit seinem Bruder Heinrich (1533-1598) und seit 1569 allein regierender Herzog von Braunschweig-Lüneburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Julius Ernst von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg

geb. 1571
gest. 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); seit 1598 Regent der Herrschaft Dannenberg.

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Herzogin Anna Margaretha von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb. 1567
gest. 1643
Anm.: Tochter des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528–1603); seit 1601 Pröpstin des reichsunmittelbaren Stifts Quedlinburg.

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Herzog Hedwig von Braunschweig-Lüneburg-Harburg
Geburtsname: Herzogin Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1580
gest. 1657
Anm.: Tochter des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528-1589); 1621-1641 Ehe mit Herzog Otto III. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1572-1641).
Herzog Otto III. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb. 1572
gest. 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); seit 1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem älteren Bruder Wilhelm August (1564-1642).

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Herzog Wilhelm August von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb. 1564
gest. 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); 1603-1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem jüngeren Bruder Christoph (1570-1606) und 1606-1641 mit dem jüngsten Bruder Otto III. (1572-1641), ab 1641 Alleinherrschaft.

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Braunschweig-Wolfenbüttel, Haus
Herzöge von Braunschweig und Lüneburg

Anm.: Reichsfürstliche Dynastie der Welfen.

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Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Markgräfin Anna Sophia von Brandenburg

geb. 1598
gest. 1659
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1634 Ehe mit Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); bereits seit 1628 Residenz auf Schloss Schöningen.

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Herzog August (d. J.) von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1579
gest. 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); Studium in Rostock (1594), Tübingen (1595-1598) und Straßburg (1598); Reisen nach Italien (1598-1600) sowie in die Niederlande, nach England und Frankreich (1602/03); ab 1604 Paragiatsherrschaft in Hitzacker; seit 1635 regierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel (bis 1643 Residenz in Braunschweig wegen kaiserlicher Besetzung der Festung Wolfenbüttel); Büchersammler (Bestand der ursprünglichen Bibliotheca Selenica, später Bibliotheca Augusta zum Zeitpunkt seines Todes 40.000 Bände); ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Befreiende").

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Herzog Christian (d. J.) von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Christian von Halberstadt
Der tolle Halberstädter

geb. 1599
gest. 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1616-1623 Administrator des Bistums Halberstadt; ab 1621 Söldnerführer in kurpfälzischen und niederländischen, zuletzt in dänischen Diensten; seit 1624 Ritter des Hosenbandordens.

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Herzogin Dorothea von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Fürstin Dorothea von Anhalt-Zerbst

geb. 1607
gest. 1634
Anm.: Tochter des Fürsten Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621); seit 1623 Ehe mit Herzog August von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579-1666).

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Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von Dänemark und Norwegen

geb. 1573
gest. 1626
Anm.: Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); 1590-1613 Ehe mit Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); seit 1614 Witwensitz in Schöningen.

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Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel
Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Calenberg
Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Grubenhagen

geb. 1591
gest. 1634
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); ab 1613 regierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel und Braunschweig-Calenberg sowie Braunschweig-Grubenhagen (bis 1617); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dauerhafte").

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Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Heinrich Julius von Halberstadt
Administrator Heinrich Julius von Minden

geb. 1564
gest. 1613
Anm.: Sohn des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528-1589); ab 1578 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1582-1585 Administrator des Hochstifts Minden; seit 1589 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie ab 1596 auch in Grubenhagen; seit 1607 auch Direktor des kaiserlichen Geheimen Rates in Prag.

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Herzogin Sophia Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Herzogin Sophia Elisabeth von Mecklenburg-Güstrow

geb. 1613
gest. 1676
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); 1635-1666 Ehe mit Herzog August von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579-1666).

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Jan Wolfert van Brederode

geb. 1599
gest. 1655
Anm.: Sohn des Floris van Brederode (1549-1599); ab 1620 Herr von Brederode, Vianen, Noordeloos und Ameide; ab 1618 in niederländischen Kriegsdiensten als Obrist (1623), General (1636) und Feldmarschall (1642); seit 1630 Gouverneur von ’s-Hertogenbosch; ab 1653 Unterstützer des republikanischen Anführers Johan de Witt (1625-1672)).

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Pieter Cornelis van Brederode

geb. ca. 1559
gest. 1637
Anm.: Geboren in Den Haag; Dr. jur.; niederländischer Gesandter an verschiedenen deutschen Höfen; niederländischer Agent in Frankfurt am Main (1602-1622) und in der Schweiz (seit 1623); vgl. Klaus Conermann (Hg.): Briefe der Fruchtbringenden Gesellschaft und Beilagen: Die Zeit Fürst Ludwigs von Anhalt-Köthen 1617-1650, Zweiter Band: 1627-1629, S. 400f..

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Augustin Bredimus

gest. ca. 1640
Anm.: In den 1620er Jahren Übersetzer des spanischen Generalkapitäns in Lissabon; nach 1632 kaiserlicher Generalkonsul und spätestens ab 1637 Konsul der Hanse in Madrid.

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Bredow, Familie

Anm.: Mittelmärkisches Adelsgeschlecht.

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Hans Heinrich von Bredow

geb. 1584
gest. 1641
Anm.: Ab 1621 Domherr und seit 1624 Dompropst zu Brandenburg an der Havel.
Wichard Erdmann von Bredow

gest. 1653
Anm.: Ab 1620 Domherr, spätestens seit 1636 auch Senior des Domkapitels zu Brandenburg an der Havel.
Johann Friedrich Breithaupt

Anm.: Seit 1628 hessisch-kasselischer Reichshofratsagent.
N. N. Breitsprach

Anm.: Um 1628 vermutlich Untertan im Amt Ballenstedt.
Johann Friedrich Breitzke

Anm.: Um 1629 Regimentsschultheiß des kaiserlichen Obristen Johann David Pecker von der Ehr (gest. 1659).
N. N. Bremer

Anm.: Um 1623 in Flensburg.
N. N. Brendell

Anm.: Um 1626 Rittmeister.
Breuner, Familie

Anm.: Österreichisch-steierisches Adelsgeschlecht.

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Anna Maria Breuner
Geburtsname: Anna Maria von Trauttmansdorff

geb. 1583
gest. 1642
Anm.: Tochter des Johann Friedrich von Trauttmansdorff (1542-1614); bis 1616 Ehe mit Kaspar Breuner (1530-1616).
Friedrich Breuner

geb. 1542
gest. 1583
Anm.: Sohn des Philipp Breuner (1498/1500-1556); 1583 kaiserlicher Gesandter in Konstantinopel, wo er starb.
Georg Seifried Breuner

geb. 1632
gest. 1675
Anm.: Sohn des Seifried Leonhard Breuner (1596-1667).
(Anna) Johanna Breuner
Geburtsname: (Anna) Johanna von Hollenegg

geb. 1590
gest. 1654
Anm.: 1633-1651 Ehe mit Seifried Christoph Breuner (1569-1651).
Maximilian Breuner

geb. 1592
gest. 1635
Anm.: Sohn des Jakob Breuner (1566-1606); seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; innerösterreichischer Hofkammerpräsident und Geheimer Rat; 1630-1633 Präsident der österreichischen Hofkammer.

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Philipp Friedrich Breuner

geb. 1601
gest. 1638
Anm.: Sohn des Kaspar Breuner (1530-1616); kaiserlicher Obrist (1625), Generalfeldwachtmeister (1635) und Feldzeugmeister (1637).

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Seifried Breuner

geb. 1538
gest. 1594
Anm.: Sohn des Philipp Breuner (1498/1500-1556); 1568-1581 Reichshofrat; Kämmerer von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); seit 1587 niederösterreichischer Regimentsrat; 1587-1591 Statthalter von Niederösterreich; später auch Geheimer Rat.

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Seifried Christoph Breuner

geb. 1569
gest. 1651
Anm.: Sohn des Seifried Breuner (1538-1594); ab 1597 Hofkammerrat; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1619 Geheimer Rat; 1620-1626 niederösterreichischer Landmarschall; 1626-1640 Statthalter von Niederösterreich; 1624 Erhebung in den Grafenstand; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Graf Seifried Leonhard Breuner

geb. 1596
gest. 1667
Anm.: Sohn des Seifried Christoph Breuner (1569-1651); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; nach 1637 Hofkriegsrat; zuletzt Geheimer Rat von Kaiser Leopold I.

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Alexander von Brietzke

geb. 1589
gest. 1640
Anm.: Sohn des Heine von Brietzke; ab 1604 Page, später Vorschneider und seit 1619 Oberschenk am Berliner Kurfürstenhof; vgl. Peter Vehr: Leichpredigt/ Auß dem tröstlichen Kern-Sprüchlein I. Johan. I. Das Blut Jesu Christi/ [...], Berlin 1640, o. S.

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Johan Alphert Brinck

geb. ca. 1575/80
gest. 1653
Anm.: Sohn des Harderwijker Bürgermeisters Alphert Brinck (gest. 1617); um 1626 niederländischer Hauptmann; 1650 Bürgermeister von Harderwijk.
Ernst Brinck

geb. 1581
gest. 1649
Anm.: Sohn des Harderwijker Bürgermeisters Alphert Brinck (gest. 1617); Studium in Leiden (1597) und Paris (1602-1604); Reisen nach Deutschland, die Schweiz und England (1607); 1612-1615 Sekretär des niederländischen Gesandten in Konstantinopel; ab 1618 Rentmeister und seit 1619 mehrfach Bürgermeister von Harderwijk; ab 1648 erster Bibliothekar der Universität in Harderwijk.

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Wilhelm von Brincken
Wilhelm von dem Brinck

gest. 1637
Anm.: Schwedischer Major (1630) und Obrist (1633-1635); 1635/36 kursächsischer Obrist; 1636/37 kaiserlicher Obrist; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beregnete").
Johann Friedrich von Britzky

Anm.: Angeblich zunächst Schneider und Kammerdiener von Wallenstein (1583-1634); kaiserlicher Kriegskommissar (1631/32) und Obristwachtmeister.
Heino von Brösigke

geb. ca. 1602
gest. 1653
Anm.: Sohn des Dietrich von Brösigke (1573-1639) auf Ketzür; um 1623 in Padua.
Graf Johann Jakob von Bronckhorst-Batenburg
Graf Johann Jakob von Anholt

geb. 1582
gest. 1630
Anm.: Sohn des Jakob von Bronckhorst (1553-1582); ab 1603 in spanischen Kriegsdiensten, zuletzt als Hauptmann (1605); 1609-1620 kaiserlicher Obrist; bayerisch-ligistischer Feldmarschallleutnant (1620), Generalwachtmeister (1621) und Feldmarschall (1622); seit 1629 kaiserlicher Feldmarschall; ab 1629 Landvogt von Vorderösterreich und des Elsaß; 1621 Erhebung in den Grafenstand; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Francescuolo da Brossano

gest. 1405
Anm.: Sohn des Amizolo da Brossano aus Mailand; Amtsträger in der Verwaltung unter den Visconti in Mailand; ab 1361 Ehe mit Francesca (1343-1384), der unehelichen Erbtochter von Francesco Petrarca (1304-1374); seit 1385 im Dienst der Familie Carrara.
Pierre de Brossard

geb. 1594
gest. 1638
Anm.: Schwedischer Obristleutnant (um 1632) und Obrist (1633-1637).
Abraham von Brüneck

Anm.: 1632-1636 schwedischer Obrist.
Abraham Bruggemann

Anm.: Um 1628 landwirtschaftlicher Gehilfe des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in Ballenstedt.
N. N. de Bruijn

gest. 1627
Anm.: Vermutlich Harderwijker Adliger.
Charles Brûlart de Léon

geb. 1571
gest. 1649
Anm.: Sohn des französischen Ministers Pierre Brûlart (ca. 1535-1608); Domherr in Paris; Abt von Joyenval und Néauphile; Prior von Léon; ab 1597 geistlicher Conseiller am Parlament von Paris; französischer Gesandter in Venedig (1610-1620), in der Schweiz (1629/30), auf dem Regensburger Kurfürstentag (1630) und in Wien (1630/31); seit 1635 Conseiller d'État; 1642/43 französischer Gesandter in Parma und Rom.

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Nicolas Brulart
Marquis Nicolas de Sillery
Vicomte Nicolas de Puisieux
Vicomte Nicolas de Ludes

geb. 1544
gest. 1624
Anm.: Sohn des Pierre Brulart, Präsident der dritten Berufungskammer am Pariser Parlament; ab 1573 Mitglied, 1574-1584 Vorsitzender der Petitionskammer und 1584-1587 Präsident der Berufungskammer des Pariser Parlaments; 1587-1595 französischer Gesandter bei der schweizerischen Eidgenossenschaft; seit 1597 Präsident des Pariser Parlaments; 1601/02 außerordentlicher französischer Gesandter in der Schweiz; ab 1604 Justizminister; seit 1605 Kanzler des Königreichs Navarrra, ab 1607 auch des Königreichs Frankreich; 1623/24 außerdem Siegelbewahrer.

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Pierre Brûlart

geb. ca. 1535
gest. 1608
Anm.: Sohn des Noel Brûlart (1486-1557); Seigneur de Genlis et Crosne; ab 1557 Sekretär des Königs Heinrich II. von Frankreich; 1569-1588 französischer Außenminister.
Christian Brumbey

Anm.: Um 1628 Sekretär des anhaltisch-bernburgischen Regierungspräsidenten Heinrich von Börstel (1581-1647); um 1630/31 Obereinnehmer des Teilfürstentums Anhalt-Bernburg.
Georg Adam Brunner

geb. 1580
gest. 1652
Anm.: Geboren in Schweinfurt; Promotion zum Dr. iur. utr. an der Universität Basel; ab 1604 Advokat in Magdeburg; seit 1610 Syndikus des Magdeburger Domkapitels; 1620 zudem Dompropstei-Verwalter; ab 1637 magdeburgischer Hof- und Rehgierungsrat in Halle/Saale.

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Matthias Brunninger

Anm.: Um 1628 kaiserlicher Soldat.
Adam Bruxius

geb. 1572
gest. 1639
Anm.: Geboren in Sprottau; Studium in Breslau, Heidelberg, Padua and Basel; Dr. med.; praktischer Arzt in Sprottau.

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Gerhard Bube

Anm.: Um 1630 vermutlich Getreidehändler in Gerbstedt.
Emmerich Wilhelm von Bubenheim
Emmerich Wilhelm Specht von Bubenheim

Anm.: Burggraf von Mainz; Untermarschall des Kurfürsten Anselm Kasimir von Mainz (1583-1647).
N. N. von Bubna
N. N. z Bubna

Anm.: Böhmischer Adliger.
Graf Heinrich Johann von Bubna
Graf Jindřich Jan z Bubna

geb. 1596
gest. 1653
Anm.: Sohn des Niklas Wratislaw von Bubna (1569-1617); seit 1617 kaiserlicher Kämmerer; 1649-1653 Landeshauptmann von Glatz; Erhebung in den Freiherren- (1629) und Grafenstand (1644).
Hermann Felix von Bubna
Heřman Felix z Bubna

gest. 1660
Anm.: Sohn des Niklas Wratislaw von Bubna (1569-1617); um 1630/31 Kämmerer von Wallenstein (1583-1634); 1629 Erhebung in den Freiherrenstand.
Johann Warleych von Bubna
Jan Varlich z Bubna

geb. 1570
gest. 1635
Anm.: Sohn des Hermann Warleych von Bubna (gest. 1602); zunächst kaiserlicher Obrist; Obristleutnant (1609), Obrist (1611) und Generalwachtmeister (1618) der böhmischen Ständearmee; 1621 Verurteilung zum Tode und Verlust der Güter; danach in dänischen und schwedischen Kriegsdiensten; 1631 schwedischer Generalmajor; 1633 Kontaktperson zwischen Wallenstein (1583-1634) und dem schwedischen Reichskanzler Axel Gustafsson Oxenstierna (1583-1654).
N. N. Buchholtz

Anm.: Um 1623 in Regensburg.
Marcus Buchholtz

Anm.: Um 1630 Pfarrer in Ditfurt.
N. N. von Buchwald
N. N. von Buchholz

Anm.: Um 1630 kaiserlicher Rittmeister.
Wolf von Buchwald

geb. 1588
gest. 1637
Anm.: Sohn des Joachim von Buchwald (1553-1635); Erbherr auf Pronstorf und Rastorf; seit 1613 Hofmarschall des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); später königlicher Landrat; 1625/26 dänischer Obrist; 1631-1637 Propst des Klosters Preetz.
Lukas Budin

gest. 1631
Anm.: Geboren in Stadtamhof; seit 1619 Abt des landsässigen Benediktinerklosters Prüfening bei Regensburg.
Bülow, Familie

Anm.: Norddeutsches Adelsgeschlecht.

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N. N. von Bülow

Anm.: Um 1636 Kammerjunker des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636).
Joachim von Bülow

geb. 1585
gest. 1643
Anm.: Sohn des Joachim von Bülow (gest. 1587); Erbherr auf Gudow, Segram, Lehsten, Bandekow und Wehningen; sächsisch-lauenburgischer Landrat.
Johann von Bülow

geb. nach 1600
gest. 1676(?)
Anm.: Sohn des Victor von Bülow (1570-1616) auf Gartow; Erbherr auf Gartow, Berendshagen, Pustohl und Klein Schwechten; kursächsischer Capitän-Leutnant der Leibkompanie des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632).
Julius von Bülow

geb. 1575
gest. 1639
Anm.: Sohn des Wolfenbütteler Hofschenks Hans von Bülow (1533-1618); Erbherr auf Essenrode und Brunsrode; 1605-1607 Geheimer Rat und Hofmeister in Hitzacker; 1608 Hofmeister des Grafen Friedrich Kasimir von Ortenburg (1591-1658); ab 1610 Geheimer Rat und Hofmeister in Dannenberg; seit 1612 braunschweigisch-lüneburgischer Geheimer Rat und Kammerrat; 1615-1637 Statthalter von Celle; 1631 Gesandter auf dem Leipziger Konvent für die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg sowie die Städte Lüneburg, Minden und Ratzeburg; ab 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zerteilende").

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N. N. von Bünau

Anm.: Um 1636 Bediensteter des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).
Heinrich (1) von Bünau

geb. ca. 1590
gest. 1660
Anm.: Sohn des Heinrich von Bünau (1544-1593) auf Pahren; Erbherr auf Friedeburg und Pahren; um 1629 Kammerjunker und Oberforstmeister im reichsunmittelbaren Stift Quedlinburg.
Heinrich (2) von Bünau

geb. 1591
gest. 1635
Anm.: Sohn des Rudolph von Bünau (1558-1609) auf Eulau; ca. 1618-1620 böhmisch-konföderierter Hauptmann; um 1625 kursächsischer Kammerjunker; kursächsischer Obristwachtmeister (1631) und Obrist (seit 1633).
Rudolph von Bünau

geb. 1593
gest. 1647
Anm.: Sohn des Heinrich von Bünau (1548-1600); vor 1631 Hofrat des Herzogs Johann Philipp von Sachsen-Altenburg (1597-1639); ab 1639 Wittums-Rat der Herzogin Elisabeth von Sachsen-Altenburg (1593-1650) und Hauptmann auf deren Witwensitz in Dornburg; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Versorgende").

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Andreas von Buggenhagen

geb. 1583
gest. 1652
Anm.: Sohn des Degenhardt d. J. von Buggenhagen (gest. 1591); ab 1610 pommerischer Landerbmarschall; 1612 auch Ernennung zum Landrat; Geheimer Rat (1623-1628, 1631-1636) und Hofmarschall (1623-1627) des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); vgl. Joachim Mencel: Des heiligen Apostels Pauli Guter Kampf/ Vollendeter Lauf/ Gehaltener Glaube/ Sampt der darauf erlangten Krone der Gerechtigkeit [...], Berlin 1653, S. 58ff.

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Michelangelo Buonarroti
Michelangelo

geb. 1475
gest. 1564
Anm.: Sohn des Capreser Podestà (Amtmannes) Lodovico di Leonardo Buonarroti Simoni; bedeutender italienischer Maler, Bildhauer, Baumeister (Architekt) und Dichter der Hochrenaissance; 1487-1494 Ausbildung bei dem Bildhauher Domenico Ghirlandaio (1448-1494) und an der Kunstschule der Medici in Florenz; seit 1496 Tätigkeit vor allem in Florenz und Rom.

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Kaspar Burckhardt

gest. 1621
Anm.: Geboren in Bamberg; Nürnberger Kaufmann; seit 1575 Genannter des Größeren Rats der Reichstadt Nürnberg; vgl. Lambert F. Peters: Der Handel Nürnbergs am Anfang des Dreißigjährigen Krieges. Strukturkomponenten, Unternehmen und Unternehmer - eine quantitative Analyse, Stuttgart 1994, S. 332.
Markgraf Karl von Burgau
Karl von Österreich

geb. 1560
gest. 1618
Anm.: Sohn des späteren Tiroler Erzherzogs Ferdinand II. von Österreich (1529-1595) aus dessen morganatischer Ehe mit der Augsburger Patriziertochter Philippine Welser (1527-1580); 1586 erfolglose Kandidatur als König von Polen; 1586-1588 spanischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1592 und 1594/95) und Generalleutnant (1595/96); seit 1595 Markgraf von Burgau.

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Niklas von Burghaus

geb. 1591
gest. 1640
Anm.: Sohn des Niklas von Burghaus (1562-1619); kaiserlicher Rat; 1619-1621 und 1631-1637 Landeshauptmann des Herzogtums Schlesien-Münsterberg und Frankensteiner Weichbildes; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer.
N. N. von Burgsdorff (1)

gest. vor 1631
Anm.: In Eger verstorbener Angehöriger des brandenburgischen Adelsgeschlechts.
N. N. von Burgsdorff (2)

Anm.: Um 1636 dicker Angehöriger des brandenburgischen Adelsgeschlechts.
Konrad Alexander Magnus von Burgsdorff

geb. 1595
gest. 1652
Anm.: Sohn des Alexander Magnus von Burgsdorff (1567-1620); ab 1609 gemeinsame Erziehung mit Kurprinz Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640) am Berliner Hof; 1614-1617 erste militärische Erfahrungen; ab 1620 Capitain der kurfürstlichen Leibgarde; seit 1623 Obristleutnant des brandenburgischen Reiterkontingents im Obersächsischen Kreisheer; ab 1626 Kommandeur des kurfürstlichen Leibregiments zu Fuß; seit 1631 kurbrandenburgischer Kriegsrat und Obrist; als Gegner des Grafen Adam von Schwarzenberg (1584-1641) zeitweise als Kommandant nach Küstrin (1638) verbannt; ab 1641 Geheimer Rat; seit 1642 kurfürstlicher Oberkammerherr und Befehlshaber der märkischen Festungen; ab 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Einfältige").

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Burgund, Haus
Herzöge von Burgund

Anm.: Im Jahr 1477 ausgestorbener Seitenzweig der französischen Königsdynastie Valois.
Herzogin Maria von Burgund
Erzherzogin Maria von Österreich

geb. 1457
gest. 1482
Anm.: Tochter des Herzogs Karl der Kühne von Burgund (1433-1477); seit 1477 Ehe mit dem späteren Kaiser Maximilian I. (1459-1519).

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Burkhard N. N.

Anm.: Bis Oktober 1628 Lakai des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Filippo Burlamacchi

geb. 1575
gest. 1643
Anm.: Sohn des Lucceser Adligen Michele Burlamacchi (1531-1590); Kaufmann in Amsterdam (1606-1625 mit Bankrott) und London (nach 1625).
Nikolaus von Buschhausen

gest. vor 1632
Anm.: Anhaltischer Adliger; zunächst Page und noch 1626 im Gefolge des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); danach vermutlich niederländischer Hauptmann; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft (Der Heilsamste).
N. N. Bußke

Anm.: Um 1628 Hausbesitzerin in Ballenstedt.
James Christian Butler

Anm.: Irischer Adliger; 1617-1629 und 1633-1635 in polnischen, 1630-1633 in kaiserlichen sowie ab 1636 in spanischen Kriegsdiensten (seit 1625 Obrist).
Graf Walter Butler

geb. ca. 1600
gest. 1634
Anm.: Sohn des irischen Adligen Peter Butler of Roscrea; kaiserlicher Obristleutnant (1631) und Obrist (1633-1635), der 1634 seinen Oberbefehlshaber Wallenstein (1583-1634) tötete; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Erhebung in den Grafenstand.

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Gerlach Buxtorf

gest. 1628
Anm.: Sohn des waldeckischen Kanzlers Dr. Joachim Buxtorf (gest. 1626); 1612 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Basel; seit 1614 Archivar und Syndikus der Stadt Bremen; 1628 bremischer Gesandter an den Kaiserhof.

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Heinrich Byern

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Gräfin Louise van Bylandt
Geburtsname: Burggräfin Louise von Dohna

geb. 1633
gest. 1690
Anm.: Tochter des Burggrafen Christoph von Dohna (1583-1637); seit 1662 Ehe mit Graf Floris Otto Hendrik van Bylandt (1638-1701).
Gaius Iulius Caesar

geb. 100 v. Chr.
gest. 44 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Politikers Gaius Iulius Caesar (gest. 85 v. Chr.); römischer Feldherr, Staatsmann und Schriftsteller; ab 81 v. Chr. militärische Laufbahn; politische Karriere als Quaestor (69 oder 68 v. Chr.), Ädil (65 v. Chr.), Pontifex Maximus (63 v. Chr.), Praetor (62 v. Chr.), Triumvir und Konsul (59 v. Chr.), Prokonsul in Gallien (58–49 v. Chr.), Konsul (48 v. Chr.) und Diktator (seit 46 v. Chr.).

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Joachim Caesar

geb. ca. 1580
gest. 1648
Anm.: Sohn des Hallenser Gymnasiallehrers Christoph Caesar (1540-1604); Jurist und Übersetzer; Studium in Leipzig (1604) und Jena (1605); Hof- und Justizrat des magdeburgischen Administrators Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg (1587-1665); 1628 wahrscheinlich im Dienst des Grafen Anton Günther von Oldenburg und Delmenhorst (1583-1667); ca. 1630-1635 schwedischer Regierungsrat in den Stiftern Magdeburg und Halberstadt; danach Flucht wegen Sodomievorwürfen.

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Calandrini, Familie

Anm.: Im 16. Jahrhundert aus Lucca ausgewanderte reformierte Kaufmannsfamilie.
Filippo Calandrini

geb. 1587
gest. 1649
Anm.: Sohn des reformierten Bankiers und Seidenhändlers Giovanni Calandrini (1544-1623), der 1567 aus Lucca emigriert war; Kaufmann in Amsterdam; um 1626 Tätigkeit für die Fürsten von Anhalt; zuletzt Leben in Batavia (Jakarta).

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N. N. Calbe

Anm.: Um 1633 vermutlich Bediensteter des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670).
Heinrich Adolph von Calchum
Heinrich Adolph von Calcheim
Heinrich Adolph von Lohausen

Anm.: Sohn des Ludolph von Calchum (1571-1649); holländischer Rittmeister und Neffe des Wilhelm von Calchum, genannt Lohausen (1584-1640), in dessen schwedischem Regiment er Anfang des Jahres 1636 als Hauptmann diente; vgl. Ernst von Schaumburg: Wilhelm von Calckum genannt Lohausen, Königl. Schwedischer und Herzogl. Mecklenburgischer General-Major, Elberfeld 1866, S. 204.
Hermann Gumprecht von Calchum
Hermann Gumprecht von Calcheim
Hermann Gumprecht von Lohausen

gest. 1675
Anm.: Sohn des Ludolph von Calchum (1571-1649) und Neffe des Wilhelm von Calchum, genannt Lohausen (1584-1640), in dessen schwedischem Regiment er Anfang des Jahres 1636 als Hauptmann diente; zuletzt braunschweigisch-lüneburgischer Generalmajor; vgl. Ernst von Schaumburg: Wilhelm von Calckum genannt Lohausen, Königl. Schwedischer und Herzogl. Mecklenburgischer General-Major, Elberfeld 1866, S. 204.
Johann Friedrich von Calchum
Johann Friedrich von Calcheim
Johann Friedrich von Leuchtmar

Anm.: Sohn des Wilhelm von Calchum auf Leuchtmar und Spich; 1627-1640 Erzieher und Hofmeister des Kurprinzen Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688); außerdem kurbrandenburgischer Rat (ab 1629) und Geheimer Rat (seit 1641); vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 513.

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Reinhard Werner von Calchum
Reinhard Werner von Calcheim
Reinhard Werner von Lohausen

Anm.: Sohn des Ludolph von Calchum (1571-1649); holländischer Rittmeister und Neffe des Wilhelm von Calchum, genannt Lohausen (1584-1640), in dessen schwedischem Regiment er Anfang des Jahres 1636 als Hauptmann diente; vgl. Ernst von Schaumburg: Wilhelm von Calckum genannt Lohausen, Königl. Schwedischer und Herzogl. Mecklenburgischer General-Major, Elberfeld 1866, S. 204.
Wilhelm von Calchum
Wilhelm von Calcheim
Wilhelm von Lohausen

geb. 1584
gest. 1640
Anm.: Sohn des Heinrich von Calchum; zunächst Hofjunker in Pfalz-Zweibrücken; ab 1602 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 kurbrandenburgischer Leutnant; 1614 Hauptmann unter Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); 1615-1620 Kapitän der kurfürstlich-brandenburgischen Leibgarde; 1619 auch Obristleutnant der schlesischen Stände; 1622 Obrist unter Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624); 1622-1625 Obrist, Geheimer Rat und Statthalter des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1625/26 dänischer Kriegsrat, Obrist und Generalkriegskommissar; 1628/29 Obrist der Stadt Bremen; seit 1630 Kriegsrat und Oberst des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658); 1631-1635 schwedischer Kommandant von Wismar, Generalmajor (Sergeant-Major-General) und Kommandeur der niedersächsischen Armee; 1632-1635 schwedischer Kommandant von Magdeburg; ab 1636 mecklenburgischer Geheimer Rat und Kriegsrat, Obristfeldwachtmeister und Kommandant von Rostock; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Feste").

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Graf Curt Reinicke von Callenberg

geb. 1607
gest. 1671
Anm.: Sohn des Hermann von Callenberg (1539-1610); Erbherr auf Muskau, Wettesingen und Westheim; ab 1626 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Fähnrich (1629), Leutnant (1630/31), Capitainleutnant (1631) und Hauptmann (1632-1634); kursächsischer Obristwachtmeister (1635-1638) und Obrist (1638-1645) und Generalwachtmeister (1645); 1645-1667 Landvogt des Markgrafschaft Oberlausitz; seit 1652 kursächsischer Geheimer Rat und Kammerherr; ab 1664 Oberhofmarschall; Erhebung in den Freiherren- (1651) und Grafenstand (1654/71); seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchwachsende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Calpurnia

Anm.: Seit 59 v. Chr. letzte Gemahlin des Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.).

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Jean Calvin
Jean Cauvin

geb. 1509
gest. 1564
Anm.: Sohn des Gérard Cauvin (gest. 1531); protestantischer Theologe und Begründer des Calvinismus; Jurastudium in Orléans (1525 oder 1526) und Bourges (1529); um 1530 Abkehr von der alten Kirche; 1532 Lic. jur.; danach Aufenthalte in Paris (1533-1535), Basel (1535/36) und Straßburg (ab 1536); 1538-1541 Prediger an einer französischen Exulantenkirche in Straßburg; seit 1541 Pastor und Reformator in Genf.

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Ludwig Camerarius

geb. 1573
gest. 1651
Anm.: Sohn des Nürnberger Arztes Joachim Camerarius (1534-1598); Studium in Altdorf (1588), Helmstedt (1592), Leipzig (1592) und Basel; 1597 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Basel; 1597 Tätigkeit am Reichskammergericht in Speyer; ab 1598 kurpfälzischer Rat und Beisitzer am Hofgericht; seit 1603 Mitglied des Oberrats; ab 1610 Hofrat; seit 1611 Geheimer Rat; 1619 Leiter der pfälzischen Kriegskanzlei in Prag; 1619/20 böhmischer Geheimer Rat und Vizekanzler von Schlesien; 1623-1626 Leiter der kurpfälzischen Exilregierung im Haag; schwedischer Resident (1626-1629) bzw. Botschafter (1629-1641) bei den Generalstaaten; ab 1628 schwedischer Hofrat; 1641 Abschied und Ernennung zum Geheimen Rat; 1649 Nobilitierung (ohne Introduktion); vgl. Heiko Droste: Im Dienst der Krone. Schwedische Diplomaten im 17. Jahrhundert, Berlin/Münster 2006, S. 384.

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N. N. von Camitz

Anm.: Um 1636 Kammerjunker des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658).
Johann Cammann

geb. 1584
gest. 1649
Anm.: Sohn des Braunschweiger Advokaten Johann Camman (gest. 1621); ab 1605 Studium der Rechte in Helmstedt, Wittenberg, Jena, Rostock, Gießen, Köln, Heidelberg und Tübingen; 1619 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Gießen; seit 1621 Advokat, ab 1624 Syndikus und seit 1625 Obersyndikus der Stadt Braunschweig; 1631 Braunschweiger Gesandter auf dem Leipziger Konvent; außerdem Gelehrter und Büchersammler.

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N. N. Canard

Anm.: Im Frühjahr 1632 kaiserlicher Hauptmann und anscheinend Garnisonskommandeur in Bunzlau.
Gräfin Hipolyta Franziska Canossa
Geburtsname: Hipolyta Franziska von Hofkirchen

gest. 1657
Anm.: Tochter des Georg Andreas von Hofkirchen (1562-1623); 1618 Hofdame von Kaiserin Anna (1585-1618); 1627-1636 Hofdame von Kaiserin Eleonora (1598-1655); seit ca. 1636 Ehe mit Graf Diodato Canossa (ca. 1605-1650); vgl. Katrin Keller: Hofdamen. Amtsträgerinnen im Wiener Hofstaat des 17. Jahrhunderts, Wien 2005, S. 284.
Conte Tedaldo Canossa

geb. ca. 1600
gest. ca. 1650
Anm.: Sohn des Alberto Canossa (geb. ca. 1570); Oberststäbelmeister von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1629 kaiserlicher Kämmerer.

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Alexander van der Capellen

geb. ca. 1590/1600
gest. 1656
Anm.: Sohn des Gerlach van der Capellen (1543-1625); Herr von Boedelhof, Mervelt und Aartsbergen; 1624 Aufnahme in die Ritterschaft der Grafschaft Zutphen; danach Richter in Stadt und Amt Doesburg, Abgeordneter der Rechnungskammer und Mitglied der Generalstaaten; seit 1635 enger Berater des Statthalters Fürst Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); 1621-1654 Verfasser umfangreicher Memoiren.

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Emilia van der Capellen
Geburtsname: Emilia van Zuijlen van Nieveld

geb. 1600
gest. 1677
Anm.: Tochter des Frederik van Zuijlen van Nieveld (1572-1646); 1626-1656 Ehe mit Alexander van der Capellen (ca. 1590/1600-1656).
N. N. Capodilista

Anm.: Paduanischer Patrizier; um 1623 Besitzer der Villa Emo Capodilista.
Heinrich von Cappeln

geb. 1594
gest. 1648
Anm.: Sohn des Bremer Bürgers Heinrich von Cappeln (1554-1623); Studium in Heidelberg und Marburg; 1620 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Marburg; ab 1621 Ratssyndikus und Professor der Rechte, seit 1632 Ratsherr (Senator), ab 1640 Richter und seit 1645 Bürgermeister der Freien und Hansestadt Bremen.

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Luigi Capponi
Erzbischof Luigi von Ravenna

geb. 1583
gest. 1659
Anm.: Sohn des florentinischen Senators Francesco Capponi; Rechtsstudium in Rom und Perugia; 1605-1608 Schatzmeister der Camera apostolica (Apostolische Kammer); ab 1608 Kardinal; 1621-1645 Erzbischof von Ravenna; seit 1645 Präfekt der Congregatio de Propaganda Fide (Kongregation für die Verbreitung des Glaubens); seit 1649 Bibliothekar der Vatikanischen Bibliothek.

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Conte N. N. Capra

Anm.: Vermutlich Adliger aus Vicenza, der im Juni 1634 in Turin den savoyischen Hauptmann Roveres erstach.
Conte Camillo Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; Dr. jur.; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Gabriele Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; Kanoniker in Padua; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Lelio Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Mario Capra

geb. ca. 1545/46
gest. 1631
Anm.: Sohn des Conte Gabriele Capra aus Vicenza; seit 1591 gemeinsam mit seinem Bruder Odorico (gest. 1612) Besitzer der Villa Rotonda bei Vicenza; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Marzio Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Onorio Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; 1619 von Venedig zum Banditen erklärt; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Carafa, Familie

Anm.: Neapolitanisches Hochadelsgeschlecht.

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Carlo Carafa
Bischof Carlo von Aversa

geb. 1584
gest. 1644
Anm.: Sohn des Fabrizio Carafa, Principe della Roccella (gest. 1629); seit 1616 Bischof von Aversa; 1621-1628 apostolischer Nuntius am Wiener Kaiserhof.

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Girolamo Cardano

geb. 1501
gest. 1576
Anm.: Vermutlich unehelicher Sohn des Mailänder Rechtsgelehrten Fazio Cardano; Arzt, Philosoph und Mathematiker; ab 1520 Studium des Rechts, der Naturwissenschaften und Medizin in Pavia und Padua; 1526 Promotion zum Dr. med. an der Universität Padua; 1526-1532 Arzt in Saccolongo; seit 1534 Arzt am städtischen Armen- und Krankenhaus in Mailand; parallel dazu Lehraufträge an der Akademie für Vorlesungen in Mathematik, Astrologie und Architektur; ab 1539 Mitglied und seit 1541 Rektor des Kollegiums der dortigen Ärzte; 1544-1562 Professor für Medizin in Pavia; 1563-1570 Professor für Medizin in Bologna; 1570 kurzzeitige Verhaftung durch die römische Inquisition.

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Ferdinando de Cardenas

geb. 1600
gest. 1636
Anm.: Sohn des Carlo de Cardenas; seit 1632 kaiserlicher Kämmerer.
N. N. Carello
N. N. Carelli

Anm.: Um 1634 Kaufmann in Turin.
Caritas

Anm.: Allegorische Personifikation der christlichen Nächstenliebe.
Christoph Carl

Anm.: Um 1627 Buchbinder in Bernburg.
Dudley (1) Carleton
Viscount Dudley of Dorchester

geb. 1573
gest. 1632
Anm.: Sohn des Anthony Carleton (gest. 1576); englischer Gesandter in Venedig (1610-1615) und Den Haag (1616-1625); ab 1625 Vice-Chamberlain of the Household und Privy councillor; danach diplomatische Missionen nach Frankreich (1626) und in die Niederlande (1628); seit 1628 Secretary of State; 1610 Nobilitierung (Ritterschlag); ab 1626 1st Baron of Carleton und Peer of England; seit 1628 1st Viscount of Dorchester.

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Dudley (2) Carleton

geb. 1599
gest. 1654
Anm.: Sohn des George Carleton (gest. 1627); seit 1623 Clerk of His Majesty's Council Extraordinary; 1625-1632 englischer Agent in Den Haag; 1629 Nobilitierung (Ritterschlag).
N. N. von Carlowitz

Anm.: Um 1636 kursächsischer Kammerjunker.
François de Carondelet

geb. 1592
gest. 1635
Anm.: Sohn des Paul de Carondelet (1551-1625); 1611 Kanoniker in Cambrai; 1619 Erzdiakon von Brabant; 1628 Dekan des Domkapitels in Cambrai; 1624 als Diplomat in England.
Konrad Carpzov

geb. 1593
gest. 1658
Anm.: Sohn des Benedikt Carpzov d. Ä. (1565-1624); Studium in Wittenberg, Leipzig und Jena; 1619 Promotion zum Dr. jur. in Wittenberg; 1619/20 Hofrat des Herzogs Franz von Pommern-Stettin (1577-1620); ab 1621 Rechtsprofessor in Wittenberg; nach 1624 Assessor am Wittenberger Hofgericht, Mitglied des Universitätskonsistoriums und Dresdener Appellationsgerichtes; 1636 kursächsischer Gesandter beim Regensburger Kurfürstentag; seit 1638 Kanzler und Geheimer Rat des Herzogs August von Sachsen-Weißenfels, Administrator von Magdeburg (1614-1680).

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Francesco il Novello da Carrara

geb. 1359
gest. 1406
Anm.: Sohn des Francesco il Vecchio da Carrara (1325-1393); 1388/89 und 1390-1405 Herr von Padua; 1406 Hinrichtung als Kriegsgefangener in Venedig.

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Francesco Antonio del Carretto
Marchese Francesco Antonio di Grana
Conte Francesco Antonio di Millesimo

geb. 1590
gest. 1651
Anm.: Sohn des Prospero del Carretto, Marchese di Grana (1568-1591); ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1631-1642), Generalfeldzeugmeister (1631) und Feldmarschall (1639); seit 1637 Hofkriegsrat; 1641-1651 kaiserlicher Botschafter in Spanien; ab 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gil de Albornoz
Erzbischof Gil von Taranto

geb. 1579
gest. 1649
Anm.: Sohn des Francisco de Albornoz (gest. 1605); seit 1627 Kardinal; 1630-1637 Erzbischof von Taranto; 1633-1635 spanischer Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1644-1646 Camerlengo del Collegio Cardinalizio.

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Giovanni Carron

geb. 1569
gest. 1649
Anm.: Geboren in Chambéry; seit 1590 im Dienst der Herzöge von Savoyen als Sekretär (1595), Consigliere e Segretario di Stato e Finanze (1610) sowie Erster Staatssekretär (1625); zudem mehrfach savoyischer Gesandter.
Lucius Cassius Dio

geb. 163
gest. vor 235
Anm.: Sohn des römischen Politikers Cassius Apronianus; römischer Staatsmann und Geschichtsschreiber griechischer Herkunft; politische Karriere als Senator, Curator, Suffektkonsul (um 205 und 229), Prokonsul von Africa sowie Statthalter von Pannonien und Dalmatien; nach 229 Rückkehr nach Griechenland.

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Conte N. N. Castaldo

Anm.: Angehöriger des neapolitanischen Adelsgeschlechts.
Friedrich von Castillion

geb. 1577
Anm.: Geboren in Basel; 1607 Schultheiß von Alzey; Assessor am Heidelberger Hofgericht; kurpfälzischer Kämmerer; 1620-1623 Amtsmann von Beckelheim; 1622/23 Gesandter der Kurfürstin Louise Juliana von der Pfalz (1576-1644) und des Pfalzgrafen Ludwig Philipp von Pfalz-Simmern (1602-1655) auf dem Regensburger Fürstentag.
Alessandro Castracani
Alessandro Castracane
Bischof Alessandro von Fano
Bischof Alessandro von Nicastro

geb. 1580
gest. 1649
Anm.: Sohn des Vincenzo Castracani; 1629-1632 Bischof von Nicastro; Apostolischer Nuntius in Savoyen (1629-1634) und Portugal (1634-1640); seit 1643 Bischof von Fano.

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Catalano, Familie

Anm.: Piemontesisches Adelsgeschlecht.
N. N. Catalano

Anm.: Piemontesischer Adliger; um 1634 savoyischer Fähnrich.
Marcus Porcius Cato d. Ä.

geb. 234 v. Chr.
gest. 149 v. Chr.
Anm.: Römischer Ritter aus dem Tusculum; römischer Feldherr, Schriftsteller und Politiker; 214 v. Chr. Militärtribun; 204 v. Chr. Quaestor; 199 v. Chr. Ädil; 198 v. Chr. Prätor; 195 v. Chr. Konsul; 184 v. Chr. Zensor.

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Jacques-Nompar de Caumont
Duc Jacques-Nompar de La Force

geb. 1558
gest. 1652
Anm.: Sohn des in der Bartholomäusnacht ermordeten Hugenotten François de Caumont (1524-1572); Beginn seiner langen militärischen Karriere unter Henri de Navarre, dem späteren König Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1593-1621 Gouverneur und Lieutenant-général von Béarn und Navarra; 1621 Teilnahme am lezten Hugenottenkrieg unter dem Duc Henri de Rohan (1579-1638); ab 1622 Maréchal und französischer General im Dreißigjährigen Krieg; seit 1637 Duc de La Force und Pair de France.

Weiterführende Informationen in VIAF
Christoph Cautius

geb. 1573
gest. 1642
Anm.: Sohn des fürstlichen Mundkochs Hans Cautius in Bernburg; 1601-1608 Kantor in Bernburg; Pfarrer in Poley (1608-1633) und Waldau (seit 1633).
Thomas Cavendish

geb. 1560
gest. 1592
Anm.: Sohn des William Cavendish (1535-1572); 1575-1577 Studium in Cambridge; 1586 Mitglied des Parlaments; 1586-1588 Weltumseglung mit Versenkung spanischer Schiffe; 1591/92 zweite Expedition bis zur Magellanstraße.

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Graf Friedrich (Karl) von Cavriani
Conte Federico (Carlo) di Cavriani

geb. 1597
gest. 1662
Anm.: Sohn des Luigi Cavriani (1560-1625); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1655 Geheimer Rat sowie Obersthofmeister der Kaiserin Eleonora Magdalena (1630-1686); 1636 Erhebung in den Grafenstand.

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Edward Cecil
Viscount Edward of Wimbledon
Baron Edward of Putney

geb. 1572
gest. 1638
Anm.: Sohn von Thomas Cecil, 1st Earl of Exeter (1542-1623); 1596-1610 Kriegsdienst bei den englischen Truppen in den Niederlanden als Hauptmann (1599), Obrist (1604) und Captain-General (1610); 1625 Kommando über eine gescheiterte militärische Expedition nach Cadiz; ab 1625 Baron of Putney, Viscount Wimbledon und Peer of England; 1627-1629 Kommandeur der englischen Truppen in den Niederlanden; seit 1627 Lord Lieutenant von Surrey; ab 1630 Gouverneur von Portsmouth.

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Tommaso Cerboni

gest. 1629
Anm.: Italienischer Adliger; seit 1625 kaiserlicher Obrist.
Pietro Martire Cernezze

Anm.: Geboren in oder bei Como; um 1634 Kaufmann in Venedig.
Guy Chabot de Saint-Gelais
Baron Guy de Jarnac

geb. 1514
gest. 1584
Anm.: Sohn des Charles Chabot de Saint-Gelais (gest. 1559); Seigneur de Saint-Gelais, Montlieu und Saint-Aulaye; Gouverneur der Saintonge; Lieutenant-général von Aunis und La Rochelle; Sénéchal des Périgord; ständiger Bürgermeister von Bordeaux; Hauptmann des Château du Hâ; ab 1555 Premier gentilhomme de la Chambre du Roi; seit 1559 Baron de Jarnac.
N. N. Chalendo

Anm.: Franzose, der sich Anfang 1622 in Nürnberg aufhielt.
Jean de Chalon
Prince Jean I d' Orange

geb. vor 1361
gest. 1418
Anm.: Sohn des Louis de Chalon, Seigneur d'Arguel, Cuiseaux, Vitteaux, Pizy, L'Isle sous Montréal et Boussey (1337-1366); Seigneur d'Arlay, Cuiseaux et Vitteaux; 1393-1417 Prince d'Orange.
Louis de Champagne
Comte Louis de La Suze

gest. 1636
Anm.: Sohn des hugenottischen Adligen Louis de Champagne, Comte de La Suze (1555-1587); ab 1622 General der Republik Bern; 1628 kurzzeitige Haft in der Bastille; danach in französischen Kriegsdiensten, zuletzt als Maréchal de camp (1633) und Lieutenant-général des armées du Roi (1636); seit 1634 Gouverneur von Montbéliard.

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Jean de Champs
Jean de Kesseler

gest. 1639
Anm.: Sohn des Johan de Champs und der Ursula Kesseler; Herr von Peteghem und ab 1624 Seigneur de Marquette; Oberster Rat der Admiralität in den spanischen Niederlanden; seit 1620 Finanzrat von Brabant; nach 1624 auch Generalaufseher der Häfen und Festungen in den Grafschaften Flandern und Artois; 1627-1630 diplomatischer Unterhändler mit den Vereinigten Niederlanden in Roosendael.
Friedrich Ludwig Chanowsky von Langendorf
Friedrich Ludwig Kanowsky von Langendorf

geb. 1592
gest. 1645
Anm.: Sohn des zunächst in die Kurpfalz und dann nach Württemberg emigrierten böhmischen Adligen Heinrich Chanowsky von Langendorf (ca. 1550-1611/12); um 1630 Obrist unter Carlo I Gonzaga, Duc de Nevers et Rethel (1580-1637); 1631-35 schwedischer Obrist; 1633 als solcher Stadtkommandant in Freiburg im Breisgau; 1635-1638 Obrist unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); 1638-1644 erneut Freiburger Stadtkommandant; seit 1643 französischer Obrist.
N. N. Charles

Anm.: Um 1633 schwedischer Obrist.
Hercule-Girard de Charnacé

geb. 1588
gest. 1637
Anm.: Sohn des Jacques de Charnacé (1548-1617); Conseiller d'État und Gouverneur von Clermont-en-Argonne; französischer Obrist; 1629–1631 unterschiedliche diplomatische Missionen (u. a. 1629 Vermittlung des polnisch-schwedischen Waffenstillstands von Altmark und 1631 Unterzeichnung des französisch-schwedischen Bündnisvertrages von Bärwalde); 1633/34 außerordentlicher französischer Gesandter in Den Haag.

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Charon

Anm.: Totenfährmann aus der griechischen und römischen Mythologie.

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Charybdis

Anm.: Meeresungeheuer aus der griechischen Mythologie.
Pierre Chaumas

Anm.: Französischer Kaufmann aus Tarascon (Provence), der Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg im Juli 1634 von Casale Monferrato bis Venedig begleitete.
N. N. Chemnitz

Anm.: Magister, der den Harzgeröder Amtshauptmann Kaspar Ernst von Knoch (1582-1641) beraten hat.
N. N. de Chery

Anm.: 1633 im Gefolge des französischen Gesandten Manassès de Pas, Marquis de Feuquières (1590-1640), in Deutschland.
Giovanni Battista Chiesa

geb. ca. 1590
gest. 1632
Anm.: Geboren in der Grafschaft Görz; kaiserlicher Obristleutnant und Obrist (seit 1630); 1630 durch Kaiser Ferdinand II. auf dem Regensburger Kurfürstentag zum Ritter geschlagen; 1632 kaiserlicher Kämmerer.
N. N. Chincofsky

Anm.: Um 1636 kursächsischer Obristleutnant.
Christian N. N.

Anm.: Geboren in Dänemark; ca. 1626-1629 Lakai, Silberknecht und Tafeldecker des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Christoph (1) N. N.

Anm.: Im März 1630 wegen homosexueller Handlungen geflohener älterer Edelknabe des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630).
Christoph (2) N. N.

Anm.: Bis 1636 Lakai des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; danach Bediensteter des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658).
Heiliger Christophorus

Anm.: Christlicher Märtyrer.

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Johannes Chrysostomus
Erzbischof Johannes von Konstantinopel

gest. 407
Anm.: Sohn eines hohen römischen Offiziers; einer der vier Kirchenlehrer des Ostens; 381-386 Diakon und 386-397 Presbyter von Antiochia; 398-404 Erzbischof von Konstantinopel.

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Hertwig Chuchelsky von Nestajow
Hertwig Chochelsky z Nestajowa

Anm.: Sohn des Johann Chuchelsky von Nestajow (gest. 1618); nach 1620 Emigration aus Böhmen; spätestens seit 1629 kursächsischer Hof- oder Kammerjunker.
Johann Christoph Chuchelsky von Nestajow
Jan Kryštof Chochelsky z Nestajowa

Anm.: 1628-1631 und seit 1632 in Kursachsen lebender Exulant aus einem böhmischen Rittergeschlecht.
Nikolaus Churland

Anm.: Um 1635/37 kaiserlicher Schatzkämmerer.
Marcus Tullius Cicero

geb. 106 v. Chr.
gest. 43 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Ritters Marcus Tullius Cicero; römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph; politische Karriere als Quaestor auf Sizilien (75 v. Chr.), curulischer Ädil (69 v. Chr.), Praetor (66 v. Chr.) und Konsul (63 v. Chr.).

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Pasquale Cicogna

geb. 1509
gest. 1595
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Gabriele Cicogna; 1534-1536 Schatzmeister des Patria del Friuli; Festungskommandant von Korfu (1539-1541) und Hvar (1542-1544); 1544-1546 Kommandant von Rocca d'Anfo; danach Inhaber verschiedener Ämter in Venedig; 1567-1574 venezianischer Befehlshaber auf Kreta; 1576/77 Podestà (Amtmann) von Padua; ab 1583 Prokurator von San Marco; seit 1584 Aufseher über das Arsenal; ab 1585 Doge der Republik Venedig.
N. N. Cigay

Anm.: Vermutlich Wallone; um 1621 in Wien.
Baltasar Cigogne
Baltasar Cigoigne

gest. nach 1630
Anm.: Um 1621 Wachtmeisterleutnant unter dem kaiserlichen Obristen Guillermo Verdugo (1578-1629).
Ciriacus N. N.

Anm.: Um 1629 Verwalter des fürstlichen Gutes in Radisleben.
Cirksena, Familie (Grafen bzw. Fürsten von Ostfriesland)
Grafen bzw. Fürsten von Ostfriesland

Anm.: Ostfriesisches Häuptlingsgeschlecht; 1464-1654 Grafen und seit 1654 Fürsten von Ostfriesland.

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N. N. Claudio

Anm.: Um 1630 kaiserlich-ligistischer Leutnant.
Claus

Anm.: Um 1629 Pferdehändler in Badeborn.
Matthäus Claus

geb. 1590
gest. 1635
Anm.: Dr. jur.; Ratsadvokat in Ulm; 1631 Gesandter der evangelischen Stände des Schwäbischen Reichskreises auf dem Leipziger Konvent.
Johann Cleinen

Anm.: Geboren in Westfalen; um 1634 Pedell der deutschen Nation an der Juristenfakultät in Padua
Johann Clemens

geb. 1597
gest. 1631
Anm.: Geboren in Lampertswalde (bei Oschatz); ab 1617 Studium in Leipzig; 1625-1630 Pfarrer in Calbitz; seit 1630 Pfarrer in Lampertswalde.
Jacques Clément

geb. 1567
gest. 1589
Anm.: Französischer Dominikanermönch, der König Heinrich III. von Frankreich (1551-1589) ermordete.

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George Clifford
Earl George of Cumberland
Baron George de Clifford

geb. 1558
gest. 1605
Anm.: Sohn des Henry Clifford, Earl of Cumberland (1517-1570); ab 1570 Earl of Cumberland und Baron de Clifford unter der Vormundschaft von Francis Russell, Earl of Bedford (ca. 1527-1585); 1588 englischer Schiffskapitän im Krieg gegen Spanien; seit 1589 Leitung und Ausrüstung mehrerer Expeditionen gegen Spanien und seine amerikansichen Kolonien; 1590 zweiter Turnierchampion der Königin Elisabeth I. von England (1533-1603); ab 1603 Lord Lieutenant von Cumberland, Northumberland und Westmorland; seit 1592 Ritter des Hosenbandordens.

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Ciriacus Cludius

gest. ca. 1626
Anm.: Sohn von Brandenburger Landkustos Petrus Cludius; 1602-1604 Kantor und 1604-1609 Diakon in Harzgerode; ab 1608 Hofprediger des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); seit 1611 Pfarrer in Harzgerode.
Zacharias Colb

geb. ca. 1553
gest. 1633
Anm.: Geboren in Solms; zunächst Sekretär des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und des Kurfürsten Friedrichs IV. von der Pfalz (1574-1610); seit 1602 Lehrer des Kurprinzen Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); bereits vor 1626 auch Lehrer von dessen Söhnen.
Johann Coler

geb. 1566
gest. 1639
Anm.: Sohn des Predigers Jakob Coler (1537-1612) in Goldberg/Schlesien; Studium der Theologie in Frankfurt/Oder und Rostock (Mag.); Prediger in Doberan und Parchim; wichtiger Autor von Hausväterliteratur.

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Johann Colerus

geb. 1583
gest. 1646
Anm.: Sohn des oberpfälzischen Pfarrers Johann Colerus; 1606-1609 Pfarrer in Hirschau; 1609-1626 Pfarrer in Schlicht; 1626 aus der Oberpfalz vertrieben; 1627-1635 Pfarrer in Sandersleben; 1635-1646 Archidiakon an der Dessauer Marienkirche.
Gaspard de Coligny
Duc Gaspard de Coligny à Châtillon-sur-Loing
Comte Gaspard de Coligny

geb. 1584
gest. 1646
Anm.: Sohn des Comte François de Coligny (1557–1591); ab 1601 Comte de Coligny; seit 1622 französischer Maréchal; ab 1643 Duc de Coligny und Pair de France.

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Graf Claudius von Collalto

geb. 1628
gest. 1660
Anm.: Sohn des Conte Rambaldo di Collalto (1579-1630); kaiserlicher Hofkriegsrat und Diplomat; 1646-1648 kaiserlicher Mundschenk; ab 1648 Kämmerer; 1651-1657 Reichshofrat; seit 1657 kaiserlicher Obrist.

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Conte Rambaldo di Collalto
Graf Reimbald von Collalto

geb. 1579
gest. 1630
Anm.: Sohn des Conte Antonio di Collalto (1548–1619); ab 1599 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Feldkriegsrat und Obrist (1608), Kommandeur der rechtsdonauischen Truppen gegen Ungarn (1621), Feldmarschall (1625), Generalleutnant unter Wallenstein (1628) und Oberbefehlshaber des oberitalienischen Expeditionsheeres (1629); 1624-1630 Hofkriegsratspräsident; seit 1627 Geheimer Rat; ab 1629 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Graf Hieronymus von Colloredo-Waldsee

geb. 1582
gest. 1638
Anm.: Sohn des Ludwig Colloredo-Waldsee (gest. 1598); kaiserlicher Obrist (1628), Generalfeldwachtmeister (1634) und Feldmarschallleutnant (1634); 1624 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Rudolph von Colloredo-Waldsee

geb. 1585
gest. 1657
Anm.: Sohn des Ludwig Colloredo-Waldsee (gest. 1598); Page, Truchsess und Mundschenk von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); kaiserlicher Hauptmann (1618), Obrist (1619), Generalfeldwachtmeister (1632), Feldzeugmeister (1632) und Feldmarschall (1634); ab 1637 Großprior des Johanniterordens für Böhmen und Österreich; 1639-1648 Befehlshaber der kaiserlichen Truppen in Böhmen; seit 1648 Gouverneur von Prag; 1624 Erhebung in den Grafenstand.

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Bartolomeo Colleoni
Bartolomeo Coglione

geb. 1395
gest. 1475
Anm.: Sohn des Paolo Colleoni; italienischer Condottiere, seit 1431 überwiegend in venezianischen Diensten.

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Cristoforo Colombo
Cristóbal Colón

geb. ca. 1451
gest. 1506
Anm.: Sohn des Genueser Wollwebers Doménico Colombo (1418-1496/97); 1492-1504 kastilischer Seefahrer, der mit seinen vier Reisen für die Europäer den amerikanischen Kontinent entdeckte.

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Fernando Colombo
Hernando Colón

geb. 1488
gest. 1539
Anm.: Unehelicher Sohn des Cristoforo Colombo (gest. 1506); Seefahrer, Humanist, Kosmograph und Gründer einer der bedeutendsten zeitgenössischen Bibliotheken.

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Margherita Colonna
Duchessa Margherita di Tagliacozzo
Geburtsname: Margherita Branciforte

geb. 1605
gest. 1659
Anm.: Tochter des Francesco Branciforte, Principe di Butera e Pietraperzia (1575-1622); 1625-1641 Ehe mit Federico Colonna, Duca di Tagliacozzo (1601-1641).
N. N. Colonna von Fels (1)

Anm.: Um 1622 junger Angehöriger des böhmischen Adelsgeschlechts.
N. N. Colonna von Fels (2)

Anm.: Um 1622 junger Angehöriger des böhmischen Adelsgeschlechts.
Friedrich Colonna von Fels
Bedřich Colona z Felsu

geb. 1575
gest. 1614
Anm.: Sohn des Jakob Kaspar Colonna von Fels (1540-1610); Erbherr auf Neudeck und Gabhorn.
Hans Georg Colonna von Fels
Jan Jiří Colona z Felsu

geb. 1604
gest. 1634
Anm.: Sohn des Friedrich Colonna von Fels (1575-1616); Erbherr auf Neudeck; um 1625 Emigration aus Böhmen; 1631/32 kursächsischer Kriegskommissar; zuletzt schwedischer Obristleutnant.
Graf Kaspar Colonna von Fels
Graf Kašpar Colona z Felsu

geb. 1594
gest. 1666
Anm.: Sohn des Leonhard Colonna von Fels (1565-1620); 1620 Emigration aus Böhmen nach Schlesien; 1633-1638 schwedischer Obrist; 1638 Begnadigung durch Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); ab ca. 1639 kaiserlicher Obrist; zudem polnischer Kämmerer; nach 1646 Oberdirektor der an Polen verpfändeten oberschlesischen Kammergüter; 1665 Konversion zum katholischen Glauben; 1656 Erhebung in den Grafenstand; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zertreibende"); vgl. Alfons Noack: Die Reichsgrafen Colonna, Freiherrn von Fels, auf Gross-Strehlitz, Tost und Tworog in Oberschlesien, Gross-Strehlitz 1902, S. 10-24.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Kaspar Colonna von Fels
Kašpar Colona z Felsu

geb. 1607
gest. 1623
Anm.: Sohn des Friedrich Colonna von Fels (1575-1616).
Leonhard Colonna von Fels
Linhart Colona z Felsu

geb. 1565
gest. 1620
Anm.: Sohn des Jakob Kaspar Colonna von Fels (1540-1610); Erbherr auf Engelhaus, Gießhübel, Buchau und Schünau; 1618 unmittelbare Teilnahme am Prager Fenstersturz; seit 1618 Obrist und Feldmarschall der böhmischen Konföderierten.
Wilhelm Colonna von Fels
Vilém Colona z Felsu

geb. 1605
Anm.: Sohn des Friedrich Colonna von Fels (1575-1616).
Wolf Leonhard Colonna von Fels
Wolf Linhart Colona z Felsu

geb. 1609
gest. 1632
Anm.: Sohn des Friedrich Colonna von Fels (1575-1616); Erbherr auf Neudeck; um 1625 Emigration aus Böhmen; seit 1631 in schwedischen Kriegsdiensten.
Theodor de Comargo

gest. 1632
Anm.: Flämischer Adliger; ligistischer Hauptmann (um 1620), Obristleutnant (1622/23) und Obrist (1629-1632).
Thomas Comin

Anm.: Geboren in Schottland; zunächst Soldat; reformierter Prediger in Lichtenvoorde (ab 1606) und Winterswijk (seit 1624).
Graf Ehrenreich Christoph von Concin

geb. ca. 1605
gest. 1668
Anm.: Sohn des Johann Volkhard von Concin (1575-1628); Konversion zum katholischen Glauben; ca. 1629-1632 kaiserlicher Hauptmann; österreichischer Hofkammerrat; 1645 Erhebung in den Grafenstand.
George Conn

geb. ca. 1598
gest. 1640
Anm.: Sohn des schottischen Katholiken Patrick Conn of Auchry; Erziehung in Douai, Paris und Rom; Studium in Bologna; 1623-1636 Sekretär des Kardinalnepoten Francesco Barberini (1597-1679); 1636-1639 päpstlicher Agent am Hof der Königin Henriette Maria von England (1609-1669).

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Contarini, Familie

Anm.: Venezianisches Patriziergeschlecht.

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N. N. Contarini (1)

Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Bertucci Contarini.
N. N. Contarini (2)

Anm.: Neffe des Dogen Francesco Contarini (1554-1624).
N. N. Contarini (3)

Anm.: Venezianischer Patrizier, der bis 1614 das Castello Grimani-Sorlini in Montegalda besaß.
N. N. Contarini (4)

Anm.: Venezianischer Patrizier, der um 1613/14 ein Lustschlösschen mit Garten in Arlesega besaß.
Alvise Contarini

geb. 1597
gest. 1651
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Tommaso Contarini; ab 1618 Tätigkeit in der Administration der Republik Venedig; seit 1623 Mitglied des Großen Rates (Maggior Consiglio); ordentlicher bzw. außerordentlicher venerzianischer Gesandter in den Vereinigten Niederlanden (1624-1626), London (1626-1629), Paris (1629-1632), Rom (1632-1635) und Konstantinopel (1636-1641); 1643-1649 Mediator auf dem Westfälischen Friedenskongress in Münster.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Westfälische Geschichte
Francesco Contarini

geb. 1554
gest. 1624
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Bertucci Contarini; Botschafter in Konstantinopel (1602-1604), Rom (1607-1609) und London (1611); ab 1615 Prokurator von San Marco; seit 1623 Doge der Republik Venedig.

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Giulio Contarini

Anm.: Venezianischer Patrizier; 1622/23 Podestà (Amtmann) von Padua.
Manfredino Conti

Anm.: Italienischer Adliger, der 1547/48 als Vikar von Arquà Petrarca fungierte.
Torquato Conti
Duca Torquato di Guadagnolo
Duca Torquato di Poli

geb. 1591
gest. 1636
Anm.: Sohn des Lotario Conti, Duca di Poli (ca. 1560-1635); zunächst in spanischen Kriegsdiensten, zuletzt als Hauptmann (1616/17); danach kaiserlicher Obristleutnant (1620), Obrist (1624), Feldzeugmeister (1627) und Feldmarschall (1629); ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1626 kurzzeitig päpstlicher General; seit 1626 Duca di Guadagnolo; ab 1630 Gonfaloniere der Römischen Kirche; seit 1635 Duca di Poli.

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Andreas de Contreras

gest. nach 1643
Anm.: Geboren in Brüssel; Hauptmann (1621) und Obristwachtmeister (1627) unter dem spanischen Obristen Guillermo Verdugo (1578-1629); 1632 kaiserlicher Obrist; 1632 Kommandant von Chemnitz; 1635 spanischer Obrist.
N. N. von Coreth

Anm.: Vermutlich Tiroler Adliger.
Gnaeus Marcius Coriolanus

geb. vor 527 v. Chr.
gest. ca. 488 v. Chr.
Anm.: Sagenhafter römischer Patrizier, Politiker und Feldherr; 491 v. Chr. Verbannung aus Rom wegen seiner Gegnerschaft gegen die Volkstribunen und Exil bei den Volskern; 489/88 v. Chr. Feldherr der Volsker gegen Rom; nach seinem Friedensschluss mit Rom durch die Volsker als Verräter ermordet.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Federico Baldissera Bartolomeo Cornaro
Federico Baldissera Bartolomeo Cornèr
Bischof Federico Baldissera Bartolomeo von Bergamo
Bischof Federico Baldissera Bartolomeo von Vicenza
Bischof Federico Baldissera Bartolomeo von Padua

geb. 1579
gest. 1653
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Giovanni Cornaro (1556-1629), ab 1625 Doge der Republik Venedig; 1599 Mitbegründer der die Accademia dei Ricovrati in Padua; seit 1602 Kleriker an der Apostolischen Kammer; Bischof von Bergamo (1623-1626), Vicenza (1626-1629) und Padua (1629-1631); ab 1626 Kardinal; 1631-1644 Patriarch von Venedig; 1639-1641 Camerlengo des Kardinalskollegiums; seit 1652 Präfekt der Ritenkongregation.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Giovanni Cornaro
Giovanni Cornèr

geb. 1556
gest. 1629
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Marcantonio Cornaro; 1594-1597 Capitano (Stadthauptmann) von Verona; 1597-1599 Podestà (Amtmann) von Brescia; 1599-1604 Podestà von Padua; ab 1609 Prokurator von San Marco; seit 1625 Doge der Republik Venedig.

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Rudolph Cornelisen

Anm.: Um 1627 Tuchhändler in Harderwijk.
Marcus von Corpes

gest. 1638
Anm.: Obristleutnant (1628) und Obrist (1630-1633) eines kaiserlichen Kroatenregiments.
N. N. von Cortenbach

Anm.: Vermutlich Angehöriger des niederrheinischen Adelsgeschlechts.
Adrian von Cortenbach

gest. 1630
Anm.: Niederrheinischer Adliger; Herr auf Helmond; ligistischer Rittmeister (1620), Obristleutnant und Obrist (1626-1629); seit 1629 kaiserlicher Generalfeldwachtmeister.
N. N. Cortenius

Anm.: Mag.; um 1626 deutscher Lehrer in Harderwijk.
Nikolaus de Coste

Anm.: Um 1630/31 kaiserlicher Obristwachtmeister und Kriegskommissar.
Pierre Coton

geb. 1564
gest. 1626
Anm.: 1583 Eintritt in den Jesuitenorden; Theologiestudium in Rom; 1591 Priesterweihe; 1598-1601 Tätigkeit als Kontroverstheologe in den südfranzösischen Hugenottenhochburgen; 1603-1617 königlicher Hofprediger; Beichtvater der Könige Heinrich IV. (1608-1610) und Ludwig XIII. von Frankreich (1610-1617); ab 1620 Rektor des Jesuitenkollegs in Bordeaux; 1622-1625 Leiter der Jesuitenprovinz Aquitaine; seit 1625 Oberer der französischen Jesuitenprovinz

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Nicholas de Courville

geb. ca. 1590
gest. 1634
Anm.: Französischer Adliger; bis 1623 Obrist unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); 1625/26 dänischer Obrist; 1630-1634 schwedischer Obrist (um 1631) und zuletzt Generalmajor unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639).
Christina C. P.

Anm.: Um 1629 lebende Adlige mit sehr langen Haaren.
N. N. von Crailsheim

Anm.: Fränkischer Reichsritter; um 1636/37 Hofmeister der verwitweten Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach (1563-1639).
Hans Cramer von Clausbruch

geb. 1588
gest. 1667
Anm.: Sohn des Goslarer Kaufmannes und Ratsherrn Ruprecht Cramer; Handelsherr in Köln und Goslar; 1629 Nobilitierung

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Franz von Cramm

geb. 1610
gest. 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Cramm (gest. 1616); um 1636/37 Stallmeister des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bedeckte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
N. N. von Cramm

Anm.: Sohn des Heinrich von Cramm (gest. 1616).
Lucas Cranach d. Ä.

geb. 1472
gest. 1553
Anm.: Sohn des Kronacher Bürgers Hans Sunder, genannt Maler; bedeutender Maler und Grafiker der Renaissance; ab 1505 kursächsischer Hofmaler in Wittenberg; seit 1519 mehrmals Mitglied des Wittenberger Rates; 1537, 1540 und 1544 Bürgermeister; nach der Schlacht bei Mühlberg (1547) Übersiedlung nach Augsburg (1550), Innsbruck (1551) und Weimar (1552).

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Johann Baptist von Crane

geb. ca. 1600
gest. 1672
Anm.: Sohn des Küsters Johann Crane aus Gesecke/Westfalen; 1622/23 Lic. jur. utr.; 1626 Rat in der Lehnkammer des Stifts Essen; 1628 kurkölnischer Agent in Wien; ab 1633 Reichshofrat; außerdem kaiserlicher Gesandter u. a. bei den Osnabrücker Friedensverhandlungen (1645-1648), auf dem Nürnberger Exekutionstag (1649-1651), dem Regensburger Reichstag (1653/54), dem Frankfurter Deputationstag (1655-1657) und als kaiserlicher Konkommissar auf dem Immerwährenden Reichstag zu Regensburg (1663/64); 1652 Nobilitierung.

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N. N. Crasso

Anm.: Vermutlich venezianischer Patrizier, welcher der Republik Venedig vor 1623 einen kostbaren Kristallleuchter schenkte.
Johannes Crassus
Johann Cratz

geb. ca. 1596
gest. 1658
Anm.: Vermutlich Sohn des Steinfurter Professors Gerhard Crassus (gest. 1647/48); Studium in Marburg (1616); um 1620 gräflich-bentheimischer Hofprediger in Hohenlimburg; 1622-1632 Rektor der Lateinschule in Schüttorf; seit 1632 Pfarrer in Neuenhaus.
Marcus Licinius Crassus

geb. 115 v. Chr.
gest. 53 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Politikers Publius Licinius Crassus (gest. 87 v. Chr.); zunächst militärische Laufbahn; politische Karriere als Praetor (73 v. Chr.), Konsul (70 v. Chr.), Censor (65 v. Chr.) und Triumvir (seit 60 v. Chr.).

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Publius Licinius Crassus

gest. 53 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Politikers Marcus Licinius Crassus (115-53 v. Chr.); militärische Laufbahn als Praefectus equitum (58 v. Chr.), Legat und Kommandeur der 7. Legion (57 v. Chr.) sowie als Reiterführer im Feldzug seines Vaters gegen die Parther (54/53 v. Chr.).
N. N. Cratz

Anm.: Vermutlich Dr. jur.; um 1630/31 ligistischer Kriegskommissar.
Wolfgang Crell

geb. 1593
gest. 1664
Anm.: Sohn des Wittenberger Theologen Wolfgang Crell d. Ä. (1535-1593); Studium der Theologie in Marburg (Magister); anschließend Hofprediger in Kassel; ab 1616 Professor der Theologie an der Universität Frankfurt/Oder; 1620 auch deren Rektor; seit 1626 Domprediger in Berlin.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. von Creytzen (1)
N. N. von Kreutz (1)

Anm.: Preußischer Adliger; um 1630/31 kaiserlicher Hauptmann.
N. N. von Creytzen (2)
N. N. von Kreutz (2)

Anm.: Preußischer Adliger; um 1633 vermutlich niederländischer Hauptmann.
Achaz von Creytzen
Achaz von Kreutz

geb. 1602
gest. 1648/49
Anm.: Preußischer Adliger; Erbherr auf Schmodensen, Wiesenberg, Ponarien etc.; Kammerjunker und Reisehofmeister (1631) des Prinzen Władysław von Polen (1595-1648); seit 1632 polnischer Obrist; 1635 kurbrandenburgischer Obrist.
Adrian von Creytzen
Adrian von Kreutz

Anm.: Preußischer Adliger; 1626/27 Nachrichtenübermittler des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in Den Haag.
Francesco Crivelli

geb. 1588
gest. 1659
Anm.: Sohn des Giovanni Battista Crivelli (gest. 1627); seit 1627 ständiger bayerischer Gesandter in Rom, 1632 zum Residenten ernannt.

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Cronberg, Familie

Anm.: Hessisches Reichsrittergeschlecht.

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Graf Adam Philipp von Cronberg

geb. 1588
gest. 1634
Anm.: Sohn des Hartmut von Cronberg (1517-1591); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; bayerisch-ligistischer Hauptmann (1620) und Obrist (seit 1626); Erhebung in den Freiherren- (1618) und Grafenstand (1630).

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Johann Schweikhard von Cronberg
Erzbischof und Kurfürst Johann Schweikhard von Mainz

geb. 1553
gest. 1626
Anm.: Sohn des Hartmut von Cronberg (1517-1591); Domizellar in Mainz (1564) und Würzburg (1575); 1577 Domherr, 1582 Domscholaster, 1584 Generalvikar, 1595 Domdekan und 1599 Kämmerer des weltlichen Gerichtes in Mainz; ab 1604 Erzbischof und Kurfürst von Mainz.

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N. N. de Croÿ

Anm.: Figur aus einem 1634 notierten Traum des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670).
Anne de Croÿ
Comtesse Anne de Fontenoy-le-Château et Bayon
Geburtsname: Herzogin Anna von Pommern-Stettin

geb. 1590
gest. 1660
Anm.: Tochter des Herzogs Bogislaw XIII. von Pommern-Stettin (1544-1606); 1619/20 Ehe mit Ernest de Croÿ, Comte de Fontenoy-le-Château et Bayon (1583-1620); danach Leben in Straßburg (1620-1622), Stettin (1622-1637), Stolp (1637-1656) und Rügenwalde (seit 1656).

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Madeleine de Croÿ d'Arenberg
Princesse Madeleine de Chimay
Geburtsname: Madeleine van Egmont

geb. 1596
gest. 1663
Anm.: Tochter des Grafen Karel II. van Egmont (1567-1620); 1613-1629 Ehe mit Alexandre de Croÿ d'Arenberg, Prince de Chimay (1590-1629).
Csáky, Familie
Grafen von Csáky

Anm.: Ungarisches Adelsgeschlecht.

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Graf Ladislaus Csáky
Graf Csáky László

geb. 1602
gest. 1654
Anm.: Sohn des Stephan Csáky (1569-1605); Gespan der Komitate Zips, Altsohl (1645-1655) und Komorn (1646-1655); ab 1630 kaiserlicher Kämmerer; seit 1649 königlich-ungarischer Hofrichter.

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Kaspar Cunerdt

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
(Johann) Wilhelm von Curti
(Johann) Wilhelm Curtius

geb. 1598
gest. 1678
Anm.: Sohn des Bensheimer Wirtes und Weinhändlers Wilhelm Kurtz (gest. 1621); Studium am Collegium Casimirianum in Neustadt an der Haardt (Neustadt an der Weinstraße), Heidelberg, Herborn (1621-1623), Genf, Paris (1627) und Siena; 1629-1632 in Diensten des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1631/32 Sekretär des englischen Gesandten Henry Vane (1589-1655); danach bis 1649 mehrere diplomatische Missionen für König Karl I. von England (1600-1649) in Deutschland; 1650-1674 kurpfälzischer Oberamtmann von Otzberg und im Kondominat Umstadt; 1664-1677 englischer Resident beim Heiligen Römischen Reich in Frankfurt am Main; 1652 Nobilitierung zum Baronet of Sweden.

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Curti di Gravedona, Familie

Anm.: Lombardisches Niederadelsgeschlecht, von dem sich der kurpfälzische Oberamtmann (Johann) Wilhelm von Curti (1598-1678) auf Umstadt ableitete.
Curtio N. N.

Anm.: Um 1635 Bereiter in der Spanischen Hofreitschule zu Wien.
Heinrich Cuvelierer

geb. 1590
gest. 1641
Anm.: Sohn des Leipziger Kaufmannes Johann Cuvelierer (gest. 1594); Studium in Wittenberg und Jena; seit 1623 kursächsischer Amtsschösser in Sangerhausen.

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Samuel Czaplinski

Anm.: Polnischer Calvinist; Medizinstudium in Heidelberg (ab 1611) und Basel (seit 1615); 1619 Promotion zum Dr. med. an der Universität Basel; um 1632 Arzt in Poznań.

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Graf Hermann (Wenzel) Czernin von Chudenitz
Graf Heřman (Václav) Czernin z Chudenic

geb. 1576
gest. 1651
Anm.: Sohn des Johann Czernin von Chudenitz (1545-1580); 1594 Teilnahme am Langen Türkenkrieg; ab 1603 kaiserlicher Kämmerer; 1614 Hauptmann der Prager Altstadt; 1616/17 erste Reise als kaiserlicher Botschafter nach Konstantinopel; 1620 in bayerischen Kriegsdiensten; 1624 Rat der Böhmischen Kammer; 1625/26 Proviantmeister der kaiserlichen Truppen; Hauptmann des Leitmeritzer (1629) und Saazer Kreises (1631); 1635 Ernennung zum Comes Palatinus; 1644/45 zweite Reise als kaiserlicher Botschafter nach Konstantinopel; 1627 Erhebung in den Grafenstand.

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N. N. Czerny

Anm.: Hofmagd in Bernburg; seit 1632 Ehe mit dem Bernburger Hofkoch Wenzel Czerny.
Wenzel Czerny
Václav Czerny

Anm.: Geboren in Böhmen; um 1628/36 Koch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Dänemark, Haus
Könige von Dänemark

Anm.: Seit 1448 Haus Oldenburg.
Königin Anna Katharina von Dänemark und Norwegen
Herzogin Anna Katharina von Schleswig-Holstein
Geburtsname: Markgräfin Anna Katharina von Brandenburg

geb. 1575
gest. 1612
Anm.: Tochter des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); seit 1596 Ehe mit König Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).

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Prinz Christian von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian von Schleswig-Holstein

geb. 1603
gest. 1647
Anm.: Sohn und Erbprinz des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).

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König Christian I. von Dänemark
König Christian I. von Norwegen
König Christian I. von Schweden
Herzog Christian I. von Schleswig-Holstein
Graf Christian VII. von Oldenburg und Delmenhorst

geb. 1426
gest. 1481
Anm.: Sohn des Grafen Dietrich von Oldenburg und Delmenhorst (1390-1440); 1440-1448 regierender Graf von Oldenburg und Delmenhorst; ab 1448 König von Dänemark; seit 1450 König von Norwegen; 1457-1464 König von Schweden; ab 1460 regierender Herzog von Schleswig-Holstein.

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König Christian III. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian III. von Schleswig-Holstein

geb. 1503
gest. 1559
Anm.: Sohn des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen (1471-1533); seit 1534 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein.

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König Christian IV. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian IV. von Schleswig-Holstein

geb. 1577
gest. 1648
Anm.: Sohn des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); ab 1588 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein (bis 1593 unter Vormundschaft); seit 1603 Ritter des Hosenbandordens.

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König Dan von Dänemark

Anm.: Sagenhafter erster König von Dänemark.

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Prinzessin Elisabeth von Dänemark und Norwegen
Herzogin Elisabeth von Schleswig-Holstein

geb. 1606
gest. 1608
Anm.: Tochter des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).
Prinz Friedrich von Dänemark und Norwegen
Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein

geb. 1599
gest. 1599
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).
König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen
Herzog Friedrich I. von Schleswig-Holstein

geb. 1534
gest. 1588
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); ab 1559 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein; seit 1578 Ritter des Hosenbandordens.

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König Friedrich III. von Dänemark und Norwegen
Herzog Friedrich II. von Schleswig-Holstein
Administrator Friedrich II. von Verden
Administrator Friedrich II. von Bremen

geb. 1609
gest. 1670
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1623-1629 und 1634-1645 Administrator des Hochstifts Verden; 1634-1645 Administrator des Erzstifts Bremen; 1647 Statthalter der Herzogtümer Schleswig und Holstein; seit 1648 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein.

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König Harald I. (Blauzahn) von Dänemark
König Harald III. (Blauzahn) von Norwegen

geb. ca. 910
gest. 987
Anm.: Sohn des dänischen Anführers (Königs?) Gorm der Alte; ab 958 König von Dänemark; seit 970 König von Norwegen.

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Königin Margaretha I. von Dänemark
Königin Margaretha I. von Norwegen
Königin Margaretha I. von Schweden

geb. 1353
gest. 1412
Anm.: Tochter des Königs Waldemar IV. von Dänemark (gest. 1375); 1363-1380 Ehe mit König Håkon VI. von Norwegen (gest. 1380); Regentin von Dänemark (1375-1385) und Norwegen (1380-1385); ab 1387 Königin von Dänemark; seit 1388 Königin von Norwegen; ab 1389 Königin von Schweden.

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König Olav II. von Dänemark
König Olav IV. von Norwegen

geb. 1370
gest. 1387
Anm.: Sohn des Königs Håkon VI. von Norwegen (gest. 1380); ab 1375 König von Dänemark und seit 1380 König von Norwegen (beides bis 1385 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha I.).

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Königin Sophia von Dänemark und Norwegen
Herzogin Sophia von Schleswig-Holstein
Geburtsname: Herzogin Sophia von Mecklenburg-Güstrow

geb. 1557
gest. 1631
Anm.: Tochter des Herzogs Ulrich von Mecklenburg-Güstrow (1527-1603); 1572-1588 Ehe mit König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588).

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Prinzessin Sophia von Dänemark und Norwegen
Herzogin Sophia von Schleswig-Holstein

geb. 1605
gest. 1605
Anm.: Tochter des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).
König Sven I. (Gabelbart) von Dänemark
König Sven I. (Gabelbart) von Norwegen
König Sven (Gabelbart) von England

geb. ca. 965
gest. 1014
Anm.: Sohn des Königs Harald I. (Blauzahn) von Dänemark (gest. 987); ab 987 König von Dänemark; 986–995 und seit 1000 König von Norwegen; ab 1013 König von England.

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N. N. Dain

Anm.: 1619/20 Rittmeister, vermutlich in einem der beiden Regimenter des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; um 1621 wahrscheinlich kaiserlicher Offizier.
N. N. von Dalberg

Anm.: Angehöriger des böhmischen Adelsgeschlechts.
Johann Bernhard von Dalwigk

geb. 1582
gest. 1638
Anm.: Angehöriger des hessisch-waldeckischen Adelsgeschlechts; um 1619 hessischer Hofgerichts-Assessor; 1630 hessisch-kasselischer Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag; hessischer Geheimer Rat; Vizestatthalter von Niederhessen.

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Friedrich Dame

geb. 1567
gest. 1635
Anm.: Sohn des Glücksburger Amtsverwalters Heinrich Dame, der später als Kaufmann in Flensburg lebte; Theologiestudium in Rostock (1586) und Frankfurt/Oder (1588); 1590 Magister; 1592-1594 Schulrektor in Itzehoe; 1594-1600 Diakon und ab 1600 Pastor an der Flensburger Nikolaikirche; seit 1604 Propst in Flensburg.

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Enrico Dandolo

geb. ca. 1107
gest. 1205
Anm.: Sohn des Vitale Dandolo; ab 1172 wiederholt venezianischer Gesandter; seit 1192 Doge der Republik Venedig.

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Daniel

Anm.: Biblischer Prophet.

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Christoph Georg von Dannenberg

Anm.: Sohn des Christoph von Dannenberg (gest. 1626); um 1631 schwedischer Major; später braunschweigisch-lüneburgischer Obrist (1640-1642) sowie Kommandant von Celle (1636-1643) und auf dem Lüneburger Kalkberg (seit 1643).
Heinrich von Dannenberg

geb. 1583
gest. 1644
Anm.: Sohn von Lorenz von Dannenberg auf Breselenz und Lüchow; 1609-1613 Kammerjunker des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); 1616 Rat und Hofmeister sowie 1619 Hofmarschall des Herzogs Julius Ernst von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1571-1636); 1619 Inspektor des Amtes Dannenberg; 1622 Amtshauptmann in Isenhagen, 1624 Amtshauptmann zu Gifhorn; 1630 Landdrost des Fürstentums Grubenhagen sowie Berghauptmann der Ober- und Unterharzer Bergwerke; Erbherr auf Breselenz und Lüchow.

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Joachim Otto von Dannenberg

geb. 1599
gest. 1647
Anm.: Sohn des Christoph von Dannenberg (gest. 1626); Erbherr auf Breselenz und Lüchow; schwedischer Rittmeister (um 1632/34), Obristleutnant und Obrist (seit 1644); 1632 Begleiter des Herzogs Ernst Günther von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1609-1689); 1640-1642 braunschweigisch-lüneburgischer Obrist.

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Johann Dannemann

gest. 1634
Anm.: Braunschweigisch-lüneburgischer Amtmann von Lüne (bis 1630) und Ebstorf (ab 1630); seit 1632 auch Ebstorfer Klostermonitor in Lüneburg.
N. N. Dannenzahl

Anm.: Um 1637 kaiserlicher Obristwachtmeister.
Danuvius
Danubius

Anm.: In der römischen Mythologie Flussgott und Personifikation des Donau-Stromes.
N. N. Dasovielle

Anm.: 1633 im Gefolge des französischen Gesandten Manassès de Pas, Marquis de Feuquières (1590-1640), in Deutschland.
N. N. Daubath

Anm.: Um 1631 kaiserlich-ligistischer Obrist.
Gräfin Elisabeth von Daun-Falkenstein
Geburtsname: Gräfin Elisabeth von Waldeck-Wildungen

geb. 1610
gest. 1647
Anm.: Tochter des Grafen Christian von Waldeck-Wildungen (1585-1637); seit 1634 Ehe mit Graf Wilhelm Wirich von Daun-Falkenstein (1613-1682).
Jacques Davy du Perron
Jacques-Davy Duperron
Erzbischof Jacques von Sens
Bischof Jacques von Évreux

geb. 1556
gest. 1618
Anm.: Sohn des reformierten Pfarrers Julien Davy, der 1562 aus Glaubensgründen nach Bern exilierte; um 1576 Rückkehr nach Frankreich; 1577/78 Konversion zum katholischen Glauben; 1591-1606 Bischof von Évreux; ab 1604 Kardinal; seit 1606 Erzbischof von Sens; zudem Betätigung als Dichter.

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Coenraad van Dedem

geb. 1574
gest. 1638
Anm.: Sohn des Zwoller Adligen Gijsbert van Dedem (gest. 1606); Herr auf Bürwinkel und Kalvelo; seit 1605 Schöffe in Harderwijk und mehrfach Bürgermeister; 1618 Aufnahme in die Ritterschaft der Region Veluwe in Gelderland.
Hendrika van Dedem
Geburtsname: Hendrika van Voorst

geb. 1577
gest. 1641
Anm.: Tochter des niederländischen Adligen Alexander van Voorst (1547-1601); 1609-1638 Ehe mit Coenraad van Dedem (1574-1638).
Johan van Dedem

geb. 1602
gest. 1651
Anm.: Sohn des Harderwijker Schöffen und Bürgermeisters Coenraad van Dedem (1574-1638); 1636 Aufnahme in die Ritterschaft der Region Veluwe in Gelderland; seit 1640 Schöffe von Harderwijk.
Christoph Martin von Degenfeld

geb. 1599
gest. 1653
Anm.: Sohn des Konrad von Degenfeld (gest. 1600); 1619 Dienst in der Leibkompanie zu Pferd des Markgrafen Karl von Baden-Durlach (1598-1625); 1621-1630 in kaiserlich-ligistischen Kriegsdiensten, ab 1622 als Obristwachtmeister; 1632/33 schwedischer Obrist; 1635-1642 "colonel général de la cavallerie étrangère" im franzsösischen Heer; 1642-1649 venezianischer Reitergeneral; seit 1645 auch Generalgouverneur von Dalmatien und Albanien.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Moritz Adolph von Dehn-Rotfelser

geb. ca. 1580
gest. 1639
Anm.: Sohn des Ernst von Dehn-Rotfelser (1551-1592); 1627-1629(?) in kaiserlichen Kriegsdiensten; kursächsischer Obrist (1634-1637) und Generalwachtmeister (1635-1637); zuletzt kursächsischer Hauptmann der Ämter Stolpen und Radeberg; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Geschickte").
Christoph Deichmann (von Bergen)

geb. 1576
gest. 1648
Anm.: Sohn des Steinfurter Bürgermeisters Rötger Deichmann (gest. 1613); Studium in Köln, Herborn (1595), Wittenberg (1598) und Marburg (1599), dort 1605 Promotion zum Iuris Utriusque Doctor; 1605-1621 Professor der Rechtswissenschaft an der Universität Marburg; ab 1621 lippischer Kanzler und Vizepräsident des Hofgerichts in Detmold; 1633-1635 schwedischer Resident im Westfälischen Reichskreis und in Osnabrück; 1636-1639 mecklenburgischer Kanzler in Güstrow; zuletzt hessisch-kasselischer Geheimer Rat und Resident in Hamburg, wo er von 1644 an auch Kurbrandenburg vertrat; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lautere").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
N. N. Delitsch

Anm.: Kaiserlicher Rittmeister (1627/29) und Obrist (1633).
Della Scala, Familie
Scaliger, Familie

Anm.: Norditalienisches (1260-1387 Herren von Verona) und süddeutsches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johannes Denhart

geb. 1571
gest. 1638
Anm.: Sohn des Magdeburger Bürgers Hieronymus Denhart (1540-1597); Rechtsstudium in Helmstedt (1593) und Jena (1596); Promotion zum Dr. jur.; Syndikus der Stadt Magdeburg; 1631 Flucht nach Jena; seit 1632 sächsisch-eisenachischer Geheimer Rat und Kanzler.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Nikolaus Desfours

geb. 1588
gest. 1661
Anm.: Sohn des lothringischen Adligen Louis Desfours (gest. 1613); kaiserlicher Hauptmann (1618) und Obrist (1620-1622); 1622-1626 ligistischer Obrist; erneut kaiserlicher Obrist(1625), Generalfeldwachtmeister (1632) und Feldmarschallleutnant; seit 1626 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Desmarest

Anm.: Schneider, um 1634 im Dienst des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Christian Deuerlin

geb. 1608
gest. 1675
Anm.: Sohn des Leipziger Ratsbaumeisters Sigmund Deuerlin (1577-1637); Studium in Leipzig (1635 Mag. phil.); 1637/38 Sonnabendprediger an der Leipziger Thomaskirche; seit 1638 Pfarrer in Taucha; 1640 Beendigung seines parallelen Theologiestudiums als Baccal. theol. an der Universität Leipzig; vgl. Georg Lehmann: Der fromme und getreue Knecht GOTTES [...], Leipzig 1677, o. S.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Sigmund Deuerlin

geb. 1577
gest. 1637
Anm.: Sohn des Leipziger Bürgers Konrad Deuerlin (1514-1603); Ratsherr, Schöffe und Baumeister der Stadt Leipzig.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Sigmund Konrad Deuerlin von Falkengrund

geb. 1602
gest. 1636
Anm.: Sohn des Leipziger Ratsbaumeisters Sigmund Deuerlin (1577-1637); Studium in Leipzig (1619) und Jena (1621); ab 1628 Hofmeister und Präzeptor anhaltischer Prinzen; seit 1630 auch im Dienst des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg als dessen Sekretär (um 1632/34) und Kammerjunker (1634).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Walter Deveroux
Walter Ebrox

geb. ca. 1600
gest. 1640
Anm.: Irischstämmiger Offizier in der kaiserlichen Armee, der 1634 als Hauptmann an der Ermordung Wallensteins (1583-1634) beteiligt war; ab 1635 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 Obrist.
Diana

Anm.: Römische Göttin der Jagd, des Mondes und der Geburt.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Didymus

geb. 310/13
gest. ca. 398
Anm.: Antiker christlicher Schriftsteller und Lehrer in der Katechetenschule von Alexandria.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Diedo, Familie

Anm.: Venezianisches Patriziergeschlecht.
N. N. Diedo

Anm.: Venezianischer Patrizier, der um 1634 ein Palazzo auf Murano besaß.
Dieskau, Familie

Anm.: Mitteldeutsches Adelsgeschlecht.
Hans von Dieskau

geb. 1594
gest. 1680
Anm.: Sohn des Hieronymus von Dieskau (1565-1625); 1612/13 in Diensten des Grafen Johann Ludwig von Nassau-Hadamar (1590-1653); 1615 Hofjunker und 1616 Kammerjunker des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); 1631-1635 schwedischer Amtshauptmann auf Burg Giebichenstein; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Tilgende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Rudolph von Dieskau

geb. 1593
gest. 1656
Anm.: Sohn des Otto von Dieskau (gest. 1597); ab 1625 sächsisch-weimarischer Hofmeister; 1628-1631 Geheimer Rat, Kammerrat und Oberkammerjunker des Herzogs Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1660); 1631-1633 Rat und Kammerjunker des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); 1633-1640 Amtshauptmann von Weißenfels; 1636 kursächsischer Kriegskommissar; 1639-1656 Rat und Hofmeister des Kurprinzen Johann Georg II. von Sachsen (1613-1680); außerdem Oberhofmeister des Herzogs Moritz von Sachsen-Zeitz (1619-1681); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Niedrige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Reichard Dieter

geb. 1587
gest. 1656
Anm.: Sohn des Havelberger Bürgermeisters Wilhelm Dieter; Jurastudium in Frankfurt/Oder (1604-1607) und Wittenberg (1607-1611); 1611-1619 Hofmeister der jungen preußischen Adligen Albrecht und Hans von Rauter; 1620 Teilnehmer einer kurbrandenburgischen Gesandtschaft nach Polen; ca. 1620-1630 Hofmeister des jungen Christoph Finck von Finckenstein (gest. 1660); 1632 erneute Teilnahme an einer Gesandtschaft nach Polen; 1633-1640 Sekretär des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 kurbrandenburgischer geheimer Kammersekretär und Pfennigmeister; seit 1646 kurfürstlicher Rat; ab 1652 Amtskammerrat; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 461f.; Johannes Bergius: Trost der Sterbenden [...], Berlin 1656, S. 37-45.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Anna Maria von Dietrichstein
Geburtsname: Anna Maria von Liechtenstein

geb. 1597
gest. 1638
Anm.: Tochter des Karl von Liechtenstein (1569-1627); seit 1618 Ehe mit Graf bzw. Fürst Maximilian von Dietrichstein (1596-1655).

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Fürst Franz (Seraph) von Dietrichstein
Bischof Franz (Seraph) von Olmütz

geb. 1570
gest. 1636
Anm.: Sohn des Adam von Dietrichstein (1527-1590); Kanonikus in Olmütz (1591) sowie in Breslau und Passau (1593); 1594 Propst von Leitmeritz; 1597 Priester; ab 1599 Kardinal und Bischof von Olmütz; 1607 Präsident des Geheimen Rates; seit 1621 Generalkommissar, Statthalter (Gubernator) und Landeshauptmann in Mähren; 1624 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Graf Johann Balthasar von Dietrichstein

geb. 1598
gest. 1634
Anm.: Sohn des Erasmus von Dietrichstein (gest. 1621); kaiserlicher Obristleutnant (1628), Obrist (1630-1634) und Generalfeldwachtmeister (1634); 1631 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Maximilian von Dietrichstein
Fürst Maximilian von Dietrichstein

geb. 1596
gest. 1655
Anm.: Sohn des Grafen Sigmund von Dietrichstein (1560-1602); ab 1614 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1622-1637 Obersthofmeister der Kaiserin Eleonora (1598-1655); seit 1651 kaiserlicher Obersthofmeister sowie Mitglied und Präsident des Geheimen Rates; 1629 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Graf Sigmund Ludwig von Dietrichstein

geb. 1600
gest. 1653
Anm.: Sohn des Erasmus von Dietrichstein (gest. 1621); ab 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1629-1637 Reichshofrat; seit 1636 Präsident der innerösterreichischen Hofkammer; ab 1637 Geheimer Rat; 1631 Erhebung in den Grafenstand; seit 1645 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Fürstin Sophia Agnes von Dietrichstein
Geburtsname: Gräfin Sophia Agnes von Mansfeld-Vorderort

geb. 1619
gest. 1677
Anm.: Tochter des Grafen Wolfgang von Mansfeld-Vorderort (1575-1638); 1628 Konversion zum katholischen Glauben; ca. 1638-1640 kaiserliche Hofdame; 1640-1655 Ehe mit Fürst Maximilian von Dietrichstein (1596-1655); vgl. Katrin Keller: Hofdamen. Amtsträgerinnen im Wiener Hofstaat des 17. Jahrhunderts, Wien/Köln/Weimar 2005 S. 299f.

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John Digby
Earl John of Bristol

geb. 1580
gest. 1653
Anm.: Sohn des George Digby of Coleshill; englischer Gesandter in Madrid (1611-1614, 1615/16, 1617/18 und 1622-1624) und Wien (1621); während des Bürgerkrieges einer der Führer der gemäßigten Royalisten; ab 1618 Baron und Peer of England; seit 1622 erster Earl of Bristol.

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Simon Digby

Anm.: 1621/22 englischer Resident in Wien.
N. N. Dimanche

Anm.: Um 1625/26 vermutlich spanischer Rittmeister.
Giovanni Diodati
Johannes Deodatus

geb. 1576
gest. 1649
Anm.: Sohn des toskanischen Adligen Carlo Diodati (1541-1625), der 1567 aus Glaubensgründen von Lucca nach Genf emigriert war; Theologiestudium in Genf; 1597-1606 Professor für hebräische Sprache in Genf; 1607 Bibelübersetzung ins Italienische; seit 1608 Pfarrer; 1609-1645 Professor für Theologie in Genf; mehrfach auch diplomatische Missionen.

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Giulio Diodati

geb.