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Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: September 1635
[Inhaltsverzeichnis]
01. September 1635
02. September 1635
03. September 1635
04. September 1635
05. September 1635
06. September 1635
07. September 1635
08. September 1635
09. September 1635
10. September 1635
11. September 1635
12. September 1635
13. September 1635
14. September 1635
15. September 1635
16. September 1635
17. September 1635
18. September 1635
19. September 1635
20. September 1635
21. September 1635
22. September 1635
23. September 1635
24. September 1635
25. September 1635
26. September 1635
27. September 1635
28. September 1635
29. September 1635
30. September 1635
|| [[Handschrift: 422v]]

Dienstag den 1. ⁄ 11.ten: des SeptembersSeptembris:


TraumSomnium: wie herr Achatius von Dona am Böhmer
waldt
, wehre mitt zweyen kugeln, eine durch den halß,
die andere durch die brust, Todtgeschoßen worden, vndt ich
hette ihn sehr beklagt, nach dem mir es sein Sohn, ein
feiner Junger herr, (wie mich dauchte von 14 oder 15 Jahren)
in Schwartzem Sammet gekleidett,) reitende angezeigt,
vndt sehr querulirt, daß sein herrvatter doch so from gewesen,
vndt nie kein kindt beleidiget hette, wie er doch zu dem
großen vnglück kähme. Darüber wehre mir gar an-
dächtig <vndt betrüblich> eingefallen, wie Sie in der Meß singen: Herr, gedenke auch der Diener und deiner Dienerinnen, die schlafen die uns mit dem Zeichen des Glaubens vorangegangen sind und im Traum des Friedens schlafenMemento
etiam Domine, famulorum, famularumque tuarum, quj dormiunt<quj nos prædecesserunt cum signo fidej, et dormiunt> in somno pacis
, vndt jch hette diese wortt, fleißig erwogen.


herr Löẅ, ist bey mir gewesen, macht mir gute sperantz,
wegen meiner expeditionen. Gott gebe es, baldt.


Veitt Berndt, jst auch bey mir gewesen, macht mir
hofnung in andern sachen. usw. wegen des zur rechten Zeit geliehenen Geldesperge ob pecuniam mutuam ad tempus.


Zeitung das der König in Polen, nicht allein das heyrahtgut || [[Handschrift: 423r]]
Seiner zukünftigen Pfältzischen gemahlin, auß der
Pfaltz, vom Kayser begehre, sondern er wolle auch vor
die Churpfältzischen erben, des Fridericj die Chur
Pfaltz, wieder haben. Sonderbare Wandlung!Mira metamorphosis!


Ich hatte dem Erzherzog Leopold Wilhelm geschrieben, aber ich habe ihn in der Schwebe gelassen, um den außerordentlichen Botschafter von Spanien, den Grafen von Oñate, wegen seiner wirkunsvollen Fürsprache nicht zu kränken. Es gibt [darin] kein Datum, da das Papier dafür nicht genügt und Ebersdorf ist nur eine Spazierfahrt von hier.J'avois escrit a l'Archiduc Leopoldt Guillaume,
mais l'ay laissè encores en suspens, afin de n'offenser
l'Ambassadeur extraordinaire, d'Espagne, le Conte d'Onnate, a cau-
se de son efficacieuse intercession. Il n'y a nul date,
le pappier ne<'y> suffisant pas, & Ebersdorff n'estant qu'une
pourmenade, d'icy.


Börstel vndt Deẅerlin, seindt heütte Nachmittag fortt auf
Preßburgk, ihre rayse an die grentzfestungen fortzu-
setzen. Gott gebe ihnen glück, vndt bewahre Sie vor
vnglück, insonderheitt vor den streiffenden Türgken,
welche sich ihres schadens zu erholen, den sie durch den
neẅlichsten brandt zu Ofen erlitten, stärcker als zuvor,
in die Christenheitt, streiffen sollen.


An Madame geschrieben, auf heütte datirt.


Der Kayserliche Schein, vber die acceptation des Frie-
dens
ist mir insinuirt worden, lauttet von wortt zu wor-
tten, also:


Der Römischen Kayserlichen auch zu hungarn vndt Böhaimb Königlichen Mayestät vn-
serm allergnedigstem herren, Jst in vndterthenigkeitt referirt,
vndt vorgebracht worden, welcher gestaltten herren Christians
zu Anhaltt
, Fürstlichen Gnaden, vorhero mündt: vndt hernach Schrift-
lich unter dem Datumsub dato Wien, den vierzehenden nechstverwichenen Monats, || [[Handschrift: 423v]]
des JuliJulij, den von allerhöchstgedacht Jhrer Kayserlichen Mayestät mitt des
herren Churfürsten zu Sachßen Churfürstlichen Durchlaucht durch Göttliche
verleyhung, getroffenen Friedenschluß, in allen Punkten, Kapiteln und Klauselnin omnibus punctis,
capitulis, et clausulis
acceptirt, sich darzu bekennet,
vndt darneben gebehten haben.
Wie nun allerhöchstgedacht Jhrer Kayserlichen Majestät diese des herren
Christians zu Anhaltt Fürstlichen Gnaden gethane mündt: vndt
Schriftliche erklährung zu angenehmen gnedigstem gefallen
geraichen thut, vndt vorangezogenem Friedenschluß gemäß
ist, Also stellen dieselbe in keinen zweifel, es werden
vorbemelt Jhre Fürstliche Gnaden, dero erbiehten nach, sich ieder-
zeitt bezaigen, auch von höchstgedachtt Jhrer Kayserlichen Mayestät
hergegen alles Kayserlichen Schutzes, sich gewißlich zu getrösten
haben. So deroselben darauf zum beschaidt zu er-
theilen, Aller gnedigist anbefohlen worden, vndt verbleiben
mehrhöchstgemelt Jhre Kayserliche Majestät besagtes herren Christi-
ans zu Anhaltt, Fürstlichen Gnadennaden, mitt Kayserlichen gnaden,
vndt allem guten wolbeygethan. GezeichnetSignatum zu Ortt,
vndter Jhrer Kayserlichen Majestät aufgedrucktem Secret Jnnsiegel,
den Achtt vndt zwaintzigisten des Augusts im JahrAugustj, Anno Sechtzehen-
hundertt, Fünff vndt dreißig.


Hat es gebilligtVidit[.]
Peter heinrich von Stralendorff
Mit [eigener] HandManu [propria]



anstatt des kaiserlichen SiegelsLoco Sigilli
Cæsarei





Johann Söldner Doctor mit eigener Handmanu propria

|| [[Handschrift: 424r]]


BeachteNota: Vidit heist so viel, als hat es gebilligtVidit, der Reichsvi-
cecantzler vndt Reichshofrahtsvicepresident, auch
Jhrer Mayestät Cammerer, der herr von Strahlendorf, Freyherr
et cetera[.]


BeachteNota: Wann einer persöhnlich gegenwertig, pfleget
nur das Kayßerliche Jnnsiegel, auf solche Dekretedecreta ge-
drucktt zu werden, wann man aber abwesendt, pflegen
Jhre Mayestät die verschloßenen schreiben, selber zu be
vndterzeichnen, weil sie vber landt gehen. usw.perge


Die vberschrift Meines offenen, auß dem Reichshof-
raht
, von Jhrer Mayestät gegebenen decrets, war diese:


Von der Römischen Kayserlichen Majestät vnserß allergnedigisten
Herren wegen, Herren Christians zu Anhaltt,
Fürstlichen Gnaden anzuhändigen.


BeachteNota: heütte Morgen ist Börsteln die Kayserliche
antwortt, auf Meiner herrnvettern, vndt Bruders
schreiben, verschloßes<n> auch insinuirt worden durch
Doctor Söldnern, vndt abschrift darbey. Er hat es
aber, mir noch nicht communicirt, vielleichtforsan vergeßen.


Von hier nach Grätz, seindt 2<3>6 meilen, in 4 Tagen zu fahren,
die landtkutzscher begehren 40 ReichsthalerRthlr: vnß hin, vndt wieder
her zu führen, sagen, man komme auf Baden, vndt auf die Neẅ-
Stadt
zu, Man finde vndterwegens gute herbergen, aber es seye ein
sehr böser weg zu fahren, nur 14 Meilenm: guter weg, das vbrige einen
[b]erg auff, den andern ab, Sie wollen lieber, auff Prag zu fahren, als dahin.

|| [[Handschrift: 424v]]

Mittwoch den 2. ⁄ 12. September

<400 ThalerThlr: Thomas Benckendorf zu berechnen.>


<TraumSomnium, von etzlichen gute[n] stargken vbern zjmer sehr brei[ten] feisten hirschen, welche durch viel holzwege in Ballenstedt k[amen.]>


Graf von Schwartzenberg hat zu mir geschickt, begehret einer
stunde ernennung zur Besuchvisite. Jch habe jhm, wegen heüttigen
posttages, 3 vhr, Nachmittags, gegeben. Es ist der Junge
Graf, des alten herrn Adams zu Berlin sein Sohn, welcher neẅ-
lich erst alhjer ankommen.


Oberster Keßler, hat mich ansprechen wollen, die-
weil ich aber gewust, daß es nur vmb geldt zu thun
wehre, habe ich mich sub [...] mitt dem posttage (weil
ich auch viel zu schreiben,) endtschuldigen laßen.


herr Loẅ, ist bey mir gewesen abschiedt genommen.


Der Junge Graf von Schwartzemburgk, ist auch
vmb drey vhr, zu mir gekommen, vnd mich visitirt.


Zeitung daß die Schwedischen, die Stadt hall dem Churfürsten
vbergeben müßen.


Nachmittags noch ejnmal abschjedt, von der hertzoginn
von Saxen
, in ihrem losament genommen, dabey
sich auch Mein kleiner vetter, Frantz Erdtmann, hertzogs
Julij henrichs
, sejn Söhnlein, im 7benden iahr altt, befunden.


Ich habe noch neben den 50 weitere 50 Taler Johann Löw zur Zierde des Gnadenhellers geschenkt.J'ay encores fait present; outre les, 50
de 50 autres DalersDal: a Iohann Löw pour ornement du grace-
denier.


[...]a

|| [[Handschrift: 425r]]

1635.
Donnerstag den 3. ⁄ 13. September

Meilenm.
Von Wien nach Traßkirchen 4 von dannen Nachmittags gen
Meilenm.
Neẅstadt, auch 4

SummeSumma: 8 Meilenm:
habe zur Neẅstadt das Schloß,

vndt mein altes losament, so ich im Jahranno 1621 wieder meinen willen
innengehabt, wie auch hertzog Frantz Albrechts, neẅlich in-
nengehabte zimmer, auch seinen neẅerbaweten garten besehen,
ebensoJtem: den altan, die Einsiedelerey, <darinnen Kayßer Maximilianj Stuel so er selber vom hirschgeweyhe eines danhirsches gemachtt.> Den prospect aufn Thiergarten,
die kirche &cetera[.]


Darnach ins zeüghauß alda vndter andern ein großes vngeheẅres
doch zierlich gegoßenes Stück gesehen, so Maximilianus I. im Jahranno 1507
gießen laßen. Jst eylf Schue lang, fast zween klafter (wann
man 6 schuch auf ieglich klafter den Schuech zu 12 zoll, rechnett)
vndt wieget 160 zentner, schießet, 260 pfundt eysen, theten
33<9>0 Pfund (libra)℔: bley, vndt muß 130 Pfund (libra)℔: pulver zur ladung haben. Es
hat auch eine Cammer darinnen, darauß man mitt Cartuschen
schießen kan. Es wirdt die lawerpfeiffe genandt, vndt stehen
verß darauf, welche ihren grimm anzeigen, alß: ohngefehr also:


Jch pfeiffe vndt lawre, Alß wie der hagel vndt der Schawer,
darumb heiß ich die lawerpfeiffe, das ich zerdrümmer, was ich ergreiffe.


Es ist aber wegen seiner großen schwehre vbel fort zubringen, vndt
muß man es auf einer lade mitt 4 Rädern, oder auf einem
Schlitten, vndter 80 biß in 100 pferde nicht bespannet,
fortführen, wenn man es ie moviren will. höchstgedachter Kayser
Maximilian, hat es dieser Stücke 12 gießen laßen, Man hat
aber die andern wieder vmbgegoßen, vndt dieses allein zur ge-
dächtnüß behalten. Es stehen noch andere wenig Stück darinnen || [[Handschrift: 425v]]
die meisten aber auf dem wall vndt pasteyen, darundter
zwey schöne Nohtschlangen vom Erzherzog Maximiliano
nechstverstorben, welche gar zierlich gegoßen sejndt.


Jm zeüghauß, hat es auch altFränckische Rüstungen vndt
gewehr auf ein 1500 Mann zu armiren, wie der zeüg-
wärter mich berichtett. Es war auch bey den stücken,
<vndt Mörseln> ein zimlicher vorraht an kugeln vorhanden, wiewol an sich
selbst in diesem zeüghauß an itzo, nichts anders absonderlich
zu sehen. Jst fein gebawet, vom Kayser Ferdinando I:o.[.]


Die Neẅstadt gehöret an itzo, Ertzhertzog Leopoldt
Wilhelmen
eigenthümblich zu. Jst etwan halb so groß
als Wien, die Stadt vndt Thiergarten, seindt auch fast in ei-
ner größe, vndt kömbt das danwildt, biß an den Schloß-
graben hinan oftermals gegangen. Jst ein lustiger Lagesitus,
in einer schönen ebene, die wir heütte den ge<a>ntzen Tag gehabtt,
die berge nur von weittem, (etwas mitt Schnee bedecktt)
gesehen, gelegen. BeachteNota: Jn der kirche, war auch eine Statuestatua
Königs Matthiæ auß Vngern, in einem vergüldeten küriß,
auf einem weißen pferde, zu sehen. Jm Schloß sahen wir
auch, dje Kayserlichen zjmmer, etzliche gemälde vndt Tapeze-
reyen
. et cetera


BeachteNota: Jn die lawerpfeiffe hat der Kayser einmahl einen
kleinen kerll hinein schliefen laßen, derselbe, weil nur das
zündtloch zugedeckt worden ist von demselbigen Schall 4
wochen Taub geworden.

|| [[Handschrift: 426r]]

Steyermarck.
Freitag den 4. ⁄ 14. September

Meilenm.
Von der Neẅstadt, nach Schadtwien, zu Mittage
Bey dem flegken, ligt auf einem hohen felsichten berge,
ein Schloß, so nicht allezeitt bewohnt wirdt. Es
pflegen aber, ie bißweilen, gefangene hinauf ge-
schicktt zu werden. Vor vndt hindter Schadtwien
hat es wolverwahrte päße zwischen den felsen
mitt Mawren vndt Schießlöchern, auch wachthaüsern,
das einer nicht leichtlich, mitt gewaltt durch
den flegken, kommen wirdt dörfen. Der Kayserliche
pfleger, wohnet nicht gewöhnlichordinarie auf dem Schloß,
(weil es sehr windig daroben sein soll) sondern
in dem flegken, darinnen wir gefüttert.
4
Meilem.
Von Schadwien, nach dem eßen, mitt vorspann Ochßen
(deren 10 vndt 2 pferde vor vnserm wagen giengen)
auf den berg Semering von etzlichen Semling genandt
haben gute 2 Stunden, in bösem Steinichten wege
mitt vnsern vorspannThieren daran zu fahren gehabtt.
Oben auff, stehet ein kreütz, daran scheidet sich die
Oesterreichische gräntze, vndt gehet das landt zu Steyer,
oder die Steyermarck an. Am Semling hat es
Tannenholtz vndt wacholdern. Gibt aber keine
solche Abgründepræcipitia wie in Tirol vndt Grawpündten,
auf den seitten, vndt es soll numehr kein solcher berg,
biß nach Venedig mehr sein. Auf dem Semring, haben
wir vnsere <miet>pferde wieder laßen auspannen, vndt seindt


½
Meilenm:
fortt, in Gottes nahmen, auf Mertzuschlag
vom Semring, von Schadtwien aber zwo, in sehr bösem
Steinichtem wege.

<SummeSumma: 6 Meilenm:>


Von der Neẅstadt auf Schadtwien ists guter weg vndt
hüpsch eben landt, auf beyden seitten vndt vor sich, siehet
man gebirge liegen. hat auch hin vndt wieder gehöltze.
Nachmittags aber war der Semling wie vorgemeldet,
holtz vndt steine. Etwaß wejnwachs, haben wir
gleichwol auch, vor: vndt Nachmittags, gesehen.

Samstag den 5. ⁄ 15. September

Meilem.
Von Mertzuschlag nach<zu> dem Mittagseßen, gen Bruck an der Muhr 3 Kinberg, ein flegken <an einem waßer die Mierz gelegen.>
in zimlichem bösen vndt steinichtem auch etwaß
bergichtem wege. holtz vndt wiesenlandt.

3
Meilem.
Nachmittags, gen Bruck an der Muhr, eine Stadt,
auch steinichter vnlustiger weg, auf landtkutzschen
zu fahren, iedoch war es gestern noch schlimmer.
3


haben heütte etzliche hohe berghaüser auf den
seitten liegen laßen, so Steyermärckischen herren zu-
ständig, das letzte hieß Kapfemberg einem herren von Stu-
benberg
zuständjg. Die Ungehobeltheit unseres Kutschers und seines Knechts wie auch der gemeinen Leute vom Land hindert uns daran, eine genaue Auskunft zu erfahren, wie es nötig wäre, um eine einfältige Beschreibung davon zu machen.La rusticitè de nostre cocher & de
son valet, comme aussy des gens communes du pays, nous em-
pesche d'apprendre une exacte jnformation, comme il
faudroit, pour en faire une description naifue.

|| [[Handschrift: 427r]]

Sonntag den 6. ⁄ 16. September

Meilenm.
Von Bruck, nach Frawenleitten zu Mittage 3
von dannen gegen abendt, auf Grätz 3

SummeSumma 6


haben heütte abermals, einen langweiligen,
bösen steinichten, vndt verdrießlichen <fahr>weg gehabtt,
vndt viel difficulteten wegen des kutzschers,
(so ein vnger ist) hartnäckigkeitt gefunden.


Grätz ist des Kaysers, geburtsStadt, vndt
Hauptstadt der Steiermarkmetropolis Stiriæ, die hauptstadt in der Steyer-
marck.


Wir seindt heütte meistentheilß, an der Muhr
her gefahren. Vndt diese vier Tageraysen seindt
mir, auf einer hart aufliegenden landtkutzschen,
sehr sawer worden.

Montag den 7. ⁄ 17. September


herr Galler, des ViceStadthalters Sohn, hat mich im Nahmen
seines herrn vatters, vndt vettern <des Præsidenten> gebehten, zu einem oder zum andern
zu kommen, vndt nicht also in der vorstadt, zu verbleiben, auch
sich offerirt mitt mir herumb zu fahren. Erstlich hatte ich zum
Fürsten von Eggemberg geschicktt, der schliefe noch feste vndt
seine leütte hatten gesagt, Sie dörften ihn vor halbweg
zehne nicht aufwecken, diß aber hat sich hernacher vnver-
muhtendt, beßer geschjcktt. Bjn zum kriegspræsidenten
gefahren, habe bey ihm gegeßen. Er hat meinen herrnvatter Sehligen
wol gekennet, viel mitt mir conversirt, vndt mich wol
tractirt. Es war sein vetter, vndt ein Graf von Aursperg auch || [[Handschrift: 427v]]
mitt darbey. Er ist sehr frei in seinem Sprechen, der Greis von 64 Jahren.Il est fort libre en son parler le vieillard, <de 64 ans.>
Nachmittags besuchte mich der Fürst von Eggemberg, vndt der
Stadthalter[,] des præsidenten bruder, dieser letzte fuhr auch
mitt mir auf das Schloß, welches auf einem berge ligt,
vndt ein gut castell ist, aber nicht regular befestiget,
wie es die fortification, mitt sich bringt, hat aber
doch pasteyen, wiewol nicht vberall, sondern auch ezliche
Spitzenpointes vndt tenaillen. Es war ein Oberster von
Zerotin (auß Mähren)[,] ein Oberster Wittemberg auß Finlandt,
vndt ein Pommerischer Obrist Wachtmeister <Sandthoven> daroben gefangen, sindt
der Nörlinger Schlacht her. Bahten vmb intercession.
Es ligt ein alter burggraf mitt etzlichen Soldaten daroben.
Jn djesem castell, (welches nirgends vberhöhet ist,
die Stadt aber commendirt, vndt einen lustigen prospect
aufs landt hinauß hatt) seindt 2 cisternen vndt ein
ziechbrunnen, welcher 80 klafter tief ist, vndt
ein Echo hatt[.]


Vmb die Stadt, welche etwan ein ⅓ thejl so
groß als Wien ist, auch heütte vormittags gefahren, hat
feine vorstädte, vndt innwendig schöne haüser <vndt, PalästePallatia.>


Es ist auch itzt ein Jahrmarck alhier.


Abends beym Fürsten von Eggemberg gegeßen, vndt eine
gute conversation gehabt, Es war sejne Fraw Schwester
mitt darbey wie auch eine von Stubenberg, eine von hermstaj[n][,]
eine von Trautmanßdorf, eine von Jochnerinn[,] <gar höfliche DamenDames.>, vndt zweene
herren von hermstein
,

|| [[Handschrift: 428r]]

Dienstag den 8. ⁄ 18. September


BeachteNota: haben auch gestern im Schloß zu Grätz einen
gefangenen herrn von Seraw sizen sehen, welcher När-
risch ist, vndt seinen bruder (den landtshaüptmann
an itzo in Steyer) im bette erschießen wollen,
ihm auch schon einen gefährlichen Schuß gegeben.


hilger kahm diesen Morgen zu mir, lamentirt
daß man ihren wexel dem Veitt Berndt vberlaßen.


Mitt zweyen kriegsrähten, nach der Ertzhertzoglichen
burgk alhier zu Grätz zu, gangen, vndt die losamenter
darinnen, wie auch die Schatzkammer, vndt allerley sachen
darinn, von Türckischen sachen, auch Jndianischen, vndt
andern rariteten, antiquiteten der Müntze, <Muscheln> und dergleichen& talia besichtigett. <greiffenklahe, Elefantenbein, risengebein, etcetera edelgestein.>
Eine orgel<positiff>, so von sich selber schläget, hasengeweyhe, vndt ejn
zahn vom hasen, geschjrr von Rhinoceros, Müntze, bücher, &cetera[.]


Darnach in die kirche, da das k die Kayßerliche gruft zuge-
richtett wirdt, vndt ins Jesuiter Kollegcollegium, welches gar
prächtig gebawet. Schöne bücher, vndt Meßgewandt etcetera[.]


Beachte wohl die EinsiedeleiNota Bene Heremitorium jn der burgk, ebensoJtem: im garten schöne granaten.


Zum Mittagessen dieA disner les 2 kriegsrähte, &cetera vndt der Stadthalter
mittgegeßen.


Zeitung daß der Türgke den Persianer geschlagen, Babilon
wieder recuperirt, vndt es seyen destwegen ansehliche freẅ-
denschüß leyder! in der Türgkey geschehen.

|| [[Handschrift: 428v]]


Nachmittags hinauß nach Carlaw, ein Ertzhertzoglich lusthauß,
ebensoJtem: nach dem schönen prächtigen, aber noch nicht außgebawetem
hause Eggemberg, gefahren, vndt daßelbe besehen, auch die gegendt
dort herümb et cetera[.] an db Der Stadthalter <herr> Gallert, wie auch die
kriegsrähte der herr von Falbenhaüpt, vndt <herr von> Glejßspach, so heütte
mitt vns gegeßen, haben mich auch hjnauß convoyirt.


Ein Graf von Wagensperg, vndt ein alter herr von Schaftemberg,
beyde Kayserliche geheime Rähte alhier, wie auch der heüttige Oberste
Falbenhaüpt, vndt Gleißpach, vndt des Grafen sein Sohn, seindt meine
gäste zu Mi abends gewesen, oder vielmehr des herren Gallerts kriegspræsidenten
vndt es hat allerley gute conversation gegeben.


Die granaten heist man alhier Margaranthen.


Zeitung daß Bernburg von den Schwedischen mitt gewaltt, hingegen
halle von den ChurSächsischen occupirt worden, das muß ich alhier
zu Grätz, auf dieser meiner peregrination, erfahren.

Mittwoch den 9. ⁄ 19. September 🜨


Gestern haben wir auch den höchsten berg in dieser gegendt,
den Scheckel, von weittem angesehen, Es soll gar sehr
alte, vndt gesunde leütte daroben haben. Es gibt eine Höhlespe-
luncam
c daroben, wann einer holtz hineyn wirft, so
fängt es an zu donnern vndt zu blitzen, wirft man
steine hinein, so hagelts. Dieser berg ist der Grätzer
ihr kalender, nach dem er hell oder trübe ist.


Die beyden gesterigen kriegsrähte, wie auch ein anderer
Gahler, haben sjch wieder, bey mir eingestellet. Bin in garten
spatzirt. Die herren von Grätz auß der Stadt, haben || [[Handschrift: 429r]]
mir zu meiner ankunft, durch zween auß ihrem
Mittel, gratuliren laßen.


Fürst von Eggenbergs SekretärSecretarius bey mir gewesen. &cetera
Besuch und GegenbesuchVisite & revisite, durch complimenten dahin ver-
glichen worden, daß ich im Vorübergehenin transitu, nach der Mahlzeitt
ihm vndt seiner Fraw Schwester, zusprechen,
vndt abschiedt nehmen möchte.


habe des guten alten herren Gallerß schöne Bibliothekbibliothe-
cam
besehen, welche voller schöner authoren ist.


Er hat mir ein gut rohr, sampt aller zubehör verehrt, <auch eine lateinische bibel von Amsterdam.>
Zufriedenheit des Fürsten von Eggenberg an 1500 unverhofften Ducatonen. Gott bewahre und erlöse und lasse mich dort wohl erfreuen und erhöhen.Sodisfazzione del Principe d'Eggenberg di 1500 Ducatonj, insperatj.
Jddio me lj conservi, e salvj, e faccj ben godere, ed accrescere.

Vnsere gäste, zu Mittage, beym kriegspræsidenten seindt ge-
wesen: der graf von Awersperg, zween herren von
hermstein
, ein Neẅer Galler, des præsidenten vetter,
Oberster Falbenhaüpt, vndt der von Gleißpach, kriegs-
rähte. Jch bin auch vormittags beym Præsidenten in seinem losament
gewesen, Nachmittags aber bey seiner Freẅlein Schwester, im
hause.


Abschiedt genommen, nach dem Essendopò pranso, von den höflichen Steyer-
märckern, insonderheitt vom Fürsten von Eggenberg,
vndt seiner Fraw Schwester, bin auch darnach von
denen so zu Mittage mitt mir gegeßen, eine gute ecke
hinauß accompagnirt worden <wie auch vom Stadthalter>, auch von etzlichen grän-
tzern Tapfern officirern, welchen ich die handt geben,
vndt Sie mir die handt vndt den kopf auf meine
handt (welches wallachen waren) gebotten.

|| [[Handschrift: 429v]]

Meilenm.
Diesen abendt, noch vollends geritten
von Grätz nach Peckel einem dorf, denn
es mitt dem eßen vndt abschiedt nehmen zu
Grätz spähte worden.
2


Verwirrung und Unordnung zwischen meinen Junkern und dem neuen KammerdienerConfusion & desordre entre mes gentilshommes,
& le nouveau valet de chambre
, ebensoJtem: im Gasthaus, weil [sie] ihre Mäntel verloren haben, die sie wiedergefunden haben. Keine Zufriedenheit ist vollkommen.en l'hostel-
lerie, pour avoir perdu leurs manteaux, qu'ils
ont retrouvè. Nul contentement est accomply.

Donnerstag den 10. ⁄ 20. September


Der Alte herr Gallert, hat vnß gestern, Schincken vndt
kälberbraten, wegen gesterigen quatembers, vndt heüttigen
Vigilsvigiliæ, auch Morgenden vndt vbermorgenden fischtäge,
mittgegeben.

[Meilenm.]
Von Peckel geritten selb ander, (weil gestern
alsobaldt zwey pferde hinckendt worden, vndt
heütte frühe als wir aufsitzen wollen, einer
wieder vnser wißen vndt willen, eines
darvon geritten) nicht ohne meinen großen Verdacht, dass man uns irgendeinen schlechten Streich spielen wirdnon sans grande[!] soupçon
mienne[!] qu'on nous iouera quelque mauvais tour
,)
auf Fronleitten






1
Von dannen auf Brugk an der Muhr
alda gefüttert, vndt lang vns aufgehalten,
weil zwey räder an vnserm wagen gebrochen.
2

|| [[Handschrift: 430r]]

Meilenm.
Von Brugk nach Kapfenberg
wiewol der landtkutzscher eine gantze ge-
rechnett. Kapfenberg gehört dem herren von
Stubenberg zu. Der Bruch der Räder hat mir den Verdacht verstärkt und vermehrt.La rupture des roues, m'a
augmentè, & accreu le soupçon.
½


Bey Kapfemberg, ligt ein Schloß, darauf
wohnet der herr von Stubembergk.

Freitag den 11. ⁄ 21. September

Meilenm.
Von Kapfenberg nach Schadtwien
BeachteNota: die Oesterreicher rechnen es auf acht meilen,
die Steyermärcker auf Sieben.
8


Vndterwegens, auf halbem wege zu Krügeln
gefüttert, vndt auf obbenandte örter im herwege
wie im hinwege, insonderheitt vber den berg
Semring (aber ohne ochßen, weil es heütte daher
nicht so iähe gewesen) zukommen.


Zu Schadtwien, die reitroße, wieder naher
Grätz, mitt Memorial an herrn Galler, abgefertigett.

Samstag den 12. ⁄ 22. September

Meilenm.
Von Schadtwien, auf die Neẅstadt zu Mittage
alda dem alten Burggrafen zugesprochen,
vndt ihn zur Mahlzeitt, bey mir gehabt, welcher
mitt mir von alten geschichten, meines<r> Haft des Jahres 1621custodia
de anno 1621
vndt was Sich hernachmals, mitt andern zugetragen
er discuriret, sie sind zum Teil erfreuliche, zum Teil unglückliche gewesenpartim læta, partim infausta fuere.
4
Nachmittags gen Traeßkirchen zu nachtlager 4

|| [[Handschrift: 430v]]

Sonntag den 13. ⁄ 23. September (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag

Meilenm.
Von Traeßkirchen vollends nach Wien
alda keine schreiben von hause vor
mir gefunden, aber genug böse zeitungen.
4


HerrMonsieur Börstel vndt Deẅerlin haben mir auch
referirt, wie wol ihre rayse in Vngern,
nicht ohne gefahr des Türgken, abgelauffen.


Veitt Berndt, ist mir vndterwegens
heütte begegnett, wiewol ich nohtwendig
alhier mitt ihm zu reden hette.


herr Loẅ, bey mjr gewesen. Mejne Besorgungenexpedj-
tiones
, protrahiren sjch.


Der Kayser ist in der Stunde wie ich
anhero, nach Wien gekommen, von Eberstorff.


herr Loẅ, jst zu Mittage, mein gast gewesen,
über die gewöhnlichen und außergewöhnlichen hinausultra ordinarios, & extraordinarios, alß Börstel,
hahn, Deẅerlin, vndt Röder.


Zur hertzoginn von Saxen geschicktt, vmb
pferde vndt wagen, benebenst einer Besuchvisite,
mich zu bewerben, ebensoJtem: zum Grafen von
hardeck
, ebensoJtem: zum Pfalzgrafen von Neẅburg[.] Wer etwas ausschlägt, der bereut es nachher.Tel refuse,
quj apres muse.
Die ersten beyde seindt außen
geblieben, der dritte hat mir geholfen.

|| [[Handschrift: 431r]]


Nachmittags ist eine schöne Comœdie, der Kayserinn
geburtstag zu ehren, (welche gestern ihr 37.
iahr soll angetretten haben) im großen Saal,
in præsentz des Kaysers, der Kayserinn, Königinn[,]
zw Erzherzogs, Erzherzoginn, zweyer NuntienNuncijd[,]
des außerordentlichenextraordinarii Spannischen Ambassadors Conde d'Onnate, Pfalz
Neẅburg
[,] der princeßin in 7benbürgen[,] herzoginn
von Saxen
, vnd vieler andern Edelleutencavaglierj, gehalten
worden, darnach ist der Kayser wieder
nach Eberstorf gefahren.


BeachteNota: Pfalzgraf von Neẅburg hat zwar heütte
alterniren wollen, der Spannische Ambassador Conde d'Oñate
aber, hat ihm meistentheilß die oberstelle
fast allezeitt genommen, in Gegenwart allerin præsentia omnium,
vndt wehre also beßer gewesen nie die compe-
tentz
anzufangen.


Schreiben von Madame daß Jhre Liebden wegen großer
gefahr meiner lande (darinnen die ChurSächsischen ärger
noch als die Schwedischen hausen sollen) nach Lich-
temberg
gezogen, alda Sie aber nicht lange ver-
bleiben werden dörffen. Der Churfürst hat das Schloß
zu Bernburg eingenommen, die Schwedischen die Stadt, welche
die brücke halb abgebrennet, ist ein elender be-
trübter zustandt, vor mich vndt die meinigen. Gott
helfe vberwinden.

|| [[Handschrift: 431v]]


Es ist Börsteln auch zugeschrieben, wie erbärmlich
die ChurSächsischen in Bernburg vndt im gantzen Fürstenthumb
hausen, haben die dächer vorm berge abgetragen,
hütten darauß zu machen, wollen das hauß
plündern, wenn der Churfürst hjnweg ist,
vndt sich also vndter dem Baudiß sehr vbel
erzeigen, Sollen das gantze landt sehr auß-
plündern, hingegen die Schwedischen es auf der
andern seitte, nicht viel beßer machen, die
wollen nicht weichen, vndt warten auf den
Preüßischen <vndt hessischen> secourß, Es soll noch nie kein solcher
elender, vndt betrübter zustandt, in vnserm
Fürstenthumb gewesen sein, alß dieses mahl,
Gott leßet mir, den brodtkorb abermals hoch
aufhängen, vndt den meinigen, ihre lebensmittel
fast gar abgehen. Geduld!Pacientia!


Alß ich den herrn Apt von Lilienfeldt, hofkammer-
præsidenten heütte ansprach, wegen meiner sollicitatur,
so sagte er, er hette vermeint, ich wehre schon
gantz verrayset, vndt bedörfte es nichtt.
So hette ihm auch, Johann Löw nichts gesagt etcetera[.]


Der Kaiser zeigte mir heute nicht ein so freundliches Gesicht. Es scheint mir, dass ich mich hier zu lange aufhalte.L'Empereur ne me fit pas, trop bonne mine,
aujourdhuy. Il me semble, que je demeure trop,
icy.

|| [[Handschrift: 432r]]

Montag den 14. ⁄ 24. September


Jhre Mayestät sollen vor wenig tagen, einen hirsch
geschoßen haben, der hat gewogen 6 zentner, vndt
35 Pfund (libra)℔: ist nach Leiptziger gewicht, in die 7 ZentnerC:
Jhre Mayestät sollen noch nie, so einen guten hirsch,
geschoßen haben, weil sie leben. Er hat aber
nur 14 enden gehabtt.


Graf Schligken, sein bester Sekretäramanuensis, vndt
Kayserlicher kriegs SekretärSecretarius Pucher, ist wegen
leibesschwachheitt verhindert worden, meine sachen
zu treiben, wie er gern gewoltt, also daß alle mei-
ne Besorgungenexpeditiones, auf schwachen füßen gehen.


Vndter andern schlechten zeitungen, so mir gestern
zugeschrieben worden ist diese, daß von den ChurSächsischen mein
bestes leibroß der Münsterberger mir wegpar-
tirt
worden, daß man nicht erfahren, wo er hinkommen.


Zeitung das die festung Manhejm, auch von den Kayserlichen ein-
genommen seye.


Der dennemärkische gesandte, vndt herr Loẅ, sejndt meine
gäste zu Mittage gewesen, über die außergewöhnlichen und gewöhnlichen hinausultra extraordinarios,
& ordinarios
.


Zeitung das Jan de Werth, von den Frantzosen geschlagen seye,
vndt etzlich volck verlohren habe.


Beachte wohlNota Bene den Mitteilungavis, daß man in vertrawen wißen wollen,
ob mir Pfaltz Neẅburg verwiesen, daß ich den frieden mit allen Punkten und Klauselnin omnibus
punctis, & clausulis
, angenommen. Sieh dich vor!Guarda la gamba[!]

|| [[Handschrift: 432v]]


Ich habe an den Botschafter von Spanien in meinen Angelegenheiten geschrieben und habe noch keine Antwort erhalten.J'ay escrit a l'Ambassadeur d'Espagne en mes affaires & n'ay
receu, nulle responce, encores.


Zeitung das des Palfy Stallmeister, (welcher von Biberspurg
mitt vns gefahren) außgerißen, vndt zum Türgken
vbergefallen, weil er eines hußaren weib geschändet.


heütte erzehlte der dennemärkische abgeordnete, es hette
der König sein herr, in Norwegen zween stadtliche
bergwergke, das eine hette wol eher, vom hundert
75 Pfund (libra)℔: gegeben, aber ie zu weilen auch wol 25[,] 20[,]
10[,] 6[,] 5[,] ist aber doch viel, da es in andern bergwer-
cken nur wenig loht, vndt quintle pflegt zu geben.
Jst eine vnerhörte Glücksfallfortun vor den König in Dennemark[.]
Das ander mehr nach Norden gelegen, soll reicher
an kupfer sein. Jn dem ersten soll man ofte,
gantze Stücke von silber heraußbrechen, das
wenig handtstein daran zu sehen, zu 30 vndt
mehr pfunden. Klaget nur, vber den mangel
an leütter<n>, vndt bergverständigen, auch bergknappen
vndt kohlbrennern, vndt waß darzu gehöret. usw.perge


Drei belastende und angenehme SachenTre cose onerose et commode: die 1. wenn man nahe einem großen schiffbaren Fluss oder dem selbigen Meer ist.la 1:a. quando si è appresso
d'un gran fiume navigabile, ô il mare medesimo.

die 2. wenn man durch seine Gnade oder Ungnade einen großen Herrn in der Nähe hat.la 2:da. quando si hà vicino un gran Signore per la gra-
zia ô disgrazia, sua.
3. Ein schönes Haus, das nahe bei einer Hauptstraße steht, wo viele neue und für das menschliche Leben angenehme und entzückende Sachen hereinkommen, das aber häufig besucht wird.3. Vna bella casa che stà appresso
d'una strada maestra, dove passano molte cose nuove e
commode al vivere humano, e delitiose, mà ella è spesso
visitata.

|| [[Handschrift: 433r]]

Dienstag den 15. ⁄ 25. September


Zeitung das vnser Marggraf hanß Geörge, ein Regiment
vndter dem König angenommen.


Man hat mich unterrichtet, dass der Kaiser dem Bischof von Wien die 100 tausend Taler der Geldstrafe der Herzöge von Mecklenburg gegeben hat, um so besser sein Haus bauen zu lassen.On m'a averty; que l'Empereur a donnè a l'Evesque
de Vienne
, les 100 mille Dalers, d'amende; des Ducs de Megk-
lenburgk
, afin de faire tant mieux bastir sa mayson.


Zeitung das graf Maximilian von Trautmanßdorf,
auch das güldene vlüß bekommen.


EbensoJtem: das der Puylaurens des Monsieurs gewesener
favorit in der gefängnüß zu Bois de Vincennes, gestorben,
nicht ohne verdacht, es habe ihm der Cardinal de Riche-
lieu
, auß geheiß des Königes, vergeben laßen.


Der Oberste Keßler, vndt Bürgemeister Alemann, seindt
zu Mittage, meine gäste gewesen.


Obrist Keßler, prætendirt 1000 Gulden (florenus)f: so ihm Mein bruder,
Fürst Ernst sehliger solle sein schuldig blieben, weil 2 sejner
Marcketenter seyen von des Principe di Bozzolo seinen
leütten geplündert worden, denen er das geldt
etwas einzukaüffen, mittgegeben, vndt weil sie von
den Jtaliänern geplündert auch der eine Todtgeschlagen
worden, hetten sie hernachmalß, vom Printzen de Bozzolo,
das geldt wieder erpreßt, (so er auß ihren confiscirten
gühtern wieder genommen) daßelbe geldt hette Mein
bruder in abwesen des Obrist leutnants behalten, 200 pistolen oder tausendmille Gulden (florenus)f:
an gelde, vndt an 6 pferden 500 Gulden (florenus)f: vndt obe<ihm> auch darumb zu-
geschrieben aber die schreiben hette er verbrandt gefangener. || [[Handschrift: 433v]]
Damitt die Schwedischen, nicht zu viel Rantzion von ihm
begehren möchten. Fordert aber nur die tausendmille Gulden (florenus)f. wieder.


Klagen desselben gegen Johann Berndt wegen der verratenen und geplünderten Kassen in Schlesien.Lamentj del medesimo, contra Giovan Berndt, per
conto dj casse tradite, e saccheggiate, in Silesia.


Jch habe ihm zur antwortt gegeben, es würde ejn
Schriftlicher beweiß, von nöhten sein, sonst würde
ich mich, mitt Meinem herrn bruder, auf solche vngewiße
Ansprücheprætensiones, schwehrlich resolvjren können. Das hat ihm missfallen, da er glaubte, dass man ihm nicht misstrauen solle, aber er ist dennoch sehr maßvoll gewesen und ich bin mit mehreren Umständen bei meiner Auffassung geblieben. Er sagte auch, dass Schleinitz davon etwas wisse.Cela luy
a despleu, croyant, qu'on ne se devroit pas desfier de luy[,]
mais il a estè pourtant fort moderè, & i'ay persistè
en mon opinion, avec plusieurs circonstances. Il dit
aussy, que Schleinitz, en scauroit quelque chose.


Alemann sagt: Ein Privileg, das nicht in Gebrauch ist, wird aufgegebenPrjvilegium non utendo; amittitur,
vndt ChurBrandenburgs Privilegprivilegium an der Elbe, mitt dem zoll, wehre
nur auf etzliche Jahr angesehen gewesen, hernachmals aber,
durch conniventz ferrner zugelaßen worden, wir
müsten wißen, wie wir hierundter stünden, wegen
des Magdeburgischen Privilegsprivilegij, die freye navigation betreffende.


Die hertzoginn von Saxen, Marchesin Gonzaga nachmittags besuchtt,
vndt abschiedt genommen. Sie hat mir, jhres herren, Don
Hannibal Gonzaga, Marchese dj Mantoua
, bestallung
gewiesen, vom Kayser vndterschrieben, darinnen ihn Jhre
Mayestät vnsern oheimb vndt Fürsten, auch zweymal E<J>hre Liebden
auch Don nennen. Er ist general wachmeister zu roß vndt Fuß,
im AprilAprilj, dieses iahrs worden, mitt 800 Gulden (florenus)f: Monatlichem vndterhalt, || [[Handschrift: 434r]]
Er vndt seine brüder sollen von vorigen Kaysern, durch
ihres herrnvatters tapfere thaten, im Türckenkriege,
sein begnadiget worden, daß sie alle gleich, (vndt nicht
wie andere Ev Jtalienische Fürsten, nur der ältiste)
fürsten sein dörfen. Auf seinem Sigel stehet auch:
Des Heiligen Römischen Reiches FürstSacri Romani Imperii Princeps[.] Diese Sachen sind bemerkenswert, denn man hat mir ganz anders im Vorzimmer berichtet.Ces choses sont remarquables, car
on m'a rapportè tout autrement a l'Antichambre.

Mittwoch den 16. ⁄ 26. September

<122 ThalerThlr: 20 Kreuzerkr: an hundert SilberLot, oder Goldgulden☉f: vor die Neẅe lehenträgerey concession.>


Ich habe gestattet, dass der Rabe auf irgendeine Weise wieder in Gnade aufgenommen wurde, um mir auf dieser Reise von weitem zu dienen, nachdem ich ihn durch den Hahn gut habe schlagen lassen.J'ay permis, que le corbeau fust reprins en quelque fa-
çon a grace pour me servir de loing, en ce voyage,
apres l'avoir bien fait bastonner, par le cocq.


herr Löw bey mir gewesen. Lehnbrief vndt concession der
lehenträgerey, (davor ich ein für allemalsemel pro semper muß
100 Goldgulden☉f: geben) wirdt heütte richtig. hofkammer
præsident
ist außgerayset. Ascanische vndt Testaments-[,] auch
geldtsache, bleiben stegken. Graf Schlick will
gerne freündtlich einmal sein, leßt sagen: 1.
MitCum Hans:e seye es nichts, und er hat das selbst vorgeschlagen& il l'a proposè luy mesme.
2. Bey ChurSachsen wollte man mir gerne mitt intercession
favorisiren, wenn man nur wüste, was mir anständig,
als ob ich das nicht genug gesagt hätte? Vor langer Zeit und dennoch hat man die Ämter gegeben.comme si ie ne l'eusse assèz dit? il y a long temps,
& cependant l'on a donnè les offices.
3. Oder bey dem
König in Vngern gar gerne wenn man gleichsfalß wüste? || [[Handschrift: 434v]]
Den eydt, müsten alle Offizirer, keiner außgenommen,
schwehren, wo ferrn Jhre Kayserliche Mayestät mich deßen nicht
absonderlich erließen, weil ich so neẅlich geschworen.


Ich habe nach dem Botschafter von Spanien geschickt, aber er war im Rat verhindert.J'ay envoyè, vers l'Ambassadeur d'Espagne mais il estoit
empeschè au conseil.


Beachte wohlNota Bene Der Graf von Schlick und mehrere andere von Stand haben sich sehr nach meiner Reise und plötzlichen Abfahrt nach Graz erkundigt, da sie nicht wussten, was ich geworden war, mehrere am Hof des Kaisers sind darüber in Sorge gewesen. Das deutet auf irgendein Misstrauen hin.Le Comte de Schligk, & plusieurs autres de qualitè,
se sont fort enquis de mon voyage, & soudain depart
vers Grätz, ne scachants ce que j'estois devenu,
plusieurs a la cour de l'Empereur en ont estè en peine.
<Beachte wohlNota Bene> Cela denote quelque mesfiance.


herr Löw hat einen großen Türkiß, vndt großen Safirring
vor den herrn Gallärt zu Grätz, meinen wird<t>t,
ihnen<m> von sejner freẅlein Schwester meinet wegen
zu verehren, bekommen.


heütte habe ich den Kayserlichen lehenbrief in bester Form und nicht gewöhnlichin optima
forma, & non vulgarj
, benebens der lehenträgerey
concession (dem Elltisten in der Familiefamilia allezeitt) volln-
zogen, vndt außgefertiget, bekommen. Gott gebe
vns glück vndt heyl darzu.


Memorial Johann Löw[:]
GoldSchlüßel.f Jntercession vor die gefangene zu Grätz Zerotin &cetera[.]
Ringe Gallert, und der Schwester& sororj. Fürst Augusts sachen auß Vngern. Magdeburgische PrivilegienPrivilegia.
Testament sache. Barby Euer Liebden[.] Es wird von Gott und Kaiser an Würde und Freiheit erinnert.Monetur, a Deo & Cæsare dignitas
& libertas.
Graff von Altheim. Sebastian. WirtinHostesse. Sohn von RoggendorfFils de Roggendorf[.] || [[Handschrift: 435r]]
PorträtRittratto des Kaisersde l'Empereur[.] Sollicoffre. ChurSächsische commission in hollsteinischer sache.
Rückkehrbefehle [Verbot des weiteren Kriegsdienstes für ausländische Mächte].Mandata avocatoria. hofkammersache über den Botschafter von Spanienpar l'Ambassadeur d'Espagne[.]
Kriegsbestallung. Friedensschein. Ascania. Lehenbrief,
vndt Anhangappendix der concession. Verpfändung der Juwelen.Engagerie du joyaulx.
Paßbrief für die Rückkehr nach Hauseper tornar a casa. hanß Reüße durchpar Kysel.
GevatterschaftCompererie des KaisersJmperatoris. Doctor Gebhardt. 9 Cammerfurir herz.
Jntercession an ChurSachsen maturiren, unter der Bedingungcum conditione keinen Eid zu leistende
ne faire serment
. Geyers gevattergeschencke, 35 ThalerThlr:[.]



<Veit Bernhardt[:]> Vngrischer wein. Gelder.Dineros. Wechßelklage hülgers. Sein Veit Bernhardts
schein zu restituiren. Vorschuss, um bis zu 200 Münzen zu prägen.Avance pour monnoyer, iusqu'a 200.
Beachte wohl den Zehnten der Harzgeröder KircheNota Bene Decima Ecclesiæ Harzgerodensæ[.]


Jch habe heütte einen neẅen lackayen, von Amberg,
aufn versuch, angenommen. Gott bewahre vor vnglück.


Gegen abendt, wieder zum Spannischen Ambassador geschigkt, diewejl
er verrayset gewesen, ists wieder vergeblichfrustra abgegangen.
Veitt Berndt hat mich endtlich besuchtt, vndt mir
allerhandt gute vertröstungen gegeben. Gott mache sie wahrhaftig und tatkräftig.Dieu les rende
veritables; & efficacieuses.

Donnerstag den 17. ⁄ 27. September


Ein Tag folgt dem anderen und wir tun fast nichts.Vn jour suit l'autre; & nous ne faysons presque rien.


Zum herrn Loẅ von Roggendorf, herrn Lowen, vndt Veitt Bernhardt, geschigktt,
meine sachen zu treiben, wo müglich.


EbensoJtem: Thomas Benckendorf zum Spannischen Ambassassador welcher kranck ist, vndt sein
SekretärSecretarius hat gesagt, es hette es sein herr, an fleißigem intercediren,
nicht ermangeln lassen, wüste aber nicht, was darauff erfolgen möchte.

|| [[Handschrift: 435v]]


herr von Roggendorf, (nach dem er in der stunde wie es eßens-
zeitt gewesen, seinen Sechsten Sohn, durch gesegnete Niederkunft
seiner gemahlin, bekommen) wie auch Johann Loẅ, seindt meine gäste zu
Mittage gewesen.


Der besagte Freiherr aus einer der alten Hauptfamilien von Österreich hat mir auch erzählt, dass die Fürstin von Dietrichstein, Schwester des Fürsten von Liechtenstein, mir ihre Empfehlungen machte [und] mir sagen lasse, dass ich nicht die Gunst der Beständigen an meinem Hut, sondern am Arm tragen solle, denn sie sei schon über unser schlechtes Verhalten in Graz informiert und wie ich mich unverzüglich in den Orden der Beständigkeit gegen die Sprunghaften eingereiht habe. Aber ich könnte nicht anders handeln, weil mir die Fürstin von Eggenberg selbst diesen Orden, ein violettes Band (beständige Farbe), an meinem Hut geheftet hat, wo die Sprunghaften (deren Vorgesetzte eine schöne Frau von Stubenberg ist) ein Band von blutroter Farbe tragen, ihren Orden dennoch mit sehr edlen Gründen verteidigen, die die Selbstgefälligkeit ihres schönen Geistes so gut wie die Beständigen den ihren zeigen. Ich habe gefehlt, indem ich die Frau von Dietrichstein nicht besuchte. Dieselbe Fürstin hat auch gesagt, dass der Kaiser gesagt habe, dass ich ein Fürst sei, dessen Treue und Gleichförmigkeit in Taten und in Worten erscheinenLe dit Baron, d'une des anciennes familles principalles
d'Austriche, m'a contè aussy, que la Princesse de Dietrich-
stain
, soeur du Prince de Lichtenstein, me faysant ses recommen-
dations, me faysoit dire; que je ne devois pas porter la faveur
des constansg, a mon chappeau, ains au bras, car elle en estoit
desja informèe de nos deportemens a Grätz, & comme je m'estois
incontinent rangè a l'ordre de la constance, contre les
jnconstansh, Mais ie ne scaurois faire autrement, puis que
la Princesse d'Eggenberg, m'a attachè cest ordre elle mesme,
a mon chappeau, une bande violette, (couleur constante) la
ou les inconstans, (dont est une belle Dame de Stubenberg
patrone) portent une bande, de couleur incarnate, defen-
dants toutesfois, leur ordre avec de fort belles raysons,
quj monstrent la suffisance de leur bel esprit, aussy
bien que les constants le leur. J'ay failly, en ne visi-
tant pas, Madame de Dietrichstain. Ceste mesme Prin-
cesse a dit aussy, que l'Empereur auroit dit; que j'estois un
Prince, duquel la fidelitè & uniformitè, paroissoit, aux
faits, & aux parolles
, <deßen> wortt, vndt wercke vbereinstimmen.


Mitt dem herrn von Roggendorf, zu der Fürstin von Dietrichstain ge-
fahren, vndt sie besuchtt. Des Grafen Magno gemahlin, [von] der man voraussetzt, sie sei die Tochter des Kardinals von Dietrichsteinque l'on
presuppose, estre la fille du Cardinal, de Dietrichstein
war auch alda.


Obwohl ich glaubte, in alle Sachen gute Ordnung gebracht zu haben und morgen aufzubrechen, sind da Verzögerungen von Veit Bernhardt, den Wechsel betreffend.Pensant d'avoir mis bon ordre, a toutes choses, & de partir de main,
voyla des accrochements, de Veit Bernhardt touchant le change.

|| [[Handschrift: 436r]]


Die Fürstin von Dietrichstain, trug auch den Orden der bestendigeni.
Vndt ich bin 10 ThalerThlr: den Armen Straff zu geben, schuldig, weil
man heütte das bandt nicht bey mir gesehen. Sie hat schon 17 Kinder ausgetragen, diese Fürstin, und 8 davon sind noch am Leben, d. h. fünf Töchter und drei Söhne, und dennoch erscheint sie noch ziemlich jung und bei guter Gesundheit.Elle a desja
portè 17 enfants, ceste Princesse, & 8 en sont encores en vie, assavoir
cinq filles, & trois filsj, & cependant, elle paroist encores assèz
ieune, & en bon poinct.


Wohin die Schicksale uns führen in wechselnder Richtung, dahin wollen wir folgen.Quo fata trahunt; retrahuntque, sequamur.k


Zeitung das der Pole dem Schwedischen volck, durch sein reich,
den paß vergönnet haben soll, auf Wunsch der Polnischen Rzeczpospolitavoluntate Reipublicæ Poloniæ[.]

Freitag den 18. ⁄ 28.den: September

<An 100 SilberLot₶: Thomas Benckendorf zu berechnen. thun 122 ThalerThlr: 20 Kreuzerkr:[.]>


List von gestern entdeckt, nicht offen, aber geargwöhnt.Furbaria d'hierj, trovata, non scoperta; mà sospettata.
Wegen des wechsels, werde ich noch sehr inquietirt,
vndt weil ich die SilberLot₶: nicht gebrauchen kan, will
man auf ieglichen ReichsthalerRthlr:, ejnen gute(r) Groschengg: gewjnst haben.


herr Löw ist bey mir gewesen, mit Klagencon lamentj, daß alles im
Reichshofraht also protrahirt wirdt.


Zeitung des Löbzelter: das daß Schwedische volck, alles dem
Könige in Frankreich vndtergeben seye, vndt daß der Pole, sich
auch, gar wiederwertig erzeige.


Solicoffre, hat mir ejnen, vor dem Notarcoram notario zu Orange, bestehtig-
ten zettel geschicktt, ob sollte Nostitz, die ihm vber-
machte hundert kronen entpfangen haben, weil er
aber selber nichts schreibet, achte ich solche, Zettelschedulam,
vor falsch, vndt vngültig, will sie auch nicht acceptiren.


Es hat herr von Roggendorf, vndt herr Loẅ mitt mir gegeßen.


Börstel vndt Deẅerlin, seindt nach genommenem abschiedt,
hinweg, jns vatterlandt zu verraysen.

|| [[Handschrift: 436v]]


Veit Bernhardt hat mitt mir accordirt, biß auf Weyhnachten
vmb 2388 ThalerThlr: 80 Kreuzerkr: so ich ihm aufzuheben gegeben,
dieselben soll er mir in Leiptzig wieder erlegen.


Dem herren von Roggendorff, habe ich Nachmittags,
vmb drey vhr, ein kindt auß der Taufe gehoben,
so auf Catohlisch getaufft, vndt Christianus ist ge-
nennet worden. Der pfaff hat es kurtz gemachtt,
allerley außgelaßen, vndt sich gar hüpsch nach vnserm
humor wjßen zu accommodiren. Meine neben
gevattern, waren: eine Fraw Breünerinn, des
geheimen Rahts, Grafen von Trautmanßdorf Schwester,
ein alter herr Geyer, vndt sejne Fraw, <Vndt> ein herr
Leiser. vndt seine Fraw Das jst das erste kindt,
welches ich bey einem Catolischen pfaffen, taufen sehen,
vndt selber gehalten, wenn ich nicht antworten wollte,
so antwortett sich der pfaff selber, auf seine fragen,
vndt gleichsam in meinem Nahmen, wie ich das kindt
zur Tauffe hielte. Wir behteten auch kniende, ein
vatter vnser. usw.perge Darnach giengen wir, jn die wochen-
kammer der wöchnerinn zu gratuliren, vndt das
kindt zu besehen. Den<r> Amme, verehrte ich ejne Sjlberkrone,
der hebamme ingleichem auch so viel, dem kutzscher auch
so viel, dem pfaffen, zwey Silberkronen, vors kindt,
vndt Gevattergeschencke, 25 Silberkronen. Das hat ihn sehr erfreut, den Freiherrn. Seine Frau entstammt dem sehr erlauchten Geschlecht der Podiebrad, von welchem auch die Herzöge von Münsterberg vom königlichen Stamm des Königs Georg von Böhmen abstammen.Cela l'a
fort resjouy, le Baron. Sa femme descend de la Tres- || [[Handschrift: 437r]]
illustre famille des Podiebradt, de laquelle descendent
aussy les Ducs de Münsterberg, de la race Royalle
du Roy George de Boheme.


Der Veitt Bernhardt, hat ejnen schein, vndt quittung, so aber
ich außfertigen laßen, vndterschrieben, wegen obgedachter SummeSumma,
vndt mir ihn vberlifert.

Samstag den 19. ⁄ 29.sten: September Päbstische[!] Michaelisfest.


Johann Loẅ, ist bey mir gewesen, will zu den Kayserlichen
rähten verraysen, mejne sachen zu maturiren.


Zeitung daß in Jtalien ein bluhtiges treffen vorgegangen, darin-
nen, die hertzoge von Savoya vndt Parma sollen obgesieget
haben.


EbensoJtem: daß herzog Berndt die Stollbergische vestung Königstein, durch eine Kriegslistper
stratagema
erobertt, die Kayserlichen hingegen, Dillenberg,
Braunfelß, Greiffenstein, etcetera ohne die festung Manheimb,
wie nähermals gemeldett.


hertzog Wilhelm von Weymar, hat die vndterthanen
im Eißfeldt ihrer pflichtt erlaßen, vndt sich zum friede
bequehmet, die Schweden aber, haben es darauf occupirt.


Es gehen numehr offene thätlichkeitten, zwischen
Chur Saxen, vndt Schweden vor, weil sich die tractaten zerschlagen.


Jm Niederlande, wirdt von den Stadischen, die Schencken-
Schantze
noch belägert, vndt thun die D<u>ynckercker
zur See, den holländern, großen schaden.

|| [[Handschrift: 437v]]


Jn Spannien ist eine gewaltige Schifarmada bestehende
auf[!] 72 Schiffen, außgerüstet worden, vndt numehr zum auf-
bruch fertig.


Zu Messina in Sicilien soll den 12. des Augusts neuen Stils [Gregorianischen Kalenders]Augusti styli novi ein star-
ckes erdbeben, viel haüser vmbgeworfen, vndt viel per-
sohnen erschlagen haben.


Eines Königs von Ethiopien Sohn, ist vnlängst zu
Rom ankommen, hat sich Tauffen laßen, vndt nur 6
aufwärter bey sich, auch 2 geistliche Franciscaner,
dann ihme 24 diener auf der langen rayse, gestor-
ben, will die länder, Franckreich, vndt Deützschlandt,
nach Jtalien, ferrner besichtigen.


Ich habe ein bisschen über die Schwierigkeiten meines Plans gegrübeltJ'ay un peu ruminè les contrarietèz de mon desseing:
1. Nach dem, was es scheint, wünscht man hier keine anderen Kriegsherrn als diejenigen von der Römischen Religion.En ce qu'il paroist, qu'icy on ne desire autres chefs
de guerre, que de ceux, que de la Religion Romajne.

2. Die Kälte des Kurfürsten von Sachsen mir gegenüber und sein schlechter Wille, mir das Schloss Bernburg zu besetzen, zeigen, dass er meiner Person keine so große Wertschätzung entgegenbringt, wie man es früher geglaubt hat, er hat sogar schon versäumt, auf zwei meiner Briefe zu antworten.La froideur de l'Electeur de Saxe; en mon endroict, & sa
mauvayse volontè, a m'occuper le chasteau de Bern-
burg
, monstrent qu'il ne fait pas si grande estime de
ma personne, comme l'on a creu autresfois, voire il a
desja manquè a respondre a deux de mes lettres.

3. Die Kälte und der schlechte Wille des Grafen von Schlick sind mir in dieser Sache zu offen zum Ausdruck gebracht worden, und er ist Präsident des Hofkriegsrats.La froideur & mauvayse volontè du Conte de
Schlick
, m'a estè trop ouvertement manifestèe,
en ceste matiere, & il est President du Conseil de guerre.

4. Unwahrhaftigkeit von Lebzelter in diesen Verhandlungen.Faussetè de Löbzelter, en ces traittèz. || [[Handschrift: 438r]]
5. Zustand der schwangeren Madame!Estat de Madame enceincte! Beachte wohlNota Bene Nach diesem Mittagessen für mich noch ungewisser Einfluss der Erklärung meines Traumes in Lübeck und Befreiung von den Fesseln, die mich festbinden, im November usw.Jnfluence <encores a moy incertaine,>
ceste apres disnèe, de l'explication de mon songe a
Lübeck, & delivrance des liens quj m'attachent, en 9:bre. et cetera[.]

6. Streitmacht der Schweden, die sich vermehren und aus allen Richtungen verstärken, um dem Reich von mehreren Seiten zu schaden.Force des Swedois, quj [se] multiplient, & se renfor-
cent de tous costèz, pour endommager l'Empire de plusieurs costèz.

7. Keine Hoffnung auf Gewinn, noch auf Ehre in diesen Chargen, wo man sich von den Geringsten befehlen lassen muss, wo das Land verdorben wird und wo es Rangstreitigkeiten und schlechte Bezahlung gibt.Nulle esperance de gain, nj d'honneur, en ces
charges, ou il se faut laisser commander de moindres,
ou le pays est gastè, & ou il y a des competences, &
mauvais payement.

8. Baudissin und der Herzog Franz Albrecht sind miteinander in Zwietracht, alle beide hassen mich, und ich bin früher Obrist gewesen als diese zwei.Baudiß & le Duc Frantz Albert, sont en discord en-
semble, & m'haissent tous deux, & j'ay estè plus-
tost Colonel qu'eux deux.

9. Die Pest und der Hass der Religion in der Armee des Königs und die Festgelage und das Trinken in der des Kurfürsten sind mir zuwider.La peste, & haine de la religion, en l'armèè<e> du Roy,
& les festins, & boire en celle de l'Electeur me sont a contrecœur.

10. Wie auch die Unwürdigkeit, erneut einen Eid feierlich zu leisten.Comme aussy l'indignitè, de faire de nouveau,
un serment solennellement.

11. EbensoJtem: Die Absichten, die man hat, mit den Obristen in allen Einzelheiten zu berechnen, ob sie zu viel der Kontribution erhalten haben, damit sie die vergelten und so wird man davon keinen Gewinn haben.Les desseings, qu'on a de conter par le menu,
avec les Colonels, s'ils ont trop receu de contribution,
afin qu'ils la rendent, & ainsy l'on n'aura nul profit.

12. Beachte wohlNota Bene Der Graf Schlick sagte: Wer nichts zu verlieren hat wie ein junger Fürst ohne Land, von jenem kann man sich in jedem Fall nicht zurücknehmen, wie man es wohl von denjenigen tun wird, die Territorien im Reich haben.Le Conte Schlick disoit: Quj n'a rien a perdre,
comme une jeune Prince sans pays, de celuy la, on ne se
peut <pas> reprendre, en tout cas, comme l'on fera bien, de
ceux quj ont des terres en l'Empire.
Wer nichts [zu]
verliehren, oder zuzusetzen hatt, an dem kan man sich nichts wieder erhol[en.]
et cetera

|| [[Handschrift: 438v]]


Zeitung das die tractaten in der Schlesie mitt den Breßlawern
noch wehren, der hertzog von der Lignitz hat sich schon ac-
commodirt
, der von Brig aber noch nicht.


Manheimb, hat sich den Kayßerlichen gewiß ergeben.


Der König in Pohlen will sein deützsches kriegsvolck
dem Kayser vberlaßen.


Der friede zwischen Polen vndt Schweden continujrt.


Chur Saxen stehet mitt den Schwedischen, wegen des ab-
zuges, noch in tractaten, bey dero befinden sich gesan-
dten auß dem NiederSäxischen Krayß, sollen den Schwedischen
in allem schon 12 Tonnen goldes angebotten haben,
welches der OchßenStern in Schweden zu berichten,
vndt innerhalb drey wochen, ejne Resolution zu ge-
ben, sich anerbotten hatt.


Die Duynkirchner sollen Schluyß eingenommen haben,
woran ich sehr zweiflede quo valde dubito.


Der hertzog von Lottringen befindet sich wieder in
seinem lande, bey deme sich seine landtstände häuffig einstellen[.]


Jhre Kayßerliche Mayestät werden sich in kurtzem von Eberß-
dorff
, nach der Neẅstadt, erheben.


Die Frantzösische armada, soll wieder vber den
Rhein paßiret sein, vndt viel von der NachhutRetroguardia,
im stich geblieben.


4 Schreiben, von Madame nichts alß Jammer, Noht, vndt elendt,
vndt wie es in vnserm lande, so erbärmlich zustehett. Gott
wolle sichs erbarmen, vndt vns auß nöhten helfen.

|| [[Handschrift: 439r]]

1635.
Sonntag den 20. ⁄ 30. September


Nachdem ich bereits begonnen hatte, diesen Morgen meine Andacht zu verrichten, schlief ich ungefähr zwischen 3 oder 4 Uhr wieder ein und hatte einen Traum, dass ich in unserer Gegend gewesen sei (weiß nicht, ob in Dresden oder weiter unten) mit meinem seligem Vater und [meiner seligen] Mutter von recht glücklichem Angedenken und allezeit sehr ehrenhaft, und als ich von Wien und Prag zurückgekehrt war, hätte ich ihnen eine ganze Reihe von Sachen erzählt. Mein Herr Vater habe anfangs zugehört, aber sehr wenig gesprochen. Aber [die] selige Madame sei plötzlich erschienen und sei neugieriger gewesen, mich Geschichten erzählen zu hören und nach mir zu verlangen, darauf meine Schwestern Sybilla Elisabeth und Anna Sophia. Als ich nun so redete, habe meine selige Frau Mutter mit einem fröhlichen und lachenden Gesicht, gesund und rot von Angesicht, gekleidet wie üblich, mir völlig überraschend einen plötzlichen Kuss gegeben, so kräftig, dass es mich an der Wange geschmerzt habe. Dann habe sie zu meiner Schwester Anna Sophia "Gehen wir schlafen" gesagt.Apres avoir desja commencè a faire ma priere ce mattjn
je me rendormis entre 3 ou 4 heures environ, & eus un
songe, que j'eusse estè en nos contrèes (ne scay si a
Dresen ou plus bas) avec feu mon Pere & Mere,
de bien heureuse memoire & treshonorable tousjours,
& moy estant revenu de Vienne & Prague leur
eusse contraint<raccontè> tout plein de choses. Monseigneur mon Pere
auroit escoutè au commencement mais fort peu parlè,
Mais feu Madame fust survenuë, & auroit estè plus
curieuse a m'ouir faire des contes, & a me demander,
puis mes soeurs Sybille, & Anne Sofie. Or discourant
comme cela, feu Madame ma Mere, d'une face allegre &
riante, saine & rouge de visage, habillèe comme de coustume,
m'auroit donnè un soudain bayser comme par surprinse,
<Beachte wohlNota Bene> si fort que cela m'eust fait mal a la joue. Puis
elle eust dit a ma soeur Anna Sophia allons coucher.
Laßet vns
niederlegen. Doch da wir keine andere Unterkunft als ein großes Zimmer in diesem ausländischen Gasthaus hatten, sei ich aus angemessenem Respekt zum Kamin gegangen, mich bei dem Feuer aufzuwärmen und meinen Herrn [Vater] zu unterhalten, der davon wenig entfernt war, aber ich erinnere mich nicht daran, ob er mit mir etwas besprochen hat, mir scheint vielmehr, dass er sehr traurig war. Nun wollte ich aus dem Zimmer herausgehen, aber Madame und meine Schwestern ermahnten mich, indem sie sagten, dass ich Sohn des Hauses, nicht ein Diener sei, und dass ich mich bei dieser Kälte neben dem Feuer aufwärmen solle, dass ich achtgeben solle, dass es einen großen grünen Vorhang zwischen den Vorhängen des Bettes und dem Kamin gäbe, welcher Vorhang (wie selige Madame und auch meine Frau sich dessen in ihren Wochenbetten bedienen) die Abtrennung herstellte, wie bei einem separaten Zimmer, wohin sich selige Madame zurückzog, um sich auszukleiden und in ihr Bett zu gehen. Mein Herr [Vater] saß (scheint mir) auf einem Stuhl aus Stroh, wenig entfernt vom Feuer und größtenteils ruhig und sehr nachdenklich. Als Madame guten Angedenkens zu Bett gegangen war, kam meine Schwester Sybilla, mich herbeizurufen und sagte: Zu dieser Stunde ist es Zeit, kommt, erneut mit Madame zu sprechen. Als ich dorthin ging, entdecke ich, dass meine Schwester Anna Sophia neben Madame auch zu Bett geht, das sehr groß war. Ich ziehe mich abermals zurück, das alles hier ist in einem Augenblick geschehen, als man mich dahin zurückruft und ich wieder beginne, meine Reden über den kaiserlichen Hof, über die bayerische Hochzeit, Komödien, Turniere, Ballette und andere Dinge zu halten.Cependant n'ayants autre logis, qu'une gran-
de chambre en ceste hostellerie estrangere, ie fusse allè
par respect convenable, vers la cheminèe m'eschauffer
aupres du feu, & entretenir Monseigneur quj n'en estoit gue-
res esloignè, mais il<e> ne m'en souvient[!] pas, s'il m'a
parlè de quelque chose, me semble plustost, qu'il estoit fort || [[Handschrift: 439v]]
triste. Or ie voulus sortir de la chambre mais Ma[dame]
& mes soeurs me rappellerent, disans que j'estois fils d[e]
la mayson non un valet, & qu'en ceste froideur, je [me]
devois eschauffer auprès du feu, que je devois prendr[e]
garde qu'il y avoit une grande courtine verde
entre les rideaux du lict, & la cheminèe, laquelle
courtine (comme feu Madame & aussy ma femme s'en ser-
vent en leurs couches) faysoit la separation comme
d'une chambre a part ou feu Madame se retiroit pour s[e]
deshabiller & mettre en son lict. Monseigneur estoit
(me semble) assis en une chaire de paille, <non> gueres loing du
feu, & la pluspart paysible & fort pensif. Comme Madame
de bonne mémoire estoit couchèe, ma soeur Sybille me vinst app[e]-
ler, & dit, A ceste heure il est temps, venèz parler
derechef a Madame. Comme i'y allay, ie ne trouve
que ma soeur Anne Sofie, se met aussy au lict, qui
estoit fort grand, auprès de Madame. Je me retir[e]
derechef, voicy que tout estant fait en un jnstant,
l'on me rappelle, & je recommence a faire mes discour[s]
de la Cour Jmperiale, des nopces de Bavieres, Comedies,
tournois, ballets, & autres choses.
Meine Schwester Sibylla Elisabeth sagte: mein Bruder, Ihr bleibt zu viel stehen, Madame und wir anderen finden Freude daran, Euch zuzuhören und Euch bei uns zu sehen, setzt Euch nur auf das Bett, es ist groß genug, ihr werdet niemanden stören. Ich erwehrte mich dessen ein wenig aus Respekt gegenüber [der] seligen Madame, meiner Mutter, aber schließlich, als ich dazu mehr gebeten wurde, setzte ich mich zu Füßen von Madame auf das Bett, ohne sie zu stören und fuhr mit meinen Äußerungen ein wenig fort. Darüber kamen wir auch über den Krieg und den geschlossenen Frieden und unter anderem über einen Gesandten des Kurfürsten von Brandenburg zu sprechen, der an diesem Ort angekommen war, um im Auftrag seines Herrn mit dem Kurfürsten von Sachsen in Angelegenheiten von übergroßer Wichtigkeit Kontakt aufzunehmen, aber er war sehr schlecht dran, und als Madame, meine Mutter, mir das berichtete, sagte ich zum Spaß den Ausspruch: Dass wenn man keine Falken für die Dieberei hat, muss man sich der Eulen bedienen, und dass ich wohl einsah, dass wenn man keine Bediensteten von gutem Aussehen haben könne, müsse man sich mit Blinden, Schielenden und Hinkenden wie ihm ausstatten. Darüber begannen Madame, meine Schwestern und ich plötzlich derart zu lachen, dass ich mich nicht sogleich fangen konnte und machte so weiter, dass ich davon aufwachte.Ma soeur Sybille di[t,]
mon frere vous demeurèz trop de bout, Madame & nous
autres prennons playsir a vous escouter & voir a[u]-
près de nous, assièz vous seulement sur le lict, il est gra[nd] || [[Handschrift: 440r]]
assèz, vous n'incommoderèz personne. Ie m'en deffendis
un peu, pour le respect de feu Madame ma Mere, mais en fin,
y estant plus sollicitè je m'assiois aux pieds de
Madame sur le lict sans l'incommoder, & continuay
un peu mes propos, La dessus nous vinsmes a parler
aussy de la guerre & de la paix faite, & entre au-
tres d'un Ambassadeur de l'Electeur de Brandenburg arrivè en ce lieu,
pour s'abboucher avec l'Electeur de Saxe, de la part de son maître[,]
en affaires de tresgrande jmportance, mais il estoit
en tresmauvayse posture, & Madame ma Mere me
le raccontant, je dis le mot pour rire: Que quand on
n'a des faulcons, pour la volerie, il se faut servir
de chouettes, & que je voyois bien que quand on ne pou-
voit avoir de serviteurs de bonne mine, il se falloit pour-
voir des aveugles, louches, & boitteux, comme luy.
La dessus Madame, mes soeurs, & moy, nous nous pris-
mes tant a rire, que je m' ne sceus si tost me re-
prendre, & continuay tant que je m'en esveillay.

Aber zuvor noch in diesem Augenblick scheint mir, dass meine Schwester Anna Sophia eintreten wollte lachend in den Schoß von Madame eintrat, um sich zu vereinigen oder [sich] in ihr ganz und gar zu verwandeln, dessen ich mich ein wenig schämte und fand, dass ich ohne Wams und so auf dem Bett liegend war, darüber die Decke der Füße von Madame und von meiner besagten Schwester Anna Sophia. Aber meine Schwester Sibylla stand größtenteils aufrecht vor dem Bett, setzte sich selten hin. Nun muss man anmerken, dass ich diesen Traum an diesem Morgen gehabt habe, nachdem ich gestern am Abend von Gedanken darüber bewegt gewesen bin, was ich zu unternehmen haben würde, als ich sah, dass meine Frau mir alle Hoffnung abschneidet, im Land leben zu können, wegen des ganzen Ruins und Schadens von diesem, und dass ich noch kein Mittel habe, mein Auskommen anderswo zu finden, denn wenn ich in den Krieg gehe, werden die Schweden samt den anderen Kränkungen, die ich erfahre, das Wenige des Rests rauben und niederbrennen, dennoch hält mir der Kaiser irgendeine Hoffnung wach und ich habe 3 oder 4 Pläne in Gedanken ohne Hilfsmittel, um sie auszuführen. All das hat mir die Gedanken gut geübt und hierüber hatte ich diesen Traum, ohne zu wissen, ob er mir gutes oder schlechtes bedeutet.Mais auparavant<en cest instant> encores, me semble, que ma soeur
Anna Sophia vouloit entrer<en riant, entra> au sein de Madame, pour s'unir ou
<Beachte wohl[Nota] Bene> transformer entierement en elle, dont i'eus un peu de
honte, & trouvay que j'estois sans pourpoinct ainsy
couchè sur le lict, par dessus la couverture des pieds
de Madame & de ma dite soeur Anna Sophia[.] Mais ma sœur
Sibille, estoit la pluspart de bout, devant le lict, s'assiant || [[Handschrift: 440v]]
rarement. Or il faut noter, que j'ay eu ce songe a c[e]
mattin, apres avoir estè hier au soir agitè des pe[n]-
sèes, de ce que j'aurois a entreprendre, voyant que
ma femme me couppe toute esperance, de pouvoir vi[vre]
au pays, a cause de l'entiere ruine & degast d'jcel[uy]
& que je n'ay encores nul moyen de subsister a[il]-
leurs, que si je vay a la guerre, les Swedois me pi[que]-
ront & brusleront le peu de reste, avec d'autres af-
fronts, que j'apprehends, cependant l'Empereur m'entr[e]-
tient de quelque esperance, & j'ay 3 ou 4 dessein[gs]
en fantasie, destituè de moyens, pour les executer.
Tout cela m'a bien excercè les pensèes, & la
dessus i'eus ce songe, ne scachant s'il me denote bien ou m[al.]


Jn der Königinn kloster, (also genandt, weil
es die Königinn Elisabetha vom hauß Oesterreich,
nach dem sie in ihrem wittwenstande, auß Franckreich
wieder kommen, vndt alda in der kirchen vndter
einem stein, vorm großen Altar begraben lieget,
gestiftett, im Jahranno 1593) habe ich <vormittags in dem Kayserlichen Kapelleoratorio> den Ceremonien zuge-
sehen, vndt einen Franciscaner Münch, vom
Gichtbrüchtigen, eine gute predigt thun hören.
Vor vndt Nach der predigt, wurde meß gelesen.
Vndt im Chor, sungen die verborgene Nunnen, deren
in die 50 darinnen sejn sollen, des ordens Sanctae Claræ.

|| [[Handschrift: 441r]]


Jhre Kayßerliche Mayestät Mein Allergnädigister herr, haben
mir von Eberstorf auß, gar gnedigst geschrieben,
meine friedliebende Absichtenjntentiones ihro gefallen laßen,
meinen eyfer <zu beruhigung des Reichs> gerühmet, vndt mir zu dem ende,
4 Rückkehrbefehle [Verbot des weiteren Kriegsdienstes für ausländische Mächte]mandata avocatoria, wieder die Jehnigen, so
<[Jhr]er Mayestät vndt> des Reichs feinden dienen, mich derer habende zu ge-
brauchen <vnd zu meiner wissenschafft> zugeschicktt, ob schon Jhre Mayestät dem herrn<nicht>
zweifeln, der herr Churfürst zu Saxen, welchem solches
im Ober[-] vndt NiederSächsischen krayß, anbefohlen<anvertrawet>, werde Meiner
Regi hindterlaßenen Regierung auch dergleichen insinujren.


BeachteNota: Jn der königinn kloster kirche, gleich gegen dem Kapelleorato-
rio
vber, stehet die Genealogiegenealogia des Oesterreichischen Stamm-
bawmes, angemahlet, vndt vndter dem Stamm der Familietrunco familiæ,
die 12 Oesterreichischen Kayser, etwas größer abge-
mahlet, also daß Sie dieselbe Tafel nacheinander voll machen,
alß Rudolphus I.us.[,] Albertus I.us.[,] Fridericus III.us.[,] Albertus II.us.[,]
[F]ridericus IV.[,] Maximilianus I.[,] Carolus V.us.[,] Ferdinandus I.[,]
Maximilianus II.[,] Rudolphus II.[,] Matthias, Ferdinandus II.


herr von Roggendorf, herr Loẅ vndt der Doctor im hause,
seindt zu Mittage, meine gäste gewesen.


Der Priester, so das kindt getaufft, <ein Barnabit zu Sankt Michel> hat mich Nach-
mittags besuchtt, vndt mir sejne Aufgabenagenda gewiesen,
Pastorale ad usum Romanum accommodatum, im Quartformatin 4:to.
zu München, im Jahranno 1608 gedrucktt. Der herr von Roggendorf,
[h]eist Geörg Ehrenreich Freyherr von Roggendorff, auff Mollenburg.

|| [[Handschrift: 441v]]


Nachmittags hinauß in die Favoritaalla Favorita gefahren, vndt die Fürstin von
Licht Dietrichstain
, ist auch hinauß kommen, mitt der Fraw
<Märtin,> von Starhemberg. Zwey kleine Fürsten von Dietrichsteinl,
vndt ein herr Weichhardt von Starhemberg, waren
auch mitt darbey, wie auch der herr von Roggendorf vndt
meine leütte, vndt wir giengen also, eine weile, jm
hauß vndt lustgarten alda spatziren.

Montag den 21. September ⁄ 1. October Bad des Hauptes.Balneum capitis.


herr Loẅ, jst bey mir gewesen, mit guter Hoffnungcon buona speranza.


Zur Bethlem Gaborin geschicktt, mich abschiedt zu
nehmen, offeriren laßen, vndt ernennung einer
stunde gebehten, welches mir vmb 2 oder 3 gar corte-
sisch
beschehen, vndt ich möchte vmb welche zeitt ich
wollte, nach ihrer kutzsche vndt pferden schigken.
Ernst Dietrich Röder, mein CammerJuncker, hat die
bohtschafft außgerichtett.


Ich habe den Rabe in Gnaden wiederaufgenommen, nachdem ich selbst ihm Moral gepredigt und ihn verprügelt hatte, jenseits dessen, was Herr Hahn auf meinen Befehl unlängst getan hat. Er hat mich um Verzeihung gebeten und versprochen, es nie wieder zu tun.J'ay reprins le corbeau en grace, apres l'avoir bien
preschè, & espoustè, moy mesme, outre ce, que Monsieur Cocq
a fait n'a gueres, par mon commendement[.] Jl m'a demandè
pardon, & promis de ne le faire jamais plus.


Nachmittags die Fürstin von 7benbürgen in ihrem losament
besucht, abschiedt von deroselben zu nehmen, vndt seindt
darnach mitteinander, in Prater gefahren, wie auch
ein Freẅlein von Neẅhauß (schönes Mädchenbelle fille), vndt ihr galan,
des Freẅleins, ein herr von Kuffstain. Haben uns unterhalten und Sahne und Pfirsiche gegesssen und viele schöne, sehr zahme und sich dem Weg nähernde Hirsche auf dem Weg gesehen.Avons conversè & || [[Handschrift: 442r]]
mangè du laict & des pesches, & veu force beaux
cerfs en chemin, fort domestiques, & s'accostans au chemin.


Sie hat mir angeboten, dem Herrn Kurfürsten von Brandenburg, ihrem Bruder, zu sagen, dass sie, da sie immer seine geliebteste Schwester gewesen sei, sich wundere, dass er so wenig an sie denke und ihr in 4 Jahren nicht geschrieben habe, wenn die anderen Schwestern keinen besseren Trost von ihm hätten als sie, würden sie davon wenig Trost von ihm haben usw., sie wünschte trotzdem sehr, sich eines Tages flüchtig zu sehen und zusammenzukommen.Elle m'a commandè de dire a Monsieur l'Electeur de Brandenburg son frere,
qu'elle ayant estè tousiours sa plus aymèe soeur, s'es-
tonnoit, qu'il se souvenoit si peu d'elle, ne luy
ayant escrit en 4:e. ans, Si les autres soeurs
n'avoyent meilleure consolation de luy qu'elle,
elles en auroyent peu de consolation de luy. &cetera
desirant fort pourtant de s'entrevoir un jour,
& de venir ensemble.


Auf der späten Rückfahrt vom Prater hat sie schließlich ihre Kutsche vor meine Unterkunft fahren gelassen und hat mich aussteigen gelassen, obgleich ich sie begleiten wollte, und lud mich sehr höflich für morgen zum Mittagessen ein.En fin, au tard retour, du Prater, elle a fait al-
ler son carosse, devant mon logis, & m'a fait descendre,
encores que je voulusse l'accompagner[,] me conviant
fort courtoysement; pour de main, a disner.

Dienstag den 22. September ⁄ 2. October (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Zeitung das der Printz Casimirus auß Polen, im Königlich Vngrischen
quartier, im Oberlande, durch Feẅersbrunst, fast
alle sejne beste Fahrnüß verlohren, auch durch
pestilentz viel seiner leütte vmbkommen.


Der Obrist leutnant herr von Remßthaler, Königlich Vngrischer
Obrist kammerherr, (welcher neẅlich sollte gestorben sein)
ist vns begegnet, heütte<gestern> vorm StadtThor.


TraumSomnium, wie ich auß Polen auß dem schönen Schloß Crakaw, || [[Handschrift: 442v]]
in die Moßkaw gekommen, vndt alda eine schöne
Stadt gesehen, sehr groß, vndt mitt schönen
haüsern, wol erbawet, theilß bergichtt,
theils in einem schönen thal, darüber gewal-
tige Schwibbogen, vndt brügken gegangen, mitt
großer magnificentz erbawet, vndt hette
gar nicht Moßkowitrisch, sondern viel mehr
<auf> deützsch außgesehen, vndt man hette von
des Großfürsten herrligkeitt, machtt vndt
gewaltt, viel erzehlet, wie er aber auch sehr
Tirannisch wehre, vndt keiner nichts eigenes
behielte. Jch bin darüber, daß ich so weitt gerey-
set, gar froh worden, alß ich aber erwachett, dauchte
mich diese Stadt im Trawm Moßkaw, hette
der Stadt Saltzburg, gantz ähnlich gesehen.
<Beachte wohlNota Bene> Ich weiß nicht, ob mich dieser Traum verführen oder verkleinern wird. Die Zeit wird uns klug machen, wenn Gott hilft.Je ne scay, si ce songe me seduira, ou reduira.
Le temps nous rendra sages, Dieu aydant.


Zu Mittage, bey der Fürstin in 7benbürgen,
Mahlzeitt gehalten, darbey sich 2 Jesuiter,
nemlich Pater Weingärtner des Kaysers beicht-
vatter
<hofprediger>, vndt Pater Ziegler des Churfürsten von Meintz beicht-
vatter, sich auch befunden, vndt allerley dißcurirt.


Darnach bin ich zu des hertzogs Julij heinrichs || [[Handschrift: 443r]]
von Saxen, gemahlin, eine Colobrattin gefahren,
vndt habe sie besuchtt.


Es gab an der Tafel auch meine zwei Junker, den alten Hahn und den Röder, und ich wurde gut bewirtet, was das Essen und Trinken anbelangt.Jl y avoit aussy a la table, mes deux gentils-
hommes, le vieil cocq, & la roue, & je fus bien
traittè, quant au manger et boire.
usw.perge


Schreiben, von Caspar Pfau vom 6. des Septembers7bris., wie es so gar
einen elenden erbärmlichen zustandt, jn vnserm
Fürstenthumb, wegen beydertheils armèen
habe, vndt das alle das vorige (welches doch
auch die armen lande, sehr hart betroffen)
gleichsam nur kinderspiel dargegen gewesen.
Wie es zum Äußerstenad extrema komme, vndt vbel hergehen
dörfte, auch albereitt das landt meistentheilß
außgeplündert, vndt ruinirt seye. Wüntzschet
gar höchlich, meine præsentz, vndt gegenwartt,
dieweil es an interponenten ermangele, vndt
Fürst Augustus darzu alleine nicht ausreichendbastant <zu sein> sich getrawe.
Sonderlich vermeinen sie, daß ich bey ChurSachsen viel
guts thun köndte. Aber es ist nicht an mir, die Aufgabe des Vermittlers zu übernehmen, da ich bereits parteiisch auf der Seite Ihrer Kaiserlichen Majestät bin, deshalb ist es schwierig, sich in derartige Verhandlungen einzumischen, und meine eigenen Verwandten erweisen meiner Person keine große Wertschätzung usw. Meine Angelegenheiten stocken hier noch.Mais ce n'est pas a moy, de
faire l'office d'entremetteur, estant desja par-
tial du costè de Sa Majestè Jmperiale, aussy il est
difficile de s'ingerer en tels traittèz, & mes pro-
pres parents ne font pas grande estime, de ma personne || [[Handschrift: 443v]]
etcetera[.] Mes affaires icy, lanternent encores.

Mittwoch den 23. September ⁄ 3. October (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


hertzogk Julius henrich von Sachßen Lawenburg
ist bey mir, in meinem losament gewesen, hat
abschiedt von mir genommen, vndt sich mir recommendirt.


Er, wie auch gestern die Jesuiter, haben mich
versichertt, daß ein tag zu Costnitz, vor sich
gienge, an deme man durch interposition des
Pabsts, mitt Franckreich, friede tractiren würde.


Veitt Bernhardt ist zu mir kommen, mit Klagencon lamentj, daß
ihm Winckler, w zu Leiptzigk, will 200 ThalerThlr: inne
behalten, weil er mir den wechsel erlegt, da es
ihm nicht wehre befohlen gewesen, sondern hilger.
Jch nehme mich aber seiner an, weil hilger, vndt
seine factorn abwesendt gewesen, vndt ich Gott ge-
dancktt, daß noch iemandt den wexelbrief honoriren
wollen, das geldt ist auch nicht sein, sondern mein,
vndt nicht zu dem ende hingeschicktt gewesen, damitt
zu wuchern.


<Geörg> Fuser heist Vejtt Berndts factor zu Nürnberg,
vndt <Johann Jochem> Gehring <der>, zu Leiptzig, <Daniel> Ejsenmann zu Regenspurg.


herr von Roggendorf, hat mich besuchtt. Darnach Veitt
Bernhardt mit Wirksamkeitcon efficacia.

|| [[Handschrift: 444r]]


Gar freundliche Antwortrisposta vom Graf Schligken, an
Loẅen, meinet wegen, daß beßere vnd frischere
avisen albereitt wehren ankommen, daß er also
verhofte, Gott würde sejne gnade verleyhen,
damitt mein landt vndt leütte wieder in
ruhigen Standt können gesetzt, vndt von mir,
mitt Zufriedenheitcontento regiret werden. Das begehrte
intercessionschreiben an ChurSachsen hette zwar nicht
können vom Kayser vndterschrieben werden, wegen
der Kayserinn vnpaßligkeitt. Wüntzschet
mir glück auf die rayse gar höflich. etcetera etcetera

Donnerstag den 24. September ⁄ 4. October (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Ein alter Kayserlicher Reichsehrenholdt, oder heroldt,
hat sich bey mir eingestellet, vndt vmb meine Abstammunggenealo-
giam
gebehten.


herr von Roggendorf, Veitt Bernhardt, vndt Nauwach,
seindt zu Mittage meine gäste gewesen, wie auch
der alte Orientalische Ehrenholdt.

Freitag den 25. September ⁄ 5. October

Meilenm:
Von Wien auf einer landt kutzschen nacher dem Fürsten von
Lichtenstejn
zu. Erstlich zukommen auf Wolckerstorf

3
Gandersdorff alda gefüttert 1
|| [[Handschrift: 444v]]
Meilenm.
Von Ganderstorf nach Wülferstorf
ist ein Schloß vndt Margk dem Fürst
Gundagker von Lichtenstain
zustendig.
3
Felsperg Schloß vndt stadt
dem Fürsten vndt Regirer des hauses
Lichtenstain
Carolo Eusebio zugehörig,
ein prächtiges wolerbawetes Schloß,
alda mir große ehre von itztgedachtem
Fürsten (welcher mich nicht lange im ab-
gestandenen wirtzhause gelaßen) wieder-
fahren. Er wirdt vor einen reichen Fürsten
gehalten, hat stadtliche gühter vndt herr-
schaften, in Böhmen, Mähren, Oesterreich vndt
Schlesien, darinnen auch die<Seine> beyden hertzog-
thümber Troppa vndt Jägerndorf (so zwar an
itzo sehr verderbt) gelegen, vndt ist ein gebor-
ner Reichs Fürst, von seinem herrnvatter Fürst
Carll
Sehliger (welchen ich auch noch gesehen vndt
meines Sehligen herrnvatters großer freündt
ehermals gewesen) her. Er hat feine qualiteten
an sich, vndt ist ein wackerer wolgezogener
Junger herr, ohngefehr von 22 iahren, altt.
1


Sein alter hofmarschalck ein Frantzose HerrMonsieur || [[Handschrift: 445r]]
de Gandhomme entpfieng mich, jm Nahmen seines
herren, mitt der kutzsche vorm wirtzhause, weil
es aber so nahe war, gieng ich zu fuße hinauff,
vndt der Fürst entpfieng mich im innern hof,
nach dem ich durch den vorhof hinein kommen.


Es hat in diesem pallast schöne zimmer, wol
meublirt, vndt die gallerien mitt gemälden,
die gemächer vndt kammern, mitt Tapezereyen,
vndt schönen betten, wol versehen, Jch war
sehr wol logiret, mitt zweyen anticameren
vor meiner Stube, vndt ejn par nebenkam-
mern, auch vor der eüßersten gallerie<Vorzimmeranticamera> war ein
gang mitt schönen gemählden gezieret, vndt
darhinder ein schöner großer vndt hoher Saal
ohne Seülen, ein 40 schritt lang vndt 20 breitt,
die Treppen seindt auch gar gemächlich zu steigen,
vndt wohl gebawet in diesem hause.


Der Fürst hat mich nicht allein zum ersten
mahl, sondern auch zu eßenszeitten vor vndt
nach dem mahlzeitten, begleittet in mein losa-
ment
, wie bey vns braüchlich. Er helt eine
compagnie bandelier Reütter von 50 pferden vndter einem
leüttenampt zu Seiner leibguardij auf seinen kosten,
hat viel leütte, darundter etzliche Frantzosen.
et cetera

|| [[Handschrift: 445v]]


An der Tafel saßen meine beyde edelleüte hahn
vndt Röder, nach vnß beyden Fürsten, vndt dann
ein herr Sedenitzky, ein herr von Wirmb, sein
hofmarschalck gandhomme, vndt sein Stallmeister
la Velle, des bereitters Maurice zu Paris,
sein bruder, (beyde des Giovanni Battista söhne).


Er ließ einen Mährischen vom adel vorn Tisch
stehen, vndt einen vor sich schencken.


Er hat mir einen sehr angenehmen Empfang bereitet und beweist, dass er die Höflichkeit und Sitte mit den Komplimenten sehr gut versteht.Jl m'a fait tres doux accueil, & monstre,
qu'il entend fort bien, la courtoysie & civi-
litè, avec les compliments.

Samstag den 26. September ⁄ 6. October


heütte habe ich diß schöne hauß noch beßer
als gestern abendt besehen, vndt allerley
schöne zimmer, gemählde, vndt anders in gesellschaft
des Fürsten, considerirt. Darnach in den
<Mar>Stall gegangen, darinnen ein 24 reittroß
gestanden, in den andern Ställen, soll er 7 züge
kutzschenpferde stehende haben. Er ließ mir
auf der bahne etzliche hüpsche pferde durch
seinen Stallmeister vorreitten et cetera[.] Soll sonsten
in die 70 Stuhten, auf seiner Stüterey haben.

|| [[Handschrift: 446r]]


Darnach besahe ich die keller vndterm hause,
welche wol zu sehen, Es wahren zweyerley vber-
einander, aber neben auß vndt auf den seitten
machten es zusammen in die 13 keller, vndt wahren
mitt wein wol versehen, wie der kellerschreiber
erzehlte, daß in die 8000 eymer im vorrath
darinnen lägen. Es wahren auch vndterschied-
liche große faß darinnen, welche zu 400
vndt mehr eymer hielten, mitt eysernen
reiffen wol beschlagen. Darnach hatte es
andere kleinere zu 10 in 15 eymer haltende.
Es gibt guten wein wachß hier herumb, wie
es dann vndter andern einen herrlichen Mußka-
teller <wachs den ich selber im keller vndt vber Tisch gekostett> gib<t>t, so eine große raritet in deützschen
landen
ist. Felspurg lieget noch in Oesterreich.
Beachte wohlNota Bene Jn großen fäßern helt sich der wein viel beßer
als in kleinen, der Fürst leßet eins machen,
das soll 1300 eymer halten.


Ehe wir in keller giengen, paßirten wir
bey einem zimlich tieffen zugbrunnen im vorhofe
vorbey, der mitt einem rade gezogen wirdt.


Der Kayser vndt die Kayserinn sollen auch
sein in diesen kellern gewesen.

|| [[Handschrift: 446v]]


Darnach gieng ich in die Schatzkammer (wiewol Sie
der Fürst auß höfligkeitt nicht also nennen will)
da kahm der Fürst (weil er sich wegen be-
schwehrung des haüpts im keller nicht aufhalten
mag, vndt absentirt hatte, seinen Marschalck
aber mir aufwarten hieß) wieder zu mir, vndt
haben schöne sachen darinnen gesehen, welche
zum theil mitt etzlichem Silbergeschirr
noch in kasten, wegen damals androhender Schwe-
dischen
gefahr, eingepackt noch waren. Aber
der Fürst ließ heraußer nehmen, den hertzogs-
huet, ist wie ein Churhut gemachtt, mitt vielen
demanten vndt rubinpallaschen eingesezt,
gar köstlich, soll auf 3 Tonnen goldes sein
von andern, weil es der fürst aus Rücksicht auf den Anstandex verecundia
honestatis
nicht sagen wollte, geschätzt worden,
Sein herrvatter Sehliger hats machen laßen.
Darnach zeiget er mir ein güldenes schö-
nes gießbecken von gediegenem golde, vndt
am rande mitt Schmeltzwerck schön gearbei-
tett, daß handtfaß darzu war von einem schönen
LapislazuliLapide lazurj in goldt eingefaßett. <EbensoJtem: ein schönes wehrcreütz vndt orttbandt von golde, mitt edelgesteinen versetztt.> EbensoJtem: || [[Handschrift: 447r]]
schöne SchreibTische, schöne Cristalli<e>ne gefäße
vndt gläser, allerley gemählde, einen großen
Silbernen schwenckkeßel, eine große Silber-
ne wärmpfanne, ein ander groß Silbern gefäß,
wein aufzutragen, vndt andere köstliche ge-
schirr, auch schöne vorhänge[,] <Baldachinebaldachinj> vndt bettdecken,
wiewol wenig kasten außgepackt wurden.
usw.perge

Meilenm.
Nachm diesem fuhren wir mitteinander nach
einem schönen lustgarten vndt hause, so er in
Mähren hatt, Eißgrub genandt, ligt von Felsperg
wir haben alda am garten gegeßen, vndt
ist ein schöner zierlicher garten in italienischem [Stil]all'Italiana
wol compartirt, in 4 theil, ist mitt
statuen, von weißem stein gezieret (welche
zwar benebenst dem brunnen in der Mitte,
noch nicht allerdings fertig seindt, aber
fleißig dran gearbeittet wirdt)[.] So
hat es auch feine grotten, vndt einen schönen
Thiergarten daran, vndt ein rechter delicioser
ortt, garten vndt hauß, nicht vbrig groß,
aber gar ordentlich vndt schön angerichtett,
Es kömbt auch ein pomerantzen hauß an den garten.


1

|| [[Handschrift: 447v]]


Nach der mahlzeitt, die bildthawer arbeitt
besehen, vndt darnach mitteinander in den Thier-
garten geritten, darinnen eine Stern ist, von
puschwerck gar artig angerichtett, Wir
haben auch etzliche hjrsche, vndt wildpret gesehen.


Von dannen haben wir hinauß aufs iagen
gewoltt, aber daßelbige wieder eingestellet,
vndt Nicklaßburg (welches dem herrn Cardinal
von Dietrichstain
z land zugehörig) besehen
wollen, weil es nur eine meile von hinnen ge-
legen, aber wegen treẅer einkommener war-
nung daß die pest alda heftig grassirte, daßelbe
auch wieder eingestellet, seindt aber gleichwol
dorthin werts, nach einem brunnen zu, alda in
klarem waßer, etzliche Störlein, forellen, vndt
andere fische aufbehalten werden, gefahren, vndt Nickels-
burg von außen (iedoch von ferrne) gesehen, darnach
nach einem lusthause des herrn cardinals, in einer
Jnsel oKlein Venedig genandt, gelegen, so gantz
mitt waßer vmbfloßen zu gefahren, Es ist
ein fein gärtlein vndt lusthaüßlein, darinnen
allerley gemählde vndt rariteten von kleinen || [[Handschrift: 448r]]
hüpschen sachen zu sehen, auch necromantische
bücher vndt cristallen, so von Kayser Rudolpho
sollen hehrkommen. Vndter andern seltzamkeitten
lag auch ejn basiliske in einem kästlein, vndt
es hieng oben auf in einer kammer, ein crocodill.
Vor dem garten ist der Thiergarten, da sich ez-
lich wild aufhelt, wirdt aber gar vbel gehalten.

Meilenm.
Von dannen wieder nach Felsperg
vndt haben alda wollen die Seidenwürm
besehen, es ist aber zu spähte worden.
1


Diesen Abend habe ich allerhand Sachen besprochen, und der Fürst hat auch über die Religion mit mir disputiert, aber sehr taktvoll. Er hat mir schließlich tausend Dukaten vorgestreckt, obwohl er mir versprochen hatteCe soir i'ay discourru toute sorte de
choses, & le Prince a aussy disputè de la Religion,
avec moy, mais fort discretement. Jl m'a
en fin avancem mille Ducats, m'ayant
promis
anfangsin principio 4 tausend Taler, aber seine Leute haben ihm Schwierigkeiten wegen der Italienreise, die er zu machen beabsichtigt, und anderer Dinge bereitet4 mille DalersDal: mais ses gens
luy ont esmeu des difficultèz a cause
du voyage d'Jtalie qu'il pretend faire,
& d'autres choses
. usw.perge Abschied genommen diesen Abend.Prins congè ce soir.

Sonntag den 27. September ⁄ 7. October


Gar frühe hinweg[,] zu Ganderßheim gefüttert,
vndt in gutem wege vnd schönem ebenem lande, wieder nach Wien. || [[Handschrift: 448v]]
8 Meilenm: von Felspurg.


Zu Wien einen hochzeitt brief vom grafen Ju-
lio zu Salm
, des graf Schlickens Schwagern
welcher grafens Colaltj weilandt general leutnants Tochter
gegen den 28. October <zu> heyrathen willens ist, vndt
mich darzu invitiret, durch einen Abgesandtenper legatum zu erscheinen
vndt ihm schriftliche antwortt wißen zu laßen,
vor mir gefunden, keine andere schreiben aber.

Montag den 28. September ⁄ 8. October

<Ich hatte diesen Morgen einen schönen und bemerkenswerten Traum, wie die selige Madame, meine Mutter, einem Durchgang entgegenzog, wo ich hartnäckig durchgehen wollte, aber ich habe es versäumt.J'avois ce mattin un beau songe & remarquable, comme feu Madame ma Mere se mit au devant d'un passage ou je voulois passer opiniastrement mais je l'ay oublien.>


herr Loẅ ist bey mir gewesen, mitt bericht,
guter hofnung, in etzlichen sachen, aber wegen der
Testament sache, will man es Meinem bruder com-
municiren, seine gegenantwortt innerhalb 2
Monat darauf zu thun, oder ich köndte mich brü-
derlich mitt ihm vergleichen, denn es wehre ein vn-
dterscheidt zwischen landesfürstlicher hoheitt, vndt
einem DirektoriumDirectorio, etcetera[.] Man köndte die sache
anderst nicht vor recht befinden. Es scheinet
die herren von der feder, wollen vns ineinander
hetzen, vndt geldt auß vns schneiden. Also: anderen zuvorkommen ist besser als wenn die anderen einem selbst zuvorkommen.Ergo: melius
est prævenire, quam prævenirj.
Es scheint mir, dass es eine geheime Bestechung gegeben hat, denn ich weiß, was Ihre Majestät selbst und der Vizekanzler Stralendorf mir in dieser Angelegenheit gesagt haben, die alle beide stark zu meiner Seite neigen. Aber die anderen Doktoren und Schreiber haben die zweite Frage und die Auskunft genauso wie die erste entgegen ihrem Versprechen verdorben.Jl me semble || [[Handschrift: 449r]]
qu'il y a de eu de <la> secrette corruption, car je
scay, ce que Sa Majes mesme m'a dit en cest
affaire, & le Vicechancellier Strahlendorff,
inclinants tous deux fort de mon costè.
Mais les autres Docteurs, & escrivains, ont
perverty la question et jnformation deuxièsme,
aussy bien que la 1:ere. contre leur promesse.


Jch habe herrn Loẅen, vndt Thomaß Benckendorf
hinauß nach Eberstorf geschicktt, meine
sachen zu befördern. Gott gebe glücklichen progreß.


herr von Roggendorf, jst mein gast zu Mittage
gewesen.


Meine abgeschickte seindt von Eberstorff
wiederkommen, vndt haben ein ansehliches
handtschreiben, von Kayserlicher Mayestät an ChurSaxen,
vor mich eintretendinterveniendo; mittgebrachtt.


Gott helfe, zu ferrnerem guten succeß, mitt gnaden.


Jhre Mayestät der Kayser, wie auch die
Kayserinn, sejndt gar vbel auf gewesen.
Es hat sich aber, Gott lob, mitt ihnen gebeßertt.


Man hatte anfangs das Verlangen, mir ein Schreiben der Fürsprache an den König zu geben, aber das ist seitdem geändert worden und ist mir immer noch vorbehalten.On avoit au commencement envie; de me donner
une lettre d'jntercession au Roy, mais cela
a estè changè, depuis, & m'est encores reservè tousjours[.]

|| [[Handschrift: 449v]]


Vom herrn von Roggendorf erfahren, daß der ertz-
rebell Rosinus anhero soll kommen sein, vndt will
Vergebungperdon selber suchen, da er es doch erstlich durch
schreiben bey mir, beym Graf Schligken, beym
Patre Lemmermanno, vndt herrn von Roggendorf
gesuchtt, vndt sich also fantastischer weyse,
ohne Noht, in augenscheinliche gefahr stürtzett.

Dienstag den 29. September ⁄ 9. October


Allerley expedirt, mit Ungeduldcon impacienza, vndt Veitt Bern-
hardts
Factor, noch 2 tausendmille ThalerThlr: zu verwahren gegeben, die
er mir vmb weyhenachten, binnen Leiptzig mitt
den andern vorigen, wiedergeben soll, ohne aufgeldt.


Löbzelter hat mir sagen laßen, er wüste nicht
gewiß, ob die general chargen, bey ChurSaxen, alle ver-
geben wehren, hielte aber darvor Ja. usw.perge Da bin ich also erneut, in Unsicherheit schwebend!Ainsy
me voyla derechef flottant en incertitude!


Zeitung daß der Frantzosen Nachhutarrieregarde an der Mo-
sel
geschlagen seye, vndt viel volcks, Gepäckbagage, vndt
Stücke, im Stich blieben.


Ich habe zwei Pokale aus vergoldetem Silber gekauft, um den Grafen von Salm zu seiner Hochzeit zu beschenken. Er ist Schwager des Grafen von Schlick.J'ay acheptè deux pocals d'argent dorè, pour presenter
au conte de Salm, a ses nopces. Jl est beaufrere
du Conte de Schligk.

|| [[Handschrift: 450r]]


Der gute herr von Roggendorff, hat diesen
Nachmittag, bey mir seyende, seinen abschiedt
von mjr genommen; und ich habe ihm noch ein Geschenk gemacht& je luy ay fait encor'un present.


Zum abzuge mich gerüstet, vndt von vndterschiedlichen,
itziger seltzamern argwöhnischen auch variirenden
zeitt, gemeßen gedancken, vndt Plänen zum Gegenteilconsiliis in di-
versum
agitirt worden, biß ich mich endtlich
eines gewißen endtschließen vndt resolviren müßen.

Mittwoch den 30. September ⁄ 10. des OktobersOctobris,


Abschiedt herrn Loẅen, so zu mir gekommen, gegeben,
auch dem Veitt Bernds factor, ebensoJtem Sebastian
Wernardtsleüttner
, welcher mir eine geraume
zeitt hero, gedienett, sindt meiner anwesenheitt
in Wien.


Noch diesen Morgen bin ich sehr beunruhigt worden, habe selbst mit dem Herrn Kutscher über den Lärm der Polen gesprochen, die durch Böhmen ziehen, und bin aufgebrochenEncores ce mattin, i'ay estè fort agitè, ay
parlè moy mesme, au maître cocher, du bruit des
Polaques, quj passent par la Boheme, & suis party
,
gegen den Willen und Widerstand der Minervainvita et reluctante Minervao, (aber [nur gegen] meinen, nicht so sehr der Anderensed mea tan-
tum non reliquorum
) nach Prag, da ich wegen derartiger Umstände nichts anderes habe tun können, denn ich hätte viel lieber nach Regensburg zu ziehen gemochtn'ayant peu faire autrement
a cause de tant des circomstances vers Prague,
car j'eusse beaucoup mieux aymè de passer vers Ratisbonne
,

Meilenm.
Also in Gottes Namen von Wien nach Grafendorf, da gegessen und dem Freiherrn von Schönkirchen begegnet.Doncques au nom de Dieu, de Vienne a Gravendorff
illeq disnè, & rencontrè le Baron de Schönkirchen.
3
Schöngrabern, unser Nachtquartier, ist eine halbe Meile jenseits von Hollabrunn gelegen.Schöngrabern nostre couchèe
est situè a demy lieuë de holebrunn, au de là.


Textapparat
a Am unteren Blattende folgen einige auf drei Spalten verteilte Rechnungen, auf deren Wiedergabe hier angesichts der völlig fehlenden Möglichkeit einer inhaltlichen Zuordnung verzichtet werden kann.
b Buchstaben verwischt.
c Höhle nicht genau identifizierbar.
d Personen nicht ermittelt.
e Identifizierung unsicher.
f Ein goldener Schlüssel diente als Erkennungszeichen der kaiserlichen Kämmerer.
g Nicht identifizierbar, vermutlich lockere Vereinigung von Frauen und Männern aus dem erbländischen Adel.
h Nicht identifizierbar, vermutlich lockere Vereinigung von Frauen und Männern aus dem erbländischen Adel.
i Nicht identifizierbar, vermutlich lockere Vereinigung von Frauen und Männern aus dem erbländischen Adel.
j Eine zuverlässige Identifizierung der angeblich acht damals noch lebenden Kinder der Fürstin ist vor allem für die Söhne angesichts der lückenhaften genealogischen Informationen leider nicht möglich.
k Zitat aus Vergil: Aeneis, V, 709, S. 264.
l Eine zuverlässige Identifizierung der damals noch lebenden Kinder des Fürsten Maximilian von Dietrichstein ist vor allem für die Söhne angesichts der lückenhaften genealogischen Informationen nicht möglich.
m avancé
n oublié
o Zitatanklang an Cicero: De officiis, I, 110, S. 92.

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XSLT: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/tei-transcript.xsl
accommodiren
sich anpassen, sich fügen, sich (gütlich) vergleichen
accommodiren
einrichten, ausstatten
accompagniren
begleiten
accordiren
einen Vertrag schließen, sich einigen
accordiren
einen Ort mittels eines Vertrags (Akkords) übergeben
accordiren
übereinstimmen, einig sein
agitiren
stark bewegen
agitiren
eifrig betreiben
Ambassador
Abgesandter, Botschafter
Anticammer
Vorzimmer
anziehen
anführen, erwähnen
Armada
Armee, Heer
Armada
Kriegsflotte
Avis
Nachricht
Bandelier
breiter Riemen, welchen die Reiter und die Musketiere über die linke Schulter tragen, um Gewehr bzw. Munition daran zu hängen
Commission
Auftrag
compartiren
abteilen
Competenz
Rangkonflikt
consideriren
betrachten
consideriren
erwägen
continuiren
(an)dauern
continuiren
fortfahren, fortsetzen
convoyiren
begleiten, geleiten
convoyiren
mit einem Konvoi ziehen
cortesisch
höflich
Creditiv
Beglaubigungsschreiben
Difficultet
Schwierigkeit
Ducaton
Silbermünze
Ehrenhold
Herold
ein
ungefähr
Einspänniger
Kriegsknecht mit Pferd, fürstlicher Bediensteter, Stadtknecht; berittener Bote, Geleit- und Meldereiter
Einspänniger
Eigentümer eines kleineren bäuerlichen Besitzes, der meist nur Handdienste leistet
Expedition
Beförderung, Besorgung
Expedition
Abfertigung
Expedition
Verrichtung
Factor
lokaler Geschäftsführer eines Handelsunternehmens
Factor
Beauftragter für Geld- und Handelsangelegenheiten
Generalquartiermeister
Vorgesetzter aller Quartiermeister
Granat
Granatapfel
Handstein
ein Stück Erz oder Stein mittlerer Größe zum Vorzeigen
Humor
Laune, Stimmung
Humor
Wesen, Naturell
inquietiren
beunruhigen
insinuiren
(ein Schriftstück) einhändigen, übergeben, zustellen, (heimlich) hinterbringen
insinuiren
sich einschmeicheln
Intercession
Fürbitte, Vermittlung
Interponent
Vermittler
Interposition
Dazwischenstellung, Vermittlung
invitiren
einladen
Kastner
eigentlich Verwalter des Kornspeichers, teils auch Amtmann über alle Einkünfte
Kürass
Brust- und Rückenharnisch der schweren Reiterei
Kürass
Rüstung
Losament
Unterkunft, Wohnraum
lustig
vergnüglich, anmutig, ergötzlich, von angenehmer Erscheinung
Magnificenz
Herrlichkeit, Hoheit
maturiren
beschleunigen
Memorial
Denkschrift, Eingabe, Bittschrift, Gesuch
Memorial
Erinnerungsschrift
Michaelistag
Gedenktag für den Erzengel Michael (29. September)
Mörser
Steilfeuergeschütz zum Abschuss von Brand- und Sprengkugeln (Bomben)
moviren
bewegen; verändern
nekromantisch
die Geister- bzw. Totenbeschwörung betreffend
Notschlange
Feld- und Belagerungsgeschütz
Oberstelle
erste Stelle, Vortritt
Peregrination
Wanderschaft, Aufenthalt in der Fremde
Pistole
spanische Goldmünze; Doppelescudo (Dublone)
Prospect
Aussicht
protrahiren
verzögern, aufschieben
Quartiermeister
für die Beschaffung von Verpflegung und Unterkunft zuständiger Unteroffizier
queruliren
(meist ohne Grund oder wegen Nichtigkeiten) klagen
recuperiren
zurückerobern
resolviren
entschließen, beschließen
Rohr
Handfeuerwaffe
Rubinballas
blassroter Rubin
schliefen
durch eine Öffnung hindurchgleiten
Secours
Entsatz, Hilfe
selbander
mit noch einem anderen, zu zweit
sint
seit
Sollicitatur
gerichtliches Ansuchen
Speranz
Hoffnung
Stück
Geschütz
Succeß
Erfolg, glücklicher Ausgang
Tapezerei
Wandteppich, mehrere zusammengehörige Tapeten verschiedener Art, Gobelin
Tenaille
Festungswerk, dessen Linien abwechselnd ein- und ausspringende Winkel bilden
Tractat
Verhandlung
tractiren
(ver)handeln
tractiren
bewirten
tractiren
misshandeln
tractiren
behandeln
Treffen
Schlacht
unlustig
unangenehm, unerfreulich
verehren
schenken
visitiren
besuchen
Volk
Truppen
Wallachen
Angehörige romanischsprachiger Volksgruppen in Südosteuropa
wegparthiren
(widerrechtlich) entwenden
Zeitung
Nachricht
Zimmer
Mengenangabe für 60 (manchmal auch 40) Stück
N. N. Adler (2)

Anm.: Feuerwerker des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647).
Kaiser Jakob von Äthiopien
Kaiser Malak Sagad II. von Äthiopien

gest.: 1606
Anm.: Sohn des Kaisers Sarsa Dengel (Malak Sagad I.) von Äthiopien (1550-1597); 1597-1603 und seit 1604 Kaiser von Äthiopien.
Sophia von Baudissin
Sophia von Ahlefeld
Geburtsname: Sophia von Rantzau

geb.: 1620
gest.: 1697
Anm.: Tochter des Gerhard von Rantzau (1558-1627); 1633-1646 erste Ehe mit Wolf Heinrich von Baudissin (1597-1646); 1650-1670 zweite Ehe mit Cai von Ahlefeld (1591-1670).
Johann Alemann

geb.: 1596
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Magdeburger Bürgermeisters Johann Martin Alemann (1554-1618); 1618-1629 Ratsherr in Magdeburg; seit 1625 Führer der kaiserlichen Partei in seiner Stadt; 1626-1629 kaiserlicher Statthalter in Magdeburg; 1633 Kommissar bei der kaiserlichen Armee in Hildesheim.

Weiterführende Informationen in der DNB
Gräfin Maria Margaretha Slawata
Gräfin Maria Margaretha von Althan(n)
Geburtsname: Maria Margaretha von Eggenberg

geb.: 1607
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Johann Ulrich von Eggenberg (1568-1634); 1626-1632 erste Ehe mit Graf Adam Paul Slawata (1604-1657), die für ungültig erklärt wurde; vor 1638-1649 zweite Ehe mit Graf Michael Johann von Althan(n) (1607-1649).
Graf Michael Adolph von Althan(n)

geb.: 1574
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Christoph von Althan(n) (1529-1589); um 1598/99 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1600 Kommandant der kaiserlichen Leibgarde, später Obrist (1603), Feldmarschall (1607) und Hofkriegsrat; 1608 Landobrist von Österreich ob der Enns; 1618 Mitbegründer des kurzlebigen Ritterordens Ordo Militiae Christianae, dessen deutsch-polnisch-ungarischem Zweig er als Großmeister vorstand; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1610 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fernando Álvarez de Toledo y Pimentel
Duque Fernando de Alba de Tormes
Marqués Fernando de Coria

geb.: 1507
gest.: 1582
Anm.: Sohn des García Álvarez de Toledo y Zúñiga, Marqués de Coria (gest. 1510); spanischer Grande; ab 1510 Marqués de Coria; seit 1531 Duque de Alba; 1532 Befehlshaber spanischer Hilfstruppen gegen die Türken in Ungarn; 1535 Teilnahme an der Eroberung von Tunis; ab 1541 nacheinander Mayordomo Mayor der Könige Karl I. (1500-1558) und Philipp II. von Spanien (1527-1598); Consejero de Estado; 1542 Feldherr gegen die französische Armee bei Perpignan; 1546/47 Kommandeur der spanischen Tercios im Schmalkaldischen Krieg; 1555-1559 spanischer Capitán general in Italien; 1555/56 Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1556-1559 Vizekönig von Neapel; 1567-1573 Statthalter und militärischer Oberbefehlshaber in den Spanischen Niederlanden; seit 1580 Vizekönig und Condestable von Portugal; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Giovan Battista Andreini
Lelio

geb.: 1576
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Schauspielers, Impresarios und Autoren Francesco Andreini (1548-1624); berühmter Schauspieler, Konduktor und Stückeschreiber; zunächst Mitglied der elterlichen Comedia-dell'Arte-Truppe "Compagnia dei Comici Gelosi"; 1601 Gründung der eigenen Truppe Compagnia dei Comici Fedeli ("I Fedeli"), die große Erfolge in Italien und Frankreich feierte; Schutz und die Förderung durch die Herzöge von Mantua, Vincenzo (1562-1612), Francesco IV. (1586-1612) und Ferdinando Gonzaga (1587-1626); vgl. Pierre Louis Duchartre: The Italian Comedy. The vImprovisation Scenarios, Lives, Attributes, Portraits and Masks of the Illustrious Characters of the Commedia dell'Arte, New York 1966, S. 94-96; Siro Ferrone: La Commedia dell’Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI–XVIII secolo), Torino 2014, S. 260-262; Robert Henke: Performance and Literature in the Commedia dell'Arte, Cambridge 2002, S. 210-215; Allardyce Nicoll: World of Harlequin. A Critical Study of the Commedia dell'Arte, Cambridge [u. a.] 1986, 171-175; Roberto Tessari: Commedia dell'Arte: La Maschera e l'Ombra, Milano 1981, S. 6; ders.: La Commedia dell’Arte. Genesi d’una società dello spettacolo, Roma/Bari 2013, S. 58f., 95, 102, 168-170 und 172-178.

Weiterführende Informationen in der DNB
Virginia Andreini (1)
La Florinda
Geburtsname: Virginia Ramponi

geb.: 1583
gest.: 1630/31
Anm.: Erfolgreiche Schauspielerin und Sängerin; seit 1601 Ehe mit Giovan Battista Andreini, mit dem sie die Schauspieler-Compagnie "I Fedeli" leitete; Künstlername nach dem von ihrem Mann verfassten, 1603 in Florenz uraufgeführten Stück "La Florinda"; vgl. Siro Ferrone: La Commedia dell'Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI-XVIII secolo), Torino 2014, S. 306-308; Emily Wilbourne: Seventeenth-Century Opera and the Sound of the Commedia dell’Arte, Chicago/London 2016, passim.
Anhalt, Haus
Fürsten von Anhalt

Anm.: Reichsfürstengeschlecht aus der Dynastie der Askanier.
Fürst Joachim Ernst von Anhalt

geb.: 1536
gest.: 1586
Anm.: Sohn des Fürsten Johann IV. von Anhalt-Zerbst (1504-1551) und Großvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1562-1570 gemeinsam mit seinem Bruder Bernhard (1540-1570) regierender, seit 1570 alleinregierender Fürst von Anhalt.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Gräfin Anna von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg

geb.: 1579
gest.: 1624
Anm.: Tochter des Grafen Arnold II. von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1595 Ehe mit Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Mutter Christians II.; führte gemeinsam mit ihrer Tochter Eleonora Maria (1600-1657) seit 1617 die "Noble Acaémie des Loyales" oder "Getreue Gesellschaft", eine Gesellschaft hochadliger reformierter Damen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg

geb.: 1604
gest.: 1640
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg

geb.: 1568
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Vater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1582 Reise nach Konstantinopel; 1591/92 Führer eines Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; 1592 Übertritt zum reformierten Glauben; 1592/93 Befehl über die protestantischen Truppen im Krieg um das Bistum Straßburg; 1595-1620 oberpfälzischer Statthalter in Amberg und zunehmend Leiter der pfälzischen Politik; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1610 Unionsgeneral im klevisch-jülischen Krieg; 1619/20 Kommandierender der pfälzisch-böhmischen Truppen, nach deren Niederlage in der Schlacht am Weißen Berg durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) geächtet; Flucht nach Schweden (1621) und Flensburg (1622-24); 1624 Aufhebung der Reichsacht; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sehnliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg

geb.: 1599
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); Kurzbiographie im Rahmen dieser Edition unter http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=15.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb.: 1603
gest.: 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb.: 1632
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg

geb.: 1608
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1626/27 Gesandtschaften nach Wien und Dresden; ab 1628 kaiserlicher Obrist; seit 1630 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; ab 1631 kursächsischer Obrist, als welcher er in der Schlacht bei Lützen tödlich verwundet wurde; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbewahrte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Sibylla Elisabeth von Anhalt-Bernburg

geb.: 1602
gest.: 1648
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb.: 1634
gest.: 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb.: 1613
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1630-1635 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1634/35 schwedischer Obrist; ab 1635 alleinregierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode; 1637-1641 hessisch-kasselischer Generalmajor; seit 1660 Senior des Hauses Anhalt; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stetsgrünende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Pfalzgräfin Dorothea von Pfalz-Simmern

geb.: 1581
gest.: 1631
Anm.: Tochter des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Simmern (1543-1592); 1595-1618 Ehe mit Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618); seit 1619 Witwensitz auf Schloss Sandersleben.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Friedrich Moritz von Anhalt-Dessau

geb.: 1600
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau

geb.: 1606
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1618 gemeinsam mit seinem Bruder Fürst Johann Kasimir (1596-1660) regierender Fürst von Anhalt-Dessau (bis 1625 unter dessen Vormundschaft); 1625-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; residierte seit 1632 in Wörlitz; ab 1637 morganatische Ehe mit Johanna Elisabeth von Krosigk; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anmutige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau

geb.: 1567
gest.: 1618
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1603-1606 Regent des Fürstentums Anhalt (im Namen seiner Brüder); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Dessau und Senior des Hauses Anhalt; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlriechende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Johann Georg II. von Anhalt-Dessau

geb.: 1627
gest.: 1693
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); schwedischer Obrist (1655-1657) und Generalmajor (1658); ab 1658 kurbrandenburgischer General und Statthalter der Kurmark; später auch Geheimer Staats- und Kriegsrat in Berlin sowie Feldmarschall (1670); seit 1660 regierender Fürst von Anhalt-Dessau; ab 1670 Senior des Hauses Anhalt; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefüllte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau

geb.: 1596
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1618-1643 gemeinsam mit seinem Bruder Georg Aribert (1606-1643) regierender, danach alleinregierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchdringende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen

geb.: 1579
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1596/97 Reise in die Niederlande, England und Frankreich; Studium in Siena (1599/1600) und Florenz (1599-1601); 1600 Aufnahme in die Florentiner Accademia della Crusca ("L'Acceso"); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Köthen; 1631-1635 schwedischer Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; 1617 Mitbegründer und bis zu seinem Tod erstes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nährende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst August von Anhalt-Plötzkau

geb.: 1575
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; Verzicht bei der Landesteilung von 1603/06 für eine finanzielle Abfindung von 300.000 Talern auf ein eigenens Teilfürstentum; ab 1611 Regent im Amt Plötzkau unter Bernburger Landeshoheit; seit 1630 Senior des Hauses Anhalt; ab 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sieghafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Emanuel von Anhalt-Plötzkau
Fürst Emanuel von Anhalt-Köthen

geb.: 1631
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; ab 1657 in schwedischen Kriegsdiensten; 1659/60 in dänischer Gefangenschaft; 1662 Teilnahme am venezianischen Feldzug gegen die Türken; 1665-1669 zusammen mit seinem Bruder Lebrecht regierender, seit 1669 alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strebende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ernst Gottlieb von Anhalt-Plötzkau

geb.: 1620
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1653 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Emanuel (1631-1670) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Starke").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Lebrecht von Anhalt-Plötzkau
Fürst Lebrecht von Anhalt-Köthen

geb.: 1622
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Emanuel (1631-1670) in Plötzkau; ab 1665 zusammen mit seinem Bruder Emanuel regierender Fürst von Anhalt-Köthen; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Angenehme").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Sibylla von Anhalt-Plötzkau
Geburtsname: Gräfin Sibylla zu Solms-Laubach

geb.: 1590
gest.: 1659
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg zu Solms-Laubach (1547-1600); 1618-1653 Ehe mit Fürst August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653).
Fürst Johann IV. von Anhalt-Zerbst

geb.: 1504
gest.: 1551
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Zerbst (1451-1516) und Urgroßvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1544 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Magdalena von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Oldenburg

geb.: 1583
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Grafen Johann XVI. von Oldenburg (1540-1603); 1612-1621 Ehe mit Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621).

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst

geb.: 1576
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; seit 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Süße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Anna

Anm.: Gestalt apokrypher Schriften und der christlichen Tradition; Mutter von Maria und damit Großmutter von Jesus Christus; als Heilige verehrt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Marcus Antonius

geb.: 86/83/82 v. Chr.
gest.: 30 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Konsuls Marcus Antonius Orator (143-87 v. Chr.); Vertrauter von Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.); seit 50 v. Chr. römischer Augur; 44 v. Chr. Konsul; 43-32 v. Chr. Triumvir; danach erfolgloser Krieg gegen Octavian (63 v. Chr.-14 n. Chr.).

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Georg von Arnim

geb.: 1583
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Bernd von Arnim (1550-1611); 1613-1617 schwedischer Obrist; 1621 Wechsel in polnische Kriegsdienste; kaiserlicher Obrist (1626-1628) und Feldmarschall (1628/29); 1631-1635 kursächsischer Feldmarschall; 1637/38 in schwedischer Gefangenschaft; 1638 erneuter Eintritt in kaiserlich-kursächsische Dienste; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gepriesene").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johann August von der Asseburg

geb.: 1611
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Christoph Johann von der Asseburg (1580-1651); Erbherr auf Ampfurt und Eggenstedt.
Hans Joachim Aspan von Haag

gest.: 1645
Anm.: Sohn des Landrats Jakob Aspan von Haag (gest. 1610); Herr auf Lichtenhaag, Hartheim und Wimspach.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolf Helmhard Auer von Herrenkirchen

geb.: 1610
gest.: 1660
Anm.: Oberösterreichischer Exulant; seit 1624 Hofjunker des Grafen Friedrich Kasimir von Ortenburg (1591-1658); vor 1634 vorübergehend in Kriegsdiensten.
Graf N. N. von Auersperg

Anm.: Angehöriger des Krainer Adelsgeschlechts.
Georg Ayrmann
Georg Eyermann

geb.: ca. 1575
gest.: 1651
Anm.: Sohn von Georg Ayrmann (gest. vor 1600) aus Bamberg; Nürnberger Kaufmann; ab etwa 1600 Handelsdiener bei der Petzschen Handlung; seit 1602 Nürnberger Bürger; ab 1608 Genannter des Größeren Rats der Reichstadt; ab ca. 1610 mit eigener Handelsgesellschaft mit Hauptsitz in Nürnberg und zweitweise in Leipzig; 1623 Nobilitierung; vgl. Lambert F. Peters: Der Handel Nürnbergs am Anfang des Dreißigjährigen Krieges. Strukturkomponenten, Unternehmen und Unternehmer - eine quantitative Analyse. Stuttgart 1994, S. 213-275.

Weiterführende Informationen in der DNB
Bartholomäus Backofen

Anm.: Geboren in Susteren (Herzogtum Jülich); ab 1611 Medizinstudium in Franeker; Promotion zum Dr. med.; seit 1619 praktizierender Arzt; 1626/27 Hausarzt des Prinzen Christian d. J. von Anhalt.
Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach

geb.: 1594
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Durlach; 1634-1649 abgesetzt und Leben im Exil; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verwandte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach

geb.: 1573
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Markgrafen Karl II. von Baden-Durlach (1529-1577); ab 1604 regierender Markgraf von Baden-Durlach; Mitglied und General der Protestantischen Union; 1621/22 antikaiserlicher Feldherr; 1622 Abdankung zugunsten seines Sohnes Friedrich V. (1594-1659); 1627 dänischer Generalleutnant; lebte seit 1634 in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Karl von Baden-Durlach

geb.: 1598
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); 1619 Rittmeister unter seinem Vater im Unionsheer, kurz darauf Ernennung zum Obristen; 1621/22 Teilnahme an den Feldzügen seines Vaters; 1623 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625 Kampf für die Franzosen im Veltlin; vgl. Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, 4. Teil, Karlsruhe 1770, S. 493-498.

Weiterführende Informationen in der DNB
Malatesta Baglioni
Bischof Malatesta von Pesaro
Bischof Malatesta von Assisi

geb.: 1581
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Gianpaolo Baglioni (1552-1608); 1612-1641 Bischof von Pesaro; 1634-1639 Apostolischer Nuntius am Wiener Kaiserhof; seit 1641 Bischof von Assisi.
Johan Banér

geb.: 1596
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Banér (1547-1600); schwedischer Obrist (1621), Generalmajor (1623), General der Infanterie (1630) sowie Feldmarschall im Nieder- und Obersächsischen Reichskreis (1634); ab 1630 Reichsrat; seit 1634 Oberbefehlsshaber der schwedischen Armee in Deutschland; ab 1638 zugleich Generalgouverneur in Pommern; seit 1633 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Haltende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Carlo Barberini
Duca Carlo di Cesi e Monterotondo

geb.: 1562
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571) und Bruder von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1623 Gonfaloniere der Heiligen Römischen Kirche.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Barberini
Bischof Francesco von Sabina
Kardinalbischof Francesco von Ostia (e Velletri)

geb.: 1597
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630); Neffe und 1623-1644 Kardinalnepot von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1633 römischer Großinquisitor; seit 1645 Bischof von Sabina; ab 1666 Kardinalbischof von Ostia (e Velletri).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Albrecht Friedrich von Barby und Mühlingen

geb.: 1597
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Jost Günther (1598-1651); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dienliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Jost Günther von Barby und Mühlingen

geb.: 1598
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); bis 1641 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Albrecht Friedrich (1597-1641), danach Vormundschaft über dessen Sohn August Ludwig (1639-1659); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Güldene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolf Heinrich von Baudissin

geb.: 1597
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Christoph von Baudissin (gest. 1618); 1615 venezianischer Leutnant; 1620 Teilnahme an der Schlacht am Weißen Berg als böhmisch-kurpfälzischer Rittmeister; 1626/27 dänischer Reiterobrist; 1627-1633 in schwedischen Kriegsdiensten, ab März 1631 Generalleutnant; 1635/36 kursächsischer Generalleutnant; seit 1641 polnischer Gesandter in Kopenhagen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Albrecht von Bayern
Landgraf Albrecht von Leuchtenberg

geb.: 1584
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1646 Regent der Landgrafschaft Leuchtenberg durch seit 1636 bestehende Lehnsanwartschaft über seine Gemahlin Mechthilde von Leuchtenberg (1588–1634), der Tante des letzten Landgrafen Maximilian Adam (1611-1646); 1651-1654 Kuradministrator von Bayern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Albrecht V. von Bayern

geb.: 1528
gest.: 1579
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm IV. von Bayern (1493-1550); ab 1550 regierender Herzog von Bayern; seit 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Ferdinand von Bayern

geb.: 1550
gest.: 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); aus seiner morganatischen Ehe mit Maria von Pettenbeck (1574-1619) ging 1602 die Wittelsbacher-Seitenlinie der Grafen von Wartenberg hervor.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern

geb.: 1636
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern (1573-1651); seit 1651 Kurfürst von Bayern (bis 1654 unter der Regentschaft seiner Mutter Maria Anna (1610-1665) und des Kuradministrators Herzog Albrecht von Bayern).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürstin Maria Anna von Bayern
Herzogin Maria Anna von Bayern
Geburtsname: Erzherzogin Maria Anna von Österreich

geb.: 1610
gest.: 1665
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1635-1651 Ehe mit Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Maximilian I. von Bayern
Herzog Maximilian I. von Bayern

geb.: 1573
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1597 regierender Herzog von Bayern; Oberhaupt der 1609 gegründeten Katholischen Liga; 1623 Verleihung der (ehemals Pfälzer) Kurwürde durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637), endgültig bestätigt im Westfälischen Frieden; seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Wilhelm V. von Bayern

geb.: 1548
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht V. von Bayern (1528-1579); 1579-1597 regierender Herzog von Bayern (Abdankung zugunsten seines ältesten Sohnes Maximilian I.); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Thomas Benckendorf

Anm.: Vermutlich Sohn des Martin Benckendorf; 1627 Kammer- und Küchenschreiber, seit 1628 Kammerschreiber und Kammerdiener sowie bis 1647 Sekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1637-1647 auch Amtmann von Bernburg.
Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt

geb.: 1580
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim und Steinfurt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg

geb.: 1585
gest.: 1618
Anm.: Sohn Graf Arnolds IV. von Bentheim-Streinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1612 Regent über die Grafschaft Bentheim-Limburg; im Dezember 1616 vermählt mit Johannetta Elisabeth, geb. Gräfin von Nassau-Dillenburg (1593-1654). Mit dem frühen Tod ihres einziges Sohnes Wilhelm erlischt die kurzlebige Nebenlinie Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm von Bentheim-Limburg

geb.: 1617
gest.: 1626
Anm.: Einziger Sohn des Grafen Konrad Gumprecht, der sich im Dezember 1616 mit Johannetta Eilsabeth, geb. Gräfin v. Nassau-Dillenburg (1593-1654), vermählt hatte und schon im März 1618 starb. Mit dem frühen Tod Wilhelms, der im Dezember 1617 geboren war, erlischt die kurzlebige gräfliche Nebenlinie Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm Heinrich von Bentheim-Steinfurt

geb.: 1584
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1604 Domherr in Straßburg; 1606-1610 gemeinsam mit seinen älteren Brüdern Adolph (1577-1623) und Arnold Jobst (1580-1643), seit 1610 alleinregierender Graf von Bentheim-Steinfurt; ab 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kräftige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adolph von Bentheim-Tecklenburg

geb.: 1577
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim-Tecklenburg und Herr von Rheda.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Berndt

Anm.: 1629 vermutlich Kriegskassenverwalter unter Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632).
Veit Bernhardt

Anm.: Um 1635 Wiener Kaufmann.
Gabriel Bethlen
Fürst Gabriel von Siebenbürgen

geb.: 1580
gest.: 1629
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); seit 1613 Fürst von Siebenbürgen; 1619-1626 Anführer eines antihabsburgischen Aufstandes im königlichen Ungarn; 1620/21 gewählter König von Ungarn.

Weiterführende Informationen in der DNB
Stephan Bethlen
Fürst Stephan von Siebenbürgen

geb.: 1582
gest.: 1648
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); 1630 für 60 Tage Fürst von Siebenbürgen; 1636 Feldzug gegen seinen Nachfolger Georg Rákóczi (1593-1648) mit türkischer Unterstützung.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Georg von Böhmen
Georg von Kunstadt und Podiebrad

geb.: 1420
gest.: 1471
Anm.: Sohn des Viktorin von Kunstadt und Podiebrad (1403-1427); seit 1458 König von Böhmen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Christian Heinrich von Börstel

geb.: 1617
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); Erbherr auf Güsten und Ilberstedt; ab 1641 Rat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660) und Hofmeister für dessen Sohn Johann Georg (bis 1648); seit 1657 anhaltischer Gesamtrat und Hofmeister des Fürsten Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlängernde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Curt von Börstel

geb.: 1611
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); ab 1635 Rat und Hofmeister des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bestreitende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans von Börstel

gest.: 1618
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1618); anhaltischer Amtshauptmann von Gernrode, Bernburg und Ballenstedt.
Hans Ernst von Börstel

geb.: ca. 1585/90
gest.: 1644
Anm.: Sohn des anhaltischen Rats Ernst von Börstel (ca. 1560-1623?); zunächst hessisch-kasselischer Rat; 1622 Hofjunker und 1623/24 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg, danach auch für dessen Bruder Ernst (1608-1632); ab 1632 anhaltisch-bernburgischer Rat und Amtshauptmann von Harzgerode; um 1635 ebenso Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittere").

Weiterführende Informationen in der DNB
Heinrich von Börstel

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1618); Erbherr auf Güsten, Plötzkau und Ilberstedt; bereits vor 1623 Regierungspräsident, Amtshauptmann und Kammerrat in Bernburg; 1639 Rücktritt vo allen Ämtern, jedoch weiterhin Berater des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Eilende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Gaston de Bourbon
Duc Gaston d' Orléans
Duc Gaston d' Anjou
Duc Gaston d' Alençon
Duc Gaston de Chartres
Duc Gaston de Valois

geb.: 1608
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und ältester lebender Bruder Ludwigs XIII. (1601-1643); seit 1643 Lieutenant-général du royaume.

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Konrad d. J. von Boyneburg
Konrad d. J. von Bemelberg

geb.: 1578
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Konrad d. Ä. von Boyneburg (1552-1618); seit 1602 bayerischer Hofrat; 1604-1606 Hofratspräsident; 1606-1616 Pfleger in Wemding; zuletzt Tiroler Statthalter des Erzherzogs Leopold von Österreich (1586-1632) in Innsbruck.

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Tycho Brahe
Tyge Ottesen Brahe

geb.: 1546
gest.: 1601
Anm.: Sohn des Otte Tygesson Brahe (1518-1571); ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; danach bedeutender Astronom; ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; 1576-1597 astronomische Forschungen in den Sternwarten Uraniborg und Stjerneborg auf der Öresundinsel Ven; seit 1599 Hofmathematiker von Kaiser Rudolph II. (1552-1612).

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Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg
Administrator Christian Wilhelm von Magdeburg
Administrator Christian Wilhelm von Halberstadt

geb.: 1587
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1598-1631 Administrator des Erzstifts Magdeburg; ab 1614 auch Koadjutor und 1624-1628 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1626 Generalleutnant des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1631 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1632 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1635 finanziell entschädigt durch regelmäßige Einkünfte aus dem Erzstift Magdeburg.

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Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Herzog Friedrich Wilhelm in Preußen

geb.: 1620
gest.: 1688
Anm.: Sohn des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 Kurfürst von Brandenburg; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Untadeliche"); ab 1654 Ritter des Hosenbandordens.

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Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg
Herzog Georg Wilhelm in Preußen

geb.: 1595
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1619 Statthalter in Jülich-Kleve; ab 1619 Kurfürst von Brandenburg; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufrichtende").

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Markgraf Johann von Brandenburg

geb.: 1597
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Kurfürst Johann Georg von Brandenburg

geb.: 1525
gest.: 1598
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg (1505-1571); seit 1571 Kurfürst von Brandenburg.

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Markgraf Johann Georg von Brandenburg

geb.: 1598
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1627 kaiserlicher und 1632-1634 schwedischer Obrist; 1634/35 in kaiserlicher Gefangenschaft; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

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Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg
Herzog Johann Sigismund in Preußen

geb.: 1572
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Friedrich von Brandenburg (1546-1608); seit 1608 Kurfürst von Brandenburg.

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Markgraf Sigismund von Brandenburg

geb.: 1592
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; kurbrandenburgischer Statthalter in den Grafschaften Mark (1627, 1632, 1636) und im Herzogtum Kleve (1639); ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Treffliche").

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Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1620
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1634 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach (bis 1639 unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia).

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Markgraf Friedrich von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1616
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1625 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia); 1634 Tod als schwedischer Offizier in der Schlacht bei Nördlingen.

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Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1583
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach.

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Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Herzogin Sophia von Braunschweig-Lüneburg

geb.: 1563
gest.: 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1579-1603 Ehe mit Markgraf Georg Friedrich I. von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach (1539-1603); danach Witwensitz in Gifhorn.

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Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Gräfin Sophia von Solms-Laubach

geb.: 1594
gest.: 1651
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg I. von Solms-Laubach (1547–1600); 1612-1625 Ehe mit Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); 1625-1639 vormundschaftliche Regentin der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach für ihre Söhne Friedrich (1616-1634) und Albrecht (1620-1667).

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Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth

geb.: 1581
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Kulmbach/Bayreuth; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollblühende").

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Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth

geb.: 1615
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

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Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf
Herzog Johann Georg von Jägerndorf
Administrator Johann Georg von Straßburg

geb.: 1577
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1592-1604 Administrator des Hochstifts Straßburg; ab 1606 regierender Herzog von Jägerndorf; 1613 Konversion zum Calvinismus; 1613-1617 kurfürstlicher Statthalter in der Markgrafschaft Brandenburg; seit 1616 Herrenmeister der Ballai Brandenburg des Johanniterordens; 1619/20 General-Feldoberst der schlesischen Stände, die sich der Confoederatio Bohemica angeschlossen hatten; 1621 Verhängung der Reichsacht; danach Teilnahme an den antikaiserlichen Feldzügen des siebenbürgischen Fürsten Gabriel Bethlen (1580-1629).

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Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg

geb.: 1582
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1611/12 dänischer Obrist bzw. Generalwachtmeister; 1619-1624 und 1634 General des Niedersächsischen Reichskreises; 1626-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1630-1635 schwedischer General; ab 1635 regierender Herzog im Fürstentum Calenberg-Göttingen (1636 Hannover als Residenz); seit 1636 Befehlshaber einer kleinen unabhängigen Welfenarmee; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fangende").

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Herzog Julius Ernst von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg

geb.: 1571
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); seit 1598 Regent der Herrschaft Dannenberg.

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Herzog Otto III. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb.: 1572
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); seit 1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem älteren Bruder Wilhelm August (1564-1642).

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Herzog Wilhelm August von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb.: 1564
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); 1603-1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem jüngeren Bruder Christoph (1570-1606) und 1606-1641 mit dem jüngsten Bruder Otto III. (1572-1641), ab 1641 Alleinherrschaft.

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Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Markgräfin Anna Sophia von Brandenburg

geb.: 1598
gest.: 1659
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1634 Ehe mit Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634).

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Herzog August d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1579
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); Studium in Rostock (1594), Tübingen (1595-1598) und Straßburg (1598); Reisen nach Italien (1598-1600) sowie in die Niederlande, nach England und Frankreich (1602/03); ab 1604 Paragiatsherrschaft in Hitzacker; seit 1635 regierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel (bis 1643 Residenz in Braunschweig wegen kaiserlicher Besetzung der Festung Wolfenbüttel); Büchersammler (Bestand der ursprünglichen Bibliotheca Selenica, später Bibliotheca Augusta zum Zeitpunkt seines Todes 40.000 Bände); ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Befreiende").

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Herzog Christian d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Christian von Halberstadt
Der tolle Halberstädter

geb.: 1599
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1616-1623 Administrator des Bistums Halberstadt; ab 1621 Söldnerführer in kurpfälzischen und niederländischen, zuletzt in dänischen Diensten; seit 1624 Ritter des Hosenbandordens.

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Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1591
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); ab 1613 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie Grubenhagen (bis 1617); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dauerhafte").

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Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Heinrich Julius von Halberstadt
Administrator Heinrich Julius von Minden

geb.: 1564
gest.: 1613
Anm.: Sohn des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528-1589); ab 1578 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1582-1585 Administrator des Hochstifts Minden; seit 1589 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie seit 1596 auch in Grubenhagen.

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Herzogin Sophia Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Herzogin Sophia Elisabeth von Mecklenburg-Güstrow

geb.: 1613
gest.: 1676
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); 1635-1666 Ehe mit Herzog August d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579-1666).

Weiterführende Informationen in der DNB
Anna Maria Breuner
Geburtsname: Anna Maria von Trauttmansdorff

geb.: 1583
gest.: 1642
Anm.: Tochter des Johann Friedrich von Trauttmansdorff (1542-1614); bis 1616 Ehe mit Kaspar Breuner (1530-1616).
Seifried Breuner

geb.: 1538
gest.: 1594
Anm.: Sohn des Philipp Breuner (1498/1500-1556); 1568-1581 Reichshofrat; Kämmerer von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); seit 1587 niederösterreichischer Regimentsrat; 1587-1591 Statthalter von Niederösterreich; später auch Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Seifried Christoph Breuner

geb.: 1569
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Seifried Breuner (1538-1594); ab 1597 Hofkammerrat; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1619 Geheimer Rat; 1620-1626 niederösterreichischer Landmarschall; 1626-1640 Statthalter von Niederösterreich; 1624 Erhebung in den Grafenstand; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Seifried Leonhard Breuner

geb.: 1596
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Seifried Christoph Breuner (1569-1651); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; nach 1637 Hofkriegsrat; Geheimer Rat von Kaiser Leopold I.; militärische Laufbahn vom Obristen bis zum Feldzeugmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Brincken
Wilhelm von dem Brinck

gest.: 1637
Anm.: Schwedischer Major (1630) und Obristleutnant (1633); kursächsischer Obristleutnant (1635) und Obrist (1636); 1636/37 kaiserlicher Obrist; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beregnete").
Johann Warleych Bubna

geb.: 1570
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Hermann Heinrich Bubna (gest. 1602); zunächst kaiserlicher Obrist; Obristleutnant (1609), Obrist (1611) und Generalwachtmeister (1618) der böhmischen Ständearmee; 1621 Verurteilung zum Tode und Verlust der Güter; danach in dänischen und schwedischen Kriegsdiensten; 1631 schwedischer Generalmajor; 1633 Kontaktperson zwischen Wallenstein (1583-1634) und dem schwedischen Reichskanzler Axel Oxenstierna (1583-1654).
Gaius Iulius Caesar

geb.: 100 v. Chr.
gest.: 44 v. Chr.
Anm.: Römischer Feldherr, Staatsmann und Schriftsteller.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Calchum
Wilhelm von Calcheim
Wilhelm von Lohausen

geb.: 1584
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Heinrich von Calchum; zunächst Hofjunker in Pfalz-Zweibrücken; ab 1602 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 kurbrandenburgischer Leutnant; 1614 Hauptmann unter Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); 1615-1620 Kapitän der kurfürstlich-brandenburgischen Leibgarde; 1619 auch Obristleutnant der schlesischen Stände; 1622 Obrist unter Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624); 1622-1625 Obrist, Geheimer Rat und Statthalter des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1625/26 dänischer Kriegsrat, Obrist und Generalkriegskommissar; 1628/29 Obrist der Stadt Bremen; seit 1630 Kriegsrat und Oberst des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658); 1631-1635 schwedischer Kommandant von Wismar, Generalmajor (Sergeant-Major-General) und Kommandeur der niedersächsischen Armee; 1632-1635 schwedischer Kommandant von Magdeburg; ab 1636 mecklenburgischer Geheimer Rat und Kriegsrat, Obristfeldwachtmeister und Kommandant von Rostock; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Feste").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Alexander van der Capellen

geb.: ca. 1590/1600
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Gerlach van der Capellen (1543-1625); Herr von Boedelhof, Mervelt und Aartsbergen; 1624 Aufnahme in die Ritterschaft der Grafschaft Zutphen; danach Richter in Stadt und Amt Doesburg, Abgeordneter der Rechnungskammer und Mitglied der Generalstaaten; seit 1635 enger Berater des Statthalters Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); 1621-1654 Verfasser umfangreicher Memoiren.

Weiterführende Informationen in der DNB
Conte Rambaldo di Collalto
Graf Reimbald von Collalto

geb.: 1579
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Conte Antonio di Collalto (1548–1619); 1599 Eintritt in kaiserliche Kriegsdienste; 1608 Feldkriegsrat und Obrist; 1621 Kommandeur der rechtsdonauischen Truppen gegen Ungarn; 1624-1630 Hofkriegsratspräsident; 1625 Feldmarschall und 1628 Generalleutnant Wallensteins (1583-1634); ab 1627 Geheimer Rat; 1629 Oberbefehlshaber des oberitalienischen Expeditionsheeres; seit 1629 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Francesco Contarini

geb.: 1554
gest.: 1624
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Bertucci Contarini; Botschafter in Konstantinopel (1602-1604), Rom (1607-1609) und London (1611); ab 1615 Prokurator von San Marco; seit 1623 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der DNB
Rudolph Cornelisen

Anm.: Um 1627 Tuchhändler in Harderwijk.
Franz von Cramm

geb.: 1610
gest.: 1661
Anm.: Sohn von Heinrich von Cramm (gest. 1616); um 1636/37 Stallmeister des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bedeckte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Schweikhard von Cronberg
Erzbischof und Kurfürst Johann Schweikhard von Mainz

geb.: 1553
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Hartmut von Cronberg (1517-1591); Domizellar in Mainz (1564) und Würzburg (1575); 1577 Domherr, 1582 Domscholaster, 1584 Generalvikar, 1595 Domdekan und 1599 Kämmerer des weltlichen Gerichtes in Mainz; ab 1604 Erzbischof und Kurfürst von Mainz.

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Prinz Christian von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian von Schleswig-Holstein

geb.: 1603
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Christian III. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian III. von Schleswig-Holstein

geb.: 1503
gest.: 1559
Anm.: Sohn des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen (1471-1533); seit 1534 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Christian IV. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian IV. von Schleswig-Holstein

geb.: 1577
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); ab 1588 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein (bis 1593 unter Vormundschaft); seit 1603 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen
Herzog Friedrich I. von Schleswig-Holstein

geb.: 1534
gest.: 1588
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); ab 1559 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein; seit 1578 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
König Harald I. (Blauzahn) von Dänemark
König Harald III. (Blauzahn) von Norwegen

geb.: ca. 910
gest.: 987
Anm.: Sohn des dänischen Anführers (Königs?) Gorm der Alte; ab 958 König von Dänemark; seit 970 König von Norwegen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Margaretha I. von Dänemark
Königin Margaretha I. von Norwegen
Königin Margaretha I. von Schweden

geb.: 1353
gest.: 1412
Anm.: Tochter des Königs Waldemar IV. von Dänemark (gest. 1375); 1363-1380 Ehe mit König Håkon VI. von Norwegen (gest. 1380); Regentin von Dänemark (1375-1385) und Norwegen (1380-1385); ab 1387 Königin von Dänemark; seit 1388 Königin von Norwegen; ab 1389 Königin von Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB
Coenraad van Dedem

geb.: 1574
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Zwoller Adligen Gijsbert van Dedem (gest. 1606); Herr auf Bürwinkel und Kalvelo; ab 1605 Schöffe in Harderwijk und mehrfach Bürgermeister; 1618 Aufnahme in die Ritterschaft der Region Veluwe in Gelderland.
Sigmund Konrad Deuerlin von Falkengrund

geb.: 1602
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Leipziger Baumeisters Sigmund Deuerlin (1577-1637); zeitweise Bediensteter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Reichard Dieter

geb.: 1587
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Havelberger Bürgermeisters Wilhelm Dieter; Jurastudium in Frankfurt/Oder (1604-1607) und Wittenberg (1607-1611); 1611-1619 junger Hofmeister der preußischen Adligen Albrecht und Hans von Rauter; 1620 Teilnehmer einer brandenburgischen Gesandtschaft nach Polen; ca. 1620-1630 Hofmeister des jungen Christoph Finck von Finckenstein (gest. 1660); 1632 erneute Teilnahme an einer Gesandtschaft nach Polen; ab 1640 kurbrandenburgischer geheimer Kammersekretär und Pfennigmeister; seit 1646 kurfürstlicher Rat; ab 1652 Amtskammerrat; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 461f.; Johannes Bergius: Trost der Sterbenden [...], Berlin 1656, S. 37-45.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Anna Maria von Dietrichstein
Geburtsname: Anna Maria von Liechtenstein

geb.: 1597
gest.: 1638
Anm.: Tochter des Karl von Liechtenstein (1569-1627); seit 1618 Ehe mit Graf bzw. Fürst Maximilian von Dietrichstein (1596-1655).

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Franz (Seraph) von Dietrichstein
Bischof Franz (Seraph) von Olmütz

geb.: 1570
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Adam von Dietrichstein (1527-1590); Kanonikus in Olmütz (1591) sowie in Breslau und Passau (1593); 1594 Propst von Leitmeritz; 1597 Priester; ab 1599 Kardinal und Bischof von Olmütz; 1607 Präsident des Geheimen Rates; seit 1621 Generalkommissar, Statthalter (Gubernator) und Landeshauptmann in Mähren; 1624 Erhebung in den Fürstenstand.

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Graf Maximilian von Dietrichstein
Fürst Maximilian von Dietrichstein

geb.: 1596
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Grafen Sigmund von Dietrichstein (1560-1602); ab 1614 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1622-1637 Obersthofmeister der Kaiserin Eleonora Gonzaga (1598-1655); seit 1651 kaiserlicher Obersthofmeister sowie Mitglied und Präsident des Geheimen Rates; 1629 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
John Digby
Earl John of Bristol

geb.: 1580
gest.: 1653
Anm.: Sohn des George Digby of Coleshill; englischer Gesandter in Madrid (1611-1614, 1615/16, 1617/18 und 1622-1624) und Wien (1621); während des Bürgerkrieges einer der Führer der gemäßigten Royalisten; ab 1618 Baron und Peer of England; seit 1622 erster Earl of Bristol.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Gerhard von Dönhoff

geb.: 1590
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Gerhard von Dönhoff (1554-1598); 1621 Kommandant der deutschen Infanterie-Hilfstruppen in Preußen; 1624/25 Kommandant von Thorn; ab 1629 Berater der polnischen Krone in maritimen Angelegenheiten, seit 1635 Oberaufseher der Flotte; 1633 Erhebung in den Grafenstand; 1642 Kastellan von Danzig; 1643 Woiwode von Pommerellen und Preußen; ebenso Starost von Berent, Skarszew, Lignowsk, Adsel, Fellin, Lucyn, Lignowsk und Marienburg; ab 1645 Hofmarschall der polnischen Königin Luisa Maria (1611-1667); außerdem mehrfach Gesandter des Königs Władysław IV. von Polen (1595-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
David (von) Döring

geb.: 1577
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Zeitzer Landrichters und Ratsherrn Valentin Döring; Studium der Rechtswissenschaft in Leipzig (1593-1598) und Jena (1600-1603); 1603 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Jena; ab 1609 kursächsischer Hof- und Justizrat; seit 1617 Kammerrat; ab 1630 Kammer- und Bergrat; 1630 Nobilitierung und Ernennung zum Hofpfalzgraf; 1634/35 kurfürstlicher Vertreter bei den kaiserlich-sächsischen Friedensverhandlungen in Leitmeritz, Pirna und Prag; 1638 krankheitsbedingter Rückzug von fast allen Ämtern.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Burggraf N. N. von Dohna (1)

Anm.: Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg am 1. September 1635 im Traum erschienener Sohn des Burggrafen Achatius von Dohna (1581-1647).
Burggraf Achatius von Dohna

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Achatius von Dohna (1533-1601); seit 1605 Hofmeister des Kurprinzen Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632), anschließend dessen Geheimer Rat und Gesandter; auch kurpfälzischer Amtshauptmann in Waldsassen; 1620 Rückkehr nach Ostpreußen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Burggraf Christoph von Dohna

geb.: 1583
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Achatius von Dohna (1533-1601); 1606/07 Pariser Reisebegleiter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630), der ihn anschließend in seine Dienste nimmt; ab 1615 kurpfälzischer Geheimer Rat und Diplomat; 1619 Landvogt in Neuburg; 1620 Oberstkämmerer des Königreichs Böhmen; 1620 Flucht zuerst nach Ostpreußen, 1626 in die Niederlande; seit 1629 Gouverneur des Fürstentums Orange; ab 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Heilende").

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Hans Drake

gest.: 1653
Anm.: Seit 1617 in schwedischen Kriegsdiensten als Obristleutnant (1624-1630) und Obrist (1630-1636); 1633 Statthalter von Kalmar; 1636 Kommandant der Stadt Magdeburg, wegen deren Übergabe er zum Tod verurteilt, aber begnadigt wurde; 1639 erneut Obrist; 1642 Schlosshauptmann auf Nöteborg; 1645-1651 Gouverneur in Narva.
Nero Claudius Drusus

geb.: 38 v. Chr.
gest.: 9 v. Chr.
Anm.: Sohn des Prätors Tiberius Claudius Nero (gest. um 33 v. Chr.) und Bruder des späteren Kaisers Tiberius (42 v. Chr.-37 n. Chr.); ab 15 v. Chr. römischer Feldherr; seit 13 v. Chr. Statthalter der drei gallischen Provinzen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Armand-Jean Du Plessis de Richelieu
Duc Armand-Jean de Richelieu
Duc Armand-Jean de Fronsac
Bischof Armand-Jean von Luçon

geb.: 1585
gest.: 1642
Anm.: Sohn des François Du Plessis de Richelieu (1548-1590); 1607-1624 Bischof von Luçon; 1616/17 Ministre des Affaires étrangères und Secrétaire d’État à la Guerre; ab 1622 Kardinal; seit 1624 Erster Minister unter König Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); ab 1627 Grand-maître, chef et surintendant général de la navigation et du commerce de France; seit 1627 Gouverneur der Bretagne; ab 1629 Lieutenant-général du royaume; seit 1629 Duc de Richelieu und Pair de France; ab 1634 Duc de Fronsac.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Anton von Eggenberg
Herzog Johann Anton von Krumau
Graf Johann Anton von Gradisca

geb.: 1610
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Ulrich von Eggenberg (1568-1634); ab 1629 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 Landeshauptmann von Krain, bald darauf auch Mitglied des innerösterreichischen Geheimen Rates; 1638 Gesandter von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) in Rom; 1647 Belehnung mit der reichsunmittelbaren gefürsteten Grafschaft Gradisca; ab 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Ulrich von Eggenberg
Herzog Johann Ulrich von Krumau

geb.: 1568
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Protestanten Seifried von Eggenberg (1526-1594); 1597 Mundschenk am Grazer Hof, dort Freundschaft mit dem jungen Erzherzog Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1598 erzherzoglicher Kämmerer; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1602 Landeshauptmann von Krain; ab 1603 Geheimer Rat und Präsident der Hofkammer von Innerösterreich; 1615-1619 erzherzoglicher Obersthofmeister und Präsident des innerösterreichischen Geheimen Rates; 1619-1625 kaiserlicher Obersthofmeister und seit 1619 Präsident des Wiener Geheimen Rates; ab 1621 Landeshauptmann der Steiermark; Erhebung in den Freiherren- (1598) und Fürstenstand (1623); seit 1628 Herzog von Krumau; ab 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Heinrich Friedrich von Einsiedel

geb.: 1582
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Georg Heinrich von Einsiedel (1550/52-1633/34); 1623 Hofmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); bis mindestens 1650 langjähriger Rat und Hofmeister Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gleiche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Daniel Eisenmann

Anm.: Um 1635/36 Kaufmann in Regensburg.
Königin Henriette Maria von England
Königin Henriette Maria von Irland
Königin Henriette Maria von Schottland
Geburtsname: Dauphine Henriette Maria von Frankreich und Navarra

geb.: 1609
gest.: 1669
Anm.: Tochter des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1625-1649 Ehe mit König Karl I. von England (1600-1649).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Jakob I. von England
König Jakob I. von Irland
König Jakob VI. von Schottland

geb.: 1566
gest.: 1625
Anm.: Sohn der Königin Maria I. von Schottland (1542-1587); ab 1567 König von Schottland (bis 1583 unter verschiedenen Regenten); seit 1603 auch König von England und Irland; ab 1590 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Karl I. von England
König Karl I. von Schottland
König Karl I. von Irland

geb.: 1600
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England) (1566-1625); ab 1625 König von England, Schottland und Irland; 1649 durch das Parlament des Hochverrats angeklagt und hingerichtet; seit 1611 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Karl II. von England
König Karl II. von Schottland
König Karl II. von Irland

geb.: 1630
gest.: 1685
Anm.: Sohn des Königs Karl I. von England, Schottland und irland (1600-1649); ab 1660 König von England, Schottland und Irland; seit 1638 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
Burkhard von Erlach

geb.: 1566
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (gest. 1566); ab 1610 Herr auf Altenburg (bei Bernburg); seit 1580 Erziehung am Dessauer Hof gemeinsam mit Prinz Christian d. Ä. von Anhalt (1568-1630), den er anschließend auf seiner Kavalierstour durch Italien, Frankreich, England und Holland begleitete; 1591/92 Teilnahme an dessen Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; kurpfälzischer Kammerherr, Gesandter und Landrichter der Oberpfalz; Stallmeister, Hofmeister (ca. 1622/23) und Hofmarschall (1624-1630) des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg; ab 1630 Hofmarschall von Christian II.; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gesunde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hendrick d. Ä. van Essen

geb.: 1579
gest.: 1641
Anm.: Sohn des niederländischen Adligen Hendrick van Essen (1539-1599); 1604 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; Ratsherr und vermutlich zeitweise auch Bürgermeister von Harderwijk; ab 1607 Rat am Gerichtshof von Gelderland; 1618 Deputierter auf der Synode von Dordrecht; seit 1624 Mitglied der Generalstaaten.
Lucas (Willem) van Essen

geb.: 1577
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Harderwijker Adligen Hendrik van Essen (1539-1599); 1599 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; seit 1599 Rentmeister der geistlichen Güter der Veluwe; Befehlshaber der Vereinigten Ostindischen Compagnie.
Graf Nikolaus Esterházy von Galántha

geb.: 1582/83
gest.: 1645
Anm.: Sohn des calvinistischen Magnaten Franz Esterházy von Galántha (1533-1604); Konversion zum katholischen Glauben; ab 1618 Obergespan des Sohler Komitats und Magister curiae regiae (Reichsmarschall); 1619/20 Befehlshaber Kaiser Ferdinands II. (1578-1637) an den Grenzen Ungarns; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; 1622-1625 Kreis-Oberbefehlshaber der Bergstädte; ab 1625 Palatin von Ungarn; 1626 Erhebung in den Grafenstand; 1630 und 1644 Oberbefehlshaber über die kaiserlichen Truppen in Ungarn; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Hieronymus Fabricius ab Aquapendente
Girolamo Fabrici d'Acquapendente

geb.: 1533/37
gest.: 1619
Anm.: Geboren in Acquapendente; 1554-1559 Studium der Medizin in Padua; 1559 Promotion zum Dr. phil. & med.; 1562-1565 Privatlehrer für Anatomie in Padua; 1565-1613 Professor für Chirurgie und Anatomie an der Universität Padua.

Weiterführende Informationen in der DNB
Gottfried von Falbenhaupt

geb.: ca. 1595
gest.: ca. 1642
Anm.: Sohn des Bernhard von Falbenhaupt; kaiserlicher Obrist und Obristzeugmeister; um 1635 Mitglied und 1637-1642 Präsident des Innerösterreichischen Hofkriegsrats; 1624 Erhebung in den Freiherrenstand.
Odoardo Farnese
Duca Odoardo I. di Parma e Piacenza

geb.: 1612
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Ranuccio Farnese, Duca di Parma e Piacenza (1569-1622); seit 1622 Herzog von Parma und Piacenza (bis 1628 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Christoph Finck von Finckenstein

geb.: ca. 1609
gest.: 1660
Anm.: Sohn des preußischen Adligen und kurbrandenburgischen Rates Albrecht Finck von Finckenstein (gest. 1629); 1620-1630 Bildungsreise mit seinem Hofmeister Reichard Dieter (1585-1656) durch England, Frankreich und die Niederlande; 1633-1639 Kammerjunker des Kurprinzen Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688), mit dem er 1634-1637 erneut die Niederlande bereiste; kurfürstlicher Kammerjunker (1641-1643) und Kammerherr (seit 1643); zuletzt Amtshauptmann von Neydenburg; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 470f.; Johannes Bergius: Trost der Sterbenden [...], Berlin 1656, S. 40.
Georg Forstenheuser
Georg Fürstenhäuser

geb.: 1584
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Johann Forstenheuser (gest. 1606); Kaufmann und Zeitungsvermittler in Nürnberg; auch Bücherrat, Faktor und Agent vieler Fürsten und Herren; zeitweise schwedischer Resident in Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Elisabeth von Frankreich
Geburtsname: Erzherzogin Elisabeth von Österreich

geb.: 1554
gest.: 1592
Anm.: Tochter des Erzherzogs Maximilian II. von Österreich, dem späteren Kaiser Maximilian II. (1527-1576); 1570-1574 Ehe mit König Karl IX. von Frankreich (1550-1574).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Franz I. von Frankreich

geb.: 1494
gest.: 1547
Anm.: Sohn des Charles de Valois, Comte d’Angoulême (1459-1496); ab 1515 König von Frankreich; seit 1516 Ordensritter vom Goldenen Vlies; ab 1527 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich II. von Frankreich

geb.: 1519
gest.: 1559
Anm.: Sohn des Königs Franz I. von Frankreich (1494-1547), ab 1546 König von Frankreich; seit 1551 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich III. von Frankreich
König Heinrich II. von Polen
Großfürst Heinrich von Litauen

geb.: 1551
gest.: 1589
Anm.: Sohn des Königs Heinrich II. von Frankreich (1519-1559); 1573-1574 König von Polen und Großfürst von Litauen; ab 1574 König von Frankreich; seit 1575 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich IV. von Frankreich
König Heinrich III. von Navarra

geb.: 1553
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Antoine de Bourbon, Duc de Vendôme (1518-1562); ab 1572 König von Navarra; seit 1589/94 König von Frankreich; ab 1590 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Ludwig XIII. von Frankreich
König Ludwig II. von Navarra

geb.: 1601
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); ab 1610 König von Frankreich und Navarra (bis 1617 unter Regenstschaft seiner Mutter Maria).

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Maria von Frankreich und Navarra
Geburtsname: Maria de' Medici

geb.: 1575
gest.: 1642
Anm.: Tochter des Francesco I. de' Medici, Granduca di Toscana (1541-1587); 1600-1610 Ehe mit König Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1610-1617 Regentin von Frankreich für ihren Sohn Ludwig XIII. (1601-1643).

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Ernst von Freyberg

geb.: 1605
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Ernst von Freyberg (1578-1626); Hof- oder Kammerjunker des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Mitte der 1630er Jahre auch anhaltisch-köthnischer Stallmeister und Kriegskommissar; 1646 Hofmeister in Harzgerode; später anhalt-dessauischer Hofmeister und Wittumsrat sowie Direktor des anhaltischen Stipendienwerks; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausführende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg Fuser

Anm.: Um 1635 Kaufmann in Nürnberg.
N. N. Galler von Schwanberg (1)

Anm.: Sohn des Balthasar Galler von Schwanberg (gest. 1638).
N. N. Galler von Schwanberg (2)

Anm.: Angehöriger des steirischen Adelsgeschlechts.
N. N. Galler von Schwanberg (3)

Anm.: Angehöriger des steirischen Adelsgeschlechts.
N. N. Galler von Schwanberg (4)

Anm.: Um 1635 noch unverheiratete Tochter des Wilhelm Galler von Schwanberg (1535-1595).
Balthasar Galler von Schwanberg

geb.: ca. 1585
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Wilhelm Galler von Schwanberg (1535-1595); seit 1631 kaiserlicher Kämmerer; 1633-1638 Vizestatthalter und Mai-August 1638 Statthalter von Inneröstereich.
Georg Galler von Schwanberg

geb.: 1571
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Wilhelm Galler von Schwanberg (1535-1595); ab 1612 kaiserlicher Kämmerer; 1620-1623 Landesverweser der Steiermark; seit 1622 Präsident des Innerösterreichischen Hofkriegsrats.
Joseph (von) Gandelmo

gest.: 1652
Anm.: Seit 1624 Hofmeister (Präzeptor), später Hofmarschall des Fürsten Karl Eusebius von Liechtenstein (1611-1684).
Justus (von) Gebhard

geb.: 1588
gest.: 1656
Anm.: Geboren in Kamenz/Oberlausitz; Dr. jur.; 1619-1625 Syndikus in Zittau; 1628 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1628 Reichshofrat; 1635 kaiserlicher Gesandter beim Abschluss des Prager Friedens; seit 1639 Zugangsbevollmächtigung zum Geheimen Rat; 1647 kaiserlicher Sondergesandter bei den Ulmer Waffenstillstandsverhandlungen; 1636 Erhebung in den Ritterstand; vgl. Oswald von Gschließer: Der Reichshofrat. Bedeutung und Verfassung, Schicksal und Besetzung einer obersten Reichsbehörde von 1559 bis 1806, Wien 1942, S. 220f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin Gebler

geb.: 1588
gest.: 1663
Anm.: Sohn des Eisenacher Apothekers Christian Gebler; Studium in Helmstedt (1607-1609), Wittenberg (1610) und Jena (1612-1615); 1615-1620 Stadtphysikus im böhmischen Neustadt (bzw. Jungbunzlau); 1620 kurzzeitig Leib- und Feldarzt bei Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626); 1620-1624 Feldarzt bei der kaiserlichen Armee, dabei 1623 Behandlung des in der Schlacht bei Stadtlohn verletzten und gefangenen Herzogs Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1660); seit 1624 Hofmedikus in Weimar; vgl. Niclas Zapf: Frölige Wiederkunft Der Erlöseten des Herrn [...], Weimar 1665, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Gera zu Arnfels

geb.: 1594
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Hans Christoph von Gera zu Arnfels (gest. 1609); 1620 oberösterreichisch-steirischer Exulant, nach 1630 in Mecklenburg; seit 1640 Pfandinhaber des mecklenburgischen Amtes Tempzin.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Philipp Geuder von Heroldsberg
Johann Philipp Rabensteiner

geb.: 1597
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers und kurpfälzischen Regimentsrats Jakob Geuder von Heroldsberg (1575-1616); zunächst kaiserlicher Leutnant (im Regiment der fränkischen Reichsritterschaft) und Rittmeister; Rat des Kantons Gebürg; Hofmeister und Kanzleidirektor des Grafen Wolfgang Ernst von Löwenstein-Wertheim (1578-1636); zwischen 1631 und 1635 schwedischer Rittmeister und Kriegsrat im Fränkischen Reichskreis, auch Gesandter der fränkischen Reichsritterschaft; 1634/35 Vertreter der Grafen im fränkischen Kreisrat des Heilbronner Bundes; ab 1635 Ritterhauptmann des reichsritterschaftlichen Orts Gebirg; seit 1636 Hofmeister und Rat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1636 außerdem Rat des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655); später Direktor der fränkischen Reichsritterschaft; zuletzt auch Generaldirektor der reichsunmittelbaren Ritterschaftskreise Franken, Schwaben und Rheinstrom; 1636 Ritterschlag durch in Regensburg; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ergänzende").

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Geyer von Osterburg (2)

Anm.: Niederösterreichischer Adliger; Gemahl der N. N. Geyer von Osterburg (3).
N. N. Geyer von Osterburg (3)

Anm.: Niederösterreichische Adlige; Gemahlin des N. N. Geyer von Osterburg (2).
Hans Ehrenreich Geyer von Osterburg

Anm.: Sohn des Hans Adam Geyer von Osterburg; um 1623 Page des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 kaiserlicher Kämmerer; 1650 Erhebung in den Freiherrenstand.
Sigmund Friedrich von Gleispach

Anm.: Sohn des Sigmund von Gleispach; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; um 1635 innerösterreichischer Hofkriegsrat; 1628 Erhebung in den Freiherrenstand.
Johann Joachim Göring

geb.: 1599
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Hofer Bürgers und Fischhändlers Johann Göring; ab 1613 Handelslehre, danach Handlungsdiener bei dem Leipziger Händler Mose Polmann; seit 1623 Handelsmann in Leipzig.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Gonzaga (1)

gest.: 1623
Anm.: Erschossen in Padua durch seinen Bruder N. N. Gonzaga (2).
N. N. Gonzaga (2)

Anm.: Bruder von N. N. Gonzaga (1); um 1623 in Padua.
Annibale Gonzaga di Bozzolo

geb.: 1602
gest.: 1668
Anm.: Sohn des Ferrante Gonzaga (1550-1605), Principe di Bozzolo; ab 1631 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1634), Generalfeldwachtmeister (1635), Feldzeugmeister (1639) und Feldmarschall (1658); 1640 Kommandant von Wien; 1643 Obrist der Wiener Stadtwache; seit 1654 Geheimer Rat; 1654/55 Oberststallmeister; 1655-1661 Oberstkämmerer; ab 1666 Hofkriegsratspräsident und Obersthofmeister der verwittweten Kaiserin Eleonora Magdalena (1630-1686); seit 1657 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Ferdinando Gonzaga
Duca Ferdinando di Mantova e Monferrato

geb.: 1587
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Duca Vincenzo I. di Mantova e Monferrato; 1607-1612 Kardinal; seit 1612 Herzog von Mantua und Montferrat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ferrante Gonzaga di Bozzolo
Marchese Ferrante di Gazzuolo

geb.: 1550
gest.: 1605
Anm.: Sohn des Carlo Gonzaga (1523-1555), Principe di Bozzolo; seit 1555 Marchese die Gazzuolo; kaiserlicher Hauptmann (1581), Obrist (vor 1593) und Generalfeldmarschall (1600).
Maria Franziska Hedwig Gonzaga di Bozzolo
Geburtsname: Herzogin Maria Franziska Hedwig von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1597
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); seit 1635 Ehe mit Annibale Gonzaga (1602-1668).
Vincenzo Gonzaga
Duca Vincenzo I. di Mantova e Monferrato

geb.: 1562
gest.: 1612
Anm.: Sohn des Guglielmo Gonzaga, Duca di Mantova e Monferrato (1538-1587); ab 1587 Herzog von Mantua und Montferrat; seit 1589 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Adam Gordon

Anm.: Cousin des Schotten John Gordon (gest. 1649); kaiserlicher Hauptmann und Obristleutnant.
John Gordon

gest.: 1649
Anm.: Cousin des Schotten Adam Gordon; kaiserlicher Hauptmann und Obristwachtmeister (1627), Obristleutnant (1632) und Obrist (1634), der 1634 als Kommandant von Eger seinen Oberbefehlshaber Wallenstein (1583-1634) tötete; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Pietro Gradenigo

geb.: 1251
gest.: 1311
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Marco Gradenigo; zunächst mehrmals Galeerenkommandant; bis 1289 Podestà von Capodistria; seit 1289 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sebastian von Greiß zu Wald

geb.: 1564
gest.: nach 1623
Anm.: Sohn des Christoph von Greiß (gest. 1576); seit 1598 niederösterreichischer Regimentsrat; nach 1607 Hofkammerrat.
Ulrich d. Ä. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus

geb.: 1570
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Leonhard Grundherr von Altenthann und Weyherhaus (1526-1578); 1607 "junger" und 1620 "alter" Bürgermeister der Reichsstadt Nürnberg; 1638 Stadtsiegelbewahrer; 1642 zweiter Losungsherr; 1653 vorderster Losungsherr und Reichsschultheiß.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ulrich d. J. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus

geb.: 1608
gest.: 1681
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Ulrich d. Ä. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus (1570-1654); um 1637 Kammerjunker der Pfalzgräfin Hedwig von Pfalz-Sulzbach (1603-1657); 1638 Genannter und Pfleger von Velden; 1646 Pfleger von Hersbruck; 1656 "junger" und 1670 "alter Bürgermeister", 1677 Septemvir und Vorderster Landpfleger der Reichsstadt Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Friedrich Günther

geb.: 1581
gest.: 1655
Anm.: Geboren in Helmstedt; zunächst Rat der Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel (1598-1659); ab 1615 Sekretär der deutschen Kanzlei in Kopenhagen; seit 1621 Kammerobersekretär; mehrfach dänischer Gesandter.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Volkmar Hahn vom Brauneckh

Anm.: 1635 Wiener Hofmeister des Markgrafen Johann Georg von Brandenburg (1598-1637), danach bis 1636 im Dienst des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Levin Ludwig (von) Hahn

geb.: 1579
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Cuno Hahn (1540-1590); Gutsherr auf Seeburg; Kammerjunker des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1628 Hauptmann des Stifts Quedlinburg; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zusammenziehende").

Weiterführende Informationen in der DNB
James Hamilton
Marquess James of Hamilton
Earl James of Cambridge
Duke James of Hamilton
Marquess James of Clydesdale

geb.: 1606
gest.: 1649
Anm.: Sohn des schottischen Adligen James Hamilton, 2. Marquess of Hamilton (1589-1625); 1625-1643 1. Marquess of Hamilton; ab 1625 2. Earl of Cambridge; seit 1628 Gentleman of the Bedchamber und 1628–1644 Master of the Horse des Königs Karl I. von England (1600-1649); 1631/32 Unterstützung des Königs Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632) mit einer fünf Regimenter starken englisch-schottischen Armee auf dem deutschen Kriegsschauplatz; 1638-1641 Lord Chancellor of Scotland; ab 1643 1. Duke of Hamilton und 1. Marquess of Clydesdale; 1648 Kommandeur eines schottischen Hilfsheeres für die englischen Royalisten, wurde jedoch von Cromwell geschlagen und gefangen; 1649 Enthauptung in London; seit 1630 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Philipp Moritz von Hanau-Münzenberg

geb.: 1605
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Grafen Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg (1576-1612); ab 1612 regierender Graf von Hanau-Münzenberg (bis 1626 unter mütterlicher Vormundschaft); Obrist in kaiserlichen (1629) bzw. schwedischen (1632) Diensten; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Faselnde").

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. (von) Harburg (1)

Anm.: Sohn des N. N. (von) Harburg (2).
N. N. (von) Harburg (2)

Anm.: Vater des N. N. (von) Harburg (1).
Graf Julius von Hardegg

geb.: 1594
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Grafen Georg Friedrich von Hardegg (1568-1628); 1630-1636 Inhaber und Obrist eines kaiserlichen Regiments; seit 1633 kaiserlicher Kämmerer.
N. N. van Harderwijk (1)

Anm.: Angehöriger des Harderwijker Adelsgeschlechts.
Graf Karl von Harrach

geb.: 1570
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Leonhard von Harrach (1542-1597); ab 1595 niederösterreichischer Regimentsrat; seit 1601 Hofkammerrat; kaiserlicher Botschafter an verschiedenen deutschen Höfen (1614-1617), bei der Republik Venedig (1618) und in München (1620); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; Geheimer Rat von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); um 1621 Erhebung in den persönlichen und 1627 in den erblichen Grafenstand; seit 1627 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johann Harschleben

Anm.: Ca. 1618-1637 Amtmann in Ballenstedt.
Jakob Heilbronner
Jakob Heilbrunner

geb.: 1548
gest.: 1618
Anm.: Sohn des lutherischen Theologen Hieronymus Heilbronner (1522–1564); Studium der Theologie in Tübingen; 1577 Promotion zum Dr. theol.; ab 1573 Pfarrer in Wien, Rigersburg (Mähren) und Sitzendorf (Niederösterreich); 1575-1580 Hofprediger in Zweibrücken; 1580/81 Superintendent in Bensheim; 1581-1585 Generalsuperintendent in Amberg; 1588-1615/16 Hofprediger und Kirchenrat in Neuburg an der Donau; seit 1616 Abt von Anhausen; ab 1616 auch Abt und Generalsuperintendent von Bebenhausen; vgl. Maximilian Weigel / Joseph Wopper / Hans Ammon: Ambergisches Pfarrerbuch, Kallmünz 1967, S. 58f., Nr. 374.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Johan van der Hell

geb.: 1587
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Harderwijker Ratsherrn (Schöffen) und Bürgermeisters Casijn van der Hell (1557-1601); 1622 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; seit 1634 Schöffe und mehrfach Bürgermeister von Harderwijk; vgl. W. J. Baron d'Ablaing van Giessenburg: De Ridderschap van Veluwe of Geschiedenis der Veluwsche Jonkers, 'sGravenhage 1859, S. 254.
N. N. von Herberstein (2)

Anm.: Um 1635 verheiratete Angehörige des steirisch-österreichischen Adelsgeschlechts.
Graf Adam von Herberstorff

geb.: 1585
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Otto von Herberstorff (1551-1601) auf Kalsdorf/Steiermark; Herr auf Teublitz/Oberpfalz; 1610/11 pfälzisch-neuburgischer Pfleger von Beratzhausen; 1612-1614 Landrichter in Sulzbach; ab 1614 Pfleger von Reichertshofen; 1616-1619 Landschaftskommissar des Fürstentums Pfalz-Neuburg; ca. 1616/17 Konversion zum katholischen Glauben; bayerischer Rittmeister (1619), Obrist (1620) und Generalwachtmeister (1622/23); 1620-1628 Statthalter des an Bayern verpfändeten Erzherzogtums Österreich ob der Enns; seit 1628 Landeshauptmann von Oberösterreich; 1623 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
N. N. Hertz

Anm.: Um 1635 Kammerfurier in Wien.
Landgraf Georg II. von Hessen-Darmstadt

geb.: 1605
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); seit 1626 regierender Landgraf von Hessen-Darmstadt.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Ludwig V. von Hessen-Darmstadt

geb.: 1577
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Landgrafen Georg I. von Hessen-Darmstadt (1547-1596); ab 1596 regierender Landgraf von Hessen-Darmstadt; seit 1604 Erbe der halben Landgrafschaft Hessen-Marburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Moritz von Hessen-Kassel

geb.: 1572
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Landgrafen Wilhelm IV. von Hessen-Kassel (1532-1592); 1592-1627 regierender Landgraf von Hessen-Kassel, Abdankung auf Drängen der hessischen Landstände zugunsten seines Sohnes Wilhelm V. (1602-1637); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgenannte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Otto von Hessen-Kassel

geb.: 1594
gest.: 1617
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); seit 1613 Statthalter seines Vaters in Oberhessen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Landgraf Wilhelm V. von Hessen-Kassel

geb.: 1602
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); ab 1617 Administrator von Hersfeld; nach der erzwungenen Abdankung seines Vaters seit 1627 regierender Landgraf von Hessen-Kassel; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kitzliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Zacharias Hilger

Anm.: Um 1635 Kaufmann in Wien.
Gerhart van Hoeclum

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Willem van Hoeclum (1545-1595); um 1626 Bürgermeister von Harderwijk.
N. N. von Hövel

Anm.: Aus westfälischem Adelsgeschlecht; um 1626 evtl. in Diensten Fürst Christians II.
Georg Andreas von Hofkirchen

geb.: 1562
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Wilhelm von Hofkirchen (1529-1584); 1608 kaiserlicher Obrist; Kämmerer und Hofkriegsrat unter Kaiser Matthias (1557-1619); 1619/20 General-Landobrist der österreichischen Ständetruppen gegen Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1620 Ächtung, Enteignung und Emigration.
Graf Georg Friedrich von Hohenlohe-Weikersheim

geb.: 1569
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Grafen Wolfgang von Hohenlohe-Neuenstein (1546-1610); kaiserlicher Offizier im Langen Türkenkrieg; ab 1610 regierender Graf von Hohenlohe in Weikersheim; 1618-1620 Generalobristleutnant der böhmischen Aufständischen; 1621-1623 Reichsacht; 1632 schwedischer Generalstatthalter im Schwäbischen Reichskreis; 1633 schwedischer Statthalter von Augsburg; daraufhin bis 1637 erneut geächtet; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Getreue").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen
Fürst Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen

geb.: 1577
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Eitel Friedrich von Hohenzollern-Hechingen (1545-1605); 1603-1605 Reichskammergerichtspräsident; ab 1605 regierender Graf von Hohenzollern in Hechingen; 1609-1613 Reichshofratsvizepräsident; seit 1613 Reichshofratspräsident; wiederholt Gesandter der Kaiser Rudolph II. (1552-1612), Matthias und Ferdinand II. (1578-1637); ab 1620 kaiserlicher Kämmerer; 1623 Erhebung in den Fürstenstand; seit 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
N. N. Hohmuth

Anm.: Um 1626 Rentmeister von Schüttorf in der Grafschaft Bentheim.
Graf Heinrich Holk

geb.: 1599
gest.: 1633
Anm.: Sohn des dänischen Kriegskommissars und Diplomaten Ditlev Holk (1556-1633); zunächst in dänischen Kriegsdiensten, spätestens ab 1626 als Obrist; kaiserlicher Obrist (1630), Generalfeldwachtmeister (1632), Feldmarschallleutnant (1632) und Feldmarschall (1632); seit 1630 kaiserlicher Kämmerer; 1633 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Jodocus Hondius
Josse de Hondt

geb.: 1563
gest.: 1612
Anm.: Sohn von Olivier de Hondt; ab 1563 Kupferstecherlehre in Gent; 1584 Flucht nach London; seit 1593 Kartograph und Verleger in Amsterdam.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johannes Hothorn

Anm.: Um 1627/28 Richter in Ballenstedt.
Christian Julius von Hoym

geb.: 1586
gest.: 1656
Anm.: Sohn des anhaltischen Oberpräsidenten und Kammerrats Christoph von Hoym (1534-1605); Herr auf Droyßig und Burgscheidungen; Erbkämmerer des Hochstifts bzw. kurbrandenburgischen Fürstentums Halberstadt; vgl. Gottfried Lobeck: Geistliches Sterbe-Bettlein/ Aus dem güldenen Macht-Spruch Joh. 3. v. 16 [...], o. O. 1656, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Balthasar von Hoyos

geb.: 1583
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Ludwig Gomez von Hoyos (1551-1606); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1626 Landmarschall von Niederösterreich; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christoph von Hünicke

gest.: nach 1638
Anm.: Sohn des Melchior von Hünicke; Erbherr auf Satzka und Schkopau; bereits um 1596 Domherr und spätestens seit 1619 Domdechant in Magdeburg.
Enno Wilhelm von Innhausen und Knyphausen

geb.: 1586
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Wilhelm von Innhausen und Knyphausen (1557-1631); 1612-1615 Hofmeister und Geheimer Rat des Grafen Enno III. von Ostfriesland (1563-1625); ab 1617 Administrator des Kollegiums der ostfriesischen (ritterschaftlichen) Gemeinen Landeskollekten; 1618-1625 Hauptmann bzw. Kommandant der ganzen Garnison von Hamburg; 1625-1627 dänischer Generalquartiermeister; 1627-1643 erneut Kommandant der hamburgischen Garnison (1632 Obristleutnant); bis mindestens 1638 auch Obrist in schwedischen Diensten; zuletzt ostfriesischer Gesandter, u. a. auf dem Friedenskongress in Münster und auf dem Regensburger Reichstag (1653); seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verfolgende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Jesus Christus
Jesus von Nazareth

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. von Jochner

Anm.: Um 1635 verheiratete Angehörige des steirischen Adelsgeschlechts.
Hans Helfreich Jörger von Tollet

geb.: 1594
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Hans Jörger von Tollet (1558-1627); Herr auf Zäcking; 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Römisches Reich) Augustus
Gaius Octavius

geb.: 63 v. Chr.
gest.: 14 n. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Politikers Gaius Octavius (gest. 59/58 v. Chr.); als Großneffe und Adoptivsohn des Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.) seit 27 v. Chr. erster Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand I.
König Ferdinand I. von Böhmen
König Ferdinand I. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand I. von Österreich

geb.: 1503
gest.: 1564
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp I. von Burgund (1478–1506), ab 1504 König von Kastilien und León; seit 1521 regierender Erzherzog von Österreich; ab 1526 König von Böhmen und Ungarn; seit 1558 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1516 Ordensritter vom Goldenen Vlies; seit 1522 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand II.
König Ferdinand II. von Böhmen
König Ferdinand II. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand II. von Österreich

geb.: 1578
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); ab 1590 regierender Erzherzog der innerösterreichischen Erblande (bis 1596 unter Vormundschaft); 1617-1627 König von Böhmen; 1618-1625 König von Ungarn; seit 1619 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1596 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand III.
König Ferdinand III. von Böhmen
König Ferdinand III. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand III. von Österreich

geb.: 1608
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1626 König von Ungarn; seit 1627 König von Böhmen; ab 1637 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1625 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Friedrich I. Barbarossa
Herzog Friedrich III. von Schwaben

geb.: 1122
gest.: 1190
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich II. von Schwaben (1090-1147); 1147-1152 regierender Herzog von Schwaben; ab 1152 römisch-deutscher König; seit 1155 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Friedrich III.
Erzherzog Friedrich V. von Österreich
Herzog Friedrich V. von Kärnten

geb.: 1415
gest.: 1493
Anm.: Sohn des Herzogs Ernst von Österreich (1377-1424); ab 1424 regierender Herzog der Steiermark, von Kärnten und Krain (bis 1435 unter Vormundschaft); seit 1439 regierender Herzog von Österreich; ab 1440 römisch-deutscher König; seit 1452 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1491 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich II.
König Heinrich II. von Ostfrankenreich
König Heinrich II. von Italien
Herzog Heinrich IV. von Bayern

geb.: 973
gest.: 1024
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich II. von Bayern (951-995); 995-1004 und 1009-1017 regierender Herzog von Bayern; ab 1002 König des Ostfrankenreiches; seit 1004 König von Italien; ab 1014 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich IV.
Herzog Heinrich VIII. von Bayern

geb.: 1050
gest.: 1106
Anm.: Sohn von Kaiser Heinrich III. (1016-1056); 1053/54 regierender Herzog von Bayern; 1056–1105 römisch-deutscher König; 1084-1105 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich V.

geb.: 1081/86
gest.: 1125
Anm.: Sohn von Kaiser Heinrich IV. (1050-1106); ab 1106 römisch-deutscher König; seit 1111 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Karl V.
König Karl I. von Spanien
Erzherzog Karl I. von Österreich
Herzog Karl III. von Luxemburg

geb.: 1500
gest.: 1558
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp I. von Burgund (1478–1506), ab 1504 König von Kastilien und León; 1516–1555 Herzog von Luxemburg; 1516–1556 König von Spanien; 1519-1556 römisch-deutscher König; 1519–1521 regierender Erzherzog von Österreich; 1520-1556 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1501 Ritter und 1506-1555 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1508 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Römisches Reich) Konstantin I.

gest.: 337
Anm.: Sohn des römischen Kaisers Constantius I. (gest. 306); ab 306 Kaiser des Römischen Reiches (seit 324 als Alleinherrscher).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ludwig IV.
Herzog Ludwig IV. von Bayern
Pfalzgraf Ludwig III. bei Rhein

geb.: 1281/82
gest.: 1347
Anm.: Sohn von Ludwig dem Strengen, Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein (1229-1294); 1294–1329 regierender Pfalzgraf bei Rhein (bis 1317 mit seinem älteren Bruder Rudolph I.); 1294–1340 regierender Herzog in Oberbayern (bis 1317 mit seinem älteren Bruder Rudolph I.); ab 1340 regierender Herzog von Bayern; seit 1314 römisch-deutscher König; ab 1328 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Matthias
König Matthias II. von Böhmen
König Matthias II. von Ungarn
Erzherzog Matthias von Österreich

geb.: 1557
gest.: 1619
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Maximilian II. (1527-1576); 1593–1608 Statthalter von Niederösterreich; ab 1608 regierender Erzherzog von Österreich; 1608–1618 König von Ungarn; 1611–1617 König von Böhmen; seit 1612 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1596 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Byzantinisches Reich) Maurikios
Flavius Mauricius Tiberius

geb.: 539
gest.: 602
Anm.: Oströmischer Feldherr und Schwiegersohn des byzantinischen Kaisers Tiberius I. (gest. 582); seit 582 Kaiser des Byzantinischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Maximilian I.
Herzog Maximilian von Burgund
Erzherzog Maximilian I. von Österreich
Herzog Maximilian I. von Luxemburg
Graf Maximilian I. von Tirol

geb.: 1459
gest.: 1519
Anm.: Sohn von Kaiser Friedrich III. (1415-1493); 1477-1482 iure uxoris Herzog von Burgund; 1482–1516 Herzog von Luxemburg; ab 1486 römisch-deutscher König; seit 1493 regierender Erzherzog von Österreich; ab 1508 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1478 Ritter und Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1489 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Maximilian II.
König Maximilian von Böhmen
König Maximilian II. von Ungarn
Erzherzog Maximilian II. von Österreich

geb.: 1527
gest.: 1576
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Ferdinand I. (1503-1564); 1552–1564 Statthalter von Niederösterreich; 1562–1575 König von Böhmen; 1563–1572 König von Ungarn; 1562–1575 römisch-deutscher König; ab 1564 regierender Erzherzog von Österreich; seit 1564 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies; seit 1567 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Otto I. (der Große)
König (Ostfrankenreich) Otto I.
König Otto I. von Italien
Herzog Otto II. von Sachsen

geb.: 912
gest.: 973
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich I. von Sachsen (gest. 936); ab 936 Herzog von Sachsen und König des Ostfrankenreiches; seit 951 König von Italien; ab 962 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Rudolph II.
König Rudolph II. von Böhmen
König Rudolph II. von Ungarn
Erzherzog Rudolph V. von Österreich

geb.: 1552
gest.: 1612
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Maximilian II. (1527-1576); 1571–1576 Statthalter von Niederösterreich; 1572–1608 König von Ungarn; 1575–1611 König von Böhmen; 1576–1608 regierender Erzherzog von Österreich; seit 1576 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1578 Ritter des Hosenbandordens; seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Römisches Reich) Tiberius
Tiberius Claudius Nero

geb.: 42 v. Chr.
gest.: 37 n. Chr.
Anm.: Sohn des Prätors Tiberius Claudius Nero (gest. um 33 v. Chr.); 4 n. Chr. Adoption durch seinen Stiefvater Kaiser Augustus (63 v. Chr.-14 n. Chr.); seit 14 n. Chr. Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Römisches Reich) Vespasian
Titus Flavius Vespasianus

geb.: 9
gest.: 79
Anm.: Sohn des römischen Ritters Titus Flavius Sabinus; ab 42 erfolgreiche militärische Karriere; seit 69 Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Eleonora
Königin Eleonora von Böhmen
Königin Eleonora von Ungarn
Erzherzogin Eleonora von Österreich
Geburtsname: Eleonora Gonzaga

geb.: 1598
gest.: 1655
Anm.: Tochter des Vincenzo I. Gonzaga, Herzog von Mantua (1562-1612); 1622-1637 Ehe mit Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Maria Anna
Königin Maria Anna von Böhmen
Königin Maria Anna von Ungarn
Erzherzogin Maria Anna von Österreich
Geburtsname: Infantin Maria Anna von Spanien und Portugal

geb.: 1606
gest.: 1646
Anm.: Tochter des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); seit 1631 Ehe mit Kaiser Ferdinand III. (1608-1657).

Weiterführende Informationen in der DNB
Erhard Kern

Anm.: Waldbürger im oberungarischen Schemnitz (Banská Štiavnica).
Rudolph Kern

Anm.: Sohn des Schemnitzer Waldbürgers Erhard Kern; 1635 Wiener Kammerdiener des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Hans Andreas Kessler (von Kessel)

gest.: nach 1641
Anm.: Vermutlich in der Oberpfalz geboren; 1629 kaiserlicher Obristleutnant unter Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632); 1636-1641 kaiserlicher Obrist und Kommandant in Schweinfurt; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Befördernde").
Hanns Jakob Khiesel von Kaltenbrunn
Graf Hanns Jakob von Gottschee

geb.: 1565
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Johann Khiesel von Kaltenbrunn (1530-1591); um 1601 Konversion zum katholischen Glauben; Kämmerer und Hofkriegsrat des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1616-1619 kaiserlicher Oberststallmeister; seit 1620 Oberstkämmerer; 1622 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wenzel Kinsky von Wchinitz und Tettau

geb.: 1572
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Johann d. Ä. Kinsky von Wchinitz und Tettau (gest. 1590); ab 1596 Kämmerer und Rat des Königs Matthias von Ungarn; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaspar Ernst von Knoch(e)

geb.: 1582
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Kaspar von Knoch (gest. 1588/89); 1597-1602 Hofmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); 1606-1632 Amtshauptmann von Harzgerode und Güntersberge; 1632-1636 schwedischer Beamter in den Stiften Magdeburg und Halberstadt; ab 1636 Angehöriger des engeren Ständeausschusses im Fürstentum Anhalt; seit 1639 anhaltisch-dessauischer Geheimer Rat und Hofmarschall sowie Amtshauptmann von Sandersleben und Freckleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausbreitende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
König (Heiliges Römisches Reich) Albrecht I.
Herzog Albrecht I. von Österreich
Herzog Albrecht I. von Steiermark
Herzog Albrecht I. von Krain

geb.: 1255
gest.: 1308
Anm.: Sohn des späteren römisch-deutschen Königs Rudolph I. (1218-1291); ab 1282 regierender Herzog von Österreich, der Steiermark und von Krain; seit 1298 römisch-deutscher König.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König (Heiliges Römisches Reich) Albrecht II.
König Albrecht von Böhmen
König Albrecht von Ungarn und Kroatien
Herzog Albrecht V. von Österreich

geb.: 1397
gest.: 1439
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht IV. von Österreich (1377-1404) ; ab 1404 regierender Herzog von Österreich (bis 1411 unter Vormundschaft); seit 1438 römisch-deutscher König; ab 1438 König von Böhmen, Ungarn und Kroatien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König (Ostfrankenreich) Heinrich I.
Herzog Heinrich I. von Sachsen

geb.: ca. 875
gest.: 936
Anm.: Sohn des Herzogs Otto I. von Sachsen (gest. 912); ab 912 Herzog von Sachsen; seit 919 König des Ostfrankenreiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König (Heiliges Römisches Reich) Rudolph I.
Herzog Rudolph I. von Österreich
Herzog Rudolph I. von Steiermark
Herzog Rudolph I. von Kärnten
Herzog Rudolph I. von Krain
Graf Rudolph IV. von Habsburg

geb.: 1218
gest.: 1291
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht IV. von Habsburg (gest. 1239); ab 1240 regierender Graf von Habsburg; seit 1273 römisch-deutscher König; 1276–1286 regierender Herzog von Kärnten und Krain; 1278–1282 regierender Herzog von Österreich und der Steiermark.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Ernst von Kollonitsch

geb.: 1582
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Georg Seifried von Kollonitsch (1537-1599); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; Obrist und seit 1621 Festungskommandant von Komorn (Komárno); 1623 Konversion zum katholischen Glauben; 1637 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Kolowrat, Familie
Grafen von Kolowrat

Anm.: Böhmisches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Sbigneus Leopold von Kolowrat-Novohradský

geb.: 1594
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Johann von Kolowrat-Novohradský (gest. 1613); Kreishauptmann von Leitmeritz.
Ignatius Krafft
Abt Ignatius von Lilienfeld

geb.: 1590
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Pankraz Krafft (1555-1616) in Aachen; 1618-1622 Abt des Stiftes Neukloster in Wiener Neustadt; 1622-1638 Abt von Lilienfeld; 1633-1637 Hofkammerpräsident; auch kaiserlicher Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Philipp Kratz von Scharffenstein

geb.: 1591
gest.: 1635
Anm.: Sohn des kurtrierischen Rates Anton Kratz von Scharffenstein (gest. 1619); ab 1617 Domherr in Mainz; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; ab 1620 bayerisch-ligistischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1624) und Generalfeldwachtmeister (1631); 1632/33 kurbayerischer Generalfeldzeugmeister; 1634 schwedischer Feldmarschall; 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1635 Enthauptung wegen Hochverrats; 1630 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
(Albrecht) Christoph von Krosigk

geb.: 1576
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Adolph von Krosigk (gest. 1605); anhaltisch-dessauischer Kammerrat, Hofmarschall und Amtshauptmann von Dessau; 1623 Capitain der anhaltischen Landesdefension; 1628 Unterdirektor des anhaltischen Landtages; 1617 Gründungsmitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbekommende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johanna Elisabeth von Krosigk

Anm.: Tochter des Dessauer Hofmarschalls (Albrecht) Christoph von Krosigk (1576-1638); 1637-1643 morganatische Ehe mit Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau (1606-1643).
Gräfin Eva Christina von Kuefstein
Geburtsname: Eva Christina von Neuhaus

geb.: ca. 1610
gest.: 1668
Anm.: Tochter des Georg Gundaker von Neuhaus; bis 1656 Ehe mit Graf Georg Adam von Kuefstein (1605-1656).
Graf Georg Adam von Kuefstein

geb.: 1605
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Johann Jakob von Kuefstein (1577-1633); kaiserlicher Obrist, Generalmajor und Hofkriegsrat; 1639-1650 Obristleutnant der Wiener Stadtguardia; ab 1646 kaiserlicher Kämmerer; 1654 Erhebung in den Grafenstand; seit 1651 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kunstliebende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Jakob von Kuefstein

geb.: 1577
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Johann Georg von Kuefstein (1536-1603); ca. 1619/20 Generalproviantmeister der niederösterreichischen Stände; ab 1620 kaiserlicher Obrist; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Antoine de Laage
Antoine de L'Age
Duc Antoine de Puylaurens

geb.: 1602
gest.: 1635
Anm.: Adliger aus dem Languedoc; enger Vertrauter und Favorit des Gaston de Bourbon, Duc d'Orléans (1608-1660); 1634 Erhebung zum Duc de Puylaurens und Pair de France; 1635 Verhaftung wegen seiner Intrigen gegen Kardinal Richelieu.
Wilhelm Lamormaini
Wilhelm Lämmermann
Guillaume Germain de Lamormain

geb.: 1570
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Eberhard Germain; ab 1590 Jesuit; 1592-1596 Studium der Theologie in Wien; Professor der Philosophie (1598–1604) und Theologie (1606–1612) an der Jesuitenuniversität Graz; 1613 deren Rektor; 1622-1625 Rektor des Jesuitenkollegs in Wien; 1624-1637 Beichtvater von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1639-1643 Rektor des Wiener Jesuitenkollegs; 1643/44 Oberer der österreichischen Jesuitenprovinz.

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N. N. von der Lancken (1)

Anm.: Bruder des N. N. von der Lancken (2).
N. N. von der Lancken (2)

Anm.: Bruder des N. N. von der Lancken (1); um 1636 mecklenburgischer Amtshauptmann von Fürstenberg.
Charles de Latfeur

geb.: ca. 1572
gest.: 1650
Anm.: Sohn von Jean de Latfeur (gest. 1597) aus Antwerpen; Kaufmann und Bankier in Amsterdam; um 1626 Tätigkeit für die Fürsten von Anhalt.
Friedrich Lebzelter

geb.: 1565
gest.: 1640
Anm.: Augsburger Bürger und Handelsmann; kursächsischer Kammerdiener, Agent und Gesandter, u. a. in Prag (1618-1620), Wien und Hamburg (1632-1634).
Constantin L'Empereur van Oppyck

geb.: 1591
gest.: 1648
Anm.: Sohn des aus Brabant geflüchteten Antonius Cäsar; 1607 Artesstudium in Leiden; 1614 Theologiestudium in Franeker; 1617 Doktorpromotion; ab 1619 Professor der Theologie und hebräischen Sprache sowie Bibliothekar des Gymnasiums von Harderwijk; seit Ende 1627 Professor für Hebräisch und Chaldäisch, 1646 für Theologie an der Universität Leiden; 1639 Rat des Johann Moritz von Nassau-Siegen (1604-1679).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johann von Leubelfing

geb.: 1578
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Seifried von Leubelfing; seit 1620 Obrist der Nürnberger Stadtgarde (noch 1634); um 1637 in brandenburgisch-ansbachischen Diensten.
Landgraf Maximilian Adam von Leuchtenberg

geb.: 1611
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Landgrafen Wilhelm von Leuchtenberg (1586-1634); ab 1634 regierender Landgraf von Leuchtenberg; seit 1641 kaiserlicher Kommandant von Nördlingen.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Leysser

Anm.: Angehöriger des österreichischen Adelsgeschlechts.
Emir Fachr-ad-Din II. von Libanon

geb.: 1572
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Emirs Qorqmaz ibn Ma'n von Libanon (gest. 1585); 1593-1613 und 1618-1633 regierender Emir der Drusen (1613-1618 Exil in Europa); 1633-1635 Inhaftierung in Konstantinopel; 1635 Hinrichtung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Liechtenstein, Familie
Fürsten von Liechtenstein

Anm.: Niederösterreichische Adelsfamilie, die nach 1623 in den Reichsfürstenstand aufstieg.

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Fürst Gundaker von Liechtenstein

geb.: 1580
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); ab 1599 kaiserlicher Kämmerer; 1602 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1606 Hofkammerrat; 1615/16 und 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1621 Geheimer Rat; 1624-1626 Obersthofmeister; 1623 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Karl von Liechtenstein
Herzog Karl von Troppau-Jägerndorf

geb.: 1569
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); 1599 Konversion zum katholischen Glauben; 1604-1606 Landeshauptmann von Mähren; 1606/07 kaiserlicher Obersthofmeister; 1608 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1614 Herzog von Troppau; 1620 Generalbevollmächtigter von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1622 Statthalter und Vizekönig von Böhmen, Herzog von Jägerndorf und Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Karl Eusebius von Liechtenstein

geb.: 1611
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Karl von Liechtenstein (1569-1627); ab 1627 Fürst und Oberhaupt der Familie (bis 1632 unter Vormundschaft seines Onkels Maximilian); 1639-1641 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Maximilian von Liechtenstein

geb.: 1578
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); 1600 Konversion zum katholischen Glauben; 1601/02 Reichshofrat; kaiserlicher Feldzeugmeister (1608/1620) und Generalfeldwachtmeister (1619); 1613-1615 Oberststallmeister von Kaiser Matthias (1557-1619); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1638 Kommandeur der ungarischen Grenzfestung Raab; 1623 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Axel Gustafsson Lillie
Graf Axel von Lillieborg

geb.: 1603
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Lillie (gest. 1605); 1619 Page des Königs Gustav II. Adolph von Schweden; schwedischer Leutnant (1626), Obrist (1630), Generalmajor (1635), General (1654) und Feldmarschall (1657); ab 1638 Vizegouverneur in Vorpommern und Kommandant von Stralsund; 1641-1648 Vizegouverneur von ganz Pommern; zugleich 1642-1648 Gouverneur des Meißnischen Estats und Oberkommandant von Leipzig; seit 1648 Reichsrat; ab 1651 Kriegsrat; seit 1652 Kammerrat; 1652-1661 Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern; 1655/56 Gouverneur von Halland; ab 1661 Generalgouverneur von Livland; 1651 Erhebung in den Freiherrenstand; seit 1652 Graf von Lillieborg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Karl von Limbach

gest.: 1638
Anm.: Um 1637 kaiserlicher Obrist.
Christian Lindner von Grünaichel

Anm.: Bis Mai 1635 Stallmeister des ungarischen Grafen Stephan Pálffy (1586-1646).
Graf Simon VII. zur Lippe-Detmold

geb.: 1587
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Grafen Simon VI. zur Lippe (1554-1613); ab 1613 regierender Graf zur Lippe-Detmold; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lange").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Sidonius Albrecht von Lobkowitz
Sidonius Albrecht Popel von Lobkowitz

geb.: 1568
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Ladislaus Popel von Lobkowitz (1501-1584); 1591-1599 Reichshofrat; 1599-1619 und ab 1620 böhmischer Oberstkanzler; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1624 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Wenzel Eusebius von Lobkowitz
Herzog Wenzel Eusebius von Schlesien-Sagan

geb.: 1609
gest.: 1677
Anm.: Sohn des Sidonius Albrecht Popel von Lobkowitz (1568-1628); ab 1628 Fürst; kaiserlicher Obrist (1631), Generalfeldwachtmeister (1636) und Feldmarschall (1647); seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; ab 1646 Herzog von Schlesien-Sagan; seit 1647 Geheimer Rat; 1650-1665 Hofkriegsratspräsident; 1665-1674 Obersthofmeister; ab 1670 erster Minister von Kaiser Leopold I.; seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Paris von Lodron
Erzbischof Paris von Salzburg

geb.: 1586
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Grafen Niklas von Lodron (1549-1621); Domherr in Trient (1605) und Salzburg (1606); 1616-1619 Salzburger Dompropst und Präsident der erzbischöflichen Hofkammer; seit 1619 Erzbischof von Salzburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Michael (von) Loefen

geb.: ca. 1550
gest.: 1620
Anm.: Exulant aus Trier; Dr. jur.; ab 1592 kurpfälzischer Rat in Heidelberg; Vertrauter des Amberger Statthalters Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630), mit dem er sich seit 1604 an einem Bergwerksunternehmen im Fichtelgebirge beteiligte; 1604 Nobilitierung.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Johann Löw d. Ä.

geb.: 1575
gest.: 1645?
Anm.: 1604-1645 anhaltischer Agent beim Reichshofrat in Wien; Tätigkeit in derselben Funktion für weitere lutherische und reformierte Reichsfürsten und -grafen (u. a. Pfalz-Sulzbach, Hanau-Münzenberg bzw. -Lichtenberg, Hohenlohe-Neuenstein, Castell, Bentheim-Tecklenburg, Nassau-Dillenburg, Erzstift Bremen) sowie für den König von Dänemark.
Graf Georg Ludwig von Löwenstein-Scharfeneck

geb.: 1587
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Grafen Wolfgang II. von Löwenstein-Scharfeneck (1555-1596); zunächst in holländischen, ab 1617 in venezianischen Kriegsdiensten; 1622/23 Offizier unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1622 Reichsacht und Verlust der Herrschaft Scharfeneck; seit 1631 schwedischer Obrist und Kommandant von Erfurt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Charles-Bonaventure de Longueval
Comte Charles-Bonaventure de Buquoy

geb.: 1571
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Maximilien de Longueval, Baron de Vaux, ab 1580 Comte de Buquoy (1537-1581); spanischer Obrist (1597), Generalwachtmeister (1600) und Generalfeldzeugmeister (1602) in den Niederlanden; seit 1606 königlicher Kriegsrat; ab 1613 Grand-bailli der Grafschaft Hennegau; kaiserlicher Oberst-Feldgeneral (1614), Feldmarschall (1618), Generaloberstleutnant (1619) und Generaloberst der Kavallerie (1620); seit 1620 kaiserlicher Kämmerer; ab 1613 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Georg Achaz von Losenstein

geb.: 1597
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Wolfgang Sigmund von Losenstein (1567-1626); 1623 Erhebung in den Grafenstand; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1637-1651 Oberstfalkenmeister; 1642–1651 Landmarschall von Niederösterreich; seit 1651 Oberststallmeister; 1653 Geheimer Rat und Ordensritter vom Goldenen Vlies.
Graf Wolfgang Sigmund von Losenstein

geb.: 1567
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Dietmar von Losenstein (gest. 1577); ab 1612 Obersthofmarschall; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; 1623 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter von Losy

gest.: nach 1640
Anm.: Kaiserlicher Rittmeister (1624) und Kroaten-Obrist (1630); 1635 wegen Beteiligung an Wallensteins "Verschwörung" zum Tode verurteilt, jedoch begnadigt.
Herzog Karl III. von Lothringen

geb.: 1543
gest.: 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Franz I. von Lothringen (1517-1545); seit 1545 Herzog von Lothringen (bis 1559 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Karl IV. von Lothringen

geb.: 1604
gest.: 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen (1572-1632); 1625-1634 und seit 1661 Herzog von Lothringen; 1634 vorübergehende Abdankung zu Gunsten seines Bruders Nikolaus Franz (1609-1670).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Herzog Nikolaus II. Franz von Lothringen
Bischof Nikolaus Franz von Toul

geb.: 1609
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen (1572-1632); 1624-1634 Bischof von Toul; 1626-1634 Kardinal; 1634 Herzog von Lothringen anstelle seines Bruders Karl IV. (1604-1675), noch im gleichen Jahr Flucht und anschließend Leben im Exil; 1648 Rückkehr in den geistlichen Stand.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Christoph Ludwig

geb.: 1567
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgermeisters Daniel Ludwig; 1597-1599 Rektor in Bernburg; 1599-1602 Diakon an der Schlosskirche und seit 1602 Diakon an der Marienkirche in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 341.
Albrecht von Lüchau

geb.: 1572
gest.: 1655
Anm.: Vor 1636 brandenburgisch-bayreuthischer Oberstallmeister; Amtmann von Bayreuth.
Joachim von Lützow

Anm.: Um 1635 Rittmeister.
Graf Johann Kasimir von Lynar

geb.: 1569
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Grafen Rochus Quirinus von Lynar (1525-1596); 1596-1598 Oberhauptmann von Spandau; 1603-1611 brandenburgisch-kulmbachischer Geheimer Rat und Oberkammerrat; danach kurbrandenburgischer Geheimer Rat und Oberkammerpräsident; vgl. Joachim Nisaeus: Iusta Funebria, Oder Christliche Ehrenpredigt/ Bey und uber der Trawrigen Leichfahrt [...], Berlin 1619, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco de Magni
Graf Franz von Magnis

geb.: 1598
gest.: 1652
Anm.: Sohn des kaiserlichen Geheimen Rates Constantin de Magni (1539-1606); ab 1620 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Obrist (1622) und Feldmarschalleutnant (1644); seit 1637 Hofkriegsrat; 1640/41 Landeshauptmann von Mähren; 1646-1649 Landeshauptmann des Fürstentums Oppeln-Ratibor; ab 1649 Oberstlandrichter für Mähren; Erhebung in den Freiherren- (1622) und Grafenstand (1629).

Weiterführende Informationen in der DNB
Gräfin Johanna Franziska von Magnis
Geburtsname: Johanna Franziska Berger von Berg

gest.: nach 1654
Anm.: 1635-1652 Ehe mit Graf Franz von Magnis (1598-1652).
Francesco Makob

Anm.: Um 1623 ein Apotheker in Padua.
Graf Christoph Heinrich von Mansfeld-Hinterort

geb.: 1628
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Grafen Ernst Ludwig von Mansfeld-Hinterort (1605-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ernst Ludwig von Mansfeld-Hinterort

geb.: 1605
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Friedrich Christoph von Mansfeld-Hinterort (1564-1631); schwedischer Obristwachtmeister (1622) und Rittmeister (1631).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Bruno von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1576
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Grafen Bruno von Mansfeld-Vorderort (1545-1615); um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1603 kaiserlicher Kriegsrat; seit 1607 Kämmerer des Erzherzogs Matthias von Österreich; 1615-1619 kaiserlicher Trabantenhauptmann; 1620-1637 Oberstjägermeister und Oberststallmeister von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); ab 1637 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1580
gest.: 1626
Anm.: Unehelicher Sohn des Grafen Peter Ernst I. von Mansfeld-Vorderort (1517-1604); 1594/95 und 1603 Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1604-1606 spanischer Offizier in den Niederlanden; 1609 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 Übertritt zur Protestantischen Union; 1617-1620 General der böhmischen Ständearmee; danach Heerführer des geächteten Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) und einer der bedeutendsten Condottiere gegen die Habsburger und deren Verbündete.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Wolfgang von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1575
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Grafen Bruno von Mansfeld-Vorderort (1545-1615); kaiserlicher Hauptmann (1602), Obristwachtmeister (1605) und Obrist (1607); 1610 kursächsischer Obrist und Oberhauptmann des Vogtländischen Kreises; 1612 Obrist und Statthalter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1614 kaiserlicher Obrist; 1620-1623 kursächsischer Generalleutnant; ab 1623 Kommandant der ungarischen Festung Raab; seit 1624 endgültig in kaiserlichen Kriegsdiensten, zuletzt als Feldmarschall (1632); spätestens 1627 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1630/31 Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; seit 1637 Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Maria

Anm.: Laut Neuem Testament Mutter von Jesus Christus; als "Muttergottes" bzw. "Gottesgebärerin" verehrt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Mecklenburg, Haus
Herzöge von Mecklenburg

Anm.: Spätestens seit 1131 slawische Dynastie der Obodriten.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Herzogin Anna Sophia von Mecklenburg

geb.: 1591
gest.: 1648
Anm.: Blinde Tochter des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Eleonora Maria von Mecklenburg-Güstrow
Geburtsname: Fürstin Eleonora Maria von Anhalt-Bernburg

geb.: 1600
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; 1626-1636 Ehe mit Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Gustav Adolph von Mecklenburg-Güstrow
Administrator Gustav Adolph von Ratzeburg

geb.: 1633
gest.: 1695
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636) und Neffe Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1636-1648 Administrator des Stifts Ratzeburg; ab 1654 regierender Herzog von Mecklenburg-Güstrow; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefällige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow

geb.: 1590
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Adolph Friedrich (1588-1658) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Güstrow (1628-1631 Ersetzung durch Wallenstein); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollkommene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin
Administrator Adolph Friedrich von Schwerin

geb.: 1588
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1592-1610 regierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin (bis 1608 unter Vormundschaft); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Albrecht II. (1590-1636) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin (1628-1631 Ersetzung durch Wallenstein); 1634-1648 Administrator von Schwerin; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Herrliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. de' Medici (1)
Granduca N. N. di Toscana

Anm.: Bruder des N. N. de' Medici (2).
N. N. de' Medici (2)

Anm.: Bruder eines namentlich nicht genannten Granduca di Toscana; sein Koch soll im Erzherzogtum Österreich einen kleineren Stadtbrand verursacht haben.
Ferdinando II. de' Medici
Granduca Ferdinando II. di Toscana

geb.: 1610
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Cosimo II. de' Medici, Granduca di Toscana (1590-1621); seit 1621 Granduca di Toscana (bis 1628 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Vittoria de' Medici
Granduchessa Vittoria di Toscana
Geburtsname: Vittoria della Rovere

geb.: 1622
gest.: 1694
Anm.: Tochter des Federico Ubaldo della Rovere (1605-1623); 1634-1670 Ehe mit Ferdinando II. de' Medici, Granduca di Toscana (1610-1670).

Weiterführende Informationen in der DNB
Ellardus van Mehen

geb.: 1570
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Gerrit van Mehen aus Harderwijk; 1594/95 Theologiestudium in Leiden; ab 1598 Pfarrer in Harderwijk; 1600/01 Professor für Theologie und Hebräisch am Harderwijker Gymnasium illustre; 1618/19 Delegierter von Gelderland auf der Synode von Dordrecht; zeitweise Aushilfspfarrer in Utrecht (1619) und Amsterdam (1620); seit 1637 erneut Professor am Gymnasium illustre in Harderwijk.

Weiterführende Informationen in der DNB
Bernhard Meyer

geb.: 1599
gest.: nach 1640
Anm.: Angehöriger des Basler Achtbürger- und Ratsgeschlechts Meyer zum Pfeil; mecklenburgisch-güstrowischer Obristleutnant und Gesandter; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gültige").
Jakob Michael
Jacques Michel

Anm.: Aus Metz stammender Franzose; um 1635/37 Wiener Hofjuwelier.
Heinrich Milde

gest.: 1642
Anm.: Zunächst reformierter Prediger in Emden; seit 1612 Prediger der reformierten Gemeinde in Altona; vgl. Johann Adrian Bolten: Historische Kirchen-Nachrichten von der Stadt Altona [...], Bd. 1, Altona 1790, S. 215f.
Minerva

Anm.: Römische Göttin der Weisheit, der Kriegstaktik und des Handwerks.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sancho de Monroy y Zúñiga
Marqués Sancho de Castañeda

gest.: 1646
Anm.: Sohn des Fernando de Monroy; Hofmeister der Königin Elisabeth von Spanien (1602-1644); Kämmerer, Kriegs- und Staatsrat des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); 1632-1641 spanischer Botschafter am Wiener Kaiserhof; seit 1632 erster Marqués de Castañeda.
Graf Ernst Kasimir von Nassau-Diez

geb.: 1573
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Johann VI. von Nassau-Dillenburg (1536-1606); ab 1594 in niederländischen Kriegsdiensten als Obrist (1600) und Feldmarschall (1607); seit 1620 Statthalter von Friesland, ab 1625 auch von Groningen und Drenthe; seit 1607 regierender Graf von Nassau-Diez.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann VI. von Nassau-Dillenburg

geb.: 1536
gest.: 1606
Anm.: Sohn des Grafen Wilhelm von Nassau-Dillenburg (1487-1559); seit 1559 regierender Graf von Nassau-Dillenburg; ebenso 1578-1581 Statthalter von Gelderland.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Friedrich Heinrich von Nassau-Dillenburg
Fürst Friedrich Heinrich von Oranien

geb.: 1584
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); ab 1625 Fürst von Oranien und Statthalter der Vereinigten Niederlande; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Moritz von Nassau-Dillenburg
Fürst Moritz von Oranien

geb.: 1567
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); ab 1584 Statthalter der Vereinigten Niederlande; seit 1618 auch Fürst von Orange.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg
Fürst Wilhelm I. von Oranien

geb.: 1533
gest.: 1584
Anm.: Sohn des Grafen Wilhelm von Nassau-Dillenburg (1487-1559); ab 1544 Fürst von Oranien; 1559-1567 und seit 1572 Statthalter von Holland, Seeland und Utrecht, ab 1580 auch von Friesland; Anführer im niederländischen Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg
Fürst Wilhelm II. von Oranien

geb.: 1626
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); ab 1647 Fürst von Oranien und Statthalter der Niederlande.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Moritz von Nassau-Siegen
Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen

geb.: 1604
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Grafen Johann VII. von Nassau-Siegen (1561-1623); ab 1621 in niederländischen Kriegsdiensten, zuletzt als Generalleutnant (1644) und Feldmarschall (1668); 1636-1644 Gouverneur, Kapitän und Ober-Admiral von Niederländisch-Brasilien; seit 1647 kurbrandenburgischer Statthalter von Kleve, Mark und Ravensberg; 1652 Erhebung in den Fürstenstand; 1674-1676 Gouverneur von Utrecht; ab 1674 regierender Fürst von Nassau-Siegen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johann Nauwach

geb.: ca. 1595
gest.: 1645?
Anm.: Geboren in der Mark Brandenburg; 1607-1612 Kapellknabe in Dresden; 1612-1618 musikalische Ausbildung (Laute) in Italien; ab 1623 kurfürstlich-sächsischer Kammermusiker; bis 1629 Mitglied der Dresdener Hofkapelle; Konversion zum katholischen Glauben; danach kaiserlicher Kammermusiker; bis 1637 auch Kammerdiener der Erzherzogin Cäcilia Renata (1611-1644); 1637-1645 Instrumentalist und Tenor am Wiener Kaiserhof.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Jean-Louis de Nogaret de La Valette
Duc Jean-Louis de Épernon

geb.: 1554
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Jean de Nogaret de La Valette (1527-1575); 1578-1589 einer der engsten Vertrauten (Mignons) des Königs Heinrich III. von Frankreich (1551-1589); ab 1581 Conseiller d’État, Colonel général des Bandes françaises, Duc d'Épernon und Pair de France; seit 1582 Premier gentilhomme de la Chambre du Roi; 1586–1594 Gouverneur der Provence; 1587-1589 Amiral de France; 1622-1641 Gouverneur der Guyenne.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Håkon VI. von Norwegen
König Håkon von Schweden

geb.: ca. 1341
gest.: 1380
Anm.: Sohn des Königs Magnus II. von Schweden bzw. Magnus VII. von Norwegen (1316-1374); seit 1355 König von Norwegen; 1362-1364 gemeinsam mit seinem Vater König von Schweden.
Karl Heinrich von Nostitz

geb.: 1613
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Heinrich von Nostitz (1563-1629); Hofjunker, Kammerjunker und Stallmeister (1637/39) des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg, den er auf Reisen nach Polen, in die Niederlande, ins Reich und nach Frankreich begleitete; 1634-1636 Musketier, Student der Ritterakademie und Kammerjunker in Orange; 1641 endgültige Rückkehr in die Oberlausitz; ab 1644 Landeskommissar im Kreis Bautzen; seit 1650 auch Hofgerichtsassessor; ab 1672 kursächsischer Kämmerer; seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glatte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Roberto Obizzi
Marchese Roberto d' Orciano

geb.: 1566
gest.: 1647
Anm.: Unehelicher, später legitimierter Sohn des in venezianischen stehenden Militärs Pio Enea Obizzi (1525-1589) aus Ferrara; zunächst in venezianischen Kriegsdiensten; toskanischer Capitano delle lance (1601) und Cavallerizzo maggiore (nach 1608); um 1623 Hofmeister des Granduca Ferdinando II. di Toscana (1610-1670); seit 1630 Marchese di Orciano.
Melchior Örtel

Anm.: Ab etwa 1620 Kammerdiener der Prinzen Christian d. J. und Ernst von Anhalt-Bernburg.
Österreich, Haus (Erzhaus)
Erzherzöge von Österreich

Anm.: Österreichische Linie der Habsburger.

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Herzog Friedrich III. von Österreich
Herzog Friedrich I. von Steiermark

geb.: 1289
gest.: 1330
Anm.: Sohn des späteren römisch-deutschen Königs Albrecht I. (1255-1308); ab 1308 regierender Herzog von Österreich und der Steiermark; seit 1314 römisch-deutscher Gegenkönig von Kaiser Ludwig IV. (1281/82-1347).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Karl von Österreich
Bischof Karl von Breslau
Bischof Karl von Brixen

geb.: 1590
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); Domherr in Salzburg (1602), Passau (1603), Trient (1606), Brixen (1606–1613), Breslau (1608) und Köln (1618); ab 1608 Bischof von Breslau; seit 1613 Bischof von Brixen; ab 1619 Hochmeister des Deutschen Ordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Leopold von Österreich
Bischof Leopold von Passau
Bischof Leopold von Straßburg

geb.: 1586
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); 1598-1625 Bischof von Passau; 1599 Koadjutor und 1607-1626 Bischof von Straßburg; 1619-1623 Statthalter (Gubernator) von Tirol und Vorderösterreich; ab 1623 regierender Landesfürst von Tirol; seit 1626 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich
Bischof Leopold Wilhelm von Passau
Bischof Leopold Wilhelm von Straßburg
Bischof Leopold Wilhelm von Halberstadt
Erzbischof Leopold Wilhelm von Magdeburg
Bischof Leopold Wilhelm von Olmütz
Bischof Leopold Wilhelm von Breslau

geb.: 1614
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1625 Bischof von Passau; seit 1626 Bischof von Straßburg; 1627-1648 Bischof von Halberstadt; 1629-1635 Erzbischof von Magdeburg; ab 1637 Bischof von Olmütz; 1639-1642 und 1645/46 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee; seit 1641 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1647-1656 Statthalter der Spanischen Niederlande; ab 1656 Bischof von Breslau.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Maximilian von Österreich

geb.: 1558
gest.: 1618
Anm.: Sohn von Kaiser Maximilian II. (1527-1576); 1587 Wahl zum König von Polen, jedoch keine Krönung; ab 1590 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1593-1596 Regent von Innerösterreich; seit 1602 Statthalter von Tirol und Vorderösterreich.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johan van Oldenbarnevelt

geb.: 1547
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Amersfoorter Kaufmanns Gerrit van Oudenbarnevelt (1516-1589); Rechtsstudium in Löwen (1566), Bourges (1566/67), Köln (1567), Heidelberg (1568) und Padua (1569); 1568 Konversion zum Calvinismus; Advokat am obersten Gerichtshof von Holland (1570-1572) und der Delfter Wasserbehörde (1572-1576); 1576-1586 Ratspensionär (wichtigster juristischer Berater) der Stadt Rotterdam; seit 1586 Landesadvokat von Holland; 1618 als Gegner des Statthalters Fürst Moritz von Oranien (1567-1625) verhaftet; 1619 Hinrichtung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Oldenburg, Haus
Könige von Dänemark
Könige von Norwegen
Grafen von Oldenburg und Delmenhorst

Anm.: Nordwestdeutsches Reichsgrafengeschlecht; ab 1448 Könige von Dänemark; seit 1450 Könige von Norwegen.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Graf Anton Günther von Oldenburg und Delmenhorst

geb.: 1583
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Grafen Johann VII. von Oldenburg und Delmenhorst (1540-1603); ab 1603 regierender Graf von Oldenburg; 1647 Erbe der Grafschaft Delmenhorst; seit 1640 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unbetriegliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Friedrich Kasimir von Ortenburg

geb.: 1591
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Grafen Heinrich VII. von Ortenburg (1556-1603); ab 1628 Erbe der Grafschaft Ortenburg, die jedoch bis zu seinem Tod verpfändet blieb; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verharrende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Georg IV. von Ortenburg

geb.: 1573
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Grafen Ulrich II. von Ortenburg (1532-1586); ab 1603 Erbe der Grafschaft Ortenburg, die jedoch bis zu seinem Tod verpfändet blieb; 1612 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1612 bayerischer Rat; ab 1625 Hauptmann von Burghausen; Pfleger von Wasserburg am Inn (1625/26) und Eggenfelden (seit 1626).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Axel Gustafsson Oxenstierna af Södermöre

geb.: 1583
gest.: 1654
Anm.: Sohn des schwedischen Reichsrats Gustaf Gabrielsson Oxenstierna (1551-1597); ab 1604 königlicher Kammerjunker; seit 1609 Reichsrat; ab 1612 schwedischer Reichskanzler; 1632-1644 Oberhaupt der Vormundschaftsregierung für Königin Christina von Schweden (1626-1689); 1645 Erhebung in den Grafenstand; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gewünschte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Christoph von Paar

geb.: ca. 1580
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Johann Baptist von Paar (gest. 1592); ab 1606 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; seit 1622 kaiserlicher Obersthofpostmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Floris II. von Palant
Graf Floris II. von Culemborg

geb.: 1577
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Floris I. von Palant, Graf von Culemborg (1537-1598); ab 1598 Graf von Culemborg; seit 1617 Abgeordneter zu den Generalstaaten von Geldern und Zutphen; Parteigänger des Johann von Oldenbarnevelt (1547-1619); später Felddeputierter.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Paul Pálffy von Erdőd

geb.: 1592
gest.: 1653
Anm.: Sohn des ungarischen Magnaten Nikolaus Pálffy (1552-1600); ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; 1624-1626 kaiserlicher Obrist; 1625-1646 Präsident der ungarischen Hofkammer; seit 1646 Obergespan und Burghauptmann von Preßburg; ab 1646 Geheimer Rat; seit 1649 Palatin von Ungarn; 1636 Erhebung in den Grafenstand; ab 1650 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Stephan Pálffy von Erdőd

geb.: 1586
gest.: 1646
Anm.: Sohn des ungarischen Magnaten Nikolaus Pálffy (1552-1600); 1608-1625 Obergespan und Burghauptmann von Preßburg sowie ungarischer Kronhüter; seit 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1626-1644 Kreisobrist jenseits der Donau und der bergstädtischen Grenze (in Neuhäusel); kaiserlicher Obrist (um 1632) und General der Kavallerie (1639); 1634 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Gottfried Heinrich von Pappenheim

geb.: 1594
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Veit von Pappenheim (1535-1600); 1616 Konversion zum katholischen Glauben; 1617/18 und ab 1623 Reichshofrat; in bayerisch-ligistischen bzw. kaiserlichen und spanischen (1624/25) Kriegsdiensten als Rittmeister (1619), Obristleutnant (1620), Obrist (1622), Generalfeldwachtmeister (1626), Generalfeldzeugmeister (1629) und Feldmarschall (1631); seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; 1628 Erhebung in den Grafenstand; ab 1631 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Wolf Christoph von Pappenheim

geb.: 1567
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Wolfgang von Pappenheim (1535-1585); seit 1621 Senior des Hauses Pappenheim und Reichserbmarschall; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Gregor XV.
Erzbischof Alessandro von Bologna
Alessandro Ludovisi

geb.: 1554
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Pompeo Ludovisi (gest. 1565); 1599-1612 Auditor der Römischen Rota; 1612-1621 Erzbischof von Bologna; ab 1616 Kardinal; seit 1621 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Paul V.
Bischof Camillo von Jesi
Camillo Borghese

geb.: 1552
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Marcantonio Borghese (1504-1574); 1597-1599 Bischof von Jesi; 1603-1605 Kardinalvikar von Rom; seit 1605 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Sixtus V.
Bischof Felice von Fermo
Bischof Felice von Sant'Agata de' Goti
Felice Peretti di Montalto

geb.: 1521
gest.: 1590
Anm.: Sohn des Bauern Francesco Peretti; 1566-1568 Generalvikar des Franziskaner-Ordens; 1566-1571 Bischof von Sant'Agata de' Goti; ab 1570 Kardinal; 1571-1577 Bischof von Fermo; seit 1585 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Urban VIII.
Erzbischof Maffeo von Nazareth
Bischof Maffeo von Spoleto
Maffeo Barberini

geb.: 1568
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571); 1604-1606 Apostolischer Nuntius in Frankreich; 1604-1608 Erzbischof von Nazareth; ab 1606 Kardinal; 1608-1617 Bischof von Spoleto; 1610-1623 Präfekt der Apostolischen Signatur; seit 1623 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin Peller von Schoppershof

geb.: 1559
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Radolfzeller Ratsherrn Balthasar Peller (gest. um 1580); 1581-1591 Mitarbeiter der Nürnberger Handelsgeschellschaft Forst-Viatis in Venedig; danach Kaufmann in Nürnberg und Teilhaber der 1591 mit seinem Schwiegervater Bartholomäus Viatis (1538-1624) gegründeten Handelsgesellschaft Viatis & Peller; ab 1596 Bürger und seit 1597 Genannter des Größeren Rats der Reichsstadt Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Wratislaw von Pernstein

geb.: 1530
gest.: 1582
Anm.: Sohn des Johann von Pernstein (1487-1548); ab 1567 böhmischer Oberstkanzler; seit 1555 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Schah Abbas I. von Persien

geb.: 1571
gest.: 1629
Anm.: Sohn des persischen Schahs Mohammad Chodābande (1532-1595); seit 1587 Schah von Persien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Petrarca

geb.: 1304
gest.: 1374
Anm.: Italienischer Dichter und Mitbegründer des Renaissance-Humanismus.

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalz, Haus
Kurfürsten von der Pfalz
Pfalzgrafen bei Rhein

Anm.: Rheinpfälzischer Zweig der Wittelsbacher-Dynastie.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz
Königin Elisabeth von Böhmen
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von Schottland
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von England

geb.: 1596
gest.: 1662
Anm.: Tochter des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England und Irland) (1566-1625); 1613-1632 Ehe mit Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich III. (der Fromme) von der Pfalz
Pfalzgraf Friedrich II. von Pfalz-Simmern

geb.: 1515
gest.: 1576
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann II. von Pfalz-Simmern (1492-1557); 1557-1559 regierender Pfalzgraf von Pfalz-Simmern; seit 1559 Kurfürst von der Pfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz

geb.: 1574
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Kurfürsten Ludwig IV. von der Pfalz (1539-1583); seit 1583 Kurfürst von der Pfalz (bis 1592 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz
König Friedrich I. von Böhmen

geb.: 1596
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); 1610-1623 Kurfürst von der Pfalz (bis 1614 unter Vormundschaft); 1619/20 ebenso König von Böhmen ("Winterkönig"); ab 1620 Exil in den Vereinigten Niederlanden; 1623 Übertragung der pfälzischen Kurwürde auf Herzog Maximilian I. von Bayern (1573-1651) durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1612 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz

geb.: 1617
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); Exil in Kurbrandenburg (1620-1624), den Vereinigten Niederlanden (1624-1635) und England (1635-1649); ab 1648 Kurfürst von der Pfalz mit neuer achter Kurwürde (gemäß Westfälischem Frieden); seit 1633 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürstin Louise Juliana von der Pfalz
Geburtsname: Gräfin Louise Juliana von Nassau-Dillenburg

geb.: 1576
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); 1593-1610 Ehe mit Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ludwig IV. von der Pfalz

geb.: 1539
gest.: 1583
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz (1515-1576); ab 1563 Statthalter der Oberpfalz; seit 1576 Kurfürst von der Pfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf Christian I. von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler

geb.: 1598
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Karl I. von Pfalz-Birkenfeld (1560-1600); 1619 kurpfälzischer Rittmeister; 1622 Kriegsdienst unter Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); 1623 Reiterobrist unter Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626) in Ungarn; ca. 1626/27 vermutlich dänischer Obrist; ab 1630 regierender Pfalzgraf von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler; schwedischer Obrist (1631) und Kavalleriegeneral (1632-1634); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schnabelnde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein

geb.: 1587
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg (1547-1614); seit 1614 Herrschaft über Pfalz-Hilpoltstein unter der Landeshoheit seines ältesten Bruders Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Sophia Agnes von Pfalz-Hilpoltstein
Geburtsname: Landgräfin Sophia Agnes von Hessen-Darmstadt

geb.: 1604
gest.: 1664
Anm.: Tochter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1624-1644 Ehe mit Pfalzgraf Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein (1587-1644).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg

geb.: 1547
gest.: 1614
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (1526-1569), der 1557 auch Pfalz-Neuburg erbte; seit 1569 regierender Landesfürst von Pfalz-Neuburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg
Herzog Wolfgang Wilhelm von Jülich und Berg

geb.: 1578
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Neuburg (1547-1614); 1613 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1614 regierender Landesfürst von Pfalz-Neuburg sowie Herzog von Jülich und Berg; seit 1615 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Pfalzgräfin Elisabeth von Pfalz-Simmern
Äbtissin Elisabeth von Herford

geb.: 1618
gest.: 1680
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); ab 1661 Koadjutorin und seit 1667 Äbtissin der Reichsabtei Herford.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf Friedrich Heinrich von Pfalz-Simmern

geb.: 1614
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Ludwig Philipp von Pfalz-Simmern

geb.: 1602
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); ab 1610 regierender Landesfürst von Pfalz-Simmern und Sponheim (bis 1620 unter Vormundschaft); 1632-1649 Vormund des pfälzischen Kurprinzen Karl Ludwig (1617-1680); 1633/34 Administrator der schwedisch besetzten Kurpfalz; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefährliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Ruprecht von Pfalz-Simmern
Duke Rupert of Cumberland
Earl Rupert of Holderness

geb.: 1619
gest.: 1682
Anm.: Sohn des Kurfüsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1637/38 niederländischer Obrist; 1638-1641 in kaiserlicher Kriegsgefangenschaft; 1642-1646 Heerführer der Royalisten im englischen Bürgerkrieg; ab 1644 Duke of Cumberland und Earl of Holderness; 1647 französischer Maréchal de camp und Generaloberst; 1648-1653 Admiral einer kleinen royalistische Flotte; 1659 kaiserlicher Feldmarschalleutnant; 1660 Rückkehr nach England; seit 1662 Mitglied des Privy Council, des Foreign Affairs Committee sowie des Admirality Committee; 1673-1679 Lord High Admiral; ab 1642 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf August von Pfalz-Sulzbach

geb.: 1582
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg (1547-1614); seit 1614 Herrschaft über Pfalz-Sulzbach unter der Landeshoheit seines ältesten Bruders Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Dorothea Maria von Pfalz-Sulzbach
Geburtsname: Herzogin Dorothea Maria von Württemberg

geb.: 1559
gest.: 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Christoph von Württemberg (1515-1568); 1582-1604 Ehe mit Pfalzgraf Otto Heinrich von Pfalz-Sulzbach (1556-1604).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Hedwig von Pfalz-Sulzbach
Geburtsname: Herzogin Hedwig von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb.: 1603
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575−1616); 1620-1632 Ehe mit Pfalzgraf August von Pfalz-Sulzbach (1582-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Otto Heinrich von Pfalz-Sulzbach

geb.: 1556
gest.: 1604
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (1526-1569), der 1557 auch Pfalz-Neuburg erbte; seit 1569 regierender Landesfürst von Pfalz-Sulbach (bis 1581 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Georg Johann II. von Pfalz-Veldenz-Lützelstein-Guttenberg

geb.: 1586
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Georg Johann I. von Pfalz-Veldenz (1543-1592); ab 1592 regierender Landesfürst von Pfalz-Guttenberg (bis 1601 gemeinsam mit seinem älteren Bruder Ludwig Philipp) und seit 1611 auch von Pfalz-Lützelstein (beides vor seiner Volljährigkeit unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Johann II. von Pfalz-Zweibrücken

geb.: 1584
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann I. von Pfalz-Zweibrücken (1550-1604); seit 1604 regierender Landesfürst von Pfalz-Zweibrücken; 1610-1614 Administrator der Kurpfalz; 1620/21 Statthalter der Kurpfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Pfalzgraf Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg

geb.: 1589
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann I. von Pfalz-Zweibrücken (1550-1604); 1618-1620 Verbindungsmann zwischen König Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632) und Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1620-1622 Kriegsflüchtling in Straßburg; seit 1622 in Schweden; 1630-1633 militärischer Oberbefehlshaber in Schweden; Leiter der schwedischen Finanzverwaltung (1631-1633) und Kriegsökonomie (1632/33); danach Durchsetzung der Anspüche seines Sohnes Karl Gustav auf die Thronfolge in Schweden.

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Kaspar Pfau

geb.: 1596
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Kaspar Pfau (gest. 1604); nach 1622 Bediensteter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); ab 1626 Amtmann von Großalsleben; seit 1630 anhaltischer Gesamtrat und Amtmann von Gernrode; ab 1645 Hofrat des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); seit 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anhaltende").
Principe Ottavio Piccolomini d'Aragona
Duca Ottavio d' Amalfi

geb.: 1599
gest.: 1656
Anm.: Sohn des toskanischen Adligen Silvio Piccolomini (1543-1609); ab 1618 abwechselnd in kaiserlichen und spanischen Kriegsdiensten als Obrist (1627), Generalfeldwachtmeister (1632), General der Kavallerie (1633), Feldmarschall (1634) und Generalleutnant (1648); seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; ab 1639 Hartschierhauptmann von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); Erhebung in den Grafen- (1638) und Fürstenstand (1653); seit 1639 Duca d'Amalfi; ab 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zwingende"); seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Podiebrad, Familie

Anm.: Böhmisches Adelsgeschlecht, dessen schlesische Linie zwischen 1459 und 1647 die Herzöge von Schlesien-Münsterberg stellte.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Georg von Pöllnitz

geb.: 1577
gest.: 1622
Anm.: Sohn des Hans Bruno von Pöllnitz (1535-1592); Erbherr auf Schwarzbach und Oberpöllnitz; kursächsischer Politiker, Obrist und Resident in Brüssel; 1622 Gesandter Kursachsens auf dem Regensburger Fürstentag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Cäcilia Renata von Polen
Großfürstin Cäcilia Renata von Litauen
Geburtsname: Erzherzogin Cäcilia Renata von Österreich

geb.: 1611
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); seit 1637 Ehe mit König Władysław IV. von Polen (1595-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Johann II. Kasimir von Polen
Großfürst Johann II. Kasimir von Litauen

geb.: 1609
gest.: 1672
Anm.: Sohn des Königs Sigismund III. von Polen (1566-1632); 1648-1668 König von Polen und Großfürst von Litauen; seit 1638 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Sigismund III. von Polen
König Sigismund von Schweden
Großfürst Sigismund IV. von Litauen

geb.: 1566
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Königs Johann III. von Schweden (1537-1592); ab 1587 König von Polen und Großfürst von Litauen; 1592-1599 König von Schweden (Absetzung durch den schwedischen Reichstag); seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Władysław IV. von Polen
Großfürst Władysław II. von Litauen

geb.: 1595
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Königs Sigismund III. von Polen (1566-1632); 1610-1613 erwählter Zar des Moskauer Reiches; ab 1632 König von Polen und Großfürst von Litauen; seit 1615 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Bogislaw XIV. von Pommern
Herzog Bogislaw XIV. von Pommern-Stettin
Bischof Bogislaw von Cammin

geb.: 1580
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Herzogs Bogislaw XIII. von Pommern (1544-1606); ab 1622 regierender Herzog von Pommern-Stettin und Titularbischof von Cammin; seit 1625 Landesfürst des gesamten Herzogtums Pommern.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Sigmund Seifried von Promnitz

geb.: 1595
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Heinrich Anselm von Promnitz (1564-1622); 1615-1618 Oberamtsverweser der Niederlausitz; seit 1623 Landvogt der Niederlausitz; 1652 Erhebung in den Grafenstand; vgl. Ernestus Colbe: Geistliches Praeservativ Wider Die bittere Todes-Angst Frommer gläubiger Christen/ [...], Leipzig 1654, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Georg Pucher von Meggenhausen

geb.: 1602
gest.: 1665
Anm.: Sohn des späteren Reichshofrats Johann Rudolph Pucher von Meggenhausen (gest. 1625); ab den 1620er Jahren kaiserlicher Hofkriegsratssekretär; seit 1640 Hofkriegsrat; 1652 Erhebung in den Freiherrenstand.
Graf Johann Rudolph von Puchheim

geb.: ca. 1600
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Johann Christoph von Puchheim (1578-1619); ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Sondergesandter in Konstantinopel; seit 1635 Oberstkämmerer von König bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); 1637-1645 Reichshofrat; ab 1645 Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg I. Rákóczi
Fürst Georg I. von Siebenbürgen

geb.: 1593
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Sigismund Rákóczi (1544-1608), ab 1607 Fürst von Siebenbürgen; seit 1630 Fürst von Siebenbürgen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Gerhard von Rantzau

geb.: 1558
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Statthalters Heinrich von Rantzau (1526-1598); Kommandant der dänischen Festung Kronborg; später Amtmann in Flensburg, dann in Hadersleben; seit 1600 dänischer Statthalter im königlichen Anteil Schleswig-Holsteins; 1611-1613 Teilnahme am Kalmarkrieg gegen Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Rabe von Reithorn

Anm.: Edelknabe der Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1634) und Christian II. von Anhalt-Bernburg (1635/36).
Heinrich Reuß zu Gera
Heinrich (II.) Postumus Reuß zu Gera

geb.: 1572
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Heinrich XVI. Reuß zu Gera (1530-1572), Begründer der jüngeren Reuß-Linie; Herr von Gera (ab 1572), Kranichfeld (1572-1615), Lobenstein (seit 1577), Saalburg (ab 1596) und Schleiz (seit 1616); 1607, 1616 und 1624 Ernennung zum kaiserlichen Rat; ab 1616 Senior des Gesamthauses; seit 1630 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Speisende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johan van Rijswijk

geb.: 1560
gest.: 1640
Anm.: Sohn des holländischen Adligen Willem van Rijswijk (1530-1608); 1602 Leutnant; ab etwa 1617 Obristleutnant und Kommandant der niederländischen Stadt Zwolle.
Graf Johann von Rivara

gest.: ca. 1635
Anm.: Zuletzt kaiserlicher Rittmeister.
Ernst Dietrich von Röder

geb.: ca. 1610
gest.: 1686
Anm.: Sohn des Harzgeröder Adligen Wolf Dietrich von Röder (gest. 1627); ab März 1628 Hofjunker und 1636 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1655 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Diensthafte").
Hans Wolf Ernst von Röder

gest.: 1632
Anm.: Harzgeröder Adliger; seit März 1628 Hofjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Wolf Dietrich von Röder

gest.: 1627
Anm.: Harzgeröder Adliger.
Johann Christoph von Römerstal

geb.: 1593
gest.: 1637
Anm.: Schweizer Adliger; kaiserlicher Obristleutnant; ab 1623 Kämmerer, 1633 Trabantenhauptmann, seit 1634 Hartschierhauptmann und 1636/37 stellvertretender Oberstkämmerer von König bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); 1630 Erhebung in den Freiherrenstand.
Roggendorf, Familie

Anm.: Österreichisches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Christian von Roggendorf

geb.: 1635
gest.: 1704
Anm.: Sohn des Georg Ehrenreich von Roggendorf (1596-1652); 1668 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1685 kaiserlicher Kämmerer; mährischer Landrechtsbeisitzer und Kreishauptmann von Brünn; 1686 Erhebung in den Grafenstand.
Georg Ehrenreich von Roggendorf

geb.: 1596
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Kaspar von Roggendorf (gest. 1598); 1620 Ächtung und Enteignung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; darauf Leben im Exil, nach kaiserlicher Begnadigung (1628) niederösterreichischer Landstand und Hausbesitzer in Wien; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Geduldige").
Johanna von Roggendorf
Geburtsname: Johanna Drnowska von Drnowitz

geb.: 1599
gest.: 1667
Anm.: Tochter des mährischen Ritters Bogislaw Drnowsky von Drnowitz; 1619-1652 Ehe mit Georg Ehrenreich von Roggendorf (1596-1652).
Duc Henri de Rohan

geb.: 1579
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Vicomte René II. de Rohan (1550-1586); ab 1603 Duc de Rohan und Pair de France; 1605-1608 Colonel général der Schweizergarde in Paris; 1618-1626 Colonel général der französischen Kavallerie; 1621-1629 militärischer Führer der Hugenotten; 1629-1634 Exil in Italien; 1635-1637 Befehlshaber der französischen Armee im Veltlin; 1638 Berater des für Frankreich kämpfenden Herzogs Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639).

Weiterführende Informationen in der DNB
Elias Rosin von Jawornik
Elias von Czessen

Anm.: Sohn des (1604 nobilitierten) Prager Bürgers Elias d. Ä. Rosin von Jawornik; 1605 Studium am Pädagogium Herborn; angeblich Hof- und Appellationsrat des böhmischen "Winterkönigs" Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1621 Flucht aus Böhmen, weil sein Vater als einer der Aufwiegler des Ständeaufstandes zum Tode verurteilt, jedoch zu lebenslanger Haft begnadigt wurde; seit Herbst 1634 Exulant in Anhalt.
Federico Ubaldo della Rovere

geb.: 1605
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Francesco Maria II. della Rovere, Duca di Urbino (1549-1631).

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Maria II. della Rovere
Duca Francesco Maria II. di Urbino

geb.: 1549
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Guidobaldo II. della Rovere, Duca di Urbino (1514-1574); 1574-1625 Duca di Urbino (Abdankung wegen fehlendem Erben zugunsten des Kirchenstaates); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Rueß von Hopfenbach

gest.: nach 1636
Anm.: Vermutlich Krainer Exulant; 1629/30 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in Ballenstedt; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Adeliche").
Johann Wilhelm von Rußwurm

gest.: nach 1637
Anm.: Oberpfälzischer Adliger; um 1605 Hofmann in Neuburg.
Patrick Ruthven
Lord Patrick of Ettrick
Earl Patrick of Forth
Earl Patrick of Brentford

geb.: ca. 1573
gest.: 1651
Anm.: Sohn des schottischen Adligen William Ruthven of Ballindean (gest. 1603); ca. 1609-1637 in schwedischen Kriegsdiensten als Kapitän (1614), Quartiermeister (1616), Obristleutnant (1617), Obrist (1621), Generalmajor (1632) und Generalleutnant (1635); 1642-1644 Oberbefehlshaber der royalistischen Armee in England; ab 1645 Kämmerer des späteren Königs Karl II. von England (1630-1685); seit 1639 erster Lord of Ettrick und Peer of Scotland; ab 1642 erster Earl of Forth; seit 1644 erster Earl of Brentford und Peer of England.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Albrecht der Beherzte von Sachsen
Herzog Albrecht der Beherzte von Schlesien-Sagan

geb.: 1443
gest.: 1500
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich II. von Sachsen (1412-1464); Stammvater der albertinischen Linie der Wettiner; ab 1464 regierender Herzog von Sachsen (bis 1485 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Ernst (1441-1486); seit 1472 Herzog von Schlesien-Sagan; ab 1491 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Anserich der Sachsen

Anm.: Sohn von Harderich und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 50 v. Chr. gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Berthold der Sachsen
Fürst Berthold von Engern

gest.: 633
Anm.: Sohn von Bodike; sagenhafter König der Sachsen und Fürst von Engern.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Bode der Sachsen

Anm.: Sohn von Mairbode und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 280 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Bodike der Sachsen

Anm.: Sohn von Hilderich und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Christian I. von Sachsen

geb.: 1560
gest.: 1591
Anm.: Sohn des Kurfürsten August von Sachsen (1526-1586); seit 1586 Kurfürst von Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Christian II. von Sachsen

geb.: 1583
gest.: 1611
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1591 Kurfürst von Sachsen (bis 1601 unter dem Kuradministrator Herzog Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Dietrich der Sachsen

gest.: 740
Anm.: Sohn von Sighard und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ernst von Sachsen

geb.: 1441
gest.: 1486
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich II. von Sachsen (1412-1464); Stammvater der ernestinischen Linie der Wettiner; seit 1464 Kurfürst von Sachsen (bis 1485 gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Albrecht (1443-1500).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich I. (der Streitbare) von Sachsen
Markgraf Friedrich IV. (der Streitbare) von Meißen

geb.: 1370
gest.: 1428
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich III. von Meißen (1332-1381); ab 1407 regierender Markraf von Meißen; seit 1423 regierender Herzog von Sachsen-Wittenberg und Kurfürst von Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich II. (der Sanftmütige) von Sachsen
Landgraf Friedrich V. (der Sanftmütige) von Thüringen

geb.: 1412
gest.: 1464
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich IV. von Meißen (1370-1428); seit 1428 Kurfürst von Sachsen; 1440-1445 regierender Landgraf von Thüringen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Harderich der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 70 v. Chr. gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Hatwacker der Sachsen

Anm.: Sohn von Hengest und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 480 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Hatwigatte der Sachsen

Anm.: Sohn von Hatwacker und sagenhafter Fürst der Sachsen, welcher um 524 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürstin Hedwig von Sachsen
Geburtsname: Prinzessin Hedwig von Dänemark und Norwegen

geb.: 1581
gest.: 1641
Anm.: Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); 1602-1611 Ehe mit Kurfürst Christian II. von Sachsen (1583-1611); danach Witwensitz auf Schloss Lichtenburg in Prettin.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Hengest der Sachsen
König Hengest von Kent

gest.: 488
Anm.: Sohn von Wittgisel; sagenhafter König der Sachsen; im Jahr 455 Gründer des angelsächsischen Königreichs Kent.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Hilderich der Sachsen

geb.: 500
gest.: 540
Anm.: Sohn von Hatwigatte und sagenhafter König der Sachsen.
Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen

geb.: 1585
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1611 Kurfürst von Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen

geb.: 1613
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1656 Kurfürst von Sachsen; seit 1658 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Preißwürdige"); ab 1668 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Mairbode der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 256 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Sighard der Sachsen
Fürst Sighard von Engern

gest.: 691
Anm.: Sohn von Berthold; sagenhafter König der Sachsen und Fürst von Engern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Swartike I. der Sachsen

gest.: 77
Anm.: Sohn von Wilke und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Swartike II. der Sachsen

gest.: 80
Anm.: Sohn von Swartike I. und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Wedekind der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 102 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Witte I. der Sachsen

Anm.: Sohn von Bode und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 300 gelebt haben soll.
König Witte II. der Sachsen

gest.: 400
Anm.: Sohn von Witte I. und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Wittgisel der Sachsen

gest.: 435
Anm.: Sohn von Witte II. und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Elisabeth von Sachsen-Altenburg
Herzogin Elisabeth von Sachsen
Geburtsname: Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1593
gest.: 1650
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1612-1615 erste Ehe mit Herzog August von Sachsen (1589-1615), Administrator des Hochstifts Naumburg; 1618-1639 zweite Ehe mit Herzog Johann Philipp von Sachsen-Altenburg (1597-1639).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich von Sachsen-Altenburg

geb.: 1599
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Johann Wilhelm (1600-1632) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); kursächsischer (1622), braunschweigisch-wolfenbüttelischer (1622/23) und dänischer Obrist (1624/25); seit 1625 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Derbe").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Altenburg

geb.: 1603
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); bis 1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Friedrich (1599-1625) und Johann Wilhelm (1600-1632) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); 1631-1635 in kursächsischen Kriegsdiensten als Obrist (1631) und Reitergeneral (1633); ab 1639 alleinregierender Herzog von Sachsen-Altenburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unschätzbare").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Johann Philipp von Sachsen-Altenburg

geb.: 1597
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Wilhelm (1600-1632), Friedrich (1599-1625) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender (bis 1618 unter Vormundschaft), ab 1624 alleinregierender Herzog von Altenburg; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Köstlichste").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Altenburg

geb.: 1600
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Friedrich (1599-1625) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); ab 1631 kursächsischer Obrist; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Teuere")., ADB
Herzog Johann Kasimir von Sachsen-Coburg

geb.: 1564
gest.: 1633
Anm.: Sohn des ernestinischen Herzogs Johann Friedrich II. von Sachsen (1529-1595); 1572-1596 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Ernst (1566-1638) regierender (bis 1586 unter Vormundschaft), seit 1596 alleinregierender Herzog von Sachsen-Coburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg-Eisenach
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Eisenach
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg

geb.: 1566
gest.: 1638
Anm.: Sohn des ernestinischen Herzogs Johann Friedrich II. von Sachsen (1529-1595); 1572-1596 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Kasimir (1564-1633) regierender Herzog von Sachsen-Coburg (bis 1586 unter Vormundschaft); ab 1596 regierender Herzog von Sachsen-Eisenach; seit 1633 zudem alleinregierender Herzog von Sachsen-Coburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Albrecht von Sachsen-Eisenach
Herzog Albrecht von Sachsen-Weimar

geb.: 1599
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Eisenach; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unansehnliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Ernst I. (der Fromme) von Sachsen-Gotha-Altenburg
Herzog Ernst I. (der Fromme) von Sachsen-Gotha
Herzog Ernst I. von Sachsen-Weimar

geb.: 1601
gest.: 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; 1631/32 schwedischer Obrist; 1633/34 Statthalter des Herzogtums Franken für seinen jüngeren Bruder Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Gotha; seit 1672 ebenso regierender Herzog von Sachsen-Altenburg; ab 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittersüße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Anna Magdalena von Sachsen-Lauenburg
Anna Magdalena von Kolowrat-Novohradský
Geburtsname: Anna Magdalena Popel von Lobkowitz

geb.: 1609
gest.: 1668
Anm.: Tochter des Wilhelm Popel von Lobkowitz (1575-1647); 1625-1630 erste Ehe mit Sbigneus Leopold von Kolowrat-Novohradský (1594-1630); 1632-1665 zweite Ehe mit Herzog Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg (1586-1665).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1598
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); 1618-1620 in Kriegsdiensten der böhmischen Konföderierten; kaiserlicher Obristleutnant (1621), Obrist (1623) und Generalfeldwachtmeister (1631); 1632-1634 kursächsischer Feldmarschall; 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; ab 1641 kaiserlicher Feldmarschall; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Weiße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Franz Erdmann von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1629
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg (1586-1665); ab 1665 regierender Herzog von Sachsen-Lauenburg; seit 1646 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fortwuchernde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Franz Heinrich von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1604
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); ab 1630 schwedischer Obrist; seit 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Scharfe").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Franz Karl von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1594
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); bis 1626 Kriegsdienst im Unionsheer und unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1626/27 dänischer Obrist; 1630-1632 schwedischer Obrist; danach kurbrandenburgischer bzw. kursächsischer Obrist, ab 1634 Generalmajor; 1637 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; ab 1638 kaiserlicher Generalfeldwachtmeister; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schönste").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1586
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); bereits als Jugendlicher Konversion zum katholischen Glauben; kaiserlicher Obrist (1617) und Feldmarschall (1629); 1634/35 kaiserlicher Gefangener wegen seiner Vertrauensstellung bei Wallenstein (1583-1634); ab 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; seit 1656 regierender Herzog von Sachsen-Lauenburg; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glückhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Katharina von Sachsen-Lauenburg
Fürstin Katharina von Siebenbürgen
Geburtsname: Markgräfin Katharina von Brandenburg

geb.: 1602
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1626-1629 erste Ehe mit Gabriel Bethlen, Fürst von Siebenbürgen (1580-1629); 1629/30 Regentin des Fürstentums Siebenbürgen; seit 1639 zweite Ehe mit Herzog Franz Karl von Sachsen-Lauenburg (1594-1660).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar
Herzog Bernhard von Franken

geb.: 1604
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); ab 1620 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; zunächst Kriegdienst unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1622), Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1622) und Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1623); 1625-1627 dänischer Obrist; 1630-1635 in schwedischen Diensten als Obrist (1631) und General (1632); 1633/34 Herzog von Franken (größtenteils ehemalige Hochstifte Würzburg und Bamberg als Lehen der schwedischen Krone); ab 1635 Heerführer im französischen Auftrag; seit 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Austrucknende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Dorothea Sophia von Sachsen-Weimar
Äbtissin Dorothea Sophia von Quedlinburg

geb.: 1587
gest.: 1645
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); seit 1618 Äbtissin des Stifts Quedlinburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar

geb.: 1594
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); ab 1605 regierender Herzog von Sachsen-Weimar (bis 1615 unter Vormundschaft); als Obrist im Dienst des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) nach 1620 Verweigerung der Unterwerfung gegenüber dem Kaiser und Rücktritt von der Regierung in Weimar zugunsten seiner Brüder; später in niederländischen Kriegsdiensten; 1626 dänischer Generalleutnant der Kavallerie; 1617 Gründungsmitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Käumling").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar

geb.: 1598
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620 Kommandeur im Heer der böhmischen Konföderierten; 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender, ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Weimar; Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1621/22) und Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1622); 1623 General unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); 1623/24 kaiserlicher Gefangener; 1631-1635 schwedischer Militärgouverneur von Thüringen und Statthalter von Erfurt; 1632-1635 schwedischer Generalleutnant; 1617 Gründungsmitglied und seit 1651 zweites Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schmackhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog August von Sachsen-Weißenfels
Administrator August von Magdedeburg

geb.: 1614
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1635/38 Administrator des Erzstifts Magdeburg; seit 1657 regierender Herzog von Sachsen-Weißenfels (kursächsische Sekundogenitur); ab 1643 Mitglied und seit 1662 drittes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgeratene").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz

geb.: 1619
gest.: 1681
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen; ab 1657 regierender Herzog von Sachsen-Zeitz (kursächsische Sekundogenitur); seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sittsame").

Weiterführende Informationen in der DNB
Angelo Sala

geb.: 1576
gest.: 1637
Anm.: Sohn des reformierten Tuchspinners Bernardino Sala (geb. 1548), der 1571 aus Italien emigriert war; ohne medizinische Ausbildung Arzt in Dresden (1602), Sondrino (1604), Nürnberg (1606), Frauenfeld (1607), Genf (1609) und Den Haag (1612-1617); 1610 Feldarzt des Grafen Johann VII. von Nassau-Siegen (1561-1623); 1617-1620 Leibarzt und Aufseher über das Apothekenwesen des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1620-1625 "Chymiater" in Hamburg; 1625-1628 Professor für Chemiatrie an der Universität Rostock; 1625-1636 Leibarzt des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); ab 1636 Leibarzt und Hofmeister des jungen Herzogs Gustav Adolph von Mecklenburg-Güstrow (1633-1695); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lindernde").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Gräfin Juliana von Salm-Neuburg
Geburtsname: Contessa Giuliana di Collalto

geb.: 1623
gest.: 1647
Anm.: Tochter des Conte Rambaldo di Collalto (1579-1630); seit 1635 Ehe mit Wild- und Rheingraf Julius von Salm-Neuburg (1600-1654).
Graf Julius von Salm-Neuburg

geb.: 1600
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Wild- und Rheingrafen Weikhard von Salm-Neuburg (1575-1617); Kämmerer, Rat und Oberstjägermeister des Kardinals und Olmützer Bischofs Franz von Dietrichstein (1570-1636); ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 mährischer Oberstlandrichter; 1637-1640 Landeshauptmann von Mähren.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Salmuth

geb.: 1552
gest.: 1622
Anm.: Sohn des späteren Leipziger Theologieprofessors Joachim Salmuth, genannt Beringer (1522-1576); Theologiestudium in Leipzig; 1575 Subdiakon, 1576 Diakon und ab 1577 Archidiakon der Leipziger Nikolaikirche; 1587 dritter, 1588 zweiter und 1589-1591 erster Hofprediger in Dresden; 1591/92 als "Krypto-Calvinist" in Haft; 1592 Ausweisung aus Kursachsen; 1592-1595 Pfarrer an der Heidelberger Franziskanerkirche; seit 1596 Stadtprediger an der Amberger Martinskirche; vgl. Gerhard Seibold: Die Salmuth. Entwicklungsgeschichte einer Familie, Neustadt a. d. Aisch 1996, S. 31-35.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Joachim Sandhoff

Anm.: Aus Greifswald stammender schwedischer Obristwachtmeister (1634) und Obrist (1642); seit 1634 kaiserlicher Gefangener (noch im September 1635).
N. N. von Saurau (2)

Anm.: "Närrischer" Sohn des Wolfgang von Saurau (gest. 1613); um 1635 im Grazer Schloss inhaftiert, weil er auf seinen Bruder Karl (seit 1635 steirischer Landeshauptmann) einen Mordanschlag verübt hatte.
Graf Karl von Saurau

geb.: ca. 1590
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Wolfgang von Saurau (gest. 1613); Konversion zum katholischen Glauben; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1632-1635 Landesverweser und seit 1635 Landeshauptmann der Steiermark; 1638 Erhebung in den Grafenstand.
Duca Carlo Emanuele I. di Savoia

geb.: 1562
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Duca Emanuele Filiberto di Savoia (1528-1580); ab 1580 Duca di Savoia; seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Duca Vittorio Amedeo I. di Savoia

geb.: 1587
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Duca Carlo Emanuele I. di Savoia (1562-1630); ab 1630 Duca di Savoia; seit 1632 Anspruch auf Königstitel von Zypern und Jerusalem.

Weiterführende Informationen in der DNB
Tommaso Francesco di Savoia-Carignano
Principe Tommaso Francesco di Carignano
Comte Thomas-François de Soissons et Dreux

geb.: 1596
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Duca Carlo Emanuele I. di Savoia (1562-1630); ab 1620 Principe di Carignano; spätenstens seit 1634 spanischer General; ab 1641 de iure uxoris Comte de Soissons und de Dreux; seit 1642 Generalissimus der Armeen Frankreichs und Savoyens in Italien; ab 1654 Grand maître de France.

Weiterführende Informationen in der DNB
Rinaldo Scarlicchio
Bischof Rinaldo von Triest
Bischof Rinaldo von Laibach

geb.: ca. 1582
gest.: 1640
Anm.: Geboren in Eger; 1622-1630 Bischof von Triest; 1630-1638 Statthalter von Inneröstereich; seit 1630 Bischof von Laibach.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Ulrich von Schaffgotsch

geb.: 1595
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Christoph von Schaffgotsch (1552-1601); 1619/20 einer der schlesischen Defensoren; 1621 Treueid gegenüber Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); kaiserlicher Obrist (1626), Generalfeldwachtmeister (1632) und General der Kavallerie (1633); seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Verhaftung als Anhänger Wallensteins (1583-1634); 1635 Hinrichtung in Regensburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Elias Scheffel

geb.: 1572
gest.: 1633
Anm.: Studium in Jena (1591) und Leipzig (1598); ab 1599 Advokat der schwarzburgischen Kanzlei in Rudolstadt; seit 1603 Rat des Burggrafen Georg von Kirchberg; ab 1606 schwarzburgischer Kanzleirat in Frankenhausen; seit 1607 Vizekanzler, Leitung der Kanzlei und des Konsistoriums; ab 1613 Kanzleidirektor und Konsistorialvizepräsident; seit 1619 Kanzler und Konsistorialpräsident der Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt; 1619/20 auch Gesandter der Grafen von Barby am kurfürstlichen Hof in Dresden.
Johann Ernst von Scherffenberg

geb.: 1588
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Friedrich von Scherffenberg (1542-1609); seit 1624 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1626) und Feldmarschallleutnant (1633); 1634/35 in Haft wegen des Verdachts der hochverräterischen Verschwörung mit Wallenstein (1583-1634).

Weiterführende Informationen in der DNB
Ulrich Christoph von Scherffenberg

geb.: 1568
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Ulrich von Scherffenberg (1518-1570); 1623-1632 Landesverweser der Steiermark; ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; seit 1632 innerösterreichischer Geheimer Rat.
Hans von Schleinitz

Anm.: Bruder des meißnischen Adligen Wolf Dietrich von Schleinitz; um 1623 in Padua.
Wolf Dietrich von Schleinitz

Anm.: Bruder des meißnischen Adligen Hans von Schleinitz; um 1623 in Padua.
Hans Georg Haubold von Schleinitz

geb.: 1599
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Haubold von Schleinitz (gest. 1632) auf Kospoda; 1619-1622 in kursächsischen Kriegsdiensten; 1625 dänischer Korporal; Leutnant unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); 1628-1630 kaiserlicher Leutnant; kursächsischer Rittmeister unter Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg (1631/32), Obristwachtmeister (1632), Obristleutnant (1632) und Obrist (1634-1646); ab 1647 kursächsischer Amtshauptmann in Weida, Arnshaugk und Ziegenrück; Kriegsrat, Kammerherr und Obrist des Kurfüsten Johann Georg II. von Sachsen (1613-1680); seit 1662 auch Hofmarschall des Herzogs Moritz von Sachsen-Zeitz (1619-1681); ab 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Öffnende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann Christian von Schlesien-Brieg

geb.: 1591
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Friedrich von Schlesien-Liegnitz-Brieg-Wohlau (1550-1602) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1611 regierender Herzog von Brieg; 1617-1621 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Georg Rudolph von Schlesien-Liegnitz-Wohlau

geb.: 1595
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Friedrich von Schlesien-Liegnitz-Brieg-Wohlau (1550-1602) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1611 regierender Herzog von Liegnitz und Wohlau (bis 1612 unter Vormundschaft); 1621-1629 Oberlandeshauptmann von Schlesien; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wunderbare").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Schlesien-Münsterberg, Haus
Herzöge von Schlesien-Münsterberg

Anm.: 1456-1647 schlesische Seitenlinie der böhmischen Hochadelsgeschlechts Podiebrad.
Herzog Karl Friedrich von Schlesien-Münsterberg-Oels
Herzog Karl Friedrich von Schlesien-Bernstadt

geb.: 1593
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Herzogs Karl II. von Schlesien-Münsterberg-Oels (1545-1617); seit 1639 regierender Herzog von Bernstadt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Adolph I. von Schleswig-Holstein-Gottorf
Bischof Adolph von Schleswig

geb.: 1526
gest.: 1586
Anm.: Sohn des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen (1471-1533); ab 1544 erster regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf; seit 1559 Bischof von Schleswig; ab 1560 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb.: 1597
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); ab 1616 regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hochgeachte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Gottorf
Administrator Johann von Lübeck

geb.: 1606
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); 1631-1634 Koadjutor und ab 1634 Administrator des Hochstifts Lübeck; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nützliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb.: 1545
gest.: 1622
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); seit 1564 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb.: 1584
gest.: 1663
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb.: 1581
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1624 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön

geb.: 1595
gest.: 1671
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön; seit 1625 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sichere").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Heinrich Schlick von Passaun

geb.: ca. 1580
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Grafen Georg Ernst Schlick (gest. 1612); ab 1598 in Kriegsdiensten verschiedener Herren; 1618-1621 Obrist der mährischen Ständearmee; kaiserlicher Obrist (1621), Feldzeugmeister (1626) und Feldmarschall (1627-1630); 1622 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1629 kaiserlicher Kämmerer; 1632-1649 Geheimer Rat und Hofkriegsratspräsident; seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Martin Schmidt

Anm.: Fürstlicher Amtmann in Bernburg (bis 1637) und Ballenstedt (seit 1637).
Stephan Schmidt

Anm.: Um 1626 Samt- und Seidenhändler in Harderwijk; versah auch Dienste für Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen.
Schönburg, Familie

Anm.: Mitteldeutsches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
N. N. von Schönkirchen

Anm.: Angehöriger des österreichischen Adelsgeschlechts.
Felix von Schrattenbach

geb.: 1570
Anm.: Sohn des Christoph von Schrattenbach (gest. 1571); kaiserlicher Obrist im Langen Türkenkrieg; innerösterreichischer Hofkriegsrat; seit 1606 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1635 Plünderung und Zerstörung seines Schlosses Pragwald durch aufständische steirische Bauern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter Elias Schröter

geb.: ca. 1590
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Bautzener Stadtarztes Johann Friedrich Schröter (1559-1625); Rechtsstudium (ab 1612) und Promotion zum Dr. jur. in Marburg; 1615-1622 Jurist in Jena; seit 1623 Kanzler des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Georg Schumann

gest.: 1636
Anm.: 1615-1635 anhaltisch-bernburgischer Kammersekretär.
Gräfin Anna Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt
Geburtsname: Fürstin Anna Sophia von Anhalt

geb.: 1584
gest.: 1652
Anm.: Tochter des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586); 1613-1630 Ehe mit Graf Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt (1576-1630); 1619 Mitbegründerin der Tugendlichen Gesellschaft für adlige Frauen in Anlehnung an die Fruchtbringende Gesellschaft.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt

geb.: 1576
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); Regent der gesamten Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt (1605-1612), dann im Teil Rudolstadt (1612-1630); seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vermehrende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ludwig Günther I. von Schwarzburg-Rudolstadt

geb.: 1581
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); Regent in Frankenhausen (1612-1624), Stadtilm (1624-1631), Rudolstadt (1631-1634) und ab 1634 der gesamten Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stärkende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Adam von Schwarzenberg

geb.: 1584
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Adolph von Schwarzenberg (1551-1600); 1599 Erhebung in den Grafenstand; ab 1610 kurbrandenburgischer Geheimer Rat und kurfürstlicher Oberkammerherr; seit 1619 als enger Berater des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640) Direktor des Geheimen Rates und Oberkämmerer; ab 1625 katholischer Herrenmeister des lutherischen Johanniterordens in der Ballei Brandenburg; seit 1630 Statthalter im Herzogtum Kleve; ab 1638 auch Statthalter der Mark Brandenburg; 1641 Inhaftierung und Tod auf der Festung Spandau.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Adolph von Schwarzenberg

geb.: 1551
gest.: 1600
Anm.: Sohn des Wilhelm von Schwarzenberg (gest. 1557); ab 1572 in spanischen Kriegsdiensten; kurkölnischer Geheimer Rat, General und Landhofmeister; Marschall und Statthalter im Hochstift Lüttich; kaiserlicher Obrist (1594) und Feldmarschall (1597) gegen die Türken; seit 1597 Kommandant der Wiener Stadtguardia; 1599 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Adolph von Schwarzenberg

geb.: 1615
gest.: 1683
Anm.: Sohn des Grafen Adam von Schwarzenberg (1584-1641); ab 1635 kaiserlicher Kämmerer; 1640-1645 Reichshofrat; 1645-1662 Oberstkämmerer und 1656-1662 Obersthofmeister des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich (1614-1662); seit 1646 Hofkriegsrat; ab 1653 Geheimer Rat; seit 1670 Reichshofratspräsident; 1670 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1650 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Christina von Schweden
Herzogin Christina von Bremen und Verden

geb.: 1626
gest.: 1689
Anm.: Tochter des Königs Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632); 1632-1654 Königin von Schweden, bis 1644 unter durch Reichskanzler Axel Oxenstierna (1583-1654) geleiteter Vomundschaftsregierung; 1648-1654 regierende Herzogin von Bremen-Verden; 1654 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1655 Leben unter dem Namen Maria Alexandra bzw. Christina Alexandra in Rom.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Gustav II. Adolph von Schweden

geb.: 1594
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Königs Karl IX. von Schweden (1550-1611); ab 1611 König von Schweden; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. Sedlnitzky von Choltitz

Anm.: Angehöriger des mährisch-schlesischen Adelsgeschlechts.
Francesco Sforza
Duca Francesco I. di Milano

geb.: 1401
gest.: 1466
Anm.: Unehelicher Sohn des italienischen Condottiere Muzio Attendolo Sforza (1369-1424); ab 1424 Condottiere abwechselnd in neapolitanischen, päpstlichen, mailändischen und venezianischen Kriegsdiensten; seit 1450 Herzog von Mailand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hein Sillem

geb.: 1586
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns Otto Sillem (1558-1635); ab 1626 Niedergerichtsbürger, seit 1629 Bauhofgerichtsbürger, ab 1636 Kämmereibürger und seit 1642 Oberalter der Stadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Genealogische und biographische Notizen über die seit der Reformation verstorbenen hamburgischen Bürgermeister, Hamburg 1840, S. 175.

Weiterführende Informationen in der DNB
Otto Sillem

geb.: 1558
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns Hinrich Sillem; ab 1589 Kämmereibürger und Jurat (St. Petri), seit 1605 Oberalter und ab 1611 Präses der Oberalten der Stadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Die hamburgischen Oberalten, ihre bürgerliche Wirksamkeit und ihre Familien, Hamburg 1857, S. 48.

Weiterführende Informationen in der DNB
August von Sinzendorf

geb.: 1590
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Reichshofrats Joachim von Sinzendorf (1544-1594).

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Söldner

geb.: ca. 1580
gest.: 1649
Anm.: Geboren in Böhmen; Dr. jur.; ab 1622 Sekretär der deutschen Expedition der Reichskanzlei; seit 1634 Reichshofrat; vgl. Oswald von Gschließer: Der Reichshofrat. Bedeutung und Verfassung, Schicksal und Besetzung einer obersten Reichsbehörde von 1559 bis 1806, Wien 1942, S. 232.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Albrecht I. zu Solms-Braunfels

geb.: 1563
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Konrad zu Solms-Braunfels (1540-1592); ab 1592 regierender Graf zu Solms-Braunfels (1607 Teilung mit den Brüdern); 1602-1618 kurpfälzischer Großhofmeister; auch Geheimer Rat und enger Berater der Kurfürsten Friedrich IV. und Friedrich V. von der Pfalz; seit 1620 Exil in Den Haag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Philipp zu Solms-Lich

geb.: 1569
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Grafen Ernst I. zu Solms-Lich (1527-1590); Teilnahme am Langen Türkenkrieg; Konversion zum katholischen Glauben; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer, Obrist und Trabantenhauptmann.
Hans Sebastian Spät

Anm.: Bis 1618 Obrist der protestantischen niederösterreichischen und mährischen Stände; 1618-1620 Ächtung und Enteignung; seit 1620 kaiserlicher Obrist.
König Philipp II. von Spanien
König Philipp I. von Portugal
König Philipp I. von Neapel-Sizilien
König Philipp I. von Sardinien

geb.: 1527
gest.: 1598
Anm.: Sohn von Kaiser Karl V. (1500-1558); ab 1556 König von Spanien, Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1580 König von Portugal; ab 1531 Ritter und seit 1555 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1554 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Philipp III. von Spanien
König Philipp II. von Portugal
König Philipp II. von Neapel-Sizilien
König Philipp II. von Sardinien

geb.: 1578
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Königs Philipp II. von Spanien (1527-1598); ab 1598 König von Spanien, Portugal, Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1583 Ritter und ab 1598 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Philipp IV. von Spanien
König Philipp III. von Portugal
König Philipp III. von Neapel-Sizilien
König Philipp III. von Sardinien

geb.: 1605
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); ab 1621 König von Spanien, Portugal (bis 1640), Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1613 Ritter und ab 1621 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Adriaan van den Spiegel

geb.: 1578
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Brüsseler Adligen und Chirurgen Adriaan von den Spiegel (gest. 1600); Studium in Löwen, Leiden und in Padua (ab 1601); um 1603 Promotion zum Dr. med.; seit 1606 Arzt für die Studenten der deutschen Nation sowie Assistent des Arztes und Medizinprofessors Hieronymus Fabricius ab Aquapendente (1537-1619) an der Universität Padua; nach 1612 Medicus primarius in Böhmen und Mähren; ab 1616 Professor für Chirurgie und Anatomie in Padua.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johannes Stalmann

geb.: 1577
gest.: 1635(?)
Anm.: Sohn des Bauern Kaspar Stalmann (gest. 1619) in Lüttringhausen bei Remscheid; 1601-1603 Jurastudium in Herborn; Dr. jur. utr.; 1603-1609 Advokat und Dozent in Herborn; 1609-1612 isenburgischer Oberschultheiß in Büdingen; 1612-1628 Rat und Kanzler des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); danach dänischer Generalkriegsauditor; 1631-1634 schwedischer Kanzler der Stifte Magdeburg und Halberstadt; danach schwedische Gefangenschaft und Flucht in die habsburgischen Erblande; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Abgezogene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hermann Christian (von) Stammer

geb.: 1603
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Arndt (von) Stammer (gest. 1611) auf Ballenstedt; 1622/23 Kammerjunker des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; 1623-1625 Kammerjunker des Prinzen Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632); ab 1635 Stallmeister und 1636 Hofmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erweckende"); vgl. Daniel Sachse: Christliche LeichPredigt/ Uber Den Tödtlichen Abgang Deß weyland WohlEdlen [...] Herman Christian Stammers/ [...], Zerbst 1636, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ludwig von Starhemberg

geb.: 1564
gest.: 1620
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); seit 1595 Burggraf von Steyr; kaiserlicher Kämmerer und Hofkammerdirektor unter Kaiser Matthias (1557-1619); 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 199-205.

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin von Starhemberg

geb.: 1566
gest.: 1620
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); ab 1594 Kämmerer des Erzherzogs Matthias von Österreich (1557-1619); seit 1609 niederösterreichischer Regimentsrat; 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 206f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Paul Jakob von Starhemberg

geb.: 1560
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); Geheimer Rat und Kämmerer von Kaiser Matthias (1557-1619); seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1620-1622 und 1628-1633 niederösterreichischer Herrenstandsverordneter; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 190-194.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sidonia von Starhemberg
Geburtsname: Sidonia von Sonderndorf

geb.: ca. 1572
gest.: nach 1635
Anm.: Tochter des Heinrich Hannibal von Sonderndorf (1557-1592); 1602-1620 Ehe mit Martin von Starhemberg (1566-1620).
Graf Weikhard von Starhemberg

geb.: 1604
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Martin von Starhemberg (1566-1620); 1643 Erhebung in den Grafenstand.
Melchior Stelzl

Anm.: Spätestens seit 1621 Burggraf von Wiener Neustadt.
Stolberg, Familie
Grafen von Stolberg

Anm.: Harzer Reichsgrafengeschlecht.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Peter Heinrich von Stralendorff

geb.: 1580
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Leopold von Stralendorff (gest. 1623); ab 1605 Reichshofrat; seit 1620 Reichshofratsvizepräsident; Geheimer Rat; ab 1623 Reichsvizekanzler; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1625 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
N. N. von Stubenberg (1)

Anm.: Um 1635 verheiratete Angehörige des steirischen Adelsgeschlechts.
N. N. von Stubenberg (2)

Anm.: Um 1635 verheiratete Angehörige des steirischen Adelsgeschlechts.
Georg d. J. von Stubenberg

geb.: 1598
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Georg Hartmann von Stubenberg (gest. 1608); um 1629 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1630 kaiserlicher Kämmerer.
Sultan (Osmanisches Reich) Ahmed I.

geb.: 1590
gest.: 1617
Anm.: Sohn von Sultan Mehmed III. (1566-1603); seit 1603 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Murad IV.

geb.: 1612
gest.: 1640
Anm.: Sohn von Sultan Ahmed I. (1590-1617); seit 1623 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Mustafa I.

geb.: 1591
gest.: 1639
Anm.: Sohn von Sultan Mehmed III. (1566-1603); 1617/18 und 1622/23 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Selim II.

geb.: 1524
gest.: 1574
Anm.: Sohn von Sultan Süleyman I. (gest. 1566); seit 1566 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Süleyman I.

geb.: 1494/96
gest.: 1566
Anm.: Sohn von Sultan Selim I. (1470-1520); seit 1502 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Teufel von Guntersdorf (1)

Anm.: Um 1621/22 verheiratete Angehörige des niederösterreichischen Adelsgeschlechts.
Heinrich Teufel von Pirkensee

Anm.: Sohn des Konrad Teufel von Pirkensee (1527-1582); Landsasse auf Schwarzenfeld; 1629 Emigration aus der Oberpfalz.
Heinrich Teufel von Pirkensee

Anm.: Sohn des Konrad Teufel von Pirkensee (1527-1582); Landsasse auf Schwarzenfeld; 1629 Emigration aus der Oberpfalz.
Otto Teufel von Guntersdorf

geb.: 1589
gest.: 1673
Anm.: Sohn des Michael Teufel von Guntersdorf (1557-1590); ab 1628 kaiserlicher Kämmerer; seit ca. 1668 Oberstfalkenmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Heinrich Matthias von Thurn

geb.: 1567
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Grafen Franz von Thurn (1509-1586); ab 1588 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Hauptmann (1595), Obristleutnant (1598) und Obrist (1601); seit 1601 Hofkriegsrat; ab 1609 einer der Führer der protestantischen böhmischen Stände; 1611-1617 und 1619/20 Burggraf von Karlstein; 1618-1620 Generalleutnant bzw. Generalfeldmarschall des Ständeheeres; danach Ächtung, Enteignung und Emigration; 1621-1624 Fortsetzung des Krieges gegen die Habsburger unter Gabriel Bethlen, Fürst von Siebenbürgen (1580-1629); 1625-1627 venezianischer General; 1627 dänischer Feldmarschall; 1629-1635 schwedischer Generalleutnant.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Raimund von Thurn

geb.: 1555
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Franz von Thurn (1519-1566); Herr auf Vipulzano; kaiserlicher Gesandter in Venedig (1596) und Rom (1608); 1572 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Veit Heinrich von Thurn

geb.: ca. 1590
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Grafen Hieronymus Wenzel von Thurn (1565-1613) auf Wostitz/Südmähren; seit 1618 Kämmerer von König Ferdinand II. (1578-1637); 1619/20 Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand; danach Ächtung und Enteignung, jedoch spätestens 1626 begnadigt.
Curt von der Trautenburg
Curt von Beyern

gest.: 1639
Anm.: Sohn des Heinrich von der Trautenburg; Erbherr auf Hornhausen, Derneburg und Ottleben; spätestens ab 1626 Stallmeister und Kammerjunker sowie Reisebegleiter des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg (bis 1628); später Leben auf Pachtgut in Schleswig-Holstein; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufhelfende").

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. von Trauttmansdorff

Anm.: Um 1635 verheiratete Angehörige des steirischen Adelsgeschlechts.
Graf Maximilian von Trauttmansdorff

geb.: 1584
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Johann Friedrich von Trauttmansdorff (1542-1614); als Jugendlicher Konversion zum katholischen Glauben; Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1609-1618 Reichshofrat; ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; spätestens seit 1627 Geheimer Rat; ab 1635 Obersthofmeister von König bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); wenig später auch Präsident des Geheimen Rates; mehrfach wichtige diplomatische Missionen, z. B. als Unterhändler des Nikolsburger (1622), Prager (1635) und Westfälischen Friedens (1645-1647); 1623 Erhebung in den Grafenstand; ab 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Adam Erdmann Trčka von Leipa

geb.: ca. 1599
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Johann Rudolph Trčka von Lipa (1557-1634); seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; Volontär (1626), Obrist (1630) und Feldmarschallleutnant (1632) unter Wallenstein (1583-1634); 1627 Konversion zum katholischen Glauben; 1634 Ermordung als Vertrauter Wallensteins ; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Melchior Andreas von Trotha

geb.: 1580
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Friedrich von Trotha (gest. 1615); Erbherr auf Gänsefurt und Burg Schadeleben; anhaltischer Landrat; seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Rote").

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg Erasmus von Tschernembl

geb.: 1567
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Hans von Tschernembl (1536-1605); 1598-1604 und 1617-1620 Herrenstandsverordneter in Oberösterreich; ab 1608 einer der radikalen Wortführer des Adelsprotestantismus in Österreich ob der Enns; 1619/20 intensive Beteiligung am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand (u. a. als Kriegsrat); danach Flucht, Ächtung und Enteignung; Exil in der Oberpfalz, in Vaihingen und seit 1622 in Genf.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Jean T'Serclaes de Tilly
Comte Jean de Tilly

geb.: 1559
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Martin T'Serclaes de Tilly (gest. 1597); zunächst in spanischen und lothringischen Kriegsdiensten; kaiserlicher Obristleutnant (1600), Obrist und Generalfeldwachtmeister (1601), Feldzeugmeister (1604) und Feldmarschall (1605) in Ungarn; ab 1610 Generalleutnant der Katholischen Liga; seit 1630 auch kaiserlicher Generalleutnant; 1622 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. van U(i)terwijk (1)

geb.: ca. 1610
gest.: 1626
Anm.: Vermutlich niederländischer Adliger; im Juni 1626 für ca. zwei Wochen katholischer Edelknabe des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Jakob Ulfeldt

geb.: 1567
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Jakob Ulfeldt (1535-1593), ab 1570 dänischer Reichsrat; seit 1597 königlicher Hofjunker; ab 1607 dänischer Reichsrat; seit 1609 Reichskanzler.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Matthias I. Corvinus von Ungarn
König Matthias I. Corvinus von Böhmen

geb.: 1443
gest.: 1490
Anm.: Sohn des ungarischen Reichsverwesers Johann Hunyadi (gest. 1456); ab 1458/64 König von Ungarn; seit 1569 König von Böhmen (als Gegenkönig zu Georg von Podiebrad und Wladislaw II.).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Edouard de la Valle
Edoardo della Velle

Anm.: Sohn des Jean-Baptiste de la Valle; 1632-1656 Stallmeister des Fürsten Karl Eusebius von Liechtenstein (1611-1684).
Jean-Baptiste de la Valle
Giovanni Battista della Velle

Anm.: Vermutlich in Frankreich lebender Italiener.
Maurice de la Valle
Maurizio della Velle

Anm.: Sohn des Jean-Baptiste de la Valle; um 1635 Bereiter in Paris.
Íñigo d. Ä. Vélez de Guevara y Tassis
Conde Íñigo d. Ä. de Oñate
Conde Íñigo d. Ä. de Villamediana

geb.: 1566
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Pedro Vélez de Guevara, Señor de Salinillas (gest. 1584); Oberkämmerer des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); 1603-1613 spanischer Gesandter in Savoyen; 1616-1625 und 1633-1637 außerordentlicher spanischer Botschafter am Wiener Kaiserhof; ab 1622 Conde de Oñate und Conde de Villamediana; 1626-1629 spanischer Botschafter in Rom; seit 1633 Consejero de estado; ab 1638 Presidente del Consejo de Órdenes.

Weiterführende Informationen in der DNB
Guglielmo Verdugo

geb.: 1578
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Francisco Verdugo (1537-1595); spanischer und kaiserlicher Obrist; ab 1612 Kriegsrat in Brüssel und Gubernator von Geldern; 1620 nahm er Prinz Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in der Schlacht am Weißen Berg gefangen; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer; ab 1623 Generalgouverneur der eroberten Unterpfalz (Rheinpfalz).

Weiterführende Informationen in der DNB
Bartholomäus Viatis

geb.: 1538
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Venezianers Bernardo Viatis (1504-1574); 1550-1557 Lehre beim Nürnberger Federmacher Hans Wollandt; 1557-1551 Aufenthalt in Lyon; ab 1569 Bürger von Nürnberg; 1570 Gründung einer Handelsgesellschaft mit den Nürnbergern Georg Forst und Melchior Lang; seit 1576 Genannter des Größeren Rats und ab 1583 Gassenhauptmann der Reichsstadt Nürnberg; seit 1591 gemeinsame Handelsgesellschaft Viatis & Peller mit seinem Schwiegersohn Martin Peller (1559-1629).

Weiterführende Informationen in der DNB
Christian Vitzthum von Eckstedt

geb.: 1592
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Georg Vitzthum von Eckstedt (1551-1605) auf Kannawurf; Erbherr auf Kannawurf, Neu-Asseburg und Voigtstedt; spätestens seit 1626 kaiserlicher Obristleutnant; kursächsischer Obristleutnant und Obrist (bis 1639); danach kaiserlicher Obrist; 1652 Konversion zum katholischen Glauben.
Volckersdorff, Familie

Anm.: Im Jahr 1616 ausgestorbenes oberösterreichisches Adelsgeschlecht.
Graf (Johann) Rudolph von Wagensperg
(Johann) Rudolph Wagen von Wagensperg

geb.: 1613
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Johann Sigmund Wagen von Wagensperg (1574-1641); 1625 Erhebung in den Grafenstand; vor 1660 innerösterreichischer Hofkammerpräsident; um 1675 kaiserlicher Kämmerer und Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Sigmund von Wagensperg
Johann Sigmund Wagen von Wagensperg

geb.: 1574
gest.: 1641
Anm.: Sohn des (Johann) Balthasar Wagen von Wagensperg (gest. 1595); 1600-1607 Landesverweser der Steiermark; Kämmerer des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1607-1609 innerösterreichischer Hofkammerpräsident; 1609-1611 Statthalter von Innerösterreich; seit 1609 auch innerösterreichischer Geheimer Rat; Erhebung in den Freiherren- (1602) und Grafenstand (1625).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Christian von Waldeck-Wildungen
Graf Christian von Waldeck-Eisenberg

geb.: 1585
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Grafen Josias von Waldeck-Eisenberg (1554-1588); 1588-1607 gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Wolrad IV. (1588-1640) Regent der Grafschaft Waldeck-Eisenberg (bis 1604 unter Vormundschaft); ab 1607 alleinregierender Graf von Waldeck-Wildungen; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; ab 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Betauete").

Weiterführende Informationen in der DNB
Bernhard von Waldow

geb.: 1592
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Sebastian von Waldow (1564-1616); bis 1640 kurbrandenburgischer Hofmarschall; zuletzt dänischer Rat und Generalkriegskommissar.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adam d. J. von Waldstein

geb.: 1569/70
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Johann von Waldstein (gest. 1576); Konversion zum katholischen Glauben; Oberstlandrichter (1608-1611), Obersthofmeister (1611-1619) und Oberstburggraf (ab 1627) des Königreichs Böhmen; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; ab 1637 Geheimer Rat; 1628 Erhebung in den Grafenstand; seit 1631 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein
Albrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein
Fürst Albrecht Wenzel Eusebius von Friedland
Herzog Albrecht Wenzel Eusebius von Friedland
Herzog Albrecht VIII. von Mecklenburg
Herzog Albrecht Wenzel Eusebius von Schlesien-Sagan

geb.: 1583
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Wilhelm von Waldstein (1547-1595); 1606 Konversion zum katholischen Glauben; 1607 kaiserlicher Hauptmann; 1615-1618 Obrist der mährischen Stände; kaiserlicher Obrist (1618), Generalfeldwachtmeister (1623) und zweimal Oberbefehlshaber der Armee des Kaisers (1625-1630 und 1632-1634); 1623 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1624 Fürst und seit 1625 Herzog von Friedland; 1628-1631 Herzog von Mecklenburg; ab 1628 Herzog von Schlesien-Sagan; 1634 Absetzung und Ermordung wegen Hochverrats; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Maximilian von Waldstein

geb.: 1598
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Adam d. J. von Waldstein (1569/70-1638); zunächst in spanischen Kriegsdiensten; ab 1620 kaiserlicher Obrist; seit 1622 Kämmerer, 1637-1642 Oberststallmeister und ab 1650 Oberstkämmerer von Erzherzog bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); ab 1647 Geheimer Rat; 1628 Erhebung in den Grafenstand; seit 1655 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Anselm Kasimir Wambolt von Umstadt
Erzbischof und Kurfürst Anselm Kasimir von Mainz

geb.: 1583
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Eberhard Wambolt von Umstadt (1546-1609); seit 1629 Erzbischof und Kurfürst von Mainz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johannes Weingartner

geb.: 1593
Anm.: Geboren in Prag; 1609-1641 Jesuit; 1625-1637 Hofprediger von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1638-1641 Kaplan von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); seit 1642 Tätigkeit als einfacher Priester.
Dietrich von dem Werder

geb.: 1584
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Gerlebogk, Görzig und Ziebigk; Page, Kammerjunker und Stallmeister des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); 1610 hessisch-kasselischer Rittmeister; danach bis 1622 Geheimer Rat und Oberhofmarschall in Kassel; 1623 anhaltischer Kapitän; 1631-1635 schwedischer Obrist; ab 1635 Unterdirektor der anhaltischen Landschaft; seit 1645 kurbrandenburgischer Obrist, Geheimer Rat und Amtshauptmann von Alt-Gatersleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vielgekörnte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Heinrich von dem Werder

geb.: 1578
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Gröbzig; bis 1635 Land- und Kammerrat des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Angehöriger des anhaltischen Ständeausschusses; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fortkommende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Paris von dem Werder

geb.: 1623
gest.: 1674
Anm.: Sohn des Dietrich von dem Werder (1584-1657); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Reupzig und Bräsen; vor 1646 Page am Dessauer Hof; später anhaltisch-dessauischer Rat; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Friedfertige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Sebastian Wernardtsleuttner

Anm.: 1635 Wiener Kammerdiener des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Graf Johann von Werth
Jan von Werth

geb.: 1591
gest.: 1652
Anm.: Geboren als Bauernsohn in Büttgen bei Neuss; zunächst in spanischen Kriegsdiensten, zuletzt als Rittmeister (1622); kurbayerischer Obristwachtmeister (1631), Obrist (1632), Generalwachtmeister und Feldmarschallleutnant (1634); seit 1634 kaiserlicher Kämmerer; 1638-1642 französischer Kriegsgefangener; 1642 Generalleutnant der kaiserlichen, kurbayerischen und kurkölnischen Kavallerie; 1643-1647 kurbayerischer General der Kavallerie; 1647/48 kaiserlicher General der Kavallerie; 1632 Nobilitierung; Erhebung in den Freiherren- (1635) und Grafenstand (1647).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Peter Wesenbeck

gest.: 1637
Anm.: Sohn des flämischen Juristen Petrus Wesenbeck d. J. (1546-1603); zuletzt Gutsbesitzer in Waldau bei Bernburg.
Wouter van Wijnbergen
Wolter van Wynberg

geb.: 1592
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Hardewijker Bürgermeisters Sibert (Sywart) van Wijnbergen (gest. 1600); um 1626 Bürgermeister in Harderwijk.
Georg Winckler

geb.: 1582
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Salzwedeler Handelsmannes und Ratskämmerers Andreas Winckler; Erbherr auf Dölitz und Stünz; ab 1596 kaufmännische Ausbildung in Leipzig; seit 1604 selbständiger Leipziger Handelsmann; vgl. Fritz Roth: Restlose Auswertungen von Leichenpredigten und Personalschriften für genealogische und kulturhistorische Zwecke, Bd. 7, Boppard/Rhein 1972, R 6280.

Weiterführende Informationen in der DNB
Andreas Winß

gest.: 1638
Anm.: Geboren in Küstrin; 1621/22-1628 Hofprediger des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); 1629-1632 Pfarrer in Gernrode; 1632-1638 Pfarrer an der Bernburger Schlosskirche St. Ägidien und Hofprediger des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 469.

Weiterführende Informationen in der DNB
Arvid Wittenberg
Arvid Wirtenberg von Döbern
Graf Arvid Wittenberg till Nyborg

geb.: 1606
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Hans Wirtenberg von Döbern (gest. 1630); ab 1622 in schwedischen Kriegsdiensten als Kapitän (1629), Obrist (1634), Generalmajor (1640), General der Kavallerie (1645), Reichszeugmeister und General der Artillerie (1650) sowie Feldmarschall (1655); seit 1651 Reichsrat; ab 1655 Generalgouverneur von Pommern; seit 1656 polnischer Kriegsgefangener; Erhebung in den Freiherren- (1651) und Grafenstand (1652).

Weiterführende Informationen in der DNB
Anton Wolfradt
Bischof Antonius von Wien

geb.: 1581
gest.: 1639
Anm.: Geboren in Köln; 1612/13 Abt von Wilhering; ab 1613 Abt von Kremsmünster; 1623-1630 Präsident der österreichischen Hofkammer; seit 1624 Geheimer Rat; 1631 leitete er die Friedensverhandlungen zum Mantuanischen Erbfolgekrieg; im selben Jahr Erhebung in den Reichsfürstenstand und Ernennung zum Bischof von Wien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Hans Erhard Wolfskeel von Reichenberg

geb.: 1605
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Georg Sigmund Wolfskeel von Reichenberg; würzburgischer Rat und Amtmann von Remlingen; 1633/34 schwedischer Regimentsrat im Herzogtum Franken; ... 1649 kurmainzischer Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionstag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sigmund von Wolkenstein

geb.: 1554
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Christoph von Wolkenstein (1530-1600); Erbherr auf Castel Ivano bei Ivano-Fracena.
Christian Wonna

geb.: 1594
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Weimarer Seilers Gregor Wonna; Theologiestudium in Jena (ab 1612) und Wittenberg (seit 1617); ab 1619 Schulmeister und seit 1620 Pfarrer in Ortenburg; vgl. Carl Mehrmann: Geschichte der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Ortenburg in Niederbayern, Landshut 1863, S. 110f.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. von Würben

Anm.: Angehöriger des schlesisch-böhmisch-mährischen Adelsgeschlechts.
Herzog Eberhard III. von Württemberg

geb.: 1614
gest.: 1674
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Friedrich von Württemberg (1582-1628); seit 1628 regierender Herzog von Württemberg (bis 1633 unter Vormundschaft); 1634-1638 Exil in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann Friedrich von Württemberg

geb.: 1582
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1608 regierender Herzog von Württemberg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Julius Friedrich von Württemberg-Weiltingen

geb.: 1588
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1617 regierender Herzog von Württemberg-Weiltingen; 1631-1633 württembergischer Regent für seinen Neffen Eberhard III. (1614-1674); seit 1634 Exil nach Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. Zaborsky (2)

gest.: 1636
Anm.: Böhmischer Adliger; zuletzt schwedischer Obristleutnant.
Zaga-Christ

gest.: 1638
Anm.: Vorgeblich Sohn des Kaisers Jakob von Äthiopien (gest. 1606); 1632-1634 Leben in Rom, seit 1635 in Frankreich.
Ernst von Zanthier

geb.: nach 1602
Anm.: Sohn des Christoph Ernst von Zanthier (gest. 1621/22); Erbherr auf Brösigk; zeitweise Hofmeister der Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg (1579-1624); um 1636 kursächsischer Obristwachtmeister; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Notfeste").
Zar (Moskauer Reich) Michael
Michail Fjodorowitsch Romanow

geb.: 1596
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Bojaren Fjodor Nikititsch Romanow (1553-1633); seit 1613 Zar des Moskauer Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Zar (Moskauer Reich) Wassili IV.
Fürst Wassili Iwanowitsch Schuiski

geb.: 1552
gest.: 1612
Anm.: Sohn des Bojaren Fürst Iwan Andrejewitsch Schuiski (gest. 1573); 1606-1610 Zar des Moskauer Reiches; seit 1610 polnischer Gefangener.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Reinhard Ziegler

geb.: 1569
gest.: 1636
Anm.: Geboren in Edenkoben/Vorderpfalz; Konversion zum katholischen Glauben; ab 1588 Jesuit; Studium der Mathematik, Philosophie und Theologie; 1606 Promotion zum Dr. theol. in Mainz; danach Professor für Mathematik-, Philosophie- und Theologie sowie 1609-1612 Rektor an der Mainzer Universität; Beichtvater der Kurfürsten Johann Schweikhard von Cronberg (1612-1626), Georg Friedrich von Greiffenclau (1626-1629) und Anselm Kasimir Wambolt von Umstadt (seit 1629) in Mainz.

Weiterführende Informationen in der DNB
Bartholomäus von Zierotin

gest.: 1644
Anm.: Sohn des Ladislaus Valentin von Zierotin (1579-1638) auf Lundenburg (Břeclav); mährischer Exulant; bis 1634 schwedisch-weimarischer Obrist; ca. 1634-1637 kaiserlicher Kriegsgefangener; danach in polnischen Kriegsdiensten.
Tobias Heinrich Zollikofer

Anm.: Schweizer Kaufmann aus St. Gallen.
Aalen
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Aarösund (Årøsund)
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Abano (Abano Terme)
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Abensberg
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Adorf
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Adriatisches Meer
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Aeolia (Aiolia)
Anm.: In der griechisch-römischen Mythologie Insel des Windgottes Aeolus.
Ägäisches Meer
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Ägypten
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Aderstedt
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Afrika
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Ahrensbök
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Aken
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Albanien
Albrechtsburg (Meißen)
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Alexandria
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Alikendorf
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Alkmaar
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Alpen
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Alphen aan den Rijn
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Alsleben
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Alsleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Altdorf
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Altenburg
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Altendresden (Dresden-Neustadt)
Altheim
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Altmark
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Altona
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Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Alzey
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Amager, Insel
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Amberg
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Amboise
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Ambon, Insel (Pulau Ambon)
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Amerika
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Amersfoort
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Ammer, Fluss
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Amöneburg
weiterführende Informationen
Amsterdam
weiterführende Informationen
Amstetten
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Andernach
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Angiari
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Anhalt, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Bernburg, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Dessau, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Köthen, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Plötzkau, Fürstentum
Anhalt-Zerbst, Fürstentum
Ansbach
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Anm.: Bis ins 18. Jahrhundert meist Onolzbach genannt.
Antvorskov, Schloss
Anm.: Ehemaliges Johanniterkloster südöstlich der dänischen Stadt Slagelse, das nach der Reformation in ein königliches Schloss umgewandelt wurde.
Antwerpen
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Apeldoorn
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Aquileia
weiterführende Informationen
Aquileia, Patriarchat
Arabien
weiterführende Informationen
Arendshorst
Anm.: Niederländische Siedlung an der Vechte westlich von Ommen (Overijssel).
Arendsee
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Arktis
weiterführende Informationen
Arlesega
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Arnheim (Arnhem)
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Arnshaugk, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen.
Arnstadt
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Arquà (Arquà Petrarca)
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Artlenburg
weiterführende Informationen
Artois, Grafschaft
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Asch (Aš)
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Aschach an der Donau
weiterführende Informationen
Aschersleben
weiterführende Informationen
Asia
Anm.: Ehemalige Provinz des Römischen Reiches im Westen Kleinasiens (der heutigen Türkei).
Askanien (Aschersleben), Grafschaft
Assens
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Asti
weiterführende Informationen
Athen
weiterführende Informationen
Atzwang (Campodazzo)
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Auerbach
weiterführende Informationen
Augsburg
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Aussig (Ústí nad Labem)
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Avignon, Erzbistum
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Baalberge
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Babylon
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Babylonien
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Bacchiglione, Fluss
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Badeborn
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Baden (bei Wien)
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Bärenrode
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Baiersdorf
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Balaton (Plattensee)
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Ballenstedt
weiterführende Informationen
Ballenstedt, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Bamberg
weiterführende Informationen
Bamberg, Hochstift
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Barby
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Barwies
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Basel
weiterführende Informationen
Baskenland
weiterführende Informationen
Basra, Ejalet (Basra Eyâlet)
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Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Bassano del Grappa
weiterführende Informationen
Battaglia (Battaglia Terme)
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Baunach
weiterführende Informationen
Bayerischer Reichskreis
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Bayern, Herzogtum bzw. Kurfürstentum
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Bayersoien (Bad Bayersoien)
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Bayonne
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Bayreuth
weiterführende Informationen
Beemster
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Beesen
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Anm.: Stammgut der Familie Krosigk.
Beilngries
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Bentheim (Bad Bentheim)
weiterführende Informationen
Bentheim, Grafschaft
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Berching
weiterführende Informationen
Berg, Herzogtum
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Bergedorf
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Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Bergen
weiterführende Informationen
Bergen op Zoom
weiterführende Informationen
Berggießhübel (Bad Gottleuba-Berggießhübel)
weiterführende Informationen
Berlin
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Bern, Republik
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Bernau bei Berlin
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Bernburg
weiterführende Informationen

Anm.: Bestehend aus der eigenständiger Tal- ("Stadt im Tale", entstanden aus den ehemaligen Teilen Altstadt und Neustadt) und Bergstadt ("Stadt vor dem Berge"), die erst 1825 vereinigt wurden.
Bernburg, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Besançon
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Betuwe
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Bevazzana
weiterführende Informationen
Beverwijk
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Bevilacqua
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Bibersburg (Červený Kameň), Schloss
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Biendorf
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Bischofteinitz (Horšovský Týn)
weiterführende Informationen
Bitterfeld (Bitterfeld-Wolfen)
weiterführende Informationen
Bizerta (Binzart)
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Blankenburg
weiterführende Informationen
Blessano
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Bode, Fluss
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Böhlen
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Böhmen, Königreich
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Böhmerwald (Šumava)
weiterführende Informationen
Böhmisch Brod (Český Brod)
weiterführende Informationen
Böhmischer Wald
Anm.: Zeitgenössischer Sammelbegriff für den Böhmerwald, Oberpfälzer Wald, das Fichtelgebirge, Vogtland/Elstergebirge, Erzgebirge und Elbsandsteingebirge.
Boekel
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Bösen
Anm.: Bereits im 17. Jahrhundert nicht mehr existierendes Dorf (Wüstung) in der Grafschaft Barby.
Bogense
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Boizenburg
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Bologna
weiterführende Informationen
Bommelerwaard
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Bopfingen
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Bordeaux
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Borgesdorf
weiterführende Informationen
Borgo Valsugana (Burg im Suganertal)
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Bormio
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Bornhöved
weiterführende Informationen
Bornico
Anm.: Heute Ortsteil von Toscolano-Maderno am Gardasee.
Bosnien, Ejalet (Bosna Eyâlet)
weiterführende Informationen

Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs mit Hauptsitz in Banja Luka.
Boulogne-sur-Mer
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Bozen (Bolzano)
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Brabant, Herzogtum
weiterführende Informationen
Bramstedt (Bad Bramstedt)
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Brandenburg an der Havel
weiterführende Informationen
Brandenburg an der Havel, Altstadt
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Anm.: Damals selbständige Stadt.
Brandenburg an der Havel, Neustadt
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Anm.: Damals selbständige Stadt.
Brandenburg, Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Brandenburg, Markgrafschaft
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Anm.: Kernland des Kurfüstentums Brandenburg.
Brandenburg-Ansbach, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Brandenburg-Bayreuth, Markgrafschaft
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Brasilien
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Anm.: Portugiesische Kolonie.
Braunau am Inn
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Braunfels
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Braunschweig
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Braunschweig, Herzogtum
weiterführende Informationen
Braunschweig-Lüneburg, Herzogtum
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Braunschweig-Wolfenbüttel, Herzogtum
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Braunsdorf
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Breda
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Bredevoort
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Breitenbrunn
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Breitenstein
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Breitingen (Regis-Breitingen)
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Bremen
weiterführende Informationen
Bremen, Erzstift
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Brenner (Brennero), Pass
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Brennerbad (Terme del Brennero)
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Brennersee
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Brenta, Fluss
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Brescia
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Breslau (Wrocław)
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Brieg (Brzeg)
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Briel (Brielle)
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Brigetio
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Anm.: Ehemaliges römisches Militärlager am pannonischen Limes.
Britannien
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Anm.: Ehemalige Provinz des Römischen Reiches.
Brixen (Bressanone)
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Brixen, Hochstift
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Brocken, Berg
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Bruck an der Leitha
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Bruck an der Mur
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Brüssel (Brussels, Bruxelles)
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Brünn (Brno)
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Brusegana
Anm.: Heute ein Stadtteil von Padua.
Budin an der Eger (Budyně nad Ohří)
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Budweis (České Budějovice)
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Budwitz (Moravské Budějovice)
weiterführende Informationen
Bützow
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Burg bei Magdeburg
weiterführende Informationen
Burghausen
weiterführende Informationen
Burghausen, Burg
weiterführende Informationen
Burgund, Freigrafschaft (Franche-Comté)
weiterführende Informationen
Burgund, Herzogtum
weiterführende Informationen
Burgundischer Reichskreis
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Buttstädt
weiterführende Informationen
Bystřice
weiterführende Informationen
Byzantinisches Reich
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Cadiz
weiterführende Informationen
Calais
weiterführende Informationen
Calbe
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Calenberg, Burg
weiterführende Informationen
Calvörde
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Campo Marzo (Vicenza)
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Canal Grande (Venedig)
weiterführende Informationen
Canale della Giudecca (Venedig)
weiterführende Informationen
Canale Piovego
weiterführende Informationen
Cannstatt (Bad Cannstatt)
weiterführende Informationen
Caorle
weiterführende Informationen
Carnuntum
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Anm.: Ehemalige römische Stadt mit Legionslager am pannonischen Limes.
Caselle
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Castel Gandolfo, Päpstlicher Palast
weiterführende Informationen
Castel Ivano
Anm.: Burg bei Ivano-Fracena oberhalb des Suganertals (Valsugana).
Castello della Bellaguardia
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Castello del Catajo
weiterführende Informationen
Castello San Salvatore
weiterführende Informationen
Castelnuovo del Garda
weiterführende Informationen
Castricum
weiterführende Informationen
Catajo
weiterführende Informationen
Cavalcaselle
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Celle
weiterführende Informationen
Cervarese Santa Croce
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Cervignano del Friuli
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Châlons-en-Champagne
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Champagne
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Chemnitz
weiterführende Informationen
Chiavenna
weiterführende Informationen
Chile, Generalkapitanat (Capitanía General de Chile)
Anm.: 1609-1818 bestehender südwestlicher Teil des spanischen Vizekönigreiches Peru, der über die Grenzen des heutigen chilenischen Staates deutlich hinausging.
China
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Chioggia
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Christianshavn
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Anm.: Heute Stadtteil von Kopenhagen (København).
Cismon del Grappa
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Cittadella
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Cividale del Friuli
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Cloppenburg
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Coburg
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Cölln an der Spree
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Anm.: Heute Stadtteil von Berlin.
Cörmigk
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Coevorden
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Colbitz
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Colbitz-Letzlinger Heide (Garleber Heide)
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Colli Euganei
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Cologny
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Corbie
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Cordenons
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Cordignano
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Cornegliano
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Corvey, Stift
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Costozza
Anm.: Heute Ortsteil von Longare an den Colli Berici südwestlich von Vicenza.
Coswig (Anhalt)
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Coswig, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Covolo del Butistone, Festung
Anm.: 1512-1796 eine habsburgische Enklave bildende Höhlenfestung ("der Kofel") in einer Kalkfelsenwand im venezianischen Tal der Brenta zwischen Primolano und Cismon del Grappa.
Cremona
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Crimmitschau
weiterführende Informationen
Crossen (Krosno Odrzańskie)
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Crüchern
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Curtarolo
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Cyriaksburg, Festung
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Anm.: Damals vor den Toren der Stadt Erfurt gelegene Festungsanlage.
Czaslau (Čáslav)
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Dänemark, Königreich
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Dahme
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Dalmatien
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Damaskus
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Dankerode
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Dannenberg
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Danzig (Gdańsk)
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Darmstadt
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Dauphiné
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Davisstraße (Davis Strait)
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Deggendorf
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Deining
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Delden
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Delitzsch
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Delft
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Den Haag
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Desenzano del Garda
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Dessau (Dessau-Roßlau)
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Dettelbach
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Deutsch-Altenburg
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Deutschbrod (Havlíčkův Brod)
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Deventer
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Dieskau
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Diest
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Dietfurt an der Altmühl
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Dietfurt in Mittelfranken
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Dijon
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Dillenburg
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Dillingen an der Donau
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Dilsberg
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Dirschenbach
weiterführende Informationen
Dithmarschen, Bauernrepublik
Dömitz
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Doesburg
weiterführende Informationen
Dohndorf
weiterführende Informationen
Dole
weiterführende Informationen
Dolo
weiterführende Informationen
Donau, Fluss
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Donaustauf
weiterführende Informationen
Donauwörth
weiterführende Informationen
Dordrecht
weiterführende Informationen
Dorfbach
weiterführende Informationen
Drente (Drenthe), Landschaft
Anm.: Teil der Vereinigten Niederlande (heute Provinz Drenthe).
Dresden
weiterführende Informationen
Dröbel
weiterführende Informationen
Dröbelscher Busch
Anm.: Waldgebiet am linken Saaleufer bei Dröbel nahe Bernburg.
Droyßig
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Dürnstein
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Duisburg
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Dunkerque (Dünkirchen)
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Durlach
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Ebelsberg
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Eckartsberga
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Eckernförde
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Eemnes
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Eferding
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Egeln
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Eger (Cheb)
weiterführende Informationen
Egerischer Sauerbrunnen
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Anm.: Mineralquelle bei Schlada (Slatina) im heutigen Franzensbad (Františkovy Lázně), rund 5 km nördlich von Eger.
Egerischer Kreis
Anm.: Verwaltungseinheit des Königreiches Böhmen.
Eggenberg, Schloss
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Anm.: Heute im Stadtgebiet von Graz gelegenen.
Eggenburg
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Ehrenbreitstein, Festung
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Anm.: Kurtrierische Festung am Rhein bei Koblenz (im Dreißigjährigen Krieg auch Hermannstein genannt).
Eichsfeld
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Eichstätt
weiterführende Informationen
Eichstätt, Hochstift
weiterführende Informationen
Eider, Fluss
weiterführende Informationen
Eilenburg
weiterführende Informationen
Eisack (Isarco), Fluss
weiterführende Informationen
Eisenberg
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Eisfeld
weiterführende Informationen
Eisgrub (Lednice)
weiterführende Informationen
Eisleben (Lutherstadt Eisleben)
weiterführende Informationen
Eisenach
weiterführende Informationen
Elbe (Labe), Fluss
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Elburg
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Elmina, Festung (Castelo de São Jorge da Mina, St. George's Castle)
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Elsass
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Emden
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Enkhuizen
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Endorf
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Engelhartszell
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England, Königreich
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Enns
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Enns, Fluss
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Enschede
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Eremo del Monte Rua
weiterführende Informationen
Erfurt
weiterführende Informationen
Erfurt, Herrschaft
Anm.: Teil des Erzstifts bzw. Kurfürstentums Mainz.
Ergoldsbach
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Erlau (Eger)
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Erlau, Ejalet (Eğri Eyâlet)
Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Ermelo
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Ermsleben
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Eschwege
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Esslingen
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Este
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Etsch (Adige), Fluss
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Ettal, Kloster
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Europa
weiterführende Informationen
Évian (Évian-les-Bains)
weiterführende Informationen
Faaborg
weiterführende Informationen
Falkenberg
weiterführende Informationen
Famagusta (Ammóchostos, Gazimağusa)
weiterführende Informationen
Farkaschin (Vlčkovce)
weiterführende Informationen
Favorita, Schloss
Anm.: Heute Augarten in Wien.
Fehrbellin
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Feldsberg (Valtice)
weiterführende Informationen
Felizzano
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Ferrara
weiterführende Informationen
Ferrieden
Anm.: Heute aus den Gemeinden Ober- und Unterferrieden (Landkreis Nürnberger Land) bestehend.
Feucht
weiterführende Informationen
Fichtelberg (Oberfranken)
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Fileck (Fiľakovo)
weiterführende Informationen
Filipinas (Philippinen)
weiterführende Informationen
Finnland
weiterführende Informationen
Fischamend
weiterführende Informationen
Flandern, Grafschaft
weiterführende Informationen
Fleitershofte (Fleitershoff)
Anm.: Heute möglicherweise nicht mehr existierendes niederländisches Dorf zwischen Oud-Milligen und Apeldoorn.
Flensburg
weiterführende Informationen
Florenz (Firenze)
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Foça
weiterführende Informationen
Fontanafredda
weiterführende Informationen
Forchheim
weiterführende Informationen
Fossa Drusiana
Anm.: Im Jahr 12 v. Chr. durch den römischen Feldherren Nero Claudius Drusus (38-9 v. Chr.) angelegter Kanal, von dem unter anderem angenommen wird, dass er den Rhein bei Arnheim mit der IJssel bei Doesburg verband.
Fränkische Alb
weiterführende Informationen
Fränkischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Franken
weiterführende Informationen
Franken, Herzogtum
weiterführende Informationen
Frankenhausen (Bad Frankenhausen)
weiterführende Informationen
Frankenmarkt
weiterführende Informationen
Frankenthal
weiterführende Informationen
Frankfurt (Main)
weiterführende Informationen
Frankfurt (Oder)
weiterführende Informationen
Frankreich, Königreich
weiterführende Informationen
Fratting (Vratěnín)
weiterführende Informationen
Freckleben
weiterführende Informationen
Freckleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Frederiksborg, Schloss (Hillerød)
weiterführende Informationen
Freiberg
weiterführende Informationen
Freising
weiterführende Informationen
Freising, Hochstift
Freyburg
weiterführende Informationen
Friaul (Friuli)
weiterführende Informationen
Friesland
weiterführende Informationen
Frohnleiten
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Frose
weiterführende Informationen
Fünen (Fyn), Bistum
Fünen (Fyn), Insel
weiterführende Informationen
Fürstenberg
weiterführende Informationen
Fürstenfeldbruck
weiterführende Informationen
Füssen
weiterführende Informationen
Fulda
weiterführende Informationen
Galiläa
weiterführende Informationen
Gals
weiterführende Informationen
Galzignano
weiterführende Informationen
Gamsen
weiterführende Informationen
Gardasee (Lago di Garda)
weiterführende Informationen
Gartow
weiterführende Informationen
Gartz
weiterführende Informationen
Gatterburg, Schloss
Anm.: Vorgängerbau des Schlosses Schönbrunn bei Wien.
Gaweinstal
weiterführende Informationen
Gefell
weiterführende Informationen
Gefrees
weiterführende Informationen
Gelderland
weiterführende Informationen
Geldern
weiterführende Informationen
Gemen, Herrschaft
weiterführende Informationen
Genf (Genève)
weiterführende Informationen
Genfer See (Lac Léman)
weiterführende Informationen
Gent
weiterführende Informationen
Genua (Genova)
weiterführende Informationen
Genua, Republik (Repubblica di Genova)
weiterführende Informationen
Gera
weiterführende Informationen
Gera, Fluss
weiterführende Informationen
Geratshofen
weiterführende Informationen
Germersheim
weiterführende Informationen
Gernrode
weiterführende Informationen
Gernrode, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Gernrode, Stift
weiterführende Informationen
Gerolzhofen
weiterführende Informationen
Giacopuzzi
weiterführende Informationen
Gibraltar
weiterführende Informationen
Giengen an der Brenz
weiterführende Informationen
Gießen
weiterführende Informationen
Gifhorn
weiterführende Informationen
Giudecca (Venedig)
weiterführende Informationen
Glatz (Kłodzko)
weiterführende Informationen
Gleußen
weiterführende Informationen
Glücksburg
weiterführende Informationen
Glückstadt
weiterführende Informationen
Göppingen
weiterführende Informationen
Göppingen, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Herzogtums Württemberg.
Goerzke
weiterführende Informationen
Göttingen
weiterführende Informationen
Goldener Steig
weiterführende Informationen
Goldkronach
weiterführende Informationen
Golf von Venedig (Golfo di Venezia)
weiterführende Informationen
Gommern, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen.
Goor
weiterführende Informationen
Gorizia (Görz)
weiterführende Informationen
Goslar
weiterführende Informationen
Gotha
weiterführende Informationen
Gottesgab, Bergwerk
Anm.: Im Jahr 1604 gegründetes Silbereisenbergwerk im Gleißinger Fels am Fuß des Ochsenkopfs bei Neubau/Fichtelberg (Fichtelgebirge).
Gottesgnaden
weiterführende Informationen
Gottorf, Schloss
weiterführende Informationen
Grabow
weiterführende Informationen
Gradisca d'Isonzo
weiterführende Informationen
Grado
weiterführende Informationen
Gräfenthal
weiterführende Informationen
Gran (Esztergom), Erzbistum
weiterführende Informationen
Grafendorf bei Stockerau
Anm.: Heute Teil von Stockerau.
Graubünden (Freistaat der Drei Bünde)
weiterführende Informationen
Graz
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Greding
weiterführende Informationen
Greifenstein
weiterführende Informationen
Greiffenberg (Gryfów Śląski)
weiterführende Informationen
Grein
weiterführende Informationen
Griechenland
weiterführende Informationen
Grigno (Grims)
weiterführende Informationen
Groebzig
weiterführende Informationen
Gröna
weiterführende Informationen
Gröningen
weiterführende Informationen
Groenlo (Grol)
weiterführende Informationen
Gronau (Westfalen)
weiterführende Informationen
Groningen
weiterführende Informationen
Groningen, Provinz
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Großalsleben
weiterführende Informationen
Großalsleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Großbritannien
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Groß-Enzersdorf
weiterführende Informationen
Großer Belt (Storebælt)
weiterführende Informationen
Großer Plöner See
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Großnondorf
weiterführende Informationen
Groß Oesingen
weiterführende Informationen
Großwirschleben
weiterführende Informationen
Grünhagen
weiterführende Informationen
Güntersberge
weiterführende Informationen
Güntersberge, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Güsten
weiterführende Informationen
Güstrow
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Guinea
weiterführende Informationen
Gunzenhausen
weiterführende Informationen
Gustavsburg
weiterführende Informationen

Anm.: 1632-1635 schwedische Festungsanlage an der Mündung des Mains in den Rhein.
Haarlem
weiterführende Informationen
Haarlemmer Meer
Anm.: Mitte des 19. Jahrhunderts trockengelegter Binnensee in Nordholland zwischen Haarlem, Leiden und Amsterdam.
Haderburg (Castello di Salorno)
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Hadersleben (Haderslev)
weiterführende Informationen
Haderslebener Förde (Haderslev Fjord)
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Hainburg (Donau)
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Halberstadt
weiterführende Informationen
Halberstadt, Bistum
weiterführende Informationen
Halberstadt, Hochstift
weiterführende Informationen
Hall in Tirol
weiterführende Informationen
Halle (Saale)
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Hamburg
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Hameln
weiterführende Informationen
Hanau
weiterführende Informationen
Hannoversch Münden
weiterführende Informationen
Harburg
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Harburg, Herrschaft
Anm.: Teil des Herzogtums Lüneburg.
Hardenberg
weiterführende Informationen
Hardenberger Heide
Anm.: Naturraum östlich von Hardenberg (Overijssel).
Harderwijk
weiterführende Informationen
Hartenfels, Schloss (Torgau)
Hartheim
weiterführende Informationen
Hartmannshof
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Harz
weiterführende Informationen
Harzgerode
weiterführende Informationen
Harzgerode, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Haseluenne
weiterführende Informationen
Haßfurt
weiterführende Informationen
Hattem
weiterführende Informationen
Havel, Fluss
weiterführende Informationen
Havelberg
weiterführende Informationen
Havelland
weiterführende Informationen
Hecklingen
weiterführende Informationen
Heidelberg
weiterführende Informationen
Heidenheim an der Brenz
weiterführende Informationen
Heidenheim, Amt
Anm.: Ehemalige Herrschaft der Grafen von Helfenstein, seit 1448 (zur Grafschaft bzw. zum Herzogtum) Württemberg gehörig.
Heilbronn
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Heiliges Römisches Reich (deutscher Nation)
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Heilsbronn
weiterführende Informationen
Heiterwang
weiterführende Informationen
Heldrungen
weiterführende Informationen
Hellbrunn, Monatsschlössl (Waldemsschlösschen)
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Anm.: Vermutlich 1615 erbautes Jagdschloss der Erzbischöfe von Salzburg.
Hellbrunn, Schloss
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Anm.: 1613-1615 erbautes Lustschloss der Erzbischöfe von Salzburg.
Helmbrechts
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Helmstedt
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Helsingborg
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Helsingør
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Hemau
weiterführende Informationen
Henneberg, Grafschaft
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Herborn
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Heringen
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Hernals
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Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Heroldsberg
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Hersfeld
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Hersfeld, Stift
Anm.: Seit 1648 Fürstentum der Landgrafen von Hessen-Kassel.
Herzogenbusch ('s-Hertogenbosch)
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Hessen
weiterführende Informationen
Hessen, Landgrafschaft
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Hessen-Darmstadt, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hessen-Kassel, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hettstedt
weiterführende Informationen
Heusden
weiterführende Informationen
Hierden (b. Harderwijk)
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Hietzing
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Hildesheim
weiterführende Informationen
Hildesheim, Hochstift
weiterführende Informationen
Hilpoltstein
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Hitzacker
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Höchstädt an der Donau
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Höxter
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Hof
weiterführende Informationen
Hohenkammer
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Hohensalzburg, Festung
weiterführende Informationen
Hohnstein, Grafschaft
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Hollabrunn
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Holland
weiterführende Informationen
Holnstein
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Holstein-Pinneberg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Holstein, Herzogtum
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Honselaarsdijk (Honselersdijk), Schloss
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Horzelitz (Hořelice)
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Hoya
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Hoym
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Hühnerberg
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Hulst
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Hunneschans
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Anm.: Mittelalterliche Ringwallburg am Uddelermeer in Gelderland.
Hurlach
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Husum
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Ichtershausen
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Iglau (Jihlava)
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IJ, Meeresarm
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IJssel, Fluss
weiterführende Informationen
IJsseloord, Schanze
Anm.: Bereits um die Mitte des 18. Jahrhunderts verschwundene Schanze an der Abzweigung der IJssel vom Niederrhein bei Arnheim.
Ilberstedt
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Île de Ré
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Ilmenau
weiterführende Informationen
Ilmenau, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit der Grafschaft Henneberg.
Ilz, Fluss
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Indien
weiterführende Informationen
Ingelmunster
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Ingolstadt
weiterführende Informationen
Inn, Fluss
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Innsbruck
weiterführende Informationen
Ipolydamásd
weiterführende Informationen
Irland, Königreich
weiterführende Informationen
Isar, Fluss
weiterführende Informationen
Isenburg, Grafschaft
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Isselburg
weiterführende Informationen
Isla Margarita
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Isola Rizza
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Isola di San Giorgio Maggiore (Venedig)
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Istrien
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Italien
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Itzehoe
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Jägerndorf, Herzogtum
Anm.: Schlesisches Teilherzogtum.
Japan
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Jena
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Jerichow
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Jerichowscher Kreis
Anm.: Verwaltungseinheit des Erzstifts Magdeburg.
Jerusalem
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Jeßnitz
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Jesteburg
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Jübar
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Jülich, Herzogtum
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Jüterbog
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Jütland (Jylland)
weiterführende Informationen
Kärnan, Turm
weiterführende Informationen

Anm.: Überrest einer in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zerstörten Burg bzw. Festung oberhalb der Stadt Helsingborg.
Kärnten, Herzogtum
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Kaiserebersdorf
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Kaiserslautern
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Kalbe
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Kalchreuth
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Kalkberg, Schloss (Lüneburg)
Anm.: 1371 zerstörte Burg, im 17. Jahrhundert Schloss und Garnison westlich der Altstadt von Lüneburg.
Kalmar
weiterführende Informationen
Kamitz (Kamienica)
weiterführende Informationen
Kampen
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Kanaan
weiterführende Informationen

Anm.: Biblisches "gelobtes Land".
Kana (Qana)
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Kanischa (Nagykanizsa)
weiterführende Informationen
Kapfenberg
weiterführende Informationen
Karlau, Schloss
Anm.: Heute in Graz gelegene Justizvollzugsanstalt.
Karlsbad (Karlovy Vary)
weiterführende Informationen
Karnische Alpen
weiterführende Informationen
Kaspisches Meer
weiterführende Informationen
Kassel
weiterführende Informationen
Katalonien
weiterführende Informationen
Katzenberg
weiterführende Informationen
Kelbra
weiterführende Informationen
Kemberg
weiterführende Informationen
Kent, Königreich
Anm.: Eines der sieben angelsächsischen Königreiche des Mittelalters.
Kesselbusch
Anm.: Auenwaldgebiet an der Saale bei Bernburg.
Kiel
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Kindberg
weiterführende Informationen
Kischützneustadt (Kysucké Nové Mesto)
weiterführende Informationen
Klagenfurt am Wörthersee
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Klamm, Burg
Anm.: Burgruine oberhalb von Schottwien (Niederösterreich).
(Ehrenberger) Klause (Weiler-Klause)
weiterführende Informationen
Klausen (Chiusa)
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Kleiner Belt (Lillebælt)
weiterführende Informationen
Klein Komorn (Zalakomár)
weiterführende Informationen
Klein Venedig, Schloss
Anm.: Heute nicht mehr existierendes südmährisches Lustschlösschen des Kardinals Franz von Dietrichstein in der Nähe von Mikulov.
Kleinwülknitz
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Klentsch (Klenčí pod Čerchovem)
weiterführende Informationen
Kleutsch
weiterführende Informationen
Kleve
weiterführende Informationen
Kleve, Herzogtum
weiterführende Informationen
Klipperberge
Anm.: Weinberg bei Bernburg.
Klötze
weiterführende Informationen
Klosterneuburg
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Kloster Zinna
weiterführende Informationen
Knesebeck
weiterführende Informationen
Knodsenburg, Festung
Anm.: Im Jahr 1585 gegründete Festung an der Waal bei Nijmegen.
Knönitz (Knínice)
weiterführende Informationen
Koblenz
weiterführende Informationen
Köln
weiterführende Informationen
Köln, Kurfürstentum (Erzstift)
weiterführende Informationen
Königerode
weiterführende Informationen
Königsberg (Kaliningrad)
weiterführende Informationen
Königseck (Kunžak)
weiterführende Informationen
Königshofen im Grabfeld (Bad Königshofen im Grabfeld)
weiterführende Informationen
Königstein
weiterführende Informationen
Königstein im Taunus, Burg
Königstein, Festung
weiterführende Informationen
Könitz
weiterführende Informationen
Könnern
weiterführende Informationen
Köthen
weiterführende Informationen
Kötzschau
weiterführende Informationen
Kolding
weiterführende Informationen
Kolin (Kolín)
weiterführende Informationen
Komorn (Komárno)
weiterführende Informationen
Konstantinopel (İstanbul)
weiterführende Informationen
Konstanz
weiterführende Informationen

Anm.: Im Mittelalter und der frühen Neuzeit auch Kostnitz genannt.
Kopenhagen (København)
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Korneuburg
weiterführende Informationen
Koromandelküste
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Korsør
weiterführende Informationen
Košice
weiterführende Informationen
Koskau
Anm.: Bestehend aus Unter- und Oberkoskau (heute Saale-Orla-Kreis, Thüringen).
Krain, Herzogtum
weiterführende Informationen
Krakau (Kraków)
weiterführende Informationen
Kranichfeld
weiterführende Informationen
Krems an der Donau
weiterführende Informationen
Kremsmünster
weiterführende Informationen
Kreta
weiterführende Informationen
Kreuznach
weiterführende Informationen
Krieglach
weiterführende Informationen
Krim, Khanat
weiterführende Informationen
Kronach
weiterführende Informationen
Kronborg, Schloss (Helsingør)
weiterführende Informationen
Kroppenstedt
weiterführende Informationen
Krumau (Český Krumlov)
weiterführende Informationen
Krumbholz
Anm.: Auenwaldgebiet an der Saale bei Bernburg.
Kühren
weiterführende Informationen
Küstrin (Kostrzyn nad Odrą)
weiterführende Informationen
Kulmbach
weiterführende Informationen
Kurrheinischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Kuttenberg (Kutná Hora)
weiterführende Informationen
Laaber
weiterführende Informationen
Lagune von Venedig (Laguna di Venezia, Laguna veneta)
weiterführende Informationen
Lambach
weiterführende Informationen
Landsberg
weiterführende Informationen
Landsberg am Lech
weiterführende Informationen
Landsberg an der Warthe (Gorzów Wielkopolski)
weiterführende Informationen
Landshut
weiterführende Informationen
Langau bei Geras
weiterführende Informationen
Langeland, Insel
weiterführende Informationen
Langer Berg
Anm.: In der frühen Neuzeit Weinberg am Saalehang südwestlich von Bernburg zwischen dem heutigen Tiergarten und der Zörnitzer Mühle.
Languedoc
weiterführende Informationen
La Noue
Anm.: Nicht ermittelte Ortschaft, die im Jahr 1611 etwa eine Meile von Lyon entfernt gewesen sein soll.
La Rochelle
weiterführende Informationen
Lauchstädt (Bad Lauchstädt)
weiterführende Informationen
Lauenburg
weiterführende Informationen
Lauenstein
weiterführende Informationen
Lauf an der Pegnitz
weiterführende Informationen
Laufen
weiterführende Informationen
Lauingen
weiterführende Informationen
Lausanne
weiterführende Informationen
Lausitz, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Lavis (Laifs)
weiterführende Informationen
Laxenburg
weiterführende Informationen
Lech, Fluss
weiterführende Informationen
Lechfeld
weiterführende Informationen
Leeuwarden
weiterführende Informationen
Legnago
weiterführende Informationen
Lehenstein (Chlumeček)
weiterführende Informationen
Leiden
weiterführende Informationen
Leipzig
weiterführende Informationen
Leitha, Fluss
weiterführende Informationen
Leitmeritz (Litoměřice)
weiterführende Informationen
Lermoos
weiterführende Informationen
Lesewitz
Anm.: Heute Auwald bei Plötzkau.
Leucate
weiterführende Informationen
Leuchtenberg, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Levante
weiterführende Informationen

Anm.: Östlicher Mittelmeerraum.
Levico Terme (Löweneck)
weiterführende Informationen
Lichtenberg, Schloss
Anm.: Heute nicht mehr existierendes Wittelsbacherschloss bei Scheuring am rechten Lechufer.
Lichtenburg, Schloss (Prettin)
weiterführende Informationen

Anm.: 1611-1641 Witwensitz der Kurfürstin Hedwig von Sachsen.
Lido di Venezia, Insel
weiterführende Informationen
Liebenwalde
weiterführende Informationen
Liegnitz (Legnica)
weiterführende Informationen
Limburg (Limbourg)
weiterführende Informationen
Grafschaft Limburg (Westfalen)
weiterführende Informationen
Limena
weiterführende Informationen
Limmen
weiterführende Informationen
Lingen (Ems)
weiterführende Informationen
Lingen, Grafschaft
weiterführende Informationen
Linz
weiterführende Informationen
Lippa (Lipova)
weiterführende Informationen
Lippe, Grafschaft
weiterführende Informationen
Lippstadt
weiterführende Informationen
Lissabon (Lisboa)
weiterführende Informationen
Litauen, Großfürstentum
weiterführende Informationen
Livenza, Fluss
weiterführende Informationen
Livland, Herzogtum
weiterführende Informationen
Livorno
weiterführende Informationen
Lizza Fusina (Fusina)
weiterführende Informationen
Lobenhof
weiterführende Informationen

Anm.: Im 17. Jahrhundert "Lusthaus" bei Sulzbach.
Lobenstein
weiterführende Informationen
Lobositz (Lovosice)
weiterführende Informationen
Löbejün (Wettin-Löbejün)
weiterführende Informationen
Löwen (Leuven)
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Lofer
weiterführende Informationen
Loire, Fluss
weiterführende Informationen
Lombardei (Lombardia)
weiterführende Informationen
London
weiterführende Informationen
Lorch
weiterführende Informationen
Lorch, Kloster
weiterführende Informationen
Loreto
weiterführende Informationen
Lothringen, Herzogtum
weiterführende Informationen
Lucca
weiterführende Informationen
Lübeck
weiterführende Informationen
Lueg
weiterführende Informationen
Lüneburg
weiterführende Informationen
Lüneburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Lüneburger Heide
weiterführende Informationen
Lüttich, Hochstift
Lützen
weiterführende Informationen
Lützendorf
weiterführende Informationen
Luhe (Luhe-Wildenau)
weiterführende Informationen
Lund
weiterführende Informationen
Luxemburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Lyon
weiterführende Informationen
Lyonnais
weiterführende Informationen
Maas, Fluss
weiterführende Informationen
Maastricht
weiterführende Informationen
Macao (Macau)
weiterführende Informationen
Maderno (Toscolano-Maderno)
weiterführende Informationen
Madrid
weiterführende Informationen
Mägdesprung
weiterführende Informationen
Mähren, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Mähring
weiterführende Informationen
Magdeburg
weiterführende Informationen
Magdeburg, Erzstift
weiterführende Informationen
Mailand (Milano)
weiterführende Informationen
Mailand, Herzogtum
weiterführende Informationen
Main, Fluss
weiterführende Informationen
Mainz
weiterführende Informationen
Mainz, Kurfürstentum (Erzstift)
weiterführende Informationen
Malamocco
weiterführende Informationen
Malta, Inselgruppe
weiterführende Informationen
Mannheim
weiterführende Informationen
Mansfeld
weiterführende Informationen
Mansfeld, Grafschaft
weiterführende Informationen
Mantua (Mantova)
weiterführende Informationen
Marano Lagunare
weiterführende Informationen
Marburg an der Lahn
weiterführende Informationen
Marienberg, Hügel
Anm.: Anhöhe über der Brandenburger Altstadt.
Mark, Grafschaft
weiterführende Informationen
Marseille
weiterführende Informationen
Matrei am Brenner
weiterführende Informationen
Mattig, Fluss
weiterführende Informationen
Mattighofen
weiterführende Informationen
Mattsee (Niedertrumer See)
weiterführende Informationen
Mauerbach
weiterführende Informationen
Mauerkirchen
weiterführende Informationen
Mauls (Mules)
weiterführende Informationen
Mechelen
weiterführende Informationen
Mecklenburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Medingen
weiterführende Informationen
Meiningen
weiterführende Informationen
Meißen
weiterführende Informationen
Meißen, Hochstift
weiterführende Informationen

Anm.: Seit 1581 Teil des (albertinischen) Kurfürstentums Sachsen.
Meißen, Markgrafschaft
weiterführende Informationen

Anm.: Kernland des (albertinischen) Kurfürstentums Sachsen.
Meitingen
weiterführende Informationen
Melegnano
weiterführende Informationen
Melk
weiterführende Informationen
Memmingen
weiterführende Informationen
Meppen
weiterführende Informationen
Mereto di Capitolo
weiterführende Informationen
Merseburg
weiterführende Informationen
Merseburg, Hochstift
weiterführende Informationen
Mesopotamien
weiterführende Informationen
Messina
weiterführende Informationen
Mettingen, Herrschaft
Anm.: Pappenheimische Herrschaft mit Sitz auf der Burg Untermettingen bei Stühlingen.
Metz
weiterführende Informationen
Mézières (Charleville-Mézières)
weiterführende Informationen
Middelburg
weiterführende Informationen
Middelfart
weiterführende Informationen
Miličín
weiterführende Informationen
Milligen (Oud-Milligen)
weiterführende Informationen

Anm.: Heute nicht mehr existierendes, da auf dem Kommandozentrum der niederländischen Luftwaffe gelegenes Dorf.
Minden
weiterführende Informationen
Minden, Hochstift
weiterführende Informationen
Mira Taglio
weiterführende Informationen
Mirabell, Schloss (Salzburg)
weiterführende Informationen

Anm.: Lustsschloss der Erzbischöfe von Salzburg (um 1606 als Schloss Altenau erbaut, 1612 Umbenennung in Mirabell).
Mirow, Kommende
Anm.: Verwaltungseinheit des Johanniterordens.
Mißlareuth
weiterführende Informationen
Missunde
weiterführende Informationen
Mittelmeer
weiterführende Informationen
Mittenwald
weiterführende Informationen
Mitterteich
weiterführende Informationen
Modena
weiterführende Informationen
Modena, Herzogtum
weiterführende Informationen
Modra
weiterführende Informationen
Mömpelgard (Montbéliard)
weiterführende Informationen
Moers
weiterführende Informationen
Molukken (Maluku)
weiterführende Informationen
Monastero degli Olivetani
Anm.: Heute verfallenes Kloster der Olivetanermönche auf dem Monte Venda.
Monheim
weiterführende Informationen
Monselice
weiterführende Informationen
Montagnana
weiterführende Informationen
Montebello, Burg
Anm.: Burg oberhalb von Montebello Vicentino (Provinz Vicenza).
Montecassino, Abtei
weiterführende Informationen
Montegalda
weiterführende Informationen
Montegrotto Terme
weiterführende Informationen
Monte Ortone
weiterführende Informationen
Monte Rosso
Anm.: Bewaldeter Berg zwischen La Croce und Feriole westlich von Padua.
Monte Rua
weiterführende Informationen
Monte Venda
weiterführende Informationen
Moranzani
weiterführende Informationen
Morges
weiterführende Informationen
Moritzburg, Schloss (Halle/Saale)
weiterführende Informationen
Mosel, Fluss
weiterführende Informationen
Moskau
weiterführende Informationen
Moskauer Reich
weiterführende Informationen
Mühlenbeck
weiterführende Informationen
Mühlhausen
weiterführende Informationen
München
weiterführende Informationen
Münster, Hochstift
weiterführende Informationen
Mürz, Fluss
weiterführende Informationen
Mürzzuschlag
weiterführende Informationen
Muiden
weiterführende Informationen
Mulde, Fluss
weiterführende Informationen
Mur (Mura), Fluss
weiterführende Informationen
Murano
weiterführende Informationen
Múscoli
weiterführende Informationen
Naarden
weiterführende Informationen
Naardermeer
weiterführende Informationen
Nabburg
weiterführende Informationen
Nachterstedt
weiterführende Informationen
Náfpaktos (Lepanto)
weiterführende Informationen
Namur
weiterführende Informationen
Narbonne
weiterführende Informationen
Nassau-Saarbrücken, Grafschaft
weiterführende Informationen
Nassereith
weiterführende Informationen
Naumburg
weiterführende Informationen
Neapel (Napoli)
weiterführende Informationen
Neapel, Königreich
weiterführende Informationen
Neckar, Fluss
weiterführende Informationen
Negroponte (Euböa), Insel
weiterführende Informationen
Nennslingen
weiterführende Informationen
Nespeky
weiterführende Informationen
Neubau
weiterführende Informationen
Neuburg an der Donau
weiterführende Informationen
Neuburg am Inn
weiterführende Informationen
Neuburg am Inn, Grafschaft
weiterführende Informationen
Neudorf
weiterführende Informationen
Neuenhaus
weiterführende Informationen
Neugebäude, Schloss
weiterführende Informationen

Anm.: Damals vor den Toren Wiens gelegenes kaiserliches Renaissanceschloss.
Neugranada
weiterführende Informationen

Anm.: Spanisches Generalkapitanat.
Neuhäusel (Nové Zámky)
weiterführende Informationen
Neuhaldensleben (Haldensleben I)
weiterführende Informationen
Neuhaus (Jindřichův Hradec)
weiterführende Informationen
Neuhaus, Schloss
weiterführende Informationen
Neukloster
weiterführende Informationen
Neumarkt in der Oberpfalz
weiterführende Informationen
Neumarkt (Egna)
weiterführende Informationen
Neumarkt am Wallersee
weiterführende Informationen
Neumarkt an der Ybbs
weiterführende Informationen
Neumünster
weiterführende Informationen
Neu-Ortenburg, Schloss (Hinterschloss)
weiterführende Informationen

Anm.: Heute nicht mehr existierendes Schloss bei Ortenburg.
Neusohl (Banská Bystrica)
weiterführende Informationen
Neustadt (Neustadt-Glewe)
weiterführende Informationen
Neustadt bei Coburg
weiterführende Informationen
Neustadt an der Donau
weiterführende Informationen
Neustadt (vor Magdeburg)
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil Alte Neustadt von Magdeburg.
Neustadt (Orla)
weiterführende Informationen
Neustadt am Rübenberge
weiterführende Informationen
Neustadt an der Waldnaab
weiterführende Informationen
Neutra (Nitra), Fluss
weiterführende Informationen
Nevers
weiterführende Informationen
Niederlande (beide Teile)
weiterführende Informationen
Niederlande, Spanische
weiterführende Informationen
Niederlande, Vereinigte (Generalstaaten)
weiterführende Informationen
Niederlausitz, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Niedermotzing
weiterführende Informationen
Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Niedersächsischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Niedertraubling
weiterführende Informationen
Niederungarn
Anm.: Verwaltungseinheit des (habsburgischen) Königreichs Ungarn, das die heutige West- und Mittelslowakei sowie größtenteils die Gebiete westlich des Plattensees (Balaton) umfasste.
Nienburg (Saale), Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Nienburg (Saale)
weiterführende Informationen
Nienburg (Weser)
weiterführende Informationen
Nieuwpoort
weiterführende Informationen
Nijkerk
weiterführende Informationen
Nijmegen
weiterführende Informationen
Nikolsburg (Mikulov)
weiterführende Informationen
Nîmes
weiterführende Informationen
Nittenau
weiterführende Informationen
Noale
weiterführende Informationen
Nördlingen
weiterführende Informationen
Nógrád (Novigrad), Burg
weiterführende Informationen
Nohra
weiterführende Informationen
Noorddorp
weiterführende Informationen
Norburg (Nordborg)
weiterführende Informationen
Norderney, Insel
weiterführende Informationen
Nordgau
weiterführende Informationen
Nordhausen
weiterführende Informationen
Nordhorn
weiterführende Informationen
Nordsee
weiterführende Informationen
Normandie
weiterführende Informationen
Northeim
weiterführende Informationen
Norwegen, Königreich
weiterführende Informationen
Noventa
weiterführende Informationen
Nowy Targ
weiterführende Informationen
Nürnberg
weiterführende Informationen
Nürtingen
weiterführende Informationen
Nuthe, Fluss
weiterführende Informationen
Nyborg
weiterführende Informationen
Oberammergau
weiterführende Informationen
Oberbayern
Oberdeutschland (Süddeutschland)
weiterführende Informationen
Obere Pfalz (Oberpfalz), Fürstentum
weiterführende Informationen
Oberkapfenberg, Burg
Anm.: Burg oberhalb von Kapfenberg (Steiermark).
Oberlausitz, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Obermallebarn
weiterführende Informationen
Obernberg am Inn
weiterführende Informationen
Obernzell
weiterführende Informationen
Oberottmarshausen
weiterführende Informationen
Oberrheinischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Obersächsischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Obersteiermark
weiterführende Informationen
Obertrum am See
weiterführende Informationen
Oberungarn
Anm.: Verwaltungseinheit des (habsburgischen) Königreichs Ungarn, das die heutige östliche Slowakei und angrenzende ungarische Gebiete umfasste.
Odense
weiterführende Informationen
Oder, Fluss
weiterführende Informationen
Ödenburg (Sopron)
weiterführende Informationen
Oelsnitz (Vogtland)
weiterführende Informationen
Öresund (Øresund)
weiterführende Informationen
Österreich, Erzherzogtum
weiterführende Informationen
Österreichischer Reichskreis
Österreich ob der Enns, Erzherzogtum
weiterführende Informationen
Österreich unter der Enns, Erzherzogtum
weiterführende Informationen
Oettingen, Grafschaft
weiterführende Informationen
Ofen (Buda)
weiterführende Informationen
Ofen, Ejalet (Budin Eyâlet)
Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Ohof
weiterführende Informationen
Oldenburg
weiterführende Informationen
Oldenburg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Oldenzaal
weiterführende Informationen
Olmütz (Olomouc)
weiterführende Informationen
Olymp, Berg
weiterführende Informationen
Oppeln (Opole)
weiterführende Informationen
Opperode
weiterführende Informationen
Orange
weiterführende Informationen
Orange, Fürstentum
weiterführende Informationen
Oriago Di Mira
weiterführende Informationen
Orient
weiterführende Informationen
Ortenburg
weiterführende Informationen
Ortenburg, Grafschaft
weiterführende Informationen
(Alt-)Ortenburg, Schloss (Vorderschloss)
weiterführende Informationen
Orth an der Donau
weiterführende Informationen
Oschatz
weiterführende Informationen
Oschersleben
weiterführende Informationen
Osmanisches Reich
weiterführende Informationen
Osnabrück, Hochstift
weiterführende Informationen
Ossa (Kíssavos), Berg
weiterführende Informationen
Osterhofen
weiterführende Informationen
Osterstein, Schloss (Gera)
weiterführende Informationen

Anm.: Auf einem Berg westlich der Stadt Gera gelegenes Residenzschloss der Herren von Reuß (jüngere Linie), das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.
Ostfriesland, Grafschaft
weiterführende Informationen
Ostindien
weiterführende Informationen

Anm.: Vorder- und Hinterindien sowie Malaiischer Archipel.
Ostrau
weiterführende Informationen
Ostsee
weiterführende Informationen
Ottensheim
weiterführende Informationen
Ottleben
weiterführende Informationen
Overijssel
weiterführende Informationen
Paderborn, Hochstift
weiterführende Informationen
Padua (Padova)
weiterführende Informationen
Padua (Padova), Provinz
Anm.: Verwaltungseinheit der Republik Venedig.
Palästina
weiterführende Informationen
Palazzo Pallavicino (Palazzo Martinengo)
weiterführende Informationen
Palmanova
weiterführende Informationen
Pansfelde
weiterführende Informationen
Pantianicco
weiterführende Informationen
Pápa
weiterführende Informationen
Paraíba
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Bundesstaat in Nordostbrasilien.
Parchim
weiterführende Informationen
Paris
weiterführende Informationen
Parma
weiterführende Informationen
Parma und Piacenza, Herzogtum
weiterführende Informationen
Parsberg
weiterführende Informationen
Partenkirchen (Garmisch-Partenkirchen)
weiterführende Informationen
Passau
weiterführende Informationen

Anm.: Gebildet aus den damals drei eigenständigen Teilen Alt-, Ilz- und Innstadt.
Passauer Altstadt (Passau)
Anm.: Kernstadt auf der Landspitze zwischen Donau und Inn neben zwei weiteren damals eigenständigen Stadtteilen von Passau.
Passau, Hochstift
weiterführende Informationen
Passauer Ilzstadt (Passau)
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemals eigenständige Stadt an der Einmündung der Ilz in die Donau, jetzt Stadtteil von Passau.
Passauer Innstadt (Passau)
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemals eigenständige Stadt rechts des Inns, jetzt Stadtteil von Passau.
Paßbruch
weiterführende Informationen
Passendorf
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Halle (Saale).
Patria del Friuli
Anm.: Ursprünglich das Gebiet unter der weltlichen Herrschaft des Patriarchen von Aquileia; seit 1420 Verwaltungseinheit der Republik Venedig.
Pavia
weiterführende Informationen
Peggau
weiterführende Informationen
Peißen
weiterführende Informationen
Peitz
weiterführende Informationen
Penig, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen, seit 1543 an die Herren von Schönburg verlehnt.
Pergine Valsugana (Fersen im Suganertal)
weiterführende Informationen
Perleberg
weiterführende Informationen
Persien (Iran)
weiterführende Informationen
Perugia
weiterführende Informationen
Pesaro, Bistum
weiterführende Informationen
Peschiera del Garda
weiterführende Informationen
Petersberg, Berg
weiterführende Informationen
Peterswald (Petrovice u Chabařovic)
weiterführende Informationen
Petronell
weiterführende Informationen
Peuerbach
weiterführende Informationen
Pfaffenbusch
Anm.: Auenwaldgebiet an der Saale bei Bernburg.
Pfaffenhofen an der Ilm
weiterführende Informationen
Pfaffenmütz, Schanze
weiterführende Informationen
Pfalz, Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Pfalz-Hilpoltstein, Fürstentum
Anm.: Deputatfürstentum von Pfalz-Neuburg.
Pfalz-Neuburg, Fürstentum
weiterführende Informationen
Pfalz-Sulzbach, Fürstentum
Anm.: Deputatfürstentum von Pfalz-Neuburg.
Pfalz-Zweibrücken, Fürstentum
weiterführende Informationen
Pfatter
weiterführende Informationen
Pfreimd
weiterführende Informationen
Pful
Anm.: Nach der ehemaligen Burgruine Pful benanntes Auenwaldgebiet an der Saale bei Plötzkau.
Philadelphia (Alaşehir)
weiterführende Informationen

Anm.: Antike Stadt in Lydien (Kleinasien), die in der Offenbahrung des Johannes als Ort mit einer urchristlichen Gemeinde erwähnt wird.
Philippsburg
weiterführende Informationen
Piacenza
weiterführende Informationen
Piave, Fluss
weiterführende Informationen
Picardie
weiterführende Informationen
Piemont
weiterführende Informationen
Pilau, Insel
weiterführende Informationen
Pilsen (Plzeň)
weiterführende Informationen
Pinerolo
weiterführende Informationen
Pinios (Pineiós), Fluss
weiterführende Informationen
Pirna
weiterführende Informationen
Pirna, Amt
weiterführende Informationen

Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen.
Pirnitz (Brtnice)
weiterführende Informationen
Pisa
weiterführende Informationen
Plassenburg, Schloss (Kulmbach)
weiterführende Informationen

Anm.: Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach bzw. Brandenburg-Bayreuth.
Plattling
weiterführende Informationen
Pleinfeld
weiterführende Informationen
Pleißenburg (Leipzig)
Anm.: Heute nicht mehr existierende kursächsische Festung zu Leipzig, jedoch baulich und rechtlich von der Stadt getrennt.
Plochingen
weiterführende Informationen
Plön
weiterführende Informationen
Plötzkau
weiterführende Informationen
Plötzkau, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Plötzky (Schönebeck-Plötzky)
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemalige Stadt mit einem seit Ende des 16. Jahrhunderts verfallenden bzw. abgerissenen Kloster, 1645 wüst gefallen, heute eine kleine Ortschaft an der Dornburger Alten Elbe, südlich von Gommern, nach Schönebeck eingemeindet.
Po, Fluss
weiterführende Informationen
Pölzig
weiterführende Informationen
Pörnbach
weiterführende Informationen
Pösing (Pezinok)
weiterführende Informationen
Pößneck
weiterführende Informationen
Poitou
weiterführende Informationen
Polen, Königreich
weiterführende Informationen
Poley
weiterführende Informationen
Polsingen
weiterführende Informationen
Pommern, Herzogtum
weiterführende Informationen
Pondorf
weiterführende Informationen
Pontebba
weiterführende Informationen
Ponte di Brenta
weiterführende Informationen
Porto Buso
weiterführende Informationen
Porto di Baseleghe
weiterführende Informationen
Porto di Brondolo
weiterführende Informationen
Porto di Chioggia
weiterführende Informationen
Porto di Malamocco
weiterführende Informationen
Porto di Lido (Porto di San Nicolò)
weiterführende Informationen

Anm.: Im 17. Jahrhundert auch Porto degli due castelli genannt wegen der Festungen Sant' Andrea und San Nicholò, welche die Durchfahrt bewachten.
Porto di Lio Maggiore
Anm.: Ehemalige Durchfahrt von der Adria in die Lagune von Venedig. Existiert heute nicht mehr.
Porto di Sant'Andrea
weiterführende Informationen
Porto (Canale) di Sant' Erasmo
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemalige Durchfahrt von der Adria in die Lagune von Venedig.
Porto (Canale) di Treporti
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemalige Durchfahrt von der Adria in die Lagune von Venedig.
Porto Lignano
weiterführende Informationen
Portugal, Königreich
weiterführende Informationen
Posen (Poznań)
weiterführende Informationen
Postbauer (Postbauer-Heng)
weiterführende Informationen
Potsdam
weiterführende Informationen
Prag (Praha)
weiterführende Informationen
Praglia, Kloster (Abbazia di Praglia)
weiterführende Informationen
Prater
weiterführende Informationen

Anm.: Im 17. Jahrhundert kaiserliches Jagdrevier an der Donau, heute Stadtteil von Wien.
Preßburg (Bratislava)
weiterführende Informationen
Pretzsch
weiterführende Informationen
Preußen, Herzogtum
weiterführende Informationen
Preußlitz
weiterführende Informationen
Prignitz
weiterführende Informationen
Primolano
weiterführende Informationen
Priwitz (Prievidza)
weiterführende Informationen
Provence
Prüfening
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Regensburg.
Prüll
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Regensburg (Karthaus-Prüll).
Pudmeritz (Budmerice)
weiterführende Informationen
Pulkau
weiterführende Informationen
Purmer
weiterführende Informationen
Purmerend
weiterführende Informationen
Putten
weiterführende Informationen
Quedlinburg
weiterführende Informationen
Quedlinburg, Stift
weiterführende Informationen
Quellendorf
weiterführende Informationen
Querfurt
weiterführende Informationen
Raab (Győr)
weiterführende Informationen
Raab (Győr), Bistum
Raab (Rába), Fluss
weiterführende Informationen
Rábca, Fluss
weiterführende Informationen
Radisleben
weiterführende Informationen
Raguhn
weiterführende Informationen
Rain
weiterführende Informationen
Rakonitz (Rakovník)
weiterführende Informationen
Rammelburg
weiterführende Informationen
Rathenow
weiterführende Informationen
Ratibor (Racibórz)
weiterführende Informationen
Rattelsdorf
weiterführende Informationen
Rattenberg
weiterführende Informationen
Raudnitz an der Elbe (Roudnice nad Labem)
weiterführende Informationen
Rednitzhembach
weiterführende Informationen
Rees
weiterführende Informationen
Regelsbrunn
weiterführende Informationen
Regensburg
weiterführende Informationen
Regensburg, Hochstift
weiterführende Informationen
Reggio nell'Emilia
weiterführende In