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Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: Mai 1635
[Inhaltsverzeichnis]
01. Mai 1635
02. Mai 1635
03. Mai 1635
04. Mai 1635
05. Mai 1635
06. Mai 1635
07. Mai 1635
08. Mai 1635
09. Mai 1635
10. Mai 1635
11. Mai 1635
12. Mai 1635
13. Mai 1635
14. Mai 1635
15. Mai 1635
16. Mai 1635
17. Mai 1635
18. Mai 1635
19. Mai 1635
20. Mai 1635
21. Mai 1635
22. Mai 1635
23. Mai 1635
24. Mai 1635
25. Mai 1635
26. Mai 1635
27. Mai 1635
28. Mai 1635
29. Mai 1635
30. Mai 1635
31. Mai 1635
|| [[Handschrift: 254r]]

Freitag 30. April. ⁄ 10. May, aFreitag den 1. ⁄ 11. May:


bFrüh haben Jhre Fürstliche gnaden das Proviant[-], vndt zeüghauß besehen,
darin zimlicher vorath befunden[.]


Darauf Jhre Fürstliche gnaden sich Naher Thirna begeben, vndt
vnterwegenß vf Schela so dem Cardinal Ba-
sman
zustendig zukommen, Von dannen Nach Sehret
so dem Graff Stanislao Turzo zugehöret,
vndt Schinta nicht fern davon ist, ebensoJtem:
Forgatschin alldar ein brüderhoff Welchen Jhre Fürstliche gnaden be-
sehen, Wie sie Jhre handtwercke fleißig veriben,
vndt reinlich in Jhren wercksteten seyn,
zue Thirna, welcheß eine Wollerbawete Vngarische
Statt, haben Jhre Fürstliche gnaden die Thumbkirche vndt
etzliche Grabmälermonumenta darinnen, wie auch daß
hauß da Bethlehem Gabor inlogirt, vndt
deß Cardinals Basmans schönen garten Welcher
vor der Statt Liegt besehen, Eß werden auch
alldar wie in gantz Vngarn die dreyerley religio-
nen Bäpstisch, Luterisch vndt reformirt, gelitten,
zue Thirna ist Fürst Berndt zue Anhalt usw.perge
gestorben, Wie auch Vnserß erachtenß Fürst
hannß Ernsteß
, <cfürstliche gnaden aber zu Wien. Wahren beyde Obersten in Vngern, vndt berühmbte helden. usw.perge einer vor Erla, der ander vor Weißemburgk in selbigen Schlachten renommirt.>

|| [[Handschrift: 254v]]

dSamstag den 2. ⁄ 12. May.


Nach dem Jhre Fürstliche gnaden von Thirna auffgebrochen gegen
Preßburg zue, vndt kaum 1 Meile wegeß von Thirna
außgefahren, haben Sie im felde die Fürstin in
Siebenbürgen
(deß Churfürsten zue Brandenbur[g]
Leibliche Schwester) Reiten vndt hetzen sehen,
dabey dan der Obriste zue Neüheüsel vndt General
Creyßobriste vber selbige Revier Graff Steffa[n]
Palffy
( Vndt ein zimlicher Comitat zue Ro[ß]
vndt zue wagen von damen vndt EdelleuteCavalliri si[ch]
auch befunden[.] Beyderseitß Jhre Jhre Fürstliche Fürstliche gnaden gnaden
haben der Fürstin zugesprochen, welche Jhren Jhren Fürstlichen Fürstlichen gnaden zu[r]
ehren vom Pferde abgestiegen, vndt Jhnen gar
freündlich vndt Nahe Anverwantlich zugeredet[.]
Jnngleichen haben Jhre Fürstliche gnaden hernacher auch Graff
Steffan Palffi vndt seine Gemahlin auch Ei[n]
Frewlen Tochter, Wie auch die herrn von
Schalenberg, Borsida, vndt Bemberg salutir[t,]
Vndt weil Jhre Jhre Fürstliche Fürstliche gnaden keine Reitpferde gehabt sich
auff die Kutsche zue der Fraw Graffi[n]
gesetzet, Vndt der Princeßin wie sie selbe[r]
die winde am stricke gefuhret gesetzet vndt
sehr woll zue Pferde geseßen, mitt vorwunde-
rung zugesehen, vndt allso mitteinander nach
vollbrachter recreation im felde wieder zue
Thirna eingezogen, Nach deme Jhren Jhren Fürstlichen gnaden
vndt zuforderst Jhrer Fürstlichen Durchlaucht auß Sieben-
bürgen
der Junge Graff Palffi mitt einer
feinen Ritterschafft auß Thirna entgegen
geritten, zue Thirna haben
vorhochgedachte Jhre Durchleüchtigkeitt die Fürstin
in 7bürgen mitt Jhren Jhren Fürstlichen Fürstlichen gnaden gnaden vndt den andern Ca-
valliren Mittagßmahlzeitt gehalten, So Graf[f]
Palffy außgerichtet,


Nach der Mahlzeitt hatt man mitt würffel[n]
Grand mercy gespielet, vndt spielen lernen,
darnach ist man auffgebrochen Von Thirna nahe[r] || [[Handschrift: 255r]]
Pudmeritz 2 MeilenMeil. Jst ein dorff, herrn
Graff Palffy auch zustendig, Allda man sich auch
mitt Grand mercy Spielen, vndt gesang einer Jung-
fraw nach gehaltener abendmahlzeitt recreiret,

Sonntag den 3. ⁄ 13. May


Von Pudmeritz nach Biberßburg 2 Meilen,
Jst ein festeß schloß Graffen Palffi vorgedacht
zugehörig, vndt seine residentz, Liegt auff einem
berge, am holtze, vndt ist mitt starcken mawren
Rundelen, vndt zimlichen wall, darauff, Wie
auch auf den Pasteyen stücke stehen, woll vorsehen,
hatt auch seinen graben vndt gute starcke thore, etcetera[.]
Jhre Durchlaucht vndt Fürstliche Fürstliche gnaden gnaden seint im Schloße, welcheß
schöne hohe vndt weite gemächer in zimlicher anzahl
hatt herumb gegangen vndt haben eß mitt Lust besehen,
seint auch alda allerseitß gar Ansehnlich vndt woll
logiret, tractiret, vndt bedienet worden,


Noch vor der Mittagß mahlzeitt hatt haben Jhre Jhre Fürstliche Fürstliche gnaden
auch deß herrn Graffen zeüghauß auf dem
Schloße besehen vndt zimlichen vorat darinnen von
allerhandt Munition[,] gewehr vndt ander Nohtturft
befunden, daneben Auch in den gewelbern
Eine Wein Preße, darauß der Wein allso fort
in den keller in welcheß faß man beliebet den
Wein zufüllen, allso fort geleitet werden kan,
Nach mittagß haben Jhre Jhre Fürstliche gnaden die keller besichtiget
deren 5 vbereinander seyn, Vndt mitt Wein
stattlich vorsehen, Es ist noch ein sechster keller
seitabwartß vndt haben Sie auch in fein
VorteilCompendium die faße in die keller
theilß zuheben, vndt abz Niederzulaßen, Theilß
auch auf Rollwäglein ohne sonderbahre mühe
fortzuschieben, Eß ist auch woll zue notiren
daß darinnen ein sehr tieffer brun
in die 103 klaffter tieff ohne daß waßer || [[Handschrift: 255v]]
Welcheß 10 klafter tief seyn soll, zusehe[n][,]
darein Jhre Jhre Fürstliche Fürstliche gnaden mitt verwunderung gesehen,
Wie lange ein brennendt Licht Vndt Pappir hin[un]-
ter geworffen gebrennet, Noch vielmehr
wie lange eß gewehret, daß eine große waßer-
kanne hinunter außgeschüttett worden, Allso
daß man eß kaum in langer zeitt gar leise hö[ren]
können, Vndt ist zue Admiriren Wie man
diesen brunnen habe aufmauren Vndt aufführen
können, Eß soll auch Gespensterspectra darinne[n]
geben, Vndt man hatt Vnß auch erzehlet, da[ß]
vor wenig jahren ein Geiger hinunter gefa[l]-
len, Vndt ehe er noch inß waßer kommen
von der dampfluft getödtet worden,


Jhre Jhre Fürstliche Fürstliche gnaden vndt Dero bedienten ist im keller
Vnterschiedlicher guter wein zukosten præsen-
tiret worden[.]


Beachte wohlNota Bene Jn den Gewölbern, Sonderlich Vnter den
Rundelen haben Jhre Jhre Fürstliche Fürstliche gnaden auch gute statliche
Contra minen vndt vorburgene schießlöcher
auch heimliche außfälle, wie zue Comorre[n]
observiret, vndt sich vber die dicke der
starcken gemäwer verwundert,


herr Graff Palffi vndt die andern obge-
nanten herrn haben Jhren Jhren Fürstlichen Fürstlichen gnaden an allen orten
wo etwaß zubesichtigen mitt großer höfligke[it]
aufgewartet,


Deß Nachmittageß ist auch ein schießen ge-
halten worden, da die Princeßin selber
mittgeschoßen. herr Graff Palffy hatt
ein schon Pferdt mitt statlichen Vngarischen
sattell vndt zeüg zum besten geben, Er hatt
eß aber wieder seinen willen, wieder gewon-
nen vndt Ob erß Er eß schon begehret auch
Jnnstendig darumb angehalten, So hatt man doch
nicht wieder zum andern mahl drumb schießen
Noch eß Jhm aufsetzen laßen wollen, eEiner hatte
mehr glück als der ander im Schießen, Nach graf Palfy wahren
mein vetter, der von Brandenburg vndt herr Borsida, dje nechsten || [[Handschrift: 256r]]
zum ziel. Jch verfehlete der scheibe gantz vndt gar, 2 mal,
mitt einem endtlehnten, niemals zuvor von mir versuchtem
Rohr.


Nach der Abendtmahlzeitt, haben wir, auff deützsch,
vndt vngrisch getantzett, welches gar ein gravitetisch
tantzen, vndt nach dem Tact gehen muß, wenn sich
die Vngern, nur nicht vollsauffen. Jch habe auch mitt
der Fürstin, (zum erstenmal nach ihres herren Tode,
wiewol sie schwehrlich dran gewoltt) auf deützsch,
vndt vngrisch getantzett, auch mitt der gräfin, ihrem
Freẅlein, auch ezlichen iungfern, (oder Mägden.)


Montag den 4. ⁄ 14. May:


Abends spähte, ist ein feẅerwerck gehalten
worden, vndt hat man etzliche rackeetlein fliegen laßen,


darnach von der princeßinn auß 7benbürgen, ebensoJtem: der
gräfin, vndt freẅlein, usw.perge abschiedt genommen.


Graf Palfy, ist mitt in vnser losament gegangen,
wie öfters vndt alda abschiedt genommen, wie wol
iedermann bezecht, er aber allezeitt sehr discret,
vndt höflich gewesen, sich auch offerirt, Morgen gebe gott wieder
aufzuwarten, vndt zum höchsten gebehten, länger zu bleiben.

Montag den 4. ⁄ 14. May.

[Meilenm.]
Jn aller frühe von Biberspurg, mjtt herren Palfy
kutzschen, vndt Caleße, (weil wir vnsere Mieht-
wagen weggeschicktt) auch seinem Stallmeister, weg- || [[Handschrift: 256v]]
gezogen, vndt gefahren auf Moder, ein freyes Städtlein



1
von dannen, auf einen flecken vndt Schloß Besingen,
so herrn Palfy zuständig, zukommen, von dar
1
auf Sankt Geörgen, ein flecken vndt Schlößlein, demselbeneidem
zugehörig, daselbst er vnß zu Mittage tractiren laßen[.]
Es hat auch in einem keller daselbst, viel vorrath
von guten weinen, vndt einen waßerbehalter
von hüpschen fischen, in dem keller drinne.

½
Von Sankt Geörgen nach Preßburgk

SummeSumma 5 Meilenm:

Jst die haüptstadt in Nieder Vngern, so dem Römischen
Kayser
zustendig, an der Donaw, lustig gelegen,
aber nicht sonderlich groß. Das Schloß ligt auf
einem berge, (welcher die Stadt mitt ihren vorstädten, ganz
commendiret,) Jst jnnwendig hüpsch gebawet gewesen,
aber gehet auch sehr ein, weil nichts reparirt wirdt, auch
die Sondersteuerncontributiones in Vngern, nicht zu den festungen gelaßen
werden. Zu deme, so haben die geistlichen jn Vngern, das
meiste einkommen, so hier und anderswosicut & alibj, vndt nehmen von den ge-
huldigten pawren auch auß des Türgken landen, jm Ertz-
Stift Gran
, vndt sonsten stadtliche intraden. Der Türck
aber hingegen, soll sejne vngrischen Sondersteuerncontributiones, zum vndterhalt
der soldatesca, vndt zu erhaltung seiner grenzhaüser,
(wie referiret wirdt) nur allein anwenden.


Das Schloß ist bei Beschaffenheit der Lageratione situationis feste, weil es hoch
gelegen, hat auch Starcke, Mawren vndt Rundeelen, || [[Handschrift: 257r]]
ist mitt Stügken nach Notturfft versehen, wirdt
von vngern vndt deützschen bewacht, etwan mitt
100 Mann an itzo. Es hat auch einen tieffen ziehbrun-
nen darinnen, vndt noch <ein> andern brunnen. herr
hanß Palfy commandirt daselbst, war aber
abwesendabsens, ist auch verwahrer, der vngrischen kronen.


Man hat vns den ort gezeiget, wo der graf
Tampier
, darvor geblieben, vndt wie hinein
mitt stügken geschoßen worden, ebensoJtem: wo ein
Mußcketirer eine<die> wache an der Mawer
verschlafen, vndt eine große höhe hinundter
in graben gefallen, das es fast vnglaüblich
daß er bey leben blieben, Er lebet aber noch, vndt
hat also sein recht, a selber außgestanden, die eine
wendelstiege im Schloß biß oben hinauf hat 128
staffeln, ist das merckmahl vndt wahrzeichen, daß
man zu Preßburg aufm Schloß ist gewesen.
Es wahren auch drey gefangene Türcken in diesem
Schloß, welche sich ranzioniren sollten, einer
mitt 600 ThalernThlrn:[.] Bahten vmb Allmosen.

|| [[Handschrift: 257v]]


Diesen abendt, hat vnß im wirtshause drundten, der
Raht zu Preßburg, den wein verehret, vndt nach dem
wir vom Schloß zu Preßburg wieder herundter gefahren,
vndt den lustigen prospect, auf die Thonaw,
vndt schöne awen, auch aufs landt hinein,
zur genüge contemplirt, seindt wir noch vmb die
Stadt etwas spatziren gefahren.

Dienstag den 5. ⁄ 15. May:

Meilenm.
Von Preßburg auf Wolfsthal 1
haimburg, ein Städtlein, vndt hohes Schloß
daran aufm berge, so fest ist, vndt der
berg wegen der zaüberhexen, wie der
Blockersberg bey vnß, beschrien,



1
Deützschen Altemburg ½
Regelsbrunn
alda gefüttert zu Mittage.
Peternell 1
die Fischatt 1
Schwechatt 2
Sinnering 1
vf Sankt Marx ½
vf Wien ½


Nicht weitt von Sankt Marx das Neẅe
gebeẅ
vndt den schönen garten alda besehen, so || [[Handschrift: 258r]]
Jhrer Mayestät zugehörig.


Beachte wohlNota Bene Graf Palfy berichtete zu Biberspurg, das die
Bosner Türcken, im anzuge hehrwarts sein sollten.


Der Türckische Kayser heißet: Murath Han, des
Achmets sohn. Der itzige erstePrimo Vezier, heist<ß>et,
Halil Bassa, der Bassa zu Ofen, Safir Bascia,
soll ein gewaltiger Tyrann sein, ist auch ein
Visir bassa deren 12 als geheime Rähte, des
GroßTürcken seindt, der general wieder
den Persianer heist: Murtasan Bascia,
des Türckischen Kaysers Schwager. Vmb der æmu-
lation
willen so er in Polen, mitt Abbassa
Bassa
gehabt, ist selbiger krieg so vbel gelungen
vndt der Abbassa auß befehl des Sultans
ob er schon, ein tapferer kriegerischer Mann
gewesen, strangulirt worden, weil er zu der
ruptur mitt Polen vornehmlich gerahten. Alß
vor wenig iahren, der Murtasan, welcher groß
lob, im kriege eingelegt, vom Türckischen Kayser, eilends
citirt worden, hat er vermeint er wehre angeben,
vndt müste sterben, Wie der GroßTürck seine forcht
vermercktt, hat er ihm einen güldenstück caftan,
vndt<geschickt,> vndt ihn zu seinem Schwager erkohren,
auch zu ferrnerer Treẅ, vndt bestendigkeitt vermahnet.

|| [[Handschrift: 258v]]


Graff Palfy soll 16000 ThalerThlr: Jährlich einzukommen
haben.


Der Türckische Kayser soll so ein Tyrann sein, daß er
nicht allein seines gefallens richten leßet, wen
er will, wie auch ihrem hochgeehrten Pabst
dem Mufty wiederfahren, sondern er hat auch
seine Kayserinn vorm Jahr, wollen laßen mitt
ihrem Töchterleinf ins waßer werfen, weil
Sie ihm keinen Sohn gebracht. Jhre Mutterg hat Sie
mitt mühe loß gebehten, vndt abbitten müßen,
mitt zusage, wann Sie wieder Schwanger würde,
daß Sie alßdann einen Sohn vbers iahr, bringen wollte.


Die Türckischen propheten, sollen den vndtergang
ihres Reichs weißagen, weil es schon, von Mahumet
her vber tausendmille Jahr gestanden.


Zu Neẅegebeẅ im garten begegneten vndt salu-
tirten vns, die bischoffe von Wirtzburg vndt Osenbrück.

Mittwoch den 6. ⁄ 16. May.


habe mich heütte jnnegehalten, vndt mitt der post nach
hause geschrieben, auch dannenhero schreiben bekom-
men, angenehme vndt vnangenehme.

Donnerstag den 7. ⁄ 17. May. himmelfahrtstag.


Nach hofe. Es hat sich mitt Jhrer Kayserlichen Mayestät etwas gebeßert.
Man verhoft den frieden gewiß, ob schon vielerley
Meinungeniudicia darvon gefallen.

|| [[Handschrift: 259r]]


Mein vetter Marggraf hanß Jörge ist heütte
zu Mittage, wie auch <vor>gestern <abends> mein gast gewesen,
ebensoJtem: neben seinem hofmeister, ebensoJtem: der Oberste
Kollnitzsch herr Ernst, ebensoJtem: herr Geyer, so
vor diesem, bey mir, in diensten gewesen,
ebensoJtem: herr Löben, usw.perge[.]


Vorgestern abends, aßen etzliche offizirer
mitt, alß der Oberste hinderßom, der Oberste
Cordon der iünger, ebensoJtem: der Güldenstern auß Polen,
vndt der Obrist leutnant Müller, (Beachte wohlNota Bene Die derben Reden des trunksüchtigen Henderson.Les rudes discours,
de Hinderßem yvrognes.
Nachmals habe ich mich
laßen alleine, mitt meinen gästen spejsen.)
Dazumahl aße auch <mitt> herr Löben, vndt der vngrische
Stallmeister des Palfy Christianus <hLindner von Grünaichel> i(welchen
ich folgenden tages, ehrenvollhonorifice abgefertiget, denn noch konnte er zeitweise der ungarischen Rohheit nicht entsagen), obgleich er gut ausgebildet und auf Reisen geschickt worden ist, acht Sprachen beherrschend.encores
qu'il ne pouvoit quelquesfois desdire la rudesse
Hongroise), quoy qu'il eust bien estudiè & voyagè,
scavant de huict langages.


Nachmittags heütte, seindt wir in Prater, ein lust-
holtz gefahren, vndt haben etzliche DamenDames vndt EdelleuteCa-
vaglierj
gesehen, auch die fraw, Paul Palfin.


Beachte wohlNota Bene Reize auf Seiten des Abendlandes.Attraits du costè de l'Occident. usw., beachte wohl, beachte wohlperge Nota Bene Nota Bene[.]

|| [[Handschrift: 259v]]

Freitag den 8. ⁄ 18. May:


heütte ist Standtrecht, zum 2. mal, vber den
Graf Cratzen gehalten worden.


Vnser gewesener dollmetzscher in Vngern
(so aber nicht Vngrisch gekondt, sonst ein guter
fleißiger Mann) Davidt Enderle hat mir
allerley Ungewöhnlichesrara referirt, von Gegenmittelnantidotis.


herr Geyer; kan den Grafen Schlick nicht
antreffen, wejl er jmmer heimliche Ausflüchtesubterfugia
sucht, vndt es scheinet, mein suchen, seye
bey ihm nicht angenehm. Geduld!Pacienza!


Er Geyer ist auch bey mir gewesen, vndt er-
zeiget sich gar willig vndt diensthaftig.


Der alte hahn des Margrafen hofmeister ist auch
bey mir gewesen, vndt habe gar voller Vertrauenconfidenter,
mitt ihme geredet.


Mein vetter vndt sein hofmeister meine gäste
zu Mittage. Darnach gespielt.


herr Löben bey mir gewesen.


EbensoJtem: Des SekretärsSecretarij Landsperger des herrn Schafgotzschens.


Abermals nach hoff, wie auch heütte Morgen.

|| [[Handschrift: 260r]]

Samstag 9. ⁄ 19. May.


Die beleyhung des bischofs Franciscj zu
Bamberg
, heütte gesehen, wie er Sie in eigner
person entpfangen geleitet durch den Bischof von Osnabrück und den Markgrafen von Baden.accompagnè de l'Evesque d'Osenbrück
& du Marquis de Baden.
Er ist ein Hatzfeldt.
<Beachte wohlNota Bene der Aktactus, gieng kniende vor, wie gebraüchlich. Der graf von Harrach, trug dem Kayser, das schwerdt vor, deßen knopf, er küßen, vndt auf das Evangeliumbuch schweren muste, der Sitte entsprechendsicut moris: der Bischof ließe anfangs seinen Cantzler hindter sich kniende reden, darnach that er selber die dancksagung. Die beyden Fürsten knieten neben ihm. Er nennete sich (durchn Cantzler) Jhrer Mayestät gehorsamsten armen caplan, vndt berief sich auch, auf die concordaten, so der Kayser mitt dem Pabst hatt, Jn der antwortt ließ auch der Kayser seiner Treẅen bestendigen dienste gedencken, vndt sagten Jhre Majestät darnach zur Seitea part, zum Pfalzgrafen von Neẅburg der bischoff hette beßer geredet, || [[Handschrift: 260v]] jAlß Sein Cantzler, vndt werden durch den von der Reck Seine gutenben[e] Verdienstemerita gewaltig extollirt, Gestallt er dan auch Sich zue Jhre[r] Mayestät fernern diensten vndt allen vormögen, Auch gebett vor Jhrer Mayestät wollfahrt, vndt sieg wieder Dero feinde, gar eifferig offeriret, Von Fürstlichen Personen wahr[en] dabey der Bischoff von Wien, der Teützsche Meister, <der Pfaltz graff von Neüburg. usw.perge> Unsere hochwohlgeborenenJllustrissimi Nostri Fürst Christianß zue Anhalt usw.perge Fürstlichen gnaden[,] Marggraff hanß Georg von Brandenburg, usw.perge der Fürst von Eggenberg, der Fürst von Lobkowitz, vndt ein gantzen hauffen EdelleuteCavalliri, ohne die Fürsten vndt andere, so mitt dem Bischoff von Bamberg kahmen, Beachte wohlNota Bene Ob er schon auch Bischoff zue Würtzburg ist So hatt er doch anitzo wegen Bamberg die Lehen allein empfangen, BeachteNota dieser Bischoff hatt nicht allein ietztgedachte beyde stat[t]liche Stiffter benebenst dem hertzogthumb Francken, Sondern Er hatt auch ein schön stück Landeß in Kärndten, die Statt Villach vndt in die zwantzig Ämbter, klein vndt groß, Auch schöne Bergkwercke, etcetera usw.perge <vndt jagten. etcetera>>


kDem Obersten Cordon zugesprochen, vnd vielen andern.
Der Markgraf Johann Georg von Brandenburg und Geyer und Johann Löw und sein Hofmeister sind zum Abendessen meine Gäste gewesenle Marquis Johann Georg de Brandenburg & Geyer, & Jean Löw & son maître d'hostel
ont estè mes hostes, a disner
, nicht ohne Widerwillenon senza disgustj.


Pestwitz Obrist leutnant hat mich angesprochen.

|| [[Handschrift: 260v]]


MitteilungAvis: das in OberSteyer, vndt Kärndten, die
pawren rebellirt, zimliche exceß vervbt, vndt
ezliche schlößer geplündert<, weil Sie von ihren herrn allzusehr tribulirt werden.>


Beym Conte d'Onnata, außerordentlichemextraordinario Spannischem Ambassador
mich anmelden laßen, durch die alte Freundschaftper la vecchia amicizia,
bin aber protrahirt worden, wie auch vom grafen
von Schlick
. usw.perge


Vmb 5 vhr, bin ich zum Conte d'Onnata außerordentlichenextraor[dinario]
Spannischen Ambassador gefahren. Er hat sich gar höflich,
erbotten, der alten kunde erinnert, vndt meines
valors etcetera auch sich bedanckt, daß ich ihm, was
ich bey Kayserlicher Mayestät anbracht, communiciren wollen,
vndt seindt beyderseits, in allgemeinen Wortenin terminis generalibus,
iedoch gar höflich, verblieben. Beachte wohlNota Bene Gönnete mir so
viel guts, daß er wüntzschte, wir in Einigkeit des Glaubensin unitate fidej, || [[Handschrift: 261r]]
alle eines sein möchten. Beachte wohlNota Bene Mit einem Bündnis fängt man keine großen Vögel.Con liga no se
toman gran paxaros.
Nun heist liga auf
Spannisch, leim, vndt bündnüß in zweyerley
bedeüttungen. Redete mitt großer moderation,
vom König in Frankreich vndt Ertzbischof von Trier, welcher
ledig sein soll, nicht wie ein gefangener gehal-
ten, vndt improbirte gar besonnenmodeste, dieselbigen
Handlungenactiones, insonderheitt mitt Lottringen, sagte
auch: der hertzog von Parma, hette sich selber pœnitentz
auferlegt wegen Piacenza, daß er numehr sich
in schulden vertieffen, vndt die Frantzosen vnter-
halten müste, ia baldt land vndt leütte, bey
Rom, ein stadtlich Fürstenthumb versetzen,
da er zuvor, wie ein kleiner könig, leben,
vndt von Spannien selber e mitt vndterhalten
werden können. EbensoJtem: der König in Vngern,
würde aufn Mittwoch gebe gott gewiß verraysen,
vndt zu felde ziehen. Wegen des friedens,
wollte er sich nichts penetriren laßen, gab
mir die oberstelle, vndt begleitete mich biß
hinundter an die kutzsche, wie sehr ich
auch darvor bahte vndt protestirte, bevorab
weil er kräncklich, vndt vbel zu fuß ist.


Mitwirkung des spanischen KönigsCooperatio Regis Hispaniae zum friede, mitt ChurSaxen.

|| [[Handschrift: 261v]]

Sonntag den 10. ⁄ 20. May:


herr Rudolf von hofkirchen, ist zu mir kommen,
Jch habe ihm 2 ducaten verehren laßen.


Es ist ein tage oder drey her gar kalt ge-
wesen, wirdt dem weinwachs schaden thun


Zu Mittage bin ich auch beym Grafen von harrach,
zu gast gewesen, wie auch die Bischoffe von Osenbrück
vndt Wien, der alte vndt iunge Marggraf von
Brandenburg
[,] der Marggraf von Baden, Fürst von
Eggemberg
, Fürst von Dietrichstain, Graf von Fürstemberg,
vndt der haußwirtt. Darnach vmb die spatzi-
ren gefahren usw.perge mitt Marggraf hanß Geörgen.


Der Pfaltzgraf von Neẅburg, hat mir die ehre
gethan, vndt mich in meinem schlechten losament
besuchtt, auch vorgelesen, was er wegen der præ-
cedentz
vber den NuntiusNunccium vndt prætendirt, zu der
behaüptung der eminentz seines hauses, auch was er
destwegen an den Pabst vndt Kayser, allen Fürste[n]
zu ehren, geschrieben. Er will auch haben, es solle
kein Fürst in der person, einen churfürstlichen gesandten
laßen vber sich gehen, vndt hat viel Gründefundamenta.


Jn der Vorzimmeranticamera habe ich auch heütte Morgen,
mitt einem iungen Fürsten von Modena kundtschaft
gemacht.


Ein dennemärkischer Gesandter Friederich Günther ist ankommen.

|| [[Handschrift: 262r]]

Montag den 11. ⁄ 21. May.


Mitt dem Marggrafen von Baden, habe jch zu Mittage,
gegeßen. Darnach habe ich den Pfaltzgrafen von
Neẅburg
, <Abends vmb> visitirt, in seinem losament. Abends,
vmb 4 vhr, bey Kayßerlicher Mayestät audientz gehabtt,
vndt ein Memorial deroselben in meinen sachen,
vbergeben. Pestwitz will mir auch satisfaction
leisten, wegen der Verleumdungen, von jenem gesagtob calumnias, de illo dictus. Klagen von Geyer wegen des Vorrangs vonLamentj
del Geyer, per la precedenza dj
Johann Löw &cetera[.]

Dienstag den 12. ⁄ 22. May:


Zu Gaste gewesen, bey dem Fürsten von Eggemberg,
welcher vns vber alle maßen stadtlich, tractirt.
Es befanden sich noch darbey, der Bischof von Osna-
brück
, Mar<der Bischof> von Wien, Marggraf von Baden,
Margraf hanß Geörge von Brandenburg[,] der Fürst von
Lobkowitz
, Fürst von Dietrichstain, Graf von Harrach,
vndt Graf von Fürstemberg.


Nachmittags, beym König audientz gehabtt, noch vor
dem Margrafen von Baden. habe auch in des Königs
Vorzimmeranticamera, mitt dem NuntiusNuntio; (ein Baglionj von ge-
schlecht,) mich bekandt gemachtt. Der KönigRex hat sich alles guts erbohten.


heütte Morgen; war ich auch zu hofe, auf ehe wir
noch zum Fürsten von Eggemberg fuhren.

|| [[Handschrift: 262v]]


Von des Königs audientz, fuhr ich vergebens beym
Freyherrn von Strahlendorf vorüber, vndt zum Graf
Schligken
, welcher mich 1. des Kaysers, vndt Kö-
nigs guter affection versichert, vndt wie Sie so gar
geneigt wehren, mich wol zu accommodiren.
2. Proponirten, endtweder dem Könige, noch ejne zeit-
lang im felde aufzuwarten, weil kejne stelle
vacirte, oder 3. selber vorschläge zu thun, wie
ich ein Amtcarico, beym Churfürsten von Saxen, vber sein
volck, das er dem Kayser wieder den Frantzosen
wirdt zu hülfe schigken, bekommen köndte, 4. oder aber
auf anderer Stände vndt Städte beüttel werben.
Jch sollte den sachen ein wenig nachdencken. &cetera
<Beachte wohlNota Bene Jhre Majestät sähen mich lieber, als andere, die weder kalt, noch warm wehren[;] Beachte wohlNota [Bene]>


Beachte wohl, beachte wohlNota Bene Nota Bene heütte Morgen, in der Vorzimmeranticamera, ließ der
Kayser, mir, durch Jhre Liebden den herrn bischof zu Wien,
sagen, wie Sie vndt der König beyderseits, mir von herzen
affectionirt, vndt alles liebs vndt guts, zu erzeigen,
geneigt wehren, hetten meine sachen erwogen, vndt
remittirten mich, in der ersten, (wegen kriegsbestallung)
an den Graf Schljcken, kriegsrahtpræsidenten,
in der andern, an den Reichsvicecantzler, herrn von Strahlen-
dorf wegen meiner assignation, in der dritten, wegen Böhmischer
prætension an den Böhmischen Cantzler, Graffen Schlawata, also || [[Handschrift: 263r]]
daß jch bey <ihnen> allen dreyen, destwegen zu sollicitiren.
Beachte wohlNota Bene Graf Schlick vertrawte mir auch, das numehr, der
friede mitt Chur Saxen, zwar geschloßen, aber noch nicht
publicirt, vndt weil ich eine vorschrift, an Chur
Sachsen begehrte, so sagte er, es schickte sich nicht,
das der Kayser, an den Churfürsten, als seinen
feindt, erst schriebe, da doch der Churfürst, noch nie
an Jhre Mayestät geschrieben. Dem Herrgott sei DankRingraziato sja Jd-
dio
, weil es so weitt gekommen, der gebe
ferrner bestandt, vndt glücklichen succeß.


Vorgestern, hat der Graf von Wolckenstain, des außerordentlichenextraor-
dinarij
Chur:Bayrischen gesandter, die Widerlage [Aussetzung eines Vermögens seitens des Mannes für die Frau als Äquivalent der Mitgift]arrham der
Ertzhertzoginn præsentirt, nemljch: ein kleinodt,
von 20 tausendmille ThalerThlr: werth. Das beylager, soll (wie man
vermeint,) den 22. des JuliJulij, vor sich gehen.


herr von Strahlendorf, (welcher kranck vndt bettlägerig
ist) <[...]> will meiner Morgen frühe gebe gott vmb 9 erwarten.


Jhre Mayestät der Kayser, wie auch der König,
wollen Morgen gebe gott aufbrechen, der Kayser nacher
Baden, die Kayserinn vndt das Frawenzimmer, mitt
dahin, der König aber, nacher Budweiß, vndt auf
Regenspurg zu: etcetera

|| [[Handschrift: 263v]]

Mittwoch den 13. ⁄ 23. May:


Gestern abendt, hat mich der Pfaltzgraf von Neẅburg
visitiren, vndt zum mittritt hinauß mitt dem
Kayser invitiren laßen, ich habe mich aber endtschuldigen müßen.


Jngleichem auch hat mich Oberster Kollnitzsch besuchen,
vndt nach meinem zustandt fragen laßen.


Diesen Morgen hat Oberster Cordon, (welcher das
panckeet der Fridländischenl zu Eger gehalten) abschiedt
von mir genommen, in meinem losament. Er will nacher
Prag verraysen.


Der Kayser, vndt die Kayserinn, auch Königinn,
seindt nacher Baden, der der König aber, naher
Budweiß (von dannen will er auf Regenspurg)
verraysett. Gott geleitte Jhre Mayestteten.


Jch bin zum Reichsvicecantzler, vndt an itzo,
Reichshofrahtsvice Præsidenten
, (welcher am podagra
kranck, vndt bettlägerig ist) gefahren, dem war
meine sache gantz vnrecht vom Bischof von Wien,
referirt worden, vndt wie sollen Sie einem helfen,
wenn Sie ein ding nicht recht einnehmen. Gestern
deücht mich, war der Graf Schlick, meiner sachen
halber, auch vnrecht informirt.


Schreiben von Madame wie Fürst Friedrich Jhrer Liebden ejnen Schimpff, vber den
andern, anthut. Man wird die Folgen solcher Beleidigungen spüren!Jl faudra ressentir telles jnjures! GeantwortetResponsus Madamea Madame;

|| [[Handschrift: 264r]]


Der Oberste Manteüffel, ein lifländer, hat mjch
in meinem losament besuchtt. Er ist in der Schlacht
vor Leiptzig, hertzogk Adolfs von Hollstein
Obrist leüttnant gewesen, vndt damals gefangen, vndt
vbel verwundet worden, <hat seitdem große Dienste dem Kaiser geleistet ina depuis fait de grands services a l'Empereur a Francfort an der Oder.>


<MitteilungAvis: vnd> zeitung daß der Oberste Fernemont, (welchen ich noch
vorgestern gesehen) mitt 7ben: Regimentern, nach
dem Feltlin zu, welches der Frantzose eingenommen,
commendirt worden. So sollen auch die Vscochi wieder
auf sein, vndt nicht allein bey Zegna, sondern auch,
bey Trieste, lose händel machen.


Der Fürst von Lobkowitz, ejn wackerer herr,
hat mich diesen abendt besuchtt, vndt visitirt.

Donnerstag den 14. ⁄ 24. May:


Nach dem ich Marggraf hanß Geörgen (welcher
heütte Morgen, mitt Tausendt Gulden (florenus)f: in seinen nöhten,
von wegen Kayßerlicher Mayestät erfreẅet worden)
in seinem losament besucht, bin ich vmb die Stadt
herümber gefahren, Seindt 6 Thore, vndt heißen:
1. daß Cärner Thor 2. BurgkThor, 3. Schotten Thor,
4. das neẅe Thor, welches aber zugehalten wirdt,
5. der Rohte Thurm, vor welchem auch, eine waßer-
pforte, auf die Thonaw. 6. das StubenThor, welches
zu abends, vmb geldt, nach sperrung der andern Thor,
biß vmb 10 zum einlaß dienet.

|| [[Handschrift: 264v]]


habe auch zum Graf Schligken geschicktt, welcher
heütte Artzney eingenommen, vndt Morgen selber zu mir
kommen will. EbensoJtem: zum Reichsvicecantzler,
welcher mir sagen laßen, Morgen würde Jhrer Kayserlichen
Mayestät
meine sache referirt werden, da ich doch
schon derselben selber mündtlich Anbringen gethan,
vndt Schriftliches memorial vbergeben, auch Jhre
Mayestät durch den herrn Bischof von Wien, mir sagen laßen,
der von Strahlendorf, sollte mir in dieser sache
bescheidt geben, vndt was Sie mir sonsten viel liebs
vndt guts erweysen köndten, das wollten Sie hertz-
lich gern thun, etcetera viel erbiehtens, vnd<Es> muß die
sache endtweder nicht recht eingenommen werden wollen,
(wie mir auch von<bey> andern alhier geschehen) oder sonsten
difficulteten geben. herr Loẅ, mein gast zu Mittage:


MitteilungAvis: daß herr Schafgotzsch vndt Schaftemberg, sollen
zu Regenspurg degradirt, vndt torquirt werden!


EbensoJtem: daß man den friedensschluß darumb nicht publiciren
will, damitt die Kayserlichen so wol als ChurSächsischen soldaten wegen
ihrer bezahlung, nicht mutjniren.


Nachmittags bin ich zur Marggräfin Gonzaga, geborner
hertzoginn zu Sachßen Lawenburg
gefahren. Mein vetter,
Margraf hanß Geörge ist mitt hingezogen zu dieser Besuchvisit[e][.]
Er fuhr mitt mir auß meinem losament, vndt im rück-
wege begleitet ich ihn, in das seinige. SpäterPostea zog ich wieder nach hauß
et cetera[.]

|| [[Handschrift: 265r]]

Freitag den 15. ⁄ 25. May:

<Brief des Herzogs Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburglettre du Duc Julius Heinrich de Sachsen Lauenburg von Regensburg der bitt mich, vor ihn, beym Kayser zu jntercediren.>


Marggraf hanß Jörge vndt sein hofmeister,
der Oberste Geörg Kollnitzsch, vndt der
Oberste Manteüffel, seindt meine gäste
zu Mittage gewesen, wie auch herr Löben.


Als ich vermeint, meine sachen, wehren gar
voller Vertrauenconfidenter vndt wol eingenommen, habe ich
müßen dem SekretärSecretario des ViceCantzlers des herrn von
Strahlendorf, aufs neẅe sagen laßen, was
ich begehrte, damitt jch er in der sachen
recht referiren köndte, eben als wenn ich dem
Kayser, kein memorial vbergeben hette. usw. usw. usw.perge perge perge
Vndt also ists offenbahr, wieder des Kaysers
willen, vndt auch den meynigen.


Nachmittags bin ich mitt dem Marggrafen,
zu der alten Gräfin von Manßfeldt gefahren,
welche gar contractm ist. Es seindt auch
andere Damen dahin kommen, als ihre Tochter,
die von Losenstain, vndt die Fraw, vndt
Freẅlein von hofkirchen.


Graf Schlick procrastinirt auch seine
Besuchvisite auff Morgen. Geduld!Patientia!

|| [[Handschrift: 265v]]

Samstag 16. ⁄ 26. May:


Es hat die Nachtt, vndt heütte, stargk gereg-
nett. herzogs Julij hejnrjchs, sein SekretärSecretarius,
ist wiederumb bey mir gewesen, helt vmb
antwortt an.


Vor die lange weile will ich den paß so Jhre
Kayserliche Mayestät
mir in Vngern mittgeben, alhier abcopiiren:
Wir Ferdinandt der Ander, von Gottes gnaden, Erwöhlter
Römischer Kayser, zu allen zeitten, Mehrer des Reichs, in Germanien[,]
zu hungarn[,] Böhaimb, Dalmatien, Croatien vndt Schlavonien
König ⁊cetera[,] Ertzhertzog zu Oesterreich, hertzog zu Burgundt, Steyer,
Khärndten, Crain vndt Wirtemberg, Ober: vndt NiderSchle-
sien, Marggraf zu Mähren, Ober: vndt Niderlaußnitz,
Grave zu Tyrol vndt Görtz usw.perge Endtbiehten BeachteNota
allen vndt ieden Geist: vndt weltlichen Obrigkeitten,
landtsaßen, vndterthanen, vndt getreẅe, wie auch al-
len Obersten, obristen leüttenampten, Rittmaistern, haupt-
leütten, leüttenandten, Fendrichen, wachtmeistern,
Befehlichshabern, vndt in gemein allen kriegsleütten,
zu Roß vndt Fueß, waß nation, würden, Standes oder
wesens, die sein, vnsern gruß, guten willen, gnade
vndt alles guts. Vndt geben denselben hiemitt gnedigst
zu vernehmen, das mitt vnserm gnedigistem vorwißen,
vndt bewilligung, Fürweiser diß vnser kammerer,
bestellter Oberster, vndt lieber getreẅer Christian || [[Handschrift: 266r]]
Freyherr von Donan, nacher hungarn die gräntzen
zu besehen, verraysen thut. Demnach eüch obbemelten
allen vndt ieden Jnsonderheitt gnedig vndt ernstlich
befehlende daß ihr gedachten Freyherrn von Dohna,
sampt bey sich habenden persohnen, Roßen, vndt sachen,
nicht allein aller orthen, zu waßer vndt landt,
frey, sicher, vnverhindert, vndt vnaufgehaltner,
durchkommen[,] paßiren vndt Repaßiren laßen,
ainige verhindernüß, beschwähr, noch wiedersatz
nicht zufügen, weniger von andern zu beschehen ver-
statten, Sondern vielmehr zu solcher seiner rayß, al-
len guten wolgenaigt: vndt beförderlichen willen,
hülfe[,] vorschub vndt assistentz erweysen, auch da von-
nöhten, auf sein geziemendes begehren, mitt con-
voy
, frischer<n> lehen: vndt Postpferden versehen,
vndt befördern sollet, Jnn welchem ihr nicht
weniger vnsern gnedigsten willen vndt Mey-
nung vollziehen, werdett. Geben in vnserer Stadt
Wien, den Fünfften MonatsTag May: im Sechtzehen-
hundertt Fünff vndt dreißigsten, vnserer Reiche:
des Römischen im Sechtzehenden, des Hungarischen im
Siebenzehenden, vndt des Böhmischen im achtzehenden iahren./.


Ferdinandt. usw.perge
hendrich Schlick, Graff
zu Passaw
usw.perge mit eigener Handmanu propria.


Anstatt eines SiegelsLoco Sigilli

Auf persönlichen Befehl der Heiligen Kaiserlichen MajestätAd mandatum Sacræ
Cæsareæ Maiestatis proprium
./.
freiherr heinrich Kielmann. mit eigener Handmanu propria[.]

|| [[Handschrift: 266v]]


Beachte wohl, beachte wohl, beachte wohlNota Bene Nota Bene Nota Bene das Kayserliche UrkundeDiploma, welches ich ver-
gangenen herbst, in der lehenssache erhalten, lauttet
also, wie folgett:
Wir Ferdinandt der Ander von Gottes gnaden, Er-
wöhlter Römischer Kayser, zu allen zeitten, Mehrer des
Reichs, in Germanien[,] zu hungarn, Böhaimb, Dalma-
tien, Croatien, vndt Sclavonien ⁊cetera König, Ertzhertzog
zu Oesterreich, Hertzog zu Burgundt, Steyer, Kärndten,
Crain vndt Würtemberg, Grave zu Tyrol ⁊cetera
Bekennen
offentlich mitt diesem Brief, vndt thun kundt ieder-
menniglichen, waß maßen vnß, der Hochgebohrne,
Christian, Fürst zu Anhaltt, Grave zu Ascanien, vndt
herr zu Bernburg, usw.perge
für sich, vndt im nahmen dero
Bruders vndt vettern, wegen ertheilung der beleh-
nung, im fall es vnß allergnedigst beliebte, vndt wir
ettwan wegen der im Heiligen Römischen Reich noch wehrender
kriegsvnruhe, oder manglung mehrerer zu gemelter
Belehnung nothwendigen requisiten, kein bedencken tragen
sollten, oder aber im widerigen biß sich gedachte vnruhe
im Reich legen würdet, dieselbe mitt ferrnerem jn-
dult
, das solcher verzug deroselben, auch ihren lehens-
Erben, Brudern, vndt vettern, ohne præjuditz vndt Nach-
theil seye, zu versehen, in vnderthenigkeitt ersuchtt,
vndt gebehten hatt, demnach aber die von Seiner Liebden beyge-
legte Gewältt, etwas altt am Ausstellungstagdato sich befinden, vndt || [[Handschrift: 267r]]
inmittelst die Sachen im heyligen Römischen Reich,
sich sehr verändert haben, daß wir dannenhero die
gesuchte belehnung, oder außfertigung deß Jndults
gebehtener massen der zeitt zu ertheilen, bedencken
tragen, Alß erklären wir vnß in kraft die-
ses vnsers Kayßerlichen UrkundeDiplomatis dahin, das wir
ins künftige Seiner Liebden beschehenes<n> anmeldens
inngedenck sein wollen, vndt daß dieser ver-
zugk Seiner Liebden vndt dero lehenserben, vnnachtheilig
sein solle, Mitt vhrkundt dieses brieffs, besi-
gelt mitt vnserm Kayserlichen aufgedrucktem
Secret Jnnsiegel, der geben ist in vnserer Stadt
Wien, den Acht vndt zwantzigsten des AugustsAugustj,
im JahrAnno Sechtzehenhundertt vier vndt dreißig,
vnserer Reiche, deß Römischen im Sechtzehenden,
deß hungarischen im Siebenzehenden, vndt des
Böhmischen im Achtzehenden ./.
Ferdinandt


Hat es gebilligtVidit
Peter heinrich von Strahlendorff:
mit eigener HandManu propria


Auf persönlichen Befehl der Heiligen Kaiserlichen MajestätAd mandatum Sacræ Cæsareæ
Majestatis proprium
,

Johann Söldner. mit eigener HandManu propria

|| [[Handschrift: 267v]]

Sonntag den 17. ⁄ 27. May: Pfjngsten.


Es hat noch immer fort geregnet, ein drey tage vndt
Nacht hero. Jst auch sehr kalt gewesen, usw.perge vndt
windig, also daß zwischen hier vndt Baden, gestriges
Tages, ein dennemärckischer diener baldt erfrohren wehre.
Solch wetter, wirdt dem wein, vndt feldfrüchten großen
schaden thun, wie albereitt geschehen.


habe nachmittags Thomas Benckendorf zum herren von Strahlendorf geschickt,
bescheidt zu begehren. Sein kämmerling, hat erstlich
difficulteten gemacht, hinein zu gehen, weil (seinem
vorgeben nach,) sein herr gestern, mitt Johann Löben albe-
reitt auß den sachen geredet hette, da es doch allgemein bekanntnotorium
daß Johann Löw gestern zu Baden gewesen. Wie ihm nun
der vngrundt durch Thomas Benckendorf repræsentirt worden,
hat er schande halben, müßen hinein gehen, eben
wie der Fürst von Lobkowitz in Thomas Benckendorfs præsentz
heraußer gegangen, da ist er hinejn, vndt fluchs
wieder herauß, mitt vorwenden, Sejn herr schlieffe,
welches doch alsofortt nicht sein können, weil
der Fürst von Lobkowitz allererst bey ihm gewesen. Geduld!Patientia!

Montag den 18. ⁄ 28. May: Pfingstmontag.


Jn dem ich alle Tage ia alle stunden der Besuchvisite erwarte,
erfahre ich daß diese Nacht der Graff Schlick, auf der
post nacher Budweiß, verraysen müßen, zum König. Geduld!Pati- || [[Handschrift: 268r]]
entia!


Zur neẅlich alhier vor ein par tagen angekommenen
Fürstin in 7benbürgen, durch anregung Margraf hanß Jörgen
wegen dero Besuchvisite geschicktt. AntwortResponsio[:] Sie hette
heütte Artzney eingenommen, Morgen gebe gott wollten
Sie vnser beyder zu welcher stunde wir wollten,
erwarten.


herr Löben hat mich besuchtt, vndt geklagt, vber
den bösen weg, vndt kalte naße wetter, nacher
Baden, aber gelobtt, wie Jhre Kayserliche Mayestät die Beständigkeit der Gottergebenheitconstantiam
devotionis
des Königs in Dennemark (durch dessen Gesandtenper legatum eius
anbrachtt) so trefflich wol aufgenommen, etcetera etcetera[.]
Es seindt auch die spargirte zeitungen; alß würbe
der König, wieder den Kayser, <durch denselben Gesandtenper eundem legatum> abgelajnet worden.

Dienstag den 19. ⁄ 29. May:


heütte ist Marggraf hanß Geörge, wie
auch Geyer, benebenst dem Obersten Manteüfel,
meine gäste zu Mittage gewesen, vndt ha-
ben die zwey schönen gärten, des Kiel-
manns
, vndt bürgemeister Mosers, nachmittags besichtigett.


Der Fürstin auß 7benbürgen, haben
wir auch, in ihrem losament aufgewartett,
vndt Jhre Liebden visjtirt.

|| [[Handschrift: 268v]]


Zeitung daß der Erbfeindt in zweyen hauffen, nemlich einer
auf Neẅhaüsel, der ander auf Lippa zu, mar-
chire, vndt sich sehr stärcke.


EbensoJtem: das ein treffen abermals vorgangen,
darinnen hertzog Bernhardt auff einer,
Jean de Werth aber auf der andern seitten,
vndt beydertheils viel volcks geblieben.
Vndt es soll die Frantzösische armèe,
(darbey der König persöhnlich gegen-
wärtig) vber 100 tausendmille starck, bey Sankt Gallen,
ankommen seyn. Der Ausgang wird Glauben geben.Exitus dabit fidem.

Mittwoch den 20. ⁄ 30. May: (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


herr Geyer ist zu mir kommen diesen Morgen,
kein Vertrauenpoint de credit usw.perge in Geldangelegenheitenin materia dj pecunia!


herr Loẅ, ist nachmals auch bey mir gewesen, berichtett,
das Graf Schlawata, Obrist Cantzler des König-
reichs Böhmen
, sich wiederumb gegen mir recommendjren
laßen, vndt zu allem gutem anerbohten. Man will
aber die Böhmischen Verpflichtungen im Originalobligationes in originalj sehen.
Ich weiß nicht, mit welcher Absicht?Nescio, quo fine? Ob man mir Sie will gar
nehmen, vndt andern schencken, oder aber ob man || [[Handschrift: 269r]]
meinen copien, (welche ich Jhrer Kayserlichen Mayestät
vberlifert vndt beygelegt, bey das memorial)
nicht trawen will, gerade als obquasj vero, ich so
vermeßen vndt vnbesonnen sein sollte, Jhrer
Kayserlichen Mayestät etwas vngegründtes zu vbergeben.
So kan mir auch Jhrer Mayestät bescheidt
nichts helfen, wann die handtschriften nicht
sollten richtig sein, daran nicht zu dubitiren.


Mein vetter Marggraf hanß Jörge, vndt herr Loẅ,
seindt meine gäste zu Mittage, gewesen.


Nachmittags bin ich mitt Meinem vetter, zum
Pfaltzgrafen von Neẅburg gefahren, welcher
vnß mitt schönen dißcurßen entretenirt.


Zeitung daß der König in Engellandt, einen vnver-
sehenen ejnfall jn Franckreich gethan, vndt die
Stadt Rochelle, wje auch Montaubano eingenommen.


heütte ist es in der Stadt Wien alhier,
erschollen vndt kündig worden, das der friede
zwischen dem Kayser, vndt Churfürsten
von Saxen
, richtig vndt gewiß seye. Jst a-
bermal eine Glücksfallfortuna vorn Kayser, weil sich
eben der Frantzose, vndt Türcke so starck moviren.


Beachte wohl: Der KaiserNota Bene[:] Cæsar hat zum Pfalzgrafen gesagt, herzog Julius Heinrich von Sachsen Lauenburg
wehre heimtückisch.

|| [[Handschrift: 269v]]


Pfaltzgraf will neben mir, die jntercessjon, an
Kayser thun, schriftlich, oder mündtlich, vor Herzog Julius Heinrich von Sachsen Lauenburg[.]


BeachteNota: der Spannische Ambassador gibt dem Pfalzgrafen
daß prædicat Euer DurchlauchtVuestra Serenidad, vndt er gibt ihm
wieder Euer ExzellezVostra Eccellenza[.] Er hat auch daß prædicat
Eẅer Liebden Euer LiebdenVuessa Dileccion, in Spannien, gegen
die GrandenGrandes gebrauchtt, vndt erst auf die
bahn gebrachtt, dann es zuvor, nicht in Gebrauchin vsu ge-
wesen, so wenig alß in Italien. Es kan nur
einer ein Grandegrandes sein in einem geschlechte, natürlichnempe
das haüpt deßelbigen. Seindt gemeiniglich Fürsten.
Der herrn Grandengrandes Granden von Spaniendj Spagna ihren brüdern
vndt vornehmsten am brett nach ihnen, hat er
gegeben das prædicat ExzellenzEccellenza mindern aber
Euer HochwohlgeborenVostra Signoria Jllustrissima (wiewol diß auch in Spannien
nicht bräuchlich, dann Euer GnadenVostra Signoria ist bey ihnen so
viel, als bey den Jtaliänern Euer HochwohlgeborenVostra Signoria Jllustrissima
vndt Euer GnadenVuestra Mercèd <in Spannien> so viel, als Euer GnadenVostra Signoria in Italien)
wiewol manchen ihre eigene diener nur Euer GnadenVostra Signoria
titulirt, nur damitt er die DurchlauchtSerenidad
oder HoheitAltezza, von ihnen erhalten möchte.
Die GrandenGrandes aber haben ihm LiebdenDileccion wieder gegeben. || [[Handschrift: 270r]]
Die andern aber wie gesagt DurchlauchtSerenidad, oder
HoheitAltezza, welches ihm dem Pfalzgrafen gleich gegolten.
Jst auch eben eins, vndt heist auf deützsch Durchlauchtt
darüber er auch ein decret vom Kayser hatt, daß
man ihn soll Durchläuchtigkeitt heißen.


Beachte wohlNota Bene der conte d'Onnata aber Spannischer Ambassador gibt den
Ertzhertzogen HoheitAltezza, ihm aber DurchlauchtSerenidad,
alß wenn es minder wehre alß HoheitAltezza,
da doch der hertzog von Venedig selbigen Tittul
DurchlauchtSerenità alß ein königliches haüpt usurpirt,
auch vorzeitten die gebornen vndt erwehlten
könige in der Christenheitt also genennet worden.


Er preiset gewaltig, die große gnade,
so ihm in Spannien wiederfahren, vndt wie
ihm vber 300 titulierte Adlige [d. h. Principe, Duque, Marqués, Conde, Vizconde und Barón]Titolatj vor Madrill mitt
windlichtern entgegen geritten, deren
aufwärter vndt diener, ihn einbegleittende
zu fuß gegangen. Der König in Spannien,
hat ihn die gantze zeitt vber ezliche
Monat zehrfrey gehalten. Er hat vber 80 per-
sonen, von den seinigen, bey sich gehabt, vndt der
König hat ihm noch vber 200 personen zugeord-
nett, die ihm stets auffwarten müßen. Der König von SpanienRex Hispaniae
hat ihn nicht allein in der Stadt, sondern auch vber landt tractjren || [[Handschrift: 270v]]
laßen, ihm viel ehre erwiesen, vndt alles nach
seinem wuntzsch expedition gegeben. Des Pfalzgra-
fen
Sohn hat der vorige König in Spannien,
zum pahtengeschencke 4000 ReichsthalerRthlr: Jähr-
lich eingebunden, es ist aber, in etzlichen iahren,
nichts darvon eingekommen. So hat auch sein Sohn
ein Regiment gehabt in Jülischen landen. Sieder
der neütralitet aber, so mitt den Staden
vndt den Schwedischen aufgerichtett, ist das Regi-
ment (so gleichwol auch, der König jn Spannien
vndterhalten) abgedanckt worden, um niemandes Stolz zu verletzenpour ne donner
ombrage a personne
. Beachte wohlNota Bene Es scheinet auß ezlichen
Umständencircumstantiis, das dieser herr, zur zweiten Vermählungad secundas nup-
tias
mitt einer, auß seinem hause geschritten,
nicht so sehr, vmb der Größegrandezza einerley hauses
willen, alß darumb, weil seine gemahlin dem
Printzen von Vranien befreündet, dadurch die Staden
desto besser zu coarctiren, weil Sie vngerne zur neu-
tralitet verstehen wollen. Seine gemahlin, jst noch
vnser Religion zugethan, vndt ihre großfrawMutter,
die Churfürstlich Pfaltzgräfliche wittibe zu Berlin, des Prjntzen
von Vranien Schwester. Sje aber die gemahljn, ist herzog
Hans zu Zweybrück
Tochter.

|| [[Handschrift: 271r]]


Er Pfalzgraf Wolf Wilhelm hat zwischen Spannien
vndt Franckreich den frieden, wegen des Feltlins
auf seiner rayse durch Frankreich in hin vnd her ra raysen
nach Spanien helfen stiften.


BeachteNota: Jhre Liebden haben sich auch dem Kayser nicht
verborgenobscure an præsentirt, selber auf seinen kosten zu
raysen, vndt legationsweise den friede in Frankreich
oder Engellandt, inn Deützschlandt hin vndt wieder
zu tractiren, Man hat es aber bißhero noch nicht accep-
tirt. Möchte inskünftige erfolgen.


Schreiben von Meinem bruder Fürst Friedrich sehr freündtlich,
ebensoJtem: von Fürst Augusto <auch gar in schönen worten 1. aus Angstper paura der außbittung deß Cöthnischen Antheilß, 2. wegen des worts Protestirende, so die Kayserlerlichen sollen in der friedenshandlung außgelescht haben. Welche beyde Stück, vns sehr præjudizirlich, in <gesampten:> landt: vndt gewißenssachen, sejn würden. Ich weiß nichtNescio: an Fürst Friedrich vndt Fürst August das Sprichwortproverbium practiziren: Lieblich klingt die Flöte, womit der Vogelfänger den Vogel betört.Fistula dulce canit, volucrem dum decjpit Auceps.p Jedoch die Nächstenliebe urteilt am besten oder aber immer besser von den nächsten Verwandtencharitas optime judicat, aut semper meliora; de proximis, wann nicht die gegensätzlichen Handlungen allgemein bekanntcontrariæ actiones notoriæ seindt.> (EbensoJtem: vom fantasten Rosino wegen Begnadigungpour pardon)[.]

|| [[Handschrift: 271v]]

Donnerstag den 21. ⁄ 31. May:


Zu Geyern abermal geschicktt, wegen außenblei-
benden wechselß. Aber der Mann mitt dem gelde
ist nicht zu hause, vndt meine leütte auß dem
Fürstenthumb schigken mir nichts. Dieser poße,
das ich so gantz wehre destituirt gewesen, ist
mir noch nie wiederfahren, als an itzo,
vndt solches vervrsachet nur die vnordnung
derjenigen Personen, die geblieben sindde celles personnes quj sont demeurèz im Vaterlandin patria[.]


Es hat heütte abermal sehr stargk ge-
regnet, wie in den pfingstfeyertagen auch,
(außer gestriges) vndt die Thonaw wirdt
groß, die wege tief, vndt vbel fortzuraysen.


Mittags die Aufdringlichkeit von Nauwach abgewehrt und gestern am Abend diejenige des Domherrn Sparr.Diverty l'jmportunitè de Nauwach, a midy;
& celle du chanoine Sparr, hier au soir.


Mein vetter, Marggraf hanß Jörge, ist
mitt herrn Löben nacher Baden zu Kayßerlicher Mayestät[.]


Beachte wohlNota Bene Es ist auch in den pfingstfeyertägen, auch zuvor
vndt hernach, wie gleichsfalß heütte, (wie vorgedacht)
nicht allein regenicht, sondern sehr kalt wetter ge-
wesen, also daß man einheitzen müßen, welches
gleichwol, ein seltenes Erlebnisrarum contingens, vndt selzam in der <iahres>zejtt.

|| [[Handschrift: 272r]]

Wien.
Freitag den 22. May: ⁄ 1. des JuniJunij.


Es hat heütte wie gestern auch die Nacht gar stargk
geregnett, vndt ist denen so zu raysen, oder im al-
hiesigen itzwehrendem Jahrmarckt zu thun haben,
gar eine schlechte freẅde, gestallt dann Mein
vetter Marggraf hanß Jörge, mitt herrn Löben,
gestriges abends spähte, vmb 9 vhr von Baden
wiederkommen, nach dem Mein vetter, bey Kayßerlicher Mayestät
audientz gehabtt. Jhre Mayestät haben auch be-
fohlen, man sollte mir, meine Urkundenpatenta außfertigen.
Gott gebe, zu glücklicher expedition, dann mir
solcher gestaltt, die weile sehr lang wirdt. usw.perge
Jn den vbrigen bewusten sachen, soll Johann Löw auf künftigen
Sontag, gebe gott wieder nach Baden hinauß.


Mein vetter, Marggraf hanß Geörge, vndt der
herr Loẅ, seindt meine gäste zu Mittage gewesen.


Markgraf hans Georg berichtett, daß der König habe einmal zu Eberß-
dorff
nach Pater Lemmermann <des Kaysers beicht vatter>, mitt einem Tolch
gestochen, daß er endtspringen müßen, weil er ihn
gar zu viel Reformiren wollen. EbensoJtem: es hette eben
dieser König, zu Vngern vndt Böhmen, seinen <eigenen> beicht-
vatter, den Pater Ganser, (eben vmb der vrsache
willen, daß er ihn auch zu viel reformiren vndt in politischen Angelegenheitenin politicis
strafen wollen, alß hette er den Nördlingern, Rotenburgern[,]
Regenspurgern vndt andern zu viel nachgegeben, etcetera) || [[Handschrift: 272v]]
von sich gleich wie mit Schandequasj cum ignominia geschicktt, vndt gesagt,
er sollte in daß Jesuiter Kollegcollegium nach Grätz ziehen,
vndt ob schon selbiger nacher Wien gewoltt, es dem
Kayser zu klagen, So hat iedoch der König ihm
aufferlegt biß auf weitteren bescheidt nicht
nach Wien sondern nach Grätz zu ziehen, vndt ihn
dahin mitt zehrgeldt, wagen vndt Pferden ver-
sehen laßen. Dieses hat Doctor Fenck des Königs
Cantzler Markgraf hans Georg selber referirt.


BeachteNota: Daß der König, in etzlichen sachen, zu weitt
soll gegangen sein, hat ihm der Kayser, den
herren deützschen Meister, den Grafen von Traut-
manßdorf
, <den Marchese del grano>[,] den herren von Tiefempach, &cetera zu
kriegsrähten, benebenst dem general leutnant gallaaß, vndt
Feldtmarschall Piccolominj, zugeordnet, in Reichssachen
aber, auch zween Reichshofrähte, alß ejnen grafen
von Wolckenstein
, vndt den herren Cran, mitt
deren zuthun, in wichtigen sachen, welche keinen
verzugk leiden wollen, alß Generalissimus
des Kaysers zu schließen. An itzo zwar,
ist der kriegsrahtpræsident herr graf Schlick
(deßen stelle vorläufiginterim herr Löbell vertritt)
zum König nacher Budweiß vom Kayser geschicktt, || [[Handschrift: 273r]]
etzliche sad sagen, wie ich auch darvor halte,
er werde gar baldt wiederkommen, andere
vermeynen er werde beym König verbleiben,
vndt also bleiben meine sachen, unentschiedenin suspenso.


BeachteNota Graf Wolf von Manßfeldt, der oberste,
hat eylends nach Raab gemust, gestern.


Mein vetter, Markgraf hans Georg sagt mir auch diese particu-
larität
, daß eben an dem Tage der friedlandt
seye exequirt worden, wie er das Jahr <zuvor>, so
viel vornehme offizirer, vnschuldiger
weyse, (weil er ihnen selber zur flucht
vor Lützen, vrsache gegeben) offentlich
zu Prag, schändtlich vndt Schmählich richten laßen.
Beachte wohlNota Bene Der Kayser hat gestern selber zu Markgraf hans Georg gesagt,
Jhre Mayestät erfreẅeten sich, daß numehr, der
friede richtig, vndt geschloßen wehre.


Der Wirtzburgische Thumbherr Sparr, (so aber
einen sparren zu wenig hatt) ist <an> diesen Nachmittag,
bey mir gewesen. usw.perge


Ich habe an Fürst August und an Madame, meine sehr teuere Ehefrau, an meinen Bruder und an meine Schwester, die Fürstin Anna Sophia, geschrieben.J'ay escrit a Fürst Augustus & a Madame ma
Treschere Compaigne, & a mon frere, & a ma soeur,
la Princesse Anne Sofie.

|| [[Handschrift: 273v]]

Samstag den 23. May: ⁄ 2. des JuniJunij.


Mitt meinem vettern, Markgraf hans Georg spatziren gefahren.
Jhn darnach zu gaste gehabtt, vndt Nachmittags
abschiedt von Jhrer Liebden genommen. Beachte wohlNota Bene zu Mittage
war auch der Wirtzburgische Thumbherr Sparr,
& vndt wir vertieften vnß, so wejtt jns
gespräch, daß ich ihm einen becher, jns gesichte
goß, vndt jm wergk war, jhn die Stiege
hinundter, werfen zu laßen, wo ich meines
vettern nicht geschont hette, vndt Seines pfaffenrock[s.]


Nachmittags ist der Nauwach kommen, vndt hat
sich mitt seiner lautte, vndt gesang, hören laßen,
alß ich noch, mitt dem Margrafen, granmercy
spielte.


herr Löben, hat mir, vom Schatzmeister Curlandt,
tausendmille ThalerThlr: auf meine Juwelensur mon joyaulx, zu wegen gebrachtt.

heütte Morgen ist vnß auch ein vornehmer Pollnischer
herr, der Woywoda Rußky (welcher nach Cracaw
zeüchtt) vor der Stadt begegnett, hatte ezliche
Pollnische Reütter bey sich mitt bogen vndt pflichtzsch-
pfeilen
. Er aber fuhr selb 6:te. in einer kutzsche,
mitt 6 pferden, vndt <es> folgeten ihm noch, andere,
kutzschen, vndt pferde.

|| [[Handschrift: 274r]]

Sonntag den 24. May: ⁄ 3. des JuniJunij:


heütte hat man alhier an<zu> Wien, auf den
Cantzelln abgekündiget, daß der friede
zwischen Kayserlicher Mayestät vndt Chur Saxen <auch Brandenburg> ge-
schloßen seye. Gott seye es gedancktt.


Der herr Geyer hat mich besuchtt.


Bürgemeister Alemann von Magdeburg
vndt der Kayserliche Cammerdiener Nauwach,
seindt meine gäste zu Mittage gewesen.


heütte Morgen, ist mein vetter, Marggraf hanß Geörge,
<von Brandenburg>
verraysett, nacher Budweiß zu, vndt hat hiemitt
seinen völligen abschiedt, von Jhrer Kayserlicher Mayestät genommen.


Zeitung daß der König in Vngern mitt ChurSachsen, endtweder zu Pilsen,
oder zu Eger, wegen coniunction beyder armèen auf ein
mündtliches gespräch werde zusammenkommen. Die Schlesischen
Stände
sollen zwar, wie<auch> in diesem Fridenschluß be-
griffen sein, doch mitt gewißen conditionen, vndt daß Sie
vor allen dingen, bey Jhrer Kayserlichen Mayestät ihre begangene
rebellion depreciren sollen. Der Spannische extraordinar Ambassador
hat den Neẅgeworbenen Cosagken, (welche außer des
Troß 16000 starck sein sollen) das anrittgeldt, sampt
etlichen MonathSoldt, hinein geschicktt, die sollen ehistes,
wieder Franckreich geführet werden.

|| [[Handschrift: 274v]]


Des Churfürsten von Bayern hochzeitt, soll den 15.den: des JuliJulij,
alhier zu Wien, (wie man sagt) gehalten werden,
darzu werden schon allerhandt Vorbereitungenpræparatoria gemachtt.


Der Steyerischen pawren Rebellion ist noch nicht gar
gestiltt, sondern hat sich gar hinein in Crain gezogen,
wie sie dann daselbst auch etliche orth außgeplündert,
vndt verbrennt, auch mitt den leütten vbel verfahren[,]
man hoft aber diese rebellanten sollen baldt gestiltt
werden, weil man von allen orten, wieder sie, im anzug.
Zu proviantirung der Kayserlichen armada im Römischen Reich, wirdt
noch immerzu allerley getreydt, vndt andere sachen auf der
Thonaw, hinauff geführt. Die Pollacken werden ihren marsch
ins Reich durch Böhmen nehmen, darumb wirdt nicht ferrne
von Leüthmeritz, eine brücke vber die Elbe geschlagen, usw.perge[.]
Es verlauth auch daß die Kayßerlichen in Böhmen, vndt Schlesien, ligende
Regimenter, daselbst ab vndt auch ins Reich, werden geführt
werden. So ist auch daß Spannisch volck so wol in Nider:
als Welschlandt, zum aufbruch fertig. Der Türgk hat
seine stargke Schifarmada in 2 hauffen getheilt, vndt
ein theil das Schwartze Meer, den andern theil aber den archipelago
zu beschützen verordnet, vndt also ist Malta dieser
gefahr erlediget worden. So wirdt auch eine Mächtige
Spannische Schiffarmada wieder Franckreich ehistes
außlauffen, zu denen auch, 20 Engelländische gallionen
stoßen sollen, eine wichtige Unternehmungimpresa vorzunehmen.

|| [[Handschrift: 275r]]


Die Croahten haben eine große furcht vndter den
Frantzosen, albereitt mitt ihren Streiffereyen
vervrsacht, also daß die Frantzosen gewaltig außreißen,
sollen, vndt keinen stich halten wollen. Der
hertzog von Lottringen thut sich sehr stärgken, hat
schon vber 4 tausendmille Mann beysammen, (wie außgegeben
wirdt) soll schon das meiste theil seines landes
wieder eingenommen haben, vndt an itzo Müm-
pelgardt
belägern. Jm Reich sollen die Frantzo-
sen die meisten plätze quittiren, vndt sich nach dem
Feltlin begeben, vndt wirdt sich nun allem
ansehen nach, der krieg wieder in das welsch-
landt
vndt in Franckreich spiehlen. Jhre Emi-
nentz herr Cardinal Paßmann, Ertzbischoff zu
Gran, haben zu Thyrna in Vngern, eine vniver-
sitet
gestiftett, so Sie auß eigenem Seckel
erbawen laßen, vndt weil die Stadt Augspurg
Jhrer Kayserlichen Mayestät 300000 Gulden (florenus)f: erlegen müßen, alß haben
ihre eminentz selbiger Stadt zu beförderlichster able-
gung obermelter SummeSumma: 100 tausendmille ReichsthalerRthlr: bahr dargeliehen,
welche bey selbiger Stadt, alß ein ewiges Stifft, ligen
bleiben, von welchem jnteresse die ProfessorenProfessores, dieser
neẅen Vniversitet erhalten werden sollen.

|| [[Handschrift: 275v]]

Montag 25. May: ⁄ 4. des JuniJunij: (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag 🜨


herr Löw so gestern von Baden wiederkommen, bringt bescheidt,
daß meine sachen noch in schlechten terminis stehen,
die Böhmische ist vom grafen Schlawata, an die
hofkammer remittirt, die Schlickische bleibt gar
stecken, die pensjon ist auch bißhero, verzögert,
die Schwartzburgischen salvaguardien sollen außgeferti-
gett werden, vndt man soll von iederer 12 ReichsthalerRthlr:
geben. Die Großen machen das, was sie wollen und lassen sich nicht drängen, noch weniger ihre Favoriten, und die Geringsten lernen dasselbe zu tun.Les Grands, font ce qu'ils veulent,
& ne se laissent presser, moins encor, leurs favorits,
& les moindres apprennent a faire de mesme.


Jch habe zwar vermejnt, es wehre mitt den
tausendmille ThalerThlr: so mir, der Schatzmeister, Curlandt, vor-
strecken sollen, richtig gewesen, So hat es doch
nicht sein können, weil er zur hochzeitt des
Churfürsten von Bayern (gegen den 15:den: des Juli neuen Stils [Gregorianischen Kalenders]Julij, styli novi) muß
dem Kayßer, geldt zu wege brjngen, vndt
andere ziehen den kopf auß der Schljnge. Ich sterbe davon an Ungeduld und ich verzweifle daran!!!J'en
meurs d'jmpatience, & m<'>e<n> desespere!!!


Endtlich, hat mir durch Johann Löws fleiß, der Cammer-
furrirer hertz, mitt tausendmille ThalerThlr: gegen doppelte versicherung
außgeholfen, auf ein Jahr lang, mitt 6 je hundertpro cento: || [[Handschrift: 276r]]
zu verzinßen. Ich habe das schöne Juwel aus Savoyen verpfänden müssen, das gut 2000 Taler wert ist, und ungeachtet dessen ist Johann Löw gezwungen worden, Bürge zu sein und sein Vermögen für den Fall zu verpfänden, dass ich zahlungsunfähig wäre. So ist die Welt heutzutage misstrauisch, ohne Unterschied der Personen.Il m'a fallu engager le beau joyaulx
de Savoie quj vaut bien 2 mille ThalerThlr: & nonobstant cela,
Johann Löw a estè contraint, d'estre respondant & d'engager
ses biens, en cas que je manquasse. Ainsy le monde
aujourd'huy, est mesfiant, sans disti<ncti>on des personnes.


<Jch habe den alten hahn, Brandenburgischen hofmeister in mein losament, laßen nehmen, um ihn nicht im Stich zu lassenpour ne l'abbandonner.>

Dienstag den 26. May: ⁄ 5. des JuniJunij. 🜨


Beachte wohlNota Bene Johann Löw schätzt jetzt seinen Einhornkiefer auf 2000 Gulden, was 1333 Reichsthaler 30 Kreuzer machen würde, er glaubt, diesen an die Hansestädte, an Hamburg oder darüber hinaus zu verkaufen.Johann Löw estime, á 2 mille Gulden (florenus)f: maintenant, sa maschoire de licorne,
cela feroit 1333 ReichsthalerRthlr: 30 Creuzercre: croyant le vendre aux
villes Hanseatjques, a Hamburg ou par de lá.


TraumSomnium: daß ich in guter Gesellschafft gewesen, vndt an
einer Runden Taffel geseßen. Röder hette mir lange aufge-
wartett, endtlich als ich ihm was anders befehlen wollen,
hette er mitt fleiß, oder auß Mißverstandt, sich auch an
die Tafel (weil noch eine stelle ledig) sich zur<zur seitte> gegen
mir vber, gesetzt. Anfangs hette michs verdroßen, doch
endtlich hette ichs also geschehen laßen, vndt wie er ein
glaß wein, nach dem andern <auß>getruncken, hette ich gesagt,
Man sollte ihm den Tittul der weinichte oder weinreiche geben,
<[vn]dt> vbern kopf legen, vndt aufschreiben. Daß hette ihn erstlich
verdrießen wollen, darnach aber hette er mitt freẅden angese-
hen, daß mir selber ein zettel auf den kopf wehre ge-
legt worden, darauf wehre gestanden: der Gesegnete.
Die vbrige Gesellschafft hette sich auch darüber erfreẅet,
vndt in dem Augenblickinstantj wachte ich auff. Gott laße mirs guts bedeütten. || [[Handschrift: 276v]]
Amen.


Wir haben mitt bestürtzung gehört, daß herr
Schafgotzsch, solle sein zu Regenspurg, torquirt worden.


herr Geyer, vndt herr Löẅ, sejndt zu Mittage, meine
gäste gewesen. haben vndter andern auch voriges referirt,
ebensoJtem: von andern mehr, welche zu Regenspurg sitzen. EbensoJtem: haben Sie
erzehlt, das heütte wieder eine Reformationq alhier in Oesterreich a[n]-
gestellet wirdt, das auch die Jehnigen, so <in> der Niederlage seyn,
(welches ein großes einkommen tragen soll) fortmüßen, vndt
das landt reümen, wann Sie nicht wollen Catohlisch werden.


EbensoJtem: daß heütte noch Stubenrecht, vber den Obersten Cratzen,
gehalten worden. Das dritte, vndt letzte Standtrecht, werde
in kurtzem, hernacher folgen.

Mittwoch den 27. May: ⁄ 6. des JuniJunij: (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Die Zeit verstreicht mir seltsamerweise langsam hier in Wien, da ich keine Gesellschaft habe und ich nicht rasch abgefertigt werden kann. Oh Gott hilf! Und erhöre mich!Le temps me dure estrangement, icy a Vienne,
n'ayant nulle compagnie, & ne pouvant estre expediè.
O Dieu ayde! & exauce moy!


Mein Thomaß Benckendorff SekretärSecretarius ist mir gestern
auch kranck worden, hat so ein reißen in den gliedern vndt auch
haüptwehe. Gott helfe ihm zur beßerung, wie auch dem Bra[ndenburgischen]
hofmeister hahn, welcher auch kranck in diesem hause darnide[r]
ligt. So ist mein neẅer kammerdiener, der Sebastian
auch vnpaß worden. Vndt man hat große mühe vndt arbei[t,]
Ärztemedicos zu bekommen, welche zu den krancken gehen, so wol vmb || [[Handschrift: 277r]]
der Religion willen, alß das Sie mitt geschäfften vndt
pacienten sehr vberhaüfft sein.


Beachte wohlNota Bene Ich hatte einen Traum diesen Morgen, den ich vergessen habe, und mich an nichts erinnert habe, als einen Zirkel, in welchem viele Schriftzüge standen, die ich las, und in diesem Zirkel waren andere Zirkel enthalten; ich weiß nicht mehr, was darin geschrieben war, aber ich hörte am Ende deutlich eine Stimme, die mir in meiner Muttersprache sagte:J'avois un songe ce mattin, que j'ay oubliè, & n'en
ay retenu qu'un cercle au quel il y avoit force
escritures que je lisois, & dans ce cercle estoyent
comprins d'autres cercles, Je ne scay plus ce qu'il
y avoit d'escrit, mais bien entendis[-]ie sur la fin, une
voix quj me dit en ma langue matternelle:
der zirckel ist vmb-
gelauffen. Beachte wohlNota Bene und mir scheint, dass ich den Rest ausdrücklich vergessen musste, vor allem da ich Widerstand verspürte, als ich gestern den Traum in dieses Tagebuch eintrug, und tat es trotzdem, denn man wagt nicht immer, solche Einflüsse oder Eingebungen zu offenbaren.& me semble qu'il me falloit oublier ex-
pressèment le reste, d'autant que j'avois de la resistance
en escrivant dans ce journal, le songe hier, & le faysois
neantmoins, car on n'ose pas tousjours manifester telles
jnfluences, ou jnspirations.


Beachte wohlNota Bene Der Ring meiner Schwester Anna Sophia, von ihr selbst angesteckt, ist mir diesen Morgen auch vom Arm gefallen, vielleicht wird das der Zirkel sein.l'anneau de ma soeur Anna Sophia <attachè d'elle mesme> m'est tombè aussy du bras ce
mattin, peut estre que cela sera le cercle.
Gott wende gnädig schlechte Vorzeichen ab! Und alle schlechten Prophezeiungen!Deus avertat clementer
mala omina! & omnia mala præsagia!


Um die Zeit ein wenig zu vertreiben und meine Ungeduld, die noch andauert, bin ich in der Kutsche um die Stadt herum gefahren.Pour passer un peu le temps, & mon impacience quj dure
encores, je suis allè autour de la ville, en carosse.


Antwortschreiben aus Baden vonRisposta dj Baden a Johann Löw daß der Reichshofraht,
vndt SekretärSecretarius Johann Söldner, jn des Kaysers ge-
schäften zu thun, vndt derowegen nicht antworten
können. EbensoJtem: von einem andern daß ich aufn donnerstag
zu Mittage soll zu Baden sein, so wollen mir,
Jhre Kayserliche Mayestät, audientz ertheilen. etcetera
Der erste Punkt steigert meine Ungeduld!Le premier poinct accroist mon impacience!

|| [[Handschrift: 277v]]


etcetera MitteilungAvis; daß vor ein par Tagen, dem Pfaltzgrafen
von Neẅburg
wegen des gewäßers, nicht ferrne vo[n]
Baden, zwey<drey> pferde sampt dem vorreütter,
vor der kutzsche ertruncken, vndt wann Sie die
strenge nicht abgehawen hetten, wehren die Andern
pferde auch ersoffen.


herr Löb ist bey mir gewesen, nachmittags haben vns
verglichen, wegen der rayse, nach Baden.


Zeitung das die Rebellion der pawren in SteyerMarck continuir[t]
vndt es dörfte wol ein großes Feẅer drauß endtstehen.
haben albereitt viel örter geplündert, auch Stügke vndt
allerley gewehr bey sich. Gott steẅre allem vnheyl.


Es ist nichts mitt dieser post, vor mich ankommen.


herr Geyer hat mich besucht, vndt kutzschen vndt pferde offerirt[.]
Oberster Manteüffel hat mich nachmittags besuchtt. usw.perge

Donnerstag den 28: May: ⁄ 7: des JuniJunij:

Meilenm.
Bin heütte nach Baden in einer landtkutzsche, selb 6.te. gefahren,
zur angesagten audientz, ligt von Wjen

4


Das kalte Aprillenwetter wehret noch immerfort
mitt verwunderung in dieser zeitt, vndt hat heütte
wiedervmb sehr gewehet vndt gestürmet, auch geregnet,
insonderheitt den Nachmittag.


Wie ich zu Baden ankahm, begegneten mir eben, Jhre
Kayßerliche Mayestät
in der proceßion des Frohnleichnambs, || [[Handschrift: 278r]]
vndt trugen selber eine Fackel in der handt, giengen
bahr haüpt, vndt knieten nieder, etzlich mal an den
aufgerichteten altären vndterwegens, mitt großer devotion.
Der Ertzhertzog Leopoldt Wilhelm gieng auch vor Jhrer Mayestät
her, mitt einer fackel in der handt, vndt die Cammerherren,
auch andere hofofficirer, vndt vornehme herren, knieten auch,
vndt trugen fackeln in den händen. BeachteNota: der Spannische Ambassador Conte d'Onnata
kniete nicht, wie auch der Graf von Althajmb, vielleicht wegen
alters vndt Schwachheitt willen. Pfalzgraf von Neẅburg kam zu spähte.
Wenn daß Sacrament auf den altären (auf den gaßen) niderge-
setzt wardt, vndt geklingelt zum niederfallen, schlug die heer-
paucken, und bliesen die Trompter, darnach mußten kleine
büblein weiß angethan, etwas geistliches außruffen.
Auf das Sacrament folgete der Kayser, vndt der hof. Voran
aber, wurden viel fahnen, in proceßion getragen, durch
allerley zunften.


So baldt als solches verrichtett, muste ich Alsobaldt zu
Jhrer Mayestät kommen ins zimmer, vndt audientz haben,
da hörten mich Jhre Mayestät mit heiterem und gelassenem Gesichtsausdruckvultu hilarj & sereno an, vndt
waren gar leühtsehlig. Nahmen die<meine> Glückwünschegratulationes zur
badecur der Kayserinn, vndt Jhrer Kayserlichen Mayestät zum friede
vndt beruhigung der Christen heitt, sehr wol auf an.
Schertzten gar mildiglich darzwischen, weil ich dem Kayser
zur badecur glück wüntzschte, das er nicht haben wollte,
weil er nicht sondern die KaiserinImperatrix Sie gebrauchte, vndt weil
Jhre Mayestät der guten wartung gewohnt wehren, köndten Sie nicht || [[Handschrift: 278v]]
von ihr bleiben. Stelleten es mir anheimb, ob ich zu<nach> hause ver-
raysen, oder alhi<zu> Wien der Chur Bayrischen hochzeitt er-
warten wollte, darzu Jhre Mayestät sehr inclinirten,
weil Sie auf den 15.den: des JuliJulij: angestellet wehre,
vndt nicht so gar ferrne. Wegen meiner pension,
vndt anticjpation derselben, auch vorgeschlagenen assignation,
hetten Jhre Mayestät meinen vorschlag nicht vor gut angese-
hen, wollten aber gern auf andere Mittel bedacht sein.
Wie ingleichem hetten Sie mir gern gratificiren wollen,
wegen der Böhmischen prætension. Es wehre aber das geldt,
wieder Jhre Kayserliche Mayestät, in einer offentlichen rebellion
angewendet worden, vndt daß Jhre Mayestät es klarcandide rauß
sagen müsten, so wüsten Sie nicht, auß waß vrsachen,
die gehorsamen vndt vnschuldigen, sollten vor die <vn>gehor-
samen vndt schuldigen gestrafft werden. usw.perge Jn der
kriegssache solle Jch mitt herren Obersten Löbell
(an Stadt des verrayseten Grafen Schlickens) reden, vndt
Jhrer Mayestät weitter referiren laßen, Si Er müste es wißen.
Jch thete zwar eben nicht vnrecht daran, Jhre Mayestät verarge-
ten mir es auch nicht, daß ich vor hertzog Julius henrichen vndt
den Schafgotzschen bähte. Es stünde mir frey zu bitten, Jhre Mayestä[tt]
aber, köndten dennoch drauf anordnen, vndt thun was Sie wollten.
Sie sagten auch, der hertzog Julius heinrich, köndte noch wol eine weil[e]
sitzen bleiben. Sie wehren mitt mir wol zu frieden. Jch möchte || [[Handschrift: 279r]]
derselben im hause, oder zu felde aufwartten. Jhre Mayestät
dimittirten mich also mitt allen gnaden vndt versicherung
derselbigen. <Beachte wohlNota Bene Was wirdt Chur Sachsen darzu sagen, wann ich in seinem lande wollte werben lassen?>


Pfaltz Neẅburg alß ich wieder hinauß gienge, fragten was
Se ich so lange darinnen gemacht hette, vndt was
mein anbringen vndt werbung wehre. Jch sagte was ich ver-
meinte, das sich sagen ließe. etcetera <Man muss die Welt mit üblicher Münze bezahlen.Il faut payer le monde; de monnoye courrante.>


Darnach bahte mich, Graf Porcia, wie auch der herr
Oberste kammerherr, zur freytafel, vndt ich den
Pfaltzgrafen, (zu meiner Bestrafunga ma punition) da gab es Allerley
Streitereiendisputes von der Religion, vndt nachdenckliche reden, <auch in politischen Angelegenheitenin Politicis.>


Nachmittags, mitt Doctor Liebenthal, heßendarmstedtischen
residenten bekandt worden. Ich habe von ihm als einer sehr fähigen Person, viele Sachen und, besonders die Friedensverträge berührend, mehrere Einzelheiten erfahren wie:J'ay apprins de luy, comme d'un
sujet fort capable[,] beaucoup de choses, & particulierement
touchant les traittèz de paix, plusieurs particularitèz: comme:


Der Friedensschluss mit Sachsen und Brandenburg und allen evangelischen Fürsten, die wollen, wie den Herzögen von Weimar, HessenLa pacification avec Saxe et Brandenburg, & tous les Princes E-
vangeliques, quj veulent, comme les Ducs de Weymar, Hessen
etcetera[.]


Die Kirchengüter werden für 40 Jahre die Besitzer behalten; es versteht sich, diejenigen, die nach dem Vertrag von Passau beschlagnahmt worden sind, diejenigen von zuvor bleiben es in Ewigkeit.Les biens Ecclesiastiques retiendront pour 40 ans les possesseurs,
s'entend ceux quj sont confisquèz apres l'accord de Passaw,
ceux de devant demeurants a eternitè.


Alles wird zurückgegeben werden, was nach 1627 den Evangelischen und nach 1630 den Katholischen genommen worden ist. Die Fürsten und Stände von Schlesien sind darin auch eingeschlossen.Tout sera rendu quj a estè occupè apres 1627 aux Evangeliques,
& aprés 1630 aux Catoliques. <Les Princes & Estats de Silesie <y sont> aussy comprins.>


Der Kaiser wird mit 50000 Mann gegen Frankreich ziehen und Sachsen gegen Schweden, falls sie sich nicht arrangieren. Sachsen wird mehr oder weniger 20 bis 30 tausend Mann aufstellen.L'Empereur ira avec 50000 hommes contre France, & Saxe contre Swede,
s'ils ne s'accommodent. Saxe tiendra de 20 a 30 mille hommes plus ou mojns.
etcetera


Was die Kurpfalz und Württemberg betrifft, gibt es Schwierigkeiten.Pour le Palatinat & Wirtemberg il y a de la difficultè.


Mecklenburg wird an 4 Terminen 100 tausend Taler Strafe zahlen und wird ebenso gut eingeschlossen sein wie die anderen Fürsten und Städte mit der Ausnahme der Städte, die sich ergeben haben.Meckelburg payera de mulcte, 100 mille Dalers, en 4:e. termes, & sera
comprins aussy bien, que les autres Princes & villes, horsmis les
villes quj ont capitulè.

|| [[Handschrift: 279v]]

Meilenm.
Nachmittags bin ich wieder nach Wien von Baden 4


Jch habe auch das badt zu Baden besehen, da Männer
vndt weiber mitteinander baden, vndt es eigene badt-
gerechtigkeitten hatt, will man anders nicht gestraft sein.


Alles silber wirdt schwartz so hinein kömbt.


Es hat zwey bäder, eines hat die Kayserinn <zu ihrem gebrauch> ver-
wahren laßen, das haben wir nicht sehen können.


Vorschläge vonPropositions de Johann Löw an Fürst August zu schreiben, 1. wegen renovirter
vollmachten, darzu man sich einmal zu Regensburg offerirt, vndt
die Sacheres schwehrlich unantastbarintegra mehr ist. <Wann der ältiste in der Dynastiefamilia stürbe, köndte man es aufs neẅe suchen sonst vnnöhtig. Sachßenrech[t] etcetera etcetera etcetera[.]> 2. Tax der regalien
den hofofficirern oder hohen ämptern, nichts in die canzeley
von freyen Reichsfürsten lehen. Vndt man muß eben so
viel geben, wann ich die lehen mittentpfangen laße als
wenn ich Sie alleine entpfange. 3. Bestätigung des PrivilegsConfirmatio privilegio[nis]
wehre nicht nöhtig weil LehnsherrDominus feudj noch lebte[.] Beachte wohlNota Bene gleichwo[l]
aber das Magdeburgischer zu observiren vndt als Kopiecopialiter beyzu-
legen, auch durch Verfügungper decretum von Kayserlicher Mayestät bey strafe die observantz
anzubefehlen. etcetera


Die salvaguardien vor die Fraw Muhme von
Schwartzburg
auf ihr leibgeding, seindt auch außgefertiget
vmb 12 ReichsthalerRthlr: Schreibgebühr, jn die Cantzeley.


<Zeitung daß Mein Schwager hertzog Julius von Wirtemberg mitt Todt abgangen.>

|| [[Handschrift: 280r]]

Freitag den 29. May: ⁄ 8. des JuniJunij:


Nach hauß angefangen zu schreiben, an Fürst Augustum[,] an den
Præsidenten, an die Fraw Muhme zu Krannichfeldt,
vndt an Meine freundliche herzlieb(st)e gemahlin. EbensoJtem: an Johann Syber.


Nachmittags, hat mich der Oberste Manteüffel besuchtt,
vndt unter andereminter alia referirt, das der Oberste Logy Anhero
geschrieben an seine Fraw, er wehre dermaßen zuge-
richtett worden, zu Regenspurgk, daß er nichts mehr,
alß den Todt wüntzschte. Man vermeint, es seye wegen
Schmertzen der tortur. Dergleichen wirdt von herrn Schaf-
gotzschen
vndt Schaftembergern auch gesagt, wiewol ichs noch
nicht glaüben kan, dieweil man kejne Edelleutecavaglierj zu tor-
quiren
pfleget, ja auch kejne DoktorenDoctores wollen sich pejnigen
laßen, vermöge der rechten <wie auch Soldatenmilites nicht>. Die sachen sejndt zwar, mir zu
hoch, alß der im Rechten, nicht studiret, aber bei Majestätsverbrechen, die das persönliche Leben des Kaisers betreffenin crimine
læsæ Majestatis, & quæ vitam jpsam Cæsaris con-
cernunt
, (wie diese gefangenen inculpirt werden,) pflegen
die Obrigkeitten wol <billich> das recht zu schärfen, nach dem Spruch: Scheußliche Verbrechen werden mit harten Strafen belegt.dicto:
Atrocia delicta puniuntur atrocibus pœnis.
Jedoch
muß auch eine Obrigkeitt wol zusehen, daß die Schuldigen mit den Unschuldigennocentes
cum innocentibus
nicht verwickelt, vndt das Majestätsverbrechencrimen læsæ
Majestatis
recht allgemein bekanntnotorium seye. Anderst kan leichtlich
ein Majestätsverbrechencrimen læsæ Maiestatis einem aufgeladen werden, das noch nicht recht
manifest ist, wie deßen in Franckreich vndt Engellandt Beispieleexempla vorhanden. || [[Handschrift: 280v]]
etcetera Jhre Kayserliche Mayestät vnser Allergnädigister herr aber,
alß höchste leibhaftige GerechtigkeitSumma justitia ipsa, werden den sachen, schon recht
zu thun wißen, beßer als Außländische Könige welc[he]
ihre Rechtsnormenjura bißweilen aufsetzen laßen, wie Sie wollen,
vndt dem kaiserlichen RechtJurj Cæsareo nicht vndterworfen sejn mögen. et cetera


Ich lasse mich in schwarzen Satin kleiden, obwohl ich noch nicht weiß, ob der Herzog Julius noch am Leben oder tot ist. Eine Elle gemusterten Satins kostet hier 3¾ Gulden, von einfachem Satin 3¼ Gulden, die Elle von schwarzem Taft 2¼ Gulden. Die Elle von hier und die brabantische Elle sind gleich. Ich brauche hier für ein Gewand aus Satin 8 Ellen.Je me fay habiller en du satin nojr, ne scachant
pas encores, si le Duc Juljus, est vif ou mort. Vne
aulne de sattin figurè, couste jcy: 3¾ Gulden (florenus)f:[,] du sattin simp[le]
Gulden (florenus)f:[,] l'aulne du taffetas noir; 2¼ Gulden (florenus)f:[.] L'aulne d'icy; [&]
l'aulne de Brabandt, sont esgales. Il me faut, 8 aulne[s]
pour un habit de sattin, jcy.
<BesucheVisites; vndt warnungen herrn Löbens et cetera vor den Verrücktheiten des Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm von Zeit zu Zeitdes follies de Pfaltzgraf Wolfgang Wilhelm par jntervalles[.]>

Samstag den 30. May: ⁄ 9. des JuniJunij:

<Auf den heutigen Tag sind meine Briefe nach Hause datiert worden.Al dj d'hoggi sono datate le <mie> lettere a casa. [usw.perge]>


Zeitung daß es in dem hennebergischen[,] <heßischen> vndt Schmalkaldischen, noch
immer händel gibt, mitt den Schwedischen. hertzog Wilhelm,
Landtgraf Wilhelm, Feldtmarschalck Banner, wie auch
hertzog Geörge zu Lüneburg sollen zu hildeßheim beysammen
sein, neben andern hohen offizirern, vndt landtständen.


Die Schwedischen, wollen auch Wolfenbüttel blocqujren.


Die Spannische Silberflotta so ankommen, soll sich auf 15 mill[io]-
nen reich befinden, rüsten sich starck auf WestJndien.
Die Spannischen werden ehistes in 24 tausendmille starck nach der Mosel
zu felde ziehen. hertzog Berndt mustert sein volck, bey
Kayserslauttern. Hertzog von Lottringen, hat Mümpelgar[d]
blocquirt. König in Frankreich aber den Reingrafen vndt den Maréchal de la Force
vndt de Breze, mitt 35 tausendmille Mann zu fuß vndt 5 tausendmille pferden dahin || [[Handschrift: 281r]]
commandirt wieder den herzog von Lottringen[.]


Jn den Grawbündten, vndt jm Veltlin, haben die Franzosen
auch händel. Savoya soll Frantzösisch worden sein<sich erklärt haben.>


Jn der Spannischen Schifarmada zwischen Messina vndt
Napolj, soll die Capitan galera des Marchese di Santa
Croce
generals, in brandt gerahten, vndt in die 70 personen
darauf blieben sein. Sollen sonsten in die 36 spannische
galleren vndt 16 runde Schiffe, in selbiger armada
beysammen, vndt darauf 6200 Soldaten zu fuß, vndt
300 zu roß sich befinden. Theils meynen, Sie werden sich
mitt der Engelländischen Schiffarmada vor Rochelle,
conjungiren. Es wirdt auch, an den Spannischen
gräntzen, wieder Franckreich, viel volck zusammen
geführt, Scheinet, alß wolle es noch harte stöße setzen.


Zu Nürnberg ist eine vnerhörte Theẅrung, drey Sjmmer
korn, seyen neẅlich vmb hundert ReichsthalerReichsThlr: verkauft
worden. Der Prjntz von Vranien, ist mitt seiner armèe,
zu Neẅmögen, ankommen, vndt hat Chur Cölln die neutralitet
aufgekündiget. Franckreich ist auch im anzuge auf Picardie,
vndt hat einen aufbott in seinem gantzen Königreich ergehen
laßen. Der GroßTürck ist mitt 300 tausendmille Mann, gegen
Persia aufgebrochen, die Schifarmada aber, hat er in
zweene hauffen getheilt, einen in den Archipelago, die<den>
anderen, aufs Schwartze Meer. Jst also Malta der Ge-
fahr befreyet.

|| [[Handschrift: 281v]]


Beachte wohlNota Bene diesen Morgen hat mir allerley getraẅmet, vn-
dter andern, wie ich mitt herrvatter Seliger an einer Tafel
geseßen, vorm Tisch, herrvatter Seliger aber, oben an, vndt
viel leütte mehr, es hette auch allerley dißcurs gegeben,
Endtlich aber, wehren wir gescheiden von einander, vndt
ich wehre in ein groß PalastPallatium kommen, da wehren
schöne kammern, inne gewesen, ich von einer kammer
in die ander gegangen, vndt allerley leütte hier und dorthinc jnde
angetroffen, deützsche, Spannier, Jtaliäner vndt Nieder-
länder, usw.perge insonderheitt aber hetten mir die Spannier vndt ItalienerItalj;
im Vorübergehentransitu große ehrerbiehtung erzeigt, vndt biß-
weilen mitt mir discurrirt, wiewol ich sehr geeilet,
vndt mich nicht wollen aufhalten laßen, Jch habe das
meiste vergeßen, nur so viel habe ich davon behalten, daß
an einer kammer, die alte Gräfin von Manßfeldt mei-
nen kammerJuncker Rödern aufgehalten, als ich schon passirt
gewesen, vndt ihm schöne kleinodien, ihrer Tochter, zeigen
wollen, darauf wehre ein weiß Tuch gedeckt gewe-
<Beachte wohlNota Bene>sen, vndt ein schönes auge von Corniol, cristall vndt
rubinen auch andern edelgstein (einem rechten auge ähn-
lich) oben auf gelegen, das hette ich geschwinde im Vorübergehenin trans[i]-
tu
gesehen, vndt er hette wunder gesagt, was vnter
dem Tuch, vor schöne sachen <von kleinodien vndt edelgesteinen etcetera> gelegen wehren. Er
hat aber auch fortgeeilet, mir nach. Als wir
<Beachte wohlNota Bene> nun auß<in> dem Pallast, <ferrner gegangen, hette mir ein alter>auf eine schöne grüne wiese, || [[Handschrift: 282r]]
vndt zu ende derselbigen an etzliche ba
Jtaliäner ein schön buch gezeiget, darinnen viel kost-
bahre gemälde gestanden, vndter andern mein conter-
fect
<in miniatur>, in einem grünen kleide, da ich wehre unbeweglichimmobilis
mitt dem rügken an einem <Starcken> bawm gestanden, vndt
<Beachte wohlNota Bene> ein Engel mitt einem weißen hembd, geg<vndt> flügeln
<Beachte wohlNota Bene> zur lincken vor mir etwas, der ander Engel aber
<Beachte wohlNota Bene> zur rechten hinter mir, eben also <geflügelt vndt> gekleidet wie
der vorige, nemlich mitt einem weißen hembde,
vndt hatten beyde grüne kräntze wie <von> palmenbaẅmen
auf den haüptern, die hembder aber waren gegürtett,
am gürtel, vndt Sie die Engelchen nahmen mich sehr
<Beachte wohlNota Bene> fleißig in acht, also daß ich nicht kondte belejdiget
<Beachte wohlNota Bene> werden, weil ich auch, den schönen grünen bawm, am
<Beachte wohlNota Bene> rücken, mich beschützende, hindter mir hatte, vndt ich
stundt gantz dichte daran. Vber mir, dauchte mich,
stunde am bawm, ein zettel angeschlagen, vber
<Beachte wohlNota Bene> meinem haüpt, darauf stunde geschrieben, mitt
<Beachte wohlNota Bene> großen güldenen buchstaben: Der BehüteteIl custodito: welches
<Beachte wohlNota Bene> die vorgedachten Völkernationes <ihrer> etzliche, so dabey stunden,
höchlichen admirirten. Die deützschen sagten, ey das ist
vber alle maßen schön[,] <herrlich vndt wundersahm>, vndt zeigten es einer dem andern,
die wallonen, Spannier, vndt welschen preiseten es
auch in ihren sprachen gar sehr, vndt mich deücht, ein Span-
<Beachte wohlNota Bene>nier sagte: Gut geschützt ist jener, der von Gott geschützt wird.Bien guardado es a quien Dios guarda.
Die Jtaliäner sagten: Oh guter Schutz, gute Hut, oh welch glücklicher Mensch!<Ô buona guardia,> Buona custodia. ô beato huomo! etcetera || [[Handschrift: 282v]]
etcetera Oh glücklicher Fürst, den die Engel beschützen.o felice Principe, che glj Angelj custodiscono. usw.perge
Jch hette es aber nicht gewust noch gesehen, wann mir
es Mein vetter Marggraf hanß Jörge von Brandenburg nicht
gezeiget hette, dann wie mir der Jtaliäner das buch
wiese, kam er ohngefehr auß der Vorzimmeranticamera
darzu (denn mich dauchte, der Pallast vndt der
Kayserliche pallast, wurde alles eins) vndt kuckte
mitt hinein in das buch, was an den andern gemälden
zu notiren ist mir entfallen. Der Margraf aber sagte
zu mir: Euer Liebden nehmens in achtt, da sehen sie ihr con-
terfect
, das seindt Euer Liebden wie Sie die Engel zum Ver-
dugo
führen, vndt man will ein mirackel drauß
machen, Jst das nicht ein schöner poße, etcetera vndt er
lachte gar hönisch darzu. Mir gefiel es aber
<gar> sehr wol. Baldt dauchte mich, wie der Margrafe
<wehre> wegkommen, (als er gesagt, er hielte es vor Narren-
wergk,) vndt es wehre darnach kejn gemählde
mehr, sondern alles recht, tatsächlichrevera gewesen vndt gesche-
<Beachte wohlNota Bene>hen, darüber horte ich starck <wie an der Thür> anklopfen vndt
muste <drüber> aufwachen. Gott gebe nur, daß mir der Trawm
(wie er das ansehen hatt) gutes, vndt nichts böses be-
deütte, die Engelchen sahen zwar den Todten kindern,
wie man Sie in den Westerhembdlein, pfleget zu
mahlen, nicht vnähnlich, ob etwan meine zween Söhne, || [[Handschrift: 283r]]
<Beachte wohl: Ist es möglich, dass aus dem Baum ein Sarg entsteht? Beachte wohl: Ich habe mich an den Baum so eng angelehnt mit einer schwarzen FilzkappeNota Bene Ex arbore potest Arca fierj?, Nota Bene applicuj me arborj tam arcte cum pileo negro, Beachte wohlNota Bene zum Verdugo führen der tot ist. Beachte ebenso wohl das Wort Beschirmung! Ebensoquj mortuus <est.> Nota Bene Jtem: verbum custodia! Jtem: anklopfen.>
Beachte wohlNota Bene einer mir im Tode vorgehen, der ander baldt folgen,
vndt ich also <nach dem willen Gottes> außsterben soll, ohne männlichen Erbensine hærede masculo.
<oder ob meine person in Schimpf vndt Gefahr gerahten solle unschuldiginnocentemente[.]>
Aber doch macht es mir <wieder> einen muht, daß sie größer
wahren, als meine kinder, (wo jch recht behalten habe,)
dann Sie wahren, so wie knaben, von 10 in 12 Jahren
groß, vndt schön gefärbt, jm angesicht, nicht bleichfärbig
als Todten. Sie beschützten mich, <mitt ihren flügeln> mi<vor[-]> vndt hinderwarts,
<Beachte wohlNota Bene> auf den seitten des schönen dicken Schattechten
bawms sehr fleißig <vndt waren Sehr sorgfältig vor mich Sie prangen auch mitt gantzem leibe vndt flüchelchen zur seitte vor[-] vndt hinder mich, wenn iemandt nür zu nahe kahm, vndt Schaweten denn immer nach mir.>, vndt es kam viel volcks
dahin, ob es aber meine feinde, vndt verfolger
gewesen, weil sie mir folgeten, habe ich
vergeßen, halte es aber vor gewiß, weil ich selber
<an> dem bawm mich hielte, vndt ihn gar nicht mitt
dem rügken <vndt mitt dem haüpt so mitt einem Schwartzen hut bedecktt> verlaßen wollte, auch selber der mey-
nung wahr, es köndte mir solcher gestaltt, kein
<Beachte wohlNota Bene psalm: 91: der Schatten des Höchstenvmbra Altissimj;>
leidt wiederfahren, vndt danckte Gott vor solchen
heiligen beystandt, vndt Englische himmlische beschirmung.
<Beachte wohlNota Bene Ψaλm: 91 und 34 von dem Schutz der Engel.91 et 34 de custodia Angelorum.>
Ob Sie die Engel palmenzweige in händen hatten,
habe ich gleichsfalß vergeßen, Mich deücht es aber
nicht, vielmehr bedünckt mich, Sie seyen vor, vndt hjnter
mjr, so etwas zur sejtten, mitt dem bawm, angefeßelt
<Beachte wohlNota Bene> gewesen, vndt ich hette mich auch, gar fest, an den bawm,
zwischen ihnen halten müßen, vndter der güldenen vber-
Schrifft. <So wehre ich sicher gewesen, vndt wol bewahrt[.]> Gott gebe mir allezeitt, es seye wachend, oder
Schlafendt, die rechten heiligen engel, die himmlischen Geisterlein zu bey- || [[Handschrift: 283v]]
ständen <vndter dem Schatten des Allmächtigen vndt schirm des höchsten>, vndt laße Sie in keiner noht, von mir wegbleiben.
Es ist sonsten wol ein schöner Trawm, vndt denckwürdig. usw.perge


Der Oberste Kollonitzsch, hat zu mir geschickt, vndt
sich bey mir anmelden laßen, Jch habe mich aber endt-
schuldiget, wegen des posttages, vndt daß ich zu schreiben hette.


Wjr haben heütte, erdbeeren, zum Neẅem vom Jahr, ge-
geßen.


Ich bin wegen dieses so bewunderungswürdigen Traumes diesen ganzen Tag über sehr liebevoll erregt gewesen; ich erinnere mich nicht daran, mein ganzes Leben einen ähnlichen gehabt zu haben. Ich hoffe, dass der liebe Gott mich die Auswirkungen seiner Gnade selbst in diesem Leben spüren lassen werde und mich durch seine Gnade von all meinem Harm und Kummer erlösen werde. So soll es sein!J'ay estè fort tendrement passionnè tout cejourd'huy, a
cause de ce songe si admirable, dont je ne me souvienne en a-
voir eu de semblable toute ma vie. I'espere, que le bon Dieu me
fera ressentir les effects de sa grace, mesmes en ceste vie, &
me delivrera par sa grace, de toutes mes afflictions, & crevecoeu[rs.]
Ainsy soit il!
Sei geduldig und weiseSis patiens; & sapiens, sagte ein Alterdisoit un ancien[.] [usw.perge]
Petrarca sagtPetrarca dit: Die Seele, die sich zu vergeben freut
- so große Gnade kann nur Gott verleihen –,
ist darin ihrem Schöpfer gleichgesetzt,
daß sie nicht müde wird, dem zu verzeihen,
der seine Tat mit Herz und Blick bereut
und Gnad erfleht bei dem, den er verletzt,
und wenn sie wider ihren Willen jetzt
dem Bitten widersteht, sie in sich schaut
und tut's, damit der Schreck den Sünder lehrt,
denn was ist Reue wert
des Bösen, wenn sich's neu zusammenbraut.
L'alma ch'è sol da Dio fatta gentile,
Che già d'altruj non può venir tal grazia!
Simile al suo Fattor stato ritiene,
Però dj perdonar maj non è sazia,
A chi co'l cuore e co'l sembiante humile,
Dopò quantunque offese a mercè viene,
E se contra suo stile, ella sostiene, d'esser molto pregat[a]
D'esser molto pregata, in luj si specchia,
E fa'l perche'l peccar più si pavente,
Che non ben sj ripente,
Da un mal, chi dell'altro s'apparecchia!
s

|| [[Handschrift: 284r]]


Zeitung das zwischen dem general <leutnant> Gallaaß vndt den Frantzosen,
bey Speyer, ein ernsthaftes treffen vorgegangen.
EbensoJtem: daß nach beschehenem Friedensschluß zu Prag
alle große Stücke dreymal gelöset, vndt
auch von der soldatesca daselbst drey salven ge-
geben worden. Zu vbernehmung des Churfürstlich Säxischen
kriegsvolcks, soll Marchese di Grana, verordnet
sein, deßgleichen in Schlesien zu vbernehmung der von
ChurSachsen occupirten plätze, Kommissarecommissarij verordnet,
vndt es continuirt daß auch die Schlesinger auf
gewiße maße, in diesen frieden mitt eingeschloßen.


Vor die neẅgeworbene Pollacken, hat man 120000
ReichsthalerRthlr: in die Schlesie geschickt, welche von hinnen
auß, mitt 100 Mußcketirern, dort hineyn convoyirt
seindt worden. Der König hat sich von Budweiß
nach Prag erhoben, möchten so lange alda verharren,
biß die conjunction richtig, vndt möchte wol der Chur-
fürst
in eigener person dahin gelangen. Der Frantzose
soll mitt seinem anhang, von diesem friede gantz
außgeschloßen sein, es seye dann, das er alle im Römischen
Reich
, so wol in deützsch: als welschen landen, occupir-
te plätze restitujren thue. Alle andere, so diesen
Frieden genießen wollen, haben von ankündigung deßen,
zehen Tage frist, sich einverleiben zu laßen, die aber nicht || [[Handschrift: 284v]]
wirdt man vor offentliche feinde halten. Die mejsten
Evangelischen Reichsstände aber melden sich an. Die Cron
Spannien
läst noch hin vndt wieder stargk werben, weil
der Frantzose vndt die holländer, sich näher wieder das
hochlöblichste Ertzhauß Oesterreich verbunden haben, denen
man numehr gewachsen genueg sein wirdt. Des Churfürsten
zu Bayern
hochzeitt, wirdt noch auf den 15.den: des JuliJulij, alhier
gehalten werden. Der Fürst von Modena vndt Fürst von
Lobkowitz
aber, seindt beyde ins Kayßerliche feldtläger verrayset.
Man sagt gar starck, der Pabst werde einen Gesandten von [seiner] SeiteLegatum
a latere
anhero schigken, vndt friedenspuncten zwischen
dem Kayßerlichen hauß Oesterreich, vndt dem König in Frankreich
proponiren laßen.

Sonntag den 31. May. ⁄ 10. des JuniJunij.


Die wirtin auf 2 wochen contentiren laßen, zu solchem
behuff, wie auch meine diener wegen Ostern völlig zu
contentiren, Thomas Benckendorf zu berechnen zugestellet – – 71 ducaten[.]


Jn einem hause zugesehen, wie der stadtliche vmbgang
auß der Jesuiter kirchen, ist gehalten worden, <noch> wegen
des Fronleichnambs, mitt vielen fahnen, altaren,
lichtern, vndt allerley leütten, auch heerpaucken vndt
Trommeten, der bischoff von Wirtzburg vndt der von
Osnabrück
, mitt vielen andern herren, seindt per-
söhnlich darbey gewesen.

|| [[Handschrift: 285r]]


Darnach bin ich auf die eine pastey am
Cärner Thor, gegangen, vndt habe gesehen, wie
die stücke seindt auf allen pasteyen zum
letzten mahl zur frölichkeitt des getroffenen
friedens mitt ChurSaxen, loßgebrennet worden.
Die beyden ersten mahl habe ichs gehöret, das
dritte mahl gehöret vndt mitt angesehen. Es
stunden auf dieser pasteye, 10 stücke meistljch
neẅ gegoßen. Gott lob, daß es so weitt gekom-
men, er verleyhe vns bestendigen frieden. Amen.


Zum Graf Schligken, habe ich geschickt, ihm zu sei-
ner wiederkunft gratuliren laßen, vndt mich Jhme
recommendiren, auch anmelden, weil ich von wegen Kayserlicher
Mayestät
etwas mitt ihme zu reden hette, ob es vndt
wo es seine gelegenheitt leyden wollte, daß wir
köndten zusammen kommen, alhier oder zu Baden, und wann?& quando?


Er hat mir wieder laßen ejnen guten Morgen vermelden,
vndt sagen, er müste heütte mitt abfertigung
eines Bayerischen Gesandten zubrjngen, welcher ei-
lends fortmüste, (dieselbe Ausrede, derer er sich vor mehr als zehn Tagen bedientela mesme excuse dont il se ser-
voit jl y a <plus de> dix jours
) Morgen wils Gott aber, wollte
er kommen, vndt mir aufwarten. usw.perge Diese Kälte ist zu greifbar und bereitet mir seltsame Einbildungen.Ceste froideur
est trop palpable, & me donne d'estranges jmaginations.
|| [[Handschrift: 285v]]
usw. usw. usw.perge perge perge


Textapparat
a Schreiberwechsel zu Christian II.
b Schreiberwechsel zu unbekannt.
c Schreiberwechsel zu Christian II.
d Schreiberwechsel zu unbekannt.
e Schreiberwechsel zu Christian II.
f Person nicht ermittelt.
g Person nicht ermittelt.
h Schreiberwechsel zu unbekannt.
i Schreiberwechsel zu Christian II.
j Schreiberwechsel zu unbekannt.
k Schreiberwechsel zu Christian II.
l Ermordung Wallensteins am 25. Februar 1634.
m Bedeutung des Wortes nicht weiter eingrenzbar.
n Christian II. reiste hier möglicherweise aus Sicherheitsgründen unter dem Namen des (ost)preußischen Adelsgeschlechts Dohna, aus dem zum Beispiel sein früherer Erzieher Christoph von Dohna stammt.
o Ort nicht ermittelt, da die gleichnamige Stadt im Midi hiermit unmöglich gemeint sein kann.
p Zitat aus den Disticha Catonis in Cato in Latein, I, 27, S. 68.
q Gegenreformation
r Gemeint ist hier das Magdeburger Recht, welches keine konkrete Kodifikation, sondern ein im Einzelfall sehr variables Konglomerat von Normen und Rechtsvorstellungen umfasst, das ausgehend von Magdeburg die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Rechtsordnungen Mittel- und Osteuropas entscheidend mitgeprägt hat.
s Zitat aus Petrarca: Canzoniere, XXIII, S. 32-33, Z. 121-132.

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ableinen
ablehnen
accommodiren
sich anpassen, sich fügen, sich (gütlich) vergleichen
accommodiren
einrichten, ausstatten
admiriren
bewundern
Emulation
Nacheifer, Wetteifer
Emulation
Eifersucht, Missgunst
affection
(positive oder negative) Einstellung jemandem gegenüber; meist Gewogenheit, Zuneigung
affectionirt
gewogen, geneigt
alsofort
immerfort, immerzu
Ambassador
Abgesandter, Botschafter
Anrittgeld
Handgeld bei der Musterung
Armada
Armee, Heer
Armada
Kriegsflotte
Assignation
(schriftliche) Anweisung, Zahlungsanweisung
Assignation
Quartierzuweisung
Aufbot
Befehl zur Aufstellung des Heeres
Bassa
Statthalter einer osmanischen Provinz
befreundet
verwandt
Beilager
Hochzeit, erster Beischlaf
coarctiren
nötigen
Comitat
Begleitung, Gefolge, Geleit
Conjunction
Vereinigung, Zusammenführung
conjungiren
verbünden, vereinigen, zusammenführen
contempliren
(beschaulich) nachdenken, überlegen
contempliren
betrachten
contentiren
zufrieden stellen
Conterfect
Bildnis
continuiren
(an)dauern
continuiren
fortfahren, fortsetzen
contract
zurückgezogen, sparsam, verkrümmt, gelähmt
Contremine
unterirdischer Gang mit Sprengladung, den der Belagerte anlegt, um den Minierern des Belagerers entgegenzuwirken
Convoy
Begleitung, Begleitschutz
convoyiren
begleiten, geleiten
convoyiren
mit einem Konvoi ziehen
Creditiv
Beglaubigungsschreiben
depreciren
Abbitte tun
destituiren
verlassen
Difficultet
Schwierigkeit
dubitiren
zweifeln, bezweifeln
ein
ungefähr
Einspänniger
Kriegsknecht mit Pferd, fürstlicher Bediensteter, Stadtknecht; berittener Bote, Geleit- und Meldereiter
Einspänniger
Eigentümer eines kleineren bäuerlichen Besitzes, der meist nur Handdienste leistet
entreteniren
unterhalten
erledigen
befreien, freilassen
exequiren
(eine gerichtliche Anordnung) vollziehen, vollstrecken
Expedition
Beförderung, Besorgung
Expedition
Abfertigung
Expedition
Verrichtung
extolliren
erheben, rühmen
Generalquartiermeister
Vorgesetzter aller Quartiermeister
Grand Merci
Würfelspiel
gratificiren
sich gefällig erweisen
Großfraumutter
Großmutter
Großtürke
Sultan des Osmanischen Reiches
improbiren
missbilligen, tadeln
incliniren
zu etwas neigen
inculpiren
beschuldigen
Indult
provisorische Lehensverleihung
inlogiren
Quartier nehmen
Intercession
Fürbitte, Vermittlung
Interesse
Zinsertrag eines Kapitals
Intraden
Einkünfte
invitiren
einladen
Karneol
eine gelbliche bis blutrote Varietät des Halbedelsteins Chalcedon
Kastner
eigentlich Verwalter des Kornspeichers, teils auch Amtmann über alle Einkünfte
ledig
frei
Leibgeding
auf Lebenszeit verliehenes Eigentum für den persönlichen Unterhalt
Losament
Unterkunft, Wohnraum
lustig
vergnüglich, anmutig, ergötzlich, von angenehmer Erscheinung
Memorial
Denkschrift, Eingabe, Bittschrift, Gesuch
Memorial
Erinnerungsschrift
moviren
bewegen; verändern
mutiniren
meutern
Niederlage
Niederlassung, Zweigstelle eines Gewerbetreibenden
Oberstelle
erste Stelle, Vortritt
Observanz
Aufsicht, Beobachtung
Particularität
Aspekt, Einzelheit
Pension
Gnaden- oder Ruhegehalt
Pension
Kostgeld
Pension
Dienstgeld, Besoldung
Pflitschpfeil
Pfeil, der mit Hilfe eines Bogens abgeschossen wird
Praecedenz
Vortritt, Vorrang
praesentiren
schenken, als Geschenk geben
procrastiniren
aufschieben, verschieben
proponiren
vortragen
proponiren
vorstellen
proponiren
vorschlagen
Prospect
Aussicht
protrahiren
verzögern, aufschieben
Quartiermeister
für die Beschaffung von Verpflegung und Unterkunft zuständiger Unteroffizier
quittiren
verlassen
quittiren
überlassen
quittiren
beenden, aufgeben
remittiren
zugestehen
remittiren
verweisen
remittiren
(Geld oder Wechsel) schicken
remittiren
nachlassen, erlassen
repassiren
zurückkehren
Requisit
Erfordernis, Zubehör
Rohr
Handfeuerwaffe
Salva Guardia
militärischer Schutz, Schutzwache
Salva Guardia
sicheres Geleit durch Soldaten
Salva Guardia
Schutzbrief für Reisende
Salva Guardia
Schutzbrief gegen weitere Kontributionen und andere Sonderzahlungen
selbsechst
mit noch fünf anderen, zu sechst
sieder
seit
sollicitiren
etwas gerichtlich betreiben, um Rechtshilfe ersuchen
sollicitiren
ersuchen
spargiren
ausstreuen, ausbreiten
Staffel
Stufe
Stubenrecht
tagendes Kriegsrecht (Kriegsgericht)
Stück
Geschütz
Succeß
Erfolg, glücklicher Ausgang
Tax
Gebühr
in guten/schlechten Terminis stehen
voraussichtlich gut/schlecht ausgehen
Thum(b)herr
Domherr
Thumkirche
Domkirche
torquiren
foltern
tractiren
(ver)handeln
tractiren
bewirten
tractiren
misshandeln
tractiren
behandeln
Treffen
Schlacht
tribuliren
ängstigen, plagen, quälen
Trommete
Trompete
Trompter
Trompeter
ungefähr
zufällig
Uskoken
Freischärler aus zumeist kroatischen, aber auch serbischen Flüchtlingen, die aus osmanisch besetzten Gebieten Kroatiens, Bosniens und der Herzegowina stammten
vaciren
offen sein
vaciren
frei sein
Valor
Geltung
Valor
Wert
verehren
schenken
visitiren
besuchen
Volk
Truppen
Westerhemd
Taufhemd
Wind
Windhund (großer schlanker Jagdhund)
Zeitung
Nachricht
Abaza Mehmed Pascha

geb.: 1576
gest.: 1634
Anm.: Geboren in Georgien; Verschleppung und Versklavung als Kind; danach Karriere in der osmanischen Administration; 1605-1607 Beteiligung an einem Aufstand in Anatolien; ab 1617 Beylerbey (Provinzgouverneur) von Varosia; seit 1620 Beylerbey von Erzurum; 1622/23 Anführer einer Rebellion gegen Sultan Mustafa I. (1591-1639); 1628-1631 Beylerbey von Bosnien; 1633/34 Heerführer im polnisch-osmanischen Krieg.
N. N. Adler (2)

Anm.: Feuerwerker des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647).
Kaiser Jakob von Äthiopien
Kaiser Malak Sagad II. von Äthiopien

gest.: 1606
Anm.: Sohn des Kaisers Sarsa Dengel (Malak Sagad I.) von Äthiopien (1550-1597); 1597-1603 und seit 1604 Kaiser von Äthiopien.
Ahizade Hüseyin Efendi

geb.: 1572
gest.: 1634
Anm.: Seit 1632 Mufti von Konstantinopel (Schaich al-Islām); 1634 Hinrichtung wegen angeblicher Verschwörung gegen Sultan Murad IV. (1612-1640).
Sophia von Baudissin
Sophia von Ahlefeld
Geburtsname: Sophia von Rantzau

geb.: 1620
gest.: 1697
Anm.: Tochter des Gerhard von Rantzau (1558-1627); 1633-1646 erste Ehe mit Wolf Heinrich von Baudissin (1597-1646); 1650-1670 zweite Ehe mit Cai von Ahlefeld (1591-1670).
Johann Alemann

geb.: 1596
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Magdeburger Bürgermeisters Johann Martin Alemann (1554-1618); 1618-1629 Ratsherr in Magdeburg; seit 1625 Führer der kaiserlichen Partei in seiner Stadt; 1626-1629 kaiserlicher Statthalter in Magdeburg; 1633 Kommissar bei der kaiserlichen Armee in Hildesheim.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Michael Adolph von Althan(n)

geb.: 1574
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Christoph von Althan(n) (1529-1589); um 1598/99 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1600 Kommandant der kaiserlichen Leibgarde, später Obrist (1603), Feldmarschall (1607) und Hofkriegsrat; 1608 Landobrist von Österreich ob der Enns; 1618 Mitbegründer des kurzlebigen Ritterordens Ordo Militiae Christianae, dessen deutsch-polnisch-ungarischem Zweig er als Großmeister vorstand; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1610 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fernando Álvarez de Toledo y Pimentel
Duque Fernando de Alba de Tormes
Marqués Fernando de Coria

geb.: 1507
gest.: 1582
Anm.: Sohn des García Álvarez de Toledo y Zúñiga, Marqués de Coria (gest. 1510); spanischer Grande; ab 1510 Marqués de Coria; seit 1531 Duque de Alba; 1532 Befehlshaber spanischer Hilfstruppen gegen die Türken in Ungarn; 1535 Teilnahme an der Eroberung von Tunis; ab 1541 nacheinander Mayordomo Mayor der Könige Karl I. (1500-1558) und Philipp II. von Spanien (1527-1598); Consejero de Estado; 1542 Feldherr gegen die französische Armee bei Perpignan; 1546/47 Kommandeur der spanischen Tercios im Schmalkaldischen Krieg; 1555-1559 spanischer Capitán general in Italien; 1555/56 Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1556-1559 Vizekönig von Neapel; 1567-1573 Statthalter und militärischer Oberbefehlshaber in den Spanischen Niederlanden; seit 1580 Vizekönig und Condestable von Portugal; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Giovan Battista Andreini
Lelio

geb.: 1576
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Schauspielers, Impresarios und Autoren Francesco Andreini (1548-1624); berühmter Schauspieler, Konduktor und Stückeschreiber; zunächst Mitglied der elterlichen Comedia-dell'Arte-Truppe "Compagnia dei Comici Gelosi"; 1601 Gründung der eigenen Truppe Compagnia dei Comici Fedeli ("I Fedeli"), die große Erfolge in Italien und Frankreich feierte; Schutz und die Förderung durch die Herzöge von Mantua, Vincenzo (1562-1612), Francesco IV. (1586-1612) und Ferdinando Gonzaga (1587-1626); vgl. Pierre Louis Duchartre: The Italian Comedy. The vImprovisation Scenarios, Lives, Attributes, Portraits and Masks of the Illustrious Characters of the Commedia dell'Arte, New York 1966, S. 94-96; Siro Ferrone: La Commedia dell’Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI–XVIII secolo), Torino 2014, S. 260-262; Robert Henke: Performance and Literature in the Commedia dell'Arte, Cambridge 2002, S. 210-215; Allardyce Nicoll: World of Harlequin. A Critical Study of the Commedia dell'Arte, Cambridge [u. a.] 1986, 171-175; Roberto Tessari: Commedia dell'Arte: La Maschera e l'Ombra, Milano 1981, S. 6; ders.: La Commedia dell’Arte. Genesi d’una società dello spettacolo, Roma/Bari 2013, S. 58f., 95, 102, 168-170 und 172-178.

Weiterführende Informationen in der DNB
Virginia Andreini (1)
La Florinda
Geburtsname: Virginia Ramponi

geb.: 1583
gest.: 1630/31
Anm.: Erfolgreiche Schauspielerin und Sängerin; seit 1601 Ehe mit Giovan Battista Andreini, mit dem sie die Schauspieler-Compagnie "I Fedeli" leitete; Künstlername nach dem von ihrem Mann verfassten, 1603 in Florenz uraufgeführten Stück "La Florinda"; vgl. Siro Ferrone: La Commedia dell'Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI-XVIII secolo), Torino 2014, S. 306-308; Emily Wilbourne: Seventeenth-Century Opera and the Sound of the Commedia dell’Arte, Chicago/London 2016, passim.
Anhalt, Haus
Fürsten von Anhalt

Anm.: Reichsfürstengeschlecht aus der Dynastie der Askanier.
Fürst Bernhard von Anhalt

geb.: 1571
gest.: 1596
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1596 Tod als Obrist des Obersächsischen Reichskreises im Langen Türkenkrieg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Joachim Ernst von Anhalt

geb.: 1536
gest.: 1586
Anm.: Sohn des Fürsten Johann IV. von Anhalt-Zerbst (1504-1551) und Großvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1562-1570 gemeinsam mit seinem Bruder Bernhard (1540-1570) regierender, seit 1570 alleinregierender Fürst von Anhalt.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Johann Ernst von Anhalt

geb.: 1578
gest.: 1601
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1601 kaiserlicher Obrist im Langen Türkenkrieg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Gräfin Anna von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg

geb.: 1579
gest.: 1624
Anm.: Tochter des Grafen Arnold II. von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1595 Ehe mit Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Mutter Christians II.; führte gemeinsam mit ihrer Tochter Eleonora Maria (1600-1657) seit 1617 die "Noble Acaémie des Loyales" oder "Getreue Gesellschaft", eine Gesellschaft hochadliger reformierter Damen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg

geb.: 1604
gest.: 1640
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg

geb.: 1568
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Vater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1582 Reise nach Konstantinopel; 1591/92 Führer eines Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; 1592 Übertritt zum reformierten Glauben; 1592/93 Befehl über die protestantischen Truppen im Krieg um das Bistum Straßburg; 1595-1620 oberpfälzischer Statthalter in Amberg und zunehmend Leiter der pfälzischen Politik; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1610 Unionsgeneral im klevisch-jülischen Krieg; 1619/20 Kommandierender der pfälzisch-böhmischen Truppen, nach deren Niederlage in der Schlacht am Weißen Berg durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) geächtet; Flucht nach Schweden (1621) und Flensburg (1622-24); 1624 Aufhebung der Reichsacht; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sehnliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg

geb.: 1599
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); Kurzbiographie im Rahmen dieser Edition unter http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=15.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb.: 1603
gest.: 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb.: 1632
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg

geb.: 1608
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1626/27 Gesandtschaften nach Wien und Dresden; ab 1628 kaiserlicher Obrist; seit 1630 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; ab 1631 kursächsischer Obrist, als welcher er in der Schlacht bei Lützen tödlich verwundet wurde; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbewahrte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb.: 1634
gest.: 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb.: 1613
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1630-1635 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1634/35 schwedischer Obrist; ab 1635 alleinregierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode; 1637-1641 hessisch-kasselischer Generalmajor; seit 1660 Senior des Hauses Anhalt; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stetsgrünende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Pfalzgräfin Dorothea von Pfalz-Simmern

geb.: 1581
gest.: 1631
Anm.: Tochter des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Simmern (1543-1592); 1595-1618 Ehe mit Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618); seit 1619 Witwensitz auf Schloss Sandersleben.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Friedrich Moritz von Anhalt-Dessau

geb.: 1600
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau

geb.: 1606
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1618 gemeinsam mit seinem Bruder Fürst Johann Kasimir (1596-1660) regierender Fürst von Anhalt-Dessau (bis 1625 unter dessen Vormundschaft); 1625-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; residierte seit 1632 in Wörlitz; ab 1637 morganatische Ehe mit Johanna Elisabeth von Krosigk; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anmutige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau

geb.: 1567
gest.: 1618
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1603-1606 Regent des Fürstentums Anhalt (im Namen seiner Brüder); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Dessau und Senior des Hauses Anhalt; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlriechende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Johann Georg II. von Anhalt-Dessau

geb.: 1627
gest.: 1693
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); schwedischer Obrist (1655-1657) und Generalmajor (1658); ab 1658 kurbrandenburgischer General und Statthalter der Kurmark; später auch Geheimer Staats- und Kriegsrat in Berlin sowie Feldmarschall (1670); seit 1660 regierender Fürst von Anhalt-Dessau; ab 1670 Senior des Hauses Anhalt; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefüllte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau

geb.: 1596
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1618-1643 gemeinsam mit seinem Bruder Georg Aribert (1606-1643) regierender, danach alleinregierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchdringende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen

geb.: 1579
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1596/97 Reise in die Niederlande, England und Frankreich; Studium in Siena (1599/1600) und Florenz (1599-1601); 1600 Aufnahme in die Florentiner Accademia della Crusca ("L'Acceso"); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Köthen; 1631-1635 schwedischer Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; 1617 Mitbegründer und bis zu seinem Tod erstes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nährende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst August von Anhalt-Plötzkau

geb.: 1575
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; Verzicht bei der Landesteilung von 1603/06 für eine finanzielle Abfindung von 300.000 Talern auf ein eigenens Teilfürstentum; ab 1611 Regent im Amt Plötzkau unter Bernburger Landeshoheit; seit 1630 Senior des Hauses Anhalt; ab 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sieghafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Emanuel von Anhalt-Plötzkau
Fürst Emanuel von Anhalt-Köthen

geb.: 1631
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; ab 1657 in schwedischen Kriegsdiensten; 1659/60 in dänischer Gefangenschaft; 1662 Teilnahme am venezianischen Feldzug gegen die Türken; 1665-1669 zusammen mit seinem Bruder Lebrecht regierender, seit 1669 alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strebende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ernst Gottlieb von Anhalt-Plötzkau

geb.: 1620
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1653 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Emanuel (1631-1670) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Starke").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Lebrecht von Anhalt-Plötzkau
Fürst Lebrecht von Anhalt-Köthen

geb.: 1622
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Emanuel (1631-1670) in Plötzkau; ab 1665 zusammen mit seinem Bruder Emanuel regierender Fürst von Anhalt-Köthen; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Angenehme").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Sibylla von Anhalt-Plötzkau
Geburtsname: Gräfin Sibylla zu Solms-Laubach

geb.: 1590
gest.: 1659
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg zu Solms-Laubach (1547-1600); 1618-1653 Ehe mit Fürst August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653).
Fürst Johann IV. von Anhalt-Zerbst

geb.: 1504
gest.: 1551
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Zerbst (1451-1516) und Urgroßvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1544 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Magdalena von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Oldenburg

geb.: 1583
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Grafen Johann XVI. von Oldenburg (1540-1603); 1612-1621 Ehe mit Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621).

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst

geb.: 1576
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; seit 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Süße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Anna

Anm.: Gestalt apokrypher Schriften und der christlichen Tradition; Mutter von Maria und damit Großmutter von Jesus Christus; als Heilige verehrt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Marcus Antonius

geb.: 86/83/82 v. Chr.
gest.: 30 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Konsuls Marcus Antonius Orator (143-87 v. Chr.); Vertrauter von Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.); seit 50 v. Chr. römischer Augur; 44 v. Chr. Konsul; 43-32 v. Chr. Triumvir; danach erfolgloser Krieg gegen Octavian (63 v. Chr.-14 n. Chr.).

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Georg von Arnim

geb.: 1583
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Bernd von Arnim (1550-1611); 1613-1617 schwedischer Obrist; 1621 Wechsel in polnische Kriegsdienste; kaiserlicher Obrist (1626-1628) und Feldmarschall (1628/29); 1631-1635 kursächsischer Feldmarschall; 1637/38 in schwedischer Gefangenschaft; 1638 erneuter Eintritt in kaiserlich-kursächsische Dienste; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gepriesene").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johann August von der Asseburg

geb.: 1611
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Christoph Johann von der Asseburg (1580-1651); Erbherr auf Ampfurt und Eggenstedt.
Hans Joachim Aspan von Haag

gest.: 1645
Anm.: Sohn des Landrats Jakob Aspan von Haag (gest. 1610); Herr auf Lichtenhaag, Hartheim und Wimspach.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolf Helmhard Auer von Herrenkirchen

geb.: 1610
gest.: 1660
Anm.: Oberösterreichischer Exulant; seit 1624 Hofjunker des Grafen Friedrich Kasimir von Ortenburg (1591-1658); vor 1634 vorübergehend in Kriegsdiensten.
Georg Ayrmann
Georg Eyermann

geb.: ca. 1575
gest.: 1651
Anm.: Sohn von Georg Ayrmann (gest. vor 1600) aus Bamberg; Nürnberger Kaufmann; ab etwa 1600 Handelsdiener bei der Petzschen Handlung; seit 1602 Nürnberger Bürger; ab 1608 Genannter des Größeren Rats der Reichstadt; ab ca. 1610 mit eigener Handelsgesellschaft mit Hauptsitz in Nürnberg und zweitweise in Leipzig; 1623 Nobilitierung; vgl. Lambert F. Peters: Der Handel Nürnbergs am Anfang des Dreißigjährigen Krieges. Strukturkomponenten, Unternehmen und Unternehmer - eine quantitative Analyse. Stuttgart 1994, S. 213-275.

Weiterführende Informationen in der DNB
Bartholomäus Backofen

Anm.: Geboren in Susteren (Herzogtum Jülich); ab 1611 Medizinstudium in Franeker; Promotion zum Dr. med.; seit 1619 praktizierender Arzt; 1626/27 Hausarzt des Prinzen Christian d. J. von Anhalt.
Markgraf Wilhelm von Baden-Baden

geb.: 1593
gest.: 1677
Anm.: Sohn des Markgrafen Eduard Fortunat von Baden-Baden (1565-1600); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Baden (1631-1634 Vertreibung durch die Schweden), 1634-1648 ebenso von Baden-Durlach; 1630 kaiserlicher Geheimer Rat und Obrist, später auch Generalwachtmeister und Obristfeldzeugmeifter (1635); seit 1652 Reichskammerrichter; ab 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach

geb.: 1594
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Durlach; 1634-1649 abgesetzt und Leben im Exil; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verwandte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach

geb.: 1573
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Markgrafen Karl II. von Baden-Durlach (1529-1577); ab 1604 regierender Markgraf von Baden-Durlach; Mitglied und General der Protestantischen Union; 1621/22 antikaiserlicher Feldherr; 1622 Abdankung zugunsten seines Sohnes Friedrich V. (1594-1659); 1627 dänischer Generalleutnant; lebte seit 1634 in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Karl von Baden-Durlach

geb.: 1598
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); 1619 Rittmeister unter seinem Vater im Unionsheer, kurz darauf Ernennung zum Obristen; 1621/22 Teilnahme an den Feldzügen seines Vaters; 1623 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625 Kampf für die Franzosen im Veltlin; vgl. Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, 4. Teil, Karlsruhe 1770, S. 493-498.

Weiterführende Informationen in der DNB
Baglioni, Familie

Anm.: Adelsfamilie aus Perugia.

Weiterführende Informationen in der DNB
Malatesta Baglioni
Bischof Malatesta von Pesaro
Bischof Malatesta von Assisi

geb.: 1581
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Gianpaolo Baglioni (1552-1608); 1612-1641 Bischof von Pesaro; 1634-1639 Apostolischer Nuntius am Wiener Kaiserhof; seit 1641 Bischof von Assisi.
Johan Banér

geb.: 1596
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Banér (1547-1600); schwedischer Obrist (1621), Generalmajor (1623), General der Infanterie (1630) sowie Feldmarschall im Nieder- und Obersächsischen Reichskreis (1634); ab 1630 Reichsrat; seit 1634 Oberbefehlsshaber der schwedischen Armee in Deutschland; ab 1638 zugleich Generalgouverneur in Pommern; seit 1633 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Haltende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Carlo Barberini
Duca Carlo di Cesi e Monterotondo

geb.: 1562
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571) und Bruder von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1623 Gonfaloniere der Heiligen Römischen Kirche.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Barberini
Bischof Francesco von Sabina
Kardinalbischof Francesco von Ostia (e Velletri)

geb.: 1597
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630); Neffe und 1623-1644 Kardinalnepot von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1633 römischer Großinquisitor; seit 1645 Bischof von Sabina; ab 1666 Kardinalbischof von Ostia (e Velletri).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Albrecht Friedrich von Barby und Mühlingen

geb.: 1597
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Jost Günther (1598-1651); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dienliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Jost Günther von Barby und Mühlingen

geb.: 1598
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); bis 1641 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Albrecht Friedrich (1597-1641), danach Vormundschaft über dessen Sohn August Ludwig (1639-1659); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Güldene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Franz von Barwitz
Johann Franz von Fernemont

geb.: 1597
gest.: 1676
Anm.: Sohn des Johann Anton von Barwitz; kaiserlicher Obristleutnant (1627), Obrist (1631), Generalwachtmeister (1640) und Generalfeldzeugmeister (1642); spätestens seit 1655 auch Hofkriegsrat; 1623 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolf Heinrich von Baudissin

geb.: 1597
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Christoph von Baudissin (gest. 1618); 1615 venezianischer Leutnant; 1620 Teilnahme an der Schlacht am Weißen Berg als böhmisch-kurpfälzischer Rittmeister; 1626/27 dänischer Reiterobrist; 1627-1633 in schwedischen Kriegsdiensten, ab März 1631 Generalleutnant; 1635/36 kursächsischer Generalleutnant; seit 1641 polnischer Gesandter in Kopenhagen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Albrecht von Bayern
Landgraf Albrecht von Leuchtenberg

geb.: 1584
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1646 Regent der Landgrafschaft Leuchtenberg durch seit 1636 bestehende Lehnsanwartschaft über seine Gemahlin Mechthilde von Leuchtenberg (1588–1634), der Tante des letzten Landgrafen Maximilian Adam (1611-1646); 1651-1654 Kuradministrator von Bayern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Albrecht V. von Bayern

geb.: 1528
gest.: 1579
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm IV. von Bayern (1493-1550); ab 1550 regierender Herzog von Bayern; seit 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Ferdinand von Bayern

geb.: 1550
gest.: 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); aus seiner morganatischen Ehe mit Maria von Pettenbeck (1574-1619) ging 1602 die Wittelsbacher-Seitenlinie der Grafen von Wartenberg hervor.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern

geb.: 1636
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern (1573-1651); seit 1651 Kurfürst von Bayern (bis 1654 unter der Regentschaft seiner Mutter Maria Anna (1610-1665) und des Kuradministrators Herzog Albrecht von Bayern).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürstin Maria Anna von Bayern
Herzogin Maria Anna von Bayern
Geburtsname: Erzherzogin Maria Anna von Österreich

geb.: 1610
gest.: 1665
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1635-1651 Ehe mit Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Maximilian I. von Bayern
Herzog Maximilian I. von Bayern

geb.: 1573
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1597 regierender Herzog von Bayern; Oberhaupt der 1609 gegründeten Katholischen Liga; 1623 Verleihung der (ehemals Pfälzer) Kurwürde durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637), endgültig bestätigt im Westfälischen Frieden; seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Wilhelm V. von Bayern

geb.: 1548
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht V. von Bayern (1528-1579); 1579-1597 regierender Herzog von Bayern (Abdankung zugunsten seines ältesten Sohnes Maximilian I.); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Álvaro de Bazán y Benavides
Marqués Álvaro de Santa Cruz de Mudela
Marqués Álvaro del Viso

geb.: 1571
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Álvaro de Bazán y Guzmán, Marqués de Santa Cruz de Mudela (1526-1588); ab 1598 Marqués de Santa Cruz de Mudela; seit 1611 Marqués del Viso; spanischer Admiral und General; 1630-1631 Gouverneur des Herzogtums Mailand; Kriegs- und Staatsrat sowie Kämmerer des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); Hofmarschall der Königin Elisabeth von Spanien (1602-1644).
N. N. von Bemberg

Anm.: Angehöriger eines nicht ermittelten Adelsgeschlechts.
Thomas Benckendorf

Anm.: Vermutlich Sohn des Martin Benckendorf; 1627 Kammer- und Küchenschreiber, seit 1628 Kammerschreiber und Kammerdiener sowie bis 1647 Sekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1637-1647 auch Amtmann von Bernburg.
Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt

geb.: 1580
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim und Steinfurt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg

geb.: 1585
gest.: 1618
Anm.: Sohn Graf Arnolds IV. von Bentheim-Streinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1612 Regent über die Grafschaft Bentheim-Limburg; im Dezember 1616 vermählt mit Johannetta Elisabeth, geb. Gräfin von Nassau-Dillenburg (1593-1654). Mit dem frühen Tod ihres einziges Sohnes Wilhelm erlischt die kurzlebige Nebenlinie Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm von Bentheim-Limburg

geb.: 1617
gest.: 1626
Anm.: Einziger Sohn des Grafen Konrad Gumprecht, der sich im Dezember 1616 mit Johannetta Eilsabeth, geb. Gräfin v. Nassau-Dillenburg (1593-1654), vermählt hatte und schon im März 1618 starb. Mit dem frühen Tod Wilhelms, der im Dezember 1617 geboren war, erlischt die kurzlebige gräfliche Nebenlinie Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm Heinrich von Bentheim-Steinfurt

geb.: 1584
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1604 Domherr in Straßburg; 1606-1610 gemeinsam mit seinen älteren Brüdern Adolph (1577-1623) und Arnold Jobst (1580-1643), seit 1610 alleinregierender Graf von Bentheim-Steinfurt; ab 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kräftige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adolph von Bentheim-Tecklenburg

geb.: 1577
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim-Tecklenburg und Herr von Rheda.

Weiterführende Informationen in der DNB
Gabriel Bethlen
Fürst Gabriel von Siebenbürgen

geb.: 1580
gest.: 1629
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); seit 1613 Fürst von Siebenbürgen; 1619-1626 Anführer eines antihabsburgischen Aufstandes im königlichen Ungarn; 1620/21 gewählter König von Ungarn.

Weiterführende Informationen in der DNB
Stephan Bethlen
Fürst Stephan von Siebenbürgen

geb.: 1582
gest.: 1648
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); 1630 für 60 Tage Fürst von Siebenbürgen; 1636 Feldzug gegen seinen Nachfolger Georg Rákóczi (1593-1648) mit türkischer Unterstützung.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Georg von Böhmen
Georg von Kunstadt und Podiebrad

geb.: 1420
gest.: 1471
Anm.: Sohn des Viktorin von Kunstadt und Podiebrad (1403-1427); seit 1458 König von Böhmen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Christian Heinrich von Börstel

geb.: 1617
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); Erbherr auf Güsten und Ilberstedt; ab 1641 Rat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660) und Hofmeister für dessen Sohn Johann Georg (bis 1648); seit 1657 anhaltischer Gesamtrat und Hofmeister des Fürsten Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlängernde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans von Börstel

gest.: 1618
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1618); anhaltischer Amtshauptmann von Gernrode, Bernburg und Ballenstedt.
Hans Ernst von Börstel

geb.: ca. 1585/90
gest.: 1644
Anm.: Sohn des anhaltischen Rats Ernst von Börstel (ca. 1560-1623?); zunächst hessisch-kasselischer Rat; 1622 Hofjunker und 1623/24 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg, danach auch für dessen Bruder Ernst (1608-1632); ab 1632 anhaltisch-bernburgischer Rat und Amtshauptmann von Harzgerode; um 1635 ebenso Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittere").

Weiterführende Informationen in der DNB
Heinrich von Börstel

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1618); Erbherr auf Güsten, Plötzkau und Ilberstedt; bereits vor 1623 Regierungspräsident, Amtshauptmann und Kammerrat in Bernburg; 1639 Rücktritt vo allen Ämtern, jedoch weiterhin Berater des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Eilende").

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Borzita von Martinitz (1)

Anm.: Böhmisch-mährischer Adliger.
Gaston de Bourbon
Duc Gaston d' Orléans
Duc Gaston d' Anjou
Duc Gaston d' Alençon
Duc Gaston de Chartres
Duc Gaston de Valois

geb.: 1608
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und ältester lebender Bruder Ludwigs XIII. (1601-1643); seit 1643 Lieutenant-général du royaume.

Weiterführende Informationen in der DNB
Konrad d. J. von Boyneburg
Konrad d. J. von Bemelberg

geb.: 1578
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Konrad d. Ä. von Boyneburg (1552-1618); seit 1602 bayerischer Hofrat; 1604-1606 Hofratspräsident; 1606-1616 Pfleger in Wemding; zuletzt Tiroler Statthalter des Erzherzogs Leopold von Österreich (1586-1632) in Innsbruck.

Weiterführende Informationen in der DNB
Tycho Brahe
Tyge Ottesen Brahe

geb.: 1546
gest.: 1601
Anm.: Sohn des Otte Tygesson Brahe (1518-1571); ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; danach bedeutender Astronom; ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; 1576-1597 astronomische Forschungen in den Sternwarten Uraniborg und Stjerneborg auf der Öresundinsel Ven; seit 1599 Hofmathematiker von Kaiser Rudolph II. (1552-1612).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg
Administrator Christian Wilhelm von Magdeburg
Administrator Christian Wilhelm von Halberstadt

geb.: 1587
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1598-1631 Administrator des Erzstifts Magdeburg; ab 1614 auch Koadjutor und 1624-1628 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1626 Generalleutnant des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1631 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1632 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1635 finanziell entschädigt durch regelmäßige Einkünfte aus dem Erzstift Magdeburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Herzog Friedrich Wilhelm in Preußen

geb.: 1620
gest.: 1688
Anm.: Sohn des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 Kurfürst von Brandenburg; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Untadeliche"); ab 1654 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg
Herzog Georg Wilhelm in Preußen

geb.: 1595
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1619 Statthalter in Jülich-Kleve; ab 1619 Kurfürst von Brandenburg; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufrichtende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Johann von Brandenburg

geb.: 1597
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Kurfürst Johann Georg von Brandenburg

geb.: 1525
gest.: 1598
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg (1505-1571); seit 1571 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Johann Georg von Brandenburg

geb.: 1598
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1627 kaiserlicher und 1632-1634 schwedischer Obrist; 1634/35 in kaiserlicher Gefangenschaft; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg
Herzog Johann Sigismund in Preußen

geb.: 1572
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Friedrich von Brandenburg (1546-1608); seit 1608 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Sigismund von Brandenburg

geb.: 1592
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; kurbrandenburgischer Statthalter in den Grafschaften Mark (1627, 1632, 1636) und im Herzogtum Kleve (1639); ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Treffliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1620
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1634 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach (bis 1639 unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Markgraf Friedrich von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1616
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1625 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia); 1634 Tod als schwedischer Offizier in der Schlacht bei Nördlingen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1583
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Herzogin Sophia von Braunschweig-Lüneburg

geb.: 1563
gest.: 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1579-1603 Ehe mit Markgraf Georg Friedrich I. von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach (1539-1603); danach Witwensitz in Gifhorn.

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Gräfin Sophia von Solms-Laubach

geb.: 1594
gest.: 1651
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg I. von Solms-Laubach (1547–1600); 1612-1625 Ehe mit Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); 1625-1639 vormundschaftliche Regentin der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach für ihre Söhne Friedrich (1616-1634) und Albrecht (1620-1667).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth

geb.: 1581
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Kulmbach/Bayreuth; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollblühende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth

geb.: 1615
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf
Herzog Johann Georg von Jägerndorf
Administrator Johann Georg von Straßburg

geb.: 1577
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1592-1604 Administrator des Hochstifts Straßburg; ab 1606 regierender Herzog von Jägerndorf; 1613 Konversion zum Calvinismus; 1613-1617 kurfürstlicher Statthalter in der Markgrafschaft Brandenburg; seit 1616 Herrenmeister der Ballai Brandenburg des Johanniterordens; 1619/20 General-Feldoberst der schlesischen Stände, die sich der Confoederatio Bohemica angeschlossen hatten; 1621 Verhängung der Reichsacht; danach Teilnahme an den antikaiserlichen Feldzügen des siebenbürgischen Fürsten Gabriel Bethlen (1580-1629).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johann Brandt

gest.: 1637
Anm.: Dr. jur.; zuletzt Kanzler des Bischofs von Würzburg.
Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg

geb.: 1582
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1611/12 dänischer Obrist bzw. Generalwachtmeister; 1619-1624 und 1634 General des Niedersächsischen Reichskreises; 1626-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1630-1635 schwedischer General; ab 1635 regierender Herzog im Fürstentum Calenberg-Göttingen (1636 Hannover als Residenz); seit 1636 Befehlshaber einer kleinen unabhängigen Welfenarmee; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fangende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Julius Ernst von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg

geb.: 1571
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); seit 1598 Regent der Herrschaft Dannenberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Otto III. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb.: 1572
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); seit 1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem älteren Bruder Wilhelm August (1564-1642).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Wilhelm August von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb.: 1564
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); 1603-1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem jüngeren Bruder Christoph (1570-1606) und 1606-1641 mit dem jüngsten Bruder Otto III. (1572-1641), ab 1641 Alleinherrschaft.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Markgräfin Anna Sophia von Brandenburg

geb.: 1598
gest.: 1659
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1634 Ehe mit Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog August d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1579
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); Studium in Rostock (1594), Tübingen (1595-1598) und Straßburg (1598); Reisen nach Italien (1598-1600) sowie in die Niederlande, nach England und Frankreich (1602/03); ab 1604 Paragiatsherrschaft in Hitzacker; seit 1635 regierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel (bis 1643 Residenz in Braunschweig wegen kaiserlicher Besetzung der Festung Wolfenbüttel); Büchersammler (Bestand der ursprünglichen Bibliotheca Selenica, später Bibliotheca Augusta zum Zeitpunkt seines Todes 40.000 Bände); ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Befreiende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Christian d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Christian von Halberstadt
Der tolle Halberstädter

geb.: 1599
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1616-1623 Administrator des Bistums Halberstadt; ab 1621 Söldnerführer in kurpfälzischen und niederländischen, zuletzt in dänischen Diensten; seit 1624 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1591
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); ab 1613 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie Grubenhagen (bis 1617); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dauerhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Heinrich Julius von Halberstadt
Administrator Heinrich Julius von Minden

geb.: 1564
gest.: 1613
Anm.: Sohn des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528-1589); ab 1578 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1582-1585 Administrator des Hochstifts Minden; seit 1589 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie seit 1596 auch in Grubenhagen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Sophia Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Herzogin Sophia Elisabeth von Mecklenburg-Güstrow

geb.: 1613
gest.: 1676
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); 1635-1666 Ehe mit Herzog August d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579-1666).

Weiterführende Informationen in der DNB
Seifried Breuner

geb.: 1538
gest.: 1594
Anm.: Sohn des Philipp Breuner (1498/1500-1556); 1568-1581 Reichshofrat; Kämmerer von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); seit 1587 niederösterreichischer Regimentsrat; 1587-1591 Statthalter von Niederösterreich; später auch Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Seifried Christoph Breuner

geb.: 1569
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Seifried Breuner (1538-1594); ab 1597 Hofkammerrat; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1619 Geheimer Rat; 1620-1626 niederösterreichischer Landmarschall; 1626-1640 Statthalter von Niederösterreich; 1624 Erhebung in den Grafenstand; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Seifried Leonhard Breuner

geb.: 1596
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Seifried Christoph Breuner (1569-1651); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; nach 1637 Hofkriegsrat; Geheimer Rat von Kaiser Leopold I.; militärische Laufbahn vom Obristen bis zum Feldzeugmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Brincken
Wilhelm von dem Brinck

gest.: 1637
Anm.: Schwedischer Major (1630) und Obristleutnant (1633); kursächsischer Obristleutnant (1635) und Obrist (1636); 1636/37 kaiserlicher Obrist; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beregnete").
Johann Warleych Bubna

geb.: 1570
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Hermann Heinrich Bubna (gest. 1602); zunächst kaiserlicher Obrist; Obristleutnant (1609), Obrist (1611) und Generalwachtmeister (1618) der böhmischen Ständearmee; 1621 Verurteilung zum Tode und Verlust der Güter; danach in dänischen und schwedischen Kriegsdiensten; 1631 schwedischer Generalmajor; 1633 Kontaktperson zwischen Wallenstein (1583-1634) und dem schwedischen Reichskanzler Axel Oxenstierna (1583-1654).
Gaius Iulius Caesar

geb.: 100 v. Chr.
gest.: 44 v. Chr.
Anm.: Römischer Feldherr, Staatsmann und Schriftsteller.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Calchum
Wilhelm von Calcheim
Wilhelm von Lohausen

geb.: 1584
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Heinrich von Calchum; zunächst Hofjunker in Pfalz-Zweibrücken; ab 1602 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 kurbrandenburgischer Leutnant; 1614 Hauptmann unter Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); 1615-1620 Kapitän der kurfürstlich-brandenburgischen Leibgarde; 1619 auch Obristleutnant der schlesischen Stände; 1622 Obrist unter Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624); 1622-1625 Obrist, Geheimer Rat und Statthalter des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1625/26 dänischer Kriegsrat, Obrist und Generalkriegskommissar; 1628/29 Obrist der Stadt Bremen; seit 1630 Kriegsrat und Oberst des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658); 1631-1635 schwedischer Kommandant von Wismar, Generalmajor (Sergeant-Major-General) und Kommandeur der niedersächsischen Armee; 1632-1635 schwedischer Kommandant von Magdeburg; ab 1636 mecklenburgischer Geheimer Rat und Kriegsrat, Obristfeldwachtmeister und Kommandant von Rostock; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Feste").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Alexander van der Capellen

geb.: ca. 1590/1600
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Gerlach van der Capellen (1543-1625); Herr von Boedelhof, Mervelt und Aartsbergen; 1624 Aufnahme in die Ritterschaft der Grafschaft Zutphen; danach Richter in Stadt und Amt Doesburg, Abgeordneter der Rechnungskammer und Mitglied der Generalstaaten; seit 1635 enger Berater des Statthalters Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); 1621-1654 Verfasser umfangreicher Memoiren.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Antonio del Carretto
Marchese Francesco Antonio di Grana
Conte Francesco Antonio di Millesimo

geb.: 1590
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Prospero del Carretto, Marchese di Grana (1568-1591); ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Generalfeldzeugmeister (1631) und Feldmarschall (1639); seit 1637 Hofkriegsrat; 1641-1651 kaiserlicher Botschafter in Spanien; ab 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Jacques-Nompar de Caumont
Duc Jacques-Nompar de La Force

geb.: 1558
gest.: 1652
Anm.: Sohn des in der Bartholomäusnacht ermordeten Hugenotten François de Caumont (1524-1572); Beginn seiner langen militärischen Karriere unter Henri de Navarre, dem späteren König Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1593-1621 Gouverneur und Lieutenant-général von Béarn und Navarra; 1621 Teilnahme am lezten Hugenottenkrieg unter dem Duc Henri de Rohan (1579-1638); ab 1622 Maréchal und französischer General des Dreißigjährigen Krieges; seit 1637 Duc de La Force und Pair de France.

Weiterführende Informationen in der DNB
Nikolaus Churland

Anm.: Um 1635/37 kaiserlicher Schatzkämmerer.
Conte Rambaldo di Collalto
Graf Reimbald von Collalto

geb.: 1579
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Conte Antonio di Collalto (1548–1619); 1599 Eintritt in kaiserliche Kriegsdienste; 1608 Feldkriegsrat und Obrist; 1621 Kommandeur der rechtsdonauischen Truppen gegen Ungarn; 1624-1630 Hofkriegsratspräsident; 1625 Feldmarschall und 1628 Generalleutnant Wallensteins (1583-1634); ab 1627 Geheimer Rat; 1629 Oberbefehlshaber des oberitalienischen Expeditionsheeres; seit 1629 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Francesco Contarini

geb.: 1554
gest.: 1624
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Bertucci Contarini; Botschafter in Konstantinopel (1602-1604), Rom (1607-1609) und London (1611); ab 1615 Prokurator von San Marco; seit 1623 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der DNB
Rudolph Cornelisen

Anm.: Um 1627 Tuchhändler in Harderwijk.
Franz von Cramm

geb.: 1610
gest.: 1661
Anm.: Sohn von Heinrich von Cramm (gest. 1616); um 1636/37 Stallmeister des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bedeckte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Baptist von Crane

geb.: ca. 1600
gest.: 1672
Anm.: Sohn des Küsters Johann Crane aus Gesecke/Westfalen; 1622/23 Lic. jur. utr.; 1626 Rat in der Lehnkammer des Stifts Essen; 1628 kurkölnischer Agent in Wien; ab 1633 Reichshofrat; außerdem kaiserlicher Gesandter u. a. bei den Osnabrücker Friedensverhandlungen (1645-1648), auf dem Nürnberger Exekutionstag (1649-1651), dem Regensburger Reichstag (1653/54), dem Frankfurter Deputationstag (1655-1657) und als kaiserlicher Konkommissar auf dem Immerwährenden Reichstag zu Regensburg (1663/64); 1652 Nobilitierung.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Johann Schweikhard von Cronberg
Erzbischof und Kurfürst Johann Schweikhard von Mainz

geb.: 1553
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Hartmut von Cronberg (1517-1591); Domizellar in Mainz (1564) und Würzburg (1575); 1577 Domherr, 1582 Domscholaster, 1584 Generalvikar, 1595 Domdekan und 1599 Kämmerer des weltlichen Gerichtes in Mainz; ab 1604 Erzbischof und Kurfürst von Mainz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Prinz Christian von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian von Schleswig-Holstein

geb.: 1603
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Christian III. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian III. von Schleswig-Holstein

geb.: 1503
gest.: 1559
Anm.: Sohn des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen (1471-1533); seit 1534 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Christian IV. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian IV. von Schleswig-Holstein

geb.: 1577
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); ab 1588 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein (bis 1593 unter Vormundschaft); seit 1603 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen
Herzog Friedrich I. von Schleswig-Holstein

geb.: 1534
gest.: 1588
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); ab 1559 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein; seit 1578 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
König Harald I. (Blauzahn) von Dänemark
König Harald III. (Blauzahn) von Norwegen

geb.: ca. 910
gest.: 987
Anm.: Sohn des dänischen Anführers (Königs?) Gorm der Alte; ab 958 König von Dänemark; seit 970 König von Norwegen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Margaretha I. von Dänemark
Königin Margaretha I. von Norwegen
Königin Margaretha I. von Schweden

geb.: 1353
gest.: 1412
Anm.: Tochter des Königs Waldemar IV. von Dänemark (gest. 1375); 1363-1380 Ehe mit König Håkon VI. von Norwegen (gest. 1380); Regentin von Dänemark (1375-1385) und Norwegen (1380-1385); ab 1387 Königin von Dänemark; seit 1388 Königin von Norwegen; ab 1389 Königin von Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB
Coenraad van Dedem

geb.: 1574
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Zwoller Adligen Gijsbert van Dedem (gest. 1606); Herr auf Bürwinkel und Kalvelo; ab 1605 Schöffe in Harderwijk und mehrfach Bürgermeister; 1618 Aufnahme in die Ritterschaft der Region Veluwe in Gelderland.
Reichard Dieter

geb.: 1587
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Havelberger Bürgermeisters Wilhelm Dieter; Jurastudium in Frankfurt/Oder (1604-1607) und Wittenberg (1607-1611); 1611-1619 junger Hofmeister der preußischen Adligen Albrecht und Hans von Rauter; 1620 Teilnehmer einer brandenburgischen Gesandtschaft nach Polen; ca. 1620-1630 Hofmeister des jungen Christoph Finck von Finckenstein (gest. 1660); 1632 erneute Teilnahme an einer Gesandtschaft nach Polen; ab 1640 kurbrandenburgischer geheimer Kammersekretär und Pfennigmeister; seit 1646 kurfürstlicher Rat; ab 1652 Amtskammerrat; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 461f.; Johannes Bergius: Trost der Sterbenden [...], Berlin 1656, S. 37-45.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Franz (Seraph) von Dietrichstein
Bischof Franz (Seraph) von Olmütz

geb.: 1570
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Adam von Dietrichstein (1527-1590); Kanonikus in Olmütz (1591) sowie in Breslau und Passau (1593); 1594 Propst von Leitmeritz; 1597 Priester; ab 1599 Kardinal und Bischof von Olmütz; 1607 Präsident des Geheimen Rates; seit 1621 Generalkommissar, Statthalter (Gubernator) und Landeshauptmann in Mähren; 1624 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Maximilian von Dietrichstein
Fürst Maximilian von Dietrichstein

geb.: 1596
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Grafen Sigmund von Dietrichstein (1560-1602); ab 1614 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1622-1637 Obersthofmeister der Kaiserin Eleonora Gonzaga (1598-1655); seit 1651 kaiserlicher Obersthofmeister sowie Mitglied und Präsident des Geheimen Rates; 1629 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
John Digby
Earl John of Bristol

geb.: 1580
gest.: 1653
Anm.: Sohn des George Digby of Coleshill; englischer Gesandter in Madrid (1611-1614, 1615/16, 1617/18 und 1622-1624) und Wien (1621); während des Bürgerkrieges einer der Führer der gemäßigten Royalisten; ab 1618 Baron und Peer of England; seit 1622 erster Earl of Bristol.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Gerhard von Dönhoff

geb.: 1590
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Gerhard von Dönhoff (1554-1598); 1621 Kommandant der deutschen Infanterie-Hilfstruppen in Preußen; 1624/25 Kommandant von Thorn; ab 1629 Berater der polnischen Krone in maritimen Angelegenheiten, seit 1635 Oberaufseher der Flotte; 1633 Erhebung in den Grafenstand; 1642 Kastellan von Danzig; 1643 Woiwode von Pommerellen und Preußen; ebenso Starost von Berent, Skarszew, Lignowsk, Adsel, Fellin, Lucyn, Lignowsk und Marienburg; ab 1645 Hofmarschall der polnischen Königin Luisa Maria (1611-1667); außerdem mehrfach Gesandter des Königs Władysław IV. von Polen (1595-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
David (von) Döring

geb.: 1577
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Zeitzer Landrichters und Ratsherrn Valentin Döring; Studium der Rechtswissenschaft in Leipzig (1593-1598) und Jena (1600-1603); 1603 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Jena; ab 1609 kursächsischer Hof- und Justizrat; seit 1617 Kammerrat; ab 1630 Kammer- und Bergrat; 1630 Nobilitierung und Ernennung zum Hofpfalzgraf; 1634/35 kurfürstlicher Vertreter bei den kaiserlich-sächsischen Friedensverhandlungen in Leitmeritz, Pirna und Prag; 1638 krankheitsbedingter Rückzug von fast allen Ämtern.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Burggraf Achatius von Dohna

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Achatius von Dohna (1533-1601); seit 1605 Hofmeister des Kurprinzen Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632), anschließend dessen Geheimer Rat und Gesandter; auch kurpfälzischer Amtshauptmann in Waldsassen; 1620 Rückkehr nach Ostpreußen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Burggraf Christoph von Dohna

geb.: 1583
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Achatius von Dohna (1533-1601); 1606/07 Pariser Reisebegleiter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630), der ihn anschließend in seine Dienste nimmt; ab 1615 kurpfälzischer Geheimer Rat und Diplomat; 1619 Landvogt in Neuburg; 1620 Oberstkämmerer des Königreichs Böhmen; 1620 Flucht zuerst nach Ostpreußen, 1626 in die Niederlande; seit 1629 Gouverneur des Fürstentums Orange; ab 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Heilende").

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Hans Drake

gest.: 1653
Anm.: Seit 1617 in schwedischen Kriegsdiensten als Obristleutnant (1624-1630) und Obrist (1630-1636); 1633 Statthalter von Kalmar; 1636 Kommandant der Stadt Magdeburg, wegen deren Übergabe er zum Tod verurteilt, aber begnadigt wurde; 1639 erneut Obrist; 1642 Schlosshauptmann auf Nöteborg; 1645-1651 Gouverneur in Narva.
Nero Claudius Drusus

geb.: 38 v. Chr.
gest.: 9 v. Chr.
Anm.: Sohn des Prätors Tiberius Claudius Nero (gest. um 33 v. Chr.) und Bruder des späteren Kaisers Tiberius (42 v. Chr.-37 n. Chr.); ab 15 v. Chr. römischer Feldherr; seit 13 v. Chr. Statthalter der drei gallischen Provinzen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Dschaafer Pascha

gest.: 1635
Anm.: 1634/35 Statthalter von Ofen; vgl. Anton von Gévay: Versuch eines chronologischen Verzeichnisses der türkischen Statthalter von Ofen, in: Der österreichische Geschichtsforscher II (1841), S. 75f.
Henri Duval
Henri du Val de Mondreville
Comte Henri de Dampierre

geb.: 1580
gest.: 1620
Anm.: Sohn des Jacob du Val de Mondreville; seit 1601 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Obrist (1609), General-Kommandant zu Ross und Fuß (1616) im Kampf gegen Venedig, Generalleutnant (1618/19) und Generalfeldwachtmeister (1620) gegen die aufständischen Böhmen und Mähren sowie den mit ihnen verbündeten Gabriel Bethlen (1580-1629); um 1617 kaiserlicher Kämmerer und Hofkriegsrat.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Johann Anton von Eggenberg
Herzog Johann Anton von Krumau
Graf Johann Anton von Gradisca

geb.: 1610
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Ulrich von Eggenberg (1568-1634); ab 1629 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 Landeshauptmann von Krain, bald darauf auch Mitglied des innerösterreichischen Geheimen Rates; 1638 Gesandter von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) in Rom; 1647 Belehnung mit der reichsunmittelbaren gefürsteten Grafschaft Gradisca; ab 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Ulrich von Eggenberg
Herzog Johann Ulrich von Krumau

geb.: 1568
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Protestanten Seifried von Eggenberg (1526-1594); 1597 Mundschenk am Grazer Hof, dort Freundschaft mit dem jungen Erzherzog Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1598 erzherzoglicher Kämmerer; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1602 Landeshauptmann von Krain; ab 1603 Geheimer Rat und Präsident der Hofkammer von Innerösterreich; 1615-1619 erzherzoglicher Obersthofmeister und Präsident des innerösterreichischen Geheimen Rates; 1619-1625 kaiserlicher Obersthofmeister und seit 1619 Präsident des Wiener Geheimen Rates; ab 1621 Landeshauptmann der Steiermark; Erhebung in den Freiherren- (1598) und Fürstenstand (1623); seit 1628 Herzog von Krumau; ab 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Heinrich Friedrich von Einsiedel

geb.: 1582
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Georg Heinrich von Einsiedel (1550/52-1633/34); 1623 Hofmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); bis mindestens 1650 langjähriger Rat und Hofmeister Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gleiche").

Weiterführende Informationen in der DNB
David Enderle

Anm.: Im Frühjahr 1635 Dolmetscher auf der Reise des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg zu den ungarischen Grenzfestungen.
Königin Henriette Maria von England
Königin Henriette Maria von Irland
Königin Henriette Maria von Schottland
Geburtsname: Dauphine Henriette Maria von Frankreich und Navarra

geb.: 1609
gest.: 1669
Anm.: Tochter des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1625-1649 Ehe mit König Karl I. von England (1600-1649).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Jakob I. von England
König Jakob I. von Irland
König Jakob VI. von Schottland

geb.: 1566
gest.: 1625
Anm.: Sohn der Königin Maria I. von Schottland (1542-1587); ab 1567 König von Schottland (bis 1583 unter verschiedenen Regenten); seit 1603 auch König von England und Irland; ab 1590 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Karl I. von England
König Karl I. von Schottland
König Karl I. von Irland

geb.: 1600
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England) (1566-1625); ab 1625 König von England, Schottland und Irland; 1649 durch das Parlament des Hochverrats angeklagt und hingerichtet; seit 1611 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Karl II. von England
König Karl II. von Schottland
König Karl II. von Irland

geb.: 1630
gest.: 1685
Anm.: Sohn des Königs Karl I. von England, Schottland und irland (1600-1649); ab 1660 König von England, Schottland und Irland; seit 1638 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
Gräfin Maria Erdődy
Geburtsname: Gräfin Maria Pálffy

Anm.: Tochter des Grafen Stephan Pálffy (1586-1646); Ehe mit Graf Gabriel Erdődy (1613-1650).
Francesco Erizzo

geb.: 1566
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Benedetto Erizzo; venezianischer Diplomat u. a. am Wiener Kaiserhof; seit 1631 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der DNB
Burkhard von Erlach

geb.: 1566
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (gest. 1566); ab 1610 Herr auf Altenburg (bei Bernburg); seit 1580 Erziehung am Dessauer Hof gemeinsam mit Prinz Christian d. Ä. von Anhalt (1568-1630), den er anschließend auf seiner Kavalierstour durch Italien, Frankreich, England und Holland begleitete; 1591/92 Teilnahme an dessen Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; kurpfälzischer Kammerherr, Gesandter und Landrichter der Oberpfalz; Stallmeister, Hofmeister (ca. 1622/23) und Hofmarschall (1624-1630) des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg; ab 1630 Hofmarschall von Christian II.; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gesunde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hendrick d. Ä. van Essen

geb.: 1579
gest.: 1641
Anm.: Sohn des niederländischen Adligen Hendrick van Essen (1539-1599); 1604 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; Ratsherr und vermutlich zeitweise auch Bürgermeister von Harderwijk; ab 1607 Rat am Gerichtshof von Gelderland; 1618 Deputierter auf der Synode von Dordrecht; seit 1624 Mitglied der Generalstaaten.
Lucas (Willem) van Essen

geb.: 1577
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Harderwijker Adligen Hendrik van Essen (1539-1599); 1599 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; seit 1599 Rentmeister der geistlichen Güter der Veluwe; Befehlshaber der Vereinigten Ostindischen Compagnie.
N. N. d' Este

Anm.: Angehöriger des italienischen Hochadelsgeschlechts.
Graf Nikolaus Esterházy von Galántha

geb.: 1582/83
gest.: 1645
Anm.: Sohn des calvinistischen Magnaten Franz Esterházy von Galántha (1533-1604); Konversion zum katholischen Glauben; ab 1618 Obergespan des Sohler Komitats und Magister curiae regiae (Reichsmarschall); 1619/20 Befehlshaber Kaiser Ferdinands II. (1578-1637) an den Grenzen Ungarns; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; 1622-1625 Kreis-Oberbefehlshaber der Bergstädte; ab 1625 Palatin von Ungarn; 1626 Erhebung in den Grafenstand; 1630 und 1644 Oberbefehlshaber über die kaiserlichen Truppen in Ungarn; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Hieronymus Fabricius ab Aquapendente
Girolamo Fabrici d'Acquapendente

geb.: 1533/37
gest.: 1619
Anm.: Geboren in Acquapendente; 1554-1559 Studium der Medizin in Padua; 1559 Promotion zum Dr. phil. & med.; 1562-1565 Privatlehrer für Anatomie in Padua; 1565-1613 Professor für Chirurgie und Anatomie an der Universität Padua.

Weiterführende Informationen in der DNB
Odoardo Farnese
Duca Odoardo I. di Parma e Piacenza

geb.: 1612
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Ranuccio Farnese, Duca di Parma e Piacenza (1569-1622); seit 1622 Herzog von Parma und Piacenza (bis 1628 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolfgang Fenckh

geb.: ca. 1580
gest.: 1635
Anm.: Dr. jur.; seit 1625 Hofvizekanzler des Königs Ferdinand III. von Böhmen und Ungarn (1608-1657).
Christoph Finck von Finckenstein

geb.: ca. 1609
gest.: 1660
Anm.: Sohn des preußischen Adligen und kurbrandenburgischen Rates Albrecht Finck von Finckenstein (gest. 1629); 1620-1630 Bildungsreise mit seinem Hofmeister Reichard Dieter (1585-1656) durch England, Frankreich und die Niederlande; 1633-1639 Kammerjunker des Kurprinzen Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688), mit dem er 1634-1637 erneut die Niederlande bereiste; kurfürstlicher Kammerjunker (1641-1643) und Kammerherr (seit 1643); zuletzt Amtshauptmann von Neydenburg; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 470f.; Johannes Bergius: Trost der Sterbenden [...], Berlin 1656, S. 40.
Georg Forstenheuser
Georg Fürstenhäuser

geb.: 1584
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Johann Forstenheuser (gest. 1606); Kaufmann und Zeitungsvermittler in Nürnberg; auch Bücherrat, Faktor und Agent vieler Fürsten und Herren; zeitweise schwedischer Resident in Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Franz I. von Frankreich

geb.: 1494
gest.: 1547
Anm.: Sohn des Charles de Valois, Comte d’Angoulême (1459-1496); ab 1515 König von Frankreich; seit 1516 Ordensritter vom Goldenen Vlies; ab 1527 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich II. von Frankreich

geb.: 1519
gest.: 1559
Anm.: Sohn des Königs Franz I. von Frankreich (1494-1547), ab 1546 König von Frankreich; seit 1551 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich III. von Frankreich
König Heinrich II. von Polen
Großfürst Heinrich von Litauen

geb.: 1551
gest.: 1589
Anm.: Sohn des Königs Heinrich II. von Frankreich (1519-1559); 1573-1574 König von Polen und Großfürst von Litauen; ab 1574 König von Frankreich; seit 1575 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich IV. von Frankreich
König Heinrich III. von Navarra

geb.: 1553
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Antoine de Bourbon, Duc de Vendôme (1518-1562); ab 1572 König von Navarra; seit 1589/94 König von Frankreich; ab 1590 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Ludwig XIII. von Frankreich
König Ludwig II. von Navarra

geb.: 1601
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); ab 1610 König von Frankreich und Navarra (bis 1617 unter Regenstschaft seiner Mutter Maria).

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Maria von Frankreich und Navarra
Geburtsname: Maria de' Medici

geb.: 1575
gest.: 1642
Anm.: Tochter des Francesco I. de' Medici, Granduca di Toscana (1541-1587); 1600-1610 Ehe mit König Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1610-1617 Regentin von Frankreich für ihren Sohn Ludwig XIII. (1601-1643).

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Ernst von Freyberg

geb.: 1605
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Ernst von Freyberg (1578-1626); Hof- oder Kammerjunker des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Mitte der 1630er Jahre auch anhaltisch-köthnischer Stallmeister und Kriegskommissar; 1646 Hofmeister in Harzgerode; später anhalt-dessauischer Hofmeister und Wittumsrat sowie Direktor des anhaltischen Stipendienwerks; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausführende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Wratislaus II. von Fürstenberg

geb.: 1600
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Grafen Christoph von Fürstenberg (1580-1614); seit 1618 kaiserlicher Kämmerer.
Graf Matthias Gallas

geb.: 1584
gest.: 1647
Anm.: Sohn des tridentinischen Adligen Pankraz Gallas (1549-1612); zunächst in spanischen, kaiserlichen (1615-1617) und ligistischen Kriegsdiensten; zuletzt kaiserlicher Generalfeldwachtmeister (1629), Feldzeugmeister (1631), Feldmarschall (1632) und Generalleutnant (1633); ab 1631 kaiserlicher Kämmerer; seit 1639 auch Geheimer Rat; Erhebung in den Freiherren- (1627) und Grafenstand (1632).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Balthasar Galler von Schwanberg

geb.: ca. 1585
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Wilhelm Galler von Schwanberg (1535-1595); seit 1631 kaiserlicher Kämmerer; 1633-1638 Vizestatthalter und Mai-August 1638 Statthalter von Inneröstereich.
Johann Gans

geb.: 1591
gest.: 1662
Anm.: Seit 1609 Jesuit; Professor der Philosophie, Mathematik und Theologie; Hofprediger und Beichtvater von König bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657).

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin Gebler

geb.: 1588
gest.: 1663
Anm.: Sohn des Eisenacher Apothekers Christian Gebler; Studium in Helmstedt (1607-1609), Wittenberg (1610) und Jena (1612-1615); 1615-1620 Stadtphysikus im böhmischen Neustadt (bzw. Jungbunzlau); 1620 kurzzeitig Leib- und Feldarzt bei Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626); 1620-1624 Feldarzt bei der kaiserlichen Armee, dabei 1623 Behandlung des in der Schlacht bei Stadtlohn verletzten und gefangenen Herzogs Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1660); seit 1624 Hofmedikus in Weimar; vgl. Niclas Zapf: Frölige Wiederkunft Der Erlöseten des Herrn [...], Weimar 1665, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Gera zu Arnfels

geb.: 1594
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Hans Christoph von Gera zu Arnfels (gest. 1609); 1620 oberösterreichisch-steirischer Exulant, nach 1630 in Mecklenburg; seit 1640 Pfandinhaber des mecklenburgischen Amtes Tempzin.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Philipp Geuder von Heroldsberg
Johann Philipp Rabensteiner

geb.: 1597
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers und kurpfälzischen Regimentsrats Jakob Geuder von Heroldsberg (1575-1616); zunächst kaiserlicher Leutnant (im Regiment der fränkischen Reichsritterschaft) und Rittmeister; Rat des Kantons Gebürg; Hofmeister und Kanzleidirektor des Grafen Wolfgang Ernst von Löwenstein-Wertheim (1578-1636); zwischen 1631 und 1635 schwedischer Rittmeister und Kriegsrat im Fränkischen Reichskreis, auch Gesandter der fränkischen Reichsritterschaft; 1634/35 Vertreter der Grafen im fränkischen Kreisrat des Heilbronner Bundes; ab 1635 Ritterhauptmann des reichsritterschaftlichen Orts Gebirg; seit 1636 Hofmeister und Rat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1636 außerdem Rat des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655); später Direktor der fränkischen Reichsritterschaft; zuletzt auch Generaldirektor der reichsunmittelbaren Ritterschaftskreise Franken, Schwaben und Rheinstrom; 1636 Ritterschlag durch in Regensburg; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ergänzende").

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Geyer von Osterburg (2)

Anm.: Niederösterreichischer Adliger; Gemahl der N. N. Geyer von Osterburg (3).
N. N. Geyer von Osterburg (3)

Anm.: Niederösterreichische Adlige; Gemahlin des N. N. Geyer von Osterburg (2).
Hans Ehrenreich Geyer von Osterburg

Anm.: Sohn des Hans Adam Geyer von Osterburg; um 1623 Page des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 kaiserlicher Kämmerer; 1650 Erhebung in den Freiherrenstand.
N. N. Gonzaga (1)

gest.: 1623
Anm.: Erschossen in Padua durch seinen Bruder N. N. Gonzaga (2).
N. N. Gonzaga (2)

Anm.: Bruder von N. N. Gonzaga (1); um 1623 in Padua.
Annibale Gonzaga di Bozzolo

geb.: 1602
gest.: 1668
Anm.: Sohn des Ferrante Gonzaga (1550-1605), Principe di Bozzolo; ab 1631 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1634), Generalfeldwachtmeister (1635), Feldzeugmeister (1639) und Feldmarschall (1658); 1640 Kommandant von Wien; 1643 Obrist der Wiener Stadtwache; seit 1654 Geheimer Rat; 1654/55 Oberststallmeister; 1655-1661 Oberstkämmerer; ab 1666 Hofkriegsratspräsident und Obersthofmeister der verwittweten Kaiserin Eleonora Magdalena (1630-1686); seit 1657 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Ferdinando Gonzaga
Duca Ferdinando di Mantova e Monferrato

geb.: 1587
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Duca Vincenzo I. di Mantova e Monferrato; 1607-1612 Kardinal; seit 1612 Herzog von Mantua und Montferrat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ferrante Gonzaga di Bozzolo
Marchese Ferrante di Gazzuolo

geb.: 1550
gest.: 1605
Anm.: Sohn des Carlo Gonzaga (1523-1555), Principe di Bozzolo; seit 1555 Marchese die Gazzuolo; kaiserlicher Hauptmann (1581), Obrist (vor 1593) und Generalfeldmarschall (1600).
Maria Franziska Hedwig Gonzaga di Bozzolo
Geburtsname: Herzogin Maria Franziska Hedwig von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1597
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); seit 1635 Ehe mit Annibale Gonzaga (1602-1668).
Vincenzo Gonzaga
Duca Vincenzo I. di Mantova e Monferrato

geb.: 1562
gest.: 1612
Anm.: Sohn des Guglielmo Gonzaga, Duca di Mantova e Monferrato (1538-1587); ab 1587 Herzog von Mantua und Montferrat; seit 1589 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Adam Gordon

Anm.: Cousin des Schotten John Gordon (gest. 1649); kaiserlicher Hauptmann und Obristleutnant.
John Gordon

gest.: 1649
Anm.: Cousin des Schotten Adam Gordon; kaiserlicher Hauptmann und Obristwachtmeister (1627), Obristleutnant (1632) und Obrist (1634), der 1634 als Kommandant von Eger seinen Oberbefehlshaber Wallenstein (1583-1634) tötete; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Pietro Gradenigo

geb.: 1251
gest.: 1311
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Marco Gradenigo; zunächst mehrmals Galeerenkommandant; bis 1289 Podestà von Capodistria; seit 1289 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sebastian von Greiß zu Wald

geb.: 1564
gest.: nach 1623
Anm.: Sohn des Christoph von Greiß (gest. 1576); seit 1598 niederösterreichischer Regimentsrat; nach 1607 Hofkammerrat.
Ulrich d. Ä. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus

geb.: 1570
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Leonhard Grundherr von Altenthann und Weyherhaus (1526-1578); 1607 "junger" und 1620 "alter" Bürgermeister der Reichsstadt Nürnberg; 1638 Stadtsiegelbewahrer; 1642 zweiter Losungsherr; 1653 vorderster Losungsherr und Reichsschultheiß.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ulrich d. J. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus

geb.: 1608
gest.: 1681
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Ulrich d. Ä. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus (1570-1654); um 1637 Kammerjunker der Pfalzgräfin Hedwig von Pfalz-Sulzbach (1603-1657); 1638 Genannter und Pfleger von Velden; 1646 Pfleger von Hersbruck; 1656 "junger" und 1670 "alter Bürgermeister", 1677 Septemvir und Vorderster Landpfleger der Reichsstadt Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Friedrich Günther

geb.: 1581
gest.: 1655
Anm.: Geboren in Helmstedt; zunächst Rat der Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel (1598-1659); ab 1615 Sekretär der deutschen Kanzlei in Kopenhagen; seit 1621 Kammerobersekretär; mehrfach dänischer Gesandter.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sigismund Guldenstern
Sigismund Gyllenstierna

geb.: 1598
gest.: 1666
Anm.: Sohn des schwedischen Admirals Johan Nilsson Gyllenstierna (1569-1617), der Anfang des 17. Jahrhunderts nach Polen emigriert war; in den 1620er Jahren Höfling und Kämmerer von König Sigismund III. (1566-1632); 1633 Verleihung des polnischen Indigenats; ab 1635 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 Oberaufseher der polnischen Flotte; 1645 Teilnehmer am Thorner Religionsgespräch; ab 1656 Kastellan von Danzig und letzter protestantischer Senator des Königreichs Polen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Volkmar Hahn vom Brauneckh

Anm.: 1635 Wiener Hofmeister des Markgrafen Johann Georg von Brandenburg (1598-1637), danach bis 1636 im Dienst des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Levin Ludwig (von) Hahn

geb.: 1579
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Cuno Hahn (1540-1590); Gutsherr auf Seeburg; Kammerjunker des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1628 Hauptmann des Stifts Quedlinburg; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zusammenziehende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Halil Pascha

gest.: 1629
Anm.: Geboren in Armenien; 1616-1619 und 1626-1628 Großwesir des Osmanischen Reiches.
James Hamilton
Marquess James of Hamilton
Earl James of Cambridge
Duke James of Hamilton
Marquess James of Clydesdale

geb.: 1606
gest.: 1649
Anm.: Sohn des schottischen Adligen James Hamilton, 2. Marquess of Hamilton (1589-1625); 1625-1643 1. Marquess of Hamilton; ab 1625 2. Earl of Cambridge; seit 1628 Gentleman of the Bedchamber und 1628–1644 Master of the Horse des Königs Karl I. von England (1600-1649); 1631/32 Unterstützung des Königs Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632) mit einer fünf Regimenter starken englisch-schottischen Armee auf dem deutschen Kriegsschauplatz; 1638-1641 Lord Chancellor of Scotland; ab 1643 1. Duke of Hamilton und 1. Marquess of Clydesdale; 1648 Kommandeur eines schottischen Hilfsheeres für die englischen Royalisten, wurde jedoch von Cromwell geschlagen und gefangen; 1649 Enthauptung in London; seit 1630 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Philipp Moritz von Hanau-Münzenberg

geb.: 1605
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Grafen Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg (1576-1612); ab 1612 regierender Graf von Hanau-Münzenberg (bis 1626 unter mütterlicher Vormundschaft); Obrist in kaiserlichen (1629) bzw. schwedischen (1632) Diensten; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Faselnde").

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. (von) Harburg (1)

Anm.: Sohn des N. N. (von) Harburg (2).
N. N. (von) Harburg (2)

Anm.: Vater des N. N. (von) Harburg (1).
N. N. van Harderwijk (1)

Anm.: Angehöriger des Harderwijker Adelsgeschlechts.
Graf Karl von Harrach

geb.: 1570
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Leonhard von Harrach (1542-1597); ab 1595 niederösterreichischer Regimentsrat; seit 1601 Hofkammerrat; kaiserlicher Botschafter an verschiedenen deutschen Höfen (1614-1617), bei der Republik Venedig (1618) und in München (1620); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; Geheimer Rat von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); um 1621 Erhebung in den persönlichen und 1627 in den erblichen Grafenstand; seit 1627 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Leonhard Karl von Harrach

geb.: 1594
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Karl von Harrach (1570-1628); 1616-1618 niederösterreichischer Regimentsrat; 1618-1628 Reichshofrat; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1631-1637 kaiserlicher Obersthofmarschall; 1627 Erhebung in den Grafenstand.
Johann Harschleben

Anm.: Ca. 1618-1637 Amtmann in Ballenstedt.
Haseki Sultan (Osmanisches Reich) Ayşe

geb.: 1614
gest.: ca. 1680
Anm.: Seit 1630 Hauptfrau von Sultan Murad IV. (1612-1640), dem sie mehrere Prinzen gebar.
Hatzfeldt, Familie

Anm.: Hessisches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der DNB
Franz von Hatzfeldt
Bischof Franz von Würzburg
Bischof Franz von Bamberg

geb.: 1596
gest.: 1642
Anm.: Sohn des kurmainzischen Rates Sebastian von Hatzfeldt (1566-1631); Domherr in Würzburg (1606) und Bamberg (1608); ab 1631 Bischof von Würzburg; seit 1633 Bischof von Bamberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Jakob Heilbronner
Jakob Heilbrunner

geb.: 1548
gest.: 1618
Anm.: Sohn des lutherischen Theologen Hieronymus Heilbronner (1522–1564); Studium der Theologie in Tübingen; 1577 Promotion zum Dr. theol.; ab 1573 Pfarrer in Wien, Rigersburg (Mähren) und Sitzendorf (Niederösterreich); 1575-1580 Hofprediger in Zweibrücken; 1580/81 Superintendent in Bensheim; 1581-1585 Generalsuperintendent in Amberg; 1588-1615/16 Hofprediger und Kirchenrat in Neuburg an der Donau; seit 1616 Abt von Anhausen; ab 1616 auch Abt und Generalsuperintendent von Bebenhausen; vgl. Maximilian Weigel / Joseph Wopper / Hans Ammon: Ambergisches Pfarrerbuch, Kallmünz 1967, S. 58f., Nr. 374.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Johan van der Hell

geb.: 1587
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Harderwijker Ratsherrn (Schöffen) und Bürgermeisters Casijn van der Hell (1557-1601); 1622 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; seit 1634 Schöffe und mehrfach Bürgermeister von Harderwijk; vgl. W. J. Baron d'Ablaing van Giessenburg: De Ridderschap van Veluwe of Geschiedenis der Veluwsche Jonkers, 'sGravenhage 1859, S. 254.
Thomas Henderson

gest.: 1645
Anm.: Spätestens seit 1635 kaiserlicher Obrist.
Graf Adam von Herberstorff

geb.: 1585
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Otto von Herberstorff (1551-1601) auf Kalsdorf/Steiermark; Herr auf Teublitz/Oberpfalz; 1610/11 pfälzisch-neuburgischer Pfleger von Beratzhausen; 1612-1614 Landrichter in Sulzbach; ab 1614 Pfleger von Reichertshofen; 1616-1619 Landschaftskommissar des Fürstentums Pfalz-Neuburg; ca. 1616/17 Konversion zum katholischen Glauben; bayerischer Rittmeister (1619), Obrist (1620) und Generalwachtmeister (1622/23); 1620-1628 Statthalter des an Bayern verpfändeten Erzherzogtums Österreich ob der Enns; seit 1628 Landeshauptmann von Oberösterreich; 1623 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
N. N. Hertz

Anm.: Um 1635 Kammerfurier in Wien.
Landgraf Georg II. von Hessen-Darmstadt

geb.: 1605
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); seit 1626 regierender Landgraf von Hessen-Darmstadt.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Ludwig V. von Hessen-Darmstadt

geb.: 1577
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Landgrafen Georg I. von Hessen-Darmstadt (1547-1596); ab 1596 regierender Landgraf von Hessen-Darmstadt; seit 1604 Erbe der halben Landgrafschaft Hessen-Marburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Moritz von Hessen-Kassel

geb.: 1572
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Landgrafen Wilhelm IV. von Hessen-Kassel (1532-1592); 1592-1627 regierender Landgraf von Hessen-Kassel, Abdankung auf Drängen der hessischen Landstände zugunsten seines Sohnes Wilhelm V. (1602-1637); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgenannte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Otto von Hessen-Kassel

geb.: 1594
gest.: 1617
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); seit 1613 Statthalter seines Vaters in Oberhessen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Landgraf Wilhelm V. von Hessen-Kassel

geb.: 1602
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); ab 1617 Administrator von Hersfeld; nach der erzwungenen Abdankung seines Vaters seit 1627 regierender Landgraf von Hessen-Kassel; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kitzliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Gerhart van Hoeclum

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Willem van Hoeclum (1545-1595); um 1626 Bürgermeister von Harderwijk.
N. N. von Hövel

Anm.: Aus westfälischem Adelsgeschlecht; um 1626 evtl. in Diensten Fürst Christians II.
N. N. von Hofkirchen (1)

Anm.: Um 1635 verheiratete Angehörige des niederösterreichischen Adelsgeschlechts.
N. N. von Hofkirchen (2)

Anm.: Um 1635 unverheiratete Angehörige des niederösterreichischen Adelsgeschlechts.
Georg Andreas von Hofkirchen

geb.: 1562
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Wilhelm von Hofkirchen (1529-1584); 1608 kaiserlicher Obrist; Kämmerer und Hofkriegsrat unter Kaiser Matthias (1557-1619); 1619/20 General-Landobrist der österreichischen Ständetruppen gegen Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1620 Ächtung, Enteignung und Emigration.
Johann Rudolph von Hofkirchen

gest.: nach 1647
Anm.: Sohn des Georg Andreas von Hofkirchen (1562-1623).
Graf Georg Friedrich von Hohenlohe-Weikersheim

geb.: 1569
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Grafen Wolfgang von Hohenlohe-Neuenstein (1546-1610); kaiserlicher Offizier im Langen Türkenkrieg; ab 1610 regierender Graf von Hohenlohe in Weikersheim; 1618-1620 Generalobristleutnant der böhmischen Aufständischen; 1621-1623 Reichsacht; 1632 schwedischer Generalstatthalter im Schwäbischen Reichskreis; 1633 schwedischer Statthalter von Augsburg; daraufhin bis 1637 erneut geächtet; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Getreue").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen
Fürst Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen

geb.: 1577
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Eitel Friedrich von Hohenzollern-Hechingen (1545-1605); 1603-1605 Reichskammergerichtspräsident; ab 1605 regierender Graf von Hohenzollern in Hechingen; 1609-1613 Reichshofratsvizepräsident; seit 1613 Reichshofratspräsident; wiederholt Gesandter der Kaiser Rudolph II. (1552-1612), Matthias und Ferdinand II. (1578-1637); ab 1620 kaiserlicher Kämmerer; 1623 Erhebung in den Fürstenstand; seit 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
N. N. Hohmuth

Anm.: Um 1626 Rentmeister von Schüttorf in der Grafschaft Bentheim.
Graf Heinrich Holk

geb.: 1599
gest.: 1633
Anm.: Sohn des dänischen Kriegskommissars und Diplomaten Ditlev Holk (1556-1633); zunächst in dänischen Kriegsdiensten, spätestens ab 1626 als Obrist; kaiserlicher Obrist (1630), Generalfeldwachtmeister (1632), Feldmarschallleutnant (1632) und Feldmarschall (1632); seit 1630 kaiserlicher Kämmerer; 1633 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Jodocus Hondius
Josse de Hondt

geb.: 1563
gest.: 1612
Anm.: Sohn von Olivier de Hondt; ab 1563 Kupferstecherlehre in Gent; 1584 Flucht nach London; seit 1593 Kartograph und Verleger in Amsterdam.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johannes Hothorn

Anm.: Um 1627/28 Richter in Ballenstedt.
Christian Julius von Hoym

geb.: 1586
gest.: 1656
Anm.: Sohn des anhaltischen Oberpräsidenten und Kammerrats Christoph von Hoym (1534-1605); Herr auf Droyßig und Burgscheidungen; Erbkämmerer des Hochstifts bzw. kurbrandenburgischen Fürstentums Halberstadt; vgl. Gottfried Lobeck: Geistliches Sterbe-Bettlein/ Aus dem güldenen Macht-Spruch Joh. 3. v. 16 [...], o. O. 1656, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Balthasar von Hoyos

geb.: 1583
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Ludwig Gomez von Hoyos (1551-1606); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1626 Landmarschall von Niederösterreich; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christoph von Hünicke

gest.: nach 1638
Anm.: Sohn des Melchior von Hünicke; Erbherr auf Satzka und Schkopau; bereits um 1596 Domherr und spätestens seit 1619 Domdechant in Magdeburg.
Enno Wilhelm von Innhausen und Knyphausen

geb.: 1586
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Wilhelm von Innhausen und Knyphausen (1557-1631); 1612-1615 Hofmeister und Geheimer Rat des Grafen Enno III. von Ostfriesland (1563-1625); ab 1617 Administrator des Kollegiums der ostfriesischen (ritterschaftlichen) Gemeinen Landeskollekten; 1618-1625 Hauptmann bzw. Kommandant der ganzen Garnison von Hamburg; 1625-1627 dänischer Generalquartiermeister; 1627-1643 erneut Kommandant der hamburgischen Garnison (1632 Obristleutnant); bis mindestens 1638 auch Obrist in schwedischen Diensten; zuletzt ostfriesischer Gesandter, u. a. auf dem Friedenskongress in Münster und auf dem Regensburger Reichstag (1653); seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verfolgende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Jesus Christus
Jesus von Nazareth

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Helfreich Jörger von Tollet

geb.: 1594
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Hans Jörger von Tollet (1558-1627); Herr auf Zäcking; 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Römisches Reich) Augustus
Gaius Octavius

geb.: 63 v. Chr.
gest.: 14 n. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Politikers Gaius Octavius (gest. 59/58 v. Chr.); als Großneffe und Adoptivsohn des Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.) seit 27 v. Chr. erster Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand I.
König Ferdinand I. von Böhmen
König Ferdinand I. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand I. von Österreich

geb.: 1503
gest.: 1564
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp I. von Burgund (1478–1506), ab 1504 König von Kastilien und León; seit 1521 regierender Erzherzog von Österreich; ab 1526 König von Böhmen und Ungarn; seit 1558 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1516 Ordensritter vom Goldenen Vlies; seit 1522 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand II.
König Ferdinand II. von Böhmen
König Ferdinand II. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand II. von Österreich

geb.: 1578
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); ab 1590 regierender Erzherzog der innerösterreichischen Erblande (bis 1596 unter Vormundschaft); 1617-1627 König von Böhmen; 1618-1625 König von Ungarn; seit 1619 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1596 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand III.
König Ferdinand III. von Böhmen
König Ferdinand III. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand III. von Österreich

geb.: 1608
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1626 König von Ungarn; seit 1627 König von Böhmen; ab 1637 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1625 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Friedrich I. Barbarossa
Herzog Friedrich III. von Schwaben

geb.: 1122
gest.: 1190
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich II. von Schwaben (1090-1147); 1147-1152 regierender Herzog von Schwaben; ab 1152 römisch-deutscher König; seit 1155 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Friedrich III.
Erzherzog Friedrich V. von Österreich
Herzog Friedrich V. von Kärnten

geb.: 1415
gest.: 1493
Anm.: Sohn des Herzogs Ernst von Österreich (1377-1424); ab 1424 regierender Herzog der Steiermark, von Kärnten und Krain (bis 1435 unter Vormundschaft); seit 1439 regierender Herzog von Österreich; ab 1440 römisch-deutscher König; seit 1452 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1491 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich II.
König Heinrich II. von Ostfrankenreich
König Heinrich II. von Italien
Herzog Heinrich IV. von Bayern

geb.: 973
gest.: 1024
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich II. von Bayern (951-995); 995-1004 und 1009-1017 regierender Herzog von Bayern; ab 1002 König des Ostfrankenreiches; seit 1004 König von Italien; ab 1014 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich IV.
Herzog Heinrich VIII. von Bayern

geb.: 1050
gest.: 1106
Anm.: Sohn von Kaiser Heinrich III. (1016-1056); 1053/54 regierender Herzog von Bayern; 1056–1105 römisch-deutscher König; 1084-1105 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich V.

geb.: 1081/86
gest.: 1125
Anm.: Sohn von Kaiser Heinrich IV. (1050-1106); ab 1106 römisch-deutscher König; seit 1111 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Karl V.
König Karl I. von Spanien
Erzherzog Karl I. von Österreich
Herzog Karl III. von Luxemburg

geb.: 1500
gest.: 1558
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp I. von Burgund (1478–1506), ab 1504 König von Kastilien und León; 1516–1555 Herzog von Luxemburg; 1516–1556 König von Spanien; 1519-1556 römisch-deutscher König; 1519–1521 regierender Erzherzog von Österreich; 1520-1556 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1501 Ritter und 1506-1555 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1508 Ritter des Hosenbandordens.

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Kaiser (Römisches Reich) Konstantin I.

gest.: 337
Anm.: Sohn des römischen Kaisers Constantius I. (gest. 306); ab 306 Kaiser des Römischen Reiches (seit 324 als Alleinherrscher).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ludwig IV.
Herzog Ludwig IV. von Bayern
Pfalzgraf Ludwig III. bei Rhein

geb.: 1281/82
gest.: 1347
Anm.: Sohn von Ludwig dem Strengen, Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein (1229-1294); 1294–1329 regierender Pfalzgraf bei Rhein (bis 1317 mit seinem älteren Bruder Rudolph I.); 1294–1340 regierender Herzog in Oberbayern (bis 1317 mit seinem älteren Bruder Rudolph I.); ab 1340 regierender Herzog von Bayern; seit 1314 römisch-deutscher König; ab 1328 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Matthias
König Matthias II. von Böhmen
König Matthias II. von Ungarn
Erzherzog Matthias von Österreich

geb.: 1557
gest.: 1619
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Maximilian II. (1527-1576); 1593–1608 Statthalter von Niederösterreich; ab 1608 regierender Erzherzog von Österreich; 1608–1618 König von Ungarn; 1611–1617 König von Böhmen; seit 1612 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1596 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Byzantinisches Reich) Maurikios
Flavius Mauricius Tiberius

geb.: 539
gest.: 602
Anm.: Oströmischer Feldherr und Schwiegersohn des byzantinischen Kaisers Tiberius I. (gest. 582); seit 582 Kaiser des Byzantinischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Maximilian I.
Herzog Maximilian von Burgund
Erzherzog Maximilian I. von Österreich
Herzog Maximilian I. von Luxemburg
Graf Maximilian I. von Tirol

geb.: 1459
gest.: 1519
Anm.: Sohn von Kaiser Friedrich III. (1415-1493); 1477-1482 iure uxoris Herzog von Burgund; 1482–1516 Herzog von Luxemburg; ab 1486 römisch-deutscher König; seit 1493 regierender Erzherzog von Österreich; ab 1508 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1478 Ritter und Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1489 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Maximilian II.
König Maximilian von Böhmen
König Maximilian II. von Ungarn
Erzherzog Maximilian II. von Österreich

geb.: 1527
gest.: 1576
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Ferdinand I. (1503-1564); 1552–1564 Statthalter von Niederösterreich; 1562–1575 König von Böhmen; 1563–1572 König von Ungarn; 1562–1575 römisch-deutscher König; ab 1564 regierender Erzherzog von Österreich; seit 1564 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies; seit 1567 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Otto I. (der Große)
König (Ostfrankenreich) Otto I.
König Otto I. von Italien
Herzog Otto II. von Sachsen

geb.: 912
gest.: 973
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich I. von Sachsen (gest. 936); ab 936 Herzog von Sachsen und König des Ostfrankenreiches; seit 951 König von Italien; ab 962 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Rudolph II.
König Rudolph II. von Böhmen
König Rudolph II. von Ungarn
Erzherzog Rudolph V. von Österreich

geb.: 1552
gest.: 1612
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Maximilian II. (1527-1576); 1571–1576 Statthalter von Niederösterreich; 1572–1608 König von Ungarn; 1575–1611 König von Böhmen; 1576–1608 regierender Erzherzog von Österreich; seit 1576 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1578 Ritter des Hosenbandordens; seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Römisches Reich) Tiberius
Tiberius Claudius Nero

geb.: 42 v. Chr.
gest.: 37 n. Chr.
Anm.: Sohn des Prätors Tiberius Claudius Nero (gest. um 33 v. Chr.); 4 n. Chr. Adoption durch seinen Stiefvater Kaiser Augustus (63 v. Chr.-14 n. Chr.); seit 14 n. Chr. Kaiser des Römischen Reiches.

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Kaiser (Römisches Reich) Vespasian
Titus Flavius Vespasianus

geb.: 9
gest.: 79
Anm.: Sohn des römischen Ritters Titus Flavius Sabinus; ab 42 erfolgreiche militärische Karriere; seit 69 Kaiser des Römischen Reiches.

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Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Eleonora
Königin Eleonora von Böhmen
Königin Eleonora von Ungarn
Erzherzogin Eleonora von Österreich
Geburtsname: Eleonora Gonzaga

geb.: 1598
gest.: 1655
Anm.: Tochter des Vincenzo I. Gonzaga, Herzog von Mantua (1562-1612); 1622-1637 Ehe mit Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

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Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Maria Anna
Königin Maria Anna von Böhmen
Königin Maria Anna von Ungarn
Erzherzogin Maria Anna von Österreich
Geburtsname: Infantin Maria Anna von Spanien und Portugal

geb.: 1606
gest.: 1646
Anm.: Tochter des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); seit 1631 Ehe mit Kaiser Ferdinand III. (1608-1657).

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Erhard Kern

Anm.: Waldbürger im oberungarischen Schemnitz (Banská Štiavnica).
Hanns Jakob Khiesel von Kaltenbrunn
Graf Hanns Jakob von Gottschee

geb.: 1565
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Johann Khiesel von Kaltenbrunn (1530-1591); um 1601 Konversion zum katholischen Glauben; Kämmerer und Hofkriegsrat des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1616-1619 kaiserlicher Oberststallmeister; seit 1620 Oberstkämmerer; 1622 Erhebung in den Grafenstand.

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Heinrich Kielmann von Kielmannsegg

geb.: 1587
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Arnold Kielmann von Kielmannsegg (gest. 1627); niederösterreichischer Hofkammerrat; 1652 Erhebung in den Freiherrenstand.
Wenzel Kinsky von Wchinitz und Tettau

geb.: 1572
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Johann d. Ä. Kinsky von Wchinitz und Tettau (gest. 1590); ab 1596 Kämmerer und Rat des Königs Matthias von Ungarn; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer.

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Kaspar Ernst von Knoch(e)

geb.: 1582
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Kaspar von Knoch (gest. 1588/89); 1597-1602 Hofmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); 1606-1632 Amtshauptmann von Harzgerode und Güntersberge; 1632-1636 schwedischer Beamter in den Stiften Magdeburg und Halberstadt; ab 1636 Angehöriger des engeren Ständeausschusses im Fürstentum Anhalt; seit 1639 anhaltisch-dessauischer Geheimer Rat und Hofmarschall sowie Amtshauptmann von Sandersleben und Freckleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausbreitende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
König (Heiliges Römisches Reich) Albrecht I.
Herzog Albrecht I. von Österreich
Herzog Albrecht I. von Steiermark
Herzog Albrecht I. von Krain

geb.: 1255
gest.: 1308
Anm.: Sohn des späteren römisch-deutschen Königs Rudolph I. (1218-1291); ab 1282 regierender Herzog von Österreich, der Steiermark und von Krain; seit 1298 römisch-deutscher König.

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König (Ostfrankenreich) Heinrich I.
Herzog Heinrich I. von Sachsen

geb.: ca. 875
gest.: 936
Anm.: Sohn des Herzogs Otto I. von Sachsen (gest. 912); ab 912 Herzog von Sachsen; seit 919 König des Ostfrankenreiches.

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König (Heiliges Römisches Reich) Rudolph I.
Herzog Rudolph I. von Österreich
Herzog Rudolph I. von Steiermark
Herzog Rudolph I. von Kärnten
Herzog Rudolph I. von Krain
Graf Rudolph IV. von Habsburg

geb.: 1218
gest.: 1291
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht IV. von Habsburg (gest. 1239); ab 1240 regierender Graf von Habsburg; seit 1273 römisch-deutscher König; 1276–1286 regierender Herzog von Kärnten und Krain; 1278–1282 regierender Herzog von Österreich und der Steiermark.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Ernst von Kollonitsch

geb.: 1582
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Georg Seifried von Kollonitsch (1537-1599); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; Obrist und seit 1621 Festungskommandant von Komorn (Komárno); 1623 Konversion zum katholischen Glauben; 1637 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johann Georg von Kollonitsch

geb.: ca. 1570
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Georg Seifried von Kollonitsch (1537-1599); 1603 Vorschneider von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); nach 1620 braunschweigischer Obrist und Generaladjutant.
Sbigneus Leopold von Kolowrat-Novohradský

geb.: 1594
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Johann von Kolowrat-Novohradský (gest. 1613); Kreishauptmann von Leitmeritz.
Graf Johann Philipp Kratz von Scharffenstein

geb.: 1591
gest.: 1635
Anm.: Sohn des kurtrierischen Rates Anton Kratz von Scharffenstein (gest. 1619); ab 1617 Domherr in Mainz; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; ab 1620 bayerisch-ligistischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1624) und Generalfeldwachtmeister (1631); 1632/33 kurbayerischer Generalfeldzeugmeister; 1634 schwedischer Feldmarschall; 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1635 Enthauptung wegen Hochverrats; 1630 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
(Albrecht) Christoph von Krosigk

geb.: 1576
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Adolph von Krosigk (gest. 1605); anhaltisch-dessauischer Kammerrat, Hofmarschall und Amtshauptmann von Dessau; 1623 Capitain der anhaltischen Landesdefension; 1628 Unterdirektor des anhaltischen Landtages; 1617 Gründungsmitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbekommende").

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Johanna Elisabeth von Krosigk

Anm.: Tochter des Dessauer Hofmarschalls (Albrecht) Christoph von Krosigk (1576-1638); 1637-1643 morganatische Ehe mit Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau (1606-1643).
Graf Georg Adam von Kuefstein

geb.: 1605
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Johann Jakob von Kuefstein (1577-1633); kaiserlicher Obrist, Generalmajor und Hofkriegsrat; 1639-1650 Obristleutnant der Wiener Stadtguardia; ab 1646 kaiserlicher Kämmerer; 1654 Erhebung in den Grafenstand; seit 1651 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kunstliebende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Jakob von Kuefstein

geb.: 1577
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Johann Georg von Kuefstein (1536-1603); ca. 1619/20 Generalproviantmeister der niederösterreichischen Stände; ab 1620 kaiserlicher Obrist; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm Lamormaini
Wilhelm Lämmermann
Guillaume Germain de Lamormain

geb.: 1570
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Eberhard Germain; ab 1590 Jesuit; 1592-1596 Studium der Theologie in Wien; Professor der Philosophie (1598–1604) und Theologie (1606–1612) an der Jesuitenuniversität Graz; 1613 deren Rektor; 1622-1625 Rektor des Jesuitenkollegs in Wien; 1624-1637 Beichtvater von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1639-1643 Rektor des Wiener Jesuitenkollegs; 1643/44 Oberer der österreichischen Jesuitenprovinz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
N. N. von der Lancken (1)

Anm.: Bruder des N. N. von der Lancken (2).
N. N. von der Lancken (2)

Anm.: Bruder des N. N. von der Lancken (1); um 1636 mecklenburgischer Amtshauptmann von Fürstenberg.
N. N. Landsperger

Anm.: 1635 Sekretär des verhafteten kaiserlichen Generals Hans Ulrich von Schaffgotsch (1595-1635).
Charles de Latfeur

geb.: ca. 1572
gest.: 1650
Anm.: Sohn von Jean de Latfeur (gest. 1597) aus Antwerpen; Kaufmann und Bankier in Amsterdam; um 1626 Tätigkeit für die Fürsten von Anhalt.
Constantin L'Empereur van Oppyck

geb.: 1591
gest.: 1648
Anm.: Sohn des aus Brabant geflüchteten Antonius Cäsar; 1607 Artesstudium in Leiden; 1614 Theologiestudium in Franeker; 1617 Doktorpromotion; ab 1619 Professor der Theologie und hebräischen Sprache sowie Bibliothekar des Gymnasiums von Harderwijk; seit Ende 1627 Professor für Hebräisch und Chaldäisch, 1646 für Theologie an der Universität Leiden; 1639 Rat des Johann Moritz von Nassau-Siegen (1604-1679).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johann von Leubelfing

geb.: 1578
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Seifried von Leubelfing; seit 1620 Obrist der Nürnberger Stadtgarde (noch 1634); um 1637 in brandenburgisch-ansbachischen Diensten.
Landgraf Maximilian Adam von Leuchtenberg

geb.: 1611
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Landgrafen Wilhelm von Leuchtenberg (1586-1634); ab 1634 regierender Landgraf von Leuchtenberg; seit 1641 kaiserlicher Kommandant von Nördlingen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Emir Fachr-ad-Din II. von Libanon

geb.: 1572
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Emirs Qorqmaz ibn Ma'n von Libanon (gest. 1585); 1593-1613 und 1618-1633 regierender Emir der Drusen (1613-1618 Exil in Europa); 1633-1635 Inhaftierung in Konstantinopel; 1635 Hinrichtung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christian Liebenthal

geb.: 1586
gest.: 1647
Anm.: Sohn des neumärkischen Insprektors Burkhard Liebenthal; Studium in Frankfurt/Oder (1604), Wittenberg und Rostock (1610-1612); Promotion zum Dr. iur. utr. in Gießen; ab 1616 Professor für Rhetorik an der Universität Gießen; seit 1624 hessisch-darmstädtischer Rat und wiederholt Gesandter am Kaiserhof; 1647 Tod als comes palatinus in Klagenfurt.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Gundaker von Liechtenstein

geb.: 1580
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); ab 1599 kaiserlicher Kämmerer; 1602 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1606 Hofkammerrat; 1615/16 und 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1621 Geheimer Rat; 1624-1626 Obersthofmeister; 1623 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Karl von Liechtenstein
Herzog Karl von Troppau-Jägerndorf

geb.: 1569
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); 1599 Konversion zum katholischen Glauben; 1604-1606 Landeshauptmann von Mähren; 1606/07 kaiserlicher Obersthofmeister; 1608 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1614 Herzog von Troppau; 1620 Generalbevollmächtigter von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1622 Statthalter und Vizekönig von Böhmen, Herzog von Jägerndorf und Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Karl Eusebius von Liechtenstein

geb.: 1611
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Karl von Liechtenstein (1569-1627); ab 1627 Fürst und Oberhaupt der Familie (bis 1632 unter Vormundschaft seines Onkels Maximilian); 1639-1641 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Maximilian von Liechtenstein

geb.: 1578
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); 1600 Konversion zum katholischen Glauben; 1601/02 Reichshofrat; kaiserlicher Feldzeugmeister (1608/1620) und Generalfeldwachtmeister (1619); 1613-1615 Oberststallmeister von Kaiser Matthias (1557-1619); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1638 Kommandeur der ungarischen Grenzfestung Raab; 1623 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Axel Gustafsson Lillie
Graf Axel von Lillieborg

geb.: 1603
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Lillie (gest. 1605); 1619 Page des Königs Gustav II. Adolph von Schweden; schwedischer Leutnant (1626), Obrist (1630), Generalmajor (1635), General (1654) und Feldmarschall (1657); ab 1638 Vizegouverneur in Vorpommern und Kommandant von Stralsund; 1641-1648 Vizegouverneur von ganz Pommern; zugleich 1642-1648 Gouverneur des Meißnischen Estats und Oberkommandant von Leipzig; seit 1648 Reichsrat; ab 1651 Kriegsrat; seit 1652 Kammerrat; 1652-1661 Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern; 1655/56 Gouverneur von Halland; ab 1661 Generalgouverneur von Livland; 1651 Erhebung in den Freiherrenstand; seit 1652 Graf von Lillieborg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Karl von Limbach

gest.: 1638
Anm.: Um 1637 kaiserlicher Obrist.
Christian Lindner von Grünaichel

Anm.: Bis Mai 1635 Stallmeister des ungarischen Grafen Stephan Pálffy (1586-1646).
Graf Simon VII. zur Lippe-Detmold

geb.: 1587
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Grafen Simon VI. zur Lippe (1554-1613); ab 1613 regierender Graf zur Lippe-Detmold; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lange").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Sidonius Albrecht von Lobkowitz
Sidonius Albrecht Popel von Lobkowitz

geb.: 1568
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Ladislaus Popel von Lobkowitz (1501-1584); 1591-1599 Reichshofrat; 1599-1619 und ab 1620 böhmischer Oberstkanzler; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1624 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Wenzel Eusebius von Lobkowitz
Herzog Wenzel Eusebius von Schlesien-Sagan

geb.: 1609
gest.: 1677
Anm.: Sohn des Sidonius Albrecht Popel von Lobkowitz (1568-1628); ab 1628 Fürst; kaiserlicher Obrist (1631), Generalfeldwachtmeister (1636) und Feldmarschall (1647); seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; ab 1646 Herzog von Schlesien-Sagan; seit 1647 Geheimer Rat; 1650-1665 Hofkriegsratspräsident; 1665-1674 Obersthofmeister; ab 1670 erster Minister von Kaiser Leopold I.; seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Paris von Lodron
Erzbischof Paris von Salzburg

geb.: 1586
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Grafen Niklas von Lodron (1549-1621); Domherr in Trient (1605) und Salzburg (1606); 1616-1619 Salzburger Dompropst und Präsident der erzbischöflichen Hofkammer; seit 1619 Erzbischof von Salzburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Hans Christoph Löbl von Greinburg

geb.: 1587
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Hans Bernhard Löbl von Greinburg (gest. 1609); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1620) und Generalwachtmeister (1626); seit 1629 Obrist der Stadtguardia und Stadtkommandant von Wien; ab 1637 Hofkriegsrat.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Michael (von) Loefen

geb.: ca. 1550
gest.: 1620
Anm.: Exulant aus Trier; Dr. jur.; ab 1592 kurpfälzischer Rat in Heidelberg; Vertrauter des Amberger Statthalters Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630), mit dem er sich seit 1604 an einem Bergwerksunternehmen im Fichtelgebirge beteiligte; 1604 Nobilitierung.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Johann Löw d. Ä.

geb.: 1575
gest.: 1645?
Anm.: 1604-1645 anhaltischer Agent beim Reichshofrat in Wien; Tätigkeit in derselben Funktion für weitere lutherische und reformierte Reichsfürsten und -grafen (u. a. Pfalz-Sulzbach, Hanau-Münzenberg bzw. -Lichtenberg, Hohenlohe-Neuenstein, Castell, Bentheim-Tecklenburg, Nassau-Dillenburg, Erzstift Bremen) sowie für den König von Dänemark.
Graf Georg Ludwig von Löwenstein-Scharfeneck

geb.: 1587
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Grafen Wolfgang II. von Löwenstein-Scharfeneck (1555-1596); zunächst in holländischen, ab 1617 in venezianischen Kriegsdiensten; 1622/23 Offizier unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1622 Reichsacht und Verlust der Herrschaft Scharfeneck; seit 1631 schwedischer Obrist und Kommandant von Erfurt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Charles-Bonaventure de Longueval
Comte Charles-Bonaventure de Buquoy

geb.: 1571
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Maximilien de Longueval, Baron de Vaux, ab 1580 Comte de Buquoy (1537-1581); spanischer Obrist (1597), Generalwachtmeister (1600) und Generalfeldzeugmeister (1602) in den Niederlanden; seit 1606 königlicher Kriegsrat; ab 1613 Grand-bailli der Grafschaft Hennegau; kaiserlicher Oberst-Feldgeneral (1614), Feldmarschall (1618), Generaloberstleutnant (1619) und Generaloberst der Kavallerie (1620); seit 1620 kaiserlicher Kämmerer; ab 1613 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Georg Achaz von Losenstein

geb.: 1597
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Wolfgang Sigmund von Losenstein (1567-1626); 1623 Erhebung in den Grafenstand; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1637-1651 Oberstfalkenmeister; 1642–1651 Landmarschall von Niederösterreich; seit 1651 Oberststallmeister; 1653 Geheimer Rat und Ordensritter vom Goldenen Vlies.
Gräfin Maria Anna Franziska von Losenstein
Geburtsname: Gräfin Maria Anna Franziska von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1600/10
gest.: 1658
Anm.: Tochter des Grafen Bruno von Mansfeld-Vorderort (1576-1644); 1627-1653 Ehe mit Graf Georg Achaz von Losenstein (1597-1653).
Graf Wolfgang Sigmund von Losenstein

geb.: 1567
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Dietmar von Losenstein (gest. 1577); ab 1612 Obersthofmarschall; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; 1623 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. von Losy

Anm.: Um 1635 Gemahlin des Kroaten-Obristen Peter von Losy.
Peter von Losy

gest.: nach 1640
Anm.: Kaiserlicher Rittmeister (1624) und Kroaten-Obrist (1630); 1635 wegen Beteiligung an Wallensteins "Verschwörung" zum Tode verurteilt, jedoch begnadigt.
Herzog Karl III. von Lothringen

geb.: 1543
gest.: 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Franz I. von Lothringen (1517-1545); seit 1545 Herzog von Lothringen (bis 1559 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Karl IV. von Lothringen

geb.: 1604
gest.: 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen (1572-1632); 1625-1634 und seit 1661 Herzog von Lothringen; 1634 vorübergehende Abdankung zu Gunsten seines Bruders Nikolaus Franz (1609-1670).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Herzog Nikolaus II. Franz von Lothringen
Bischof Nikolaus Franz von Toul

geb.: 1609
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen (1572-1632); 1624-1634 Bischof von Toul; 1626-1634 Kardinal; 1634 Herzog von Lothringen anstelle seines Bruders Karl IV. (1604-1675), noch im gleichen Jahr Flucht und anschließend Leben im Exil; 1648 Rückkehr in den geistlichen Stand.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Fürst Stanisław Lubomirski

geb.: 1583
gest.: 1649
Anm.: Sohn des polnischen Magnaten Sebastian Lubomirski (gest. 1613); ab 1620 königlicher Vorschneider und Sekretär; 1621 polnischer Feldherr gegen die Türken; 1628-1638 Wojewode von Ruthenien; 1638-1646 Wojewode von Krakau; 1647 Erhebung in den Reichsfürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christoph Ludwig

geb.: 1567
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgermeisters Daniel Ludwig; 1597-1599 Rektor in Bernburg; 1599-1602 Diakon an der Schlosskirche und seit 1602 Diakon an der Marienkirche in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 341.
Albrecht von Lüchau

geb.: 1572
gest.: 1655
Anm.: Vor 1636 brandenburgisch-bayreuthischer Oberstallmeister; Amtmann von Bayreuth.
Joachim von Lützow

Anm.: Um 1635 Rittmeister.
Graf Johann Kasimir von Lynar

geb.: 1569
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Grafen Rochus Quirinus von Lynar (1525-1596); 1596-1598 Oberhauptmann von Spandau; 1603-1611 brandenburgisch-kulmbachischer Geheimer Rat und Oberkammerrat; danach kurbrandenburgischer Geheimer Rat und Oberkammerpräsident; vgl. Joachim Nisaeus: Iusta Funebria, Oder Christliche Ehrenpredigt/ Bey und uber der Trawrigen Leichfahrt [...], Berlin 1619, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco de Magni
Graf Franz von Magnis

geb.: 1598
gest.: 1652
Anm.: Sohn des kaiserlichen Geheimen Rates Constantin de Magni (1539-1606); ab 1620 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Obrist (1622) und Feldmarschalleutnant (1644); seit 1637 Hofkriegsrat; 1640/41 Landeshauptmann von Mähren; 1646-1649 Landeshauptmann des Fürstentums Oppeln-Ratibor; ab 1649 Oberstlandrichter für Mähren; Erhebung in den Freiherren- (1622) und Grafenstand (1629).

Weiterführende Informationen in der DNB
Urbain de Maillé
Marquis Urbain de Brézé

geb.: 1597
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Charles de Maillé (gest. 1615); ab 1615 Marquis de Brézé; militärische Karriere als Gardehauptmann (1620), Maréchal de camp (1630) und Maréchal de France (1632); seit 1629 Conseiller d'État; 1631 französischer Gesandter in Schweden; 1641/42 Vizekönig von Katalonien; 1645 Rückzug aus dem Kriegsdienst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Makob

Anm.: Um 1623 ein Apotheker in Padua.
Graf Christoph Heinrich von Mansfeld-Hinterort

geb.: 1628
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Grafen Ernst Ludwig von Mansfeld-Hinterort (1605-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ernst Ludwig von Mansfeld-Hinterort

geb.: 1605
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Friedrich Christoph von Mansfeld-Hinterort (1564-1631); schwedischer Obristwachtmeister (1622) und Rittmeister (1631).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Bruno von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1576
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Grafen Bruno von Mansfeld-Vorderort (1545-1615); um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1603 kaiserlicher Kriegsrat; seit 1607 Kämmerer des Erzherzogs Matthias von Österreich; 1615-1619 kaiserlicher Trabantenhauptmann; 1620-1637 Oberstjägermeister und Oberststallmeister von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); ab 1637 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Gräfin Maria von Mansfeld-Vorderort
Maria von Pernstein
Geburtsname: Maria Manrique de Lara y Mendoza

geb.: ca. 1570
gest.: 1636
Anm.: Tochter des Juan Manrique de Lara y Mendoza (1536-1593); 1587-1597 erste Ehe mit Johann von Pernstein (1561-1597); seit 1608 zweite Ehe mit Graf Bruno von Mansfeld-Vorderort (1576-1644).
Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1580
gest.: 1626
Anm.: Unehelicher Sohn des Grafen Peter Ernst I. von Mansfeld-Vorderort (1517-1604); 1594/95 und 1603 Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1604-1606 spanischer Offizier in den Niederlanden; 1609 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 Übertritt zur Protestantischen Union; 1617-1620 General der böhmischen Ständearmee; danach Heerführer des geächteten Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) und einer der bedeutendsten Condottiere gegen die Habsburger und deren Verbündete.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Wolfgang von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1575
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Grafen Bruno von Mansfeld-Vorderort (1545-1615); kaiserlicher Hauptmann (1602), Obristwachtmeister (1605) und Obrist (1607); 1610 kursächsischer Obrist und Oberhauptmann des Vogtländischen Kreises; 1612 Obrist und Statthalter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1614 kaiserlicher Obrist; 1620-1623 kursächsischer Generalleutnant; ab 1623 Kommandant der ungarischen Festung Raab; seit 1624 endgültig in kaiserlichen Kriegsdiensten, zuletzt als Feldmarschall (1632); spätestens 1627 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1630/31 Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; seit 1637 Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Eberhard von Manteuffel (Szoege)

geb.: 1590
gest.: 1637
Anm.: Sohn des polnischen Obristen Evert von Manteuffel (gest. 1614); zunächst polnischer Fähnrich, dann kaiserlicher Hauptmann, Obristleutnant (1631) und Obrist (1634); ab 1634 kaiserlicher Kämmerer; 1636 Erhebung in den Freiherrenstand; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Saurliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Maria

Anm.: Laut Neuem Testament Mutter von Jesus Christus; als "Muttergottes" bzw. "Gottesgebärerin" verehrt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Anna Sophia von Mecklenburg

geb.: 1591
gest.: 1648
Anm.: Blinde Tochter des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Eleonora Maria von Mecklenburg-Güstrow
Geburtsname: Fürstin Eleonora Maria von Anhalt-Bernburg

geb.: 1600
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; 1626-1636 Ehe mit Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Gustav Adolph von Mecklenburg-Güstrow
Administrator Gustav Adolph von Ratzeburg

geb.: 1633
gest.: 1695
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636) und Neffe Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1636-1648 Administrator des Stifts Ratzeburg; ab 1654 regierender Herzog von Mecklenburg-Güstrow; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefällige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow

geb.: 1590
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Adolph Friedrich (1588-1658) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Güstrow (1628-1631 Ersetzung durch Wallenstein); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollkommene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin
Administrator Adolph Friedrich von Schwerin

geb.: 1588
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1592-1610 regierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin (bis 1608 unter Vormundschaft); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Albrecht II. (1590-1636) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin (1628-1631 Ersetzung durch Wallenstein); 1634-1648 Administrator von Schwerin; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Herrliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. de' Medici (1)
Granduca N. N. di Toscana

Anm.: Bruder des N. N. de' Medici (2).
N. N. de' Medici (2)

Anm.: Bruder eines namentlich nicht genannten Granduca di Toscana; sein Koch soll im Erzherzogtum Österreich einen kleineren Stadtbrand verursacht haben.
Ferdinando II. de' Medici
Granduca Ferdinando II. di Toscana

geb.: 1610
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Cosimo II. de' Medici, Granduca di Toscana (1590-1621); seit 1621 Granduca di Toscana (bis 1628 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Vittoria de' Medici
Granduchessa Vittoria di Toscana
Geburtsname: Vittoria della Rovere

geb.: 1622
gest.: 1694
Anm.: Tochter des Federico Ubaldo della Rovere (1605-1623); 1634-1670 Ehe mit Ferdinando II. de' Medici, Granduca di Toscana (1610-1670).

Weiterführende Informationen in der DNB
Ellardus van Mehen

geb.: 1570
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Gerrit van Mehen aus Harderwijk; 1594/95 Theologiestudium in Leiden; ab 1598 Pfarrer in Harderwijk; 1600/01 Professor für Theologie und Hebräisch am Harderwijker Gymnasium illustre; 1618/19 Delegierter von Gelderland auf der Synode von Dordrecht; zeitweise Aushilfspfarrer in Utrecht (1619) und Amsterdam (1620); seit 1637 erneut Professor am Gymnasium illustre in Harderwijk.

Weiterführende Informationen in der DNB
Bernhard Meyer

geb.: 1599
gest.: nach 1640
Anm.: Angehöriger des Basler Achtbürger- und Ratsgeschlechts Meyer zum Pfeil; mecklenburgisch-güstrowischer Obristleutnant und Gesandter; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gültige").
Jakob Michael
Jacques Michel

Anm.: Aus Metz stammender Franzose; um 1635/37 Wiener Hofjuwelier.
Heinrich Milde

gest.: 1642
Anm.: Zunächst reformierter Prediger in Emden; seit 1612 Prediger der reformierten Gemeinde in Altona; vgl. Johann Adrian Bolten: Historische Kirchen-Nachrichten von der Stadt Altona [...], Bd. 1, Altona 1790, S. 215f.
Mohammed

geb.: ca. 570
gest.: 632
Anm.: Prophet und Religionsstifter des Islam.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sancho de Monroy y Zúñiga
Marqués Sancho de Castañeda

gest.: 1646
Anm.: Sohn des Fernando de Monroy; Hofmeister der Königin Elisabeth von Spanien (1602-1644); Kämmerer, Kriegs- und Staatsrat des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); 1632-1641 spanischer Botschafter am Wiener Kaiserhof; seit 1632 erster Marqués de Castañeda.
Daniel (von) Moser

geb.: 1570
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Wiener Mautners Ruprecht Moser (gest. 1597); 1596/97 Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1599 Wiener Bürgerrecht; ab 1600 Äußerer Rat, seit 1606 Stadtrichter sowie 1610-1613, 1616-1623 und 1626-1637 Bürgermeister von Wien; 1606 Erhebung in den Ritterstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
N. N. Müller (1)

Anm.: Um 1635 kaiserlicher Obristleutnant.
Murteza Pascha

gest.: 1636
Anm.: Geboren in Bosnien; nach langjährigem persönlichen Dienst am Sultan Oberhaupt der Falkenaufseher; türkischer Statthalter von Damaskus (1620/21), Bosnien (1625/26), Ofen (1626-1630), Özi und Silistrien (1630-1632) sowie Diyarbakir (1632/33); 1634 Oberbefehlshaber der Armee des Osmanischen Reiches gegen Polen; seit 1635 Statthalter im von den Persern eroberten Eriwan; Schwager von Sultan Murad IV. (1612-1640); vgl. Nedim Zahirović: Murteza Pascha von Ofen zwischen Panegyrik und Historie. Eine literarisch-historische Analyse eines osmanischen Wesirspiegels von Nergisi, Frankfurt/Main 2010, S. 103-107.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ernst Kasimir von Nassau-Diez

geb.: 1573
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Johann VI. von Nassau-Dillenburg (1536-1606); ab 1594 in niederländischen Kriegsdiensten als Obrist (1600) und Feldmarschall (1607); seit 1620 Statthalter von Friesland, ab 1625 auch von Groningen und Drenthe; seit 1607 regierender Graf von Nassau-Diez.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann VI. von Nassau-Dillenburg

geb.: 1536
gest.: 1606
Anm.: Sohn des Grafen Wilhelm von Nassau-Dillenburg (1487-1559); seit 1559 regierender Graf von Nassau-Dillenburg; ebenso 1578-1581 Statthalter von Gelderland.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Friedrich Heinrich von Nassau-Dillenburg
Fürst Friedrich Heinrich von Oranien

geb.: 1584
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); ab 1625 Fürst von Oranien und Statthalter der Vereinigten Niederlande; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Moritz von Nassau-Dillenburg
Fürst Moritz von Oranien

geb.: 1567
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); ab 1584 Statthalter der Vereinigten Niederlande; seit 1618 auch Fürst von Orange.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg
Fürst Wilhelm I. von Oranien

geb.: 1533
gest.: 1584
Anm.: Sohn des Grafen Wilhelm von Nassau-Dillenburg (1487-1559); ab 1544 Fürst von Oranien; 1559-1567 und seit 1572 Statthalter von Holland, Seeland und Utrecht, ab 1580 auch von Friesland; Anführer im niederländischen Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg
Fürst Wilhelm II. von Oranien

geb.: 1626
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); ab 1647 Fürst von Oranien und Statthalter der Niederlande.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Moritz von Nassau-Siegen
Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen

geb.: 1604
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Grafen Johann VII. von Nassau-Siegen (1561-1623); ab 1621 in niederländischen Kriegsdiensten, zuletzt als Generalleutnant (1644) und Feldmarschall (1668); 1636-1644 Gouverneur, Kapitän und Ober-Admiral von Niederländisch-Brasilien; seit 1647 kurbrandenburgischer Statthalter von Kleve, Mark und Ravensberg; 1652 Erhebung in den Fürstenstand; 1674-1676 Gouverneur von Utrecht; ab 1674 regierender Fürst von Nassau-Siegen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johann Nauwach

geb.: ca. 1595
gest.: 1645?
Anm.: Geboren in der Mark Brandenburg; 1607-1612 Kapellknabe in Dresden; 1612-1618 musikalische Ausbildung (Laute) in Italien; ab 1623 kurfürstlich-sächsischer Kammermusiker; bis 1629 Mitglied der Dresdener Hofkapelle; Konversion zum katholischen Glauben; danach kaiserlicher Kammermusiker; bis 1637 auch Kammerdiener der Erzherzogin Cäcilia Renata (1611-1644); 1637-1645 Instrumentalist und Tenor am Wiener Kaiserhof.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Jean-Louis de Nogaret de La Valette
Duc Jean-Louis de Épernon

geb.: 1554
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Jean de Nogaret de La Valette (1527-1575); 1578-1589 einer der engsten Vertrauten (Mignons) des Königs Heinrich III. von Frankreich (1551-1589); ab 1581 Conseiller d’État, Colonel général des Bandes françaises, Duc d'Épernon und Pair de France; seit 1582 Premier gentilhomme de la Chambre du Roi; 1586–1594 Gouverneur der Provence; 1587-1589 Amiral de France; 1622-1641 Gouverneur der Guyenne.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Håkon VI. von Norwegen
König Håkon von Schweden

geb.: ca. 1341
gest.: 1380
Anm.: Sohn des Königs Magnus II. von Schweden bzw. Magnus VII. von Norwegen (1316-1374); seit 1355 König von Norwegen; 1362-1364 gemeinsam mit seinem Vater König von Schweden.
Karl Heinrich von Nostitz

geb.: 1613
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Heinrich von Nostitz (1563-1629); Hofjunker, Kammerjunker und Stallmeister (1637/39) des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg, den er auf Reisen nach Polen, in die Niederlande, ins Reich und nach Frankreich begleitete; 1634-1636 Musketier, Student der Ritterakademie und Kammerjunker in Orange; 1641 endgültige Rückkehr in die Oberlausitz; ab 1644 Landeskommissar im Kreis Bautzen; seit 1650 auch Hofgerichtsassessor; ab 1672 kursächsischer Kämmerer; seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glatte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Roberto Obizzi
Marchese Roberto d' Orciano

geb.: 1566
gest.: 1647
Anm.: Unehelicher, später legitimierter Sohn des in venezianischen stehenden Militärs Pio Enea Obizzi (1525-1589) aus Ferrara; zunächst in venezianischen Kriegsdiensten; toskanischer Capitano delle lance (1601) und Cavallerizzo maggiore (nach 1608); um 1623 Hofmeister des Granduca Ferdinando II. di Toscana (1610-1670); seit 1630 Marchese di Orciano.
Melchior Örtel

Anm.: Ab etwa 1620 Kammerdiener der Prinzen Christian d. J. und Ernst von Anhalt-Bernburg.
Österreich, Haus (Erzhaus)
Erzherzöge von Österreich

Anm.: Österreichische Linie der Habsburger.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Erzherzog Karl von Österreich
Bischof Karl von Breslau
Bischof Karl von Brixen

geb.: 1590
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); Domherr in Salzburg (1602), Passau (1603), Trient (1606), Brixen (1606–1613), Breslau (1608) und Köln (1618); ab 1608 Bischof von Breslau; seit 1613 Bischof von Brixen; ab 1619 Hochmeister des Deutschen Ordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Leopold von Österreich
Bischof Leopold von Passau
Bischof Leopold von Straßburg

geb.: 1586
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); 1598-1625 Bischof von Passau; 1599 Koadjutor und 1607-1626 Bischof von Straßburg; 1619-1623 Statthalter (Gubernator) von Tirol und Vorderösterreich; ab 1623 regierender Landesfürst von Tirol; seit 1626 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich
Bischof Leopold Wilhelm von Passau
Bischof Leopold Wilhelm von Straßburg
Bischof Leopold Wilhelm von Halberstadt
Erzbischof Leopold Wilhelm von Magdeburg
Bischof Leopold Wilhelm von Olmütz
Bischof Leopold Wilhelm von Breslau

geb.: 1614
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1625 Bischof von Passau; seit 1626 Bischof von Straßburg; 1627-1648 Bischof von Halberstadt; 1629-1635 Erzbischof von Magdeburg; ab 1637 Bischof von Olmütz; 1639-1642 und 1645/46 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee; seit 1641 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1647-1656 Statthalter der Spanischen Niederlande; ab 1656 Bischof von Breslau.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Maximilian von Österreich

geb.: 1558
gest.: 1618
Anm.: Sohn von Kaiser Maximilian II. (1527-1576); 1587 Wahl zum König von Polen, jedoch keine Krönung; ab 1590 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1593-1596 Regent von Innerösterreich; seit 1602 Statthalter von Tirol und Vorderösterreich.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johan van Oldenbarnevelt

geb.: 1547
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Amersfoorter Kaufmanns Gerrit van Oudenbarnevelt (1516-1589); Rechtsstudium in Löwen (1566), Bourges (1566/67), Köln (1567), Heidelberg (1568) und Padua (1569); 1568 Konversion zum Calvinismus; Advokat am obersten Gerichtshof von Holland (1570-1572) und der Delfter Wasserbehörde (1572-1576); 1576-1586 Ratspensionär (wichtigster juristischer Berater) der Stadt Rotterdam; seit 1586 Landesadvokat von Holland; 1618 als Gegner des Statthalters Fürst Moritz von Oranien (1567-1625) verhaftet; 1619 Hinrichtung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Oldenburg, Haus
Könige von Dänemark
Könige von Norwegen
Grafen von Oldenburg und Delmenhorst

Anm.: Nordwestdeutsches Reichsgrafengeschlecht; ab 1448 Könige von Dänemark; seit 1450 Könige von Norwegen.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Graf Anton Günther von Oldenburg und Delmenhorst

geb.: 1583
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Grafen Johann VII. von Oldenburg und Delmenhorst (1540-1603); ab 1603 regierender Graf von Oldenburg; 1647 Erbe der Grafschaft Delmenhorst; seit 1640 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unbetriegliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Friedrich Kasimir von Ortenburg

geb.: 1591
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Grafen Heinrich VII. von Ortenburg (1556-1603); ab 1628 Erbe der Grafschaft Ortenburg, die jedoch bis zu seinem Tod verpfändet blieb; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verharrende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Georg IV. von Ortenburg

geb.: 1573
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Grafen Ulrich II. von Ortenburg (1532-1586); ab 1603 Erbe der Grafschaft Ortenburg, die jedoch bis zu seinem Tod verpfändet blieb; 1612 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1612 bayerischer Rat; ab 1625 Hauptmann von Burghausen; Pfleger von Wasserburg am Inn (1625/26) und Eggenfelden (seit 1626).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Axel Gustafsson Oxenstierna af Södermöre

geb.: 1583
gest.: 1654
Anm.: Sohn des schwedischen Reichsrats Gustaf Gabrielsson Oxenstierna (1551-1597); ab 1604 königlicher Kammerjunker; seit 1609 Reichsrat; ab 1612 schwedischer Reichskanzler; 1632-1644 Oberhaupt der Vormundschaftsregierung für Königin Christina von Schweden (1626-1689); 1645 Erhebung in den Grafenstand; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gewünschte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Christoph von Paar

geb.: ca. 1580
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Johann Baptist von Paar (gest. 1592); ab 1606 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; seit 1622 kaiserlicher Obersthofpostmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Floris II. von Palant
Graf Floris II. von Culemborg

geb.: 1577
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Floris I. von Palant, Graf von Culemborg (1537-1598); ab 1598 Graf von Culemborg; seit 1617 Abgeordneter zu den Generalstaaten von Geldern und Zutphen; Parteigänger des Johann von Oldenbarnevelt (1547-1619); später Felddeputierter.

Weiterführende Informationen in der DNB
Gräfin Eva Susanna Pálffy von Erdőd
Geburtsname: Eva Susanna von Puchheim

geb.: 1596
gest.: 1640
Anm.: Tochter des Johann Christoph von Puchheim (1578-1619); seit 1618 Ehe mit Graf Stephan Pálffy (1586-1646).
Graf Johann Pálffy von Erdőd

geb.: 1588
gest.: 1646
Anm.: Sohn des ungarischen Magnaten Nikolaus Pálffy (1552-1600); ab 1618 kaiserlicher Kämmerer; um 1621 kaiserlicher Obrist; seit 1626 Obergespan und Burghauptmann von Preßburg sowie ungarischer Kronhüter; später auch Obergespan von Komorn (Komárno); 1636 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Gräfin Maria Franziska Pálffy von Erdőd
Geburtsname: Gräfin Maria Franziska Khuen von Belasy

gest.: 1672
Anm.: Tochter des Grafen Johann Eusebius Khuen von Belasy (gest. 1622); 1629-1653 Ehe mit Graf Paul Pálffy (1592-1653).
Graf Nikolaus Pálffy von Erdőd

geb.: 1619
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Grafen Stephan Pálffy (1586-1646); seit 1653 Obergespan und Burghauptmann von Preßburg, ungarischer Oberstlandeskämmerer und Kronhüter.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Paul Pálffy von Erdőd

geb.: 1592
gest.: 1653
Anm.: Sohn des ungarischen Magnaten Nikolaus Pálffy (1552-1600); ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; 1624-1626 kaiserlicher Obrist; 1625-1646 Präsident der ungarischen Hofkammer; seit 1646 Obergespan und Burghauptmann von Preßburg; ab 1646 Geheimer Rat; seit 1649 Palatin von Ungarn; 1636 Erhebung in den Grafenstand; ab 1650 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Stephan Pálffy von Erdőd

geb.: 1586
gest.: 1646
Anm.: Sohn des ungarischen Magnaten Nikolaus Pálffy (1552-1600); 1608-1625 Obergespan und Burghauptmann von Preßburg sowie ungarischer Kronhüter; seit 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1626-1644 Kreisobrist jenseits der Donau und der bergstädtischen Grenze (in Neuhäusel); kaiserlicher Obrist (um 1632) und General der Kavallerie (1639); 1634 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Gottfried Heinrich von Pappenheim

geb.: 1594
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Veit von Pappenheim (1535-1600); 1616 Konversion zum katholischen Glauben; 1617/18 und ab 1623 Reichshofrat; in bayerisch-ligistischen bzw. kaiserlichen und spanischen (1624/25) Kriegsdiensten als Rittmeister (1619), Obristleutnant (1620), Obrist (1622), Generalfeldwachtmeister (1626), Generalfeldzeugmeister (1629) und Feldmarschall (1631); seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; 1628 Erhebung in den Grafenstand; ab 1631 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Wolf Christoph von Pappenheim

geb.: 1567
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Wolfgang von Pappenheim (1535-1585); seit 1621 Senior des Hauses Pappenheim und Reichserbmarschall; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Gregor XV.
Erzbischof Alessandro von Bologna
Alessandro Ludovisi

geb.: 1554
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Pompeo Ludovisi (gest. 1565); 1599-1612 Auditor der Römischen Rota; 1612-1621 Erzbischof von Bologna; ab 1616 Kardinal; seit 1621 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Paul V.
Bischof Camillo von Jesi
Camillo Borghese

geb.: 1552
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Marcantonio Borghese (1504-1574); 1597-1599 Bischof von Jesi; 1603-1605 Kardinalvikar von Rom; seit 1605 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Sixtus V.
Bischof Felice von Fermo
Bischof Felice von Sant'Agata de' Goti
Felice Peretti di Montalto

geb.: 1521
gest.: 1590
Anm.: Sohn des Bauern Francesco Peretti; 1566-1568 Generalvikar des Franziskaner-Ordens; 1566-1571 Bischof von Sant'Agata de' Goti; ab 1570 Kardinal; 1571-1577 Bischof von Fermo; seit 1585 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Urban VIII.
Erzbischof Maffeo von Nazareth
Bischof Maffeo von Spoleto
Maffeo Barberini

geb.: 1568
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571); 1604-1606 Apostolischer Nuntius in Frankreich; 1604-1608 Erzbischof von Nazareth; ab 1606 Kardinal; 1608-1617 Bischof von Spoleto; 1610-1623 Präfekt der Apostolischen Signatur; seit 1623 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter Pázmány
Erzbischof Peter von Gran

geb.: 1570
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Nikolaus Pázmány (gest. 1584); 1583 Konversion zum katholischen Glauben und Eintritt in den Jesuitenorden; 1593-1597 Theologiestudium in Rom; Professor für Philosophie (1597-1601) und Theologie (1603-1606) an der Universität Graz; ab 1616 Erzbischof von Gran (Esztergom); seit 1629 Kardinal.

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin Peller von Schoppershof

geb.: 1559
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Radolfzeller Ratsherrn Balthasar Peller (gest. um 1580); 1581-1591 Mitarbeiter der Nürnberger Handelsgeschellschaft Forst-Viatis in Venedig; danach Kaufmann in Nürnberg und Teilhaber der 1591 mit seinem Schwiegervater Bartholomäus Viatis (1538-1624) gegründeten Handelsgesellschaft Viatis & Peller; ab 1596 Bürger und seit 1597 Genannter des Größeren Rats der Reichsstadt Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Wratislaw von Pernstein

geb.: 1530
gest.: 1582
Anm.: Sohn des Johann von Pernstein (1487-1548); ab 1567 böhmischer Oberstkanzler; seit 1555 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Schah Abbas I. von Persien

geb.: 1571
gest.: 1629
Anm.: Sohn des persischen Schahs Mohammad Chodābande (1532-1595); seit 1587 Schah von Persien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Moritz von Peschwitz

gest.: 1674
Anm.: Vermutlich Angehöriger der reichen Danziger Familie; bis um 1623 ausgedehnte Reisen durch Europa und den Orient; kaiserlicher Kriegskommissar (1633), Obristleutnant und Obrist (1635); Betrauung mit Konfidentendiensten auf dem Westfälischen Friedenskongress; 1635 Erhebung in den Freiherrenstand.

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Francesco Petrarca

geb.: 1304
gest.: 1374
Anm.: Italienischer Dichter und Mitbegründer des Renaissance-Humanismus.

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Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz
Königin Elisabeth von Böhmen
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von Schottland
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von England

geb.: 1596
gest.: 1662
Anm.: Tochter des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England und Irland) (1566-1625); 1613-1632 Ehe mit Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

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Kurfürst Friedrich III. (der Fromme) von der Pfalz
Pfalzgraf Friedrich II. von Pfalz-Simmern

geb.: 1515
gest.: 1576
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann II. von Pfalz-Simmern (1492-1557); 1557-1559 regierender Pfalzgraf von Pfalz-Simmern; seit 1559 Kurfürst von der Pfalz.

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Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz

geb.: 1574
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Kurfürsten Ludwig IV. von der Pfalz (1539-1583); seit 1583 Kurfürst von der Pfalz (bis 1592 unter Vormundschaft).

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Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz
König Friedrich I. von Böhmen

geb.: 1596
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); 1610-1623 Kurfürst von der Pfalz (bis 1614 unter Vormundschaft); 1619/20 ebenso König von Böhmen ("Winterkönig"); ab 1620 Exil in den Vereinigten Niederlanden; 1623 Übertragung der pfälzischen Kurwürde auf Herzog Maximilian I. von Bayern (1573-1651) durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1612 Ritter des Hosenbandordens.

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Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz

geb.: 1617
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); Exil in Kurbrandenburg (1620-1624), den Vereinigten Niederlanden (1624-1635) und England (1635-1649); ab 1648 Kurfürst von der Pfalz mit neuer achter Kurwürde (gemäß Westfälischem Frieden); seit 1633 Ritter des Hosenbandordens.

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Kurfürstin Louise Juliana von der Pfalz
Geburtsname: Gräfin Louise Juliana von Nassau-Dillenburg

geb.: 1576
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); 1593-1610 Ehe mit Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ludwig IV. von der Pfalz

geb.: 1539
gest.: 1583
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz (1515-1576); ab 1563 Statthalter der Oberpfalz; seit 1576 Kurfürst von der Pfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf Christian I. von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler

geb.: 1598
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Karl I. von Pfalz-Birkenfeld (1560-1600); 1619 kurpfälzischer Rittmeister; 1622 Kriegsdienst unter Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); 1623 Reiterobrist unter Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626) in Ungarn; ca. 1626/27 vermutlich dänischer Obrist; ab 1630 regierender Pfalzgraf von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler; schwedischer Obrist (1631) und Kavalleriegeneral (1632-1634); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schnabelnde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein

geb.: 1587
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg (1547-1614); seit 1614 Herrschaft über Pfalz-Hilpoltstein unter der Landeshoheit seines ältesten Bruders Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Sophia Agnes von Pfalz-Hilpoltstein
Geburtsname: Landgräfin Sophia Agnes von Hessen-Darmstadt

geb.: 1604
gest.: 1664
Anm.: Tochter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1624-1644 Ehe mit Pfalzgraf Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein (1587-1644).

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Pfalz-Neuburg, Haus
Pfalzgrafen von Pfalz-Neuburg

Anm.: Seitenlinie der pfälzischen Wittelsbacher.

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Pfalzgräfin Katharina Charlotte von Pfalz-Neuburg
Geburtsname: Pfalzgräfin Katharina Charlotte von Pfalz-Zweibrücken

geb.: 1615
gest.: 1651
Anm.: Tochter des Pfalzgrafen Johann II. von Pfalz-Zweibrücken (1584-1635); seit 1631 Ehe mit Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg

geb.: 1547
gest.: 1614
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (1526-1569), der 1557 auch Pfalz-Neuburg erbte; seit 1569 regierender Landesfürst von Pfalz-Neuburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Pfalzgraf Philipp Wilhelm von Pfalz-Neuburg
Herzog Philipp Wilhelm von Jülich und Berg
Kurfürst Philipp Wilhelm von der Pfalz

geb.: 1615
gest.: 1690
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653); ab 1653 regierender Landesfürst von Pfalz-Neuburg; 1653-1679 regierender Herzog von Jülich und Berg; seit 1685 auch Kurfürst von der Pfalz; ab 1653 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg
Herzog Wolfgang Wilhelm von Jülich und Berg

geb.: 1578
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Neuburg (1547-1614); 1613 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1614 regierender Landesfürst von Pfalz-Neuburg sowie Herzog von Jülich und Berg; seit 1615 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Pfalzgraf Friedrich Heinrich von Pfalz-Simmern

geb.: 1614
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Ludwig Philipp von Pfalz-Simmern

geb.: 1602
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); ab 1610 regierender Landesfürst von Pfalz-Simmern und Sponheim (bis 1620 unter Vormundschaft); 1632-1649 Vormund des pfälzischen Kurprinzen Karl Ludwig (1617-1680); 1633/34 Administrator der schwedisch besetzten Kurpfalz; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefährliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Ruprecht von Pfalz-Simmern
Duke Rupert of Cumberland
Earl Rupert of Holderness

geb.: 1619
gest.: 1682
Anm.: Sohn des Kurfüsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1637/38 niederländischer Obrist; 1638-1641 in kaiserlicher Kriegsgefangenschaft; 1642-1646 Heerführer der Royalisten im englischen Bürgerkrieg; ab 1644 Duke of Cumberland und Earl of Holderness; 1647 französischer Maréchal de camp und Generaloberst; 1648-1653 Admiral einer kleinen royalistische Flotte; 1659 kaiserlicher Feldmarschalleutnant; 1660 Rückkehr nach England; seit 1662 Mitglied des Privy Council, des Foreign Affairs Committee sowie des Admirality Committee; 1673-1679 Lord High Admiral; ab 1642 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf August von Pfalz-Sulzbach

geb.: 1582
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg (1547-1614); seit 1614 Herrschaft über Pfalz-Sulzbach unter der Landeshoheit seines ältesten Bruders Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Dorothea Maria von Pfalz-Sulzbach
Geburtsname: Herzogin Dorothea Maria von Württemberg

geb.: 1559
gest.: 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Christoph von Württemberg (1515-1568); 1582-1604 Ehe mit Pfalzgraf Otto Heinrich von Pfalz-Sulzbach (1556-1604).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Hedwig von Pfalz-Sulzbach
Geburtsname: Herzogin Hedwig von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb.: 1603
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575−1616); 1620-1632 Ehe mit Pfalzgraf August von Pfalz-Sulzbach (1582-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Otto Heinrich von Pfalz-Sulzbach

geb.: 1556
gest.: 1604
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (1526-1569), der 1557 auch Pfalz-Neuburg erbte; seit 1569 regierender Landesfürst von Pfalz-Sulbach (bis 1581 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Georg Johann II. von Pfalz-Veldenz-Lützelstein-Guttenberg

geb.: 1586
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Georg Johann I. von Pfalz-Veldenz (1543-1592); ab 1592 regierender Landesfürst von Pfalz-Guttenberg (bis 1601 gemeinsam mit seinem älteren Bruder Ludwig Philipp) und seit 1611 auch von Pfalz-Lützelstein (beides vor seiner Volljährigkeit unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Johann II. von Pfalz-Zweibrücken

geb.: 1584
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann I. von Pfalz-Zweibrücken (1550-1604); seit 1604 regierender Landesfürst von Pfalz-Zweibrücken; 1610-1614 Administrator der Kurpfalz; 1620/21 Statthalter der Kurpfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Pfalzgraf Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg

geb.: 1589
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann I. von Pfalz-Zweibrücken (1550-1604); 1618-1620 Verbindungsmann zwischen König Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632) und Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1620-1622 Kriegsflüchtling in Straßburg; seit 1622 in Schweden; 1630-1633 militärischer Oberbefehlshaber in Schweden; Leiter der schwedischen Finanzverwaltung (1631-1633) und Kriegsökonomie (1632/33); danach Durchsetzung der Anspüche seines Sohnes Karl Gustav auf die Thronfolge in Schweden.

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Principe Ottavio Piccolomini d'Aragona
Duca Ottavio d' Amalfi

geb.: 1599
gest.: 1656
Anm.: Sohn des toskanischen Adligen Silvio Piccolomini (1543-1609); ab 1618 abwechselnd in kaiserlichen und spanischen Kriegsdiensten als Obrist (1627), Generalfeldwachtmeister (1632), General der Kavallerie (1633), Feldmarschall (1634) und Generalleutnant (1648); seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; ab 1639 Hartschierhauptmann von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); Erhebung in den Grafen- (1638) und Fürstenstand (1653); seit 1639 Duca d'Amalfi; ab 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zwingende"); seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Hans Georg von Pöllnitz

geb.: 1577
gest.: 1622
Anm.: Sohn des Hans Bruno von Pöllnitz (1535-1592); Erbherr auf Schwarzbach und Oberpöllnitz; kursächsischer Politiker, Obrist und Resident in Brüssel; 1622 Gesandter Kursachsens auf dem Regensburger Fürstentag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Cäcilia Renata von Polen
Großfürstin Cäcilia Renata von Litauen
Geburtsname: Erzherzogin Cäcilia Renata von Österreich

geb.: 1611
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); seit 1637 Ehe mit König Władysław IV. von Polen (1595-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Sigismund III. von Polen
König Sigismund von Schweden
Großfürst Sigismund IV. von Litauen

geb.: 1566
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Königs Johann III. von Schweden (1537-1592); ab 1587 König von Polen und Großfürst von Litauen; 1592-1599 König von Schweden (Absetzung durch den schwedischen Reichstag); seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Władysław IV. von Polen
Großfürst Władysław II. von Litauen

geb.: 1595
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Königs Sigismund III. von Polen (1566-1632); 1610-1613 erwählter Zar des Moskauer Reiches; ab 1632 König von Polen und Großfürst von Litauen; seit 1615 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Bogislaw XIV. von Pommern
Herzog Bogislaw XIV. von Pommern-Stettin
Bischof Bogislaw von Cammin

geb.: 1580
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Herzogs Bogislaw XIII. von Pommern (1544-1606); ab 1622 regierender Herzog von Pommern-Stettin und Titularbischof von Cammin; seit 1625 Landesfürst des gesamten Herzogtums Pommern.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Johann Ferdinand von Porcia

geb.: 1606
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Grafen Johann Sforza von Porcia (1576-1624); ab 1633 kaiserlicher Kämmerer; 1639-1647 Landesverweser des Herzogtums Krain; 1647-1652 kaiserlicher Botschafter in Venedig; seit 1652 Obersthofmeister des Erzherzogs und späteren Kaisers Leopold I.; ab 1655 Geheimer Rat; seit 1658 Geheimratspräsident; 1662 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1657 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Sigmund Seifried von Promnitz

geb.: 1595
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Heinrich Anselm von Promnitz (1564-1622); 1615-1618 Oberamtsverweser der Niederlausitz; seit 1623 Landvogt der Niederlausitz; 1652 Erhebung in den Grafenstand; vgl. Ernestus Colbe: Geistliches Praeservativ Wider Die bittere Todes-Angst Frommer gläubiger Christen/ [...], Leipzig 1654, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Rudolph von Puchheim

geb.: ca. 1600
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Johann Christoph von Puchheim (1578-1619); ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Sondergesandter in Konstantinopel; seit 1635 Oberstkämmerer von König bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); 1637-1645 Reichshofrat; ab 1645 Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg I. Rákóczi
Fürst Georg I. von Siebenbürgen

geb.: 1593
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Sigismund Rákóczi (1544-1608), ab 1607 Fürst von Siebenbürgen; seit 1630 Fürst von Siebenbürgen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Gerhard von Rantzau

geb.: 1558
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Statthalters Heinrich von Rantzau (1526-1598); Kommandant der dänischen Festung Kronborg; später Amtmann in Flensburg, dann in Hadersleben; seit 1600 dänischer Statthalter im königlichen Anteil Schleswig-Holsteins; 1611-1613 Teilnahme am Kalmarkrieg gegen Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johann von der Recke

geb.: 1584
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Dietrich von der Recke zu Reck; zunächst Tätigkeit am Reichskammergericht; ab 1615 Reichshofrat; seit 1628 kaiserlicher Kämmerer; ab 1637 Reichshofratspräsident; seit 1640 Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Heinrich Reuß zu Gera
Heinrich (II.) Postumus Reuß zu Gera

geb.: 1572
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Heinrich XVI. Reuß zu Gera (1530-1572), Begründer der jüngeren Reuß-Linie; Herr von Gera (ab 1572), Kranichfeld (1572-1615), Lobenstein (seit 1577), Saalburg (ab 1596) und Schleiz (seit 1616); 1607, 1616 und 1624 Ernennung zum kaiserlichen Rat; ab 1616 Senior des Gesamthauses; seit 1630 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Speisende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johan van Rijswijk

geb.: 1560
gest.: 1640
Anm.: Sohn des holländischen Adligen Willem van Rijswijk (1530-1608); 1602 Leutnant; ab etwa 1617 Obristleutnant und Kommandant der niederländischen Stadt Zwolle.
Graf Johann von Rivara

gest.: ca. 1635
Anm.: Zuletzt kaiserlicher Rittmeister.
Ernst Dietrich von Röder

geb.: ca. 1610
gest.: 1686
Anm.: Sohn des Harzgeröder Adligen Wolf Dietrich von Röder (gest. 1627); ab März 1628 Hofjunker und 1636 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1655 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Diensthafte").
Hans Wolf Ernst von Röder

gest.: 1632
Anm.: Harzgeröder Adliger; seit März 1628 Hofjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Wolf Dietrich von Röder

gest.: 1627
Anm.: Harzgeröder Adliger.
Georg Ehrenreich von Roggendorf

geb.: 1596
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Kaspar von Roggendorf (gest. 1598); 1620 Ächtung und Enteignung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; darauf Leben im Exil, nach kaiserlicher Begnadigung (1628) niederösterreichischer Landstand und Hausbesitzer in Wien; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Geduldige").
Duc Henri de Rohan

geb.: 1579
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Vicomte René II. de Rohan (1550-1586); ab 1603 Duc de Rohan und Pair de France; 1605-1608 Colonel général der Schweizergarde in Paris; 1618-1626 Colonel général der französischen Kavallerie; 1621-1629 militärischer Führer der Hugenotten; 1629-1634 Exil in Italien; 1635-1637 Befehlshaber der französischen Armee im Veltlin; 1638 Berater des für Frankreich kämpfenden Herzogs Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639).

Weiterführende Informationen in der DNB
Elias Rosin von Jawornik
Elias von Czessen

Anm.: Sohn des (1604 nobilitierten) Prager Bürgers Elias d. Ä. Rosin von Jawornik; 1605 Studium am Pädagogium Herborn; angeblich Hof- und Appellationsrat des böhmischen "Winterkönigs" Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1621 Flucht aus Böhmen, weil sein Vater als einer der Aufwiegler des Ständeaufstandes zum Tode verurteilt, jedoch zu lebenslanger Haft begnadigt wurde; seit Herbst 1634 Exulant in Anhalt.
Federico Ubaldo della Rovere

geb.: 1605
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Francesco Maria II. della Rovere, Duca di Urbino (1549-1631).

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Maria II. della Rovere
Duca Francesco Maria II. di Urbino

geb.: 1549
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Guidobaldo II. della Rovere, Duca di Urbino (1514-1574); 1574-1625 Duca di Urbino (Abdankung wegen fehlendem Erben zugunsten des Kirchenstaates); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Johann Wilhelm von Rußwurm

gest.: nach 1637
Anm.: Oberpfälzischer Adliger; um 1605 Hofmann in Neuburg.
Patrick Ruthven
Lord Patrick of Ettrick
Earl Patrick of Forth
Earl Patrick of Brentford

geb.: ca. 1573
gest.: 1651
Anm.: Sohn des schottischen Adligen William Ruthven of Ballindean (gest. 1603); ca. 1609-1637 in schwedischen Kriegsdiensten als Kapitän (1614), Quartiermeister (1616), Obristleutnant (1617), Obrist (1621), Generalmajor (1632) und Generalleutnant (1635); 1642-1644 Oberbefehlshaber der royalistischen Armee in England; ab 1645 Kämmerer des späteren Königs Karl II. von England (1630-1685); seit 1639 erster Lord of Ettrick und Peer of Scotland; ab 1642 erster Earl of Forth; seit 1644 erster Earl of Brentford und Peer of England.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Albrecht der Beherzte von Sachsen
Herzog Albrecht der Beherzte von Schlesien-Sagan

geb.: 1443
gest.: 1500
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich II. von Sachsen (1412-1464); Stammvater der albertinischen Linie der Wettiner; ab 1464 regierender Herzog von Sachsen (bis 1485 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Ernst (1441-1486); seit 1472 Herzog von Schlesien-Sagan; ab 1491 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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König Anserich der Sachsen

Anm.: Sohn von Harderich und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 50 v. Chr. gelebt haben soll.

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König Berthold der Sachsen
Fürst Berthold von Engern

gest.: 633
Anm.: Sohn von Bodike; sagenhafter König der Sachsen und Fürst von Engern.

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König Bode der Sachsen

Anm.: Sohn von Mairbode und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 280 gelebt haben soll.

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König Bodike der Sachsen

Anm.: Sohn von Hilderich und sagenhafter Fürst der Sachsen.

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Kurfürst Christian I. von Sachsen

geb.: 1560
gest.: 1591
Anm.: Sohn des Kurfürsten August von Sachsen (1526-1586); seit 1586 Kurfürst von Sachsen.

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Kurfürst Christian II. von Sachsen

geb.: 1583
gest.: 1611
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1591 Kurfürst von Sachsen (bis 1601 unter dem Kuradministrator Herzog Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar).

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König Dietrich der Sachsen

gest.: 740
Anm.: Sohn von Sighard und sagenhafter König der Sachsen.

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Kurfürst Ernst von Sachsen

geb.: 1441
gest.: 1486
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich II. von Sachsen (1412-1464); Stammvater der ernestinischen Linie der Wettiner; seit 1464 Kurfürst von Sachsen (bis 1485 gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Albrecht (1443-1500).

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Kurfürst Friedrich I. (der Streitbare) von Sachsen
Markgraf Friedrich IV. (der Streitbare) von Meißen

geb.: 1370
gest.: 1428
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich III. von Meißen (1332-1381); ab 1407 regierender Markraf von Meißen; seit 1423 regierender Herzog von Sachsen-Wittenberg und Kurfürst von Sachsen.

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Kurfürst Friedrich II. (der Sanftmütige) von Sachsen
Landgraf Friedrich V. (der Sanftmütige) von Thüringen

geb.: 1412
gest.: 1464
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich IV. von Meißen (1370-1428); seit 1428 Kurfürst von Sachsen; 1440-1445 regierender Landgraf von Thüringen.

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König Harderich der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 70 v. Chr. gelebt haben soll.

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König Hatwacker der Sachsen

Anm.: Sohn von Hengest und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 480 gelebt haben soll.

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Fürst Hatwigatte der Sachsen

Anm.: Sohn von Hatwacker und sagenhafter Fürst der Sachsen, welcher um 524 gelebt haben soll.

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Kurfürstin Hedwig von Sachsen
Geburtsname: Prinzessin Hedwig von Dänemark und Norwegen

geb.: 1581
gest.: 1641
Anm.: Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); 1602-1611 Ehe mit Kurfürst Christian II. von Sachsen (1583-1611); danach Witwensitz auf Schloss Lichtenburg in Prettin.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Hengest der Sachsen
König Hengest von Kent

gest.: 488
Anm.: Sohn von Wittgisel; sagenhafter König der Sachsen; im Jahr 455 Gründer des angelsächsischen Königreichs Kent.

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König Hilderich der Sachsen

geb.: 500
gest.: 540
Anm.: Sohn von Hatwigatte und sagenhafter König der Sachsen.
Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen

geb.: 1585
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1611 Kurfürst von Sachsen.

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Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen

geb.: 1613
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1656 Kurfürst von Sachsen; seit 1658 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Preißwürdige"); ab 1668 Ritter des Hosenbandordens.

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König Mairbode der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 256 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Sighard der Sachsen
Fürst Sighard von Engern

gest.: 691
Anm.: Sohn von Berthold; sagenhafter König der Sachsen und Fürst von Engern.

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Fürst Swartike I. der Sachsen

gest.: 77
Anm.: Sohn von Wilke und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Swartike II. der Sachsen

gest.: 80
Anm.: Sohn von Swartike I. und sagenhafter Fürst der Sachsen.

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König Wedekind der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 102 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Witte I. der Sachsen

Anm.: Sohn von Bode und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 300 gelebt haben soll.
König Witte II. der Sachsen

gest.: 400
Anm.: Sohn von Witte I. und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Wittgisel der Sachsen

gest.: 435
Anm.: Sohn von Witte II. und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Elisabeth von Sachsen-Altenburg
Herzogin Elisabeth von Sachsen
Geburtsname: Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1593
gest.: 1650
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1612-1615 erste Ehe mit Herzog August von Sachsen (1589-1615), Administrator des Hochstifts Naumburg; 1618-1639 zweite Ehe mit Herzog Johann Philipp von Sachsen-Altenburg (1597-1639).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich von Sachsen-Altenburg

geb.: 1599
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Johann Wilhelm (1600-1632) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); kursächsischer (1622), braunschweigisch-wolfenbüttelischer (1622/23) und dänischer Obrist (1624/25); seit 1625 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Derbe").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Altenburg

geb.: 1603
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); bis 1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Friedrich (1599-1625) und Johann Wilhelm (1600-1632) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); 1631-1635 in kursächsischen Kriegsdiensten als Obrist (1631) und Reitergeneral (1633); ab 1639 alleinregierender Herzog von Sachsen-Altenburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unschätzbare").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Johann Philipp von Sachsen-Altenburg

geb.: 1597
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Wilhelm (1600-1632), Friedrich (1599-1625) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender (bis 1618 unter Vormundschaft), ab 1624 alleinregierender Herzog von Altenburg; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Köstlichste").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Altenburg

geb.: 1600
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Friedrich (1599-1625) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); ab 1631 kursächsischer Obrist; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Teuere")., ADB
Herzog Johann Kasimir von Sachsen-Coburg

geb.: 1564
gest.: 1633
Anm.: Sohn des ernestinischen Herzogs Johann Friedrich II. von Sachsen (1529-1595); 1572-1596 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Ernst (1566-1638) regierender (bis 1586 unter Vormundschaft), seit 1596 alleinregierender Herzog von Sachsen-Coburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg-Eisenach
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Eisenach
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg

geb.: 1566
gest.: 1638
Anm.: Sohn des ernestinischen Herzogs Johann Friedrich II. von Sachsen (1529-1595); 1572-1596 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Kasimir (1564-1633) regierender Herzog von Sachsen-Coburg (bis 1586 unter Vormundschaft); ab 1596 regierender Herzog von Sachsen-Eisenach; seit 1633 zudem alleinregierender Herzog von Sachsen-Coburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Albrecht von Sachsen-Eisenach
Herzog Albrecht von Sachsen-Weimar

geb.: 1599
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Eisenach; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unansehnliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Ernst I. (der Fromme) von Sachsen-Gotha-Altenburg
Herzog Ernst I. (der Fromme) von Sachsen-Gotha
Herzog Ernst I. von Sachsen-Weimar

geb.: 1601
gest.: 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; 1631/32 schwedischer Obrist; 1633/34 Statthalter des Herzogtums Franken für seinen jüngeren Bruder Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Gotha; seit 1672 ebenso regierender Herzog von Sachsen-Altenburg; ab 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittersüße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1598
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); 1618-1620 in Kriegsdiensten der böhmischen Konföderierten; kaiserlicher Obristleutnant (1621), Obrist (1623) und Generalfeldwachtmeister (1631); 1632-1634 kursächsischer Feldmarschall; 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; ab 1641 kaiserlicher Feldmarschall; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Weiße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Franz Heinrich von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1604
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); ab 1630 schwedischer Obrist; seit 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Scharfe").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Franz Karl von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1594
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); bis 1626 Kriegsdienst im Unionsheer und unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1626/27 dänischer Obrist; 1630-1632 schwedischer Obrist; danach kurbrandenburgischer bzw. kursächsischer Obrist, ab 1634 Generalmajor; 1637 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; ab 1638 kaiserlicher Generalfeldwachtmeister; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schönste").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1586
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); bereits als Jugendlicher Konversion zum katholischen Glauben; kaiserlicher Obrist (1617) und Feldmarschall (1629); 1634/35 kaiserlicher Gefangener wegen seiner Vertrauensstellung bei Wallenstein (1583-1634); ab 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; seit 1656 regierender Herzog von Sachsen-Lauenburg; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glückhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Katharina von Sachsen-Lauenburg
Fürstin Katharina von Siebenbürgen
Geburtsname: Markgräfin Katharina von Brandenburg

geb.: 1602
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1626-1629 erste Ehe mit Gabriel Bethlen, Fürst von Siebenbürgen (1580-1629); 1629/30 Regentin des Fürstentums Siebenbürgen; seit 1639 zweite Ehe mit Herzog Franz Karl von Sachsen-Lauenburg (1594-1660).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar
Herzog Bernhard von Franken

geb.: 1604
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); ab 1620 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; zunächst Kriegdienst unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1622), Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1622) und Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1623); 1625-1627 dänischer Obrist; 1630-1635 in schwedischen Diensten als Obrist (1631) und General (1632); 1633/34 Herzog von Franken (größtenteils ehemalige Hochstifte Würzburg und Bamberg als Lehen der schwedischen Krone); ab 1635 Heerführer im französischen Auftrag; seit 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Austrucknende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Dorothea Sophia von Sachsen-Weimar
Äbtissin Dorothea Sophia von Quedlinburg

geb.: 1587
gest.: 1645
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); seit 1618 Äbtissin des Stifts Quedlinburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar

geb.: 1594
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); ab 1605 regierender Herzog von Sachsen-Weimar (bis 1615 unter Vormundschaft); als Obrist im Dienst des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) nach 1620 Verweigerung der Unterwerfung gegenüber dem Kaiser und Rücktritt von der Regierung in Weimar zugunsten seiner Brüder; später in niederländischen Kriegsdiensten; 1626 dänischer Generalleutnant der Kavallerie; 1617 Gründungsmitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Käumling").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar

geb.: 1598
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620 Kommandeur im Heer der böhmischen Konföderierten; 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender, ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Weimar; Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1621/22) und Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1622); 1623 General unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); 1623/24 kaiserlicher Gefangener; 1631-1635 schwedischer Militärgouverneur von Thüringen und Statthalter von Erfurt; 1632-1635 schwedischer Generalleutnant; 1617 Gründungsmitglied und seit 1651 zweites Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schmackhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog August von Sachsen-Weißenfels
Administrator August von Magdedeburg

geb.: 1614
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1635/38 Administrator des Erzstifts Magdeburg; seit 1657 regierender Herzog von Sachsen-Weißenfels (kursächsische Sekundogenitur); ab 1643 Mitglied und seit 1662 drittes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgeratene").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz

geb.: 1619
gest.: 1681
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen; ab 1657 regierender Herzog von Sachsen-Zeitz (kursächsische Sekundogenitur); seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sittsame").

Weiterführende Informationen in der DNB
Angelo Sala

geb.: 1576
gest.: 1637
Anm.: Sohn des reformierten Tuchspinners Bernardino Sala (geb. 1548), der 1571 aus Italien emigriert war; ohne medizinische Ausbildung Arzt in Dresden (1602), Sondrino (1604), Nürnberg (1606), Frauenfeld (1607), Genf (1609) und Den Haag (1612-1617); 1610 Feldarzt des Grafen Johann VII. von Nassau-Siegen (1561-1623); 1617-1620 Leibarzt und Aufseher über das Apothekenwesen des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1620-1625 "Chymiater" in Hamburg; 1625-1628 Professor für Chemiatrie an der Universität Rostock; 1625-1636 Leibarzt des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); ab 1636 Leibarzt und Hofmeister des jungen Herzogs Gustav Adolph von Mecklenburg-Güstrow (1633-1695); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lindernde").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Wild- und Rheingraf Johann Philipp von Salm-Kyrburg

gest.: 1638
Anm.: Sohn des Wild- und Rheingrafen Johann von Salm-Kyrburg (1575-1623); ab 1623 regierender Graf von Salm-Kyrburg zu Morchingen; seit 1623 Kriegsdienst unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); später schwedischer Obrist und Generalleutnant; nach 1635 Generalmajor unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Julius von Salm-Neuburg

geb.: 1600
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Wild- und Rheingrafen Weikhard von Salm-Neuburg (1575-1617); Kämmerer, Rat und Oberstjägermeister des Kardinals und Olmützer Bischofs Franz von Dietrichstein (1570-1636); ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 mährischer Oberstlandrichter; 1637-1640 Landeshauptmann von Mähren.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Salmuth

geb.: 1552
gest.: 1622
Anm.: Sohn des späteren Leipziger Theologieprofessors Joachim Salmuth, genannt Beringer (1522-1576); Theologiestudium in Leipzig; 1575 Subdiakon, 1576 Diakon und ab 1577 Archidiakon der Leipziger Nikolaikirche; 1587 dritter, 1588 zweiter und 1589-1591 erster Hofprediger in Dresden; 1591/92 als "Krypto-Calvinist" in Haft; 1592 Ausweisung aus Kursachsen; 1592-1595 Pfarrer an der Heidelberger Franziskanerkirche; seit 1596 Stadtprediger an der Amberger Martinskirche; vgl. Gerhard Seibold: Die Salmuth. Entwicklungsgeschichte einer Familie, Neustadt a. d. Aisch 1996, S. 31-35.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Karl von Saurau

geb.: ca. 1590
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Wolfgang von Saurau (gest. 1613); Konversion zum katholischen Glauben; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1632-1635 Landesverweser und seit 1635 Landeshauptmann der Steiermark; 1638 Erhebung in den Grafenstand.
Duca Carlo Emanuele I. di Savoia

geb.: 1562
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Duca Emanuele Filiberto di Savoia (1528-1580); ab 1580 Duca di Savoia; seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Tommaso Francesco di Savoia-Carignano
Principe Tommaso Francesco di Carignano
Comte Thomas-François de Soissons et Dreux

geb.: 1596
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Duca Carlo Emanuele I. di Savoia (1562-1630); ab 1620 Principe di Carignano; spätenstens seit 1634 spanischer General; ab 1641 de iure uxoris Comte de Soissons und de Dreux; seit 1642 Generalissimus der Armeen Frankreichs und Savoyens in Italien; ab 1654 Grand maître de France.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Ulrich von Schaffgotsch

geb.: 1595
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Christoph von Schaffgotsch (1552-1601); 1619/20 einer der schlesischen Defensoren; 1621 Treueid gegenüber Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); kaiserlicher Obrist (1626), Generalfeldwachtmeister (1632) und General der Kavallerie (1633); seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Verhaftung als Anhänger Wallensteins (1583-1634); 1635 Hinrichtung in Regensburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. von Schallenberg

Anm.: Angehöriger des österreichischen Adelsgeschlechts.
Elias Scheffel

geb.: 1572
gest.: 1633
Anm.: Studium in Jena (1591) und Leipzig (1598); ab 1599 Advokat der schwarzburgischen Kanzlei in Rudolstadt; seit 1603 Rat des Burggrafen Georg von Kirchberg; ab 1606 schwarzburgischer Kanzleirat in Frankenhausen; seit 1607 Vizekanzler, Leitung der Kanzlei und des Konsistoriums; ab 1613 Kanzleidirektor und Konsistorialvizepräsident; seit 1619 Kanzler und Konsistorialpräsident der Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt; 1619/20 auch Gesandter der Grafen von Barby am kurfürstlichen Hof in Dresden.
Johann Ernst von Scherffenberg

geb.: 1588
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Friedrich von Scherffenberg (1542-1609); seit 1624 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1626) und Feldmarschallleutnant (1633); 1634/35 in Haft wegen des Verdachts der hochverräterischen Verschwörung mit Wallenstein (1583-1634).

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans von Schleinitz

Anm.: Bruder des meißnischen Adligen Wolf Dietrich von Schleinitz; um 1623 in Padua.
Wolf Dietrich von Schleinitz

Anm.: Bruder des meißnischen Adligen Hans von Schleinitz; um 1623 in Padua.
Herzog Johann Christian von Schlesien-Brieg

geb.: 1591
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Friedrich von Schlesien-Liegnitz-Brieg-Wohlau (1550-1602) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1611 regierender Herzog von Brieg; 1617-1621 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Georg Rudolph von Schlesien-Liegnitz-Wohlau

geb.: 1595
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Friedrich von Schlesien-Liegnitz-Brieg-Wohlau (1550-1602) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1611 regierender Herzog von Liegnitz und Wohlau (bis 1612 unter Vormundschaft); 1621-1629 Oberlandeshauptmann von Schlesien; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wunderbare").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Karl Friedrich von Schlesien-Münsterberg-Oels
Herzog Karl Friedrich von Schlesien-Bernstadt

geb.: 1593
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Herzogs Karl II. von Schlesien-Münsterberg-Oels (1545-1617); seit 1639 regierender Herzog von Bernstadt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb.: 1600
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); seit 1621 ligistischer und kaiserlicher Obrist.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Adolph I. von Schleswig-Holstein-Gottorf
Bischof Adolph von Schleswig

geb.: 1526
gest.: 1586
Anm.: Sohn des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen (1471-1533); ab 1544 erster regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf; seit 1559 Bischof von Schleswig; ab 1560 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb.: 1597
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); ab 1616 regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hochgeachte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Gottorf
Administrator Johann von Lübeck

geb.: 1606
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); 1631-1634 Koadjutor und ab 1634 Administrator des Hochstifts Lübeck; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nützliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb.: 1545
gest.: 1622
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); seit 1564 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb.: 1584
gest.: 1663
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb.: 1581
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1624 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön

geb.: 1595
gest.: 1671
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön; seit 1625 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sichere").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Heinrich Schlick von Passaun

geb.: ca. 1580
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Grafen Georg Ernst Schlick (gest. 1612); ab 1598 in Kriegsdiensten verschiedener Herren; 1618-1621 Obrist der mährischen Ständearmee; kaiserlicher Obrist (1621), Feldzeugmeister (1626) und Feldmarschall (1627-1630); 1622 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1629 kaiserlicher Kämmerer; 1632-1649 Geheimer Rat und Hofkriegsratspräsident; seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Martin Schmidt

Anm.: Fürstlicher Amtmann in Bernburg (bis 1637) und Ballenstedt (seit 1637).
Stephan Schmidt

Anm.: Um 1626 Samt- und Seidenhändler in Harderwijk; versah auch Dienste für Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen.
Schönburg, Familie

Anm.: Mitteldeutsches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Felix von Schrattenbach

geb.: 1570
Anm.: Sohn des Christoph von Schrattenbach (gest. 1571); kaiserlicher Obrist im Langen Türkenkrieg; innerösterreichischer Hofkriegsrat; seit 1606 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1635 Plünderung und Zerstörung seines Schlosses Pragwald durch aufständische steirische Bauern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter Elias Schröter

geb.: ca. 1590
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Bautzener Stadtarztes Johann Friedrich Schröter (1559-1625); Rechtsstudium (ab 1612) und Promotion zum Dr. jur. in Marburg; 1615-1622 Jurist in Jena; seit 1623 Kanzler des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Georg Schumann

gest.: 1636
Anm.: 1615-1635 anhaltisch-bernburgischer Kammersekretär.
Gräfin Anna Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt
Geburtsname: Fürstin Anna Sophia von Anhalt

geb.: 1584
gest.: 1652
Anm.: Tochter des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586); 1613-1630 Ehe mit Graf Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt (1576-1630); 1619 Mitbegründerin der Tugendlichen Gesellschaft für adlige Frauen in Anlehnung an die Fruchtbringende Gesellschaft.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt

geb.: 1576
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); Regent der gesamten Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt (1605-1612), dann im Teil Rudolstadt (1612-1630); seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vermehrende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ludwig Günther I. von Schwarzburg-Rudolstadt

geb.: 1581
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); Regent in Frankenhausen (1612-1624), Stadtilm (1624-1631), Rudolstadt (1631-1634) und ab 1634 der gesamten Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stärkende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Adam von Schwarzenberg

geb.: 1584
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Adolph von Schwarzenberg (1551-1600); 1599 Erhebung in den Grafenstand; ab 1610 kurbrandenburgischer Geheimer Rat und kurfürstlicher Oberkammerherr; seit 1619 als enger Berater des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640) Direktor des Geheimen Rates und Oberkämmerer; ab 1625 katholischer Herrenmeister des lutherischen Johanniterordens in der Ballei Brandenburg; seit 1630 Statthalter im Herzogtum Kleve; ab 1638 auch Statthalter der Mark Brandenburg; 1641 Inhaftierung und Tod auf der Festung Spandau.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Adolph von Schwarzenberg

geb.: 1551
gest.: 1600
Anm.: Sohn des Wilhelm von Schwarzenberg (gest. 1557); ab 1572 in spanischen Kriegsdiensten; kurkölnischer Geheimer Rat, General und Landhofmeister; Marschall und Statthalter im Hochstift Lüttich; kaiserlicher Obrist (1594) und Feldmarschall (1597) gegen die Türken; seit 1597 Kommandant der Wiener Stadtguardia; 1599 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Königin Christina von Schweden
Herzogin Christina von Bremen und Verden

geb.: 1626
gest.: 1689
Anm.: Tochter des Königs Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632); 1632-1654 Königin von Schweden, bis 1644 unter durch Reichskanzler Axel Oxenstierna (1583-1654) geleiteter Vomundschaftsregierung; 1648-1654 regierende Herzogin von Bremen-Verden; 1654 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1655 Leben unter dem Namen Maria Alexandra bzw. Christina Alexandra in Rom.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Gustav II. Adolph von Schweden

geb.: 1594
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Königs Karl IX. von Schweden (1550-1611); ab 1611 König von Schweden; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Francesco Sforza
Duca Francesco I. di Milano

geb.: 1401
gest.: 1466
Anm.: Unehelicher Sohn des italienischen Condottiere Muzio Attendolo Sforza (1369-1424); ab 1424 Condottiere abwechselnd in neapolitanischen, päpstlichen, mailändischen und venezianischen Kriegsdiensten; seit 1450 Herzog von Mailand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Sieber

geb.: 1588
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Leipziger Ratsherrn Veit Sieber (1555-1620); ab 1613 kursächsischer und 1616-1643 (seit 1636 fremdverwaltet) zugleich kaiserlicher Postmeister in Leipzig; 1636 außerdem kaiserlicher Oberproviantkommissar im Niedersächsischen Kreis mit Sitz in Hamburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hein Sillem

geb.: 1586
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns Otto Sillem (1558-1635); ab 1626 Niedergerichtsbürger, seit 1629 Bauhofgerichtsbürger, ab 1636 Kämmereibürger und seit 1642 Oberalter der Stadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Genealogische und biographische Notizen über die seit der Reformation verstorbenen hamburgischen Bürgermeister, Hamburg 1840, S. 175.

Weiterführende Informationen in der DNB
Otto Sillem

geb.: 1558
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns Hinrich Sillem; ab 1589 Kämmereibürger und Jurat (St. Petri), seit 1605 Oberalter und ab 1611 Präses der Oberalten der Stadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Die hamburgischen Oberalten, ihre bürgerliche Wirksamkeit und ihre Familien, Hamburg 1857, S. 48.

Weiterführende Informationen in der DNB
August von Sinzendorf

geb.: 1590
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Reichshofrats Joachim von Sinzendorf (1544-1594).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Wilhelm Slawata von Chlum

geb.: 1572
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Adam Slawata (1546-1616); 1597 Konversion zum katholischen Glauben; 1600-1604 böhmischer Hofmarschall und 1604-1606 amtierender Oberstkämmerer von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); 1605-1611 Burggraf von Karlstein; 1611-1617 Obersthoflehensrichter, 1612-1625 Kammerpräsident, 1617-1625 Oberstlandrichter, 1623-1627 Oberstkämmerer, 1627/28 Obershoflandmeister und ab 1628 Oberstkanzler des Königreichs Böhmen; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer; ab 1624 Geheimer Rat; 1621 Erhebung in den Grafenstand; seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Johann Söldner

geb.: ca. 1580
gest.: 1649
Anm.: Geboren in Böhmen; Dr. jur.; ab 1622 Sekretär der deutschen Expedition der Reichskanzlei; seit 1634 Reichshofrat; vgl. Oswald von Gschließer: Der Reichshofrat. Bedeutung und Verfassung, Schicksal und Besetzung einer obersten Reichsbehörde von 1559 bis 1806, Wien 1942, S. 232.

Weiterführende Informationen in der DNB
Philipp Christoph von Sötern
Erzbischof und Kurfürst Philipp Christoph von Trier
Bischof Philipp Christoph von Speyer

geb.: 1567
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Georg Wilhelm von Sötern (gest. 1593); ab 1610 Bischof von Speyer; seit 1623 Erzbischof und Kurfürst von Trier; 1635-1645 erst spanischer, dann kaiserlicher Gefangener wegen seines Bündnisvertrages mit Frankreich (1632).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Johann Albrecht I. zu Solms-Braunfels

geb.: 1563
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Konrad zu Solms-Braunfels (1540-1592); ab 1592 regierender Graf zu Solms-Braunfels (1607 Teilung mit den Brüdern); 1602-1618 kurpfälzischer Großhofmeister; auch Geheimer Rat und enger Berater der Kurfürsten Friedrich IV. und Friedrich V. von der Pfalz; seit 1620 Exil in Den Haag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Philipp zu Solms-Lich

geb.: 1569
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Grafen Ernst I. zu Solms-Lich (1527-1590); Teilnahme am Langen Türkenkrieg; Konversion zum katholischen Glauben; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer, Obrist und Trabantenhauptmann.
Hans Sebastian Spät

Anm.: Bis 1618 Obrist der protestantischen niederösterreichischen und mährischen Stände; 1618-1620 Ächtung und Enteignung; seit 1620 kaiserlicher Obrist.
König Philipp II. von Spanien
König Philipp I. von Portugal
König Philipp I. von Neapel-Sizilien
König Philipp I. von Sardinien

geb.: 1527
gest.: 1598
Anm.: Sohn von Kaiser Karl V. (1500-1558); ab 1556 König von Spanien, Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1580 König von Portugal; ab 1531 Ritter und seit 1555 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1554 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Philipp III. von Spanien
König Philipp II. von Portugal
König Philipp II. von Neapel-Sizilien
König Philipp II. von Sardinien

geb.: 1578
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Königs Philipp II. von Spanien (1527-1598); ab 1598 König von Spanien, Portugal, Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1583 Ritter und ab 1598 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Philipp IV. von Spanien
König Philipp III. von Portugal
König Philipp III. von Neapel-Sizilien
König Philipp III. von Sardinien

geb.: 1605
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); ab 1621 König von Spanien, Portugal (bis 1640), Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1613 Ritter und ab 1621 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. von Sparr

Anm.: Um 1635 angeblich Domherr in Würzburg.
Adriaan van den Spiegel

geb.: 1578
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Brüsseler Adligen und Chirurgen Adriaan von den Spiegel (gest. 1600); Studium in Löwen, Leiden und in Padua (ab 1601); um 1603 Promotion zum Dr. med.; seit 1606 Arzt für die Studenten der deutschen Nation sowie Assistent des Arztes und Medizinprofessors Hieronymus Fabricius ab Aquapendente (1537-1619) an der Universität Padua; nach 1612 Medicus primarius in Böhmen und Mähren; ab 1616 Professor für Chirurgie und Anatomie in Padua.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Kaspar von Stadion

geb.: 1567
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Johann Ulrich von Stadion; 1596 kaiserlicher Hauptmann im Türkenkrieg; 1603-1618 Hofdienst bei Erzherzog Maximilian von Österreich (1558-1618) in Innsbruck, ab 1610 als dessen Oberstkämmerer; 1618 kaiserlicher Obrist gegen die aufständischen Böhmen; 1619-1624 Präsident des Hofkriegsrats und Kommandant der Wiener Stadtguardia; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; ab 1627 Hochmeister des Deutschen Ordens; militärischer Berater von König Ferdinand III. (1634/35) und des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich (seit 1639).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johannes Stalmann

geb.: 1577
gest.: 1635(?)
Anm.: Sohn des Bauern Kaspar Stalmann (gest. 1619) in Lüttringhausen bei Remscheid; 1601-1603 Jurastudium in Herborn; Dr. jur. utr.; 1603-1609 Advokat und Dozent in Herborn; 1609-1612 isenburgischer Oberschultheiß in Büdingen; 1612-1628 Rat und Kanzler des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); danach dänischer Generalkriegsauditor; 1631-1634 schwedischer Kanzler der Stifte Magdeburg und Halberstadt; danach schwedische Gefangenschaft und Flucht in die habsburgischen Erblande; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Abgezogene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hermann Christian (von) Stammer

geb.: 1603
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Arndt (von) Stammer (gest. 1611) auf Ballenstedt; 1622/23 Kammerjunker des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; 1623-1625 Kammerjunker des Prinzen Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632); ab 1635 Stallmeister und 1636 Hofmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erweckende"); vgl. Daniel Sachse: Christliche LeichPredigt/ Uber Den Tödtlichen Abgang Deß weyland WohlEdlen [...] Herman Christian Stammers/ [...], Zerbst 1636, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ludwig von Starhemberg

geb.: 1564
gest.: 1620
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); seit 1595 Burggraf von Steyr; kaiserlicher Kämmerer und Hofkammerdirektor unter Kaiser Matthias (1557-1619); 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 199-205.

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin von Starhemberg

geb.: 1566
gest.: 1620
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); ab 1594 Kämmerer des Erzherzogs Matthias von Österreich (1557-1619); seit 1609 niederösterreichischer Regimentsrat; 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 206f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Paul Jakob von Starhemberg

geb.: 1560
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); Geheimer Rat und Kämmerer von Kaiser Matthias (1557-1619); seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1620-1622 und 1628-1633 niederösterreichischer Herrenstandsverordneter; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 190-194.

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter Heinrich von Stralendorff

geb.: 1580
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Leopold von Stralendorff (gest. 1623); ab 1605 Reichshofrat; seit 1620 Reichshofratsvizepräsident; Geheimer Rat; ab 1623 Reichsvizekanzler; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1625 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Sultan (Osmanisches Reich) Ahmed I.

geb.: 1590
gest.: 1617
Anm.: Sohn von Sultan Mehmed III. (1566-1603); seit 1603 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Murad IV.

geb.: 1612
gest.: 1640
Anm.: Sohn von Sultan Ahmed I. (1590-1617); seit 1623 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Mustafa I.

geb.: 1591
gest.: 1639
Anm.: Sohn von Sultan Mehmed III. (1566-1603); 1617/18 und 1622/23 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Selim II.

geb.: 1524
gest.: 1574
Anm.: Sohn von Sultan Süleyman I. (gest. 1566); seit 1566 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Süleyman I.

geb.: 1494/96
gest.: 1566
Anm.: Sohn von Sultan Selim I. (1470-1520); seit 1502 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Teufel von Guntersdorf (1)

Anm.: Um 1621/22 verheiratete Angehörige des niederösterreichischen Adelsgeschlechts.
Heinrich Teufel von Pirkensee

Anm.: Sohn des Konrad Teufel von Pirkensee (1527-1582); Landsasse auf Schwarzenfeld; 1629 Emigration aus der Oberpfalz.
Heinrich Teufel von Pirkensee

Anm.: Sohn des Konrad Teufel von Pirkensee (1527-1582); Landsasse auf Schwarzenfeld; 1629 Emigration aus der Oberpfalz.
Otto Teufel von Guntersdorf

geb.: 1589
gest.: 1673
Anm.: Sohn des Michael Teufel von Guntersdorf (1557-1590); ab 1628 kaiserlicher Kämmerer; seit ca. 1668 Oberstfalkenmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB
Rudolph von Teuffenbach
Rudolph von Tieffenbach

geb.: 1582
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Christoph von Teuffenbach (gest. 1598); kaiserlicher Fähnrich (1600), Hauptmann (1601), Obrist (1604), Kreisobrist jenseits der Donau und der Bergstädte (1613), Generalfeldwachtmeister (1619), Obristzeugmeister (1622), Feldzeugmeister (1627) und Feldmarschall (1631); 1608 und 1611 Obrist der mährischen Stände; ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1623 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1637 Geheimer Rat; ab 1647 Generalland- und Hauszeugmeister; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Heinrich Matthias von Thurn

geb.: 1567
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Grafen Franz von Thurn (1509-1586); ab 1588 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Hauptmann (1595), Obristleutnant (1598) und Obrist (1601); seit 1601 Hofkriegsrat; ab 1609 einer der Führer der protestantischen böhmischen Stände; 1611-1617 und 1619/20 Burggraf von Karlstein; 1618-1620 Generalleutnant bzw. Generalfeldmarschall des Ständeheeres; danach Ächtung, Enteignung und Emigration; 1621-1624 Fortsetzung des Krieges gegen die Habsburger unter Gabriel Bethlen, Fürst von Siebenbürgen (1580-1629); 1625-1627 venezianischer General; 1627 dänischer Feldmarschall; 1629-1635 schwedischer Generalleutnant.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Raimund von Thurn

geb.: 1555
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Franz von Thurn (1519-1566); Herr auf Vipulzano; kaiserlicher Gesandter in Venedig (1596) und Rom (1608); 1572 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Veit Heinrich von Thurn

geb.: ca. 1590
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Grafen Hieronymus Wenzel von Thurn (1565-1613) auf Wostitz/Südmähren; seit 1618 Kämmerer von König Ferdinand II. (1578-1637); 1619/20 Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand; danach Ächtung und Enteignung, jedoch spätestens 1626 begnadigt.
Stanislaus Thurzó von Bethlenfalva

geb.: 1576
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Alexander Thurzó von Bethlenfalva (gest. 1594); Teilnahme am Langen Türkenkrieg; ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; seit 1622 Palatin von Ungarn.

Weiterführende Informationen in der DNB
Curt von der Trautenburg
Curt von Beyern

gest.: 1639
Anm.: Sohn des Heinrich von der Trautenburg; Erbherr auf Hornhausen, Derneburg und Ottleben; spätestens ab 1626 Stallmeister und Kammerjunker sowie Reisebegleiter des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg (bis 1628); später Leben auf Pachtgut in Schleswig-Holstein; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufhelfende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Maximilian von Trauttmansdorff

geb.: 1584
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Johann Friedrich von Trauttmansdorff (1542-1614); als Jugendlicher Konversion zum katholischen Glauben; Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1609-1618 Reichshofrat; ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; spätestens seit 1627 Geheimer Rat; ab 1635 Obersthofmeister von König bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); wenig später auch Präsident des Geheimen Rates; mehrfach wichtige diplomatische Missionen, z. B. als Unterhändler des Nikolsburger (1622), Prager (1635) und Westfälischen Friedens (1645-1647); 1623 Erhebung in den Grafenstand; ab 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Adam Erdmann Trčka von Leipa

geb.: ca. 1599
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Johann Rudolph Trčka von Lipa (1557-1634); seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; Volontär (1626), Obrist (1630) und Feldmarschallleutnant (1632) unter Wallenstein (1583-1634); 1627 Konversion zum katholischen Glauben; 1634 Ermordung als Vertrauter Wallensteins ; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Melchior Andreas von Trotha

geb.: 1580
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Friedrich von Trotha (gest. 1615); Erbherr auf Gänsefurt und Burg Schadeleben; anhaltischer Landrat; seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Rote").

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg Erasmus von Tschernembl

geb.: 1567
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Hans von Tschernembl (1536-1605); 1598-1604 und 1617-1620 Herrenstandsverordneter in Oberösterreich; ab 1608 einer der radikalen Wortführer des Adelsprotestantismus in Österreich ob der Enns; 1619/20 intensive Beteiligung am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand (u. a. als Kriegsrat); danach Flucht, Ächtung und Enteignung; Exil in der Oberpfalz, in Vaihingen und seit 1622 in Genf.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Jean T'Serclaes de Tilly
Comte Jean de Tilly

geb.: 1559
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Martin T'Serclaes de Tilly (gest. 1597); zunächst in spanischen und lothringischen Kriegsdiensten; kaiserlicher Obristleutnant (1600), Obrist und Generalfeldwachtmeister (1601), Feldzeugmeister (1604) und Feldmarschall (1605) in Ungarn; ab 1610 Generalleutnant der Katholischen Liga; seit 1630 auch kaiserlicher Generalleutnant; 1622 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. van U(i)terwijk (1)

geb.: ca. 1610
gest.: 1626
Anm.: Vermutlich niederländischer Adliger; im Juni 1626 für ca. zwei Wochen katholischer Edelknabe des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Jakob Ulfeldt

geb.: 1567
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Jakob Ulfeldt (1535-1593), ab 1570 dänischer Reichsrat; seit 1597 königlicher Hofjunker; ab 1607 dänischer Reichsrat; seit 1609 Reichskanzler.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Matthias I. Corvinus von Ungarn
König Matthias I. Corvinus von Böhmen

geb.: 1443
gest.: 1490
Anm.: Sohn des ungarischen Reichsverwesers Johann Hunyadi (gest. 1456); ab 1458/64 König von Ungarn; seit 1569 König von Böhmen (als Gegenkönig zu Georg von Podiebrad und Wladislaw II.).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Jean-Baptiste de la Valle
Giovanni Battista della Velle

Anm.: Vermutlich in Frankreich lebender Italiener.
Íñigo d. Ä. Vélez de Guevara y Tassis
Conde Íñigo d. Ä. de Oñate
Conde Íñigo d. Ä. de Villamediana

geb.: 1566
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Pedro Vélez de Guevara, Señor de Salinillas (gest. 1584); Oberkämmerer des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); 1603-1613 spanischer Gesandter in Savoyen; 1616-1625 und 1633-1637 außerordentlicher spanischer Botschafter am Wiener Kaiserhof; ab 1622 Conde de Oñate und Conde de Villamediana; 1626-1629 spanischer Botschafter in Rom; seit 1633 Consejero de estado; ab 1638 Presidente del Consejo de Órdenes.

Weiterführende Informationen in der DNB
Guglielmo Verdugo

geb.: 1578
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Francisco Verdugo (1537-1595); spanischer und kaiserlicher Obrist; ab 1612 Kriegsrat in Brüssel und Gubernator von Geldern; 1620 nahm er Prinz Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in der Schlacht am Weißen Berg gefangen; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer; ab 1623 Generalgouverneur der eroberten Unterpfalz (Rheinpfalz).

Weiterführende Informationen in der DNB
Bartholomäus Viatis

geb.: 1538
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Venezianers Bernardo Viatis (1504-1574); 1550-1557 Lehre beim Nürnberger Federmacher Hans Wollandt; 1557-1551 Aufenthalt in Lyon; ab 1569 Bürger von Nürnberg; 1570 Gründung einer Handelsgesellschaft mit den Nürnbergern Georg Forst und Melchior Lang; seit 1576 Genannter des Größeren Rats und ab 1583 Gassenhauptmann der Reichsstadt Nürnberg; seit 1591 gemeinsame Handelsgesellschaft Viatis & Peller mit seinem Schwiegersohn Martin Peller (1559-1629).

Weiterführende Informationen in der DNB
Christian Vitzthum von Eckstedt

geb.: 1592
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Georg Vitzthum von Eckstedt (1551-1605) auf Kannawurf; Erbherr auf Kannawurf, Neu-Asseburg und Voigtstedt; spätestens seit 1626 kaiserlicher Obristleutnant; kursächsischer Obristleutnant und Obrist (bis 1639); danach kaiserlicher Obrist; 1652 Konversion zum katholischen Glauben.
Volckersdorff, Familie

Anm.: Im Jahr 1616 ausgestorbenes oberösterreichisches Adelsgeschlecht.
Graf Johann Sigmund von Wagensperg
Johann Sigmund Wagen von Wagensperg

geb.: 1574
gest.: 1641
Anm.: Sohn des (Johann) Balthasar Wagen von Wagensperg (gest. 1595); 1600-1607 Landesverweser der Steiermark; Kämmerer des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1607-1609 innerösterreichischer Hofkammerpräsident; 1609-1611 Statthalter von Innerösterreich; seit 1609 auch innerösterreichischer Geheimer Rat; Erhebung in den Freiherren- (1602) und Grafenstand (1625).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Christian von Waldeck-Wildungen
Graf Christian von Waldeck-Eisenberg

geb.: 1585
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Grafen Josias von Waldeck-Eisenberg (1554-1588); 1588-1607 gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Wolrad IV. (1588-1640) Regent der Grafschaft Waldeck-Eisenberg (bis 1604 unter Vormundschaft); ab 1607 alleinregierender Graf von Waldeck-Wildungen; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; ab 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Betauete").

Weiterführende Informationen in der DNB
Bernhard von Waldow

geb.: 1592
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Sebastian von Waldow (1564-1616); bis 1640 kurbrandenburgischer Hofmarschall; zuletzt dänischer Rat und Generalkriegskommissar.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adam d. J. von Waldstein

geb.: 1569/70
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Johann von Waldstein (gest. 1576); Konversion zum katholischen Glauben; Oberstlandrichter (1608-1611), Obersthofmeister (1611-1619) und Oberstburggraf (ab 1627) des Königreichs Böhmen; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; ab 1637 Geheimer Rat; 1628 Erhebung in den Grafenstand; seit 1631 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein
Albrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein
Fürst Albrecht Wenzel Eusebius von Friedland
Herzog Albrecht Wenzel Eusebius von Friedland
Herzog Albrecht VIII. von Mecklenburg
Herzog Albrecht Wenzel Eusebius von Schlesien-Sagan

geb.: 1583
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Wilhelm von Waldstein (1547-1595); 1606 Konversion zum katholischen Glauben; 1607 kaiserlicher Hauptmann; 1615-1618 Obrist der mährischen Stände; kaiserlicher Obrist (1618), Generalfeldwachtmeister (1623) und zweimal Oberbefehlshaber der Armee des Kaisers (1625-1630 und 1632-1634); 1623 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1624 Fürst und seit 1625 Herzog von Friedland; 1628-1631 Herzog von Mecklenburg; ab 1628 Herzog von Schlesien-Sagan; 1634 Absetzung und Ermordung wegen Hochverrats; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Maximilian von Waldstein

geb.: 1598
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Adam d. J. von Waldstein (1569/70-1638); zunächst in spanischen Kriegsdiensten; ab 1620 kaiserlicher Obrist; seit 1622 Kämmerer, 1637-1642 Oberststallmeister und ab 1650 Oberstkämmerer von Erzherzog bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); ab 1647 Geheimer Rat; 1628 Erhebung in den Grafenstand; seit 1655 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Anselm Kasimir Wambolt von Umstadt
Erzbischof und Kurfürst Anselm Kasimir von Mainz

geb.: 1583
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Eberhard Wambolt von Umstadt (1546-1609); seit 1629 Erzbischof und Kurfürst von Mainz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Franz Wilhelm von Wartenberg
Bischof Franz Wilhelm von Osnabrück
Bischof Franz Wilhelm von Verden
Bischof Franz Wilhelm von Minden
Bischof Franz Wilhelm von Regensburg

geb.: 1593
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Herzogs Ferdinand von Bayern (1550-1608), dessen Kinder 1602 zu Grafen von Wartenberg erhoben wurden; 1614-1621 Präsident des bayerischen Geistlichen Rates; 1621-1640 kurkölnischer Obersthofmeister und Geheimratspräsident; ab 1625 Bischof von Osnabrück; 1630/31 Bischof von Verden; 1630-1648 Bischof von Minden; seit 1649 Bischof von Regensburg; ab 1660 Kardinal.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Dietrich von dem Werder

geb.: 1584
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Gerlebogk, Görzig und Ziebigk; Page, Kammerjunker und Stallmeister des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); 1610 hessisch-kasselischer Rittmeister; danach bis 1622 Geheimer Rat und Oberhofmarschall in Kassel; 1623 anhaltischer Kapitän; 1631-1635 schwedischer Obrist; ab 1635 Unterdirektor der anhaltischen Landschaft; seit 1645 kurbrandenburgischer Obrist, Geheimer Rat und Amtshauptmann von Alt-Gatersleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vielgekörnte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Heinrich von dem Werder

geb.: 1578
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Gröbzig; bis 1635 Land- und Kammerrat des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Angehöriger des anhaltischen Ständeausschusses; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fortkommende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Paris von dem Werder

geb.: 1623
gest.: 1674
Anm.: Sohn des Dietrich von dem Werder (1584-1657); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Reupzig und Bräsen; vor 1646 Page am Dessauer Hof; später anhaltisch-dessauischer Rat; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Friedfertige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Sebastian Wernardtsleuttner

Anm.: 1635 Wiener Kammerdiener des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Graf Johann von Werth
Jan von Werth

geb.: 1591
gest.: 1652
Anm.: Geboren als Bauernsohn in Büttgen bei Neuss; zunächst in spanischen Kriegsdiensten, zuletzt als Rittmeister (1622); kurbayerischer Obristwachtmeister (1631), Obrist (1632), Generalwachtmeister und Feldmarschallleutnant (1634); seit 1634 kaiserlicher Kämmerer; 1638-1642 französischer Kriegsgefangener; 1642 Generalleutnant der kaiserlichen, kurbayerischen und kurkölnischen Kavallerie; 1643-1647 kurbayerischer General der Kavallerie; 1647/48 kaiserlicher General der Kavallerie; 1632 Nobilitierung; Erhebung in den Freiherren- (1635) und Grafenstand (1647).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Peter Wesenbeck

gest.: 1637
Anm.: Sohn des flämischen Juristen Petrus Wesenbeck d. J. (1546-1603); zuletzt Gutsbesitzer in Waldau bei Bernburg.
Wouter van Wijnbergen
Wolter van Wynberg

geb.: 1592
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Hardewijker Bürgermeisters Sibert (Sywart) van Wijnbergen (gest. 1600); um 1626 Bürgermeister in Harderwijk.
Andreas Winß

gest.: 1638
Anm.: Geboren in Küstrin; 1621/22-1628 Hofprediger des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); 1629-1632 Pfarrer in Gernrode; 1632-1638 Pfarrer an der Bernburger Schlosskirche St. Ägidien und Hofprediger des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 469.

Weiterführende Informationen in der DNB
Anton Wolfradt
Bischof Antonius von Wien

geb.: 1581
gest.: 1639
Anm.: Geboren in Köln; 1612/13 Abt von Wilhering; ab 1613 Abt von Kremsmünster; 1623-1630 Präsident der österreichischen Hofkammer; seit 1624 Geheimer Rat; 1631 leitete er die Friedensverhandlungen zum Mantuanischen Erbfolgekrieg; im selben Jahr Erhebung in den Reichsfürstenstand und Ernennung zum Bischof von Wien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Hans Erhard Wolfskeel von Reichenberg

geb.: 1605
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Georg Sigmund Wolfskeel von Reichenberg; würzburgischer Rat und Amtmann von Remlingen; 1633/34 schwedischer Regimentsrat im Herzogtum Franken; ... 1649 kurmainzischer Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionstag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sigmund von Wolkenstein

geb.: 1554
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Christoph von Wolkenstein (1530-1600); Erbherr auf Castel Ivano bei Ivano-Fracena.
Graf Georg Ulrich von Wolkenstein

geb.: 1598
gest.: 1663
Anm.: Sohn des Sigmund von Wolkenstein (1554-1624); 1629-1662 Reichshofrat; ab 1632 kaiserlicher Kämmerer; mehrfach Gesandter des Hauses Österreich, u. a. auf dem Frankfurter Reichsdeputationstag (1643/44) und dem Westfälischen Friedenskongress (1645-1649); 1651-1655 und 1658-1662 Reichshofratsvizepräsident; seit 1662 kaiserlicher Konkommissär auf dem Reichstag in Regensburg; 1630 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Paul Andreas von Wolkenstein

geb.: 1595
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Christoph Franz von Wolkenstein (1567-1633); 1620-1629 Präsident des Reichskammergerichts; ab 1623 kaiserlicher Kämmerer; seit 1624 kurbayerischer Geheimer Rat und Kämmerer; ab 1627 Pfleger von Wemding; mehrfach bayerischer Gesandter, z. B. auf dem Mühlhausener Kurfürstentag (1627) und am kaiserlichen Hof (1633/35); 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christian Wonna

geb.: 1594
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Weimarer Seilers Gregor Wonna; Theologiestudium in Jena (ab 1612) und Wittenberg (seit 1617); ab 1619 Schulmeister und seit 1620 Pfarrer in Ortenburg; vgl. Carl Mehrmann: Geschichte der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Ortenburg in Niederbayern, Landshut 1863, S. 110f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Eberhard III. von Württemberg

geb.: 1614
gest.: 1674
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Friedrich von Württemberg (1582-1628); seit 1628 regierender Herzog von Württemberg (bis 1633 unter Vormundschaft); 1634-1638 Exil in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann Friedrich von Württemberg

geb.: 1582
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1608 regierender Herzog von Württemberg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Julius Friedrich von Württemberg-Weiltingen

geb.: 1588
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1617 regierender Herzog von Württemberg-Weiltingen; 1631-1633 württembergischer Regent für seinen Neffen Eberhard III. (1614-1674); seit 1634 Exil nach Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. Zaborsky (2)

gest.: 1636
Anm.: Böhmischer Adliger; zuletzt schwedischer Obristleutnant.
Ernst von Zanthier

geb.: nach 1602
Anm.: Sohn des Christoph Ernst von Zanthier (gest. 1621/22); Erbherr auf Brösigk; zeitweise Hofmeister der Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg (1579-1624); um 1636 kursächsischer Obristwachtmeister; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Notfeste").
Zar (Moskauer Reich) Wassili IV.
Fürst Wassili Iwanowitsch Schuiski

geb.: 1552
gest.: 1612
Anm.: Sohn des Bojaren Fürst Iwan Andrejewitsch Schuiski (gest. 1573); 1606-1610 Zar des Moskauer Reiches; seit 1610 polnischer Gefangener.

Weiterführende Informationen in der DNB
Aalen
weiterführende Informationen
Aarösund (Årøsund)
weiterführende Informationen
Abano (Abano Terme)
weiterführende Informationen
Abensberg
weiterführende Informationen
Adorf
weiterführende Informationen
Adriatisches Meer
weiterführende Informationen
Aeolia (Aiolia)
Anm.: In der griechisch-römischen Mythologie Insel des Windgottes Aeolus.
Ägäisches Meer
weiterführende Informationen
Ägypten
weiterführende Informationen
Aderstedt
weiterführende Informationen
Afrika
weiterführende Informationen
Ahrensbök
weiterführende Informationen
Aken
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Albanien
Albrechtsburg (Meißen)
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Alexandria
weiterführende Informationen
Alikendorf
weiterführende Informationen
Alkmaar
weiterführende Informationen
Alpen
weiterführende Informationen
Alphen aan den Rijn
weiterführende Informationen
Alsleben
weiterführende Informationen
Alsleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Altdorf
weiterführende Informationen
Altenburg
weiterführende Informationen
Altendresden (Dresden-Neustadt)
Altheim
weiterführende Informationen
Altmark
weiterführende Informationen
Altona
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Alzey
weiterführende Informationen
Amager, Insel
weiterführende Informationen
Amberg
weiterführende Informationen
Amboise
weiterführende Informationen
Ambon, Insel (Pulau Ambon)
weiterführende Informationen
Amerika
weiterführende Informationen
Amersfoort
weiterführende Informationen
Ammer, Fluss
weiterführende Informationen
Amöneburg
weiterführende Informationen
Amsterdam
weiterführende Informationen
Amstetten
weiterführende Informationen
Andernach
weiterführende Informationen
Angiari
weiterführende Informationen
Anhalt, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Bernburg, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Dessau, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Köthen, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Plötzkau, Fürstentum
Anhalt-Zerbst, Fürstentum
Ansbach
weiterführende Informationen

Anm.: Bis ins 18. Jahrhundert meist Onolzbach genannt.
Antvorskov, Schloss
Anm.: Ehemaliges Johanniterkloster südöstlich der dänischen Stadt Slagelse, das nach der Reformation in ein königliches Schloss umgewandelt wurde.
Antwerpen
weiterführende Informationen
Apeldoorn
weiterführende Informationen
Aquileia
weiterführende Informationen
Aquileia, Patriarchat
Arabien
weiterführende Informationen
Arendshorst
Anm.: Niederländische Siedlung an der Vechte westlich von Ommen (Overijssel).
Arendsee
weiterführende Informationen
Arktis
weiterführende Informationen
Arlesega
weiterführende Informationen
Arnheim (Arnhem)
weiterführende Informationen
Arnshaugk, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen.
Arnstadt
weiterführende Informationen
Arquà (Arquà Petrarca)
weiterführende Informationen
Artlenburg
weiterführende Informationen
Artois, Grafschaft
weiterführende Informationen
Asch (Aš)
weiterführende Informationen
Aschach an der Donau
weiterführende Informationen
Aschersleben
weiterführende Informationen
Asia
Anm.: Ehemalige Provinz des Römischen Reiches im Westen Kleinasiens (der heutigen Türkei).
Askanien (Aschersleben), Grafschaft
Assens
weiterführende Informationen
Asti
weiterführende Informationen
Athen
weiterführende Informationen
Atzwang (Campodazzo)
weiterführende Informationen
Auerbach
weiterführende Informationen
Augsburg
weiterführende Informationen
Aussig (Ústí nad Labem)
weiterführende Informationen
Avignon, Erzbistum
weiterführende Informationen
Baalberge
weiterführende Informationen
Babylon
weiterführende Informationen
Babylonien
weiterführende Informationen
Bacchiglione, Fluss
weiterführende Informationen
Badeborn
weiterführende Informationen
Baden (bei Wien)
weiterführende Informationen
Bärenrode
weiterführende Informationen
Baiersdorf
weiterführende Informationen
Balaton (Plattensee)
weiterführende Informationen
Ballenstedt
weiterführende Informationen
Ballenstedt, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Bamberg
weiterführende Informationen
Bamberg, Hochstift
weiterführende Informationen
Barby
weiterführende Informationen
Barwies
weiterführende Informationen
Basel
weiterführende Informationen
Baskenland
weiterführende Informationen
Basra, Ejalet (Basra Eyâlet)
weiterführende Informationen

Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Bassano del Grappa
weiterführende Informationen
Battaglia (Battaglia Terme)
weiterführende Informationen
Baunach
weiterführende Informationen
Bayerischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Bayern, Herzogtum bzw. Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Bayersoien (Bad Bayersoien)
weiterführende Informationen
Bayonne
weiterführende Informationen
Bayreuth
weiterführende Informationen
Beemster
weiterführende Informationen
Beesen
weiterführende Informationen

Anm.: Stammgut der Familie Krosigk.
Beilngries
weiterführende Informationen
Bentheim (Bad Bentheim)
weiterführende Informationen
Bentheim, Grafschaft
weiterführende Informationen
Berching
weiterführende Informationen
Berg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Bergedorf
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Bergen
weiterführende Informationen
Bergen op Zoom
weiterführende Informationen
Berggießhübel (Bad Gottleuba-Berggießhübel)
weiterführende Informationen
Berlin
weiterführende Informationen
Bern, Republik
weiterführende Informationen
Bernau bei Berlin
weiterführende Informationen
Bernburg
weiterführende Informationen

Anm.: Bestehend aus der eigenständiger Tal- ("Stadt im Tale", entstanden aus den ehemaligen Teilen Altstadt und Neustadt) und Bergstadt ("Stadt vor dem Berge"), die erst 1825 vereinigt wurden.
Bernburg, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Besançon
weiterführende Informationen
Betuwe
weiterführende Informationen
Bevazzana
weiterführende Informationen
Beverwijk
weiterführende Informationen
Bevilacqua
weiterführende Informationen
Bibersburg (Červený Kameň), Schloss
weiterführende Informationen
Biendorf
weiterführende Informationen
Bischofteinitz (Horšovský Týn)
weiterführende Informationen
Bitterfeld (Bitterfeld-Wolfen)
weiterführende Informationen
Bizerta (Binzart)
weiterführende Informationen
Blankenburg
weiterführende Informationen
Blessano
weiterführende Informationen
Bode, Fluss
weiterführende Informationen
Böhlen
weiterführende Informationen
Böhmen, Königreich
weiterführende Informationen
Böhmerwald (Šumava)
weiterführende Informationen
Böhmisch Brod (Český Brod)
weiterführende Informationen
Böhmischer Wald
Anm.: Zeitgenössischer Sammelbegriff für den Böhmerwald, Oberpfälzer Wald, das Fichtelgebirge, Vogtland/Elstergebirge, Erzgebirge und Elbsandsteingebirge.
Boekel
weiterführende Informationen
Bösen
Anm.: Bereits im 17. Jahrhundert nicht mehr existierendes Dorf (Wüstung) in der Grafschaft Barby.
Bogense
weiterführende Informationen
Boizenburg
weiterführende Informationen
Bologna
weiterführende Informationen
Bommelerwaard
weiterführende Informationen
Bopfingen
weiterführende Informationen
Bordeaux
weiterführende Informationen
Borgesdorf
weiterführende Informationen
Borgo Valsugana (Burg im Suganertal)
weiterführende Informationen
Bormio
weiterführende Informationen
Bornhöved
weiterführende Informationen
Bornico
Anm.: Heute Ortsteil von Toscolano-Maderno am Gardasee.
Bosnien, Ejalet (Bosna Eyâlet)
weiterführende Informationen

Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs mit Hauptsitz in Banja Luka.
Boulogne-sur-Mer
weiterführende Informationen
Bozen (Bolzano)
weiterführende Informationen
Brabant, Herzogtum
weiterführende Informationen
Bramstedt (Bad Bramstedt)
weiterführende Informationen
Brandenburg an der Havel
weiterführende Informationen
Brandenburg an der Havel, Altstadt
weiterführende Informationen

Anm.: Damals selbständige Stadt.
Brandenburg an der Havel, Neustadt
weiterführende Informationen

Anm.: Damals selbständige Stadt.
Brandenburg, Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Brandenburg, Markgrafschaft
weiterführende Informationen

Anm.: Kernland des Kurfüstentums Brandenburg.
Brandenburg-Ansbach, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Brandenburg-Bayreuth, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Brasilien
weiterführende Informationen

Anm.: Portugiesische Kolonie.
Braunau am Inn
weiterführende Informationen
Braunfels
weiterführende Informationen
Braunschweig
weiterführende Informationen
Braunschweig, Herzogtum
weiterführende Informationen
Braunschweig-Lüneburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Braunschweig-Wolfenbüttel, Herzogtum
weiterführende Informationen
Braunsdorf
weiterführende Informationen
Breda
weiterführende Informationen
Bredevoort
weiterführende Informationen
Breitenbrunn
weiterführende Informationen
Breitenstein
weiterführende Informationen
Breitingen (Regis-Breitingen)
weiterführende Informationen
Bremen
weiterführende Informationen
Bremen, Erzstift
weiterführende Informationen
Brenner (Brennero), Pass
weiterführende Informationen
Brennerbad (Terme del Brennero)
weiterführende Informationen
Brennersee
weiterführende Informationen
Brenta, Fluss
weiterführende Informationen
Brescia
weiterführende Informationen
Breslau (Wrocław)
weiterführende Informationen
Brieg (Brzeg)
weiterführende Informationen
Briel (Brielle)
weiterführende Informationen
Brigetio
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemaliges römisches Militärlager am pannonischen Limes.
Britannien
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemalige Provinz des Römischen Reiches.
Brixen (Bressanone)
weiterführende Informationen
Brixen, Hochstift
weiterführende Informationen
Brocken, Berg
weiterführende Informationen
Bruck an der Leitha
weiterführende Informationen
Bruck an der Mur
weiterführende Informationen
Brüssel (Brussels, Bruxelles)
weiterführende Informationen
Brünn (Brno)
weiterführende Informationen
Brusegana
Anm.: Heute ein Stadtteil von Padua.
Budin an der Eger (Budyně nad Ohří)
weiterführende Informationen
Budweis (České Budějovice)
weiterführende Informationen
Budwitz (Moravské Budějovice)
weiterführende Informationen
Bützow
weiterführende Informationen
Burg bei Magdeburg
weiterführende Informationen
Burghausen
weiterführende Informationen
Burghausen, Burg
weiterführende Informationen
Burgund, Freigrafschaft (Franche-Comté)
weiterführende Informationen
Burgund, Herzogtum
weiterführende Informationen
Burgundischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Buttstädt
weiterführende Informationen
Bystřice
weiterführende Informationen
Byzantinisches Reich
weiterführende Informationen
Cadiz
weiterführende Informationen
Calais
weiterführende Informationen
Calbe
weiterführende Informationen
Calenberg, Burg
weiterführende Informationen
Calvörde
weiterführende Informationen
Campo Marzo (Vicenza)
weiterführende Informationen
Canal Grande (Venedig)
weiterführende Informationen
Canale della Giudecca (Venedig)
weiterführende Informationen
Canale Piovego
weiterführende Informationen
Cannstatt (Bad Cannstatt)
weiterführende Informationen
Caorle
weiterführende Informationen
Carnuntum
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemalige römische Stadt mit Legionslager am pannonischen Limes.
Caselle
weiterführende Informationen
Castel Gandolfo, Päpstlicher Palast
weiterführende Informationen
Castel Ivano
Anm.: Burg bei Ivano-Fracena oberhalb des Suganertals (Valsugana).
Castello della Bellaguardia
weiterführende Informationen
Castello del Catajo
weiterführende Informationen
Castello San Salvatore
weiterführende Informationen
Castelnuovo del Garda
weiterführende Informationen
Castricum
weiterführende Informationen
Catajo
weiterführende Informationen
Cavalcaselle
weiterführende Informationen
Celle
weiterführende Informationen
Cervarese Santa Croce
weiterführende Informationen
Cervignano del Friuli
weiterführende Informationen
Châlons-en-Champagne
weiterführende Informationen
Champagne
weiterführende Informationen
Chemnitz
weiterführende Informationen
Chiavenna
weiterführende Informationen
Chile, Generalkapitanat (Capitanía General de Chile)
Anm.: 1609-1818 bestehender südwestlicher Teil des spanischen Vizekönigreiches Peru, der über die Grenzen des heutigen chilenischen Staates deutlich hinausging.
China
weiterführende Informationen
Chioggia
weiterführende Informationen
Christianshavn
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Kopenhagen (København).
Cismon del Grappa
weiterführende Informationen
Cittadella
weiterführende Informationen
Cividale del Friuli
weiterführende Informationen
Cloppenburg
weiterführende Informationen
Coburg
weiterführende Informationen
Cölln an der Spree
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Berlin.
Cörmigk
weiterführende Informationen
Coevorden
weiterführende Informationen
Colbitz
weiterführende Informationen
Colbitz-Letzlinger Heide (Garleber Heide)
weiterführende Informationen
Colli Euganei
weiterführende Informationen
Cologny
weiterführende Informationen
Corbie
weiterführende Informationen
Cordenons
weiterführende Informationen
Cordignano
weiterführende Informationen
Cornegliano
weiterführende Informationen
Corvey, Stift
weiterführende Informationen
Costozza
Anm.: Heute Ortsteil von Longare an den Colli Berici südwestlich von Vicenza.
Coswig (Anhalt)
weiterführende Informationen
Coswig, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Covolo del Butistone, Festung
Anm.: 1512-1796 eine habsburgische Enklave bildende Höhlenfestung ("der Kofel") in einer Kalkfelsenwand im venezianischen Tal der Brenta zwischen Primolano und Cismon del Grappa.
Cremona
weiterführende Informationen
Crimmitschau
weiterführende Informationen
Crossen (Krosno Odrzańskie)
weiterführende Informationen
Crüchern
weiterführende Informationen
Curtarolo
weiterführende Informationen
Cyriaksburg, Festung
weiterführende Informationen

Anm.: Damals vor den Toren der Stadt Erfurt gelegene Festungsanlage.
Czaslau (Čáslav)
weiterführende Informationen
Dänemark, Königreich
weiterführende Informationen
Dahme
weiterführende Informationen
Dalmatien
weiterführende Informationen
Damaskus
weiterführende Informationen
Dankerode
weiterführende Informationen
Dannenberg
weiterführende Informationen
Danzig (Gdańsk)
weiterführende Informationen
Darmstadt
weiterführende Informationen
Dauphiné
weiterführende Informationen
Davisstraße (Davis Strait)
weiterführende Informationen
Deggendorf
weiterführende Informationen
Deining
weiterführende Informationen
Delden
weiterführende Informationen
Delitzsch
weiterführende Informationen
Delft
weiterführende Informationen
Den Haag
weiterführende Informationen
Desenzano del Garda
weiterführende Informationen
Dessau (Dessau-Roßlau)
weiterführende Informationen
Dettelbach
weiterführende Informationen
Deutsch-Altenburg
weiterführende Informationen
Deutschbrod (Havlíčkův Brod)
weiterführende Informationen
Deventer
weiterführende Informationen
Dieskau
weiterführende Informationen
Diest
weiterführende Informationen
Dietfurt an der Altmühl
weiterführende Informationen
Dietfurt in Mittelfranken
weiterführende Informationen
Dijon
weiterführende Informationen
Dillenburg
weiterführende Informationen
Dillingen an der Donau
weiterführende Informationen
Dilsberg
weiterführende Informationen
Dirschenbach
weiterführende Informationen
Dithmarschen, Bauernrepublik
Dömitz
weiterführende Informationen
Doesburg
weiterführende Informationen
Dohndorf
weiterführende Informationen
Dole
weiterführende Informationen
Dolo
weiterführende Informationen
Donau, Fluss
weiterführende Informationen
Donaustauf
weiterführende Informationen
Donauwörth
weiterführende Informationen
Dordrecht
weiterführende Informationen
Dorfbach
weiterführende Informationen
Drente (Drenthe), Landschaft
Anm.: Teil der Vereinigten Niederlande (heute Provinz Drenthe).
Dresden
weiterführende Informationen
Dröbel
weiterführende Informationen
Dröbelscher Busch
Anm.: Waldgebiet am linken Saaleufer bei Dröbel nahe Bernburg.
Droyßig
weiterführende Informationen
Dürnstein
weiterführende Informationen
Duisburg
weiterführende Informationen
Dunkerque (Dünkirchen)
weiterführende Informationen
Durlach
weiterführende Informationen
Ebelsberg
weiterführende Informationen
Eckartsberga
weiterführende Informationen
Eckernförde
weiterführende Informationen
Eemnes
weiterführende Informationen
Eferding
weiterführende Informationen
Egeln
weiterführende Informationen
Eger (Cheb)
weiterführende Informationen
Egerischer Sauerbrunnen
weiterführende Informationen

Anm.: Mineralquelle bei Schlada (Slatina) im heutigen Franzensbad (Františkovy Lázně), rund 5 km nördlich von Eger.
Egerischer Kreis
Anm.: Verwaltungseinheit des Königreiches Böhmen.
Eggenberg, Schloss
weiterführende Informationen

Anm.: Heute im Stadtgebiet von Graz gelegenen.
Eggenburg
weiterführende Informationen
Ehrenbreitstein, Festung
weiterführende Informationen

Anm.: Kurtrierische Festung am Rhein bei Koblenz (im Dreißigjährigen Krieg auch Hermannstein genannt).
Eichsfeld
weiterführende Informationen
Eichstätt
weiterführende Informationen
Eichstätt, Hochstift
weiterführende Informationen
Eider, Fluss
weiterführende Informationen
Eilenburg
weiterführende Informationen
Eisack (Isarco), Fluss
weiterführende Informationen
Eisenberg
weiterführende Informationen
Eisfeld
weiterführende Informationen
Eisgrub (Lednice)
weiterführende Informationen
Eisleben (Lutherstadt Eisleben)
weiterführende Informationen
Eisenach
weiterführende Informationen
Elbe (Labe), Fluss
weiterführende Informationen
Elburg
weiterführende Informationen
Elmina, Festung (Castelo de São Jorge da Mina, St. George's Castle)
weiterführende Informationen
Elsass
weiterführende Informationen
Emden
weiterführende Informationen
Enkhuizen
weiterführende Informationen
Endorf
weiterführende Informationen
Engelhartszell
weiterführende Informationen
England, Königreich
weiterführende Informationen
Enns
weiterführende Informationen
Enns, Fluss
weiterführende Informationen
Enschede
weiterführende Informationen
Eremo del Monte Rua
weiterführende Informationen
Erfurt
weiterführende Informationen
Erfurt, Herrschaft
Anm.: Teil des Erzstifts bzw. Kurfürstentums Mainz.
Ergoldsbach
weiterführende Informationen
Erlau (Eger)
weiterführende Informationen
Erlau, Ejalet (Eğri Eyâlet)
Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Ermelo
weiterführende Informationen
Ermsleben
weiterführende Informationen
Eschwege
weiterführende Informationen
Esslingen
weiterführende Informationen
Este
weiterführende Informationen
Etsch (Adige), Fluss
weiterführende Informationen
Ettal, Kloster
weiterführende Informationen
Europa
weiterführende Informationen
Évian (Évian-les-Bains)
weiterführende Informationen
Faaborg
weiterführende Informationen
Falkenberg
weiterführende Informationen
Famagusta (Ammóchostos, Gazimağusa)
weiterführende Informationen
Farkaschin (Vlčkovce)
weiterführende Informationen
Favorita, Schloss
Anm.: Heute Augarten in Wien.
Fehrbellin
weiterführende Informationen
Feldsberg (Valtice)
weiterführende Informationen
Felizzano
weiterführende Informationen
Ferrara
weiterführende Informationen
Ferrieden
Anm.: Heute aus den Gemeinden Ober- und Unterferrieden (Landkreis Nürnberger Land) bestehend.
Feucht
weiterführende Informationen
Fichtelberg (Oberfranken)
weiterführende Informationen
Fileck (Fiľakovo)
weiterführende Informationen
Filipinas (Philippinen)
weiterführende Informationen
Finnland
weiterführende Informationen
Fischamend
weiterführende Informationen
Flandern, Grafschaft
weiterführende Informationen
Fleitershofte (Fleitershoff)
Anm.: Heute möglicherweise nicht mehr existierendes niederländisches Dorf zwischen Oud-Milligen und Apeldoorn.
Flensburg
weiterführende Informationen
Florenz (Firenze)
weiterführende Informationen
Foça
weiterführende Informationen
Fontanafredda
weiterführende Informationen
Forchheim
weiterführende Informationen
Fossa Drusiana
Anm.: Im Jahr 12 v. Chr. durch den römischen Feldherren Nero Claudius Drusus (38-9 v. Chr.) angelegter Kanal, von dem unter anderem angenommen wird, dass er den Rhein bei Arnheim mit der IJssel bei Doesburg verband.
Fränkische Alb
weiterführende Informationen
Fränkischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Franken
weiterführende Informationen
Franken, Herzogtum
weiterführende Informationen
Frankenhausen (Bad Frankenhausen)
weiterführende Informationen
Frankenmarkt
weiterführende Informationen
Frankenthal
weiterführende Informationen
Frankfurt (Main)
weiterführende Informationen
Frankfurt (Oder)
weiterführende Informationen
Frankreich, Königreich
weiterführende Informationen
Fratting (Vratěnín)
weiterführende Informationen
Freckleben
weiterführende Informationen
Freckleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Frederiksborg, Schloss (Hillerød)
weiterführende Informationen
Freiberg
weiterführende Informationen
Freising
weiterführende Informationen
Freising, Hochstift
Freyburg
weiterführende Informationen
Friaul (Friuli)
weiterführende Informationen
Friesland
weiterführende Informationen
Frohnleiten
weiterführende Informationen
Frose
weiterführende Informationen
Fünen (Fyn), Bistum
Fünen (Fyn), Insel
weiterführende Informationen
Fürstenberg
weiterführende Informationen
Fürstenfeldbruck
weiterführende Informationen
Füssen
weiterführende Informationen
Fulda
weiterführende Informationen
Galiläa
weiterführende Informationen
Gals
weiterführende Informationen
Galzignano
weiterführende Informationen
Gamsen
weiterführende Informationen
Gardasee (Lago di Garda)
weiterführende Informationen
Gartow
weiterführende Informationen
Gartz
weiterführende Informationen
Gatterburg, Schloss
Anm.: Vorgängerbau des Schlosses Schönbrunn bei Wien.
Gaweinstal
weiterführende Informationen
Gefell
weiterführende Informationen
Gefrees
weiterführende Informationen
Gelderland
weiterführende Informationen
Geldern
weiterführende Informationen
Gemen, Herrschaft
weiterführende Informationen
Genf (Genève)
weiterführende Informationen
Genfer See (Lac Léman)
weiterführende Informationen
Gent
weiterführende Informationen
Genua (Genova)
weiterführende Informationen
Genua, Republik (Repubblica di Genova)
weiterführende Informationen
Gera
weiterführende Informationen
Gera, Fluss
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Geratshofen
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Germersheim
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Gernrode
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Gernrode, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Gernrode, Stift
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Gerolzhofen
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Giacopuzzi
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Gibraltar
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Giengen an der Brenz
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Gießen
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Gifhorn
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Giudecca (Venedig)
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Glatz (Kłodzko)
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Gleußen
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Glücksburg
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Glückstadt
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Göppingen
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Göppingen, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Herzogtums Württemberg.
Goerzke
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Göttingen
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Goldener Steig
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Goldkronach
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Golf von Venedig (Golfo di Venezia)
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Gommern, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen.
Goor
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Gorizia (Görz)
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Goslar
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Gotha
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Gottesgab, Bergwerk
Anm.: Im Jahr 1604 gegründetes Silbereisenbergwerk im Gleißinger Fels am Fuß des Ochsenkopfs bei Neubau/Fichtelberg (Fichtelgebirge).
Gottesgnaden
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Gottorf, Schloss
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Grabow
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Gradisca d'Isonzo
weiterführende Informationen
Grado
weiterführende Informationen
Gräfenthal
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Gran (Esztergom), Erzbistum
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Grafendorf bei Stockerau
Anm.: Heute Teil von Stockerau.
Graubünden (Freistaat der Drei Bünde)
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Graz
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Greding
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Greifenstein
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Greiffenberg (Gryfów Śląski)
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Grein
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Griechenland
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Grigno (Grims)
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Groebzig
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Gröna
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Gröningen
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Groenlo (Grol)
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Gronau (Westfalen)
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Groningen
weiterführende Informationen
Groningen, Provinz
weiterführende Informationen
Großalsleben
weiterführende Informationen
Großalsleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Großbritannien
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Groß-Enzersdorf
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Großer Belt (Storebælt)
weiterführende Informationen
Großer Plöner See
weiterführende Informationen
Großnondorf
weiterführende Informationen
Groß Oesingen
weiterführende Informationen
Großwirschleben
weiterführende Informationen
Grünhagen
weiterführende Informationen
Güntersberge
weiterführende Informationen
Güntersberge, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Güsten
weiterführende Informationen
Güstrow
weiterführende Informationen
Guinea
weiterführende Informationen
Gunzenhausen
weiterführende Informationen
Gustavsburg
weiterführende Informationen

Anm.: 1632-1635 schwedische Festungsanlage an der Mündung des Mains in den Rhein.
Haarlem
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Haarlemmer Meer
Anm.: Mitte des 19. Jahrhunderts trockengelegter Binnensee in Nordholland zwischen Haarlem, Leiden und Amsterdam.
Haderburg (Castello di Salorno)
weiterführende Informationen
Hadersleben (Haderslev)
weiterführende Informationen
Haderslebener Förde (Haderslev Fjord)
weiterführende Informationen
Hainburg (Donau)
weiterführende Informationen
Halberstadt
weiterführende Informationen
Halberstadt, Bistum
weiterführende Informationen
Halberstadt, Hochstift
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Hall in Tirol
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Halle (Saale)
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Hamburg
weiterführende Informationen
Hameln
weiterführende Informationen
Hanau
weiterführende Informationen
Hannoversch Münden
weiterführende Informationen
Harburg
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Harburg, Herrschaft
Anm.: Teil des Herzogtums Lüneburg.
Hardenberg
weiterführende Informationen
Hardenberger Heide
Anm.: Naturraum östlich von Hardenberg (Overijssel).
Harderwijk
weiterführende Informationen
Hartenfels, Schloss (Torgau)
Hartheim
weiterführende Informationen
Hartmannshof
weiterführende Informationen
Harz
weiterführende Informationen
Harzgerode
weiterführende Informationen
Harzgerode, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Haseluenne
weiterführende Informationen
Haßfurt
weiterführende Informationen
Hattem
weiterführende Informationen
Havel, Fluss
weiterführende Informationen
Havelberg
weiterführende Informationen
Havelland
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Hecklingen
weiterführende Informationen
Heidelberg
weiterführende Informationen
Heidenheim an der Brenz
weiterführende Informationen
Heidenheim, Amt
Anm.: Ehemalige Herrschaft der Grafen von Helfenstein, seit 1448 (zur Grafschaft bzw. zum Herzogtum) Württemberg gehörig.
Heilbronn
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Heiliges Römisches Reich (deutscher Nation)
weiterführende Informationen
Heilsbronn
weiterführende Informationen
Heiterwang
weiterführende Informationen
Heldrungen
weiterführende Informationen
Hellbrunn, Monatsschlössl (Waldemsschlösschen)
weiterführende Informationen

Anm.: Vermutlich 1615 erbautes Jagdschloss der Erzbischöfe von Salzburg.
Hellbrunn, Schloss
weiterführende Informationen

Anm.: 1613-1615 erbautes Lustschloss der Erzbischöfe von Salzburg.
Helmbrechts
weiterführende Informationen
Helmstedt
weiterführende Informationen
Helsingborg
weiterführende Informationen
Helsingør
weiterführende Informationen
Hemau
weiterführende Informationen
Henneberg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Herborn
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Heringen
weiterführende Informationen
Hernals
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Heroldsberg
weiterführende Informationen
Hersfeld
weiterführende Informationen
Hersfeld, Stift
Anm.: Seit 1648 Fürstentum der Landgrafen von Hessen-Kassel.
Herzogenbusch ('s-Hertogenbosch)
weiterführende Informationen
Hessen
weiterführende Informationen
Hessen, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hessen-Darmstadt, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hessen-Kassel, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hettstedt
weiterführende Informationen
Heusden
weiterführende Informationen
Hierden (b. Harderwijk)
weiterführende Informationen
Hietzing
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Hildesheim
weiterführende Informationen
Hildesheim, Hochstift
weiterführende Informationen
Hilpoltstein
weiterführende Informationen
Hitzacker
weiterführende Informationen
Höchstädt an der Donau
weiterführende Informationen
Höxter
weiterführende Informationen
Hof
weiterführende Informationen
Hohenkammer
weiterführende Informationen
Hohensalzburg, Festung
weiterführende Informationen
Hohnstein, Grafschaft
weiterführende Informationen
Hollabrunn
weiterführende Informationen
Holland
weiterführende Informationen
Holnstein
weiterführende Informationen
Holstein-Pinneberg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Holstein, Herzogtum
weiterführende Informationen
Honselaarsdijk (Honselersdijk), Schloss
weiterführende Informationen
Horzelitz (Hořelice)
weiterführende Informationen
Hoya
weiterführende Informationen
Hoym
weiterführende Informationen
Hühnerberg
weiterführende Informationen
Hulst
weiterführende Informationen
Hunneschans
weiterführende Informationen

Anm.: Mittelalterliche Ringwallburg am Uddelermeer in Gelderland.
Hurlach
weiterführende Informationen
Husum
weiterführende Informationen
Ichtershausen
weiterführende Informationen
Iglau (Jihlava)
weiterführende Informationen
IJ, Meeresarm
weiterführende Informationen
IJssel, Fluss
weiterführende Informationen
IJsseloord, Schanze
Anm.: Bereits um die Mitte des 18. Jahrhunderts verschwundene Schanze an der Abzweigung der IJssel vom Niederrhein bei Arnheim.
Ilberstedt
weiterführende Informationen
Île de Ré
weiterführende Informationen
Ilmenau
weiterführende Informationen
Ilmenau, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit der Grafschaft Henneberg.
Ilz, Fluss
weiterführende Informationen
Indien
weiterführende Informationen
Ingelmunster
weiterführende Informationen
Ingolstadt
weiterführende Informationen
Inn, Fluss
weiterführende Informationen
Innsbruck
weiterführende Informationen
Ipolydamásd
weiterführende Informationen
Irland, Königreich
weiterführende Informationen
Isar, Fluss
weiterführende Informationen
Isenburg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Isselburg
weiterführende Informationen
Isla Margarita
weiterführende Informationen
Isola Rizza
weiterführende Informationen
Isola di San Giorgio Maggiore (Venedig)
weiterführende Informationen
Istrien
weiterführende Informationen
Italien
weiterführende Informationen
Itzehoe
weiterführende Informationen
Jägerndorf, Herzogtum
Anm.: Schlesisches Teilherzogtum.
Japan
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Jena
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Jerichow
weiterführende Informationen
Jerichowscher Kreis
Anm.: Verwaltungseinheit des Erzstifts Magdeburg.
Jerusalem
weiterführende Informationen
Jeßnitz
weiterführende Informationen
Jesteburg
weiterführende Informationen
Jübar
weiterführende Informationen
Jülich, Herzogtum
weiterführende Informationen
Jüterbog
weiterführende Informationen
Jütland (Jylland)
weiterführende Informationen
Kärnan, Turm
weiterführende Informationen

Anm.: Überrest einer in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zerstörten Burg bzw. Festung oberhalb der Stadt Helsingborg.
Kärnten, Herzogtum
weiterführende Informationen
Kaiserebersdorf
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Kaiserslautern
weiterführende Informationen
Kalbe
weiterführende Informationen
Kalchreuth
weiterführende Informationen
Kalkberg, Schloss (Lüneburg)
Anm.: 1371 zerstörte Burg, im 17. Jahrhundert Schloss und Garnison westlich der Altstadt von Lüneburg.
Kalmar
weiterführende Informationen
Kamitz (Kamienica)
weiterführende Informationen
Kampen
weiterführende Informationen
Kanaan
weiterführende Informationen

Anm.: Biblisches "gelobtes Land".
Kana (Qana)
weiterführende Informationen
Kanischa (Nagykanizsa)
weiterführende Informationen
Kapfenberg
weiterführende Informationen
Karlau, Schloss
Anm.: Heute in Graz gelegene Justizvollzugsanstalt.
Karlsbad (Karlovy Vary)
weiterführende Informationen
Karnische Alpen
weiterführende Informationen
Kaspisches Meer
weiterführende Informationen
Kassel
weiterführende Informationen
Katalonien
weiterführende Informationen
Katzenberg
weiterführende Informationen
Kelbra
weiterführende Informationen
Kemberg
weiterführende Informationen
Kent, Königreich
Anm.: Eines der sieben angelsächsischen Königreiche des Mittelalters.
Kesselbusch
Anm.: Auenwaldgebiet an der Saale bei Bernburg.
Kiel
weiterführende Informationen
Kindberg
weiterführende Informationen
Kischützneustadt (Kysucké Nové Mesto)
weiterführende Informationen
Klagenfurt am Wörthersee
weiterführende Informationen
Klamm, Burg
Anm.: Burgruine oberhalb von Schottwien (Niederösterreich).
(Ehrenberger) Klause (Weiler-Klause)
weiterführende Informationen
Klausen (Chiusa)
weiterführende Informationen
Kleiner Belt (Lillebælt)
weiterführende Informationen
Klein Komorn (Zalakomár)
weiterführende Informationen
Klein Venedig, Schloss
Anm.: Heute nicht mehr existierendes südmährisches Lustschlösschen des Kardinals Franz von Dietrichstein in der Nähe von Mikulov.
Kleinwülknitz
weiterführende Informationen
Klentsch (Klenčí pod Čerchovem)
weiterführende Informationen
Kleutsch
weiterführende Informationen
Kleve
weiterführende Informationen
Kleve, Herzogtum
weiterführende Informationen
Klipperberge
Anm.: Weinberg bei Bernburg.
Klötze
weiterführende Informationen
Klosterneuburg
weiterführende Informationen
Kloster Zinna
weiterführende Informationen
Knesebeck
weiterführende Informationen
Knodsenburg, Festung
Anm.: Im Jahr 1585 gegründete Festung an der Waal bei Nijmegen.
Knönitz (Knínice)
weiterführende Informationen
Koblenz
weiterführende Informationen
Köln
weiterführende Informationen
Köln, Kurfürstentum (Erzstift)
weiterführende Informationen
Königerode
weiterführende Informationen
Königsberg (Kaliningrad)
weiterführende Informationen
Königseck (Kunžak)
weiterführende Informationen
Königshofen im Grabfeld (Bad Königshofen im Grabfeld)
weiterführende Informationen
Königstein
weiterführende Informationen
Königstein im Taunus, Burg
Königstein, Festung
weiterführende Informationen
Könitz
weiterführende Informationen
Könnern
weiterführende Informationen
Köthen
weiterführende Informationen
Kötzschau
weiterführende Informationen
Kolding
weiterführende Informationen
Kolin (Kolín)
weiterführende Informationen
Komorn (Komárno)
weiterführende Informationen
Konstantinopel (İstanbul)
weiterführende Informationen
Konstanz
weiterführende Informationen

Anm.: Im Mittelalter und der frühen Neuzeit auch Kostnitz genannt.
Kopenhagen (København)
weiterführende Informationen
Korneuburg
weiterführende Informationen
Koromandelküste
weiterführende Informationen
Korsør
weiterführende Informationen
Košice
weiterführende Informationen
Koskau
Anm.: Bestehend aus Unter- und Oberkoskau (heute Saale-Orla-Kreis, Thüringen).
Krain, Herzogtum
weiterführende Informationen
Krakau (Kraków)
weiterführende Informationen
Kranichfeld
weiterführende Informationen
Krems an der Donau
weiterführende Informationen
Kremsmünster
weiterführende Informationen
Kreta
weiterführende Informationen
Kreuznach
weiterführende Informationen
Krieglach
weiterführende Informationen
Krim, Khanat
weiterführende Informationen
Kronach
weiterführende Informationen
Kronborg, Schloss (Helsingør)
weiterführende Informationen
Kroppenstedt
weiterführende Informationen
Krumau (Český Krumlov)
weiterführende Informationen
Krumbholz
Anm.: Auenwaldgebiet an der Saale bei Bernburg.
Kühren
weiterführende Informationen
Küstrin (Kostrzyn nad Odrą)
weiterführende Informationen
Kulmbach
weiterführende Informationen
Kurrheinischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Kuttenberg (Kutná Hora)
weiterführende Informationen
Laaber
weiterführende Informationen
Lagune von Venedig (Laguna di Venezia, Laguna veneta)
weiterführende Informationen
Lambach
weiterführende Informationen
Landsberg
weiterführende Informationen
Landsberg am Lech
weiterführende Informationen
Landsberg an der Warthe (Gorzów Wielkopolski)
weiterführende Informationen
Landshut
weiterführende Informationen
Langau bei Geras
weiterführende Informationen
Langeland, Insel
weiterführende Informationen
Langer Berg
Anm.: In der frühen Neuzeit Weinberg am Saalehang südwestlich von Bernburg zwischen dem heutigen Tiergarten und der Zörnitzer Mühle.
Languedoc
weiterführende Informationen
La Noue
Anm.: Nicht ermittelte Ortschaft, die im Jahr 1611 etwa eine Meile von Lyon entfernt gewesen sein soll.
La Rochelle
weiterführende Informationen
Lauchstädt (Bad Lauchstädt)
weiterführende Informationen
Lauenburg
weiterführende Informationen
Lauenstein
weiterführende Informationen
Lauf an der Pegnitz
weiterführende Informationen
Laufen
weiterführende Informationen
Lauingen
weiterführende Informationen
Lausanne
weiterführende Informationen
Lausitz, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Lavis (Laifs)
weiterführende Informationen
Laxenburg
weiterführende Informationen
Lech, Fluss
weiterführende Informationen
Lechfeld
weiterführende Informationen
Leeuwarden
weiterführende Informationen
Legnago
weiterführende Informationen
Lehenstein (Chlumeček)
weiterführende Informationen
Leiden
weiterführende Informationen
Leipzig
weiterführende Informationen
Leitha, Fluss
weiterführende Informationen
Leitmeritz (Litoměřice)
weiterführende Informationen
Lermoos
weiterführende Informationen
Lesewitz
Anm.: Heute Auwald bei Plötzkau.
Leucate
weiterführende Informationen
Leuchtenberg, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Levante
weiterführende Informationen

Anm.: Östlicher Mittelmeerraum.
Levico Terme (Löweneck)
weiterführende Informationen
Lichtenberg, Schloss
Anm.: Heute nicht mehr existierendes Wittelsbacherschloss bei Scheuring am rechten Lechufer.
Lichtenburg, Schloss (Prettin)
weiterführende Informationen

Anm.: 1611-1641 Witwensitz der Kurfürstin Hedwig von Sachsen.
Lido di Venezia, Insel
weiterführende Informationen
Liebenwalde
weiterführende Informationen
Liegnitz (Legnica)
weiterführende Informationen
Limburg (Limbourg)
weiterführende Informationen
Grafschaft Limburg (Westfalen)
weiterführende Informationen
Limena
weiterführende Informationen
Limmen
weiterführende Informationen
Lingen (Ems)
weiterführende Informationen
Lingen, Grafschaft
weiterführende Informationen
Linz
weiterführende Informationen
Lippa (Lipova)
weiterführende Informationen
Lippe, Grafschaft
weiterführende Informationen
Lippstadt
weiterführende Informationen
Lissabon (Lisboa)
weiterführende Informationen
Litauen, Großfürstentum
weiterführende Informationen
Livenza, Fluss
weiterführende Informationen
Livland, Herzogtum
weiterführende Informationen
Livorno
weiterführende Informationen
Lizza Fusina (Fusina)
weiterführende Informationen
Lobenhof
weiterführende Informationen

Anm.: Im 17. Jahrhundert "Lusthaus" bei Sulzbach.
Lobenstein
weiterführende Informationen
Lobositz (Lovosice)
weiterführende Informationen
Löbejün (Wettin-Löbejün)
weiterführende Informationen
Löwen (Leuven)
weiterführende Informationen
Lofer
weiterführende Informationen
Loire, Fluss
weiterführende Informationen
Lombardei (Lombardia)
weiterführende Informationen
London
weiterführende Informationen
Lorch
weiterführende Informationen
Lorch, Kloster
weiterführende Informationen
Loreto
weiterführende Informationen
Lothringen, Herzogtum
weiterführende Informationen
Lucca
weiterführende Informationen
Lübeck
weiterführende Informationen
Lueg
weiterführende Informationen
Lüneburg
weiterführende Informationen
Lüneburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Lüneburger Heide
weiterführende Informationen
Lüttich, Hochstift
Lützen
weiterführende Informationen
Lützendorf
weiterführende Informationen
Luhe (Luhe-Wildenau)
weiterführende Informationen
Lund
weiterführende Informationen
Luxemburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Lyon
weiterführende Informationen
Lyonnais
weiterführende Informationen
Maas, Fluss
weiterführende Informationen
Maastricht
weiterführende Informationen
Macao (Macau)
weiterführende Informationen
Maderno (Toscolano-Maderno)
weiterführende Informationen
Madrid
weiterführende Informationen
Mägdesprung
weiterführende Informationen
Mähren, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Mähring
weiterführende Informationen
Magdeburg
weiterführende Informationen
Magdeburg, Erzstift
weiterführende Informationen
Mailand (Milano)
weiterführende Informationen
Mailand, Herzogtum
weiterführende Informationen
Main, Fluss
weiterführende Informationen
Mainz
weiterführende Informationen
Mainz, Kurfürstentum (Erzstift)
weiterführende Informationen
Malamocco
weiterführende Informationen
Malta, Inselgruppe
weiterführende Informationen
Mannheim
weiterführende Informationen
Mansfeld
weiterführende Informationen
Mansfeld, Grafschaft
weiterführende Informationen
Mantua (Mantova)
weiterführende Informationen
Marano Lagunare
weiterführende Informationen
Marburg an der Lahn
weiterführende Informationen
Marienberg, Hügel
Anm.: Anhöhe über der Brandenburger Altstadt.
Mark, Grafschaft
weiterführende Informationen
Marseille
weiterführende Informationen
Matrei am Brenner
weiterführende Informationen
Mattig, Fluss
weiterführende Informationen
Mattighofen
weiterführende Informationen
Mattsee (Niedertrumer See)
weiterführende Informationen
Mauerbach
weiterführende Informationen
Mauerkirchen
weiterführende Informationen
Mauls (Mules)
weiterführende Informationen
Mechelen
weiterführende Informationen
Mecklenburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Medingen
weiterführende Informationen
Meiningen
weiterführende Informationen
Meißen
weiterführende Informationen
Meißen, Hochstift
weiterführende Informationen

Anm.: Seit 1581 Teil des (albertinischen) Kurfürstentums Sachsen.
Meißen, Markgrafschaft
weiterführende Informationen

Anm.: Kernland des (albertinischen) Kurfürstentums Sachsen.
Meitingen
weiterführende Informationen
Melegnano
weiterführende Informationen
Melk
weiterführende Informationen
Memmingen
weiterführende Informationen
Meppen
weiterführende Informationen
Mereto di Capitolo
weiterführende Informationen
Merseburg
weiterführende Informationen
Merseburg, Hochstift
weiterführende Informationen
Mesopotamien
weiterführende Informationen
Messina
weiterführende Informationen
Mettingen, Herrschaft
Anm.: Pappenheimische Herrschaft mit Sitz auf der Burg Untermettingen bei Stühlingen.
Metz
weiterführende Informationen
Mézières (Charleville-Mézières)
weiterführende Informationen
Middelburg
weiterführende Informationen
Middelfart
weiterführende Informationen
Miličín
weiterführende Informationen
Milligen (Oud-Milligen)
weiterführende Informationen

Anm.: Heute nicht mehr existierendes, da auf dem Kommandozentrum der niederländischen Luftwaffe gelegenes Dorf.
Minden
weiterführende Informationen
Minden, Hochstift
weiterführende Informationen
Mira Taglio
weiterführende Informationen
Mirabell, Schloss (Salzburg)
weiterführende Informationen

Anm.: Lustsschloss der Erzbischöfe von Salzburg (um 1606 als Schloss Altenau erbaut, 1612 Umbenennung in Mirabell).
Mirow, Kommende
Anm.: Verwaltungseinheit des Johanniterordens.
Mißlareuth
weiterführende Informationen
Missunde
weiterführende Informationen
Mittelmeer
weiterführende Informationen
Mittenwald
weiterführende Informationen
Mitterteich
weiterführende Informationen
Modena
weiterführende Informationen
Modena, Herzogtum
weiterführende Informationen
Modra
weiterführende Informationen
Mömpelgard (Montbéliard)
weiterführende Informationen
Moers
weiterführende Informationen
Molukken (Maluku)
weiterführende Informationen
Monastero degli Olivetani
Anm.: Heute verfallenes Kloster der Olivetanermönche auf dem Monte Venda.
Monheim
weiterführende Informationen
Monselice
weiterführende Informationen
Montagnana
weiterführende Informationen
Montebello, Burg
Anm.: Burg oberhalb von Montebello Vicentino (Provinz Vicenza).
Montecassino, Abtei
weiterführende Informationen
Montegalda
weiterführende Informationen
Montegrotto Terme
weiterführende Informationen
Monte Ortone
weiterführende Informationen
Monte Rosso
Anm.: Bewaldeter Berg zwischen La Croce und Feriole westlich von Padua.
Monte Rua
weiterführende Informationen
Monte Venda
weiterführende Informationen
Moranzani
weiterführende Informationen
Morges
weiterführende Informationen
Moritzburg, Schloss (Halle/Saale)
weiterführende Informationen
Mosel, Fluss
weiterführende Informationen
Moskau
weiterführende Informationen
Moskauer Reich
weiterführende Informationen
Mühlenbeck
weiterführende Informationen
Mühlhausen
weiterführende Informationen
München
weiterführende Informationen
Münster, Hochstift
weiterführende Informationen
Mürz, Fluss
weiterführende Informationen
Mürzzuschlag
weiterführende Informationen
Muiden
weiterführende Informationen
Mulde, Fluss
weiterführende Informationen
Mur (Mura), Fluss
weiterführende Informationen
Murano
weiterführende Informationen
Múscoli
weiterführende Informationen
Naarden
weiterführende Informationen
Naardermeer
weiterführende Informationen
Nabburg
weiterführende Informationen
Nachterstedt
weiterführende Informationen
Náfpaktos (Lepanto)
weiterführende Informationen
Namur
weiterführende Informationen
Narbonne
weiterführende Informationen
Nassau-Saarbrücken, Grafschaft
weiterführende Informationen
Nassereith
weiterführende Informationen
Naumburg
weiterführende Informationen
Neapel (Napoli)
weiterführende Informationen
Neapel, Königreich
weiterführende Informationen
Neckar, Fluss
weiterführende Informationen
Negroponte (Euböa), Insel
weiterführende Informationen
Nennslingen
weiterführende Informationen
Nespeky
weiterführende Informationen
Neubau
weiterführende Informationen
Neuburg an der Donau
weiterführende Informationen
Neuburg am Inn
weiterführende Informationen
Neuburg am Inn, Grafschaft
weiterführende Informationen
Neudorf
weiterführende Informationen
Neuenhaus
weiterführende Informationen
Neugebäude, Schloss
weiterführende Informationen

Anm.: Damals vor den Toren Wiens gelegenes kaiserliches Renaissanceschloss.
Neugranada
weiterführende Informationen

Anm.: Spanisches Generalkapitanat.
Neuhäusel (Nové Zámky)
weiterführende Informationen
Neuhaldensleben (Haldensleben I)
weiterführende Informationen
Neuhaus (Jindřichův Hradec)
weiterführende Informationen
Neuhaus, Schloss
weiterführende Informationen
Neukloster
weiterführende Informationen
Neumarkt in der Oberpfalz
weiterführende Informationen
Neumarkt (Egna)
weiterführende Informationen
Neumarkt am Wallersee
weiterführende Informationen
Neumarkt an der Ybbs
weiterführende Informationen
Neumünster
weiterführende Informationen
Neu-Ortenburg, Schloss (Hinterschloss)
weiterführende Informationen

Anm.: Heute nicht mehr existierendes Schloss bei Ortenburg.
Neusohl (Banská Bystrica)
weiterführende Informationen
Neustadt (Neustadt-Glewe)
weiterführende Informationen
Neustadt bei Coburg
weiterführende Informationen
Neustadt an der Donau
weiterführende Informationen
Neustadt (vor Magdeburg)
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil Alte Neustadt von Magdeburg.
Neustadt (Orla)
weiterführende Informationen
Neustadt am Rübenberge
weiterführende Informationen
Neustadt an der Waldnaab
weiterführende Informationen
Neutra (Nitra), Fluss
weiterführende Informationen
Nevers
weiterführende Informationen
Niederlande (beide Teile)
weiterführende Informationen
Niederlande, Spanische
weiterführende Informationen
Niederlande, Vereinigte (Generalstaaten)
weiterführende Informationen
Niederlausitz, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Niedermotzing
weiterführende Informationen
Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Niedersächsischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Niedertraubling
weiterführende Informationen
Niederungarn
Anm.: Verwaltungseinheit des (habsburgischen) Königreichs Ungarn, das die heutige West- und Mittelslowakei sowie größtenteils die Gebiete westlich des Plattensees (Balaton) umfasste.
Nienburg (Saale), Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Nienburg (Saale)
weiterführende Informationen
Nienburg (Weser)
weiterführende Informationen
Nieuwpoort
weiterführende Informationen
Nijkerk
weiterführende Informationen
Nijmegen
weiterführende Informationen
Nikolsburg (Mikulov)
weiterführende Informationen
Nîmes
weiterführende Informationen
Nittenau
weiterführende Informationen
Noale
weiterführende Informationen
Nördlingen
weiterführende Informationen
Nógrád (Novigrad), Burg
weiterführende Informationen
Nohra
weiterführende Informationen
Noorddorp
weiterführende Informationen
Norburg (Nordborg)
weiterführende Informationen
Norderney, Insel
weiterführende Informationen
Nordgau
weiterführende Informationen
Nordhausen
weiterführende Informationen
Nordhorn
weiterführende Informationen
Nordsee
weiterführende Informationen
Normandie
weiterführende Informationen
Northeim
weiterführende Informationen
Norwegen, Königreich
weiterführende Informationen
Noventa
weiterführende Informationen
Nowy Targ
weiterführende Informationen
Nürnberg
weiterführende Informationen
Nürtingen
weiterführende Informationen
Nuthe, Fluss
weiterführende Informationen
Nyborg
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Oberammergau
weiterführende Informationen
Oberbayern
Oberdeutschland (Süddeutschland)
weiterführende Informationen
Obere Pfalz (Oberpfalz), Fürstentum
weiterführende Informationen
Oberkapfenberg, Burg
Anm.: Burg oberhalb von Kapfenberg (Steiermark).
Oberlausitz, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Obermallebarn
weiterführende Informationen
Obernberg am Inn
weiterführende Informationen
Obernzell
weiterführende Informationen
Oberottmarshausen
weiterführende Informationen
Oberrheinischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Obersächsischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Obersteiermark
weiterführende Informationen
Obertrum am See
weiterführende Informationen
Oberungarn
Anm.: Verwaltungseinheit des (habsburgischen) Königreichs Ungarn, das die heutige östliche Slowakei und angrenzende ungarische Gebiete umfasste.
Odense
weiterführende Informationen
Oder, Fluss
weiterführende Informationen
Ödenburg (Sopron)
weiterführende Informationen
Oelsnitz (Vogtland)
weiterführende Informationen
Öresund (Øresund)
weiterführende Informationen
Österreich, Erzherzogtum
weiterführende Informationen
Österreichischer Reichskreis
Österreich ob der Enns, Erzherzogtum
weiterführende Informationen
Österreich unter der Enns, Erzherzogtum
weiterführende Informationen
Oettingen, Grafschaft
weiterführende Informationen
Ofen (Buda)
weiterführende Informationen
Ofen, Ejalet (Budin Eyâlet)
Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Ohof
weiterführende Informationen
Oldenburg
weiterführende Informationen
Oldenburg, Grafschaft
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Oldenzaal
weiterführende Informationen
Olmütz (Olomouc)
weiterführende Informationen
Olymp, Berg
weiterführende Informationen
Oppeln (Opole)
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Opperode
weiterführende Informationen
Orange
weiterführende Informationen
Orange, Fürstentum
weiterführende Informationen
Oriago Di Mira
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Orient
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Ortenburg
weiterführende Informationen
Ortenburg, Grafschaft
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(Alt-)Ortenburg, Schloss (Vorderschloss)
weiterführende Informationen
Orth an der Donau
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Oschatz
weiterführende Informationen
Oschersleben
weiterführende Informationen
Osmanisches Reich
weiterführende Informationen
Osnabrück, Hochstift
weiterführende Informationen
Ossa (Kíssavos), Berg
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Osterhofen
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Osterstein, Schloss (Gera)
weiterführende Informationen

Anm.: Auf einem Berg westlich der Stadt Gera gelegenes Residenzschloss der Herren von Reuß (jüngere Linie), das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.
Ostfriesland, Grafschaft
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Ostindien
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Anm.: Vorder- und Hinterindien sowie Malaiischer Archipel.
Ostrau
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Ostsee
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Ottensheim
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Ottleben
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Overijssel
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Paderborn, Hochstift
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Padua (Padova)
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Padua (Padova), Provinz
Anm.: Verwaltungseinheit der Republik Venedig.
Palästina
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Palazzo Pallavicino (Palazzo Martinengo)
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Palmanova
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Pansfelde
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Pantianicco
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Pápa
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Paraíba
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Anm.: Heute Bundesstaat in Nordostbrasilien.
Parchim
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Paris
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Parma
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Parma und Piacenza, Herzogtum
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Parsberg
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Partenkirchen (Garmisch-Partenkirchen)
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Passau
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Anm.: Gebildet aus den damals drei eigenständigen Teilen Alt-, Ilz- und Innstadt.
Passauer Altstadt (Passau)
Anm.: Kernstadt auf der Landspitze zwischen Donau und Inn neben zwei weiteren damals eigenständigen Stadtteilen von Passau.
Passau, Hochstift
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Passauer Ilzstadt (Passau)
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Anm.: Ehemals eigenständige Stadt an der Einmündung der Ilz in die Donau, jetzt Stadtteil von Passau.
Passauer Innstad