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Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: Juli 1636
[Inhaltsverzeichnis]
01. Juli 1636
02. Juli 1636
03. Juli 1636
04. Juli 1636
05. Juli 1636
06. Juli 1636
07. Juli 1636
08. Juli 1636
09. Juli 1636
10. Juli 1636
11. Juli 1636
12. Juli 1636
13. Juli 1636
14. Juli 1636
15. Juli 1636
16. Juli 1636
17. Juli 1636
18. Juli 1636
19. Juli 1636
20. Juli 1636
21. Juli 1636
22. Juli 1636
23. Juli 1636
24. Juli 1636
25. Juli 1636
26. Juli 1636
27. Juli 1636
28. Juli 1636
29. Juli 1636
30. Juli 1636
31. Juli 1636
|| [[Handschrift: 140r]]


Vormittags, auf den Marckt1 spatzirt.


Einsiedel ist von Weymar ankommen, vndt
hat mir gar ein freündtliches handtschreiben,
vom hertzogk Wilhelm, mittgebrachtt.


Nach der Mahlzeitt, haben sich gaükler,
mitt der Tasche, vndt artige springer sehen laßen,
in mejnem losament.


Conversatio mitt heyn Silm, vndt cambio, per Nürnberg[.]
A Madame, auf Morgen gebe gott datirt, geschrieben.

Samstag den 2. Julij.


Zeitung continuirt, daß drey Schwedische Regimenter zu Tan-
germünde vom Kayserlichen vndt ChurSächsischen volck geschlagen,
auch etzliche hohe vornehme Offizirer gefangen einbracht
worden. Man meynet Magdeburg parlementire.
Gott helfe zu vnsers landes ehister erwüntzschter
befreyung.


Auf diesem Nawmburger Marcktt2, habe ich bücher,
pistolen, vndt andere kleine sachen eingekauft,
auch gut geldt, so man mir von Weymar schuldig
eingenommen.


Douglas ein Kayserlicher offizirer, hat mir convoy
zu geben, sich endtschuldigett.

|| [[Handschrift: 140v]]

Sonntag den 3. Julij.


Meilenm.
Ohne convoy, in Gotteß geleitte, biß nach Drösike
ein hüpsch hauß alda Christian Julius von heymb,
mein lehenmann sich aufheltt. Etzliche rechnen es
nur vor anderthalb meilen von der Nawmburg.
Er selber vndt andere rechnen es aber vor zweene.
2


Er hat mich alda gar gern aufgenommen, vndt
wol tractirt beyde mahlzeitten, weil ich auf
seine vndt Seiner haußfrawen bitte, alhier diesen Tag
verharret. Er, seine haußfraw, vndt Tochter, haben
mitt mir vndt meinen zween Junckern, Rindorff,
vndt Nostitz, mahlzeitt gehalten. Der hofmeister Ein-
siedel ist wegen seiner schwachheitt vndt vnvermögens,
zur Nawmburg hindterlaßen worden, weil er sich
nicht getrawet, mitt mir fortzuraysen, vndt wirdt
wieder zu rück nach Bernburgk.


Nachmittags (dieweil ich vormittags zu spähte ankommen)
habe ich zu Drösike, mitt dem von heymb predigt gehört.
Gott gib mir doch glücklichen progreß, vndt fortgang in
meinen sachen, vndt allem vornehmen.


Escrit a Madame ma Tresaymèe compaigne.


Das hauß zu Drösike besehen. Jst ein fejn gebawtes Edel-
manns hauß, aber noch nicht außgebawet. hat feine
zimmer, vndt doppelte mitt gräben versehene wohnung.

|| [[Handschrift: 141r]]

Montag den 4. Julij.


Meilenm.
Von Drösike, mitt convoy, (dieweil mich der von
heimb, nach genommenem abschiedt, nicht so alleine
fortraysen laßen wollen) nach Gera
alda ich zwar, die herren Reüßen, nicht
angetroffen, aber doch auf dem Schloße gar
höflich bjn tractirt, vndt willkomb ge-
wesen. habe beyde mahlzeitten alda
aufm schloß gegeßen. Ein kleiner Graf
von Manßfeldt, Christof henrich genandt, des weylandt
Graf Ernst Ludwigs Seligem hinterlaßener Sohn,
hat mir aufgewartett. Jst gar ein fein Munter
herrlein. Jtem: ein alter vom adel Jchteritz
genandt, vndt des kleiner<n> herren præceptor.


2


Nach der mahlzeitt, habe ich des Gräfleins Fraw-
Mutter zugesprochen, welche kranck im bette dar-
nieder gelegen. Sie ist der herren Reüßen Schwester.


Darnach habe ich das Schloß zu Gera, vndt deßen
losamenter, stall, garten, kirche vndt alles
was schawwürdig, besehen, vndt gleichwol auf die-
sem berghause noch feine bequemligkeitten gefunden.
Die Stadt lieget auf ein par Mußkeeten schüße
vom Schloße, im grunde. Das waßer die Elster läuft
mitt ihrem flößholtze vndter dem Schloßberge hinweg.

|| [[Handschrift: 141v]]


Die herren Reüßen, vier gebrüdere, deren
zween erwachsene herren seindt, halten sich an
itzo, zu Lobenstein auff, alda ihre Ritterschaft
soll beysammen sein, ihnen huldigung zu leisten.
Jhren herrenvatter Seligen habe ich wol gekandt.
Jst ein Tugendtsahmer feiner herr gewesen,
Kayserlicher raht, auch in Kayserlicher Mayestät devotion gestor-
ben. hat sein landt wol regiert. Er
war von statur, eine sehr lange Person.

Dienstag den 5ten: Julij.


heütte früh, ist der Mittler herr Reüß, noch
nach Gera gekommen, vndt hat mir zugesprochen.
Nota Alle Reüßen heißen henrich, dieser wirdt
henrich der Dritte genandt, ein feiner herr.


Meilenm.
Nach gesagtem a Dieu, forttgezogen auff
Braunßdorf zu, alda gefüttert[.]
Einer vom Adel, der vom Ende genandt,
ist mittgeschicktt worden. Jch habe aber
die zeche bezahlen müßen im gasthofe.

2
Nachmittags vollends nach Schletz
alda nichts bestellet gewesen vor mich, ob
man es schon gar wol gewust, daß ich
hinwürde, ich es gestern von mir gesagt,
vndt auff gut tractament vertröstet worden.
2

|| [[Handschrift: 142r]]


Jch habe aber keine einige anstaltt noch ver-
ordnung, sondern große vnhöflichkeitt zu Schletz
erfahren müßen. Bin derowegen im wirtz-
hause eingezogen, vndt habe wegen bösen
fahrweges, die achßen laßen enger machen.


Die heüttigen vier meilen seindt meinen
kutzschpferden, weil Sie des ebenen landes,
inn hollstein vndt Meckelnburg gewohnet,
vndt gar nicht der berge, zimlich sawer
ankommen.

Mittwoch den 6ten: Julij.


Dieweil sich gestern abendt der Reüßischen ihre Beampten,
noch beßer bedacht, bin ich außquittirt worden, iedoch mitt
dem anhange, das zu heüttigem frühestück in der
Stadt nichts zu bekommen wehre.


Meilenm.
Bin also forttgezogen von Schletz nachm Hoff
vndterwegens auf halbem wege, zum Gefelle gefüttert,
auf meinen kosten, wie braüchlich auf raysen. Es lieget
in ChurSäxischer hoheitt.
4


Zum hoff, habe ich alles verheeret, verwüstet, vndt
außgeplündert gefunden. habe auch müßen im wirtzhauß ein-
kehren, dieweil ich es Marggraf Christians Liebden nicht zugeschrieben,
vndt ohne daß aufm Schloß keine mobilia vorhanden, der herr
Reüß, haüptmann alhier auch abwesendt ist.

|| [[Handschrift: 142v]]


Zeitung das vorgestriges Montags, ein solches grawsames
wetter eingefallen, daß <es> eine viertel stunde continue
aneinander soll gedonnert, vndt darnach einen solchen
hagel geworfen haben, daß die Steine einer faust
groß, gewesen sein sollen. Waß es vor schaden am ge-
treydich vndt wein gethan, ist leicht zu errahten,
an dem strich, dahin es kommen ist. Sonst ist diese Stad[t]
hoff zum theil vom Kayserlichen kriegsvolck vor diesem, zum thei[l]
auch vom Feẅersbrandt, also verheeret worden.


Meines vettern Marggraf Christians sein kastner alhjer
zum Hoff, ist zu mir kommen, vndt hat mir des alhiesigen
Ampts vnvermögen mitt vielem querelen angedeüttet.

Donnerstag den 7. Julij.


Meilenm.
Vom Hoff nach Plaßemburgk:
vndterwegens; zu helmritz gefüttert, alles auf
meinen vnkosten.
5


Es ist das landt, vndt die dörfer sehr verwüstet.


Marggraf Christian, hat mir zween vom Adel
entgegen geschicktt, mich annehmen zu laßen.


Jhre Liebden haben im schloßplatz der Festung
Plaßemburg meiner erwartett, mitt dero beyden
elltisten herren Söhnen, vndt anderm comitat, mich
willkomb zu heißen, gar freündtlich.


Die Stadt Culmbach lieget vnder Plaßemburgk.

|| [[Handschrift: 143r]]

Freitag den 8. Julij.


Vormittags, mitt Marggraf Christian von Brandenburg in
die kirche, alhier auf der Festung, alda man in der
predigt auf der Cantzel, die spitzfündigen köpfe, so alles
auß der vernunft folgern wollen, nicht vnangetastet
laßen können, wie der groben lutrischen pfaffen brauch ist.


Nachmittags mitt den iungen herren in einem zimlichen
regenwetter, vmb daß feste casteel Plaßemburg
herümber gegangen, vndt die fortification des felßens
besichtigett, welche sich wol anschawen leßett.

Samstag den 9ten: Julij.


Abermals conversirt, mitt Meinem vetter, Marggraf
Christians Liebden[.]


Meilenm.
Nach der Mahlzeitt, vndt genommenem abschiede,
von Plaßemburgk nach Bareyt
Einer vom adel, ein Binaw, ist auf befehl
Meines herrenvettern mittgeritten.

3


Zu Bareyt hat mir auch aufgewartett,
der allte Lychawer, gewesener Marggräfischer
Stallmeister, welcher noch mitt Meinem herrn-
vattern Sehliger auf dem Feldt zuge in Franckreich
mittgewesen, Jtem: Lämminger gewesener Regierungs-
raht zu Amberg, vndt der Marggräfliche haußvogt,
wiewol ich nicht im Schloße logirt gewesen.

|| [[Handschrift: 143v]]

Sonntag den 10. Julij.


Alhier zu Bareyt in die kirche gefahren, dabey
mir dann, ohne meine leütte auch aufgewartett
der Oberste hundt, der alte Lychawer, der
Lämminger, einer von Pförtener, ein Kinsperger,
der Bina, des Obersten hundts sein Stifsohn,
vndt noch ein par andere vom Adel.


Mitt Lämminger tractirt, sich zu einem Raht,
vndt Frawenzimmer hofmeister, gebrauchen zu laßen[.]


Meilenm.
Nach der Mahlzeitt, im nahmen Gottes fort[t]
auf Awerbach zu

3


Biß auf zwey meilen weges, haben
mich die Marggräfischen, mitt drey
pferden geleyttet.


heütte Morgen habe ich auch das Schloß besehen,
zu Bareyt, wie die Soldaten darinnen vbel
gehausett.


Binawen, ejnen ring verehrt, wegen fleißjger
aufwarttung.


Zu Awerbach, ist ChurBayerischer landtrichter,
ein herr Trucksäß an itzo.

|| [[Handschrift: 144r]]

Montag den 11. Julij.


[Meilenm.]
Von Awerbach, mitt neẅer resolution, nach
Schnetta
in sehr bösem fahrwege, alda ist der
Marggräfliche Berghaüptmann zu mir
kommen. Rotemberg, das Ganerben-
hauß liegt drüber.

4
Von Schnetta, auf Nürnberg
nach dem wir durch Lauf gefahren.
3


Zu Nürnberg den wechßel richtig gemachtt.

Dienstag den 12. Julij.


Visite vom Obrist leutnant Gieß, meinem ge-
wesenen Capitän leutnant im Böhmischen kriege.


Jtem: vom Justino Moenio.


Jtem: vom Förstenhaüser.


Jtem: vom Philips Geyder.


Jtem: vom Raht ist mir das geschencke 32 kannen
durch einen Patricium Böhmen, præsentirt worden
nebenst gewöhnlicher gratulation.


Derselbe patricius, wie auch Geyder, vndt
Doctor Vlrich gewesener raht zu Amberg, wie auch Justinus
seindt meine gäste gewesen.


Nachmittags hat mich auch der Fuchs von Winckler
besuchtt, Jtem: Baltzer Neẅ, vndt Förstenhaüser.

|| [[Handschrift: 144v]]


Zeitung das Magdeburgk vber seye.


Gegen abendt ist habe ich der hertzogjnn von
Sultzbach zugesprochen, in ihrem losament, nach
dem sich die alte Marggräfin von Anspach,
wegen leibes vnpaßligkeitt endtschuldigen laßen.

Mittwoch den 13den: Julij. 1636.


Omnia conando, omnia fuj, nihil profecj sæpissime[.]3
Retenèz vostre vertu & la benediction de Dieu, ces
mots me sont playes cuysantes, estans comprinses au
Memorial, (que me donna feu Son Altesse Monseigneur mon Pere, de
bonne Memojre, l'an 1617) & mal prattiquèes,
en partie pour avoir supprimè les dons celestes,
en partie aussy, pour estre trop hesitè en l'admi-
ration de moy mesme, et de ce que j'eusse peu
acquerir, sj i'eusse sceu me prevaloir du temps,
& de sj belles occasions eschappèes, ou pour m'estre
trop precipitè, ou pour avoir temporisè, entre-
prenant ou trop, ou trop peu. Dieu me conduyse,
et dirige mes entreprinses, a mon bien & utilitè. perge
Amen.

|| [[Handschrift: 145r]]


Nürnberg.
Noch Mittwoch den 13. Julij. 1636.


Mes pensèes ne m'ont nullement trompè au desastre: etcetera[.]


Es hat abermals der Rahtsherr Böhm, wie auch Geyder
vndt dann Michael Meyer, fürstlich pfaltzgräflich Sultzbachischen
hofraht, zu Mittage mitt mir gegeßen vndt conversirt.


Mein Gebhardt Loyß, hat sich gestern, vndt
heütte Michel waßerbrenner, angemeldett.


Nota Bene[:] Alle briefe so nach hamburg sollen, müßen
Sonnabendt alhier sein, weil die post Sontags
hinweg gehett.


Der Oberste leüttnant Gieß hat mich besuchtt,
so vor diesem mein capitän leüttnant vber fußvolck
in Böhmen gewesen, auch aufm weißenberge ge-
fangen worden im Stern.


Die zeittung wirdt confirmirt, daß Magdeburg
gewiß vber seye, vndt mjtt accord, sich habe ergeben.


Michael Meyer, der hofraht, hatt meinen
brief, an Madame zu bestellen, auf sich genommen;
per hamburgk, l'orgueil de Förstenhaüser, ne
le pouvant permettre, nj effectuer.


Malheureux sejour, insupportable.

|| [[Handschrift: 145v]]

Donnerstag den 14den: Julij.


Doctor Johann Vlrich, hat sich noch bey mir eingestellet,
abschiedt zu nehmen, vndt sich auch, zu der briefe bestellung[,]
zu offeriren.


Johann Philips Geyder, ist an hofmeisters Stadt, mitt
mir gerayset. Gott helfe zu allem glück.


Meilenm.
Von Nürnberg mitt convoy nach Neẅmarck
alda gefüttert, vndt die convoy zu rück geschicktt.
5
Von Neẅenmarckt, nach Deiningen, Nachtlager 1

Summa 6 Meilenm:

Freitag den 15. Julij.


Meilenm.
Jn guter annehmlicher conversation des Geyderß,
meines gar allten bekandten, von Deiningen,
nach hemmaw
alda gefüttert, vndt vollends Nachmittags


4
biß gen Regenspurgk
in sehr bösem fahrwege.

3

Summa 7 Meilenm


Avis: das Jhre Kayserliche Mayestät noch zu Welß sich auf-
halten, sollen aber die andere woche, (wilß Gott) an-
hero gelangen, wo ferrn Chur Meintz; sich interim ejnstellet.


Die ChurBrandenburgische gesandten, alß der Graf von
Schwartzenberg vndt Seine col zugeordnete, seindt alhjer.


Der Oberste Nitrumb, so alhier; vndt das podagra
hatt, der hat sich mir, durch Thomas Benckendorf befehlen laßen.

|| [[Handschrift: 146r]]


Zeitung das Magdeburgk gewiß vber ist, welches
mir dann, der Oberste Nitrumb, sagen laßen, also
continuirt die Nürnbergische zeittung.


Nota Bene[:] Dinstags frühe vndt Sontags aufn abendt, kömpt die
post von Leiptzigk alhier <zu Regenspurg> an, vndt Sontags vmb Mittag, vndt
Mittwochs früh, werden sie von hinnen forttgeschicktt, gehen
von Regenspurg per Nürnberg, auf Leiptzigk, vndt Hamburgk.


A Nüremberg i'ay despencè 200 florins.


Jcy on demande d'icy a Vilßhofen pour un batteau,
a nous y conduire, 30 Gulden (florenus)f: mais avec les chevaux
& carosse, 60 Gulden (florenus)f: mais on pourra rabbattre.

Samstag den 16den: Julij.


J'ay sceu aujourd'huy seulement, comme la fortune m'a
pensè jouer hier un tour hazardeux, c'est que descen-
dant une montagne entre Ratisbonne & Hemmaw <a ¾ de lieuës d'icy.>, la
chaine au timon se rompit, ainsy que les deux der-
niers chevaulx de carosse n'avoyent <plus> nul appuy,
& le carosse pensoit se couler du haut en bas,
pour rompre tout en pieces, si Dieu par sa Providence
n'eust permis, que la chaine derriere le carosse
fust mise encores a temps, & des pierres jettèes der-
riere <et devant> les roues, pour les soustenir, & arrester.


Monsieur Rustorff, hat mich diesen Nachmittag besuchtt, welcher
mitt dem Engelländischem Ambassador heraußer kommen.


Dem Eisermann habe ich durch Thomas Benckendorf zusprechen laßen.

|| [[Handschrift: 146v]]


Es heißt der Engelländische Ambassador le Conte d'Arondelle, hel[t]
sich stadtlich, muß wochentlich: 150 Gulden (florenus)f: auß seinem losament
geben. Tractirt die völlige restitution der Obern: vndt
Vndterpfaltz, wie auch der Churfürstlichen dignitet. Die heyrat[h]
mitt Polen ist noch vngewiß, wiewol stadtliche vndter-
bawung ex parte Polen geschehen. Elsaßzabern soll gewi[ß]
vber sein. hingegen haben die Kayserlichen vndt der
Churfürst von Saxen, Magdeburg innen. Der Englische
Ambassador ist zu Wien vndt Prag gewesen, nach dem er
<bey> Jhrer Mayestät zu Lintz audientz gehabtt, vndt
wirdt Morgen wilß Gott hieher kommen. Der
Junge Pfältzische Churprintz Charles, soll in Engel-
landt vber alle maßen herrlich gehalten werden.
Führet den Tittul Churfürst, den ihm auch der Spannisch[e]
Resident Nicolaldj selber gibt. Franckreich
macht gewaltige præparatoria, will die pfaltz
plenarie restituirt wißen, des Fridericj erben.
Wo nicht friede wirdt, dörfte noch ein groß bludtbadt
endtstehen. Gott helfe zum frieden, vndt steẅre dem vnfriede[n.]


Chur Bayern, soll das Landt Ob der Enß, prætendiren,
zur recompenß vor die Oberpfaltz vndt 100 mille Gulden (florenus)f: iähr-
liches einkommens pro dote vom Kayser. Will nach
seinem Todt, sicut putatur, die Chur vberlaßen,
eher nicht. Beruhet also noch auf tractaten. Der
Conte d'Arondelle soll nicht Päbstisch sein.


J'ay escrit a Madame & a Henry de Börstel.

|| [[Handschrift: 147r]]

Sonntag den 17den: Julij.


Rittmeister La cave hat zu mir geschickt, sed
non apparuit.


Nachm fr Nach 9 vhr vormittags, in einem schiff,
(so vmb 30 Gulden (florenus)f: biß nacher Vilßhofen verdinget worden,)
von Regenspurg nacher Straubingen – – – 6 [Meilen]
alda es sehr theẅer zehren gewesen.


Vndterwegens, daß von hertzogk Berndt zersprengte
Schloß Donawstauffen, liegen gesehen, vndt andere mehr
gelegenheitten.


Aufm Schiff, haben wir vnsere kutzschen vndt
raysige pferde mittgehabtt, sampt der kutzsche.

Montag den 18den: Julij.


Meilenm.
Von Straubingen nach Vilßhofen
vndterwegens, bey Deckendorf zwar
aufm Schiff, wie gestern, kalte küche
gehalten.
8


An den Bayerischen Mautten, muß man an-
fahren. Es hilft alda kejn zoll freyfähnlein
welches ich doch geführt, aber an Kayßerlichen zöllen
oder Mautten leßett man sie paßiren.

Dienstag den 19den: Julij.


Meilenm.
Von Vilßhofen, nach Ortemburg || [[Handschrift: 147v]]
alda Mein allter bekandter Graf Friederich Casimi[r]
von Ortemburg mich sehr gerne gesehen, vndt ansehlich tractir[t.]
Nachmittags freẅlein Luzie zugesprochen, welche zu mir in
mein losament gekommen. Darnach das hauß,
die Ställe, gärten, vndt schießplatz besichtigett[,]
auch den Thiergarten, das wjldt, den kühestall etcetera
welches alles wol zu sehen. habe auch selber mitt-
geschoßen, vndt nach der abendtmahlzeitt ehrentänze
gehalten, da man mir mitt fackeln vorgetantzt,
der Graff selber.
1


Perdido es, quj entras, perdido anda.4

Mittwoch den 20ten: Julij.


Des Morgends alhier, jn die behtstunde zu Ortemburgk.
Darnach des Grafen pferde besehen, da er mir dann ein
hüpsch pferdt verehrt[.] Gott gebe zu gedeyen.


Darnach allerley instrumenta des Grafen besehen, von
waßer pompen modellen vndt dergleichen, wie er dann zum
bawen, zu gartenwerck vndt allerley machinis, große
lust hatt.


Da N Darnach vollends das hauß besichtigett.


Nachmittags nach Selnaw vndt Dorfpach nahegelegene
Schlößer des grafen besichtigett, so wol zu sehen.


Nota Bene[:] Bey Selnaw eine eiche gesehen, vndt selb sechste || [[Handschrift: 148r]]
zu fuß, neben dreyen pferden vndt drey Reüttern auf den
pferden, in der holen eiche gestanden, welche 7
klafter vmbfangen ist, vndt oben auf schöne dicke
este vndt bletter hatt, auch alle Jahr fruchtt trägett.


Jm rückwege hüpsches weißes vndt anderß
dahnwildt im Thiergarten gesehen.


Bey dem freẅlein Luzie von Ortemburg in ihrem
losament gewesen, alda des hofpredigers5 fraw,
(eine Steinhauserinn von geschlechtt) das liedt: Vinum
du edler gast<Saft>, etcetera gar lieblich in die Musica
gesungen.


haben auch heütte vndt gestern schön Schweitzervieh
gesehen.


Jm Marck Ortenburgk lieget ein Brawhauß,
welches dem grafen vorm Jahr 10 mille Gulden (florenus)f: eingetragen. Es
de<seindt> viel exulanten in diesen Marckflecken refu-
giirt
. Der Churfürst von Bayern, hatt 20 Tonnen
goldes, iährlich ordinarie auß seinen Erblanden ein-
zukommen, darzu die brawhaüser vndt das Saltz das
meiste thun. Er soll brawhaüser haben, die ihm
zu 100 mille ThalerThlr: einkommens tragen.


Monsieur le Conte m'a contè comme Dieu a si miraculeusement
conservè sa Contè lors qu'il fut il y a 1½ ans emmenè
prisonnier a Burghhausen, que les paysans la vouloyent desoler
& furent desfaits par mesentendu de son propre convoy.

|| [[Handschrift: 148v]]


Auf den abendt abermalß einen Tantz gehalten, dabey
mir dann allezeitt große ehr vndt höfligkeitt wiederfahren.


Jn den waldt, mjtt dem Grafen spatzirt, da ich dann
einen hirsch geschoßen, vndt gefangen, darnach den andern
garten besehen, vndt allerley gute gespräche mitteinander
gehabtt. Vber der Mahlzeitt, ejne gute Musica
gehört, en laquelle sur la fin du repas, at entonè une femme.


Die pferde seindt vnß auch durch Nostitz vorgeritten worden.


Nachmittags ist Freẅlein Luzie zu mir kommen.


Abends hat mich ander vndter andern einer von Awer ange-
sprochen, Jtem: Kuttner, vndt andere.

Freitag den 22. Julij.


Meilenm.
Nach der Mahlzeitt vndt genommenem abscheidt, von
Ortemburgk, nach Schärding
la ou Monsieur le Conte m'a fait l'honneur de m'accompagner.

3


Bey Jhrer Kayserlichen Mayestät durch herrn Obrist Cammerer
Graf Kyseln, mich anmelden laßen, welche mich
Morgen aufs frühestück citirt vndt sich meiner
ankunft erfreẅet. Obrist Cammerer hat mich auch besuchen
laßen.

Samstag den 23. Julij.


[Meilenm.]
Von Schärding nach Vilßhofen
alda ich in Jhrer Kayserlichen Mayestät losament auffgewartett.
4

|| [[Handschrift: 149r]]


Sie haben mir die handt gebohten, (wie auch die Kay-
serinn, vndt die Ertzhertzoginn Cæcilia Renata) vndt
gar eigentlich gefragt, von wannen ich weitter
herkähme. Die cavaglierj, haben mir<ch> auch will-
komb geheißen. Jhre Mayestät weil Sie müde von
der rayse, haben mir zur audientz, Nachmittags vmb 4
vhr ernennet<n> laßen, durch herrn Graf Kiseln, welcher
mich auch zur freytafel invitirt. Jch habe mich aber
endtschuldigett, weil jch vom Grafen von Ortemburg erbehten,
vndt Sie auch nicht, zu verdringen sein würden, in engen quartiren.


Nota: Es wirdt sehr vbel aufgenommen, daß der Churfürst
von Bayern, sich excusirt, den Kayser außzuquittiren,
weil sein landt so sehr verarmett seye.


Gegen abendt, vmb 4 vhr, habe ich bey Meinem
Allergnädigisten Kayser vndt herren, eine sehr gnedigste au-
dientz gehabtt, alß mein lebetag noch nicht geschehen. Jch
habe mich bey dieselbe setzen müßen, anderst haben Sie mich
nicht anhören wollen, vndt vber alle maßen große condo-
lentz mitt mir contestirt, zu aller müglichkeitt vndt
gnedigsten affection sich erbotten, auch allerhandt freündtliche dis-
curß von Meines Sehljgen Schwagers, des hertzogs von Meckelnburg Liebden
Allter vndt Schwachheitt, auch Schwägerschaft gehalten, Jtem: von
meiner rayse, Jtem: wie Sie dem Trincken so feindt wehren, Jtem: von des
Grafen von Schwarzenberg vnglück Seiner beyder Söhne, des einen Todt, des andern
Todtkranckheitt, vb auch ankunfft des Churfürsten von Brandenburg vber alle maßen || [[Handschrift: 149v]]
human. Alß ich im anfang mich so gar nicht setzen wollte,
sagten Jhre Mayestät diese leühtsehlige allzuhöflichste
Kayßerlichen wortt: Jch hoffe ia nicht, daß Euer Liebden vermeynen,
daß ich solle auf meine allte Tage zum pawer werden.
Nota Bene Gedachten auch ein par mahl, Sie wehren zwar wol
auf, würden aber immer ällter, nicht iünger.

Sonntag den 24. Julij.


Nach gesterigem genommenem abschiedt, vom <frommen, vndt höflichem> Grafen von
Ortemburg (welcher mich <auch zu Schärding, vndt Vilßhofen> außquittiren laßen) bin ich wegen
enge der losamenter, voran gezogen, vndt heütte
von Vilßhofen nach Straubingen – – – – 8 [Meilen]
vndterwegens, zu Platlingen gefüttert. etcetera

<Nota Bene[:] Pollutio nocturna d'une pire façon portenteuse, que Jule Cesar [.] perge>


Von Straubingen nach Regenspurgk – – – – 6 [Meilen]
alda Johann Loẅ, der Agent, vndt Doctor Rose
mich besucht.


Nota Bene[:] Avanthier le Grandchambellan me
fit dire, qu'a Ratisbonne j'obtiendrois toute
satisfaction et contentement. Dieu <m'>en donne les effects.

Dienstag den 26. Julij.


Zeitung daß die heyraht zwischen Polen, vndt Pfaltz sich zerschlägt,
vndt die Kayserliche Princeßinn, Cæcilia Renata requirirt
wirdt, der König in Polen, wolle sich auch zum interpo-
nenten
zwischen dem Kayser vndt Franckreich, gebrauchen
lassen. Zu Cölln werden tractaten vorgenommen eodem fine.

|| [[Handschrift: 150r]]


Die Churfürsten verzögern ihre rayse, vndt es muß ihnen
(contra stylum) der Kayser auf Sie wartten.


Doctor Rose, ist mein gast zu Mittage gewesen. et cetera
Löbzellter, vndt Loẅ, haben sich endtschuldigett mitt der post.
<herr> Loẅ ist selber destwegen bey mir gewesen.


Rittmeister la Cave hat mich auch Nachmittags besuchtt.
Saget, es werde der Churfürst von Brandenburg baldt hier sein.
Von ChurSaxen, wjße man es noch nicht gewiß. Die andern
Churfürsten würden auch baldt erscheinen, Chur Trier auch,
alß ein gefangener, mitt Spannischer convoy. Le Conte
de Schwartzenberg est fort melancolique, a cause du decéz
de son fils aisnè, & de l'apprehension de la mort du puisnè,
contre laquelle apprehension, i'ay dit a de la cave, ce que l'Empereur
mesme m'a fait l'honneur de dire. Le dit Conte des-
pend avec 80 personnes; par semaine, mille Reichsdalers,
payant de son logis: 100 ReichsthalerRthlr: & prend fort exacte esgard,
tous les jours, a ses contes. Mais son maistre fait la despence.

Mittwoch den 27. Julij.


Je suis en perplexitè, a cause de la trop grande chertè, &
que l'hoste ne veut rien prendre d'asseurè, disant, que
de jour en jour la chertè s'accroist, extraordinairement
a cause de la multitude du peuple, & le degast du pays a
l'entour, dont on ne peut rien avoir de vivres. Dieu me
vueille retirer de mes necessitèz par un soudain & prompt
gracieux remede, afin de ne perdre ma fortune entierement.

|| [[Handschrift: 150v]]


Jch habe den Bischof von Regenspurgk; einen von Döhring,
durch Geydern, vmb der allten kunde willen, besuchen, vndt
wegen der losamenter, vmb raht fragen laßen. Sie
wollen etwaß enge werden, vndt præoccupirt man sie.
Er hat sehr darüber geklagt, wie ihm alles zerschlagen
wehre, worden, in seinen haüsern, alß hertzog Bernhardt
hieher gekommen, vndt im bischofshof müste er dem
Kayser außweichen. hette nur ein stüblein gar klein,
im Franciscaner kloster, da er itzt logiret.


Man hat vmbschlagen laßen, daß sich alles herrenlose
gesindlein sollte auß der Stadt wegmachen.


Doctor Rose hat mich Nachmittags wieder besuchtt, vndt einen
gruß, von Stadischen Ambassadeur; Aisma mir gebrachtt[.]
Jl m'a raccontè des choses merveilleuses. Dieu m'en
garde de semblables. Mais il ne les faut divulguer.


Jch habe laßen vmbhören, ob kein losament zu Prüfling
oder Briel in den klöstern zu bekommen, sed frustra.
Es ist alles zerschlagen durch die Soldaten, theilß
auch seindt die losamenter occupirt, durch Chur Bayern.

Donnerstag den 28. Julij.


Songe d'avoir estè prisonnier des Swedois, et de l'a-
raignèe quj s'enfonçea dedans mon genouil gauche.


Der Agent Löben, vndt Doctor Rose, sejndt zu Mittage
meine gäste gewesen.


Darnach ist der Agent, benebenst meinen
leütten, mitt mir hinauß gefahren, dem Kayser || [[Handschrift: 151r]]
entgegen, dabey mir dann etzliche Brandenburgische
alß La cave, vndt andere auch mitt daß geleitte
gegeben. Jhre Kayserliche Mayestät haben mich gar gne-
digst angesehen, wie auch die Kayserinn, vndt
Ertzhertzoginn mittgekommen, vndt dero Comitat.


Jhre Mayestät haben zwar keines einzugs begehrt,
gestaltt dann auch der ReichsMarschalck das
Schwertt nicht vorgetragen, aber doch hat die
Musica an Thoren, Jhre Mayestät iubilirende
entpfangen, der Raht mitt den Schlüßeln vndt
gratulation Sie angenommen, vndt an Thoren
auffgewartett, auch mitt dem hjmmel, so wol
am Thor, alß an der kirchen, Jtem: die bürger-
schaft mitt rührendem spiel, fliegenden fahnen,
vndt voll[...] vollem gewehr, aufwartten laßen,
So haben auch Jhre Mayestät in der kirchen, von dem
bischoff von Regenspurg vndt etzlichen prælaten angenommen,
ezliche reliquien benebenst der Kayserinn, vndt Ertzher-
tzoginn geküßet, vndt hernachmalß vesper
gehalten, dabey sich eine stadtliche musica
hören laßen, wie auch per intervalla die Trom-
petten vndt höerpaucken, darnach hat man Jhre Mayestät
biß an dero zimmer begleittet. Zu fuß hat man den
himmel vber Jhrer Mayestät getragen, zu kutzschen neben hehr.
perge perge

|| [[Handschrift: 151v]]

Freitag den 29. Julij.


Escrit a Madame, ma Compaigne, & au President.


Geydern zum Graf Kyseln geschicktt wegen mejner
sachen, Er hat sich treflich wol erbotten, vndt dem Kayser
alles fleißig erinnert fra strada, Jch soll nur
bey Doctor Gebhardt vmb die resolution anhalten laßen.


Jhre Mayestät haben sich heütte retirirt, seindt
etwaß vnpaß vndt müde von der rayse.


Gestern hat mir auch Graf Philjp von Manßfeldt
zugesprochen in der anticamera, vndt meines herrn-
vattern<s> Sehligem gar wol gedachtt. So ist auch der herr
von Hauckwitz Reichshofraht, mitt mir bekandt
worden alda. Gott gebe mir doch glückliche expedition.


Alß ich durch den Agenten Loẅen, die resolution
zu erlangen, bey Doctor Gebhardten vermeinet, hat er
mir zur antwortt gebrachtt, auf den Montag aller-
erst, würde es der Reichsvicecantzler, der von
Strahlendorf, dem Kayser referiren, alßdann wür-
de der bescheidt ferrner darauf ergehen. Ainsy
je crains de me consumer; comme l'annèe passèe.
Ô Dieu assiste moy, m'ottroyant la tranquillitè
du corps, & d'ame. Il semble, que Johann Löw contrequarre
mes desseings, ayant pension de l'Electeur de Saxe, &
ayant mesme parlè a Löbzellter de ces choses.

|| [[Handschrift: 152r]]


Pour preuve de cela; i'ay envoyè Monsieur Geyder, vers
Docteur Gebhardt, lequel s'est offert tout autrement; pour
de main, & non pas pour Lundy, comme le Lion disoit.


Ô bon Dieu, garde moy, de mes ennemis, & adversaires
secrets, & ouverts, voire que je ne soye empeschè par
ceux, quj me devroyent ayder. Amen.


Nach hof geritten, alda der Graf von Schwartzenburgk,
ChurBrandenburgischer Abgesandter, audientz gehabtt. Zuvor
aber, der Pollnische Ambassador gar stadtlich.


On m'a apportè la clef d'or, comme de coustume.


Der Monsieur de la Cave, vndt einer von der Leyhe, ChurBrandenburgische
bediente, sejndt meine gäste zu Mittage gewesen. On a tenu
des discours, a la Française fort libres.


Zeitung daß hertzogk Frantz Albrechtt, an Baudiß stadt,
(welcher abgedanckt, bey Chur Saxen) zum general
leüttenampt; seye vorgestellet worden.


Doctor Gebhardt, hat heütte wieder seine wortt vmbge-
drehet. Jl ne se faut pas fier aux promesses de ces gens là.


J'ay trouvè aujourd'huy derechef de la froideur a la
cour, & comme tout changè, ne scay par quel genie.


Jl y a eu de la querelle, entre mes gens, & le Prince
de Dietrichstain, pource que ses gens faysoyent des-
loger mes chevaulx de carosse.

|| [[Handschrift: 152v]]

Sonntag den 31. Julij.


Doctor Gebhardt ist bey mir gewesen, hat mich an Doctor Söldnern
remittirt, vndt es scheinet, alß werde die antwortt
nur dilatorisch sein, vndt man wolle ChurSaxen nicht
offendiren. <Je doibs specifier ceux quj m'ont pillè, & les assignatio[ns] des villes Jmpériales sont au Roy, ceux des Hanseatiques a l'Electeur de S[axe][.]>


Zu hof, habe jch aufgewartett, alda Jhre Kayserlichen Mayestete[n]
auß der kirchen gekommen, vndt auch ejn ChurBayrisc[her]
Gesandter, ein Graf Fucker sich præsentirt.


Jhre Mayestät haben Tafel in der anticamera gehalte[n,]
dabey ich ihro vor der Mahlzeitt, die handtsquehle
geworfen, vndt noch lange gewartett, biß Sie das
erste mahl getruncken gehabtt.


Don Phelippe: hat mir auch zugesprochen, des Conte
d'Onnate, sein Sohn, wie auch der Graf von Pappenhejm,
ReichsMarschalckh.


Nach Nachmittags, nach 4 vhren, bey Jhrer
Mayestät der Kayserinn, audientz gehabtt allergnedigst[.] <Jhre Kayserliche Mayestät, haben sjch auch zur jntercession allergnedigst erbotten, in meinen sachen, beym Kayser, darumb ich Sie angeflehet.>


Jn der Anticamera, dem Bischof von Regenspurgk
zugesprochen, wie auch dem Voppio Aisma holländischen
Ambassador welcher neẅlich Catohlisch worden.

|| [[Handschrift: 153r]]


Zeitung das der Landtgraf von heßen sein gantzes
landt verlohren, biß auf Caßel vndt Ziegenhan,
da er doch wol hette können völligen perdon,
vndt satisfaction in Religion: vndt prophan-
sachen erhalten.


Zeitung das der Churfürst von Trier, gäntzlich auf freyen
Fausse
nouvelle.
Fuß gestellet, vndt von dem Cardinal Jnfante herrlich
gehalten, beschencktt, vndt regalirt worden, werde
auch anhero gelangen, nach Regenspurgk.


Jtem: das der Printz Tomaso, große progreß in Frankreich
thue, hingegen sein bruder, der hertzogk von Savoya,
in Jtalien wieder Spannien, da doch der Printz Tomaß,
im Niederlande, auf Spannischer seitten ist.


Jtem: daß ein Schwedischer secours, von 6000 Mann zu
Stralsundt angelangt.


Jtem: daß die Polacken, jn Francken zwar gestillett,
aber doch den secourß, bey Elsaßzabern verhindert,
durch ihre mutination; vndt nicht recht sein, wie Sie
sejn sollen.


Der Schwedische general FeldtMarschall Banner, hat
ein scharfes patent, zu verschonung des landtmannes, Adels,
vndt vndterthanen, in der Marck; vndt selbigen ländern,
ergehen laßen.


Johann Löw hat mich accompagnirt biß an die Anticamera der
Kayserinn, nebst meinen leütten.


Kommentar
1 Peter-Pauls-Messe
2 Peter-Pauls-Messe
3 Zitatanklang an Manil. 1,95 (ed. Goold 21998, S. 4) in Verbindung mit SHA, Sept. Sev. 18,11 (ed. Magie 1921-32, Bd. 1, S. 414f.).
4 Eigentlich "Perdido es quien tras perdido anda", Zitat des Pármeno aus der 9. Szene von Rojas: Celestina, S. 66f.
5 Eigentlicher Hofprediger des reformierten Grafen war Michael Gall.
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accompagniren
begleiten
Accord
Vereinbarung, Vergleich
Accord
Vertrag zur kampflosen Übergabe eines Ortes
Affection
(positive oder negative) Einstellung jemandem gegenüber; meist Gewogenheit, Zuneigung
Agent
(diplomatischer) Geschäftsträger
Ambassador
Abgesandter, Botschafter
artig
kunstvoll, meisterhaft
artig
fruchtbar
ausquittiren
hinausgeleiten
Capitän-Leutnant
Kommandeur der Leibkompanie eines Generals oder Obristen
Comitat
Begleitung, Gefolge, Geleit
confirmiren
bestätigen
contestiren
bestätigen, bezeugen
continuiren
(an)dauern
continuiren
fortfahren, fortsetzen
continuiren
weiter berichtet werden
Convoy
Begleitung, Begleitschutz
Dignitet
Würde, Standeswürde
Einspänniger
Kriegsknecht mit Pferd, fürstlicher Bediensteter, Stadtknecht; berittener Bote, Geleit- und Meldereiter
Einspänniger
Eigentümer eines kleineren bäuerlichen Besitzes, der meist nur Handdienste leistet
excusiren
entschuldigen
Expedition
Beförderung, Besorgung
Expedition
Abfertigung
Expedition
Verrichtung
Exulant
aus Glaubensgründen Vertriebener (meist für vertriebene Protestanten aus den habsburgischen Erbländern und anderen rekatholisierten Territorien)
Freifahne
öffentlich aufgesteckte Fahne, welche die Freiheit zu kaufen und zu verkaufen anzeigt; auch Zeichen zum (zoll-)freien Passieren
Fußvolk
sämtliche Soldaten zu Fuß (Infanterie) innerhalb eines Heeres
gelde
unfruchtbar, unträchtig oder als zur Zucht ungeeignet ausgesondert (etwa bei Schafen); auch gelle.
gelle
unfruchtbar, unträchtig oder als zur Zucht ungeeignet ausgesondert (etwa bei Schafen), auch gelde.
Generalquartiermeister
Vorgesetzter aller Quartiermeister
Handquehle
Handtuch
Himmel
hohle gewölbte Stoffdecke (z. B. über einem Himmelbett), Baldachin
Intercession
Fürsprache, Vermittlung
Interponent
Vermittler
invitiren
einladen
Kastner
eigentlich Verwalter des Kornspeichers, teils auch Amtmann über alle Einkünfte
Landmann
Bauer
Losament
Unterkunft, Wohnraum
Mutination
Meuterei
offendiren
beleidigen, kränken
Patent
Urkunde über die Verleihung eines Rechts, Erlaubnisschein
Patent
schriftlicher Anschlag (meist zur öffentlichen Bekanntmachung einer obrigkeitlichen Verordnung oder Mitteilung), Befehl
praeoccupiren
vorher besetzen
praeoccupiren
jemandem zuvorkommen, jemanden befangen machen
praesentiren
schenken, als Geschenk geben
praesentiren
beschenken
Quartiermeister
für die Beschaffung von Verpflegung und Unterkunft zuständiger Unteroffizier
refugiren
flüchten, Zuflucht suchen
regaliren
(reichlich) bewirten
remittiren
zugestehen
remittiren
verweisen
remittiren
(Geld oder Wechsel) schicken
remittiren
nachlassen, erlassen
Restitution
Wiederherstellung
Schweizervieh
Rinderrasse
Secours
Entsatz, Hilfe
selbsechst
eine Person mit noch fünf anderen, zu sechst
Tractat
Verhandlung
tractiren
(ver)handeln
tractiren
bewirten
tractiren
misshandeln
tractiren
behandeln
umschlagen
unter Trommelschlag bekanntgeben
verdringen
drängend fortschieben
verehren
schenken
Volk
Truppen
Zeitung
Nachricht
Abaza Mehmed Pascha

geb. 1576
gest. 1634
Anm.: Geboren in Georgien; Verschleppung und Versklavung als Kind; danach Karriere in der osmanischen Administration; 1605-1607 Beteiligung an einem Aufstand in Anatolien; ab 1617 Beylerbey (Provinzgouverneur) von Varosia; seit 1620 Beylerbey von Erzurum; 1622/23 Anführer einer Rebellion gegen Sultan Mustafa I. (1591-1639); 1628-1631 Beylerbey von Bosnien; 1633/34 Heerführer im polnisch-osmanischen Krieg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Jacques (d') Abelin

Anm.: Um 1614 gräflicher Hofmaler in Bentheim; um 1626 Kaufmann in Amsterdam.
Graf Babo I. von Abensberg

gest. 1001/02
Anm.: Angehöriger des Adelsgeschlechts der Babonen; 975-980 Graf im westlichen Donaugau; seit 983 Burggraf von Regensburg; Stammvater der Grafen von Abensberg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Graf Niklas von Abensberg

geb. 1441
gest. 1485
Anm.: Sohn des Grafen Johann III. von Abensberg (gest. 1475/76); Rat der Herzöge von Bayern-Landshut; bayerischer Pfleger von Graisbach, Riedenburg und Kehlheim.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Abraham N. N.

geb. 1634
Anm.: Jüdischer Junge, der am 30. Juli 1634 in Venedig beschnitten wurde.
Abraham

Anm.: Biblische Figur.

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Absalom
Abschalom

Anm.: Biblische Figur.

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Achates

Anm.: Figur der römischen Mythologie; in Vergils "Aeneis" der beste Freund und Gefährte des trojanischen Helden Aeneas.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Achill(es)

Anm.: Heldenfigur der griechischen Mythologie; Hauptheld der Ilias des Homer.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Actaeon
Aktaion

Anm.: Antike mythische Gestalt, die nach Ovid auf der Jagd Diana und ihre Nymphen beim Bad überraschte, deshalb von ihr in einen Hirsch verwandelt und von den eigenen Hunden zerfleischt wurde.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Adam

Anm.: Biblische Figur; Stammvater der Menschheit.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Salomon Adam

gest. 1640
Anm.: Schwedischer Hauptmann, Obristleutant und Obrist (ab 1632) schottischer Herkunft; seit 1636 Kommandant von Magdeburg (mit Hans Drake), wegen Übergabe der Stadt zum Tode verurteilt, später jedoch unter Verlust seines Regiments begnadigt.
Jürgen Aderkas

geb. 1603
gest. 1631
Anm.: Sohn des Jürgen von Aderkas (1563-1602); schwedischer Obrist.
N. N. Adler (1)

Anm.: Mutter von N. N. Adler (2); um 1636 alte Wirtin im sächsischen Königstein; früher im Dienst des Grafen Johann Kasimir von Lynar (1569-1619) und des Berliner Kurfürstenhofes.
N. N. Adler (2)

Anm.: Feuerwerker des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647).
Hendrik Adler

Anm.: Ca. 1622-1628 Schöffe (Ratsherr) sowie mehrfach Bürgermeister von Harderwijk.
Johan Adler Salvius

geb. 1590
gest. 1652
Anm.: Sohn des Strängnäser Stadtschreibers Peder Hansson (gest. vor 1609); Studium in Uppsala (1609), Rostock (1612/13), Helmstedt (1613/14), Staßburg (1615) und Marburg (1615); 1614 Magister; 1619 Promotion zum Dr. jur. utr. in Valence; ab 1621 Assessor am schwedischen Hofgericht; diplomatische Missionen für Schweden nach Kursachsen (1622), Dänemark (1623) und Norddeutschland (1624); seit 1624 Staatssekretär; 1631-1634 und 1636-1650 schwedischer Resident in Hamburg und im Niedersächsischen Reichskreis; ab 1634 Hofkanzler und Geheimer Rat; seit 1638 alleiniger Legat Schwedens in Deutschland; 1643-1648 schwedischer Gesandter auf dem Westfälischen Friedenskongress; seit 1648 Reichsrat; 1629 Nobilitierung; 1651 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Heiko Droste: Im Dienst der Krone. Schwedische Diplomaten im 17. Jahrhundert, Berlin/Münster 2006, S. 378.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Westfälische Geschichte
Adonai

Anm.: Eine der Umschreibungen für Jehova (Gottes Eigenname) im Tanach.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Valentin Adrian

Anm.: Um 1629 vermutlich Kaufmann in Braunschweig.
Königin Kleopatra VII. Philopator von Ägypten

geb. 69 v. Chr.
gest. 30 v. Chr.
Anm.: Tochter des Ptolemaios XII. Neos Dionysos (gest. 51 v. Chr.); 51-47 v. Chr. gemeinsame Regentschaft mit ihrem Bruder Prolemaios XIII. (61-47 v. Chr.); seit 47 v. Chr. faktische Alleinherrscherin in römischer Abhänigkeit; Selbstmord nach endgültiger Niederlage gegen Octavian (63 v. Chr.-14 n. Chr.).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Ptolemaios II. Philadelphos von Ägypten

geb. 308 v. Chr.
gest. 246 v. Chr.
Anm.: Sohn des Ptolemaios I. Soter (367/66 v. Chr.-283/82 v. Chr.), ab 306 v. Chr. König von Ägypten; seit 285 v. Chr. Mitregent seines Vaters und ab 283/82 v. Chr. ägyptischer Alleinherrscher.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Ännchen N. N.

Anm.: Um 1630/34 Kammermagd der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); im Januar 1634 Verlobte des fürstlichen Kammerdieners Johann Schumann (gest. 1636).
Aeolus
Aiolos

Anm.: Griechisch-römischer Gott und Beherrscher der Winde.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johan van Aerssen

geb. 1579
gest. 1654
Anm.: Sohn des Cornelis van Aerssen (1545–1627); Herr von Wernhout; 1613-1625 niederländischer Drost der Baronie Breda; seit 1637 Bürgermeister von Breda.

Weiterführende Informationen in VIAF
Kaiser Fasilides von Äthiopien
Kaiser Alam Sagad von Äthiopien

geb. 1603
gest. 1667
Anm.: Sohn des Kaisers Sissinios (Malak Sagad III.) von Äthiopien (1572-1632); seit 1632 Kaiser von Äthiopien.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Kaiser Jakob von Äthiopien
Kaiser Malak Sagad II. von Äthiopien

gest. 1606
Anm.: Sohn des Kaisers Sarsa Dengel (Malak Sagad I.) von Äthiopien (1550-1597); 1597-1603 und seit 1604 Kaiser von Äthiopien.
Fernando Afán de Rivera y Enríquez
Duque Fernando de Alcalá de los Gazules
Marqués Fernando de Tarifa
Conde Fernando de Los Molares

geb. 1583
gest. 1637
Anm.: Sohn des Fernando Enríquez de Ribera y Cortés (geb. 1529); spanischer General und Politiker; zunächst Generalkapitän von Katalonien; 1619-1622 Vizekönig von Katalonien; 1629-1631 Vizekönig von Neapel; 1632-1635 Vizekönig von Sizilien; 1636 Gouverneur des Herzogtums Mailand; ebenso spanischer Botschafter und Generalvikar in Italien unter Papst Urban VIII. (1568-1644).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Afrasiyab Pascha

gest. 1624
Anm.: Durch Ämterkauf seit 1612 Beylerbey von Basra, der weitgehend unabhängig vom Sultan regierte; Begründer der Dynastie Al-Afrasiyab, die bis 1668 in Basra herrschte.
Aglaia

Anm.: Eine der drei griechischen Göttinnen der Anmut (Grazien).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Adam Christian Agricola

geb. 1593
gest. 1645
Anm.: Sohn des Teschener Hofpredigers und Superintendenten Johann Agricola (gest. 1609); reformierter Theologe; Studium in Leipzig und Frankfurt/Oder; 1620-1622 Hofprediger des Markgrafen Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624); 1622-1629 Hofprediger in Güstrow; 1629-1636 Dom- und Hofprediger in Berlin; seit 1636 Hofprediger in Königsberg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johann Georg Agricola

geb. 1558
gest. 1633
Anm.: Sohn des Amberger Arztes Dr. Georg Agricola (1530-1575); ab 1582 Studium in Heidelberg (1585 Bacc.); 1588-1593 Medizinstudium in Wittenberg; 1594-1614 und 1621-1629 Stadtarzt in Amberg; seit 1629 praktischer Arzt in Regensburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Peter Agricola

gest. 1648
Anm.: Bis 1631 fürstlicher Kanzleischreiber in Bernburg; um 1635/43 Sekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim

geb. 1486
gest. 1535
Anm.: Sohn des Kölner Bürgers Heinrich von Nettesheim; deutscher Universalgelehrter, Theologe, Jurist, Arzt und Philosoph; 1499-1502 Studium in Köln; 1509 Dozent an der Universität Dole; 1509/10 Bergrat der Stadt Köln; Dozent an den Universitäten Köln (1511) und Pavia (1512 und 1515); 1512 kaiserlicher Offizier; 1515 Promotion zum Dr. med. und Dr. jur. utr. in Pavia; 1518-1520 Stadtsyndikus in Metz; 1521-1523 Arzt in Genf; 1523 Stadtarzt in Fribourg; 1524-1527 Leibarzt der verwitweten Louise de Valois, Duchesse d'Angoulême (1476-1531); 1528/29 Arzt in Antwerpen; 1529/30 Archivar und Historiograph der niederländischen Regentin Erzherzogin Margaretha von Österreich (1480-1530).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Francisco d' Aguilar
Isaaco Levi Buendia

Anm.: Portugiesischer Jude, der in Brüssel erst zum Katholizismus, später in den Vereinigten Niederlanden zum reformierten Glauben konvertierte; um 1627 Sprachmeister für Spanisch unter dem Theologieprofessor Constantin L'Empereur (1591-1648) in Harderwijk; im Januar 1627 ebenso Spanischlehrer des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; vgl. Klaus Conermann (Hg.): Briefe der Fruchtbringenden Gesellschaft und Beilagen: Die Zeit Fürst Ludwigs von Anhalt-Köthen 1617-1650, Reihe I, Abt. A: Köthen, Bd. 2, Tübingen 1998, S. 104-106.
Ahizade Hüseyin Efendi

geb. 1572
gest. 1634
Anm.: Seit 1632 Mufti von Konstantinopel (Schaich al-Islām); 1634 Hinrichtung wegen angeblicher Verschwörung gegen Sultan Murad IV. (1612-1640).
N. N. von Ahlefeld

Anm.: Um 1637 Rittmeister.
Sophia von Ahlefeld
Sophia von Baudissin
Geburtsname: Sophia von Rantzau

geb. 1620
gest. 1697
Anm.: Tochter des Gerhard von Rantzau (1558-1627); 1633-1646 erste Ehe mit Wolf Heinrich von Baudissin (1597-1646); 1650-1670 zweite Ehe mit Cai von Ahlefeld (1591-1670).
Ahmed Pascha

Anm.: Um 1615/17 Beylerbey (Provinzgouverneur) von Kanischa.
Hans Jakob Aichinger

Anm.: Regensburger Tuchhändler; Innerer Rat (1606-1634), Kämmerer (1614, 1616/17, 1619/20, 1622/23, 1625, 1628 und 1630/31), Ungeldherr (1620-1625) und Steuerherr (1625-1634) der Reichsstadt Regensburg; vgl. Werner Fees-Buchecker: Rat und politische Führungsschicht der Reichsstadt Regensburg 1485-1650. Studien zur Verfassungs- und Sozialgeschichte Regensburgs in der Frühen Neuzeit, Diss. München 1998, S. 214.
Foppe van Aitzema

geb. ca. 1580
gest. 1637
Anm.: Sohn des Schelte van Aitzema; Studium in Franeker, Leiden, Helmstedt und Wittenberg; 1607-1613 herzoglicher Rat in Wolfenbüttel; 1612/13 zugleich Kanzler des Hochstifts Halberstadt; Gesandter der Generalstaaten, u. a. bei der Hanse in Lübeck bzw. Hamburg (seit 1617) und am Wiener Kaiserhof (1636/37); 1637 Konversion zum katholischen Glauben.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Lieuwe van Aitzema

geb. 1600
gest. 1669
Anm.: Sohn des Meinardus van Aitzema und Neffe des Foppe van Aitzema (ca. 1580-1637); niederländischer Diplomat, Historiker, Jurist und Staatsmann; um 1633/45 Resident der Hansestädte in Den Haag.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Lorenzo Ajazza

geb. ca. 1590
gest. 1634
Anm.: Piemontesischer Adliger aus Vercelli; seit 1629 kaiserlicher Kämmerer; 1631/32 kaiserlicher Obristleutnant; danach lothringisch-spanischer Obrist.
Esprit Alard
Esprit d' Esplan
Marquis Esprit de Grimault

geb. 1595
gest. 1630
Anm.: Sohn des Notars Jacques Allard; Favorit des Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); ab 1617 Grand maréchal des logis de la Maison du Roy; um 1624 Gouverneur der Festung und Stadt Meulan; 1626 (vermutlich außerdentlicher) französischer Gesandter in Den Haag; seit 1627 Marquis de Grimault.
Charles d' Albert
Duc Charles de Luynes

geb. 1578
gest. 1621
Anm.: Sohn des Honoré d'Albert (gest. 1592); ab 1611 Falkner und bald darauf Favorit des jungen Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); seit 1616 Grand fauconnier; ab 1619 Gouverneur der Picardie; seit 1621 Connétable von Frankreich; ab 1619 erster Duc de Luynes und Pair de France.

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Justus Albinus

geb. 1584
gest. 1635
Anm.: Sohn des Plauener Schuhmachers Justus Albinus; 1615-1619 Pfarrer der Dessauer Georgenkirche; Diakon (1619-1622), Archidiakon (1622-1625) und Pfarrer an St. Marien (ab 1625) sowie seit 1625 Superintendent in Dessau.

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Hans Albrecht

Anm.: 1625-1628 Lakai der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); 1626-1628 zudem Küchenschreiber ihres Gemahls Christian d. J.
Antônio de Albuquerque Maranhão

gest. 1667
Anm.: Sohn des Jerômino de Albuquerque Maranhão (1548-1632); 1622-1634 Gouverneur von Paraíba.
Aldobrandini, Familie

Anm.: Italienisches Adelsgeschlecht.

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Aldobrandino Aldobrandini

geb. 1593
gest. 1634
Anm.: Sohn des Gian Francesco Aldobrandini (1545-1601), ab 1597 erster Principe di Sarsina e Meldola; seit 1612 Großprior des Malteserordens in Rom; 1616-1619 Kommandeur der maltesischen Flotte; 1622/23 Admiral der päpstlichen Galeeren; ab 1623 in kaiserlichen Kriegsdiensten, zuletzt als Obrist (1631); seit 1628 kaiserlicher Kämmerer; vgl. Robert Laurentius Dauber: Johanniter-Malteser-Ritter unter kaiserlichen Fahnen 1523-1918, Gnas 2007, S. 106f.
(Giovanni) Giorgio Aldobrandini
Principe (Giovanni) Giorgio di Meldola e Sarsina
Principe (Giovanni) Giorgio di Rossano
Duca (Giovanni) Giorgio di Carpineto

geb. 1591
gest. 1637
Anm.: Sohn des Gian Francesco Aldobrandini (1545-1601), ab 1597 erster Principe di Sarsina e Meldola; seit 1601 Principe di Sarsina e Meldola; ab 1610 erster Principe di Rossano; seit 1621 Nepot von Papst Gregor XV. (1554-1623); Karriere als Komandant der päpstlichen Garde, General der Kurie und päpstlicher Botschafter in Spanien; ab 1630 Duca di Carpineto.
Graf Johann von Aldringen

geb. 1588
gest. 1634
Anm.: Sohn des Leonhard Aldringen; zunächst Schreiber in der Luxemburger Landeskanzlei; kaiserlicher (1618-1620) und spanischer Hauptmann (1620/21); 1621-1623 bayerischer Obristleutnant; kaiserlicher Obrist (1622), Generalfeldwachtmeister (1629), Feldzeugmeister (1631) und Feldmarschall (1632); seit 1624 Hofkriegsrat und Oberkommissar für das Heerwesen; 1629/30 Kommissar für die Exekution des Restitutionsedikts im Obersächsischen Reichskreis; Erhebung in den Freiherren- (1627) und Grafenstand (1632).

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Matthias Alefeldt

Anm.: Um 1628 Bauer in Reinstedt.
Johann Alemann

geb. 1596
gest. 1636
Anm.: Sohn des Magdeburger Bürgermeisters Johann Martin Alemann (1554-1618); 1611-1615 Studium in Wittenberg und Jena; 1618-1629 Ratsherr in Magdeburg; ab 1625 Wortführer der kaiserlichen Partei in der Stadt; 1626-1629 kaiserlicher Statthalter in Magdeburg; seit 1630 magdeburgischer Steuereinnehmer und Amtmann in Wolmirstedt; 1633 Kommissar bei der kaiserlichen Armee in Hildesheim.

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N. N. Alfeldt

Anm.: Um 1628 vermutlich Untertan im Amt Ballenstedt.
Ali Agha

Anm.: Im Frühjahr 1637 Leiter einer türkischen Gesandtschaft in Wien.
Dante Alighieri

geb. 1265
gest. 1321
Anm.: Sohn des florentinischen Adligen und Geldverleihers Alighiero Alighieri (gest. 1281/82); einer der bedeutendsten italienischen Dichter des Mittelalters; seit 1295 politische Karriere in Florenz; 1302 Auschluss von allen Ämtern, Konfiskation seiner Güter und Verbannung; danach Aufenthalte vor allem in Mittel- und Oberitalien.

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Alkibiades

geb. ca. 450 v. Chr.
gest. 404 v. Chr.
Anm.: Griechischer Redner, Feldherr und Politiker in Athen.

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Gräfin Maria Eva Elisabeth von Althan(n)
Geburtsname: Gräfin Maria Eva Elisabeth von Sternberg
Geburtsname: Gräfin Marie Eva Alžběta ze Šternberka

geb. 1605
gest. 1638
Anm.: Tochter des Grafen Adam von Sternberg (gest. 1623); 1627-1636 Ehe mit Graf Michael Adolph von Althan(n) (1574-1636).
Gräfin Maria Margaretha von Althan(n)
Gräfin Maria Margaretha Slawata
Gräfin Marie Markéty Slavata
Geburtsname: Maria Margaretha von Eggenberg

geb. 1607
gest. 1657
Anm.: Tochter des Johann Ulrich von Eggenberg (1568-1634); 1626-1632 erste Ehe mit Graf Adam Paul Slawata (1604-1657), die für ungültig erklärt wurde; vor 1638-1649 zweite Ehe mit Graf Michael Johann von Althan(n) (1607-1649).
Graf Michael Adolph von Althan(n)

geb. 1574
gest. 1636
Anm.: Sohn des Christoph von Althan(n) (1529-1589); um 1598/99 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1600 Kommandant der kaiserlichen Leibgarde, später Obrist (1601), Feldmarschall (1607) und Hofkriegsrat; 1608 Landobrist des Erzherzogtums Österreich ob der Enns; 1618 Mitbegründer des kurzlebigen Ritterordens Ordo Militiae Christianae, dessen deutsch-polnisch-ungarischem Zweig er als Großmeister vorstand; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1610 Erhebung in den Grafenstand.

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Graf Michael Johann von Althan(n)

geb. 1607
gest. 1649
Anm.: Sohn des Michael Adolph von Althan(n) (1574-1636); 1610 Erhebung in den Grafenstand; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; seit 1644 Oberstjägermeister.

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Johann Heinrich Alting

geb. 1583
gest. 1644
Anm.: Sohn des reformierten Geistlichen Menso Alting (1541-1612); Theologiestudium in Groningen und Herborn; ab 1613 Dogmatikprofessor in Heidelberg und Dr. theol.; seit 1616 Direktor des Collegium Sapientiae in Heidelberg; 1622 Flucht aus Heidelberg in die Niederlande; ab 1623 Hofmeister der Söhne des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) in Leiden; seit 1627 Theologieprofessor in Groningen.

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Giovanni Altoviti

gest. 1655
Anm.: Florentinischer Adliger; toskanischer Resident in Mailand (1614-1618) und am Kaiserhof (1618-1627).
Antonio Álvarez de Toledo y Beaumont
Duque Antonio de Alba de Tormes
Duque Antonio de Huéscar
Marqués Antonio de Coria

geb. 1568
gest. 1639
Anm.: Sohn des Diego Álvarez de Toledo y Enríquez de Guzmán, Conde de Lerín (1542-1583); ab 1583 Duque de Alba, Duque de Huéscar und Marqués de Coria; 1622-1629 Vizekönig von Neapel; seit 1629 Mayordomo mayor des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); ab 1599 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Fadrique Álvarez de Toledo y Mendoza
Marqués Fadrique de Villanueva de Valdueza

geb. 1580
gest. 1634
Anm.: Sohn des Pedro Álvarez de Toledo Osorio, Marqués de Villafranca del Bierzo (1546-1627); 1617-1625 Generalkapitän (Kommandeur) der spanischen Atlantikflotte; ab 1625 General von Portugal und Generalkapitän der Armee von Brasilien; seit 1634 Marqués de Villanueva de Valdueza.

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Fernando Álvarez de Toledo y Pimentel
Duque Fernando de Alba de Tormes
Marqués Fernando de Coria

geb. 1507
gest. 1582
Anm.: Sohn des García Álvarez de Toledo y Zúñiga, Marqués de Coria (gest. 1510); spanischer Grande; ab 1510 Marqués de Coria; seit 1531 Duque de Alba; 1532 Befehlshaber der spanischen Hilfstruppen gegen die Türken in Ungarn; 1535 Teilnahme an der Eroberung von Tunis; ab 1541 nacheinander Mayordomo Mayor der Könige Karl I. (1500-1558) und Philipp II. von Spanien (1527-1598); Consejero de Estado; 1542 Feldherr gegen die französische Armee bei Perpignan; 1546/47 Kommandeur der spanischen Tercios im Schmalkaldischen Krieg; 1555-1559 spanischer Generalkapitän in Italien; 1555/56 Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1556-1559 Vizekönig von Neapel; 1567-1573 Statthalter und militärischer Oberbefehlshaber in den Spanischen Niederlanden; seit 1580 Vizekönig und Condestable von Portugal; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Alvensleben, Familie

Anm.: Altmärkisches Adelsgeschlecht.

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Christina von Alvensleben
Geburtsname: Christina von Dieskau

geb. 1589
gest. 1636
Anm.: Tochter des Hieronymus von Dieskau (1565-1625); 1613-1627 Ehe mit Gebhard von Alvensleben (1584-1627); seit 1634 Begleiterin und Hofmeisterin der Fürstin Sophia von Anhalt-Köthen (1599-1654).
Cuno von Alvensleben

geb. 1588
gest. 1638
Anm.: Sohn des Gebhard von Alvensleben (1543-1609); Erbherr auf Calbe im Werder, Neugattersleben und Randau (bei Magdeburg); ab 1610 Domherr und später Senior des Erzstifts Magdeburg; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Reifende").

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Amalek

Anm.: Biblische Figur.

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Ambrosius N. N.

Anm.: Geboren in Bayern; um 1629 kursächsischer Rat; um 1636 Kammerdiener der verwitweten Kurfürstin Hedwig von Sachsen (1581-1641).
Heiliger Ambrosius
Erzbischof Ambrosius von Mailand

geb. 339
gest. 397
Anm.: Sohn des Aurelius Ambrosius, römischer Präfekt der Provinz Gallia Narbonensis; Jurist, Theologe und Kirchenvater; ab 365 Tätigkeit als Anwalt bei Gericht; 372/73 Präfekt der römischen Provinz Aemilia-Liguria; seit 374 Erzbischof von Mailand.

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Georg Am Ende

geb. 1572
gest. 1624
Anm.: Geboren in Dresden; ab 1598 Jesuit; seit 1619 Hofprediger von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

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Amor
Cupido

Anm.: Römischer Gott und allegorische Personifikation der Liebe.

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Rostain d' Ancezune
Marquis Rostain de Caderousse (oder Codolet)

gest. 1649
Anm.: Sohn des Jean-Vincent d'Ancezune, ab 1622 Marquis de Caderousse oder Codolet (gest. 1632/33); um 1629/30 französischer Colonel d'Infanterie; spätestens seit 1633 Marquis de Caderousse (oder Codolet).
Heinrich Cornelius Anchinoander

Anm.: Deutscher Arzt und Philologe; 1615 Lehrer für die italienische Sprache in Hamburg; 1616 Promotion zum Dr. med. an der Universität Basel.

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Andreas (1) N. N.

Anm.: Um 1628 kaiserliche Kroatenschutzwache des Harzgeröder Amtshauptmannes Kaspar Ernst von Knoch (1582-1641).
Andreas (2) N. N.

Anm.: Um 1633/36 Leibkutscher des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Heiliger Andreas

gest. 60
Anm.: Apostel.

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Giovan Battista Andreini
Lelio

geb. 1576
gest. 1654
Anm.: Sohn des Schauspielers, Impresarios und Autoren Francesco Andreini (1548-1624); berühmter Schauspieler, Konduktor und Stückeschreiber; zunächst Mitglied der elterlichen Comedia-dell'Arte-Truppe "Compagnia dei Comici Gelosi"; 1601 Gründung der eigenen Truppe Compagnia dei Comici Fedeli ("I Fedeli"), die große Erfolge in Italien und Frankreich feierte; Schutz und die Förderung durch die Herzöge von Mantua, Vincenzo (1562-1612), Francesco IV (1586-1612) und Ferdinando Gonzaga (1587-1626); vgl. Pierre Louis Duchartre: The Italian Comedy. The Improvisation Scenarios, Lives, Attributes, Portraits and Masks of the Illustrious Characters of the Commedia dell'Arte, New York 1966, S. 94-96; Siro Ferrone: La Commedia dell’Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI–XVIII secolo), Torino 2014, S. 260-262; Robert Henke: Performance and Literature in the Commedia dell'Arte, Cambridge 2002, S. 210-215; Allardyce Nicoll: World of Harlequin. A Critical Study of the Commedia dell'Arte, Cambridge [u. a.] 1986, 171-175; Roberto Tessari: Commedia dell'Arte: La Maschera e l'Ombra, Milano 1981, S. 6; ders.: La Commedia dell’Arte. Genesi d’una società dello spettacolo, Roma/Bari 2013, S. 58f., 95, 102, 168-170 und 172-178.

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Virginia Andreini
La Florinda
Geburtsname: Virginia Ramponi

geb. 1583
gest. 1630/31
Anm.: Erfolgreiche Schauspielerin und Sängerin; seit 1601 Ehe mit Giovan Battista Andreini, mit dem sie die Schauspieler-Compagnie "I Fedeli" leitete; Künstlername nach dem von ihrem Mann verfassten, 1603 in Florenz uraufgeführten Stück "La Florinda"; vgl. Siro Ferrone: La Commedia dell'Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI-XVIII secolo), Torino 2014, S. 306-308; Emily Wilbourne: Seventeenth-Century Opera and the Sound of the Commedia dell’Arte, Chicago/London 2016, passim.
Virginia Andreini
La Lidia
Geburtsname: Virginia Rotari

Anm.: Tochter des Schauspielers Baldo Rotari; bereits 1613 und 1621-1623 Mitglied ("Lidia") der Schauspielertruppe "I Fedeli", deren Leiter Giovan Battista Andreini (1576-1654) sie nach einem langjährigen Verhältnis und dem Tod dessen erster Frau Virginia im Jahr 1631 heiratete; vgl. Giulio Piccini: L’epistolario d’Arlecchino (Tristano Martinelli 1556–1631), Florenz 1896, S. 27; Pierre-Louis Duchartre: The Italian Comedy. The Improvisation Scenarios Lives Attributes Portraits and Masks of the Illustrious Characters of the Comedia dell’Arte, New York 1966, S. 96; Siro Ferrone: La Commedia dell’Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI–XVIII secolo), Torino 2014, S. 261 und 307; John Rudlin / Olly Crick: Commedia dell’Arte. A Handbook for Troupes, New York 2001, S. 49.
Angern, Familie

Anm.: Im Erzstift Magdeburg ansässiges Adelsgeschlecht.
Anhalt, Haus
Fürsten von Anhalt

Anm.: Reichsfürstengeschlecht aus der Dynastie der Askanier., NDB
Fürst Bernhard von Anhalt

geb. 1571
gest. 1596
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1595/96 Obrist des Obersächsischen Reichskreises im Langen Türkenkrieg.

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Fürst Joachim Ernst von Anhalt

geb. 1536
gest. 1586
Anm.: Sohn des Fürsten Johann IV. von Anhalt-Zerbst (1504-1551) und Großvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1562-1570 gemeinsam mit seinem Bruder Bernhard (1540-1570) regierender, seit 1570 alleinregierender Fürst von Anhalt.

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Fürst Johann Ernst von Anhalt

geb. 1578
gest. 1601
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1601 kaiserlicher Obrist im Langen Türkenkrieg.

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Fürst Otto II. von Anhalt-Aschersleben

geb. ca. 1260
gest. 1315
Anm.: Sohn des Fürsten Otto I. von Anhalt-Aschersleben (gest. 1304); seit 1304 regierender Fürst von Anhalt-Aschersleben.

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Fürstin Agnes Magdalena von Anhalt-Bernburg

geb. 1612
gest. 1629
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Amalia Juliana von Anhalt-Bernburg

geb. 1597
gest. 1605
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Amoena Juliana von Anhalt-Bernburg

geb. 1609
gest. 1628
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Gräfin Anna von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg

geb. 1579
gest. 1624
Anm.: Tochter des Grafen Arnold II. von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1595 Ehe mit Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Mutter Christians II.; führte gemeinsam mit ihrer Tochter Eleonora Maria (1600-1657) seit 1617 die "Noble Académie des Loyales" oder "Getreue Gesellschaft", eine Gesellschaft hochadliger reformierter Damen.

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Fürstin Anna Magdalena von Anhalt-Bernburg

geb. 1603
gest. 1611
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg

geb. 1604
gest. 1640
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürst Albrecht von Anhalt-Bernburg
Bischof Albrecht I. von Halberstadt

gest. 1324
Anm.: Sohn des Fürsten Bernhard I. von Anhalt-Bernburg (1218-1287); seit 1304 Bischof von Halberstadt.
Fürst Berengar von Anhalt-Bernburg

geb. 1626
gest. 1627
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Bernhard II. von Anhalt-Bernburg

geb. ca. 1260
gest. 1322
Anm.: Sohn des Fürsten Bernhard I. von Anhalt-Bernburg (1218-1287); seit 1287 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1316-1322 letzter askanischer Inhaber der Grafschaft Aschersleben.
Fürst Bogislaw von Anhalt-Bernburg

geb. 1633
gest. 1634
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg

geb. 1568
gest. 1630
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Vater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1582 Reise nach Konstantinopel; 1591/92 Führer eines Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; 1592 Übertritt zum reformierten Glauben; 1592/93 Befehl über die protestantischen Truppen im Krieg um das Bistum Straßburg; 1595-1620 oberpfälzischer Statthalter in Amberg und zunehmend Leiter der pfälzischen Politik; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1610 Unionsgeneral im klevisch-jülischen Krieg; seit 1618 Senior des Hauses Anhalt; 1619/20 Kommandierender der pfälzisch-böhmischen Truppen, nach deren Niederlage in der Schlacht am Weißen Berg durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) geächtet; Flucht nach Schweden (1621) und Flensburg (1622-24); 1624 Aufhebung der Reichsacht; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sehnliche").

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Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg

geb. 1599
gest. 1656
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unveränderliche"); Kurzbiographie im Rahmen dieser Edition unter http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=15.

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Fürst Christian III. von Anhalt-Bernburg

geb. 1631
gest. 1631
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Dorothea Bathilde von Anhalt-Bernburg

geb. 1617
gest. 1656
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Eleonora Hedwig von Anhalt-Bernburg

geb. 1635
gest. 1685
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1673 Kanonissin und seit 1683 Dekanissin des Stifts Gandersheim.

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Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1603
gest. 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb. 1632
gest. 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg

geb. 1608
gest. 1632
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1626/27 Gesandtschaften nach Wien und Dresden; 1628-1631 kaiserlicher Obrist; ab 1630 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1631 kursächsischer Obrist, als welcher er in der Schlacht bei Lützen tödlich verwundet wurde; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbewahrte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Ernesta Augusta von Anhalt-Bernburg

geb. 1636
gest. 1659
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Friedrich Ludwig von Anhalt-Bernburg

geb. 1619
gest. 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.
Fürst Joachim Ernst von Anhalt-Bernburg

geb. 1629
gest. 1629
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg

geb. 1642
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Louise Amalia von Anhalt-Bernburg

geb. 1606
gest. 1635
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürstin Sibylla Elisabeth von Anhalt-Bernburg

geb. 1602
gest. 1648
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Sophia von Anhalt-Bernburg

geb. 1627
gest. 1627
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb. 1634
gest. 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Anna Katharina von Anhalt-Bernburg-Harzgerode
Geburtsname: Gräfin Anna Katharina zur Lippe-Detmold

geb. 1612
gest. 1659
Anm.: Tochter des Grafen Simon VII. zur Lippe-Detmold (1587-1627); seit 1657 Ehe mit Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670).
Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb. 1613
gest. 1670
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1630-1635 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1634/35 schwedischer Obrist; ab 1635 alleinregierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode; hessisch-kasselischer Generalmajor (1637-1641) und Obrist (1640/41); seit 1660 Senior des Hauses Anhalt; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stetsgrünende").

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Fürstin Agnes von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Landgräfin Agnes von Hessen-Kassel

geb. 1606
gest. 1650
Anm.: Tochter des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); seit 1623 Ehe mit Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).
Fürstin Anna Maria von Anhalt-Dessau

geb. 1591
gest. 1637
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Pfalzgräfin Dorothea von Pfalz-Simmern

geb. 1581
gest. 1631
Anm.: Tochter des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Simmern (1543-1592); 1595-1618 Ehe mit Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618); seit 1619 Witwensitz auf Schloss Sandersleben.

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Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau

geb. 1625
gest. 1626
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).
Fürstin Eva Katharina von Anhalt-Dessau

geb. 1613
gest. 1679
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Friedrich Moritz von Anhalt-Dessau

geb. 1600
gest. 1610
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau

geb. 1606
gest. 1643
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1618 gemeinsam mit seinem Bruder Fürst Johann Kasimir (1596-1660) regierender Fürst von Anhalt-Dessau (bis 1625 unter dessen Vormundschaft); 1625-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; seit 1632 Inhaber der Ämter Wörlitz und Radegast; ab 1637 morganatische Ehe mit Johanna Elisabeth von Krosigk; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anmutige").

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Fürst Heinrich Waldemar von Anhalt-Dessau

geb. 1604
gest. 1606
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Joachim von Anhalt-Dessau

geb. 1509
gest. 1561
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Dessau (1451-1516); 1527-1544 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann IV. (1504-1551) und Georg III. (1507-1553) regierender (bis 1530 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha), danach alleinherrschender Fürst von Anhalt-Dessau.

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Fürst Joachim Ernst von Anhalt-Dessau

geb. 1592
gest. 1615
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau

geb. 1567
gest. 1618
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1603-1606 Regent des Fürstentums Anhalt (im Namen seiner Brüder); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Dessau und Senior des Hauses Anhalt; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlriechende").

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Fürst Johann Georg II. von Anhalt-Dessau

geb. 1627
gest. 1693
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); schwedischer Obrist (1655-1658) und Generalmajor (1658); ab 1658 kurbrandenburgischer General und Statthalter der Kurmark sowie Obrist (1658-1660 und seit 1666); später auch Geheimer Staats- und Kriegsrat in Berlin sowie Feldmarschall (1670); ab 1660 regierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1670 Senior des Hauses Anhalt; ab 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefüllte").

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Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau

geb. 1596
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1618-1643 gemeinsam mit seinem Bruder Georg Aribert (1606-1643) regierender, danach alleinregierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchdringende").

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Fürstin Juliana von Anhalt-Dessau

geb. 1626
gest. 1652
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).
Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Bernburg

geb. 1615
gest. 1673
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; 1651-1660 Ehe mit Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).

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Fürstin Amalia Louise von Anhalt-Köthen

geb. 1634
gest. 1655
Anm.: Tochter des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürstin Amoena Amalia von Anhalt-Köthen
Geburtsname: Gräfin Amoena Amalia von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg

geb. 1586
gest. 1625
Anm.: Tochter des Grafen Arnold II. von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 Ehe mit Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).

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Fürstin Louise Amoena von Anhalt-Köthen

geb. 1609
gest. 1625
Anm.: Tochter des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen

geb. 1579
gest. 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1600 Aufnahme in die Florentiner Accademia della Crusca ("L'Acceso"); seit 1606 regierender Fürst von Anhalt-Köthen; 1631-1635 schwedischer Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; 1617 Mitbegründer und bis zu seinem Tod erstes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nährende").

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Fürst Ludwig d. J. von Anhalt-Köthen

geb. 1607
gest. 1624
Anm.: Sohn des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Saftige").

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Fürstin Sophia von Anhalt-Köthen
Geburtsname: Gräfin Sophia zur Lippe

geb. 1599
gest. 1654
Anm.: Tochter des Grafen Simon VI. zur Lippe (1554-1613); 1626-1650 Ehe mit Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).

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Fürst Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen

geb. 1638
gest. 1665
Anm.: Sohn des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1650 regierender Fürst von Anhalt-Köthen, bis 1658 unter Vormundschaft der Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) bzw. Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlangende").
Fürst Wolfgang von Anhalt-Köthen
Fürst Wolfgang von Anhalt-Bernburg

geb. 1492
gest. 1566
Anm.: Sohn des Fürsten Waldemar VI. von Anhalt (1450-1508); alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen (1508-1562) und Anhalt-Bernburg (1544-1562) sowie 1508-1544 gemeinsame Regierung mit seinen Dessauer Vettern Johann IV. (1504-1551), Georg III. (1507-1553) und Joachim (1509-1561) in Anhalt-Bernburg und Anhalt-Zerbst; seit 1525 Förderer der Reformation in Anhalt; 1547-1552 Reichsacht wegen Beteiligung am Schmalkaldischen Krieg.

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Fürst August von Anhalt-Plötzkau

geb. 1575
gest. 1653
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; Verzicht bei der Landesteilung von 1603/06 für eine finanzielle Abfindung von 300.000 Talern auf ein eigenens Teilfürstentum; ab 1611 Regent im Amt Plötzkau unter Bernburger Landeshoheit; seit 1630 Senior des Hauses Anhalt; ab 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sieghafte").

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Fürstin Dorothea von Anhalt-Plötzkau

geb. 1623
gest. 1637
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürstin Ehrenpreis von Anhalt-Plötzkau

geb. 1625
gest. 1626
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürstin Elisabeth von Anhalt-Plötzkau

geb. 1630
gest. 1692
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Emanuel von Anhalt-Plötzkau
Fürst Emanuel von Anhalt-Köthen

geb. 1631
gest. 1670
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; ab 1657 in schwedischen Kriegsdiensten; 1659/60 in dänischer Gefangenschaft; 1662 Teilnahme am venezianischen Feldzug gegen die Türken; 1665-1669 zusammen mit seinem Bruder Lebrecht herrschender und seit 1669 alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strebende").

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Fürst Ernst Gottlieb von Anhalt-Plötzkau

geb. 1620
gest. 1654
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1653 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Emanuel (1631-1670) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Starke").

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Fürst Georg III. von Anhalt-Plötzkau
Fürst Georg III. von Anhalt-Dessau

geb. 1507
gest. 1553
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Dessau (1451-1516); 1525-1544 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann IV. (1504-1551) und Joachim (1509-1561) Regent des Fürstentums Anhalt-Dessau (bis 1530 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha); ab 1526 Dompropst in Magdeburg; seit 1544 alleinregierender Fürst von Anhalt-Plötzkau; 1544-1549 Koadjutor des Bistums Merseburg.

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Fürstin Johanna von Anhalt-Plötzkau

geb. 1618
gest. 1676
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1660 Dekanissin des reichsunmittelbaren Stifts Quedlinburg.
Fürst Lebrecht von Anhalt-Plötzkau
Fürst Lebrecht von Anhalt-Köthen

geb. 1622
gest. 1669
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Emanuel (1631-1670) in Plötzkau; ab 1665 zusammen mit seinem Bruder Emanuel regierender Fürst von Anhalt-Köthen; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Angenehme").

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Fürstin Sibylla von Anhalt-Plötzkau
Geburtsname: Gräfin Sibylla zu Solms-Laubach

geb. 1590
gest. 1659
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg zu Solms-Laubach (1547-1600); 1618-1653 Ehe mit Fürst August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653).
Fürstin Sophia von Anhalt-Plötzkau

geb. 1627
gest. 1679
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Adolph von Anhalt-Zerbst
Bischof Adolph von Merseburg

geb. 1458
gest. 1526
Anm.: Sohn des Fürsten Adolph von Anhalt-Zerbst (1405-1473); 1489-1516 Dompropst in Magdeburg; ab 1507 Koadjutor des Bischofs Thilo von Merseburg (1443-1514); seit 1514 Bischof von Merseburg.

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Fürstin Dorothea Hedwig von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Herzogin Dorothea Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1587
gest. 1609
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564–1613); seit 1605 Ehe mit Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621); danach Witwensitz in Coswig (Anhalt).

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Fürstin Elisabeth von Anhalt-Zerbst

geb. 1617
gest. 1639
Anm.: Tochter des Fürsten Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Johann IV. von Anhalt-Zerbst
Fürst Johann IV. von Anhalt-Dessau

geb. 1504
gest. 1551
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Dessau (1451-1516) und Urgroßvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1516-1544 gemeinsam mit seinen Brüdern Georg III. (1507-1553) und Joachim (1509-1561) Regent des Fürstentums Anhalt-Dessau (bis 1530 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha); seit 1544 alleinregierender Fürst von Anhalt-Zerbst.

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Fürst Johann VI. von Anhalt-Zerbst

geb. 1621
gest. 1667
Anm.: Sohn des Fürsten Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; bis 1642 unter Vormundschaft des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); trotzdem ab 1633 Erziehung in Oldenburg unter dem Einfluss seiner lutherischen Mutter Magdalena (1583-1657); seit 1642 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst und schrittweiser Konfessionswechsel seines Landes zum Luthertum; ab 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgestalte").

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Fürstin Magdalena von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Oldenburg

geb. 1583
gest. 1657
Anm.: Tochter des Grafen Johann XVI. von Oldenburg (1540-1603); 1612-1621 Ehe mit Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621); danach Witwensitz in Coswig (Anhalt).

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Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst

geb. 1576
gest. 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; seit 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Süße").

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Anna N. N.

Anm.: Um 1630/32 Dienerin der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675).
Anna Christina N. N.

Anm.: Um 1629 lebende, davor vermutlich zum Christentum konvertierte Türkin mit sehr langen Haaren.
Anna Maria N. N.

geb. ca. 1612/13
Anm.: Stummes Mädchen aus Braunschweig; zunächst Erziehung am Schöninger Witwenhof der Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel (1573-1626); danach Leben im Kloster Wolmirstedt; soll im August/September 1630 in Wasserleben plötzlich gesprochen haben.
Robert Anstruther

geb. 1578
gest. 1644/45
Anm.: Sohn des schottischen Master of the Royal Household James Anstruther; ab 1589 Page am Kopenhagener Hof; seit 1606 dänischer Agent am schottischen bzw. englischen Königshof; danach mehrfach englischer Diplomat (1612/13 Vermittlung des Friedens von Knäred zwischen Schweden und Dänemark, 1624/25 Aushandlung eines dänisch-englisches Bündnisses); ab 1621 Gentleman of the Bedchamber; später Privy Councillor des Königs Karl I. von England (1600-1649); 1630 englischer Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag; 1633/34 Teilnahme am Heilbronner Konvent, kurzzeitig englischer Resident in Hamburg und Gesandter an verschiedenen deutschen Höfen; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fleißige").

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Antenor

Anm.: Mythische Gestalt (Sohn des Aesyetes und der Cleomestra, Rat des Königs Priamos in Troja und sagenhafter Gründer von Padua) aus Homers "Ilias" und Vergils "Aeneis".

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N. N. Anthoni

Anm.: Um 1621 kaiserlicher Rittmeister wallonischer Herkunft.
Alfonso Antonini

geb. 1584
gest. 1657
Anm.: Sohn des Girolamo Antonini; seit 1616 in venezianischen Kriegsdiensten, um 1623 als Generalkommissar der Kavallerie in Dalmatien; außerdem Astronom und Mathematiker, der bei Galileo Galilei (1564-1642) studierte.
Antonio N. N.

Anm.: Um 1623 Reitlehrer in Padua.
Marcus Antonius

geb. 86/83/82 v. Chr.
gest. 30 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Konsuls Marcus Antonius Orator (143-87 v. Chr.); Vertrauter von Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.); seit 50 v. Chr. römischer Augur; 44 v. Chr. Konsul; 43-32 v. Chr. Triumvir; danach erfolgloser Krieg gegen Octavian (63 v. Chr.-14 n. Chr.).

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Heiliger Antonius

geb. 1195
gest. 1231
Anm.: Portugiesischer Franziskaner, Kirchenlehrer und Prediger in Padua.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. d' Antrevar et Lissare (1)

Anm.: Französischer Adliger und Bruder von N. N. d'Antrevar et Lissare (2).
N. N. d' Antrevar et Lissare (2)

Anm.: Französischer Adliger und Bruder von N. N. d'Antrevar et Lissare (1).
Georg Anwander

gest. nach 1634
Anm.: Um 1610/12 Pfarrer in Kaufbeuren; später Exulant in Anhalt.

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Jeremias Apfel

Anm.: Geboren in Waltershausen/Thüringen; um 1614 Studium in Erfurt; 1623 Kantor in Neunburg vorm Wald (Oberpfalz); 1624/25 Pfarrer in Dürnsricht und Schmidgaden; 1626 Emigration nach Nürnberg.
N. N. Apfelmann

Anm.: Kaiserlicher Hauptmann, welcher 1620 dem Heer der böhmischen Konföderierten unter Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg seine Dienste angeboten hat.
Apoll

Anm.: Griechisch-römischer Gott des Lichts, der Heilung, des Frühlings, der Sittenreinheit und Mäßigung sowie der Weissagung und Künste.

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Appiani, Familie

Anm.: Italienisches Adelsgeschlecht.

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Caecus Appius Claudius

geb. ca. 300 v. Chr.
Anm.: Römischer Politiker und Redner.

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Graf N. N. von Arco (1)

Anm.: Angehöriger des Trientiner Adelsgeschlechts.
Graf N. N. von Arco (2)

Anm.: Angehöriger des Trientiner Adelsgeschlechts.
Graf Johann Baptist von Arco

geb. 1588
gest. 1628
Anm.: Sohn des Grafen Prosper von Arco (gest. 1607); seit 1622 kaiserlicher Kämmerer.
N. N. Ardenhofer

Anm.: Um 1628 kaiserlicher Obristwachtmeister.
Ludwig Arendt

Anm.: Anhaltischer Untertan.
Wilm Arendts

Anm.: Geboren in Harderwijk; um 1626 niederländischer Schiffer, der früher in Ostindien gelebt hat.
Felipe de Areyzaga y Avandagno
Felipe de Areyçaga y Avendano

Anm.: Geboren an der Biskaya; spanischer Obristleutnant (1620), welcher in der Schlacht am Weißen Berg den Verwundungsschuss auf den Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg abgegeben haben will, und Obrist (1621-1628).
Ludovico Ariosto

geb. 1474
gest. 1533
Anm.: Sohn des italienischen Adligen und Militärs Niccolò Ariosto (1433-1500); italienischer Dichter und Humanist; ab 1484 Besuch der Lateinschule und seit 1489 Rechtsstudium in Ferrara; 1493 Beitritt zu einer Schauspielgruppe, die am herzoglichen Hof von Ferrara Stücke aufführte; 1500-1503 Hauptmann und Kommandant einer Grenzfestung bei Canossa; 1503-1517 Sekretär des Kardinals Ippolito d'Este (1479-1520); ab 1518 in Diensten des Duca Alfonso I. di Ferrara, Modena e Reggio (1476-1534); 1522-1525 Gouverneur der Provinz Garfagnana; 1525 Intendant des Hoftheaters in Ferrara und kurz danach Rückzug ins Privatleben.

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Aristarchos von Samothrake

geb. ca. 216 v. Chr.
gest. 144 v. Chr.
Anm.: Griechischer Philologe und Direktor der Bibliothek von Alexandria.

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Aristophanes von Byzanz

geb. 257 v. Chr.
gest. 180 v. Chr.
Anm.: Griechischer Philologe und Direktor der Bibliothek von Alexandria.

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Aristoteles

geb. 384 v. Chr.
gest. 322 v. Chr.
Anm.: Griechischer Philosoph und Universalgelehrter.

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N. N. von Arnim

Anm.: Um 1622/23 Hauptmann.
Hans Georg von Arnim

geb. 1583
gest. 1641
Anm.: Sohn des Bernd von Arnim (1550-1611); 1613-1617 schwedischer Obrist; 1621 Wechsel in polnische Kriegsdienste; 1624/25 erneut schwedischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1627-1629) und Feldmarschall (1628/29); 1631/32 kurbrandenburgischer Obrist; 1631-1635 kursächsischer Obrist Feldmarschall; 1637/38 in schwedischer Gefangenschaft; 1638 erneuter Eintritt in kaiserlich-kursächsische Dienste; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gepriesene").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Katharina Dorothea von Arnim
Geburtsname: Katharina Dorothea von Hoym

geb. 1619
gest. 1660
Anm.: Tochter des Christian Julius von Hoym (1586-1656); seit 1638 Ehe mit Wolf Christoph von Arnim (1607-1668).
Andreas Arnold

gest. nach 1628
Anm.: Holländer; im Frühjahr 1624 Kammerdiener des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; um 1627 fürstlicher Kammerdiener in Bernburg.
Matthias Arnoldin von Clarstein

geb. ca. 1575
gest. 1649
Anm.: Geboren in Böhmen; Dr. jur.; ab ca. 1605 kaiserlicher Appellationssekretär; seit 1612 Hofkammersekretär; ab 1618 Hofkammerrat; seit 1626 erster Sekretär der Reichskanzlei und Protokollführer des Geheimen Rates; ab 1628 Reichshofrat; nach 1639 schrittweiser Rückzug aus seinen Amtsgeschäften; 1623 Verleihung der Hofpfalzgrafenwürde.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Arnsberg, Familie
Grafen von Arnsberg

Anm.: Im Jahr 1371 ausgestorbenes westfälisches Reichsgrafengeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Wolf von Arnswaldt

Anm.: Thüringischer Adliger; 1630 Abgesandter der Gräfin Anna Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt (1584-1652) auf der Beerdigung des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630).
Sebastian Arthofer von Schützenberg

Anm.: Österreichischer Adliger; kaiserlischer Obristwachtmeister (1627) und Obrist.
N. N. von Aschersleben

Anm.: Pommerischer Adliger; um 1626 Student am Gymnasium Illustre Harderwijk.
Johann Gottfried von Aschhausen
Bischof Johann Gottfried von Bamberg
Bischof Johann Gottfried von Würzburg

geb. 1575
gest. 1622
Anm.: Sohn des bischöflich-würzburgischen Amtmanns Gottfried von Aschhausen (gest. 1581); Domherr in Bamberg (1593) und Würzburg (1596); ab 1604 Dekan des Ritterstifts Comburg; seit 1609 Bischof von Bamberg; ab 1617 auch Bischof von Würzburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Gaspare Aselli

geb. 1581
gest. 1625
Anm.: Geboren in Cremona; Medizinstudium in Pavia; danach Chirurg in Mailand; 1612-1620 leitender Feldchirurg der spanischen Armee in Italien; 1622 Entdecker der Lymphgefäße; seit 1624 Professor für Anatomie in Pavia.

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John Ashburnham

geb. 1603
gest. 1671
Anm.: Sohn des Adligen John Ashburnham (gest. 1620); ab ca. 1622 im Dienst der Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz (1596-1662); seit 1623 Hofmeister der Söhne des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) in Leiden; ca. 1626-1628 Vorsteher des Haushaltes von Kurfürstin Elisabeth; 1628 Groom of the bedchamber (Kammerjunker) des Königs Karl I. von England (1600-1649) und Parlamentsmitglied; 1643 Ausschluss aus dem Parlament und Konfiskation seiner Güter als Parteigänger der Königs; 1644 Schatzmeister der königlichen Armee; 1646 Flucht nach Paris über die Niederlande; 1647 wieder in Diensten von König Karl I.; ab 1648 mehrfach in Gefangenschaft und erneute teilweise Enteignung als Royalist; nach der Restauration Diplomat für König Karl II. von England (1630-1685); 1661-1667 erneut Parlamentsmitglied.

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Askanier, Dynastie

Anm.: Deutsche Herrscherdynastie, die vor allem das Fürstentum Anhalt, die Markgrafschaft Brandenburg sowie die Herzogtümer Sachsen-Lauenburg und Sachsen-Wittenberg regierte.

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Asmodi
Asmodäus

Anm.: Dämon aus der jüdischen Mythologie.
N. N. Aspan von Haag

Anm.: Um 1621/22 kaiserlicher Rittmeister.
Esther Aspan von Haag
Geburtsname: Ester von Gera

gest. nach 1645
Anm.: Tochter des Christoph von Gera (gest. 1609) zu Arnfels; seit 1610 Ehe mit Hans Joachim Aspan von Haag (gest. 1645).
Hans Joachim Aspan von Haag

gest. 1645
Anm.: Sohn des Landrats Jakob Aspan von Haag (gest. 1610); Herr auf Lichtenhaag, Hartheim und Wimspach.

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Asseburg, Familie

Anm.: Niedersächsisches Adelsgeschlecht.
Agnes von der Asseburg
Geburtsname: Agnes von Schauroth

gest. 1652
Anm.: Erste Ehefrau des Bernhard von der Asseburg (1593-1657).
Bernhard von der Asseburg

geb. 1593
gest. 1657
Anm.: Sohn des Ludwig d. Ä. von der Asseburg (1546-1633); Erbherr auf Wallhausen.
Busso von der Asseburg

geb. 1586
gest. 1646
Anm.: Sohn des August von der Assenburg (1545-1604); Erbherr auf Falkenstein (Unterharz), Neindorf und Peseckendorf.

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Eleonora Elisabeth von der Asseburg

geb. 1637
gest. 1664
Anm.: Tochter des Johann August von der Asseburg (1611-1660).
Johann von der Asseburg

geb. 1578
gest. 1651
Anm.: Sohn des Ludwig d. Ä. von der Asseburg (1546-1633); Erbherr auf Schermcke.
Johann August von der Asseburg

geb. 1611
gest. 1660
Anm.: Sohn des Christoph Johann von der Asseburg (1580-1651); Erbherr auf Ampfurth und Eggenstedt.
Ludwig d. Ä. von der Asseburg

geb. 1546
gest. 1633
Anm.: Sohn des Johann von der Asseburg (1511-1567); Erbherr auf Wallhausen, Schermcke und Hinnenburg.

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Ludwig d. J. von der Asseburg

geb. 1583
gest. 1669
Anm.: Sohn des Ludwig d. Ä. von der Asseburg (1546-1633); Erbherr auf Wallhausen und Hinnenburg; 1597-1602 Edelknabe des Grafen Georg Eberhard zu Solms-Lich (1568-1602); danach Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1611-1613 in dänischen Kriegsdiensten als Leutnant und Rittmeister; 1613/14 braunschweigisch-wolfenbüttelischer Rittmeister; 1618-1620 Rittmeister der böhmischen Konföderierten; ligistischer Obristleutnant (1622-1625) und Obrist (1625-1627); ca. 1627-1634 kaiserlicher Obrist.
Maria Elisabeth von der Asseburg
Geburtsname: Maria Elisabeth von Erffa

geb. nach 1593
gest. 1639
Anm.: Tochter des Hans Hartmann von Erffa (1551-1610); seit 1616 Ehe mit Ludwig d. J. von der Asseburg (1583-1669).
Sophia Dorothea von der Asseburg
Geburtsname: Sophia Dorothea von Lützow

geb. ca. 1615
gest. 1641
Anm.: Tochter des Joachim (2) von Lützow; ab ca. 1626 Kammerjungfer der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); seit 1635 Ehe mit Johann August von der Asseburg (1611-1660).
Pierre Asselineau

gest. vor 1634
Anm.: Sohn eines hugenottischen Arztes in Orléans; Flucht vor den französischen Religionskriegen nach Italien; vermutlich Medizinstudium in Padua; danach Arzt in Venedig.
König Sanherib von Assyrien
König Sanherib von Babylonien

geb. ca. 745 v. Chr.
gest. 680 v. Chr.
Anm.: Sohn des Königs Sargon II. von Assyrien (gest. 705 v. Chr.); ab 705 v. Chr. König von Assyrien; 705–703 v. Chr. und seit 688 v. Chr. auch König von Babylonien; biblische Figur.

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António de Ataíde
Conde António de Castro Daire
Conde António da Castanheira

geb. 1567
gest. 1647
Anm.: Sohn des António de Ataíde, Conde da Castanheira (gest. 1603); ab 1587 militärische Karriere als General der spanischen Galeeren, General der Küstenarmada, Infantrieobrist, Kapitänmajor der Indischen Flotte (1611/12) und Generalkapitän der portugiesischen Flotte (1618-1621); Kämmerer des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); Hofmarschall der Königin Isabel von Spanien (1602–1644); portugiesischer Staatsrat; Ratspräsident von Aragon; seit 1625 Conde de Castro Daire; 1629 außerordentlicher spanischer Botschafter in Wien; 1631-1633 Gouverneur von Portugal; ab 1637 Conde da Castanheira; 1641 kurzzeitige Verhaftung wegen prospanischer Haltung.

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N. N. Athenäus

Anm.: Ehefrau des Meisdorfer Pfarrers Valentin Athenäus (gest. vor 1628) und um 1628 Hofbesitzerin in Reinstedt.
Valentin Athenäus
Valentin Athen

gest. vor 1628
Anm.: Geboren in Aschersleben; Studium in Leipzig (1601), Helmstedt (1603) und Wittenberg (1604); 1608 Mag. (Leipzig); seit 1615 Pfarrer in Meisdorf (bei Falkenstein/Harz); Hausbesitzer in Reinstedt.
Graf Johann Friedrich von Attems

geb. 1593
gest. 1663
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); kaiserlicher Obrist und Kämmerer; später auch Hofkriegsrat; seit 1643 Oberststallmeister der verwitweten Kaiserin Eleonora (1598-1655); 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Johann Jakob von Attems

geb. 1598
gest. 1670
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); kaiserlicher Obrist; ab 1625 kaiserlicher Kämmerer ; seit 1667 Landesverweser des Herzogtums Kärnten; 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Maximilian Hermann von Attems

geb. 1604/07
gest. 1684
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); Kämmerer und Geheimer Rat des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich (1614-1662); 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Gräfin Ursula von Attems
Geburtsname: Ursula Breuner

geb. 1568
gest. 1641
Anm.: Tochter des Kaspar Breuner (1530-1570); 1588-1611 Ehe mit Hermann von Attems (1564-1611); 1623-1624 Obersthofmeisterin der Erzherzoginnen Maria Anna (1610-1665) und Caecilia Renata (1611-1644); 1624-1637 Obersthofmeisterin der Kaiserin Eleonora (1598-1655); 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Théodore Agrippa d' Aubigné
Théodore Agrippa d'Aubigné

geb. 1550/52
gest. 1630
Anm.: Sohn des Richters Jean d'Aubigné, Seigneur de Brie en Xaintonge (gest. 1563); 1568-1570 Teilnahme am dritten Hugenottenkrieg; 1573-1577 Écuyer sowie 1587-1593 hoher Militär und Verwaltungsbeamter des Königs Heinrich III. von Navarra (1553-1610); danach Rückzug aus der Politik und Tätigkeit als Autor literarischer und historischer Werke; 1620 Verbannung wegen Beteiligung an einer erfolglosen Verschwörung gegen den königlichen Favoriten Charles d’Albert, Duc de Luynes (1578-1621); danach Exil in Genf.

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Elisabeth Auer von Herrenkirchen
Elisabeth von Hirschaidt
Geburtsname: Elisabeth Kuttner von Kuniz

geb. 1591
gest. 1652
Anm.: Erste Ehe mit Hans Ludwig von Hirschaidt (Hirschhayd); seit 1634 zweite Ehe mit Wolf Helmhard von Auer (1610-1660).

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Wolf Helmhard Auer von Herrenkirchen

geb. 1610
gest. 1660
Anm.: Oberösterreichischer Exulant; seit 1624 Hofjunker des Grafen Friedrich Kasimir von Ortenburg (1591-1658); vor 1634 vorübergehend in Kriegsdiensten.
Graf N. N. von Auersperg

Anm.: Angehöriger des Krainer Adelsgeschlechts.
N. N. Auffgang

Anm.: Um 1629 Harzer Salpetersieder unter dem kaiserlichen Obristen Johann David Pecker von der Ehr (gest. 1659).
N. N. Augustin

Anm.: Seit 1637 fürstlicher Amtsschreiber in Ballenstedt.
Heiliger Augustinus
Bischof Augustinus von Hippo

geb. 354
gest. 430
Anm.: Christlicher Kirchenlehrer und Philosoph; seit 395 Bischof von Hippo.

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Luis de Avalos

Anm.: Spanischer Adliger; 1529 vermutlich Maestro del Campo und Kommandeur der spanischen Truppen während der ersten türkischen Belagerung Wiens; wahrscheinlich 1532 kommandierender Offizier unter Fernando Alvarez, Duque de Alba (1507-1582), gegen die Türken in Ungarn.
Martín de Axpe y Zárate

geb. 1594
gest. 1640
Anm.: Sohn des Dr. jur. Juan García de Axpe y Sierra; seit 1631 Staats- und Kriegssekretär des Kardinalinfanten Fernando von Spanien (1609/10-1641); daneben auch mehrfach diplomatische Missionen.
Axt, Familie

Anm.: Polnisch-schlesisches Adelsgeschlecht.
Johann von Axt

gest. 1634
Anm.: Schlesischer Adliger; 1630-1632 Stallmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fernando (Antonio) de Ayala Fonseca y Toledo
Conde Fernando (Antonio) de Ayala
Marqués Fernando (Antonio) de Tarazona

geb. 1600
gest. 1676
Anm.: Sohn des Antonio Francisco de Ayala, ab 1602 Conde de Ayala; seit 1622 in spanischen Kriegsdiensten, zuletzt als General der Kavallerie (1634); 1632-1648 Marqués de Tarazona (de iure uxoris); nach 1634 Conde de Ayala; ab 1655 Comendador de Bastimentos de Castilla; ebenso königlicher Kämmerer; 1660-1663 Generalkapitän und Vizekönig von Sizilien; seit 1666 spanischer Kriegs- und Staatsrat.

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Georg Ayrmann

geb. ca. 1575
gest. 1651
Anm.: Sohn des Georg Ayrmann (gest. vor 1600) aus Bamberg; Nürnberger Kaufmann; ab ca. 1600 Handelsdiener bei der Petzschen Handlung; seit 1602 Nürnberger Bürger; ab 1608 Genannter des Größeren Rats der Reichstadt; ab ca. 1610 mit eigener Handelsgesellschaft mit Hauptsitz in Nürnberg und zweitweise in Leipzig; 1623 Nobilitierung; vgl. Lambert F. Peters: Der Handel Nürnbergs am Anfang des Dreißigjährigen Krieges. Strukturkomponenten, Unternehmen und Unternehmer - eine quantitative Analyse. Stuttgart 1994, S. 213-275.

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König Nebukadnezar II. von Babylonien

geb. ca. 640 v. Chr.
gest. 562 v. Chr.
Anm.: Sohn des späteren Königs Nabopolassar von Babylonien (gest. 625 v. Chr.); 605-562 v. Chr. König von Babylonien; biblische Figur.

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Bacchus

Anm.: Römischer Gott des Weines und der Fruchtbarkeit.

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N. N. Backofen (1)

Anm.: Um 1626/27 Ehefrau des Arztes Dr. Bartholomäus Backofen.
N. N. Backofen (2)

Anm.: Um 1631 anhaltisch-köthnischer Untertan.
Bartholomäus Backofen

Anm.: Geboren in Susteren (Herzogtum Jülich); ab 1611 Medizinstudium in Franeker; Promotion zum Dr. med.; seit 1619 praktizierender Arzt in Harderwijk; 1626/27 Hausarzt des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; vgl. Klaus Conermann (Hg.): Briefe der Fruchtbringenden Gesellschaft und Beilagen: Die Zeit Fürst Ludwigs von Anhalt-Köthen 1617-1650, Reihe I, Abt. A: Köthen, Bd. 2, Tübingen 1998, S. 103f.
Baden, Haus
Markgrafen von Baden

Anm.: Südwestdeutsches Reichsfürstengeschlecht.

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Markgraf Eduard Fortunat von Baden-Baden

geb. 1565
gest. 1600
Anm.: Sohn des Markgrafen Christoph II. von Baden-Rodemachern (1537-1575), dessen Nebenlinie Eduard Fortunat fortsetzte, bevor er 1588 die Markgrafschaft Baden-Baden übernahm und bis 1594 regierte; Besetzung des hochverschuldeten Landes durch die Durlacher Vettern; Flucht Eduard Fortunats; dubiose Machenschaften, Kriegsdienste, schließlich Unfalltod auf Burg Kastellaun.

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Markgräfin Louise Christina von Baden-Baden
Geburtsname: Luisa Cristina di Savoia-Carignano

geb. 1627
gest. 1689
Anm.: Tochter des Tommaso Francesco di Savoia, Principe di Carignano (1596-1656); 1653-1669 Ehe mit Markgraf Ferdinand Maximilian von Baden-Baden (1625-1669).

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Markgraf Wilhelm von Baden-Baden

geb. 1593
gest. 1677
Anm.: Sohn des Markgrafen Eduard Fortunat von Baden-Baden (1565-1600); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Baden (1631-1634 Vertreibung durch die Schweden), 1634-1648 ebenso von Baden-Durlach; ab 1630 kaiserlicher Geheimer Rat sowie Obrist (1630-1646), Generalfeldwachtmeister (1633) und Feldzeugmeister (1635); seit 1652 Reichskammerrichter; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Markgräfin Barbara von Baden-Durlach
Geburtsname: Herzogin Barbara von Württemberg

geb. 1593
gest. 1627
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1616 Ehe mit Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).

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Markgräfin Barbara von Baden-Durlach

geb. 1618
gest. 1623
Anm.: Tochter des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).
Markgraf Christoph von Baden-Durlach

geb. 1603
gest. 1632
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); bis 1624 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625 diplomatische Mission für seinen Vater in Frankreich; 1627 dänischer Obrist; 1632 schwedischer Obrist.

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Markgräfin Eleonora von Baden-Durlach
Geburtsname: Gräfin Eleonora von Solms-Laubach

geb. 1605
gest. 1633
Anm.: Tochter des Grafen Albrecht Otto I. von Solms-Laubach (1576-1610); seit 1627 Ehe mit Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).

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Markgraf Ernst Friedrich von Baden-Durlach

geb. 1560
gest. 1604
Anm.: Ältester Sohn Markgraf Karls II. von Baden Durlach (1529-1577); 1583 Einrichtung des Gymnasium Ernestinum in Durlach, nach der vormundschaftlichen Regierung 1584 Landesteilung mit den beiden Brüdern und Regierungsantritt im nördlichen Teil der Markgrafschaft Baden-Durlach mit den Hauptorten Durlach und Pforzheim; 1594 Besetzung der völlig überschuldeten Markgrafschaft Baden-Baden, daraus resultierende Konflikte mit dem Kaiser; 1594 Mitbegründer des protestantischen Heilbronner Bündnisses (Vorläufer der protestantischen Union); 1599 formeller Übertritt vom lutherischen zum reformierten Bekenntnis, damit verbundene konfessionelle Konflikte vor allem mit der Stadt Pforzheim. Er starb kinderlos, Bruder Georg Friedrich (1573-1638) vereinigte alle Durlacher Landesteile.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach

geb. 1594
gest. 1659
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Durlach; 1634-1649 abgesetzt und Leben im Exil; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verwandte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Markgraf Friedrich VI. von Baden-Durlach

geb. 1617
gest. 1677
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659); schwedischer General (1655) und Generalfeldmarschall (1656); ab 1659 regierender Markgraf von Baden-Durlach; seit 1674 Reichsgeneralfeldmarschall; ab 1676 auch kaiserlicher Feldmarschall.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach

geb. 1573
gest. 1638
Anm.: Sohn des Markgrafen Karl II. von Baden-Durlach (1529-1577); ab 1604 regierender Markgraf von Baden-Durlach; General der Protestantischen Union; 1621/22 antikaiserlicher Feldherr; 1622 Abdankung zugunsten seines Sohnes Friedrich V. (1594-1659); 1627 dänischer Generalleutnant; seit 1634 Exil in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgraf Karl von Baden-Durlach

geb. 1598
gest. 1625
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); Rittmeister (1619) und Obrist (1620/21) im Unionsheer; 1622 badisch-durlachischer Obrist; 1623 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625 Kampf für die Franzosen im Veltlin; vgl. Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, 4. Teil, Karlsruhe 1770, S. 493-498.

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Markgraf Karl Magnus von Baden-Durlach

geb. 1621
gest. 1658
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659); schwedischer Rittmeister (1640), Obristleutnant (1641), Obrist (1644-1649 und seit 1655) sowie Generalleutnant (1655).

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Markgräfin Sibylla von Baden-Durlach

geb. 1622
gest. 1639
Anm.: Tochter des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).
Alessandro Badoèr

Anm.: Venezianischer Patrizier; 1622/23 Podestà (Amtmann) von Monselice.
Christian Bär

Anm.: Um 1635 Untertan des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Hans Bär

Anm.: Um 1633 vermutlich anhaltisch-bernburgischer Untertan und Pferdehalter.
Baglioni, Familie

Anm.: Oberitalienisches Adelsgeschlecht aus Perugia.

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Malatesta Baglioni
Bischof Malatesta von Pesaro
Bischof Malatesta von Assisi

geb. 1581
gest. 1648
Anm.: Sohn des Gianpaolo Baglioni (1552-1608); 1612-1641 Bischof von Pesaro; 1634-1639 Apostolischer Nuntius am Wiener Kaiserhof; seit 1641 Bischof von Assisi.
Orazio Baglioni

geb. 1582
gest. 1617
Anm.: Sohn des Gianpaolo Baglioni (1552-1608); zuletzt venezianischer General.
Everardus Balck

geb. 1590
gest. 1628
Anm.: Geboren in Deventer; Promotion zum Dr. jur. an der Akademie in Bourges; 1625/26 außerordentlicher Juraprofessor sowie seit 1626 ordentlicher Professor für Jura und Ethik (Philosophia practica) am Gymnasium Illustre Harderwijk.
Alois Baldiron

gest. 1632
Anm.: Geboren im Trentino; ab 1596 in habsburgischen Kriegsdiensten; 1621/22 Oberbefehlshaber der habsburgischen Truppen während der Bündner Wirren und des Prättigauer Aufstandes; 1623/24 und seit 1630 kaiserlicher Obrist; 1630 Erhebung in der Freiherrenstand.

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Balthasar (1) N. N.

Anm.: Alter Jagdknecht des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg, der 1636 vom Luthertum zum Calvinismus konvertierte.
Balthasar (2) N. N.

Anm.: Bis 1630 Lakai des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Balthasar (3) N. N.

Anm.: 1630-1634 und erneut seit 1637 Bereiter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Joost Banckert
Joost van Trappen

geb. ca. 1597/99
gest. 1647
Anm.: Sohn des Marinekapitäns Michiel van Trappen, genannt Banckert; 1624 niederländischer Marinekapitän; Kapitän (1624-1636) und Vizeadmiral (1628) der Niederländischen Westindien-Kompanie; seit 1636 erneut in Marinediensten als Konteradmiral (1637) und Vizeadmiral (1637/38); Kapitän (1645) und Vizeadmiral (1646/47) der Niederländischen Westindien-Kompanie.
Graf Gustaf Adam Banér
Der "tolle" Banér

geb. 1624
gest. 1681
Anm.: Sohn des Johan Banér (1596-1641); ab 1653 königlicher Kämmerer; später Obrist der Garde, Stallmeister und Geheimer Rat; seit 1674 Präsident des Kriegsrats; ab 1678 Generalgouverneur von Ingermanland und Kexholms; 1651 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johan Banér

geb. 1596
gest. 1641
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Banér (1547-1600); schwedischer Obrist (1621), Generalmajor (1623), General der Infanterie (1630) sowie Feldmarschall im Nieder- und Obersächsischen Reichskreis (1634); ab 1630 Reichsrat; seit 1634 Oberbefehlsshaber der schwedischen Armee in Deutschland; ab 1638 zugleich Generalgouverneur in Pommern; seit 1633 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Haltende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Elisabeth Juliana Banér
Gräfin Elisabeth Juliana von Löwenstein
Geburtsname: Gräfin Elisabeth Juliana von Erbach

geb. 1600
gest. 1640
Anm.: Tochter des Grafen Georg von Erbach (1548-1605/08); 1620-1633 erste Ehe mit Graf Georg Ludwig von Löwenstein-Scharfeneck (1587-1633); seit 1636 zweite Ehe mit Johan Banér (1596-1641).

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Katharina Elisabeth Banér
Geburtsname: Katharina Elisabeth von Pfuel

geb. 1598
gest. 1636
Anm.: Tochter des Adam von Pfuel (1562-1626); seit 1623 Ehe mit Johan Banér (1596-1641).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Claus Banse

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Johann Banse d. J.

Anm.: Bernburger Bürger und Sattelhofbesitzer; 1628 und 1631 Bürgermeister der Talstadt Bernburg.
François de Baradas

geb. 1602
gest. 1684
Anm.: Burgundischer Adliger; 1624-1626 Favorit des Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); Aufstieg vom Pagen der Petite Écurie zum Premier Écuyer, Premier gentilhomme de la Chambre du Roi (1626/27), Schlosshauptmann von Saint-Germain-en-Laye und Lieutenant du roi in der Champagne.
Barbara N. N.

geb. 1629
Anm.: In Kempten geborenes Mädchen, das in seinem Geburtsjahr an verschiedenen Stellen des ganzen Körpers behaart gewesen sein soll.
Agostino Barbarigo

geb. 1516
gest. 1571
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Giovanni Barbarigo; 1554-1557 Botschafter der Republik Venedig in Frankreich; 1561-1564 Luogotenente (Gouverneur) von Friaul; 1564-1567 Capitano (Stadthauptmann) von Padua; seit 1570 Admiral (capitano generale da mar) der venezianischen Kriegsflotte.
N. N. Barbaro

Anm.: Venezianischer Patrizier, der 1623 für das Amt des Dogen kandidiert haben soll.
Antonio Barberini
Bischof Antonio von Frascati
Erzbischof Antonius von Reims
Bischof Antonio von Palestrina

geb. 1608
gest. 1671
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630) und Neffe von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1627 Kardinal; 1628-1632 Präfekt der Apostolischen Signatur; seit 1632 Präfekt der Glaubenskongregation; ab 1638 Kämmerer der Römischen Kirche; seit 1653 Großalmosenier von Frankreich; 1655–1661 Bischof von Frascati; ab 1657 Erzbischof von Reims und Pair de France; seit 1661 Bischof von Palestrina.

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Antonio Marcello Barberini
Bischof Antonio Marcello von Senigallia

geb. 1569
gest. 1646
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571) und Bruder von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1624 Kardinal; 1625-1628 Bischof von Senigallia; 1629-1633 römischer Großinquisitor; seit 1633 Bibliothekar und Großpönitentiar der Römischen Kirche.

Weiterführende Informationen in VIAF
Carlo Barberini
Duca Carlo di Monterotondo

geb. 1562
gest. 1630
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571) und Bruder von Papst Urban VIII. (1568-1644); Generalleutnant der päpstlichen Armee; ab 1623 Gonfaloniere der Heiligen Römischen Kirche; seit 1627 Duca di Monterotondo.

Weiterführende Informationen in VIAF
Francesco Barberini
Bischof Francesco von Sabina
Bischof Francesco von Ostia (e Velletri)

geb. 1597
gest. 1679
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630); Neffe und 1623-1644 Kardinalnepot von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1633 römischer Großinquisitor; seit 1645 Bischof von Sabina; ab 1666 Bischof von Ostia (e Velletri).

Weiterführende Informationen in VIAF
Taddeo Barberini
Principe Taddeo di Palestrina

geb. 1603
gest. 1647
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630) und Neffe von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1627 Principe di Palestrina; 1631-1644 Präfekt von Rom; 1639-1644 Gonfaloniere der Römischen Kirche; 1641-1644 Befehlshaber der päpstlichen Armee.

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Marchese Giulio Barbolani di Montauto
Conte Giulio di Montauto

geb. ca. 1585
gest. 1641
Anm.: Sohn des Bartolomeo Barbolani di Montauto (gest. 1599); ab 1618 toskanischer Admiral gegen die Barbareskenkorsaren; seit 1620 kaiserlicher Hofkriegsrat und Kämmerer; 1621-1623 und ab 1635 Festungskommandant von Livorno; seit 1630 Conte di Montauto; 1635 Erhebung in den Markgrafenstand.
Marchese Montauto Barbolani di Montauto

geb. ca. 1590
gest. 1664
Anm.: Sohn des Bartolomeo Barbolani di Montauto (gest. 1599); 1608-1612 und seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; auch kaiserlicher Obrist; 1635 Erhebung in den Markgrafenstand.
Barby, Familie
Grafen von Barby und Mühlingen

Anm.: Mitteldeutsches Reichsgrafengeschlecht.
Graf Albrecht Friedrich von Barby und Mühlingen

geb. 1597
gest. 1641
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); ab 1609 gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Jost Günther (1598-1651); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dienliche").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Graf Jost Günther von Barby und Mühlingen

geb. 1598
gest. 1651
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); 1609-1641 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Albrecht Friedrich (1597-1641), danach Vormundschaft über dessen Sohn August Ludwig (1639-1659); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Güldene").

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Gräfin Sophia von Barby und Mühlingen
Geburtsname: Gräfin Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt

geb. 1579
gest. 1630
Anm.: Tochter des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); 1595-1609 Ehe mit Graf Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609).

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Gräfin Sophia Ursula von Barby und Mühlingen
Geburtsname: Gräfin Sophia Ursula von Oldenburg-Delmenhorst

geb. 1601
gest. 1642
Anm.: Tochter des Grafen Anton II. von Oldenburg-Delmenhorst (1550-1619); 1633-1641 Ehe mit Graf Albrecht Friedrich Barby und Mühlingen (1597-1641).

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Graf Wolfgang von Barby und Mühlingen

geb. 1502
gest. 1565
Anm.: Sohn des Grafen Burkhard von Barby und Mühlingen (gest. 1505); seit 1535 regierender Graf von Barby und Mühlingen; zudem langjähriger kursächsischer Geheimer Rat.
Hermann Barnemann

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
N. N. Barozzi

Anm.: Venezianischer Patrizier; um 1623 Olivetanermönch im Eremo del Monte Rua.
N. N. Bartfeldt

Anm.: Um 1629 kaiserlicher Fähnrich.
Leonhard Bartholdus

gest. 1629
Anm.: Geboren in Amberg; Theologiestudium in Altdorf (1599), Leipzig (1602) und Wittenberg (1603); 1603 Magister; 1604 Diakon in Kemnath; 1606-1626 Spitalprediger in Amberg; 1626 Emigration aus der Oberpfalz; seit 1626 Pfarrer in Kleinpaschleben.
Tilman Barwasser

geb. 1592
gest. 1643
Anm.: Bürger, Goldschmied und Juwelier in Leipzig.

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Johann Franz von Barwitz
Johann Franz von Fernemont

geb. 1597
gest. 1676
Anm.: Sohn des Johann Anton von Barwitz; kaiserlicher Obristleutnant (1627), Obrist (1630-1643 und 1645-1650), Generalwachtmeister (1640) und Generalfeldzeugmeister (1642); spätestens seit 1655 auch Hofkriegsrat; 1623 Erhebung in den Freiherrenstand.

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Kristoffer Basse

Anm.: Dänischer Adliger; Herr auf Sørup und Urup; königlicher Amtmann auf den Schlössern Frederiksborg und Abrahamstrup (1614-1623) sowie Kronborg (1619-1623).
François de Bassompierre
Marquis François de Haroué

geb. 1579
gest. 1646
Anm.: Sohn des lothringischen Adligen Christophe de Bassompierre (1547-1596); 1603 Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1621-1629 in französischen Kriegsdiensten gegen die Hugenotten als Maréchal de camp (1621) und Maréchal de France (1622); diplomatische Missionen in Spanien (1621), der Schweiz (1625) und England (1626); 1631-1643 in Haft als Gegner des Kardinals Richelieu (1585-1642); seit 1623 Marquis d'Haroué.

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Bastian N. N.

Anm.: Um 1631 Bereiter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Graf Adam Batthyány
Batthyány Ádám

geb. 1609
gest. 1659
Anm.: Sohn des Franz Batthyány (1577-1625); 1629 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1630 kaiserlicher Kämmerer; seit 1640 Generalkapitän für die Gebiete in Ungarn diesseits der Donau; 1630 Erhebung in den Grafenstand.

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Giovanni Battista
Johann Baptista

gest. 1630
Anm.: Italienischer Abstammung; um 1630 Rittmeister in kaiserlichen Diensten; im selben Jahr Übertritt in schwedische Dienste und Beteiligung an einem Hinterhalt gegen Gustav II. Adolph von Schweden, wofür er hingerichtet wurde.
Hans Michael de Bauby

Anm.: Um 1628 kaiserlicher Leutnant.
Wolf Heinrich von Baudissin

geb. 1597
gest. 1646
Anm.: Sohn des Christoph von Baudissin (gest. 1618); 1615 venezianischer Leutnant; 1620 Teilnahme an der Schlacht am Weißen Berg als böhmisch-kurpfälzischer Rittmeister; 1625-1627 dänischer Reiterobrist; schwedischer Obrist (1628-1633) und Generalleutnant (1631-1633); 1635/36 kursächsischer Generalleutnant; seit 1641 polnischer Gesandter in Kopenhagen.

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Nicolas de Baugy

geb. 1574
gest. 1641
Anm.: Sohn des André de Baugy; ab 1602 königlicher Maître d'hôtel; französischer Resident am Kaiserhof (1600-1624) und in Brüssel (1624-1626); Botschafter bei den Generalstaaten (1628-1634); seit 1635 Conseiller d'Etat und Conseiller du conseil privé.
Jakob Bauhof

Anm.: Um 1631 kaiserlicher Kriegskommissar.
Friedrich von Baur
Friedrich von Bawyr

geb. ca. 1600
gest. 1667
Anm.: Sohn des Christoph von Baur (1561-1650); bis 1641 schwedischer Kriegskommissar, Obristleutnant und Obrist (1636-1640); 1642-1645 Generalmajor in dänischen und schleswig-holsteinisch-gottorfischen Diensten; zuletzt kurbrandenburgischer Generalleutnant (1654-1661) und Kriegsrat (1656-1661); seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strenge").

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Johann Christoph von Baur
Johann Christoph von Bawyr

geb. ca. 1598
gest. 1676
Anm.: Sohn des Christoph von Baur (1561-1650); bis 1635 Rat und Stallmeister des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); 1631-1635 zugleich schwedischer Kriegskommissar und Oberhauptmann in den Stiften Magdeburg und Halberstadt; später kurpfälzischer Generalkommissar und Geheimer Rat; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wärmende").

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Guillaume de Bautru
Comte Guillaume de Serrant

geb. 1588
gest. 1665
Anm.: Sohn des Guillaume de Bautru; französischer Diplomat und Schriftsteller; zunächst militärische Laufbahn bis zum Maître de camp (1622); diplomatische Missionen nach Spanien, England und Savoyen; ab 1631 Introducteur des ambassadeurs chez le roi; später Conseiller d'État; 1634 Gründungsmitglied der Académie Française; seit 1636 Comte de Serrant.

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Bayern, Haus
Herzöge von Bayern
Kurfürsten von Bayern

Anm.: Seit 1180 reichsfürstliche Dynastie der Wittelsbacher.

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Herzog Albrecht von Bayern
Landgraf Albrecht von Leuchtenberg

geb. 1584
gest. 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1646 Regent der Landgrafschaft Leuchtenberg durch seit 1636 bestehende Lehnsanwartschaft über seine Gemahlin Mechthilde von Leuchtenberg (1588–1634), der Tante des letzten Landgrafen Maximilian Adam (1611-1646); 1651-1654 Kuradministrator von Bayern.

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Herzog Albrecht V. von Bayern

geb. 1528
gest. 1579
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm IV. von Bayern (1493-1550); ab 1550 regierender Herzog von Bayern; seit 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Herzogin Anna von Bayern
Geburtsname: Erzherzogin Anna von Österreich

geb. 1528
gest. 1590
Anm.: Tochter von Kaiser Ferdinand I. (1503-1564); 1546-1579 Ehe mit Herzog Albrecht V. von Bayern (1528-1579).

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Herzog Christoph von Bayern

geb. 1449
gest. 1493
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht III. von Bayern (1401-1460); 1476/77 Kriegsdienst für König Matthias I. Corvinus von Ungarn (1443-1490).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Herzog Ernst von Bayern
Erzbischof und Kurfürst Ernst von Köln
Bischof Ernst von Münster
Bischof Ernst von Lüttich
Bischof Ernst von Hildesheim
Bischof Ernst von Freising

geb. 1554
gest. 1612
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht V. von Bayern (1528-1579); Bischof von Freising (ab 1566), Hildesheim (seit 1573) und Lüttich (ab 1581); seit 1583 Erzbischof und Kurfürst von Köln; ab 1584 auch Bischof von Münster.

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Herzogin bzw. Kurfürstin Elisabeth (Renata) von Bayern
Geburtsname: Herzogin Elisabeth (Renata) von Lothringen

geb. 1574
gest. 1635
Anm.: Tochter des Herzogs Karl III. von Lothringen (1543-1608); seit 1595 Ehe mit Herzog bzw. Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651).

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Herzog Ferdinand (1) von Bayern

geb. 1550
gest. 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); aus seiner morganatischen Ehe mit Maria von Pettenbeck (1574-1619) ging 1602 die Wittelsbacher-Seitenlinie der Grafen von Wartenberg hervor.

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Herzog Ferdinand (2) von Bayern
Erzbischof und Kurfürst Ferdinand von Köln
Bischof Ferdinand von Lüttich
Bischof Ferdinand von Hildesheim
Bischof Ferdinand von Münster
Bischof Ferdinand von Paderborn

geb. 1577
gest. 1650
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1612 Erzbischof und Kurfürst von Köln sowie Bischof von Lüttich, Hildesheim und Münster; seit 1618 auch Bischof von Paderborn.

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Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern

geb. 1636
gest. 1679
Anm.: Sohn des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern (1573-1651); seit 1651 Kurfürst von Bayern (bis 1654 unter der Regentschaft seiner Mutter Maria Anna (1610-1665) und des Kuradministrators Herzog Albrecht von Bayern).

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Herzog Karl Johann Franz von Bayern

geb. 1618
gest. 1640
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht von Bayern (1584-1666).

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Herzog Ludwig V. von Bayern
Markgraf Ludwig I. von Brandenburg
Graf Ludwig I. von Tirol

geb. 1315
gest. 1361
Anm.: Sohn von Kaiser Ludwig IV. (1281/82-1347); 1323-1351 Markgraf von Brandenburg; ab 1342 Graf von Tirol; 1347-1349 Herzog von Bayern; seit 1349 Herzog von Oberbayern.

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Herzogin Margaretha (Maultasch) von Bayern
Markgräfin Margaretha (Maultasch) von Brandenburg
Gräfin Margaretha (Maultasch) von Tirol
Margaretha (Maultasch) von Luxemburg
Geburtsname: Herzogin Margaretha (Maultasch) von Kärnten und Krain

geb. 1318
gest. 1369
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich von Kärnten und Krain (1265-1335); 1330-1341 erste Ehe mit Johann Heinrich von Luxemburg (1322-1375); seit 1335 Erbgräfin von Tirol; 1342-1361 zweite Ehe mit Markgraf Ludwig I. von Brandenburg, später Herzog Ludwig V. von Bayern (1315-1361).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Kurfürstin Maria Anna von Bayern
Geburtsname: Erzherzogin Maria Anna von Österreich

geb. 1610
gest. 1665
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1635-1651 Ehe mit Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Kurfürst Maximilian I. von Bayern
Herzog Maximilian I. von Bayern

geb. 1573
gest. 1651
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1597 regierender Herzog von Bayern; Oberhaupt der 1609 gegründeten Katholischen Liga; 1623 Verleihung der (ehemals Pfälzer) Kurwürde durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637), endgültig bestätigt im Westfälischen Frieden; seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Herzog Odilo von Bayern

geb. vor 700
gest. 748
Anm.: Sohn des alamannischen Herzogs Gottfried (gest. 709) aus dem Haus der Agilolfinger; seit 736 regierender Herzog von Bayern.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Herzog Otto I. von Bayern
Pfalzgraf Otto V. von Bayern

geb. ca. 1117/20
gest. 1183
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Otto IV. von Bayern (gest. 1156); ab 1156 regierender Pfalzgraf und seit 1180 erster Herzog von Bayern.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Herzogin Renata von Bayern
Geburtsname: Herzogin Renata von Lothringen

geb. 1544
gest. 1602
Anm.: Tochter des Herzogs Franz I. von Lothringen (1517-1545); seit 1568 Ehe mit Herzog Wilhelm V. von Bayern (1548-1626).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Theodo I. von Bayern

geb. vor 630
gest. 680
Anm.: Angehöriger der Dynastie der Agilolfinger; seit ca. 640 regierender Herzog von Bayern.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Wilhelm von Bayern
Wilhelm von Höllinghofen
Abt Wilhelm von Stablo-Malmedy

geb. 1587/90
gest. 1657
Anm.: Unehelicher Sohn des Kurfürsten Ernst von Köln (1554-1612); 1600 väterliche Legitimisierung; 1618-1624 Landdrost des Herzogtums Westphalen; ab 1629 Oberstkämmerer und Geheimer Rat des Kurfürsten Ferdinand von Köln (1577-1650); seit 1636 Koadjutor des Klosters Stablo; ab 1650 Abt des reichsunmittelbaren Doppelklosters Stablo-Malmedy; 1610 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Wilhelm V. von Bayern

geb. 1548
gest. 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht V. von Bayern (1528-1579); 1579-1597 regierender Herzog von Bayern (Abdankung zugunsten seines ältesten Sohnes Maximilian I.); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Herzog Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt

geb. 1368
gest. 1447
Anm.: Sohn des Herzogs Stephan III. von Bayern (gest. 1413); seit 1413 regierender Herzog von Bayern-Ingolstadt.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Bayram Pascha

gest. 1638
Anm.: 1626-1628 Gouverneur von Ägypten; ab 1628 Wesir; seit 1637 Großwesir des Osmanischen Reiches.
René Bays

Anm.: Um 1628/34 Kaufmann in Lyon.
Álvaro de Bazán y Benavides
Marqués Álvaro de Santa Cruz de Mudela
Marqués Álvaro del Viso

geb. 1571
gest. 1646
Anm.: Sohn des Álvaro de Bazán y Guzmán, Marqués de Santa Cruz de Mudela (1526-1588); ab 1598 Marqués de Santa Cruz de Mudela; seit 1611 Marqués del Viso; spanischer Admiral und General; 1630-1631 Gouverneur des Herzogtums Mailand; Kriegs- und Staatsrat sowie Kämmerer des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); Hofmarschall der Königin Elisabeth von Spanien (1602-1644).
Martin Becanus
Martin Verbeeck
Martin van der Beeck
Martin Schellekens

geb. 1563
gest. 1624
Anm.: Geboren in Hilvarenbeek (Nordbrabant); seit 1583 Jesuit; zunächst Lehrer für Philosophie an der Universität Köln, danach 22 Jahre für Theologie an den Universitäten Würzburg, Mainz und Wien; 1620-1623 Beichtvater von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Eduard Becker

geb. 1577
gest. 1639
Anm.: Sohn des Leipziger Kaufmanns Aegidius Becker (gest. 1589); Kaufmannslehre in Köln; danach Kaufmann in Leipzig; seit 1624 Ratsherr.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Christian Beckmann

geb. 1580
gest. 1648
Anm.: Sohn des Zscheppliner Pfarrers Andreas Beckmann (gest. 1612); ab 1599 Studium der Theologie in Leipzig, Wittenberg und Jena; 1604 Promotion zum Mag. phil. an der Universität Leipzig; Schulrektor in Naumburg (1608-1612), Mühlhausen (1612-1615) und Amberg (1615-1625); 1625 Vertreibung aus der Oberpfalz; 1625-1627 Schulrektor in Bernburg; seit 1627 Pfarrer an der Nikolaikirche sowie Superintendent und Professor für Theologie am Gymnasium illustre in Zerbst.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Philipp Beckmann

geb. ca. 1592
gest. 1666
Anm.: Sohn des Zscheppliner Pfarrers Andreas Beckmann (gest. 1612); 1620-1625 Pfarrer in Kirchenthumbach; 1625 Vertreibung aus der Oberpfalz; 1626-1638 Pfarrer in Radisleben; 1638-1644 Superintendent in Coswig/Anhalt; seit 1645 Pfarrer in Quellendorf; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 212.
N. N. Begker

Anm.: Um 1633 schwedischer Obrist.
Christoph Behaim

geb. 1562
gest. 1624
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Paul Behaim (1519-1568); ab 1590 Genannter im Großen Rat, seit 1595 Alter Genannter im Kleinen Rat, ab 1600 jüngerer Bürgermeister, seit 1612 älterer Bürgermeister und ab 1622 Älterer Herr der Reichsstadt Nürnberg; vgl. Peter Fleischmann: Rat und Patriziat in Nürnberg, Bd. 2, Nürnberg 2008, S. 328f.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Lukas Friedrich Behaim

geb. 1587
gest. 1648
Anm.: Sohn des Paul Behaim (1557-1621); ab 1614 Schöffe am Bauerngericht, seit 1622 Alter Genannter des Rats, ab 1625 jüngerer Bürgermeister und seit 1642 Älterer Herr der Reichsstadt Nürnberg; ca. 1619-1621 politischer Ratgeber des böhmischen "Winterkönigs" Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); vgl. Peter Fleischmann: Rat und Patriziat in Nürnberg, Bd. 2, Nürnberg 2008, S. 329f.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Johann Friedrich Behr

geb. 1605
gest. 1645
Anm.: Sohn des lüneburgischen Adligen Dietrich Behr (1575-1632); seit 1622 Domherr in Magdeburg; danach bis 1628 auf Kavalierstour; 1623 Assessor der deutschen Nation an der Juristenfakultät in Padua; vgl. Johannes Fürsen: Timenda Et Tremenda salutis operatio [...], Bremen 1645, S. 57-96.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Hans Behtmann

gest. 1634
Anm.: Seit 1630 Bürgermeister von Hoym.
Roberto Francesco Romolo Bellarmino
Erzbischof Roberto Francesco Romolo von Capua

geb. 1542
gest. 1621
Anm.: Sohn des Montepulcianoer Patriziers Vincenzo Bellarmini; bedeutender katholischer Kontroverstheologe; ab 1560 Jesuit; Studium der Philosophie, Theologie und Astronomie in Rom (1560-1563), Florenz, Monreale, Padua (1567-1569) und Löwen (1569/70); 1570-1576 Dozent für Theologie an der Universität Löwen; 1576-1594 Professor für Apologetik und 1592-1594 Rektor am Collgium Romanum; 1594-1597 Leiter der Provinz Neapel des Jesuitenordens; seit 1599 Kardinal; 1602-1605 Erzbischof von Capua; 1617/18 Camerlengo del Collegio Cardinalizio.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Bellegeois

Anm.: Um 1636 kursächsischer Hauptmann.
N. N. von Bemberg

Anm.: Angehöriger eines nicht ermittelten Adelsgeschlechts.
Joachim Christoph Benckendorf

geb. ca. 1600
gest. 1652
Anm.: Sohn des Prof. Martin Benckendorf (1545-1621) in Frankfurt/Oder; Studium in Frankfurt/Oder (1612) und Königsberg (1625); 1629 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Königsberg; seit 1646 kurbrandenburgischer Rat und Resident in Danzig.
Thomas Benckendorf

gest. vor 1665
Anm.: Sohn des Prof. Martin Benckendorf (1545-1621) in Frankfurt/Oder; 1623 Studium in Frankfurt/Oder; 1627/28 Kammer- und Küchenschreiber, seit 1628 Kammerschreiber und Kammerdiener sowie 1635-1647 Kammersekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1637-1647 auch Amtmann von Bernburg; später kurbrandenburgischer Gerichtsverwalter in Wittstock.
Beneckendorff, Familie

Anm.: Märkisches und meißnisches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Benedetto Benedetti
Bischof Benedetto von Caorle

geb. ca. 1556
gest. 1629
Anm.: Venezianischer Patrizier; seit 1610 Bischof von Caorle.
Benedikt von Nursia

geb. ca. 480
gest. 547
Anm.: Gründer des Benediktinerordens; Heiliger.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Benier

Anm.: Um 1627 Maler in Harderwijk, der sich als Adliger ausgab.
N. N. Benovius

Anm.: Verbreitete 1632 Prophezeiungen über einen Übertritt Wallensteins in schwedische Dienste und den baldigen Fall Wiens.
Bentheim, Familie
Grafen von Bentheim

Anm.: Nordwestdeutsches Reichsgrafengeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Gräfin Anna Amalia von Bentheim und Steinfurt
Geburtsname: Gräfin Anna Amalia von Isenburg-Büdingen

geb. 1591
gest. 1667
Anm.: Tochter des Grafen Wolfgang Ernst I. von Isenburg-Büdingen (1560-1633); 1608-1643 Ehe mit Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt (1580-1643).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt

geb. 1580
gest. 1643
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); 1606-1610 gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Wilhelm Heinrich (1584-1632) regierender Graf von Bentheim und Steinfurt; 1610-1632 alleiniger Regent der Grafschaft Bentheim; seit 1632 alleinregierender Graf von Bentheim und Steinfurt.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Friedrich Ludolph von Bentheim-Alpen

geb. 1587
gest. 1629
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1606 Inhaber der Herrschaft Alpen; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ergetzende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Graf Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg

geb. 1585
gest. 1618
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Streinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1612 regierender Graf von Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm von Bentheim-Limburg

geb. 1617
gest. 1626
Anm.: Sohn des Grafen Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg (1585-1618).
Gräfin Magdalena von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Neuenahr-Alpen und Limburg

geb. 1551
gest. 1627
Anm.: Tochter des Grafen Gumprecht II. von Neuenahr-Alpen und Limburg (gest. 1555) und Großmutter Fürst Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1573-1606 Ehe mit Graf Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606).
Gräfin Anna Elisabeth von Bentheim-Steinfurt
Geburtsname: Fürstin Anna Elisabeth von Anhalt-Dessau

geb. 1598
gest. 1660
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1617-1632 Ehe mit Graf Wilhelm Heinrich von Bentheim-Steinfurt (1584-1632).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Wilhelm Heinrich von Bentheim-Steinfurt

geb. 1584
gest. 1632
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1604 Domherr in Straßburg; 1606-1610 gemeinsam mit seinem älteren Bruder Arnold Jobst (1580-1643) regierender Graf von Bentheim und Steinfurt; seit 1610 alleiniger Regent der Grafschaft Steinfurt; ab 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kräftige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Graf Adolph von Bentheim-Tecklenburg

geb. 1577
gest. 1623
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim-Tecklenburg und Herr von Rheda.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gräfin Johanna Dorothea von Bentheim-Tecklenburg-Limburg
Geburtsname: Fürstin Johanna Dorothea von Anhalt-Dessau

geb. 1612
gest. 1695
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1636 Ehe mit Graf Moritz von Bentheim-Tecklenburg-Limburg (1615-1674).
Philipp Heinrich von Benting
Philips Hendrik van Bentinck

geb. 1595
gest. 1653
Anm.: Sohn des Maarten van Bentinck zu Lewenborg (gest. 1625); pfälzisch-neuburgischer Hof- und Oberjägermeister; 1623 Amtmann von Düren und Nörvenich.
N. N. von Berbisdorff

gest. 1629
Anm.: Meißnisch-böhmischer Adliger; zuletzt Kammerherr des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) im niederländischen Exil.
Friedrich von Berbisdorff

geb. 1608
gest. 1684
Anm.: Sohn des Sebastian von Berbisdorff; 1629-1631 in kaiserlichen, 1632-1635 und erneut 1636 in kursächsischen Kriegsdiensten; 1636/37 schwedischer Kriegsgefangener; ab 1642 Domkapitular zu Naumburg; seit 1648 Stiftsrat bei der Zeitzer Regierung; 1651 Wahl zum Naumburger Domdechanten; ab 1662 Appellationsrat in Dresden und Hauptmann des Vogtländischen Kreises; seit 1681 kursächsischer Geheimer Rat; vgl. Johann Zader: Der Erlöseten des Herrn frölicher Hin- und Einzug in das him[m]lische Zion [...], Zeitz 1684, S. 40-51.
Wemberich van Berchem

geb. 1581
gest. 1653
Anm.: Geboren in Doesburg; um 1607 im Dienst der Niederländischen Ostindien-Kompanie; niederländischer Kapitän eines Kriegsschiffes (1621) und Vizeadmiral (1628).

Weiterführende Informationen in VIAF
Johann Jakob Berchtold von Ungarschitz

geb. ca. 1585
gest. 1641
Anm.: Sohn des Matthias Berchtold; Dr. jur.; ab 1618 niederösterreichischer Regimentsrat; ab 1623 Rat und seit 1627 Direktor der Hofkammer; 1633 Erhebung in den Freiherrenstand.
Maximilian Berchtold von Sachsengang

Anm.: Sohn des kaiserlichen Rats Johann Baptist Berchtold; bereits um 1602 kaiserlicher Rat und Vizedom von Österreich unter der Ems; seit 1606 Hofkammerrat; auch niederösterreichischer Regimentsrat; 1621 kaiserlicher Kommissar für den in Wiener Neustadt inhaftierten Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
N. N. von Berenburg

Anm.: Um 1636 Hofjunker in Altenburg.
Johann von Berge
Johann von Bergen

Anm.: Um 1637/42 Sekretär des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653), 1642/49 fürstlich-anhaltischer Obereinnehmer.
Martin Berger

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Graf Hendrik van den Bergh
Markgraf Hendrik von Bergen op Zoom

geb. 1573
gest. 1638
Anm.: Sohn des Grafen Willem IV. van den Bergh (1537-1586); spanischer General und Statthalter von Obergeldern (Opper-Gelre); in den 1630er Jahren Anführer einer antispanischen Bewegung in den südlichen katholischen Niederlanden; seit 1632 niederländischer Obrist.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gräfin Hieronyma Katharina van den Bergh
Markgräfin Hieronyma Katharina von Bergen op Zoom
Geburtsname: Hieronyma Katharina von Spaur und Flavon

geb. 1600
gest. 1683
Anm.: Tochter des Georg Friedrich von Spaur und Flavon; 1629-1638 Ehe mit Graf Hendrik van den Bergh (1573-1638).
Johann Berghöfer

gest. 1636(?)
Anm.: Ab 1622 hessisch-kasselischer Rittmeister; 1626 Rittmeister unter Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626); danach dänischer und hessisch-kasselischer Obrist; seit 1631 schwedischer Obrist.
Johann (Peter) Bergius

geb. 1587
gest. 1658
Anm.: Vater des Stettiner Stadtpredigers Konrad Bergius (1544-1592); Theologiestudium in Heidelberg und Straßburg; 1614-1617 außerordentlicher und 1617-1624 ordentlicher Professor der Theologie sowie 1619 Rektor der Universität Frankfurt/Oder; ab 1623 kurfürstlicher Hofprediger; seit 1637 Konsistorialrat in Berlin.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
N. N. van Bergk (1)

Anm.: Holländischer Adliger; um 1627 Drost von Twente.
N. N. van Bergk (2)

Anm.: Sohn des Twenter Drosten N. N. van Bergk (1); um 1627 kaiserlicher Fähnrich.
Friedrich von Bergk

gest. nach 1623
Anm.: Mitglied einer Antwerpener Exulantenfamilie, die ab 1569/70 in Nürnberg lebte; Nürnberger Kaufmann; seit 1620 Teilhaber der Imhoffschen Handelsgesellschaft; vgl. Gerhard Seibold: Die Imhoffsche Handelsgesellschaft in den Jahren 1579-1635, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 64 (1977), S. 207f.
Beringer

Anm.: Mönch; Schreiber und Miniaturmaler an der Hofschule des westfränkischen Königs und Kaisers Karl II. (823-877); um 870 zusammen mit Liuthard Verfasser des Codex Aureus von Sankt Emmeram.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Berka von Duba
N. N. Berka z Dubé

Anm.: Böhmischer Adliger.
Christian Berka von Duba
Kristián Berka z Dubé
Christian Adersbach Berka von Duba
Kristián Adršpach Berka z Dubé

Anm.: Böhmischer Adliger; 1619 Gesandter der böhmischen Stände auf dem Frankfurter Wahltag; ca. 1620/21 Enteignung wegen Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand und Emigration aus Böhmen; bis 1632 Kammerherr des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

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Gottlob Berka von Duba
Bohuchval Berka z Dubé

gest. nach 1623
Anm.: Sohn des Alexander Albrecht Berka von Duba; Herr auf Weißwasser (Bělá), Hühnerwasser (Kuřívody) und Chiesch (Chyše); 1618-1620 Teilnahme am böhmischen Ständeaufstand; 1619/20 Oberstburggraf des Königreiches Böhmen; 1621 Todesurteil in Abwesenheit.

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N. N. Berkowsky
N. N. Beřkovský

Anm.: Vermutlich böhmischer Adliger (Beřkovský ze Šebířova); um 1636 Obristleutnant im schwedischen Regiment des Herzogs Franz Heinrich von Sachsen-Lauenburg (1604-1658).
Curt Ernst von Berlepsch

geb. 1588
gest. 1659
Anm.: Sohn des Curt Thilo von Berlepsch (1540-1589); Erbherr auf Roßla, Grossurleben, Thamsbrück und Eichenzell.

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Erich Volkmar von Berlepsch

geb. 1581
gest. 1641
Anm.: Sohn des Curt Thilo von Berlepsch (1540-1589); ab 1622 Erbherr auf Großurleben; seit 1620 Oberamtmann und später Vizekanzler der Niedergrafschaft Katzenelnbogen; in den 1630er Jahren schwedischer und kursächsischer Kriegskommissar; zudem gräflich-stolbergischer Amtmann von Roßla.
Bernard N. N.

Anm.: Gaukler, der Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg am 22. September 1632 im Traum erschien.
Johann Berndt

Anm.: 1629/30 vermutlich Kriegskassenverwalter des kaiserlichen Obristen Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632).
David Berner

Anm.: Um 1628 Bauer in Hoym.
Jakob Berner

Anm.: Um 1628 Bauer in Hoym.
N. N. Bernhardin (1)

Anm.: 1609/10 Leutnant der Leibgarde zu Fuß des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); um 1630 Hautpmann.
N. N. Bernhardin (2)

Anm.: Um 1636 kaiserlicher Obristleutnant.
Veit Bernhardt

Anm.: Um 1635 Wiener Kaufmann.
Johann Bernier

Anm.: Künstler, der eine Gedenktafel für den kaiserlichen Feldmarschall Graf Adolph von Schwarzenberg (1551-1600) in Raab (Győr) schuf.
N. N. Bernmann

Anm.: Bruder von Hans Bernmann.
Hans Bernmann

Anm.: Um 1628 vermutlich Untertan in Harzgerode.
Bertram N. N.

Anm.: Bis September 1631 Einspänniger des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; danach angeblich schwedischer Kornett.
Hans Jakob Beßerer

Anm.: Nürnberger Krämer.
Gabriel Bethlen
Bethlen Gábor
Fürst Gabriel von Siebenbürgen

geb. 1580
gest. 1629
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); seit 1613 Fürst von Siebenbürgen; 1619-1626 Anführer eines antihabsburgischen Aufstandes im königlichen Ungarn; 1620/21 gewählter König von Ungarn.

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Stephan Bethlen
Bethlen István
Fürst Stephan von Siebenbürgen

geb. 1582
gest. 1648
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); 1630 für 60 Tage Fürst von Siebenbürgen; 1636 Feldzug gegen seinen Nachfolger Georg Rákóczi (1593-1648) mit türkischer Unterstützung.

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Maximilien de Béthune
Duc Maximilien de Sully
Prince Maximilien d' Henrichemont et de Boisbelle
Marquis Maximilien de Nogent-le-Rotrou
Marquis Maximilien de Rosny

geb. 1559
gest. 1641
Anm.: Sohn des Hugenotten François de Béthune, Baron de Rosny (ca. 1532-1575); ab 1580 Kämmerer und später Rat des Königs Heinrich III. von Navarra (1553-1610); 1587-1591 Teilnahme an dessen Feldzügen; 1596-1598 französischer Conseiller aux Finances; 1598-1611 Surintendant des Finances; 1599-1610 Grand maître de l'artillerie de France; seit 1604 Gouverneur von Poitou; 1601-1611 Gouverneur de la Bastille; 1602-1610 Surintendant des fortifications; ab 1634 Maréchal de France; seit 1601 Marquis de Rosny; ab 1605 Prince souverain d'Henrichemont et de Boisbelle; seit 1606 Duc de Sully und Pair de France; ab 1624 Marquis de Nogent-le-Rotrou.

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N. N. Bette

Anm.: Unbekannte Person.
N. N. Betting

Anm.: Um 1626 Major in der Festung Doesburg.
Conte Gregorio della Bevilacqua-Minerbe

geb. 1589
gest. 1629
Anm.: Sohn des Conte Claudio della Bevilacqua-Minerbe (1558-1614); 1615 Capitano der venezianischen Kürassiere; 1619 Governatore della Banda Generale d'Armi della Gente in Verona.
Carsten Beyer

geb. 1574
gest. 1644
Anm.: Sohn des herzoglichen Sekretärs Georg Beyer (1522-1587) in Hadersleben; seit 1613 Bürgermeister in Flensburg (St. Marien).

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Francesco Biboni

gest. 1664
Anm.: Florentiner Adliger; seit ca. 1632 polnischer Resident am Wiener Kaiserhof.
Alessandro Bichi
Bischof Alessandro von Carpentras
Bischof Alessandro von Isola

geb. 1596
gest. 1657
Anm.: Sohn des Sienaer Patriziers Vincenzo Bichi; 1628-1630 Bischof von Isola; Apostolischer Nuntius in Neapel (1628-1630) und Paris (1630-1634); ab 1630 Bischof von Carpentras; seit 1633 Kardinal.

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Bieberstein, Familie
Bibersztajn, Familie
Biberštejn, Familie

Anm.: Ursprünglich meißnisches, später auch in Böhmen, den beiden Lausitzen und Schlesien begütertes Adelsgeschlecht.

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Lorenz Biedermann

gest. 1606
Anm.: Geboren in Zerbst; Rechtsstudium in Wittenberg und Basel; Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Basel; ca. 1587-1603 gesamtanhaltischer Kanzler in Dessau; seit 1603 Inhaftierung wegen angeblicher Planung eines Mordanschlages auf Kurfürst Christian II. von Sachsen (1583-1611) bei Gräfenhainichen.

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Biedersee, Familie

Anm.: Anhaltisches Adelsgeschlecht.
N. N. von Biedersee

Anm.: Um 1628 junger Angehöriger des anhaltischen Adelsgeschlechts
Georg von Biedersee

gest. 1633
Anm.: Sohn des Georg von Biedersee; Erbherr auf Ilberstedt.
Matthias von Biedersee

Anm.: Sohn des Albrecht von Biedersee; Erbherr auf Ilberstedt; langjähriger Kriegskommissar des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); ab 1650 Aufseher über die Ämter des Teilfürstentums Anhalt-Köthen; seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Niederlegende").
Sten Svantesson Bielke

geb. 1598
gest. 1638
Anm.: Sohn des Svante Turesson Bielke (1567-1609); ab 1625 königlicher Kämmerer; 1631-1633 schwedischer Legat in Pommern; seit 1633 Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern und schwedischer Reichsrat; ab 1636 Generallegat Schwedens im Heiligen Römischen Reich.

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Wilhelm Bien(n)er

geb. ca. 1590
gest. 1651
Anm.: Sohn des Christoph Bien(n)er, Beamter des Deutschen Ordens an der Komturei Kapfenburg bei Lauchheim; Rechtsstudium in Freiburg (Breisgau) und Ingolstadt; 1610 Promotion zum Dr. jur.; zunächst Marschall und Rat des Markgrafen Karl von Burgau (1560-1618); danach Kanzler des Bischofs von Freising; 1625-1630 kurbayerischer Kanzler in Amberg; 1630 Reichshofrat; 1630-1638 Tiroler Kanzler; 1638-1650 erzherzoglicher Hofkanzler in Innsbruck; 1651 Enthauptung wegen angeblicher Untreue.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
N. N. von Bierbaum

Anm.: Um 1622 Herr auf Rednitzhembach.
Marchesa Anna Biglia
Contessa Anna di Saronno, Gerola e Campalestro
Geburtsname: Anna Serbelloni

geb. ca. 1590
Anm.: Tochter des Alessandro Serbelloni, Conte di Dovera (1545-1605); Gemahlin des Antonio Biglia, Conte di Saronno, Gerola e Campalestro (ca. 1570/80-1643).
Marchese Antonio Biglia
Conte Antonio di Saronno, Gerola e Campalestro

geb. ca. 1570/80
gest. 1643
Anm.: Sohn des Baldassare Biglia, Conte di Saronno, Gerola e Campalestro (geb. ca. 1550); ab 1617 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1620-1622 und 1632/33) und Generalfeldwachtmeister (1632); zudem spanisch-mailändischer General der Kavallerie; 1623 Erhebung in den Markgrafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Bila, Familie

Anm.: Mitteldeutsches Adelsgeschlecht.
N. N. von Bila (1)

geb. ca. 1621/22
Anm.: Sohn des Christoph Sigmund von Bila (gest. vor 1628); seit 1629 Edelknabe der Schwestern des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
N. N. von Bila (2)
Geburtsname: N. N. von Röder

Anm.: 1636/37 Gemahlin des Hans Christian von Bila (1607-1637).
Christoph Sigmund von Bila

geb. ca. 1565
gest. nach 1620/vor 1628
Anm.: Sohn des kursächsischen Rates und Merseburger Stiftshauptmanns Heinrich von Bila (1535-1584); anhaltischer Rat; 1619-1623 braunschweigisch-cellescher Berghauptmann in Clausthal-Zellerfeld; Erbherr auf Reupzig und Primsdorf.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Hans Christian von Bila

geb. 1607
gest. 1637
Anm.: Sohn des Christoph Sigmund von Bila (gest. vor 1628); Anfang 1630 königlich-schwedischer Hofjunker; seit 1633 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg und dessen Kriegskommissar im Amt Ballenstedt.
Maria von Bila
Geburtsname: Maria von Krosigk

geb. ca. 1580
gest. nach 1633
Anm.: Tochter des Adolph von Krosigk; nach 1603 zweite Gemahlin des Christoph Sigmund von Bila (gest. vor 1628).
Nikolaus Bille
Nikolaus Gülle

Anm.: Um 1628 Bauer in Badeborn.
Hans Rudolph von Bindtauf

geb. 1593
gest. 1631
Anm.: Sohn des Adolph d. Ä. von Bindtauf; ab 1606 Spießjunge am kurfürstlichen Hof in Dresden; nach 1611 einige Jahre kurfürstlicher Edelknabe und Silberjunge; seit 1616 Erlernen des Kriegshandwerks in den Niederlanden; kaiserlicher Obristleutnant (1626) und Obrist (1631); ab 1631 kürsächsischer Obrist und Generalwachtmeister; vgl. Matthias Hoë von Hoënegg: Herrliches Lob/ und Fürtreffligkeit eines guten Namens [...], Dresden 1633, o. S.
Ludwig Wilhelm von Bindtauf

gest. 1637
Anm.: Sohn des Adolph d. Ä. von Bindtauf; Herr des freien Sattelhofes zu Kleinwülknitz.
Teodoro Binelli

Anm.: Staatssekretär des Duca Carlo Emanuele I di Savoia (1562-1630); savoyischer Abgesandter in Wien (ca. 1629-1631) und auf dem Regensburger Kurfürstentag (1630); danach Senator, Staatsrat und Presidente e Generale delle finanze di Piemonte; seit 1634 Presidente e Generale di finanze di Savoia.
N. N. von Birkholz

Anm.: Page der Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg (1579-1624); um 1630 kaiserlicher Rittmeister.
Christoph von Bischofsheim

Anm.: Oberpfälzischer Adliger; Landsasse auf Pollanten; 1620/21 Pfleger von Helfenberg und Holnstein; 1627 Emigration aus der Oberpfalz.
Christoph von Bismarck

geb. 1583
gest. 1655
Anm.: Sohn des Pantaleon von Bismarck (1539-1604); Erbherr auf Briest, Krevese und Döbbelin; Domherr in Magdeburg; Mitverordneter des Engeren Ausschusses der kurmärkischen Landstände; seit 1626 kurbrandenburgischer Kriegskommissar der Altmark.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Giovanmaria Bissini

Anm.: Um 1618/23 Florentiner Agent des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).
Blasius N. N.

Anm.: Um 1630 Musketier des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Charles de Blanchefort de Créquy
Duc Charles de Lesdiguières
Marquis Charles de Vizille et Treffort

geb. 1573
gest. 1638
Anm.: Sohn des Antoine de Blanchefort, Seigneur de Saint-Janvrin et Chrétienne d’Aguerre; ab 1594 in französischen Kriegsdiensten als Mestre de camp (1600) und Maréchal de France (1622); seit 1610 Lieutenant-général der Dauphiné; außerordentlicher französischer Botschafter in Rom (1633) und Venedig (1634); ab 1626 Duc de Lesdiguières und Pair de France.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Blandina N. N.

Anm.: Um 1633 Kinderfrau des Prinzen Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg (1632-1649).
Otto Ludwig von Blankart

gest. 1633
Anm.: Sohn des Arnold von Blankart zu Odenhausen; seit 1622 ligistischer Obrist; Gouverneur von Kaiserswerth; Vogt von Vilich; Amtmann von Rheindorf.
Johann von Blansdorf

Anm.: Vermutlich Sohn des Dresdner Bürgermeisters Johann von Blansdorf d. Ä. (Amtszeit 1589-1605); Herr auf Corbitz und Elbersdorf; um 1604 Studium in Altdorf; um 1630 kursächsischer Hofrat sowie Gesandter in Wien und auf dem Regensburger Kurfürstentag; später in Straßburg und Lyon.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johann Konrad Blarer von Geyersberg

Anm.: Pfälzischer Adliger; 1619 kurpfälzischer Gesandter bei der Frankfurter Kaiserwahl; seit ca. 1623 Hofmeister der Söhne des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) in Leiden; 1634 Abgesandter der Kurpfalz auf dem Frankfurter Konvent; 1649 kurpfälzischer Administrator des Klosters Limburg.
Johann Jakob Blarer von Wartensee
Propst Johann Jakob von Ellwangen

geb. ca. 1575
gest. 1654
Anm.: Sohn des Ellwanger Hofmeisters und Stadtvogts Diethelm Blarer von Wartensee (gest. 1629); ab 1600 Kapitular in Ellwangen; seit 1621 Propst der reichsunmittelbaren Propstei Ellwangen; 1631-1635 Exil in Bayern, Salzburg und Tirol.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Kaspar Blarer von Wartensee

Anm.: Sohn des des Ellwanger Hofmeisters und Stadtvogts Diethelm Blarer von Wartensee (gest. 1629); kurbayerischer Kämmerer und Obrist.
Lorenz von Blaskowitz
Lovrenc de Blaskovic

Anm.: Rittmeister (1628) und Obrist (1632-1636) eines kaiserlichen Kroatenregiments.
Quirijn de Blau
Krijn de Blaeu

geb. 1555
gest. 1633
Anm.: Um 1588/92 niederländischer Hauptmann; seit 1602 Gouverneur und Oberkommandant in Coevorden.
Jacques du Blé
Marquis Jacques d' Uxelles

geb. ca. 1580
gest. 1629
Anm.: Sohn des Antoine du Blé, Baron d'Uxelles (gest. 1616); ab 1611 Gouverneur der Stadt und Festung Chalon; Lieutenant-général der Bourgogne; bis zum Offiziersdienst als Maître de champ (1613) und Maréchal de camp (1625); seit 1613 Conseiller d'État; ab 1621 Chevalier des Ordres du Roi.
Martin Blenenbergk

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Joost Willemszoon Block

gest. nach 1656
Anm.: Seit 1628 Kapitän eines niederländischen Kriegsschiffes.
Valentin Blockau

Anm.: Um 1628 Bauer in Badeborn.
Abraham Bloemaert

geb. 1567 oder 1564
gest. zwischen 1646 und 1651
Anm.: Sohn des niederländischen Bildhauers und Architekten Cornelis Bloemaert (ca. 1540-1593); ab 1575 künstlerischer Unterricht in Utrecht, 1581-83 in Paris; 1591-93 mit seinem Vater in Amsterdam; 1593 Einrichtung eines eigenen Ateliers in Utrecht; ab 1594 Dekan der Utrechter Sattlergilde; 1611 Beteiligung an der Neugründung der St.-Lukas-Gilde, deren Dekan er 1618 wurde; durch seine vielen Schüler übte er großen Einfluss auf die niederländische Malerei aus.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Hendrick Bloemaert

geb. 1601/02
gest. 1672
Anm.: Sohn des niederländischen Malers und Kupferstechers Abraham Bloemart; zunächst Unterricht bei seinem Vater; ab 1626 oder 1627 Reise nach Italien, unter anderem nach Rom; 1630 zum Kurfürstentag in Regensburg; spätestens 1631 wieder in Utrecht und Mitglied der St.-Lukas-Gilde; 1643-64 Dekan der Gilde; bekannt für seine Porträts und als Übersetzer von Guarinis "Pastor fido" (erschienen 1650).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Joachim Friedrich von Blumenthal

geb. 1607
gest. 1657
Anm.: Sohn des Christoph von Blumenthal (1579-1624); ab 1633 kurbrandenburgischer Hof- und Kammergerichtsrat sowie Kammerjunker; 1635-1641 Direktor des Kriegsrats; mehrfach Gesandter Kurbrandenburgs, u. a. beim Kurfürstentag (1636) und den beiden Reichstagen (1641 und 1653/54) in Regensburg; 1638 Generalkommissar der kurbrandenburgischen Truppen in Kleve; 1638-1641 wirklicher Geheimer Rat; seit 1646 kaiserlicher Rat und Oberster Kriegskommissar; 1649 Generalkriegskommissar des Westfälischen Reichskreises; 1649 kaiserlicher Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionstag; 1649/50 Reichshofrat; ab 1649 kurbrandenburgischer Statthalter von Halberstadt und Amtshauptmann von Gröningen; seit 1651 Staatskammerrat; 1652/53 Direktor des Geheimen Rates; 1646 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Camillo Boccamaggiore di Cropelli

geb. ca. 1600
gest. 1650
Anm.: Mundschenk und Vorschneider von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1647-1650 kaiserlicher Obrist; Vizestallmeister des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich (1614-1662).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Nikolaus Bock

Anm.: Angehöriger einer Hallenser Hallorenfamilie; magdeburgischer (1630) und schwedischer Obrist (1630/31).
Sigmund Levin Bock von Wülfingen

geb. ca. 1630
gest. 1662
Anm.: Sohn des Wulbrand Georg Bock von Wülfingen (1590-1651); Erbherr auf Elze, Gronau, Neuhaus und Paßbruch; Pfandinhaber der gräflich-mansfeldischen Güter in Morungen und Leinungen.
Wulbrand Georg Bock von Wülfingen

geb. 1590
gest. 1651
Anm.: Sohn des Jobst Brun Bock von Wülfingen (ca. 1566-1593); Erbherr auf Elze und Gronau, seit 1631 auch auf Neuhaus und Paßbruch; Domherr in Magdeburg und Naumburg; Pfandinhaber der gräflich-mansfeldischen Güter in Morungen und Leinungen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Bernhard Bockelmann

gest. 1648
Anm.: Kaufmann und Kirchenregistrator in Wolfenbüttel.
Heinrich Bockelmann

gest. 1655
Anm.: Bürgermeister von Wolfenbüttel.
Albrecht von Bodenteich
Albrecht von Bodendieck

gest. 1650
Anm.: Sohn des Werner von Bodenteich; Erbherr auf Göddenstedt.
Werner von Bodenteich
Werner von Bodendieck

Anm.: Sohn des Oswald von Bodenteich (gest. 1587); Erbherr auf Göddenstedt; vor 1600 Page des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); um 1614 lüneburgischer Landrat.
N. N. von Bodenhausen

Anm.: Angehöriger des nord- und mitteldeutschen Adelsgeschlechts.
Bodo von Bodenhausen

geb. 1603
gest. 1636
Anm.: Sohn des Melchior von Bodenhausen (1560-1624); 1627 Begleiter des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632) nach Wien; 1630/31 kaiserlicher Rittmeister unter diesem; 1632 Rittmeister unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); später bis 1635 kursächsischer Obristleutnant; seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hübsche").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Cuno Ordemar von Bodenhausen

geb. 1598
gest. 1654
Anm.: Sohn des Melchior von Bodenhausen (1560-1624); Erbherr auf Bodenhausen, Niedergandern, Görzig und Rhode; anhaltischer Landrat und Kriegskommissar; mehrfach Gesandter der Fürsten von Anhalt; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bequeme").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Curt von Bodenhausen

geb. 1604
gest. 1632
Anm.: Sohn des Kraft von Bodenhausen (1568-1626); in kursächsischen (1620-1622 und 1632) sowie niederländischen Kriegsdiensten (1629-1631); seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erläuternde").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Kraft von Bodenhausen

geb. 1568
gest. 1626
Anm.: Sohn des Otto Heinrich von Bodenhausen (1534-1577); Erbherr auf Wülfingerode und Radis; 1587-1591 erst Page, dann Hofjunker in Marburg; 1591/92 Kornett in Frankreich unter Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); ab 1594 Rittmeister in Ungarn; 1599 hessisch-kasselischer Rittmeister gegen die Spanier; seit 1612 kurmainzischer Rat und Assessor am Oberen Landgericht auf dem Eichsfeld; kursächsischer Rittmeister (um 1620) und Obrist (1621/22); ab 1624 Amtshauptmann von Torgau und Liebenwerda; zeitweise auch kursächsischer Gesandter in Braunschweig; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hochtreibende").

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Otto von Bodenhausen

geb. 1596
gest. 1644
Anm.: Sohn des Melchior von Bodenhausen (1560-1624); brandenburgisch-bayreuthischer Geheimer Rat; 1639-1644 Landeshauptmann von Hof.

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Jean Bodin

geb. ca. 1529/30
gest. 1596
Anm.: Französischer Staatstheoretiker und Philosoph.

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Christoph Böhm(e)

Anm.: Um 1631 Verwalter eines anhaltisch-bernburgischen Gutes(?)
Hans Böhm(e)

Anm.: Um 1630/32 Bediensteter des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632).
Theophil Böhm

gest. 1626
Anm.: Geboren in Zwickau; ab 1599 Studium in Leipzig (1607 Bacc., 1608 Mag.); 1614 Relegation wegen Calvinismusverdachts; 1615-1620 Rektor und Diakon in Gernrode; seit 1620 Pfarrer in Ballenstedt.

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Jakob Böhme

geb. 1575
gest. 1624
Anm.: Sohn des Alt-Seidenberger Bauern Jakob Böhme (gest. 1618); dreijährige Schuhmacherlehre in Seidenberg; seit 1599 Schuhmachermeister in Görlitz; Mystiker, christlicher Theosoph und neuplatonisch-paracelsisch gesprägter Philosoph einer biblisch-spekulativen Natur- und Natursprachenlehre, der nie studiert hat.

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König Georg von Böhmen
Georg von Podiebrad
Jiří z Poděbrad

geb. 1420
gest. 1471
Anm.: Sohn des Viktorin von Podiebrad (1403-1427); seit 1458 König von Böhmen.

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König Johann von Böhmen
Markgraf Johann von Mähren
Graf Johann I. von Luxemburg

geb. 1296
gest. 1346
Anm.: Sohn des Grafen Heinrich VII. von Luxemburg, ab 1308 Kaiser Heinrich VII. (1278/79-1313); seit 1311 König von Böhmen; 1311-1333 Markgraf von Mähren; 1311-1335 Titularkönig von Polen; ab 1313 Graf von Luxemburg.

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Königin Maria von Böhmen
Königin Maria von Ungarn
Erzherzogin Maria von Österreich
Geburtsname: Maria Jagiello

geb. 1503
gest. 1547
Anm.: Tochter des Königs Wladislaw II. von Böhmen und Ungarn (1456-1516); ab 1521 Ehe mit Erzherzog Ferdinand I. von Österreich (1503-1564), seit 1526 König von Böhmen und Ungarn.

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König Wladislaw II. von Böhmen
König Wladislaw II. von Ungarn
König Wladislaw II. von Kroatien und Slawonien

geb. 1456
gest. 1516
Anm.: Sohn des Königs Kasimir IV. Andreas von Polen (1427-1492); ab 1471 König von Böhmen (bis 1490 Gegenkönig zu Matthias I. Corvinus); seit 1490 König von Ungarn, Kroatien und Slawonien.

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Lothar Dietrich von Bönninghausen

geb. 1598
gest. 1657
Anm.: Sohn des Adolph von Bönninghausen (gest. vor 1633); um 1616 in spanischen Kriegsdiensten; spätestens ab 1622 ligistischer Rittmeister; kaiserlicher Obrist (1629), Generalfeldwachtmeister (1634) und Feldmarschalleutnant (1639/40); 1645-1647 französischer Maréchal de camp; 1647/48 erneut kaiserlicher Obrist und Feldmarschalleutnant; 1634 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Helmut Lahrkamp: Lothar Dietrich Freiherr von Bönninghausen. Ein westfälischer Söldnerführer des Dreißigjährigen Krieges, in: Westfälische Zeitschrift 108 (1958), S. 239-366.

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Börstel, Familie

Anm.: Aus dem Erzstift Magdeburg stammendes Adelsgeschlecht.
N. N. von Börstel (1)

Anm.: Sohn des Hans von Börstel (gest. 1618).
N. N. von Börstel (2)

Anm.: Um 1635 Kammerjungfer der Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg (1604-1640).
N. N. von Börstel (3)

gest. 1635
Anm.: Tochter des Heinrich von Börstel (1581-1647).
N. N. von Börstel (4)

geb. 1629
Anm.: Tochter des Heinrich von Börstel (1581-1647).
Adolph von Börstel

geb. 1591
gest. 1656
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); langjähriger Agent der Fürsten von Anhalt und anderer protestantischer deutscher Reichsfürsten am französischen Königshof.
Anna von Boerstel
Geburtsname: Anna Stopler

geb. 1552
gest. 1632
Anm.: Tochter des braunschweigisch-wolfenbüttelischen Geheimen Rates und Kanzlers Dr. Johann Stopler (gest. 1553); 1574-1619 Ehe mit Curt von Börstel (1543-1619).

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Christian Heinrich von Börstel

geb. 1617
gest. 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); Erbherr auf Güsten und Ilberstedt; ab 1641 Rat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660) und bis 1648 Hofmeister für dessen Sohn Johann Georg (1627-1693); seit 1657 anhaltischer Gesamtrat und Hofmeister des Fürsten Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlängernde").

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Curt (1) von Börstel

gest. 1572
Anm.: Sohn des Curt von Börstel; Erbherr auf Westeregeln, Bleckendorf und Hatmarsleben.
Curt (2) von Börstel

geb. 1543
gest. 1619
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (gest. 1572); Erbherr auf Güsten, Plötzkau und Gentz; nach 1572 Hofmeister des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); anschließend Rat des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586); Amtshauptmann in Köthen (1579-1582) und Warmsdorf (1582-1604); ab 1606 Oberhauptmann des Teilfürstentums Anhalt-Bernburg; seit 1610 Direktor der anhaltischen Landschaft.
Curt (3) von Börstel

geb. 1611
gest. 1645
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); ab 1635 Rat und Hofmeister des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bestreitende").

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Curt Christoph von Börstel

gest. 1655
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (gest. 1602); wiederholt Gesandter in Diensten des Hauses Anhalt; Erbherr auf Biesenrode; seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wiederfindende").
Dorothea Louise von Börstel

Anm.: Tochter des Heinrich von Börstel (1581-1647); um 1629/33 Kammerjungfer der unverheirateten Schwestern Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 Ehe mit Hans Ernst von Börstel (gest. 1644).
Emanuel von Börstel

Anm.: Sohn des Adolph von Börstel (1591-1656).
Ernst von Börstel

geb. ca. 1588/90
gest. 1623
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); um 1612 Hof- oder Kammerjunker des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); danach Hofmeister des jungen Landgrafen Wilhelm V. von Hessen-Kassel (1602-1637); ab 1618 Präfekt der Ritterschule Collegium Mauritianum in Kassel; zuletzt hessisch-kasselischer Geheimer Rat und Oberhofmarschall; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Truckene").

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Friedrich (1) von Börstel

geb. ca. 1590
gest. vor 1628
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); zunächst kurpfälzischer Stallmeister; danach in Diensten des Henri de La Tour d'Auvergne, Duc de Bouillon (1555-1623); vgl. Johann Christoph Beckmann: Historie des Fürstenthums Anhalt, Teil VII, Zerbst 1710, S. 204.
Friedrich (2) von Börstel

gest. 1681
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); schwedischer Gardeleutnant (1655), Gardeobristleutnant (1662), Obrist (1665) und Generalmajor (nach 1678); zuletzt Kommandant von Göteborg; 1676 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Johann Christoph Beckmann: Historie des Fürstenthums Anhalt, Teil VII, Zerbst 1710, S. 205.
Georg Adolph von Börstel

Anm.: Sohn des Adolph von Börstel (1591-1656).
Hans von Börstel

gest. 1618
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); anhaltischer Amtshauptmann von Gernrode, Bernburg und Ballenstedt.
Hans Ernst von Börstel

geb. ca. 1585/90
gest. 1644
Anm.: Sohn des anhaltischen Rats Ernst von Börstel (ca. 1560-1623?); zunächst hessisch-kasselischer Rat; 1622 Hofjunker und 1623/24 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg, danach auch für dessen Bruder Ernst (1608-1632); ab 1633 anhaltisch-bernburgischer Rat und Amtshauptmann von Harzgerode; seit 1634 ebenso Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittere").

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Heinrich von Börstel

geb. 1581
gest. 1647
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); Erbherr auf Güsten, Plötzkau und Ilberstedt; 1623-1639 Regierungspräsident sowie Amtshauptmann und Kammerrat in Bernburg; danach weiterhin Berater des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Eilende").

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Ludwig von Börstel

geb. ca. 1585
gest. 1632
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (1543-1619); kurbrandenburgischer Rat sowie Amtshauptmann von Lebus und Fürstenwalde; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wirkende").

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Samuel von Börstel

Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1619); Amtshauptmann von Gernrode.
Susanna von Boerstel
Geburtsname: Susanna von Rhemen

gest. 1658
Anm.: Zunächst Hofjungfer der Fürstin Amoena Amalia von Anhalt-Köthen (1586-1625); 1623-1647 Ehe mit Heinrich von Börstel (1581-1647).
Wolf von Börstel

geb. ca. 1555/65
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (gest. 1572); Stadthauptmann (1605), Kammerjunker, Rat und Schlosshauptmann (1608) in Dessau; seit 1638 Hofmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; Amtshauptmann in Bernburg und Ballenstedt.
Nicolas Boëtius

gest. 1632
Anm.: Schwedischer Sergeant-Major-Général (1628) und Generalmajor (1632).
Henning Böttiger

Anm.: Um 1628 Untertan in Hoym.
Anna van Boetzelaer
Gräfin Anna von Nassau-LaLecq
Geburtsname: Anna van der Noot

geb. 1605
gest. 1642
Anm.: Tochter des Karel van der Noot, Heer von Hoogwoude und Aartswoude (1565-1614); 1627 erste Ehe mit Graf Wilhelm von Nassau-LaLecq (1601-1627); seit 1631 zweite Ehe mit Philips Jacob van Boetzelaer (1601-1652).
Heinrich Bohne

Anm.: Um 1628 Untertan in Badeborn.
N. N. Bolegno

Anm.: Um 1623 venezianischer "Schiffoberst".
Hans Bolhorn

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Ottavio Bolognini

Anm.: 1634 Agent der Herzöge von Modena und Savoyen in Wien.
N. N. Bolsinger

Anm.: Um 1634 in Den Haag.
N. N. Bon

Anm.: Um 1630 kaiserlicher Rittmeister.
Wilhelm von dem Bongart

geb. 1598
gest. 1631
Anm.: Sohn des Werner von dem Bongart; seit 1619 in ligistischen Kriegsdiensten als Obristleutnant (1624) und Obrist (1629); 1629 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Michael Kaiser: Ein niederrheinischer Kriegsunternehmer im Dreißigjährigen Krieg. Wilhelm von dem Bongart (1598–1631), in: Rheinische Vierteljahrsblätter 82 (2018), S. 81-106.

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Etienne de Bonne
Vicomte Etienne de Tallard

geb. ca. 1550
gest. 1636
Anm.: Sohn des Charles de Bonne, Seigneur d'Auriac (gest. 1592); Seigneur d'Auriac; französischer Capitaine (1597) und Maréchal de camp (1620); ab 1600/05 Vicomte de Tallard; seit 1631 Conseiller d'état und Lieutenant-général des Lyonnais.
François de Bonne
Duc François de Lesdiguières

geb. 1543
gest. 1626
Anm.: Sohn des Jean de Bonne, Seigneur de Lesdiguières (gest. 1548); hugenottischer Heerführer in der Dauphiné und Provence; ab 1591 Gouverneur von Grenoble; seit 1595 Conseiller d'État; 1597-1610 Lieutenant-général der Dauphiné; in königlichen Kriegsdiensten als Maréchal de France (1609) und Maréchal général des camps et armées du roi (1621); ab 1611 Duc de Lesdiguières und Pair de France; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1622 letzter Connétable de France.

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Scipione Borghese
Scipione Caffarelli
Erzbischof Scipione von Bologna
Bischof Scipione von Sabina

geb. 1576
gest. 1633
Anm.: Sohn des Francisco Caffarelli und der Ortensia Borghese; 1605 Adoption durch seinen Onkel Papst Paul V. (1552-1621); 1605–1621 dessen Kardinalnepot; 1609–1618 Bibliothekar der Römischen Kirche; 1610-1612 Erzbischof von Bologna; ab 1610 Großpönitentiar sowie Kardinalprotektor für die Deutsche Nation; 1629–1633 Bischof von Sabina.

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Balthasar Borgiß

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Martin Borgiß

Anm.: Um 1628/29 Bauer in Rieder.
N. N. Borgk

Anm.: Um 1634 schwedischer Kapitän-Leutnant.
N. N. Bornemisza

Anm.: Ungarischer Adliger; um 1635 kaiserlicher Rittmeister.
N. N. Bornmann

Anm.: Um 1631/32 Untertan in Harzgerode.
Adam von Borwitz und Hartenstein

geb. 1594
gest. 1652
Anm.: Sohn des Henricus von Borwitz (gest. 1614); auf Herzogswaldau, hatte schon als Page Herzog Johann Christian von Schlesien-Brieg (1591-1639) auf Reisen begleitet; hochgebildet nach vielen Reisen und Universitätsaufenthalten in Deutschland und Europa; seit 1626 Herzog Johann Christians Rat, 1628 Kammerrat und dann Kammerdirektor, ging mit dem Herzog ins kriegsbedingte Exil nach Preußen; 1649 Landeshauptmann des Fürstentums Brieg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Borzita von Martinitz, Familie
Bořita z Martinic, Familie

Anm.: Böhmisches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Borzita von Martinitz (1)
N. N. Bořita z Martinic (1)

Anm.: Böhmischer Adliger.
N. N. Borzita von Martinitz (2)
N. N. Bořita z Martinic (2)

Anm.: Böhmischer Adliger; um 1632 kaiserlicher Obrist.
Jaroslaus Borzita von Martinitz
Jaroslav Bořita z Martinic
Graf Jaroslaus von Martinitz
Graf Jaroslav z Martinic

geb. 1582
gest. 1649
Anm.: Sohn des Jaroslaus Borzita von Martinitz (1549-1581); Herr auf Smetschno, Okoř, Malíkovice und Sternberg; ab 1603 kaiserlicher Rat; 1609-1618 Hofmarschall des Königreiches Böhmen; 1617 Berufung in das böhmische Statthalterkollegium; am 23. Mai 1618 eines der drei Opfer des zweiten Prager Fenstersturzes; danach bis 1622 im Exil; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; ab 1623 kaiserlicher Geheimer Rat; seit 1624 Oberstlandrichter, 1625-1628 Oberstlandkämmerer, 1628-1638 Obersthofmeister und 1638-1649 Oberstburggraf des Königreiches Böhmen; 1648 in schwedischer Kriegsgefangenschaft; 1621 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Christoph Bosch

geb. 1575
gest. 1631
Anm.: Sohn des Nürnberger Handelsmanns Hans Bosch (1541-1613); Kaufmann und Mitglied des Größeren Rats der Reichsstadt Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johann Bosch

geb. 1574
gest. 1628
Anm.: Sohn des Nürnberger Handelsmanns Hans Bosch (1541-1613); Rechtsstudium u. a. in Altdorf, Dr. jur.; um 1599 Assessor am Heidelberger Hofgericht; 1605 zugleich Schultheiß von Heidelberg; später Nürnberger Korrespondent und Agent des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); zuletzt Advokat am Reichskammergericht in Speyer; vgl. Georg Andreas Will: Nürnbergisches Gelehrten-Lexicon Bd. 1, Nürnberg 1755, S. 138.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Karl von Bose

geb. 1596
gest. 1657
Anm.: Sohn des Hans Ernst von Bose (gest. 1625); 1614-1617 Soldat in zwei Leibregimentern des Königs von Frankreich; 1618-1620 Fähnrich und Capitainleutnant unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1621-1625 kaiserlicher Obristwachtmeister; kursächsischer Obristleutant (1631/32) und Obrist (1635-1644); Amtshauptmann von Zwickau und Werdau (ab 1649) sowie Stolberg (seit 1653); ab 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bewahrende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Kaspar Bose d. Ä.

geb. 1577
gest. 1650
Anm.: Sohn des Luppaer Schuldieners Johann Bose (gest. 1597); Bürger und Juwelier in Leipzig; ab 1629 Ratsherr; seit 1638 Baumeister.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Paul Bose

geb. 1594
gest. 1664
Anm.: Sohn des Luppaer Schuldieners Johann Bose (gest. 1597); Bürger und Juwelier in Leipzig; ab 1609 Lehre bei dem Nürnberger Goldschmied Lorenz Tiezick; 1614-1621 Wanderschaft durch Österreich, Ungarn, Böhmen und Mähren; 1621-1624 Handelsgehilfe und seit 1624 Teilhaber im Leipziger Juweliergeschäft seines Bruders Kaspar (1577-1650).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. de Bossi

Anm.: Um 1631 italienischstämmiger Sekretär von Jean T'sercleas de Tilly.
Joachim von Bothmer

geb. 1579
gest. 1629
Anm.: Niedersächsischer Adliger; 1617 braunschweigisch-lüneburgischer Rat in Celle; seit 1617 Abt des landsässigen Klosters St. Michaelis in Lüneburg.
Bourbonen, Dynastie

Anm.: Seit 1589 regierende Königsdynastie in Frankreich.
César de Bourbon
Duc César de Vendôme
Duc César d' Étampes
Duc César de Beaufort
Duc César de Mercœur
Duc César de Penthièvre

geb. 1594
gest. 1665
Anm.: Legitimierter außerehelicher Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); ab 1598 Duc de Vendôme; 1598-1626 Gouverneur der Bretagne; seit 1599 Duc d'Étampes et Duc de Beaufort; ca. 1607-1612 Gouverneur von Lyonnais, Forez und Beaujolais; ab 1608 Duc de Mercœur (de iure uxoris); 1626-1630 Gefangenschaft in Amboise; 1630-1650 wegen Beteiligung an mehreren Verschwörungen mit kurzen Unterbrechungen Exil in den Niederlanden und England; seit 1650 Duc de Penthièvre (de iure uxoris) und Gouverneur von Bourgogne; ab 1651 Grand amiral de France; seit 1652 Lieutenant-général in Aunis, Poitou, Saintonge und Angoumois; ab 1655 Surintendant général de la navigation et commerce.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gaston de Bourbon
Duc Gaston d' Orléans
Duc Gaston d' Anjou
Duc Gaston d' Alençon
Duc Gaston de Chartres
Duc Gaston de Valois

geb. 1608
gest. 1660
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und ältester lebender Bruder ("Monsieur") von Ludwig XIII. (1601-1643); seit 1643 Lieutenant-général du royaume.

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Henri II de Bourbon
Prince Henri II de Condé
Duc Henri d' Albret
Duc Henri de Bellegarde
Duc Henri de Châteauroux
Duc Henri d' Enghien
Duc Henri de Montmorency

geb. 1588
gest. 1646
Anm.: Sohn des Henri I de Bourbon, Prince de Condé (1552-1588); ab 1588 Prince de Condé; 1588-1606 Duc d’Enghien; 1612-1620 Vice-roi de Nouvelle-France; 1616/17 und seit 1619 Gouverneur des Berry; ab 1631 auch Gouverneur der Bourgogne; seit 1632 Duc de Châteauroux, de Montmorency, d'Albret et de Bellegarde; ab 1643 Grand maître, Grand veneur und Grand louvetier de France.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Louis (1) de Bourbon
Comte Louis de Soissons

geb. 1604
gest. 1641
Anm.: Sohn des Charles de Bourbon, Comte de Soissons (1566-1612); ab 1612 Comte de Soissons und Grand maître de France; Gouverneur der Dauphiné (seit 1612) und Champagne (ab 1631); nach 1631 Feldherr der französischen Armee.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Louis (2) de Bourbon
Duc Louis de Mercœur
Duc Louis de Vendôme
Duc Louis d' Étampes
Duc Louis de Beaufort
Duc Louis de Penthièvre

geb. 1612
gest. 1669
Anm.: Sohn des César de Bourbon, Duc de Vendôme (1594-1665); ab 1612 Duc de Mercœur; in franzöischen Kriegsdiensten als Volontär (1630-1640), Regimentsinhaber (1649) sowie Armeekommandeur in der Provence (1652) und Lombardei (1656); 1649-1651 Lieutenant Général de Catalogne; seit 1665 Duc de Vendôme, Beaufort, Penthièvre et d'Étampes; ab 1667 Kardinal.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Duc Alexandre I de Bournonville
Comte Alexandre I de Henin
Vicomte Alexandre I de Barlin

geb. 1585
gest. 1656
Anm.: Sohn des Oudard de Bournonville, Comte de Henin et Vicomte de Barlin (1533-1585); ab 1608 Duc de Bournonville; 1612 Abgesandter des Statthalters der spanischen Niederlande, Erzherzog Albrecht von Österreich (1559-1621), nach Frankreich; seit 1619 spanischer Obrist; Gesandter der Statthalterin Erzherzogin Isabella Clara Eugenia von Österreich (1566-1633) in Wien (1627) und Paris (1630); 1631-1633 Gouverneur der Flandre wallonne und Einsatz für die Unabhängigkeit der Niederlande von Spanien; ab 1634 Exil in Lyon; seit 1624 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Claude Bouthillier
Comte Claude de Chavigny

geb. 1581
gest. 1652
Anm.: Sohn des Denis Bouthillier, Seigneur de Fouilletourte et du Petit-Thouars (ca. 1540-1622); ab 1613 Rat im Parlement de Paris; seit 1619 französischer Conseiller d'État und Sekretär der verwitweten Königin Maria von Frankreich (1575-1642); 1628/29 Secrétaire d'État de la Marine; 1629-1632 Secrétaire d'État des Affaires étrangères; 1632-1643 Surintendant des finances.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Léon Bouthillier
Comte Léon de Chavigny
Comte Léon de Buzançais

geb. 1608
gest. 1652
Anm.: Sohn des Claude Bouthillier, Comte de Chavigny (1581-1652); 1632-1643 franzöischer Secrétaire d'État des Affaires étrangères; 1645-1648 Hauptgesandter Frankreichs bei den Westfälischen Friedensverhandlungen in Münster; zweimalige Verhaftung während der Fronde.

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Benjamin Bouwinghausen von Wallmerode

geb. 1571
gest. 1635
Anm.: Sohn des Hermann Konrad Bouwinghausen (1535-1588); württembergischer Obrist (1622/23), Geheimer Rat und Kriegsrat; 1605-1612 Statthalter des vom französischen König Heinrich IV. (1553-1610) an Württemberg verpfändeten Herzogtums Alençon in der Normandie; mehrfach württembergischer Gesandter, u. a. auf dem Regensburger Fürstentag (1622/23).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Jakob von Boy

Anm.: 1630/31 magdeburgischer Obrist; danach schwedischer Obristleutnant und Obrist (1634-1638).
Nikolaus Boy

Anm.: Um 1634 schwedischer Hauptmann im Leibregiment des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).
Anna Konstanze von Boyneburg
Anna Konstanze von Bemelberg
Gräfin Anna Konstanze von Helfenstein
Geburtsname: Gräfin Anna Konstanze von Fürstenberg

geb. 1577
gest. 1659
Anm.: Tochter des Grafen Joachim von Fürstenberg (1538-1598) auf Heiligenberg; 1601 erste Ehe mit Graf Rudolph von Helfenstein (1560-1601); 1604-1626 zweite Ehe mit Konrad d. J. von Boyneburg (1578-1626).
Konrad d. J. von Boyneburg
Konrad d. J. von Bemelberg

geb. 1578
gest. 1626
Anm.: Sohn des Konrad d. Ä. von Boyneburg (1552-1618); seit 1602 bayerischer Hofrat; 1604-1606 Hofratspräsident; 1606-1616 Pfleger in Wemding; zuletzt Tiroler Statthalter des Erzherzogs Leopold von Österreich (1586-1632) in Innsbruck.

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Marcantonio Bragadin

geb. 1523
gest. 1571
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Marco Bragadin; ab 1543 militärische Karriere in der venezianischen Kriegsflotte; seit 1569 Oberbefehlshaber und Gouverneur von Zypern.

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Tycho Brahe
Tyge Ottesen Brahe

geb. 1546
gest. 1601
Anm.: Sohn des Otte Tygesson Brahe (1518-1571); ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; danach bedeutender Astronom; ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; 1576-1597 astronomische Forschungen in den Sternwarten Uraniborg und Stjerneborg auf der Öresundinsel Ven; seit 1599 Hofmathematiker von Kaiser Rudolph II. (1552-1612).

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N. N. von Braitenbach

Anm.: Um 1628 vermutlich kaiserlicher Offizier in Timmenrode.
Giulio Cesare Brancaccio

geb. 1515
gest. 1586
Anm.: Süditalienischer Adliger; spätestens 1535 in neapolitanischen Kriegsdiensten, später Kriegsdienst unter Karl V.; ab 1554 in französischen Kriegsdiensten und königlicher Kämmerer unter Heinrich II. sowie dessen Nachfolgern; 1573 in spanischen Kriegsdiensten gegen Tunis; 1577-83 Sänger am Hof von Ferrara unter Herzog Alfonso II. d'Este (1533-1597); daneben auch Autor eines Kommentars mit Übersetzung zu Cäsars Commentarii de bello Gallico (Venedig 1581 u.ö.).

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Brandenburg, Haus
Kurfürsten von Brandenburg
Markgrafen von Brandenburg

Anm.: Seit 1415 reichsfürstliche Dynastie der Hohenzollern., NDB
Markgraf Albrecht (der Bär) von Brandenburg
Markgraf Albrecht (der Bär) der Nordmark
Herzog Albrecht (der Bär) von Sachsen
Markgraf Albrecht (der Bär) der Lausitz
Graf Albrecht (der Bär) von Weimar-Orlamünde
Graf Albrecht (der Bär) von Ballenstedt

geb. ca. 1100
gest. 1170
Anm.: Sohn des Grafen Otto von Ballenstedt (gest. 1123); ab 1123 Graf von Ballenstedt; 1124-1131 Markgraf der Lausitz; seit 1134 Markgraf der Nordmark (ab 1157 Brandenburg); 1138-1142 Herzog von Sachsen; seit 1140 Graf von Weimar-Orlamünde.

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Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg
Administrator Christian Wilhelm von Magdeburg
Administrator Christian Wilhelm von Halberstadt

geb. 1587
gest. 1665
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1598-1627 Administrator des Erzstifts Magdeburg; ab 1614 auch Koadjutor und 1624-1628 Administrator des Hochstifts Halberstadt; dänischer Obrist (1625-1627) und Generalleutnant (1626); 1630/31 auch magdeburgischer Obrist; 1631 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1632 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1635 finanziell entschädigt durch regelmäßige Einkünfte aus dem Erzstift Magdeburg.

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Markgräfin Dorothea von Brandenburg
Geburtsname: Herzogin Dorothea von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1596
gest. 1643
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); seit 1615 Ehe mit Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg, Administrator von Magdeburg (1587-1665).

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Kurfürstin Elisabeth Charlotte von Brandenburg
Herzogin Elisabeth Charlotte in Preußen
Geburtsname: Pfalzgräfin Elisabeth Charlotte von Pfalz-Simmern

geb. 1597
gest. 1660
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); 1616-1640 Ehe mit Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Herzog Friedrich Wilhelm in Preußen

geb. 1620
gest. 1688
Anm.: Sohn des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 Kurfürst von Brandenburg; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Untadeliche"); ab 1654 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg
Herzog Georg Wilhelm in Preußen

geb. 1595
gest. 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1619 Statthalter in Jülich-Kleve; ab 1619 Kurfürst von Brandenburg; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufrichtende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Markgraf Johann von Brandenburg

geb. 1597
gest. 1627
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Kurfürst Johann Georg von Brandenburg

geb. 1525
gest. 1598
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg (1505-1571); seit 1571 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgraf Johann Georg von Brandenburg

geb. 1598
gest. 1637
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1621-1630 spanischer und kaiserlicher Obrist; 1631-1634 schwedischer Obrist; 1634/35 in kaiserlicher Gefangenschaft; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg
Herzog Johann Sigismund in Preußen

geb. 1572
gest. 1619
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Friedrich von Brandenburg (1546-1608); seit 1608 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgraf Sigismund von Brandenburg

geb. 1592
gest. 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1620/21 böhmisch-konföderierter und kurpfälzischer Obrist; kurbrandenburgischer Statthalter in der Grafschaft Mark (1627, 1632, 1636) und im Herzogtum Kleve (1639); seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Treffliche").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach

geb. 1620
gest. 1667
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1634 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach (bis 1639 unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia).

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Markgraf Christian von Brandenburg-Ansbach

geb. 1623
gest. 1643
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625).

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Markgraf Friedrich von Brandenburg-Ansbach

geb. 1616
gest. 1634
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1625 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia); 1634 Tod als schwedischer Offizier in der Schlacht bei Nördlingen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach

geb. 1583
gest. 1625
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Herzogin Sophia von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1563
gest. 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1579-1603 Ehe mit Markgraf Georg Friedrich I. von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach (1539-1603); danach Witwensitz in Gifhorn.

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Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Gräfin Sophia zu Solms-Laubach

geb. 1594
gest. 1651
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg I. zu Solms-Laubach (1547–1600); 1612-1625 Ehe mit Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); 1625-1639 vormundschaftliche Regentin der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach für ihre Söhne Friedrich (1616-1634) und Albrecht (1620-1667).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth

geb. 1581
gest. 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Kulmbach/Bayreuth; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollblühende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth

geb. 1615
gest. 1651
Anm.: Sohn des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

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Markgraf Georg Albrecht von Brandenburg-Bayreuth

geb. 1619
gest. 1666
Anm.: Sohn des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

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Markgräfin Maria von Brandenburg-Bayreuth
Geburtsname: Herzogin Maria in Preußen

geb. 1579
gest. 1649
Anm.: Tochter des Herzogs Albrecht Friedrich in Preußen (1553–1618); seit 1604 Ehe mit Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Bayreuth
Geburtsname: Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach

geb. 1614
gest. 1646
Anm.: Tochter des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1641 Ehe mit Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth (1615-1651).

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Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf
Herzog Johann Georg von Schlesien-Jägerndorf
Administrator Johann Georg von Straßburg

geb. 1577
gest. 1624
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1592-1604 Administrator des Hochstifts Straßburg; ab 1606 regierender Herzog von Schlesien-Jägerndorf; 1613 Konversion zum Calvinismus; 1613-1617 kurfürstlicher Statthalter in der Markgrafschaft Brandenburg; seit 1616 Herrenmeister der Ballai Brandenburg des Johanniterordens; 1619/20 General-Feldoberst der schlesischen Stände, die sich der Confoederatio Bohemica angeschlossen hatten; 1621 Verhängung der Reichsacht; danach Teilnahme an den antikaiserlichen Feldzügen des siebenbürgischen Fürsten Gabriel Bethlen (1580-1629).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Graf Christoph Karl von Brandenstein

geb. 1593
gest. 1640
Anm.: Sohn des Esaias von Brandenstein (1567-1623); ab 1613 sächsisch-altenburgischer Hof- und Justizrat; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; bis 1632 kursächsischer Berg- und Kammerrat; 1630 kurfürstlicher Gesandter in Wien und auf dem Regensburger Kurfürstentag; 1632 kursächsischer Obrist; 1632-1635 schwedischer Obrist; 1633 schwedischer Reichsschatzmeister und Mitglied des Consilium formatum (Heilbronner Bund); nach dem Prager Frieden gegen den Willen des sächsischen Kurfürsten weiterhin in schwedischen Diensten, deshalb 1637 auf einer Reise nach Wien Verhaftung und lebenslange Gefangenschaft in Dresden; 1629 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
N. N. Brandon

Anm.: Um 1630/31 kaiserlich-ligistischer Leutnant.
N. N. von Brandt (1)

Anm.: Um 1626 stellvertretender Kommandeur von Deventer.
N. N. von Brandt (2)

Anm.: Vermutlich ostpreußischer Adliger; Page des Andreas Napierski (um 1632) und des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg (seit 1633).
Andreas Brandt

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Andreas Wilhelm von Brandt

gest. nach 1644
Anm.: Sohn des oberpfälzischen Adeligen Hans Christoph von Brandt (gest. 1622); 1629 Emigration nach Regensburg; ca. 1633/34 in schwedischen Kriegsdiensten; nach der Schlacht von Nördlingen kurzzeitig in bayerischer Kriegsgefangenschaft.
Johann Brandt (1)

gest. 1637
Anm.: Dr. jur.; zuletzt Kanzler des Bischofs von Würzburg.
Johann Brandt (2)

gest. nach 1666
Anm.: Dr. med.; ursprünglich Arzt in Reichenbach/Vogtland; ab 1632 kriegsbedingt in Bernburg, dort baldige Bestallung zum Physikus; (vor 1637) bis November 1649 Leibarzt des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg, seit Ostern 1650 des Fürsten Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen (1638-1665) und dessen verwitweter Mutter Sophia (1599-1654); vgl. Wolfram Kaiser / Arina Völker: Universität und Physikat in der Frühgeschichte des Amtsarztwesens, Halle/Saale 1980, S. 38.
Jakob Braun

Anm.: Um 1628 Bauer in Radisleben.
Joachim Braun

Anm.: Um 1629 Bauer in Radisleben.
Lorenz Braun

gest. ca. 1638
Anm.: Dr. jur. utr.; seit 1613 sächsisch-weimarischer Kammer-, Hof- und Konsistorialrat sowie wichtigster Berater des Herzogs Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1660).

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N. N. von Braunmann

Anm.: Pommerischer Adliger; um 1626 Student am Gymnasium Illustre Harderwijck.
Hans von Braunscheig

Anm.: Um 1631/32 schwedischer Generalquartiermeister unter Herzog Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1660).
Silvester von Braunscheig

Anm.: Dr. jur.; um 1630 Kanzler des Herzogtums Pommern; 1630 pommerscher Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag.
Herzogin Anna Eleonora von Braunschweig-Calenberg
Geburtsname: Landgräfin Anna Eleonora von Hessen-Darmstadt

geb. 1601
gest. 1659
Anm.: Tochter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1617-1641 Ehe mit Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg (1582-1641).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg

geb. 1582
gest. 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1611/12 dänischer Obrist bzw. Generalwachtmeister; 1619-1624 und 1634 General des Niedersächsischen Reichskreises; 1626-1630 kaiserlicher Obrist; 1630-1635 schwedischer General; ab 1635 regierender Herzog von Braunschweig-Calenberg (1636 Hannover als Residenz); seit 1636 Befehlshaber einer kleinen unabhängigen Welfenarmee; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fangende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Braunschweig-Lüneburg, Haus
Herzöge von Braunschweig und Lüneburg

Anm.: Reichsfürstliche Dynastie der Welfen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog August (d. Ä.) von Braunschweig-Lüneburg
Administrator August von Ratzeburg

geb. 1568
gest. 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); ab 1610 Administrator des Hochstifts Ratzeburg; seit 1633 regierender Herzog in den Fürstentümern Lüneburg und Grubenhagen sowie seit 1635 auch Calenberg-Göttingen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Christian (d. Ä.) von Braunschweig-Lüneburg
Administrator Christian von Minden

geb. 1566
gest. 1633
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1599-1625 Administrator des Hochstifts Minden; ab 1611 regierender Herzog von Braunschweig-Lüneburg; seit 1617 auch Regent des Fürstentums Grubenhagen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Herzog Friedrich von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1574
gest. 1648
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); ab 1602 Domherr und seit 1603 Dompropst zu Bremen; ab 1619 Domherr zu Verden; seit 1636 regierender Herzog in den Fürstentümern Lüneburg und Grubenhagen; ab 1643 Koadjutor des Hochstifts Ratzeburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Johann von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1583
gest. 1628
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Magnus von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1577
gest. 1632
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592).
Kurfürstin bzw. Herzogin Sophia von Braunschweig-Lüneburg
Geburtsname: Pfalzgräfin Sophia von Pfalz-Simmern

geb. 1630
gest. 1714
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1658-1698 Ehe mit Herzog bzw. Kurfürst Ernst August von Braunschweig-Lüneburg (1629-1698); seit 1701 designierte Thronfolgerin der britischen Monarchie.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Herzog Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1535
gest. 1592
Anm.: Sohn des Herzogs Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg (1497-1546); 1559-1569 gemeinsam mit seinem Bruder Heinrich (1533-1598) und seit 1569 allein regierender Herzog von Braunschweig-Lüneburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Julius Ernst von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg

geb. 1571
gest. 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); seit 1598 Regent der Herrschaft Dannenberg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzogin Anna Margaretha von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb. 1567
gest. 1643
Anm.: Tochter des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528–1603); seit 1601 Pröpstin des reichsunmittelbaren Stifts Quedlinburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Hedwig von Braunschweig-Lüneburg-Harburg
Geburtsname: Herzogin Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1580
gest. 1657
Anm.: Tochter des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528-1589); 1621-1641 Ehe mit Herzog Otto III. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1572-1641).
Herzog Otto III. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb. 1572
gest. 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); seit 1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem älteren Bruder Wilhelm August (1564-1642).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Wilhelm August von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb. 1564
gest. 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); 1603-1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem jüngeren Bruder Christoph (1570-1606) und 1606-1641 mit dem jüngsten Bruder Otto III. (1572-1641), ab 1641 Alleinherrschaft.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Braunschweig-Wolfenbüttel, Haus
Herzöge von Braunschweig und Lüneburg

Anm.: Reichsfürstliche Dynastie der Welfen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Markgräfin Anna Sophia von Brandenburg

geb. 1598
gest. 1659
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1634 Ehe mit Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); bereits seit 1628 Residenz auf Schloss Schöningen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog August (d. J.) von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1579
gest. 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); Studium in Rostock (1594), Tübingen (1595-1598) und Straßburg (1598); Reisen nach Italien (1598-1600) sowie in die Niederlande, nach England und Frankreich (1602/03); ab 1604 Paragiatsherrschaft in Hitzacker; seit 1635 regierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel (bis 1643 Residenz in Braunschweig wegen kaiserlicher Besetzung der Festung Wolfenbüttel); Büchersammler (Bestand der ursprünglichen Bibliotheca Selenica, später Bibliotheca Augusta zum Zeitpunkt seines Todes 40.000 Bände); ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Befreiende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Herzog Christian (d. J.) von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Christian von Halberstadt
Der tolle Halberstädter

geb. 1599
gest. 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1616-1623 Administrator des Bistums Halberstadt; ab 1621 Söldnerführer in kurpfälzischen und niederländischen, zuletzt in dänischen Diensten; seit 1624 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Herzogin Dorothea von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Fürstin Dorothea von Anhalt-Zerbst

geb. 1607
gest. 1634
Anm.: Tochter des Fürsten Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621); seit 1623 Ehe mit Herzog August von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579-1666).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von Dänemark und Norwegen

geb. 1573
gest. 1626
Anm.: Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); 1590-1613 Ehe mit Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); seit 1614 Witwensitz in Schöningen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel
Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Calenberg
Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Grubenhagen

geb. 1591
gest. 1634
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); ab 1613 regierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel und Braunschweig-Calenberg sowie Braunschweig-Grubenhagen (bis 1617); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dauerhafte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Heinrich Julius von Halberstadt
Administrator Heinrich Julius von Minden

geb. 1564
gest. 1613
Anm.: Sohn des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528-1589); ab 1578 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1582-1585 Administrator des Hochstifts Minden; seit 1589 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie ab 1596 auch in Grubenhagen; seit 1607 auch Direktor des kaiserlichen Geheimen Rates in Prag.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Herzogin Sophia Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Herzogin Sophia Elisabeth von Mecklenburg-Güstrow

geb. 1613
gest. 1676
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); 1635-1666 Ehe mit Herzog August von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579-1666).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Jan Wolfert van Brederode

geb. 1599
gest. 1655
Anm.: Sohn des Floris van Brederode (1549-1599); ab 1620 Herr von Brederode, Vianen, Noordeloos und Ameide; ab 1618 in niederländischen Kriegsdiensten als Obrist (1623), General (1636) und Feldmarschall (1642); seit 1630 Gouverneur von ’s-Hertogenbosch; ab 1653 Unterstützer des republikanischen Anführers Johan de Witt (1625-1672)).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Pieter Cornelis van Brederode

geb. ca. 1559
gest. 1637
Anm.: Geboren in Den Haag; Dr. jur.; niederländischer Gesandter an verschiedenen deutschen Höfen; niederländischer Agent in Frankfurt am Main (1602-1622) und in der Schweiz (seit 1623); vgl. Klaus Conermann (Hg.): Briefe der Fruchtbringenden Gesellschaft und Beilagen: Die Zeit Fürst Ludwigs von Anhalt-Köthen 1617-1650, Zweiter Band: 1627-1629, S. 400f..

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Augustin Bredimus

gest. ca. 1640
Anm.: In den 1620er Jahren Übersetzer des spanischen Generalkapitäns in Lissabon; nach 1632 kaiserlicher Generalkonsul und spätestens ab 1637 Konsul der Hanse in Madrid.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Bredow, Familie

Anm.: Mittelmärkisches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Hans Heinrich von Bredow

geb. 1584
gest. 1641
Anm.: Ab 1621 Domherr und seit 1624 Dompropst zu Brandenburg an der Havel.
Wichard Erdmann von Bredow

gest. 1653
Anm.: Ab 1620 Domherr, spätestens seit 1636 auch Senior des Domkapitels zu Brandenburg an der Havel.
Johann Friedrich Breithaupt

Anm.: Seit 1628 hessisch-kasselischer Reichshofratsagent.
N. N. Breitsprach

Anm.: Um 1628 vermutlich Untertan im Amt Ballenstedt.
Johann Friedrich Breitzke

Anm.: Um 1629 Regimentsschultheiß des kaiserlichen Obristen Johann David Pecker von der Ehr (gest. 1659).
N. N. Bremer

Anm.: Um 1623 in Flensburg.
N. N. Brendell

Anm.: Um 1626 Rittmeister.
Breuner, Familie

Anm.: Österreichisch-steierisches Adelsgeschlecht.

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Anna Maria Breuner
Geburtsname: Anna Maria von Trauttmansdorff

geb. 1583
gest. 1642
Anm.: Tochter des Johann Friedrich von Trauttmansdorff (1542-1614); bis 1616 Ehe mit Kaspar Breuner (1530-1616).
Friedrich Breuner

geb. 1542
gest. 1583
Anm.: Sohn des Philipp Breuner (1498/1500-1556); 1583 kaiserlicher Gesandter in Konstantinopel, wo er starb.
Georg Seifried Breuner

geb. 1632
gest. 1675
Anm.: Sohn des Seifried Leonhard Breuner (1596-1667).
(Anna) Johanna Breuner
Geburtsname: (Anna) Johanna von Hollenegg

geb. 1590
gest. 1654
Anm.: 1633-1651 Ehe mit Seifried Christoph Breuner (1569-1651).
Maximilian Breuner

geb. 1592
gest. 1635
Anm.: Sohn des Jakob Breuner (1566-1606); seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; innerösterreichischer Hofkammerpräsident und Geheimer Rat; 1630-1633 Präsident der österreichischen Hofkammer.

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Philipp Friedrich Breuner

geb. 1601
gest. 1638
Anm.: Sohn des Kaspar Breuner (1530-1616); kaiserlicher Obrist (1625), Generalfeldwachtmeister (1635) und Feldzeugmeister (1637).

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Seifried Breuner

geb. 1538
gest. 1594
Anm.: Sohn des Philipp Breuner (1498/1500-1556); 1568-1581 Reichshofrat; Kämmerer von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); seit 1587 niederösterreichischer Regimentsrat; 1587-1591 Statthalter von Niederösterreich; später auch Geheimer Rat.

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Seifried Christoph Breuner

geb. 1569
gest. 1651
Anm.: Sohn des Seifried Breuner (1538-1594); ab 1597 Hofkammerrat; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1619 Geheimer Rat; 1620-1626 niederösterreichischer Landmarschall; 1626-1640 Statthalter von Niederösterreich; 1624 Erhebung in den Grafenstand; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Graf Seifried Leonhard Breuner

geb. 1596
gest. 1667
Anm.: Sohn des Seifried Christoph Breuner (1569-1651); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; nach 1637 Hofkriegsrat; zuletzt Geheimer Rat von Kaiser Leopold I.

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Alexander von Brietzke

geb. 1589
gest. 1640
Anm.: Sohn des Heine von Brietzke; ab 1604 Page, später Vorschneider und seit 1619 Oberschenk am Berliner Kurfürstenhof; vgl. Peter Vehr: Leichpredigt/ Auß dem tröstlichen Kern-Sprüchlein I. Johan. I. Das Blut Jesu Christi/ [...], Berlin 1640, o. S.

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Johan Alphert Brinck

geb. ca. 1575/80
gest. 1653
Anm.: Sohn des Harderwijker Bürgermeisters Alphert Brinck (gest. 1617); um 1626 niederländischer Hauptmann; 1650 Bürgermeister von Harderwijk.
Ernst Brinck

geb. 1581
gest. 1649
Anm.: Sohn des Harderwijker Bürgermeisters Alphert Brinck (gest. 1617); Studium in Leiden (1597) und Paris (1602-1604); Reisen nach Deutschland, die Schweiz und England (1607); 1612-1615 Sekretär des niederländischen Gesandten in Konstantinopel; ab 1618 Rentmeister und seit 1619 mehrfach Bürgermeister von Harderwijk; ab 1648 erster Bibliothekar der Universität in Harderwijk.

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Wilhelm von Brincken
Wilhelm von dem Brinck

gest. 1637
Anm.: Schwedischer Major (1630) und Obrist (1633-1635); 1635/36 kursächsischer Obrist; 1636/37 kaiserlicher Obrist; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beregnete").
Johann Friedrich von Britzky

Anm.: Angeblich zunächst Schneider und Kammerdiener von Wallenstein (1583-1634); kaiserlicher Kriegskommissar (1631/32) und Obristwachtmeister.
Heino von Brösigke

geb. ca. 1602
gest. 1653
Anm.: Sohn des Dietrich von Brösigke (1573-1639) auf Ketzür; um 1623 in Padua.
Graf Johann Jakob von Bronckhorst-Batenburg
Graf Johann Jakob von Anholt

geb. 1582
gest. 1630
Anm.: Sohn des Jakob von Bronckhorst (1553-1582); ab 1603 in spanischen Kriegsdiensten, zuletzt als Hauptmann (1605); 1609-1620 kaiserlicher Obrist; bayerisch-ligistischer Feldmarschallleutnant (1620), Generalwachtmeister (1621) und Feldmarschall (1622); seit 1629 kaiserlicher Feldmarschall; ab 1629 Landvogt von Vorderösterreich und des Elsaß; 1621 Erhebung in den Grafenstand; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Francescuolo da Brossano

gest. 1405
Anm.: Sohn des Amizolo da Brossano aus Mailand; Amtsträger in der Verwaltung unter den Visconti in Mailand; ab 1361 Ehe mit Francesca (1343-1384), der unehelichen Erbtochter von Francesco Petrarca (1304-1374); seit 1385 im Dienst der Familie Carrara.
Pierre de Brossard

geb. 1594
gest. 1638
Anm.: Schwedischer Obristleutnant (um 1632) und Obrist (1633-1637).
Abraham von Brüneck

Anm.: 1632-1636 schwedischer Obrist.
Abraham Bruggemann

Anm.: Um 1628 landwirtschaftlicher Gehilfe des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in Ballenstedt.
N. N. de Bruijn

gest. 1627
Anm.: Vermutlich Harderwijker Adliger.
Charles Brûlart de Léon

geb. 1571
gest. 1649
Anm.: Sohn des französischen Ministers Pierre Brûlart (ca. 1535-1608); Domherr in Paris; Abt von Joyenval und Néauphile; Prior von Léon; ab 1597 geistlicher Conseiller am Parlament von Paris; französischer Gesandter in Venedig (1610-1620), in der Schweiz (1629/30), auf dem Regensburger Kurfürstentag (1630) und in Wien (1630/31); seit 1635 Conseiller d'État; 1642/43 französischer Gesandter in Parma und Rom.

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Nicolas Brulart
Marquis Nicolas de Sillery
Vicomte Nicolas de Puisieux
Vicomte Nicolas de Ludes

geb. 1544
gest. 1624
Anm.: Sohn des Pierre Brulart, Präsident der dritten Berufungskammer am Pariser Parlament; ab 1573 Mitglied, 1574-1584 Vorsitzender der Petitionskammer und 1584-1587 Präsident der Berufungskammer des Pariser Parlaments; 1587-1595 französischer Gesandter bei der schweizerischen Eidgenossenschaft; seit 1597 Präsident des Pariser Parlaments; 1601/02 außerordentlicher französischer Gesandter in der Schweiz; ab 1604 Justizminister; seit 1605 Kanzler des Königreichs Navarrra, ab 1607 auch des Königreichs Frankreich; 1623/24 außerdem Siegelbewahrer.

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Pierre Brûlart

geb. ca. 1535
gest. 1608
Anm.: Sohn des Noel Brûlart (1486-1557); Seigneur de Genlis et Crosne; ab 1557 Sekretär des Königs Heinrich II. von Frankreich; 1569-1588 französischer Außenminister.
Christian Brumbey

Anm.: Um 1628 Sekretär des anhaltisch-bernburgischen Regierungspräsidenten Heinrich von Börstel (1581-1647); um 1630/31 Obereinnehmer des Teilfürstentums Anhalt-Bernburg.
Georg Adam Brunner

geb. 1580
gest. 1652
Anm.: Geboren in Schweinfurt; Promotion zum Dr. iur. utr. an der Universität Basel; ab 1604 Advokat in Magdeburg; seit 1610 Syndikus des Magdeburger Domkapitels; 1620 zudem Dompropstei-Verwalter; ab 1637 magdeburgischer Hof- und Rehgierungsrat in Halle/Saale.

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Matthias Brunninger

Anm.: Um 1628 kaiserlicher Soldat.
Adam Bruxius

geb. 1572
gest. 1639
Anm.: Geboren in Sprottau; Studium in Breslau, Heidelberg, Padua and Basel; Dr. med.; praktischer Arzt in Sprottau.

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Gerhard Bube

Anm.: Um 1630 vermutlich Getreidehändler in Gerbstedt.
Emmerich Wilhelm von Bubenheim
Emmerich Wilhelm Specht von Bubenheim

Anm.: Burggraf von Mainz; Untermarschall des Kurfürsten Anselm Kasimir von Mainz (1583-1647).
N. N. von Bubna
N. N. z Bubna

Anm.: Böhmischer Adliger.
Graf Heinrich Johann von Bubna
Graf Jindřich Jan z Bubna

geb. 1596
gest. 1653
Anm.: Sohn des Niklas Wratislaw von Bubna (1569-1617); seit 1617 kaiserlicher Kämmerer; 1649-1653 Landeshauptmann von Glatz; Erhebung in den Freiherren- (1629) und Grafenstand (1644).
Hermann Felix von Bubna
Heřman Felix z Bubna

gest. 1660
Anm.: Sohn des Niklas Wratislaw von Bubna (1569-1617); um 1630/31 Kämmerer von Wallenstein (1583-1634); 1629 Erhebung in den Freiherrenstand.
Johann Warleych von Bubna
Jan Varlich z Bubna

geb. 1570
gest. 1635
Anm.: Sohn des Hermann Warleych von Bubna (gest. 1602); zunächst kaiserlicher Obrist; Obristleutnant (1609), Obrist (1611) und Generalwachtmeister (1618) der böhmischen Ständearmee; 1621 Verurteilung zum Tode und Verlust der Güter; danach in dänischen und schwedischen Kriegsdiensten; 1631 schwedischer Generalmajor; 1633 Kontaktperson zwischen Wallenstein (1583-1634) und dem schwedischen Reichskanzler Axel Gustafsson Oxenstierna (1583-1654).
N. N. Buchholtz

Anm.: Um 1623 in Regensburg.
Marcus Buchholtz

Anm.: Um 1630 Pfarrer in Ditfurt.
N. N. von Buchwald
N. N. von Buchholz

Anm.: Um 1630 kaiserlicher Rittmeister.
Wolf von Buchwald

geb. 1588
gest. 1637
Anm.: Sohn des Joachim von Buchwald (1553-1635); Erbherr auf Pronstorf und Rastorf; seit 1613 Hofmarschall des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); später königlicher Landrat; 1625/26 dänischer Obrist; 1631-1637 Propst des Klosters Preetz.
Lukas Budin

gest. 1631
Anm.: Geboren in Stadtamhof; seit 1619 Abt des landsässigen Benediktinerklosters Prüfening bei Regensburg.
Bülow, Familie

Anm.: Norddeutsches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
N. N. von Bülow

Anm.: Um 1636 Kammerjunker des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636).
Joachim von Bülow

geb. 1585
gest. 1643
Anm.: Sohn des Joachim von Bülow (gest. 1587); Erbherr auf Gudow, Segram, Lehsten, Bandekow und Wehningen; sächsisch-lauenburgischer Landrat.
Johann von Bülow

geb. nach 1600
gest. 1676(?)
Anm.: Sohn des Victor von Bülow (1570-1616) auf Gartow; Erbherr auf Gartow, Berendshagen, Pustohl und Klein Schwechten; kursächsischer Capitän-Leutnant der Leibkompanie des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632).
Julius von Bülow

geb. 1575
gest. 1639
Anm.: Sohn des Wolfenbütteler Hofschenks Hans von Bülow (1533-1618); Erbherr auf Essenrode und Brunsrode; 1605-1607 Geheimer Rat und Hofmeister in Hitzacker; 1608 Hofmeister des Grafen Friedrich Kasimir von Ortenburg (1591-1658); ab 1610 Geheimer Rat und Hofmeister in Dannenberg; seit 1612 braunschweigisch-lüneburgischer Geheimer Rat und Kammerrat; 1615-1637 Statthalter von Celle; 1631 Gesandter auf dem Leipziger Konvent für die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg sowie die Städte Lüneburg, Minden und Ratzeburg; ab 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zerteilende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
N. N. von Bünau

Anm.: Um 1636 Bediensteter des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).
Heinrich (1) von Bünau

geb. ca. 1590
gest. 1660
Anm.: Sohn des Heinrich von Bünau (1544-1593) auf Pahren; Erbherr auf Friedeburg und Pahren; um 1629 Kammerjunker und Oberforstmeister im reichsunmittelbaren Stift Quedlinburg.
Heinrich (2) von Bünau

geb. 1591
gest. 1635
Anm.: Sohn des Rudolph von Bünau (1558-1609) auf Eulau; ca. 1618-1620 böhmisch-konföderierter Hauptmann; um 1625 kursächsischer Kammerjunker; kursächsischer Obristwachtmeister (1631) und Obrist (seit 1633).
Rudolph von Bünau

geb. 1593
gest. 1647
Anm.: Sohn des Heinrich von Bünau (1548-1600); vor 1631 Hofrat des Herzogs Johann Philipp von Sachsen-Altenburg (1597-1639); ab 1639 Wittums-Rat der Herzogin Elisabeth von Sachsen-Altenburg (1593-1650) und Hauptmann auf deren Witwensitz in Dornburg; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Versorgende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Andreas von Buggenhagen

geb. 1583
gest. 1652
Anm.: Sohn des Degenhardt d. J. von Buggenhagen (gest. 1591); ab 1610 pommerischer Landerbmarschall; 1612 auch Ernennung zum Landrat; Geheimer Rat (1623-1628, 1631-1636) und Hofmarschall (1623-1627) des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); vgl. Joachim Mencel: Des heiligen Apostels Pauli Guter Kampf/ Vollendeter Lauf/ Gehaltener Glaube/ Sampt der darauf erlangten Krone der Gerechtigkeit [...], Berlin 1653, S. 58ff.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Michelangelo Buonarroti
Michelangelo

geb. 1475
gest. 1564
Anm.: Sohn des Capreser Podestà (Amtmannes) Lodovico di Leonardo Buonarroti Simoni; bedeutender italienischer Maler, Bildhauer, Baumeister (Architekt) und Dichter der Hochrenaissance; 1487-1494 Ausbildung bei dem Bildhauher Domenico Ghirlandaio (1448-1494) und an der Kunstschule der Medici in Florenz; seit 1496 Tätigkeit vor allem in Florenz und Rom.

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Kaspar Burckhardt

gest. 1621
Anm.: Geboren in Bamberg; Nürnberger Kaufmann; seit 1575 Genannter des Größeren Rats der Reichstadt Nürnberg; vgl. Lambert F. Peters: Der Handel Nürnbergs am Anfang des Dreißigjährigen Krieges. Strukturkomponenten, Unternehmen und Unternehmer - eine quantitative Analyse, Stuttgart 1994, S. 332.
Markgraf Karl von Burgau
Karl von Österreich

geb. 1560
gest. 1618
Anm.: Sohn des späteren Tiroler Erzherzogs Ferdinand II. von Österreich (1529-1595) aus dessen morganatischer Ehe mit der Augsburger Patriziertochter Philippine Welser (1527-1580); 1586 erfolglose Kandidatur als König von Polen; 1586-1588 spanischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1592 und 1594/95) und Generalleutnant (1595/96); seit 1595 Markgraf von Burgau.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Niklas von Burghaus

geb. 1591
gest. 1640
Anm.: Sohn des Niklas von Burghaus (1562-1619); kaiserlicher Rat; 1619-1621 und 1631-1637 Landeshauptmann des Herzogtums Schlesien-Münsterberg und Frankensteiner Weichbildes; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer.
N. N. von Burgsdorff (1)

gest. vor 1631
Anm.: In Eger verstorbener Angehöriger des brandenburgischen Adelsgeschlechts.
N. N. von Burgsdorff (2)

Anm.: Um 1636 dicker Angehöriger des brandenburgischen Adelsgeschlechts.
Konrad Alexander Magnus von Burgsdorff

geb. 1595
gest. 1652
Anm.: Sohn des Alexander Magnus von Burgsdorff (1567-1620); ab 1609 gemeinsame Erziehung mit Kurprinz Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640) am Berliner Hof; 1614-1617 erste militärische Erfahrungen; ab 1620 Capitain der kurfürstlichen Leibgarde; seit 1623 Obristleutnant des brandenburgischen Reiterkontingents im Obersächsischen Kreisheer; ab 1626 Kommandeur des kurfürstlichen Leibregiments zu Fuß; seit 1631 kurbrandenburgischer Kriegsrat und Obrist; als Gegner des Grafen Adam von Schwarzenberg (1584-1641) zeitweise als Kommandant nach Küstrin (1638) verbannt; ab 1641 Geheimer Rat; seit 1642 kurfürstlicher Oberkammerherr und Befehlshaber der märkischen Festungen; ab 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Einfältige").

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Burgund, Haus
Herzöge von Burgund

Anm.: Im Jahr 1477 ausgestorbener Seitenzweig der französischen Königsdynastie Valois.
Herzogin Maria von Burgund
Erzherzogin Maria von Österreich

geb. 1457
gest. 1482
Anm.: Tochter des Herzogs Karl der Kühne von Burgund (1433-1477); seit 1477 Ehe mit dem späteren Kaiser Maximilian I. (1459-1519).

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Burkhard N. N.

Anm.: Bis Oktober 1628 Lakai des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Filippo Burlamacchi

geb. 1575
gest. 1643
Anm.: Sohn des Lucceser Adligen Michele Burlamacchi (1531-1590); Kaufmann in Amsterdam (1606-1625 mit Bankrott) und London (nach 1625).
Nikolaus von Buschhausen

gest. vor 1632
Anm.: Anhaltischer Adliger; zunächst Page und noch 1626 im Gefolge des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); danach vermutlich niederländischer Hauptmann; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft (Der Heilsamste).
N. N. Bußke

Anm.: Um 1628 Hausbesitzerin in Ballenstedt.
James Christian Butler

Anm.: Irischer Adliger; 1617-1629 und 1633-1635 in polnischen, 1630-1633 in kaiserlichen sowie ab 1636 in spanischen Kriegsdiensten (seit 1625 Obrist).
Graf Walter Butler

geb. ca. 1600
gest. 1634
Anm.: Sohn des irischen Adligen Peter Butler of Roscrea; kaiserlicher Obristleutnant (1631) und Obrist (1633-1635), der 1634 seinen Oberbefehlshaber Wallenstein (1583-1634) tötete; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Gerlach Buxtorf

gest. 1628
Anm.: Sohn des waldeckischen Kanzlers Dr. Joachim Buxtorf (gest. 1626); 1612 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Basel; seit 1614 Archivar und Syndikus der Stadt Bremen; 1628 bremischer Gesandter an den Kaiserhof.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Heinrich Byern

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Gräfin Louise van Bylandt
Geburtsname: Burggräfin Louise von Dohna

geb. 1633
gest. 1690
Anm.: Tochter des Burggrafen Christoph von Dohna (1583-1637); seit 1662 Ehe mit Graf Floris Otto Hendrik van Bylandt (1638-1701).
Gaius Iulius Caesar

geb. 100 v. Chr.
gest. 44 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Politikers Gaius Iulius Caesar (gest. 85 v. Chr.); römischer Feldherr, Staatsmann und Schriftsteller; ab 81 v. Chr. militärische Laufbahn; politische Karriere als Quaestor (69 oder 68 v. Chr.), Ädil (65 v. Chr.), Pontifex Maximus (63 v. Chr.), Praetor (62 v. Chr.), Triumvir und Konsul (59 v. Chr.), Prokonsul in Gallien (58–49 v. Chr.), Konsul (48 v. Chr.) und Diktator (seit 46 v. Chr.).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Joachim Caesar

geb. ca. 1580
gest. 1648
Anm.: Sohn des Hallenser Gymnasiallehrers Christoph Caesar (1540-1604); Jurist und Übersetzer; Studium in Leipzig (1604) und Jena (1605); Hof- und Justizrat des magdeburgischen Administrators Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg (1587-1665); 1628 wahrscheinlich im Dienst des Grafen Anton Günther von Oldenburg und Delmenhorst (1583-1667); ca. 1630-1635 schwedischer Regierungsrat in den Stiftern Magdeburg und Halberstadt; danach Flucht wegen Sodomievorwürfen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Calandrini, Familie

Anm.: Im 16. Jahrhundert aus Lucca ausgewanderte reformierte Kaufmannsfamilie.
Filippo Calandrini

geb. 1587
gest. 1649
Anm.: Sohn des reformierten Bankiers und Seidenhändlers Giovanni Calandrini (1544-1623), der 1567 aus Lucca emigriert war; Kaufmann in Amsterdam; um 1626 Tätigkeit für die Fürsten von Anhalt; zuletzt Leben in Batavia (Jakarta).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Calbe

Anm.: Um 1633 vermutlich Bediensteter des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670).
Heinrich Adolph von Calchum
Heinrich Adolph von Calcheim
Heinrich Adolph von Lohausen

Anm.: Sohn des Ludolph von Calchum (1571-1649); holländischer Rittmeister und Neffe des Wilhelm von Calchum, genannt Lohausen (1584-1640), in dessen schwedischem Regiment er Anfang des Jahres 1636 als Hauptmann diente; vgl. Ernst von Schaumburg: Wilhelm von Calckum genannt Lohausen, Königl. Schwedischer und Herzogl. Mecklenburgischer General-Major, Elberfeld 1866, S. 204.
Hermann Gumprecht von Calchum
Hermann Gumprecht von Calcheim
Hermann Gumprecht von Lohausen

gest. 1675
Anm.: Sohn des Ludolph von Calchum (1571-1649) und Neffe des Wilhelm von Calchum, genannt Lohausen (1584-1640), in dessen schwedischem Regiment er Anfang des Jahres 1636 als Hauptmann diente; zuletzt braunschweigisch-lüneburgischer Generalmajor; vgl. Ernst von Schaumburg: Wilhelm von Calckum genannt Lohausen, Königl. Schwedischer und Herzogl. Mecklenburgischer General-Major, Elberfeld 1866, S. 204.
Johann Friedrich von Calchum
Johann Friedrich von Calcheim
Johann Friedrich von Leuchtmar

Anm.: Sohn des Wilhelm von Calchum auf Leuchtmar und Spich; 1627-1640 Erzieher und Hofmeister des Kurprinzen Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688); außerdem kurbrandenburgischer Rat (ab 1629) und Geheimer Rat (seit 1641); vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 513.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Reinhard Werner von Calchum
Reinhard Werner von Calcheim
Reinhard Werner von Lohausen

Anm.: Sohn des Ludolph von Calchum (1571-1649); holländischer Rittmeister und Neffe des Wilhelm von Calchum, genannt Lohausen (1584-1640), in dessen schwedischem Regiment er Anfang des Jahres 1636 als Hauptmann diente; vgl. Ernst von Schaumburg: Wilhelm von Calckum genannt Lohausen, Königl. Schwedischer und Herzogl. Mecklenburgischer General-Major, Elberfeld 1866, S. 204.
Wilhelm von Calchum
Wilhelm von Calcheim
Wilhelm von Lohausen

geb. 1584
gest. 1640
Anm.: Sohn des Heinrich von Calchum; zunächst Hofjunker in Pfalz-Zweibrücken; ab 1602 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 kurbrandenburgischer Leutnant; 1614 Hauptmann unter Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); 1615-1620 Kapitän der kurfürstlich-brandenburgischen Leibgarde; 1619 auch Obristleutnant der schlesischen Stände; 1622 Obrist unter Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624); 1622-1625 Obrist, Geheimer Rat und Statthalter des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1625/26 dänischer Kriegsrat, Obrist und Generalkriegskommissar; 1628/29 Obrist der Stadt Bremen; seit 1630 Kriegsrat und Oberst des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658); 1631-1635 schwedischer Kommandant von Wismar, Generalmajor (Sergeant-Major-General) und Kommandeur der niedersächsischen Armee; 1632-1635 schwedischer Kommandant von Magdeburg; ab 1636 mecklenburgischer Geheimer Rat und Kriegsrat, Obristfeldwachtmeister und Kommandant von Rostock; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Feste").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Graf Curt Reinicke von Callenberg

geb. 1607
gest. 1671
Anm.: Sohn des Hermann von Callenberg (1539-1610); Erbherr auf Muskau, Wettesingen und Westheim; ab 1626 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Fähnrich (1629), Leutnant (1630/31), Capitainleutnant (1631) und Hauptmann (1632-1634); kursächsischer Obristwachtmeister (1635-1638) und Obrist (1638-1645) und Generalwachtmeister (1645); 1645-1667 Landvogt des Markgrafschaft Oberlausitz; seit 1652 kursächsischer Geheimer Rat und Kammerherr; ab 1664 Oberhofmarschall; Erhebung in den Freiherren- (1651) und Grafenstand (1654/71); seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchwachsende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Calpurnia

Anm.: Seit 59 v. Chr. letzte Gemahlin des Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.).

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Jean Calvin
Jean Cauvin

geb. 1509
gest. 1564
Anm.: Sohn des Gérard Cauvin (gest. 1531); protestantischer Theologe und Begründer des Calvinismus; Jurastudium in Orléans (1525 oder 1526) und Bourges (1529); um 1530 Abkehr von der alten Kirche; 1532 Lic. jur.; danach Aufenthalte in Paris (1533-1535), Basel (1535/36) und Straßburg (ab 1536); 1538-1541 Prediger an einer französischen Exulantenkirche in Straßburg; seit 1541 Pastor und Reformator in Genf.

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Ludwig Camerarius

geb. 1573
gest. 1651
Anm.: Sohn des Nürnberger Arztes Joachim Camerarius (1534-1598); Studium in Altdorf (1588), Helmstedt (1592), Leipzig (1592) und Basel; 1597 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Basel; 1597 Tätigkeit am Reichskammergericht in Speyer; ab 1598 kurpfälzischer Rat und Beisitzer am Hofgericht; seit 1603 Mitglied des Oberrats; ab 1610 Hofrat; seit 1611 Geheimer Rat; 1619 Leiter der pfälzischen Kriegskanzlei in Prag; 1619/20 böhmischer Geheimer Rat und Vizekanzler von Schlesien; 1623-1626 Leiter der kurpfälzischen Exilregierung im Haag; schwedischer Resident (1626-1629) bzw. Botschafter (1629-1641) bei den Generalstaaten; ab 1628 schwedischer Hofrat; 1641 Abschied und Ernennung zum Geheimen Rat; 1649 Nobilitierung (ohne Introduktion); vgl. Heiko Droste: Im Dienst der Krone. Schwedische Diplomaten im 17. Jahrhundert, Berlin/Münster 2006, S. 384.

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N. N. von Camitz

Anm.: Um 1636 Kammerjunker des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658).
Johann Cammann

geb. 1584
gest. 1649
Anm.: Sohn des Braunschweiger Advokaten Johann Camman (gest. 1621); ab 1605 Studium der Rechte in Helmstedt, Wittenberg, Jena, Rostock, Gießen, Köln, Heidelberg und Tübingen; 1619 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Gießen; seit 1621 Advokat, ab 1624 Syndikus und seit 1625 Obersyndikus der Stadt Braunschweig; 1631 Braunschweiger Gesandter auf dem Leipziger Konvent; außerdem Gelehrter und Büchersammler.

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N. N. Canard

Anm.: Im Frühjahr 1632 kaiserlicher Hauptmann und anscheinend Garnisonskommandeur in Bunzlau.
Gräfin Hipolyta Franziska Canossa
Geburtsname: Hipolyta Franziska von Hofkirchen

gest. 1657
Anm.: Tochter des Georg Andreas von Hofkirchen (1562-1623); 1618 Hofdame von Kaiserin Anna (1585-1618); 1627-1636 Hofdame von Kaiserin Eleonora (1598-1655); seit ca. 1636 Ehe mit Graf Diodato Canossa (ca. 1605-1650); vgl. Katrin Keller: Hofdamen. Amtsträgerinnen im Wiener Hofstaat des 17. Jahrhunderts, Wien 2005, S. 284.
Conte Tedaldo Canossa

geb. ca. 1600
gest. ca. 1650
Anm.: Sohn des Alberto Canossa (geb. ca. 1570); Oberststäbelmeister von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1629 kaiserlicher Kämmerer.

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Alexander van der Capellen

geb. ca. 1590/1600
gest. 1656
Anm.: Sohn des Gerlach van der Capellen (1543-1625); Herr von Boedelhof, Mervelt und Aartsbergen; 1624 Aufnahme in die Ritterschaft der Grafschaft Zutphen; danach Richter in Stadt und Amt Doesburg, Abgeordneter der Rechnungskammer und Mitglied der Generalstaaten; seit 1635 enger Berater des Statthalters Fürst Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); 1621-1654 Verfasser umfangreicher Memoiren.

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Emilia van der Capellen
Geburtsname: Emilia van Zuijlen van Nieveld

geb. 1600
gest. 1677
Anm.: Tochter des Frederik van Zuijlen van Nieveld (1572-1646); 1626-1656 Ehe mit Alexander van der Capellen (ca. 1590/1600-1656).
N. N. Capodilista

Anm.: Paduanischer Patrizier; um 1623 Besitzer der Villa Emo Capodilista.
Heinrich von Cappeln

geb. 1594
gest. 1648
Anm.: Sohn des Bremer Bürgers Heinrich von Cappeln (1554-1623); Studium in Heidelberg und Marburg; 1620 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Marburg; ab 1621 Ratssyndikus und Professor der Rechte, seit 1632 Ratsherr (Senator), ab 1640 Richter und seit 1645 Bürgermeister der Freien und Hansestadt Bremen.

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Luigi Capponi
Erzbischof Luigi von Ravenna

geb. 1583
gest. 1659
Anm.: Sohn des florentinischen Senators Francesco Capponi; Rechtsstudium in Rom und Perugia; 1605-1608 Schatzmeister der Camera apostolica (Apostolische Kammer); ab 1608 Kardinal; 1621-1645 Erzbischof von Ravenna; seit 1645 Präfekt der Congregatio de Propaganda Fide (Kongregation für die Verbreitung des Glaubens); seit 1649 Bibliothekar der Vatikanischen Bibliothek.

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Conte N. N. Capra

Anm.: Vermutlich Adliger aus Vicenza, der im Juni 1634 in Turin den savoyischen Hauptmann Roveres erstach.
Conte Camillo Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; Dr. jur.; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Gabriele Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; Kanoniker in Padua; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Lelio Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Mario Capra

geb. ca. 1545/46
gest. 1631
Anm.: Sohn des Conte Gabriele Capra aus Vicenza; seit 1591 gemeinsam mit seinem Bruder Odorico (gest. 1612) Besitzer der Villa Rotonda bei Vicenza; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Marzio Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Onorio Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; 1619 von Venedig zum Banditen erklärt; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Carafa, Familie

Anm.: Neapolitanisches Hochadelsgeschlecht.

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Carlo Carafa
Bischof Carlo von Aversa

geb. 1584
gest. 1644
Anm.: Sohn des Fabrizio Carafa, Principe della Roccella (gest. 1629); seit 1616 Bischof von Aversa; 1621-1628 apostolischer Nuntius am Wiener Kaiserhof.

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Girolamo Cardano

geb. 1501
gest. 1576
Anm.: Vermutlich unehelicher Sohn des Mailänder Rechtsgelehrten Fazio Cardano; Arzt, Philosoph und Mathematiker; ab 1520 Studium des Rechts, der Naturwissenschaften und Medizin in Pavia und Padua; 1526 Promotion zum Dr. med. an der Universität Padua; 1526-1532 Arzt in Saccolongo; seit 1534 Arzt am städtischen Armen- und Krankenhaus in Mailand; parallel dazu Lehraufträge an der Akademie für Vorlesungen in Mathematik, Astrologie und Architektur; ab 1539 Mitglied und seit 1541 Rektor des Kollegiums der dortigen Ärzte; 1544-1562 Professor für Medizin in Pavia; 1563-1570 Professor für Medizin in Bologna; 1570 kurzzeitige Verhaftung durch die römische Inquisition.

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Ferdinando de Cardenas

geb. 1600
gest. 1636
Anm.: Sohn des Carlo de Cardenas; seit 1632 kaiserlicher Kämmerer.
N. N. Carello
N. N. Carelli

Anm.: Um 1634 Kaufmann in Turin.
Caritas

Anm.: Allegorische Personifikation der christlichen Nächstenliebe.
Christoph Carl

Anm.: Um 1627 Buchbinder in Bernburg.
Dudley (1) Carleton
Viscount Dudley of Dorchester

geb. 1573
gest. 1632
Anm.: Sohn des Anthony Carleton (gest. 1576); englischer Gesandter in Venedig (1610-1615) und Den Haag (1616-1625); ab 1625 Vice-Chamberlain of the Household und Privy councillor; danach diplomatische Missionen nach Frankreich (1626) und in die Niederlande (1628); seit 1628 Secretary of State; 1610 Nobilitierung (Ritterschlag); ab 1626 1st Baron of Carleton und Peer of England; seit 1628 1st Viscount of Dorchester.

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Dudley (2) Carleton

geb. 1599
gest. 1654
Anm.: Sohn des George Carleton (gest. 1627); seit 1623 Clerk of His Majesty's Council Extraordinary; 1625-1632 englischer Agent in Den Haag; 1629 Nobilitierung (Ritterschlag).
N. N. von Carlowitz

Anm.: Um 1636 kursächsischer Kammerjunker.
François de Carondelet

geb. 1592
gest. 1635
Anm.: Sohn des Paul de Carondelet (1551-1625); 1611 Kanoniker in Cambrai; 1619 Erzdiakon von Brabant; 1628 Dekan des Domkapitels in Cambrai; 1624 als Diplomat in England.
Konrad Carpzov

geb. 1593
gest. 1658
Anm.: Sohn des Benedikt Carpzov d. Ä. (1565-1624); Studium in Wittenberg, Leipzig und Jena; 1619 Promotion zum Dr. jur. in Wittenberg; 1619/20 Hofrat des Herzogs Franz von Pommern-Stettin (1577-1620); ab 1621 Rechtsprofessor in Wittenberg; nach 1624 Assessor am Wittenberger Hofgericht, Mitglied des Universitätskonsistoriums und Dresdener Appellationsgerichtes; 1636 kursächsischer Gesandter beim Regensburger Kurfürstentag; seit 1638 Kanzler und Geheimer Rat des Herzogs August von Sachsen-Weißenfels, Administrator von Magdeburg (1614-1680).

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Francesco il Novello da Carrara

geb. 1359
gest. 1406
Anm.: Sohn des Francesco il Vecchio da Carrara (1325-1393); 1388/89 und 1390-1405 Herr von Padua; 1406 Hinrichtung als Kriegsgefangener in Venedig.

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Francesco Antonio del Carretto
Marchese Francesco Antonio di Grana
Conte Francesco Antonio di Millesimo

geb. 1590
gest. 1651
Anm.: Sohn des Prospero del Carretto, Marchese di Grana (1568-1591); ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1631-1642), Generalfeldzeugmeister (1631) und Feldmarschall (1639); seit 1637 Hofkriegsrat; 1641-1651 kaiserlicher Botschafter in Spanien; ab 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Gil de Albornoz
Erzbischof Gil von Taranto

geb. 1579
gest. 1649
Anm.: Sohn des Francisco de Albornoz (gest. 1605); seit 1627 Kardinal; 1630-1637 Erzbischof von Taranto; 1633-1635 spanischer Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1644-1646 Camerlengo del Collegio Cardinalizio.

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Giovanni Carron

geb. 1569
gest. 1649
Anm.: Geboren in Chambéry; seit 1590 im Dienst der Herzöge von Savoyen als Sekretär (1595), Consigliere e Segretario di Stato e Finanze (1610) sowie Erster Staatssekretär (1625); zudem mehrfach savoyischer Gesandter.
Lucius Cassius Dio

geb. 163
gest. vor 235
Anm.: Sohn des römischen Politikers Cassius Apronianus; römischer Staatsmann und Geschichtsschreiber griechischer Herkunft; politische Karriere als Senator, Curator, Suffektkonsul (um 205 und 229), Prokonsul von Africa sowie Statthalter von Pannonien und Dalmatien; nach 229 Rückkehr nach Griechenland.

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Conte N. N. Castaldo

Anm.: Angehöriger des neapolitanischen Adelsgeschlechts.
Friedrich von Castillion

geb. 1577
Anm.: Geboren in Basel; 1607 Schultheiß von Alzey; Assessor am Heidelberger Hofgericht; kurpfälzischer Kämmerer; 1620-1623 Amtsmann von Beckelheim; 1622/23 Gesandter der Kurfürstin Louise Juliana von der Pfalz (1576-1644) und des Pfalzgrafen Ludwig Philipp von Pfalz-Simmern (1602-1655) auf dem Regensburger Fürstentag.
Alessandro Castracani
Alessandro Castracane
Bischof Alessandro von Fano
Bischof Alessandro von Nicastro

geb. 1580
gest. 1649
Anm.: Sohn des Vincenzo Castracani; 1629-1632 Bischof von Nicastro; Apostolischer Nuntius in Savoyen (1629-1634) und Portugal (1634-1640); seit 1643 Bischof von Fano.

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Catalano, Familie

Anm.: Piemontesisches Adelsgeschlecht.
N. N. Catalano

Anm.: Piemontesischer Adliger; um 1634 savoyischer Fähnrich.
Marcus Porcius Cato d. Ä.

geb. 234 v. Chr.
gest. 149 v. Chr.
Anm.: Römischer Ritter aus dem Tusculum; römischer Feldherr, Schriftsteller und Politiker; 214 v. Chr. Militärtribun; 204 v. Chr. Quaestor; 199 v. Chr. Ädil; 198 v. Chr. Prätor; 195 v. Chr. Konsul; 184 v. Chr. Zensor.

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Jacques-Nompar de Caumont
Duc Jacques-Nompar de La Force

geb. 1558
gest. 1652
Anm.: Sohn des in der Bartholomäusnacht ermordeten Hugenotten François de Caumont (1524-1572); Beginn seiner langen militärischen Karriere unter Henri de Navarre, dem späteren König Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1593-1621 Gouverneur und Lieutenant-général von Béarn und Navarra; 1621 Teilnahme am lezten Hugenottenkrieg unter dem Duc Henri de Rohan (1579-1638); ab 1622 Maréchal und französischer General im Dreißigjährigen Krieg; seit 1637 Duc de La Force und Pair de France.

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Christoph Cautius

geb. 1573
gest. 1642
Anm.: Sohn des fürstlichen Mundkochs Hans Cautius in Bernburg; 1601-1608 Kantor in Bernburg; Pfarrer in Poley (1608-1633) und Waldau (seit 1633).
Thomas Cavendish

geb. 1560
gest. 1592
Anm.: Sohn des William Cavendish (1535-1572); 1575-1577 Studium in Cambridge; 1586 Mitglied des Parlaments; 1586-1588 Weltumseglung mit Versenkung spanischer Schiffe; 1591/92 zweite Expedition bis zur Magellanstraße.

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Graf Friedrich (Karl) von Cavriani
Conte Federico (Carlo) di Cavriani

geb. 1597
gest. 1662
Anm.: Sohn des Luigi Cavriani (1560-1625); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1655 Geheimer Rat sowie Obersthofmeister der Kaiserin Eleonora Magdalena (1630-1686); 1636 Erhebung in den Grafenstand.

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Edward Cecil
Viscount Edward of Wimbledon
Baron Edward of Putney

geb. 1572
gest. 1638
Anm.: Sohn von Thomas Cecil, 1st Earl of Exeter (1542-1623); 1596-1610 Kriegsdienst bei den englischen Truppen in den Niederlanden als Hauptmann (1599), Obrist (1604) und Captain-General (1610); 1625 Kommando über eine gescheiterte militärische Expedition nach Cadiz; ab 1625 Baron of Putney, Viscount Wimbledon und Peer of England; 1627-1629 Kommandeur der englischen Truppen in den Niederlanden; seit 1627 Lord Lieutenant von Surrey; ab 1630 Gouverneur von Portsmouth.

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Tommaso Cerboni

gest. 1629
Anm.: Italienischer Adliger; seit 1625 kaiserlicher Obrist.
Pietro Martire Cernezze

Anm.: Geboren in oder bei Como; um 1634 Kaufmann in Venedig.
Guy Chabot de Saint-Gelais
Baron Guy de Jarnac

geb. 1514
gest. 1584
Anm.: Sohn des Charles Chabot de Saint-Gelais (gest. 1559); Seigneur de Saint-Gelais, Montlieu und Saint-Aulaye; Gouverneur der Saintonge; Lieutenant-général von Aunis und La Rochelle; Sénéchal des Périgord; ständiger Bürgermeister von Bordeaux; Hauptmann des Château du Hâ; ab 1555 Premier gentilhomme de la Chambre du Roi; seit 1559 Baron de Jarnac.
N. N. Chalendo

Anm.: Franzose, der sich Anfang 1622 in Nürnberg aufhielt.
Jean de Chalon
Prince Jean I d' Orange

geb. vor 1361
gest. 1418
Anm.: Sohn des Louis de Chalon, Seigneur d'Arguel, Cuiseaux, Vitteaux, Pizy, L'Isle sous Montréal et Boussey (1337-1366); Seigneur d'Arlay, Cuiseaux et Vitteaux; 1393-1417 Prince d'Orange.
Louis de Champagne
Comte Louis de La Suze

gest. 1636
Anm.: Sohn des hugenottischen Adligen Louis de Champagne, Comte de La Suze (1555-1587); ab 1622 General der Republik Bern; 1628 kurzzeitige Haft in der Bastille; danach in französischen Kriegsdiensten, zuletzt als Maréchal de camp (1633) und Lieutenant-général des armées du Roi (1636); seit 1634 Gouverneur von Montbéliard.

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Jean de Champs
Jean de Kesseler

gest. 1639
Anm.: Sohn des Johan de Champs und der Ursula Kesseler; Herr von Peteghem und ab 1624 Seigneur de Marquette; Oberster Rat der Admiralität in den spanischen Niederlanden; seit 1620 Finanzrat von Brabant; nach 1624 auch Generalaufseher der Häfen und Festungen in den Grafschaften Flandern und Artois; 1627-1630 diplomatischer Unterhändler mit den Vereinigten Niederlanden in Roosendael.
Friedrich Ludwig Chanowsky von Langendorf
Friedrich Ludwig Kanowsky von Langendorf

geb. 1592
gest. 1645
Anm.: Sohn des zunächst in die Kurpfalz und dann nach Württemberg emigrierten böhmischen Adligen Heinrich Chanowsky von Langendorf (ca. 1550-1611/12); um 1630 Obrist unter Carlo I Gonzaga, Duc de Nevers et Rethel (1580-1637); 1631-35 schwedischer Obrist; 1633 als solcher Stadtkommandant in Freiburg im Breisgau; 1635-1638 Obrist unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); 1638-1644 erneut Freiburger Stadtkommandant; seit 1643 französischer Obrist.
N. N. Charles

Anm.: Um 1633 schwedischer Obrist.
Hercule-Girard de Charnacé

geb. 1588
gest. 1637
Anm.: Sohn des Jacques de Charnacé (1548-1617); Conseiller d'État und Gouverneur von Clermont-en-Argonne; französischer Obrist; 1629–1631 unterschiedliche diplomatische Missionen (u. a. 1629 Vermittlung des polnisch-schwedischen Waffenstillstands von Altmark und 1631 Unterzeichnung des französisch-schwedischen Bündnisvertrages von Bärwalde); 1633/34 außerordentlicher französischer Gesandter in Den Haag.

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Charon

Anm.: Totenfährmann aus der griechischen und römischen Mythologie.

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Charybdis

Anm.: Meeresungeheuer aus der griechischen Mythologie.
Pierre Chaumas

Anm.: Französischer Kaufmann aus Tarascon (Provence), der Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg im Juli 1634 von Casale Monferrato bis Venedig begleitete.
N. N. Chemnitz

Anm.: Magister, der den Harzgeröder Amtshauptmann Kaspar Ernst von Knoch (1582-1641) beraten hat.
N. N. de Chery

Anm.: 1633 im Gefolge des französischen Gesandten Manassès de Pas, Marquis de Feuquières (1590-1640), in Deutschland.
Giovanni Battista Chiesa

geb. ca. 1590
gest. 1632
Anm.: Geboren in der Grafschaft Görz; kaiserlicher Obristleutnant und Obrist (seit 1630); 1630 durch Kaiser Ferdinand II. auf dem Regensburger Kurfürstentag zum Ritter geschlagen; 1632 kaiserlicher Kämmerer.
N. N. Chincofsky

Anm.: Um 1636 kursächsischer Obristleutnant.
Christian N. N.

Anm.: Geboren in Dänemark; ca. 1626-1629 Lakai, Silberknecht und Tafeldecker des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Christoph (1) N. N.

Anm.: Im März 1630 wegen homosexueller Handlungen geflohener älterer Edelknabe des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630).
Christoph (2) N. N.

Anm.: Bis 1636 Lakai des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; danach Bediensteter des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658).
Heiliger Christophorus

Anm.: Christlicher Märtyrer.

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Johannes Chrysostomus
Erzbischof Johannes von Konstantinopel

gest. 407
Anm.: Sohn eines hohen römischen Offiziers; einer der vier Kirchenlehrer des Ostens; 381-386 Diakon und 386-397 Presbyter von Antiochia; 398-404 Erzbischof von Konstantinopel.

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Hertwig Chuchelsky von Nestajow
Hertwig Chochelsky z Nestajowa

Anm.: Sohn des Johann Chuchelsky von Nestajow (gest. 1618); nach 1620 Emigration aus Böhmen; spätestens seit 1629 kursächsischer Hof- oder Kammerjunker.
Johann Christoph Chuchelsky von Nestajow
Jan Kryštof Chochelsky z Nestajowa

Anm.: 1628-1631 und seit 1632 in Kursachsen lebender Exulant aus einem böhmischen Rittergeschlecht.
Nikolaus Churland

Anm.: Um 1635/37 kaiserlicher Schatzkämmerer.
Marcus Tullius Cicero

geb. 106 v. Chr.
gest. 43 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Ritters Marcus Tullius Cicero; römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph; politische Karriere als Quaestor auf Sizilien (75 v. Chr.), curulischer Ädil (69 v. Chr.), Praetor (66 v. Chr.) und Konsul (63 v. Chr.).

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Pasquale Cicogna

geb. 1509
gest. 1595
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Gabriele Cicogna; 1534-1536 Schatzmeister des Patria del Friuli; Festungskommandant von Korfu (1539-1541) und Hvar (1542-1544); 1544-1546 Kommandant von Rocca d'Anfo; danach Inhaber verschiedener Ämter in Venedig; 1567-1574 venezianischer Befehlshaber auf Kreta; 1576/77 Podestà (Amtmann) von Padua; ab 1583 Prokurator von San Marco; seit 1584 Aufseher über das Arsenal; ab 1585 Doge der Republik Venedig.
N. N. Cigay

Anm.: Vermutlich Wallone; um 1621 in Wien.
Baltasar Cigogne
Baltasar Cigoigne

gest. nach 1630
Anm.: Um 1621 Wachtmeisterleutnant unter dem kaiserlichen Obristen Guillermo Verdugo (1578-1629).
Ciriacus N. N.

Anm.: Um 1629 Verwalter des fürstlichen Gutes in Radisleben.
Cirksena, Familie (Grafen bzw. Fürsten von Ostfriesland)
Grafen bzw. Fürsten von Ostfriesland

Anm.: Ostfriesisches Häuptlingsgeschlecht; 1464-1654 Grafen und seit 1654 Fürsten von Ostfriesland.

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N. N. Claudio

Anm.: Um 1630 kaiserlich-ligistischer Leutnant.
Claus

Anm.: Um 1629 Pferdehändler in Badeborn.
Matthäus Claus

geb. 1590
gest. 1635
Anm.: Dr. jur.; Ratsadvokat in Ulm; 1631 Gesandter der evangelischen Stände des Schwäbischen Reichskreises auf dem Leipziger Konvent.
Johann Cleinen

Anm.: Geboren in Westfalen; um 1634 Pedell der deutschen Nation an der Juristenfakultät in Padua
Johann Clemens

geb. 1597
gest. 1631
Anm.: Geboren in Lampertswalde (bei Oschatz); ab 1617 Studium in Leipzig; 1625-1630 Pfarrer in Calbitz; seit 1630 Pfarrer in Lampertswalde.
Jacques Clément

geb. 1567
gest. 1589
Anm.: Französischer Dominikanermönch, der König Heinrich III. von Frankreich (1551-1589) ermordete.

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George Clifford
Earl George of Cumberland
Baron George de Clifford

geb. 1558
gest. 1605
Anm.: Sohn des Henry Clifford, Earl of Cumberland (1517-1570); ab 1570 Earl of Cumberland und Baron de Clifford unter der Vormundschaft von Francis Russell, Earl of Bedford (ca. 1527-1585); 1588 englischer Schiffskapitän im Krieg gegen Spanien; seit 1589 Leitung und Ausrüstung mehrerer Expeditionen gegen Spanien und seine amerikansichen Kolonien; 1590 zweiter Turnierchampion der Königin Elisabeth I. von England (1533-1603); ab 1603 Lord Lieutenant von Cumberland, Northumberland und Westmorland; seit 1592 Ritter des Hosenbandordens.

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Ciriacus Cludius

gest. ca. 1626
Anm.: Sohn von Brandenburger Landkustos Petrus Cludius; 1602-1604 Kantor und 1604-1609 Diakon in Harzgerode; ab 1608 Hofprediger des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); seit 1611 Pfarrer in Harzgerode.
Zacharias Colb

geb. ca. 1553
gest. 1633
Anm.: Geboren in Solms; zunächst Sekretär des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und des Kurfürsten Friedrichs IV. von der Pfalz (1574-1610); seit 1602 Lehrer des Kurprinzen Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); bereits vor 1626 auch Lehrer von dessen Söhnen.
Johann Coler

geb. 1566
gest. 1639
Anm.: Sohn des Predigers Jakob Coler (1537-1612) in Goldberg/Schlesien; Studium der Theologie in Frankfurt/Oder und Rostock (Mag.); Prediger in Doberan und Parchim; wichtiger Autor von Hausväterliteratur.

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Johann Colerus

geb. 1583
gest. 1646
Anm.: Sohn des oberpfälzischen Pfarrers Johann Colerus; 1606-1609 Pfarrer in Hirschau; 1609-1626 Pfarrer in Schlicht; 1626 aus der Oberpfalz vertrieben; 1627-1635 Pfarrer in Sandersleben; 1635-1646 Archidiakon an der Dessauer Marienkirche.
Gaspard de Coligny
Duc Gaspard de Coligny à Châtillon-sur-Loing
Comte Gaspard de Coligny

geb. 1584
gest. 1646
Anm.: Sohn des Comte François de Coligny (1557–1591); ab 1601 Comte de Coligny; seit 1622 französischer Maréchal; ab 1643 Duc de Coligny und Pair de France.

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Graf Claudius von Collalto

geb. 1628
gest. 1660
Anm.: Sohn des Conte Rambaldo di Collalto (1579-1630); kaiserlicher Hofkriegsrat und Diplomat; 1646-1648 kaiserlicher Mundschenk; ab 1648 Kämmerer; 1651-1657 Reichshofrat; seit 1657 kaiserlicher Obrist.

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Conte Rambaldo di Collalto
Graf Reimbald von Collalto

geb. 1579
gest. 1630
Anm.: Sohn des Conte Antonio di Collalto (1548–1619); ab 1599 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Feldkriegsrat und Obrist (1608), Kommandeur der rechtsdonauischen Truppen gegen Ungarn (1621), Feldmarschall (1625), Generalleutnant unter Wallenstein (1628) und Oberbefehlshaber des oberitalienischen Expeditionsheeres (1629); 1624-1630 Hofkriegsratspräsident; seit 1627 Geheimer Rat; ab 1629 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Graf Hieronymus von Colloredo-Waldsee

geb. 1582
gest. 1638
Anm.: Sohn des Ludwig Colloredo-Waldsee (gest. 1598); kaiserlicher Obrist (1628), Generalfeldwachtmeister (1634) und Feldmarschallleutnant (1634); 1624 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Rudolph von Colloredo-Waldsee

geb. 1585
gest. 1657
Anm.: Sohn des Ludwig Colloredo-Waldsee (gest. 1598); Page, Truchsess und Mundschenk von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); kaiserlicher Hauptmann (1618), Obrist (1619), Generalfeldwachtmeister (1632), Feldzeugmeister (1632) und Feldmarschall (1634); ab 1637 Großprior des Johanniterordens für Böhmen und Österreich; 1639-1648 Befehlshaber der kaiserlichen Truppen in Böhmen; seit 1648 Gouverneur von Prag; 1624 Erhebung in den Grafenstand.

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Bartolomeo Colleoni
Bartolomeo Coglione

geb. 1395
gest. 1475
Anm.: Sohn des Paolo Colleoni; italienischer Condottiere, seit 1431 überwiegend in venezianischen Diensten.

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Cristoforo Colombo
Cristóbal Colón

geb. ca. 1451
gest. 1506
Anm.: Sohn des Genueser Wollwebers Doménico Colombo (1418-1496/97); 1492-1504 kastilischer Seefahrer, der mit seinen vier Reisen für die Europäer den amerikanischen Kontinent entdeckte.

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Fernando Colombo
Hernando Colón

geb. 1488
gest. 1539
Anm.: Unehelicher Sohn des Cristoforo Colombo (gest. 1506); Seefahrer, Humanist, Kosmograph und Gründer einer der bedeutendsten zeitgenössischen Bibliotheken.

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Margherita Colonna
Duchessa Margherita di Tagliacozzo
Geburtsname: Margherita Branciforte

geb. 1605
gest. 1659
Anm.: Tochter des Francesco Branciforte, Principe di Butera e Pietraperzia (1575-1622); 1625-1641 Ehe mit Federico Colonna, Duca di Tagliacozzo (1601-1641).
N. N. Colonna von Fels (1)

Anm.: Um 1622 junger Angehöriger des böhmischen Adelsgeschlechts.
N. N. Colonna von Fels (2)

Anm.: Um 1622 junger Angehöriger des böhmischen Adelsgeschlechts.
Friedrich Colonna von Fels
Bedřich Colona z Felsu

geb. 1575
gest. 1614
Anm.: Sohn des Jakob Kaspar Colonna von Fels (1540-1610); Erbherr auf Neudeck und Gabhorn.
Hans Georg Colonna von Fels
Jan Jiří Colona z Felsu

geb. 1604
gest. 1634
Anm.: Sohn des Friedrich Colonna von Fels (1575-1616); Erbherr auf Neudeck; um 1625 Emigration aus Böhmen; 1631/32 kursächsischer Kriegskommissar; zuletzt schwedischer Obristleutnant.
Graf Kaspar Colonna von Fels
Graf Kašpar Colona z Felsu

geb. 1594
gest. 1666
Anm.: Sohn des Leonhard Colonna von Fels (1565-1620); 1620 Emigration aus Böhmen nach Schlesien; 1633-1638 schwedischer Obrist; 1638 Begnadigung durch Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); ab ca. 1639 kaiserlicher Obrist; zudem polnischer Kämmerer; nach 1646 Oberdirektor der an Polen verpfändeten oberschlesischen Kammergüter; 1665 Konversion zum katholischen Glauben; 1656 Erhebung in den Grafenstand; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zertreibende"); vgl. Alfons Noack: Die Reichsgrafen Colonna, Freiherrn von Fels, auf Gross-Strehlitz, Tost und Tworog in Oberschlesien, Gross-Strehlitz 1902, S. 10-24.

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Kaspar Colonna von Fels
Kašpar Colona z Felsu

geb. 1607
gest. 1623
Anm.: Sohn des Friedrich Colonna von Fels (1575-1616).
Leonhard Colonna von Fels
Linhart Colona z Felsu

geb. 1565
gest. 1620
Anm.: Sohn des Jakob Kaspar Colonna von Fels (1540-1610); Erbherr auf Engelhaus, Gießhübel, Buchau und Schünau; 1618 unmittelbare Teilnahme am Prager Fenstersturz; seit 1618 Obrist und Feldmarschall der böhmischen Konföderierten.
Wilhelm Colonna von Fels
Vilém Colona z Felsu

geb. 1605
Anm.: Sohn des Friedrich Colonna von Fels (1575-1616).
Wolf Leonhard Colonna von Fels
Wolf Linhart Colona z Felsu

geb. 1609
gest. 1632
Anm.: Sohn des Friedrich Colonna von Fels (1575-1616); Erbherr auf Neudeck; um 1625 Emigration aus Böhmen; seit 1631 in schwedischen Kriegsdiensten.
Theodor de Comargo

gest. 1632
Anm.: Flämischer Adliger; ligistischer Hauptmann (um 1620), Obristleutnant (1622/23) und Obrist (1629-1632).
Thomas Comin

Anm.: Geboren in Schottland; zunächst Soldat; reformierter Prediger in Lichtenvoorde (ab 1606) und Winterswijk (seit 1624).
Graf Ehrenreich Christoph von Concin

geb. ca. 1605
gest. 1668
Anm.: Sohn des Johann Volkhard von Concin (1575-1628); Konversion zum katholischen Glauben; ca. 1629-1632 kaiserlicher Hauptmann; österreichischer Hofkammerrat; 1645 Erhebung in den Grafenstand.
George Conn

geb. ca. 1598
gest. 1640
Anm.: Sohn des schottischen Katholiken Patrick Conn of Auchry; Erziehung in Douai, Paris und Rom; Studium in Bologna; 1623-1636 Sekretär des Kardinalnepoten Francesco Barberini (1597-1679); 1636-1639 päpstlicher Agent am Hof der Königin Henriette Maria von England (1609-1669).

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Contarini, Familie

Anm.: Venezianisches Patriziergeschlecht.

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N. N. Contarini (1)

Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Bertucci Contarini.
N. N. Contarini (2)

Anm.: Neffe des Dogen Francesco Contarini (1554-1624).
N. N. Contarini (3)

Anm.: Venezianischer Patrizier, der bis 1614 das Castello Grimani-Sorlini in Montegalda besaß.
N. N. Contarini (4)

Anm.: Venezianischer Patrizier, der um 1613/14 ein Lustschlösschen mit Garten in Arlesega besaß.
Alvise Contarini

geb. 1597
gest. 1651
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Tommaso Contarini; ab 1618 Tätigkeit in der Administration der Republik Venedig; seit 1623 Mitglied des Großen Rates (Maggior Consiglio); ordentlicher bzw. außerordentlicher venerzianischer Gesandter in den Vereinigten Niederlanden (1624-1626), London (1626-1629), Paris (1629-1632), Rom (1632-1635) und Konstantinopel (1636-1641); 1643-1649 Mediator auf dem Westfälischen Friedenskongress in Münster.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Westfälische Geschichte
Francesco Contarini

geb. 1554
gest. 1624
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Bertucci Contarini; Botschafter in Konstantinopel (1602-1604), Rom (1607-1609) und London (1611); ab 1615 Prokurator von San Marco; seit 1623 Doge der Republik Venedig.

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Giulio Contarini

Anm.: Venezianischer Patrizier; 1622/23 Podestà (Amtmann) von Padua.
Manfredino Conti

Anm.: Italienischer Adliger, der 1547/48 als Vikar von Arquà Petrarca fungierte.
Torquato Conti
Duca Torquato di Guadagnolo
Duca Torquato di Poli

geb. 1591
gest. 1636
Anm.: Sohn des Lotario Conti, Duca di Poli (ca. 1560-1635); zunächst in spanischen Kriegsdiensten, zuletzt als Hauptmann (1616/17); danach kaiserlicher Obristleutnant (1620), Obrist (1624), Feldzeugmeister (1627) und Feldmarschall (1629); ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1626 kurzzeitig päpstlicher General; seit 1626 Duca di Guadagnolo; ab 1630 Gonfaloniere der Römischen Kirche; seit 1635 Duca di Poli.

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Andreas de Contreras

gest. nach 1643
Anm.: Geboren in Brüssel; Hauptmann (1621) und Obristwachtmeister (1627) unter dem spanischen Obristen Guillermo Verdugo (1578-1629); 1632 kaiserlicher Obrist; 1632 Kommandant von Chemnitz; 1635 spanischer Obrist.
N. N. von Coreth

Anm.: Vermutlich Tiroler Adliger.
Gnaeus Marcius Coriolanus

geb. vor 527 v. Chr.
gest. ca. 488 v. Chr.
Anm.: Sagenhafter römischer Patrizier, Politiker und Feldherr; 491 v. Chr. Verbannung aus Rom wegen seiner Gegnerschaft gegen die Volkstribunen und Exil bei den Volskern; 489/88 v. Chr. Feldherr der Volsker gegen Rom; nach seinem Friedensschluss mit Rom durch die Volsker als Verräter ermordet.

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Federico Baldissera Bartolomeo Cornaro
Federico Baldissera Bartolomeo Cornèr
Bischof Federico Baldissera Bartolomeo von Bergamo
Bischof Federico Baldissera Bartolomeo von Vicenza
Bischof Federico Baldissera Bartolomeo von Padua

geb. 1579
gest. 1653
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Giovanni Cornaro (1556-1629), ab 1625 Doge der Republik Venedig; 1599 Mitbegründer der die Accademia dei Ricovrati in Padua; seit 1602 Kleriker an der Apostolischen Kammer; Bischof von Bergamo (1623-1626), Vicenza (1626-1629) und Padua (1629-1631); ab 1626 Kardinal; 1631-1644 Patriarch von Venedig; 1639-1641 Camerlengo des Kardinalskollegiums; seit 1652 Präfekt der Ritenkongregation.

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Giovanni Cornaro
Giovanni Cornèr

geb. 1556
gest. 1629
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Marcantonio Cornaro; 1594-1597 Capitano (Stadthauptmann) von Verona; 1597-1599 Podestà (Amtmann) von Brescia; 1599-1604 Podestà von Padua; ab 1609 Prokurator von San Marco; seit 1625 Doge der Republik Venedig.

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Rudolph Cornelisen

Anm.: Um 1627 Tuchhändler in Harderwijk.
Marcus von Corpes

gest. 1638
Anm.: Obristleutnant (1628) und Obrist (1630-1633) eines kaiserlichen Kroatenregiments.
N. N. von Cortenbach

Anm.: Vermutlich Angehöriger des niederrheinischen Adelsgeschlechts.
Adrian von Cortenbach

gest. 1630
Anm.: Niederrheinischer Adliger; Herr auf Helmond; ligistischer Rittmeister (1620), Obristleutnant und Obrist (1626-1629); seit 1629 kaiserlicher Generalfeldwachtmeister.
N. N. Cortenius

Anm.: Mag.; um 1626 deutscher Lehrer in Harderwijk.
Nikolaus de Coste

Anm.: Um 1630/31 kaiserlicher Obristwachtmeister und Kriegskommissar.
Pierre Coton

geb. 1564
gest. 1626
Anm.: 1583 Eintritt in den Jesuitenorden; Theologiestudium in Rom; 1591 Priesterweihe; 1598-1601 Tätigkeit als Kontroverstheologe in den südfranzösischen Hugenottenhochburgen; 1603-1617 königlicher Hofprediger; Beichtvater der Könige Heinrich IV. (1608-1610) und Ludwig XIII. von Frankreich (1610-1617); ab 1620 Rektor des Jesuitenkollegs in Bordeaux; 1622-1625 Leiter der Jesuitenprovinz Aquitaine; seit 1625 Oberer der französischen Jesuitenprovinz

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Nicholas de Courville

geb. ca. 1590
gest. 1634
Anm.: Französischer Adliger; bis 1623 Obrist unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); 1625/26 dänischer Obrist; 1630-1634 schwedischer Obrist (um 1631) und zuletzt Generalmajor unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639).
Christina C. P.

Anm.: Um 1629 lebende Adlige mit sehr langen Haaren.
N. N. von Crailsheim

Anm.: Fränkischer Reichsritter; um 1636/37 Hofmeister der verwitweten Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach (1563-1639).
Hans Cramer von Clausbruch

geb. 1588
gest. 1667
Anm.: Sohn des Goslarer Kaufmannes und Ratsherrn Ruprecht Cramer; Handelsherr in Köln und Goslar; 1629 Nobilitierung

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Franz von Cramm

geb. 1610
gest. 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Cramm (gest. 1616); um 1636/37 Stallmeister des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bedeckte").

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N. N. von Cramm

Anm.: Sohn des Heinrich von Cramm (gest. 1616).
Lucas Cranach d. Ä.

geb. 1472
gest. 1553
Anm.: Sohn des Kronacher Bürgers Hans Sunder, genannt Maler; bedeutender Maler und Grafiker der Renaissance; ab 1505 kursächsischer Hofmaler in Wittenberg; seit 1519 mehrmals Mitglied des Wittenberger Rates; 1537, 1540 und 1544 Bürgermeister; nach der Schlacht bei Mühlberg (1547) Übersiedlung nach Augsburg (1550), Innsbruck (1551) und Weimar (1552).

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Johann Baptist von Crane

geb. ca. 1600
gest. 1672
Anm.: Sohn des Küsters Johann Crane aus Gesecke/Westfalen; 1622/23 Lic. jur. utr.; 1626 Rat in der Lehnkammer des Stifts Essen; 1628 kurkölnischer Agent in Wien; ab 1633 Reichshofrat; außerdem kaiserlicher Gesandter u. a. bei den Osnabrücker Friedensverhandlungen (1645-1648), auf dem Nürnberger Exekutionstag (1649-1651), dem Regensburger Reichstag (1653/54), dem Frankfurter Deputationstag (1655-1657) und als kaiserlicher Konkommissar auf dem Immerwährenden Reichstag zu Regensburg (1663/64); 1652 Nobilitierung.

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N. N. Crasso

Anm.: Vermutlich venezianischer Patrizier, welcher der Republik Venedig vor 1623 einen kostbaren Kristallleuchter schenkte.
Johannes Crassus
Johann Cratz

geb. ca. 1596
gest. 1658
Anm.: Vermutlich Sohn des Steinfurter Professors Gerhard Crassus (gest. 1647/48); Studium in Marburg (1616); um 1620 gräflich-bentheimischer Hofprediger in Hohenlimburg; 1622-1632 Rektor der Lateinschule in Schüttorf; seit 1632 Pfarrer in Neuenhaus.
Marcus Licinius Crassus

geb. 115 v. Chr.
gest. 53 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Politikers Publius Licinius Crassus (gest. 87 v. Chr.); zunächst militärische Laufbahn; politische Karriere als Praetor (73 v. Chr.), Konsul (70 v. Chr.), Censor (65 v. Chr.) und Triumvir (seit 60 v. Chr.).

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Publius Licinius Crassus

gest. 53 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Politikers Marcus Licinius Crassus (115-53 v. Chr.); militärische Laufbahn als Praefectus equitum (58 v. Chr.), Legat und Kommandeur der 7. Legion (57 v. Chr.) sowie als Reiterführer im Feldzug seines Vaters gegen die Parther (54/53 v. Chr.).
N. N. Cratz

Anm.: Vermutlich Dr. jur.; um 1630/31 ligistischer Kriegskommissar.
Wolfgang Crell

geb. 1593
gest. 1664
Anm.: Sohn des Wittenberger Theologen Wolfgang Crell d. Ä. (1535-1593); Studium der Theologie in Marburg (Magister); anschließend Hofprediger in Kassel; ab 1616 Professor der Theologie an der Universität Frankfurt/Oder; 1620 auch deren Rektor; seit 1626 Domprediger in Berlin.

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N. N. von Creytzen (1)
N. N. von Kreutz (1)

Anm.: Preußischer Adliger; um 1630/31 kaiserlicher Hauptmann.
N. N. von Creytzen (2)
N. N. von Kreutz (2)

Anm.: Preußischer Adliger; um 1633 vermutlich niederländischer Hauptmann.
Achaz von Creytzen
Achaz von Kreutz

geb. 1602
gest. 1648/49
Anm.: Preußischer Adliger; Erbherr auf Schmodensen, Wiesenberg, Ponarien etc.; Kammerjunker und Reisehofmeister (1631) des Prinzen Władysław von Polen (1595-1648); seit 1632 polnischer Obrist; 1635 kurbrandenburgischer Obrist.
Adrian von Creytzen
Adrian von Kreutz

Anm.: Preußischer Adliger; 1626/27 Nachrichtenübermittler des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in Den Haag.
Francesco Crivelli

geb. 1588
gest. 1659
Anm.: Sohn des Giovanni Battista Crivelli (gest. 1627); seit 1627 ständiger bayerischer Gesandter in Rom, 1632 zum Residenten ernannt.

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Cronberg, Familie

Anm.: Hessisches Reichsrittergeschlecht.

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Graf Adam Philipp von Cronberg

geb. 1588
gest. 1634
Anm.: Sohn des Hartmut von Cronberg (1517-1591); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; bayerisch-ligistischer Hauptmann (1620) und Obrist (seit 1626); Erhebung in den Freiherren- (1618) und Grafenstand (1630).

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Johann Schweikhard von Cronberg
Erzbischof und Kurfürst Johann Schweikhard von Mainz

geb. 1553
gest. 1626
Anm.: Sohn des Hartmut von Cronberg (1517-1591); Domizellar in Mainz (1564) und Würzburg (1575); 1577 Domherr, 1582 Domscholaster, 1584 Generalvikar, 1595 Domdekan und 1599 Kämmerer des weltlichen Gerichtes in Mainz; ab 1604 Erzbischof und Kurfürst von Mainz.

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N. N. de Croÿ

Anm.: Figur aus einem 1634 notierten Traum des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670).
Anne de Croÿ
Comtesse Anne de Fontenoy-le-Château et Bayon
Geburtsname: Herzogin Anna von Pommern-Stettin

geb. 1590
gest. 1660
Anm.: Tochter des Herzogs Bogislaw XIII. von Pommern-Stettin (1544-1606); 1619/20 Ehe mit Ernest de Croÿ, Comte de Fontenoy-le-Château et Bayon (1583-1620); danach Leben in Straßburg (1620-1622), Stettin (1622-1637), Stolp (1637-1656) und Rügenwalde (seit 1656).

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Madeleine de Croÿ d'Arenberg
Princesse Madeleine de Chimay
Geburtsname: Madeleine van Egmont

geb. 1596
gest. 1663
Anm.: Tochter des Grafen Karel II. van Egmont (1567-1620); 1613-1629 Ehe mit Alexandre de Croÿ d'Arenberg, Prince de Chimay (1590-1629).
Csáky, Familie
Grafen von Csáky

Anm.: Ungarisches Adelsgeschlecht.

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Graf Ladislaus Csáky
Graf Csáky László

geb. 1602
gest. 1654
Anm.: Sohn des Stephan Csáky (1569-1605); Gespan der Komitate Zips, Altsohl (1645-1655) und Komorn (1646-1655); ab 1630 kaiserlicher Kämmerer; seit 1649 königlich-ungarischer Hofrichter.

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Kaspar Cunerdt

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
(Johann) Wilhelm von Curti
(Johann) Wilhelm Curtius

geb. 1598
gest. 1678
Anm.: Sohn des Bensheimer Wirtes und Weinhändlers Wilhelm Kurtz (gest. 1621); Studium am Collegium Casimirianum in Neustadt an der Haardt (Neustadt an der Weinstraße), Heidelberg, Herborn (1621-1623), Genf, Paris (1627) und Siena; 1629-1632 in Diensten des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1631/32 Sekretär des englischen Gesandten Henry Vane (1589-1655); danach bis 1649 mehrere diplomatische Missionen für König Karl I. von England (1600-1649) in Deutschland; 1650-1674 kurpfälzischer Oberamtmann von Otzberg und im Kondominat Umstadt; 1664-1677 englischer Resident beim Heiligen Römischen Reich in Frankfurt am Main; 1652 Nobilitierung zum Baronet of Sweden.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Curti di Gravedona, Familie

Anm.: Lombardisches Niederadelsgeschlecht, von dem sich der kurpfälzische Oberamtmann (Johann) Wilhelm von Curti (1598-1678) auf Umstadt ableitete.
Curtio N. N.

Anm.: Um 1635 Bereiter in der Spanischen Hofreitschule zu Wien.
Heinrich Cuvelierer

geb. 1590
gest. 1641
Anm.: Sohn des Leipziger Kaufmannes Johann Cuvelierer (gest. 1594); Studium in Wittenberg und Jena; seit 1623 kursächsischer Amtsschösser in Sangerhausen.

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Samuel Czaplinski

Anm.: Polnischer Calvinist; Medizinstudium in Heidelberg (ab 1611) und Basel (seit 1615); 1619 Promotion zum Dr. med. an der Universität Basel; um 1632 Arzt in Poznań.

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Graf Hermann (Wenzel) Czernin von Chudenitz
Graf Heřman (Václav) Czernin z Chudenic

geb. 1576
gest. 1651
Anm.: Sohn des Johann Czernin von Chudenitz (1545-1580); 1594 Teilnahme am Langen Türkenkrieg; ab 1603 kaiserlicher Kämmerer; 1614 Hauptmann der Prager Altstadt; 1616/17 erste Reise als kaiserlicher Botschafter nach Konstantinopel; 1620 in bayerischen Kriegsdiensten; 1624 Rat der Böhmischen Kammer; 1625/26 Proviantmeister der kaiserlichen Truppen; Hauptmann des Leitmeritzer (1629) und Saazer Kreises (1631); 1635 Ernennung zum Comes Palatinus; 1644/45 zweite Reise als kaiserlicher Botschafter nach Konstantinopel; 1627 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Czerny

Anm.: Hofmagd in Bernburg; seit 1632 Ehe mit dem Bernburger Hofkoch Wenzel Czerny.
Wenzel Czerny
Václav Czerny

Anm.: Geboren in Böhmen; um 1628/36 Koch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Dänemark, Haus
Könige von Dänemark

Anm.: Seit 1448 Haus Oldenburg.
Königin Anna Katharina von Dänemark und Norwegen
Herzogin Anna Katharina von Schleswig-Holstein
Geburtsname: Markgräfin Anna Katharina von Brandenburg

geb. 1575
gest. 1612
Anm.: Tochter des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); seit 1596 Ehe mit König Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Prinz Christian von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian von Schleswig-Holstein

geb. 1603
gest. 1647
Anm.: Sohn und Erbprinz des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Christian I. von Dänemark
König Christian I. von Norwegen
König Christian I. von Schweden
Herzog Christian I. von Schleswig-Holstein
Graf Christian VII. von Oldenburg und Delmenhorst

geb. 1426
gest. 1481
Anm.: Sohn des Grafen Dietrich von Oldenburg und Delmenhorst (1390-1440); 1440-1448 regierender Graf von Oldenburg und Delmenhorst; ab 1448 König von Dänemark; seit 1450 König von Norwegen; 1457-1464 König von Schweden; ab 1460 regierender Herzog von Schleswig-Holstein.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
König Christian III. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian III. von Schleswig-Holstein

geb. 1503
gest. 1559
Anm.: Sohn des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen (1471-1533); seit 1534 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
König Christian IV. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian IV. von Schleswig-Holstein

geb. 1577
gest. 1648
Anm.: Sohn des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); ab 1588 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein (bis 1593 unter Vormundschaft); seit 1603 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
König Dan von Dänemark

Anm.: Sagenhafter erster König von Dänemark.

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Prinzessin Elisabeth von Dänemark und Norwegen
Herzogin Elisabeth von Schleswig-Holstein

geb. 1606
gest. 1608
Anm.: Tochter des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).
Prinz Friedrich von Dänemark und Norwegen
Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein

geb. 1599
gest. 1599
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).
König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen
Herzog Friedrich I. von Schleswig-Holstein

geb. 1534
gest. 1588
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); ab 1559 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein; seit 1578 Ritter des Hosenbandordens.

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König Friedrich III. von Dänemark und Norwegen
Herzog Friedrich II. von Schleswig-Holstein
Administrator Friedrich II. von Verden
Administrator Friedrich II. von Bremen

geb. 1609
gest. 1670
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1623-1629 und 1634-1645 Administrator des Hochstifts Verden; 1634-1645 Administrator des Erzstifts Bremen; 1647 Statthalter der Herzogtümer Schleswig und Holstein; seit 1648 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein.

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König Harald I. (Blauzahn) von Dänemark
König Harald III. (Blauzahn) von Norwegen

geb. ca. 910
gest. 987
Anm.: Sohn des dänischen Anführers (Königs?) Gorm der Alte; ab 958 König von Dänemark; seit 970 König von Norwegen.

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Königin Margaretha I. von Dänemark
Königin Margaretha I. von Norwegen
Königin Margaretha I. von Schweden

geb. 1353
gest. 1412
Anm.: Tochter des Königs Waldemar IV. von Dänemark (gest. 1375); 1363-1380 Ehe mit König Håkon VI. von Norwegen (gest. 1380); Regentin von Dänemark (1375-1385) und Norwegen (1380-1385); ab 1387 Königin von Dänemark; seit 1388 Königin von Norwegen; ab 1389 Königin von Schweden.

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König Olav II. von Dänemark
König Olav IV. von Norwegen

geb. 1370
gest. 1387
Anm.: Sohn des Königs Håkon VI. von Norwegen (gest. 1380); ab 1375 König von Dänemark und seit 1380 König von Norwegen (beides bis 1385 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha I.).

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Königin Sophia von Dänemark und Norwegen
Herzogin Sophia von Schleswig-Holstein
Geburtsname: Herzogin Sophia von Mecklenburg-Güstrow

geb. 1557
gest. 1631
Anm.: Tochter des Herzogs Ulrich von Mecklenburg-Güstrow (1527-1603); 1572-1588 Ehe mit König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588).

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Prinzessin Sophia von Dänemark und Norwegen
Herzogin Sophia von Schleswig-Holstein

geb. 1605
gest. 1605
Anm.: Tochter des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).
König Sven I. (Gabelbart) von Dänemark
König Sven I. (Gabelbart) von Norwegen
König Sven (Gabelbart) von England

geb. ca. 965
gest. 1014
Anm.: Sohn des Königs Harald I. (Blauzahn) von Dänemark (gest. 987); ab 987 König von Dänemark; 986–995 und seit 1000 König von Norwegen; ab 1013 König von England.

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N. N. Dain

Anm.: 1619/20 Rittmeister, vermutlich in einem der beiden Regimenter des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; um 1621 wahrscheinlich kaiserlicher Offizier.
N. N. von Dalberg

Anm.: Angehöriger des böhmischen Adelsgeschlechts.
Johann Bernhard von Dalwigk

geb. 1582
gest. 1638
Anm.: Angehöriger des hessisch-waldeckischen Adelsgeschlechts; um 1619 hessischer Hofgerichts-Assessor; 1630 hessisch-kasselischer Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag; hessischer Geheimer Rat; Vizestatthalter von Niederhessen.

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Friedrich Dame

geb. 1567
gest. 1635
Anm.: Sohn des Glücksburger Amtsverwalters Heinrich Dame, der später als Kaufmann in Flensburg lebte; Theologiestudium in Rostock (1586) und Frankfurt/Oder (1588); 1590 Magister; 1592-1594 Schulrektor in Itzehoe; 1594-1600 Diakon und ab 1600 Pastor an der Flensburger Nikolaikirche; seit 1604 Propst in Flensburg.

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Enrico Dandolo

geb. ca. 1107
gest. 1205
Anm.: Sohn des Vitale Dandolo; ab 1172 wiederholt venezianischer Gesandter; seit 1192 Doge der Republik Venedig.

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Daniel

Anm.: Biblischer Prophet.

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Christoph Georg von Dannenberg

Anm.: Sohn des Christoph von Dannenberg (gest. 1626); um 1631 schwedischer Major; später braunschweigisch-lüneburgischer Obrist (1640-1642) sowie Kommandant von Celle (1636-1643) und auf dem Lüneburger Kalkberg (seit 1643).
Heinrich von Dannenberg

geb. 1583
gest. 1644
Anm.: Sohn von Lorenz von Dannenberg auf Breselenz und Lüchow; 1609-1613 Kammerjunker des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); 1616 Rat und Hofmeister sowie 1619 Hofmarschall des Herzogs Julius Ernst von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1571-1636); 1619 Inspektor des Amtes Dannenberg; 1622 Amtshauptmann in Isenhagen, 1624 Amtshauptmann zu Gifhorn; 1630 Landdrost des Fürstentums Grubenhagen sowie Berghauptmann der Ober- und Unterharzer Bergwerke; Erbherr auf Breselenz und Lüchow.

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Joachim Otto von Dannenberg

geb. 1599
gest. 1647
Anm.: Sohn des Christoph von Dannenberg (gest. 1626); Erbherr auf Breselenz und Lüchow; schwedischer Rittmeister (um 1632/34), Obristleutnant und Obrist (seit 1644); 1632 Begleiter des Herzogs Ernst Günther von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1609-1689); 1640-1642 braunschweigisch-lüneburgischer Obrist.

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Johann Dannemann

gest. 1634
Anm.: Braunschweigisch-lüneburgischer Amtmann von Lüne (bis 1630) und Ebstorf (ab 1630); seit 1632 auch Ebstorfer Klostermonitor in Lüneburg.
N. N. Dannenzahl

Anm.: Um 1637 kaiserlicher Obristwachtmeister.
Danuvius
Danubius

Anm.: In der römischen Mythologie Flussgott und Personifikation des Donau-Stromes.
N. N. Dasovielle

Anm.: 1633 im Gefolge des französischen Gesandten Manassès de Pas, Marquis de Feuquières (1590-1640), in Deutschland.
N. N. Daubath

Anm.: Um 1631 kaiserlich-ligistischer Obrist.
Gräfin Elisabeth von Daun-Falkenstein
Geburtsname: Gräfin Elisabeth von Waldeck-Wildungen

geb. 1610
gest. 1647
Anm.: Tochter des Grafen Christian von Waldeck-Wildungen (1585-1637); seit 1634 Ehe mit Graf Wilhelm Wirich von Daun-Falkenstein (1613-1682).
Jacques Davy du Perron
Jacques-Davy Duperron
Erzbischof Jacques von Sens
Bischof Jacques von Évreux

geb. 1556
gest. 1618
Anm.: Sohn des reformierten Pfarrers Julien Davy, der 1562 aus Glaubensgründen nach Bern exilierte; um 1576 Rückkehr nach Frankreich; 1577/78 Konversion zum katholischen Glauben; 1591-1606 Bischof von Évreux; ab 1604 Kardinal; seit 1606 Erzbischof von Sens; zudem Betätigung als Dichter.

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Coenraad van Dedem

geb. 1574
gest. 1638
Anm.: Sohn des Zwoller Adligen Gijsbert van Dedem (gest. 1606); Herr auf Bürwinkel und Kalvelo; seit 1605 Schöffe in Harderwijk und mehrfach Bürgermeister; 1618 Aufnahme in die Ritterschaft der Region Veluwe in Gelderland.
Hendrika van Dedem
Geburtsname: Hendrika van Voorst

geb. 1577
gest. 1641
Anm.: Tochter des niederländischen Adligen Alexander van Voorst (1547-1601); 1609-1638 Ehe mit Coenraad van Dedem (1574-1638).
Johan van Dedem

geb. 1602
gest. 1651
Anm.: Sohn des Harderwijker Schöffen und Bürgermeisters Coenraad van Dedem (1574-1638); 1636 Aufnahme in die Ritterschaft der Region Veluwe in Gelderland; seit 1640 Schöffe von Harderwijk.
Christoph Martin von Degenfeld

geb. 1599
gest. 1653
Anm.: Sohn des Konrad von Degenfeld (gest. 1600); 1619 Dienst in der Leibkompanie zu Pferd des Markgrafen Karl von Baden-Durlach (1598-1625); 1621-1630 in kaiserlich-ligistischen Kriegsdiensten, ab 1622 als Obristwachtmeister; 1632/33 schwedischer Obrist; 1635-1642 "colonel général de la cavallerie étrangère" im franzsösischen Heer; 1642-1649 venezianischer Reitergeneral; seit 1645 auch Generalgouverneur von Dalmatien und Albanien.

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Moritz Adolph von Dehn-Rotfelser

geb. ca. 1580
gest. 1639
Anm.: Sohn des Ernst von Dehn-Rotfelser (1551-1592); 1627-1629(?) in kaiserlichen Kriegsdiensten; kursächsischer Obrist (1634-1637) und Generalwachtmeister (1635-1637); zuletzt kursächsischer Hauptmann der Ämter Stolpen und Radeberg; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Geschickte").
Christoph Deichmann (von Bergen)

geb. 1576
gest. 1648
Anm.: Sohn des Steinfurter Bürgermeisters Rötger Deichmann (gest. 1613); Studium in Köln, Herborn (1595), Wittenberg (1598) und Marburg (1599), dort 1605 Promotion zum Iuris Utriusque Doctor; 1605-1621 Professor der Rechtswissenschaft an der Universität Marburg; ab 1621 lippischer Kanzler und Vizepräsident des Hofgerichts in Detmold; 1633-1635 schwedischer Resident im Westfälischen Reichskreis und in Osnabrück; 1636-1639 mecklenburgischer Kanzler in Güstrow; zuletzt hessisch-kasselischer Geheimer Rat und Resident in Hamburg, wo er von 1644 an auch Kurbrandenburg vertrat; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lautere").

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N. N. Delitsch

Anm.: Kaiserlicher Rittmeister (1627/29) und Obrist (1633).
Della Scala, Familie
Scaliger, Familie

Anm.: Norditalienisches (1260-1387 Herren von Verona) und süddeutsches Adelsgeschlecht.

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Johannes Denhart

geb. 1571
gest. 1638
Anm.: Sohn des Magdeburger Bürgers Hieronymus Denhart (1540-1597); Rechtsstudium in Helmstedt (1593) und Jena (1596); Promotion zum Dr. jur.; Syndikus der Stadt Magdeburg; 1631 Flucht nach Jena; seit 1632 sächsisch-eisenachischer Geheimer Rat und Kanzler.

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Graf Nikolaus Desfours

geb. 1588
gest. 1661
Anm.: Sohn des lothringischen Adligen Louis Desfours (gest. 1613); kaiserlicher Hauptmann (1618) und Obrist (1620-1622); 1622-1626 ligistischer Obrist; erneut kaiserlicher Obrist(1625), Generalfeldwachtmeister (1632) und Feldmarschallleutnant; seit 1626 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Erhebung in den Grafenstand.

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N. N. Desmarest

Anm.: Schneider, um 1634 im Dienst des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Christian Deuerlin

geb. 1608
gest. 1675
Anm.: Sohn des Leipziger Ratsbaumeisters Sigmund Deuerlin (1577-1637); Studium in Leipzig (1635 Mag. phil.); 1637/38 Sonnabendprediger an der Leipziger Thomaskirche; seit 1638 Pfarrer in Taucha; 1640 Beendigung seines parallelen Theologiestudiums als Baccal. theol. an der Universität Leipzig; vgl. Georg Lehmann: Der fromme und getreue Knecht GOTTES [...], Leipzig 1677, o. S.

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Sigmund Deuerlin

geb. 1577
gest. 1637
Anm.: Sohn des Leipziger Bürgers Konrad Deuerlin (1514-1603); Ratsherr, Schöffe und Baumeister der Stadt Leipzig.

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Sigmund Konrad Deuerlin von Falkengrund

geb. 1602
gest. 1636
Anm.: Sohn des Leipziger Ratsbaumeisters Sigmund Deuerlin (1577-1637); Studium in Leipzig (1619) und Jena (1621); ab 1628 Hofmeister und Präzeptor anhaltischer Prinzen; seit 1630 auch im Dienst des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg als dessen Sekretär (um 1632/34) und Kammerjunker (1634).

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Walter Deveroux
Walter Ebrox

geb. ca. 1600
gest. 1640
Anm.: Irischstämmiger Offizier in der kaiserlichen Armee, der 1634 als Hauptmann an der Ermordung Wallensteins (1583-1634) beteiligt war; ab 1635 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 Obrist.
Diana

Anm.: Römische Göttin der Jagd, des Mondes und der Geburt.

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Didymus

geb. 310/13
gest. ca. 398
Anm.: Antiker christlicher Schriftsteller und Lehrer in der Katechetenschule von Alexandria.

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Diedo, Familie

Anm.: Venezianisches Patriziergeschlecht.
N. N. Diedo

Anm.: Venezianischer Patrizier, der um 1634 ein Palazzo auf Murano besaß.
Dieskau, Familie

Anm.: Mitteldeutsches Adelsgeschlecht.
Hans von Dieskau

geb. 1594
gest. 1680
Anm.: Sohn des Hieronymus von Dieskau (1565-1625); 1612/13 in Diensten des Grafen Johann Ludwig von Nassau-Hadamar (1590-1653); 1615 Hofjunker und 1616 Kammerjunker des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); 1631-1635 schwedischer Amtshauptmann auf Burg Giebichenstein; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Tilgende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Rudolph von Dieskau

geb. 1593
gest. 1656
Anm.: Sohn des Otto von Dieskau (gest. 1597); ab 1625 sächsisch-weimarischer Hofmeister; 1628-1631 Geheimer Rat, Kammerrat und Oberkammerjunker des Herzogs Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1660); 1631-1633 Rat und Kammerjunker des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); 1633-1640 Amtshauptmann von Weißenfels; 1636 kursächsischer Kriegskommissar; 1639-1656 Rat und Hofmeister des Kurprinzen Johann Georg II. von Sachsen (1613-1680); außerdem Oberhofmeister des Herzogs Moritz von Sachsen-Zeitz (1619-1681); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Niedrige").

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Reichard Dieter

geb. 1587
gest. 1656
Anm.: Sohn des Havelberger Bürgermeisters Wilhelm Dieter; Jurastudium in Frankfurt/Oder (1604-1607) und Wittenberg (1607-1611); 1611-1619 Hofmeister der jungen preußischen Adligen Albrecht und Hans von Rauter; 1620 Teilnehmer einer kurbrandenburgischen Gesandtschaft nach Polen; ca. 1620-1630 Hofmeister des jungen Christoph Finck von Finckenstein (gest. 1660); 1632 erneute Teilnahme an einer Gesandtschaft nach Polen; 1633-1640 Sekretär des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 kurbrandenburgischer geheimer Kammersekretär und Pfennigmeister; seit 1646 kurfürstlicher Rat; ab 1652 Amtskammerrat; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 461f.; Johannes Bergius: Trost der Sterbenden [...], Berlin 1656, S. 37-45.

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Fürstin Anna Maria von Dietrichstein
Geburtsname: Anna Maria von Liechtenstein

geb. 1597
gest. 1638
Anm.: Tochter des Karl von Liechtenstein (1569-1627); seit 1618 Ehe mit Graf bzw. Fürst Maximilian von Dietrichstein (1596-1655).

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Fürst Franz (Seraph) von Dietrichstein
Bischof Franz (Seraph) von Olmütz

geb. 1570
gest. 1636
Anm.: Sohn des Adam von Dietrichstein (1527-1590); Kanonikus in Olmütz (1591) sowie in Breslau und Passau (1593); 1594 Propst von Leitmeritz; 1597 Priester; ab 1599 Kardinal und Bischof von Olmütz; 1607 Präsident des Geheimen Rates; seit 1621 Generalkommissar, Statthalter (Gubernator) und Landeshauptmann in Mähren; 1624 Erhebung in den Fürstenstand.

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Graf Johann Balthasar von Dietrichstein

geb. 1598
gest. 1634
Anm.: Sohn des Erasmus von Dietrichstein (gest. 1621); kaiserlicher Obristleutnant (1628), Obrist (1630-1634) und Generalfeldwachtmeister (1634); 1631 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Maximilian von Dietrichstein
Fürst Maximilian von Dietrichstein

geb. 1596
gest. 1655
Anm.: Sohn des Grafen Sigmund von Dietrichstein (1560-1602); ab 1614 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1622-1637 Obersthofmeister der Kaiserin Eleonora (1598-1655); seit 1651 kaiserlicher Obersthofmeister sowie Mitglied und Präsident des Geheimen Rates; 1629 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Graf Sigmund Ludwig von Dietrichstein

geb. 1600
gest. 1653
Anm.: Sohn des Erasmus von Dietrichstein (gest. 1621); ab 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1629-1637 Reichshofrat; seit 1636 Präsident der innerösterreichischen Hofkammer; ab 1637 Geheimer Rat; 1631 Erhebung in den Grafenstand; seit 1645 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Sophia Agnes von Dietrichstein
Geburtsname: Gräfin Sophia Agnes von Mansfeld-Vorderort

geb. 1619
gest. 1677
Anm.: Tochter des Grafen Wolfgang von Mansfeld-Vorderort (1575-1638); 1628 Konversion zum katholischen Glauben; ca. 1638-1640 kaiserliche Hofdame; 1640-1655 Ehe mit Fürst Maximilian von Dietrichstein (1596-1655); vgl. Katrin Keller: Hofdamen. Amtsträgerinnen im Wiener Hofstaat des 17. Jahrhunderts, Wien/Köln/Weimar 2005 S. 299f.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
John Digby
Earl John of Bristol

geb. 1580
gest. 1653
Anm.: Sohn des George Digby of Coleshill; englischer Gesandter in Madrid (1611-1614, 1615/16, 1617/18 und 1622-1624) und Wien (1621); während des Bürgerkrieges einer der Führer der gemäßigten Royalisten; ab 1618 Baron und Peer of England; seit 1622 erster Earl of Bristol.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Simon Digby

Anm.: 1621/22 englischer Resident in Wien.
N. N. Dimanche

Anm.: Um 1625/26 vermutlich spanischer Rittmeister.
Giovanni Diodati
Johannes Deodatus

geb. 1576
gest. 1649
Anm.: Sohn des toskanischen Adligen Carlo Diodati (1541-1625), der 1567 aus Glaubensgründen von Lucca nach Genf emigriert war; Theologiestudium in Genf; 1597-1606 Professor für hebräische Sprache in Genf; 1607 Bibelübersetzung ins Italienische; seit 1608 Pfarrer; 1609-1645 Professor für Theologie in Genf; mehrfach auch diplomatische Missionen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Giulio Diodati

geb. 1594
gest. 1635
Anm.: Toskanischer Adliger; kaiserlicher Obristleutnant und Obristfeldquartiermeister (1632), Obrist (1633) und Generalfeldwachtmeister (1634).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Diogenes von Sinope

geb. ca. 410 v. Chr.
gest. ca. 323 v. Chr.
Anm.: Antiker griechischer Philosoph.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Heiliger Dionysius
Bischof Dionysius von Paris

Anm.: Frühchristlicher Märtyrer und um 250 erster Bischof von Paris.

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Johann Christoph von Dobeneck
Johann Christoph von Daubeneck

gest. nach 1640
Anm.: Anhaltischer Adliger; 1628-1639 meist anhaltisch-dessauischer Leutnant; seit 1630 wiederholt Kommissar und Emissär der Fürsten von Anhalt-Dessau.
Rembert Dodoens

geb. 1517
gest. 1585
Anm.: Sohn des Denys Dodoens; Arzt und Botaniker; Studium der Medizin, Kosmographie und Geographie in Löwen; 1535 Promotion zum Dr. med.; ab 1539 Stadtarzt in Mechelen; 1574-1580 kaiserlicher Hofarzt; seit 1582 Professor für Medizin an der Universität Leiden.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Heinrich Döbler

Anm.: Sohn des Hohenkemnather Pfarrers Ulrich Döbler; Studium in Altdorf (1618) und Heidelberg (1619); ca. 1620-1625 Diakon in Kastl bei Kemmnath; danach Emigration aus der Oberpfalz; 1626-1633 Pfarrer in Waldau; seit 1633 Pfarrer in Orb bei Hanau.
Andreas Döhring

Anm.: Um 1628/36 Postmeister in Magdeburg.
Andreas Döhring d. J.

Anm.: Sohn des Magdeburger Postmeisters Andreas Döhring.
Ernst von Dönhoff

gest. nach 1648
Anm.: Deutschbaltischer Adliger; spätestens seit 1630 schwedischer Obrist.
Graf Gerhard von Dönhoff

geb. 1590
gest. 1648
Anm.: Sohn des Gerhard von Dönhoff (1554-1598); 1621 Kommandant der deutschen Infanterie-Hilfstruppen im Königlichen Preußen; 1624/25 Kommandant von Thorn; ab 1629 Berater der polnischen Krone in maritimen Angelegenheiten; seit 1635 als Oberaufseher der polnischen Flotte; ab 1642 Kastellan von Danzig; seit 1643 Woiwode von Pommerellen und Preußen; ebenso Starost von Berent, Skarszew, Lignowsk, Adsel, Fellin, Lucyn, Lignowsk und Marienburg; ab 1645 Hofmarschall der polnischen Königin Louise Maria (1611-1667); außerdem mehrfach Gesandter des Königs Władysław IV. von Polen (1595-1648); 1633 Erhebung in den Reichsgrafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf bzw. Fürst Kaspar von Dönhoff

geb. 1587
gest. 1645
Anm.: Sohn des Gerhard von Dönhoff (1554-1598); Starost von Wieluń, Lauenburg (Lębork), Radomsko, Bolesławiec, Sokal, Małoszyce, Sobowidze und Klonowo; Woiwode von Dorpat (1627-1634) und Sieradz (ab 1634); seit 1639 Hofmeister der Königin Cäcilia Renata von Polen (1611-1644); Erhebung in den Reichsgrafen- (1633) und Reichsfürstenstand (1637).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Magnus Ernst von Dönhoff

geb. 1581
gest. 1642
Anm.: Sohn des Sohn des Gerhard von Dönhoff (1554-1598); Erbherr auf Oberpahlen und Groß Wolfsdorf; Teilnahme am am Polnisch-Türkischen Krieg und am Polnisch-Schwedischen Krieg; mehrfach polnischer Diplomat; Kastellan (1635-1640) und Woiwode von Pernau (seit 1640); Starost von Dorpat, Telschen und Waldau; 1633 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gräfin Sibylla Margaretha von Dönhoff
Geburtsname: Herzogin Sibylla Margaretha von Schlesien-Brieg

geb. 1620
gest. 1657
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Christian von Schlesien-Brieg (1591-1639); 1637-1648 Ehe mit Graf Gerhard von Dönhoff (1590-1648).

Weiterführende Informationen in VIAF
Döring, Familie

Anm.: Um 1628 Hausbesitzerfamilie in Ballenstedt.
David (von) Döring

geb. 1577
gest. 1638
Anm.: Sohn des Zeitzer Landrichters und Ratsherrn Valentin Döring; Studium der Rechtswissenschaft in Leipzig (1593-1598) und Jena (1600-1603); 1603 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Jena; ab 1609 kursächsischer Hof- und Justizrat; seit 1617 Kammerrat; ab 1630 Kammer- und Bergrat; 1630 Nobilitierung und Ernennung zum Hofpfalzgraf; 1634/35 kurfürstlicher Vertreter bei den kaiserlich-sächsischen Friedensverhandlungen in Leitmeritz, Pirna und Prag; 1638 krankheitsbedingter Rückzug von fast allen Ämtern.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Joachim Doering

Anm.: Ratskämmerer sowie 1636, 1640, 1645, 1649, 1652, 1655 und 1658 Bürgermeister in der Talstadt zu Bernburg; vgl. Volker Ebersbach: Geschichte der Stadt Bernburg, Bd. 1, Dessau 1998, S. 237.
Dohna, Familie

Anm.: Ursprünglich meißnisches, später vor allem in Ostpreußen und Schlesien begütertes Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Burggraf N. N. von Dohna (1)

Anm.: Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg am 1. September 1635 im Traum erschienener Sohn des Burggrafen Achatius von Dohna (1581-1647).
Burggraf N. N. von Dohna (2)

Anm.: 1636 zeitweiser Begleiteter des Karl Heinrich von Nostitz (1613-1684) auf dessen Kavalierstour durch Westeuropa.
Burggraf N. N. von Dohna (3)

Anm.: 1636 zeitweiser Begleiteter des Karl Heinrich von Nostitz (1613-1684) auf dessen Kavalierstour durch Westeuropa.
Burggraf Abraham von Dohna

geb. 1579
gest. 1631
Anm.: Sohn des Burggrafen Achatius von Dohna (1533-1601); 1605-1609 in niederländischen Kriegsdiensten; 1609 Generalquartiermeister des Heeres der Protestantischen Union; seit 1613 kurbrandenburgischer Geheimer Rat; 1618-1621 Obrist unter Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624).

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Burggraf Achatius von Dohna

geb. 1581
gest. 1647
Anm.: Sohn des Burggrafen Achatius von Dohna (1533-1601); seit 1605 Hofmeister des Kurprinzen Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632), anschließend dessen Geheimer Rat und Gesandter; auch kurpfälzischer Amtshauptmann in Waldsassen; 1620 Rückkehr nach Ostpreußen.

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Burggraf Christian Albrecht von Dohna

geb. 1621
gest. 1677
Anm.: Sohn des Burggrafen Christoph von Dohna (1583-1637); zunächst in niederländischen Kriegsdiensten, zuletzt als Obrist (1648); danach kurbrandenburgischer Obrist (1655), Generalleutnant (1656), General der Infanterie (1666) und Generalfeldzeugmeister (1672); ab 1656 auch Geheimer Rat und Gouverneur von Küstrin; seit 1657 Statthalter von Halberstadt und Amtshauptmann von Gröningen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Burggraf Christoph von Dohna

geb. 1583
gest. 1637
Anm.: Sohn des Burggrafen Achatius von Dohna (1533-1601); 1606/07 Pariser Reisebegleiter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630), der ihn anschließend in seine Dienste nahm; ab 1615 kurpfälzischer Geheimer Rat und Diplomat; 1619 Landvogt in Neuburg; 1620 Oberstkämmerer des Königreichs Böhmen; 1620 Flucht zuerst nach Kurbrandenburg, 1624 nach Ostpreußen, 1626 in die Niederlande; seit 1629 Gouverneur des Fürstentums Orange; ab 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Heilende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Burggraf Christoph Delphicus von Dohna

geb. 1628
gest. 1668
Anm.: Sohn des Burggrafen Christoph von Dohna (1583-1637); bis 1639 gemeinsame Erziehung mit dem Prinzen Wilhelm II. von Oranien (1626-1650); ab 1646 in niederländischen Kriegsdiensten; danach schwedischer Kämmerer (1653) sowie Gardeobrist (1653), Generalmajor (1654), General (1659) und Feldmarschall (1666); 1656 Gouverneur von Marienburg; seit 1658 Vizegouverneur des Herzogtums Bremen; 1659/60 Gouverneur der besetzten dänischen Inseln Falster, Laaland und Möen; 1667/68 schwedischer Gesandter in Breda und Den Haag.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Burggraf Fabian von Dohna

geb. 1617
gest. 1668
Anm.: Sohn des Burggrafen Fabian von Dohna (1577-1631); Erbherr auf Lauck (Ostpreußen); 1645/46 Gesandter des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688) in Paris; später auch kurbrandenburgischer Geheimer Rat; seit 1656 Statthalter des Bistums Ermland.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Burggraf Friedrich von Dohna

geb. 1621
gest. 1688
Anm.: Sohn des Burggrafen Christoph von Dohna (1583-1637); ab 1636 in niederländischen Kriegsdiensten, zuletzt als Generalleutnant; 1649-1660 Gouverneur des Fürstentums Orange; danach mehrfach diplomatische Missionen für Kurbrandenburg; seit 1657 Seigneur de Coppet; 1667 militärischer Oberbefehlshaber in Genf.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Burggraf Heinrich von Dohna

geb. 1624
gest. 1643
Anm.: Sohn des Burggrafen Christoph von Dohna (1583-1637); gefallen bei Nottingham.
Burggräfin Henriette Amalia von Dohna

geb. 1626
gest. 1655
Anm.: Tochter des Burggrafen Christoph von Dohna (1583-1637); seit 1649 Ehe mit Burggraf Fabian von Dohna (1617-1668).
Burggraf Karl Hannibal von Dohna

geb. 1588
gest. 1633
Anm.: Sohn des Burggrafen Abraham von Dohna (1561-1613); Konversion zum katholischen Glauben; 1612–1619 und 1621-1627 Landvogt der Oberlausitz; 1621-1623 schlesischer Obrist; ab 1623 Kammerpräsident von Schlesien und als solcher Organisator der katholischen Gegenreformation in Schlesien; seit 1626 kaiserlicher Obrist.

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Burggräfin Katharina von Dohna

geb. 1627
gest. 1697
Anm.: Tochter des Burggrafen Christoph von Dohna (1583-1637).
Burggraf Theodor Auriacus von Dohna

geb. 1632
gest. 1642
Anm.: Sohn des Burggrafen Christoph von Dohna (1583-1637).
Burggräfin Ursula von Dohna
Geburtsname: Gräfin Ursula zu Solms-Braunfels

geb. 1594
gest. 1657
Anm.: Tochter des Grafen Johann Albrecht zu Solms-Braunfels (1563-1623); 1620-1637 Ehe mit Burggraf Christoph von Dohna (1583-1637); 1637-1649 Statthalterin des Fürstentums Orange.

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Burggraf Wilhelm Belgicus von Dohna

geb. 1630
gest. 1632
Anm.: Sohn des Burggrafen Christoph von Dohna (1583-1637).
Domenico di Giesu Maria
Geburtsname: Miguel Ruzola y López

geb. 1559
gest. 1630
Anm.: Geboren in Calatayud (Spanien); 1574 Eintritt in den Karmelitenorden; 1589 Wechsel zum Orden der unbeschuhten Karmeliten; ab 1604 Aufenthalt in Rom; 1605-1608 Novizenmeister und seit 1608 Prior des Konvents Santa Maria della Scala in Rom; ab 1608 Generaldefinitor des Ordens; 1617-1620 Praepositus generalis der italienische Kongregation der Unbeschuhten Karmeliten; 1620 charismatischer Feldgeistlicher in der Schlacht am Weißen Berg.

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Don Agesilan

Anm.: Figur aus den zahlreichen "Amadis"-Romanen des 16. Jahrhunderts.
N. N. Donner

Anm.: Um 1635 kursächsischer Obristleutnant.
Donato, Familie
Donà, Familie

Anm.: Venezianische Patrizierfamilie.
Leonardo Donato
Leonardo Donà

geb. 1536
gest. 1612
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Giambattista Donato; 1569-1573 venezianischer Botschafter in Spanien; 1578 Podestà (Amtmann) von Brescia; 1580 venezianischer Botschafter in Rom; 1591-1605 Prokurator von San Marco; 1595 venezianischer Gesandter in Konstantinopel; 1601-1606 Provveditore General (Generalaufseher) der Terra Ferma; seit 1606 Doge der Republik Venedig.

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N. N. Dorat

Anm.: Um 1634 französischer Kaufmann.
Doria, Familie

Anm.: Seit dem 12. Jahrhundert in Genua ansässige Adelsfamilie.

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Carlo I Doria del Carretto
Duca Carlo I di Tursi
Principe Carlo I di Avella

geb. 1576
gest. 1649
Anm.: Sohn des Giovanni Andrea Doria di Melfi, Principe di Melfi (1539–1606); ab 1593 spanischer Galeerenkommandant; seit 1594 Marchese und ab 1601/09 Duca di Tursi; seit 1607 Principe di Avella; genuesischer Admiral (1625) und General (1626); ab 1629 spanischer General; 1630 außerordentlicher spanischer Botschafter in Wien und auf dem Regensburger Kurfürstentag; seit 1634 Präsident des Consejo Supremo de Italia und Generalissimus der spanischen Streitkräfte in Italien.

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Carlo II Doria del Carretto
Duca Carlo II di Tursi
Principe Carlo II di Avella

geb. 1628
gest. 1665
Anm.: Sohn des Giovanni Andrea Doria del Carretto (1602-1628); ab 1628 Principe di Avella; seit 1649 Duca di Tursi; ab 1650 Generalissimus der spanischen Streitkräfte in Italien.
Giannettino Doria del Carretto
Marchese Giannettino di Calice e Veppo

geb. 1609
gest. 1671
Anm.: Sohn des Carlo I Doria del Carretto, Duca di Tursi (1576-1649); ab 1641 Admiral des Königreichs Neapel; seit 1649 spanischer General; ab 1659 Marchese di Calice e Veppo; seit 1661 Admiral des Königreichs Sizilien.
Giovanni Andrea Doria di Melfi
Principe Giovanni Andrea di Melfi
Marchese Giovanni Andrea di Tursi
Marchese Giovanni Andrea di Torriglia
Marchese Giovanni Andrea di Santo Stefano d’Aveto
Marchese Giovanni Andrea di Finale

geb. 1540
gest. 1606
Anm.: Sohn des genuesischen Vizeadmirals Gianettino Doria (1510-1547); ab 1556 Kommandos in der für Spanien kämpfenden genuesischen Flotte; 1560-1600 genuesischer Admiral, unter anderem in den Seeschlachten bei Djerba (1560), Zypern (1570) und Lepanto (1571); 1560-1572 Marchese di Tursi; seit 1575 Marchese di Torriglia; 1583-1601 spanischer General zu Wasser; ab 1590 Principe di Melfi; seit 1592 Marchese di Santo Stefano d’Aveto; ab 1594 spanischer Staatsrat; seit 1602 Marchese di Finale.

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Giovanni Andrea Doria del Carretto
Principe Giovanni Andrea di Avella

geb. 1602
gest. 1628
Anm.: Sohn des Carlo I Doria del Carretto, Duca di Tursi (1576-1649); seit 1626 Principe di Avella.
Severin Dormonville

Anm.: Um 1633 Aufwärter des schwedischen Hofrats Jacques Roussel (1596-1636).
N. N. Dornau

Anm.: Um 1634 Kaufmann in Wien.
Dorothea (1) N. N.

Anm.: Um 1627/28 vermutlich Gänsemagd des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in Ballenstedt.
Dorothea (2) N. N.

Anm.: Um 1631/32 Bedienstete des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg in Harzgerode.
Philips van Dorp

geb. 1587
gest. 1652
Anm.: Geboren in Tholen; niederländischer Kapitän eines Kriegsschiffes (1621), Vizeadmiral (1622) und Admiral (1627).

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N. N. Douchat (1)

Anm.: Um 1634 Stallmeister des niederländischen Statthalters Fürst Friedrich Heinrich von Oranien (1625-1647) in Den Haag.
N. N. Douchat (2)

Anm.: Um 1634 lebender Sohn des fürstlichen Stallmeisters N. N. Douchat (1) in Den Haag.
N. N. Douglas

Anm.: Um 1636 kaiserlicher Offizier.
Archibald Douglas of Whittinghame

Anm.: Sohn des schottischen Adligen William Douglas, 4th Laird of Whittinghame (ca. 1540-1595); ab 1595 5th Laird of Whittinghame; seit 1596 Senator am College of Justice in Edinburgh.
Patrick Douglas of Whittinghame
Patrick Douglas of Standingstone

geb. ca. 1581
gest. 1626
Anm.: Sohn des schottischen Adligen William Douglas, 4th Laird of Whittinghame (ca. 1540-1595).
Robert Douglas of Whittinghame
Graf Robert von Skänninge

geb. 1611
gest. 1662
Anm.: Sohn des schottischen Adligen Patrick Douglas of Whittinghame (gest. 1626); ab 1627 Page des seit 1622 in Schweden lebenden Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg (1589-1652); schwedischer Fähnrich (1630), Hauptmann (1632), Obristleutnant (1634), Obrist (1635), Generalmajor (1643), Generalleutnant (1647), General und Kriegsrat (1651), Feldmarschallleutnant (1656) und Feldmarschall (1657); 1646/47 Gouverneur in Schwaben; 1652-1654 schwedischer Reichsstallmeister; ab 1658 Geheimrat im Senat sowie Oberbefehlshaber in Estland und Livland; Erhebung zum Baron von Skålby (1651) und zum Grafen von Skänninge (1654); seit 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lebhafte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Hartmann Drach

geb. ca. 1576
gest. 1655
Anm.: Agent verschiedener Land- und Reichsstände am Wiener Kaiserhof; kaiserlicher Rat; 1618 Nobilitierung.
Johann Jakob Drach

geb. 1595
gest. 1648
Anm.: Geboren im fränkischen Lohr; 1620 Promotion zum Dr. jur. in Altdorf; 1620 Professor iuris am Coburger Gymnasium; ab 1621 Assessor und seit 1628 Direktor des Coburger Hofgerichts; zuletzt Geheimer Rat und Kanzler der ernestinischen Herzöge von Sachsen-Coburg.

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Francis Drake

geb. ca. 1540
gest. 1596
Anm.: Sohn des Bauern Edmund Drake (1518-1585); 1563-1573 erste Kaperfahrten gegen die Spanier in der Karibik; 1577-1580 Weltumsegelung; 1581 Bürgermeister von Plymouth; 1581, 1584 und 1593 Mitglied des Parlaments; 1585/86 erneute Kaperfahrt in der Karibik; 1587 Zerstörung spanischer Schiffe im Hafen von Cadiz; englischer Vizeadmiral (1588) und Admiral (1589); 1595/96 letzter Beutezug gegen die spanischen Kolonien in Amerika; 1581 Ritterschlag.

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Hans Drake

gest. 1653
Anm.: Seit 1617 in schwedischen Kriegsdiensten als Obristleutnant (1624-1630) und Obrist (1630-1638); 1633 Statthalter von Kalmar; 1636 Kommandant der Stadt Magdeburg, wegen deren Übergabe er zum Tod verurteilt, danach aber begnadigt wurde; 1639 erneut Obrist; 1642 Schlosshauptmann auf Nöteborg; 1645-1651 Gouverneur in Narva.
N. N. von Drandorf (1)

Anm.: Tochter des Wolf Friedrich von Drandorf (gest. 1632) auf Belgern; um 1637 Hofmeisterin der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675).
N. N. von Drandorf (2)

Anm.: Meißnischer Adliger; um 1623 Angehöriger der kurbayerischen Besatzung von Amberg.
August Adolph von Drandorf

geb. ca. 1590
gest. 1656
Anm.: Sohn des Wolf Friedrich von Drandorf (gest. 1632) auf Belgern; kursächsischer Obristleutnant (1631), Obrist (1635-1650) und Generalwachtmeister (1649); Kommandant von Leipzig (1636-1639), Magdeburg (1640-1646) und Großenhain (1648-1650); 1649/50 kursächsischer Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionstag; 1644 Erhebung in den Freiherrenstand.

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Christoph von Drandorf

gest. 1650
Anm.: Sohn des Wolf Friedrich von Drandorf (gest. 1632) auf Belgern; spätestens seit 1630 kursächsischer Obristleutnant; 1633-1642 Festungskommandant der Leipziger Pleißenburg, aufgrund deren Übergabe an die Schweden Haft bis zum Tod.
Charles Drelincourt

geb. 1595
gest. 1669
Anm.: Sohn des herzoglichen Sekretärs Pierre Drelincourt in Sedan; Studium der Theologie in Sedan und Saumur; seit 1620 Pastor der reformierten Gemeinde von Paris-Charenton.

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Jakob Drescher

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Johann Dressel

gest. 1637
Anm.: Geboren in Oberfranken; Subprior und Prior des Zisterzienserklosters Ebrach; ab 1618 Abt des Klosters; seit 1629 einer der kaiserlichen Kommissare zur Vollstreckung des Restitutionsedikts in Hohenlohe; 1631 Flucht vor den schwedischen Besatzern des Klosters; 1636 Rückkehr dorthin.

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Martin Dreßler

Anm.: Um 1630 vermutlich Leipziger oder schlesischer Kaufmann.
N. N. von Drieberg

Anm.: Um 1636 Vorschneider des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636).
Gaspard de Drueil

Anm.: Malteserritter, der 1620 an der Gefangennahme des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg bei der Schlacht am Weißen Berg beteiligt war.
Graf Johann Drugeth de Homonna
Graf Drugeth de Homonna János

geb. 1609
gest. 1645
Anm.: Sohn des Georg Drugeth de Homonna (1583-1620); seit 1626 kaiserlicher Kämmerer; davor Erhebung in den Grafenstand.

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Georg Drumler
Georg Demmeler

Anm.: Um 1628 Inhaber einer Kate in Reinstedt.
Nero Claudius Drusus

geb. 38 v. Chr.
gest. 9 v. Chr.
Anm.: Sohn des Prätors Tiberius Claudius Nero (gest. um 33 v. Chr.) und Bruder des späteren Kaisers Tiberius (42 v. Chr.-37 n. Chr.); ab 15 v. Chr. römischer Feldherr; seit 13 v. Chr. Statthalter der drei gallischen Provinzen.

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Dschaafer Pascha

gest. 1635
Anm.: 1634/35 Statthalter von Ofen; vgl. Anton von Gévay: Versuch eines chronologischen Verzeichnisses der türkischen Statthalter von Ofen, in: Der österreichische Geschichtsforscher II (1841), S. 75f.
Charles Du Bois
Baron Charles d' Avaugour

geb. 1600
gest. 1657
Anm.: Unehelicher, doch 1615 legitimierter Sohn des Claude d'Avaugour, Comte de Vertus (1581-1637); ab 1629 französischer Diplomat; 1633-1641 diplomatische Missionen im Heiligen Römischen Reich, Dänemark, Schweden, Polen und bei den Generalstaaten; 1643-1648 französischer Resident bei der Armee Schwedens; 1643-1649 zudem schwedischer Obrist; 1649-1651 französischer Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionstag; seit 1654 französischer Botschafter in Stockholm.

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Joseph Du Chesne
Iosephus Quercetanus

geb. ca. 1544
gest. 1609
Anm.: Sohn des hugenottischen Chirurgen Jacques Du Chesne in Armagnac; Alchemist, Arzt und Paracelsus-Anhänger; 1564-1566 Medizinstudium in Montpellier; 1573 Promotion zum Dr. med. in Basel; danach Arzt in Lyon, Kassel und Genf (1584 Bürgerrecht); ab 1587 Mitglied des Rats der 200 und seit 1594 des kleinen Rats der Stadt Genf; ab 1596 Leibarzt des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) in Paris.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Hans Duderstadt

Anm.: Um 1628 Bauer in Reinstedt.
Heinrich von Dünau

gest. 1609
Anm.: Bis 1603 anhaltischer Obristleutnant; seit 1603 Inhaftierung wegen angeblicher Planung eines Mordanschlages auf Kurfürst Christian II. von Sachsen (1583-1611) bei Gräfenhainichen.
Albrecht Dürer

geb. 1471
gest. 1528
Anm.: Sohn des aus Ungarn stammenden Nürnberger Goldschmiedes Albrecht Dürer (1427-1502); bedeutender Maler, Grafiker, Mathematiker und Kunsttheoretiker; bis 1486 zunächst Goldschmiedelehre; ca. 1487-1490 Ausbildung bei dem Nürnberger Maler Michael Wolgemut (1434-1519); 1490-1494 Wanderschaft; 1494/95 erste Reise nach Italien; seit 1495 Inhaber einer eigenen Grafiker- und Malerwerkstatt in Nürnberg; 1505-1507 zweite Reise nach Italien; 1520/21 Reise in die Niederlande.

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Matthijs van Dulcken

gest. 1634
Anm.: Sohn des Roermunder Patriziers Goswinus van Dulcken; 1610, 1616 und 1629 Bürgermeister von Roermond; ca. 1623-1627 spanischer Gouverneur von Groenlo und Lizentmeister von Obergeldern; nach 1629 Schöffe in Roermond.
Pierre Du Moulin
Petrus Molinaeus

geb. 1568
gest. 1658
Anm.: Sohn des reformierten Pfarrers Joachim Du Moulin; französischer calvinistischer Theologe; 1588-1592 Studium in Cambridge; 1592-1597 Professor für Philosophie an der Universität Leiden; Pastor in Grigny (1599-1601), Ablon (1601-1606) und Charenton (1606-1615); 1615 Verleihung des Doktortitels durch die Universität Cambridge; seit 1621 Pastor in Sedan und Professor für Theologie an der dortigen Hugenottenakademie; daneben 1624/25 Pastor der französischen Kirche in London.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Duodo, Familie

Anm.: Venezianische Patrizierfamilie.
Pietro Duodo

geb. 1554
gest. 1610
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Francesco Duodo (1518-1592); 1579 und 1584 Savio agli Ordini in Venedig; 1584-1606 mehrfach außerordentlicher Gesandter Venedigs in Savoyen, Polen, England, Rom und am Kaiserhof; 1592 Savio di Terraferma; 1594-1598 ordentlicher venezianischer Gesandter in Frankreich; 1600 und 1605 Savio del Consiglio; 1607-1609 Capitano (Stadthauptmann) von Padua; 1602 Ernennung zum Hofpfalzgrafen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Alphonse-Louis Du Plessis de Richelieu
Erzbischof Alphonse-Louis von Aix-en-Provence
Erzbischof Alphonse-Louis von Lyon

geb. 1582
gest. 1653
Anm.: Sohn des François Du Plessis de Richelieu (1548-1590); 1626-1628 Erzbischof von Aix-en-Provence; ab 1628 Erzbischof von Lyon; seit 1629 Kardinal; ab 1631 Grand aumônier de France.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Armand-Jean Du Plessis de Richelieu
Duc Armand-Jean de Richelieu
Duc Armand-Jean de Fronsac
Bischof Armand-Jean von Luçon

geb. 1585
gest. 1642
Anm.: Sohn des François Du Plessis de Richelieu (1548-1590); 1607-1624 Bischof von Luçon; 1616/17 Ministre des Affaires étrangères und Secrétaire d’État à la Guerre; ab 1622 Kardinal; seit 1624 Erster Minister unter König Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); ab 1627 Grand-maître, chef et surintendant général de la navigation et du commerce de France; seit 1627 Gouverneur der Bretagne; ab 1629 Lieutenant-général du royaume; seit 1629 Duc de Richelieu und Pair de France; ab 1634 Duc de Fronsac.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Du Puits

Anm.: Um 1630, vermutlich auch schon vor 1619, Tanzmeister in Amberg.
Durandus von Saint-Pourçain
Bischof Durandus von Limoux
Bischof Durandus von Le Puy-en-Velay
Bischof Durandus von Meaux

geb. ca. 1270/75
gest. 1334
Anm.: Geboren in Saint-Pourçain-sur-Sioule; Dominikaner, Theologe und Philosoph; Ausbildung am Pariser Dominikanerkonvent St. Jacques; 1308-1312 theologische Vorlesungen in Paris; 1312 Promotion zum Magister; 1313-1317 lector sacri palatii am päpstlichen Hof in Avignon; Bischof von Limoux (1317/18), Le Puy-en-Velay (1318–1326) und Meaux (seit 1326).

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N. N. Durant

Anm.: Um 1623/30 venezianischer Obrist.
Samuel Durant

geb. ca. 1580
gest. 1626
Anm.: Calvinistischer Kontroverstheologe und Pastor in Charenton bei Paris.

Weiterführende Informationen in VIAF
Stefano Durazzo
Erzbischof Stefano von Genua

geb. 1594
gest. 1667
Anm.: Sohn des Pietro Durazzo (1560-1631), 1619-1621 Doge der Republik Genua; 1627-1633 Generalschatzmeister und 1633/34 Pro-Generalschatzmeister der Apostolischen Kammer; seit 1633 Kardinal; 1634/35 päpstlicher Legat (Statthalter) in Ferrara; 1635-1664 Erzbischof von Genua.

Weiterführende Informationen in VIAF
Matthias Du Thuy(t)

Anm.: Vor 1634 in sächsisch-weimarischen Diensten; um 1634/35 in Savoyen.
John Dury
Johannes Duraeus

geb. 1596
gest. 1680
Anm.: Sohn des Edinburgher presbyterianischen Pfarrers Robert Durie (1555-1616), der 1606 nach Holland emigrieren musste; Theologiestudium in Leiden, Sedan und Oxford; 1621 Tätigkeit als Erzieher in Frankreich; 1624-1626 Prediger einer geheimem reformierten Gemeinde in Köln; 1628 anglikanischer Pfarrer in Elbing; ab 1630 Reisen nach England, Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Dänemark und in die Schweiz, um eine Union der evangelischen Konfessionen zu erreichen; seit 1661 Leben in Kassel und Fortsetzung seiner Unionsbestrebungen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Hans Duterstadt

Anm.: Um 1628 Bauer in Reinstedt.
Henri Duval
Henri du Val de Mondreville
Comte Henri de Dampierre

geb. 1580
gest. 1620
Anm.: Sohn des Jacob du Val de Mondreville; seit 1601 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Obrist (1609), General-Kommandant zu Ross und Fuß (1616) im Kampf gegen Venedig, Generalleutnant (1618/19) und Generalfeldwachtmeister (1620) gegen die aufständischen Böhmen und Mähren sowie den mit ihnen verbündeten Gabriel Bethlen (1580-1629); um 1617 kaiserlicher Kämmerer und Hofkriegsrat.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Jacques Duval
Comte Jacques de Dampierre

geb. ca. 1585
gest. 1631
Anm.: Sohn des Jacob du Val de Mondreville; kaiserlicher Obristleutnant (1619) und Obrist (1620-1623 und ab 1628); seit 1620 Comte de Dampierre.
Jacob Duwall
James MacDougall of Mackerstone

geb. ca. 1589
gest. 1634
Anm.: Sohn des schottischen Adligen Albert MacDougall of Mackerstone (gest. 1641), der Anfang des 17. Jahrhunderts nach Schweden ausgewandert war; schwedischer Musketier (um 1607), Hauptmann (1614), Obristleutnant (1621), Obrist (1629) und General (1632); seit 1632 Oberbefehlshaber der schwedischen Armee in Schlesien; 1674 posthume Erhebung in den Freiherrenstand.

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Tobias Duwall
Tobias MacDougall of Mackerstone

gest. 1657
Anm.: Sohn des schottischen Adligen Albert MacDougall of Mackerstone (gest. 1641), der Anfang des 17. Jahrhunderts nach Schweden ausgewandert war; schwedischer Fähnrich (1625), Leutnant (1630) und Obrist (1636-1649).
Adam Eberhardt

gest. 1631
Anm.: Seit 1620 Inhaber des Gasthauses "Zur Goldenen Sonne" in Eger.
Balthasar Eberhardt

Anm.: Um 1628 Bauer in Badeborn.
Hans Georg von Eberstein

Anm.: 1631 Gesandter der Grafen von Stolberg auf dem Leipziger Konvent.
Graf Otto Ludwig von Eberstein

geb. 1617
gest. 1645
Anm.: Sohn des Grafen Johann Jakob von Eberstein (1574-1637); zunächst hessisch-kasselischer Obrist und Obristwachtmeister; nach 1642 kaiserlicher Obristleutnant und Obristwachtmeister.
N. N. von Ebra

gest. vor 1632
Anm.: Thüringischer Adliger und Schwager des Uriel von Eichen.
N. N. Eckenstedt

Anm.: Um 1629 kaiserlicher Kornett.
Adolph Dietrich von Efferen
Adolph Dietrich von Hall

gest. 1631
Anm.: Rheinischer Adliger; seit 1629 schwedischer Obrist.
N. N. von Eggenberg

Anm.: Vermutlicher Angehöriger der weiterhin protestantischen, in Niederösterreich begüterten Nebenlinie des steirischen Adelsgeschlechts; ca. 1619/20 Bekannstschaft mit Prinz Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in Böhmen; um 1627 in Amsterdam.
Fürstin Anna Maria von Eggenberg
Herzogin Anna Maria von Krumau
Geburtsname: Markgräfin Anna Maria von Brandenburg-Bayreuth

geb. 1609
gest. 1680
Anm.: Tochter des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655); 1639-1649 Ehe mit Fürst Johann Anton von Eggenberg (1610-1649).
Fürst Johann Anton von Eggenberg
Herzog Johann Anton von Krumau
Graf Johann Anton von Gradisca

geb. 1610
gest. 1649
Anm.: Sohn des Johann Ulrich von Eggenberg (1568-1634); ab 1629 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 Landeshauptmann von Krain, bald darauf auch Mitglied des innerösterreichischen Geheimen Rates; 1638 Gesandter von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) in Rom; 1647 Belehnung mit der reichsunmittelbaren gefürsteten Grafschaft Gradisca; ab 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Johann Ulrich von Eggenberg
Herzog Johann Ulrich von Krumau

geb. 1568
gest. 1634
Anm.: Sohn des Protestanten Seifried von Eggenberg (1526-1594); 1597 Mundschenk am Grazer Hof, dort Freundschaft mit dem jungen Erzherzog Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1598 erzherzoglicher Kämmerer; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1602 Landeshauptmann von Krain; ab 1603 Geheimer Rat und Präsident der Hofkammer von Innerösterreich; 1615-1619 erzherzoglicher Obersthofmeister und Präsident des innerösterreichischen Geheimen Rates; 1619-1625 kaiserlicher Obersthofmeister und seit 1619 Präsident des Wiener Geheimen Rates; ab 1621 Landeshauptmann der Steiermark; Erhebung in den Freiherren- (1598) und Fürstenstand (1623); seit 1628 Herzog von Krumau; ab 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Johann Eggers

Anm.: Um 1626 dritter Kommandant von Deventer.
N. N. von Egloff

Anm.: Um 1636 Bediensteter des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern (1573-1651).
Peter Ehlerdt (1)

Anm.: Um 1628 Bauer in Badeborn.
Peter Ehlerdt (2)

Anm.: Um 1628 Bauer in Ballenstedt.
Philipp Adolph von Ehrenberg
Bischof Philipp Adolph von Würzburg

geb. 1583
gest. 1631
Anm.: Sohn des Johann Heinrich von Ehrenberg (1547-1584); ab 1600 Domizellar in Würzburg und Bamberg; seit 1609 Domherr und 1619-1623 Domdekan in Würzburg; ab 1623 Bischof von Würzburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Hans Ehrich

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Michael Ehrich

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
N. N. von Eibiswald

Anm.: Um 1622 unverheiratete Angehörige des steirischen Adelsgeschlechts.
Sidonia von Eibiswald
Geburtsname: Sidonia von Stubenberg

geb. 1599
gest. 1642
Anm.: Tochter des Georg Hartmann von Stubenberg (gest. 1608); 1619-1633 Ehe mit Paul von Eibiswald (1596-1633); 1629 Emigration aus der Steiermark.
N. N. von Eichen (1)
N. N. von der Eich (1)

Anm.: Um 1632 lebendes Kind des Uriel von Eichen.
N. N. von Eichen (2)
N. N. von der Eich (2)
Geburtsname: N. N. von Röder(?)

Anm.: Vermutlich Tochter des Harzgeröder Adligen Wolf Dietrich von Röder (gest. 1627); um 1633 Gemahlin des Uriel von Eichen.
N. N. von Eichen (3)
N. N. von der Eich (3)

geb. 1633
Anm.: Sohn des Uriel von Eichen.
Uriel von Eichen
Ulrich von Eichen
Uriel von der Eich

Anm.: Bis 1631 Besitzer eines Gutes in Bernburg; 1632/33 anhaltisch-bernburgischer Rat und Amtshauptmann von Harzgerode; später auch gräflich-stolbergischer Rat; 1641 und 1646 stolbergischer Kriegskommissar.
Johannes Eichsen

Anm.: Geboren in Bremen; seit 1622 Studium in Padua; Prokurator (1622) und Syndikus (1623/24) der deutschen Nation an der Juristenfakultät in Padua.
Marcus von Eickstedt

geb. ca. 1595
gest. 1661
Anm.: Sohn des Dobslaw von Eickstedt (1555-1621); Erbherr auf Roderbeck und Uchtdorf; Diplomat des Herzogs Bogislaw XIV. von Pommern (1580-1637), u. a. als dessen Gesandter in Spanien (1624), in Wien (1628), auf dem Regensburger Kurfürstentag (1630), in Paris (1631) und in Kopenhagen (1633); ab 1626 pommerscher Kriegsrat; seit 1627 Domherr in Cammin; ab 1634 Geheimer Rat und Amtshauptmann in Ueckermünde; 1644/45 Abgesandter der pommerschen Landstände auf dem Westfälischen Friedenskongress in Osnabrück.

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Hermann Eiling

geb. ca. 1598
gest. 1643
Anm.: Sohn des Kölner Universitätspedellen Jakob Eiling; Kanoniker an St. Gereon und an St. Aposteln in Köln; Kanoniker und später Dekan des St. Mauritiusstiftes (Moritzberg) bei Hildesheim und des St. Suitbertusstiftes in Kaiserswerth; 1626-1628 Offizial des Bistums Paderborn; 1628-1633 Offizial des Bistums Hildesheim; seit 1633 Offizial des Erzbistums Köln; 1633 Promotion zum Dr. iur. utr. an der Universität Köln.

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Einsiedel, Familie

Anm.: Meißnisches Adelsgeschlecht.

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Amalia von Einsiedel

geb. ca. 1615
Anm.: Vermutlich Tochter des Heinrich Friedrich von Einsiedel (1582-1653); um 1631 vermutlich Kammerjungfer in Bernburg.
Christian Friedrich von Einsiedel

geb. ca. 1621
gest. 1649
Anm.: Sohn des Heinrich Friedrich von Einsiedel (1582-1653); ab 1636 Edelknabe des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1645 Hofmeister eines Prinzen von Oranien; ab 1647 niederländischer Rittmeister; seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Berötete").
Curt von Einsiedel

geb. 1597
gest. 1668
Anm.: Sohn des Abraham von Einsiedel (1571-1642); ab 1620 Kammerjunker der verwitweten Kurfürstin Hedwig von Sachsen (1581-1641); 1625-1629 Rat und Hofmeister des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Gottorf (1606-1655); seit 1631 kursächsischer Appellationsrat; ab 1632 Hofmeister des Kurprinzen Johann Georg II. (1613-1680); zuletzt Geheimer Rat (1638-1668), Amtshauptmann auf Giebichenstein (1639-1668) und Hofmarschall (1638-1648) des Herzogs August von Sachsen-Weißenfels (1614-1680); seit 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ersprießliche").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Georg Ernst von Einsiedel

gest. 1636
Anm.: Sohn des Heinrich Friedrich von Einsiedel (1582-1653).
Georg Haubold von Einsiedel

geb. 1587
gest. 1642
Anm.: Sohn des Georg Heinrich von Einsiedel (1550-1633); ca. 1625-1628 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; 1628-1634 fürstlicher Fräulein-Hofmeister in Bernburg; danach weiterhin in anhaltisch-bernburgischen Diensten; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Übertreffende").

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Georg Heinrich von Einsiedel

geb. 1550
gest. 1633
Anm.: Sohn des Heinrich von Einsiedel (1519-1573); zuletzt Erbherr auf Roschwitz; als kursächsischer Rat und Oberhofrichter (bis 1592) Förderer des Kryptocalvinismus; 1602 Verkauf seines meißnischen Gutes Sahlis und Emigration nach Nürnberg; ab 1604 kurpfälzischer Rat in Amberg; 1604-1611 auch Pfleger von Cham; 1614 Übersiedlung nach Anhalt; seit 1614 anhaltisch-bernburgischer Landrat; ca. 1618-1623 Regierungs- und Konsistorialpräsident in Bernburg.

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Heinrich Friedrich von Einsiedel

geb. 1582
gest. 1653
Anm.: Sohn des Georg Heinrich von Einsiedel (1550-1633); Erbherr auf Roschwitz; 1623 Hofmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); bis mindestens 1650 Hofmeister Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gleiche").

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Hildebrand von Einsiedel

geb. 1566
gest. 1647
Anm.: Sohn des Hildebrand von Einsiedel (1528-1594); Erbherr auf Gnandstein und Wolftitz; kursächsischer Landrat und Obersteuereinnehmer.
Kaspar Eisenberger

Anm.: Vor 1636 anhaltisch-dessauischer Amtmann.
Daniel Eisenmann

Anm.: Um 1635/36 Kaufmann in Regensburg.
Matthias Eisfeld

Anm.: Um 1628 Untertan im Amt Ballenstedt.
Abraham Eli

Anm.: Um 1628/29 jüdischer Kaufmann.
N. N. von Eltz

Anm.: Moselländischer Adliger; um 1631 kaiserlich-ligistischer Obristwachtmeister.
Georg Em(m)erich

geb. 1422
gest. 1507
Anm.: Sohn des Görlitzer Bürgermeisters und Kaufmannes Urban Emerich (1400-1470); Kaufmann; 1465 Pilgerreise nach Jerusalem; seit 1481 Beteiligung am Nachbau des Heiligen Grabes zu Görlitz; 1483, 1488, 1494, 1498 und 1502 Görlitzer Bürgermeister.

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Heiliger Emmeram
Bischof Emmeram von Regensburg

gest. ca. 685
Anm.: Märtyrer und erster Bischof von Regensburg.

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N. N. von Ende

Anm.: Thüringischer Adliger; um 1636 in reußischen Diensten.
Hans Heinrich von Ende

Anm.: Schwedischer Rittmeister (um 1635) und Obrist (1643-1649).
David Enderle

Anm.: Im Frühjahr 1635 Dolmetscher auf der Reise des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg zu den ungarischen Grenzfestungen.
Georg Enderling

geb. 1583
gest. 1664
Anm.: Geboren in Zerbst; 1618-1620 Konrektor in Bernburg; Pfarrer in Altenburg bei Nienburg/Saale (1620-1635) und an der Bernburger Nikolaikirche (seit 1635).
Job Hartmann von Enenkel

geb. 1576
gest. 1627
Anm.: Sohn des Albrecht von Enenkel (1547-1608); Genealoge und Geschichtsschreiber sowie Antiken-, Bücher-, Gemälde-, Instrumenten- und Kuriositätensammler; ab 1613 niederösterreichischer Regimentsrat; seit 1625 kaiserlicher Kämmerer.

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N. N. Engel

Anm.: Um 1633 vermutlich kursächsischer Kommissar.
Arnold Engelbrecht

geb. 1582
gest. 1638
Anm.: Sohn des Wernigeröder Bürgermeisters Martin Wolfgang Engelbrecht (1532-1591); Erbherr auf Voldagsen, Gronau und Riedeburg; Dr. jur.; Kanzler und Geheimer Rat des Herzogs Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634).

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Hans Heinrich von Engelhard und Schnellenstein

geb. nach 1600
Anm.: Sohn des schlesischen Adligen Johannes von Engelhard und Schnellenstein; Kammerjunker und Rat des Herzogs Georg Rudolph von Schlesien-Liegnitz-Wohlau (1595-1653).
Arnold Engelhardt

Anm.: Ca. 1598-1628 fürstlicher Amtsschreiber in Ballenstedt; 1629 Bürgermeister in Ballenstedt.
Daniel Engelhardt
Daniel Angelocrator

geb. 1569
gest. 1635
Anm.: Sohn des Korbacher Bäckers Justus Engelhardt; Pfarrer in Martinshagen (1597-1601), Istha bei Wolfhagen (1601-1607) und Frankenberg/Hessen (1607-1612); Archidiakon (1612-1614) und Superintendent (1614-1624) in Marburg; 1625/26 Pfarrer in Gudensberg; 1626/27 Konsistorialassessor in Kassel; 1627-1632 Oberpfarrer der Jakobskirche und Superintendent in Köthen; seit 1632 Köthener Hofprediger.

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Matthias Engelhardt d. Ä.

Anm.: Dr. med.; seit 1627 Leibarzt des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); außerdem noch 1640 Stadtarzt in Köthen.
Königin Anna von England
Königin Anna von Irland
Königin Anna von Schottland
Geburtsname: Prinzessin Anna von Dänemark und Norwegen

geb. 1574
gest. 1619
Anm.: Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); seit 1589 Ehe mit König Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England) (1566-1625).

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Prinzessin Elisabeth von England, Schottland und Irland

geb. 1635
gest. 1650
Anm.: Tochter des Königs Karl I. von England, Schottland und Irland (1600-1649).

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Königin Elisabeth I. von England
Königin Elisabeth I. von Irland

geb. 1533
gest. 1603
Anm.: Tochter des Königs Heinrich VIII. von England (1491-1547); seit 1558 Königin von England und Irland.

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Königin Henriette Maria von England
Königin Henriette Maria von Irland
Königin Henriette Maria von Schottland
Geburtsname: Dauphine Henriette Maria von Frankreich und Navarra

geb. 1609
gest. 1669
Anm.: Tochter des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1625-1649 Ehe mit König Karl I. von England (1600-1649).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Jakob I. von England
König Jakob I. von Irland
König Jakob VI. von Schottland

geb. 1566
gest. 1625
Anm.: Sohn der Königin Maria I. von Schottland (1542-1587); ab 1567 König von Schottland (bis 1583 unter verschiedenen Regenten); seit 1603 auch König von England und Irland; ab 1590 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Jakob II. von England
König Jakob II. von Irland
König Jakob VII. von Schottland

geb. 1633
gest. 1701
Anm.: Sohn des Königs Karl I. von England, Schottland und Irland (1600-1649); 1685-1689 König von England und Schottland; 1685-1690 König von Irland; von seiner Absetzung durch die Glorious Revolution (1688/89) bis zu seinem Tod jakobitischer Thronprätendent; seit 1642 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Karl I. von England
König Karl I. von Schottland
König Karl I. von Irland

geb. 1600
gest. 1649
Anm.: Sohn des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England) (1566-1625); ab 1625 König von England, Schottland und Irland; 1649 durch das Parlament des Hochverrats angeklagt und hingerichtet; seit 1611 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Karl II. von England
König Karl II. von Schottland
König Karl II. von Irland

geb. 1630
gest. 1685
Anm.: Sohn des Königs Karl I. von England, Schottland und irland (1600-1649); ab 1660 König von England, Schottland und Irland; seit 1638 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Prinz Karl Jakob von England, Schottland und Irland

geb. 1629
gest. 1629
Anm.: Sohn des Königs Karl I. von England, Schottland und Irland (1600-1649).
N. N. Eppinger

Anm.: Angehöriger des Regensburger Patriziergeschlechts.
N. N. Epstein

Anm.: Um 1635 in Paris.
Erasmo da Narni
Gattamelata

geb. 1370
gest. 1443
Anm.: Sohn eines Metzgers aus Narni; italienischer Condottiere in florentinischen (1424-1427), päpstlichen (1427-1434) und venezianischen Kriegsdiensten (1434-1440).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Erbach, Familie
Grafen von Erbach

Anm.: Rheinfränkisches Reichsgrafengeschlecht., NDB
Graf Georg Albrecht von Erbach

geb. 1597
gest. 1647
Anm.: Sohn des Grafen Georg III. von Erbach (1548-1605); regierender Graf von Erbach-Schönberg (ab 1609), Erbach-Reichenbach (seit 1623) und Erbach-Fürstenau (ab 1627); seit 1643 alleiniger Regent der Grafschaft Erbach.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Hessische Biographie
Graf Johann Kasimir von Erbach-Breuberg

geb. 1584
gest. 1627
Anm.: Sohn des Grafen Georg III. von Erbach (1548-1605); seit 1606 regierender Graf von Erbach in Breuberg, Wildenstein und Klein-Heubach; kaiserlicher Obrist.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Hessische Biographie
Georg Erckenbrecht

Anm.: Geboren in Sinsheim; Studium in Heidelberg (1582); 1595 kurpfälzischer Rechenschreiber; ab 1596 Rechenkammerrat; seit 1607 Rechenrat am kurfürstlichen Hof; um 1615/19 Kammermeister.
Gräfin Maria Erdődy
Gräfin Erdődy Mária
Geburtsname: Gräfin Maria Pálffy
Geburtsname: Gräfin Pálffy Mária

Anm.: Tochter des Grafen Stephan Pálffy (1586-1646); Ehe mit Graf Gabriel Erdődy (1613-1650).
Christian von Erffa

geb. 1592
gest. 1637
Anm.: Sohn des Hans Hartmann von Erffa (1551-1610); zuletzt in kaiserlichen Kriegsdiensten.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Hans Hartmann von Erffa

geb. 1551
gest. 1610
Anm.: Sohn des Georg von Erffa (1529-1596); Erbherr auf Osmersleben, Niederlind, Rodach und Helmershausen; Hofmeister des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg (1533-1598); 1591/92 kursächsischer Oberhauptmann von Wittenberg; seit 1592 Statthalter in Celle.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Martha von Erffa
Martha von Hoym
Geburtsname: Martha von Bock und Polach

geb. nach 1560
gest. 1633(?)
Anm.: Tochter des Abraham von Bock und Polach (1532-1603); bis 1590 erste Ehe mit Johann Gebhard von Hoym (gest. 1590); 1593-1610 zweite Ehe mit Hans Hartmann von Erffa (1551-1610).
Francesco Erizzo

geb. 1566
gest. 1646
Anm.: Sohn des Benedetto Erizzo; venezianischer Diplomat u. a. am Wiener Kaiserhof; seit 1631 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Erlach, Familie

Anm.: Berner Adelsgeschlecht.
N. N. von Erlach

Anm.: Um 1623 junger Angehöriger des Berner Adelsgeschlechts.
Agnes von Erlach

geb. 1615
Anm.: Tochter des Burkhard von Erlach (1566-1640).
August Ernst von Erlach

geb. 1616
gest. 1684
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (1566-1640); 1636-1640 und 1641-1644 in kaiserlichen Kriegsdiensten; später anhaltischer Landrat und Direktor des Stipendienwesens.
Burkhard (1) von Erlach

geb. 1566
gest. 1640
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (gest. 1566); ab 1610 Herr auf Altenburg (bei Bernburg); seit 1580 Erziehung am Dessauer Hof gemeinsam mit Prinz Christian d. Ä. von Anhalt (1568-1630), den er anschließend auf seiner Kavalierstour durch Italien, Frankreich, England und Holland begleitete; 1591/92 Teilnahme an dessen Expeditionskorps für König Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); kurpfälzischer Kammerherr, Gesandter und Landrichter der Oberpfalz; anhaltisch-bernburgischer Stallmeister, Hofmeister (ca. 1622/23) und Hofmarschall (seit 1624); ab 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gesunde").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Burkhard (2) von Erlach

geb. 1600
gest. 1686
Anm.: Sohn des Anton von Erlach (1557-1617); Herr auf Kiesen; 1623 Kriegsdienst unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626).
Burkhard (3) von Erlach

geb. 1613
gest. 1633
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (1566-1640); erschlagen von Bauern bei Pfirt.
Dorothea Ursula von Erlach

geb. 1611
gest. nach 1680
Anm.: Tochter des Burkhard von Erlach (1566-1640).
Eleonora Maria von Erlach

geb. 1608
Anm.: Tochter des Burkhard von Erlach (1566-1640).
Erasmus von Erlach

Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (1566-1640).
Hartmann von Erlach

geb. 1597
gest. 1633
Anm.: Sohn des Anton von Erlach (1557-1617); sieben Jahre Page des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); zwei Jahre Leutnant unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); bis 1623 Hauptmann unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); nach kurzer Kriegsgefangenschaft Aufenthalt in Schweden; später Hauptmann auf dem italienischen Kriegsschauplatz (Piemont); zuletzt schwedischer Obristleutnant unter Wild- und Rheingraf Otto Ludwig von Salm-Kyrburg-Mörchingen (1597-1634).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johann Ludwig von Erlach

geb. 1595
gest. 1650
Anm.: Sohn des Rudolph von Erlach (1563-1617); 1611-1616 Page des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); zunächst im Kriegsdienst für die Republik Venedig (1616), dann als Fähnrich bzw. Hauptmann der Protestantischen Union und böhmischen Konföderierten (1618-1620); 1621 Major unter Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624); 1622 Hauptmann unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); 1622/23 Obristleutnant unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625-1627 schwedischer Obrist und Generalquartiermeister; Mitglied des Großen (1627-1629) und Kleinen Berner Rates (1629-1638); 1630/31 in französischen Kriegsdiensten; 1633-1638 Oberbefehlshaber der bernischen Truppen im Aargau; Obrist (1637) und Generalmajor (1638) unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); seit 1638 französischer Gouverneur von Breisach; Obrist (1644-1650), Generalleutnant (1647) und Kommandant (1649) der französischen Armee im Reich; 1650 Maréchal de France.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Johanna Barbara von Erlach

geb. 1605
Anm.: Tochter des Burkhard von Erlach (1566-1640).
Ursula Helena von Erlach
Geburtsname: Ursula Helena von Hatzfeld

geb. 1579
gest. 1641
Anm.: Tochter des Bernhard Georg von Hatzfeld (gest. 1603); ca. 1602-1640 Ehe mit Burkhard von Erlach (1566-1640).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Wolfgang Christian von Erlach

geb. 1604
gest. 1622
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (1566-1640); niederländischer Fähnrich.
N. N. von Erlbeck

Anm.: Angehöriger des oberpfälzischen Adelsgeschlechts.
N. N. Erleben

Anm.: Um 1635 in Großalsleben.
Augustin Erndtel

Anm.: Bis um 1637 Agent der ausgewanderten oberösterreichischen protestantischen Adelsfamilie Volckersdorff in Wien; danach im Dienst des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Jordan Ernst

Anm.: Um 1632/34 Pächter des fürstlichen Vorwerks in Bärenrode.
Andreas Eroldenier

Anm.: Um 1628 Untertan in Rieder.
Pierre Erondelle

gest. 1627
Anm.: Reformierter Pastor in Rouen; 1626 Deputierter auf der Synode von Castres.
Alexander Erskein
Alexander Erskine

geb. 1598
gest. 1656
Anm.: Sohn des schottischen Adligen und Greifswalder Kaufmanns Walter Erskein (1569-1643); ab 1628 in schwedischen Diensten als Hofrat und Agent in Stralsund; 1632-1634 Resident für Thüringen in Erfurt; 1634-1636 Kriegsrat bei der Hauptarmee; seit 1637 pommerischer Assistenzrat; ab 1643 Präsident des pommerischen Appellationsgerichts; 1645/46 Assistenzrat des schwedischen Generalfeldmarschalls Lennart Torstensson (1603-1651) in Leipzig; 1647/48 Vertreter der von der schwedischen Armee erhobenen Entschädigungsansprüche beim Westfälischen Friedenskongress; seit 1648 Kriegsratspräsident und Reichsrat; 1649/50 Unterhändler auf dem Nürnberger Exekutionstag; Rat in den schwedisch besetzten Herzogtümern Bremen (1650) und Verden (1652); ab 1653 Kriegs- und Etatspräsident der Herzogtümer Bremen und Verden; seit 1655 Kriegspräsident der schwedischen Armee in Polen; 1656 polnischer Kriegsgefangener; 1655 Erhebung in den Freiherrenstand; ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fürsichtige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Erthal, Familie

Anm.: Fränkisches Rittergeschlecht.

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Johann Christoph von Erthal

geb. 1578/90
gest. 1637
Anm.: Sohn des Georg Erich von Erthal (gest. 1605); würzburgischer Rat sowie Amtmann in Haßfurt und Eltmann.
Dietrich Ottmar von Erwitte

gest. 1631
Anm.: Westfälischer Adliger; Erbherr auf Ebbinghausen; um 1618/19 pfälzisch-neuburgischer Obristleutnant und Stadthauptmann von Lippstadt; danach ligistischer Obrist (seit 1619) und Generalwachtmeister (1631).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Louis Esalin des Aimars
Baron Louis de La Garde

gest. 1636
Anm.: Sohn des Jean-Baptiste Escalin des Aimars, Baron de La Garde (geb. 1539/42).
Heinrich Wilhelm von Eschwege

gest. 1651/52
Anm.: Sohn des hessischen Adligen Reinhard von Eschwege (gest. 1607); 1612 im Gefolge des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632) bei der Krönung von Kaiser Matthias (1557-1619); ca. 1618-1620 Kriegsdienst bei den böhmischen Konföderierten; 1620 Fluchthelfer der Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz (1596-1662) aus Böhmen; 1622 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); später Obrist unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fröhliche").

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Jean d' Espagnet

geb. 1564
gest. 1637
Anm.: Französischer Jurist, Politiker und Alchemist; ab 1590 Rechtsanwalt in Bordeaux; seit 1592 conseiller au Grand Conseil in Paris; ab 1601 Président à mortier der Chambre Criminelle am Parlement von Bordeaux (1601); ca. 1609-1615 katholischer Président der Chambre de l'Édit de Guyenne in Nérac; danach Président d’honneur des Parlement von Bordeaux.

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N. N. d' Espaigne

Anm.: Lothringer Adliger; kaiserlicher Obrist (1631-1635) und Feldmarschallleutnant (1634).
Michael d' Espaigne

Anm.: Lothringer Adliger; kaiserlicher Obristleutnant (1629) und Obrist (1634-1640).
Raymond d' Espaigne

gest. 1640
Anm.: Lothringer Adliger; zuerst kurbayerischer, seit 1636 kaiserlicher Obrist.
N. N. Espine

Anm.: Im Juli 1633 Abgesandter des Herzogs Alexander Heinrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1608-1667) nach Anhalt.
Hendrick d. Ä. van Essen

geb. 1579
gest. 1641
Anm.: Sohn des niederländischen Adligen Hendrick van Essen (1539-1599); 1604 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; Ratsherr und vermutlich zeitweise auch Bürgermeister von Harderwijk; ab 1607 Rat am Gerichtshof von Gelderland; 1618 Deputierter auf der Synode von Dordrecht; seit 1624 Mitglied der Generalstaaten.
Hendrick d. J. van Essen

geb. 1608
gest. 1681
Anm.: Sohn des Harderwijker Adligen Lucas (Willem) van Essen (1577-1632); 1633 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; 1634 und 1647 Deputierter im niederländischen Staatsrat; 1635-1644 Schöffe in Harderwijk; ab 1643 Rechenmeister von Gelderland; seit 1650 Mitglied der Generalstaaten; Bürgermeister von Elburg; 1650-1680 Landdrost von Veluwe.
Judith van Essen
Jungfrau van Essen
Geburtsname: Judith van der Capellen

geb. 1581
gest. 1648
Anm.: Tochter des Gerlach van der Capellen (1543-1625); 1606-1632 Ehe mit Lucas (Willem) van Essen (1577-1632).
Lucas (Willem) van Essen

geb. 1577
gest. 1632
Anm.: Sohn des Harderwijker Adligen Hendrik van Essen (1539-1599); 1599 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; seit 1599 Rentmeister der geistlichen Güter der Veluwe; Befehlshaber der Vereinigten Ostindischen Compagnie.
Zwane van Essen
Geburtsname: Zwane Loze

Anm.: Gemahlin des Harderwijker Adligen Hendrick d. Ä. van Essen (1579-1641).
N. N. Eßpich

Anm.: Geboren in Schlesien; um 1636 Bediensteter der verwitweten Kurfürstin Hedwig von Sachsen (1581-1641) auf Schloss Lichtenburg in Prettin, der sich als Arzt ausgab.
Este, Dynastie
Herzöge von Modena und Reggio
Herzöge von Ferrara

Anm.: Italienisches Reichsfürstengeschlecht; Herzöge von Modena und Reggio (seit 1452) sowie Ferrara (1471-1597).

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N. N. d' Este

Anm.: Angehöriger des italienischen Hochadelsgeschlechts.
Alfonso III d' Este
Duca Alfonso III di Modena e Reggio
Giambattista da Modena

geb. 1591
gest. 1644
Anm.: Sohn des Cesare d'Este, Duca di Modena e Reggio (1562-1628); 1628/29 Duca di Modena e Reggio; danach Leben als Kapuzinermönch unter dem Namen Giambattista da Modena.

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Azzo VII d' Este
Marchese Azzo Novello di Ferrara

geb. ca. 1205
gest. 1264
Anm.: Sohn des Azzo VI d'Este (1170-1212); 1215-1222 und seit 1240 Marchese di Ferrara; Anführer der antikaiserlichen Guelfenpartei in der Mark von Ancona.

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Barbara d' Este
Duchessa Barbara di Ferrara, Modena e Reggio
Geburtsname: Erzherzogin Barbara von Österreich

geb. 1534
gest. 1594
Anm.: Tochter von Kaiser Ferdinand I. (1503-1564); seit 1565 Ehe mit Alfonso II d'Este, Duca di Ferrara, Modena e Reggio (1533-1597).

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Francesco I d' Este
Duca Francesco I di Modena e Reggio

geb. 1610
gest. 1658
Anm.: Sohn des Alfonso III d'Este, Duca di Modena e Reggio (1591-1644); ab 1629 Duca di Modena e Reggio; seit 1638 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Isabella d' Este
Geburtsname: Isabella di Savoia

geb. 1591
gest. 1626
Anm.: Tochter des Duca Carlo Emanuele I di Savoia (1562-1630); seit 1608 Ehe mit Alfonso III d'Este (1591-1644).

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Luigi d' Este
Marchese Luigi di Montecchio
Marchese Luigi di Scandiano

geb. 1594
gest. 1664
Anm.: Sohn des Cesare d'Este, Duca di Modena e Reggio (1562-1628); italenischer Condottiere in venezianischen (1615) und kaiserlichen Diensten (1618); ca. 1628-1630 venezianischer General im Mantuanischen Erbfolgekrieg; ab 1638 Marchese di Montecchio; seit 1643 Marchese di Scandiano; 1655 Statthalter von Modena.
Maria (Caterina) d' Este
Duchessa Maria (Caterina) di Modena e Reggio
Geburtsname: Maria (Caterina) Farnese

geb. 1615
gest. 1646
Anm.: Tochter des Ranuccio I Farnese, Duca di Parma e Piacenza (1569-1622); seit 1631 Ehe mit Francesco I d'Este, Duca di Modena e Reggio (1610-1658).

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Vittoria d' Este
Duchessa Vittoria di Modena e Reggio
Geburtsname: Vittoria Farnese

geb. 1618
gest. 1649
Anm.: Tochter des Ranuccio I Farnese, Duca di Parma e Piacenza (1569-1622); seit 1648 Ehe mit Francesco I d'Este, Duca di Modena e Reggio (1610-1658).

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Graf Nikolaus Esterházy von Galántha
Galánthai Graf Esterházy Miklós

geb. 1582/83
gest. 1645
Anm.: Sohn des calvinistischen Magnaten Franz Esterházy von Galántha (1533-1604); Konversion zum katholischen Glauben; ab 1618 Obergespan des Sohler Komitats und Magister curiae regiae (Reichsmarschall); 1619/20 Befehlshaber Kaiser Ferdinands II. (1578-1637) an den Grenzen Ungarns; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; 1622-1625 Kreis-Oberbefehlshaber der Bergstädte; ab 1625 Palatin von Ungarn; 1626 Erhebung in den Grafenstand; 1630 und 1644 Oberbefehlshaber über die kaiserlichen Truppen in Ungarn; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Graf Stephan Esterházy von Galántha
Galánthai Graf Esterházy István

geb. 1616
gest. 1641
Anm.: Sohn des Nikolaus Esterházy von Galántha (1582/83-1645); 1626 Erhebung in den Grafenstand; seit 1635 kaiserlicher Kämmerer; Stadtkommandant von Pápa.

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Esther

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
François-Annibal d' Estrées
Bischof François-Annibal von Noyon
Marquis François-Annibal de Cœuvres
Duc François-Annibal d' Estrées

geb. ca. 1573
gest. 1670
Anm.: Sohn des Antoine d'Estrées, Marquis de Cœuvres (gest. 1609); ab 1594 Marquis de Cœuvres; 1594-1596 Bischof von Noyon; seit 1597 militärische Laufbahn bis zum Maréchal de camp (1622), Maréchal de France (1626) und Oberbefehlshaber über die französische Rheinarmee (1632); ab 1599 Lieutenant-général der Ile de France und Gouverneur von Laon; 1619-1622 ordentlicher französischer Botschafter in der Schweiz, in Rom und Venedig; 1636-1644 außerordentlicher französischer Botschafter in Rom; seit 1663 erster Duc d'Estrées und Pair de France.

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Till Eulenspiegel

geb. ca. 1300
gest. 1350
Anm.: Geboren in Kneitlingen bei Braunschweig; Protagonist einer mittelniederdeutschen Schwanksammlung.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Eumenes von Kardia

geb. 362 v. Chr.
gest. 316 v. Chr.
Anm.: Sekretär der Könige Philipp II. (gest. 336 v. Chr.) und Alexander des Großen von Makedonien (356 v. Chr.-323 v. Chr.); Chronist von Alexanders Asienfeldzug; später militärischer Befehlshaber; Ermordung in Gabiene.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Euphrosyne

Anm.: Eine der drei griechischen Göttinnen der Anmut (Grazien).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Heiliger Eustachius

Anm.: Christlicher Märtyrer.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Eva

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Theodor Evander

Anm.: Um 1630/31 sächsisch-weimarischer Steuerverwalter
Claus Eve

Anm.: Um 1628 Bauer in Hoym.
Matthias Eve

Anm.: Um 1628 Bauer in Hoym.
N. N. Eyermann

Anm.: Möglicherweise Angehöriger der Nürnberger Kaufmannsfamilie Ayrmann.
Kaspar Eylenberg

geb. 1586
gest. 1647
Anm.: Geboren in Meißen; anfangs Schreiber beim Kammerrat Dr. David Döring (1577-1638) in Dresden; 1616 Dienst in der kursächsischen Rentkammer; ab 1619 Amtsschösser in Mutzschen; Amtmann und Schulverwalter in Grimma (1624-1630) und in Schulpforte (seit 1630).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Albert Clodomir Fabriani de Becchetti

gest. 1644
Anm.: Bereits um 1622 Geheimer Kriegsrat, Kämmerer und Obrist der berittenen Leibgarde des Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653); seit 1638 pfalz-neuburgischer Landschaftskommissar.
Girolamo Fabrici d'Acquapendente
Hieronymus Fabricius ab Aquapendente

geb. 1533/37
gest. 1619
Anm.: Geboren in Acquapendente; 1554-1559 Studium der Medizin in Padua; 1559 Promotion zum Dr. phil. & med.; 1562-1565 Privatlehrer für Anatomie in Padua; 1565-1613 Professor für Chirurgie und Anatomie an der Universität Padua.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Philipp Fabricius zu Rosenfeld und Hohenfall
Philipp Platter
Filip Fabricius z Rosenfeldu a Hohenfallu

geb. ca. 1570
gest. 1631
Anm.: Geboren in Nikolsburg; um 1586-59 Studium am Jesuitenkolleg in Prag; 1598 Bürger der Prager Altstadt; Sekretär des Prager Oberstburggrafen Adam von Sternburg (vor 1560-1623); 1605 zweiter Sekretär der böhmischen Hofkanzlei; 1608 Nobilitierung ("von Rosenfeld"); 1611 erster Sekretär der böhmischen Hofkanzlei; am 23. Mai 1618 eines der drei Opfer des Prager Fenstersturzes; 1623 Namenserweiterung ("und Hohenfall").
N. N. von Fähm

Anm.: Um 1626 unverheiratete Frau in Harderwijk.
Gottfried von Falbenhaupt

geb. ca. 1595
gest. ca. 1642
Anm.: Sohn des Bernhard von Falbenhaupt; kaiserlicher Obrist und Obristzeugmeister; um 1635 Mitglied und 1637-1642 Präsident des Innerösterreichischen Hofkriegsrats; 1624 Erhebung in den Freiherrenstand.
N. N. von Falkenberg

Anm.: Um 1632 schwedischer Offizier.
Dietrich von Falkenberg

geb. 1580
gest. 1631
Anm.: Sohn des Corveyer Drosten Christoph von Falkenberg (gest. 1590); zunächst Hofjunker des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); ab 1615 im Dienst des Königs Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632); seit 1626 dessen Hofmarschall und wiederholt diplomatische Missionen; 1629 niederländischer Obrist; schwedischer Obrist (seit 1629) und Festungskommandant von Magdeburg (ab 1630).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Melchior von Falkenberg

geb. 1597
gest. 1651
Anm.: Sohn des livländischen Adligen Heinrich von Falkenberg (1553-1629); Page bei Axel Gustafsson Oxenstierna (1614) und König Gustav II. Adolph von Schweden (1617); 1620 schwedischer Hofjunker; militärische Laufbahn als Fähnrich (1621), Hauptmann (1623), Rittmeister (1627) und Obrist (1633); 1630-1632 schwedischer Handelskommissar in den Niederlanden; 1632 Kammerrat bei der schwedischen Feldkammer im Reich; 1632/33 schwedischer Generalkommissar in den Stiften Magdeburg und Halberstadt; 1633/34 Präsident der schwedischen Rentkammer für Mainz, Worms und Franken; 1635/36 Abgesandter zu verschiedenen protestantischen Reichsfürsten (u. a. den Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg); 1637-1642 Landeshauptmann von Åbo (Turku) und Åland; 1645-1648 Unterstatthalter von Stockholm; seit 1648 Kriegsrat.
Falscher Dimitri (II)

gest. 1610
Anm.: Hochstapler, der sich seit 1607 als der ermorderte Zar Dimitri II. des Mosk