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Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: April 1635
[Inhaltsverzeichnis]
01. April 1635
02. April 1635
03. April 1635
04. April 1635
05. April 1635
06. April 1635
07. April 1635
08. April 1635
09. April 1635
10. April 1635
11. April 1635
12. April 1635
13. April 1635
14. April 1635
15. April 1635
16. April 1635
17. April 1635
18. April 1635
19. April 1635
20. April 1635
21. April 1635
22. April 1635
23. April 1635
24. April 1635
25. April 1635
26. April 1635
27. April 1635
28. April 1635
29. April 1635
30. April 1635
|| [[Handschrift: 239r]]

Mittwoch den 1. des AprilsAprilis.


Am heüttigen behttage wieder in die kirche,
da Magister Davidt Sachße pfarrer alhier, abermals
geprediget. Jst also die 8.te. predigt, welche er
innerhalb 8 tagen verrichten müßen.


Napierßky, jst wieder verraysett, nacher Calbe.

Donnerstag den 2. des AprilsAprilis. (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Mein bruder Fürst Friederich, vndt Schwester Louysa
Ameley
, seindt verrayset, nach Plötzka vndt bernburgk zu.


hanckel hat gestern ein groß wildtschwein geschoßen,
welches weiß ist, vndt vber den rügken, vndt gar
wenig schwartz an sich hatt, dergleichen mir noch kei-
nes vorgekommen, wiewol ich schwartz vndt weiße
wilde Schweine wol gesehen, auch zahme so wildt worden.

|| [[Handschrift: 239v]]


Diß Schwein hat gewogen 193 pfundt. Es hat
auch weiße klawen, an allen vieren, vndt sehr große zähne.
Jst vndter zehnena der gattung geschoßen worden.
Mag wol waß sonderlichs bedeütten.


Beachte wohlNota Bene Unverfrorener Betrug des Dieners Hans Löw, als wenn ich ihm die Mäßigung seiner Kontribution bis auf die Hälfte versprochen hätte, was keineswegs [der Fall] ist, und es ist nicht in meiner Macht, mein den anderen Fürsten und Ständen einmütig gegebenes Wort zurückzuziehen.Tromperie effrontèe du ministre Johann Löw comme si
je luy eusse promis la moderation de sa contribution
jusqu'a la moitiè, ce quj n'est point, & il n'est
pas en ma puissance de retirer ma parole donnèe
durch die Mehrheitper majora aux autres Princes & Estats, unanimen[t.]


Verbesserungen von Fürst Friedrich durch Hans Ernst BörstelCorrections de Fürst Friedrich par Hans Ernst Börstel: 1. Nichts mehr vom Sahmen,
vndt Schließ zu nehmen. 2. Wegen der fuhren in der Sahmzeitt,
und ich wusste davon nichts& je n'en scavoit rien. Beachte wohlNota Bene Man will auch, wegen der addi-
tion Magister Saxens, nichts paßiren laßen. Ich habe geantwortet, wie man musste, und die ein wenig übermäßigen Verleumdungen abgewehrt.J'ay respondu comme
il falloit, & diverty les calomnies, un peu exorbitantes.


Scharfe schreiben, vndt anmahnungen, vom herzog von
Mecklenburg
[,] ebensoJtem: schreiben von Fürst Ludwig ich solle mich in der
person einstellen zu Bernburg[,] ebensoJtem: ejn complimentschrei-
ben von der hertzogin von Husem, wegen des Neẅen Jahres.


Ich bin in äußerster Bedrängnis wegen der so vielen Hindernisse, die mich beinahe erdrücken. Gott wolle mir helfen und meine Feinde und Übelwollenden schwächen.J'en suis aux derniers aboys, a cause de tant de tra-
verses, quj presque m'accablent. Dieu vueille m'ayder,
& deprimer mes ennemis & malvueillants.


georg haubold von Einsiedel hat mir angezeigt, wie neẅlich der Præsident Heinrich Börstel
wehre zwischen Güsten vndt Bernburg von 5 Reüttern ange-
sprengt, vndt ihm das pistol zu 3 vnderschiedlichen mahlen, aufs
lejb gesetzt worden. Die Reütter aber seindt eingezogen worden.

|| [[Handschrift: 240r]]

Freitag den 3. Aprill:


Ungeduld, gestrige und nächtliche Scherereien wegen der Hindernisse in meinem Plan.Jmpacience, contrarietèz hesternes & nocturnes,
a cause des traverses en mon desseing.
Es hapert an Geld, es hapert an Gunst, es hapert an Erfolg. Oh Gott!Manca danarj,
manca favor, manca fortuna. Oh Dio!


Handgeschriebene BriefeEpistolæ manuscriptæ an Fürst Ludwig[,] an Fürst Friedrich[,] an Præsidenten[,] alle
sollizitierenb &cetera an Herzog Hans Albrecht von Mecklenburg et cetera[.]

Samstag den 4. Aprill. (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Vidimirt etzliche salvaguardien usw.perge von Ihrer Kaiserlichen Majestätdj Sua Maestà Cesarea[.]


Gott hat vnß noch vber verhoffen geldt bescheret
von Quedlinburg durch Jacob Schwarzen, und anderswo& alibj.


Nachmittags jns badt in der alten Röderinn hauß.

Sonntag den 5.ten: Aprill.


Noch zu guter letzte, alhier zu hartzgeroda, die vor-
mittagspredigt Magister Davidt Saxens angehöret, welche
sich gleichwol Seiner vnwißendt, auf meine jnten-
tion zimlich appliciret, wo ferrne Gott der herr
succeß verleyhet, &cetera[.]


SpäterPostea mahlzeitt gehalten, vndt abschiedt allent-
halben, auch beßern verlaß, als ehermals, des Übrigenreliquj
in allen dingen, auf allen fall. Das Glück ist gläsern.Fortuna vitrea est.c


Madame, meine sehr geliebte Frau Gefährtin hat heftig geweint, und nach meiner Einschätzung ist sie noch nie bei meiner Abreise trauriger gewesen. Gott wolle sie durch seine heilige Gnade trösten.Madame ma femme compaigne tresaymèe a fort pleurèe,
& a mon avis, n'a encores jamais estè plus triste
a mon depart. Dieu la vueille consoler par sa Sainte grace.

Meilenm.
Von hartzgeroda nach Eißleben
mitt 12 pferden vndt 16 personen.
4

|| [[Handschrift: 240v]]

Montag den 6. Aprill:

Meilenm.
Von Eißleben nach halle 3
Schkeüditz
alda gefüttert.
3
Leiptzigk
alda befindet sich der general leutnant Arnheim,
herzogk Frantz Carll von Saßen[!] Lawenburg[,]
Oberster Borgisdorf, vndt andere offizirer.
2

SummeSumma 8 Meilenm:


Zeitung daß die Spannischen mitt list die
Stadt Trier vberrumpelt, eingenommen,
die Frantzosen darinnen, niedergemacht,
vndt gefangen, auch den Churfürsten
alda gefangen weggeführet haben.


EbensoJtem: daß Graf Gratz zur Neẅstadt
zwar außgerißen, aber in Vngern
wieder ertapt worden.


EbensoJtem: das zu Napolj vnderlegt Feẅer
gefunden worden, damitt alle gallionen
vndt galleren haben sollen in brandt
gesteckt werden.


EbensoJtem: daß die Spannische Flotteflotta 4 millionen
reich zu Sankt Lucar ankommen, die
nachkommenden werden noch erwartett.


EbensoJtem: das der vngrische König, noch vor dem MaiMajo,
mitt 50 tausendmille Neẅem volck, werde zu felde gehen. et cetera

|| [[Handschrift: 241r]]

Dienstag den 7. Aprill:


Gestern abendt hat noch der general leüte-
nampt Arnheimb den Obersten leütenampt
Donner zu mir geschickt, mich besuchen, vndt
wo es mir gefällig, das er heütte nach
der predigt zu mir kommen wollte, vndt
mich besuchen, etcetera sagen laßen.


heütte nach der predigt, ist er zu mir
gekommen, hat auch den Obersten hertzogk
Frantz Carlln zu Sachßen Lawenburg
mitt-
gebracht, wie auch den Berlinischen Obersten
Borgisdorf, Obersten Rochaw, vndt andere
offizirer.


Darnach, bjn ich mitt dem general leutnant Arnimb,
in sein losament gefahren, vndt habe Mittags-
mahlzeitt mitt ihm gehalten, alda es bey
ihm, gar schöne discurß gegeben, aber keineswegs allenthalben ganz allgemeinmais non
pas de tous par tout universellement
[.]


Nachmittags ist der postmeister Johann Siber, auch
zu mir gekommen, vndt hat allerley gute ge-
spräche, mitt mir gehabtt. &cetera Er jst auch
gar von guter jntention.


Ejn schreiben von Wien, von Johann Löw von importantz,
ist mir nachgeschickt worden, durch Johann Siber, vndt hat
meiner verfehlt. Pech!Malheur!

|| [[Handschrift: 241v]]


Mich diesen abendt, gegen hertzog Frantz Carlln
endtschuldigen laßen, wegen seiner angestalten
gasterey, w vmb geschäfte willen, vndt daß ich Morgen
wils Gott, früh möchte gern aufsein, &cetera[.]


Beachte wohlNota Bene den 1. Aprill ist der herr von Schwanberg
der letzte seines Stammens vndt nahmens, von dem
Obersten Sparr, (welcher in vnserm losament, bey
Adrian Steiger <ein>logiret) er in einem duel erstochen
worden, nach dem er ihn den abendt zuvor in seinem
hause zu gaste gehabt, vndt durch anstiftung fried-
häßiger leütte, gar vbel mitt schlägen tractirt,
also daß Sparr fast gezwungen worden, sich mitt
ihm zu schmeißen.


Beachte wohl die schlechte Miene der Leute von Franz Karl, die sie den Meinen und besonders Ernst Dietrich Röder gezeigt haben, dass vielleicht die Wut das Festessen durcheinandergebracht hätte, wenn ich dorthim gegangen wäre. Und so weiter. Vielleicht auch nicht.Nota Bene La mala cera delle gentj di Francesco Carolo fatte
agli miej, e in particolare a Ernst Dietrich Röder forse che
la furia haria disordinato il banchetto, s'jo vi
fossj andato. &cetera forse di nò.
Meide die Gelegenheiten des Sündigens, soviel du kannst.Vita occassiones pec-
candj, quantum potes.


herzog Franz Carl hat gleichwol meine Entschuldigungenexcuses durch
Sigmund Conrad Deuerlin von Falkengrund wol aufgenommen, wie auch mejn Lebewohla Dieu, der
general leutnant Arnimb, welcher eben bey ihm zu gaste gewesen.


general leutnant hat mir einen Trompter, vndt Befehlordre in
die quartier wegen convoy mittgegeben, vndt die Thore
<morgen frühe> zwischen 3 vndt 4 vhr, mir zu öfnen, angeordnet[.]

|| [[Handschrift: 242r]]

Mittwoch den 8. Aprill.

Meilenm.
Von Leiptzig vmb 4 vhr hinweg, gen Wurzen 3
Kiren ein dorf, alda gefüttert 1
Oschatz 3

SummeSumma 7 Meilenm:


Den obersten Manier durch Thomas Benckendorf besuchen laßen.


heütte Morgen ehe ich von Leipzig wegzog habe ich die
4 Mußcketier confoyer (von hartzgeroda) mitt
einem schreiben an Meine hertzlieb(st)e Gemahlin,
wieder zu rücke geschicktt.

Donnerstag den 9.ten: des AprilsAprilis.

Meilenm.
Von Oschitz nach Meißen
aldar gefüttert.
4
Von Meißen nach Dresen 3

SummeSumma 7 Meilenm:


Jn alt Dresen 4:tier.Quartier genommen, vermei-
nend vnbekandt zu bleiben, So hat mich
der churfürstliche CammerJuncker Reckradt gesehen,
vndt es mitt meinem belieben dem
Churfürsten angezeigt, iedoch bedingtconditionaliter,
da dann der churfürst (welcher allernechst
bey meinem losament im Jägerhause ge-
wesen, vndt vor meinem fenster vorüber
geritten,) alles meinem willen anheimb
gestellet, vndt weil ichs selber begehrte, wiewol
er mich sehr gern, auf der festung gesehen, so
möchte ich in Gottes nahmen in der stille <mich> aufhalten. &cetera

|| [[Handschrift: 242v]]


heütte, ist des Churfürsten geheimer raht, der von
Mjltitz
, ejn wol qualjfizirter vom adel, mitt
todt abgangen. Jch habe ihn billich beklagt. So
soll der von Wertern, vndt noch Dietrich Taubee sehr
kranck sein, also daß der Churfürst fast keine gehei-
me Rähte nicht hatt. Er hat mir auch sagen
laßen, es wehren die abgesandten von Prag noch
nicht ankommen, welche der Churfürst täglich erwar-
tete, denn es ließe sich bey solchen tractaten nicht
so vber landt referiren. Er will auch, den general leütnant
Arnimb, wieder anhero kommen laßen, weil er keine
andere geheime rähte mehr hatt.


Ich habe Ihrer Kurfürstlichen Hoheit geschrieben, dankte ihr für den Pass und für ihre guten Offerten usw., bat sie, damit fortzufahrenJ'ay escrit a Son Altesse Electorale[,] la remerciant du paßport,
et de ses bons offres, &cetera la priant d'y contjnuer
,
ebensoJtem: empfahl ihm in meiner Abwesenheit mein Land, meine Gemahlin und meine Familie und entschuldigte mich dafür, ihm dieses Mal nicht die Hände geküsst zu habenluy recommendant mon pays, ma femme & ma
famille en mon absent<c>e, & m'excusant de ne luy
avoir baysè les mains, pour ceste fois
, &cetera &cetera &cetera[.]

Freitag den 10. Aprill: 1635.


GesprächeDiscorsj mitt vnserm agenten (und Spione spione) Berndt Gesen, &cetera[.] Ihre Hoheit von Bayern beugt sich schlecht dem Frieden.Sua Altezza di Baviera mal inchina
alla pace.
An Madame geschrieben.Escrit a Madame: EbensoJtem

Meilenm.
Nachmittags von Dresen, nach Pirna 2

Samstag den 11.ten: Aprill: 1635.

[Meilenm.]
Von Pirna durch Gißibel nach Peterschwalde 2 gute Meilenm
alda gefüttert. Von dannen, nach Außigk <in Böhmen;>
alda ligt Kayßerisch volck, vndt <noch> eine meile hindter
Außigk, auf einem dorff, Knjntzsch genandt, naher Pe-
terßwaldewerts.
2

|| [[Handschrift: 243r]]

Außigk
in Böhmen. Sonntag den 12. ⁄ 22. Aprill: 1635.


Nach dem mich gestriges abends, der Oberste Wachmeister,
la Froy, vndt heütte Morgen fleißig besucht, bin habe
ich heütte Bila, Schumann, auch kuzschen vndt pferde,
wieder zu rück geschickt, Gott geleytte sie sicher
nach hause, mitt schreiben an die Onkelpatruos, an Madame vndt
Heinrich Börstel vndt bin selb 5te: mitt des Obrist Wachtmeisters kutzschpferden
vndt einer convoy von 7ben. Reüttern, fortgezogen in
Gottes nahmen nach Prag zu.

Meilenm.
Von Außig nach Laboschitz 2
Leütmeritz, alda bey einem Obrist leutnant des
Conte di Rivara, eingesprochen. Der oberste ist ein
Italiäner, der Oberste leütnant ein Steyermärcker,
vndt der obrist Wachmeister ein lifländer[,] ein Disenhausen.
Der Obrist leutnant hat mich zu gaste gehabtt.
½
Raudnitz
alda wieder vbers waßer wie vor Leütmeriz,
nemlich vber die Elbe. Zu Raudniz frey 4:tier.Quartier gehabt.
2

SummeSumma: 5 Meilenm.

Montag den 13. ⁄ 23. Aprill:

Meilenm.
Von Raudnitz nach Prag in einem futter
eine Stuhte im wagen von des Obrist Wachtmeisters pferden
ist kranck worden, vndt folgendes tages gestorben,
als ein schlechtes Vorzeichen, was Gott gnädig abwenden mögepro malo omine, quod Deus clementer avertat.
5


Eine meile von Prag an einem dorf am holtze,
ist es der Petrofsky <halben>, so Böhmische pawren vndt
Straßenraüber seindt, sehr vnsicher, wie auch
den gantzen weg, von Leipzig her, wegen der Soldaten,
vndt Streiffenden rotten. &cetera

|| [[Handschrift: 243v]]


Diesen abendt baldt nach meiner ankunft, habe ich
zu dem herrn Grafen von Trautmanßdorf principaln vndter
den alhiesigen Kayßerlichen Gesandten geschickt, Thomaß
Benckendorf
meinen SekretärSecretarium, 1. Meine unbekannte Ankunft mitgeteilt, ihm allein enthüllt und warum.Notifiè mon
arrivèe incognuë, descouverte a luy seul, & pourquoy?

2. Um Rat für meine weitere gefährliche Reise gefragt.Demandè conseil, pour mon ulterieur perilleux voyage.
3. Freie Durchreise für meine Leute und Pferde, die mir folgen könnten.Libre passage pour mes gens & chevaux quj me pour-
royent suivre.
4. Besuch angeboten.Visite offerte. Er hat sehr höflich und mit viel Respekt geantwortet, will auf keine Weise erlauben, dass ich zu ihm gehe.Il a respondu fort
courtoysement & avec beaucoup de respect, ne veut en
façon quelconque permettre que je l'aille voir.
usw.perge
Empfielt mir, mit Don Balthasar bezüglich der anderen Punkte zu sprechen oder sprechen zu lassen, da dieser der General des Kaisers in Böhmen ist. Und darüber hinaus hat er sich ganz besonders nach unseren Nachrichten und nach meiner Reise erkundigt. Hat auch gesagt, dass zwei der sächsischen Gesandten nach Dresden aufgebrochen waren und uns auf dem Weg verfehlt haben.Me conseille de parler ou faire parler, a Don Balthasar
touchant les autres poincts, puis qu'iceluy est Général
de l'Empereur en Boheme. Et au reste s'est enquis fort
particulierement de nos nouvelles, & de mon voyage.
A dit aussy, que deux des Ambassadeurs Saxons, estoyent
partis, vers Dresen, & nous ont failly en chemin.

<Prag.> Dienstag den 14. ⁄ 24. Aprill;


Die Reütterconfoy, mjtt 10 ReichsthalernRthlrn: die Kutscherles cochers<vndt die>
kutzscher, auch mitt Tranckgeldt, vndt repaß naher
Außigk, wieder abgefertiget, nach dem jch sie, biß
zum heutigen Tagdato, zehrfrey gehalten.


Allerley Vorbereitungenpræparatoria gemacht, zu vorhabender ferrneren
rayse, vndt postritt, naher Wien, wils Gott, daß es
seinen fortgang erreichen möge.


Die iehnigen so nacher Dresen fort sein, ist ein Sebottendorff,
vndt Doctor Wolfius. usw.perge

|| [[Handschrift: 244r]]


Der herr graf von Trautmanßdorf Kayßerlicher Gesandterlegatus
hat mich in meinem losament besucht, mir gar
freundlichhumaniter zugesprochen, auch allerley gute discurß
mitt mir gehabt, vormittags.


Unter anderemJnter alia auch gedacht, das herzog Rudolf Maximj-
lian von Sachßen Lawenburg
auf Kayßerlicher Mayestät be-
gehren, wieder ledig wehre, vndt auf freyen fuß
gestellet, ob man ihm schon seine briefe vndt corres-
pondentzen zu nachthejl Königs in Spannien, vorgeleget &cetera
vndt also Jhre Kayserliche Mayestät auch hierinnen, eine große
Mildeclementiam sehen, vndt leüchten laßen.


EbensoJtem: König jn Polen, würde den Schweden, genugsam zu
schaffen geben, daß sje wol müsten, in Germania gut thun.


EbensoJtem: der prjntz Casimirus <auß Polen,> vndt der deützsche
meister
, wehren zu Wien, an itzo.


Hoffnung auf den FriedenSperanza alla pace, <die> gesandten, wehren von beiden Seitenultro
citroque
abgereyset.


hertzog Franz Albrecht wehre zwar eigentlich kein Kriegsgefangenerprison-
nier de guerre
, aber der Churfürst von Saxen, würde
ihn wol loß machen.


herzog Julius henrich <vnd die andern verhaftete>, wann sie nicht allein vmb das
Fridländische tradiment gewust, sondern auch mitt coope-
rirt hetten, würden einen sententz zu erwarten
haben, iedoch der Kayserlichen clementz vnbenommen,
sonsten würde man deniehnigen perdoniren, welche
zwar drumb gewust, aber nicht mitt cooperiret hetten, || [[Handschrift: 244v]]
&cetera[.]


Auch eigentlich gefragt, ob ich hette dem Churfürsten
von Saxen
, dißmal nicht zugesprochen, auf der Reise über Dresdenen passant par
Dresen
.


In den Niederlanden geziemt sich der Titel Exzellenz für denjenigen, der den Oberbefehl hat, und deshalb nehmen diesen die Generale des Kaisers für sich erst recht in Anspruch, lassen allerdings den Fürsten des Reiches den Vorrang hinsichtlich der Titel usw. Aber es wäre unnötig, den Generalen Ihrer Kurfürstlichen Hoheit von Sachsen diesen Titel zu geben, wie als eine Nachahmung von denen des Kaisers.Au paysbas, le tjltre d'Excellence se donne a jceluy;
quj commande en chef, & par tant les généraulx de
l'Empereur se l'attribuent a plus forte rayson;
laissants toutes fois, la superioritè, en tiltres &cetera
aux Princes de l'Empire. Mais aux Généraulx
de Son Altesse Electorale de Saxe on n'auroit que faire, de donner
ce tiltre, comme a l'imitation de ceux de l'Empereur[.]


Ich gab ihm auch meine Absichten zu hören und den Respekt, den ich gegenüber meinem Herrn, dem Kurfürsten von Sachsen, sowohl wegen der Verwandtschaft als auch wegen der Nachbarschaft trage.Je luy donneay aussy a entendre mes jnten-
tions, & le respect que je porte, a Monsieur l'Electeur
de Saxe, tant a cause du parentage, que du voysinage.


Beachte wohl die Sprache der LasterhaftigkeitNota Bene Vitium lingua hat die Herzöge von Sachsen-Lauenburg beschädigta endommagè les Ducs de Sachsen Lauenburg[.]


Nachmittags auf den altan, im wirtzhause spatzirt.


Zeitung das Margraf hanß Jörge zu Wien loßgelaßen,
vndt auf freyen fuß gestellet worden, auf vorbitte,
des Pfaltzgrafen von Neẅburg vndt <des> gewesenen administrators
zu Magdeburg
gegen einem Schriftlichen revers, sein le-
benlang nicht mehr wieder Jhre Kayserliche Mayestät noch dero hauß,
zu dienen.


EbensoJtem: das vber Obristen Kratz Standtrecht gehalten worden,
iedoch genugsamer termin zu seiner defension neben
einem advocaten ihm gegönnet.


EbensoJtem: der Könjg in Vngern werde baldt zu felde ziehen,
wo nicht friede wirdt.

|| [[Handschrift: 245r]]


Der Löbzelter ist zu mir kommen, wie auch oberster
Nitrumb.


Beachte wohlNota Bene Schreiben von Wien, wegen Fürst Augusts nulliteten.


Der Conte Paleologo, so Türckisch kan, ist zu
mir kommen, in armsehliger gestaltt, da er doch
von so einem vortrefflichem Kayßerlichen Stamm hehr
sein soll. Der Wechsel der irdischen Dinge!Vicissitudo rerum humanarum!g


Der General Graf Don Balthasar, vndt
der Duca Savelly GeneralkommissarCommissario generale, seindt zu
mir gekommen, vndt haben mich gar höflich besucht,
auch die oberstelle von mir nicht <an>nehmen wollen &cetera[.]

Mittwoch den 15. ⁄ 25. Aprill:


Auf der post, vmb 8 aufgewesen, (weil herr Kurtz
zuvor fortgemüst) von Prag auf Westze, Nießbeckh,
Vistritz, Meltzschin, <biß> Tabor, alda pernoctirt,
vndt also heütte 5 stargke posten geritten, da
vns Gott lob, bey vielgewarnter vnsicherheitt,
kein böser Mann begegnet.

Donnerstag den 16. ⁄ 26. Aprill:


Von Tabor, nach Coschitz, Samesahl, Neẅhauß (alda
zu Mittage gegeßen) Kinsegk, Slabings, <biß> Vrading, alda pernoctirt.
Also heütte 6 posten geritten, gleichsfalß sicher vndt vnver-
hindert, wiewol die vnbezahlten Streiffenden Reütter,
manchen currirer angreiffen, vndt absetzen sollen.


Slabjng ligt schon in Mähren, vndt die gräntze fähet
sich, baldt vor Kinsegk an einem waßer an.

|| [[Handschrift: 245v]]

Freitag den 17. ⁄ 27. Aprill:


Von Vrading nach Langaw (in Oesterreich) Pulcka,
Neẅdorf, holebrunn, alda Mollebern, Stocke-
raw
, alda vber nacht gelegen, seindt 6 [...] posten.

Samstag den 18. ⁄ 28. Aprill:


<Nach> Entzersdorff, von Stockeraw, auß, vndt vollends
in Wien gar zeitlich, seindt 2 posten. haben aber
zweymal vber die Donaw fahren müßen, in
kleinen fehren, weil die drey brücken vergangene[n]
<sehr> kalten, vndt bey Menschengedencken kaum erhörten
winter, vom eyß abgeworfen vndt nur noch eine
wiedergebawet ist, die ander aber wirdt auch baldt
fertig werden, ermangelt nur noch ein Joch daran.


Jn der vorstadt zu Wien, bin ich zum schwartzen
Adler, eingekehrt, mich desto stiller aufzuhalten.


Der alte Löben, hat mich besucht, vndt allerley
mir referiret. Jhre Kayßerliche Mayestät seindt heütte, auf
dem geiägte. Der König ist auch noch alhier, erwartett
den Erfolg der Friedensstiftung oder einen Durchbrucheventum pacificationis, seu rupturæ. Wjll sonsten jn 14
tagen, marchiren. Cratz ist noch nicht gerichtett. Marg-
graf hanß Jörge
, hat Vergebungperdon erlangett. Pfaltz Neẅburg
vndt Margraf von Baden, ist auch alhier. EbensoJtem: ejn grosser
herr auß Spannien,<Portugall,> der Herzog von Braganzail Duca dj Bragança, der soll
sich sehr stadtlich halten, ebensoJtem: Printz Casimirus, auß Polen,
wie auch der deütsche großmeister, der Bischof von
Osenbrück
, vndt andere Fürsten mehr, Fürst Poppel.
et cetera

|| [[Handschrift: 246r]]


Es sejndt 19 posten, von Prag nach Wien, die in
Böhmen, seindt die größesten, jedes postpferdt
kostet ½ ThalerThlr:[.] Man kan auch bißweilen fahren.


An Madame geschrieben über die Post, die heute von Wien nach Prag geht.Escrit a Madame, par la poste, quj part
aujourd'huy de Vienne, vers Prague.

Sonntag den 19. ⁄ 29. Aprill:


Jch habe heütte Morgen, in schönem wetter, zur
ader gelaßen, alhier zu Wien, ohngefehr vmb 8 vhr
vormittags, etwan ein siben, oder acht vntzen,
biß sich das geblüht geändert, nach meiner willkühr,
eine zinnerne, nicht gar große, eßschüßel voll. et cetera
Gott gebe, daß es mjr zu glücklichem gedeyen, vndt guter
gesundtheitt, gereichen möge.

Montag den 20. ⁄ 30. Aprill:


heütte hat mich der Agent Löẅ, bey Kayßerlicher Mayestät durch Obrist
kammerherren
angemeldet<anmelden sollen>, weil ich Jhr Majestät gestern an dero de-
votion, vndt lust nachmittag in der Kayserinn garten, vn
nicht verstören mögen, vorgestern aber Jhre Mayestät draußen
auf der jagt gewesen, vndt ich auch eben, erst denselben
Tag ankommen. Wie haben aber erfahren daß Jhre Kayserliche
Mayestät erst heütte Artzney gebraucht, Jst derowegen, der
agent, auf morgen, vom Obrist kammerer, wieder bescheiden
worden.


Jch bin in herrn henckelß garten, wie gestern spatzirt,
vndt habe mitt Rödern, in kegeln geschoben, auch sonsten
die zeitt, mitt lesen, spielen,<schreiben,> vndt kartenspiel vertrieben.
et cetera

|| [[Handschrift: 246v]]


EbensoJtem: mitt conversiren mit Thomas Benckendorfcum Thoma Benckendorfio,
meinem SekretärSecretario, welcher ein 8 iahr hero numehr
sieder dem Jahranno [16]27 sich in meinen diensten, alß theils
kammer[-], theils küchen[-], theilß Ambtsdinsten,
vndt schreibereyen sich treẅlich gebrauchen
laßen, vndt numehr neẅlich an Paulj stadt,
(welcher in die Cantzeley nach Bernburg verordnet,)
mein geheimer hofkammer SekretärSecretarius worden.

Dienstag den 21. Aprill: ⁄ 1. May:


Gestern, ist hat ejn grawsamer Sturmwindt
<den gantzen Tag> gewehet, wie auch am Sonnabendt, abendt Nachmittag
geschehen, da doch deßelbigen Morgends als ich alhier
ankahm, sehr schön wetter war, wie auch den
gantzen Sontag vber zu meiner aderlaße,
sehr schön vndt gut wetter gewesen.


BesuchVisite vom Marggrafen, Christian Wilhelmen,
durch seinen SekretärSecretarium, vndt erkundigung, ob ich
bey Jhrer Kayserlichen Mayestät audientz gehabt, vndt
wenn er köndte zu mir kommen.


Auf den Abendt, vmb 6 vhr, habe ich bey dem Kayser
audientz gehabt, nach dem der Bayerjsche Gesandte,
von Jhrer Mayestät hinauß gegangen, welcher
(wie man sagt) wieder Cratzen, perorirt haben soll. || [[Handschrift: 247r]]
Jhre Mayestät remittirten mich an Graf Schlicken,
kriegspræsidenten[,] hoften die tractaten mitt chur
Sachsen
sollten zu einem gutem ende gelangen,
vndt fragten nach meinen kindern, improbirende
gar sehr die vielfältigen theilungen zu endt-
licher ruin der haüser. &cetera <Zufrieden mit meinen HandlungenContent de mes actions; sieder der Außöhnung.>


Zu hof sprach mich an Pfalzgraf Wolfgang
Wilhelm von Neẅburgk
, Margraf Wilhelm
von Baden
, beyde Grafen Bruno vndt Wolff
von Manßfeldt
, der general Feldtzeügmeister der Marchese del Granoil Marche-
se del Grano
, ebensoJtem: obgedachter Graf Schlick,
der hofmarschalck Graf von harrach, der
graf Montecuculj, Graf Kysel Obrist kammerer,
herr Preüner, Oberster von Tiefempach,
herr von Wirmb, <der Conte Porcia[,] herr Preünerh> herr von Starhemberg,
der Fürst Poppel, <graf Schlawata, Böhmischer Cantzler, oberste Löbel> vndt andere mehr, jn der VorzimmerAntjcamera.


BeachteNota: heütte hat mich Johann Loẅ, erst ange-
meldet, vmb den Mittag, darauf, jst die resolution erfolget.


Man sagt, Jhre Mayestät wollen Morgen gebe gott zur
ader laßen. Gott laße es deroselben wol gedeyen.


Beachte wohlNota Bene Rat des Grafen SchlickConseil du Conte Schlick, wegen der expec-
tantz
, vndt auch den KönigRegem anzureden.

|| [[Handschrift: 247v]]

Wien.
Mittwoch den 22. Aprill: ⁄ 2. May:


heütte Nachmittags, jst der printz Casimirus
auß Polen, von hjnnen verrayset, vndt bey meine[m]
losament, vorüber gefahren. Der Ertzhertzog
Leopoldt Wilhelm
, vndt der Pfaltzgraf von
Neẅburg
, haben ihm das geleidte gegeben.


Jch habe mich, bey der Kayserjnn, wegen aud[j]-
entz, anmelden laßen. Sie hat mir Morgenden
vormittag, gebe gott vmb eylf vhr, bestimbt.


Diesen Tag, mitt lesen, vndt kegelschjeben, zuge-
brachtt, jm garten.


Marggraf hanß Jörge <von Brandenburg>, vndt der Graff
Merode
(des verstorbenen generals bruder,) haben mich be-
suchtt, gegen abendt.

Donnerstag den 23. Aprill: ⁄ 3. May:


heütte vmb 11 vhr vormittags habe ich bey der Kayserinn
audientz gehabt, durch introduction des Fürsten von
Dietrichstein
, ihres Obersten kammerers.


Zu hofe, habe ich auch angesprochen, den Bischoff
von Wien
, den Deützschen Meister, den Portu-
gesischen
Principe di Branganza, den Apt von Li-
lienfeldt
, welcher mir im Jahranno 1621 viel guts gethan
zur Neẅstadt, an itzo aber hofkammer Præsident ist. || [[Handschrift: 248r]]
&cetera wie auch den Marggrafen von Baden, Obristen
Ernst Kollnitzsch, vndt andere.


herr Johann Loẅ, ist heütte mein gast zu
Mittage, gewesen.


MitteilungAvis: das meines CammerJuncker Ernst
<Dietrich> Röders
bruder, Christian, welcher dem Obersten
Götzen aufgewartett, in einem duel erschoßen
worden, also daß alle beyde duellisten, aufm
platz zugleich geblieben.


Nachmittags vmb 4 vhr, habe ich beym König Ferdinando
III:o.
audientz gehabt, Jhre Königlichen Würden haben sich sehr
höflich, vndt leühtsehlig, gegen mir erzeigt, vndt
mir das geleidte, im ein[-] vndt außgang, biß an die
Thür gegeben, mich auch, durch dero hofmarschalckh,
herren von Starhemberg, die Treppe hinundter,
vndt <zuvor> durch dero Obersten kammerer Ambtsverwalteri,
biß an die eüßerste Ritterstuben begleiten lassen.
Jhrer Königlichen Mayestät Obrist kammerer, der Graf von
Thun
, ist <vnlengst> mitt Todt abgangen. Beachte wohlNota Bene Der Könjg hat
alles, mitt großer observantz, an den Kayser
remittirt, wegen meines bescheidts, vndt doch in
den sachen mitt cooperiren zu helfen, sich anerbotten.


Jn der Kayserlichen Vorzimmeranticamera habe ich hernach-
mals als gar innerlichintrinsecamente, mitt dem Fürsten
Poppel <von Lobkowitz>
, mitt Jhrer Liebden dem Bischoff zu Wien, vndt Graf
Schlicken
, geredet.

|| [[Handschrift: 248v]]

Freitag den 24. Aprill: ⁄ 4. May:


Der gewesene Administrator zu Magdeburg Marggraf Christian
Wilhelm
, ist zu mir in mein losament gekommen,
vndt hat mich besucht, auch allerley mir refer nachrich-
tung gegeben.


Graf Kevenhüller der Königinn in Vngern Obrist
hofmeister, hat einen zu mir geschickt, vndt mjr
sagen laßen, (wejl jchs begehrt hette) ich sollte
vmb halbweg sechße, zur audjentz, bey der
Königinn, mich einstellen.


Vmb 4 vhr, ist mein vetter, Marggraf hanß Jörg[e]
von Brandenburg
baldt darnach der Oberste Ernst
Kollnitzsch
zu mir kommen, vndt haben mir neben
Johann Loẅen, das geleidte hinauf nacher hoff gegeben,
da ich denn die bey der Könjgjnn zu Vngern
vndt Böhmen audientz gehabt. Jhre Mayestät haben
Spannisch geredet, vndt ich Jtaliänisch. Graf
Kevenhüller hat mir auch zugesprochen.


Jn der Kayßerlichen Vorzimmeranticamera, habe ich dem
Spannischen Ambassador, Conte d'Onnata, wie auch
dem Bischoff von Wirtzburgk, gebornen <von> hatzfeldt,
auch den Obersten d'Espagne, vndt Manteüfel zu-
gesprochen. Alß der Kayser von der Jagt wiederkahm[,]
hat mir auch der Ertzhertzogk <Leopoldt Wilhelm>, die handt gebotten. || [[Handschrift: 249r]]
et cetera

Samstag den 25. Aprill ⁄ 5. May:


VorbereitungenPræparatoria zur rayse in Vngern.


Mein vetter, Marggraf hanß Jörge von Brandenburg
ist diesen Morgen bey mir abermals gewesen.


Nachmittags beim spazieren gehen bin ich dem alten Markgrafen Christian Wilhelm von Brandenburg begegneten me pourmenant i'ay rencontrè le
vieil Marquis de Brandenburg Christian Guilliaulme
.


Zeitung das der König in Persien, den Türcken so
weitt eingetrieben, daß er der Persianer an
itzo Damasco in Syria, belägert.


Der Ertzhertzogk Leopoldt Wilhelm, hat
mir sagen laßen, ich sollte Morgen, gebe gott vmb
3 vhr, audientz haben. Es wurde durch einen Tra-
banten, meinen leütten berichtett, weil
<der> alte Löben seinen kleinen iungen <nur> hingeschickt hatte,
welcher es auf heütte mißverstanden, vndt
es des Ertzhertzogs <obrist> hofmeister graf von Lodron,
fast vbel (wie nicht vnbillich) aufgenommen. et cetera


Abends vmb 5 vhr, benebens Marggraf hanß
Jörgen (welcher mich neben dem Thumbherren Sparr,
in meinem losament, erstlich besuchtt) nach hof
gefahren, alda vndter andern, dem Alten Grafen
von Althejmb
, zugesprochen, wie auch dem deützschen
Meister
, vndt dem Pfaltzgrafen von Neẅburgk.

|| [[Handschrift: 249v]]

Wien. Sonntag den 26. Aprill; ⁄ 6. May;


Der Administrator ist zu mir kommen in mein losament,
vndt hat mich mitt sich, auf seine kutzsche, mitt
nach hof genommen, alda wir zwar gar wenig
Edelleutecavaglierj, (weil der Kayser nach den Augustiner[n]
hinweg gewesen,) angetroffen, iedoch hatt<b>e ich mitt de[m]
Grafen von Mörseberg, (des verblichenen Fürsten vo[n]
Eggenberg
, Tochtermann) geheimen Raht, vndt Ritter
dj Sant Jago
, die alte kundtschaft verneẅert.


Jch habe ihm dem Marggrafen, die oberstelle gelaß[en,]
weil er sagt, er habe sein Stift noch nicht resig-
nirt
, es hette ihm auch der Kayser permittirt, vber
die weltlichen Fürsten zu gehen, wiewol er es,
vber <Pfaltz> Neẅburg, nicht usurpiren mag.


Nachmittags, ist ejner von der gräfin von
Manßfeldt
, anhero kommen, mich jhrentwegen will-
komb zu heißen, vndt zu besuchen. &cetera &cetera &cetera


Diesen abendt, vmb 4 vhr, habe ich bey dem Ertzhertzog
Leopoldt Wilhelm
, des Kaysers Sohn, audientz ge-
habtt. Er ist mir, biß an die Vorzimmerantecamera entg[e]-
gen gegangen, vndt hat mich auch, nach verrichteter con-
versation, wiederumb so weitt begleitet. Bin auch,
mitt dem Marchese Palavicinj, alda bekandt worden.

|| [[Handschrift: 250r]]


Diesen abendt, ist der alte Marggrafe wieder zu mir
gekommen, jn mein losament, hat gar treẅhertzig
mitt mir geredet.


Jch habe durch Obrist kammerherrn Graf Kysel
Jhrer Kayserlichen Mayestät zwey Memorial vndterthe-
nigst vberreichen laßen, 1. in der pensionsache,
2. Jn der Böhmischen prætension durch mich und Verbundeneper me & cohæredes.

Montag den 27. April ⁄ 7. May:


jJhre Fürstliche Gnaden Marggraff Hanß George Von Branden-
burg
, Herr Löwen, der Brandenburgische hoffmeister Han,
vndt der Kayserliche Cammerdiener Nauwach haben mitt Jhren Fürstlichen gnaden
gefrühstückt, Nach der Mahlzeitt seint unsere hochwohlgeborenen usw.Jllustrissimi Nostri perge Fürstlichen gnaden
benebenß herrn Marggraffen Hanß Georgen zue Brandenburg
Fürstliche gnaden auf einer Landkutschen vndt Neben Calesch mitt einem
Kayserlichen Paßbrief naher Vngarn Vorreyset, selbige gräntz-
häüser vndt festungen zubesichtigen,


Von Wien nach Prugk an der Leütta – – – – 5 Meilen,
Jst ein stätlein in Öesterreich, dem herrn Graffen von har-
rach
gehörig, Allder anitzo deß gewesenen hertzogß von
Fridlandt
hinterlaßene Wittib residiret, mitt Jhrer
Frau Mutter[,] Beachte wohlNota Bene Vnterwegenß bey dem Kayßerlichen
Lusthause Eberstorf vorüber passiret,

Dienstag den 28. April ⁄ 8. May:


Von Prugk vber die Leütta, an welchem waßer der
anfang der Vngarischen gräntze ist, Nach Vngarischen Al-
tenburg
, daß erste Gräntzhauß – – – – 6 Meilen[.]
Eß ist ein Marckflecken daran, darinnen Jhre Fürstliche gnaden zue
Mittage gegeßen, darnach haben Jhre Jhre Fürstliche Fürstliche gnaden gnaden daß gräntz-
hauß besehen, So mitt doppelten gräben, vndt einem wall
darunter eine Palissade gestecket, Oben aber auff dem
Wall schantzkörbe vndt etzliche stücke stehen, vorsehen,
die Fortification daran ist gantz irregular, vndt
schlecht, Auch ein kleineß engeß wesen, Der eüßerste
graben so herumb gehet, ist die Leütta, die Donaw fleüst || [[Handschrift: 250v]]
etwan ein Musketenschuß davon, Vndt wehre woll zu-
befestigen, Weil eß sehr Morastich daherumb, da
man die Vnkosten darauf wenden wolte[.] Anitzo
liegen nur 25 knechte auf diesem Casteel,
daß schloß darinnen ist schlecht gebawet, vndt gehet
sehr ein, Wiewoll die Königin Maria darinnen ge-
wohnet haben soll, die zimmer seint anitzo leehre
theilß mitt korn gefüllet, Eß hatt auch eine vor-
fallene Capelle daselbst, in welcher man Jhren Fürstlichen gnaden Noch
einen Roten Marmolstein gezeiget, so ein Ruinirteß
königlicheß begräbnüß sein soll, Man wiese Jhren Fürstlichen gnaden
auch ein klein zeüghauß darinnen ein Par Cammern
mitt Musketen[,] kugeln Granaten vndt kugeln schlechtlich
vorsehen, Vngarisch Altenburg ist eine Graffschaftt
darzue in die 22 flecken, vndt dörffer gehören sollen,
darinnen eß viel reformirte religionßvorwante
giebt, theilß dieser Graffschafft ist vom Kayser
dem Grafen von harrach im Böhmischen Vnwesen, vmb
eine Summesumma geldeß vorsetzet worden, Vndt soll die gantze
Graffschafft ein 23 oder 29 Meilen vmbfangen sein,
W[...] Ein Schloß hatt eß auch[,] 2 ziehbrunnen, Vndt
Viel Pfawen,


Nach Mittagß von Altenburg nach Raab – – 5 Meilen[.]
Wirdt sonsten Javarinum genant, eine berümte
Gräntzfestung vndt Statt in Vngarn, an 3en waßern
der Donaw, Raab, vndt Rabenitz gelegen,


Von Wien bißanhero haben Wier ein schöneß ebeneß Landt
gehabt, Vndt sonderlich in Vngarn heütte diesen tag,
Mehrentheilß Weydetriften, Viel Vieh, vndt Pferde,
gesehen, Auch Vnterschiedenn Päße passiret, da
eß in Regen, vndt Winterßzeitt sehr Morastich seyn
muß, die Rabenitz vorhindertß, daß
der Türck dahero nicht streffen, vndt vberkomme[n]
kan, zue Raab kam der Obrist Leutenant
Straube Alß KommandantCommendant, in deßherrn[!] Obristen Graf
Wolffen von Manßfeldt
abwesenheit, zue beyden Jhren Fürstlichen gnaden,
Nebenst den Feendrich vndt Leütenant,


Vmb 6 wirdt die festung gesperret, Nach deme ein
zeichen mitt Trommeten vndt heerpaucken vom Thurm
gegeben worden, Eß liegen 700 Mann Teütsch Volck
in besatzung Vndt auch etzliche Vngarn Vndt Ob schon friede
mitt dem Türcken gemacht ist, Pflegen sie doch beyderseitß
aufeinander außzureiten, Wiewoll eß vorbotten ist, Vndt
solche streffer oder Rauber gefangen einzuholen,

|| [[Handschrift: 251r]]


Eß scheinet aber daß allediejenigen auff den gräntzen
Preiß sein, welche nicht mitt richtgem Paß vorsehen,
Beachte wohlNota Bene Betlehem Gabor hatt Vngarischen Altenburg
auch occupirt gehabt, vndt die Schantzkorbe vf den
Wall daselbst setzen laßen,

Mittwoch☿. den 29. May<Apr>ils ⁄ 9. A<M>ay usw.perge


Jhre Jhre Fürstliche Fürstliche gnaden beyderseitß seint mitt dem Obrist Leütenant
Straube, vndt andern officirern vf der Festung herumb
geritten, Wiewoll eß ein vnlustig Regenwetter gewesen,
Erstlich haben Jhre Fürstliche gnaden die Vngarische Pastey besehen,
So der sinan Bassa Jnnegehabt, Jst ein hohenß,
darnach folget das Bollwerck die Kayserin genant,
zum dritten die Newe Pastey,
viertens4.o. die Mittelpastey 5. die fünfte Pastey der
heylige bergk, 6. die Waßer Pastey, 7. die Schloß
Pastey, diese Pasteyen seint zimlich hoch, vndt
dem ansehen nach zimlich regular gebawet, seint
auch mitt stücken fein vorsehen, vndt sollen Vnten hubsche
gewölber haben, Eß hatt auch ein drey Cavallir,
Oder katzen auf dieser festung, Welche zimlich
hoch seyn, die Bollwercke seint alle mitt steinen
bekleidet, vndt hatt auch feine waßergräben Ringß
herumb, Eß ksoll auch ein fein zeüghauß vndt Proviandt-
hauß alhier, lSo man aber Jhren Fürstlichen gnaden Vnß nicht gezeiget,
Jhre Fürstliche gnaden seint auch in der Thumkirchen geweßen, Allda
Sie daß Thor gesehen, Welcheß der Graff von Schwar-
tzenberg
mitt ein Petarden gesprenget,


<das Wienner thor, Weißsenburger [t]hor vndt Waßerthor. usw.perge> Eß hatt 3 Thor zue Rabe, Vndt ist eine feine Vnga-
rische
statt in zimlicher größe,


Eß gehören in die 13 gräntzhaüser in daß Commando
deß Obristen zue Raab Graff Wolffen zue Manßfeldt,
Eß liegen in Raab anitzo 700 Mann Teütsch Volck
an 2 fehnlein, Vndt 600 Vngarn hußaren, vndt hey-
ducken, zue Roß vndt fueß,


Beachte wohlNota Bene Der Türck soll den Wetterhan von der <einen> kirchen
abnehmen vndt vberß waßerthor setzen Laßen vndt
gesagt, Wan der han krehen <vndt wieder auf die kirche fliehen> würde sollen die Christen
Raab erobern[.]

|| [[Handschrift: 251v]]


Beachte wohlNota Bene Jn der dumkirchen ist daß höltzerne thor, so
der Graff von Schwartzenberg in der Eroberung zer-
sprengen Laßen aufgehengket, Vndt darunter in
der wandt auf einen stein mitt güldenen buch-
staben folgendeß gedechtnüß gewiesen,


Dem ewigen Gedächtnis geweiht. Nachdem mit Gottes Gunst mit einem kleinen Landheer und kleinem Aufwand mit der Kraft einer Sprengladung, nachdem der Zugang erfolgreich geöffnet wurde, hat der hochwohlgeborene Herr Adolph Graf von Schwarzenberg, Heiliger Kaiserlicher und Königlicher Majestät Rudolphs II. Kriegsrat, Oberhauptmann von Wien und Oberster Marschall des gesamten Landheers diese Festung zurückerobert. Damit aber nicht ein solcher Verdienst um das Vaterland und eine solche Tat anderswo vernachlässigt und dem Vergessen überlassen wird, hat Herr Johann von Molart Freiherr, derselben Majestät Kriegsrat, Generalfeldzeugmeister für Ungarn und Österreich und Oberhauptmann von Komorn, am wirklichen Tag des 29. März im achten Jahr nach der Rückeroberung diesen Stein anzubringen befohlen usw., im Jahr 1606. Johann Bernier hat es vollendet.Memoriae Æternae Sacrum
Deo propitio parvo cum exercitu parvaque ex
pensa mper vim Petardj, aditu fæliciter patefacto, Illustrissimus
Dominus Adolphus Comes a Svartzenberg, Sacrae Cæsarae Regiæque Maiestatis Rudol-
phj Secundj
Bellici Consiliarius Viennensis præsidij præfectus totiusque
Exercitus Marescalcus Supremus: Propugnaculum hoc recuperat, Ne au-
tem tantum Patriæ beneficium tantumque facinus alibj ne-
glectum oblivionj tradatur Dominus Joannis a Molart Baro, Eiusdem
Maiestatis Bellici Consiliarius Nec non tormentorum bellicorum per
Vngariam & Austriam, Comorræque Præsidij Præfectus
Supremus, hunc lapidem apponj jussit. perge Anno 8:o. post re-
cuperationem, die vero Martij, 29. Anno 1606.
Joannis Bernier perfecit.
usw.perge


nAlß Jhre Fürstliche gnaden von der festung kommen, habe Seint Sie
auf den Marckt geführet worden, daselbst ein Loch
zubesehen darinnen ein 12 gefangene Turcken saßen
vndt ein Allmosen bekomen, Von der Jhrer Fürstlichen gnaden
in deß Obristen Leütenant Strauben Losament zu gaste
geritten, daselbst der Obrist Leutenant Schiefry
ein Vngar sich auch befandt, Allda haben Jhre Fürstliche gnaden vndt
auch eine Türckin gesehen, Welche nebenst einem
jungen Manne von Weißenburg herüber kommen,
vndt eine Christinn worden, Nach dem sie Jhren alten
Mann verlaßen, Vndt Sie hatt hierüber große gefahr
wegen der Nachstreffenden Türcken außstehen müße[n,]
Nach der Mahlzeitt Von Raab in Einer scheücken
darinnen 10 oder 12 Nasadisten gerudert seint Jhre Fürstliche [gnaden]
die Donaw hinab biß nach Comoren gefahren, in
Vier stunden – 5 Meilen. Alldar Jhre Fürstliche gnaden Von dem || [[Handschrift: 252r]]
hauptman Wollff Kempner woll empfangen vndt
auf deß Obristen L den Schloß in deß Obristen Col-
nitzschen
Losament gebracht worden welcher
aber so woll alß der Graff Von Manßfeldt
abwesendt vndt zue Wien gewesen,

Donnerstag♃. den 30. April ⁄ 10. May.


Diesen Morgen ist die Keßeltrummell gleich
wie zue Raab abendß vndt Morgendß zum
Sperren vndt öfnung der thore geschlagen worden,
Jhre Fürstliche gnaden haben die festung besehen, Sie ist et-
waß klein, vndt kaum den 3.ten theil so groß alß
Raab. hatt Vier Bollwerck, vndt die
Spitzpastey an der Donaw, Welche nicht fernn
von dannen daß waßer, die Wage an sich
einet, So kombt auch die Neütra vnfern
von Comorren in die Donaw,


Die Pasteyen Vndt [...] der graben seint auch
mitt steinen gefütert, Vndt heißen
1. die hohe Mauer, 2. die Wag Pastey,
3. der gülden kopff, 4. die Spitz, da die was-
ser zusammen kommen, 5. beyn drey stüc-
ken
, die Bollwerck seint mitt stücken woll
vorsehen, Vnter welchen Jhren Fürstlichen gnaden auch ein Türc-
kisch stück ist gezeiget worden, Aber wegen
enge der situation seint die Bollwercke, so
real nicht gebawet, Alß wie die zue Rabe,
Wiewoll sie Vnten statliche gewölber haben[,]
Außfälle[,] o<contreminen auch,> pvndt vorborgene streichwehren,
Welche Jhre Fürstliche gnaden mitt Lust besehen, Vndt hatt ein
alter zeügwarter alldar mitt vnvorsehenen
Racketlein Vnter der Bursche Viel kurtzweil
vndt Lächerliche stöße vorvhrsachet, Eß hatt
auch einen feinen vorath von Proviant so
woll in gewölbern alß sonsten alldar, Wie auch
zimlich gewehr von Stücken[,] Ober[-] vndt Vnter
wehr
[,] kugeln vndt Granaten, Allerley fewer-
zeüg vndt dergleichen im zeüghauß, Welcheß || [[Handschrift: 252v]]
Jhrer Fürstlichen gnaden alleß gern gezeiget worden,


Beachte wohlNota Bene zue Comorren, Wie auch zue Rabe Vndt
allen Vngarischen gräntzfestungen ist gar sehr
darüber geklagt worden, daß die armen
soldaten kein geldt kriegten, hunger vndt kum-
mer Leiden müsten, Vndt zue dem festungß baw
so gar nichtß hergegeben würde, Sondern man
Ließe viel dingeß, Alß der augenschein gab, zum
vnwiederbringlichem schaden eingehen[.]


Deß herrn Obristen Ernst von Kolonitzsch Obrist
Leutenant allhier ist ein Vngar Vndt heist
Andreaß Jsidentzy, Lag aber kranck dar-
nieder am stein, Allso daß er Jhrer Fürstlichen gnaden nicht zu-
sprechen, oder aufwarten können,


Beachte wohlNota Bene Jst auch nicht zuvergeßen, daß eß auf al-
len Pasteyen Waßerbrunnen hatt,
ebensoJtem: daß vor dem zeüghause zue Comorren
eine große anzahl kugeln gelegen Welche der
Türck hinein geschoßen alßer[!] die festung Co-
morren belegert, Welche noch <vor> eine Jungfraw
gehalten wirdt, Vndt noch Nie eingenommen wer-
den können,


1 Fehnlein Teütsche knechte Von 300 Mann
liegt allhier in besatzung,
ebensoJtem. 300 Nasadisten oder heyducken
ebensoJtem. 100 hußaren. Oder Vngarische Reü-
ter,


Der alte zeügmeister heist George Krätschme[r][,]
Auff allen seiten vmb Comorren vber dem
waßer Liegen Türckische dörffer Welche beyden
herrschaften huldigen, Contribuiren, vndt so
baldt sie daß geringeste vornehmen bey straffe
deß Prügelenß vndt Spießenß eilende kundschaft
einbringen müßen, eß sey in Kriegs- oder
friedenßzeiten[.]


Beachte wohlNota Bene Stulweißenburg Liegt von Rabe 7 Meil[en,]
Ofen aber Liegt von Rabe 9 Meilen[.]

|| [[Handschrift: 253r]]


An der festung Comorren Liegt ein feiner flec-
ken so von Vngarn bewohnt das freye Glaubensausübungexercitium
religionis
hatt,


Vber der Donaw bey Pannonia Liegt ein groß
dorff Nahe bey dem hausenfang so auch Turckisch
vndt Vngarisch (wiewoll von Christen bewohnt)
seyn soll, Welcheß gerühmet daß eß gute Nah-
rung von Ackerbaw vndt Viehzucht habe,
Wirdt genant Sünen oder Vngarisch, Sönen,
Nach besichtigter festung seint Jhre Jhre Fürstliche Fürstliche gnaden Noch vor
mittage vf der Wage Vndt Donaw auf
einer großen Scheücken Von etzlichen Nasadisten
Vndt Musketirern auß der festung hinab zue den
hausenfang gefuhret, vndt begleitet worden
Wiewoll eß sehr windich gewesen[.]


Daselbst Vnter andern Lustigen Discursen Jhrer Fürstlichen gnaden
berichtet worden daß Vornemblich fünferley fische
daselbst gefangen werden 1. hausen so die
größesten, <vndt zu zeiten bey 8 Pfund (libra)l. Schwehr seyn,> 2. dick Vndt 3. Nester, 4. Scherrg
5. Stör, Vndt obwoll gefischet Vndt die
Netze außgeworffen Vndt gezogen worden,
[S]o Wa[hren] doch nur dreyerley art so Wier
auch sahen gefangen Alß Nester, dick,
vndt Störlen[.]


Vnter andern wurde bey solcher fahrt auch ge-
dacht daß alle nachte in Vnter der Spitzpastey
eine Scheücke halten Vndt etzliche Nasadisten
darinnen wache halten müßen,


Alß Jhre Fürstliche gnaden außgestiegen vndt vber der Donaw
hinunter spatzirten wurde das alte Schloß
Totis so mitt Vngarn besetzet gesehen daselbst
Marmelbrüche seyn sollen, Wie auch das schloß
vf Marmel sq stehen, Vndt der Königin Ma-
ria
Residentz gewesen seyn soll,


Ferner seint Jhre Jhre Fürstliche Fürstliche gnaden Nicht fern Von der Do-
naw nahe bey Sünen nach Pannonia spatziret, || [[Handschrift: 253v]]
daselbst Jhre Jhre Fürstliche Fürstliche gnaden die alten Trümmerrudera Einer verwüste[ten]
Statt vndt Castelß besichtiget, so Pannonia vor alte[n]
zeiten geheißen, Alldar Vnter der erden alt seül-
werck, Vndt an der einen seiten die Donaw an
der andern Teiche Wie auch sonsten antiquiteten von
alter Muntze gesehen wurden[.]


Man findt auch medalien vnter der erden, von al[ten]
Kaysern vndt dergleichen[.] Beachte wohlNota Bene zue Comorren Nur 1 Thor.
Jm Rückwege seint Jhrer Fürstlichen gnaden alte Trümmerrudera einer
brücken vber die Dona gezeiget darnach alsbaldt
Jhre Fürstliche gnaden wiederumb in die Scheücke getreten, vndt si[ch]
wiederumb zurück in die festung begeben,


Beachte wohlNota Bene Vorher alß Jhre Fürstliche gnaden von die Donaw hinunter gefahr[en,]
haben die Nasadisten alß sie vom lande gestoßen
Jhrer gewohnheit nach dreymahl den [Nah]men Jessu
geruff[en], Vndt 2 salve gegeben,


Jm Ruckwege aber haben die Convoyer alle salve
geschoßen, ehe Jhre Jhre Fürstliche Fürstliche gnaden wieder an das landt kommen,


Daselbst ist vf dem waßer auch die situatio[n]
der festung woll zubeschawen gewesen,


Eß ist Jhren Fürstlichen gnaden auch referirt daß bey<Vnter> Gomorre[n]
sich begeben, daß heringe in der Donaw gefangen wor-
den, so vermutlich auß dem Ponto Euxino
herauf gestiegen. usw.perge


Nachmalß haben Jhre Fürstliche gnaden Nach gehaltener Mittagß
mahlzeitt, sich nacher Neühaüsell mitt einer
geringen Convoye 15 hußaren, (Wiewoll e[ß]
sehr Vnsicher vndt gefehrlich wegen der streffe[n]-
den Türcken Jst) begeben. Alldar
Jhre Jhre Fürstliche Fürstliche gnaden Noch diesen abendt die festung besehen,
Eß ist eine feine statt vndt festung, etwaß
kleiner alß Rabe, ist Mitt Vngarn vndt deütschen
besetzet, An dem Waßer der Neütra gelegen[,]
gar nahe daran Liegen gehuldigte Türckische dörffer
vndt seint mehrentheilß reformirte Christen,


Die Bollwercke seint fein aufgeführet, Flancqvi-
ren zimlich woll auf einander, vndt hat auch feine || [[Handschrift: 254r]]
waßergraben vndt daran Palissaden mitt hur-
den außgeflochten, Eß gehet aber auch diese
festung an manchen orten sehr ein, Weil man nichtß
darauff spendirt,


Die Bollwercke seint 1. die Böhmin, 2. die
Forgatzschinne, 3. die Tzscherotinerinne, 4. die
Friderichin, 5. die Kayserin, 6. die Ernestinerin,
Eß hatt auch stück auff den Wällen vndt Pasteyen[.]
r<Zu Neẅheüsel hat es zwey Thor.> sMan zeiget Jhrer Fürstlichen gnaden auch den Ortt wo der Buckoy ge-
blieben, vndt ging ein feldwebel mitt 2 Vnga-
rischen Rittmeistern (darunter Ein Bornamissa)
mitt Jhren Fürstlichen gnaden herumb,


Textapparat
a Letzter Buchstabe "n" ist verwischt.
b Auflösung unsicher.
c Zitat aus Publilius Syrus: Sprüche, S. 28, Z. 24.
d im Original korrigiert in
e Hinter dem Buchstaben "T" hat der Verfasser ein Spatium gelassen, in das vermutlich später die restlichen Buchstaben des Namens eingefügt werden sollten.
f im Original korrigiert in
g Römisches Sprichwort unklarer Herkunft, nachweisbar in Petrarca: Epistolae de rebus familiaribus, Bd. 2, Buch XVIII, 1, 14, S. 463.
h Beide Wörter verwischt.
i Person nicht ermittelt.
j Schreiberwechsel zu unbekannt.
k Schreiberwechsel zu Christian II.
l Schreiberwechsel zu unbekannt.
m Schreiberwechsel zu Christian II.
n Schreiberwechsel zu unbekannt.
o Schreiberwechsel zu Christian II.
p Schreiberwechsel zu unbekannt.
q Buchstabe verwischt.
r Schreiberwechsel zu Christian II.
s Schreiberwechsel zu unbekannt.

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Agent
(diplomatischer) Geschäftsträger
Ambassador
Abgesandter, Botschafter
appliciren
(sich zu etwas) eignen
Clemenz
Gnade, Milde, Nachsicht
Contremine
unterirdischer Gang mit Sprengladung, den der Belagerte anlegt, um den Minierern des Belagerers entgegenzuwirken
contribuiren
Steuern entrichten
contribuiren
beitragen
Convoy
Begleitung, Begleitschutz
Convoyer
Begleiter
Creditiv
Beglaubigungsschreiben
Defension
Verteidigung
Dick
Glattdick, Dick- oder Glattstör
ein
ungefähr
einlogiren
einquartieren
Einspänniger
Kriegsknecht mit Pferd, fürstlicher Bediensteter, Stadtknecht; berittener Bote, Geleit- und Meldereiter
Einspänniger
Eigentümer eines kleineren bäuerlichen Besitzes, der meist nur Handdienste leistet
Expectanz
Anwartschaft bzw. Aussicht auf ein Amt
Fähnlein
kleinste Gliederungseinheit beim Fußvolk (Kompanie)
fahen
fangen
Generalquartiermeister
Vorgesetzter aller Quartiermeister
Hausen
Belugastör
Hausenfang
Fischfang von Stören
Importanz
Bedeutung, Wichtigkeit
improbiren
missbilligen, tadeln
Kastner
eigentlich Verwalter des Kornspeichers, teils auch Amtmann über alle Einkünfte
Katze
auf einem Wall oder einer Bastion errichtete, erhöhte Schanze für Geschütze
Knecht
Landsknecht, Soldat
ledig
frei
Losament
Unterkunft, Wohnraum
lustig
vergnüglich, anmutig, ergötzlich, von angenehmer Erscheinung
Memorial
Denkschrift, Eingabe, Bittschrift, Gesuch
Memorial
Erinnerungsschrift
Nasadist
Schiffssoldat
Nester
in der Donau lebende Fischart der Störe (?)
Ober(ge)wehr
Stangenwaffen (z. B. Pike)
Oberstelle
erste Stelle, Vortritt
Observanz
Aufsicht, Beobachtung
Pension
Gnaden- oder Ruhegehalt
Pension
Kostgeld
Pension
Dienstgeld, Besoldung
pernoctiren
übernachten
peroriren
laut und in weitläufigen Ausführungen eine Rede halten
Petrovsky
Als "Petrovští" (Plural) bzw. "Petrovský" (Singular) bezeichnete man im 17. Jahrhundert in Böhmen allgemein Straßenräuber.
Preis
Beute
Quartiermeister
für die Beschaffung von Verpflegung und Unterkunft zuständiger Unteroffizier
Reiterconvoy
berittene Begleitung, Begleitschutz zu Pferd
remittiren
zugestehen
remittiren
verweisen
remittiren
(Geld oder Wechsel) schicken
remittiren
nachlassen, erlassen
Repaß
Rückreise
resigniren
Verzicht leisten, entsagen
resigniren
abdanken, (ein Amt) aufgeben
Salva Guardia
militärischer Schutz, Schutzwache
Salva Guardia
sicheres Geleit durch Soldaten
Salva Guardia
Schutzbrief für Reisende
Salva Guardia
Schutzbrief gegen weitere Kontributionen und andere Sonderzahlungen
Scherg
Sternhausen (Art der Störe)
Schließ
Verschluss zum Sperren von breiten Scheunentorflügeln
schmeißen
(sich mit jemandem) schlagen
selbfünft
mit noch vier anderen, zu fünft
Sentenz
Gerichtsurteil, Rechtsspruch
sieder
seit
sollicitiren
etwas gerichtlich betreiben, um Rechtshilfe ersuchen
sollicitiren
ersuchen
Streichwehr
Festungsbauwerk zur Abwehr feindlicher Beschießung
Stück
Geschütz
Succeß
Erfolg, glücklicher Ausgang
Thum(b)herr
Domherr
Thumkirche
Domkirche
Tractat
Verhandlung
tractiren
(ver)handeln
tractiren
bewirten
tractiren
misshandeln
tractiren
behandeln
Tradiment
Verrat
Trommete
Trompete
Trompter
Trompeter
Tschaike
leichte Galeere zur Türkenabwehr
unlustig
unangenehm, unerfreulich
Unter(ge)wehr
blanke Waffen (z. B. Degen, Säbel und Dolche)
vidimiren
(Abschrift) nach Augenschein beglaubigen
Volk
Truppen
Zeitung
Nachricht
N. N. Adler (2)

Anm.: Feuerwerker des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647).
Kaiser Jakob von Äthiopien
Kaiser Malak Sagad II. von Äthiopien

gest.: 1606
Anm.: Sohn des Kaisers Sarsa Dengel (Malak Sagad I.) von Äthiopien (1550-1597); 1597-1603 und seit 1604 Kaiser von Äthiopien.
Sophia von Baudissin
Sophia von Ahlefeld
Geburtsname: Sophia von Rantzau

geb.: 1620
gest.: 1697
Anm.: Tochter des Gerhard von Rantzau (1558-1627); 1633-1646 erste Ehe mit Wolf Heinrich von Baudissin (1597-1646); 1650-1670 zweite Ehe mit Cai von Ahlefeld (1591-1670).
Graf Michael Adolph von Althan(n)

geb.: 1574
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Christoph von Althan(n) (1529-1589); um 1598/99 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1600 Kommandant der kaiserlichen Leibgarde, später Obrist (1603), Feldmarschall (1607) und Hofkriegsrat; 1608 Landobrist von Österreich ob der Enns; 1618 Mitbegründer des kurzlebigen Ritterordens Ordo Militiae Christianae, dessen deutsch-polnisch-ungarischem Zweig er als Großmeister vorstand; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1610 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fernando Álvarez de Toledo y Pimentel
Duque Fernando de Alba de Tormes
Marqués Fernando de Coria

geb.: 1507
gest.: 1582
Anm.: Sohn des García Álvarez de Toledo y Zúñiga, Marqués de Coria (gest. 1510); spanischer Grande; ab 1510 Marqués de Coria; seit 1531 Duque de Alba; 1532 Befehlshaber spanischer Hilfstruppen gegen die Türken in Ungarn; 1535 Teilnahme an der Eroberung von Tunis; ab 1541 nacheinander Mayordomo Mayor der Könige Karl I. (1500-1558) und Philipp II. von Spanien (1527-1598); Consejero de Estado; 1542 Feldherr gegen die französische Armee bei Perpignan; 1546/47 Kommandeur der spanischen Tercios im Schmalkaldischen Krieg; 1555-1559 spanischer Capitán general in Italien; 1555/56 Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1556-1559 Vizekönig von Neapel; 1567-1573 Statthalter und militärischer Oberbefehlshaber in den Spanischen Niederlanden; seit 1580 Vizekönig und Condestable von Portugal; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Giovan Battista Andreini
Lelio

geb.: 1576
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Schauspielers, Impresarios und Autoren Francesco Andreini (1548-1624); berühmter Schauspieler, Konduktor und Stückeschreiber; zunächst Mitglied der elterlichen Comedia-dell'Arte-Truppe "Compagnia dei Comici Gelosi"; 1601 Gründung der eigenen Truppe Compagnia dei Comici Fedeli ("I Fedeli"), die große Erfolge in Italien und Frankreich hatte; seit 1605 (in Verbindung mit der konkurrierenden Truppe der "Accesi") Schutz und die Förderung durch die Herzöge von Mantua, Vincenzo (1562-1612), Francesco IV. (1586-1612) und Ferdinando Gonzaga (1587-1626); vgl. Pierre Louis Duchartre: The Italian Comedy. The vImprovisation Scenarios, Lives, Attributes, Portraits and Masks of the Illustrious Characters of the Commedia dell'Arte, New York 1966, S. 94-96; Siro Ferrone: La Commedia dell’Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI–XVIII secolo), Torino 2014, S. 260-262; Robert Henke: Performance and Literature in the Commedia dell'Arte, Cambridge 2002, S. 210-215; Allardyce Nicoll: World of Harlequin. A Critical Study of the Commedia dell'Arte, Cambridge [u. a.] 1986, 171-175; Roberto Tessari: Commedia dell'Arte: La Maschera e l'Ombra, Milano 1981, S. 6; ders.: La Commedia dell’Arte. Genesi d’una società dello spettacolo, Roma/Bari 2013, S. 58f., 95, 102, 168-170 und 172-178.

Weiterführende Informationen in der DNB
Virginia Andreini (1)
La Florinda
Geburtsname: Virginia Ramponi

geb.: 1583
gest.: 1630/31
Anm.: Erfolgreiche Sängerin; seit 1601 Ehe mit Giovan Battista Andreini, mit dem sie die Schauspieler-Compagnie "I Fedeli" leitete; Künstlername nach dem von ihrem Mann mit Unterstützung der florentinischen Accademia dei Spensieri verfassten Stück "La Florinda", in dem sie lebenslang die Hauptrolle der "donna nobilitata", "inamorata" und "abbandonata" verkörperte; vgl. Siro Ferrone: La Commedia dell'Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI-XVIII secolo), Torino 2014, S. 306-308; Emily Wilbourne: Seventeenth-Century Opera and the Sound of the Commedia dell’Arte, Chicago/London 2016, passim.
Anhalt, Haus
Fürsten von Anhalt

Anm.: Reichsfürstengeschlecht aus der Dynastie der Askanier.
Fürst Joachim Ernst von Anhalt

geb.: 1536
gest.: 1586
Anm.: Sohn des Fürsten Johann IV. von Anhalt-Zerbst (1504-1551) und Großvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1562-1570 gemeinsam mit seinem Bruder Bernhard (1540-1570) regierender, seit 1570 alleinregierender Fürst von Anhalt.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Gräfin Anna von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg

geb.: 1579
gest.: 1624
Anm.: Tochter des Grafen Arnold II. von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1595 Ehe mit Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Mutter Christians II.; führte gemeinsam mit ihrer Tochter Eleonora Maria (1600-1657) seit 1617 die "Noble Acaémie des Loyales" oder "Getreue Gesellschaft", eine Gesellschaft hochadliger reformierter Damen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg

geb.: 1604
gest.: 1640
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg

geb.: 1568
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Vater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1582 Reise nach Konstantinopel; 1591/92 Führer eines Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; 1592 Übertritt zum reformierten Glauben; 1592/93 Befehl über die protestantischen Truppen im Krieg um das Bistum Straßburg; 1595-1620 oberpfälzischer Statthalter in Amberg und zunehmend Leiter der pfälzischen Politik; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1610 Unionsgeneral im klevisch-jülischen Krieg; 1619/20 Kommandierender der pfälzisch-böhmischen Truppen, nach deren Niederlage in der Schlacht am Weißen Berg durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) geächtet; Flucht nach Schweden (1621) und Flensburg (1622-24); 1624 Aufhebung der Reichsacht; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sehnliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg

geb.: 1599
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); Kurzbiographie im Rahmen dieser Edition unter http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=15.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb.: 1603
gest.: 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb.: 1632
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg

geb.: 1608
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1626/27 Gesandtschaften nach Wien und Dresden; ab 1628 kaiserlicher Obrist; seit 1630 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; ab 1631 kursächsischer Obrist, als welcher er in der Schlacht bei Lützen tödlich verwundet wurde; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbewahrte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Louise Amalia von Anhalt-Bernburg

geb.: 1606
gest.: 1635
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb.: 1634
gest.: 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb.: 1613
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1630-1635 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1634/35 schwedischer Obrist; ab 1635 alleinregierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode; 1637-1641 hessisch-kasselischer Generalmajor; seit 1660 Senior des Hauses Anhalt; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stetsgrünende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Pfalzgräfin Dorothea von Pfalz-Simmern

geb.: 1581
gest.: 1631
Anm.: Tochter des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Simmern (1543-1592); 1595-1618 Ehe mit Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618); seit 1619 Witwensitz auf Schloss Sandersleben.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Friedrich Moritz von Anhalt-Dessau

geb.: 1600
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau

geb.: 1606
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1618 gemeinsam mit seinem Bruder Fürst Johann Kasimir (1596-1660) regierender Fürst von Anhalt-Dessau (bis 1625 unter dessen Vormundschaft); 1625-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; residierte seit 1632 in Wörlitz; ab 1637 morganatische Ehe mit Johanna Elisabeth von Krosigk; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anmutige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau

geb.: 1567
gest.: 1618
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1603-1606 Regent des Fürstentums Anhalt (im Namen seiner Brüder); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Dessau und Senior des Hauses Anhalt; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlriechende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Johann Georg II. von Anhalt-Dessau

geb.: 1627
gest.: 1693
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); schwedischer Obrist (1655-1657) und Generalmajor (1658); ab 1658 kurbrandenburgischer General und Statthalter der Kurmark; später auch Geheimer Staats- und Kriegsrat in Berlin sowie Feldmarschall (1670); seit 1660 regierender Fürst von Anhalt-Dessau; ab 1670 Senior des Hauses Anhalt; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefüllte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau

geb.: 1596
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1618-1643 gemeinsam mit seinem Bruder Georg Aribert (1606-1643) regierender, danach alleinregierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchdringende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen

geb.: 1579
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1596/97 Reise in die Niederlande, England und Frankreich; Studium in Siena (1599/1600) und Florenz (1599-1601); 1600 Aufnahme in die Florentiner Accademia della Crusca ("L'Acceso"); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Köthen; 1631-1635 schwedischer Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; 1617 Mitbegründer und bis zu seinem Tod erstes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nährende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst August von Anhalt-Plötzkau

geb.: 1575
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; Verzicht bei der Landesteilung von 1603/06 für eine finanzielle Abfindung von 300.000 Talern auf ein eigenens Teilfürstentum; ab 1611 Regent im Amt Plötzkau unter Bernburger Landeshoheit; seit 1630 Senior des Hauses Anhalt; ab 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sieghafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Emanuel von Anhalt-Plötzkau
Fürst Emanuel von Anhalt-Köthen

geb.: 1631
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; ab 1657 in schwedischen Kriegsdiensten; 1659/60 in dänischer Gefangenschaft; 1662 Teilnahme am venezianischen Feldzug gegen die Türken; 1665-1669 zusammen mit seinem Bruder Lebrecht regierender, seit 1669 alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strebende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ernst Gottlieb von Anhalt-Plötzkau

geb.: 1620
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1653 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Emanuel (1631-1670) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Starke").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Lebrecht von Anhalt-Plötzkau
Fürst Lebrecht von Anhalt-Köthen

geb.: 1622
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Emanuel (1631-1670) in Plötzkau; ab 1665 zusammen mit seinem Bruder Emanuel regierender Fürst von Anhalt-Köthen; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Angenehme").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Sibylla von Anhalt-Plötzkau
Geburtsname: Gräfin Sibylla zu Solms-Laubach

geb.: 1590
gest.: 1659
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg zu Solms-Laubach (1547-1600); 1618-1653 Ehe mit Fürst August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653).
Fürst Johann IV. von Anhalt-Zerbst

geb.: 1504
gest.: 1551
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Zerbst (1451-1516) und Urgroßvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1544 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Magdalena von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Oldenburg

geb.: 1583
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Grafen Johann XVI. von Oldenburg (1540-1603); 1612-1621 Ehe mit Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621).

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst

geb.: 1576
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; seit 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Süße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Anna

Anm.: Gestalt apokrypher Schriften und der christlichen Tradition; Mutter von Maria und damit Großmutter von Jesus Christus; als Heilige verehrt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Marcus Antonius

geb.: 86/83/82 v. Chr.
gest.: 30 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Konsuls Marcus Antonius Orator (143-87 v. Chr.); Vertrauter von Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.); seit 50 v. Chr. römischer Augur; 44 v. Chr. Konsul; 43-32 v. Chr. Triumvir; danach erfolgloser Krieg gegen Octavian (63 v. Chr.-14 n. Chr.).

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Georg von Arnim

geb.: 1583
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Bernd von Arnim (1550-1611); 1613-1617 schwedischer Obrist; 1621 Wechsel in polnische Kriegsdienste; kaiserlicher Obrist (1626-1628) und Feldmarschall (1628/29); 1631-1635 kursächsischer Feldmarschall; 1637/38 in schwedischer Gefangenschaft; 1638 erneuter Eintritt in kaiserlich-kursächsische Dienste; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gepriesene").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johann August von der Asseburg

geb.: 1611
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Christoph Johann von der Asseburg (1580-1651); Erbherr auf Ampfurt und Eggenstedt.
Hans Joachim Aspan von Haag

gest.: 1645
Anm.: Sohn des Landrats Jakob Aspan von Haag (gest. 1610); Herr auf Lichtenhaag, Hartheim und Wimspach.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolf Helmhard Auer von Herrenkirchen

geb.: 1610
gest.: 1660
Anm.: Oberösterreichischer Exulant; seit 1624 Hofjunker des Grafen Friedrich Kasimir von Ortenburg (1591-1658); vor 1634 vorübergehend in Kriegsdiensten.
Georg Ayrmann
Georg Eyermann

geb.: ca. 1575
gest.: 1651
Anm.: Sohn von Georg Ayrmann (gest. vor 1600) aus Bamberg; Nürnberger Kaufmann; ab etwa 1600 Handelsdiener bei der Petzschen Handlung; seit 1602 Nürnberger Bürger; ab 1608 Genannter des Größeren Rats der Reichstadt; ab ca. 1610 mit eigener Handelsgesellschaft mit Hauptsitz in Nürnberg und zweitweise in Leipzig; 1623 Nobilitierung; vgl. Lambert F. Peters: Der Handel Nürnbergs am Anfang des Dreißigjährigen Krieges. Strukturkomponenten, Unternehmen und Unternehmer - eine quantitative Analyse. Stuttgart 1994, S. 213-275.

Weiterführende Informationen in der DNB
Bartholomäus Backofen

Anm.: Geboren in Susteren (Herzogtum Jülich); ab 1611 Medizinstudium in Franeker; Promotion zum Dr. med.; seit 1619 praktizierender Arzt; 1626/27 Hausarzt des Prinzen Christian d. J. von Anhalt.
Markgraf Wilhelm von Baden-Baden

geb.: 1593
gest.: 1677
Anm.: Sohn des Markgrafen Eduard Fortunat von Baden-Baden (1565-1600); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Baden (1631-1634 Vertreibung durch die Schweden), 1634-1648 ebenso von Baden-Durlach; 1630 kaiserlicher Geheimer Rat und Obrist, später auch Generalwachtmeister und Obristfeldzeugmeifter (1635); seit 1652 Reichskammerrichter; ab 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach

geb.: 1594
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Durlach; 1634-1649 abgesetzt und Leben im Exil; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verwandte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach

geb.: 1573
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Markgrafen Karl II. von Baden-Durlach (1529-1577); ab 1604 regierender Markgraf von Baden-Durlach; Mitglied und General der Protestantischen Union; 1621/22 antikaiserlicher Feldherr; 1622 Abdankung zugunsten seines Sohnes Friedrich V. (1594-1659); 1627 dänischer Generalleutnant; lebte seit 1634 in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Karl von Baden-Durlach

geb.: 1598
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); 1619 Rittmeister unter seinem Vater im Unionsheer, kurz darauf Ernennung zum Obristen; 1621/22 Teilnahme an den Feldzügen seines Vaters; 1623 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625 Kampf für die Franzosen im Veltlin; vgl. Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, 4. Teil, Karlsruhe 1770, S. 493-498.

Weiterführende Informationen in der DNB
Malatesta Baglioni
Bischof Malatesta von Pesaro
Bischof Malatesta von Assisi

geb.: 1581
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Gianpaolo Baglioni (1552-1608); 1612-1641 Bischof von Pesaro; 1634-1639 Apostolischer Nuntius am Wiener Kaiserhof; seit 1641 Bischof von Assisi.
Johan Banér

geb.: 1596
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Banér (1547-1600); schwedischer Obrist (1621), Generalmajor (1623), General der Infanterie (1630) sowie Feldmarschall im Nieder- und Obersächsischen Reichskreis (1634); ab 1630 Reichsrat; seit 1634 Oberbefehlsshaber der schwedischen Armee in Deutschland; ab 1638 zugleich Generalgouverneur in Pommern; seit 1633 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Haltende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Carlo Barberini
Duca Carlo di Cesi e Monterotondo

geb.: 1562
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571) und Bruder von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1623 Gonfaloniere der Heiligen Römischen Kirche.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Barberini
Bischof Francesco von Sabina
Kardinalbischof Francesco von Ostia (e Velletri)

geb.: 1597
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630); Neffe und 1623-1644 Kardinalnepot von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1633 römischer Großinquisitor; seit 1645 Bischof von Sabina; ab 1666 Kardinalbischof von Ostia (e Velletri).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Albrecht Friedrich von Barby und Mühlingen

geb.: 1597
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Jost Günther (1598-1651); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dienliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Jost Günther von Barby und Mühlingen

geb.: 1598
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); bis 1641 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Albrecht Friedrich (1597-1641), danach Vormundschaft über dessen Sohn August Ludwig (1639-1659); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Güldene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolf Heinrich von Baudissin

geb.: 1597
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Christoph von Baudissin (gest. 1618); 1615 venezianischer Leutnant; 1620 Teilnahme an der Schlacht am Weißen Berg als böhmisch-kurpfälzischer Rittmeister; 1626/27 dänischer Reiterobrist; 1627-1633 in schwedischen Kriegsdiensten, ab März 1631 Generalleutnant; 1635/36 kursächsischer Generalleutnant; seit 1641 polnischer Gesandter in Kopenhagen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Albrecht von Bayern
Landgraf Albrecht von Leuchtenberg

geb.: 1584
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1646 Regent der Landgrafschaft Leuchtenberg durch seit 1636 bestehende Lehnsanwartschaft über seine Gemahlin Mechthilde von Leuchtenberg (1588–1634), der Tante des letzten Landgrafen Maximilian Adam (1611-1646); 1651-1654 Kuradministrator von Bayern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Albrecht V. von Bayern

geb.: 1528
gest.: 1579
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm IV. von Bayern (1493-1550); ab 1550 regierender Herzog von Bayern; seit 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Ferdinand von Bayern

geb.: 1550
gest.: 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); aus seiner morganatischen Ehe mit Maria von Pettenbeck (1574-1619) ging 1602 die Wittelsbacher-Seitenlinie der Grafen von Wartenberg hervor.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern

geb.: 1636
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern (1573-1651); seit 1651 Kurfürst von Bayern (bis 1654 unter der Regentschaft seiner Mutter Maria Anna (1610-1665) und des Kuradministrators Herzog Albrecht von Bayern).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürstin Maria Anna von Bayern
Herzogin Maria Anna von Bayern
Geburtsname: Erzherzogin Maria Anna von Österreich

geb.: 1610
gest.: 1665
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1635-1651 Ehe mit Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Maximilian I. von Bayern
Herzog Maximilian I. von Bayern

geb.: 1573
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1597 regierender Herzog von Bayern; Oberhaupt der 1609 gegründeten Katholischen Liga; 1623 Verleihung der (ehemals Pfälzer) Kurwürde durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637), endgültig bestätigt im Westfälischen Frieden; seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Wilhelm V. von Bayern

geb.: 1548
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht V. von Bayern (1528-1579); 1579-1597 regierender Herzog von Bayern (Abdankung zugunsten seines ältesten Sohnes Maximilian I.); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Thomas Benckendorf

Anm.: 1627 Kammer- und Küchenschreiber, seit 1628 Kammerschreiber und Kammerdiener sowie bis 1647 Sekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1637-1647 auch Amtmann von Bernburg.
Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt

geb.: 1580
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim und Steinfurt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg

geb.: 1585
gest.: 1618
Anm.: Sohn Graf Arnolds IV. von Bentheim-Streinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1612 Regent über die Grafschaft Bentheim-Limburg; im Dezember 1616 vermählt mit Johannetta Elisabeth, geb. Gräfin von Nassau-Dillenburg (1593-1654). Mit dem frühen Tod ihres einziges Sohnes Wilhelm erlischt die kurzlebige Nebenlinie Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm von Bentheim-Limburg

geb.: 1617
gest.: 1626
Anm.: Einziger Sohn des Grafen Konrad Gumprecht, der sich im Dezember 1616 mit Johannetta Eilsabeth, geb. Gräfin v. Nassau-Dillenburg (1593-1654), vermählt hatte und schon im März 1618 starb. Mit dem frühen Tod Wilhelms, der im Dezember 1617 geboren war, erlischt die kurzlebige gräfliche Nebenlinie Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm Heinrich von Bentheim-Steinfurt

geb.: 1584
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1604 Domherr in Straßburg; 1606-1610 gemeinsam mit seinen älteren Brüdern Adolph (1577-1623) und Arnold Jobst (1580-1643), seit 1610 alleinregierender Graf von Bentheim-Steinfurt; ab 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kräftige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adolph von Bentheim-Tecklenburg

geb.: 1577
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim-Tecklenburg und Herr von Rheda.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Bernier

Anm.: Schuf Gedenktafel für den kaiserlichen Feldmarschall Graf Adolph von Schwarzenberg (1551-1600) in Raab (Győr).
Gabriel Bethlen
Fürst Gabriel von Siebenbürgen

geb.: 1580
gest.: 1629
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); seit 1613 Fürst von Siebenbürgen; 1619-1626 Anführer eines antihabsburgischen Aufstandes im königlichen Ungarn; 1620/21 gewählter König von Ungarn.

Weiterführende Informationen in der DNB
Stephan Bethlen
Fürst Stephan von Siebenbürgen

geb.: 1582
gest.: 1648
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); 1630 für 60 Tage Fürst von Siebenbürgen; 1636 Feldzug gegen seinen Nachfolger Georg Rákóczi (1593-1648) mit türkischer Unterstützung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Christian von Bila

gest.: 1637
Anm.: Ab 1634 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1634 auch dessen Kriegskommissar im Amt Ballenstedt.
König Georg von Böhmen
Georg von Kunstadt und Podiebrad

geb.: 1420
gest.: 1471
Anm.: Sohn des Viktorin von Kunstadt und Podiebrad (1403-1427); seit 1458 König von Böhmen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Königin Maria von Böhmen
Königin Maria von Ungarn
Erzherzogin Maria von Österreich
Geburtsname: Maria Jagiello

geb.: 1503
gest.: 1547
Anm.: Tochter des Königs Wladislaw II. von Böhmen und Ungarn (1456-1516); ab 1521 Ehe mit Erzherzog Ferdinand I. von Österreich (1503-1564), seit 1526 König von Böhmen und Ungarn.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christian Heinrich von Börstel

geb.: 1617
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); Erbherr auf Güsten und Ilberstedt; ab 1641 Rat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660) und Hofmeister für dessen Sohn Johann Georg (bis 1648); seit 1657 anhaltischer Gesamtrat und Hofmeister des Fürsten Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlängernde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans von Börstel

gest.: 1618
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1618); anhaltischer Amtshauptmann von Gernrode, Bernburg und Ballenstedt.
Hans Ernst von Börstel

geb.: ca. 1585/90
gest.: 1644
Anm.: Sohn des anhaltischen Rats Ernst von Börstel (ca. 1560-1623?); zunächst hessisch-kasselischer Rat; 1622 Hofjunker und 1623/24 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg, danach auch für dessen Bruder Ernst (1608-1632); ab 1632 anhaltisch-bernburgischer Rat und Amtshauptmann von Harzgerode; um 1635 ebenso Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittere").

Weiterführende Informationen in der DNB
Heinrich von Börstel

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1618); Erbherr auf Güsten, Plötzkau und Ilberstedt; bereits vor 1623 Regierungspräsident, Amtshauptmann und Kammerrat in Bernburg; 1639 Rücktritt vo allen Ämtern, jedoch weiterhin Berater des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Eilende").

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Bornamissa

Anm.: Um 1635 ungarischer Rittmeister.
Gaston de Bourbon
Duc Gaston d' Orléans
Duc Gaston d' Anjou
Duc Gaston d' Alençon
Duc Gaston de Chartres
Duc Gaston de Valois

geb.: 1608
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und ältester lebender Bruder Ludwigs XIII. (1601-1643); seit 1643 Lieutenant-général du royaume.

Weiterführende Informationen in der DNB
Konrad d. J. von Boyneburg
Konrad d. J. von Bemelberg

geb.: 1578
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Konrad d. Ä. von Boyneburg (1552-1618); seit 1602 bayerischer Hofrat; 1604-1606 Hofratspräsident; 1606-1616 Pfleger in Wemding; zuletzt Tiroler Statthalter des Erzherzogs Leopold von Österreich (1586-1632) in Innsbruck.

Weiterführende Informationen in der DNB
Tycho Brahe
Tyge Ottesen Brahe

geb.: 1546
gest.: 1601
Anm.: Sohn des Otte Tygesson Brahe (1518-1571); ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; danach bedeutender Astronom; ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; 1576-1597 astronomische Forschungen in den Sternwarten Uraniborg und Stjerneborg auf der Öresundinsel Ven; seit 1599 Hofmathematiker von Kaiser Rudolph II. (1552-1612).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg
Administrator Christian Wilhelm von Magdeburg
Administrator Christian Wilhelm von Halberstadt

geb.: 1587
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1598-1631 Administrator des Erzstifts Magdeburg; ab 1614 auch Koadjutor und 1624-1628 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1626 Generalleutnant des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1631 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1632 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1635 finanziell entschädigt durch regelmäßige Einkünfte aus dem Erzstift Magdeburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Herzog Friedrich Wilhelm in Preußen

geb.: 1620
gest.: 1688
Anm.: Sohn des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 Kurfürst von Brandenburg; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Untadeliche"); ab 1654 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg
Herzog Georg Wilhelm in Preußen

geb.: 1595
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1619 Statthalter in Jülich-Kleve; ab 1619 Kurfürst von Brandenburg; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufrichtende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Johann von Brandenburg

geb.: 1597
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Kurfürst Johann Georg von Brandenburg

geb.: 1525
gest.: 1598
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg (1505-1571); seit 1571 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Johann Georg von Brandenburg

geb.: 1598
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1627 kaiserlicher und 1632-1634 schwedischer Obrist; 1634/35 in kaiserlicher Gefangenschaft; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg
Herzog Johann Sigismund in Preußen

geb.: 1572
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Friedrich von Brandenburg (1546-1608); seit 1608 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Sigismund von Brandenburg

geb.: 1592
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; kurbrandenburgischer Statthalter in den Grafschaften Mark (1627, 1632, 1636) und im Herzogtum Kleve (1639); ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Treffliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1620
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1634 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach (bis 1639 unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Markgraf Friedrich von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1616
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1625 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia); 1634 Tod als schwedischer Offizier in der Schlacht bei Nördlingen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1583
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Herzogin Sophia von Braunschweig-Lüneburg

geb.: 1563
gest.: 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1579-1603 Ehe mit Markgraf Georg Friedrich I. von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach (1539-1603); danach Witwensitz in Gifhorn.

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Gräfin Sophia von Solms-Laubach

geb.: 1594
gest.: 1651
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg I. von Solms-Laubach (1547–1600); 1612-1625 Ehe mit Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); 1625-1639 vormundschaftliche Regentin der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach für ihre Söhne Friedrich (1616-1634) und Albrecht (1620-1667).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth

geb.: 1581
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Kulmbach/Bayreuth; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollblühende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth

geb.: 1615
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf
Herzog Johann Georg von Jägerndorf
Administrator Johann Georg von Straßburg

geb.: 1577
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1592-1604 Administrator des Hochstifts Straßburg; ab 1606 regierender Herzog von Jägerndorf; 1613 Konversion zum Calvinismus; 1613-1617 kurfürstlicher Statthalter in der Markgrafschaft Brandenburg; seit 1616 Herrenmeister der Ballai Brandenburg des Johanniterordens; 1619/20 General-Feldoberst der schlesischen Stände, die sich der Confoederatio Bohemica angeschlossen hatten; 1621 Verhängung der Reichsacht; danach Teilnahme an den antikaiserlichen Feldzügen des siebenbürgischen Fürsten Gabriel Bethlen (1580-1629).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg

geb.: 1582
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1611/12 dänischer Obrist bzw. Generalwachtmeister; 1619-1624 und 1634 General des Niedersächsischen Reichskreises; 1626-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1630-1635 schwedischer General; ab 1635 regierender Herzog im Fürstentum Calenberg-Göttingen (1636 Hannover als Residenz); seit 1636 Befehlshaber einer kleinen unabhängigen Welfenarmee; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fangende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Julius Ernst von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg

geb.: 1571
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); seit 1598 Regent der Herrschaft Dannenberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Otto III. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb.: 1572
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); seit 1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem älteren Bruder Wilhelm August (1564-1642).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Wilhelm August von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb.: 1564
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); 1603-1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem jüngeren Bruder Christoph (1570-1606) und 1606-1641 mit dem jüngsten Bruder Otto III. (1572-1641), ab 1641 Alleinherrschaft.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Markgräfin Anna Sophia von Brandenburg

geb.: 1598
gest.: 1659
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1634 Ehe mit Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog August d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1579
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); Studium in Rostock (1594), Tübingen (1595-1598) und Straßburg (1598); Reisen nach Italien (1598-1600) sowie in die Niederlande, nach England und Frankreich (1602/03); ab 1604 Paragiatsherrschaft in Hitzacker; seit 1635 regierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel (bis 1643 Residenz in Braunschweig wegen kaiserlicher Besetzung der Festung Wolfenbüttel); Büchersammler (Bestand der ursprünglichen Bibliotheca Selenica, später Bibliotheca Augusta zum Zeitpunkt seines Todes 40.000 Bände); ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Befreiende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Christian d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Christian von Halberstadt
Der tolle Halberstädter

geb.: 1599
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1616-1623 Administrator des Bistums Halberstadt; ab 1621 Söldnerführer in kurpfälzischen und niederländischen, zuletzt in dänischen Diensten; seit 1624 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1591
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); ab 1613 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie Grubenhagen (bis 1617); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dauerhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Heinrich Julius von Halberstadt
Administrator Heinrich Julius von Minden

geb.: 1564
gest.: 1613
Anm.: Sohn des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528-1589); ab 1578 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1582-1585 Administrator des Hochstifts Minden; seit 1589 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie seit 1596 auch in Grubenhagen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Sophia Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Herzogin Sophia Elisabeth von Mecklenburg-Güstrow

geb.: 1613
gest.: 1676
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); 1635-1666 Ehe mit Herzog August d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579-1666).

Weiterführende Informationen in der DNB
Seifried Breuner

geb.: 1538
gest.: 1594
Anm.: Sohn des Philipp Breuner (1498/1500-1556); 1568-1581 Reichshofrat; Kämmerer von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); seit 1587 niederösterreichischer Regimentsrat; 1587-1591 Statthalter von Niederösterreich; später auch Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Seifried Christoph Breuner

geb.: 1569
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Seifried Breuner (1538-1594); ab 1597 Hofkammerrat; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1619 Geheimer Rat; 1620-1626 niederösterreichischer Landmarschall; 1626-1640 Statthalter von Niederösterreich; 1624 Erhebung in den Grafenstand; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Seifried Leonhard Breuner

geb.: 1596
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Seifried Christoph Breuner (1569-1651); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; nach 1637 Hofkriegsrat; Geheimer Rat von Kaiser Leopold I.; militärische Laufbahn vom Obristen bis zum Feldzeugmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Brincken
Wilhelm von dem Brinck

gest.: 1637
Anm.: Schwedischer Major (1630) und Obristleutnant (1633); kursächsischer Obristleutnant (1635) und Obrist (1636); 1636/37 kaiserlicher Obrist; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beregnete").
Johann Warleych Bubna

geb.: 1570
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Hermann Heinrich Bubna (gest. 1602); zunächst kaiserlicher Obrist; Obristleutnant (1609), Obrist (1611) und Generalwachtmeister (1618) der böhmischen Ständearmee; 1621 Verurteilung zum Tode und Verlust der Güter; danach in dänischen und schwedischen Kriegsdiensten; 1631 schwedischer Generalmajor; 1633 Kontaktperson zwischen Wallenstein (1583-1634) und dem schwedischen Reichskanzler Axel Oxenstierna (1583-1654).
Konrad Alexander Magnus von Burgsdorff

geb.: 1595
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Alexander Magnus von Burgsdorff (1567-1620); ab 1609 gemeinsame Erziehung mit Kurprinz Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640) am Berliner Hof; 1614-1617 erste militärische Erfahrungen; 1620 Capitain der kurfürstlichen Leibgarde; 1623 Obristleutnant des brandenburgischen Reiterkontingents im Obersächsischen Kreisheer; 1626 Kommandeur des kurfürstlichen Leibregiments zu Fuß; ab 1631 kurbrandenburgischer Kriegsrat und Obrist, als Gegner des Grafen Adam von Schwarzenberg (1584-1641) zeitweise als Kommandant nach Küstrin (1638) verbannt; seit 1641 Geheimer Rat; ab 1642 kurfürstlicher Oberkammerherr und Befehlshaber der märkischen Festungen; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Einfältige").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Gaius Iulius Caesar

geb.: 100 v. Chr.
gest.: 44 v. Chr.
Anm.: Römischer Feldherr, Staatsmann und Schriftsteller.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Calchum
Wilhelm von Calcheim
Wilhelm von Lohausen

geb.: 1584
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Heinrich von Calchum; zunächst Hofjunker in Pfalz-Zweibrücken; ab 1602 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 kurbrandenburgischer Leutnant; 1614 Hauptmann unter Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); 1615-1620 Kapitän der kurfürstlich-brandenburgischen Leibgarde; 1619 auch Obristleutnant der schlesischen Stände; 1622 Obrist unter Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624); 1622-1625 Obrist, Geheimer Rat und Statthalter des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1625/26 dänischer Kriegsrat, Obrist und Generalkriegskommissar; 1628/29 Obrist der Stadt Bremen; seit 1630 Kriegsrat und Oberst des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658); 1631-1635 schwedischer Kommandant von Wismar, Generalmajor (Sergeant-Major-General) und Kommandeur der niedersächsischen Armee; 1632-1635 schwedischer Kommandant von Magdeburg; ab 1636 mecklenburgischer Geheimer Rat und Kriegsrat, Obristfeldwachtmeister und Kommandant von Rostock; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Feste").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Francesco Antonio del Carretto
Marchese Francesco Antonio di Grana
Conte Francesco Antonio di Millesimo

geb.: 1590
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Prospero del Carretto, Marchese di Grana (1568-1591); ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Generalfeldzeugmeister (1631) und Feldmarschall (1639); seit 1637 Hofkriegsrat; 1641-1651 kaiserlicher Botschafter in Spanien; ab 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Conte Rambaldo di Collalto
Graf Reimbald von Collalto

geb.: 1579
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Conte Antonio di Collalto (1548–1619); 1599 Eintritt in kaiserliche Kriegsdienste; 1608 Feldkriegsrat und Obrist; 1621 Kommandeur der rechtsdonauischen Truppen gegen Ungarn; 1624-1630 Hofkriegsratspräsident; 1625 Feldmarschall und 1628 Generalleutnant Wallensteins (1583-1634); ab 1627 Geheimer Rat; 1629 Oberbefehlshaber des oberitalienischen Expeditionsheeres; seit 1629 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Francesco Contarini

geb.: 1554
gest.: 1624
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Bertucci Contarini; Botschafter in Konstantinopel (1602-1604), Rom (1607-1609) und London (1611); ab 1615 Prokurator von San Marco; seit 1623 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der DNB
Rudolf Cornelisen

Anm.: Um 1627 Tuchhändler in Harderwijk.
Franz von Cramm

geb.: 1610
gest.: 1661
Anm.: Sohn von Heinrich von Cramm (gest. 1616); um 1636/37 Stallmeister des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bedeckte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Schweikhard von Cronberg
Erzbischof und Kurfürst Johann Schweikhard von Mainz

geb.: 1553
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Hartmut von Cronberg (1517-1591); Domizellar in Mainz (1564) und Würzburg (1575); 1577 Domherr, 1582 Domscholaster, 1584 Generalvikar, 1595 Domdekan und 1599 Kämmerer des weltlichen Gerichtes in Mainz; ab 1604 Erzbischof und Kurfürst von Mainz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Prinz Christian von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian von Schleswig-Holstein

geb.: 1603
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Christian III. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian III. von Schleswig-Holstein

geb.: 1503
gest.: 1559
Anm.: Sohn des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen (1471-1533); seit 1534 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Christian IV. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian IV. von Schleswig-Holstein

geb.: 1577
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); ab 1588 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein (bis 1593 unter Vormundschaft); seit 1603 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen
Herzog Friedrich I. von Schleswig-Holstein

geb.: 1534
gest.: 1588
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); ab 1559 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein; seit 1578 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
König Harald I. (Blauzahn) von Dänemark
König Harald III. (Blauzahn) von Norwegen

geb.: ca. 910
gest.: 987
Anm.: Sohn des dänischen Anführers (Königs?) Gorm der Alte; ab 958 König von Dänemark; seit 970 König von Norwegen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Margaretha I. von Dänemark
Königin Margaretha I. von Norwegen
Königin Margaretha I. von Schweden

geb.: 1353
gest.: 1412
Anm.: Tochter des Königs Waldemar IV. von Dänemark (gest. 1375); 1363-1380 Ehe mit König Håkon VI. von Norwegen (gest. 1380); Regentin von Dänemark (1375-1385) und Norwegen (1380-1385); ab 1387 Königin von Dänemark; seit 1388 Königin von Norwegen; ab 1389 Königin von Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB
Coenraad van Dedem

geb.: 1574
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Zwoller Adligen Gijsbert van Dedem (gest. 1606); Herr auf Bürwinkel und Kalvelo; ab 1605 Schöffe in Harderwijk und mehrfach Bürgermeister; 1618 Aufnahme in die Ritterschaft der Region Veluwe in Gelderland.
Sigmund Konrad Deuerlin von Falkengrund

geb.: 1602
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Leipziger Baumeisters Sigmund Deuerlin (1577-1637); zeitweise Bediensteter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Reichard Dieter

geb.: 1587
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Havelberger Bürgermeisters Wilhelm Dieter; Jurastudium in Frankfurt/Oder (1604-1607) und Wittenberg (1607-1611); 1611-1619 junger Hofmeister der preußischen Adligen Albrecht und Hans von Rauter; 1620 Teilnehmer einer brandenburgischen Gesandtschaft nach Polen; ca. 1620-1630 Hofmeister des jungen Christoph Finck von Finckenstein (gest. 1660); 1632 erneute Teilnahme an einer Gesandtschaft nach Polen; ab 1640 kurbrandenburgischer geheimer Kammersekretär und Pfennigmeister; seit 1646 kurfürstlicher Rat; ab 1652 Amtskammerrat; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 461f.; Johannes Bergius: Trost der Sterbenden [...], Berlin 1656, S. 37-45.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Franz (Seraph) von Dietrichstein
Bischof Franz (Seraph) von Olmütz

geb.: 1570
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Adam von Dietrichstein (1527-1590); Kanonikus in Olmütz (1591) sowie in Breslau und Passau (1593); 1594 Propst von Leitmeritz; 1597 Priester; ab 1599 Kardinal und Bischof von Olmütz; 1607 Präsident des Geheimen Rates; seit 1621 Generalkommissar, Statthalter (Gubernator) und Landeshauptmann in Mähren; 1624 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Maximilian von Dietrichstein
Fürst Maximilian von Dietrichstein

geb.: 1596
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Grafen Sigmund von Dietrichstein (1560-1602); ab 1614 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1622-1637 Obersthofmeister der Kaiserin Eleonora Gonzaga (1598-1655); seit 1651 kaiserlicher Obersthofmeister sowie Mitglied und Präsident des Geheimen Rates; 1629 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
John Digby
Earl John of Bristol

geb.: 1580
gest.: 1653
Anm.: Sohn des George Digby of Coleshill; englischer Gesandter in Madrid (1611-1614, 1615/16, 1617/18 und 1622-1624) und Wien (1621); während des Bürgerkrieges einer der Führer der gemäßigten Royalisten; ab 1618 Baron und Peer of England; seit 1622 erster Earl of Bristol.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Gerhard von Dönhoff

geb.: 1590
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Gerhard von Dönhoff (1554-1598); 1621 Kommandant der deutschen Infanterie-Hilfstruppen in Preußen; 1624/25 Kommandant von Thorn; ab 1629 Berater der polnischen Krone in maritimen Angelegenheiten, seit 1635 Oberaufseher der Flotte; 1633 Erhebung in den Grafenstand; 1642 Kastellan von Danzig; 1643 Woiwode von Pommerellen und Preußen; ebenso Starost von Berent, Skarszew, Lignowsk, Adsel, Fellin, Lucyn, Lignowsk und Marienburg; ab 1645 Hofmarschall der polnischen Königin Luisa Maria (1611-1667); außerdem mehrfach Gesandter des Königs Władysław IV. von Polen (1595-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
David (von) Döring

geb.: 1577
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Zeitzer Landrichters und Ratsherrn Valentin Döring; Studium der Rechtswissenschaft in Leipzig (1593-1598) und Jena (1600-1603); 1603 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Jena; ab 1609 kursächsischer Hof- und Justizrat; seit 1617 Kammerrat; ab 1630 Kammer- und Bergrat; 1630 Nobilitierung und Ernennung zum Hofpfalzgraf; 1634/35 kurfürstlicher Vertreter bei den kaiserlich-sächsischen Friedensverhandlungen in Leitmeritz, Pirna und Prag; 1638 krankheitsbedingter Rückzug von fast allen Ämtern.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Burggraf Achatius von Dohna

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Achatius von Dohna (1533-1601); seit 1605 Hofmeister des Kurprinzen Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632), anschließend dessen Geheimer Rat und Gesandter; auch kurpfälzischer Amtshauptmann in Waldsassen; 1620 Rückkehr nach Ostpreußen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Burggraf Christoph von Dohna

geb.: 1583
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Achatius von Dohna (1533-1601); 1606/07 Pariser Reisebegleiter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630), der ihn anschließend in seine Dienste nimmt; ab 1615 kurpfälzischer Geheimer Rat und Diplomat; 1619 Landvogt in Neuburg; 1620 Oberstkämmerer des Königreichs Böhmen; 1620 Flucht zuerst nach Ostpreußen, 1626 in die Niederlande; seit 1629 Gouverneur des Fürstentums Orange; ab 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Heilende").

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
N. N. Donner

Anm.: Um 1635 kursächsischer Obristleutnant.
Hans Drake

gest.: 1653
Anm.: Seit 1617 in schwedischen Kriegsdiensten als Obristleutnant (1624-1630) und Obrist (1630-1636); 1633 Statthalter von Kalmar; 1636 Kommandant der Stadt Magdeburg, wegen deren Übergabe er zum Tod verurteilt, aber begnadigt wurde; 1639 erneut Obrist; 1642 Schlosshauptmann auf Nöteborg; 1645-1651 Gouverneur in Narva.
Nero Claudius Drusus

geb.: 38 v. Chr.
gest.: 9 v. Chr.
Anm.: Sohn des Prätors Tiberius Claudius Nero (gest. um 33 v. Chr.) und Bruder des späteren Kaisers Tiberius (42 v. Chr.-37 n. Chr.); ab 15 v. Chr. römischer Feldherr; seit 13 v. Chr. Statthalter der drei gallischen Provinzen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Anton von Eggenberg
Herzog Johann Anton von Krumau
Graf Johann Anton von Gradisca

geb.: 1610
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Ulrich von Eggenberg (1568-1634); ab 1629 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 Landeshauptmann von Krain, bald darauf auch Mitglied des innerösterreichischen Geheimen Rates; 1638 Gesandter von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) in Rom; 1647 Belehnung mit der reichsunmittelbaren gefürsteten Grafschaft Gradisca; ab 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Ulrich von Eggenberg
Herzog Johann Ulrich von Krumau

geb.: 1568
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Protestanten Seifried von Eggenberg (1526-1594); 1597 Mundschenk am Grazer Hof, dort Freundschaft mit dem jungen Erzherzog Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1598 erzherzoglicher Kämmerer; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1602 Landeshauptmann von Krain; ab 1603 Geheimer Rat und Präsident der Hofkammer von Innerösterreich; 1615-1619 erzherzoglicher Obersthofmeister und Präsident des innerösterreichischen Geheimen Rates; 1619-1625 kaiserlicher Obersthofmeister und seit 1619 Präsident des Wiener Geheimen Rates; ab 1621 Landeshauptmann der Steiermark; Erhebung in den Freiherren- (1598) und Fürstenstand (1623); seit 1628 Herzog von Krumau; ab 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Georg Haubold von Einsiedel

geb.: 1587
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Georg Heinrich von Einsiedel (1550/52-1633/34); ab 1625 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg, danach bis 1628 des Frauenzimmers auf Schloss Bernburg; nach seiner Entlassung weiterhin in anhaltisch-bernburgischen Diensten; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Übertreffende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Heinrich Friedrich von Einsiedel

geb.: 1582
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Georg Heinrich von Einsiedel (1550/52-1633/34); 1623 Hofmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); bis mindestens 1650 langjähriger Rat und Hofmeister Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gleiche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Henriette Maria von England
Königin Henriette Maria von Irland
Königin Henriette Maria von Schottland
Geburtsname: Dauphine Henriette Maria von Frankreich

geb.: 1609
gest.: 1669
Anm.: Tochter des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1625-1649 Ehe mit König Karl I. von England (1600-1649).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Jakob I. von England
König Jakob I. von Irland
König Jakob VI. von Schottland

geb.: 1566
gest.: 1625
Anm.: Sohn der Königin Maria I. von Schottland (1542-1587); ab 1567 König von Schottland (bis 1583 unter verschiedenen Regenten); seit 1603 auch König von England und Irland; ab 1590 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Karl I. von England
König Karl I. von Schottland
König Karl I. von Irland

geb.: 1600
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England) (1566-1625); ab 1625 König von England, Schottland und Irland; 1649 durch das Parlament des Hochverrats angeklagt und hingerichtet; seit 1611 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Karl II. von England
König Karl II. von Schottland
König Karl II. von Irland

geb.: 1630
gest.: 1685
Anm.: Sohn des Königs Karl I. von England (1600-1649); ab 1660 König von England, Schottland und Irland; seit 1638 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
Burkhard von Erlach

geb.: 1566
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (gest. 1566); ab 1610 Herr auf Altenburg (bei Bernburg); seit 1580 Erziehung am Dessauer Hof gemeinsam mit Prinz Christian d. Ä. von Anhalt (1568-1630), den er anschließend auf seiner Kavalierstour durch Italien, Frankreich, England und Holland begleitete; 1591/92 Teilnahme an dessen Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; kurpfälzischer Kammerherr, Gesandter und Landrichter der Oberpfalz; Stallmeister, Hofmeister (ca. 1622/23) und Hofmarschall (1624-1630) Christians I. von Anhalt-Bernburg; ab 1630 Hofmarschall Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gesunde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Raymond d' Espaigne

gest.: 1640
Anm.: Zuerst kurbayerischer, seit 1636 kaiserlicher Obrist lothringischer Herkunft.
Hendrick d. Ä. van Essen

geb.: 1579
gest.: 1641
Anm.: Sohn des niederländischen Adligen Hendrick van Essen (1539-1599); 1604 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; Ratsherr und vermutlich zeitweise auch Bürgermeister von Harderwijk; ab 1607 Rat am Gerichtshof von Gelderland; 1618 Deputierter auf der Synode von Dordrecht; seit 1624 Mitglied der Generalstaaten.
Lucas (Willem) van Essen

geb.: 1577
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Harderwijker Adligen Hendrik van Essen (1539-1599); 1599 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; seit 1599 Rentmeister der geistlichen Güter der Veluwe; Befehlshaber der Vereinigten Ostindischen Compagnie.
Graf Nikolaus Esterházy von Galántha

geb.: 1582/83
gest.: 1645
Anm.: Sohn des calvinistischen Magnaten Franz Esterházy von Galántha (1533-1604); Konversion zum katholischen Glauben; ab 1618 Obergespan des Sohler Komitats und Magister curiae regiae (Reichsmarschall); 1619/20 Befehlshaber Kaiser Ferdinands II. (1578-1637) an den Grenzen Ungarns; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; 1622-1625 Kreis-Oberbefehlshaber der Bergstädte; ab 1625 Palatin von Ungarn; 1626 Erhebung in den Grafenstand; 1630 und 1644 Oberbefehlshaber über die kaiserlichen Truppen in Ungarn; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Hieronymus Fabricius ab Aquapendente
Girolamo Fabrici d'Acquapendente

geb.: 1533/37
gest.: 1619
Anm.: Geboren in Acquapendente; 1554-1559 Studium der Medizin in Padua; 1559 Promotion zum Dr. phil. & med.; 1562-1565 Privatlehrer für Anatomie in Padua; 1565-1613 Professor für Chirurgie und Anatomie an der Universität Padua.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christoph Finck von Finckenstein

geb.: ca. 1609
gest.: 1660
Anm.: Sohn des preußischen Adligen und kurbrandenburgischen Rates Albrecht Finck von Finckenstein (gest. 1629); 1620-1630 Bildungsreise mit seinem Hofmeister Reichard Dieter (1585-1656) durch England, Frankreich und die Niederlande; 1633-1639 Kammerjunker des Kurprinzen Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688), mit dem er 1634-1637 erneut die Niederlande bereiste; kurfürstlicher Kammerjunker (1641-1643) und Kammerherr (seit 1643); zuletzt Amtshauptmann von Neydenburg; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 470f.; Johannes Bergius: Trost der Sterbenden [...], Berlin 1656, S. 40.
Georg Forstenheuser
Georg Fürstenhäuser

geb.: 1584
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Johann Forstenheuser (gest. 1606); Kaufmann und Zeitungsvermittler in Nürnberg; auch Bücherrat, Faktor und Agent vieler Fürsten und Herren; zeitweise schwedischer Resident in Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Franz I. von Frankreich

geb.: 1494
gest.: 1547
Anm.: Sohn des Charles de Valois, Comte d’Angoulême (1459-1496); ab 1515 König von Frankreich; seit 1516 Ordensritter vom Goldenen Vlies; ab 1527 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich II. von Frankreich

geb.: 1519
gest.: 1559
Anm.: Sohn des Königs Franz I. von Frankreich (1494-1547), ab 1546 König von Frankreich; seit 1551 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich III. von Frankreich
König Heinrich II. von Polen
Großfürst Heinrich von Litauen

geb.: 1551
gest.: 1589
Anm.: Sohn des Königs Heinrich II. von Frankreich (1519-1559); 1573-1574 König von Polen und Großfürst von Litauen; ab 1574 König von Frankreich; seit 1575 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich IV. von Frankreich
König Heinrich III. von Navarra

geb.: 1553
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Antoine de Bourbon, Duc de Vendôme (1518-1562); ab 1572 König von Navarra; seit 1589/94 König von Frankreich; ab 1590 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Ludwig XIII. von Frankreich
König Ludwig II. von Navarra

geb.: 1601
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); ab 1610 König von Frankreich und Navarra (bis 1617 unter Regenstschaft seiner Mutter Maria).

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Maria von Frankreich
Königin Maria von Navarra
Geburtsname: Maria de' Medici

geb.: 1575
gest.: 1642
Anm.: Tochter des Francesco I. de' Medici, Granduca di Toscana (1541-1587); 1600-1610 Ehe mit König Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1610-1617 Regentin von Frankreich für ihren Sohn Ludwig XIII. (1601-1643).

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Ernst von Freyberg

geb.: 1605
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Ernst von Freyberg (1578-1626); Hof- oder Kammerjunker des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Mitte der 1630er Jahre auch anhaltisch-köthnischer Stallmeister und Kriegskommissar; 1646 Hofmeister in Harzgerode; später anhalt-dessauischer Hofmeister und Wittumsrat sowie Direktor des anhaltischen Stipendienwerks; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausführende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Balthasar Galler von Schwanberg

geb.: ca. 1585
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Wilhelm Galler von Schwanberg (1535-1595); seit 1631 kaiserlicher Kämmerer; 1633-1638 Vizestatthalter und Mai-August 1638 Statthalter von Inneröstereich.
Martin Gebler

geb.: 1588
gest.: 1663
Anm.: Sohn des Eisenacher Apothekers Christian Gebler; Studium in Helmstedt (1607-1609), Wittenberg (1610) und Jena (1612-1615); 1615-1620 Stadtphysikus im böhmischen Neustadt (bzw. Jungbunzlau); 1620 kurzzeitig Leib- und Feldarzt bei Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626); 1620-1624 Feldarzt bei der kaiserlichen Armee, dabei 1623 Behandlung des in der Schlacht bei Stadtlohn verletzten und gefangenen Herzogs Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1660); seit 1624 Hofmedikus in Weimar; vgl. Niclas Zapf: Frölige Wiederkunft Der Erlöseten des Herrn [...], Weimar 1665, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Gera zu Arnfels

geb.: 1594
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Hans Christoph von Gera zu Arnfels (gest. 1609); 1620 oberösterreichisch-steirischer Exulant, nach 1630 in Mecklenburg; seit 1640 Pfandinhaber des mecklenburgischen Amtes Tempzin.

Weiterführende Informationen in der DNB
Bernhard Gese

geb.: 1595
gest.: 1659
Anm.: Zunächst anhaltisch-dessauischer Sekretär, später Kammer- und Kanzleirat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Philipp Geuder von Heroldsberg
Johann Philipp Rabensteiner

geb.: 1597
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers und kurpfälzischen Regimentsrats Jakob Geuder von Heroldsberg (1575-1616); zunächst kaiserlicher Leutnant (im Regiment der fränkischen Reichsritterschaft) und Rittmeister; Rat des Kantons Gebürg; Hofmeister und Kanzleidirektor des Grafen Wolfgang Ernst von Löwenstein-Wertheim (1578-1636); zwischen 1631 und 1635 schwedischer Rittmeister und Kriegsrat im Fränkischen Reichskreis, auch Gesandter der fränkischen Reichsritterschaft; 1634/35 Vertreter der Grafen im fränkischen Kreisrat des Heilbronner Bundes; ab 1635 Ritterhauptmann des reichsritterschaftlichen Orts Gebirg; seit 1636 Hofmeister und Rat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1636 außerdem Rat des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655); später Direktor der fränkischen Reichsritterschaft; zuletzt auch Generaldirektor der reichsunmittelbaren Ritterschaftskreise Franken, Schwaben und Rheinstrom; 1636 Ritterschlag durch in Regensburg; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ergänzende").

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Geyer von Osterburg (2)

Anm.: Niederösterreichischer Adliger; Gemahl der N. N. Geyer von Osterburg (3).
N. N. Geyer von Osterburg (3)

Anm.: Niederösterreichische Adlige; Gemahlin des N. N. Geyer von Osterburg (2).
Hans Ehrenreich Geyer von Osterburg

Anm.: Sohn des Hans Adam Geyer von Osterburg; um 1623 Page des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 kaiserlicher Kämmerer; 1650 Erhebung in den Freiherrenstand.
Graf Johann von Götz(en)

geb.: 1599
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Halberstädter Domherrn Peter von Götz (gest. 1608); zunächst in Kriegsdiensten der protestantischen böhmischen Stände, danach bis 1626 unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); kaiserlicher Obristleutnant (1626), Obrist (1628), Generalfeldwachtmeister (1633), Feldmarschalleutnant (1634) und General (1634); ab 1634 kaiserlicher Kämmerer; 1636 bayerischer Feldmarschall; 1637/38 und erneut seit 1640 kaiserlicher Feldmarschall; 1638-1640 Inhaftierung wegen verlorener Schlacht gegen Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639) bei Wittenweiher; Erhebung in den Freiherren- (1633) und Grafenstand (1635).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. Gonzaga (1)

gest.: 1623
Anm.: Erschossen in Padua durch seinen Bruder N. N. Gonzaga (2).
N. N. Gonzaga (2)

Anm.: Bruder von N. N. Gonzaga (1); um 1623 in Padua.
Annibale Gonzaga di Bozzolo

geb.: 1602
gest.: 1668
Anm.: Sohn des Ferrante Gonzaga (1550-1605), Principe di Bozzolo; ab 1631 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1634), Generalfeldwachtmeister (1635), Feldzeugmeister (1639) und Feldmarschall (1658); 1640 Kommandant von Wien; 1643 Obrist der Wiener Stadtwache; seit 1654 Geheimer Rat; 1654/55 Oberststallmeister; 1655-1661 Oberstkämmerer; ab 1666 Hofkriegsratspräsident und Obersthofmeister der verwittweten Kaiserin Eleonora Magdalena (1630-1686); seit 1657 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Ferdinando Gonzaga
Duca Ferdinando di Mantova e Monferrato

geb.: 1587
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Duca Vincenzo I. di Mantova e Monferrato; 1607-1612 Kardinal; seit 1612 Herzog von Mantua und Montferrat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ferrante Gonzaga di Bozzolo
Marchese Ferrante di Gazzuolo

geb.: 1550
gest.: 1605
Anm.: Sohn des Carlo Gonzaga (1523-1555), Principe di Bozzolo; seit 1555 Marchese die Gazzuolo; kaiserlicher Hauptmann (1581), Obrist (vor 1593) und Generalfeldmarschall (1600).
Vincenzo Gonzaga
Duca Vincenzo I. di Mantova e Monferrato

geb.: 1562
gest.: 1612
Anm.: Sohn des Guglielmo Gonzaga, Duca di Mantova e Monferrato (1538-1587); ab 1587 Herzog von Mantua und Montferrat; seit 1589 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Adam Gordon

Anm.: Cousin des Schotten John Gordon (gest. 1649); kaiserlicher Hauptmann und Obristleutnant.
John Gordon

gest.: 1649
Anm.: Cousin des Schotten Adam Gordon; kaiserlicher Hauptmann und Obristwachtmeister (1627), Obristleutnant (1632) und Obrist (1634), der 1634 als Kommandant von Eger seinen Oberbefehlshaber Wallenstein (1583-1634) tötete; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Pietro Gradenigo

geb.: 1251
gest.: 1311
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Marco Gradenigo; zunächst mehrmals Galeerenkommandant; bis 1289 Podestà von Capodistria; seit 1289 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sebastian von Greiß zu Wald

geb.: 1564
gest.: nach 1623
Anm.: Sohn des Christoph von Greiß (gest. 1576); seit 1598 niederösterreichischer Regimentsrat; nach 1607 Hofkammerrat.
Ulrich d. Ä. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus

geb.: 1570
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Leonhard Grundherr von Altenthann und Weyherhaus (1526-1578); 1607 "junger" und 1620 "alter" Bürgermeister der Reichsstadt Nürnberg; 1638 Stadtsiegelbewahrer; 1642 zweiter Losungsherr; 1653 vorderster Losungsherr und Reichsschultheiß.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ulrich d. J. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus

geb.: 1608
gest.: 1681
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Ulrich d. Ä. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus (1570-1654); um 1637 Kammerjunker der Pfalzgräfin Hedwig von Pfalz-Sulzbach (1603-1657); 1638 Genannter und Pfleger von Velden; 1646 Pfleger von Hersbruck; 1656 "junger" und 1670 "alter Bürgermeister", 1677 Septemvir und Vorderster Landpfleger der Reichsstadt Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Volkmar Hahn vom Brauneckh

Anm.: 1635 Wiener Hofmeister des Markgrafen Johann Georg von Brandenburg (1598-1637), danach bis 1636 im Dienst des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Levin Ludwig (von) Hahn

geb.: 1579
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Cuno Hahn (1540-1590); Gutsherr auf Seeburg; Kammerjunker des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1628 Hauptmann des Stifts Quedlinburg; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zusammenziehende").

Weiterführende Informationen in der DNB
James Hamilton
Marquess James of Hamilton
Earl James of Cambridge
Duke James of Hamilton
Marquess James of Clydesdale

geb.: 1606
gest.: 1649
Anm.: Sohn des schottischen Adligen James Hamilton, 2. Marquess of Hamilton (1589-1625); 1625-1643 1. Marquess of Hamilton; ab 1625 2. Earl of Cambridge; seit 1628 Gentleman of the Bedchamber und 1628–1644 Master of the Horse des Königs Karl I. von England (1600-1649); 1631/32 Unterstützung des Königs Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632) mit einer fünf Regimenter starken englisch-schottischen Armee auf dem deutschen Kriegsschauplatz; 1638-1641 Lord Chancellor of Scotland; ab 1643 1. Duke of Hamilton und 1. Marquess of Clydesdale; 1648 Kommandeur eines schottischen Hilfsheeres für die englischen Royalisten, wurde jedoch von Cromwell geschlagen und gefangen; 1649 Enthauptung in London; seit 1630 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Philipp Moritz von Hanau-Münzenberg

geb.: 1605
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Grafen Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg (1576-1612); ab 1612 regierender Graf von Hanau-Münzenberg (bis 1626 unter mütterlicher Vormundschaft); Obrist in kaiserlichen (1629) bzw. schwedischen (1632) Diensten; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Faselnde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Valentin Hanckel

Anm.: Um 1634/35 Jäger in Harzgerode.
N. N. (von) Harburg (1)

Anm.: Sohn des N. N. (von) Harburg (2).
N. N. (von) Harburg (2)

Anm.: Vater des N. N. (von) Harburg (1).
N. N. van Harderwijk (1)

Anm.: Angehöriger des Harderwijker Adelsgeschlechts.
Graf Karl von Harrach

geb.: 1570
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Leonhard von Harrach (1542-1597); ab 1595 niederösterreichischer Regimentsrat; seit 1601 Hofkammerrat; kaiserlicher Botschafter an verschiedenen deutschen Höfen (1614-1617), bei der Republik Venedig (1618) und in München (1620); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; Geheimer Rat von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); um 1621 Erhebung in den persönlichen und 1627 in den erblichen Grafenstand; seit 1627 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Leonhard Karl von Harrach

geb.: 1594
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Karl von Harrach (1570-1628); 1616-1618 niederösterreichischer Regimentsrat; 1618-1628 Reichshofrat; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1631-1637 kaiserlicher Obersthofmarschall; 1627 Erhebung in den Grafenstand.
Gräfin Maria Elisabeth von Harrach
Geburtsname: Maria Elisabeth von Schrattenbach

geb.: 1575
gest.: 1653
Anm.: Tochter des Maximilian von Schrattenbach (1537-1618); 1591-1628 Ehe mit Karl von Harrach (1570-1628).
Franz von Hatzfeldt
Bischof Franz von Würzburg
Bischof Franz von Bamberg

geb.: 1596
gest.: 1642
Anm.: Sohn des kurmainzischen Rates Sebastian von Hatzfeldt (1566-1631); Domherr in Würzburg (1606) und Bamberg (1608); ab 1631 Bischof von Würzburg; seit 1633 Bischof von Bamberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Jakob Heilbronner
Jakob Heilbrunner

geb.: 1548
gest.: 1618
Anm.: Sohn des lutherischen Theologen Hieronymus Heilbronner (1522–1564); Studium der Theologie in Tübingen; 1577 Promotion zum Dr. theol.; ab 1573 Pfarrer in Wien, Rigersburg (Mähren) und Sitzendorf (Niederösterreich); 1575-1580 Hofprediger in Zweibrücken; 1580/81 Superintendent in Bensheim; 1581-1585 Generalsuperintendent in Amberg; 1588-1615/16 Hofprediger und Kirchenrat in Neuburg an der Donau; seit 1616 Abt von Anhausen; ab 1616 auch Abt und Generalsuperintendent von Bebenhausen; vgl. Maximilian Weigel / Joseph Wopper / Hans Ammon: Ambergisches Pfarrerbuch, Kallmünz 1967, S. 58f., Nr. 374.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Johan van der Hell

geb.: 1587
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Harderwijker Ratsherrn (Schöffen) und Bürgermeisters Casijn van der Hell (1557-1601); 1622 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; seit 1634 Schöffe und mehrfach Bürgermeister von Harderwijk; vgl. W. J. Baron d'Ablaing van Giessenburg: De Ridderschap van Veluwe of Geschiedenis der Veluwsche Jonkers, 'sGravenhage 1859, S. 254.
Graf Lazarus Henckel von Donnersmarck

geb.: 1573
gest.: 1664
Anm.: Sohn des oberungarischen Kaufmannes und Bergbauunternehmers Lazarus Henckel von Donnersmarck (1551-1624); kaiserlicher Kriegszahlmeister (1604-1606) und Rat (seit 1623); Erhebung in den Freiherren- (1636) und Grafenstand (1651).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adam von Herberstorff

geb.: 1585
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Otto von Herberstorff (1551-1601) auf Kalsdorf/Steiermark; Herr auf Teublitz/Oberpfalz; 1610/11 pfälzisch-neuburgischer Pfleger von Beratzhausen; 1612-1614 Landrichter in Sulzbach; ab 1614 Pfleger von Reichertshofen; 1616-1619 Landschaftskommissar des Fürstentums Pfalz-Neuburg; ca. 1616/17 Konversion zum katholischen Glauben; bayerischer Rittmeister (1619), Obrist (1620) und Generalwachtmeister (1622/23); 1620-1628 Statthalter des an Bayern verpfändeten Erzherzogtums Österreich ob der Enns; seit 1628 Landeshauptmann von Oberösterreich; 1623 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Georg II. von Hessen-Darmstadt

geb.: 1605
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); seit 1626 regierender Landgraf von Hessen-Darmstadt.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Ludwig V. von Hessen-Darmstadt

geb.: 1577
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Landgrafen Georg I. von Hessen-Darmstadt (1547-1596); ab 1596 regierender Landgraf von Hessen-Darmstadt; seit 1604 Erbe der halben Landgrafschaft Hessen-Marburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Moritz von Hessen-Kassel

geb.: 1572
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Landgrafen Wilhelm IV. von Hessen-Kassel (1532-1592); 1592-1627 regierender Landgraf von Hessen-Kassel, Abdankung auf Drängen der hessischen Landstände zugunsten seines Sohnes Wilhelm V. (1602-1637); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgenannte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Otto von Hessen-Kassel

geb.: 1594
gest.: 1617
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); seit 1613 Statthalter seines Vaters in Oberhessen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Landgraf Wilhelm V. von Hessen-Kassel

geb.: 1602
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); ab 1617 Administrator von Hersfeld; nach der erzwungenen Abdankung seines Vaters seit 1627 regierender Landgraf von Hessen-Kassel; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kitzliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Gerhart van Hoeclum

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Willem van Hoeclum (1545-1595); um 1626 Bürgermeister von Harderwijk.
N. N. von Hövel

Anm.: Aus westfälischem Adelsgeschlecht; um 1626 evtl. in Diensten Fürst Christians II.
Georg Andreas von Hofkirchen

geb.: 1562
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Wilhelm von Hofkirchen (1529-1584); 1608 kaiserlicher Obrist; Kämmerer und Hofkriegsrat unter Kaiser Matthias (1557-1619); 1619/20 General-Landobrist der österreichischen Ständetruppen gegen Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1620 Ächtung, Enteignung und Emigration.
Graf Georg Friedrich von Hohenlohe-Weikersheim

geb.: 1569
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Grafen Wolfgang von Hohenlohe-Neuenstein (1546-1610); kaiserlicher Offizier im Langen Türkenkrieg; ab 1610 regierender Graf von Hohenlohe in Weikersheim; 1618-1620 Generalobristleutnant der böhmischen Aufständischen; 1621-1623 Reichsacht; 1632 schwedischer Generalstatthalter im Schwäbischen Reichskreis; 1633 schwedischer Statthalter von Augsburg; daraufhin bis 1637 erneut geächtet; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Getreue").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen
Fürst Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen

geb.: 1577
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Eitel Friedrich von Hohenzollern-Hechingen (1545-1605); 1603-1605 Reichskammergerichtspräsident; ab 1605 regierender Graf von Hohenzollern in Hechingen; 1609-1613 Reichshofratsvizepräsident; seit 1613 Reichshofratspräsident; wiederholt Gesandter der Kaiser Rudolph II. (1552-1612), Matthias und Ferdinand II. (1578-1637); ab 1620 kaiserlicher Kämmerer; 1623 Erhebung in den Fürstenstand; seit 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
N. N. Hohmuth

Anm.: Um 1626 Rentmeister von Schüttorf in der Grafschaft Bentheim.
Graf Heinrich Holk

geb.: 1599
gest.: 1633
Anm.: Sohn des dänischen Kriegskommissars und Diplomaten Ditlev Holk (1556-1633); zunächst in dänischen Kriegsdiensten, spätestens ab 1626 als Obrist; kaiserlicher Obrist (1630), Generalfeldwachtmeister (1632), Feldmarschallleutnant (1632) und Feldmarschall (1632); seit 1630 kaiserlicher Kämmerer; 1633 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Jodocus Hondius
Josse de Hondt

geb.: 1563
gest.: 1612
Anm.: Sohn von Olivier de Hondt; ab 1563 Kupferstecherlehre in Gent; 1584 Flucht nach London; seit 1593 Kartograph und Verleger in Amsterdam.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Christian Julius von Hoym

geb.: 1586
gest.: 1656
Anm.: Sohn des anhaltischen Oberpräsidenten und Kammerrats Christoph von Hoym (1534-1605); Herr auf Droyßig und Burgscheidungen; Erbkämmerer des Hochstifts bzw. kurbrandenburgischen Fürstentums Halberstadt; vgl. Gottfried Lobeck: Geistliches Sterbe-Bettlein/ Aus dem güldenen Macht-Spruch Joh. 3. v. 16 [...], o. O. 1656, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Balthasar von Hoyos

geb.: 1583
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Ludwig Gomez von Hoyos (1551-1606); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1626 Landmarschall von Niederösterreich; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christoph von Hünicke

gest.: nach 1638
Anm.: Sohn des Melchior von Hünicke; Erbherr auf Satzka und Schkopau; bereits um 1596 Domherr und spätestens seit 1619 Domdechant in Magdeburg.
Enno Wilhelm von Innhausen und Knyphausen

geb.: 1586
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Wilhelm von Innhausen und Knyphausen (1557-1631); 1612-1615 Hofmeister und Geheimer Rat des Grafen Enno III. von Ostfriesland (1563-1625); ab 1617 Administrator des Kollegiums der ostfriesischen (ritterschaftlichen) Gemeinen Landeskollekten; 1618-1625 Hauptmann bzw. Kommandant der ganzen Garnison von Hamburg; 1625-1627 dänischer Generalquartiermeister; 1627-1643 erneut Kommandant der hamburgischen Garnison (1632 Obristleutnant); bis mindestens 1638 auch Obrist in schwedischen Diensten; zuletzt ostfriesischer Gesandter, u. a. auf dem Friedenskongress in Münster und auf dem Regensburger Reichstag (1653); seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verfolgende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Andreas Izdenczi

Anm.: Ungarischer Adliger; Hauptmann (1621) und Obristleutnant (1635) unter dem kaiserlichen Obristen Ernst von Kollonitsch (1582-1638).
Jesus Christus
Jesus von Nazareth

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Helfreich Jörger von Tollet

geb.: 1594
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Hans Jörger von Tollet (1558-1627); Herr auf Zäcking; 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Römisches Reich) Augustus
Gaius Octavius

geb.: 63 v. Chr.
gest.: 14 n. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Politikers Gaius Octavius (gest. 59/58 v. Chr.); als Großneffe und Adoptivsohn des Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.) seit 27 v. Chr. erster Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand I.
König Ferdinand I. von Böhmen
König Ferdinand I. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand I. von Österreich

geb.: 1503
gest.: 1564
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp I. von Burgund (1478–1506), ab 1504 König von Kastilien und León; seit 1521 regierender Erzherzog von Österreich; ab 1526 König von Böhmen und Ungarn; seit 1558 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1516 Ordensritter vom Goldenen Vlies; seit 1522 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand II.
König Ferdinand II. von Böhmen
König Ferdinand II. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand II. von Österreich

geb.: 1578
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); ab 1590 regierender Erzherzog der innerösterreichischen Erblande (bis 1596 unter Vormundschaft); 1617-1627 König von Böhmen; 1618-1625 König von Ungarn; seit 1619 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1596 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand III.
König Ferdinand III. von Böhmen
König Ferdinand III. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand III. von Österreich

geb.: 1608
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1626 König von Ungarn; seit 1627 König von Böhmen; ab 1637 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1625 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Friedrich I. Barbarossa
Herzog Friedrich III. von Schwaben

geb.: 1122
gest.: 1190
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich II. von Schwaben (1090-1147); 1147-1152 regierender Herzog von Schwaben; ab 1152 römisch-deutscher König; seit 1155 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Friedrich III.
Erzherzog Friedrich V. von Österreich
Herzog Friedrich V. von Kärnten

geb.: 1415
gest.: 1493
Anm.: Sohn des Herzogs Ernst von Österreich (1377-1424); ab 1424 regierender Herzog der Steiermark, von Kärnten und Krain (bis 1435 unter Vormundschaft); seit 1439 regierender Herzog von Österreich; ab 1440 römisch-deutscher König; seit 1452 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1491 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich II.
König Heinrich II. von Ostfrankenreich
König Heinrich II. von Italien
Herzog Heinrich IV. von Bayern

geb.: 973
gest.: 1024
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich II. von Bayern (951-995); 995-1004 und 1009-1017 regierender Herzog von Bayern; ab 1002 König des Ostfrankenreiches; seit 1004 König von Italien; ab 1014 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich IV.
Herzog Heinrich VIII. von Bayern

geb.: 1050
gest.: 1106
Anm.: Sohn von Kaiser Heinrich III. (1016-1056); 1053/54 regierender Herzog von Bayern; 1056–1105 römisch-deutscher König; 1084-1105 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich V.

geb.: 1081/86
gest.: 1125
Anm.: Sohn von Kaiser Heinrich IV. (1050-1106); ab 1106 römisch-deutscher König; seit 1111 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Karl V.
König Karl I. von Spanien
Erzherzog Karl I. von Österreich
Herzog Karl III. von Luxemburg

geb.: 1500
gest.: 1558
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp I. von Burgund (1478–1506), ab 1504 König von Kastilien und León; 1516–1555 Herzog von Luxemburg; 1516–1556 König von Spanien; 1519-1556 römisch-deutscher König; 1519–1521 regierender Erzherzog von Österreich; 1520-1556 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1501 Ritter und 1506-1555 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1508 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Römisches Reich) Konstantin I.

gest.: 337
Anm.: Sohn des römischen Kaisers Constantius I. (gest. 306); ab 306 Kaiser des Römischen Reiches (seit 324 als Alleinherrscher).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ludwig IV.
Herzog Ludwig IV. von Bayern
Pfalzgraf Ludwig III. bei Rhein

geb.: 1281/82
gest.: 1347
Anm.: Sohn von Ludwig dem Strengen, Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein (1229-1294); 1294–1329 regierender Pfalzgraf bei Rhein (bis 1317 mit seinem älteren Bruder Rudolph I.); 1294–1340 regierender Herzog in Oberbayern (bis 1317 mit seinem älteren Bruder Rudolph I.); ab 1340 regierender Herzog von Bayern; seit 1314 römisch-deutscher König; ab 1328 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Matthias
König Matthias II. von Böhmen
König Matthias II. von Ungarn
Erzherzog Matthias von Österreich

geb.: 1557
gest.: 1619
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Maximilian II. (1527-1576); 1593–1608 Statthalter von Niederösterreich; ab 1608 regierender Erzherzog von Österreich; 1608–1618 König von Ungarn; 1611–1617 König von Böhmen; seit 1612 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1596 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Byzantinisches Reich) Maurikios
Flavius Mauricius Tiberius

geb.: 539
gest.: 602
Anm.: Oströmischer Feldherr und Schwiegersohn des byzantinischen Kaisers Tiberius I. (gest. 582); seit 582 Kaiser des Byzantinischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Maximilian I.
Herzog Maximilian von Burgund
Erzherzog Maximilian I. von Österreich
Herzog Maximilian I. von Luxemburg
Graf Maximilian I. von Tirol

geb.: 1459
gest.: 1519
Anm.: Sohn von Kaiser Friedrich III. (1415-1493); 1477-1482 iure uxoris Herzog von Burgund; 1482–1516 Herzog von Luxemburg; ab 1486 römisch-deutscher König; seit 1493 regierender Erzherzog von Österreich; ab 1508 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1478 Ritter und Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1489 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Maximilian II.
König Maximilian von Böhmen
König Maximilian II. von Ungarn
Erzherzog Maximilian II. von Österreich

geb.: 1527
gest.: 1576
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Ferdinand I. (1503-1564); 1552–1564 Statthalter von Niederösterreich; 1562–1575 König von Böhmen; 1563–1572 König von Ungarn; 1562–1575 römisch-deutscher König; ab 1564 regierender Erzherzog von Österreich; seit 1564 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies; seit 1567 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Otto I. (der Große)
König (Ostfrankenreich) Otto I.
König Otto I. von Italien
Herzog Otto II. von Sachsen

geb.: 912
gest.: 973
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich I. von Sachsen (gest. 936); ab 936 Herzog von Sachsen und König des Ostfrankenreiches; seit 951 König von Italien; ab 962 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Rudolph II.
König Rudolph II. von Böhmen
König Rudolph II. von Ungarn
Erzherzog Rudolph V. von Österreich

geb.: 1552
gest.: 1612
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Maximilian II. (1527-1576); 1571–1576 Statthalter von Niederösterreich; 1572–1608 König von Ungarn; 1575–1611 König von Böhmen; 1576–1608 regierender Erzherzog von Österreich; seit 1576 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1578 Ritter des Hosenbandordens; seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Römisches Reich) Tiberius
Tiberius Claudius Nero

geb.: 42 v. Chr.
gest.: 37 n. Chr.
Anm.: Sohn des Prätors Tiberius Claudius Nero (gest. um 33 v. Chr.); 4 n. Chr. Adoption durch seinen Stiefvater Kaiser Augustus (63 v. Chr.-14 n. Chr.); seit 14 n. Chr. Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Römisches Reich) Vespasian
Titus Flavius Vespasianus

geb.: 9
gest.: 79
Anm.: Sohn des römischen Ritters Titus Flavius Sabinus; ab 42 erfolgreiche militärische Karriere; seit 69 Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Eleonora
Königin Eleonora von Böhmen
Königin Eleonora von Ungarn
Erzherzogin Eleonora von Österreich
Geburtsname: Eleonora Gonzaga

geb.: 1598
gest.: 1655
Anm.: Tochter des Vincenzo I. Gonzaga, Herzog von Mantua (1562-1612); 1622-1637 Ehe mit Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Maria Anna
Königin Maria Anna von Böhmen
Königin Maria Anna von Ungarn
Erzherzogin Maria Anna von Österreich
Geburtsname: Infantin Maria Anna von Spanien und Portugal

geb.: 1606
gest.: 1646
Anm.: Tochter des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); seit 1631 Ehe mit Kaiser Ferdinand III. (1608-1657).

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolf Kempner

Anm.: Um 1635 Hauptmann auf der ungarischen Grenzfestung Komorn (Komárno).
Erhard Kern

Anm.: Waldbürger im oberungarischen Schemnitz (Banská Štiavnica).
Graf Franz Christoph Khevenhüller von Frankenburg

geb.: 1588
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Grafen Bartholomäus Khevenhüller (1539-1613); um 1609 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1614 kaiserlicher Kämmerer; 1617-1631 kaiserlicher Gesandter in Madrid; seit 1621 Geheimer Rat; 1631-1646 Obersthofmeister der Königin bzw. Kaiserin Maria Anna (1606-1646); ab 1623 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Hanns Jakob Khiesel von Kaltenbrunn
Graf Hanns Jakob von Gottschee

geb.: 1565
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Johann Khiesel von Kaltenbrunn (1530-1591); um 1601 Konversion zum katholischen Glauben; Kämmerer und Hofkriegsrat des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1616-1619 kaiserlicher Oberststallmeister; seit 1620 Oberstkämmerer; 1622 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wenzel Kinsky von Wchinitz und Tettau

geb.: 1572
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Johann d. Ä. Kinsky von Wchinitz und Tettau (gest. 1590); ab 1596 Kämmerer und Rat des Königs Matthias von Ungarn; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaspar Ernst von Knoch(e)

geb.: 1582
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Kaspar von Knoch (gest. 1588/89); 1597-1602 Hofmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); 1606-1632 Amtshauptmann von Harzgerode und Güntersberge; 1632-1636 schwedischer Beamter in den Stiften Magdeburg und Halberstadt; ab 1636 Angehöriger des engeren Ständeausschusses im Fürstentum Anhalt; seit 1639 anhaltisch-dessauischer Geheimer Rat und Hofmarschall sowie Amtshauptmann von Sandersleben und Freckleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausbreitende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Koca Sinan Pascha
Sinan Pascha

geb.: 1520
gest.: 1596
Anm.: Geboren im nordalbanischen Topojan; seit den 1570er Jahren wiederholt osmanischer Feldherr; 1567-1569 und 1571-1573 Beylerbey (Gouverneur) von Ägypten; 1580-1582, 1589-1591 und 1593-1596 (mit zwei Unterbrechungen) Großwesir des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
König (Heiliges Römisches Reich) Albrecht I.
Herzog Albrecht I. von Österreich
Herzog Albrecht I. von Steiermark
Herzog Albrecht I. von Krain

geb.: 1255
gest.: 1308
Anm.: Sohn des späteren römisch-deutschen Königs Rudolph I. (1218-1291); ab 1282 regierender Herzog von Österreich, der Steiermark und von Krain; seit 1298 römisch-deutscher König.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König (Ostfrankenreich) Heinrich I.
Herzog Heinrich I. von Sachsen

geb.: ca. 875
gest.: 936
Anm.: Sohn des Herzogs Otto I. von Sachsen (gest. 912); ab 912 Herzog von Sachsen; seit 919 König des Ostfrankenreiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König (Heiliges Römisches Reich) Rudolph I.
Herzog Rudolph I. von Österreich
Herzog Rudolph I. von Steiermark
Herzog Rudolph I. von Kärnten
Herzog Rudolph I. von Krain
Graf Rudolph IV. von Habsburg

geb.: 1218
gest.: 1291
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht IV. von Habsburg (gest. 1239); ab 1240 regierender Graf von Habsburg; seit 1273 römisch-deutscher König; 1276–1286 regierender Herzog von Kärnten und Krain; 1278–1282 regierender Herzog von Österreich und der Steiermark.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Ernst von Kollonitsch

geb.: 1582
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Georg Seifried von Kollonitsch (1537-1599); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; Obrist und seit 1621 Festungskommandant von Komorn (Komárno); 1623 Konversion zum katholischen Glauben; 1637 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Sbigneus Leopold von Kolowrat-Novohradský

geb.: 1594
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Johann von Kolowrat-Novohradský (gest. 1613); Kreishauptmann von Leitmeritz.
Georg Krätschmer

Anm.: Um 1635 Zeugmeister der ungarischen Festung Raab.
Ignatius Krafft
Abt Ignatius von Lilienfeld

geb.: 1590
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Pankraz Krafft (1555-1616) in Aachen; 1618-1622 Abt des Stiftes Neukloster in Wiener Neustadt; 1622-1638 Abt von Lilienfeld; 1633-1637 Hofkammerpräsident; auch kaiserlicher Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Philipp Kratz von Scharffenstein

geb.: 1591
gest.: 1635
Anm.: Sohn des kurtrierischen Rates Anton Kratz von Scharffenstein (gest. 1619); ab 1617 Domherr in Mainz; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; ab 1620 bayerisch-ligistischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1624) und Generalfeldwachtmeister (1631); 1632/33 kurbayerischer Generalfeldzeugmeister; 1634 schwedischer Feldmarschall; 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1635 Enthauptung wegen Hochverrats; 1630 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
(Albrecht) Christoph von Krosigk

geb.: 1576
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Adolph von Krosigk (gest. 1605); anhaltisch-dessauischer Kammerrat, Hofmarschall und Amtshauptmann von Dessau; 1623 Capitain der anhaltischen Landesdefension; 1628 Unterdirektor des anhaltischen Landtages; 1617 Gründungsmitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbekommende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johanna Elisabeth von Krosigk

Anm.: Tochter des Dessauer Hofmarschalls (Albrecht) Christoph von Krosigk (1576-1638); 1637-1643 morganatische Ehe mit Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau (1606-1643).
Graf Georg Adam von Kuefstein

geb.: 1605
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Johann Jakob von Kuefstein (1577-1633); kaiserlicher Obrist, Generalmajor und Hofkriegsrat; 1639-1650 Obristleutnant der Wiener Stadtguardia; ab 1646 kaiserlicher Kämmerer; 1654 Erhebung in den Grafenstand; seit 1651 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kunstliebende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Jakob von Kuefstein

geb.: 1577
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Johann Georg von Kuefstein (1536-1603); ca. 1619/20 Generalproviantmeister der niederösterreichischen Stände; ab 1620 kaiserlicher Obrist; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ferdinand Sigmund Kurtz von Senftenau

geb.: 1592
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Philipp Kurtz von Senftenau (gest. 1643); zunächst Page des Erzherzogs Albrecht von Österreich (1559-1621) in Brüssel; ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; 1626-1637 Reichshofrat; seit 1637 Reichsvizekanzler; ab 1640 Geheimer Rat; 1636 Erhebung in den Grafenstand; vgl. Oswald von Gschließer: Der Reichshofrat. Bedeutung und Verfassung, Schicksal und Besetzung einer obersten Reichsbehörde von 1559 bis 1806, Wien 1942, S. 215f.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
N. N. La Froy

Anm.: Um 1635 kaiserlicher Obristwachtmeister.
N. N. von der Lancken (1)

Anm.: Bruder des N. N. von der Lancken (2).
N. N. von der Lancken (2)

Anm.: Bruder des N. N. von der Lancken (1); um 1636 mecklenburgischer Amtshauptmann von Fürstenberg.
Charles de Latfeur

geb.: ca. 1572
gest.: 1650
Anm.: Sohn von Jean de Latfeur (gest. 1597) aus Antwerpen; Kaufmann und Bankier in Amsterdam; um 1626 Tätigkeit für die Fürsten von Anhalt.
Friedrich Lebzelter

geb.: 1565
gest.: 1640
Anm.: Augsburger Bürger und Handelsmann; kursächsischer Kammerdiener, Agent und Gesandter, u. a. in Prag (1618-1620), Wien und Hamburg (1632-1634).
Constantin L'Empereur van Oppyck

geb.: 1591
gest.: 1648
Anm.: Sohn des aus Brabant geflüchteten Antonius Cäsar; 1607 Artesstudium in Leiden; 1614 Theologiestudium in Franeker; 1617 Doktorpromotion; ab 1619 Professor der Theologie und hebräischen Sprache sowie Bibliothekar des Gymnasiums von Harderwijk; seit Ende 1627 Professor für Hebräisch und Chaldäisch, 1646 für Theologie an der Universität Leiden; 1639 Rat des Johann Moritz von Nassau-Siegen (1604-1679).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johann von Leubelfing

geb.: 1578
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Seifried von Leubelfing; seit 1620 Obrist der Nürnberger Stadtgarde (noch 1634); um 1637 in brandenburgisch-ansbachischen Diensten.
Landgraf Maximilian Adam von Leuchtenberg

geb.: 1611
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Landgrafen Wilhelm von Leuchtenberg (1586-1634); ab 1634 regierender Landgraf von Leuchtenberg; seit 1641 kaiserlicher Kommandant von Nördlingen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Emir Fachr-ad-Din II. von Libanon

geb.: 1572
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Emirs Qorqmaz ibn Ma'n von Libanon (gest. 1585); 1593-1613 und 1618-1633 regierender Emir der Drusen (1613-1618 Exil in Europa); 1633-1635 Inhaftierung in Konstantinopel; 1635 Hinrichtung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Gundaker von Liechtenstein

geb.: 1580
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); ab 1599 kaiserlicher Kämmerer; 1602 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1606 Hofkammerrat; 1615/16 und 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1621 Geheimer Rat; 1624-1626 Obersthofmeister; 1623 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Karl von Liechtenstein
Herzog Karl von Troppau-Jägerndorf

geb.: 1569
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); 1599 Konversion zum katholischen Glauben; 1604-1606 Landeshauptmann von Mähren; 1606/07 kaiserlicher Obersthofmeister; 1608 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1614 Herzog von Troppau; 1620 Generalbevollmächtigter von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1622 Statthalter und Vizekönig von Böhmen, Herzog von Jägerndorf und Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Karl Eusebius von Liechtenstein

geb.: 1611
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Karl von Liechtenstein (1569-1627); ab 1627 Fürst und Oberhaupt der Familie (bis 1632 unter Vormundschaft seines Onkels Maximilian); 1639-1641 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Maximilian von Liechtenstein

geb.: 1578
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); 1600 Konversion zum katholischen Glauben; 1601/02 Reichshofrat; kaiserlicher Feldzeugmeister (1608/1620) und Generalfeldwachtmeister (1619); 1613-1615 Oberststallmeister von Kaiser Matthias (1557-1619); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1638 Kommandeur der ungarischen Grenzfestung Raab; 1623 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Axel Gustafsson Lillie
Graf Axel von Lillieborg

geb.: 1603
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Lillie (gest. 1605); 1619 Page des Königs Gustav II. Adolph von Schweden; schwedischer Leutnant (1626), Obrist (1630), Generalmajor (1635), General (1654) und Feldmarschall (1657); ab 1638 Vizegouverneur in Vorpommern und Kommandant von Stralsund; 1641-1648 Vizegouverneur von ganz Pommern; zugleich 1642-1648 Gouverneur des Meißnischen Estats und Oberkommandant von Leipzig; seit 1648 Reichsrat; ab 1651 Kriegsrat; seit 1652 Kammerrat; 1652-1661 Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern; 1655/56 Gouverneur von Halland; ab 1661 Generalgouverneur von Livland; 1651 Erhebung in den Freiherrenstand; seit 1652 Graf von Lillieborg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Karl von Limbach

gest.: 1638
Anm.: Um 1637 kaiserlicher Obrist.
Graf Simon VII. zur Lippe-Detmold

geb.: 1587
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Grafen Simon VI. zur Lippe (1554-1613); ab 1613 regierender Graf zur Lippe-Detmold; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lange").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Sidonius Albrecht von Lobkowitz
Sidonius Albrecht Popel von Lobkowitz

geb.: 1568
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Ladislaus Popel von Lobkowitz (1501-1584); 1591-1599 Reichshofrat; 1599-1619 und ab 1620 böhmischer Oberstkanzler; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1624 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Wenzel Eusebius von Lobkowitz
Herzog Wenzel Eusebius von Schlesien-Sagan

geb.: 1609
gest.: 1677
Anm.: Sohn des Sidonius Albrecht Popel von Lobkowitz (1568-1628); ab 1628 Fürst; kaiserlicher Obrist (1631), Generalfeldwachtmeister (1636) und Feldmarschall (1647); seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; ab 1646 Herzog von Schlesien-Sagan; seit 1647 Geheimer Rat; 1650-1665 Hofkriegsratspräsident; 1665-1674 Obersthofmeister; ab 1670 erster Minister von Kaiser Leopold I.; seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Paris von Lodron
Erzbischof Paris von Salzburg

geb.: 1586
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Grafen Niklas von Lodron (1549-1621); Domherr in Trient (1605) und Salzburg (1606); 1616-1619 Salzburger Dompropst und Präsident der erzbischöflichen Hofkammer; seit 1619 Erzbischof von Salzburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Sebastian von Lodron
Bischof Sebastian von Gurk

geb.: 1601
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Grafen Hieronymus von Lodron (1580–1658); ab 1626 Domherr in Salzburg; seit 1627 Oberstkämmerer, um 1636 auch Obersthofmeister des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich (1614-1662); ab 1630 Bischof von Gurk.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Christoph Löbl von Greinburg

geb.: 1587
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Hans Bernhard Löbl von Greinburg (gest. 1609); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1620) und Generalwachtmeister (1626); seit 1629 Obrist der Stadtguardia und Stadtkommandant von Wien; ab 1637 Hofkriegsrat.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Michael (von) Loefen

geb.: ca. 1550
gest.: 1620
Anm.: Exulant aus Trier; Dr. jur.; ab 1592 kurpfälzischer Rat in Heidelberg; Vertrauter des Amberger Statthalters Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630), mit dem er sich seit 1604 an einem Bergwerksunternehmen im Fichtelgebirge beteiligte; 1604 Nobilitierung.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
N. N. Löw

Anm.: Jüngerer Sohn von Johann Löw d. Ä. (geb. 1575).
Hans Löw
Johann Löw

Anm.: Um 1635/37 Kammerdiener des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Johann Löw d. Ä.

geb.: 1575
gest.: 1645?
Anm.: 1604-1645 anhaltischer Agent beim Reichshofrat in Wien; Tätigkeit in derselben Funktion für weitere lutherische und reformierte Reichsfürsten und -grafen (u. a. Pfalz-Sulzbach, Hanau-Münzenberg bzw. -Lichtenberg, Hohenlohe-Neuenstein, Castell, Bentheim-Tecklenburg, Nassau-Dillenburg, Erzstift Bremen) sowie für den König von Dänemark.
Graf Georg Ludwig von Löwenstein-Scharfeneck

geb.: 1587
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Grafen Wolfgang II. von Löwenstein-Scharfeneck (1555-1596); zunächst in holländischen, ab 1617 in venezianischen Kriegsdiensten; 1622/23 Offizier unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1622 Reichsacht und Verlust der Herrschaft Scharfeneck; seit 1631 schwedischer Obrist und Kommandant von Erfurt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Charles-Bonaventure de Longueval
Comte Charles-Bonaventure de Buquoy

geb.: 1571
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Maximilien de Longueval, Baron de Vaux, ab 1580 Comte de Buquoy (1537-1581); spanischer Obrist (1597), Generalwachtmeister (1600) und Generalfeldzeugmeister (1602) in den Niederlanden; seit 1606 königlicher Kriegsrat; ab 1613 Grand-bailli der Grafschaft Hennegau; kaiserlicher Oberst-Feldgeneral (1614), Feldmarschall (1618), Generaloberstleutnant (1619) und Generaloberst der Kavallerie (1620); seit 1620 kaiserlicher Kämmerer; ab 1613 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Georg Achaz von Losenstein

geb.: 1597
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Wolfgang Sigmund von Losenstein (1567-1626); 1623 Erhebung in den Grafenstand; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1637-1651 Oberstfalkenmeister; 1642–1651 Landmarschall von Niederösterreich; seit 1651 Oberststallmeister; 1653 Geheimer Rat und Ordensritter vom Goldenen Vlies.
Graf Wolfgang Sigmund von Losenstein

geb.: 1567
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Dietmar von Losenstein (gest. 1577); ab 1612 Obersthofmarschall; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; 1623 Erhebung in den Grafenstand.

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Peter von Losy

gest.: nach 1640
Anm.: Kaiserlicher Rittmeister (1624) und Kroaten-Obrist (1630); 1635 wegen Beteiligung an Wallensteins "Verschwörung" zum Tode verurteilt, jedoch begnadigt.
Herzog Karl III. von Lothringen

geb.: 1543
gest.: 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Franz I. von Lothringen (1517-1545); seit 1545 Herzog von Lothringen (bis 1559 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Karl IV. von Lothringen

geb.: 1604
gest.: 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen (1572-1632); 1625-1634 und seit 1661 Herzog von Lothringen; 1634 vorübergehende Abdankung zu Gunsten seines Bruders Nikolaus Franz (1609-1670).

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Herzog Nikolaus II. Franz von Lothringen
Bischof Nikolaus Franz von Toul

geb.: 1609
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen (1572-1632); 1624-1634 Bischof von Toul; 1626-1634 Kardinal; 1634 Herzog von Lothringen anstelle seines Bruders Karl IV. (1604-1675), noch im gleichen Jahr Flucht und anschließend Leben im Exil; 1648 Rückkehr in den geistlichen Stand.

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Christoph Ludwig

geb.: 1567
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgermeisters Daniel Ludwig; 1597-1599 Rektor in Bernburg; 1599-1602 Diakon an der Schlosskirche und seit 1602 Diakon an der Marienkirche in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 341.
Paul Ludwig

Anm.: Sohn des Bernburger Diakons Christoph Ludwig (1567-1636); Lehens- und Gerichtssekretär, später Justiz- und Hofrat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg (bis 1650).
Albrecht von Lüchau

geb.: 1572
gest.: 1655
Anm.: Vor 1636 brandenburgisch-bayreuthischer Oberstallmeister; Amtmann von Bayreuth.
Joachim von Lützow

Anm.: Um 1635 Rittmeister.
N. N. Luyweeck

gest.: 1635
Anm.: Zuletzt kaiserlicher Obristleutnant steirischer Herkunft.
Graf Johann Kasimir von Lynar

geb.: 1569
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Grafen Rochus Quirinus von Lynar (1525-1596); 1596-1598 Oberhauptmann von Spandau; 1603-1611 brandenburgisch-kulmbachischer Geheimer Rat und Oberkammerrat; danach kurbrandenburgischer Geheimer Rat und Oberkammerpräsident; vgl. Joachim Nisaeus: Iusta Funebria, Oder Christliche Ehrenpredigt/ Bey und uber der Trawrigen Leichfahrt [...], Berlin 1619, o. S.

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Francesco de Magni
Graf Franz von Magnis

geb.: 1598
gest.: 1652
Anm.: Sohn des kaiserlichen Geheimen Rates Constantin de Magni (1539-1606); ab 1620 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Obrist (1622) und Feldmarschalleutnant (1644); seit 1637 Hofkriegsrat; 1640/41 Landeshauptmann von Mähren; 1646-1649 Landeshauptmann des Fürstentums Oppeln-Ratibor; ab 1649 Oberstlandrichter für Mähren; Erhebung in den Freiherren- (1622) und Grafenstand (1629).

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Francesco Makob

Anm.: Um 1623 ein Apotheker in Padua.
Johann Mandl
Johann Mändl

geb.: 1588
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Burgauer Bürgers Johann Mandl (gest. 1629); Rechtsstudium in Ingolstadt (1604-1607) und Italien (1609-1613); 1613 Promotion zum Dr. utr. iur. in Perugia; 1614-1627 bayerischer Hofkammeradvokat und Fiskal; ab 1616 Hofkammerrat; 1617-1634 Geheimsekretär; 1617-1638 Archivar; seit 1626 Lehenspropst sowie Direktor für das ober- und unterpfälzische Kammerwesen; ab 1633 Hofkammerpräsident; seit 1634 Geheimer Rat; 1634-1654 mehrfach kurbayerischer Abgesandter zum Wiener Kaiserhof; 1662 Entlassung aus allen Ämtern; 1623 Nobilitierung; 1653 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Christoph Heinrich von Mansfeld-Hinterort

geb.: 1628
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Grafen Ernst Ludwig von Mansfeld-Hinterort (1605-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ernst Ludwig von Mansfeld-Hinterort

geb.: 1605
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Friedrich Christoph von Mansfeld-Hinterort (1564-1631); schwedischer Obristwachtmeister (1622) und Rittmeister (1631).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Bruno von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1576
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Grafen Bruno von Mansfeld-Vorderort (1545-1615); um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1603 kaiserlicher Kriegsrat; seit 1607 Kämmerer des Erzherzogs Matthias von Österreich; 1615-1619 kaiserlicher Trabantenhauptmann; 1620-1637 Oberstjägermeister und Oberststallmeister von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); ab 1637 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Gräfin Maria von Mansfeld-Vorderort
Maria von Pernstein
Geburtsname: Maria Manrique de Lara y Mendoza

geb.: ca. 1570
gest.: 1636
Anm.: Tochter des Juan Manrique de Lara y Mendoza (1536-1593); 1587-1597 erste Ehe mit Johann von Pernstein (1561-1597); seit 1608 zweite Ehe mit Graf Bruno von Mansfeld-Vorderort (1576-1644).
Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1580
gest.: 1626
Anm.: Unehelicher Sohn des Grafen Peter Ernst I. von Mansfeld-Vorderort (1517-1604); 1594/95 und 1603 Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1604-1606 spanischer Offizier in den Niederlanden; 1609 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 Übertritt zur Protestantischen Union; 1617-1620 General der böhmischen Ständearmee; danach Heerführer des geächteten Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) und einer der bedeutendsten Condottiere gegen die Habsburger und deren Verbündete.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Wolfgang von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1575
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Grafen Bruno von Mansfeld-Vorderort (1545-1615); kaiserlicher Hauptmann (1602), Obristwachtmeister (1605) und Obrist (1607); 1610 kursächsischer Obrist und Oberhauptmann des Vogtländischen Kreises; 1612 Obrist und Statthalter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1614 kaiserlicher Obrist; 1620-1623 kursächsischer Generalleutnant; ab 1623 Kommandant der ungarischen Festung Raab; seit 1624 endgültig in kaiserlichen Kriegsdiensten, zuletzt als Feldmarschall (1632); spätestens 1627 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1630/31 Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; seit 1637 Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Eberhard von Manteuffel (Szoege)

geb.: 1590
gest.: 1637
Anm.: Sohn des polnischen Obristen Evert von Manteuffel (gest. 1614); zunächst polnischer Fähnrich, dann kaiserlicher Hauptmann, Obristleutnant (1631) und Obrist (1634); ab 1634 kaiserlicher Kämmerer; 1636 Erhebung in den Freiherrenstand; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Saurliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Maria

Anm.: Laut Neuem Testament Mutter von Jesus Christus; als "Muttergottes" bzw. "Gottesgebärerin" verehrt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Baltasar de Marradas y Vicque

geb.: 1560
gest.: 1638
Anm.: Spanischer Adliger aus Valencia; Teilnahme am Langen Türkenkrieg; kaiserlicher Obrist (1605), Generalfeldwachtmeister (1619), Generaloberst der Kavallerie (1622), Feldmarschall (1626) und Generalleutnant (1627); ab 1606 Kämmerer des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); seit 1625 Militär- und Zivilverwalter des Königreiches Böhmen; ab 1635 kaiserlicher Kämmerer; seit 1637 Geheimer Rat; 1621 Erhebung in den Grafenstand; vgl. Robert Laurentius Dauber: Johanniter-Malteser-Ritter unter kaiserlichen Fahnen 1523-1918, Gnas 2007, S. 88-90.

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Herzogin Anna Sophia von Mecklenburg

geb.: 1591
gest.: 1648
Anm.: Blinde Tochter des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Eleonora Maria von Mecklenburg-Güstrow
Geburtsname: Fürstin Eleonora Maria von Anhalt-Bernburg

geb.: 1600
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; 1626-1636 Ehe mit Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Gustav Adolph von Mecklenburg-Güstrow
Administrator Gustav Adolph von Ratzeburg

geb.: 1633
gest.: 1695
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636) und Neffe Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1636-1648 Administrator des Stifts Ratzeburg; ab 1654 regierender Herzog von Mecklenburg-Güstrow; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefällige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow

geb.: 1590
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Adolph Friedrich (1588-1658) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Güstrow (1628-1631 Ersetzung durch Wallenstein); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollkommene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin
Administrator Adolph Friedrich von Schwerin

geb.: 1588
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1592-1610 regierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin (bis 1608 unter Vormundschaft); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Albrecht II. (1590-1636) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin (1628-1631 Ersetzung durch Wallenstein); 1634-1648 Administrator von Schwerin; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Herrliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. de' Medici (1)
Granduca N. N. di Toscana

Anm.: Bruder des N. N. de' Medici (2).
N. N. de' Medici (2)

Anm.: Bruder eines namentlich nicht genannten Großherzogs der Toskana; sein Koch soll im Erzherzogtum Österreich einen kleineren Stadtbrand verursacht haben.
Ferdinando II. de' Medici
Granduca Ferdinando II. di Toscana

geb.: 1610
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Cosimo II. de' Medici, Granduca di Toscana (1590-1621); seit 1621 Granduca di Toscana (bis 1628 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Vittoria de' Medici
Granduchessa Vittoria di Toscana
Geburtsname: Vittoria della Rovere

geb.: 1622
gest.: 1694
Anm.: Tochter des Federico Ubaldo della Rovere (1605-1623); 1634-1670 Ehe mit Ferdinando II. de' Medici, Granduca di Toscana (1610-1670).

Weiterführende Informationen in der DNB
Ellardus van Mehen

geb.: 1570
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Gerrit van Mehen aus Harderwijk; 1594/95 Theologiestudium in Leiden; ab 1598 Pfarrer in Harderwijk; 1600/01 Professor für Theologie und Hebräisch am Harderwijker Gymnasium illustre; 1618/19 Delegierter von Gelderland auf der Synode von Dordrecht; zeitweise Aushilfspfarrer in Utrecht (1619) und Amsterdam (1620); seit 1637 erneut Professor am Gymnasium illustre in Harderwijk.

Weiterführende Informationen in der DNB
Comte Eitel-Frédéric de Mérode-Waroux

gest.: 1656
Anm.: Sohn des Jean-Pierre de Mérode-Waroux (gest. 1633); kaiserlicher Obrist; seit 1633 Comte de Mérode-Waroux.
Comte Jean de Mérode-Waroux

geb.: ca. 1589
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Jean-Pierre de Mérode-Waroux (gest. 1633); zunächst spanischer Soldat; kaiserlicher Hauptmann (1619), Obristleutnant (1621), Obrist (1623), Generalfeldwachtmeister (1631) und Feldzeugmeister (1632); seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; 1622 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Bernhard Meyer

geb.: 1599
gest.: nach 1640
Anm.: Angehöriger des Basler Achtbürger- und Ratsgeschlechts Meyer zum Pfeil; mecklenburgisch-güstrowischer Obristleutnant und Gesandter; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gültige").
Jakob Michael
Jacques Michel

Anm.: Aus Metz stammender Franzose; um 1635/37 Wiener Hofjuwelier.
Heinrich Milde

gest.: 1642
Anm.: Zunächst reformierter Prediger in Emden; seit 1612 Prediger der reformierten Gemeinde in Altona; vgl. Johann Adrian Bolten: Historische Kirchen-Nachrichten von der Stadt Altona [...], Bd. 1, Altona 1790, S. 215f.
Nikolaus Gebhard von Miltitz

geb.: 1597
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Cornelius von Miltitz (1567-1631); ab 1624 kursächischer Hof- und Justizrat; seit 1625 Appellationsrat; ab 1629 Geheimer Rat; vgl. Aegidius Strauch: Christliche Leichpredigt/ Bey Bestattung des [...], Dresden 1636, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Julius Neidhart von Mörsperg

geb.: 1590
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Johann Friedrich von Mörsperg (gest. 1626); ab 1615 kaiserlicher Kämmerer; seit 1620 Reichshofrat; Vizelandeshauptmann der Steiermark; ab 1637 Geheimer Rat; 1632 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Baptist von Mollart

geb.: 1563
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Peter von Mollart (1515-1576); kaiserlicher Feldmarschall sowie General-, Land- und Hauszeugmeister; ab 1599 Hofkriegsrat; 1609 Obrist der Wiener Stadt-Guardia; seit 1610 Hofkriegsratspräsident.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Anton Monier

Anm.: Holländischer Artillerieoffizier, Militäringenieur und Generalleutnant; 1616-1634 schwedischer Obrist; kursächsischer Generalfeldzeugmeister (1634), Obrist (1634) und Generalleutnant (1635).
Sancho de Monroy y Zúñiga
Marqués Sancho de Castañeda

gest.: 1646
Anm.: Sohn des Fernando de Monroy; Hofmeister der Königin Elisabeth von Spanien (1602-1644); Kämmerer, Kriegs- und Staatsrat des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); 1632-1641 spanischer Botschafter am Wiener Kaiserhof; seit 1632 erster Marqués de Castañeda.
Conte Raimondo Montecuccoli
Principe Raimondo Montecuccoli

geb.: 1609
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Conte Galeotto Montecuccoli (1570-1619); kaiserlicher Musketier (1625), Obrist (1635), Generalfeldwachtmeister (1642), Feldmarschalleutnant (1644), General der Kavallerie (1648), Feldmarschall (1658) und Generalleutnant (1664); 1639-1642 schwedischer Kriegsgefangener; ab 1645 kaiserlicher Kämmerer und Hofkriegsrat; seit 1668 Hofkriegsratspräsident; 1651 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1668 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
N. N. Napiersky

Anm.: 1633/34 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; um 1635/36 schwedischer Hauptmann.
Graf Ernst Kasimir von Nassau-Diez

geb.: 1573
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Johann VI. von Nassau-Dillenburg (1536-1606); ab 1594 in niederländischen Kriegsdiensten als Obrist (1600) und Feldmarschall (1607); seit 1620 Statthalter von Friesland, ab 1625 auch von Groningen und Drenthe; seit 1607 regierender Graf von Nassau-Diez.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann VI. von Nassau-Dillenburg

geb.: 1536
gest.: 1606
Anm.: Sohn des Grafen Wilhelm von Nassau-Dillenburg (1487-1559); seit 1559 regierender Graf von Nassau-Dillenburg; ebenso 1578-1581 Statthalter von Gelderland.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Friedrich Heinrich von Nassau-Dillenburg
Fürst Friedrich Heinrich von Oranien

geb.: 1584
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); ab 1625 Fürst von Oranien und Statthalter der Vereinigten Niederlande; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Moritz von Nassau-Dillenburg
Fürst Moritz von Oranien

geb.: 1567
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); ab 1584 Statthalter der Vereinigten Niederlande; seit 1618 auch Fürst von Orange.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg
Fürst Wilhelm I. von Oranien

geb.: 1533
gest.: 1584
Anm.: Sohn des Grafen Wilhelm von Nassau-Dillenburg (1487-1559); ab 1544 Fürst von Oranien; 1559-1567 und seit 1572 Statthalter von Holland, Seeland und Utrecht, ab 1580 auch von Friesland; Anführer im niederländischen Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg
Fürst Wilhelm II. von Oranien

geb.: 1626
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); ab 1647 Fürst von Oranien und Statthalter der Niederlande.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Moritz von Nassau-Siegen
Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen

geb.: 1604
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Grafen Johann VII. von Nassau-Siegen (1561-1623); ab 1621 in niederländischen Kriegsdiensten, zuletzt als Generalleutnant (1644) und Feldmarschall (1668); 1636-1644 Gouverneur, Kapitän und Ober-Admiral von Niederländisch-Brasilien; seit 1647 kurbrandenburgischer Statthalter von Kleve, Mark und Ravensberg; 1652 Erhebung in den Fürstenstand; 1674-1676 Gouverneur von Utrecht; ab 1674 regierender Fürst von Nassau-Siegen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johann Nauwach

geb.: ca. 1595
gest.: 1645?
Anm.: Geboren in der Mark Brandenburg; 1607-1612 Kapellknabe in Dresden; 1612-1618 musikalische Ausbildung (Laute) in Italien; ab 1623 kurfürstlich-sächsischer Kammermusiker; bis 1629 Mitglied der Dresdener Hofkapelle; Konversion zum katholischen Glauben; danach kaiserlicher Kammermusiker; bis 1637 auch Kammerdiener der Erzherzogin Cäcilia Renata (1611-1644); 1637-1645 Instrumentalist und Tenor am Wiener Kaiserhof.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Nikolaus Hermann von Niedrum

Anm.: Kaiserlicher Hauptmann (um 1628/31), Obristleutnant (um 1634) und Obrist (1634); um 1630/31 Kommandant der Dessauer Elbschanze; 1636-1639 Kommandant von Regensburg.
Jean-Louis de Nogaret de La Valette
Duc Jean-Louis de Épernon

geb.: 1554
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Jean de Nogaret de La Valette (1527-1575); 1578-1589 einer der engsten Vertrauten (Mignons) des Königs Heinrich III. von Frankreich (1551-1589); ab 1581 Conseiller d’État, Colonel général des Bandes françaises, Duc d'Épernon und Pair de France; seit 1582 Premier gentilhomme de la Chambre du Roi; 1586–1594 Gouverneur der Provence; 1587-1589 Amiral de France; 1622-1641 Gouverneur der Guyenne.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Håkon VI. von Norwegen
König Håkon von Schweden

geb.: ca. 1341
gest.: 1380
Anm.: Sohn des Königs Magnus II. von Schweden bzw. Magnus VII. von Norwegen (1316-1374); seit 1355 König von Norwegen; 1362-1364 gemeinsam mit seinem Vater König von Schweden.
Karl Heinrich von Nostitz

geb.: 1613
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Heinrich von Nostitz (1563-1629); Hofjunker, Kammerjunker und Stallmeister (1637/39) des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg, den er auf Reisen nach Polen, in die Niederlande, ins Reich und nach Frankreich begleitete; 1634-1636 Musketier, Student der Ritterakademie und Kammerjunker in Orange; 1641 endgültige Rückkehr in die Oberlausitz; ab 1644 Landeskommissar im Kreis Bautzen; seit 1650 auch Hofgerichtsassessor; ab 1672 kursächsischer Kämmerer; seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glatte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Roberto Obizzi
Marchese Roberto d' Orciano

geb.: 1566
gest.: 1647
Anm.: Unehelicher, später legitimierter Sohn des in venezianischen stehenden Militärs Pio Enea Obizzi (1525-1589) aus Ferrara; zunächst in venezianischen Kriegsdiensten; toskanischer Capitano delle lance (1601) und Cavallerizzo maggiore (nach 1608); um 1623 Hofmeister des Granduca Ferdinando II. di Toscana (1610-1670); seit 1630 Marchese di Orciano.
Melchior Örtel

Anm.: Ab etwa 1620 Kammerdiener der Prinzen Christian d. J. und Ernst von Anhalt-Bernburg.
Österreich, Haus (Erzhaus)
Erzherzöge von Österreich

Anm.: Österreichische Linie der Habsburger.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Erzherzog Karl von Österreich
Bischof Karl von Breslau
Bischof Karl von Brixen

geb.: 1590
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); Domherr in Salzburg (1602), Passau (1603), Trient (1606), Brixen (1606–1613), Breslau (1608) und Köln (1618); ab 1608 Bischof von Breslau; seit 1613 Bischof von Brixen; ab 1619 Hochmeister des Deutschen Ordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Leopold von Österreich
Bischof Leopold von Passau
Bischof Leopold von Straßburg

geb.: 1586
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); 1598-1625 Bischof von Passau; 1599 Koadjutor und 1607-1626 Bischof von Straßburg; 1619-1623 Statthalter (Gubernator) von Tirol und Vorderösterreich; ab 1623 regierender Landesfürst von Tirol; seit 1626 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich
Bischof Leopold Wilhelm von Passau
Bischof Leopold Wilhelm von Straßburg
Bischof Leopold Wilhelm von Halberstadt
Erzbischof Leopold Wilhelm von Magdeburg
Bischof Leopold Wilhelm von Olmütz
Bischof Leopold Wilhelm von Breslau

geb.: 1614
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1625 Bischof von Passau; seit 1626 Bischof von Straßburg; 1627-1648 Bischof von Halberstadt; 1629-1635 Erzbischof von Magdeburg; ab 1637 Bischof von Olmütz; 1639-1642 und 1645/46 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee; seit 1641 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1647-1656 Statthalter der Spanischen Niederlande; ab 1656 Bischof von Breslau.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Maximilian von Österreich

geb.: 1558
gest.: 1618
Anm.: Sohn von Kaiser Maximilian II. (1527-1576); 1587 Wahl zum König von Polen, jedoch keine Krönung; ab 1590 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1593-1596 Regent von Innerösterreich; seit 1602 Statthalter von Tirol und Vorderösterreich.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johan van Oldenbarnevelt

geb.: 1547
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Amersfoorter Kaufmanns Gerrit van Oudenbarnevelt (1516-1589); Rechtsstudium in Löwen (1566), Bourges (1566/67), Köln (1567), Heidelberg (1568) und Padua (1569); 1568 Konversion zum Calvinismus; Advokat am obersten Gerichtshof von Holland (1570-1572) und der Delfter Wasserbehörde (1572-1576); 1576-1586 Ratspensionär (wichtigster juristischer Berater) der Stadt Rotterdam; seit 1586 Landesadvokat von Holland; 1618 als Gegner des Statthalters Fürst Moritz von Oranien (1567-1625) verhaftet; 1619 Hinrichtung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Oldenburg, Haus
Könige von Dänemark
Könige von Norwegen
Grafen von Oldenburg und Delmenhorst

Anm.: Nordwestdeutsches Reichsgrafengeschlecht; ab 1448 Könige von Dänemark; seit 1450 Könige von Norwegen.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Graf Anton Günther von Oldenburg und Delmenhorst

geb.: 1583
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Grafen Johann VII. von Oldenburg und Delmenhorst (1540-1603); ab 1603 regierender Graf von Oldenburg; 1647 Erbe der Grafschaft Delmenhorst; seit 1640 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unbetriegliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Friedrich Kasimir von Ortenburg

geb.: 1591
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Grafen Heinrich VII. von Ortenburg (1556-1603); ab 1628 Erbe der Grafschaft Ortenburg, die jedoch bis zu seinem Tod verpfändet blieb; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verharrende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Georg IV. von Ortenburg

geb.: 1573
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Grafen Ulrich II. von Ortenburg (1532-1586); ab 1603 Erbe der Grafschaft Ortenburg, die jedoch bis zu seinem Tod verpfändet blieb; 1612 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1612 bayerischer Rat; ab 1625 Hauptmann von Burghausen; Pfleger von Wasserburg am Inn (1625/26) und Eggenfelden (seit 1626).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Axel Gustafsson Oxenstierna af Södermöre

geb.: 1583
gest.: 1654
Anm.: Sohn des schwedischen Reichsrats Gustaf Gabrielsson Oxenstierna (1551-1597); ab 1604 königlicher Kammerjunker; seit 1609 Reichsrat; ab 1612 schwedischer Reichskanzler; 1632-1644 Oberhaupt der Vormundschaftsregierung für Königin Christina von Schweden (1626-1689); 1645 Erhebung in den Grafenstand; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gewünschte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Christoph von Paar

geb.: ca. 1580
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Johann Baptist von Paar (gest. 1592); ab 1606 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; seit 1622 kaiserlicher Obersthofpostmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Floris II. von Palant
Graf Floris II. von Culemborg

geb.: 1577
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Floris I. von Palant, Graf von Culemborg (1537-1598); ab 1598 Graf von Culemborg; seit 1617 Abgeordneter zu den Generalstaaten von Geldern und Zutphen; Parteigänger des Johann von Oldenbarnevelt (1547-1619); später Felddeputierter.

Weiterführende Informationen in der DNB
Conte N. N. Paleologo

Anm.: Vermutlich Mitglied einer maltesischen Adelsfamilie, die sich von der byzantinischen Kaiserdynasteie der Palaiologen ableitete.
Graf Paul Pálffy von Erdőd

geb.: 1592
gest.: 1653
Anm.: Sohn des ungarischen Magnaten Nikolaus Pálffy (1552-1600); ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; 1624-1626 kaiserlicher Obrist; 1625-1646 Präsident der ungarischen Hofkammer; seit 1646 Obergespan und Burghauptmann von Preßburg; ab 1646 Geheimer Rat; seit 1649 Palatin von Ungarn; 1636 Erhebung in den Grafenstand; ab 1650 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Stephan Pálffy von Erdőd

geb.: 1586
gest.: 1646
Anm.: Sohn des ungarischen Magnaten Nikolaus Pálffy (1552-1600); 1608-1625 Obergespan und Burghauptmann von Preßburg sowie ungarischer Kronhüter; seit 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1626-1644 Kreisobrist jenseits der Donau und der bergstädtischen Grenze (in Neuhäusel); kaiserlicher Obrist (um 1632) und General der Kavallerie (1639); 1634 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Nestor Pallavicino di Varano
Nestor Pallavicini di Varano
Marchese Nestor di Varano de' Melegari

gest.: 1654
Anm.: Italienischer Adliger; durch Heirat Erbherr auf Tüßling, Winhöring, Frauenbühl und Niedernfels; 1620 Begleiter des Herzogs Maximilian I. von Bayern (1573-1651) nach Böhmen; später bayerischer Kämmerer; ab 1630 Pfleger zu Moormösen; seit 1635 Obersthofmeister der Kurfürstin Maria Anna von Bayern (1610-1665).
Graf Gottfried Heinrich von Pappenheim

geb.: 1594
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Veit von Pappenheim (1535-1600); 1616 Konversion zum katholischen Glauben; 1617/18 und ab 1623 Reichshofrat; in bayerisch-ligistischen bzw. kaiserlichen und spanischen (1624/25) Kriegsdiensten als Rittmeister (1619), Obristleutnant (1620), Obrist (1622), Generalfeldwachtmeister (1626), Generalfeldzeugmeister (1629) und Feldmarschall (1631); seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; 1628 Erhebung in den Grafenstand; ab 1631 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Wolf Christoph von Pappenheim

geb.: 1567
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Wolfgang von Pappenheim (1535-1585); seit 1621 Senior des Hauses Pappenheim und Reichserbmarschall; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Gregor XV.
Erzbischof Alessandro von Bologna
Alessandro Ludovisi

geb.: 1554
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Pompeo Ludovisi (gest. 1565); 1599-1612 Auditor der Römischen Rota; 1612-1621 Erzbischof von Bologna; ab 1616 Kardinal; seit 1621 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Paul V.
Bischof Camillo von Jesi
Camillo Borghese

geb.: 1552
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Marcantonio Borghese (1504-1574); 1597-1599 Bischof von Jesi; 1603-1605 Kardinalvikar von Rom; seit 1605 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Sixtus V.
Bischof Felice von Fermo
Bischof Felice von Sant'Agata de' Goti
Felice Peretti di Montalto

geb.: 1521
gest.: 1590
Anm.: Sohn des Bauern Francesco Peretti; 1566-1568 Generalvikar des Franziskaner-Ordens; 1566-1571 Bischof von Sant'Agata de' Goti; ab 1570 Kardinal; 1571-1577 Bischof von Fermo; seit 1585 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Urban VIII.
Erzbischof Maffeo von Nazareth
Bischof Maffeo von Spoleto
Maffeo Barberini

geb.: 1568
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571); 1604-1606 Apostolischer Nuntius in Frankreich; 1604-1608 Erzbischof von Nazareth; ab 1606 Kardinal; 1608-1617 Bischof von Spoleto; 1610-1623 Präfekt der Apostolischen Signatur; seit 1623 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin Peller von Schoppershof

geb.: 1559
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Radolfzeller Ratsherrn Balthasar Peller (gest. um 1580); 1581-1591 Mitarbeiter der Nürnberger Handelsgeschellschaft Forst-Viatis in Venedig; danach Kaufmann in Nürnberg und Teilhaber der 1591 mit seinem Schwiegervater Bartholomäus Viatis (1538-1624) gegründeten Handelsgesellschaft Viatis & Peller; ab 1596 Bürger und seit 1597 Genannter des Größeren Rats der Reichsstadt Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Wratislaw von Pernstein

geb.: 1530
gest.: 1582
Anm.: Sohn des Johann von Pernstein (1487-1548); ab 1567 böhmischer Oberstkanzler; seit 1555 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Schah Abbas I. von Persien

geb.: 1571
gest.: 1629
Anm.: Sohn des persischen Schahs Mohammad Chodābande (1532-1595); seit 1587 Schah von Persien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Schah Safi I. von Persien

geb.: 1611
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Safawiden-Prinzen Mohammad Baqer Mirza (1587-1615), der auf Befehl seines Vaters Abbas I. (1571-1629) ermordet wurde; seit 1629 Schah von Persien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Petrarca

geb.: 1304
gest.: 1374
Anm.: Italienischer Dichter und Mitbegründer des Renaissance-Humanismus.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz
Königin Elisabeth von Böhmen
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von Schottland
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von England und Irland

geb.: 1596
gest.: 1662
Anm.: Tochter des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England und Irland) (1566-1625); 1613-1632 Ehe mit Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich III. (der Fromme) von der Pfalz
Pfalzgraf Friedrich II. von Pfalz-Simmern

geb.: 1515
gest.: 1576
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann II. von Pfalz-Simmern (1492-1557); 1557-1559 regierender Pfalzgraf von Pfalz-Simmern; seit 1559 Kurfürst von der Pfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz

geb.: 1574
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Kurfürsten Ludwig IV. von der Pfalz (1539-1583); seit 1583 Kurfürst von der Pfalz (bis 1592 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz
König Friedrich I. von Böhmen

geb.: 1596
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); 1610-1623 Kurfürst von der Pfalz (bis 1614 unter Vormundschaft); 1619/20 ebenso König von Böhmen ("Winterkönig"); ab 1620 Exil in den Vereinigten Niederlanden; 1623 Übertragung der pfälzischen Kurwürde auf Herzog Maximilian I. von Bayern (1573-1651) durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1612 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz

geb.: 1617
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); Exil in Kurbrandenburg (1620-1624), den Vereinigten Niederlanden (1624-1635) und England (1635-1649); ab 1648 Kurfürst von der Pfalz mit neuer achter Kurwürde (gemäß Westfälischem Frieden); seit 1633 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürstin Louise Juliana von der Pfalz
Geburtsname: Gräfin Louise Juliana von Nassau-Dillenburg

geb.: 1576
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); 1593-1610 Ehe mit Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ludwig IV. von der Pfalz

geb.: 1539
gest.: 1583
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz (1515-1576); ab 1563 Statthalter der Oberpfalz; seit 1576 Kurfürst von der Pfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf Christian I. von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler

geb.: 1598
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Karl I. von Pfalz-Birkenfeld (1560-1600); 1619 kurpfälzischer Rittmeister; 1622 Kriegsdienst unter Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); 1623 Reiterobrist unter Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626) in Ungarn; ca. 1626/27 vermutlich dänischer Obrist; ab 1630 regierender Pfalzgraf von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler; schwedischer Obrist (1631) und Kavalleriegeneral (1632-1634); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schnabelnde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein

geb.: 1587
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg (1547-1614); seit 1614 Herrschaft über Pfalz-Hilpoltstein unter der Landeshoheit seines ältesten Bruders Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Sophia Agnes von Pfalz-Hilpoltstein
Geburtsname: Landgräfin Sophia Agnes von Hessen-Darmstadt

geb.: 1604
gest.: 1664
Anm.: Tochter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1624-1644 Ehe mit Pfalzgraf Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein (1587-1644).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg

geb.: 1547
gest.: 1614
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (1526-1569), der 1557 auch Pfalz-Neuburg erbte; seit 1569 regierender Landesfürst von Pfalz-Neuburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg
Herzog Wolfgang Wilhelm von Jülich und Berg

geb.: 1578
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Neuburg (1547-1614); 1613 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1614 regierender Landesfürst von Pfalz-Neuburg sowie Herzog von Jülich und Berg; seit 1615 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Pfalzgraf Friedrich Heinrich von Pfalz-Simmern

geb.: 1614
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Ludwig Philipp von Pfalz-Simmern

geb.: 1602
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); ab 1610 regierender Landesfürst von Pfalz-Simmern und Sponheim (bis 1620 unter Vormundschaft); 1632-1649 Vormund des pfälzischen Kurprinzen Karl Ludwig (1617-1680); 1633/34 Administrator der schwedisch besetzten Kurpfalz; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefährliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Ruprecht von Pfalz-Simmern
Duke Rupert of Cumberland
Earl Rupert of Holderness

geb.: 1619
gest.: 1682
Anm.: Sohn des Kurfüsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1637/38 niederländischer Obrist; 1638-1641 in kaiserlicher Kriegsgefangenschaft; 1642-1646 Heerführer der Royalisten im englischen Bürgerkrieg; ab 1644 Duke of Cumberland und Earl of Holderness; 1647 französischer Maréchal de camp und Generaloberst; 1648-1653 Admiral einer kleinen royalistische Flotte; 1659 kaiserlicher Feldmarschalleutnant; 1660 Rückkehr nach England; seit 1662 Mitglied des Privy Council, des Foreign Affairs Committee sowie des Admirality Committee; 1673-1679 Lord High Admiral; ab 1642 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf August von Pfalz-Sulzbach

geb.: 1582
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg (1547-1614); seit 1614 Herrschaft über Pfalz-Sulzbach unter der Landeshoheit seines ältesten Bruders Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Dorothea Maria von Pfalz-Sulzbach
Geburtsname: Herzogin Dorothea Maria von Württemberg

geb.: 1559
gest.: 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Christoph von Württemberg (1515-1568); 1582-1604 Ehe mit Pfalzgraf Otto Heinrich von Pfalz-Sulzbach (1556-1604).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Hedwig von Pfalz-Sulzbach
Geburtsname: Herzogin Hedwig von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb.: 1603
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575−1616); 1620-1632 Ehe mit Pfalzgraf August von Pfalz-Sulzbach (1582-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Otto Heinrich von Pfalz-Sulzbach

geb.: 1556
gest.: 1604
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (1526-1569), der 1557 auch Pfalz-Neuburg erbte; seit 1569 regierender Landesfürst von Pfalz-Sulbach (bis 1581 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Georg Johann II. von Pfalz-Veldenz-Lützelstein-Guttenberg

geb.: 1586
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Georg Johann I. von Pfalz-Veldenz (1543-1592); ab 1592 regierender Landesfürst von Pfalz-Guttenberg (bis 1601 gemeinsam mit seinem älteren Bruder Ludwig Philipp) und seit 1611 auch von Pfalz-Lützelstein (beides vor seiner Volljährigkeit unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Johann II. von Pfalz-Zweibrücken

geb.: 1584
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann I. von Pfalz-Zweibrücken (1550-1604); seit 1604 regierender Landesfürst von Pfalz-Zweibrücken; 1610-1614 Administrator der Kurpfalz; 1620/21 Statthalter der Kurpfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Pfalzgraf Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg

geb.: 1589
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann I. von Pfalz-Zweibrücken (1550-1604); 1618-1620 Verbindungsmann zwischen König Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632) und Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1620-1622 Kriegsflüchtling in Straßburg; seit 1622 in Schweden; 1630-1633 militärischer Oberbefehlshaber in Schweden; Leiter der schwedischen Finanzverwaltung (1631-1633) und Kriegsökonomie (1632/33); danach Durchsetzung der Anspüche seines Sohnes Karl Gustav auf die Thronfolge in Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Principe Ottavio Piccolomini d'Aragona
Duca Ottavio d' Amalfi

geb.: 1599
gest.: 1656
Anm.: Sohn des toskanischen Adligen Silvio Piccolomini (1543-1609); ab 1618 abwechselnd in kaiserlichen und spanischen Kriegsdiensten als Obrist (1627), Generalfeldwachtmeister (1632), General der Kavallerie (1633), Feldmarschall (1634) und Generalleutnant (1648); seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; ab 1639 Hartschierhauptmann von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); Erhebung in den Grafen- (1638) und Fürstenstand (1653); seit 1639 Duca d'Amalfi; ab 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zwingende"); seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Armand-Jean du Plessis
Duc Armand-Jean de Richelieu
Duc Armand-Jean de Fronsac
Bischof Armand-Jean von Luçon

geb.: 1585
gest.: 1642
Anm.: Sohn des François du Plessis (1548-1590); 1607-1624 Bischof von Luçon; 1616/17 Ministre des Affaires étrangères und Secrétaire d’État à la Guerre; ab 1622 Kardinal; seit 1624 Erster Minister unter König Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); ab 1627 Grand-maître, chef et surintendant général de la navigation et du commerce de France; seit 1627 Gouverneur der Bretagne; ab 1629 Lieutenant-général du royaume; seit 1629 Duc de Richelieu und Pair de France; ab 1634 Duc de Fronsac.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Georg von Pöllnitz

geb.: 1577
gest.: 1622
Anm.: Sohn des Hans Bruno von Pöllnitz (1535-1592); Erbherr auf Schwarzbach und Oberpöllnitz; kursächsischer Politiker, Obrist und Resident in Brüssel; 1622 Gesandter Kursachsens auf dem Regensburger Fürstentag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Cäcilia Renata von Polen
Großfürstin Cäcilia Renata von Litauen
Geburtsname: Erzherzogin Cäcilia Renata von Österreich

geb.: 1611
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); seit 1637 Ehe mit König Władysław IV. von Polen (1595-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Johann II. Kasimir von Polen
Großfürst Johann II. Kasimir von Litauen

geb.: 1609
gest.: 1672
Anm.: Sohn des Königs Sigismund III. von Polen (1566-1632); 1648-1668 König von Polen und Großfürst von Litauen; seit 1638 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Sigismund III. von Polen
König Sigismund von Schweden
Großfürst Sigismund IV. von Litauen

geb.: 1566
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Königs Johann III. von Schweden (1537-1592); ab 1587 König von Polen und Großfürst von Litauen; 1592-1599 König von Schweden (Absetzung durch den schwedischen Reichstag); seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Władysław IV. von Polen
Großfürst Władysław II. von Litauen

geb.: 1595
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Königs Sigismund III. von Polen (1566-1632); 1610-1613 erwählter Zar des Moskauer Reiches; ab 1632 König von Polen und Großfürst von Litauen; seit 1615 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Bogislaw XIV. von Pommern
Herzog Bogislaw XIV. von Pommern-Stettin
Bischof Bogislaw von Cammin

geb.: 1580
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Herzogs Bogislaw XIII. von Pommern (1544-1606); ab 1622 regierender Herzog von Pommern-Stettin und Titularbischof von Cammin; seit 1625 Landesfürst des gesamten Herzogtums Pommern.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Johann Ferdinand von Porcia

geb.: 1606
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Grafen Johann Sforza von Porcia (1576-1624); ab 1633 kaiserlicher Kämmerer; 1639-1647 Landesverweser des Herzogtums Krain; 1647-1652 kaiserlicher Botschafter in Venedig; seit 1652 Obersthofmeister des Erzherzogs und späteren Kaisers Leopold I.; ab 1655 Geheimer Rat; seit 1658 Geheimratspräsident; 1662 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1657 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Infante Duarte de Portugal
Duarte de Bragança

geb.: 1605
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Duque Teodósio II. de Bragança (1568-1630); 1634-1641 in kaiserlichen Kriegsdiensten, zuletzt als Generalfeldwachtmeister (1636).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Johann IV. von Portugal
Duque João II. de Bragança

geb.: 1604
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Duque Teodósio II. de Bragança (1568-1630); ab 1630 Duque de Bragança; seit 1640 König von Portugal.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Sigmund Seifried von Promnitz

geb.: 1595
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Heinrich Anselm von Promnitz (1564-1622); 1615-1618 Oberamtsverweser der Niederlausitz; seit 1623 Landvogt der Niederlausitz; 1652 Erhebung in den Grafenstand; vgl. Ernestus Colbe: Geistliches Praeservativ Wider Die bittere Todes-Angst Frommer gläubiger Christen/ [...], Leipzig 1654, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Rudolph von Puchheim

geb.: ca. 1600
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Johann Christoph von Puchheim (1578-1619); ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Sondergesandter in Konstantinopel; seit 1635 Oberstkämmerer von König bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); 1637-1645 Reichshofrat; ab 1645 Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg I. Rákóczi
Fürst Georg I. von Siebenbürgen

geb.: 1593
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Sigismund Rákóczi (1544-1608), ab 1607 Fürst von Siebenbürgen; seit 1630 Fürst von Siebenbürgen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Gerhard von Rantzau

geb.: 1558
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Statthalters Heinrich von Rantzau (1526-1598); Kommandant der dänischen Festung Kronborg; später Amtmann in Flensburg, dann in Hadersleben; seit 1600 dänischer Statthalter im königlichen Anteil Schleswig-Holsteins; 1611-1613 Teilnahme am Kalmarkrieg gegen Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. von Reckrodt

Anm.: Um 1635/37 kursächsischer Kammerjunker.
Heinrich Reuß zu Gera
Heinrich (II.) Postumus Reuß zu Gera

geb.: 1572
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Heinrich XVI. Reuß zu Gera (1530-1572), Begründer der jüngeren Reuß-Linie; Herr von Gera (ab 1572), Kranichfeld (1572-1615), Lobenstein (seit 1577), Saalburg (ab 1596) und Schleiz (seit 1616); 1607, 1616 und 1624 Ernennung zum kaiserlichen Rat; ab 1616 Senior des Gesamthauses; seit 1630 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Speisende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johan van Rijswijk

geb.: 1560
gest.: 1640
Anm.: Sohn des holländischen Adligen Willem van Rijswijk (1530-1608); 1602 Leutnant; ab etwa 1617 Obristleutnant und Kommandant der niederländischen Stadt Zwolle.
Conte Giovanni Battista di Rivara

Anm.: Kaiserlicher Oberstfeldquartiermeister (1627) und Obrist (um 1635).
Graf Johann von Rivara

gest.: ca. 1635
Anm.: Zuletzt kaiserlicher Rittmeister.
Hans von Rochow

geb.: 1596
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Hans von Rochow (1550-1622); zunächst Page beim kaiserlichen Oberststallmeister Adam d. Ä. von Waldstein (gest. 1615), darauf bei Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1620-1623 in kursächsischen Kriegsdiensten, zuletzt als Rittmeister; 1627 kurbrandenburgischer Rittmeister; kursächsischer Rittmeister (1631), Major, Obristleutnant (1632) und Obrist (1634); ab 1641 kurbrandenburgischer Obrist; später Amtshauptmann von Lehnin und kurfürstlicher Kämmerer; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beliebte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Christian von Röder

gest.: 1635
Anm.: Sohn des Harzgeröder Adligen Wolf Dietrich von Röder (gest. 1627).
Ernst Dietrich von Röder

geb.: ca. 1610
gest.: 1686
Anm.: Sohn des Harzgeröder Adligen Wolf Dietrich von Röder (gest. 1627); ab März 1628 Hofjunker und 1636 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1655 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Diensthafte").
Hans Wolf Ernst von Röder

gest.: 1632
Anm.: Harzgeröder Adliger; seit März 1628 Hofjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Hippolyta von Röder
Geburtsname: Hippolyta von Voigt

Anm.: Gemahlin des Harzgeröder Adligen Hans Wolf Ernst von Röder (gest. 1632).
Wolf Dietrich von Röder

gest.: 1627
Anm.: Harzgeröder Adliger.
Georg Ehrenreich von Roggendorf

geb.: 1596
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Kaspar von Roggendorf (gest. 1598); 1620 Ächtung und Enteignung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; darauf Leben im Exil, nach kaiserlicher Begnadigung (1628) niederösterreichischer Landstand und Hausbesitzer in Wien; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Geduldige").
Duc Henri de Rohan

geb.: 1579
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Vicomte René II. de Rohan (1550-1586); ab 1603 Duc de Rohan und Pair de France; 1605-1608 Colonel général der Schweizergarde in Paris; 1618-1626 Colonel général der französischen Kavallerie; 1621-1629 militärischer Führer der Hugenotten; 1629-1634 Exil in Italien; 1635-1637 Befehlshaber der französischen Armee im Veltlin; 1638 Berater des für Frankreich kämpfenden Herzogs Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639).

Weiterführende Informationen in der DNB
Federico Ubaldo della Rovere

geb.: 1605
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Francesco Maria II. della Rovere, Duca di Urbino (1549-1631).

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Maria II. della Rovere
Duca Francesco Maria II. di Urbino

geb.: 1549
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Guidobaldo II. della Rovere, Duca di Urbino (1514-1574); 1574-1625 Duca di Urbino (Abdankung wegen fehlendem Erben zugunsten des Kirchenstaates); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Wilhelm von Rußwurm

gest.: nach 1637
Anm.: Oberpfälzischer Adliger; um 1605 Hofmann in Neuburg.
Patrick Ruthven
Lord Patrick of Ettrick
Earl Patrick of Forth
Earl Patrick of Brentford

geb.: ca. 1573
gest.: 1651
Anm.: Sohn des schottischen Adligen William Ruthven of Ballindean (gest. 1603); ca. 1609-1637 in schwedischen Kriegsdiensten als Kapitän (1614), Quartiermeister (1616), Obristleutnant (1617), Obrist (1621), Generalmajor (1632) und Generalleutnant (1635); 1642-1644 Oberbefehlshaber der royalistischen Armee in England; ab 1645 Kämmerer des späteren Königs Karl II. von England (1630-1685); seit 1639 erster Lord of Ettrick und Peer of Scotland; ab 1642 erster Earl of Forth; seit 1644 erster Earl of Brentford und Peer of England.

Weiterführende Informationen in der DNB
David Sachse

geb.: 1593
gest.: 1645
Anm.: Sohn des späteren Halberstädter Superintendenten Daniel Sachse; 1613-1635 Pfarrer an der Nikolaikirche in Bernburg; 1635-1636 Inspektor in Harzgerode; 1636-1638 Pfarrer in Güsten; seit 1638 Hofprediger an der Schlosskirche St. Aegidien in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 405.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Albrecht der Beherzte von Sachsen
Herzog Albrecht der Beherzte von Schlesien-Sagan

geb.: 1443
gest.: 1500
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich II. von Sachsen (1412-1464); Stammvater der albertinischen Linie der Wettiner; ab 1464 regierender Herzog von Sachsen (bis 1485 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Ernst (1441-1486); seit 1472 Herzog von Schlesien-Sagan; ab 1491 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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König Anserich der Sachsen

Anm.: Sohn von Harderich und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 50 v. Chr. gelebt haben soll.

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König Berthold der Sachsen
Fürst Berthold von Engern

gest.: 633
Anm.: Sohn von Bodike; sagenhafter König der Sachsen und Fürst von Engern.

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König Bode der Sachsen

Anm.: Sohn von Mairbode und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 280 gelebt haben soll.

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König Bodike der Sachsen

Anm.: Sohn von Hilderich und sagenhafter Fürst der Sachsen.

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Kurfürst Christian I. von Sachsen

geb.: 1560
gest.: 1591
Anm.: Sohn des Kurfürsten August von Sachsen (1526-1586); seit 1586 Kurfürst von Sachsen.

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Kurfürst Christian II. von Sachsen

geb.: 1583
gest.: 1611
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1591 Kurfürst von Sachsen (bis 1601 unter dem Kuradministrator Herzog Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar).

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König Dietrich der Sachsen

gest.: 740
Anm.: Sohn von Sighard und sagenhafter König der Sachsen.

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Kurfürst Ernst von Sachsen

geb.: 1441
gest.: 1486
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich II. von Sachsen (1412-1464); Stammvater der ernestinischen Linie der Wettiner; seit 1464 Kurfürst von Sachsen (bis 1485 gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Albrecht (1443-1500).

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Kurfürst Friedrich I. (der Streitbare) von Sachsen
Markgraf Friedrich IV. (der Streitbare) von Meißen

geb.: 1370
gest.: 1428
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich III. von Meißen (1332-1381); ab 1407 regierender Markraf von Meißen; seit 1423 regierender Herzog von Sachsen-Wittenberg und Kurfürst von Sachsen.

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Kurfürst Friedrich II. (der Sanftmütige) von Sachsen
Landgraf Friedrich V. (der Sanftmütige) von Thüringen

geb.: 1412
gest.: 1464
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich IV. von Meißen (1370-1428); seit 1428 Kurfürst von Sachsen; 1440-1445 regierender Landgraf von Thüringen.

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König Harderich der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 70 v. Chr. gelebt haben soll.

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König Hatwacker der Sachsen

Anm.: Sohn von Hengest und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 480 gelebt haben soll.

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Fürst Hatwigatte der Sachsen

Anm.: Sohn von Hatwacker und sagenhafter Fürst der Sachsen, welcher um 524 gelebt haben soll.

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Kurfürstin Hedwig von Sachsen
Geburtsname: Prinzessin Hedwig von Dänemark und Norwegen

geb.: 1581
gest.: 1641
Anm.: Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); 1602-1611 Ehe mit Kurfürst Christian II. von Sachsen (1583-1611); danach Witwensitz auf Schloss Lichtenburg in Prettin.

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König Hengest der Sachsen
König Hengest von Kent

gest.: 488
Anm.: Sohn von Wittgisel; sagenhafter König der Sachsen; im Jahr 455 Gründer des angelsächsischen Königreichs Kent.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Hilderich der Sachsen

geb.: 500
gest.: 540
Anm.: Sohn von Hatwigatte und sagenhafter König der Sachsen.
Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen

geb.: 1585
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1611 Kurfürst von Sachsen.

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Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen

geb.: 1613
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1656 Kurfürst von Sachsen; seit 1658 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Preißwürdige"); ab 1668 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Mairbode der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 256 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Sighard der Sachsen
Fürst Sighard von Engern

gest.: 691
Anm.: Sohn von Berthold; sagenhafter König der Sachsen und Fürst von Engern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Swartike I. der Sachsen

gest.: 77
Anm.: Sohn von Wilke und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Swartike II. der Sachsen

gest.: 80
Anm.: Sohn von Swartike I. und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Wedekind der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 102 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Witte I. der Sachsen

Anm.: Sohn von Bode und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 300 gelebt haben soll.
König Witte II. der Sachsen

gest.: 400
Anm.: Sohn von Witte I. und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Wittgisel der Sachsen

gest.: 435
Anm.: Sohn von Witte II. und sagenhafter König der Sachsen.

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Herzogin Elisabeth von Sachsen-Altenburg
Herzogin Elisabeth von Sachsen
Geburtsname: Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1593
gest.: 1650
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1612-1615 erste Ehe mit Herzog August von Sachsen (1589-1615), Administrator des Hochstifts Naumburg; 1618-1639 zweite Ehe mit Herzog Johann Philipp von Sachsen-Altenburg (1597-1639).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich von Sachsen-Altenburg

geb.: 1599
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Johann Wilhelm (1600-1632) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); kursächsischer (1622), braunschweigisch-wolfenbüttelischer (1622/23) und dänischer Obrist (1624/25); seit 1625 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Derbe").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Altenburg

geb.: 1603
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); bis 1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Friedrich (1599-1625) und Johann Wilhelm (1600-1632) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); 1631-1635 in kursächsischen Kriegsdiensten als Obrist (1631) und Reitergeneral (1633); ab 1639 alleinregierender Herzog von Sachsen-Altenburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unschätzbare").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Johann Philipp von Sachsen-Altenburg

geb.: 1597
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Wilhelm (1600-1632), Friedrich (1599-1625) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender (bis 1618 unter Vormundschaft), ab 1624 alleinregierender Herzog von Altenburg; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Köstlichste").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Altenburg

geb.: 1600
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Friedrich (1599-1625) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); ab 1631 kursächsischer Obrist; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Teuere")., ADB
Herzog Johann Kasimir von Sachsen-Coburg

geb.: 1564
gest.: 1633
Anm.: Sohn des ernestinischen Herzogs Johann Friedrich II. von Sachsen (1529-1595); 1572-1596 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Ernst (1566-1638) regierender (bis 1586 unter Vormundschaft), seit 1596 alleinregierender Herzog von Sachsen-Coburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg-Eisenach
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Eisenach
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg

geb.: 1566
gest.: 1638
Anm.: Sohn des ernestinischen Herzogs Johann Friedrich II. von Sachsen (1529-1595); 1572-1596 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Kasimir (1564-1633) regierender Herzog von Sachsen-Coburg (bis 1586 unter Vormundschaft); ab 1596 regierender Herzog von Sachsen-Eisenach; seit 1633 zudem alleinregierender Herzog von Sachsen-Coburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Albrecht von Sachsen-Eisenach
Herzog Albrecht von Sachsen-Weimar

geb.: 1599
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Eisenach; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unansehnliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Ernst I. (der Fromme) von Sachsen-Gotha-Altenburg
Herzog Ernst I. (der Fromme) von Sachsen-Gotha
Herzog Ernst I. von Sachsen-Weimar

geb.: 1601
gest.: 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; 1631/32 schwedischer Obrist; 1633/34 Statthalter des Herzogtums Franken für seinen jüngeren Bruder Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Gotha; seit 1672 ebenso regierender Herzog von Sachsen-Altenburg; ab 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittersüße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Sachsen-Lauenburg, Haus
Herzöge von Sachsen-Lauenburg

Anm.: Im Jahr 1689 ausgestorbene Linie der Askanier.
Herzog Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1598
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); 1618-1620 in Kriegsdiensten der böhmischen Konföderierten; kaiserlicher Obristleutnant (1621), Obrist (1625) und Generalfeldwachtmeister (1631); 1632-1634 kursächsischer Feldmarschall; 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; ab 1641 kaiserlicher Feldmarschall; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Weiße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Franz Heinrich von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1604
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); ab 1630 schwedischer Obrist; seit 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Scharfe").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Franz Karl von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1594
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); bis 1626 Kriegsdienst im Unionsheer und unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1626/27 dänischer Obrist; 1630-1632 schwedischer Obrist; danach kurbrandenburgischer bzw. kursächsischer Obrist, ab 1634 Generalmajor; 1637 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; ab 1638 kaiserlicher Generalfeldwachtmeister; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schönste").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1586
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); bereits als Jugendlicher Konversion zum katholischen Glauben; kaiserlicher Obrist (1617) und Feldmarschall (1629); 1634/35 kaiserlicher Gefangener wegen seiner Vertrauensstellung bei Wallenstein (1583-1634); ab 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; seit 1656 regierender Herzog von Sachsen-Lauenburg; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glückhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Rudolph Maximilian von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1596
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); ab 1622 kaiserlicher Obrist; 1623 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Rotgelbe").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar
Herzog Bernhard von Franken

geb.: 1604
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); ab 1620 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; zunächst Kriegdienst unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1622), Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1622) und Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1623); 1625-1627 dänischer Obrist; 1630-1635 in schwedischen Diensten als Obrist (1631) und General (1632); 1633/34 Herzog von Franken (größtenteils ehemalige Hochstifte Würzburg und Bamberg als Lehen der schwedischen Krone); ab 1635 Heerführer im französischen Auftrag; seit 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Austrucknende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Dorothea Sophia von Sachsen-Weimar
Äbtissin Dorothea Sophia von Quedlinburg

geb.: 1587
gest.: 1645
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); seit 1618 Äbtissin des Stifts Quedlinburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar

geb.: 1594
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); ab 1605 regierender Herzog von Sachsen-Weimar (bis 1615 unter Vormundschaft); als Obrist im Dienst des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) nach 1620 Verweigerung der Unterwerfung gegenüber dem Kaiser und Rücktritt von der Regierung in Weimar zugunsten seiner Brüder; später in niederländischen Kriegsdiensten; 1626 dänischer Generalleutnant der Kavallerie; 1617 Gründungsmitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Käumling").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar

geb.: 1598
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620 Kommandeur im Heer der böhmischen Konföderierten; 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender, ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Weimar; Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1621/22) und Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1622); 1623 General unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); 1623/24 kaiserlicher Gefangener; 1631-1635 schwedischer Militärgouverneur von Thüringen und Statthalter von Erfurt; 1632-1635 schwedischer Generalleutnant; 1617 Gründungsmitglied und seit 1651 zweites Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schmackhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog August von Sachsen-Weißenfels
Administrator August von Magdedeburg

geb.: 1614
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1635/38 Administrator des Erzstifts Magdeburg; seit 1657 regierender Herzog von Sachsen-Weißenfels (kursächsische Sekundogenitur); ab 1643 Mitglied und seit 1662 drittes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgeratene").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz

geb.: 1619
gest.: 1681
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen; ab 1657 regierender Herzog von Sachsen-Zeitz (kursächsische Sekundogenitur); seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sittsame").

Weiterführende Informationen in der DNB
Angelo Sala

geb.: 1576
gest.: 1637
Anm.: Sohn des reformierten Tuchspinners Bernardino Sala (geb. 1548), der 1571 aus Italien emigriert war; ohne medizinische Ausbildung Arzt in Dresden (1602), Sondrino (1604), Nürnberg (1606), Frauenfeld (1607), Genf (1609) und Den Haag (1612-1617); 1610 Feldarzt des Grafen Johann VII. von Nassau-Siegen (1561-1623); 1617-1620 Leibarzt und Aufseher über das Apothekenwesen des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1620-1625 "Chymiater" in Hamburg; 1625-1628 Professor für Chemiatrie an der Universität Rostock; 1625-1636 Leibarzt des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); ab 1636 Leibarzt und Hofmeister des jungen Herzogs Gustav Adolph von Mecklenburg-Güstrow (1633-1695); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lindernde").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Julius von Salm-Neuburg

geb.: 1600
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Wild- und Rheingrafen Weikhard von Salm-Neuburg (1575-1617); Kämmerer, Rat und Oberstjägermeister des Kardinals und Olmützer Bischofs Franz von Dietrichstein (1570-1636); ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 mährischer Oberstlandrichter; 1637-1640 Landeshauptmann von Mähren.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Salmuth

geb.: 1552
gest.: 1622
Anm.: Sohn des späteren Leipziger Theologieprofessors Joachim Salmuth, genannt Beringer (1522-1576); Theologiestudium in Leipzig; 1575 Subdiakon, 1576 Diakon und ab 1577 Archidiakon der Leipziger Nikolaikirche; 1587 dritter, 1588 zweiter und 1589-1591 erster Hofprediger in Dresden; 1591/92 als "Krypto-Calvinist" in Haft; 1592 Ausweisung aus Kursachsen; 1592-1595 Pfarrer an der Heidelberger Franziskanerkirche; seit 1596 Stadtprediger an der Amberger Martinskirche; vgl. Gerhard Seibold: Die Salmuth. Entwicklungsgeschichte einer Familie, Neustadt a. d. Aisch 1996, S. 31-35.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Karl von Saurau

geb.: ca. 1590
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Wolfgang von Saurau (gest. 1613); Konversion zum katholischen Glauben; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1632-1635 Landesverweser und seit 1635 Landeshauptmann der Steiermark; 1638 Erhebung in den Grafenstand.
Federigo Savelli
Duca Federigo di Poggio Nativo
Principe Federigo d' Albano

geb.: ca. 1585
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Bernardino Savelli, Duca di Castel Gandolfo und Marchese di Roccapriora (gest. 1590); zunächst Kriegsdienst unter Kaiser Rudolph II. (1552-1612) in Ungarn; ab 1608 päpstlicher General von Bologna, Ferrara und Romagna; 1621-1623 Generalleutnant der Römischen Kirche; seit 1625 Duca di Poggio Nativo; kaiserlicher Obrist (1628), Feldzeugmeister (1635) und Feldmarschall (1638); ab 1642 kaiserlicher Gesandter in Rom; daneben im Castro-Krieg Generalleutnant der römischen Kirche in der Provinz Perugia.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Duca Carlo Emanuele I. di Savoia

geb.: 1562
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Duca Emanuele Filiberto di Savoia (1528-1580); ab 1580 Duca di Savoia; seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Tommaso Francesco di Savoia-Carignano
Principe Tommaso Francesco di Carignano
Comte Thomas-François de Soissons et Dreux

geb.: 1596
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Duca Carlo Emanuele I. di Savoia (1562-1630); ab 1620 Principe di Carignano; spätenstens seit 1634 spanischer General; ab 1641 de iure uxoris Comte de Soissons und de Dreux; seit 1642 Generalissimus der Armeen Frankreichs und Savoyens in Italien; ab 1654 Grand maître de France.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Ulrich von Schaffgotsch

geb.: 1595
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Christoph von Schaffgotsch (1552-1601); 1619/20 einer der schlesischen Defensoren; 1621 Treueid gegenüber Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); kaiserlicher Obrist (1626), Generalfeldwachtmeister (1632) und General der Kavallerie (1633); seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Verhaftung als Anhänger Wallensteins (1583-1634); 1635 Hinrichtung in Regensburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Elias Scheffel

geb.: 1572
gest.: 1633
Anm.: Studium in Jena (1591) und Leipzig (1598); ab 1599 Advokat der schwarzburgischen Kanzlei in Rudolstadt; seit 1603 Rat des Burggrafen Georg von Kirchberg; ab 1606 schwarzburgischer Kanzleirat in Frankenhausen; seit 1607 Vizekanzler, Leitung der Kanzlei und des Konsistoriums; ab 1613 Kanzleidirektor und Konsistorialvizepräsident; seit 1619 Kanzler und Konsistorialpräsident der Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt; 1619/20 auch Gesandter der Grafen von Barby am kurfürstlichen Hof in Dresden.
Johann Ernst von Scherffenberg

geb.: 1588
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Friedrich von Scherffenberg (1542-1609); seit 1624 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1626) und Feldmarschallleutnant (1633); 1634/35 in Haft wegen des Verdachts der hochverräterischen Verschwörung mit Wallenstein (1583-1634).

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Schiefry

Anm.: Um 1635 Obristleutnant in der ungarischen Grenzfestung Raab (Győr).
Hans von Schleinitz

Anm.: Bruder des meißnischen Adligen Wolf Dietrich von Schleinitz; um 1623 in Padua.
Wolf Dietrich von Schleinitz

Anm.: Bruder des meißnischen Adligen Hans von Schleinitz; um 1623 in Padua.
Herzog Johann Christian von Schlesien-Brieg

geb.: 1591
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Friedrich von Schlesien-Liegnitz-Brieg-Wohlau (1550-1602) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1611 regierender Herzog von Brieg; 1617-1621 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Georg Rudolph von Schlesien-Liegnitz-Wohlau

geb.: 1595
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Friedrich von Schlesien-Liegnitz-Brieg-Wohlau (1550-1602) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1611 regierender Herzog von Liegnitz und Wohlau (bis 1612 unter Vormundschaft); 1621-1629 Oberlandeshauptmann von Schlesien; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wunderbare").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Karl Friedrich von Schlesien-Münsterberg-Oels
Herzog Karl Friedrich von Schlesien-Bernstadt

geb.: 1593
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Herzogs Karl II. von Schlesien-Münsterberg-Oels (1545-1617); seit 1639 regierender Herzog von Bernstadt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Adolph I. von Schleswig-Holstein-Gottorf
Bischof Adolph von Schleswig

geb.: 1526
gest.: 1586
Anm.: Sohn des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen (1471-1533); ab 1544 erster regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf; seit 1559 Bischof von Schleswig; ab 1560 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Augusta von Schleswig-Holstein-Gottorf
Geburtsname: Prinzessin Augusta von Dänemark und Norwegen

geb.: 1580
gest.: 1639
Anm.: Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); 1595-1616 Ehe mit Herzog Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575−1616); danach Witwensitz auf Schloss Husum.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb.: 1597
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); ab 1616 regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hochgeachte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Gottorf
Administrator Johann von Lübeck

geb.: 1606
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); 1631-1634 Koadjutor und ab 1634 Administrator des Hochstifts Lübeck; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nützliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb.: 1545
gest.: 1622
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); seit 1564 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg.

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Herzog Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb.: 1584
gest.: 1663
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb.: 1581
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1624 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön

geb.: 1595
gest.: 1671
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön; seit 1625 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sichere").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Heinrich Schlick von Passaun

geb.: ca. 1580
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Grafen Georg Ernst Schlick (gest. 1612); ab 1598 in Kriegsdiensten verschiedener Herren; 1618-1621 Obrist der mährischen Ständearmee; kaiserlicher Obrist (1621), Feldzeugmeister (1626) und Feldmarschall (1627-1630); 1622 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1629 kaiserlicher Kämmerer; 1632-1649 Geheimer Rat und Hofkriegsratspräsident; ab 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Martin Schmidt

Anm.: Fürstlicher Amtmann in Bernburg (bis 1637) und Ballenstedt (seit 1637).
Stephan Schmidt

Anm.: Um 1626 Samt- und Seidenhändler in Harderwijk; versah auch Dienste für Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen.
Schönburg, Familie

Anm.: Mitteldeutsches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Felix von Schrattenbach

geb.: 1570
Anm.: Sohn des Christoph von Schrattenbach (gest. 1571); kaiserlicher Obrist im Langen Türkenkrieg; innerösterreichischer Hofkriegsrat; seit 1606 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1635 Plünderung und Zerstörung seines Schlosses Pragwald durch aufständische steirische Bauern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter Elias Schröter

geb.: ca. 1590
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Bautzener Stadtarztes Johann Friedrich Schröter (1559-1625); Rechtsstudium (ab 1612) und Promotion zum Dr. jur. in Marburg; 1615-1622 Jurist in Jena; seit 1623 Kanzler des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Georg Schumann

gest.: 1636
Anm.: 1615-1635 anhaltisch-bernburgischer Kammersekretär.
Johann Schumann

gest.: 1636
Anm.: Sohn des Georg Schumann (gest. 1636); um 1635 Kammersekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Schwanberg, Familie

Anm.: Böhmisches Adelsgeschlecht.
Georg Wilhelm von Schwanberg

gest.: 1635
Anm.: Sohn des Peter von Schwanberg (1581-1620); 1620 Flucht aus Böhmen wegen Beteiligung seines Vaters am Ständeaufstand; nach eigenen Angaben spätestens seit 1632 "schwedischer Aventurier und Freireiter".
Gräfin Anna Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt
Geburtsname: Fürstin Anna Sophia von Anhalt

geb.: 1584
gest.: 1652
Anm.: Tochter des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586); 1613-1630 Ehe mit Graf Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt (1576-1630); 1619 Mitbegründerin der Tugendlichen Gesellschaft für adlige Frauen in Anlehnung an die Fruchtbringende Gesellschaft.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt

geb.: 1576
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); Regent der gesamten Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt (1605-1612), dann im Teil Rudolstadt (1612-1630); seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vermehrende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ludwig Günther I. von Schwarzburg-Rudolstadt

geb.: 1581
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); Regent in Frankenhausen (1612-1624), Stadtilm (1624-1631), Rudolstadt (1631-1634) und ab 1634 der gesamten Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stärkende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Jakob Schwarze

Anm.: Um 1634/35 Bediensteter Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Graf Adam von Schwarzenberg

geb.: 1584
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Adolph von Schwarzenberg (1551-1600); 1599 Erhebung in den Grafenstand; ab 1610 kurbrandenburgischer Geheimer Rat und kurfürstlicher Oberkammerherr; seit 1619 als enger Berater des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640) Direktor des Geheimen Rates und Oberkämmerer; ab 1625 katholischer Herrenmeister des lutherischen Johanniterordens in der Ballei Brandenburg; seit 1630 Statthalter im Herzogtum Kleve; ab 1638 auch Statthalter der Mark Brandenburg; 1641 Inhaftierung und Tod auf der Festung Spandau.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Adolph von Schwarzenberg

geb.: 1551
gest.: 1600
Anm.: Sohn des Wilhelm von Schwarzenberg (gest. 1557); ab 1572 in spanischen Kriegsdiensten; kurkölnischer Geheimer Rat, General und Landhofmeister; Marschall und Statthalter im Hochstift Lüttich; kaiserlicher Obrist (1594) und Feldmarschall (1597) gegen die Türken; seit 1597 Kommandant der Wiener Stadtguardia; 1599 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Königin Christina von Schweden
Herzogin Christina von Bremen und Verden

geb.: 1626
gest.: 1689
Anm.: Tochter des Königs Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632); 1632-1654 Königin von Schweden, bis 1644 unter durch Reichskanzler Axel Oxenstierna (1583-1654) geleiteter Vomundschaftsregierung; 1648-1654 regierende Herzogin von Bremen-Verden; 1654 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1655 Leben unter dem Namen Maria Alexandra bzw. Christina Alexandra in Rom.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Gustav II. Adolph von Schweden

geb.: 1594
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Königs Karl IX. von Schweden (1550-1611); ab 1611 König von Schweden; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Abraham von Sebottendorf

geb.: 1584
gest.: 1664
Anm.: Sohn des Johann von Sebottendorf (1549-1591) auf Gaulau/Schlesien; ab 1610 Prinzenerzieher am Oelser Herzogshof; 1621-1628 Oberamtskanzler von Schlesien unter Herzog Georg Rudolph von Schlesien-Liegnitz-Wohlau (1595-1653); seit 1629 kursächsischer Hof-, Justiz- und Appellationsrat; 1635 sächsischer Unterhändler bei den Friedensverhandlungen in Prag; ab 1637 Geheimer Rat; seit 1659 Direktor des Geheimen Rats; 1635 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Sforza
Duca Francesco I. di Milano

geb.: 1401
gest.: 1466
Anm.: Unehelicher Sohn des italienischen Condottiere Muzio Attendolo Sforza (1369-1424); ab 1424 Condottiere abwechselnd in neapolitanischen, päpstlichen, mailändischen und venezianischen Kriegsdiensten; seit 1450 Herzog von Mailand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Sieber

geb.: 1588
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Leipziger Ratsherrn Veit Sieber (1555-1620); ab 1613 kursächsischer und 1616-1643 (seit 1636 fremdverwaltet) zugleich kaiserlicher Postmeister in Leipzig; 1636 außerdem kaiserlicher Oberproviantkommissar im Niedersächsischen Kreis mit Sitz in Hamburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hein Sillem

geb.: 1586
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns Otto Sillem (1558-1635); ab 1626 Niedergerichtsbürger, seit 1629 Bauhofgerichtsbürger, ab 1636 Kämmereibürger und seit 1642 Oberalter der Stadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Genealogische und biographische Notizen über die seit der Reformation verstorbenen hamburgischen Bürgermeister, Hamburg 1840, S. 91.

Weiterführende Informationen in der DNB
Otto Sillem

geb.: 1558
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns Hinrich Sillem; ab 1589 Kämmereibürger und Jurat (St. Petri), seit 1605 Oberalter und ab 1611 Präses der Oberalten der Stadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Genealogische und biographische Notizen über die seit der Reformation verstorbenen hamburgischen Bürgermeister, Hamburg 1840, S. 48.

Weiterführende Informationen in der DNB
August von Sinzendorf

geb.: 1590
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Reichshofrats Joachim von Sinzendorf (1544-1594).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Wilhelm Slawata von Chlum

geb.: 1572
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Adam Slawata (1546-1616); 1597 Konversion zum katholischen Glauben; 1600-1604 böhmischer Hofmarschall und 1604-1606 amtierender Oberstkämmerer von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); 1605-1611 Burggraf von Karlstein; 1611-1617 Obersthoflehensrichter, 1612-1625 Kammerpräsident, 1617-1625 Oberstlandrichter, 1623-1627 Oberstkämmerer, 1627/28 Obershoflandmeister und ab 1628 Oberstkanzler des Königreichs Böhmen; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer; ab 1624 Geheimer Rat; 1621 Erhebung in den Grafenstand; seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Philipp Christoph von Sötern
Erzbischof und Kurfürst Philipp Christoph von Trier
Bischof Philipp Christoph von Speyer

geb.: 1567
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Georg Wilhelm von Sötern (gest. 1593); ab 1610 Bischof von Speyer; seit 1623 Erzbischof und Kurfürst von Trier; 1635-1645 erst spanischer, dann kaiserlicher Gefangener wegen seines Bündnisvertrages mit Frankreich (1632).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Johann Albrecht I. zu Solms-Braunfels

geb.: 1563
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Konrad zu Solms-Braunfels (1540-1592); ab 1592 regierender Graf zu Solms-Braunfels (1607 Teilung mit den Brüdern); 1602-1618 kurpfälzischer Großhofmeister; auch Geheimer Rat und enger Berater der Kurfürsten Friedrich IV. und Friedrich V. von der Pfalz; seit 1620 Exil in Den Haag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Philipp zu Solms-Lich

geb.: 1569
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Grafen Ernst I. zu Solms-Lich (1527-1590); Teilnahme am Langen Türkenkrieg; Konversion zum katholischen Glauben; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer, Obrist und Trabantenhauptmann.
Hans Sebastian Spät

Anm.: Bis 1618 Obrist der protestantischen niederösterreichischen und mährischen Stände; 1618-1620 Ächtung und Enteignung; seit 1620 kaiserlicher Obrist.
König Philipp II. von Spanien
König Philipp I. von Portugal
König Philipp I. von Neapel-Sizilien
König Philipp I. von Sardinien

geb.: 1527
gest.: 1598
Anm.: Sohn von Kaiser Karl V. (1500-1558); ab 1556 König von Spanien, Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1580 König von Portugal; ab 1531 Ritter und seit 1555 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1554 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Philipp III. von Spanien
König Philipp II. von Portugal
König Philipp II. von Neapel-Sizilien
König Philipp II. von Sardinien

geb.: 1578
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Königs Philipp II. von Spanien (1527-1598); ab 1598 König von Spanien, Portugal, Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1583 Ritter und ab 1598 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Philipp IV. von Spanien
König Philipp III. von Portugal
König Philipp III. von Neapel-Sizilien
König Philipp III. von Sardinien

geb.: 1605
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); ab 1621 König von Spanien, Portugal (bis 1640), Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1613 Ritter und ab 1621 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. von Sparr

Anm.: Um 1635 angeblich Domherr in Würzburg.
Graf Ernst Georg von Sparr

geb.: 1596
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Ernst von Sparr (1540-1596); 1621 in polnischen Kriegsdiensten; 1626 magdeburgischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1627), Generalfeldwachtmeister (1632) und Feldzeugmeister (1633/34); seit 1634 kaiserlicher Kämmerer; 1634/35 Verhaftung als Vertrauter Wallensteins (1583-1634); 1641/42 kaiserlicher Generalleutnant; 1646 polnischer Generalleutnant; 1654 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Adriaan van den Spiegel

geb.: 1578
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Brüsseler Adligen und Chirurgen Adriaan von den Spiegel (gest. 1600); Studium in Löwen, Leiden und in Padua (ab 1601); um 1603 Promotion zum Dr. med.; seit 1606 Arzt für die Studenten der deutschen Nation sowie Assistent des Arztes und Medizinprofessors Hieronymus Fabricius ab Aquapendente (1537-1619) an der Universität Padua; nach 1612 Medicus primarius in Böhmen und Mähren; ab 1616 Professor für Chirurgie und Anatomie in Padua.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Kaspar von Stadion

geb.: 1567
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Johann Ulrich von Stadion; 1596 kaiserlicher Hauptmann im Türkenkrieg; 1603-1618 Hofdienst bei Erzherzog Maximilian von Österreich (1558-1618) in Innsbruck, ab 1610 als dessen Oberstkämmerer; 1618 kaiserlicher Obrist gegen die aufständischen Böhmen; 1619-1624 Präsident des Hofkriegsrats und Kommandant der Wiener Stadtguardia; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; ab 1627 Hochmeister des Deutschen Ordens; militärischer Berater von König Ferdinand III. (1634/35) und des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich (seit 1639).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johannes Stalmann

geb.: 1577
gest.: 1635(?)
Anm.: Sohn des Bauern Kaspar Stalmann (gest. 1619) in Lüttringhausen bei Remscheid; 1601-1603 Jurastudium in Herborn; Dr. jur. utr.; 1603-1609 Advokat und Dozent in Herborn; 1609-1612 isenburgischer Oberschultheiß in Büdingen; 1612-1628 Rat und Kanzler des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); danach dänischer Generalkriegsauditor; 1631-1634 schwedischer Kanzler der Stifte Magdeburg und Halberstadt; danach schwedische Gefangenschaft und Flucht in die habsburgischen Erblande; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Abgezogene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hermann Christian (von) Stammer

geb.: 1603
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Arndt (von) Stammer (gest. 1611) auf Ballenstedt; 1622/23 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1623-1625 Kammerjunker des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632); ab 1635 Stallmeister und 1636 Hofmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erweckende"); vgl. Daniel Sachse: Christliche LeichPredigt/ Uber Den Tödtlichen Abgang Deß weyland WohlEdlen [...] Herman Christian Stammers/ [...], Zerbst 1636, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Heinrich Wilhelm von Starhemberg

geb.: 1593
gest.: 1675
Anm.: Sohn des Reichard von Starhemberg (1570-1613); ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; 1630 Konversion zum katholischen Glauben; 1631-1637 Hofmarschall von König Ferdinand III. (1608-1657); 1637-1671 kaiserlicher Obersthofmarschall; seit 1656 Geheimer Rat; ab 1672 Landeshauptmann von Oberösterreich; 1643 Erhebung in den Grafenstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 246-259.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ludwig von Starhemberg

geb.: 1564
gest.: 1620
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); seit 1595 Burggraf von Steyr; kaiserlicher Kämmerer und Hofkammerdirektor unter Kaiser Matthias (1557-1619); 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 199-205.

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin von Starhemberg

geb.: 1566
gest.: 1620
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); ab 1594 Kämmerer des Erzherzogs Matthias von Österreich (1557-1619); seit 1609 niederösterreichischer Regimentsrat; 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 206f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Paul Jakob von Starhemberg

geb.: 1560
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); Geheimer Rat und Kämmerer von Kaiser Matthias (1557-1619); seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1620-1622 und 1628-1633 niederösterreichischer Herrenstandsverordneter; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 190-194.

Weiterführende Informationen in der DNB
Adrian Steger

geb.: 1585
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Leipziger Bürgers Andreas Steger (1533-1595); ab 1623 selbständiger Handelsmann zu Leipzig; seit 1636 Mitglied des Leipziger Rats.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Straube

Anm.: In den 1630er Jahren kaiserlicher Obristleutnant.
Sultan (Osmanisches Reich) Ahmed I.

geb.: 1590
gest.: 1617
Anm.: Sohn von Sultan Mehmed III. (1566-1603); seit 1603 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Murad IV.

geb.: 1612
gest.: 1640
Anm.: Sohn von Sultan Ahmed I. (1590-1617); seit 1623 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Mustafa I.

geb.: 1591
gest.: 1639
Anm.: Sohn von Sultan Mehmed III. (1566-1603); 1617/18 und 1622/23 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Selim II.

geb.: 1524
gest.: 1574
Anm.: Sohn von Sultan Süleyman I. (gest. 1566); seit 1566 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Süleyman I.

geb.: 1494/96
gest.: 1566
Anm.: Sohn von Sultan Selim I. (1470-1520); seit 1502 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Dietrich von Taube

geb.: 1594
gest.: 1639
Anm.: Sohn des baltischen Adligen Johann von Taube (gest. 1603); Erbherr auf Neukirchen, Höckericht, Großharthau, Frankenthal und Goldbach; ab 1603 Leben am Dresdener Hof; kurfürstlicher Kämmerer und Stallmeister (1612), Oberstallmeister (seit 1617) und Geheimer Rat; kursächsischer Obristleutnant (1631), Obrist (1631) und Generalwachtmeister (1635); ab 1636 Oberhofmarschall; seit 1637 Landvogt der Oberlausitz; 1638 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Teufel von Guntersdorf (1)

Anm.: Um 1621/22 verheiratete Angehörige des niederösterreichischen Adelsgeschlechts.
Heinrich Teufel von Pirkensee

Anm.: Sohn des Konrad Teufel von Pirkensee (1527-1582); Landsasse auf Schwarzenfeld; 1629 Emigration aus der Oberpfalz.
Heinrich Teufel von Pirkensee

Anm.: Sohn des Konrad Teufel von Pirkensee (1527-1582); Landsasse auf Schwarzenfeld; 1629 Emigration aus der Oberpfalz.
Otto Teufel von Guntersdorf

geb.: 1589
gest.: 1673
Anm.: Sohn des Michael Teufel von Guntersdorf (1557-1590); ab 1628 kaiserlicher Kämmerer; seit ca. 1668 Oberstfalkenmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB
Rudolph von Teuffenbach
Rudolph von Tieffenbach

geb.: 1582
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Christoph von Teuffenbach (gest. 1598); kaiserlicher Fähnrich (1600), Hauptmann (1601), Obrist (1604), Kreisobrist jenseits der Donau und der Bergstädte (1613), Generalfeldwachtmeister (1619), Obristzeugmeister (1622), Feldzeugmeister (1627) und Feldmarschall (1631); 1608 und 1611 Obrist der mährischen Stände; ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1623 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1637 Geheimer Rat; ab 1647 Generalland- und Hauszeugmeister; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Christoph Simon von Thun

geb.: 1582
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Sigmund von Thun (1537-1596); Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1609-1611 Kapitän einer maltesischen Kriegsgaleere; ab 1617 Kämmerer von König bzw. Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1619 Obersthofmeister des Erzherzogs bzw. Königs Ferdinand III. (1608-1657); ab 1628 kaiserlicher Geheimer Rat; Erhebung in den Freiherren- (1604) und Grafenstand (1629); vgl. Robert Laurentius Dauber: Johanniter-Malteser-Ritter unter kaiserlichen Fahnen 1523-1918, Gnas 2007, S. 95f.
Graf Heinrich Matthias von Thurn

geb.: 1567
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Grafen Franz von Thurn (1509-1586); ab 1588 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Hauptmann (1595), Obristleutnant (1598) und Obrist (1601); seit 1601 Hofkriegsrat; ab 1609 einer der Führer der protestantischen böhmischen Stände; 1611-1617 und 1619/20 Burggraf von Karlstein; 1618-1620 Generalleutnant bzw. Generalfeldmarschall des Ständeheeres; danach Ächtung, Enteignung und Emigration; 1621-1624 Fortsetzung des Krieges gegen die Habsburger unter Gabriel Bethlen, Fürst von Siebenbürgen (1580-1629); 1625-1627 venezianischer General; 1627 dänischer Feldmarschall; 1629-1635 schwedischer Generalleutnant.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Raimund von Thurn

geb.: 1555
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Franz von Thurn (1519-1566); Herr auf Vipulzano; kaiserlicher Gesandter in Venedig (1596) und Rom (1608); 1572 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Veit Heinrich von Thurn

geb.: ca. 1590
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Grafen Hieronymus Wenzel von Thurn (1565-1613) auf Wostitz/Südmähren; seit 1618 Kämmerer von König Ferdinand II. (1578-1637); 1619/20 Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand; danach Ächtung und Enteignung, jedoch spätestens 1626 begnadigt.
N. N. von Tiesenhausen

Anm.: Baltischer Adliger; kaiserlicher Obristleutnant (1630) und Obristwachtmeister (1635).
Curt von der Trautenburg
Curt von Beyern

gest.: 1639
Anm.: Sohn des Heinrich von der Trautenburg; Erbherr auf Hornhausen, Derneburg und Ottleben; spätestens ab 1626 Stallmeister und Kammerjunker sowie Reisebegleiter des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg (bis 1628); später Leben auf Pachtgut in Schleswig-Holstein; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufhelfende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Maximilian von Trauttmansdorff

geb.: 1584
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Johann Friedrich von Trauttmansdorff (1542-1614); als Jugendlicher Konversion zum katholischen Glauben; Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1609-1618 Reichshofrat; ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; spätestens seit 1627 Geheimer Rat; ab 1635 Obersthofmeister von König bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); wenig später auch Präsident des Geheimen Rates; mehrfach wichtige diplomatische Missionen, z. B. als Unterhändler des Nikolsburger (1622), Prager (1635) und Westfälischen Friedens (1645-1647); 1623 Erhebung in den Grafenstand; ab 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Adam Erdmann Trčka von Leipa

geb.: ca. 1599
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Johann Rudolph Trčka von Lipa (1557-1634); seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; Volontär (1626), Obrist (1630) und Feldmarschallleutnant (1632) unter Wallenstein (1583-1634); 1627 Konversion zum katholischen Glauben; 1634 Ermordung als Vertrauter Wallensteins ; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Melchior Andreas von Trotha

geb.: 1580
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Friedrich von Trotha (gest. 1615); Erbherr auf Gänsefurt und Burg Schadeleben; anhaltischer Landrat; seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Rote").

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg Erasmus von Tschernembl

geb.: 1567
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Hans von Tschernembl (1536-1605); 1598-1604 und 1617-1620 Herrenstandsverordneter in Oberösterreich; ab 1608 einer der radikalen Wortführer des Adelsprotestantismus in Österreich ob der Enns; 1619/20 intensive Beteiligung am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand (u. a. als Kriegsrat); danach Flucht, Ächtung und Enteignung; Exil in der Oberpfalz, in Vaihingen und seit 1622 in Genf.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Jean T'Serclaes de Tilly
Comte Jean de Tilly

geb.: 1559
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Martin T'Serclaes de Tilly (gest. 1597); zunächst in spanischen und lothringischen Kriegsdiensten; kaiserlicher Obristleutnant (1600), Obrist und Generalfeldwachtmeister (1601), Feldzeugmeister (1604) und Feldmarschall (1605) in Ungarn; ab 1610 Generalleutnant der Katholischen Liga; seit 1630 auch kaiserlicher Generalleutnant; 1622 Erhebung in den Grafenstand.

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N. N. van U(i)terwijk (1)

geb.: ca. 1610
gest.: 1626
Anm.: Vermutlich niederländischer Adliger; im Juni 1626 für ca. zwei Wochen katholischer Edelknabe des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Jakob Ulfeldt

geb.: 1567
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Jakob Ulfeldt (1535-1593), ab 1570 dänischer Reichsrat; seit 1597 königlicher Hofjunker; ab 1607 dänischer Reichsrat; seit 1609 Reichskanzler.

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König Matthias I. Corvinus von Ungarn
König Matthias I. Corvinus von Böhmen

geb.: 1443
gest.: 1490
Anm.: Sohn des ungarischen Reichsverwesers Johann Hunyadi (gest. 1456); ab 1458/64 König von Ungarn; seit 1569 König von Böhmen (als Gegenkönig zu Georg von Podiebrad und Wladislaw II.).

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Jean-Baptiste de la Valle
Giovanni Battista della Velle

Anm.: Vermutlich in Frankreich lebender Italiener.
Íñigo d. Ä. Vélez de Guevara y Tassis
Conde Íñigo d. Ä. de Oñate
Conde Íñigo d. Ä. de Villamediana

geb.: 1566
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Pedro Vélez de Guevara, Señor de Salinillas (gest. 1584); Oberkämmerer des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); 1603-1613 spanischer Gesandter in Savoyen; 1616-1625 und 1633-1637 außerordentlicher spanischer Botschafter am Wiener Kaiserhof; ab 1622 Conde de Oñate und Conde de Villamediana; 1626-1629 spanischer Botschafter in Rom; seit 1633 Consejero de estado; ab 1638 Presidente del Consejo de Órdenes.

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Guglielmo Verdugo

geb.: 1578
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Francisco Verdugo (1537-1595); spanischer und kaiserlicher Obrist; ab 1612 Kriegsrat in Brüssel und Gubernator von Geldern; 1620 nahm er Prinz Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in der Schlacht am Weißen Berg gefangen; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer; ab 1623 Generalgouverneur der eroberten Unterpfalz (Rheinpfalz).

Weiterführende Informationen in der DNB
Bartholomäus Viatis

geb.: 1538
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Venezianers Bernardo Viatis (1504-1574); 1550-1557 Lehre beim Nürnberger Federmacher Hans Wollandt; 1557-1551 Aufenthalt in Lyon; ab 1569 Bürger von Nürnberg; 1570 Gründung einer Handelsgesellschaft mit den Nürnbergern Georg Forst und Melchior Lang; seit 1576 Genannter des Größeren Rats und ab 1583 Gassenhauptmann der Reichsstadt Nürnberg; seit 1591 gemeinsame Handelsgesellschaft Viatis & Peller mit seinem Schwiegersohn Martin Peller (1559-1629).

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Christian Vitzthum von Eckstedt

geb.: 1592
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Georg Vitzthum von Eckstedt (1551-1605) auf Kannawurf; Erbherr auf Kannawurf, Neu-Asseburg und Voigtstedt; spätestens seit 1626 kaiserlicher Obristleutnant; kursächsischer Obristleutnant und Obrist (bis 1639); danach kaiserlicher Obrist; 1652 Konversion zum katholischen Glauben.
Volckersdorff, Familie

Anm.: Im Jahr 1616 ausgestorbenes oberösterreichisches Adelsgeschlecht.
Graf Johann Sigmund von Wagensperg
Johann Sigmund Wagen von Wagensperg

geb.: 1574
gest.: 1641
Anm.: Sohn des (Johann) Balthasar Wagen von Wagensperg (gest. 1595); 1600-1607 Landesverweser der Steiermark; Kämmerer des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1607-1609 innerösterreichischer Hofkammerpräsident; 1609-1611 Statthalter von Innerösterreich; seit 1609 auch innerösterreichischer Geheimer Rat; Erhebung in den Freiherren- (1602) und Grafenstand (1625).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Christian von Waldeck-Wildungen
Graf Christian von Waldeck-Eisenberg

geb.: 1585
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Grafen Josias von Waldeck-Eisenberg (1554-1588); 1588-1607 gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Wolrad IV. (1588-1640) Regent der Grafschaft Waldeck-Eisenberg (bis 1604 unter Vormundschaft); ab 1607 alleinregierender Graf von Waldeck-Wildungen; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; ab 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Betauete").

Weiterführende Informationen in der DNB
Bernhard von Waldow

geb.: 1592
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Sebastian von Waldow (1564-1616); bis 1640 kurbrandenburgischer Hofmarschall; zuletzt dänischer Rat und Generalkriegskommissar.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adam d. J. von Waldstein

geb.: 1569/70
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Johann von Waldstein (gest. 1576); Konversion zum katholischen Glauben; Oberstlandrichter (1608-1611), Obersthofmeister (1611-1619) und Oberstburggraf (ab 1627) des Königreichs Böhmen; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; ab 1637 Geheimer Rat; 1628 Erhebung in den Grafenstand; seit 1631 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein
Albrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein
Fürst Albrecht Wenzel Eusebius von Friedland
Herzog Albrecht Wenzel Eusebius von Friedland
Herzog Albrecht VIII. von Mecklenburg
Herzog Albrecht Wenzel Eusebius von Schlesien-Sagan

geb.: 1583
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Wilhelm von Waldstein (1547-1595); 1606 Konversion zum katholischen Glauben; 1607 kaiserlicher Hauptmann; 1615-1618 Obrist der mährischen Stände; kaiserlicher Obrist (1618), Generalfeldwachtmeister (1623) und zweimal Oberbefehlshaber der Armee des Kaisers (1625-1630 und 1632-1634); 1623 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1624 Fürst und seit 1625 Herzog von Friedland; 1628-1631 Herzog von Mecklenburg; ab 1628 Herzog von Schlesien-Sagan; 1634 Absetzung und Ermordung wegen Hochverrats; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Isabella Katharina von Waldstein
Fürstin Isabella Katharina von Friedland
Herzogin Isabella Katharina von Friedland
Herzogin Isabella Katharina von Mecklenburg
Herzogin Isabella Katharina von Schlesien-Sagan
Geburtsname: Isabella Katharina von Harrach

geb.: 1601
gest.: 1665
Anm.: Tochter des Karl von Harrach (1570-1628); 1623-1634 Ehe mit Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein (1583-1634).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Maximilian von Waldstein

geb.: 1598
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Adam d. J. von Waldstein (1569/70-1638); zunächst in spanischen Kriegsdiensten; ab 1620 kaiserlicher Obrist; seit 1622 Kämmerer, 1637-1642 Oberststallmeister und ab 1650 Oberstkämmerer von Erzherzog bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); ab 1647 Geheimer Rat; 1628 Erhebung in den Grafenstand; seit 1655 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Anselm Kasimir Wambolt von Umstadt
Erzbischof und Kurfürst Anselm Kasimir von Mainz

geb.: 1583
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Eberhard Wambolt von Umstadt (1546-1609); seit 1629 Erzbischof und Kurfürst von Mainz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Franz Wilhelm von Wartenberg
Bischof Franz Wilhelm von Osnabrück
Bischof Franz Wilhelm von Verden
Bischof Franz Wilhelm von Minden
Bischof Franz Wilhelm von Regensburg

geb.: 1593
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Herzogs Ferdinand von Bayern (1550-1608), dessen Kinder 1602 zu Grafen von Wartenberg erhoben wurden; 1614-1621 Präsident des bayerischen Geistlichen Rates; 1621-1640 kurkölnischer Obersthofmeister und Geheimratspräsident; ab 1625 Bischof von Osnabrück; 1630/31 Bischof von Verden; 1630-1648 Bischof von Minden; seit 1649 Bischof von Regensburg; ab 1660 Kardinal.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Dietrich von dem Werder

geb.: 1584
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Gerlebogk, Görzig und Ziebigk; Page, Kammerjunker und Stallmeister des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); 1610 hessisch-kasselischer Rittmeister; danach bis 1622 Geheimer Rat und Oberhofmarschall in Kassel; 1623 anhaltischer Kapitän; 1631-1635 schwedischer Obrist; ab 1635 Unterdirektor der anhaltischen Landschaft; seit 1645 kurbrandenburgischer Obrist, Geheimer Rat und Amtshauptmann von Alt-Gatersleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vielgekörnte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Heinrich von dem Werder

geb.: 1578
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Gröbzig; bis 1635 Land- und Kammerrat des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Angehöriger des anhaltischen Ständeausschusses; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fortkommende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Paris von dem Werder

geb.: 1623
gest.: 1674
Anm.: Sohn des Dietrich von dem Werder (1584-1657); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Reupzig und Bräsen; vor 1646 Page am Dessauer Hof; später anhaltisch-dessauischer Rat; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Friedfertige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg von Werthern

geb.: 1581
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Hans Georg von Werthern (1555-1633); 1615-1617 sächsisch-weimarischer Geheimer Rat und Kammerrat; ab 1621 kursächsischer Geheimer Rat; seit 1628 Oberhofrichter in Leipzig; ab 1630 Oberhauptmann von Thüringen; seit 1633 Direktor des Geheimen Rates; daneben mehrfach kursächsischer Gesandter, z. B. auf dem Regensburger Fürstentag (1622/23), auf den Kurfürstentagen von Schleusingen (1624) und Mühlhausen (1637) sowie bei den Verhandlungen zum Prager Frieden (1635).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Peter Wesenbeck

gest.: 1637
Anm.: Sohn des flämischen Juristen Petrus Wesenbeck d. J. (1546-1603); zuletzt Gutsbesitzer in Waldau bei Bernburg.
Wouter van Wijnbergen
Wolter van Wynberg

geb.: 1592
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Hardewijker Bürgermeisters Sibert (Sywart) van Wijnbergen (gest. 1600); um 1626 Bürgermeister in Harderwijk.
N. N. Wolfius

Anm.: Dr. jur.; 1635 kursächsischer Abgesandter bei den Verhandlungen zum Prager Frieden.
Anton Wolfradt
Bischof Antonius von Wien

geb.: 1581
gest.: 1639
Anm.: Geboren in Köln; 1612/13 Abt von Wilhering; ab 1613 Abt von Kremsmünster; 1623-1630 Präsident der österreichischen Hofkammer; seit 1624 Geheimer Rat; 1631 leitete er die Friedensverhandlungen zum Mantuanischen Erbfolgekrieg; im selben Jahr Erhebung in den Reichsfürstenstand und Ernennung zum Bischof von Wien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Hans Erhard Wolfskeel von Reichenberg

geb.: 1605
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Georg Sigmund Wolfskeel von Reichenberg; würzburgischer Rat und Amtmann von Remlingen; 1633/34 schwedischer Regimentsrat im Herzogtum Franken; ... 1649 kurmainzischer Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionstag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sigmund von Wolkenstein

geb.: 1554
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Christoph von Wolkenstein (1530-1600); Erbherr auf Castel Ivano bei Ivano-Fracena.
Christian Wonna

geb.: 1594
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Weimarer Seilers Gregor Wonna; Theologiestudium in Jena (ab 1612) und Wittenberg (seit 1617); ab 1619 Schulmeister und seit 1620 Pfarrer in Ortenburg; vgl. Carl Mehrmann: Geschichte der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Ortenburg in Niederbayern, Landshut 1863, S. 110f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Wenzel von Würben und Freudenthal

geb.: 1589
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Johann von Würben (gest. 1559); 1618 Hartschier- und Trabantenhauptmann von Kaiser Matthias (1557-1619); seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1624 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Eberhard III. von Württemberg

geb.: 1614
gest.: 1674
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Friedrich von Württemberg (1582-1628); seit 1628 regierender Herzog von Württemberg (bis 1633 unter Vormundschaft); 1634-1638 Exil in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann Friedrich von Württemberg

geb.: 1582
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1608 regierender Herzog von Württemberg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Julius Friedrich von Württemberg-Weiltingen

geb.: 1588
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1617 regierender Herzog von Württemberg-Weiltingen; 1631-1633 württembergischer Regent für seinen Neffen Eberhard III. (1614-1674); seit 1634 Exil nach Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. Zaborsky (2)

gest.: 1636
Anm.: Böhmischer Adliger; zuletzt schwedischer Obristleutnant.
Ernst von Zanthier

geb.: nach 1602
Anm.: Sohn des Christoph Ernst von Zanthier (gest. 1621/22); Erbherr auf Brösigk; zeitweise Hofmeister der Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg (1579-1624); um 1636 kursächsischer Obristwachtmeister; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Notfeste").
Zar (Moskauer Reich) Wassili IV.
Fürst Wassili Iwanowitsch Schuiski

geb.: 1552
gest.: 1612
Anm.: Sohn des Bojaren Fürst Iwan Andrejewitsch Schuiski (gest. 1573); 1606-1610 Zar des Moskauer Reiches; seit 1610 polnischer Gefangener.

Weiterführende Informationen in der DNB
Aalen
weiterführende Informationen
Aarösund (Årøsund)
weiterführende Informationen
Abano (Abano Terme)
weiterführende Informationen
Abensberg
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Adorf
weiterführende Informationen
Adriatisches Meer
weiterführende Informationen
Aeolia (Aiolia)
Anm.: In der griechisch-römischen Mythologie Insel des Windgottes Aeolus.
Ägäisches Meer
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Ägypten
weiterführende Informationen
Aderstedt
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Afrika
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Ahrensbök
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Aken
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Albanien
Albrechtsburg (Meißen)
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Alexandria
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Alikendorf
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Alkmaar
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Alpen
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Alphen aan den Rijn
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Alsleben
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Alsleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Altdorf
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Altenburg
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Altendresden (Dresden-Neustadt)
Altheim
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Altmark
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Altona
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Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Alzey
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Amager, Insel
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Amberg
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Amboise
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Ambon, Insel
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Amerika
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Amersfoort
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Ammer, Fluss
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Amöneburg
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Amsterdam
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Amstetten
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Andernach
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Angiari
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Anhalt, Fürstentum
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Anhalt-Bernburg, Fürstentum
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Anhalt-Dessau, Fürstentum
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Anhalt-Köthen, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Plötzkau, Fürstentum
Anhalt-Zerbst, Fürstentum
Ansbach
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Anm.: Bis ins 18. Jahrhundert meist Onolzbach genannt.
Antvorskov, Schloss
Anm.: Ehemaliges Johanniterkloster südöstlich der dänischen Stadt Slagelse, das nach der Reformation in ein königliches Schloss umgewandelt wurde.
Antwerpen
weiterführende Informationen
Apeldoorn
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Aquileia
weiterführende Informationen
Aquileia, Patriarchat
Arabien
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Arendshorst
Anm.: Niederländische Siedlung an der Vechte westlich von Ommen (Overijssel).
Arendsee
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Arktis
weiterführende Informationen
Arlesega
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Arnheim (Arnhem)
weiterführende Informationen
Arnshaugk, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen.
Arnstadt
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Arquà (Arquà Petrarca)
weiterführende Informationen
Artlenburg
weiterführende Informationen
Artois, Grafschaft
weiterführende Informationen
Asch (Aš)
weiterführende Informationen
Aschach an der Donau
weiterführende Informationen
Aschersleben
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Asia
Anm.: Ehemalige Provinz des Römischen Reiches im Westen Kleinasiens (der heutigen Türkei).
Askanien (Aschersleben), Grafschaft
Assens
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Asti
weiterführende Informationen
Athen
weiterführende Informationen
Atzwang (Campodazzo)
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Auerbach
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Augsburg
weiterführende Informationen
Aussig (Ústí nad Labem)
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Avignon, Erzbistum
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Baalberge
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Babylon
weiterführende Informationen
Babylonien
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Bacchiglione, Fluss
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Badeborn
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Baden (bei Wien)
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Bärenrode
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Baiersdorf
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Balaton (Plattensee)
weiterführende Informationen
Ballenstedt
weiterführende Informationen
Ballenstedt, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Bamberg
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Bamberg, Hochstift
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Barby
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Barwies
weiterführende Informationen
Basel
weiterführende Informationen
Baskenland
weiterführende Informationen
Basra, Ejalet (Basra Eyâlet)
weiterführende Informationen

Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Bassano del Grappa
weiterführende Informationen
Battaglia (Battaglia Terme)
weiterführende Informationen
Baunach
weiterführende Informationen
Bayerischer Reichskreis
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Bayern, Herzogtum bzw. Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Bayersoien (Bad Bayersoien)
weiterführende Informationen
Bayonne
weiterführende Informationen
Bayreuth
weiterführende Informationen
Beemster
weiterführende Informationen
Beesen
weiterführende Informationen

Anm.: Stammgut der Familie Krosigk.
Beilngries
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Bentheim (Bad Bentheim)
weiterführende Informationen
Bentheim, Grafschaft
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Berching
weiterführende Informationen
Berg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Bergedorf
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Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Bergen
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Bergen op Zoom
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Berggießhübel (Bad Gottleuba-Berggießhübel)
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Berlin
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Bern, Republik
weiterführende Informationen
Bernau bei Berlin
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Bernburg
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Anm.: Bestehend aus der eigenständiger Tal- ("Stadt im Tale", entstanden aus den ehemaligen Teilen Altstadt und Neustadt) und Bergstadt ("Stadt vor dem Berge"), die erst 1825 vereinigt wurden.
Bernburg, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Besançon
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Betuwe
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Bevazzana
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Beverwijk
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Bevilacqua
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Bibersburg (Červený Kameň), Schloss
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Biendorf
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Bischofteinitz (Horšovský Týn)
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Bitterfeld (Bitterfeld-Wolfen)
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Bizerta (Binzart)
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Blessano
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Bode, Fluss
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Böhlen
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Böhmen, Königreich
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Böhmerwald (Šumava)
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Böhmisch Brod (Český Brod)
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Böhmischer Wald
Anm.: Zeitgenössischer Sammelbegriff für den Böhmerwald, Oberpfälzer Wald, das Fichtelgebirge, Vogtland/Elstergebirge, Erzgebirge und Elbsandsteingebirge.
Boekel
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Bösen
Anm.: Bereits im 17. Jahrhundert nicht mehr existierendes Dorf (Wüstung) in der Grafschaft Barby.
Bogense
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Boizenburg
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Bologna
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Bommelerwaard
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Bopfingen
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Bordeaux
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Borgesdorf
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Borgo Valsugana (Burg im Suganertal)
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Bormio
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Bornhöved
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Bornico
Anm.: Heute Ortsteil von Toscolano-Maderno am Gardasee.
Bosnien, Ejalet (Bosna Eyâlet)
weiterführende Informationen

Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs mit Hauptsitz in Banja Luka.
Boulogne-sur-Mer
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Bozen (Bolzano)
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Brabant, Herzogtum
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Bramstedt (Bad Bramstedt)
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Brandenburg an der Havel
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Brandenburg an der Havel, Altstadt
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Anm.: Damals selbständige Stadt.
Brandenburg an der Havel, Neustadt
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Anm.: Damals selbständige Stadt.
Brandenburg, Kurfürstentum
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Brandenburg, Markgrafschaft
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Anm.: Kernland des Kurfüstentums Brandenburg.
Brandenburg-Ansbach, Markgrafschaft
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Brandenburg-Bayreuth, Markgrafschaft
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Brasilien
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Anm.: Portugiesische Kolonie.
Braunau am Inn
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Braunfels
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Braunschweig
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Braunschweig, Herzogtum
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Braunschweig-Lüneburg, Herzogtum
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Braunschweig-Wolfenbüttel, Herzogtum
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Braunsdorf
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Breda
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Bredevoort
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Breitenbrunn
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Breitenstein
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Breitingen (Regis-Breitingen)
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Bremen
weiterführende Informationen
Bremen, Erzstift
weiterführende Informationen
Brenner (Brennero), Pass
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Brennerbad (Terme del Brennero)
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Brennersee
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Brenta, Fluss
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Brescia
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Breslau (Wrocław)
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Brieg (Brzeg)
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Briel (Brielle)
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Brigetio
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Anm.: Ehemaliges römisches Militärlager am pannonischen Limes.
Britannien
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Anm.: Ehemalige Provinz des Römischen Reiches.
Brixen (Bressanone)
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Brixen, Hochstift
weiterführende Informationen
Brocken, Berg
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Bruck an der Leitha
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Bruck an der Mur
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Brüssel (Brussels, Bruxelles)
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Brünn (Brno)
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Brusegana
Anm.: Heute ein Stadtteil von Padua.
Budin an der Eger (Budyně nad Ohří)
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Budweis (České Budějovice)
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Budwitz (Moravské Budějovice)
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Bützow
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Burg bei Magdeburg
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Burghausen
weiterführende Informationen
Burghausen, Burg
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Burgund, Freigrafschaft (Franche-Comté)
weiterführende Informationen
Burgund, Herzogtum
weiterführende Informationen
Burgundischer Reichskreis
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Buttstädt
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Bystřice
weiterführende Informationen
Byzantinisches Reich
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Cadiz
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Calais
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Calbe
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Calenberg, Burg
weiterführende Informationen
Calvörde
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Campo Marzo (Vicenza)
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Canal Grande (Venedig)
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Canale della Giudecca (Venedig)
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Canale Piovego
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Cannstatt (Bad Cannstatt)
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Caorle
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Carnuntum
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Anm.: Ehemalige römische Stadt mit Legionslager am pannonischen Limes.
Caselle
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Castel Gandolfo, Päpstlicher Palast
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Castel Ivano
Anm.: Burg bei Ivano-Fracena oberhalb des Suganertals (Valsugana).
Castello della Bellaguardia
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Castello del Catajo
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Castello San Salvatore
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Castelnuovo del Garda
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Castricum
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Catajo
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Cavalcaselle
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Celle
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Cervarese Santa Croce
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Cervignano del Friuli
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Châlons-en-Champagne
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Champagne
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Chemnitz
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Chiavenna
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Chile, Generalkapitanat (Capitanía General de Chile)
Anm.: 1609-1818 bestehender südwestlicher Teil des spanischen Vizekönigreiches Peru, der über die Grenzen des heutigen chilenischen Staates deutlich hinausging.
China
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Chioggia
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Christianshavn
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Anm.: Heute Stadtteil von Kopenhagen (København).
Cismon del Grappa
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Cittadella
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Cividale del Friuli
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Cloppenburg
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Coburg
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Cölln an der Spree
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Anm.: Heute Stadtteil von Berlin.
Cörmigk
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Coevorden
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Colbitz
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Colbitz-Letzlinger Heide (Garleber Heide)
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Colli Euganei
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Cologny
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Corbie
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Cordenons
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Cordignano
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Cornegliano
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Corvey, Stift
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Costozza (Longare-Costozza)
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Coswig (Anhalt)
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Coswig, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Covolo del Butistone, Festung
Anm.: 1512-1796 eine habsburgische Enklave bildende Höhlenfestung ("der Kofel") in einer Kalkfelsenwand im venezianischen Tal der Brenta zwischen Primolano und Cismon del Grappa.
Cremona
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Crimmitschau
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Crossen (Krosno Odrzańskie)
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Crüchern
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Curtarolo
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Cyriaksburg, Festung
weiterführende Informationen

Anm.: Damals vor den Toren der Stadt Erfurt gelegene Festungsanlage.
Czaslau (Čáslav)
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Dänemark, Königreich
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Dahme
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Dalmatien
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Damaskus
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Dankerode
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Dannenberg
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Danzig (Gdańsk)
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Darmstadt
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Dauphiné
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Davisstraße (Davis Strait)
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Deggendorf
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Deining
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Delden
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Delitzsch
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Delft
weiterführende Informationen
Den Haag
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Desenzano del Garda
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Dessau (Dessau-Roßlau)
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Dettelbach
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Deutsch-Altenburg
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Deutschbrod (Havlíčkův Brod)
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Deventer
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Dieskau
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Diest
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Dietfurt an der Altmühl
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Dietfurt in Mittelfranken
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Dijon
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Dillenburg
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Dillingen an der Donau
weiterführende Informationen
Dilsberg
weiterführende Informationen
Dirschenbach
weiterführende Informationen
Dithmarschen, Bauernrepublik
Dömitz
weiterführende Informationen
Doesburg
weiterführende Informationen
Dohndorf
weiterführende Informationen
Dole
weiterführende Informationen
Dolo
weiterführende Informationen
Donau, Fluss
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Donaustauf
weiterführende Informationen
Donauwörth
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Dordrecht
weiterführende Informationen
Dorfbach
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Drente (Drenthe), Landschaft
Anm.: Teil der Vereinigten Niederlande (heute Provinz Drenthe).
Dresden
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Dröbel
weiterführende Informationen
Dröbelscher Busch
Anm.: Waldgebiet am linken Saaleufer bei Dröbel nahe Bernburg.
Droyßig
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Dürnstein
weiterführende Informationen
Duisburg
weiterführende Informationen
Dunkerque (Dünkirchen)
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Durlach
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Ebelsberg
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Eckartsberga
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Eckernförde
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Eemnes
weiterführende Informationen
Eferding
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Egeln
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Eger (Cheb)
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Egerischer Sauerbrunnen
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Anm.: Mineralquelle bei Schlada (Slatina) im heutigen Franzensbad (Františkovy Lázně), rund 5 km nördlich von Eger.
Egerischer Kreis
Anm.: Verwaltungseinheit des Königreiches Böhmen.
Eggenberg, Schloss
weiterführende Informationen

Anm.: Heute im Stadtgebiet von Graz gelegenen.
Eggenburg
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Ehrenbreitstein, Festung
weiterführende Informationen

Anm.: Kurtrierische Festung am Rhein bei Koblenz (im Dreißigjährigen Krieg auch Hermannstein genannt).
Eichsfeld
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Eichstätt
weiterführende Informationen
Eichstätt, Hochstift
weiterführende Informationen
Eider, Fluss
weiterführende Informationen
Eilenburg
weiterführende Informationen
Eisack (Isarco), Fluss
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Eisenberg
weiterführende Informationen
Eisfeld
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Eisgrub (Lednice)
weiterführende Informationen
Eisleben (Lutherstadt Eisleben)
weiterführende Informationen
Eisenach
weiterführende Informationen
Elbe (Labe), Fluss
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Elburg
weiterführende Informationen
Elmina, Festung (Castelo de São Jorge da Mina, St. George's Castle)
weiterführende Informationen
Elsass
weiterführende Informationen
Emden
weiterführende Informationen
Enkhuizen
weiterführende Informationen
Endorf
weiterführende Informationen
Engelhartszell
weiterführende Informationen
England, Königreich
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Enns
weiterführende Informationen
Enns, Fluss
weiterführende Informationen
Enschede
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Eremo del Monte Rua
weiterführende Informationen
Erfurt
weiterführende Informationen
Erfurt, Herrschaft
Anm.: Teil des Erzstifts bzw. Kurfürstentums Mainz.
Ergoldsbach
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Erlau (Eger)
weiterführende Informationen
Erlau, Ejalet (Eğri Eyâlet)
Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Ermsleben
weiterführende Informationen
Eschwege
weiterführende Informationen
Esslingen
weiterführende Informationen
Este
weiterführende Informationen
Etsch (Adige), Fluss
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Ettal, Kloster
weiterführende Informationen
Europa
weiterführende Informationen
Évian (Évian-les-Bains)
weiterführende Informationen
Faaborg
weiterführende Informationen
Falkenberg
weiterführende Informationen
Famagusta (Ammóchostos, Gazimağusa)
weiterführende Informationen
Farkaschin (Vlčkovce)
weiterführende Informationen
Favorita, Schloss
Anm.: Heute Augarten in Wien.
Fehrbellin
weiterführende Informationen
Feldsberg (Valtice)
weiterführende Informationen
Felizzano
weiterführende Informationen
Ferrara
weiterführende Informationen
Ferrieden
Anm.: Heute aus den Gemeinden Ober- und Unterferrieden (Landkreis Nürnberger Land) bestehend.
Feucht
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Fichtelberg (Oberfranken)
weiterführende Informationen
Fileck (Fiľakovo)
weiterführende Informationen
Filipinas (Philippinen)
weiterführende Informationen
Finnland
weiterführende Informationen
Fischamend
weiterführende Informationen
Flandern, Grafschaft
weiterführende Informationen
Fleitershofte
Anm.: Heute möglicherweise nicht mehr existierendes niederländisches Dorf zwischen Oud-Milligen und Apeldoorn.
Flensburg
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Florenz (Firenze)
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Foça
weiterführende Informationen
Fontanafredda
weiterführende Informationen
Forchheim
weiterführende Informationen
Fossa Drusiana
Anm.: Im Jahr 12 v. Chr. durch den römischen Feldherren Nero Claudius Drusus (38-9 v. Chr.) angelegter Kanal, von dem unter anderem angenommen wird, dass er den Rhein bei Arnheim mit der IJssel bei Doesburg verband.
Fränkische Alb
weiterführende Informationen
Fränkischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Franken
weiterführende Informationen
Franken, Herzogtum
weiterführende Informationen
Frankenhausen (Bad Frankenhausen)
weiterführende Informationen
Frankenmarkt
weiterführende Informationen
Frankenthal
weiterführende Informationen
Frankfurt (Main)
weiterführende Informationen
Frankfurt (Oder)
weiterführende Informationen
Frankreich, Königreich
weiterführende Informationen
Fratting (Vratěnín)
weiterführende Informationen
Freckleben
weiterführende Informationen
Freckleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Frederiksborg, Schloss (Hillerød)
weiterführende Informationen
Freiberg
weiterführende Informationen
Freising
weiterführende Informationen
Freising, Hochstift
Freyburg
weiterführende Informationen
Friaul (Friuli)
weiterführende Informationen
Friesland
weiterführende Informationen
Frohnleiten
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Frose
weiterführende Informationen
Fünen (Fyn), Bistum
Fünen (Fyn), Insel
weiterführende Informationen
Fürstenberg
weiterführende Informationen
Fürstenfeldbruck
weiterführende Informationen
Füssen
weiterführende Informationen
Fulda
weiterführende Informationen
Galiläa
weiterführende Informationen
Gals
weiterführende Informationen
Galzignano
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Gamsen
weiterführende Informationen
Gardasee (Lago di Garda)
weiterführende Informationen
Gartow
weiterführende Informationen
Gartz
weiterführende Informationen
Gatterburg, Schloss
Anm.: Vorgängerbau des Schlosses Schönbrunn bei Wien.
Gaweinstal
weiterführende Informationen
Gefell
weiterführende Informationen
Gefrees
weiterführende Informationen
Gelderland
weiterführende Informationen
Geldern
weiterführende Informationen
Gemen, Herrschaft
weiterführende Informationen
Genf (Genève)
weiterführende Informationen
Genfer See (Lac Léman)
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Gent
weiterführende Informationen
Genua (Genova)
weiterführende Informationen
Genua, Republik (Repubblica di Genova)
weiterführende Informationen
Gera
weiterführende Informationen
Gera, Fluss
weiterführende Informationen
Geratshofen
weiterführende Informationen
Germersheim
weiterführende Informationen
Gernrode
weiterführende Informationen
Gernrode, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Gernrode, Stift
weiterführende Informationen
Gerolzhofen
weiterführende Informationen
Giacopuzzi
weiterführende Informationen
Gibraltar
weiterführende Informationen
Giengen an der Brenz
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Gießen
weiterführende Informationen
Gifhorn
weiterführende Informationen
Giudecca (Venedig)
weiterführende Informationen
Glatz (Kłodzko)
weiterführende Informationen
Gleußen
weiterführende Informationen
Glücksburg
weiterführende Informationen
Glückstadt
weiterführende Informationen
Göppingen
weiterführende Informationen
Göppingen, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Herzogtums Württemberg.
Goerzke
weiterführende Informationen
Göttingen
weiterführende Informationen
Goldener Steig
weiterführende Informationen
Goldkronach
weiterführende Informationen
Golf von Venedig (Golfo di Venezia)
weiterführende Informationen
Gommern, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen.
Goor
weiterführende Informationen
Gorizia (Görz)
weiterführende Informationen
Goslar
weiterführende Informationen
Gotha
weiterführende Informationen
Gottesgab, Bergwerk
Anm.: Im Jahr 1604 gegründetes Silbereisenbergwerk im Gleißinger Fels am Fuß des Ochsenkopfs bei Neubau/Fichtelberg (Fichtelgebirge).
Gottesgnaden
weiterführende Informationen
Gottorf, Schloss
weiterführende Informationen
Grabow
weiterführende Informationen
Gradisca d'Isonzo
weiterführende Informationen
Grado
weiterführende Informationen
Gräfenthal
weiterführende Informationen
Gran (Esztergom), Erzbistum
weiterführende Informationen
Grafendorf bei Stockerau
Anm.: Heute Teil von Stockerau.
Graubünden (Freistaat der Drei Bünde)
weiterführende Informationen
Graz
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Greding
weiterführende Informationen
Greifenstein
weiterführende Informationen
Greiffenberg (Gryfów Śląski)
weiterführende Informationen
Grein
weiterführende Informationen
Griechenland
weiterführende Informationen
Grigno (Grims)
weiterführende Informationen
Groebzig
weiterführende Informationen
Gröna
weiterführende Informationen
Gröningen
weiterführende Informationen
Groenlo (Grol)
weiterführende Informationen
Gronau (Westfalen)
weiterführende Informationen
Groningen
weiterführende Informationen
Groningen, Provinz
weiterführende Informationen
Großalsleben
weiterführende Informationen
Großalsleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Großbritannien
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Groß-Enzersdorf
weiterführende Informationen
Großer Belt (Storebælt)
weiterführende Informationen
Großer Plöner See
weiterführende Informationen
Großnondorf
weiterführende Informationen
Groß Oesingen
weiterführende Informationen
Großwirschleben
weiterführende Informationen
Grünhagen
weiterführende Informationen
Güntersberge
weiterführende Informationen
Güntersberge, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Güsten
weiterführende Informationen
Güstrow
weiterführende Informationen
Guinea
weiterführende Informationen
Gunzenhausen
weiterführende Informationen
Gustavsburg
weiterführende Informationen

Anm.: 1632-1635 schwedische Festungsanlage an der Mündung des Mains in den Rhein.
Haarlem
weiterführende Informationen
Haarlemmer Meer
Anm.: Mitte des 19. Jahrhunderts trockengelegter Binnensee in Nordholland zwischen Haarlem, Leiden und Amsterdam.
Haderburg (Castello di Salorno)
weiterführende Informationen
Hadersleben (Haderslev)
weiterführende Informationen
Haderslebener Förde (Haderslev Fjord)
weiterführende Informationen
Hainburg (Donau)
weiterführende Informationen
Halberstadt
weiterführende Informationen
Halberstadt, Bistum
weiterführende Informationen
Halberstadt, Hochstift
weiterführende Informationen
Hall in Tirol
weiterführende Informationen
Halle (Saale)
weiterführende Informationen
Hamburg
weiterführende Informationen
Hameln
weiterführende Informationen
Hanau
weiterführende Informationen
Hannoversch Münden
weiterführende Informationen
Harburg
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Harburg, Herrschaft
Anm.: Teil des Herzogtums Lüneburg.
Hardenberg
weiterführende Informationen
Hardenberger Heide
Anm.: Naturraum östlich von Hardenberg (Overijssel).
Harderwijk
weiterführende Informationen
Hartenfels, Schloss (Torgau)
Hartheim
weiterführende Informationen
Hartmannshof
weiterführende Informationen
Harz
weiterführende Informationen
Harzgerode
weiterführende Informationen
Harzgerode, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Haseluenne
weiterführende Informationen
Haßfurt
weiterführende Informationen
Hattem
weiterführende Informationen
Havel, Fluss
weiterführende Informationen
Havelberg
weiterführende Informationen
Havelland
weiterführende Informationen
Hecklingen
weiterführende Informationen
Heidelberg
weiterführende Informationen
Heidenheim an der Brenz
weiterführende Informationen
Heidenheim, Amt
Anm.: Ehemalige Herrschaft der Grafen von Helfenstein, seit 1448 (zur Grafschaft bzw. zum Herzogtum) Württemberg gehörig.
Heilbronn
weiterführende Informationen
Heiliges Römisches Reich (deutscher Nation)
weiterführende Informationen
Heilsbronn
weiterführende Informationen
Heiterwang
weiterführende Informationen
Heldrungen
weiterführende Informationen
Hellbrunn, Monatsschlössl (Waldemsschlösschen)
weiterführende Informationen

Anm.: Vermutlich 1615 erbautes Jagdschloss der Erzbischöfe von Salzburg.
Hellbrunn, Schloss
weiterführende Informationen

Anm.: 1613-1615 erbautes Lustschloss der Erzbischöfe von Salzburg.
Helmbrechts
weiterführende Informationen
Helmstedt
weiterführende Informationen
Helsingborg
weiterführende Informationen
Helsingør
weiterführende Informationen
Hemau
weiterführende Informationen
Henneberg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Herborn
weiterführende Informationen
Heringen
weiterführende Informationen
Hernals
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Heroldsberg
weiterführende Informationen
Hersfeld
weiterführende Informationen
Hersfeld, Stift
Anm.: Seit 1648 Fürstentum der Landgrafen von Hessen-Kassel.
Herzogenbusch ('s-Hertogenbosch)
weiterführende Informationen
Hessen
weiterführende Informationen
Hessen, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hessen-Darmstadt, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hessen-Kassel, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hettstedt
weiterführende Informationen
Heusden
weiterführende Informationen
Hierden (b. Harderwijk)
weiterführende Informationen
Hietzing
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Hildesheim
weiterführende Informationen
Hildesheim, Hochstift
weiterführende Informationen
Hilpoltstein
weiterführende Informationen
Hitzacker
weiterführende Informationen
Höchstädt an der Donau
weiterführende Informationen
Höxter
weiterführende Informationen
Hof
weiterführende Informationen
Hohenkammer
weiterführende Informationen
Hohensalzburg, Festung
weiterführende Informationen
Hohnstein, Grafschaft
weiterführende Informationen
Hollabrunn
weiterführende Informationen
Holland
weiterführende Informationen
Holnstein
weiterführende Informationen
Holstein-Pinneberg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Holstein, Herzogtum
weiterführende Informationen
Honselaarsdijk (Honselersdijk), Schloss
weiterführende Informationen
Horzelitz (Hořelice)
weiterführende Informationen
Hoya
weiterführende Informationen
Hoym
weiterführende Informationen
Hühnerberg
weiterführende Informationen
Hulst
weiterführende Informationen
Hurlach
weiterführende Informationen
Hunneschans, die
weiterführende Informationen

Anm.: Mittelalterliche Ringwallburg am Uddelermeer in Gelderland.
Husum
weiterführende Informationen
Ichtershausen
weiterführende Informationen
Iglau (Jihlava)
weiterführende Informationen
IJ, Meeresarm
weiterführende Informationen
IJssel, Fluss
weiterführende Informationen
IJsseloord, Schanze
Anm.: Bereits um die Mitte des 18. Jahrhunderts verschwundene Schanze an der Abzweigung der IJssel vom Niederrhein bei Arnheim.
Ilberstedt
weiterführende Informationen
Île de Ré
weiterführende Informationen
Ilmenau
weiterführende Informationen
Ilmenau, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit der Grafschaft Henneberg.
Ilz, Fluss
weiterführende Informationen
Indien
weiterführende Informationen
Ingelmunster
weiterführende Informationen
Ingolstadt
weiterführende Informationen
Inn, Fluss
weiterführende Informationen
Innsbruck
weiterführende Informationen
Ipolydamásd
weiterführende Informationen
Irland, Königreich
weiterführende Informationen
Isar, Fluss
weiterführende Informationen
Isenburg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Isselburg
weiterführende Informationen
Isla Margarita
weiterführende Informationen
Isola Rizza
weiterführende Informationen
Isola di San Giorgio Maggiore (Venedig)
weiterführende Informationen
Istrien
weiterführende Informationen
Italien
weiterführende Informationen
Itzehoe
weiterführende Informationen
Jägerndorf, Herzogtum
Anm.: Schlesisches Teilherzogtum.
Japan
weiterführende Informationen
Jena
weiterführende Informationen
Jerichow
weiterführende Informationen
Jerichowscher Kreis
Anm.: Verwaltungseinheit des Erzstifts Magdeburg.
Jerusalem
weiterführende Informationen
Jeßnitz
weiterführende Informationen
Jesteburg
weiterführende Informationen
Jübar
weiterführende Informationen
Jülich, Herzogtum
weiterführende Informationen
Jüterbog
weiterführende Informationen
Jütland (Jylland)
weiterführende Informationen
Kärnan, Turm
weiterführende Informationen

Anm.: Überrest einer in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zerstörten Burg bzw. Festung oberhalb der Stadt Helsingborg.
Kärnten, Herzogtum
weiterführende Informationen
Kaiserebersdorf
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Kaiserslautern
weiterführende Informationen
Kalbe
weiterführende Informationen
Kalchreuth
weiterführende Informationen
Kalkberg, Schloss (Lüneburg)
Anm.: 1371 zerstörte Burg, im 17. Jahrhundert Schloss und Garnison westlich der Altstadt von Lüneburg.
Kalmar
weiterführende Informationen
Kamitz (Kamienica)
weiterführende Informationen
Kampen
weiterführende Informationen
Kanaan
weiterführende Informationen

Anm.: Biblisches "gelobtes Land".
Kana (Qana)
weiterführende Informationen
Kanischa (Nagykanizsa)
weiterführende Informationen
Kapfenberg
weiterführende Informationen
Karlau, Schloss
Anm.: Heute in Graz gelegene Justizvollzugsanstalt.
Karlsbad (Karlovy Vary)
weiterführende Informationen
Karnische Alpen
weiterführende Informationen
Kaspisches Meer
weiterführende Informationen
Kassel
weiterführende Informationen
Katalonien
weiterführende Informationen
Katzenberg
weiterführende Informationen
Kelbra
weiterführende Informationen
Kemberg
weiterführende Informationen
Kent, Königreich
Anm.: Eines der sieben angelsächsischen Königreiche des Mittelalters.
Kesselbusch
Anm.: Auenwaldgebiet an der Saale bei Bernburg.
Kiel
weiterführende Informationen
Kindberg
weiterführende Informationen
Kischützneustadt (Kysucké Nové Mesto)
weiterführende Informationen
Klagenfurt am Wörthersee
weiterführende Informationen
Klamm, Burg
Anm.: Burgruine oberhalb von Schottwien (Niederösterreich).
(Ehrenberger) Klause (Weiler-Klause)
weiterführende Informationen
Klausen (Chiusa)
weiterführende Informationen
Kleiner Belt (Lillebælt)
weiterführende Informationen
Klein Komorn (Zalakomár)
weiterführende Informationen
Klein Venedig, Schloss
Anm.: Heute nicht mehr existierendes südmährisches Lustschlösschen des Kardinals Franz von Dietrichstein in der Nähe von Mikulov.
Kleinwülknitz
weiterführende Informationen
Klentsch (Klenčí pod Čerchovem)
weiterführende Informationen
Kleutsch
weiterführende Informationen
Kleve
weiterführende Informationen
Kleve, Herzogtum
weiterführende Informationen
Klipperberge
Anm.: Weinberg bei Bernburg.
Klötze
weiterführende Informationen
Klosterneuburg
weiterführende Informationen
Kloster Zinna
weiterführende Informationen
Knesebeck
weiterführende Informationen
Knodsenburg, Festung
Anm.: Im Jahr 1585 gegründete Festung an der Waal bei Nijmegen.
Knönitz (Knínice)
weiterführende Informationen
Koblenz
weiterführende Informationen
Köln
weiterführende Informationen
Köln, Kurfürstentum (Erzstift)
weiterführende Informationen
Königerode
weiterführende Informationen
Königsberg (Kaliningrad)
weiterführende Informationen
Königseck (Kunžak)
weiterführende Informationen
Königshofen im Grabfeld (Bad Königshofen im Grabfeld)
weiterführende Informationen
Königstein
weiterführende Informationen
Königstein im Taunus, Burg
Königstein, Festung
weiterführende Informationen
Könitz
weiterführende Informationen
Könnern
weiterführende Informationen
Köthen
weiterführende Informationen
Kötzschau
weiterführende Informationen
Kolding
weiterführende Informationen
Kolin (Kolín)
weiterführende Informationen
Komorn (Komárno)
weiterführende Informationen
Konstantinopel (İstanbul)
weiterführende Informationen
Konstanz
weiterführende Informationen

Anm.: Im Mittelalter und der frühen Neuzeit auch Kostnitz genannt.
Kopenhagen (København)
weiterführende Informationen
Korneuburg
weiterführende Informationen
Koromandelküste
weiterführende Informationen
Korsør
weiterführende Informationen
Košice
weiterführende Informationen
Koskau
Anm.: Bestehend aus Unter- und Oberkoskau (heute Saale-Orla-Kreis, Thüringen).
Krain, Herzogtum
weiterführende Informationen
Krakau (Kraków)
weiterführende Informationen
Kranichfeld
weiterführende Informationen
Krems an der Donau
weiterführende Informationen
Kremsmünster
weiterführende Informationen
Kreta
weiterführende Informationen
Kreuznach
weiterführende Informationen
Krieglach
weiterführende Informationen
Krim, Khanat
weiterführende Informationen
Kronach
weiterführende Informationen
Kronborg, Schloss (Helsingør)
weiterführende Informationen
Kroppenstedt
weiterführende Informationen
Krumau (Český Krumlov)
weiterführende Informationen
Krumbholz
Anm.: Auenwaldgebiet an der Saale bei Bernburg.
Kühren
weiterführende Informationen
Küstrin (Kostrzyn nad Odrą)
weiterführende Informationen
Kulmbach
weiterführende Informationen
Kurrheinischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Kuttenberg (Kutná Hora)
weiterführende Informationen
Laaber
weiterführende Informationen
Lagune von Venedig (Laguna di Venezia, Laguna veneta)
weiterführende Informationen
Lambach
weiterführende Informationen
Landsberg
weiterführende Informationen
Landsberg am Lech
weiterführende Informationen
Landsberg an der Warthe (Gorzów Wielkopolski)
weiterführende Informationen
Landshut
weiterführende Informationen
Langau bei Geras
weiterführende Informationen
Langeland, Insel
weiterführende Informationen
Langer Berg
Anm.: In der frühen Neuzeit Weinberg am Saalehang südwestlich von Bernburg zwischen dem heutigen Tiergarten und der Zörnitzer Mühle.
Languedoc
La Noue
Anm.: Nicht ermittelte Ortschaft, die im Jahr 1611 etwa eine Meile von Lyon entfernt gewesen sein soll.
La Rochelle
weiterführende Informationen
Lauchstädt (Bad Lauchstädt)
weiterführende Informationen
Lauenburg
weiterführende Informationen
Lauenstein
weiterführende Informationen
Lauf an der Pegnitz
weiterführende Informationen
Laufen
weiterführende Informationen
Lauingen
weiterführende Informationen
Lausanne
weiterführende Informationen
Lausitz, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Lavis (Laifs)
weiterführende Informationen
Laxenburg
weiterführende Informationen
Lech, Fluss
weiterführende Informationen
Lechfeld
weiterführende Informationen
Leeuwarden
weiterführende Informationen
Legnago
weiterführende Informationen
Lehenstein (Chlumeček)
weiterführende Informationen
Leiden
weiterführende Informationen
Leipzig
weiterführende Informationen
Leitha, Fluss
weiterführende Informationen
Leitmeritz (Litoměřice)
weiterführende Informationen
Lermoos
weiterführende Informationen
Lesewitz
Anm.: Heute Auwald bei Plötzkau.
Leucate
weiterführende Informationen
Leuchtenberg, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Levante
weiterführende Informationen

Anm.: Östlicher Mittelmeerraum.
Levico Terme (Löweneck)
weiterführende Informationen
Lichtenberg, Schloss
Anm.: Heute nicht mehr existierendes Wittelsbacherschloss bei Scheuring am rechten Lechufer.
Lichtenburg, Schloss (Prettin)
weiterführende Informationen

Anm.: 1611-1641 Witwensitz der Kurfürstin Hedwig von Sachsen.
Lido di Venezia, Insel
weiterführende Informationen
Liebenwalde
weiterführende Informationen
Liegnitz (Legnica)
weiterführende Informationen
Limburg (Limbourg)
weiterführende Informationen
Grafschaft Limburg (Westfalen)
weiterführende Informationen
Limena
weiterführende Informationen
Limmen
weiterführende Informationen
Lingen (Ems)
weiterführende Informationen
Lingen, Grafschaft
weiterführende Informationen
Linz
weiterführende Informationen
Lippa (Lipova)
weiterführende Informationen
Lippe, Grafschaft
weiterführende Informationen
Lippstadt
weiterführende Informationen
Lissabon (Lisboa)
weiterführende Informationen
Litauen, Großfürstentum
weiterführende Informationen
Livenza, Fluss
weiterführende Informationen
Livland, Herzogtum
weiterführende Informationen
Livorno
weiterführende Informationen
Lizza Fusina (Fusina)
weiterführende Informationen
Lobenhof
weiterführende Informationen

Anm.: Im 17. Jahrhundert "Lusthaus" bei Sulzbach.
Lobenstein
weiterführende Informationen
Lobositz (Lovosice)
weiterführende Informationen
Löbejün (Wettin-Löbejün)
weiterführende Informationen
Löwen (Leuven)
weiterführende Informationen
Lofer
weiterführende Informationen
Loire, Fluss
weiterführende Informationen
Lombardei (Lombardia)
weiterführende Informationen
London
weiterführende Informationen
Lorch
weiterführende Informationen
Lorch, Kloster
weiterführende Informationen
Loreto
weiterführende Informationen
Lothringen, Herzogtum
weiterführende Informationen
Lucca
weiterführende Informationen
Lübeck
weiterführende Informationen
Lueg
weiterführende Informationen
Lüneburg
weiterführende Informationen
Lüneburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Lüneburger Heide
weiterführende Informationen
Lüttich, Hochstift
Lützen
weiterführende Informationen
Lützendorf
weiterführende Informationen
Luhe (Luhe-Wildenau)
weiterführende Informationen
Lund
weiterführende Informationen
Luxemburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Lyon
weiterführende Informationen
Lyonnais
weiterführende Informationen
Maas, Fluss
weiterführende Informationen
Maastricht
weiterführende Informationen
Macao (Macau)
weiterführende Informationen
Maderno (Toscolano-Maderno)
weiterführende Informationen
Madrid
weiterführende Informationen
Mägdesprung
weiterführende Informationen
Mähren, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Mähring
weiterführende Informationen
Magdeburg
weiterführende Informationen
Magdeburg, Erzstift
weiterführende Informationen
Mailand (Milano)
weiterführende Informationen
Mailand, Herzogtum
weiterführende Informationen
Main, Fluss
weiterführende Informationen
Mainz
weiterführende Informationen
Mainz, Kurfürstentum (Erzstift)
weiterführende Informationen
Malamocco
weiterführende Informationen
Malta, Inselgruppe
weiterführende Informationen
Mannheim
weiterführende Informationen
Mansfeld
weiterführende Informationen
Mansfeld, Grafschaft
weiterführende Informationen
Mantua (Mantova)
weiterführende Informationen
Marano Lagunare
weiterführende Informationen
Marburg an der Lahn
weiterführende Informationen
Marienberg, Hügel
Anm.: Anhöhe über der Brandenburger Altstadt.
Mark, Grafschaft
weiterführende Informationen
Marseille
weiterführende Informationen
Matrei am Brenner
weiterführende Informationen
Mattig, Fluss
weiterführende Informationen
Mattighofen
weiterführende Informationen
Mattsee (Niedertrumer See)
weiterführende Informationen
Mauerbach
weiterführende Informationen
Mauerkirchen
weiterführende Informationen
Mauls (Mules)
weiterführende Informationen
Mechelen
weiterführende Informationen
Mecklenburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Medingen
weiterführende Informationen
Meiningen
weiterführende Informationen
Meißen
weiterführende Informationen
Meißen, Hochstift
weiterführende Informationen

Anm.: Seit 1581 Teil des (albertinischen) Kurfürstentums Sachsen.
Meißen, Markgrafschaft
weiterführende Informationen

Anm.: Kernland des (albertinischen) Kurfürstentums Sachsen.
Meitingen
weiterführende Informationen
Melegnano
weiterführende Informationen
Melk
weiterführende Informationen
Memmingen
weiterführende Informationen
Meppen
weiterführende Informationen
Mereto di Capitolo
weiterführende Informationen
Merseburg
weiterführende Informationen
Merseburg, Hochstift
weiterführende Informationen
Mesopotamien
weiterführende Informationen
Messina
weiterführende Informationen
Mettingen, Herrschaft
Anm.: Pappenheimische Herrschaft mit Sitz auf der Burg Untermettingen bei Stühlingen.
Metz
weiterführende Informationen
Mézières (Charleville-Mézières)
weiterführende Informationen
Middelburg
weiterführende Informationen
Middelfart
weiterführende Informationen
Miličín
weiterführende Informationen
Milligen (Oud-Milligen)
weiterführende Informationen

Anm.: Heute nicht mehr existierendes, da auf dem Kommandozentrum der niederländischen Luftwaffe gelegenes Dorf.
Minden, Hochstift
weiterführende Informationen
Mira Taglio
weiterführende Informationen
Mirabell, Schloss (Salzburg)
weiterführende Informationen

Anm.: Lustsschloss der Erzbischöfe von Salzburg (um 1606 als Schloss Altenau erbaut, 1612 Umbenennung in Mirabell).
Mirow, Kommende
Anm.: Verwaltungseinheit des Johanniterordens.
Mißlareuth
weiterführende Informationen
Missunde
weiterführende Informationen
Mittelmeer
weiterführende Informationen
Mittenwald
weiterführende Informationen
Mitterteich
weiterführende Informationen
Modena
weiterführende Informationen
Modena, Herzogtum
weiterführende Informationen
Modra
weiterführende Informationen
Mömpelgard (Montbéliard)
weiterführende Informationen
Moers
weiterführende Informationen
Molukken
weiterführende Informationen
Monastero degli Olivetani
Anm.: Heute verfallenes Kloster der Olivetanermönche auf dem Monte Venda.
Monheim
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Monselice
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Montagnana
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Montebello, Burg
Anm.: Burg oberhalb von Montebello Vicentino (Provinz Vicenza).
Montecassino, Abtei
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Montegalda
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Montegrotto Terme
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Monte Ortone
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Monte Rosso
Anm.: Bewaldeter Berg zwischen La Croce und Feriole westlich von Padua.
Monte Rua
weiterführende Informationen
Monte Venda
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Moranzani
weiterführende Informationen
Morges
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Moritzburg, Schloss (Halle/Saale)
weiterführende Informationen
Mosel, Fluss
weiterführende Informationen
Moskau
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Moskauer Reich
weiterführende Informationen
Mühlenbeck
weiterführende Informationen
Mühlhausen
weiterführende Informationen
München
weiterführende Informationen
Münster, Hochstift
weiterführende Informationen
Mürz, Fluss
weiterführende Informationen
Mürzzuschlag
weiterführende Informationen
Muiden
weiterführende Informationen
Mulde, Fluss
weiterführende Informationen
Mur (Mura), Fluss
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Murano
weiterführende Informationen
Múscoli
weiterführende Informationen
Naarden
weiterführende Informationen
Naardermeer
weiterführende Informationen
Nabburg
weiterführende Informationen
Nachterstedt
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Náfpaktos (Lepanto)
weiterführende Informationen
Namur
weiterführende Informationen
Narbonne
weiterführende Informationen
Nassau-Saarbrücken, Grafschaft
weiterführende Informationen
Nassereith
weiterführende Informationen
Naumburg
weiterführende Informationen
Neapel (Napoli)
weiterführende Informationen
Neapel, Königreich
weiterführende Informationen
Neckar, Fluss
weiterführende Informationen
Negroponte (Euböa), Insel
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Nennslingen
weiterführende Informationen
Nespeky
weiterführende Informationen
Neubau
weiterführende Informationen
Neuburg an der Donau
weiterführende Informationen
Neuburg am Inn
weiterführende Informationen
Neuburg am Inn, Grafschaft
weiterführende Informationen
Neudorf
weiterführende Informationen
Neuenhaus
weiterführende Informationen
Neugebäude, Schloss
weiterführende Informationen

Anm.: Damals vor den Toren Wiens gelegenes kaiserliches Renaissanceschloss.
Neugranada
weiterführende Informationen

Anm.: Spanisches Generalkapitanat.
Neuhäusel (Nové Zámky)
weiterführende Informationen
Neuhaldensleben (Haldensleben I)
weiterführende Informationen
Neuhaus (Jindřichův Hradec)
weiterführende Informationen
Neuhaus, Schloss
weiterführende Informationen
Neukloster
weiterführende Informationen
Neumarkt in der Oberpfalz
weiterführende Informationen
Neumarkt (Egna)
weiterführende Informationen
Neumarkt am Wallersee
weiterführende Informationen
Neumarkt an der Ybbs
weiterführende Informationen
Neumünster
weiterführende Informationen
Neu-Ortenburg, Schloss (Hinterschloss)
weiterführende Informationen

Anm.: Heute nicht mehr existierendes Schloss bei Ortenburg.
Neusohl (Banská Bystrica)
weiterführende Informationen
Neustadt (Neustadt-Glewe)
weiterführende Informationen
Neustadt bei Coburg
weiterführende Informationen
Neustadt an der Donau
weiterführende Informationen
Neustadt (vor Magdeburg)
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil Alte Neustadt von Magdeburg.
Neustadt (Orla)
weiterführende Informationen
Neustadt am Rübenberge
weiterführende Informationen
Neustadt an der Waldnaab
weiterführende Informationen
Neutra (Nitra), Fluss
weiterführende Informationen
Nevers
weiterführende Informationen
Niederlande (beide Teile)
weiterführende Informationen
Niederlande, Spanische
weiterführende Informationen
Niederlande, Vereinigte (Generalstaaten)
weiterführende Informationen
Niederlausitz, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Niedermotzing
weiterführende Informationen
Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Niedersächsischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Niedertraubling
weiterführende Informationen
Niederungarn
Anm.: Verwaltungseinheit des (habsburgischen) Königreichs Ungarn, das die heutige West- und Mittelslowakei sowie größtenteils die Gebiete westlich des Plattensees (Balaton) umfasste.
Nienburg (Saale), Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Nienburg (Saale)
weiterführende Informationen
Nienburg (Weser)
weiterführende Informationen
Nieuwpoort
weiterführende Informationen
Nijkerk
weiterführende Informationen
Nijmegen
weiterführende Informationen
Nikolsburg (Mikulov)
weiterführende Informationen
Nîmes
weiterführende Informationen
Nittenau
weiterführende Informationen
Noale
weiterführende Informationen
Nördlingen
weiterführende Informationen
Nógrád (Neograd)
weiterführende Informationen
Nohra
weiterführende Informationen
Noorddorp
weiterführende Informationen
Norburg (Nordborg)
weiterführende Informationen
Norderney, Insel
weiterführende Informationen
Nordgau
weiterführende Informationen
Nordhausen
weiterführende Informationen
Nordhorn
weiterführende Informationen
Nordsee
weiterführende Informationen
Normandie
weiterführende Informationen
Northeim
weiterführende Informationen
Norwegen, Königreich
weiterführende Informationen
Noventa
weiterführende Informationen
Nowy Targ
weiterführende Informationen
Nürnberg
weiterführende Informationen
Nürtingen
weiterführende Informationen
Nuthe, Fluss
weiterführende Informationen
Nyborg
weiterführende Informationen
Oberammergau
weiterführende Informationen
Oberbayern
Oberdeutschland (Süddeutschland)
weiterführende Informationen
Obere Pfalz (Oberpfalz), Fürstentum
weiterführende Informationen
Oberkapfenberg, Burg
Anm.: Burg oberhalb von Kapfenberg (Steiermark).
Oberlausitz, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Obermallebarn
weiterführende Informationen
Obernberg am Inn
weiterführende Informationen
Obernzell
weiterführende Informationen
Oberottmarshausen
weiterführende Informationen
Oberrheinischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Obersächsischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Obersteiermark
weiterführende Informationen
Obertrum am See
weiterführende Informationen
Oberungarn
Anm.: Verwaltungseinheit des (habsburgischen) Königreichs Ungarn, das die heutige östliche Slowakei und angrenzende ungarische Gebiete umfasste.
Odense
weiterführende Informationen
Oder, Fluss
weiterführende Informationen
Ödenburg (Sopron)
weiterführende Informationen
Oelsnitz (Vogtland)
weiterführende Informationen
Öresund (Øresund)
weiterführende Informationen
Österreich, Erzherzogtum
weiterführende Informationen
Österreichischer Reichskreis
Österreich ob der Enns, Erzherzogtum
weiterführende Informationen
Österreich unter der Enns, Erzherzogtum
weiterführende Informationen
Oettingen, Grafschaft
weiterführende Informationen
Ofen (Buda)
weiterführende Informationen
Ofen, Ejalet (Budin Eyâlet)
Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Ohof
weiterführende Informationen
Oldenburg
weiterführende Informationen
Oldenburg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Oldenzaal
weiterführende Informationen
Olmütz (Olomouc)
weiterführende Informationen
Olymp, Berg
weiterführende Informationen
Oppeln (Opole)
weiterführende Informationen
Opperode
weiterführende Informationen
Orange
weiterführende Informationen
Orange, Fürstentum
weiterführende Informationen
Oriago Di Mira
weiterführende Informationen
Orient
weiterführende Informationen
Ortenburg
weiterführende Informationen
Ortenburg, Grafschaft
weiterführende Informationen
(Alt-)Ortenburg, Schloss (Vorderschloss)
weiterführende Informationen
Orth an der Donau
weiterführende Informationen
Oschatz
weiterführende Informationen
Oschersleben
weiterführende Informationen
Osmanisches Reich
weiterführende Informationen
Osnabrück, Hochstift
weiterführende Informationen
Ossa (Kíssavos), Berg
weiterführende Informationen
Osterhofen
weiterführende Informationen
Osterstein, Schloss (Gera)
weiterführende Informationen

Anm.: Auf einem Berg westlich der Stadt Gera gelegenes Residenzschloss der Herren von Reuß (jüngere Linie), das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.
Ostfriesland, Grafschaft
weiterführende Informationen
Ostindien
weiterführende Informationen

Anm.: Vorder- und Hinterindien sowie Malaiischer Archipel.
Ostrau
weiterführende Informationen
Ostsee
weiterführende Informationen
Ottensheim
weiterführende Informationen
Ottleben
weiterführende Informationen
Overijssel
weiterführende Informationen
Paderborn, Hochstift
weiterführende Informationen
Padua (Padova)
weiterführende Informationen
Padua (Padova), Provinz
Anm.: Verwaltungseinheit der Republik Venedig.
Palästina
weiterführende Informationen
Palazzo Pallavicino (Palazzo Martinengo)
weiterführende Informationen
Palmanova
weiterführende Informationen
Pansfelde
weiterführende Informationen
Pantianicco
weiterführende Informationen
Pápa
weiterführende Informationen
Paraíba
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Bundesstaat in Nordostbrasilien.
Parchim
weiterführende Informationen
Paris
weiterführende Informationen
Parma
weiterführende Informationen
Parma und Piacenza, Herzogtum
weiterführende Informationen
Parsberg
weiterführende Informationen
Partenkirchen (Garmisch-Partenkirchen)
weiterführende Informationen
Passau
weiterführende Informationen

Anm.: Gebildet aus den damals drei eigenständigen Teilen Alt-, Ilz- und Innstadt.
Passauer Altstadt (Passau)
Anm.: Kernstadt auf der Landspitze zwischen Donau und Inn neben zwei weiteren damals eigenständigen Stadtteilen von Passau.
Passau, Hochstift
weiterführende Informationen
Passauer Ilzstadt (Passau)
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemals eigenständige Stadt an der Einmündung der Ilz in die Donau, jetzt Stadtteil von Passau.
Passauer Innstadt (Passau)
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemals eigenständige Stadt rechts des Inns, jetzt Stadtteil von Passau.
Paßbruch
weiterführende Informationen
Passendorf
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Halle (Saale).
Patria del Friuli
Anm.: Ursprünglich das Gebiet unter der weltlichen Herrschaft des Patriarchen von Aquileia; seit 1420 Verwaltungseinheit der Republik Venedig.
Pavia
weiterführende Informationen
Peggau
weiterführende Informationen
Peißen
weiterführende Informationen
Peitz
weiterführende Informationen
Penig, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen, seit 1543 an die Herren von Schönburg verlehnt.
Pergine Valsugana (Fersen im Suganertal)
weiterführende Informationen
Perleberg
weiterführende Informationen
Persien (Iran)
weiterführende Informationen
Perugia
weiterführende Informationen
Pesaro, Bistum
weiterführende Informationen
Peschiera del Garda
weiterführende Informationen
Petersberg, Berg
weiterführende Informationen
Peterswald (Petrovice u Chabařovic)
weiterführende Informationen
Petronell
weiterführende Informationen
Peuerbach
weiterführende Informationen
Pfaffenbusch
Anm.: Auenwaldgebiet an der Saale bei Bernburg.
Pfaffenhofen an der Ilm
weiterführende Informationen
Pfaffenmütz, Schanze
weiterführende Informationen
Pfalz, Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Pfalz-Hilpoltstein, Fürstentum
Anm.: Deputatfürstentum von Pfalz-Neuburg.
Pfalz-Neuburg, Fürstentum
weiterführende Informationen
Pfalz-Sulzbach, Fürstentum
Anm.: Deputatfürstentum von Pfalz-Neuburg.
Pfalz-Zweibrücken, Fürstentum
weiterführende Informationen
Pfatter
weiterführende Informationen
Pfreimd
weiterführende Informationen
Pful
Anm.: Nach der ehemaligen Burgruine Pful benanntes Auenwaldgebiet an der Saale bei Plötzkau.
Philadelphia (Alaşehir)
weiterführende Informationen

Anm.: Antike Stadt in Lydien (Kleinasien), die in der Offenbahrung des Johannes als Ort mit einer urchristlichen Gemeinde erwähnt wird.
Philippsburg
weiterführende Informationen
Piacenza
weiterführende Informationen
Piave, Fluss
weiterführende Informationen
Picardie
weiterführende Informationen
Piemont
weiterführende Informationen
Pilau, Insel
weiterführende Informationen
Pilsen (Plzeň)
weiterführende Informationen
Pinerolo
weiterführende Informationen
Pinios (Pineiós), Fluss
weiterführende Informationen
Pirna
weiterführende Informationen
Pirna, Amt
weiterführende Informationen

Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen.
Pirnitz (Brtnice)
weiterführende Informationen
Pisa
weiterführende Informationen
Plassenburg, Schloss (Kulmbach)
weiterführende Informationen

Anm.: Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach bzw. Brandenburg-Bayreuth.
Plattling
weiterführende Informationen
Pleinfeld
weiterführende Informationen
Pleißenburg (Leipzig)
Anm.: Heute nicht mehr existierende kursächsische Festung zu Leipzig, jedoch baulich und rechtlich von der Stadt getrennt.
Plochingen
weiterführende Informationen
Plön
weiterführende Informationen
Plötzkau
weiterführende Informationen
Plötzkau, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Plötzky (Schönebeck-Plötzky)
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemalige Stadt mit einem seit Ende des 16. Jahrhunderts verfallenden bzw. abgerissenen Kloster, 1645 wüst gefallen, heute eine kleine Ortschaft an der Dornburger Alten Elbe, südlich von Gommern, nach Schönebeck eingemeindet.
Po, Fluss
weiterführende Informationen
Pölzig
weiterführende Informationen
Pörnbach
weiterführende Informationen
Pösing (Pezinok)
weiterführende Informationen
Pößneck
weiterführende Informationen
Poitou
weiterführende Informationen
Polen, Königreich
weiterführende Informationen
Poley
weiterführende Informationen
Polsingen
weiterführende Informationen
Pommern, Herzogtum
weiterführende Informationen
Pondorf
weiterführende Informationen
Pontebba
weiterführende Informationen
Ponte di Brenta
weiterführende Informationen
Porto Buso
weiterführende Informationen
Porto di Baseleghe
weiterführende Informationen
Porto di Brondolo
weiterführende Informationen
Porto di Chioggia
weiterführende Informationen
Porto di Malamocco
weiterführende Informationen
Porto di Lido (Porto di San Nicolò)
weiterführende Informationen

Anm.: Im 17. Jahrhundert auch Porto degli due castelli genannt wegen der Festungen Sant' Andrea und San Nicholò, welche die Durchfahrt bewachten.
Porto di Lio Maggiore
Anm.: Ehemalige Durchfahrt von der Adria in die Lagune von Venedig. Existiert heute nicht mehr.
Porto di Sant'Andrea
weiterführende Informationen
Porto (Canale) di Sant' Erasmo
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemalige Durchfahrt von der Adria in die Lagune von Venedig.
Porto (Canale) di Treporti
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemalige Durchfahrt von der Adria in die Lagune von Venedig.
Porto Lignano
weiterführende Informationen
Portugal, Königreich
weiterführende Informationen
Posen (Poznań)
weiterführende Informationen
Postbauer (Postbauer-Heng)
weiterführende Informationen
Potsdam
weiterführende Informationen
Prag (Praha)
weiterführende Informationen
Praglia, Kloster (Abbazia di Praglia)
weiterführende Informationen
Prater
weiterführende Informationen

Anm.: Im 17. Jahrhundert kaiserliches Jagdrevier an der Donau, heute Stadtteil von Wien.
Preßburg (Bratislava)
weiterführende Informationen
Pretzsch
weiterführende Informationen
Preußen, Herzogtum
weiterführende Informationen
Preußlitz
weiterführende Informationen
Prignitz
weiterführende Informationen
Primolano
weiterführende Informationen
Priwitz (Prievidza)
weiterführende Informationen
Provence
Prüfening
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Regensburg.
Prüll
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Regensburg (Karthaus-Prüll).
Pudmeritz (Budmerice)
weiterführende Informationen
Pulkau
weiterführende Informationen
Purmer
weiterführende Informationen
Purmerend
weiterführende Informationen
Quedlinburg
weiterführende Informationen
Quedlinburg, Stift
weiterführende Informationen
Quellendorf
weiterführende Informationen
Querfurt
weiterführende Informationen
Raab (Győr)
weiterführende Informationen
Raab (Győr), Bistum
Raab (Rába), Fluss
weiterführende Informationen
Rábca, Fluss
weiterführende Informationen
Radisleben
weiterführende Informationen
Raguhn
weiterführende Informationen
Rain
weiterführende Informationen
Rakonitz (Rakovník)
weiterführende Informationen
Rammelburg
weiterführende Informationen
Rathenow
weiterführende Informationen
Ratibor (Racibórz)
weiterführende Informationen
Rattelsdorf
weiterführende Informationen
Rattenberg
weiterführende Informationen
Raudnitz an der Elbe (Roudnice nad Labem)
weiterführende Informationen
Rednitzhembach
weiterführende Informationen
Rees
weiterführende Informationen
Regelsbrunn
weiterführende Informationen
Regensburg
weiterführende Informationen
Regensburg, Hochstift
weiterführende Informationen
Reggio nell'Emilia
weiterführende Informationen
Rehna
weiterführende Informationen
Reichenbach (Vogtland)
weiterführende Informationen
Reichenhall (Bad Reichenhall)
weiterführende Informationen
Reims
weiterführende Informationen
Reinfeld
weiterführende Informationen
Reinsdorf
weiterführende Informationen
Reinstedt
weiterführende Informationen
Reith bei Seefeld
weiterführende Informationen
Rendsburg
weiterführende Informationen
Rethwisch
weiterführende Informationen
Reuß-Gera, Herrschaft
Rheda (Rheda-Wiedenbrück)
weiterführende Informationen
Rhein, Fluss
weiterführende Informationen
Rheinberg
weiterführende Informationen
Rhône, Fluss
weiterführende Informationen
Rieder
weiterführende Informationen
Ries (Rise)
weiterführende Informationen
Riga
weiterführende Informationen
Rijswijk
weiterführende Informationen
Ringsted
weiterführende Informationen
Rijk van Nijmegen
weiterführende Informationen
Rinteln
weiterführende Informationen
Rippach
weiterführende Informationen
Ritzebüttel, Festung
weiterführende Informationen

Anm.: Seit 1394 Besitz der Hansestadt Hamburg; Kernstück der heutigen Stadt Cuxhaven.
Rivoltella
weiterführende Informationen
Rochlitz
weiterführende Informationen
Röhrerbühel
Anm.: Im 16. bis 18. Jahrhundert bestehendes Kupfer- und Silberbergbaugebiet in den Kitzbüheler Alpen südwestlich von Sankt Johann in Tirol.
Roermond
weiterführende Informationen
Roklum
weiterführende Informationen
Rokitzan (Rokycany)
weiterführende Informationen
Rom (Roma)
weiterführende Informationen
Roschwitz
weiterführende Informationen
Rosenbach, Fluss
weiterführende Informationen
Rosenborg, Schloss (Kopenhagen)
weiterführende Informationen
Roskilde
weiterführende Informationen
Roskilde, Bistum
Anm.: Mit Einführung der Reformation in Dänemark (1536) in das lutherische Bistum Seeland umgewandelt.
Rostock
weiterführende Informationen
Rotes Meer
weiterführende Informationen
Roth
weiterführende Informationen
Rothenberg, Burg
weiterführende Informationen

Anm.: Im Jahr 1478 als gemeinsames Erbe (Ganerbe) von 44 fränkischen Reichsrittern gekauft, die aus ihrer Mitte einen Burggrafen wählten.
Rothenburg ob der Tauber
weiterführende Informationen
Rotenburg a. d. Wümme
weiterführende Informationen
Rottenbuch
weiterführende Informationen
Rouen
weiterführende Informationen
Roverchiara
weiterführende Informationen
Rovigo
weiterführende Informationen
Rudolstadt
weiterführende Informationen
Rügen, Insel
weiterführende Informationen
Ruppin (Neuruppin)
weiterführende Informationen
Saal an der Donau
weiterführende Informationen
Saale, Fluss
weiterführende Informationen
Saalfeld
weiterführende Informationen
Sachsen (Ernestinische Territorien), Herzogtum
Sachsen, Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Sachsen-Altenburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Sachsen-Coburg-Eisenach, Herzogtum
Anm.: 1572-1638 bestehendes ernestinisches Teilherzogtum.
Sachsen-Lauenburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Sachsen-Weimar, Herzogtum
weiterführende Informationen
Sachsenhausen
weiterführende Informationen

Anm.: Teil der Stadt Frankurt (Main).
Sacile
weiterführende Informationen
Säben (Sabiona), Burg
weiterführende Informationen

Anm.: Burg der Bischöfe von Brixen, die nach 1685 in ein Nonnenkloster umgebaut wurde.
Saint-Dié-des-Vosges
weiterführende Informationen
Saint-Germain-en-Laye, Schloss
weiterführende Informationen
Saint-Jean-de-Losne
weiterführende Informationen
Saletto
weiterführende Informationen
Salland
weiterführende Informationen
Sallern
weiterführende Informationen
Salò
weiterführende Informationen
Salorno (Salurn)
weiterführende Informationen
Saltholm, Insel
weiterführende Informationen
Salzach, Fluss
weiterführende Informationen
Salzburg
weiterführende Informationen
Salzburg, Erzstift
weiterführende Informationen
Salzwedel
weiterführende Informationen
Sameister
Anm.: Ende 16. bis 18. Jahrhundert Poststation zwischen Roßhaupten und Lechbruck (heute Ortsteil von Roßhaupten).
Samosoly
weiterführende Informationen
San Daniele, Kloster (Monastero San Daniele)
weiterführende Informationen
Sandau
weiterführende Informationen
Sandersleben
weiterführende Informationen

Anm.: 1619-1631 Witwensitz der Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau.
Sandersleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Sangerhausen
weiterführende Informationen
Sankt Daniel, Bergwerk
Anm.: Im 16. bis 18. Jahrhundert bestehendes Kupfer- und Silberbergwerk am Röhrerbühel südwestlich von Sankt Johann in Tirol.
Sankt Gallen
weiterführende Informationen
Sankt Georgen (Svätý Jur)
weiterführende Informationen
Sankt Georgenberg, Kloster (Stans)
weiterführende Informationen
Sankt Johann in Tirol
weiterführende Informationen
Sankt Martin (Martin)
weiterführende Informationen
Sankt Marx
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Sankt Pölten
weiterführende Informationen
Sanlúcar de Barrameda
weiterführende Informationen
San Michele Fratta
weiterführende Informationen
San Nicolò, Festung
Anm.: Ehemalige venezianische Festung am Porto di Lido (Porto di San Nicolò).
Santa Maria la Longa
weiterführende Informationen
Santiago de Compostela
weiterführende Informationen
Santo Martino
weiterführende Informationen
Santo Stefano Udinese
weiterführende Informationen
Santpoort
weiterführende Informationen
Saporoger Sitsch, Hetmanat
Anm.: "Kosakenstaat" im mittleren Teil der heutigen Ukraine.
Sarafand
weiterführende Informationen

Anm.: Wird heute mit der biblischen Stadt Zarp(h)at identifiziert.
Sardinien (Sardinia), Insel
weiterführende Informationen
Sas van Gent
weiterführende Informationen
Saumur
weiterführende Informationen
Savoyen, Herzogtum
weiterführende Informationen
Schärding
weiterführende Informationen
Schafstädt
weiterführende Informationen
Schalla (Šaľa)
weiterführende Informationen
Schandau (Bad Schandau)
weiterführende Informationen
Scharnitz
weiterführende Informationen
Schaumburg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Schelldorf
weiterführende Informationen
Schemnitz (Banská Štiavnica)
weiterführende Informationen
Schenkenschanz
weiterführende Informationen

Anm.: Einst eine wichtige Festung.
Schielo
weiterführende Informationen
Schierling
weiterführende Informationen
Schintau (Šintava)
weiterführende Informationen
Schivelbein (Świdwin)
weiterführende Informationen
Schkeuditz
weiterführende Informationen
Schlada (Slatina)
weiterführende Informationen
Schlackenwerth (Ostrov)
weiterführende Informationen
Schlei, Förde
weiterführende Informationen
Schleiz
weiterführende Informationen
Schlesien, Herzogtum
weiterführende Informationen
Schleswig, Herzogtum
weiterführende Informationen
Schleusingen
weiterführende Informationen
Schlutup
weiterführende Informationen
Schmalkalden, Herrschaft
weiterführende Informationen
Schnackenburg
weiterführende Informationen
Schnaittach
weiterführende Informationen
Schöckl, Berg
weiterführende Informationen
Schönberg
weiterführende Informationen
Schöppingen
weiterführende Informationen
Schonen (Skåne)
weiterführende Informationen
Schongau
weiterführende Informationen
Schreckenstein (Střekov), Burg
weiterführende Informationen
Schöngrabern
weiterführende Informationen
Schöningen
weiterführende Informationen

Anm.: 1634-1659 Witwensitz der Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel.
Schorndorf
weiterführende Informationen
Schottland, Königreich
weiterführende Informationen
Schottwien
weiterführende Informationen
Schüttorf
weiterführende Informationen
Schulpforte
weiterführende Informationen

Anm.: Sitz einer der drei kursächsischen Landesschulen, gegründet 1543 durch Herzog Moritz von Sachsen.
Schūsch
weiterführende Informationen
Schwabbruck
weiterführende Informationen
Schwaben
weiterführende Informationen
Schwäbischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Schwäbisch Gmünd
weiterführende Informationen
Schwand
weiterführende Informationen
Schwandorf in Bayern
weiterführende Informationen
Schwanenstadt
weiterführende Informationen
Schwarzburg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Schwarzburg-Rudolstadt, Grafschaft
weiterführende Informationen
Schwarzburg-Sondershausen, Grafschaft
weiterführende Informationen
Schwarzenfeld
weiterführende Informationen
Schwarzes Meer
weiterführende Informationen
Schwaz
weiterführende Informationen
Schwechat
weiterführende Informationen
Schweden, Königreich
weiterführende Informationen
Schweinfurt
weiterführende Informationen
Schweiz, Eidgenossenschaft
weiterführende Informationen
Schwerin
weiterführende Informationen
Scorzè
weiterführende Informationen
Sedegliano
weiterführende Informationen
Seeburg
weiterführende Informationen
Seefeld in Tirol
weiterführende Informationen
Seeland (Zeeland)
weiterführende Informationen
Seeland (Sjælland), Insel
weiterführende Informationen
Sefarad
Anm.: Biblischer Ort unbekannter Lage.
Semmering, Pass
weiterführende Informationen
Senj (Segna)
weiterführende Informationen
Sered’
weiterführende Informationen
Serpeysk, Fürstentum
weiterführende Informationen
Sevilla
weiterführende Informationen
Siebenbürgen, Fürstentum
weiterführende Informationen

Anm.: Östlicher Teil des Königreichs Ungarn unter Oberherrschaft des Osmanischen Reichs.
Siebeneichen
weiterführende Informationen
17 Provinzen
Anm.: Gesamtheit der habsburgischen Niederlande mit der Hauptstadt Brüssel zwisch 1548 und der Abspaltung der sieben nördlichen Provinzen ab 1568.
Siek
weiterführende Informationen
Siena
weiterführende Informationen
Sigharting
weiterführende Informationen
Sill, Fluss
weiterführende Informationen
Simmering
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Sinai, Berg (Jabal Mūsá)
weiterführende Informationen
Sint-Andries (Heerewaarden), Festung
weiterführende Informationen
Sirmione, Burg (Castello Scaligero)
weiterführende Informationen
Sizilien (Sicilia), Insel
weiterführende Informationen
Sizilien, Königreich
weiterführende Informationen
Slagelse
weiterführende Informationen
Slawonien
weiterführende Informationen
Sloterdijk
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Amsterdam.
Sluis
weiterführende Informationen
Smolensk
weiterführende Informationen
Smolensk, Fürstentum
weiterführende Informationen
Smyrna (İzmir)
weiterführende Informationen
Söldenau
weiterführende Informationen
Söldenau, Herrschaft
Soest
weiterführende Informationen
Soest (Provinz Utrecht)
weiterführende Informationen
Solpke
weiterführende Informationen
Soltau
weiterführende Informationen
Sommacampagna
weiterführende Informationen
Sonderburg (Sønderborg)
weiterführende Informationen
Sondershausen
weiterführende Informationen
Sorø
weiterführende Informationen
Spandau
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Berlin. Nebenresidenz der Kurfürsten von Brandenburg im 17. Jahrhundert.
Spanien, Königreich
weiterführende Informationen
Spaarndam
weiterführende Informationen
Sperlonga
weiterführende Informationen
Speyer
weiterführende Informationen
Spielmes
weiterführende Informationen
Split
weiterführende Informationen
Spree, Fluss
weiterführende Informationen
Stangerode
weiterführende Informationen
Staab (Stod)
weiterführende Informationen
Stade
weiterführende Informationen
Staßfurt
weiterführende Informationen
Stauf
weiterführende Informationen
Steiermark, Herzogtum
weiterführende Informationen
Stein
weiterführende Informationen
Stein an der Donau
weiterführende Informationen
Steinbrücken
weiterführende Informationen
Steinfurt
weiterführende Informationen
Steinfurt, Grafschaft
weiterführende Informationen
Stelzen
weiterführende Informationen
Stern (Hvězda), Schloss (Prag)
weiterführende Informationen
Sterzing (Vipiteno)
weiterführende Informationen
Stettin (Szczecin)
weiterführende Informationen
Steuerwald, Burg
weiterführende Informationen

Anm.: Bischöflich-hildesheimische Festung; 1632 abgetragen.
Stevensweert
weiterführende Informationen
Steyr
weiterführende Informationen
Stockerau
weiterführende Informationen
Stolberg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Stra
weiterführende Informationen
Stralsund
weiterführende Informationen
Straßburg (Strasbourg)
weiterführende Informationen
Strassoldo
weiterführende Informationen
Straubing
weiterführende Informationen
Streitberg
weiterführende Informationen
Strelitz (Strelitz Alt)
weiterführende Informationen
Strengberg
weiterführende Informationen
Stühlingen, Landgrafschaft
Stuhlweißenburg (Székesfehérvár)
weiterführende Informationen
Stuttgart
weiterführende Informationen
Sudenburg
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Magdeburg.
Suderburg
weiterführende Informationen
Sulzbach (Sulzbach-Rosenberg)
weiterführende Informationen
Susa
weiterführende Informationen
Svendborg
weiterführende Informationen
Syrien, Ejalet
weiterführende Informationen

Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Szőny
weiterführende Informationen
Tabor (Tábor)
weiterführende Informationen
Tagliamento, Fluss
weiterführende Informationen
Tanger
weiterführende Informationen
Tangermünde
weiterführende Informationen
Tapfheim
weiterführende Informationen
Tartarei
Anm.: Steppenraum von Osteuropa (nördlich des Schwarzmeers) bis Zentralasien.
Taucha
weiterführende Informationen
Tecklenburg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Temeswar, Ejalet (Tımışvar Eyâlet)
Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Temeswar, Festung
Anm.: Befestigtes Castell circa eine Meile von Esztergom (Gran) in Nordungarn entfernt.
Tempe, Tal (Koiláda Tempón)
weiterführende Informationen
Tencarola
weiterführende Informationen
Teplitz (Teplice)
weiterführende Informationen
Terceira, Insel
weiterführende Informationen
Tessin (Ticino), Fluss
weiterführende Informationen
Tetschen (Děčín)
weiterführende Informationen
Thessalien
weiterführende Informationen
Theusing (Toužim)
weiterführende Informationen
Thonon (Thonon-les-Bains)
weiterführende Informationen
Thrakien
weiterführende Informationen
Thüringen
Thüringer Reich
weiterführende Informationen
Thüringer Wald
weiterführende Informationen
Tiel
weiterführende Informationen
Tienen
weiterführende Informationen
Tiroler Etschland (Trentino)
Tirol, Grafschaft
weiterführende Informationen
Tittmoning
weiterführende Informationen
Topoltschan (Topoľčany)
weiterführende Informationen
Torgau
weiterführende Informationen
Torreglia
weiterführende Informationen
Torri di Confine
weiterführende Informationen
Tortona
weiterführende Informationen
Toskana, Großherzogtum
weiterführende Informationen
Totis (Tata)
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Toulouse
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Trachenberg (Żmigród)
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Traiskirchen
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Tramin an der Weinstraße (Termeno sulla strada del vino)
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Tratzberg, Schloss
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Trausnitz, Burg
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Trave, Fluss
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Travemünde
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Tremmen
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Trent
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Treuenbrietzen
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Treviso
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Treviso, Markgrafschaft (Marca Trevigiana)
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Trient (Trento)
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Trient (Trento), Hochstift
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Trier
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Trier, Kurfürstentum (Erzstift)
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Trieste
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Trinum
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Troja
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Troppau, Herzogtum
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Anm.: Schlesisches Teilherzogtum.
Tulbing
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Tulln
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Turin (Torino)
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Twente
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Tyrnau (Trnava)
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Uddelermeer
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Udenheim
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Udine
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Uelzen
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Ulm
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Ulzburg (Henstedt-Ulzburg)
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Ungarisch Altenburg (Magyaróvár)
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Ungarn, Königreich
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Unterammergau
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Unterlauter
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Unterpfalz (Rheinpfalz)
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Uranienborg (Uraniborg), Schloss
Anm.: Bereits 1601 zerstörtes Observatorium des dänischen Astronomen Tycho Brahe (1546-1601) auf der heute schwedischen Insel Ven.
Urbino, Herzogtum
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Utrecht
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Utrecht, Provinz
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Valle Polisella
Anm.: Tal nördlich von Verona.
Valona (Vlorë)
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Valvasone
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Valsanzibio
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Varna
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Vechta
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Velsen
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Veltlin (Valtellina)
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Veluwe
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Ven, Insel
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Venedig (Venezia)
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Venedig, Republik (Repùblica de Venessia)
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Venlo
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Verden
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Verden, Hochstift
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Verdun, Hochstift
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Anm.: Seit 1648 französisches Bistum.
Verona
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Verona, Provinz
Anm.: Verwaltungseinheit der Republik Venedig.
Vervins
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Veszprém, Bistum
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Vestec
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Vicenza
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Villach
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Villa Emo Capodilista
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Villanova
Anm.: Heute Ortsteil von San Bonifacio (Provinz Verona).
Vilshofen
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Vincennes, Schloss (Paris)
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Víska
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Vlissingen (Flushing)
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Vöcklabruck
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Vörden
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Vogtland
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Voorthuizen
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Waag (Váh), Fluss
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Waal, Fluss
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Wachtendonk
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Wageningen
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Walachei, Fürstentum
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Waldau
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Waldeck-Wildungen, Grafschaft
Waldmünchen
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Waldsassen
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Wallis
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Wallonie
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Waren
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Warmsdorf
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Warmsdorf, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Warschau (Warszawa)
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Waterland
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Weddegast
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Weesp
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Weichsel (Wisła), Fluss
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Weida
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Weiden
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Weimar
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Weismain
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Weiße Elster, Fluss
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Weißenburg in Bayern
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Weißenfels
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Weißenohe
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Weißenstadt
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Weißer Berg (Bílá hora)
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Welbern (Velvary)
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Welfesholz
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Wels
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Werbel (Varebl)
Anm.: Ehemaliges befestigtes Schloss bei Neuhäusel, 1663 abgebrochen.
Werben (Elbe)
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Werben, Schanze
Anm.: 1631-1641 schwedische Festung an der Mündung der Havel in die Elbe nahe der Stadt Werben.
Werdau
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Werder (bei Dessau)
Anm.: Ehemaliges, nördlich von Dessau gelegenes Waldgebiet zwischen Elbe und Mulde.
Werdershausen
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Wesenufer
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Wesel
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Weser, Fluss
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Westfalen, Landschaft
Westindien
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Anm.: Karibische Inseln, im weiteren Sinne Mittel- und Südamerika.
Wettin
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Wiedenbrück (Rheda-Wiedenbrück)
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Wien
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Wiener Neudorf
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Wiener Neustadt
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Wieren
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Wildeshausen
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Wilfersdorf
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Wilhering
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Windische Mark (Slovenska krajina)
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Windsheim (Bad Windsheim)
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Winsen (Luhe)
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Winterswijk
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Wismar
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Wittenberg
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Wittenberge
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Wittislingen
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Wittstock
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Woerden
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Wörgl
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Wörlitz
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Wörth an der Donau
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Wolfen (Bitterfeld-Wolfen)
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Wolfenbüttel
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Wolframitzkirchen (Olbramkostel)
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Wolfsthal
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Wolkersdorf im Weinviertel
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Worms
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Wredenhagen
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Wülzburg, Festung
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Württemberg, Herzogtum
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Würzburg
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Würzburg, Hochstift
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Wunsiedel
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Wurzen
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Ybbs an der Donau
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Zabern (Saverne)
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Zaltbommel
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Zditz (Zdice)
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Zehdenick
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Zeil
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Zeitz
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Zepzig
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Zerbst
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Zerhowitz (Cerhovice)
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Ziegenhain
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Zijpe- en Hazepolder
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Zirl
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Zlabings (Slavonice)
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Znaim (Znojmo)
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Zörnitzer Mühle
Anm.: Gelegen an der Mündung der Wipper in die Saale, heute Stadtteil von Bernburg.
Zollenspieker
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Zuiderzee
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Anm.: Ehemalige Nordseebucht auf dem Gebiet des heutigen Ijsselmeeres und der Provinz Flevoland.
Zutphen
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Zutphen, Grafschaft
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Zweibrücken
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Zwernitz, Burg
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Zwickau
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Zwolle
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Zypern
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Zypern, Königreich
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Augustiner-Eremiten (Ordo Eremitarum Sancti Augustini)
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Benediktiner (Ordo Sancti Benedicti)
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Confoederatio Bohemica (Böhmische Konföderation)
Anm.: 1619/20 bestehende Union der mehrheitlich protestantischen Stände von Böhmen, Schlesien, Mähren, Ober- und Niederlausitz.
Dänische Ostindien-Kompanie (Ostindisk Kompagni)
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Anm.: In den Jahren 1616-1650 und 1670-1729 bestehende Handelsgesellschaft, die das dänische Ex- und Importmonopol für Indien und Ostasien besaß.
Fedeli (Compagnia dei Comici Fedeli)
Anm.: Im Jahr 1601 durch Giovan Battista Andreini (1576-1654) gegründete italienische Schauspieltruppe, die seit 1605 unter der Patronage der Herzöge von Mantua stand und bis um 1651/52 existierte.
Fruchtbringende Gesellschaft
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Gymnasium Illustre Harderwijk
Anm.: Im Jahr 1600 gegründete höhere Schule für die Provinz Gelderland.
Gymnasium Illustre Zerbst
Anm.: Im Jahr 1582 gegründete höhere Landesschule für das gesamte Fürstentum Anhalt.
Hanse
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Heilbronner Bund
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Anm.: Bündnis zwischen Schweden und den protestantischen Ständen des Fränkischen, Schwäbischen, Kurrheinischen und Oberrheinischen Reichskreises, das am 23. April 1633 geschlossen und am 30. Mai 1635 wegen des Prager Friedens aufgelöst wurde.
Heilbronner Bund, Consilium formatum
Anm.: Ratsgremium des Heilbronner Bundes.
Holstein, Landstände
Jakobsorden (Orden de Santiago de la Espada)
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Johanniter; seit 1538 evangelischer Zweig des Ordens der Malteser (eigentlich "Johanniter") (Ordo Militiae Sancti Johannis Baptistae Hospitalis Hierosolimitani), hervorgegangen aus der Ballei Brandenburg
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Katholische Liga
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Malteser (Ordo Militiae Sancti Joannis Baptistae Hospitalis Hierosolymitani)
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Anm.: Eigentlich "Johanniter" auf Malta.
Vereinigte Niederlande, Generalstaaten (Ständeversammlung aller Provinzen)
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Ordo Militiae Christianae (Ordre de la Milice Chrétienne)
Anm.: Im Jahr 1618 durch Duca Carlo I. di Nevers e Rethel, Giovanni Battista Petrignani und Graf Michael Adolph von Althan(n) gegründeter Ritterorden zur Befreiung Griechenlands von der osmanischen Herrschaft.
Orden vom Goldenen Vlies (Ordre de la Toison d'Or)
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Ackermann, Statius: Pastor fido oder die allerschönste Tragicomoedia. Der getrewe Hürte genant. Hiebevor von dem fürtrefflichen Ferraresischen von Adel vnd Ritter Baptista Gvarino in Italianischer Sprachen beschrieben, anjetzo aber in das Hochteutsche auffs fleissigste versetzt vnd mit Kupfferstücken zum Druck verfertiget. Schleusingen. Schmiden, 1636. Albizzi, Antonio: Principum Christianorum Stemmata. Ab Antonio Albizio Nobilj Florentino Collecta. Cum brevibus eiusdem notationib. Pars ex Archivis Pp. desc. Adiecto Stemmate Othomannico.. Augsburg. Custos, 1610. Alexander ab Alexandro: Genialium dierum libri sex. Frankfurt/Main. Nikolaus Basse, 1594. Ambrosius von Mailand: De sacramentis = Über die Sakramente. Lateinisch-deutsch. Freiburg im Breisgau. Herder, 1990. Der Augsburger Reichsabschied vom 25. September 1555 [Augsburger Religionsfrieden und Exekutionsordnung]. Kaiser und Reich. Klassische Texte und Dokumente zur Verfassungsgeschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation vom Beginn des 12. Jahrhunderts bis zum Jahre 1806. München. Deutscher Taschenbuch Verlag, 1984. 215-282Augustinus, Aurelius: Opera omnia. Paris. Migne, 1841. 5,1 (Patrologiae cursus completus/Series Latina; 38. )Augustinus, Aurelius: Opera omnia. Paris. Migne, 1960. 5,2 (Patrologiae cursus completus/Series Latina; 39. )Basta, Giorgio: Le Gouvernement De La Cavallerie Legiere: Traicté, Qui comprend mesme ce qui concerne la grave, pour l'intelligence des Capitaines; Matiere par ci-devant iamais traictée, reduite en art avec ses preceptes. Hanau. Johann Theodor de Bry, 1614. Bellarmino, Roberto Francesco Romolo: Disputationes De Controversiis Christianae Fidei, Adversus Huius Temporis Haereticos. Ingolstadt. David Sartorius, 1593. Bodin, Jean: De Republica Libri Sex. Paris. 1586. Boethius, Anicius Manlius Severinus: Consolatio philosophiae = Trost der Philosophie. Düsseldorf. Artemis & Winkler, 2002. Bonali-Fiquet, Françoise: Le "Cantique de la misere de ceste vie" d'Antoine de Chandieu est-il antérieur e ses "Octonaires sur la vanité et inconstance du monde"?. Bibliothèque d'Humanisme et Renaissance. Genève. Librairie Droz, 1978. 40 (2)317-324Bote, Hermann: Tyll Eulenspiegels seltzsame und wunderbarliche Historien, oder Geschichten eines Bauren-Sohns, gebürtig aus dem Land Braunschweig. Kurtzweilig und lustig zu lesen . o. O.. o. J.. Brancaccio, Giulio Cesare: Il Brancatio, della vera disciplina et arte militare sopra i comentari di Giulio Cesare, da lui ridotti in compendio, per commodità de'soldati. Venedig. Vittorio Baldini, 1582. Caesar, Gaius Iulus: Der gallische Krieg = De bello Gallico. Lateinisch-deutsch. Berlin. Akademie-Verlag, 2013. Cardano, Girolamo: De subtilitate libri XXI. Lyon. Guillaume Rouillé, 1559. Cassius Dio, Lucius: Dionis Cassii Historiae Romanae libri XLVI partim integri, partim mutili, partim excerpti: Jo. Leunclavii studio tam aucti, quam expoliti. Fragmenta priorum XXXVI amissorum et posteriorum XX librorum. Notae Leunclavii, quibus Dionia plurima restituuntur. Frankfurt am Main. Wechelius, Marnius & Aubrius, 1592. Cato, Marcus Porcius: Cato in Latein und Deutsch. Faksimileausgabe des Volksbuches von 1498 gedruckt in Köln Johann Landen unter sechzehn Häusern. Übersetzt und mit Kommentaren versehen von Werner Grebe. Köln. Wienand, 1982. Cats, Jacob: Maechden-Plicht Ofte Ampt Der Ionck-vrovvven, In Eerbaer Liefde, Aen-Ghewesen Door Sinne-Beelden = Officivm puellarum, in castis Amoribus, Emblemate expressum. Middelburg. van der Hellen, 1618. Cats