Text

➨ Hinweis: Die Edition ist in Bearbeitung und daher nur eingeschränkt zitierfähig.

Zur Zeit sind Änderungen und Korrekturen am Text und in den Apparaten möglich.

Danach werden etwaige Korrekturen und Ergänzungen in einem Änderungsregister gelistet.

Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: März 1636
[Inhaltsverzeichnis]
01. März 1636
02. März 1636
03. März 1636
04. März 1636
05. März 1636
06. März 1636
07. März 1636
08. März 1636
09. März 1636
10. März 1636
11. März 1636
12. März 1636
13. März 1636
14. März 1636
15. März 1636
16. März 1636
17. März 1636
18. März 1636
19. März 1636
20. März 1636
21. März 1636
22. März 1636
23. März 1636
24. März 1636
25. März 1636
26. März 1636
27. März 1636
28. März 1636
29. März 1636
30. März 1636
31. März 1636
|| [[Handschrift: 71v]]

Dienstag den 1. des MärzMartij.


Mein vetter hat mich herumb geführet
im Werder, vndt Thiergarten der Schwarz
vndt weißen danhirsche, ebensoJtem: im lustgarten,
wie auch im pomeranzenhause, darinnen
wir eine schöne reiffe pomerantze von
einem baẅmlein abgebrochen. Es stunde
auch ein schöner granatapfel an einem
baẅmlein, ebensoJtem: feigen, vndt Jndianische
gewechße. Vber den Mahlzeitten gab es
gute conversation mitt dem Obersten Werder,
vndt sonsten, auch mitt den DamenDames.


Vormittags, den anfang der paßion-
predigten, mitt angehört so <herr> Colerus
gehalten. Nachmittags ins abendt gebeht mittgegangen.


Verschiedene BeschlüsseDiversa consilia agitirt, vndt
meinen vetter auff gut wege helfen bringen.

|| [[Handschrift: 72r]]


Nachmittags auch freẅlein Anne Marie, wie auch
die Muhme besuchtt, ebensoJtem: die lieben kinder.

Mittwoch den 2. des MärzMartij.


Mitt convoy (wegen großer vnsicherheitt)
von Deßa nach Cöhten, alda zu Mittage
alle ehr vndt freündtschaft entpfangen,
vom hernvetter.


Christof Malers vollständige Wiederaufnahmereconciliatio plenaria.
EbensoJtem: der beyden Dienercamerierj nach außgestande-
ner straffe.


MitteilungAvis: daß der Oberste hatzfeldt mitt 10 tausendmille Mann
in dem Fürstenthumb hennenberg ankommen.


Von Cöhten (ferrner mitt convoy,
wie auch einem Reütterdienst ezlicher
vom adel,) nachmittags gen Bernburg alda Meine
herzlieb(st)e gemahlin etwas vnpaß gefunden,
wegen empfangen schreckens auß Mißverstandt.


Melchior Loys vndt Thomas Benckendorf seindt auch mitt
mir gekommen, ebensoJtem: der ArztMedicus von Plötzkau Doctor Rumelius.

|| [[Handschrift: 72v]]

Donnerstag den 3. des MärzMartij.


Alarm haben die Schwedischen in der stadt gehabtt,
weil ezliche ChurSächsische trouppen sollen vber die
Sahle paßirt, auch ein treffen vorgegangen
sein. Vmb dieses lerms willen, hat sich
herzog Franz henrich, nicht anhero gemacht,
sondern durch den Rittmeister Mattesofßky
endtschuldigen laßen, daß er seinen weg
auf dißmal, nicht anhero nehmen dörfen.
Und ich bin darüber recht erfreut wegen dieses Argwohns.Et j'en suis bien ayse, a cause des soupçons.


Melchior Loyß, hat seine rechnungen
wegen der Leiptziger meße, abgeleget, wie
D.a auch Thomaß Benckendorff.


Doctor Rummel ist fortt, nacher Plötzka.


Krebs ist neẅlich im hinraysen nacher<von> Plötzkau <nach Leipzig> nieder-
gehawen worden, auf der straßen.

Freitag den 4. des MärzMartij.


MitteilungAvis: daß gestern beyde theil von starck
aufeinander geschoßen, von einer Jnsul in der
Sahle welche die ChurSächsischen innegehabt, gegen der || [[Handschrift: 73r]]
Schwedischen vfer vber.


EbensoJtem: daß gestern zwischen hier vndt Palberg
von den Schwedischen etzliche ChurSäxische nieder-
gemacht worden.


Alhier seindt der offizirer weiber vor-
gestern außgerißen, vndt haben alles auf der
Tafel (darauf angerichtet gewesen) stehen
vndt liegen laßen.


Man ist mir auch in die Mühle eingefallen,
vndt hat den armen leütten, das getreidig
mitt gewaltt, hinweg genommen. hochmuth
kömbt vorm fall.


MitteilungAvis: <von Plötzkau> daß sich die trouppen des weges von Warm-
storf
starck sehen laßen, vndt daß man continu-
irlich auß Stügken schießen höre. Die Schwedische
werden hin vndt wieder aufgefordert auß den
garnjsonen, wie auch von Halberstadt.


Jtzt vor abends, kömbt Mitteilungavis, der Bannier
retirire sich mitt seiner gantzen armèe, auf
Ascherßleben zu, der Churfürst wehre vber die
Sahle gegangen, vndt Jhm zu starck worden,
Scheinet also, daß die Schwedischen geschlagen seyen.

|| [[Handschrift: 73v]]


Der President leßet mir izt sagen, er besorg-
te, es möchte in der Stadt vnsicher sein, wollte
gern herauffer, gestaltt er dann seine familie
albereitt herauf aufs schloß geflehet,
Jch habe losament vndt alles vor ihn bestellet.


Man siehet vom Eülenspiegelb auß starcke
Feẅer, vmb Merseburg[,] Lauchstedt [und] Schafstedt.
et cetera


Gott tröste die armen verderbten leütte,
vndt stehe der gerechten sache bey.

Samstag den 5. des MärzMartij.


Allerley vndterschiedliche Mitteilungavis gehabtt, wegen
der Chur: Säxischen vndt Schwedischen Schlachtrencontre.


Der Oberste Schulmann, hat daß volck alhier
auß der Stadt genommen, vndt den capitän Müller
gleichsfalß invitirt, mitt forttzugehen.


Der President ist selber zu mir herauff gekommen,
wiewol er mitt dem podagra noch etwaß behaftett.


Capitän Müller, will noch ferrnerer Befehlordre erwarten.


Ich bin verlegen, wünsche mich richtig zu verhalten.Je suis penauld; desjrant de me bien gouverner.


Die reduytte auf dißeyt Calbe vor der ruinirten
brücke haben die churSächsischen erobertt, aber hernacher
wieder verlaßen.

|| [[Handschrift: 74r]]


MitteilungAvis von Plötzkau daß das volck auß der Stadt Bernburg
genommen, vndt nach Niemburg gelegt, dagegen
der vndterhalt dorthin folgen solle, das Schloß aber
besetzt bleiben, gestaltt dann der Bannier
<Beachte wohlNota Bene> itzo aufs neẅe Befehlordre ertheilt, daß sich der
Hauptmanncapitain auf dem hause, biß auf den lezten
Mann halten solle, auß was vrsachen kan
kein Mensch wißen. Staßfurtt wirdt zum
Schwedischen haüptquartier gemachtt, die
ChurSächsische armèe wirdt nachfolgen. Ich begreife, in aller Unschuld, dass diese Teufel von Schweden meine Todfeinde sind. Gott wolle sie in ihren Machenschaften zügeln.Je voy
que ces Diables de Swedois sont mes en-
nemis mortels, innocentement. Dieu les vueille brider, en leurs machinations.


Mit dem Presidenten vndt Milagio raht gehalten.


MitteilungAvis: daß ein schreiben von Magdeburg an Fürst Augustum
zwar haltende ankommen, vom Salomon Adam,
vndt andern zween Obersten, darinnen geldt
vndt proviant vor die garnison in Magdeburg
begehret wirdt, dieweil das Fürstenthumb
Anhaltt
, ihnen alda assigniret seye, &cetera[.]
Gott helfe vnß auß diesem labyrinth.


Ich habe dem Kaiser und Ihrer Kurfürstlichen Hoheit von Sachsen geschriebenJ'ay escrit a l'Empereur <&> a Son Altesse Electorale de Saxe, usw.perge[.]

|| [[Handschrift: 74v]]


Der capitän hat Rödern nicht permittiren wollen,
seine pferde diesen abendt außm schloß führen
zu laßen, wo ferrne er anderstwohin wollte,
alß nach Cöhten. Es gibt Verräter unter unseren Leuten, wie es scheint.Jl y a des traistres; parmy
nos gens, comme il semble.


Zeitung daß der Oberste Carr ein Schottlender bey den
Schwedischen gestern auf einem Scharmützel <ge>blieben.


EbensoJtem: daß Banner heütte noch auf Ascherßleben
zu, seine artillerie aber, auf Sandersleben zu gegangen.


Rödern habe jch mitt Milagio depeschirt, nach
dem Sie endtlich der capitän müssen durchlaßen.

Sonntag den 6.ten: des MärzMartij.


MitteilungAvis: daß gestern abendt der Oberste Wrangel
mitt der von Fürst Augusto begehrten Schwedischen
salvaguardia, wieder zu Plötzkaw angelanget,
vndt es sollen in Ascherß<Alß>leben 2 Regiment alß des
general leüttenant Rytwins, vndt hertzog Frantz henrjchs
logiren, die andern gegen Ascherßleben, es sollen
auch wieder, 300 pferde in Bernburg commandirt sejn.


Jch habe hieroben predigen laßen, den caplan.


Befehl des Hauptmanns Müller, den der Marschall Erlach mir heimlich anvertraut hat, gemäß dem der Obrist Schulmann jenem gestern den Befehl gegeben habe, dieses Schloss ohne weitere Achtung noch Vorsicht behaupten zu wollen.Ordre du Capitaine Müller que le Maréchal Erlach
m'a confiè en secret, après que le Colonel Schul-
mann
luy avoit donnè ordre hier de bouche, de || [[Handschrift: 75r]]
vouloir maintenir ce chasteau, sans autre
respect, nj circomspection:


Es wirdt hiermitt wegen Jhrer Excellenz des herrn Feldtmar-
schall Banners usw.perge dem Commendanten vfm hauß Bernburg
angedeüttet, was maßen Jhre excellentz keinen zweifel
tragen, Er deroselben heütige Befehlordre wol empfangen
haben, vndt solche schuldiger gebühr in obacht halten
werde, solchen ortt vffs eüßerste zu maintenjren,
wie dann Jhre Excellenz Jhn hiermitt nochmalß ernstlich
ermahnet vndt anbefohlen haben wollen, besagten
ihm anvertraweten ortt vndt hauß Bernburg
vfm fall er weitter vom feinde attacquirt
werden sollte, aller eüßerst zu halten, vndt
keines weges zu vbergeben, noch zu quittiren,
Sondern so lieb ihm sein leib vndt leben ist, zu
mainteniren soll, gestaltt dann Jhre Excellentz diß-
falß von keiner endtschuldigung zu hören, noch ei-
nige gelten zu laßen, gemeinet, vndt soll er
sich dahingegen, gewißes succurßes vndt ent-
satzes daferrn Jhre Excellentz nur in zeitten von ihm
advertiret vndt nachricht erlangen werden,
vnfehlbarlich zu getrösten, vndt zu versehen haben,
wornach er sich zu richten; GezeichnetSignatum: Sanderßleben,
den 5. des März im JahrMartij, Anno 1636.


<An den herrn commendanten vfm hause Bernburgk. Schnell, schnell, schnell, auf das SchnellsteCito cito cito citissime>

Johann Baner. mit eigener Handmanu propria

|| [[Handschrift: 75v]]


Nachmittags, ist hertzogk Frantz henrich vnver-
sehens hehrkommen, vndt baldt darnach ist lerm
worden, wegen etzlicher Reütter, die sich sehen
laßen. Jn der Nacht ist der hertzog, (nach
dem er <mascaraden gebrachtt, vndt> sehr lustig gewesen) wieder fortt,
vndt man hat mir gerahten, nochmalß
die abführung der besatzung von diesem Schloße
durch abschickung beym Banner, (weil mir
es auch der Churfürst permittiret) zu versuchen.

Montag den 7. des MärzMartij.


Dieweil es iedermann gerahten, habe ich endtlich
Stammern müßen laßen zum Bannier ziehen,
wiewol jch am succeß, sehr zweifele.


general Banner ließ mir gestern sagen, durch
hertzog Frantz henrich, ich möchte nochmalß bey
ChurSaxen versuchen, ob ich etwas schriftliches erlan-
gen köndte, oder ich würde im wiedrigen fall, wol
thun, daß ich wegzöge, weil wir alhier in
großer gefahr säßen[.]


Der Obrist leutnant Serwaßky, Steinbach, Matr-
sofsky
Rittmeister vndt ein leüttenampt sejndt
abends zum eßen geblieben.

|| [[Handschrift: 76r]]


Schreiben von Johann Löw von Wien empfangen.


MitteilungAvis vom gefährlichen zustande Meines
Schwagers des herzogs zu Meckelnburg Liebden weil
er mitt der geelsuchtt vndt waßersuchtt
also behaftett, daß man an seinem leben
desperirt. Gott beßere es.


MitteilungAvis: vom præsidenten daß Banner mir besondersin parti-
cularj
gram vndt feindt, auch mir wol
einen Kränkungaffront anthun dörfte, wo ich länger
alhier verbliebe, hette auch gesagt, wenn
er nicht den guten alten herrn Fürst Augustum
b ansähe vndt Fürst Johann Casjmirn, neben
noch ein zwey oder drey redliche leütte im
lande, es sollte im Fürtenthumb Anhaltt,
weder stumpf noch stiel bleiben. Sie
haben auch gebrennet, ein eylf feẅer
den Tag, wie der Churfürst vbersetzen
laßen. Es leßet sich ansehen als wolle
mir Banner einen schimpf beweisen. Fürst Lud-
wigen
wolle er feẅrige kohlen aufs haüpt
samlen, hat er gesagt. So tadelt man uns Fürsten dort.Ainsy l'on nous gourman- || [[Handschrift: 76v]]
de des Princes.

Dienstag den 8. des MärzMartij. (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Obrist leutnant Müller ist zu mir kommen, hat
darnach auch mitt Obrist leutnant Serwaßky,
Steinbach, Capitän Müller, vndt dem ob leutnant
Rauchhaüpt mitt mir gegeßen.


Die alhiesige garnison aufm Schloß ist
abermals (mir zum Trotzen despit de moy) mitt 30 Mann
verstärckt worden.


Melchior Loyß ist mitt den offizirern
forttgezogen, nach Ascherßleben zu.


Raht gehalten mitt dem præsidenten vndt zum Gegenteilin
diversum
agitirt worden, wegen meiner
rayse in Meckelnburg, oder nichtt?


heütte ist mir berichtet worden, wie daß
die haüptkranckhejtt, so sehr vberhandt alhie
nimbt, also daß zu 18 zu 20 jn den kirchen
vor sich bitten laßen, Es seindt auch zu
mehrerem meinem vnglück alle wintzer,
so die weinberge bestellen sollen, biß auf
einen kranck worden. Kein Unglück kommt allein.Nulla calamitas sola!c

|| [[Handschrift: 77r]]

Freitag den 9. des MärzMartij. (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Gestern abendt, hat der capitän Müller eine
Schildtwache in vnsere vndterste Tafelstube,
(alda der kornvorraht lieget) mitt vngestümm
einlegen laßen. Es scheint, dass man das tut, um mich zu verärgern.Jl semble qu'on le fait pour me
despiter.
Es wirdt auch besorglich viel gestohlen
werden, sonderlich an erbßen vndt Mehl.


Diesen Morgen lermen gehabt, weil sich ezliche
Reütter sehen laßen, welche die pflugpferde der
vndterthanen außspannen wollen.


MitteilungAvis: daß Banner allen vorraht der herrschaft be-
sichtigen leßett, vndt will ihn wegnehmen
laßen, mitt sahmen, vndt mitt allem.


Jch habe raht gehalten, mitt dem præsidenten.


Es scheinet daß mich Gott auß der handt meiner
feinde reißen, vndt erretten will. Amen.


Beachte wohl, beachte wohl<Nota Bene> Nota Bene <König> Davidt bittet fast in diesen weltlichen dingen,
vmb keine sache innbrünstiger, alß das ihn Gott
in seiner feinde handt nicht geben wollte. Wenn
man ih nun die gnade von Gott hatt, daß man
sich von ihnen loß machen kan, thete man thörlich
daran, wenn man sich lange bedencken wollte || [[Handschrift: 77v]]
etcetera[.]


GesprächConversatio, mitt Negromonte, nach der Mahlzeitpost Prandium.


Der Hauptmanncapitain Müller hats heütte selber bekandt, daß
er numehr 110 Mußcketirer auf diesem Schloße
Bernburgk beysammen hette.

Donnerstag den 10. des MärzMartij.


hieroben aufm Schloß predigen laßen, <die erste passionpredigt.>


MitteilungAvis: daß der Churfürst mitt Fußvolck vndt
Reütterey in seinen quartiren zu hall noch still liege.


Der præsident[,] Hauptmanncapitain Müller, Marschalck, vndt
sein Sohn, wie auch der caplan haben außergewöhnlichextraordinarie mittgegeßen.


Man hat heütte, vndt gestern, abermals feẅer
gesehen, dißeyt, vndt ienseyt der Sahle.


heütte Morgen seindt 6 pferde außm agker
außgespannet worden, dißeits, vorm berge.


Nachmittags in garten spatziren gegangen.


heütte habe ich die rayse in Meckelnburg, mitt
Meinen schwestern, auß raht des præsidenten
resolvirt, wo es anderst Gottes wille ist.


Röder ist wiederkommen, Gott sei DankDieu mercy.


Briefe von Ihrer Kurfürstlichen Hoheit von Sachsenlettres de Son Altesse Electorale de Saxe[,] ebensoJtem: vonde Löbzelter[,] ebensoJtem:
von der herzogin von husem.

|| [[Handschrift: 78r]]

Freitag den 11.ten: des MärzMartij.


Einen bösen trawm gehabt, von außplünderung
der Soldaten, auch andern schändtlichen sachen.


Stammer ist wiederkommen, mitt complimenten
vom Bannier, aber es ist kein effect zu hoffen,


das hauß Ballenstedt ist abermals geplün-
dert, auch das städtlein angesteckt, (doch nur drey
haüser verbrandt) auch viel arme leütte nieder-
gemacht worden.


Raht gehalten mitt dem Præsidenten[.] Es wird beschlossenConcluditur:
weil der Churfürst, wie auch Banner, so wol
als Meine herrnvettern Fürst Augustus vndt Fürst Ludwig
mir alle rahten, Meine person vndt Frawen-
zimmer zu versichern, so sollen wirs nach müg-
lichkeitt also anstellen.


Rittmeister Matrsofsky, ist doch noch hehrkommen,
sich zu erkundigen, wegen der schwestern convoy.


Nachmittags ist der ChurSäxische General Major
Wilstorf mitt einer starcken anzahl fußvolck
vndt Reütterey, auch geschütz vor dieses Schloß
Bernburg ankommen, daßelbige zu occupiren. hats
zwar erst auffodern[!] laßen, aber der Schwedische capitän
Müller, den er vnß zu ehren, abziehen laßen wollen, || [[Handschrift: 78v]]
mitt gewehr, Sagk vndt pack, hats durchauß
nicht accordiren wollen, wie sehr ich ihn auch darzu
vermahnet. Also: daß es scheinett, es dörfte ejn
vberauß großes vnglück, vber mich vndt die
meynigen, verhenget sein, wo Gott nicht schejnbahr-
lichen Englischen, vndt himmlischen beystandt vnß
leistet. Diß ist wol auch ein Tag der angst,
vndt Trübsall. Gott wolle es beßern, vmb
Christj willen, Amen.


Jch habe erstlich hofmeister Stammern hinauß
geschicktt, mitt ihnen zu accordiren, darnach
bin ich selber hinauß gegangen, zwischen beyde Thore.
Weil aber der Hauptmanncapitain nicht forttgewoltt mitt dem
accordiren, so ist alles vmbsonst, vndt vergebens gewesen.
Gott mag vns auß diesen nöhten helfen.


BeachteNota: weil diese schrift durch die große
vnordnung auch zerstreẅet worden, alß habe ich
eine andere, auf breitter pappier, an sicherern
örtern aufgesetzt, vndt haben sich die meynigen,
so dieses lesen möchten, daran nichts irren zu
laßen, sondern recht nachzusuchen, vndt nachzusehen.


Gott helfe vnß auß allen persecutionen,
der freünde, vndt feinde.


Noch Freitag den 11.ten: des MärzMartij.

|| [[Handschrift: 79r]]


Freitag den 11. des MärzMartij. 1636.


Vmb Mittage, jst der general Major Wilstorff, mitt 8 Regi-
mentern <6 zu roß[,] 2 dragoner vndt 600 Mann zu fuß>, auf empfangene ChurSächsische Befehlordre, vor das hauß
Bernburgk gerücktt, hat die dragoner absitzen
laßen. Man hat mitt ihm tractirt, vndt der Capitän
Müller, nach dem er erst hin vndt wieder, feẅer
auf sie geben laßen, weil sie auch nahe am Schloß
aufs Forwergk gefallen, hat er mir endtlich
zugelaßen, mitt ihnen zu vor mich vndt die mey-
nigen zu accordiren, also daß ich nur selb vierdte hinauß
gehen dörfen, da dann zwischen beyden Thoren, vnferrne
vom eüßern Thor, der general Major Wilstorff, accompagnirt
mitt vielen Offizirern, meiner gewartett. Die
allererste tractaten zwar, habe ich durch andere, alß
nemlich, durch Stammern, vndt Schwartzenbergern vornehmen
laßen, es hat ihnen aber der general Major hart geantwor-
tett, es wehre seine expreße Befehlordre, sich des hauses
Bernburg zu bemächtigen, numehr köndte er nicht fügli[ch]
iemandt abziehen laßen, der Hauptmanncapitain sollte sich nicht
opiniastriren, er wollte ihn sonsten laßen vber die
Mawer hencken, es wundert ihn, daß ich möchte<hette mögen> des
Reichs feinde so lange hegen, vndt sollte sehen, das ich
den Hauptmanncapitain noch hinauß schaffen köndte. Jedoch wollte
er ihn, mir vndt dem Fürstlichen Frawenzimmer zu ehren
mitt ober[-] vndt vndtergewehr <Sack vndt pack> abziehen laßen, ob schon der
platz gar nicht haltbartenable oder sich halten köndte. Man soll[te] || [[Handschrift: 79v]]
sich nur baldt accommodiren, denn er nicht lange zu
warten hette. Alß nun diese wieder hereiner
kommen, habe ich alle Menschen mügliche Mittel, so ich
ersinnen können, vor mich selbst gebrauchtt, auch
durch andere versuchen laßen, wie ich den Hauptmanncapitain
mitt guten vndt mitt bösen wortten, mitt erinne-
rungen, mitt bitten, ia (so viel als sichs thun laßen)
mitt bedröẅungen, dahin disponiren köndte, das er
das hauß aufgebe, es ist aber der Mensch einer
solchen desperaten resolution gewesen, daß er
(wegen ertheilter dreyfacher Bannirischen
verzweifelten, vngeheẅren ordonantzen) seine
vndt seiner Soldaten eigene, vndt dann vnsere,
vndt der vnserigen wolfahrt, weniger alß
nichts bedencken, noch zu gemühte ziehen wollen,
sondern sich zu defendiren biß aufs eüßerste, vndt zu
sterben begehrt. habe derowegen (wie vorgedacht)
selber hinauß gehen, vndt vor mich vndt die meynigen,
so gut ich gekondt, capituliren müßen. der Hauptmanncapitain
sagte: er köndte mich nicht, mitt wagen vndt pferden,
zum Thor hinauß laßen, sonsten würde sein feindt
mitt hinein dringen, ich müste dann die ChurSäxischen
dahin disponiren, daß sie auf einen Mußkeeten schuß
weitt von ihren eingenommenen posten, sich retirirten, || [[Handschrift: 80r]]
vndt vndterdeßen Stillestandt sein. Wollte ich aber
zu fuß, mitt Meinem Frawenzimmer vndt leütten,
hinauß gehen, daßelbige köndte ich thun, ich würde
aber mein Gepäckbagage nicht fortbringen können. Vor
seine person vndt Soldaten, begehrte er nicht zu
parlementiren, noch einigen accord einzugehen.


Alß ich selb vierdte, (alß <mitt> Presidenten, mitt Stammern,
vndt Schwarzenberger,) nebst dem Schwedischen Trummelschläger,
<selber> hinauß kommen, hat mir zwar der general Major
höflich zugesprochen, alß mein allter bekandter,
aber von seinen <eingenommenen> posten nicht einen schritt oder fußbreitt
vnverantwortlicher weyse, zu rücke zu weichen, sich
erklärt, köndte mich auch selber nicht wol hinau[ß]
laßen mitt wagen vndt pferden, dann so baldt das
Thor aufgienge vndt mitt den wagen embarrassirt
würden, dörften seine Tragoner mitt hineyn
dringen, vndt gar nicht zu halten sein. Jch möchte
nochmalß den capitän zum accord disponiren, er wollt[e]
mir zu ehren, ihn laßen abziehen mitt ober[-] vndt vndter-
gewehr
, Sagk vndt pack, wo nicht, so wollte er
ihn vber die Mawer laßen hengken, Man kendte
ihn wol, waß vor ein leichter vogel er wehre.
hinauß zu gehen würde mir nicht rahtsam sein, dann er
wüste nicht wo ich heütte sicher bleiben köndte, vndt alle || [[Handschrift: 80v]]
mein Gepäckbagage würde im stich bleiben. Er möchte wüntz-
schen, daß ich kein Frawzimmer bey mir hette, so
köndte ich der lust selber mitt zusehen, vndt bey-
wohnen, weil ich wol eher ein Soldat gewesen.
Die gemächer jm hause kennete er so eigent-
lich nicht, sonsten wollte er sie die vnserigen
gerne verschonen laßen (welches meine lezte
bitte war) hette darzu fast eitel commandirt
volck, ChurSäxische vndt Kayserliche vndtereinander
dieselbigen würden schwehrlich zu halten sein,
Jedoch wollte er thun, waß ihm müglich wehre,
wenn sich ia der Hauptmanncapitain nicht bequehmen
wollte. Bähte[,] ich wollte die sache befördern,
denn sie nicht länger zeitt verliehren köndten.
Würde der Hauptmanncapitain des geschützes erwar-
ten, so albereitt bey der handt, hette er keinen
accord oder einge gnade mehr zu hoffen.
Also schieden wir von einander, vndt kondten die
sachen weitter nicht brjngen. Die neben offizirer,
drungen auch starck darauff, man sollte mitt
parlementiren sich nicht länger aufhalten, Sie woll-
ten wol hinejn ko zu kommen, mittel fjnden.
Alß ich hinein kahm, thate ich abermal <das beste> mitt bitten[,]
mitt ermahnen, mitt remonstriren, insonderheitt daß der || [[Handschrift: 81r]]
platz gantz nicht haltbartenable, keine flanquen hette,
wenig volcks gegen eine solche menge darinnen,
des Banners ordren vngereümbt vndt Tirannisch, so
auch vor kriegsrechtt den Hauptmanncapitain excusiren würden,
er der Hauptmanncapitain kein Schwede, sondern ein deützscher
wehre, die Rückkehrbefehle [Verbot des weiteren Kriegsdienstes für ausländische Mächte]mandata avocatoria mahneten ihn
auch ab, von der außländer dienste, vndt seine
pflichtt zu Cronach in sejnem vatterlande, seinem landes-
fürsten
geleistett, zu geschweigen in waß vn-
veranttwortliche große gefahr, vnheil, Schimpf
vndt Schaden, er mich vndt die meynigen (bevora[b]
das fürstliche Frawenzimmer,) stürtzen möchte, das
ihn sein lebenlang gereẅen, vndt im gantzen
Römischen Reich verweißlich sein würde, etcetera[.] EbensoJtem:
er wehre ein Christ, sollte nicht ein Mörder an sich
selbst, vndt an so vielem vnschuldigem blut sein. et cetera
Es half aber bey dem vnsinngen verstockten
rasenden Hauptmanncapitain gantz nichts. Wurde dero-
wegen alles parlementiren zerschlagen, vndt
wieder Feẅer aufeinander gegeben. Jch ver-
bohte den meynigen ernstlich, keinen schuß zu thun,
ia auch keine büchse zu spannen, noch einige wehre,
wieder die ChurSäxischen zu zucken. Jst auch gar || [[Handschrift: 81v]]
fleißig von ihnen in acht genommen worden. Eine
zeittlang, wurde mitt schießen, jnne gehalten, auf
beyden theilen, daß wir vermeinten, es würde noch al-
les gut werden, oder sie müsten der stügke erwarten.
Aber wie es finster war lengst worden, vmb
8 vhr ohngefehr, da gieng ein heftiger lermen
vndt ein greẅlich schießen, vom Forwergk an,
vom garten zum hause zu. Viermal wurde in
meiner anwesenheitt durch meine Stube geschoßen,
vndt etzlich mal durch den eßsaal da ich ofte
durchgieng wann ich zu Meiner gemahlin vndt schwestern,
Sie zu trösten, kommen wollte. Jch kondte auch endt-
lich in meiner stube nicht länger bleiben. Die Schwedischen
schoßen wieder hingegen sehr scharff, vndt es wurde
der Kayserliche Oberste Gall, ejn Jrrländer, vndter andern,
gefährlich beschädigett. Es wahr draußen ein grawsam
geschrey, lermen[,] blasen vndt dergleichen. Sie die ChurSächsische
kahmen auch in den graben, an das stackeet, vndt fiengen
es an aufzuhawen, also daß wir nicht anderst vermeinten,
als daß sie beym waschhauß, oder vndterm Saal, an den Thüren,
da würden hinein dringen. Der capitän kömpt aufn Sahl,
vndt spricht vns zu, vns nicht zu förchten, er wollte den
Sturm wol abschlagen, Morgen frühe sollte Meine gemahlin
Gott auff den knien zu dancken, vrsach haben. Jch gab
aber nichts drauff auff seine wortt, vndt sagte, er || [[Handschrift: 82r]]
sollte davor accordirt, vndt vnß nicht in vnglück ge-
stürtzet haben, würde es schwehr zu verantworten, sollte
auch noch accordiren, wo es nicht zu spähte wehre. Er
beharrete auf seiner blinden verstockung, vndt sagte
endtlich, wenn er die Stügke hette sehen bresche schießen,
<alß>dann wollte er sich erst bedencken, waß er thun
wollte oder nichtt. Baldt hernacher gehet dieser ver-
zweifelte Mensch an ein Fenster, vn<im> Sahl, vndt wirdt
alsobaldt durchn hut geschoßen, wüntzscht selber, daß es
ihm zween quer finger breitt, niedriger durchn
hut kopf gegangen wehre, alßdann wehre seine Befehlordre
auch Todt. UnterdessenJnterim wie man den meisten anfall vndt
lermen am graben zu sein vermeinet, wirdt die
zugbrücke am SchloßThor petardirt, vndt zugleich das
Thor aufgestoßen, vndt in den platz mitt gewaltt
hineyn gedrungen, waß in der wehre gefunden, nieder-
gemachtt, vndt fortt fortt, nach vnsern gemächern zu,
geeylet. Jch laße zum fenster Meines herrnvatters Seligen
stuben, (darein ich mich sampt Meiner gemahlin, kindern, vndt
Schwestern, auch andern rähten, offizirern, Junckern, vndt
bedienten, retirirt hatte) hinauß ruffen, daß es vnsere stube
seye, darauf wirdt nichts geantwortett, sondern mitt
Mußkeetenkugeln hinein geschicktt, daß sie vns vmb
die köpfe flogen. Mein kammerJuncker Röder, wirdt am
Fenster vorn kopf geschoßen, daß er vbern hauffen fellet. || [[Handschrift: 82v]]
Jst aber Gott lob, nur ein starcker Streifschoß zwischen
beyden augen gewesen, so ihn etwaß verwundet.
Stammer mein hofmeister gehet in den Sahl nechst daran, (ich
folge ihm) vndt will durch vnser gesindlein, die Sahl-
thür laßen <zu>halten, biß etwan ein offizirer darzu
kähme[,] der discretion verstünde. Wie die Tragoner
an der stiege sehen, daß man sie noch aufhelt, schlagen
sie ein loch in die Thür, vndt wollen sie aufhawen,
Jn dem rieft ihnen Stammer zu: Schonet, das ist
Meins herren des Fürsten gemach, etcetera[.] Da giebt
einer Feẅer, vndt schießt ihn durch die backe,
also daß er sich in vnsere stube retiriren muß. Darauf
dringen die dragoner mitt gewaltt, zur Thür hineyn,
vndt zu vnserer stube. Meine gemahlin, vndt Schwestern,
kinder vndt Frawenzimmer, salvirt sich in die kammer.
Jch erhalte meine station in der Stube, da nehmen
die dragoner einen hie den andern da vor sich, stürmen
thejlß mitt bloßem degen, theilß mitt aufgepaßten
lunten, zur stube hinein, ziehen auß, plündern, vndt
verwunden, theilß meiner diener, in meiner ge-
genwarth, zween<drey davon einer Sich baldt abschlug> dringen auf meine person, halten
mir die <bloßen bluhtigen> degen vor, vermeinende gelt von mir
zu erpreßen, vndt weil ich nichts bey mir truge, vndt
sagte, Morgen früh sollten Sie es haben, war ich in höchster
gefahr leibes vndt lebens, biß zu meinem glück, der || [[Handschrift: 83r]]
Oberste leüttenampt Nawmann darzu kahm, vndt mitt
bloßem degen, die dragoner hinauß trieb, also daß sie das
plündern in der stube einstellen, vndt vnß verlaßen
musten. Plünderten aber darauf im Sahl was sie
kondten, wie auch mein eigen gemach, Meiner gemahlin,
der Schwestern, der kinder, der adelichen vndt vnadelichen[,]
die rüstkammer, den Stall, die haußkammer, küche
vndt keller, vndt war kein Mensch an keinem ortt
mehr sicher, alß in vorgedacht Meines herrnvatters Sehliger
alten gemach[,] darein wir vnß retirirt hatten, vndt
damals erst sicher wie vnß die offizirer beschützten.
Dann nach Nawmann, folgete baldt der ehrliche Zan-
thier
Oberster wachmeister vndter der Reütterey, so vor
diesem Meiner FrawMutter Sehliger hofmeister gewesen, vndt von
vielen schehl angesehen wardt, daß er der Soldaten
jnsolentz so kräft<ig>lich steẅerte. Nach Zanthieren,
kam ein reformirter Hauptmanncapitain Berbißtorf (so vnter
bruder Frjtzen vor diesem gedienet,) Nach diesem
ein großer quartiermeister oder Furrirer, welcher dem
hertzog von Mecklenburg ehermals aufgewartett. Es
kahm auch noch darzu ein Obrist wachmeister vndtern Tragonern,
hauwitz, diese fünfe thaten wol das beste, dieses zim-
mer[,] stube vndt kammer, vor jnsolentz vndt gewaltt, der
rauberischen Soldaten zu defendiren, vndt haben vns hierinen || [[Handschrift: 83v]]
vber alle maßen große Treẅe, (sonderlich die ersten so zu
vnß kommen) erwiesen, daß wir ihnen davor die zeitt
vnsers lebens nicht genugsam dancken können.
Ja es ist fast kein gemeiner Soldat in die kam-
mer kommen, ob sie schon gefluchtt, gedonnert,
vndt geblitzt, ia etlich mahl zur hintern Thür
(davor kasten gestellet) hinein geschoßen, vndt
hinein brechen wollen, ia gar sich verlautten
laßen, was sie nach dem general Major Wil-
storf
fragten. Er der general Major kahm aber
auch baldt zu vnß, vndt that das seinige, vnß
vndt vnsere angedeüttete rüstkammer, hauß-
kammer vndt anders zu vertheidigen. Es kondte
aber denen im sturm angefallenen hitzigen Solda-
ten, auch theilß offizirern, die erste Rasereifuria nicht
wol gewehret werden, wiewol die haußkammer
gleichwol noch zimlich gerettet wardt. Das vbrige
gieng alleß inducas, vndt ist gleichwol des Wilstorfs
Treẅe, sorgfaltt, vndt fleiß, bey solcher confusion,
gute Ordnungordre zu stellen, billich zu loben, vndt zu ver-
dancken. Er jst auch baldt zu vnß kommen. Der
capitän Müller wardt gefangen, vndt an händen vndt füßen
geschloßen. Ein 30 Schwedische knechte, seindt aufs we-
nigste niedergemachtt worden. Welche sich verstecktt, || [[Handschrift: 84r]]
seindt des Morgends hernacher alß dje furie aufgehört,
zu gnaden angenommen, vndt ihnen das leben geschenckt worden,
wie auch dem Fendrich vndt Sergeanten geschehen.
Der Trummelschläger, ist an meiner seytte, vndt hi<niedergemacht>
worden. Mein kammerdiener hanß loẅ hat viel wunden[,]
stich vndt hiebe bekommen, vndt Sie haben ihn <biß> aufs
hembde außgezogen. Mein Sattelknecht, Mein koch,
auch der küchenschreiber, <ein> Stalljunge, vndt andere
diener, seindt auch in meiner præsentz, gehawen,
gestochen, geplündert vndt geschlagen worden. Einsie-
del
hat zween starcke Stöße mitt einer
Mußkeete auf die brust bekommen, also daß er
kranck daran worden. Alles zusammengenommenJn Summa, die Rasereifuria der Sol-
daten ist grjmmig gewesen, vndt mögen wol etzliche,
durch solche resistentz davor blieben sein. Jns gemach,
kam auch vndter andern, ein Kayserlicher officirer[,] des Obersten
Gall sein bruder, ein Jrrländer, mitt grimmigem
gesicht, vndt bloßem degen, auf mich zu, sagte er
wollte weder hohes oder niedriges standes schonen, meine
leütte hetten auß den fenstern, mitt gezogenen
röhren, ihnen mehr schaden gethan, alß die Schwedischen
denen hielte ers beßer zu gut, weil Sie ihrem herren
gedient. Jch vermeinte es glimpflich, vndt es kam
Meine Schwester Freẅlein Anne Sofie, mitt darzu, biß wir ih[n] || [[Handschrift: 84v]]
auff beßere meynung brachten, durch Gottes schickung. Er acquies-
cirte
zwar ein wenig, aber hernachmalß wollte er Stammern
niedermachen, wie er jhn verwundet sahe, meinte erst,
er wehre ein Schwedischer Soldat. hernacher aber, als er
hörte daß er mein hofmeister wehre, kahm er wieder auf
seine gezogene rohr vndt daß hetten meine vom adel vndt
aufwärter gethan. Jch kahm darzu, vndt vberhalf Stammern,
mitt dem er schon anfieng zu expostuliren, vndt hartt
zu reden, nur action an vnß zu suchen. Der general Major
Wilstorf aber halfs endtlich auch abwenden, vndt ihn
schweigen. Wir saßen die gantze Nachtt in sorgen,
denn wenn die offizirer an einem ortt wollten
Ordnungordre stellen, brachen die Soldaten, am andern ein,
vndt man dorfte die offizirer nicht wol von sich laßen.
Der general Major blieb bey vnß, biß vmb 3 vhr, des
Morgends, vndt ezliche offizirer. Darnach marchirte
er mitt seinen trouppen, auf Künnern zu, wiewol
ich vertröstung hatte, er wollte warten, biß ich
nacher Cöhten wehre, dann wir waren in augenschein-
licher gefahr, endtweder im hause von den Schwedischen
so jn der Stadt lagen, theilß man auch im felde vber der
Sahle marchiren sahe, wieder attacquirt zu werden,
oder im felde wo wir vnß verspähtigeten. Dem Obrist leutnant
Nawmann wardt das commando, mitt einem squadron || [[Handschrift: 85r]]
von 400 Tragonern auf dem hause Bernburg gelaßen,

<Samstag den 12. des MärzMartij:>


Es ist diesen Morgen, noch vor dem aufbruch der
armèe, viel plünderns vorgegangen. Jch ritte
selber zum general Major inß feldt hinauß die
trouppen zu besehen, vndt ihn zum bleiben, biß die troup<wagen>
von Cöhten ankommen wehren zu disponiren, oder das
er mir selber mitt wagen vndt pferden außhel-
fen wollte, darzu er sich zwar anerbotten, aber
er müste weitter marchiren, vndt seine wagen
würden spähte ankommen. Alß ich nun wieder nach hause
kahm, vndt der eine armsehlige mahlzeitt gehalten,
auch vnser hauß besehen, wie die Thüren, Schrencke,
Tische vndt bencke, fenster vnd cabinette zerschlagen,
vndt alles vbel verdorben, seindt nachmittags vber
30 Köthnische wagen ankommen. haben derowegen von
dem frommen vndt redlichen Obrist leutnant Nawmann abschiedt
genommen, ihm das hauß aufs beste recommendirt, wie
auch den vbrigen vorrath, an g<in der> haußhaltung (ob
wol vieh vndt getreydig alles hinweg getrieben)
vndt seindt also in præsentz der Schwedischen Regimenter,
(welche vber der Sahle gehalten, vndt an einem ortt
am Dröbler holtze durchsezen wollen, aber nicht ohne sonder-
bahre vorsehung Gottes, durch herzog Frantz heinrichen abge-
halten worden,) nicht ohne augenscheinlicher gefahr, mit[t] || [[Handschrift: 85v]]
convoy des frommen Obrist Wachtmeister Zanthiers, welcher 30 pferde
vndt 20 dragoner, bey sich gehabtt, biß nacher Cöhten
dannoch sicher, im geleytte der heiligen engel, gezogen,
alda wir mitt großer compassion, entpfangen,
vndt angenommen worden, vom herrvetter Fürst Lud-
wig
vndt Seiner gemahlin, vndt allen ehrlichen leütten
so vnß kennen.

Samstag den 12. Ma<Sonntag den 13. des MärzMartij.>d


Vnsere vorhabende rayse, vndt außfluchtt
in Mecklenburg vndt hollstein, resolvirt.


Predigt gehört.


An Kayser vndt Churfürsten klagendlamentando ge-
schrieben, vndt vmb schutz gebehten.


EbensoJtem: an Fürst Augustum[,] ihm Bernburg recommendirende.


Nachmittags mit Zanthiers convoy nacher Deßa.


Zu des Churfürsten vndt Fürst Augusti schreiben zween blancquet
Fürst Ludwig hinterlaßen.


President vndt Marschalck, welche ihre familien
vndt sachen numehr in sicherheitt gar wol ge-
brachtt seindt zu Cöhten verblieben, wie auch der
krancke Stammer.


Zu Deßa hat man vns gar mitt großer || [[Handschrift: 86r]]
compassion, freündtlich, höflich, vndt treüherzig ebener-
maßen aufgenommen.

Montag den 14. des MärzMartij.


Den redlichen frommen Zanthier wieder dimittirt. Gott
vergelte ihm seine erwiesene große Treẅe,
vndt aufrichtige geleistete sonderbahre dienste.


Raht gehalten mitt Meinem vetter, wie ich
meine sachen anzustellen, vndt ob ich fortraysen,
oder zu Deßa verbleiben köndte. Er hat es mitt
seinen Rähten, als dem Marschalck Krosigk,
hofmeister hübner, Canzler Doctor Müller, wie auch dem
Obersten Werder, communicirt, vndt mir endtlich
durch den Marschalck vndt Obersten, rahten laßen,
mich naher Zerbst zu begeben.


Meine Schwester, freẅlein Anne Sofie, ist auch
heütte Morgen, wieder hinweg mitt Zanthirs convoy,
nach Cöhten, wie auch die geliehene wagen, dann
ich aller pferde, bin beraubet worden.

Dienstag den 15. des MärzMartij.


Diesen Morgen in die kirche mitt der fürstlichen gesellschaft.


Nachmittags ins abendtgebeht zu Deßa wie auch gestern.


habe auch gestern etzliche diener abgeschafft, wie auch || [[Handschrift: 86v]]
die Einsidel, iedoch alle in gnaden dimittirende.


Jn garten spatzirt vndt viel mitt Meinem
vetter conversirt. EbensoJtem: in die kirche vndt Archivarchivum.


Einen brief mitt Meinem vetter, an Fürst Augustum
geschrieben, wegen gesuchter interposition zwischen
Fürst Ludwig vndt den bedrangten Cöthnischen edelleütten,
wieder welche man, mitt executions Mitteln,
scharf verfahren.


heütte hat mein vetter, etzliche streifende
Reütter, einholen, vndt gefangen nehmen laßen.


Schreiben von Cöhten vndt Bernburg daß Ballenstedt
reine geplündert, Gernroda abgebrandt.

Mittwoch den 16. des MärzMartij.


VorbereitungenPræparatoria zum abraysen, nach deme
gestern SekretärSecretarius Gese mitt Thomas Benckendorf zu Zerbst
anstaltt gemachtt, vnd allen guten willen gefunden.


Schreiben von Fürst Ludwigen, vndt dem Præsidenten
welche mir allerley difficulteten wegen meines
forttraysens repræsentiren.


MitteilungAvis: daß Gernroda von den Schwedischen abge-
brandt, meine andern örter, rein außgeplündert,
die Stadt Bernburgk, mitt den Stügken beschoßen, || [[Handschrift: 87r]]
also: daß etzliche bürger, auch Bürgemeister Wey-
landt
in der Stadt erschoßen seye, die meisten
Jnnwohner hetten sich nach Plötzka salvirt, vndt
wehre die Stadt nur voller Schwedischer soldaten,
andern örtern, wirdt auch sehr gedreẅet.


MitteilungAvis: daß am Montage eine stargke parthey
von etzlichen hundert pferden vnß soll aufgepast
haben, vermeinende wir würden deßelbigen
Nachmittags erst von Cöhten hieherwarts auf-
brechen, da es doch schon (Gott lob) am Sontage geschehen.
Schwester Anne Sofie, soll auch in gefahr gewesen
sein, aber es ist ihr Gott lob, kein leydt begegnet.


Diesen Nachmittag, sejndt wir abermals, in in
die behtstunde, so in der kirchen gehalten wirdt, gegangen.


Mein vetter, Fürst Johann Casimir hat mir wiederrahten, anderst-
wohin, alß nach Zerbst zu ziehen, wiew<weil> seine vndt
Seiner Liebden rähte Erwägungenrationes præponderirten.


Notificationschreiben vom hertzog Eberhardt
von Wirtemberg
, wegen absterbens seiner Fraw-
Mutter Barbara Sofia, geborne auß Churfürstlichem Stamm Brandenburg[.]
Gott seye jhr gnedig.

|| [[Handschrift: 87v]]

Donnerstag den 17.den: des MärzMartij.


Jn die kirche, predigt anzuhören diesen Morgen
noch zu Deßaw, Ern Fowinckels.


Nach der Mahlzeitt, mitt Krosigk, hübnern,
vndt Obrist Werder[,] meiner privatsachen, vndt Hilfesubsjdij
halben geredet, auch gute vertröstung bekommen.


Darnach abschiedt genommen, von Meinen
vetter vndt Seiner gemahlin, auch freẅlein, vndt
sejndt also treẅhertzig voneinander geschieden.


Sie haben vnß mitt wagen, pferden, vndt convoy,
biß nacher Zerbst, freündtlich außgeholfen, vndt alda
zu Zerbst, hat man vnß zimlich wol logirt vndt
beherberget, wiewol die fleckfieber vndt halß-
wehe starck alda regieren, vndt es stirbt an
itzo, hjn vndt wieder, an vielen ortten. So ist auch
die vnsicherheitt gar groß im gantzen lande.


Kalbe soll gebrandt haben, diesen Nachmittag, vndt
es gibt mancherley zeittungen.


Ich habe erfahren, dass einige Musketiere, die in mein Zimmer am letzten Freitag nicht eingedrungen waren, am Tag darauf am Morgen gesagt hätten, dass wenn sie zu meinem Baldachin hineingekommen wären, hätten sie mich selbst gern niedermachen wollen. Gott hat sie davon abgebracht.J'ay sceu, que quelques Mousquetaires lesquels ne sont
entrè en ma chambre <Vendredy passè>[,] auroyent dit le lendemain au
mattin, que s'ils fussent entrè en mon poile, ils m'eussent
voulu massacrer moy mesme. Dieu les en a de<j>verty.

|| [[Handschrift: 88r]]


Es ist auch eine große Probe der göttlichen Vorsehung, dass eine gewisse Person, [ein] Oberst, der (wie man es berichtet) über das Frauenzimmer sehr schlecht gesprochen hat, eine richtige Wunde erhalten hat, um ihm seine teuflische Raserei auszutreiben; das hat uns aber auch in große Gefahr gebracht, von seinen rachsüchtigen und dazu entschlossenen Leuten, alles der Schärfe des Schwertes zu überantworten, niedergemacht zu werden. Wir könnten diesem so außerordentlichen göttlichen Schutz nicht genug danken.C'est aussy une grande espreuve de la Providence
divine, qu'un quidam, Colonel quj a fort mal parlè,
(comme on rapporte) du gynecee <alors>, a eu une bonne blessure,
afin de luy faire passer sa Diabolique rage, mais aussy
cela nous a mis en grand danger de n'estre massacrè
de ses gens vindicatifs, & resolus a mettre tout au fil
de l'espèe. Nous ne scaurions rendre assèz de
graces a ceste Divine protection si extraordinajre.

Freitag den 18. des MärzMartij. (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag

<BeachteNota: das gesterige Feẅer ist nicht die brügke zu Kalbe sondern das kloster gottesgnad gewesen.>


heütte ists acht tage, das vnß Gott der Allerhöchste,
auß grundtloser Barmhertzig: vndt gühtigkeitt, zu
Bernburg, in einem harten gefährlichen Stande,
eine wunderbahre errettung vndt erlösung zugeschicktt.
Jhm seye davor lob, ehr, vndt preiß vndt danck
gesagt, in alle ewigkeitt, Amen.


Taubeneckern vndt Eisenbergern, mitt der convoy
wieder nacher Deßaw abgefertigett.


Der Zerbsterische Cantzler Sturmius, wie auch
haüptmann Metzsch, haben mich besuchtt vndt
angesprochen, auch die große gefahr, worinnen man
alhier wegen der Schwedischen schwebett repræsentirt,
ebenso gegen den FamilienvertragJtem: contra pactum familiæ, außführlich fulminirt.

|| [[Handschrift: 88v]]


Der Sindicus Fingerling, vndt der Richter alhier,
haben mir condolirt, gratulirt, vndt die gestrige
vndt heüttige Mahlzeitt zu Mittage, verehrt, auch
ein par faß bier, vndt ein fäßlein wein.


Andreß der kutzscher, so zu halle endtlauffen,
von den Kayserlichen (so ihn gefangen) ist hehrkommen, vndt hat
mitt weinenden augen berichtett, wie er ist tractirt worden,
vndt wie man meine schöne sachen, vndt zu Bernburg
geraubtte beütte, vmb so ein liederliches geldt verkauft hatt.


Der haüptmann Metzsch, bürgemeister Fingerling,
vndt der Richter alhier, seindt zu Mittage meine
gäste gewesen. Wir haben vnsere querelen einander
gegenseitigreciproce, leyder! erzehlet. Gott beßere es.


eVnterthenige, vnvmbgängliche Erinnerung bey dem, den 15.ten
des AprilsAprilis, Jüngsthin <1635> zu Bernburg vorgeschlagenen neuen Erb-
Eininigmus[!] Recessf.


Anfänglich wirdt sonder zweiffel des hochwohlgeborenenJllustrissimj: des herrn ober Vorstehersdirectoris vndt
Vormundes Fürst <Augustj> zu Anhalt et cetera Fürstliche Gnaden noch in frischer gedechtnus
ruhen was maßen die in Vormundschafft zu Zerbst Verordtnete
Canzler vndt Räthe nicht allein gegen Seiner Fürstlichen gnaden absonderlich, sondern
auch bey gehaltener Session, alß diese sache Vorgekommen, sich
dahin austrücklich Vernehmen laßen, Sie könten dazu ihres theils
nicht rathen noch Votiren, weil Sie einen vnmündigen herrn hetten
deßen Fürstliche gnaden in seiner minderJährigkeit Sie nichts praejudiciren könten,
vndt ob gleich der abgelesene Recess sich fast allenthalben, vf die alte
Fürst[-][,] Brüder: vndt Vetterliche recesse bewürffe, So hetten sie doch von || [[Handschrift: 89r]]
denselben weder OriginaleOriginalia noch AbschriftenCopias, daß sie sich daraus
ersehen, vndt wieweit ein oder daß andere ein persönliches Abkommenpactum personale
oder ein auf die Erben und Lehensnachfolger übergehendesad heredes et successores feudales transitorium wehre, er-
meßen könteng. Zu dem wan alles was in izigen Recess enthalten
in den vorigen Furst brüder vnd vetterlichen recessen vnd Erb-
Verträgen schon albereit abgehandelt vnd stabiliret, so wehren die
alten ErbVerträge beßer vnd obligirten stärkerfortius als dieser newe.
Dann die Natur vnd eigenschafft aller Verträgepactorum vnd Übereinkünfteconventionum
wehre, daß Sie niemanden binden noch obligiren als die Zustimmenden und [diejenigen,] die einverstanden sein könnenconsentientes et qui
consentire possunt
. Wann Sie nun an ihren orthe auch einen Mund-
digen Voigtbaren Herrn hetten, So würden sie deßelben Fürstliche gnaden vnterthänig(st)
bey diesem wercke dasienige erinnern Vnd zu gemüth führen, was
ihre abgelegte schwere Eydt vnd Pflichte erforderten. Wan solches ge-
schehen, vnd sie ihr gewißen soweit liberiret, Vnd es würde doch hernach
ein anders geschloßen, so wehren sie ihres theils entschuldigt, vnd hieße
als denn. Dem Einwilligenden geschieht kein Unrecht.Volentj non fit iniuria. Bey so gestalten sachen aber, da
Sie einen Vnmündigen Herrn hetten, vnd an ihrem orthe die leuthe nicht
wehren, daß Sie den Mangel des Alters oder der Zustimmung des verwaisten Fürstendefectum ætatis vel consensus principis puppilli suppliren
konten, würde man sie in gnaden entschuldigt halten, daß Sie in einer
so wichtigen sache nicht precipitiren noch ihnen dermaleins eine schwere
Ja vnmügliche Verantworttung bey den Vnmündigen Prynzen zuziehen
könten.


Worauff dan siesie dan auch, vndt alß diese sache in deliberation WeitterWeitter in deliberation
gezogen vnd Verschidene Punktepuncta (wie daß ihnen nunmehr copeylich zu-
geschickte exemplar ausweiset) theils gemildert, theils gar cassirt
vnd abgethan, nicht weitter zu rathe gekommen, sondern Von hochge-
dachtes h[e]rrn BevollmächtigtenAdministratoris Fürstlichen gnaden noch Vor der mahlzeitt in gnaden wider
heim zuzihen erlaßen worden. Wiewohl es nun die Zerbstischen
Räthe hierbey vnd bey solchen ihres theils genungsamb contestirten Uneinigkeitdissensu
wohl bewenden laßen könten, Jedoch vnd weil sie vff den 19.ten May
anderweit beschriben werden wollen, daß Sie also dann zu Cöthen
erscheinen, vndt wo die am 15. des AprilsAprilis ausgesezte Zweifeldubia Vollents zu-
Vergleichen, dasienige aber, so Verglichen, zur wircklichkeit zubringen, einen
gewißen schluß machen helffen sollen.

|| [[Handschrift: 89v]]


So können sie solchen zufolge nicht fürbey, sich vff die Einzelheitenparticula-
ria
mit etwas mehrern heraus zulaßen, Vnd des herrn ObervorstehersOber-
directoris
vndt Vormundes
Fürstlichen gnaden etwas genauerspecialius vntertheniger[,]
getreuer vnd offenherziger wolmeingung zuentdecken, was
sie zu ruck halte, daß sie an diesem neuen Erbeinigungs recess
sich mit rhat oder that nicht Vergreiffen, Vielweniger zu effe-
ctuirung
einiger enderung, newerung oder andere einfüh-
rung, außer dem Stande, wie es des ho[c]hseeligen herrn Vatters, Furst
Rudolffs zu Anhalt
Fürstliche gnaden Christlobseeligen angedenckens gelaßen,
nicht Verstehen, noch deßen Verantworttung sich theilhafftig
machen können.


Zuuersichtig, weil in den Fürstlich Deßauischen erinnerungen stracks
im ersten Punct sehr bedachtsamb vnd Hochvernünfftig an-
gezogen
, man habe bey diesem werck vor allen dingen dahin
zusehen, wie des hochwohlgeborenenJllustrissimj Fürsten Christians zu Anhalt Fürstliche gnaden des gleichsam abwesendentanquam ab-
sentis
. Wie auch dermaleins des vnmündigen Prinzen zu Zerbst
nachträgliche Bestätigungenratificationes zuerlangen, es werden die Zerbsterische in
Vormundschafft verordtnete Räthe souiel weniger Verdacht,
werden können, wan sie als hochverpflichtete dinere hie-
runter hierunter behuetsamb gehen, in solchen wichtigen weit-
außsehenden wercke, so die Hoheitsrechteiura superioritatis vnd den eigentlichen Grund des fürstlichen Standesipsam ratio-
nem status principalis
in iedem Fürstlichen Antheile nicht wenig
tangiret, nicht præcipitiren, sondern Vielmehr jene goldene und nie genug gelobte Entscheidung des Kaisers Justinian an der Stelle am Ende des Kapitels stehend, in welchen Fällen man nicht in den vorigen Stand wieder einzusetzen brauchtauream illam
et nunquam satis laudatam decisionem Jmperatoris Justinianj,
in Loco finali Capituli in quibus causis in integrum restituere non est opus
j.
aller ihrer Beschlüsse und Versprechungenconsiliorum et votorum einige norm vnd richt-
schnur sein laßen,
Es ist besser, dass die Rechte der Waisen unangetastet erhalten werden, als nach dem Fall ihrer Verletzung Rechtsmittel zu suchen.Melius est, puppillorum jura intacta seruarj,
quam post uulneratam causam remedium quaerere.
k


Dieses nun in etwas, vnd mit Rücksicht wenigstens auf die obersten Häupter des Staatesper summa saltem rerum capita
so kurz, als immer müglich, zu deduciren, So ist es,


1. Im AllgemeinenJn genere vnd nach kundbarem Rechten vmb die Rechte der WaisenJura pupillo-
rum
also bewant, dass sie weder begehrt noch nicht gewollt genannt werdenut nec velle nec nolle dicantur. || [[Handschrift: 90r]]
An der Stelle "Pupillus nec velle [...]" aus den Regeln des [alten] RechtsLoco pupillus nec velle de Regulis Juris [antiqui]l.


Immer wenn sie etwas täten oder tun müssten, könnten sie es nicht verstehen oder erkennen.Cum quid agant vel agere debeant, scire vel discernere non possint.
An der Stelle "More [...]" am Ende des § des Digesten "Vom Erwerben [oder Ausschlagen] einer Erbschaft" stehendLoco more § finali ff.m de acquirenda [vel omittenda] hereditate[.]n
An der Stelle "[...] impuberes [...]" im 1. § des Codex "Vom gefälschten Münzstempel".Loco 1. § impuberes Codicis de falsa moneta.o


Und deswegen können sie aus ihrem Tun oder Nichttun nicht verpflichtet werden.Jdeoque ex suo facto vel non facto non possunt obligarj.
An der Stelle gegen die Regeln des Rechts der Digesten "Von den Verträgen".Loco contra Juris regulas ff.p de pactis.q
§ Waise in Unterweisung "Von den unnützen mündlichen Verträgen"§ pupillus institutione de inutilibus stipulationibus[.]r


Darumb alles dasienige, was mit Vnmündigen kindern ge-
handelt wird, ist durch das Recht selbstipso iure null, nichtig und krafftloß.
durch die sehr oft gebrauchten Vorschriften Grundlagen des Rechts.per tritissima juris praecepta principia.


2. Jst ebener gestalt des feststehenden Rechts, dass ein Vormund mit seinem Mündel durchaus nichts abschließen könneexplorati Juris, quod Tutor cum pupillo
suo nihil quidquam contrahere possit
, dahero Wesenbeck, Ratschlag 188, in den Entscheidungsgründen 1. Frage, Nummer 2, Teil 4Wesembecius Consilium
188 in rationibus decidendj I. quaestio numerus II part 4
s dahin schleust
vnd decidiret, daß Blutsverwandte im Mannesstamm und zugleich VormünderAgnatj, ijdemque Tutores mit ihren Mündlein
vnd Bruders Sohne nichts bestendigs handeln sollen, können noch
mögen.


3. haben des herrn BevollmächtigtenAdministratoris Fürstliche gnaden iederzeit das Thema gefüret,
Sie wehren außerhalb der höheren Gewaltextra vim majorem schuldig, dem Vnmündigen Prinzen
seinen Antheil dermaleins in solcher qualitet vnd Stande,
wider zulaßen, wie sie ihn bey angetrettener administration
gefunden, vnd könten demselben nichts praeiudiciren. Welches
dann auch die neuliche Von Marpurg eingekommene information
in des GymnasiumsGymnasij sachen, in klaren buchstaben bewehret. Ob
aber durch Vorhabenden neuen Erbeinigungs recess alles
in dem stande, Vnd qualitet gelaßen Werde, wie es bey
Christlichen hintritt hochgedachtes Fürst Rudolffes hochseeligen fürstlichen gnaden
gewesen, das wird sich bald hernach bey einem vnd dem andern
Punct im Besonderenin particularj finden.


4. Zugeschweigen, daß alles was entgegen den Akten, Tatsachen und Verträgen des Vormunds und der Blutsverwandten im Mannesstammadversus quæcunque acta, facta et pacta Tutoris
et agnatorum
, Ja auch entgegen den richterlichen, verglichenen usw. Sachenadversus res iudicatas, transactas etcetera einem
iedwedern Vnmündigen das Recht der Wiedereinsetzung in den vorigen Zustandbenificium restitutionis in integrum allzeit
beuor vndt offen stehett. Wie dann im Ratschlag [Wesenbecks]Consilio ganze Rechtsansprüchetitulj zulesen. || [[Handschrift: 90v]]
Woraus allenthalben offenbar vnd Vnwidersprechlich am tag,
daß in Betrachtrespectu des Vnmündigen Prinzen, bey wehrender deßel-
ben minderJärigkeit nichts bestendiges gehandelt, geschloßen,
noch derselbe wegen seines angeerbten Fürstlichen Antheils unter allen Umständenquoquo
modo
vinculirt werden könne, sondern daß alles durch das Recht selbstipso iure null[,]
nichtig Vnd Von Vncräfften, oder iedoch Seiner fürstlichen gnaden dermaleins nach
erlangten Vogtbaren Jahren alles was entgegen den Akten und Verträgen, dann des hochwohlgeborenen Herrn Bevollmächtigten und der Blutsverwandten im Mannesstamm, dann auch der Räteadversus quaecunque acta et pacta, tum
Jllustrissimi Dominj Administratoris et Agnatorum, tum etiam Consiliariorum

das Privileg der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand keineswegsbeneficium restitutionis in integrum nullo modo abzustricken
oder zuhemmen.


Vnnd irret nicht, daß man Vorwenden möchte, es wehre in
dem iezigem Erbeinigungs recesse nichts neues begriffen
sondern alles den alten vnd neüen Fürst brüder: Vnd Vetter-
lichen Erbuerträgen gemeß.


Dann erstlich, können solches die Fürstlichen Zerbster Räthe nicht
wißen, weil sie Von solchen Erbuerträgen nicht das geringste
in handen haben. (2.) Jst alles den Fürst brüder[-] Vnd Vetterlichen
alten vnd neuen Erbuerträgen gemeß, vnd dieselben seind also
beschaffen, daß sie nicht nur persönliche Verträge, die mit den Vertrag schließenden Personen erloschen sindpacta personalia, quae cum personis
paciscentibus expirarunt
, gewesen, sondern auf die Erben und Lehensnachfolger sowohl aktiv als auch passiv übergehendead heredes et successores
feudales tam actiue quam passiue transitoria
sein, auch bishero
in Vnuerruckter obseruanz hergebracht worden, so stringiren
sie viel stärkermulto fortius alß kein neüer, vnd kan man deßelben
wohl entbehren, Jst aber eine oder die andere neüerung
in den iezigen ausdrücklichexpresse oder stillschweigendtacite zubefinden, so bindets den
Vnmündigen Prinzen wegen seines Antheils nicht, wirdt der-
maleins nur einen anlaß zu großer zerrittung vnd spal-
tung in der Fürstlichen Familiefamilia geben, Vndt hat man sich wol fürzusehen
daß durch solche neue Erbuereinigungen bey diesen Verwirrungen und Zerwürfnissenturbis et
distractionibus
kein Zankapfelpomum Eridos vnter die Fürstliche Familiefamiliam
geworffen werden möge.


Souiel denn hiernechst die besonderen Umständespecialia mehrbesagtes neuen Erb-
Vertrags belanget, gehet der Eingang deßelben, sambt den daruf
folgenden 1.[,] 2.[,] 3.[,] 4.[,] 5.[,] 6. vnd 7. Punct vornemblich dahin, daß || [[Handschrift: 91r]]
wegen etlicher, bey der Furstbruderlichen landes theilung zum
gesambtem gebrauch ausgesezter regalstücken vnd anderer
Gerechtigkeiten die GemeinschaftCommunio sambt dem von solcher Communion
dependirenden Seniorat vndt Oberleitungoberdirectorio bey den Fürstlichen
Nachkommenposteris perpetuiret, vnd fortan in gebürlichen respect vnd
schwang erhalten werden solle.


Nun lest man zwar die Natur vnd Qualitet des vhralten
Fürstlichen Stam[-] vndt Reichs fahnen lehens, daß es in der Reichs[:]
vnd Craißmatricul nur fur ein einiges Fürstentumb
gehalten wirdt, Wie auch das Fürstliche seniorat vnd Oberleitungober-
directorium
an ihrem hohen orth vnd respect billich bewenden.
Ob aber (1.) die bey der Fürstlichen landes theilung ausgesezte andere
Gemeingütercommunia alle also beschaffen vnd gewand, daß sie eben noth-
wendig eine fortwährende Gemeinschaftperpetuam communionem erfodern Vndt (2.)
ob auch solche beständige Gemeinschaftsverträgepacta communionis perpetuaria zu Recht einen be-
stand oder grund haben, Zumahln aber auch, ob sie (3.) den nicht Zustimmenden und den nicht übereinzustimmen Vermögendennon con-
sentientem nec consentire valentem
binden können, das bedarff
vor allen dingen guter vnd reiffer dispertion.


Zwar ist nicht vnbekant, was die lehen Rechte vnd derer lehrer
über die Herzogtümer und Fürstentümer und deren Teilungde Ducatibus et Principatibus, eorumque divisione schreiben, Vnd wie
sie in solchen würdevollen Lehenfeudis dignitatum die diuision für ein Unheilpro peste halten, et cetera[.]
Hergegen aber ist auch bekant, daß wo nach dem Brauch, einer Vorschrift oder durch eine besondere Gunst und ein kaiserliches Privilegex consuetudine, praescripti-
one vel speciali gratia et priuilegio imperiali
ein anders ein-
geführet, daß als dann, vnd in solchen fällen ein einmal geteiltes Herzogtum oder Fürstentum fortwährend teilbar bleibe, was folgerichtig istDucatus vel Prin-
cipatus semel divisus perpetuo diuisibilis maneat, cui consequens est
,
daß, wo bey Fürstlichen familien die Teilungdivisio der lande, wie in diesem
Fürstentumb vor etlich hundert Jahren hero eingeführet,
daselbst auch alle vnd iede Vorteilecommoda vnd Lastenonera des landes
Wohl getheilet werden können, was auch immer wirklich Recht in der Hauptsache ist, dasselbe gilt auch für das Zubehör, weil das Zubehör immer der Natur seiner Haupsache folgequicquid enim Juris est in prin-
cipali, idem obtinet etiam in accessorio, cum accessorium semper
sequatur naturam sui principalis
[,] vnd dörffte es am Keyserlichen
Hoff ein selzam ansehen gewinem, daß da man sich Vor diesem
höchlich bemühet, bey Keyserlicher Mayestät ein Privilegprivilegium, das || [[Handschrift: 91v]]
Fürstentumb zu theilen, mit großen kosten auszuwircken,
aniezo aber demselben zuwider man eine newe Communion
einzuführen Vorhabens, Ob man sich dadurch des Privilegsprivilegij
nicht selbsten Verlüstig gemacht? Vnd weil man V̈ber
das nicht wißen kan, was eines oder des andern Fürstlichen An-
theils angeborner Herrschafft dermaleins vor ein glück
oder Ereignisemergens zustoßen möchte, daß dieselbe Vor beßer
vnd rhatsamer erachtete ihren Antheil Von der darobhafften-
den schulden last, anteilweisepro rata Viel lieber zuentheben, Vnd sich
hergegen an Seines Antheils Steuren vnd BeiträgenContributiones hin-
widerumb zuhalten, als bey continuirender Communion
die schulden last ie lenger ie weitter sehr hochin immensum, vndt
V̈ber des Antheils vermögen excresciren zulaßen, so be-
darff es freylich guter consideration, ob man denn auch
die Fürstliche posteritet zu einer solchen ewigwehrenden
Communion mit bestande Rechtens vinculiren vnd anstren-
gen könne? Die beschribene Rechte sagen lauter Nein
darzue.


Denn, das die GemeinschaftCommunio im Rechten sehr Verhaßet, vnnd
als eine Quelle des Streits, die zahlreiche Nachteile und Schwierigkeiten mit sich bringtmater discordiæ, quae multa secum incommoda et
difficultates trahit
, v̈bel angesehen, das erscheinet aus den
Stelle des 2. § "naturale [...]" des Codex "Wann und wem der vierte Teil gebührt" [und] Stelle "Cum pater [...]", 77. § 20 "Dulcissimis [...]", Digesten "Von den Legaten [und Fideikommissen]"loco 2. § naturale Codicis quando et quibus quarta
pars debeatur. liber 10[,] loco cum pater
77. § dulcissimis 20 ff.t de legatis [et fideicommisses]
u 2 vnd
andern übereinstimmenden Textentextibus concordantibus.


Vndt dahero besagen die Rechte, dass gleichsam niemand wider Willen zu einer Gemeinschaft genötigt wird; an der Stelle oder nicht zu losen 26. § "Si centum [...]", 4., Digesten "Von der Rückerstattungsklage des nicht Gebührenden".quod sicuti ad com-
munionem invitus nemo compellitur
loco siue non sortem 26. § si centum
4. ffv de condictione in debiti
[.]w


So könne auch niemand wider Willen in einer Gemeinschaft oder einem Bündnis festgehalten werden. An der Stelle des Endes des Codex "Von dem zu teilenden gemeinschaftlichen Vermögen"Jta etiam in communione vel societate invitus nemo
detineri possit.
loco finis Codicis communi diuidundo
[.]x


Ja daß ein verbotener Teilungspaktpactum diuisionis prohibitorium zu Recht ganz
keine krafft noch macht habe. Wenn man sich einige, dass gar keine Teilung geschehe, ist es am offenbarsten, dass ein derartiger Vertrag keine Kräfte hat.Si conueniat, ne || [[Handschrift: 92r]]
omnino diuisio fiat, huius modi pactum nullas vires habere
manifestum<issimum> est.
y Saget der dritte Codex des Justinian an der Stelle "In hoc iudicium [...]", 14. §, im vorletzten, Digesten "Von dem zu teilenden gemeinschaftlichen Vermögen"Justiniani Codex tertius
in loco in hoc iudicium 14. § penultimo
ff.z communi diuidundo
.


Vndt anderswo, keine Vereinigung der Gemeinschaft ist auf ewignulla societatis in æternum coitio estaa,
Saget Paul:
im 70. [der] Digesten "Für den Gesellschafter"in l 70. ff.ab pro socio.


Aus welchem allen Doktor Pruckmann schlussfolgert, dass ein Vertrag, der das Teilen für immer verbietet, ungültig sei, auch wenn ein Eid hinzukomme und auch eine entsprechende Anordnung des Erblassers, dass die Erben niemals teilen sollten, nicht beachtet und bewahrt werden müsse, selbst dann, wenn ein Eid des Erben vorliege.Ex quibus omnibus infert, Doctor Bruckmann quod pactum de nullo
unquam tempore diuidendo non valeat, etiamsi Iuramentum
accesserit, nec præceptum Testatoris, ne hæredes unquam divi-
dant, observari custodirive debeat: etiamsi rursus Juramen-
tum heredis accessisset.

Des Pruckmanns Ratschlag 6, in den Entscheidungsgründen Nummer 10 und folgende, Band 1.Pruckmani consilum 6 in rationibus
decidendi numeri 10 et sequentes volumen 1.
ac


Mitt welchem v̈bereinstimmet Wesembeck wan er schreibet, auch der Vater kann die Teilung nicht einmal mit einem Testament auf ewig verbieten, folglich viel weniger der Vormund durch einen Vertrag. Des Wesenbecks Ratschlag 1, Nummern 6 und 9, Teil 4[!].divisi-
onem in perpetuum prohibere etiam pater ne testamento quidem
potest. multo minus igitur Tutor per pactum[.]
Wesembecii consilium 1. numeri 6 et 9 pars 4[!].
ad


Natürlich ist dem Recht nicht unbekannt, dass die Kinder nicht einmal verpflichtet seien, die Handlung oder den Vertrag der Eltern zu erfüllen, wenn etwas, das ihnen kraft eines Gesetzes oder durch ein Statut zusteht, ihnen durch eine Vereinbarung.Est quippe Juris non incogniti, quod ne liberi quidem factum
vel pactum parentis praestare teneantur, si quod illis lege vel
statuto debetur testamento vel pacto vel qua alia ratione ab-
latum sit.

Des Cothmanns Ratschlag 45, Nummer 110, Band 3.Cothmani consilium 45 numerus 110 voluminis 3.ae


Vndt aus solchen vnd dergleichen gründen schließet aber-
mahls Wesembeck was der Durchführung einer Teilung nicht einmal durch tausend Jahre vorgeschrieben wirdquod actioni diuisionis ne per mille quidem
annos praescribatur
, vndt was nach einmahl vorgangener
theilung ausgesezt vnd gemein blieben, deßelben theilung
könne iederzeit gebetten werden.
Des Wesenbecks Ratschlag 188, Nummern 27 und 28, Teil 4.Wesembecii consilium 188 numeri 27 et 28 part 4.af


Aus welchem allem genugsamb erscheinet, daß die Fürstlich
Zerbster
Räthe zum Vorfange ihres Vnmündigen gnädigen Fürsten
vndt herrn bey deßen annoch wehrender minder Järigkeit
an diesem Vertrag zum Teilungsverbot und der fortwährenden Gemeinschaftpacto diuisionis prohibitorio et communionis per-
petuaris
sich zuuergreiffen zu Recht gnugsame vnd wohl fun-
dirte bedencken haben.

|| [[Handschrift: 92v]]


Das Fürstliche seniorat vndt Oberleitungoberdirectorium wird in
seinem hohen Stande, autoritet vndt würde, wie es Ver-
möge der Fürstbrüderlichen Erbverträge hergebracht, bey
iezigen zeitten vnd zustande billich respectiret vnd erhalten.
Ob aber die Furstlichen Nachkommenposterj sich in künfftigen zeiten daran
perpetuirlich werden binden laßen wollen, vnd ob sie darzu
durch irgendeinen Vertrag der Vorgängerullo pacto antecessorum vinculirt werden können, das
dependirt großen theils von der Klärungex resolutione Vorhergehender
Frage, vnd vom künftigen Schicksala futuro eventu. Sonderlich aber, vnd weil
des OberleitungOberdirectorij conseruation allein vff die Gernrödi-
che
vffkunfften gewiedmet, so würde deßelben erhaltung
vber aus schwere fallen, Wan das Stifft Gernroda dermal-
eines durchgehen, vnd ein ieder herr dem Seniorat die ge-
wehr aus seinen Cammergefällen Jährlich würde leisten sollen,
Sintemal der zustandt der Fürstlichen kammern ohne deß bekant
daß Sie fast aller endts mit ihren current zinsen nunmehr
in geraumen Jahren nicht fortgekonnt, sondern in ein solch be-
schwerliches stecken gerathen, daraus sie wohl bey Menschen
gedenken nicht emergiren möchten. Daraus zugleich er-
scheinet, wie bedencklich es sey, die perpetuation eines solchen
Vornehmen hohen wercks, welches eine fundemental Ver-
faßung deß ganzen Fürstlichen hauses sein soll (ohne welches
deßen reputation[,] Ehr vnd Würde nicht also erhalten wer-
den könne) vff ein solch schlipfferich vnd Vngewiß Werck
dergleichen Stifftischer etwa Vor 50 Jahren eingezogener entra-
den
zustellen. Anderer Wichtiger ErwägungenConsiderationum, so sich
wegen Verenderung der zeiten, so wohl bei Personen und Beschaffenheiten, sowohl der Ältesten als der Nachkommenin personis et qualita-
tibus, tam seniorum quam posteriorum
, Wie auch wegen
anderer zufälle vnd beschwerden der Lande, aus der Lage der Dingee re nata ereugen
könten, zugeschweigen:


Bey empfahung der Reichs lehen, weil dieselben ein dem Genearch [Familienoberhaupt], dem Geschlecht und der Familie gewährtes Lehenfeudum
genearchivum, generi et familiae concessum
sein, ist es ebener
gestalt sehr bedencklich, Von den alten Verlauf der Belehnung auch nur ein wenigantiquo tenore investituræ
vel tantillum
abzuweichen, weil man nicht wißen kan, || [[Handschrift: 93r]]
Wie der Älteste der Familiesenior Familiæ zu iederzeit beym Keyßerlichen Hoff
angesehen sein möchte, vnd was dahero den gesambten
Landen Vor Vngelegenheit zugezogen werden könte.


Die Rechte sagen, dass jede Neuheit verdächtig sei, vergleiche [das Kapitel] „dilecta“ [im Liber] Extra [unter der Überschrift] „Über die Ausschweifungen der Prälaten“. Des Cothmanns Ratschlag 28, Nummer 204, Band 3.omnem novitatem esse suspectam confer dilecta
extra. de excessibus praelatorum[.] Cothmani consilium 38 nummerus 204 volumen 3.
ag
Und daher sei die Neuheit in allen menschlichen Handlungen, die nämlich sehr oft viel Schlechtes mit sich bringt, eifrig zu vermeiden.Atque ideo novitatem in omnibus actionibus humanis, utpote quæ
mala multa sæpissime secum trahit, sedulo esse fugiendam.
ah
Pruckmann, nach dem Erforscher des Ratschlags 23, Nummer 34, Band 2.Pruckman: post. speculatorem
consilii 23 numerus 34 volumen 2.


Zu Lehen rechte aber ist auch klärlich Versehen, dass die Verträge, die einen Dritten - am meisten Lehensnachfolger und in Lehenssachen, ohne jene, deren Konsens wichtig ist, keine Bedeutung haben und einem Dritten, der nicht zustimmt, kein Nachteil daraus erwächst. Des Cothmanns Ratschlag 92, Nummer 12, Band 1[!].quod
pacta quae tertium attingunt, maxime successores feuda-
les, et in rebus feudalibus absque illorum, quorum interest
consensu, nullius sint momentj, nec tertio nec consentien-
ti quidquam praeiudicent.
Cothmani consilium 92 nummerus 12 Volumen 1[!].
ai


Von Reuision der Landesordtnung ist zwar zu verschidenen
zeitten, sonderlich aber im Jahrin Anno 1614 da die gesambte Fürstliche
herrn gebrüdere
annoch am leben gewesen, auch Vielfal-
tig deliberirt, tractirt, vnd sonderlich damals ein zimblich
gros weitleufftig vnd in Vier Teilepartes abgetheiltes werck
vnter censur kommen, Als man aber daßelbe etwas ei-
gentlicher beleuchtet, hat sich befunden, daß sowohl in den Ordnungen der Verfahreninor-
dinatorijs processuum
als in den Entscheidungen der Fällein decisorijs causarum, darin viel
neuerungen versteckt, so in diesem Lande nicht hergebracht,
noch zu practiciren, darumb auch die <ajgesambte> akFürstliche herrn gebrüder bey
damaliger noch guter zeit vnd zustandt darob nicht eins
werden können, sondern es ist bey der alten deß Hochseligen
herrn vatters vndt gros vatters hochseeligen Fürstlichen gnaden Landes-
ordtnung vor als nach gelaßen, vnd was ein ieder Fürst in
seinen Fürstlichem Antheil aus Lage der Dingee re nata vor mengel vnd gebrechen
Verspüret, denen ist kraft des Ordinariats des Ortes und des Hoheitsrechtsvigore ordinariatus locj et Juris superio-
ritatis
von iedes Antheils Landesfürstlichen <alhoher> amObrigkeit durch einzelne Verordnungen, Befehle und Einrichtungenper specialia
edicta, mandata et constitutiones
remediret worden.


Obs nun eben iezo, da alles in allen Stenden vffs eußerste
ruinirt, die rechte zeit sey, neue Landesordtnungen zumachen || [[Handschrift: 93v]]
oder die alten zu extendiren vnd reformiren, wirdt billich
zu reiffern nachdencken gestelt, die StaatswissenschaftlerPolitici halten Von
solcher innouation der geseze vndt constitutionen sehr
wenig, vndt loben Vielmehr die feststehende in einem einzigen und alten Lauf fließende Gestalt der Regierung oder des Reichesconstantem [...] uno et veteri
tenore fluentem gubernationis vel Jmperij formam
.


Dahero saget Alkibiades bei ThukydidesAlcibiades apud Tucydidem: dass diejenigen Menschen am sichersten handeln, die den Staat regieren, indem sie von den bestehenden Sitten und Gesetzen, auch wenn sie weniger gut sind, in keiner Weise abweichenEos hominum
tutissime agere, qui praesentibus moribus, legibusque, etiamsi dete-
riores sint, nihil variantes rem publicam administrant
an,
Thukydides, Buch 6.Thucydides liber 6.


Vndt Augustus an den Senat bei DioAugustus ad Senatum apud Dionem führet eben
eine dergleichen vermahnung, die aufgestellten, sagt er, einmal bestehenden Gesetze zu bewahren und kein einziges von diesen zu verändern[;] denn was in seinem Zustand und immer gleich bleibt, auch wenn nichts nicht mangelhaft sei, ist dennoch nützlicher als das, was sich immer wieder, wenn auch zum Besseren, verändert.Positas, inquit, semel leges
constantes seruare, nec ullam earum immutare, Nam quæ
in suo statu, eademque seper manent, etsi sint non nihil vitio-
sa, utiliora tamen sunt his, quæ subinde, etiamsi in melius
innovantur
.ao
Dio, Buch 53, Seite 575.Dio. liber 53 pagina 575.


Und hierauf jene ernste Ermahnung des Lipsius an seinen FürstenAtque exinde monitum illud serium Lipsij ad Principem Suum;
Verachte, sagt er, die Neuerer um dich, die, damit sie irgendetwas von ihrer Seite beizutragen scheinen, sogar das Richtige verändern, und wisse von früheren Geschäften, dass es einst besser und richtiger versehen wurde: Und was verändert wird, zum Schlechteren gewandelt wird. Des Lipsius Buch 4 der Staatswissenschaften, Kapitel 9.sperne, inquit, circate novatores, qui, ut aliquid sui videantur
afferre, etiam recta commutant, Et scito superioribus negotijs,
melius atque rectius olim prouisum: Et quae convertuntur, in
deterius mutarj. Lipsii liber 4 Politicorum capitulum 9.
ap


Vndt was die große Anzahl und Verschiedenheit der Gesetze und Verfassungenmultitudo et variatio legum et constitutio-
num
Vor nuzen bringe, bezeüget von seinem vatter-
landt Bodinus, wan er schreibet: Frankreich hat, wie es die übrigen Regionen in der Vielzahl der Gesetze übertrifft, so auch alle Völker Europas schon längst in der Überfülle an Rechtsstreitigkeiten überboten.Gallia ut cæteras Re-
giones legum multitudine vincit, ita omnes Europæ populos
litium abundantia iam pridem superavit.
aq Mit welchem
auch V̈berein kombt Strabo: Wo es die meisten Gesetzte gibt, dort seien auch Streit und schlechte Sitten, ebenso wie die Krankheiten viele zu sein pflegen, wo es viele Ärzte gibt. Strabon, 6. [Buch], Geographica, Seite 179.Apud quos plurimæ sunt leges
apud hos etiam lites esse et malos mores, sicut morbi solent ess[e]
et multi, ubi multi sunt Medici.
Strabo 6. Georgraphica[!] pagina 179.
ar


Gleichmeßige beschaffenheit hats beym Neunten Punct
mit revision vnd gleich förmigkeit der Canzley ordnungen
welche zwar auch Vor diesem tentirt, aber man der sachen
auch bey guter zeit nie einß werden können, sondern es
hat ein ieder Fürst in seinem Antheil vnd GebietTerritorio sich || [[Handschrift: 94r]]
seiner Landesfürstlichen Hoheit vnd HoheitsrechtsJuris superioritatis
gebraucht, Vndt solche Canzleyordtnungen gemacht vnd ein-
geführet, die er seinem Antheil am bequembsten vnd füeg-
lichsten erachtet; Würdet man nun dieselben aniezo
endern, so wirds abermals ohn ein gemenge Vnd confusion
nicht abgehen, der vngleichen Nachreden vnd BeurteilungenJudiciorum
so dauon gefallen werden, zugeschweigen. Dann wie
abermals Lipsius bezeuget, so wird das eigene Ansehen und der Rückhalt der Fürstenipsa Principum
autoritas et respectus
geschwechet, ja vielmehr der Fürst selbst, heißt es, wird wertlos, der so wankt und durch seine abscheuliche Unbeständigkeit verbietet, was er befohlen hatte, [und] befiehlt, was er verboten hatte. Des Lipsius 4. Buch der Politiker, Kapitel 9.imo Princeps ipse, inquit,
vilescit, qui sic vacillat, foedaque inconstantia, quae iusserat, vetat
quae vetuerat, jubet.
Lipsii 4. Politicorum liber capitulum 9.
as


An diesem orth ist des herrn BevollmächtigtenAdministratoris Fürstlichen gnaden bewust,
daß Fürst Rudolphs, hochseelige Fürstliche gnaden den Prozess des sächsischen Rechtsprocessum iuris
Saxonici
, weil derselbe nach aller Rechtsgelerten die in beiden Prozessen, sowohl des bürgerlichen als auch des sächsischen Rechtsin
utroque processu tam Juris civilis quam Saxonici
erfahren
seindt, einhelliger meinung der kürzeste, richtigste vnd
beste eingeführet, welches auch Seiner Fürst Augusti fürstlichen gnaden vnter
dero hand vnd Secret confirmiret, vnd Vor hiesiger Canzley
noch offentlich anhenget, darauf seind beydes die Räthe
vnd hoffadvocaten Vereydet, vnd ist vber die Justiz vnd
schleunige abhelffung der Sachen, wan nur die Parten selbst
durch mutwillige Verzögerungentergiversationes sich nicht Vffhalten, im
Zerbster Antheil, Gott lob, keine klage, gehen an andern
orthen mengel vnd gebrechen Vor, die hat iedes orts lan-
desfürst aus seinem Hoheitsrechtex Jure superioritatis billich abzuschaffen vnd den-
selben zu remediren, vnd kan man dieses orts nicht ab-
sehen, worumb wolgefaste vnd in guten schwang vnd ord-
nung gebrachte Canzley[-] vnd processordtnung unter dem Vorwand der Übereinstimmungsub praetextu
conformitatis
zu endern, einen andern Antheile in seine HoheitsrechteJura
superioritatis
vnd Landesfürstliche hoheit zugreiffen, die
Räthe vnd <athof> auAdvokatenAdvocati in ihren gewißen vnd Pflichten zu tur-
biren
vnd irre zu machen, vnd bey diesen ohne deß sorglichen || [[Handschrift: 94v]]
vnd gefehrlichen zustand das allergeringste zu innoviren.
Zu den Vorgeschlagenen gesambten hoffgericht kan kein
Antheil verstehen, welcher die Von zeit an der Fürstlichen landes-
theilung hergebrachte Hoheitsrechte in Dach und Fachiura superioritatis sarta tecta zu con-
serviren gedencket, den Von zeit an der Fürstlichen Land-
destheilung hat ein ieder fürst sein hoffgericht, Canzley
vndt Regirung als ein freyer Vngebundener Vnd vn-
mittelbarer Reichsfurst Vor sich selbst gefüret vndt nicht
durch das aristokratische Rechtiure Aristtoc<r>atico, sondern durch das monarchische Rechtiure Monarchico in seinen An-
theil guberniret, Von ieden fürsten seind die Berufungen direkt an das kaiserliche Kammergerichtappellationes
recta ad Cameram Jmperialem
gegangen, daselbst auch wider
ieden fürsten absonderlich, als wider einen freyen Vnmit-
telbaren Reichsfursten der gerichtliche Untersagungsbefehlinhibitio vnd der Befehl zur Einsendung von Akten an das Gerichtcompulsoriales erkant.
Die Räthe, der Adel, vnd Vnterthanen haben ihren angebor-
nen landesherrn vnd deßen Manlichen leibs lehens Erben
allein, vnd den Furstlichen herrn Blutsverwandten im MannesstammAgnatis nicht ehe als für den Fall des Aussterbens der abstammenden Liniein even-
tum lineæ descendentis emortuæ
gehuldet vnd geschworen,
die Vnterthanen in allen Ständen haben an Nimandt anders
als an ihren angebornen landesherrn appelliret, vnd hat
also ieder Furst in seinem GebietTerritorio die HoheitsrechteJura superioritatis
biß vff gegen wertige Stunde Vnuerruckt hergebracht.


Wie nun dieselben bestehen können, wen ein dazwischen befindliches gemeinsames Berufungsgerichtcommune Judicium
appellationis inter medium
, Von welchen allererst die Berufungen an das KammergerichtAppella-
tiones ad Cameram
gehen, angeordtnet werden solte, daß hatt
ein ieder, so in Hoheitsrechtenin Juribus superioritatis nur in etwas versiret,
leichtlich zuermeßen.


Wie bedencklich es auch einem ieden fürsten im Besonderenin particularj fallen
wolte vnd wie tieff es in die Hoheitsrechteiura superioritatis schneite, daß er
seine Vnterthanen, so ihme vnd seinen Fürstlichen leibs lehens
Erben alleine gehuldet vndt geschworen, vnd die bißhero
bey ihme Allein biß an des heiligen Römischen Reichs höchste Justiz das
Recht aktivactiue vndt passivpassiue nehmen müßen, an ein solch || [[Handschrift: 95r]]
dazwischen befindliches gemeinsames Gerichtcommune Judicium intermedium ziehen laßen solte, das
leifft ieden in die Augen.


Die Vnterthanen können ohne Verlezung ihrer Eyde vnd Pflicht
so sie ihrem angebornen Landesherrn gethan, vor ein solch dazwischen befindliches gemeinsames Gerichtcom-
mune Judicium intermedium
nicht kommen noch erscheinen, es
sey denn, daß Sie ihrer Eyde Vnd Pflichte soweit erlaßen
werden,


Die Anliegeninstantiæ, deren ohne deß bey den Vntergerichten vndt
Canzleyen gnugsamb seind, werden zur protraction vnd ver-
schleiff
der Justiz nur gemehret, Vndt das Recht, so sonst ein
ieder vnterthaner, Adel vnd Vnadel bey seinen angebornen
Landts herrn Vnd in deßen bezirck alle tage, so offter seine
noth geklaget hat, haben können, wird er v̈ber land mit schwe-
renkosten vnd vngemach holen müßen.


Das Vorgeschlagene hoffgerichte wird entweder eine höhere oder
zum wenigsten gleichmeßige vndt zugleich stattfindende Rechtsprechungconcurrentem Jurisdictionem
mit den Furstlichen Canzleyen haben müßen. Solß eine höhere
haben als die Canzleyen, so wirdts den Canzleyen, und in der Folgeet per consequens
ieden Fursten selbsten, weiln die BeschlüsseDecreta vndt befelich mehrern
theils in der Fürsten nahmen ausgelaßen werden, zu inhibiren
Vndt zu gebiethen haben, das ist den HoheitsrechtenJuribus Superioritatis, so ieder
Fürst in seinem Antheil hergebracht, gerade entgegengesetzte diametro zu wider, vnd
seindt lauter Unvereinbarkeitenincompatibilia, hergegen aber wirdts ein gefunden
eßen Vor die Widerspenstigenrefractarios sein, welche sich an keinem Rechte wollen
genügen laßen, die werden sich, wan man sie nur krumb ansicht,
solches dazwischen befindlichen Gerichtsiudicij intermiedij zu despectir: Vnd beschimpfung ihrer ange-
bornen landes herrn wohl zu gebrauchen wißen, Soll aber Vor-
geschlagenes hoffgerichte mit den Fürstlichen Canzleyen eine zugleich stattfindende Rechtsprechungconcurren-
tem Jurisdictionem
haben, so wird eine Zuvorkommen mit einer Rechtshandlungpraeventio introducirt vndt
die HoheitsrechteJura superioritatis werden dennoch tangirt, weil nicht beide oder auch mehrere Besitzer desselben Hoheitsrechts, was sie einzeln aus einer Teilung wie einzeln jeder einzelne in seinem Gebiet bis jetzt besessen haben, durch eine neue Gemeinschaft für das Ganze sein können, jedem einzelnen unbeschadet des Rechts aus der gesuchten Teilung. Da es durch das Geübte sinnlos und unmöglich ist, dass zwei Besitzer einer Sache oder eines Rechts für das Ganze sind.Cum eiusdem Juris su-
perioritatis, quod ex divisione singuli, ut singuli in suo quisque Territo-
rio hactenus possederunt, duo pluresve per novam communionem in soli-
dum possessores esse nequeant saluo singulis Jure ex diuisione quæsito.
Cum eiusdem rei vel juris duos in solidum possessores esse absurdum || [[Handschrift: 95v]]
et impossibile sit per trita.
Vndt was sonsten ein ieder Fürst
in seinem Gebiet aus dem unbedingten HoheitsrechtTerritorio ex absoluto superioritatis iure biß anhero
zu richten vndt zuschlichten gehabt hat, daß muß er gewertig
sein, daß es ihm am ganzen Tagtota die durch die praevention aus seinen handen
vndt jurisdiction zu Vnwiderbringlichen schmelerung vnd ab-
bruch der Landtes Fürstlichen hohen obrigkeit entzogen werde, gegen die Regel des Rechtscontra
regulam Juris
. Deshalb könne der eine bei geteilten Rechtsprechungen einmal nicht im Tor des anderen eine Untersuchung anstellen. Des Wesenbecks Ratschlag 175, Nummer 27, Teil 4.Quod semel diuisis Jurisdictionibus alter non possit,
cognoscere in alterius porta.
Wesembecii consilium 175 numerus 27 pars 4:
av <awUnd wie es ein Unglück verheißendes Wunderzeichen ist, dass sich mehrere Sonnen zeigen, so ist es nicht weniger unnatürlich, dass es mehrere Monarchen oder Regenten gibt, wo früher einer zu herrschen pflegteAc sicutj prodigium est, plures apparere soles, Jta non minus prodigiosum est, plures esse Monarchas, aut gubernatores, ubj unus antea dominarj solebatax, Saget recht vnd wol der Toulouser Pierre Grégoire, De Republica, Buch 7, Kapitel 19, Nummer 1Petrus Gregorius Tholosanus de Republica liber 7 Capitulum 19 numerus 1.>


aySolte es aber nurt wie ein Schöppenstuel sein, dem keine Juris-
diction, sondern allein die Vrthel zu sprechen nachgelaßen, Sihet
man nicht, wie denn der herrschafft zurathen, daß Sie ihnen oder
dem lande eine neue bürden, solches gerichte zuhalten, auffladen
wolten, Weiln bey den benachtbarten Juristen faculteten vnd
Schöppenstülen ohne einge der herrschafft kosten bishero, wan es
nötig gewesen, Vnd es den Parteyen beliebet, die Vrtell erholet.
Vndt würden die Vnterthanen wider die, Von Vndencklichen Jahren
hero eingeführte gewonheit bey diesem Gerichte ihre sachen Ver-
sprechen zulaßen schwerlich zu zwingen sein, dann biß zum heutigen Tagdato einen
iedwedern Part frey gestanden, wider diese oder Jene Juristen
facultet vndt Schöppenstuel zu protestiren, vnd do es Ja gesche-
hen könte, würde man doch den Parteyen die gemeinsame Vorrechtcommunia be-
neficia juris
, als der Leuterung [Berufung]leuterationis vnd dergleichen nicht abstricken
dadurch denn nurt Prozesselites vndt vncosten causirt, vnd die Rechts-
hängige sachen durch die Vermehrung der Anliegenper multipicationem instantiarum mit höchsten
schaden vnd Verderb der Vnterthanen nur protrahirt werden
würden.


Weil auch ein ieder Herr mit seinen Räthen bey diesen schwü-
rigen vnd gefehrlichen zustande in seinem Antheil gnug vnd
v̈berflißig zuthun hatt, so mochten sich wol wenig leuthe im
lande finden, welche sich zu solchen gemeinen Hoffgericht
werden gerauchen laßen wollen, oder auch dazu Qualifi-
cirt seindt. Verschieden findet nämlich jeder zu jedem Einzelnen, indem es mit verwirrtem Verstand zu Vielem geteilt wird.Impar enim quisque invenitur ad singula, dum confusa
mente diuiditur ad multa:
az Und viele Handwerke verderben den Meister.Et pluribus intentus, minor est ad singula
sensus.

|| [[Handschrift: 96r]]


Anderer inconvenientien, so das werck heuffig nach sich zihen
wirdt, gelibter kürze willen zugeschweigen.


Wan dann gemäß Ulpianus im Buch 2 der Digesten "Von den Verfassungen der ersten Männer im Staat"secundum Vlpianum in libro 2 ff.ba de constitutionibus Prin-
cipum
: Bei neuen zu beschließenden Sachen soll irgendeine Nützlichkeit immer einleuchtend sein, damit von dem Recht zurückgewichen werde, das in rechter Gestalt gewesen istJn rebus novis constituendis semper evidens quaedam utilitas
esse debet, ut recedatur ab eo jure quod in æquum visum fuit
bb,
Vnd aber bey Vorgeschlagenen gesambten Hoffgerichte die ge-
ringste utilität sich nicht ereügnet, Hergegen aber oban-
gezogene
Unannehmlichkeiten und Nachteileinconvenientia et imcommoda[!], so es importiren,
wirdt einleuchtendevidenter Vor augen vnd eß eine solche neüerung, so zu-
uorher im Lande nie gewesen, auch bey angetrettener Fürstlicher
vormundtschafft nicht gefunden, So werden auch des herrn Bevollmächtigtenadmi-
nistratoris
Fürstlichen gnaden nicht beßer, sicherer noch Verantwortlicher
thun, als wan sie solch neüerliches vnd den Hoheitsrechten nach einmal geschehener TeilungJuribus superioritatis
post semel factam diuisionem
hoch nachtheiliges vnd abbrüchiges
werck vneingefüret Vndt dem Zerbster Antheil in Policey:[,]
Canzley[-], Vnd landesordtnung in den zustand ruhig vnd Vnge-
endert laßen, wie sie es, bey zeit der angetrettenen Vormund-
schafft befunden.


Beym zehenden Punct zweifelt man dieses orts an der Übereinstimmung in der Rechtgläubigkeitde consensu
in Orthodoxia
nicht, außer dem Adel, v̈ber welchen die bischöflichen RechteJura
Episcopalia
Vermöge der Landtags Abschide hinsichtlich der Umgestaltung [in Religionsfragen]in puncto reformati-
onis
vergeben vndt demnach gegen besondere Verträgecontra specialia pacta vnd Landtags
Abschiede derselbige zu einiger conformitet nicht wird zubrin-
gen sein, Souiel aber die Ceremonien anlanget, ist
bekannt, daß durch derselben Verenderung die leuthe mehr
stuzig vndt irre gemacht werden, als wan in Lehrangelegenheitenin doctrinalibus vn-
gleichheit oder Verenderung vorgehet, wirdt demnach sehr
wol vnd reifflich zu erwegen sein, ob unter dem Vorwand der Übereinstimmungsub prætextu conformitatis
bey iezigen ohne daß schwürigen Vnd zerrütteten V̈belstande
wo alle [Höllen-]Maschinen sich gegen die Reformierten zu verschwören scheinen, bei den Zeremonienubi omnes machinæ in reformatos conspirare videntur, in Ceremonijs
an einem oder dem andern orth die allergeringste enderung
Vorzunehmen, zum Beispielexemplum, im Zerbster Antheil ist die Figuralmusik [kunstvolle mehrstimmige Musik]figu- || [[Handschrift: 96v]]
ralis Musica
vnd die Orgeln Vom anfang der Reformation
biß vff gegenwertige stunde in der kirchen erhalten vndt
nie abgeschaffet worden.


Zue Cöthen hat die Orgell ganzer Vierzehen Jahr stillgestanden
den 24. September aber im JahrAnno 1620 ist sie vff sonderbare
Fürstliche anordtnung zuschlagen wider angefangen worden.
Zu den Deßauischen vnd Bernburgischen Antheilen aber ist sie
stracks anfangs der reformation abgeschaffet worden, vnd
biß vff gegenwertige zeit abgeschaffet blieben.


Soll nun hierunter ein conformitet eingeführet werden
so muß sich entweder Deßau vnd Bernburg nach Cöeten Vnd
Zerbst richten, Vnd die orgelln auch wider introducirn oder
Cöten vnd Zerbst müste sich mit Deßau vnd Bernburg confor-
miren Vnd die orgeln abschaffen, Was das bey diesen zeit-
ten bey den benachtbarten Vor Abneigungenodia vnd bösen nachklang, daß
man in diesen Landen alzeit etwas zu reformiren haben müße, cau-
siren
werden, ist leucht zuerachten. <bcSollte auch in andern kirchen ceremonien die allergeringste enderung in diesem Fürstlichen Antheil unter dem Vorwand der Übereinstimmungsub praætextu conformjtatis <vorgenommen werden, ist nichts gewißers zu befahren, alß daß die fürstliche Fraw wittwe so baldt Sie es erfehret, den nechsten weg wieder nach Wien finden vndt die alte klage wiederholen wirdt, was darauf vor große vngelegenheitt zu befahren, ist beßer zu bedencken, als zu schreiben,>>


bdWann denn die kirchen in diesem Antheil, Gott lob, in guten ruhigen
Stande, des herrn BevollmächtigtenAdministratoris Fürstlichen gnaden auch bey geleisteter
Erbhuldigung dem Adel, Räthen, in den Stätten, so wohl den gesamb-
ten Vnterthanen offentlich zugesaget, vnd ihr Fürstliches wortt
Von sich gegeben, sie bey der Religion, glauben vnd Ceremo-
nien zulaßen vnd fürstlich zu schüzen, wie sie es bey ange-
trettener Vormundschafft befunden, auch biß zum heutigen Tagdato Vnuer-
rückt vnd Vnuerendert gehalten worden, so werden abermals
Seiner fürstlichen gnaden am sichersten vnd besten thuen, wan sie bey dieser
Vnzeit im allergeringsten nichts moviren oder noviren,
noch unter dem Vorwand der Übereinstimmungsub prætextu conformjtatis die allergeringste enderung
einführen laßen.


Was in des GymnasiumsGymnasij sachen Von Marburg vor ein informat ein-
kommen, haben seiner fürstlichen gnaden hierbey abschriftlichin copia zubefinden, wie auch
ein Erlassprogramma, so der RektorRector vndt die Professorenprofessores des Fürstlichen GymnasiumsGymna-
sij
alhier am ersten May angeschlagen, was vnd wie Sie || [[Handschrift: 97r]]
das Jahr durch, ein ieder in seiner ihm anbefolenen profession
leßen Vnd absolviren, Vnd was dabey für Übungen, sowohl Disputierübungen als auch Vortragsübungenexercitia, tam
disputatoria quam declamatoria
gehalten werden sollen.


Wan nun ein ieder seine profession nach laut des Erlasses innerhalb eines JahresProgram-
matis intra annum
absoluiret, vnd die Übungenexercitia darbey
mit fleiß getriben werden, so sehen wir an den Lehrendendocentibus
keinen mangel, die weil solche VorlesungenLectiones vff keiner Vni-
versitet in so kurzer zeit zu hören, Vielweniger zu absol-
viren: Allein mangelts an SchülernAuditoribus, weiln iezo kein
einiger Stipendiat mehr hier ist, der seine zeit nicht ausge-
halten hette, vndt im Begriffein procinctu ist, sich vff vniversiteten zu-
begeben.


Wan nun nur dahin gesehen wirdt, daß die StipendienStipendia außer-
halb Landes Vermöge der Gesetzelegum niemand gegeben werden,
er habe denn zuuor seine zeit in Fürstlichen GymnasiumGymnasio alhier aus-
gehalten, so ist dem GymnasiumGymnasio schon geholffen, vnd wirdt
demselben ahn SchülernAuditoribus nicht mangeln.


Jm V̈brigen, die Stiffs intraden alhier betreffende, hat
man zu fernerer Weitterung auch nicht Vrsach, weil das
Gymnasium ohne das Stifft Von zeit an der fundation erhal-
ten worden, Vnd noch gar wohl erhalten werden kahn,
dann zu erhaltung des GymnasiumsGymnasij gehören Vornemblich drey-
erley, nemblich:
1. Besoldungen der ProfessorenStipendia Professorum
2. Gemeinsame TafelMensa communis.
3. Stipendien der StudentenStipendia scholarium
Ein iedes hat seine gewiße bewidtmete Einkünftereditus, wie
solches der Professorn besoldung, Vnd der Communitet
Rechnungen außweisen, die Stipendien der Studentenstipendia scholarium aber
bestehen theils in der Verteilungin distributione der Furstlichen herrschafft Testa-
mentarien
, theils bey den Räthen in den Stätten.

|| [[Handschrift: 97v]]


Wan nun die StipendienStipendia, wie sie gewidmet, ohne pri-
vat nuz vnd Vortheil nur ordentlich vnd zu rechter zeit
folgen, vnd die stipendiaten nach Vorgangener exploration
ob sie auch zu den StudienStudijs, so im GymnasiumGymnasio getriben werden,
tüchtig, dahin gehalten werden, daß Sie ihre zeit im GymnasiumGym-
nasio
alhier aushalten, auch die Prüfungenexamina, wie Vor diesem
geschehen, alle halbe Jahr von iedes Fürstlichen Antheils abge-
ordenten besuchet, vndt Vff aller Schüler Fortschritt in den Studien und Sittenalumnorum progressus
in studijs et moribus
fleißig inquirirt, so wohl zu besoldung
der Professorn vndt haltung der gemeinsamen Tafelmensæ communis, dasieni-
ge, so dazu gewidmet, vnd außer allen streits klarliquidum
ist, zu rechter zeit iedesmahl abgestattet wirdt, so sihet
man dieses orts nicht, was bey dem GymnasiumGymnasio weitter
zu desideriren, vnd kan daßelbe zu rhum vnd nuzen der
gesambten Lande wohl bestehen, vnd fort gepflanzt werden.
Wan auch beym 17. Punct es in observanz also herge-
bracht, daß die anfälle der Auswertigen lehnenbe, so nicht
in die Ämbter gehören, dem Fürstlichen Seniorat davon habende
seines gefallens zu disponiren, anheimb fallen, hat es da-
bey seine maße. SonstAlias kan es als eine Neuerunginnovatio nie-
manden als die Zustimmendenconsentientes binden.


Eben meßige beschaffenheit hat es im 18.ten Punct bey den
Fürstlichen Austrägen, welche gleichwol sehr kurz gefaßet,
vnd v̈beraus einge<enge b>eschräncket, in dem alles nur auf eine
einige instanz ohne einige Appellation, reduction, restitution,
supplication vnd einig ander Rechtsmittel, wodurch ein Rechtsstreit in der Schwebe gehalten wirdremedium suspensiuum gerichtet
Vndt gewidmet werden will, welches gleichwol den gemeinen
Fürsten Recht vndt den Austrägen [Schiedsrichter der Reichsstände, vor denen Streitigkeiten in der ersten Instanz entschieden werden] der FürstenAustregis Principum sehr nahe tritt,
Vnd die Fürsten in ihren rechtshängigen oder zu Recht gedey-
enden sachen härter vinculirt vnd schlechterer Bedingungdeterioris conditionis, Alß
der schlechteste vnterthaner ist, machet. Dann derselbe
hat zu deducirung seines rechtens, wan ie in der ersten Instanzin prima instan- || [[Handschrift: 98r]]
vndtbf
tia
ichtwas entweder von einem Advokatenvel ab Advocato Verstoßen, oder von einem Richtervel a Judice v̈bersehen,
vnd nicht gnugsamb attendirt worden, nicht allein bei der Leuterung [Berufung]in leuteratio-
nis[!]
sondern auch bei dem Berufungsgesuchin Appelationis instantia noch das Rechtsmittel und Recht, nicht das Hergeleitete herzuleiten, nicht das Bewiesene zu beweisenremedium
et beneficium non deducta deducendi, non probata probandj
,
vnd sein recht beßer auß zuführen.


Dahero den auch erfolget, daß in den Instanzen der Leuterungen und Berufungen am ganzen Tagin instantijs leuterationum
et appellationum tota die
Viel vrthell der Vorigen Jnstanzen
reformirt, erleutert, vnd auch wol gar cassirt werden.
Sollen oder wollen den nun die Fürstenprincipes sich selbst also
vinculiren vndt beschrencken, daß Sie in ihren anligen vnd
Rechtsfertigungen schlechterer Bedingungdeterioris conditionis als der geringste vnter-
than sein wollen, das bedarff gueter consideration, vnd ist
eine sache tieferer Forschungaltioris indaginis, ob sie sich des Rechts und der für sich allein eingeführten und dem allgemeinen Recht der Fürsten angemessenen Begünstigungjuris et favoris per se intro-
ductj, et jure principum communj competentis
also blos hin vom Einfachen und Verständlichende
simplici et plano
begeben wollen, Einmahl haltens die Rechts-
lehrer dauor, dass das, was der bloßen Möglichkeit ist, nicht durch Vertrag in Abrede gestellt werden könne. Des Cothmanns Ratschlag 57, Nummer 117, in der siebten Begründung des Entscheidens.quod ea, quae meræ sunt facultatis per pactum ab-
dicarj nequeant.
Cothmanni consilium 57 numerus 117 in 7ta deci-
dendi ratione.
bg


Vndt ist eine unerschütterliche Folgerung der Gelehrten, dass Verträge, die einen Dritten berühren, ohne dessen Zustimmung nicht von Belang seienAdamantina Dd.bh conslusio, quod pacta, quae tertium
attingunt, absque illius consensu nullius sint momentj
.
Derselbe Ratschlag des Cothmann 92, Nummer 12, Band 1[!].Jdem Cothmanni consilium 92 numerus 12 Volumen 1[!].bi


Darumb, vndt weil der vnmündige Prinz im Zerbster An-
theile
, des alters noch nicht ist, daß er consentiren kan, die
Räthe auch die ienigen nicht sein, die den Mangel des Alters und der Zustimmungdefectum ætatis et consensus
Seiner fürstlichen gnaden suppliren können, vnd sich dißfals Vor schwerer Verant-
worttung wol fürzusehen haben, Als erscheinet auch bey diesem
Punct, daß dißfals nichts bestendiges noch Verbindliches re-
cessirt
oder geschloßen werden könne.


Wolte man aber auch entlich dafür halten, daß das ganze Werck
damit genugsamb gefast, daß kein Fürst, wan er seine Voigt-
bare
Jahr erlanget, zu antrettung seiner Regirung gelaßen
werden soll, er habe dann diese neue Erbvereinigung mit
Fürstlicher hand vnd Sigell Volnzogen, vnd derselbe, in allen || [[Handschrift: 98v]]
Puncten treulich allerdings nachzukommen sich Verpflicht
gemacht, so bleibet doch das Winckelholz im Winkelin angulo, daß
Verträgepacta niemand binden außer den Zustimmendennisi consentientem, aber in Bezug auf einen Dritten, der nicht zustimmt oder nicht die Fähigkeit hat zuzustimmenrespectu tertij au-
tem non consentientis nec consentire valentis, nullius sint momentj
,
vnd das die in Vormundschafft Verordnete Canzler vnd Räthe
zu Zerbst in einem so schwierigen Fallin causa tam ardua, so die eigentliche Sache des Standes und der fürstlichen Herrschaftipsam rationem status et regi-
minis principalis
concerniret, den Mangel des Alters und der Zustimmung des hochwohlgeborenen unmündigen Prinzendefectum ætatis et consensus Jllustrissimj
Principis pupilli
hierunter nicht suppliren können.


Darumb sie denn auch der Vngezweifelten vnterthenigen zuuer-
sicht leben, es werde nicht allein mehr hochgedachten herrn
BevollmächtigtenAdministratoris, Jhres gnädigen Fürsten vnd herrn fürstlichen gnaden sondern
auch männiglich, so obdeducirtes im grunde beleuchtet, vnd
ohne passion erweget, Sie in allen gnaden vnd wol entschuldigt
halten, daß Sie bey diesen BeschlüssenConsilijs, da in der Tatin effectu, in landes[-],
Canzley[-] vndt andern Verfaßungen alles vff eine innovation
hinaus lauffen wird, sich mit rhat oder that nicht finden laßen
können, sondern vermöge ihrer abgelegten schweeren Eydt vnd
Pflichte, so wol nach anweisung der Rechte vnd beygefügter
Marburgischer informativ, alle ihre Ratschläge, WünscheConsilia, vota vnd Handlungenactiones
dahin richten müßen, damit dem vnmündigen Prinzen Jhren gnädig(st)en
Fürsten vnd herrn gegen seine herannahende Voigtbare
Jahre der Fürstliche Antheil in dem Stande vnd bey denen rechten,
wie er vff Seiner Fürstlichen gnaden Von weiland dero herrn Vatters Fürst Ru-
dolffs zu Anhalt
hochseeligem fürstlichen gnaden devoluirt vnd Vererbet, vnd
bishero administriret worden, erhalten, vnd nach geendigten
administration restituiret werden möge. usw.perge

Samstag den 19. des MärzMartij.


Schreiben von schwester Anne Sofie, vom præsidenten[,] von Schwarzberger[,]
vom Obrist leutnant Nawmann, vom Obrist wachtmeister Zanthier.


An ChurSaxen, an præsidenten, an Marschalck, an Nawmann
vndt Zanthier, wieder geschrieben.

|| [[Handschrift: 99r]]


MitteilungAvis: daß heütte 30 Schwedische Reütter, vmb Zerbst
herümb, die dörfer gebrandtschätzt.


Der Cantzler Sturmius vndt bürgemeister Jehna,
seindt zu Mittage meine gäste gewesen.


Nachmittags bin ich ins schloß vndt garten spatzirt,
vndt habe daselbst die verwüstung, so mir vor
iahren nicht also vorkommen, schmertzlich mitt angesehen.


Unser Aufenthalt hier ist gefährlich sowohl wegen der Schwedischen als auch wegen der Sächsischen; Gott wolle, dass wir den Hintern nicht zwischen zwei Satteln auf den Boden setzten.Nostre seljour icy est perilleux, tant a cause
des Swedois, que des Saxons, Dieu vueille que
ne mettions le cul a terre entre deux selles.


Zeitung von Bernburg daß Banner zu Wettin, den Churfürsten
mitt seinem volck vberzugehen, verhindern will.


haüptmann Metzsch hat mir federwildpret verehrt,
eine wilde ganß, drey Endten, vndt zwey wilde Tauben.


Zeitung das der König in Polen, soll 100 tausendmille Mann beysammen
haben, man weiß aber nicht, zu waß ende, wiewol
darvon geredet wirdt, alß sollte noch die Pfältzische
heyrath vor sich gehen. <Heute Abend das geistige Schwert.Ce soir le glaive spirituel.>

Sonntag den 20.sten: des MärzMartij.

<Heute Morgen das gleiche Schwert.Ce mattin le mesme glaive.>


Gestern hat sich auch noch mein kutzscher Andreß
wieder gefunden, Jst vndter den Kayserlichen gefangen gewesen,
denen er mitt Meines bruders auch mittgefangenen
kutzschers, von halle endtlauffen. Sie haben ihn wollen
niedermachen. Er berichtett, es wehre ein quartirmeister
vndter harrachs Regiment, (so dahin nicht commandirt,)
der iehnige gewesen, so meine pferde vnd andere sachen, mitt weggenommen.

|| [[Handschrift: 99v]]


Ein stadtlicher rohter Sammeter, mitt goldt gestickter
Sattel, auß der rüstkammer, wehre vmb 10 ThalerThlr: öffentlich publice
verkauft worden, mag wol 400 ThalerThlr: gekostet haben.
Die roht sammete kuzsche, stünde auch alda. Es wehren
viel sachen albereitt durch die 3.[,] 4te. handt gegangen.
Auß der kutzsche auch der Sammet geschnitten. Die
armèe hielte sich zum aufbruch fertig. Vndter
dem Obersten: Wallstejn, sollten auch viel von meinen
sachen, vndt pferden sein. Jch habe ihn gestern wieder
naher Bernburg abgefertigett. Er sagte auch,
Sie hetten vber 1000 Schafe weggetrieben, vndt
vieh, von meinen Forwergken.


Der President schrieb gestern, es wehren zwar noch von
meinen sachen, welche vorhanden, allein Sie vbertheẅrten
vndt vberschätzten sie dermaßen, daß es alles drey-
mal so hoch taxirt würde, alß es werth wehre,
vndt gienge darzu von der dritten, in die 4:te. handt.


Zweymahl heütte predigt gehört, alhier zu Zerbst
jn der kirche, vor vnserm hause, so vorzeitten Doctor Knichen
angehöret.


Der haüptmann Metzsch, vndt der alte 71Jährige,
Gotfridt Kötzschaw, seindt zu Mittage, meine gäste gewesen.


Meine <herzlieb(st)e> gemahlin, hat schreiben von Lichtemberg, abermahl
bekommen, mit einem Funken der Gnade Gottesavec une estincelle de la grace de Dieu.


MitteilungAvis: daß heütte, daß gestern nach Deßaw zu, ezliche
fejne leütte, von den streiffenden rotten, wehren abgesetzt worden.


Heftige Verstimmung.Malherberie violente.

|| [[Handschrift: 100r]]

Montag den 21. des MärzMartij.

<Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von allem Bösen.Et ne nos jnducas in tentationem, sed libera nos ab omni malo.>


Jn garten spatzirt mitt Madame, <in Schloßgarten.>


Zeitung daß hatzfeldt mitt 18 tausendmille Mann, zum Churfürsten von Saxen,
stoßen werde. EbensoJtem: daß sich die Schwedischen
mitt des Lesle armèe, auch stärgken wollen.


Der haüptmann Metzsch, wie auch Magister Keppe
Cantzleyraht alhier, vndt dann der Rector Wende-
linus
mein gewesener Lehrerpræceptor sejndt meine
gäste zu Mittage gewesen.


Fürst Ludwig, vndt der præsident schreiben
an mich, vndt mahnen mich, wegen der Geljschen
schuldt, in itzjger meiner bedrangnüß. usw.perge


Raht gehalten, mitt dem Cantzler Sturmio,
wegen etzlicher sachen; in öffentlichen und familiären [Angelegenheiten]in publicis, et privatis.


Alle raten mir davon ab, hier in Zerbst wegen der großen Gefahr lange zu bleiben.Tout le monde me desconseille, de sejourner long
temps, icy a Zerbst, a cause du grand danger.


<Heute Abend noch einmal das Schwert.Ce soir le glaive encores.>

Dienstag den 22. des MärzMartij. (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag

<Gespenster und schreckliche Schlaflosigkeit.Spectra: & insomnja terrifica.>


An den Obersten Schneider, commendanten zu Wittem-
berg
geschrieben, mich rahts zu erholen, wegen meiner rayse.


Mitt dem Doctor Daniel Ludwigen, conversirt.


Der Cantzler Sturmius, wie auch der ArztMedicus
Doctor Ludwig, sejndt meine gäste zu Mittage gewesen.


Nach Cöhten, vndt Deßaw geschrieben.

|| [[Handschrift: 100v]]


MitteilungAvis von Deßa, das der Kayserlichen [militärische] Hilfesecours
von 19. Regimenter in 7 tausendmille starck, vndter dem general Feldtmarschall
hatzfeldt ankommen, vndt daß sich der general
Major Taube, mitt dem rechten flügel zwischen
Cöhten vndt Calbe lege, general Marrazin soll zu
Cöhten sein quartier haben, vndt vmb Cöhten
herümb alles voller volck liegen. Zu Jeßnitz
seindt die vorstädte außgeplündert worden, von
2 compagnien[.] Ezlich volck soll zu Bitterfeldt vber
die Elbe Mülde, vndt dann fürters vf Wittemberg
gehen. Vorgestern ist eine trouppe Reütter,
von den han<rr>aw<ch>ischen vndt Wallensteinischen
Regimentt vf die Deßaischen acker leütte angesetzt
feẅer auf Sie gegeben, vndt die pferde nehmen
wollen, es haben sich aber die agkerleütte mitt
beyhabenden Mußcketirern gewehret, vndt ist
auf der Reütter seytte einer, wie auch ein pferdt
niedergeschoßen, einer aber, biß aufn Todt, ebenfalß
durch einen schuß verwundett worden, vndt man hat
sie beyde in Deßaw gebrachtt. Dieser handel
dörffte selbiger Stadt, große verbitterung vndt
feindtschafft causiren. Gott wende alles vnheyl gnedig ab.

|| [[Handschrift: 101r]]


Zeitung vom Bürgemeister Jehna, so bey mir gewesen,
daß 1500 Schwedische dragoner mitt 14 Stücken
geschütz zu Calbe vbergesetzt, vndt auff
Bernburgk zu, gehen. <Dörffte meinem hause vbel gehen.>


Ein recepiße vom Churfürsten von Saxen, auf
mejn schreiben entpfangen, vndt kejnen paß.

Mittwoch den 23. des MärzMartij.


Man hat mich wollen auf eine heüttige zusammen-
kunft nach Deßaw haben. Jch habe mich
aber endtschuldigett, wegen itziger gefahr.
Mein vetter Fürst Johan Casimir leßet nie-
mandts vber die Elbe.


MitteilungAvis: das general Banner 7 compagnien ChurSächsisches volck,
in Cöhten vberfallen, vndt alles niedergemachtt,
auch die bagagiwägen nicht plündern, sondern
anstegken laßen, vndt keinem offizirer, noch
Soldaten, quartir geben wollen, also das die
verbitterung sehr groß wirdt. Zu Bernburg,
soll auch ein groß feẅer sein. Gott er-
barm sich vnsers elenden zustandes.


MitteilungAvis: das gestern 13 Schwedische Regimenter bey Calbe vber-
gesetzt, vndt ein 14 ChurSächsische Regimenter, vmb Wettin,
Gröptzig, vndt selbigen ortten, getrieben, vndt geschlagen.

|| [[Handschrift: 101v]]


Wirdt also müßen die vorgewesene zusammenkunft
zu Deßa, endtweder zerschlagen, oder verschoben werden.


herr Metzsch, Bürgermeister Jehna, vndt ejn abgedanckter
Major, Müller genandt, sejndt vormittags bey
mjr gewesen, zu verschiedenen Zeitendiversis temporibus, zu conversiren.


Nachmittags, mit Meiner gemahl, vndt Schwestern, in
garten spazirt, alhier zu Zerbst (UnkrautMalherbe) vndt
darnach in die gemächer des Schloßes.


Darnach in die behtstunde, zur kirchen.


Oh Gott erlöse mich von so vielen Qualen !!! und gewähre mir ein ruhigeres und angenehmes Leben.Ô Dieu delivre[-]moy, de tant de tourments: !!!
et ottroye[-]moy, une vie, plus tranquille, & douce.


Brief von Deßa von vetter Johann Casimirn,
benebenst einem frischen lachs.


Wir haben auch im garten einen biber gehetzt,
im waßer, vndt aufm lande.


Der leüttenampt Goldtagker ist mitt convoy,
von Berlin ankommen, die schwestern abzuholen.


Jch habe meine sachen richtig gemachtt, in eyl, vndt
mich in Gottes nahmen resolvirt, die schwestern zu begleitten,
vndt mich dieser guten occasion zu prævaliren, auch allen
guten willen bey den ehrlichen Zerbstern verspürt. Gott
verdancke es ihnen. Sie haben mir die 500 Taler von den Kriegssteuern, die die Fürsten und das Land mir versprochen haben, als Hilfsgeld vorgestreckt, und der ehemalige Bürgermeister Magister Jena hat mir aus eigenem Antrieb einen sonderbaren guten Willen gezeigt.Jls m'ont avancè des tri-
buts les 500 DalersDal: de subside que les Princes & le
pays m'ont promis, & le <iadis> Consul Maître Jehna m'a tesmoig-
nè une singuliere bonne volontè de son propre mouvement[.]

|| [[Handschrift: 102r]]


Briefe aus Köthen, Orange und von woanders.lettres de Cöhten, d'Orange et d'ailleurs.


Mein Lakai ist zurückgekommen [und] berichtet, dass heute morgen die Schwedischen mein Schloss Bernburg durch Verhandlung wieder eingenommen haben und dass 13 schwedische Regimenter ringsum von Wettin und Gröbzig 14 sächsische Regimenter geschlagen haben, es gebe 500 Gefangene und mehrere Tote und Verwundete, der Obrist Schaffalitzky soll getötet worden sein und der gute Obristwachtmeister Zanthier mit seiner Frau Gefangener sein.Mon lacquay est revenu rapportant qu'a ce mattin
les Swedois ont reprins mon chasteau de Bernburg,
par capitulation, & que 13 Regiments Swedois ont des-
fait 14 Regiments Saxons a l'entour de Wettin
& Gröptzigk, y ayant 500 prisonniers, & plusieurs
morts & blessèz, le Colonel Schavalitzky doibt estre
tuè, & le bon Sergeant Major Zanthier prisonnier
avec sa femme.

Donnerstag den 24. des MärzMartij.


Jn Gottes nahmen fortt, auff Berlin zu, mitt
vnserer Berlinischen convoy, des capitän leüttnants Goldt-
agkers
, mitt 30 pferden, vndt dann ein 25 Zerbsten[!]
Mußcketirer. Wir haben vier kutzschen vndt
vier packwagen gehabtt, alles endtlehnte pferde.

Meilenm.
heütte seindt wir kommen, Gott lob vndt danck
gar glücklich bey itziger großen gefahr vndt
vnsicherheitt, biß auf Brandenburg
vndterwegens zu Görtzke bey den Schier-
stedten
kalte küche gehalten, wiewol alles
sehr zerschlagen, vndt verderbet ist.


8


Zu Brandenburg beym Thumbprobst einge-
sprochen. Der ist einer von Bredaw.


Jch habe an Churfürsten von Brandenburg vndt an
hertzog von Mecklenburg geschrieben, wegen vnserer rayse.

|| [[Handschrift: 102v]]

(in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag Freitag den 25. des MärzMartij.


Alhier zu Brandenburg zweymal in die kirche
gegangen, dieweil es Mariæ verkündigungfest.


Mitt dem Thumbprobst dem von Bredaw (mit einer großen Naseavec un
gros nèz
) wie auch einem von Plato, vndt dem ÄltestenSeniorj,
so auch einer von Breda ist, bekandt worden.


Seindt auch du auf den Marienberg, welcher
vber der Havel ligt, vndt beyden Städten
Altt vndt Neẅ Brandenburg, wie auch den Thumb
commendirt, auch einen lustigen prospect hatt,
spatziren gefahren. Es ist ein starck gemaẅer
daroben mitt Thürnen[!], einer alten eingefallenen
großen kirchen.

Samstag den 26. des MärzMartij.

Meilenm.
Von Brandenburg nach Spandaw
vndterwegens auf halbem wege in
einem dorf Tremmen genandt, kalte
küche gehalten. Das landt ist sehr
verwüstet. Wir haben auch viel
Todte vndterwegens gesehen aufm felde liegen.
6


Zu Spandaw hat Meine gemahlin vndt
Schwestern schreiben vor sich gefunden von der Churfürstin[.]

|| [[Handschrift: 103r]]

Sonntag den 27. des MärzMartij. (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Der vor verloren geachtete lackay, ist von
Deßa vndt Zerbst nachgekommen, mitt bericht,
daß alles in vnserm lande, noch in Flammenin combustione
stehe. Gott erbarme sichs, vndt beßere es gnediglich.


Der Oberste Borgisdorf, Kommandantcommendant vndt
Oberster alhier zu Spandaw, ist nicht alhier,
so commendirt in seiner, vndt des Obrist leutnants wie auch
Obrist wachtmeisters absentz der Hauptmanncapitain Trotta.


Gestern abendt hat man daß wortt
von mir begehrt, welches ich Geörg Wilhelm
gegeben.


Der Hauptmanncapitain Tschack (ein Pommer <vom adel>) hat mich vmb
die festung Spandaw geführt. Sie hat 4 bollwerck
mitt gebackenen steinen aufgeführet, einen guten
graben, vndt außwarts gehet noch die Spree
herümb, hat seine contrescarpa, drey ravelin
ein hornwerck, auch ein fein zeüghauß, vndt leßet
sich wol besehen, auch inß waßer sezen wenn
man will.


Jtztgedachter Capitän hat neben seinem Obersten: leutnant
Rehebeeck mitt vnß gegeßen zu Mittage. et cetera

Meilenm.
Nachmittags gen Berlin, oder Cölln an der Spreẅ
alda vnß die Churfürstin in platz entgegen kommen,
vndt viel ehre angethan. Der Churfürst hat auch zu mir || [[Handschrift: 103v]]
ins losament gewoltt, so bin ich eben bey der Fraw
Churfürstin Pfaltzgräfin gewesen, alda er mich gefunden
vndt alle höfligkeitt offeriret. haben auch Tafel
mitteinander gehalten benebens dem Frawenzimmer.
2


Nach der abendtmahlzeitt, sejndt wir auf dem
gange voneinander gescheiden[!], weil der Churfürst nicht
leyden wollen, daß ich ihn in sein losament accompagnj-
ren
sollte, er sich auch gegen mir, wegen seines bösen
schenckels, (den er curiren müste laßen) endtschul-
digett, daß er nicht mitt mir in mein losament gehen
köndte, davor ich zum höchsten protestirt, vndt gebehten.


Abends hat er den capitän leutnant in mein losament
geschicktt, vndt mir auß freündtvetterlicher confidentz
das wortt: auch geben laßen, welches Moritz hieße.


An bruder Frizen geschrieben, vndt ihm gedancktt
vor die præsentirte kutzsche, mitt 4 pferden. <ist aber nichts gelifert.>


Der Alte Graf von Schwartzenburgk, vndt
der Oberste Borgißdorf, waren beyde auch
heütte beym Churfürsten, vndt seindt in großen
gnaden. Der herr Meister, (des Johanniter or-
dens
) Graf von Schwartzenberg saße mitt, an der
Fürstlichen Tafel, der Obrist Borgisdorff aber stunde oft hinter
dem Churfürsten vndt wartete ihm auf, da er dann,
gar gnedigst, mitt ihm reden thete, wie auch mitt
dem Grafen, vndt auch ein par mahl, mitt Goldtackern.

|| [[Handschrift: 104r]]

Montag den 28. des MärzMartij.


Die convoy nacher Zerbst, benebens dem 4tirmeister,
wieder abgefertiget.


Der Herr Kurfürst hat mich in meinem Zimmer besucht, und danach Madame in dem ihren.Monsieur l'Electeur m'est venu voir dans ma chambre.
& aussy apres Madame dans la sienne.


Nachm der Mahlzeitt in der Churfürstin gemach,
von dannen in deß Churfürsten, vndt wieder in der
Churfürstin Pfaltzgräfin, vndt darnach auf den
Sahl der conterfecte, endtlich in die kirche,
ins abendtgebeht.


Schreiben von Cöhten vndt Deßa, daß der gute
herman Christian Stammer, mein gewesener hoff:
vndt Stallmeister, (aber nicht lange) den 24. dieses [Monats]huius
todes verblichen. Gott tröste seine Sehle, vndt die
arme betrübte iunge wittwe vndt alle Trawrigen.
Er beschehre mir auch ferrner getreẅe, fleißige,
vndt resolute diener.


MitteilungAvis: daß alle meine Ambtsdörfer in brandt
gestanden, vndt daß die Schweden im werck gewesen,
feẅerkugeln hinein zu werfen, ins Schloß.

Dienstag den 29. des MärzMartij.


Mitt dem Churfürsten von Brandenburg hinauß aufs iagen vndt
schießen. Es ist aber nichts gefangen, noch geschoßen worden.


Nach der kalten küche ist der Churfürst nach Peitz eine
festung gezogen. Jch aber nachm Berlin wieder zun Damen.


Zeitung daß der herzog von Mecklenburg Todtkrank seye.


Der alte Graff von Schwartzenburg hat mich in s<M>ejn losament convoyirt, || [[Handschrift: 104v]]
vndt al mitt mir gesprachet.


Der Churfürst hat befohlen, man sollte in seinem abwesen,
daß wortt von mir fordern, welches ich billich auf diesem
Churfürstlichen schloße vor eine große ehre zu erkennen, habe dero-
wegen das wortt: Geörge Wilhelm gegeben, des Churfürsten nahmen.


Mitt den beyden Churfürstinnen habe ich zu nacht gegeßen,
wie auch mitt Meiner gemahlin vndt allerseits Chur: vndt
Fürstlichen Freẅlein, alß auch dem herrn Grafen von Schwartzenberg[.]
An den andern Tafeln, haben die Junckern vndt daß
Frawenzimmer geseßen.


Der Ch

Mittwoch den 30.sten: des MärzMartij. (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Jch habe den Grafen von Schwartzenburgk in seinem
losament vberrascht vndt besuchtt: Nach den HöflichkeitenPost curialia; waren
die Inhaltecontenta meines anbringens: 1. Erjnnerung, wegen der
Brandenburgischen schuldtprætension. 2. Wegen verbeßerung Meiner
zerfallenen Glückfortun, mir guten raht mittzutheilen.
Zu 1.Ad 1. Erinnerte man sichs zwar, aber man hette sich nicht
dörfen einlaßen, wegen des Baron de Rorte wachendem auge.
Zu 2.: Zu den besonderen UmständenAd 2. Ad specialia zu gehen, gab er mir doch zimliche ver-
tröstung zu einer Compterey, wann eine vaciren würde,
mir vndt meinen kindern, aber es vacirte izt kejne. Achtete
es zwar davor, es würde dem orden ejne ehre sejn, wann
Fürsten darinnen wehren, jedoch, so köndte er mir njchts
gewißes zusagen. Ich habe ihn als Vater angenommen.Je l'ay receu pour Pere.


Mjtt beyden Churfürstjnnen, abermals Tafel gehalten[,]
Morgends, vndt abends.

|| [[Handschrift: 105r]]


Zeitung daß der herztog von Bouillon, gewjß Päbstisch worden.


Es scheint, dass der Herr Graf von Schwarzenberg noch irgendwie darauf bedacht ist, mir gefällig zu seinJl semble, que Monsieur le Conte de Schwartzenberg ait encores
quelque consideration, a me complaire
, vielleichtforse wegen der langen Stillepe<o>r el
mucho sossjego
. et cetera


Nachmittags eines Schwertfegers <leich>predigt gehört, mitt beyden
Churfürstinnen
, vndt ihren Freẅlein; so Krellius gehalten.


Jm vndersten Saal alhier zu Berlin, das conterfect
eines hirsches, mitt 40 enden, so der Churfürst
an einem ortt, (Wende Vnglückbj genandt) im Jahranno
1633 geschoßen, gesehen. Das geweyhe, ist in einer
Festung verwahret. hat gewaltige starcke schauffeln.


Mejne <herzlieb(st)e> gemahljn; hat sich abmahlen laßen.


Discurrirt jm Frawenzimmer.


Es gibt hier jede Menge Missverständnisse zwischen Frankreich und dem Kurfürsten von Brandenburg wegen der Annahme des Friedens.Jl y a force mesentendus, entre la France & l'Electeur
de Brandenburg a cause de l'acceptation icy, de la paix.
usw.perge


Jch gabe heütte daß wortt: Elisabeth Charlotte gegeben.

Donnerstag den 31. des MärzMartij.

<Es hat heute geregnet.Il a pleu cejourd'huy.>


Jn der kjrche, den Bergium predigen hören. Er sagt seine Meinung kurz und gut heraus.Jl
tranche net.
habe dahin, den Churfürstlichen personen, das geleidte
gegeben.


Darnach haben mich der Cantzler Götz, der Le-
vin von Knesebeck
, als geheime ChurBrandenburgische rähte,
dann der Böhmische herr von Mißlich ange-
sprochen in meinem losament.


GesprächeConversationes, mitt beyden Churfürstinnen. usw.perge
Vndt auch dem herren Meister, Graffen von Schwarzenberg usw. usw.perge perge[.]

|| [[Handschrift: 105v]]


Nachmittags, wiederumb conversirt, mitt dem von Mißling.
<und danach mit den Damen.e dipoj con le Dame.>


<Geahnter Diebstahl.Larcin soupçonnè.>


Textapparat
a Buchstabe verwischt.
b Eulenspiegelturm (früherer Bergfried des Bernburger Schlosses)
c Zitat aus Euripides: Troades, S. 35, Z. 596.
d "Samstag den 12. Ma" verwischt.
e Schreiberwechsel zu unbekannt.
f Erbeinigungsrezess
g Die Verben "ermeßen" und "könten" sind im Original zusammen geschrieben.
h dan sie im Original korrigiert in sie dan
i in deliberation Weitter im Original korrigiert in Weitter in deliberation
j Paraphrasierend zitiert nach Kapitelüberschrift "In quibus causis in integrum restitutio necessaria non est" aus dem Codex Iustiniani, II, 40, S. 113.
k Zitiert nach Codex Iustiniani, II, 40, 5, S. 113.
l Iustinianus: Institutiones, Digesta, Digesta Liber L, 17, 189, S. 925.
m Abkürzung für "Digesta".
n Iustinianus: Institutiones, Digesta, Digesta Liber XXIX, 2, 8, S. 439.
o Iustinianus: Codex Iustiniani, IX, 24, 1, 6, S. 384.
p Abkürzung für "Digesta".
q Iustinianus: Institutiones, Digesta, Digesta Liber II, 14, S. 56-62.
r Iustinianus: Codex Iustiniani, VIII, 38, S. 351.
s Wesenbeck: Tractatuum et Responsorum, Pars 4, CLXXXVIII, 2, Sp. 618.
t Abkürzung für "Digesta".
u Iustinianus: Codex Iustiniani, X, 35, 2, S. 416f., sowie Iustinianus: Institutiones, Digesta, Digesta Liber XXXI, 77, 20, S. 478.
v Abkürzung für "Digesta".
w Iustinianus: Institutiones, Digesta, Digesta Liber XII, 6, 26, 4, S. 203.
x Zitat nach Iustinianus: Codex Iustiniani, III, 37, 5, S. 144.
y Zitat aus Iustinianus: Institutiones, Digesta, Digesta Liber X, 3, 14, 2, S. 177.
z Abkürzung für "Digesta".
aa Zitat aus Iustinianus: Institutiones, Digesta, Digesta Liber XVII, 2, 70, S. 261.
ab Abkürzung für "Digesta".
ac Pruckmann: Consiliorum, Vol. 1, VI, S. 154f.
ad Wesenbeck: Tractatuum et Responsorum, Pars 1, I, 6 und 9, Sp. 5f.
ae Cothmann: Consultationum Et Responsorum, Vol. 3, XLV, 110, S. 377.
af Wesenbeck: Tractatuum et Responsorum, Pars 4, CLXXXVIII, 27f., Sp. 628f.
ag Cothmann: Consultationum Et Responsorum, Vol. 3, XXXVIII, 204, S. 316. Das Liber Extra ist die Dekretalensammlung Gregors IX. (um 1167-1241) und eines der wichtigsten Gesetzbücher der katholischen Kirche. Cothman, die Quelle Christians, bezog sich aber nicht direkt darauf, sondern auf einen Kommentar von Henricus Bohicus (gest. nach 1350), einen mittelalterlichen Juristen, der einen Kommentar zu den Dekretalen Gregors IX. verfasst hatte. Dort heißt die Stelle, die Cothmann paraphrasiert: „Nam regulariter nouitates sunt suspecte.“ (Henricus Bohicus: In Quinque Decretalium Libros Commentaria, Venedig 1576, S. 203).
ah Zitiert nach Pruckmann: Consiliorum, Vol. 2, XXIII, 34, S. 507.
ai Literaturangabe vermutlich zu korrigieren in Cothmann: Consultationum Et Responsorum, Vol. 2, XCII, 12, S. 296.
aj Schreiberwechsel zu Christian II.
ak Schreiberwechsel zu unbekannt.
al Schreiberwechsel zu Christian II.
am Schreiberwechsel zu unbekannt.
an Zitat nach Thucydides: Historiae, VI, 18, 7, S. 245.
ao Zitat nach Cassius Dio: Historia Romana, XLVI, S. 574.
ap Zitat aus Lipsius: Politica, IV, 9, S. 428, Z. 29f., und S. 430, Z. 1f.
aq Zitat nach Bodin: De Republica Libri Sex, VI, 6, S. 756.
ar Zitat nach Strabo: Geograhica, VI, S. 179.
as Zitat aus Lipsius: Politica, IV, 9, S. 428, Z. 27f.
at Schreiberwechsel zu Christian II.
au Schreiberwechsel zu unbekannt.
av Zitat nach Wesenbeck: Tractatuum et Responsorum, Pars 4, CLXXV, 27, Sp. 335f.
aw Schreiberwechsel zu Christian II.
ax Zitat nach Grégoire: De Republica, Tomus 1, VII, 19, 1, S. 484.
ay Schreiberwechsel zu unbekannt.
az Zitat aus Papst Gregor I.: De cura pastorali, I, 4, S. 11.
ba Abkürzung für "Digesta".
bb Zitat nach Iustinianus: Institutiones, Digesta, Digesta Liber I, 4, 2, S. 35.
bc Schreiberwechsel zu Christian II.
bd Schreiberwechsel zu unbekannt.
be Gemeint sind hier wohl "Lehen".
bf Wort ist verwischt.
bg Zitat aus Cothmann: Consultationum Et Responsorum, Vol. 2, LVII, 117, S. 79.
bh Abkürzung für "Doctorum".
bi Literaturangabe vermutlich zu korrigieren in Cothmann: Consultationum Et Responsorum, Vol. 2, XCII, 12, S. 296.
bj Nicht ermittelt.

XML: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/1636_03.xml
XSLT: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/tei-transcript.xsl
abstricken
abschneiden, verkümmern
accommodiren
sich anpassen, sich fügen, sich (gütlich) vergleichen
accommodiren
einrichten, ausstatten
accompagniren
begleiten
Accord
Vereinbarung, Vergleich
accordiren
einen Vertrag schließen, sich einigen
accordiren
einen Ort mittels eines Vertrags (Akkords) übergeben
accordiren
übereinstimmen, einig sein
acquiesciren
sich beruhigen, zufrieden sein
acquiesciren
zustimmen
advertiren
hinwenden, zuwenden
agitiren
stark bewegen
agitiren
eifrig betreiben
Anfall
angefallenes Gut, Anwartschaft
anziehen
anführen, erwähnen
appelliren
Berufung einlegen
assigniren
zuweisen
attendiren
Achtung geben, beachten
Aufkunft
Einkünfte
aufpassen
anlegen
Austräge
Schiedsrichter der Reichsstände, vor denen Streitigkeiten in der ersten Instanz entschieden werden
Bagagewagen
Gepäckwagen
befahren
befürchten
bewerfen
beziehen
Capitän
Hauptmann (Kommandeur einer Kompanie bei Infanterie- und Dragonereinheiten)
Capitän-Leutnant
Kommandeur der Leibkompanie eines Generals oder Obristen
capituliren
verhandeln
causiren
verursachen
Censur
Aufsicht
Compassion
Mitleid(en)
concerniren
betreffen
Confidenz
Vertrauen, Vertraulichkeit
confirmiren
bestätigen
Consideration
Beachtung, Überlegung
Conterfect
Bildnis
contestiren
bestätigen, bezeugen
continuiren
(an)dauern
continuiren
fortfahren, fortsetzen
Contrescarpe
äußere Grabenfuttermauer, Gegenböschung
Convoy
Begleitung, Begleitschutz
convoyiren
begleiten, geleiten
convoyiren
mit einem Konvoi ziehen
copeilich
abschriftlich
Creditiv
Beglaubigungsschreiben
current
laufend
decidiren
bestimmen, entscheiden
Deducirung
Führung eines Rechtsbeweises
defendiren
verteidigen
Deliberation
Beratschlagung, Erwägung, Überlegung
deliberiren
überlegen, beratschlagen
depeschiren
schnell abfertigen
desideriren
verlangen, vermissen
Despectirung
Geringschätzung, Verachtung
dependiren
abhängen, abhängig sein
desperiren
verzweifeln
devolviren
an einen Anderen bringen, auf einen Anderen vererben
Difficultet
Schwierigkeit
Dispertion
Analyse
disponiren
(jemanden zu etwas) bewegen
disponiren
anordnen, einrichten
Effectuirung
Durchführung
ein
ungefähr
Einspänniger
Kriegsknecht mit Pferd, fürstlicher Bediensteter, Stadtknecht; berittener Bote, Geleit- und Meldereiter
Einspänniger
Eigentümer eines kleineren bäuerlichen Besitzes, der meist nur Handdienste leistet
embarrassiren
in Verlegenheit, Verwirrung bringen
embarrassiren
versperren
emergiren
emporkommen, herauskommen
Entraden
Einkünfte
Ern
Ehren (Anrede für einen Geistlichen)
excresciren
auswachsen
excusiren
entschuldigen
expostuliren
streiten, zanken
Feuerkugel
in der Artillerie jede Kugel, die angezündet werden und brennen kann (auch brennbare Ballen)
flehen
flüchten
fürters
über das
fulminiren
sich ereifern, wettern
Fußvolk
sämtliche Soldaten zu Fuß (Infanterie) innerhalb eines Heeres
Gelsucht
Gelbsucht
Generalquartiermeister
Vorgesetzter aller Quartiermeister
genungsam
genügend, hinreichend
guberniren
regieren
Hauptkrankheit
"Ungarische Krankheit", auch Feldfieber, Soldatenkrankheit und Lagersucht genannt (Fleckfieber, das oft von tödlich hohem Fieber, Flecken, heftigen Kopfschmerzen und deliriösen Zuständen begleitet wurde)
Hornwerk
aus zwei Halbbastionen bestehendes Außenwerk einer Festung
ichtwas
(irgend)etwas
Inconvenientien
Unannehmlichkeiten, Ungelegenheiten
in ducas gehen (in Ducks gehen)
verloren/verlustig gehen
Informat
Informativgutachten
Informativ
Informativgutachten
inhibiren
verbieten
innoviren
Neuerung(en) vornehmen
Interposition
Dazwischenstellung, Vermittlung
Intraden
Einkünfte
invitiren
einladen
Kammergefälle
Rentgebühren, Einkünfte der Kammer
Kastner
eigentlich Verwalter des Kornspeichers, teils auch Amtmann über alle Einkünfte
Knecht
Landsknecht, Soldat
Komturei
Pfründe bzw. Amt eines Komturs
liberiren
befreien, freilassen
Losament
Unterkunft, Wohnraum
lustig
vergnüglich, anmutig, ergötzlich, von angenehmer Erscheinung
mainteniren
(sich) behaupten
Tag Mariä Verkündigung (In Annuntiatione Beatae Mariae Virginis)
Gedenktag an das Ereignis der Verkündigung durch den Engel Gabriel, dass die Jungfrau Maria den Sohn Gottes vom Heiligen Geist empfangen habe und ihn gebären werde (25. März)
moviren
bewegen; verändern
noviren
Neuerung(en) vornehmen
nurt
nur
Ober(ge)wehr
Stangenwaffen (z. B. Pike)
obligiren
verpflichten
Observanz
Aufsicht, Beobachtung
opiniastriren
(sich) sperren, weigern, entgegenstellen
Partey
kleinere Truppenabteilung, meist auf Kundschaft oder zum Einbringen von Geld, Lebensmitteln und Furage entsandt
Partey
Kriegspartei (reguläre Truppenabteilung)
Perpetuation
Fortsetzung
perpetuirlich
ununterbrochen
Persecution
Verfolgung
petardiren
aufsprengen
praecipitiren
übereilen
praecipitiren
herabstürzen
präponderiren
das Übergewicht haben
präponderiren
großes Gewicht haben
praevaliren
schadlos halten
praevaliren
dem Übergewicht beugen
Praevention
Zuvorkommen mit einer Rechtshandlung
Prospect
Aussicht
protrahiren
verzögern, aufschieben
Protraction
Verzögerung
Quartiermeister
für die Beschaffung von Verpflegung und Unterkunft zuständiger Unteroffizier
quittiren
verlassen
quittiren
überlassen
quittiren
beenden, aufgeben
Ravelin
Halbmondschanze (Außenwerk einer Festungsanlage)
Recepisse
Empfangsschein, Empfangsbestätigung
recessiren
sich mit Hilfe eines Vertrages einigen
Reduction
Wiederherstellung in den vorigen Stand
reformierter Offizier
abgedankter Offizier, Offizier ohne aktuelles Kommando
remediren
abhelfen
remonstriren
Gegenvorstellungen machen, einwenden
resolviren
entschließen, beschließen
Rohr
Handfeuerwaffe
Salva Guardia
militärischer Schutz, Schutzwache
Salva Guardia
sicheres Geleit durch Soldaten
Salva Guardia
Schutzbrief für Reisende
Salva Guardia
Schutzbrief gegen weitere Kontributionen und andere Sonderzahlungen
salviren
retten
Schwertfeger
Waffenschmied
Secret
Siegel
selbviert
mit noch drei anderen, zu viert
Squadron
Halbregiment bei der Reiterei und bei den Dragonereinheiten, oftmals von einem Obristleutnant geführt
stabiliren
fest begründen
Stillstand
Waffenstillstand
stringiren
binden, verpflichten
Stück
Geschütz
Succeß
Erfolg, glücklicher Ausgang
Sukkurs
(militärische) Unterstützung, Hilfe
Supplication
Bittschrift
suppliren
ersetzen
tentiren
versuchen
Testamentarien
Personen, welche für die Vollstreckung eines Testaments sorgen
Thum(b)
Dom
Thum(b)probst
Dompropst (Vorsteher und Vertreter eines Domkapitels nach außen)
Tractat
Verhandlung
tractiren
(ver)handeln
tractiren
bewirten
tractiren
misshandeln
tractiren
behandeln
Treffen
Schlacht
turbiren
stören
überhelfen
helfen, beistehen
Unter(ge)wehr
blanke Waffen (z. B. Degen, Säbel und Dolche)
vaciren
offen sein
vaciren
frei sein
verehren
schenken
Verschleif
Aufschub
versiren
sich mit etwas beschäftigen
vinculiren
sich binden, verpflichten
vo(i)gtbar
mündig
Volk
Truppen
Wehr
Waffen
Winkelholz
Winkelhölzer suchen = Ausflüchte, leere Entschuldigungen suchen
Zeitung
Nachricht
Salomon Adam

gest.: 1640
Anm.: Schwedischer Hauptmann, Obristleutant und Obrist (ab 1632) schottischer Herkunft; seit 1636 Kommandant von Magdeburg (mit Hans Drake), wegen Übergabe der Stadt zum Tode verurteilt, später jedoch unter Verlust seines Regiments begnadigt.
N. N. Adler (2)

Anm.: Feuerwerker des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647).
Kaiser Jakob von Äthiopien
Kaiser Malak Sagad II. von Äthiopien

gest.: 1606
Anm.: Sohn des Kaisers Sarsa Dengel (Malak Sagad I.) von Äthiopien (1550-1597); 1597-1603 und seit 1604 Kaiser von Äthiopien.
Sophia von Baudissin
Sophia von Ahlefeld
Geburtsname: Sophia von Rantzau

geb.: 1620
gest.: 1697
Anm.: Tochter des Gerhard von Rantzau (1558-1627); 1633-1646 erste Ehe mit Wolf Heinrich von Baudissin (1597-1646); 1650-1670 zweite Ehe mit Cai von Ahlefeld (1591-1670).
Alkibiades

geb.: ca. 450 v. Chr.
gest.: 404 v. Chr.
Anm.: Griechischer Redner, Feldherr und Politiker in Athen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Michael Adolph von Althan(n)

geb.: 1574
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Christoph von Althan(n) (1529-1589); um 1598/99 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1600 Kommandant der kaiserlichen Leibgarde, später Obrist (1603), Feldmarschall (1607) und Hofkriegsrat; 1608 Landobrist von Österreich ob der Enns; 1618 Mitbegründer des kurzlebigen Ritterordens Ordo Militiae Christianae, dessen deutsch-polnisch-ungarischem Zweig er als Großmeister vorstand; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1610 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fernando Álvarez de Toledo y Pimentel
Duque Fernando de Alba de Tormes
Marqués Fernando de Coria

geb.: 1507
gest.: 1582
Anm.: Sohn des García Álvarez de Toledo y Zúñiga, Marqués de Coria (gest. 1510); spanischer Grande; ab 1510 Marqués de Coria; seit 1531 Duque de Alba; 1532 Befehlshaber spanischer Hilfstruppen gegen die Türken in Ungarn; 1535 Teilnahme an der Eroberung von Tunis; ab 1541 nacheinander Mayordomo Mayor der Könige Karl I. (1500-1558) und Philipp II. von Spanien (1527-1598); Consejero de Estado; 1542 Feldherr gegen die französische Armee bei Perpignan; 1546/47 Kommandeur der spanischen Tercios im Schmalkaldischen Krieg; 1555-1559 spanischer Capitán general in Italien; 1555/56 Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1556-1559 Vizekönig von Neapel; 1567-1573 Statthalter und militärischer Oberbefehlshaber in den Spanischen Niederlanden; seit 1580 Vizekönig und Condestable von Portugal; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Giovan Battista Andreini
Lelio

geb.: 1576
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Schauspielers, Impresarios und Autoren Francesco Andreini (1548-1624); berühmter Schauspieler, Konduktor und Stückeschreiber; zunächst Mitglied der elterlichen Comedia-dell'Arte-Truppe "Compagnia dei Comici Gelosi"; 1601 Gründung der eigenen Truppe Compagnia dei Comici Fedeli ("I Fedeli"), die große Erfolge in Italien und Frankreich hatte; seit 1605 (in Verbindung mit der konkurrierenden Truppe der "Accesi") Schutz und die Förderung durch die Herzöge von Mantua, Vincenzo (1562-1612), Francesco IV. (1586-1612) und Ferdinando Gonzaga (1587-1626); vgl. Pierre Louis Duchartre: The Italian Comedy. The vImprovisation Scenarios, Lives, Attributes, Portraits and Masks of the Illustrious Characters of the Commedia dell'Arte, New York 1966, S. 94-96; Siro Ferrone: La Commedia dell’Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI–XVIII secolo), Torino 2014, S. 260-262; Robert Henke: Performance and Literature in the Commedia dell'Arte, Cambridge 2002, S. 210-215; Allardyce Nicoll: World of Harlequin. A Critical Study of the Commedia dell'Arte, Cambridge [u. a.] 1986, 171-175; Roberto Tessari: Commedia dell'Arte: La Maschera e l'Ombra, Milano 1981, S. 6; ders.: La Commedia dell’Arte. Genesi d’una società dello spettacolo, Roma/Bari 2013, S. 58f., 95, 102, 168-170 und 172-178.

Weiterführende Informationen in der DNB
Virginia Andreini (1)
La Florinda
Geburtsname: Virginia Ramponi

geb.: 1583
gest.: 1630/31
Anm.: Erfolgreiche Sängerin; seit 1601 Ehe mit Giovan Battista Andreini, mit dem sie die Schauspieler-Compagnie "I Fedeli" leitete; Künstlername nach dem von ihrem Mann mit Unterstützung der florentinischen Accademia dei Spensieri verfassten Stück "La Florinda", in dem sie lebenslang die Hauptrolle der "donna nobilitata", "inamorata" und "abbandonata" verkörperte; vgl. Siro Ferrone: La Commedia dell'Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI-XVIII secolo), Torino 2014, S. 306-308; Emily Wilbourne: Seventeenth-Century Opera and the Sound of the Commedia dell’Arte, Chicago/London 2016, passim.
Andres N. N.

Anm.: Um 1636 Kutscher des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Anhalt, Haus
Fürsten von Anhalt

Anm.: Reichsfürstengeschlecht aus der Dynastie der Askanier.
Fürst Joachim Ernst von Anhalt

geb.: 1536
gest.: 1586
Anm.: Sohn des Fürsten Johann IV. von Anhalt-Zerbst (1504-1551) und Großvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1562-1570 gemeinsam mit seinem Bruder Bernhard (1540-1570) regierender, seit 1570 alleinregierender Fürst von Anhalt.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Gräfin Anna von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg

geb.: 1579
gest.: 1624
Anm.: Tochter des Grafen Arnold II. von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1595 Ehe mit Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Mutter Christians II.; führte gemeinsam mit ihrer Tochter Eleonora Maria (1600-1657) seit 1617 die "Noble Acaémie des Loyales" oder "Getreue Gesellschaft", eine Gesellschaft hochadliger reformierter Damen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg

geb.: 1604
gest.: 1640
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg

geb.: 1568
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Vater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1582 Reise nach Konstantinopel; 1591/92 Führer eines Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; 1592 Übertritt zum reformierten Glauben; 1592/93 Befehl über die protestantischen Truppen im Krieg um das Bistum Straßburg; 1595-1620 oberpfälzischer Statthalter in Amberg und zunehmend Leiter der pfälzischen Politik; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1610 Unionsgeneral im klevisch-jülischen Krieg; 1619/20 Kommandierender der pfälzisch-böhmischen Truppen, nach deren Niederlage in der Schlacht am Weißen Berg durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) geächtet; Flucht nach Schweden (1621) und Flensburg (1622-24); 1624 Aufhebung der Reichsacht; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sehnliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg

geb.: 1599
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); Kurzbiographie im Rahmen dieser Edition unter http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=15.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb.: 1603
gest.: 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb.: 1632
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg

geb.: 1608
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1626/27 Gesandtschaften nach Wien und Dresden; ab 1628 kaiserlicher Obrist; seit 1630 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; ab 1631 kursächsischer Obrist, als welcher er in der Schlacht bei Lützen tödlich verwundet wurde; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbewahrte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb.: 1634
gest.: 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb.: 1613
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1630-1635 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1634/35 schwedischer Obrist; ab 1635 alleinregierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode; 1637-1641 hessisch-kasselischer Generalmajor; seit 1660 Senior des Hauses Anhalt; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stetsgrünende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürstin Agnes von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Landgräfin Agnes von Hessen-Kassel

geb.: 1606
gest.: 1650
Anm.: Tochter des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); seit 1623 Ehe mit Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).
Fürstin Anna Maria von Anhalt-Dessau

geb.: 1591
gest.: 1637
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Pfalzgräfin Dorothea von Pfalz-Simmern

geb.: 1581
gest.: 1631
Anm.: Tochter des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Simmern (1543-1592); 1595-1618 Ehe mit Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618); seit 1619 Witwensitz auf Schloss Sandersleben.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Friedrich Moritz von Anhalt-Dessau

geb.: 1600
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau

geb.: 1606
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1618 gemeinsam mit seinem Bruder Fürst Johann Kasimir (1596-1660) regierender Fürst von Anhalt-Dessau (bis 1625 unter dessen Vormundschaft); 1625-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; residierte seit 1632 in Wörlitz; ab 1637 morganatische Ehe mit Johanna Elisabeth von Krosigk; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anmutige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau

geb.: 1567
gest.: 1618
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1603-1606 Regent des Fürstentums Anhalt (im Namen seiner Brüder); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Dessau und Senior des Hauses Anhalt; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlriechende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Johann Georg II. von Anhalt-Dessau

geb.: 1627
gest.: 1693
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); schwedischer Obrist (1655-1657) und Generalmajor (1658); ab 1658 kurbrandenburgischer General und Statthalter der Kurmark; später auch Geheimer Staats- und Kriegsrat in Berlin sowie Feldmarschall (1670); seit 1660 regierender Fürst von Anhalt-Dessau; ab 1670 Senior des Hauses Anhalt; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefüllte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau

geb.: 1596
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1618-1643 gemeinsam mit seinem Bruder Georg Aribert (1606-1643) regierender, danach alleinregierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchdringende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen

geb.: 1579
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1596/97 Reise in die Niederlande, England und Frankreich; Studium in Siena (1599/1600) und Florenz (1599-1601); 1600 Aufnahme in die Florentiner Accademia della Crusca ("L'Acceso"); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Köthen; 1631-1635 schwedischer Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; 1617 Mitbegründer und bis zu seinem Tod erstes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nährende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürstin Sophia von Anhalt-Köthen
Geburtsname: Gräfin Sophia zur Lippe

geb.: 1599
gest.: 1654
Anm.: Tochter des Grafen Simon VI. zur Lippe (1554-1613); 1626-1650 Ehe mit Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst August von Anhalt-Plötzkau

geb.: 1575
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; Verzicht bei der Landesteilung von 1603/06 für eine finanzielle Abfindung von 300.000 Talern auf ein eigenens Teilfürstentum; ab 1611 Regent im Amt Plötzkau unter Bernburger Landeshoheit; seit 1630 Senior des Hauses Anhalt; ab 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sieghafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Emanuel von Anhalt-Plötzkau
Fürst Emanuel von Anhalt-Köthen

geb.: 1631
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; ab 1657 in schwedischen Kriegsdiensten; 1659/60 in dänischer Gefangenschaft; 1662 Teilnahme am venezianischen Feldzug gegen die Türken; 1665-1669 zusammen mit seinem Bruder Lebrecht regierender, seit 1669 alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strebende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ernst Gottlieb von Anhalt-Plötzkau

geb.: 1620
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1653 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Emanuel (1631-1670) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Starke").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Lebrecht von Anhalt-Plötzkau
Fürst Lebrecht von Anhalt-Köthen

geb.: 1622
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Emanuel (1631-1670) in Plötzkau; ab 1665 zusammen mit seinem Bruder Emanuel regierender Fürst von Anhalt-Köthen; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Angenehme").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Sibylla von Anhalt-Plötzkau
Geburtsname: Gräfin Sibylla zu Solms-Laubach

geb.: 1590
gest.: 1659
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg zu Solms-Laubach (1547-1600); 1618-1653 Ehe mit Fürst August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653).
Fürst Johann IV. von Anhalt-Zerbst

geb.: 1504
gest.: 1551
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Zerbst (1451-1516) und Urgroßvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1544 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann VI. von Anhalt-Zerbst

geb.: 1621
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Fürsten Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; bis 1642 unter Vormundschaft des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653), trotzdem ab 1633 Erziehung in Oldenburg unter dem Einfluss seiner lutherischen Mutter Magdalena (1583-1657); seit 1642 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst und schrittweiser Konfessionswechsel seines Landes zum Luthertum; ab 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgestalte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürstin Magdalena von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Oldenburg

geb.: 1583
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Grafen Johann XVI. von Oldenburg (1540-1603); 1612-1621 Ehe mit Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621).

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst

geb.: 1576
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; seit 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Süße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Anna

Anm.: Gestalt apokrypher Schriften und der christlichen Tradition; Mutter von Maria und damit Großmutter von Jesus Christus; als Heilige verehrt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Marcus Antonius

geb.: 86/83/82 v. Chr.
gest.: 30 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Konsuls Marcus Antonius Orator (143-87 v. Chr.); Vertrauter von Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.); seit 50 v. Chr. römischer Augur; 44 v. Chr. Konsul; 43-32 v. Chr. Triumvir; danach erfolgloser Krieg gegen Octavian (63 v. Chr.-14 n. Chr.).

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Georg von Arnim

geb.: 1583
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Bernd von Arnim (1550-1611); 1613-1617 schwedischer Obrist; 1621 Wechsel in polnische Kriegsdienste; kaiserlicher Obrist (1626-1628) und Feldmarschall (1628/29); 1631-1635 kursächsischer Feldmarschall; 1637/38 in schwedischer Gefangenschaft; 1638 erneuter Eintritt in kaiserlich-kursächsische Dienste; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gepriesene").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johann August von der Asseburg

geb.: 1611
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Christoph Johann von der Asseburg (1580-1651); Erbherr auf Ampfurt und Eggenstedt.
Hans Joachim Aspan von Haag

gest.: 1645
Anm.: Sohn des Landrats Jakob Aspan von Haag (gest. 1610); Herr auf Lichtenhaag, Hartheim und Wimspach.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolf Helmhard Auer von Herrenkirchen

geb.: 1610
gest.: 1660
Anm.: Oberösterreichischer Exulant; seit 1624 Hofjunker des Grafen Friedrich Kasimir von Ortenburg (1591-1658); vor 1634 vorübergehend in Kriegsdiensten.
Georg Ayrmann
Georg Eyermann

geb.: ca. 1575
gest.: 1651
Anm.: Sohn von Georg Ayrmann (gest. vor 1600) aus Bamberg; Nürnberger Kaufmann; ab etwa 1600 Handelsdiener bei der Petzschen Handlung; seit 1602 Nürnberger Bürger; ab 1608 Genannter des Größeren Rats der Reichstadt; ab ca. 1610 mit eigener Handelsgesellschaft mit Hauptsitz in Nürnberg und zweitweise in Leipzig; 1623 Nobilitierung; vgl. Lambert F. Peters: Der Handel Nürnbergs am Anfang des Dreißigjährigen Krieges. Strukturkomponenten, Unternehmen und Unternehmer - eine quantitative Analyse. Stuttgart 1994, S. 213-275.

Weiterführende Informationen in der DNB
Bartholomäus Backofen

Anm.: Geboren in Susteren (Herzogtum Jülich); ab 1611 Medizinstudium in Franeker; Promotion zum Dr. med.; seit 1619 praktizierender Arzt; 1626/27 Hausarzt des Prinzen Christian d. J. von Anhalt.
Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach

geb.: 1594
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Durlach; 1634-1649 abgesetzt und Leben im Exil; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verwandte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach

geb.: 1573
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Markgrafen Karl II. von Baden-Durlach (1529-1577); ab 1604 regierender Markgraf von Baden-Durlach; Mitglied und General der Protestantischen Union; 1621/22 antikaiserlicher Feldherr; 1622 Abdankung zugunsten seines Sohnes Friedrich V. (1594-1659); 1627 dänischer Generalleutnant; lebte seit 1634 in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Karl von Baden-Durlach

geb.: 1598
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); 1619 Rittmeister unter seinem Vater im Unionsheer, kurz darauf Ernennung zum Obristen; 1621/22 Teilnahme an den Feldzügen seines Vaters; 1623 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625 Kampf für die Franzosen im Veltlin; vgl. Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, 4. Teil, Karlsruhe 1770, S. 493-498.

Weiterführende Informationen in der DNB
Malatesta Baglioni
Bischof Malatesta von Pesaro
Bischof Malatesta von Assisi

geb.: 1581
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Gianpaolo Baglioni (1552-1608); 1612-1641 Bischof von Pesaro; 1634-1639 Apostolischer Nuntius am Wiener Kaiserhof; seit 1641 Bischof von Assisi.
Johan Banér

geb.: 1596
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Banér (1547-1600); schwedischer Obrist (1621), Generalmajor (1623), General der Infanterie (1630) sowie Feldmarschall im Nieder- und Obersächsischen Reichskreis (1634); ab 1630 Reichsrat; seit 1634 Oberbefehlsshaber der schwedischen Armee in Deutschland; ab 1638 zugleich Generalgouverneur in Pommern; seit 1633 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Haltende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Carlo Barberini
Duca Carlo di Cesi e Monterotondo

geb.: 1562
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571) und Bruder von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1623 Gonfaloniere der Heiligen Römischen Kirche.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Barberini
Bischof Francesco von Sabina
Kardinalbischof Francesco von Ostia (e Velletri)

geb.: 1597
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630); Neffe und 1623-1644 Kardinalnepot von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1633 römischer Großinquisitor; seit 1645 Bischof von Sabina; ab 1666 Kardinalbischof von Ostia (e Velletri).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Albrecht Friedrich von Barby und Mühlingen

geb.: 1597
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Jost Günther (1598-1651); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dienliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Jost Günther von Barby und Mühlingen

geb.: 1598
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); bis 1641 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Albrecht Friedrich (1597-1641), danach Vormundschaft über dessen Sohn August Ludwig (1639-1659); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Güldene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolf Heinrich von Baudissin

geb.: 1597
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Christoph von Baudissin (gest. 1618); 1615 venezianischer Leutnant; 1620 Teilnahme an der Schlacht am Weißen Berg als böhmisch-kurpfälzischer Rittmeister; 1626/27 dänischer Reiterobrist; 1627-1633 in schwedischen Kriegsdiensten, ab März 1631 Generalleutnant; 1635/36 kursächsischer Generalleutnant; seit 1641 polnischer Gesandter in Kopenhagen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Albrecht von Bayern
Landgraf Albrecht von Leuchtenberg

geb.: 1584
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1646 Regent der Landgrafschaft Leuchtenberg durch seit 1636 bestehende Lehnsanwartschaft über seine Gemahlin Mechthilde von Leuchtenberg (1588–1634), der Tante des letzten Landgrafen Maximilian Adam (1611-1646); 1651-1654 Kuradministrator von Bayern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Albrecht V. von Bayern

geb.: 1528
gest.: 1579
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm IV. von Bayern (1493-1550); ab 1550 regierender Herzog von Bayern; seit 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Ferdinand von Bayern

geb.: 1550
gest.: 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); aus seiner morganatischen Ehe mit Maria von Pettenbeck (1574-1619) ging 1602 die Wittelsbacher-Seitenlinie der Grafen von Wartenberg hervor.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern

geb.: 1636
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern (1573-1651); seit 1651 Kurfürst von Bayern (bis 1654 unter der Regentschaft seiner Mutter Maria Anna (1610-1665) und des Kuradministrators Herzog Albrecht von Bayern).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürstin Maria Anna von Bayern
Herzogin Maria Anna von Bayern
Geburtsname: Erzherzogin Maria Anna von Österreich

geb.: 1610
gest.: 1665
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1635-1651 Ehe mit Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Maximilian I. von Bayern
Herzog Maximilian I. von Bayern

geb.: 1573
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1597 regierender Herzog von Bayern; Oberhaupt der 1609 gegründeten Katholischen Liga; 1623 Verleihung der (ehemals Pfälzer) Kurwürde durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637), endgültig bestätigt im Westfälischen Frieden; seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Wilhelm V. von Bayern

geb.: 1548
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht V. von Bayern (1528-1579); 1579-1597 regierender Herzog von Bayern (Abdankung zugunsten seines ältesten Sohnes Maximilian I.); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Thomas Benckendorf

Anm.: 1627 Kammer- und Küchenschreiber, seit 1628 Kammerschreiber und Kammerdiener sowie bis 1647 Sekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1637-1647 auch Amtmann von Bernburg.
Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt

geb.: 1580
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim und Steinfurt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg

geb.: 1585
gest.: 1618
Anm.: Sohn Graf Arnolds IV. von Bentheim-Streinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1612 Regent über die Grafschaft Bentheim-Limburg; im Dezember 1616 vermählt mit Johannetta Elisabeth, geb. Gräfin von Nassau-Dillenburg (1593-1654). Mit dem frühen Tod ihres einziges Sohnes Wilhelm erlischt die kurzlebige Nebenlinie Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm von Bentheim-Limburg

geb.: 1617
gest.: 1626
Anm.: Einziger Sohn des Grafen Konrad Gumprecht, der sich im Dezember 1616 mit Johannetta Eilsabeth, geb. Gräfin v. Nassau-Dillenburg (1593-1654), vermählt hatte und schon im März 1618 starb. Mit dem frühen Tod Wilhelms, der im Dezember 1617 geboren war, erlischt die kurzlebige gräfliche Nebenlinie Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm Heinrich von Bentheim-Steinfurt

geb.: 1584
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1604 Domherr in Straßburg; 1606-1610 gemeinsam mit seinen älteren Brüdern Adolph (1577-1623) und Arnold Jobst (1580-1643), seit 1610 alleinregierender Graf von Bentheim-Steinfurt; ab 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kräftige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adolph von Bentheim-Tecklenburg

geb.: 1577
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim-Tecklenburg und Herr von Rheda.

Weiterführende Informationen in der DNB
Friedrich von Berbisdorff

geb.: 1608
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Sebastian von Berbisdorff; 1629-1631 in kaiserlichen, 1632-1635 und erneut 1636 in kursächsischen Kriegsdiensten; 1636/37 schwedischer Kriegsgefangener; ab 1642 Domkapitular zu Naumburg; seit 1648 Stiftsrat bei der Zeitzer Regierung; 1651 Wahl zum Naumburger Domdechanten; ab 1662 Appellationsrat in Dresden und Hauptmann des Vogtländischen Kreises; seit 1681 kursächsischer Geheimer Rat; vgl. Johann Zader: Der Erlöseten des Herrn frölicher Hin- und Einzug in das him[m]lische Zion [...], Zeitz 1684, S. 40-51.
Johann (Peter) Bergius

geb.: 1587
gest.: 1658
Anm.: Vater des Stettiner Stadtpredigers Konrad Bergius (1544-1592); Theologiestudium in Heidelberg und Straßburg; 1614-1617 außerordentlicher und 1617-1624 ordentlicher Professor der Theologie sowie 1619 Rektor der Universität Frankfurt/Oder; ab 1623 kurfürstlicher Hofprediger; seit 1637 Konsistorialrat in Berlin.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Gabriel Bethlen
Fürst Gabriel von Siebenbürgen

geb.: 1580
gest.: 1629
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); seit 1613 Fürst von Siebenbürgen; 1619-1626 Anführer eines antihabsburgischen Aufstandes im königlichen Ungarn; 1620/21 gewählter König von Ungarn.

Weiterführende Informationen in der DNB
Stephan Bethlen
Fürst Stephan von Siebenbürgen

geb.: 1582
gest.: 1648
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); 1630 für 60 Tage Fürst von Siebenbürgen; 1636 Feldzug gegen seinen Nachfolger Georg Rákóczi (1593-1648) mit türkischer Unterstützung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Jean Bodin

geb.: ca. 1529/30
gest.: 1596
Anm.: Französischer Staatstheoretiker und Philosoph.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Georg von Böhmen
Georg von Kunstadt und Podiebrad

geb.: 1420
gest.: 1471
Anm.: Sohn des Viktorin von Kunstadt und Podiebrad (1403-1427); seit 1458 König von Böhmen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Christian Heinrich von Börstel

geb.: 1617
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); Erbherr auf Güsten und Ilberstedt; ab 1641 Rat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660) und Hofmeister für dessen Sohn Johann Georg (bis 1648); seit 1657 anhaltischer Gesamtrat und Hofmeister des Fürsten Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlängernde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans von Börstel

gest.: 1618
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1618); anhaltischer Amtshauptmann von Gernrode, Bernburg und Ballenstedt.
Hans Ernst von Börstel

geb.: ca. 1585/90
gest.: 1644
Anm.: Sohn des anhaltischen Rats Ernst von Börstel (ca. 1560-1623?); zunächst hessisch-kasselischer Rat; 1622 Hofjunker und 1623/24 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg, danach auch für dessen Bruder Ernst (1608-1632); ab 1632 anhaltisch-bernburgischer Rat und Amtshauptmann von Harzgerode; um 1635 ebenso Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittere").

Weiterführende Informationen in der DNB
Heinrich von Börstel

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1618); Erbherr auf Güsten, Plötzkau und Ilberstedt; bereits vor 1623 Regierungspräsident, Amtshauptmann und Kammerrat in Bernburg; 1639 Rücktritt vo allen Ämtern, jedoch weiterhin Berater des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Eilende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Gaston de Bourbon
Duc Gaston d' Orléans
Duc Gaston d' Anjou
Duc Gaston d' Alençon
Duc Gaston de Chartres
Duc Gaston de Valois

geb.: 1608
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und ältester lebender Bruder Ludwigs XIII. (1601-1643); seit 1643 Lieutenant-général du royaume.

Weiterführende Informationen in der DNB
Konrad d. J. von Boyneburg
Konrad d. J. von Bemelberg

geb.: 1578
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Konrad d. Ä. von Boyneburg (1552-1618); seit 1602 bayerischer Hofrat; 1604-1606 Hofratspräsident; 1606-1616 Pfleger in Wemding; zuletzt Tiroler Statthalter des Erzherzogs Leopold von Österreich (1586-1632) in Innsbruck.

Weiterführende Informationen in der DNB
Tycho Brahe
Tyge Ottesen Brahe

geb.: 1546
gest.: 1601
Anm.: Sohn des Otte Tygesson Brahe (1518-1571); ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; danach bedeutender Astronom; ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; 1576-1597 astronomische Forschungen in den Sternwarten Uraniborg und Stjerneborg auf der Öresundinsel Ven; seit 1599 Hofmathematiker von Kaiser Rudolph II. (1552-1612).

Weiterführende Informationen in der DNB
Brandenburg, Haus
Kurfürsten von Brandenburg
Markgrafen von Brandenburg

Anm.: Seit 1415 herrschende Reichsfürstendynastie der Hohenzollern., NDB
Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg
Administrator Christian Wilhelm von Magdeburg
Administrator Christian Wilhelm von Halberstadt

geb.: 1587
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1598-1631 Administrator des Erzstifts Magdeburg; ab 1614 auch Koadjutor und 1624-1628 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1626 Generalleutnant des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1631 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1632 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1635 finanziell entschädigt durch regelmäßige Einkünfte aus dem Erzstift Magdeburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürstin Elisabeth Charlotte von Brandenburg
Geburtsname: Pfalzgräfin Elisabeth Charlotte von Pfalz-Simmern

geb.: 1597
gest.: 1660
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); 1616-1640 Ehe mit Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Herzog Friedrich Wilhelm in Preußen

geb.: 1620
gest.: 1688
Anm.: Sohn des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 Kurfürst von Brandenburg; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Untadeliche"); ab 1654 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg
Herzog Georg Wilhelm in Preußen

geb.: 1595
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1619 Statthalter in Jülich-Kleve; ab 1619 Kurfürst von Brandenburg; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufrichtende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Johann von Brandenburg

geb.: 1597
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Kurfürst Johann Georg von Brandenburg

geb.: 1525
gest.: 1598
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg (1505-1571); seit 1571 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Johann Georg von Brandenburg

geb.: 1598
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1627 kaiserlicher und 1632-1634 schwedischer Obrist; 1634/35 in kaiserlicher Gefangenschaft; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg
Herzog Johann Sigismund in Preußen

geb.: 1572
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Friedrich von Brandenburg (1546-1608); seit 1608 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Sigismund von Brandenburg

geb.: 1592
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; kurbrandenburgischer Statthalter in den Grafschaften Mark (1627, 1632, 1636) und im Herzogtum Kleve (1639); ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Treffliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1620
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1634 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach (bis 1639 unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Markgraf Friedrich von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1616
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1625 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia); 1634 Tod als schwedischer Offizier in der Schlacht bei Nördlingen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1583
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Herzogin Sophia von Braunschweig-Lüneburg

geb.: 1563
gest.: 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1579-1603 Ehe mit Markgraf Georg Friedrich I. von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach (1539-1603); danach Witwensitz in Gifhorn.

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Gräfin Sophia von Solms-Laubach

geb.: 1594
gest.: 1651
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg I. von Solms-Laubach (1547–1600); 1612-1625 Ehe mit Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); 1625-1639 vormundschaftliche Regentin der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach für ihre Söhne Friedrich (1616-1634) und Albrecht (1620-1667).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth

geb.: 1581
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Kulmbach/Bayreuth; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollblühende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth

geb.: 1615
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf
Herzog Johann Georg von Jägerndorf
Administrator Johann Georg von Straßburg

geb.: 1577
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1592-1604 Administrator des Hochstifts Straßburg; ab 1606 regierender Herzog von Jägerndorf; 1613 Konversion zum Calvinismus; 1613-1617 kurfürstlicher Statthalter in der Markgrafschaft Brandenburg; seit 1616 Herrenmeister der Ballai Brandenburg des Johanniterordens; 1619/20 General-Feldoberst der schlesischen Stände, die sich der Confoederatio Bohemica angeschlossen hatten; 1621 Verhängung der Reichsacht; danach Teilnahme an den antikaiserlichen Feldzügen des siebenbürgischen Fürsten Gabriel Bethlen (1580-1629).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg

geb.: 1582
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1611/12 dänischer Obrist bzw. Generalwachtmeister; 1619-1624 und 1634 General des Niedersächsischen Reichskreises; 1626-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1630-1635 schwedischer General; ab 1635 regierender Herzog im Fürstentum Calenberg-Göttingen (1636 Hannover als Residenz); seit 1636 Befehlshaber einer kleinen unabhängigen Welfenarmee; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fangende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Julius Ernst von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg

geb.: 1571
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); seit 1598 Regent der Herrschaft Dannenberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Otto III. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb.: 1572
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); seit 1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem älteren Bruder Wilhelm August (1564-1642).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Wilhelm August von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb.: 1564
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); 1603-1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem jüngeren Bruder Christoph (1570-1606) und 1606-1641 mit dem jüngsten Bruder Otto III. (1572-1641), ab 1641 Alleinherrschaft.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Markgräfin Anna Sophia von Brandenburg

geb.: 1598
gest.: 1659
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1634 Ehe mit Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog August d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1579
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); Studium in Rostock (1594), Tübingen (1595-1598) und Straßburg (1598); Reisen nach Italien (1598-1600) sowie in die Niederlande, nach England und Frankreich (1602/03); ab 1604 Paragiatsherrschaft in Hitzacker; seit 1635 regierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel (bis 1643 Residenz in Braunschweig wegen kaiserlicher Besetzung der Festung Wolfenbüttel); Büchersammler (Bestand der ursprünglichen Bibliotheca Selenica, später Bibliotheca Augusta zum Zeitpunkt seines Todes 40.000 Bände); ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Befreiende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Christian d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Christian von Halberstadt
Der tolle Halberstädter

geb.: 1599
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1616-1623 Administrator des Bistums Halberstadt; ab 1621 Söldnerführer in kurpfälzischen und niederländischen, zuletzt in dänischen Diensten; seit 1624 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1591
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); ab 1613 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie Grubenhagen (bis 1617); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dauerhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Heinrich Julius von Halberstadt
Administrator Heinrich Julius von Minden

geb.: 1564
gest.: 1613
Anm.: Sohn des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528-1589); ab 1578 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1582-1585 Administrator des Hochstifts Minden; seit 1589 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie seit 1596 auch in Grubenhagen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Sophia Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Herzogin Sophia Elisabeth von Mecklenburg-Güstrow

geb.: 1613
gest.: 1676
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); 1635-1666 Ehe mit Herzog August d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579-1666).

Weiterführende Informationen in der DNB
Bredow, Familie

Anm.: Mittelmärkisches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Hans Heinrich von Bredow

geb.: 1584
gest.: 1641
Anm.: Ab 1621 Domherr und seit 1624 Dompropst zu Brandenburg an der Havel.
Wichard Erdmann von Bredow

gest.: 1653
Anm.: Ab 1620 Domherr, spätestens seit 1636 auch Senior des Domkapitels zu Brandenburg an der Havel.
Seifried Breuner

geb.: 1538
gest.: 1594
Anm.: Sohn des Philipp Breuner (1498/1500-1556); 1568-1581 Reichshofrat; Kämmerer von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); seit 1587 niederösterreichischer Regimentsrat; 1587-1591 Statthalter von Niederösterreich; später auch Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Seifried Christoph Breuner

geb.: 1569
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Seifried Breuner (1538-1594); ab 1597 Hofkammerrat; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1619 Geheimer Rat; 1620-1626 niederösterreichischer Landmarschall; 1626-1640 Statthalter von Niederösterreich; 1624 Erhebung in den Grafenstand; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Seifried Leonhard Breuner

geb.: 1596
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Seifried Christoph Breuner (1569-1651); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; nach 1637 Hofkriegsrat; Geheimer Rat von Kaiser Leopold I.; militärische Laufbahn vom Obristen bis zum Feldzeugmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Brincken
Wilhelm von dem Brinck

gest.: 1637
Anm.: Schwedischer Major (1630) und Obristleutnant (1633); kursächsischer Obristleutnant (1635) und Obrist (1636); 1636/37 kaiserlicher Obrist; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beregnete").
Johann Warleych Bubna

geb.: 1570
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Hermann Heinrich Bubna (gest. 1602); zunächst kaiserlicher Obrist; Obristleutnant (1609), Obrist (1611) und Generalwachtmeister (1618) der böhmischen Ständearmee; 1621 Verurteilung zum Tode und Verlust der Güter; danach in dänischen und schwedischen Kriegsdiensten; 1631 schwedischer Generalmajor; 1633 Kontaktperson zwischen Wallenstein (1583-1634) und dem schwedischen Reichskanzler Axel Oxenstierna (1583-1654).
Konrad Alexander Magnus von Burgsdorff

geb.: 1595
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Alexander Magnus von Burgsdorff (1567-1620); ab 1609 gemeinsame Erziehung mit Kurprinz Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640) am Berliner Hof; 1614-1617 erste militärische Erfahrungen; 1620 Capitain der kurfürstlichen Leibgarde; 1623 Obristleutnant des brandenburgischen Reiterkontingents im Obersächsischen Kreisheer; 1626 Kommandeur des kurfürstlichen Leibregiments zu Fuß; ab 1631 kurbrandenburgischer Kriegsrat und Obrist, als Gegner des Grafen Adam von Schwarzenberg (1584-1641) zeitweise als Kommandant nach Küstrin (1638) verbannt; seit 1641 Geheimer Rat; ab 1642 kurfürstlicher Oberkammerherr und Befehlshaber der märkischen Festungen; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Einfältige").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Gaius Iulius Caesar

geb.: 100 v. Chr.
gest.: 44 v. Chr.
Anm.: Römischer Feldherr, Staatsmann und Schriftsteller.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Calchum
Wilhelm von Calcheim
Wilhelm von Lohausen

geb.: 1584
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Heinrich von Calchum; zunächst Hofjunker in Pfalz-Zweibrücken; ab 1602 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 kurbrandenburgischer Leutnant; 1614 Hauptmann unter Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); 1615-1620 Kapitän der kurfürstlich-brandenburgischen Leibgarde; 1619 auch Obristleutnant der schlesischen Stände; 1622 Obrist unter Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624); 1622-1625 Obrist, Geheimer Rat und Statthalter des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1625/26 dänischer Kriegsrat, Obrist und Generalkriegskommissar; 1628/29 Obrist der Stadt Bremen; seit 1630 Kriegsrat und Oberst des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658); 1631-1635 schwedischer Kommandant von Wismar, Generalmajor (Sergeant-Major-General) und Kommandeur der niedersächsischen Armee; 1632-1635 schwedischer Kommandant von Magdeburg; ab 1636 mecklenburgischer Geheimer Rat und Kriegsrat, Obristfeldwachtmeister und Kommandant von Rostock; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Feste").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Lucius Cassius Dio

geb.: 163
gest.: 235
Anm.: Römischer Senator, Konsul und Geschichtsschreiber griechischer Herkunft.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Colerus

geb.: 1583
gest.: 1646
Anm.: Sohn des oberpfälzischen Pfarrers Johann Colerus; 1606-1609 Pfarrer in Hirschau; 1609-1626 Pfarrer in Schlicht; 1626 aus der Oberpfalz vertrieben; 1627-1635 Pfarrer in Sandersleben; 1635-1646 Archidiakon an der Dessauer Marienkirche; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 319f.
Conte Rambaldo di Collalto
Graf Reimbald von Collalto

geb.: 1579
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Conte Antonio di Collalto (1548–1619); 1599 Eintritt in kaiserliche Kriegsdienste; 1608 Feldkriegsrat und Obrist; 1621 Kommandeur der rechtsdonauischen Truppen gegen Ungarn; 1624-1630 Hofkriegsratspräsident; 1625 Feldmarschall und 1628 Generalleutnant Wallensteins (1583-1634); ab 1627 Geheimer Rat; 1629 Oberbefehlshaber des oberitalienischen Expeditionsheeres; seit 1629 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Francesco Contarini

geb.: 1554
gest.: 1624
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Bertucci Contarini; Botschafter in Konstantinopel (1602-1604), Rom (1607-1609) und London (1611); ab 1615 Prokurator von San Marco; seit 1623 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der DNB
Rudolf Cornelisen

Anm.: Um 1627 Tuchhändler in Harderwijk.
Franz von Cramm

geb.: 1610
gest.: 1661
Anm.: Sohn von Heinrich von Cramm (gest. 1616); um 1636/37 Stallmeister des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bedeckte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolfgang Crell

geb.: 1593
gest.: 1664
Anm.: Sohn des Wittenberger Theologen Wolfgang Crell d. Ä. (1535-1593); Studium der Theologie in Marburg (Magister); anschließend Hofprediger des ...; ab 1616 Professor der Theologie an der Universität Frankfurt/Oder; 1620 auch deren Rektor; seit 1626 Domprediger in Berlin.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Schweikhard von Cronberg
Erzbischof und Kurfürst Johann Schweikhard von Mainz

geb.: 1553
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Hartmut von Cronberg (1517-1591); Domizellar in Mainz (1564) und Würzburg (1575); 1577 Domherr, 1582 Domscholaster, 1584 Generalvikar, 1595 Domdekan und 1599 Kämmerer des weltlichen Gerichtes in Mainz; ab 1604 Erzbischof und Kurfürst von Mainz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Prinz Christian von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian von Schleswig-Holstein

geb.: 1603
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Christian III. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian III. von Schleswig-Holstein

geb.: 1503
gest.: 1559
Anm.: Sohn des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen (1471-1533); seit 1534 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Christian IV. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian IV. von Schleswig-Holstein

geb.: 1577
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); ab 1588 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein (bis 1593 unter Vormundschaft); seit 1603 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen
Herzog Friedrich I. von Schleswig-Holstein

geb.: 1534
gest.: 1588
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); ab 1559 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein; seit 1578 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
König Harald I. (Blauzahn) von Dänemark
König Harald III. (Blauzahn) von Norwegen

geb.: ca. 910
gest.: 987
Anm.: Sohn des dänischen Anführers (Königs?) Gorm der Alte; ab 958 König von Dänemark; seit 970 König von Norwegen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Margaretha I. von Dänemark
Königin Margaretha I. von Norwegen
Königin Margaretha I. von Schweden

geb.: 1353
gest.: 1412
Anm.: Tochter des Königs Waldemar IV. von Dänemark (gest. 1375); 1363-1380 Ehe mit König Håkon VI. von Norwegen (gest. 1380); Regentin von Dänemark (1375-1385) und Norwegen (1380-1385); ab 1387 Königin von Dänemark; seit 1388 Königin von Norwegen; ab 1389 Königin von Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB
Coenraad van Dedem

geb.: 1574
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Zwoller Adligen Gijsbert van Dedem (gest. 1606); Herr auf Bürwinkel und Kalvelo; ab 1605 Schöffe in Harderwijk und mehrfach Bürgermeister; 1618 Aufnahme in die Ritterschaft der Region Veluwe in Gelderland.
Reichard Dieter

geb.: 1587
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Havelberger Bürgermeisters Wilhelm Dieter; Jurastudium in Frankfurt/Oder (1604-1607) und Wittenberg (1607-1611); 1611-1619 junger Hofmeister der preußischen Adligen Albrecht und Hans von Rauter; 1620 Teilnehmer einer brandenburgischen Gesandtschaft nach Polen; ca. 1620-1630 Hofmeister des jungen Christoph Finck von Finckenstein (gest. 1660); 1632 erneute Teilnahme an einer Gesandtschaft nach Polen; ab 1640 kurbrandenburgischer geheimer Kammersekretär und Pfennigmeister; seit 1646 kurfürstlicher Rat; ab 1652 Amtskammerrat; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 461f.; Johannes Bergius: Trost der Sterbenden [...], Berlin 1656, S. 37-45.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Franz (Seraph) von Dietrichstein
Bischof Franz (Seraph) von Olmütz

geb.: 1570
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Adam von Dietrichstein (1527-1590); Kanonikus in Olmütz (1591) sowie in Breslau und Passau (1593); 1594 Propst von Leitmeritz; 1597 Priester; ab 1599 Kardinal und Bischof von Olmütz; 1607 Präsident des Geheimen Rates; seit 1621 Generalkommissar, Statthalter (Gubernator) und Landeshauptmann in Mähren; 1624 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Maximilian von Dietrichstein
Fürst Maximilian von Dietrichstein

geb.: 1596
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Grafen Sigmund von Dietrichstein (1560-1602); ab 1614 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1622-1637 Obersthofmeister der Kaiserin Eleonora Gonzaga (1598-1655); seit 1651 kaiserlicher Obersthofmeister sowie Mitglied und Präsident des Geheimen Rates; 1629 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
John Digby
Earl John of Bristol

geb.: 1580
gest.: 1653
Anm.: Sohn des George Digby of Coleshill; englischer Gesandter in Madrid (1611-1614, 1615/16, 1617/18 und 1622-1624) und Wien (1621); während des Bürgerkrieges einer der Führer der gemäßigten Royalisten; ab 1618 Baron und Peer of England; seit 1622 erster Earl of Bristol.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Christoph von Dobeneck
Johann Christoph von Daubeneck

gest.: nach 1640
Anm.: Anhaltischer Adliger.
Graf Gerhard von Dönhoff

geb.: 1590
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Gerhard von Dönhoff (1554-1598); 1621 Kommandant der deutschen Infanterie-Hilfstruppen in Preußen; 1624/25 Kommandant von Thorn; ab 1629 Berater der polnischen Krone in maritimen Angelegenheiten, seit 1635 Oberaufseher der Flotte; 1633 Erhebung in den Grafenstand; 1642 Kastellan von Danzig; 1643 Woiwode von Pommerellen und Preußen; ebenso Starost von Berent, Skarszew, Lignowsk, Adsel, Fellin, Lucyn, Lignowsk und Marienburg; ab 1645 Hofmarschall der polnischen Königin Luisa Maria (1611-1667); außerdem mehrfach Gesandter des Königs Władysław IV. von Polen (1595-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
David (von) Döring

geb.: 1577
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Zeitzer Landrichters und Ratsherrn Valentin Döring; Studium der Rechtswissenschaft in Leipzig (1593-1598) und Jena (1600-1603); 1603 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Jena; ab 1609 kursächsischer Hof- und Justizrat; seit 1617 Kammerrat; ab 1630 Kammer- und Bergrat; 1630 Nobilitierung und Ernennung zum Hofpfalzgraf; 1634/35 kurfürstlicher Vertreter bei den kaiserlich-sächsischen Friedensverhandlungen in Leitmeritz, Pirna und Prag; 1638 krankheitsbedingter Rückzug von fast allen Ämtern.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Burggraf Achatius von Dohna

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Achatius von Dohna (1533-1601); seit 1605 Hofmeister des Kurprinzen Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632), anschließend dessen Geheimer Rat und Gesandter; auch kurpfälzischer Amtshauptmann in Waldsassen; 1620 Rückkehr nach Ostpreußen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Burggraf Christoph von Dohna

geb.: 1583
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Achatius von Dohna (1533-1601); 1606/07 Pariser Reisebegleiter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630), der ihn anschließend in seine Dienste nimmt; ab 1615 kurpfälzischer Geheimer Rat und Diplomat; 1619 Landvogt in Neuburg; 1620 Oberstkämmerer des Königreichs Böhmen; 1620 Flucht zuerst nach Ostpreußen, 1626 in die Niederlande; seit 1629 Gouverneur des Fürstentums Orange; ab 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Heilende").

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Hans Drake

gest.: 1653
Anm.: Seit 1617 in schwedischen Kriegsdiensten als Obristleutnant (1624-1630) und Obrist (1630-1636); 1633 Statthalter von Kalmar; 1636 Kommandant der Stadt Magdeburg, wegen deren Übergabe er zum Tod verurteilt, aber begnadigt wurde; 1639 erneut Obrist; 1642 Schlosshauptmann auf Nöteborg; 1645-1651 Gouverneur in Narva.
Nero Claudius Drusus

geb.: 38 v. Chr.
gest.: 9 v. Chr.
Anm.: Sohn des Prätors Tiberius Claudius Nero (gest. um 33 v. Chr.) und Bruder des späteren Kaisers Tiberius (42 v. Chr.-37 n. Chr.); ab 15 v. Chr. römischer Feldherr; seit 13 v. Chr. Statthalter der drei gallischen Provinzen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Anton von Eggenberg
Herzog Johann Anton von Krumau
Graf Johann Anton von Gradisca

geb.: 1610
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Ulrich von Eggenberg (1568-1634); ab 1629 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 Landeshauptmann von Krain, bald darauf auch Mitglied des innerösterreichischen Geheimen Rates; 1638 Gesandter von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) in Rom; 1647 Belehnung mit der reichsunmittelbaren gefürsteten Grafschaft Gradisca; ab 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Ulrich von Eggenberg
Herzog Johann Ulrich von Krumau

geb.: 1568
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Protestanten Seifried von Eggenberg (1526-1594); 1597 Mundschenk am Grazer Hof, dort Freundschaft mit dem jungen Erzherzog Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1598 erzherzoglicher Kämmerer; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1602 Landeshauptmann von Krain; ab 1603 Geheimer Rat und Präsident der Hofkammer von Innerösterreich; 1615-1619 erzherzoglicher Obersthofmeister und Präsident des innerösterreichischen Geheimen Rates; 1619-1625 kaiserlicher Obersthofmeister und seit 1619 Präsident des Wiener Geheimen Rates; ab 1621 Landeshauptmann der Steiermark; Erhebung in den Freiherren- (1598) und Fürstenstand (1623); seit 1628 Herzog von Krumau; ab 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Heinrich Friedrich von Einsiedel

geb.: 1582
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Georg Heinrich von Einsiedel (1550/52-1633/34); 1623 Hofmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); bis mindestens 1650 langjähriger Rat und Hofmeister Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gleiche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaspar Eisenberger

Anm.: Vor 1636 anhaltisch-dessauischer Amtmann.
Königin Henriette Maria von England
Königin Henriette Maria von Irland
Königin Henriette Maria von Schottland
Geburtsname: Dauphine Henriette Maria von Frankreich

geb.: 1609
gest.: 1669
Anm.: Tochter des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1625-1649 Ehe mit König Karl I. von England (1600-1649).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Jakob I. von England
König Jakob I. von Irland
König Jakob VI. von Schottland

geb.: 1566
gest.: 1625
Anm.: Sohn der Königin Maria I. von Schottland (1542-1587); ab 1567 König von Schottland (bis 1583 unter verschiedenen Regenten); seit 1603 auch König von England und Irland; ab 1590 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Karl I. von England
König Karl I. von Schottland
König Karl I. von Irland

geb.: 1600
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England) (1566-1625); ab 1625 König von England, Schottland und Irland; 1649 durch das Parlament des Hochverrats angeklagt und hingerichtet; seit 1611 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Karl II. von England
König Karl II. von Schottland
König Karl II. von Irland

geb.: 1630
gest.: 1685
Anm.: Sohn des Königs Karl I. von England (1600-1649); ab 1660 König von England, Schottland und Irland; seit 1638 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
August Ernst von Erlach

geb.: 1616
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (1566-1640); 1636-1640 und 1641-1644 in kaiserlichen Kriegsdiensten; später anhaltischer Landrat und Direktor des Stipendienwesens.
Burkhard von Erlach

geb.: 1566
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (gest. 1566); ab 1610 Herr auf Altenburg (bei Bernburg); seit 1580 Erziehung am Dessauer Hof gemeinsam mit Prinz Christian d. Ä. von Anhalt (1568-1630), den er anschließend auf seiner Kavalierstour durch Italien, Frankreich, England und Holland begleitete; 1591/92 Teilnahme an dessen Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; kurpfälzischer Kammerherr, Gesandter und Landrichter der Oberpfalz; Stallmeister, Hofmeister (ca. 1622/23) und Hofmarschall (1624-1630) Christians I. von Anhalt-Bernburg; ab 1630 Hofmarschall Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gesunde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hendrick d. Ä. van Essen

geb.: 1579
gest.: 1641
Anm.: Sohn des niederländischen Adligen Hendrick van Essen (1539-1599); 1604 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; Ratsherr und vermutlich zeitweise auch Bürgermeister von Harderwijk; ab 1607 Rat am Gerichtshof von Gelderland; 1618 Deputierter auf der Synode von Dordrecht; seit 1624 Mitglied der Generalstaaten.
Lucas (Willem) van Essen

geb.: 1577
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Harderwijker Adligen Hendrik van Essen (1539-1599); 1599 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; seit 1599 Rentmeister der geistlichen Güter der Veluwe; Befehlshaber der Vereinigten Ostindischen Compagnie.
Graf Nikolaus Esterházy von Galántha

geb.: 1582/83
gest.: 1645
Anm.: Sohn des calvinistischen Magnaten Franz Esterházy von Galántha (1533-1604); Konversion zum katholischen Glauben; ab 1618 Obergespan des Sohler Komitats und Magister curiae regiae (Reichsmarschall); 1619/20 Befehlshaber Kaiser Ferdinands II. (1578-1637) an den Grenzen Ungarns; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; 1622-1625 Kreis-Oberbefehlshaber der Bergstädte; ab 1625 Palatin von Ungarn; 1626 Erhebung in den Grafenstand; 1630 und 1644 Oberbefehlshaber über die kaiserlichen Truppen in Ungarn; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Hieronymus Fabricius ab Aquapendente
Girolamo Fabrici d'Acquapendente

geb.: 1533/37
gest.: 1619
Anm.: Geboren in Acquapendente; 1554-1559 Studium der Medizin in Padua; 1559 Promotion zum Dr. phil. & med.; 1562-1565 Privatlehrer für Anatomie in Padua; 1565-1613 Professor für Chirurgie und Anatomie an der Universität Padua.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christoph Finck von Finckenstein

geb.: ca. 1609
gest.: 1660
Anm.: Sohn des preußischen Adligen und kurbrandenburgischen Rates Albrecht Finck von Finckenstein (gest. 1629); 1620-1630 Bildungsreise mit seinem Hofmeister Reichard Dieter (1585-1656) durch England, Frankreich und die Niederlande; 1633-1639 Kammerjunker des Kurprinzen Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688), mit dem er 1634-1637 erneut die Niederlande bereiste; kurfürstlicher Kammerjunker (1641-1643) und Kammerherr (seit 1643); zuletzt Amtshauptmann von Neydenburg; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 470f.; Johannes Bergius: Trost der Sterbenden [...], Berlin 1656, S. 40.
Zacharias Fingerling

Anm.: Syndikus sowie 1631, 1634 und 1637 Bürgermeister von Zerbst.
Georg Forstenheuser
Georg Fürstenhäuser

geb.: 1584
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Johann Forstenheuser (gest. 1606); Kaufmann und Zeitungsvermittler in Nürnberg; auch Bücherrat, Faktor und Agent vieler Fürsten und Herren; zeitweise schwedischer Resident in Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christoph Fowinkel

geb.: 1600
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Dessauer Kaufmanns Johann Fowinkel; 1624-1632 Pfarrer in Quellendorf; 1632-1636 Diakon an der Zerbster Nikolaikirche; seit 1636 Diakon an der Dessauer Marienkirche.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Franz I. von Frankreich

geb.: 1494
gest.: 1547
Anm.: Sohn des Charles de Valois, Comte d’Angoulême (1459-1496); ab 1515 König von Frankreich; seit 1516 Ordensritter vom Goldenen Vlies; ab 1527 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich II. von Frankreich

geb.: 1519
gest.: 1559
Anm.: Sohn des Königs Franz I. von Frankreich (1494-1547), ab 1546 König von Frankreich; seit 1551 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich III. von Frankreich
König Heinrich II. von Polen
Großfürst Heinrich von Litauen

geb.: 1551
gest.: 1589
Anm.: Sohn des Königs Heinrich II. von Frankreich (1519-1559); 1573-1574 König von Polen und Großfürst von Litauen; ab 1574 König von Frankreich; seit 1575 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich IV. von Frankreich
König Heinrich III. von Navarra

geb.: 1553
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Antoine de Bourbon, Duc de Vendôme (1518-1562); ab 1572 König von Navarra; seit 1589/94 König von Frankreich; ab 1590 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Ludwig XIII. von Frankreich
König Ludwig II. von Navarra

geb.: 1601
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); ab 1610 König von Frankreich und Navarra (bis 1617 unter Regenstschaft seiner Mutter Maria).

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Maria von Frankreich
Königin Maria von Navarra
Geburtsname: Maria de' Medici

geb.: 1575
gest.: 1642
Anm.: Tochter des Francesco I. de' Medici, Granduca di Toscana (1541-1587); 1600-1610 Ehe mit König Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1610-1617 Regentin von Frankreich für ihren Sohn Ludwig XIII. (1601-1643).

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Ernst von Freyberg

geb.: 1605
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Ernst von Freyberg (1578-1626); Hof- oder Kammerjunker des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Mitte der 1630er Jahre auch anhaltisch-köthnischer Stallmeister und Kriegskommissar; 1646 Hofmeister in Harzgerode; später anhalt-dessauischer Hofmeister und Wittumsrat sowie Direktor des anhaltischen Stipendienwerks; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausführende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Thomas Gall de Burgo

Anm.: Sohn des irischen Adligen Walter Gall de Burgo; Offizier in kaiserlichen Diensten; vgl. John O'Donovan: The Family of Gall Burke, of Gallstown, in the County of Kilkenny, in: The Journal of the Kilkenny and South-East of Ireland Archaeological Society, New Series, Vol. 3, No. 1 (1860), S. 101f.
Graf William Gall de Burgo

gest.: 1655
Anm.: Sohn des irischen Adligen Walter Gall de Burgo; zunächst in polnischen Kriegsdiensten; 1633-1646 kaiserlicher Obrist; 1637 Erhebung in den Grafenstand; vgl. John O'Donovan: The Family of Gall Burke, of Gallstown, in the County of Kilkenny, in: The Journal of the Kilkenny and South-East of Ireland Archaeological Society, New Series, Vol. 3, No. 1 (1860), S. 101-110.
Balthasar Galler von Schwanberg

geb.: ca. 1585
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Wilhelm Galler von Schwanberg (1535-1595); seit 1631 kaiserlicher Kämmerer; 1633-1638 Vizestatthalter und Mai-August 1638 Statthalter von Inneröstereich.
Martin Gebler

geb.: 1588
gest.: 1663
Anm.: Sohn des Eisenacher Apothekers Christian Gebler; Studium in Helmstedt (1607-1609), Wittenberg (1610) und Jena (1612-1615); 1615-1620 Stadtphysikus im böhmischen Neustadt (bzw. Jungbunzlau); 1620 kurzzeitig Leib- und Feldarzt bei Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626); 1620-1624 Feldarzt bei der kaiserlichen Armee, dabei 1623 Behandlung des in der Schlacht bei Stadtlohn verletzten und gefangenen Herzogs Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1660); seit 1624 Hofmedikus in Weimar; vgl. Niclas Zapf: Frölige Wiederkunft Der Erlöseten des Herrn [...], Weimar 1665, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Maximilian von Geelen

Anm.: Um 1635 Schuldner der Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg und Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670).
Wilhelm von Gera zu Arnfels

geb.: 1594
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Hans Christoph von Gera zu Arnfels (gest. 1609); 1620 oberösterreichisch-steirischer Exulant, nach 1630 in Mecklenburg; seit 1640 Pfandinhaber des mecklenburgischen Amtes Tempzin.

Weiterführende Informationen in der DNB
Bernhard Gese

geb.: 1595
gest.: 1659
Anm.: Zunächst anhaltisch-dessauischer Sekretär, später Kammer- und Kanzleirat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Philipp Geuder von Heroldsberg
Johann Philipp Rabensteiner

geb.: 1597
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers und kurpfälzischen Regimentsrats Jakob Geuder von Heroldsberg (1575-1616); zunächst kaiserlicher Leutnant (im Regiment der fränkischen Reichsritterschaft) und Rittmeister; Rat des Kantons Gebürg; Hofmeister und Kanzleidirektor des Grafen Wolfgang Ernst von Löwenstein-Wertheim (1578-1636); zwischen 1631 und 1635 schwedischer Rittmeister und Kriegsrat im Fränkischen Reichskreis, auch Gesandter der fränkischen Reichsritterschaft; 1634/35 Vertreter der Grafen im fränkischen Kreisrat des Heilbronner Bundes; ab 1635 Ritterhauptmann des reichsritterschaftlichen Orts Gebirg; seit 1636 Hofmeister und Rat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1636 außerdem Rat des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655); später Direktor der fränkischen Reichsritterschaft; zuletzt auch Generaldirektor der reichsunmittelbaren Ritterschaftskreise Franken, Schwaben und Rheinstrom; 1636 Ritterschlag durch in Regensburg; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ergänzende").

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Geyer von Osterburg (2)

Anm.: Niederösterreichischer Adliger; Gemahl der N. N. Geyer von Osterburg (3).
N. N. Geyer von Osterburg (3)

Anm.: Niederösterreichische Adlige; Gemahlin des N. N. Geyer von Osterburg (2).
Hans Ehrenreich Geyer von Osterburg

Anm.: Sohn des Hans Adam Geyer von Osterburg; um 1623 Page des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 kaiserlicher Kämmerer; 1650 Erhebung in den Freiherrenstand.
Sigismund von Götze

geb.: 1578
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Friedrich von Götze (1540-1595); Page am Wolfenbütteler Hof; ab 1595 Studium in Frankfurt/Oder, Leipzig, Jena und Straßburg; 1603-1606 Hofmeister des reformierten Grafen Wolrad von Waldeck (1588-1640) auf dessen Kavalierstour durch die Schweiz und Frankreich; 1607-1627 kurbrandenburgischer Rat; 1613/14 auch kurfürstlicher Kommissar im Herzogtum Jülich; 1630-1637 und seit 1640 brandenburgischer Kanzler (1637-1640 abgesetzt).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Wolf Albrecht von Goldacker

geb.: 1612
gest.: 1640
Anm.: Noch 1635 kursächsischer Leutnant; dann kurbrandenburgischer Leutnant (1636) und Obristleutnant (1640).

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Gonzaga (1)

gest.: 1623
Anm.: Erschossen in Padua durch seinen Bruder N. N. Gonzaga (2).
N. N. Gonzaga (2)

Anm.: Bruder von N. N. Gonzaga (1); um 1623 in Padua.
Annibale Gonzaga di Bozzolo

geb.: 1602
gest.: 1668
Anm.: Sohn des Ferrante Gonzaga (1550-1605), Principe di Bozzolo; ab 1631 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1634), Generalfeldwachtmeister (1635), Feldzeugmeister (1639) und Feldmarschall (1658); 1640 Kommandant von Wien; 1643 Obrist der Wiener Stadtwache; seit 1654 Geheimer Rat; 1654/55 Oberststallmeister; 1655-1661 Oberstkämmerer; ab 1666 Hofkriegsratspräsident und Obersthofmeister der verwittweten Kaiserin Eleonora Magdalena (1630-1686); seit 1657 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Ferdinando Gonzaga
Duca Ferdinando di Mantova e Monferrato

geb.: 1587
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Duca Vincenzo I. di Mantova e Monferrato; 1607-1612 Kardinal; seit 1612 Herzog von Mantua und Montferrat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ferrante Gonzaga di Bozzolo
Marchese Ferrante di Gazzuolo

geb.: 1550
gest.: 1605
Anm.: Sohn des Carlo Gonzaga (1523-1555), Principe di Bozzolo; seit 1555 Marchese die Gazzuolo; kaiserlicher Hauptmann (1581), Obrist (vor 1593) und Generalfeldmarschall (1600).
Vincenzo Gonzaga
Duca Vincenzo I. di Mantova e Monferrato

geb.: 1562
gest.: 1612
Anm.: Sohn des Guglielmo Gonzaga, Duca di Mantova e Monferrato (1538-1587); ab 1587 Herzog von Mantua und Montferrat; seit 1589 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Adam Gordon

Anm.: Cousin des Schotten John Gordon (gest. 1649); kaiserlicher Hauptmann und Obristleutnant.
John Gordon

gest.: 1649
Anm.: Cousin des Schotten Adam Gordon; kaiserlicher Hauptmann und Obristwachtmeister (1627), Obristleutnant (1632) und Obrist (1634), der 1634 als Kommandant von Eger seinen Oberbefehlshaber Wallenstein (1583-1634) tötete; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Pietro Gradenigo

geb.: 1251
gest.: 1311
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Marco Gradenigo; zunächst mehrmals Galeerenkommandant; bis 1289 Podestà von Capodistria; seit 1289 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sebastian von Greiß zu Wald

geb.: 1564
gest.: nach 1623
Anm.: Sohn des Christoph von Greiß (gest. 1576); seit 1598 niederösterreichischer Regimentsrat; nach 1607 Hofkammerrat.
Ulrich d. Ä. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus

geb.: 1570
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Leonhard Grundherr von Altenthann und Weyherhaus (1526-1578); 1607 "junger" und 1620 "alter" Bürgermeister der Reichsstadt Nürnberg; 1638 Stadtsiegelbewahrer; 1642 zweiter Losungsherr; 1653 vorderster Losungsherr und Reichsschultheiß.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ulrich d. J. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus

geb.: 1608
gest.: 1681
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Ulrich d. Ä. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus (1570-1654); um 1637 Kammerjunker der Pfalzgräfin Hedwig von Pfalz-Sulzbach (1603-1657); 1638 Genannter und Pfleger von Velden; 1646 Pfleger von Hersbruck; 1656 "junger" und 1670 "alter Bürgermeister", 1677 Septemvir und Vorderster Landpfleger der Reichsstadt Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Levin Ludwig (von) Hahn

geb.: 1579
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Cuno Hahn (1540-1590); Gutsherr auf Seeburg; Kammerjunker des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1628 Hauptmann des Stifts Quedlinburg; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zusammenziehende").

Weiterführende Informationen in der DNB
James Hamilton
Marquess James of Hamilton
Earl James of Cambridge
Duke James of Hamilton
Marquess James of Clydesdale

geb.: 1606
gest.: 1649
Anm.: Sohn des schottischen Adligen James Hamilton, 2. Marquess of Hamilton (1589-1625); 1625-1643 1. Marquess of Hamilton; ab 1625 2. Earl of Cambridge; seit 1628 Gentleman of the Bedchamber und 1628–1644 Master of the Horse des Königs Karl I. von England (1600-1649); 1631/32 Unterstützung des Königs Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632) mit einer fünf Regimenter starken englisch-schottischen Armee auf dem deutschen Kriegsschauplatz; 1638-1641 Lord Chancellor of Scotland; ab 1643 1. Duke of Hamilton und 1. Marquess of Clydesdale; 1648 Kommandeur eines schottischen Hilfsheeres für die englischen Royalisten, wurde jedoch von Cromwell geschlagen und gefangen; 1649 Enthauptung in London; seit 1630 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Philipp Moritz von Hanau-Münzenberg

geb.: 1605
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Grafen Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg (1576-1612); ab 1612 regierender Graf von Hanau-Münzenberg (bis 1626 unter mütterlicher Vormundschaft); Obrist in kaiserlichen (1629) bzw. schwedischen (1632) Diensten; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Faselnde").

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. (von) Harburg (1)

Anm.: Sohn des N. N. (von) Harburg (2).
N. N. (von) Harburg (2)

Anm.: Vater des N. N. (von) Harburg (1).
N. N. van Harderwijk (1)

Anm.: Angehöriger des Harderwijker Adelsgeschlechts.
Graf Karl von Harrach

geb.: 1570
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Leonhard von Harrach (1542-1597); ab 1595 niederösterreichischer Regimentsrat; seit 1601 Hofkammerrat; kaiserlicher Botschafter an verschiedenen deutschen Höfen (1614-1617), bei der Republik Venedig (1618) und in München (1620); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; Geheimer Rat von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); um 1621 Erhebung in den persönlichen und 1627 in den erblichen Grafenstand; seit 1627 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Otto Friedrich von Harrach

geb.: 1610
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Karl von Harrach (1570-1628); 1627 Erhebung in den Grafenstand; kaiserlicher Obrist (1632) und Generalfeldwachtmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB
Franz von Hatzfeldt
Bischof Franz von Würzburg
Bischof Franz von Bamberg

geb.: 1596
gest.: 1642
Anm.: Sohn des kurmainzischen Rates Sebastian von Hatzfeldt (1566-1631); Domherr in Würzburg (1606) und Bamberg (1608); ab 1631 Bischof von Würzburg; seit 1633 Bischof von Bamberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Hermann von Hatzfeldt

geb.: 1603
gest.: 1673
Anm.: Sohn des kurmainzischen Rates Sebastian von Hatzfeldt (1566-1631); kaiserlicher Rittmeister (1623) und Obrist (um 1636); 1653-1657 Reichshofrat; 1635 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Melchior von Hatzfeldt

geb.: 1593
gest.: 1658
Anm.: Sohn des kurmainzischen Rates Sebastian von Hatzfeldt (1566-1631); kaiserlicher Obristleutnant (1625), Obrist (1632), Feldmarschallleutnant (1633), Generalfeldzeugmeister (1634), Feldmarschall (1635-1646) und Generalfeldmarschall (1657); 1635 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Andreas von Haugwitz

geb.: 1603
gest.: 1639
Anm.: Sohn des preußischen Adligen Hans von Haugwitz; zunächst in polnischen, kursächsischen, dänischen und schwedischen Kriegsdiensten; 1634 kurbayerischer bzw. kaiserlicher Kriegsgefangener; ab 1635 kursächsischer Obristleutnant, Obristwachtmeister (1636) und Obrist; Kommandant von Großenhain, danach von Freiberg (1639).
Jakob Heilbronner
Jakob Heilbrunner

geb.: 1548
gest.: 1618
Anm.: Sohn des lutherischen Theologen Hieronymus Heilbronner (1522–1564); Studium der Theologie in Tübingen; 1577 Promotion zum Dr. theol.; ab 1573 Pfarrer in Wien, Rigersburg (Mähren) und Sitzendorf (Niederösterreich); 1575-1580 Hofprediger in Zweibrücken; 1580/81 Superintendent in Bensheim; 1581-1585 Generalsuperintendent in Amberg; 1588-1615/16 Hofprediger und Kirchenrat in Neuburg an der Donau; seit 1616 Abt von Anhausen; ab 1616 auch Abt und Generalsuperintendent von Bebenhausen; vgl. Maximilian Weigel / Joseph Wopper / Hans Ammon: Ambergisches Pfarrerbuch, Kallmünz 1967, S. 58f., Nr. 374.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Johan van der Hell

geb.: 1587
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Harderwijker Ratsherrn (Schöffen) und Bürgermeisters Casijn van der Hell (1557-1601); 1622 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; seit 1634 Schöffe und mehrfach Bürgermeister von Harderwijk; vgl. W. J. Baron d'Ablaing van Giessenburg: De Ridderschap van Veluwe of Geschiedenis der Veluwsche Jonkers, 'sGravenhage 1859, S. 254.
Graf Adam von Herberstorff

geb.: 1585
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Otto von Herberstorff (1551-1601) auf Kalsdorf/Steiermark; Herr auf Teublitz/Oberpfalz; 1610/11 pfälzisch-neuburgischer Pfleger von Beratzhausen; 1612-1614 Landrichter in Sulzbach; ab 1614 Pfleger von Reichertshofen; 1616-1619 Landschaftskommissar des Fürstentums Pfalz-Neuburg; ca. 1616/17 Konversion zum katholischen Glauben; bayerischer Rittmeister (1619), Obrist (1620) und Generalwachtmeister (1622/23); 1620-1628 Statthalter des an Bayern verpfändeten Erzherzogtums Österreich ob der Enns; seit 1628 Landeshauptmann von Oberösterreich; 1623 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Georg II. von Hessen-Darmstadt

geb.: 1605
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); seit 1626 regierender Landgraf von Hessen-Darmstadt.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Ludwig V. von Hessen-Darmstadt

geb.: 1577
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Landgrafen Georg I. von Hessen-Darmstadt (1547-1596); ab 1596 regierender Landgraf von Hessen-Darmstadt; seit 1604 Erbe der halben Landgrafschaft Hessen-Marburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Moritz von Hessen-Kassel

geb.: 1572
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Landgrafen Wilhelm IV. von Hessen-Kassel (1532-1592); 1592-1627 regierender Landgraf von Hessen-Kassel, Abdankung auf Drängen der hessischen Landstände zugunsten seines Sohnes Wilhelm V. (1602-1637); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgenannte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Otto von Hessen-Kassel

geb.: 1594
gest.: 1617
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); seit 1613 Statthalter seines Vaters in Oberhessen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Landgraf Wilhelm V. von Hessen-Kassel

geb.: 1602
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); ab 1617 Administrator von Hersfeld; nach der erzwungenen Abdankung seines Vaters seit 1627 regierender Landgraf von Hessen-Kassel; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kitzliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Gerhart van Hoeclum

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Willem van Hoeclum (1545-1595); um 1626 Bürgermeister von Harderwijk.
N. N. von Hövel

Anm.: Aus westfälischem Adelsgeschlecht; um 1626 evtl. in Diensten Fürst Christians II.
Georg Andreas von Hofkirchen

geb.: 1562
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Wilhelm von Hofkirchen (1529-1584); 1608 kaiserlicher Obrist; Kämmerer und Hofkriegsrat unter Kaiser Matthias (1557-1619); 1619/20 General-Landobrist der österreichischen Ständetruppen gegen Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1620 Ächtung, Enteignung und Emigration.
Graf Georg Friedrich von Hohenlohe-Weikersheim

geb.: 1569
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Grafen Wolfgang von Hohenlohe-Neuenstein (1546-1610); kaiserlicher Offizier im Langen Türkenkrieg; ab 1610 regierender Graf von Hohenlohe in Weikersheim; 1618-1620 Generalobristleutnant der böhmischen Aufständischen; 1621-1623 Reichsacht; 1632 schwedischer Generalstatthalter im Schwäbischen Reichskreis; 1633 schwedischer Statthalter von Augsburg; daraufhin bis 1637 erneut geächtet; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Getreue").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen
Fürst Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen

geb.: 1577
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Eitel Friedrich von Hohenzollern-Hechingen (1545-1605); 1603-1605 Reichskammergerichtspräsident; ab 1605 regierender Graf von Hohenzollern in Hechingen; 1609-1613 Reichshofratsvizepräsident; seit 1613 Reichshofratspräsident; wiederholt Gesandter der Kaiser Rudolph II. (1552-1612), Matthias und Ferdinand II. (1578-1637); ab 1620 kaiserlicher Kämmerer; 1623 Erhebung in den Fürstenstand; seit 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
N. N. Hohmuth

Anm.: Um 1626 Rentmeister von Schüttorf in der Grafschaft Bentheim.
Graf Heinrich Holk

geb.: 1599
gest.: 1633
Anm.: Sohn des dänischen Kriegskommissars und Diplomaten Ditlev Holk (1556-1633); zunächst in dänischen Kriegsdiensten, spätestens ab 1626 als Obrist; kaiserlicher Obrist (1630), Generalfeldwachtmeister (1632), Feldmarschallleutnant (1632) und Feldmarschall (1632); seit 1630 kaiserlicher Kämmerer; 1633 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Jodocus Hondius
Josse de Hondt

geb.: 1563
gest.: 1612
Anm.: Sohn von Olivier de Hondt; ab 1563 Kupferstecherlehre in Gent; 1584 Flucht nach London; seit 1593 Kartograph und Verleger in Amsterdam.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Christian Julius von Hoym

geb.: 1586
gest.: 1656
Anm.: Sohn des anhaltischen Oberpräsidenten und Kammerrats Christoph von Hoym (1534-1605); Herr auf Droyßig und Burgscheidungen; Erbkämmerer des Hochstifts bzw. kurbrandenburgischen Fürstentums Halberstadt; vgl. Gottfried Lobeck: Geistliches Sterbe-Bettlein/ Aus dem güldenen Macht-Spruch Joh. 3. v. 16 [...], o. O. 1656, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Balthasar von Hoyos

geb.: 1583
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Ludwig Gomez von Hoyos (1551-1606); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1626 Landmarschall von Niederösterreich; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Tobias Hübner

geb.: 1578
gest.: 1636
Anm.: Sohn des anhaltisch-dessauischen Kanzlers Tobias Hübner d. Ä.; 1608-1610 Hofmeister des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt-Dessau (1592-1615); 1610-1613 Hofmann des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); noch 1614 Rat des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); nach 1614 Geheimer Rat und Hofmeister in Dessau; nach 1618 Kammer- und Justizienrat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); ab 1620 Angehöriger des engeren Ausschusses der anhaltischen Landstände; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nutzbare").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Christoph von Hünicke

gest.: nach 1638
Anm.: Sohn des Melchior von Hünicke; Erbherr auf Satzka und Schkopau; bereits um 1596 Domherr und spätestens seit 1619 Domdechant in Magdeburg.
Enno Wilhelm von Innhausen und Knyphausen

geb.: 1586
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Wilhelm von Innhausen und Knyphausen (1557-1631); 1612-1615 Hofmeister und Geheimer Rat des Grafen Enno III. von Ostfriesland (1563-1625); ab 1617 Administrator des Kollegiums der ostfriesischen (ritterschaftlichen) Gemeinen Landeskollekten; 1618-1625 Hauptmann bzw. Kommandant der ganzen Garnison von Hamburg; 1625-1627 dänischer Generalquartiermeister; 1627-1643 erneut Kommandant der hamburgischen Garnison (1632 Obristleutnant); bis mindestens 1638 auch Obrist in schwedischen Diensten; zuletzt ostfriesischer Gesandter, u. a. auf dem Friedenskongress in Münster und auf dem Regensburger Reichstag (1653); seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verfolgende").

Weiterführende Informationen in der DNB
König David von Israel

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter von Jena

geb.: 1584
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Zerbster Bürgermeisters Jakob von Jena (gest. 1585); 1601-1604 Studium am Gymnasium Illustre in Zerbst; Tätigkeit als Präzeptor in Nürnberg (1604) und Zerbst (1605/06); Studium in Wittenberg (1606/07); 1608-1613 Konrektor am Zerbster Gymnasium Illustre; 1612 Promotion zum Mag. phil. in Helmstedt; 1613-1635 Rektor des Gymnasium Illustre in Zerbst; 1629, 1632, 1635 und 1638 Zerbster Bürgermeister; seit 1630 Beisitzter im engeren Ausschuss der anhaltischen Landstände; vgl. Johann Cremer: Christliches Danck- und Ehren-Gedächtnüß [...], Zerbst 1639, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Jesus Christus
Jesus von Nazareth

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Helfreich Jörger von Tollet

geb.: 1594
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Hans Jörger von Tollet (1558-1627); Herr auf Zäcking; 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Römisches Reich) Augustus
Gaius Octavius

geb.: 63 v. Chr.
gest.: 14 n. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Politikers Gaius Octavius (gest. 59/58 v. Chr.); als Großneffe und Adoptivsohn des Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.) seit 27 v. Chr. erster Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand I.
König Ferdinand I. von Böhmen
König Ferdinand I. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand I. von Österreich

geb.: 1503
gest.: 1564
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp I. von Burgund (1478–1506), ab 1504 König von Kastilien und León; seit 1521 regierender Erzherzog von Österreich; ab 1526 König von Böhmen und Ungarn; seit 1558 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1516 Ordensritter vom Goldenen Vlies; seit 1522 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand II.
König Ferdinand II. von Böhmen
König Ferdinand II. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand II. von Österreich

geb.: 1578
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); ab 1590 regierender Erzherzog der innerösterreichischen Erblande (bis 1596 unter Vormundschaft); 1617-1627 König von Böhmen; 1618-1625 König von Ungarn; seit 1619 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1596 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand III.
König Ferdinand III. von Böhmen
König Ferdinand III. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand III. von Österreich

geb.: 1608
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1626 König von Ungarn; seit 1627 König von Böhmen; ab 1637 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1625 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Friedrich I. Barbarossa
Herzog Friedrich III. von Schwaben

geb.: 1122
gest.: 1190
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich II. von Schwaben (1090-1147); 1147-1152 regierender Herzog von Schwaben; ab 1152 römisch-deutscher König; seit 1155 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Friedrich III.
Erzherzog Friedrich V. von Österreich
Herzog Friedrich V. von Kärnten

geb.: 1415
gest.: 1493
Anm.: Sohn des Herzogs Ernst von Österreich (1377-1424); ab 1424 regierender Herzog der Steiermark, von Kärnten und Krain (bis 1435 unter Vormundschaft); seit 1439 regierender Herzog von Österreich; ab 1440 römisch-deutscher König; seit 1452 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1491 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich II.
König Heinrich II. von Ostfrankenreich
König Heinrich II. von Italien
Herzog Heinrich IV. von Bayern

geb.: 973
gest.: 1024
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich II. von Bayern (951-995); 995-1004 und 1009-1017 regierender Herzog von Bayern; ab 1002 König des Ostfrankenreiches; seit 1004 König von Italien; ab 1014 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich IV.
Herzog Heinrich VIII. von Bayern

geb.: 1050
gest.: 1106
Anm.: Sohn von Kaiser Heinrich III. (1016-1056); 1053/54 regierender Herzog von Bayern; 1056–1105 römisch-deutscher König; 1084-1105 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich V.

geb.: 1081/86
gest.: 1125
Anm.: Sohn von Kaiser Heinrich IV. (1050-1106); ab 1106 römisch-deutscher König; seit 1111 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Byzantinisches Reich) Justinian I.
Flavius Petrus Sabbatius Iustinianus

geb.: ca. 482
gest.: 565
Anm.: Mazedonischer Bauernsohn der Vigilantia aus Tauresium (Taor) und Neffe des späteren oströmischen Kaisers Justin I. (gest. 527); seit 527 Kaiser des Byzantinischen Reiches; Auftraggeber einer Kompilation des römischen Rechts, die als Corpus Iuris Civilis bekannt wurde.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Karl V.
König Karl I. von Spanien
Erzherzog Karl I. von Österreich
Herzog Karl III. von Luxemburg

geb.: 1500
gest.: 1558
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp I. von Burgund (1478–1506), ab 1504 König von Kastilien und León; 1516–1555 Herzog von Luxemburg; 1516–1556 König von Spanien; 1519-1556 römisch-deutscher König; 1519–1521 regierender Erzherzog von Österreich; 1520-1556 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1501 Ritter und 1506-1555 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1508 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Römisches Reich) Konstantin I.

gest.: 337
Anm.: Sohn des römischen Kaisers Constantius I. (gest. 306); ab 306 Kaiser des Römischen Reiches (seit 324 als Alleinherrscher).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ludwig IV.
Herzog Ludwig IV. von Bayern
Pfalzgraf Ludwig III. bei Rhein

geb.: 1281/82
gest.: 1347
Anm.: Sohn von Ludwig dem Strengen, Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein (1229-1294); 1294–1329 regierender Pfalzgraf bei Rhein (bis 1317 mit seinem älteren Bruder Rudolph I.); 1294–1340 regierender Herzog in Oberbayern (bis 1317 mit seinem älteren Bruder Rudolph I.); ab 1340 regierender Herzog von Bayern; seit 1314 römisch-deutscher König; ab 1328 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Matthias
König Matthias II. von Böhmen
König Matthias II. von Ungarn
Erzherzog Matthias von Österreich

geb.: 1557
gest.: 1619
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Maximilian II. (1527-1576); 1593–1608 Statthalter von Niederösterreich; ab 1608 regierender Erzherzog von Österreich; 1608–1618 König von Ungarn; 1611–1617 König von Böhmen; seit 1612 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1596 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Byzantinisches Reich) Maurikios
Flavius Mauricius Tiberius

geb.: 539
gest.: 602
Anm.: Oströmischer Feldherr und Schwiegersohn des byzantinischen Kaisers Tiberius I. (gest. 582); seit 582 Kaiser des Byzantinischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Maximilian I.
Herzog Maximilian von Burgund
Erzherzog Maximilian I. von Österreich
Herzog Maximilian I. von Luxemburg
Graf Maximilian I. von Tirol

geb.: 1459
gest.: 1519
Anm.: Sohn von Kaiser Friedrich III. (1415-1493); 1477-1482 iure uxoris Herzog von Burgund; 1482–1516 Herzog von Luxemburg; ab 1486 römisch-deutscher König; seit 1493 regierender Erzherzog von Österreich; ab 1508 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1478 Ritter und Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1489 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Maximilian II.
König Maximilian von Böhmen
König Maximilian II. von Ungarn
Erzherzog Maximilian II. von Österreich

geb.: 1527
gest.: 1576
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Ferdinand I. (1503-1564); 1552–1564 Statthalter von Niederösterreich; 1562–1575 König von Böhmen; 1563–1572 König von Ungarn; 1562–1575 römisch-deutscher König; ab 1564 regierender Erzherzog von Österreich; seit 1564 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies; seit 1567 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Otto I. (der Große)
König (Ostfrankenreich) Otto I.
König Otto I. von Italien
Herzog Otto II. von Sachsen

geb.: 912
gest.: 973
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich I. von Sachsen (gest. 936); ab 936 Herzog von Sachsen und König des Ostfrankenreiches; seit 951 König von Italien; ab 962 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Rudolph II.
König Rudolph II. von Böhmen
König Rudolph II. von Ungarn
Erzherzog Rudolph V. von Österreich

geb.: 1552
gest.: 1612
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Maximilian II. (1527-1576); 1571–1576 Statthalter von Niederösterreich; 1572–1608 König von Ungarn; 1575–1611 König von Böhmen; 1576–1608 regierender Erzherzog von Österreich; seit 1576 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1578 Ritter des Hosenbandordens; seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Römisches Reich) Tiberius
Tiberius Claudius Nero

geb.: 42 v. Chr.
gest.: 37 n. Chr.
Anm.: Sohn des Prätors Tiberius Claudius Nero (gest. um 33 v. Chr.); 4 n. Chr. Adoption durch seinen Stiefvater Kaiser Augustus (63 v. Chr.-14 n. Chr.); seit 14 n. Chr. Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Römisches Reich) Vespasian
Titus Flavius Vespasianus

geb.: 9
gest.: 79
Anm.: Sohn des römischen Ritters Titus Flavius Sabinus; ab 42 erfolgreiche militärische Karriere; seit 69 Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Eleonora
Königin Eleonora von Böhmen
Königin Eleonora von Ungarn
Erzherzogin Eleonora von Österreich
Geburtsname: Eleonora Gonzaga

geb.: 1598
gest.: 1655
Anm.: Tochter des Vincenzo I. Gonzaga, Herzog von Mantua (1562-1612); 1622-1637 Ehe mit Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Maria Anna
Königin Maria Anna von Böhmen
Königin Maria Anna von Ungarn
Erzherzogin Maria Anna von Österreich
Geburtsname: Infantin Maria Anna von Spanien und Portugal

geb.: 1606
gest.: 1646
Anm.: Tochter des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); seit 1631 Ehe mit Kaiser Ferdinand III. (1608-1657).

Weiterführende Informationen in der DNB
Erhard Kern

Anm.: Waldbürger im oberungarischen Schemnitz (Banská Štiavnica).
Thomas Kerr

gest.: 1637
Anm.: Offizier schottischer Herkunft; Leutnant (1621) und Hauptmann (1622) unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld (1580-1626); schwedischer Obristleutnant (1623), Obrist (1629) und Generalmajor (1636).
Hanns Jakob Khiesel von Kaltenbrunn
Graf Hanns Jakob von Gottschee

geb.: 1565
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Johann Khiesel von Kaltenbrunn (1530-1591); um 1601 Konversion zum katholischen Glauben; Kämmerer und Hofkriegsrat des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1616-1619 kaiserlicher Oberststallmeister; seit 1620 Oberstkämmerer; 1622 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wenzel Kinsky von Wchinitz und Tettau

geb.: 1572
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Johann d. Ä. Kinsky von Wchinitz und Tettau (gest. 1590); ab 1596 Kämmerer und Rat des Königs Matthias von Ungarn; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Levin von dem Knesebeck

geb.: 1597
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Thomas von dem Knesebeck (1559-1625); ab 1618 Rat an der neumärkischen Kammer zu Küstrin; seit 1620 kurbrandenburgischer Geheimer Rat; 1636/37 kurbrandenburgischer Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag; ab 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Antreibende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Andreas von Knichen

geb.: 1560
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Ascherslebener Schultheißen Johannes Knichen; Jurastudium in Wittenberg, Marburg und Basel; 1584 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Basel; 1586-1589 Professor der Institutionen in Heidelberg; 1592-1604 Geheimer Rat und Kanzler des Herzogs Johann Ernst von Sachsen-Coburg bzw. Sachsen-Eisenach (1566-1638); 1604 braunschweigisch-wolfenbüttelischer und zugleich kurbrandenburgischer Geheimer Rat; seit 1614 anhaltischer Rat und Kanzler in Zerbst; Nobilitierung und Hofpfalzgrafenwürde durch Kaiser Rudolph II. (1552-1612).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Kaspar Ernst von Knoch(e)

geb.: 1582
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Kaspar von Knoch (gest. 1588/89); 1597-1602 Hofmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); 1606-1632 Amtshauptmann von Harzgerode und Güntersberge; 1632-1636 schwedischer Beamter in den Stiften Magdeburg und Halberstadt; ab 1636 Angehöriger des engeren Ständeausschusses im Fürstentum Anhalt; seit 1639 anhaltisch-dessauischer Geheimer Rat und Hofmarschall sowie Amtshauptmann von Sandersleben und Freckleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausbreitende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
König (Heiliges Römisches Reich) Albrecht I.
Herzog Albrecht I. von Österreich
Herzog Albrecht I. von Steiermark
Herzog Albrecht I. von Krain

geb.: 1255
gest.: 1308
Anm.: Sohn des späteren römisch-deutschen Königs Rudolph I. (1218-1291); ab 1282 regierender Herzog von Österreich, der Steiermark und von Krain; seit 1298 römisch-deutscher König.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König (Ostfrankenreich) Heinrich I.
Herzog Heinrich I. von Sachsen

geb.: ca. 875
gest.: 936
Anm.: Sohn des Herzogs Otto I. von Sachsen (gest. 912); ab 912 Herzog von Sachsen; seit 919 König des Ostfrankenreiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König (Heiliges Römisches Reich) Rudolph I.
Herzog Rudolph I. von Österreich
Herzog Rudolph I. von Steiermark
Herzog Rudolph I. von Kärnten
Herzog Rudolph I. von Krain
Graf Rudolph IV. von Habsburg

geb.: 1218
gest.: 1291
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht IV. von Habsburg (gest. 1239); ab 1240 regierender Graf von Habsburg; seit 1273 römisch-deutscher König; 1276–1286 regierender Herzog von Kärnten und Krain; 1278–1282 regierender Herzog von Österreich und der Steiermark.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johann Köppen

geb.: 1584
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Zerbster Kirchvorstehers Bartholomäus Köppen; 1610-1612 Rechtsstudium in Heidelberg (Mag. phil.); 1613 Konrektor des Zerbster Gymnasiums Illustre; anhaltisch-dessauischer Kanzleisekretär (1614-1619) und Kanzleirat (ab 1619); ab 1628 außerdem Justizrat der drei Zerbstischen Ämter.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Gottfried von Kötschau

geb.: ca. 1565
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Maximus von Kötschau (gest. 1580); Amtshauptmann der Ämter Gernrode und Großalsleben; vgl. Johann Christoff Beckmann: Accessiones historiae Anhaltinae, Zerbst 1716, S. 598f.
Graf Ernst von Kollonitsch

geb.: 1582
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Georg Seifried von Kollonitsch (1537-1599); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; Obrist und seit 1621 Festungskommandant von Komorn (Komárno); 1623 Konversion zum katholischen Glauben; 1637 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Sbigneus Leopold von Kolowrat-Novohradský

geb.: 1594
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Johann von Kolowrat-Novohradský (gest. 1613); Kreishauptmann von Leitmeritz.
Graf Johann Philipp Kratz von Scharffenstein

geb.: 1591
gest.: 1635
Anm.: Sohn des kurtrierischen Rates Anton Kratz von Scharffenstein (gest. 1619); ab 1617 Domherr in Mainz; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; ab 1620 bayerisch-ligistischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1624) und Generalfeldwachtmeister (1631); 1632/33 kurbayerischer Generalfeldzeugmeister; 1634 schwedischer Feldmarschall; 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1635 Enthauptung wegen Hochverrats; 1630 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. Krebs

Anm.: Um 1636 vermutlich Bediensteter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653).
(Albrecht) Christoph von Krosigk

geb.: 1576
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Adolph von Krosigk (gest. 1605); anhaltisch-dessauischer Kammerrat, Hofmarschall und Amtshauptmann von Dessau; 1623 Capitain der anhaltischen Landesdefension; 1628 Unterdirektor des anhaltischen Landtages; 1617 Gründungsmitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbekommende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johanna Elisabeth von Krosigk

Anm.: Tochter des Dessauer Hofmarschalls (Albrecht) Christoph von Krosigk (1576-1638); 1637-1643 morganatische Ehe mit Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau (1606-1643).
Graf Georg Adam von Kuefstein

geb.: 1605
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Johann Jakob von Kuefstein (1577-1633); kaiserlicher Obrist, Generalmajor und Hofkriegsrat; 1639-1650 Obristleutnant der Wiener Stadtguardia; ab 1646 kaiserlicher Kämmerer; 1654 Erhebung in den Grafenstand; seit 1651 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kunstliebende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Jakob von Kuefstein

geb.: 1577
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Johann Georg von Kuefstein (1536-1603); ca. 1619/20 Generalproviantmeister der niederösterreichischen Stände; ab 1620 kaiserlicher Obrist; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. von der Lancken (1)

Anm.: Bruder des N. N. von der Lancken (2).
N. N. von der Lancken (2)

Anm.: Bruder des N. N. von der Lancken (1); um 1636 mecklenburgischer Amtshauptmann von Fürstenberg.
Charles de Latfeur

geb.: ca. 1572
gest.: 1650
Anm.: Sohn von Jean de Latfeur (gest. 1597) aus Antwerpen; Kaufmann und Bankier in Amsterdam; um 1626 Tätigkeit für die Fürsten von Anhalt.
Frédéric-Maurice de La Tour d'Auvergne
Duc Frédéric-Maurice de Bouillon
Prince Frédéric-Maurice de Sedan

geb.: 1605
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Henri de La Tour d'Auvergne, Duc de Bouillon (1555-1623); 1623-1642 Prince de Sedan; ab 1623 Duc de Bouillon; 1633 Konversion zum katholischen Glauben; französischer Maréchal de camp (1635) und Lieutenant-général (1642); seit 1650 Teilnahme an der Fronde.

Weiterführende Informationen in der DNB
Friedrich Lebzelter

geb.: 1565
gest.: 1640
Anm.: Augsburger Bürger und Handelsmann; kursächsischer Kammerdiener, Agent und Gesandter, u. a. in Prag (1618-1620), Wien und Hamburg (1632-1634).
Constantin L'Empereur van Oppyck

geb.: 1591
gest.: 1648
Anm.: Sohn des aus Brabant geflüchteten Antonius Cäsar; 1607 Artesstudium in Leiden; 1614 Theologiestudium in Franeker; 1617 Doktorpromotion; ab 1619 Professor der Theologie und hebräischen Sprache sowie Bibliothekar des Gymnasiums von Harderwijk; seit Ende 1627 Professor für Hebräisch und Chaldäisch, 1646 für Theologie an der Universität Leiden; 1639 Rat des Johann Moritz von Nassau-Siegen (1604-1679).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Alexander Leslie
Earl Alexander of Leven

geb.: 1582
gest.: 1661
Anm.: Illegitimer Sohn des schottischen Hauptmanns George Leslie; 1608-1638 in schwedischen Kriegsdiensten als Leutnant (1611), Capitain (1612), Obristleutnant (1622), Obrist (1623), Generalmajor (1631) und Feldmarschall (1636); 1625 Ritterschlag; seit 1641 Mitglied des Scottish Privy Council und 1. Earl of Leven; 1644-1647 Kommandeur der schottischen Parlamentsarmee gegen König Karl I. von England (1600-1649).

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann von Leubelfing

geb.: 1578
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Seifried von Leubelfing; seit 1620 Obrist der Nürnberger Stadtgarde (noch 1634); um 1637 in brandenburgisch-ansbachischen Diensten.
Landgraf Maximilian Adam von Leuchtenberg

geb.: 1611
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Landgrafen Wilhelm von Leuchtenberg (1586-1634); ab 1634 regierender Landgraf von Leuchtenberg; seit 1641 kaiserlicher Kommandant von Nördlingen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Emir Fachr-ad-Din II. von Libanon

geb.: 1572
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Emirs Qorqmaz ibn Ma'n von Libanon (gest. 1585); 1593-1613 und 1618-1633 regierender Emir der Drusen (1613-1618 Exil in Europa); 1633-1635 Inhaftierung in Konstantinopel; 1635 Hinrichtung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Gundaker von Liechtenstein

geb.: 1580
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); ab 1599 kaiserlicher Kämmerer; 1602 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1606 Hofkammerrat; 1615/16 und 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1621 Geheimer Rat; 1624-1626 Obersthofmeister; 1623 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Karl von Liechtenstein
Herzog Karl von Troppau-Jägerndorf

geb.: 1569
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); 1599 Konversion zum katholischen Glauben; 1604-1606 Landeshauptmann von Mähren; 1606/07 kaiserlicher Obersthofmeister; 1608 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1614 Herzog von Troppau; 1620 Generalbevollmächtigter von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1622 Statthalter und Vizekönig von Böhmen, Herzog von Jägerndorf und Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Karl Eusebius von Liechtenstein

geb.: 1611
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Karl von Liechtenstein (1569-1627); ab 1627 Fürst und Oberhaupt der Familie (bis 1632 unter Vormundschaft seines Onkels Maximilian); 1639-1641 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Maximilian von Liechtenstein

geb.: 1578
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); 1600 Konversion zum katholischen Glauben; 1601/02 Reichshofrat; kaiserlicher Feldzeugmeister (1608/1620) und Generalfeldwachtmeister (1619); 1613-1615 Oberststallmeister von Kaiser Matthias (1557-1619); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1638 Kommandeur der ungarischen Grenzfestung Raab; 1623 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Axel Gustafsson Lillie
Graf Axel von Lillieborg

geb.: 1603
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Lillie (gest. 1605); 1619 Page des Königs Gustav II. Adolph von Schweden; schwedischer Leutnant (1626), Obrist (1630), Generalmajor (1635), General (1654) und Feldmarschall (1657); ab 1638 Vizegouverneur in Vorpommern und Kommandant von Stralsund; 1641-1648 Vizegouverneur von ganz Pommern; zugleich 1642-1648 Gouverneur des Meißnischen Estats und Oberkommandant von Leipzig; seit 1648 Reichsrat; ab 1651 Kriegsrat; seit 1652 Kammerrat; 1652-1661 Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern; 1655/56 Gouverneur von Halland; ab 1661 Generalgouverneur von Livland; 1651 Erhebung in den Freiherrenstand; seit 1652 Graf von Lillieborg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Karl von Limbach

gest.: 1638
Anm.: Um 1637 kaiserlicher Obrist.
Graf Simon VII. zur Lippe-Detmold

geb.: 1587
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Grafen Simon VI. zur Lippe (1554-1613); ab 1613 regierender Graf zur Lippe-Detmold; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lange").

Weiterführende Informationen in der DNB
Justus Lipsius
Joest Lips

geb.: 1547
gest.: 1606
Anm.: Sohn des Gilles Lips (gest. 1565); ab 1563 Studium der Rechtswissenschaft in Löwen; flämischer Philologe, Jurist, Historiker und Schriftsteller; 1572/73 Professor für Geschichte und Beredsamkeit in Jena; 1578-1581 Professor für lateinische Literatur und 1581-1591 Professor für Geschichte und Rechte in Leiden; 1579–1581 und 1587–1589 auch Rektor der Universität Leiden; seit 1592 Professor für Geschichte in Löwen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Sidonius Albrecht von Lobkowitz
Sidonius Albrecht Popel von Lobkowitz

geb.: 1568
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Ladislaus Popel von Lobkowitz (1501-1584); 1591-1599 Reichshofrat; 1599-1619 und ab 1620 böhmischer Oberstkanzler; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1624 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Wenzel Eusebius von Lobkowitz
Herzog Wenzel Eusebius von Schlesien-Sagan

geb.: 1609
gest.: 1677
Anm.: Sohn des Sidonius Albrecht Popel von Lobkowitz (1568-1628); ab 1628 Fürst; kaiserlicher Obrist (1631), Generalfeldwachtmeister (1636) und Feldmarschall (1647); seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; ab 1646 Herzog von Schlesien-Sagan; seit 1647 Geheimer Rat; 1650-1665 Hofkriegsratspräsident; 1665-1674 Obersthofmeister; ab 1670 erster Minister von Kaiser Leopold I.; seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Paris von Lodron
Erzbischof Paris von Salzburg

geb.: 1586
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Grafen Niklas von Lodron (1549-1621); Domherr in Trient (1605) und Salzburg (1606); 1616-1619 Salzburger Dompropst und Präsident der erzbischöflichen Hofkammer; seit 1619 Erzbischof von Salzburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Michael (von) Loefen

geb.: ca. 1550
gest.: 1620
Anm.: Exulant aus Trier; Dr. jur.; ab 1592 kurpfälzischer Rat in Heidelberg; Vertrauter des Amberger Statthalters Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630), mit dem er sich seit 1604 an einem Bergwerksunternehmen im Fichtelgebirge beteiligte; 1604 Nobilitierung.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Hans Löw
Johann Löw

Anm.: Um 1635/37 Kammerdiener des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Johann Löw d. Ä.

geb.: 1575
gest.: 1645?
Anm.: 1604-1645 anhaltischer Agent beim Reichshofrat in Wien; Tätigkeit in derselben Funktion für weitere lutherische und reformierte Reichsfürsten und -grafen (u. a. Pfalz-Sulzbach, Hanau-Münzenberg bzw. -Lichtenberg, Hohenlohe-Neuenstein, Castell, Bentheim-Tecklenburg, Nassau-Dillenburg, Erzstift Bremen) sowie für den König von Dänemark.
Graf Georg Ludwig von Löwenstein-Scharfeneck

geb.: 1587
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Grafen Wolfgang II. von Löwenstein-Scharfeneck (1555-1596); zunächst in holländischen, ab 1617 in venezianischen Kriegsdiensten; 1622/23 Offizier unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1622 Reichsacht und Verlust der Herrschaft Scharfeneck; seit 1631 schwedischer Obrist und Kommandant von Erfurt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Charles-Bonaventure de Longueval
Comte Charles-Bonaventure de Buquoy

geb.: 1571
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Maximilien de Longueval, Baron de Vaux, ab 1580 Comte de Buquoy (1537-1581); spanischer Obrist (1597), Generalwachtmeister (1600) und Generalfeldzeugmeister (1602) in den Niederlanden; seit 1606 königlicher Kriegsrat; ab 1613 Grand-bailli der Grafschaft Hennegau; kaiserlicher Oberst-Feldgeneral (1614), Feldmarschall (1618), Generaloberstleutnant (1619) und Generaloberst der Kavallerie (1620); seit 1620 kaiserlicher Kämmerer; ab 1613 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Georg Achaz von Losenstein

geb.: 1597
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Wolfgang Sigmund von Losenstein (1567-1626); 1623 Erhebung in den Grafenstand; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1637-1651 Oberstfalkenmeister; 1642–1651 Landmarschall von Niederösterreich; seit 1651 Oberststallmeister; 1653 Geheimer Rat und Ordensritter vom Goldenen Vlies.
Graf Wolfgang Sigmund von Losenstein

geb.: 1567
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Dietmar von Losenstein (gest. 1577); ab 1612 Obersthofmarschall; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; 1623 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter von Losy

gest.: nach 1640
Anm.: Kaiserlicher Rittmeister (1624) und Kroaten-Obrist (1630); 1635 wegen Beteiligung an Wallensteins "Verschwörung" zum Tode verurteilt, jedoch begnadigt.
Herzog Karl III. von Lothringen

geb.: 1543
gest.: 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Franz I. von Lothringen (1517-1545); seit 1545 Herzog von Lothringen (bis 1559 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Karl IV. von Lothringen

geb.: 1604
gest.: 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen (1572-1632); 1625-1634 und seit 1661 Herzog von Lothringen; 1634 vorübergehende Abdankung zu Gunsten seines Bruders Nikolaus Franz (1609-1670).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Herzog Nikolaus II. Franz von Lothringen
Bischof Nikolaus Franz von Toul

geb.: 1609
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen (1572-1632); 1624-1634 Bischof von Toul; 1626-1634 Kardinal; 1634 Herzog von Lothringen anstelle seines Bruders Karl IV. (1604-1675), noch im gleichen Jahr Flucht und anschließend Leben im Exil; 1648 Rückkehr in den geistlichen Stand.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Melchior Louis

geb.: 1576
Anm.: 1620 Schatzmeister ("tresorier") des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); um 1627/1628 Diener des Prinzen Christian d. J.; später anhaltisch-bernburgischer Amtmann und Rat (noch 1648); seit 1638 Bernburger Stadtvogt.
Christoph Ludwig

geb.: 1567
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgermeisters Daniel Ludwig; 1597-1599 Rektor in Bernburg; 1599-1602 Diakon an der Schlosskirche und seit 1602 Diakon an der Marienkirche in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 341.
Daniel Ludwig

geb.: 1601
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Bernburger Diakons Christoph Ludwig (1567-1636); ab 1622 Studium in Frankfurt/Oder; 1629-1632 Rektor der Stadtschule Bernburg, zugleich praktischer Arzt; seit 1632 Professor für Logik, Mathematik und Medizin am Zerbster Gymnasium Illustre.

Weiterführende Informationen in der DNB
Albrecht von Lüchau

geb.: 1572
gest.: 1655
Anm.: Vor 1636 brandenburgisch-bayreuthischer Oberstallmeister; Amtmann von Bayreuth.
Joachim von Lützow

Anm.: Um 1635 Rittmeister.
Graf Johann Kasimir von Lynar

geb.: 1569
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Grafen Rochus Quirinus von Lynar (1525-1596); 1596-1598 Oberhauptmann von Spandau; 1603-1611 brandenburgisch-kulmbachischer Geheimer Rat und Oberkammerrat; danach kurbrandenburgischer Geheimer Rat und Oberkammerpräsident; vgl. Joachim Nisaeus: Iusta Funebria, Oder Christliche Ehrenpredigt/ Bey und uber der Trawrigen Leichfahrt [...], Berlin 1619, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco de Magni
Graf Franz von Magnis

geb.: 1598
gest.: 1652
Anm.: Sohn des kaiserlichen Geheimen Rates Constantin de Magni (1539-1606); ab 1620 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Obrist (1622) und Feldmarschalleutnant (1644); seit 1637 Hofkriegsrat; 1640/41 Landeshauptmann von Mähren; 1646-1649 Landeshauptmann des Fürstentums Oppeln-Ratibor; ab 1649 Oberstlandrichter für Mähren; Erhebung in den Freiherren- (1622) und Grafenstand (1629).

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Makob

Anm.: Um 1623 ein Apotheker in Padua.
Graf Christoph Heinrich von Mansfeld-Hinterort

geb.: 1628
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Grafen Ernst Ludwig von Mansfeld-Hinterort (1605-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ernst Ludwig von Mansfeld-Hinterort

geb.: 1605
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Friedrich Christoph von Mansfeld-Hinterort (1564-1631); schwedischer Obristwachtmeister (1622) und Rittmeister (1631).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Bruno von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1576
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Grafen Bruno von Mansfeld-Vorderort (1545-1615); um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1603 kaiserlicher Kriegsrat; seit 1607 Kämmerer des Erzherzogs Matthias von Österreich; 1615-1619 kaiserlicher Trabantenhauptmann; 1620-1637 Oberstjägermeister und Oberststallmeister von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); ab 1637 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1580
gest.: 1626
Anm.: Unehelicher Sohn des Grafen Peter Ernst I. von Mansfeld-Vorderort (1517-1604); 1594/95 und 1603 Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1604-1606 spanischer Offizier in den Niederlanden; 1609 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 Übertritt zur Protestantischen Union; 1617-1620 General der böhmischen Ständearmee; danach Heerführer des geächteten Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) und einer der bedeutendsten Condottiere gegen die Habsburger und deren Verbündete.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Wolfgang von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1575
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Grafen Bruno von Mansfeld-Vorderort (1545-1615); kaiserlicher Hauptmann (1602), Obristwachtmeister (1605) und Obrist (1607); 1610 kursächsischer Obrist und Oberhauptmann des Vogtländischen Kreises; 1612 Obrist und Statthalter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1614 kaiserlicher Obrist; 1620-1623 kursächsischer Generalleutnant; ab 1623 Kommandant der ungarischen Festung Raab; seit 1624 endgültig in kaiserlichen Kriegsdiensten, zuletzt als Feldmarschall (1632); spätestens 1627 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1630/31 Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; seit 1637 Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Maria

Anm.: Laut Neuem Testament Mutter von Jesus Christus; als "Muttergottes" bzw. "Gottesgebärerin" verehrt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Kaspar Martius

geb.: 1596
gest.: 1644
Anm.: Geboren in Eschenbach/Oberpfalz; 1620-1624 Diakon und 1624-1626 Pfarrer in Stadtkemnath; 1626 aus der Oberpfalz vertrieben; 1626-1636 Diakon an der Schlosskirche St. Ägidien und 1636-1644 an der Marienkirche in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 348.
N. N. Materzowsky von Materzowa

Anm.: Böhmischer Ritter; um 1636 Rittmeister im schwedischen Regiment des Herzogs Franz Heinrich von Sachsen-Lauenburg (1604-1658).
Herzogin Anna Sophia von Mecklenburg

geb.: 1591
gest.: 1648
Anm.: Blinde Tochter des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Eleonora Maria von Mecklenburg-Güstrow
Geburtsname: Fürstin Eleonora Maria von Anhalt-Bernburg

geb.: 1600
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; 1626-1636 Ehe mit Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Gustav Adolph von Mecklenburg-Güstrow
Administrator Gustav Adolph von Ratzeburg

geb.: 1633
gest.: 1695
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636) und Neffe Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1636-1648 Administrator des Stifts Ratzeburg; ab 1654 regierender Herzog von Mecklenburg-Güstrow; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefällige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow

geb.: 1590
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Adolph Friedrich (1588-1658) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Güstrow (1628-1631 Ersetzung durch Wallenstein); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollkommene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin
Administrator Adolph Friedrich von Schwerin

geb.: 1588
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1592-1610 regierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin (bis 1608 unter Vormundschaft); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Albrecht II. (1590-1636) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin (1628-1631 Ersetzung durch Wallenstein); 1634-1648 Administrator von Schwerin; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Herrliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. de' Medici (1)
Granduca N. N. di Toscana

Anm.: Bruder des N. N. de' Medici (2).
N. N. de' Medici (2)

Anm.: Bruder eines namentlich nicht genannten Großherzogs der Toskana; sein Koch soll im Erzherzogtum Österreich einen kleineren Stadtbrand verursacht haben.
Ferdinando II. de' Medici
Granduca Ferdinando II. di Toscana

geb.: 1610
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Cosimo II. de' Medici, Granduca di Toscana (1590-1621); seit 1621 Granduca di Toscana (bis 1628 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Vittoria de' Medici
Granduchessa Vittoria di Toscana
Geburtsname: Vittoria della Rovere

geb.: 1622
gest.: 1694
Anm.: Tochter des Federico Ubaldo della Rovere (1605-1623); 1634-1670 Ehe mit Ferdinando II. de' Medici, Granduca di Toscana (1610-1670).

Weiterführende Informationen in der DNB
Ellardus van Mehen

geb.: 1570
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Gerrit van Mehen aus Harderwijk; 1594/95 Theologiestudium in Leiden; ab 1598 Pfarrer in Harderwijk; 1600/01 Professor für Theologie und Hebräisch am Harderwijker Gymnasium illustre; 1618/19 Delegierter von Gelderland auf der Synode von Dordrecht; zeitweise Aushilfspfarrer in Utrecht (1619) und Amsterdam (1620); seit 1637 erneut Professor am Gymnasium illustre in Harderwijk.

Weiterführende Informationen in der DNB
Joachim Christian von Metzsch

geb.: 1587
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Philipp von Metzsch (gest. 1615); ab 1604 anhaltischer Kammerrat sowie Amtshauptmann von Roßlau, Zerbst und Lindau; zeitweilig auch anhaltischer Kriegskommissar; seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Düchtige"); vgl. Felix Hausstedt: Christliche Leich- und TrostPredigt Uber die Wort deß Apostels Pauli [...], Zerbst 1640, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Bernhard Meyer

geb.: 1599
gest.: nach 1640
Anm.: Angehöriger des Basler Achtbürger- und Ratsgeschlechts Meyer zum Pfeil; mecklenburgisch-güstrowischer Obristleutnant und Gesandter; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gültige").
Jakob Michael
Jacques Michel

Anm.: Aus Metz stammender Franzose; um 1635/37 Wiener Hofjuwelier.
Martin Milag

geb.: 1598
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Schreibers Jakob Milag (1561-1637) aus Triestewitz bei Torgau; 1619-1622 Rechtsstudium in Frankfurt/Oder; 1622 Lic. jur.; 1623-1626 Advokat in Zerbst; 1626-1630 Gerichtsamtmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); 1632-1634 Rat im Hochstift Halberstadt unter dem schwedischen Statthalter Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); danach dessen und Fürst Augusts von Anhalt-Plötzkau Rat; ab 1635 anhaltischer Gesamtrat; daneben anhaltisch-zerbstischer (1637) und anhaltisch-dessauischer Kanzler (1654-1657); zudem anhaltischer Gesandter auf dem Frankfurter Konvent (1634), auf dem Regensburger Reichstag (1640/41), bei den Friedensverhandlungen in Osnabrück (1645-1648) und Regensburger Reichstag (1652/53); seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Mindernde").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Heinrich Milde

gest.: 1642
Anm.: Zunächst reformierter Prediger in Emden; seit 1612 Prediger der reformierten Gemeinde in Altona; vgl. Johann Adrian Bolten: Historische Kirchen-Nachrichten von der Stadt Altona [...], Bd. 1, Altona 1790, S. 215f.
Johann Brzetislaw Mislik von Hirschhoff

gest.: nach 1642
Anm.: Böhmischer Adliger.
Sancho de Monroy y Zúñiga
Marqués Sancho de Castañeda

gest.: 1646
Anm.: Sohn des Fernando de Monroy; Hofmeister der Königin Elisabeth von Spanien (1602-1644); Kämmerer, Kriegs- und Staatsrat des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); 1632-1641 spanischer Botschafter am Wiener Kaiserhof; seit 1632 erster Marqués de Castañeda.
Rodolfo Marazzino
Graf Rudolph von Morzin

geb.: ca. 1600
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Blasio Marazzino (Blasius von Morzin); zunächst in polnischen Kriegsdiensten; danach kaiserlicher Obrist (1631), Generalwachtmeister (1633) und Feldzeugmeister (1636); seit 1635 kaiserlicher Kämmerer; 1638/39 kursächsischer Generalfeldmarschall; Erhebung in den Freiherren- (1632) und Grafenstand (1636).

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Müller (2)

Anm.: Um 1636 abgedankter Major.
N. N. Müller (3)

Anm.: Um 1636 schwedischer Obristleutnant.
Gottfried Müller

geb.: 1577
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Ascherslebener Bürgermeisters und Syndikus Andreas Müller (1547-1610); Studium in Helmstedt (1593), Jena (1596) und Wittenberg (1599); Dr. utr. jur; ab 1616 anhaltisch-dessauischer Rat und Kanzler; seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufweckende").
Samuel Müller

Anm.: Januar bis März 1636 Hauptmann der schwedischen Besatzung auf Schloss Bernburg; nach dessen Erstürmung durch kursächsische Soldaten am 11. März 1636 Kriegsgefangener auf der Leipziger Pleißenburg.
Graf Ernst Kasimir von Nassau-Diez

geb.: 1573
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Johann VI. von Nassau-Dillenburg (1536-1606); ab 1594 in niederländischen Kriegsdiensten als Obrist (1600) und Feldmarschall (1607); seit 1620 Statthalter von Friesland, ab 1625 auch von Groningen und Drenthe; seit 1607 regierender Graf von Nassau-Diez.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann VI. von Nassau-Dillenburg

geb.: 1536
gest.: 1606
Anm.: Sohn des Grafen Wilhelm von Nassau-Dillenburg (1487-1559); seit 1559 regierender Graf von Nassau-Dillenburg; ebenso 1578-1581 Statthalter von Gelderland.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Friedrich Heinrich von Nassau-Dillenburg
Fürst Friedrich Heinrich von Oranien

geb.: 1584
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); ab 1625 Fürst von Oranien und Statthalter der Vereinigten Niederlande; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Moritz von Nassau-Dillenburg
Fürst Moritz von Oranien

geb.: 1567
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); ab 1584 Statthalter der Vereinigten Niederlande; seit 1618 auch Fürst von Orange.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg
Fürst Wilhelm I. von Oranien

geb.: 1533
gest.: 1584
Anm.: Sohn des Grafen Wilhelm von Nassau-Dillenburg (1487-1559); ab 1544 Fürst von Oranien; 1559-1567 und seit 1572 Statthalter von Holland, Seeland und Utrecht, ab 1580 auch von Friesland; Anführer im niederländischen Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg
Fürst Wilhelm II. von Oranien

geb.: 1626
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); ab 1647 Fürst von Oranien und Statthalter der Niederlande.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Moritz von Nassau-Siegen
Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen

geb.: 1604
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Grafen Johann VII. von Nassau-Siegen (1561-1623); ab 1621 in niederländischen Kriegsdiensten, zuletzt als Generalleutnant (1644) und Feldmarschall (1668); 1636-1644 Gouverneur, Kapitän und Ober-Admiral von Niederländisch-Brasilien; seit 1647 kurbrandenburgischer Statthalter von Kleve, Mark und Ravensberg; 1652 Erhebung in den Fürstenstand; 1674-1676 Gouverneur von Utrecht; ab 1674 regierender Fürst von Nassau-Siegen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Lorenz Naumann

Anm.: Um 1636 kursächsischer Obristleutnant.
Johann Nauwach

geb.: ca. 1595
gest.: 1645?
Anm.: Geboren in der Mark Brandenburg; 1607-1612 Kapellknabe in Dresden; 1612-1618 musikalische Ausbildung (Laute) in Italien; ab 1623 kurfürstlich-sächsischer Kammermusiker; bis 1629 Mitglied der Dresdener Hofkapelle; Konversion zum katholischen Glauben; danach kaiserlicher Kammermusiker; bis 1637 auch Kammerdiener der Erzherzogin Cäcilia Renata (1611-1644); 1637-1645 Instrumentalist und Tenor am Wiener Kaiserhof.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Jean-Louis de Nogaret de La Valette
Duc Jean-Louis de Épernon

geb.: 1554
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Jean de Nogaret de La Valette (1527-1575); 1578-1589 einer der engsten Vertrauten (Mignons) des Königs Heinrich III. von Frankreich (1551-1589); ab 1581 Conseiller d’État, Colonel général des Bandes françaises, Duc d'Épernon und Pair de France; seit 1582 Premier gentilhomme de la Chambre du Roi; 1586–1594 Gouverneur der Provence; 1587-1589 Amiral de France; 1622-1641 Gouverneur der Guyenne.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Håkon VI. von Norwegen
König Håkon von Schweden

geb.: ca. 1341
gest.: 1380
Anm.: Sohn des Königs Magnus II. von Schweden bzw. Magnus VII. von Norwegen (1316-1374); seit 1355 König von Norwegen; 1362-1364 gemeinsam mit seinem Vater König von Schweden.
Karl Heinrich von Nostitz

geb.: 1613
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Heinrich von Nostitz (1563-1629); Hofjunker, Kammerjunker und Stallmeister (1637/39) des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg, den er auf Reisen nach Polen, in die Niederlande, ins Reich und nach Frankreich begleitete; 1634-1636 Musketier, Student der Ritterakademie und Kammerjunker in Orange; 1641 endgültige Rückkehr in die Oberlausitz; ab 1644 Landeskommissar im Kreis Bautzen; seit 1650 auch Hofgerichtsassessor; ab 1672 kursächsischer Kämmerer; seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glatte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Roberto Obizzi
Marchese Roberto d' Orciano

geb.: 1566
gest.: 1647
Anm.: Unehelicher, später legitimierter Sohn des in venezianischen stehenden Militärs Pio Enea Obizzi (1525-1589) aus Ferrara; zunächst in venezianischen Kriegsdiensten; toskanischer Capitano delle lance (1601) und Cavallerizzo maggiore (nach 1608); um 1623 Hofmeister des Granduca Ferdinando II. di Toscana (1610-1670); seit 1630 Marchese di Orciano.
Melchior Örtel

Anm.: Ab etwa 1620 Kammerdiener der Prinzen Christian d. J. und Ernst von Anhalt-Bernburg.
Österreich, Haus (Erzhaus)
Erzherzöge von Österreich

Anm.: Österreichische Linie der Habsburger.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Erzherzog Karl von Österreich
Bischof Karl von Breslau
Bischof Karl von Brixen

geb.: 1590
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); Domherr in Salzburg (1602), Passau (1603), Trient (1606), Brixen (1606–1613), Breslau (1608) und Köln (1618); ab 1608 Bischof von Breslau; seit 1613 Bischof von Brixen; ab 1619 Hochmeister des Deutschen Ordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Leopold von Österreich
Bischof Leopold von Passau
Bischof Leopold von Straßburg

geb.: 1586
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); 1598-1625 Bischof von Passau; 1599 Koadjutor und 1607-1626 Bischof von Straßburg; 1619-1623 Statthalter (Gubernator) von Tirol und Vorderösterreich; ab 1623 regierender Landesfürst von Tirol; seit 1626 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich
Bischof Leopold Wilhelm von Passau
Bischof Leopold Wilhelm von Straßburg
Bischof Leopold Wilhelm von Halberstadt
Erzbischof Leopold Wilhelm von Magdeburg
Bischof Leopold Wilhelm von Olmütz
Bischof Leopold Wilhelm von Breslau

geb.: 1614
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1625 Bischof von Passau; seit 1626 Bischof von Straßburg; 1627-1648 Bischof von Halberstadt; 1629-1635 Erzbischof von Magdeburg; ab 1637 Bischof von Olmütz; 1639-1642 und 1645/46 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee; seit 1641 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1647-1656 Statthalter der Spanischen Niederlande; ab 1656 Bischof von Breslau.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Maximilian von Österreich

geb.: 1558
gest.: 1618
Anm.: Sohn von Kaiser Maximilian II. (1527-1576); 1587 Wahl zum König von Polen, jedoch keine Krönung; ab 1590 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1593-1596 Regent von Innerösterreich; seit 1602 Statthalter von Tirol und Vorderösterreich.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johan van Oldenbarnevelt

geb.: 1547
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Amersfoorter Kaufmanns Gerrit van Oudenbarnevelt (1516-1589); Rechtsstudium in Löwen (1566), Bourges (1566/67), Köln (1567), Heidelberg (1568) und Padua (1569); 1568 Konversion zum Calvinismus; Advokat am obersten Gerichtshof von Holland (1570-1572) und der Delfter Wasserbehörde (1572-1576); 1576-1586 Ratspensionär (wichtigster juristischer Berater) der Stadt Rotterdam; seit 1586 Landesadvokat von Holland; 1618 als Gegner des Statthalters Fürst Moritz von Oranien (1567-1625) verhaftet; 1619 Hinrichtung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Oldenburg, Haus
Könige von Dänemark
Könige von Norwegen
Grafen von Oldenburg und Delmenhorst

Anm.: Nordwestdeutsches Reichsgrafengeschlecht; ab 1448 Könige von Dänemark; seit 1450 Könige von Norwegen.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Graf Anton Günther von Oldenburg und Delmenhorst

geb.: 1583
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Grafen Johann VII. von Oldenburg und Delmenhorst (1540-1603); ab 1603 regierender Graf von Oldenburg; 1647 Erbe der Grafschaft Delmenhorst; seit 1640 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unbetriegliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Friedrich Kasimir von Ortenburg

geb.: 1591
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Grafen Heinrich VII. von Ortenburg (1556-1603); ab 1628 Erbe der Grafschaft Ortenburg, die jedoch bis zu seinem Tod verpfändet blieb; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verharrende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Georg IV. von Ortenburg

geb.: 1573
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Grafen Ulrich II. von Ortenburg (1532-1586); ab 1603 Erbe der Grafschaft Ortenburg, die jedoch bis zu seinem Tod verpfändet blieb; 1612 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1612 bayerischer Rat; ab 1625 Hauptmann von Burghausen; Pfleger von Wasserburg am Inn (1625/26) und Eggenfelden (seit 1626).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Axel Gustafsson Oxenstierna af Södermöre

geb.: 1583
gest.: 1654
Anm.: Sohn des schwedischen Reichsrats Gustaf Gabrielsson Oxenstierna (1551-1597); ab 1604 königlicher Kammerjunker; seit 1609 Reichsrat; ab 1612 schwedischer Reichskanzler; 1632-1644 Oberhaupt der Vormundschaftsregierung für Königin Christina von Schweden (1626-1689); 1645 Erhebung in den Grafenstand; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gewünschte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Christoph von Paar

geb.: ca. 1580
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Johann Baptist von Paar (gest. 1592); ab 1606 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; seit 1622 kaiserlicher Obersthofpostmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Floris II. von Palant
Graf Floris II. von Culemborg

geb.: 1577
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Floris I. von Palant, Graf von Culemborg (1537-1598); ab 1598 Graf von Culemborg; seit 1617 Abgeordneter zu den Generalstaaten von Geldern und Zutphen; Parteigänger des Johann von Oldenbarnevelt (1547-1619); später Felddeputierter.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Paul Pálffy von Erdőd

geb.: 1592
gest.: 1653
Anm.: Sohn des ungarischen Magnaten Nikolaus Pálffy (1552-1600); ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; 1624-1626 kaiserlicher Obrist; 1625-1646 Präsident der ungarischen Hofkammer; seit 1646 Obergespan und Burghauptmann von Preßburg; ab 1646 Geheimer Rat; seit 1649 Palatin von Ungarn; 1636 Erhebung in den Grafenstand; ab 1650 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Stephan Pálffy von Erdőd

geb.: 1586
gest.: 1646
Anm.: Sohn des ungarischen Magnaten Nikolaus Pálffy (1552-1600); 1608-1625 Obergespan und Burghauptmann von Preßburg sowie ungarischer Kronhüter; seit 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1626-1644 Kreisobrist jenseits der Donau und der bergstädtischen Grenze (in Neuhäusel); kaiserlicher Obrist (um 1632) und General der Kavallerie (1639); 1634 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Gottfried Heinrich von Pappenheim

geb.: 1594
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Veit von Pappenheim (1535-1600); 1616 Konversion zum katholischen Glauben; 1617/18 und ab 1623 Reichshofrat; in bayerisch-ligistischen bzw. kaiserlichen und spanischen (1624/25) Kriegsdiensten als Rittmeister (1619), Obristleutnant (1620), Obrist (1622), Generalfeldwachtmeister (1626), Generalfeldzeugmeister (1629) und Feldmarschall (1631); seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; 1628 Erhebung in den Grafenstand; ab 1631 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Wolf Christoph von Pappenheim

geb.: 1567
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Wolfgang von Pappenheim (1535-1585); seit 1621 Senior des Hauses Pappenheim und Reichserbmarschall; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Gregor XV.
Erzbischof Alessandro von Bologna
Alessandro Ludovisi

geb.: 1554
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Pompeo Ludovisi (gest. 1565); 1599-1612 Auditor der Römischen Rota; 1612-1621 Erzbischof von Bologna; ab 1616 Kardinal; seit 1621 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Paul V.
Bischof Camillo von Jesi
Camillo Borghese

geb.: 1552
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Marcantonio Borghese (1504-1574); 1597-1599 Bischof von Jesi; 1603-1605 Kardinalvikar von Rom; seit 1605 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Sixtus V.
Bischof Felice von Fermo
Bischof Felice von Sant'Agata de' Goti
Felice Peretti di Montalto

geb.: 1521
gest.: 1590
Anm.: Sohn des Bauern Francesco Peretti; 1566-1568 Generalvikar des Franziskaner-Ordens; 1566-1571 Bischof von Sant'Agata de' Goti; ab 1570 Kardinal; 1571-1577 Bischof von Fermo; seit 1585 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Urban VIII.
Erzbischof Maffeo von Nazareth
Bischof Maffeo von Spoleto
Maffeo Barberini

geb.: 1568
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571); 1604-1606 Apostolischer Nuntius in Frankreich; 1604-1608 Erzbischof von Nazareth; ab 1606 Kardinal; 1608-1617 Bischof von Spoleto; 1610-1623 Präfekt der Apostolischen Signatur; seit 1623 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Iulius Paulus

Anm.: Römischer Jurist; zuletzt Prätorianerpräfekt unter Kaiser Severus Alexander (208-235).

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin Peller von Schoppershof

geb.: 1559
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Radolfzeller Ratsherrn Balthasar Peller (gest. um 1580); 1581-1591 Mitarbeiter der Nürnberger Handelsgeschellschaft Forst-Viatis in Venedig; danach Kaufmann in Nürnberg und Teilhaber der 1591 mit seinem Schwiegervater Bartholomäus Viatis (1538-1624) gegründeten Handelsgesellschaft Viatis & Peller; ab 1596 Bürger und seit 1597 Genannter des Größeren Rats der Reichsstadt Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Wratislaw von Pernstein

geb.: 1530
gest.: 1582
Anm.: Sohn des Johann von Pernstein (1487-1548); ab 1567 böhmischer Oberstkanzler; seit 1555 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Schah Abbas I. von Persien

geb.: 1571
gest.: 1629
Anm.: Sohn des persischen Schahs Mohammad Chodābande (1532-1595); seit 1587 Schah von Persien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Petrarca

geb.: 1304
gest.: 1374
Anm.: Italienischer Dichter und Mitbegründer des Renaissance-Humanismus.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz
Königin Elisabeth von Böhmen
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von Schottland
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von England und Irland

geb.: 1596
gest.: 1662
Anm.: Tochter des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England und Irland) (1566-1625); 1613-1632 Ehe mit Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich III. (der Fromme) von der Pfalz
Pfalzgraf Friedrich II. von Pfalz-Simmern

geb.: 1515
gest.: 1576
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann II. von Pfalz-Simmern (1492-1557); 1557-1559 regierender Pfalzgraf von Pfalz-Simmern; seit 1559 Kurfürst von der Pfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz

geb.: 1574
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Kurfürsten Ludwig IV. von der Pfalz (1539-1583); seit 1583 Kurfürst von der Pfalz (bis 1592 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz
König Friedrich I. von Böhmen

geb.: 1596
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); 1610-1623 Kurfürst von der Pfalz (bis 1614 unter Vormundschaft); 1619/20 ebenso König von Böhmen ("Winterkönig"); ab 1620 Exil in den Vereinigten Niederlanden; 1623 Übertragung der pfälzischen Kurwürde auf Herzog Maximilian I. von Bayern (1573-1651) durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1612 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz

geb.: 1617
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); Exil in Kurbrandenburg (1620-1624), den Vereinigten Niederlanden (1624-1635) und England (1635-1649); ab 1648 Kurfürst von der Pfalz mit neuer achter Kurwürde (gemäß Westfälischem Frieden); seit 1633 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürstin Louise Juliana von der Pfalz
Geburtsname: Gräfin Louise Juliana von Nassau-Dillenburg

geb.: 1576
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); 1593-1610 Ehe mit Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ludwig IV. von der Pfalz

geb.: 1539
gest.: 1583
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz (1515-1576); ab 1563 Statthalter der Oberpfalz; seit 1576 Kurfürst von der Pfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf Christian I. von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler

geb.: 1598
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Karl I. von Pfalz-Birkenfeld (1560-1600); 1619 kurpfälzischer Rittmeister; 1622 Kriegsdienst unter Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); 1623 Reiterobrist unter Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626) in Ungarn; ca. 1626/27 vermutlich dänischer Obrist; ab 1630 regierender Pfalzgraf von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler; schwedischer Obrist (1631) und Kavalleriegeneral (1632-1634); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schnabelnde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein

geb.: 1587
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg (1547-1614); seit 1614 Herrschaft über Pfalz-Hilpoltstein unter der Landeshoheit seines ältesten Bruders Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Sophia Agnes von Pfalz-Hilpoltstein
Geburtsname: Landgräfin Sophia Agnes von Hessen-Darmstadt

geb.: 1604
gest.: 1664
Anm.: Tochter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1624-1644 Ehe mit Pfalzgraf Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein (1587-1644).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg

geb.: 1547
gest.: 1614
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (1526-1569), der 1557 auch Pfalz-Neuburg erbte; seit 1569 regierender Landesfürst von Pfalz-Neuburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg
Herzog Wolfgang Wilhelm von Jülich und Berg

geb.: 1578
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Neuburg (1547-1614); 1613 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1614 regierender Landesfürst von Pfalz-Neuburg sowie Herzog von Jülich und Berg; seit 1615 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Pfalzgräfin Elisabeth von Pfalz-Simmern
Äbtissin Elisabeth von Herford

geb.: 1618
gest.: 1680
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); ab 1661 Koadjutorin und seit 1667 Äbtissin der Reichsabtei Herford.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf Friedrich Heinrich von Pfalz-Simmern

geb.: 1614
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Ludwig Philipp von Pfalz-Simmern

geb.: 1602
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); ab 1610 regierender Landesfürst von Pfalz-Simmern und Sponheim (bis 1620 unter Vormundschaft); 1632-1649 Vormund des pfälzischen Kurprinzen Karl Ludwig (1617-1680); 1633/34 Administrator der schwedisch besetzten Kurpfalz; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefährliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Ruprecht von Pfalz-Simmern
Duke Rupert of Cumberland
Earl Rupert of Holderness

geb.: 1619
gest.: 1682
Anm.: Sohn des Kurfüsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1637/38 niederländischer Obrist; 1638-1641 in kaiserlicher Kriegsgefangenschaft; 1642-1646 Heerführer der Royalisten im englischen Bürgerkrieg; ab 1644 Duke of Cumberland und Earl of Holderness; 1647 französischer Maréchal de camp und Generaloberst; 1648-1653 Admiral einer kleinen royalistische Flotte; 1659 kaiserlicher Feldmarschalleutnant; 1660 Rückkehr nach England; seit 1662 Mitglied des Privy Council, des Foreign Affairs Committee sowie des Admirality Committee; 1673-1679 Lord High Admiral; ab 1642 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf August von Pfalz-Sulzbach

geb.: 1582
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg (1547-1614); seit 1614 Herrschaft über Pfalz-Sulzbach unter der Landeshoheit seines ältesten Bruders Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Dorothea Maria von Pfalz-Sulzbach
Geburtsname: Herzogin Dorothea Maria von Württemberg

geb.: 1559
gest.: 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Christoph von Württemberg (1515-1568); 1582-1604 Ehe mit Pfalzgraf Otto Heinrich von Pfalz-Sulzbach (1556-1604).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Hedwig von Pfalz-Sulzbach
Geburtsname: Herzogin Hedwig von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb.: 1603
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575−1616); 1620-1632 Ehe mit Pfalzgraf August von Pfalz-Sulzbach (1582-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Otto Heinrich von Pfalz-Sulzbach

geb.: 1556
gest.: 1604
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (1526-1569), der 1557 auch Pfalz-Neuburg erbte; seit 1569 regierender Landesfürst von Pfalz-Sulbach (bis 1581 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Georg Johann II. von Pfalz-Veldenz-Lützelstein-Guttenberg

geb.: 1586
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Georg Johann I. von Pfalz-Veldenz (1543-1592); ab 1592 regierender Landesfürst von Pfalz-Guttenberg (bis 1601 gemeinsam mit seinem älteren Bruder Ludwig Philipp) und seit 1611 auch von Pfalz-Lützelstein (beides vor seiner Volljährigkeit unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Johann II. von Pfalz-Zweibrücken

geb.: 1584
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann I. von Pfalz-Zweibrücken (1550-1604); seit 1604 regierender Landesfürst von Pfalz-Zweibrücken; 1610-1614 Administrator der Kurpfalz; 1620/21 Statthalter der Kurpfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Pfalzgraf Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg

geb.: 1589
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann I. von Pfalz-Zweibrücken (1550-1604); 1618-1620 Verbindungsmann zwischen König Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632) und Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1620-1622 Kriegsflüchtling in Straßburg; seit 1622 in Schweden; 1630-1633 militärischer Oberbefehlshaber in Schweden; Leiter der schwedischen Finanzverwaltung (1631-1633) und Kriegsökonomie (1632/33); danach Durchsetzung der Anspüche seines Sohnes Karl Gustav auf die Thronfolge in Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Principe Ottavio Piccolomini d'Aragona
Duca Ottavio d' Amalfi

geb.: 1599
gest.: 1656
Anm.: Sohn des toskanischen Adligen Silvio Piccolomini (1543-1609); ab 1618 abwechselnd in kaiserlichen und spanischen Kriegsdiensten als Obrist (1627), Generalfeldwachtmeister (1632), General der Kavallerie (1633), Feldmarschall (1634) und Generalleutnant (1648); seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; ab 1639 Hartschierhauptmann von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); Erhebung in den Grafen- (1638) und Fürstenstand (1653); seit 1639 Duca d'Amalfi; ab 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zwingende"); seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Armand-Jean du Plessis
Duc Armand-Jean de Richelieu
Duc Armand-Jean de Fronsac
Bischof Armand-Jean von Luçon

geb.: 1585
gest.: 1642
Anm.: Sohn des François du Plessis (1548-1590); 1607-1624 Bischof von Luçon; 1616/17 Ministre des Affaires étrangères und Secrétaire d’État à la Guerre; ab 1622 Kardinal; seit 1624 Erster Minister unter König Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); ab 1627 Grand-maître, chef et surintendant général de la navigation et du commerce de France; seit 1627 Gouverneur der Bretagne; ab 1629 Lieutenant-général du royaume; seit 1629 Duc de Richelieu und Pair de France; ab 1634 Duc de Fronsac.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolfgang von Plotho

geb.: 1590
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Ernst von Plotho (1559-1595); ab 1611 Inhaber der belgischen Herrschaft Ingelmunster; 1641 Ernennung zum Landrat des magdeburgischen Kreises Jerichow; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufhebende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Georg von Pöllnitz

geb.: 1577
gest.: 1622
Anm.: Sohn des Hans Bruno von Pöllnitz (1535-1592); Erbherr auf Schwarzbach und Oberpöllnitz; kursächsischer Politiker, Obrist und Resident in Brüssel; 1622 Gesandter Kursachsens auf dem Regensburger Fürstentag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Cäcilia Renata von Polen
Großfürstin Cäcilia Renata von Litauen
Geburtsname: Erzherzogin Cäcilia Renata von Österreich

geb.: 1611
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); seit 1637 Ehe mit König Władysław IV. von Polen (1595-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Sigismund III. von Polen
König Sigismund von Schweden
Großfürst Sigismund IV. von Litauen

geb.: 1566
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Königs Johann III. von Schweden (1537-1592); ab 1587 König von Polen und Großfürst von Litauen; 1592-1599 König von Schweden (Absetzung durch den schwedischen Reichstag); seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Władysław IV. von Polen
Großfürst Władysław II. von Litauen

geb.: 1595
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Königs Sigismund III. von Polen (1566-1632); 1610-1613 erwählter Zar des Moskauer Reiches; ab 1632 König von Polen und Großfürst von Litauen; seit 1615 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Bogislaw XIV. von Pommern
Herzog Bogislaw XIV. von Pommern-Stettin
Bischof Bogislaw von Cammin

geb.: 1580
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Herzogs Bogislaw XIII. von Pommern (1544-1606); ab 1622 regierender Herzog von Pommern-Stettin und Titularbischof von Cammin; seit 1625 Landesfürst des gesamten Herzogtums Pommern.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Sigmund Seifried von Promnitz

geb.: 1595
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Heinrich Anselm von Promnitz (1564-1622); 1615-1618 Oberamtsverweser der Niederlausitz; seit 1623 Landvogt der Niederlausitz; 1652 Erhebung in den Grafenstand; vgl. Ernestus Colbe: Geistliches Praeservativ Wider Die bittere Todes-Angst Frommer gläubiger Christen/ [...], Leipzig 1654, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Friedrich Pruckmann

geb.: 1562
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Bürgermeisters Christoph Pruckmann in Frankfurt/Oder; Studium in Frankfurt/Oder (1570), Wittenberg (1575), Leipzig (1575) und Basel (1584); 1584 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Basel; ab 1592 kurbrandenburgischer Hof- und Kammergerichtsrat; seit 1594 Rat der Amtskammer und Assessor am Uckermärkischen Quartalsgericht; ab 1604 Geheimer Rat; 1606-1616 Vizekanzler; seit 1616 Kanzler; vgl. Lothar Noack / Jürgen Splett: Bio-Bibliographien. Brandenburgische Gelehrte der Frühen Neuzeit. Mark Brandenburg mit Berlin-Cölln 1506-1640, Berlin 2009, S. 564-576.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Rudolph von Puchheim

geb.: ca. 1600
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Johann Christoph von Puchheim (1578-1619); ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Sondergesandter in Konstantinopel; seit 1635 Oberstkämmerer von König bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); 1637-1645 Reichshofrat; ab 1645 Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg I. Rákóczi
Fürst Georg I. von Siebenbürgen

geb.: 1593
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Sigismund Rákóczi (1544-1608), ab 1607 Fürst von Siebenbürgen; seit 1630 Fürst von Siebenbürgen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Gerhard von Rantzau

geb.: 1558
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Statthalters Heinrich von Rantzau (1526-1598); Kommandant der dänischen Festung Kronborg; später Amtmann in Flensburg, dann in Hadersleben; seit 1600 dänischer Statthalter im königlichen Anteil Schleswig-Holsteins; 1611-1613 Teilnahme am Kalmarkrieg gegen Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. von Rauchhaupt

Anm.: Um 1636 schwedischer Leutnant.
Heinrich Reuß zu Gera
Heinrich (II.) Postumus Reuß zu Gera

geb.: 1572
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Heinrich XVI. Reuß zu Gera (1530-1572), Begründer der jüngeren Reuß-Linie; Herr von Gera (ab 1572), Kranichfeld (1572-1615), Lobenstein (seit 1577), Saalburg (ab 1596) und Schleiz (seit 1616); 1607, 1616 und 1624 Ernennung zum kaiserlichen Rat; ab 1616 Senior des Gesamthauses; seit 1630 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Speisende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johann Konrad Rhumel

geb.: 1597
gest.: 1661
Anm.: Sohn des pfälzischen Arztes, Dichters und Philosophen Johann Konrad Rhumel (1574-1630); Studium u. a. in Heidelberg und Straßburg; 1630 Promotion zum Dr. med. in Altdorf; danach praktizierender Arzt in Neumarkt/Oberpfalz; später Feldarzt; zuletzt in Nürnberg; zugleich Leibarzt des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); vgl. Zedler XXXI, Sp. 1183f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Georg von Ribbeck

geb.: 1601
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Hans Georg von Ribbeck (1577-1647); 1619 kurbrandenburgischer Leutnant; 1621/22 Soldat im Unionsheer; kurbrandenburgischer Hauptmann (1623/24), Gardehauptmann (1625) und Obristwachtmeister (1630); 1629/30 kurfürstlicher Kammerjunker; 1630/31 kursächsischer Hauptmann; 1632/33 schwedischer Obristleutnant; ab 1641 kurbrandenburgischer Obrist; seit 1641 Kommandant und ab 1647 auch Oberhauptmann von Spandau; seit 1649 kurfürstlicher Kämmerer; ab 1660 Amtshauptmann von Potsdam; seit 1662 Johanniterkomtur zu Werben; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beschützende"); vgl. Christoph Rhewend: Leichpredigt/ Uber die Wort Christi/ Joh. II, 25. Und Joh. 6,47. [...], Berlin 1666, S. 33-51.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christoph Rieck(e)

gest.: 1640
Anm.: Geboren in Schwäbisch Gmünd; 1614 Bekanntschaft mit dem Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg, dem er vor allem auf dessen Reisen dient; 1622/23 dessen Kammerdiener; später Maler der Fruchtbringenden Gesellschaft.
Johan van Rijswijk

geb.: 1560
gest.: 1640
Anm.: Sohn des holländischen Adligen Willem van Rijswijk (1530-1608); 1602 Leutnant; ab etwa 1617 Obristleutnant und Kommandant der niederländischen Stadt Zwolle.
Graf Johann von Rivara

gest.: ca. 1635
Anm.: Zuletzt kaiserlicher Rittmeister.
Ernst Dietrich von Röder

geb.: ca. 1610
gest.: 1686
Anm.: Sohn des Harzgeröder Adligen Wolf Dietrich von Röder (gest. 1627); ab März 1628 Hofjunker und 1636 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1655 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Diensthafte").
Hans Wolf Ernst von Röder

gest.: 1632
Anm.: Harzgeröder Adliger; seit März 1628 Hofjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Wolf Dietrich von Röder

gest.: 1627
Anm.: Harzgeröder Adliger.
Georg Ehrenreich von Roggendorf

geb.: 1596
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Kaspar von Roggendorf (gest. 1598); 1620 Ächtung und Enteignung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; darauf Leben im Exil, nach kaiserlicher Begnadigung (1628) niederösterreichischer Landstand und Hausbesitzer in Wien; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Geduldige").
Duc Henri de Rohan

geb.: 1579
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Vicomte René II. de Rohan (1550-1586); ab 1603 Duc de Rohan und Pair de France; 1605-1608 Colonel général der Schweizergarde in Paris; 1618-1626 Colonel général der französischen Kavallerie; 1621-1629 militärischer Führer der Hugenotten; 1629-1634 Exil in Italien; 1635-1637 Befehlshaber der französischen Armee im Veltlin; 1638 Berater des für Frankreich kämpfenden Herzogs Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639).

Weiterführende Informationen in der DNB
Federico Ubaldo della Rovere

geb.: 1605
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Francesco Maria II. della Rovere, Duca di Urbino (1549-1631).

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Maria II. della Rovere
Duca Francesco Maria II. di Urbino

geb.: 1549
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Guidobaldo II. della Rovere, Duca di Urbino (1514-1574); 1574-1625 Duca di Urbino (Abdankung wegen fehlendem Erben zugunsten des Kirchenstaates); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Wilhelm von Rußwurm

gest.: nach 1637
Anm.: Oberpfälzischer Adliger; um 1605 Hofmann in Neuburg.
Patrick Ruthven
Lord Patrick of Ettrick
Earl Patrick of Forth
Earl Patrick of Brentford

geb.: ca. 1573
gest.: 1651
Anm.: Sohn des schottischen Adligen William Ruthven of Ballindean (gest. 1603); ca. 1609-1637 in schwedischen Kriegsdiensten als Kapitän (1614), Quartiermeister (1616), Obristleutnant (1617), Obrist (1621), Generalmajor (1632) und Generalleutnant (1635); 1642-1644 Oberbefehlshaber der royalistischen Armee in England; ab 1645 Kämmerer des späteren Königs Karl II. von England (1630-1685); seit 1639 erster Lord of Ettrick und Peer of Scotland; ab 1642 erster Earl of Forth; seit 1644 erster Earl of Brentford und Peer of England.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Albrecht der Beherzte von Sachsen
Herzog Albrecht der Beherzte von Schlesien-Sagan

geb.: 1443
gest.: 1500
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich II. von Sachsen (1412-1464); Stammvater der albertinischen Linie der Wettiner; ab 1464 regierender Herzog von Sachsen (bis 1485 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Ernst (1441-1486); seit 1472 Herzog von Schlesien-Sagan; ab 1491 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Anserich der Sachsen

Anm.: Sohn von Harderich und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 50 v. Chr. gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Berthold der Sachsen
Fürst Berthold von Engern

gest.: 633
Anm.: Sohn von Bodike; sagenhafter König der Sachsen und Fürst von Engern.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Bode der Sachsen

Anm.: Sohn von Mairbode und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 280 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Bodike der Sachsen

Anm.: Sohn von Hilderich und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Christian I. von Sachsen

geb.: 1560
gest.: 1591
Anm.: Sohn des Kurfürsten August von Sachsen (1526-1586); seit 1586 Kurfürst von Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Christian II. von Sachsen

geb.: 1583
gest.: 1611
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1591 Kurfürst von Sachsen (bis 1601 unter dem Kuradministrator Herzog Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Dietrich der Sachsen

gest.: 740
Anm.: Sohn von Sighard und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ernst von Sachsen

geb.: 1441
gest.: 1486
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich II. von Sachsen (1412-1464); Stammvater der ernestinischen Linie der Wettiner; seit 1464 Kurfürst von Sachsen (bis 1485 gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Albrecht (1443-1500).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich I. (der Streitbare) von Sachsen
Markgraf Friedrich IV. (der Streitbare) von Meißen

geb.: 1370
gest.: 1428
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich III. von Meißen (1332-1381); ab 1407 regierender Markraf von Meißen; seit 1423 regierender Herzog von Sachsen-Wittenberg und Kurfürst von Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich II. (der Sanftmütige) von Sachsen
Landgraf Friedrich V. (der Sanftmütige) von Thüringen

geb.: 1412
gest.: 1464
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich IV. von Meißen (1370-1428); seit 1428 Kurfürst von Sachsen; 1440-1445 regierender Landgraf von Thüringen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Harderich der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 70 v. Chr. gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Hatwacker der Sachsen

Anm.: Sohn von Hengest und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 480 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Hatwigatte der Sachsen

Anm.: Sohn von Hatwacker und sagenhafter Fürst der Sachsen, welcher um 524 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürstin Hedwig von Sachsen
Geburtsname: Prinzessin Hedwig von Dänemark und Norwegen

geb.: 1581
gest.: 1641
Anm.: Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); 1602-1611 Ehe mit Kurfürst Christian II. von Sachsen (1583-1611); danach Witwensitz auf Schloss Lichtenburg in Prettin.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Hengest der Sachsen
König Hengest von Kent

gest.: 488
Anm.: Sohn von Wittgisel; sagenhafter König der Sachsen; im Jahr 455 Gründer des angelsächsischen Königreichs Kent.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Hilderich der Sachsen

geb.: 500
gest.: 540
Anm.: Sohn von Hatwigatte und sagenhafter König der Sachsen.
Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen

geb.: 1585
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1611 Kurfürst von Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen

geb.: 1613
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1656 Kurfürst von Sachsen; seit 1658 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Preißwürdige"); ab 1668 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Mairbode der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 256 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Sighard der Sachsen
Fürst Sighard von Engern

gest.: 691
Anm.: Sohn von Berthold; sagenhafter König der Sachsen und Fürst von Engern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Swartike I. der Sachsen

gest.: 77
Anm.: Sohn von Wilke und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Swartike II. der Sachsen

gest.: 80
Anm.: Sohn von Swartike I. und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Wedekind der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 102 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Witte I. der Sachsen

Anm.: Sohn von Bode und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 300 gelebt haben soll.
König Witte II. der Sachsen

gest.: 400
Anm.: Sohn von Witte I. und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Wittgisel der Sachsen

gest.: 435
Anm.: Sohn von Witte II. und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Elisabeth von Sachsen-Altenburg
Herzogin Elisabeth von Sachsen
Geburtsname: Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1593
gest.: 1650
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1612-1615 erste Ehe mit Herzog August von Sachsen (1589-1615), Administrator des Hochstifts Naumburg; 1618-1639 zweite Ehe mit Herzog Johann Philipp von Sachsen-Altenburg (1597-1639).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich von Sachsen-Altenburg

geb.: 1599
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Johann Wilhelm (1600-1632) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); kursächsischer (1622), braunschweigisch-wolfenbüttelischer (1622/23) und dänischer Obrist (1624/25); seit 1625 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Derbe").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Altenburg

geb.: 1603
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); bis 1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Friedrich (1599-1625) und Johann Wilhelm (1600-1632) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); 1631-1635 in kursächsischen Kriegsdiensten als Obrist (1631) und Reitergeneral (1633); ab 1639 alleinregierender Herzog von Sachsen-Altenburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unschätzbare").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Johann Philipp von Sachsen-Altenburg

geb.: 1597
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Wilhelm (1600-1632), Friedrich (1599-1625) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender (bis 1618 unter Vormundschaft), ab 1624 alleinregierender Herzog von Altenburg; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Köstlichste").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Altenburg

geb.: 1600
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Friedrich (1599-1625) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); ab 1631 kursächsischer Obrist; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Teuere")., ADB
Herzog Johann Kasimir von Sachsen-Coburg

geb.: 1564
gest.: 1633
Anm.: Sohn des ernestinischen Herzogs Johann Friedrich II. von Sachsen (1529-1595); 1572-1596 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Ernst (1566-1638) regierender (bis 1586 unter Vormundschaft), seit 1596 alleinregierender Herzog von Sachsen-Coburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg-Eisenach
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Eisenach
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg

geb.: 1566
gest.: 1638
Anm.: Sohn des ernestinischen Herzogs Johann Friedrich II. von Sachsen (1529-1595); 1572-1596 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Kasimir (1564-1633) regierender Herzog von Sachsen-Coburg (bis 1586 unter Vormundschaft); ab 1596 regierender Herzog von Sachsen-Eisenach; seit 1633 zudem alleinregierender Herzog von Sachsen-Coburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Albrecht von Sachsen-Eisenach
Herzog Albrecht von Sachsen-Weimar

geb.: 1599
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Eisenach; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unansehnliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Ernst I. (der Fromme) von Sachsen-Gotha-Altenburg
Herzog Ernst I. (der Fromme) von Sachsen-Gotha
Herzog Ernst I. von Sachsen-Weimar

geb.: 1601
gest.: 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; 1631/32 schwedischer Obrist; 1633/34 Statthalter des Herzogtums Franken für seinen jüngeren Bruder Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Gotha; seit 1672 ebenso regierender Herzog von Sachsen-Altenburg; ab 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittersüße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1598
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); 1618-1620 in Kriegsdiensten der böhmischen Konföderierten; kaiserlicher Obristleutnant (1621), Obrist (1625) und Generalfeldwachtmeister (1631); 1632-1634 kursächsischer Feldmarschall; 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; ab 1641 kaiserlicher Feldmarschall; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Weiße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Franz Heinrich von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1604
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); ab 1630 schwedischer Obrist; seit 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Scharfe").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Franz Karl von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1594
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); bis 1626 Kriegsdienst im Unionsheer und unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1626/27 dänischer Obrist; 1630-1632 schwedischer Obrist; danach kurbrandenburgischer bzw. kursächsischer Obrist, ab 1634 Generalmajor; 1637 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; ab 1638 kaiserlicher Generalfeldwachtmeister; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schönste").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1586
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); bereits als Jugendlicher Konversion zum katholischen Glauben; kaiserlicher Obrist (1617) und Feldmarschall (1629); 1634/35 kaiserlicher Gefangener wegen seiner Vertrauensstellung bei Wallenstein (1583-1634); ab 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; seit 1656 regierender Herzog von Sachsen-Lauenburg; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glückhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar
Herzog Bernhard von Franken

geb.: 1604
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); ab 1620 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; zunächst Kriegdienst unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1622), Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1622) und Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1623); 1625-1627 dänischer Obrist; 1630-1635 in schwedischen Diensten als Obrist (1631) und General (1632); 1633/34 Herzog von Franken (größtenteils ehemalige Hochstifte Würzburg und Bamberg als Lehen der schwedischen Krone); ab 1635 Heerführer im französischen Auftrag; seit 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Austrucknende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Dorothea Sophia von Sachsen-Weimar
Äbtissin Dorothea Sophia von Quedlinburg

geb.: 1587
gest.: 1645
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); seit 1618 Äbtissin des Stifts Quedlinburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar

geb.: 1594
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); ab 1605 regierender Herzog von Sachsen-Weimar (bis 1615 unter Vormundschaft); als Obrist im Dienst des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) nach 1620 Verweigerung der Unterwerfung gegenüber dem Kaiser und Rücktritt von der Regierung in Weimar zugunsten seiner Brüder; später in niederländischen Kriegsdiensten; 1626 dänischer Generalleutnant der Kavallerie; 1617 Gründungsmitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Käumling").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar

geb.: 1598
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620 Kommandeur im Heer der böhmischen Konföderierten; 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender, ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Weimar; Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1621/22) und Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1622); 1623 General unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); 1623/24 kaiserlicher Gefangener; 1631-1635 schwedischer Militärgouverneur von Thüringen und Statthalter von Erfurt; 1632-1635 schwedischer Generalleutnant; 1617 Gründungsmitglied und seit 1651 zweites Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schmackhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog August von Sachsen-Weißenfels
Administrator August von Magdedeburg

geb.: 1614
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1635/38 Administrator des Erzstifts Magdeburg; seit 1657 regierender Herzog von Sachsen-Weißenfels (kursächsische Sekundogenitur); ab 1643 Mitglied und seit 1662 drittes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgeratene").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz

geb.: 1619
gest.: 1681
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen; ab 1657 regierender Herzog von Sachsen-Zeitz (kursächsische Sekundogenitur); seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sittsame").

Weiterführende Informationen in der DNB
Angelo Sala

geb.: 1576
gest.: 1637
Anm.: Sohn des reformierten Tuchspinners Bernardino Sala (geb. 1548), der 1571 aus Italien emigriert war; ohne medizinische Ausbildung Arzt in Dresden (1602), Sondrino (1604), Nürnberg (1606), Frauenfeld (1607), Genf (1609) und Den Haag (1612-1617); 1610 Feldarzt des Grafen Johann VII. von Nassau-Siegen (1561-1623); 1617-1620 Leibarzt und Aufseher über das Apothekenwesen des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1620-1625 "Chymiater" in Hamburg; 1625-1628 Professor für Chemiatrie an der Universität Rostock; 1625-1636 Leibarzt des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); ab 1636 Leibarzt und Hofmeister des jungen Herzogs Gustav Adolph von Mecklenburg-Güstrow (1633-1695); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lindernde").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Claude de Salles
Baron Claude de Rorté

geb.: ca. 1595
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Henri de Salles, Baron de Rorté (gest. 1640); 1633-1635 diplomatische Mission bei den Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg; französischer Resident in Hamburg (1636-1643, von dort wiederholte Reisen nach Schweden) und Osnabrück (1643-1645).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Julius von Salm-Neuburg

geb.: 1600
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Wild- und Rheingrafen Weikhard von Salm-Neuburg (1575-1617); Kämmerer, Rat und Oberstjägermeister des Kardinals und Olmützer Bischofs Franz von Dietrichstein (1570-1636); ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 mährischer Oberstlandrichter; 1637-1640 Landeshauptmann von Mähren.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Salmuth

geb.: 1552
gest.: 1622
Anm.: Sohn des späteren Leipziger Theologieprofessors Joachim Salmuth, genannt Beringer (1522-1576); Theologiestudium in Leipzig; 1575 Subdiakon, 1576 Diakon und ab 1577 Archidiakon der Leipziger Nikolaikirche; 1587 dritter, 1588 zweiter und 1589-1591 erster Hofprediger in Dresden; 1591/92 als "Krypto-Calvinist" in Haft; 1592 Ausweisung aus Kursachsen; 1592-1595 Pfarrer an der Heidelberger Franziskanerkirche; seit 1596 Stadtprediger an der Amberger Martinskirche; vgl. Gerhard Seibold: Die Salmuth. Entwicklungsgeschichte einer Familie, Neustadt a. d. Aisch 1996, S. 31-35.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Karl von Saurau

geb.: ca. 1590
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Wolfgang von Saurau (gest. 1613); Konversion zum katholischen Glauben; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1632-1635 Landesverweser und seit 1635 Landeshauptmann der Steiermark; 1638 Erhebung in den Grafenstand.
Duca Carlo Emanuele I. di Savoia

geb.: 1562
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Duca Emanuele Filiberto di Savoia (1528-1580); ab 1580 Duca di Savoia; seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Tommaso Francesco di Savoia-Carignano
Principe Tommaso Francesco di Carignano
Comte Thomas-François de Soissons et Dreux

geb.: 1596
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Duca Carlo Emanuele I. di Savoia (1562-1630); ab 1620 Principe di Carignano; spätenstens seit 1634 spanischer General; ab 1641 de iure uxoris Comte de Soissons und de Dreux; seit 1642 Generalissimus der Armeen Frankreichs und Savoyens in Italien; ab 1654 Grand maître de France.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. von Schack

Anm.: Pommerischer Adliger; um 1636 kurbrandenburgischer Hauptmann in der Festung Spandau.
Burgan Schaffalitzky von Muckadell

geb.: ca. 1585
gest.: 1638
Anm.: Sohn des mährischen Adligen Sebastian Schaffalitzky von Muckadell (1551-1624); noch 1631 kaiserlicher Obristleutnant; danach Obrist in sächsisch-weimarischen (1632) und kursächsischen Diensten (ab 1635).
Hans Ulrich von Schaffgotsch

geb.: 1595
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Christoph von Schaffgotsch (1552-1601); 1619/20 einer der schlesischen Defensoren; 1621 Treueid gegenüber Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); kaiserlicher Obrist (1626), Generalfeldwachtmeister (1632) und General der Kavallerie (1633); seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Verhaftung als Anhänger Wallensteins (1583-1634); 1635 Hinrichtung in Regensburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Elias Scheffel

geb.: 1572
gest.: 1633
Anm.: Studium in Jena (1591) und Leipzig (1598); ab 1599 Advokat der schwarzburgischen Kanzlei in Rudolstadt; seit 1603 Rat des Burggrafen Georg von Kirchberg; ab 1606 schwarzburgischer Kanzleirat in Frankenhausen; seit 1607 Vizekanzler, Leitung der Kanzlei und des Konsistoriums; ab 1613 Kanzleidirektor und Konsistorialvizepräsident; seit 1619 Kanzler und Konsistorialpräsident der Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt; 1619/20 auch Gesandter der Grafen von Barby am kurfürstlichen Hof in Dresden.
Johann Ernst von Scherffenberg

geb.: 1588
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Friedrich von Scherffenberg (1542-1609); seit 1624 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1626) und Feldmarschallleutnant (1633); 1634/35 in Haft wegen des Verdachts der hochverräterischen Verschwörung mit Wallenstein (1583-1634).

Weiterführende Informationen in der DNB
Schierstedt, Familie

Anm.: Mitteldeutsches Adelsgeschlecht.
Hans von Schleinitz

Anm.: Bruder des meißnischen Adligen Wolf Dietrich von Schleinitz; um 1623 in Padua.
Wolf Dietrich von Schleinitz

Anm.: Bruder des meißnischen Adligen Hans von Schleinitz; um 1623 in Padua.
Herzog Johann Christian von Schlesien-Brieg

geb.: 1591
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Friedrich von Schlesien-Liegnitz-Brieg-Wohlau (1550-1602) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1611 regierender Herzog von Brieg; 1617-1621 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Georg Rudolph von Schlesien-Liegnitz-Wohlau

geb.: 1595
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Friedrich von Schlesien-Liegnitz-Brieg-Wohlau (1550-1602) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1611 regierender Herzog von Liegnitz und Wohlau (bis 1612 unter Vormundschaft); 1621-1629 Oberlandeshauptmann von Schlesien; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wunderbare").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Karl Friedrich von Schlesien-Münsterberg-Oels
Herzog Karl Friedrich von Schlesien-Bernstadt

geb.: 1593
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Herzogs Karl II. von Schlesien-Münsterberg-Oels (1545-1617); seit 1639 regierender Herzog von Bernstadt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Adolph I. von Schleswig-Holstein-Gottorf
Bischof Adolph von Schleswig

geb.: 1526
gest.: 1586
Anm.: Sohn des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen (1471-1533); ab 1544 erster regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf; seit 1559 Bischof von Schleswig; ab 1560 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Augusta von Schleswig-Holstein-Gottorf
Geburtsname: Prinzessin Augusta von Dänemark und Norwegen

geb.: 1580
gest.: 1639
Anm.: Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); 1595-1616 Ehe mit Herzog Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575−1616); danach Witwensitz auf Schloss Husum.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb.: 1597
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); ab 1616 regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hochgeachte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Gottorf
Administrator Johann von Lübeck

geb.: 1606
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); 1631-1634 Koadjutor und ab 1634 Administrator des Hochstifts Lübeck; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nützliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb.: 1545
gest.: 1622
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); seit 1564 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb.: 1584
gest.: 1663
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb.: 1581
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1624 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön

geb.: 1595
gest.: 1671
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön; seit 1625 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sichere").

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin Schmidt

Anm.: Fürstlicher Amtmann in Bernburg (bis 1637) und Ballenstedt (seit 1637).
Stephan Schmidt

Anm.: Um 1626 Samt- und Seidenhändler in Harderwijk; versah auch Dienste für Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen.
Christoph Schneider

geb.: 1601
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Eislebener Handelsmanns Christoph Schneider (gest. 1624); Jurastudium in Jena (1620), Altdorf (1621), Tübingen (1622), Wittenberg (1623) und Königsberg (1624); 1625 dänischer Pikenier; schwedischer Soldat (1627), Fähnrich (1628) und Leutnant (1628-1630); 1630/31 kaiserlicher Hauptmann unter dem Obristen Heinrich Holk (1599-1633); kursächsischer Hauptmann (1631), Obristleutnant (1631) und Obrist (1634); vgl. Christoph Laurentius: Miles Christianus, Das ist Ein Christlicher Kriegs-Obrister/ nach seinem schweren Ritterdiensten und herrlichen EhrenKron [...], Dresden 1636, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Schönburg, Familie

Anm.: Mitteldeutsches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Felix von Schrattenbach

geb.: 1570
Anm.: Sohn des Christoph von Schrattenbach (gest. 1571); kaiserlicher Obrist im Langen Türkenkrieg; innerösterreichischer Hofkriegsrat; seit 1606 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1635 Plünderung und Zerstörung seines Schlosses Pragwald durch aufständische steirische Bauern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter Elias Schröter

geb.: ca. 1590
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Bautzener Stadtarztes Johann Friedrich Schröter (1559-1625); Rechtsstudium (ab 1612) und Promotion zum Dr. jur. in Marburg; 1615-1622 Jurist in Jena; seit 1623 Kanzler des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Otto Schulmann

geb.: 1601
gest.: 1653
Anm.: Sohn des estnischen Landrichters Heinrich Schulmann (gest. 1613) auf Ösel (Saaremaa); schwedischer Pikenier und Fähnrich (1618), Kornett (1621), Leutnant (1624), Rittmeister (1625), Major (1626), Obristleutnant (1627) und Obrist (1635-1643); 1643-1646 Oberkommandant der Stadt Leipzig und Pleißenburg; 1648 Oberkommandant von Stralsund und ganz Vorpommern; 1634 Introduktion in den schwedischen Adelsstand.
Georg Schumann

gest.: 1636
Anm.: 1615-1635 anhaltisch-bernburgischer Kammersekretär.
Georg Friedrich Schwartzenberger

geb.: 1591
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Speyrer Reichskammergerichtsadvokaten Melchior Liborius Schwartzenberger; 1619-1630 anhaltisch-bernburgischer Gerichts- und Lehenssekretär; seit 1630 Hof- und Regierungsrat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Gräfin Anna Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt
Geburtsname: Fürstin Anna Sophia von Anhalt

geb.: 1584
gest.: 1652
Anm.: Tochter des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586); 1613-1630 Ehe mit Graf Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt (1576-1630); 1619 Mitbegründerin der Tugendlichen Gesellschaft für adlige Frauen in Anlehnung an die Fruchtbringende Gesellschaft.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt

geb.: 1576
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); Regent der gesamten Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt (1605-1612), dann im Teil Rudolstadt (1612-1630); seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vermehrende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ludwig Günther I. von Schwarzburg-Rudolstadt

geb.: 1581
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); Regent in Frankenhausen (1612-1624), Stadtilm (1624-1631), Rudolstadt (1631-1634) und ab 1634 der gesamten Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stärkende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Adam von Schwarzenberg

geb.: 1584
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Adolph von Schwarzenberg (1551-1600); 1599 Erhebung in den Grafenstand; ab 1610 kurbrandenburgischer Geheimer Rat und kurfürstlicher Oberkammerherr; seit 1619 als enger Berater des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640) Direktor des Geheimen Rates und Oberkämmerer; ab 1625 katholischer Herrenmeister des lutherischen Johanniterordens in der Ballei Brandenburg; seit 1630 Statthalter im Herzogtum Kleve; ab 1638 auch Statthalter der Mark Brandenburg; 1641 Inhaftierung und Tod auf der Festung Spandau.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Adolph von Schwarzenberg

geb.: 1551
gest.: 1600
Anm.: Sohn des Wilhelm von Schwarzenberg (gest. 1557); ab 1572 in spanischen Kriegsdiensten; kurkölnischer Geheimer Rat, General und Landhofmeister; Marschall und Statthalter im Hochstift Lüttich; kaiserlicher Obrist (1594) und Feldmarschall (1597) gegen die Türken; seit 1597 Kommandant der Wiener Stadtguardia; 1599 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Königin Christina von Schweden
Herzogin Christina von Bremen und Verden

geb.: 1626
gest.: 1689
Anm.: Tochter des Königs Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632); 1632-1654 Königin von Schweden, bis 1644 unter durch Reichskanzler Axel Oxenstierna (1583-1654) geleiteter Vomundschaftsregierung; 1648-1654 regierende Herzogin von Bremen-Verden; 1654 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1655 Leben unter dem Namen Maria Alexandra bzw. Christina Alexandra in Rom.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Gustav II. Adolph von Schweden

geb.: 1594
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Königs Karl IX. von Schweden (1550-1611); ab 1611 König von Schweden; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. Serwasky

Anm.: Vermutlich böhmischer Exulant; um 1636 schwedischer Obristleutnant.
Francesco Sforza
Duca Francesco I. di Milano

geb.: 1401
gest.: 1466
Anm.: Unehelicher Sohn des italienischen Condottiere Muzio Attendolo Sforza (1369-1424); ab 1424 Condottiere abwechselnd in neapolitanischen, päpstlichen, mailändischen und venezianischen Kriegsdiensten; seit 1450 Herzog von Mailand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hein Sillem

geb.: 1586
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns Otto Sillem (1558-1635); ab 1626 Niedergerichtsbürger, seit 1629 Bauhofgerichtsbürger, ab 1636 Kämmereibürger und seit 1642 Oberalter der Stadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Genealogische und biographische Notizen über die seit der Reformation verstorbenen hamburgischen Bürgermeister, Hamburg 1840, S. 91.

Weiterführende Informationen in der DNB
Otto Sillem

geb.: 1558
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns Hinrich Sillem; ab 1589 Kämmereibürger und Jurat (St. Petri), seit 1605 Oberalter und ab 1611 Präses der Oberalten der Stadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Genealogische und biographische Notizen über die seit der Reformation verstorbenen hamburgischen Bürgermeister, Hamburg 1840, S. 48.

Weiterführende Informationen in der DNB
August von Sinzendorf

geb.: 1590
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Reichshofrats Joachim von Sinzendorf (1544-1594).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Albrecht I. zu Solms-Braunfels

geb.: 1563
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Konrad zu Solms-Braunfels (1540-1592); ab 1592 regierender Graf zu Solms-Braunfels (1607 Teilung mit den Brüdern); 1602-1618 kurpfälzischer Großhofmeister; auch Geheimer Rat und enger Berater der Kurfürsten Friedrich IV. und Friedrich V. von der Pfalz; seit 1620 Exil in Den Haag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Philipp zu Solms-Lich

geb.: 1569
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Grafen Ernst I. zu Solms-Lich (1527-1590); Teilnahme am Langen Türkenkrieg; Konversion zum katholischen Glauben; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer, Obrist und Trabantenhauptmann.
Hans Sebastian Spät

Anm.: Bis 1618 Obrist der protestantischen niederösterreichischen und mährischen Stände; 1618-1620 Ächtung und Enteignung; seit 1620 kaiserlicher Obrist.
König Philipp II. von Spanien
König Philipp I. von Portugal
König Philipp I. von Neapel-Sizilien
König Philipp I. von Sardinien

geb.: 1527
gest.: 1598
Anm.: Sohn von Kaiser Karl V. (1500-1558); ab 1556 König von Spanien, Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1580 König von Portugal; ab 1531 Ritter und seit 1555 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1554 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Philipp III. von Spanien
König Philipp II. von Portugal
König Philipp II. von Neapel-Sizilien
König Philipp II. von Sardinien

geb.: 1578
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Königs Philipp II. von Spanien (1527-1598); ab 1598 König von Spanien, Portugal, Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1583 Ritter und ab 1598 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Philipp IV. von Spanien
König Philipp III. von Portugal
König Philipp III. von Neapel-Sizilien
König Philipp III. von Sardinien

geb.: 1605
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); ab 1621 König von Spanien, Portugal (bis 1640), Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1613 Ritter und ab 1621 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Adriaan van den Spiegel

geb.: 1578
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Brüsseler Adligen und Chirurgen Adriaan von den Spiegel (gest. 1600); Studium in Löwen, Leiden und in Padua (ab 1601); um 1603 Promotion zum Dr. med.; seit 1606 Arzt für die Studenten der deutschen Nation sowie Assistent des Arztes und Medizinprofessors Hieronymus Fabricius ab Aquapendente (1537-1619) an der Universität Padua; nach 1612 Medicus primarius in Böhmen und Mähren; ab 1616 Professor für Chirurgie und Anatomie in Padua.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johannes Stalmann

geb.: 1577
gest.: 1635(?)
Anm.: Sohn des Bauern Kaspar Stalmann (gest. 1619) in Lüttringhausen bei Remscheid; 1601-1603 Jurastudium in Herborn; Dr. jur. utr.; 1603-1609 Advokat und Dozent in Herborn; 1609-1612 isenburgischer Oberschultheiß in Büdingen; 1612-1628 Rat und Kanzler des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); danach dänischer Generalkriegsauditor; 1631-1634 schwedischer Kanzler der Stifte Magdeburg und Halberstadt; danach schwedische Gefangenschaft und Flucht in die habsburgischen Erblande; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Abgezogene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hermann Christian (von) Stammer

geb.: 1603
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Arndt (von) Stammer (gest. 1611) auf Ballenstedt; 1622/23 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1623-1625 Kammerjunker des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632); ab 1635 Stallmeister und 1636 Hofmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erweckende"); vgl. Daniel Sachse: Christliche LeichPredigt/ Uber Den Tödtlichen Abgang Deß weyland WohlEdlen [...] Herman Christian Stammers/ [...], Zerbst 1636, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Maria Magdalena (von) Stammer
Geburtsname: Maria Magdalena Schenck

gest.: 1644
Anm.: Tochter des Ernst Schenck auf Bödenstel; 1635/36 Ehe mit Hermann Christian (von) Stammer (1603-1636).
Ludwig von Starhemberg

geb.: 1564
gest.: 1620
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); seit 1595 Burggraf von Steyr; kaiserlicher Kämmerer und Hofkammerdirektor unter Kaiser Matthias (1557-1619); 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 199-205.

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin von Starhemberg

geb.: 1566
gest.: 1620
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); ab 1594 Kämmerer des Erzherzogs Matthias von Österreich (1557-1619); seit 1609 niederösterreichischer Regimentsrat; 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 206f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Paul Jakob von Starhemberg

geb.: 1560
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); Geheimer Rat und Kämmerer von Kaiser Matthias (1557-1619); seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1620-1622 und 1628-1633 niederösterreichischer Herrenstandsverordneter; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 190-194.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Steinbach

Anm.: Vermutlich adliger böhmischer Exulant (Steinbach von Stambach); um 1636 in schwedischen Kriegsdiensten.
Strabon
Strabo

geb.: ca. 63 v. Chr.
gest.: nach 23 n. Chr.
Anm.: Griechischer Geschichtsschreiber und Geograph.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Sturm

geb.: 1587
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Köthener Bürgermeisters Balthasar Sturm (1551-1626); zunächst Syndikus in Köthen; 1618-1621 und ab 1626 Hof- und Regierungsrat des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); seit 1628 Kanzler des Fürstentums Anhalt-Zerbst.
Sultan (Osmanisches Reich) Ahmed I.

geb.: 1590
gest.: 1617
Anm.: Sohn von Sultan Mehmed III. (1566-1603); seit 1603 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Murad IV.

geb.: 1612
gest.: 1640
Anm.: Sohn von Sultan Ahmed I. (1590-1617); seit 1623 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Mustafa I.

geb.: 1591
gest.: 1639
Anm.: Sohn von Sultan Mehmed III. (1566-1603); 1617/18 und 1622/23 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Selim II.

geb.: 1524
gest.: 1574
Anm.: Sohn von Sultan Süleyman I. (gest. 1566); seit 1566 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Süleyman I.

geb.: 1494/96
gest.: 1566
Anm.: Sohn von Sultan Selim I. (1470-1520); seit 1502 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Dietrich von Taube

geb.: 1594
gest.: 1639
Anm.: Sohn des baltischen Adligen Johann von Taube (gest. 1603); Erbherr auf Neukirchen, Höckericht, Großharthau, Frankenthal und Goldbach; ab 1603 Leben am Dresdener Hof; kurfürstlicher Kämmerer und Stallmeister (1612), Oberstallmeister (seit 1617) und Geheimer Rat; kursächsischer Obristleutnant (1631), Obrist (1631) und Generalwachtmeister (1635); ab 1636 Oberhofmarschall; seit 1637 Landvogt der Oberlausitz; 1638 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Teufel von Guntersdorf (1)

Anm.: Um 1621/22 verheiratete Angehörige des niederösterreichischen Adelsgeschlechts.
Heinrich Teufel von Pirkensee

Anm.: Sohn des Konrad Teufel von Pirkensee (1527-1582); Landsasse auf Schwarzenfeld; 1629 Emigration aus der Oberpfalz.
Heinrich Teufel von Pirkensee

Anm.: Sohn des Konrad Teufel von Pirkensee (1527-1582); Landsasse auf Schwarzenfeld; 1629 Emigration aus der Oberpfalz.
Otto Teufel von Guntersdorf

geb.: 1589
gest.: 1673
Anm.: Sohn des Michael Teufel von Guntersdorf (1557-1590); ab 1628 kaiserlicher Kämmerer; seit ca. 1668 Oberstfalkenmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB
Thukydides

Anm.: Griechischer Geschichtsschreiber der Antike.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Heinrich Matthias von Thurn

geb.: 1567
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Grafen Franz von Thurn (1509-1586); ab 1588 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Hauptmann (1595), Obristleutnant (1598) und Obrist (1601); seit 1601 Hofkriegsrat; ab 1609 einer der Führer der protestantischen böhmischen Stände; 1611-1617 und 1619/20 Burggraf von Karlstein; 1618-1620 Generalleutnant bzw. Generalfeldmarschall des Ständeheeres; danach Ächtung, Enteignung und Emigration; 1621-1624 Fortsetzung des Krieges gegen die Habsburger unter Gabriel Bethlen, Fürst von Siebenbürgen (1580-1629); 1625-1627 venezianischer General; 1627 dänischer Feldmarschall; 1629-1635 schwedischer Generalleutnant.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Raimund von Thurn

geb.: 1555
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Franz von Thurn (1519-1566); Herr auf Vipulzano; kaiserlicher Gesandter in Venedig (1596) und Rom (1608); 1572 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Veit Heinrich von Thurn

geb.: ca. 1590
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Grafen Hieronymus Wenzel von Thurn (1565-1613) auf Wostitz/Südmähren; seit 1618 Kämmerer von König Ferdinand II. (1578-1637); 1619/20 Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand; danach Ächtung und Enteignung, jedoch spätestens 1626 begnadigt.
Curt von der Trautenburg
Curt von Beyern

gest.: 1639
Anm.: Sohn des Heinrich von der Trautenburg; Erbherr auf Hornhausen, Derneburg und Ottleben; spätestens ab 1626 Stallmeister und Kammerjunker sowie Reisebegleiter des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg (bis 1628); später Leben auf Pachtgut in Schleswig-Holstein; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufhelfende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adam Erdmann Trčka von Leipa

geb.: ca. 1599
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Johann Rudolph Trčka von Lipa (1557-1634); seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; Volontär (1626), Obrist (1630) und Feldmarschallleutnant (1632) unter Wallenstein (1583-1634); 1627 Konversion zum katholischen Glauben; 1634 Ermordung als Vertrauter Wallensteins ; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Hans Georg von Trotha

Anm.: Sohn des kurbrandenburgischen Oberhofmeisters und Rats Georg von Trotha; um 1636 Hauptmann in der Festung Spandau; später kurbrandenburgischer Geheimer Rat.
Melchior Andreas von Trotha

geb.: 1580
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Friedrich von Trotha (gest. 1615); Erbherr auf Gänsefurt und Burg Schadeleben; anhaltischer Landrat; seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Rote").

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg Erasmus von Tschernembl

geb.: 1567
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Hans von Tschernembl (1536-1605); 1598-1604 und 1617-1620 Herrenstandsverordneter in Oberösterreich; ab 1608 einer der radikalen Wortführer des Adelsprotestantismus in Österreich ob der Enns; 1619/20 intensive Beteiligung am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand (u. a. als Kriegsrat); danach Flucht, Ächtung und Enteignung; Exil in der Oberpfalz, in Vaihingen und seit 1622 in Genf.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Jean T'Serclaes de Tilly
Comte Jean de Tilly

geb.: 1559
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Martin T'Serclaes de Tilly (gest. 1597); zunächst in spanischen und lothringischen Kriegsdiensten; kaiserlicher Obristleutnant (1600), Obrist und Generalfeldwachtmeister (1601), Feldzeugmeister (1604) und Feldmarschall (1605) in Ungarn; ab 1610 Generalleutnant der Katholischen Liga; seit 1630 auch kaiserlicher Generalleutnant; 1622 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. van U(i)terwijk (1)

geb.: ca. 1610
gest.: 1626
Anm.: Vermutlich niederländischer Adliger; im Juni 1626 für ca. zwei Wochen katholischer Edelknabe des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Jakob Ulfeldt

geb.: 1567
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Jakob Ulfeldt (1535-1593), ab 1570 dänischer Reichsrat; seit 1597 königlicher Hofjunker; ab 1607 dänischer Reichsrat; seit 1609 Reichskanzler.

Weiterführende Informationen in der DNB
Domitius Ulpianus

geb.: ca. 170
gest.: 223/28
Anm.: Römischer Jurist und Prätorianerpräfekt.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Matthias I. Corvinus von Ungarn
König Matthias I. Corvinus von Böhmen

geb.: 1443
gest.: 1490
Anm.: Sohn des ungarischen Reichsverwesers Johann Hunyadi (gest. 1456); ab 1458/64 König von Ungarn; seit 1569 König von Böhmen (als Gegenkönig zu Georg von Podiebrad und Wladislaw II.).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Jean-Baptiste de la Valle
Giovanni Battista della Velle

Anm.: Vermutlich in Frankreich lebender Italiener.
Íñigo d. Ä. Vélez de Guevara y Tassis
Conde Íñigo d. Ä. de Oñate
Conde Íñigo d. Ä. de Villamediana

geb.: 1566
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Pedro Vélez de Guevara, Señor de Salinillas (gest. 1584); Oberkämmerer des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); 1603-1613 spanischer Gesandter in Savoyen; 1616-1625 und 1633-1637 außerordentlicher spanischer Botschafter am Wiener Kaiserhof; ab 1622 Conde de Oñate und Conde de Villamediana; 1626-1629 spanischer Botschafter in Rom; seit 1633 Consejero de estado; ab 1638 Presidente del Consejo de Órdenes.

Weiterführende Informationen in der DNB
Guglielmo Verdugo

geb.: 1578
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Francisco Verdugo (1537-1595); spanischer und kaiserlicher Obrist; ab 1612 Kriegsrat in Brüssel und Gubernator von Geldern; 1620 nahm er Prinz Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in der Schlacht am Weißen Berg gefangen; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer; ab 1623 Generalgouverneur der eroberten Unterpfalz (Rheinpfalz).

Weiterführende Informationen in der DNB
Bartholomäus Viatis

geb.: 1538
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Venezianers Bernardo Viatis (1504-1574); 1550-1557 Lehre beim Nürnberger Federmacher Hans Wollandt; 1557-1551 Aufenthalt in Lyon; ab 1569 Bürger von Nürnberg; 1570 Gründung einer Handelsgesellschaft mit den Nürnbergern Georg Forst und Melchior Lang; seit 1576 Genannter des Größeren Rats und ab 1583 Gassenhauptmann der Reichsstadt Nürnberg; seit 1591 gemeinsame Handelsgesellschaft Viatis & Peller mit seinem Schwiegersohn Martin Peller (1559-1629).

Weiterführende Informationen in der DNB
Christian Vitzthum von Eckstedt

geb.: 1592
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Georg Vitzthum von Eckstedt (1551-1605) auf Kannawurf; Erbherr auf Kannawurf, Neu-Asseburg und Voigtstedt; spätestens seit 1626 kaiserlicher Obristleutnant; kursächsischer Obristleutnant und Obrist (bis 1639); danach kaiserlicher Obrist; 1652 Konversion zum katholischen Glauben.
Volckersdorff, Familie

Anm.: Im Jahr 1616 ausgestorbenes oberösterreichisches Adelsgeschlecht.
Graf Johann Sigmund von Wagensperg
Johann Sigmund Wagen von Wagensperg

geb.: 1574
gest.: 1641
Anm.: Sohn des (Johann) Balthasar Wagen von Wagensperg (gest. 1595); 1600-1607 Landesverweser der Steiermark; Kämmerer des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1607-1609 innerösterreichischer Hofkammerpräsident; 1609-1611 Statthalter von Innerösterreich; seit 1609 auch innerösterreichischer Geheimer Rat; Erhebung in den Freiherren- (1602) und Grafenstand (1625).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Christian von Waldeck-Wildungen
Graf Christian von Waldeck-Eisenberg

geb.: 1585
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Grafen Josias von Waldeck-Eisenberg (1554-1588); 1588-1607 gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Wolrad IV. (1588-1640) Regent der Grafschaft Waldeck-Eisenberg (bis 1604 unter Vormundschaft); ab 1607 alleinregierender Graf von Waldeck-Wildungen; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; ab 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Betauete").

Weiterführende Informationen in der DNB
Bernhard von Waldow

geb.: 1592
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Sebastian von Waldow (1564-1616); bis 1640 kurbrandenburgischer Hofmarschall; zuletzt dänischer Rat und Generalkriegskommissar.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adam d. J. von Waldstein

geb.: 1569/70
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Johann von Waldstein (gest. 1576); Konversion zum katholischen Glauben; Oberstlandrichter (1608-1611), Obersthofmeister (1611-1619) und Oberstburggraf (ab 1627) des Königreichs Böhmen; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; ab 1637 Geheimer Rat; 1628 Erhebung in den Grafenstand; seit 1631 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein
Albrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein
Fürst Albrecht Wenzel Eusebius von Friedland
Herzog Albrecht Wenzel Eusebius von Friedland
Herzog Albrecht VIII. von Mecklenburg
Herzog Albrecht Wenzel Eusebius von Schlesien-Sagan

geb.: 1583
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Wilhelm von Waldstein (1547-1595); 1606 Konversion zum katholischen Glauben; 1607 kaiserlicher Hauptmann; 1615-1618 Obrist der mährischen Stände; kaiserlicher Obrist (1618), Generalfeldwachtmeister (1623) und zweimal Oberbefehlshaber der Armee des Kaisers (1625-1630 und 1632-1634); 1623 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1624 Fürst und seit 1625 Herzog von Friedland; 1628-1631 Herzog von Mecklenburg; ab 1628 Herzog von Schlesien-Sagan; 1634 Absetzung und Ermordung wegen Hochverrats; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Maximilian von Waldstein

geb.: 1598
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Adam d. J. von Waldstein (1569/70-1638); zunächst in spanischen Kriegsdiensten; ab 1620 kaiserlicher Obrist; seit 1622 Kämmerer, 1637-1642 Oberststallmeister und ab 1650 Oberstkämmerer von Erzherzog bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); ab 1647 Geheimer Rat; 1628 Erhebung in den Grafenstand; seit 1655 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Anselm Kasimir Wambolt von Umstadt
Erzbischof und Kurfürst Anselm Kasimir von Mainz

geb.: 1583
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Eberhard Wambolt von Umstadt (1546-1609); seit 1629 Erzbischof und Kurfürst von Mainz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Marcus Friedrich Wendelin

geb.: 1584
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Predigers Friedrich Wendelin (gest. 1594) in Sandhausen bei Heidelberg; Theologiestudium in Heidelberg (1607 Mag.); ab 1609 Erzieher und Hofmeister der Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg sowie Friedrich Moritz (1600-1610) und Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); seit 1612 Rektor am Zerbster Gymnasium Illustre; vgl. Gustav Früh / Hans Goedeke / Hans Jürgen von Wilckens: Die Leichenpredigten des Stadtarchivs Braunschweig, Bd. 9, Hannover 1985, S. 4386f.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Dietrich von dem Werder

geb.: 1584
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Gerlebogk, Görzig und Ziebigk; Page, Kammerjunker und Stallmeister des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); 1610 hessisch-kasselischer Rittmeister; danach bis 1622 Geheimer Rat und Oberhofmarschall in Kassel; 1623 anhaltischer Kapitän; 1631-1635 schwedischer Obrist; ab 1635 Unterdirektor der anhaltischen Landschaft; seit 1645 kurbrandenburgischer Obrist, Geheimer Rat und Amtshauptmann von Alt-Gatersleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vielgekörnte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Heinrich von dem Werder

geb.: 1578
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Gröbzig; bis 1635 Land- und Kammerrat des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Angehöriger des anhaltischen Ständeausschusses; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fortkommende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Paris von dem Werder

geb.: 1623
gest.: 1674
Anm.: Sohn des Dietrich von dem Werder (1584-1657); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Reupzig und Bräsen; vor 1646 Page am Dessauer Hof; später anhaltisch-dessauischer Rat; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Friedfertige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Matthaeus Wesenbeck

geb.: 1531
gest.: 1586
Anm.: Sohn des Antwerpener Juristen und Ratsherrn Petrus Wesenbeck d. Ä. (1487-1562); 1545-1550 Rechtsstudium in Löwen (Lic. jur.); 1557-1569 Professor in Jena; 1558 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Jena; seit 1569 Professor in Wittenberg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Peter Wesenbeck

gest.: 1637
Anm.: Sohn des flämischen Juristen Petrus Wesenbeck d. J. (1546-1603); zuletzt Gutsbesitzer in Waldau bei Bernburg.
Johann Weyland

Anm.: 1634, 1636, 1639 und 1642 Bürgermeister der Talstadt Bernburg.
Wouter van Wijnbergen
Wolter van Wynberg

geb.: 1592
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Hardewijker Bürgermeisters Sibert (Sywart) van Wijnbergen (gest. 1600); um 1626 Bürgermeister in Harderwijk.
Sigmund von Wolffersdorff

geb.: 1588
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Gottfried von Wolffersdorff (1559-1625); Erbherr auf Bornsdorf, Gleichau und Gollnitz; bis 1605 Page, danach Kammerjunker des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); zwei Jahre Musketier in der königlichen Leibgarde zu Paris; 1615 Leutnant der Stadt Braunschweig; 1618-1620 Hauptmann bei den böhmischen Ständetruppen; ca. 1621/22 Rittmeister unter Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); danach bis 1623 in wechselnden Kriegsdiensten; kursächsischer Obristleutnant und Generalquartiermeister (1631), Obrist (1633) und Generalmajor (1635-1637); vgl. Johann Georg Hutten: Vera Sapientia docens [...], Wittenberg 1652, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Erhard Wolfskeel von Reichenberg

geb.: 1605
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Georg Sigmund Wolfskeel von Reichenberg; würzburgischer Rat und Amtmann von Remlingen; 1633/34 schwedischer Regimentsrat im Herzogtum Franken; ... 1649 kurmainzischer Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionstag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sigmund von Wolkenstein

geb.: 1554
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Christoph von Wolkenstein (1530-1600); Erbherr auf Castel Ivano bei Ivano-Fracena.
Christian Wonna

geb.: 1594
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Weimarer Seilers Gregor Wonna; Theologiestudium in Jena (ab 1612) und Wittenberg (seit 1617); ab 1619 Schulmeister und seit 1620 Pfarrer in Ortenburg; vgl. Carl Mehrmann: Geschichte der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Ortenburg in Niederbayern, Landshut 1863, S. 110f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Helm Wrangel
Helmold Wrangel
Der "tolle Wrangel"

geb.: 1600
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Helmold Wrangel aus Livland; schwedischer Reiter, Korporal (1627), Leutnant (1631), Rittmeister (1631), Obristleutnant (1632-1634), Obrist (1636) und Generalmajor der Kavallerie (1645); 1638/39 kurbrandenburgischer Obrist; vgl. Gustav Früh / Hans Goedeke / Hans Jürgen von Wilckens: Die Leichenpredigten des Stadtarchivs Braunschweig, Bd. 9, Hannover 1984, S. 4526.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Barbara Sophia von Württemberg
Geburtsname: Markgräfin Barbara Sophia von Brandenburg

geb.: 1584
gest.: 1636
Anm.: Tochter des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1609-1628 Ehe mit Herzog Johann Friedrich von Württemberg (1582-1628).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Eberhard III. von Württemberg

geb.: 1614
gest.: 1674
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Friedrich von Württemberg (1582-1628); seit 1628 regierender Herzog von Württemberg (bis 1633 unter Vormundschaft); 1634-1638 Exil in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann Friedrich von Württemberg

geb.: 1582
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1608 regierender Herzog von Württemberg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Julius Friedrich von Württemberg-Weiltingen

geb.: 1588
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1617 regierender Herzog von Württemberg-Weiltingen; 1631-1633 württembergischer Regent für seinen Neffen Eberhard III. (1614-1674); seit 1634 Exil nach Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. Zaborsky (2)

gest.: 1636
Anm.: Böhmischer Adliger; zuletzt schwedischer Obristleutnant.
Anna von Zanthier
Geburtsname: Anna von Warnstedt

Anm.: Gemahlin des Ernst von Zanthier.
Ernst von Zanthier

geb.: nach 1602
Anm.: Sohn des Christoph Ernst von Zanthier (gest. 1621/22); Erbherr auf Brösigk; zeitweise Hofmeister der Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg (1579-1624); um 1636 kursächsischer Obristwachtmeister; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Notfeste").
Zar (Moskauer Reich) Wassili IV.
Fürst Wassili Iwanowitsch Schuiski

geb.: 1552
gest.: 1612
Anm.: Sohn des Bojaren Fürst Iwan Andrejewitsch Schuiski (gest. 1573); 1606-1610 Zar des Moskauer Reiches; seit 1610 polnischer Gefangener.

Weiterführende Informationen in der DNB
Aalen
weiterführende Informationen
Aarösund (Årøsund)
weiterführende Informationen
Abano (Abano Terme)
weiterführende Informationen
Abensberg
weiterführende Informationen
Adorf
weiterführende Informationen
Adriatisches Meer
weiterführende Informationen
Aeolia (Aiolia)
Anm.: In der griechisch-römischen Mythologie Insel des Windgottes Aeolus.
Ägäisches Meer
weiterführende Informationen
Ägypten
weiterführende Informationen
Aderstedt
weiterführende Informationen
Afrika
weiterführende Informationen
Ahrensbök
weiterführende Informationen
Aken
weiterführende Informationen
Albanien
Albrechtsburg (Meißen)
weiterführende Informationen
Alexandria
weiterführende Informationen
Alikendorf
weiterführende Informationen
Alkmaar
weiterführende Informationen
Alpen
weiterführende Informationen
Alphen aan den Rijn
weiterführende Informationen
Alsleben
weiterführende Informationen
Alsleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Altdorf
weiterführende Informationen
Altenburg
weiterführende Informationen
Altendresden (Dresden-Neustadt)
Altheim
weiterführende Informationen
Altmark
weiterführende Informationen
Altona
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Alzey
weiterführende Informationen
Amager, Insel
weiterführende Informationen
Amberg
weiterführende Informationen
Amboise
weiterführende Informationen
Ambon, Insel
weiterführende Informationen
Amerika
weiterführende Informationen
Amersfoort
weiterführende Informationen
Ammer, Fluss
weiterführende Informationen
Amöneburg
weiterführende Informationen
Amsterdam
weiterführende Informationen
Amstetten
weiterführende Informationen
Andernach
weiterführende Informationen
Angiari
weiterführende Informationen
Anhalt, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Bernburg, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Dessau, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Köthen, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Plötzkau, Fürstentum
Anhalt-Zerbst, Fürstentum
Ansbach
weiterführende Informationen

Anm.: Bis ins 18. Jahrhundert meist Onolzbach genannt.
Antvorskov, Schloss
Anm.: Ehemaliges Johanniterkloster südöstlich der dänischen Stadt Slagelse, das nach der Reformation in ein königliches Schloss umgewandelt wurde.
Antwerpen
weiterführende Informationen
Apeldoorn
weiterführende Informationen
Aquileia
weiterführende Informationen
Aquileia, Patriarchat
Arabien
weiterführende Informationen
Arendshorst
Anm.: Niederländische Siedlung an der Vechte westlich von Ommen (Overijssel).
Arendsee
weiterführende Informationen
Arktis
weiterführende Informationen
Arlesega
weiterführende Informationen
Arnheim (Arnhem)
weiterführende Informationen
Arnshaugk, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen.
Arnstadt
weiterführende Informationen
Arquà (Arquà Petrarca)
weiterführende Informationen
Artlenburg
weiterführende Informationen
Artois, Grafschaft
weiterführende Informationen
Asch (Aš)
weiterführende Informationen
Aschach an der Donau
weiterführende Informationen
Aschersleben
weiterführende Informationen
Asia
Anm.: Ehemalige Provinz des Römischen Reiches im Westen Kleinasiens (der heutigen Türkei).
Askanien (Aschersleben), Grafschaft
Assens
weiterführende Informationen
Asti
weiterführende Informationen
Athen
weiterführende Informationen
Atzwang (Campodazzo)
weiterführende Informationen
Auerbach
weiterführende Informationen
Augsburg
weiterführende Informationen
Aussig (Ústí nad Labem)
weiterführende Informationen
Avignon, Erzbistum
weiterführende Informationen
Baalberge
weiterführende Informationen
Babylon
weiterführende Informationen
Babylonien
weiterführende Informationen
Bacchiglione, Fluss
weiterführende Informationen
Badeborn
weiterführende Informationen
Baden (bei Wien)
weiterführende Informationen
Bärenrode
weiterführende Informationen
Baiersdorf
weiterführende Informationen
Balaton (Plattensee)
weiterführende Informationen
Ballenstedt
weiterführende Informationen
Ballenstedt, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Bamberg
weiterführende Informationen
Bamberg, Hochstift
weiterführende Informationen
Barby
weiterführende Informationen
Barwies
weiterführende Informationen
Basel
weiterführende Informationen
Baskenland
weiterführende Informationen
Basra, Ejalet (Basra Eyâlet)
weiterführende Informationen

Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Bassano del Grappa
weiterführende Informationen
Battaglia (Battaglia Terme)
weiterführende Informationen
Baunach
weiterführende Informationen
Bayerischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Bayern, Herzogtum bzw. Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Bayersoien (Bad Bayersoien)
weiterführende Informationen
Bayonne
weiterführende Informationen
Bayreuth
weiterführende Informationen
Beemster
weiterführende Informationen
Beesen
weiterführende Informationen

Anm.: Stammgut der Familie Krosigk.
Beilngries
weiterführende Informationen
Bentheim (Bad Bentheim)
weiterführende Informationen
Bentheim, Grafschaft
weiterführende Informationen
Berching
weiterführende Informationen
Berg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Bergedorf
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Bergen
weiterführende Informationen
Bergen op Zoom
weiterführende Informationen
Berggießhübel (Bad Gottleuba-Berggießhübel)
weiterführende Informationen
Berlin
weiterführende Informationen
Bern, Republik
weiterführende Informationen
Bernau bei Berlin
weiterführende Informationen
Bernburg
weiterführende Informationen

Anm.: Bestehend aus der eigenständiger Tal- ("Stadt im Tale", entstanden aus den ehemaligen Teilen Altstadt und Neustadt) und Bergstadt ("Stadt vor dem Berge"), die erst 1825 vereinigt wurden.
Bernburg, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Besançon
weiterführende Informationen
Betuwe
weiterführende Informationen
Bevazzana
weiterführende Informationen
Beverwijk
weiterführende Informationen
Bevilacqua
weiterführende Informationen
Bibersburg (Červený Kameň), Schloss
weiterführende Informationen
Biendorf
weiterführende Informationen
Bischofteinitz (Horšovský Týn)
weiterführende Informationen
Bitterfeld (Bitterfeld-Wolfen)
weiterführende Informationen
Bizerta (Binzart)
weiterführende Informationen
Blessano
weiterführende Informationen
Bode, Fluss
weiterführende Informationen
Böhlen
weiterführende Informationen
Böhmen, Königreich
weiterführende Informationen
Böhmerwald (Šumava)
weiterführende Informationen
Böhmisch Brod (Český Brod)
weiterführende Informationen
Böhmischer Wald
Anm.: Zeitgenössischer Sammelbegriff für den Böhmerwald, Oberpfälzer Wald, das Fichtelgebirge, Vogtland/Elstergebirge, Erzgebirge und Elbsandsteingebirge.
Boekel
weiterführende Informationen
Bösen
Anm.: Bereits im 17. Jahrhundert nicht mehr existierendes Dorf (Wüstung) in der Grafschaft Barby.
Bogense
weiterführende Informationen
Boizenburg
weiterführende Informationen
Bologna
weiterführende Informationen
Bommelerwaard
weiterführende Informationen
Bopfingen
weiterführende Informationen
Bordeaux
weiterführende Informationen
Borgesdorf
weiterführende Informationen
Borgo Valsugana (Burg im Suganertal)
weiterführende Informationen
Bormio
weiterführende Informationen
Bornhöved
weiterführende Informationen
Bornico
Anm.: Heute Ortsteil von Toscolano-Maderno am Gardasee.
Bosnien, Ejalet (Bosna Eyâlet)
weiterführende Informationen

Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs mit Hauptsitz in Banja Luka.
Boulogne-sur-Mer
weiterführende Informationen
Bozen (Bolzano)
weiterführende Informationen
Brabant, Herzogtum
weiterführende Informationen
Bramstedt (Bad Bramstedt)
weiterführende Informationen
Brandenburg an der Havel
weiterführende Informationen
Brandenburg an der Havel, Altstadt
weiterführende Informationen

Anm.: Damals selbständige Stadt.
Brandenburg an der Havel, Neustadt
weiterführende Informationen

Anm.: Damals selbständige Stadt.
Brandenburg, Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Brandenburg, Markgrafschaft
weiterführende Informationen

Anm.: Kernland des Kurfüstentums Brandenburg.
Brandenburg-Ansbach, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Brandenburg-Bayreuth, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Brasilien
weiterführende Informationen

Anm.: Portugiesische Kolonie.
Braunau am Inn
weiterführende Informationen
Braunfels
weiterführende Informationen
Braunschweig
weiterführende Informationen
Braunschweig, Herzogtum
weiterführende Informationen
Braunschweig-Lüneburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Braunschweig-Wolfenbüttel, Herzogtum
weiterführende Informationen
Braunsdorf
weiterführende Informationen
Breda
weiterführende Informationen
Bredevoort
weiterführende Informationen
Breitenbrunn
weiterführende Informationen
Breitenstein
weiterführende Informationen
Breitingen (Regis-Breitingen)
weiterführende Informationen
Bremen
weiterführende Informationen
Bremen, Erzstift
weiterführende Informationen
Brenner (Brennero), Pass
weiterführende Informationen
Brennerbad (Terme del Brennero)
weiterführende Informationen
Brennersee
weiterführende Informationen
Brenta, Fluss
weiterführende Informationen
Brescia
weiterführende Informationen
Breslau (Wrocław)
weiterführende Informationen
Brieg (Brzeg)
weiterführende Informationen
Briel (Brielle)
weiterführende Informationen
Brigetio
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemaliges römisches Militärlager am pannonischen Limes.
Britannien
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemalige Provinz des Römischen Reiches.
Brixen (Bressanone)
weiterführende Informationen
Brixen, Hochstift
weiterführende Informationen
Brocken, Berg
weiterführende Informationen
Bruck an der Leitha
weiterführende Informationen
Bruck an der Mur
weiterführende Informationen
Brüssel (Brussels, Bruxelles)
weiterführende Informationen
Brünn (Brno)
weiterführende Informationen
Brusegana
Anm.: Heute ein Stadtteil von Padua.
Budin an der Eger (Budyně nad Ohří)
weiterführende Informationen
Budweis (České Budějovice)
weiterführende Informationen
Budwitz (Moravské Budějovice)
weiterführende Informationen
Bützow
weiterführende Informationen
Burg bei Magdeburg
weiterführende Informationen
Burghausen
weiterführende Informationen
Burghausen, Burg
weiterführende Informationen
Burgund, Freigrafschaft (Franche-Comté)
weiterführende Informationen
Burgund, Herzogtum
weiterführende Informationen
Burgundischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Buttstädt
weiterführende Informationen
Bystřice
weiterführende Informationen
Byzantinisches Reich
weiterführende Informationen
Cadiz
weiterführende Informationen
Calais
weiterführende Informationen
Calbe
weiterführende Informationen
Calenberg, Burg
weiterführende Informationen
Calvörde
weiterführende Informationen
Campo Marzo (Vicenza)
weiterführende Informationen
Canal Grande (Venedig)
weiterführende Informationen
Canale della Giudecca (Venedig)
weiterführende Informationen
Canale Piovego
weiterführende Informationen
Cannstatt (Bad Cannstatt)
weiterführende Informationen
Caorle
weiterführende Informationen
Carnuntum
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemalige römische Stadt mit Legionslager am pannonischen Limes.
Caselle
weiterführende Informationen
Castel Gandolfo, Päpstlicher Palast
weiterführende Informationen
Castel Ivano
Anm.: Burg bei Ivano-Fracena oberhalb des Suganertals (Valsugana).
Castello della Bellaguardia
weiterführende Informationen
Castello del Catajo
weiterführende Informationen
Castello San Salvatore
weiterführende Informationen
Castelnuovo del Garda
weiterführende Informationen
Castricum
weiterführende Informationen
Catajo
weiterführende Informationen
Cavalcaselle
weiterführende Informationen
Celle
weiterführende Informationen
Cervarese Santa Croce
weiterführende Informationen
Cervignano del Friuli
weiterführende Informationen
Châlons-en-Champagne
weiterführende Informationen
Champagne
weiterführende Informationen
Chemnitz
weiterführende Informationen
Chiavenna
weiterführende Informationen
Chile, Generalkapitanat (Capitanía General de Chile)
Anm.: 1609-1818 bestehender südwestlicher Teil des spanischen Vizekönigreiches Peru, der über die Grenzen des heutigen chilenischen Staates deutlich hinausging.
China
weiterführende Informationen
Chioggia
weiterführende Informationen
Christianshavn
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Kopenhagen (København).
Cismon del Grappa
weiterführende Informationen
Cittadella
weiterführende Informationen
Cividale del Friuli
weiterführende Informationen
Cloppenburg
weiterführende Informationen
Coburg
weiterführende Informationen
Cölln an der Spree
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Berlin.
Cörmigk
weiterführende Informationen
Coevorden
weiterführende Informationen
Colbitz
weiterführende Informationen
Colbitz-Letzlinger Heide (Garleber Heide)
weiterführende Informationen
Colli Euganei
weiterführende Informationen
Cologny
weiterführende Informationen
Corbie
weiterführende Informationen
Cordenons
weiterführende Informationen
Cordignano
weiterführende Informationen
Cornegliano
weiterführende Informationen
Corvey, Stift
weiterführende Informationen
Costozza (Longare-Costozza)
weiterführende Informationen
Coswig (Anhalt)
weiterführende Informationen
Coswig, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Covolo del Butistone, Festung
Anm.: 1512-1796 eine habsburgische Enklave bildende Höhlenfestung ("der Kofel") in einer Kalkfelsenwand im venezianischen Tal der Brenta zwischen Primolano und Cismon del Grappa.
Cremona
weiterführende Informationen
Crimmitschau
weiterführende Informationen
Crossen (Krosno Odrzańskie)
weiterführende Informationen
Crüchern
weiterführende Informationen
Curtarolo
weiterführende Informationen
Cyriaksburg, Festung
weiterführende Informationen

Anm.: Damals vor den Toren der Stadt Erfurt gelegene Festungsanlage.
Czaslau (Čáslav)
weiterführende Informationen
Dänemark, Königreich
weiterführende Informationen
Dahme
weiterführende Informationen
Dalmatien
weiterführende Informationen
Damaskus
weiterführende Informationen
Dankerode
weiterführende Informationen
Dannenberg
weiterführende Informationen
Danzig (Gdańsk)
weiterführende Informationen
Darmstadt
weiterführende Informationen
Dauphiné
weiterführende Informationen
Davisstraße (Davis Strait)
weiterführende Informationen
Deggendorf
weiterführende Informationen
Deining
weiterführende Informationen
Delden
weiterführende Informationen
Delitzsch
weiterführende Informationen
Delft
weiterführende Informationen
Den Haag
weiterführende Informationen
Desenzano del Garda
weiterführende Informationen
Dessau (Dessau-Roßlau)
weiterführende Informationen
Dettelbach
weiterführende Informationen
Deutsch-Altenburg
weiterführende Informationen
Deutschbrod (Havlíčkův Brod)
weiterführende Informationen
Deventer
weiterführende Informationen
Dieskau
weiterführende Informationen
Diest
weiterführende Informationen
Dietfurt an der Altmühl
weiterführende Informationen
Dietfurt in Mittelfranken
weiterführende Informationen
Dijon
weiterführende Informationen
Dillenburg
weiterführende Informationen
Dillingen an der Donau
weiterführende Informationen
Dilsberg
weiterführende Informationen
Dirschenbach
weiterführende Informationen
Dithmarschen, Bauernrepublik
Dömitz
weiterführende Informationen
Doesburg
weiterführende Informationen
Dohndorf
weiterführende Informationen
Dole
weiterführende Informationen
Dolo
weiterführende Informationen
Donau, Fluss
weiterführende Informationen
Donaustauf
weiterführende Informationen
Donauwörth
weiterführende Informationen
Dordrecht
weiterführende Informationen
Dorfbach
weiterführende Informationen
Drente (Drenthe), Landschaft
Anm.: Teil der Vereinigten Niederlande (heute Provinz Drenthe).
Dresden
weiterführende Informationen
Dröbel
weiterführende Informationen
Dröbelscher Busch
Anm.: Waldgebiet am linken Saaleufer bei Dröbel nahe Bernburg.
Droyßig
weiterführende Informationen
Dürnstein
weiterführende Informationen
Duisburg
weiterführende Informationen
Dunkerque (Dünkirchen)
weiterführende Informationen
Durlach
weiterführende Informationen
Ebelsberg
weiterführende Informationen
Eckartsberga
weiterführende Informationen
Eckernförde
weiterführende Informationen
Eemnes
weiterführende Informationen
Eferding
weiterführende Informationen
Egeln
weiterführende Informationen
Eger (Cheb)
weiterführende Informationen
Egerischer Sauerbrunnen
weiterführende Informationen

Anm.: Mineralquelle bei Schlada (Slatina) im heutigen Franzensbad (Františkovy Lázně), rund 5 km nördlich von Eger.
Egerischer Kreis
Anm.: Verwaltungseinheit des Königreiches Böhmen.
Eggenberg, Schloss
weiterführende Informationen

Anm.: Heute im Stadtgebiet von Graz gelegenen.
Eggenburg
weiterführende Informationen
Ehrenbreitstein, Festung
weiterführende Informationen

Anm.: Kurtrierische Festung am Rhein bei Koblenz (im Dreißigjährigen Krieg auch Hermannstein genannt).
Eichsfeld
weiterführende Informationen
Eichstätt
weiterführende Informationen
Eichstätt, Hochstift
weiterführende Informationen
Eider, Fluss
weiterführende Informationen
Eilenburg
weiterführende Informationen
Eisack (Isarco), Fluss
weiterführende Informationen
Eisenberg
weiterführende Informationen
Eisfeld
weiterführende Informationen
Eisgrub (Lednice)
weiterführende Informationen
Eisleben (Lutherstadt Eisleben)
weiterführende Informationen
Eisenach
weiterführende Informationen
Elbe (Labe), Fluss
weiterführende Informationen
Elburg
weiterführende Informationen
Elmina, Festung (Castelo de São Jorge da Mina, St. George's Castle)
weiterführende Informationen
Elsass
weiterführende Informationen
Emden
weiterführende Informationen
Enkhuizen
weiterführende Informationen
Endorf
weiterführende Informationen
Engelhartszell
weiterführende Informationen
England, Königreich
weiterführende Informationen
Enns
weiterführende Informationen
Enns, Fluss
weiterführende Informationen
Enschede
weiterführende Informationen
Eremo del Monte Rua
weiterführende Informationen
Erfurt
weiterführende Informationen
Erfurt, Herrschaft
Anm.: Teil des Erzstifts bzw. Kurfürstentums Mainz.
Ergoldsbach
weiterführende Informationen
Erlau (Eger)
weiterführende Informationen
Erlau, Ejalet (Eğri Eyâlet)
Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Ermsleben
weiterführende Informationen
Eschwege
weiterführende Informationen
Esslingen
weiterführende Informationen
Este
weiterführende Informationen
Etsch (Adige), Fluss
weiterführende Informationen
Ettal, Kloster
weiterführende Informationen
Europa
weiterführende Informationen
Évian (Évian-les-Bains)
weiterführende Informationen
Faaborg
weiterführende Informationen
Falkenberg
weiterführende Informationen
Famagusta (Ammóchostos, Gazimağusa)
weiterführende Informationen
Farkaschin (Vlčkovce)
weiterführende Informationen
Favorita, Schloss
Anm.: Heute Augarten in Wien.
Fehrbellin
weiterführende Informationen
Feldsberg (Valtice)
weiterführende Informationen
Felizzano
weiterführende Informationen
Ferrara
weiterführende Informationen
Ferrieden
Anm.: Heute aus den Gemeinden Ober- und Unterferrieden (Landkreis Nürnberger Land) bestehend.
Feucht
weiterführende Informationen
Fichtelberg (Oberfranken)
weiterführende Informationen
Fileck (Fiľakovo)
weiterführende Informationen
Filipinas (Philippinen)
weiterführende Informationen
Finnland
weiterführende Informationen
Fischamend
weiterführende Informationen
Flandern, Grafschaft
weiterführende Informationen
Fleitershofte
Anm.: Heute möglicherweise nicht mehr existierendes niederländisches Dorf zwischen Oud-Milligen und Apeldoorn.
Flensburg
weiterführende Informationen
Florenz (Firenze)
weiterführende Informationen
Foça
weiterführende Informationen
Fontanafredda
weiterführende Informationen
Forchheim
weiterführende Informationen
Fossa Drusiana
Anm.: Im Jahr 12 v. Chr. durch den römischen Feldherren Nero Claudius Drusus (38-9 v. Chr.) angelegter Kanal, von dem unter anderem angenommen wird, dass er den Rhein bei Arnheim mit der IJssel bei Doesburg verband.
Fränkische Alb
weiterführende Informationen
Fränkischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Franken
weiterführende Informationen
Franken, Herzogtum
weiterführende Informationen
Frankenhausen (Bad Frankenhausen)
weiterführende Informationen
Frankenmarkt
weiterführende Informationen
Frankenthal
weiterführende Informationen
Frankfurt (Main)
weiterführende Informationen
Frankfurt (Oder)
weiterführende Informationen
Frankreich, Königreich
weiterführende Informationen
Fratting (Vratěnín)
weiterführende Informationen
Freckleben
weiterführende Informationen
Freckleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Frederiksborg, Schloss (Hillerød)
weiterführende Informationen
Freiberg
weiterführende Informationen
Freising
weiterführende Informationen
Freising, Hochstift
Freyburg
weiterführende Informationen
Friaul (Friuli)
weiterführende Informationen
Friesland
weiterführende Informationen
Frohnleiten
weiterführende Informationen
Frose
weiterführende Informationen
Fünen (Fyn), Bistum
Fünen (Fyn), Insel
weiterführende Informationen
Fürstenberg
weiterführende Informationen
Fürstenfeldbruck
weiterführende Informationen
Füssen
weiterführende Informationen
Fulda
weiterführende Informationen
Galiläa
weiterführende Informationen
Gals
weiterführende Informationen
Galzignano
weiterführende Informationen
Gamsen
weiterführende Informationen
Gardasee (Lago di Garda)
weiterführende Informationen
Gartow
weiterführende Informationen
Gartz
weiterführende Informationen
Gatterburg, Schloss
Anm.: Vorgängerbau des Schlosses Schönbrunn bei Wien.
Gaweinstal
weiterführende Informationen
Gefell
weiterführende Informationen
Gefrees
weiterführende Informationen
Gelderland
weiterführende Informationen
Geldern
weiterführende Informationen
Gemen, Herrschaft
weiterführende Informationen
Genf (Genève)
weiterführende Informationen
Genfer See (Lac Léman)
weiterführende Informationen
Gent
weiterführende Informationen
Genua (Genova)
weiterführende Informationen
Genua, Republik (Repubblica di Genova)
weiterführende Informationen
Gera
weiterführende Informationen
Gera, Fluss
weiterführende Informationen
Geratshofen
weiterführende Informationen
Germersheim
weiterführende Informationen
Gernrode
weiterführende Informationen
Gernrode, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Gernrode, Stift
weiterführende Informationen
Gerolzhofen
weiterführende Informationen
Giacopuzzi
weiterführende Informationen
Gibraltar
weiterführende Informationen
Giengen an der Brenz
weiterführende Informationen
Gießen
weiterführende Informationen
Gifhorn
weiterführende Informationen
Giudecca (Venedig)
weiterführende Informationen
Glatz (Kłodzko)
weiterführende Informationen
Gleußen
weiterführende Informationen
Glücksburg
weiterführende Informationen
Glückstadt
weiterführende Informationen
Göppingen
weiterführende Informationen
Göppingen, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Herzogtums Württemberg.
Goerzke
weiterführende Informationen
Göttingen
weiterführende Informationen
Goldener Steig
weiterführende Informationen
Goldkronach
weiterführende Informationen
Golf von Venedig (Golfo di Venezia)
weiterführende Informationen
Gommern, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen.
Goor
weiterführende Informationen
Gorizia (Görz)
weiterführende Informationen
Goslar
weiterführende Informationen
Gotha
weiterführende Informationen
Gottesgab, Bergwerk
Anm.: Im Jahr 1604 gegründetes Silbereisenbergwerk im Gleißinger Fels am Fuß des Ochsenkopfs bei Neubau/Fichtelberg (Fichtelgebirge).
Gottesgnaden
weiterführende Informationen
Gottorf, Schloss
weiterführende Informationen
Grabow
weiterführende Informationen
Gradisca d'Isonzo
weiterführende Informationen
Grado
weiterführende Informationen
Gräfenthal
weiterführende Informationen
Gran (Esztergom), Erzbistum
weiterführende Informationen
Grafendorf bei Stockerau
Anm.: Heute Teil von Stockerau.
Graubünden (Freistaat der Drei Bünde)
weiterführende Informationen
Graz
weiterführende Informationen
Greding
weiterführende Informationen
Greifenstein
weiterführende Informationen
Greiffenberg (Gryfów Śląski)
weiterführende Informationen
Grein
weiterführende Informationen
Griechenland
weiterführende Informationen
Grigno (Grims)
weiterführende Informationen
Groebzig
weiterführende Informationen
Gröna
weiterführende Informationen
Gröningen
weiterführende Informationen
Groenlo (Grol)
weiterführende Informationen
Gronau (Westfalen)
weiterführende Informationen
Groningen
weiterführende Informationen
Groningen, Provinz
weiterführende Informationen
Großalsleben
weiterführende Informationen
Großalsleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Großbritannien
weiterführende Informationen
Groß-Enzersdorf
weiterführende Informationen
Großer Belt (Storebælt)
weiterführende Informationen
Großer Plöner See
weiterführende Informationen
Großnondorf
weiterführende Informationen
Groß Oesingen
weiterführende Informationen
Großwirschleben
weiterführende Informationen
Grünhagen
weiterführende Informationen
Güntersberge
weiterführende Informationen
Güntersberge, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Güsten
weiterführende Informationen
Güstrow
weiterführende Informationen
Guinea
weiterführende Informationen
Gunzenhausen
weiterführende Informationen
Gustavsburg
weiterführende Informationen

Anm.: 1632-1635 schwedische Festungsanlage an der Mündung des Mains in den Rhein.
Haarlem
weiterführende Informationen
Haarlemmer Meer
Anm.: Mitte des 19. Jahrhunderts trockengelegter Binnensee in Nordholland zwischen Haarlem, Leiden und Amsterdam.
Haderburg (Castello di Salorno)
weiterführende Informationen
Hadersleben (Haderslev)
weiterführende Informationen
Haderslebener Förde (Haderslev Fjord)
weiterführende Informationen
Hainburg (Donau)
weiterführende Informationen
Halberstadt
weiterführende Informationen
Halberstadt, Bistum
weiterführende Informationen
Halberstadt, Hochstift
weiterführende Informationen
Hall in Tirol
weiterführende Informationen
Halle (Saale)
weiterführende Informationen
Hamburg
weiterführende Informationen
Hameln
weiterführende Informationen
Hanau
weiterführende Informationen
Hannoversch Münden
weiterführende Informationen
Harburg
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Harburg, Herrschaft
Anm.: Teil des Herzogtums Lüneburg.
Hardenberg
weiterführende Informationen
Hardenberger Heide
Anm.: Naturraum östlich von Hardenberg (Overijssel).
Harderwijk
weiterführende Informationen
Hartenfels, Schloss (Torgau)
Hartheim
weiterführende Informationen
Hartmannshof
weiterführende Informationen
Harz
weiterführende Informationen
Harzgerode
weiterführende Informationen
Harzgerode, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Haseluenne
weiterführende Informationen
Haßfurt
weiterführende Informationen
Hattem
weiterführende Informationen
Havel, Fluss
weiterführende Informationen
Havelberg
weiterführende Informationen
Havelland
weiterführende Informationen
Hecklingen
weiterführende Informationen
Heidelberg
weiterführende Informationen
Heidenheim an der Brenz
weiterführende Informationen
Heidenheim, Amt
Anm.: Ehemalige Herrschaft der Grafen von Helfenstein, seit 1448 (zur Grafschaft bzw. zum Herzogtum) Württemberg gehörig.
Heilbronn
weiterführende Informationen
Heiliges Römisches Reich (deutscher Nation)
weiterführende Informationen
Heilsbronn
weiterführende Informationen
Heiterwang
weiterführende Informationen
Heldrungen
weiterführende Informationen
Hellbrunn, Monatsschlössl (Waldemsschlösschen)
weiterführende Informationen

Anm.: Vermutlich 1615 erbautes Jagdschloss der Erzbischöfe von Salzburg.
Hellbrunn, Schloss
weiterführende Informationen

Anm.: 1613-1615 erbautes Lustschloss der Erzbischöfe von Salzburg.
Helmbrechts
weiterführende Informationen
Helmstedt
weiterführende Informationen
Helsingborg
weiterführende Informationen
Helsingør
weiterführende Informationen
Hemau
weiterführende Informationen
Henneberg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Herborn
weiterführende Informationen
Heringen
weiterführende Informationen
Hernals
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Heroldsberg
weiterführende Informationen
Hersfeld
weiterführende Informationen
Hersfeld, Stift
Anm.: Seit 1648 Fürstentum der Landgrafen von Hessen-Kassel.
Herzogenbusch ('s-Hertogenbosch)
weiterführende Informationen
Hessen
weiterführende Informationen
Hessen, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hessen-Darmstadt, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hessen-Kassel, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hettstedt
weiterführende Informationen
Heusden
weiterführende Informationen
Hierden (b. Harderwijk)
weiterführende Informationen
Hietzing
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Hildesheim
weiterführende Informationen
Hildesheim, Hochstift
weiterführende Informationen
Hilpoltstein
weiterführende Informationen
Hitzacker
weiterführende Informationen
Höchstädt an der Donau
weiterführende Informationen
Höxter
weiterführende Informationen
Hof
weiterführende Informationen
Hohenkammer
weiterführende Informationen
Hohensalzburg, Festung
weiterführende Informationen
Hohnstein, Grafschaft
weiterführende Informationen
Hollabrunn
weiterführende Informationen
Holland
weiterführende Informationen
Holnstein
weiterführende Informationen
Holstein-Pinneberg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Holstein, Herzogtum
weiterführende Informationen
Honselaarsdijk (Honselersdijk), Schloss
weiterführende Informationen
Horzelitz (Hořelice)
weiterführende Informationen
Hoya
weiterführende Informationen
Hoym
weiterführende Informationen
Hühnerberg
weiterführende Informationen
Hulst
weiterführende Informationen
Hurlach
weiterführende Informationen
Hunneschans, die
weiterführende Informationen

Anm.: Mittelalterliche Ringwallburg am Uddelermeer in Gelderland.
Husum
weiterführende Informationen
Ichtershausen
weiterführende Informationen
Iglau (Jihlava)
weiterführende Informationen
IJ, Meeresarm
weiterführende Informationen
IJssel, Fluss
weiterführende Informationen
IJsseloord, Schanze
Anm.: Bereits um die Mitte des 18. Jahrhunderts verschwundene Schanze an der Abzweigung der IJssel vom Niederrhein bei Arnheim.
Ilberstedt
weiterführende Informationen
Île de Ré
weiterführende Informationen
Ilmenau
weiterführende Informationen
Ilmenau, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit der Grafschaft Henneberg.
Ilz, Fluss
weiterführende Informationen
Indien
weiterführende Informationen
Ingelmunster
weiterführende Informationen
Ingolstadt
weiterführende Informationen
Inn, Fluss
weiterführende Informationen
Innsbruck
weiterführende Informationen
Ipolydamásd
weiterführende Informationen
Irland, Königreich
weiterführende Informationen
Isar, Fluss
weiterführende Informationen
Isenburg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Isselburg
weiterführende Informationen
Isla Margarita
weiterführende Informationen
Isola Rizza
weiterführende Informationen
Isola di San Giorgio Maggiore (Venedig)
weiterführende Informationen
Istrien
weiterführende Informationen
Italien
weiterführende Informationen
Itzehoe
weiterführende Informationen
Jägerndorf, Herzogtum
Anm.: Schlesisches Teilherzogtum.
Japan
weiterführende Informationen
Jena
weiterführende Informationen
Jerichow
weiterführende Informationen
Jerichowscher Kreis
Anm.: Verwaltungseinheit des Erzstifts Magdeburg.
Jerusalem
weiterführende Informationen
Jeßnitz
weiterführende Informationen
Jesteburg
weiterführende Informationen
Jübar
weiterführende Informationen
Jülich, Herzogtum
weiterführende Informationen
Jüterbog
weiterführende Informationen
Jütland (Jylland)
weiterführende Informationen
Kärnan, Turm
weiterführende Informationen

Anm.: Überrest einer in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zerstörten Burg bzw. Festung oberhalb der Stadt Helsingborg.
Kärnten, Herzogtum
weiterführende Informationen
Kaiserebersdorf
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Kaiserslautern
weiterführende Informationen
Kalbe
weiterführende Informationen
Kalchreuth
weiterführende Informationen
Kalkberg, Schloss (Lüneburg)
Anm.: 1371 zerstörte Burg, im 17. Jahrhundert Schloss und Garnison westlich der Altstadt von Lüneburg.
Kalmar
weiterführende Informationen
Kamitz (Kamienica)
weiterführende Informationen
Kampen
weiterführende Informationen
Kanaan
weiterführende Informationen

Anm.: Biblisches "gelobtes Land".
Kana (Qana)
weiterführende Informationen
Kanischa (Nagykanizsa)
weiterführende Informationen
Kapfenberg
weiterführende Informationen
Karlau, Schloss
Anm.: Heute in Graz gelegene Justizvollzugsanstalt.
Karlsbad (Karlovy Vary)
weiterführende Informationen
Karnische Alpen
weiterführende Informationen
Kaspisches Meer
weiterführende Informationen
Kassel
weiterführende Informationen
Katalonien
weiterführende Informationen
Katzenberg
weiterführende Informationen
Kelbra
weiterführende Informationen
Kemberg
weiterführende Informationen
Kent, Königreich
Anm.: Eines der sieben angelsächsischen Königreiche des Mittelalters.
Kesselbusch
Anm.: Auenwaldgebiet an der Saale bei Bernburg.
Kiel
weiterführende Informationen
Kindberg
weiterführende Informationen
Kischützneustadt (Kysucké Nové Mesto)
weiterführende Informationen
Klagenfurt am Wörthersee
weiterführende Informationen
Klamm, Burg
Anm.: Burgruine oberhalb von Schottwien (Niederösterreich).
(Ehrenberger) Klause (Weiler-Klause)
weiterführende Informationen
Klausen (Chiusa)
weiterführende Informationen
Kleiner Belt (Lillebælt)
weiterführende Informationen
Klein Komorn (Zalakomár)
weiterführende Informationen
Klein Venedig, Schloss
Anm.: Heute nicht mehr existierendes südmährisches Lustschlösschen des Kardinals Franz von Dietrichstein in der Nähe von Mikulov.
Kleinwülknitz
weiterführende Informationen
Klentsch (Klenčí pod Čerchovem)
weiterführende Informationen
Kleutsch
weiterführende Informationen
Kleve
weiterführende Informationen
Kleve, Herzogtum
weiterführende Informationen
Klipperberge
Anm.: Weinberg bei Bernburg.
Klötze
weiterführende Informationen
Klosterneuburg
weiterführende Informationen
Kloster Zinna
weiterführende Informationen
Knesebeck
weiterführende Informationen
Knodsenburg, Festung
Anm.: Im Jahr 1585 gegründete Festung an der Waal bei Nijmegen.
Knönitz (Knínice)
weiterführende Informationen
Koblenz
weiterführende Informationen
Köln
weiterführende Informationen
Köln, Kurfürstentum (Erzstift)
weiterführende Informationen
Königerode
weiterführende Informationen
Königsberg (Kaliningrad)
weiterführende Informationen
Königseck (Kunžak)
weiterführende Informationen
Königshofen im Grabfeld (Bad Königshofen im Grabfeld)
weiterführende Informationen
Königstein
weiterführende Informationen
Königstein im Taunus, Burg
Königstein, Festung
weiterführende Informationen
Könitz
weiterführende Informationen
Könnern
weiterführende Informationen
Köthen
weiterführende Informationen
Kötzschau
weiterführende Informationen
Kolding
weiterführende Informationen
Kolin (Kolín)
weiterführende Informationen
Komorn (Komárno)
weiterführende Informationen
Konstantinopel (İstanbul)
weiterführende Informationen
Konstanz
weiterführende Informationen

Anm.: Im Mittelalter und der frühen Neuzeit auch Kostnitz genannt.
Kopenhagen (København)
weiterführende Informationen
Korneuburg
weiterführende Informationen
Koromandelküste
weiterführende Informationen
Korsør
weiterführende Informationen
Košice
weiterführende Informationen
Koskau
Anm.: Bestehend aus Unter- und Oberkoskau (heute Saale-Orla-Kreis, Thüringen).
Krain, Herzogtum
weiterführende Informationen
Krakau (Kraków)
weiterführende Informationen
Kranichfeld
weiterführende Informationen
Krems an der Donau
weiterführende Informationen
Kremsmünster
weiterführende Informationen
Kreta
weiterführende Informationen
Kreuznach
weiterführende Informationen
Krieglach
weiterführende Informationen
Krim, Khanat
weiterführende Informationen
Kronach
weiterführende Informationen
Kronborg, Schloss (Helsingør)
weiterführende Informationen
Kroppenstedt
weiterführende Informationen
Krumau (Český Krumlov)
weiterführende Informationen
Krumbholz
Anm.: Auenwaldgebiet an der Saale bei Bernburg.
Kühren
weiterführende Informationen
Küstrin (Kostrzyn nad Odrą)
weiterführende Informationen
Kulmbach
weiterführende Informationen
Kurrheinischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Kuttenberg (Kutná Hora)
weiterführende Informationen
Laaber
weiterführende Informationen
Lagune von Venedig (Laguna di Venezia, Laguna veneta)
weiterführende Informationen
Lambach
weiterführende Informationen
Landsberg
weiterführende Informationen
Landsberg am Lech
weiterführende Informationen
Landsberg an der Warthe (Gorzów Wielkopolski)
weiterführende Informationen
Landshut
weiterführende Informationen
Langau bei Geras
weiterführende Informationen
Langeland, Insel
weiterführende Informationen
Langer Berg
Anm.: In der frühen Neuzeit Weinberg am Saalehang südwestlich von Bernburg zwischen dem heutigen Tiergarten und der Zörnitzer Mühle.
Languedoc
La Noue
Anm.: Nicht ermittelte Ortschaft, die im Jahr 1611 etwa eine Meile von Lyon entfernt gewesen sein soll.
La Rochelle
weiterführende Informationen
Lauchstädt (Bad Lauchstädt)
weiterführende Informationen
Lauenburg
weiterführende Informationen
Lauenstein
weiterführende Informationen
Lauf an der Pegnitz
weiterführende Informationen
Laufen
weiterführende Informationen
Lauingen
weiterführende Informationen
Lausanne
weiterführende Informationen
Lausitz, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Lavis (Laifs)
weiterführende Informationen
Laxenburg
weiterführende Informationen
Lech, Fluss
weiterführende Informationen
Lechfeld
weiterführende Informationen
Leeuwarden
weiterführende Informationen
Legnago
weiterführende Informationen
Lehenstein (Chlumeček)
weiterführende Informationen
Leiden
weiterführende Informationen
Leipzig
weiterführende Informationen
Leitha, Fluss
weiterführende Informationen
Leitmeritz (Litoměřice)
weiterführende Informationen
Lermoos
weiterführende Informationen
Lesewitz
Anm.: Heute Auwald bei Plötzkau.
Leucate
weiterführende Informationen
Leuchtenberg, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Levante
weiterführende Informationen

Anm.: Östlicher Mittelmeerraum.
Levico Terme (Löweneck)
weiterführende Informationen
Lichtenberg, Schloss
Anm.: Heute nicht mehr existierendes Wittelsbacherschloss bei Scheuring am rechten Lechufer.
Lichtenburg, Schloss (Prettin)
weiterführende Informationen

Anm.: 1611-1641 Witwensitz der Kurfürstin Hedwig von Sachsen.
Lido di Venezia, Insel
weiterführende Informationen
Liebenwalde
weiterführende Informationen
Liegnitz (Legnica)
weiterführende Informationen
Limburg (Limbourg)
weiterführende Informationen
Grafschaft Limburg (Westfalen)
weiterführende Informationen
Limena
weiterführende Informationen
Limmen
weiterführende Informationen
Lingen (Ems)
weiterführende Informationen
Lingen, Grafschaft
weiterführende Informationen
Linz
weiterführende Informationen
Lippa (Lipova)
weiterführende Informationen
Lippe, Grafschaft
weiterführende Informationen
Lippstadt
weiterführende Informationen
Lissabon (Lisboa)
weiterführende Informationen
Litauen, Großfürstentum
weiterführende Informationen
Livenza, Fluss
weiterführende Informationen
Livland, Herzogtum
weiterführende Informationen
Livorno
weiterführende Informationen
Lizza Fusina (Fusina)
weiterführende Informationen
Lobenhof
weiterführende Informationen

Anm.: Im 17. Jahrhundert "Lusthaus" bei Sulzbach.
Lobenstein
weiterführende Informationen
Lobositz (Lovosice)
weiterführende Informationen
Löbejün (Wettin-Löbejün)
weiterführende Informationen
Löwen (Leuven)
weiterführende Informationen
Lofer
weiterführende Informationen
Loire, Fluss
weiterführende Informationen
Lombardei (Lombardia)
weiterführende Informationen
London
weiterführende Informationen
Lorch
weiterführende Informationen
Lorch, Kloster
weiterführende Informationen
Loreto
weiterführende Informationen
Lothringen, Herzogtum
weiterführende Informationen
Lucca
weiterführende Informationen
Lübeck