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Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: August 1636
[Inhaltsverzeichnis]
01. August 1636
02. August 1636
03. August 1636
04. August 1636
05. August 1636
06. August 1636
07. August 1636
08. August 1636
09. August 1636
10. August 1636
11. August 1636
12. August 1636
13. August 1636
14. August 1636
15. August 1636
16. August 1636
17. August 1636
18. August 1636
19. August 1636
20. August 1636
21. August 1636
22. August 1636
23. August 1636
24. August 1636
25. August 1636
26. August 1636
27. August 1636
28. August 1636
29. August 1636
30. August 1636
31. August 1636
|| [[Handschrift: 153v]]

Montag den 1. des AugustsAugustj.

<Schrecken erregende und grausame TraumbilderSomnia terrifica, & cruenta gehabtt.>


Zeitung das es jm Elsaß, in heßen, vndt in Burgundt, auf Jhrer
Mayestät
seitten, nicht gar wol zugehe, diese Mitteilungen kommen von den Engländern, aber am Hof hat man ganz andere Nachricht. Dieselben Engländer haben auch gesagt, dass Banér entschlossen sei, sich mit den Sachsen zu schlagen, nachdem er die Vereinigung mit Wrangel geschafft habe, welchem sich auch Leslie anschließen will.ces avis viennent
des Anglois, mais a la cour, on a toute autre nouvelle.
Les mesmes Anglaises ont dit aussy, que Banner estoit resolu de
se battre avecques les Saxons, ayant fait la conjonction
avec Wrangel, a quoy se veut aussy ioindre Leßle.


Bey Doctor Söldnern, habe ich Geydern sollicitiren laßen.
Gute Worte bleiben. Die Zeit wird uns die Auswirkungen zeigen.Bona verba manent. Tempus effecta nobis demonstrabit.
Gott gebe es. Er Geyder, hat auch Rustorfen, vndt die bischof-
lichen Regenspurgischen
besuchtt. Er hat fast heute noch durch den Vorigen auch Foppe Aitzema, den Botschafter der Generalstaaten, besucht.Jl a aussy visitè par
cy devant, voppius Aisma, l'Ambassadeur de Messeigneurs les Estats,
comme encores aujourd'huy.


Nachmittags, bin ich selber zu hof gewest, nach dem mir
der Obrist kammerer, durch Stubenvoll sagen laßen, Jhre Mayestät
hetten heütte meine sachen vorgenommen, vndt ich köndte
den obersten Reichsvicecantzler drumb begrüßen, laßen,
zu beförderung meiner expedition. Jm vbrigen, stelleten
Jhre Mayestät es mir anheim, wenn ich den bescheidt
weghette, wie ich mich ferrner verhalten wollte, wejl
ich (wegen geklagter vngelegenhejtt) Alhier zu bleiben,
mir nicht getrawet. Jedoch würden mich Jhre Mayestät Allezeitt,
gar gerne sehen.


Doctor Gebhardt sagte zu mir, es hette der Reichshofraht vndt
SekretärSecretarius Doctor Söldner die expeditjon, noch nicht ingrossirt,
würde aber, in kurtzem geschehen, alß Morgen.

|| [[Handschrift: 154r]]

Dienstag den 2. des AugustsAugustj:

<Seltsamer Traum, dass sich im Vorzimmer alles verlaufen habe bis auf drei, von denen ich einer war, ich spielte mit dem [einen] anderen, in der Kerze sahen wir schließlich, dass alles so finster und so ruhig war, derjenige, der uns spielen sah, ging auch verloren, da bekam ich ein wenig Schauder und nahm die Kerze, um die Leute zu suchen und um nachzusehen, ob keine Person mehr dort war, aber ich fand in keiner Ecke auch nur einen und auch meinen Spielkameraden nicht, so hatte ich ein wenig Furcht [und] sah, dass es weder da noch in dem Zimmer des Kaisers daneben (wo die Tür offen, aber alles still, dunkel und nichts darinnen war) einen einzigen Menschen gab, und darüber wachte ich auf. Es scheint mir, dass ich mit Karten Pikett spielte. Das ist ein Traum.Estrange songe, qu'en l'Antichambre tout s'estoit perdu jusqu'a trois, dont j'estois un & jouant avec l'autre, a la chandelle <en fin voyants que tout estoit si sombre & si paysible[,] celuy quj nous regardoit iouer, se perdit aussy, alors i'eus un peu horreur & prins la chandelle pour cercher les gens, & pour voir s'il n'y avoit plus personne, mais ie ne trouvay en nul coing pas un, & mon compagnon du jeu aussy, ainsy i'eus un peu apprehension, voyant, que ni là, nj en la chambre de l'Empereur auprès, (la ou la porte estoit ouverte, mais tout coy, obscur, & rien dedans) n'y avoit pas un seul homme, & sur cela je m'esveillay. Il me semble, que je jouois picquet aux cartes. C'est une songe.>>


Zeitung das Klagenfurtt, die haüptstadt in Cärndten, vor
wenig tagen, biß auf 7ben: haüser, gantz abge-
brandt, vndt in die asche gelegt seye, auch ein
großer reichthumb mitt aufgegangen.


hinauß nachm Briel, in die Cartauß gefahren, alda
das kloster besehen, wie es die Schwedischen, vndt
Kayserlichen verwüstett, in beyden belagerungen (alda
in der ersten, des Königs<herzog Berndts>, in der andern des Königs in
Vngern
haüptquartier gewesen. Dje kirche, vndt das
kloster seindt sehr verwüstett. Der garten ist noch
zimlich fein. herzog Berndt hat ihn sehr schonen laßen,
auch vor seine person, keine beliebung an insolentzen getragen,
wie noch viel weniger auch, der König in hungarn.

|| [[Handschrift: 154v]]


BeachteNota: dieser löbliche König, hat auch einen Evan-
gelischen Offizirer, so vor Regenspurg geblieben, ein Obrist
leutnant von Dietrichstain, in diese kirche begraben laßen[.]


Beachte wohlNota Bene Ein gewaltiger köstlicher brunnquelle
lautteres waßers, in diesem kloster, welches
wie ander waßer zwar am geschmack,
aber sehr köstlich vndt lieblich<gesundt> zu trincken vors
fieber vndt andere kranckheitten. Es helt sich
in steinernen flaschen ¾ iahr lang incorrup[t][,]
wirdt gar biß nach Wien geführt, vndt der
Spannische Ambassador soll es oft holen laßen.


Der Kayser; war eben in der kirchen zum
Briel, als ich hinauß kahm, meiner vnwißendt[,]
da wandte ich auf die seitte, vndt besahe hernach-
malß das kloster, die kirche, vndt garten.


Doctor Söldner hat mich wieder, mitt seinen
vmbschweiffenden dilationen, aufgezogen.


Nachmittags, gegen abendt bin ich nach hof geritten,
habe occasion gehabtt, des Esther Hasj, des PalatinsPalatinj
auß Vngern seinen Sohn, anzusprechen. Er hat eben
in meiner anwesenheitt, den vergüldeten
kammerschlüßel bekommen.


Ich habe Madame geschrieben.J'ay escrit a Madame.


Die hamburgische gesandten alhier, heißen, Johann Meürer, beider Rechte DoktorUtriusque Iuris Doctor
vndt Licentiat Ottenbusch.

|| [[Handschrift: 155r]]

Mittwoch den 3. des AugustsAugustj:


Diesen Morgen, habe ich den Kayserlichen bescheidt vom Doctor Söldner
erlanget. Jch soll 1. die specificiren so mich beleidiget,
so wollen Jhre Mayestät thun, was dero Kayßerliches Ampt
erfordert, <weil Jhre Mayestät mich<mitt mir> alß einen getreẅen, gehorsahmen Fürsten vndt Standt des Reichs, wegen der geklagten verübung, ein Christliches mittleiden tragen.>, vndt 2. So seyen die Quartierzuweisungenassignationes in
Reich<den Obern vier kraysen> dem König, im Ober[-] Vndt NiederSächsischen krayßen
aber, dem gemeinen wesen zum besten, ChurSaxen
angewiesen.


Nauwach der Kayserliche Cammerdiener vndt Cammer-
musicus, ist auch bey mir gewesen, Mittagsa meridie.


Abgefertigt heute Morgen, zwingt mich das Unglück durch meine Angelegenheiten, mich selbst zurückzuhalten.Estant depeschè, ce mattin, le malheur me con-
traint de m'arrester moy mesme, par mes affaires.


Geschrieben an Veit Bernhardt, an den Freiherrn von Roggendorf, an Ihre Kaiserliche Majestät, Abschied nehmend.Escrit a Veitt Berndt, au Baron de Roggendorf,
a Sa Majestè Jmperiale, prenant congè.

Donnerstag den 4. des AugustsAugustj.

Meilenm.
Von Regenspurg nach Schwandorf, zu Mittage 6
Nachmittags von dannen gen Pfreimbdt zu Nacht 2 ½


Der Landtgraf von Leüchtemberg, ist itzo nicht da,
sondern zu Nürnbergk. Eine halbe meile hinder
Pfreimbdt kahmen wir auff Napurck zu.

|| [[Handschrift: 155v]]

Freitag den 5. des AugustsAugustj.

Meilenm.
Von Pfreimbdt auf Neẅstädtle
drey gute meilen, nach dem wir die erste
meile, auf Luh, die andere auf die Weyden
zukommen.
3


Zu Neẅstädtle ist der Fürst von Lob-
kowitz
dem es zustendig, nach der Mittagsmahlzeitt,
zu mir inß wirtzhauß gekommen, vndt hat mich
aufs hauß gebehten, da ich dann bey ihm geblieben,
vndt er alß ein höflicher feiner herr, mich gar
freundlichhumaniter tractirt, auch große condolentz wegen
meines erlittenen schadens, mitt mir getragen.

Samstag den 6. des AugustsAugustj.

[Meilenm.]
Von Neẅstädtle nach genommenem abschiedt, auf
Falckenburgk

2
Von dannen, überper MitternTeich, Waldtsaxen, etcetera
auf Eger zu

4

SummeSumma 6 Meilenm[:]


Wir haben Gott lob, das glück gehabtt,
das die 9000 Mann, so auß Polen kommen,
gestern von hinnen in das Marggrafthumb geschicktt
worden, vndt vnß nicht begegnet sein. Wehre ich aber
meiner ersten intention nach auf Culmbach zu, gezogen, || [[Handschrift: 156r]]
so hette ich ihnen dörfen recht entgegen kommen.
Mein armer alter vetter Marggraf Christian,
wirdt diesen schaden wol empfinden. Gott
erbarm sich des armen landes vndt leütten.


Der Obrist leutnant hübner, hat alhier zu Eger, den<r>
Sawerbrunnen cur abwartende, mir allerley
bericht auß dem Fürstenthumb vndt sonsten geben laßen.


Es ist diese stadt Eger, von dem Pollnischen volck,
wie auch vom Don Balthasar vndt andern offizi-
rern so alhier liegen müßen, dermaßen enervirt,
daß man kaum victualien zur Notturft vmbs geldt
bekommen kan, sich satt zu eßen.

Sonntag den 7.ten: des AugustsAugustj. (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Abermals zum Obrist leutnant hübner geschicktt, vndt mitt
ihm alleß in raht stellen laßen. Seine wirttin
zum Schwartzen bären, hat nicht anderst gewoltt,
alß wochentlich, von mir, vndt denen, so mitt mir
eßen, iederm, 5 ReichsthalerRthlr: (ohne den wein) vndt von iederm
diener, so nachißett 5 Gulden (florenus)f: losament, betten, vndt
alleß mitt eingeschloßen, <(5 Groscheng: ein Nap haber, 5 Groscheng: heẅ vndt Stroh, auff ein pferdt)>


Der ArztMedicus alhier, Doctor Meyer, ist zu mir kommen,
vndt hat mir bericht gegeben von einem vndt anderm.
etcetera

|| [[Handschrift: 156v]]


Der Obrist leutnant <Christian> hübner, mein allter bekandter, hat mich be-
suchtt, in meinem losament, vndt vndter andern zu verstehen
gegeben, daß nicht allein sein bruder Tobiaß, sondern<wie> auch
henrich Werder, sondern auch der Cantzler Sturmius zu
Zerbst, jn neẅligkeitt gestorben, also das vnß vnsere
rähte sehr abgehen. Es hat mich dieser Obrist leüttnampt nebenst
einem iungen Wutenaw, biß in den schwartzen bären
convoyirt, vndt darnach mitt mir mahlzeitt gehalten.


Nach Plöene, Leiptzigk, Dresen, Bernburgk vndt
Regenspurgk geschrieben.

Montag den 8.ten: des AugustsAugustj:


heütte habe ich in Gotteß nahmen, die Sawer-
brunnen cur angefangen, vndt den alhiesigen
Arztmedicum Doctor Martinum Meyer, darzu adhibirt,
vmb halbweg Sieben des Morgends, hab ich fünf
küchlein eingenommen, zur Stärkungad confortandum, vmb 7ben:
5<vier> gläser Sawerbrunnen angefangen zu Trincken,
Gott gebe seine gnade vndt Segen, vnß allen
mitteinander, zu dieser leibescur.


An Marggraf Christian, Lämminger vndt
Geyder geschrieben.

|| [[Handschrift: 157r]]


MitteilungAvis: daß der Jacob Roussel, (dieser Verführerce seducteur)
zu Venedig, mitt Todt abgegangen. Das ist auch einer von denjenigen, der dachte, mir ein böses Schnippchen zu schlagen, wenn Gott mich nicht aus seinen Krallen durch Warnungen in Träumen und durch andere ehrliche Leute befreit hätte, die seine schlecht gemachten Betrügereien in Frankreich, Schweden, Polen und Moskowien kannten, weil er zu viel Geist und zu wenig Urteilsvermögen [gepaart] mit viel Bosheit hatte, welches genügte, um ihn zu stürzen. Er soll viel Geld hinterlassen haben, das seine Schwester erben soll, die in Orange ist.C'est aussy un
de ceux quj pensoit me jouer un meschant tour; sj
Dieu ne m'eust delivrè de ses griffes, par avertisse-
ments, en songes, & par d'autres honnestes gens,
quj scavoyent ses tromperies en France, Swede,
Pouloigne, & Moscovie; mal prattiquèes, pource
qu'il avoit trop d'esprit, & trop peu de jugement,
avec beaucoup de malice, laquelle suffisoit; pour le
precipiter. Jl doibt avoir laissè un grand argent;
que doibt heriter sa soeura, qui est a Orange.


Der Obrist leutnant hübner, hatt mitt mir abermal zu
Mittage gegeßen.


Nachmittags abermals vmb 2 vhr, fünf küchlein
eingenommen, vndt darnach hinauß gefahren, da der
Sawerbrunnen selber endtspringet, auf eine
große halbe mejle weges von hinnen, alda ich
fünf gläser getruncken, wie die dosis gläser
seindt, (etwas größer, als gemeine weingläser,)
oder ein achtering Egerisches maßes. Rindorf,
Nostitz, Thomaß Benckendorf, die pagen, kammerdiener,
vndt andere haben mir nachgefolgett. Der Oberste
leüttnant hübner, wie auch ein Borgisdorf, vndt ein <herr von> Dal-
berg
, auß Böhmen, seindt auch zur stelle gewesen, vndt || [[Handschrift: 157v]]
der Saẅerling, ist noch eins so guten geschmacks,
scharf vndt kräftig gewesen, am Ort des Ursprungsin loco originis, alß
heütte Morgen, alhier in der Stadt.


<Ich habe Karten gespielt zum Zeitvertreib, Labet.J'ay iouè aux cartes, pour passetemps, la beste.>

Dienstag den 9.ten: des AugustsAugustj.


Zeitung daß die ChurSäxische armèe in die 22 tausendmille Mann starck,
naher Werben, gewiß von Magdeburg aufgebrochen.


hertzogk Frantz Albrechtt von Sachßen Lawenburg
hette die General leüttenamptschaft, nicht allein
nicht annehmen wollen, sondern auch, sein Feldt-
marschalckamptt, vor der gantzen armèe re-
signirt
. Dieser Mitteilungavis kömbt von Leiptzigk.


MitteilungAvis von Hamburg, daß die hollsteinische
bohtschaft, bey dem Großfürsten in der Moß-
kaw
, stadtlich empfangen worden, vndt er
habe dem hertzoge von hollstein, (welchen er
Ohm vndt Schwager nennet) zu ehren erlaübett,
daß die handlung auß Persien durch die
Moßkaw, angehen möge, wiewol die Engel-
ländische
vndt holländische gesandten (vmb der
commercien willen) starck darwieder gewesen,
auch der König in Persien selber, 100 Jahr hero
Sich vmb dergleichen vergebens bearbeittet.

|| [[Handschrift: 158r]]


Diesen Morgen, habe ich nach eingenommenen küchlein,
6 gläser, oder achtering, Egerisches maßes, mitt Sawer-
brunnen getruncken, in gegenwartt des
ArztesMedicj.


habe also mitt behten, lesen, meditiren, volant-
spielen
vndt (wie itztgemeldt) Sawerbrunn trincken,
diesen vormittag zugebrachtt.


Habe an den Herzog Julius Heinrich von Sachsen[-Lauenburg] geschrieben.Hò scritto al Duca Giulo Henrico dj Sassonia.


Nachmittag, hat mich Christian Julius von
Heimb
, besuchtt, vndt hernacher sejndt wir
mitteinander hinauß in Sawerbrunnen
gefahren. Jch habe, nach eingenommenen küchlein,
7 gläser, oder Echtering, außgetruncken.
Mejne pferde, habe ich auch Sawerbrunnen
tringken laßen, welcher ihnen gar wol geschmecktt,
<aber den lautterstall, vervrsacht.>


BeachteNota: dieweil ich die 7 gläser, etwaß gäh-
ling
auf einander außgetruncken, auch etwaß
wild waßer, wegen endtstandenen regens,
vndter dem Saẅerling mag gewesen sein, habe
ich zimliche Schmerzentormina im leibe, sonderlich Magen-
vndt seittenstechen, in die dritthalb stunden
lang darauf empfunden. Mag auch zu Mittage,
mitt eßen mich vberladen haben, vndt kein bier trincken sollen. || [[Handschrift: 158v]]
Jch habe aber aufn abendt enthaltsamsobrie gelebtt, nur
von einer gersten graupe gegeßen, <vndt> nichts getrunck[en.]


Mitt cartenspielen zur kurtzweil, mitt
recreation auf dem Klavichordclavicordio, mitt conversati[on]
deß von heimb, vndt mitt Sawerbrunn trin-
cken, am selben Ortin loco ipso; (alß vorgemeldt) den Nachmitta[g]
vertrieben. <Beachte wohlNota Bene zween starcke donnerstreich hats gethan[,] als ich zum Sawerbrunn hinauß gefahren.>


Daß abendtgebeht vndt lection in der bibel vndt
im KatechismusCatechismo, ist der gewohnheitt nach, gehalten word[en.]

Mittwoch den 10.ten: des AugustsAugustj. (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Jch bin nach dem Saẅerling diesen Morgen zugeritte[n,]
vndt (nach eingenommenen 5 küchlein zu hause) alda
beym brunnen, 8 gläser außgetruncken. Der
Kayßerliche kammerherr Teüfel, hat mich auch da-
selbst gesehen vndt angesprochen, wie auch deß <genandten> Apostolischen Nuntius'Nuntij
Apostolicj
beicht vatter vndt geheimer SekretärSecreta-
rius
, ein Franciscaner Münch, da es dann allerley
dißcurß gegeben, herr Teüfel schalte vndt schmähete
auf den Pabst, der glaubte, dass der Teufel diesen Papst gemacht habeche credeva; che'l Diavolo havesse
fatto questo Papa
, weil er gar zu gut Frantzö-
sisch
wehre, der Münch endtschuldigete ihn, vndt
sagte, er wehre neutral, und ein gemeinsamer Vater& Padre commune, etcetera
hette auch zum Deützschen kriege, contribuirt, || [[Handschrift: 159r]]
ich muste der in der Mitte Befindlicheintermedius sein, weil ich in der mitten
zwischen ihnen, auf vndt ab, spatzirte. Jedoch hielte
ich nicht vnbillich des Kaysers partey. Der Obrist leutnant
hübner kahm auch dahin, wie ich eben im rückreitten
war. habe mich heütte, beym Sawerbrunn tringken,
gar wol befunden, Gott lob, vndt er hat mir nichts
zu schaffen gegeben außergewöhnlichextraordinarie. Jch sehe wol er
erfordert eine gute Diæt, mittelmeßige vbung, biß-
weilen ruhe, vndt daß man nur nicht zu geschwinde
auf einander, ihn trincke, oder den magen damitt gra-
vire
. Der Münch sagte auch vndter andern:
Mit dieser Staatsräson geht man in das Haus des Teufels, so das Blut der Christen zu vergießen, die elenden Unschuldigen zu ruinieren, das Gewissen zu beschweren und trotzdem schließlich Frieden zu machen für ein Körnchen Ehre, für ein klein wenig Staat. Man wird vorher handeln müssen. Ich würde viel mehr sofort nicht nur ein Haus, ja ein ganzes Dorf zuvor verlieren wollen, als in das Haus des Teufels zu gehen. Aber die Könige und großen Fürsten achten diese verdammte Staatsräson mehr, als den Himmel oder die Hölle.Con questa ragion di stato, si và in casa del dia-
volo, sparger tanto sangue dj Christianj; rouinar
glj miserj innocentj, gravar la conscienza,
e pur finalmente far pace, per una puntilla
d'honor, per un pochetto dì stato. Si dovria far
prima. Mi vorrej più tosto, perder non solamente
mia<una> casa, <anzj> un villaggio intiera<o> innanzj ch'an-
dar in casa del Diavolo. Mà li Rè et gran Prin-
cipj stimano più, la<questa maledetta> ragion dj stato, che'l Cielo, ô
l'Jnferno.
Darnach klagte er vber die Spannier, daß Sie
so gar sehr darauff sähen, wiewol die Frantzosen in Jtalien
an itzo keine lust zum frieden hetten. Venedig wehre gut Frantzösisch. || [[Handschrift: 159v]]
usw.perge[.] Der ArztMedicus Alhier, Doctor Meyer, ist mein gast zu Mitta[ge]
gewesen.


Nachmittags, sejndt zweene Franciscaner
Münche gekommen, vor ihr kloster, vmb ein Allmosen,
anzuhalten, vndt mir zu gratuliren zur cur, wie es geschehen ist.ut factum e[st.]


Diesen abendt oder Nachmittag vmb 4 vhr (nach dem
man eine stunde zuvor <5> küchlein eingenommen)
9 gläser mitt Saẅerling außgetruncken.


Ich habe auf der Gallerie unserer Unterkunft eine rot-weiße Taube, ohne ihr etwas zuleide zu tun, mit meinen Händen ergriffen, was mir in meinem Leben nicht passiert ist.J'ay prins sur la gallerie de nostre logis une pigeon,
rouge et blanche, sans luy faire du mal, avec
mes mains, ce quj ne m'est arrivè de ma vie.


Antwortt von Bareyt, vom Johann henrich Lämmin[ger][.]


Jch habe deß Doctor Matthæj Hornick, nützliches Trac-
tätlein in einer stunde gantz durchlesen, nemlich
Deß Egerischen Schleder Saẅerlings beschreibung.

Donnerstag den 11.ten: des AugustsAugustj.


heütte ist abermalß mein geburtsTag in
diesem verdrießlichem Mühesehligem leben,
daran ich 37 iahr complirt habe. Gott
beschere mir ein ruhiger, vergenügsamer,
freẅdigereß leben, alß ich fast 18 iahr bißhero
mehrentheilß mitt vnlust vndt wiederwertig- || [[Handschrift: 160r]]
keitt, erleben müßen.


Diesen Morgen, vmb 6 vhr, habe ich ein gläßlein
vom purgierwein getruncken, zu forthelfung,
des Sawerbrunnens, oder viel mehr der crude<j>teten,
vndt dicken bösen feüchtigkeitten, welche der
Sawerbrunnen allein, nicht außtreiben kan.


Vmb halbweg achte, habe ich 10 gläser, oder
Echtering, mitt Saẅerling außgetruncken.


Der ArztMedicus alhier, hat mich besuchtt.


Es hat nicht allein gestern abendt, sondern auch die Nachtt,
vndt heütte diesen Tag, gar starck geregnet, (wiewol
es auch voriger Tagen nicht allemahl, iedoch bißweilen,
schön helle wetter gewesen) weiß also nicht; wie es
zu der Sawerbrunnencur, dienen wirdt.


Vormittags artzneyet, Saẅerling, getruncken, gebehtet,
gelesen, gesungen, mitt dem ArztMedico conversirt, auch etzliche
Kriegsangelegenheitenmilitaria percurrirt.


Nachmittags gelesen, geschlafen, (wiewol dieses gar vnge-
sundt vndt vndienlich zum Sawerbrunnen ist) vndt vmb
drey vhr, fünf küchlein eingenommen, vmb viehr vhr aber,
11 dosisgläser, mitt Saẅerling außgetruncken.


Gestern am Abend habe ich dem Rat Frischeisen meine erstrebten Gesuche vorlegen lassen wegen meines seligen Bruders, des Fürsten Ernsts guten Angedenkens. Es scheint, dass ich dabei auf große Schwierigkeiten stoßen werde.Hier au soir i'ay fait proposer au <Consul Frischeisen,> mes solli-
citations pretenduës, a cause de feu mon Frere le prince Ernest
de bonne memoire. Jl semble que i'y rencontreray grandes difficultèz.

|| [[Handschrift: 160v]]


Ich habe nach dem Fürsten Wisniowiecki, dem Stallmeister, der hier krank ist, sehen lassen, um von ihm Nachrichten aus Polen zu erfahren, aber weil er vor 7 Wochen von dort aufgebrochen ist und in Karlsbad Halt gemacht hat, hat er nichts Sonderliches gewusst, außer dass bei seiner Abreise die Tartaren in das Königreich eingefallen seien und große Schäden angerichtet haben, und dass man ihm gesagt habe, dass der Großfürst von Moskau gestorben sei.J'ay fait visiter de<u> Prince Vischnowetzky, l'Escuye[r]
quj est icy malade pour scavoir de luy, des nouvelles
de Pouloigne, mais d'autant qu'il y a 7 semaines
qu'il en est party, & s'est arrestè au Carlßbadt, il
n'a rien sceu de singulier, sinon qu'a son depart les
Tartares auroyent envahy leur Royaulme, et fait
de grands degasts, et que l'on auroit dit; que le Grand-
Prince de Moscovie
seroit mort.

Freitag den 12.ten: des AugustsAugustj.


Traum, dass meine Ehefrau einen recht schönen und niedlichen, außerdem wohl geformten Sohn geboren habe, aber als wir ihn aufmerksam bewundert haben, habe er an dem einen der Augen einen Fehler gehabt, was uns sehr betrübt habe, da wir fürchteten, dass er einäugig werden würde.Songe: que ma compaigne ait enfantè un
fils, bien beau & ioly, bien formè au reste,
mais comme nous l'eussions bien<attentivement> contemplè
il ait eu une faute a l'un des yeux, ce
quj nous auroit contristè, craignans qu'il
deviendroit borgne.


Es hat heütte einen dickel[!] Nebel gegeben.


Jch habe nach eingenommenen küchlein, vmb wie vorige[r]
tagen, vmb 7 Vhr den Saẅerling getruncken,
nemlich, 12 dosisgläser, so zimlich purgiret.


Die zeitt, wie gestern zugebrachtt, vormittags.


Den herren Teüfel besuchen laßen, vndt nach neẅen zeit-
tungen
fragen. Er hat aber nichts gewust.

|| [[Handschrift: 161r]]


Samstag den 13.den: des AugustsAugusti <Eine Pistole ist in der Hand von Nostitz geborsten, als ich ihn schießen ließ.Vn pistolet s'est crevè dans la main de Nostitz, comme ie le fis tirer.>


Nachmittags gespielt in Carten, zu verwehrung des
Schlafs. Darnach etwas gelesen. Nach 2 Vhr, die confor-
tatif
küchlein oder zelltlein gebrauchtt, vndt vmb
drey vhr, hinauß geritten zum Saẅerling, auch
alda am brunnen, 13 gläser getruncken. Alda
habe ich auch conversation gehabtt, vom herren Teüfel,
vom Obersten leutnant hübner, vndt vom dicken Borgistorf,
<wiewol mich der Sawerbrunnen starck vndt in die 15<22>mal, heütte purgirt.>

Samstag den 13.den: des AugustsAugustj.


Nach eingenommenen laxier wein vmb Sechße,
habe ich vmb halb achte, 14 gläser Sawerbrun-
nen kom getruncken, vndt also aufs höchste
gestiegen, weil es vor mich genung ist. Der
Doctor, ist auch darbey gewesen.


heütte hats wieder geregnett, wie fast alle
Tage, sieder wir alhier gewesen.


Den von heimb, visitiren laßen.


Nach eingezogener information, den werth der victua-
lien
, alhier zu Eger, itziger zeitt, in etwaß erkundigen laßen:
Ein kahr, helt 8 Maß oder Mäßel, ein Maß helt in sich 4
Napp:

Gulden (florenus)f: Creuzercr: Pfennige (denarii)d
Ein kahr weitzen kostett 12
Ein kahr rogken 8
Gersten ein kahr 7
habern ein kahr 6
Ein gut fuder heẅ 6
|| [[Handschrift: 161v]]
Gulden (florenus)f. Creuzercr: Pfennige (denarii)d
Eine Schütt Strohes 1 2
Rindtfleisch 1 Pfund (libra)℔: 6
Schöpßenfleisch 1 Pfund (libra)℔: 6
Lambfleisch 1 Pfund (libra) 6
Jndianischer hahn 3
Guter allter kaphahn 1
Gutes alltes hun 30
Junges hun 9
Gut rephun: 24
Eine lerche 1


<Beachte wohlNota Bene Jn meiner presentz, sejndt 3 Räphüner iedes nur vmb 16 creützer, gebotten, vndt bezahlt worden, eine lerche aber, vmb 1 kreüzer.>

[Gulden (florenus)f.] [Creuzercr:] [Pfennige (denarii)d]
Carpen 1 Pfund (libra)℔. 6
hechte 1 Pfund (libra) 15
parmen 1 Pfund (libra) 15
Eyer 4 vmb ein groschen 3
Ein weiß brodt 8
Grob rogkenbrodt 6
Eine Semmel 1
Ein Nap Saltzes 30
Lichter 1 Pfund (libra) 15
Ein Maß wein 30
Ein Maß gut bier 6
Ein Maß schlecht<en> biers 3
Ein gut fuder holtz 30

|| [[Handschrift: 162r]]


Vmb 4 vhr, Nachmittags, habe ich wieder
14 Echtering Sawerbrunnens, nicht ohne mühe,
vndt Magenblehung, außgetruncken.


Meuterei meiner Leute vom Pferdestall, die nicht in Kostgeld gehen wollten, vielmehr ihren Abschied verlangten, aber schließlich haben sie sich zwangsweise gefügt.Mutinerie de mes gens d'escuyrie, ne vou-
lants aller en pension, plustost demandants
leur congè, <mais en fin ils se sont accommodè par force.>

Sonntag den 24. neuen Stils [Gregorianischen Kalenders]styli novi ⁄ 14.den: des AugustsAugustj. (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Nach ejngenommenen gewöhnlichemordinarij zeltlein, habe ich wieder
des Morgens, vmb 7 vhr, 14 gläser des Sawerbrunnens
außgetruncken, vndt wie gestern abendt, also auch heütte
frühe, ein <köstlich> schmerzlinderndeslenitif Sälblein, auf den Magen von der hertz-
grube an, durch verordnung des ArztesMedicj, geschmieret.


Der bohte von Regenspurg ist wiederkommen, mitt schreiben vom Conde d'Onnate;
vom Johann Löw[,] 7 von Madame[,] eins vom præsidenten, von Schwartzenberger,
von Oldenburg von der Tantede la Tante, vom Adolph Börstel[,] von Weymar, von
Regensburg noch eins <an Thomas Benckendorf> vom Johann Christoff Meẅrer, Doctor (hamburgischer Gesandterlegatus.)


BeachteNota: der Cantzler zu Zerbst Sturmius, wie auch der
kammermeister Pause, seindt alda an der pest gestorben.
Jst sonderlich schade, vmb den guten wolqualifizirten Sturmium.


An Madame geschrieben, auf morgen datiert.Escrit a Madame, datè pour de main.


Zeitung daß der Türcke gewiß auf Polen, ejn versuch thun werde.
Die große Werber Schantze haben die Schwedischen verlaßen,
die kleine aber halten Sie noch. Der Churfürst von Saxen gehet
auff Sie zu. Chur Bayern ist zu Regenspurg angelangett, mitt || [[Handschrift: 162v]]
dero Gemahlin. Chur Meintz wirdt auch numehr alda
sein. War albereitt, vorgestern zu Jngolstadt angelang[t.]
Die ChurSächsischen gesandten, werden erst aufn dinstag, von
Dresen nacher Regenspurgk aufbrechen. Der alte
Graf von Schwarzenberg
[,] Chur Brandenburgischer gesandter,
soll zu Regenspurg kranck sein. Die holländer gehen
noch zu felde, auf jnnstendiges anhalten, der Frantzose[n][,]
dem Cardinal Jnfante; eine diversion zu machen,
welcher zimliche progreß, in Franckreich hatt. Jn
Spannien haben Sie Mitteilungaviso, daß der die holländer viel
schiffe in Jndien verlohren. Graf Moritz von Naßaw
ist auch in <West>Jndien abgefahren, alß general der-
selbigen compagnie. Die Frantzosen haben Dole in
der Grafschaft Burgundt, vndt etzliche plätze einge-
nommen. Etzliche Spannische schiffe, mitt 3½ millio[nen]
goldes, seindt von den Pfältzischen in Engellandt ver-
arrestirt
worden, biß die restitution der Pfaltz e[r]-
folge. Jst also diß vngewitter, den Pfältzischen zu-
statten kommen, wiewol es ein seltzames procedere is[t.]


Der Landgraf Wilhelm von Heßen, hat sich auf das lan[d]
von der Marck retirirt, scheinet, er verlaße sich auf
die Staden vndt Franckreich. Will doch auch noch mi[t]
dem Kayser tractiren.

|| [[Handschrift: 163r]]

Montag den 15.den: des AugustsAugustj.


habe gestern vergeßen aufzuzeichnen, das ich Nachmittags
vmb 4 vhr, nach dem der Doctor bey mir gewesen, nachm
Sawerbrunnen zu gefahren, alda meine 14 gläser
außgetruncken, mitt herren Teüfel conversirt,
vndt eben am brunnen den bohten, so ich nacher
Leiptzigk abgefertigett gehabtt, an postmeister
mitt schreiben (gestern) wiederkommende angetroffen.


Noch zeitung daß der general Banner, sich mitt des Grafen
von Loẅensteins
wittwe, (welche eine geborne Gräfin
von Erpach
ist) verheyrathet, um das schwedische Blut mit dem deutschen wohl zu mischenpour bien mesler le sang
Swedois avec l'Allemand
. EbensoJtem: das er general Banner,
die Obersten, Draco vndt Salomon Adam, weil
sie Magdeburg vbergeben, noch im arrest helt.


BeachteNota: dje Pollnischen trouppen <vndter dem general Puttler> (so mehrentheilß
Schotten, Niederländer, vndt deützsche gewesen) wel-
che neẅlich alhier durchpaßirt, sejndt in Polen
eylftausendt Mann starck gewesen, alß sie wieder
den Moßkowiter gebrauchtt worden. Jn der
Schlesie aber seindt sie nur 7000 vndt etzliche hun-
dert M<ann> starck gewesen, wie Sie in Böhmen ankommen
kaum 5000[,] an itzo sollen Sie nicht viel vber 3 tausendmille starck
sein, verlauffen sehr, vndt haben auch mitt den Böhmischen || [[Handschrift: 163v]]
pawren, zu kämpfen, denen sie lose händel machen
vndt zu 30[,] zu 40 starck, sie vberfallen, ie zu wei-
len aber auch, stöße von ihnen einnehmen müß[en.]


Diesen Morgen vmb 6 vhr, den laxierwei[n]
eingenommen, darnach vmb 7 vhr, mitt 14 glä-
sern Saẅerling, zu trjncken, continuirt.


An den Presidenten vndt an Schwarzberger geschrieben.


Der von Hejmb, hat mich diesen abendt besuchtt.


Abends vmb 4 vhr, nachdem man zuvor eine stunde die
Morsellen oder küchlein eingenommen, wieder 14 gläser mit[t]
sawerbrunnen getruncken. Der Doctor ist auch mitt darbey gewese[n.]

Dienstag den 16. des AugustsAugustj.


Nach eingenommenen Morsellen küchlein, oder zelltlein,
hinauß zum Sawerbrunnen, auf der post, mitt
meinen kleppern geritten, vndt die 14 gläser, bey
annehmlicher conversation, herren Teüfelß, vndt des
Nuntius'Nuncij Münchs, absolvirt. Er hat mir sehr geklagt,
wie er im herraysen zwischen hinnen vndt dem Carlßbad[t]
seye von den durchmarschirendem Pollnischem volck, angegrif[fen]
vndt geplündert worden, also das es alhier herumb (weg[en]
etzlicher hinderbliebenen, vndt abstreiffenden) noch sehr
vnsicher ist, gestaltt auch vor wenig tagen, der landt-
kutzscher, welcher den Obrist leutnant hübner, nacher Leiptzigk führe[n] || [[Handschrift: 164r]]
sollen, angegriffen, vndt ihm zween pferde, zwischen hier,
vndt Ölßnitz außgespannet worden.


Nach eingenommenen küchlein, bin ich gegen abendt,
wieder hinauß spatziren gefahren zum Sawerbrun-
nen
, meine 14 dosisgläser außzutringken.
Jm rückwege des Fürsten von Lobkowitz
hofmeister am wirtzhause gesehen, vndt mitt
ihm geredet.


Wir haben heütte den wilden Sawerbrunnen,
etwan ein 60 schritt vom guten Schleder sawerborn
gelegen, zur rechten handt, im hinraysen, recht
betrachtett. Er brudeltt an ein par<fünff> orten ge-
waltig, das waßer siehet trübschwarzlecht
auß, vndt hat keinen rechten abfluß. Jch
habe sehen zween frösche darinnen sterben,
nach dem sie erst sehr aufgeschwollen gewesen.
haben etwan ¼ stunde gelebet, wie ich sie
hinein werfen laßen, einer länger alß der
ander. Das erdtreich herumb ist schwammecht gar weich,
vndt siehet weiß auß, <auff dem grase Vndt bodem> welches weiße, ich selber
mitt den fingern, in mundt genommen, vndt gekostett.
Es schmecket wie Saltz, vndt gehet solche weiße
auf dem erdreich, zimlich weitt, auch vmb die gegendt
des guten brunnens herumb.

|| [[Handschrift: 164v]]


Nahe bey diesem wilden brunnen (auß welchem auc[h]
alle Thiere, pferde[,] vieh, vndt dergleichen, wann Sie
selbiges waßer trincken, sterben sollen) zur rec[h]-
ten, ist noch ein guter brunnen, so in einem auß-
gehöltem bawm quillet, Soll aber vor diesem
von den Soldaten sein vervnreiniget worde[n,]
daß er also zum trjncken nicht wol tüchtig[.]


Jm rückwege, vnferrne vom hause Lehenstein
hat man vnß auch einen brunnen, gezeiget, welcher
vor diesem, zum trjncken gebraucht worden, an itzo
aber nicht geachtett wirdt.


Der rechte Sawerbrunnen der Schledersaẅerling
genandt (vom dorf Schleder vnferrne darvon) davon
wir trincken, quillet auch, in einem außgehölten
<Erlen>bawm. <mitt quadersteinen vmblegt,> Jst aber an itzo kein dach darüber, wie
Doctor horneck schreibett.


Beachte wohlNota Bene Es ist nicht allein, weiße materie ein stein-
wurf weitt, vmb den brunnen herumb zu sehen[,]
sondern auch gelbe materie, auf dem erdreich, welche
schmeckt wie ein Alaun. Es raüchtt auch schwefe[l]-
dunstig, vmb den Sawerbrunnen herumb, wenn man
anfangs, auf einen Steinwurf weitt, noch darvon hatt[.]

|| [[Handschrift: 165r]]

Mittwoch den 17. des AugustsAugustj. (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Nach zu gehöriger zeitt, vmb Sechße, eingenommenen
Morsellen<laxier> tranck, habe ich vmb 7be halbweg
achtte, die 14 gläser, mitt Sawerbrunnen
getruncken, in beysein des ArztesMedicj.


Nachmittags nach gebrauchten Morsellen küchlein zu
rechter zeitt, wieder 14 gläser Sawerbrunnen getrun-
cken. &cetera


Ein antwortt schreiben von Marggraf Christian
bekommen vom Lawenstein.


Jch habe auch an Adolf Börsteln geschrieben.
EbensoJtem: an meine Schwester <Freẅlein> Anne Sofie.

Donnerstag den 18. des AugustsAugustj.


Morsellen zeltlein vmb sieben eingenommen, (ihrer 5 wie
gewöhnlich) hernacher vmb acht vhr, 9 gläser mitt
Sawerbrunnen <nur> getruncken, weil ich schwitzen soll.


Der Oberste leüttenampt Christian hübner, hatt
seinen abschiedt von mir genommen, vndt ist mitt
dem iungen Wutena auf Leiptzig gezogen, hat
auch meine gesterige verfertigte schreiben mittge-
nommen. Gott wolle sie geleitten, vndt vnß auch,
auf wegen, vndt steigen, durch seine heiligen Engell,
vndt bewahre vnß vor ferrnerem vnglück, || [[Handschrift: 165v]]
Amen.


Vmb 9 vhr vormittags, ist der Egerische ArztMedicus, Doctor Meyer,
zu mir kommen, vndt hat mich bey einer halben Stunde lang,
in einem schweißbadt, (so ich vor diesem im Jahranno 1631 auch
gebrauchtt, vndt zubereitten laßen) schwitzen laßen,
hat mir auch selber vom Sawerbrunnen waßer
auf glüendt gemachte eysen, aufgegoßen, daß mich de[r]
dunst davon, schwitzend gemachtt. Darnach alß ich mi[ch]
inß bette, alsobaldt auß dem schwitzstübelein, oder kasten,
auch bey einer halben stunde lang, dem Brauchstylo nach,
gelegt, habe ich darinnen auch noch wol geschwitzt,
weil sich die Natur selber, durch antrieb des Sawe[r]-
brunnens, darzu befördert. Vndt ich habe mich ver-
wundert, daß, da vorige tage vber, auch heütte
Morgen noch, (wie auch oftermalß die Nächtte vber)
der Sawerbrunn mit Hilfe von Absonderung, mit Verlaubper secessum, salva venia, starc[k]
operirt, also daß ich fast keinen tag, nach dem gebrauch
des Sawerlings, eine viertel stunde recht
sicher gewesen, vndt destwegen keine conversa-
tion recht continujren können, sondern lieber alle[in]
geblieben, auch draußen vndt vndterwegens, oft inte[r]-
rumpiren
vndt absitzen müßen, dennoch so baldt ich heütt[e]
angefangen im Sawern waßer dunst zu schwize[n,] || [[Handschrift: 166r]]
ist also fortt daß Vorrecht des Bauchesbeneficium ventris von sich
selbst gestillet worden, vndt die Natur hat einen
andern gang durch die Porenper poros nemlich, genommen. Jch
habe auch ezliche stunden hernacher keine Stuhlgängesedes,
(respektvoll [gesprochen]reverenter) gehabtt. Jch zeichne alleß mitt
fleiß darumb ein, damitt ich mich inß künfti-
ge selber, da ich diese Sawerbrunnen cur
öfters gebrauchen sollte, oder ein ander desto
baß sich darnach richten könne. Denn die cur
will recht gehalten vndt außgewartett sein,
will man anderst durch Göttliche verleyhung,
den erwüntzschten zweck, seiner gesundtheitt, erhalten.
erreichen, vndt vollkömblich erlangen. Jch vor
meine person befinde, daß mir diese Gott lob,
angefangene vndt numehr vber die helfte gebrachte
leibescur, sehr wol bekömbt, vndt viel böse feüch-
tigkeitten oder Flüssigkeitenhumores hinweg nimbtt, alß eini-
ges andere Medicament hette verrichten können.
Jch gebrauche sie eigentlich 1. gegen hypochondrische [d. h. durch Unterleibsverstopfungen ausgelöste] Schwermutpro melancholia hypo-
condriaca
, darzu ich solle geneigt sein, vndt mehr durch ein unglückliches Ereignisper
accidens
, wegen vielerley langwierig außgestandenen
vnglücks, alß von selbstper se, wahr sein mag, auch gleichwol
dieser Krankheitmorbus in vnserm hause nicht vngewöhnlich. || [[Handschrift: 166v]]
Nun dienet der Sawerbrunnen treflich vor
die Miltzkranckheittenb. 2. brauche ich diese cur
vornehmlich auch, mich vor dem Steinchencalculo (deme
Mein herrvatter Sehliger, auf Jhre Gnaden allter, so sehr
vndterworfen gewesen) in zeitten zu præserviren,
dann solcher Krankheitmorbus erben soll, vndt ich befinde[,]
auch schon viel iahr hero, mit Verlaubsalva venia in der UrinVrin[a]
viel feine Sandkörnerarenulas, welches wol ie zu weilen, vor-
bohten solches Steins <zu> sein pflegen. 3|4. So habe ich e[t]-
waß eine hitzige leber, vndt viel galle in mir
befunden, zu welchen beyden affecten, in abtreibu[ng]
der galle, vndt erfrischung der leber, dieser
Sawerbrunn, (bevorab weil er dem Mage[n]
nicht schädlich, vndt daß geblüte reinigett, au[ch]
die Kräftevires corroborirt, also daß ich von so greẅ-
lich vielem purgiren vndt curiren, im geringste[n]
keine Mattigkeitt, noch empfunden) sehr dien-
lich, vndt mitt gutem nutz zu gebrauchen. Aber
es muß, wie in allen leibescuren, einem verständige[n]
vndt wolerfahrnen Arzt vor OrtMedico, in loco selbst, gefolgett[,]
auch eine gute LebensweiseDioeta darbey gehalten werden[.]
Gott gebe ferrner vndt vornehmlich darzu seinen
Segen, Glück, vndt gedeyen, in Christo Jesu, Amen[.]

|| [[Handschrift: 167r]]


Wer sonsten alleß eigentlich wißen will, worzu
dieser Sawerbrunn gut seye, wie er zu gebrauchen,
vndt deßen gelegenheitt etcetera[,] der lese ein kleines
tractätlein so Doctor Matthæus hörnigk Sehliger außgehen
laßen, vndt zu Leiptzigk gedrucktt ist, wirdt
genandt: Des Egerischen Schleder Seẅerlings
Beschreibung etcetera etcetera
[.] Jst wol zu lesen, vndt
wirdt zu Eger, in der Apoteke, wie auch bey
buchhändlern verkauft, vndt sehr gerühmet.
Es kostet nur 12 kreützer. Jch habe etzliche Exemplareexem-
plaria
darvon behalten. <Beachte wohlNota Bene Nach vollbrachter cur, bin ich mit einem bösen gefährlich contjnuirenden husten geplaget worden.>


<BeachteNota:> Der wirttin alhier zum Schwartzen Bären, gebe
ich wochentlich vor mich vndt iede person, so
an meine Tafel zu sitzen kömbt: fünf ReichsThaler,
von einem diener oder Nacheßer: fünf gülden die woche.
Werde aber wol tractirt, mitt Rephünern[,]
lerchen, <hechte[,] karpen[,]> hünern, Rindtfleisch, kalbfleisch, und dergleichen& talia:
Den wein muß ich absonderlich holen laßen, vndt
man gibt ins gemein vor ein Egerisch maß,
(welches ohngefehr 15 in 16 g kelchgläser hellt)
an itzo einen halben gülden, auch wol müßen wir
den wein nach dem er gut ist, vmb 2[,] 3 oder 4 Kreuzerkr:
theẅrer bezahlen. Also außer des weins, muß || [[Handschrift: 167v]]
mir der wirtt alles schaffen, eßen, <bier> trincken,
lichte, holtz, Saltz, liegerstädte, haußraht, bette,
etcetera vor mich vndt meine leütte, wie auch Stallung
vor meine pferde, heẅ vndt Stroh genueg, auf
ein pferdt 5 groschen die woche<den tag,> gerechnet. Den
haber kaüffe ich absonderlich, auf iedes pferdt[,]
zween Nap den Tag, vndt Nachtt. Jeder Nap kostet[t]
fünf groschen, alhiesige groschen, deren 30 au[f]
einen ReichsthalerR:Thaler gehen. Dienet als Unterweisungpro informatione[.]
Vors schwitzstüblein zu borgen, habe ich müße[n]
einen gülden geben. Kan es aber mitt den
meynigen, so lange gebrauchen, alß ich wil[l.]
Jm hauß, fordern Sie auch noch ein stadtlich Tranc[k]-
geldt zum abzug, ohne waß dem ArztMedico ver-
ehrt
wirdt werden.


Die erste woche, habe ich vor alles gesinde,
gleich gezahlet. Dieweil es aber zu hoch gestiegen[,]
habe ich die andere woche, der Stallpursche
vndt dem lackayen, zu 2 ½ Gulden (florenus)f: kostgeldt iedem
gegeben, damitt können Sie in den garküchen
wol zukommen, vndt (wann Sie wollen,) etwaß erv̈brig[en.]

|| [[Handschrift: 168r]]


Nachmittags: ist meines herrnvatters Sehliger gewesener
verwallter, auf dero Eisenbergwerck am Fichtelberg
(Gottesgab genandt, wie auch Neẅbaw,) zu mir
kommen. hat mir allerley referirt, vndt vermeint, ich
sollte mich drumb annehmen, Er hette alle Jahr, in
die 3 tausendmille Gulden (florenus)f: außbeütte, vndt also in die 18 tausendmille Gulden (florenus)f: in 6 iahren,
Meinem herrnvattern Sehliger berechnet, vndt einge-
brachtt. Richius ha<e>tte eylftlhalbtausendt Gulden (florenus)f:
[v]on Jahranno [16]20 biß [16]24 von ihm, in herrvatters Sehligem
Nahmen, eingenommen, wüste nicht ob ers eingelifert
hette. Melchior Loyß hette den vberrest (zu compli-
rung
der 18 tausendmille Gulden (florenus)f:) im Jahranno [16]18, [16]19 vndt [16]20 eingenommen,
vndt ohne zweifel berechnett. Die gewercken
wehren eigentlich gewesen, Mein herrvatter Sehliger,
der Lovenius vndt Richius. hetten den Waldzinß
frey gehabtt, so viel holtz alß Sie bedörft hetten,
auch keinen zehenden Chur Pfaltz geben dörfen. Wehre
ein stadtlich bergwerck, <auff zwey meil weges hette man einschlagen dörffen> vndt viel beßer alß
das goldtbergwerck bey Goldtkronach im Marg-
grafthumb
, daran Mein herrvatter Sehliger auch theil
gehabtt, an itzo aber, ligt beydes darnieder.
Vom eysen hette man kugeln, gegoßen, eyserne öfen, har-
nisch blech, vndt andere sachen, den LotL: zu 6 ThalerThlr: zu 6 Gulden (florenus)f. verkaufft || [[Handschrift: 168v]]
schweer gewichtt. Er der verwallter, Leonhardt
Franck
ist ein Oberpfältzer. Er sagte auch, Melcher
Loyß
vndt Schwartzenberger hetten sich drumb ange-
nommen vmb daß eysenbergwerck, aber nichts erlanget[t]
beym Kayser vndt Chur: Bayern.


Die Wirtin (welche noch von der evangelischen Religion ist) hat mich besucht, schwatzte mit mir über viele Sachen und besonders über meine selige Frau Tante zu Sandersleben, welche im Jahr 1628 hier gewesen ist.L'hostesse; (laquelle est encores de la religion Evange-
lique,) m'est venu voir, discourant avec moy, de beau-
coup de choses, & particulierement de feu Madame ma
Tante, de Sanderßleben, laquelle a estè icy, l'an [16]28[.]


Es ist vnsicher zu raysen, nach dem lande zu Meiße[n]
zu, dieweil sich bey ein 50 landtkjnder, vndt bürge[r]
zusammen rottirt haben sollen, die vermummen
sich, vndt spannen den leütten, die pferde auß, haben
auch des Obrist leutnant hübners kutzscher, neẅlich 2 pferde
außgespannet. Nach dem Marggrafthumb zu, ist
es der restirenden Polacken halber, auch gar sehr vn-
sicher. Nach Prag zu, einigermaßentaliter qualiter. Nach Rege[n]-
spurgk
zu, höret man Gott lob, noch von kejner vn-
sicherheitt, weiß noch nicht, welcher Richtung mich zuzuwenden, wegen verschiedener Beachtungen und Umstände.ne scay pas encores, de quel costè me
tourner, a cause de divers respects; & circomstanc[es.]


Nachmittags vmb 4 vhr, abermals, 14 gläser, mitt Sawer-
brunnen, außgetruncken, <welches mir fast einen Erbrechenvomitum causirt.>

|| [[Handschrift: 169r]]

Freitag den 19.den: des AugustsAugustj:


An Madame geschriebenEscrit a Madame, mitt zufälliger gelegenheitt,
auf Morgen datirt; überper Leiptzigk.


Nach eingenommenem purgierwein, (wie ge-
braüchlich vbern andern Tag) vmb 6 vhr, des
Morgends, habe ich darnach vmb halb achte, meine
14 gläser, mitt Sawerbrunnen, außgetruncken.


Die Wirtin erzählte mir gestern ein seltsames Missgeschick. Dies ist, dass meiner seligen Frau Tante zu Sandersleben, die im Jahr 1628 hier war, ihr Arzt, Doktor Walther, oft an der Tafel und anderswo von einem Schauern und seltsamen Gebärden ergriffen wurde, darauf wegging und sich übergab oder ohne Achtung den Leib von Mäusen und Eidechsen entlud, die ihn in seinem Körper durch Missgunst und Neid anderer wegen seines Wissens behext hatten, und der Sauerbrunnen hatte sehr geholfen, diesen Zauber und diese gehässige Bösartigkeit, besonders der Eidechsen, zu vertreiben, aber die Mäuse waren von ihm an andere Orte als hier weggegangen.L'hostesse me contoit hier un estrange ac-
cident. C'est: que feu Madame ma Tante
de Sanderßleben, estant icy l'an 1628 son
Medicin Docteur Walther, fut souvent saisy a
table & ailleurs d'une horreur fremissement
& gestes estranges, puis s'en alla & vomit
ou sauf respect deschargea le ventre, de
souris, & lezards, quj luy avoyent estè en-
sorcelèz dans le corps, par envie & jalou-
sie <d'autres> a cause de sa science, & le Sawer-
brunn avoit fort aydè a chasser ce charme;
& ceste malignitè venimeuse, particulierement
des lezards (heydechßen) mais les souris s'en
estoyent allèz de luy, en d'autres lieux qu'icy.

|| [[Handschrift: 169v]]


Nachmittags, sejndt zweene deputirte vom Raht
alhier zu Eger, zu mir kommen, haben sich excusirt;
wegen Meines bruders Sehligen prætension, vndt
ihres vnvermögens, auch daß Sie vermeinen, sol-
che vndt dergleichen schulden, seyen durch den getroffe-
nen friedensschluß, zwischen dem Kayser, vndt
Churfürsten von Saxen, gantz erloschen. Zu dem, so hette
die schuldt wegen des Johanniter hauses, der
herr von Thun, an sich genommen, also daß Sie si[e]
demselben abtragen müßen. Bähten ich wollte
damitt zu frieden sein, etcetera vndt es nicht vor vbel
aufnehmen, daß Sie mich auf meine anmahnung
nicht eher beantwortett, weil sie ihres Syndikus'Sindic[j]
von Prag, albereitt etzliche tage, vergebens erwar-
tett hetten. usw.perge Jch habe ihnen also geantwortet[t,]
daß Sie genugsam darauß ersehen können, daß ich
meiner pretension mich zu begeben, gar nicht
gewillett, vndt werden sich vjelleicht beßer
bedencken, wiewol Sie ihr vnvermögen, durch
daß landtverderbliche kriegswesen, vndt vielfält[i]-
ge ruin, also exaggerirt, daß Sie auch gemeine Amb[ts]-
diener, Tagelöhner, vndt Thürner, vndt dergleichen, nicht
mehr zahlen köndten. usw. usw. usw.perge perge perge

|| [[Handschrift: 170r]]


Nach eingenommenen zelltlein, bin ich vmb drey vhr
mitt Rindorfen, hinauß an Sawerbrunnen geritten,
vndt habe meine 14 gläser alda getruncken.


Jm rückwege, ist mir des Nuntius'Nuncij sein
Franciscaner begegnet, der hat mir vndter an-
dern erzehlet, wie daß der Principe de Cardenas,
Kayserlicher kammerherr, (mitt dem ich vorm Jahr be-
kandt worden, weil er auch den Vrsinern verwandt)
gar neẅlich geschwinde zu Wien, mitt todt abgangen.


hernacher ist mir herr Teüfel auch begegnett, mitt
bericht, daß ein 1500 Polacken, aufs neẅe ange-
kommen, wehren, welche hier herumb albereitt
logirten, vndt die straßen sehr vnsicher machten,
Sollten dem vorigen volck nachfolgen.


Ich habe den Bürgermeister unter der Hand aushorchen lassen, er hat bescheidene Worte gegeben, aber heute dieselben Entschuldigungen wiederholt, die vom Rat vorgebracht worden sind, dabei fügte er hinzu, dass der König von Böhmen von seinen Untertanen schlecht unterstützt und entlohnt würde, wenn er die Bezahlung solcher Schuldverschreibungen erlauben sollte, von denen es eine Menge in Böhmen gebe; vielmehr habe der König ihnen solch einen Befehl für den Fall gegeben, dass dies zu ihren Gunsten sein würde, nicht dass man von solchen Kriegsbedrückungen als erzwungene und der Befriedung zuwiderlaufende Sachen irgendetwas den Feinden bezahlen müsse.J'ay fait sonder sous main le consul regnant,
Jl a donnè des modestes parolles mais repetè les mes-
mes excuses aujourd'huy proferèes par le Senat,
y adjoustant, que le Roy de Boheme seroit mal
secondè & payè de ses sujets, s'il devoit permettre
le payement de telles obligations, dont il y en auroit
[u]ne quantitè en Boheme, mais le Roy leur avoit
[d]onnè tel ordre en ce cas, que ce seroit en leur faveur,
[&] qu'on ne devoit rien payer de telles pressures de guerre aux || [[Handschrift: 170v]]
ennemis, comme choses forcèes, et contrevenante[s]
a la pacification.

Samstag den 20.sten: des AugustsAugustj.


Jn sehr schönem zur cur erwüntzschtem wette[r]
(welches wir diese gantze woche vber, gehabtt)
hinauß zum Sawerbrunnen mitt Nostitzen geritten,
vndt meine 14 gläser getruncken, auch
eine gute weile, mitt herren Teüfel vndt
deß Nuntius'Nunccij Franciscaner Münch,
alda gesprachtt. Der von heimb ist auch
vorüber gefahren, vndt ist abgestiegen auf
mein erinnern, abschiedt von mir zu nehmen.
Er war sehr schwermütig, hatte heute seinen schlechten Tag: Hypochonder.Jl estoit fort melancolique, ayant son mauvais
jour aujourd[']huy: <hypocondriaque.>


Schreiben vom Marggraf Christian, überper Wonsjed[el][.]


heütte habe ichs erfahren, daß der koch, so vnß bißhe[r]
gekochtt, alhier zu Eger, der Jesuiter ihr koch seye. Sje
werden vnß also nicht leichtlich, einiger diffidentz beschuldi[gen]
vndt seine angerichtete eßen, schmecken vnß gar wol
biß zum heutigen Tagdato. Gott laße sie vnß ferrner wol bekommen[.]


Der Franciscaner Münch <des Nuntius'Nuncij> hat mich besuchtt, in meinem lo[sa]-
ment
, vndt gute gespräche mitt mir gehalten.

|| [[Handschrift: 171r]]


Der ArztMedicus ist zu der<m> trincken gekommen, da ich
in seinem beysein, meine Nachmittagsgläser, 14 auß-
getruncken.


Ursachen der Verdächtigungen sind: Dass der Kaiser will, und mit Recht, dass man von Seiten der Franzosen das Veltlin und Lothringen, Burgund und Pinerolo zurückgebe, der König von Frankreich will, dass man den Kurfürsten von Trier freilasse und andere Ansprüche, die er durch Parma gegen die Spanier vorbringt.Cause de sospettj sono: Che l'Imperator vuole,
e con ragione, che si restituisca dalla parte de Franzesj,
la Voltolina, e la Lorrena, <la Borgogna> e Pignaruolo, Jl
dj Francia
vuole, che si liberi l'Elettore de Trevirj,
e altre pretensionj, che adduce per Parma, contro Spagnolj[.]

EbensoJtem: dass der Kardinalinfant in sein Land eingezogen ist. Der Papst hat einen Handel mit den Venezianern über die Achtung der Grenzen, riss ihnen eine Festung nieder, die sie begannen zu bauen. Hat dann mit den Spaniern diese Sache von seinem Neffen, dem Präfekten in Rom, durch den Vorrang, den er über alle die Botschafter und als Ziel beansprucht, dann den weiten Unterschied, der Kaiser und Frankreich haben den zugestanden, aber Spanien will ihn nicht gestatten. Der Papst ist 66 Jahre alt und hat großes Glück nicht nur durch die gut versorgten drei Neffen und zwei Brüder, sondern auch durch den Zuwachs des Staates Urbino und von all den Reichtümern von Sixtus V., Paul V. und Gregor XV., weil diese reichen Kardinäle als Kreaturen der genannten Päpste, wie die steinreichen Montalto, Borghese und Ludoviso unter dem Pontifikat dieses Urban VIII. mit den ihren Schätzen in seiner Schatzkammer gestorben sind.che'l Cardinal Jnfante, è entrato nel suo paese.
Jl Papa hà d'affare con Venezianj, per conto de con-
finij, demolendo loro una fortezza che comminciavano
a fabricare. Hà poj con li Spagnolj quella cosa del
suo Nipote, Prefetto a Roma, per la precedenza che
pretende sopra tuttj glj Ambassadorj ed al fine, dopo lungo
contrasto, l'Jmperatore, e Francia, glj han concesso,
mà Spagna non lo vuol permettere. Jl Papa
hà 66 annj, e gran felicità non solamente per tre
[n]epotj
e due fratellj, ben provistj, mà ancora, per l'ac-
[c]essione dello stato d'Vrbino, e di tutte le richezze
[d]i Sisto V.[,] Paolo quinto e Gregorio XV. perche quej
[r]ichj Cardinalj creature di dettj Papj, come Montalto,
[B]orghese, e Lodovisio richissimj, son mortj nel Pontifi-
[c]ato di questo Vrbano VIII. con <le> loro richezze, al suo tesoro.

|| [[Handschrift: 171v]]


Man wird in Regensburg die Wahl des Königs der Römer verhandeln [und] die Absetzung des Kurfürsten von Trier, die Sache, von welcher der Papst will, dass sie durch den Kaiser bekannt würde, obgleich der Kurfürst nicht durch Ihre Majestät gerichtet werden will, sondern vom Papst, und nach Linz gehen sollte, sich aber nicht anschickte, dorthin zu gehen. Beachte wohl: Man glaubt, dass man den Erzherzog Leopold [Wilhelm] zum Erzbischof und Kurfürst von Trier machen wird, dass der die Abwesenheit und Auflehnung des anderen (sich dem Schutz von Frankreich untergeordnet zu haben) wird abstellen lassen können. Beachte wohl: Spanien gibt jedem Kurfürsten, der nach Regensburg kommt, 30 tausend Taler und setzt auf den Kurfürsten von Bayern.Si trattarà a Ratisbona l'elezzione del Rè de Romanj,
la deposizione dell'Elettore dj Trevirj, la causa delquale
vuol il Papa, che sia connosciuta dall'Jmperatore, ben
che l'Elettor non vuol esser giustiziato da Sua Maes
mà dal Papa, e doveva andar a Lintz, mà non
volse andarvj. Nota Bene[:] Si crede, che l'Arciduca Leo-
poldo
si farà Arcivescovo, ed Elettore dj Trevirj,
che la contumacia e ribellione dell'altro, (d'esser[sj]
sottomesso alla Protezzione dj Francia) lo potrà
far diporre. Nota Bene[:] Spagna dà a ciascun Elettore, che
viene a Ratisbonna 30 mille Talarj, e ancora all'Elettor di Bavier[a][.]

Sonntag den 21. des AugustsAugustj.


Der Münch meinete auch, im gestrigen Gesprächhesterno discursu, es würd[e]
der Regenspurger Tag, vber 40 tage nicht wehren, wann
erst die Churfürsten würden angekommen sejn.


Er sagte noch, dass der jetzige Papst zu Beginn seines Pontifikats sich selbst sein Lebenshoroskop erstellt habe, dass er 18 Jahre herrschen würde, und bereits elf zwölf [Jahre] geherrscht hat. Er soll ein sehr guter Philosoph, Dichter und Historiker sein.Diceva ancora che'l Papa d'oggi s'era fatto a se
stesso la sua natività <al Principio del suo Pontificato>, che regnarebbe 18 anni,
e ne hà già regnato ondecj dodecj. Deve esser
molto buon Filosofo, Poeta, et Historico.


EbensoJtem: dass die Konferenz zu Köln sich wegen der Friedensverhandlung in Trient zusammenfinden werde und dass Frankreich dorthin niemanden entsenden wollte.che la Dieta di Cologna per il trattato di pace
si rimetterebbe a Trento, e che Francia non vj volev[a]
mandar nissuno.


Den purgierwein diesen Morgen vmb 6 wieder eingenomme[n,] || [[Handschrift: 172r]]
hernacher vmb halb achte vormittags, noch meine vom
ArztMedico verordnete 14 gläser, mitt Sawerbrunnen
eingetruncken, nicht ohne Magensbeschwehrung,
weil die Fraw mag vielleicht vnfleißig im
Schöpfen gewesen sein, vndt es gestern abendt etwan
gefaßet, oder es sonsten lange mag haben stehen
laßen, dannenhero die Dünste [d. h. Heilkräfte]spiritus evaporirt,
vndt daß <Sawre> waßer mir nicht wol geschmecktt,
(ob es schon gar schön wetter ist, vndt draußen am
brunnquell daß Sawre waßer, an itzo sehr gut)
So mag auch der heüttige purgierwein (welcher
mir gleichsfalß viel vbeler alß vorige tage ge-
schmecktt) vielleicht vrsach dran sein, vndt daß
ich die 14 gläser, (damitt nicht alle Dünste [d. h. Heilkräfte]spiritus vol-
lends evaporirten) baldt aufeinander außgetruncken.
Es scheinet auch, alß ob meine Natur numehr des vielen
waßertrinckens, vndt purgirens vberdrüßig,
vndt genung daran habe, werde auch heütte
Nachmittags, im nahmen Gottes, anfangen abzutrincken.


Der ArztMedicus; Doctor Meyer, ist heütte zu Mittage,
auf den Awerhanen, vndt andere gute bißlein,
mein gast gewesen.


Bin hinauß gefahren, zum Sawerbrunnen, habe ange-
[f]angen, in Gotteß nahmen abzutrincken, mitt 13 gläsern,
diesen Nachmittag.

|| [[Handschrift: 172v]]

Montag den 22. des AugustsAugustj. (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


heütte hats wieder angefangen zu regenen, nach
dem es die vorige woche, weil ich am höchsten getrun-
cken, gar schön wetter gewesen.


Diesen Morgen, habe ich nach eingenommenen Morsell[en]
8 gläser mitt Sawerbrunnen getruncken, vndt
darnach vmb 9 vhr, erst, eine halbe Stunde im
Schwitzstüblein, <in beysein des ArztesMedicj,> hernacher eine halbe Stunde, im
bette geschwitztt.


Der gewesene verwalter am bergwerck
des Fichtelbergs, Leonhardt Francke, hat mir
6 hüpsche Forellen, von seinem itzigen guhte Meh-
ringen
, (auf zwo meil wegs, von hinnen) geschic[kt]
vndt verehret.


Nachmittags hinauß zum Sawerbrunnen gefahren, ald[a]
12 gläser abgetruncken. herr Teüfel kahm auch hinau[ß.]
Es verlauttet, ob sollte der GroßTürck nicht alle[in]
in Polen einen einfall thun wollen, sondern auch in 7ben-
bürgen
, weil des Bethlems bruder vndt vetter,
den Türcken zu hülfe geruffen, wieder den Ragoz[i]
welchen sie zu depossediren vermeinen, vndt derselb[e]
beym Römischen Kayser, schutz suchen dörffte.


Es blühen an itzo die weißen rosen gar schö[n]
wieder auffs neẅe, welches seltzam ist, von ezlichen
vor ein gutes, von andern vor ein böses Vorzeichenomen gehalte[n] || [[Handschrift: 173r]]
wirdt. <Beachte: die Versuchungen.Nota: Tentationes.>


Gestern ist ein Soldat alhier vor der stadt von den
Pollnischen, gehenckt worden, dieweil er einen
kaufmann allernechst vor der Stadt helfen plündern,
vndt Todtschießen, der Fahneniuncker aber so den
anschlag selb 5te. gemachtt, ist endtrunnen.


Gott hat mir die Gnade verschafft, mich auf eine sonderbare Weise eine sehr schlechte List erfahren und verstehen zu lassen.Jddio m'hà fatto grazia, di <farmj> sapere ed inten-
dere per un strano modo, una cattivissima furberia.

Alles mit der ZeitTodo con el tiempo die Gelegenheit verlangt sehr oft das ähnliche Vorgetäuschtedissimula simula quoties occasio poscitc.d

Dienstag den 23.sten: des AugustsAugustj:

<Schauderhafte und Schrecken erregende Traumbilder.Jnsomnia horrida, & terrifica.>


Den purgiertranck wieder eingenommen, hernachmalß,
11 gläser Sawerbrunn außgetruncken, weil ich
itzt im abtrincken continuire forttfahre.


Es ist heütte den gantzen Tag, wie auch gestern Nachmittag
vndt vorige gantze woche vber, sehr schön wetter gewesen.


Vergangene tage, habe ich die kunst mitt dem gall-
apfel probirt, denselben <zerschnitten> in ein gläßlein Sawerbrunn
werfende, hat er in ¼ stunde eine schwartze farbe
an sich genommen, vndt man hatt mitt schreiben können,
wiewol die schrift nicht gar schwarz, sondern
braun worden.


Gestern hat man vnß auch am Sawerbrunnen
referirt, daß der Vetterle ein gewaltig Alleinverkaufsrechtmonopolium
[d]arvon hatt, in dem er den Saẅerling in irrdenen flaschen
[gie]ssen, vndt alleine hin vndt wieder verführen leßett, || [[Handschrift: 173v]]
dannenhero ihn von den andern Rahtsherren ein
großer neid, feindtschaft, vndt wiederwillen zu-
wächßt. Er ist ein bürgemeister der Vetterle, vndt
hat ein hauß allernechst am Sawerbrunnen. Wir sahe[n]
gestern 12 große irrdene flaschen, in einem höltzerne[n]
kasten oder einschlag stehen, die hatten iede ihr absond[er]-
lich fach, vndt wahren mitt heẅ, wol bestopft,
Solch ein kasten mitt 12 gefüllten Saẅerlings
flaschen, soll ein Centner wägen, vndt 12 solcher
kasten können auf einen wagen mitt 4 pfer[den]
geladen werden.


MitteilungAvis von Berlin, daß die Schwedischen noch
die Werber Schantze halten, der Churfürst gehe
auf den Bannier zu, von beyden seitten der Elbe[,]
nach dem er seine armèe halb getheilet, von
Magdeburg auß. So wehre auch Marzin noch in der
Margk; köndte vorm Wrangel nicht fortkomme[n.]
Diesen Mitteilungavis hat mir der alhiesige Sawerbrun[ns]-
pacient, einer von Borgistorf ein allter dic[ker]
vom adel, heütte Morgen nebst recommendirun[g]
Seiner dienste, vndt daß er mich gegen abend[t]
gern besuchen vndt mir aufwarten wollte[,]
(wo ferrn es ihm die eingenommene starcke p[ur]-
gation
nur zuließe) berichten laßen.

|| [[Handschrift: 174r]]


Der bohte von Regenspurg ist wieder kommen, mitt schrei-
ben von Löben, vndt annectirtem Kayßerlichem bescheidt,
wegen meiner pensionanforderung, damitt ich an den
König in Vngern gewiesen werde, sampt einem
recommendation schreiben vom Kayser. Es ist auch ein
schreiben darbey vom Veitt Bernhardt mitt vngereümb-
ten prætensionen. EbensoJtem: ein schreiben vom Einsiedel
wegen des deponirten Kayßerlichen kleinodts von Dresen.


Der Pater Niccolo da TolentinoJl Padre Nicolo da Tolentino hat mich besuchtt,
des Nuntius'Nunccij beichtvatter. Darnach der von
Borgißdorf
, ein feiner geschickter, gelehrter wol
qualifizirter vom Adel. Darnach kahm
auch der ArztMedicus, vndt ich trunck in beyder
beysein, 10 gläser mitt Sawerbrunnen.

Mittwoch den 24. des Augusts im alten Stil [Julianischen Kalender]Augustj stilo veterj. Bartolomæj.


habe nach eingegeßenen küchlein, ein abtrincken
forttfahrende, 9 gläser Sawerbrunnens im
losament getruncken.


Darnach ist der Münch zu mir kommen, vmb ein
Reisegeldviaticum bittende. Jch habe ihm 3 Silberlivres tournois₶: vndt 1½ pisto-
len
geschencktt.


Vmb 9 in gegenwartt des ArztesMedicj, vndt Meiner
leütte, wieder das Schwitzstüblein gebraucht, eine
½ Stunde darinn, noch ½ Stunde im bette geschwitztt, || [[Handschrift: 174v]]
welches mir alles Gott lob, biß zum heutigen Tagdato, sehr wol
bekommen. Gott gebe ferrner gedeyen, vndt erhal-
te mir nach seinem vätterlichen willen, daß edel-
ste zeittliche kleinodt der Gesundtheitt,
vndt waß ferrner darzu gehörig, behüte vns
auch, vor allerley bösen accidentzien, innerliche[n]
vndt eüßerlichen zufällen, durch seine gnade
mildiglich, damitt mir auch böse Menschen,
weder heimlich noch offentlich, schaden thun
mögen, durch Jesum Christum, in krafft des heiligen
Geistes, Amen, Amen, Amen.


Wenn Gott für uns ist, wer ist dann gegen uns?Si Deus pro nobis; quis contra nos?


heütte habe ich schöne außgeblühete wohlriechende rose[n,]
so wol rohte alß weiße, auß vnserer wäscherin[n]
garten alhier zu Eger bekommen, darüber i[ch]
mich verwundert.


Vnser gewesener verwallter des bergwerck[s]
am Fichtelbergk, itziger zeitt, hammermeiste[r]
zu Mehringen, hat mir heütte einen hasen, vnd[t]
frische grundeln geschicktt; wie neẅlich die Forel[len.]


Nachmittags vmb 4 vhr, wie gewöhnlich, mei[ne]
abtrinckende Dosisdosim, von 8 gläsern Sawerbrunne[n]
verrichtett.

|| [[Handschrift: 175r]]

Eger.
Donnerstag den 25.sten: des Augusts 1636 im alten Stil [Julianischen Kalender]Augustj. 1636 stilo veteri


Des Morgens vmb 7ben vhr, sieben gläser, mitt
Sawerbrunnen außgetruncken. Der Doctor
ist stracks darauf kommen, hat wollen darbey sein.


Nachmittags hinauß gefahren, der Stadt Sawer-
brunnen zu besehen, welcher auf ¼ meile von Eger
gelegen. Wirdt nicht gebrauchtt, Jst auch in einem
bawm eingefaßett, eine Erle oder Ellre, (dann
die Eichbaẅme darzu nicht dienlich, weil sichs
schwartz färbett) Man hat destwegen einen eckel
davor, weil vor langen zeitten, eines mahls einee
wanwitziger Mensch, einen todten cörper vom
galgen herundter genommen, vndt dahin geworfen,
So ist er auch nicht so scharf am geschmack alß
der SchlederSaẅerling, wiewol er in mangel
eines andern gar gut sein würde, Jst auch vor-
zeitten, ehe der Schlederbrunnen erfunden, sehr
nützlich von den pacienten gebraucht worden, vndt
vmb der nähe willen, gar bequehm gewesen.


Nach besichtigung deßen, vollends zum rechten
Sawerbrunnen dem Schledersaẅerling gefahren,
vndt ferrner im abtrincken sechß gläser der
Dosisdosj gemeß, zu mir genommen.


Jm rückwege, ist vnß herr Teüfel mitt Seiner
gemahljn, (so neẅlich ankommen) <auch> zu kutzschen, begegnett.

|| [[Handschrift: 175v]]

Freitag den 26. des AugustsAugusti


Meditationen oder Betrachtungen, betreffend den wiederholten Traum von Harzgerode, im Sommer dann von Lübeck 1632: hütet Euch vor den Monaten, die ein "R" haben, denn dieser Buchstabe wird Euch anfangs gefährlich und schädlich sein, Ihr erinnert Euch wohl gut der Betrügereien von Reuße und achtet wohl auf den Monat November, dann werdet Ihr von den Fesseln befreit werden, die Euch festbinden und die Euch hindern, Euren Mut und Eure Geltung usw. auszuüben, dann werdet Ihr die Spanienreise machen und Ihr werdet dort sterben.Meditations ou contemplations, touchant le songe
reiterè, d'Hartzguerode, <en estè> puis de Lübeck; 1632[:]
gardèz vous des mois quj ont un R. et<car> ceste
lettre vous sera dangereuse & dommageable au
commencement[,] souvenèz vous bien fort des tromperies
de Reüß, et prennèz bien garde au mois de No-
vembre, puis vous serèz delivrè des liens quj
vous attachent, et quj vous empeschent a
exercer vostre courage & vostre valeur, etcetera puis
vous ferèz le voyage d'Espagne, & vous y mourrèz.

usw.perge


Nun hatte ich damals Umgang mit diesem Betrüger Roussel, welcher mich unter der Hoffnung auf große Versprechungen von guter Behandlung, Generalaten und guter Stellung von mir und meinen Kindern bis zur vierten Generation nach Moskowien bringen wollte. Und er hätte das geschafft, wenn der Geist Gottes mich nicht abgelenkt, ja sogar in gutem Französisch gewarnt hätte, um zu begreifen, mit wem ich es zu tun hatte. Der unglückliche Ausgang dieses Krieges, die Leslie, dem General der Ausländer, durch die Russen oder Moskowiter zugefügte schlechte Behandlung, die schlechten Eigenschaften und der Ruf von Roussel, den ich seitdem erfahren habe, haben mir gezeigt, dass Gott mir durch diese so mitgeteilte Warnung viel Gnade erwiesen hat, [aufgrund] derer ich ihm verpflichtet bin, den Gnadenakt mein ganzes Leben zu erwidern.Or ie traittois alors avec ce trompeur de
Roussel, lequel me vouloit ammener en Moscovie
sous esperance de grandes promesses, de bon traitte-
ment, generalats, et bon estat de moy, & de
mes enfants, jusques a la 4:me. generation.
Et il l'eust fait, si l'esprit de Dieu ne m'eust
diverty, voire averty en bon françois, afin de
comprendre, a quj i'avois affaire. L'issuë mal-
heureuse de ceste guerre, le mauvais traittement
fait a Leßler general des estrangers par les
Rüsses ou Moscovites, les mauvayses qualitèz
et renom de Roussel, que j'ay apprins depuis || [[Handschrift: 176r]]
m'ont tesmoignè, que Dieu me fit beaucoup de
grace par ceste admonition si signalèe, dont
ie fuis obligè de luy <en> rendre action de graces
toute ma vie.
Aber das ist nicht alles, denn wie sehr diese Warnung damals mit Nachdruck bezweckte, mich den Krallen von Roussel sowie der (so barbarischen, grausamen und misstrauisch wie möglichen) Russen zu entziehen, so hat mir das, was seitdem noch bis jetzt diese Mahnung ist, mir dazu gedient, mich in meinen Angelegenheiten und bei den Namen oder Worten (denn es gibt eine Mehrdeutigkeit in dem Wort "mois" [Monat] oder "mots" [Worte], wenn man es nicht schreibt, sondern es mündlich sagt, wie der Geist ohne Zweifel Bote Gottes spielte, um mich gut zu beraten) vorzusehen, um nicht denjenigen zu sehr zu vertrauen, die den Buchstaben "R" am Anfang ihrer Namen, Beinamen oder, Titel oder Ämter haben, was das Geschehen nicht gar im Allgemeinen, aber doch bei etlichen bestätigt hat, wie bei dem Betrüger Reuße, Roussel, Rolet in Frankreich (der zu Unrecht von Adolph Börstel 60000 durch unseren Agenten bereits bezahlte Gulden beanspuchte), der Page Rabe von Reithorn, der sein Messer zog und sich meiner Befehlsgewalt widersetzte und Steine auf meine Räte und Diener im Schloss von Bernburg warf.Mais ce n'est pas tout,
car combien que ceste admonition pour lors ait visèe
expressèment, a me retirer des griffes de Roussel
aussy bien que des Rüsses (barbares, & cruels,
& mesfiants au possible) si est ce que depuis
encores iusqu'icy cest avertissement m'a servy
a prendre bien garde a mes affaires, & pour
les noms ou mots, (car il y a de l'ambiguitè
en la parole <Beachte wohlNota Bene>, mois; ou <Beachte wohlNota Bene> mots, quand on ne l'escrit
pas, ains le dit de vive voix, comme fit l'esprit,
sans doute, messager de Dieu, pour me conseiller
mon bien) afin de ne me trop fier a ceux quj
ont la lettre R. au commencement de leurs noms,
surnoms[,] ou tiltres ou offices, ce que l'evenement
a approuvè non point generallement mais auprès
de quelques[-]uns; comme; apres le trompeur Reüße,
Roussel, Roolet en France, (pretendant a tort, de Adolph Börstelf
60000 Gulden (florenus)f: desja payèz de<par> nostre Agent) le page Rab â Reithorn,
tirant le cousteau, et regimbant a mon obeissance, et
jettant des pierres a mes Conseillers & serviteurs au chasteau de Bernburg[.]

|| [[Handschrift: 176v]]


EbensoJtem: Kammerdiener Rudolph, der sich meiner Befehlsgewalt auch stark widersetzte und - da er Ungar war - mit einer großen Hartnäckigkeit mit einem sehr barbarischen und zornigen Gesichtsausdruck eine Abfuhr erteilte, wenn man ihm irgendetwas sagte, so wie ich auch fürchtete, dass er uns etwas zuleide tun würde, er war so unverbesserlich.Rudolfe valet de chambre, regimbant aussy
fort a l'obbeissance, & rabbrouant avec une grande
opiniastretè, lors qu'on luy disoit quelque chose avec
une mine fort barbaresque et colere estant Hon-
grois, ainsy que ie craignois aussy qu'il nous fe-
roit du mal, estant si incorrigible.
EbensoJtem: Röder, der auch sehr hartnäckig, zornig und launisch war, als er begann, widersetzte sich manchmal recht stark meiner Befehlsgewalt und man beschuldigt ihn, die Ursache meines letzten Unglücks in Bernburg zu sein, weil er mir nicht zwei Tage vorher aus Halle angezeigt hat, was er wusste, das uns geschehen sollte, auch war er seitdem der erste von meinen Leuten, der von einem Musketenstoß vor seiner Stirn zu Boden geschlagen wurde (als Strafe für seine sehr schädliche Unbekümmertheit mir gegenüber), von dem er sich Gott sei Dank wieder erhob. Aber immerhin muss diese Regel nicht allgemeingültig sein.Röder,
quj estoit aussy tres opiniastre, colere & quin-
teux lors qu'il commençoit, regimbant quelques fois
bien fort a mon obbeissance, & on l'encoulpe d'estre
cause de mon dernier malheur a Bernburg pour ne
m'avoir averty dèz Halle deux jours auparavant,
ce qu'il scavoit nous devoir arriver, aussy fut il depuis
le premier de mes gens portè d'un coup de mousquet
<devant son front> par terre (en punition de da nonchalence a moy
tresdommageable,) dont il se revela Dieumercy.
Mais toutefois ceste reigle ne doibt estre generale.

Ich habe noch Rindtorf (welcher es trotzdem nicht lässt, sehr eigensinnig, als er begann, und wie wild, ansonsten sehr gutmütig und treu zu sein); ich glaube, dass ich auch auf die Könige in der Stadt Regensburg jetzt achtzugeben haben werde, in welcher Rusdorf, Rose, der Doktor der Medizin, und ein lateinisches doppeltes "RR", der dort feierlich eintreffen soll, sind. In Weimar gab es zwei Adlige, Rex und Rabenstein. In Polen sah ich den König von damals, Sigismund III., und den Fürsten oder Herzog Radziwill. Aber weder in Weimar noch in Polen habe ich nur Furcht vor Verdruss gehabt, wenn auch in Polen von irgendeiner Art. Ich habe mich auch vor Rom und der römischen Religion und vor denjenigen zu hüten, die davon sind.J'ay encores Rindorff, (lequel ne laisse par pour-
tant d'estre fort obstinè quand il commence, et
comme endiablè, autrement tresbon et fidelle)
Je croy que i'auray a prendre garde aussy
aux Rois, a la ville de Ratisbonne mainte-
nant, dans laquelle, il y a, Rustorff; Rosa le Docteur
en medicine, et un double R: R: en latin, quj
y doibt arriver solennellement[.] A Weymar il y || [[Handschrift: 177r]]
avoit deux nobles, Reex & Rabensteiner. En
Poulogne je vis le Roy d'alors Sigismu<o>nd 3me. & le
Prince ou Ducq Radzivil. Mais nj a Weymar
ni en Poulogne je n'ay eu qu'apprehension de desplay-
sir, quoy qu'en Poulogne de quelque sorte. J'ay
aussy a me garder de Rome, et de la Religion
Romaine, & de ceux quj en sont.
Ich habe gleichwohl die durch den oben genannten finsteren Geist so ganz besonders erwähnten Monate nicht zu vergessen, denn im selben Jahr 1632 starben im November seitdem der König von Schweden, mein Bruder Ernst und der frühere König Friedrich von Böhmen. Das war sehr beachtlich. Ich habe seitdem verschiedene Gefahren und Glücksfälle durchlaufen, wovon meine täglichen Schriften besonders zu denjenigen Monaten Zeugnis ablegen werden, die ein "R" haben, und das auf dem Meer und zu Lande. Und es gibt von September an bis zum April acht Monate des Jahres, die ein "R" haben, nur die anderen vier, Mai, Juni, Juli und August, sind davon ausgenommen, also scheint es, dass ich den größten Teil des Jahres in Beunruhigung werde leben müssen, wenn ich mich nicht auf den Schutz Gottes verlasse, welcher mich gesichert hat und mich durch seine Gnade und Allmacht vor den großen Übeln schützen kann. Aber es scheint, dass die Monate März und November mir die gefährlichsten von allen sind, und ich so die Vergangenheit nicht vergessen darf; ich bin am 8. November 1620 in der Schlacht und nach der Schlacht von Prag bei diesem so außergewöhnlichen Anlass in den Abgrund des Todes gestürzt worden. Nach dieser Schlacht dort kenne ich davon nichts Gefährlicheres als das, was mir in diesem gegenwärtigen Jahr 1636 im Monat März, dem 11., in meinem eigenen Haus in Bernburg geschah, wo ich selbst von meinen Freunden so schlecht behandelt, verwüstet und geplündert wurde, als die Musketenschüsse von allen Seiten um unsere Köpfe flogen, unsere Leute neben uns verletzt wurden, die blanken Schwerter vor meine Brust gehalten wurden und derartiges mehr, das mir unerträglich war, dass ich es bei einer so beständigen und unverletzlichen Treue weniger verdient hatte, da ich mich auf meinen eigenen Gütern befand und meine Frau und Familie bei mir hatte. Aber man wird in meinen Tagebüchern noch weitere Risiken in verschiedenen Monaten und meinem ganzen Leben finden, ich bin sehr großen Gefahren ausgesetzt gewesen, aber auch durch den Arm des Allmächtigen väterlich herausgezogen worden. Je n'ay pas
a oublier cependant les mois si singulierement
notèz par l'Esprit nocturne susdit, car la
mesme annèe 1632 mourust en Novembre,
depuis le Roy de Swede, mon frere Ernest, &
le jadis Roy de Boheme Frideric. Cela estoit
fort considerable. J'ay courru divers hazards
et fortunes depuis, comme mes pappiers journaulx
en feront foy, particulierement aux mois quj ont
un R. et ce par mer & par terre. Et il y a
huict mois de l'annèe, depuis Septembre, jusqu'en
Avril, qui ont un R.[,] les autres, quattre May, Juin,
Juillet, & Aoust, en sont seulement exempts, ainsy il
semble que je devray vivre en inquietude la
pluspart de l'annèe, si ie ne me repose sur la
garde de Dieu, lequel m'a garenty, et me peut
garantir de grands malheurs, par sa grace & Toute- || [[Handschrift: 177v]]
puissance. Mais il semble que les mois de
Mars, et de Novembre me soyent les plus dan-
gereux de tous, et si ie doibs penser au<n'obmettre le> passè;
i'ay estè enfoncè au gouffre de la mort 1620
le 8me. de novembre, a la battaille & apres
la battaille de Prague, en ceste occasion sj ex-
traordinaire. Apres ceste rencontre là, ie n'en
scache pas de plus dangereuse, que celle quj m'ar-
riva en ceste presente annèe, 1636 au
mois de Mars, l'11.me. en ma propre mayson
a Bernburg, la ou ie fus si mal traittè des
amis mesmes, saccagè, pillè, les mousquetades
allants de toutes parts a l'entour de nos
testes, nos gens blessèz a nos costèz, les
espèes nues presentèes a ma poictrine,
et tant plus cela m'estoit insupportable,
que ie l'avois moins meritè, en une fidelj-
tè si constante & inviolable, estant en mes
propres biens, & ayant ma femme & famille
auprès de moy. Mais on trouvera en mes
journaulx d'autres hazards encores en di-
vers mois, & toute ma vie, i'ay estè sujet
a de fort grands dangers, mais retirè aussy
paternellement par le bras du Toutepuissant.

|| [[Handschrift: 178r]]


Im Jahr 1635 war ich in Wien mehrere Monate sehr bedrängt und geängstigt und zweifelsohne auch in einen unschuldigen Verdacht [geraten], weil ich Schaffgotsch zu sehr bedauert habe und wegen meiner Reise nach Frankreich und nach Savoyen und wegen meiner schwedischen Angelegenheiten, was ich dachte zu vermeiden. Aber Gott schützte mich auch dann. Die Rückfahrt war sehr gefährlich mit einem so kleinen Zug durch solche Gefahren.L'an 1635 j'estois plusieurs mois a Vienne, fort traver-
sè & angoissè, & sans doubte aussy en quelque soup-
çon innocent, pour avoir trop regrettè Schafgotzsch;
et a cause de mon voyage en France, & en Savoye.
Mais & pour les affaires Swedoyses que je pensois es-
quiver. Mais Dieu me garentit aussy alors.
Le retour estoit tresdangereux, avec si petit train,
par tant de perils.


Im Jahr 1634 machte ich diese große und gefährliche Reise, teils über das Meer, teils zu Lande, teils auch über verschiedene Süßgewässer und Flüsse, um es zu wissen: durch Niedersachsen, durch Holland und Seeland, durch Frankreich, Italien, Tirol, Österreich und Böhmen, durchlief zu Wasser und zu Lande sehr große Gefahren, wie auch bei einigen Aufenthalten in Paris, Turin usw.L'an 1634 ie fis ce grand et perilleux voyage,
partie par mer, partie par terre, partie aussy par
diverses eaux douces & fleuves, assavoir par la Basse
Saxe
, par l'Hollande & Zelande, par la France,
Italie, Tirol, Austriche & Boheme, courrant de
tresgrands hazards, par eau et par terre, comme
aussy en quelques sejours, a Paris, Turin, &cetera[.]


Im Jahr 1633 ließ ich die schöne Gelegenheit ungenutzt, die sich in Polen bot, die ich selbst im vorangegangenen Jahr gesucht hatte und nur zu früh oder zu spät zu ergreifen wusste. Ach leider! ließ ich trotzdem nicht auch gefährliche Reisen ohne Ertrag nach Holland, Oldenburg usw. und nach Holstein und nach Dresden unternehmen.L'an 1633 je negligeay la belle occasion quj
se presentoit en Poulogne que j'avois moy mesme re-
cerchè l'annèe precedente & ne sceus l'embras-
ser que trop tost, ou trop tard. Ah helas! ne
laissant pourtant de faire aussy des voyages
hazardeux sans fruict, en Hollande, Oldemburg &cetera
et en Hollstein, & a Dresen.


Im Jahr 1632 war ich in Polen und danach in Holstein, wo ich verschiedene Gefahren durchlief, und diejenige mit Roussel und danach mit Rolet.L'an 1632 je fus en Poloigne, & depuis en
Holsace, courrant diverses fortunes, & celle avec
Roussel, & depuis avec Roolet.

|| [[Handschrift: 178v]]


Im Jahr 1631 war ich in Eger, wo ich mich beinahe selbst aus Versehen mit einem Pistolenschuss getötet hätte, und ich gedachte dort mit dem Prinzen von Polen, dem heutigen König, mein Glück zu machen, jedoch ohne Erfolg. Seitdem brachte der König von Schweden in hohem Maße meine Angelegenheiten in Verwirrung, indem er mich daran hinderte, mein Glück zu machen.L'an 1631 je fus a Eger, la ou je me fusse
quasj tuè moy mesme <par mesgarde> d'ün coup de pistolet, &
i'y pensois faire fortune avec le Prince de
Poulogne
aujourd'huy Roy, sans effect toutesfois.
Depuis le Roy de Swede troubla grandement mes
affaires m'empeschant de faire fortune.


Im Jahr 1630 kam ich nach Bernburg, um nach dem Hinscheiden Ihrer seligen Hoheit das Land zu regieren, und ließ es nicht zu, sowohl wegen dieses Todes, als auch wegen der Versammlung [d. h. den Kurfürstentag] von Regensburg (wohin ich wegen der beschlagnahmten Kirchengüter fuhr), wegen des Brandes von Güntersberge und wegen anderer Unglücke Unordnung mit unseren Amtsträgern und Bediensteten usw. zu haben.L'an 1630 ie vins a Bernburg pour regner le
pays, apres le trespas de feu Son Altesse,
& ne laissay d'avoir des destourbiers, non seu-
lement par ceste mort, mais aussy par la Diete
de Ratisbonne (la ou j'allay a cause des biens
Ecclesiastiques confisquèz,) par le feu de Güntersperge
& par d'autres accidents, desordres avec nos
Officiers, & serviteurs &cetera[.]


Im Jahr 1629 entmutigte uns das [Restitutions-]Edikt des Kaisers und brachte uns mit unseren Gütern in Gefahr, ich machte eine Reise nach Schlesien und darauf nach Wien, alles mit Gefahr, meine Frau ließ ich an diesem offenen Ort Ballenstedt allein zurück.L'an 1629 l'Edict de l'Empereur nous descou-
ragea, & nous mit en danger, avec nos biens,
Je fis un voyage en Silesie, & depuis en<a> Vienne,
tout avec danger, laissant ma femme seule
en ce lieu ouvert de Ballenstedt.


Im Jahr 1628 hatte ich in Hoym große Gefahr von diesem Edelmann Murlo, der mich ohne Grund mit dem Degen töten wollte, als er über mich herfiel, darauf mit Pistolen, dann mit dem Messer.L'an 1628 J'eus le grand danger a Heim
de ce gentilhomme Murlo, quj me voulut tuer sans
rayson avec l'espèe me courrant sus, puis
avec les pistolets, puis avec le cousteau.

|| [[Handschrift: 179r]]


Im Jahr 1627 kam ich nach Ballenstedt mit meinem Haushalt und hatte nicht nur noch in Bernburg das Sterben meiner zwei Kinder [zu ertragen], sondern auch die Gefahren des Krieges seit 1627 bis 1630, sodass wir in Ballenstedt fast nicht sicher schlafen konnten, wenn die Engel Gottes uns nicht geschützt hätten. Und in diesem Jahr 1627 kehrten wir zurück über das Meer und zu Lande von den Niederlanden, über Holstein, Mecklenburg und die Mark, nicht ohne verschiedene Gefahren, insbesondere durch das Meer in dem Sturm nahe der Insel Norderney in Ostfriesland.L'an 1627 je vins a Ballenstedt avec
mon mesnage, & n'eus pas seulement encores
a Bernburg la mortalitè de mes deux enfans, mais
aussy les dangers de la guerre depuis 1627 ius-
qu'a 1630 que nous ne pouvions quasi dormir
seurement a Ballenstedt, si les Anges de Dieu, ne
nous eussent garenty. Et en ceste annèe
1627 nous retournasmes par mer & par terre,
du pays-bas, par Hollstein, Meckelnbourg & la
Marche, non sans divers perils, singulierement par
mer, en la Tempeste prés de Nordenay Isle en Ostfrise.


Im Jahr 1626 waren [wir] noch in Frankreich, danach in Brabant, als wir unter Gefahr bis zur Grafschaft Bentheim fuhren, tat meine schwangere Frau verschiedene Stürze und entband einen Sohn in Schüttorf. Ich unternahm eine kleine, aber sehr gefährliche Reise durch vier unterschiedliche Armeen von der Grafschaft Bentheim nach Harzgerode. Gott schützte mich damals noch. Auf der Rückreise wurde ich von Reitern aus Lingen belästigt, aber sie konnten mir kein Leid zufügen. Als ich danach auf der Rückreise nach Amsterdam fuhr, wurde ich in Enschede von einer spanischen Truppenabteilung, ungeachtet des Passes der Infantin, ziemlich grob behelligt und wurde als Gefangener nach Oldenzaal gebracht, verlor aber nichts, obwohl ich große Schätze bei mir hatte.L'an 1626 fusmes encores en France, puis
en Brabandt, allants avec danger jusqu'a
la Contè de Bentheim, Ma femme enceincte
fit diverses cheutes, et accoucha d'un fils a
Schüttorf. Je fis un petit, mais tresdangereux
voyage par 4:e. armèes differentes de la Contè
de Bentheim, a Harzgerode. Dieu me garentit
encores alors. Au retour, ie füs chargè de
Reitres de Ling<h>en, mais ils ne me sceurent
faire aucun mal. Allant depuis a Amster-
damb
au retour je fus chargè a Enschede d'une
partie Espagnolle assèz rudement, nonobstant
le passeport de l'Jnfante, & fus menè prisonnier
a Oldenzeel, mais ne perdis rien, quoy que j'a-
vois de grands thresors auprès de moy.

|| [[Handschrift: 179v]]


Im Jahr 1625 vermählte ich mich [und] geriet während des Reisens auf dem Eis der Elbe in Gefahr; und seitdem brachte uns die Pest in Anhalt und von da bis Rouen in der Normandie in Gefahr, vor der uns Gott wie durch ein Wunder bewahrte, denn das Sterben gab es fast überall in Niedersachsen, in den Niederlanden und in Frankreich, denn wir gingen in jenem Jahr dorthin, um dasjenige zu meiden, was wir [doch] überall fanden, und um in Frankreich irgendein Glück zu finden, aber es versteckte sich vor mir.L'an 1625 ie me mariay, courrus fortune
sur la glace de l'Elbe en y allant, & depuis
la peste nous mit en danger en Anhalt, &
de là jusqu'a Rouen en Normandie, dont
Dieu nous preserva miraculeusement car il
y avoit de la mortalitè quasj par tout
en la Basse Saxe, en au pays-bas & en
France, Puis<car> nous y allasmes ceste
annèe pour eviter ce que nous trouvions par
tout, & pour trouver en France quelque bonne
fortune, mais elle se cacha devant moy.


Im Jahr 1624 kehrte ich mit einiger Gefahr aus Italien zurück und war auf dem Gebiet der Venezianer im Verdacht, zu kaiserlich zu sein, neben Wechselfieber, das mich mit Müh und Not verließ. Meine selige Frau Mutter starb in jenem Jahr, gegen Ende, als ich zum Aufenthalt in Bernburg war.L'an 1624 je revins d'Jtalie avec
quelque danger, & fus en soupçon aux terres
des Venetiens, pour estre trop Jmperialiste, outre
la fievre quarte quj m'abbandonna a
grand peine. Feu Madame ma Mere mourust.
<ceste annèe, sur la fin, lors que j'estois au sejour de Bernbourg.>


Im Jahr 1623 fuhr ich von Prag mit Zustimmung des Kaisers nach Italien, wurde dort sehr krank an Fiebern, von der Ruhr und anderen Sachen, war auf der Reise von Rom und von Neapel und von Mailand verschiedenen Risiken ausgesetzt, wurde dabei selbst, als ich dort wegfuhr, vom Erzherzog Leopold verdächtigt, da ich nach Venedig fahren wollte.L'an 1623 j'alleay de Prague, avec
consentement de l'Empereur en Italie, y devins fort
malade de fievres, de la dyssentherie & autres
choses, courrus divers hazards au voyage
de Rome, & de Naples, & de Milan, y fus
mesmes en y allant soupçonnè de l'Archiduc || [[Handschrift: 180r]]
Leopoldt, moy voulant aller a Venise.


Im Jahr 1622 hatte ich in Regensburg gefährliche Begegnungen mit Missgünstigen und Boshaften, ging nach meiner Freilassung von da nicht ohne Gefahr von Pikenieren durch Deutschland nach Flensburg und sah seitdem das Königreich Dänemark mit Gefahr auf dem Meer.L'an 1622 j'eus a Ratisbonne de rencontres
dangereux avec des envieux & malvueillants,
allay apres ma delivrance, de la a Flensburg,
non sans danger <par l'Allemaigne> des picoreurs, & vis depuis le
Royaulme de Dennemarck avec danger sur Mer.


Im Jahr 1621 wurde ich als Gefangener von Brünn nach [Wiener] Neustadt gebracht, geriet dort durch mehrere Sachen in Gefahr und wurde dann nach Wien überstellt.L'an 1621 je fus menè prisonnier de Brinn
a Neẅstadt, y courrant diverse fortune de
plusieurs choses, & depuis delivrè jusqu'a Vienne[.]


Im Jahr 1620 wurde ich, nachdem ich mit all meiner Kraft und Schuldigkeit gekämpft hatte, vom Pferd geschossen und wohl bis zum Tod verletzt von Herrn Wilhelm Verdugo zum Gefangenen gemacht, wie das alles anderswo hinlänglicher beschrieben wird.L'an 1620 apres avoir combattu de tout mon
pouvoir & devoir, abbattu du cheval & bien
blessè jusqu'a la mort, ie fus fait prisonnier
de Don Guiglielmo Verdugo, comme tout cela est
plus amplement descrit ailleurs.


Im Jahr 1619 geriet ich in Gefahr, als wir Hanßler bei Ferrieden, dann auch in Böhmen schlugen und gefährliche Reisen machten.L'an 1619 ie courrus fortune comme nous
battismes Hanßler près de Verrieden,
puis aussy en Boheme, & fismes des dange-
reux voyages.


Im Jahr 1618 geriet ich auf Reisen in mehrere Gefahren in Savoyen, Frankreich, England, als ich nach Deutschland und in das Vaterland zurückkehrte.L'an 1618 ie courrus en voyages plusieurs
fortunes, en Savoye, France, Angleterre<revenant en Allemaigne>g & a la Patrie.


Im Jahr 1617 durchlief ich gefährliche Wechselfälle im Savoyischen Krieg, durchquerte darauf ganz FrankreichL'an 1617 ie courrus des perilleux hazards
a la guerre de Savoye, puis traversant toute
la France
, ebensoJtem: reiste ich nach England und in die Niederlande, aber mit Zufriedenheit und immerhin Ehre.voyageant en Angleterre & pays-bas || [[Handschrift: 180v]]
mais avec contentement & honneur toutesfois.

Beachte wohlNota Bene als ich zweimal in England durch die Mitte gut bewaffneter und stärkerer - als wir - Räuber zog, die wir nur erschöpfte Postpferde mit Zaumzeug der englischen Art hatten und sie hatten dicke Keulen, Hellebarden, Spieße, Äxte usw., die mich kaum von London entfernt auf zwei Seiten eines tiefen Weges erwarteten, als die Nacht schon hereinzubrechen begann, und ich bemerkte sie gar nicht bis dass sie die Arme hochhoben, um uns damit zu geben, aber sie wurden von der starken Hand des Allmächtigen zurückgehalten.comme ie passay deux fois en Angleterre par
le mitan des brigands bien armèz, & plus
forts que nous, quj n'avions que des chevaux de
poste <las> avec des brides al'Angloise, & eux
avoyent des grosses massuës, des hallebardes,
espieux, haches, &cetera m'attendans des deux
costèz d'un chemin creux, ver la nuict commen-
çant desja a venir, gueres loing de Londres,
& ie ne les apperceus point jusqu'a ce qu'ils
levoyent les bras pour nous en donner, mais fu-
rent retenus de la main forte du Toutpuissant.


In Frankreich durchlief ich große Gefahr wegen der Diebe in den Alpen zwischen der Dauphiné und dem Piemont, die sich seitdem selbst an meinen Kammerdiener Magot hingenEn France ie courrus grand hazard, a cause
des voleurs aux Alpes au<entre> Daulphinè et Pie-
mont
, s'attachans mesmes depuis a mon valet de
chambre Magot
, ebensoJtem: im Poitou und in der Picardie, wo sie die Leute vor uns bestohlen hatten.en Poictou, & en Picar-
die
, ou ils avoyent volè des gens devant nous.

Da ich im November das Meer durchfuhr und im Dezember wieder darüber fuhr, kann man glauben, dass das ein Wagnis war, so im Winter von Frankreich nach England und von England nach Seeland zu fahren und zu kommen.Passant la mer en Novembre, & la repassant
en Decembre, on peut croyre que c'estoit
un hazard, d'aller & venir ainsy en hyver
de France en Angleterre, & d'Angleterre en Zelande.


Ich durchlief nicht nur im Piemont mehrere verborgene Gefahren, sondern auch in Paris und anderswo auf dieser Reise, was ich so nicht in allen Einzelheiten genau bezeichnen kann, ohne die großen Gefahren zu zählen, die ich im Krieg von Piemont durchlief, wo ich nicht das letzte Mal in Gefahren steckte und zwischen Felizzano und Asti einige meiner Leute und mein Gepäck verlor, aber das Wesentliche gerettet wurde, Gott sei Dank.Je courrus plusieurs hazards secrets non seulement
en Piemont, mais aussy a Paris & ailleurs en
ce voyage, que ie ne peux pas ainsy specifier || [[Handschrift: 181r]]
par le menu, sans nombrer les grands hazards
que ie courrus a la guerre de Piemont, ou je n'estois
pas le dernier aux perils, & perdis entre Felizan,
<[e]t Astj,> aulcuns de mes gens & mon bagage, mais le
principal fut sauvè, Dieumercy.


Ich habe all dies nur zum Zeitvertreib hier in Eger aufschreiben wollen, um mit wenigen Worten allgemein zu schauen, wie das Glück mit mir sein Spiel getrieben hat, seitdem ich begonnen habe, wohl das Welttheater zu betreten. Aber man wird in meinen täglichen Schriften die Einzelheiten finden.J'ay voulu seulement noter tout cecy pour passetemps
icy a Eger, pour voir succinctement<generalement> comme la fortune
s'est jouèe de moy depuis que i'ay commencè a
bien entrer au Theatre du Monde. Mais on trou-
vera dans mes pappiers journaulx les specifications.


Und selbst in meiner Kindheit habe ich große Gefahren durchlaufen, nicht nur durch Stürze und Krankheiten, sondern auch durch Gefahren.Et mesmes dèz mon enfance i'ay courru des
grands hazards, non seulement de <cheutes, &> maladies, mais
aussy des dangers.
<Beachte wohlNota Bene tödliche Krankheit im 3. Jahr meines Lebensmaladie de mort au 3:me. an de mon aage> Als ich keine 4 Jahre alt war, fiel ich beinahe von einer Galerie in Plassenburg im Schloss herunter, auf welche meine nachlässigen Leute mich gestellt hatten, um die Turniere bei der Hochzeit von Markgraf Christian zu sehen, und als sie fortgingen, war ich dabei, von oben bis unten zu fallen, wenn in demselben Augenblick nicht der plötzlich erscheinende Freiherr Abraham von Dohna mich gerade noch durch die Beine aufgefangen hätte, um mich von diesem drohenden gefährlichen Sturz zurückzuziehen.N'ayant que 4:e. ans,
ie faillis de<a> tomber d'une gallerie <a Plassemburgk> au chasteau,
sur laquelle mes nonchalentes gens, m'a-
voyent plantè pour regarder le tournois aux
nopces du Marquis Christian, & eux s'en al-
lants i'estois pour tomber, <du haut en bas> si a l'instant mesme
survenant le Baron Abraham de Dona, ne m'eust
encores attrappè de fortune par les jambes, pour
me retirer de ceste imminente perilleuse cheute.


Als ich in demselben Alter mit meinen Eltern nach Gießen fuhr und von Dienern auf die Kutsche gesetzt wurde, feuerten die Musketiere der Festung eine Salve ab und unser Kutscher konnte seine Pferde nicht mehr so an einem Finger zurückhalten, nahe daneben stürzten wir uns beinahe in den Graben hinab, zum Schrecken der Zuschauenden. Die selige Madame guten Angedenkens hat mir das und noch viele andere Sachen erzählt, insbesondere die Stürze, die ich im Alter von 2, 3 und 4 Jahren gemacht habe, derer ich mich noch teilweise erinnere. Die selige Durchlaucht erzählte mir auch unter anderen Sachen, wie ich einmal in seinem Quartier (Ihre Hoheit gingen kurz weg in eine andere Wohnung und ließen mich allein in ihrem Zimmer) durch kindliche Neugier eine Menge Schlangen gefunden hatte, die Ihre Hoheit versteckt hatte in einem Kasten oderAllantsh a Giessen <en ce mesme|aage>, avec mes parents, & estant
assis sur le coche des servantes, les Mousquetaires
de la forteresse firent une salve, & nostre cocher ne
sceust plus retenir ses chevaux ainsy a un doigt
près nous faillismes a nous precipiter au fossè, avec || [[Handschrift: 181v]]
horreur des regardants. Feu Madame de bonne
Memoire, m'a contè cela & beaucoup d'autres choses,
encore, particulierement les cheutes que i'ay faites
en l'aage de 2[,] 3[,] & 4 ans, dont ie m'en sou-
viens encores en partie. Feu Monseigneur me
conta aussy entre autres choses, comme i'avois
unefois en son quartier, (Son Altesse s'en allant
un peu en un autre logis, & me laissant seul
en sa chambre,) par curiositè enfantine, trouvè
une nombre de serpents que Son Altesse avoit cachè
dans une boitte ou
Schup<b>lade. Als Ihre Hoheit alsbald danach zurückkahm und mich in Gesellschaft der Schlangen sah, war sie darüber sehr erstaunt und in Sorge, aber ich behandelte sie ohne Furcht und sie taten mir kein einziges Leid. Aber Ihre Hoheit gaben mir sofort danach das Schlangenpulver zu essen. Jetzt hätte ich nicht diesen Mut. Ihre Hoheit erzählten noch mehrere andere zu lange Sachen, um sie hier in diesem kurzen Aufriss ausführlich zu erzählen.Son Altesse revenant
donc tost apres, & me voyant en compagnie de
serpents, en fut fort estonnè & en peine, mais
ie les hantay sans peur, & elles ne me fi-
rent aulcun mal. Mais Son Altesse me donna t in-
continent apres, la pouldre de serpents a man-
ger. Maintenant je n'aurois pas ceste hardiesse.
Son Altesse me conta encores plusieurs autres choses, trop
longues a deduire icy, en ceste briefue delineration.


Im Jahr 1608 durchlief ich keine kleine Gefahr, als wir entgegen der Gewohnheit in der Kutsche bis Genf fuhren und nachts zwischen Morges und Lausanne beinahe in einem Abgrund Arme und Beine brachen, wenn ein Mann mit einer Laterne wie ein Engel Gottes uns nicht gerade rechtzeitig darauf gestoßen hätte, dass unsere Kutschpferde bereits den Weg auf einen abstürzenden Berg hinaufgingen. Und in einem Wald voller Räuber waren wir vom rechten Weg abgekommen, durchquerten diese Fahrt einige Abgründe unter großer Gefahr, denn es ist nicht üblich, in einer Kutsche von Basel nach Genf zu fahren.L'an 1608 ie ne courrus pas petit hazard, al-
lants en carosse iusqu'a Geneve, contre la
coustume, & faillants entre Morges & Losanne
de rompre bras et jambes a un precipice la
nuict, si un homme avec une lanterne, comme || [[Handschrift: 182r]]
un Ange de Dieu, ne nous eust rencontrè justement
au temps que nos chevaux de carosse montoyent
desja le sentier a une montagne precipiteuse.
Et dans un bois plein de brigands nous nous estions
esgardèz, passants ce voyage avec grand danger,
quelques precipices, car ce n'est pas la coustume,
d'aller en carosse de Basle a Geneve.
Im Jahr 1609 gerieten wir zwischen Thonon und Évian an einem Abgrund in Gefahr, wo das Pferd meines Cousins, des Prinzen Friedrich Moritz guten Angedenkens, bei großer Verwunderung [der Anwesenden] von oben bis unten neben mehreren Felsen in den Genfer See fiel, ohne sich ein einziges Leid zu tun. Wir durchliefen Gefahr in Évian und in Genf und anderswo, um nicht verhext zu werden, denn ich könnte davon die hier nicht zu schreiben notwendigen Einzelheiten erzählen.L'an
1609 nous courrusmes fortune entre Tonnon &
Evian, a un precipice ou le cheval de mon cousin
le prince Frideric Maurice de bonne mémoire tomba du haut
en bas a costè de plusieurs rochers au lac de Geneve,
sans se faire aucun mal, avec admiration grande.
Nous courrusmes <hazard> a Evian, & a Geneve & ail-
leurs, de n'estre ensorcelèz, car i'en pourrois
conter des particularitèz non necessaires a
tracer icy.
Seitdem gerieten wir in demselben Jahr 1609 in mehrere Gefahren auf der Reise von der Provence, dem Languedoc in den Lyonnais usw., und von dem Jahr 1610 an starb zu meinem großen Bedauern mein oben genannter Cousin in Lyon an den Blattern, von denen ich auch ergriffen wurde, aber daraus entkam.Depuis en la mesme annèe,
1609 nous courrusmes plusieurs fortunes, au
voyage de Provence, Languedocq, <au> Lionnois, &cetera
& depuis l'an 1610 mon cousin susnommè mou-
rut a Lion a mon grand regret, de la petite vero-
le, dont ie fus aussy saysy mais en eschappeay.

Als wir auf der Loire nach Saumur fahren wollten, war es nötig, uns wegen der Nachricht vom Mord an König Heinrich dem Großen in Nevers aufzuhalten.Voulants aller a Saulmur, sur Loire, il fal-
lust nous arrester a Nevers, a cause de la nou-
velle de l'assassinat du Roy Henry le Grand.
|| [[Handschrift: 182v]]
Und als ich in Lyon wieder übergeben wurde, musste ich nach Heidelberg fahren, wo der Kurfürst von der Pfalz, mein großer Patron, gestorben war. Ich konnte auch diese Reise zur Grenze nach Burgund, der Champagne und nach Lothringen nicht ohne Gefahr machen.Et m'estant remis a Lion, il me fallust aller
a Heidelberg, la ou estoit mort l'Electeur Palatin,
mon grand patron. Je ne sceus faire aussy
ce voyage sans danger en Bourgogne, Cham-
paigne
& en Lorraine vers les confins.


Nach dem Begräbnis des genannten Kurfürsten Friedrich IV. kehrte ich nach Dessau zurück (wo ich bereits drei Jahre seit 1605 bis 1608 gewesen war, um in der guten Gesellschaft meiner Cousins zu lernen), blieb und lernte dort noch zwei Jahre, darauf fuhr ich zur Hochzeit von Ansbach, von dort nach Amberg, wo ich (verdientermaßen) sehr oft bei Vater und Mutter gewesen war, schließlich 1613 zur Heimführung der Prinzessin von England nach Heidelberg, wo ich Gelegenheit hatte, die schöne Pracht zu sehen und mich im Habit des Pallas auf einer Erfindung zum Ringrennen mit einer schönen französischen, den Engländern und Deutschen angenehmen Ansprache hören zu lassen.Apres l'enterrement dudit Electeur Frideric IV.
ie retournay a Dessa (ou j'avois desja estè
trois ans depuis 1606<5> iusqu'a 1608 a estudi-
er en bonne compagnie de mes cousins) y se-
iournant et estudiant encores une couple
d'ans, puis i'alleay aux nopces d'Anspach[,] de
la a Amberg, ou j'avois estè (meritamment)
fort souvent chèz pere et Mere, en fin 1613
a la reception (heimführung) de la Princesse d'An-
gleterre
a Heidelberg, la ou j'eus occasion de
voir des belles magnificences, & a me faire
entendre sous l'habit de Pallasi en une jnvention
a la course de <la> bague, par une belle harangue
Françoyse aggreable aux Anglois & Allemands.

Im Jahr 1612 hielt ich eine feierliche Ansprache zur Hochzeit von Ansbach, als ich im Namen Ihrer Hoheit, meines Herrn Vaters, das Hochzeitsgeschenk machte. Im Jahr 1608 hielt ich eine Ansprache an die Herren von Nürnberg, um sie im Namen Ihrer Hoheit, meines Vaters, zur Taufe meines Bruders, des Prinzen Ernst guten Angedenkens, zu Gevattern zu bitten.L'an 1612 aux nopces d'Anspach, i'harangay
faysant le present de nopces, au nom de Son Altesse
Monseigneur mon Pere. L'an 1608 ie fis une ha-
rangue a Messieurs de Nüremberg les convians || [[Handschrift: 183r]]
pour comperes nom de Son Altesse mon Pere, au baptesme
de mon frere le prince Ernst de bonne mémoire[.]
Ich hielt auch verschiedene Ansprachen zu den Soldaten der Schlossgarnision in Amberg und seitdem eine sehr feierliche bei der Musterung zu Alzey in der Unterpfalz in Gegenwart des Kurfürsten und mehrerer Fürsten, ich hielt mit meinen Cousins Johann Kasimir und Friedrich Moritz feierliche Ansprachen, wir predigten den Soldaten usw., spielten dann danach auch das Pikett, das wir ziemlich gut handzuhaben wussten.Je fis aussy
diverses harangues aux soldats de la garnison
du chasteau a Amberg, & depuis a la monstre
d'Altzheim au bas Palatinat fort solennelle,
en presence de l'Electeur & plusieurs Princes, i'haran-
gay avec mes cousins Jean Casimir, & Frideric
Maurice
, preschants aux soldats, &cetera jouants
aussy puis apres de la pique, que nous sceusmes
assèz bien manier.
Ich hielt 1609 auch feierliche Ansprachen in Genf auf dem Jahrmarkt mit meinem Cousin Friedrich Moritz nicht nur in Latein zu den Soldaten auf einem feierlichen Jahrmarkt, sondern auch im Hörsaal von Genf zu den Studenten, Gott sei Dank mit gutem Erfolg.Je fis aussy des ha-
rangues <1609> a Geneve a la foire<avec mon cousin Friedrich Moritz> non seulement
aux soldats en latin en une foire solennelle
mais aussy en l'Auditoire de Geneve, aux
estudiants, Dieumercy, avec bon succéz.

Als ich im Jahr 1613 im Herbst nach Italien fuhr, hatte ich dort auch verschiedene Gefechte wegen des Ausbleibens und wegen der Banditen und wegen anderer fremder Gefahren, die ich nicht genau bezeichnen muss, insbesondere auch von den in meinem Bett, in meinen Trinkgefäßen, in meinen Schuhen usw. gefundenen Skorpionen.L'an 1613 en Automne allant en Jtalie,
i'y eus diverses rencontres aussy, & pour la
contumace & pour les bandites, & pour d'autres
dangers estranges, que je ne doibs specifier,
particulierement aussy des scorpions trouvèz
dans mon lict, dans mes vases a boire, dans
mes bottes, &cetera[.]
Ich erlernte recht gut die [adligen] Exerzitien, von denen ich einige in Dessau, in Genf, Lyon und Heidelberg begonnen hatte, und kehrte Mitte im Mai des Jahres 1614 nach Deutschland zurück, nachdem ich vom Dogen und vom Senat von Venedig ohne zu zögern mit einer schönen italienischen Ansprache feierlich Abschied genommen hatte, von der diese Italiener zur Bewunderung hingerissen wurden, indem sie sagten:J'y apprins assèz bien les exer-
cices dont j'en avois commencè quelques[-]uns, a
Dessa, a Geneve, Lion, et Heidelberg, & retour-
nay en Allemaigne, au mitan<May> de l'an 1614 apres || [[Handschrift: 183v]]
avoir prins solemnellement congè du Duc & du Se-
nat
de Venise par une belle harangue Itali-
enne sans hesiter, dont ces Italiens furent ravy
en admiration, disans:
Oh das tun sie unseren Söhnen!Oh che fanno i nostrj figliuolj!


Als wir über Innsbruck (wo der Erzherzog Maximilian mir nicht weniger Ehre erweisen wollte, als mir die Venezianer getan hatten) schließlich nach Amberg zurückkahmen, blieb ich seit 1614 bis 1617 fast ununterbrochen am Hof der Durchlaucht, meines Vaters, [wir] machten Reisen nach Anhalt, Bentheim, Heidelberg, Stuttgart, Innsbruck und zu den Versammlungen der Union in Heilbronn, Rothenburg usw. Und ich ließ es nicht, dennoch die kleinen Gefahren mit meinen Rivalen und Neidern zu durchlaufen, da ich mein ganzes Leben sehr den Unterdrückungen ausgesetzt gewesen bin. Aber insbesondere wenn ich mich gegen meine Natur und das ausdrückliche Verbot meiner Eltern zu dem schlechten Brauch des Trinkens habe verführen lassen, scheint es mir, dass ich all meine Kraft und Tugend verloren habe, als ob Gott mich verließ.Revenant par Jnspruck, (la ou l'Archiduc
Maximilian
ne me voulut rendre moins d'hon-
neur que les Venitiens m'avoyent fait) en
fin a Amberg, ie demeuray depuis 1614 jus-
qu'a 1617 quasj continuellement a la cour de
Monseigneur mon Pere, fismes des voyages en
Anhalt, Bentheim, Heidelberg, Stuckardt,
Jnspruck, & aux Dietes de l'Vnion a Heil-
brunn
[,] a Rotemburg, &cetera[.] Et ie ne laissay
pourtant de courrir des petits hazards, avec
mes corrivaulx & envieux, ayant estè toute
ma vie fort sujet aux oppressions. Mais parti-
culierement quand ie me suis laissè induire a la
mauvayse coustume du boire, contre mon natu-
rel & contre la defence expresse de mes parents,
il me semble que j'ay perdu toute ma force,
& Vertu, comme si Dieu m'abbondonnoit.
Und dadurch habe ich allzu offenkundige Prüfungen mit Lebensgefahr und im Jahr 1615 niedergemacht worden zu sein erlebt, als in Beesen Bernhard Krosigk und David Schlegel sich beinahe gegenseitig töteten und alle zwei bei unserem Saufen verletzt wurden. Und ich kam dort, auch das Schwert in der Faust, plötzlich dazwischen, um sie zu trennen, weil sie nicht wussten, was sie taten, und ich trennte sie gewaltsam mit meinen Leuten.Et de
cela i'ay esprouvè des preuves trop manifestes
avec danger de vie, & d'estre massacrè l'an || [[Handschrift: 184r]]
1615 comme a Besem, Bernhardt Krosigk faillit a
s'entretuer avec Davidt Schlegel, & furent blessèz
tous deux en nostre yvrognerie. Et i'y survins aussy
l'espèe au poing pour les separer, ne scachants ce
qu'ils faysoyent, & je les separay par force, avec
mes gens.
Im Jahr 1617 fehlte daran recht wenig, dass ich mich nicht mit dem Markgrafen Karl von Baden geschlagen oder gegenseitig getötet hätte. Im Jahr 1618 mit dem Grafen Johann Philipp von Ortenburg. Im Jahr 1624 1623 wollte in Flensburg ein Edelmann Harburg das Schwert gegen mich im Suff ziehen, weil er beleidigt worden war und dass ich ihm Wein auf den Kopf geschüttet hatte, aber all die anderen Edelleute, da selbst seine Eltern mir halfen und ihn niederschlagen wollten, war es nötig, dass er einwilligte, und ich erstickte in dieser Nacht da beinahe in Gegenwart der seligen Madame an meinem exzessiven Trinken, welche mich heftig dafür tadelte mit dem ausdrücklichen Verbot, es nicht mehr zu tun.L'an 1617 il s'en fallust bien peu,
que ie ne me fusse battu ou entretuè avec le
Marquis Charles de Baden. L'an 1618 avec
le Conte Jean Philippe d'Ortemburg. L'an 1624<1623>
a Flensburg un gentilhomme Harburg vouloit tirer
l'espèe contre moy en l'yvrognerie, pour avoir estè
outragè & que ie luy avois versè du vin a la teste,
mais tous les autres gentilshommes, mesmes ses
parents m'assistants, & le voulants assommer,
il fallust qu'il acquiesçast, et je faillis d'es-
touffer ceste nuict la de excessif boire en pre-
sence de feu Madame, laquelle m'en tançea
asprement, avec desfence expresse de ne le plus faire.

Auch im Jahr 1624 hatte ich in Mailand einen guten Rausch, um das Fieber zu vertreiben, und ich hatte dort beinahe einen schweren Streit, wenn mein seliger Bruder guten Angedenkens ihn nicht geschlichtet hätte. Im Jahr 1626 hatte ich ähnliche Gefahren in Harderwijk und in Celle und im Jahr 1627 in Dessau, als ich das Schwert gegen meinen Cousin, den Fürsten Johann Kasimir, und einige andere zog und die Nacht beinahe erstickte, wenn meine Frau mir nicht das Leben gerettet hätte, wie sie es auch im genannten Flensburg tat.L'an 1624 aussy, i'eus a Milan un bon Rausch
pour chasser la fievre, & fajlljs a y avoir une griefue
querelle, si feu mon frere de bonne mémoire ne l'eust ap-
paysèe. L'an 1626 j'eus de semblables ha-
zards a Harderwyck, & a Zelle, & en
l'an 1627 a Dessa tirant l'espèe contre || [[Handschrift: 184v]]
mon cousin le prince Johann Casimir & quelques autres, & fail-
lant d'estouffer la nuict, sj ma femme ne
m'eust sauvè la vie, comme elle fit aussy au
dit Flensburg.
Im Jahr 1627 hatte ich außerdem in Güstrow Streit mit meinem Schwager, aber ich gab ihm dazu keinen Anlass, und im Jahr 1628 mit Murlo ohne meine Schuld, aber Gott hat meinen Ungehorsam im Sündigen gegen sein Wort, gegen meine Natur und gegen das Verbot und die ausdrückliche Ermahnung meiner Eltern, nur um weltgewandten Männern gefällig zu sein, immer bestrafen wollen. Im Jahr 1632 hatte ich auch großen Streit beim Trinken mit dem Obristen Borzita in Brieg, als wir zum Schwadronieren über die Schlacht von Prag kamen. Im Jahr 1633 in Oldenburg mit dem alten Herzog August von [Sachsen-]Lauenburg. In diesem gegenwärtigen Jahr 1636 mit dem Herzog Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg, und so verlässt mich die Gefahr fast niemals.L'an 1627 encores i'eus
querelle a Güstero avec mon beaufrere,
mais ie ne luy en donneay pas sujet,
& l'an 1628 avec Murlo sans ma coulpe,
mais Dieu a voulu tousjours chastier ma des-
obeissance, en pechant contre sa parole, contre
mon naturel, & contre la desfence & adhor-
tation expresse de mes parents, seulement pour
complaire aux hommes mondains. L'an 1632
i'eus aussy grande querelle au boire avec
le Colonel Borsida a Brigk, venans a dis-
courir de la battaille de Prague. L'an 1633
a Oldemburg avec le vieil Duc Auguste de Lawenburg[.]
Ceste presente annèe 1636 avec le Duc Frantz
Albert de Saxe Lawenburg
& ainsy l'hazard
ne m'abbandonne quasj iamais.
Einige Umstände lassen mich noch glauben, dass ich Gift bekommen, aber es durch Gottes Gnade besiegt hatte.Alcune
circostanze mj fanno ancora credere,
ch'io habbia ricevuto del veleno, mà
vinto per grazia d'Jddio.
Es ist kein Wunder, dass die Gefahr so viel bei uns vermag, weil wir durch die Gefahr leben.Ce n'est pas
merveille que l'hazard peut tant sur nous, || [[Handschrift: 185r]]
puis que nous vivons par hazard.
🜨j Rotenhahn.
<Rector, Rummel, Rohte Rüben, Rohte Rosen, Roten + Ritter, Rohan, Rouen,>
<Beachte wohlNota Bene> Reüß, <Beachte wohlNota Bene> Roussel, <Beachte wohlNota Bene> RussenRüsses, <Beachte wohlNota Bene> Roolet, Radzivil, König von PolenRex Poloniaek[,]
<Beachte wohl[Nota] Bene> Richelieu, Röder, <Beachte wohlNota Bene> Rab a Reithorn, Rudolfe,
Rindtorf[,] GasseRuelle[,] Beachte wohlNota Bene <Doctor Rummel[,]> Ratisbonne, R. R.l[,] Reextzsch, <Ryßwyck[,]>
Rabensteiner, Rovigo, Rostock, Römische ReligionReligion Romaine,
Rome, der römische BischofRomanus Pontifex, Anhänger des PapstesRomanistes, Doctor Rosa, <Beachte wohlNota Bene> <Rytwein[,]>
Randaw, Rantzaw, Rintelem, Reingraf,
Rabe, der KönigRex, Rodrigo, [König-]ReicheRegna, Reinhardt, Rappen,
Rustorf, <Recept Beachte wohlNota Bene in der Artzney, die KöniginRegina, der RheinRhenus, die RhôneRhodanus.>
Ich habe auch an den Ringrennen in Heidelberg, Bayreuth, Stuttgart, Ansbach, Dessau und anderswo teilgenommenJ'ay aussy assistè a des courses de bague a Heidelberg,
Bareyt, Stuckardt, Anspach, Dessa, & ailleurs
, ebensoJtem: an den mutigen Turnieren in Heidelberg und Stuttgart usw.a des
braves tournois a Heidelberg, & Stuckardt, &cetera[.]


🜨m Ich habe vergessen, meine Gefahren durch Wasser darzustellen, wie als ich mit Madame 1625 von Hamburg auf der Elbe fuhr, wollte ich (das Wetter war meiner Meinung nach zu ziemlich ruhig, um nur zu segeln) hinten das Boot an einer Stelle rudern, wo sich zwei zusammen kaum hinsetzen konnten. Beyern half mir und als wir mit ganzer Kraft ruderten, brach das eine der Hölzer, in welchem das Ruder ruhte. Ich wurde durch diese Erschütterung folglich gestoßen, dass mein Kopf und mein Körper nachgaben, die Füße folgten nach, als sie das Gewicht des Körpers überraschte, der von oben nach unten fallen wollte (denn das Boot war hoch und ließ es auch oft nicht zu zu segeln) und ich wäre ohne Zweifel ertrunken, wenn Beyern nicht zum Glück auf meine Beine gefallen wäre, wodurch sie verhinderten, dass das Gewicht des Körpers folgte, wie sie ohne diesen Zufall genötigt wurden zu tun, und so rettete mir nach Gott Beyern das Leben.J'ay oubliè de mettre mes dangers par eau,
comme lors que j'alleay avec Madame 1625 de
Hamburg sur l'Elbe, je voulus voguer, (le temps
estant <a mon avis assèzn>trop calme pour faire <seulement> voile) a derniere le bat-
teau a une pointe ou a peine deux pouvoyent
s'asseoir ensemble. Bayern m'aida, & vo-
guans a toute force l'un des bois se rompit,
dans lequel la rame couchoit. Je fus donc
par ce choc poussè que ma teste & mon corps
s'abbandonna, les pieds suivans apres comme
surprins du poids du corps quj vouloit a tomber
du haut en bas (car le batteau estoit haut, &
ne laissa pourtant de faire voile aussy) & ie || [[Handschrift: 185v]]
me fusse noyè sans doute, si Bayern ne me fust
tombè de fortune sur mes jambes, les empeschants
de suivre le poids du corps, comme ils estoyent
sans cest accident necessitèz de faire, &
ainsy apres Dieu, Bayern me sauva la vie.


Als wir im Jahr 1624 auf der Brenta von Padua nach Venedig fuhren und ich mich vorn am obersten Teil der Barke festhielt, begegnete uns ein Schiffer mit einer anderen Barke (wie das viele Male vorkommt) am hellichten Tag, er stieß aus Bosheit und heimlichem Neid, den er gegen unseren Schiffer hegte, so stark gegen die unsere, dass er dort ein großes Loch eindrückte, und ich fiel von diesem Stoß nach unten, der Kopf und der Körper gaben bereits nach und als die Beine nachzufolgen gedachten, packte mich Stammer noch am einem Stück eines langen, für die Franzosen ziemlich lächerlichen neapolitanischen Pelzmantels, den ich damals durch die einzigartige Vorsehung Gottes trug (denn Stammer lag von mir weitab auf dem Boden der Barke, doch hätten dazwischen die Länge seines Armes und meines Pelzmantels[)] durch die Ermahnung meines seligen Bruders, der sich noch weiter weg festhielt, aber als erster meine große Gefahr wahrnahm, einander kaum erreicht, und doch hatte Stammer mich nicht so rasch zurückgezogen, das wurde von mir nicht so sehr nur wegen des Wassers getan, als weil sich die Barke im Augenblick des Stoßes drehte und mit dem Heck auch an den Seiten gegeneinander stieß, was meinen Kopf zwischen den zwei großen Barken zerschmettert hätte, wenn man mich nicht in dem Augenblick da davon zurückgezogen hätte, und Börstel fiel mit mir, als er sich beim Schwatzen ein kleines bisschen hinter mir festhielt, und nicht geringer und hinten in Gefahr geriet, als dass ich [in Gefahr] geriet.L'an 1624 allant sur la Brenta de Padoue
a Venise, & me tenant de bout au haut de la
barque, un battelier nous rencontrant avec
une autre barque (comme cela avient beau-
coup de fois) en plein jour, il chocqua par ma-
lice & envie secrette qu'il portoit a nostre
battelier, la nostre, si fort qu'il y enfonçea
un grand trou, & je tombeay de ce choc en bas,
la teste & le corps s'abbandonnans desja, &
comme les jambes pensoyent de suivre apres,
Stammer m'attrappa encores a un bout d'u-
ne longue pellisse Napolitaine assèz ridicu-
le aux françois, que ie portois alors par
singuliere providence de Dieu (car Stammer
estoit au fonds de la barque loin de moy,
si la longueur de son bras, & de ma pellisse
a peine ne se fussent entreatteint[)] par
l'exhortation de feu mon Frere quj se te-
noit encores plus loin, mais s'apperceut || [[Handschrift: 186r]]
le premier de mon grand danger, & si Stammer
ne m'eust retirè sj viste, c'estoit fait de moy,
non tant a cause de l'eau seulement que pource
qu'au moment du choc la barque se vira &
s'entre chocquea par la pouppe aussy aux
costèz, ce qu'eust fracassè ma teste entre
les deux grosses barques, si a l'instant l'on
ne m'en eust retirè, & Börstel tomba avec
moy, se tenant un petit peu derriere moy,
en discourrant, & ne courrust pas comme plus
petit & derriere, la fortune que je courrus.


Seitdem ertrank ich beinahe ein anderes Mal, als ich den gleichen Weg machte, aber in einer kleinen Gondel mit Herrn Wartensleben, als die Gondel von einer großen Barke getoßen wurde und es um einen Fingerbreit nahe daran war, an der Seite zu versinken.Depuis je faillis une autrefois faysant le mes-
me chemin, mais dedans une petite peotte,
avec Monsieur Wartemßleben, me noyer, la peotte
estant chocquèe d'une grosse barque, & estant
a un doigt près, pour s'enfoncer au costè.


Die Gefahren, als ich zweimal von Seeland nach Calais in der Nähe von Dunkerque vorbeifuhr, als die Feinde keine kleinen waren. Und das letzte Mal reiste ich neben dem grauenhaften Sturm und Unwetter, das ich in der Nähe von Glückstadt erduldete, welches ein größeres Schiff als das unsrige versenken ließ, mit Gegenwind usw. usw. usw.Les dangers passant deux fois de Zelande
a Calais près de Donquerquen, comme ennemis,
n'estoyent pas petits. Et la derniere fois, i'y
passay avec vent contraire, outre l'horrible
tourmente & tempeste, que je souffris auprès
de Glückstadt, laquelle fit enfoncer un navire
plus grand, que le nostre, &cetera &cetera &cetera[.]

|| [[Handschrift: 186v]]


Die Gefahr, als ich in meiner Jugend in Dessau die obere von einer Stufe nach unten fiel, 1612 von der Höhe eines ziemlich hohen Zimmers, ohne einen einzigen Stein zu berühren, und ohne ein einziges Übel wieder auf meine Füße kommend. Als ich im Jahr 1608 in Amberg vom Berg des Turmes von Amberg fiel, ohne besonderen Schaden über mehrere Steine von oben nach unten rollend. Als ich im Jahr 1622 in Regensburg wegen des Frosts von der oberen der Stufen der kaiserlichen Behausung einige Stufen nach unten rutschte und auch mein Kopf von der Stärke des Sturzes auf diesen Steinen wiederhallte wie ein leerer Topf, wie Knoche und andere hörten, bekam ich davon gar kein Übel.Le peril en tombant en ma jeunesse a Dessa
le haut d'un degrè en bas, de la hauteur d'une
assèz haute chambre 1612 sans toucher aucune
pierre, & revenant sur mes pieds sans aucun
mal. L'an 1608 a Amberg tombant de
la montagne de la tour d'Amberg du haut
en bas roulant sur plusieurs pierres sans
singulier dommage. L'an 1622 a Ra-
tisbonne
glissant de la gelèe du haut
des degrèz du logis Jmperial, quelques
degrèz en bas ainsy que ma teste, reson-
na sur ces pierres, comme un pot creux,
de la force de la cheute, comme Knoche &
autres ouyrent, ie n'en eus point de mal.

Im Jahr 1625 und 1632 geriet ich in keine kleine Gefahr beim Überqueren zum ersten der vereisten Elbe bei Artlenburg und zum anderen der vereisten Weichsel bei Warschau, allerdings auf eine Weise, dass die eine und die andere in meiner Gegenwart zu zittern und sich aufzutauen begann, niemand riet mir, [die Flüsse] dort zu überqueren, aber man darf nicht verwegen sein.L'an 1625 & 1632 ie ne courrus pas
petite fortune a passer, au premier l'El-
be
gelèe <près de Atlemburg>, et en l'autre la Vistule
(Weixel) près de Warsaw, gelèe, en
sorte toutesfois que l'une & l'autre
commençea en ma presence a trembler
& a se desgeler, personne ne me conseillant,
d'y passer, mais il ne faut pas estre temeraire.

|| [[Handschrift: 187r]]


<VersuchungenTentationes mancherley haben mich auch sieder dem Jahranno 1616 <her> an dem lauf meiner glücksehligkeitt, gar sehr verhindert, vndt abgehalten. usw. usw. usw.perge perge perge>


<Ich habe nicht das Sterben meiner Kinder, meines Vaters und [meiner] Mutter, meiner Schwestern und [meines] Bruders angeführt, denn seit dem Tod meiner seligen Frau Mutter hat mich das Unglück ganz besonders verfolgt, und von jener Zeit an haben wir in Bernburg in elf Jahren elf Begräbnisse gehabt und es scheint auch, dass die gute Dame den Segen unseres Hauses gegen ihr Belieben und [ihren] Willen mit sich mitgenommen hätte, obwohl sie uns vor ihrem Heimgang jede Menge Segnungen aussprach. Aber Gott will es so als eigenständiger Lenker unseres Glücks oder Unglücks. Und man muss sein Leben mühsam fristen, wie man es kann, nicht wie man es will. Geduld!Je n'ay pas mis la mortalitè de mes enfans, de mon Pere & Mere, de mes soeurs, & frere, car depuis la mort de feu Madame ma Mere m'a singulierement le malheur persecutèle malheur m'a singulierement persecutè, & dèz ce temps là nous avons eu onze enterrements a Bernburg en onze ans, ainsy qu'il semble que la bonne Dame, ait emportè la benediction de nostre mayson avec soy, contre son grè & volontè nous disant devant son decèz force benedictions. Mais Dieu le veut ainsy, comme Directeur souverain de nostre heur ou malheur. Et il faut vivotter, comme l'on peut, non pas || [[Handschrift: 187v]] comme l'on veut. Pacience!>

|| [[Handschrift: 187r]]


<26. des AugustsAugusti> <Noch> diesen Freytag habe ich auß verordnung des
DoktorsDoctoris ein pülferchen in warmen wein eingenommen,
das vbrige böse Restresiduum der zehen feüchtig-
keitten, auch cruditeten vollends außzuführen,
wie auch wo noch viel Sawer waßer im
leibe hinderstellig, daßelbe hinwegzunehmen.
Gott gebe zu allem, sein gedeyen vndt segen.

|| [[Handschrift: 187v]]


heütte Morgen vmb sechße habe ich die
letzte purgation in dieser Saẅerlingscur
müßen einnehmen, darnach hat mirs der
ArztMedicus frey gestellet, ob ich wollte vollends
abtrincken, (weil es wenig helfen oder
schaden köndte,) oder nur zu Mittage vber
Tisch Saẅerling trincken, so habe ich vmb
der ordnung willen, daß erste erwehlet,
vndt nach acht vhren vormittags, fünf
gläser mitt Sawerbrunnen, der ge-
wöhnlichen Echterings Dosisdosj nach, außge-
truncken, wiewol der Arztmedicus fast lieber
gesehen, das ich es nicht gethan, damitt
die eingenommene Artzney desto beßer
operiren können. Er sagt auch numehr soll
ich mitt dem Trincken beschließen, denn mehr
waßer diene mir an itzo nicht in leib,
bevorab da die cur das ihrige gethan,
vndt es anfänget frisch zu werden.
Wiewol ich auch Nachmittags ferrner
auf 4 gläser abtrincken wollen, so hat
es doch der Doctor nicht rahtsamb befunden.

|| [[Handschrift: 188r]]


Werde also in Gottes nahmen gegenwertige
Sawerbrunnen cur heütte beschließen, vndt
den Allmächtigen Schöpfer in sejner Machtt
vndt gühte, sonderlich auch in dieser edlen
gabe des Saẅerlings zur gesundtheitt dien-
lich, wie auch in allen andern seinen wercken
danckbahrlich, loben, rühmen vndt preisen.
Er gebe vnß ferrner vollstendige leibesgesundt-
heitt vndt alle edle gaben, zu vnserer leibs
vndt Sehlen wolfahrt dienlich, in Christo Jesu,
zu dem ewigen leben, durch kraft des heiligen geistes Amen.


Jch habe an Johann Loẅen durch Thomas Benckendorf eine
antwortt schreiben laßen, nacher Regenspurgk.


Schreiben von Schwester Anne Sofie bekommen, vom
20.sten: des AugustsAugustj, daß der Oberste Brinck zwar abgefordert,
Taube aber an seine stelle inß Fürstenthumb kommen
seye, mitt seinem Regiment, dem armen außgezehrten
lande zu großer vngegelegenheitt. Das sterben soll auch
gar sehr im Fürstenthumb grassiren, also daß herrvetter
Fürst Ludwig, (dem ein leibkutzscher an der pest ge-
storben) nicht länger bleiben können, sondern von Cöhten
nacher Niemburg verrücken müßen. hertzog Adolf von
Meckelnburg
tractirt meine Schwester die hertzoginn gar
vbel, will ihr das kindt nehmen, hat alle reformirte
Rähte abgeschafft, außer einem, den er in arrest genommen[.] || [[Handschrift: 188v]]
Der Churfürst von Brandenburg hat ihm geschrieben sich eines
beßeren zu bedencken, will aber noch zur zeitt wenig
helfen. Die Schwester bittet vmb etzliche flaschen
mitt Sawerbrunnen. Zu halle soll es auch gar sehr
sterben, wie auch zu Cöhten, Zerbst, Merßburgk. etcetera


Nach dem die heüttige eingenommene purgation
wol operirt, ist gegen abendt, der ArztMedicus
Doctor Meyer zu mir kommen, mitt berichtt, ich müste
noch ein acht wochen lang, gute Diæt halten, vndt
ia keinen exceß nicht thun, wollte ich anderst
den erwüntzschten Nutzbahren effect von der cur erhalten.


Der Churfürst von Saxen soll zu Tangermünde,
mitt Seiner armèe liegen, vndt der Banner im Lünen-
burgischen
auch gar sein haüptquartier, in der Stadt
Lünenburg haben.


Jch habe dem herren Teüfel meine zeittungen
communicirt, vndt daß ich verhofte heütte oder
Morgen, mitt der Sawerbrunnen cur, fertig zu
werden. Er hat mir sehr darzu gratuliren laßen.


In meinen früher beschriebenen Hintergedanken ist mir auch die Gefahr [von] 1634 auf dem Po oder dem Tessin ins Gedächtnis gekommen, dort dazwischen gegenüber von Pavia, wo die Spanier uns angriffen, sie wollten uns ausrauben, wenn uns schließlich der Passbrief des Kardinalinfanten, den sie anfangs bestritten, nicht so eben gerettet hätte.En mes arrierepensèes cy devant descrites, m'est
aussy entrè en Memoire le peril 1634 sur le ou le Tesin
y entre vers<vis a> vis de Pavie, la ou les Espagnols nous
attacquerent, nous voulants desvaliser, si enfin le
passeport du Cardinal Jnfante, qu'ils disputerent au
commencement ne nous eust a peine sauvè.
EbensoItem: die Gefahr der Banditen auf dem Po und die Nacht in den einsamen Nachtquartieren im Mailändischen wie auch zuvor in der Dauphinéle peril
des bandites sur le Pò, & en logis solitaires la nuict au || [[Handschrift: 189r]]
Milannois, comme aussy auparavant au Daulphinè
,
ebensoJtem: zwischen Lyon und Paris, als wir von denselben Leuten begleitet wurden, denen wir nicht vertrautenentre Lion & Paris, estans accompagnè de gens
mesmes, dont nous ne nous fiions pas
, ebensoJtem: zwischen Calais und Parisentre Calais
& Paris
, ebensoJtem: zur Seesur mer, ebensoJtem: in Tirol von spanischen Soldaten große Gefahr auf dem Innen Tirol des soldats Espagnols
grand danger sur l'Jnn
, ebensoJtem: Feuergefahr in Innsbruck, Gefahr von einem Leutnant, der in Hall in Tirol in mein Zimmer einzutreten gedachte, das blanke Schwert in der Faust, als ich die Andacht verrichtete und man ihn davon zwangsweise zurückhielt, denn er sagte, dass er sich nicht darum kümmere, wer auch immer dort darin sei. Er glaubte, dass sich sein Diener dort versteckt hatte, den er mit dem Schwert schlagen oder niedermachen wollte, und wir hätten es, als er uns überraschte, ohne Zweifel so geglaubt, dass er uns dafür forderte, und unsere Schwerter zückend uns mit ihm geschlagen. Aber ich glaube, dass dies ein ausgebildeter Verrat der landfremden Soldaten war, die uns gern unsere abgetragenen Kleidungsstücke geraubt hätten. Denn es gab dort etliche Italiener, Spanier und Wallonen und Lothringer, weil der Kardinalinfant damals in Tirol war.peril de feu a Jnspruck[,]
peril d'un Lieutenant quj pensoit a Halle en Tirol, entrer
en ma chambre l'espèe nuë au poing, lors que je fay-
sois la priere, & on l'en retint par force, car il disoit
qu'il ne s'en soucioit pas, quj que ce soit la de-
dans. Jl pensoit que son valet s'y estoit cachè,
qu'il vouloit frapper de l'espèe ou massacrer,
& nous aurions sans doute nous surprennant comme
cela creu qu'il nous en vouloit, & desgainants nos
espèes, nous battu avec luy. Mais ie croy que c'estoit
une trahison formèe, des <soldats> estrangers quj nous eussent
volontiers pillè nos hardes. Car il y avoit des Ita-
liens, Espagnols & Vallons, & Lorrains bon nombre,
a cause que le Cardinal Jnfante estoit pour lors en Tirol.

Gefahr in Wien, von der es scheint, dass Gott mich im Traum warnte, denn mehrere Sorten von Leuten machen dort und in den Gasthäusern Halt. Gefahr in Böhmen, Meißen und Sachsen mit so kleinem Tross. Gott sei dafür gepriesen, dass er mich beschützt hat, ich bitte ihn, mich auch in der Zukunft weiter zu schützen. Herr Adolph Börstel schreibt mir, dass er vor Grauen erzittere, wenn er an diese meine große, mühselige und hochgefährliche Reise von 1634 denkt.Peril a Vienne, dont il semble que Dieu m'avertit
en songe, car plusieurs sortes de gens s'y arrestent & aux
hostelleries. Peril en Boheme, Misnie et Saxe avec si
petit train. Dieu soit louè, pour m'avoir garenty, le
priant de me garentir aussy davantage a l'avenir.
Monsieur Adolph Börstel m'escrit, qu'il fremist d'horreur, quand il pense a || [[Handschrift: 189v]]
ce mien grand, penible, & tresdangereux voyage de 1634.

<Beachte wohlNota Bene Gefahr des Feuers damals in Innsbruck in unserem Nachtquartier.Danger de feu a Jnspruck alors en nostre logis.>

Samstag den 27. des AugustsAugustj.

<Traum, dass ich wohl gelockte graue Haare auf dem Kopf gehabt habe.Songe d'avoir eu des cheveux gris bien frisèz sur la teste.>


heütte hat man ein wenig außgeruhet, auf gesteri-
ge starcke Artzney. Gott gebe alleß zum gedeyen.
Die pursche befindet eine große Mattigkeitt,
nach dem Sie vom Sawerbrunnen abgelaßen, vndt
sonsten neben mir, sich Artzneyet.


Vormittags vmb zehen vhr, habe ich daß hauß besehen,
darinnen die stube, in welcher der Friedlandt
oder Wallsteiner
ist durchstochen worden. Sein
bette ist nahe am ofen gestanden, wegen kälte,
(die er so gar nicht erdulden können,) vndt alß
er erst den tumult gehöret, ist er zum fenster
zu gelauffen im hembde. Jndeßen wirdt sein kammer-
diener, welcher verwehren wollen, daß man zu sei-
nem herren nicht also hinein lauffen sollen, mitt
einem stich verwundet, (soll aber nicht dran gestor-
ben sein,) vndt die Thür mitt gewaltt aufge-
stoßen, in dem läuft der hertzog, vom fenster
an Tisch nahe darbey, so fragt ihn der Hauptmanncapitain
Ebrox ein Jrrländer, Bistu der Rebell,
der die armada von vnserm Kayser will ab-
fällig machen, vndt vber zum feindt führen. Jn dem
Sperrt der Friedländer das Maul auff, sagt aber || [[Handschrift: 190r]]
nichts, so gibt ihm der Ebrox einen starcken
stoß mitt dem spieß oder hellebarte, oder partisane,
in die brust hinein, daß der von Fridlandt,
ob er schon mitt der handt, die wunde zudecken
wollen, dennoch baldt darnach zur erden gesuncken,
vndt die ziegel mitt blut besprützett, So haben
sie ihn hernacher mitt einem schlechten leilach zuge-
deckt, vndt die stiege hinundter geschlept,
daß sein haüpt die staffeln fast alle gezehlt,
vndt haben ihn also aufs schloß zu den andern
offizirern gebrachtt, welche schon zuvor nieder-
gemacht gewesen. Die stube ist lenglicht ein
feines zimmer, hat nur einerley licht nach
der gaßen vndt Marckt zu, vndt vber die
kammerThür, noch zween andere Thüren. Zu der
einen ist der Ebrox gar allein hinein gegangen,
zu der andern ein ander Hauptmanncapitain, welcher den
Friedländer vmbbringen sollen, wo ferrne Ebrox
manquirt hette. Die andern leütte vndt wachten
seindt schon weggeschaft gewesen, vndt Cordon,
Pudler, Leßle, bey dem volck auf dem Marckte,
in der Stadt vndt sonsten gewesen, anzuordnen,
damitt kein auflauff endtstünde weder im
Schloß noch in der Stadt, haben auch diesen anschlag
vor Sich selbsten gemachtt, ehe ihnen der Kayßerliche || [[Handschrift: 190v]]
befehlich, sich seiner zu bemächtigen, zukommen, dann Sie
besorgt, weil er ein großen anhang, es möchte ihnen
(wo er lebendig bliebe) ihre hälse kosten, sonderlich
weil sie den Jlo, Trtzschka, Kinsky vndt Naw-
mann
albereitt im Schloß erwürget. Dieses
alles, haben mir zween Jesujter, so in selbjgem hau-
se wohnen, erzehlet, vndt wusten nicht waß
partisane oder hellebarte war, ebensoJtem: wie der ander
Hauptmanncapitain geheißen. Es seindt ihrer der Jesuiter
an itzo in allem, alhier zu Eger, nicht mehr, alß
zween, haben noch kein Kollegcollegium. Sie sagten
auch, des von Fridtlandts freünde hetten es erst
neẅlich erhalten, daß er hette dörfen in Seiner
ersten Frawen grab, begraben werden. Das
schreckliche ende dieses herren, gemahnt mich
nicht allein an das Sprichwortdictum:
Sie werden [nur] emporgehoben, damit sie beim Fall schwerer stürzenTolluntur in altum; ut lapsu graviore ruantp,
welches er selber im Jahranno 1626 im munde geführt,
vom Könige in Dennemarck, weil der selbe nicht
nach seinem kopf zu Braunschweig in friedenstrac-
taten
sich einlaßen woll<t>e, nicht aber vermeint
daß es ihm selber begegnen köndte. Wiewol da-
mals Mein herrvatter Sehliger alß Sie mitt mir
eben hiervon geredet, mit vorausahnendem Geistpræsagiente spiritu vndt lächeln-
de gedachtt: der general sehe zu, daß es ihn nicht selber treffe || [[Handschrift: 191r]]
<Beachte wohlNota Bene> oder das er sich nicht selber treffe. Beachte wohl, beachte wohlNota Bene Nota Bene[.]
Sondern es gemahnt mich noch mehr an Gotteß
wortt, Sie gehen vndter, vndt nehmen ein ende
mitt schrecken.
EbensoJtem: Jch sahe einen Gottlosen, der
breittet sich auß, wie ein lorbeerbawm
, da
ich nach ihn fragte wardt er nirgendt funden.
etcetera
EbensoJtem: Bleibe from vndt halte dich recht, denn
solchem wirdts zu letzt wolgehen.
EbensoJtem: Menge
dich nicht vndter die aufrührer, damitt du nicht
mitt ihnen, aufgerieben werdest.
EbensoJtem: Die Obrig-
keitt träget das schwert nicht vmbsonst. Sie ist
eine rächerinn zur strafe vber den so böses thut.

Vndt <an> viel andere sprüche mehr so in der bibel stehen.
Durch Schaden wird man klug.Nocumenta documenta. Leiden sind Lehren.ΠαθΉΜατα ΜαθΉΜατα[.]


Es kam noch ein frembder Jesuiter darzu, der war von
Amberg herkommen, den<vom> Sawerborn zu trincken, denselben
sprach ich auch an, alß meinen landtsmann. Jch sagte ich
wehre zwar sein landtsmann aber kein Jesuiter, der
wehre doch sonsten ein guter Christ. Der ander ant-
wortett, wir sollten billich alle Jesuiter sein,
vndt dem herren Jesu treẅlich anhangen. usw.perge


Sie sagten auch des hertzogs von Fridlandt sein AstrologeAstrologus
wehre eine stunde zuvor bey ihm gewesen, hette ihn gewarnet,
sich innerhalb 15 tagen, vor gift wol zu hüten vndt vorzusehen.
E[r] Fridlandt selber hette sich auch nichts gutes schwahnen laßen,
zwar nicht vor gifft, aber vor mutination der Regimenter
sich geförchtett, offt zum fenster hinauß gesehen, den angsten Schweiß || [[Handschrift: 191v]]
von der Stirn, offt abgewischtt, daß viel leütte auf
den gaßen vndt sonsten, es sollen sein gewahr worden.
Das Schicksal kann manchmal vorausgesehen, jedoch nicht vermieden werden.Fata interdum possunt præviderj, non <tamen> evitarj.
Ach wie gar nichts seindt doch alle Menschen, die so
sicher leben. Sela!
<Wer steht, sehe zu, dass er nicht falle!Quj stat, videat; ne cadat!>
Lernt, durch mich gewarnt, Gerechtigkeit zu üben und nicht zu missachten die Götter.Discite Justitiam monitj, et non temnere Divos.q


Der alhiesige ArztMedicus, Doctor Meyer, hat mich Nachmittags
besuchtt, vndt abschiedt von mir genommen. Jch habe ihm
12 ducaten vor seine gehabte mühewaltung vndt fleiß
verehren laßen, auch vor alle meine leütte den
Apotecker außzahlen laßen, weil sie auf der rayse
das ihrige gethan, vndt ich sie gern gesundt wißen
wollte, nicht aber zur consequentz.


habe darnach das schloß besehen, vndt den ortt
wo im Jahranno [16]34 der Trtzschka, Kinsky, Jlow
vndt Neẅmann, erschlagen worden, in dem Sie
mitt dem Obersten Cordon, Budler, vndt Leßle
gegeßen, vndt habe die circumstantzien wie es
zugegangen, vom proviandtschreiber erzehlen hören.


Darnach den großen Sahl besehen, vndt
etzliche zimmer oben, ebensoJtem die cappelle vndt
vnten den stall. habe auch Sechsiährig bißquit
oder zwybacken brodt droben gegeßen, so der Wall-
steiner
noch backen laßen. Sje vermeinen, es solle || [[Handschrift: 192r]]
sich noch 6 iahr halten. Jst gut am geschmack gewesen.
Das Schloß ist sonsten schlecht gebawet, vndt gar
alttFränckisch. Jm Sahl hats einen feinen pro-
spect
.


Von dannen nach dem Franciscaner vndt<oder>
Barfüßer kloster zu, es zu besehen, hat eine feine
kirche, etzliche zellen, feine Speisesälerefectoria, einen
lustgarten, vndt einen küchen garten, die<auch>
eine feine Bibliothekbibliothecam. Die Münche wahren
gar treẅhertzig darinnen, wiewol es gelegen-
heitt gab, in der Bibliothekbibliotheca; mitt einem zu disputiren.

Sonntag den 28.sten: des AugustsAugustj. (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag

Meilenm.
Nach dem alles gestern vndt heütte, in Eger außge-
zahlet vndt richtig gemachtt, auch iedermann, dem man
schuldig contentirt worden, bin ich gefahren in Gottes
nahmen, auf den Sawerbrunnen zu, (darbey herr
Teüfel der Kayserliche kammerherr noch einen feinen ab-
schiedt von mir genommen,) vndt also in Gottes nahmen
mitt meinem comitat, heütte vier guter meilen
gerayset. Erstlich von Eger, beym Sawerbrunnen vorü-
ber, biß gen Adorf, welches ChurSäxisch ist
alda zu Mittage gegeßen, vndt gefüttert.








3
Nachmittags von Adorff, gen Elßnitz
Nachtlager. Jst sehr abgebrandt, vndt schlecht bestellt
alda. Der holcko hats noch anstecken laßen.
1

|| [[Handschrift: 192v]]

Montag den 29. des AugustsAugusti (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag

Meilenm.
Von Elßnitz, nach Reichenbach
nach dem ich einen rechten vnglücksehligen Morgen
gehabt, in dem ich von 4 bohten nacheinander
betrogen, vndt irre geführt worden, einen
berg auff, den andern ab, in einen waldt
vndt wildnüß hinein, inß ander wieder
herauß, daß es mir seltzame gedancken
vervrsachett, auch kein wunder wehre,
meine kutzschpferde hetten sich im leibe zurißen,
auch die kutzsche (so etzlich mahl in holen
wegen stecken geblieben) wehre zu
drümmern gegangen, wie sie dann im Voyt-
lande
zimlichen schaden gelitten. Diese drey
meilen seindt vnß viel saẅrer worden,
alß andere 6 wenn sie schon gar groß wehren,
in gebänetem wege.
3

Meilenm.
Von Reichenbach, mitt vnlust vndt vnwillen,
in großer impacientz weitter gezogen, auf
Wert zu, ein städtlein


Von dannen noch weitter biß auf Gremnitzsch
auch ein städtlein, vnser Nachtlager, nach dem
wir heütte zu Mittage, kalte küche auf der
kutzsche gehalten.
1

|| [[Handschrift: 193r]]


Die letzten 2 oder 2½ halb[!] meilen seindt noch hin-
gegangen, aber die ersten drey waren gar zu schlimm,
vndt durch irrnüß der bohten, noch viel ärger. Meinen
pferden ist wol heütte sehr wehe geschehen. Gott behüte mir
sie. Wenig des Guten, wenig des Bösen stärkt die Geduld und lässt uns durch die Welt gehen.Poco del bene, puoco del male fortifica la pacien-
za, e cj fà passar per il mondo.


Zu Grimnitzsch erfahren, daß es zwischen hier vndt
Leiptzigk gewaltig auf den dörfern vndt flegken
stirbet, daß auch die pest zu halle heftig grassire,
wie auch zu Merßburg, Nawmburg, Friburg,
Jehna, vndt anderer ortten, in den landen zu
Saxen, Thüringen vndt Meißen. Gott wolle alle
landtplagen gnediglich von vnß abwenden vndt miltern.

Dienstag den 30. des AugustsAugustj.

<MitteilungAvis vom hanß Philips Geüder von vndt zu heroltzberg vndt Neẅenhoff, Rittmeister.>

Meilenm.
Von Grimnitzsch nach Aldemburgk 2
alda vorüber, auf ein dorf Breitern
daselbst kalte küche gehalten, vndt gefüttert.
1
Nachmittags vollends nach Leiptzigk
alda dem Milio, vndt iungen Börstel zugesprochen.
Meine schreiben vndt packeet haben meiner verfehlt,
seindt alle fortt nach Eger. Gott laße mir Sie
zukommen, vnversehrt.
3


An Madame, an Albrecht Schultheß, an Herrn von Hoym, an den Herzog von Weimar geschrieben.Escrit a Madame[,] a Albrecht Schulth[,] a Monsieur d'Heimb, au Duc
de Weymar
.


Zeitung daß Bannier, die Stadt Lünenburg eingenommen,
hingegen, hat er Ratenaw, Brandemburg vndt havelberg, wieder verlohren.

|| [[Handschrift: 193v]]

Mittwoch den 31. des AugustsAugustj.

Meilenm.
Weil es so gar vnsicher nach Deßaw vndt Bernburg
so wol von wegen der pest, alß wegen der Soldaten,
habe ich mich fluchs resolvirt, nacher Altemburg zu raysen,
vndt also vmb gewißer vrsachen willen, wieder vmbzukehren[.]
Seindt biß dahin wie gestern
vndterwegens in einem dorf gefüttert.




5


heütte Morgen dem iungen Börstel vndt Milio einen
kasten consignirt, Gott gebe zu glück, vndt bestem.


Zu Altemburg bin ich beym hertzogk Johan Philips gar will-
komb gewesen, vndt freündtlich empfangen worden.


Textapparat
a Person nicht ermittelt.
b Melancholie, deren Ursprung und Sitz man in der Milz vermutete.
c Zitat aus Owen: Epigrammatum I, Nr. 92 ("Politicus"), S. 31.
d Im Original sind alle Wörter in dieser Zeile lückenlos aneinander gereiht.
e Letzter Buchstabe verwischt.
f Passage "de A: B:" ist verwischt.
g Passage "en Savoye, France, Angleterre" ist im Original verwischt.
h Buchstabe "s" verwischt.
i Nicht eindeutig identifizierbare Figur der griechischen Mythologie.
j Da dieses bisher nicht entschlüsselte Symbol im Tagebuch nicht nur - wie vermutlich in diesem Fall - als Einfügungszeichen fungieren dürfte, wird es hier wiedergegeben.
k Auflösung unsicher.
l Abkürzung nicht auflösbar.
m Da dieses bisher nicht entschlüsselte Symbol im Tagebuch nicht nur - wie vermutlich in diesem Fall - als Einfügungszeichen fungieren dürfte, wird es hier wiedergegeben.
n Die Wörter "avis" und "assèz" sind im Original zusammengeschrieben.
o m'a singulierement le malheur persecutè im Original korrigiert in le malheur m'a singulierement persecutè
p Zitat aus Claudianus: In Rufinum, S. 377, Z. 21-23.
q Zitat aus Vergil: Aeneis, VI, 620, S. 318.

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Accidenz
Zufall, Zufälligkeit
Achtring
Getränkemaß
adhibiren
zuziehen, anwenden
Ambassador
Abgesandter, Botschafter
annectiren
anhängen
Armada
Armee, Heer
Armada
Kriegsflotte
arzneien
Medikamente einnehmen
bähnen
bahnen
Barme
Barbe
Bartholomäustag
Gedenktag für den heiligen Bartholomäus (24. August)
baß
besser
causiren
verursachen
Circumstanz
Umstand
Comitat
Begleitung, Gefolge, Geleit
Commercien
Handelsgeschäfte
compliren
vollenden
Complirung
Ergänzung, Vervollständigung
confortativ
stärkend
Consequenz
[rechtlicher Anspruch durch] Gewohnheit
contentiren
zufrieden stellen
continuiren
(an)dauern
continuiren
fortfahren, fortsetzen
contribuiren
Steuern entrichten
contribuiren
beitragen
convoyiren
begleiten, geleiten
convoyiren
mit einem Konvoi ziehen
corroboriren
stärken
Creditiv
Beglaubigungsschreiben
Cruditet
roher, nicht assimilierbarer Stoff im Körper, besonders von Nahrungsmitteln im Magen und Darm
depossediren
außer Besitz setzen
Diät
gesunde Lebensweise
Diffidenz
Misstrauen
ein
ungefähr
Einspänniger
Kriegsknecht mit Pferd, fürstlicher Bediensteter, Stadtknecht; berittener Bote, Geleit- und Meldereiter
Einspänniger
Eigentümer eines kleineren bäuerlichen Besitzes, der meist nur Handdienste leistet
evaporiren
abdampfen
exaggeriren
eine Sache recht groß darstellen, übertreiben
excusiren
entschuldigen
Expedition
Beförderung, Besorgung
Expedition
Abfertigung
Expedition
Verrichtung
Freund
Verwandter
Friedenstractat
Friedensverhandlung
Fuder
Raummaß, Hohlmaß
gähling
plötzlich, unversehens
Generalquartiermeister
Vorgesetzter aller Quartiermeister
genung
genug
graviren
beschweren
Heidechse
Eidechse
Impacienz
Ungeduld
incorrupt
unverdorben
indianischer Hahn
Truthahn
ingrossiren
eine Schrift ins Reine und in die gehörige Form bringen
interrumpiren
unterbrechen
Kapphahn, Kapaun
kastrierter Masthahn
Kar
Raummaß (Gefäß)
Kastner
eigentlich Verwalter des Kornspeichers, teils auch Amtmann über alle Einkünfte
Lauterstall
bei Pferden das krankhafte Ausscheiden von Wasser in demselben Zustand, in dem es getrunken wurde
Lection
Lesen, Vorlesen
Leilach
Leintuch, Bettlaken
Losament
Unterkunft, Wohnraum
manquiren
fehlen, mangeln
Maß
Raummaß, Hohlmaß
Morselle, Zeltlein, Küchlein
Arzneikonfekt; in klebriger Masse eingebundene medizinisch wirksame Pulver zur Einnahme, meist mit Zucker vermischt und in kleinen festen länglichen viereckigen Stücken gereicht
Mutination
Meuterei
Napf
Raummaß, Hohlmaß
Pension
Gnaden- oder Ruhegehalt
Pension
Kostgeld
Pension
Dienstgeld, Besoldung
percurriren
flüchtig durchgehen
Pistole
spanische Goldmünze; Doppelescudo (Dublone)
Prospect
Aussicht
Purgation
Abführmittel zur Reinigung des Darms, als einem der ausleitendenen Verfahren der Humoralpathologie
Purgierwein, Laxierwein
spezieller, mit Kräutern vergorener Wein zum Abführen und Reinigen des Körpers
Quartiermeister
für die Beschaffung von Verpflegung und Unterkunft zuständiger Unteroffizier
Recommendirung
Empfehlung
resigniren
Verzicht leisten, entsagen
resigniren
abdanken, (ein Amt) aufgeben
resolviren
entschließen, beschließen
restiren
(Geld) schulden, schuldig sein
restiren
übrig sein, übrig bleiben
rottiren
sich in schädlicher Absicht versammeln oder verbinden
Schütte
Raummaß für Getreide und Stroh
Schütte
angeschwemmter oder aufgehäufter Erdwall
selbfünft
mit noch vier anderen, zu fünft
sieder
seit
sollicitiren
etwas gerichtlich betreiben, um Rechtshilfe ersuchen
sollicitiren
ersuchen
Staffel
Stufe
tractiren
(ver)handeln
tractiren
bewirten
tractiren
misshandeln
tractiren
behandeln
Türner
Türmer
verarrestiren
beschlagnahmen
verehren
schenken
Victualien
Lebensmittel
visitiren
besuchen
volantspielen
Federball spielen
Volk
Truppen
Waldzins
jährliche Abgabe für die Nutzung eines Waldes an den Waldherren
Zeitung
Nachricht
Salomon Adam

gest.: 1640
Anm.: Schwedischer Hauptmann, Obristleutant und Obrist (ab 1632) schottischer Herkunft; seit 1636 Kommandant von Magdeburg (mit Hans Drake), wegen Übergabe der Stadt zum Tode verurteilt, später jedoch unter Verlust seines Regiments begnadigt.
N. N. Adler (2)

Anm.: Feuerwerker des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647).
Kaiser Jakob von Äthiopien
Kaiser Malak Sagad II. von Äthiopien

gest.: 1606
Anm.: Sohn des Kaisers Sarsa Dengel (Malak Sagad I.) von Äthiopien (1550-1597); 1597-1603 und seit 1604 Kaiser von Äthiopien.
Sophia von Baudissin
Sophia von Ahlefeld
Geburtsname: Sophia von Rantzau

geb.: 1620
gest.: 1697
Anm.: Tochter des Gerhard von Rantzau (1558-1627); 1633-1646 erste Ehe mit Wolf Heinrich von Baudissin (1597-1646); 1650-1670 zweite Ehe mit Cai von Ahlefeld (1591-1670).
Foppe van Aitzema

geb.: ca. 1580
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Schelte van Aitzema; Studium in Franeker, Leiden, Helmstedt und Wittenberg; 1607-1613 herzoglicher Rat in Wolfenbüttel; 1612/13 zugleich Kanzler des Hochstifts Halberstadt; Gesandter der Generalstaaten, u. a. bei der Hanse in Lübeck bzw. Hamburg (seit 1617) und am Wiener Kaiserhof (1636/37); 1637 Konversion zum katholischen Glauben.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Michael Adolph von Althan(n)

geb.: 1574
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Christoph von Althan(n) (1529-1589); um 1598/99 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1600 Kommandant der kaiserlichen Leibgarde, später Obrist (1603), Feldmarschall (1607) und Hofkriegsrat; 1608 Landobrist von Österreich ob der Enns; 1618 Mitbegründer des kurzlebigen Ritterordens Ordo Militiae Christianae, dessen deutsch-polnisch-ungarischem Zweig er als Großmeister vorstand; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1610 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fernando Álvarez de Toledo y Pimentel
Duque Fernando de Alba de Tormes
Marqués Fernando de Coria

geb.: 1507
gest.: 1582
Anm.: Sohn des García Álvarez de Toledo y Zúñiga, Marqués de Coria (gest. 1510); spanischer Grande; ab 1510 Marqués de Coria; seit 1531 Duque de Alba; 1532 Befehlshaber spanischer Hilfstruppen gegen die Türken in Ungarn; 1535 Teilnahme an der Eroberung von Tunis; ab 1541 nacheinander Mayordomo Mayor der Könige Karl I. (1500-1558) und Philipp II. von Spanien (1527-1598); Consejero de Estado; 1542 Feldherr gegen die französische Armee bei Perpignan; 1546/47 Kommandeur der spanischen Tercios im Schmalkaldischen Krieg; 1555-1559 spanischer Capitán general in Italien; 1555/56 Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1556-1559 Vizekönig von Neapel; 1567-1573 Statthalter und militärischer Oberbefehlshaber in den Spanischen Niederlanden; seit 1580 Vizekönig und Condestable von Portugal; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Giovan Battista Andreini
Lelio

geb.: 1576
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Schauspielers, Impresarios und Autoren Francesco Andreini (1548-1624); berühmter Schauspieler, Konduktor und Stückeschreiber; zunächst Mitglied der elterlichen Comedia-dell'Arte-Truppe "Compagnia dei Comici Gelosi"; 1601 Gründung der eigenen Truppe Compagnia dei Comici Fedeli ("I Fedeli"), die große Erfolge in Italien und Frankreich hatte; seit 1605 (in Verbindung mit der konkurrierenden Truppe der "Accesi") Schutz und die Förderung durch die Herzöge von Mantua, Vincenzo (1562-1612), Francesco IV. (1586-1612) und Ferdinando Gonzaga (1587-1626); vgl. Pierre Louis Duchartre: The Italian Comedy. The vImprovisation Scenarios, Lives, Attributes, Portraits and Masks of the Illustrious Characters of the Commedia dell'Arte, New York 1966, S. 94-96; Siro Ferrone: La Commedia dell’Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI–XVIII secolo), Torino 2014, S. 260-262; Robert Henke: Performance and Literature in the Commedia dell'Arte, Cambridge 2002, S. 210-215; Allardyce Nicoll: World of Harlequin. A Critical Study of the Commedia dell'Arte, Cambridge [u. a.] 1986, 171-175; Roberto Tessari: Commedia dell'Arte: La Maschera e l'Ombra, Milano 1981, S. 6; ders.: La Commedia dell’Arte. Genesi d’una società dello spettacolo, Roma/Bari 2013, S. 58f., 95, 102, 168-170 und 172-178.

Weiterführende Informationen in der DNB
Virginia Andreini (1)
La Florinda
Geburtsname: Virginia Ramponi

geb.: 1583
gest.: 1630/31
Anm.: Erfolgreiche Sängerin; seit 1601 Ehe mit Giovan Battista Andreini, mit dem sie die Schauspieler-Compagnie "I Fedeli" leitete; Künstlername nach dem von ihrem Mann mit Unterstützung der florentinischen Accademia dei Spensieri verfassten Stück "La Florinda", in dem sie lebenslang die Hauptrolle der "donna nobilitata", "inamorata" und "abbandonata" verkörperte; vgl. Siro Ferrone: La Commedia dell'Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI-XVIII secolo), Torino 2014, S. 306-308; Emily Wilbourne: Seventeenth-Century Opera and the Sound of the Commedia dell’Arte, Chicago/London 2016, passim.
Anhalt, Haus
Fürsten von Anhalt

Anm.: Reichsfürstengeschlecht aus der Dynastie der Askanier.
Fürst Joachim Ernst von Anhalt

geb.: 1536
gest.: 1586
Anm.: Sohn des Fürsten Johann IV. von Anhalt-Zerbst (1504-1551) und Großvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1562-1570 gemeinsam mit seinem Bruder Bernhard (1540-1570) regierender, seit 1570 alleinregierender Fürst von Anhalt.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Gräfin Anna von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg

geb.: 1579
gest.: 1624
Anm.: Tochter des Grafen Arnold II. von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1595 Ehe mit Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Mutter Christians II.; führte gemeinsam mit ihrer Tochter Eleonora Maria (1600-1657) seit 1617 die "Noble Acaémie des Loyales" oder "Getreue Gesellschaft", eine Gesellschaft hochadliger reformierter Damen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg

geb.: 1604
gest.: 1640
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürst Berengar von Anhalt-Bernburg

geb.: 1626
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg

geb.: 1568
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Vater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1582 Reise nach Konstantinopel; 1591/92 Führer eines Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; 1592 Übertritt zum reformierten Glauben; 1592/93 Befehl über die protestantischen Truppen im Krieg um das Bistum Straßburg; 1595-1620 oberpfälzischer Statthalter in Amberg und zunehmend Leiter der pfälzischen Politik; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1610 Unionsgeneral im klevisch-jülischen Krieg; 1619/20 Kommandierender der pfälzisch-böhmischen Truppen, nach deren Niederlage in der Schlacht am Weißen Berg durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) geächtet; Flucht nach Schweden (1621) und Flensburg (1622-24); 1624 Aufhebung der Reichsacht; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sehnliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg

geb.: 1599
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); Kurzbiographie im Rahmen dieser Edition unter http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=15.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb.: 1603
gest.: 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb.: 1632
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg

geb.: 1608
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1626/27 Gesandtschaften nach Wien und Dresden; ab 1628 kaiserlicher Obrist; seit 1630 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; ab 1631 kursächsischer Obrist, als welcher er in der Schlacht bei Lützen tödlich verwundet wurde; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbewahrte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb.: 1634
gest.: 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb.: 1613
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1630-1635 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1634/35 schwedischer Obrist; ab 1635 alleinregierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode; 1637-1641 hessisch-kasselischer Generalmajor; seit 1660 Senior des Hauses Anhalt; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stetsgrünende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Pfalzgräfin Dorothea von Pfalz-Simmern

geb.: 1581
gest.: 1631
Anm.: Tochter des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Simmern (1543-1592); 1595-1618 Ehe mit Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618); seit 1619 Witwensitz auf Schloss Sandersleben.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Friedrich Moritz von Anhalt-Dessau

geb.: 1600
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau

geb.: 1606
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1618 gemeinsam mit seinem Bruder Fürst Johann Kasimir (1596-1660) regierender Fürst von Anhalt-Dessau (bis 1625 unter dessen Vormundschaft); 1625-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; residierte seit 1632 in Wörlitz; ab 1637 morganatische Ehe mit Johanna Elisabeth von Krosigk; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anmutige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau

geb.: 1567
gest.: 1618
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1603-1606 Regent des Fürstentums Anhalt (im Namen seiner Brüder); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Dessau und Senior des Hauses Anhalt; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlriechende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Johann Georg II. von Anhalt-Dessau

geb.: 1627
gest.: 1693
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); schwedischer Obrist (1655-1657) und Generalmajor (1658); ab 1658 kurbrandenburgischer General und Statthalter der Kurmark; später auch Geheimer Staats- und Kriegsrat in Berlin sowie Feldmarschall (1670); seit 1660 regierender Fürst von Anhalt-Dessau; ab 1670 Senior des Hauses Anhalt; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefüllte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau

geb.: 1596
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1618-1643 gemeinsam mit seinem Bruder Georg Aribert (1606-1643) regierender, danach alleinregierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchdringende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen

geb.: 1579
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1596/97 Reise in die Niederlande, England und Frankreich; Studium in Siena (1599/1600) und Florenz (1599-1601); 1600 Aufnahme in die Florentiner Accademia della Crusca ("L'Acceso"); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Köthen; 1631-1635 schwedischer Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; 1617 Mitbegründer und bis zu seinem Tod erstes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nährende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst August von Anhalt-Plötzkau

geb.: 1575
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; Verzicht bei der Landesteilung von 1603/06 für eine finanzielle Abfindung von 300.000 Talern auf ein eigenens Teilfürstentum; ab 1611 Regent im Amt Plötzkau unter Bernburger Landeshoheit; seit 1630 Senior des Hauses Anhalt; ab 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sieghafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Emanuel von Anhalt-Plötzkau
Fürst Emanuel von Anhalt-Köthen

geb.: 1631
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; ab 1657 in schwedischen Kriegsdiensten; 1659/60 in dänischer Gefangenschaft; 1662 Teilnahme am venezianischen Feldzug gegen die Türken; 1665-1669 zusammen mit seinem Bruder Lebrecht regierender, seit 1669 alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strebende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ernst Gottlieb von Anhalt-Plötzkau

geb.: 1620
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1653 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Emanuel (1631-1670) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Starke").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Lebrecht von Anhalt-Plötzkau
Fürst Lebrecht von Anhalt-Köthen

geb.: 1622
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Emanuel (1631-1670) in Plötzkau; ab 1665 zusammen mit seinem Bruder Emanuel regierender Fürst von Anhalt-Köthen; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Angenehme").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Sibylla von Anhalt-Plötzkau
Geburtsname: Gräfin Sibylla zu Solms-Laubach

geb.: 1590
gest.: 1659
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg zu Solms-Laubach (1547-1600); 1618-1653 Ehe mit Fürst August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653).
Fürst Johann IV. von Anhalt-Zerbst

geb.: 1504
gest.: 1551
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Zerbst (1451-1516) und Urgroßvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1544 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Magdalena von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Oldenburg

geb.: 1583
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Grafen Johann XVI. von Oldenburg (1540-1603); 1612-1621 Ehe mit Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621).

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst

geb.: 1576
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; seit 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Süße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Anna

Anm.: Gestalt apokrypher Schriften und der christlichen Tradition; Mutter von Maria und damit Großmutter von Jesus Christus; als Heilige verehrt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Marcus Antonius

geb.: 86/83/82 v. Chr.
gest.: 30 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Konsuls Marcus Antonius Orator (143-87 v. Chr.); Vertrauter von Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.); seit 50 v. Chr. römischer Augur; 44 v. Chr. Konsul; 43-32 v. Chr. Triumvir; danach erfolgloser Krieg gegen Octavian (63 v. Chr.-14 n. Chr.).

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Georg von Arnim

geb.: 1583
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Bernd von Arnim (1550-1611); 1613-1617 schwedischer Obrist; 1621 Wechsel in polnische Kriegsdienste; kaiserlicher Obrist (1626-1628) und Feldmarschall (1628/29); 1631-1635 kursächsischer Feldmarschall; 1637/38 in schwedischer Gefangenschaft; 1638 erneuter Eintritt in kaiserlich-kursächsische Dienste; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gepriesene").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johann August von der Asseburg

geb.: 1611
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Christoph Johann von der Asseburg (1580-1651); Erbherr auf Ampfurt und Eggenstedt.
Hans Joachim Aspan von Haag

gest.: 1645
Anm.: Sohn des Landrats Jakob Aspan von Haag (gest. 1610); Herr auf Lichtenhaag, Hartheim und Wimspach.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolf Helmhard Auer von Herrenkirchen

geb.: 1610
gest.: 1660
Anm.: Oberösterreichischer Exulant; seit 1624 Hofjunker des Grafen Friedrich Kasimir von Ortenburg (1591-1658); vor 1634 vorübergehend in Kriegsdiensten.
Georg Ayrmann
Georg Eyermann

geb.: ca. 1575
gest.: 1651
Anm.: Sohn von Georg Ayrmann (gest. vor 1600) aus Bamberg; Nürnberger Kaufmann; ab etwa 1600 Handelsdiener bei der Petzschen Handlung; seit 1602 Nürnberger Bürger; ab 1608 Genannter des Größeren Rats der Reichstadt; ab ca. 1610 mit eigener Handelsgesellschaft mit Hauptsitz in Nürnberg und zweitweise in Leipzig; 1623 Nobilitierung; vgl. Lambert F. Peters: Der Handel Nürnbergs am Anfang des Dreißigjährigen Krieges. Strukturkomponenten, Unternehmen und Unternehmer - eine quantitative Analyse. Stuttgart 1994, S. 213-275.

Weiterführende Informationen in der DNB
Bartholomäus Backofen

Anm.: Geboren in Susteren (Herzogtum Jülich); ab 1611 Medizinstudium in Franeker; Promotion zum Dr. med.; seit 1619 praktizierender Arzt; 1626/27 Hausarzt des Prinzen Christian d. J. von Anhalt.
Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach

geb.: 1594
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Durlach; 1634-1649 abgesetzt und Leben im Exil; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verwandte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach

geb.: 1573
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Markgrafen Karl II. von Baden-Durlach (1529-1577); ab 1604 regierender Markgraf von Baden-Durlach; Mitglied und General der Protestantischen Union; 1621/22 antikaiserlicher Feldherr; 1622 Abdankung zugunsten seines Sohnes Friedrich V. (1594-1659); 1627 dänischer Generalleutnant; lebte seit 1634 in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Karl von Baden-Durlach

geb.: 1598
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); 1619 Rittmeister unter seinem Vater im Unionsheer, kurz darauf Ernennung zum Obristen; 1621/22 Teilnahme an den Feldzügen seines Vaters; 1623 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625 Kampf für die Franzosen im Veltlin; vgl. Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, 4. Teil, Karlsruhe 1770, S. 493-498.

Weiterführende Informationen in der DNB
Malatesta Baglioni
Bischof Malatesta von Pesaro
Bischof Malatesta von Assisi

geb.: 1581
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Gianpaolo Baglioni (1552-1608); 1612-1641 Bischof von Pesaro; 1634-1639 Apostolischer Nuntius am Wiener Kaiserhof; seit 1641 Bischof von Assisi.
Johan Banér

geb.: 1596
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Banér (1547-1600); schwedischer Obrist (1621), Generalmajor (1623), General der Infanterie (1630) sowie Feldmarschall im Nieder- und Obersächsischen Reichskreis (1634); ab 1630 Reichsrat; seit 1634 Oberbefehlsshaber der schwedischen Armee in Deutschland; ab 1638 zugleich Generalgouverneur in Pommern; seit 1633 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Haltende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Elisabeth Juliana Banér
Gräfin Elisabeth Juliana von Löwenstein
Geburtsname: Gräfin Elisabeth Juliana von Erbach

geb.: 1600
gest.: 1640
Anm.: Tochter des Grafen Georg von Erbach (1548-1605/08); 1620-1633 erste Ehe mit Graf Georg Ludwig von Löwenstein-Scharfeneck (1587-1633); seit 1636 zweite Ehe mit Johan Banér (1596-1641).

Weiterführende Informationen in der DNB
Carlo Barberini
Duca Carlo di Cesi e Monterotondo

geb.: 1562
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571) und Bruder von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1623 Gonfaloniere der Heiligen Römischen Kirche.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Barberini
Bischof Francesco von Sabina
Kardinalbischof Francesco von Ostia (e Velletri)

geb.: 1597
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630); Neffe und 1623-1644 Kardinalnepot von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1633 römischer Großinquisitor; seit 1645 Bischof von Sabina; ab 1666 Kardinalbischof von Ostia (e Velletri).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Albrecht Friedrich von Barby und Mühlingen

geb.: 1597
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Jost Günther (1598-1651); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dienliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Jost Günther von Barby und Mühlingen

geb.: 1598
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); bis 1641 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Albrecht Friedrich (1597-1641), danach Vormundschaft über dessen Sohn August Ludwig (1639-1659); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Güldene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolf Heinrich von Baudissin

geb.: 1597
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Christoph von Baudissin (gest. 1618); 1615 venezianischer Leutnant; 1620 Teilnahme an der Schlacht am Weißen Berg als böhmisch-kurpfälzischer Rittmeister; 1626/27 dänischer Reiterobrist; 1627-1633 in schwedischen Kriegsdiensten, ab März 1631 Generalleutnant; 1635/36 kursächsischer Generalleutnant; seit 1641 polnischer Gesandter in Kopenhagen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Albrecht von Bayern
Landgraf Albrecht von Leuchtenberg

geb.: 1584
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1646 Regent der Landgrafschaft Leuchtenberg durch seit 1636 bestehende Lehnsanwartschaft über seine Gemahlin Mechthilde von Leuchtenberg (1588–1634), der Tante des letzten Landgrafen Maximilian Adam (1611-1646); 1651-1654 Kuradministrator von Bayern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Albrecht V. von Bayern

geb.: 1528
gest.: 1579
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm IV. von Bayern (1493-1550); ab 1550 regierender Herzog von Bayern; seit 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Ferdinand von Bayern

geb.: 1550
gest.: 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); aus seiner morganatischen Ehe mit Maria von Pettenbeck (1574-1619) ging 1602 die Wittelsbacher-Seitenlinie der Grafen von Wartenberg hervor.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern

geb.: 1636
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern (1573-1651); seit 1651 Kurfürst von Bayern (bis 1654 unter der Regentschaft seiner Mutter Maria Anna (1610-1665) und des Kuradministrators Herzog Albrecht von Bayern).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürstin Maria Anna von Bayern
Herzogin Maria Anna von Bayern
Geburtsname: Erzherzogin Maria Anna von Österreich

geb.: 1610
gest.: 1665
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1635-1651 Ehe mit Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Maximilian I. von Bayern
Herzog Maximilian I. von Bayern

geb.: 1573
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1597 regierender Herzog von Bayern; Oberhaupt der 1609 gegründeten Katholischen Liga; 1623 Verleihung der (ehemals Pfälzer) Kurwürde durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637), endgültig bestätigt im Westfälischen Frieden; seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Wilhelm V. von Bayern

geb.: 1548
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht V. von Bayern (1528-1579); 1579-1597 regierender Herzog von Bayern (Abdankung zugunsten seines ältesten Sohnes Maximilian I.); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Thomas Benckendorf

Anm.: 1627 Kammer- und Küchenschreiber, seit 1628 Kammerschreiber und Kammerdiener sowie bis 1647 Sekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1637-1647 auch Amtmann von Bernburg.
Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt

geb.: 1580
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim und Steinfurt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg

geb.: 1585
gest.: 1618
Anm.: Sohn Graf Arnolds IV. von Bentheim-Streinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1612 Regent über die Grafschaft Bentheim-Limburg; im Dezember 1616 vermählt mit Johannetta Elisabeth, geb. Gräfin von Nassau-Dillenburg (1593-1654). Mit dem frühen Tod ihres einziges Sohnes Wilhelm erlischt die kurzlebige Nebenlinie Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm von Bentheim-Limburg

geb.: 1617
gest.: 1626
Anm.: Einziger Sohn des Grafen Konrad Gumprecht, der sich im Dezember 1616 mit Johannetta Eilsabeth, geb. Gräfin v. Nassau-Dillenburg (1593-1654), vermählt hatte und schon im März 1618 starb. Mit dem frühen Tod Wilhelms, der im Dezember 1617 geboren war, erlischt die kurzlebige gräfliche Nebenlinie Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm Heinrich von Bentheim-Steinfurt

geb.: 1584
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1604 Domherr in Straßburg; 1606-1610 gemeinsam mit seinen älteren Brüdern Adolph (1577-1623) und Arnold Jobst (1580-1643), seit 1610 alleinregierender Graf von Bentheim-Steinfurt; ab 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kräftige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adolph von Bentheim-Tecklenburg

geb.: 1577
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim-Tecklenburg und Herr von Rheda.

Weiterführende Informationen in der DNB
Veit Bernhardt

Anm.: Um 1635 Wiener Kaufmann.
Gabriel Bethlen
Fürst Gabriel von Siebenbürgen

geb.: 1580
gest.: 1629
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); seit 1613 Fürst von Siebenbürgen; 1619-1626 Anführer eines antihabsburgischen Aufstandes im königlichen Ungarn; 1620/21 gewählter König von Ungarn.

Weiterführende Informationen in der DNB
Stephan Bethlen
Fürst Stephan von Siebenbürgen

geb.: 1582
gest.: 1648
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); 1630 für 60 Tage Fürst von Siebenbürgen; 1636 Feldzug gegen seinen Nachfolger Georg Rákóczi (1593-1648) mit türkischer Unterstützung.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Georg von Böhmen
Georg von Kunstadt und Podiebrad

geb.: 1420
gest.: 1471
Anm.: Sohn des Viktorin von Kunstadt und Podiebrad (1403-1427); seit 1458 König von Böhmen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Adolph von Börstel

geb.: 1591
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1618); langjähriger Agent der Fürsten von Anhalt und anderer protestantischer deutscher Reichsfürsten am französischen Königshof.
Christian Heinrich von Börstel

geb.: 1617
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); Erbherr auf Güsten und Ilberstedt; ab 1641 Rat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660) und Hofmeister für dessen Sohn Johann Georg (bis 1648); seit 1657 anhaltischer Gesamtrat und Hofmeister des Fürsten Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlängernde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans von Börstel

gest.: 1618
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1618); anhaltischer Amtshauptmann von Gernrode, Bernburg und Ballenstedt.
Hans Ernst von Börstel

geb.: ca. 1585/90
gest.: 1644
Anm.: Sohn des anhaltischen Rats Ernst von Börstel (ca. 1560-1623?); zunächst hessisch-kasselischer Rat; 1622 Hofjunker und 1623/24 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg, danach auch für dessen Bruder Ernst (1608-1632); ab 1632 anhaltisch-bernburgischer Rat und Amtshauptmann von Harzgerode; um 1635 ebenso Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittere").

Weiterführende Informationen in der DNB
Heinrich von Börstel

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1618); Erbherr auf Güsten, Plötzkau und Ilberstedt; bereits vor 1623 Regierungspräsident, Amtshauptmann und Kammerrat in Bernburg; 1639 Rücktritt vo allen Ämtern, jedoch weiterhin Berater des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Eilende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Scipione Borghese
Scipione Caffarelli
Erzbischof Scipione von Bologna
Bischof Scipione von Sabina

geb.: 1576
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Francisco Caffarelli und der Ortensia Borghese; 1605 Adoption durch seinen Onkel Papst Paul V. (1552-1621); 1605–1621 dessen Kardinalnepot; 1609–1618 Bibliothekar der Heiligen Römischen Kirche; 1610-1612 Erzbischof von Bologna; ab 1610 Großpönitentiar sowie Kardinalprotektor für die Deutsche Nation; 1629–1633 Bischof von Sabina.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Borzita von Martinitz (2)

Anm.: Um 1632 kaiserlicher Obrist.
Gaston de Bourbon
Duc Gaston d' Orléans
Duc Gaston d' Anjou
Duc Gaston d' Alençon
Duc Gaston de Chartres
Duc Gaston de Valois

geb.: 1608
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und ältester lebender Bruder Ludwigs XIII. (1601-1643); seit 1643 Lieutenant-général du royaume.

Weiterführende Informationen in der DNB
Konrad d. J. von Boyneburg
Konrad d. J. von Bemelberg

geb.: 1578
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Konrad d. Ä. von Boyneburg (1552-1618); seit 1602 bayerischer Hofrat; 1604-1606 Hofratspräsident; 1606-1616 Pfleger in Wemding; zuletzt Tiroler Statthalter des Erzherzogs Leopold von Österreich (1586-1632) in Innsbruck.

Weiterführende Informationen in der DNB
Tycho Brahe
Tyge Ottesen Brahe

geb.: 1546
gest.: 1601
Anm.: Sohn des Otte Tygesson Brahe (1518-1571); ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; danach bedeutender Astronom; ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; 1576-1597 astronomische Forschungen in den Sternwarten Uraniborg und Stjerneborg auf der Öresundinsel Ven; seit 1599 Hofmathematiker von Kaiser Rudolph II. (1552-1612).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg
Administrator Christian Wilhelm von Magdeburg
Administrator Christian Wilhelm von Halberstadt

geb.: 1587
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1598-1631 Administrator des Erzstifts Magdeburg; ab 1614 auch Koadjutor und 1624-1628 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1626 Generalleutnant des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1631 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1632 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1635 finanziell entschädigt durch regelmäßige Einkünfte aus dem Erzstift Magdeburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Herzog Friedrich Wilhelm in Preußen

geb.: 1620
gest.: 1688
Anm.: Sohn des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 Kurfürst von Brandenburg; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Untadeliche"); ab 1654 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg
Herzog Georg Wilhelm in Preußen

geb.: 1595
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1619 Statthalter in Jülich-Kleve; ab 1619 Kurfürst von Brandenburg; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufrichtende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Johann von Brandenburg

geb.: 1597
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Kurfürst Johann Georg von Brandenburg

geb.: 1525
gest.: 1598
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg (1505-1571); seit 1571 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Johann Georg von Brandenburg

geb.: 1598
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1627 kaiserlicher und 1632-1634 schwedischer Obrist; 1634/35 in kaiserlicher Gefangenschaft; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg
Herzog Johann Sigismund in Preußen

geb.: 1572
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Friedrich von Brandenburg (1546-1608); seit 1608 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Sigismund von Brandenburg

geb.: 1592
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; kurbrandenburgischer Statthalter in den Grafschaften Mark (1627, 1632, 1636) und im Herzogtum Kleve (1639); ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Treffliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1620
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1634 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach (bis 1639 unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Markgraf Friedrich von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1616
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1625 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia); 1634 Tod als schwedischer Offizier in der Schlacht bei Nördlingen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1583
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Herzogin Sophia von Braunschweig-Lüneburg

geb.: 1563
gest.: 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1579-1603 Ehe mit Markgraf Georg Friedrich I. von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach (1539-1603); danach Witwensitz in Gifhorn.

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Gräfin Sophia von Solms-Laubach

geb.: 1594
gest.: 1651
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg I. von Solms-Laubach (1547–1600); 1612-1625 Ehe mit Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); 1625-1639 vormundschaftliche Regentin der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach für ihre Söhne Friedrich (1616-1634) und Albrecht (1620-1667).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth

geb.: 1581
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Kulmbach/Bayreuth; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollblühende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth

geb.: 1615
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf
Herzog Johann Georg von Jägerndorf
Administrator Johann Georg von Straßburg

geb.: 1577
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1592-1604 Administrator des Hochstifts Straßburg; ab 1606 regierender Herzog von Jägerndorf; 1613 Konversion zum Calvinismus; 1613-1617 kurfürstlicher Statthalter in der Markgrafschaft Brandenburg; seit 1616 Herrenmeister der Ballai Brandenburg des Johanniterordens; 1619/20 General-Feldoberst der schlesischen Stände, die sich der Confoederatio Bohemica angeschlossen hatten; 1621 Verhängung der Reichsacht; danach Teilnahme an den antikaiserlichen Feldzügen des siebenbürgischen Fürsten Gabriel Bethlen (1580-1629).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg

geb.: 1582
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1611/12 dänischer Obrist bzw. Generalwachtmeister; 1619-1624 und 1634 General des Niedersächsischen Reichskreises; 1626-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1630-1635 schwedischer General; ab 1635 regierender Herzog im Fürstentum Calenberg-Göttingen (1636 Hannover als Residenz); seit 1636 Befehlshaber einer kleinen unabhängigen Welfenarmee; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fangende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Julius Ernst von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg

geb.: 1571
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); seit 1598 Regent der Herrschaft Dannenberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Otto III. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb.: 1572
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); seit 1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem älteren Bruder Wilhelm August (1564-1642).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Wilhelm August von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb.: 1564
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); 1603-1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem jüngeren Bruder Christoph (1570-1606) und 1606-1641 mit dem jüngsten Bruder Otto III. (1572-1641), ab 1641 Alleinherrschaft.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Markgräfin Anna Sophia von Brandenburg

geb.: 1598
gest.: 1659
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1634 Ehe mit Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog August d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1579
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); Studium in Rostock (1594), Tübingen (1595-1598) und Straßburg (1598); Reisen nach Italien (1598-1600) sowie in die Niederlande, nach England und Frankreich (1602/03); ab 1604 Paragiatsherrschaft in Hitzacker; seit 1635 regierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel (bis 1643 Residenz in Braunschweig wegen kaiserlicher Besetzung der Festung Wolfenbüttel); Büchersammler (Bestand der ursprünglichen Bibliotheca Selenica, später Bibliotheca Augusta zum Zeitpunkt seines Todes 40.000 Bände); ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Befreiende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Christian d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Christian von Halberstadt
Der tolle Halberstädter

geb.: 1599
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1616-1623 Administrator des Bistums Halberstadt; ab 1621 Söldnerführer in kurpfälzischen und niederländischen, zuletzt in dänischen Diensten; seit 1624 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1591
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); ab 1613 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie Grubenhagen (bis 1617); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dauerhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Heinrich Julius von Halberstadt
Administrator Heinrich Julius von Minden

geb.: 1564
gest.: 1613
Anm.: Sohn des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528-1589); ab 1578 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1582-1585 Administrator des Hochstifts Minden; seit 1589 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie seit 1596 auch in Grubenhagen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Sophia Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Herzogin Sophia Elisabeth von Mecklenburg-Güstrow

geb.: 1613
gest.: 1676
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); 1635-1666 Ehe mit Herzog August d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579-1666).

Weiterführende Informationen in der DNB
Seifried Breuner

geb.: 1538
gest.: 1594
Anm.: Sohn des Philipp Breuner (1498/1500-1556); 1568-1581 Reichshofrat; Kämmerer von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); seit 1587 niederösterreichischer Regimentsrat; 1587-1591 Statthalter von Niederösterreich; später auch Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Seifried Christoph Breuner

geb.: 1569
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Seifried Breuner (1538-1594); ab 1597 Hofkammerrat; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1619 Geheimer Rat; 1620-1626 niederösterreichischer Landmarschall; 1626-1640 Statthalter von Niederösterreich; 1624 Erhebung in den Grafenstand; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Seifried Leonhard Breuner

geb.: 1596
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Seifried Christoph Breuner (1569-1651); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; nach 1637 Hofkriegsrat; Geheimer Rat von Kaiser Leopold I.; militärische Laufbahn vom Obristen bis zum Feldzeugmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Brincken
Wilhelm von dem Brinck

gest.: 1637
Anm.: Schwedischer Major (1630) und Obristleutnant (1633); kursächsischer Obristleutnant (1635) und Obrist (1636); 1636/37 kaiserlicher Obrist; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beregnete").
Johann Warleych Bubna

geb.: 1570
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Hermann Heinrich Bubna (gest. 1602); zunächst kaiserlicher Obrist; Obristleutnant (1609), Obrist (1611) und Generalwachtmeister (1618) der böhmischen Ständearmee; 1621 Verurteilung zum Tode und Verlust der Güter; danach in dänischen und schwedischen Kriegsdiensten; 1631 schwedischer Generalmajor; 1633 Kontaktperson zwischen Wallenstein (1583-1634) und dem schwedischen Reichskanzler Axel Oxenstierna (1583-1654).
N. N. von Burgsdorff

Anm.: Um 1636 dicker Angehöriger des brandenburgischen Adelsgeschlechts.
James Christian Butler

Anm.: Irischer Adliger; 1617-1629 und 1633-1635 in polnischen, 1630-1633 in kaiserlichen sowie ab 1636 in spanischen Kriegsdiensten; seit 1625 Obrist.
Graf Walter Butler

geb.: ca. 1600
gest.: 1634
Anm.: Sohn des irischen Adligen Peter Butler of Roscrea; kaiserlicher Obristleutnant (1631) und Obrist (1632); seit 1634 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Gaius Iulius Caesar

geb.: 100 v. Chr.
gest.: 44 v. Chr.
Anm.: Römischer Feldherr, Staatsmann und Schriftsteller.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Calchum
Wilhelm von Calcheim
Wilhelm von Lohausen

geb.: 1584
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Heinrich von Calchum; zunächst Hofjunker in Pfalz-Zweibrücken; ab 1602 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 kurbrandenburgischer Leutnant; 1614 Hauptmann unter Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); 1615-1620 Kapitän der kurfürstlich-brandenburgischen Leibgarde; 1619 auch Obristleutnant der schlesischen Stände; 1622 Obrist unter Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624); 1622-1625 Obrist, Geheimer Rat und Statthalter des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1625/26 dänischer Kriegsrat, Obrist und Generalkriegskommissar; 1628/29 Obrist der Stadt Bremen; seit 1630 Kriegsrat und Oberst des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658); 1631-1635 schwedischer Kommandant von Wismar, Generalmajor (Sergeant-Major-General) und Kommandeur der niedersächsischen Armee; 1632-1635 schwedischer Kommandant von Magdeburg; ab 1636 mecklenburgischer Geheimer Rat und Kriegsrat, Obristfeldwachtmeister und Kommandant von Rostock; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Feste").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Ferdinando de Cardenas

geb.: 1600
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Carlo de Cardenas; seit 1632 kaiserlicher Kämmerer.
Conte Rambaldo di Collalto
Graf Reimbald von Collalto

geb.: 1579
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Conte Antonio di Collalto (1548–1619); 1599 Eintritt in kaiserliche Kriegsdienste; 1608 Feldkriegsrat und Obrist; 1621 Kommandeur der rechtsdonauischen Truppen gegen Ungarn; 1624-1630 Hofkriegsratspräsident; 1625 Feldmarschall und 1628 Generalleutnant Wallensteins (1583-1634); ab 1627 Geheimer Rat; 1629 Oberbefehlshaber des oberitalienischen Expeditionsheeres; seit 1629 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Francesco Contarini

geb.: 1554
gest.: 1624
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Bertucci Contarini; Botschafter in Konstantinopel (1602-1604), Rom (1607-1609) und London (1611); ab 1615 Prokurator von San Marco; seit 1623 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der DNB
Rudolf Cornelisen

Anm.: Um 1627 Tuchhändler in Harderwijk.
Franz von Cramm

geb.: 1610
gest.: 1661
Anm.: Sohn von Heinrich von Cramm (gest. 1616); um 1636/37 Stallmeister des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bedeckte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Schweikhard von Cronberg
Erzbischof und Kurfürst Johann Schweikhard von Mainz

geb.: 1553
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Hartmut von Cronberg (1517-1591); Domizellar in Mainz (1564) und Würzburg (1575); 1577 Domherr, 1582 Domscholaster, 1584 Generalvikar, 1595 Domdekan und 1599 Kämmerer des weltlichen Gerichtes in Mainz; ab 1604 Erzbischof und Kurfürst von Mainz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Prinz Christian von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian von Schleswig-Holstein

geb.: 1603
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Christian III. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian III. von Schleswig-Holstein

geb.: 1503
gest.: 1559
Anm.: Sohn des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen (1471-1533); seit 1534 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Christian IV. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian IV. von Schleswig-Holstein

geb.: 1577
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); ab 1588 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein (bis 1593 unter Vormundschaft); seit 1603 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen
Herzog Friedrich I. von Schleswig-Holstein

geb.: 1534
gest.: 1588
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); ab 1559 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein; seit 1578 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
König Harald I. (Blauzahn) von Dänemark
König Harald III. (Blauzahn) von Norwegen

geb.: ca. 910
gest.: 987
Anm.: Sohn des dänischen Anführers (Königs?) Gorm der Alte; ab 958 König von Dänemark; seit 970 König von Norwegen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Margaretha I. von Dänemark
Königin Margaretha I. von Norwegen
Königin Margaretha I. von Schweden

geb.: 1353
gest.: 1412
Anm.: Tochter des Königs Waldemar IV. von Dänemark (gest. 1375); 1363-1380 Ehe mit König Håkon VI. von Norwegen (gest. 1380); Regentin von Dänemark (1375-1385) und Norwegen (1380-1385); ab 1387 Königin von Dänemark; seit 1388 Königin von Norwegen; ab 1389 Königin von Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. von Dalberg

Anm.: Angehöriger des böhmischen Adelsgeschlechts.
Coenraad van Dedem

geb.: 1574
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Zwoller Adligen Gijsbert van Dedem (gest. 1606); Herr auf Bürwinkel und Kalvelo; ab 1605 Schöffe in Harderwijk und mehrfach Bürgermeister; 1618 Aufnahme in die Ritterschaft der Region Veluwe in Gelderland.
Walter Deveroux
Walter Ebrox

geb.: ca. 1600
gest.: 1640
Anm.: Irischstämmiger Offizier in der kaiserlichen Armee, der 1634 als Hauptmann an der Ermordung Wallensteins (1583-1634) beteiligt war; ab 1635 kaiserlicher Kämmerer; seit 1636 Obrist.
Reichard Dieter

geb.: 1587
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Havelberger Bürgermeisters Wilhelm Dieter; Jurastudium in Frankfurt/Oder (1604-1607) und Wittenberg (1607-1611); 1611-1619 junger Hofmeister der preußischen Adligen Albrecht und Hans von Rauter; 1620 Teilnehmer einer brandenburgischen Gesandtschaft nach Polen; ca. 1620-1630 Hofmeister des jungen Christoph Finck von Finckenstein (gest. 1660); 1632 erneute Teilnahme an einer Gesandtschaft nach Polen; ab 1640 kurbrandenburgischer geheimer Kammersekretär und Pfennigmeister; seit 1646 kurfürstlicher Rat; ab 1652 Amtskammerrat; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 461f.; Johannes Bergius: Trost der Sterbenden [...], Berlin 1656, S. 37-45.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Franz (Seraph) von Dietrichstein
Bischof Franz (Seraph) von Olmütz

geb.: 1570
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Adam von Dietrichstein (1527-1590); Kanonikus in Olmütz (1591) sowie in Breslau und Passau (1593); 1594 Propst von Leitmeritz; 1597 Priester; ab 1599 Kardinal und Bischof von Olmütz; 1607 Präsident des Geheimen Rates; seit 1621 Generalkommissar, Statthalter (Gubernator) und Landeshauptmann in Mähren; 1624 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Johann Balthasar von Dietrichstein

geb.: 1598
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Erasmus von Dietrichstein (gest. 1621); kaiserlicher Obristleutnant (1628), Obrist (1631) und Generalfeldwachtmeister (1634); 1631 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Maximilian von Dietrichstein
Fürst Maximilian von Dietrichstein

geb.: 1596
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Grafen Sigmund von Dietrichstein (1560-1602); ab 1614 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1622-1637 Obersthofmeister der Kaiserin Eleonora Gonzaga (1598-1655); seit 1651 kaiserlicher Obersthofmeister sowie Mitglied und Präsident des Geheimen Rates; 1629 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
John Digby
Earl John of Bristol

geb.: 1580
gest.: 1653
Anm.: Sohn des George Digby of Coleshill; englischer Gesandter in Madrid (1611-1614, 1615/16, 1617/18 und 1622-1624) und Wien (1621); während des Bürgerkrieges einer der Führer der gemäßigten Royalisten; ab 1618 Baron und Peer of England; seit 1622 erster Earl of Bristol.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Gerhard von Dönhoff

geb.: 1590
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Gerhard von Dönhoff (1554-1598); 1621 Kommandant der deutschen Infanterie-Hilfstruppen in Preußen; 1624/25 Kommandant von Thorn; ab 1629 Berater der polnischen Krone in maritimen Angelegenheiten, seit 1635 Oberaufseher der Flotte; 1633 Erhebung in den Grafenstand; 1642 Kastellan von Danzig; 1643 Woiwode von Pommerellen und Preußen; ebenso Starost von Berent, Skarszew, Lignowsk, Adsel, Fellin, Lucyn, Lignowsk und Marienburg; ab 1645 Hofmarschall der polnischen Königin Luisa Maria (1611-1667); außerdem mehrfach Gesandter des Königs Władysław IV. von Polen (1595-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
David (von) Döring

geb.: 1577
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Zeitzer Landrichters und Ratsherrn Valentin Döring; Studium der Rechtswissenschaft in Leipzig (1593-1598) und Jena (1600-1603); 1603 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Jena; ab 1609 kursächsischer Hof- und Justizrat; seit 1617 Kammerrat; ab 1630 Kammer- und Bergrat; 1630 Nobilitierung und Ernennung zum Hofpfalzgraf; 1634/35 kurfürstlicher Vertreter bei den kaiserlich-sächsischen Friedensverhandlungen in Leitmeritz, Pirna und Prag; 1638 krankheitsbedingter Rückzug von fast allen Ämtern.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Burggraf Abraham von Dohna

geb.: 1579
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Achatius von Dohna (1533-1601); 1605-1609 in niederländischen Kriegsdiensten; 1609 Generalquartiermeister des Heeres der Protestantischen Union; seit 1613 kurbrandenburgischer Geheimer Rat; 1618-1621 Obrist unter Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Burggraf Achatius von Dohna

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Achatius von Dohna (1533-1601); seit 1605 Hofmeister des Kurprinzen Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632), anschließend dessen Geheimer Rat und Gesandter; auch kurpfälzischer Amtshauptmann in Waldsassen; 1620 Rückkehr nach Ostpreußen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Burggraf Christoph von Dohna

geb.: 1583
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Achatius von Dohna (1533-1601); 1606/07 Pariser Reisebegleiter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630), der ihn anschließend in seine Dienste nimmt; ab 1615 kurpfälzischer Geheimer Rat und Diplomat; 1619 Landvogt in Neuburg; 1620 Oberstkämmerer des Königreichs Böhmen; 1620 Flucht zuerst nach Ostpreußen, 1626 in die Niederlande; seit 1629 Gouverneur des Fürstentums Orange; ab 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Heilende").

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Hans Drake

gest.: 1653
Anm.: Seit 1617 in schwedischen Kriegsdiensten als Obristleutnant (1624-1630) und Obrist (1630-1636); 1633 Statthalter von Kalmar; 1636 Kommandant der Stadt Magdeburg, wegen deren Übergabe er zum Tod verurteilt, aber begnadigt wurde; 1639 erneut Obrist; 1642 Schlosshauptmann auf Nöteborg; 1645-1651 Gouverneur in Narva.
Nero Claudius Drusus

geb.: 38 v. Chr.
gest.: 9 v. Chr.
Anm.: Sohn des Prätors Tiberius Claudius Nero (gest. um 33 v. Chr.) und Bruder des späteren Kaisers Tiberius (42 v. Chr.-37 n. Chr.); ab 15 v. Chr. römischer Feldherr; seit 13 v. Chr. Statthalter der drei gallischen Provinzen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Anton von Eggenberg
Herzog Johann Anton von Krumau
Graf Johann Anton von Gradisca

geb.: 1610
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Ulrich von Eggenberg (1568-1634); ab 1629 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 Landeshauptmann von Krain, bald darauf auch Mitglied des innerösterreichischen Geheimen Rates; 1638 Gesandter von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) in Rom; 1647 Belehnung mit der reichsunmittelbaren gefürsteten Grafschaft Gradisca; ab 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Ulrich von Eggenberg
Herzog Johann Ulrich von Krumau

geb.: 1568
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Protestanten Seifried von Eggenberg (1526-1594); 1597 Mundschenk am Grazer Hof, dort Freundschaft mit dem jungen Erzherzog Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1598 erzherzoglicher Kämmerer; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1602 Landeshauptmann von Krain; ab 1603 Geheimer Rat und Präsident der Hofkammer von Innerösterreich; 1615-1619 erzherzoglicher Obersthofmeister und Präsident des innerösterreichischen Geheimen Rates; 1619-1625 kaiserlicher Obersthofmeister und seit 1619 Präsident des Wiener Geheimen Rates; ab 1621 Landeshauptmann der Steiermark; Erhebung in den Freiherren- (1598) und Fürstenstand (1623); seit 1628 Herzog von Krumau; ab 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Heinrich Friedrich von Einsiedel

geb.: 1582
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Georg Heinrich von Einsiedel (1550/52-1633/34); 1623 Hofmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); bis mindestens 1650 langjähriger Rat und Hofmeister Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gleiche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Henriette Maria von England
Königin Henriette Maria von Irland
Königin Henriette Maria von Schottland
Geburtsname: Dauphine Henriette Maria von Frankreich

geb.: 1609
gest.: 1669
Anm.: Tochter des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1625-1649 Ehe mit König Karl I. von England (1600-1649).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Jakob I. von England
König Jakob I. von Irland
König Jakob VI. von Schottland

geb.: 1566
gest.: 1625
Anm.: Sohn der Königin Maria I. von Schottland (1542-1587); ab 1567 König von Schottland (bis 1583 unter verschiedenen Regenten); seit 1603 auch König von England und Irland; ab 1590 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Karl I. von England
König Karl I. von Schottland
König Karl I. von Irland

geb.: 1600
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England) (1566-1625); ab 1625 König von England, Schottland und Irland; 1649 durch das Parlament des Hochverrats angeklagt und hingerichtet; seit 1611 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Karl II. von England
König Karl II. von Schottland
König Karl II. von Irland

geb.: 1630
gest.: 1685
Anm.: Sohn des Königs Karl I. von England (1600-1649); ab 1660 König von England, Schottland und Irland; seit 1638 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
Erbach, Familie
Grafen von Erbach

Anm.: Rheinfränkisches Reichsgrafengeschlecht., NDB
Burkhard von Erlach

geb.: 1566
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (gest. 1566); ab 1610 Herr auf Altenburg (bei Bernburg); seit 1580 Erziehung am Dessauer Hof gemeinsam mit Prinz Christian d. Ä. von Anhalt (1568-1630), den er anschließend auf seiner Kavalierstour durch Italien, Frankreich, England und Holland begleitete; 1591/92 Teilnahme an dessen Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; kurpfälzischer Kammerherr, Gesandter und Landrichter der Oberpfalz; Stallmeister, Hofmeister (ca. 1622/23) und Hofmarschall (1624-1630) Christians I. von Anhalt-Bernburg; ab 1630 Hofmarschall Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gesunde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hendrick d. Ä. van Essen

geb.: 1579
gest.: 1641
Anm.: Sohn des niederländischen Adligen Hendrick van Essen (1539-1599); 1604 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; Ratsherr und vermutlich zeitweise auch Bürgermeister von Harderwijk; ab 1607 Rat am Gerichtshof von Gelderland; 1618 Deputierter auf der Synode von Dordrecht; seit 1624 Mitglied der Generalstaaten.
Lucas (Willem) van Essen

geb.: 1577
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Harderwijker Adligen Hendrik van Essen (1539-1599); 1599 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; seit 1599 Rentmeister der geistlichen Güter der Veluwe; Befehlshaber der Vereinigten Ostindischen Compagnie.
Graf Nikolaus Esterházy von Galántha

geb.: 1582/83
gest.: 1645
Anm.: Sohn des calvinistischen Magnaten Franz Esterházy von Galántha (1533-1604); Konversion zum katholischen Glauben; ab 1618 Obergespan des Sohler Komitats und Magister curiae regiae (Reichsmarschall); 1619/20 Befehlshaber Kaiser Ferdinands II. (1578-1637) an den Grenzen Ungarns; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; 1622-1625 Kreis-Oberbefehlshaber der Bergstädte; ab 1625 Palatin von Ungarn; 1626 Erhebung in den Grafenstand; 1630 und 1644 Oberbefehlshaber über die kaiserlichen Truppen in Ungarn; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Stephan Esterházy von Galántha

geb.: 1616
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Nikolaus Esterházy von Galántha (1582/83-1645); 1626 Erhebung in den Grafenstand; seit 1635 kaiserlicher Kämmerer; Stadtkommandant von Pápa.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hieronymus Fabricius ab Aquapendente
Girolamo Fabrici d'Acquapendente

geb.: 1533/37
gest.: 1619
Anm.: Geboren in Acquapendente; 1554-1559 Studium der Medizin in Padua; 1559 Promotion zum Dr. phil. & med.; 1562-1565 Privatlehrer für Anatomie in Padua; 1565-1613 Professor für Chirurgie und Anatomie an der Universität Padua.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christoph Finck von Finckenstein

geb.: ca. 1609
gest.: 1660
Anm.: Sohn des preußischen Adligen und kurbrandenburgischen Rates Albrecht Finck von Finckenstein (gest. 1629); 1620-1630 Bildungsreise mit seinem Hofmeister Reichard Dieter (1585-1656) durch England, Frankreich und die Niederlande; 1633-1639 Kammerjunker des Kurprinzen Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688), mit dem er 1634-1637 erneut die Niederlande bereiste; kurfürstlicher Kammerjunker (1641-1643) und Kammerherr (seit 1643); zuletzt Amtshauptmann von Neydenburg; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 470f.; Johannes Bergius: Trost der Sterbenden [...], Berlin 1656, S. 40.
Georg Forstenheuser
Georg Fürstenhäuser

geb.: 1584
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Johann Forstenheuser (gest. 1606); Kaufmann und Zeitungsvermittler in Nürnberg; auch Bücherrat, Faktor und Agent vieler Fürsten und Herren; zeitweise schwedischer Resident in Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Leonhard Franck

Anm.: Unter dem kurpfälzischen Statthalter Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und bis mindestens 1624 Verwalter des Eisenbergwerks Gottesgab am Gleißinger Fels bei Fichtelberg (Oberfranken); um 1636 Hammermeister im oberpfälzischen Mähring.
König Franz I. von Frankreich

geb.: 1494
gest.: 1547
Anm.: Sohn des Charles de Valois, Comte d’Angoulême (1459-1496); ab 1515 König von Frankreich; seit 1516 Ordensritter vom Goldenen Vlies; ab 1527 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich II. von Frankreich

geb.: 1519
gest.: 1559
Anm.: Sohn des Königs Franz I. von Frankreich (1494-1547), ab 1546 König von Frankreich; seit 1551 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich III. von Frankreich
König Heinrich II. von Polen
Großfürst Heinrich von Litauen

geb.: 1551
gest.: 1589
Anm.: Sohn des Königs Heinrich II. von Frankreich (1519-1559); 1573-1574 König von Polen und Großfürst von Litauen; ab 1574 König von Frankreich; seit 1575 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich IV. von Frankreich
König Heinrich III. von Navarra

geb.: 1553
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Antoine de Bourbon, Duc de Vendôme (1518-1562); ab 1572 König von Navarra; seit 1589/94 König von Frankreich; ab 1590 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Ludwig XIII. von Frankreich
König Ludwig II. von Navarra

geb.: 1601
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); ab 1610 König von Frankreich und Navarra (bis 1617 unter Regenstschaft seiner Mutter Maria).

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Maria von Frankreich
Königin Maria von Navarra
Geburtsname: Maria de' Medici

geb.: 1575
gest.: 1642
Anm.: Tochter des Francesco I. de' Medici, Granduca di Toscana (1541-1587); 1600-1610 Ehe mit König Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1610-1617 Regentin von Frankreich für ihren Sohn Ludwig XIII. (1601-1643).

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Ernst von Freyberg

geb.: 1605
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Ernst von Freyberg (1578-1626); Hof- oder Kammerjunker des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Mitte der 1630er Jahre auch anhaltisch-köthnischer Stallmeister und Kriegskommissar; 1646 Hofmeister in Harzgerode; später anhalt-dessauischer Hofmeister und Wittumsrat sowie Direktor des anhaltischen Stipendienwerks; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausführende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Andreas Frischeisen von Eisenberg

gest.: 1646
Anm.: Um 1636/37 Ratsherr in Eger.
Balthasar Galler von Schwanberg

geb.: ca. 1585
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Wilhelm Galler von Schwanberg (1535-1595); seit 1631 kaiserlicher Kämmerer; 1633-1638 Vizestatthalter und Mai-August 1638 Statthalter von Inneröstereich.
Justus (von) Gebhard

geb.: 1588
gest.: 1656
Anm.: Geboren in Kamenz/Oberlausitz; Dr. jur.; 1619-1625 Syndikus in Zittau; 1628 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1628 Reichshofrat; 1635 kaiserlicher Gesandter beim Abschluss des Prager Friedens; seit 1639 Zugangsbevollmächtigung zum Geheimen Rat; 1647 kaiserlicher Sondergesandter bei den Ulmer Waffenstillstandsverhandlungen; 1636 Erhebung in den Ritterstand; vgl. Oswald von Gschließer: Der Reichshofrat. Bedeutung und Verfassung, Schicksal und Besetzung einer obersten Reichsbehörde von 1559 bis 1806, Wien 1942, S. 220f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin Gebler

geb.: 1588
gest.: 1663
Anm.: Sohn des Eisenacher Apothekers Christian Gebler; Studium in Helmstedt (1607-1609), Wittenberg (1610) und Jena (1612-1615); 1615-1620 Stadtphysikus im böhmischen Neustadt (bzw. Jungbunzlau); 1620 kurzzeitig Leib- und Feldarzt bei Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626); 1620-1624 Feldarzt bei der kaiserlichen Armee, dabei 1623 Behandlung des in der Schlacht bei Stadtlohn verletzten und gefangenen Herzogs Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1660); seit 1624 Hofmedikus in Weimar; vgl. Niclas Zapf: Frölige Wiederkunft Der Erlöseten des Herrn [...], Weimar 1665, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Gera zu Arnfels

geb.: 1594
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Hans Christoph von Gera zu Arnfels (gest. 1609); 1620 oberösterreichisch-steirischer Exulant, nach 1630 in Mecklenburg; seit 1640 Pfandinhaber des mecklenburgischen Amtes Tempzin.

Weiterführende Informationen in der DNB
Franz Gericke
Franciscus Gericcius

gest.: 1642
Anm.: Geboren in Danzig; zunächst Präzeptor des Prinzen Friedrich von Anhalt-Bernburg (1613-1670); seit 1632 Rektor der Bernburger Lateinschule; in den 1630er Jahren auch Bibliothekar des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; im Sommer 1640 zeitweise Präzeptor von dessen Söhnen Erdmann Gideon (1632-1649) und Viktor Amadeus (1634-1718).

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Philipp Geuder von Heroldsberg
Johann Philipp Rabensteiner

geb.: 1597
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers und kurpfälzischen Regimentsrats Jakob Geuder von Heroldsberg (1575-1616); zunächst kaiserlicher Leutnant (im Regiment der fränkischen Reichsritterschaft) und Rittmeister; Rat des Kantons Gebürg; Hofmeister und Kanzleidirektor des Grafen Wolfgang Ernst von Löwenstein-Wertheim (1578-1636); zwischen 1631 und 1635 schwedischer Rittmeister und Kriegsrat im Fränkischen Reichskreis, auch Gesandter der fränkischen Reichsritterschaft; 1634/35 Vertreter der Grafen im fränkischen Kreisrat des Heilbronner Bundes; ab 1635 Ritterhauptmann des reichsritterschaftlichen Orts Gebirg; seit 1636 Hofmeister und Rat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1636 außerdem Rat des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655); später Direktor der fränkischen Reichsritterschaft; zuletzt auch Generaldirektor der reichsunmittelbaren Ritterschaftskreise Franken, Schwaben und Rheinstrom; 1636 Ritterschlag durch in Regensburg; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ergänzende").

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Geyer von Osterburg (2)

Anm.: Niederösterreichischer Adliger; Gemahl der N. N. Geyer von Osterburg (3).
N. N. Geyer von Osterburg (3)

Anm.: Niederösterreichische Adlige; Gemahlin des N. N. Geyer von Osterburg (2).
Hans Ehrenreich Geyer von Osterburg

Anm.: Sohn des Hans Adam Geyer von Osterburg; um 1623 Page des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 kaiserlicher Kämmerer; 1650 Erhebung in den Freiherrenstand.
N. N. Gonzaga (1)

gest.: 1623
Anm.: Erschossen in Padua durch seinen Bruder N. N. Gonzaga (2).
N. N. Gonzaga (2)

Anm.: Bruder von N. N. Gonzaga (1); um 1623 in Padua.
Annibale Gonzaga di Bozzolo

geb.: 1602
gest.: 1668
Anm.: Sohn des Ferrante Gonzaga (1550-1605), Principe di Bozzolo; ab 1631 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1634), Generalfeldwachtmeister (1635), Feldzeugmeister (1639) und Feldmarschall (1658); 1640 Kommandant von Wien; 1643 Obrist der Wiener Stadtwache; seit 1654 Geheimer Rat; 1654/55 Oberststallmeister; 1655-1661 Oberstkämmerer; ab 1666 Hofkriegsratspräsident und Obersthofmeister der verwittweten Kaiserin Eleonora Magdalena (1630-1686); seit 1657 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Ferdinando Gonzaga
Duca Ferdinando di Mantova e Monferrato

geb.: 1587
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Duca Vincenzo I. di Mantova e Monferrato; 1607-1612 Kardinal; seit 1612 Herzog von Mantua und Montferrat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ferrante Gonzaga di Bozzolo
Marchese Ferrante di Gazzuolo

geb.: 1550
gest.: 1605
Anm.: Sohn des Carlo Gonzaga (1523-1555), Principe di Bozzolo; seit 1555 Marchese die Gazzuolo; kaiserlicher Hauptmann (1581), Obrist (vor 1593) und Generalfeldmarschall (1600).
Vincenzo Gonzaga
Duca Vincenzo I. di Mantova e Monferrato

geb.: 1562
gest.: 1612
Anm.: Sohn des Guglielmo Gonzaga, Duca di Mantova e Monferrato (1538-1587); ab 1587 Herzog von Mantua und Montferrat; seit 1589 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Adam Gordon

Anm.: Cousin des Schotten John Gordon (gest. 1649); kaiserlicher Hauptmann und Obristleutnant.
John Gordon

gest.: 1649
Anm.: Cousin des Schotten Adam Gordon; kaiserlicher Hauptmann und Obristwachtmeister (1627), Obristleutnant (1632) und Obrist (1634), der 1634 als Kommandant von Eger seinen Oberbefehlshaber Wallenstein (1583-1634) tötete; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Pietro Gradenigo

geb.: 1251
gest.: 1311
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Marco Gradenigo; zunächst mehrmals Galeerenkommandant; bis 1289 Podestà von Capodistria; seit 1289 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sebastian von Greiß zu Wald

geb.: 1564
gest.: nach 1623
Anm.: Sohn des Christoph von Greiß (gest. 1576); seit 1598 niederösterreichischer Regimentsrat; nach 1607 Hofkammerrat.
Ulrich d. Ä. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus

geb.: 1570
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Leonhard Grundherr von Altenthann und Weyherhaus (1526-1578); 1607 "junger" und 1620 "alter" Bürgermeister der Reichsstadt Nürnberg; 1638 Stadtsiegelbewahrer; 1642 zweiter Losungsherr; 1653 vorderster Losungsherr und Reichsschultheiß.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ulrich d. J. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus

geb.: 1608
gest.: 1681
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Ulrich d. Ä. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus (1570-1654); um 1637 Kammerjunker der Pfalzgräfin Hedwig von Pfalz-Sulzbach (1603-1657); 1638 Genannter und Pfleger von Velden; 1646 Pfleger von Hersbruck; 1656 "junger" und 1670 "alter Bürgermeister", 1677 Septemvir und Vorderster Landpfleger der Reichsstadt Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Levin Ludwig (von) Hahn

geb.: 1579
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Cuno Hahn (1540-1590); Gutsherr auf Seeburg; Kammerjunker des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1628 Hauptmann des Stifts Quedlinburg; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zusammenziehende").

Weiterführende Informationen in der DNB
James Hamilton
Marquess James of Hamilton
Earl James of Cambridge
Duke James of Hamilton
Marquess James of Clydesdale

geb.: 1606
gest.: 1649
Anm.: Sohn des schottischen Adligen James Hamilton, 2. Marquess of Hamilton (1589-1625); 1625-1643 1. Marquess of Hamilton; ab 1625 2. Earl of Cambridge; seit 1628 Gentleman of the Bedchamber und 1628–1644 Master of the Horse des Königs Karl I. von England (1600-1649); 1631/32 Unterstützung des Königs Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632) mit einer fünf Regimenter starken englisch-schottischen Armee auf dem deutschen Kriegsschauplatz; 1638-1641 Lord Chancellor of Scotland; ab 1643 1. Duke of Hamilton und 1. Marquess of Clydesdale; 1648 Kommandeur eines schottischen Hilfsheeres für die englischen Royalisten, wurde jedoch von Cromwell geschlagen und gefangen; 1649 Enthauptung in London; seit 1630 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Philipp Moritz von Hanau-Münzenberg

geb.: 1605
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Grafen Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg (1576-1612); ab 1612 regierender Graf von Hanau-Münzenberg (bis 1626 unter mütterlicher Vormundschaft); Obrist in kaiserlichen (1629) bzw. schwedischen (1632) Diensten; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Faselnde").

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Hanßler

Anm.: 1619 vermutlich ligistischer Obrist.
N. N. (von) Harburg (1)

Anm.: Sohn des N. N. (von) Harburg (2).
N. N. (von) Harburg (2)

Anm.: Vater des N. N. (von) Harburg (1).
N. N. van Harderwijk (1)

Anm.: Angehöriger des Harderwijker Adelsgeschlechts.
Graf Karl von Harrach

geb.: 1570
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Leonhard von Harrach (1542-1597); ab 1595 niederösterreichischer Regimentsrat; seit 1601 Hofkammerrat; kaiserlicher Botschafter an verschiedenen deutschen Höfen (1614-1617), bei der Republik Venedig (1618) und in München (1620); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; Geheimer Rat von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); um 1621 Erhebung in den persönlichen und 1627 in den erblichen Grafenstand; seit 1627 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Jakob Heilbronner
Jakob Heilbrunner

geb.: 1548
gest.: 1618
Anm.: Sohn des lutherischen Theologen Hieronymus Heilbronner (1522–1564); Studium der Theologie in Tübingen; 1577 Promotion zum Dr. theol.; ab 1573 Pfarrer in Wien, Rigersburg (Mähren) und Sitzendorf (Niederösterreich); 1575-1580 Hofprediger in Zweibrücken; 1580/81 Superintendent in Bensheim; 1581-1585 Generalsuperintendent in Amberg; 1588-1615/16 Hofprediger und Kirchenrat in Neuburg an der Donau; seit 1616 Abt von Anhausen; ab 1616 auch Abt und Generalsuperintendent von Bebenhausen; vgl. Maximilian Weigel / Joseph Wopper / Hans Ammon: Ambergisches Pfarrerbuch, Kallmünz 1967, S. 58f., Nr. 374.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Johan van der Hell

geb.: 1587
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Harderwijker Ratsherrn (Schöffen) und Bürgermeisters Casijn van der Hell (1557-1601); 1622 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; seit 1634 Schöffe und mehrfach Bürgermeister von Harderwijk; vgl. W. J. Baron d'Ablaing van Giessenburg: De Ridderschap van Veluwe of Geschiedenis der Veluwsche Jonkers, 'sGravenhage 1859, S. 254.
Graf Adam von Herberstorff

geb.: 1585
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Otto von Herberstorff (1551-1601) auf Kalsdorf/Steiermark; Herr auf Teublitz/Oberpfalz; 1610/11 pfälzisch-neuburgischer Pfleger von Beratzhausen; 1612-1614 Landrichter in Sulzbach; ab 1614 Pfleger von Reichertshofen; 1616-1619 Landschaftskommissar des Fürstentums Pfalz-Neuburg; ca. 1616/17 Konversion zum katholischen Glauben; bayerischer Rittmeister (1619), Obrist (1620) und Generalwachtmeister (1622/23); 1620-1628 Statthalter des an Bayern verpfändeten Erzherzogtums Österreich ob der Enns; seit 1628 Landeshauptmann von Oberösterreich; 1623 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Georg II. von Hessen-Darmstadt

geb.: 1605
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); seit 1626 regierender Landgraf von Hessen-Darmstadt.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Ludwig V. von Hessen-Darmstadt

geb.: 1577
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Landgrafen Georg I. von Hessen-Darmstadt (1547-1596); ab 1596 regierender Landgraf von Hessen-Darmstadt; seit 1604 Erbe der halben Landgrafschaft Hessen-Marburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Moritz von Hessen-Kassel

geb.: 1572
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Landgrafen Wilhelm IV. von Hessen-Kassel (1532-1592); 1592-1627 regierender Landgraf von Hessen-Kassel, Abdankung auf Drängen der hessischen Landstände zugunsten seines Sohnes Wilhelm V. (1602-1637); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgenannte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Otto von Hessen-Kassel

geb.: 1594
gest.: 1617
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); seit 1613 Statthalter seines Vaters in Oberhessen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Landgraf Wilhelm V. von Hessen-Kassel

geb.: 1602
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); ab 1617 Administrator von Hersfeld; nach der erzwungenen Abdankung seines Vaters seit 1627 regierender Landgraf von Hessen-Kassel; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kitzliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Gerhart van Hoeclum

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Willem van Hoeclum (1545-1595); um 1626 Bürgermeister von Harderwijk.
Matthäus Hörnigk

gest.: nach 1625
Anm.: Arzt in Zwickau und Eger.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. von Hövel

Anm.: Aus westfälischem Adelsgeschlecht; um 1626 evtl. in Diensten Fürst Christians II.
Georg Andreas von Hofkirchen

geb.: 1562
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Wilhelm von Hofkirchen (1529-1584); 1608 kaiserlicher Obrist; Kämmerer und Hofkriegsrat unter Kaiser Matthias (1557-1619); 1619/20 General-Landobrist der österreichischen Ständetruppen gegen Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1620 Ächtung, Enteignung und Emigration.
Graf Georg Friedrich von Hohenlohe-Weikersheim

geb.: 1569
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Grafen Wolfgang von Hohenlohe-Neuenstein (1546-1610); kaiserlicher Offizier im Langen Türkenkrieg; ab 1610 regierender Graf von Hohenlohe in Weikersheim; 1618-1620 Generalobristleutnant der böhmischen Aufständischen; 1621-1623 Reichsacht; 1632 schwedischer Generalstatthalter im Schwäbischen Reichskreis; 1633 schwedischer Statthalter von Augsburg; daraufhin bis 1637 erneut geächtet; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Getreue").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen
Fürst Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen

geb.: 1577
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Eitel Friedrich von Hohenzollern-Hechingen (1545-1605); 1603-1605 Reichskammergerichtspräsident; ab 1605 regierender Graf von Hohenzollern in Hechingen; 1609-1613 Reichshofratsvizepräsident; seit 1613 Reichshofratspräsident; wiederholt Gesandter der Kaiser Rudolph II. (1552-1612), Matthias und Ferdinand II. (1578-1637); ab 1620 kaiserlicher Kämmerer; 1623 Erhebung in den Fürstenstand; seit 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
N. N. Hohmuth

Anm.: Um 1626 Rentmeister von Schüttorf in der Grafschaft Bentheim.
Graf Heinrich Holk

geb.: 1599
gest.: 1633
Anm.: Sohn des dänischen Kriegskommissars und Diplomaten Ditlev Holk (1556-1633); zunächst in dänischen Kriegsdiensten, spätestens ab 1626 als Obrist; kaiserlicher Obrist (1630), Generalfeldwachtmeister (1632), Feldmarschallleutnant (1632) und Feldmarschall (1632); seit 1630 kaiserlicher Kämmerer; 1633 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Jodocus Hondius
Josse de Hondt

geb.: 1563
gest.: 1612
Anm.: Sohn von Olivier de Hondt; ab 1563 Kupferstecherlehre in Gent; 1584 Flucht nach London; seit 1593 Kartograph und Verleger in Amsterdam.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Christian Julius von Hoym

geb.: 1586
gest.: 1656
Anm.: Sohn des anhaltischen Oberpräsidenten und Kammerrats Christoph von Hoym (1534-1605); Herr auf Droyßig und Burgscheidungen; Erbkämmerer des Hochstifts bzw. kurbrandenburgischen Fürstentums Halberstadt; vgl. Gottfried Lobeck: Geistliches Sterbe-Bettlein/ Aus dem güldenen Macht-Spruch Joh. 3. v. 16 [...], o. O. 1656, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Balthasar von Hoyos

geb.: 1583
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Ludwig Gomez von Hoyos (1551-1606); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1626 Landmarschall von Niederösterreich; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christian Hübner

geb.: vor 1578
gest.: nach 1644
Anm.: Sohn des anhaltisch-dessauischen Kanzlers Tobias Hübner d. Ä.; 1618-1620 Hauptmann im böhmischen Ständeheer; danach in kaiserlichen Diensten, zuletzt als Obristleutnant (1623/28); 1629-1641 Obristleutnant und später Obrist des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659); zuletzt kaiserlicher Obrist und Kommandant der Festung Spielberg zu Brünn (1644); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Benehmende").
Tobias Hübner

geb.: 1578
gest.: 1636
Anm.: Sohn des anhaltisch-dessauischen Kanzlers Tobias Hübner d. Ä.; 1608-1610 Hofmeister des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt-Dessau (1592-1615); 1610-1613 Hofmann des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); noch 1614 Rat des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); nach 1614 Geheimer Rat und Hofmeister in Dessau; nach 1618 Kammer- und Justizienrat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); ab 1620 Angehöriger des engeren Ausschusses der anhaltischen Landstände; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nutzbare").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Christoph von Hünicke

gest.: nach 1638
Anm.: Sohn des Melchior von Hünicke; Erbherr auf Satzka und Schkopau; bereits um 1596 Domherr und spätestens seit 1619 Domdechant in Magdeburg.
Christian von Ilow

geb.: ca. 1585
gest.: 1634
Anm.: Geboren in der Neumark; ab 1618 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Hauptmann (1620), Obristleutnant (1621), Obrist (1625), Generalfeldwachtmeister (1631), Feldmarschalleutnant (1632) und Feldmarschall (1633); 1634 als Vertrauter Wallensteins (1583-1634) in Eger ermordet; 1627 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Enno Wilhelm von Innhausen und Knyphausen

geb.: 1586
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Wilhelm von Innhausen und Knyphausen (1557-1631); 1612-1615 Hofmeister und Geheimer Rat des Grafen Enno III. von Ostfriesland (1563-1625); ab 1617 Administrator des Kollegiums der ostfriesischen (ritterschaftlichen) Gemeinen Landeskollekten; 1618-1625 Hauptmann bzw. Kommandant der ganzen Garnison von Hamburg; 1625-1627 dänischer Generalquartiermeister; 1627-1643 erneut Kommandant der hamburgischen Garnison (1632 Obristleutnant); bis mindestens 1638 auch Obrist in schwedischen Diensten; zuletzt ostfriesischer Gesandter, u. a. auf dem Friedenskongress in Münster und auf dem Regensburger Reichstag (1653); seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verfolgende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Jesus Christus
Jesus von Nazareth

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Helfreich Jörger von Tollet

geb.: 1594
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Hans Jörger von Tollet (1558-1627); Herr auf Zäcking; 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Römisches Reich) Augustus
Gaius Octavius

geb.: 63 v. Chr.
gest.: 14 n. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Politikers Gaius Octavius (gest. 59/58 v. Chr.); als Großneffe und Adoptivsohn des Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.) seit 27 v. Chr. erster Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand I.
König Ferdinand I. von Böhmen
König Ferdinand I. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand I. von Österreich

geb.: 1503
gest.: 1564
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp I. von Burgund (1478–1506), ab 1504 König von Kastilien und León; seit 1521 regierender Erzherzog von Österreich; ab 1526 König von Böhmen und Ungarn; seit 1558 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1516 Ordensritter vom Goldenen Vlies; seit 1522 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand II.
König Ferdinand II. von Böhmen
König Ferdinand II. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand II. von Österreich

geb.: 1578
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); ab 1590 regierender Erzherzog der innerösterreichischen Erblande (bis 1596 unter Vormundschaft); 1617-1627 König von Böhmen; 1618-1625 König von Ungarn; seit 1619 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1596 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand III.
König Ferdinand III. von Böhmen
König Ferdinand III. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand III. von Österreich

geb.: 1608
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1626 König von Ungarn; seit 1627 König von Böhmen; ab 1637 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1625 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Friedrich I. Barbarossa
Herzog Friedrich III. von Schwaben

geb.: 1122
gest.: 1190
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich II. von Schwaben (1090-1147); 1147-1152 regierender Herzog von Schwaben; ab 1152 römisch-deutscher König; seit 1155 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Friedrich III.
Erzherzog Friedrich V. von Österreich
Herzog Friedrich V. von Kärnten

geb.: 1415
gest.: 1493
Anm.: Sohn des Herzogs Ernst von Österreich (1377-1424); ab 1424 regierender Herzog der Steiermark, von Kärnten und Krain (bis 1435 unter Vormundschaft); seit 1439 regierender Herzog von Österreich; ab 1440 römisch-deutscher König; seit 1452 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1491 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich II.
König Heinrich II. von Ostfrankenreich
König Heinrich II. von Italien
Herzog Heinrich IV. von Bayern

geb.: 973
gest.: 1024
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich II. von Bayern (951-995); 995-1004 und 1009-1017 regierender Herzog von Bayern; ab 1002 König des Ostfrankenreiches; seit 1004 König von Italien; ab 1014 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich IV.
Herzog Heinrich VIII. von Bayern

geb.: 1050
gest.: 1106
Anm.: Sohn von Kaiser Heinrich III. (1016-1056); 1053/54 regierender Herzog von Bayern; 1056–1105 römisch-deutscher König; 1084-1105 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich V.

geb.: 1081/86
gest.: 1125
Anm.: Sohn von Kaiser Heinrich IV. (1050-1106); ab 1106 römisch-deutscher König; seit 1111 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Karl V.
König Karl I. von Spanien
Erzherzog Karl I. von Österreich
Herzog Karl III. von Luxemburg

geb.: 1500
gest.: 1558
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp I. von Burgund (1478–1506), ab 1504 König von Kastilien und León; 1516–1555 Herzog von Luxemburg; 1516–1556 König von Spanien; 1519-1556 römisch-deutscher König; 1519–1521 regierender Erzherzog von Österreich; 1520-1556 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1501 Ritter und 1506-1555 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1508 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Römisches Reich) Konstantin I.

gest.: 337
Anm.: Sohn des römischen Kaisers Constantius I. (gest. 306); ab 306 Kaiser des Römischen Reiches (seit 324 als Alleinherrscher).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ludwig IV.
Herzog Ludwig IV. von Bayern
Pfalzgraf Ludwig III. bei Rhein

geb.: 1281/82
gest.: 1347
Anm.: Sohn von Ludwig dem Strengen, Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein (1229-1294); 1294–1329 regierender Pfalzgraf bei Rhein (bis 1317 mit seinem älteren Bruder Rudolph I.); 1294–1340 regierender Herzog in Oberbayern (bis 1317 mit seinem älteren Bruder Rudolph I.); ab 1340 regierender Herzog von Bayern; seit 1314 römisch-deutscher König; ab 1328 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Matthias
König Matthias II. von Böhmen
König Matthias II. von Ungarn
Erzherzog Matthias von Österreich

geb.: 1557
gest.: 1619
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Maximilian II. (1527-1576); 1593–1608 Statthalter von Niederösterreich; ab 1608 regierender Erzherzog von Österreich; 1608–1618 König von Ungarn; 1611–1617 König von Böhmen; seit 1612 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1596 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Byzantinisches Reich) Maurikios
Flavius Mauricius Tiberius

geb.: 539
gest.: 602
Anm.: Oströmischer Feldherr und Schwiegersohn des byzantinischen Kaisers Tiberius I. (gest. 582); seit 582 Kaiser des Byzantinischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Maximilian I.
Herzog Maximilian von Burgund
Erzherzog Maximilian I. von Österreich
Herzog Maximilian I. von Luxemburg
Graf Maximilian I. von Tirol

geb.: 1459
gest.: 1519
Anm.: Sohn von Kaiser Friedrich III. (1415-1493); 1477-1482 iure uxoris Herzog von Burgund; 1482–1516 Herzog von Luxemburg; ab 1486 römisch-deutscher König; seit 1493 regierender Erzherzog von Österreich; ab 1508 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1478 Ritter und Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1489 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Maximilian II.
König Maximilian von Böhmen
König Maximilian II. von Ungarn
Erzherzog Maximilian II. von Österreich

geb.: 1527
gest.: 1576
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Ferdinand I. (1503-1564); 1552–1564 Statthalter von Niederösterreich; 1562–1575 König von Böhmen; 1563–1572 König von Ungarn; 1562–1575 römisch-deutscher König; ab 1564 regierender Erzherzog von Österreich; seit 1564 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies; seit 1567 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Otto I. (der Große)
König (Ostfrankenreich) Otto I.
König Otto I. von Italien
Herzog Otto II. von Sachsen

geb.: 912
gest.: 973
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich I. von Sachsen (gest. 936); ab 936 Herzog von Sachsen und König des Ostfrankenreiches; seit 951 König von Italien; ab 962 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Rudolph II.
König Rudolph II. von Böhmen
König Rudolph II. von Ungarn
Erzherzog Rudolph V. von Österreich

geb.: 1552
gest.: 1612
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Maximilian II. (1527-1576); 1571–1576 Statthalter von Niederösterreich; 1572–1608 König von Ungarn; 1575–1611 König von Böhmen; 1576–1608 regierender Erzherzog von Österreich; seit 1576 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1578 Ritter des Hosenbandordens; seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Römisches Reich) Tiberius
Tiberius Claudius Nero

geb.: 42 v. Chr.
gest.: 37 n. Chr.
Anm.: Sohn des Prätors Tiberius Claudius Nero (gest. um 33 v. Chr.); 4 n. Chr. Adoption durch seinen Stiefvater Kaiser Augustus (63 v. Chr.-14 n. Chr.); seit 14 n. Chr. Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Römisches Reich) Vespasian
Titus Flavius Vespasianus

geb.: 9
gest.: 79
Anm.: Sohn des römischen Ritters Titus Flavius Sabinus; ab 42 erfolgreiche militärische Karriere; seit 69 Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Eleonora
Königin Eleonora von Böhmen
Königin Eleonora von Ungarn
Erzherzogin Eleonora von Österreich
Geburtsname: Eleonora Gonzaga

geb.: 1598
gest.: 1655
Anm.: Tochter des Vincenzo I. Gonzaga, Herzog von Mantua (1562-1612); 1622-1637 Ehe mit Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Maria Anna
Königin Maria Anna von Böhmen
Königin Maria Anna von Ungarn
Erzherzogin Maria Anna von Österreich
Geburtsname: Infantin Maria Anna von Spanien und Portugal

geb.: 1606
gest.: 1646
Anm.: Tochter des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); seit 1631 Ehe mit Kaiser Ferdinand III. (1608-1657).

Weiterführende Informationen in der DNB
Erhard Kern

Anm.: Waldbürger im oberungarischen Schemnitz (Banská Štiavnica).
Rudolph Kern

Anm.: Sohn des Schemnitzer Waldbürgers Erhard Kern; 1635 Wiener Kammerdiener des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Hanns Jakob Khiesel von Kaltenbrunn
Graf Hanns Jakob von Gottschee

geb.: 1565
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Johann Khiesel von Kaltenbrunn (1530-1591); um 1601 Konversion zum katholischen Glauben; Kämmerer und Hofkriegsrat des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1616-1619 kaiserlicher Oberststallmeister; seit 1620 Oberstkämmerer; 1622 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wenzel Kinsky von Wchinitz und Tettau

geb.: 1572
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Johann d. Ä. Kinsky von Wchinitz und Tettau (gest. 1590); ab 1596 Kämmerer und Rat des Königs Matthias von Ungarn; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Wilhelm Kinsky von Wchinitz und Tettau

geb.: 1574/82
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Johann d. Ä. Kinsky von Wchinitz und Tettau (gest. 1590); ab 1611 Oberstjägermeister des Königreiches Böhmen; 1618/19 Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand, jedoch rechtzeitiger Rücktritt von seinem Direktorenamt; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer; ab 1630 Exil in Kursachsen, wo er die böhmischen Emigranten um sich sammelte; 1634 Ermordung als Vertrauter und Unterhändler Wallensteins (1583-1634); 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaspar Ernst von Knoch(e)

geb.: 1582
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Kaspar von Knoch (gest. 1588/89); 1597-1602 Hofmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); 1606-1632 Amtshauptmann von Harzgerode und Güntersberge; 1632-1636 schwedischer Beamter in den Stiften Magdeburg und Halberstadt; ab 1636 Angehöriger des engeren Ständeausschusses im Fürstentum Anhalt; seit 1639 anhaltisch-dessauischer Geheimer Rat und Hofmarschall sowie Amtshauptmann von Sandersleben und Freckleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausbreitende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
König (Heiliges Römisches Reich) Albrecht I.
Herzog Albrecht I. von Österreich
Herzog Albrecht I. von Steiermark
Herzog Albrecht I. von Krain

geb.: 1255
gest.: 1308
Anm.: Sohn des späteren römisch-deutschen Königs Rudolph I. (1218-1291); ab 1282 regierender Herzog von Österreich, der Steiermark und von Krain; seit 1298 römisch-deutscher König.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König (Ostfrankenreich) Heinrich I.
Herzog Heinrich I. von Sachsen

geb.: ca. 875
gest.: 936
Anm.: Sohn des Herzogs Otto I. von Sachsen (gest. 912); ab 912 Herzog von Sachsen; seit 919 König des Ostfrankenreiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König (Heiliges Römisches Reich) Rudolph I.
Herzog Rudolph I. von Österreich
Herzog Rudolph I. von Steiermark
Herzog Rudolph I. von Kärnten
Herzog Rudolph I. von Krain
Graf Rudolph IV. von Habsburg

geb.: 1218
gest.: 1291
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht IV. von Habsburg (gest. 1239); ab 1240 regierender Graf von Habsburg; seit 1273 römisch-deutscher König; 1276–1286 regierender Herzog von Kärnten und Krain; 1278–1282 regierender Herzog von Österreich und der Steiermark.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Ernst von Kollonitsch

geb.: 1582
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Georg Seifried von Kollonitsch (1537-1599); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; Obrist und seit 1621 Festungskommandant von Komorn (Komárno); 1623 Konversion zum katholischen Glauben; 1637 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Sbigneus Leopold von Kolowrat-Novohradský

geb.: 1594
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Johann von Kolowrat-Novohradský (gest. 1613); Kreishauptmann von Leitmeritz.
Graf Johann Philipp Kratz von Scharffenstein

geb.: 1591
gest.: 1635
Anm.: Sohn des kurtrierischen Rates Anton Kratz von Scharffenstein (gest. 1619); ab 1617 Domherr in Mainz; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; ab 1620 bayerisch-ligistischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1624) und Generalfeldwachtmeister (1631); 1632/33 kurbayerischer Generalfeldzeugmeister; 1634 schwedischer Feldmarschall; 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1635 Enthauptung wegen Hochverrats; 1630 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
(Albrecht) Christoph von Krosigk

geb.: 1576
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Adolph von Krosigk (gest. 1605); anhaltisch-dessauischer Kammerrat, Hofmarschall und Amtshauptmann von Dessau; 1623 Capitain der anhaltischen Landesdefension; 1628 Unterdirektor des anhaltischen Landtages; 1617 Gründungsmitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbekommende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Bernhard von Krosigk

geb.: 1582
gest.: 1620
Anm.: Sohn des Adolph von Krosigk (gest. 1605); 1596-1602 Page und Reisebegleiter des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); später anhaltisch-köthnischer Rittmeister; 1620 Tod als böhmischer Obristleutnant in der Schlacht am Weißen Berg; 1617 Gründungsmitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Reinliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johanna Elisabeth von Krosigk

Anm.: Tochter des Dessauer Hofmarschalls (Albrecht) Christoph von Krosigk (1576-1638); 1637-1643 morganatische Ehe mit Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau (1606-1643).
Graf Georg Adam von Kuefstein

geb.: 1605
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Johann Jakob von Kuefstein (1577-1633); kaiserlicher Obrist, Generalmajor und Hofkriegsrat; 1639-1650 Obristleutnant der Wiener Stadtguardia; ab 1646 kaiserlicher Kämmerer; 1654 Erhebung in den Grafenstand; seit 1651 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kunstliebende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Jakob von Kuefstein

geb.: 1577
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Johann Georg von Kuefstein (1536-1603); ca. 1619/20 Generalproviantmeister der niederösterreichischen Stände; ab 1620 kaiserlicher Obrist; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Heinrich Lamminger von Albenreuth

Anm.: Oberpfälzischer Adliger; 1617-1625 Regierungsrat in Amberg; 1629 Emigration aus der Oberpfalz; um 1636 offenbar in brandenburgisch-bayreuthischen Diensten.
N. N. von der Lancken (1)

Anm.: Bruder des N. N. von der Lancken (2).
N. N. von der Lancken (2)

Anm.: Bruder des N. N. von der Lancken (1); um 1636 mecklenburgischer Amtshauptmann von Fürstenberg.
Charles de Latfeur

geb.: ca. 1572
gest.: 1650
Anm.: Sohn von Jean de Latfeur (gest. 1597) aus Antwerpen; Kaufmann und Bankier in Amsterdam; um 1626 Tätigkeit für die Fürsten von Anhalt.
Constantin L'Empereur van Oppyck

geb.: 1591
gest.: 1648
Anm.: Sohn des aus Brabant geflüchteten Antonius Cäsar; 1607 Artesstudium in Leiden; 1614 Theologiestudium in Franeker; 1617 Doktorpromotion; ab 1619 Professor der Theologie und hebräischen Sprache sowie Bibliothekar des Gymnasiums von Harderwijk; seit Ende 1627 Professor für Hebräisch und Chaldäisch, 1646 für Theologie an der Universität Leiden; 1639 Rat des Johann Moritz von Nassau-Siegen (1604-1679).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Alexander Leslie
Earl Alexander of Leven

geb.: 1582
gest.: 1661
Anm.: Illegitimer Sohn des schottischen Hauptmanns George Leslie; 1608-1638 in schwedischen Kriegsdiensten als Leutnant (1611), Capitain (1612), Obristleutnant (1622), Obrist (1623), Generalmajor (1631) und Feldmarschall (1636); 1625 Ritterschlag; seit 1641 Mitglied des Scottish Privy Council und 1. Earl of Leven; 1644-1647 Kommandeur der schottischen Parlamentsarmee gegen König Karl I. von England (1600-1649).

Weiterführende Informationen in der DNB
Alexander Leslie of Auchintoul

geb.: 1590
gest.: 1663
Anm.: Schottischer Adliger; 1618 als polnischer Offizier in russischer Gefangenschaft; 1626-1632 schwedischer Obrist; 1632-1634 auf Grund der Allianz Moskaus mit Schweden russischer Obrist im Smolensker Krieg gegen Polen; um 1637/38 Rückkehr nach Schottland; Teilnahme am Englischen Bürgerkrieg; ab 1647 erneut russischer Obrist, zuletzt erster General aus dem Ausland; 1652 Konversion zur orthodoxen Kirche; seit 1654 Gouverneur von Smolensk; vgl Paul Dukes: Alexander Leslie and the Smolensk War 1632-1634, in: Steve Murdoch (Hg.), Scotland and the Thirty Years' War 1618-1648, Leiden 2001, S. 173-189.
Graf Walter Leslie

geb.: 1607
gest.: 1667
Anm.: Sohn des schottischen Adligen William of Balquhain (gest. 1622); um 1624 in holländischen Kriegsdiensten; kaiserlicher Obristwachtmeister (1631), Obrist (1634), General (um 1640/41), Generalfeldwachtmeister (1637), Feldzeugmeister (1646) und Feldmarschall (1650) schottischer Herkunft; ab 1633 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1639 Hofkriegsrat; ab 1655 Geheimer Rat; 1665/66 Leiter der kaiserlichen Großbotschaft an die Hohe Pforte; 1637 Erhebung in den Grafenstand; seit 1665 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johann von Leubelfing

geb.: 1578
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Seifried von Leubelfing; seit 1620 Obrist der Nürnberger Stadtgarde (noch 1634); um 1637 in brandenburgisch-ansbachischen Diensten.
Landgraf Maximilian Adam von Leuchtenberg

geb.: 1611
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Landgrafen Wilhelm von Leuchtenberg (1586-1634); ab 1634 regierender Landgraf von Leuchtenberg; seit 1641 kaiserlicher Kommandant von Nördlingen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Emir Fachr-ad-Din II. von Libanon

geb.: 1572
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Emirs Qorqmaz ibn Ma'n von Libanon (gest. 1585); 1593-1613 und 1618-1633 regierender Emir der Drusen (1613-1618 Exil in Europa); 1633-1635 Inhaftierung in Konstantinopel; 1635 Hinrichtung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Gundaker von Liechtenstein

geb.: 1580
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); ab 1599 kaiserlicher Kämmerer; 1602 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1606 Hofkammerrat; 1615/16 und 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1621 Geheimer Rat; 1624-1626 Obersthofmeister; 1623 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Karl von Liechtenstein
Herzog Karl von Troppau-Jägerndorf

geb.: 1569
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); 1599 Konversion zum katholischen Glauben; 1604-1606 Landeshauptmann von Mähren; 1606/07 kaiserlicher Obersthofmeister; 1608 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1614 Herzog von Troppau; 1620 Generalbevollmächtigter von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1622 Statthalter und Vizekönig von Böhmen, Herzog von Jägerndorf und Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Karl Eusebius von Liechtenstein

geb.: 1611
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Karl von Liechtenstein (1569-1627); ab 1627 Fürst und Oberhaupt der Familie (bis 1632 unter Vormundschaft seines Onkels Maximilian); 1639-1641 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Maximilian von Liechtenstein

geb.: 1578
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); 1600 Konversion zum katholischen Glauben; 1601/02 Reichshofrat; kaiserlicher Feldzeugmeister (1608/1620) und Generalfeldwachtmeister (1619); 1613-1615 Oberststallmeister von Kaiser Matthias (1557-1619); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1638 Kommandeur der ungarischen Grenzfestung Raab; 1623 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Axel Gustafsson Lillie
Graf Axel von Lillieborg

geb.: 1603
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Lillie (gest. 1605); 1619 Page des Königs Gustav II. Adolph von Schweden; schwedischer Leutnant (1626), Obrist (1630), Generalmajor (1635), General (1654) und Feldmarschall (1657); ab 1638 Vizegouverneur in Vorpommern und Kommandant von Stralsund; 1641-1648 Vizegouverneur von ganz Pommern; zugleich 1642-1648 Gouverneur des Meißnischen Estats und Oberkommandant von Leipzig; seit 1648 Reichsrat; ab 1651 Kriegsrat; seit 1652 Kammerrat; 1652-1661 Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern; 1655/56 Gouverneur von Halland; ab 1661 Generalgouverneur von Livland; 1651 Erhebung in den Freiherrenstand; seit 1652 Graf von Lillieborg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Karl von Limbach

gest.: 1638
Anm.: Um 1637 kaiserlicher Obrist.
Graf Simon VII. zur Lippe-Detmold

geb.: 1587
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Grafen Simon VI. zur Lippe (1554-1613); ab 1613 regierender Graf zur Lippe-Detmold; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lange").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Sidonius Albrecht von Lobkowitz
Sidonius Albrecht Popel von Lobkowitz

geb.: 1568
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Ladislaus Popel von Lobkowitz (1501-1584); 1591-1599 Reichshofrat; 1599-1619 und ab 1620 böhmischer Oberstkanzler; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1624 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Fürst Wenzel Eusebius von Lobkowitz
Herzog Wenzel Eusebius von Schlesien-Sagan

geb.: 1609
gest.: 1677
Anm.: Sohn des Sidonius Albrecht Popel von Lobkowitz (1568-1628); ab 1628 Fürst; kaiserlicher Obrist (1631), Generalfeldwachtmeister (1636) und Feldmarschall (1647); seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; ab 1646 Herzog von Schlesien-Sagan; seit 1647 Geheimer Rat; 1650-1665 Hofkriegsratspräsident; 1665-1674 Obersthofmeister; ab 1670 erster Minister von Kaiser Leopold I.; seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Graf Paris von Lodron
Erzbischof Paris von Salzburg

geb.: 1586
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Grafen Niklas von Lodron (1549-1621); Domherr in Trient (1605) und Salzburg (1606); 1616-1619 Salzburger Dompropst und Präsident der erzbischöflichen Hofkammer; seit 1619 Erzbischof von Salzburg.

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Michael (von) Loefen

geb.: ca. 1550
gest.: 1620
Anm.: Exulant aus Trier; Dr. jur.; ab 1592 kurpfälzischer Rat in Heidelberg; Vertrauter des Amberger Statthalters Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630), mit dem er sich seit 1604 an einem Bergwerksunternehmen im Fichtelgebirge beteiligte; 1604 Nobilitierung.

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Johann Löw d. Ä.

geb.: 1575
gest.: 1645?
Anm.: 1604-1645 anhaltischer Agent beim Reichshofrat in Wien; Tätigkeit in derselben Funktion für weitere lutherische und reformierte Reichsfürsten und -grafen (u. a. Pfalz-Sulzbach, Hanau-Münzenberg bzw. -Lichtenberg, Hohenlohe-Neuenstein, Castell, Bentheim-Tecklenburg, Nassau-Dillenburg, Erzstift Bremen) sowie für den König von Dänemark.
Graf Georg Ludwig von Löwenstein-Scharfeneck

geb.: 1587
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Grafen Wolfgang II. von Löwenstein-Scharfeneck (1555-1596); zunächst in holländischen, ab 1617 in venezianischen Kriegsdiensten; 1622/23 Offizier unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1622 Reichsacht und Verlust der Herrschaft Scharfeneck; seit 1631 schwedischer Obrist und Kommandant von Erfurt.

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Charles-Bonaventure de Longueval
Comte Charles-Bonaventure de Buquoy

geb.: 1571
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Maximilien de Longueval, Baron de Vaux, ab 1580 Comte de Buquoy (1537-1581); spanischer Obrist (1597), Generalwachtmeister (1600) und Generalfeldzeugmeister (1602) in den Niederlanden; seit 1606 königlicher Kriegsrat; ab 1613 Grand-bailli der Grafschaft Hennegau; kaiserlicher Oberst-Feldgeneral (1614), Feldmarschall (1618), Generaloberstleutnant (1619) und Generaloberst der Kavallerie (1620); seit 1620 kaiserlicher Kämmerer; ab 1613 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Graf Georg Achaz von Losenstein

geb.: 1597
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Wolfgang Sigmund von Losenstein (1567-1626); 1623 Erhebung in den Grafenstand; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1637-1651 Oberstfalkenmeister; 1642–1651 Landmarschall von Niederösterreich; seit 1651 Oberststallmeister; 1653 Geheimer Rat und Ordensritter vom Goldenen Vlies.
Graf Wolfgang Sigmund von Losenstein

geb.: 1567
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Dietmar von Losenstein (gest. 1577); ab 1612 Obersthofmarschall; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; 1623 Erhebung in den Grafenstand.

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Peter von Losy

gest.: nach 1640
Anm.: Kaiserlicher Rittmeister (1624) und Kroaten-Obrist (1630); 1635 wegen Beteiligung an Wallensteins "Verschwörung" zum Tode verurteilt, jedoch begnadigt.
Herzog Karl III. von Lothringen

geb.: 1543
gest.: 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Franz I. von Lothringen (1517-1545); seit 1545 Herzog von Lothringen (bis 1559 unter Vormundschaft).

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Herzog Karl IV. von Lothringen

geb.: 1604
gest.: 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen (1572-1632); 1625-1634 und seit 1661 Herzog von Lothringen; 1634 vorübergehende Abdankung zu Gunsten seines Bruders Nikolaus Franz (1609-1670).

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Herzog Nikolaus II. Franz von Lothringen
Bischof Nikolaus Franz von Toul

geb.: 1609
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen (1572-1632); 1624-1634 Bischof von Toul; 1626-1634 Kardinal; 1634 Herzog von Lothringen anstelle seines Bruders Karl IV. (1604-1675), noch im gleichen Jahr Flucht und anschließend Leben im Exil; 1648 Rückkehr in den geistlichen Stand.

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Melchior Louis

geb.: 1576
Anm.: 1620 Schatzmeister ("tresorier") des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); um 1627/1628 Diener des Prinzen Christian d. J.; später anhaltisch-bernburgischer Amtmann und Rat (noch 1648); seit 1638 Bernburger Stadtvogt.
Christoph Ludwig

geb.: 1567
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgermeisters Daniel Ludwig; 1597-1599 Rektor in Bernburg; 1599-1602 Diakon an der Schlosskirche und seit 1602 Diakon an der Marienkirche in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 341.
Ludovico Ludovisi
Erzbischof Ludovico von Bologna

geb.: 1595
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Bologneser Adligen Orazio Ludovisi (1561-1640); 1621-1623 Kardinalnepot und Kardinalkämmerer von Papst Gregor XV. (1554-1623); ab 1621 Erzbischof von Bologna; seit 1622 Präfekt der Congregatio de Propaganda Fide.

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Albrecht von Lüchau

geb.: 1572
gest.: 1655
Anm.: Vor 1636 brandenburgisch-bayreuthischer Oberstallmeister; Amtmann von Bayreuth.
Joachim von Lützow

Anm.: Um 1635 Rittmeister.
Graf Johann Kasimir von Lynar

geb.: 1569
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Grafen Rochus Quirinus von Lynar (1525-1596); 1596-1598 Oberhauptmann von Spandau; 1603-1611 brandenburgisch-kulmbachischer Geheimer Rat und Oberkammerrat; danach kurbrandenburgischer Geheimer Rat und Oberkammerpräsident; vgl. Joachim Nisaeus: Iusta Funebria, Oder Christliche Ehrenpredigt/ Bey und uber der Trawrigen Leichfahrt [...], Berlin 1619, o. S.

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Francesco de Magni
Graf Franz von Magnis

geb.: 1598
gest.: 1652
Anm.: Sohn des kaiserlichen Geheimen Rates Constantin de Magni (1539-1606); ab 1620 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Obrist (1622) und Feldmarschalleutnant (1644); seit 1637 Hofkriegsrat; 1640/41 Landeshauptmann von Mähren; 1646-1649 Landeshauptmann des Fürstentums Oppeln-Ratibor; ab 1649 Oberstlandrichter für Mähren; Erhebung in den Freiherren- (1622) und Grafenstand (1629).

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N. N. Magot

Anm.: Um 1617/22 Kammerdiener des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Francesco Makob

Anm.: Um 1623 ein Apotheker in Padua.
Graf Christoph Heinrich von Mansfeld-Hinterort

geb.: 1628
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Grafen Ernst Ludwig von Mansfeld-Hinterort (1605-1632).

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Graf Ernst Ludwig von Mansfeld-Hinterort

geb.: 1605
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Friedrich Christoph von Mansfeld-Hinterort (1564-1631); schwedischer Obristwachtmeister (1622) und Rittmeister (1631).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Bruno von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1576
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Grafen Bruno von Mansfeld-Vorderort (1545-1615); um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1603 kaiserlicher Kriegsrat; seit 1607 Kämmerer des Erzherzogs Matthias von Österreich; 1615-1619 kaiserlicher Trabantenhauptmann; 1620-1637 Oberstjägermeister und Oberststallmeister von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); ab 1637 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1580
gest.: 1626
Anm.: Unehelicher Sohn des Grafen Peter Ernst I. von Mansfeld-Vorderort (1517-1604); 1594/95 und 1603 Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1604-1606 spanischer Offizier in den Niederlanden; 1609 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 Übertritt zur Protestantischen Union; 1617-1620 General der böhmischen Ständearmee; danach Heerführer des geächteten Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) und einer der bedeutendsten Condottiere gegen die Habsburger und deren Verbündete.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Wolfgang von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1575
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Grafen Bruno von Mansfeld-Vorderort (1545-1615); kaiserlicher Hauptmann (1602), Obristwachtmeister (1605) und Obrist (1607); 1610 kursächsischer Obrist und Oberhauptmann des Vogtländischen Kreises; 1612 Obrist und Statthalter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1614 kaiserlicher Obrist; 1620-1623 kursächsischer Generalleutnant; ab 1623 Kommandant der ungarischen Festung Raab; seit 1624 endgültig in kaiserlichen Kriegsdiensten, zuletzt als Feldmarschall (1632); spätestens 1627 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1630/31 Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; seit 1637 Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Maria

Anm.: Laut Neuem Testament Mutter von Jesus Christus; als "Muttergottes" bzw. "Gottesgebärerin" verehrt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Baltasar de Marradas y Vicque

geb.: 1560
gest.: 1638
Anm.: Spanischer Adliger aus Valencia; Teilnahme am Langen Türkenkrieg; kaiserlicher Obrist (1605), Generalfeldwachtmeister (1619), Generaloberst der Kavallerie (1622), Feldmarschall (1626) und Generalleutnant (1627); ab 1606 Kämmerer des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); seit 1625 Militär- und Zivilverwalter des Königreiches Böhmen; ab 1635 kaiserlicher Kämmerer; seit 1637 Geheimer Rat; 1621 Erhebung in den Grafenstand; vgl. Robert Laurentius Dauber: Johanniter-Malteser-Ritter unter kaiserlichen Fahnen 1523-1918, Gnas 2007, S. 88-90.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Anna Sophia von Mecklenburg

geb.: 1591
gest.: 1648
Anm.: Blinde Tochter des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Eleonora Maria von Mecklenburg-Güstrow
Geburtsname: Fürstin Eleonora Maria von Anhalt-Bernburg

geb.: 1600
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; 1626-1636 Ehe mit Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Gustav Adolph von Mecklenburg-Güstrow
Administrator Gustav Adolph von Ratzeburg

geb.: 1633
gest.: 1695
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636) und Neffe Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1636-1648 Administrator des Stifts Ratzeburg; ab 1654 regierender Herzog von Mecklenburg-Güstrow; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefällige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow

geb.: 1590
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Adolph Friedrich (1588-1658) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Güstrow (1628-1631 Ersetzung durch Wallenstein); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollkommene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin
Administrator Adolph Friedrich von Schwerin

geb.: 1588
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1592-1610 regierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin (bis 1608 unter Vormundschaft); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Albrecht II. (1590-1636) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin (1628-1631 Ersetzung durch Wallenstein); 1634-1648 Administrator von Schwerin; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Herrliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. de' Medici (1)
Granduca N. N. di Toscana

Anm.: Bruder des N. N. de' Medici (2).
N. N. de' Medici (2)

Anm.: Bruder eines namentlich nicht genannten Großherzogs der Toskana; sein Koch soll im Erzherzogtum Österreich einen kleineren Stadtbrand verursacht haben.
Ferdinando II. de' Medici
Granduca Ferdinando II. di Toscana

geb.: 1610
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Cosimo II. de' Medici, Granduca di Toscana (1590-1621); seit 1621 Granduca di Toscana (bis 1628 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Vittoria de' Medici
Granduchessa Vittoria di Toscana
Geburtsname: Vittoria della Rovere

geb.: 1622
gest.: 1694
Anm.: Tochter des Federico Ubaldo della Rovere (1605-1623); 1634-1670 Ehe mit Ferdinando II. de' Medici, Granduca di Toscana (1610-1670).

Weiterführende Informationen in der DNB
Ellardus van Mehen

geb.: 1570
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Gerrit van Mehen aus Harderwijk; 1594/95 Theologiestudium in Leiden; ab 1598 Pfarrer in Harderwijk; 1600/01 Professor für Theologie und Hebräisch am Harderwijker Gymnasium illustre; 1618/19 Delegierter von Gelderland auf der Synode von Dordrecht; zeitweise Aushilfspfarrer in Utrecht (1619) und Amsterdam (1620); seit 1637 erneut Professor am Gymnasium illustre in Harderwijk.

Weiterführende Informationen in der DNB
Marcantonio Memmo

geb.: 1536
gest.: 1615
Anm.: Sohn des Giovanni Memmo; seit 1612 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Christoph Meurer

geb.: 1598
gest.: 1652
Anm.: Sohn des holsteinischen Geheimen Rates, Vizekanzlers und Präsidenten Philipp Meurer in Husum; Rechtsstudium in Rostock, Tübingen, Straßburg, Wittenberg, Leipzig und Jena; 1621 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Jena; ab 1633 Ratssyndikus der Stadt Hamburg; hamburgischer Gesandter am Wiener Kaiserhof (1631 und 1635), beim Regensburger Kurfürstentag (1636/37), beim Regensburger Reichstag (1640/41) sowie bei den Friedensverhandlungen von Münster und Osnabrück (1645-1648); seit 1631 Hofpfalzgraf.

Weiterführende Informationen in der DNB, Westfälische Geschichte
Bernhard Meyer

geb.: 1599
gest.: nach 1640
Anm.: Angehöriger des Basler Achtbürger- und Ratsgeschlechts Meyer zum Pfeil; mecklenburgisch-güstrowischer Obristleutnant und Gesandter; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gültige").
Martin Meyer

Anm.: Lic. med.; Arzt in Eger, der 1637 eine Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg gewidmete "Kurtze Beschreibung deß Egerischen Schleder-Sawerbrunnens" bei dem Nürnberger Verleger Endter veröffentlichte.

Weiterführende Informationen in der DNB
Jakob Michael
Jacques Michel

Anm.: Aus Metz stammender Franzose; um 1635/37 Wiener Hofjuwelier.
Heinrich Milde

gest.: 1642
Anm.: Zunächst reformierter Prediger in Emden; seit 1612 Prediger der reformierten Gemeinde in Altona; vgl. Johann Adrian Bolten: Historische Kirchen-Nachrichten von der Stadt Altona [...], Bd. 1, Altona 1790, S. 215f.
Sancho de Monroy y Zúñiga
Marqués Sancho de Castañeda

gest.: 1646
Anm.: Sohn des Fernando de Monroy; Hofmeister der Königin Elisabeth von Spanien (1602-1644); Kämmerer, Kriegs- und Staatsrat des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); 1632-1641 spanischer Botschafter am Wiener Kaiserhof; seit 1632 erster Marqués de Castañeda.
Rodolfo Marazzino
Graf Rudolph von Morzin

geb.: ca. 1600
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Blasio Marazzino (Blasius von Morzin); zunächst in polnischen Kriegsdiensten; danach kaiserlicher Obrist (1631), Generalwachtmeister (1633) und Feldzeugmeister (1636); seit 1635 kaiserlicher Kämmerer; 1638/39 kursächsischer Generalfeldmarschall; Erhebung in den Freiherren- (1632) und Grafenstand (1636).

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Murlo

Anm.: Adliger nicht ermittelter Herkunft, der 1628 den Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg in Hoym töten wollte.
N. N. Mylius

Anm.: Um 1636 Präzeptor des Christian Heinrich von Börstel (1617-1661).
Graf Ernst Kasimir von Nassau-Diez

geb.: 1573
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Johann VI. von Nassau-Dillenburg (1536-1606); ab 1594 in niederländischen Kriegsdiensten als Obrist (1600) und Feldmarschall (1607); seit 1620 Statthalter von Friesland, ab 1625 auch von Groningen und Drenthe; seit 1607 regierender Graf von Nassau-Diez.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann VI. von Nassau-Dillenburg

geb.: 1536
gest.: 1606
Anm.: Sohn des Grafen Wilhelm von Nassau-Dillenburg (1487-1559); seit 1559 regierender Graf von Nassau-Dillenburg; ebenso 1578-1581 Statthalter von Gelderland.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Friedrich Heinrich von Nassau-Dillenburg
Fürst Friedrich Heinrich von Oranien

geb.: 1584
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); ab 1625 Fürst von Oranien und Statthalter der Vereinigten Niederlande; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Moritz von Nassau-Dillenburg
Fürst Moritz von Oranien

geb.: 1567
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); ab 1584 Statthalter der Vereinigten Niederlande; seit 1618 auch Fürst von Orange.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg
Fürst Wilhelm I. von Oranien

geb.: 1533
gest.: 1584
Anm.: Sohn des Grafen Wilhelm von Nassau-Dillenburg (1487-1559); ab 1544 Fürst von Oranien; 1559-1567 und seit 1572 Statthalter von Holland, Seeland und Utrecht, ab 1580 auch von Friesland; Anführer im niederländischen Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg
Fürst Wilhelm II. von Oranien

geb.: 1626
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); ab 1647 Fürst von Oranien und Statthalter der Niederlande.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Moritz von Nassau-Siegen
Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen

geb.: 1604
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Grafen Johann VII. von Nassau-Siegen (1561-1623); ab 1621 in niederländischen Kriegsdiensten, zuletzt als Generalleutnant (1644) und Feldmarschall (1668); 1636-1644 Gouverneur, Kapitän und Ober-Admiral von Niederländisch-Brasilien; seit 1647 kurbrandenburgischer Statthalter von Kleve, Mark und Ravensberg; 1652 Erhebung in den Fürstenstand; 1674-1676 Gouverneur von Utrecht; ab 1674 regierender Fürst von Nassau-Siegen.

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Johann Nauwach

geb.: ca. 1595
gest.: 1645?
Anm.: Geboren in der Mark Brandenburg; 1607-1612 Kapellknabe in Dresden; 1612-1618 musikalische Ausbildung (Laute) in Italien; ab 1623 kurfürstlich-sächsischer Kammermusiker; bis 1629 Mitglied der Dresdener Hofkapelle; Konversion zum katholischen Glauben; danach kaiserlicher Kammermusiker; bis 1637 auch Kammerdiener der Erzherzogin Cäcilia Renata (1611-1644); 1637-1645 Instrumentalist und Tenor am Wiener Kaiserhof.

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Joachim Neumann

gest.: 1634
Anm.: Rittmeister, Geheimschreiber und Registrator der Kriegskanzlei von Wallenstein (1583-1634), als dessen Vertrauter er 1634 in Eger ermordet wurde.
Jean-Louis de Nogaret de La Valette
Duc Jean-Louis de Épernon

geb.: 1554
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Jean de Nogaret de La Valette (1527-1575); 1578-1589 einer der engsten Vertrauten (Mignons) des Königs Heinrich III. von Frankreich (1551-1589); ab 1581 Conseiller d’État, Colonel général des Bandes françaises, Duc d'Épernon und Pair de France; seit 1582 Premier gentilhomme de la Chambre du Roi; 1586–1594 Gouverneur der Provence; 1587-1589 Amiral de France; 1622-1641 Gouverneur der Guyenne.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Håkon VI. von Norwegen
König Håkon von Schweden

geb.: ca. 1341
gest.: 1380
Anm.: Sohn des Königs Magnus II. von Schweden bzw. Magnus VII. von Norwegen (1316-1374); seit 1355 König von Norwegen; 1362-1364 gemeinsam mit seinem Vater König von Schweden.
Karl Heinrich von Nostitz

geb.: 1613
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Heinrich von Nostitz (1563-1629); Hofjunker, Kammerjunker und Stallmeister (1637/39) des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg, den er auf Reisen nach Polen, in die Niederlande, ins Reich und nach Frankreich begleitete; 1634-1636 Musketier, Student der Ritterakademie und Kammerjunker in Orange; 1641 endgültige Rückkehr in die Oberlausitz; ab 1644 Landeskommissar im Kreis Bautzen; seit 1650 auch Hofgerichtsassessor; ab 1672 kursächsischer Kämmerer; seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glatte").

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Roberto Obizzi
Marchese Roberto d' Orciano

geb.: 1566
gest.: 1647
Anm.: Unehelicher, später legitimierter Sohn des in venezianischen stehenden Militärs Pio Enea Obizzi (1525-1589) aus Ferrara; zunächst in venezianischen Kriegsdiensten; toskanischer Capitano delle lance (1601) und Cavallerizzo maggiore (nach 1608); um 1623 Hofmeister des Granduca Ferdinando II. di Toscana (1610-1670); seit 1630 Marchese di Orciano.
Melchior Örtel

Anm.: Ab etwa 1620 Kammerdiener der Prinzen Christian d. J. und Ernst von Anhalt-Bernburg.
Österreich, Haus (Erzhaus)
Erzherzöge von Österreich

Anm.: Österreichische Linie der Habsburger.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Erzherzogin Isabella Clara Eugenia von Österreich
Geburtsname: Infantin Isabella Clara Eugenia von Spanien

geb.: 1566
gest.: 1633
Anm.: Tochter des Königs Philipp II. von Spanien (1527-1598); 1599-1621 Ehe mit Erzherzog Albrecht VII. von Österreich (1559-1621), Statthalter der Spanischen Niederlande; seit 1621 Statthalterin der Spanischen Niederlande.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Erzherzog Karl von Österreich
Bischof Karl von Breslau
Bischof Karl von Brixen

geb.: 1590
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); Domherr in Salzburg (1602), Passau (1603), Trient (1606), Brixen (1606–1613), Breslau (1608) und Köln (1618); ab 1608 Bischof von Breslau; seit 1613 Bischof von Brixen; ab 1619 Hochmeister des Deutschen Ordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Leopold von Österreich
Bischof Leopold von Passau
Bischof Leopold von Straßburg

geb.: 1586
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); 1598-1625 Bischof von Passau; 1599 Koadjutor und 1607-1626 Bischof von Straßburg; 1619-1623 Statthalter (Gubernator) von Tirol und Vorderösterreich; ab 1623 regierender Landesfürst von Tirol; seit 1626 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich
Bischof Leopold Wilhelm von Passau
Bischof Leopold Wilhelm von Straßburg
Bischof Leopold Wilhelm von Halberstadt
Erzbischof Leopold Wilhelm von Magdeburg
Bischof Leopold Wilhelm von Olmütz
Bischof Leopold Wilhelm von Breslau

geb.: 1614
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1625 Bischof von Passau; seit 1626 Bischof von Straßburg; 1627-1648 Bischof von Halberstadt; 1629-1635 Erzbischof von Magdeburg; ab 1637 Bischof von Olmütz; 1639-1642 und 1645/46 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee; seit 1641 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1647-1656 Statthalter der Spanischen Niederlande; ab 1656 Bischof von Breslau.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Maximilian von Österreich

geb.: 1558
gest.: 1618
Anm.: Sohn von Kaiser Maximilian II. (1527-1576); 1587 Wahl zum König von Polen, jedoch keine Krönung; ab 1590 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1593-1596 Regent von Innerösterreich; seit 1602 Statthalter von Tirol und Vorderösterreich.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johan van Oldenbarnevelt

geb.: 1547
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Amersfoorter Kaufmanns Gerrit van Oudenbarnevelt (1516-1589); Rechtsstudium in Löwen (1566), Bourges (1566/67), Köln (1567), Heidelberg (1568) und Padua (1569); 1568 Konversion zum Calvinismus; Advokat am obersten Gerichtshof von Holland (1570-1572) und der Delfter Wasserbehörde (1572-1576); 1576-1586 Ratspensionär (wichtigster juristischer Berater) der Stadt Rotterdam; seit 1586 Landesadvokat von Holland; 1618 als Gegner des Statthalters Fürst Moritz von Oranien (1567-1625) verhaftet; 1619 Hinrichtung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Oldenburg, Haus
Könige von Dänemark
Könige von Norwegen
Grafen von Oldenburg und Delmenhorst

Anm.: Nordwestdeutsches Reichsgrafengeschlecht; ab 1448 Könige von Dänemark; seit 1450 Könige von Norwegen.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Graf Anton Günther von Oldenburg und Delmenhorst

geb.: 1583
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Grafen Johann VII. von Oldenburg und Delmenhorst (1540-1603); ab 1603 regierender Graf von Oldenburg; 1647 Erbe der Grafschaft Delmenhorst; seit 1640 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unbetriegliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Orsini, Familie

Anm.: Römisches Hochadelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Friedrich Kasimir von Ortenburg

geb.: 1591
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Grafen Heinrich VII. von Ortenburg (1556-1603); ab 1628 Erbe der Grafschaft Ortenburg, die jedoch bis zu seinem Tod verpfändet blieb; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verharrende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Georg IV. von Ortenburg

geb.: 1573
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Grafen Ulrich II. von Ortenburg (1532-1586); ab 1603 Erbe der Grafschaft Ortenburg, die jedoch bis zu seinem Tod verpfändet blieb; 1612 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1612 bayerischer Rat; ab 1625 Hauptmann von Burghausen; Pfleger von Wasserburg am Inn (1625/26) und Eggenfelden (seit 1626).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Philipp von Ortenburg

geb.: 1592
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Grafen Heinrich VII. von Ortenburg (1556-1603); zuletzt schwedischer Obrist.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Ottenbusch

Anm.: Lic. jur.; hamburgischer Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag (1636/37).
Graf Axel Gustafsson Oxenstierna af Södermöre

geb.: 1583
gest.: 1654
Anm.: Sohn des schwedischen Reichsrats Gustaf Gabrielsson Oxenstierna (1551-1597); ab 1604 königlicher Kammerjunker; seit 1609 Reichsrat; ab 1612 schwedischer Reichskanzler; 1632-1644 Oberhaupt der Vormundschaftsregierung für Königin Christina von Schweden (1626-1689); 1645 Erhebung in den Grafenstand; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gewünschte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Christoph von Paar

geb.: ca. 1580
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Johann Baptist von Paar (gest. 1592); ab 1606 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; seit 1622 kaiserlicher Obersthofpostmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Floris II. von Palant
Graf Floris II. von Culemborg

geb.: 1577
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Floris I. von Palant, Graf von Culemborg (1537-1598); ab 1598 Graf von Culemborg; seit 1617 Abgeordneter zu den Generalstaaten von Geldern und Zutphen; Parteigänger des Johann von Oldenbarnevelt (1547-1619); später Felddeputierter.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Paul Pálffy von Erdőd

geb.: 1592
gest.: 1653
Anm.: Sohn des ungarischen Magnaten Nikolaus Pálffy (1552-1600); ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; 1624-1626 kaiserlicher Obrist; 1625-1646 Präsident der ungarischen Hofkammer; seit 1646 Obergespan und Burghauptmann von Preßburg; ab 1646 Geheimer Rat; seit 1649 Palatin von Ungarn; 1636 Erhebung in den Grafenstand; ab 1650 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Stephan Pálffy von Erdőd

geb.: 1586
gest.: 1646
Anm.: Sohn des ungarischen Magnaten Nikolaus Pálffy (1552-1600); 1608-1625 Obergespan und Burghauptmann von Preßburg sowie ungarischer Kronhüter; seit 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1626-1644 Kreisobrist jenseits der Donau und der bergstädtischen Grenze (in Neuhäusel); kaiserlicher Obrist (um 1632) und General der Kavallerie (1639); 1634 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Gottfried Heinrich von Pappenheim

geb.: 1594
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Veit von Pappenheim (1535-1600); 1616 Konversion zum katholischen Glauben; 1617/18 und ab 1623 Reichshofrat; in bayerisch-ligistischen bzw. kaiserlichen und spanischen (1624/25) Kriegsdiensten als Rittmeister (1619), Obristleutnant (1620), Obrist (1622), Generalfeldwachtmeister (1626), Generalfeldzeugmeister (1629) und Feldmarschall (1631); seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; 1628 Erhebung in den Grafenstand; ab 1631 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Wolf Christoph von Pappenheim

geb.: 1567
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Wolfgang von Pappenheim (1535-1585); seit 1621 Senior des Hauses Pappenheim und Reichserbmarschall; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Gregor XV.
Erzbischof Alessandro von Bologna
Alessandro Ludovisi

geb.: 1554
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Pompeo Ludovisi (gest. 1565); 1599-1612 Auditor der Römischen Rota; 1612-1621 Erzbischof von Bologna; ab 1616 Kardinal; seit 1621 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Paul V.
Bischof Camillo von Jesi
Camillo Borghese

geb.: 1552
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Marcantonio Borghese (1504-1574); 1597-1599 Bischof von Jesi; 1603-1605 Kardinalvikar von Rom; seit 1605 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Sixtus V.
Bischof Felice von Fermo
Bischof Felice von Sant'Agata de' Goti
Felice Peretti di Montalto

geb.: 1521
gest.: 1590
Anm.: Sohn des Bauern Francesco Peretti; 1566-1568 Generalvikar des Franziskaner-Ordens; 1566-1571 Bischof von Sant'Agata de' Goti; ab 1570 Kardinal; 1571-1577 Bischof von Fermo; seit 1585 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Urban VIII.
Erzbischof Maffeo von Nazareth
Bischof Maffeo von Spoleto
Maffeo Barberini

geb.: 1568
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571); 1604-1606 Apostolischer Nuntius in Frankreich; 1604-1608 Erzbischof von Nazareth; ab 1606 Kardinal; 1608-1617 Bischof von Spoleto; 1610-1623 Präfekt der Apostolischen Signatur; seit 1623 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Pause

gest.: 1636
Anm.: Bernburger Bürger; zuletzt Kammermeister in Zerbst.
Martin Peller von Schoppershof

geb.: 1559
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Radolfzeller Ratsherrn Balthasar Peller (gest. um 1580); 1581-1591 Mitarbeiter der Nürnberger Handelsgeschellschaft Forst-Viatis in Venedig; danach Kaufmann in Nürnberg und Teilhaber der 1591 mit seinem Schwiegervater Bartholomäus Viatis (1538-1624) gegründeten Handelsgesellschaft Viatis & Peller; ab 1596 Bürger und seit 1597 Genannter des Größeren Rats der Reichsstadt Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Alessandro Peretti di Montalto
Geburtsname: Alessandro Damasceni
Bischof Alessandro von Albano

geb.: 1571
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Fabio Damasceni; mütterlicherseits Großneffe von Papst Sixtus V.; ab 1585 Kardinal; seit 1589 Vizekanzler der Heiligen Römischen Kirche; ab 1620 Bischof von Albano.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wratislaw von Pernstein

geb.: 1530
gest.: 1582
Anm.: Sohn des Johann von Pernstein (1487-1548); ab 1567 böhmischer Oberstkanzler; seit 1555 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Schah Abbas I. von Persien

geb.: 1571
gest.: 1629
Anm.: Sohn des persischen Schahs Mohammad Chodābande (1532-1595); seit 1587 Schah von Persien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Schah Ismail I. von Persien

geb.: 1487
gest.: 1524
Anm.: Begründer der im Iran herrschenden Safawiden-Dynastie; seit 1501 Schah von Persien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Petrarca

geb.: 1304
gest.: 1374
Anm.: Italienischer Dichter und Mitbegründer des Renaissance-Humanismus.

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalz, Haus
Kurfürsten von der Pfalz
Pfalzgrafen bei Rhein

Anm.: Rheinpfälzischer Zweig der Wittelsbacher-Dynastie.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz
Königin Elisabeth von Böhmen
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von Schottland
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von England und Irland

geb.: 1596
gest.: 1662
Anm.: Tochter des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England und Irland) (1566-1625); 1613-1632 Ehe mit Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich III. (der Fromme) von der Pfalz
Pfalzgraf Friedrich II. von Pfalz-Simmern

geb.: 1515
gest.: 1576
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann II. von Pfalz-Simmern (1492-1557); 1557-1559 regierender Pfalzgraf von Pfalz-Simmern; seit 1559 Kurfürst von der Pfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz

geb.: 1574
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Kurfürsten Ludwig IV. von der Pfalz (1539-1583); seit 1583 Kurfürst von der Pfalz (bis 1592 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz
König Friedrich I. von Böhmen

geb.: 1596
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); 1610-1623 Kurfürst von der Pfalz (bis 1614 unter Vormundschaft); 1619/20 ebenso König von Böhmen ("Winterkönig"); ab 1620 Exil in den Vereinigten Niederlanden; 1623 Übertragung der pfälzischen Kurwürde auf Herzog Maximilian I. von Bayern (1573-1651) durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1612 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz

geb.: 1617
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); Exil in Kurbrandenburg (1620-1624), den Vereinigten Niederlanden (1624-1635) und England (1635-1649); ab 1648 Kurfürst von der Pfalz mit neuer achter Kurwürde (gemäß Westfälischem Frieden); seit 1633 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürstin Louise Juliana von der Pfalz
Geburtsname: Gräfin Louise Juliana von Nassau-Dillenburg

geb.: 1576
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); 1593-1610 Ehe mit Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ludwig IV. von der Pfalz

geb.: 1539
gest.: 1583
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz (1515-1576); ab 1563 Statthalter der Oberpfalz; seit 1576 Kurfürst von der Pfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf Christian I. von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler

geb.: 1598
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Karl I. von Pfalz-Birkenfeld (1560-1600); 1619 kurpfälzischer Rittmeister; 1622 Kriegsdienst unter Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); 1623 Reiterobrist unter Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626) in Ungarn; ca. 1626/27 vermutlich dänischer Obrist; ab 1630 regierender Pfalzgraf von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler; schwedischer Obrist (1631) und Kavalleriegeneral (1632-1634); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schnabelnde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein

geb.: 1587
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg (1547-1614); seit 1614 Herrschaft über Pfalz-Hilpoltstein unter der Landeshoheit seines ältesten Bruders Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Sophia Agnes von Pfalz-Hilpoltstein
Geburtsname: Landgräfin Sophia Agnes von Hessen-Darmstadt

geb.: 1604
gest.: 1664
Anm.: Tochter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1624-1644 Ehe mit Pfalzgraf Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein (1587-1644).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg

geb.: 1547
gest.: 1614
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (1526-1569), der 1557 auch Pfalz-Neuburg erbte; seit 1569 regierender Landesfürst von Pfalz-Neuburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg
Herzog Wolfgang Wilhelm von Jülich und Berg

geb.: 1578
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Neuburg (1547-1614); 1613 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1614 regierender Landesfürst von Pfalz-Neuburg sowie Herzog von Jülich und Berg; seit 1615 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Pfalzgraf Friedrich Heinrich von Pfalz-Simmern

geb.: 1614
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Ludwig Philipp von Pfalz-Simmern

geb.: 1602
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); ab 1610 regierender Landesfürst von Pfalz-Simmern und Sponheim (bis 1620 unter Vormundschaft); 1632-1649 Vormund des pfälzischen Kurprinzen Karl Ludwig (1617-1680); 1633/34 Administrator der schwedisch besetzten Kurpfalz; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefährliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Ruprecht von Pfalz-Simmern
Duke Rupert of Cumberland
Earl Rupert of Holderness

geb.: 1619
gest.: 1682
Anm.: Sohn des Kurfüsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1637/38 niederländischer Obrist; 1638-1641 in kaiserlicher Kriegsgefangenschaft; 1642-1646 Heerführer der Royalisten im englischen Bürgerkrieg; ab 1644 Duke of Cumberland und Earl of Holderness; 1647 französischer Maréchal de camp und Generaloberst; 1648-1653 Admiral einer kleinen royalistische Flotte; 1659 kaiserlicher Feldmarschalleutnant; 1660 Rückkehr nach England; seit 1662 Mitglied des Privy Council, des Foreign Affairs Committee sowie des Admirality Committee; 1673-1679 Lord High Admiral; ab 1642 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf August von Pfalz-Sulzbach

geb.: 1582
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg (1547-1614); seit 1614 Herrschaft über Pfalz-Sulzbach unter der Landeshoheit seines ältesten Bruders Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Dorothea Maria von Pfalz-Sulzbach
Geburtsname: Herzogin Dorothea Maria von Württemberg

geb.: 1559
gest.: 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Christoph von Württemberg (1515-1568); 1582-1604 Ehe mit Pfalzgraf Otto Heinrich von Pfalz-Sulzbach (1556-1604).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Hedwig von Pfalz-Sulzbach
Geburtsname: Herzogin Hedwig von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb.: 1603
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575−1616); 1620-1632 Ehe mit Pfalzgraf August von Pfalz-Sulzbach (1582-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Otto Heinrich von Pfalz-Sulzbach

geb.: 1556
gest.: 1604
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (1526-1569), der 1557 auch Pfalz-Neuburg erbte; seit 1569 regierender Landesfürst von Pfalz-Sulbach (bis 1581 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Georg Johann II. von Pfalz-Veldenz-Lützelstein-Guttenberg

geb.: 1586
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Georg Johann I. von Pfalz-Veldenz (1543-1592); ab 1592 regierender Landesfürst von Pfalz-Guttenberg (bis 1601 gemeinsam mit seinem älteren Bruder Ludwig Philipp) und seit 1611 auch von Pfalz-Lützelstein (beides vor seiner Volljährigkeit unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Johann II. von Pfalz-Zweibrücken

geb.: 1584
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann I. von Pfalz-Zweibrücken (1550-1604); seit 1604 regierender Landesfürst von Pfalz-Zweibrücken; 1610-1614 Administrator der Kurpfalz; 1620/21 Statthalter der Kurpfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Pfalzgraf Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg

geb.: 1589
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann I. von Pfalz-Zweibrücken (1550-1604); 1618-1620 Verbindungsmann zwischen König Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632) und Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1620-1622 Kriegsflüchtling in Straßburg; seit 1622 in Schweden; 1630-1633 militärischer Oberbefehlshaber in Schweden; Leiter der schwedischen Finanzverwaltung (1631-1633) und Kriegsökonomie (1632/33); danach Durchsetzung der Anspüche seines Sohnes Karl Gustav auf die Thronfolge in Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Principe Ottavio Piccolomini d'Aragona
Duca Ottavio d' Amalfi

geb.: 1599
gest.: 1656
Anm.: Sohn des toskanischen Adligen Silvio Piccolomini (1543-1609); ab 1618 abwechselnd in kaiserlichen und spanischen Kriegsdiensten als Obrist (1627), Generalfeldwachtmeister (1632), General der Kavallerie (1633), Feldmarschall (1634) und Generalleutnant (1648); seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; ab 1639 Hartschierhauptmann von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); Erhebung in den Grafen- (1638) und Fürstenstand (1653); seit 1639 Duca d'Amalfi; ab 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zwingende"); seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Armand-Jean du Plessis
Duc Armand-Jean de Richelieu
Duc Armand-Jean de Fronsac
Bischof Armand-Jean von Luçon

geb.: 1585
gest.: 1642
Anm.: Sohn des François du Plessis (1548-1590); 1607-1624 Bischof von Luçon; 1616/17 Ministre des Affaires étrangères und Secrétaire d’État à la Guerre; ab 1622 Kardinal; seit 1624 Erster Minister unter König Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); ab 1627 Grand-maître, chef et surintendant général de la navigation et du commerce de France; seit 1627 Gouverneur der Bretagne; ab 1629 Lieutenant-général du royaume; seit 1629 Duc de Richelieu und Pair de France; ab 1634 Duc de Fronsac.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Georg von Pöllnitz

geb.: 1577
gest.: 1622
Anm.: Sohn des Hans Bruno von Pöllnitz (1535-1592); Erbherr auf Schwarzbach und Oberpöllnitz; kursächsischer Politiker, Obrist und Resident in Brüssel; 1622 Gesandter Kursachsens auf dem Regensburger Fürstentag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Cäcilia Renata von Polen
Großfürstin Cäcilia Renata von Litauen
Geburtsname: Erzherzogin Cäcilia Renata von Österreich

geb.: 1611
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); seit 1637 Ehe mit König Władysław IV. von Polen (1595-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Sigismund III. von Polen
König Sigismund von Schweden
Großfürst Sigismund IV. von Litauen

geb.: 1566
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Königs Johann III. von Schweden (1537-1592); ab 1587 König von Polen und Großfürst von Litauen; 1592-1599 König von Schweden (Absetzung durch den schwedischen Reichstag); seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Władysław IV. von Polen
Großfürst Władysław II. von Litauen

geb.: 1595
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Königs Sigismund III. von Polen (1566-1632); 1610-1613 erwählter Zar des Moskauer Reiches; ab 1632 König von Polen und Großfürst von Litauen; seit 1615 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Bogislaw XIV. von Pommern
Herzog Bogislaw XIV. von Pommern-Stettin
Bischof Bogislaw von Cammin

geb.: 1580
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Herzogs Bogislaw XIII. von Pommern (1544-1606); ab 1622 regierender Herzog von Pommern-Stettin und Titularbischof von Cammin; seit 1625 Landesfürst des gesamten Herzogtums Pommern.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Sigmund Seifried von Promnitz

geb.: 1595
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Heinrich Anselm von Promnitz (1564-1622); 1615-1618 Oberamtsverweser der Niederlausitz; seit 1623 Landvogt der Niederlausitz; 1652 Erhebung in den Grafenstand; vgl. Ernestus Colbe: Geistliches Praeservativ Wider Die bittere Todes-Angst Frommer gläubiger Christen/ [...], Leipzig 1654, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Rudolph von Puchheim

geb.: ca. 1600
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Johann Christoph von Puchheim (1578-1619); ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Sondergesandter in Konstantinopel; seit 1635 Oberstkämmerer von König bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); 1637-1645 Reichshofrat; ab 1645 Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. von Rabenstein (1)

gest.: 1636
Anm.: Angehöriger des fränkischen Adelsgeschlechts; zuletzt sächsisch-weimarischer Hofjunker.
Fürst Christoph Radziwill

geb.: 1585
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Fürsten Christoph Nikolaus Radziwill (1547-1603); Anhänger und Verteidiger des Calvinismus in Litauen; 1615-1635 litauischer Feldhetman; 1632 Marschall des polnischen Sejms; ab 1633 Kastellan und Wojewode von Wilna; seit 1635 Großhetman von Litauen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg I. Rákóczi
Fürst Georg I. von Siebenbürgen

geb.: 1593
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Sigismund Rákóczi (1544-1608), ab 1607 Fürst von Siebenbürgen; seit 1630 Fürst von Siebenbürgen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Jost Andreas von Randow

geb.: 1580
Anm.: Sohn des Kaspar von Randow (gest. 1610) auf Loburg; anhaltischer Hofmann; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Leimende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Gerhard von Rantzau

geb.: 1558
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Statthalters Heinrich von Rantzau (1526-1598); Kommandant der dänischen Festung Kronborg; später Amtmann in Flensburg, dann in Hadersleben; seit 1600 dänischer Statthalter im königlichen Anteil Schleswig-Holsteins; 1611-1613 Teilnahme am Kalmarkrieg gegen Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Konrad Reinhardt

geb.: 1567
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Röcknitzer Pfarrers Sebastian Reinhardt; 1585-1589 Pfarrer in Großbothen/Sachsen; 1589-1592 Pfarrer in Röcknitz/Sachsen; 1592 als Calvinist aus Kursachsen vertrieben; 1594/95 Diakon in Tirschenreuth; 1595-1601 Pfarrer in Mitterteich/Oberpfalz; 1601-1612 Pfarrer und Superintendent in Harzgerode; 1612-1638 Pfarrer und Superintendent in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 388f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Rabe von Reithorn

Anm.: Edelknabe der Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1634) und Christian II. von Anhalt-Bernburg (1635/36).
Heinrich Reuß zu Gera
Heinrich (II.) Postumus Reuß zu Gera

geb.: 1572
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Heinrich XVI. Reuß zu Gera (1530-1572), Begründer der jüngeren Reuß-Linie; Herr von Gera (ab 1572), Kranichfeld (1572-1615), Lobenstein (seit 1577), Saalburg (ab 1596) und Schleiz (seit 1616); 1607, 1616 und 1624 Ernennung zum kaiserlichen Rat; ab 1616 Senior des Gesamthauses; seit 1630 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Speisende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. von Rex

gest.: 1636
Anm.: Meißnischer Adliger; zuletzt sächsisch-weimarischer Kammerjunker.
Johann Konrad Rhumel

geb.: 1597
gest.: 1661
Anm.: Sohn des pfälzischen Arztes, Dichters und Philosophen Johann Konrad Rhumel (1574-1630); Studium u. a. in Heidelberg und Straßburg; 1630 Promotion zum Dr. med. in Altdorf; danach praktizierender Arzt in Neumarkt/Oberpfalz; später Feldarzt; zuletzt in Nürnberg; zugleich Leibarzt des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); vgl. Zedler XXXI, Sp. 1183f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sigismundus Theophilus Richius
Sigmund Gottlieb Reich

gest.: 1630
Anm.: Sohn des Juristen Theophilus Richius; ab 1585 Dienst bei der oberpfälzischen Regierung in Amberg; seit 1594 Rentmeister; 1604-1618 Direktor der Rechenkammer und kurpfälzischer Rat; bis 1625 Verwalter von Speinshart; 1629 Emigration nach Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johan van Rijswijk

geb.: 1560
gest.: 1640
Anm.: Sohn des holländischen Adligen Willem van Rijswijk (1530-1608); 1602 Leutnant; ab etwa 1617 Obristleutnant und Kommandant der niederländischen Stadt Zwolle.
Abraham von Rindtorf

Anm.: Sohn des Abraham von Rindtorf (gest. 1615); Hofjunker (noch 1650) und später auch Stallmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1640 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kurze").
Graf Johann von Rivara

gest.: ca. 1635
Anm.: Zuletzt kaiserlicher Rittmeister.
Ernst Dietrich von Röder

geb.: ca. 1610
gest.: 1686
Anm.: Sohn des Harzgeröder Adligen Wolf Dietrich von Röder (gest. 1627); ab März 1628 Hofjunker und 1636 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1655 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Diensthafte").
Hans Wolf Ernst von Röder

gest.: 1632
Anm.: Harzgeröder Adliger; seit März 1628 Hofjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Wolf Dietrich von Röder

gest.: 1627
Anm.: Harzgeröder Adliger.
Georg Ehrenreich von Roggendorf

geb.: 1596
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Kaspar von Roggendorf (gest. 1598); 1620 Ächtung und Enteignung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; darauf Leben im Exil, nach kaiserlicher Begnadigung (1628) niederösterreichischer Landstand und Hausbesitzer in Wien; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Geduldige").
Duc Henri de Rohan

geb.: 1579
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Vicomte René II. de Rohan (1550-1586); ab 1603 Duc de Rohan und Pair de France; 1605-1608 Colonel général der Schweizergarde in Paris; 1618-1626 Colonel général der französischen Kavallerie; 1621-1629 militärischer Führer der Hugenotten; 1629-1634 Exil in Italien; 1635-1637 Befehlshaber der französischen Armee im Veltlin; 1638 Berater des für Frankreich kämpfenden Herzogs Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639).

Weiterführende Informationen in der DNB
Antoine du Rolet
Antoine Januier

Anm.: Französischer Conseiller et Sécretaire du Roi; zuerst Anwalt, dann Gläubiger des Jean de La Sale (gest. 1616), der 1591/92 als Leutnant bzw. Hauptmann einer deutschen Kavallerie-Kompagnie unter dem Generalat des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) in Frankreich gedient hatte und daraus Geldforderungen ableitete.
Johannes Rosa

geb.: 1579
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Amberger Stadtarztes Andreas Rosa (1530-1602); Studium in Leipzig (1597-1601), Wittenberg, Jena und Basel; 1602 Promotion zum Dr. med. an der Universität Basel; 1602-1619 Stadtarzt in Amberg; ab 1602 auch Hofarzt in Sulzbach; 1619-1626 Mediziner im Dienst der Amberger Regierung; 1626 Emigration nach Regensburg; seit 1631 Leibarzt des Pfalzgrafen Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein (1587-1644) sowie Stadtarzt in Pfreimd, Auerbach, Nabburg, Treswitz und Tännesberg; vgl. Klaus-Dieter Herbst: Biobibliographisches Handbuch der Kalendermacher von 1550 bis 1750, online unter: http://www.presseforschung.uni-bremen.de/dokuwiki/doku.php?id=rosa_johannes.

Weiterführende Informationen in der DNB
Adam Hermann von Rotenhan

geb.: 1585
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Sebastian von Rotenhan (1558-1588); um 1618 sächsisch-weimarischer Stallmeister; 1621-1630 würzburgischer Amtmann in Rauheneck; seit 1629 Ritterhauptmann des Kantons Baunach und Direktor des Fränkischen Ritterkreises; 1633/34 schwedischer Statthalter im Herzogtum Franken.

Weiterführende Informationen in der DNB
Jacques Roussel

geb.: 1596
gest.: 1636
Anm.: Hugenotte aus Châlons; als Vertrauter des Duc Henri de Rohan versuchte er in den 1620er und frühen 1630er Jahren die Vereinigung aller nichtkatholischen Kirchen sowie ein antihabsburgisches Bündnis in Europa zu vermitteln; seit 1630 schwedischer Hofrat, der bis 1632 für eine russisch-schwedische Allianz gegen Polen und den Kaiser verhandelte; zuletzt Bemühungen um eine Handelsroute durch Russland nach Persien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Federico Ubaldo della Rovere

geb.: 1605
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Francesco Maria II. della Rovere, Duca di Urbino (1549-1631).

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Maria II. della Rovere
Duca Francesco Maria II. di Urbino

geb.: 1549
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Guidobaldo II. della Rovere, Duca di Urbino (1514-1574); 1574-1625 Duca di Urbino (Abdankung wegen fehlendem Erben zugunsten des Kirchenstaates); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Rueß von Hopfenbach

gest.: nach 1636
Anm.: Vermutlich Krainer Exulant; 1629/30 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in Ballenstedt; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Adeliche").
Johann Joachim von Rusdorf

geb.: 1589
gest.: 1640
Anm.: Sohn des niederbayerischen Adligen Georg von Rusdorf, der als Protestant nach Pfalz-Zweibrücken ausgewandert war; 1616-1621 kurpfälzischer Hofgerichtsrat mit wiederholten diplomatischen Missionen; 1621/22 Berater des englischen Gesandten John Digby (1580-1653) in Wien; 1622-1627 kurpfälzischer Gesandter in London; seit 1627 Leiter der kurpfälzischen Exilregierung im Haag.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johann Wilhelm von Rußwurm

gest.: nach 1637
Anm.: Oberpfälzischer Adliger; um 1605 Hofmann in Neuburg.
Patrick Ruthven
Lord Patrick of Ettrick
Earl Patrick of Forth
Earl Patrick of Brentford

geb.: ca. 1573
gest.: 1651
Anm.: Sohn des schottischen Adligen William Ruthven of Ballindean (gest. 1603); ca. 1609-1637 in schwedischen Kriegsdiensten als Kapitän (1614), Quartiermeister (1616), Obristleutnant (1617), Obrist (1621), Generalmajor (1632) und Generalleutnant (1635); 1642-1644 Oberbefehlshaber der royalistischen Armee in England; ab 1645 Kämmerer des späteren Königs Karl II. von England (1630-1685); seit 1639 erster Lord of Ettrick und Peer of Scotland; ab 1642 erster Earl of Forth; seit 1644 erster Earl of Brentford und Peer of England.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Albrecht der Beherzte von Sachsen
Herzog Albrecht der Beherzte von Schlesien-Sagan

geb.: 1443
gest.: 1500
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich II. von Sachsen (1412-1464); Stammvater der albertinischen Linie der Wettiner; ab 1464 regierender Herzog von Sachsen (bis 1485 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Ernst (1441-1486); seit 1472 Herzog von Schlesien-Sagan; ab 1491 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Anserich der Sachsen

Anm.: Sohn von Harderich und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 50 v. Chr. gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Berthold der Sachsen
Fürst Berthold von Engern

gest.: 633
Anm.: Sohn von Bodike; sagenhafter König der Sachsen und Fürst von Engern.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Bode der Sachsen

Anm.: Sohn von Mairbode und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 280 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Bodike der Sachsen

Anm.: Sohn von Hilderich und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Christian I. von Sachsen

geb.: 1560
gest.: 1591
Anm.: Sohn des Kurfürsten August von Sachsen (1526-1586); seit 1586 Kurfürst von Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Christian II. von Sachsen

geb.: 1583
gest.: 1611
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1591 Kurfürst von Sachsen (bis 1601 unter dem Kuradministrator Herzog Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Dietrich der Sachsen

gest.: 740
Anm.: Sohn von Sighard und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ernst von Sachsen

geb.: 1441
gest.: 1486
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich II. von Sachsen (1412-1464); Stammvater der ernestinischen Linie der Wettiner; seit 1464 Kurfürst von Sachsen (bis 1485 gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Albrecht (1443-1500).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich I. (der Streitbare) von Sachsen
Markgraf Friedrich IV. (der Streitbare) von Meißen

geb.: 1370
gest.: 1428
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich III. von Meißen (1332-1381); ab 1407 regierender Markraf von Meißen; seit 1423 regierender Herzog von Sachsen-Wittenberg und Kurfürst von Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich II. (der Sanftmütige) von Sachsen
Landgraf Friedrich V. (der Sanftmütige) von Thüringen

geb.: 1412
gest.: 1464
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich IV. von Meißen (1370-1428); seit 1428 Kurfürst von Sachsen; 1440-1445 regierender Landgraf von Thüringen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Harderich der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 70 v. Chr. gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Hatwacker der Sachsen

Anm.: Sohn von Hengest und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 480 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Hatwigatte der Sachsen

Anm.: Sohn von Hatwacker und sagenhafter Fürst der Sachsen, welcher um 524 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürstin Hedwig von Sachsen
Geburtsname: Prinzessin Hedwig von Dänemark und Norwegen

geb.: 1581
gest.: 1641
Anm.: Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); 1602-1611 Ehe mit Kurfürst Christian II. von Sachsen (1583-1611); danach Witwensitz auf Schloss Lichtenburg in Prettin.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Hengest der Sachsen
König Hengest von Kent

gest.: 488
Anm.: Sohn von Wittgisel; sagenhafter König der Sachsen; im Jahr 455 Gründer des angelsächsischen Königreichs Kent.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Hilderich der Sachsen

geb.: 500
gest.: 540
Anm.: Sohn von Hatwigatte und sagenhafter König der Sachsen.
Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen

geb.: 1585
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1611 Kurfürst von Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen

geb.: 1613
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1656 Kurfürst von Sachsen; seit 1658 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Preißwürdige"); ab 1668 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Mairbode der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 256 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Sighard der Sachsen
Fürst Sighard von Engern

gest.: 691
Anm.: Sohn von Berthold; sagenhafter König der Sachsen und Fürst von Engern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Swartike I. der Sachsen

gest.: 77
Anm.: Sohn von Wilke und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Swartike II. der Sachsen

gest.: 80
Anm.: Sohn von Swartike I. und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Wedekind der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 102 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Witte I. der Sachsen

Anm.: Sohn von Bode und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 300 gelebt haben soll.
König Witte II. der Sachsen

gest.: 400
Anm.: Sohn von Witte I. und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Wittgisel der Sachsen

gest.: 435
Anm.: Sohn von Witte II. und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Elisabeth von Sachsen-Altenburg
Herzogin Elisabeth von Sachsen
Geburtsname: Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1593
gest.: 1650
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1612-1615 erste Ehe mit Herzog August von Sachsen (1589-1615), Administrator des Hochstifts Naumburg; 1618-1639 zweite Ehe mit Herzog Johann Philipp von Sachsen-Altenburg (1597-1639).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich von Sachsen-Altenburg

geb.: 1599
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Johann Wilhelm (1600-1632) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); kursächsischer (1622), braunschweigisch-wolfenbüttelischer (1622/23) und dänischer Obrist (1624/25); seit 1625 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Derbe").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Altenburg

geb.: 1603
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); bis 1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Friedrich (1599-1625) und Johann Wilhelm (1600-1632) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); 1631-1635 in kursächsischen Kriegsdiensten als Obrist (1631) und Reitergeneral (1633); ab 1639 alleinregierender Herzog von Sachsen-Altenburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unschätzbare").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Johann Philipp von Sachsen-Altenburg

geb.: 1597
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Wilhelm (1600-1632), Friedrich (1599-1625) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender (bis 1618 unter Vormundschaft), ab 1624 alleinregierender Herzog von Altenburg; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Köstlichste").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Altenburg

geb.: 1600
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Friedrich (1599-1625) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); ab 1631 kursächsischer Obrist; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Teuere")., ADB
Herzog Johann Kasimir von Sachsen-Coburg

geb.: 1564
gest.: 1633
Anm.: Sohn des ernestinischen Herzogs Johann Friedrich II. von Sachsen (1529-1595); 1572-1596 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Ernst (1566-1638) regierender (bis 1586 unter Vormundschaft), seit 1596 alleinregierender Herzog von Sachsen-Coburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg-Eisenach
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Eisenach
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg

geb.: 1566
gest.: 1638
Anm.: Sohn des ernestinischen Herzogs Johann Friedrich II. von Sachsen (1529-1595); 1572-1596 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Kasimir (1564-1633) regierender Herzog von Sachsen-Coburg (bis 1586 unter Vormundschaft); ab 1596 regierender Herzog von Sachsen-Eisenach; seit 1633 zudem alleinregierender Herzog von Sachsen-Coburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Albrecht von Sachsen-Eisenach
Herzog Albrecht von Sachsen-Weimar

geb.: 1599
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Eisenach; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unansehnliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Ernst I. (der Fromme) von Sachsen-Gotha-Altenburg
Herzog Ernst I. (der Fromme) von Sachsen-Gotha
Herzog Ernst I. von Sachsen-Weimar

geb.: 1601
gest.: 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; 1631/32 schwedischer Obrist; 1633/34 Statthalter des Herzogtums Franken für seinen jüngeren Bruder Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Gotha; seit 1672 ebenso regierender Herzog von Sachsen-Altenburg; ab 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittersüße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog August von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1577
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); ab 1619 regierender Herzog von Sachsen-Lauenburg; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hundertfältige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1598
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); 1618-1620 in Kriegsdiensten der böhmischen Konföderierten; kaiserlicher Obristleutnant (1621), Obrist (1625) und Generalfeldwachtmeister (1631); 1632-1634 kursächsischer Feldmarschall; 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; ab 1641 kaiserlicher Feldmarschall; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Weiße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Franz Heinrich von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1604
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); ab 1630 schwedischer Obrist; seit 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Scharfe").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Franz Karl von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1594
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); bis 1626 Kriegsdienst im Unionsheer und unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1626/27 dänischer Obrist; 1630-1632 schwedischer Obrist; danach kurbrandenburgischer bzw. kursächsischer Obrist, ab 1634 Generalmajor; 1637 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; ab 1638 kaiserlicher Generalfeldwachtmeister; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schönste").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1586
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); bereits als Jugendlicher Konversion zum katholischen Glauben; kaiserlicher Obrist (1617) und Feldmarschall (1629); 1634/35 kaiserlicher Gefangener wegen seiner Vertrauensstellung bei Wallenstein (1583-1634); ab 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; seit 1656 regierender Herzog von Sachsen-Lauenburg; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glückhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar
Herzog Bernhard von Franken

geb.: 1604
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); ab 1620 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; zunächst Kriegdienst unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1622), Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1622) und Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1623); 1625-1627 dänischer Obrist; 1630-1635 in schwedischen Diensten als Obrist (1631) und General (1632); 1633/34 Herzog von Franken (größtenteils ehemalige Hochstifte Würzburg und Bamberg als Lehen der schwedischen Krone); ab 1635 Heerführer im französischen Auftrag; seit 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Austrucknende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Dorothea Sophia von Sachsen-Weimar
Äbtissin Dorothea Sophia von Quedlinburg

geb.: 1587
gest.: 1645
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); seit 1618 Äbtissin des Stifts Quedlinburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar

geb.: 1594
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); ab 1605 regierender Herzog von Sachsen-Weimar (bis 1615 unter Vormundschaft); als Obrist im Dienst des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) nach 1620 Verweigerung der Unterwerfung gegenüber dem Kaiser und Rücktritt von der Regierung in Weimar zugunsten seiner Brüder; später in niederländischen Kriegsdiensten; 1626 dänischer Generalleutnant der Kavallerie; 1617 Gründungsmitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Käumling").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar

geb.: 1598
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620 Kommandeur im Heer der böhmischen Konföderierten; 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender, ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Weimar; Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1621/22) und Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1622); 1623 General unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); 1623/24 kaiserlicher Gefangener; 1631-1635 schwedischer Militärgouverneur von Thüringen und Statthalter von Erfurt; 1632-1635 schwedischer Generalleutnant; 1617 Gründungsmitglied und seit 1651 zweites Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schmackhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog August von Sachsen-Weißenfels
Administrator August von Magdedeburg

geb.: 1614
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1635/38 Administrator des Erzstifts Magdeburg; seit 1657 regierender Herzog von Sachsen-Weißenfels (kursächsische Sekundogenitur); ab 1643 Mitglied und seit 1662 drittes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgeratene").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz

geb.: 1619
gest.: 1681
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen; ab 1657 regierender Herzog von Sachsen-Zeitz (kursächsische Sekundogenitur); seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sittsame").

Weiterführende Informationen in der DNB
Angelo Sala

geb.: 1576
gest.: 1637
Anm.: Sohn des reformierten Tuchspinners Bernardino Sala (geb. 1548), der 1571 aus Italien emigriert war; ohne medizinische Ausbildung Arzt in Dresden (1602), Sondrino (1604), Nürnberg (1606), Frauenfeld (1607), Genf (1609) und Den Haag (1612-1617); 1610 Feldarzt des Grafen Johann VII. von Nassau-Siegen (1561-1623); 1617-1620 Leibarzt und Aufseher über das Apothekenwesen des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1620-1625 "Chymiater" in Hamburg; 1625-1628 Professor für Chemiatrie an der Universität Rostock; 1625-1636 Leibarzt des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); ab 1636 Leibarzt und Hofmeister des jungen Herzogs Gustav Adolph von Mecklenburg-Güstrow (1633-1695); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lindernde").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Wild- und Rheingraf Philipp Otto von Salm
Fürst Philipp Otto von Salm

geb.: 1575
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Wild- und Rheingrafen Friedrich von Salm (1547-1608); 1591 Konversion zum katholischen Glauben; zunächst in spanischen Kriegsdiensten; 1603-1608 kaiserlicher Obrist; ab 1608 regierender Graf von Salm; 1610/11 Feldmarschall über die ausländischen Truppen in Ungarn; 1616-1626 Generalleutnant der deutschen Truppen in der französischen Armee; danach kaiserlicher Generalleutnant und Feldmarschall; seit 1629 kaiserlicher Kriegsrat; ab 1630 Gouverneur des Herzogs Karl IV. von Lothringen (1604-1675) in Nancy; 1634 Tod in der Schlacht bei Nördlingen; 1623 Erhebung in den Fürstenstand; vgl. Jonas Stephan: Fürsten werden. Die Familie zu Salm im 17. Jahrhundert, Masterarbeit Münster 2014 [veröffentlicht unter http://www.academia.edu/7435793/F%C3%BCrsten_werden._Die_Familie_zu_Salm_im_17._Jahrhundert], S. 51-77.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Julius von Salm-Neuburg

geb.: 1600
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Wild- und Rheingrafen Weikhard von Salm-Neuburg (1575-1617); Kämmerer, Rat und Oberstjägermeister des Kardinals und Olmützer Bischofs Franz von Dietrichstein (1570-1636); ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 mährischer Oberstlandrichter; 1637-1640 Landeshauptmann von Mähren.

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Johann Salmuth

geb.: 1552
gest.: 1622
Anm.: Sohn des späteren Leipziger Theologieprofessors Joachim Salmuth, genannt Beringer (1522-1576); Theologiestudium in Leipzig; 1575 Subdiakon, 1576 Diakon und ab 1577 Archidiakon der Leipziger Nikolaikirche; 1587 dritter, 1588 zweiter und 1589-1591 erster Hofprediger in Dresden; 1591/92 als "Krypto-Calvinist" in Haft; 1592 Ausweisung aus Kursachsen; 1592-1595 Pfarrer an der Heidelberger Franziskanerkirche; seit 1596 Stadtprediger an der Amberger Martinskirche; vgl. Gerhard Seibold: Die Salmuth. Entwicklungsgeschichte einer Familie, Neustadt a. d. Aisch 1996, S. 31-35.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Karl von Saurau

geb.: ca. 1590
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Wolfgang von Saurau (gest. 1613); Konversion zum katholischen Glauben; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1632-1635 Landesverweser und seit 1635 Landeshauptmann der Steiermark; 1638 Erhebung in den Grafenstand.
Duca Carlo Emanuele I. di Savoia

geb.: 1562
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Duca Emanuele Filiberto di Savoia (1528-1580); ab 1580 Duca di Savoia; seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Tommaso Francesco di Savoia-Carignano
Principe Tommaso Francesco di Carignano
Comte Thomas-François de Soissons et Dreux

geb.: 1596
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Duca Carlo Emanuele I. di Savoia (1562-1630); ab 1620 Principe di Carignano; spätenstens seit 1634 spanischer General; ab 1641 de iure uxoris Comte de Soissons und de Dreux; seit 1642 Generalissimus der Armeen Frankreichs und Savoyens in Italien; ab 1654 Grand maître de France.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Ulrich von Schaffgotsch

geb.: 1595
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Christoph von Schaffgotsch (1552-1601); 1619/20 einer der schlesischen Defensoren; 1621 Treueid gegenüber Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); kaiserlicher Obrist (1626), Generalfeldwachtmeister (1632) und General der Kavallerie (1633); seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Verhaftung als Anhänger Wallensteins (1583-1634); 1635 Hinrichtung in Regensburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Elias Scheffel

geb.: 1572
gest.: 1633
Anm.: Studium in Jena (1591) und Leipzig (1598); ab 1599 Advokat der schwarzburgischen Kanzlei in Rudolstadt; seit 1603 Rat des Burggrafen Georg von Kirchberg; ab 1606 schwarzburgischer Kanzleirat in Frankenhausen; seit 1607 Vizekanzler, Leitung der Kanzlei und des Konsistoriums; ab 1613 Kanzleidirektor und Konsistorialvizepräsident; seit 1619 Kanzler und Konsistorialpräsident der Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt; 1619/20 auch Gesandter der Grafen von Barby am kurfürstlichen Hof in Dresden.
Johann Ernst von Scherffenberg

geb.: 1588
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Friedrich von Scherffenberg (1542-1609); seit 1624 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1626) und Feldmarschallleutnant (1633); 1634/35 in Haft wegen des Verdachts der hochverräterischen Verschwörung mit Wallenstein (1583-1634).

Weiterführende Informationen in der DNB
David (von) Schlegel

gest.: vor 1635
Anm.: Sohn des anhaltischen Adligen Christoph Schlegel (gest. 1609).
Hans von Schleinitz

Anm.: Bruder des meißnischen Adligen Wolf Dietrich von Schleinitz; um 1623 in Padua.
Wolf Dietrich von Schleinitz

Anm.: Bruder des meißnischen Adligen Hans von Schleinitz; um 1623 in Padua.
Herzog Johann Christian von Schlesien-Brieg

geb.: 1591
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Friedrich von Schlesien-Liegnitz-Brieg-Wohlau (1550-1602) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1611 regierender Herzog von Brieg; 1617-1621 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Georg Rudolph von Schlesien-Liegnitz-Wohlau

geb.: 1595
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Friedrich von Schlesien-Liegnitz-Brieg-Wohlau (1550-1602) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1611 regierender Herzog von Liegnitz und Wohlau (bis 1612 unter Vormundschaft); 1621-1629 Oberlandeshauptmann von Schlesien; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wunderbare").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Karl Friedrich von Schlesien-Münsterberg-Oels
Herzog Karl Friedrich von Schlesien-Bernstadt

geb.: 1593
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Herzogs Karl II. von Schlesien-Münsterberg-Oels (1545-1617); seit 1639 regierender Herzog von Bernstadt.

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Herzog Adolph I. von Schleswig-Holstein-Gottorf
Bischof Adolph von Schleswig

geb.: 1526
gest.: 1586
Anm.: Sohn des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen (1471-1533); ab 1544 erster regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf; seit 1559 Bischof von Schleswig; ab 1560 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb.: 1597
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); ab 1616 regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hochgeachte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Gottorf
Administrator Johann von Lübeck

geb.: 1606
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); 1631-1634 Koadjutor und ab 1634 Administrator des Hochstifts Lübeck; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nützliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb.: 1545
gest.: 1622
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); seit 1564 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb.: 1584
gest.: 1663
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb.: 1581
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1624 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön

geb.: 1595
gest.: 1671
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön; seit 1625 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sichere").

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin Schmidt

Anm.: Fürstlicher Amtmann in Bernburg (bis 1637) und Ballenstedt (seit 1637).
Stephan Schmidt

Anm.: Um 1626 Samt- und Seidenhändler in Harderwijk; versah auch Dienste für Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen.
Schönburg, Familie

Anm.: Mitteldeutsches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Felix von Schrattenbach

geb.: 1570
Anm.: Sohn des Christoph von Schrattenbach (gest. 1571); kaiserlicher Obrist im Langen Türkenkrieg; innerösterreichischer Hofkriegsrat; seit 1606 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1635 Plünderung und Zerstörung seines Schlosses Pragwald durch aufständische steirische Bauern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter Elias Schröter

geb.: ca. 1590
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Bautzener Stadtarztes Johann Friedrich Schröter (1559-1625); Rechtsstudium (ab 1612) und Promotion zum Dr. jur. in Marburg; 1615-1622 Jurist in Jena; seit 1623 Kanzler des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Georg Schumann

gest.: 1636
Anm.: 1615-1635 anhaltisch-bernburgischer Kammersekretär.
Albrecht Schultheß

geb.: ca. 1575
gest.: nach 1648
Anm.: Hamburger Kaufmann und Ratsschenk; um 1637 Beauftragter der Herzöge von Schleswig-Holstein für Finanz- und Handelsangelegenheiten in Hamburg.
Georg Friedrich Schwartzenberger

geb.: 1591
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Speyrer Reichskammergerichtsadvokaten Melchior Liborius Schwartzenberger; 1619-1630 anhaltisch-bernburgischer Gerichts- und Lehenssekretär; seit 1630 Hof- und Regierungsrat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Gräfin Anna Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt
Geburtsname: Fürstin Anna Sophia von Anhalt

geb.: 1584
gest.: 1652
Anm.: Tochter des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586); 1613-1630 Ehe mit Graf Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt (1576-1630); 1619 Mitbegründerin der Tugendlichen Gesellschaft für adlige Frauen in Anlehnung an die Fruchtbringende Gesellschaft.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt

geb.: 1576
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); Regent der gesamten Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt (1605-1612), dann im Teil Rudolstadt (1612-1630); seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vermehrende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ludwig Günther I. von Schwarzburg-Rudolstadt

geb.: 1581
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); Regent in Frankenhausen (1612-1624), Stadtilm (1624-1631), Rudolstadt (1631-1634) und ab 1634 der gesamten Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stärkende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Adam von Schwarzenberg

geb.: 1584
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Adolph von Schwarzenberg (1551-1600); 1599 Erhebung in den Grafenstand; ab 1610 kurbrandenburgischer Geheimer Rat und kurfürstlicher Oberkammerherr; seit 1619 als enger Berater des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640) Direktor des Geheimen Rates und Oberkämmerer; ab 1625 katholischer Herrenmeister des lutherischen Johanniterordens in der Ballei Brandenburg; seit 1630 Statthalter im Herzogtum Kleve; ab 1638 auch Statthalter der Mark Brandenburg; 1641 Inhaftierung und Tod auf der Festung Spandau.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Adolph von Schwarzenberg

geb.: 1551
gest.: 1600
Anm.: Sohn des Wilhelm von Schwarzenberg (gest. 1557); ab 1572 in spanischen Kriegsdiensten; kurkölnischer Geheimer Rat, General und Landhofmeister; Marschall und Statthalter im Hochstift Lüttich; kaiserlicher Obrist (1594) und Feldmarschall (1597) gegen die Türken; seit 1597 Kommandant der Wiener Stadtguardia; 1599 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Königin Christina von Schweden
Herzogin Christina von Bremen und Verden

geb.: 1626
gest.: 1689
Anm.: Tochter des Königs Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632); 1632-1654 Königin von Schweden, bis 1644 unter durch Reichskanzler Axel Oxenstierna (1583-1654) geleiteter Vomundschaftsregierung; 1648-1654 regierende Herzogin von Bremen-Verden; 1654 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1655 Leben unter dem Namen Maria Alexandra bzw. Christina Alexandra in Rom.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Gustav II. Adolph von Schweden

geb.: 1594
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Königs Karl IX. von Schweden (1550-1611); ab 1611 König von Schweden; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Giovanni Battista Seni
Giovanni Battista Senno

geb.: ca. 1600
gest.: 1656
Anm.: Geboren in Padua; Studium in Padua; ca. 1629-1634 Hofastrologe von Wallenstein (1583-1634).

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Sforza
Duca Francesco I. di Milano

geb.: 1401
gest.: 1466
Anm.: Unehelicher Sohn des italienischen Condottiere Muzio Attendolo Sforza (1369-1424); ab 1424 Condottiere abwechselnd in neapolitanischen, päpstlichen, mailändischen und venezianischen Kriegsdiensten; seit 1450 Herzog von Mailand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Sieber

geb.: 1588
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Leipziger Ratsherrn Veit Sieber (1555-1620); ab 1613 kursächsischer und 1616-1643 (seit 1636 fremdverwaltet) zugleich kaiserlicher Postmeister in Leipzig; 1636 außerdem kaiserlicher Oberproviantkommissar im Niedersächsischen Kreis mit Sitz in Hamburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hein Sillem

geb.: 1586
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns Otto Sillem (1558-1635); ab 1626 Niedergerichtsbürger, seit 1629 Bauhofgerichtsbürger, ab 1636 Kämmereibürger und seit 1642 Oberalter der Stadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Genealogische und biographische Notizen über die seit der Reformation verstorbenen hamburgischen Bürgermeister, Hamburg 1840, S. 91.

Weiterführende Informationen in der DNB
Otto Sillem

geb.: 1558
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns Hinrich Sillem; ab 1589 Kämmereibürger und Jurat (St. Petri), seit 1605 Oberalter und ab 1611 Präses der Oberalten der Stadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Genealogische und biographische Notizen über die seit der Reformation verstorbenen hamburgischen Bürgermeister, Hamburg 1840, S. 48.

Weiterführende Informationen in der DNB
August von Sinzendorf

geb.: 1590
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Reichshofrats Joachim von Sinzendorf (1544-1594).

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Söldner

geb.: ca. 1580
gest.: 1649
Anm.: Geboren in Böhmen; Dr. jur.; ab 1622 Sekretär der deutschen Expedition der Reichskanzlei; seit 1634 Reichshofrat; vgl. Oswald von Gschließer: Der Reichshofrat. Bedeutung und Verfassung, Schicksal und Besetzung einer obersten Reichsbehörde von 1559 bis 1806, Wien 1942, S. 232.

Weiterführende Informationen in der DNB
Philipp Christoph von Sötern
Erzbischof und Kurfürst Philipp Christoph von Trier
Bischof Philipp Christoph von Speyer

geb.: 1567
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Georg Wilhelm von Sötern (gest. 1593); ab 1610 Bischof von Speyer; seit 1623 Erzbischof und Kurfürst von Trier; 1635-1645 erst spanischer, dann kaiserlicher Gefangener wegen seines Bündnisvertrages mit Frankreich (1632).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Johann Albrecht I. zu Solms-Braunfels

geb.: 1563
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Konrad zu Solms-Braunfels (1540-1592); ab 1592 regierender Graf zu Solms-Braunfels (1607 Teilung mit den Brüdern); 1602-1618 kurpfälzischer Großhofmeister; auch Geheimer Rat und enger Berater der Kurfürsten Friedrich IV. und Friedrich V. von der Pfalz; seit 1620 Exil in Den Haag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Philipp zu Solms-Lich

geb.: 1569
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Grafen Ernst I. zu Solms-Lich (1527-1590); Teilnahme am Langen Türkenkrieg; Konversion zum katholischen Glauben; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer, Obrist und Trabantenhauptmann.
Hans Sebastian Spät

Anm.: Bis 1618 Obrist der protestantischen niederösterreichischen und mährischen Stände; 1618-1620 Ächtung und Enteignung; seit 1620 kaiserlicher Obrist.
Infant Fernando von Spanien und Portugal
Don Fernando de Austria
Erzbischof Fernando von Toledo

geb.: 1609/10
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); ab 1619 Kardinal; seit 1620 Erzbischof von Toledo; 1632/33 Vizekönig von Katalonien; Statthalter des Herzogtums Mailand (1633/34) und der Spanischen Niederlande (ab 1633); seit 1633 spanischer Feldherr.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Philipp II. von Spanien
König Philipp I. von Portugal
König Philipp I. von Neapel-Sizilien
König Philipp I. von Sardinien

geb.: 1527
gest.: 1598
Anm.: Sohn von Kaiser Karl V. (1500-1558); ab 1556 König von Spanien, Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1580 König von Portugal; ab 1531 Ritter und seit 1555 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1554 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Philipp III. von Spanien
König Philipp II. von Portugal
König Philipp II. von Neapel-Sizilien
König Philipp II. von Sardinien

geb.: 1578
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Königs Philipp II. von Spanien (1527-1598); ab 1598 König von Spanien, Portugal, Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1583 Ritter und ab 1598 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Philipp IV. von Spanien
König Philipp III. von Portugal
König Philipp III. von Neapel-Sizilien
König Philipp III. von Sardinien

geb.: 1605
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); ab 1621 König von Spanien, Portugal (bis 1640), Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1613 Ritter und ab 1621 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Adriaan van den Spiegel

geb.: 1578
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Brüsseler Adligen und Chirurgen Adriaan von den Spiegel (gest. 1600); Studium in Löwen, Leiden und in Padua (ab 1601); um 1603 Promotion zum Dr. med.; seit 1606 Arzt für die Studenten der deutschen Nation sowie Assistent des Arztes und Medizinprofessors Hieronymus Fabricius ab Aquapendente (1537-1619) an der Universität Padua; nach 1612 Medicus primarius in Böhmen und Mähren; ab 1616 Professor für Chirurgie und Anatomie in Padua.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johannes Stalmann

geb.: 1577
gest.: 1635(?)
Anm.: Sohn des Bauern Kaspar Stalmann (gest. 1619) in Lüttringhausen bei Remscheid; 1601-1603 Jurastudium in Herborn; Dr. jur. utr.; 1603-1609 Advokat und Dozent in Herborn; 1609-1612 isenburgischer Oberschultheiß in Büdingen; 1612-1628 Rat und Kanzler des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); danach dänischer Generalkriegsauditor; 1631-1634 schwedischer Kanzler der Stifte Magdeburg und Halberstadt; danach schwedische Gefangenschaft und Flucht in die habsburgischen Erblande; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Abgezogene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hermann Christian (von) Stammer

geb.: 1603
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Arndt (von) Stammer (gest. 1611) auf Ballenstedt; 1622/23 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1623-1625 Kammerjunker des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632); ab 1635 Stallmeister und 1636 Hofmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erweckende"); vgl. Daniel Sachse: Christliche LeichPredigt/ Uber Den Tödtlichen Abgang Deß weyland WohlEdlen [...] Herman Christian Stammers/ [...], Zerbst 1636, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ludwig von Starhemberg

geb.: 1564
gest.: 1620
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); seit 1595 Burggraf von Steyr; kaiserlicher Kämmerer und Hofkammerdirektor unter Kaiser Matthias (1557-1619); 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 199-205.

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin von Starhemberg

geb.: 1566
gest.: 1620
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); ab 1594 Kämmerer des Erzherzogs Matthias von Österreich (1557-1619); seit 1609 niederösterreichischer Regimentsrat; 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 206f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Paul Jakob von Starhemberg

geb.: 1560
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); Geheimer Rat und Kämmerer von Kaiser Matthias (1557-1619); seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1620-1622 und 1628-1633 niederösterreichischer Herrenstandsverordneter; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 190-194.

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter Heinrich von Stralendorff

geb.: 1580
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Leopold von Stralendorff (gest. 1623); ab 1605 Reichshofrat; seit 1620 Reichshofratsvizepräsident; Geheimer Rat; ab 1623 Reichsvizekanzler; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1625 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
N. N. Stubenvoll

Anm.: Um 1635 kaiserlicher Kammerdiener.
Johann Sturm

geb.: 1587
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Köthener Bürgermeisters Balthasar Sturm (1551-1626); zunächst Syndikus in Köthen; 1618-1621 und ab 1626 Hof- und Regierungsrat des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); seit 1628 Kanzler des Fürstentums Anhalt-Zerbst.
Sultan (Osmanisches Reich) Ahmed I.

geb.: 1590
gest.: 1617
Anm.: Sohn von Sultan Mehmed III. (1566-1603); seit 1603 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Murad IV.

geb.: 1612
gest.: 1640
Anm.: Sohn von Sultan Ahmed I. (1590-1617); seit 1623 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Mustafa I.

geb.: 1591
gest.: 1639
Anm.: Sohn von Sultan Mehmed III. (1566-1603); 1617/18 und 1622/23 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Selim II.

geb.: 1524
gest.: 1574
Anm.: Sohn von Sultan Süleyman I. (gest. 1566); seit 1566 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Süleyman I.

geb.: 1494/96
gest.: 1566
Anm.: Sohn von Sultan Selim I. (1470-1520); seit 1502 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Clas von Taube
Nikolaus von Taube

geb.: 1593
gest.: 1654
Anm.: Sohn des baltischen Adligen Johann von Taube (gest. 1603); Erbherr auf Hartha, Frankenthal, Goldbach, Döbschütz, Gruna und Naundorf; ab 1620 in kursächsischen Kriegsdiensten als Obristwachtmeister und Kommandeur des zweiten kurfürstlichen Leibregiments (1631-1633), Obristleutnant (1633-1635) und Obrist (1635-1638); seit 1637 Amtshauptmann von Chemnitz, Augustusburg, Lichtenwalde, Frankenberg, Sachsenburg und Neusorge; ab 1642 Oberkommandant der kursächsischen Festungen und Stadthauptmann von Dresden; 1638 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Teufel von Guntersdorf (1)

Anm.: Um 1621/22 verheiratete Angehörige des niederösterreichischen Adelsgeschlechts.
Heinrich Teufel von Pirkensee

Anm.: Sohn des Konrad Teufel von Pirkensee (1527-1582); Landsasse auf Schwarzenfeld; 1629 Emigration aus der Oberpfalz.
Heinrich Teufel von Pirkensee

Anm.: Sohn des Konrad Teufel von Pirkensee (1527-1582); Landsasse auf Schwarzenfeld; 1629 Emigration aus der Oberpfalz.
Otto Teufel von Guntersdorf

geb.: 1589
gest.: 1673
Anm.: Sohn des Michael Teufel von Guntersdorf (1557-1590); ab 1628 kaiserlicher Kämmerer; seit ca. 1668 Oberstfalkenmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB
Regina Elisabeth Teufel von Guntersdorf
Geburtsname: Regina Elisabeth von Concin

gest.: 1664
Anm.: Tochter des Johann Christoph von Concin (gest. 1596); seit 1622 Ehe mit Otto Teufel von Guntersdorf (1589-1673).
Graf Christoph Simon von Thun

geb.: 1582
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Sigmund von Thun (1537-1596); Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1609-1611 Kapitän einer maltesischen Kriegsgaleere; ab 1617 Kämmerer von König bzw. Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1619 Obersthofmeister des Erzherzogs bzw. Königs Ferdinand III. (1608-1657); ab 1628 kaiserlicher Geheimer Rat; Erhebung in den Freiherren- (1604) und Grafenstand (1629); vgl. Robert Laurentius Dauber: Johanniter-Malteser-Ritter unter kaiserlichen Fahnen 1523-1918, Gnas 2007, S. 95f.
Graf Heinrich Matthias von Thurn

geb.: 1567
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Grafen Franz von Thurn (1509-1586); ab 1588 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Hauptmann (1595), Obristleutnant (1598) und Obrist (1601); seit 1601 Hofkriegsrat; ab 1609 einer der Führer der protestantischen böhmischen Stände; 1611-1617 und 1619/20 Burggraf von Karlstein; 1618-1620 Generalleutnant bzw. Generalfeldmarschall des Ständeheeres; danach Ächtung, Enteignung und Emigration; 1621-1624 Fortsetzung des Krieges gegen die Habsburger unter Gabriel Bethlen, Fürst von Siebenbürgen (1580-1629); 1625-1627 venezianischer General; 1627 dänischer Feldmarschall; 1629-1635 schwedischer Generalleutnant.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Raimund von Thurn

geb.: 1555
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Franz von Thurn (1519-1566); Herr auf Vipulzano; kaiserlicher Gesandter in Venedig (1596) und Rom (1608); 1572 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Veit Heinrich von Thurn

geb.: ca. 1590
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Grafen Hieronymus Wenzel von Thurn (1565-1613) auf Wostitz/Südmähren; seit 1618 Kämmerer von König Ferdinand II. (1578-1637); 1619/20 Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand; danach Ächtung und Enteignung, jedoch spätestens 1626 begnadigt.
Niccolò da Tolentino

Anm.: Franziskanerpater; um 1636 Beichtvater und geheimer Sekretär des päpstlichen Nuntius Malatesta Baglioni (1581-1648) in Wien.
Curt von der Trautenburg
Curt von Beyern

gest.: 1639
Anm.: Sohn des Heinrich von der Trautenburg; Erbherr auf Hornhausen, Derneburg und Ottleben; spätestens ab 1626 Stallmeister und Kammerjunker sowie Reisebegleiter des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg (bis 1628); später Leben auf Pachtgut in Schleswig-Holstein; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufhelfende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adam Erdmann Trčka von Leipa

geb.: ca. 1599
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Johann Rudolph Trčka von Lipa (1557-1634); seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; Volontär (1626), Obrist (1630) und Feldmarschallleutnant (1632) unter Wallenstein (1583-1634); 1627 Konversion zum katholischen Glauben; 1634 Ermordung als Vertrauter Wallensteins ; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Melchior Andreas von Trotha

geb.: 1580
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Friedrich von Trotha (gest. 1615); Erbherr auf Gänsefurt und Burg Schadeleben; anhaltischer Landrat; seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Rote").

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg Erasmus von Tschernembl

geb.: 1567
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Hans von Tschernembl (1536-1605); 1598-1604 und 1617-1620 Herrenstandsverordneter in Oberösterreich; ab 1608 einer der radikalen Wortführer des Adelsprotestantismus in Österreich ob der Enns; 1619/20 intensive Beteiligung am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand (u. a. als Kriegsrat); danach Flucht, Ächtung und Enteignung; Exil in der Oberpfalz, in Vaihingen und seit 1622 in Genf.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Jean T'Serclaes de Tilly
Comte Jean de Tilly

geb.: 1559
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Martin T'Serclaes de Tilly (gest. 1597); zunächst in spanischen und lothringischen Kriegsdiensten; kaiserlicher Obristleutnant (1600), Obrist und Generalfeldwachtmeister (1601), Feldzeugmeister (1604) und Feldmarschall (1605) in Ungarn; ab 1610 Generalleutnant der Katholischen Liga; seit 1630 auch kaiserlicher Generalleutnant; 1622 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. van U(i)terwijk (1)

geb.: ca. 1610
gest.: 1626
Anm.: Vermutlich niederländischer Adliger; im Juni 1626 für ca. zwei Wochen katholischer Edelknabe des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Jakob Ulfeldt

geb.: 1567
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Jakob Ulfeldt (1535-1593), ab 1570 dänischer Reichsrat; seit 1597 königlicher Hofjunker; ab 1607 dänischer Reichsrat; seit 1609 Reichskanzler.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Matthias I. Corvinus von Ungarn
König Matthias I. Corvinus von Böhmen

geb.: 1443
gest.: 1490
Anm.: Sohn des ungarischen Reichsverwesers Johann Hunyadi (gest. 1456); ab 1458/64 König von Ungarn; seit 1569 König von Böhmen (als Gegenkönig zu Georg von Podiebrad und Wladislaw II.).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Jean-Baptiste de la Valle
Giovanni Battista della Velle

Anm.: Vermutlich in Frankreich lebender Italiener.
Íñigo d. Ä. Vélez de Guevara y Tassis
Conde Íñigo d. Ä. de Oñate
Conde Íñigo d. Ä. de Villamediana

geb.: 1566
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Pedro Vélez de Guevara, Señor de Salinillas (gest. 1584); Oberkämmerer des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); 1603-1613 spanischer Gesandter in Savoyen; 1616-1625 und 1633-1637 außerordentlicher spanischer Botschafter am Wiener Kaiserhof; ab 1622 Conde de Oñate und Conde de Villamediana; 1626-1629 spanischer Botschafter in Rom; seit 1633 Consejero de estado; ab 1638 Presidente del Consejo de Órdenes.

Weiterführende Informationen in der DNB
Guglielmo Verdugo

geb.: 1578
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Francisco Verdugo (1537-1595); spanischer und kaiserlicher Obrist; ab 1612 Kriegsrat in Brüssel und Gubernator von Geldern; 1620 nahm er Prinz Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in der Schlacht am Weißen Berg gefangen; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer; ab 1623 Generalgouverneur der eroberten Unterpfalz (Rheinpfalz).

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolfgang Vetterl
Wolfgang Vetterl von Wildenbrunn

Anm.: Egerer Bürger, ab 1638 "Vetterl von Wildenbrunn"; seit 1628 Mitglied des Rates sowie 1632, 1636, 1642 und 1643/44 Bürgermeister von Eger; auch kaiserlicher Rat; vgl. Heribert Sturm: Egerer Reliefintarsien, München 1961, S. 84.
Bartholomäus Viatis

geb.: 1538
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Venezianers Bernardo Viatis (1504-1574); 1550-1557 Lehre beim Nürnberger Federmacher Hans Wollandt; 1557-1551 Aufenthalt in Lyon; ab 1569 Bürger von Nürnberg; 1570 Gründung einer Handelsgesellschaft mit den Nürnbergern Georg Forst und Melchior Lang; seit 1576 Genannter des Größeren Rats und ab 1583 Gassenhauptmann der Reichsstadt Nürnberg; seit 1591 gemeinsame Handelsgesellschaft Viatis & Peller mit seinem Schwiegersohn Martin Peller (1559-1629).

Weiterführende Informationen in der DNB
Christian Vitzthum von Eckstedt

geb.: 1592
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Georg Vitzthum von Eckstedt (1551-1605) auf Kannawurf; Erbherr auf Kannawurf, Neu-Asseburg und Voigtstedt; spätestens seit 1626 kaiserlicher Obristleutnant; kursächsischer Obristleutnant und Obrist (bis 1639); danach kaiserlicher Obrist; 1652 Konversion zum katholischen Glauben.
Volckersdorff, Familie

Anm.: Im Jahr 1616 ausgestorbenes oberösterreichisches Adelsgeschlecht.
Graf Johann Sigmund von Wagensperg
Johann Sigmund Wagen von Wagensperg

geb.: 1574
gest.: 1641
Anm.: Sohn des (Johann) Balthasar Wagen von Wagensperg (gest. 1595); 1600-1607 Landesverweser der Steiermark; Kämmerer des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1607-1609 innerösterreichischer Hofkammerpräsident; 1609-1611 Statthalter von Innerösterreich; seit 1609 auch innerösterreichischer Geheimer Rat; Erhebung in den Freiherren- (1602) und Grafenstand (1625).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Christian von Waldeck-Wildungen
Graf Christian von Waldeck-Eisenberg

geb.: 1585
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Grafen Josias von Waldeck-Eisenberg (1554-1588); 1588-1607 gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Wolrad IV. (1588-1640) Regent der Grafschaft Waldeck-Eisenberg (bis 1604 unter Vormundschaft); ab 1607 alleinregierender Graf von Waldeck-Wildungen; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; ab 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Betauete").

Weiterführende Informationen in der DNB
Bernhard von Waldow

geb.: 1592
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Sebastian von Waldow (1564-1616); bis 1640 kurbrandenburgischer Hofmarschall; zuletzt dänischer Rat und Generalkriegskommissar.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adam d. J. von Waldstein

geb.: 1569/70
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Johann von Waldstein (gest. 1576); Konversion zum katholischen Glauben; Oberstlandrichter (1608-1611), Obersthofmeister (1611-1619) und Oberstburggraf (ab 1627) des Königreichs Böhmen; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; ab 1637 Geheimer Rat; 1628 Erhebung in den Grafenstand; seit 1631 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein
Albrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein
Fürst Albrecht Wenzel Eusebius von Friedland
Herzog Albrecht Wenzel Eusebius von Friedland
Herzog Albrecht VIII. von Mecklenburg
Herzog Albrecht Wenzel Eusebius von Schlesien-Sagan

geb.: 1583
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Wilhelm von Waldstein (1547-1595); 1606 Konversion zum katholischen Glauben; 1607 kaiserlicher Hauptmann; 1615-1618 Obrist der mährischen Stände; kaiserlicher Obrist (1618), Generalfeldwachtmeister (1623) und zweimal Oberbefehlshaber der Armee des Kaisers (1625-1630 und 1632-1634); 1623 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1624 Fürst und seit 1625 Herzog von Friedland; 1628-1631 Herzog von Mecklenburg; ab 1628 Herzog von Schlesien-Sagan; 1634 Absetzung und Ermordung wegen Hochverrats; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Lukretia von Waldstein
Lukretia Prusinowsky von Víckov
Geburtsname: Lukretia Nekesch von Landeck

gest.: 1614
Anm.: Tochter des Sigmund Nekesch von Landeck; 1599-1608 erste Ehe mit Arkleb Prusinowsky von Víckov; seit 1609 zweite Ehe mit Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein (1583-1634).
Graf Maximilian von Waldstein

geb.: 1598
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Adam d. J. von Waldstein (1569/70-1638); zunächst in spanischen Kriegsdiensten; ab 1620 kaiserlicher Obrist; seit 1622 Kämmerer, 1637-1642 Oberststallmeister und ab 1650 Oberstkämmerer von Erzherzog bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); ab 1647 Geheimer Rat; 1628 Erhebung in den Grafenstand; seit 1655 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Walther

gest.: nach 1654
Anm.: Dr. med.; um 1628 Leibarzt der verwitweten Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau (1581-1631) in Sandersleben.
Anselm Kasimir Wambolt von Umstadt
Erzbischof und Kurfürst Anselm Kasimir von Mainz

geb.: 1583
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Eberhard Wambolt von Umstadt (1546-1609); seit 1629 Erzbischof und Kurfürst von Mainz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johann Joachim von Wartensleben

geb.: 1594
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Hans Anton von Wartensleben (gest. 1598); 1623-1625 Hofmeister und Reisebegleiter des Prinzen Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632) in Italien; danach anhaltisch-bernburgischer Rat und Gesandter; 1627-1630 Rat und Gesandter des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); ab 1630 dänischer Hofrat und Gesandter, zuletzt Geheimer Hof- und Kanzleirat; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beschlossene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Dietrich von dem Werder

geb.: 1584
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Gerlebogk, Görzig und Ziebigk; Page, Kammerjunker und Stallmeister des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); 1610 hessisch-kasselischer Rittmeister; danach bis 1622 Geheimer Rat und Oberhofmarschall in Kassel; 1623 anhaltischer Kapitän; 1631-1635 schwedischer Obrist; ab 1635 Unterdirektor der anhaltischen Landschaft; seit 1645 kurbrandenburgischer Obrist, Geheimer Rat und Amtshauptmann von Alt-Gatersleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vielgekörnte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Heinrich von dem Werder

geb.: 1578
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Gröbzig; bis 1635 Land- und Kammerrat des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Angehöriger des anhaltischen Ständeausschusses; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fortkommende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Paris von dem Werder

geb.: 1623
gest.: 1674
Anm.: Sohn des Dietrich von dem Werder (1584-1657); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Reupzig und Bräsen; vor 1646 Page am Dessauer Hof; später anhaltisch-dessauischer Rat; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Friedfertige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter Wesenbeck

gest.: 1637
Anm.: Sohn des flämischen Juristen Petrus Wesenbeck d. J. (1546-1603); zuletzt Gutsbesitzer in Waldau bei Bernburg.
König Roderich von Westgotenreich

gest.: 711
Anm.: Wahrscheinlich Enkel des Königs Chindaswinth der Westgoten (gest. 653); 710/11 letzter König der Westgoten.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Wouter van Wijnbergen
Wolter van Wynberg

geb.: 1592
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Hardewijker Bürgermeisters Sibert (Sywart) van Wijnbergen (gest. 1600); um 1626 Bürgermeister in Harderwijk.
Fürst Janusz Wiśniowiecki

geb.: 1599
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Fürsten Konstanty Wiśniowiecki (1564-1641); Starost von Krzemieniec; seit 1633 Großstallmeister des Königreichs Polen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Erhard Wolfskeel von Reichenberg

geb.: 1605
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Georg Sigmund Wolfskeel von Reichenberg; würzburgischer Rat und Amtmann von Remlingen; 1633/34 schwedischer Regimentsrat im Herzogtum Franken; ... 1649 kurmainzischer Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionstag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sigmund von Wolkenstein

geb.: 1554
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Christoph von Wolkenstein (1530-1600); Erbherr auf Castel Ivano bei Ivano-Fracena.
Christian Wonna

geb.: 1594
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Weimarer Seilers Gregor Wonna; Theologiestudium in Jena (ab 1612) und Wittenberg (seit 1617); ab 1619 Schulmeister und seit 1620 Pfarrer in Ortenburg; vgl. Carl Mehrmann: Geschichte der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Ortenburg in Niederbayern, Landshut 1863, S. 110f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hermann Wrangel

geb.: 1587
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Hans Wrangel (gest. 1593); schwedischer Rittmeister (1608), Obrist (1616) und Feldmarschall (1621-1638); seit 1630 Reichsrat; 1643 Generalgouverneur von Livland.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Eberhard III. von Württemberg

geb.: 1614
gest.: 1674
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Friedrich von Württemberg (1582-1628); seit 1628 regierender Herzog von Württemberg (bis 1633 unter Vormundschaft); 1634-1638 Exil in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann Friedrich von Württemberg

geb.: 1582
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1608 regierender Herzog von Württemberg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Julius Friedrich von Württemberg-Weiltingen

geb.: 1588
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1617 regierender Herzog von Württemberg-Weiltingen; 1631-1633 württembergischer Regent für seinen Neffen Eberhard III. (1614-1674); seit 1634 Exil nach Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. von Wuthenau

Anm.: Um 1636 junger Angehöriger des brandenburgisch-anhaltischen Adelsgeschlechts.
N. N. Zaborsky (2)

gest.: 1636
Anm.: Böhmischer Adliger; zuletzt schwedischer Obristleutnant.
Ernst von Zanthier

geb.: nach 1602
Anm.: Sohn des Christoph Ernst von Zanthier (gest. 1621/22); Erbherr auf Brösigk; zeitweise Hofmeister der Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg (1579-1624); um 1636 kursächsischer Obristwachtmeister; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Notfeste").
Zar (Moskauer Reich) Michael
Michail Fjodorowitsch Romanow

geb.: 1596
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Bojaren Fjodor Nikititsch Romanow (1553-1633); seit 1613 Zar des Moskauer Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Zar (Moskauer Reich) Wassili IV.
Fürst Wassili Iwanowitsch Schuiski

geb.: 1552
gest.: 1612
Anm.: Sohn des Bojaren Fürst Iwan Andrejewitsch Schuiski (gest. 1573); 1606-1610 Zar des Moskauer Reiches; seit 1610 polnischer Gefangener.

Weiterführende Informationen in der DNB
David Zólyomi

geb.: 1600
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Nikolaus Zólyomi; militärische Laufbahn unter Gabriel Bethlen, Fürst von Siebenbürgen (1580-1629); seit 1629 Unterstützer der Regentschaftsansprüche seines Schwiegervaters Stephan Bethlen (1582-1648), mit dem er 1636 einen Feldzug gegen Fürst Georg I. Rákóczi von Siebenbürgen (1593-1648) anführte.
Aalen
weiterführende Informationen
Aarösund (Årøsund)
weiterführende Informationen
Abano (Abano Terme)
weiterführende Informationen
Abensberg
weiterführende Informationen
Adorf
weiterführende Informationen
Adriatisches Meer
weiterführende Informationen
Aeolia (Aiolia)
Anm.: In der griechisch-römischen Mythologie Insel des Windgottes Aeolus.
Ägäisches Meer
weiterführende Informationen
Ägypten
weiterführende Informationen
Aderstedt
weiterführende Informationen
Afrika
weiterführende Informationen
Ahrensbök
weiterführende Informationen
Aken
weiterführende Informationen
Albanien
Albrechtsburg (Meißen)
weiterführende Informationen
Alexandria
weiterführende Informationen
Alikendorf
weiterführende Informationen
Alkmaar
weiterführende Informationen
Alpen
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Alphen aan den Rijn
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Alsleben
weiterführende Informationen
Alsleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Altdorf
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Altenburg
weiterführende Informationen
Altendresden (Dresden-Neustadt)
Altheim
weiterführende Informationen
Altmark
weiterführende Informationen
Altona
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Alzey
weiterführende Informationen
Amager, Insel
weiterführende Informationen
Amberg
weiterführende Informationen
Amboise
weiterführende Informationen
Ambon, Insel
weiterführende Informationen
Amerika
weiterführende Informationen
Amersfoort
weiterführende Informationen
Ammer, Fluss
weiterführende Informationen
Amöneburg
weiterführende Informationen
Amsterdam
weiterführende Informationen
Amstetten
weiterführende Informationen
Andernach
weiterführende Informationen
Angiari
weiterführende Informationen
Anhalt, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Bernburg, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Dessau, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Köthen, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Plötzkau, Fürstentum
Anhalt-Zerbst, Fürstentum
Ansbach
weiterführende Informationen

Anm.: Bis ins 18. Jahrhundert meist Onolzbach genannt.
Antvorskov, Schloss
Anm.: Ehemaliges Johanniterkloster südöstlich der dänischen Stadt Slagelse, das nach der Reformation in ein königliches Schloss umgewandelt wurde.
Antwerpen
weiterführende Informationen
Apeldoorn
weiterführende Informationen
Aquileia
weiterführende Informationen
Aquileia, Patriarchat
Arabien
weiterführende Informationen
Arendshorst
Anm.: Niederländische Siedlung an der Vechte westlich von Ommen (Overijssel).
Arendsee
weiterführende Informationen
Arktis
weiterführende Informationen
Arlesega
weiterführende Informationen
Arnheim (Arnhem)
weiterführende Informationen
Arnshaugk, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen.
Arnstadt
weiterführende Informationen
Arquà (Arquà Petrarca)
weiterführende Informationen
Artlenburg
weiterführende Informationen
Artois, Grafschaft
weiterführende Informationen
Asch (Aš)
weiterführende Informationen
Aschach an der Donau
weiterführende Informationen
Aschersleben
weiterführende Informationen
Asia
Anm.: Ehemalige Provinz des Römischen Reiches im Westen Kleinasiens (der heutigen Türkei).
Askanien (Aschersleben), Grafschaft
Assens
weiterführende Informationen
Asti
weiterführende Informationen
Athen
weiterführende Informationen
Atzwang (Campodazzo)
weiterführende Informationen
Auerbach
weiterführende Informationen
Augsburg
weiterführende Informationen
Aussig (Ústí nad Labem)
weiterführende Informationen
Avignon, Erzbistum
weiterführende Informationen
Baalberge
weiterführende Informationen
Babylon
weiterführende Informationen
Babylonien
weiterführende Informationen
Bacchiglione, Fluss
weiterführende Informationen
Badeborn
weiterführende Informationen
Baden (bei Wien)
weiterführende Informationen
Bärenrode
weiterführende Informationen
Baiersdorf
weiterführende Informationen
Balaton (Plattensee)
weiterführende Informationen
Ballenstedt
weiterführende Informationen
Ballenstedt, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Bamberg
weiterführende Informationen
Bamberg, Hochstift
weiterführende Informationen
Barby
weiterführende Informationen
Barwies
weiterführende Informationen
Basel
weiterführende Informationen
Baskenland
weiterführende Informationen
Basra, Ejalet (Basra Eyâlet)
weiterführende Informationen

Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Bassano del Grappa
weiterführende Informationen
Battaglia (Battaglia Terme)
weiterführende Informationen
Baunach
weiterführende Informationen
Bayerischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Bayern, Herzogtum bzw. Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Bayersoien (Bad Bayersoien)
weiterführende Informationen
Bayonne
weiterführende Informationen
Bayreuth
weiterführende Informationen
Beemster
weiterführende Informationen
Beesen
weiterführende Informationen

Anm.: Stammgut der Familie Krosigk.
Beilngries
weiterführende Informationen
Bentheim (Bad Bentheim)
weiterführende Informationen
Bentheim, Grafschaft
weiterführende Informationen
Berching
weiterführende Informationen
Berg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Bergedorf
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Bergen
weiterführende Informationen
Bergen op Zoom
weiterführende Informationen
Berggießhübel (Bad Gottleuba-Berggießhübel)
weiterführende Informationen
Berlin
weiterführende Informationen
Bern, Republik
weiterführende Informationen
Bernau bei Berlin
weiterführende Informationen
Bernburg
weiterführende Informationen

Anm.: Bestehend aus der eigenständiger Tal- ("Stadt im Tale", entstanden aus den ehemaligen Teilen Altstadt und Neustadt) und Bergstadt ("Stadt vor dem Berge"), die erst 1825 vereinigt wurden.
Bernburg, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Besançon
weiterführende Informationen
Betuwe
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Bevazzana
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Beverwijk
weiterführende Informationen
Bevilacqua
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Bibersburg (Červený Kameň), Schloss
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Biendorf
weiterführende Informationen
Bischofteinitz (Horšovský Týn)
weiterführende Informationen
Bitterfeld (Bitterfeld-Wolfen)
weiterführende Informationen
Bizerta (Binzart)
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Blessano
weiterführende Informationen
Bode, Fluss
weiterführende Informationen
Böhlen
weiterführende Informationen
Böhmen, Königreich
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Böhmerwald (Šumava)
weiterführende Informationen
Böhmisch Brod (Český Brod)
weiterführende Informationen
Böhmischer Wald
Anm.: Zeitgenössischer Sammelbegriff für den Böhmerwald, Oberpfälzer Wald, das Fichtelgebirge, Vogtland/Elstergebirge, Erzgebirge und Elbsandsteingebirge.
Boekel
weiterführende Informationen
Bösen
Anm.: Bereits im 17. Jahrhundert nicht mehr existierendes Dorf (Wüstung) in der Grafschaft Barby.
Bogense
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Boizenburg
weiterführende Informationen
Bologna
weiterführende Informationen
Bommelerwaard
weiterführende Informationen
Bopfingen
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Bordeaux
weiterführende Informationen
Borgesdorf
weiterführende Informationen
Borgo Valsugana (Burg im Suganertal)
weiterführende Informationen
Bormio
weiterführende Informationen
Bornhöved
weiterführende Informationen
Bornico
Anm.: Heute Ortsteil von Toscolano-Maderno am Gardasee.
Bosnien, Ejalet (Bosna Eyâlet)
weiterführende Informationen

Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs mit Hauptsitz in Banja Luka.
Boulogne-sur-Mer
weiterführende Informationen
Bozen (Bolzano)
weiterführende Informationen
Brabant, Herzogtum
weiterführende Informationen
Bramstedt (Bad Bramstedt)
weiterführende Informationen
Brandenburg an der Havel
weiterführende Informationen
Brandenburg an der Havel, Altstadt
weiterführende Informationen

Anm.: Damals selbständige Stadt.
Brandenburg an der Havel, Neustadt
weiterführende Informationen

Anm.: Damals selbständige Stadt.
Brandenburg, Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Brandenburg, Markgrafschaft
weiterführende Informationen

Anm.: Kernland des Kurfüstentums Brandenburg.
Brandenburg-Ansbach, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Brandenburg-Bayreuth, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Brasilien
weiterführende Informationen

Anm.: Portugiesische Kolonie.
Braunau am Inn
weiterführende Informationen
Braunfels
weiterführende Informationen
Braunschweig
weiterführende Informationen
Braunschweig, Herzogtum
weiterführende Informationen
Braunschweig-Lüneburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Braunschweig-Wolfenbüttel, Herzogtum
weiterführende Informationen
Braunsdorf
weiterführende Informationen
Breda
weiterführende Informationen
Bredevoort
weiterführende Informationen
Breitenbrunn
weiterführende Informationen
Breitenstein
weiterführende Informationen
Breitingen (Regis-Breitingen)
weiterführende Informationen
Bremen
weiterführende Informationen
Bremen, Erzstift
weiterführende Informationen
Brenner (Brennero), Pass
weiterführende Informationen
Brennerbad (Terme del Brennero)
weiterführende Informationen
Brennersee
weiterführende Informationen
Brenta, Fluss
weiterführende Informationen
Brescia
weiterführende Informationen
Breslau (Wrocław)
weiterführende Informationen
Brieg (Brzeg)
weiterführende Informationen
Briel (Brielle)
weiterführende Informationen
Brigetio
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemaliges römisches Militärlager am pannonischen Limes.
Britannien
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemalige Provinz des Römischen Reiches.
Brixen (Bressanone)
weiterführende Informationen
Brixen, Hochstift
weiterführende Informationen
Brocken, Berg
weiterführende Informationen
Bruck an der Leitha
weiterführende Informationen
Bruck an der Mur
weiterführende Informationen
Brüssel (Brussels, Bruxelles)
weiterführende Informationen
Brünn (Brno)
weiterführende Informationen
Brusegana
Anm.: Heute ein Stadtteil von Padua.
Budin an der Eger (Budyně nad Ohří)
weiterführende Informationen
Budweis (České Budějovice)
weiterführende Informationen
Budwitz (Moravské Budějovice)
weiterführende Informationen
Bützow
weiterführende Informationen
Burg bei Magdeburg
weiterführende Informationen
Burghausen
weiterführende Informationen
Burghausen, Burg
weiterführende Informationen
Burgund, Freigrafschaft (Franche-Comté)
weiterführende Informationen
Burgund, Herzogtum
weiterführende Informationen
Burgundischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Buttstädt
weiterführende Informationen
Bystřice
weiterführende Informationen
Byzantinisches Reich
weiterführende Informationen
Cadiz
weiterführende Informationen
Calais
weiterführende Informationen
Calbe
weiterführende Informationen
Calenberg, Burg
weiterführende Informationen
Calvörde
weiterführende Informationen
Campo Marzo (Vicenza)
weiterführende Informationen
Canal Grande (Venedig)
weiterführende Informationen
Canale della Giudecca (Venedig)
weiterführende Informationen
Canale Piovego
weiterführende Informationen
Cannstatt (Bad Cannstatt)
weiterführende Informationen
Caorle
weiterführende Informationen
Carnuntum
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemalige römische Stadt mit Legionslager am pannonischen Limes.
Caselle
weiterführende Informationen
Castel Gandolfo, Päpstlicher Palast
weiterführende Informationen
Castel Ivano
Anm.: Burg bei Ivano-Fracena oberhalb des Suganertals (Valsugana).
Castello della Bellaguardia
weiterführende Informationen
Castello del Catajo
weiterführende Informationen
Castello San Salvatore
weiterführende Informationen
Castelnuovo del Garda
weiterführende Informationen
Castricum
weiterführende Informationen
Catajo
weiterführende Informationen
Cavalcaselle
weiterführende Informationen
Celle
weiterführende Informationen
Cervarese Santa Croce
weiterführende Informationen
Cervignano del Friuli
weiterführende Informationen
Châlons-en-Champagne
weiterführende Informationen
Champagne
weiterführende Informationen
Chemnitz
weiterführende Informationen
Chiavenna
weiterführende Informationen
Chile, Generalkapitanat (Capitanía General de Chile)
Anm.: 1609-1818 bestehender südwestlicher Teil des spanischen Vizekönigreiches Peru, der über die Grenzen des heutigen chilenischen Staates deutlich hinausging.
China
weiterführende Informationen
Chioggia
weiterführende Informationen
Christianshavn
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Kopenhagen (København).
Cismon del Grappa
weiterführende Informationen
Cittadella
weiterführende Informationen
Cividale del Friuli
weiterführende Informationen
Cloppenburg
weiterführende Informationen
Coburg
weiterführende Informationen
Cölln an der Spree
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Berlin.
Cörmigk
weiterführende Informationen
Coevorden
weiterführende Informationen
Colbitz
weiterführende Informationen
Colbitz-Letzlinger Heide (Garleber Heide)
weiterführende Informationen
Colli Euganei
weiterführende Informationen
Cologny
weiterführende Informationen
Corbie
weiterführende Informationen
Cordenons
weiterführende Informationen
Cordignano
weiterführende Informationen
Cornegliano
weiterführende Informationen
Corvey, Stift
weiterführende Informationen
Costozza (Longare-Costozza)
weiterführende Informationen
Coswig (Anhalt)
weiterführende Informationen
Coswig, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Covolo del Butistone, Festung
Anm.: 1512-1796 eine habsburgische Enklave bildende Höhlenfestung ("der Kofel") in einer Kalkfelsenwand im venezianischen Tal der Brenta zwischen Primolano und Cismon del Grappa.
Cremona
weiterführende Informationen
Crimmitschau
weiterführende Informationen
Crossen (Krosno Odrzańskie)
weiterführende Informationen
Crüchern
weiterführende Informationen
Curtarolo
weiterführende Informationen
Cyriaksburg, Festung
weiterführende Informationen

Anm.: Damals vor den Toren der Stadt Erfurt gelegene Festungsanlage.
Czaslau (Čáslav)
weiterführende Informationen
Dänemark, Königreich
weiterführende Informationen
Dahme
weiterführende Informationen
Dalmatien
weiterführende Informationen
Damaskus
weiterführende Informationen
Dankerode
weiterführende Informationen
Dannenberg
weiterführende Informationen
Danzig (Gdańsk)
weiterführende Informationen
Darmstadt
weiterführende Informationen
Dauphiné
weiterführende Informationen
Davisstraße (Davis Strait)
weiterführende Informationen
Deggendorf
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Deining
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Delden
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Delitzsch
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Delft
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Den Haag
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Desenzano del Garda
weiterführende Informationen
Dessau (Dessau-Roßlau)
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Dettelbach
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Deutsch-Altenburg
weiterführende Informationen
Deutschbrod (Havlíčkův Brod)
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Deventer
weiterführende Informationen
Dieskau
weiterführende Informationen
Diest
weiterführende Informationen
Dietfurt an der Altmühl
weiterführende Informationen
Dietfurt in Mittelfranken
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Dijon
weiterführende Informationen
Dillenburg
weiterführende Informationen
Dillingen an der Donau
weiterführende Informationen
Dilsberg
weiterführende Informationen
Dirschenbach
weiterführende Informationen
Dithmarschen, Bauernrepublik
Dömitz
weiterführende Informationen
Doesburg
weiterführende Informationen
Dohndorf
weiterführende Informationen
Dole
weiterführende Informationen
Dolo
weiterführende Informationen
Donau, Fluss
weiterführende Informationen
Donaustauf
weiterführende Informationen
Donauwörth
weiterführende Informationen
Dordrecht
weiterführende Informationen
Dorfbach
weiterführende Informationen
Drente (Drenthe), Landschaft
Anm.: Teil der Vereinigten Niederlande (heute Provinz Drenthe).
Dresden
weiterführende Informationen
Dröbel
weiterführende Informationen
Dröbelscher Busch
Anm.: Waldgebiet am linken Saaleufer bei Dröbel nahe Bernburg.
Droyßig
weiterführende Informationen
Dürnstein
weiterführende Informationen
Duisburg
weiterführende Informationen
Dunkerque (Dünkirchen)
weiterführende Informationen
Durlach
weiterführende Informationen
Ebelsberg
weiterführende Informationen
Eckartsberga
weiterführende Informationen
Eckernförde
weiterführende Informationen
Eemnes
weiterführende Informationen
Eferding
weiterführende Informationen
Egeln
weiterführende Informationen
Eger (Cheb)
weiterführende Informationen
Egerischer Sauerbrunnen
weiterführende Informationen

Anm.: Mineralquelle bei Schlada (Slatina) im heutigen Franzensbad (Františkovy Lázně), rund 5 km nördlich von Eger.
Egerischer Kreis
Anm.: Verwaltungseinheit des Königreiches Böhmen.
Eggenberg, Schloss
weiterführende Informationen

Anm.: Heute im Stadtgebiet von Graz gelegenen.
Eggenburg
weiterführende Informationen
Ehrenbreitstein, Festung
weiterführende Informationen

Anm.: Kurtrierische Festung am Rhein bei Koblenz (im Dreißigjährigen Krieg auch Hermannstein genannt).
Eichsfeld
weiterführende Informationen
Eichstätt
weiterführende Informationen
Eichstätt, Hochstift
weiterführende Informationen
Eider, Fluss
weiterführende Informationen
Eilenburg
weiterführende Informationen
Eisack (Isarco), Fluss
weiterführende Informationen
Eisenberg
weiterführende Informationen
Eisfeld
weiterführende Informationen
Eisgrub (Lednice)
weiterführende Informationen
Eisleben (Lutherstadt Eisleben)
weiterführende Informationen
Eisenach
weiterführende Informationen
Elbe (Labe), Fluss
weiterführende Informationen
Elburg
weiterführende Informationen
Elmina, Festung (Castelo de São Jorge da Mina, St. George's Castle)
weiterführende Informationen
Elsass
weiterführende Informationen
Emden
weiterführende Informationen
Enkhuizen
weiterführende Informationen
Endorf
weiterführende Informationen
Engelhartszell
weiterführende Informationen
England, Königreich
weiterführende Informationen
Enns
weiterführende Informationen
Enns, Fluss
weiterführende Informationen
Enschede
weiterführende Informationen
Eremo del Monte Rua
weiterführende Informationen
Erfurt
weiterführende Informationen
Erfurt, Herrschaft
Anm.: Teil des Erzstifts bzw. Kurfürstentums Mainz.
Ergoldsbach
weiterführende Informationen
Erlau (Eger)
weiterführende Informationen
Erlau, Ejalet (Eğri Eyâlet)
Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Ermsleben
weiterführende Informationen
Eschwege
weiterführende Informationen
Esslingen
weiterführende Informationen
Este
weiterführende Informationen
Etsch (Adige), Fluss
weiterführende Informationen
Ettal, Kloster
weiterführende Informationen
Europa
weiterführende Informationen
Évian (Évian-les-Bains)
weiterführende Informationen
Faaborg
weiterführende Informationen
Falkenberg
weiterführende Informationen
Famagusta (Ammóchostos, Gazimağusa)
weiterführende Informationen
Farkaschin (Vlčkovce)
weiterführende Informationen
Favorita, Schloss
Anm.: Heute Augarten in Wien.
Fehrbellin
weiterführende Informationen
Feldsberg (Valtice)
weiterführende Informationen
Felizzano
weiterführende Informationen
Ferrara
weiterführende Informationen
Ferrieden
Anm.: Heute aus den Gemeinden Ober- und Unterferrieden (Landkreis Nürnberger Land) bestehend.
Feucht
weiterführende Informationen
Fichtelberg (Oberfranken)
weiterführende Informationen
Fileck (Fiľakovo)
weiterführende Informationen
Filipinas (Philippinen)
weiterführende Informationen
Finnland
weiterführende Informationen
Fischamend
weiterführende Informationen
Flandern, Grafschaft
weiterführende Informationen
Fleitershofte
Anm.: Heute möglicherweise nicht mehr existierendes niederländisches Dorf zwischen Oud-Milligen und Apeldoorn.
Flensburg
weiterführende Informationen
Florenz (Firenze)
weiterführende Informationen
Foça
weiterführende Informationen
Fontanafredda
weiterführende Informationen
Forchheim
weiterführende Informationen
Fossa Drusiana
Anm.: Im Jahr 12 v. Chr. durch den römischen Feldherren Nero Claudius Drusus (38-9 v. Chr.) angelegter Kanal, von dem unter anderem angenommen wird, dass er den Rhein bei Arnheim mit der IJssel bei Doesburg verband.
Fränkische Alb
weiterführende Informationen
Fränkischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Franken
weiterführende Informationen
Franken, Herzogtum
weiterführende Informationen
Frankenhausen (Bad Frankenhausen)
weiterführende Informationen
Frankenmarkt
weiterführende Informationen
Frankenthal
weiterführende Informationen
Frankfurt (Main)
weiterführende Informationen
Frankfurt (Oder)
weiterführende Informationen
Frankreich, Königreich
weiterführende Informationen
Fratting (Vratěnín)
weiterführende Informationen
Freckleben
weiterführende Informationen
Freckleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Frederiksborg, Schloss (Hillerød)
weiterführende Informationen
Freiberg
weiterführende Informationen
Freising
weiterführende Informationen
Freising, Hochstift
Freyburg
weiterführende Informationen
Friaul (Friuli)
weiterführende Informationen
Friesland
weiterführende Informationen
Frohnleiten
weiterführende Informationen
Frose
weiterführende Informationen
Fünen (Fyn), Bistum
Fünen (Fyn), Insel
weiterführende Informationen
Fürstenberg
weiterführende Informationen
Fürstenfeldbruck
weiterführende Informationen
Füssen
weiterführende Informationen
Fulda
weiterführende Informationen
Galiläa
weiterführende Informationen
Gals
weiterführende Informationen
Galzignano
weiterführende Informationen
Gamsen
weiterführende Informationen
Gardasee (Lago di Garda)
weiterführende Informationen
Gartow
weiterführende Informationen
Gartz
weiterführende Informationen
Gatterburg, Schloss
Anm.: Vorgängerbau des Schlosses Schönbrunn bei Wien.
Gaweinstal
weiterführende Informationen
Gefell
weiterführende Informationen
Gefrees
weiterführende Informationen
Gelderland
weiterführende Informationen
Geldern
weiterführende Informationen
Gemen, Herrschaft
weiterführende Informationen
Genf (Genève)
weiterführende Informationen
Genfer See (Lac Léman)
weiterführende Informationen
Gent
weiterführende Informationen
Genua (Genova)
weiterführende Informationen
Genua, Republik (Repubblica di Genova)
weiterführende Informationen
Gera
weiterführende Informationen
Gera, Fluss
weiterführende Informationen
Geratshofen
weiterführende Informationen
Germersheim
weiterführende Informationen
Gernrode
weiterführende Informationen
Gernrode, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Gernrode, Stift
weiterführende Informationen
Gerolzhofen
weiterführende Informationen
Giacopuzzi
weiterführende Informationen
Gibraltar
weiterführende Informationen
Giengen an der Brenz
weiterführende Informationen
Gießen
weiterführende Informationen
Gifhorn
weiterführende Informationen
Giudecca (Venedig)
weiterführende Informationen
Glatz (Kłodzko)
weiterführende Informationen
Gleußen
weiterführende Informationen
Glücksburg
weiterführende Informationen
Glückstadt
weiterführende Informationen
Göppingen
weiterführende Informationen
Göppingen, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Herzogtums Württemberg.
Goerzke
weiterführende Informationen
Göttingen
weiterführende Informationen
Goldener Steig
weiterführende Informationen
Goldkronach
weiterführende Informationen
Golf von Venedig (Golfo di Venezia)
weiterführende Informationen
Gommern, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen.
Goor
weiterführende Informationen
Gorizia (Görz)
weiterführende Informationen
Goslar
weiterführende Informationen
Gotha
weiterführende Informationen
Gottesgab, Bergwerk
Anm.: Im Jahr 1604 gegründetes Silbereisenbergwerk im Gleißinger Fels am Fuß des Ochsenkopfs bei Neubau/Fichtelberg (Fichtelgebirge).
Gottesgnaden
weiterführende Informationen
Gottorf, Schloss
weiterführende Informationen
Grabow
weiterführende Informationen
Gradisca d'Isonzo
weiterführende Informationen
Grado
weiterführende Informationen
Gräfenthal
weiterführende Informationen
Gran (Esztergom), Erzbistum
weiterführende Informationen
Grafendorf bei Stockerau
Anm.: Heute Teil von Stockerau.
Graubünden (Freistaat der Drei Bünde)
weiterführende Informationen
Graz
weiterführende Informationen
Greding
weiterführende Informationen
Greifenstein
weiterführende Informationen
Greiffenberg (Gryfów Śląski)
weiterführende Informationen
Grein
weiterführende Informationen
Griechenland
weiterführende Informationen
Grigno (Grims)
weiterführende Informationen
Groebzig
weiterführende Informationen
Gröna
weiterführende Informationen
Gröningen
weiterführende Informationen
Groenlo (Grol)
weiterführende Informationen
Gronau (Westfalen)
weiterführende Informationen
Groningen
weiterführende Informationen
Groningen, Provinz
weiterführende Informationen
Großalsleben
weiterführende Informationen
Großalsleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Großbritannien
weiterführende Informationen
Groß-Enzersdorf
weiterführende Informationen
Großer Belt (Storebælt)
weiterführende Informationen
Großer Plöner See
weiterführende Informationen
Großnondorf
weiterführende Informationen
Groß Oesingen
weiterführende Informationen
Großwirschleben
weiterführende Informationen
Grünhagen
weiterführende Informationen
Güntersberge
weiterführende Informationen
Güntersberge, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Güsten
weiterführende Informationen
Güstrow
weiterführende Informationen
Guinea
weiterführende Informationen
Gunzenhausen
weiterführende Informationen
Gustavsburg
weiterführende Informationen

Anm.: 1632-1635 schwedische Festungsanlage an der Mündung des Mains in den Rhein.
Haarlem
weiterführende Informationen
Haarlemmer Meer
Anm.: Mitte des 19. Jahrhunderts trockengelegter Binnensee in Nordholland zwischen Haarlem, Leiden und Amsterdam.
Haderburg (Castello di Salorno)
weiterführende Informationen
Hadersleben (Haderslev)
weiterführende Informationen
Haderslebener Förde (Haderslev Fjord)
weiterführende Informationen
Hainburg (Donau)
weiterführende Informationen
Halberstadt
weiterführende Informationen
Halberstadt, Bistum
weiterführende Informationen
Halberstadt, Hochstift
weiterführende Informationen
Hall in Tirol
weiterführende Informationen
Halle (Saale)
weiterführende Informationen
Hamburg
weiterführende Informationen
Hameln
weiterführende Informationen
Hanau
weiterführende Informationen
Hannoversch Münden
weiterführende Informationen
Harburg
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Harburg, Herrschaft
Anm.: Teil des Herzogtums Lüneburg.
Hardenberg
weiterführende Informationen
Hardenberger Heide
Anm.: Naturraum östlich von Hardenberg (Overijssel).
Harderwijk
weiterführende Informationen
Hartenfels, Schloss (Torgau)
Hartheim
weiterführende Informationen
Hartmannshof
weiterführende Informationen
Harz
weiterführende Informationen
Harzgerode
weiterführende Informationen
Harzgerode, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Haseluenne
weiterführende Informationen
Haßfurt
weiterführende Informationen
Hattem
weiterführende Informationen
Havel, Fluss
weiterführende Informationen
Havelberg
weiterführende Informationen
Havelland
weiterführende Informationen
Hecklingen
weiterführende Informationen
Heidelberg
weiterführende Informationen
Heidenheim an der Brenz
weiterführende Informationen
Heidenheim, Amt
Anm.: Ehemalige Herrschaft der Grafen von Helfenstein, seit 1448 (zur Grafschaft bzw. zum Herzogtum) Württemberg gehörig.
Heilbronn
weiterführende Informationen
Heiliges Römisches Reich (deutscher Nation)
weiterführende Informationen
Heilsbronn
weiterführende Informationen
Heiterwang
weiterführende Informationen
Heldrungen
weiterführende Informationen
Hellbrunn, Monatsschlössl (Waldemsschlösschen)
weiterführende Informationen

Anm.: Vermutlich 1615 erbautes Jagdschloss der Erzbischöfe von Salzburg.
Hellbrunn, Schloss
weiterführende Informationen

Anm.: 1613-1615 erbautes Lustschloss der Erzbischöfe von Salzburg.
Helmbrechts
weiterführende Informationen
Helmstedt
weiterführende Informationen
Helsingborg
weiterführende Informationen
Helsingør
weiterführende Informationen
Hemau
weiterführende Informationen
Henneberg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Herborn
weiterführende Informationen
Heringen
weiterführende Informationen
Hernals
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Heroldsberg
weiterführende Informationen
Hersfeld
weiterführende Informationen
Hersfeld, Stift
Anm.: Seit 1648 Fürstentum der Landgrafen von Hessen-Kassel.
Herzogenbusch ('s-Hertogenbosch)
weiterführende Informationen
Hessen
weiterführende Informationen
Hessen, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hessen-Darmstadt, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hessen-Kassel, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hettstedt
weiterführende Informationen
Heusden
weiterführende Informationen
Hierden (b. Harderwijk)
weiterführende Informationen
Hietzing
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Hildesheim
weiterführende Informationen
Hildesheim, Hochstift
weiterführende Informationen
Hilpoltstein
weiterführende Informationen
Hitzacker
weiterführende Informationen
Höchstädt an der Donau
weiterführende Informationen
Höxter
weiterführende Informationen
Hof
weiterführende Informationen
Hohenkammer
weiterführende Informationen
Hohensalzburg, Festung
weiterführende Informationen
Hohnstein, Grafschaft
weiterführende Informationen
Hollabrunn
weiterführende Informationen
Holland
weiterführende Informationen
Holnstein
weiterführende Informationen
Holstein-Pinneberg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Holstein, Herzogtum
weiterführende Informationen
Honselaarsdijk (Honselersdijk), Schloss
weiterführende Informationen
Horzelitz (Hořelice)
weiterführende Informationen
Hoya
weiterführende Informationen
Hoym
weiterführende Informationen
Hühnerberg
weiterführende Informationen
Hulst
weiterführende Informationen
Hurlach
weiterführende Informationen
Hunneschans, die
weiterführende Informationen

Anm.: Mittelalterliche Ringwallburg am Uddelermeer in Gelderland.
Husum
weiterführende Informationen
Ichtershausen
weiterführende Informationen
Iglau (Jihlava)
weiterführende Informationen
IJ, Meeresarm
weiterführende Informationen
IJssel, Fluss
weiterführende Informationen
IJsseloord, Schanze
Anm.: Bereits um die Mitte des 18. Jahrhunderts verschwundene Schanze an der Abzweigung der IJssel vom Niederrhein bei Arnheim.
Ilberstedt
weiterführende Informationen
Île de Ré
weiterführende Informationen
Ilmenau
weiterführende Informationen
Ilmenau, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit der Grafschaft Henneberg.
Ilz, Fluss
weiterführende Informationen
Indien
weiterführende Informationen
Ingelmunster
weiterführende Informationen
Ingolstadt
weiterführende Informationen
Inn, Fluss
weiterführende Informationen
Innsbruck
weiterführende Informationen
Ipolydamásd
weiterführende Informationen
Irland, Königreich
weiterführende Informationen
Isar, Fluss
weiterführende Informationen
Isenburg, Grafschaft
weiterführende Informationen
Isselburg
weiterführende Informationen
Isla Margarita
weiterführende Informationen
Isola Rizza
weiterführende Informationen
Isola di San Giorgio Maggiore (Venedig)
weiterführende Informationen
Istrien
weiterführende Informationen
Italien
weiterführende Informationen
Itzehoe
weiterführende Informationen
Jägerndorf, Herzogtum
Anm.: Schlesisches Teilherzogtum.
Japan
weiterführende Informationen
Jena
weiterführende Informationen
Jerichow
weiterführende Informationen
Jerichowscher Kreis
Anm.: Verwaltungseinheit des Erzstifts Magdeburg.
Jerusalem
weiterführende Informationen
Jeßnitz
weiterführende Informationen
Jesteburg
weiterführende Informationen
Jübar
weiterführende Informationen
Jülich, Herzogtum
weiterführende Informationen
Jüterbog
weiterführende Informationen
Jütland (Jylland)
weiterführende Informationen
Kärnan, Turm
weiterführende Informationen

Anm.: Überrest einer in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zerstörten Burg bzw. Festung oberhalb der Stadt Helsingborg.
Kärnten, Herzogtum
weiterführende Informationen
Kaiserebersdorf
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Kaiserslautern
weiterführende Informationen
Kalbe
weiterführende Informationen
Kalchreuth
weiterführende Informationen
Kalkberg, Schloss (Lüneburg)
Anm.: 1371 zerstörte Burg, im 17. Jahrhundert Schloss und Garnison westlich der Altstadt von Lüneburg.
Kalmar
weiterführende Informationen
Kamitz (Kamienica)
weiterführende Informationen
Kampen
weiterführende Informationen
Kanaan
weiterführende Informationen

Anm.: Biblisches "gelobtes Land".
Kana (Qana)
weiterführende Informationen
Kanischa (Nagykanizsa)
weiterführende Informationen
Kapfenberg
weiterführende Informationen
Karlau, Schloss
Anm.: Heute in Graz gelegene Justizvollzugsanstalt.
Karlsbad (Karlovy Vary)
weiterführende Informationen
Karnische Alpen
weiterführende Informationen
Kaspisches Meer
weiterführende Informationen
Kassel
weiterführende Informationen
Katalonien
weiterführende Informationen
Katzenberg
weiterführende Informationen
Kelbra
weiterführende Informationen
Kemberg
weiterführende Informationen
Kent, Königreich
Anm.: Eines der sieben angelsächsischen Königreiche des Mittelalters.
Kesselbusch
Anm.: Auenwaldgebiet an der Saale bei Bernburg.
Kiel
weiterführende Informationen
Kindberg
weiterführende Informationen
Kischützneustadt (Kysucké Nové Mesto)
weiterführende Informationen
Klagenfurt am Wörthersee
weiterführende Informationen
Klamm, Burg
Anm.: Burgruine oberhalb von Schottwien (Niederösterreich).
(Ehrenberger) Klause (Weiler-Klause)
weiterführende Informationen
Klausen (Chiusa)
weiterführende Informationen
Kleiner Belt (Lillebælt)
weiterführende Informationen
Klein Komorn (Zalakomár)
weiterführende Informationen
Klein Venedig, Schloss
Anm.: Heute nicht mehr existierendes südmährisches Lustschlösschen des Kardinals Franz von Dietrichstein in der Nähe von Mikulov.
Kleinwülknitz
weiterführende Informationen
Klentsch (Klenčí pod Čerchovem)
weiterführende Informationen
Kleutsch
weiterführende Informationen
Kleve
weiterführende Informationen
Kleve, Herzogtum
weiterführende Informationen
Klipperberge
Anm.: Weinberg bei Bernburg.
Klötze
weiterführende Informationen
Klosterneuburg
weiterführende Informationen
Kloster Zinna
weiterführende Informationen
Knesebeck
weiterführende Informationen
Knodsenburg, Festung
Anm.: Im Jahr 1585 gegründete Festung an der Waal bei Nijmegen.
Knönitz (Knínice)
weiterführende Informationen
Koblenz
weiterführende Informationen
Köln
weiterführende Informationen
Köln, Kurfürstentum (Erzstift)
weiterführende Informationen
Königerode
weiterführende Informationen
Königsberg (Kaliningrad)
weiterführende Informationen
Königseck (Kunžak)
weiterführende Informationen
Königshofen im Grabfeld (Bad Königshofen im Grabfeld)
weiterführende Informationen
Königstein
weiterführende Informationen
Königstein im Taunus, Burg
Königstein, Festung
weiterführende Informationen
Könitz
weiterführende Informationen
Könnern
weiterführende Informationen
Köthen
weiterführende Informationen
Kötzschau
weiterführende Informationen
Kolding
weiterführende Informationen
Kolin (Kolín)
weiterführende Informationen
Komorn (Komárno)
weiterführende Informationen
Konstantinopel (İstanbul)
weiterführende Informationen
Konstanz
weiterführende Informationen

Anm.: Im Mittelalter und der frühen Neuzeit auch Kostnitz genannt.
Kopenhagen (København)
weiterführende Informationen
Korneuburg
weiterführende Informationen
Koromandelküste
weiterführende Informationen
Korsør
weiterführende Informationen
Košice
weiterführende Informationen
Koskau
Anm.: Bestehend aus Unter- und Oberkoskau (heute Saale-Orla-Kreis, Thüringen).
Krain, Herzogtum
weiterführende Informationen
Krakau (Kraków)
weiterführende Informationen
Kranichfeld
weiterführende Informationen
Krems an der Donau
weiterführende Informationen
Kremsmünster
weiterführende Informationen
Kreta
weiterführende Informationen
Kreuznach
weiterführende Informationen
Krieglach
weiterführende Informationen
Krim, Khanat
weiterführende Informationen
Kronach
weiterführende Informationen
Kronborg, Schloss (Helsingør)
weiterführende Informationen
Kroppenstedt
weiterführende Informationen
Krumau (Český Krumlov)