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Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: November 1636
[Inhaltsverzeichnis]
01. November 1636
02. November 1636
03. November 1636
04. November 1636
05. November 1636
06. November 1636
07. November 1636
08. November 1636
09. November 1636
10. November 1636
11. November 1636
12. November 1636
13. November 1636
14. November 1636
15. November 1636
16. November 1636
17. November 1636
18. November 1636
19. November 1636
20. November 1636
21. November 1636
22. November 1636
23. November 1636
24. November 1636
25. November 1636
26. November 1636
27. November 1636
28. November 1636
29. November 1636
30. November 1636
|| [[Handschrift: 229v]]

Dienstag den 1. ⁄ 11. November


Bin allhier zu Anspach oder Onoltzbach, still gelegen,
vormittags, schön ausgeruht und mir reichlich gute Zeit gelassen.bien reposè, & me donnè du bon temps, <a foyson.>
Nachmittags inß nach gehaltener conversation mitt der
Marggräfin, welche sich auch vor der Mahlzeitt
angefangen, bin ich mitt dem iungen Printzen, inß
ballhauß gegangen, vndt habe nebenst dem Grafen
von Eberstein
, wieder ihn, vndt Nostitz, partie gespielt,
da sich dann der Printz vndt der Graf sehr wol gehalten.

Mittwoch den 2. ⁄ 12. November


BeachteNota: Herr Geuder erzählte mir nur, wie der Graf Friedrich [Kasimir] von Ortenburg auf eine unerwartete gute, seiner Schwester zugesprochene Einnahme von 36000 Gulden gestoßen seiMonsieur Geyder, me conta n'a gueres; comme le Conte Fritz
d'Ortemburg
avoit rencontrè une inopinèe bonne fortune,
des 36000 Gulden (florenus)f: adjugèz a sa soeur
, wider Erwartenpræter spem, was ihn aus allen seinen Schulden befreit, welche im Begriff waren, ihn in den unabwendbaren Verderb und Ruin seiner Grafschaft und seines Standes zu stürzence quj le deli-
vre de toutes ses debtes, lesquelles estoyent sur le poinct
de le precipiter en la <perte et> ruine inevitable de sa Contè, & de son estat
.

|| [[Handschrift: 230r]]


Ich habe den Gerechten nicht so verlassen gesehen, wie dessen Samen nach Brot verlangte.Non vjdj iustum ita derelictum, ut semen eius
quæreret panem.
ΨaλΜ: 37 vers 25.


Vor: vndt Nachmittags, im ballhause gespjelt, mitt
dem jungen Marggrafen, und den anderenet reliquis.


Allerley avjsen gehabtt, von Regenspurgk &cetera[.]


Gegen abendt, vor der Abendtmahlzeitt, mitt in die
behtstunde gegangen.


Abends, abschiedt von der Marggräffin, in ihrem
zimmer genommen. Das ist eine sehr kluge, ernste, tugendhafte, schöne Dame und von großen Vorzügen.C'est une Dame tresprudente,
grave, vertueuse, <belle> et de grandes qualitèz.

Von ihrer freẅlein Tochter, habe ich gleichsfalß abschiedt
genommen. EbensoJtem: vom iungen Marggrafen, Allbrechten.

Donnerstag den 3. ⁄ 13.den: November (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag [...]

<Traum, mit der schönen Witwe geschlafen zu haben.Sogno d'aver chiavao la bella vedoua.>


Abschiedt noch einmahl diesen Morgen nachm
frühstück genommen, von den Fürstlichen personen.


Geschrieben an Madamea Madame, an Schwester Sybille, an die Frau Witwe von Hilpoltsteina
Madame la Douairiere de hilpoltstain
. EbensoJtem: an
Geydern, vndt Geigern, schreiben laßen.

Meilenm.
Von Anspach nach Rote
der Marggräfin leibgedinge.
4


Ich nahm heute Morgen auf der Galerie des Schlosses in Ansbach Abschied von der Frau Markgräfin und von ihrer Tochter. Aber der Prinz ritt mit mir ein Stück des Weges hinaus.Je prins ce mattin sur la gallerie du chasteau a
Anspach congè de Madame la Marquise & de sa fille. Mais le
Prince alla dehors a cheval avec moy une piece de chemin.

|| [[Handschrift: 230v]]

Freitag den 4. ⁄ 14.den: November (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Treib die Natur mit der Heugabel aus, sie kehrt immer wieder!Naturam expellas furca, tamen usque recurrat!a


habe alhier zu Rote noch gefrühestücktt, vollends nacher
hilpoltstain zu raysen, nach dem ich erstlich mein gestriges
schreiben an die allte hertzoginn dahin abgehen laßen.


Ich bin in Sorge um den eiligst nach Nürnberg entsandten Boten und um uns selbst.Je suis en peine pour le messager depeschè a Nürnberg & pour
nous mesmes.
Beachte wohlNota Bene Roth, das ist ein "R" und ich befürchte eine Gefahr und ein erschreckendes Unglück in diesem Monat November. Gott kann das durch seine Gnade ablenken und uns zum Siegen in der Übung von FRÖMMIGKEIT und TUGEND verhelfen.Rote c'est un R. & i'apprehends
un s danger & sinistre accident, en ce mois
de Novembre. Dieu le peut divertir par sa grace,
& nous ayder a Vaincre, en l'exercice de
PIETè & VERTV.
Wer wird am Ende siegen? Die Apokalypse.Qui vicerit? Apocalypsis[.]
Ich fürchte zumindest, falls dieses befürchtete Unglück mich oder diejenigen, die von mir abhängen, nicht trifft, werde ich an den schlechten Nachrichten von meiner Frau und von meinen Kindern oder nahen Verwandten keine Schuld haben.Au moins je crains, si ce malheur apprehendè,
ne me touche, ou ceulx quj dependent de moy,
je n'auray point faute de mauvayses nou-
velles, de ma femme, & de mes enfans ou proches
parents.
Schlechte Vorzeichen! Möge Gott [sie] abwenden!Mala omina! Deus avertat!


Haben gestern am Abend Karten gespielt, Labet, und heute Mittag auch.Hier au soir, j avons jouè aux cartes, la beste.
& ce midy aussy.

Meilenm.
Von Rohte nach hilpoltnstain in die Pfaltz
zu der Allten he Pfaltzgräfin, geborne hertzoginn
von Wirtembergk, so numehr im 78. iahr ist,
vndt gar geruhig. Sie lieset eine ohne augengläser,
schreibt eine Schöne leserliche handt, vndt gehet || [[Handschrift: 231r]]
die stiegen auf vndt ab, ohne gehülfen. Sie ist
Pfaltzgraf Otto heinrichs Sehligen welcher zu Sultzbach
vorzeitten residirt, seine wittibe, heißett
Dorothea Maria, wohnet aufn schloß zu hilpoltstein[.]
1


Jch habe allda, küche vndt keller, garten
vndt kornhauß, oder kasten besichtigett.


Auf dem kornhauß wirdt gepredigett,
dieweil Pfalzgraf Wolf Wilhelm die jurisdiction
prætendirt.


Pfaltzgraf Johann Friederich, welcher in der
Stadt sich aufheltt, hat zu mir geschickt, einen
Wurmbrauscher, vndt gar höflich geandett,
das ich ihm vorbey paßirt, mich willkommen
heißen, vndt auf Morgendes tages frühstück
einladen laßen.


Bey der allten hertzoginn wartete auff,
ein Schmidtberger, vndt ein Junger Galler.

Samstag den 5. ⁄ 15.den: November


Nach dem ich aufm Schloß zu Hilpoltstain, wol außgeruhet,
bin ich hinundter zu Pfaltzgraf Johann Friederich zum
frühstück, eingeladener maßen gefahren, die allte
hertzoginn
kahm auch hinundter, vndt Seine gemahlin, war auch
mitt darbey.


HerrMonsieur Geyder ist von Nürnberg auß, auch zu vnß kommen,
mitt einem großen pacquet schreiben überper Regenspurg außm Fürstentum Anhaltt.

|| [[Handschrift: 231v]]


Nach genommenem abschiedt, (weil man mich dort nicht zu bleiben gebeten hatparce que l'on ne m'a pas
priè de demeurer
) seindt wir fortt, in Gottes nahmen,
auf Regensburg zu, vndt haben Geydern auch mittgenommen.

Meilenm.
Diesen Nachmittag, von hilpoltstain auf Parchingen
welches dem Bischof von Eichstedt zugehörig, ist,
vndt seindt im finstern dahin kommen.
4


Gestern habe ich die alte Fürstin mit Geld, Granatäpfeln und guten Hoffnungen zufrieden gestellt.Hier i'ay satisfait la vieille Princesse,
avec argent, grenades, & bonnes esperances.


Zeitung daß Jhre Kayserliche Mayestät sollen vom schlag
gerührt, vndt sehr vnpaß worden sein. <Gott verhüte alles vnheyl gnediglich, vndt helfe Jhrer Mayestät wieder auff.>

Sonntag den 6. ⁄ 16.den: November 1636.


Traum von einer Kugel, die mir in das rechte Auge hinein eingetreten sei, weiß nicht, ob von einer Muskete oder von einer Pistole.Songe d'une basle, quj me seroit entrèe dedans
l'œil droict, ne scay sj de mousquet, ou d'un pistolet.

Meilenm.
Nachm frühstück; von Parchjngen, nach hemmaw,
so in die iunge Pfaltz gehörig
alda ich öfter gewesen.

4


Zu Parchingen hat es starcke disputation
gegeben, wegen allzu vnbillicher Rechnung des wirtts.

Montag den 7. ⁄ 17.den: November

Meilenm.
Von hemmaw nach Regenspurgk vollends
allda in daß Churfürstlich Sächsische quartier interimsweyse,
eingezogen. Der iunge, vndt allte Löẅ, haben
sich bey mir præsentirt.
3

|| [[Handschrift: 232r]]


Schreiben vom Presidenten[,] von Schwartzenbergern,
von beyden hertzogen, Frjderichen vndt Geörgen von Lünenburg
notificirende jhres herrn brudern, herzog Augustj Todesfall,
von Geydern, etcetera vom Johann Syber, ebensoJtem: von meinem Bruder aus Danzigde mon frere de Dantzigk.


Vndter andern avisirt Schwartzenberger daß der
Junge Schumann, auch mitt tode abgangen seye.
Jst seinem vatter baldt gefolgett. <Jch habe doch das ChurSächsische quartier nicht vmbsonst, sondern muß 40 Gulden (florenus)f: wochentlich darauß geben.>

Dienstag den 8. ⁄ 18. November


Mitt der post auf Leipzig vndt Bernburg geschrieben, auch
nach Zelle Mitleid zeigend, ebensocondolenter, Jtem: nach Dantzigk an den Bruderal fratello.


heütte Morgen mitt dem Thorsperren ist der Engel-
ländische
BotschafterAmbassadeur, Graf von Arondelle,
gantz malcontent von hinnen aufgebrochen.
Gott behüte vnß vor ferrnerem heftigerm krieg
vndt bluhtvergießen.


BesuchVisjte vom hertzogk Julio henrich von Sachßen Lawenburg
durch einen Drittenper tertium, vormittags, vndt erkundigung einer stunde.


Doctor Rosa ist zu Mittage mein gast gewesen.


Zeitung daß die Schwedischen Bernburgk, halberstadt,
vndt halle eingenommen haben.


Alles ist am Hof ruhig und friedlich gewesen heute Vormittag, als ich nicht dorthin habe kommen können, weil niemand dort war, weder im Vorzimmer noch im Saal.Tout a estè coy, & paysible, a la cour; ceste avant
disnèe, n'ayant sceu y venir, a cause qu'il n'y avoit
personne, nj a l'Antichambre, nj a la sale.


Es ist nicht der Schlag gewesen, so Jhre Mayestät gerührt,
wie man außgegeben, sondern nur ein Katarrhcatharrus, vndt ein
Stück von der waßersuchtt, Gott helfe zur beßerung
et cetera[.]

|| [[Handschrift: 232v]]


hertzogk Julius henrich von Sachßen Lawenburg
ist diesen Nachmittag, bey mir in meinem losament
gewesen, vndt hatt mich besuchtt.


Der Kayser ist heütte zeittlich hinauß beißen
gezogen, mitt dem Könige.


Jm buch des HerrnMonsieur du Moulins: Nouveautè
du Papisme
genandt, gelesen.

Mittwoch den 9. ⁄ 19.den: November


heütte vormittag bin ich nach hof geritten, allda
ich den hertzogk von Sachßen, <Bischoff von Wien, Graff von Megkaw[,]> den Duca Savelly,
Fürst von Eggenberg, Fürst von Lobkowitz, Graf Schligken,
Graf von Trauttmanßdorf, Graf von Leiningen, Graf Kysel,
Graf Fucker, Graf Montecuculj, Graf Kinßky,
Graf von harrach, <Graf von Manßfeldt[,]> herrn von Starhemberg, vndt gar viel
andere <mehr> Edelleutecavaglierj, in der VorzimmerAnticamera angetroffen,
wie auch den Obersten Bringken, vndt Obrist leutnant Fitzthumb,
beyde gute bekandten. EbensoJtem: Don Balthasar de
Marradas
, ebensoJtem: der Vice Cantzler, des Churfürsten von Bayern.


Schreiben von hauß, daß die Schweden in vnserm
lande, mitt der gantzen armèe liegen.


Der Churfürst von Cölln, hatt heütte zu Mittage
mitt dem Kayser vndt König gegeßen.


Man sagt <zu hof>, der König in Vngern werde den 9. December || [[Handschrift: 233r]]
zum <Römischen> König in B erwehlet werden. Der punct
der Straferlassamnistiæ, soll gantz richtig sein. Die Türcken
seindt in 7benbürgen geschlagen. Gallaaß liege in
Burgundt. Churfürst von Trier, ist nach Steyer in die
custodie geschicktt. Der Kayser wirdt nach
den feyertagen, wieder nach Wien trachten.
Der Engelländische Ambassador soll von hinnen, mitt beßerer
satisfaction, alß man ins gemein vermeinett,
abgerayset sein, vndt baldt wjederkommen wollen.
<Landtgraf Wilhelm vndt Churfürst von Trier, dörfften in die Acht erklärt werden.>


Spaziergang im Garten unseres Hauses hier in Regensburg.Pourmenade au jardin de nostre mayson, icy a Ratisbonne[.]


Jch habe Geydern zum Graf Schligken geschicktt,
wegen meiner Bernburgischen desolation vndt satisfactio[n.]
Er hat sich fast gravirt befunden, daß ihm von der sache
nichts wißlich, alß waß er durch Löbzelltern erfahren,
vndt sich sonsten gar höflich zu meinen diensten offerirt.
Gott gebe guten effect, und dass sich seine mir im vergangenen Jahr gezeigte Kälte dieses Mal hier erwärmen kann& que sa froideur a moy tes-
moignèe l'an passè, se puisse reschauffer ceste fois icy
.
Er hat sonst meines herrnvatters Sehliger sehr wol gedachtt,
vndt wie er mitt Fürst Augusti gemahlin, geschwister kindt wehre.
Es scheint, dass es ihn kränkt, dass ich ihm von der Angelegenheit nichts geschrieben oder Bittschriften gegeben habe, wie an den Kaiser.Jl semble; que cela l'offence; que je ne luy ay rien
escrit de l'affaire, ou donnè des Memoriaulx; comme a l'Empereur[.]


Er hat auch den hofmeister Geyder gefragt, wie mir die itzigen
frembden gäste gefiehlen, die ich abermal zu Bernburg
bekommen hette. Sie lägen nur 8 meilen von Sanderßle-
ben
, da der hatzfeldt wehre. etcetera

|| [[Handschrift: 233v]]


Den Graf Fugker Reichshofrahtspresident,
vndt den Grafen von Trauttmanßdorf, hat
man heütte, nicht antreffen können.

Donnerstag den 10. ⁄ 20. November 🜨


Johann Loẅ ist bey mir gewesen. Der Botschafter von England ist von hier vergangenen Dienstag gewiss sehr unzufrieden und sehr schlecht zufriedengestellt aufgebrochen.L'Ambassadeur d'Angleterre
est party d'icy, fort mal content, & fort mal
satisfait, Mardy passè, asseurèment.


<hofmeister> Geydern habe ich beym Graf Fugker Reichshof-
rahts Presidenten gehabtt, welcher sich in der Aßca-
nischen
sache sehr wol offerirt hatt. Gott verleyhe
vnß erwüntzschte Auswirkungeneffecta.


Vormittags gen hoff, alda den herren Kurz,
vndt Grafen von Trauttmanßdorfden Grafen von Trauttmanßdorf vndt herren Kurz Königlichen
hofmeister vndt Kayserlichen geheimen Raht ange-
redet, welche mir beyde zimliche vertröstung,
wegen meiner pensions assignation gegeben, iedoch
die difficulteten darneben angezogen.


Jch habe mich auch wegen der audienz beym Kayser
durch herrn graf Kysel anmelden laßen, Jch soll
Sie Nachmittags vmb 4 vhr haben.


Der Thumbprobst von Trier, hat mir auch seltza-
me sachen von seinem herren erzehlet.


Einer von Grünthal ein Allter vom adel hat
mich auch helfen nach hause begleitten.

|| [[Handschrift: 234r]]


Dem von Trauttmanßdorf durch Thomas Benckendorf ezliche acten
meine pension betreffend zustellen laßen.


Einer von Gleißenthal, (welcher noch beym
Friderico vorzeitten am hofe gewesen) ist mein
gast zu Mittage gewesen, vndt ist gevollmech-
tigter vom Pfaltzgraf Johann Friederich zu hilpoltnstain,
wegen deßelben Beschwerdengravaminum.


heütte soll der Königlichen Würden zu hungarn vndt
Böhmen
, die künftige Römische königswahl, intimirt
worden sein, durch den von Metternich, vndt andere.


Nachmittags, vmb 4 vhr, habe ich beym Kayser
audientz gehabtt, da ich dann Jhre Mayestät wie alle-
zeitt, vber alle maßen, human, gefunden. habe mich
setzen müßen, vndt Jhre Mayestät haben bey einer stunde
lang, mitt mir, gar gnedigst, vndt vertraẅlich gere-
dett, von dem treffen bey Wyttstock, von hertzogk
Wilhelm von Weymar
, gar sehr taktvollmoderate, (wie
er zum andern Mahl recidiv<r>e<t> bekommen aber von andern,
alß Jhrer Mayestät vorkommen, verleittet worden) er wehre
sonst ein guter herr. Von den hertzogen zu Alltemburgk,
herzogk Fritz wehre <sein> sohnc gewesen, kennete die andern
mehrentheilß, herzog Fritz wehre beym Feindt geblieben.
hette sich zu Dresen, beym Trunck fast vbel gehalten,
vndt einem in einem grünen kleide aufn halß gespyen.
in der Thür der Tafelstube. Cardinal Glösel hette an der Tafel
vndter den Tisch gespien. Er der Kayser damalß Ertzherzogk || [[Handschrift: 234v]]
hette gesehen, daß der Cardinal hette discourß ange-
fangen, welche dem Churfürsten nicht gefallen,
da hetten Jhre Mayestät zu trincken angefangen,
vndt einen guten rausch bekommen, welcher der
erste vndt der letzte wehre, den Jhre Mayestät ie-
malß gehabtt. Die andern wehren viel völler worden,
alß Jhre Mayestät sonderlich auch der Churfürst, dieweil
er auch mitt andern getruncken. Jhre Mayestät
erzehlten auch, wie sie am Tage Bartolomæj aufge-
brochen von Grätz vndt in 8 tagen vor Canischa mitt
dero armèe ankommen wehren, in trefflichem schönen
wetter, biß auf den 22. November da so eine
grawsame kälte eingefallen, daß viel etzliche
Tausendt <knechte> erfroren, vndt die pferdeschwäntze
(da Jhre Mayestät allzu höchstmenschlichhumanissime vmb verzey-
hung bahten, auch zuvorn alß sie vom Erbrechenvomitu
redeten, den sie zu Dresen nachm rausch gehabtt
hetten, davon sie auch zu bette liegen müßen)
wie mitt gestickten perlen worden wehren. EbensoJtem:
wie Sie approchirt hetten, mitt Reisigbündeln, Schanzkörbenfaschines, gabions
etcetera vndt der jngegneur so die Unternehmungimpresa angegeben,
baldt anfangs erschoßen wehre worden, vndt man ver-
gebens gestürmett, da man Jhre<r> Mayestät einbilden wollen, || [[Handschrift: 235r]]
Sie wehren nur eine Pikepique weitt vom graben,
da man mehr alß zweymal des gemachs lang,
wehre davon gewesen, vndt alles Morastich, daß
die knechte biß an den gürtel hinein gefallen,
wiewol man solchen Morast gar nicht spüren können
biß man darein gefallen. Wehre die vnerhörte
große kälte, darumb man aufbrechen müßen, nit
mitt eingefallen, so hette man in 8 tagen, mitt Canischa
können fertig werden. Jhre Mayestät erinnerte ich Fürst
hanß Ernsts
Seligen Meines herrn vettern, da sagten Sie, er
wirdt mitt dem secourß vndter dem Rußworm
nachkommen sein, vndt erinnerten sich des von hofkirchen,
Grafen von Turnß, vndt anderer, gar höchstmenschlichhumanissime.
Gedachten auch, wie der hertzogk von Mantua; wehre mitt
derselben vor Canischa gewesen,


Der Polacken so mutinirt, wardt auch erwehnt,
dieweil Sie mich verhjndertt, den geraden weg auf
Eger zu, zu nehmen von Aldemburg auß, da sagten Jhre
Mayestät wenn Sie hetten gut thun wollen, Sie hetten dem
feindt großen abbruch thun können. Numehr wehre
schon ordinantz gemachtt, daß sie contentirt werden
sollten. Fragten, wie sie sich im Weymarischen
gehallten hetten.


Jhre Mayestät redeten auch vom Jagen, wie Sie in der
Steyermarck keine Schweiniagten hetten, hetten aber || [[Handschrift: 235v]]
zu Wien, vorm Jahr, (verdten) 950 schweine <in der Schwejnhaz> gefangen.
Der Erzherzogk Leopoldt Wjlhelm, ljeße sich auch fleißig
brauchen, an izo in Jhrer Mayestät abwesen. Wehre einen
gantzen Tag zu bette gelegen, alß er gehört, daß der Kayser
so kranck gewesen, wie denn Jhre Mayestät sagten, daß Sie
vor acht tagen, so ein zufall gehabtt hetten, daß Sje gar
vbel auff in der nacht worden wehren, vndt hetten dero
beichtvatter, Mein Schatz geheißen, alß wenn er
dero gemahl wehre, <auch ihm die handt auffs gesicht gelegt> ein ¾ stunden, hetten sie nicht recht
gewust, wie ihr wehre. hetten erst die Kayserinn so
wol geruhet, nicht aufwegken wollen, biß endtlich
es so vbel werden wollen. Der König hette Jhrer Mayestät
mitt einem köstlichem waßer, refocillirt. Zu letzt,
wehre mitt einem Erbrechen, mit Verlaubvomitu salva venia alles vergangen.
Jhre Mayestät hetten zu wenig vbung allhier, wollten
sonst viel gesünder sein, Befünden sich aber Gott lob, noch wol
wieder auff. Bedanckten sich meiner gratulation,
vndt waß die andern puncten anlangett,
köndte ich solche bei nachlassender Erinnerungad refrigerandam Memoriam,
Memorialsweyse absonderlich vbergeben. Es bedörfte
keiner danck sagung, vor die verstattete audientz, Jhre Mayestät
theten solches gar gerne, sähen auch gar gern, daß ich wieder
kommen wehre, vndt begehrte daß die gute confidentz,
vndt vertraẅligkeitt, so bißhero vndter vns gepflogen,
<auch vndter vnsern haüsern> möchte continuirt, vndt forttgepflantzt werden. Jhre || [[Handschrift: 236r]]
Mayestät wüntzschten auch gewaltig den frieden, vndt das
so viel vndterschiedliche köpfe möchten verglichen werden.
Gedachten auch, man hette noch 10000 pferde beysammen,
bey ChurSachsens vndt hatzfeldts armèe. Der Churfürst hette
kein fußvolck mehr, alß waß hatzfeldt vndt Götz zusammen
gebrachtt. Vndt andere gute sachen mehr, mitt sonderbahrer
leühtsehligkeitt. Wie ich sahe, daß Jhre Mayestät sich mitt
reden sehr bemüheten, vndt besorgte, es möchte Jhre Mayestät
solches incommodiren, es auch schon lange gewehrt hatte, Vndt
finster werden wollte, da sagte Jch, Jch würde Jhre
Mayestät vielleicht zu lange aufhalten, da sagte der Kayser,
O sonst <gar> nit, aber sie würden numehr zeitt haben, in die vesper
zu gehen. Darauf stunde ich auf, vndt wurde also in gnaden
dimittirt. Jst eine vber alle maßen leühtsehlige au-
dientz gewesen. Alß der Kayser vom Dreßnischen
trincken redet, saget er, Sie hetten mitt dem Churfürsten
bedinget, iagen vndt trincken köndten nicht beysammen
stehen, sie wollten lieber iagen vndt schießen als tringken,
wehren auch darnach darbey gelaßen worden. Jhre Mayestät
hetten auch noch einen ekel vom vorigen trincken habende,
im Jägerhause vndt bey den bärenkasten vom gestanck
sehr vbel sich befunden. Sie höreten auch der knöppichte
becher sollte verlohren sein, vndt der Bannier, welcher
auch einen guten Saüffer gebe, <aber ein guter Soldat wehre> sollte sich sehr lustig
damitt machen. Die Schweden sollten auch sehr gute offizirer,
vndt mehr gute leütte, als wir verlohren haben. Jhre || [[Handschrift: 236v]]
Mayestät fragten auch, worumb ich abermal trawerte,
vndt ob der herzog von Lüneburg an der Schlaganfallapoplexia gestorben,
wie nahe er mir auch verwandt wehre. Vndt
alß ihre Mayestät der Schlaganfallapoplexia gedachten (wiewol
ich deroselben eigentlich erzehlte seinen tödliche Krankheitmorbum letha-
lem
) fielen sie alsobaldt auf den Redepropos ihres eigenen
zustands, vndt wie Jhre Mayestät sich hetten laßen
ein fontanel an arm sezen, weil das Ätzmittelcorrosif nicht
durchbejtzen wollen, hetten sie es brennen laßen,
mitt einem eysen, hette Jhre<r> Mayestät nicht weher
gethan, alß wann Sie sich ein wenig mitt Spannischen
wachs
gebrendt hetten, also daß sie nur leise gesagt:
heiß: damitt wehre es geschehen gewesen, vndt
hetten Jhre Mayestät hernachmalß darauf sich gar
wol befunden. Gott erhalte vndt friste dieselbi-
ge ferrner in langwieriger prosperitet, und lasse mich dieser guten kaiserlichen Gnade erfreuen, welche mir durch viele heimliche Neider und Boshafte so gestört wird.& me
face jouir de ceste bonne grace Jmperiale,
laquelle m'est tant traversèe par beaucoup
d'envieux & malvueillants secrets.
Als ich mich erbot, ihre gute Gnade durch alle möglichen Mittel bis zum Preis meines Blutes und meines Gutes zu verdienen, war Ihre Majestät wie unentschieden und schwieg sich aus, zeigte sich aber sehr milde.Comme
je m'offrois de meriter sa bonne grace par tous moyens
possibles, jusques au prix de mon sang; & de mon biens,
sa Majestè fut comme en suspens, & se teust, se monstrant
tresbenigne.
Jhre Mayestät erzehlten mir auch alles gar vertreẅ-
lich wie sie sich curirt, wie Sie pillen vndt Einläufeenemata gebrauchtt,
als ob ich dero rechter anverwandter wehre.

|| [[Handschrift: 237r]]


Jhre Mayestät sagten auch, bei nachlassender Erinnerungad refrigerandam Memoriam
alß sollte ich meine Punktepuncta Memorialsweyse absonderlich vber-
geben, damitt Jhre Mayestät drauf decretiren köndten.

Freitag den 11. ⁄ 21. November


Mitt meinem itzigen bestalltem küchenmeister, Wolfgang
Henrich Salmuht
, (herrn Salmuths Sehligen Sohn) geredet,
wegen anstellung vnserer theẅren Wirtschaftœconomiæ, allhiesiges
ortts. <Ein Schaf haber 22 auch 20 Gulden (florenus)f:>


Alles ist sehr teuer hier; ein Kalb kostet 12 GuldenTout est fort cher icy; un veau vaut 12 florins,

<Ein karn voll heẅ> <48 Creuzercr:>
ein Karren Holzune charrette de bois karn Voll ein klafter holtz 2 Gulden (florenus)f: 45 Creuzercr:
ein Pfund Rindfleischune livre de chair de boeuf Gulden (florenus)f. 5 Creuzercr:
ein Pfund Hammelfleischune livre de chair de mouton Gulden (florenus)f. 5 Creuzercr:
ein Käse aus Hollandun formage[!] d'Hollande 1 Gulden (florenus)f 40 Creuzercr:
eine Kanne mittelmäßigen Weinsun pot de vin mediocre Gulden (florenus)f: 18 Creuzercr:
ein Kalbun veau 12 Gulden (florenus)f:
<ein Pfund (libra) butter zu 13 zu 14 kreüzer.>
ein Lammun agneau 2 Gulden (florenus)f: 8 Kreuzerkr:
<Rohtbier den kopff zu> <2½ Kreuzerkr:>
ein Pfund Speck[?]une livre de larc 14 Creuzercr:
<auch 15>
ein Huhnune poulle 24 [Kreuzer]
<ein junges Huhn 14 Kreuzer, auch 18 Kreuzerun ieune poullin[!] 14 Creuzercr: aussy 18 Creuzercr:>
ein Kapaun [kastrierter Masthahn]un chappon 44 Creuzercr:
<weißbier den kopff zu> <3¼ Creuzercr:>
eine Enteune canne[!] (endte) 28 Creuzercr:
ein Zickleinun agneau de boucq 1 Gulden (florenus)f: 42 [Kreuzer]
eine Gansune oye 1 Gulden (florenus)f
ein Haseun lievre 1 Gulden (florenus)f: 8 Creuzercr:

haselhun 1 Gulden (florenus)f:[,] Räphun 40 Kreuzerkr:[,] krammets vogel gilt: 6 jn 7 Creuzercr:[,]
ein Pfund (libra) hecht, 26 Creuzercr:[,] ein Pfund (libra)℔: karpen 14 Creuzercr:[,] ein Pfund (libra)℔: parmen 18 Creuzercr:[,]
ein Maß grundeln. 1 Gulden (florenus)f: 15 Creuzercr:[,] Närfling: 16 Creuzercr:[,]
eine Semmel 2 Creuzercr:[,] ein rockenbrodt 2 vndt 3 creützer.

|| [[Handschrift: 237v]]


Jch bin heütte vergeblichfrustra nach hoff geritten, vndt zu
spähte kommen, alß Jhre Mayestät schon an der Tafel
geseßen, habe also unverrichteter Dingere infecta mitt meinen ver-
weilten Memorialien, müßen wieder abziehen.


heütte ist das fest, Sankt Martinj.


herr Loẅ ist zu Mittage, mein gast gewesen,
Man raunt hier von der Niederlage und Gefangennahme von GallasOn bruict <icy> de la desfaitte & prinse de Gallaaß,
ebensoItem: dass die Armee der Schweden stark vorrückt gegen das Bistum Bamberg und dass die leichten Reiter des Landgrafen von Hessen das Bistum Würzburg sehr in Mitleidenschaft ziehen. Aber man darf nicht alles glauben.que l'armèe des Swedois s'avance fort, jusques
a l'Eveschè de Bamberg, & que les courreurs du Land-
grave de Hessen
, endommagent fort l'Eveschè de
Wirtzburgk
. Mais il ne faut pas tout croyre.


Man sagt alhier, es werde die wahl des Römischen
Königs Ferdinandj 3.
auf den 8. oder 9. December im neuen Stil [nach dem neuen Gregorianischen Kalender]stilo novo,
alhier werden, die krönung aber, auf den 12. December
vndt die rayse nacher Lintz oder Wien, auf den 18.den:
December wiewol man großen herren, keine rayse ab-
schlagen soll. Sje gehet so baldt zu rück, als vor sich.


Ich habe mit Nostitz fechten wollen, um über seine Ausbildung ein Urteil zu fällen, von der er eine recht gute Probe gegeben hat.J'ay veu tirer des armes [avec] Nostitz, pour iuger de son ap-
prentissage, dont il a fait un assèz bonne espreuve.


Abends wieder nach hoff, allda ich mitt Don Louys de
Gonzaga
, kundtschaft gemachtt, wie auch mitt etzlichen
andern cavaglieren, vndt gar lang zu hof gewesen.
habe auch meine BittschriftenMemorialia, durch herrn Obersten kammer-
rer
, dem Kayser vndterthänig(st) einhändigen laßen, vndt
mich gar spahte[!] bey der Kayserinn vmb audientz bewerben. || [[Handschrift: 238r]]
etcetera Beachte wohl den Scherz eines Italieners, der mir im Vorzimmer geschah, der sagte, mich sehr gut zu kennen, weil er mich in Mainz mit dem König von Schweden gesehen habe und wollte mir mit Macht dies einreden, was nicht so war, weil ich weder jemals mit dem König von Schweden noch sonst in meinem Leben in Mainz gewesen bin, ich habe diesen Italiener nie gesehen.Nota Bene la burla d'un Italiano; che m'avenne
in <anti>camera, che disse dj connoscermj molto bene[,] <havendomj visto>
in Mogunza, co'l Rè dj Suecia, e voleva per forza
persuadermj questo, che non era, perche jo non sono
maj stato in Mogunza, co'l Rè dj Suecia, ne
altrimentj, in vita mia, ne hò maj veduto questo Italiano.


Jch habe auch die beyden Abgesandten von Spannien,
den Conte d'Onnate, vndt Marchese dj Castagneda, in der
VorzimmerAnticamera gesehen, vndt angesprochen, ebensoJtem: den herrn bischof
von Wjen
, den herrn Obrist kammerer, den Don Louys de Gonzaga,
den Obersten Nidrumb, den Fürsten von Lobkowitz, einen
Grafen von Loẅenstain, den Baron von Werttemann, daß
seindt dißmahl meine meiste dißcurrenten gewesen.


An hertzogk Wilhelm von Weymar geschrieben.

Samstag den 12. ⁄ 22. November


Ich habe den Betrug eines Goldschmieds bemerkt, den er mir mit meinen Porträts aus Gold zugefügt hat, indem er sie mit schlechtem Gold fälschte, das ich ihm nicht übergeben hatte. Er ist darüber sehr in Sorge und Angst gewesen. Das ist immer noch ein Glück, wenn man den Diebstahl zur rechten Zeit entdeckt.J'ay apperceu la fourbe d'un Orfevre; qu'il m'a
faite avec mes pourtraits d'or, les falsifiant avec
pire or; que je ne luy avois baillè. Jl en a estè fort en
peine, & angoisse. C'est encores une bonne fortune, quand
on descouvre le larcin, de bonne heure.


Es ist heütte abermalß der audientz halben bey der
Kayserinn, dieweil Sie mitt dem Kayser außgefahren,
nichts zu erlangen gewesen.


Jch habe zum Vergnügenper spasso, in den glückshafen vber die
20 ThalerThlr: eingreiffen laßen, vndt verspjelt, das
hundertt zettel kostett 10 Gulden (florenus)f:[,] ieder zettel 6 creützer.

|| [[Handschrift: 238v]]


Zu hof, habe ich heütte nicht aufgewartett, dieweil
Jhre Kayserliche Mayestät vor[-] vndt Nachmittags außgefahren
gewesen.


Ich habe mit Herrn Geuder geschwatzt und mit ihm und unseren Edelmännern Kammer-Kegeln gespielt.J'ay discourru avec Monsieur Geyder, & jouè avec luy,
& nos gentilshommes, au trou Madame.


Beachte wohlNota Bene Als Geuder selbst gegangen ist, Ihre Hoheit zu besuchen, fand er dort zwei Mönche und einen Jesuiten, welcher mich sehr ehrenvoll erwähnte, indem er sagte, dass er den Kaiser sagen gehört habe, dass ich der beständigste Fürst des Reiches in seiner Andacht sei und dass Ihre Majestät in einem solchen Zustand eingeschränkt sei, dass sie sich selbst nicht helfen könne, zum wenigsten den Fürsten, die das so gut verdienten wie ich, aber dass sie oft gezwungen würde, denjenigen zu geben, die schon allzu viel hätten.Geyder, estant allè de soy mesme, visiter Votre Altesse
il y trouva deux moines, & un Iesuite lequel
fit tres honnorable mention de moy, disant qu'il
avoit ouy dire a l'Empereur que j'estois le Prince
de l'Empire le plus constant en sa devotion, & que
Sa Majestè estoit reduite en un tel estat, qu'elle
ne pouvoit s'ayder a elle mesme moins a des Prin-
ces quj le meritoyent si bien que moy, mais qu'elle
seroit souvent contrainte de donner a ceux quj a-
voyent desja par trop.
Beachte wohlNota Bene Der Jesuit nennt sich Pater Schatzig.Le Iesuite s'appelle Pater
Schatzig.

Sonntag den 13. ⁄ 23. November (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag [...]


Zu hof aufgewartett, allda Graf Fugker,
Reichshofrahtspresident wegen der Aßcanischen sache
sich endtschuldigett, daß die acten nicht allhier,
sondern zu Wien wehren, hatt sich aber sonst gar
wol offerirt. Graf von Trauttmanßdorf
vndt herr Kurtz haben mir wegen der hofkammer-
sachen dilatorischen bescheidt gegeben. Doctor Gebhardt || [[Handschrift: 239r]]
vndt herr von haugwitz haben sich auch in meinen
sachen, gar wol offerirt. Graf Schlick,
will keine <rechte> jnformation von meinen Bernburgischen
händeln wißen. Offerirt sich sonsten wie üblichal solito.


Man hat diese vergangenen Tage dem Herzog Julius Heinrich von Sachsen[-Lauenburg] sagen lassen, dass er nicht mehr vor dem Kaiser den Hut aufsetzen solle, und deswegen hat der Kurfürst von Bayern seinen Neffen von hier vom Dienst am Kaiser abberufen.On a fait dire ces jours passèz, au
Duc Jules Henry de Saxe, qu'il ne devoit
plus couvrir devant l'Empereur, & pour
cela, l'Electeur de Bavière a rappellè son nepheu
d'icy, du service de l'Empereur.
<Beachte wohlNota Bene Ermahnung des Fürsten von Eggenbergadmonition du Prince d'Eggenberg.>


Zeitung daß Banner, nach vorgangener conjunction
der hatzfeldischen, Lünenburgischen, vndt hes Götzischen
armèen, sich in die Marck retirirt habe.
Wrangel begehrt die festung Küstrin, vndt
vber vorige 30000 ThalerThlr: noch 60000 [Taler] brandt-
schatzung, droẅet im wiedrigen, mitt Feẅer
vndt Schwertt. Die Schweden wollen numehr
tractiren, Man sagt: Oxenstern, Steno Bielke,
vndt noch einer seye darzu deputirt, in Lübeck
oder hamburg durch Vermittlung des Königs von Dänemarkper interposizione del Rè di Dannjmarca
zur handlung zu schreitten. ChurSaxen will nicht
mehr tractiren, sondern ChurBrandenburg vndt ein
welltlicher Churfürst im nahmen des Kaysers.


Jch habe Chur Meintz, vndt Chur Cölln, vndt viel
andere herren in der VorzimmerAnticamera angesprochen.

|| [[Handschrift: 239v]]


Die Kayserinn hat mir durch Grafen von
Atemißd, die Nachmittags stunde 4 zur audientz
benennen laßen, so mir Geyder angesagt.


habe auch alßdann eine Allergnedigste audientz
gehabtt öffentlichpublicamente, vndt Jhre Mayestät haben
meine complimenten, insonderheitt die recommendation
der FrawMuhme zu Krannichfeldt, vndt Meiner
Schwester, der hertzogjnn zu Mecklenburg wol
aufgenommen, vndt auch gar fleißig, nach Meiner
gemahlin, vndt kindt gefragt, nach jhrem zustandt.


Darnach bin ich in des Kaysers Vorzimmeranticamera
gegangen, vndt habe allda, mitt vielen Edelleutencavaglierj
dißcurrirt. Es scheint, dass man schlechte Nachrichten aus Frankreich hat. Gott wolle alle Übel vom Kaiser und vom Reich ablenken.Jl semble, qu'on aye des mauvayses
nouvelles de France. Dieu vueille divertir tous
malheurs de l'Empereur & de l'Empire.

Montag den 14. ⁄ 24. November 1636. Ratisponæ.


Nach hof, alda zeittung erfahren, daß Landt-
graf Geörgen
seye anbefohlen worden, daß er
soll des Landtgrafens Wilhelms landt, in
sequestration nehmen, darauf er auch im anzuge
mitt 12 tausendmille Mann sein soll.


Corbie leyde große noht, vndt dörfte sich
dem Frantzosen baldt müßen ergeben, wo es || [[Handschrift: 240r]]
nicht endtsetzt wirdt.


Dem general leutnant Gallaaß soll auch von Jhrer Mayestät
wegen, zugeschrieben worden sein, daß er sehe,
daß er noch die wintterquartier in Franckreich
mache, vndt nicht also müßig still liege.


Die Staden sollen im lande zu Gülich zween
plätze eingenommen haben, vndt die Trierische
Festung Ehrenbrechtstain endtsezen wollen.


Mitt dem Voppio Aisma, Grafen von
Gronßfeldt
, hertzogen von Sachßen, vndt Lobko-
witz
, herren von Starhemberg, vndt andern,
habe ich in der VorzimmerAnticamera, dißcurriret,
wie auch mitt dem Don Balthasar de Marradas,
einem treẅhertzigen Allten deützschen Spannier,
welcher groß mittleyden mitt vnß hatt, vndt
vnsers landes gelegenheitt wol weiß. Er
jst Kayserlicher general in Böhmen, vndt Jhrer
Mayestät hartschirer haüptmann, vber 70 jahr Altt.


Alles mit der Zeit.Todo con el tiempo.


Doctor Rosa hat mich Nachmittags besuchtt, wie
auch hernacher, der Rittmeister, La Cave.


Abends nach hof, vndt bey der vesper aufgewartett,
darnach den Kayser vndt Kayserinn, König vndt Königinn
sampt der Ertzhertzoginn, zur Tafel begleittet, welche im Zimmer zurückgezogenretiratamente || [[Handschrift: 240v]]
in camera
gehalten worden, dabey das Frawen-
zimmer aufgewartett, vndt die Ertzhertzoginn
dem Kayser, vndt Kayserinn, die handtsquehle geworfen.


Der König, als er mich ersehen, hat er mich
gegrüßet, vndt mir die handt gebotten, gar freündtlic[h.]

Dienstag den 15. ⁄ 25. November


heütte celebriren Jhre Mayestät der heiligen KatharinaSanctae Catharinæ fest.
Der Zu hof aufgewartett, in der VorzimmerAnticamera,
alß Jhre Mayestät auß der kirchen kommen seindt.
Es hatte dort den Anschein, dass Ihre Kaiserlichen und Königlichen Majestäten uns nicht gesehen hatten, das heißt der Kaiser, die Kaiserin, der König, die Königin, aber die Erzherzogin hat uns bemerkt. Der Herzog Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg stellte sich unterhalb von mir, dann der Fürst von Eggenberg und der Fürst von Lobkowitz und der Marchese Gonzaga.Jl y avoit apparence; que leurs Majestèz
Jmperiales & Royalles, ne nous ayent pas veu,
c'est a dire l'Empereur[,] l'Jmperatrice, le Roy, la Reyne[,]
mais l'Archiduchesse nous a apperceu. Le
Duc Jules Henry, de Saxe Lawenburg se met-
toit au dessous de moy, <puis le Prince d'Eggenberg & le Prince de Lobkow[itz] & le Marquis Gonzaga[.]>


Zeitung daß Corbie vom Frantzosen, mitt Stürmender
handt eingenommen worden.


EbensoJtem: daß die Schweden vor Wittembergk,
ankommen, vndt alß der KommandantCommendant darinnen
solches vermergktt, hette er wollen die
vorstadt in brandt stegken, darüber wehre
die halbe Stadt durch wiederwertigen windt,
in brandt gerahten.

|| [[Handschrift: 241r]]


Der von Grünthal hat mir heütte wieder
zu hoff, vndt darnach wjeder<auch> bey der Mahlzeitt
aufgewartett.


Nachmittags gespielt, Kammer-Kegelnau trou Madame, wie
es die Frantzosen heißen.


Abends, wieder nach hoff gefahren, vndt
allda vndter andern vernommen, daß wieder
ein treffen solle zwischen dem hatzfeldt vndt
den Bannjrischen vorgangen sein. Der Reichs-
hofraht, der von hauwitz, soll hat mir
auch wegen der Aßcanischen sache, gar gute
vertröstung, g Vndt raht gegeben. Aber ich glaube nichts davon, wenn ich davon nicht die Auswirkungen sehe.Mais ie n'en
croy rien; si ie n'en voy les effects.

Mittwoch den 16. ⁄ 26. November


Augustinus: Keine schwereren Kämpfe als [die] der Sittenreinheit, wenn der Kampf beständig, aber der Sieg selten ist.Nulla graviora certamina, quam
castitatis, ubj continua pugna, sed rara Victoria.
e


In glücklicher Zeit sind viele Freunde, wenn das Glück verschwindet, wird keiner ein Freund sein.Jn tempore fælicj, multj sunt amicj,
Dum Fortuna perit, nullus amicus erit.


Es ist nicht glücklich, wer in großem Glück ist, sondern wer etwas gilt.Non est fælix, quj in magna Fortuna
est, sed quj habetur.

|| [[Handschrift: 241v]]


Jch habe zwey par <rohte[,] eins mitt goldt, das ander mitt Silber> gestickte <gantz neẅe> hosen vmb 45
ReichsthalerRthlr: gekauft, von ejnem Augspurger.


Jn den glückshafen, abermalß 10 Gulden (florenus)f: vergreiffen
laßen, vndt etwaß herauß bekommen, alß
einen silbernen leffel, vndt fingerhut, auch andere
Kleinigkeitbagatelle, alß drey schreibtafeln, zweene
börsten, eine hutschnur, von vnechtem silber.


Noch 20 Gulden (florenus)f: vergreiffen laßen, eine Schärpeescharpe,
vndt ein gestöck mitt Meßern, darvor bekommen,
auch andere kleine Kleinigkeitbagatelle.


Der hofmeister Geyder, hat bey dem Grafen von
Schwartzenberg
Chur Brandenburgischen Abgesandten, zu Mittage
gegeßen. <Kammer-Kegeln gespielt.Jouè au trou Madame.>


Abends zu hoff aufgewartett, alß Jhre Mayestät von
der Jagt wieder kommen, vndt am meisten, mitt dem
Marchese Gonzaga, mitt Graf Montecuculj, mitt herren
Caspar von Starhembergk, mitt dem Reichshofraht hauwitz
conversirt, ebensoJtem: mitt dem herrn Kurtz Chur Bayrischen Abgesandten.


Zeitung daß der gallaaß in Burgundt liege, vndt
keine Noht habe.


EbensoJtem: das sich hatzfeldt auf Fulda zu, retirirt habe.


Man sagt hier, dass Ihre Kaiserliche Majestät von hier aufbrechen wird am 18. DezemberOn dit jcy; que Sa Majestè Imperiale, partira d'icy,
le 18.me. de Decembre
neuen Stils [Gregorianischen Kalenders]styli novi bald nach der Krönungtost apres le couronnement.

|| [[Handschrift: 242r]]

🜨 Donnerstag den 17. ⁄ 27. November

<Traum, den König von England, den alten, so sehr beleidigt zu haben, indem ich ihn als Gevatter erbat.Songe d'avoir si fort offencè le Roy d'Angleterre le vieil le priant pour compere.>


Johann Löw leßt mir sagen, in meinen sachen würde
ich schlechte expedition erlangen. Müste nur
ferrner in der Aßcanischen sache beym Graf Fucker
Reichshofrahtspresidenten selber anhalten. Jn der
Bernburgischen satisfactionssache, hette es gantz
keine apparentz, daß ich etwaß fruchtbarlichs
erhalten werde, denn es scheinet, man wolle
ChurSachßen nicht offendiren. Wegen der hofkammer-
sache wollte es auch nicht fortt. Jch müste
nur bey dem Apt von Lilienfeldt oder
Grafen von Trauttmanßdorf sollicitiren.
Wegen der Meckelburgischen sache hette der Kay-
ser
sich allbereitt zur confirmation der
vbernommenen Tutel gegen hertzogk Adolf
Friederichen von Meckelnburg
, erbohten.


Oh Ungerechtigkeit!O injustitia! Gott hilf mir, vndt den
meynigen zu rechtt! Weil kein recht mehr
in der wellt zu finden sein will!


Beachte wohlNota Bene Ich finde, dass die Großen und Mächtigen dieses kaiserlichen Hofes mir feindlich werden, und diejenigen, die irgendeinen Einfluss auf die freundschaftlichen Beziehungen haben, denen ich mich anvertraute, sind mir gegenüber ohne Grund ganz plötzlich wie ausgewechselt wegen des Hasses der Religion.Je trouve que les Grands, & puissants de
ceste cour Jmperiale, me deviennent ennemis,
& ceux quj ont quelque pouvoir, sur l'amitiè
desquels, ie me confiois, sont comme changèz con-
tre moy subitement, sans chause, pour la hayne de la Religion.
|| [[Handschrift: 242v]]
etcetera


Vormittags, wieder zu hof aufgewartett.
Conferentz mitt dem Fürsten von Eggemberg,
vndt Graf Fugkern, auch andern.


Graf von Atemißf hat mir gute ver-
tröstung geben laßen, wegen der Kayse-
rinn
jntercession in Meckelnburgischen vndt
anderen sachen.


Graf Fugker, endtschuldiget sich, in der
Aßcanischen sache, wegen vorseyenden schleünigen
aufbruchs, vndt in der Mecklenburgischen daß er keine
jnformation darinnen habe. Offerirt sich
sonst gewaltig, als Rejchshofrahts president, seiner
schuldigkeitt nach, die justitz zu befördern,
vndt vnß zu helfen. Er scheinet auch ein frommer
aufrichtiger, ehrliebender cavaglier zu sein.
Gott gebe vnß guten effect.


Vmb den Mittag, ist mir angesagt worden,
ich sollte mich zur audientz beym König, Nachmittags
vmb 4 vhr, gefast halten.


<Vmb 4 vhr,> Abends, bey der Königlichen Würden zu Vngern, vndt
Böhmen, <durch introduction des herrn von Remßthaler> gar gnedigste audientz gehabtt, Sie
seindt mir entgegen gangen, biß an die Thür, haben || [[Handschrift: 243r]]
mich vielmalß aufsetzen laßen, vndt haben
mich wieder an die Thür, gar höchstmenschlichhumanissime
begleittet. Sich auch gar wol gegen mir
<in meinen sachen> erbotten, vndt die Glückwünschegratulationes gar wol
aufgenommen. Nach meiner rayse, vndt Egerischen
sawerbrunnen
cur fleißig gefraget, vndt sonsten
vertrautfamiliariter mitt mir geredet.


<Geörg Knütteln des Obersten Brinckens SekretärSecretario <gnedig> zugesprochen. als Meinem gewesenen küchenschreiber[.]>

Freitag den 18. ⁄ 28. November


Der Stadische BotschafterAmbassadeur Voppius Aißma
ist vnversehens, zu mir, in mein losament
gekommen, vndt hat mich besucht, ehe ich
ihm habe können zur Thür entgegen kommen.


Baldt darauf hat der Spannische
Ambassador Marchese dj Castagneda,
zu mir geschicktt, vmb ernennung einer
stunde gebehten, welche ich ihm erstlich vmb 3
oder 4 vhr gegeben, darnach aber hinschickende,
auf den gantzen Nachmittag freygestellet.
Er hat sich erklären laßen, vmb halbweg
drey zu kommen.


Als ich an der Tafel beim Essen war, schoss ein Kaufmann nach einem Spatz, verletzte beinahe meinen Lakeien, der an der Tafel diente, als er eine Fensterscheibe nahe bei mir durchschossen hat. So ist man immer in Gefahr.Estant a table a disner, un marchand
tirant apres un passereau, faillit a blesser
mon lacquay servant a table, ayant percè une vitre || [[Handschrift: 243v]]
de la fenestre, <proche de moy. Ainsy est on tousiours en hazard.>


Vmb 3 vhr, ist der Spannische Ambassador Marchese
de Castagneda
zu mir kommen, vndt hat
eine gantze stunde gar höflich mitt mir
conversirt. Jch habe ihn an der treppe
angenommen, vndt biß an die kutzsche ihn
wieder begleittet. Es waren bey mir, zu
ehren erschienen, der Oberste leüttenampt
Bernhardin, der von Gleißenthal, der
von Grünthal, ein Gall, vndt ein P hofer.


Darnach bin ich nach hoff geritten.


Man hat mir heute gute Hoffnung gegeben. Gott lässt mich an den Auswirkungen erfreuen.On m'a donnè cejourd'huy bonne esperance.
Dieu m'en face jouir les effects.


Es fängt allhier an die Nacht gar vnsicher
zu werden. haben schon albereitt etzliche
lermen vor vnserm hause gehabtt von
balgen vndt schlägereyen. Gestern hat
ein Chur Cöllnischer bedienter, so kranck
im bett gelegen, etzliche stiche vndt hiebe,
von ihrer achtt, so jnß hauß gefallen bekommen,
da er doch mitt keinem Menschen, einige
feindtschafft gehabtt.


Die hamburgischen gesandten Doctor Maẅrer, vndt licentiat || [[Handschrift: 244r]]
Ottenpusch habe ich in der Vorzimmeranticamera
anzusprechen, occasion gehabtt.


Geyder mein itziger hofmeister hat
gegen abendt bey Kayserlicher Mayestät im Nah-
men der Fränckischen Ritterschaft gar
gnedigste audientz gehabtt.


Der Fürst von Lobkowitz hat mir die gute Meinung anvertraut, die der Graf von Schlick von mir habe, und wie er mich in hohem Maße gerühmt habe.Le Prince de Lobkowitz m'a confiè la bonne opi-
nion que le Comte de Schlick avoit de moy, &
comme il m'auroit grandement louè.
usw.perge
<wegen meiner beständigen Treuea cause de ma constante fidelitè. &cetera>


Auf dem Rückweg vom kaiserlichen HofAu retour de la cour Jmperiale,
habe ich die frembden vom Adel, so mir auf-
gewartett, zu gast laden laßen.


3 Mark (Gewichtseinheit und Münze)M: 13 lot vndt 2 Quentchen (Gewichtseinheit)que: wiegen zween an den
ränden vergüldete Silberne leüchter, nach Wiener
gewicht, vndt seindt Augspurger Probe [Güte eines Metalls]proba, die ich heütte
vmb 71 Gulden (florenus)f: erkaufft, daß lot<Mark (Gewichtseinheit und Münze)m:> zu 18½ Gulden (florenus)f: sambt der lichtputze.

Samstag den 19. ⁄ 29. November


Mitt herrn Arnoldin geheimen Raht, noch gestern
abendt, in der VorzimmerAnticamera von der Meckelburgischen sache
geredet, vndt ihn darinnen rechtt jnformiret.


Den Graffen Kevenhüller, hat Geyder heütte<gestern>
nicht antreffen können, sich vmb die audientz zu bewer- || [[Handschrift: 244v]]
ben, bei der Königinappo la Regina.


herr Loẅ ist bey mir gewesen. Es scheint, dass uns das Glück wenig günstig ist.Jl semble;
que la fortune ne nous soit gueres favorable.


<Vormittags> Zu hof aufgewartett, allda Graf Trautt-
manßdorf
, vndt herr Kurtz, mich des Königs
gnedigen affection, vndt willfahrung versichertt,
auch vorschläge von mir begehrt, wie ich etwan
köndte contentirt werden. Jch habe zwar
von Städten, hamburg, Lübeck, Nürnbergk
gesagt, aber doch nichts gewißes proponiren können,
nur vmb ihre vorschläge gebehten.


Mitt dem Jungen Marquéz de Castagneda auch
conversirt, vndt mich bekandt gemachtt, welcher
mir gesagt, vndter andern, es müsten nicht allein,
die Reichsfürsten, sondern auch die Königlichen vndt
andere Ch Fürstliche Abgesandten, auß der Stadt
ziehen, wann die wahl vorgienge. EbensoJtem:
sein herrvetterg, trawerte vmb seinen abgestor-
benen Bruderh, würde aber auf der krönung,
mitt alle seinem gesinde, die Trawer
ablegen, Jhrer Königlichen Mayestät zu ehren, vndt
hernacher wieder anlegen. Sie die Spannischen
hetten großen verlust erlitten, bei in dem Corbie,
wieder erobert worden, da doch Selbige Festung, || [[Handschrift: 245r]]
auff ein gantzes Jahr proviantirt gewesen.
Aber das sterben, hette viel Soldaten vndt offizi-
rer weggenommen, damitt möchte sich der Wallo-
nische
gouverneuri endtschuldigen, sonst würde es
gefährlich vmb ihn stehen, dieweil der feindt
noch nicht im graben gewesen.


6 Mark (Gewichtseinheit und Münze)m: 2 Lotl: 3 Quentchen (Gewichtseinheit)que: wieget nach Wiener
gewicht, ejn gantz vergüldet handtfaß,
vndt gießbecken, so ich vmb 132 Gulden (florenus)f: <an 66 Goldflorin (Goldgulden)☉f:> er-
kauft, die marck zu 21½ Gulden (florenus)f: gerechnet,
vndt die restirenden Creuzercr: abgebrochen.


Die wiener Marck, soll vmb 3 loht, 1 Quentchen (Gewichtseinheit)que
schwehrer sein, alß das Nürnberger, vndt
Leiptziger gewichtt. Daß Nürnberger
trift fast vberein, mitt dem Leiptziger,
vndt ist nur vmb ein quintle, die Nürnberger
marck schwehrer.


Abends, dem Kayser, in der Vorzimmeranticamera auf-
gewartett, alß Sie auß der vesper, mitt dem
König, vndt beyden Churfürsten gekommen. Ich habe meinen Platz über dem Botschafter aus Berlin eingenommenJ'ay prins
mon poste, par dessus l'Ambassadeur de Berlin
:
Es ist heütte die Vigilvigilia von Sankt Andreaß.
Die Kayserjnn, Königinn, Ertzhertzoginn, vndt der
Marquéz de Castagneda waren auch in der Vorzimmeranticamera<vesper.> || [[Handschrift: 245v]]
etcetera


Schreiben von der hertzoginn von Mecklenburg
wie Sie so vbel tractirt wirdt vom herzog Adolf[,]
ebensoJtem: von Schwester Sybille Elisabeth, in ihren Körbchen fortfahrendcontinuant en
ses corbeilles
, ebensoJtem: von der Regierung zu Bernburg[,]
ebensoJtem: vom Schwartzenberger wie die Soldaten im Amt
Ballenstedt
, so vbel gehausett, ebensoJtem: vom herzog Joachim ernst
von hollstein
, daß Seine gemahlin, einer Jungen
Tochter genesen.


<Beachte wohlNota Bene> Des Kaysers WahlspruchSymbolum ist:
Den rechtmäßig Kämpfenden gebührt die Krone.Corona legitime certantibus.


Der Kayserinn:
Sie wird mir die einzige sein.Erit Vnica mihj.


Der Königinn:
In der Nächstenliebe, im Glauben und in der Hoffnung wird meine Stärke sein.Jn charitate, fide, et
spe, erit fortitudo mea.


Des Königs:
Mit Frömmigkeit und Gerechtigkeit.Pietate et Justitia.


Erzherzogs Leopoldj.
Mit Gottesfurcht.Timore Dominj.


Erzhertzoginn Cæcilia Renata: Ich erwähle Gott.Diligo Deum.


heütte ist die vesper Sankt Andreæ, patrons
des hauses Burgundt, vndt der Toson Ritter.

Sonntag den 20. ⁄ 30. November


Der Oberstkämmerer riet mir gestern ab, den Besuch beim Botschafter von Holland zu erwidern, indem er sagte, dass dieser kein wirklicher Botschafter sei.Le Grand Chambellan me desconseilla hier, de ne
rendre la visite a l'Ambassadeur d'Hollande, disant que ce
n'estoit pas un vray Ambassadeur[.]

|| [[Handschrift: 246r]]


heütte vormittags nach hof geritten, der festi-
vitet zuzusehen, bin aber zu spähte kommen.


Der Bischoff von Osnabrück, soll heütte,
seine erste Meße, mitt großen solenniteten
gelesen haben. <Der Kayser, König, vndt alle Ritter des vlüsses, trugen ihren Toson.>


Jn der Vorzimmeranticamera zwar, erwartete
ich des Kaysers, vndt nahm meinen Platzposto,
vber den ChurBayrischen, vndt Chur Brandenburgischen
Abgesandten, wurde aber gewarnett, alß
der Kayser hinein wahr, so wol vom Fürsten
von Lobkowitz
, (vertraulichconfidenter) alß auch von
des Königs Obristen hofmeister, Grafen von
Trauttmanßdorf
, mich solches nicht mehr anzu-
maßen, weil die Churfürstlichen gesandten, vber alle
Fürsten giengen, ohne contradiction, es auch
in der güldenen bulla außdrücklich stünde,
(sagte Trauttmanßdorf) daß die churfürstlichen gesandten
vber alle Fürsten gehen sollten.


Es hat heütte der Graf von Megkaw, Kayserlicher
Obrist hofmeister, Ritter des güldenen vlüßes,
im Nahmen der Römischen Kayserlichen Mayestät den Rittern
vndt abgesandten, ein stadtlich Festessenbancqueet ge-
halten.


Ein antworttschreiben vom Bischoff von Wirtzburg || [[Handschrift: 246v]]
bekommen. Er klagt mir seinen gefahrvollen Zustand und verabscheut diejenigen, die den Frieden hassen. Er fürchtet, in seiner Residenz durch den Feind gefangen zu werden.Il me plaint son dangereux
estat, & deteste ceux, qui haissent la paix.
Jl craint; d'estre surprins, en sa residence,
par l'ennemy.


Der hertzogk von Sachßen, ist heütte früh
stillschweigends auf der post darvon gezogen[.]

Montag den 21. November ⁄ 1. December (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag [...]


BeachteNota: Es gibt hier und am Hof welche, die die Ursache der Niederlage nahe Wittstock dem Kurfürsten von Bayern zuschreiben, weil er seinen Truppen unter Götz eine geheime Verordnung gegeben hatte, dass sie nicht die Weser überqueren sollen, und der Kaiser ihnen befohlen hatte, sich mit Hatzfeldt zu vereinigen, was sie nicht ausführten, nach Ausflüchten suchend, und so war die Armee dadurch soviel schwächer, dem Feind nicht genug widerstehen zu können.Jl y en a icy, & a la cour, quj attribuent
la cause de la desroute près de Wytstock, a
l'Electeur de Bavieres d'autant qu'il avoit
donnè une ordonnance secrete a ses trouppes
sous Götz, de ne devoir passer la Weser,
& l'Empereur leur fit commandement de se joindre
a Hatzfeldt, ce qu'ils n'executerent, cer-
chants[!] des excuses, & ainsy l'armèe en
fut tant plus foible, a ne pouvoir assèz
resister a l'ennemy.


Es sagte auch noch gestern Graf von Trauttmansdorff diese förmlichen Worteverba
formalia
vndter andern zu mir, alß ich
erwehnte der Pfalzgraf von Neẅburg würde
solches nicht thun, weil er auch vorm Jahr
zu Wien gegen mir solches improbirt, daß man
nemlich die churfürstlichen gesandten nicht sollte lassen || [[Handschrift: 247r]]
vorgehen. Darauf sagte Trautmansdorff diese
förmlichen Worteverba formalia: Der Pfalzgraf von Neẅburg
komme nur her, vndt vndterstehe sichs nur,
Man wirdt es ihm schon anders sagen.
Es scheint, dass man die Würde der Kurfürsten erhöhen und diejenige der Fürsten herabsetzen wolle. Ich wünschte von hier weggegangen zu sein, um weder jemanden noch mich selbst zu präjudizieren, denn die Ansprüche und Rangkonflikte vertragen sich sehr schlecht zusammen.Jl semble, qu'on vueille rehausser la
dignitè des Electeurs, & abbaisser celle
des Princes. Je voudrois estre party
d'icy, a fin de ne prejudicier a personne, nj
a moy mesme, car les pretensions, & les
competences, s'accordent fort mal ensemble.


Geydern zum Graf Fugker geschicktt,
in der Meckelnburgischen sache.


Vormittags zu hof aufgewartett, vndt gute
vertröstung vom Grafen von Trauttmanß-
dorf bekommen. Gott gebe mir die Auswirkungen davon, denn die Hoffnung darauf ist wohl besser, aber zehnmal geringer als in letzter Zeit.Dieu m'en donne les effects,
car l'esperance en est <bien> meilleure, mais dix
fois moindre, que dernierement.
Der
herr Kurtz, machte mir s gar wenjg, vndt dilato-
rische sperantz.


Ich habe vergangenen Mittwoch 45 Taler für zwei Paar neugemachte rote Stiefel einem Sticker gegeben, das eine für 22 Taler, das andere für 23 Taler, die ersten mit Gold bestickt, die zweiten mit Silber.J'ay donnè <Mercredy passè> 45 ThalerThlr: pour deux paires de chausses
rouges, a un brodier, nouvellement faites, l'une pour
22 DalersDal: l'autre pour 23 DalersDal: les premiers
brodèz d'or, les seconds d'argent.
EbensoJtem für einen Schulterriemen und ein Paar mit Gold bestickte Handschuhe 24 Taler, für einen anderen Schulterriemen und Handschuhe von geringerem Wert 21 Talerpour un bau-
drier & une paire de gands brodèz d'or, 24 DalersDal:
pour un autre baudrier & gands de moindre prix: 21 DalersDa[l:]
|| [[Handschrift: 247v]]
etcetera[,] 12 ThalerThlr: einen gantzen castorhut,
6 ThalerThlr: vor einen halben, (24 begehrten Sie
vor einen doppelten)[,] 4 ThalerThlr: vor eine gülde-
ne hutschnur, 2 ThalerThlr: vor ein par vber-
güldete sporn.


Zeitung das die Spannier biß an Bayonna
hinan streiffen, des Duc d'Espernon Sohn
geschlagen, vndt etzliche Städte eingenommen.
Der König in hispanien, habe auch selber
eine mächtige armèe auf die beine ge-
brachtt, mitt welcher er, auß Catalogna
in Languedocq, wolle einfallen.


Graf Kevenhüller von Franckemburgk, der
Königinn Oberster hofmeister, sagte heütte, die
Königinn wehre Obr: etwaß vnpaß, der König,
hette ihr in etwaß, den Magen verderbett,
wehre aber ein gut zeichen. Darumb köndten
Jhre Mayestät mir, noch nicht audientz geben.
Es stünde mir vndterdeßen frey, weil ich mich
numehr schon angemeldett, ob ich die Churfürsten
wollte besuchen, oder nicht. Es würde aber solche
Besuchvisite Jhrer Mayestät gar nicht zu entgegen sejn,
denn wer wüste wie baldt es sich noch zur audientz || [[Handschrift: 248r]]
schicken möchte, wegen solcher vnpaßlichkeitt.


Nach Holstein und Mecklenburg geschrieben.Escrit en Hollstein, & Meckelnburgk.

Dienstag den 22. November ⁄ 2. December 1636.


Der Fürst von Eggenberg, nicht nur ein sehr treuer Vasall Ihrer Kaiserlichen Majestät und [einer], der die absolute Macht des Kaisers sehr hervorhebt, aber auch einer meiner größten Freunde, die ich am Hof habe, gestand mir gestern (als ich ihm meine Gesuche und Ertränkung meiner Hoffnungen erzählte), dass er sehr wohl wisse, wie das Ganze an diesem Hof geschehe, und die Lebensregeln [kenne], die man dort halte, und wie man sich eingewöhnt habe, sich dort zu verhalten. Kann sein, dass nicht nur seine eigene Erfahrung (denn er ist ein sehr umsichtiger, taktvoller und sehr freundlicher Edelmann und von Ihrer Majestät sehr wohl angesehen), sondern auch die Unterweisung seines seligen Vaters guten Angedenkens, einem der größten Köpfe Deutschlands und der große Günstling des Kaisers, ihm davon die Methode und die Ausbildung beigebracht hat.Le Prince d'Eggemberg non seulement tresfidelle vasall
de Sa Majestè Jmperiale, et quj rehausse fort l'absolu
pouvoir de l'Empereur mais aussy un de mes plus
grands amis, que i'aye a la cour, me confessa
hier, (comme je luy contay mes solljcitations,
& abbreuvage d'esperançes,) qu'il scavoit fort
bien comme le tout se passoit a ceste cour, &
<Beachte wohlNota Bene> les Maximes, que l'on y tenoit, & comme
on avoit accoustumè de s'y gouverner. Peut
estre, que non seulement sa propre experience,
(car il est fort prudent, discret, & tresgentil
Cavallier, et tresbien veu de Sa Majestè) mais
aussy l'instruction de feu son Pere de bonne
Memoire, une des grandes testes d'Allemaigne,
& le grand favorit de l'Empereur luy en aura en-
seignè, la Methode, & l'apprentissage.


Ich habe meinem Adel und den anderen Mittel zustellen lassen, um sich für die Krönung auszustatten.J'ay fait distribuer a ma noblesse & a
d'autres, moyen pour s'equipper vers le couronnement[.]


Zwischen Hoffnung und FurchtInter spem & metum die Morgenstunde zuge- || [[Handschrift: 248v]]
brachtt, und später auch& Postea etiam.


Beachte wohlNota Bene der hofkammer <President> sagte mir neẅlich gleichnüßweise:
Fordere das Unbillige, damit du das Billige erlangst.Jniquum petas, æquum ut auferas.


Ein Paar großer gewaschener Handschuhe kostet mich 8 Groschen des Geldes von hier, ein Lot des außerordentlich guten, in Frankreich hergestellten Spanischen Wachses [d. h. Siegellacks] 6 Groschen. Aber man muss die Währung dieses Landes verstehen, wo 30 Groschen ein Taler machen. Alles ist hier teuer.Vne paire de gands lavèz <grands> me couste 8 Groscheng:
de la monnoye d'icy, un loht de cire d'Espaigne
fait en France, 6 Groscheng: extraordinairement bon. Mais
il faut entendre la monnoye de ce pays, ou
30 Groscheng: font un Daler. Tout est cher icy.


Man hat hier seltsame Nachrichten vom Vorrücken der Schweden in Thüringen und der Franzosen in Frankreich. Der Fortgang wird uns klug machen.On a jcy, d'estranges nouvelles, du progrèz
des Swedois, en Türinge, & des François, en
France. La continuation nous rendra sages.


Vmb 32 ReichsthalerRthlr: habe ich ein <ganz> Silbern vergül-
detes schön gearbejttetes degengefäße, vndt
orttbandt, <wieget 26 loht> gegen die krönung, wils Gott, zu
gebrauchen, eingekaufft, vndt eine klinge darzu,
vmb 4 Gulden (florenus)f: neben der Scheide, darzu ich, den Sammet zu geben.


Jhre Kayserliche Mayestät sejndt heütte zu den Je-
suitern
gefahren, vndt haben allda Mahlzeitt gehalten.


Ein kammerdiener von Jhrer Mayestät der
Königinn, ist Nachmittags zu mir kommen, mitt berichtt,
ich sollte Nachmittags vmb 5 vhr, audientz haben.


Vmb 5 vhr, bin ich zur angesetzten audientz,
habe nicht lange in der VorzimmerAntjcamera, (allda ich,
wie beym König <in der Vorzimmeranticamera> meinen hut auffgesetztt) || [[Handschrift: 249r]]
warten dörfen, nach dem mjch der Oberste
hofmeister, Graf Kevenhüller angemeldett,
vndt habe darnach audientz gehabtt, da
dann Jhre Mayestät mir gar gnedigst, auff
Spannisch geantwortett, meine qualiteten
gerühmet, welche mich ohne daß genugsam
recommendirten, vndt sich dennoch beym König
gebehtener maßen, mich ferrner zu recommen-
diren, anerbohten, auch sonsten, worinnen
Sie mir gratificiren köndte. Sie hat
mich zweymal aufsetzen hejßen, Jch
habe es aber nicht gethan. Jch sprach
Sie in Jtaljänischer sprache an. Sie ant-
wortete mir auf Spannisch. Beachte wohlNota Bene Nachdem sie mit mir gesprochen hatte, blieb ich ganz einfach, meiner selbst vergessend, denn ich musste ihr für ihre gütige Erklärung danken. Und so, indem wir alle beide kein Wort mehr sagten, ging ich mit meinen drei Verbeugungen fort, der Graf Khevenhüller begleitete mich dabei bis zum dritten Vorzimmer heraus.Apres
qu'elle m'avoit parlè, je demeuray tout court,
m'oubliant moy mesme, car je la devois
remercier de sa benigne declaration. Et
ainsy, ne disans plus mot, tous deux; ie
m'en allay, avec mes trois reverences,
le Conte Kevenhüller m'accompagnant jus ques au
dehors de la 3:me. antichambre.
Nebenst meinen
drey Gewöhnlichenordinarij vom Adel, waren auch Grünthal,
Gleißenthal, hofer, vndt Stengel bey mir.

|| [[Handschrift: 249v]]


Von dannen in die Kayserliche VorzimmerAnticamera, allda
vndter andern auch, der competentz mitt den
Churfürstlichen gesandten, gedacht worden. Graf von
Gronßfeldt
, ist der meynung, dieweil
Sie an itzo gerade im Akt der Wahl des römischen Königsin ipso actu electionis Regis
Romanorum
seyen, vndt gantz darauf gevoll-
mächtiget, so seye es billich, daß Sie die prece-
dentz
erhalten vor allen Fürsten. Es pflegte
wol der Pfaltzgraf von Neẅburg oftermahls,
etwas zu moviren, das vngereümbt wehre,
damitt er außgelacht würde, vndt daß
ihm wenig frommen brächte, alß wie die com-
petentz mitt dem Spannischen Ambassador[.]


Graf von Meckaw, Obrist hofmeister des
Kaysers, sagte eben dieses, vom Pfalzgrafen,
vndt noch mehr, daß nemlich in kurtzer zeitt,
die Churfürsten es weitt gebrachtt, auch so
gar, das ihre gesandten, vber des Groß-
hertzogs von Florentz
, seinen gesandten
giengen, welches vor zeitten nicht geschehen,
(wiewol auch sjnt der zeitt, in etzlichen Jahren,
der Großhertzog keinen gesandten mehr || [[Handschrift: 250r]]
<an hof> hergeschicktt)[.] Es giengen sonst auch ohne
wiederrede die churfürstlichen gesandten, vber die
Geistlichen Reichsfürsten, wie er selber
gesehen, das der Bischof von Speyer, die
Chur Cöllnischen laßen vorgehen. Jhre Mayestät
würden aber schwehrlich einem oder dem andern
Fürstlichen hause durch befehlich, wie Sie gehen
sollten, præjudiziren. Man köndte doch
wol die Gelegenheitenoccasiones solcher zusammenkunf-
ten vermeyden, vndt dörfte nicht eben, mitt in die
kirchen gehen, oder anderstwo, wo etwan die gesandten
sejn möchten, nur in der Vorzimmeranticamera aufwarten, sich
etwan, den Gesandten gegenvber stellen.
Jn solchen fällen, müste sich ein ieder selbst zu helfen
wißen. Man köndte nicht einem iedern sagen, wie
er gehen sollte. Jch sagte ich hielte solche sachen
vor vaniteten, weil ich aber von andern Fürsten gewar-
nett worden, wollte ich nicht gern iemands præjudizi-
ren, bevorab dieweil ich es selber an end vndt ortten
anders practiziren gesehen, auch in Meines herrn-
vatters
Seligem selbst eigenen hause, wie ein ChurPfälzischer
Gesandter, (Andrè Pawel) nach Amberg kommen,
der doch seines herren diener auch gewesen. etcetera[.] || [[Handschrift: 250v]]
Wir redeten auch vom hut aufsezen vndt von
regierenden herren, da sagte der Graf von
Megkaw
, es wehre herzog Albrechts Sohn von
Bayern
, alß er neẅlich allhie gewesen, nie
aufzusetzen, vom Kayser geheißen worden.
Dieses hette der Churfürst von Bayern appro-
birt
, nur daß es von andern Fürsten, auch nicht
geschehe, gestaltt dann der Kayser dieses
den hertzogen von Sachßen Lawenburg (welche
auch alltes fürstlichen hauses wehren, vndt vor
diesem auch aufgesetztt) sagen laßen, daß Sie
nicht mehr den hut aufsetzen sollten. Jch
sagte, ich verhofte nicht, daß mir der Kayser
die gnade wieder nehmen würde, so er mir
noch vnlengst, vndt vor diesem gegeben, dieweil
Sie mich, vor einen Regierenden Fürsten er-
kenneten. Da antwortett er, Es wehre nicht
zu præsumiren, ich köndte gar wol meinen
hut aufsetzen, wie vor diesem, wann michs der
Kayser hieße, wann mir es aber Jhre Mayestät
<Beachte wohlNota Bene> nicht außdrücklich sagten, wollte er mir
nit rahten, das ich es von mir selber thete. || [[Handschrift: 251r]]
Dieser gantze dißcurß gieng zwischen mir, vndt
dem Grafen von Megkaw, alleine vor, wie
auch zuvor, zwischen dem Grafen von Gronßfeldt
vndt mir. Graf von Gronßfeldt sagte auch im Rolando
Aquisgranensj de commissariis, & commissio-
nibus
würde ich alle solche sachen, wie man
sich darinnen zu guberniren wol finden.
Graf von Meckaw sagte auch, die Geistlichen
Churfürsten
, giengen hindter dem Kayser
vndt der Kayserinn her, auch Königinn, ihre
gesandten aber, pflegten hindter der Ertzhertzo-
ginn
her zu gehen, dann die Churfürsten in der person,
wollten sich ihren Platzposto nicht nehmen laßen,
wiewol die Ertzhertzoginn, eine Kayserliche
Tochter, vndt von dem Kayserlichen Ertzhause endt-
sproßen wehre, billich, andern Fürsten, nicht
zu vergleichen. Man hofte auch, es würde der
Pfalzgraf von Neẅburg, hehrkommen. etcetera[.]


Der Obrist kammerer, Graf Kysel, sagte auch,
er hette den Jungen hertzog auß Bayern, nie
nicht, mitt den gesandten zugleich auf banc-
queten oder andern competentz orten gesehen.
Der Kayser aber hette ihn nie aufsezen laßen.

|| [[Handschrift: 251v]]


Der Graf von Trauttmanßdorf, hat sich seines
vorschlags, vndt der Versprechenpromessa, des herrn Kuz<r>tzes,
im Namen des Königsnomine Regis, nicht wol erinnern können, von
keiner assignation, an die Stadt Nürnbergk
mehr hören wollen, weil sie die Städte, sich
keinen assignationen mehr vndterwerfen wollten,
sondern alles zuvorn erst in die Kassecassa lifern et cetera
usw.perge[.]


So werde ich niemals reich an diesem Hof werden.Ainsy ie ne deviendray iamais riche en
ceste cour.
herr Kurtz war auch fast anderer
meynung, alß neẅlich. Ich werde nur den zehnten Teil von dem bekommen, was ich erhoffte.Je n'auray, que
la dixiésme partie, de ce que j'esperois.


Oh unglückseliges und verkanntes Zeitalter!Ô siecle malheureux, & mesconnoissant!


Der Obrist kammerer sagte auch, der hofkammerpresident
gebe baldt keinem Menschen kein gut wortt,
Man köndte sich nichts auf seine reden ver-
laßen. Es wehre ein wunderbarlicher Mensch.


Zeitung daß Bannier, Erfurdt, Eisenach, Coburgk
eingenommen, vndt ins Stift Wirtzburgk
hinein streiffe.


EbensoJtem: daß der Gallaaß, sich mitt Sei-
ner armèe, nacher Deützschlandt zu, auß Frankreich
retirire.


EbensoJtem: daß der Türcke vom Persianer || [[Handschrift: 252r]]
geschlagen seye, vndt dem Ragozi einen solchen
frieden gewilliget, wie er es selbsten begehrt.


Die Kayserinn hat sich in der Meckelburgischen
sache, durch den Grafen von Atemißj, sehr
wol erbiehten laßen. Gott verleyhe gute Auswirkungeneffec-
ta
, in vnsern sachen. Ich habe insgesamt magere Hoffnung.J'ay maigre espoir, en tout.


<Wegen der Fürsten wegzuges bey der wahl, sagte der Obrist kammerer Graff Kysel, es würden mir schon die churfürsten darjnn bericht geben. usw.perge>

Mittwoch den 23. November ⁄ 3. December


Man führt mich da an der Nase herum, indem der Schatzmeister des Königs, Christoph Kästele, sich gegen den Befehl des Königs und das Versprechen des Grafen von Trauttmansdorff vor mir und meinen Leuten versteckte, als sie ihn vorgestern, gestern und heute sprechen sollten.L'on me mejne par le nèz, le Thresorier
Christoff Kastel, du Roy, se cachant devant moy,
et mes gens, quand ils luy doyvent parler,
avanthier, hier, & aujourd'huy, contre le
commandement du Roy, & la promesse du Conte de
Trauttmanßdorff
.
Der hofkammerpresident
des Königs, ist ein Graf Kolobradt.


Schnippchen des Harlekins bei Tisch.Tours de basteleur a table.


Besuch des aus Bayreuth hergekommenen Kanzlers Feilitzsch durch Geuder.Visite du chancellier Feltzsch, venu de Bareyt,
par geyder.


Brief aus Weimar von meiner durch die Schweden schlecht behandelten Frau Tante, dass deren Leibgeding [auf Lebenszeit verliehenes Eigentum für den persönlichen Unterhalt] während ihrer Abwesenheit in Weimar ausgeplündert und verwüstet, jedoch auch das Land der Herzöge schlecht behandelt worden sei.Lettre de K Weymar, de Madame ma Tante,
mal traittèe par les Swedois, en son Douaire
pillè & saccagè durant son absence a Weymar,
cependant que le pays de Ducs, a aussy
estè mal menè.

|| [[Handschrift: 252v]]


BesuchVisite vom allten Löben.


Zeitung daß gallaaß, etwaß geschlagen, 2 tausendmille Mann,
benebenst geschütz vndt Gepäckbagage verlohren.


Jhre Kayserliche Mayestät wie auch der König,
Chur Meintz, vndt die Churfürstlichen gesandten, haben
heütte bey Chur Cölln, zu Mittage gegeßen. <Ich bin nicht dorthin gekommen, weil ich nicht dahin gebeten wurde und auch wegen des Rangkonflikts mit den kurfürstlichen Gesandten.Je n'y suis pas venu; n'y estant pas conviè, & aussy a cause de la competence, avec les Ambassadeurs Electorals.>


Es scheint, dass man in der Sache von Mecklenburg wegen der Religion soviel Mühe macht, denn man wird dort nicht wollen, dass mein Neffe in der reformierten Religion ernährt und aufgezogen werde, ja vielmehr dass er katholisch-römisch werde, und der Kurfürst von Sachsen wird wollen, dass er lutherisch werde, so wird das arme Kind den Verfolgungen ausgesetzt sein.Jl semble, qu'en l'affaire de Mecklenburg
on a fait tant de difficultè a cause de la
Religion, car l'on ne voudroit pas, que mon
nepheu, fust nourry & eslevè en la Religion reformèe,
ains plustost qu'il devinst Catolique Romain,
& l'Electeur de Saxe, voudroit qu'il devinst
Lutherien, ainsy le pauvre enfant, sera sujet
aux persecutions.


MitteilungAvis: daß die Römische Königs wahl abermalß
aufgeschoben seye, dieweil die Churfürsten
damitt nicht fort wollen, (insbesonderein spetie Chur
Saxen) es habe dann zuvor der Kayser,
jhre Beschwerdengravamina erledigett.

|| [[Handschrift: 253r]]


Der Schatzmeister Kästele hat mir wegen des Ziels [Termins] Komplimente gemacht, hat aber gewollt, dass ich 3 tausend Gulden jährlichen Gnadengeldes in die Quittung schreibe anstatt der 3 tausend Reichstaler, die mir der Kaiser schriftlich versprochen hat, aber ich habe mich wegen dieses Nachteils entschuldigt, indem ich dorthin dreimal vergeblich schickte.Le Thresorier Castel a fait des compliments
sur la fin, mais a voulu, que j'escrivisse 3 mille Gulden (florenus)f:
de pension annuelle; <en la quittance> au lieu de 3 mille ReichsthalerRthlr: que
l'Empereur m'a promis par escrit, mais je m'en
suis excusè, <de ce prejudice, y envoyant 3 fois; en vain.>


Ich habe mit Nostitz zur Übung gefochten, was ich in mehreren Jahren nicht getan habe.J'ay tirè des armes, avec Nostitz, exercice
que je n'ay fait en plusieurs annèes.


Herr Geuder, mein Hofmeister, ist nach verschiedenen gemachten Besuchen auch am Hof des Königs von Ungarn gewesen, um dort seine Bittschriften einreichen zu lassen.Monsieur Geyder mon maître d'hostel, apres diver-
ses visites faites, a aussy estè a la cour du
Roy d'Hongrie, afin d'y faire livrer ses Memo-
riaulx.

Donnerstag den 24. November ⁄ 4. December 1636. 🜨


Traum, wie irgendjemand aus weit entferntem Land verführt worden sei, mich niederzumachen, und ich wachte auf.Songe; comme quelqu'un de lointaing pays, auroit
estè subornè, pour me massacrer, & je m'esveillay.


Diesen Morgen hat mir der Schatzmeister tausend Dukaten für 3000 Gulden ausgezahlt, Gott sei dafür gelobt.Ce mattin le Thresorier m'a payè mille Ducats
pour 3000 florins, Dieu en soit louè.


Ein Betrug von zwei Personen, die mich mit erfundenen Urkunden zu täuschen gedachten, ist durch meinen Hofmeister Geuder zu meinen Gunsten und ihrem Schaden aufgedeckt worden.Vne imposture de deux personnes; quj pensoyent
me tromper, avec des patentes controuvèes, a estè
descouverte, par mon maître d'hostel Geyder, a
mon profit, & leur dommage.


Andere Verwirrungen haben sich unter meinen Leuten ereignet.D'autres troubles se sont passèes, entre mes gens.


Vmb 16 ThalerThlr: zwey v̈hrlein gekauft, eine mitt Agtstein || [[Handschrift: 253v]]
eingefaßt.


<Abends> Zum Churfürsten von Meintz, meinen hofmeister geyder
geschicktt, wegen ernennung einer stunde
zur Besuchvisite auf Morgen vormittag wo es ihm
gelegen. Er ist sehr höflich vom Churfürsten
empfangen, vndt meinet wegen, geehret worden,
der Churfürst hat fleißig nach meiner gesundtheitt,
Vndt wol auf sein gefragett, auch sich auf
Morgen vormittags wegen des Rahtganges endt-
schuldigett, nachmittags aber, vmb 4 vhr,
da es mir beliebig, die stunde mir ernennet.

Freitag den 25. November ⁄ 5. December 🜨 vndt (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag


Den kleineren AtlasAtlantem Minoremk vmb 2 ducaten gekauft.


Jhre Mayestät seindt hinauß aufs geiägte. Jch
bin vmb der Meintzischen Besuchvjsite, vndt anderer
vrsachen willen, herinnen geblieben.


Einen ring vmb 76l 45 ThalerThlr: mitt 9 de-
manten, vndt ein zimmer zobeln vmb 76 ReichsthalerRthlr:
erkauft zu einem peltz.


Ein <Tafel>demant gesehen, von 15 carrat, wirdt vmb 18 tausendmille ThalerThlr:
gebotten, einen andern eckicht geschnittenen vmb
5 tausendmille ThalerThlr[.]

|| [[Handschrift: 254r]]


Schreiben von der Allten Fürstin zu hilpoltstain,
durch eigenen bohten, vndt ihr wieder geantwortett.


Die gesterigen zwey v̈hrlein, auf zween
andere beßere, vndt noch 16 ThalerThlr: aufgegeben, <iedoch das Sie iust seyen.>


Zum peltz, sechs ellen Plüschpelusche, jede elle,
mitt sieben gülden bezahlen müßen, jedes
duzend vor güldene schlingen darauf 11 Gulden (florenus)f:[.]


Vor ejn kleinodt, vndt hutschnur, alles
mitt diamanten, 240 ReichsthalerRthlr:[.] Ich fürchte, dass ich mich übernommen habe.Je crains
que je me suis survendu.


Mein Kaufmann hat mir einen Teil meines Wechsels in 700 Reichstalern ausgezahlt.Mon marchand m'a desboursè partie de
mon change, en ReichsthalersRthlrs: 700.


Zeitung das Schweinfurtt vom feinde eingenommen
seye, was ich nicht glaubequod non credo.


Vmb 4 vhr, alß die von Chur Meintz mir
benandte stunde, bin ich hingeritten, wohl begleitetbien ac-
compagnè
, vndt es ist mir nicht allein niemands
entgegen gegangen, am Thor, oder an der stiege, son-
dern man hat mich in der Chur Meintzischen
Vorzimmeranticamera laßen ¾ stunden aufwartten,
mitt vorgeben, es wehren zween Jesuiter bey
dem Churfürsten drinnen, vndt der Churfürst
wehre es schon avisirt, würde alsobaldt herauß- || [[Handschrift: 254v]]
kommen. Jch sollte mich nur ein klein wenig
gedulden, wie dann der vndterMarschalck
vndt der iunge Graf Kratz, auch etzliche andere
Edelleutecavaglierj, mich mitt höflichen gesprechen
vnderhielten, vndt ich satzte meinen hut
auff, (nach dem ich ein klein wenig verzogen)
verwunderte mich daß dem churfürsten die von
Jhre Liebden selber mir assignirte stunde, nicht
sollte gelegen sein, die<vndt> sagte zu zweyen
Mahlen, ich wollte mich auf solchen fall wol
retiriren, vndt auf ein andermahl wieder
kommen. Sie bahten allezejtt gar höflich davor.
Endtlich ersuchten sie mich zu sitzen, vndt ruckte
mir der vnderMarschalck selber, einen schönen
Sammeten seßell dar, darauf ich mich setzte,
vndt der Graf Kratz redete stehendt mitt mir,
wie auch die andern stunden. Es war auch
der Kayserliche Graf Martinitz, vndt der
Pollnische Resident Vibbonj in diesem vorgemach,
die alles mitt ansahen. Endtlich schämete
ich mich länger zu wartten, vndt ließ
mich durch höfliches bitten, nicht mehr aufhall-
ten, sondern gieng darvon. Wurde dannoch || [[Handschrift: 255r]]
vom vndermarschalck (Bubenheim) <vnd noch einem cavaglier> biß an
die stiege, vndt vom Graf Kratzen mitt
vielen protestationen, biß ans Thor be-
gleittet. Jch ließ mich dem Churfürsten recommendj-
ren vndt ließe ihm sagen, ein andermahl
wenn es ihm gelegener wehre, so wollte
ich mich einstellen, er wüste doch wol, das
ich sein diener wehre. etcetera[.] Bin also wieder
darvon geritten, um nicht der Achtung der anderen Fürsten, ja zuvor vielmehr meiner selbst und meinen Angelegenheiten, die ich hier habe, zu präjudizierenafin de ne prejudicier
au respect des autres Princes, ainçois plustost
a moy mesme; & a mes affaires, que j'ay icy
.

Samstag den 26. November ⁄ 6. December 1636.


Ich habe vor ungefähr acht Tagen vergessen, zur Erinnerung ins Tagebuch zu schreiben, dass ich im Vorzimmer des Kaisers einen wie Schnee ganz weißen Hasen gesehen habe, den man damals vor ganz kurzem in dieser Umgegend gefangen hatte.J'ay oubliè il y a environ huict jours,
d'escrire pour memoire, au journal; que i'ay
veu un lievre tout blanc comme neige,
a l'antichambre de l'Empereur que l'on avoit
prins alors tout fraischement en ces environs.


Ich stelle mir vor, dass dies ein Wunder von schlimmer Vorbedeutung sei, das wir bald die nordischen Völker im Winter haben und Schnee und Eis in dieser Gegend ausgesetzt sein werden.Je m'immagine que ce soit un prodige omineux
que nous aurons bien tost les peuples Septen-
trionaulx en hyver, & sujets aux neiges &
glaces en ces contrèes.


Der Churfürst von Meintz hat heütte <Morgen> einen
kammerJuncker zu mir geschicktt, vndt sich || [[Handschrift: 255v]]
zum höchsten endtschuldigen laßen, daß er es
gestern nicht gewust, wehre es auch gantz
vergeßen gewesen, daß ich hette wollen zu
ihm kommen, denn er hette seinem kammerdiener
befohlen, niemands vmb die zeitt anzumelden,
weil er sich im Ampt-(Meß)lesen exercirte,
hette aber nicht gedachtt, daß der kammerdiener
so grob sein sollte, eine Fürstliche person nicht
anzumelden, dahero wehre die incivilitet
endtstanden, daß ich gestern hette so lange
vergebens wartten müßen. Wehre seinem
herren hertzlich leydt, hette gute fjlße
außgethejlt, vndt bähte, jch wollte es ia
nicht vbel aufnehmen. Ließ Jch mir auch baldt
im anfang seinen freündtlichen gruß vermelden. etcetera


Jch antwortete nach den üblichen Höflichkeitenpost curialia solita, daß
ich mir leichtlich imaginiren können, daß dieser
mißverstandt nicht auß böser affection herge-
floßen, sondern nur auß vngleichem berichtt,
oder andern circumstantzien, müste herkommen
sein. Jch hette zwar auf die Churfürstliche
mündtliche erklärung, Meinem Raht vndt hofmeister
den abendt zuvorn, eigentlich gegeben, fundirt, || [[Handschrift: 256r]]
vndt also die ernandte stunde præcise
gehalten, hette auch vor 6 iahren allhier
die ehre gehabtt, Jhre Liebden so wol in dero,
alß meinem losament, offt zu sehen, vndt
zu sprechen, da ich dann verspühret zur
genüge, daß Sie ein höflicher herr wehren,
Müste es also nur vor einen Mißverstandt,
oder vergeßenheitt hallten, vndt recommendir-
te mich Jhrer Liebden zu dero gewöhnlichen affection.
Stellete es deroselben anheim, weil heütte
ein Feyertag <Nicolaj> wehre, ob wir auf ein ander
mahl, köndten zusammen kommen. Vndt ließ
ihn also wieder hinziehen.


Ich habe Herrn Geuder zu dem Kurfürst von Köln geschickt, um die Zuweisung einer Stunde entgegenzunehmen, um ihn zu besuchen.J'ay envoyè Monsieur Geyder, vers l'Electeur
de Couloigne
, pour prendre assignation d'une heure
afin de le visiter.
Der Churfürst hat Geydern
sehr höflich zugesprochen, gesagt, es wehre zu
viel daß ich mich so viel bemühen sollte,
vndt mir den gantzen Nachmittag zur
Besuchvisite frey gegeben.


Das Kayserliche kleinodt helt 63 demant,
wirdt geschätzt allhier auf 300 ThalerThlr: wigt 32 Lot₶:[.]


Der Kayserinn <halsbandt> helt 60 rubin: taxirt 200 ThalerThlr: || [[Handschrift: 256v]]
etcetera[,] den gesterigen erkauften rjng, 50 ThalerThlr:
daß erkaufte kleinodt: 150 ThalerThlr:[.]


Es scheint, dass dieser Goldschmied parteiisch sei.Jl semble que cest orfevre soit partial.


Zu hof mich vormittags præsentirt, allda
allerley geredet worden, von des feindes anzug,
auf Nürnbergk, vndt Franckenlandt zu. et cetera


EbensoJtem: daß vnser wahltag, biß auf den
22.ten: December neuen Stils [Gregorianischen Kalenders]styli novi verschoben seye, vndt der
Churfürst von Bayern, würde selber anhero
kommen, mitt seiner gemahlin, gegen den 18.ten: dieses [Monats]huius:


Der Obrist kammerer des Churfürsten von Cölln,
hat wieder einen hehrgeschicktt, vndt mir sagen
laßen, der Churfürst sähe es nicht gerne,
daß ich mich so viel bemühen sollte, iedoch
wollte ich gegen 4 vhr, zu ihm kommen,
stelleten Sie es zu meinem wolgefallen.


Am Hof des Kaisers hat man meinen Entschluss von gestern am Hof von Mainz gebilligt und der Oberhofmarschall des Königs, der Freiherr von Starhemberg, sagte mir, dass der Kurfürst von Mainz ihn auch einmal lange Zeit im Vorzimmer habe warten lassen, dass er ihm aber habe sagen lassen, dass, wenn er ihn nicht schnell eintreten lasse, der König ihm auch ganz bald folgen würde, denn der König lasse sein Kommen durch den genannten Freiherrn ankündigen, um den Kurfürsten zu besuchen. Auch recht kurz darauf trat der König von Ungarn dort plötzlich ein. Er glaubte, der genannte Freiherr von Starhemberg, dass ein geborener Fürst wie der Kurfürst von Köln mich jedoch höflicher behandeln würde und die Höflichkeit besser verstehen würde, als ein gemachter Fürst, dass er nicht bezweifle, dass der Kurfürst von Mainz sich selbst mir gegenüber für dieses Missverständnis und diese unzumutbare Beschwerlichkeit entschuldigen würde.A la cour <de l'Empereur> on a approuvè ma resolution d'hier,
a la cour de Mayence, & le Grand Maréchal du Roy,
le Baron de Starhemberg, me dit, que l'Electeur de Mayence,
l'avoit aussy fait unefois attendre long temps,
a l'Antichambre, mais qu'il luy avoit fait
dire, que s'il ne le faysoit entrer promptement, || [[Handschrift: 257r]]
le Roy le suivroit tout aussy tost, car le
Roy faysoit annoncer par le dit Baron sa
venue pour visiter l'Electeur[.] Aussy bien peu
te temps après, le Roy d'Hongrie, y survint. Jl
croyoit le dit Baron de Starhemberg, qu'un Prince
nè, comme l'Electeur de Coloigne, me traitteroit
plus courtoysement & entendroit mieux la
civilitè, qu'un Prince fait Toutesfois, qu'il
ne doutoit point, que l'Electeur de Mayence s'ex-
cuseroit luy mesme, envers moy, de ce mesentendu,
& inconvenient desraysonnable.


Beachte wohlNota Bene Einige von meinen Leuten haben sich beklagt, dass es in unserer Unterkunft hier Geisterschatten gibt und dass sie heute Nacht davon angehaucht und geschlagen worden sind. Ich habe heute Morgen den Lärm in meiner Schlafstätte wohl gehört und ich bin sehr ängstlich gewesen. Man hört in den Stunden der Nachtruhe auch einen nicht gewohnten Lärm von Wagen, was uns nichts Gutes bedeutet. Und die Hunde heulten auch sehr die Nacht.Quelquesuns de mes gens, se sont plaint,
qu'en nostre logis icy, il y a des esprits fantosmes,
& que ceste nuict ils en ont estè souffletè & battus.
J'ay moy mesme a ce mattin entendu bien
du bruict, en mon dormitoire, & i'ay fort estè
angoissè. On entend aussy, aux heures de
repos la nuict, un bruict de carosses, in<non> ac-
coustumè, ce quj ne nous presage rien de bon.
Et les chiens hurlent fort aussy, la nuict.


Der iunge Förstenhaüser, jst hehrkommen,
e in mein hauß, sich bey mir zu præsentiren,
vndt dem Aktactu der königlichen krönung zuzusehen. || [[Handschrift: 257v]]
etcetera


<Nachmittags> Abends zum Churfürsten von Cölln, welcher eben
den bischof von Brixen, (auch einen Reichsfürsten)
bey sich gehabtt, vndt sich damitt gar
höflich endtschuldigett, daß er mir nicht ent-
gegen gegangen, mich aber alsobaldt hinein
gelaßen, an der Thür mich angenommen, die conver-
sation mitt dem bischoff, (welcher erst ankommen
gewesen) interrumpirt, auch mir die ober-
stelle
vber den bischoff, neben sich gegeben,
vndt meistentheilß mitt mir geredett.
Darnach iemands beym bischof gelaßen,
(welcher aber gleichwol auß höflichkeitt,
mitt gefolget) vndt mich durch 4 gemächer
biß an die Stiege selber begleittet, (aber er hielt stets die rechte Handmais
il tenoit tousiours la main droite
) vndt daß er
nicht weitter gienge, sich wegen des Bischofs
Besuchvisite höflich endtschuldigett, sich sonst auch
gar wol erbotten, vndt durch seine höfliche
wackere leütte, mich accompagniren laßen.
hat sich sonst auch gar wol erbotten.

|| [[Handschrift: 258r]]


Nach dem ich den Obrist leutnant Bernhardin, ebensoJtem: Grünthal,
vndt hofer, (so mir dahin aufgewartett) dimittirt,
in meinem losament, bin ich darnach gen hof
geritten, wo es mir unmöglich gewesen ist, die Großen anzureden, die ich suchtela ou il m'a estè impossible d'aborder
les grands, que je cerchois
. Bin aber mitt
dem Obersten Leßle bekandt worden, welcher auß-
drücklich sagt <Beachte wohlNota Bene>: der Kayser hette ihnen nit
befohlen, den Fridtländer zu Eger vmbzubringen,
sondern Sie hetten sich vndtereinander selber also
verglichen, dieweil es wieder ihre pflicht
lieffe, ihrem herren, sein landt zu nehmen,
dann Fridland hette dem Kayser nicht allein,
das Königreich Böhmen nehmen wollen, sondern
auch das kayserthumb. Darnach abrumpirt er,
diese materij, vndt eilete weg. Sonst hatte
er zuvor lange mitt mir geredet, vom Conte d'A-
rondelle
, vndt daß es noch mitt Engellandt auf
tractaten stünde. Engellandt hette sich weitt
engagirt, samlete viel geldt zum kriege, oder zur
satisfaction. Der NuntiusNuncius, Spannische vnd Französische Ambassador
in Engellandt gebe alle dem iungen Pfalzgrafen
Churfürstlichen Tittul. Er hette Monatlich 8 tausendmille kronen, vndt
die Tafel, futter vndt Mahl darbey, wie auch Sein
bruder Prinz Robert, nebenst 4 tausendmille livres tournois₶: Monatlich, wie die || [[Handschrift: 258v]]
königlichen kinder. Der König, hette zween Söhne,
vndt zween Töchter, vndt itzt läge die Königinn
wieder in wochen. Der König wehre ein lieb-
haber aller exercitzien, vndt so dispost alß
ein cavaglier in Europa sein möchte. Die
Vnderpfaltz, wollte man zwar restituiren,
aber der Churdignitet vndt Oberpfalz halben,
stieße sichs noch, doch würde Engellandt hierin-
nen müßen satisfaction an geldt geben.
Es wehre beßer alß kriegen. Spannien drünge
gar sehr auf die restitution der Pfalz.
Die heyraht zwischen Polen, vndt der Pfälzischen
Princeßinn
wehre noch nicht zerschlagen. Vor
6 wochen, hetten sie ejnander noch præsenten geschicktt.
Sie hette zwar schwartze hare, wehre aber
die schönste Dame, dje man mitt augen sehen
möchte, so klar vndt weiß von hautt. So würde
auch diese alliantz mitt Pfalz, wegen des
vhrallten Churfürstlichen hauses, vndt dann auch wegen der
dependentz mitt Engellandt von vielen recerchirt.


Es schiene daß die pfältzische Prinzeßinn den
iungen Printzen von Brandenburg als anwesend
in hollandt, lieber nehme, alß den König in Polen. || [[Handschrift: 259r]]
So sähen auch die Schweden gern, das die heyraht
mitt Polen, vor sich gienge. Die schwehreste difficultet
in vnsern friedenstractaten, wehre diese, daß man
von seitten Spannien begehrte, Sie<Engellandt> sollten sich con-
iungiren
mitt Spannien, gegen die Holländer.
Daßelbe wollte Engellandt nicht thun. Vndt
wiewol der König, ejn liebhaber aller Ritterspjel
wehre, so schiene es doch, er hette mehr lust zum
friede alß zum krieg. Dieser Oberste Leßle
ist nicht allein Oberster vber des Königs leibre-
gimentt, sondern er ist auch, general Major,
bey der armèe
, vndt hat nebenst dem Obersten
Buttler vndt Obersten Cordon, nach vollbrachter de-
peschirung
des generals Fridländers, stadtliche
recompenßen bekommen. Jst auch Päbstisch worden,
wie auch Buttler. Cordon aber nichtt.


<Mein> Geyder, hat im Nahmen der Fränckischen
Ritterschafft
, gar gnedigste audientz beym
König erhalten.


Ich habe Vitzthum, Bernhardin, Grünthal und Hofer für morgen mit der Hilfe Gottes zum Essen gebeten.J'ay conviè Fitzthumb, Bernhardin, Grünthal,
& hofer, pour de main, Dieu aydant a
disner.


Morgen ist vnser erster Advent.

|| [[Handschrift: 259v]]

Sonntag den 27. November ⁄ 7. December


Am heüttigen ersten Advent, bin ich zur
kirchen, in die predigt geritten, welche gar
gut gewesen. habe den besten standt in
der kirchen, vndt zum nechsten an der
Cantzel, auf der bohr kirchen <gehabt vnter einem himmel>. Die churSächsischen
vndt Brandenburgischen gesandten, alß Metzsch Vndt
Knesebeck, stunden auf einer andern
offenen bohrkirche. Zween vornehmste
Rahtsherren, alß der Syndicus Wolfius,
vndt noch einer, haben mich auß meinem losa-
ment
biß in die kirchen, hernacher auß<in> meinem
losament, bi wieder auß der kirchen zu fuß be-
gleittet, wie auch neben meinen leütten,
Grünthal vndt hofer gethan.


Alß ich wieder zu hauß kommen, haben mir
die guten leütte des Rahts vndt dieser Stadt
elendt, noht vndt vnvermöglichkeitt geklagt,
sich damitt endtschuldiget, daß Sie sich nicht anderst
erwiesen gegen mir, der allten kunde Meines
herrenvatters Sehligem sich erinnert, vmb erhaltung
ferrneren gnade mich gebehten, vndt iämmerlich || [[Handschrift: 260r]]
vber ChurBayern querulirt, wie er Sie aufs
eüßerste tribulirte, den accord au so ihnen
der Kayser versprochen, nicht halten wollte,
vndt Sie mitt zollberaubung vndt andern
exactionen gantz außmergelte, iedoch
wollte man haben[,] Sie sollten die brücke
wieder bawen, Mawren vndt zerschoßene
fortification repariren, etcetera ohne alle barmher-
tzigkeitt, da Sie doch keinen pfenning
darzu wüsten, vndt vber 400 tausendmille Gulden (florenus)f: dar-
zu gehören würde.


Zu hof aufgewartett, vndt mich bey den
NuntiusNuncium den Churfürstlichen gesandten gegenvber gestellet.


Schreiben vom 28. October von hertzogk Augusto
zu Lünenburg
auß Braunschweig, darinnen er mir
den Tödtlichen abgang seines herrn bruderß herzogk
Julij Ernsts
, <zu Tanneberg> den 26. October <von Gott> abgefordert, noti-
ficirt.


Zu hoff hat sich der Churfürst von Meintz
selber gewaltig gegen mir endtschuldigett,
vndt vmb Gottes willen, vmb verzeyhung
gebehten, daß vorgestern der fehler seines
kammerdieners vorgegangen, wollte es schon
nach aller müglichkeitt repariren.

|| [[Handschrift: 260v]]


Der Graf von Leiningen, der Obrist Fitzthumb,
ein Grüntahler, vndt ein hofer, seindt meine
gäste zu Mittage gewesen.


Vor abends, ist der Fürst von Lobkowitz
zu mir kommen, in mein losament, vndt hatt
mich besuchtt, vndt sejndt darnach mitteinander,
nach hoff gefahren, allda ich gar viel, mitt
dem Grafen von Mörßberg, wie auch herrn
Caspar von Starhembergk conversirt.

Montag den 28. November ⁄ 8. December


Der Fürst von Lobkowitz bat mich gestern sehr, bei dem Kurfürsten von Sachsen in seiner Armee eine Stelle anzunehmen, dass der Kaiser es sehr gern sehen würde, dass ich dort Feldmarschall würde.Le Prince de Lobkowjtz, me pria fort hier,
de prendre condition, auprés de l'Electeur de Saxe,
en son armèe, que l'Empereur le verroit tresvolontiers,
que i'y fusse Maréchal de camp.


Beachte wohlNota Bene Gestern Morgen, als der Kaiser durch das Vorzimmer ging, stellte ich mich rechts gegenüber den kurfürstlichen Gesandten und dem Nuntius über mir, dem Botschafter der Generalstaaten unter mir hin.Hier <mattin> comme l'Empereur passoit par l'Antj-
chambre, je me plaçois a droite vis a vis
des Ambassadeurs Electoraulx, & le Nonce par
dessus moy, l'Ambassadeur de Messieurs les Estats,
au dessous de moy.


Beachte wohlNota Bene Gestern am Abend die ausschweifende und schlecht gewürzte Erzählung über den Rangkonflikt der Gesandten von [Pfalz-]Neuburg und Mecklenburg, die der junge Graf von Schwarzenberg mir und dem Grafen von Mörsperg ganz unpassend und ganz ungeachtet der alten Herkunft der 3 [dort als Gemälde] aufgehängten Könige antat.Hier au soir le conte extravagant
& mal assaisonnè, que fit a moy, & au
Compte de Mörßberg, le jeune Comte de Schwarzenberg
de la competence des Ambassadeurs de Neẅburg & Mecklen- || [[Handschrift: 261r]]
burg, tout hors de propos, & contre toute
apparence, de l'ancienne extraction de 3 Roys pendus.


Beachte wohlNota Bene Dieser Monat November würde mir wohl irgendein Schnippchen schlagen wollen, wenn ich dem nicht ausweiche.ce mois de Novembre me voudroit
bien jouer quelque tour, si ie ne l'esvite
.


Beachte wohl: Ich flüstere im Vorzimmer noch gestern Abend in das Ohr des Grafen von Mörsperg über Leslie, wie er heuchelte, ihn nicht gut zu kennen [und] dadurch anfangs keine große Achtung zu erweisen.Nota Bene[:] Susurro nell'anticamera ancora hier
sera del Leßle nelle orecchie del Conte dj Mersberg
qual finse di non connoscerlo bene, ne farne
gran stima al principio.
Höfische Gunst!Favor aulicus!


Gestern am Abend sagte mir im Vorzimmer auch ein Gesandter aus Bayern, Doktor Richel, dass der Kurfürst von Bayern Johann von Werth den Befehl gegeben habe, sich mit seinen Truppen im Land von Trier festzusetzen, und der Kardinalinfant habe denselben Befehl Piccolomini gegeben, der sich über diesen letzten Befehl ärgerte und sagte, dass der Kardinalinfant weder im Reich noch den Leuten der Liga zu befehlen habe, und dass es ihm wohl nicht lieb sein würde, wenn der Kurfürst von Bayern seinen Leuten Befehl geben würde, in Brüssel Quartier zu nehmen. Es scheint mir, dass dies viel erwähnt wurde, ganz oben, im Vorzimmer des Kaisers. Der Dompropst von Trier, Hausmann, war nahe dabei und billigte das Gerede des Vizekanzlers.Hier au soir, a l'Antichambre, me dit aussy
un deputè de Baviere Docteur Richelm, que l'Electeur de
Baviere
, auroit donnè ordre, a Jean de Werth,
de se loger avec ses trouppes en au pays de
Treves
, & le Cardinal Jnfante auroit donnè
le mesme ordre a Pjccolominj; se faschant de
ce dernier commandement & disant que le Cardi-
nal Jnfante n'avoit rien a commander en l'Empire,
nj aux gens de la Lique; & qu'il ne seroit pas
bien ayse; sj l'Electeur de Bavières donneroit ordre
a ses gens, de loger dans Brüsselles. Jl me
semble; que c'estoit beaucoup parlè, tout haut,
a l'Antichambre de l'Empereur. Le Thumb-
probst
de Treves, hußmann estoit auprés, & ap-
prouvoit le dire du Vicechancellier.


Zeitung das der Graf von Vlefeldt gestorben seye.

|| [[Handschrift: 261v]]


Der Tag des Festes der Empfängnis Unserer Lieben Frau [8. Dezember] ist heute durch den Kaiser und die Großen des Hofes sehr weihevoll gefeiert wordenLe jour de la feste de la conception de
Nostre Dame, a estè celebrè aujourd'huy,
par l'Empereur & les Grands de la cour, fort so-
lennellement
, vndt man hatt den Bischoff
von Osnabrück
, zum Bischoff geweyhet, mitt
vielen ceremonien, denen ich nur ein wenig
zugesehen, habe mich darnach, in die VorzimmerAntica-
mera
zum Spannischen Ambassador Marquéz de
Castagneda
, alß der Kayser durchgegangen,
gestellett, den Brandeburgischen gegenvber.


Der Marchese Pallavicino sagt, dass der Herzog von Savoyen sich niemals in seinem Zimmer rege, wenn ein kaiserlicher oder königlicher Botschafter zu ihm komme, ihm niemals eine andere Anrede als Euer Gnaden gebe, und meint, dass ich Grund zum Rangkonflikt mit den Gesandten der Kurfürsten habe, sofern der Kaiser mir dazu nicht einen maßgeblichen Befehl erteile, denn die Fürsten und nicht die Gesandten bildeten die Körperschaft der Glieder des Reiches, sodass das die anderen Fürsten präjudizieren könnte, und dass es besser sei, die Gelegenheiten zu vermeiden, als sich zu präjudizieren. Dass der Kaiser selbst daran ein Interesse habe, an der Bewahrung des Reichskörpers. Aber dass man nicht Verwirrung stiften sollte, wie es im vergangenen Jahr der Pfalzgraf von Neuburg tat, und dann die so begonnenen Sachen aufrecht erhalten oder sie weiterführen, denn das wäre schändlich.Le Marquis Palvoysin dit, que le Duc
de Savoye
ne se bouge jamais dans sa
chambre, quand un Ambassadeur Jmperial ou
Royal le vient voir, ne luy donne jamais
autre tiltre, que Vos Signoria & croyt que
i'ay rayson de competence avec les Ambassadeurs
des Electeurs si l'Empereur ne m'en donne un
commandement decisif, car les Princes & non les
Ambassadeurs font le corps des membres de l'Em-
pire
, que cela pourroit prejudicier a
d'autres Princes, & qu'il vaut mieux evi-
ter les occasions, que de se prejudicier. || [[Handschrift: 262r]]
Que l'Empereur mesmes, y a de l'jnterest,
a la conservation du corps de l'Empire.
Mais qu'il ne faut pas brouiller, comme fit
l'annèe passèe le Conte Palatin de Neẅburgk,
& puis ne soustenir pas les affaires commencèes,
ou les poursuivre, car cela seroit honteux.


Der Vicomte war derselben Meinung.Le Visconten estoit de la mesme opinion.


Occasion gehabtt, mitt dem Grafen von Trautt-
manßdorf
zu reden, wegen meiner Neẅen vor-
schläge, wie ich köndte befriedigett werden, vndt befunden,
daß er vmb besorglicher anderer consequentz
willen, damitt nicht einig ist. Jedoch will er
den sachen nachdencken. Ich finde Aufrichtigkeit in seiner Tat und dass er eher eine Sache verwerfen wird, als sie vergeblich zu versprechen. Aber er wird auch unverzüglich sagen, was er tun kann oder was nicht ausführbar ist. Unter den Folgenden finde ich, dass der Präsident des Reichshofrats, der Graf Fugger, sehr echt ist. Die Räte des Geheimen Rates Ihrer Majestät sindJe trouve de la since-
ritè en son fait, & qu'il niera plustost une
chose, que de la promettre vainement. Mais
aussy, il dira incontinent, ce qu'il peut faire,
ou ce quj n'est pas pratticable. Entre les
suivans je trouve que le President du con-
seil de la cour de l'Empire
le Conte Fucker
est fort real. Les Conseillers du conseil secret, de
Sa Majestè sont
: 1. der Bischof von Wien, der Fürst ist.l'Evesque de Vienne, quj est Prince.
2. Der Graf von Meggau, Ritter vom Goldenen Vlies.Le Conte de Meckaw, chevalier de la toison d'or. 3. Der Graf von Trauttmansdorff.Le
Conte de Trauttmanßdorff.
4. Der Graf Khevenhüller von Frankenburg.Le Conte Kevenhüller de Fran-
ckemberg
.
5. Der Graf Slawata.Le Conte Schlawata. 6. Der Graf Schlick.Le Conte Schlick. || [[Handschrift: 262v]]
7. Der obengenannte Graf Fugger ist auch dabei.Le susdit Conte Fugker, en est aussy. 8. EbensoItem:
der Graf von Mörspergle Conte de Mörßberg. 9. Arnoldin. 10. Vicecanzler
<Strahlendorff> <11. Graf von Werdembergk>
<12. der allte herr Preüner.> <13. Graf Wolff von Manßfeldt.> <14. Don Balthasar de Marradas.> < || [[Handschrift: 263r]] Aber ich habe sie nicht richtig in die Reihenfolge gebracht.Mais je ne les ay pas bien mis par ordre[.] || [[Handschrift: 262v]] >


Slawata, Trauttmansdorff und Khevenhüller haben auch den großen Orden vom goldenen Vlies. Fugger und Mörsperg sind vom Sankt-Jakob-Orden.Schlawata, Trauttmanßdorff, & Kevenhüller,
ont aussy le grand ordre de la toison d'or.
Fucker & Mörßberg, sont de l'ordre de Saint Jago.


Es gibt niemanden von diesem großen Orden, nur Meggau und jene drei Aufgezählten, die mit dem Bischof von Wien und dem außerordentlichen Botschafter von Spanien in den engeren Rat des Kaisers eintreten. Die anderen kommen dort manchmal hinzu und man bespricht da zuweilen mit dem Botschafter von Spanien die Angelegenheiten.Jl n'y a, que Megkaw, & ces trois
surnommès, du grand ordre, quj entrent
avec l'Evesque de Vienne & l'Ambassadeur extraordinaire
d'Espagne
au plus intime conseil de l'Empereur[.]
Les autres y entreviennent quelquesfois, <& l'on communique par fois avec l'Ambassadeur d'Espagne les affaires[.]>


Der persönliche Hass, der Eigennutz, die Uneinigkeit der Fürsten, die Trennung der Religion zerstören das ganze ReichPrivatum odium, proprium commodum,
discordia Principum, Religionis dissidium,
evertunt omne imperium
, sagt Doctor Tüntzel.


Menschliche Absichten werden bestraft, wenn sie sich vor den Göttlichen hervortun.Humana consilia castigantur ubj cæ-
lestibus se præferunt.
o Johann a Ponickaw.


Friederich Metzsch, hanß von Ponickaw,
Gabriel Tüntzel beider Rechte DoktorVtriusque Iuris Doctor[,] Conradt Carstow,
heißen die Chur: Säxische gesandten allhier.


Abends wieder nach hoff, allda gar viel,
mitt Graf Fugkern conversirt.

|| [[Handschrift: 263r]]


Jch habe heütte durch Johann Loẅen, Agenten
eine jntercession vor den pfalzgrafen von
hilpoltnstain
, wegen seiner Beschwerden für sichgravaminum
per se
vndt in vormundtschafft, der Religions-
sachen<reformation>p halber, so ihm wieder den Reljgion-
frieden
, von seinem bruder angemuhtet werden,
ebensoJtem: vor die Fränckische Ritterschaft,
damitt Sie zu ihrer restitution vollkömblich
gelangen mögen, insbesonderein spetie auch Wolfskehl
an Jhre Mayestät gerichtett, dem RejchsviceCantzler,
herren von Strahlendorf, vbergeben laßen.

Dienstag den 29. November ⁄ 9. December


Gestern rühmte der Graf Fugger sehr die Gelassenheit des Königs von Schweden und wie er sich in Bayern, besonders in München, so gut beherrscht habe, als er es bewahrte.Hier le Conte Fugker louoit fort l'equanj-
mitè du Roy de Swede, & comme il s'estoit sj
bien gouvernè en Bavieres, particulierement a
München, en la conservant.


Die Nachrichten vom Rückzug des Gallas vor Saint-Jean-de-Losne dauern an und dass er seine Artillerie, Gepäck und 6000 Mann verloren hatLes avis de la retraitte de Gallaaß de-
vant Saint Jean de L'Ausne continuent, &
qu'il a perdu son artillerie, bagage & 6000 hommes
,
ebensoJtem: dass die Schweden stark anrücken. Das wird unsere Friedensverhandlungen sehr aufhalten.que les Swedois s'approchent fort.
Cela accrochera fort nos traittèz de paix.
|| [[Handschrift: 263v]]
&cetera


Vormittags hinauß nach dem kloster Prüf-
ling
gefahren, welches ich vor diesem in der Blütein
flore
, an itzo aber, durch die soldatesca
gantz verwüstet gesehen, vndt also
ein wenig die Regenspurger lufft verändertt.


Der iunge Marggraf von Anspach,
hat mir sejne freundlichen dienste vermelden,
vndt sich endtschuldigen laßen, wegen der
Besuchvisite so er mir schuldig wehre, hette
noch nicht audientz bey Jhrer Kayserlichen Mayestät
gehabtt, darnach wollte er sich schon ein-
stellen. Förstenhaüser (so itzt bey mir ist)
brachte mir diese bohtschafft.


Alß ich vber der Mahlzeitt geseßen,
hat der bischof von Oßnabrück, in mein
hauß geschicktt, vndt sich mir gar freundlich
recommendiren laßen, auch offerirt zu
mir zu kommen, zwischen 4 vndt 5 vhren.


Ein par carmesinrohte atlaßene ermell
sticken laßen, mitt güldenen Schlingen,
4 duzendt hüpsch gearbeittet, vmb 8 ReichsthalerRthlr:[.]

|| [[Handschrift: 264r]]


MitteilungAvis: daß die Nürnberger, mitt den königlichen
Regalien vndterwegens sejndt.


Der Marquis Palavicin hat mir heütte
die güldene bullam, vndt Reichsverfassungenconstitutiones
geschicktt, mich darauß zu ersehen.


Gegen abendt, vmb die ernandte stunde, jst der
Bischoff von Osnabrück, zu mir in mein losament
kommen, vndt hatt mich gar höflich besuchtt.
Grünthal, Gleißenthal, vndt ejn Frencking,
haben mir, neben mejnen leütten, auch aufgewartett.


Nach beschehener Besuchvisite, bin ich nach hoff geritten,
aber vergeblichmà indarno. habe sonst mitt herren Pettinger
viel geredett. Vndter andern, wegen des herzogs
von Lottringen
, welcher künftige woche er-
scheinen soll, mit welchem wir erneut Rangkonflikte haben werden. Er ist Kardinal gewesen und sein Großvater ist der Bruder der Großmutter des Königs von Ungarn gewesen, sodass es scheint, dass man ihn dort als nahen Verwandten behandeln wird.avec lequel nous aurons
derechef des competences. Jl a estè Cardi-
nal, & son grand Pere a estè le frere de la
mere grande du Roy d'Hongrie, ainsy qu'il
semble; que l'on le traittera en proche parent.


Jch habe auch gegen herrn Pettinger gedachtt,
ob ich nach verrichteten kayserlichen vndt königlichen au-
dientzen numehr, wie auch nach beschehener Besuchvisite
beyder Churfürsten, nicht auch köndte der Ertzhertzoginn || [[Handschrift: 264v]]
zusprechen, vndt aufwartten. Er sagt die Kay-
serinn
hette es etzliche Jahr hero, nicht zulaßen
wollen, daß die Ertzhertzoginn sollte absonder-
liche audientzen geben, sondern wann man es ie
begehrte so sollte es in gegenwartt der
Kayserinn beschehen. Nun habe ich es ehe, als
bey der Könjgjnn, nicht wol begehren dörfen.
Er will sich aber, destwegen erkundigen.


Dieser herr Pettinger hat dem Kayser
vber 34 iahr würcklich aufgewartett,
vndt kennet Sie, vber 40 Jahr, lang.
Er ist der Ertzhertzoginn Obrist hofmeister,
an itzo. Jst vorzeitten des Kaysers, alß er
noch König, vndt Ertzhertzog war, Obrist kammerer
gewesen, auch damalß wie Sie zu Dresen
mitt Kayser Matthia vndt Erzherzog Maximiliano gewesen.

Mittwoch den 30. November ⁄ 10. December (in astrologischer Hinsicht) böser/gefährlicher/schädlicher/unglücklicher/unglückseliger Tag [...]


Vor 20 Gulden (florenus)f: drey hüpsche federn gekaufft.
Eine hutschnur von goldt mitt demanten, wie
auch eine medaille, mitt 52 diamanten,
zusammen vmb 240 ThalerThlr: gekaufft vndt
den nähermahligen ring, so 45 ThalerThlr: gekostet || [[Handschrift: 265r]]
vndt mir zu theẅer gedeüchtett, dran
gegeben.


Ich habe Herrn Geuder mein Porträt aus Gold gegeben.J'ay donnè a Monsieur Geyder, non pourtrait d'or.


Vormittags nach hoff. Dilatorische antwortt, odersive
Ablehnungrefus, vom Fürsten von Eggenberg.


Die Ertzhertzoginn <Cæcilia Renata> hat mir durch ihren Obrist hofmeister
herrn Pettinger, laßen sehr höflich, vndt mitt vielen
complimenten sagen, wie gern daß Sie die
ehre annehme, die ich Jhrer Liebden vndt Durchlaucht wegen
der Besuchvisite, offeriren thete, weil Sie aber
vndter ihrer elltern gewaltt wehre, vndt die
Kayserinn nicht haben wollte, daß sie absonder-
lich sollte audientz geben, so müste es
gespart werden, biß zum abschiedt, oder
anderwejttjgen audientz der Kayserinn.
Durch die Porträts hat er sich im Übrigen Ihrer Hoheit wohl anerboten. Gott gebe uns davon die Auswirkungen.Del resto per glj ritrattj, s'è ben offerto Sua Altezza[.]
Jddio ce ne dia glj a effettj.


Graf von Trauttmanßdorf gabe mir
abermal dilatorische antwortt. Ich befürchte, dass ich nichts gutes mehr bewirken werde.Je crains,
que je ne feray rien plus de bon.


Fürst von Eggenberg sagte auch, es wehre schon der
præcedentzStritt[!], mitt den Churfürstlichen gesandten vom
Kayser decidirt worden zu Wien, vndt dem
Pfalzgraffen von Neẅburg vndtersagt worden. || [[Handschrift: 265v]]
etcetera Fürst von Eggenberg sagte auch zu mir, diese sachen
alle würden am besten können auf einem
Reichstage, (da die Fürsten reden dörften,)
decidirt werden.


Der iunge Marggraf von Anspach, hat
mich in meinem losament besuchtt, vndt mir
freundlich zugesprochen. Der junge Graf von Eberstein
ist bey ihm, der Marschalck Lenterßheim,
vndt andere mehr Edelleutecavaglierj. Der von
Gleißenthal
, hat mir helfen mitt aufwarten.


Textapparat
a Zitat aus Horatius: Sermones, Epistulae, I, Epistula 10, S. 180, Z. 24f.
b den herren Kurz,
vndt Grafen von Trauttmanßdorf
im Original korrigiert in den Grafen von Trauttmanßdorf vndt herren Kurz
c Patensohn
d Wahrscheinlich einer der drei überlebenden Söhne der Gräfin Ursula von Attems: Johann Friedrich, Johann Jakob oder Maximilian Hermann.
e Zitat nach dem Sermo Nr. 293 in Augustinus: Opera omnia, Tom. 5.2, Sp. 2302.
f Wahrscheinlich einer der drei überlebenden Söhne der Gräfin Ursula von Attems: Johann Friedrich, Johann Jakob oder Maximilian Hermann.
g Person nicht ermittelt.
h Person nicht ermittelt.
i Person nicht ermittelt.
j Wahrscheinlich einer der drei überlebenden Söhne der Gräfin Ursula von Attems: Johann Friedrich, Johann Jakob oder Maximilian Hermann.
k Vermutlich Gerhard Mercator: Atlas Minor (Amsterdam 1633).
l Zahl durchgestrichen und verwischt.
m Irrtum Fürst Christians II., denn Bartholomäus Richel war lediglich Lic. jur.
n Person nicht ermittelt.
o Zitat aus Valeri Maximi Facta et dicta memorabilia, Liber I, S. 49, Z. 139f.
p Gegenreformation

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abrumpiren
abbrechen
accompagniren
begleiten
Accord
Vereinbarung, Vergleich
affection
(positive oder negative) Einstellung jemandem gegenüber; meist Gewogenheit, Zuneigung
Agent
(diplomatischer) Geschäftsträger
Agtstein
Bernstein
Ambassador
Abgesandter, Botschafter
anden
ahnen
Andreastag
Gedenktag für den heiligen Andreas (30. November)
anziehen
anführen, erwähnen
Apparenz
Anschein
approbiren
billigen
approchiren
sich nähern
Assignation
(schriftliche) Anweisung, Zahlungsanweisung
Assignation
Quartierzuweisung
assigniren
zuweisen
atlaßen
aus Atlasgewebe bestehend
Avis
Nachricht
Bärenkasten
Behältnis zum Transport eines lebendigen Bären
Ballhaus
für das Ballspiel errichtetes Gebäude
Barme
Barbe
Bartholomäustag
Gedenktag für den heiligen Bartholomäus (24. August)
beißen
beizen
Bohrkirche
Empore
Castorhut
aus Biberhaaren hergestellter Hut
Circumstanz
Umstand
Competenz
Rangkonflikt
Confidenz
Vertrauen, Vertraulichkeit
Confirmation
Bestätigung
Conjunction
Vereinigung, Zusammenführung
conjungiren
verbünden, vereinigen, zusammenführen
contentiren
zufrieden stellen
continuiren
(an)dauern
continuiren
fortfahren, fortsetzen
Creditiv
Beglaubigungsschreiben
Custodie
Gefängnis
decidiren
bestimmen, entscheiden
Depeschirung
schnelle Abfertigung
Desolation
Verwüstung, Verödung
Difficultet
Schwierigkeit
dispost
fähig, geschickt
Einspänniger
Kriegsknecht mit Pferd, fürstlicher Bediensteter, Stadtknecht; berittener Bote, Geleit- und Meldereiter
Einspänniger
Eigentümer eines kleineren bäuerlichen Besitzes, der meist nur Handdienste leistet
Exaction
Eintreibung
Expedition
Beförderung, Besorgung
Expedition
Abfertigung
Expedition
Verrichtung
Filß
Verweis
Fontanelle
künstliches Hautgeschwür, das durch einen Mediziner mit Hilfe unterschiedlicher Mittel offen gehalten wird
Friedenstractat
Friedensverhandlung
Fußvolk
sämtliche Soldaten zu Fuß (Infanterie) innerhalb eines Heeres
Generalquartiermeister
Vorgesetzter aller Quartiermeister
Glückshafen
Glückstopf (aus dem Lose gezogen werden), Glücksbude, Lotterie
gratificiren
sich gefällig erweisen
graviren
beschweren
guberniren
regieren
Handquehle
Handtuch
Himmel
hohle gewölbte Stoffdecke (z. B. über einem Himmelbett), Baldachin
improbiren
missbilligen, tadeln
Incivilitet
Ungebührlichkeit
Intercession
Fürbitte, Vermittlung
interrumpiren
unterbrechen
intimiren
ankündigen, veröffentlichen
Karpen
Karpfen
Kastner
eigentlich Verwalter des Kornspeichers, teils auch Amtmann über alle Einkünfte
Katharinentag
Gedenktag für die heilige Katharina von Alexandria (25. November)
Knecht
Landsknecht, Soldat
knöpficht
knorrig, dick, grob
Kopf
kugel- oder halbkugelförmiges Trinkgefäß
Kurdignitet
Kurwürde
Leibgeding
auf Lebenszeit verliehenes Eigentum für den persönlichen Unterhalt
Lichtputze
Lichtschere (zum Kürzen des Dochts)
Losament
Unterkunft, Wohnraum
Mark
Gewichtseinheit für Gold und Silber
Martinstag
Gedenktag für den heiligen Martin von Tours (11. November)
Maß
Raummaß, Hohlmaß
Memorial
Denkschrift, Eingabe, Bittschrift, Gesuch
Memorial
Erinnerungsschrift
moviren
bewegen; verändern
mutiniren
meutern
Nikolaustag
Gedenktag für Sankt Nikolaus (6. Dezember)
Oberstelle
erste Stelle, Vortritt
Ordinanz
Befehl, Anordnung
Pension
Gnaden- oder Ruhegehalt
Pension
Kostgeld
Pension
Dienstgeld, Besoldung
Praecedenz
Vortritt, Vorrang
proponiren
vortragen
proponiren
vorstellen
proponiren
vorschlagen
Quartiermeister
für die Beschaffung von Verpflegung und Unterkunft zuständiger Unteroffizier
queruliren
(meist ohne Grund oder wegen Nichtigkeiten) klagen
Ratsgang
Ratsitzung
recherchiren
nachsuchen, verfolgen
recidiren
rückfällig werden
Recompens
Belohnung, Vergütung
refocilliren
wiederbeleben, erquicken
restiren
(Geld) schulden, schuldig sein
restiren
übrig sein, übrig bleiben
Rotbier
untergäriges Nürnberger Bier, das ausschließlich mit Gerstenmalz gebraut wurde
Schaff
Scheffel (Hohlmaß, meist für Getreide)
Secours
Entsatz, Hilfe
sint
seit
sollicitiren
etwas gerichtlich betreiben, um Rechtshilfe ersuchen
sollicitiren
ersuchen
Spanisches Wachs
Siegellack
Speranz
Hoffnung
Tafeldemant
flacher Diamant
Thum(b)probst
Dompropst (Vorsteher und Vertreter eines Domkapitels nach außen)
Toson
Ordenskette vom Goldenen Vlies
Tractat
Verhandlung
tractiren
(ver)handeln
tractiren
bewirten
tractiren
misshandeln
tractiren
behandeln
Treffen
Schlacht
tribuliren
ängstigen, plagen, quälen
Valentinstag
Gedenktag für einen nicht näher bezeichneten christlichen Märtyrer Valentinus (14. Februar)
Vanitet
Eitelkeit, Nichtigkeit, Vergänglichkeit
Zeitung
Nachricht
Zimmer
Mengenangabe für 60 (manchmal auch 40) Stück
Zufall
unerwartete merkliche Veränderung der Gesundheit
N. N. Adler (2)

Anm.: Feuerwerker des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647).
Kaiser Jakob von Äthiopien
Kaiser Malak Sagad II. von Äthiopien

gest.: 1606
Anm.: Sohn des Kaisers Sarsa Dengel (Malak Sagad I.) von Äthiopien (1550-1597); 1597-1603 und seit 1604 Kaiser von Äthiopien.
Sophia von Baudissin
Sophia von Ahlefeld
Geburtsname: Sophia von Rantzau

geb.: 1620
gest.: 1697
Anm.: Tochter des Gerhard von Rantzau (1558-1627); 1633-1646 erste Ehe mit Wolf Heinrich von Baudissin (1597-1646); 1650-1670 zweite Ehe mit Cai von Ahlefeld (1591-1670).
Foppe van Aitzema

geb.: ca. 1580
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Schelte van Aitzema; Studium in Franeker, Leiden, Helmstedt und Wittenberg; 1607-1613 herzoglicher Rat in Wolfenbüttel; 1612/13 zugleich Kanzler des Hochstifts Halberstadt; Gesandter der Generalstaaten, u. a. bei der Hanse in Lübeck bzw. Hamburg (seit 1617) und am Wiener Kaiserhof (1636/37); 1637 Konversion zum katholischen Glauben.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Michael Adolph von Althan(n)

geb.: 1574
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Christoph von Althan(n) (1529-1589); um 1598/99 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1600 Kommandant der kaiserlichen Leibgarde, später Obrist (1603), Feldmarschall (1607) und Hofkriegsrat; 1608 Landobrist von Österreich ob der Enns; 1618 Mitbegründer des kurzlebigen Ritterordens Ordo Militiae Christianae, dessen deutsch-polnisch-ungarischem Zweig er als Großmeister vorstand; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1610 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fernando Álvarez de Toledo y Pimentel
Duque Fernando de Alba de Tormes
Marqués Fernando de Coria

geb.: 1507
gest.: 1582
Anm.: Sohn des García Álvarez de Toledo y Zúñiga, Marqués de Coria (gest. 1510); spanischer Grande; ab 1510 Marqués de Coria; seit 1531 Duque de Alba; 1532 Befehlshaber spanischer Hilfstruppen gegen die Türken in Ungarn; 1535 Teilnahme an der Eroberung von Tunis; ab 1541 nacheinander Mayordomo Mayor der Könige Karl I. (1500-1558) und Philipp II. von Spanien (1527-1598); Consejero de Estado; 1542 Feldherr gegen die französische Armee bei Perpignan; 1546/47 Kommandeur der spanischen Tercios im Schmalkaldischen Krieg; 1555-1559 spanischer Capitán general in Italien; 1555/56 Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1556-1559 Vizekönig von Neapel; 1567-1573 Statthalter und militärischer Oberbefehlshaber in den Spanischen Niederlanden; seit 1580 Vizekönig und Condestable von Portugal; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Apostel Andreas

gest.: 60
Anm.: Heiliger.

Weiterführende Informationen in der DNB
Giovan Battista Andreini
Lelio

geb.: 1576
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Schauspielers, Impresarios und Autoren Francesco Andreini (1548-1624); berühmter Schauspieler, Konduktor und Stückeschreiber; zunächst Mitglied der elterlichen Comedia-dell'Arte-Truppe "Compagnia dei Comici Gelosi"; 1601 Gründung der eigenen Truppe Compagnia dei Comici Fedeli ("I Fedeli"), die große Erfolge in Italien und Frankreich feierte; Schutz und die Förderung durch die Herzöge von Mantua, Vincenzo (1562-1612), Francesco IV. (1586-1612) und Ferdinando Gonzaga (1587-1626); vgl. Pierre Louis Duchartre: The Italian Comedy. The vImprovisation Scenarios, Lives, Attributes, Portraits and Masks of the Illustrious Characters of the Commedia dell'Arte, New York 1966, S. 94-96; Siro Ferrone: La Commedia dell’Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI–XVIII secolo), Torino 2014, S. 260-262; Robert Henke: Performance and Literature in the Commedia dell'Arte, Cambridge 2002, S. 210-215; Allardyce Nicoll: World of Harlequin. A Critical Study of the Commedia dell'Arte, Cambridge [u. a.] 1986, 171-175; Roberto Tessari: Commedia dell'Arte: La Maschera e l'Ombra, Milano 1981, S. 6; ders.: La Commedia dell’Arte. Genesi d’una società dello spettacolo, Roma/Bari 2013, S. 58f., 95, 102, 168-170 und 172-178.

Weiterführende Informationen in der DNB
Virginia Andreini (1)
La Florinda
Geburtsname: Virginia Ramponi

geb.: 1583
gest.: 1630/31
Anm.: Erfolgreiche Schauspielerin und Sängerin; seit 1601 Ehe mit Giovan Battista Andreini, mit dem sie die Schauspieler-Compagnie "I Fedeli" leitete; Künstlername nach dem von ihrem Mann verfassten, 1603 in Florenz uraufgeführten Stück "La Florinda"; vgl. Siro Ferrone: La Commedia dell'Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI-XVIII secolo), Torino 2014, S. 306-308; Emily Wilbourne: Seventeenth-Century Opera and the Sound of the Commedia dell’Arte, Chicago/London 2016, passim.
Anhalt, Haus
Fürsten von Anhalt

Anm.: Reichsfürstengeschlecht aus der Dynastie der Askanier.
Fürst Joachim Ernst von Anhalt

geb.: 1536
gest.: 1586
Anm.: Sohn des Fürsten Johann IV. von Anhalt-Zerbst (1504-1551) und Großvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1562-1570 gemeinsam mit seinem Bruder Bernhard (1540-1570) regierender, seit 1570 alleinregierender Fürst von Anhalt.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Johann Ernst von Anhalt

geb.: 1578
gest.: 1601
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1601 kaiserlicher Obrist im Langen Türkenkrieg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Gräfin Anna von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg

geb.: 1579
gest.: 1624
Anm.: Tochter des Grafen Arnold II. von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1595 Ehe mit Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Mutter Christians II.; führte gemeinsam mit ihrer Tochter Eleonora Maria (1600-1657) seit 1617 die "Noble Acaémie des Loyales" oder "Getreue Gesellschaft", eine Gesellschaft hochadliger reformierter Damen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg

geb.: 1604
gest.: 1640
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg

geb.: 1568
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Vater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1582 Reise nach Konstantinopel; 1591/92 Führer eines Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; 1592 Übertritt zum reformierten Glauben; 1592/93 Befehl über die protestantischen Truppen im Krieg um das Bistum Straßburg; 1595-1620 oberpfälzischer Statthalter in Amberg und zunehmend Leiter der pfälzischen Politik; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1610 Unionsgeneral im klevisch-jülischen Krieg; 1619/20 Kommandierender der pfälzisch-böhmischen Truppen, nach deren Niederlage in der Schlacht am Weißen Berg durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) geächtet; Flucht nach Schweden (1621) und Flensburg (1622-24); 1624 Aufhebung der Reichsacht; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sehnliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg

geb.: 1599
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); Kurzbiographie im Rahmen dieser Edition unter http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=15.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürstin Eleonora Hedwig von Anhalt-Bernburg

geb.: 1635
gest.: 1685
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1673 Kanonissin und seit 1683 Dekanissin des Stifts Gandersheim.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb.: 1603
gest.: 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb.: 1632
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg

geb.: 1608
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1626/27 Gesandtschaften nach Wien und Dresden; ab 1628 kaiserlicher Obrist; seit 1630 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; ab 1631 kursächsischer Obrist, als welcher er in der Schlacht bei Lützen tödlich verwundet wurde; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbewahrte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Sibylla Elisabeth von Anhalt-Bernburg

geb.: 1602
gest.: 1648
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb.: 1634
gest.: 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb.: 1613
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1630-1635 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1634/35 schwedischer Obrist; ab 1635 alleinregierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode; 1637-1641 hessisch-kasselischer Generalmajor; seit 1660 Senior des Hauses Anhalt; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stetsgrünende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Pfalzgräfin Dorothea von Pfalz-Simmern

geb.: 1581
gest.: 1631
Anm.: Tochter des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Simmern (1543-1592); 1595-1618 Ehe mit Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618); seit 1619 Witwensitz auf Schloss Sandersleben.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Friedrich Moritz von Anhalt-Dessau

geb.: 1600
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau

geb.: 1606
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1618 gemeinsam mit seinem Bruder Fürst Johann Kasimir (1596-1660) regierender Fürst von Anhalt-Dessau (bis 1625 unter dessen Vormundschaft); 1625-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; residierte seit 1632 in Wörlitz; ab 1637 morganatische Ehe mit Johanna Elisabeth von Krosigk; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anmutige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau

geb.: 1567
gest.: 1618
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1603-1606 Regent des Fürstentums Anhalt (im Namen seiner Brüder); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Dessau und Senior des Hauses Anhalt; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlriechende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Johann Georg II. von Anhalt-Dessau

geb.: 1627
gest.: 1693
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); schwedischer Obrist (1655-1657) und Generalmajor (1658); ab 1658 kurbrandenburgischer General und Statthalter der Kurmark; später auch Geheimer Staats- und Kriegsrat in Berlin sowie Feldmarschall (1670); seit 1660 regierender Fürst von Anhalt-Dessau; ab 1670 Senior des Hauses Anhalt; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefüllte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau

geb.: 1596
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1618-1643 gemeinsam mit seinem Bruder Georg Aribert (1606-1643) regierender, danach alleinregierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchdringende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen

geb.: 1579
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1596/97 Reise in die Niederlande, England und Frankreich; Studium in Siena (1599/1600) und Florenz (1599-1601); 1600 Aufnahme in die Florentiner Accademia della Crusca ("L'Acceso"); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Köthen; 1631-1635 schwedischer Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; 1617 Mitbegründer und bis zu seinem Tod erstes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nährende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst August von Anhalt-Plötzkau

geb.: 1575
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; Verzicht bei der Landesteilung von 1603/06 für eine finanzielle Abfindung von 300.000 Talern auf ein eigenens Teilfürstentum; ab 1611 Regent im Amt Plötzkau unter Bernburger Landeshoheit; seit 1630 Senior des Hauses Anhalt; ab 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sieghafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Fürst Emanuel von Anhalt-Plötzkau
Fürst Emanuel von Anhalt-Köthen

geb.: 1631
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; ab 1657 in schwedischen Kriegsdiensten; 1659/60 in dänischer Gefangenschaft; 1662 Teilnahme am venezianischen Feldzug gegen die Türken; 1665-1669 zusammen mit seinem Bruder Lebrecht regierender, seit 1669 alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strebende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Ernst Gottlieb von Anhalt-Plötzkau

geb.: 1620
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1653 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Emanuel (1631-1670) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Starke").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Lebrecht von Anhalt-Plötzkau
Fürst Lebrecht von Anhalt-Köthen

geb.: 1622
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Emanuel (1631-1670) in Plötzkau; ab 1665 zusammen mit seinem Bruder Emanuel regierender Fürst von Anhalt-Köthen; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Angenehme").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Sibylla von Anhalt-Plötzkau
Geburtsname: Gräfin Sibylla zu Solms-Laubach

geb.: 1590
gest.: 1659
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg zu Solms-Laubach (1547-1600); 1618-1653 Ehe mit Fürst August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653).
Fürst Johann IV. von Anhalt-Zerbst

geb.: 1504
gest.: 1551
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Zerbst (1451-1516) und Urgroßvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1544 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürstin Magdalena von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Oldenburg

geb.: 1583
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Grafen Johann XVI. von Oldenburg (1540-1603); 1612-1621 Ehe mit Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621).

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst

geb.: 1576
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; seit 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Süße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Anna

Anm.: Gestalt apokrypher Schriften und der christlichen Tradition; Mutter von Maria und damit Großmutter von Jesus Christus; als Heilige verehrt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Marcus Antonius

geb.: 86/83/82 v. Chr.
gest.: 30 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Konsuls Marcus Antonius Orator (143-87 v. Chr.); Vertrauter von Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.); seit 50 v. Chr. römischer Augur; 44 v. Chr. Konsul; 43-32 v. Chr. Triumvir; danach erfolgloser Krieg gegen Octavian (63 v. Chr.-14 n. Chr.).

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Georg von Arnim

geb.: 1583
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Bernd von Arnim (1550-1611); 1613-1617 schwedischer Obrist; 1621 Wechsel in polnische Kriegsdienste; kaiserlicher Obrist (1626-1628) und Feldmarschall (1628/29); 1631-1635 kursächsischer Feldmarschall; 1637/38 in schwedischer Gefangenschaft; 1638 erneuter Eintritt in kaiserlich-kursächsische Dienste; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gepriesene").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Matthias Arnoldin von Clarstein

geb.: ca. 1575
gest.: 1649
Anm.: Geboren in Böhmen; Dr. jur.; ab ca. 1605 kaiserlicher Appellationssekretär; seit 1612 Hofkammersekretär; ab 1618 Hofkammerrat; seit 1626 erster Sekretär der Reichskanzlei und Protokollführer des Geheimen Rates; ab 1628 Reichshofrat; nach 1639 schrittweiser Rückzug aus seinen Amtsgeschäften.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Johann August von der Asseburg

geb.: 1611
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Christoph Johann von der Asseburg (1580-1651); Erbherr auf Ampfurt und Eggenstedt.
Hans Joachim Aspan von Haag

gest.: 1645
Anm.: Sohn des Landrats Jakob Aspan von Haag (gest. 1610); Herr auf Lichtenhaag, Hartheim und Wimspach.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Friedrich von Attems

geb.: 1593
gest.: 1663
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); 1630 Erhebung in den Grafenstand; kaiserlicher Obrist der Kavallerie und Kämmerer, auch Hofkriegsrat; ab 1643 Oberststallmeister der verwitweten Kaiserin Eleonora Gonzaga (1598-1655).
Graf Johann Jakob von Attems

geb.: 1598
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); 1630 Erhebung in den Grafenstand; kaiserlicher Obrist im Regiment von Generalmajor Philipp Friedrich Breuner; Kämmerer der Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Leopold; 1667-1670 Landesverweser des Herzogtums Kärnten.
Graf Maximilian Hermann von Attems

geb.: 1604/07
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); 1630 Erhebung in den Grafenstand; Kämmerer und Geheimer Rat des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich (1614-1662).
Gräfin Ursula von Attems
Geburtsname: Ursula Breuner

geb.: 1568
gest.: 1641
Anm.: Tochter des Kaspar Breuner (1530-1570); 1588-1611 Ehe mit Hermann von Attems (1564-1611); 1623-1624 Obersthofmeisterin der Erzherzoginnen Maria Anna (1610-1665) und Caecilia Renata (1611-1644); 1624-1637 Obersthofmeisterin der Kaiserin Eleonora Gonzaga (1598-1655); 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Wolf Helmhard Auer von Herrenkirchen

geb.: 1610
gest.: 1660
Anm.: Oberösterreichischer Exulant; seit 1624 Hofjunker des Grafen Friedrich Kasimir von Ortenburg (1591-1658); vor 1634 vorübergehend in Kriegsdiensten.
Augustinus
Bischof Augustinus von Hippo

geb.: 354
gest.: 430
Anm.: Christlicher Kirchenlehrer und Philosoph; seit 395 Bischof von Hippo.

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg Ayrmann
Georg Eyermann

geb.: ca. 1575
gest.: 1651
Anm.: Sohn von Georg Ayrmann (gest. vor 1600) aus Bamberg; Nürnberger Kaufmann; ab etwa 1600 Handelsdiener bei der Petzschen Handlung; seit 1602 Nürnberger Bürger; ab 1608 Genannter des Größeren Rats der Reichstadt; ab ca. 1610 mit eigener Handelsgesellschaft mit Hauptsitz in Nürnberg und zweitweise in Leipzig; 1623 Nobilitierung; vgl. Lambert F. Peters: Der Handel Nürnbergs am Anfang des Dreißigjährigen Krieges. Strukturkomponenten, Unternehmen und Unternehmer - eine quantitative Analyse. Stuttgart 1994, S. 213-275.

Weiterführende Informationen in der DNB
Bartholomäus Backofen

Anm.: Geboren in Susteren (Herzogtum Jülich); ab 1611 Medizinstudium in Franeker; Promotion zum Dr. med.; seit 1619 praktizierender Arzt; 1626/27 Hausarzt des Prinzen Christian d. J. von Anhalt.
Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach

geb.: 1594
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Durlach; 1634-1649 abgesetzt und Leben im Exil; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verwandte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach

geb.: 1573
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Markgrafen Karl II. von Baden-Durlach (1529-1577); ab 1604 regierender Markgraf von Baden-Durlach; Mitglied und General der Protestantischen Union; 1621/22 antikaiserlicher Feldherr; 1622 Abdankung zugunsten seines Sohnes Friedrich V. (1594-1659); 1627 dänischer Generalleutnant; lebte seit 1634 in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Karl von Baden-Durlach

geb.: 1598
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); 1619 Rittmeister unter seinem Vater im Unionsheer, kurz darauf Ernennung zum Obristen; 1621/22 Teilnahme an den Feldzügen seines Vaters; 1623 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625 Kampf für die Franzosen im Veltlin; vgl. Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, 4. Teil, Karlsruhe 1770, S. 493-498.

Weiterführende Informationen in der DNB
Malatesta Baglioni
Bischof Malatesta von Pesaro
Bischof Malatesta von Assisi

geb.: 1581
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Gianpaolo Baglioni (1552-1608); 1612-1641 Bischof von Pesaro; 1634-1639 Apostolischer Nuntius am Wiener Kaiserhof; seit 1641 Bischof von Assisi.
Johan Banér

geb.: 1596
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Banér (1547-1600); schwedischer Obrist (1621), Generalmajor (1623), General der Infanterie (1630) sowie Feldmarschall im Nieder- und Obersächsischen Reichskreis (1634); ab 1630 Reichsrat; seit 1634 Oberbefehlsshaber der schwedischen Armee in Deutschland; ab 1638 zugleich Generalgouverneur in Pommern; seit 1633 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Haltende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Carlo Barberini
Duca Carlo di Cesi e Monterotondo

geb.: 1562
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571) und Bruder von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1623 Gonfaloniere der Heiligen Römischen Kirche.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Barberini
Bischof Francesco von Sabina
Kardinalbischof Francesco von Ostia (e Velletri)

geb.: 1597
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630); Neffe und 1623-1644 Kardinalnepot von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1633 römischer Großinquisitor; seit 1645 Bischof von Sabina; ab 1666 Kardinalbischof von Ostia (e Velletri).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Albrecht Friedrich von Barby und Mühlingen

geb.: 1597
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Jost Günther (1598-1651); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dienliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Jost Günther von Barby und Mühlingen

geb.: 1598
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); bis 1641 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Albrecht Friedrich (1597-1641), danach Vormundschaft über dessen Sohn August Ludwig (1639-1659); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Güldene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Wolf Heinrich von Baudissin

geb.: 1597
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Christoph von Baudissin (gest. 1618); 1615 venezianischer Leutnant; 1620 Teilnahme an der Schlacht am Weißen Berg als böhmisch-kurpfälzischer Rittmeister; 1626/27 dänischer Reiterobrist; 1627-1633 in schwedischen Kriegsdiensten, ab März 1631 Generalleutnant; 1635/36 kursächsischer Generalleutnant; seit 1641 polnischer Gesandter in Kopenhagen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Albrecht von Bayern
Landgraf Albrecht von Leuchtenberg

geb.: 1584
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1646 Regent der Landgrafschaft Leuchtenberg durch seit 1636 bestehende Lehnsanwartschaft über seine Gemahlin Mechthilde von Leuchtenberg (1588–1634), der Tante des letzten Landgrafen Maximilian Adam (1611-1646); 1651-1654 Kuradministrator von Bayern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Albrecht V. von Bayern

geb.: 1528
gest.: 1579
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm IV. von Bayern (1493-1550); ab 1550 regierender Herzog von Bayern; seit 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Ferdinand von Bayern
Erzbischof und Kurfürst Ferdinand von Köln
Bischof Ferdinand von Lüttich
Bischof Ferdinand von Hildesheim
Bischof Ferdinand von Münster
Bischof Ferdinand von Paderborn

geb.: 1577
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1612 Erzbischof und Kurfürst von Köln sowie Bischof von Lüttich, Hildesheim und Münster; seit 1618 auch Bischof von Paderborn.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Ferdinand von Bayern

geb.: 1550
gest.: 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); aus seiner morganatischen Ehe mit Maria von Pettenbeck (1574-1619) ging 1602 die Wittelsbacher-Seitenlinie der Grafen von Wartenberg hervor.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern

geb.: 1636
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern (1573-1651); seit 1651 Kurfürst von Bayern (bis 1654 unter der Regentschaft seiner Mutter Maria Anna (1610-1665) und des Kuradministrators Herzog Albrecht von Bayern).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Karl Johann Franz von Bayern

geb.: 1618
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht von Bayern (1584-1666).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürstin Maria Anna von Bayern
Herzogin Maria Anna von Bayern
Geburtsname: Erzherzogin Maria Anna von Österreich

geb.: 1610
gest.: 1665
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1635-1651 Ehe mit Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Maximilian I. von Bayern
Herzog Maximilian I. von Bayern

geb.: 1573
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1597 regierender Herzog von Bayern; Oberhaupt der 1609 gegründeten Katholischen Liga; 1623 Verleihung der (ehemals Pfälzer) Kurwürde durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637), endgültig bestätigt im Westfälischen Frieden; seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Renata von Bayern
Geburtsname: Herzogin Renata von Lothringen

geb.: 1544
gest.: 1602
Anm.: Tochter des Herzogs Franz I. von Lothringen (1517-1545); seit 1568 Ehe mit Herzog Wilhelm V. von Bayern (1548-1626).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Wilhelm V. von Bayern

geb.: 1548
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht V. von Bayern (1528-1579); 1579-1597 regierender Herzog von Bayern (Abdankung zugunsten seines ältesten Sohnes Maximilian I.); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Thomas Benckendorf

Anm.: Vermutlich Sohn des Martin Benckendorf; 1627 Kammer- und Küchenschreiber, seit 1628 Kammerschreiber und Kammerdiener sowie bis 1647 Sekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1637-1647 auch Amtmann von Bernburg.
Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt

geb.: 1580
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim und Steinfurt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg

geb.: 1585
gest.: 1618
Anm.: Sohn Graf Arnolds IV. von Bentheim-Streinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1612 Regent über die Grafschaft Bentheim-Limburg; im Dezember 1616 vermählt mit Johannetta Elisabeth, geb. Gräfin von Nassau-Dillenburg (1593-1654). Mit dem frühen Tod ihres einziges Sohnes Wilhelm erlischt die kurzlebige Nebenlinie Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm von Bentheim-Limburg

geb.: 1617
gest.: 1626
Anm.: Einziger Sohn des Grafen Konrad Gumprecht, der sich im Dezember 1616 mit Johannetta Eilsabeth, geb. Gräfin v. Nassau-Dillenburg (1593-1654), vermählt hatte und schon im März 1618 starb. Mit dem frühen Tod Wilhelms, der im Dezember 1617 geboren war, erlischt die kurzlebige gräfliche Nebenlinie Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm Heinrich von Bentheim-Steinfurt

geb.: 1584
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1604 Domherr in Straßburg; 1606-1610 gemeinsam mit seinen älteren Brüdern Adolph (1577-1623) und Arnold Jobst (1580-1643), seit 1610 alleinregierender Graf von Bentheim-Steinfurt; ab 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kräftige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adolph von Bentheim-Tecklenburg

geb.: 1577
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim-Tecklenburg und Herr von Rheda.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Bernhardin

Anm.: Um 1636 kaiserlicher Obristleutnant.
Gabriel Bethlen
Fürst Gabriel von Siebenbürgen

geb.: 1580
gest.: 1629
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); seit 1613 Fürst von Siebenbürgen; 1619-1626 Anführer eines antihabsburgischen Aufstandes im königlichen Ungarn; 1620/21 gewählter König von Ungarn.

Weiterführende Informationen in der DNB
Stephan Bethlen
Fürst Stephan von Siebenbürgen

geb.: 1582
gest.: 1648
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); 1630 für 60 Tage Fürst von Siebenbürgen; 1636 Feldzug gegen seinen Nachfolger Georg Rákóczi (1593-1648) mit türkischer Unterstützung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Biboni

gest.: 1664
Anm.: Florentiner Adliger; seit ca. 1632 polnischer Resident am Wiener Kaiserhof.
Sten Svantesson Bielke

geb.: 1598
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Svante Turesson Bielke (1567-1609); ab 1625 königlicher Kämmerer; 1631-1633 schwedischer Legat in Pommern; seit 1633 Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern und schwedischer Reichsrat; ab 1636 Generallegat Schwedens im Heiligen Römischen Reich.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Georg von Böhmen
Georg von Kunstadt und Podiebrad

geb.: 1420
gest.: 1471
Anm.: Sohn des Viktorin von Kunstadt und Podiebrad (1403-1427); seit 1458 König von Böhmen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Christian Heinrich von Börstel

geb.: 1617
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); Erbherr auf Güsten und Ilberstedt; ab 1641 Rat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660) und Hofmeister für dessen Sohn Johann Georg (bis 1648); seit 1657 anhaltischer Gesamtrat und Hofmeister des Fürsten Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlängernde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans von Börstel

gest.: 1618
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1618); anhaltischer Amtshauptmann von Gernrode, Bernburg und Ballenstedt.
Hans Ernst von Börstel

geb.: ca. 1585/90
gest.: 1644
Anm.: Sohn des anhaltischen Rats Ernst von Börstel (ca. 1560-1623?); zunächst hessisch-kasselischer Rat; 1622 Hofjunker und 1623/24 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg, danach auch für dessen Bruder Ernst (1608-1632); ab 1632 anhaltisch-bernburgischer Rat und Amtshauptmann von Harzgerode; um 1635 ebenso Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittere").

Weiterführende Informationen in der DNB
Heinrich von Börstel

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1618); Erbherr auf Güsten, Plötzkau und Ilberstedt; bereits vor 1623 Regierungspräsident, Amtshauptmann und Kammerrat in Bernburg; 1639 Rücktritt vo allen Ämtern, jedoch weiterhin Berater des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Eilende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Jaroslaus Borzita von Martinitz
Graf Jaroslaus von Martinitz

geb.: 1582
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Jaroslaus Borzita von Martinitz (1549-1581); 1603 kaiserlicher Rat; 1609-1618 Hofmarschall des Königreiches Böhmen; 1617 Berufung in das böhmische Statthalterkollegium; am 23. Mai 1618 eines der drei Opfer des zweiten Prager Fenstersturzes, danach bis 1622 im Exil; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; ab 1623 kaiserlicher Geheimer Rat; seit 1624 Oberstlandrichter, 1625-1628 Oberstlandkämmerer, 1628-1638 Obersthofmeister und 1638-1649 Oberstburggraf des Königreiches Böhmen; 1648 in schwedischer Kriegsgefangenschaft; 1621 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Gaston de Bourbon
Duc Gaston d' Orléans
Duc Gaston d' Anjou
Duc Gaston d' Alençon
Duc Gaston de Chartres
Duc Gaston de Valois

geb.: 1608
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und ältester lebender Bruder Ludwigs XIII. (1601-1643); seit 1643 Lieutenant-général du royaume.

Weiterführende Informationen in der DNB
Konrad d. J. von Boyneburg
Konrad d. J. von Bemelberg

geb.: 1578
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Konrad d. Ä. von Boyneburg (1552-1618); seit 1602 bayerischer Hofrat; 1604-1606 Hofratspräsident; 1606-1616 Pfleger in Wemding; zuletzt Tiroler Statthalter des Erzherzogs Leopold von Österreich (1586-1632) in Innsbruck.

Weiterführende Informationen in der DNB
Tycho Brahe
Tyge Ottesen Brahe

geb.: 1546
gest.: 1601
Anm.: Sohn des Otte Tygesson Brahe (1518-1571); ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; danach bedeutender Astronom; ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; 1576-1597 astronomische Forschungen in den Sternwarten Uraniborg und Stjerneborg auf der Öresundinsel Ven; seit 1599 Hofmathematiker von Kaiser Rudolph II. (1552-1612).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg
Administrator Christian Wilhelm von Magdeburg
Administrator Christian Wilhelm von Halberstadt

geb.: 1587
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1598-1631 Administrator des Erzstifts Magdeburg; ab 1614 auch Koadjutor und 1624-1628 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1626 Generalleutnant des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1631 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1632 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1635 finanziell entschädigt durch regelmäßige Einkünfte aus dem Erzstift Magdeburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Herzog Friedrich Wilhelm in Preußen

geb.: 1620
gest.: 1688
Anm.: Sohn des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 Kurfürst von Brandenburg; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Untadeliche"); ab 1654 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg
Herzog Georg Wilhelm in Preußen

geb.: 1595
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1619 Statthalter in Jülich-Kleve; ab 1619 Kurfürst von Brandenburg; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufrichtende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Johann von Brandenburg

geb.: 1597
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Kurfürst Johann Georg von Brandenburg

geb.: 1525
gest.: 1598
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg (1505-1571); seit 1571 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Johann Georg von Brandenburg

geb.: 1598
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1627 kaiserlicher und 1632-1634 schwedischer Obrist; 1634/35 in kaiserlicher Gefangenschaft; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg
Herzog Johann Sigismund in Preußen

geb.: 1572
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Friedrich von Brandenburg (1546-1608); seit 1608 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgraf Sigismund von Brandenburg

geb.: 1592
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; kurbrandenburgischer Statthalter in den Grafschaften Mark (1627, 1632, 1636) und im Herzogtum Kleve (1639); ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Treffliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1620
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1634 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach (bis 1639 unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Markgraf Friedrich von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1616
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1625 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia); 1634 Tod als schwedischer Offizier in der Schlacht bei Nördlingen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1583
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Herzogin Sophia von Braunschweig-Lüneburg

geb.: 1563
gest.: 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1579-1603 Ehe mit Markgraf Georg Friedrich I. von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach (1539-1603); danach Witwensitz in Gifhorn.

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Gräfin Sophia von Solms-Laubach

geb.: 1594
gest.: 1651
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg I. von Solms-Laubach (1547–1600); 1612-1625 Ehe mit Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); 1625-1639 vormundschaftliche Regentin der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach für ihre Söhne Friedrich (1616-1634) und Albrecht (1620-1667).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth

geb.: 1581
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Kulmbach/Bayreuth; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollblühende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth

geb.: 1615
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Bayreuth
Geburtsname: Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach

geb.: 1614
gest.: 1646
Anm.: Tochter des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1641 Ehe mit Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth (1615-1651).

Weiterführende Informationen in der DNB
Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf
Herzog Johann Georg von Jägerndorf
Administrator Johann Georg von Straßburg

geb.: 1577
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1592-1604 Administrator des Hochstifts Straßburg; ab 1606 regierender Herzog von Jägerndorf; 1613 Konversion zum Calvinismus; 1613-1617 kurfürstlicher Statthalter in der Markgrafschaft Brandenburg; seit 1616 Herrenmeister der Ballai Brandenburg des Johanniterordens; 1619/20 General-Feldoberst der schlesischen Stände, die sich der Confoederatio Bohemica angeschlossen hatten; 1621 Verhängung der Reichsacht; danach Teilnahme an den antikaiserlichen Feldzügen des siebenbürgischen Fürsten Gabriel Bethlen (1580-1629).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg

geb.: 1582
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1611/12 dänischer Obrist bzw. Generalwachtmeister; 1619-1624 und 1634 General des Niedersächsischen Reichskreises; 1626-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1630-1635 schwedischer General; ab 1635 regierender Herzog im Fürstentum Calenberg-Göttingen (1636 Hannover als Residenz); seit 1636 Befehlshaber einer kleinen unabhängigen Welfenarmee; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fangende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog August d. Ä. von Braunschweig-Lüneburg
Administrator August von Ratzeburg

geb.: 1568
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); ab 1610 Administrator des Hochstifts Ratzeburg; seit 1633 regierender Herzog in den Fürstentümern Lüneburg und Grubenhagen sowie seit 1635 auch Calenberg-Göttingen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich von Braunschweig-Lüneburg

geb.: 1574
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); ab 1602 Domherr und seit 1603 Dompropst zu Bremen; ab 1619 Domherr zu Verden; seit 1636 regierender Herzog in den Fürstentümern Lüneburg und Grubenhagen; ab 1643 Koadjutor des Hochstifts Ratzeburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Julius Ernst von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg

geb.: 1571
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); seit 1598 Regent der Herrschaft Dannenberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Otto III. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb.: 1572
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); seit 1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem älteren Bruder Wilhelm August (1564-1642).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Wilhelm August von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb.: 1564
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); 1603-1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem jüngeren Bruder Christoph (1570-1606) und 1606-1641 mit dem jüngsten Bruder Otto III. (1572-1641), ab 1641 Alleinherrschaft.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Markgräfin Anna Sophia von Brandenburg

geb.: 1598
gest.: 1659
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1634 Ehe mit Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog August d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1579
gest.: 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); Studium in Rostock (1594), Tübingen (1595-1598) und Straßburg (1598); Reisen nach Italien (1598-1600) sowie in die Niederlande, nach England und Frankreich (1602/03); ab 1604 Paragiatsherrschaft in Hitzacker; seit 1635 regierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel (bis 1643 Residenz in Braunschweig wegen kaiserlicher Besetzung der Festung Wolfenbüttel); Büchersammler (Bestand der ursprünglichen Bibliotheca Selenica, später Bibliotheca Augusta zum Zeitpunkt seines Todes 40.000 Bände); ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Befreiende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Christian d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Christian von Halberstadt
Der tolle Halberstädter

geb.: 1599
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1616-1623 Administrator des Bistums Halberstadt; ab 1621 Söldnerführer in kurpfälzischen und niederländischen, zuletzt in dänischen Diensten; seit 1624 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1591
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); ab 1613 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie Grubenhagen (bis 1617); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dauerhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Heinrich Julius von Halberstadt
Administrator Heinrich Julius von Minden

geb.: 1564
gest.: 1613
Anm.: Sohn des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528-1589); ab 1578 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1582-1585 Administrator des Hochstifts Minden; seit 1589 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie seit 1596 auch in Grubenhagen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Sophia Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Herzogin Sophia Elisabeth von Mecklenburg-Güstrow

geb.: 1613
gest.: 1676
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); 1635-1666 Ehe mit Herzog August d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579-1666).

Weiterführende Informationen in der DNB
Seifried Breuner

geb.: 1538
gest.: 1594
Anm.: Sohn des Philipp Breuner (1498/1500-1556); 1568-1581 Reichshofrat; Kämmerer von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); seit 1587 niederösterreichischer Regimentsrat; 1587-1591 Statthalter von Niederösterreich; später auch Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Seifried Christoph Breuner

geb.: 1569
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Seifried Breuner (1538-1594); ab 1597 Hofkammerrat; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1619 Geheimer Rat; 1620-1626 niederösterreichischer Landmarschall; 1626-1640 Statthalter von Niederösterreich; 1624 Erhebung in den Grafenstand; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Seifried Leonhard Breuner

geb.: 1596
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Seifried Christoph Breuner (1569-1651); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; nach 1637 Hofkriegsrat; Geheimer Rat von Kaiser Leopold I.; militärische Laufbahn vom Obristen bis zum Feldzeugmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Brincken
Wilhelm von dem Brinck

gest.: 1637
Anm.: Schwedischer Major (1630) und Obristleutnant (1633); kursächsischer Obristleutnant (1635) und Obrist (1636); 1636/37 kaiserlicher Obrist; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beregnete").
Emmerich Wilhelm von Bubenheim
Emmerich Wilhelm Specht von Bubenheim

Anm.: Burggraf von Mainz; Untermarschall des Kurfürsten Anselm Kasimir von Mainz (1583-1647).
Johann Warleych Bubna

geb.: 1570
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Hermann Heinrich Bubna (gest. 1602); zunächst kaiserlicher Obrist; Obristleutnant (1609), Obrist (1611) und Generalwachtmeister (1618) der böhmischen Ständearmee; 1621 Verurteilung zum Tode und Verlust der Güter; danach in dänischen und schwedischen Kriegsdiensten; 1631 schwedischer Generalmajor; 1633 Kontaktperson zwischen Wallenstein (1583-1634) und dem schwedischen Reichskanzler Axel Oxenstierna (1583-1654).
Burgund, Haus
Herzöge von Burgund

Anm.: Im Jahr 1477 ausgestorbener Seitenzweig des französischen Königshauses Valois.
Graf Walter Butler

geb.: ca. 1600
gest.: 1634
Anm.: Sohn des irischen Adligen Peter Butler of Roscrea; kaiserlicher Obristleutnant (1631) und Obrist (1632); seit 1634 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Gaius Iulius Caesar

geb.: 100 v. Chr.
gest.: 44 v. Chr.
Anm.: Römischer Feldherr, Staatsmann und Schriftsteller.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wilhelm von Calchum
Wilhelm von Calcheim
Wilhelm von Lohausen

geb.: 1584
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Heinrich von Calchum; zunächst Hofjunker in Pfalz-Zweibrücken; ab 1602 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 kurbrandenburgischer Leutnant; 1614 Hauptmann unter Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); 1615-1620 Kapitän der kurfürstlich-brandenburgischen Leibgarde; 1619 auch Obristleutnant der schlesischen Stände; 1622 Obrist unter Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624); 1622-1625 Obrist, Geheimer Rat und Statthalter des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1625/26 dänischer Kriegsrat, Obrist und Generalkriegskommissar; 1628/29 Obrist der Stadt Bremen; seit 1630 Kriegsrat und Oberst des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658); 1631-1635 schwedischer Kommandant von Wismar, Generalmajor (Sergeant-Major-General) und Kommandeur der niedersächsischen Armee; 1632-1635 schwedischer Kommandant von Magdeburg; ab 1636 mecklenburgischer Geheimer Rat und Kriegsrat, Obristfeldwachtmeister und Kommandant von Rostock; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Feste").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Alexander van der Capellen

geb.: ca. 1590/1600
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Gerlach van der Capellen (1543-1625); Herr von Boedelhof, Mervelt und Aartsbergen; 1624 Aufnahme in die Ritterschaft der Grafschaft Zutphen; danach Richter in Stadt und Amt Doesburg, Abgeordneter der Rechnungskammer und Mitglied der Generalstaaten; seit 1635 enger Berater des Statthalters Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); 1621-1654 Verfasser umfangreicher Memoiren.

Weiterführende Informationen in der DNB
Konrad Carpzov

geb.: 1593
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Benedikt Carpzov d. Ä. (1565-1624); Studium in Wittenberg, Leipzig und Jena; 1619 Promotion zum Dr. jur. in Wittenberg; 1619/20 Hofrat des Herzogs Franz von Pommern-Stettin (1577-1620); ab 1621 Rechtsprofessor in Wittenberg; nach 1624 Assessor am Wittenberger Hofgericht, Mitglied des Universitätskonsistoriums und Dresdener Appellationsgerichtes; 1636 kursächsischer Gesandter beim Regensburger Kurfürstentag; seit 1638 Kanzler und Geheimer Rat des Herzogs August von Sachsen-Weißenfels, Administrator von Magdeburg (1614-1680).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Conte Rambaldo di Collalto
Graf Reimbald von Collalto

geb.: 1579
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Conte Antonio di Collalto (1548–1619); 1599 Eintritt in kaiserliche Kriegsdienste; 1608 Feldkriegsrat und Obrist; 1621 Kommandeur der rechtsdonauischen Truppen gegen Ungarn; 1624-1630 Hofkriegsratspräsident; 1625 Feldmarschall und 1628 Generalleutnant Wallensteins (1583-1634); ab 1627 Geheimer Rat; 1629 Oberbefehlshaber des oberitalienischen Expeditionsheeres; seit 1629 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
George Conn

geb.: ca. 1598
gest.: 1640
Anm.: Sohn des schottischen Katholiken Patrick Conn of Auchry; Erziehung in Douai, Paris und Rom; Studium in Bologna; 1623-1636 Sekretär des Kardinalnepoten Francesco Barberini (1597-1679); 1636-1639 päpstlicher Agent am Hof der Königin Henriette Maria von England (1609-1669).

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Contarini

geb.: 1554
gest.: 1624
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Bertucci Contarini; Botschafter in Konstantinopel (1602-1604), Rom (1607-1609) und London (1611); ab 1615 Prokurator von San Marco; seit 1623 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der DNB
Rudolph Cornelisen

Anm.: Um 1627 Tuchhändler in Harderwijk.
Franz von Cramm

geb.: 1610
gest.: 1661
Anm.: Sohn von Heinrich von Cramm (gest. 1616); um 1636/37 Stallmeister des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bedeckte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Schweikhard von Cronberg
Erzbischof und Kurfürst Johann Schweikhard von Mainz

geb.: 1553
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Hartmut von Cronberg (1517-1591); Domizellar in Mainz (1564) und Würzburg (1575); 1577 Domherr, 1582 Domscholaster, 1584 Generalvikar, 1595 Domdekan und 1599 Kämmerer des weltlichen Gerichtes in Mainz; ab 1604 Erzbischof und Kurfürst von Mainz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Prinz Christian von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian von Schleswig-Holstein

geb.: 1603
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Christian III. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian III. von Schleswig-Holstein

geb.: 1503
gest.: 1559
Anm.: Sohn des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen (1471-1533); seit 1534 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Christian IV. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian IV. von Schleswig-Holstein

geb.: 1577
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); ab 1588 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein (bis 1593 unter Vormundschaft); seit 1603 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen
Herzog Friedrich I. von Schleswig-Holstein

geb.: 1534
gest.: 1588
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); ab 1559 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein; seit 1578 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
König Harald I. (Blauzahn) von Dänemark
König Harald III. (Blauzahn) von Norwegen

geb.: ca. 910
gest.: 987
Anm.: Sohn des dänischen Anführers (Königs?) Gorm der Alte; ab 958 König von Dänemark; seit 970 König von Norwegen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Margaretha I. von Dänemark
Königin Margaretha I. von Norwegen
Königin Margaretha I. von Schweden

geb.: 1353
gest.: 1412
Anm.: Tochter des Königs Waldemar IV. von Dänemark (gest. 1375); 1363-1380 Ehe mit König Håkon VI. von Norwegen (gest. 1380); Regentin von Dänemark (1375-1385) und Norwegen (1380-1385); ab 1387 Königin von Dänemark; seit 1388 Königin von Norwegen; ab 1389 Königin von Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB
Coenraad van Dedem

geb.: 1574
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Zwoller Adligen Gijsbert van Dedem (gest. 1606); Herr auf Bürwinkel und Kalvelo; ab 1605 Schöffe in Harderwijk und mehrfach Bürgermeister; 1618 Aufnahme in die Ritterschaft der Region Veluwe in Gelderland.
Reichard Dieter

geb.: 1587
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Havelberger Bürgermeisters Wilhelm Dieter; Jurastudium in Frankfurt/Oder (1604-1607) und Wittenberg (1607-1611); 1611-1619 junger Hofmeister der preußischen Adligen Albrecht und Hans von Rauter; 1620 Teilnehmer einer brandenburgischen Gesandtschaft nach Polen; ca. 1620-1630 Hofmeister des jungen Christoph Finck von Finckenstein (gest. 1660); 1632 erneute Teilnahme an einer Gesandtschaft nach Polen; ab 1640 kurbrandenburgischer geheimer Kammersekretär und Pfennigmeister; seit 1646 kurfürstlicher Rat; ab 1652 Amtskammerrat; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 461f.; Johannes Bergius: Trost der Sterbenden [...], Berlin 1656, S. 37-45.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Franz (Seraph) von Dietrichstein
Bischof Franz (Seraph) von Olmütz

geb.: 1570
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Adam von Dietrichstein (1527-1590); Kanonikus in Olmütz (1591) sowie in Breslau und Passau (1593); 1594 Propst von Leitmeritz; 1597 Priester; ab 1599 Kardinal und Bischof von Olmütz; 1607 Präsident des Geheimen Rates; seit 1621 Generalkommissar, Statthalter (Gubernator) und Landeshauptmann in Mähren; 1624 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Maximilian von Dietrichstein
Fürst Maximilian von Dietrichstein

geb.: 1596
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Grafen Sigmund von Dietrichstein (1560-1602); ab 1614 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1622-1637 Obersthofmeister der Kaiserin Eleonora Gonzaga (1598-1655); seit 1651 kaiserlicher Obersthofmeister sowie Mitglied und Präsident des Geheimen Rates; 1629 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
John Digby
Earl John of Bristol

geb.: 1580
gest.: 1653
Anm.: Sohn des George Digby of Coleshill; englischer Gesandter in Madrid (1611-1614, 1615/16, 1617/18 und 1622-1624) und Wien (1621); während des Bürgerkrieges einer der Führer der gemäßigten Royalisten; ab 1618 Baron und Peer of England; seit 1622 erster Earl of Bristol.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Gerhard von Dönhoff

geb.: 1590
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Gerhard von Dönhoff (1554-1598); 1621 Kommandant der deutschen Infanterie-Hilfstruppen in Preußen; 1624/25 Kommandant von Thorn; ab 1629 Berater der polnischen Krone in maritimen Angelegenheiten, seit 1635 Oberaufseher der Flotte; 1633 Erhebung in den Grafenstand; 1642 Kastellan von Danzig; 1643 Woiwode von Pommerellen und Preußen; ebenso Starost von Berent, Skarszew, Lignowsk, Adsel, Fellin, Lucyn, Lignowsk und Marienburg; ab 1645 Hofmarschall der polnischen Königin Luisa Maria (1611-1667); außerdem mehrfach Gesandter des Königs Władysław IV. von Polen (1595-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
David (von) Döring

geb.: 1577
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Zeitzer Landrichters und Ratsherrn Valentin Döring; Studium der Rechtswissenschaft in Leipzig (1593-1598) und Jena (1600-1603); 1603 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Jena; ab 1609 kursächsischer Hof- und Justizrat; seit 1617 Kammerrat; ab 1630 Kammer- und Bergrat; 1630 Nobilitierung und Ernennung zum Hofpfalzgraf; 1634/35 kurfürstlicher Vertreter bei den kaiserlich-sächsischen Friedensverhandlungen in Leitmeritz, Pirna und Prag; 1638 krankheitsbedingter Rückzug von fast allen Ämtern.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Burggraf Achatius von Dohna

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Achatius von Dohna (1533-1601); seit 1605 Hofmeister des Kurprinzen Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632), anschließend dessen Geheimer Rat und Gesandter; auch kurpfälzischer Amtshauptmann in Waldsassen; 1620 Rückkehr nach Ostpreußen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Burggraf Christoph von Dohna

geb.: 1583
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Achatius von Dohna (1533-1601); 1606/07 Pariser Reisebegleiter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630), der ihn anschließend in seine Dienste nimmt; ab 1615 kurpfälzischer Geheimer Rat und Diplomat; 1619 Landvogt in Neuburg; 1620 Oberstkämmerer des Königreichs Böhmen; 1620 Flucht zuerst nach Ostpreußen, 1626 in die Niederlande; seit 1629 Gouverneur des Fürstentums Orange; ab 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Heilende").

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Hans Drake

gest.: 1653
Anm.: Seit 1617 in schwedischen Kriegsdiensten als Obristleutnant (1624-1630) und Obrist (1630-1636); 1633 Statthalter von Kalmar; 1636 Kommandant der Stadt Magdeburg, wegen deren Übergabe er zum Tod verurteilt, aber begnadigt wurde; 1639 erneut Obrist; 1642 Schlosshauptmann auf Nöteborg; 1645-1651 Gouverneur in Narva.
Nero Claudius Drusus

geb.: 38 v. Chr.
gest.: 9 v. Chr.
Anm.: Sohn des Prätors Tiberius Claudius Nero (gest. um 33 v. Chr.) und Bruder des späteren Kaisers Tiberius (42 v. Chr.-37 n. Chr.); ab 15 v. Chr. römischer Feldherr; seit 13 v. Chr. Statthalter der drei gallischen Provinzen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Otto Ludwig von Eberstein

geb.: 1617
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Grafen Johann Jakob von Eberstein (1574-1637); zunächst hessisch-kasselischer Obrist und Obristwachtmeister, nach 1642 kaiserlicher Obristleutnant und Obristwachtmeister.
Fürst Johann Anton von Eggenberg
Herzog Johann Anton von Krumau
Graf Johann Anton von Gradisca

geb.: 1610
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Ulrich von Eggenberg (1568-1634); ab 1629 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 Landeshauptmann von Krain, bald darauf auch Mitglied des innerösterreichischen Geheimen Rates; 1638 Gesandter von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) in Rom; 1647 Belehnung mit der reichsunmittelbaren gefürsteten Grafschaft Gradisca; ab 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Johann Ulrich von Eggenberg
Herzog Johann Ulrich von Krumau

geb.: 1568
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Protestanten Seifried von Eggenberg (1526-1594); 1597 Mundschenk am Grazer Hof, dort Freundschaft mit dem jungen Erzherzog Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1598 erzherzoglicher Kämmerer; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1602 Landeshauptmann von Krain; ab 1603 Geheimer Rat und Präsident der Hofkammer von Innerösterreich; 1615-1619 erzherzoglicher Obersthofmeister und Präsident des innerösterreichischen Geheimen Rates; 1619-1625 kaiserlicher Obersthofmeister und seit 1619 Präsident des Wiener Geheimen Rates; ab 1621 Landeshauptmann der Steiermark; Erhebung in den Freiherren- (1598) und Fürstenstand (1623); seit 1628 Herzog von Krumau; ab 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Heinrich Friedrich von Einsiedel

geb.: 1582
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Georg Heinrich von Einsiedel (1550/52-1633/34); 1623 Hofmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); bis mindestens 1650 langjähriger Rat und Hofmeister Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gleiche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Henriette Maria von England
Königin Henriette Maria von Irland
Königin Henriette Maria von Schottland
Geburtsname: Dauphine Henriette Maria von Frankreich und Navarra

geb.: 1609
gest.: 1669
Anm.: Tochter des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1625-1649 Ehe mit König Karl I. von England (1600-1649).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Jakob I. von England
König Jakob I. von Irland
König Jakob VI. von Schottland

geb.: 1566
gest.: 1625
Anm.: Sohn der Königin Maria I. von Schottland (1542-1587); ab 1567 König von Schottland (bis 1583 unter verschiedenen Regenten); seit 1603 auch König von England und Irland; ab 1590 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Karl I. von England
König Karl I. von Schottland
König Karl I. von Irland

geb.: 1600
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England) (1566-1625); ab 1625 König von England, Schottland und Irland; 1649 durch das Parlament des Hochverrats angeklagt und hingerichtet; seit 1611 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Karl II. von England
König Karl II. von Schottland
König Karl II. von Irland

geb.: 1630
gest.: 1685
Anm.: Sohn des Königs Karl I. von England, Schottland und irland (1600-1649); ab 1660 König von England, Schottland und Irland; seit 1638 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
Burkhard von Erlach

geb.: 1566
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (gest. 1566); ab 1610 Herr auf Altenburg (bei Bernburg); seit 1580 Erziehung am Dessauer Hof gemeinsam mit Prinz Christian d. Ä. von Anhalt (1568-1630), den er anschließend auf seiner Kavalierstour durch Italien, Frankreich, England und Holland begleitete; 1591/92 Teilnahme an dessen Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; kurpfälzischer Kammerherr, Gesandter und Landrichter der Oberpfalz; Stallmeister, Hofmeister (ca. 1622/23) und Hofmarschall (1624-1630) des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg; ab 1630 Hofmarschall von Christian II.; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gesunde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hendrick d. Ä. van Essen

geb.: 1579
gest.: 1641
Anm.: Sohn des niederländischen Adligen Hendrick van Essen (1539-1599); 1604 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; Ratsherr und vermutlich zeitweise auch Bürgermeister von Harderwijk; ab 1607 Rat am Gerichtshof von Gelderland; 1618 Deputierter auf der Synode von Dordrecht; seit 1624 Mitglied der Generalstaaten.
Lucas (Willem) van Essen

geb.: 1577
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Harderwijker Adligen Hendrik van Essen (1539-1599); 1599 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; seit 1599 Rentmeister der geistlichen Güter der Veluwe; Befehlshaber der Vereinigten Ostindischen Compagnie.
Graf Nikolaus Esterházy von Galántha

geb.: 1582/83
gest.: 1645
Anm.: Sohn des calvinistischen Magnaten Franz Esterházy von Galántha (1533-1604); Konversion zum katholischen Glauben; ab 1618 Obergespan des Sohler Komitats und Magister curiae regiae (Reichsmarschall); 1619/20 Befehlshaber Kaiser Ferdinands II. (1578-1637) an den Grenzen Ungarns; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; 1622-1625 Kreis-Oberbefehlshaber der Bergstädte; ab 1625 Palatin von Ungarn; 1626 Erhebung in den Grafenstand; 1630 und 1644 Oberbefehlshaber über die kaiserlichen Truppen in Ungarn; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Hieronymus Fabricius ab Aquapendente
Girolamo Fabrici d'Acquapendente

geb.: 1533/37
gest.: 1619
Anm.: Geboren in Acquapendente; 1554-1559 Studium der Medizin in Padua; 1559 Promotion zum Dr. phil. & med.; 1562-1565 Privatlehrer für Anatomie in Padua; 1565-1613 Professor für Chirurgie und Anatomie an der Universität Padua.

Weiterführende Informationen in der DNB
Urban Kaspar von Feilitzsch

geb.: 1586
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Rudolph Levin von Feilitzsch (1552-1596); Erbherr auf Kürbitz, Isaar, Förbau, Schwarzenbach, Joditz, Weischlitz, Rosenberg und Töpen; ab 1614 brandenburgisch-kulmbachisch/bayreuthischer Hofrat und Lehn-Richter; seit 1618 Geheimer Rat und Kanzler; 1640/41 brandenburgisch-bayreuthischer Gesandter auf dem Regensburger Reichstag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christoph Finck von Finckenstein

geb.: ca. 1609
gest.: 1660
Anm.: Sohn des preußischen Adligen und kurbrandenburgischen Rates Albrecht Finck von Finckenstein (gest. 1629); 1620-1630 Bildungsreise mit seinem Hofmeister Reichard Dieter (1585-1656) durch England, Frankreich und die Niederlande; 1633-1639 Kammerjunker des Kurprinzen Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688), mit dem er 1634-1637 erneut die Niederlande bereiste; kurfürstlicher Kammerjunker (1641-1643) und Kammerherr (seit 1643); zuletzt Amtshauptmann von Neydenburg; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 470f.; Johannes Bergius: Trost der Sterbenden [...], Berlin 1656, S. 40.
Georg Forstenheuser
Georg Fürstenhäuser

geb.: 1584
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Johann Forstenheuser (gest. 1606); Kaufmann und Zeitungsvermittler in Nürnberg; auch Bücherrat, Faktor und Agent vieler Fürsten und Herren; zeitweise schwedischer Resident in Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg Ludwig Forstenheuser
Georg Ludwig Fürstenhäuser

geb.: 1610
gest.: 1694
Anm.: Sohn des Georg Forstenheuser (1584-1659); seit 1646 Neuigkeitenschreiber für Schweden; 1648-1650 Resident beim schwedischen Estat in Leipzig; später Bibliothekar des Grafen Magnus Gabriel De la Gardie (1622-1686).

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. von Fräncking

Anm.: Angehöriger des österreichischen Adelsgeschlechts.
König Franz I. von Frankreich

geb.: 1494
gest.: 1547
Anm.: Sohn des Charles de Valois, Comte d’Angoulême (1459-1496); ab 1515 König von Frankreich; seit 1516 Ordensritter vom Goldenen Vlies; ab 1527 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich II. von Frankreich

geb.: 1519
gest.: 1559
Anm.: Sohn des Königs Franz I. von Frankreich (1494-1547), ab 1546 König von Frankreich; seit 1551 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich III. von Frankreich
König Heinrich II. von Polen
Großfürst Heinrich von Litauen

geb.: 1551
gest.: 1589
Anm.: Sohn des Königs Heinrich II. von Frankreich (1519-1559); 1573-1574 König von Polen und Großfürst von Litauen; ab 1574 König von Frankreich; seit 1575 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Heinrich IV. von Frankreich
König Heinrich III. von Navarra

geb.: 1553
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Antoine de Bourbon, Duc de Vendôme (1518-1562); ab 1572 König von Navarra; seit 1589/94 König von Frankreich; ab 1590 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Ludwig XIII. von Frankreich
König Ludwig II. von Navarra

geb.: 1601
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); ab 1610 König von Frankreich und Navarra (bis 1617 unter Regenstschaft seiner Mutter Maria).

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Maria von Frankreich und Navarra
Geburtsname: Maria de' Medici

geb.: 1575
gest.: 1642
Anm.: Tochter des Francesco I. de' Medici, Granduca di Toscana (1541-1587); 1600-1610 Ehe mit König Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1610-1617 Regentin von Frankreich für ihren Sohn Ludwig XIII. (1601-1643).

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Ernst von Freyberg

geb.: 1605
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Ernst von Freyberg (1578-1626); Hof- oder Kammerjunker des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Mitte der 1630er Jahre auch anhaltisch-köthnischer Stallmeister und Kriegskommissar; 1646 Hofmeister in Harzgerode; später anhalt-dessauischer Hofmeister und Wittumsrat sowie Direktor des anhaltischen Stipendienwerks; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausführende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Ernst Fugger von Glött

geb.: 1590
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Grafen Christoph Fugger von Glött (1566-1615); ab 1611 kaiserlicher Kämmerer; 1612-1629 Präsident des Reichskammergerichts; seit 1632 Präsident des Reichshofrats.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Gall

Anm.: 1636 Besucher des Regensburger Kurfürstentages.
Graf Matthias Gallas

geb.: 1584
gest.: 1647
Anm.: Sohn des tridentinischen Adligen Pankraz Gallas (1549-1612); zunächst in spanischen, kaiserlichen (1615-1617) und ligistischen Kriegsdiensten; zuletzt kaiserlicher Generalfeldwachtmeister (1629), Feldzeugmeister (1631), Feldmarschall (1632) und Generalleutnant (1633); ab 1631 kaiserlicher Kämmerer; seit 1639 auch Geheimer Rat; Erhebung in den Freiherren- (1627) und Grafenstand (1632).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
N. N. Galler

Anm.: Um 1636 Aufwärter der Pfalzgräfin Dorothea Maria von Pfalz-Sulzbach (1559-1639).
Balthasar Galler von Schwanberg

geb.: ca. 1585
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Wilhelm Galler von Schwanberg (1535-1595); seit 1631 kaiserlicher Kämmerer; 1633-1638 Vizestatthalter und Mai-August 1638 Statthalter von Inneröstereich.
Justus (von) Gebhard

geb.: 1588
gest.: 1656
Anm.: Geboren in Kamenz/Oberlausitz; Dr. jur.; 1619-1625 Syndikus in Zittau; 1628 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1628 Reichshofrat; 1635 kaiserlicher Gesandter beim Abschluss des Prager Friedens; seit 1639 Zugangsbevollmächtigung zum Geheimen Rat; 1647 kaiserlicher Sondergesandter bei den Ulmer Waffenstillstandsverhandlungen; 1636 Erhebung in den Ritterstand; vgl. Oswald von Gschließer: Der Reichshofrat. Bedeutung und Verfassung, Schicksal und Besetzung einer obersten Reichsbehörde von 1559 bis 1806, Wien 1942, S. 220f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin Gebler

geb.: 1588
gest.: 1663
Anm.: Sohn des Eisenacher Apothekers Christian Gebler; Studium in Helmstedt (1607-1609), Wittenberg (1610) und Jena (1612-1615); 1615-1620 Stadtphysikus im böhmischen Neustadt (bzw. Jungbunzlau); 1620 kurzzeitig Leib- und Feldarzt bei Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626); 1620-1624 Feldarzt bei der kaiserlichen Armee, dabei 1623 Behandlung des in der Schlacht bei Stadtlohn verletzten und gefangenen Herzogs Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1660); seit 1624 Hofmedikus in Weimar; vgl. Niclas Zapf: Frölige Wiederkunft Der Erlöseten des Herrn [...], Weimar 1665, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Geiger
Wilhelm von Gera zu Arnfels

geb.: 1594
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Hans Christoph von Gera zu Arnfels (gest. 1609); 1620 oberösterreichisch-steirischer Exulant, nach 1630 in Mecklenburg; seit 1640 Pfandinhaber des mecklenburgischen Amtes Tempzin.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Philipp Geuder von Heroldsberg
Johann Philipp Rabensteiner

geb.: 1597
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers und kurpfälzischen Regimentsrats Jakob Geuder von Heroldsberg (1575-1616); zunächst kaiserlicher Leutnant (im Regiment der fränkischen Reichsritterschaft) und Rittmeister; Rat des Kantons Gebürg; Hofmeister und Kanzleidirektor des Grafen Wolfgang Ernst von Löwenstein-Wertheim (1578-1636); zwischen 1631 und 1635 schwedischer Rittmeister und Kriegsrat im Fränkischen Reichskreis, auch Gesandter der fränkischen Reichsritterschaft; 1634/35 Vertreter der Grafen im fränkischen Kreisrat des Heilbronner Bundes; ab 1635 Ritterhauptmann des reichsritterschaftlichen Orts Gebirg; seit 1636 Hofmeister und Rat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1636 außerdem Rat des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655); später Direktor der fränkischen Reichsritterschaft; zuletzt auch Generaldirektor der reichsunmittelbaren Ritterschaftskreise Franken, Schwaben und Rheinstrom; 1636 Ritterschlag durch in Regensburg; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ergänzende").

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Geyer von Osterburg (2)

Anm.: Niederösterreichischer Adliger; Gemahl der N. N. Geyer von Osterburg (3).
N. N. Geyer von Osterburg (3)

Anm.: Niederösterreichische Adlige; Gemahlin des N. N. Geyer von Osterburg (2).
Hans Ehrenreich Geyer von Osterburg

Anm.: Sohn des Hans Adam Geyer von Osterburg; um 1623 Page des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 kaiserlicher Kämmerer; 1650 Erhebung in den Freiherrenstand.
Georg Christoph von Gleißenthal

geb.: 1589
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Amberger Vizedoms Georg von Gleißenthal; 1625-1632 pfalzgräflicher Rat und Hofmeister in Hilpoltstein; 1636/37 Gesandter des Pfalzgrafen Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein (1587-1644) auf dem Regensburger Kurfürstentag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann von Götz(en)

geb.: 1599
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Halberstädter Domherrn Peter von Götz (gest. 1608); zunächst in Kriegsdiensten der protestantischen böhmischen Stände, danach bis 1626 unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); kaiserlicher Obristleutnant (1626), Obrist (1628), Generalfeldwachtmeister (1633), Feldmarschalleutnant (1634) und General (1634); ab 1634 kaiserlicher Kämmerer; 1636 bayerischer Feldmarschall; 1637/38 und erneut seit 1640 kaiserlicher Feldmarschall; 1638-1640 Inhaftierung wegen verlorener Schlacht gegen Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639) bei Wittenweiher; Erhebung in den Freiherren- (1633) und Grafenstand (1635).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. Gonzaga (1)

gest.: 1623
Anm.: Erschossen in Padua durch seinen Bruder N. N. Gonzaga (2).
N. N. Gonzaga (2)

Anm.: Bruder von N. N. Gonzaga (1); um 1623 in Padua.
Annibale Gonzaga di Bozzolo

geb.: 1602
gest.: 1668
Anm.: Sohn des Ferrante Gonzaga (1550-1605), Principe di Bozzolo; ab 1631 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1634), Generalfeldwachtmeister (1635), Feldzeugmeister (1639) und Feldmarschall (1658); 1640 Kommandant von Wien; 1643 Obrist der Wiener Stadtwache; seit 1654 Geheimer Rat; 1654/55 Oberststallmeister; 1655-1661 Oberstkämmerer; ab 1666 Hofkriegsratspräsident und Obersthofmeister der verwittweten Kaiserin Eleonora Magdalena (1630-1686); seit 1657 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Ferdinando Gonzaga
Duca Ferdinando di Mantova e Monferrato

geb.: 1587
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Duca Vincenzo I. di Mantova e Monferrato; 1607-1612 Kardinal; seit 1612 Herzog von Mantua und Montferrat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ferrante Gonzaga di Bozzolo
Marchese Ferrante di Gazzuolo

geb.: 1550
gest.: 1605
Anm.: Sohn des Carlo Gonzaga (1523-1555), Principe di Bozzolo; seit 1555 Marchese die Gazzuolo; kaiserlicher Hauptmann (1581), Obrist (vor 1593) und Generalfeldmarschall (1600).
Luigi Gonzaga di Bozzolo

geb.: 1599
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Ferrante Gonzaga (1550-1605); ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; militärische Karriere als kaiserlicher Obrist, Generalfeldwachtmeister (1636) und Feldmarschalleutnant (1639); seit 1633 Gouverneur von Raab.
Vincenzo Gonzaga
Duca Vincenzo I. di Mantova e Monferrato

geb.: 1562
gest.: 1612
Anm.: Sohn des Guglielmo Gonzaga, Duca di Mantova e Monferrato (1538-1587); ab 1587 Herzog von Mantua und Montferrat; seit 1589 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Adam Gordon

Anm.: Cousin des Schotten John Gordon (gest. 1649); kaiserlicher Hauptmann und Obristleutnant.
John Gordon

gest.: 1649
Anm.: Cousin des Schotten Adam Gordon; kaiserlicher Hauptmann und Obristwachtmeister (1627), Obristleutnant (1632) und Obrist (1634), der 1634 als Kommandant von Eger seinen Oberbefehlshaber Wallenstein (1583-1634) tötete; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Pietro Gradenigo

geb.: 1251
gest.: 1311
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Marco Gradenigo; zunächst mehrmals Galeerenkommandant; bis 1289 Podestà von Capodistria; seit 1289 Doge der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sebastian von Greiß zu Wald

geb.: 1564
gest.: nach 1623
Anm.: Sohn des Christoph von Greiß (gest. 1576); seit 1598 niederösterreichischer Regimentsrat; nach 1607 Hofkammerrat.
Graf Jost Maximilian von (Bronckhorst und) Gronsfeld

geb.: 1598
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Grafen Johann von (Bronckhorst und) Gronsfeld (gest. 1617); ligistischer Hauptmann (1618), Obrist (1626) und Generalfeldzeugmeister (1632); 1634-1636 kaiserlicher General; 1645-1648 kurbayerischer General.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
N. N. von Grünthal (1)

Anm.: Um 1636 betagter Angehöriger des österreichischen Adelsgeschlechts.
Ulrich d. Ä. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus

geb.: 1570
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Leonhard Grundherr von Altenthann und Weyherhaus (1526-1578); 1607 "junger" und 1620 "alter" Bürgermeister der Reichsstadt Nürnberg; 1638 Stadtsiegelbewahrer; 1642 zweiter Losungsherr; 1653 vorderster Losungsherr und Reichsschultheiß.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ulrich d. J. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus

geb.: 1608
gest.: 1681
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Ulrich d. Ä. Grundherr von Altenthann und Weyherhaus (1570-1654); um 1637 Kammerjunker der Pfalzgräfin Hedwig von Pfalz-Sulzbach (1603-1657); 1638 Genannter und Pfleger von Velden; 1646 Pfleger von Hersbruck; 1656 "junger" und 1670 "alter Bürgermeister", 1677 Septemvir und Vorderster Landpfleger der Reichsstadt Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Levin Ludwig (von) Hahn

geb.: 1579
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Cuno Hahn (1540-1590); Gutsherr auf Seeburg; Kammerjunker des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1628 Hauptmann des Stifts Quedlinburg; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zusammenziehende").

Weiterführende Informationen in der DNB
James Hamilton
Marquess James of Hamilton
Earl James of Cambridge
Duke James of Hamilton
Marquess James of Clydesdale

geb.: 1606
gest.: 1649
Anm.: Sohn des schottischen Adligen James Hamilton, 2. Marquess of Hamilton (1589-1625); 1625-1643 1. Marquess of Hamilton; ab 1625 2. Earl of Cambridge; seit 1628 Gentleman of the Bedchamber und 1628–1644 Master of the Horse des Königs Karl I. von England (1600-1649); 1631/32 Unterstützung des Königs Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632) mit einer fünf Regimenter starken englisch-schottischen Armee auf dem deutschen Kriegsschauplatz; 1638-1641 Lord Chancellor of Scotland; ab 1643 1. Duke of Hamilton und 1. Marquess of Clydesdale; 1648 Kommandeur eines schottischen Hilfsheeres für die englischen Royalisten, wurde jedoch von Cromwell geschlagen und gefangen; 1649 Enthauptung in London; seit 1630 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Philipp Moritz von Hanau-Münzenberg

geb.: 1605
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Grafen Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg (1576-1612); ab 1612 regierender Graf von Hanau-Münzenberg (bis 1626 unter mütterlicher Vormundschaft); Obrist in kaiserlichen (1629) bzw. schwedischen (1632) Diensten; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Faselnde").

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. (von) Harburg (1)

Anm.: Sohn des N. N. (von) Harburg (2).
N. N. (von) Harburg (2)

Anm.: Vater des N. N. (von) Harburg (1).
N. N. van Harderwijk (1)

Anm.: Angehöriger des Harderwijker Adelsgeschlechts.
Graf Karl von Harrach

geb.: 1570
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Leonhard von Harrach (1542-1597); ab 1595 niederösterreichischer Regimentsrat; seit 1601 Hofkammerrat; kaiserlicher Botschafter an verschiedenen deutschen Höfen (1614-1617), bei der Republik Venedig (1618) und in München (1620); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; Geheimer Rat von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); um 1621 Erhebung in den persönlichen und 1627 in den erblichen Grafenstand; seit 1627 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Leonhard Karl von Harrach

geb.: 1594
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Karl von Harrach (1570-1628); 1616-1618 niederösterreichischer Regimentsrat; 1618-1628 Reichshofrat; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1631-1637 kaiserlicher Obersthofmarschall; 1627 Erhebung in den Grafenstand.
Johann Harschleben

Anm.: Ca. 1618-1637 Amtmann in Ballenstedt.
Franz von Hatzfeldt
Bischof Franz von Würzburg
Bischof Franz von Bamberg

geb.: 1596
gest.: 1642
Anm.: Sohn des kurmainzischen Rates Sebastian von Hatzfeldt (1566-1631); Domherr in Würzburg (1606) und Bamberg (1608); ab 1631 Bischof von Würzburg; seit 1633 Bischof von Bamberg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Melchior von Hatzfeldt

geb.: 1593
gest.: 1658
Anm.: Sohn des kurmainzischen Rates Sebastian von Hatzfeldt (1566-1631); kaiserlicher Obristleutnant (1625), Obrist (1632), Feldmarschallleutnant (1633), Generalfeldzeugmeister (1634), Feldmarschall (1635-1646) und Generalfeldmarschall (1657); 1635 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Tobias von Haubitz

gest.: 1648
Anm.: Kursächsischer Adliger; ab 1617 Beisitzer am Reichskammergericht; seit 1626 Reichshofrat; ab 1635 kaiserlicher Kämmerer; 1648 Reichshofratsvizepräsident; vgl. Oswald von Gschließer: Der Reichshofrat. Bedeutung und Verfassung, Schicksal und Besetzung einer obersten Reichsbehörde von 1559 bis 1806, Wien 1942, S. 217f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Wilhelm Hausmann von Namedy
Johann Wilhelm Husmann von Namedy

geb.: 1579
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Johann Ludwig Hausmann von Namedy (1545-1615); ab 1602 Domherr, 1624/25 Domdekan und seit 1625 Dompropst in Trier.

Weiterführende Informationen in der DNB
Jakob Heilbronner
Jakob Heilbrunner

geb.: 1548
gest.: 1618
Anm.: Sohn des lutherischen Theologen Hieronymus Heilbronner (1522–1564); Studium der Theologie in Tübingen; 1577 Promotion zum Dr. theol.; ab 1573 Pfarrer in Wien, Rigersburg (Mähren) und Sitzendorf (Niederösterreich); 1575-1580 Hofprediger in Zweibrücken; 1580/81 Superintendent in Bensheim; 1581-1585 Generalsuperintendent in Amberg; 1588-1615/16 Hofprediger und Kirchenrat in Neuburg an der Donau; seit 1616 Abt von Anhausen; ab 1616 auch Abt und Generalsuperintendent von Bebenhausen; vgl. Maximilian Weigel / Joseph Wopper / Hans Ammon: Ambergisches Pfarrerbuch, Kallmünz 1967, S. 58f., Nr. 374.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Johan van der Hell

geb.: 1587
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Harderwijker Ratsherrn (Schöffen) und Bürgermeisters Casijn van der Hell (1557-1601); 1622 Aufnahme in die Ritterschaft von Veluwe; seit 1634 Schöffe und mehrfach Bürgermeister von Harderwijk; vgl. W. J. Baron d'Ablaing van Giessenburg: De Ridderschap van Veluwe of Geschiedenis der Veluwsche Jonkers, 'sGravenhage 1859, S. 254.
Graf Adam von Herberstorff

geb.: 1585
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Otto von Herberstorff (1551-1601) auf Kalsdorf/Steiermark; Herr auf Teublitz/Oberpfalz; 1610/11 pfälzisch-neuburgischer Pfleger von Beratzhausen; 1612-1614 Landrichter in Sulzbach; ab 1614 Pfleger von Reichertshofen; 1616-1619 Landschaftskommissar des Fürstentums Pfalz-Neuburg; ca. 1616/17 Konversion zum katholischen Glauben; bayerischer Rittmeister (1619), Obrist (1620) und Generalwachtmeister (1622/23); 1620-1628 Statthalter des an Bayern verpfändeten Erzherzogtums Österreich ob der Enns; seit 1628 Landeshauptmann von Oberösterreich; 1623 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Georg II. von Hessen-Darmstadt

geb.: 1605
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); seit 1626 regierender Landgraf von Hessen-Darmstadt.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Ludwig V. von Hessen-Darmstadt

geb.: 1577
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Landgrafen Georg I. von Hessen-Darmstadt (1547-1596); ab 1596 regierender Landgraf von Hessen-Darmstadt; seit 1604 Erbe der halben Landgrafschaft Hessen-Marburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Moritz von Hessen-Kassel

geb.: 1572
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Landgrafen Wilhelm IV. von Hessen-Kassel (1532-1592); 1592-1627 regierender Landgraf von Hessen-Kassel, Abdankung auf Drängen der hessischen Landstände zugunsten seines Sohnes Wilhelm V. (1602-1637); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgenannte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Landgraf Otto von Hessen-Kassel

geb.: 1594
gest.: 1617
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); seit 1613 Statthalter seines Vaters in Oberhessen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Landgraf Wilhelm V. von Hessen-Kassel

geb.: 1602
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); ab 1617 Administrator von Hersfeld; nach der erzwungenen Abdankung seines Vaters seit 1627 regierender Landgraf von Hessen-Kassel; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kitzliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Gerhart van Hoeclum

geb.: 1581
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Willem van Hoeclum (1545-1595); um 1626 Bürgermeister von Harderwijk.
N. N. von Hövel

Anm.: Aus westfälischem Adelsgeschlecht; um 1626 evtl. in Diensten Fürst Christians II.
N. N. Hofer

Anm.: Vermutlich oberpfälzischer Adliger, der 1628 nach Regensburg emigrierte.
Georg Andreas von Hofkirchen

geb.: 1562
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Wilhelm von Hofkirchen (1529-1584); 1608 kaiserlicher Obrist; Kämmerer und Hofkriegsrat unter Kaiser Matthias (1557-1619); 1619/20 General-Landobrist der österreichischen Ständetruppen gegen Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1620 Ächtung, Enteignung und Emigration.
Graf Georg Friedrich von Hohenlohe-Weikersheim

geb.: 1569
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Grafen Wolfgang von Hohenlohe-Neuenstein (1546-1610); kaiserlicher Offizier im Langen Türkenkrieg; ab 1610 regierender Graf von Hohenlohe in Weikersheim; 1618-1620 Generalobristleutnant der böhmischen Aufständischen; 1621-1623 Reichsacht; 1632 schwedischer Generalstatthalter im Schwäbischen Reichskreis; 1633 schwedischer Statthalter von Augsburg; daraufhin bis 1637 erneut geächtet; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Getreue").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen
Fürst Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen

geb.: 1577
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Eitel Friedrich von Hohenzollern-Hechingen (1545-1605); 1603-1605 Reichskammergerichtspräsident; ab 1605 regierender Graf von Hohenzollern in Hechingen; 1609-1613 Reichshofratsvizepräsident; seit 1613 Reichshofratspräsident; wiederholt Gesandter der Kaiser Rudolph II. (1552-1612), Matthias und Ferdinand II. (1578-1637); ab 1620 kaiserlicher Kämmerer; 1623 Erhebung in den Fürstenstand; seit 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
N. N. Hohmuth

Anm.: Um 1626 Rentmeister von Schüttorf in der Grafschaft Bentheim.
Graf Heinrich Holk

geb.: 1599
gest.: 1633
Anm.: Sohn des dänischen Kriegskommissars und Diplomaten Ditlev Holk (1556-1633); zunächst in dänischen Kriegsdiensten, spätestens ab 1626 als Obrist; kaiserlicher Obrist (1630), Generalfeldwachtmeister (1632), Feldmarschallleutnant (1632) und Feldmarschall (1632); seit 1630 kaiserlicher Kämmerer; 1633 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Jodocus Hondius
Josse de Hondt

geb.: 1563
gest.: 1612
Anm.: Sohn von Olivier de Hondt; ab 1563 Kupferstecherlehre in Gent; 1584 Flucht nach London; seit 1593 Kartograph und Verleger in Amsterdam.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johannes Hothorn

Anm.: Um 1627/28 Richter in Ballenstedt.
Thomas Howard
Earl Thomas of Arundel
Earl Thomas of Norfolk
Earl Thomas of Surrey

geb.: 1585
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Philip Howard, 20. Earl of Arundel (1557-1595); katholischer Peer of England; ab 1604 21. Earl of Arundel und 4. Earl of Surrey; seit 1622 Earl Marshal of England; 1640-1644 königlicher Lord Steward of the Household; ab 1644 5. Earl of Norfolk; mehrfach englischer Botschafter auf dem europäischen Kontinent, u. a. 1636 bei Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1642 bürgerkriegsbedingte Emigration aus England; seit 1611 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christian Julius von Hoym

geb.: 1586
gest.: 1656
Anm.: Sohn des anhaltischen Oberpräsidenten und Kammerrats Christoph von Hoym (1534-1605); Herr auf Droyßig und Burgscheidungen; Erbkämmerer des Hochstifts bzw. kurbrandenburgischen Fürstentums Halberstadt; vgl. Gottfried Lobeck: Geistliches Sterbe-Bettlein/ Aus dem güldenen Macht-Spruch Joh. 3. v. 16 [...], o. O. 1656, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Balthasar von Hoyos

geb.: 1583
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Ludwig Gomez von Hoyos (1551-1606); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1626 Landmarschall von Niederösterreich; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Christoph von Hünicke

gest.: nach 1638
Anm.: Sohn des Melchior von Hünicke; Erbherr auf Satzka und Schkopau; bereits um 1596 Domherr und spätestens seit 1619 Domdechant in Magdeburg.
Enno Wilhelm von Innhausen und Knyphausen

geb.: 1586
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Wilhelm von Innhausen und Knyphausen (1557-1631); 1612-1615 Hofmeister und Geheimer Rat des Grafen Enno III. von Ostfriesland (1563-1625); ab 1617 Administrator des Kollegiums der ostfriesischen (ritterschaftlichen) Gemeinen Landeskollekten; 1618-1625 Hauptmann bzw. Kommandant der ganzen Garnison von Hamburg; 1625-1627 dänischer Generalquartiermeister; 1627-1643 erneut Kommandant der hamburgischen Garnison (1632 Obristleutnant); bis mindestens 1638 auch Obrist in schwedischen Diensten; zuletzt ostfriesischer Gesandter, u. a. auf dem Friedenskongress in Münster und auf dem Regensburger Reichstag (1653); seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verfolgende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Jesus Christus
Jesus von Nazareth

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Helfreich Jörger von Tollet

geb.: 1594
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Hans Jörger von Tollet (1558-1627); Herr auf Zäcking; 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Römisches Reich) Augustus
Gaius Octavius

geb.: 63 v. Chr.
gest.: 14 n. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Politikers Gaius Octavius (gest. 59/58 v. Chr.); als Großneffe und Adoptivsohn des Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.) seit 27 v. Chr. erster Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand I.
König Ferdinand I. von Böhmen
König Ferdinand I. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand I. von Österreich

geb.: 1503
gest.: 1564
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp I. von Burgund (1478–1506), ab 1504 König von Kastilien und León; seit 1521 regierender Erzherzog von Österreich; ab 1526 König von Böhmen und Ungarn; seit 1558 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1516 Ordensritter vom Goldenen Vlies; seit 1522 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand II.
König Ferdinand II. von Böhmen
König Ferdinand II. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand II. von Österreich

geb.: 1578
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); ab 1590 regierender Erzherzog der innerösterreichischen Erblande (bis 1596 unter Vormundschaft); 1617-1627 König von Böhmen; 1618-1625 König von Ungarn; seit 1619 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1596 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand III.
König Ferdinand III. von Böhmen
König Ferdinand III. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand III. von Österreich

geb.: 1608
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1626 König von Ungarn; seit 1627 König von Böhmen; ab 1637 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1625 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Friedrich I. Barbarossa
Herzog Friedrich III. von Schwaben

geb.: 1122
gest.: 1190
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich II. von Schwaben (1090-1147); 1147-1152 regierender Herzog von Schwaben; ab 1152 römisch-deutscher König; seit 1155 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Friedrich III.
Erzherzog Friedrich V. von Österreich
Herzog Friedrich V. von Kärnten

geb.: 1415
gest.: 1493
Anm.: Sohn des Herzogs Ernst von Österreich (1377-1424); ab 1424 regierender Herzog der Steiermark, von Kärnten und Krain (bis 1435 unter Vormundschaft); seit 1439 regierender Herzog von Österreich; ab 1440 römisch-deutscher König; seit 1452 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1491 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich II.
König Heinrich II. von Ostfrankenreich
König Heinrich II. von Italien
Herzog Heinrich IV. von Bayern

geb.: 973
gest.: 1024
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich II. von Bayern (951-995); 995-1004 und 1009-1017 regierender Herzog von Bayern; ab 1002 König des Ostfrankenreiches; seit 1004 König von Italien; ab 1014 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich IV.
Herzog Heinrich VIII. von Bayern

geb.: 1050
gest.: 1106
Anm.: Sohn von Kaiser Heinrich III. (1016-1056); 1053/54 regierender Herzog von Bayern; 1056–1105 römisch-deutscher König; 1084-1105 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Heinrich V.

geb.: 1081/86
gest.: 1125
Anm.: Sohn von Kaiser Heinrich IV. (1050-1106); ab 1106 römisch-deutscher König; seit 1111 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Karl V.
König Karl I. von Spanien
Erzherzog Karl I. von Österreich
Herzog Karl III. von Luxemburg

geb.: 1500
gest.: 1558
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp I. von Burgund (1478–1506), ab 1504 König von Kastilien und León; 1516–1555 Herzog von Luxemburg; 1516–1556 König von Spanien; 1519-1556 römisch-deutscher König; 1519–1521 regierender Erzherzog von Österreich; 1520-1556 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1501 Ritter und 1506-1555 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1508 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Römisches Reich) Konstantin I.

gest.: 337
Anm.: Sohn des römischen Kaisers Constantius I. (gest. 306); ab 306 Kaiser des Römischen Reiches (seit 324 als Alleinherrscher).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ludwig IV.
Herzog Ludwig IV. von Bayern
Pfalzgraf Ludwig III. bei Rhein

geb.: 1281/82
gest.: 1347
Anm.: Sohn von Ludwig dem Strengen, Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein (1229-1294); 1294–1329 regierender Pfalzgraf bei Rhein (bis 1317 mit seinem älteren Bruder Rudolph I.); 1294–1340 regierender Herzog in Oberbayern (bis 1317 mit seinem älteren Bruder Rudolph I.); ab 1340 regierender Herzog von Bayern; seit 1314 römisch-deutscher König; ab 1328 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Matthias
König Matthias II. von Böhmen
König Matthias II. von Ungarn
Erzherzog Matthias von Österreich

geb.: 1557
gest.: 1619
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Maximilian II. (1527-1576); 1593–1608 Statthalter von Niederösterreich; ab 1608 regierender Erzherzog von Österreich; 1608–1618 König von Ungarn; 1611–1617 König von Böhmen; seit 1612 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1596 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Byzantinisches Reich) Maurikios
Flavius Mauricius Tiberius

geb.: 539
gest.: 602
Anm.: Oströmischer Feldherr und Schwiegersohn des byzantinischen Kaisers Tiberius I. (gest. 582); seit 582 Kaiser des Byzantinischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Maximilian I.
Herzog Maximilian von Burgund
Erzherzog Maximilian I. von Österreich
Herzog Maximilian I. von Luxemburg
Graf Maximilian I. von Tirol

geb.: 1459
gest.: 1519
Anm.: Sohn von Kaiser Friedrich III. (1415-1493); 1477-1482 iure uxoris Herzog von Burgund; 1482–1516 Herzog von Luxemburg; ab 1486 römisch-deutscher König; seit 1493 regierender Erzherzog von Österreich; ab 1508 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1478 Ritter und Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1489 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Maximilian II.
König Maximilian von Böhmen
König Maximilian II. von Ungarn
Erzherzog Maximilian II. von Österreich

geb.: 1527
gest.: 1576
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Ferdinand I. (1503-1564); 1552–1564 Statthalter von Niederösterreich; 1562–1575 König von Böhmen; 1563–1572 König von Ungarn; 1562–1575 römisch-deutscher König; ab 1564 regierender Erzherzog von Österreich; seit 1564 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies; seit 1567 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Otto I. (der Große)
König (Ostfrankenreich) Otto I.
König Otto I. von Italien
Herzog Otto II. von Sachsen

geb.: 912
gest.: 973
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich I. von Sachsen (gest. 936); ab 936 Herzog von Sachsen und König des Ostfrankenreiches; seit 951 König von Italien; ab 962 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Rudolph II.
König Rudolph II. von Böhmen
König Rudolph II. von Ungarn
Erzherzog Rudolph V. von Österreich

geb.: 1552
gest.: 1612
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Maximilian II. (1527-1576); 1571–1576 Statthalter von Niederösterreich; 1572–1608 König von Ungarn; 1575–1611 König von Böhmen; 1576–1608 regierender Erzherzog von Österreich; seit 1576 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1578 Ritter des Hosenbandordens; seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kaiser (Römisches Reich) Tiberius
Tiberius Claudius Nero

geb.: 42 v. Chr.
gest.: 37 n. Chr.
Anm.: Sohn des Prätors Tiberius Claudius Nero (gest. um 33 v. Chr.); 4 n. Chr. Adoption durch seinen Stiefvater Kaiser Augustus (63 v. Chr.-14 n. Chr.); seit 14 n. Chr. Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiser (Römisches Reich) Vespasian
Titus Flavius Vespasianus

geb.: 9
gest.: 79
Anm.: Sohn des römischen Ritters Titus Flavius Sabinus; ab 42 erfolgreiche militärische Karriere; seit 69 Kaiser des Römischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Eleonora
Königin Eleonora von Böhmen
Königin Eleonora von Ungarn
Erzherzogin Eleonora von Österreich
Geburtsname: Eleonora Gonzaga

geb.: 1598
gest.: 1655
Anm.: Tochter des Vincenzo I. Gonzaga, Herzog von Mantua (1562-1612); 1622-1637 Ehe mit Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Maria Anna
Königin Maria Anna von Böhmen
Königin Maria Anna von Ungarn
Erzherzogin Maria Anna von Österreich
Geburtsname: Infantin Maria Anna von Spanien und Portugal

geb.: 1606
gest.: 1646
Anm.: Tochter des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); seit 1631 Ehe mit Kaiser Ferdinand III. (1608-1657).

Weiterführende Informationen in der DNB
Christoph Kastele

geb.: ca. 1590
Anm.: Ab 1635 kaiserlicher Hofpfennigmeister; seit 1637 Hofzahlmeister.
Erhard Kern

Anm.: Waldbürger im oberungarischen Schemnitz (Banská Štiavnica).
Graf Franz Christoph Khevenhüller von Frankenburg

geb.: 1588
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Grafen Bartholomäus Khevenhüller (1539-1613); um 1609 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1614 kaiserlicher Kämmerer; 1617-1631 kaiserlicher Gesandter in Madrid; seit 1621 Geheimer Rat; 1631-1646 Obersthofmeister der Königin bzw. Kaiserin Maria Anna (1606-1646); ab 1623 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Hanns Jakob Khiesel von Kaltenbrunn
Graf Hanns Jakob von Gottschee

geb.: 1565
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Johann Khiesel von Kaltenbrunn (1530-1591); um 1601 Konversion zum katholischen Glauben; Kämmerer und Hofkriegsrat des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1616-1619 kaiserlicher Oberststallmeister; seit 1620 Oberstkämmerer; 1622 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Melchior Khlesl
Bischof Melchior von Wien
Bischof Melchior von Wiener Neustadt

geb.: 1552
gest.: 1630
Anm.: Sohn des lutherischen Wiener Bäckermeisters Melchior Khlesl; um 1570 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1579 Dompropst von Sankt Stephan und Kanzler der Universität Wien; 1580-1600 bischöflich-passauischer Offizial in Österreich; seit 1588 Bischof von Wiener Neustand und kaiserlicher Hofprediger; ab 1590 Generalreformator für Österreich; seit 1598 auch Bischof von Wien; Geheimer Rat der Kaiser Rudolph II. und Matthias; 1612-1618 Direktor des Geheimen Rates und Leiter der kaiserlichen Regierung; ab 1615 Kardinal; 1618/19 Inhaftierung in Innsbruck; 1619-1627 in päpstlicher Gefangenschaft.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf (Johann) Octavian Kinsky von Wchinitz und Tettau

geb.: 1604
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Wenzel Kinsky von Wchinitz und Tettau (1572-1626); ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; später Obersthofmeister und seit 1647 Obersthofkanzler des Königreiches Böhmen; 1676 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wenzel Kinsky von Wchinitz und Tettau

geb.: 1572
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Johann d. Ä. Kinsky von Wchinitz und Tettau (gest. 1590); ab 1596 Kämmerer und Rat des Königs Matthias von Ungarn; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Levin von dem Knesebeck

geb.: 1597
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Thomas von dem Knesebeck (1559-1625); ab 1618 Rat an der neumärkischen Kammer zu Küstrin; seit 1620 kurbrandenburgischer Geheimer Rat; 1636/37 kurbrandenburgischer Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag; ab 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Antreibende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Kaspar Ernst von Knoch(e)

geb.: 1582
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Kaspar von Knoch (gest. 1588/89); 1597-1602 Hofmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); 1606-1632 Amtshauptmann von Harzgerode und Güntersberge; 1632-1636 schwedischer Beamter in den Stiften Magdeburg und Halberstadt; ab 1636 Angehöriger des engeren Ständeausschusses im Fürstentum Anhalt; seit 1639 anhaltisch-dessauischer Geheimer Rat und Hofmarschall sowie Amtshauptmann von Sandersleben und Freckleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausbreitende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Georg Knüttel

Anm.: Zunächst Küchenschreiber des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1636 Sekretär des kursächsischen Obristen Wilhelm von Brincken (gest. 1637).
König (Heiliges Römisches Reich) Albrecht I.
Herzog Albrecht I. von Österreich
Herzog Albrecht I. von Steiermark
Herzog Albrecht I. von Krain

geb.: 1255
gest.: 1308
Anm.: Sohn des späteren römisch-deutschen Königs Rudolph I. (1218-1291); ab 1282 regierender Herzog von Österreich, der Steiermark und von Krain; seit 1298 römisch-deutscher König.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König (Ostfrankenreich) Heinrich I.
Herzog Heinrich I. von Sachsen

geb.: ca. 875
gest.: 936
Anm.: Sohn des Herzogs Otto I. von Sachsen (gest. 912); ab 912 Herzog von Sachsen; seit 919 König des Ostfrankenreiches.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König (Heiliges Römisches Reich) Rudolph I.
Herzog Rudolph I. von Österreich
Herzog Rudolph I. von Steiermark
Herzog Rudolph I. von Kärnten
Herzog Rudolph I. von Krain
Graf Rudolph IV. von Habsburg

geb.: 1218
gest.: 1291
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht IV. von Habsburg (gest. 1239); ab 1240 regierender Graf von Habsburg; seit 1273 römisch-deutscher König; 1276–1286 regierender Herzog von Kärnten und Krain; 1278–1282 regierender Herzog von Österreich und der Steiermark.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Ernst von Kollonitsch

geb.: 1582
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Georg Seifried von Kollonitsch (1537-1599); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; Obrist und seit 1621 Festungskommandant von Komorn (Komárno); 1623 Konversion zum katholischen Glauben; 1637 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Ulrich Franz von Kolowrat-Liebsteinsky

geb.: 1609
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Heinrich von Kolowrat-Liebsteinsky (1569-1646); 1626 Erhebung in den Grafenstand; kaiserlicher Mundschenk (1628/29) und Kämmerer (ab 1629); 1634-1645 Präsident der böhmischen Kammer; 1637-1648 Hofkammerpräsident; 1643/44 böhmischer Oberstlandkämmerer; seit 1644 Geheimer Rat; ab 1645 böhmischer Oberstlandhofmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sbigneus Leopold von Kolowrat-Novohradský

geb.: 1594
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Johann von Kolowrat-Novohradský (gest. 1613); Kreishauptmann von Leitmeritz.
Ignatius Krafft
Abt Ignatius von Lilienfeld

geb.: 1590
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Pankraz Krafft (1555-1616) in Aachen; 1618-1622 Abt des Stiftes Neukloster in Wiener Neustadt; 1622-1638 Abt von Lilienfeld; 1633-1637 Hofkammerpräsident; auch kaiserlicher Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Hugo Eberhard Kratz von Scharffenstein
Bischof Hugo Eberhard von Worms

geb.: 1594
gest.: 1663
Anm.: Sohn des kurtrierischen Rates Anton Kratz von Scharffenstein (gest. 1619); Domherr in Trier (1602), Mainz (1604) und Worms (1608); 1629-1638 Domkantor und ab 1638 Domkustos in Mainz; kurmainzischer Geheimer Rat und Kämmerer; kurmainzischer Gesandter auf dem Regensburger Reichstag (1640) und bei den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden (1645-1647); seit 1653 Dompropst von Trier; ab 1654 Bischof von Worms; 1655-1657 kaiserlicher Prinzipalkommissar auf dem Reichsdeputationstag in Frankfurt/Main; 1663 kurmainzischer Prinzipalgesandter auf dem Regensburger Reichstag; 1647 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Philipp Kratz von Scharffenstein

geb.: 1591
gest.: 1635
Anm.: Sohn des kurtrierischen Rates Anton Kratz von Scharffenstein (gest. 1619); ab 1617 Domherr in Mainz; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; ab 1620 bayerisch-ligistischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1624) und Generalfeldwachtmeister (1631); 1632/33 kurbayerischer Generalfeldzeugmeister; 1634 schwedischer Feldmarschall; 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1635 Enthauptung wegen Hochverrats; 1630 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
(Albrecht) Christoph von Krosigk

geb.: 1576
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Adolph von Krosigk (gest. 1605); anhaltisch-dessauischer Kammerrat, Hofmarschall und Amtshauptmann von Dessau; 1623 Capitain der anhaltischen Landesdefension; 1628 Unterdirektor des anhaltischen Landtages; 1617 Gründungsmitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbekommende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johanna Elisabeth von Krosigk

Anm.: Tochter des Dessauer Hofmarschalls (Albrecht) Christoph von Krosigk (1576-1638); 1637-1643 morganatische Ehe mit Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau (1606-1643).
Graf Georg Adam von Kuefstein

geb.: 1605
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Johann Jakob von Kuefstein (1577-1633); kaiserlicher Obrist, Generalmajor und Hofkriegsrat; 1639-1650 Obristleutnant der Wiener Stadtguardia; ab 1646 kaiserlicher Kämmerer; 1654 Erhebung in den Grafenstand; seit 1651 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kunstliebende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Jakob von Kuefstein

geb.: 1577
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Johann Georg von Kuefstein (1536-1603); ca. 1619/20 Generalproviantmeister der niederösterreichischen Stände; ab 1620 kaiserlicher Obrist; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ferdinand Sigmund Kurtz von Senftenau

geb.: 1592
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Philipp Kurtz von Senftenau (gest. 1643); zunächst Page des Erzherzogs Albrecht von Österreich (1559-1621) in Brüssel; ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; 1626-1637 Reichshofrat; seit 1637 Reichsvizekanzler; ab 1640 Geheimer Rat; 1636 Erhebung in den Grafenstand; vgl. Oswald von Gschließer: Der Reichshofrat. Bedeutung und Verfassung, Schicksal und Besetzung einer obersten Reichsbehörde von 1559 bis 1806, Wien 1942, S. 215f.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Maximilian Kurtz von Senftenau

geb.: 1595
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Philipp Kurtz von Senftenau (gest. 1643); bayerischer Truchsess (1618), Mundschenk (1620), Kämmerer (1622), Hofrat (1624), Hofmarschall (1635), Geheimer Rat (1636), Oberstkämmerer (1643) sowie Obersthofmeister und Landhofmeister (1649); 1638 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Pierre de La Cave

geb.: 1605
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Hugenotten Pierre de la Cave-Haute; 1630 Emigration aus Frankreich; militärische Karriere als kurbrandenburgischer Fähnrich der kurfürstlichen Leibgarde (1632), Rittmeister (1636/37), Hauptmann der Königsberger Leibkompanie (1642) bzw. zweiten Gardekompanie (1652), Gardeobrist und Kommandeur des kurfürstlichen Leibregiments (1654), Kommandeur der kurfürstlichen Leibgarde (1657) und Generalmajor (1669); 1637-1640 Vizeunterstallmeister; 1640-1654 Stallmeister; 1654-1657(?) Oberstallmeister; ab 1655 Geheimer Kriegsrat; seit 1657 Gouverneur von Pillau; ; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 451.
Wilhelm Lamormaini
Wilhelm Lämmermann
Guillaume Germain de Lamormain

geb.: 1570
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Eberhard Germain; ab 1590 Jesuit; 1592-1596 Studium der Theologie in Wien; Professor der Philosophie (1598–1604) und Theologie (1606–1612) an der Jesuitenuniversität Graz; 1613 deren Rektor; 1622-1625 Rektor des Jesuitenkollegs in Wien; 1624-1637 Beichtvater von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1639-1643 Rektor des Wiener Jesuitenkollegs; 1643/44 Oberer der österreichischen Jesuitenprovinz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
N. N. von der Lancken (1)

Anm.: Bruder des N. N. von der Lancken (2).
N. N. von der Lancken (2)

Anm.: Bruder des N. N. von der Lancken (1); um 1636 mecklenburgischer Amtshauptmann von Fürstenberg.
Charles de Latfeur

geb.: ca. 1572
gest.: 1650
Anm.: Sohn von Jean de Latfeur (gest. 1597) aus Antwerpen; Kaufmann und Bankier in Amsterdam; um 1626 Tätigkeit für die Fürsten von Anhalt.
Friedrich Lebzelter

geb.: 1565
gest.: 1640
Anm.: Augsburger Bürger und Handelsmann; kursächsischer Kammerdiener, Agent und Gesandter, u. a. in Prag (1618-1620), Wien und Hamburg (1632-1634).
Graf N. N. von Leiningen

Anm.: Angehöriger des südwestdeutschen Hochadelsgeschlechts.
Constantin L'Empereur van Oppyck

geb.: 1591
gest.: 1648
Anm.: Sohn des aus Brabant geflüchteten Antonius Cäsar; 1607 Artesstudium in Leiden; 1614 Theologiestudium in Franeker; 1617 Doktorpromotion; ab 1619 Professor der Theologie und hebräischen Sprache sowie Bibliothekar des Gymnasiums von Harderwijk; seit Ende 1627 Professor für Hebräisch und Chaldäisch, 1646 für Theologie an der Universität Leiden; 1639 Rat des Johann Moritz von Nassau-Siegen (1604-1679).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Georg Friedrich von Lentersheim

geb.: 1588
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Wolf Christoph von Lentersheim (1545-1614); 1611-1615 Kammerjunker des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); 1615-1621 kurpfälzischer Amtmann von Burgtreswitz und Tännesberg (Oberpfalz); 1626-1633 brandenburgisch-ansbachischer Rat und Hofmeister; ab 1633 Geheimer Rat und Hofmarschall; 1633-1639 ebenso Kammerdirektor; seit 1639 zudem Amtmann von Schwabach; vgl. Caspar Hammerschmidt: Aller wahren Christen Vortrag, Außsag und Beylag über den Trawrigen Hintritt [...], Ansbach 1654, S. 39-55.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Walter Leslie

geb.: 1607
gest.: 1667
Anm.: Sohn des schottischen Adligen William of Balquhain (gest. 1622); um 1624 in holländischen Kriegsdiensten; kaiserlicher Obristwachtmeister (1631), Obrist (1634), General (um 1640/41), Generalfeldwachtmeister (1637), Feldzeugmeister (1646) und Feldmarschall (1650) schottischer Herkunft; ab 1633 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1639 Hofkriegsrat; ab 1655 Geheimer Rat; 1665/66 Leiter der kaiserlichen Großbotschaft an die Hohe Pforte; 1637 Erhebung in den Grafenstand; seit 1665 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johann von Leubelfing

geb.: 1578
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Seifried von Leubelfing; seit 1620 Obrist der Nürnberger Stadtgarde (noch 1634); um 1637 in brandenburgisch-ansbachischen Diensten.
Landgraf Maximilian Adam von Leuchtenberg

geb.: 1611
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Landgrafen Wilhelm von Leuchtenberg (1586-1634); ab 1634 regierender Landgraf von Leuchtenberg; seit 1641 kaiserlicher Kommandant von Nördlingen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Emir Fachr-ad-Din II. von Libanon

geb.: 1572
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Emirs Qorqmaz ibn Ma'n von Libanon (gest. 1585); 1593-1613 und 1618-1633 regierender Emir der Drusen (1613-1618 Exil in Europa); 1633-1635 Inhaftierung in Konstantinopel; 1635 Hinrichtung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Gundaker von Liechtenstein

geb.: 1580
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); ab 1599 kaiserlicher Kämmerer; 1602 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1606 Hofkammerrat; 1615/16 und 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1621 Geheimer Rat; 1624-1626 Obersthofmeister; 1623 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Karl von Liechtenstein
Herzog Karl von Troppau-Jägerndorf

geb.: 1569
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); 1599 Konversion zum katholischen Glauben; 1604-1606 Landeshauptmann von Mähren; 1606/07 kaiserlicher Obersthofmeister; 1608 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1614 Herzog von Troppau; 1620 Generalbevollmächtigter von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1622 Statthalter und Vizekönig von Böhmen, Herzog von Jägerndorf und Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Fürst Karl Eusebius von Liechtenstein

geb.: 1611
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Karl von Liechtenstein (1569-1627); ab 1627 Fürst und Oberhaupt der Familie (bis 1632 unter Vormundschaft seines Onkels Maximilian); 1639-1641 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Maximilian von Liechtenstein

geb.: 1578
gest.: 1645
Anm.: Sohn des Hartmann von Liechtenstein (1544-1585); 1600 Konversion zum katholischen Glauben; 1601/02 Reichshofrat; kaiserlicher Feldzeugmeister (1608/1620) und Generalfeldwachtmeister (1619); 1613-1615 Oberststallmeister von Kaiser Matthias (1557-1619); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1638 Kommandeur der ungarischen Grenzfestung Raab; 1623 Erhebung in den Fürstenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Axel Gustafsson Lillie
Graf Axel von Lillieborg

geb.: 1603
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Lillie (gest. 1605); 1619 Page des Königs Gustav II. Adolph von Schweden; schwedischer Leutnant (1626), Obrist (1630), Generalmajor (1635), General (1654) und Feldmarschall (1657); ab 1638 Vizegouverneur in Vorpommern und Kommandant von Stralsund; 1641-1648 Vizegouverneur von ganz Pommern; zugleich 1642-1648 Gouverneur des Meißnischen Estats und Oberkommandant von Leipzig; seit 1648 Reichsrat; ab 1651 Kriegsrat; seit 1652 Kammerrat; 1652-1661 Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern; 1655/56 Gouverneur von Halland; ab 1661 Generalgouverneur von Livland; 1651 Erhebung in den Freiherrenstand; seit 1652 Graf von Lillieborg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Karl von Limbach

gest.: 1638
Anm.: Um 1637 kaiserlicher Obrist.
Graf Simon VII. zur Lippe-Detmold

geb.: 1587
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Grafen Simon VI. zur Lippe (1554-1613); ab 1613 regierender Graf zur Lippe-Detmold; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lange").

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Sidonius Albrecht von Lobkowitz
Sidonius Albrecht Popel von Lobkowitz

geb.: 1568
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Ladislaus Popel von Lobkowitz (1501-1584); 1591-1599 Reichshofrat; 1599-1619 und ab 1620 böhmischer Oberstkanzler; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1624 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1620 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Wenzel Eusebius von Lobkowitz
Herzog Wenzel Eusebius von Schlesien-Sagan

geb.: 1609
gest.: 1677
Anm.: Sohn des Sidonius Albrecht Popel von Lobkowitz (1568-1628); ab 1628 Fürst; kaiserlicher Obrist (1631), Generalfeldwachtmeister (1636) und Feldmarschall (1647); seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; ab 1646 Herzog von Schlesien-Sagan; seit 1647 Geheimer Rat; 1650-1665 Hofkriegsratspräsident; 1665-1674 Obersthofmeister; ab 1670 erster Minister von Kaiser Leopold I.; seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Paris von Lodron
Erzbischof Paris von Salzburg

geb.: 1586
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Grafen Niklas von Lodron (1549-1621); Domherr in Trient (1605) und Salzburg (1606); 1616-1619 Salzburger Dompropst und Präsident der erzbischöflichen Hofkammer; seit 1619 Erzbischof von Salzburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Michael (von) Loefen

geb.: ca. 1550
gest.: 1620
Anm.: Exulant aus Trier; Dr. jur.; ab 1592 kurpfälzischer Rat in Heidelberg; Vertrauter des Amberger Statthalters Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630), mit dem er sich seit 1604 an einem Bergwerksunternehmen im Fichtelgebirge beteiligte; 1604 Nobilitierung.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Johann Löw d. Ä.

geb.: 1575
gest.: 1645?
Anm.: 1604-1645 anhaltischer Agent beim Reichshofrat in Wien; Tätigkeit in derselben Funktion für weitere lutherische und reformierte Reichsfürsten und -grafen (u. a. Pfalz-Sulzbach, Hanau-Münzenberg bzw. -Lichtenberg, Hohenlohe-Neuenstein, Castell, Bentheim-Tecklenburg, Nassau-Dillenburg, Erzstift Bremen) sowie für den König von Dänemark.
Johann Löw d. J.

Anm.: Älterer Sohn von Johann Löw d. Ä. (geb. 1575).
Graf N. N. von Löwenstein (1)

Anm.: Angehöriger des südwestdeutschen Hochadelsgeschlechts.
Graf Georg Ludwig von Löwenstein-Scharfeneck

geb.: 1587
gest.: 1633
Anm.: Sohn des Grafen Wolfgang II. von Löwenstein-Scharfeneck (1555-1596); zunächst in holländischen, ab 1617 in venezianischen Kriegsdiensten; 1622/23 Offizier unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1622 Reichsacht und Verlust der Herrschaft Scharfeneck; seit 1631 schwedischer Obrist und Kommandant von Erfurt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Charles-Bonaventure de Longueval
Comte Charles-Bonaventure de Buquoy

geb.: 1571
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Maximilien de Longueval, Baron de Vaux, ab 1580 Comte de Buquoy (1537-1581); spanischer Obrist (1597), Generalwachtmeister (1600) und Generalfeldzeugmeister (1602) in den Niederlanden; seit 1606 königlicher Kriegsrat; ab 1613 Grand-bailli der Grafschaft Hennegau; kaiserlicher Oberst-Feldgeneral (1614), Feldmarschall (1618), Generaloberstleutnant (1619) und Generaloberst der Kavallerie (1620); seit 1620 kaiserlicher Kämmerer; ab 1613 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Georg Achaz von Losenstein

geb.: 1597
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Wolfgang Sigmund von Losenstein (1567-1626); 1623 Erhebung in den Grafenstand; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1637-1651 Oberstfalkenmeister; 1642–1651 Landmarschall von Niederösterreich; seit 1651 Oberststallmeister; 1653 Geheimer Rat und Ordensritter vom Goldenen Vlies.
Graf Wolfgang Sigmund von Losenstein

geb.: 1567
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Dietmar von Losenstein (gest. 1577); ab 1612 Obersthofmarschall; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; 1623 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter von Losy

gest.: nach 1640
Anm.: Kaiserlicher Rittmeister (1624) und Kroaten-Obrist (1630); 1635 wegen Beteiligung an Wallensteins "Verschwörung" zum Tode verurteilt, jedoch begnadigt.
Herzog Karl III. von Lothringen

geb.: 1543
gest.: 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Franz I. von Lothringen (1517-1545); seit 1545 Herzog von Lothringen (bis 1559 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Karl IV. von Lothringen

geb.: 1604
gest.: 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen (1572-1632); 1625-1634 und seit 1661 Herzog von Lothringen; 1634 vorübergehende Abdankung zu Gunsten seines Bruders Nikolaus Franz (1609-1670).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Herzog Nikolaus II. Franz von Lothringen
Bischof Nikolaus Franz von Toul

geb.: 1609
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen (1572-1632); 1624-1634 Bischof von Toul; 1626-1634 Kardinal; 1634 Herzog von Lothringen anstelle seines Bruders Karl IV. (1604-1675), noch im gleichen Jahr Flucht und anschließend Leben im Exil; 1648 Rückkehr in den geistlichen Stand.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Christoph Ludwig

geb.: 1567
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgermeisters Daniel Ludwig; 1597-1599 Rektor in Bernburg; 1599-1602 Diakon an der Schlosskirche und seit 1602 Diakon an der Marienkirche in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 341.
Albrecht von Lüchau

geb.: 1572
gest.: 1655
Anm.: Vor 1636 brandenburgisch-bayreuthischer Oberstallmeister; Amtmann von Bayreuth.
Joachim von Lützow

Anm.: Um 1635 Rittmeister.
Graf Johann Kasimir von Lynar

geb.: 1569
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Grafen Rochus Quirinus von Lynar (1525-1596); 1596-1598 Oberhauptmann von Spandau; 1603-1611 brandenburgisch-kulmbachischer Geheimer Rat und Oberkammerrat; danach kurbrandenburgischer Geheimer Rat und Oberkammerpräsident; vgl. Joachim Nisaeus: Iusta Funebria, Oder Christliche Ehrenpredigt/ Bey und uber der Trawrigen Leichfahrt [...], Berlin 1619, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco de Magni
Graf Franz von Magnis

geb.: 1598
gest.: 1652
Anm.: Sohn des kaiserlichen Geheimen Rates Constantin de Magni (1539-1606); ab 1620 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Obrist (1622) und Feldmarschalleutnant (1644); seit 1637 Hofkriegsrat; 1640/41 Landeshauptmann von Mähren; 1646-1649 Landeshauptmann des Fürstentums Oppeln-Ratibor; ab 1649 Oberstlandrichter für Mähren; Erhebung in den Freiherren- (1622) und Grafenstand (1629).

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Makob

Anm.: Um 1623 ein Apotheker in Padua.
Graf Christoph Heinrich von Mansfeld-Hinterort

geb.: 1628
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Grafen Ernst Ludwig von Mansfeld-Hinterort (1605-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ernst Ludwig von Mansfeld-Hinterort

geb.: 1605
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Friedrich Christoph von Mansfeld-Hinterort (1564-1631); schwedischer Obristwachtmeister (1622) und Rittmeister (1631).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Bruno von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1576
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Grafen Bruno von Mansfeld-Vorderort (1545-1615); um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1603 kaiserlicher Kriegsrat; seit 1607 Kämmerer des Erzherzogs Matthias von Österreich; 1615-1619 kaiserlicher Trabantenhauptmann; 1620-1637 Oberstjägermeister und Oberststallmeister von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); ab 1637 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1580
gest.: 1626
Anm.: Unehelicher Sohn des Grafen Peter Ernst I. von Mansfeld-Vorderort (1517-1604); 1594/95 und 1603 Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1604-1606 spanischer Offizier in den Niederlanden; 1609 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 Übertritt zur Protestantischen Union; 1617-1620 General der böhmischen Ständearmee; danach Heerführer des geächteten Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) und einer der bedeutendsten Condottiere gegen die Habsburger und deren Verbündete.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Wolfgang von Mansfeld-Vorderort

geb.: 1575
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Grafen Bruno von Mansfeld-Vorderort (1545-1615); kaiserlicher Hauptmann (1602), Obristwachtmeister (1605) und Obrist (1607); 1610 kursächsischer Obrist und Oberhauptmann des Vogtländischen Kreises; 1612 Obrist und Statthalter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1614 kaiserlicher Obrist; 1620-1623 kursächsischer Generalleutnant; ab 1623 Kommandant der ungarischen Festung Raab; seit 1624 endgültig in kaiserlichen Kriegsdiensten, zuletzt als Feldmarschall (1632); spätestens 1627 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1630/31 Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; seit 1637 Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Maria

Anm.: Laut Neuem Testament Mutter von Jesus Christus; als "Muttergottes" bzw. "Gottesgebärerin" verehrt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Baltasar de Marradas y Vicque

geb.: 1560
gest.: 1638
Anm.: Spanischer Adliger aus Valencia; Teilnahme am Langen Türkenkrieg; kaiserlicher Obrist (1605), Generalfeldwachtmeister (1619), Generaloberst der Kavallerie (1622), Feldmarschall (1626) und Generalleutnant (1627); ab 1606 Kämmerer des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); seit 1625 Militär- und Zivilverwalter des Königreiches Böhmen; ab 1635 kaiserlicher Kämmerer; seit 1637 Geheimer Rat; 1621 Erhebung in den Grafenstand; vgl. Robert Laurentius Dauber: Johanniter-Malteser-Ritter unter kaiserlichen Fahnen 1523-1918, Gnas 2007, S. 88-90.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Anna Sophia von Mecklenburg

geb.: 1591
gest.: 1648
Anm.: Blinde Tochter des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Eleonora Maria von Mecklenburg-Güstrow
Geburtsname: Fürstin Eleonora Maria von Anhalt-Bernburg

geb.: 1600
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; 1626-1636 Ehe mit Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Gustav Adolph von Mecklenburg-Güstrow
Administrator Gustav Adolph von Ratzeburg

geb.: 1633
gest.: 1695
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636) und Neffe Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1636-1648 Administrator des Stifts Ratzeburg; ab 1654 regierender Herzog von Mecklenburg-Güstrow; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefällige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow

geb.: 1590
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Adolph Friedrich (1588-1658) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Güstrow (1628-1631 Ersetzung durch Wallenstein); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollkommene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin
Administrator Adolph Friedrich von Schwerin

geb.: 1588
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1592-1610 regierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin (bis 1608 unter Vormundschaft); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Albrecht II. (1590-1636) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin (1628-1631 Ersetzung durch Wallenstein); 1634-1648 Administrator von Schwerin; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Herrliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. de' Medici (1)
Granduca N. N. di Toscana

Anm.: Bruder des N. N. de' Medici (2).
N. N. de' Medici (2)

Anm.: Bruder eines namentlich nicht genannten Granduca di Toscana; sein Koch soll im Erzherzogtum Österreich einen kleineren Stadtbrand verursacht haben.
Ferdinando II. de' Medici
Granduca Ferdinando II. di Toscana

geb.: 1610
gest.: 1670
Anm.: Sohn des Cosimo II. de' Medici, Granduca di Toscana (1590-1621); seit 1621 Granduca di Toscana (bis 1628 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Vittoria de' Medici
Granduchessa Vittoria di Toscana
Geburtsname: Vittoria della Rovere

geb.: 1622
gest.: 1694
Anm.: Tochter des Federico Ubaldo della Rovere (1605-1623); 1634-1670 Ehe mit Ferdinando II. de' Medici, Granduca di Toscana (1610-1670).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Leonhard Helfried von Meggau

geb.: 1577
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Ferdinand Helfried von Meggau (gest. 1585); ab 1600 niederösterreichischer Regimentsrat; 1612-1619 Oberstkämmerer und 1617-1619 Obersthofmeister von Kaiser Matthias (1557-1619); seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1621–1626 Statthalter von Niederösterreich; 1626-1637 Obersthofmeister von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); ab 1637 Geheimer Rat; 1619 Erhebung in den Grafenstand; seit 1622 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Ellardus van Mehen

geb.: 1570
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Gerrit van Mehen aus Harderwijk; 1594/95 Theologiestudium in Leiden; ab 1598 Pfarrer in Harderwijk; 1600/01 Professor für Theologie und Hebräisch am Harderwijker Gymnasium illustre; 1618/19 Delegierter von Gelderland auf der Synode von Dordrecht; zeitweise Aushilfspfarrer in Utrecht (1619) und Amsterdam (1620); seit 1637 erneut Professor am Gymnasium illustre in Harderwijk.

Weiterführende Informationen in der DNB
Friedrich von Metzsch

geb.: 1579
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Abraham von Metzsch (1528-1590); 1619-1638 kursächsischer Hof- und Justizrat; 1620-1628 Appellationsrat; ab 1628 Präsident des Oberkonsistoriums; kursächsischer Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag (1636/37) und Reichstag (1640/41); seit 1638 Geheimer Rat; ab 1642 Reichspfennigmeister; vgl. Jacob Weller: Christlichen Ritters-Grund [...], Chemnitz 1707, S. 40-56.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Christoph Meurer

geb.: 1598
gest.: 1652
Anm.: Sohn des holsteinischen Geheimen Rates, Vizekanzlers und Präsidenten Philipp Meurer in Husum; Rechtsstudium in Rostock, Tübingen, Straßburg, Wittenberg, Leipzig und Jena; 1621 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Jena; ab 1633 Ratssyndikus der Stadt Hamburg; hamburgischer Gesandter am Wiener Kaiserhof (1631 und 1635), beim Regensburger Kurfürstentag (1636/37), beim Regensburger Reichstag (1640/41) sowie bei den Friedensverhandlungen von Münster und Osnabrück (1645-1648); seit 1631 Hofpfalzgraf.

Weiterführende Informationen in der DNB, Westfälische Geschichte
Bernhard Meyer

geb.: 1599
gest.: nach 1640
Anm.: Angehöriger des Basler Achtbürger- und Ratsgeschlechts Meyer zum Pfeil; mecklenburgisch-güstrowischer Obristleutnant und Gesandter; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gültige").
Jakob Michael
Jacques Michel

Anm.: Aus Metz stammender Franzose; um 1635/37 Wiener Hofjuwelier.
Heinrich Milde

gest.: 1642
Anm.: Zunächst reformierter Prediger in Emden; seit 1612 Prediger der reformierten Gemeinde in Altona; vgl. Johann Adrian Bolten: Historische Kirchen-Nachrichten von der Stadt Altona [...], Bd. 1, Altona 1790, S. 215f.
Graf Julius Neidhart von Mörsperg

geb.: 1590
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Johann Friedrich von Mörsperg (gest. 1626); ab 1615 kaiserlicher Kämmerer; seit 1620 Reichshofrat; Vizelandeshauptmann der Steiermark; ab 1637 Geheimer Rat; 1632 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. de Monroy y Aragon

Anm.: Sohn des Sancho de Monroy y Zúñiga, Marqués de Castañeda (gest. 1646).
Sancho de Monroy y Zúñiga
Marqués Sancho de Castañeda

gest.: 1646
Anm.: Sohn des Fernando de Monroy; Hofmeister der Königin Elisabeth von Spanien (1602-1644); Kämmerer, Kriegs- und Staatsrat des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); 1632-1641 spanischer Botschafter am Wiener Kaiserhof; seit 1632 erster Marqués de Castañeda.
Conte Raimondo Montecuccoli
Principe Raimondo Montecuccoli

geb.: 1609
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Conte Galeotto Montecuccoli (1570-1619); kaiserlicher Musketier (1625), Obrist (1635), Generalfeldwachtmeister (1642), Feldmarschalleutnant (1644), General der Kavallerie (1648), Feldmarschall (1658) und Generalleutnant (1664); 1639-1642 schwedischer Kriegsgefangener; ab 1645 kaiserlicher Kämmerer und Hofkriegsrat; seit 1668 Hofkriegsratspräsident; 1651 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1668 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pierre Du Moulin
Petrus Molinaeus

geb.: 1568
gest.: 1658
Anm.: Sohn des reformierten Pfarrers Joachim Du Moulin; französischer calvinistischer Theologe; 1588-1592 Studium in Cambridge; 1592-1597 Professor für Philosophie an der Universität Leiden; Pastor in Grigny (1599-1601), Ablon (1601-1606) und Charenton (1606-1615); 1615 Verleihung des Doktortitels durch die Universität Cambridge; seit 1621 Pastor in Sedan und Professor für Theologie an der dortigen Hugenottenakademie; daneben 1624/25 Pastor der französischen Kirche in London.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ernst Kasimir von Nassau-Diez

geb.: 1573
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Grafen Johann VI. von Nassau-Dillenburg (1536-1606); ab 1594 in niederländischen Kriegsdiensten als Obrist (1600) und Feldmarschall (1607); seit 1620 Statthalter von Friesland, ab 1625 auch von Groningen und Drenthe; seit 1607 regierender Graf von Nassau-Diez.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann VI. von Nassau-Dillenburg

geb.: 1536
gest.: 1606
Anm.: Sohn des Grafen Wilhelm von Nassau-Dillenburg (1487-1559); seit 1559 regierender Graf von Nassau-Dillenburg; ebenso 1578-1581 Statthalter von Gelderland.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Friedrich Heinrich von Nassau-Dillenburg
Fürst Friedrich Heinrich von Oranien

geb.: 1584
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); ab 1625 Fürst von Oranien und Statthalter der Vereinigten Niederlande; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Moritz von Nassau-Dillenburg
Fürst Moritz von Oranien

geb.: 1567
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); ab 1584 Statthalter der Vereinigten Niederlande; seit 1618 auch Fürst von Orange.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg
Fürst Wilhelm I. von Oranien

geb.: 1533
gest.: 1584
Anm.: Sohn des Grafen Wilhelm von Nassau-Dillenburg (1487-1559); ab 1544 Fürst von Oranien; 1559-1567 und seit 1572 Statthalter von Holland, Seeland und Utrecht, ab 1580 auch von Friesland; Anführer im niederländischen Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg
Fürst Wilhelm II. von Oranien

geb.: 1626
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); ab 1647 Fürst von Oranien und Statthalter der Niederlande.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Moritz von Nassau-Siegen
Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen

geb.: 1604
gest.: 1679
Anm.: Sohn des Grafen Johann VII. von Nassau-Siegen (1561-1623); ab 1621 in niederländischen Kriegsdiensten, zuletzt als Generalleutnant (1644) und Feldmarschall (1668); 1636-1644 Gouverneur, Kapitän und Ober-Admiral von Niederländisch-Brasilien; seit 1647 kurbrandenburgischer Statthalter von Kleve, Mark und Ravensberg; 1652 Erhebung in den Fürstenstand; 1674-1676 Gouverneur von Utrecht; ab 1674 regierender Fürst von Nassau-Siegen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johann Nauwach

geb.: ca. 1595
gest.: 1645?
Anm.: Geboren in der Mark Brandenburg; 1607-1612 Kapellknabe in Dresden; 1612-1618 musikalische Ausbildung (Laute) in Italien; ab 1623 kurfürstlich-sächsischer Kammermusiker; bis 1629 Mitglied der Dresdener Hofkapelle; Konversion zum katholischen Glauben; danach kaiserlicher Kammermusiker; bis 1637 auch Kammerdiener der Erzherzogin Cäcilia Renata (1611-1644); 1637-1645 Instrumentalist und Tenor am Wiener Kaiserhof.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Nikolaus Hermann von Niedrum

Anm.: Kaiserlicher Hauptmann (um 1628/31), Obristleutnant (um 1634) und Obrist (1634); um 1630/31 Kommandant der Dessauer Elbschanze; 1636-1639 Kommandant von Regensburg.
Bernard de Nogaret de La Valette
Duc Bernard de La Valette
Duc Bernard de Épernon

geb.: 1592
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Jean-Louis de Nogaret de La Valtette, Duc d'Épernon (1554-1642); 1622-1649 und ab 1658 Duc de La Valette und Pair de France; seit 1610 Colonel général des Bandes françaises (bis 1642 unter Aufsicht seines Vaters); ab 1642 Duc d'Épernon; Gouverneur der Guyenne (ab 1648) und Bourgogne (1654–1660); seit 1645 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
Jean-Louis de Nogaret de La Valette
Duc Jean-Louis de Épernon

geb.: 1554
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Jean de Nogaret de La Valette (1527-1575); 1578-1589 einer der engsten Vertrauten (Mignons) des Königs Heinrich III. von Frankreich (1551-1589); ab 1581 Conseiller d’État, Colonel général des Bandes françaises, Duc d'Épernon und Pair de France; seit 1582 Premier gentilhomme de la Chambre du Roi; 1586–1594 Gouverneur der Provence; 1587-1589 Amiral de France; 1622-1641 Gouverneur der Guyenne.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Håkon VI. von Norwegen
König Håkon von Schweden

geb.: ca. 1341
gest.: 1380
Anm.: Sohn des Königs Magnus II. von Schweden bzw. Magnus VII. von Norwegen (1316-1374); seit 1355 König von Norwegen; 1362-1364 gemeinsam mit seinem Vater König von Schweden.
Karl Heinrich von Nostitz

geb.: 1613
gest.: 1684
Anm.: Sohn des Heinrich von Nostitz (1563-1629); Hofjunker, Kammerjunker und Stallmeister (1637/39) des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg, den er auf Reisen nach Polen, in die Niederlande, ins Reich und nach Frankreich begleitete; 1634-1636 Musketier, Student der Ritterakademie und Kammerjunker in Orange; 1641 endgültige Rückkehr in die Oberlausitz; ab 1644 Landeskommissar im Kreis Bautzen; seit 1650 auch Hofgerichtsassessor; ab 1672 kursächsischer Kämmerer; seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glatte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Roberto Obizzi
Marchese Roberto d' Orciano

geb.: 1566
gest.: 1647
Anm.: Unehelicher, später legitimierter Sohn des in venezianischen stehenden Militärs Pio Enea Obizzi (1525-1589) aus Ferrara; zunächst in venezianischen Kriegsdiensten; toskanischer Capitano delle lance (1601) und Cavallerizzo maggiore (nach 1608); um 1623 Hofmeister des Granduca Ferdinando II. di Toscana (1610-1670); seit 1630 Marchese di Orciano.
Melchior Örtel

Anm.: Ab etwa 1620 Kammerdiener der Prinzen Christian d. J. und Ernst von Anhalt-Bernburg.
Österreich, Haus (Erzhaus)
Erzherzöge von Österreich

Anm.: Österreichische Linie der Habsburger.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Erzherzog Karl von Österreich
Bischof Karl von Breslau
Bischof Karl von Brixen

geb.: 1590
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); Domherr in Salzburg (1602), Passau (1603), Trient (1606), Brixen (1606–1613), Breslau (1608) und Köln (1618); ab 1608 Bischof von Breslau; seit 1613 Bischof von Brixen; ab 1619 Hochmeister des Deutschen Ordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Leopold von Österreich
Bischof Leopold von Passau
Bischof Leopold von Straßburg

geb.: 1586
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); 1598-1625 Bischof von Passau; 1599 Koadjutor und 1607-1626 Bischof von Straßburg; 1619-1623 Statthalter (Gubernator) von Tirol und Vorderösterreich; ab 1623 regierender Landesfürst von Tirol; seit 1626 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich
Bischof Leopold Wilhelm von Passau
Bischof Leopold Wilhelm von Straßburg
Bischof Leopold Wilhelm von Halberstadt
Erzbischof Leopold Wilhelm von Magdeburg
Bischof Leopold Wilhelm von Olmütz
Bischof Leopold Wilhelm von Breslau

geb.: 1614
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); ab 1625 Bischof von Passau; seit 1626 Bischof von Straßburg; 1627-1648 Bischof von Halberstadt; 1629-1635 Erzbischof von Magdeburg; ab 1637 Bischof von Olmütz; 1639-1642 und 1645/46 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee; seit 1641 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1647-1656 Statthalter der Spanischen Niederlande; ab 1656 Bischof von Breslau.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Erzherzog Maximilian von Österreich

geb.: 1558
gest.: 1618
Anm.: Sohn von Kaiser Maximilian II. (1527-1576); 1587 Wahl zum König von Polen, jedoch keine Krönung; ab 1590 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1593-1596 Regent von Innerösterreich; seit 1602 Statthalter von Tirol und Vorderösterreich.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johan van Oldenbarnevelt

geb.: 1547
gest.: 1619
Anm.: Sohn des Amersfoorter Kaufmanns Gerrit van Oudenbarnevelt (1516-1589); Rechtsstudium in Löwen (1566), Bourges (1566/67), Köln (1567), Heidelberg (1568) und Padua (1569); 1568 Konversion zum Calvinismus; Advokat am obersten Gerichtshof von Holland (1570-1572) und der Delfter Wasserbehörde (1572-1576); 1576-1586 Ratspensionär (wichtigster juristischer Berater) der Stadt Rotterdam; seit 1586 Landesadvokat von Holland; 1618 als Gegner des Statthalters Fürst Moritz von Oranien (1567-1625) verhaftet; 1619 Hinrichtung.

Weiterführende Informationen in der DNB
Oldenburg, Haus
Könige von Dänemark
Könige von Norwegen
Grafen von Oldenburg und Delmenhorst

Anm.: Nordwestdeutsches Reichsgrafengeschlecht; ab 1448 Könige von Dänemark; seit 1450 Könige von Norwegen.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Graf Anton Günther von Oldenburg und Delmenhorst

geb.: 1583
gest.: 1667
Anm.: Sohn des Grafen Johann VII. von Oldenburg und Delmenhorst (1540-1603); ab 1603 regierender Graf von Oldenburg; 1647 Erbe der Grafschaft Delmenhorst; seit 1640 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unbetriegliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Friedrich Kasimir von Ortenburg

geb.: 1591
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Grafen Heinrich VII. von Ortenburg (1556-1603); ab 1628 Erbe der Grafschaft Ortenburg, die jedoch bis zu seinem Tod verpfändet blieb; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verharrende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Georg IV. von Ortenburg

geb.: 1573
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Grafen Ulrich II. von Ortenburg (1532-1586); ab 1603 Erbe der Grafschaft Ortenburg, die jedoch bis zu seinem Tod verpfändet blieb; 1612 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1612 bayerischer Rat; ab 1625 Hauptmann von Burghausen; Pfleger von Wasserburg am Inn (1625/26) und Eggenfelden (seit 1626).

Weiterführende Informationen in der DNB
Gräfin Luzia Euphemia von Ortenburg

geb.: 1586
gest.: 1648
Anm.: Tochter des Grafen Heinrich VII. von Ortenburg (1556-1603).
N. N. Ottenbusch

Anm.: Lic. jur.; hamburgischer Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag (1636/37).
Graf Axel Gustafsson Oxenstierna af Södermöre

geb.: 1583
gest.: 1654
Anm.: Sohn des schwedischen Reichsrats Gustaf Gabrielsson Oxenstierna (1551-1597); ab 1604 königlicher Kammerjunker; seit 1609 Reichsrat; ab 1612 schwedischer Reichskanzler; 1632-1644 Oberhaupt der Vormundschaftsregierung für Königin Christina von Schweden (1626-1689); 1645 Erhebung in den Grafenstand; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gewünschte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Christoph von Paar

geb.: ca. 1580
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Johann Baptist von Paar (gest. 1592); ab 1606 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; seit 1622 kaiserlicher Obersthofpostmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Floris II. von Palant
Graf Floris II. von Culemborg

geb.: 1577
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Floris I. von Palant, Graf von Culemborg (1537-1598); ab 1598 Graf von Culemborg; seit 1617 Abgeordneter zu den Generalstaaten von Geldern und Zutphen; Parteigänger des Johann von Oldenbarnevelt (1547-1619); später Felddeputierter.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Paul Pálffy von Erdőd

geb.: 1592
gest.: 1653
Anm.: Sohn des ungarischen Magnaten Nikolaus Pálffy (1552-1600); ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; 1624-1626 kaiserlicher Obrist; 1625-1646 Präsident der ungarischen Hofkammer; seit 1646 Obergespan und Burghauptmann von Preßburg; ab 1646 Geheimer Rat; seit 1649 Palatin von Ungarn; 1636 Erhebung in den Grafenstand; ab 1650 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Stephan Pálffy von Erdőd

geb.: 1586
gest.: 1646
Anm.: Sohn des ungarischen Magnaten Nikolaus Pálffy (1552-1600); 1608-1625 Obergespan und Burghauptmann von Preßburg sowie ungarischer Kronhüter; seit 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1626-1644 Kreisobrist jenseits der Donau und der bergstädtischen Grenze (in Neuhäusel); kaiserlicher Obrist (um 1632) und General der Kavallerie (1639); 1634 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Nestor Pallavicino di Varano
Nestor Pallavicini di Varano
Marchese Nestor di Varano de' Melegari

gest.: 1654
Anm.: Italienischer Adliger; durch Heirat Erbherr auf Tüßling, Winhöring, Frauenbühl und Niedernfels; 1620 Begleiter des Herzogs Maximilian I. von Bayern (1573-1651) nach Böhmen; später bayerischer Kämmerer; ab 1630 Pfleger zu Moormösen; seit 1635 Obersthofmeister der Kurfürstin Maria Anna von Bayern (1610-1665).
Graf Gottfried Heinrich von Pappenheim

geb.: 1594
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Veit von Pappenheim (1535-1600); 1616 Konversion zum katholischen Glauben; 1617/18 und ab 1623 Reichshofrat; in bayerisch-ligistischen bzw. kaiserlichen und spanischen (1624/25) Kriegsdiensten als Rittmeister (1619), Obristleutnant (1620), Obrist (1622), Generalfeldwachtmeister (1626), Generalfeldzeugmeister (1629) und Feldmarschall (1631); seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; 1628 Erhebung in den Grafenstand; ab 1631 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Wolf Christoph von Pappenheim

geb.: 1567
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Wolfgang von Pappenheim (1535-1585); seit 1621 Senior des Hauses Pappenheim und Reichserbmarschall; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Gregor XV.
Erzbischof Alessandro von Bologna
Alessandro Ludovisi

geb.: 1554
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Pompeo Ludovisi (gest. 1565); 1599-1612 Auditor der Römischen Rota; 1612-1621 Erzbischof von Bologna; ab 1616 Kardinal; seit 1621 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Paul V.
Bischof Camillo von Jesi
Camillo Borghese

geb.: 1552
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Marcantonio Borghese (1504-1574); 1597-1599 Bischof von Jesi; 1603-1605 Kardinalvikar von Rom; seit 1605 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Sixtus V.
Bischof Felice von Fermo
Bischof Felice von Sant'Agata de' Goti
Felice Peretti di Montalto

geb.: 1521
gest.: 1590
Anm.: Sohn des Bauern Francesco Peretti; 1566-1568 Generalvikar des Franziskaner-Ordens; 1566-1571 Bischof von Sant'Agata de' Goti; ab 1570 Kardinal; 1571-1577 Bischof von Fermo; seit 1585 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Papst Urban VIII.
Erzbischof Maffeo von Nazareth
Bischof Maffeo von Spoleto
Maffeo Barberini

geb.: 1568
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571); 1604-1606 Apostolischer Nuntius in Frankreich; 1604-1608 Erzbischof von Nazareth; ab 1606 Kardinal; 1608-1617 Bischof von Spoleto; 1610-1623 Präfekt der Apostolischen Signatur; seit 1623 Papst.

Weiterführende Informationen in der DNB
Andreas Pawel

geb.: ca. 1580
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Braunschweiger Patriziers Gebhard Pawel (1551-1588); Dr. jur.; kurpfälzischer Hofgerichtsrat (1611-1620) und Hofrichter (seit 1620); auch Hofjunker und mehrfach Gesandter des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); vgl. Volker Press: Calvinismus und Territorialstaat. Regierung und Zentralbehörden der Kurpfalz 1559-1619, Stuttgart 1970, S. 491 und 494.
Martin Peller von Schoppershof

geb.: 1559
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Radolfzeller Ratsherrn Balthasar Peller (gest. um 1580); 1581-1591 Mitarbeiter der Nürnberger Handelsgeschellschaft Forst-Viatis in Venedig; danach Kaufmann in Nürnberg und Teilhaber der 1591 mit seinem Schwiegervater Bartholomäus Viatis (1538-1624) gegründeten Handelsgesellschaft Viatis & Peller; ab 1596 Bürger und seit 1597 Genannter des Größeren Rats der Reichsstadt Nürnberg.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Wratislaw von Pernstein

geb.: 1530
gest.: 1582
Anm.: Sohn des Johann von Pernstein (1487-1548); ab 1567 böhmischer Oberstkanzler; seit 1555 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Schah Abbas I. von Persien

geb.: 1571
gest.: 1629
Anm.: Sohn des persischen Schahs Mohammad Chodābande (1532-1595); seit 1587 Schah von Persien.

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Petrarca

geb.: 1304
gest.: 1374
Anm.: Italienischer Dichter und Mitbegründer des Renaissance-Humanismus.

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalz, Haus
Kurfürsten von der Pfalz
Pfalzgrafen bei Rhein

Anm.: Rheinpfälzischer Zweig der Wittelsbacher-Dynastie.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz
Königin Elisabeth von Böhmen
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von Schottland
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von England

geb.: 1596
gest.: 1662
Anm.: Tochter des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England und Irland) (1566-1625); 1613-1632 Ehe mit Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich III. (der Fromme) von der Pfalz
Pfalzgraf Friedrich II. von Pfalz-Simmern

geb.: 1515
gest.: 1576
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann II. von Pfalz-Simmern (1492-1557); 1557-1559 regierender Pfalzgraf von Pfalz-Simmern; seit 1559 Kurfürst von der Pfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz

geb.: 1574
gest.: 1610
Anm.: Sohn des Kurfürsten Ludwig IV. von der Pfalz (1539-1583); seit 1583 Kurfürst von der Pfalz (bis 1592 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz
König Friedrich I. von Böhmen

geb.: 1596
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); 1610-1623 Kurfürst von der Pfalz (bis 1614 unter Vormundschaft); 1619/20 ebenso König von Böhmen ("Winterkönig"); ab 1620 Exil in den Vereinigten Niederlanden; 1623 Übertragung der pfälzischen Kurwürde auf Herzog Maximilian I. von Bayern (1573-1651) durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1612 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz

geb.: 1617
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); Exil in Kurbrandenburg (1620-1624), den Vereinigten Niederlanden (1624-1635) und England (1635-1649); ab 1648 Kurfürst von der Pfalz mit neuer achter Kurwürde (gemäß Westfälischem Frieden); seit 1633 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürstin Louise Juliana von der Pfalz
Geburtsname: Gräfin Louise Juliana von Nassau-Dillenburg

geb.: 1576
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); 1593-1610 Ehe mit Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610).

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ludwig IV. von der Pfalz

geb.: 1539
gest.: 1583
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz (1515-1576); ab 1563 Statthalter der Oberpfalz; seit 1576 Kurfürst von der Pfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf Christian I. von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler

geb.: 1598
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Karl I. von Pfalz-Birkenfeld (1560-1600); 1619 kurpfälzischer Rittmeister; 1622 Kriegsdienst unter Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); 1623 Reiterobrist unter Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626) in Ungarn; ca. 1626/27 vermutlich dänischer Obrist; ab 1630 regierender Pfalzgraf von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler; schwedischer Obrist (1631) und Kavalleriegeneral (1632-1634); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schnabelnde").

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein

geb.: 1587
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg (1547-1614); seit 1614 Herrschaft über Pfalz-Hilpoltstein unter der Landeshoheit seines ältesten Bruders Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Sophia Agnes von Pfalz-Hilpoltstein
Geburtsname: Landgräfin Sophia Agnes von Hessen-Darmstadt

geb.: 1604
gest.: 1664
Anm.: Tochter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1624-1644 Ehe mit Pfalzgraf Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein (1587-1644).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg

geb.: 1547
gest.: 1614
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (1526-1569), der 1557 auch Pfalz-Neuburg erbte; seit 1569 regierender Landesfürst von Pfalz-Neuburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg
Herzog Wolfgang Wilhelm von Jülich und Berg

geb.: 1578
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Neuburg (1547-1614); 1613 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1614 regierender Landesfürst von Pfalz-Neuburg sowie Herzog von Jülich und Berg; seit 1615 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Pfalzgräfin Elisabeth von Pfalz-Simmern
Äbtissin Elisabeth von Herford

geb.: 1618
gest.: 1680
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); ab 1661 Koadjutorin und seit 1667 Äbtissin der Reichsabtei Herford.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf Friedrich Heinrich von Pfalz-Simmern

geb.: 1614
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Ludwig Philipp von Pfalz-Simmern

geb.: 1602
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); ab 1610 regierender Landesfürst von Pfalz-Simmern und Sponheim (bis 1620 unter Vormundschaft); 1632-1649 Vormund des pfälzischen Kurprinzen Karl Ludwig (1617-1680); 1633/34 Administrator der schwedisch besetzten Kurpfalz; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefährliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Ruprecht von Pfalz-Simmern
Duke Rupert of Cumberland
Earl Rupert of Holderness

geb.: 1619
gest.: 1682
Anm.: Sohn des Kurfüsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1637/38 niederländischer Obrist; 1638-1641 in kaiserlicher Kriegsgefangenschaft; 1642-1646 Heerführer der Royalisten im englischen Bürgerkrieg; ab 1644 Duke of Cumberland und Earl of Holderness; 1647 französischer Maréchal de camp und Generaloberst; 1648-1653 Admiral einer kleinen royalistische Flotte; 1659 kaiserlicher Feldmarschalleutnant; 1660 Rückkehr nach England; seit 1662 Mitglied des Privy Council, des Foreign Affairs Committee sowie des Admirality Committee; 1673-1679 Lord High Admiral; ab 1642 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Pfalzgraf August von Pfalz-Sulzbach

geb.: 1582
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg (1547-1614); seit 1614 Herrschaft über Pfalz-Sulzbach unter der Landeshoheit seines ältesten Bruders Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Dorothea Maria von Pfalz-Sulzbach
Geburtsname: Herzogin Dorothea Maria von Württemberg

geb.: 1559
gest.: 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Christoph von Württemberg (1515-1568); 1582-1604 Ehe mit Pfalzgraf Otto Heinrich von Pfalz-Sulzbach (1556-1604).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgräfin Hedwig von Pfalz-Sulzbach
Geburtsname: Herzogin Hedwig von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb.: 1603
gest.: 1657
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575−1616); 1620-1632 Ehe mit Pfalzgraf August von Pfalz-Sulzbach (1582-1632).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Otto Heinrich von Pfalz-Sulzbach

geb.: 1556
gest.: 1604
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (1526-1569), der 1557 auch Pfalz-Neuburg erbte; seit 1569 regierender Landesfürst von Pfalz-Sulbach (bis 1581 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Georg Johann II. von Pfalz-Veldenz-Lützelstein-Guttenberg

geb.: 1586
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Georg Johann I. von Pfalz-Veldenz (1543-1592); ab 1592 regierender Landesfürst von Pfalz-Guttenberg (bis 1601 gemeinsam mit seinem älteren Bruder Ludwig Philipp) und seit 1611 auch von Pfalz-Lützelstein (beides vor seiner Volljährigkeit unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der DNB
Pfalzgraf Johann II. von Pfalz-Zweibrücken

geb.: 1584
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann I. von Pfalz-Zweibrücken (1550-1604); seit 1604 regierender Landesfürst von Pfalz-Zweibrücken; 1610-1614 Administrator der Kurpfalz; 1620/21 Statthalter der Kurpfalz.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Pfalzgraf Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg

geb.: 1589
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann I. von Pfalz-Zweibrücken (1550-1604); 1618-1620 Verbindungsmann zwischen König Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632) und Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1620-1622 Kriegsflüchtling in Straßburg; seit 1622 in Schweden; 1630-1633 militärischer Oberbefehlshaber in Schweden; Leiter der schwedischen Finanzverwaltung (1631-1633) und Kriegsökonomie (1632/33); danach Durchsetzung der Anspüche seines Sohnes Karl Gustav auf die Thronfolge in Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Principe Ottavio Piccolomini d'Aragona
Duca Ottavio d' Amalfi

geb.: 1599
gest.: 1656
Anm.: Sohn des toskanischen Adligen Silvio Piccolomini (1543-1609); ab 1618 abwechselnd in kaiserlichen und spanischen Kriegsdiensten als Obrist (1627), Generalfeldwachtmeister (1632), General der Kavallerie (1633), Feldmarschall (1634) und Generalleutnant (1648); seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; ab 1639 Hartschierhauptmann von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); Erhebung in den Grafen- (1638) und Fürstenstand (1653); seit 1639 Duca d'Amalfi; ab 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zwingende"); seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Hans Georg von Pöllnitz

geb.: 1577
gest.: 1622
Anm.: Sohn des Hans Bruno von Pöllnitz (1535-1592); Erbherr auf Schwarzbach und Oberpöllnitz; kursächsischer Politiker, Obrist und Resident in Brüssel; 1622 Gesandter Kursachsens auf dem Regensburger Fürstentag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Urban von Pötting

geb.: 1567
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Sebastian von Pötting (1542-1592); erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1611-1614 Präsident des innerösterreichischen Hofkriegsrats; 1629-1637 Hofmeister der Erzherzoginnen Maria Anna (1610-1665) und Cäcilia Renata von Österreich (1611-1644); seit 1638 kaiserlicher Kämmerer; Erhebung in den Freiherren- (1605) und Grafenstand (1637).
Königin Cäcilia Renata von Polen
Großfürstin Cäcilia Renata von Litauen
Geburtsname: Erzherzogin Cäcilia Renata von Österreich

geb.: 1611
gest.: 1644
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); seit 1637 Ehe mit König Władysław IV. von Polen (1595-1648).

Weiterführende Informationen in der DNB
König Sigismund III. von Polen
König Sigismund von Schweden
Großfürst Sigismund IV. von Litauen

geb.: 1566
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Königs Johann III. von Schweden (1537-1592); ab 1587 König von Polen und Großfürst von Litauen; 1592-1599 König von Schweden (Absetzung durch den schwedischen Reichstag); seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Władysław IV. von Polen
Großfürst Władysław II. von Litauen

geb.: 1595
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Königs Sigismund III. von Polen (1566-1632); 1610-1613 erwählter Zar des Moskauer Reiches; ab 1632 König von Polen und Großfürst von Litauen; seit 1615 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Bogislaw XIV. von Pommern
Herzog Bogislaw XIV. von Pommern-Stettin
Bischof Bogislaw von Cammin

geb.: 1580
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Herzogs Bogislaw XIII. von Pommern (1544-1606); ab 1622 regierender Herzog von Pommern-Stettin und Titularbischof von Cammin; seit 1625 Landesfürst des gesamten Herzogtums Pommern.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johann von Ponickau

geb.: 1584
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Loth von Ponickau (1533-1594); 1615 Inspektor der kursächsischen Landesschule Grimma; ab 1625 Appellationsrat; 1627-1636 Amtshauptmann von Torgau und Liebenwerda; seit 1633 Obereinnehmer der Land- und Tranksteuer; ab 1636 Amtshauptmann von Leipzig und Grimma; 1636/37 kursächsischer Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag; seit 1637 kaiserlicher Rat sowie Reichspfennigmeister für den Nieder- und Obersächsischen Kreis; vgl. Christian Lange: Christliche Leichen-Predigt Von der Christen Trew/ vnd Krone des Lebens/ so ihnen GOtt verheissen hat [...], Leipzig 1642, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Sigmund Seifried von Promnitz

geb.: 1595
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Heinrich Anselm von Promnitz (1564-1622); 1615-1618 Oberamtsverweser der Niederlausitz; seit 1623 Landvogt der Niederlausitz; 1652 Erhebung in den Grafenstand; vgl. Ernestus Colbe: Geistliches Praeservativ Wider Die bittere Todes-Angst Frommer gläubiger Christen/ [...], Leipzig 1654, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann Rudolph von Puchheim

geb.: ca. 1600
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Johann Christoph von Puchheim (1578-1619); ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Sondergesandter in Konstantinopel; seit 1635 Oberstkämmerer von König bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); 1637-1645 Reichshofrat; ab 1645 Geheimer Rat.

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg I. Rákóczi
Fürst Georg I. von Siebenbürgen

geb.: 1593
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Sigismund Rákóczi (1544-1608), ab 1607 Fürst von Siebenbürgen; seit 1630 Fürst von Siebenbürgen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Gerhard von Rantzau

geb.: 1558
gest.: 1627
Anm.: Sohn des Statthalters Heinrich von Rantzau (1526-1598); Kommandant der dänischen Festung Kronborg; später Amtmann in Flensburg, dann in Hadersleben; seit 1600 dänischer Statthalter im königlichen Anteil Schleswig-Holsteins; 1611-1613 Teilnahme am Kalmarkrieg gegen Schweden.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Heinrich Reuß zu Gera
Heinrich (II.) Postumus Reuß zu Gera

geb.: 1572
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Heinrich XVI. Reuß zu Gera (1530-1572), Begründer der jüngeren Reuß-Linie; Herr von Gera (ab 1572), Kranichfeld (1572-1615), Lobenstein (seit 1577), Saalburg (ab 1596) und Schleiz (seit 1616); 1607, 1616 und 1624 Ernennung zum kaiserlichen Rat; ab 1616 Senior des Gesamthauses; seit 1630 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Speisende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Bartholomäus von Richel

geb.: 1580
gest.: 1649
Anm.: Geboren in Neufra bei Saulgau/Württemberg; Rechtsstudium in Ingolstadt; um 1605 Lic. jur.; spätestens ab 1615 Kanzler des Hochstifts Eichstätt; seit 1621 bayerischer Hofrat; ab 1623 Vizekanzler und faktischer Leiter der Geheimen Kanzlei; seit 1625 Geheimer Rat und Pfleger von Rosenheim; mehrfach kurbayerischer Gesandter, u. a. auf den Regensburger (1636) und Nürnberger Kurfürstentagen (1640) sowie dem Regensburger Reichstag (1640/41); ab 1640 Geheimer Ratskanzler; 1630 Nobilitierung.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Johan van Rijswijk

geb.: 1560
gest.: 1640
Anm.: Sohn des holländischen Adligen Willem van Rijswijk (1530-1608); 1602 Leutnant; ab etwa 1617 Obristleutnant und Kommandant der niederländischen Stadt Zwolle.
Graf Johann von Rivara

gest.: ca. 1635
Anm.: Zuletzt kaiserlicher Rittmeister.
Hans Wolf Ernst von Röder

gest.: 1632
Anm.: Harzgeröder Adliger; seit März 1628 Hofjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Wolf Dietrich von Röder

gest.: 1627
Anm.: Harzgeröder Adliger.
Johann Christoph von Römerstal

geb.: 1593
gest.: 1637
Anm.: Schweizer Adliger; kaiserlicher Obristleutnant; ab 1623 Kämmerer, 1633 Trabantenhauptmann, seit 1634 Hartschierhauptmann und 1636/37 stellvertretender Oberstkämmerer von König bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); 1630 Erhebung in den Freiherrenstand.
Georg Ehrenreich von Roggendorf

geb.: 1596
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Kaspar von Roggendorf (gest. 1598); 1620 Ächtung und Enteignung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; darauf Leben im Exil, nach kaiserlicher Begnadigung (1628) niederösterreichischer Landstand und Hausbesitzer in Wien; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Geduldige").
Duc Henri de Rohan

geb.: 1579
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Vicomte René II. de Rohan (1550-1586); ab 1603 Duc de Rohan und Pair de France; 1605-1608 Colonel général der Schweizergarde in Paris; 1618-1626 Colonel général der französischen Kavallerie; 1621-1629 militärischer Führer der Hugenotten; 1629-1634 Exil in Italien; 1635-1637 Befehlshaber der französischen Armee im Veltlin; 1638 Berater des für Frankreich kämpfenden Herzogs Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639).

Weiterführende Informationen in der DNB
Johannes Rosa

geb.: 1579
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Amberger Stadtarztes Andreas Rosa (1530-1602); Studium in Leipzig (1597-1601), Wittenberg, Jena und Basel; 1602 Promotion zum Dr. med. an der Universität Basel; 1602-1619 Stadtarzt in Amberg; ab 1602 auch Hofarzt in Sulzbach; 1619-1626 Mediziner im Dienst der Amberger Regierung; 1626 Emigration nach Regensburg; seit 1631 Leibarzt des Pfalzgrafen Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein (1587-1644) sowie Stadtarzt in Pfreimd, Auerbach, Nabburg, Treswitz und Tännesberg; vgl. Klaus-Dieter Herbst: Biobibliographisches Handbuch der Kalendermacher von 1550 bis 1750, online unter: http://www.presseforschung.uni-bremen.de/dokuwiki/doku.php?id=rosa_johannes.

Weiterführende Informationen in der DNB
Federico Ubaldo della Rovere

geb.: 1605
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Francesco Maria II. della Rovere, Duca di Urbino (1549-1631).

Weiterführende Informationen in der DNB
Francesco Maria II. della Rovere
Duca Francesco Maria II. di Urbino

geb.: 1549
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Guidobaldo II. della Rovere, Duca di Urbino (1514-1574); 1574-1625 Duca di Urbino (Abdankung wegen fehlendem Erben zugunsten des Kirchenstaates); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Hermann Christoph von Rußwurm

geb.: 1565
gest.: 1605
Anm.: Sohn des Heinrich d. J. von Rußwurm; seit 1585 in verschiedenen Kriegsdiensten; kaiserlicher Obristleutnant (1593), Obrist, Generalfeldwachtmeister (1596) und Feldmarschall (1602) im Langen Türkenkrieg; 1605 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johann Wilhelm von Rußwurm

gest.: nach 1637
Anm.: Oberpfälzischer Adliger; um 1605 Hofmann in Neuburg.
Patrick Ruthven
Lord Patrick of Ettrick
Earl Patrick of Forth
Earl Patrick of Brentford

geb.: ca. 1573
gest.: 1651
Anm.: Sohn des schottischen Adligen William Ruthven of Ballindean (gest. 1603); ca. 1609-1637 in schwedischen Kriegsdiensten als Kapitän (1614), Quartiermeister (1616), Obristleutnant (1617), Obrist (1621), Generalmajor (1632) und Generalleutnant (1635); 1642-1644 Oberbefehlshaber der royalistischen Armee in England; ab 1645 Kämmerer des späteren Königs Karl II. von England (1630-1685); seit 1639 erster Lord of Ettrick und Peer of Scotland; ab 1642 erster Earl of Forth; seit 1644 erster Earl of Brentford und Peer of England.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Albrecht der Beherzte von Sachsen
Herzog Albrecht der Beherzte von Schlesien-Sagan

geb.: 1443
gest.: 1500
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich II. von Sachsen (1412-1464); Stammvater der albertinischen Linie der Wettiner; ab 1464 regierender Herzog von Sachsen (bis 1485 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Ernst (1441-1486); seit 1472 Herzog von Schlesien-Sagan; ab 1491 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Anserich der Sachsen

Anm.: Sohn von Harderich und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 50 v. Chr. gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Berthold der Sachsen
Fürst Berthold von Engern

gest.: 633
Anm.: Sohn von Bodike; sagenhafter König der Sachsen und Fürst von Engern.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Bode der Sachsen

Anm.: Sohn von Mairbode und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 280 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Bodike der Sachsen

Anm.: Sohn von Hilderich und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Christian I. von Sachsen

geb.: 1560
gest.: 1591
Anm.: Sohn des Kurfürsten August von Sachsen (1526-1586); seit 1586 Kurfürst von Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Christian II. von Sachsen

geb.: 1583
gest.: 1611
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1591 Kurfürst von Sachsen (bis 1601 unter dem Kuradministrator Herzog Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Dietrich der Sachsen

gest.: 740
Anm.: Sohn von Sighard und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürst Ernst von Sachsen

geb.: 1441
gest.: 1486
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich II. von Sachsen (1412-1464); Stammvater der ernestinischen Linie der Wettiner; seit 1464 Kurfürst von Sachsen (bis 1485 gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Albrecht (1443-1500).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich I. (der Streitbare) von Sachsen
Markgraf Friedrich IV. (der Streitbare) von Meißen

geb.: 1370
gest.: 1428
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich III. von Meißen (1332-1381); ab 1407 regierender Markraf von Meißen; seit 1423 regierender Herzog von Sachsen-Wittenberg und Kurfürst von Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Friedrich II. (der Sanftmütige) von Sachsen
Landgraf Friedrich V. (der Sanftmütige) von Thüringen

geb.: 1412
gest.: 1464
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich IV. von Meißen (1370-1428); seit 1428 Kurfürst von Sachsen; 1440-1445 regierender Landgraf von Thüringen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Harderich der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 70 v. Chr. gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Hatwacker der Sachsen

Anm.: Sohn von Hengest und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 480 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Hatwigatte der Sachsen

Anm.: Sohn von Hatwacker und sagenhafter Fürst der Sachsen, welcher um 524 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
Kurfürstin Hedwig von Sachsen
Geburtsname: Prinzessin Hedwig von Dänemark und Norwegen

geb.: 1581
gest.: 1641
Anm.: Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); 1602-1611 Ehe mit Kurfürst Christian II. von Sachsen (1583-1611); danach Witwensitz auf Schloss Lichtenburg in Prettin.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Hengest der Sachsen
König Hengest von Kent

gest.: 488
Anm.: Sohn von Wittgisel; sagenhafter König der Sachsen; im Jahr 455 Gründer des angelsächsischen Königreichs Kent.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Hilderich der Sachsen

geb.: 500
gest.: 540
Anm.: Sohn von Hatwigatte und sagenhafter König der Sachsen.
Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen

geb.: 1585
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1611 Kurfürst von Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen

geb.: 1613
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1656 Kurfürst von Sachsen; seit 1658 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Preißwürdige"); ab 1668 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
König Mairbode der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 256 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Sighard der Sachsen
Fürst Sighard von Engern

gest.: 691
Anm.: Sohn von Berthold; sagenhafter König der Sachsen und Fürst von Engern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Swartike I. der Sachsen

gest.: 77
Anm.: Sohn von Wilke und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Fürst Swartike II. der Sachsen

gest.: 80
Anm.: Sohn von Swartike I. und sagenhafter Fürst der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Wedekind der Sachsen

Anm.: Sagenhafter König der Sachsen, welcher um 102 gelebt haben soll.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Witte I. der Sachsen

Anm.: Sohn von Bode und sagenhafter König der Sachsen, welcher um 300 gelebt haben soll.
König Witte II. der Sachsen

gest.: 400
Anm.: Sohn von Witte I. und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Wittgisel der Sachsen

gest.: 435
Anm.: Sohn von Witte II. und sagenhafter König der Sachsen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Elisabeth von Sachsen-Altenburg
Herzogin Elisabeth von Sachsen
Geburtsname: Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb.: 1593
gest.: 1650
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1612-1615 erste Ehe mit Herzog August von Sachsen (1589-1615), Administrator des Hochstifts Naumburg; 1618-1639 zweite Ehe mit Herzog Johann Philipp von Sachsen-Altenburg (1597-1639).

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich von Sachsen-Altenburg

geb.: 1599
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Johann Wilhelm (1600-1632) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); kursächsischer (1622), braunschweigisch-wolfenbüttelischer (1622/23) und dänischer Obrist (1624/25); seit 1625 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Derbe").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Altenburg

geb.: 1603
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); bis 1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Friedrich (1599-1625) und Johann Wilhelm (1600-1632) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); 1631-1635 in kursächsischen Kriegsdiensten als Obrist (1631) und Reitergeneral (1633); ab 1639 alleinregierender Herzog von Sachsen-Altenburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unschätzbare").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Johann Philipp von Sachsen-Altenburg

geb.: 1597
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Wilhelm (1600-1632), Friedrich (1599-1625) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender (bis 1618 unter Vormundschaft), ab 1624 alleinregierender Herzog von Altenburg; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Köstlichste").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Altenburg

geb.: 1600
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); 1603-1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Friedrich (1599-1625) und Friedrich Wilhelm II. (1603-1669) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); ab 1631 kursächsischer Obrist; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Teuere")., ADB
Herzog Johann Kasimir von Sachsen-Coburg

geb.: 1564
gest.: 1633
Anm.: Sohn des ernestinischen Herzogs Johann Friedrich II. von Sachsen (1529-1595); 1572-1596 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Ernst (1566-1638) regierender (bis 1586 unter Vormundschaft), seit 1596 alleinregierender Herzog von Sachsen-Coburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg-Eisenach
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Eisenach
Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg

geb.: 1566
gest.: 1638
Anm.: Sohn des ernestinischen Herzogs Johann Friedrich II. von Sachsen (1529-1595); 1572-1596 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Kasimir (1564-1633) regierender Herzog von Sachsen-Coburg (bis 1586 unter Vormundschaft); ab 1596 regierender Herzog von Sachsen-Eisenach; seit 1633 zudem alleinregierender Herzog von Sachsen-Coburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Albrecht von Sachsen-Eisenach
Herzog Albrecht von Sachsen-Weimar

geb.: 1599
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Eisenach; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unansehnliche").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Ernst I. (der Fromme) von Sachsen-Gotha-Altenburg
Herzog Ernst I. (der Fromme) von Sachsen-Gotha
Herzog Ernst I. von Sachsen-Weimar

geb.: 1601
gest.: 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; 1631/32 schwedischer Obrist; 1633/34 Statthalter des Herzogtums Franken für seinen jüngeren Bruder Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Gotha; seit 1672 ebenso regierender Herzog von Sachsen-Altenburg; ab 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittersüße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Sachsen-Lauenburg, Haus
Herzöge von Sachsen-Lauenburg

Anm.: Im Jahr 1689 ausgestorbene Linie der Askanier.
Herzog Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1598
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); 1618-1620 in Kriegsdiensten der böhmischen Konföderierten; kaiserlicher Obristleutnant (1621), Obrist (1623) und Generalfeldwachtmeister (1631); 1632-1634 kursächsischer Feldmarschall; 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; ab 1641 kaiserlicher Feldmarschall; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Weiße").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Franz Heinrich von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1604
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); ab 1630 schwedischer Obrist; seit 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Scharfe").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Franz Karl von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1594
gest.: 1660
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); bis 1626 Kriegsdienst im Unionsheer und unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1626/27 dänischer Obrist; 1630-1632 schwedischer Obrist; danach kurbrandenburgischer bzw. kursächsischer Obrist, ab 1634 Generalmajor; 1637 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; ab 1638 kaiserlicher Generalfeldwachtmeister; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schönste").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg

geb.: 1586
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); bereits als Jugendlicher Konversion zum katholischen Glauben; kaiserlicher Obrist (1617) und Feldmarschall (1629); 1634/35 kaiserlicher Gefangener wegen seiner Vertrauensstellung bei Wallenstein (1583-1634); ab 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; seit 1656 regierender Herzog von Sachsen-Lauenburg; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glückhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar
Herzog Bernhard von Franken

geb.: 1604
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); ab 1620 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender Herzog von Sachsen-Weimar; zunächst Kriegdienst unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1622), Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1622) und Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1623); 1625-1627 dänischer Obrist; 1630-1635 in schwedischen Diensten als Obrist (1631) und General (1632); 1633/34 Herzog von Franken (größtenteils ehemalige Hochstifte Würzburg und Bamberg als Lehen der schwedischen Krone); ab 1635 Heerführer im französischen Auftrag; seit 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Austrucknende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzogin Dorothea Sophia von Sachsen-Weimar
Äbtissin Dorothea Sophia von Quedlinburg

geb.: 1587
gest.: 1645
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); seit 1618 Äbtissin des Stifts Quedlinburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar

geb.: 1594
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); ab 1605 regierender Herzog von Sachsen-Weimar (bis 1615 unter Vormundschaft); als Obrist im Dienst des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) nach 1620 Verweigerung der Unterwerfung gegenüber dem Kaiser und Rücktritt von der Regierung in Weimar zugunsten seiner Brüder; später in niederländischen Kriegsdiensten; 1626 dänischer Generalleutnant der Kavallerie; 1617 Gründungsmitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Käumling").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar

geb.: 1598
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620 Kommandeur im Heer der böhmischen Konföderierten; 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender, ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Weimar; Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1621/22) und Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1622); 1623 General unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); 1623/24 kaiserlicher Gefangener; 1631-1635 schwedischer Militärgouverneur von Thüringen und Statthalter von Erfurt; 1632-1635 schwedischer Generalleutnant; 1617 Gründungsmitglied und seit 1651 zweites Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schmackhafte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog August von Sachsen-Weißenfels
Administrator August von Magdedeburg

geb.: 1614
gest.: 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1635/38 Administrator des Erzstifts Magdeburg; seit 1657 regierender Herzog von Sachsen-Weißenfels (kursächsische Sekundogenitur); ab 1643 Mitglied und seit 1662 drittes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgeratene").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz

geb.: 1619
gest.: 1681
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen; ab 1657 regierender Herzog von Sachsen-Zeitz (kursächsische Sekundogenitur); seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sittsame").

Weiterführende Informationen in der DNB
Henri de Saint-Nectaire
Marquis Henri de La Ferté-Nabert

geb.: 1573
gest.: 1662
Anm.: Sohn des François de Saint-Nectaire (1523-1587); um 1622 Maréchal de camp; Lieutenant-général in der Champagne; französischer Botschafter in England (1635-1637) und Rom; später auch Ministre d'État; Erhebung zum Marquis de La Ferté-Nabert.
Angelo Sala

geb.: 1576
gest.: 1637
Anm.: Sohn des reformierten Tuchspinners Bernardino Sala (geb. 1548), der 1571 aus Italien emigriert war; ohne medizinische Ausbildung Arzt in Dresden (1602), Sondrino (1604), Nürnberg (1606), Frauenfeld (1607), Genf (1609) und Den Haag (1612-1617); 1610 Feldarzt des Grafen Johann VII. von Nassau-Siegen (1561-1623); 1617-1620 Leibarzt und Aufseher über das Apothekenwesen des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1620-1625 "Chymiater" in Hamburg; 1625-1628 Professor für Chemiatrie an der Universität Rostock; 1625-1636 Leibarzt des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); ab 1636 Leibarzt und Hofmeister des jungen Herzogs Gustav Adolph von Mecklenburg-Güstrow (1633-1695); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lindernde").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Julius von Salm-Neuburg

geb.: 1600
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Wild- und Rheingrafen Weikhard von Salm-Neuburg (1575-1617); Kämmerer, Rat und Oberstjägermeister des Kardinals und Olmützer Bischofs Franz von Dietrichstein (1570-1636); ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; seit 1635 mährischer Oberstlandrichter; 1637-1640 Landeshauptmann von Mähren.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Salmuth

geb.: 1552
gest.: 1622
Anm.: Sohn des späteren Leipziger Theologieprofessors Joachim Salmuth, genannt Beringer (1522-1576); Theologiestudium in Leipzig; 1575 Subdiakon, 1576 Diakon und ab 1577 Archidiakon der Leipziger Nikolaikirche; 1587 dritter, 1588 zweiter und 1589-1591 erster Hofprediger in Dresden; 1591/92 als "Krypto-Calvinist" in Haft; 1592 Ausweisung aus Kursachsen; 1592-1595 Pfarrer an der Heidelberger Franziskanerkirche; seit 1596 Stadtprediger an der Amberger Martinskirche; vgl. Gerhard Seibold: Die Salmuth. Entwicklungsgeschichte einer Familie, Neustadt a. d. Aisch 1996, S. 31-35.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Wolfgang Heinrich Salmuth

geb.: 1589
gest.: 1654
Anm.: Sohn des Johann Salmuth (1552-1622), damals erster Hofprediger in Dresden; Studium in Basel (1606/07), Heidelberg (1608) Altdorf (1612); 1620 Richter in Nabburg; um 1628 Emigration nach Nürnberg; seit 1636 Sekretär der Fränkischen Reichsritterschaft des Kantons Gebirg; 1636/37 auch Küchenmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; vgl. Gerhard Seibold: Die Salmuth. Entwicklungsgeschichte einer Familie, Neustadt a. d. Aisch 1996, S. 71-74.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Karl von Saurau

geb.: ca. 1590
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Wolfgang von Saurau (gest. 1613); Konversion zum katholischen Glauben; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; 1632-1635 Landesverweser und seit 1635 Landeshauptmann der Steiermark; 1638 Erhebung in den Grafenstand.
Federigo Savelli
Duca Federigo di Poggio Nativo
Principe Federigo d' Albano

geb.: ca. 1585
gest.: 1649
Anm.: Sohn des Bernardino Savelli, Duca di Castel Gandolfo und Marchese di Roccapriora (gest. 1590); zunächst Kriegsdienst unter Kaiser Rudolph II. (1552-1612) in Ungarn; ab 1608 päpstlicher General von Bologna, Ferrara und Romagna; 1621-1623 Generalleutnant der Römischen Kirche; seit 1625 Duca di Poggio Nativo; kaiserlicher Obrist (1628), Feldzeugmeister (1635) und Feldmarschall (1638); ab 1642 kaiserlicher Gesandter in Rom; daneben im Castro-Krieg Generalleutnant der römischen Kirche in der Provinz Perugia.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Duca Carlo Emanuele I. di Savoia

geb.: 1562
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Duca Emanuele Filiberto di Savoia (1528-1580); ab 1580 Duca di Savoia; seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Duca Vittorio Amedeo I. di Savoia

geb.: 1587
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Duca Carlo Emanuele I. di Savoia (1562-1630); ab 1630 Duca di Savoia; seit 1632 Anspruch auf Königstitel von Zypern und Jerusalem.

Weiterführende Informationen in der DNB
Tommaso Francesco di Savoia-Carignano
Principe Tommaso Francesco di Carignano
Comte Thomas-François de Soissons et Dreux

geb.: 1596
gest.: 1656
Anm.: Sohn des Duca Carlo Emanuele I. di Savoia (1562-1630); ab 1620 Principe di Carignano; spätenstens seit 1634 spanischer General; ab 1641 de iure uxoris Comte de Soissons und de Dreux; seit 1642 Generalissimus der Armeen Frankreichs und Savoyens in Italien; ab 1654 Grand maître de France.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans Ulrich von Schaffgotsch

geb.: 1595
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Christoph von Schaffgotsch (1552-1601); 1619/20 einer der schlesischen Defensoren; 1621 Treueid gegenüber Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); kaiserlicher Obrist (1626), Generalfeldwachtmeister (1632) und General der Kavallerie (1633); seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Verhaftung als Anhänger Wallensteins (1583-1634); 1635 Hinrichtung in Regensburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
N. N. Schatzig

Anm.: Jesuitenpater auf dem Regensburger Kurfürstentag (1636).
Elias Scheffel

geb.: 1572
gest.: 1633
Anm.: Studium in Jena (1591) und Leipzig (1598); ab 1599 Advokat der schwarzburgischen Kanzlei in Rudolstadt; seit 1603 Rat des Burggrafen Georg von Kirchberg; ab 1606 schwarzburgischer Kanzleirat in Frankenhausen; seit 1607 Vizekanzler, Leitung der Kanzlei und des Konsistoriums; ab 1613 Kanzleidirektor und Konsistorialvizepräsident; seit 1619 Kanzler und Konsistorialpräsident der Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt; 1619/20 auch Gesandter der Grafen von Barby am kurfürstlichen Hof in Dresden.
Johann Ernst von Scherffenberg

geb.: 1588
gest.: 1662
Anm.: Sohn des Friedrich von Scherffenberg (1542-1609); seit 1624 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1626) und Feldmarschallleutnant (1633); 1634/35 in Haft wegen des Verdachts der hochverräterischen Verschwörung mit Wallenstein (1583-1634).

Weiterführende Informationen in der DNB
Hans von Schleinitz

Anm.: Bruder des meißnischen Adligen Wolf Dietrich von Schleinitz; um 1623 in Padua.
Wolf Dietrich von Schleinitz

Anm.: Bruder des meißnischen Adligen Hans von Schleinitz; um 1623 in Padua.
Herzog Johann Christian von Schlesien-Brieg

geb.: 1591
gest.: 1639
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Friedrich von Schlesien-Liegnitz-Brieg-Wohlau (1550-1602) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1611 regierender Herzog von Brieg; 1617-1621 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Herzog Georg Rudolph von Schlesien-Liegnitz-Wohlau

geb.: 1595
gest.: 1653
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Friedrich von Schlesien-Liegnitz-Brieg-Wohlau (1550-1602) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1611 regierender Herzog von Liegnitz und Wohlau (bis 1612 unter Vormundschaft); 1621-1629 Oberlandeshauptmann von Schlesien; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wunderbare").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Karl Friedrich von Schlesien-Münsterberg-Oels
Herzog Karl Friedrich von Schlesien-Bernstadt

geb.: 1593
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Herzogs Karl II. von Schlesien-Münsterberg-Oels (1545-1617); seit 1639 regierender Herzog von Bernstadt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Adolph I. von Schleswig-Holstein-Gottorf
Bischof Adolph von Schleswig

geb.: 1526
gest.: 1586
Anm.: Sohn des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen (1471-1533); ab 1544 erster regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf; seit 1559 Bischof von Schleswig; ab 1560 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb.: 1597
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); ab 1616 regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hochgeachte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Gottorf
Administrator Johann von Lübeck

geb.: 1606
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); 1631-1634 Koadjutor und ab 1634 Administrator des Hochstifts Lübeck; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nützliche").

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb.: 1545
gest.: 1622
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); seit 1564 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb.: 1584
gest.: 1663
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb.: 1581
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1624 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzogin Dorothea Augusta von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön
Geburtsname: Herzogin Dorothea Augusta von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb.: 1602
gest.: 1682
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Adolph von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575−1616); 1633-1671 Ehe mit Herzog Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671).
Herzogin Ernestina von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön

geb.: 1636
gest.: 1696
Anm.: Tochter des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671).
Herzog Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön

geb.: 1595
gest.: 1671
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön; seit 1625 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sichere").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Heinrich Schlick von Passaun

geb.: ca. 1580
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Grafen Georg Ernst Schlick (gest. 1612); ab 1598 in Kriegsdiensten verschiedener Herren; 1618-1621 Obrist der mährischen Ständearmee; kaiserlicher Obrist (1621), Feldzeugmeister (1626) und Feldmarschall (1627-1630); 1622 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1629 kaiserlicher Kämmerer; 1632-1649 Geheimer Rat und Hofkriegsratspräsident; seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Martin Schmidt

Anm.: Fürstlicher Amtmann in Bernburg (bis 1637) und Ballenstedt (seit 1637).
Stephan Schmidt

Anm.: Um 1626 Samt- und Seidenhändler in Harderwijk; versah auch Dienste für Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen.
N. N. von Schmidtberg

Anm.: Um 1636 Aufwärter der Pfalzgräfin Dorothea Maria von Pfalz-Sulzbach (1559-1639).
Schönburg, Familie

Anm.: Mitteldeutsches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Felix von Schrattenbach

geb.: 1570
Anm.: Sohn des Christoph von Schrattenbach (gest. 1571); kaiserlicher Obrist im Langen Türkenkrieg; innerösterreichischer Hofkriegsrat; seit 1606 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1635 Plünderung und Zerstörung seines Schlosses Pragwald durch aufständische steirische Bauern.

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter Elias Schröter

geb.: ca. 1590
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Bautzener Stadtarztes Johann Friedrich Schröter (1559-1625); Rechtsstudium (ab 1612) und Promotion zum Dr. jur. in Marburg; 1615-1622 Jurist in Jena; seit 1623 Kanzler des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Georg Schumann

gest.: 1636
Anm.: 1615-1635 anhaltisch-bernburgischer Kammersekretär.
Johann Schumann

gest.: 1636
Anm.: Sohn des Georg Schumann (gest. 1636); um 1635 Kammersekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Georg Friedrich Schwartzenberger

geb.: 1591
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Speyrer Reichskammergerichtsadvokaten Melchior Liborius Schwartzenberger; 1619-1630 anhaltisch-bernburgischer Gerichts- und Lehenssekretär; seit 1630 Hof- und Regierungsrat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Gräfin Anna Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt
Geburtsname: Fürstin Anna Sophia von Anhalt

geb.: 1584
gest.: 1652
Anm.: Tochter des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586); 1613-1630 Ehe mit Graf Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt (1576-1630); 1619 Mitbegründerin der Tugendlichen Gesellschaft für adlige Frauen in Anlehnung an die Fruchtbringende Gesellschaft.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt

geb.: 1576
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); Regent der gesamten Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt (1605-1612), dann im Teil Rudolstadt (1612-1630); seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vermehrende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Ludwig Günther I. von Schwarzburg-Rudolstadt

geb.: 1581
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); Regent in Frankenhausen (1612-1624), Stadtilm (1624-1631), Rudolstadt (1631-1634) und ab 1634 der gesamten Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stärkende").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Adam von Schwarzenberg

geb.: 1584
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Adolph von Schwarzenberg (1551-1600); 1599 Erhebung in den Grafenstand; ab 1610 kurbrandenburgischer Geheimer Rat und kurfürstlicher Oberkammerherr; seit 1619 als enger Berater des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640) Direktor des Geheimen Rates und Oberkämmerer; ab 1625 katholischer Herrenmeister des lutherischen Johanniterordens in der Ballei Brandenburg; seit 1630 Statthalter im Herzogtum Kleve; ab 1638 auch Statthalter der Mark Brandenburg; 1641 Inhaftierung und Tod auf der Festung Spandau.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Adolph von Schwarzenberg

geb.: 1551
gest.: 1600
Anm.: Sohn des Wilhelm von Schwarzenberg (gest. 1557); ab 1572 in spanischen Kriegsdiensten; kurkölnischer Geheimer Rat, General und Landhofmeister; Marschall und Statthalter im Hochstift Lüttich; kaiserlicher Obrist (1594) und Feldmarschall (1597) gegen die Türken; seit 1597 Kommandant der Wiener Stadtguardia; 1599 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Johann Adolph von Schwarzenberg

geb.: 1615
gest.: 1683
Anm.: Sohn des Grafen Adam von Schwarzenberg (1584-1641); ab 1635 kaiserlicher Kämmerer; 1640-1645 Reichshofrat; 1645-1662 Oberstkämmerer und 1656-1662 Obersthofmeister des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich (1614-1662); seit 1646 Hofkriegsrat; ab 1653 Geheimer Rat; seit 1670 Reichshofratspräsident; 1670 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1650 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Königin Christina von Schweden
Herzogin Christina von Bremen und Verden

geb.: 1626
gest.: 1689
Anm.: Tochter des Königs Gustav II. Adolph von Schweden (1594-1632); 1632-1654 Königin von Schweden, bis 1644 unter durch Reichskanzler Axel Oxenstierna (1583-1654) geleiteter Vomundschaftsregierung; 1648-1654 regierende Herzogin von Bremen-Verden; 1654 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1655 Leben unter dem Namen Maria Alexandra bzw. Christina Alexandra in Rom.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Gustav II. Adolph von Schweden

geb.: 1594
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Königs Karl IX. von Schweden (1550-1611); ab 1611 König von Schweden; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Francesco Sforza
Duca Francesco I. di Milano

geb.: 1401
gest.: 1466
Anm.: Unehelicher Sohn des italienischen Condottiere Muzio Attendolo Sforza (1369-1424); ab 1424 Condottiere abwechselnd in neapolitanischen, päpstlichen, mailändischen und venezianischen Kriegsdiensten; seit 1450 Herzog von Mailand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Sieber

geb.: 1588
gest.: 1651
Anm.: Sohn des Leipziger Ratsherrn Veit Sieber (1555-1620); ab 1613 kursächsischer und 1616-1643 (seit 1636 fremdverwaltet) zugleich kaiserlicher Postmeister in Leipzig; 1636 außerdem kaiserlicher Oberproviantkommissar im Niedersächsischen Kreis mit Sitz in Hamburg.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hein Sillem

geb.: 1586
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns Otto Sillem (1558-1635); ab 1626 Niedergerichtsbürger, seit 1629 Bauhofgerichtsbürger, ab 1636 Kämmereibürger und seit 1642 Oberalter der Stadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Genealogische und biographische Notizen über die seit der Reformation verstorbenen hamburgischen Bürgermeister, Hamburg 1840, S. 175.

Weiterführende Informationen in der DNB
Otto Sillem

geb.: 1558
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns Hinrich Sillem; ab 1589 Kämmereibürger und Jurat (St. Petri), seit 1605 Oberalter und ab 1611 Präses der Oberalten der Stadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Die hamburgischen Oberalten, ihre bürgerliche Wirksamkeit und ihre Familien, Hamburg 1857, S. 48.

Weiterführende Informationen in der DNB
August von Sinzendorf

geb.: 1590
gest.: 1642
Anm.: Sohn des Reichshofrats Joachim von Sinzendorf (1544-1594).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Wilhelm Slawata von Chlum

geb.: 1572
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Adam Slawata (1546-1616); 1597 Konversion zum katholischen Glauben; 1600-1604 böhmischer Hofmarschall und 1604-1606 amtierender Oberstkämmerer von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); 1605-1611 Burggraf von Karlstein; 1611-1617 Obersthoflehensrichter, 1612-1625 Kammerpräsident, 1617-1625 Oberstlandrichter, 1623-1627 Oberstkämmerer, 1627/28 Obershoflandmeister und ab 1628 Oberstkanzler des Königreichs Böhmen; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer; ab 1624 Geheimer Rat; 1621 Erhebung in den Grafenstand; seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Philipp Christoph von Sötern
Erzbischof und Kurfürst Philipp Christoph von Trier
Bischof Philipp Christoph von Speyer

geb.: 1567
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Georg Wilhelm von Sötern (gest. 1593); ab 1610 Bischof von Speyer; seit 1623 Erzbischof und Kurfürst von Trier; 1635-1645 erst spanischer, dann kaiserlicher Gefangener wegen seines Bündnisvertrages mit Frankreich (1632).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Johann Albrecht I. zu Solms-Braunfels

geb.: 1563
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Grafen Konrad zu Solms-Braunfels (1540-1592); ab 1592 regierender Graf zu Solms-Braunfels (1607 Teilung mit den Brüdern); 1602-1618 kurpfälzischer Großhofmeister; auch Geheimer Rat und enger Berater der Kurfürsten Friedrich IV. und Friedrich V. von der Pfalz; seit 1620 Exil in Den Haag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Philipp zu Solms-Lich

geb.: 1569
gest.: 1631
Anm.: Sohn des Grafen Ernst I. zu Solms-Lich (1527-1590); Teilnahme am Langen Türkenkrieg; Konversion zum katholischen Glauben; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer, Obrist und Trabantenhauptmann.
Hans Sebastian Spät

Anm.: Bis 1618 Obrist der protestantischen niederösterreichischen und mährischen Stände; 1618-1620 Ächtung und Enteignung; seit 1620 kaiserlicher Obrist.
Infant Fernando von Spanien und Portugal
Don Fernando de Austria
Erzbischof Fernando von Toledo

geb.: 1609/10
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); ab 1619 Kardinal; seit 1620 Erzbischof von Toledo; 1632/33 Vizekönig von Katalonien; Statthalter des Herzogtums Mailand (1633/34) und der Spanischen Niederlande (ab 1633); seit 1633 spanischer Feldherr.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Philipp II. von Spanien
König Philipp I. von Portugal
König Philipp I. von Neapel-Sizilien
König Philipp I. von Sardinien

geb.: 1527
gest.: 1598
Anm.: Sohn von Kaiser Karl V. (1500-1558); ab 1556 König von Spanien, Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1580 König von Portugal; ab 1531 Ritter und seit 1555 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies; ab 1554 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Philipp III. von Spanien
König Philipp II. von Portugal
König Philipp II. von Neapel-Sizilien
König Philipp II. von Sardinien

geb.: 1578
gest.: 1621
Anm.: Sohn des Königs Philipp II. von Spanien (1527-1598); ab 1598 König von Spanien, Portugal, Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1583 Ritter und ab 1598 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Philipp IV. von Spanien
König Philipp III. von Portugal
König Philipp III. von Neapel-Sizilien
König Philipp III. von Sardinien

geb.: 1605
gest.: 1665
Anm.: Sohn des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); ab 1621 König von Spanien, Portugal (bis 1640), Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1613 Ritter und ab 1621 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Adriaan van den Spiegel

geb.: 1578
gest.: 1625
Anm.: Sohn des Brüsseler Adligen und Chirurgen Adriaan von den Spiegel (gest. 1600); Studium in Löwen, Leiden und in Padua (ab 1601); um 1603 Promotion zum Dr. med.; seit 1606 Arzt für die Studenten der deutschen Nation sowie Assistent des Arztes und Medizinprofessors Hieronymus Fabricius ab Aquapendente (1537-1619) an der Universität Padua; nach 1612 Medicus primarius in Böhmen und Mähren; ab 1616 Professor für Chirurgie und Anatomie in Padua.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Stängl von Waldenfels

Anm.: Angehöriger des oberösterreichischen Adelsgeschlechts.
Johannes Stalmann

geb.: 1577
gest.: 1635(?)
Anm.: Sohn des Bauern Kaspar Stalmann (gest. 1619) in Lüttringhausen bei Remscheid; 1601-1603 Jurastudium in Herborn; Dr. jur. utr.; 1603-1609 Advokat und Dozent in Herborn; 1609-1612 isenburgischer Oberschultheiß in Büdingen; 1612-1628 Rat und Kanzler des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); danach dänischer Generalkriegsauditor; 1631-1634 schwedischer Kanzler der Stifte Magdeburg und Halberstadt; danach schwedische Gefangenschaft und Flucht in die habsburgischen Erblande; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Abgezogene").

Weiterführende Informationen in der DNB
Hermann Christian (von) Stammer

geb.: 1603
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Arndt (von) Stammer (gest. 1611) auf Ballenstedt; 1622/23 Kammerjunker des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; 1623-1625 Kammerjunker des Prinzen Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632); ab 1635 Stallmeister und 1636 Hofmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erweckende"); vgl. Daniel Sachse: Christliche LeichPredigt/ Uber Den Tödtlichen Abgang Deß weyland WohlEdlen [...] Herman Christian Stammers/ [...], Zerbst 1636, o. S.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Heinrich Wilhelm von Starhemberg

geb.: 1593
gest.: 1675
Anm.: Sohn des Reichard von Starhemberg (1570-1613); ab 1625 kaiserlicher Kämmerer; 1630 Konversion zum katholischen Glauben; 1631-1637 Hofmarschall von König Ferdinand III. (1608-1657); 1637-1671 kaiserlicher Obersthofmarschall; seit 1656 Geheimer Rat; ab 1672 Landeshauptmann von Oberösterreich; 1643 Erhebung in den Grafenstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 246-259.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Kaspar von Starhemberg

geb.: 1598
gest.: 1646
Anm.: Sohn des Reichard von Starhemberg (1570-1613); 1633 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1633 kaiserlicher Kämmerer; 1634 oberösterreichischer Herrenstandsverordneter; 1643 Erhebung in den Grafenstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 263-266.

Weiterführende Informationen in der DNB
Ludwig von Starhemberg

geb.: 1564
gest.: 1620
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); seit 1595 Burggraf von Steyr; kaiserlicher Kämmerer und Hofkammerdirektor unter Kaiser Matthias (1557-1619); 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 199-205.

Weiterführende Informationen in der DNB
Martin von Starhemberg

geb.: 1566
gest.: 1620
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); ab 1594 Kämmerer des Erzherzogs Matthias von Österreich (1557-1619); seit 1609 niederösterreichischer Regimentsrat; 1620 Ächtung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 206f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Paul Jakob von Starhemberg

geb.: 1560
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Rüdiger von Starhemberg (1534-1582); Geheimer Rat und Kämmerer von Kaiser Matthias (1557-1619); seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; 1620-1622 und 1628-1633 niederösterreichischer Herrenstandsverordneter; vgl. Johann Schwerdling: Geschichte des [...] Hauses Starhemberg, Linz 1830, S. 190-194.

Weiterführende Informationen in der DNB
Peter Heinrich von Stralendorff

geb.: 1580
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Leopold von Stralendorff (gest. 1623); ab 1605 Reichshofrat; seit 1620 Reichshofratsvizepräsident; Geheimer Rat; ab 1623 Reichsvizekanzler; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1625 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Sultan (Osmanisches Reich) Ahmed I.

geb.: 1590
gest.: 1617
Anm.: Sohn von Sultan Mehmed III. (1566-1603); seit 1603 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Murad IV.

geb.: 1612
gest.: 1640
Anm.: Sohn von Sultan Ahmed I. (1590-1617); seit 1623 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Mustafa I.

geb.: 1591
gest.: 1639
Anm.: Sohn von Sultan Mehmed III. (1566-1603); 1617/18 und 1622/23 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Selim II.

geb.: 1524
gest.: 1574
Anm.: Sohn von Sultan Süleyman I. (gest. 1566); seit 1566 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
Sultan (Osmanisches Reich) Süleyman I.

geb.: 1494/96
gest.: 1566
Anm.: Sohn von Sultan Selim I. (1470-1520); seit 1502 Sultan des Osmanischen Reiches.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. Teufel von Guntersdorf (1)

Anm.: Um 1621/22 verheiratete Angehörige des niederösterreichischen Adelsgeschlechts.
Heinrich Teufel von Pirkensee

Anm.: Sohn des Konrad Teufel von Pirkensee (1527-1582); Landsasse auf Schwarzenfeld; 1629 Emigration aus der Oberpfalz.
Heinrich Teufel von Pirkensee

Anm.: Sohn des Konrad Teufel von Pirkensee (1527-1582); Landsasse auf Schwarzenfeld; 1629 Emigration aus der Oberpfalz.
Otto Teufel von Guntersdorf

geb.: 1589
gest.: 1673
Anm.: Sohn des Michael Teufel von Guntersdorf (1557-1590); ab 1628 kaiserlicher Kämmerer; seit ca. 1668 Oberstfalkenmeister.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Heinrich Matthias von Thurn

geb.: 1567
gest.: 1640
Anm.: Sohn des Grafen Franz von Thurn (1509-1586); ab 1588 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Hauptmann (1595), Obristleutnant (1598) und Obrist (1601); seit 1601 Hofkriegsrat; ab 1609 einer der Führer der protestantischen böhmischen Stände; 1611-1617 und 1619/20 Burggraf von Karlstein; 1618-1620 Generalleutnant bzw. Generalfeldmarschall des Ständeheeres; danach Ächtung, Enteignung und Emigration; 1621-1624 Fortsetzung des Krieges gegen die Habsburger unter Gabriel Bethlen, Fürst von Siebenbürgen (1580-1629); 1625-1627 venezianischer General; 1627 dänischer Feldmarschall; 1629-1635 schwedischer Generalleutnant.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Raimund von Thurn

geb.: 1555
gest.: 1623
Anm.: Sohn des Franz von Thurn (1519-1566); Herr auf Vipulzano; kaiserlicher Gesandter in Venedig (1596) und Rom (1608); 1572 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Veit Heinrich von Thurn

geb.: ca. 1590
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Grafen Hieronymus Wenzel von Thurn (1565-1613) auf Wostitz/Südmähren; seit 1618 Kämmerer von König Ferdinand II. (1578-1637); 1619/20 Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand; danach Ächtung und Enteignung, jedoch spätestens 1626 begnadigt.
Curt von der Trautenburg
Curt von Beyern

gest.: 1639
Anm.: Sohn des Heinrich von der Trautenburg; Erbherr auf Hornhausen, Derneburg und Ottleben; spätestens ab 1626 Stallmeister und Kammerjunker sowie Reisebegleiter des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg (bis 1628); später Leben auf Pachtgut in Schleswig-Holstein; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufhelfende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Maximilian von Trauttmansdorff

geb.: 1584
gest.: 1650
Anm.: Sohn des Johann Friedrich von Trauttmansdorff (1542-1614); als Jugendlicher Konversion zum katholischen Glauben; Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1609-1618 Reichshofrat; ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; spätestens seit 1627 Geheimer Rat; ab 1635 Obersthofmeister von König bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); wenig später auch Präsident des Geheimen Rates; mehrfach wichtige diplomatische Missionen, z. B. als Unterhändler des Nikolsburger (1622), Prager (1635) und Westfälischen Friedens (1645-1647); 1623 Erhebung in den Grafenstand; ab 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Adam Erdmann Trčka von Leipa

geb.: ca. 1599
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Johann Rudolph Trčka von Lipa (1557-1634); seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; Volontär (1626), Obrist (1630) und Feldmarschallleutnant (1632) unter Wallenstein (1583-1634); 1627 Konversion zum katholischen Glauben; 1634 Ermordung als Vertrauter Wallensteins ; 1628 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Melchior Andreas von Trotha

geb.: 1580
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Friedrich von Trotha (gest. 1615); Erbherr auf Gänsefurt und Burg Schadeleben; anhaltischer Landrat; seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Rote").

Weiterführende Informationen in der DNB
Georg Erasmus von Tschernembl

geb.: 1567
gest.: 1626
Anm.: Sohn des Hans von Tschernembl (1536-1605); 1598-1604 und 1617-1620 Herrenstandsverordneter in Oberösterreich; ab 1608 einer der radikalen Wortführer des Adelsprotestantismus in Österreich ob der Enns; 1619/20 intensive Beteiligung am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand (u. a. als Kriegsrat); danach Flucht, Ächtung und Enteignung; Exil in der Oberpfalz, in Vaihingen und seit 1622 in Genf.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Jean T'Serclaes de Tilly
Comte Jean de Tilly

geb.: 1559
gest.: 1632
Anm.: Sohn des Martin T'Serclaes de Tilly (gest. 1597); zunächst in spanischen und lothringischen Kriegsdiensten; kaiserlicher Obristleutnant (1600), Obrist und Generalfeldwachtmeister (1601), Feldzeugmeister (1604) und Feldmarschall (1605) in Ungarn; ab 1610 Generalleutnant der Katholischen Liga; seit 1630 auch kaiserlicher Generalleutnant; 1622 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Gabriel Tüntzel von Tunzenhausen

geb.: 1576
gest.: 1645
Anm.: Geboren in Halle/Saale; Erbherr auf Tunzenhausen, Kleinmöhlau und Schönbach; Rechtsstudium in Leipzig; 1609 Promotion zum Dr. jur. utr.; vor 1612 sächsisch-weimarischer Hofrat; nach 1612 kursächsischer Justiz- und Hofrat; seit 1637 Geheimer Rat; 1622 Nobilitierung und Verleihung der Hofpfalzgrafenwürde.

Weiterführende Informationen in der DNB
N. N. van U(i)terwijk (1)

geb.: ca. 1610
gest.: 1626
Anm.: Vermutlich niederländischer Adliger; im Juni 1626 für ca. zwei Wochen katholischer Edelknabe des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Graf Franz Ulfeldt

geb.: 1601
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Jakob Ulfeldt (1567-1630), ab 1609 dänischer Reichskanzler; dänischer Rittmeister (1625) und Obristwachtmeister (1626); 1628 "Voluntier" unter Heinrich Holk (1599-1633); kaiserlicher Obristleutnant (1629), Obrist (1633) und Generalwachtmeister (1635); seit 1635 kaiserlicher Kämmerer; 1635 Erhebung in den Grafenstand.
Jakob Ulfeldt

geb.: 1567
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Jakob Ulfeldt (1535-1593), ab 1570 dänischer Reichsrat; seit 1597 königlicher Hofjunker; ab 1607 dänischer Reichsrat; seit 1609 Reichskanzler.

Weiterführende Informationen in der DNB
König Matthias I. Corvinus von Ungarn
König Matthias I. Corvinus von Böhmen

geb.: 1443
gest.: 1490
Anm.: Sohn des ungarischen Reichsverwesers Johann Hunyadi (gest. 1456); ab 1458/64 König von Ungarn; seit 1569 König von Böhmen (als Gegenkönig zu Georg von Podiebrad und Wladislaw II.).

Weiterführende Informationen in der DNB, NDB
Jean-Baptiste de la Valle
Giovanni Battista della Velle

Anm.: Vermutlich in Frankreich lebender Italiener.
Íñigo d. Ä. Vélez de Guevara y Tassis
Conde Íñigo d. Ä. de Oñate
Conde Íñigo d. Ä. de Villamediana

geb.: 1566
gest.: 1644
Anm.: Sohn des Pedro Vélez de Guevara, Señor de Salinillas (gest. 1584); Oberkämmerer des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); 1603-1613 spanischer Gesandter in Savoyen; 1616-1625 und 1633-1637 außerordentlicher spanischer Botschafter am Wiener Kaiserhof; ab 1622 Conde de Oñate und Conde de Villamediana; 1626-1629 spanischer Botschafter in Rom; seit 1633 Consejero de estado; ab 1638 Presidente del Consejo de Órdenes.

Weiterführende Informationen in der DNB
Íñigo d. J. Vélez de Guevara y Tassis
Marqués Íñigo d. J. de Guevara
Conde Íñigo d. J. de Oñate
Conde Íñigo d. J. de Villamediana

geb.: 1597
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Íñigo d. Ä. Vélez de Guevara y Tassis, Conde de Oñate (1566-1644); königlicher Kämmerer; spanischer Botschafter in London (1636-1638) und Rom (1646-1648); ab 1644 Conde de Oñate und Conde de Villamediana; 1648-1653 Vizekönig von Neapel; seit 1653 Consejero de estado; ab 1653 erster Marqués de Guevara.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Baptist Verda von Verdenberg
Graf Johann Baptist von Verdenberg

geb.: 1582
gest.: 1648
Anm.: Sohn des Görzer Juristen Jakob Verda; 1603 Promotion zum Dr. jur. in Pavia; ab 1607 Rat und 1611-1619 Prokurator der innerösterreichischen Hofkammer in Graz; 1620-1637 österreichischer Hofkanzler; seit 1629 kaiserlicher Kämmerer; ab 1637 Geheimer Rat; Erhebung in den Ritter- (1622), Freiherren- (1623) und Grafenstand (1630); vgl. Harald Tersch: Österreichische Selbstzeugnisse des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit (1400-1650). Eine Darstellung in Einzelbeiträgen, Wien 1998, S. 634f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Guglielmo Verdugo

geb.: 1578
gest.: 1629
Anm.: Sohn des Francisco Verdugo (1537-1595); spanischer und kaiserlicher Obrist; ab 1612 Kriegsrat in Brüssel und Gubernator von Geldern; 1620 nahm er Prinz Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in der Schlacht am Weißen Berg gefangen; seit 1621 kaiserlicher Kämmerer; ab 1623 Generalgouverneur der eroberten Unterpfalz (Rheinpfalz).

Weiterführende Informationen in der DNB
Bartholomäus Viatis

geb.: 1538
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Venezianers Bernardo Viatis (1504-1574); 1550-1557 Lehre beim Nürnberger Federmacher Hans Wollandt; 1557-1551 Aufenthalt in Lyon; ab 1569 Bürger von Nürnberg; 1570 Gründung einer Handelsgesellschaft mit den Nürnbergern Georg Forst und Melchior Lang; seit 1576 Genannter des Größeren Rats und ab 1583 Gassenhauptmann der Reichsstadt Nürnberg; seit 1591 gemeinsame Handelsgesellschaft Viatis & Peller mit seinem Schwiegersohn Martin Peller (1559-1629).

Weiterführende Informationen in der DNB
Christian Vitzthum von Eckstedt

geb.: 1592
gest.: 1652
Anm.: Sohn des Georg Vitzthum von Eckstedt (1551-1605) auf Kannawurf; Erbherr auf Kannawurf, Neu-Asseburg und Voigtstedt; spätestens seit 1626 kaiserlicher Obristleutnant; kursächsischer Obristleutnant und Obrist (bis 1639); danach kaiserlicher Obrist; 1652 Konversion zum katholischen Glauben.
Volckersdorff, Familie

Anm.: Im Jahr 1616 ausgestorbenes oberösterreichisches Adelsgeschlecht.
Graf Johann Sigmund von Wagensperg
Johann Sigmund Wagen von Wagensperg

geb.: 1574
gest.: 1641
Anm.: Sohn des (Johann) Balthasar Wagen von Wagensperg (gest. 1595); 1600-1607 Landesverweser der Steiermark; Kämmerer des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1607-1609 innerösterreichischer Hofkammerpräsident; 1609-1611 Statthalter von Innerösterreich; seit 1609 auch innerösterreichischer Geheimer Rat; Erhebung in den Freiherren- (1602) und Grafenstand (1625).

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Christian von Waldeck-Wildungen
Graf Christian von Waldeck-Eisenberg

geb.: 1585
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Grafen Josias von Waldeck-Eisenberg (1554-1588); 1588-1607 gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Wolrad IV. (1588-1640) Regent der Grafschaft Waldeck-Eisenberg (bis 1604 unter Vormundschaft); ab 1607 alleinregierender Graf von Waldeck-Wildungen; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; ab 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Betauete").

Weiterführende Informationen in der DNB
Bernhard von Waldow

geb.: 1592
gest.: 1658
Anm.: Sohn des Sebastian von Waldow (1564-1616); bis 1640 kurbrandenburgischer Hofmarschall; zuletzt dänischer Rat und Generalkriegskommissar.

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Adam d. J. von Waldstein

geb.: 1569/70
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Johann von Waldstein (gest. 1576); Konversion zum katholischen Glauben; Oberstlandrichter (1608-1611), Obersthofmeister (1611-1619) und Oberstburggraf (ab 1627) des Königreichs Böhmen; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; ab 1637 Geheimer Rat; 1628 Erhebung in den Grafenstand; seit 1631 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein
Albrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein
Fürst Albrecht Wenzel Eusebius von Friedland
Herzog Albrecht Wenzel Eusebius von Friedland
Herzog Albrecht VIII. von Mecklenburg
Herzog Albrecht Wenzel Eusebius von Schlesien-Sagan

geb.: 1583
gest.: 1634
Anm.: Sohn des Wilhelm von Waldstein (1547-1595); 1606 Konversion zum katholischen Glauben; 1607 kaiserlicher Hauptmann; 1615-1618 Obrist der mährischen Stände; kaiserlicher Obrist (1618), Generalfeldwachtmeister (1623) und zweimal Oberbefehlshaber der Armee des Kaisers (1625-1630 und 1632-1634); 1623 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1624 Fürst und seit 1625 Herzog von Friedland; 1628-1631 Herzog von Mecklenburg; ab 1628 Herzog von Schlesien-Sagan; 1634 Absetzung und Ermordung wegen Hochverrats; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Graf Maximilian von Waldstein

geb.: 1598
gest.: 1655
Anm.: Sohn des Adam d. J. von Waldstein (1569/70-1638); zunächst in spanischen Kriegsdiensten; ab 1620 kaiserlicher Obrist; seit 1622 Kämmerer, 1637-1642 Oberststallmeister und ab 1650 Oberstkämmerer von Erzherzog bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); ab 1647 Geheimer Rat; 1628 Erhebung in den Grafenstand; seit 1655 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der DNB
Anselm Kasimir Wambolt von Umstadt
Erzbischof und Kurfürst Anselm Kasimir von Mainz

geb.: 1583
gest.: 1647
Anm.: Sohn des Eberhard Wambolt von Umstadt (1546-1609); seit 1629 Erzbischof und Kurfürst von Mainz.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Graf Franz Wilhelm von Wartenberg
Bischof Franz Wilhelm von Osnabrück
Bischof Franz Wilhelm von Verden
Bischof Franz Wilhelm von Minden
Bischof Franz Wilhelm von Regensburg

geb.: 1593
gest.: 1661
Anm.: Sohn des Herzogs Ferdinand von Bayern (1550-1608), dessen Kinder 1602 zu Grafen von Wartenberg erhoben wurden; 1614-1621 Präsident des bayerischen Geistlichen Rates; 1621-1640 kurkölnischer Obersthofmeister und Geheimratspräsident; ab 1625 Bischof von Osnabrück; 1630/31 Bischof von Verden; 1630-1648 Bischof von Minden; seit 1649 Bischof von Regensburg; ab 1660 Kardinal.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Wilhelm von Welsperg
Bischof Wilhelm von Brixen

geb.: 1585
gest.: 1641
Anm.: Sohn des Christoph von Welsperg und Primör (gest. 1634); ab 1600 Domherr und 1627-1629 Domdechant in Salzburg; seit 1629 Bischof von Brixen.

Weiterführende Informationen in der DNB
Matthias von Werdemann
Matthias von Vertemate

gest.: 1647
Anm.: Schweizer Adliger; seit 1623 böhmischer Apellationsrat; 1624-1629 kaiserlicher Resident am französischen Königshof; 1629-1636 Reichshofrat; vgl. Oswald von Gschließer: Der Reichshofrat. Bedeutung und Verfassung, Schicksal und Besetzung einer obersten Reichsbehörde von 1559 bis 1806, Wien 1942, S. 223f.
Dietrich von dem Werder

geb.: 1584
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Gerlebogk, Görzig und Ziebigk; Page, Kammerjunker und Stallmeister des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); 1610 hessisch-kasselischer Rittmeister; danach bis 1622 Geheimer Rat und Oberhofmarschall in Kassel; 1623 anhaltischer Kapitän; 1631-1635 schwedischer Obrist; ab 1635 Unterdirektor der anhaltischen Landschaft; seit 1645 kurbrandenburgischer Obrist, Geheimer Rat und Amtshauptmann von Alt-Gatersleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vielgekörnte").

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Heinrich von dem Werder

geb.: 1578
gest.: 1636
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Gröbzig; bis 1635 Land- und Kammerrat des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Angehöriger des anhaltischen Ständeausschusses; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fortkommende").

Weiterführende Informationen in der DNB
Paris von dem Werder

geb.: 1623
gest.: 1674
Anm.: Sohn des Dietrich von dem Werder (1584-1657); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Reupzig und Bräsen; vor 1646 Page am Dessauer Hof; später anhaltisch-dessauischer Rat; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Friedfertige").

Weiterführende Informationen in der DNB
Graf Johann von Werth
Jan von Werth

geb.: 1591
gest.: 1652
Anm.: Geboren als Bauernsohn in Büttgen bei Neuss; zunächst in spanischen Kriegsdiensten, zuletzt als Rittmeister (1622); kurbayerischer Obristwachtmeister (1631), Obrist (1632), Generalwachtmeister und Feldmarschallleutnant (1634); seit 1634 kaiserlicher Kämmerer; 1638-1642 französischer Kriegsgefangener; 1642 Generalleutnant der kaiserlichen, kurbayerischen und kurkölnischen Kavallerie; 1643-1647 kurbayerischer General der Kavallerie; 1647/48 kaiserlicher General der Kavallerie; 1632 Nobilitierung; Erhebung in den Freiherren- (1635) und Grafenstand (1647).

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Peter Wesenbeck

gest.: 1637
Anm.: Sohn des flämischen Juristen Petrus Wesenbeck d. J. (1546-1603); zuletzt Gutsbesitzer in Waldau bei Bernburg.
Johann Christoph von Westerstetten
Bischof Johann Christoph von Eichstätt
Propst Johann Christoph von Ellwangen

geb.: 1563
gest.: 1637
Anm.: Sohn des Wolf Rudolph von Westerstetten (gest. 1597); 1603-1613 Propst der reichsunmittelbaren Propstei Ellwangen; seit 1612 Bischof von Eichstätt.

Weiterführende Informationen in der DNB
Wouter van Wijnbergen
Wolter van Wynberg

geb.: 1592
gest.: 1630
Anm.: Sohn des Hardewijker Bürgermeisters Sibert (Sywart) van Wijnbergen (gest. 1600); um 1626 Bürgermeister in Harderwijk.
Andreas Winß

gest.: 1638
Anm.: Geboren in Küstrin; 1621/22-1628 Hofprediger des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); 1629-1632 Pfarrer in Gernrode; 1632-1638 Pfarrer an der Bernburger Schlosskirche St. Ägidien und Hofprediger des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 469.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Adolph Wolff-Metternich zur Gracht

geb.: 1592
gest.: 1669
Anm.: Sohn des Hermann Wolff-Metternich zur Gracht (1542-1603); 1623-1627 Geheimer Rat und Kriegskommissar im Herzogtum Berg; 1627-1644 kurkölnischer Geheimer Rat; 1645-1656 kurbayerischer Geheimer Rat; 1646-1654 Erzieher des Kurprinzen und 1654-1656 Oberstkämmerer des Kurfürsten Ferdinand Maria von Bayern (1636-1679); 1637 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der DNB
Johann Jakob Wolff von Todtenwart

geb.: 1585
gest.: 1657
Anm.: Sohn des Speyrer Juristen Leonard Wolff von Todenwarth (1549-1606); ab 1603 Rechtsstudium in Altdorf, Marburg und Jena (Lic. jur. utr.); seit 1612 Syndikus und ab 1616 Stadtschreiber der Reichsstadt Regensburg; seit 1623 hessisch-darmstädtischer Rat; ab 1628 kaiserlicher Rat; 1635 Vertreter Hessen-Darmstadts bei den Verhandlungen zum Prager Frieden; 1645-1649 hessisch-darmstädtischer Gesandter sowie 1646-1649 Regensburger Bevollmächtigter bei den Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück; 1649/50 hessisch-darmstädtischer Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionskonvent; 1653/54 Vertreter Regensburgs beim dortigen Reichstag; 1623 Nobilitierung.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, Westfälische Geschichte
Anton Wolfradt
Bischof Antonius von Wien

geb.: 1581
gest.: 1639
Anm.: Geboren in Köln; 1612/13 Abt von Wilhering; ab 1613 Abt von Kremsmünster; 1623-1630 Präsident der österreichischen Hofkammer; seit 1624 Geheimer Rat; 1631 leitete er die Friedensverhandlungen zum Mantuanischen Erbfolgekrieg; im selben Jahr Erhebung in den Reichsfürstenstand und Ernennung zum Bischof von Wien.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Hans Erhard Wolfskeel von Reichenberg

geb.: 1605
gest.: 1659
Anm.: Sohn des Georg Sigmund Wolfskeel von Reichenberg; würzburgischer Rat und Amtmann von Remlingen; 1633/34 schwedischer Regimentsrat im Herzogtum Franken; ... 1649 kurmainzischer Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionstag.

Weiterführende Informationen in der DNB
Julius Albrecht Wolfskeel von Reichenberg

Anm.: Sohn des Georg Sigmund Wolfskeel von Reichenberg; würzburgischer Amtmann von Heidingsfeld.
Sigmund von Wolkenstein

geb.: 1554
gest.: 1624
Anm.: Sohn des Christoph von Wolkenstein (1530-1600); Erbherr auf Castel Ivano bei Ivano-Fracena.
Christian Wonna

geb.: 1594
gest.: 1638
Anm.: Sohn des Weimarer Seilers Gregor Wonna; Theologiestudium in Jena (ab 1612) und Wittenberg (seit 1617); ab 1619 Schulmeister und seit 1620 Pfarrer in Ortenburg; vgl. Carl Mehrmann: Geschichte der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Ortenburg in Niederbayern, Landshut 1863, S. 110f.

Weiterführende Informationen in der DNB
Hermann Wrangel

geb.: 1587
gest.: 1643
Anm.: Sohn des Hans Wrangel (gest. 1593); schwedischer Rittmeister (1608), Obrist (1616) und Feldmarschall (1621-1638); seit 1630 Reichsrat; 1643 Generalgouverneur von Livland.

Weiterführende Informationen in der DNB
Herzog Eberhard III. von Württemberg

geb.: 1614
gest.: 1674
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Friedrich von Württemberg (1582-1628); seit 1628 regierender Herzog von Württemberg (bis 1633 unter Vormundschaft); 1634-1638 Exil in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Johann Friedrich von Württemberg

geb.: 1582
gest.: 1628
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1608 regierender Herzog von Württemberg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB, NDB
Herzog Julius Friedrich von Württemberg-Weiltingen

geb.: 1588
gest.: 1635
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1617 regierender Herzog von Württemberg-Weiltingen; 1631-1633 württembergischer Regent für seinen Neffen Eberhard III. (1614-1674); seit 1634 Exil nach Straßburg.

Weiterführende Informationen in der DNB, ADB
Johann Wilhelm Wurmrauscher

Anm.: Sohn des oberpfälzischen Adligen Johann Kasimir Wurmrauscher (gest. 1619); bereits um 1636 pfalzgräflichen Hof zu Hilpoltstein; um 1642 Hofmeisteramtsverwalter des Pfalzgrafen Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein (1587-1644); 1646 Hofmeister und Wittumsrat der Pfalzgräfin Sophia Agnes (1604-1664).
N. N. Zaborsky (2)

gest.: 1636
Anm.: Böhmischer Adliger; zuletzt schwedischer Obristleutnant.
Ernst von Zanthier

geb.: nach 1602
Anm.: Sohn des Christoph Ernst von Zanthier (gest. 1621/22); Erbherr auf Brösigk; zeitweise Hofmeister der Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg (1579-1624); um 1636 kursächsischer Obristwachtmeister; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Notfeste").
Zar (Moskauer Reich) Wassili IV.
Fürst Wassili Iwanowitsch Schuiski

geb.: 1552
gest.: 1612
Anm.: Sohn des Bojaren Fürst Iwan Andrejewitsch Schuiski (gest. 1573); 1606-1610 Zar des Moskauer Reiches; seit 1610 polnischer Gefangener.

Weiterführende Informationen in der DNB
Aalen
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Aarösund (Årøsund)
weiterführende Informationen
Abano (Abano Terme)
weiterführende Informationen
Abensberg
weiterführende Informationen
Adorf
weiterführende Informationen
Adriatisches Meer
weiterführende Informationen
Aeolia (Aiolia)
Anm.: In der griechisch-römischen Mythologie Insel des Windgottes Aeolus.
Ägäisches Meer
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Ägypten
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Aderstedt
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Afrika
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Ahrensbök
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Aken
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Albanien
Albrechtsburg (Meißen)
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Alexandria
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Alikendorf
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Alkmaar
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Alpen
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Alphen aan den Rijn
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Alsleben
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Alsleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Altdorf
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Altenburg
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Altendresden (Dresden-Neustadt)
Altheim
weiterführende Informationen
Altmark
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Altona
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Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Alzey
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Amager, Insel
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Amberg
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Amboise
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Ambon, Insel (Pulau Ambon)
weiterführende Informationen
Amerika
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Amersfoort
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Ammer, Fluss
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Amöneburg
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Amsterdam
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Amstetten
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Andernach
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Angiari
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Anhalt, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Bernburg, Fürstentum
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Anhalt-Dessau, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Köthen, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Plötzkau, Fürstentum
Anhalt-Zerbst, Fürstentum
Ansbach
weiterführende Informationen

Anm.: Bis ins 18. Jahrhundert meist Onolzbach genannt.
Antvorskov, Schloss
Anm.: Ehemaliges Johanniterkloster südöstlich der dänischen Stadt Slagelse, das nach der Reformation in ein königliches Schloss umgewandelt wurde.
Antwerpen
weiterführende Informationen
Apeldoorn
weiterführende Informationen
Aquileia
weiterführende Informationen
Aquileia, Patriarchat
Arabien
weiterführende Informationen
Arendshorst
Anm.: Niederländische Siedlung an der Vechte westlich von Ommen (Overijssel).
Arendsee
weiterführende Informationen
Arktis
weiterführende Informationen
Arlesega
weiterführende Informationen
Arnheim (Arnhem)
weiterführende Informationen
Arnshaugk, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen.
Arnstadt
weiterführende Informationen
Arquà (Arquà Petrarca)
weiterführende Informationen
Artlenburg
weiterführende Informationen
Artois, Grafschaft
weiterführende Informationen
Asch (Aš)
weiterführende Informationen
Aschach an der Donau
weiterführende Informationen
Aschersleben
weiterführende Informationen
Asia
Anm.: Ehemalige Provinz des Römischen Reiches im Westen Kleinasiens (der heutigen Türkei).
Askanien (Aschersleben), Grafschaft
Assens
weiterführende Informationen
Asti
weiterführende Informationen
Athen
weiterführende Informationen
Atzwang (Campodazzo)
weiterführende Informationen
Auerbach
weiterführende Informationen
Augsburg
weiterführende Informationen
Aussig (Ústí nad Labem)
weiterführende Informationen
Avignon, Erzbistum
weiterführende Informationen
Baalberge
weiterführende Informationen
Babylon
weiterführende Informationen
Babylonien
weiterführende Informationen
Bacchiglione, Fluss
weiterführende Informationen
Badeborn
weiterführende Informationen
Baden (bei Wien)
weiterführende Informationen
Bärenrode
weiterführende Informationen
Baiersdorf
weiterführende Informationen
Balaton (Plattensee)
weiterführende Informationen
Ballenstedt
weiterführende Informationen
Ballenstedt, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Bamberg
weiterführende Informationen
Bamberg, Hochstift
weiterführende Informationen
Barby
weiterführende Informationen
Barwies
weiterführende Informationen
Basel
weiterführende Informationen
Baskenland
weiterführende Informationen
Basra, Ejalet (Basra Eyâlet)
weiterführende Informationen

Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Bassano del Grappa
weiterführende Informationen
Battaglia (Battaglia Terme)
weiterführende Informationen
Baunach
weiterführende Informationen
Bayerischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Bayern, Herzogtum bzw. Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Bayersoien (Bad Bayersoien)
weiterführende Informationen
Bayonne
weiterführende Informationen
Bayreuth
weiterführende Informationen
Beemster
weiterführende Informationen
Beesen
weiterführende Informationen

Anm.: Stammgut der Familie Krosigk.
Beilngries
weiterführende Informationen
Bentheim (Bad Bentheim)
weiterführende Informationen
Bentheim, Grafschaft
weiterführende Informationen
Berching
weiterführende Informationen
Berg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Bergedorf
weiterführende Informationen

Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Bergen
weiterführende Informationen
Bergen op Zoom
weiterführende Informationen
Berggießhübel (Bad Gottleuba-Berggießhübel)
weiterführende Informationen
Berlin
weiterführende Informationen
Bern, Republik
weiterführende Informationen
Bernau bei Berlin
weiterführende Informationen
Bernburg
weiterführende Informationen

Anm.: Bestehend aus der eigenständiger Tal- ("Stadt im Tale", entstanden aus den ehemaligen Teilen Altstadt und Neustadt) und Bergstadt ("Stadt vor dem Berge"), die erst 1825 vereinigt wurden.
Bernburg, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Besançon
weiterführende Informationen
Betuwe
weiterführende Informationen
Bevazzana
weiterführende Informationen
Beverwijk
weiterführende Informationen
Bevilacqua
weiterführende Informationen
Bibersburg (Červený Kameň), Schloss
weiterführende Informationen
Biendorf
weiterführende Informationen
Bischofteinitz (Horšovský Týn)
weiterführende Informationen
Bitterfeld (Bitterfeld-Wolfen)
weiterführende Informationen
Bizerta (Binzart)
weiterführende Informationen
Blankenburg
weiterführende Informationen
Blessano
weiterführende Informationen
Bode, Fluss
weiterführende Informationen
Böhlen
weiterführende Informationen
Böhmen, Königreich
weiterführende Informationen
Böhmerwald (Šumava)
weiterführende Informationen
Böhmisch Brod (Český Brod)
weiterführende Informationen
Böhmischer Wald
Anm.: Zeitgenössischer Sammelbegriff für den Böhmerwald, Oberpfälzer Wald, das Fichtelgebirge, Vogtland/Elstergebirge, Erzgebirge und Elbsandsteingebirge.
Boekel
weiterführende Informationen
Bösen
Anm.: Bereits im 17. Jahrhundert nicht mehr existierendes Dorf (Wüstung) in der Grafschaft Barby.
Bogense
weiterführende Informationen
Boizenburg
weiterführende Informationen
Bologna
weiterführende Informationen
Bommelerwaard
weiterführende Informationen
Bopfingen
weiterführende Informationen
Bordeaux
weiterführende Informationen
Borgesdorf
weiterführende Informationen
Borgo Valsugana (Burg im Suganertal)
weiterführende Informationen
Bormio
weiterführende Informationen
Bornhöved
weiterführende Informationen
Bornico
Anm.: Heute Ortsteil von Toscolano-Maderno am Gardasee.
Bosnien, Ejalet (Bosna Eyâlet)
weiterführende Informationen

Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs mit Hauptsitz in Banja Luka.
Boulogne-sur-Mer
weiterführende Informationen
Bozen (Bolzano)
weiterführende Informationen
Brabant, Herzogtum
weiterführende Informationen
Bramstedt (Bad Bramstedt)
weiterführende Informationen
Brandenburg an der Havel
weiterführende Informationen
Brandenburg an der Havel, Altstadt
weiterführende Informationen

Anm.: Damals selbständige Stadt.
Brandenburg an der Havel, Neustadt
weiterführende Informationen

Anm.: Damals selbständige Stadt.
Brandenburg, Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Brandenburg, Markgrafschaft
weiterführende Informationen

Anm.: Kernland des Kurfüstentums Brandenburg.
Brandenburg-Ansbach, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Brandenburg-Bayreuth, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Brasilien
weiterführende Informationen

Anm.: Portugiesische Kolonie.
Braunau am Inn
weiterführende Informationen
Braunfels
weiterführende Informationen
Braunschweig
weiterführende Informationen
Braunschweig, Herzogtum
weiterführende Informationen
Braunschweig-Lüneburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Braunschweig-Wolfenbüttel, Herzogtum
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Braunsdorf
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Breda
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Bredevoort
weiterführende Informationen
Breitenbrunn
weiterführende Informationen
Breitenstein
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Breitingen (Regis-Breitingen)
weiterführende Informationen
Bremen
weiterführende Informationen
Bremen, Erzstift
weiterführende Informationen
Brenner (Brennero), Pass
weiterführende Informationen
Brennerbad (Terme del Brennero)
weiterführende Informationen
Brennersee
weiterführende Informationen
Brenta, Fluss
weiterführende Informationen
Brescia
weiterführende Informationen
Breslau (Wrocław)
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Brieg (Brzeg)
weiterführende Informationen
Briel (Brielle)
weiterführende Informationen
Brigetio
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemaliges römisches Militärlager am pannonischen Limes.
Britannien
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemalige Provinz des Römischen Reiches.
Brixen (Bressanone)
weiterführende Informationen
Brixen, Hochstift
weiterführende Informationen
Brocken, Berg
weiterführende Informationen
Bruck an der Leitha
weiterführende Informationen
Bruck an der Mur
weiterführende Informationen
Brüssel (Brussels, Bruxelles)
weiterführende Informationen
Brünn (Brno)
weiterführende Informationen
Brusegana
Anm.: Heute ein Stadtteil von Padua.
Budin an der Eger (Budyně nad Ohří)
weiterführende Informationen
Budweis (České Budějovice)
weiterführende Informationen
Budwitz (Moravské Budějovice)
weiterführende Informationen
Bützow
weiterführende Informationen
Burg bei Magdeburg
weiterführende Informationen
Burghausen
weiterführende Informationen
Burghausen, Burg
weiterführende Informationen
Burgund, Freigrafschaft (Franche-Comté)
weiterführende Informationen
Burgund, Herzogtum
weiterführende Informationen
Burgundischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Buttstädt
weiterführende Informationen
Bystřice
weiterführende Informationen
Byzantinisches Reich
weiterführende Informationen
Cadiz
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Calais
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Calbe
weiterführende Informationen
Calenberg, Burg
weiterführende Informationen
Calvörde
weiterführende Informationen
Campo Marzo (Vicenza)
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Canal Grande (Venedig)
weiterführende Informationen
Canale della Giudecca (Venedig)
weiterführende Informationen
Canale Piovego
weiterführende Informationen
Cannstatt (Bad Cannstatt)
weiterführende Informationen
Caorle
weiterführende Informationen
Carnuntum
weiterführende Informationen

Anm.: Ehemalige römische Stadt mit Legionslager am pannonischen Limes.
Caselle
weiterführende Informationen
Castel Gandolfo, Päpstlicher Palast
weiterführende Informationen
Castel Ivano
Anm.: Burg bei Ivano-Fracena oberhalb des Suganertals (Valsugana).
Castello della Bellaguardia
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Castello del Catajo
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Castello San Salvatore
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Castelnuovo del Garda
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Castricum
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Catajo
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Cavalcaselle
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Celle
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Cervarese Santa Croce
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Cervignano del Friuli
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Châlons-en-Champagne
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Champagne
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Chemnitz
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Chiavenna
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Chile, Generalkapitanat (Capitanía General de Chile)
Anm.: 1609-1818 bestehender südwestlicher Teil des spanischen Vizekönigreiches Peru, der über die Grenzen des heutigen chilenischen Staates deutlich hinausging.
China
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Chioggia
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Christianshavn
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Anm.: Heute Stadtteil von Kopenhagen (København).
Cismon del Grappa
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Cittadella
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Cividale del Friuli
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Cloppenburg
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Coburg
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Cölln an der Spree
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Anm.: Heute Stadtteil von Berlin.
Cörmigk
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Coevorden
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Colbitz
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Colbitz-Letzlinger Heide (Garleber Heide)
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Colli Euganei
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Cologny
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Corbie
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Cordenons
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Cordignano
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Cornegliano
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Corvey, Stift
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Costozza
Anm.: Heute Ortsteil von Longare an den Colli Berici südwestlich von Vicenza.
Coswig (Anhalt)
weiterführende Informationen
Coswig, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Covolo del Butistone, Festung
Anm.: 1512-1796 eine habsburgische Enklave bildende Höhlenfestung ("der Kofel") in einer Kalkfelsenwand im venezianischen Tal der Brenta zwischen Primolano und Cismon del Grappa.
Cremona
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Crimmitschau
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Crossen (Krosno Odrzańskie)
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Crüchern
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Curtarolo
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Cyriaksburg, Festung
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Anm.: Damals vor den Toren der Stadt Erfurt gelegene Festungsanlage.
Czaslau (Čáslav)
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Dänemark, Königreich
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Dahme
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Dalmatien
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Damaskus
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Dankerode
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Dannenberg
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Danzig (Gdańsk)
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Darmstadt
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Dauphiné
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Davisstraße (Davis Strait)
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Deggendorf
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Deining
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Delden
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Delitzsch
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Delft
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Den Haag
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Desenzano del Garda
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Dessau (Dessau-Roßlau)
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Dettelbach
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Deutsch-Altenburg
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Deutschbrod (Havlíčkův Brod)
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Deventer
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Dieskau
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Diest
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Dietfurt an der Altmühl
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Dietfurt in Mittelfranken
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Dijon
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Dillenburg
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Dillingen an der Donau
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Dilsberg
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Dirschenbach
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Dithmarschen, Bauernrepublik
Dömitz
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Doesburg
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Dohndorf
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Dole
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Dolo
weiterführende Informationen
Donau, Fluss
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Donaustauf
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Donauwörth
weiterführende Informationen
Dordrecht
weiterführende Informationen
Dorfbach
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Drente (Drenthe), Landschaft
Anm.: Teil der Vereinigten Niederlande (heute Provinz Drenthe).
Dresden
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Dröbel
weiterführende Informationen
Dröbelscher Busch
Anm.: Waldgebiet am linken Saaleufer bei Dröbel nahe Bernburg.
Droyßig
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Dürnstein
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Duisburg
weiterführende Informationen
Dunkerque (Dünkirchen)
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Durlach
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Ebelsberg
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Eckartsberga
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Eckernförde
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Eemnes
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Eferding
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Egeln
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Eger (Cheb)
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Egerischer Sauerbrunnen
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Anm.: Mineralquelle bei Schlada (Slatina) im heutigen Franzensbad (Františkovy Lázně), rund 5 km nördlich von Eger.
Egerischer Kreis
Anm.: Verwaltungseinheit des Königreiches Böhmen.
Eggenberg, Schloss
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Anm.: Heute im Stadtgebiet von Graz gelegenen.
Eggenburg
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Ehrenbreitstein, Festung
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Anm.: Kurtrierische Festung am Rhein bei Koblenz (im Dreißigjährigen Krieg auch Hermannstein genannt).
Eichsfeld
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Eichstätt
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Eichstätt, Hochstift
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Eider, Fluss
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Eilenburg
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Eisack (Isarco), Fluss
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Eisenberg
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Eisfeld
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Eisgrub (Lednice)
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Eisleben (Lutherstadt Eisleben)
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Eisenach
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Elbe (Labe), Fluss
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Elburg
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Elmina, Festung (Castelo de São Jorge da Mina, St. George's Castle)
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Elsass
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Emden
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Enkhuizen
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Endorf
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Engelhartszell
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England, Königreich
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Enns
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Enns, Fluss
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Enschede
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Eremo del Monte Rua
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Erfurt
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Erfurt, Herrschaft
Anm.: Teil des Erzstifts bzw. Kurfürstentums Mainz.
Ergoldsbach
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Erlau (Eger)
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Erlau, Ejalet (Eğri Eyâlet)
Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reichs.
Ermelo
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Ermsleben
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Eschwege
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Esslingen
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Este
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Etsch (Adige), Fluss
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Ettal, Kloster
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Europa
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Évian (Évian-les-Bains)
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Faaborg
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Falkenberg
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Famagusta (Ammóchostos, Gazimağusa)
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Farkaschin (Vlčkovce)
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Favorita, Schloss
Anm.: Heute Augarten in Wien.
Fehrbellin
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Feldsberg (Valtice)
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Felizzano
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Ferrara
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Ferrieden
Anm.: Heute aus den Gemeinden Ober- und Unterferrieden (Landkreis Nürnberger Land) bestehend.
Feucht
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Fichtelberg (Oberfranken)
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Fileck (Fiľakovo)
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Filipinas (Philippinen)
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Finnland
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Fischamend
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Flandern, Grafschaft
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Fleitershofte (Fleitershoff)
Anm.: Heute möglicherweise nicht mehr existierendes niederländisches Dorf zwischen Oud-Milligen und Apeldoorn.
Flensburg
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Florenz (Firenze)
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Foça
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Fontanafredda
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Forchheim
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Fossa Drusiana
Anm.: Im Jahr 12 v. Chr. durch den römischen Feldherren Nero Claudius Drusus (38-9 v. Chr.) angelegter Kanal, von dem unter anderem angenommen wird, dass er den Rhein bei Arnheim mit der IJssel bei Doesburg verband.
Fränkische Alb
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Fränkischer Reichskreis
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Franken
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Franken, Herzogtum
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Frankenhausen (Bad Frankenhausen)
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Frankenmarkt
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Frankenthal
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Frankfurt (Main)
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Frankfurt (Oder)
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Frankreich, Königreich
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Fratting (Vratěnín)
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Freckleben
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Freckleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Frederiksborg, Schloss (Hillerød)
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Freiberg
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Freising
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Freising, Hochstift
Freyburg
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Friaul (Friuli)
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Friesland
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Frohnleiten
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Frose
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Fünen (Fyn), Bistum
Fünen (Fyn), Insel
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Fürstenberg
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Fürstenfeldbruck
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Füssen
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Fulda
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Galiläa
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Gals
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Galzignano
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Gamsen
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Gardasee (Lago di Garda)
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Gartow
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Gartz
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Gatterburg, Schloss
Anm.: Vorgängerbau des Schlosses Schönbrunn bei Wien.
Gaweinstal
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Gefell
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Gefrees
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Gelderland
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Geldern
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Gemen, Herrschaft
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Genf (Genève)
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Genfer See (Lac Léman)
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Gent
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Genua (Genova)
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Genua, Republik (Repubblica di Genova)
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Gera
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Gera, Fluss
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Geratshofen
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Germersheim
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Gernrode
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Gernrode, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Gernrode, Stift
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Gerolzhofen
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Giacopuzzi
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Gibraltar
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Giengen an der Brenz
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Gießen
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Gifhorn
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Giudecca (Venedig)
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Glatz (Kłodzko)
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Gleußen
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Glücksburg
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Glückstadt
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Göppingen
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Göppingen, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Herzogtums Württemberg.
Goerzke
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Göttingen
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Goldener Steig
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Goldkronach
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Golf von Venedig (Golfo di Venezia)
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Gommern, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Kurfürstentums Sachsen.
Goor
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Gorizia (Görz)
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Goslar
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Gotha
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Gottesgab, Bergwerk
Anm.: Im Jahr 1604 gegründetes Silbereisenbergwerk im Gleißinger Fels am Fuß des Ochsenkopfs bei Neubau/Fichtelberg (Fichtelgebirge).
Gottesgnaden
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Gottorf, Schloss
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Grabow
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Gradisca d'Isonzo
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Grado
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Gräfenthal
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Gran (Esztergom), Erzbistum
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Grafendorf bei Stockerau
Anm.: Heute Teil von Stockerau.
Graubünden (Freistaat der Drei Bünde)
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Graz
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Greding
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Greifenstein
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Greiffenberg (Gryfów Śląski)
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Grein
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Griechenland
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Grigno (Grims)
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Groebzig
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Gröna
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Gröningen
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Groenlo (Grol)
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Gronau (Westfalen)
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Groningen
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Groningen, Provinz
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Großalsleben
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Großalsleben, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Großbritannien
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Groß-Enzersdorf
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Großer Belt (Storebælt)
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Großer Plöner See
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Großnondorf
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Groß Oesingen
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Großwirschleben
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Grünhagen
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Güntersberge
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Güntersberge, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Güsten
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Güstrow
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Guinea
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Gunzenhausen
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Gustavsburg
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Anm.: 1632-1635 schwedische Festungsanlage an der Mündung des Mains in den Rhein.
Haarlem
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Haarlemmer Meer
Anm.: Mitte des 19. Jahrhunderts trockengelegter Binnensee in Nordholland zwischen Haarlem, Leiden und Amsterdam.
Haderburg (Castello di Salorno)
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Hadersleben (Haderslev)
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Haderslebener Förde (Haderslev Fjord)
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Hainburg (Donau)
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Halberstadt
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Halberstadt, Bistum
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Halberstadt, Hochstift
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Hall in Tirol
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Halle (Saale)
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Hamburg
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Hameln
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Hanau
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Hannoversch Münden
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Harburg
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Anm.: Heute Stadtteil von Hamburg.
Harburg, Herrschaft
Anm.: Teil des Herzogtums Lüneburg.
Hardenberg
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Hardenberger Heide
Anm.: Naturraum östlich von Hardenberg (Overijssel).
Harderwijk
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Hartenfels, Schloss (Torgau)
Hartheim
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Hartmannshof
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Harz
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Harzgerode
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Harzgerode, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Haseluenne
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Haßfurt
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Hattem
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Havel, Fluss
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Havelberg
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Havelland
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Hecklingen
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Heidelberg
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Heidenheim an der Brenz
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Heidenheim, Amt
Anm.: Ehemalige Herrschaft der Grafen von Helfenstein, seit 1448 (zur Grafschaft bzw. zum Herzogtum) Württemberg gehörig.
Heilbronn
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Heiliges Römisches Reich (deutscher Nation)
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Heilsbronn
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Heiterwang
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Heldrungen
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Hellbrunn, Monatsschlössl (Waldemsschlösschen)
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Anm.: Vermutlich 1615 erbautes Jagdschloss der Erzbischöfe von Salzburg.
Hellbrunn, Schloss
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Anm.: 1613-1615 erbautes Lustschloss der Erzbischöfe von Salzburg.
Helmbrechts
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Helmstedt
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Helsingborg
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Helsingør
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Hemau
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Henneberg, Grafschaft
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Herborn
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Heringen
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Hernals
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Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Heroldsberg
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Hersfeld
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Hersfeld, Stift
Anm.: Seit 1648 Fürstentum der Landgrafen von Hessen-Kassel.
Herzogenbusch ('s-Hertogenbosch)
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Hessen
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Hessen, Landgrafschaft
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Hessen-Darmstadt, Landgrafschaft
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Hessen-Kassel, Landgrafschaft
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Hettstedt
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Heusden
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Hierden (b. Harderwijk)
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Hietzing
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Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Hildesheim
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Hildesheim, Hochstift
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Hilpoltstein
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Hitzacker
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Höchstädt an der Donau
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Höxter
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Hof
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Hohenkammer
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Hohensalzburg, Festung
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Hohnstein, Grafschaft
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Hollabrunn
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Holland
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Holnstein
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Holstein-Pinneberg, Grafschaft
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Holstein, Herzogtum
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Honselaarsdijk (Honselersdijk), Schloss
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Horzelitz (Hořelice)
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Hoya
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Hoym
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Hühnerberg
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Hulst
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Hunneschans
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Anm.: Mittelalterliche Ringwallburg am Uddelermeer in Gelderland.
Hurlach
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Husum
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Ichtershausen
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Iglau (Jihlava)
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IJ, Meeresarm
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IJssel, Fluss
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IJsseloord, Schanze
Anm.: Bereits um die Mitte des 18. Jahrhunderts verschwundene Schanze an der Abzweigung der IJssel vom Niederrhein bei Arnheim.
Ilberstedt
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Île de Ré
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Ilmenau
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Ilmenau, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit der Grafschaft Henneberg.
Ilz, Fluss
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Indien
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Ingelmunster
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Ingolstadt
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Inn, Fluss
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Innsbruck
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Ipolydamásd
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Irland, Königreich
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Isar, Fluss
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Isenburg, Grafschaft
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Isselburg
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Isla Margarita
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Isola Rizza
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Isola di San Giorgio Maggiore (Venedig)
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Istrien
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Italien
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Itzehoe
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Jägerndorf, Herzogtum
Anm.: Schlesisches Teilherzogtum.
Japan
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Jena
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Jerichow
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Jerichowscher Kreis
Anm.: Verwaltungseinheit des Erzstifts Magdeburg.
Jerusalem
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Jeßnitz
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Jesteburg
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Jübar
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Jülich, Herzogtum
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Jüterbog
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Jütland (Jylland)
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Kärnan, Turm
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Anm.: Überrest einer in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zerstörten Burg bzw. Festung oberhalb der Stadt Helsingborg.
Kärnten, Herzogtum
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Kaiserebersdorf
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Anm.: Heute Stadtteil von Wien.
Kaiserslautern
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Kalbe
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Kalchreuth
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Kalkberg, Schloss (Lüneburg)
Anm.: 1371 zerstörte Burg, im 17. Jahrhundert Schloss und Garnison westlich der Altstadt von Lüneburg.
Kalmar
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Kamitz (Kamienica)
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Kampen
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Kanaan
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Anm.: Biblisches "gelobtes Land".
Kana (Qana)
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Kanischa (Nagykanizsa)
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Kapfenberg
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Karlau, Schloss
Anm.: Heute in Graz gelegene Justizvollzugsanstalt.
Karlsbad (Karlovy Vary)
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Karnische Alpen
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Kaspisches Meer
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Kassel
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Katalonien
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Katzenberg
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Kelbra
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Kemberg
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Kent, Königreich
Anm.: Eines der sieben angelsächsischen Königreiche des Mittelalters.
Kesselbusch
Anm.: Auenwaldgebiet an der Saale bei Bernburg.
Kiel
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Kindberg
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Kischützneustadt (Kysucké Nové Mesto)
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Klagenfurt am Wörthersee
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Klamm, Burg
Anm.: Burgruine oberhalb von Schottwien (Niederösterreich).
(Ehrenberger) Klause (Weiler-Klause)
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Klausen (Chiusa)
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Kleiner Belt (Lillebælt)
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Klein Komorn (Zalakomár)
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Klein Venedig, Schloss
Anm.: Heute nicht mehr existierendes südmährisches Lustschlösschen des Kardinals Franz von Dietrichstein in der Nähe von Mikulov.
Kleinwülknitz
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Klentsch (Klenčí pod Čerchovem)
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Kleutsch
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Kleve
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Kleve, Herzogtum
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Klipperberge
Anm.: Weinberg bei Bernburg.
Klötze
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Klosterneuburg