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Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: Januar 1637
[Inhaltsverzeichnis]
01. Januar 1637
02. Januar 1637
03. Januar 1637
04. Januar 1637
05. Januar 1637
06. Januar 1637
07. Januar 1637
08. Januar 1637
09. Januar 1637
10. Januar 1637
11. Januar 1637
12. Januar 1637
13. Januar 1637
14. Januar 1637
15. Januar 1637
16. Januar 1637
17. Januar 1637
18. Januar 1637
19. Januar 1637
20. Januar 1637
21. Januar 1637
22. Januar 1637
23. Januar 1637
24. Januar 1637
25. Januar 1637
26. Januar 1637
27. Januar 1637
28. Januar 1637
29. Januar 1637
30. Januar 1637
31. Januar 1637
|| [[Handschrift: 327v]]

Sonntag den 1. ⁄ 11. Januarij: 1637.

<Somnium de congressu Leonis, cum Libenti Animoa fort extravagant.>


Quod foelix, & faustum sit.


Ora et labora sine mora, Deus tibj aderit
omnj hora, et scrutando scripturas.


Mors tua, mors Christj, fraus Mundj,
gloria, cælj, et dolor jnfernj, sunt meditan-
da tibj.


Mitt dem allten Löw geredet, wegen Strahlendorffs.

|| [[Handschrift: 328r]]


Jn die kirche, einer guten Neẅen Jahrs
predigt zugehört.


Einen großen Safirrjng vmb 36 ThalerThlr: erkaufft,
vom Martin Granat, vorn Reichsmarschalck.


Der allte ReichsMarschalck ist selber bey
mir gewesen, hat abschiedt genommen, das present
von mir empfangen, (wiewol mitt großer endt-
schuldigung) Vndt wegen Stülingen <Doctor Richel1 Chur Bayrischer Vicecantzler hette eine person nicht nennen wollen, so gute bahrschaft beysammen hette, dem hette er das verzeichnüß vbergeben. Begehrt mitt dem Fürsten selbst zu tractiren.>, mitt mir geredet.


Fürst von Eggenberg hat wieder destwegen zu mir geschicktt,
seinen Secretarium.


Graf von Eberstein hat auch abschiedt genommen.


Zu Chur Cölln, zur Mittagsmahlzeitt gefahren,
allda der Churfürst von Meintz, Churfürst von Cölln,
der Ertzhertzogk, der Pfaltzgraf von Neẅburgk;
Jch, der Landgraf von Leüchtemberg, vndt Bischof
von Oßnabrück (als Chur Cöllns diener) am panckeet
geseßen, vndt splendide tractirt worden.

|| [[Handschrift: 328v]]


Chur Bayern, vndt andere Fürsten, haben sich
endtschuldigen laßen. Man hatt mediocriter
getruncken, vndt eine stadtliche musica gehabtt.


Nach der Mahlzeitt, ist gar treẅherziger
abschiedt, von beyden Churfürsten genommen
worden, wie auch vom Erzhertzog, welcher
mir, gar sehr gute mine gemachtt.


Je le devois accompagner, mais je l'ay
obmis, contre mon grè.


Nota: Chur Cölln, hat mich auf der rechten
handt sezen laßen an der Tafel, den Pfaltz-
grafen aber zur lincken gegen mir vber,
wiewol im waschen, vndt gehen, er
die oberstelle behalten.


Alle vnsere Offizirer vndt leütte,
seindt im hinaußgehen, aufgefangen,
vndt stadtlich tractirt worden.


Vom Conte d'Onnate, vndt Marquis de
Castagneda, beyden Spannischen bohtschaftern,
meinen abschiedt nehmen laßen. Sie haben es
gar wol aufgenommen, vndt sich bedancktt,
endtschuldigett, gratulirt, gar höflich.

|| [[Handschrift: 329r]]

Montag den 2. ⁄ 12. Januarij.


Jch habe laßen von dem Fürsten von Eggenberg abschiedt
nehmen, nochmalß, vndt noch an ihn geschrieben.


Eine Protestation dem ReichsMarschalck
Graven zu Pappenheim, insinuiren laßen, wegen
des vorgegangenen præcedentzstritts, daß es bloß
Jhrer Mayestät zu ehren, nicht aber mir,
oder andern Reichsfürsten, zu præjudiciren,
angesehen gewesen, davor ich solennissime
protestiret wollte haben.


An den<r> Marquis de Castagneda hatt zu mir
geschicktt, vndt an mich geschrieben, auch antwortt
begehrt, Jch habe sie ihm aber mündtlich ertheilett.


Gleißenthal (que i'ay honorè de mon pourtraict
d'or) vndt Stengel haben ihren abschiedt von mir
genommen. Jtem: der witzige Narr Jonaß.
Jtem: der Meckelburgische gesandte con gran dispiacere della
mia partenza. 1. Jl desire de pescher avec les vers
a l'hameau, c'est a dire anticiper les presents aux utiles.
2. M'a vendu 2 chevaux pour 100 DalersDal: a desbourser a <H.b>
<a> Schifelbergk. 3. A desirè blancquet. 4. Franz Albrecht Duc de Sachsen Lauenburg ne
peut rien faire a ceste cour en l'affaire de Meckelburg[.]
5. Ruse du Duc Adolphe a contrequarrer si Milde ne de- || [[Handschrift: 329v]]
meure icy, quoy que son Pere ne le void pas vo-
lontiers. 6. Chichetè de ma soeur. 7. Differend
pour les chevaux. 7. Heinrich Börstel a eu une lettre, de me faire avoir
2 mille ThalerThlr: mais a dit que c'estoit jmpossible.


hermannus de Werve hat mir seinen
clavem geschicktt.


Meiner besten sachen herrn Johann Loẅen hindter-
laßen, alß die schönesten kleider, so ich
auf dieser krönung getragen, sampt
aller zubehör, vndt der Kayserinn
Trinckgeschirr<den großen Bezoar nebenst ezlichen goldtstücken Vndt ducaten>, in einem versiegelten
eysernen grünen kästlein, sampt
noch andern preciosis. Er soll Sie
die beyden kleiderkasten, vndt das
eiserne kästlein, mitt ehistem, dem
Graf Friederich Casimir von Ortemburg
vndt seiner Schwester, in sichere verwah-
rung lifern. habe auch destwegen an Grafen
geschrieben. <Jl y a aussy de l'argenterie assavoir un bassin & esguiere[,] 2 chandelliers & mouchette, un flascon dorè.>


Nachm frühestück von Regenspurgk
in Gottes nahmen aufgebrochen, vndt ge-
fahren, biß nach hemmaw – – 3 [Meilen] || [[Handschrift: 330r]]
allda mich der Pfaltzgraf von Neẅburgk; wol zu
tractiren, vndt zu accommodiren befohlen, welches zwar
zimlich schlecht geschehen, aber man hatt mich gar nicht
begehrt außzuquittiren, daran mir eine schlechte ehre
wiederfahren, weil mirs der Pfaltzgraf am Chur
Cöllnischen panckeet, in præsentz vieler leütte,
mitt vielen complimenten <Selber> zugesaget.


Sanderßleben nach Regenspurg geschicktt, cum
epistolis, an Fürst von Eggenberg[,] an Johann Löw vndt mündtliche
commissiones, an den Culmbachischen, hamburgischen[,] auch Meckelburgischen ge-
sandten. Gott gebe mir Seine wiederkunft glücklich.


Die Grafen von Eberstein, vndt Solmß, sejndt auch
gestern zu vnß gestoßen, wie auch die Schwarzburgische gesandten.


Meilenm.
Von hemmaw, nach Teiningen
allda gefüttert, vndt bösen schneeweg gehabtt.
4
Nachmittags, nach Neẅenmarck
von dannen. auß, nacher hilpoltstain, an die
allte fürstin geschrieben.
1 gute Meilem.


Jl cuor doloroso, dopo il festino, dj Colonia
mà non spero, che sarà cosa dj rilievo.


Tutto quel ch'in me vedj, a vendicartj è pronto.
Con quest'armj t'ancisi, e tu con queste ancor m'ancideraj.2

|| [[Handschrift: 330v]]

Mittwoch den 4. ⁄ 14den: Januarij:


Sanderßleben, jst jn der Nachtt, von Regenspurg
wol wiederkommen, mitt schreiben, von Johann Löw
vndt Meinem bruder, auß Pohlen. Der Fürst von Eggenberg
aber, ist schon hjnweg gewesen. Jhre Mayestät der
Kayser, werden auch baldt folgen. Der König
hatt gestern, gar eine stadtliche Schlitten-
fahrt gehalten.


Meilenm.
Von Neẅmarck; nach Feichtt
alda gefüttert.
3
Von dannen nach Nürnbergk
allda schreiben von hilpoltstain bekommen,
eines vor mir gefunden, eines durchn bohten.
2


Der Allte Förstenhaüser ist zu mir kommen, vndt ist vber
seinem Sohn, gar treẅhertzig worden, parce que je l'ay obligè.


Artzney eingenommen, <Manna 4 loht, zimlich viel.>


Geörg von Till, ist wegen der allten hertzogin von
Hilpoltstain, bey mir gewesen. Sagt: ihr Silber
seye von vhralter façon, allhier gilt die
Mark (Gewichtseinheit und Münze)m: <weiß> bruchsilber: 7 ThalerThlr:[,] vergüldet bruchsilber
aber, 8½ ThalerThlr:[.] Pfaltzgräfin von Lützelstein
hat doch schon dem heckenthal befohlen, die zinßen
des versetzten Silbers allhier, richtig zu machen, || [[Handschrift: 331r]]
von der allten Nirtingischen wittiben, ererbten geldern.
Beym Müntzmeister kan man alleß also bekommen eben so
wol. <I'en ay escrit a la vieille Duchesse.>


Der Junge Graf von Eberstein, ist noch einmahl
zu mir kommen, abschiedt zu nehmen.


Der Allte Förstenhaüser, hat sich auch abermahl
mitt gutem raht bey mir eingestellt. Sein sohn hat
abschiedt genommen, wie auch der gewesene mein
küchenmeister, Wolf Salmuth, beyde gar treẅhertzig.


Zeitung daß die Stadt Erfurdt, sich b dem Banner, Schwedischen
general Feldmarschalck per accordo, vndt <en<r>>geben, vndt nur
36000 ThalerThlr: erlegen dörfen. Man sagt, Leiptzigk seye
auch vber.


Allhier zu Nürnbergk, sejndt alle landtkutzschen verar-
restirt
, wie auch zu Regenspurg damitt der Kayser den vfbruch
befördern könne.


J'ay sceu aujourd'huy; que l'Evesque de Wirtzburg
aye fait tresbonne mention de moy.


Der von Kreilßheim (der allten Marggräfin von
Anspach, Sofia, gebornen hertzoginn zu Braunschweig vndt Lüneburg
wittwen) hofmeister, vndt auß der Fränckischen Ritterschaft,
ist bey mir gewesen, mitt verwarnung, mich vor-
zusehen, weil zu Coburgk, Schwedisch volck läge.
Plat refus au reste, a cause de la pauvretè Franconne,
nonobstant la recognoissance de mes despens, & services.
&cetera

|| [[Handschrift: 331v]]


Er sagt auch, es samle sich vmb Schweinfurtt herumb,
eine armèe von 10 mille Mann vndter dem Geleen, nach dem
die Schweden, mitt ihrem einfall, vber 100 mille Ma ThalerThlr:
schaden gethan, dem bischof von Wirtzburgk. et cetera


Michel waßerbrenner ist bey mir gewesen. Will auf
die Ostermeße, wilß Gott, nach Bernburgk kommen.


Doctor Mejsterljn, hat mich auch besuchtt, vndt abschiedt genommen.


Die Schwartzburgischen Gesandten, haben mich bitten laßen,
zu frieden zu sein, daß Sie in mejnem comitat mittraysen
möchten. Sie vermeinen, auf Coburgk zu, wol fortzukommen.


Man hatt mitt verlangen, des hamburger
vndt Leiptziger bohten zu Nürnberg erwartett.

Freitag den 6. ⁄ 16den: Januarij. Trium Regum


Conversatio: mitt Monsieur Geydern, vndt Förstenhaüsern.


Meilenm.
Nachm frühestück vndt treẅhertzigen
abschiedt von Monsieur Geydern insonderheitt,
vndt von beyden Förstenhaüsern,
(apres avoir despendu[!] a Nüremberg
en 4e repas, cent Dalers) bin
ich mitt convoy fortgefahren, von
Nürnberg nach Forchem
Die zeittungen giengen gar gefähr-
lich, alß wenn Leiptzigk berennet[,] || [[Handschrift: 332r]]
die Naumburg von Schwedischen eingenommen,
auch Coburgk occupirt wehre. habe es
also auf gut glück wagen müßen.






5 —


Zu Forchhaim, hat sich der kastner wohl
erbotten. Ein capitän ist auch bey mir gewesen,
darf auf mein ansuchen, die festung nicht bey
der Nacht öfnen, will aber meinem zu
Nürnberg hinterlaßenen lackayen zu
seiner wiederkunft, die briefe laßen
abnehmen vndt mir zubringen. Er soll aber
biß es Tag wirdt, vorm Thor, in einer Müle
verbleiben.

Samstag den 7. ⁄ 17. Januarij.


Meilenm.
Von Forchheim nach Bambergk
nachm frühestück.
4


Die 7 Nürnberger Reütterconvoy, mitt
4 ThalerThlr: verehrung, wieder zu rück geschicktt,
vndt 10 Mußcketirer mittgenommen.


haben Gott lob, bißher, keine vnsicher-
heitt verspürtt. Wie es aber weitter
werden wirdt, stehet zu erwartten.


Zum Thumbprobst geschickt, ihn besuchen laßen. || [[Handschrift: 332v]]
Der Thumbprobst, hat wieder zu mir geschickt
gar höflich, vndt sich wol erbiehten laßen.


Gestern ist ein Ambtmann auf drey
meilen von hinnen <zu Zeill>, von einer Schwedischen
partey, aufgefangen vndt weggeholet
worden. Dörften also einen vnsichern weg haben.


Der vor verlorne geachte lackay,
ist mir von Nürnberg, Gott lob, wol
wiederkommen, mitt schreiben von Geydern & libbro,
tanto stimato, co'l titolo: Jl Principe deliberante.


Abends hat man allhier zu Bambergk aviso gehabtt,
es wehre heütte der feindt noch näher alß gestern
kommen, in dem er auf zwo meilen hinan biß an
Baunach gestreifft, derowegen hette man auch
die brügken vber das waßer abwerfen müßen,
An theilß ortten, wehre auch der Mayn gefroren,
dörften Morgen noch näher kommen. Der OberSchultt-
heß Löschwitz hat mirs sagen laßen, vndt mich
warnen.


Baldt darauf ist der hamburger bohte ankommen.
Leßett mir sagen, es seye dißeyt Coburg noch
wol fortzukommen, ienseyt aber streiften die
Schwedischen partyen zu 30[,] 40 starck,
nehmen den raysenden leütten, das ihrige ab, || [[Handschrift: 333r]]
wie auch dem landtManne, würde also von Coburg auß,
schwehrlich forttzukommen sein. Gott wolle vnß
guten raht mittheilen.


An Geydern habe ich wieder geschrieben.


Mitt dem hamburger bohten auch conversirt, vndt seine
bohtenzeittungen angehört. Er hat mir auch müßen
alle seine briefe weysen. Zween habe ich erbrochen
vndt mitt meinem Secret, wieder versiegelt,
(so schreiben an gute bekandten wahren) habe aber
nichts vor mich gefunden.

Sonntag den 8. ⁄ 18den: Januarij.


Meilenm.
Nachm frühstück, da der OberSchultheß,
Leschwitz, auch zu mir kommen, vndt mir gerah-
ten, auf Cronach zu raysen, bin ich gezogen von
Bambergk, auff Weißmann
in 8½ stunden, zimlich böser weg,
vndt bergicht, der præcjpitzien halben,
gar gefährlich. Weißmann gehöret
auch inß Stift Bamberg, ein feines Städt-
lein, alda mich der pfleger, einer <Johann gottfriedt> von
Murach besuchtt, vndt willkomb geheißen. || [[Handschrift: 333v]]
etcetera[.] hat auch darnach mitt mir Tafel
gehalten, wiewol er vnpaß, darnach
ist auch der Rudelstedtische gesandte
zu mir, zur Tafel gekommen, der
Arnstedtische hat sich endtschuldigen laßen.



5

Montag den 9. ⁄ 19den: Januarij.


Gestern abendt, hatte man aviß,
daß die Schwedischen, biß auf eine
meile von Kronach, streiffen theten.


Diesen Morgen hat der pfleger seine höfljgkeitt
in eine grobheitt verkehret, vndt von der außlösung
(die er mir doch selber vertröstet) nichts wißen
wollen. Dieweil dann der wirth etwaß
zu viel gerechnett, hat ihm mein Secretarius
ein par ThalerThlr: weniger geben. Darüber weil
mir der wirth nichts gesagt, bin ich darvon
gefahren, vndt der pfleger ist heütte nicht zu
mir kommen, vorgebende, er seye kranck.


Alß ich nun vndter das Thor gekommen, vndt
der wirth einen auflauf gemachtt, haben
vnß die Soldaten vndt bürger nicht wollen
hinauß laßen. Jch bin zwar mitt ge-
waltt, sampt einem raysigen, durch- || [[Handschrift: 334r]]
passirt, wiewol die lunten aufgepaßt gesehen,
vndt herr omnes mitt grimm zusammen gelauffen,
haben auch mein hernachfolgendes leib: vndt
handtroß nicht durchgelaßen, sondern das Thor
hindter mir sampt den Schlagbaẅmen
zugeschlagen, vndt 5 meiner raysigen aufge-
halten. Wehre auch durch vielerley wortt-
wechßlung, fast zur Thätligkeitt gelangett.
Jch habe zwar dem insolenten wirdt, einen
ducaten, an stadt zween ThalerThlr: nachschigken
laßen. Man hat ihn aber im wirtzhauß suchen
müßen, vndt es scheinet der pfleger habe ihn fa-
vorisirt. habe also wol eine halbe stunde
vorm Thor wartten müßen, vndt diesen
despect leyden. Werde es aber resentiren.


Meilenm.
Die Schwarzburgischen gesandten, von denen der Ru-
delstedtische abermals heütte mitt mir ge-
frühestücktt, haben sich naher Kronach
zu gewendet, lieget auch auf zwo
meilen weges vom weißmann. Jch bin, so
wol vmb verhoffender mehreren sicherheitt,
alß anderer vrsachen willen, auf Culmbach
zu gefahren, vndt in der Stadt logirt worden.







2

|| [[Handschrift: 334v]]


Dieweil Mein herrvetter Marggraf Christian, eben
heütte, mitt seinen Jungen printzen, naher Bareyt
verraysett, vndt die Marggräfin sampt den
Freẅlein auff der Festung Plaßemburgk ge-
laßen. Die Marggrävin hat zweene Rähte
<Müffling, vndt Termen> zu mir geschicktt, vndt mich annehmen, auch
sich excusiren laßen, daß Sie mich in abwesen
ihres herren, aufm Schloß nicht tractirte
wollte mir auch nicht gern vngelegenheitt
machen, den hohen bergk, vndt bösen
schneeweg hinan zu ziehen, oder meine abge-
müdeten pferde noch mehr außzumatten,
mitt vielen höflichen complimenten. Je crains,
que l'on me fera le mesme tour, que l'on
m'a jouè a Weißmann, & Hemmaw.


Jch habe dem Thumbprobst, Stadthalter,
Oberschultheßen, Cantzler, vndt Rähten
zu Bamberg berichtett, wie höflich,
ich zu Weißman tractirt worden, auch
vmb bestraffung solches exceßes andere
weitterungen zu verhüten, sie gebehten.


Mes chevaux n'ont pas eu assèz d'avoyne
nj mes gens assèz a manger, a l'escuirie. <On n'a donnè qu'une livre de chair pour homme, un pain, & point de biere.>

|| [[Handschrift: 335r]]

Dienstag den 10. ⁄ 20. Januarij: 1637.


eDiesen Morgen ist Otto vonn Pott<fBoden>ghausen zue Jhrer fürstlichen gnaden ins logiment
kommen, Sy zue besuchen, vnnd haben sich allerley miteinander
vnterredt, darnach haben Sich die Gestrigen deputirden
auch wieder eingestellt, vnnd Jhrer fürstlichen gnaden vnderthänig aufgewartt,
hvndt ich bin von der Fraw Marggrävin hinauf auf die
Plaßemburgk invitirt worden, welches dann, in einer
sehr grimmigen kälte geschehen. Da haben Jhre Liebden
benebenst dero beyden Fraẅlein, mitt mir in Mei-
nem losament Tafel gehalten. Meine Junckern,
vndt der von Müffling, seindt auch vom Marschalk
dran gesetzt worden. Alß der erste gang
vorbey ist der Marggraf Christian, Mein herr vetter
nebenst dero beyden Printzen, auch darzu kommen,
vndt haben vnß allerley mitteinander besprachtt.
Guter raht ist theẅer gewesen.


Zeitung daß die Schwedischen von Coburg 36000 ThalerThlr: begehrt,
en cas de refus, vbel zu hausen gedroẅett.


Jtem: daß sie aufn hoff, vndt Eger zu, etzliche
Regimenter schigken.


Jtem: von Cronach von Schwarzburgischen gesandten dergleichen
aviß bekommen, daß die parteyen starck gehen,
vndt schwehrlich durch zukommen.


Le froid est si excessif, que nous n'avons sceu nous
eschauffer. Jch habe selber eine starcke goße bawms- || [[Handschrift: 335v]]
dick auß einer rinne gesehen, deren præcipirte[!]
rapiditet nicht verhindern können, das die kälte
biß auf den bodem[!] durchgedrungen, vndt also die
goße biß auf den grundt, in Plaßemburg, gantz
eyß gefroren gewesen.

Mittwoch den 11. ⁄ 21. Januarij.


On a fort beu aujourd'huy, & moy mesme avec
Monsieur le Marquis, icy a Plaßemburgk.


Aviß: daß neẅlich ein Gesandter vom hertzogk
von Aldemburgk, ohne respect des Bannirischen
paßes (welchen er bey sich gehabtt) seye von den
Schwedischen parteyen vberfallen, geplündert, vndt
biß aufs hembde außgezogen worden. Ob er auch
schon mitt hartter mühe, seine kleider, vndt
pferde wieder bekommen, hat sich doch sein geldt
nirgends finden wollen. So seindt auch
neẅlich nahe vor Weymar, hertzog Ernsts
seine wägen spoliirt, vndt aufgehawen worden.


Aviß: daß Götze, Jean de Werth, vndt
hatzfeldt sich mitt den darmstedtischen völckern
coniungirt, in die 24000 starck, recta auff || [[Handschrift: 336r]]
den feindt zu, gehen. Geleen gehet mitt einer
partie von 1500 starck, auf den Thüringer waldt zu.
Dörfte also in kurtzem, der zustandt sich endern.


Nachmittags getantzt in der Freẅlein gemach, auch
allda gegeßen.


Mitt dem Obrist leutnant Lychawer, bekandt worden.

Freitag den 13. ⁄ 23. Januarij.


Mitt dem Marggrafen, vndt Jhrer Liebdens angehörigen
in der Schloßcapelle predigt gehört, auß dem
Propheten Nahum3:


Der Cantzler Fehljsch ist von Regenspurg wieder-
kommen. Saget: der Kayser seye abermals
gar schwach worden, eben wie man ein königreich
spielen wollen, darüber alle fröligkeitt einge-
stellet worden. Es kan auch derowegen der auf-
bruch so baldt nicht erfolgen. Der Kayßerliche
secours wie gestern vermeldet, wirdt gewiß
dem Churfürsten von Sachßen, zu hülf geschicktt.
Banner will tractiren. Prosequirt aber inte-
rim seine victorien, gestaltt er dann die Torgawer
brücke wegbekommen, vndt 2 mille pferde, vber die
Elbe geschicktt. Mitt resitution der Pfaltz, stehe
es in guten terminis
, daß nemlich die Churdignitet || [[Handschrift: 336v]]
solle bey dem Churfürsten von Bayern, vndt deßen
Sohn verbleiben, hernacher aber den Pfältzischen kindern
wieder anheimb fallen. Die Oberpfaltz solle alsobaldt
restituirt werden, iedoch daß Engellandt, geldt
darvor erlege, so dem Kayser vorgeschoßen
vndt die Pfalz davor oppignorirt worden. Dörfte
also Engelland lieber das geldt also spendiren, alß sein
landt in gefahr, vndt in einen vngewißen krieg
stürtzen. Homo proponit, Deus disponit.4
Die Tractaten zu Cölln, mitt Frankreich sollen
auch jhren fortgang gewinnen. Die
Churfürsten, wie auch ihre gesandten, seindt
schon im aufbruch begriffen zu Regenspurg[,]
haben bißhero wegen der arrestirten landt-
kutzschen nicht fortkommen können.


Zeitung daß Torgaw gewiß vom Banner occupirt seye.


Abschiedt diesen abendt, vom Frawenzimmer ge-
nommen, in des Marggrafen losament.

Samstag den 14. ⁄ 24.den Januarij.


Die grimmige kälte hat etwaß nachgelaßen.


Nachm frühstück, mitt Marggraf Christian Vndt
seinen Söhnen von Plaßemburg durch Culmbach
hinauß gefahren in bösem glatten wege, || [[Handschrift: 337r]]
vndt im felde Treẅherzigen abschiedt voneinan-
der genommen.


Meilenm.
Jch bin heütte gefahren biß nach Wonsiedel
durch einen bösen, vngebahnten, bergichten,
Tiefen schneeweg, Seindt zwar
habe aber neündte halb stunden damitt
zugebrachtt, vndt ist dadurch meinen
pferden sehr wehe geschehen, bevorab in
einem futter, weil vndterwegens
nichts zum besten. Auf drey meilen
von Culmbach, kahmen wir auf den
flecken, das Gefreß zu, war aber
wenig alda zu beißen vorhanden. Vom
Gefreß förters eine meile lieget
die Ne Weyhestadt. Vmb acht
vhr zu abends, bin ich erst nach Wonsiedel
gelanget, vndt seindt dem vmbwerfen, ezlich
mahl, gar nahe gewesen, auch wieder die baẅme
angefahren, daß die kutzsche schaden genommen.


5


Mein gewesener page Rabensteiner ist
mir zum geleidts mann zugeordnet worden,
hat mich auch zu Wonsiedel tractiren laßen,
vndt ist gar fleißig gewesen.

|| [[Handschrift: 337v]]

Sonntag den 15. ⁄ 25den: Januarij.


Jch habe die salvaguardien des Kaysers
vndt Königs, so in optima forma Margraf Christian
ertheilt worden, vndt mir communicirt worden
abschreiben, vndt zu meinen acten legen laßen.


heütte bin ich allhier zu Wonsiedel still gelegen,
habe vormittags predigt gehört, Nachmittags aber
nacher Regenspurgk geschrieben, mitt eigenem bohten.

Montag den 16. ⁄ 26. Januarij.


Meilenm.
Nachm frühstück, vndt a Dieu dem Rabensteiner,
von Wonsiedel nach Eger, gefahren
in Sechs stunden. Donnè a Rabensteiner, un anneau.

3


Zeitung daß Torgaw gewiß vber, vndt Wilstorf
destwegen, <weil ers liederlich verschertztt> in arrest genommen worden.
Die Schwedischen haben das landt biß hindter Altemburg
in contribution <gesezt>. Die Stadt Leiptzigk erwartett
deß Kayserlichen secourßes, welcher albereitt im an-
zuge ist. Leßle vndt der Landgraf von heßen, seye von
den hatzfeldischen vmbringett.


Der ChurSäxische general adjutant Fischer,
so zum hatzfeldt geschickt wirdt, hat mich
besuchtt, vndt mir zugesprochen.


5 ThalerThlr: par semaine; pour moy, & chacun
des miens, 4 Gulden (florenus)f: pour un valet, 4 Gulden (florenus)f: pour bois; &
chandelles, & logis, et payer le vin a part.

|| [[Handschrift: 338r]]


<Ein char haber (seindt 32 nap, deux nap pour cheval en 24 heures) gilt an itzo 6 Gulden (florenus)f:[.]>


Der Oberste wachmeister[!], vom Dann<Wallsteinischen> Regiment
<Dannenzahl genandt> hat mich auch gebehten diesen abendt, zu gaste,
vndt mich einge besuchtt. Ie me suis excusè au soupper.


J'ay sceu aujourd'huy, la mort de Bila mon
gentilhomme de chambre, & commissaire au baillage de
Ballenstedt, non sans mon grand regret.


Zu Torgaw; sollen die Schwedischen, 7 Regi-
menter rujnirt haben, bestehende ohngefehr, in
3000 Mannen, zu roß vndt fuß.


An den hertzogk von Altemburg geschrieben, wegen durchkommens.


Artzney gebrauchtt, Manna. Elle couste deux fois autant,
qu'a Noremberg. Le loht illecq 6 Creuzercr: icy: 12 Creuzercr:[.]


Der Medicus allhier, ist Nachmittags bey mir gewesen,
vndt hat sich voriger kunde, vndt cur erinnert.


Nach Lei Weymar abermals auch geschrieben,
an die hertzoge, vndt Kersten den lackayen da-
hin abgefertigett. Gott gebe zu glück, vndt be-
wahre vor allem vnheyl. Kein bohte hat dahin
lauffen wollen, wegen der großen gefahr, vndt vnsicherheitt.


Nach Teisingen habe ich auch geschrieben, an her-
tzogk Julius henrich von Sachßen Lawenburg wegen || [[Handschrift: 338v]]
der sicherheitt durchzupaßiren.


Rationes jmpulsivæ nacher Anhaltt,
vndt hollstein sine mora zu raysen.
1. L'Estat de Madame pour accoucher,
& son desir de me voir encores.
2. Liberation de mon pauvre
pays, tant oppressè.
3. L'affaire pressant de Mecklenburg
tant pour moy, que pour ma soeur.
4. Jtem: celuy d'Ortemburg[.]
5. Jtem: celuy de Weymar.
6. Jtem: de Krannichfeld blè & argent.
7. Jtem: l'assistance d'Anhalt.
8. Jnterposition pour la paix.
9. Assistance personelle
au baptesme.
10. Bagage a Dessa.
11. Desordres a Ballenstedt[,]
Hazgerode[!] & Bernburg[,]
mort de Bila & Schumann.
et cetera
12. Faute d'argent, a
m'entretenir plus long
temps, hors du pays.
13. Don de continence,
<fort malaysèe.>


Rationes contra:
1. Je n'ay nul passeport
de pas une des parties.
2. Le grand danger de passer,
mesmes avec passeport, comme
est arrivè aux Ambassadeurs d'Altemburg[.]
3. La hayne des Swedois.
4. Soupçon de l'Empereur &
5. Esperances de la cour, que
je retarderois moy mesme.
6. Esperances circomvoysines.
7. Jalousie qu'on me porte a
la patrie, & mes persecutions.
8. La mesme en Holsace
joinct a la malherberie.
9. Le grand froid, contre
lequel partie de mes gens
sont mal munis, a voyager.
10. Ni en Anhalt, nj en
Hollstein, ma venüe ne
sera profitable, ains plustost
en charge a ceste fois calamjteuse.
11. Jnimitiè & rancune
vindicative de l'Electeur
de Saxe, lequel me pour-
roit jouer un mauvais tour.
12. Dentifricium.

|| [[Handschrift: 339r]]


Gesteriger dißcurß mitt dem Medico, Doctor Meyer, war
vndter andern dieser: Weil er vernehme daß ich contra cal-
culj generationem, wie auch die melancholiam, vndt viele
galle, Jtem: hitze der leber, &cetera noch zum andern Mahl
den Sawerbrunnen, (vermittelst Göttlicher verleyhung
vndt Segen) gedächte zu gebrauchen, vndt Also, zwey Jahr
nacheinander die cur zu continujren, welches er dann
vor sehr rahtsam vndt guht, den morbis auß dem grunde
zu helfen, auch daß sie nicht einwurtzelten, zu præcaviren,
vors beste hielte, so wüntzschte er, daß wir im halben
Junio möchten anfangen, wilß Gott, dieweil die
hitze alßdann noch temperirt pflegte zu sein, die
victualien am besten zu bekommen, auch sonsten andere
commoditeten alßdann sich eraigneten. Vier wochen
köndten wir trincken, wo ferrn Frawenzimmer
mitt zöge, darnach 12 oder 14 tage baden im Carlßbadt.
Man möchte es auch 14 tage zuvor anhero avisiren,
so sollte daß losament, mobilien, vndt vtensilia
bestellet worden. Einen koch vndt einkäuffer, köndte ich
mittbringen, auch mitt dem kastner zu Waldtsachßen
tractiren laßen, wegen fische vnd anderen proviandts,
auch wol etwas mittbringen. Jm herbst vnd lenzen seindt
viel pacienten im Carlßbadt. Solches vertheẅret die losamenter,
vndt victualien. Der Medicus im badt, wirdt allhier nicht || [[Handschrift: 339v]]
sehr gelobett, Soll nicht promovirt haben. Je pourrois
donc vaquer a ma santè & faire mes affaires, a la
cour Jmperiale. Homo proponit; Deus disponit.5


Jch habe einen schweißtranck gebrauchtt, vndt
darauff, im Schwitzstübelein geschwitztt.


Nachmittags, habe ich meine pferde laßen
im Schlitten probiren, durch Nostitzen.


Mein lakay, so ich gestern Nachmittags
verschickt, hat durch einen Mann, so ihm begegnett,
anhero berichten laßen, es sollten die Schwedischen
von Schletz vndt derer örter, schon aufgebrochen
sein, dörfte also die armèe zusammen ziehen.

Donnerstag den 19. ⁄ 29. Januarij.


Daß wetter ist allhier zu Eger, diese
Nachtt vndt heütte gehlingen aufgegangen,
also daß ich mich billich vor großem gewäßer
vndt vbelen fortkommens, auf meiner
rayse, zu befahren. Deus providebit.6


Meine rechnungen vbersehen, vndt befunden
daß innerhalb eines halben Jahres frist,
ich bey zehentausendt Thaler außgegeben,
da ich doch in wehrender solcher zeitt, nicht
einen pfenning auß Meines Fürsten- || [[Handschrift: 340r]]
thumbs intraden, nehmen können, darüber
sich billich zu verwundern, vndt Gottes segen zu preisen.


Jch kan es selber auch kaum außdencken, wie es zu-
gegangen sein muß, daß ich darumb keine schulden
gemachtt, außer etwas weniges, so ich von Meiner herzlieb(st)en
gemahlin an Weymarischen geldern aufgenommen.


Nacher Nürnbergk, an Monsieur Geydern, gegen
abendt, geschrieben, vndt abgefertigett.


Jm pickeet mitt Rindorfen gespielt.


Ein Obrist leutnant ist herkommen, mitt bericht: der Banner
gienge mitt Seiner gantzen armèe vndt artillerie, auf
Wittemberg zu, hette 5 mille pferde aber, auf Kemnitz
vndt Freyberg zu, commendirt, vndt das meiste landt
zu Meißen, in contribution gestellett. Wilstorf
wehre zwar in arrest genommen, aber die andern
Obersten, alß beyde Schleinitz, Dähne vndt andere
(wie man erst außgeben,) wehren nicht gefangen,
zu Dresen[!], gienge es schlecht her, wegen vielen
<landt>volcks, vndt mangels an proviandt. Es hetten
sich zu Torgaw, in die 1000 knechte, freywillig
vndt vngezwungen, <bey> den Schwedischen vndtergestellet.
Oberster Werder, Oberster Schlammerßdorf vndt
andere, sollten auch wieder aufs neẅe zum feindt
gegangen sein, vndt zu halberstadt sich, vndterhalten lassen.

|| [[Handschrift: 340v]]

Freitag den 20. ⁄ 30. Januarij.

<Somnia horrida et terrifica gehabtt.>


Mitt langer weile die zeitt zugebrachtt.
Geschrieben, gelesen, in diesem Thawwetter,
zweene von Pellnitz, seindt anherokommen,
mitt den ihrigen, von Zwickaw sich
salvirende, wegen der Schwedischen gefahr.
Sie sagen auch, die Stadt Leiptzigk,
seye allbereitt occupirt, das schloß aber noch nicht.


Jn der picquet karte, mich exercirt, mitt Rindorff[.]
Der Doctor Medicinæ, ist auch bey vnß gewesen.


Schreiben vom Marggraf Christian, vndt
communication seiner avisen. Torgaw
ist vber neben dem Elbpaß vndt den schantzen
den 5. huius wehre die besatzung ohne Ober-
gewehr
, vndt mitt hindterlaßung
der Fähnlein, vndt Standarden, außge-
zogen. Banner, Gustavus vndt Stallhanß
hetten in der person, da gehalten.
Jn der Stadt hetten gelegen 6 Regiment[!]
als des general Major Wilstorf, das leibregiment[,]
ein squadron dragoner, das Dehnische[,] || [[Handschrift: 341r]]
das Rochawische vndt Boßische Regiment
zu Roß, wie auch das Schleinitzische.
Von diesen Regimentern, wehren in der stadt
blieben 12 fähnlein, 4 Tragoner Fähnlein,
vndt 32 Standarden, die cavallery hette
sich mehrentheilß vndterhalten laßen,
bekahmen stracks 10 ReichsthalerRthlr: auf die handt.
Die andern aber, musten auf gnade vndt vngnade
abziehen, vndt wurden theilß auf der brügken,
theils hernach draußen geplündert, vnangesehen
das es bey leibsstraffe verbotten, auch die Offi-
zirer wacker drauf prügelten. Die Jnfante-
rie ließe sich auch mehrentheilß vndterstellen.
Darauf wurde die Stadt vndt Schantze mitt
Schwedischem volck besetztt, vndt nahm der General
Bannier sein quartier aufm Schloße[,] behielten den
Obristen Wolferßdorf oder Wilstorf, Jtem: den general Major
Dehnen, vndt Obrist Rochaw selbiges abends bey
sich, zur Tafel, den 7. huius wurden 3 mille pferde nach
Dresen[!] commandirt, vndt auch nacher Wittembergk
theilß sagten, die armèe gienge zu rück, auff
Leiptzigk, das vbrige läge noch hindter dem Thüringer || [[Handschrift: 341v]]
walde, vndt Heßen. Das landt zu Meißen,
vndt die Städtlein darinnen, werden von den
Schwedischen, nach ihrem gefallen, gebrandtschätzet,
der Oberste Bose, soll auch auß Zwickaw
gewichen sein. General Bannier soll nicht
mehr, alß 15 schöße auß groben Stücken,
in Torgaw gethan, dargegen ihme die vnserigen
mitt keinem schuß, weder auß Stügken,
noch Mußckeeten geantwortett,
sondern stracks zu accordiren, begehrt.


Jch habe Meinem vetter wieder
geschrieben vndt vor die communication gedancktt.


kZeitung Daß daß Schloß zu halle durch verwahrlosung
eines Kochs gantz abgebrendt vndt in die Asche geleget sey,
Die Chur: Sächsischen haben zwar leschen wollen, aber die
Schweden so in der Stadt gelegen, haben es verhindert,
Darüber ist die Chur: Sächsische Guarnison theils ausge-
gerißen, theils mitt verbrandt.


Die Bellnitzer haben Jhrer Fürstlichen Gnaden auch zeitung Commu-
nicirt als nemblichen: daß der Junge Gustavus zu
Geraw ankommen mitt 50 Pferden. Jtem daß viel
Schwedische beschädigte vor Leipzig nacher Zeitz sindt
eingebracht worden. An die Stadt Weyda ist gesucht worden
Daß sie hundert Eymer Bier, 24000 Pfund (libra)℔. Brodts, vndt || [[Handschrift: 342r]]
andere Victualien in deß Panners Quartier nach Tauche bey ver-
meidung militarischer execution lieffern sollen, Dergleichen Schrei-
ben ist auch an deß Ambt Arnshauck ergangen. Jtem Daß
die Generals hotzfeldt, Vitzthumb vndt Götz in Gülischen Landen
vom Frantzosen, heßen, vndt Leßlaw sehr geängstiget würden,
Jtem Daß Doctor Döring von Schweden sey gefangen worden.
Leipzig soll sehr beschoßen werden perge[.]


lDer Kayßerliche Oberste Manteüffel, soll auch
vbel geschlagen sein, vom heßen, vndt in die
12 mille Mann, eingebüßt haben, si credere fas est?


Jl semble; que nous serons en danger, icy a Eger.


Jouè au picquet; avec Rindorff.


Jm Principe deliberante gelesen.

Sonntag den 22. Januarij. 1637 ⁄ 1. Februarij.

<Songe: d'avoir visitè Madame ma Mere grande de Bentheim[,] elle m'eust fort attentivement regardè, & dit: Je vous trouve tout changè, celuy m'eust fort contristè[.]>


Diesen Morgen antwortt vom hertzogk Julius henrich von
Teisingen bekommen, er weiß mir nicht zu rahten,
wie ich durchkommen könne, helt doch darvor, hatz-
feldt werde schon an der Elbe sein, vndt die Schwedischen
forttreiben. Er der hertzogk eilt auf Prag zu. Ver-
tröstet auch von Regenspurg das die restitution der
Pfaltz, in guten terminis stehe.


Daß regen: vndt Thauwetter so numehr etzliche
Tage continuirt, macht zwar den schnee zerschmeltzen,
aber die wege werden fast grundtloß, vndt die
waßer ergießen sich gewaltig.

|| [[Handschrift: 342v]]


Die beyden Pellnitz, seindt zu mir kommen vndt
haben mich Nachmittags besuchtt, auch gesagt vndter
andern: Nota Bene daß der Churfürst verbotten habe, man
solle keine salvaguardien vom feindt nehmen,
sondern sich wehren. perge Jnterim wirdt das
landt verheeret, verwüstet, vndt abgebrandt.


<J'ay jouè aux cartes, picquet, & la beste.>


Montag den 23. Januarij: ⁄ 2. Februarij:


heütte zu Mittage, ist Doctor Meyer mein gast gewesen,
wiewol vnß die wirttin sehr schlecht tractirt.


Die beyden Bellnitz, haben mich Nachmittage
in meinem losament besuchtt.

Montag den 23. Januarij: ⁄ 2. Februarij. chandeleure.

<Songe: comme Sigmund Conrad Deuerlin von Falkengrund & Jean m'eussent fort attentivement regardè par un pertuis, me voulants attirer a soy.>


Gestern, vndt diese Nachtt, hat es sehr
starck gewehett, vndt sehr windig gewesen.


heütte feyren die Papisten, ihre lichtmeß,
Jch bin ein wenig in ihre kirche gegangen, da
wurde eben stille Meße gehalten, vndt
hatte fast iedermann ejn in der kirchen.


Es hatt heütte <früh> ein wenig wieder gefroren.
Darnach wieder geschneyet. helt nichtt
vndt bricht nicht. Jst fast vnmüglich an itzo
vber landt zu reitten, noch zu fahren, vndt
stecken wir allhier in Eger, als ob wir || [[Handschrift: 343r]]
gefangen säßen. Können weder hindter sich noch vor sich.


Meine pferde habe ich heütte Nachmittags, aber-
malß laßen durch die Junckern im schlitten probieren.


Baldt hats geschneyet vndt trübe wetter gewesen,
baldt hat die Sonne geschienen, vndt ist also heütte gar
vnsteht vndt vnbestendig wetter, wie im Aprill gewesen.

Dienstag den 24. Januarij. ⁄ 3. Februarij.


Avis: daß der Schwedische general Feldt Marschalck
Banner soll vor Leiptzigk drey stürme vndt viel
volck verlohren haben, hernacher sich auf Wittemberg
zu, gewendett. Die continuation hatt man zu erwarten.


Sommaire de mon expedition a ceste fois,
Dieumercy bien obtenuë a la Cour de l'Empereur
1. D'avoir obtenu une bonne somme d'argent, sur ma debte.
2. Jtem: une condoleance si effective, tant Jmperia-
le que Royalle, pour mes ruines & pertes.
3. Bonne esperance touchant la Contè d'Ascanie &
plusieurs autres choses.
4. Liberation de mon pays, des enlogements de
cest hyver, & bonne promesse pour l'avenir.
5. Preseance obtenuë sur Leüchtembergk,
au couronnement[,] aux festins, & en toutes occasions.
6. Bon acheminement des affaires de ma soeur, Madame || [[Handschrift: 343v]]
la Duchesse de Mecklenburgk, a la cour.
7. Jtem: de Madame la Duchesse de Wirtembergk.
8. Bon credit & recommendation auprès de l'Jmperatrice,
de la Reyne, de l'Electeur & Electrice de Bavieres,
des Electeurs de Mayence & Coloigne, de l'Archiduc
Leopolde, de l'Evesque d'Osenbrück, du Duc
de Neẅburgk le jeune, des Ambassadeurs d'Espagne & autres.
9. Reconciliation de la chevallerie de Franconie.
10. Bonne recommendation du Duc de Weymar,
mesme pour l'affaire de Julliers.
11. Dementy donnè aux calomnies.
12. Conservè tant que j'ay peu la reputation
des Princes regnants: 1. En ceremonies exte-
rieures. 2. A ne vouloir visiter les Ambassadeurs[.]
3. A eviter toutes les occasions de competence
avec les Ambassadeurs des Electeurs horsmis aux 2 solennitèz.
13. Obtenu ceste grace & faveur signalèe du
Roy; qu'il a fait mon maître d'hostel, Chevallier.
Cela me fait ressouvenir des 13 labeurs d'Hercules.


Zeitung daß Leßle vndt Landgraf von heßen den Kayßerlichen
6 Regimenter abgeschlagen, nach dem ihnen erst ein
Regiment zu nichte gemachtt. Wrangel hingegen,
soll vom Klitzing, ruinirt sein. Banner vndt
hatzfeldt sollen bey Erfurdt, auffeinander <zu> gehen.

|| [[Handschrift: 344r]]


Designation des Testes couronnèes, ou Roys,
& Reynes, que j'ay veu en ma vie.
1. Le Roy de France, Louys XIII. l'an 1617.
2. La Royne sa Mere, auparavant Regente.
3. Le Roy Jacques de la Gran Bretaigne. <19. La Reyne sa femme d'Angleterre[.]>
4. Le Roy Charles, son fils, alors Prince, aujourd'huy Roy.
<20. la Reyne d'Angleterre d'aujourd'huy, ie la vis a Paris, 1617.>
5. Le Roy Frideric de Boheme,
6. La Royne sa compaigne <et je fus a leur couronnement a Prague, l'an 1619.>
7. L'Empereur Ferdinand second; cejourd'huy regnant.
8. L'Jmperatrice. 9. Le Roy Ferdinand III. & 10. la Royne sa femme.
10. le Roy de Dennemarck. 11. le Roy de Swede. 12. le
Roy de Pouloigne Sigismund 3me. 13. le Roy de Poulogne
Vladislaus, aujourd'huy regnant en son Royaulme.
14. Le Sultan Mustaffa, depuis Empereur des Turcs, que
je vis a Florence, l'an 1613.7 15. La Serenissime Jnfante,
a Brüsselles, quj tenoit la Bourgogne, avec les provinces
du pays bas, pays: quj vaut bien au<un> Royaulme. Jl n'y
avoit de son temps nulle Dame si grande, si puissante,
& si absoluë en toute l'Europe, qu'elle. Son grand
Pere, estoit: l'Empereur Charles quint, son Pere, le grand Roy
Philippe second d'Espagne[,] son frere le Roy Philippe troisiesme,
son nepheu le Roy Philippe IVme: aujourd'huy Roy d'Espagne[.]
16. Le Duc Memo de Venise quj tient rang de Roy. 17. Le Duc || [[Handschrift: 344v]]
de Savoye, lequel s'escrits maintenant Roy de
Cypre. 18. Le Pape avec sa triple couronne.


A Si on vouloit conter les Electeurs de
l'Empire, lesquels tiennent rang de Roys, Jtem:
le grand Duc de Toscane, lequel veut aussy
estre semblable aux Roys; il s'en trouvera
davantage, mais il me semble; que ce nombre
est assèz grand, d'estre veu oculairement
par un Prince, dont peu s'en vanteront.


Jetzt kömbt aviß: daß 22 pferde nacher
Reichebach angelangt, vndt hundert hernach
kommen sollen, auf Eger zu straiffen.


Gran vento hoggidì.


Schreiben von Regenspurg vom Mecklenburgischen ge-
sandten, vom allten Johann Löw vndt herzogin zu Württemberg[,] <Jtem: vom hertzogk Joachim Ernst zu hollstein, daß Gott der Allmächtige Meine freundliche herzlieb(st)e gemahlin den 23. December vmb 8 vhren, dero getragenen Fraẅlichen bürden, in gnaden endtladen, vndt vnß beyderseits, mitt einer wolgestallten Jungen Tochter, vätterlich begabet. Er seye || [[Handschrift: 345r]] davor gepreysett. Erkundigett sich wegen der kindttaüffe, wie selbige anzustellen, vndt referirt sich auf vorige zuschreiben (so meine rähte, ihrer angenommen trascuraggine nach, mir nicht zugeschicktt)[.] Meine freundlich herzlieb(st)e gemahlin schreibt mir auch, daß Sie mir numehr daß 9te. kindt zur weltt gebracht. Begehrt ich solle ihrem herrn bruder vollmacht auftragen, wegen gevatterbittung neben ihr. &cetera>

|| [[Handschrift: 344v]]


Ferdinandus secundus natus 9. Julij 1578.


Ferdinandus III. natus 13. Julij: Anno 1608.

|| [[Handschrift: 345r]]


L'Electeur de Baviere luy a promis (a Jean Milden)
de donner ordre a son Regime d'Amberg, que ses Conseillers
et autres deputèz payent a mes soeurs les
rentes residuës de puis quelques annèes, mais
cela se doibt faire a son retour de Vienne.


J'ay si bien posè le commencement de l'affaire de
Madame la Duchesse auprez de Sa Majes que le con-
seil Jmperial a decretè pour Son Altesse a l'encontre du Duc
Adolfe inhibitoriales en forme specifique et ur-
gente, dont j'auray bien tost la description.
Sa Majestè a aussy commandè que l'on decretast
un Protectoire avec cassation de l'arrest, pour la
personne de Milde, contre le dit Duc.


Nota Bene[:] Le jour devant le depart de l'Empereur || [[Handschrift: 345v]]
(quj se fit Vendredy le 13. ⁄ 23. Janvier) fut conferè a
Ratisbonne l'Eveschè de Verden a l'Evesque d'Osna-
brück, nonobstant que le fils du Roy de Dannemark
le tient en sa possession et en porte le tiltre.


De mesmes fut conferè a l'Archevesque de
Coulogne l'Eveschè de Hildeßheim, quoy fait,
l'Ambassadeur du Duc George partit de la cour,
sans prendre congè de Sa Majes[.]


Le Conte de Schwartzenberg obtint la restitution
de la commenderie de Mirou, come appartenante<ce>
de son ordre, cum fructibus perceptis, contre
le Duc Adolfe de Mecklenburg[.]


Les Electeurs comme aussy les Ambassadeurs sont
quasj tous partis.


Ma soeur la Duchesse tiendra sa parole, &
luy fera ses commandements. Le Roy des Romains
a receu plein pouvoir de Sa Majesté Jmperiale,
fait encor tenir conseil et donner les
expeditions aux estrangers, neantmoins
partira Sa Majesté aussy Lundy ou Mardy,
c'est a dire hier, & Milde la suivra. Huc usque Milde.

|| [[Handschrift: 346r]]


Johann Löw aber schreibt: Jn der Wirtembergischen wittwen
sachen, seye nichts fürkommen, werde sich damitt,
biß, nacher Wien verziehen, Auf intercessiones
pflegten ohne daß, sellten resolutiones zu
erfolgen. Die ChurSächsischen gesandten, seindt auch
von h Regenspurg abgerayset. Metzsch ihr princi-
pal hat sich bedancktt, wegen der guten confidenz
so ich in ihn gesetztt, will mitt gelegenheitt
meiner gesuchten recompenß halben, bey Chur
Saxen, es gedencken, vermeinet aber es werde
vmbsonst sein, dann man weder ihme noch ie-
mands anderst dißfalß entgegen gienge,
Nota Bene vndt etwaß wiedergebe. Es gienge ohne
daß anitzo gar elendiglich im lande zu Meißen
zu, wegen der Schweden vberfalß, Macht die
gesandten sehr bestürtztt. Wegen der Aßcanischen
sache intercession (schreibt Johann Löw) wollen die
Chur Mainzischen vndt Cöllnischen cantzeleyen nichts wißen,
(contre la promesse a moy ottroyèe des deux Electeurs)
Waß aber die gesambten herren Fürsten zu Anhaltt
(Nota Bene[:] schreibt Johann Löw) wegen ihrer erlittenen kriegs-
schäden, dem collegio Electorialj vbergeben l[a]ssen, || [[Handschrift: 346v]]
daßelbe ist zwar vorkommen, Man hat sie aber
zur gedultt verwiesen, biß es im heiligen Römischen
Reich zu einem beßern stande komme,
wie Doctor Meckh Churfürstlich Meintzischer geheimer
Raht, selbst angezeigtt hatt.


Der Graf von Ortemburg hat durch einen
expresse abgefertigten Trompter, meine
hindterlaßene Trugen, vndt bagage abfordern
vndt abholen laßen, auch ihm eine recognj-
tion
des empfangs darüber zugeschicktt.
Pfalzgraf hanß Friederich begehrt seinen Sattel
wieder. Der Reichsmarschalck
hat mitt dem hertzog von Sachßen selbsten
geredet, vndt ihm eine designation ein-
gelifert, wegen vente seiner Grafschaft,
die andere vor den Fürsten von Eggenberg soll nachfolgen.


Milde hat gute expedition in der Mecklenburgischen
sache gehabtt, begehrt die communicirte
abschriften wieder. Daß Müntzde-
cret soll von Wien auß, folgen. Der
Reichsquartiermeister Tschernin, || [[Handschrift: 347r]]
hat sich eines præsents wegen gegebenen
quartiers versehen, proponirt mein bildnüß
in golde, wie vom Spannischen vndt Englischen Ambassadorn auch
beschehen. Sollicitatio wegen der salvaguardien
wie more solitom[.] Jch hette sie nicht annehmen sollen
vom Secretario allein vndterschrieben. Nota Bene[:]
10 ducaten, 12 ReichsthalerRthlr:[,] Jtem: 1 Ducatenducn. ½ Gulden (florenus)f:
pro copia manutenenzschreibenß.


Jch habe an Geydern geschrieben, ihme
die briefe in hollstein zu bestellen vertrawet
an Madame vndt herzog Joachim ernst[,] Jtem: die Gevatter-
schreiben <an die Fränckische Ritterschafft>[,] an beyde Marggrafen[,] Anspachische wittwen,
an Pfalzgraf vndt Pfaltzgräfin zu hilpoltnstain,
wie auch sonsten wegen des Sattelß vndt
zeüges, zu restituiren, Jtem: an Freẅlein Luzia.


Jtem: an herzogk Julius henrich von Sachßen Lawenburg
ihn zu gevattern bittende, vf Teisingen.


Jtem: an Johann Löw wieder geschrieben, nacher Wien.


Jtem: gevatterschreiben außgelaßen, an
den herzogk Wilhelm, vndt Seine gemahlin zu
Weymar, an die Pfaltzgräfliche wittwe zu
Sultzbach[,] <an Marggraff Christians Gemahlin. an die Fürstin zu Dessaw. <Jtem: Madame de Dona.>> et cetera auch Meinem Schwager herzog Joachim ernst frey || [[Handschrift: 347v]]
gestellet, auch vollmacht aufgetragen, die Jehnigen
so meine herzlieb(st)e gemahlin vorgeschlagen zu bitten vndt
einzuladen, alß nemlich:
Den <regierenden> herzogk von hollstein vndt Seine gemahlin.
herzogk Philips von hollstein vndt Seine gemahlin.
herzogk hanß vndt das cappittul zu Lübeck.
Der Erzbischof zu Bremen, vndt selbiges cappittul.
Freẅlein Maria, Aebtißinn zu Jtzehoe.
Freẅlein Catharina von Berlin, Chur:
Pfältzisches Freẅlein.
Meine Schwester, freẅlein Sofia Margretha[.]
Der Graf von Schawmburgk.
Die Städte hamburgk, Lübeck,
Bremen.
Eine Adeliche Fraw, Dorothea Ratlaw.


Darneben gedencken Jhre Liebden ezlicher
königlicher personen, in Engellandt, Dennemark. et cetera
Stelle es gleichsfalß herzog Joachim ernst anheimb,
wie er es gut befinden wirdt, auch
ob etzliche außen zu laßen, damitt er
nicht molestirt werde, auch vmb anderer
considerationen willen. et cetera

|| [[Handschrift: 348r]]

Mittwoch den 25. Januarij. ⁄ 4. Februarij. Paulj bekehrung.


heütte seindt die bohten mitt den gesterigen
schreiben, auf Culmbach, Nürnberg, vndt Teisingen
fortgelauffen, Gott gebe zu glück vndt contento.


Es hat geschneyet, vndt geregnet, will ein
treffliches gewäßer geben. <Si nix sj pluvia, desginat tempora chara.>


Die Bellnitz haben mir communicirt: daß der
secourß glücklich vmb Mülhausen angelanget,
auch allbereitt etzliche Schwedische Regimenter vber-
fallen, vndt die meisten Schwedischen salvaguardien,
so auf der nähe im Meißnerlandt gelegen, auf
eine Tagerayse von hinnen (auch diesem ortt
Eger sehr gedroẅet) wieder zu rück gefordert
seyen, vndt ihren Regimentern nachgangen,
Wann auch Wrangel vom Klitzing geschlagen,
wirdt es ob Gott will, baldt anderst werden.


Es scheinet, weil die Schwedischen so starck
auf einforderung der contribution dringen,
daß Sie etwaß mercken müßen. Der Ban-
nier aber soll doch noch vor Leiptzigk starck
anhalten, ob er schon 3 Obersten, vndt in die
1500 Mann darvor habe müßen sitzen laßen,
Klitzing kömbt an zum endtsatz, mitt den Manß- || [[Handschrift: 348v]]
feldischen völckern, per Wittembergk. Der
Wilstorf wirdt zu Dresen[!], vor kriegsrechtt
gestellett.

Donnerstag den 26. Januarij: ⁄ 5. Februarij;


Somnium: d'un fort profond discours, qu'a-
voit tenu avec moy le Roy Philippe 3.
d'Espagne s'estonnant de ce que l'Empereur ne
m'auroit fort enrichy, & me remettant
tousjours a Sa Majestè Jmperiale.


Es hat heütte wieder starck
gefroren.


Die beyden Bellnitze, vndt der Doctor Meyer, wie auch
der wirtt Frischeisen Rahtsherr allhier, seindt zu Mittage,
meine gäste, bey der Mahlzeitt gewesen.


Noch gevatterschreiben an die Schwester Sofia
Margretha, vndt Freẅlein Christina von Mecklenburg
außfertigen laßen, wie auch an die Fränckische
Ritterschaft, per il mezzo dj Geyder.


An Graf Fritz von Ortemburg[,] an Freẅlein Luzia,
an Geyder, vndt Johann Löw geschrieben, <nacher Regenspurg.>


Jtem: nacher Nürnbergk an Geydern, mitt
gevatterschreiben an die Fränckische Ritter- || [[Handschrift: 349r]]
schafft, an Schwester Sofia Margaretha, an
Freẅlein Christingen von Mecklenburgk.


Mitt Nostitz im picquet gespielt.


Der bohte ist von Aldemburgk wiederkommen,
mitt großer gefahr, hat zwar ein freundliches ant-
wortt schreiben vom hertzogk Johann Philips
mittgebracht, er hat mir aber nicht zu rahten
gewust, wie ich durchkommen köndte. Der bohte
hatt auch mancherley gefahr außgestanden.


Zeitung daß des Geleen seine völcker, in
die 4 mille Mann, von den Schwedischen am Düringer
walde geschlagen seyen, viel bagage verlohren,
Oberster Manteüffel auch gefangen. etcetera


Vor Leiptzigk ist der Schwedischen Nieder-
lage dahero endtstanden, dieweil sie feẅer-
kugeln hinejngeworfen, so baldt gelöscht worden,
vndterdeßen hat der tapfere commandant darinnen
Traendorf ein Stratagema gebrauchtt, vndt
viel Stroh laßen an einen ortt, da es nicht schaden
thun können zusammen führen, vndt ein groß Feẅer
machen. Die Schwedischen draußen vermeinende es wehre
die operation ihrer Feẅerballen, vndt die Leiptziger || [[Handschrift: 349v]]
Soldaten, vndt bürger würden zum feẅer zulauffen
vndt leschen müßen, haben Sie in solchem Jrrthumb,
einen generalSturm vndt anfall auf Leipzigk
gethan, seindt aber wie vormals gemeldet
gar vbel empfangen worden, mitt verlust
dreyer Obersten, vndt 1500 Mann.


Jtem: daß Engellandt sich mitt Machtt
zum kriege rüste, nach dem sejn gesandter,
der Conte d'Arondelle wieder ankommen.

Freitag den 27. Januarij. ⁄ 6. Februarij.


Somnium: comme l'Empereur m'eut voulu faire
prendre prisonnier, & mal traitter, & ce a
l'instigation du Conte d'Onnate, & Conte Schlick
m'imposant sus force calomnies, l'une pource
que je ne l'avois visitè a Ratisbonne, l'autre
pource que je ne luy veux donner assèz de
tiltres. Me semble, que le Duc Jules Henry de Sachsen
m'en avertit, & comme je pensois fuir, ou me
faire prendre (puis qu'on disoit, qu'on vouloit
scavoir force secrets de moy, des Swedois
ou autres choses, soit de force, soit de bon grè) || [[Handschrift: 350r]]
en ceste frayeur & angoisse je m'esveillay.


Depesche eines abermahligen bohten nach Nürnbergk
mitt gesterigen gevatterschreiben.


Weil der Altemburger bohte, auch gestern berichtete,
daß der feindt auf Zwickaw zu, gienge,
haben wir billich allhier vnß in acht zu nehmen,
damitt vnß der paß nicht versperret, vndt
hernacher, weder hinder sich, noch vor sich können.
Nota Bene[:] Jtzt schickt mir Bürgemeister[!] Schmidle, alhier
zu Eger, gewiße avisen, daß der Churfürst hette
Torgaw wieder einbekommen, die Schwedischen
hetten auch Leiptzigk verlaßen, giengen mitt
Machtt auf Erfurdt zu. Die Kayßerlichen vndter dem
hatzfeldt, sollen zu Eißleben ankommen sein, das
böse wetter hat sie sehr, an der marsch gehin-
dert. Die Schwedischen haben 45 mille ThalerThlr: Ranzion,
(ohne andern proviandt,) von dem Altemburgischen herzogk
vndt landtschaft, <auss noht> verwilliget, genommen. Es seindt
erstlich 6000 ThalerThlr: darnach wieder 6000 ThalerThlr: beym
aufbruch darauf erleget worden. Sie verhoffen daß
vbrige inne zu behalten, vndt es soll eine zimliche
forcht vndter den Schwedischen, sich eraignen. || [[Handschrift: 350v]]
etcetera[.] Die Bellnitz haben mir eben dergleichen
berichtt thun laßen. Gott gebe ferrner, das
alles in friedlichen, vndt ruhigen standt, möge
wieder gesetzt werden.


Die Schweden haben erstlich von dem herzogk,
Stadt, vndt Landtschaft Altemburg 93000 ThalerThlr:
begehrt, endtlich aber biß auf 45000 ThalerThlr: sich
behandeln laßen, vndt doch nur 12000 empfangen.
Jniquum petas, æquum ut auferas, hejsts.


Jtzt gleich communiciren mir die Bellniz, was
dem Obersten Steinheimb communicirt wirdt,
nemlich daß hatzfeldt mitt 18 mille zu roß, vndt
20 mille zu fuß außerlesen volck, zu Eißleben an-
kommen, vndt freẅdig auf Bannern zu, gehen,
benebenst einer ansehlichen Artollerey. Der
feindt hette Torgaw, vndt Leiptzigk verlaßen,
marchire auf Erfurdt vndt Nawmburg des langen
außenbleibens, dieses Kayserlichen secourßes wirdt
dem bösen wetter die schuldt gegeben. Der Graf
von hatzfeldt, schreibt es selber, an Obersten Steinheimb.


Nachmittags hinauß spatziren gefahren, nach
dem Sawerbrunnen zu, hat etwaß laulicht
geschmecktt, vndt nicht so gut gewesen, als im || [[Handschrift: 351r]]
Sommer. Es hat aber auch eben starck heütte geschneyet,
welches dem Sawerbrunnen auch verdi<den> geschmack verdirbt,
weil er vnbedeckt liegen bleibet, (vmb der Sonnen
beßerer wirckung willen in den Trinckmonaten.)


Nota Bene[:] La strada; il vento, la neve, ognj cosa m'era
hoggj contraria, da quella banda, dj Adorff.

Samstag den 7. Februarij ⁄ 28. Januarij.

<Jnquietude spectrale, apres deux nuicts de repos.>


Songe, comme si j'eusse estè pillè & desvallisè,
de simples soldats, mal couverts, & mal
vestus.


J'ay Sceu; qu'un Bourgmaistre <Wirle> tout proche de nostre logis,
s'estoit tuè soy mesme le jour des 3 Roys, dernier,
pour n'avoir peu obtenir un office de commissaire qu'il
pretendoit & esperoit de Sa Majestè Jmperialle. Ce doibt
avoir estè un fort bon homme, mais melancolique.


Et je croy; que cela est cause des inquietudes
que je souffre icy non toutes les nuicts, mais
tousjours de trois nuicts, l'une, combien que je
me soucie autrement bien peu des spectres.


Le temps a estè jnconstant, tantost gelè, tantost
pleu, tantost neigè, tantost degelè, & je me fusse
fait tort a moy mesme, sj ie fusse party ce mattin
en traineau comme j'avois intention, vers Ambergk || [[Handschrift: 351v]]
&cetera[.] Der bohte ist von Teisingen wiederkommen, mitt
einem recepiße, daß die schreiben sollten herzogk Juliuß
henrich, von Sachsen Lauenburg eingeantwortett werden.


Die beyden Bellnitz, habe ich, wie auch den Doctor Meyer
auf Morgen gebe gott zur Mittagsmahlzeitt, laßen invitiren,
der iüngste hat sich endtschuldigen laßen.


Der vor verlohren geachtete lackay, Kersten
ist von Weymar vnversehrt wiederkommen,
durch Schwedische vndt Kayßerliche partheyen,
mitt höflichen antworttschreiben, vom hertzogk
Wilhelm, vndt dann von herzog Albrechtt, vndt herzog Ernst,
Jtem: von der Fraw Muhme von Schwarzburgk.


Bey Budstedt, seindt etzliche Schwedische von den
Kayßerlichen vberfallen vndt geschlagen worden.
Der hatzfeldt ist in Düringen ankommen.


Zu Mittage ist der elltiste Bellnitz,
vndt Doctor Martinus Meyer, wie auch der
wirth, meine gäste gewesen.


hertzogk Wilm, (wie hertzlich gern er auch wollte)
kan mir zu keiner convoy helfen. Räht mir aber,
es noch ein wenig anzusehen, vndt hernachmalß
von den Kayßerlichen concoy zu nehmen. En matiere || [[Handschrift: 352r]]
d'argent, point de nouvelles, a cause du manifeste
desgast de leur pays, dont tous se plaignent.


Gott lob, vndt danck der mich bißhero, vndt
mejne diener, so gnediglich auf wegen vndt stehgen
behütet hatt. Er helfe vnß ferrner mitt gnaden, aller
ortten vätterlich hindurch, in dieser vnserer wan-
derschafft, vndt vnser lebenlang. Amen.


Zeitung das der Banner gewiß vor Leiptzigk
naher Erfurdt aufgebrochen, nachdem sich die Leiptziger
(so in 6000 wehrhafter Mann, Soldaten, vndterhalte-
ne Studenten, vndt handtwerckspursche) Mannlich
gewehret. Es grassiret zwar noch viel volck
im lande zu Meißen herumb, welche das landt
vndt die Städte brandtschätzen.


Zeitung von Regenspurg daß eben an dem tag, alß Ferdinand 3.
zum Römischen König gekrönt worden, seye zu Rom
vber des pabsts Schloß ein großer erschreck-
licher comet gesehen worden. Worauf alsobaldt
ein groß Stück feẅer in wolcken endtstanden,
ohngefehr in 16 schue lang vndt breitt, so hat sich
das Stück klumpen Feẅer herundter vber die
Stadt Rom gelaßen, daß solche große hitze eine
zeittlang empfunden, welcher klumpen Feẅer denn,
voneinander gesprungen, vndt einen solchen grossen || [[Handschrift: 352v]]
knall gethan, daß die Stadt darvon erschüttert,
vndt in 30 haüser eingefallen. Des pabsts Stul darinn
er täglichen zu sitzen pfleget, ist eben zu der zeitt, in
zwey Stück gantz von einander gesprungen, auch auf
seim Schloß, so 3 meil wegs von Rohm liegt, eben
also hergangen, welches dem Kayser soll nacher
Regenspurgk, zugeschrieben worden sein, aber
gar heimlich gehalten. perge Wehre ein selzames ding.


Zeitung von Nürnberg, daß vmb Wirtzburg, vndt
Schweinfurtt vndter Obrist Klein<Geleen>, sich in die 5000
Mann colligirt, vndt biß auf Meiningen, gegen
die Schwedischen gangen, welche gewichen,
hernach aber, auf erlangten secourß sich gegen
dieselbe gewendett, an sie gesetztt, zertrennt
geschlagen, gefangen, vndt alle ruinirt. perge


Der lackay sagt auch, es sollen die hamburgischen
vndt Schwartzburgischen gesandten albereitt durch
sein, mitt Schwedischen paß, vndt convoy.
Er hat die hamburgischen in Weymar angetroffen.


Abermahlige zeittung, daß Klitzing vmb
Leiptzigk herumb liege. Der Bannier
wehre, wegen des angekommenen Kayserlichen secourßes,
auf Düringen zu, gegangen, hette vjel volcks vor
Leiptzigk verlohren. Nichts desto weniger, würde
das landt zu Meißen, von den Schwedischen vnerträglich || [[Handschrift: 353r]]
gebrandtschätztt.


J'ay iouè aux cartes, le jeu la beste, avec
mes gens, apres disner.


Der lackay berichtet auch, daß die wege am
walde, alle verhawen seyen, von hinnen, auf
Weymar zu, vndt daß ich schwehrlich würde können
durchkommen. So hette auch Banner, die brügken,
an der Sahle, vndt sonsten abwerfen laßen.

Montag den 30. Januarij. ⁄ 9. Februarij.


Antworttschreiben, vom hofmeister Geüder,
von Nürnbergk bekommen, mitt allerhandt
Nachricht, vndt beantwortung meiner vberschrie-
benen puncten.


Jtem: Antwortt von Culmbach, vom Marg-
graf Christian gratulando, vndt von Seiner gemahlin
gleichsfalß, benebenst gar höflich acceptirung
der gevatterschafft.


heütte ist der Oberste hanaw, mitt 500
pferden, von den geschlagenen Manteüfelischen
völckern, allhier vorüber marchirt.


Jouè au picquet; avec Nostitz.


Es continuirt daß Banner vor Leiptzigk abgezogen,
vndt daß in kurtzem die hindterlaßenen auch nacher
Düringen zu, abgefordert werden sollen.

|| [[Handschrift: 353v]]

<somnia.>


Zeitung Es soll bey dem Kayßerlichen secourß, so vber Erfurdt,
ins landt zu Meißen gehett, Landtgraf Geörg auß
heßen selber sein, vndt der exercitus in die 30000 Mann
starck. General Klitzing soll mit seinen trouppen
auch der Residentz Dresen[!], sich nähern. Die
Schwedischen vndt Kayßerlichen gehen aufeinander.
General Banner hat sich verlautten laßen, er
möchte wol den cavaglier vndt commendanten in
Leiptzigk sehen, dann er sich dermaßen erwiesen
hette, vndt solchen wiederstandt gethan, deßen er
sich nicht versehen, vndt selbst ihn rühmen müste.


Theilß Klitzingische trouppen sollen theilß
nacher Eckartsberge, theilß auf Freybergk, allbe-
reitt zu, gangen sein.


Es haben gestern etzliche offizirer allhier in
die wirtshaüser gewollt, aber die wirtt
haben ketten vorgezogen, vndt Sie nicht einlaßen
wollen, besorgende sie möchten nicht bezahlt
werden. Seindt also wieder darvon geritten.


Jch habe, diesen vormittag, Nostitzen, Thomaß Benckendorf
vndt ein knechtt inß quartier zum Obersten
hanaw, auf eine meile weges von hinnen
geschicktt, ihn zu begrüßen, vndt wegen
meiner rayse vmb raht zu fragen, Jtem:
nach zeittungen. perge

|| [[Handschrift: 354r]]


Er ist aber baldt hernach, selber hereiner in
die stadt gekommen, wie ich mich eben zum eßen
geschickt. Nach dem er gefrühstücktt, hatt
er zu mir geschickt, vndt sich anmelden laßen.
Jch habe ihn gar gern gesehen, vndt angesprochen,
vndt haben fast eine gantze stunde mitt-
einander gesprachtt. Jl se plaint aussy de
la rudesse Egeranoyse, quj ne desirent de le
payer nullement, aussy peu, que moy; (pour feu
mon frere, nonobstant leurs obligations) nj le
Colonel Rochaw, nj d'autres, pretendants,
que par la conclusion de paix; on n'est plus
rien redevable, au a ceux, quj ont servy
contre l'Empereur.


Nachmittags hinauß gefahren, mitt Meinen
Junckern nachm Sawerbrunnen.


Communicatio der Pellnitz zeittungen, daß zwischen
dem Grimmischen, vndt Renstedter Thor zu Leiptzigk, als
man ein Stück darauf bringen wollen, die pasteye
gantz vber einen hauffen gefallen, darundter etzliche
Artollerey knechte todt blieben, Leiptzigk aber helt sich noch.


Daß alle Sahlbrügken von den Schwedischen abgeworfen werden.


Sonsten grassiren die Schwedischen parteyen, jm gantzen
lande, hin vndt wieder, zu Reichenbach, zu Schleez, zu
Weißenfelß, etcetera[.] Der Churfürst hat ein patent
ergehen laßen, daß man sich zur wehre stellen solle.


Textapparat
a Auflösung unsicher.
b Abkürzung nicht auflösbar.
c Graphisch nicht darstellbares Symbol mit nicht ermittelter Bedeutung.
d Graphisch nicht darstellbares Symbol mit nicht ermittelter Bedeutung.
e Schreiberwechsel zu unbekannt.
f Schreiberwechsel zu Christian II.
g Schreiberwechsel zu unbekannt.
h Schreiberwechsel zu Christian II.
i Graphisch nicht darstellbares Symbol mit nicht ermittelter Bedeutung.
j Graphisch nicht darstellbares Symbol mit nicht ermittelter Bedeutung.
k Schreiberwechsel zu unbekannt.
l Schreiberwechsel zu Christian II.
m Lesung und Auflösung unsicher.
n Graphisch nicht darstellbares Symbol mit nicht ermittelter Bedeutung.
o Graphisch nicht darstellbares Symbol mit nicht ermittelter Bedeutung.

Kommentar
1 Irrtum Fürst Christians II., denn Bartholomäus Richel war lediglich Lic. jur.
2 Zitat der Figur Silvio aus der 9. Szene des 4. Akts in Guarini: Pastor fido, o. S.
3 Na.
4 Zitat aus Thomas von Kempen: De imitatione Christi, S. 82.
5 Zitat aus Thomas von Kempen: De imitatione Christi, S. 82.
6 Gn 22,8.
7 Hier dürfte eine Verwechslung vorliegen. Es handelt sich wahrscheinlich um Sultan Yahya, der seit seiner Flucht von 1603 verschiedene europäische Städte wie Florenz, Madrid, Rom, Krakau, Antwerpen und Prag bereiste, um dort Unterstützung für seine Thronansprüche gegenüber seinem jüngeren, bis 1617 das Osmanische Reich regierenden Bruder Sultan Ahmed I. zu gewinnen.
XML: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/1637_01.xml
XSLT: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/tei-transcript.xsl
accommodiren
sich anpassen, sich fügen, sich (gütlich) vergleichen
accommodiren
einrichten, ausstatten
accordiren
einen Vertrag schließen, sich einigen
accordiren
einen Ort mittels eines Vertrags (Akkords) übergeben
accordiren
übereinstimmen, einig sein
Ambassador
Abgesandter, Botschafter
Artollerey
Artillerie
aufpassen
anlegen
Auslösung
beim Wirt für den Gast zahlen
ausquittiren
hinausgeleiten
Avis
Mitteilung, Nachricht
befahren
(be)fürchten
besorgen
befürchten
Capitän
Hauptmann (Kommandeur einer Kompanie bei Infanterie- und Dragonereinheiten)
colligiren
sammeln
Comitat
Begleitung, Gefolge, Geleit
Confidenz
Vertrauen, Vertraulichkeit
conjungiren
verbinden, verbünden, vereinigen, zusammenführen
Consideration
Beachtung, Überlegung
continuiren
(an)dauern
continuiren
fortfahren, fortsetzen
continuiren
weiter berichtet werden
Convoy
Begleitung, Begleitschutz
Despect
Geringschätzung, Verachtung
Einspänniger
Kriegsknecht mit Pferd, fürstlicher Bediensteter, Stadtknecht; berittener Bote, Geleit- und Meldereiter
Einspänniger
Eigentümer eines kleineren bäuerlichen Besitzes, der meist nur Handdienste leistet
excusiren
entschuldigen
Expedition
Beförderung, Besorgung
Expedition
Abfertigung
Expedition
Verrichtung
Fähnlein
kleinste Gliederungseinheit beim Fußvolk (Kompanie)
gähling
plötzlich, unversehens
gelde
unfruchtbar, unträchtig oder als zur Zucht ungeeignet ausgesondert (etwa bei Schafen); auch gelle.
gelle
unfruchtbar, unträchtig oder als zur Zucht ungeeignet ausgesondert (etwa bei Schafen), auch gelde.
Generalquartiermeister
Vorgesetzter aller Quartiermeister
Gosse
Rinne oder Röhre, die das Abwasser (in den Graben) ableitet
grobes Stück
großes Geschütz (v. a. Kartaune)
insinuiren
(ein Schriftstück) einhändigen, übergeben, zustellen, (heimlich) hinterbringen
insinuiren
sich einschmeicheln
insinuiren
andeuten, durchblicken lassen
Intercession
Fürsprache, Vermittlung
Intraden
Einkünfte
invitiren
einladen
Kastner
eigentlich Verwalter des Kornspeichers, teils auch Amtmann über alle Einkünfte
Knecht
Landsknecht, Fußsoldat
Kriegsrecht
Kriegsgericht
Kurdignitet
Kurwürde
Landmann
Bauer
laulicht
ein wenig lau
Losament
Unterkunft, Wohnraum
Manutenenzschreiben
Schutzbrief
Mariä Lichtmess bzw. Reinigung (Purificatio Mariae) oder Darstellung des Herrn
Gedenktag an die symbolische Reinigung von Maria nach der Geburt Jesu bzw. zur Darstellung des Kindes im Tempel (2. Februar)
Napf
Raummaß, Hohlmaß
Ober(ge)wehr
Stangenwaffen (z. B. Pike)
Oberstelle
erste Stelle, Vortritt
oppignoriren
verpfänden
Partey
kleinere Truppenabteilung, die meist auf Kundschaft oder zum Einbringen von Geld, Lebensmitteln und Furage entsandt wurde
Partey
Kriegspartei (reguläre Truppenabteilung)
Partie
Streifkorps (kleinere Truppenabteilung, die meist auf Kundschaft oder zum Einbringen von Geld, Lebensmitteln und Furage entsandt wurde)
Partie
Kriegspartei (reguläre Truppenabteilung)
Patent
Urkunde über die Verleihung eines Rechts, Erlaubnisschein
Patent
schriftlicher Anschlag (meist zur öffentlichen Bekanntmachung einer obrigkeitlichen Verordnung oder Mitteilung), Befehl
praecaviren
verhüten
Praecedenzstreit
Rangkonflikt
praecipitiren
übereilen
praecipitiren
herabstürzen
Praecipiz
tiefer Abgrund, Steilheit
praejudiciren
nachteilig sein, schaden
proponiren
vortragen
proponiren
vorstellen
proponiren
vorschlagen
proponiren
beantragen
prosequiren
etwas verfolgen, vorantreiben
Quartiermeister
für die Beschaffung von Verpflegung und Unterkunft zuständiger Unteroffizier
Ranzion
Lösegeld
Recepisse
Empfangsschein, Empfangsbestätigung
Recognition
Anerkennung einer Sache
referiren
sich beziehen
Reichsquartiermeister
oberster Beamter der Kanzlei des Reichserbmarschalls, bei Reichsversammlungen zuständig für die Beschaffung von Unterkunft und Verpflegung der Gesandtschaften, das Polizeiwesen, die öffentliche Sicherheit und den geordneten Verlauf der Veranstaltung sowie die Rechtsprechung über die Gesandtschaftsbediensteten
Reiterconvoy
berittene Begleitung, Begleitschutz zu Pferd
ressentiren
lebhaft und übel empfinden
ressentiren
ahnden
Salva Guardia
militärischer Schutz, Schutzwache
Salva Guardia
sicheres Geleit durch Soldaten
Salva Guardia
Schutzbrief für Reisende
Salva Guardia
Schutzbrief gegen weitere Kontributionen und andere Sonderzahlungen
salviren
retten
Secours
Entsatz, Hilfe
Secret
Siegel
spoliiren
berauben, plündern
Squadron
(oftmals von einem Obristleutnant geführtes) Halbregiment bei der Reiterei und bei den Dragonereinheiten
Standarte
kleinste Gliederungseinheit der Kavallerie
Stück
Geschütz
Tag Pauli Bekehrung
Gedenktag an die Bekehrung des Apostels Paulus (25. Januar)
in guten/schlechten/weiten Terminis stehen
(voraussichtlich) gut/schlecht/unvorhersagbar ausgehen
Thum(b)propst
Dompropst (Vorsteher und Vertreter eines Domkapitels nach außen)
Tractat
Verhandlung
tractiren
(ver)handeln
tractiren
bewirten
tractiren
misshandeln
tractiren
behandeln
Trompter
Trompeter
Truge
Truhe
verarrestiren
beschlagnahmen
verarrestiren
verhaften
Verehrung
Beschenkung, Geschenk
Victorie
Sieg
Volk
Truppen
Zeitung
Nachricht
Abaza Mehmed Pascha

geb. 1576
gest. 1634
Anm.: Geboren in Georgien; Verschleppung und Versklavung als Kind; danach Karriere in der osmanischen Administration; 1605-1607 Beteiligung an einem Aufstand in Anatolien; ab 1617 Beylerbey (Provinzgouverneur) von Varosia; seit 1620 Beylerbey von Erzurum; 1622/23 Anführer einer Rebellion gegen Sultan Mustafa I. (1591-1639); 1628-1631 Beylerbey von Bosnien; 1633/34 Heerführer im polnisch-osmanischen Krieg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Jacques (d') Abelin

Anm.: Um 1614 gräflicher Hofmaler in Bentheim; um 1626 Kaufmann in Amsterdam.
Graf Babo I. von Abensberg

gest. 1001/02
Anm.: Angehöriger des Adelsgeschlechts der Babonen; 975-980 Graf im westlichen Donaugau; seit 983 Burggraf von Regensburg; Stammvater der Grafen von Abensberg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Graf Niklas von Abensberg

geb. 1441
gest. 1485
Anm.: Sohn des Grafen Johann III. von Abensberg (gest. 1475/76); Rat der Herzöge von Bayern-Landshut; bayerischer Pfleger von Graisbach, Riedenburg und Kehlheim.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Abraham N. N.

geb. 1634
Anm.: Jüdischer Junge, der am 30. Juli 1634 in Venedig beschnitten wurde.
Abraham

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Absalom
Abschalom

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Achates

Anm.: Figur der römischen Mythologie; in Vergils "Aeneis" der beste Freund und Gefährte des trojanischen Helden Aeneas.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Achill(es)

Anm.: Heldenfigur der griechischen Mythologie; Hauptheld der Ilias des Homer.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Actaeon
Aktaion

Anm.: Antike mythische Gestalt, die nach Ovid auf der Jagd Diana und ihre Nymphen beim Bad überraschte, deshalb von ihr in einen Hirsch verwandelt und von den eigenen Hunden zerfleischt wurde.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Adam

Anm.: Biblische Figur; Stammvater der Menschheit.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Salomon Adam

gest. 1640
Anm.: Schwedischer Hauptmann, Obristleutant und Obrist (ab 1632) schottischer Herkunft; seit 1636 Kommandant von Magdeburg (mit Hans Drake), wegen Übergabe der Stadt zum Tode verurteilt, später jedoch unter Verlust seines Regiments begnadigt.
Jürgen Aderkas

geb. 1603
gest. 1631
Anm.: Sohn des Jürgen von Aderkas (1563-1602); schwedischer Obrist.
N. N. Adler (1)

Anm.: Mutter von N. N. Adler (2); um 1636 alte Wirtin im sächsischen Königstein; früher im Dienst des Grafen Johann Kasimir von Lynar (1569-1619) und des Berliner Kurfürstenhofes.
N. N. Adler (2)

Anm.: Feuerwerker des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647).
Hendrik Adler

Anm.: Ca. 1622-1628 Schöffe (Ratsherr) sowie mehrfach Bürgermeister von Harderwijk.
Johan Adler Salvius

geb. 1590
gest. 1652
Anm.: Sohn des Strängnäser Stadtschreibers Peder Hansson (gest. vor 1609); Studium in Uppsala (1609), Rostock (1612/13), Helmstedt (1613/14), Staßburg (1615) und Marburg (1615); 1614 Magister; 1619 Promotion zum Dr. jur. utr. in Valence; ab 1621 Assessor am schwedischen Hofgericht; diplomatische Missionen für Schweden nach Kursachsen (1622), Dänemark (1623) und Norddeutschland (1624); seit 1624 Staatssekretär; 1631-1634 und 1636-1650 schwedischer Resident in Hamburg und im Niedersächsischen Reichskreis; ab 1634 Hofkanzler und Geheimer Rat; seit 1638 alleiniger Legat Schwedens in Deutschland; 1643-1648 schwedischer Gesandter auf dem Westfälischen Friedenskongress; seit 1648 Reichsrat; 1629 Nobilitierung; 1651 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Heiko Droste: Im Dienst der Krone. Schwedische Diplomaten im 17. Jahrhundert, Berlin/Münster 2006, S. 378.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Westfälische Geschichte
Adonai

Anm.: Eine der Umschreibungen für Jehova (Gottes Eigenname) im Tanach.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Valentin Adrian

Anm.: Um 1629 vermutlich Kaufmann in Braunschweig.
Königin Kleopatra VII. Philopator von Ägypten

geb. 69 v. Chr.
gest. 30 v. Chr.
Anm.: Tochter des Ptolemaios XII. Neos Dionysos (gest. 51 v. Chr.); 51-47 v. Chr. gemeinsame Regentschaft mit ihrem Bruder Prolemaios XIII. (61-47 v. Chr.); seit 47 v. Chr. faktische Alleinherrscherin in römischer Abhänigkeit; Selbstmord nach endgültiger Niederlage gegen Octavian (63 v. Chr.-14 n. Chr.).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Ptolemaios II. Philadelphos von Ägypten

geb. 308 v. Chr.
gest. 246 v. Chr.
Anm.: Sohn des Ptolemaios I. Soter (367/66 v. Chr.-283/82 v. Chr.), ab 306 v. Chr. König von Ägypten; seit 285 v. Chr. Mitregent seines Vaters und ab 283/82 v. Chr. ägyptischer Alleinherrscher.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Ännchen N. N.

Anm.: Um 1630/34 Kammermagd der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); im Januar 1634 Verlobte des fürstlichen Kammerdieners Johann Schumann (gest. 1636).
Aeolus
Aiolos

Anm.: Griechisch-römischer Gott und Beherrscher der Winde.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johan van Aerssen

geb. 1579
gest. 1654
Anm.: Sohn des Cornelis van Aerssen (1545–1627); Herr von Wernhout; 1613-1625 niederländischer Drost der Baronie Breda; seit 1637 Bürgermeister von Breda.

Weiterführende Informationen in VIAF
Kaiser Fasilides von Äthiopien
Kaiser Alam Sagad von Äthiopien

geb. 1603
gest. 1667
Anm.: Sohn des Kaisers Sissinios (Malak Sagad III.) von Äthiopien (1572-1632); seit 1632 Kaiser von Äthiopien.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Kaiser Jakob von Äthiopien
Kaiser Malak Sagad II. von Äthiopien

gest. 1606
Anm.: Sohn des Kaisers Sarsa Dengel (Malak Sagad I.) von Äthiopien (1550-1597); 1597-1603 und seit 1604 Kaiser von Äthiopien.
Fernando Afán de Rivera y Enríquez
Duque Fernando de Alcalá de los Gazules
Marqués Fernando de Tarifa
Conde Fernando de Los Molares

geb. 1583
gest. 1637
Anm.: Sohn des Fernando Enríquez de Ribera y Cortés (geb. 1529); spanischer General und Politiker; zunächst Generalkapitän von Katalonien; 1619-1622 Vizekönig von Katalonien; 1629-1631 Vizekönig von Neapel; 1632-1635 Vizekönig von Sizilien; 1636 Gouverneur des Herzogtums Mailand; ebenso spanischer Botschafter und Generalvikar in Italien unter Papst Urban VIII. (1568-1644).

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Afrasiyab Pascha

gest. 1624
Anm.: Durch Ämterkauf seit 1612 Beylerbey von Basra, der weitgehend unabhängig vom Sultan regierte; Begründer der Dynastie Al-Afrasiyab, die bis 1668 in Basra herrschte.
Aglaia

Anm.: Eine der drei griechischen Göttinnen der Anmut (Grazien).

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Adam Christian Agricola

geb. 1593
gest. 1645
Anm.: Sohn des Teschener Hofpredigers und Superintendenten Johann Agricola (gest. 1609); reformierter Theologe; Studium in Leipzig und Frankfurt/Oder; 1620-1622 Hofprediger des Markgrafen Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624); 1622-1629 Hofprediger in Güstrow; 1629-1636 Dom- und Hofprediger in Berlin; seit 1636 Hofprediger in Königsberg.

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Johann Georg Agricola

geb. 1558
gest. 1633
Anm.: Sohn des Amberger Arztes Dr. Georg Agricola (1530-1575); ab 1582 Studium in Heidelberg (1585 Bacc.); 1588-1593 Medizinstudium in Wittenberg; 1594-1614 und 1621-1629 Stadtarzt in Amberg; seit 1629 praktischer Arzt in Regensburg.

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Peter Agricola

gest. 1648
Anm.: Bis 1631 fürstlicher Kanzleischreiber in Bernburg; um 1635/43 Sekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim

geb. 1486
gest. 1535
Anm.: Sohn des Kölner Bürgers Heinrich von Nettesheim; deutscher Universalgelehrter, Theologe, Jurist, Arzt und Philosoph; 1499-1502 Studium in Köln; 1509 Dozent an der Universität Dole; 1509/10 Bergrat der Stadt Köln; Dozent an den Universitäten Köln (1511) und Pavia (1512 und 1515); 1512 kaiserlicher Offizier; 1515 Promotion zum Dr. med. und Dr. jur. utr. in Pavia; 1518-1520 Stadtsyndikus in Metz; 1521-1523 Arzt in Genf; 1523 Stadtarzt in Fribourg; 1524-1527 Leibarzt der verwitweten Louise de Valois, Duchesse d'Angoulême (1476-1531); 1528/29 Arzt in Antwerpen; 1529/30 Archivar und Historiograph der niederländischen Regentin Erzherzogin Margaretha von Österreich (1480-1530).

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Francisco d' Aguilar
Isaaco Levi Buendia

Anm.: Portugiesischer Jude, der in Brüssel erst zum Katholizismus, später in den Vereinigten Niederlanden zum reformierten Glauben konvertierte; um 1627 Sprachmeister für Spanisch unter dem Theologieprofessor Constantin L'Empereur (1591-1648) in Harderwijk; im Januar 1627 ebenso Spanischlehrer des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; vgl. Klaus Conermann (Hg.): Briefe der Fruchtbringenden Gesellschaft und Beilagen: Die Zeit Fürst Ludwigs von Anhalt-Köthen 1617-1650, Reihe I, Abt. A: Köthen, Bd. 2, Tübingen 1998, S. 104-106.
Ahizade Hüseyin Efendi

geb. 1572
gest. 1634
Anm.: Seit 1632 Mufti von Konstantinopel (Schaich al-Islām); 1634 Hinrichtung wegen angeblicher Verschwörung gegen Sultan Murad IV. (1612-1640).
N. N. von Ahlefeld

Anm.: Um 1637 Rittmeister.
Sophia von Ahlefeld
Sophia von Baudissin
Geburtsname: Sophia von Rantzau

geb. 1620
gest. 1697
Anm.: Tochter des Gerhard von Rantzau (1558-1627); 1633-1646 erste Ehe mit Wolf Heinrich von Baudissin (1597-1646); 1650-1670 zweite Ehe mit Cai von Ahlefeld (1591-1670).
Ahmed Pascha

Anm.: Um 1615/17 Beylerbey (Provinzgouverneur) von Kanischa.
Hans Jakob Aichinger

Anm.: Regensburger Tuchhändler; Innerer Rat (1606-1634), Kämmerer (1614, 1616/17, 1619/20, 1622/23, 1625, 1628 und 1630/31), Ungeldherr (1620-1625) und Steuerherr (1625-1634) der Reichsstadt Regensburg; vgl. Werner Fees-Buchecker: Rat und politische Führungsschicht der Reichsstadt Regensburg 1485-1650. Studien zur Verfassungs- und Sozialgeschichte Regensburgs in der Frühen Neuzeit, Diss. München 1998, S. 214.
Foppe van Aitzema

geb. ca. 1580
gest. 1637
Anm.: Sohn des Schelte van Aitzema; Studium in Franeker, Leiden, Helmstedt und Wittenberg; 1607-1613 herzoglicher Rat in Wolfenbüttel; 1612/13 zugleich Kanzler des Hochstifts Halberstadt; Gesandter der Generalstaaten, u. a. bei der Hanse in Lübeck bzw. Hamburg (seit 1617) und am Wiener Kaiserhof (1636/37); 1637 Konversion zum katholischen Glauben.

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Lieuwe van Aitzema

geb. 1600
gest. 1669
Anm.: Sohn des Meinardus van Aitzema und Neffe des Foppe van Aitzema (ca. 1580-1637); niederländischer Diplomat, Historiker, Jurist und Staatsmann; um 1633/45 Resident der Hansestädte in Den Haag.

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Lorenzo Ajazza

geb. ca. 1590
gest. 1634
Anm.: Piemontesischer Adliger aus Vercelli; seit 1629 kaiserlicher Kämmerer; 1631/32 kaiserlicher Obristleutnant; danach lothringisch-spanischer Obrist.
Esprit Alard
Esprit d' Esplan
Marquis Esprit de Grimault

geb. 1595
gest. 1630
Anm.: Sohn des Notars Jacques Allard; Favorit des Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); ab 1617 Grand maréchal des logis de la Maison du Roy; um 1624 Gouverneur der Festung und Stadt Meulan; 1626 (vermutlich außerdentlicher) französischer Gesandter in Den Haag; seit 1627 Marquis de Grimault.
Charles d' Albert
Duc Charles de Luynes

geb. 1578
gest. 1621
Anm.: Sohn des Honoré d'Albert (gest. 1592); ab 1611 Falkner und bald darauf Favorit des jungen Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); seit 1616 Grand fauconnier; ab 1619 Gouverneur der Picardie; seit 1621 Connétable von Frankreich; ab 1619 erster Duc de Luynes und Pair de France.

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Justus Albinus

geb. 1584
gest. 1635
Anm.: Sohn des Plauener Schuhmachers Justus Albinus; 1615-1619 Pfarrer der Dessauer Georgenkirche; Diakon (1619-1622), Archidiakon (1622-1625) und Pfarrer an St. Marien (ab 1625) sowie seit 1625 Superintendent in Dessau.

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Hans Albrecht

Anm.: 1625-1628 Lakai der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); 1626-1628 zudem Küchenschreiber ihres Gemahls Christian d. J.
Antônio de Albuquerque Maranhão

gest. 1667
Anm.: Sohn des Jerômino de Albuquerque Maranhão (1548-1632); 1622-1634 Gouverneur von Paraíba.
Aldobrandini, Familie

Anm.: Italienisches Adelsgeschlecht.

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Aldobrandino Aldobrandini

geb. 1593
gest. 1634
Anm.: Sohn des Gian Francesco Aldobrandini (1545-1601), ab 1597 erster Principe di Sarsina e Meldola; seit 1612 Großprior des Malteserordens in Rom; 1616-1619 Kommandeur der maltesischen Flotte; 1622/23 Admiral der päpstlichen Galeeren; ab 1623 in kaiserlichen Kriegsdiensten, zuletzt als Obrist (1631); seit 1628 kaiserlicher Kämmerer; vgl. Robert Laurentius Dauber: Johanniter-Malteser-Ritter unter kaiserlichen Fahnen 1523-1918, Gnas 2007, S. 106f.
(Giovanni) Giorgio Aldobrandini
Principe (Giovanni) Giorgio di Meldola e Sarsina
Principe (Giovanni) Giorgio di Rossano
Duca (Giovanni) Giorgio di Carpineto

geb. 1591
gest. 1637
Anm.: Sohn des Gian Francesco Aldobrandini (1545-1601), ab 1597 erster Principe di Sarsina e Meldola; seit 1601 Principe di Sarsina e Meldola; ab 1610 erster Principe di Rossano; seit 1621 Nepot von Papst Gregor XV. (1554-1623); Karriere als Komandant der päpstlichen Garde, General der Kurie und päpstlicher Botschafter in Spanien; ab 1630 Duca di Carpineto.
Graf Johann von Aldringen

geb. 1588
gest. 1634
Anm.: Sohn des Leonhard Aldringen; zunächst Schreiber in der Luxemburger Landeskanzlei; kaiserlicher (1618-1620) und spanischer Hauptmann (1620/21); 1621-1623 bayerischer Obristleutnant; kaiserlicher Obrist (1622), Generalfeldwachtmeister (1629), Feldzeugmeister (1631) und Feldmarschall (1632); seit 1624 Hofkriegsrat und Oberkommissar für das Heerwesen; 1629/30 Kommissar für die Exekution des Restitutionsedikts im Obersächsischen Reichskreis; Erhebung in den Freiherren- (1627) und Grafenstand (1632).

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Matthias Alefeldt

Anm.: Um 1628 Bauer in Reinstedt.
Johann Alemann

geb. 1596
gest. 1636
Anm.: Sohn des Magdeburger Bürgermeisters Johann Martin Alemann (1554-1618); 1611-1615 Studium in Wittenberg und Jena; 1618-1629 Ratsherr in Magdeburg; ab 1625 Wortführer der kaiserlichen Partei in der Stadt; 1626-1629 kaiserlicher Statthalter in Magdeburg; seit 1630 magdeburgischer Steuereinnehmer und Amtmann in Wolmirstedt; 1633 Kommissar bei der kaiserlichen Armee in Hildesheim.

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N. N. Alfeldt

Anm.: Um 1628 vermutlich Untertan im Amt Ballenstedt.
Ali Agha

Anm.: Im Frühjahr 1637 Leiter einer türkischen Gesandtschaft in Wien.
Dante Alighieri

geb. 1265
gest. 1321
Anm.: Sohn des florentinischen Adligen und Geldverleihers Alighiero Alighieri (gest. 1281/82); einer der bedeutendsten italienischen Dichter des Mittelalters; seit 1295 politische Karriere in Florenz; 1302 Auschluss von allen Ämtern, Konfiskation seiner Güter und Verbannung; danach Aufenthalte vor allem in Mittel- und Oberitalien.

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Alkibiades

geb. ca. 450 v. Chr.
gest. 404 v. Chr.
Anm.: Griechischer Redner, Feldherr und Politiker in Athen.

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Gräfin Maria Eva Elisabeth von Althan(n)
Geburtsname: Gräfin Maria Eva Elisabeth von Sternberg
Geburtsname: Gräfin Marie Eva Alžběta ze Šternberka

geb. 1605
gest. 1638
Anm.: Tochter des Grafen Adam von Sternberg (gest. 1623); 1627-1636 Ehe mit Graf Michael Adolph von Althan(n) (1574-1636).
Gräfin Maria Margaretha von Althan(n)
Gräfin Maria Margaretha Slawata
Gräfin Marie Markéty Slavata
Geburtsname: Maria Margaretha von Eggenberg

geb. 1607
gest. 1657
Anm.: Tochter des Johann Ulrich von Eggenberg (1568-1634); 1626-1632 erste Ehe mit Graf Adam Paul Slawata (1604-1657), die für ungültig erklärt wurde; vor 1638-1649 zweite Ehe mit Graf Michael Johann von Althan(n) (1607-1649).
Graf Michael Adolph von Althan(n)

geb. 1574
gest. 1636
Anm.: Sohn des Christoph von Althan(n) (1529-1589); um 1598/99 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1600 Kommandant der kaiserlichen Leibgarde, später Obrist (1601), Feldmarschall (1607) und Hofkriegsrat; 1608 Landobrist des Erzherzogtums Österreich ob der Enns; 1618 Mitbegründer des kurzlebigen Ritterordens Ordo Militiae Christianae, dessen deutsch-polnisch-ungarischem Zweig er als Großmeister vorstand; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; 1610 Erhebung in den Grafenstand.

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Graf Michael Johann von Althan(n)

geb. 1607
gest. 1649
Anm.: Sohn des Michael Adolph von Althan(n) (1574-1636); 1610 Erhebung in den Grafenstand; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; seit 1644 Oberstjägermeister.

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Johann Heinrich Alting

geb. 1583
gest. 1644
Anm.: Sohn des reformierten Geistlichen Menso Alting (1541-1612); Theologiestudium in Groningen und Herborn; ab 1613 Dogmatikprofessor in Heidelberg und Dr. theol.; seit 1616 Direktor des Collegium Sapientiae in Heidelberg; 1622 Flucht aus Heidelberg in die Niederlande; ab 1623 Hofmeister der Söhne des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) in Leiden; seit 1627 Theologieprofessor in Groningen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Giovanni Altoviti

gest. 1655
Anm.: Florentinischer Adliger; toskanischer Resident in Mailand (1614-1618) und am Kaiserhof (1618-1627).
Antonio Álvarez de Toledo y Beaumont
Duque Antonio de Alba de Tormes
Duque Antonio de Huéscar
Marqués Antonio de Coria

geb. 1568
gest. 1639
Anm.: Sohn des Diego Álvarez de Toledo y Enríquez de Guzmán, Conde de Lerín (1542-1583); ab 1583 Duque de Alba, Duque de Huéscar und Marqués de Coria; 1622-1629 Vizekönig von Neapel; seit 1629 Mayordomo mayor des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); ab 1599 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Fadrique Álvarez de Toledo y Mendoza
Marqués Fadrique de Villanueva de Valdueza

geb. 1580
gest. 1634
Anm.: Sohn des Pedro Álvarez de Toledo Osorio, Marqués de Villafranca del Bierzo (1546-1627); 1617-1625 Generalkapitän (Kommandeur) der spanischen Atlantikflotte; ab 1625 General von Portugal und Generalkapitän der Armee von Brasilien; seit 1634 Marqués de Villanueva de Valdueza.

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Fernando Álvarez de Toledo y Pimentel
Duque Fernando de Alba de Tormes
Marqués Fernando de Coria

geb. 1507
gest. 1582
Anm.: Sohn des García Álvarez de Toledo y Zúñiga, Marqués de Coria (gest. 1510); spanischer Grande; ab 1510 Marqués de Coria; seit 1531 Duque de Alba; 1532 Befehlshaber der spanischen Hilfstruppen gegen die Türken in Ungarn; 1535 Teilnahme an der Eroberung von Tunis; ab 1541 nacheinander Mayordomo Mayor der Könige Karl I. (1500-1558) und Philipp II. von Spanien (1527-1598); Consejero de Estado; 1542 Feldherr gegen die französische Armee bei Perpignan; 1546/47 Kommandeur der spanischen Tercios im Schmalkaldischen Krieg; 1555-1559 spanischer Generalkapitän in Italien; 1555/56 Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1556-1559 Vizekönig von Neapel; 1567-1573 Statthalter und militärischer Oberbefehlshaber in den Spanischen Niederlanden; seit 1580 Vizekönig und Condestable von Portugal; ab 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Alvensleben, Familie

Anm.: Altmärkisches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Christina von Alvensleben
Geburtsname: Christina von Dieskau

geb. 1589
gest. 1636
Anm.: Tochter des Hieronymus von Dieskau (1565-1625); 1613-1627 Ehe mit Gebhard von Alvensleben (1584-1627); seit 1634 Begleiterin und Hofmeisterin der Fürstin Sophia von Anhalt-Köthen (1599-1654).
Cuno von Alvensleben

geb. 1588
gest. 1638
Anm.: Sohn des Gebhard von Alvensleben (1543-1609); Erbherr auf Calbe im Werder, Neugattersleben und Randau (bei Magdeburg); ab 1610 Domherr und später Senior des Erzstifts Magdeburg; seit 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Reifende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Amalek

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Ambrosius N. N.

Anm.: Geboren in Bayern; um 1629 kursächsischer Rat; um 1636 Kammerdiener der verwitweten Kurfürstin Hedwig von Sachsen (1581-1641).
Heiliger Ambrosius
Erzbischof Ambrosius von Mailand

geb. 339
gest. 397
Anm.: Sohn des Aurelius Ambrosius, römischer Präfekt der Provinz Gallia Narbonensis; Jurist, Theologe und Kirchenvater; ab 365 Tätigkeit als Anwalt bei Gericht; 372/73 Präfekt der römischen Provinz Aemilia-Liguria; seit 374 Erzbischof von Mailand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Georg Am Ende

geb. 1572
gest. 1624
Anm.: Geboren in Dresden; ab 1598 Jesuit; seit 1619 Hofprediger von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Amor
Cupido

Anm.: Römischer Gott und allegorische Personifikation der Liebe.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Rostain d' Ancezune
Marquis Rostain de Caderousse (oder Codolet)

gest. 1649
Anm.: Sohn des Jean-Vincent d'Ancezune, ab 1622 Marquis de Caderousse oder Codolet (gest. 1632/33); um 1629/30 französischer Colonel d'Infanterie; spätestens seit 1633 Marquis de Caderousse (oder Codolet).
Heinrich Cornelius Anchinoander

Anm.: Deutscher Arzt und Philologe; 1615 Lehrer für die italienische Sprache in Hamburg; 1616 Promotion zum Dr. med. an der Universität Basel.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Andreas (1) N. N.

Anm.: Um 1628 kaiserliche Kroatenschutzwache des Harzgeröder Amtshauptmannes Kaspar Ernst von Knoch (1582-1641).
Andreas (2) N. N.

Anm.: Um 1633/36 Leibkutscher des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Heiliger Andreas

gest. 60
Anm.: Apostel.

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Giovan Battista Andreini
Lelio

geb. 1576
gest. 1654
Anm.: Sohn des Schauspielers, Impresarios und Autoren Francesco Andreini (1548-1624); berühmter Schauspieler, Konduktor und Stückeschreiber; zunächst Mitglied der elterlichen Comedia-dell'Arte-Truppe "Compagnia dei Comici Gelosi"; 1601 Gründung der eigenen Truppe Compagnia dei Comici Fedeli ("I Fedeli"), die große Erfolge in Italien und Frankreich feierte; Schutz und die Förderung durch die Herzöge von Mantua, Vincenzo (1562-1612), Francesco IV (1586-1612) und Ferdinando Gonzaga (1587-1626); vgl. Pierre Louis Duchartre: The Italian Comedy. The Improvisation Scenarios, Lives, Attributes, Portraits and Masks of the Illustrious Characters of the Commedia dell'Arte, New York 1966, S. 94-96; Siro Ferrone: La Commedia dell’Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI–XVIII secolo), Torino 2014, S. 260-262; Robert Henke: Performance and Literature in the Commedia dell'Arte, Cambridge 2002, S. 210-215; Allardyce Nicoll: World of Harlequin. A Critical Study of the Commedia dell'Arte, Cambridge [u. a.] 1986, 171-175; Roberto Tessari: Commedia dell'Arte: La Maschera e l'Ombra, Milano 1981, S. 6; ders.: La Commedia dell’Arte. Genesi d’una società dello spettacolo, Roma/Bari 2013, S. 58f., 95, 102, 168-170 und 172-178.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Virginia Andreini
La Florinda
Geburtsname: Virginia Ramponi

geb. 1583
gest. 1630/31
Anm.: Erfolgreiche Schauspielerin und Sängerin; seit 1601 Ehe mit Giovan Battista Andreini, mit dem sie die Schauspieler-Compagnie "I Fedeli" leitete; Künstlername nach dem von ihrem Mann verfassten, 1603 in Florenz uraufgeführten Stück "La Florinda"; vgl. Siro Ferrone: La Commedia dell'Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI-XVIII secolo), Torino 2014, S. 306-308; Emily Wilbourne: Seventeenth-Century Opera and the Sound of the Commedia dell’Arte, Chicago/London 2016, passim.
Virginia Andreini
La Lidia
Geburtsname: Virginia Rotari

Anm.: Tochter des Schauspielers Baldo Rotari; bereits 1613 und 1621-1623 Mitglied ("Lidia") der Schauspielertruppe "I Fedeli", deren Leiter Giovan Battista Andreini (1576-1654) sie nach einem langjährigen Verhältnis und dem Tod dessen erster Frau Virginia im Jahr 1631 heiratete; vgl. Giulio Piccini: L’epistolario d’Arlecchino (Tristano Martinelli 1556–1631), Florenz 1896, S. 27; Pierre-Louis Duchartre: The Italian Comedy. The Improvisation Scenarios Lives Attributes Portraits and Masks of the Illustrious Characters of the Comedia dell’Arte, New York 1966, S. 96; Siro Ferrone: La Commedia dell’Arte. Attrici e attori italiani in Europa (XVI–XVIII secolo), Torino 2014, S. 261 und 307; John Rudlin / Olly Crick: Commedia dell’Arte. A Handbook for Troupes, New York 2001, S. 49.
Angern, Familie

Anm.: Im Erzstift Magdeburg ansässiges Adelsgeschlecht.
Anhalt, Haus
Fürsten von Anhalt

Anm.: Reichsfürstengeschlecht aus der Dynastie der Askanier., NDB
Fürst Bernhard von Anhalt

geb. 1571
gest. 1596
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1595/96 Obrist des Obersächsischen Reichskreises im Langen Türkenkrieg.

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Fürst Joachim Ernst von Anhalt

geb. 1536
gest. 1586
Anm.: Sohn des Fürsten Johann IV. von Anhalt-Zerbst (1504-1551) und Großvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1562-1570 gemeinsam mit seinem Bruder Bernhard (1540-1570) regierender, seit 1570 alleinregierender Fürst von Anhalt.

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Fürst Johann Ernst von Anhalt

geb. 1578
gest. 1601
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1601 kaiserlicher Obrist im Langen Türkenkrieg.

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Fürst Otto II. von Anhalt-Aschersleben

geb. ca. 1260
gest. 1315
Anm.: Sohn des Fürsten Otto I. von Anhalt-Aschersleben (gest. 1304); seit 1304 regierender Fürst von Anhalt-Aschersleben.

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Fürstin Agnes Magdalena von Anhalt-Bernburg

geb. 1612
gest. 1629
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Amalia Juliana von Anhalt-Bernburg

geb. 1597
gest. 1605
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Amoena Juliana von Anhalt-Bernburg

geb. 1609
gest. 1628
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Gräfin Anna von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg

geb. 1579
gest. 1624
Anm.: Tochter des Grafen Arnold II. von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1595 Ehe mit Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Mutter Christians II.; führte gemeinsam mit ihrer Tochter Eleonora Maria (1600-1657) seit 1617 die "Noble Académie des Loyales" oder "Getreue Gesellschaft", eine Gesellschaft hochadliger reformierter Damen.

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Fürstin Anna Magdalena von Anhalt-Bernburg

geb. 1603
gest. 1611
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg

geb. 1604
gest. 1640
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürst Albrecht von Anhalt-Bernburg
Bischof Albrecht I. von Halberstadt

gest. 1324
Anm.: Sohn des Fürsten Bernhard I. von Anhalt-Bernburg (1218-1287); seit 1304 Bischof von Halberstadt.
Fürst Berengar von Anhalt-Bernburg

geb. 1626
gest. 1627
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Bernhard II. von Anhalt-Bernburg

geb. ca. 1260
gest. 1322
Anm.: Sohn des Fürsten Bernhard I. von Anhalt-Bernburg (1218-1287); seit 1287 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1316-1322 letzter askanischer Inhaber der Grafschaft Aschersleben.
Fürst Bogislaw von Anhalt-Bernburg

geb. 1633
gest. 1634
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg

geb. 1568
gest. 1630
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Vater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1582 Reise nach Konstantinopel; 1591/92 Führer eines Expeditionskorps für Heinrich von Navarra; 1592 Übertritt zum reformierten Glauben; 1592/93 Befehl über die protestantischen Truppen im Krieg um das Bistum Straßburg; 1595-1620 oberpfälzischer Statthalter in Amberg und zunehmend Leiter der pfälzischen Politik; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1610 Unionsgeneral im klevisch-jülischen Krieg; seit 1618 Senior des Hauses Anhalt; 1619/20 Kommandierender der pfälzisch-böhmischen Truppen, nach deren Niederlage in der Schlacht am Weißen Berg durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) geächtet; Flucht nach Schweden (1621) und Flensburg (1622-24); 1624 Aufhebung der Reichsacht; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sehnliche").

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Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg

geb. 1599
gest. 1656
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unveränderliche"); Kurzbiographie im Rahmen dieser Edition unter http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=15.

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Fürst Christian III. von Anhalt-Bernburg

geb. 1631
gest. 1631
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Dorothea Bathilde von Anhalt-Bernburg

geb. 1617
gest. 1656
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Eleonora Hedwig von Anhalt-Bernburg

geb. 1635
gest. 1685
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1673 Kanonissin und seit 1683 Dekanissin des Stifts Gandersheim.

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Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1603
gest. 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb. 1632
gest. 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg

geb. 1608
gest. 1632
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1626/27 Gesandtschaften nach Wien und Dresden; 1628-1631 kaiserlicher Obrist; ab 1630 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1631 kursächsischer Obrist, als welcher er in der Schlacht bei Lützen tödlich verwundet wurde; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbewahrte").

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Fürstin Ernesta Augusta von Anhalt-Bernburg

geb. 1636
gest. 1659
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Friedrich Ludwig von Anhalt-Bernburg

geb. 1619
gest. 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.
Fürst Joachim Ernst von Anhalt-Bernburg

geb. 1629
gest. 1629
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg

geb. 1642
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Louise Amalia von Anhalt-Bernburg

geb. 1606
gest. 1635
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.
Fürstin Sibylla Elisabeth von Anhalt-Bernburg

geb. 1602
gest. 1648
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.

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Fürstin Sophia von Anhalt-Bernburg

geb. 1627
gest. 1627
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb. 1634
gest. 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

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Fürstin Anna Katharina von Anhalt-Bernburg-Harzgerode
Geburtsname: Gräfin Anna Katharina zur Lippe-Detmold

geb. 1612
gest. 1659
Anm.: Tochter des Grafen Simon VII. zur Lippe-Detmold (1587-1627); seit 1657 Ehe mit Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670).
Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb. 1613
gest. 1670
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1630-1635 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1634/35 schwedischer Obrist; ab 1635 alleinregierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode; hessisch-kasselischer Generalmajor (1637-1641) und Obrist (1640/41); seit 1660 Senior des Hauses Anhalt; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stetsgrünende").

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Fürstin Agnes von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Landgräfin Agnes von Hessen-Kassel

geb. 1606
gest. 1650
Anm.: Tochter des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); seit 1623 Ehe mit Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).
Fürstin Anna Maria von Anhalt-Dessau

geb. 1591
gest. 1637
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Pfalzgräfin Dorothea von Pfalz-Simmern

geb. 1581
gest. 1631
Anm.: Tochter des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Simmern (1543-1592); 1595-1618 Ehe mit Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618); seit 1619 Witwensitz auf Schloss Sandersleben.

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Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau

geb. 1625
gest. 1626
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).
Fürstin Eva Katharina von Anhalt-Dessau

geb. 1613
gest. 1679
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Friedrich Moritz von Anhalt-Dessau

geb. 1600
gest. 1610
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Georg Aribert von Anhalt-Dessau

geb. 1606
gest. 1643
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1618 gemeinsam mit seinem Bruder Fürst Johann Kasimir (1596-1660) regierender Fürst von Anhalt-Dessau (bis 1625 unter dessen Vormundschaft); 1625-1629 in kaiserlichen Kriegsdiensten; seit 1632 Inhaber der Ämter Wörlitz und Radegast; ab 1637 morganatische Ehe mit Johanna Elisabeth von Krosigk; seit 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anmutige").

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Fürst Heinrich Waldemar von Anhalt-Dessau

geb. 1604
gest. 1606
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Joachim von Anhalt-Dessau

geb. 1509
gest. 1561
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Dessau (1451-1516); 1527-1544 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann IV. (1504-1551) und Georg III. (1507-1553) regierender (bis 1530 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha), danach alleinherrschender Fürst von Anhalt-Dessau.

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Fürst Joachim Ernst von Anhalt-Dessau

geb. 1592
gest. 1615
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Johann Georg I. von Anhalt-Dessau

geb. 1567
gest. 1618
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1603-1606 Regent des Fürstentums Anhalt (im Namen seiner Brüder); ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Dessau und Senior des Hauses Anhalt; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlriechende").

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Fürst Johann Georg II. von Anhalt-Dessau

geb. 1627
gest. 1693
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); schwedischer Obrist (1655-1658) und Generalmajor (1658); ab 1658 kurbrandenburgischer General und Statthalter der Kurmark sowie Obrist (1658-1660 und seit 1666); später auch Geheimer Staats- und Kriegsrat in Berlin sowie Feldmarschall (1670); ab 1660 regierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1670 Senior des Hauses Anhalt; ab 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefüllte").

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Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau

geb. 1596
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1618-1643 gemeinsam mit seinem Bruder Georg Aribert (1606-1643) regierender, danach alleinregierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchdringende").

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Fürstin Juliana von Anhalt-Dessau

geb. 1626
gest. 1652
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).
Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Bernburg

geb. 1615
gest. 1673
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; 1651-1660 Ehe mit Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).

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Fürstin Amalia Louise von Anhalt-Köthen

geb. 1634
gest. 1655
Anm.: Tochter des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürstin Amoena Amalia von Anhalt-Köthen
Geburtsname: Gräfin Amoena Amalia von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg

geb. 1586
gest. 1625
Anm.: Tochter des Grafen Arnold II. von Bentheim-Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 Ehe mit Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Louise Amoena von Anhalt-Köthen

geb. 1609
gest. 1625
Anm.: Tochter des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen

geb. 1579
gest. 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1600 Aufnahme in die Florentiner Accademia della Crusca ("L'Acceso"); seit 1606 regierender Fürst von Anhalt-Köthen; 1631-1635 schwedischer Statthalter der Stifte Magdeburg und Halberstadt; 1617 Mitbegründer und bis zu seinem Tod erstes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nährende").

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Fürst Ludwig d. J. von Anhalt-Köthen

geb. 1607
gest. 1624
Anm.: Sohn des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Saftige").

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Fürstin Sophia von Anhalt-Köthen
Geburtsname: Gräfin Sophia zur Lippe

geb. 1599
gest. 1654
Anm.: Tochter des Grafen Simon VI. zur Lippe (1554-1613); 1626-1650 Ehe mit Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).

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Fürst Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen

geb. 1638
gest. 1665
Anm.: Sohn des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1650 regierender Fürst von Anhalt-Köthen, bis 1658 unter Vormundschaft der Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) bzw. Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlangende").
Fürst Wolfgang von Anhalt-Köthen
Fürst Wolfgang von Anhalt-Bernburg

geb. 1492
gest. 1566
Anm.: Sohn des Fürsten Waldemar VI. von Anhalt (1450-1508); alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen (1508-1562) und Anhalt-Bernburg (1544-1562) sowie 1508-1544 gemeinsame Regierung mit seinen Dessauer Vettern Johann IV. (1504-1551), Georg III. (1507-1553) und Joachim (1509-1561) in Anhalt-Bernburg und Anhalt-Zerbst; seit 1525 Förderer der Reformation in Anhalt; 1547-1552 Reichsacht wegen Beteiligung am Schmalkaldischen Krieg.

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Fürst August von Anhalt-Plötzkau

geb. 1575
gest. 1653
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; Verzicht bei der Landesteilung von 1603/06 für eine finanzielle Abfindung von 300.000 Talern auf ein eigenens Teilfürstentum; ab 1611 Regent im Amt Plötzkau unter Bernburger Landeshoheit; seit 1630 Senior des Hauses Anhalt; ab 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sieghafte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Dorothea von Anhalt-Plötzkau

geb. 1623
gest. 1637
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürstin Ehrenpreis von Anhalt-Plötzkau

geb. 1625
gest. 1626
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürstin Elisabeth von Anhalt-Plötzkau

geb. 1630
gest. 1692
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Emanuel von Anhalt-Plötzkau
Fürst Emanuel von Anhalt-Köthen

geb. 1631
gest. 1670
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; ab 1657 in schwedischen Kriegsdiensten; 1659/60 in dänischer Gefangenschaft; 1662 Teilnahme am venezianischen Feldzug gegen die Türken; 1665-1669 zusammen mit seinem Bruder Lebrecht herrschender und seit 1669 alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strebende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Ernst Gottlieb von Anhalt-Plötzkau

geb. 1620
gest. 1654
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1653 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Emanuel (1631-1670) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Starke").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Georg III. von Anhalt-Plötzkau
Fürst Georg III. von Anhalt-Dessau

geb. 1507
gest. 1553
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Dessau (1451-1516); 1525-1544 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann IV. (1504-1551) und Joachim (1509-1561) Regent des Fürstentums Anhalt-Dessau (bis 1530 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha); ab 1526 Dompropst in Magdeburg; seit 1544 alleinregierender Fürst von Anhalt-Plötzkau; 1544-1549 Koadjutor des Bistums Merseburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Fürstin Johanna von Anhalt-Plötzkau

geb. 1618
gest. 1676
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1660 Dekanissin des reichsunmittelbaren Stifts Quedlinburg.
Fürst Lebrecht von Anhalt-Plötzkau
Fürst Lebrecht von Anhalt-Köthen

geb. 1622
gest. 1669
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Emanuel (1631-1670) in Plötzkau; ab 1665 zusammen mit seinem Bruder Emanuel regierender Fürst von Anhalt-Köthen; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Angenehme").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Sibylla von Anhalt-Plötzkau
Geburtsname: Gräfin Sibylla zu Solms-Laubach

geb. 1590
gest. 1659
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg zu Solms-Laubach (1547-1600); 1618-1653 Ehe mit Fürst August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653).
Fürstin Sophia von Anhalt-Plötzkau

geb. 1627
gest. 1679
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Adolph von Anhalt-Zerbst
Bischof Adolph von Merseburg

geb. 1458
gest. 1526
Anm.: Sohn des Fürsten Adolph von Anhalt-Zerbst (1405-1473); 1489-1516 Dompropst in Magdeburg; ab 1507 Koadjutor des Bischofs Thilo von Merseburg (1443-1514); seit 1514 Bischof von Merseburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Fürstin Dorothea Hedwig von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Herzogin Dorothea Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1587
gest. 1609
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564–1613); seit 1605 Ehe mit Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621); danach Witwensitz in Coswig (Anhalt).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Elisabeth von Anhalt-Zerbst

geb. 1617
gest. 1639
Anm.: Tochter des Fürsten Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Johann IV. von Anhalt-Zerbst
Fürst Johann IV. von Anhalt-Dessau

geb. 1504
gest. 1551
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Dessau (1451-1516) und Urgroßvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1516-1544 gemeinsam mit seinen Brüdern Georg III. (1507-1553) und Joachim (1509-1561) Regent des Fürstentums Anhalt-Dessau (bis 1530 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha); seit 1544 alleinregierender Fürst von Anhalt-Zerbst.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Johann VI. von Anhalt-Zerbst

geb. 1621
gest. 1667
Anm.: Sohn des Fürsten Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; bis 1642 unter Vormundschaft des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); trotzdem ab 1633 Erziehung in Oldenburg unter dem Einfluss seiner lutherischen Mutter Magdalena (1583-1657); seit 1642 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst und schrittweiser Konfessionswechsel seines Landes zum Luthertum; ab 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgestalte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Magdalena von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Oldenburg

geb. 1583
gest. 1657
Anm.: Tochter des Grafen Johann XVI. von Oldenburg (1540-1603); 1612-1621 Ehe mit Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621); danach Witwensitz in Coswig (Anhalt).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Rudolph von Anhalt-Zerbst

geb. 1576
gest. 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; seit 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Süße").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Anna N. N.

Anm.: Um 1630/32 Dienerin der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675).
Anna Christina N. N.

Anm.: Um 1629 lebende, davor vermutlich zum Christentum konvertierte Türkin mit sehr langen Haaren.
Anna Maria N. N.

geb. ca. 1612/13
Anm.: Stummes Mädchen aus Braunschweig; zunächst Erziehung am Schöninger Witwenhof der Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel (1573-1626); danach Leben im Kloster Wolmirstedt; soll im August/September 1630 in Wasserleben plötzlich gesprochen haben.
Robert Anstruther

geb. 1578
gest. 1644/45
Anm.: Sohn des schottischen Master of the Royal Household James Anstruther; ab 1589 Page am Kopenhagener Hof; seit 1606 dänischer Agent am schottischen bzw. englischen Königshof; danach mehrfach englischer Diplomat (1612/13 Vermittlung des Friedens von Knäred zwischen Schweden und Dänemark, 1624/25 Aushandlung eines dänisch-englisches Bündnisses); ab 1621 Gentleman of the Bedchamber; später Privy Councillor des Königs Karl I. von England (1600-1649); 1630 englischer Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag; 1633/34 Teilnahme am Heilbronner Konvent, kurzzeitig englischer Resident in Hamburg und Gesandter an verschiedenen deutschen Höfen; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fleißige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Antenor

Anm.: Mythische Gestalt (Sohn des Aesyetes und der Cleomestra, Rat des Königs Priamos in Troja und sagenhafter Gründer von Padua) aus Homers "Ilias" und Vergils "Aeneis".

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Anthoni

Anm.: Um 1621 kaiserlicher Rittmeister wallonischer Herkunft.
Alfonso Antonini

geb. 1584
gest. 1657
Anm.: Sohn des Girolamo Antonini; seit 1616 in venezianischen Kriegsdiensten, um 1623 als Generalkommissar der Kavallerie in Dalmatien; außerdem Astronom und Mathematiker, der bei Galileo Galilei (1564-1642) studierte.
Antonio N. N.

Anm.: Um 1623 Reitlehrer in Padua.
Marcus Antonius

geb. 86/83/82 v. Chr.
gest. 30 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Konsuls Marcus Antonius Orator (143-87 v. Chr.); Vertrauter von Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.); seit 50 v. Chr. römischer Augur; 44 v. Chr. Konsul; 43-32 v. Chr. Triumvir; danach erfolgloser Krieg gegen Octavian (63 v. Chr.-14 n. Chr.).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Heiliger Antonius

geb. 1195
gest. 1231
Anm.: Portugiesischer Franziskaner, Kirchenlehrer und Prediger in Padua.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. d' Antrevar et Lissare (1)

Anm.: Französischer Adliger und Bruder von N. N. d'Antrevar et Lissare (2).
N. N. d' Antrevar et Lissare (2)

Anm.: Französischer Adliger und Bruder von N. N. d'Antrevar et Lissare (1).
Georg Anwander

gest. nach 1634
Anm.: Um 1610/12 Pfarrer in Kaufbeuren; später Exulant in Anhalt.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Jeremias Apfel

Anm.: Geboren in Waltershausen/Thüringen; um 1614 Studium in Erfurt; 1623 Kantor in Neunburg vorm Wald (Oberpfalz); 1624/25 Pfarrer in Dürnsricht und Schmidgaden; 1626 Emigration nach Nürnberg.
N. N. Apfelmann

Anm.: Kaiserlicher Hauptmann, welcher 1620 dem Heer der böhmischen Konföderierten unter Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg seine Dienste angeboten hat.
Apoll

Anm.: Griechisch-römischer Gott des Lichts, der Heilung, des Frühlings, der Sittenreinheit und Mäßigung sowie der Weissagung und Künste.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Appiani, Familie

Anm.: Italienisches Adelsgeschlecht.

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Caecus Appius Claudius

geb. ca. 300 v. Chr.
Anm.: Römischer Politiker und Redner.

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Graf N. N. von Arco (1)

Anm.: Angehöriger des Trientiner Adelsgeschlechts.
Graf N. N. von Arco (2)

Anm.: Angehöriger des Trientiner Adelsgeschlechts.
Graf Johann Baptist von Arco

geb. 1588
gest. 1628
Anm.: Sohn des Grafen Prosper von Arco (gest. 1607); seit 1622 kaiserlicher Kämmerer.
N. N. Ardenhofer

Anm.: Um 1628 kaiserlicher Obristwachtmeister.
Ludwig Arendt

Anm.: Anhaltischer Untertan.
Wilm Arendts

Anm.: Geboren in Harderwijk; um 1626 niederländischer Schiffer, der früher in Ostindien gelebt hat.
Felipe de Areyzaga y Avandagno
Felipe de Areyçaga y Avendano

Anm.: Geboren an der Biskaya; spanischer Obristleutnant (1620), welcher in der Schlacht am Weißen Berg den Verwundungsschuss auf den Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg abgegeben haben will, und Obrist (1621-1628).
Ludovico Ariosto

geb. 1474
gest. 1533
Anm.: Sohn des italienischen Adligen und Militärs Niccolò Ariosto (1433-1500); italienischer Dichter und Humanist; ab 1484 Besuch der Lateinschule und seit 1489 Rechtsstudium in Ferrara; 1493 Beitritt zu einer Schauspielgruppe, die am herzoglichen Hof von Ferrara Stücke aufführte; 1500-1503 Hauptmann und Kommandant einer Grenzfestung bei Canossa; 1503-1517 Sekretär des Kardinals Ippolito d'Este (1479-1520); ab 1518 in Diensten des Duca Alfonso I. di Ferrara, Modena e Reggio (1476-1534); 1522-1525 Gouverneur der Provinz Garfagnana; 1525 Intendant des Hoftheaters in Ferrara und kurz danach Rückzug ins Privatleben.

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Aristarchos von Samothrake

geb. ca. 216 v. Chr.
gest. 144 v. Chr.
Anm.: Griechischer Philologe und Direktor der Bibliothek von Alexandria.

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Aristophanes von Byzanz

geb. 257 v. Chr.
gest. 180 v. Chr.
Anm.: Griechischer Philologe und Direktor der Bibliothek von Alexandria.

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Aristoteles

geb. 384 v. Chr.
gest. 322 v. Chr.
Anm.: Griechischer Philosoph und Universalgelehrter.

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N. N. von Arnim

Anm.: Um 1622/23 Hauptmann.
Hans Georg von Arnim

geb. 1583
gest. 1641
Anm.: Sohn des Bernd von Arnim (1550-1611); 1613-1617 schwedischer Obrist; 1621 Wechsel in polnische Kriegsdienste; 1624/25 erneut schwedischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1627-1629) und Feldmarschall (1628/29); 1631/32 kurbrandenburgischer Obrist; 1631-1635 kursächsischer Obrist Feldmarschall; 1637/38 in schwedischer Gefangenschaft; 1638 erneuter Eintritt in kaiserlich-kursächsische Dienste; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gepriesene").

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Katharina Dorothea von Arnim
Geburtsname: Katharina Dorothea von Hoym

geb. 1619
gest. 1660
Anm.: Tochter des Christian Julius von Hoym (1586-1656); seit 1638 Ehe mit Wolf Christoph von Arnim (1607-1668).
Andreas Arnold

gest. nach 1628
Anm.: Holländer; im Frühjahr 1624 Kammerdiener des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; um 1627 fürstlicher Kammerdiener in Bernburg.
Matthias Arnoldin von Clarstein

geb. ca. 1575
gest. 1649
Anm.: Geboren in Böhmen; Dr. jur.; ab ca. 1605 kaiserlicher Appellationssekretär; seit 1612 Hofkammersekretär; ab 1618 Hofkammerrat; seit 1626 erster Sekretär der Reichskanzlei und Protokollführer des Geheimen Rates; ab 1628 Reichshofrat; nach 1639 schrittweiser Rückzug aus seinen Amtsgeschäften; 1623 Verleihung der Hofpfalzgrafenwürde.

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Arnsberg, Familie
Grafen von Arnsberg

Anm.: Im Jahr 1371 ausgestorbenes westfälisches Reichsgrafengeschlecht.

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Wolf von Arnswaldt

Anm.: Thüringischer Adliger; 1630 Abgesandter der Gräfin Anna Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt (1584-1652) auf der Beerdigung des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630).
Sebastian Arthofer von Schützenberg

Anm.: Österreichischer Adliger; kaiserlischer Obristwachtmeister (1627) und Obrist.
N. N. von Aschersleben

Anm.: Pommerischer Adliger; um 1626 Student am Gymnasium Illustre Harderwijk.
Johann Gottfried von Aschhausen
Bischof Johann Gottfried von Bamberg
Bischof Johann Gottfried von Würzburg

geb. 1575
gest. 1622
Anm.: Sohn des bischöflich-würzburgischen Amtmanns Gottfried von Aschhausen (gest. 1581); Domherr in Bamberg (1593) und Würzburg (1596); ab 1604 Dekan des Ritterstifts Comburg; seit 1609 Bischof von Bamberg; ab 1617 auch Bischof von Würzburg.

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Gaspare Aselli

geb. 1581
gest. 1625
Anm.: Geboren in Cremona; Medizinstudium in Pavia; danach Chirurg in Mailand; 1612-1620 leitender Feldchirurg der spanischen Armee in Italien; 1622 Entdecker der Lymphgefäße; seit 1624 Professor für Anatomie in Pavia.

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John Ashburnham

geb. 1603
gest. 1671
Anm.: Sohn des Adligen John Ashburnham (gest. 1620); ab ca. 1622 im Dienst der Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz (1596-1662); seit 1623 Hofmeister der Söhne des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) in Leiden; ca. 1626-1628 Vorsteher des Haushaltes von Kurfürstin Elisabeth; 1628 Groom of the bedchamber (Kammerjunker) des Königs Karl I. von England (1600-1649) und Parlamentsmitglied; 1643 Ausschluss aus dem Parlament und Konfiskation seiner Güter als Parteigänger der Königs; 1644 Schatzmeister der königlichen Armee; 1646 Flucht nach Paris über die Niederlande; 1647 wieder in Diensten von König Karl I.; ab 1648 mehrfach in Gefangenschaft und erneute teilweise Enteignung als Royalist; nach der Restauration Diplomat für König Karl II. von England (1630-1685); 1661-1667 erneut Parlamentsmitglied.

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Askanier, Dynastie

Anm.: Deutsche Herrscherdynastie, die vor allem das Fürstentum Anhalt, die Markgrafschaft Brandenburg sowie die Herzogtümer Sachsen-Lauenburg und Sachsen-Wittenberg regierte.

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Asmodi
Asmodäus

Anm.: Dämon aus der jüdischen Mythologie.
N. N. Aspan von Haag

Anm.: Um 1621/22 kaiserlicher Rittmeister.
Esther Aspan von Haag
Geburtsname: Ester von Gera

gest. nach 1645
Anm.: Tochter des Christoph von Gera (gest. 1609) zu Arnfels; seit 1610 Ehe mit Hans Joachim Aspan von Haag (gest. 1645).
Hans Joachim Aspan von Haag

gest. 1645
Anm.: Sohn des Landrats Jakob Aspan von Haag (gest. 1610); Herr auf Lichtenhaag, Hartheim und Wimspach.

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Asseburg, Familie

Anm.: Niedersächsisches Adelsgeschlecht.
Agnes von der Asseburg
Geburtsname: Agnes von Schauroth

gest. 1652
Anm.: Erste Ehefrau des Bernhard von der Asseburg (1593-1657).
Bernhard von der Asseburg

geb. 1593
gest. 1657
Anm.: Sohn des Ludwig d. Ä. von der Asseburg (1546-1633); Erbherr auf Wallhausen.
Busso von der Asseburg

geb. 1586
gest. 1646
Anm.: Sohn des August von der Assenburg (1545-1604); Erbherr auf Falkenstein (Unterharz), Neindorf und Peseckendorf.

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Eleonora Elisabeth von der Asseburg

geb. 1637
gest. 1664
Anm.: Tochter des Johann August von der Asseburg (1611-1660).
Johann von der Asseburg

geb. 1578
gest. 1651
Anm.: Sohn des Ludwig d. Ä. von der Asseburg (1546-1633); Erbherr auf Schermcke.
Johann August von der Asseburg

geb. 1611
gest. 1660
Anm.: Sohn des Christoph Johann von der Asseburg (1580-1651); Erbherr auf Ampfurth und Eggenstedt.
Ludwig d. Ä. von der Asseburg

geb. 1546
gest. 1633
Anm.: Sohn des Johann von der Asseburg (1511-1567); Erbherr auf Wallhausen, Schermcke und Hinnenburg.

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Ludwig d. J. von der Asseburg

geb. 1583
gest. 1669
Anm.: Sohn des Ludwig d. Ä. von der Asseburg (1546-1633); Erbherr auf Wallhausen und Hinnenburg; 1597-1602 Edelknabe des Grafen Georg Eberhard zu Solms-Lich (1568-1602); danach Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1611-1613 in dänischen Kriegsdiensten als Leutnant und Rittmeister; 1613/14 braunschweigisch-wolfenbüttelischer Rittmeister; 1618-1620 Rittmeister der böhmischen Konföderierten; ligistischer Obristleutnant (1622-1625) und Obrist (1625-1627); ca. 1627-1634 kaiserlicher Obrist.
Maria Elisabeth von der Asseburg
Geburtsname: Maria Elisabeth von Erffa

geb. nach 1593
gest. 1639
Anm.: Tochter des Hans Hartmann von Erffa (1551-1610); seit 1616 Ehe mit Ludwig d. J. von der Asseburg (1583-1669).
Sophia Dorothea von der Asseburg
Geburtsname: Sophia Dorothea von Lützow

geb. ca. 1615
gest. 1641
Anm.: Tochter des Joachim (2) von Lützow; ab ca. 1626 Kammerjungfer der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); seit 1635 Ehe mit Johann August von der Asseburg (1611-1660).
Pierre Asselineau

gest. vor 1634
Anm.: Sohn eines hugenottischen Arztes in Orléans; Flucht vor den französischen Religionskriegen nach Italien; vermutlich Medizinstudium in Padua; danach Arzt in Venedig.
König Sanherib von Assyrien
König Sanherib von Babylonien

geb. ca. 745 v. Chr.
gest. 680 v. Chr.
Anm.: Sohn des Königs Sargon II. von Assyrien (gest. 705 v. Chr.); ab 705 v. Chr. König von Assyrien; 705–703 v. Chr. und seit 688 v. Chr. auch König von Babylonien; biblische Figur.

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António de Ataíde
Conde António de Castro Daire
Conde António da Castanheira

geb. 1567
gest. 1647
Anm.: Sohn des António de Ataíde, Conde da Castanheira (gest. 1603); ab 1587 militärische Karriere als General der spanischen Galeeren, General der Küstenarmada, Infantrieobrist, Kapitänmajor der Indischen Flotte (1611/12) und Generalkapitän der portugiesischen Flotte (1618-1621); Kämmerer des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); Hofmarschall der Königin Isabel von Spanien (1602–1644); portugiesischer Staatsrat; Ratspräsident von Aragon; seit 1625 Conde de Castro Daire; 1629 außerordentlicher spanischer Botschafter in Wien; 1631-1633 Gouverneur von Portugal; ab 1637 Conde da Castanheira; 1641 kurzzeitige Verhaftung wegen prospanischer Haltung.

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N. N. Athenäus

Anm.: Ehefrau des Meisdorfer Pfarrers Valentin Athenäus (gest. vor 1628) und um 1628 Hofbesitzerin in Reinstedt.
Valentin Athenäus
Valentin Athen

gest. vor 1628
Anm.: Geboren in Aschersleben; Studium in Leipzig (1601), Helmstedt (1603) und Wittenberg (1604); 1608 Mag. (Leipzig); seit 1615 Pfarrer in Meisdorf (bei Falkenstein/Harz); Hausbesitzer in Reinstedt.
Graf Johann Friedrich von Attems

geb. 1593
gest. 1663
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); kaiserlicher Obrist und Kämmerer; später auch Hofkriegsrat; seit 1643 Oberststallmeister der verwitweten Kaiserin Eleonora (1598-1655); 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Johann Jakob von Attems

geb. 1598
gest. 1670
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); kaiserlicher Obrist; ab 1625 kaiserlicher Kämmerer ; seit 1667 Landesverweser des Herzogtums Kärnten; 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Maximilian Hermann von Attems

geb. 1604/07
gest. 1684
Anm.: Sohn des Hermann von Attems (1564-1611); Kämmerer und Geheimer Rat des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich (1614-1662); 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Gräfin Ursula von Attems
Geburtsname: Ursula Breuner

geb. 1568
gest. 1641
Anm.: Tochter des Kaspar Breuner (1530-1570); 1588-1611 Ehe mit Hermann von Attems (1564-1611); 1623-1624 Obersthofmeisterin der Erzherzoginnen Maria Anna (1610-1665) und Caecilia Renata (1611-1644); 1624-1637 Obersthofmeisterin der Kaiserin Eleonora (1598-1655); 1630 Erhebung in den Grafenstand.
Théodore Agrippa d' Aubigné
Théodore Agrippa d'Aubigné

geb. 1550/52
gest. 1630
Anm.: Sohn des Richters Jean d'Aubigné, Seigneur de Brie en Xaintonge (gest. 1563); 1568-1570 Teilnahme am dritten Hugenottenkrieg; 1573-1577 Écuyer sowie 1587-1593 hoher Militär und Verwaltungsbeamter des Königs Heinrich III. von Navarra (1553-1610); danach Rückzug aus der Politik und Tätigkeit als Autor literarischer und historischer Werke; 1620 Verbannung wegen Beteiligung an einer erfolglosen Verschwörung gegen den königlichen Favoriten Charles d’Albert, Duc de Luynes (1578-1621); danach Exil in Genf.

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Elisabeth Auer von Herrenkirchen
Elisabeth von Hirschaidt
Geburtsname: Elisabeth Kuttner von Kuniz

geb. 1591
gest. 1652
Anm.: Erste Ehe mit Hans Ludwig von Hirschaidt (Hirschhayd); seit 1634 zweite Ehe mit Wolf Helmhard von Auer (1610-1660).

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Wolf Helmhard Auer von Herrenkirchen

geb. 1610
gest. 1660
Anm.: Oberösterreichischer Exulant; seit 1624 Hofjunker des Grafen Friedrich Kasimir von Ortenburg (1591-1658); vor 1634 vorübergehend in Kriegsdiensten.
Graf N. N. von Auersperg

Anm.: Angehöriger des Krainer Adelsgeschlechts.
N. N. Auffgang

Anm.: Um 1629 Harzer Salpetersieder unter dem kaiserlichen Obristen Johann David Pecker von der Ehr (gest. 1659).
N. N. Augustin

Anm.: Seit 1637 fürstlicher Amtsschreiber in Ballenstedt.
Heiliger Augustinus
Bischof Augustinus von Hippo

geb. 354
gest. 430
Anm.: Christlicher Kirchenlehrer und Philosoph; seit 395 Bischof von Hippo.

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Luis de Avalos

Anm.: Spanischer Adliger; 1529 vermutlich Maestro del Campo und Kommandeur der spanischen Truppen während der ersten türkischen Belagerung Wiens; wahrscheinlich 1532 kommandierender Offizier unter Fernando Alvarez, Duque de Alba (1507-1582), gegen die Türken in Ungarn.
Martín de Axpe y Zárate

geb. 1594
gest. 1640
Anm.: Sohn des Dr. jur. Juan García de Axpe y Sierra; seit 1631 Staats- und Kriegssekretär des Kardinalinfanten Fernando von Spanien (1609/10-1641); daneben auch mehrfach diplomatische Missionen.
Axt, Familie

Anm.: Polnisch-schlesisches Adelsgeschlecht.
Johann von Axt

gest. 1634
Anm.: Schlesischer Adliger; 1630-1632 Stallmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fernando (Antonio) de Ayala Fonseca y Toledo
Conde Fernando (Antonio) de Ayala
Marqués Fernando (Antonio) de Tarazona

geb. 1600
gest. 1676
Anm.: Sohn des Antonio Francisco de Ayala, ab 1602 Conde de Ayala; seit 1622 in spanischen Kriegsdiensten, zuletzt als General der Kavallerie (1634); 1632-1648 Marqués de Tarazona (de iure uxoris); nach 1634 Conde de Ayala; ab 1655 Comendador de Bastimentos de Castilla; ebenso königlicher Kämmerer; 1660-1663 Generalkapitän und Vizekönig von Sizilien; seit 1666 spanischer Kriegs- und Staatsrat.

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Georg Ayrmann

geb. ca. 1575
gest. 1651
Anm.: Sohn des Georg Ayrmann (gest. vor 1600) aus Bamberg; Nürnberger Kaufmann; ab ca. 1600 Handelsdiener bei der Petzschen Handlung; seit 1602 Nürnberger Bürger; ab 1608 Genannter des Größeren Rats der Reichstadt; ab ca. 1610 mit eigener Handelsgesellschaft mit Hauptsitz in Nürnberg und zweitweise in Leipzig; 1623 Nobilitierung; vgl. Lambert F. Peters: Der Handel Nürnbergs am Anfang des Dreißigjährigen Krieges. Strukturkomponenten, Unternehmen und Unternehmer - eine quantitative Analyse. Stuttgart 1994, S. 213-275.

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König Nebukadnezar II. von Babylonien

geb. ca. 640 v. Chr.
gest. 562 v. Chr.
Anm.: Sohn des späteren Königs Nabopolassar von Babylonien (gest. 625 v. Chr.); 605-562 v. Chr. König von Babylonien; biblische Figur.

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Bacchus

Anm.: Römischer Gott des Weines und der Fruchtbarkeit.

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N. N. Backofen (1)

Anm.: Um 1626/27 Ehefrau des Arztes Dr. Bartholomäus Backofen.
N. N. Backofen (2)

Anm.: Um 1631 anhaltisch-köthnischer Untertan.
Bartholomäus Backofen

Anm.: Geboren in Susteren (Herzogtum Jülich); ab 1611 Medizinstudium in Franeker; Promotion zum Dr. med.; seit 1619 praktizierender Arzt in Harderwijk; 1626/27 Hausarzt des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; vgl. Klaus Conermann (Hg.): Briefe der Fruchtbringenden Gesellschaft und Beilagen: Die Zeit Fürst Ludwigs von Anhalt-Köthen 1617-1650, Reihe I, Abt. A: Köthen, Bd. 2, Tübingen 1998, S. 103f.
Baden, Haus
Markgrafen von Baden

Anm.: Südwestdeutsches Reichsfürstengeschlecht.

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Markgraf Eduard Fortunat von Baden-Baden

geb. 1565
gest. 1600
Anm.: Sohn des Markgrafen Christoph II. von Baden-Rodemachern (1537-1575), dessen Nebenlinie Eduard Fortunat fortsetzte, bevor er 1588 die Markgrafschaft Baden-Baden übernahm und bis 1594 regierte; Besetzung des hochverschuldeten Landes durch die Durlacher Vettern; Flucht Eduard Fortunats; dubiose Machenschaften, Kriegsdienste, schließlich Unfalltod auf Burg Kastellaun.

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Markgräfin Louise Christina von Baden-Baden
Geburtsname: Luisa Cristina di Savoia-Carignano

geb. 1627
gest. 1689
Anm.: Tochter des Tommaso Francesco di Savoia, Principe di Carignano (1596-1656); 1653-1669 Ehe mit Markgraf Ferdinand Maximilian von Baden-Baden (1625-1669).

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Markgraf Wilhelm von Baden-Baden

geb. 1593
gest. 1677
Anm.: Sohn des Markgrafen Eduard Fortunat von Baden-Baden (1565-1600); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Baden (1631-1634 Vertreibung durch die Schweden), 1634-1648 ebenso von Baden-Durlach; ab 1630 kaiserlicher Geheimer Rat sowie Obrist (1630-1646), Generalfeldwachtmeister (1633) und Feldzeugmeister (1635); seit 1652 Reichskammerrichter; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Markgräfin Barbara von Baden-Durlach
Geburtsname: Herzogin Barbara von Württemberg

geb. 1593
gest. 1627
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1616 Ehe mit Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).

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Markgräfin Barbara von Baden-Durlach

geb. 1618
gest. 1623
Anm.: Tochter des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).
Markgraf Christoph von Baden-Durlach

geb. 1603
gest. 1632
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); bis 1624 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625 diplomatische Mission für seinen Vater in Frankreich; 1627 dänischer Obrist; 1632 schwedischer Obrist.

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Markgräfin Eleonora von Baden-Durlach
Geburtsname: Gräfin Eleonora von Solms-Laubach

geb. 1605
gest. 1633
Anm.: Tochter des Grafen Albrecht Otto I. von Solms-Laubach (1576-1610); seit 1627 Ehe mit Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).

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Markgraf Ernst Friedrich von Baden-Durlach

geb. 1560
gest. 1604
Anm.: Ältester Sohn Markgraf Karls II. von Baden Durlach (1529-1577); 1583 Einrichtung des Gymnasium Ernestinum in Durlach, nach der vormundschaftlichen Regierung 1584 Landesteilung mit den beiden Brüdern und Regierungsantritt im nördlichen Teil der Markgrafschaft Baden-Durlach mit den Hauptorten Durlach und Pforzheim; 1594 Besetzung der völlig überschuldeten Markgrafschaft Baden-Baden, daraus resultierende Konflikte mit dem Kaiser; 1594 Mitbegründer des protestantischen Heilbronner Bündnisses (Vorläufer der protestantischen Union); 1599 formeller Übertritt vom lutherischen zum reformierten Bekenntnis, damit verbundene konfessionelle Konflikte vor allem mit der Stadt Pforzheim. Er starb kinderlos, Bruder Georg Friedrich (1573-1638) vereinigte alle Durlacher Landesteile.

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Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach

geb. 1594
gest. 1659
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); ab 1622 regierender Markgraf von Baden-Durlach; 1634-1649 abgesetzt und Leben im Exil; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verwandte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Markgraf Friedrich VI. von Baden-Durlach

geb. 1617
gest. 1677
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659); schwedischer General (1655) und Generalfeldmarschall (1656); ab 1659 regierender Markgraf von Baden-Durlach; seit 1674 Reichsgeneralfeldmarschall; ab 1676 auch kaiserlicher Feldmarschall.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach

geb. 1573
gest. 1638
Anm.: Sohn des Markgrafen Karl II. von Baden-Durlach (1529-1577); ab 1604 regierender Markgraf von Baden-Durlach; General der Protestantischen Union; 1621/22 antikaiserlicher Feldherr; 1622 Abdankung zugunsten seines Sohnes Friedrich V. (1594-1659); 1627 dänischer Generalleutnant; seit 1634 Exil in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgraf Karl von Baden-Durlach

geb. 1598
gest. 1625
Anm.: Sohn des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach (1573-1638); Rittmeister (1619) und Obrist (1620/21) im Unionsheer; 1622 badisch-durlachischer Obrist; 1623 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1625 Kampf für die Franzosen im Veltlin; vgl. Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, 4. Teil, Karlsruhe 1770, S. 493-498.

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Markgraf Karl Magnus von Baden-Durlach

geb. 1621
gest. 1658
Anm.: Sohn des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659); schwedischer Rittmeister (1640), Obristleutnant (1641), Obrist (1644-1649 und seit 1655) sowie Generalleutnant (1655).

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Markgräfin Sibylla von Baden-Durlach

geb. 1622
gest. 1639
Anm.: Tochter des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach (1594-1659).
Alessandro Badoèr

Anm.: Venezianischer Patrizier; 1622/23 Podestà (Amtmann) von Monselice.
Christian Bär

Anm.: Um 1635 Untertan des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Hans Bär

Anm.: Um 1633 vermutlich anhaltisch-bernburgischer Untertan und Pferdehalter.
Baglioni, Familie

Anm.: Oberitalienisches Adelsgeschlecht aus Perugia.

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Malatesta Baglioni
Bischof Malatesta von Pesaro
Bischof Malatesta von Assisi

geb. 1581
gest. 1648
Anm.: Sohn des Gianpaolo Baglioni (1552-1608); 1612-1641 Bischof von Pesaro; 1634-1639 Apostolischer Nuntius am Wiener Kaiserhof; seit 1641 Bischof von Assisi.
Orazio Baglioni

geb. 1582
gest. 1617
Anm.: Sohn des Gianpaolo Baglioni (1552-1608); zuletzt venezianischer General.
Everardus Balck

geb. 1590
gest. 1628
Anm.: Geboren in Deventer; Promotion zum Dr. jur. an der Akademie in Bourges; 1625/26 außerordentlicher Juraprofessor sowie seit 1626 ordentlicher Professor für Jura und Ethik (Philosophia practica) am Gymnasium Illustre Harderwijk.
Alois Baldiron

gest. 1632
Anm.: Geboren im Trentino; ab 1596 in habsburgischen Kriegsdiensten; 1621/22 Oberbefehlshaber der habsburgischen Truppen während der Bündner Wirren und des Prättigauer Aufstandes; 1623/24 und seit 1630 kaiserlicher Obrist; 1630 Erhebung in der Freiherrenstand.

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Balthasar (1) N. N.

Anm.: Alter Jagdknecht des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg, der 1636 vom Luthertum zum Calvinismus konvertierte.
Balthasar (2) N. N.

Anm.: Bis 1630 Lakai des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Balthasar (3) N. N.

Anm.: 1630-1634 und erneut seit 1637 Bereiter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Joost Banckert
Joost van Trappen

geb. ca. 1597/99
gest. 1647
Anm.: Sohn des Marinekapitäns Michiel van Trappen, genannt Banckert; 1624 niederländischer Marinekapitän; Kapitän (1624-1636) und Vizeadmiral (1628) der Niederländischen Westindien-Kompanie; seit 1636 erneut in Marinediensten als Konteradmiral (1637) und Vizeadmiral (1637/38); Kapitän (1645) und Vizeadmiral (1646/47) der Niederländischen Westindien-Kompanie.
Graf Gustaf Adam Banér
Der "tolle" Banér

geb. 1624
gest. 1681
Anm.: Sohn des Johan Banér (1596-1641); ab 1653 königlicher Kämmerer; später Obrist der Garde, Stallmeister und Geheimer Rat; seit 1674 Präsident des Kriegsrats; ab 1678 Generalgouverneur von Ingermanland und Kexholms; 1651 Erhebung in den Grafenstand.

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Johan Banér

geb. 1596
gest. 1641
Anm.: Sohn des Gustaf Axelsson Banér (1547-1600); schwedischer Obrist (1621), Generalmajor (1623), General der Infanterie (1630) sowie Feldmarschall im Nieder- und Obersächsischen Reichskreis (1634); ab 1630 Reichsrat; seit 1634 Oberbefehlsshaber der schwedischen Armee in Deutschland; ab 1638 zugleich Generalgouverneur in Pommern; seit 1633 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Haltende").

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Elisabeth Juliana Banér
Gräfin Elisabeth Juliana von Löwenstein
Geburtsname: Gräfin Elisabeth Juliana von Erbach

geb. 1600
gest. 1640
Anm.: Tochter des Grafen Georg von Erbach (1548-1605/08); 1620-1633 erste Ehe mit Graf Georg Ludwig von Löwenstein-Scharfeneck (1587-1633); seit 1636 zweite Ehe mit Johan Banér (1596-1641).

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Katharina Elisabeth Banér
Geburtsname: Katharina Elisabeth von Pfuel

geb. 1598
gest. 1636
Anm.: Tochter des Adam von Pfuel (1562-1626); seit 1623 Ehe mit Johan Banér (1596-1641).

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Claus Banse

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Johann Banse d. J.

Anm.: Bernburger Bürger und Sattelhofbesitzer; 1628 und 1631 Bürgermeister der Talstadt Bernburg.
François de Baradas

geb. 1602
gest. 1684
Anm.: Burgundischer Adliger; 1624-1626 Favorit des Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); Aufstieg vom Pagen der Petite Écurie zum Premier Écuyer, Premier gentilhomme de la Chambre du Roi (1626/27), Schlosshauptmann von Saint-Germain-en-Laye und Lieutenant du roi in der Champagne.
Barbara N. N.

geb. 1629
Anm.: In Kempten geborenes Mädchen, das in seinem Geburtsjahr an verschiedenen Stellen des ganzen Körpers behaart gewesen sein soll.
Agostino Barbarigo

geb. 1516
gest. 1571
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Giovanni Barbarigo; 1554-1557 Botschafter der Republik Venedig in Frankreich; 1561-1564 Luogotenente (Gouverneur) von Friaul; 1564-1567 Capitano (Stadthauptmann) von Padua; seit 1570 Admiral (capitano generale da mar) der venezianischen Kriegsflotte.
N. N. Barbaro

Anm.: Venezianischer Patrizier, der 1623 für das Amt des Dogen kandidiert haben soll.
Antonio Barberini
Bischof Antonio von Frascati
Erzbischof Antonius von Reims
Bischof Antonio von Palestrina

geb. 1608
gest. 1671
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630) und Neffe von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1627 Kardinal; 1628-1632 Präfekt der Apostolischen Signatur; seit 1632 Präfekt der Glaubenskongregation; ab 1638 Kämmerer der Römischen Kirche; seit 1653 Großalmosenier von Frankreich; 1655–1661 Bischof von Frascati; ab 1657 Erzbischof von Reims und Pair de France; seit 1661 Bischof von Palestrina.

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Antonio Marcello Barberini
Bischof Antonio Marcello von Senigallia

geb. 1569
gest. 1646
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571) und Bruder von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1624 Kardinal; 1625-1628 Bischof von Senigallia; 1629-1633 römischer Großinquisitor; seit 1633 Bibliothekar und Großpönitentiar der Römischen Kirche.

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Carlo Barberini
Duca Carlo di Monterotondo

geb. 1562
gest. 1630
Anm.: Sohn des Antonio Barberini (gest. 1571) und Bruder von Papst Urban VIII. (1568-1644); Generalleutnant der päpstlichen Armee; ab 1623 Gonfaloniere der Heiligen Römischen Kirche; seit 1627 Duca di Monterotondo.

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Francesco Barberini
Bischof Francesco von Sabina
Bischof Francesco von Ostia (e Velletri)

geb. 1597
gest. 1679
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630); Neffe und 1623-1644 Kardinalnepot von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1633 römischer Großinquisitor; seit 1645 Bischof von Sabina; ab 1666 Bischof von Ostia (e Velletri).

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Taddeo Barberini
Principe Taddeo di Palestrina

geb. 1603
gest. 1647
Anm.: Sohn des Carlo Barberini (1562-1630) und Neffe von Papst Urban VIII. (1568-1644); ab 1627 Principe di Palestrina; 1631-1644 Präfekt von Rom; 1639-1644 Gonfaloniere der Römischen Kirche; 1641-1644 Befehlshaber der päpstlichen Armee.

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Marchese Giulio Barbolani di Montauto
Conte Giulio di Montauto

geb. ca. 1585
gest. 1641
Anm.: Sohn des Bartolomeo Barbolani di Montauto (gest. 1599); ab 1618 toskanischer Admiral gegen die Barbareskenkorsaren; seit 1620 kaiserlicher Hofkriegsrat und Kämmerer; 1621-1623 und ab 1635 Festungskommandant von Livorno; seit 1630 Conte di Montauto; 1635 Erhebung in den Markgrafenstand.
Marchese Montauto Barbolani di Montauto

geb. ca. 1590
gest. 1664
Anm.: Sohn des Bartolomeo Barbolani di Montauto (gest. 1599); 1608-1612 und seit 1623 kaiserlicher Kämmerer; auch kaiserlicher Obrist; 1635 Erhebung in den Markgrafenstand.
Barby, Familie
Grafen von Barby und Mühlingen

Anm.: Mitteldeutsches Reichsgrafengeschlecht.
Graf Albrecht Friedrich von Barby und Mühlingen

geb. 1597
gest. 1641
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); ab 1609 gemeinschaftliche Regierung mit seinem jüngeren Bruder Jost Günther (1598-1651); seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dienliche").

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Graf Jost Günther von Barby und Mühlingen

geb. 1598
gest. 1651
Anm.: Sohn des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); 1609-1641 gemeinschaftliche Regierung mit seinem älteren Bruder Albrecht Friedrich (1597-1641), danach Vormundschaft über dessen Sohn August Ludwig (1639-1659); seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Güldene").

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Gräfin Sophia von Barby und Mühlingen
Geburtsname: Gräfin Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt

geb. 1579
gest. 1630
Anm.: Tochter des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt (1537-1605); 1595-1609 Ehe mit Graf Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609).

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Gräfin Sophia Ursula von Barby und Mühlingen
Geburtsname: Gräfin Sophia Ursula von Oldenburg-Delmenhorst

geb. 1601
gest. 1642
Anm.: Tochter des Grafen Anton II. von Oldenburg-Delmenhorst (1550-1619); 1633-1641 Ehe mit Graf Albrecht Friedrich Barby und Mühlingen (1597-1641).

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Graf Wolfgang von Barby und Mühlingen

geb. 1502
gest. 1565
Anm.: Sohn des Grafen Burkhard von Barby und Mühlingen (gest. 1505); seit 1535 regierender Graf von Barby und Mühlingen; zudem langjähriger kursächsischer Geheimer Rat.
Hermann Barnemann

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
N. N. Barozzi

Anm.: Venezianischer Patrizier; um 1623 Olivetanermönch im Eremo del Monte Rua.
N. N. Bartfeldt

Anm.: Um 1629 kaiserlicher Fähnrich.
Leonhard Bartholdus

gest. 1629
Anm.: Geboren in Amberg; Theologiestudium in Altdorf (1599), Leipzig (1602) und Wittenberg (1603); 1603 Magister; 1604 Diakon in Kemnath; 1606-1626 Spitalprediger in Amberg; 1626 Emigration aus der Oberpfalz; seit 1626 Pfarrer in Kleinpaschleben.
Tilman Barwasser

geb. 1592
gest. 1643
Anm.: Bürger, Goldschmied und Juwelier in Leipzig.

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Johann Franz von Barwitz
Johann Franz von Fernemont

geb. 1597
gest. 1676
Anm.: Sohn des Johann Anton von Barwitz; kaiserlicher Obristleutnant (1627), Obrist (1630-1643 und 1645-1650), Generalwachtmeister (1640) und Generalfeldzeugmeister (1642); spätestens seit 1655 auch Hofkriegsrat; 1623 Erhebung in den Freiherrenstand.

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Kristoffer Basse

Anm.: Dänischer Adliger; Herr auf Sørup und Urup; königlicher Amtmann auf den Schlössern Frederiksborg und Abrahamstrup (1614-1623) sowie Kronborg (1619-1623).
François de Bassompierre
Marquis François de Haroué

geb. 1579
gest. 1646
Anm.: Sohn des lothringischen Adligen Christophe de Bassompierre (1547-1596); 1603 Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1621-1629 in französischen Kriegsdiensten gegen die Hugenotten als Maréchal de camp (1621) und Maréchal de France (1622); diplomatische Missionen in Spanien (1621), der Schweiz (1625) und England (1626); 1631-1643 in Haft als Gegner des Kardinals Richelieu (1585-1642); seit 1623 Marquis d'Haroué.

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Bastian N. N.

Anm.: Um 1631 Bereiter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Graf Adam Batthyány
Batthyány Ádám

geb. 1609
gest. 1659
Anm.: Sohn des Franz Batthyány (1577-1625); 1629 Konversion zum katholischen Glauben; ab 1630 kaiserlicher Kämmerer; seit 1640 Generalkapitän für die Gebiete in Ungarn diesseits der Donau; 1630 Erhebung in den Grafenstand.

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Giovanni Battista
Johann Baptista

gest. 1630
Anm.: Italienischer Abstammung; um 1630 Rittmeister in kaiserlichen Diensten; im selben Jahr Übertritt in schwedische Dienste und Beteiligung an einem Hinterhalt gegen Gustav II. Adolph von Schweden, wofür er hingerichtet wurde.
Hans Michael de Bauby

Anm.: Um 1628 kaiserlicher Leutnant.
Wolf Heinrich von Baudissin

geb. 1597
gest. 1646
Anm.: Sohn des Christoph von Baudissin (gest. 1618); 1615 venezianischer Leutnant; 1620 Teilnahme an der Schlacht am Weißen Berg als böhmisch-kurpfälzischer Rittmeister; 1625-1627 dänischer Reiterobrist; schwedischer Obrist (1628-1633) und Generalleutnant (1631-1633); 1635/36 kursächsischer Generalleutnant; seit 1641 polnischer Gesandter in Kopenhagen.

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Nicolas de Baugy

geb. 1574
gest. 1641
Anm.: Sohn des André de Baugy; ab 1602 königlicher Maître d'hôtel; französischer Resident am Kaiserhof (1600-1624) und in Brüssel (1624-1626); Botschafter bei den Generalstaaten (1628-1634); seit 1635 Conseiller d'Etat und Conseiller du conseil privé.
Jakob Bauhof

Anm.: Um 1631 kaiserlicher Kriegskommissar.
Friedrich von Baur
Friedrich von Bawyr

geb. ca. 1600
gest. 1667
Anm.: Sohn des Christoph von Baur (1561-1650); bis 1641 schwedischer Kriegskommissar, Obristleutnant und Obrist (1636-1640); 1642-1645 Generalmajor in dänischen und schleswig-holsteinisch-gottorfischen Diensten; zuletzt kurbrandenburgischer Generalleutnant (1654-1661) und Kriegsrat (1656-1661); seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strenge").

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Johann Christoph von Baur
Johann Christoph von Bawyr

geb. ca. 1598
gest. 1676
Anm.: Sohn des Christoph von Baur (1561-1650); bis 1635 Rat und Stallmeister des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); 1631-1635 zugleich schwedischer Kriegskommissar und Oberhauptmann in den Stiften Magdeburg und Halberstadt; später kurpfälzischer Generalkommissar und Geheimer Rat; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wärmende").

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Guillaume de Bautru
Comte Guillaume de Serrant

geb. 1588
gest. 1665
Anm.: Sohn des Guillaume de Bautru; französischer Diplomat und Schriftsteller; zunächst militärische Laufbahn bis zum Maître de camp (1622); diplomatische Missionen nach Spanien, England und Savoyen; ab 1631 Introducteur des ambassadeurs chez le roi; später Conseiller d'État; 1634 Gründungsmitglied der Académie Française; seit 1636 Comte de Serrant.

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Bayern, Haus
Herzöge von Bayern
Kurfürsten von Bayern

Anm.: Seit 1180 reichsfürstliche Dynastie der Wittelsbacher.

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Herzog Albrecht von Bayern
Landgraf Albrecht von Leuchtenberg

geb. 1584
gest. 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1646 Regent der Landgrafschaft Leuchtenberg durch seit 1636 bestehende Lehnsanwartschaft über seine Gemahlin Mechthilde von Leuchtenberg (1588–1634), der Tante des letzten Landgrafen Maximilian Adam (1611-1646); 1651-1654 Kuradministrator von Bayern.

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Herzog Albrecht V. von Bayern

geb. 1528
gest. 1579
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm IV. von Bayern (1493-1550); ab 1550 regierender Herzog von Bayern; seit 1546 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Herzogin Anna von Bayern
Geburtsname: Erzherzogin Anna von Österreich

geb. 1528
gest. 1590
Anm.: Tochter von Kaiser Ferdinand I. (1503-1564); 1546-1579 Ehe mit Herzog Albrecht V. von Bayern (1528-1579).

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Herzog Christoph von Bayern

geb. 1449
gest. 1493
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht III. von Bayern (1401-1460); 1476/77 Kriegsdienst für König Matthias I. Corvinus von Ungarn (1443-1490).

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Herzog Ernst von Bayern
Erzbischof und Kurfürst Ernst von Köln
Bischof Ernst von Münster
Bischof Ernst von Lüttich
Bischof Ernst von Hildesheim
Bischof Ernst von Freising

geb. 1554
gest. 1612
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht V. von Bayern (1528-1579); Bischof von Freising (ab 1566), Hildesheim (seit 1573) und Lüttich (ab 1581); seit 1583 Erzbischof und Kurfürst von Köln; ab 1584 auch Bischof von Münster.

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Herzogin bzw. Kurfürstin Elisabeth (Renata) von Bayern
Geburtsname: Herzogin Elisabeth (Renata) von Lothringen

geb. 1574
gest. 1635
Anm.: Tochter des Herzogs Karl III. von Lothringen (1543-1608); seit 1595 Ehe mit Herzog bzw. Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651).

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Herzog Ferdinand (1) von Bayern

geb. 1550
gest. 1608
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); aus seiner morganatischen Ehe mit Maria von Pettenbeck (1574-1619) ging 1602 die Wittelsbacher-Seitenlinie der Grafen von Wartenberg hervor.

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Herzog Ferdinand (2) von Bayern
Erzbischof und Kurfürst Ferdinand von Köln
Bischof Ferdinand von Lüttich
Bischof Ferdinand von Hildesheim
Bischof Ferdinand von Münster
Bischof Ferdinand von Paderborn

geb. 1577
gest. 1650
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1612 Erzbischof und Kurfürst von Köln sowie Bischof von Lüttich, Hildesheim und Münster; seit 1618 auch Bischof von Paderborn.

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Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern

geb. 1636
gest. 1679
Anm.: Sohn des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern (1573-1651); seit 1651 Kurfürst von Bayern (bis 1654 unter der Regentschaft seiner Mutter Maria Anna (1610-1665) und des Kuradministrators Herzog Albrecht von Bayern).

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Herzog Karl Johann Franz von Bayern

geb. 1618
gest. 1640
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht von Bayern (1584-1666).

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Herzog Ludwig V. von Bayern
Markgraf Ludwig I. von Brandenburg
Graf Ludwig I. von Tirol

geb. 1315
gest. 1361
Anm.: Sohn von Kaiser Ludwig IV. (1281/82-1347); 1323-1351 Markgraf von Brandenburg; ab 1342 Graf von Tirol; 1347-1349 Herzog von Bayern; seit 1349 Herzog von Oberbayern.

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Herzogin Margaretha (Maultasch) von Bayern
Markgräfin Margaretha (Maultasch) von Brandenburg
Gräfin Margaretha (Maultasch) von Tirol
Margaretha (Maultasch) von Luxemburg
Geburtsname: Herzogin Margaretha (Maultasch) von Kärnten und Krain

geb. 1318
gest. 1369
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich von Kärnten und Krain (1265-1335); 1330-1341 erste Ehe mit Johann Heinrich von Luxemburg (1322-1375); seit 1335 Erbgräfin von Tirol; 1342-1361 zweite Ehe mit Markgraf Ludwig I. von Brandenburg, später Herzog Ludwig V. von Bayern (1315-1361).

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Kurfürstin Maria Anna von Bayern
Geburtsname: Erzherzogin Maria Anna von Österreich

geb. 1610
gest. 1665
Anm.: Tochter des Erzherzogs Ferdinand II. von (Inner-)Österreich (1578-1637); 1635-1651 Ehe mit Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651).

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Kurfürst Maximilian I. von Bayern
Herzog Maximilian I. von Bayern

geb. 1573
gest. 1651
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1597 regierender Herzog von Bayern; Oberhaupt der 1609 gegründeten Katholischen Liga; 1623 Verleihung der (ehemals Pfälzer) Kurwürde durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637), endgültig bestätigt im Westfälischen Frieden; seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Herzog Odilo von Bayern

geb. vor 700
gest. 748
Anm.: Sohn des alamannischen Herzogs Gottfried (gest. 709) aus dem Haus der Agilolfinger; seit 736 regierender Herzog von Bayern.

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Herzog Otto I. von Bayern
Pfalzgraf Otto V. von Bayern

geb. ca. 1117/20
gest. 1183
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Otto IV. von Bayern (gest. 1156); ab 1156 regierender Pfalzgraf und seit 1180 erster Herzog von Bayern.

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Herzogin Renata von Bayern
Geburtsname: Herzogin Renata von Lothringen

geb. 1544
gest. 1602
Anm.: Tochter des Herzogs Franz I. von Lothringen (1517-1545); seit 1568 Ehe mit Herzog Wilhelm V. von Bayern (1548-1626).

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Herzog Theodo I. von Bayern

geb. vor 630
gest. 680
Anm.: Angehöriger der Dynastie der Agilolfinger; seit ca. 640 regierender Herzog von Bayern.

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Wilhelm von Bayern
Wilhelm von Höllinghofen
Abt Wilhelm von Stablo-Malmedy

geb. 1587/90
gest. 1657
Anm.: Unehelicher Sohn des Kurfürsten Ernst von Köln (1554-1612); 1600 väterliche Legitimisierung; 1618-1624 Landdrost des Herzogtums Westphalen; ab 1629 Oberstkämmerer und Geheimer Rat des Kurfürsten Ferdinand von Köln (1577-1650); seit 1636 Koadjutor des Klosters Stablo; ab 1650 Abt des reichsunmittelbaren Doppelklosters Stablo-Malmedy; 1610 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Wilhelm V. von Bayern

geb. 1548
gest. 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht V. von Bayern (1528-1579); 1579-1597 regierender Herzog von Bayern (Abdankung zugunsten seines ältesten Sohnes Maximilian I.); seit 1585 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Herzog Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt

geb. 1368
gest. 1447
Anm.: Sohn des Herzogs Stephan III. von Bayern (gest. 1413); seit 1413 regierender Herzog von Bayern-Ingolstadt.

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Bayram Pascha

gest. 1638
Anm.: 1626-1628 Gouverneur von Ägypten; ab 1628 Wesir; seit 1637 Großwesir des Osmanischen Reiches.
René Bays

Anm.: Um 1628/34 Kaufmann in Lyon.
Álvaro de Bazán y Benavides
Marqués Álvaro de Santa Cruz de Mudela
Marqués Álvaro del Viso

geb. 1571
gest. 1646
Anm.: Sohn des Álvaro de Bazán y Guzmán, Marqués de Santa Cruz de Mudela (1526-1588); ab 1598 Marqués de Santa Cruz de Mudela; seit 1611 Marqués del Viso; spanischer Admiral und General; 1630-1631 Gouverneur des Herzogtums Mailand; Kriegs- und Staatsrat sowie Kämmerer des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); Hofmarschall der Königin Elisabeth von Spanien (1602-1644).
Martin Becanus
Martin Verbeeck
Martin van der Beeck
Martin Schellekens

geb. 1563
gest. 1624
Anm.: Geboren in Hilvarenbeek (Nordbrabant); seit 1583 Jesuit; zunächst Lehrer für Philosophie an der Universität Köln, danach 22 Jahre für Theologie an den Universitäten Würzburg, Mainz und Wien; 1620-1623 Beichtvater von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

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Eduard Becker

geb. 1577
gest. 1639
Anm.: Sohn des Leipziger Kaufmanns Aegidius Becker (gest. 1589); Kaufmannslehre in Köln; danach Kaufmann in Leipzig; seit 1624 Ratsherr.

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Christian Beckmann

geb. 1580
gest. 1648
Anm.: Sohn des Zscheppliner Pfarrers Andreas Beckmann (gest. 1612); ab 1599 Studium der Theologie in Leipzig, Wittenberg und Jena; 1604 Promotion zum Mag. phil. an der Universität Leipzig; Schulrektor in Naumburg (1608-1612), Mühlhausen (1612-1615) und Amberg (1615-1625); 1625 Vertreibung aus der Oberpfalz; 1625-1627 Schulrektor in Bernburg; seit 1627 Pfarrer an der Nikolaikirche sowie Superintendent und Professor für Theologie am Gymnasium illustre in Zerbst.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Philipp Beckmann

geb. ca. 1592
gest. 1666
Anm.: Sohn des Zscheppliner Pfarrers Andreas Beckmann (gest. 1612); 1620-1625 Pfarrer in Kirchenthumbach; 1625 Vertreibung aus der Oberpfalz; 1626-1638 Pfarrer in Radisleben; 1638-1644 Superintendent in Coswig/Anhalt; seit 1645 Pfarrer in Quellendorf; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 212.
N. N. Begker

Anm.: Um 1633 schwedischer Obrist.
Christoph Behaim

geb. 1562
gest. 1624
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers Paul Behaim (1519-1568); ab 1590 Genannter im Großen Rat, seit 1595 Alter Genannter im Kleinen Rat, ab 1600 jüngerer Bürgermeister, seit 1612 älterer Bürgermeister und ab 1622 Älterer Herr der Reichsstadt Nürnberg; vgl. Peter Fleischmann: Rat und Patriziat in Nürnberg, Bd. 2, Nürnberg 2008, S. 328f.

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Lukas Friedrich Behaim

geb. 1587
gest. 1648
Anm.: Sohn des Paul Behaim (1557-1621); ab 1614 Schöffe am Bauerngericht, seit 1622 Alter Genannter des Rats, ab 1625 jüngerer Bürgermeister und seit 1642 Älterer Herr der Reichsstadt Nürnberg; ca. 1619-1621 politischer Ratgeber des böhmischen "Winterkönigs" Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); vgl. Peter Fleischmann: Rat und Patriziat in Nürnberg, Bd. 2, Nürnberg 2008, S. 329f.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Johann Friedrich Behr

geb. 1605
gest. 1645
Anm.: Sohn des lüneburgischen Adligen Dietrich Behr (1575-1632); seit 1622 Domherr in Magdeburg; danach bis 1628 auf Kavalierstour; 1623 Assessor der deutschen Nation an der Juristenfakultät in Padua; vgl. Johannes Fürsen: Timenda Et Tremenda salutis operatio [...], Bremen 1645, S. 57-96.

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Hans Behtmann

gest. 1634
Anm.: Seit 1630 Bürgermeister von Hoym.
Roberto Francesco Romolo Bellarmino
Erzbischof Roberto Francesco Romolo von Capua

geb. 1542
gest. 1621
Anm.: Sohn des Montepulcianoer Patriziers Vincenzo Bellarmini; bedeutender katholischer Kontroverstheologe; ab 1560 Jesuit; Studium der Philosophie, Theologie und Astronomie in Rom (1560-1563), Florenz, Monreale, Padua (1567-1569) und Löwen (1569/70); 1570-1576 Dozent für Theologie an der Universität Löwen; 1576-1594 Professor für Apologetik und 1592-1594 Rektor am Collgium Romanum; 1594-1597 Leiter der Provinz Neapel des Jesuitenordens; seit 1599 Kardinal; 1602-1605 Erzbischof von Capua; 1617/18 Camerlengo del Collegio Cardinalizio.

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N. N. Bellegeois

Anm.: Um 1636 kursächsischer Hauptmann.
N. N. von Bemberg

Anm.: Angehöriger eines nicht ermittelten Adelsgeschlechts.
Joachim Christoph Benckendorf

geb. ca. 1600
gest. 1652
Anm.: Sohn des Prof. Martin Benckendorf (1545-1621) in Frankfurt/Oder; Studium in Frankfurt/Oder (1612) und Königsberg (1625); 1629 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Königsberg; seit 1646 kurbrandenburgischer Rat und Resident in Danzig.
Thomas Benckendorf

gest. vor 1665
Anm.: Sohn des Prof. Martin Benckendorf (1545-1621) in Frankfurt/Oder; 1623 Studium in Frankfurt/Oder; 1627/28 Kammer- und Küchenschreiber, seit 1628 Kammerschreiber und Kammerdiener sowie 1635-1647 Kammersekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1637-1647 auch Amtmann von Bernburg; später kurbrandenburgischer Gerichtsverwalter in Wittstock.
Beneckendorff, Familie

Anm.: Märkisches und meißnisches Adelsgeschlecht.

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Benedetto Benedetti
Bischof Benedetto von Caorle

geb. ca. 1556
gest. 1629
Anm.: Venezianischer Patrizier; seit 1610 Bischof von Caorle.
Benedikt von Nursia

geb. ca. 480
gest. 547
Anm.: Gründer des Benediktinerordens; Heiliger.

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N. N. Benier

Anm.: Um 1627 Maler in Harderwijk, der sich als Adliger ausgab.
N. N. Benovius

Anm.: Verbreitete 1632 Prophezeiungen über einen Übertritt Wallensteins in schwedische Dienste und den baldigen Fall Wiens.
Bentheim, Familie
Grafen von Bentheim

Anm.: Nordwestdeutsches Reichsgrafengeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Gräfin Anna Amalia von Bentheim und Steinfurt
Geburtsname: Gräfin Anna Amalia von Isenburg-Büdingen

geb. 1591
gest. 1667
Anm.: Tochter des Grafen Wolfgang Ernst I. von Isenburg-Büdingen (1560-1633); 1608-1643 Ehe mit Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt (1580-1643).

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Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt

geb. 1580
gest. 1643
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); 1606-1610 gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Wilhelm Heinrich (1584-1632) regierender Graf von Bentheim und Steinfurt; 1610-1632 alleiniger Regent der Grafschaft Bentheim; seit 1632 alleinregierender Graf von Bentheim und Steinfurt.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Friedrich Ludolph von Bentheim-Alpen

geb. 1587
gest. 1629
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1606 Inhaber der Herrschaft Alpen; seit 1626 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ergetzende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Graf Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg

geb. 1585
gest. 1618
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Streinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1612 regierender Graf von Bentheim-Limburg.
Graf Wilhelm von Bentheim-Limburg

geb. 1617
gest. 1626
Anm.: Sohn des Grafen Konrad Gumprecht von Bentheim-Limburg (1585-1618).
Gräfin Magdalena von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Neuenahr-Alpen und Limburg

geb. 1551
gest. 1627
Anm.: Tochter des Grafen Gumprecht II. von Neuenahr-Alpen und Limburg (gest. 1555) und Großmutter Fürst Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1573-1606 Ehe mit Graf Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606).
Gräfin Anna Elisabeth von Bentheim-Steinfurt
Geburtsname: Fürstin Anna Elisabeth von Anhalt-Dessau

geb. 1598
gest. 1660
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1617-1632 Ehe mit Graf Wilhelm Heinrich von Bentheim-Steinfurt (1584-1632).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Wilhelm Heinrich von Bentheim-Steinfurt

geb. 1584
gest. 1632
Anm.: Sohn des Grafen Arnold von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1604 Domherr in Straßburg; 1606-1610 gemeinsam mit seinem älteren Bruder Arnold Jobst (1580-1643) regierender Graf von Bentheim und Steinfurt; seit 1610 alleiniger Regent der Grafschaft Steinfurt; ab 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kräftige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Graf Adolph von Bentheim-Tecklenburg

geb. 1577
gest. 1623
Anm.: Sohn des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); seit 1606 regierender Graf von Bentheim-Tecklenburg und Herr von Rheda.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gräfin Johanna Dorothea von Bentheim-Tecklenburg-Limburg
Geburtsname: Fürstin Johanna Dorothea von Anhalt-Dessau

geb. 1612
gest. 1695
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1636 Ehe mit Graf Moritz von Bentheim-Tecklenburg-Limburg (1615-1674).
Philipp Heinrich von Benting
Philips Hendrik van Bentinck

geb. 1595
gest. 1653
Anm.: Sohn des Maarten van Bentinck zu Lewenborg (gest. 1625); pfälzisch-neuburgischer Hof- und Oberjägermeister; 1623 Amtmann von Düren und Nörvenich.
N. N. von Berbisdorff

gest. 1629
Anm.: Meißnisch-böhmischer Adliger; zuletzt Kammerherr des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) im niederländischen Exil.
Friedrich von Berbisdorff

geb. 1608
gest. 1684
Anm.: Sohn des Sebastian von Berbisdorff; 1629-1631 in kaiserlichen, 1632-1635 und erneut 1636 in kursächsischen Kriegsdiensten; 1636/37 schwedischer Kriegsgefangener; ab 1642 Domkapitular zu Naumburg; seit 1648 Stiftsrat bei der Zeitzer Regierung; 1651 Wahl zum Naumburger Domdechanten; ab 1662 Appellationsrat in Dresden und Hauptmann des Vogtländischen Kreises; seit 1681 kursächsischer Geheimer Rat; vgl. Johann Zader: Der Erlöseten des Herrn frölicher Hin- und Einzug in das him[m]lische Zion [...], Zeitz 1684, S. 40-51.
Wemberich van Berchem

geb. 1581
gest. 1653
Anm.: Geboren in Doesburg; um 1607 im Dienst der Niederländischen Ostindien-Kompanie; niederländischer Kapitän eines Kriegsschiffes (1621) und Vizeadmiral (1628).

Weiterführende Informationen in VIAF
Johann Jakob Berchtold von Ungarschitz

geb. ca. 1585
gest. 1641
Anm.: Sohn des Matthias Berchtold; Dr. jur.; ab 1618 niederösterreichischer Regimentsrat; ab 1623 Rat und seit 1627 Direktor der Hofkammer; 1633 Erhebung in den Freiherrenstand.
Maximilian Berchtold von Sachsengang

Anm.: Sohn des kaiserlichen Rats Johann Baptist Berchtold; bereits um 1602 kaiserlicher Rat und Vizedom von Österreich unter der Ems; seit 1606 Hofkammerrat; auch niederösterreichischer Regimentsrat; 1621 kaiserlicher Kommissar für den in Wiener Neustadt inhaftierten Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
N. N. von Berenburg

Anm.: Um 1636 Hofjunker in Altenburg.
Johann von Berge
Johann von Bergen

Anm.: Um 1637/42 Sekretär des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653), 1642/49 fürstlich-anhaltischer Obereinnehmer.
Martin Berger

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Graf Hendrik van den Bergh
Markgraf Hendrik von Bergen op Zoom

geb. 1573
gest. 1638
Anm.: Sohn des Grafen Willem IV. van den Bergh (1537-1586); spanischer General und Statthalter von Obergeldern (Opper-Gelre); in den 1630er Jahren Anführer einer antispanischen Bewegung in den südlichen katholischen Niederlanden; seit 1632 niederländischer Obrist.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gräfin Hieronyma Katharina van den Bergh
Markgräfin Hieronyma Katharina von Bergen op Zoom
Geburtsname: Hieronyma Katharina von Spaur und Flavon

geb. 1600
gest. 1683
Anm.: Tochter des Georg Friedrich von Spaur und Flavon; 1629-1638 Ehe mit Graf Hendrik van den Bergh (1573-1638).
Johann Berghöfer

gest. 1636(?)
Anm.: Ab 1622 hessisch-kasselischer Rittmeister; 1626 Rittmeister unter Herzog Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar (1594-1626); danach dänischer und hessisch-kasselischer Obrist; seit 1631 schwedischer Obrist.
Johann (Peter) Bergius

geb. 1587
gest. 1658
Anm.: Vater des Stettiner Stadtpredigers Konrad Bergius (1544-1592); Theologiestudium in Heidelberg und Straßburg; 1614-1617 außerordentlicher und 1617-1624 ordentlicher Professor der Theologie sowie 1619 Rektor der Universität Frankfurt/Oder; ab 1623 kurfürstlicher Hofprediger; seit 1637 Konsistorialrat in Berlin.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
N. N. van Bergk (1)

Anm.: Holländischer Adliger; um 1627 Drost von Twente.
N. N. van Bergk (2)

Anm.: Sohn des Twenter Drosten N. N. van Bergk (1); um 1627 kaiserlicher Fähnrich.
Friedrich von Bergk

gest. nach 1623
Anm.: Mitglied einer Antwerpener Exulantenfamilie, die ab 1569/70 in Nürnberg lebte; Nürnberger Kaufmann; seit 1620 Teilhaber der Imhoffschen Handelsgesellschaft; vgl. Gerhard Seibold: Die Imhoffsche Handelsgesellschaft in den Jahren 1579-1635, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 64 (1977), S. 207f.
Beringer

Anm.: Mönch; Schreiber und Miniaturmaler an der Hofschule des westfränkischen Königs und Kaisers Karl II. (823-877); um 870 zusammen mit Liuthard Verfasser des Codex Aureus von Sankt Emmeram.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Berka von Duba
N. N. Berka z Dubé

Anm.: Böhmischer Adliger.
Christian Berka von Duba
Kristián Berka z Dubé
Christian Adersbach Berka von Duba
Kristián Adršpach Berka z Dubé

Anm.: Böhmischer Adliger; 1619 Gesandter der böhmischen Stände auf dem Frankfurter Wahltag; ca. 1620/21 Enteignung wegen Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand und Emigration aus Böhmen; bis 1632 Kammerherr des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

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Gottlob Berka von Duba
Bohuchval Berka z Dubé

gest. nach 1623
Anm.: Sohn des Alexander Albrecht Berka von Duba; Herr auf Weißwasser (Bělá), Hühnerwasser (Kuřívody) und Chiesch (Chyše); 1618-1620 Teilnahme am böhmischen Ständeaufstand; 1619/20 Oberstburggraf des Königreiches Böhmen; 1621 Todesurteil in Abwesenheit.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Berkowsky
N. N. Beřkovský

Anm.: Vermutlich böhmischer Adliger (Beřkovský ze Šebířova); um 1636 Obristleutnant im schwedischen Regiment des Herzogs Franz Heinrich von Sachsen-Lauenburg (1604-1658).
Curt Ernst von Berlepsch

geb. 1588
gest. 1659
Anm.: Sohn des Curt Thilo von Berlepsch (1540-1589); Erbherr auf Roßla, Grossurleben, Thamsbrück und Eichenzell.

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Erich Volkmar von Berlepsch

geb. 1581
gest. 1641
Anm.: Sohn des Curt Thilo von Berlepsch (1540-1589); ab 1622 Erbherr auf Großurleben; seit 1620 Oberamtmann und später Vizekanzler der Niedergrafschaft Katzenelnbogen; in den 1630er Jahren schwedischer und kursächsischer Kriegskommissar; zudem gräflich-stolbergischer Amtmann von Roßla.
Bernard N. N.

Anm.: Gaukler, der Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg am 22. September 1632 im Traum erschien.
Johann Berndt

Anm.: 1629/30 vermutlich Kriegskassenverwalter des kaiserlichen Obristen Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632).
David Berner

Anm.: Um 1628 Bauer in Hoym.
Jakob Berner

Anm.: Um 1628 Bauer in Hoym.
N. N. Bernhardin (1)

Anm.: 1609/10 Leutnant der Leibgarde zu Fuß des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); um 1630 Hautpmann.
N. N. Bernhardin (2)

Anm.: Um 1636 kaiserlicher Obristleutnant.
Veit Bernhardt

Anm.: Um 1635 Wiener Kaufmann.
Johann Bernier

Anm.: Künstler, der eine Gedenktafel für den kaiserlichen Feldmarschall Graf Adolph von Schwarzenberg (1551-1600) in Raab (Győr) schuf.
N. N. Bernmann

Anm.: Bruder von Hans Bernmann.
Hans Bernmann

Anm.: Um 1628 vermutlich Untertan in Harzgerode.
Bertram N. N.

Anm.: Bis September 1631 Einspänniger des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; danach angeblich schwedischer Kornett.
Hans Jakob Beßerer

Anm.: Nürnberger Krämer.
Gabriel Bethlen
Bethlen Gábor
Fürst Gabriel von Siebenbürgen

geb. 1580
gest. 1629
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); seit 1613 Fürst von Siebenbürgen; 1619-1626 Anführer eines antihabsburgischen Aufstandes im königlichen Ungarn; 1620/21 gewählter König von Ungarn.

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Stephan Bethlen
Bethlen István
Fürst Stephan von Siebenbürgen

geb. 1582
gest. 1648
Anm.: Sohn des ungarischen Reitergenerals Wolfgang Bethlen (gest. 1590); 1630 für 60 Tage Fürst von Siebenbürgen; 1636 Feldzug gegen seinen Nachfolger Georg Rákóczi (1593-1648) mit türkischer Unterstützung.

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Maximilien de Béthune
Duc Maximilien de Sully
Prince Maximilien d' Henrichemont et de Boisbelle
Marquis Maximilien de Nogent-le-Rotrou
Marquis Maximilien de Rosny

geb. 1559
gest. 1641
Anm.: Sohn des Hugenotten François de Béthune, Baron de Rosny (ca. 1532-1575); ab 1580 Kämmerer und später Rat des Königs Heinrich III. von Navarra (1553-1610); 1587-1591 Teilnahme an dessen Feldzügen; 1596-1598 französischer Conseiller aux Finances; 1598-1611 Surintendant des Finances; 1599-1610 Grand maître de l'artillerie de France; seit 1604 Gouverneur von Poitou; 1601-1611 Gouverneur de la Bastille; 1602-1610 Surintendant des fortifications; ab 1634 Maréchal de France; seit 1601 Marquis de Rosny; ab 1605 Prince souverain d'Henrichemont et de Boisbelle; seit 1606 Duc de Sully und Pair de France; ab 1624 Marquis de Nogent-le-Rotrou.

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N. N. Bette

Anm.: Unbekannte Person.
N. N. Betting

Anm.: Um 1626 Major in der Festung Doesburg.
Conte Gregorio della Bevilacqua-Minerbe

geb. 1589
gest. 1629
Anm.: Sohn des Conte Claudio della Bevilacqua-Minerbe (1558-1614); 1615 Capitano der venezianischen Kürassiere; 1619 Governatore della Banda Generale d'Armi della Gente in Verona.
Carsten Beyer

geb. 1574
gest. 1644
Anm.: Sohn des herzoglichen Sekretärs Georg Beyer (1522-1587) in Hadersleben; seit 1613 Bürgermeister in Flensburg (St. Marien).

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Francesco Biboni

gest. 1664
Anm.: Florentiner Adliger; seit ca. 1632 polnischer Resident am Wiener Kaiserhof.
Alessandro Bichi
Bischof Alessandro von Carpentras
Bischof Alessandro von Isola

geb. 1596
gest. 1657
Anm.: Sohn des Sienaer Patriziers Vincenzo Bichi; 1628-1630 Bischof von Isola; Apostolischer Nuntius in Neapel (1628-1630) und Paris (1630-1634); ab 1630 Bischof von Carpentras; seit 1633 Kardinal.

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Bieberstein, Familie
Bibersztajn, Familie
Biberštejn, Familie

Anm.: Ursprünglich meißnisches, später auch in Böhmen, den beiden Lausitzen und Schlesien begütertes Adelsgeschlecht.

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Lorenz Biedermann

gest. 1606
Anm.: Geboren in Zerbst; Rechtsstudium in Wittenberg und Basel; Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Basel; ca. 1587-1603 gesamtanhaltischer Kanzler in Dessau; seit 1603 Inhaftierung wegen angeblicher Planung eines Mordanschlages auf Kurfürst Christian II. von Sachsen (1583-1611) bei Gräfenhainichen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Biedersee, Familie

Anm.: Anhaltisches Adelsgeschlecht.
N. N. von Biedersee

Anm.: Um 1628 junger Angehöriger des anhaltischen Adelsgeschlechts
Georg von Biedersee

gest. 1633
Anm.: Sohn des Georg von Biedersee; Erbherr auf Ilberstedt.
Matthias von Biedersee

Anm.: Sohn des Albrecht von Biedersee; Erbherr auf Ilberstedt; langjähriger Kriegskommissar des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); ab 1650 Aufseher über die Ämter des Teilfürstentums Anhalt-Köthen; seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Niederlegende").
Sten Svantesson Bielke

geb. 1598
gest. 1638
Anm.: Sohn des Svante Turesson Bielke (1567-1609); ab 1625 königlicher Kämmerer; 1631-1633 schwedischer Legat in Pommern; seit 1633 Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern und schwedischer Reichsrat; ab 1636 Generallegat Schwedens im Heiligen Römischen Reich.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Wilhelm Bien(n)er

geb. ca. 1590
gest. 1651
Anm.: Sohn des Christoph Bien(n)er, Beamter des Deutschen Ordens an der Komturei Kapfenburg bei Lauchheim; Rechtsstudium in Freiburg (Breisgau) und Ingolstadt; 1610 Promotion zum Dr. jur.; zunächst Marschall und Rat des Markgrafen Karl von Burgau (1560-1618); danach Kanzler des Bischofs von Freising; 1625-1630 kurbayerischer Kanzler in Amberg; 1630 Reichshofrat; 1630-1638 Tiroler Kanzler; 1638-1650 erzherzoglicher Hofkanzler in Innsbruck; 1651 Enthauptung wegen angeblicher Untreue.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
N. N. von Bierbaum

Anm.: Um 1622 Herr auf Rednitzhembach.
Marchesa Anna Biglia
Contessa Anna di Saronno, Gerola e Campalestro
Geburtsname: Anna Serbelloni

geb. ca. 1590
Anm.: Tochter des Alessandro Serbelloni, Conte di Dovera (1545-1605); Gemahlin des Antonio Biglia, Conte di Saronno, Gerola e Campalestro (ca. 1570/80-1643).
Marchese Antonio Biglia
Conte Antonio di Saronno, Gerola e Campalestro

geb. ca. 1570/80
gest. 1643
Anm.: Sohn des Baldassare Biglia, Conte di Saronno, Gerola e Campalestro (geb. ca. 1550); ab 1617 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1620-1622 und 1632/33) und Generalfeldwachtmeister (1632); zudem spanisch-mailändischer General der Kavallerie; 1623 Erhebung in den Markgrafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Bila, Familie

Anm.: Mitteldeutsches Adelsgeschlecht.
N. N. von Bila (1)

geb. ca. 1621/22
Anm.: Sohn des Christoph Sigmund von Bila (gest. vor 1628); seit 1629 Edelknabe der Schwestern des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
N. N. von Bila (2)
Geburtsname: N. N. von Röder

Anm.: 1636/37 Gemahlin des Hans Christian von Bila (1607-1637).
Christoph Sigmund von Bila

geb. ca. 1565
gest. nach 1620/vor 1628
Anm.: Sohn des kursächsischen Rates und Merseburger Stiftshauptmanns Heinrich von Bila (1535-1584); anhaltischer Rat; 1619-1623 braunschweigisch-cellescher Berghauptmann in Clausthal-Zellerfeld; Erbherr auf Reupzig und Primsdorf.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Hans Christian von Bila

geb. 1607
gest. 1637
Anm.: Sohn des Christoph Sigmund von Bila (gest. vor 1628); Anfang 1630 königlich-schwedischer Hofjunker; seit 1633 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg und dessen Kriegskommissar im Amt Ballenstedt.
Maria von Bila
Geburtsname: Maria von Krosigk

geb. ca. 1580
gest. nach 1633
Anm.: Tochter des Adolph von Krosigk; nach 1603 zweite Gemahlin des Christoph Sigmund von Bila (gest. vor 1628).
Nikolaus Bille
Nikolaus Gülle

Anm.: Um 1628 Bauer in Badeborn.
Hans Rudolph von Bindtauf

geb. 1593
gest. 1631
Anm.: Sohn des Adolph d. Ä. von Bindtauf; ab 1606 Spießjunge am kurfürstlichen Hof in Dresden; nach 1611 einige Jahre kurfürstlicher Edelknabe und Silberjunge; seit 1616 Erlernen des Kriegshandwerks in den Niederlanden; kaiserlicher Obristleutnant (1626) und Obrist (1631); ab 1631 kürsächsischer Obrist und Generalwachtmeister; vgl. Matthias Hoë von Hoënegg: Herrliches Lob/ und Fürtreffligkeit eines guten Namens [...], Dresden 1633, o. S.
Ludwig Wilhelm von Bindtauf

gest. 1637
Anm.: Sohn des Adolph d. Ä. von Bindtauf; Herr des freien Sattelhofes zu Kleinwülknitz.
Teodoro Binelli

Anm.: Staatssekretär des Duca Carlo Emanuele I di Savoia (1562-1630); savoyischer Abgesandter in Wien (ca. 1629-1631) und auf dem Regensburger Kurfürstentag (1630); danach Senator, Staatsrat und Presidente e Generale delle finanze di Piemonte; seit 1634 Presidente e Generale di finanze di Savoia.
N. N. von Birkholz

Anm.: Page der Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg (1579-1624); um 1630 kaiserlicher Rittmeister.
Christoph von Bischofsheim

Anm.: Oberpfälzischer Adliger; Landsasse auf Pollanten; 1620/21 Pfleger von Helfenberg und Holnstein; 1627 Emigration aus der Oberpfalz.
Christoph von Bismarck

geb. 1583
gest. 1655
Anm.: Sohn des Pantaleon von Bismarck (1539-1604); Erbherr auf Briest, Krevese und Döbbelin; Domherr in Magdeburg; Mitverordneter des Engeren Ausschusses der kurmärkischen Landstände; seit 1626 kurbrandenburgischer Kriegskommissar der Altmark.

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Giovanmaria Bissini

Anm.: Um 1618/23 Florentiner Agent des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).
Blasius N. N.

Anm.: Um 1630 Musketier des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Charles de Blanchefort de Créquy
Duc Charles de Lesdiguières
Marquis Charles de Vizille et Treffort

geb. 1573
gest. 1638
Anm.: Sohn des Antoine de Blanchefort, Seigneur de Saint-Janvrin et Chrétienne d’Aguerre; ab 1594 in französischen Kriegsdiensten als Mestre de camp (1600) und Maréchal de France (1622); seit 1610 Lieutenant-général der Dauphiné; außerordentlicher französischer Botschafter in Rom (1633) und Venedig (1634); ab 1626 Duc de Lesdiguières und Pair de France.

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Blandina N. N.

Anm.: Um 1633 Kinderfrau des Prinzen Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg (1632-1649).
Otto Ludwig von Blankart

gest. 1633
Anm.: Sohn des Arnold von Blankart zu Odenhausen; seit 1622 ligistischer Obrist; Gouverneur von Kaiserswerth; Vogt von Vilich; Amtmann von Rheindorf.
Johann von Blansdorf

Anm.: Vermutlich Sohn des Dresdner Bürgermeisters Johann von Blansdorf d. Ä. (Amtszeit 1589-1605); Herr auf Corbitz und Elbersdorf; um 1604 Studium in Altdorf; um 1630 kursächsischer Hofrat sowie Gesandter in Wien und auf dem Regensburger Kurfürstentag; später in Straßburg und Lyon.

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Johann Konrad Blarer von Geyersberg

Anm.: Pfälzischer Adliger; 1619 kurpfälzischer Gesandter bei der Frankfurter Kaiserwahl; seit ca. 1623 Hofmeister der Söhne des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) in Leiden; 1634 Abgesandter der Kurpfalz auf dem Frankfurter Konvent; 1649 kurpfälzischer Administrator des Klosters Limburg.
Johann Jakob Blarer von Wartensee
Propst Johann Jakob von Ellwangen

geb. ca. 1575
gest. 1654
Anm.: Sohn des Ellwanger Hofmeisters und Stadtvogts Diethelm Blarer von Wartensee (gest. 1629); ab 1600 Kapitular in Ellwangen; seit 1621 Propst der reichsunmittelbaren Propstei Ellwangen; 1631-1635 Exil in Bayern, Salzburg und Tirol.

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Kaspar Blarer von Wartensee

Anm.: Sohn des des Ellwanger Hofmeisters und Stadtvogts Diethelm Blarer von Wartensee (gest. 1629); kurbayerischer Kämmerer und Obrist.
Lorenz von Blaskowitz
Lovrenc de Blaskovic

Anm.: Rittmeister (1628) und Obrist (1632-1636) eines kaiserlichen Kroatenregiments.
Quirijn de Blau
Krijn de Blaeu

geb. 1555
gest. 1633
Anm.: Um 1588/92 niederländischer Hauptmann; seit 1602 Gouverneur und Oberkommandant in Coevorden.
Jacques du Blé
Marquis Jacques d' Uxelles

geb. ca. 1580
gest. 1629
Anm.: Sohn des Antoine du Blé, Baron d'Uxelles (gest. 1616); ab 1611 Gouverneur der Stadt und Festung Chalon; Lieutenant-général der Bourgogne; bis zum Offiziersdienst als Maître de champ (1613) und Maréchal de camp (1625); seit 1613 Conseiller d'État; ab 1621 Chevalier des Ordres du Roi.
Martin Blenenbergk

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Joost Willemszoon Block

gest. nach 1656
Anm.: Seit 1628 Kapitän eines niederländischen Kriegsschiffes.
Valentin Blockau

Anm.: Um 1628 Bauer in Badeborn.
Abraham Bloemaert

geb. 1567 oder 1564
gest. zwischen 1646 und 1651
Anm.: Sohn des niederländischen Bildhauers und Architekten Cornelis Bloemaert (ca. 1540-1593); ab 1575 künstlerischer Unterricht in Utrecht, 1581-83 in Paris; 1591-93 mit seinem Vater in Amsterdam; 1593 Einrichtung eines eigenen Ateliers in Utrecht; ab 1594 Dekan der Utrechter Sattlergilde; 1611 Beteiligung an der Neugründung der St.-Lukas-Gilde, deren Dekan er 1618 wurde; durch seine vielen Schüler übte er großen Einfluss auf die niederländische Malerei aus.

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Hendrick Bloemaert

geb. 1601/02
gest. 1672
Anm.: Sohn des niederländischen Malers und Kupferstechers Abraham Bloemart; zunächst Unterricht bei seinem Vater; ab 1626 oder 1627 Reise nach Italien, unter anderem nach Rom; 1630 zum Kurfürstentag in Regensburg; spätestens 1631 wieder in Utrecht und Mitglied der St.-Lukas-Gilde; 1643-64 Dekan der Gilde; bekannt für seine Porträts und als Übersetzer von Guarinis "Pastor fido" (erschienen 1650).

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Joachim Friedrich von Blumenthal

geb. 1607
gest. 1657
Anm.: Sohn des Christoph von Blumenthal (1579-1624); ab 1633 kurbrandenburgischer Hof- und Kammergerichtsrat sowie Kammerjunker; 1635-1641 Direktor des Kriegsrats; mehrfach Gesandter Kurbrandenburgs, u. a. beim Kurfürstentag (1636) und den beiden Reichstagen (1641 und 1653/54) in Regensburg; 1638 Generalkommissar der kurbrandenburgischen Truppen in Kleve; 1638-1641 wirklicher Geheimer Rat; seit 1646 kaiserlicher Rat und Oberster Kriegskommissar; 1649 Generalkriegskommissar des Westfälischen Reichskreises; 1649 kaiserlicher Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionstag; 1649/50 Reichshofrat; ab 1649 kurbrandenburgischer Statthalter von Halberstadt und Amtshauptmann von Gröningen; seit 1651 Staatskammerrat; 1652/53 Direktor des Geheimen Rates; 1646 Erhebung in den Freiherrenstand.

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Camillo Boccamaggiore di Cropelli

geb. ca. 1600
gest. 1650
Anm.: Mundschenk und Vorschneider von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); 1647-1650 kaiserlicher Obrist; Vizestallmeister des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich (1614-1662).

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Nikolaus Bock

Anm.: Angehöriger einer Hallenser Hallorenfamilie; magdeburgischer (1630) und schwedischer Obrist (1630/31).
Sigmund Levin Bock von Wülfingen

geb. ca. 1630
gest. 1662
Anm.: Sohn des Wulbrand Georg Bock von Wülfingen (1590-1651); Erbherr auf Elze, Gronau, Neuhaus und Paßbruch; Pfandinhaber der gräflich-mansfeldischen Güter in Morungen und Leinungen.
Wulbrand Georg Bock von Wülfingen

geb. 1590
gest. 1651
Anm.: Sohn des Jobst Brun Bock von Wülfingen (ca. 1566-1593); Erbherr auf Elze und Gronau, seit 1631 auch auf Neuhaus und Paßbruch; Domherr in Magdeburg und Naumburg; Pfandinhaber der gräflich-mansfeldischen Güter in Morungen und Leinungen.

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Bernhard Bockelmann

gest. 1648
Anm.: Kaufmann und Kirchenregistrator in Wolfenbüttel.
Heinrich Bockelmann

gest. 1655
Anm.: Bürgermeister von Wolfenbüttel.
Albrecht von Bodenteich
Albrecht von Bodendieck

gest. 1650
Anm.: Sohn des Werner von Bodenteich; Erbherr auf Göddenstedt.
Werner von Bodenteich
Werner von Bodendieck

Anm.: Sohn des Oswald von Bodenteich (gest. 1587); Erbherr auf Göddenstedt; vor 1600 Page des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); um 1614 lüneburgischer Landrat.
N. N. von Bodenhausen

Anm.: Angehöriger des nord- und mitteldeutschen Adelsgeschlechts.
Bodo von Bodenhausen

geb. 1603
gest. 1636
Anm.: Sohn des Melchior von Bodenhausen (1560-1624); 1627 Begleiter des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632) nach Wien; 1630/31 kaiserlicher Rittmeister unter diesem; 1632 Rittmeister unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); später bis 1635 kursächsischer Obristleutnant; seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hübsche").

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Cuno Ordemar von Bodenhausen

geb. 1598
gest. 1654
Anm.: Sohn des Melchior von Bodenhausen (1560-1624); Erbherr auf Bodenhausen, Niedergandern, Görzig und Rhode; anhaltischer Landrat und Kriegskommissar; mehrfach Gesandter der Fürsten von Anhalt; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bequeme").

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Curt von Bodenhausen

geb. 1604
gest. 1632
Anm.: Sohn des Kraft von Bodenhausen (1568-1626); in kursächsischen (1620-1622 und 1632) sowie niederländischen Kriegsdiensten (1629-1631); seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erläuternde").

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Kraft von Bodenhausen

geb. 1568
gest. 1626
Anm.: Sohn des Otto Heinrich von Bodenhausen (1534-1577); Erbherr auf Wülfingerode und Radis; 1587-1591 erst Page, dann Hofjunker in Marburg; 1591/92 Kornett in Frankreich unter Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); ab 1594 Rittmeister in Ungarn; 1599 hessisch-kasselischer Rittmeister gegen die Spanier; seit 1612 kurmainzischer Rat und Assessor am Oberen Landgericht auf dem Eichsfeld; kursächsischer Rittmeister (um 1620) und Obrist (1621/22); ab 1624 Amtshauptmann von Torgau und Liebenwerda; zeitweise auch kursächsischer Gesandter in Braunschweig; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hochtreibende").

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Otto von Bodenhausen

geb. 1596
gest. 1644
Anm.: Sohn des Melchior von Bodenhausen (1560-1624); brandenburgisch-bayreuthischer Geheimer Rat; 1639-1644 Landeshauptmann von Hof.

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Jean Bodin

geb. ca. 1529/30
gest. 1596
Anm.: Französischer Staatstheoretiker und Philosoph.

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Christoph Böhm(e)

Anm.: Um 1631 Verwalter eines anhaltisch-bernburgischen Gutes(?)
Hans Böhm(e)

Anm.: Um 1630/32 Bediensteter des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632).
Theophil Böhm

gest. 1626
Anm.: Geboren in Zwickau; ab 1599 Studium in Leipzig (1607 Bacc., 1608 Mag.); 1614 Relegation wegen Calvinismusverdachts; 1615-1620 Rektor und Diakon in Gernrode; seit 1620 Pfarrer in Ballenstedt.

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Jakob Böhme

geb. 1575
gest. 1624
Anm.: Sohn des Alt-Seidenberger Bauern Jakob Böhme (gest. 1618); dreijährige Schuhmacherlehre in Seidenberg; seit 1599 Schuhmachermeister in Görlitz; Mystiker, christlicher Theosoph und neuplatonisch-paracelsisch gesprägter Philosoph einer biblisch-spekulativen Natur- und Natursprachenlehre, der nie studiert hat.

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König Georg von Böhmen
Georg von Podiebrad
Jiří z Poděbrad

geb. 1420
gest. 1471
Anm.: Sohn des Viktorin von Podiebrad (1403-1427); seit 1458 König von Böhmen.

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König Johann von Böhmen
Markgraf Johann von Mähren
Graf Johann I. von Luxemburg

geb. 1296
gest. 1346
Anm.: Sohn des Grafen Heinrich VII. von Luxemburg, ab 1308 Kaiser Heinrich VII. (1278/79-1313); seit 1311 König von Böhmen; 1311-1333 Markgraf von Mähren; 1311-1335 Titularkönig von Polen; ab 1313 Graf von Luxemburg.

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Königin Maria von Böhmen
Königin Maria von Ungarn
Erzherzogin Maria von Österreich
Geburtsname: Maria Jagiello

geb. 1503
gest. 1547
Anm.: Tochter des Königs Wladislaw II. von Böhmen und Ungarn (1456-1516); ab 1521 Ehe mit Erzherzog Ferdinand I. von Österreich (1503-1564), seit 1526 König von Böhmen und Ungarn.

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König Wladislaw II. von Böhmen
König Wladislaw II. von Ungarn
König Wladislaw II. von Kroatien und Slawonien

geb. 1456
gest. 1516
Anm.: Sohn des Königs Kasimir IV. Andreas von Polen (1427-1492); ab 1471 König von Böhmen (bis 1490 Gegenkönig zu Matthias I. Corvinus); seit 1490 König von Ungarn, Kroatien und Slawonien.

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Lothar Dietrich von Bönninghausen

geb. 1598
gest. 1657
Anm.: Sohn des Adolph von Bönninghausen (gest. vor 1633); um 1616 in spanischen Kriegsdiensten; spätestens ab 1622 ligistischer Rittmeister; kaiserlicher Obrist (1629), Generalfeldwachtmeister (1634) und Feldmarschalleutnant (1639/40); 1645-1647 französischer Maréchal de camp; 1647/48 erneut kaiserlicher Obrist und Feldmarschalleutnant; 1634 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Helmut Lahrkamp: Lothar Dietrich Freiherr von Bönninghausen. Ein westfälischer Söldnerführer des Dreißigjährigen Krieges, in: Westfälische Zeitschrift 108 (1958), S. 239-366.

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Börstel, Familie

Anm.: Aus dem Erzstift Magdeburg stammendes Adelsgeschlecht.
N. N. von Börstel (1)

Anm.: Sohn des Hans von Börstel (gest. 1618).
N. N. von Börstel (2)

Anm.: Um 1635 Kammerjungfer der Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg (1604-1640).
N. N. von Börstel (3)

gest. 1635
Anm.: Tochter des Heinrich von Börstel (1581-1647).
N. N. von Börstel (4)

geb. 1629
Anm.: Tochter des Heinrich von Börstel (1581-1647).
Adolph von Börstel

geb. 1591
gest. 1656
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); langjähriger Agent der Fürsten von Anhalt und anderer protestantischer deutscher Reichsfürsten am französischen Königshof.
Anna von Boerstel
Geburtsname: Anna Stopler

geb. 1552
gest. 1632
Anm.: Tochter des braunschweigisch-wolfenbüttelischen Geheimen Rates und Kanzlers Dr. Johann Stopler (gest. 1553); 1574-1619 Ehe mit Curt von Börstel (1543-1619).

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Christian Heinrich von Börstel

geb. 1617
gest. 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); Erbherr auf Güsten und Ilberstedt; ab 1641 Rat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660) und bis 1648 Hofmeister für dessen Sohn Johann Georg (1627-1693); seit 1657 anhaltischer Gesamtrat und Hofmeister des Fürsten Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlängernde").

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Curt (1) von Börstel

gest. 1572
Anm.: Sohn des Curt von Börstel; Erbherr auf Westeregeln, Bleckendorf und Hatmarsleben.
Curt (2) von Börstel

geb. 1543
gest. 1619
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (gest. 1572); Erbherr auf Güsten, Plötzkau und Gentz; nach 1572 Hofmeister des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); anschließend Rat des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586); Amtshauptmann in Köthen (1579-1582) und Warmsdorf (1582-1604); ab 1606 Oberhauptmann des Teilfürstentums Anhalt-Bernburg; seit 1610 Direktor der anhaltischen Landschaft.
Curt (3) von Börstel

geb. 1611
gest. 1645
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); ab 1635 Rat und Hofmeister des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bestreitende").

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Curt Christoph von Börstel

gest. 1655
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (gest. 1602); wiederholt Gesandter in Diensten des Hauses Anhalt; Erbherr auf Biesenrode; seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wiederfindende").
Dorothea Louise von Börstel

Anm.: Tochter des Heinrich von Börstel (1581-1647); um 1629/33 Kammerjungfer der unverheirateten Schwestern Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1635 Ehe mit Hans Ernst von Börstel (gest. 1644).
Emanuel von Börstel

Anm.: Sohn des Adolph von Börstel (1591-1656).
Ernst von Börstel

geb. ca. 1588/90
gest. 1623
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); um 1612 Hof- oder Kammerjunker des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); danach Hofmeister des jungen Landgrafen Wilhelm V. von Hessen-Kassel (1602-1637); ab 1618 Präfekt der Ritterschule Collegium Mauritianum in Kassel; zuletzt hessisch-kasselischer Geheimer Rat und Oberhofmarschall; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Truckene").

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Friedrich (1) von Börstel

geb. ca. 1590
gest. vor 1628
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); zunächst kurpfälzischer Stallmeister; danach in Diensten des Henri de La Tour d'Auvergne, Duc de Bouillon (1555-1623); vgl. Johann Christoph Beckmann: Historie des Fürstenthums Anhalt, Teil VII, Zerbst 1710, S. 204.
Friedrich (2) von Börstel

gest. 1681
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); schwedischer Gardeleutnant (1655), Gardeobristleutnant (1662), Obrist (1665) und Generalmajor (nach 1678); zuletzt Kommandant von Göteborg; 1676 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Johann Christoph Beckmann: Historie des Fürstenthums Anhalt, Teil VII, Zerbst 1710, S. 205.
Georg Adolph von Börstel

Anm.: Sohn des Adolph von Börstel (1591-1656).
Hans von Börstel

gest. 1618
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); anhaltischer Amtshauptmann von Gernrode, Bernburg und Ballenstedt.
Hans Ernst von Börstel

geb. ca. 1585/90
gest. 1644
Anm.: Sohn des anhaltischen Rats Ernst von Börstel (ca. 1560-1623?); zunächst hessisch-kasselischer Rat; 1622 Hofjunker und 1623/24 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg, danach auch für dessen Bruder Ernst (1608-1632); ab 1633 anhaltisch-bernburgischer Rat und Amtshauptmann von Harzgerode; seit 1634 ebenso Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittere").

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Heinrich von Börstel

geb. 1581
gest. 1647
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1543-1619); Erbherr auf Güsten, Plötzkau und Ilberstedt; 1623-1639 Regierungspräsident sowie Amtshauptmann und Kammerrat in Bernburg; danach weiterhin Berater des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Eilende").

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Ludwig von Börstel

geb. ca. 1585
gest. 1632
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (1543-1619); kurbrandenburgischer Rat sowie Amtshauptmann von Lebus und Fürstenwalde; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wirkende").

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Samuel von Börstel

Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmanns Curt von Börstel (1549-1619); Amtshauptmann von Gernrode.
Susanna von Boerstel
Geburtsname: Susanna von Rhemen

gest. 1658
Anm.: Zunächst Hofjungfer der Fürstin Amoena Amalia von Anhalt-Köthen (1586-1625); 1623-1647 Ehe mit Heinrich von Börstel (1581-1647).
Wolf von Börstel

geb. ca. 1555/65
Anm.: Sohn des Curt von Börstel (gest. 1572); Stadthauptmann (1605), Kammerjunker, Rat und Schlosshauptmann (1608) in Dessau; seit 1638 Hofmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; Amtshauptmann in Bernburg und Ballenstedt.
Nicolas Boëtius

gest. 1632
Anm.: Schwedischer Sergeant-Major-Général (1628) und Generalmajor (1632).
Henning Böttiger

Anm.: Um 1628 Untertan in Hoym.
Anna van Boetzelaer
Gräfin Anna von Nassau-LaLecq
Geburtsname: Anna van der Noot

geb. 1605
gest. 1642
Anm.: Tochter des Karel van der Noot, Heer von Hoogwoude und Aartswoude (1565-1614); 1627 erste Ehe mit Graf Wilhelm von Nassau-LaLecq (1601-1627); seit 1631 zweite Ehe mit Philips Jacob van Boetzelaer (1601-1652).
Heinrich Bohne

Anm.: Um 1628 Untertan in Badeborn.
N. N. Bolegno

Anm.: Um 1623 venezianischer "Schiffoberst".
Hans Bolhorn

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Ottavio Bolognini

Anm.: 1634 Agent der Herzöge von Modena und Savoyen in Wien.
N. N. Bolsinger

Anm.: Um 1634 in Den Haag.
N. N. Bon

Anm.: Um 1630 kaiserlicher Rittmeister.
Wilhelm von dem Bongart

geb. 1598
gest. 1631
Anm.: Sohn des Werner von dem Bongart; seit 1619 in ligistischen Kriegsdiensten als Obristleutnant (1624) und Obrist (1629); 1629 Erhebung in den Freiherrenstand; vgl. Michael Kaiser: Ein niederrheinischer Kriegsunternehmer im Dreißigjährigen Krieg. Wilhelm von dem Bongart (1598–1631), in: Rheinische Vierteljahrsblätter 82 (2018), S. 81-106.

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Etienne de Bonne
Vicomte Etienne de Tallard

geb. ca. 1550
gest. 1636
Anm.: Sohn des Charles de Bonne, Seigneur d'Auriac (gest. 1592); Seigneur d'Auriac; französischer Capitaine (1597) und Maréchal de camp (1620); ab 1600/05 Vicomte de Tallard; seit 1631 Conseiller d'état und Lieutenant-général des Lyonnais.
François de Bonne
Duc François de Lesdiguières

geb. 1543
gest. 1626
Anm.: Sohn des Jean de Bonne, Seigneur de Lesdiguières (gest. 1548); hugenottischer Heerführer in der Dauphiné und Provence; ab 1591 Gouverneur von Grenoble; seit 1595 Conseiller d'État; 1597-1610 Lieutenant-général der Dauphiné; in königlichen Kriegsdiensten als Maréchal de France (1609) und Maréchal général des camps et armées du roi (1621); ab 1611 Duc de Lesdiguières und Pair de France; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1622 letzter Connétable de France.

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Scipione Borghese
Scipione Caffarelli
Erzbischof Scipione von Bologna
Bischof Scipione von Sabina

geb. 1576
gest. 1633
Anm.: Sohn des Francisco Caffarelli und der Ortensia Borghese; 1605 Adoption durch seinen Onkel Papst Paul V. (1552-1621); 1605–1621 dessen Kardinalnepot; 1609–1618 Bibliothekar der Römischen Kirche; 1610-1612 Erzbischof von Bologna; ab 1610 Großpönitentiar sowie Kardinalprotektor für die Deutsche Nation; 1629–1633 Bischof von Sabina.

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Balthasar Borgiß

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Martin Borgiß

Anm.: Um 1628/29 Bauer in Rieder.
N. N. Borgk

Anm.: Um 1634 schwedischer Kapitän-Leutnant.
N. N. Bornemisza

Anm.: Ungarischer Adliger; um 1635 kaiserlicher Rittmeister.
N. N. Bornmann

Anm.: Um 1631/32 Untertan in Harzgerode.
Adam von Borwitz und Hartenstein

geb. 1594
gest. 1652
Anm.: Sohn des Henricus von Borwitz (gest. 1614); auf Herzogswaldau, hatte schon als Page Herzog Johann Christian von Schlesien-Brieg (1591-1639) auf Reisen begleitet; hochgebildet nach vielen Reisen und Universitätsaufenthalten in Deutschland und Europa; seit 1626 Herzog Johann Christians Rat, 1628 Kammerrat und dann Kammerdirektor, ging mit dem Herzog ins kriegsbedingte Exil nach Preußen; 1649 Landeshauptmann des Fürstentums Brieg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Borzita von Martinitz, Familie
Bořita z Martinic, Familie

Anm.: Böhmisches Adelsgeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Borzita von Martinitz (1)
N. N. Bořita z Martinic (1)

Anm.: Böhmischer Adliger.
N. N. Borzita von Martinitz (2)
N. N. Bořita z Martinic (2)

Anm.: Böhmischer Adliger; um 1632 kaiserlicher Obrist.
Jaroslaus Borzita von Martinitz
Jaroslav Bořita z Martinic
Graf Jaroslaus von Martinitz
Graf Jaroslav z Martinic

geb. 1582
gest. 1649
Anm.: Sohn des Jaroslaus Borzita von Martinitz (1549-1581); Herr auf Smetschno, Okoř, Malíkovice und Sternberg; ab 1603 kaiserlicher Rat; 1609-1618 Hofmarschall des Königreiches Böhmen; 1617 Berufung in das böhmische Statthalterkollegium; am 23. Mai 1618 eines der drei Opfer des zweiten Prager Fenstersturzes; danach bis 1622 im Exil; seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; ab 1623 kaiserlicher Geheimer Rat; seit 1624 Oberstlandrichter, 1625-1628 Oberstlandkämmerer, 1628-1638 Obersthofmeister und 1638-1649 Oberstburggraf des Königreiches Böhmen; 1648 in schwedischer Kriegsgefangenschaft; 1621 Erhebung in den Grafenstand.

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Christoph Bosch

geb. 1575
gest. 1631
Anm.: Sohn des Nürnberger Handelsmanns Hans Bosch (1541-1613); Kaufmann und Mitglied des Größeren Rats der Reichsstadt Nürnberg.

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Johann Bosch

geb. 1574
gest. 1628
Anm.: Sohn des Nürnberger Handelsmanns Hans Bosch (1541-1613); Rechtsstudium u. a. in Altdorf, Dr. jur.; um 1599 Assessor am Heidelberger Hofgericht; 1605 zugleich Schultheiß von Heidelberg; später Nürnberger Korrespondent und Agent des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); zuletzt Advokat am Reichskammergericht in Speyer; vgl. Georg Andreas Will: Nürnbergisches Gelehrten-Lexicon Bd. 1, Nürnberg 1755, S. 138.

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Karl von Bose

geb. 1596
gest. 1657
Anm.: Sohn des Hans Ernst von Bose (gest. 1625); 1614-1617 Soldat in zwei Leibregimentern des Königs von Frankreich; 1618-1620 Fähnrich und Capitainleutnant unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1621-1625 kaiserlicher Obristwachtmeister; kursächsischer Obristleutant (1631/32) und Obrist (1635-1644); Amtshauptmann von Zwickau und Werdau (ab 1649) sowie Stolberg (seit 1653); ab 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bewahrende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Kaspar Bose d. Ä.

geb. 1577
gest. 1650
Anm.: Sohn des Luppaer Schuldieners Johann Bose (gest. 1597); Bürger und Juwelier in Leipzig; ab 1629 Ratsherr; seit 1638 Baumeister.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Paul Bose

geb. 1594
gest. 1664
Anm.: Sohn des Luppaer Schuldieners Johann Bose (gest. 1597); Bürger und Juwelier in Leipzig; ab 1609 Lehre bei dem Nürnberger Goldschmied Lorenz Tiezick; 1614-1621 Wanderschaft durch Österreich, Ungarn, Böhmen und Mähren; 1621-1624 Handelsgehilfe und seit 1624 Teilhaber im Leipziger Juweliergeschäft seines Bruders Kaspar (1577-1650).

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N. N. de Bossi

Anm.: Um 1631 italienischstämmiger Sekretär von Jean T'sercleas de Tilly.
Joachim von Bothmer

geb. 1579
gest. 1629
Anm.: Niedersächsischer Adliger; 1617 braunschweigisch-lüneburgischer Rat in Celle; seit 1617 Abt des landsässigen Klosters St. Michaelis in Lüneburg.
Bourbonen, Dynastie

Anm.: Seit 1589 regierende Königsdynastie in Frankreich.
César de Bourbon
Duc César de Vendôme
Duc César d' Étampes
Duc César de Beaufort
Duc César de Mercœur
Duc César de Penthièvre

geb. 1594
gest. 1665
Anm.: Legitimierter außerehelicher Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); ab 1598 Duc de Vendôme; 1598-1626 Gouverneur der Bretagne; seit 1599 Duc d'Étampes et Duc de Beaufort; ca. 1607-1612 Gouverneur von Lyonnais, Forez und Beaujolais; ab 1608 Duc de Mercœur (de iure uxoris); 1626-1630 Gefangenschaft in Amboise; 1630-1650 wegen Beteiligung an mehreren Verschwörungen mit kurzen Unterbrechungen Exil in den Niederlanden und England; seit 1650 Duc de Penthièvre (de iure uxoris) und Gouverneur von Bourgogne; ab 1651 Grand amiral de France; seit 1652 Lieutenant-général in Aunis, Poitou, Saintonge und Angoumois; ab 1655 Surintendant général de la navigation et commerce.

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Gaston de Bourbon
Duc Gaston d' Orléans
Duc Gaston d' Anjou
Duc Gaston d' Alençon
Duc Gaston de Chartres
Duc Gaston de Valois

geb. 1608
gest. 1660
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und ältester lebender Bruder ("Monsieur") von Ludwig XIII. (1601-1643); seit 1643 Lieutenant-général du royaume.

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Henri II de Bourbon
Prince Henri II de Condé
Duc Henri d' Albret
Duc Henri de Bellegarde
Duc Henri de Châteauroux
Duc Henri d' Enghien
Duc Henri de Montmorency

geb. 1588
gest. 1646
Anm.: Sohn des Henri I de Bourbon, Prince de Condé (1552-1588); ab 1588 Prince de Condé; 1588-1606 Duc d’Enghien; 1612-1620 Vice-roi de Nouvelle-France; 1616/17 und seit 1619 Gouverneur des Berry; ab 1631 auch Gouverneur der Bourgogne; seit 1632 Duc de Châteauroux, de Montmorency, d'Albret et de Bellegarde; ab 1643 Grand maître, Grand veneur und Grand louvetier de France.

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Louis (1) de Bourbon
Comte Louis de Soissons

geb. 1604
gest. 1641
Anm.: Sohn des Charles de Bourbon, Comte de Soissons (1566-1612); ab 1612 Comte de Soissons und Grand maître de France; Gouverneur der Dauphiné (seit 1612) und Champagne (ab 1631); nach 1631 Feldherr der französischen Armee.

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Louis (2) de Bourbon
Duc Louis de Mercœur
Duc Louis de Vendôme
Duc Louis d' Étampes
Duc Louis de Beaufort
Duc Louis de Penthièvre

geb. 1612
gest. 1669
Anm.: Sohn des César de Bourbon, Duc de Vendôme (1594-1665); ab 1612 Duc de Mercœur; in franzöischen Kriegsdiensten als Volontär (1630-1640), Regimentsinhaber (1649) sowie Armeekommandeur in der Provence (1652) und Lombardei (1656); 1649-1651 Lieutenant Général de Catalogne; seit 1665 Duc de Vendôme, Beaufort, Penthièvre et d'Étampes; ab 1667 Kardinal.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Duc Alexandre I de Bournonville
Comte Alexandre I de Henin
Vicomte Alexandre I de Barlin

geb. 1585
gest. 1656
Anm.: Sohn des Oudard de Bournonville, Comte de Henin et Vicomte de Barlin (1533-1585); ab 1608 Duc de Bournonville; 1612 Abgesandter des Statthalters der spanischen Niederlande, Erzherzog Albrecht von Österreich (1559-1621), nach Frankreich; seit 1619 spanischer Obrist; Gesandter der Statthalterin Erzherzogin Isabella Clara Eugenia von Österreich (1566-1633) in Wien (1627) und Paris (1630); 1631-1633 Gouverneur der Flandre wallonne und Einsatz für die Unabhängigkeit der Niederlande von Spanien; ab 1634 Exil in Lyon; seit 1624 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Claude Bouthillier
Comte Claude de Chavigny

geb. 1581
gest. 1652
Anm.: Sohn des Denis Bouthillier, Seigneur de Fouilletourte et du Petit-Thouars (ca. 1540-1622); ab 1613 Rat im Parlement de Paris; seit 1619 französischer Conseiller d'État und Sekretär der verwitweten Königin Maria von Frankreich (1575-1642); 1628/29 Secrétaire d'État de la Marine; 1629-1632 Secrétaire d'État des Affaires étrangères; 1632-1643 Surintendant des finances.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Léon Bouthillier
Comte Léon de Chavigny
Comte Léon de Buzançais

geb. 1608
gest. 1652
Anm.: Sohn des Claude Bouthillier, Comte de Chavigny (1581-1652); 1632-1643 franzöischer Secrétaire d'État des Affaires étrangères; 1645-1648 Hauptgesandter Frankreichs bei den Westfälischen Friedensverhandlungen in Münster; zweimalige Verhaftung während der Fronde.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Benjamin Bouwinghausen von Wallmerode

geb. 1571
gest. 1635
Anm.: Sohn des Hermann Konrad Bouwinghausen (1535-1588); württembergischer Obrist (1622/23), Geheimer Rat und Kriegsrat; 1605-1612 Statthalter des vom französischen König Heinrich IV. (1553-1610) an Württemberg verpfändeten Herzogtums Alençon in der Normandie; mehrfach württembergischer Gesandter, u. a. auf dem Regensburger Fürstentag (1622/23).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Jakob von Boy

Anm.: 1630/31 magdeburgischer Obrist; danach schwedischer Obristleutnant und Obrist (1634-1638).
Nikolaus Boy

Anm.: Um 1634 schwedischer Hauptmann im Leibregiment des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650).
Anna Konstanze von Boyneburg
Anna Konstanze von Bemelberg
Gräfin Anna Konstanze von Helfenstein
Geburtsname: Gräfin Anna Konstanze von Fürstenberg

geb. 1577
gest. 1659
Anm.: Tochter des Grafen Joachim von Fürstenberg (1538-1598) auf Heiligenberg; 1601 erste Ehe mit Graf Rudolph von Helfenstein (1560-1601); 1604-1626 zweite Ehe mit Konrad d. J. von Boyneburg (1578-1626).
Konrad d. J. von Boyneburg
Konrad d. J. von Bemelberg

geb. 1578
gest. 1626
Anm.: Sohn des Konrad d. Ä. von Boyneburg (1552-1618); seit 1602 bayerischer Hofrat; 1604-1606 Hofratspräsident; 1606-1616 Pfleger in Wemding; zuletzt Tiroler Statthalter des Erzherzogs Leopold von Österreich (1586-1632) in Innsbruck.

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Marcantonio Bragadin

geb. 1523
gest. 1571
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Marco Bragadin; ab 1543 militärische Karriere in der venezianischen Kriegsflotte; seit 1569 Oberbefehlshaber und Gouverneur von Zypern.

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Tycho Brahe
Tyge Ottesen Brahe

geb. 1546
gest. 1601
Anm.: Sohn des Otte Tygesson Brahe (1518-1571); ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; danach bedeutender Astronom; ab 1559 Studium in Kopenhagen, Leipzig, Wittenberg, Rostock und Basel; 1576-1597 astronomische Forschungen in den Sternwarten Uraniborg und Stjerneborg auf der Öresundinsel Ven; seit 1599 Hofmathematiker von Kaiser Rudolph II. (1552-1612).

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N. N. von Braitenbach

Anm.: Um 1628 vermutlich kaiserlicher Offizier in Timmenrode.
Giulio Cesare Brancaccio

geb. 1515
gest. 1586
Anm.: Süditalienischer Adliger; spätestens 1535 in neapolitanischen Kriegsdiensten, später Kriegsdienst unter Karl V.; ab 1554 in französischen Kriegsdiensten und königlicher Kämmerer unter Heinrich II. sowie dessen Nachfolgern; 1573 in spanischen Kriegsdiensten gegen Tunis; 1577-83 Sänger am Hof von Ferrara unter Herzog Alfonso II. d'Este (1533-1597); daneben auch Autor eines Kommentars mit Übersetzung zu Cäsars Commentarii de bello Gallico (Venedig 1581 u.ö.).

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Brandenburg, Haus
Kurfürsten von Brandenburg
Markgrafen von Brandenburg

Anm.: Seit 1415 reichsfürstliche Dynastie der Hohenzollern., NDB
Markgraf Albrecht (der Bär) von Brandenburg
Markgraf Albrecht (der Bär) der Nordmark
Herzog Albrecht (der Bär) von Sachsen
Markgraf Albrecht (der Bär) der Lausitz
Graf Albrecht (der Bär) von Weimar-Orlamünde
Graf Albrecht (der Bär) von Ballenstedt

geb. ca. 1100
gest. 1170
Anm.: Sohn des Grafen Otto von Ballenstedt (gest. 1123); ab 1123 Graf von Ballenstedt; 1124-1131 Markgraf der Lausitz; seit 1134 Markgraf der Nordmark (ab 1157 Brandenburg); 1138-1142 Herzog von Sachsen; seit 1140 Graf von Weimar-Orlamünde.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg
Administrator Christian Wilhelm von Magdeburg
Administrator Christian Wilhelm von Halberstadt

geb. 1587
gest. 1665
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1598-1627 Administrator des Erzstifts Magdeburg; ab 1614 auch Koadjutor und 1624-1628 Administrator des Hochstifts Halberstadt; dänischer Obrist (1625-1627) und Generalleutnant (1626); 1630/31 auch magdeburgischer Obrist; 1631 kaiserlicher Kriegsgefangener; 1632 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1635 finanziell entschädigt durch regelmäßige Einkünfte aus dem Erzstift Magdeburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgräfin Dorothea von Brandenburg
Geburtsname: Herzogin Dorothea von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1596
gest. 1643
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); seit 1615 Ehe mit Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg, Administrator von Magdeburg (1587-1665).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Kurfürstin Elisabeth Charlotte von Brandenburg
Herzogin Elisabeth Charlotte in Preußen
Geburtsname: Pfalzgräfin Elisabeth Charlotte von Pfalz-Simmern

geb. 1597
gest. 1660
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); 1616-1640 Ehe mit Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Herzog Friedrich Wilhelm in Preußen

geb. 1620
gest. 1688
Anm.: Sohn des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 Kurfürst von Brandenburg; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Untadeliche"); ab 1654 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg
Herzog Georg Wilhelm in Preußen

geb. 1595
gest. 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1619 Statthalter in Jülich-Kleve; ab 1619 Kurfürst von Brandenburg; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufrichtende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Markgraf Johann von Brandenburg

geb. 1597
gest. 1627
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg.
Kurfürst Johann Georg von Brandenburg

geb. 1525
gest. 1598
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg (1505-1571); seit 1571 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgraf Johann Georg von Brandenburg

geb. 1598
gest. 1637
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1621-1630 spanischer und kaiserlicher Obrist; 1631-1634 schwedischer Obrist; 1634/35 in kaiserlicher Gefangenschaft; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg
Herzog Johann Sigismund in Preußen

geb. 1572
gest. 1619
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Friedrich von Brandenburg (1546-1608); seit 1608 Kurfürst von Brandenburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgraf Sigismund von Brandenburg

geb. 1592
gest. 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1620/21 böhmisch-konföderierter und kurpfälzischer Obrist; kurbrandenburgischer Statthalter in der Grafschaft Mark (1627, 1632, 1636) und im Herzogtum Kleve (1639); seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Treffliche").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach

geb. 1620
gest. 1667
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1634 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach (bis 1639 unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Markgraf Christian von Brandenburg-Ansbach

geb. 1623
gest. 1643
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgraf Friedrich von Brandenburg-Ansbach

geb. 1616
gest. 1634
Anm.: Sohn des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1625 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach unter Vormundschaft seiner Mutter Sophia); 1634 Tod als schwedischer Offizier in der Schlacht bei Nördlingen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach

geb. 1583
gest. 1625
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Ansbach.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Herzogin Sophia von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1563
gest. 1639
Anm.: Tochter des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1579-1603 Ehe mit Markgraf Georg Friedrich I. von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach (1539-1603); danach Witwensitz in Gifhorn.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach
Geburtsname: Gräfin Sophia zu Solms-Laubach

geb. 1594
gest. 1651
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg I. zu Solms-Laubach (1547–1600); 1612-1625 Ehe mit Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); 1625-1639 vormundschaftliche Regentin der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach für ihre Söhne Friedrich (1616-1634) und Albrecht (1620-1667).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth

geb. 1581
gest. 1655
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg (1525-1598) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1603 regierender Markgraf von Brandenburg-Kulmbach/Bayreuth; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollblühende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth

geb. 1615
gest. 1651
Anm.: Sohn des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgraf Georg Albrecht von Brandenburg-Bayreuth

geb. 1619
gest. 1666
Anm.: Sohn des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgräfin Maria von Brandenburg-Bayreuth
Geburtsname: Herzogin Maria in Preußen

geb. 1579
gest. 1649
Anm.: Tochter des Herzogs Albrecht Friedrich in Preußen (1553–1618); seit 1604 Ehe mit Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgräfin Sophia von Brandenburg-Bayreuth
Geburtsname: Markgräfin Sophia von Brandenburg-Ansbach

geb. 1614
gest. 1646
Anm.: Tochter des Markgrafen Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach (1583-1625); seit 1641 Ehe mit Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth (1615-1651).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf
Herzog Johann Georg von Schlesien-Jägerndorf
Administrator Johann Georg von Straßburg

geb. 1577
gest. 1624
Anm.: Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg (1546-1608); 1592-1604 Administrator des Hochstifts Straßburg; ab 1606 regierender Herzog von Schlesien-Jägerndorf; 1613 Konversion zum Calvinismus; 1613-1617 kurfürstlicher Statthalter in der Markgrafschaft Brandenburg; seit 1616 Herrenmeister der Ballai Brandenburg des Johanniterordens; 1619/20 General-Feldoberst der schlesischen Stände, die sich der Confoederatio Bohemica angeschlossen hatten; 1621 Verhängung der Reichsacht; danach Teilnahme an den antikaiserlichen Feldzügen des siebenbürgischen Fürsten Gabriel Bethlen (1580-1629).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Graf Christoph Karl von Brandenstein

geb. 1593
gest. 1640
Anm.: Sohn des Esaias von Brandenstein (1567-1623); ab 1613 sächsisch-altenburgischer Hof- und Justizrat; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; bis 1632 kursächsischer Berg- und Kammerrat; 1630 kurfürstlicher Gesandter in Wien und auf dem Regensburger Kurfürstentag; 1632 kursächsischer Obrist; 1632-1635 schwedischer Obrist; 1633 schwedischer Reichsschatzmeister und Mitglied des Consilium formatum (Heilbronner Bund); nach dem Prager Frieden gegen den Willen des sächsischen Kurfürsten weiterhin in schwedischen Diensten, deshalb 1637 auf einer Reise nach Wien Verhaftung und lebenslange Gefangenschaft in Dresden; 1629 Erhebung in den Grafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
N. N. Brandon

Anm.: Um 1630/31 kaiserlich-ligistischer Leutnant.
N. N. von Brandt (1)

Anm.: Um 1626 stellvertretender Kommandeur von Deventer.
N. N. von Brandt (2)

Anm.: Vermutlich ostpreußischer Adliger; Page des Andreas Napierski (um 1632) und des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg (seit 1633).
Andreas Brandt

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Andreas Wilhelm von Brandt

gest. nach 1644
Anm.: Sohn des oberpfälzischen Adeligen Hans Christoph von Brandt (gest. 1622); 1629 Emigration nach Regensburg; ca. 1633/34 in schwedischen Kriegsdiensten; nach der Schlacht von Nördlingen kurzzeitig in bayerischer Kriegsgefangenschaft.
Johann Brandt (1)

gest. 1637
Anm.: Dr. jur.; zuletzt Kanzler des Bischofs von Würzburg.
Johann Brandt (2)

gest. nach 1666
Anm.: Dr. med.; ursprünglich Arzt in Reichenbach/Vogtland; ab 1632 kriegsbedingt in Bernburg, dort baldige Bestallung zum Physikus; (vor 1637) bis November 1649 Leibarzt des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg, seit Ostern 1650 des Fürsten Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen (1638-1665) und dessen verwitweter Mutter Sophia (1599-1654); vgl. Wolfram Kaiser / Arina Völker: Universität und Physikat in der Frühgeschichte des Amtsarztwesens, Halle/Saale 1980, S. 38.
Jakob Braun

Anm.: Um 1628 Bauer in Radisleben.
Joachim Braun

Anm.: Um 1629 Bauer in Radisleben.
Lorenz Braun

gest. ca. 1638
Anm.: Dr. jur. utr.; seit 1613 sächsisch-weimarischer Kammer-, Hof- und Konsistorialrat sowie wichtigster Berater des Herzogs Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1660).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. von Braunmann

Anm.: Pommerischer Adliger; um 1626 Student am Gymnasium Illustre Harderwijck.
Hans von Braunscheig

Anm.: Um 1631/32 schwedischer Generalquartiermeister unter Herzog Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1660).
Silvester von Braunscheig

Anm.: Dr. jur.; um 1630 Kanzler des Herzogtums Pommern; 1630 pommerscher Gesandter auf dem Regensburger Kurfürstentag.
Herzogin Anna Eleonora von Braunschweig-Calenberg
Geburtsname: Landgräfin Anna Eleonora von Hessen-Darmstadt

geb. 1601
gest. 1659
Anm.: Tochter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1617-1641 Ehe mit Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg (1582-1641).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg

geb. 1582
gest. 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1611/12 dänischer Obrist bzw. Generalwachtmeister; 1619-1624 und 1634 General des Niedersächsischen Reichskreises; 1626-1630 kaiserlicher Obrist; 1630-1635 schwedischer General; ab 1635 regierender Herzog von Braunschweig-Calenberg (1636 Hannover als Residenz); seit 1636 Befehlshaber einer kleinen unabhängigen Welfenarmee; ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fangende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Braunschweig-Lüneburg, Haus
Herzöge von Braunschweig und Lüneburg

Anm.: Reichsfürstliche Dynastie der Welfen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog August (d. Ä.) von Braunschweig-Lüneburg
Administrator August von Ratzeburg

geb. 1568
gest. 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); ab 1610 Administrator des Hochstifts Ratzeburg; seit 1633 regierender Herzog in den Fürstentümern Lüneburg und Grubenhagen sowie seit 1635 auch Calenberg-Göttingen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Christian (d. Ä.) von Braunschweig-Lüneburg
Administrator Christian von Minden

geb. 1566
gest. 1633
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); 1599-1625 Administrator des Hochstifts Minden; ab 1611 regierender Herzog von Braunschweig-Lüneburg; seit 1617 auch Regent des Fürstentums Grubenhagen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Herzog Friedrich von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1574
gest. 1648
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592); ab 1602 Domherr und seit 1603 Dompropst zu Bremen; ab 1619 Domherr zu Verden; seit 1636 regierender Herzog in den Fürstentümern Lüneburg und Grubenhagen; ab 1643 Koadjutor des Hochstifts Ratzeburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Johann von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1583
gest. 1628
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Magnus von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1577
gest. 1632
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg (1535-1592).
Kurfürstin bzw. Herzogin Sophia von Braunschweig-Lüneburg
Geburtsname: Pfalzgräfin Sophia von Pfalz-Simmern

geb. 1630
gest. 1714
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1658-1698 Ehe mit Herzog bzw. Kurfürst Ernst August von Braunschweig-Lüneburg (1629-1698); seit 1701 designierte Thronfolgerin der britischen Monarchie.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Herzog Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1535
gest. 1592
Anm.: Sohn des Herzogs Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg (1497-1546); 1559-1569 gemeinsam mit seinem Bruder Heinrich (1533-1598) und seit 1569 allein regierender Herzog von Braunschweig-Lüneburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Julius Ernst von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg

geb. 1571
gest. 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); seit 1598 Regent der Herrschaft Dannenberg.

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Herzogin Anna Margaretha von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb. 1567
gest. 1643
Anm.: Tochter des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528–1603); seit 1601 Pröpstin des reichsunmittelbaren Stifts Quedlinburg.

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Herzog Hedwig von Braunschweig-Lüneburg-Harburg
Geburtsname: Herzogin Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1580
gest. 1657
Anm.: Tochter des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528-1589); 1621-1641 Ehe mit Herzog Otto III. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1572-1641).
Herzog Otto III. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb. 1572
gest. 1641
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); seit 1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem älteren Bruder Wilhelm August (1564-1642).

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Herzog Wilhelm August von Braunschweig-Lüneburg-Harburg

geb. 1564
gest. 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Otto II. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1528-1603); 1603-1606 gemeinschaftliche Regierung der Herrschaft Harburg mit seinem jüngeren Bruder Christoph (1570-1606) und 1606-1641 mit dem jüngsten Bruder Otto III. (1572-1641), ab 1641 Alleinherrschaft.

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Braunschweig-Wolfenbüttel, Haus
Herzöge von Braunschweig und Lüneburg

Anm.: Reichsfürstliche Dynastie der Welfen.

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Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Markgräfin Anna Sophia von Brandenburg

geb. 1598
gest. 1659
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1634 Ehe mit Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); bereits seit 1628 Residenz auf Schloss Schöningen.

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Herzog August (d. J.) von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1579
gest. 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); Studium in Rostock (1594), Tübingen (1595-1598) und Straßburg (1598); Reisen nach Italien (1598-1600) sowie in die Niederlande, nach England und Frankreich (1602/03); ab 1604 Paragiatsherrschaft in Hitzacker; seit 1635 regierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel (bis 1643 Residenz in Braunschweig wegen kaiserlicher Besetzung der Festung Wolfenbüttel); Büchersammler (Bestand der ursprünglichen Bibliotheca Selenica, später Bibliotheca Augusta zum Zeitpunkt seines Todes 40.000 Bände); ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Befreiende").

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Herzog Christian (d. J.) von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Christian von Halberstadt
Der tolle Halberstädter

geb. 1599
gest. 1626
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); 1616-1623 Administrator des Bistums Halberstadt; ab 1621 Söldnerführer in kurpfälzischen und niederländischen, zuletzt in dänischen Diensten; seit 1624 Ritter des Hosenbandordens.

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Herzogin Dorothea von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Fürstin Dorothea von Anhalt-Zerbst

geb. 1607
gest. 1634
Anm.: Tochter des Fürsten Rudolph von Anhalt-Zerbst (1576-1621); seit 1623 Ehe mit Herzog August von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579-1666).

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Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von Dänemark und Norwegen

geb. 1573
gest. 1626
Anm.: Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); 1590-1613 Ehe mit Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); seit 1614 Witwensitz in Schöningen.

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Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel
Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Calenberg
Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Grubenhagen

geb. 1591
gest. 1634
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); ab 1613 regierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel und Braunschweig-Calenberg sowie Braunschweig-Grubenhagen (bis 1617); seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dauerhafte").

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Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel
Administrator Heinrich Julius von Halberstadt
Administrator Heinrich Julius von Minden

geb. 1564
gest. 1613
Anm.: Sohn des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528-1589); ab 1578 Administrator des Hochstifts Halberstadt; 1582-1585 Administrator des Hochstifts Minden; seit 1589 regierender Herzog in den Fürstentümern Wolfenbüttel und Calenberg sowie ab 1596 auch in Grubenhagen; seit 1607 auch Direktor des kaiserlichen Geheimen Rates in Prag.

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Herzogin Sophia Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Herzogin Sophia Elisabeth von Mecklenburg-Güstrow

geb. 1613
gest. 1676
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); 1635-1666 Ehe mit Herzog August von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579-1666).

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Jan Wolfert van Brederode

geb. 1599
gest. 1655
Anm.: Sohn des Floris van Brederode (1549-1599); ab 1620 Herr von Brederode, Vianen, Noordeloos und Ameide; ab 1618 in niederländischen Kriegsdiensten als Obrist (1623), General (1636) und Feldmarschall (1642); seit 1630 Gouverneur von ’s-Hertogenbosch; ab 1653 Unterstützer des republikanischen Anführers Johan de Witt (1625-1672)).

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Pieter Cornelis van Brederode

geb. ca. 1559
gest. 1637
Anm.: Geboren in Den Haag; Dr. jur.; niederländischer Gesandter an verschiedenen deutschen Höfen; niederländischer Agent in Frankfurt am Main (1602-1622) und in der Schweiz (seit 1623); vgl. Klaus Conermann (Hg.): Briefe der Fruchtbringenden Gesellschaft und Beilagen: Die Zeit Fürst Ludwigs von Anhalt-Köthen 1617-1650, Zweiter Band: 1627-1629, S. 400f..

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Augustin Bredimus

gest. ca. 1640
Anm.: In den 1620er Jahren Übersetzer des spanischen Generalkapitäns in Lissabon; nach 1632 kaiserlicher Generalkonsul und spätestens ab 1637 Konsul der Hanse in Madrid.

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Bredow, Familie

Anm.: Mittelmärkisches Adelsgeschlecht.

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Hans Heinrich von Bredow

geb. 1584
gest. 1641
Anm.: Ab 1621 Domherr und seit 1624 Dompropst zu Brandenburg an der Havel.
Wichard Erdmann von Bredow

gest. 1653
Anm.: Ab 1620 Domherr, spätestens seit 1636 auch Senior des Domkapitels zu Brandenburg an der Havel.
Johann Friedrich Breithaupt

Anm.: Seit 1628 hessisch-kasselischer Reichshofratsagent.
N. N. Breitsprach

Anm.: Um 1628 vermutlich Untertan im Amt Ballenstedt.
Johann Friedrich Breitzke

Anm.: Um 1629 Regimentsschultheiß des kaiserlichen Obristen Johann David Pecker von der Ehr (gest. 1659).
N. N. Bremer

Anm.: Um 1623 in Flensburg.
N. N. Brendell

Anm.: Um 1626 Rittmeister.
Breuner, Familie

Anm.: Österreichisch-steierisches Adelsgeschlecht.

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Anna Maria Breuner
Geburtsname: Anna Maria von Trauttmansdorff

geb. 1583
gest. 1642
Anm.: Tochter des Johann Friedrich von Trauttmansdorff (1542-1614); bis 1616 Ehe mit Kaspar Breuner (1530-1616).
Friedrich Breuner

geb. 1542
gest. 1583
Anm.: Sohn des Philipp Breuner (1498/1500-1556); 1583 kaiserlicher Gesandter in Konstantinopel, wo er starb.
Georg Seifried Breuner

geb. 1632
gest. 1675
Anm.: Sohn des Seifried Leonhard Breuner (1596-1667).
(Anna) Johanna Breuner
Geburtsname: (Anna) Johanna von Hollenegg

geb. 1590
gest. 1654
Anm.: 1633-1651 Ehe mit Seifried Christoph Breuner (1569-1651).
Maximilian Breuner

geb. 1592
gest. 1635
Anm.: Sohn des Jakob Breuner (1566-1606); seit 1619 kaiserlicher Kämmerer; innerösterreichischer Hofkammerpräsident und Geheimer Rat; 1630-1633 Präsident der österreichischen Hofkammer.

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Philipp Friedrich Breuner

geb. 1601
gest. 1638
Anm.: Sohn des Kaspar Breuner (1530-1616); kaiserlicher Obrist (1625), Generalfeldwachtmeister (1635) und Feldzeugmeister (1637).

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Seifried Breuner

geb. 1538
gest. 1594
Anm.: Sohn des Philipp Breuner (1498/1500-1556); 1568-1581 Reichshofrat; Kämmerer von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); seit 1587 niederösterreichischer Regimentsrat; 1587-1591 Statthalter von Niederösterreich; später auch Geheimer Rat.

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Seifried Christoph Breuner

geb. 1569
gest. 1651
Anm.: Sohn des Seifried Breuner (1538-1594); ab 1597 Hofkammerrat; um 1600 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1618 kaiserlicher Kämmerer; 1619-1623 Hofkammerpräsident; ab 1619 Geheimer Rat; 1620-1626 niederösterreichischer Landmarschall; 1626-1640 Statthalter von Niederösterreich; 1624 Erhebung in den Grafenstand; seit 1639 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Graf Seifried Leonhard Breuner

geb. 1596
gest. 1667
Anm.: Sohn des Seifried Christoph Breuner (1569-1651); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; nach 1637 Hofkriegsrat; zuletzt Geheimer Rat von Kaiser Leopold I.

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Alexander von Brietzke

geb. 1589
gest. 1640
Anm.: Sohn des Heine von Brietzke; ab 1604 Page, später Vorschneider und seit 1619 Oberschenk am Berliner Kurfürstenhof; vgl. Peter Vehr: Leichpredigt/ Auß dem tröstlichen Kern-Sprüchlein I. Johan. I. Das Blut Jesu Christi/ [...], Berlin 1640, o. S.

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Johan Alphert Brinck

geb. ca. 1575/80
gest. 1653
Anm.: Sohn des Harderwijker Bürgermeisters Alphert Brinck (gest. 1617); um 1626 niederländischer Hauptmann; 1650 Bürgermeister von Harderwijk.
Ernst Brinck

geb. 1581
gest. 1649
Anm.: Sohn des Harderwijker Bürgermeisters Alphert Brinck (gest. 1617); Studium in Leiden (1597) und Paris (1602-1604); Reisen nach Deutschland, die Schweiz und England (1607); 1612-1615 Sekretär des niederländischen Gesandten in Konstantinopel; ab 1618 Rentmeister und seit 1619 mehrfach Bürgermeister von Harderwijk; ab 1648 erster Bibliothekar der Universität in Harderwijk.

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Wilhelm von Brincken
Wilhelm von dem Brinck

gest. 1637
Anm.: Schwedischer Major (1630) und Obrist (1633-1635); 1635/36 kursächsischer Obrist; 1636/37 kaiserlicher Obrist; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beregnete").
Johann Friedrich von Britzky

Anm.: Angeblich zunächst Schneider und Kammerdiener von Wallenstein (1583-1634); kaiserlicher Kriegskommissar (1631/32) und Obristwachtmeister.
Heino von Brösigke

geb. ca. 1602
gest. 1653
Anm.: Sohn des Dietrich von Brösigke (1573-1639) auf Ketzür; um 1623 in Padua.
Graf Johann Jakob von Bronckhorst-Batenburg
Graf Johann Jakob von Anholt

geb. 1582
gest. 1630
Anm.: Sohn des Jakob von Bronckhorst (1553-1582); ab 1603 in spanischen Kriegsdiensten, zuletzt als Hauptmann (1605); 1609-1620 kaiserlicher Obrist; bayerisch-ligistischer Feldmarschallleutnant (1620), Generalwachtmeister (1621) und Feldmarschall (1622); seit 1629 kaiserlicher Feldmarschall; ab 1629 Landvogt von Vorderösterreich und des Elsaß; 1621 Erhebung in den Grafenstand; seit 1628 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Francescuolo da Brossano

gest. 1405
Anm.: Sohn des Amizolo da Brossano aus Mailand; Amtsträger in der Verwaltung unter den Visconti in Mailand; ab 1361 Ehe mit Francesca (1343-1384), der unehelichen Erbtochter von Francesco Petrarca (1304-1374); seit 1385 im Dienst der Familie Carrara.
Pierre de Brossard

geb. 1594
gest. 1638
Anm.: Schwedischer Obristleutnant (um 1632) und Obrist (1633-1637).
Abraham von Brüneck

Anm.: 1632-1636 schwedischer Obrist.
Abraham Bruggemann

Anm.: Um 1628 landwirtschaftlicher Gehilfe des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg in Ballenstedt.
N. N. de Bruijn

gest. 1627
Anm.: Vermutlich Harderwijker Adliger.
Charles Brûlart de Léon

geb. 1571
gest. 1649
Anm.: Sohn des französischen Ministers Pierre Brûlart (ca. 1535-1608); Domherr in Paris; Abt von Joyenval und Néauphile; Prior von Léon; ab 1597 geistlicher Conseiller am Parlament von Paris; französischer Gesandter in Venedig (1610-1620), in der Schweiz (1629/30), auf dem Regensburger Kurfürstentag (1630) und in Wien (1630/31); seit 1635 Conseiller d'État; 1642/43 französischer Gesandter in Parma und Rom.

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Nicolas Brulart
Marquis Nicolas de Sillery
Vicomte Nicolas de Puisieux
Vicomte Nicolas de Ludes

geb. 1544
gest. 1624
Anm.: Sohn des Pierre Brulart, Präsident der dritten Berufungskammer am Pariser Parlament; ab 1573 Mitglied, 1574-1584 Vorsitzender der Petitionskammer und 1584-1587 Präsident der Berufungskammer des Pariser Parlaments; 1587-1595 französischer Gesandter bei der schweizerischen Eidgenossenschaft; seit 1597 Präsident des Pariser Parlaments; 1601/02 außerordentlicher französischer Gesandter in der Schweiz; ab 1604 Justizminister; seit 1605 Kanzler des Königreichs Navarrra, ab 1607 auch des Königreichs Frankreich; 1623/24 außerdem Siegelbewahrer.

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Pierre Brûlart

geb. ca. 1535
gest. 1608
Anm.: Sohn des Noel Brûlart (1486-1557); Seigneur de Genlis et Crosne; ab 1557 Sekretär des Königs Heinrich II. von Frankreich; 1569-1588 französischer Außenminister.
Christian Brumbey

Anm.: Um 1628 Sekretär des anhaltisch-bernburgischen Regierungspräsidenten Heinrich von Börstel (1581-1647); um 1630/31 Obereinnehmer des Teilfürstentums Anhalt-Bernburg.
Georg Adam Brunner

geb. 1580
gest. 1652
Anm.: Geboren in Schweinfurt; Promotion zum Dr. iur. utr. an der Universität Basel; ab 1604 Advokat in Magdeburg; seit 1610 Syndikus des Magdeburger Domkapitels; 1620 zudem Dompropstei-Verwalter; ab 1637 magdeburgischer Hof- und Rehgierungsrat in Halle/Saale.

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Matthias Brunninger

Anm.: Um 1628 kaiserlicher Soldat.
Adam Bruxius

geb. 1572
gest. 1639
Anm.: Geboren in Sprottau; Studium in Breslau, Heidelberg, Padua and Basel; Dr. med.; praktischer Arzt in Sprottau.

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Gerhard Bube

Anm.: Um 1630 vermutlich Getreidehändler in Gerbstedt.
Emmerich Wilhelm von Bubenheim
Emmerich Wilhelm Specht von Bubenheim

Anm.: Burggraf von Mainz; Untermarschall des Kurfürsten Anselm Kasimir von Mainz (1583-1647).
N. N. von Bubna
N. N. z Bubna

Anm.: Böhmischer Adliger.
Graf Heinrich Johann von Bubna
Graf Jindřich Jan z Bubna

geb. 1596
gest. 1653
Anm.: Sohn des Niklas Wratislaw von Bubna (1569-1617); seit 1617 kaiserlicher Kämmerer; 1649-1653 Landeshauptmann von Glatz; Erhebung in den Freiherren- (1629) und Grafenstand (1644).
Hermann Felix von Bubna
Heřman Felix z Bubna

gest. 1660
Anm.: Sohn des Niklas Wratislaw von Bubna (1569-1617); um 1630/31 Kämmerer von Wallenstein (1583-1634); 1629 Erhebung in den Freiherrenstand.
Johann Warleych von Bubna
Jan Varlich z Bubna

geb. 1570
gest. 1635
Anm.: Sohn des Hermann Warleych von Bubna (gest. 1602); zunächst kaiserlicher Obrist; Obristleutnant (1609), Obrist (1611) und Generalwachtmeister (1618) der böhmischen Ständearmee; 1621 Verurteilung zum Tode und Verlust der Güter; danach in dänischen und schwedischen Kriegsdiensten; 1631 schwedischer Generalmajor; 1633 Kontaktperson zwischen Wallenstein (1583-1634) und dem schwedischen Reichskanzler Axel Gustafsson Oxenstierna (1583-1654).
N. N. Buchholtz

Anm.: Um 1623 in Regensburg.
Marcus Buchholtz

Anm.: Um 1630 Pfarrer in Ditfurt.
N. N. von Buchwald
N. N. von Buchholz

Anm.: Um 1630 kaiserlicher Rittmeister.
Wolf von Buchwald

geb. 1588
gest. 1637
Anm.: Sohn des Joachim von Buchwald (1553-1635); Erbherr auf Pronstorf und Rastorf; seit 1613 Hofmarschall des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); später königlicher Landrat; 1625/26 dänischer Obrist; 1631-1637 Propst des Klosters Preetz.
Lukas Budin

gest. 1631
Anm.: Geboren in Stadtamhof; seit 1619 Abt des landsässigen Benediktinerklosters Prüfening bei Regensburg.
Bülow, Familie

Anm.: Norddeutsches Adelsgeschlecht.

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N. N. von Bülow

Anm.: Um 1636 Kammerjunker des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636).
Joachim von Bülow

geb. 1585
gest. 1643
Anm.: Sohn des Joachim von Bülow (gest. 1587); Erbherr auf Gudow, Segram, Lehsten, Bandekow und Wehningen; sächsisch-lauenburgischer Landrat.
Johann von Bülow

geb. nach 1600
gest. 1676(?)
Anm.: Sohn des Victor von Bülow (1570-1616) auf Gartow; Erbherr auf Gartow, Berendshagen, Pustohl und Klein Schwechten; kursächsischer Capitän-Leutnant der Leibkompanie des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632).
Julius von Bülow

geb. 1575
gest. 1639
Anm.: Sohn des Wolfenbütteler Hofschenks Hans von Bülow (1533-1618); Erbherr auf Essenrode und Brunsrode; 1605-1607 Geheimer Rat und Hofmeister in Hitzacker; 1608 Hofmeister des Grafen Friedrich Kasimir von Ortenburg (1591-1658); ab 1610 Geheimer Rat und Hofmeister in Dannenberg; seit 1612 braunschweigisch-lüneburgischer Geheimer Rat und Kammerrat; 1615-1637 Statthalter von Celle; 1631 Gesandter auf dem Leipziger Konvent für die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg sowie die Städte Lüneburg, Minden und Ratzeburg; ab 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zerteilende").

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N. N. von Bünau

Anm.: Um 1636 Bediensteter des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).
Heinrich (1) von Bünau

geb. ca. 1590
gest. 1660
Anm.: Sohn des Heinrich von Bünau (1544-1593) auf Pahren; Erbherr auf Friedeburg und Pahren; um 1629 Kammerjunker und Oberforstmeister im reichsunmittelbaren Stift Quedlinburg.
Heinrich (2) von Bünau

geb. 1591
gest. 1635
Anm.: Sohn des Rudolph von Bünau (1558-1609) auf Eulau; ca. 1618-1620 böhmisch-konföderierter Hauptmann; um 1625 kursächsischer Kammerjunker; kursächsischer Obristwachtmeister (1631) und Obrist (seit 1633).
Rudolph von Bünau

geb. 1593
gest. 1647
Anm.: Sohn des Heinrich von Bünau (1548-1600); vor 1631 Hofrat des Herzogs Johann Philipp von Sachsen-Altenburg (1597-1639); ab 1639 Wittums-Rat der Herzogin Elisabeth von Sachsen-Altenburg (1593-1650) und Hauptmann auf deren Witwensitz in Dornburg; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Versorgende").

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Andreas von Buggenhagen

geb. 1583
gest. 1652
Anm.: Sohn des Degenhardt d. J. von Buggenhagen (gest. 1591); ab 1610 pommerischer Landerbmarschall; 1612 auch Ernennung zum Landrat; Geheimer Rat (1623-1628, 1631-1636) und Hofmarschall (1623-1627) des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); vgl. Joachim Mencel: Des heiligen Apostels Pauli Guter Kampf/ Vollendeter Lauf/ Gehaltener Glaube/ Sampt der darauf erlangten Krone der Gerechtigkeit [...], Berlin 1653, S. 58ff.

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Michelangelo Buonarroti
Michelangelo

geb. 1475
gest. 1564
Anm.: Sohn des Capreser Podestà (Amtmannes) Lodovico di Leonardo Buonarroti Simoni; bedeutender italienischer Maler, Bildhauer, Baumeister (Architekt) und Dichter der Hochrenaissance; 1487-1494 Ausbildung bei dem Bildhauher Domenico Ghirlandaio (1448-1494) und an der Kunstschule der Medici in Florenz; seit 1496 Tätigkeit vor allem in Florenz und Rom.

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Kaspar Burckhardt

gest. 1621
Anm.: Geboren in Bamberg; Nürnberger Kaufmann; seit 1575 Genannter des Größeren Rats der Reichstadt Nürnberg; vgl. Lambert F. Peters: Der Handel Nürnbergs am Anfang des Dreißigjährigen Krieges. Strukturkomponenten, Unternehmen und Unternehmer - eine quantitative Analyse, Stuttgart 1994, S. 332.
Markgraf Karl von Burgau
Karl von Österreich

geb. 1560
gest. 1618
Anm.: Sohn des späteren Tiroler Erzherzogs Ferdinand II. von Österreich (1529-1595) aus dessen morganatischer Ehe mit der Augsburger Patriziertochter Philippine Welser (1527-1580); 1586 erfolglose Kandidatur als König von Polen; 1586-1588 spanischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1592 und 1594/95) und Generalleutnant (1595/96); seit 1595 Markgraf von Burgau.

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Niklas von Burghaus

geb. 1591
gest. 1640
Anm.: Sohn des Niklas von Burghaus (1562-1619); kaiserlicher Rat; 1619-1621 und 1631-1637 Landeshauptmann des Herzogtums Schlesien-Münsterberg und Frankensteiner Weichbildes; seit 1627 kaiserlicher Kämmerer.
N. N. von Burgsdorff (1)

gest. vor 1631
Anm.: In Eger verstorbener Angehöriger des brandenburgischen Adelsgeschlechts.
N. N. von Burgsdorff (2)

Anm.: Um 1636 dicker Angehöriger des brandenburgischen Adelsgeschlechts.
Konrad Alexander Magnus von Burgsdorff

geb. 1595
gest. 1652
Anm.: Sohn des Alexander Magnus von Burgsdorff (1567-1620); ab 1609 gemeinsame Erziehung mit Kurprinz Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640) am Berliner Hof; 1614-1617 erste militärische Erfahrungen; ab 1620 Capitain der kurfürstlichen Leibgarde; seit 1623 Obristleutnant des brandenburgischen Reiterkontingents im Obersächsischen Kreisheer; ab 1626 Kommandeur des kurfürstlichen Leibregiments zu Fuß; seit 1631 kurbrandenburgischer Kriegsrat und Obrist; als Gegner des Grafen Adam von Schwarzenberg (1584-1641) zeitweise als Kommandant nach Küstrin (1638) verbannt; ab 1641 Geheimer Rat; seit 1642 kurfürstlicher Oberkammerherr und Befehlshaber der märkischen Festungen; ab 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Einfältige").

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Burgund, Haus
Herzöge von Burgund

Anm.: Im Jahr 1477 ausgestorbener Seitenzweig der französischen Königsdynastie Valois.
Herzogin Maria von Burgund
Erzherzogin Maria von Österreich

geb. 1457
gest. 1482
Anm.: Tochter des Herzogs Karl der Kühne von Burgund (1433-1477); seit 1477 Ehe mit dem späteren Kaiser Maximilian I. (1459-1519).

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Burkhard N. N.

Anm.: Bis Oktober 1628 Lakai des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Filippo Burlamacchi

geb. 1575
gest. 1643
Anm.: Sohn des Lucceser Adligen Michele Burlamacchi (1531-1590); Kaufmann in Amsterdam (1606-1625 mit Bankrott) und London (nach 1625).
Nikolaus von Buschhausen

gest. vor 1632
Anm.: Anhaltischer Adliger; zunächst Page und noch 1626 im Gefolge des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); danach vermutlich niederländischer Hauptmann; seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft (Der Heilsamste).
N. N. Bußke

Anm.: Um 1628 Hausbesitzerin in Ballenstedt.
James Christian Butler

Anm.: Irischer Adliger; 1617-1629 und 1633-1635 in polnischen, 1630-1633 in kaiserlichen sowie ab 1636 in spanischen Kriegsdiensten (seit 1625 Obrist).
Graf Walter Butler

geb. ca. 1600
gest. 1634
Anm.: Sohn des irischen Adligen Peter Butler of Roscrea; kaiserlicher Obristleutnant (1631) und Obrist (1633-1635), der 1634 seinen Oberbefehlshaber Wallenstein (1583-1634) tötete; seit 1634 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Erhebung in den Grafenstand.

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Gerlach Buxtorf

gest. 1628
Anm.: Sohn des waldeckischen Kanzlers Dr. Joachim Buxtorf (gest. 1626); 1612 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Basel; seit 1614 Archivar und Syndikus der Stadt Bremen; 1628 bremischer Gesandter an den Kaiserhof.

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Heinrich Byern

Anm.: Um 1628 Hausbesitzer in Ballenstedt.
Gräfin Louise van Bylandt
Geburtsname: Burggräfin Louise von Dohna

geb. 1633
gest. 1690
Anm.: Tochter des Burggrafen Christoph von Dohna (1583-1637); seit 1662 Ehe mit Graf Floris Otto Hendrik van Bylandt (1638-1701).
Gaius Iulius Caesar

geb. 100 v. Chr.
gest. 44 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Politikers Gaius Iulius Caesar (gest. 85 v. Chr.); römischer Feldherr, Staatsmann und Schriftsteller; ab 81 v. Chr. militärische Laufbahn; politische Karriere als Quaestor (69 oder 68 v. Chr.), Ädil (65 v. Chr.), Pontifex Maximus (63 v. Chr.), Praetor (62 v. Chr.), Triumvir und Konsul (59 v. Chr.), Prokonsul in Gallien (58–49 v. Chr.), Konsul (48 v. Chr.) und Diktator (seit 46 v. Chr.).

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Joachim Caesar

geb. ca. 1580
gest. 1648
Anm.: Sohn des Hallenser Gymnasiallehrers Christoph Caesar (1540-1604); Jurist und Übersetzer; Studium in Leipzig (1604) und Jena (1605); Hof- und Justizrat des magdeburgischen Administrators Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg (1587-1665); 1628 wahrscheinlich im Dienst des Grafen Anton Günther von Oldenburg und Delmenhorst (1583-1667); ca. 1630-1635 schwedischer Regierungsrat in den Stiftern Magdeburg und Halberstadt; danach Flucht wegen Sodomievorwürfen.

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Calandrini, Familie

Anm.: Im 16. Jahrhundert aus Lucca ausgewanderte reformierte Kaufmannsfamilie.
Filippo Calandrini

geb. 1587
gest. 1649
Anm.: Sohn des reformierten Bankiers und Seidenhändlers Giovanni Calandrini (1544-1623), der 1567 aus Lucca emigriert war; Kaufmann in Amsterdam; um 1626 Tätigkeit für die Fürsten von Anhalt; zuletzt Leben in Batavia (Jakarta).

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N. N. Calbe

Anm.: Um 1633 vermutlich Bediensteter des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670).
Heinrich Adolph von Calchum
Heinrich Adolph von Calcheim
Heinrich Adolph von Lohausen

Anm.: Sohn des Ludolph von Calchum (1571-1649); holländischer Rittmeister und Neffe des Wilhelm von Calchum, genannt Lohausen (1584-1640), in dessen schwedischem Regiment er Anfang des Jahres 1636 als Hauptmann diente; vgl. Ernst von Schaumburg: Wilhelm von Calckum genannt Lohausen, Königl. Schwedischer und Herzogl. Mecklenburgischer General-Major, Elberfeld 1866, S. 204.
Hermann Gumprecht von Calchum
Hermann Gumprecht von Calcheim
Hermann Gumprecht von Lohausen

gest. 1675
Anm.: Sohn des Ludolph von Calchum (1571-1649) und Neffe des Wilhelm von Calchum, genannt Lohausen (1584-1640), in dessen schwedischem Regiment er Anfang des Jahres 1636 als Hauptmann diente; zuletzt braunschweigisch-lüneburgischer Generalmajor; vgl. Ernst von Schaumburg: Wilhelm von Calckum genannt Lohausen, Königl. Schwedischer und Herzogl. Mecklenburgischer General-Major, Elberfeld 1866, S. 204.
Johann Friedrich von Calchum
Johann Friedrich von Calcheim
Johann Friedrich von Leuchtmar

Anm.: Sohn des Wilhelm von Calchum auf Leuchtmar und Spich; 1627-1640 Erzieher und Hofmeister des Kurprinzen Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688); außerdem kurbrandenburgischer Rat (ab 1629) und Geheimer Rat (seit 1641); vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 513.

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Reinhard Werner von Calchum
Reinhard Werner von Calcheim
Reinhard Werner von Lohausen

Anm.: Sohn des Ludolph von Calchum (1571-1649); holländischer Rittmeister und Neffe des Wilhelm von Calchum, genannt Lohausen (1584-1640), in dessen schwedischem Regiment er Anfang des Jahres 1636 als Hauptmann diente; vgl. Ernst von Schaumburg: Wilhelm von Calckum genannt Lohausen, Königl. Schwedischer und Herzogl. Mecklenburgischer General-Major, Elberfeld 1866, S. 204.
Wilhelm von Calchum
Wilhelm von Calcheim
Wilhelm von Lohausen

geb. 1584
gest. 1640
Anm.: Sohn des Heinrich von Calchum; zunächst Hofjunker in Pfalz-Zweibrücken; ab 1602 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1610 kurbrandenburgischer Leutnant; 1614 Hauptmann unter Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); 1615-1620 Kapitän der kurfürstlich-brandenburgischen Leibgarde; 1619 auch Obristleutnant der schlesischen Stände; 1622 Obrist unter Markgraf Johann Georg von Brandenburg-Jägerndorf (1577-1624); 1622-1625 Obrist, Geheimer Rat und Statthalter des Grafen Anthon Günther von Oldenburg (1583-1667); 1625/26 dänischer Kriegsrat, Obrist und Generalkriegskommissar; 1628/29 Obrist der Stadt Bremen; seit 1630 Kriegsrat und Oberst des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658); 1631-1635 schwedischer Kommandant von Wismar, Generalmajor (Sergeant-Major-General) und Kommandeur der niedersächsischen Armee; 1632-1635 schwedischer Kommandant von Magdeburg; ab 1636 mecklenburgischer Geheimer Rat und Kriegsrat, Obristfeldwachtmeister und Kommandant von Rostock; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Feste").

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Graf Curt Reinicke von Callenberg

geb. 1607
gest. 1671
Anm.: Sohn des Hermann von Callenberg (1539-1610); Erbherr auf Muskau, Wettesingen und Westheim; ab 1626 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Fähnrich (1629), Leutnant (1630/31), Capitainleutnant (1631) und Hauptmann (1632-1634); kursächsischer Obristwachtmeister (1635-1638) und Obrist (1638-1645) und Generalwachtmeister (1645); 1645-1667 Landvogt des Markgrafschaft Oberlausitz; seit 1652 kursächsischer Geheimer Rat und Kammerherr; ab 1664 Oberhofmarschall; Erhebung in den Freiherren- (1651) und Grafenstand (1654/71); seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchwachsende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Calpurnia

Anm.: Seit 59 v. Chr. letzte Gemahlin des Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.).

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Jean Calvin
Jean Cauvin

geb. 1509
gest. 1564
Anm.: Sohn des Gérard Cauvin (gest. 1531); protestantischer Theologe und Begründer des Calvinismus; Jurastudium in Orléans (1525 oder 1526) und Bourges (1529); um 1530 Abkehr von der alten Kirche; 1532 Lic. jur.; danach Aufenthalte in Paris (1533-1535), Basel (1535/36) und Straßburg (ab 1536); 1538-1541 Prediger an einer französischen Exulantenkirche in Straßburg; seit 1541 Pastor und Reformator in Genf.

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Ludwig Camerarius

geb. 1573
gest. 1651
Anm.: Sohn des Nürnberger Arztes Joachim Camerarius (1534-1598); Studium in Altdorf (1588), Helmstedt (1592), Leipzig (1592) und Basel; 1597 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Basel; 1597 Tätigkeit am Reichskammergericht in Speyer; ab 1598 kurpfälzischer Rat und Beisitzer am Hofgericht; seit 1603 Mitglied des Oberrats; ab 1610 Hofrat; seit 1611 Geheimer Rat; 1619 Leiter der pfälzischen Kriegskanzlei in Prag; 1619/20 böhmischer Geheimer Rat und Vizekanzler von Schlesien; 1623-1626 Leiter der kurpfälzischen Exilregierung im Haag; schwedischer Resident (1626-1629) bzw. Botschafter (1629-1641) bei den Generalstaaten; ab 1628 schwedischer Hofrat; 1641 Abschied und Ernennung zum Geheimen Rat; 1649 Nobilitierung (ohne Introduktion); vgl. Heiko Droste: Im Dienst der Krone. Schwedische Diplomaten im 17. Jahrhundert, Berlin/Münster 2006, S. 384.

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N. N. von Camitz

Anm.: Um 1636 Kammerjunker des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658).
Johann Cammann

geb. 1584
gest. 1649
Anm.: Sohn des Braunschweiger Advokaten Johann Camman (gest. 1621); ab 1605 Studium der Rechte in Helmstedt, Wittenberg, Jena, Rostock, Gießen, Köln, Heidelberg und Tübingen; 1619 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Gießen; seit 1621 Advokat, ab 1624 Syndikus und seit 1625 Obersyndikus der Stadt Braunschweig; 1631 Braunschweiger Gesandter auf dem Leipziger Konvent; außerdem Gelehrter und Büchersammler.

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N. N. Canard

Anm.: Im Frühjahr 1632 kaiserlicher Hauptmann und anscheinend Garnisonskommandeur in Bunzlau.
Gräfin Hipolyta Franziska Canossa
Geburtsname: Hipolyta Franziska von Hofkirchen

gest. 1657
Anm.: Tochter des Georg Andreas von Hofkirchen (1562-1623); 1618 Hofdame von Kaiserin Anna (1585-1618); 1627-1636 Hofdame von Kaiserin Eleonora (1598-1655); seit ca. 1636 Ehe mit Graf Diodato Canossa (ca. 1605-1650); vgl. Katrin Keller: Hofdamen. Amtsträgerinnen im Wiener Hofstaat des 17. Jahrhunderts, Wien 2005, S. 284.
Conte Tedaldo Canossa

geb. ca. 1600
gest. ca. 1650
Anm.: Sohn des Alberto Canossa (geb. ca. 1570); Oberststäbelmeister von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); seit 1629 kaiserlicher Kämmerer.

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Alexander van der Capellen

geb. ca. 1590/1600
gest. 1656
Anm.: Sohn des Gerlach van der Capellen (1543-1625); Herr von Boedelhof, Mervelt und Aartsbergen; 1624 Aufnahme in die Ritterschaft der Grafschaft Zutphen; danach Richter in Stadt und Amt Doesburg, Abgeordneter der Rechnungskammer und Mitglied der Generalstaaten; seit 1635 enger Berater des Statthalters Fürst Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); 1621-1654 Verfasser umfangreicher Memoiren.

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Emilia van der Capellen
Geburtsname: Emilia van Zuijlen van Nieveld

geb. 1600
gest. 1677
Anm.: Tochter des Frederik van Zuijlen van Nieveld (1572-1646); 1626-1656 Ehe mit Alexander van der Capellen (ca. 1590/1600-1656).
N. N. Capodilista

Anm.: Paduanischer Patrizier; um 1623 Besitzer der Villa Emo Capodilista.
Heinrich von Cappeln

geb. 1594
gest. 1648
Anm.: Sohn des Bremer Bürgers Heinrich von Cappeln (1554-1623); Studium in Heidelberg und Marburg; 1620 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Marburg; ab 1621 Ratssyndikus und Professor der Rechte, seit 1632 Ratsherr (Senator), ab 1640 Richter und seit 1645 Bürgermeister der Freien und Hansestadt Bremen.

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Luigi Capponi
Erzbischof Luigi von Ravenna

geb. 1583
gest. 1659
Anm.: Sohn des florentinischen Senators Francesco Capponi; Rechtsstudium in Rom und Perugia; 1605-1608 Schatzmeister der Camera apostolica (Apostolische Kammer); ab 1608 Kardinal; 1621-1645 Erzbischof von Ravenna; seit 1645 Präfekt der Congregatio de Propaganda Fide (Kongregation für die Verbreitung des Glaubens); seit 1649 Bibliothekar der Vatikanischen Bibliothek.

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Conte N. N. Capra

Anm.: Vermutlich Adliger aus Vicenza, der im Juni 1634 in Turin den savoyischen Hauptmann Roveres erstach.
Conte Camillo Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; Dr. jur.; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Gabriele Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; Kanoniker in Padua; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Lelio Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Mario Capra

geb. ca. 1545/46
gest. 1631
Anm.: Sohn des Conte Gabriele Capra aus Vicenza; seit 1591 gemeinsam mit seinem Bruder Odorico (gest. 1612) Besitzer der Villa Rotonda bei Vicenza; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Marzio Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Conte Onorio Capra

Anm.: Sohn des Conte Odorico Capra (gest. 1612) aus Vicenza; 1619 von Venedig zum Banditen erklärt; vgl. Claudio Povolo: La Primogenitura di Mario Capra (Vicenza, 1619-1626), Vicenza 1990.
Carafa, Familie

Anm.: Neapolitanisches Hochadelsgeschlecht.

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Carlo Carafa
Bischof Carlo von Aversa

geb. 1584
gest. 1644
Anm.: Sohn des Fabrizio Carafa, Principe della Roccella (gest. 1629); seit 1616 Bischof von Aversa; 1621-1628 apostolischer Nuntius am Wiener Kaiserhof.

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Girolamo Cardano

geb. 1501
gest. 1576
Anm.: Vermutlich unehelicher Sohn des Mailänder Rechtsgelehrten Fazio Cardano; Arzt, Philosoph und Mathematiker; ab 1520 Studium des Rechts, der Naturwissenschaften und Medizin in Pavia und Padua; 1526 Promotion zum Dr. med. an der Universität Padua; 1526-1532 Arzt in Saccolongo; seit 1534 Arzt am städtischen Armen- und Krankenhaus in Mailand; parallel dazu Lehraufträge an der Akademie für Vorlesungen in Mathematik, Astrologie und Architektur; ab 1539 Mitglied und seit 1541 Rektor des Kollegiums der dortigen Ärzte; 1544-1562 Professor für Medizin in Pavia; 1563-1570 Professor für Medizin in Bologna; 1570 kurzzeitige Verhaftung durch die römische Inquisition.

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Ferdinando de Cardenas

geb. 1600
gest. 1636
Anm.: Sohn des Carlo de Cardenas; seit 1632 kaiserlicher Kämmerer.
N. N. Carello
N. N. Carelli

Anm.: Um 1634 Kaufmann in Turin.
Caritas

Anm.: Allegorische Personifikation der christlichen Nächstenliebe.
Christoph Carl

Anm.: Um 1627 Buchbinder in Bernburg.
Dudley (1) Carleton
Viscount Dudley of Dorchester

geb. 1573
gest. 1632
Anm.: Sohn des Anthony Carleton (gest. 1576); englischer Gesandter in Venedig (1610-1615) und Den Haag (1616-1625); ab 1625 Vice-Chamberlain of the Household und Privy councillor; danach diplomatische Missionen nach Frankreich (1626) und in die Niederlande (1628); seit 1628 Secretary of State; 1610 Nobilitierung (Ritterschlag); ab 1626 1st Baron of Carleton und Peer of England; seit 1628 1st Viscount of Dorchester.

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Dudley (2) Carleton

geb. 1599
gest. 1654
Anm.: Sohn des George Carleton (gest. 1627); seit 1623 Clerk of His Majesty's Council Extraordinary; 1625-1632 englischer Agent in Den Haag; 1629 Nobilitierung (Ritterschlag).
N. N. von Carlowitz

Anm.: Um 1636 kursächsischer Kammerjunker.
François de Carondelet

geb. 1592
gest. 1635
Anm.: Sohn des Paul de Carondelet (1551-1625); 1611 Kanoniker in Cambrai; 1619 Erzdiakon von Brabant; 1628 Dekan des Domkapitels in Cambrai; 1624 als Diplomat in England.
Konrad Carpzov

geb. 1593
gest. 1658
Anm.: Sohn des Benedikt Carpzov d. Ä. (1565-1624); Studium in Wittenberg, Leipzig und Jena; 1619 Promotion zum Dr. jur. in Wittenberg; 1619/20 Hofrat des Herzogs Franz von Pommern-Stettin (1577-1620); ab 1621 Rechtsprofessor in Wittenberg; nach 1624 Assessor am Wittenberger Hofgericht, Mitglied des Universitätskonsistoriums und Dresdener Appellationsgerichtes; 1636 kursächsischer Gesandter beim Regensburger Kurfürstentag; seit 1638 Kanzler und Geheimer Rat des Herzogs August von Sachsen-Weißenfels, Administrator von Magdeburg (1614-1680).

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Francesco il Novello da Carrara

geb. 1359
gest. 1406
Anm.: Sohn des Francesco il Vecchio da Carrara (1325-1393); 1388/89 und 1390-1405 Herr von Padua; 1406 Hinrichtung als Kriegsgefangener in Venedig.

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Francesco Antonio del Carretto
Marchese Francesco Antonio di Grana
Conte Francesco Antonio di Millesimo

geb. 1590
gest. 1651
Anm.: Sohn des Prospero del Carretto, Marchese di Grana (1568-1591); ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1631-1642), Generalfeldzeugmeister (1631) und Feldmarschall (1639); seit 1637 Hofkriegsrat; 1641-1651 kaiserlicher Botschafter in Spanien; ab 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gil de Albornoz
Erzbischof Gil von Taranto

geb. 1579
gest. 1649
Anm.: Sohn des Francisco de Albornoz (gest. 1605); seit 1627 Kardinal; 1630-1637 Erzbischof von Taranto; 1633-1635 spanischer Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1644-1646 Camerlengo del Collegio Cardinalizio.

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Giovanni Carron

geb. 1569
gest. 1649
Anm.: Geboren in Chambéry; seit 1590 im Dienst der Herzöge von Savoyen als Sekretär (1595), Consigliere e Segretario di Stato e Finanze (1610) sowie Erster Staatssekretär (1625); zudem mehrfach savoyischer Gesandter.
Lucius Cassius Dio

geb. 163
gest. vor 235
Anm.: Sohn des römischen Politikers Cassius Apronianus; römischer Staatsmann und Geschichtsschreiber griechischer Herkunft; politische Karriere als Senator, Curator, Suffektkonsul (um 205 und 229), Prokonsul von Africa sowie Statthalter von Pannonien und Dalmatien; nach 229 Rückkehr nach Griechenland.

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Conte N. N. Castaldo

Anm.: Angehöriger des neapolitanischen Adelsgeschlechts.
Friedrich von Castillion

geb. 1577
Anm.: Geboren in Basel; 1607 Schultheiß von Alzey; Assessor am Heidelberger Hofgericht; kurpfälzischer Kämmerer; 1620-1623 Amtsmann von Beckelheim; 1622/23 Gesandter der Kurfürstin Louise Juliana von der Pfalz (1576-1644) und des Pfalzgrafen Ludwig Philipp von Pfalz-Simmern (1602-1655) auf dem Regensburger Fürstentag.
Alessandro Castracani
Alessandro Castracane
Bischof Alessandro von Fano
Bischof Alessandro von Nicastro

geb. 1580
gest. 1649
Anm.: Sohn des Vincenzo Castracani; 1629-1632 Bischof von Nicastro; Apostolischer Nuntius in Savoyen (1629-1634) und Portugal (1634-1640); seit 1643 Bischof von Fano.

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Catalano, Familie

Anm.: Piemontesisches Adelsgeschlecht.
N. N. Catalano

Anm.: Piemontesischer Adliger; um 1634 savoyischer Fähnrich.
Marcus Porcius Cato d. Ä.

geb. 234 v. Chr.
gest. 149 v. Chr.
Anm.: Römischer Ritter aus dem Tusculum; römischer Feldherr, Schriftsteller und Politiker; 214 v. Chr. Militärtribun; 204 v. Chr. Quaestor; 199 v. Chr. Ädil; 198 v. Chr. Prätor; 195 v. Chr. Konsul; 184 v. Chr. Zensor.

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Jacques-Nompar de Caumont
Duc Jacques-Nompar de La Force

geb. 1558
gest. 1652
Anm.: Sohn des in der Bartholomäusnacht ermordeten Hugenotten François de Caumont (1524-1572); Beginn seiner langen militärischen Karriere unter Henri de Navarre, dem späteren König Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1593-1621 Gouverneur und Lieutenant-général von Béarn und Navarra; 1621 Teilnahme am lezten Hugenottenkrieg unter dem Duc Henri de Rohan (1579-1638); ab 1622 Maréchal und französischer General im Dreißigjährigen Krieg; seit 1637 Duc de La Force und Pair de France.

Weiterführende Informationen in VIAF
Christoph Cautius

geb. 1573
gest. 1642
Anm.: Sohn des fürstlichen Mundkochs Hans Cautius in Bernburg; 1601-1608 Kantor in Bernburg; Pfarrer in Poley (1608-1633) und Waldau (seit 1633).
Thomas Cavendish

geb. 1560
gest. 1592
Anm.: Sohn des William Cavendish (1535-1572); 1575-1577 Studium in Cambridge; 1586 Mitglied des Parlaments; 1586-1588 Weltumseglung mit Versenkung spanischer Schiffe; 1591/92 zweite Expedition bis zur Magellanstraße.

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Graf Friedrich (Karl) von Cavriani
Conte Federico (Carlo) di Cavriani

geb. 1597
gest. 1662
Anm.: Sohn des Luigi Cavriani (1560-1625); ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; seit 1655 Geheimer Rat sowie Obersthofmeister der Kaiserin Eleonora Magdalena (1630-1686); 1636 Erhebung in den Grafenstand.

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Edward Cecil
Viscount Edward of Wimbledon
Baron Edward of Putney

geb. 1572
gest. 1638
Anm.: Sohn von Thomas Cecil, 1st Earl of Exeter (1542-1623); 1596-1610 Kriegsdienst bei den englischen Truppen in den Niederlanden als Hauptmann (1599), Obrist (1604) und Captain-General (1610); 1625 Kommando über eine gescheiterte militärische Expedition nach Cadiz; ab 1625 Baron of Putney, Viscount Wimbledon und Peer of England; 1627-1629 Kommandeur der englischen Truppen in den Niederlanden; seit 1627 Lord Lieutenant von Surrey; ab 1630 Gouverneur von Portsmouth.

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Tommaso Cerboni

gest. 1629
Anm.: Italienischer Adliger; seit 1625 kaiserlicher Obrist.
Pietro Martire Cernezze

Anm.: Geboren in oder bei Como; um 1634 Kaufmann in Venedig.
Guy Chabot de Saint-Gelais
Baron Guy de Jarnac

geb. 1514
gest. 1584
Anm.: Sohn des Charles Chabot de Saint-Gelais (gest. 1559); Seigneur de Saint-Gelais, Montlieu und Saint-Aulaye; Gouverneur der Saintonge; Lieutenant-général von Aunis und La Rochelle; Sénéchal des Périgord; ständiger Bürgermeister von Bordeaux; Hauptmann des Château du Hâ; ab 1555 Premier gentilhomme de la Chambre du Roi; seit 1559 Baron de Jarnac.
N. N. Chalendo

Anm.: Franzose, der sich Anfang 1622 in Nürnberg aufhielt.
Jean de Chalon
Prince Jean I d' Orange

geb. vor 1361
gest. 1418
Anm.: Sohn des Louis de Chalon, Seigneur d'Arguel, Cuiseaux, Vitteaux, Pizy, L'Isle sous Montréal et Boussey (1337-1366); Seigneur d'Arlay, Cuiseaux et Vitteaux; 1393-1417 Prince d'Orange.
Louis de Champagne
Comte Louis de La Suze

gest. 1636
Anm.: Sohn des hugenottischen Adligen Louis de Champagne, Comte de La Suze (1555-1587); ab 1622 General der Republik Bern; 1628 kurzzeitige Haft in der Bastille; danach in französischen Kriegsdiensten, zuletzt als Maréchal de camp (1633) und Lieutenant-général des armées du Roi (1636); seit 1634 Gouverneur von Montbéliard.

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Jean de Champs
Jean de Kesseler

gest. 1639
Anm.: Sohn des Johan de Champs und der Ursula Kesseler; Herr von Peteghem und ab 1624 Seigneur de Marquette; Oberster Rat der Admiralität in den spanischen Niederlanden; seit 1620 Finanzrat von Brabant; nach 1624 auch Generalaufseher der Häfen und Festungen in den Grafschaften Flandern und Artois; 1627-1630 diplomatischer Unterhändler mit den Vereinigten Niederlanden in Roosendael.
Friedrich Ludwig Chanowsky von Langendorf
Friedrich Ludwig Kanowsky von Langendorf

geb. 1592
gest. 1645
Anm.: Sohn des zunächst in die Kurpfalz und dann nach Württemberg emigrierten böhmischen Adligen Heinrich Chanowsky von Langendorf (ca. 1550-1611/12); um 1630 Obrist unter Carlo I Gonzaga, Duc de Nevers et Rethel (1580-1637); 1631-35 schwedischer Obrist; 1633 als solcher Stadtkommandant in Freiburg im Breisgau; 1635-1638 Obrist unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); 1638-1644 erneut Freiburger Stadtkommandant; seit 1643 französischer Obrist.
N. N. Charles

Anm.: Um 1633 schwedischer Obrist.
Hercule-Girard de Charnacé

geb. 1588
gest. 1637
Anm.: Sohn des Jacques de Charnacé (1548-1617); Conseiller d'État und Gouverneur von Clermont-en-Argonne; französischer Obrist; 1629–1631 unterschiedliche diplomatische Missionen (u. a. 1629 Vermittlung des polnisch-schwedischen Waffenstillstands von Altmark und 1631 Unterzeichnung des französisch-schwedischen Bündnisvertrages von Bärwalde); 1633/34 außerordentlicher französischer Gesandter in Den Haag.

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Charon

Anm.: Totenfährmann aus der griechischen und römischen Mythologie.

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Charybdis

Anm.: Meeresungeheuer aus der griechischen Mythologie.
Pierre Chaumas

Anm.: Französischer Kaufmann aus Tarascon (Provence), der Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg im Juli 1634 von Casale Monferrato bis Venedig begleitete.
N. N. Chemnitz

Anm.: Magister, der den Harzgeröder Amtshauptmann Kaspar Ernst von Knoch (1582-1641) beraten hat.
N. N. de Chery

Anm.: 1633 im Gefolge des französischen Gesandten Manassès de Pas, Marquis de Feuquières (1590-1640), in Deutschland.
Giovanni Battista Chiesa

geb. ca. 1590
gest. 1632
Anm.: Geboren in der Grafschaft Görz; kaiserlicher Obristleutnant und Obrist (seit 1630); 1630 durch Kaiser Ferdinand II. auf dem Regensburger Kurfürstentag zum Ritter geschlagen; 1632 kaiserlicher Kämmerer.
N. N. Chincofsky

Anm.: Um 1636 kursächsischer Obristleutnant.
Christian N. N.

Anm.: Geboren in Dänemark; ca. 1626-1629 Lakai, Silberknecht und Tafeldecker des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg.
Christoph (1) N. N.

Anm.: Im März 1630 wegen homosexueller Handlungen geflohener älterer Edelknabe des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630).
Christoph (2) N. N.

Anm.: Bis 1636 Lakai des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; danach Bediensteter des Herzogs Adolph Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658).
Heiliger Christophorus

Anm.: Christlicher Märtyrer.

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Johannes Chrysostomus
Erzbischof Johannes von Konstantinopel

gest. 407
Anm.: Sohn eines hohen römischen Offiziers; einer der vier Kirchenlehrer des Ostens; 381-386 Diakon und 386-397 Presbyter von Antiochia; 398-404 Erzbischof von Konstantinopel.

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Hertwig Chuchelsky von Nestajow
Hertwig Chochelsky z Nestajowa

Anm.: Sohn des Johann Chuchelsky von Nestajow (gest. 1618); nach 1620 Emigration aus Böhmen; spätestens seit 1629 kursächsischer Hof- oder Kammerjunker.
Johann Christoph Chuchelsky von Nestajow
Jan Kryštof Chochelsky z Nestajowa

Anm.: 1628-1631 und seit 1632 in Kursachsen lebender Exulant aus einem böhmischen Rittergeschlecht.
Nikolaus Churland

Anm.: Um 1635/37 kaiserlicher Schatzkämmerer.
Marcus Tullius Cicero

geb. 106 v. Chr.
gest. 43 v. Chr.
Anm.: Sohn des römischen Ritters Marcus Tullius Cicero; römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph; politische Karriere als Quaestor auf Sizilien (75 v. Chr.), curulischer Ädil (69 v. Chr.), Praetor (66 v. Chr.) und Konsul (63 v. Chr.).

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Pasquale Cicogna

geb. 1509
gest. 1595
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Gabriele Cicogna; 1534-1536 Schatzmeister des Patria del Friuli; Festungskommandant von Korfu (1539-1541) und Hvar (1542-1544); 1544-1546 Kommandant von Rocca d'Anfo; danach Inhaber verschiedener Ämter in Venedig; 1567-1574 venezianischer Befehlshaber auf Kreta; 1576/77 Podestà (Amtmann) von Padua; ab 1583 Prokurator von San Marco; seit 1584 Aufseher über das Arsenal; ab 1585 Doge der Republik Venedig.
N. N. Cigay

Anm.: Vermutlich Wallone; um 1621 in Wien.
Baltasar Cigogne
Baltasar Cigoigne

gest. nach 1630
Anm.: Um 1621 Wachtmeisterleutnant unter dem kaiserlichen Obristen Guillermo Verdugo (1578-1629).
Ciriacus N. N.

Anm.: Um 1629 Verwalter des fürstlichen Gutes in Radisleben.
Cirksena, Familie (Grafen bzw. Fürsten von Ostfriesland)
Grafen bzw. Fürsten von Ostfriesland

Anm.: Ostfriesisches Häuptlingsgeschlecht; 1464-1654 Grafen und seit 1654 Fürsten von Ostfriesland.

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N. N. Claudio

Anm.: Um 1630 kaiserlich-ligistischer Leutnant.
Claus

Anm.: Um 1629 Pferdehändler in Badeborn.
Matthäus Claus

geb. 1590
gest. 1635
Anm.: Dr. jur.; Ratsadvokat in Ulm; 1631 Gesandter der evangelischen Stände des Schwäbischen Reichskreises auf dem Leipziger Konvent.
Johann Cleinen

Anm.: Geboren in Westfalen; um 1634 Pedell der deutschen Nation an der Juristenfakultät in Padua
Johann Clemens

geb. 1597
gest. 1631
Anm.: Geboren in Lampertswalde (bei Oschatz); ab 1617 Studium in Leipzig; 1625-1630 Pfarrer in Calbitz; seit 1630 Pfarrer in Lampertswalde.
Jacques Clément

geb. 1567
gest. 1589
Anm.: Französischer Dominikanermönch, der König Heinrich III. von Frankreich (1551-1589) ermordete.

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George Clifford
Earl George of Cumberland
Baron George de Clifford

geb. 1558
gest. 1605
Anm.: Sohn des Henry Clifford, Earl of Cumberland (1517-1570); ab 1570 Earl of Cumberland und Baron de Clifford unter der Vormundschaft von Francis Russell, Earl of Bedford (ca. 1527-1585); 1588 englischer Schiffskapitän im Krieg gegen Spanien; seit 1589 Leitung und Ausrüstung mehrerer Expeditionen gegen Spanien und seine amerikansichen Kolonien; 1590 zweiter Turnierchampion der Königin Elisabeth I. von England (1533-1603); ab 1603 Lord Lieutenant von Cumberland, Northumberland und Westmorland; seit 1592 Ritter des Hosenbandordens.

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Ciriacus Cludius

gest. ca. 1626
Anm.: Sohn von Brandenburger Landkustos Petrus Cludius; 1602-1604 Kantor und 1604-1609 Diakon in Harzgerode; ab 1608 Hofprediger des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); seit 1611 Pfarrer in Harzgerode.
Zacharias Colb

geb. ca. 1553
gest. 1633
Anm.: Geboren in Solms; zunächst Sekretär des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und des Kurfürsten Friedrichs IV. von der Pfalz (1574-1610); seit 1602 Lehrer des Kurprinzen Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); bereits vor 1626 auch Lehrer von dessen Söhnen.
Johann Coler

geb. 1566
gest. 1639
Anm.: Sohn des Predigers Jakob Coler (1537-1612) in Goldberg/Schlesien; Studium der Theologie in Frankfurt/Oder und Rostock (Mag.); Prediger in Doberan und Parchim; wichtiger Autor von Hausväterliteratur.

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Johann Colerus

geb. 1583
gest. 1646
Anm.: Sohn des oberpfälzischen Pfarrers Johann Colerus; 1606-1609 Pfarrer in Hirschau; 1609-1626 Pfarrer in Schlicht; 1626 aus der Oberpfalz vertrieben; 1627-1635 Pfarrer in Sandersleben; 1635-1646 Archidiakon an der Dessauer Marienkirche.
Gaspard de Coligny
Duc Gaspard de Coligny à Châtillon-sur-Loing
Comte Gaspard de Coligny

geb. 1584
gest. 1646
Anm.: Sohn des Comte François de Coligny (1557–1591); ab 1601 Comte de Coligny; seit 1622 französischer Maréchal; ab 1643 Duc de Coligny und Pair de France.

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Graf Claudius von Collalto

geb. 1628
gest. 1660
Anm.: Sohn des Conte Rambaldo di Collalto (1579-1630); kaiserlicher Hofkriegsrat und Diplomat; 1646-1648 kaiserlicher Mundschenk; ab 1648 Kämmerer; 1651-1657 Reichshofrat; seit 1657 kaiserlicher Obrist.

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Conte Rambaldo di Collalto
Graf Reimbald von Collalto

geb. 1579
gest. 1630
Anm.: Sohn des Conte Antonio di Collalto (1548–1619); ab 1599 in kaiserlichen Kriegsdiensten als Feldkriegsrat und Obrist (1608), Kommandeur der rechtsdonauischen Truppen gegen Ungarn (1621), Feldmarschall (1625), Generalleutnant unter Wallenstein (1628) und Oberbefehlshaber des oberitalienischen Expeditionsheeres (1629); 1624-1630 Hofkriegsratspräsident; seit 1627 Geheimer Rat; ab 1629 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Graf Hieronymus von Colloredo-Waldsee

geb. 1582
gest. 1638
Anm.: Sohn des Ludwig Colloredo-Waldsee (gest. 1598); kaiserlicher Obrist (1628), Generalfeldwachtmeister (1634) und Feldmarschallleutnant (1634); 1624 Erhebung in den Grafenstand.
Graf Rudolph von Colloredo-Waldsee

geb. 1585
gest. 1657
Anm.: Sohn des Ludwig Colloredo-Waldsee (gest. 1598); Page, Truchsess und Mundschenk von Kaiser Rudolph II. (1552-1612); kaiserlicher Hauptmann (1618), Obrist (1619), Generalfeldwachtmeister (1632), Feldzeugmeister (1632) und Feldmarschall (1634); ab 1637 Großprior des Johanniterordens für Böhmen und Österreich; 1639-1648 Befehlshaber der kaiserlichen Truppen in Böhmen; seit 1648 Gouverneur von Prag; 1624 Erhebung in den Grafenstand.

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Bartolomeo Colleoni
Bartolomeo Coglione

geb. 1395
gest. 1475
Anm.: Sohn des Paolo Colleoni; italienischer Condottiere, seit 1431 überwiegend in venezianischen Diensten.

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Cristoforo Colombo
Cristóbal Colón

geb. ca. 1451
gest. 1506
Anm.: Sohn des Genueser Wollwebers Doménico Colombo (1418-1496/97); 1492-1504 kastilischer Seefahrer, der mit seinen vier Reisen für die Europäer den amerikanischen Kontinent entdeckte.

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Fernando Colombo
Hernando Colón

geb. 1488
gest. 1539
Anm.: Unehelicher Sohn des Cristoforo Colombo (gest. 1506); Seefahrer, Humanist, Kosmograph und Gründer einer der bedeutendsten zeitgenössischen Bibliotheken.

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Margherita Colonna
Duchessa Margherita di Tagliacozzo
Geburtsname: Margherita Branciforte

geb. 1605
gest. 1659
Anm.: Tochter des Francesco Branciforte, Principe di Butera e Pietraperzia (1575-1622); 1625-1641 Ehe mit Federico Colonna, Duca di Tagliacozzo (1601-1641).
N. N. Colonna von Fels (1)

Anm.: Um 1622 junger Angehöriger des böhmischen Adelsgeschlechts.
N. N. Colonna von Fels (2)

Anm.: Um 1622 junger Angehöriger des böhmischen Adelsgeschlechts.
Friedrich Colonna von Fels
Bedřich Colona z Felsu

geb. 1575
gest. 1614
Anm.: Sohn des Jakob Kaspar Colonna von Fels (1540-1610); Erbherr auf Neudeck und Gabhorn.
Hans Georg Colonna von Fels
Jan Jiří Colona z Felsu

geb. 1604
gest. 1634
Anm.: Sohn des Friedrich Colonna von Fels (1575-1616); Erbherr auf Neudeck; um 1625 Emigration aus Böhmen; 1631/32 kursächsischer Kriegskommissar; zuletzt schwedischer Obristleutnant.
Graf Kaspar Colonna von Fels
Graf Kašpar Colona z Felsu

geb. 1594
gest. 1666
Anm.: Sohn des Leonhard Colonna von Fels (1565-1620); 1620 Emigration aus Böhmen nach Schlesien; 1633-1638 schwedischer Obrist; 1638 Begnadigung durch Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); ab ca. 1639 kaiserlicher Obrist; zudem polnischer Kämmerer; nach 1646 Oberdirektor der an Polen verpfändeten oberschlesischen Kammergüter; 1665 Konversion zum katholischen Glauben; 1656 Erhebung in den Grafenstand; seit 1632 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zertreibende"); vgl. Alfons Noack: Die Reichsgrafen Colonna, Freiherrn von Fels, auf Gross-Strehlitz, Tost und Tworog in Oberschlesien, Gross-Strehlitz 1902, S. 10-24.

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