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Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: Mai 1647


Überlieferung: LASA Dessau-Roßlau, Z 18 Abt. Bernburg, A 9b Nr. 14 Bd. XIX, fol. 51v-79v (vgl. Quellenbeschreibung).

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[Inhaltsverzeichnis]
01. Mai 1647
Bernburg
  • Korrespondenz
  • Gespräch mit dem Amtsrat und Stadtvogt Georg Banse
  • Kriegsfolgen
  • Klage über den Verlust eines türkischen Pferdes
  • Abzug der einquartierten schwedischen Kompanie unter dem Rittmeister Johann Eiser
02. Mai 1647
Bernburg
  • Anhörung zweier Predigten
  • Erneute Trauer über den Verlust des türkischen Pferdes
  • Kammerrat Dr. Joachim Mechovius, Georg Friedrich von Börstel und der Hofprediger Konrad Theopold als Mittagsgäste
  • Administratives
  • Truppendurchzug
  • Ende der Frostzeit
03. Mai 1647
Bernburg
  • Teileinsturz der fürstlichen Scheune
  • Bericht durch den Obereinnehmer Johann von Bergen
  • Anmeldung durch den Reinstedter Pfarrer Wolfgang Benjamin Giegelsberger
  • Verdruss
  • Administratives
  • Korrespondenz
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
04. Mai 1647
Bernburg
  • Spaziergang auf die Felder
  • Gespräch mit dem dänischen Hauptmann Blumentrost
  • Korrespondenz
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Wirtschaftssachen
  • Ankunft des früheren Kammerjunkers und Stallmeisters Karl Heinrich von Nostitz
05. Mai 1647
Bernburg → Harzgerode
  • Nächtlicher Regen
  • Reise mit Nostitz und Börstel nach Harzgerode
  • Trauer um die verstorbene Fürstin Johanna Elisabeth
  • Kriegsnachrichten
  • Bewirtung durch Bruder Friedrich am Abend
  • Abendgewitter
06. Mai 1647
Harzgerode
  • Mittagessen mit den Schwestern Sophia Margaretha und Dorothea Bathilde, Bruder Friedrich sowie Graf Moritz Heinrich und Gräfin Sophia Magdalena von Nassau-Hadamar
  • Begräbnis von Fürstin Johanna Elisabeth und deren Tochter Anna Ursula
07. Mai 1647
Harzgerode → Endorf → Aschersleben → Bernburg
  • Frühstück mit Fürst August und einigen Räten
  • Abschied von Bruder Friedrich
  • Rückreise mit Sophia Margaretha und Dorothea Bathilde nach Bernburg
  • Unterwegs Begleitung der Plötzkauer Verwandten bis Endorf
  • Kriegsnachrichten
  • Rückkehr des Lakaien Johann Balthasar Oberlender aus den Niederlanden und Westfalen
  • Korrespondenz
08. Mai 1647
Bernburg
  • Hasenjagd
  • Abschied vom anhaltisch-zerbstischen Hofrat Johann Köppen
  • Gespräch mit dem Kanzlei- und Lehenssekretär Paul Ludwig
  • Administratives
  • Kriegsnachrichten
  • Korrespondenz
09. Mai 1647
Bernburg
  • Nächtliches Schreien des jüngsten Sohnes Karl Ursinus
  • Korrespondenz
  • Traum
  • Zweimaliger Kirchgang zum Sonntag Jubilate
  • Dr. Mechovius und der Leibarzt Dr. Johann Brandt als Mittagsgäste
  • Bericht durch Dr. Brandt
  • Beratungen mit dem Geheimsekretär Thomas Benckendorf
  • Lebensmittellieferungen aus Ballenstedt, Dessau und Halle (Saale)
  • Administratives
  • Pferdehaltung
10. Mai 1647
Bernburg
  • Rückkehr des Hoffuriers Georg Petz d. J. aus Zerbst
  • Korrespondenz
  • Entsendung von Nostitz nach Zerbst
  • Bericht durch Dr. Mechovius
  • Rückkehr von Nostitz
  • Verzeichnis des geliehenen Zerbster Silbereschirrs
  • Ankunft der Äbtissin Anna Sophia von Quedlinburg und der Gräfin Clara Sabina von Schwarzburg-Sondershausen
  • Gemeinsames Abendessen in der Tafelstube
11. Mai 1647
Bernburg
  • Korrespondenz
  • Ankunft der Fürsten Ernst Gottlieb, Lebrecht und Emanuel sowie des Unterdirektors Dietrich von dem Werder
  • Tauffeier für Tochter Anna Elisabeth
  • Kriegsnachrichten
12. Mai 1647
Bernburg
  • Gartenspaziergang
  • Mittagessen mit Musik
  • Abreise der Fürsten Lebrecht, Emanuel und Ernst Gottlieb
  • Gespräche mit der Äbtissin von Quedlinburg und Werder
13. Mai 1647
Bernburg
  • Abreise der Äbtissin von Quedlinburg, der Gräfin von Schwarzburg-Sondershausen, von Werder und mehrerer Landadliger
  • Gestrige Hochzeit des fürstlichen Mundkochs Andreas Große
  • Administratives
  • Korrespondenz
14. Mai 1647
Bernburg
  • Vorstellung des neuen Pagen Georg Friedrich von Künsberg
  • Abreise der Harzgeröder Adligen Ernst Dietrich und Matthias von Röder, von Nostitz und Börstel
  • Anhaltende Klage über den Verlust des türkischen Pferdes
  • Vollständigkeit des geliehenen Silbergeschirrs
  • Hasenjagd
  • Nachrichten
  • Korrespondenz
15. Mai 1647
Bernburg
  • Hasenjagd
  • Spaziergang auf die Felder
  • Gartenaufenthalt mit Gemahlin Eleonora Sophia
  • Korrespondenz
  • Rückkehr von Nostitz aus Plötzkau
16. Mai 1647
Bernburg
  • Zweimaliger Kirchgang
  • Nostitz und Dr. Mechovius als Mittagsgäste
  • Audienz für Volrad und Jakob Anton von Krosigk
  • Abschied von Nostitz
17. Mai 1647
Bernburg
  • Abreise von Nostitz und des Kammerdieners Jakob Ludwig Schwartzenberger nach Leipzig
  • Korrespondenz
  • Spaziergang in die Weinberge
  • Administratives
  • Kriegsnachrichen und andere Neuigkeiten
  • Unnütze nächtliche Pläne
18. Mai 1647
Bernburg → Pfaffenbusch → Bernburg
  • Korrespondenz
  • Spaziergänge zur Mühle und in den Pfaffenbusch
  • Wirtschaftssachen
  • Administratives
19. Mai 1647
Bernburg
  • Korrespondenz
  • Anhörung der Predigt
  • Bericht durch Dr. Mechovius
  • Erfolglose Suche
20. Mai 1647
Bernburg
  • Vormittagsspaziergang mit der Gemahlin auf die Felder
  • Bericht durch Banse
  • Ausfahrt der Gemahlin mit Sophia Margaretha und Dorothea Bathilde sowie einigen Kindern nach Pful
  • Gespräch mit dem Quellendorfer Pfarrer Philipp Beckmann
  • Korrespondenz
  • Aufzählung der Berater beim geheimen Plan vom 17. Mai
  • Erfolglose Rückkehr von Schwartzenberger aus Leipzig
  • Geldangelegenheiten
21. Mai 1647
Bernburg
  • Korrespondenz
  • Brigitta von Krosigk als Mittagsgast
  • Spaziergang auf die Felder
  • Gartenaufenthalt mit der Gemahlin am Abend
22. Mai 1647
Bernburg
  • Administratives
  • Gartenspaziergang mit der Gemahlin
  • Gespräch mit Banse
  • Korrespondenz
  • Klage über permanentes Unglück
23. Mai 1647
Bernburg
  • Administratives
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Mittagessen und Beratungen mit Dr. Mechovius, Theopold und Benckendorf
  • Anhörung zweier Predigten
  • Gartenaufenthalt mit der Gemahlin
24. Mai 1647
Bernburg
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Hasenjagd
  • Korrespondenz
  • Wirtschaftssachen
25. Mai 1647
Bernburg
  • Korrespondenz
  • Entsendung von Oberlender nach Zerbst
  • Verzweiflung der hochschwangeren Dorothea Steffeck
  • Anhaltende Hitze
  • Administratives
  • Bericht durch Banse
  • Spaziergang mit der Gemahlin
26. Mai 1647
Bernburg
  • Kühleres Wetter
  • Gespräch mit dem Diakon Bartholomäus Jonius
  • Administratives
  • Rückkehr des Küchenmeisters Philipp Güder und von Oberlender aus Zerbst
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
27. Mai 1647
Bernburg
  • Zweimaliger Kirchgang zum Himmelfahrtstag
  • Dr. Mechovius, Dr. Brandt und Jonius als Mittagsgäste
  • Korrespondenz
28. Mai 1647
Bernburg
  • Regen
  • Klage über den Verlust des türkischen Pferdes
  • Rückkehr des Kammermeisters Tobias Steffeck aus Leiden
  • Korrespondenz
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
29. Mai 1647
Bernburg
  • Erneuter Regen
  • Korrespondenz
  • Beratungen mit Dr. Mechovius
30. Mai 1647
Bernburg
  • Zweimaliger Kirchgang
  • Dr. Mechovius und Theopold als Essensgäste
  • Korrespondenz
  • Teilnahme einiger Pagen und Lakaien an einer Zwillingstaufe
31. Mai 1647
Bernburg
  • Gartenspaziergang mit der Gemahlin
  • Korrespondenz
  • Ankunft des Ballenstedter Amtmannes Martin Schmidt
  • Besuch durch einen Herrn Krahmer
  • Administratives
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
|| [[Handschrift: 51v]]

Samstag den 1. May: anno 1647. perge


Lettres de Leyden, de Simon heinrich Schweichhausen & de Mon Cher,
& fidelle1. etcetera


Panse ist wieder bey mir gewesen, wegen
deß Rittmeisters, wie auch gestriger inven-
tur allerley bericht zu thun. perge


Avis: daß zu Zerbst, die Soldaten, vndt bürger
scharf aneinander gewesen, von wegen etzlicher
exorbitantzien, welche, bey der militarischen exe-
cution, vorgegangen.


Je n'eusse jamais creü, que la perte
d'ün animal, me seroit si sensible, comme m'a
estè, & est encores, celle de mon pauvre petit Türcq, & || [[Handschrift: 52r]]
ce, en consideration des Circomstances. perge


J'ay rèscrit, a Leyden, & ie ne scay, quel mal-
heür, ie me prefigüre encores, mon coeur estant
tendrement attaint, de ie ne scay quelle compassion?
Dieu me Vueille consoler! en toutes mes afflictions!


heütte Nachmittagß, ist Rittmeister hänßchen,
oder Johann Eiser, mit seiner compagny, vom Pentzischen
Regiment, zu roß, von hinnen, aufgebrochen,
vndt hat gewaltige protestationes, gegen mir,
mit großer demuht, thun laßen, sonderlich, wegen
des vorgangenen exceßes. Zwey von den Thätern,
habe ich behalten, einen iungen aber habe ich ihm
abfolgen laßen, welchen er an einen pfahl
binden, vndt iämmerlich geißeln laßen, noch
vor seinem aufbruch. Gott gebe, daß dergleichen
gäste, lange von vnß, bleiben mögen!


J'ay oubliè de mettre hier au Panegyrique
de mon cheval, qu'il estoit de moyenne taille, bay,
& bien proportionnè, portoit la teste en haut, a
la Türque, mais de tresbonne grace, avoit üne
belle teste, beau col, beaux yeux, grands, &
pleins de fougue, belles jambes, qu'il relevoit
de bonne façon en marchant, en trottant
& de courrant, tresasseurèment, ioly corps || [[Handschrift: 52v]]
& en somme <bien proportionnè, & tres> parfait, a ma phantasie. Tèsmoing
de sa dèsmarche si asseurèe füst encores
l'annèe passèe, comme nous allasmes de
Tecklembourg à Bentheim, & qu'il falloit
passer plüsieurs glaces, tous les aultres
chevaulx grands, & petits tomberent
souvent á terre, mais ce genereux
cheval, seul, (quoy qu'il n'estoit de
rien mieux aiguisè, que les aultres)
s'asseura tellement, avec ses belles
petites jambes, & füst si prevoyant, mes-
mes de nuict, laquelle nous sürprint,
qu'il ne tomba point á terre, <& porta son homme Tobie Steffeck de Kolodey, assèz pesant & robüste,> avec ad-
miration de tous les assistans, ce jour la.


C'est ce cheval, qui en presence de
l'Empereur, & de trois Princes, porta de-
vant peü d'annèes, ün gentilhomme dü Prin-
ce Charles Eusebius de Lichtenstain, deva<nommè>
Berk (flamand) en pleine course a devan-
cer les levriers, & ün lievre, qu'il tuä
de son èspèe, la tirant avec le fourreau || [[Handschrift: 53r]]
dehors, & donnant au lievre sür la teste ün
coup, avec admiration de Sa Majes & d'üne grande
quantitè de Cavalliers, devant le carosse de l'Em-
pereur. J'ay souventesfois icy á Bernbourg
courrü au lievre, que i'ay devancè aussy bien
que les levriers, sür ce cheval brave, &
vigoureux. Mais tout cela ne me console
point, nj excüse ma laschetè, de l'avoir ain-
sy abbandonnè <miserablement>, comme ün pauvre Orphelin
estranger, venü dü mitan de la Türquie,
se ranger sous ma protection, sous laquelle,
il pensoit finir ses iours, avec quelque repos,
& gayetè, mais a estè <bien> infortünè, d'avoir
estè livrè a des gens inhümains, quj ne
vouloyent avoir pitiè de luy, nj recognoistre
ses vertüs, & ie plains mon malheur, de
l'avoir si tost perdü, & si ingratement.


Puis donc, que c'est üne perte irreparable;
il faut croyre, que tous les biens, de ce monde,
sont transitojres, & ne s'attacher trop, a ces
choses changeantes, & corrüptibles, & s'en
servir, comme en passant, ne perdant iamais
l'esperance, de recouvrir[!], & d'obtenir, quelque chose meilleure.

|| [[Handschrift: 53v]]

Sonntag den 2. May: 1647.


Jn die kirche, mit Meiner freundlichen herzlieb(st)en gemahlin
vndt kindern, Gott zu dankgen, vor seine
gnade vndt segen, vndt ferner vmb conti-
nuation anzurufen, in dem Jhre Liebden nu-
mehr zum: 15ten: mal dero kirchgang
glücklich gehalten. Gott seye davor gepreiset.


Der Text: Johannes capitel 10 vom guten hirten2,
am heüttigen Sontage, Misericordias Dominj,
ist schön expliciret vndt appliciret worden,
vom hofprediger Theopoldo, vndt wie man
seine Schäflein, wol beschützen, vndt
nicht verlaßen solle<?>, welches mir doch
auch erinnerungen, vndt schwehre gedangken
wegen Meines Trostlosen, verlaßenen,
Schäfleins, deß Türgkleins, <endtlich> gegeben!
Gott verzeyhe mir, meine weltliche
gedankgen! im fall sie zu irrdisch sein?


Cependant i'ay encores ün mot a dire;
c'est que i'eüs üne inflüence, soit en songe ou autrement[:]
     Poena luenda tibj est!
         Affert Jniuria cladem!3 || [[Handschrift: 54r]]
Dieu vueille, que ceste sentence horrible (prononcèe en
Plütarque contre Pausanias, lors qu'il tüa contre son
grè, a Constantinople, aux tenebres, üne vierge) ne soit veri-
fièe, nj se puisse execüter, contre ma personne, in media
Turcia, nj ailleurs: Fata possunt præviderj; non evitarj!


Extra zu Mittage, gehabt Doctor Mechovium, Geörge Frie-
derich von Börstel, vndt den hofprediger Theopoldum. perge


Nachmittagß, mit Meiner herzlieb(st)en gemahlin, vndt kindern, in
die kirche wieder, da Jonius außm catechismo, geprediget,
vndt die lehre, von den heiligen Sacramenten, tractiret. perge


Allerley anordnung, wegen künftigen festiviteten, tam in
luctu, quam in gaudio subsecutivo, zu disponiren gehabt.
Gott gebe! daß alles wol abgehe!


Die Cöthnischen einquartirten Reütter, seindt auch
heütte alhier vorüber, vndt durchpaßiret. Gott gebe!
daß wir so baldt, dergleichen gäste, nicht wieder kriegen!


Die Mayenfröste, wollen numehr, (dem ansehen nach,)
aufhören. Gott gebe,<!> daß sie außenbleiben, vndt der
wein, wol gerahte vndt vnß zu gut komme, wie auch
daß liebe getreydich, welches wol einen guten
fruchtbahren regen, bedörffte! inmaßen auch auf den
Cantzeln, davor, gebehten worden!


En passant, il faut que ie dye, à propos dü cre-
vecoeur & dèsplaysir, pour la perte sensible de mon cheval,
que depuis ce temps là, que ie l'abbandonnay injüstement,
le Progrèz de ma bonne fortüne, s'accrocha, a veuë d'œil, &
i'ëus üne difficültè, en mes affaires, & ün malheur; apres l'autre!

|| [[Handschrift: 54v]]


Diese Nacht, ist ein Stügk, von Mejner Scheüne,
eingefallen.


hanß von bergen, ist bey mir, gewesen, in
militaribus vndt contributionssachen, zu referiren,
waß ihme zu Plötzkaw, anbefohlen worden.


Postea: hat sich: Er Benjamin Gigelßperger
bey mir angemeldet, vndt wandert mit seiner
suppellectilj, nach Rejnstedt zu. perge Gott gebe ihm glück!
Segen, vndt gedeyen!


Tout ce que je fay, ne me contente pas, si
ie n'ay quelque satisfaction, de mes désplaysirs?
Dieu le vueille!


Numero 4 ist wieder bericht einkommen, daß man gar
fleißig ist, an den friedensTractaten zu Münster vndt Osnabrück[.]


Die herrnvettern, schlagen eine zusammen-
kunft der Rähte vor, wegen der vndecidirten
puncten, vom neẅlichsten landtrechnungßTage.


Schreiben, vom Adolf Börstel auß Frankreich mit allerley
bericht. Jtem: gratulationes von der Churfürstin
zu Saxen, von hertzog Georg, vndt hertzogk
Christian zur Lignitz, vndt Brigk, vom
hertzogk Eberhardt zu Wirtembergk, von || [[Handschrift: 55r]]
den Fürsten zu Lichtenstein, vndt Dietrichstain,
welcher letzere, die gevatterschaft wol aufgenommen,
Jtem: so hat mir auch, der allte Johann Löw allerhandt
bericht, geben laßen.


Jn den avisen stehet:


Des Römischen Kaysers schwachheit, am podagra.


Des Gallas Todt am Stein.


Die intrighj, im Darmstedtischen, wegen darinnen
eingefallener, Frantzösischen völcker, werden ie länger, ie
größer, vndt das landt, wirdt sehr, verderbet, vndt rujniret.
Darmstadt die residentz, ist vom Visconte de Türenne, occupjret.


Der Prince de Galles, leßet in Paris, wie auch zu
Saint Germain, wann er anwesendt, in Englischer
sprache, seine reformirte predigt thun. Printz Robert
sein vetter, ist in seinem train, vndt darf nicht
mit ihm, malzeit halten, sondern bleibet der Öberste,
an der andern Tafel. Der König, so wol alß
die Königinn in Franckreich geben die oberstelle, der
Königin in Engellandt, wenn sie zu ihnen kömbt,
(welches aber selten geschicht) vndt bekömbt diese
Königinn, von England, gut tractament, in abschlag, der restj-
renden Königlichen Ehegelder, so noch nicht bezahlt, vndt Sie
ihrem herren, dem Könige, in Engeland, hette zubringen sollen.


Jn Engellandt, gehen noch, vielerley incerta & ambigua vor.


Polen schlägt Cardinäle zu Rom vor, Franckreich zu gefallen.

|| [[Handschrift: 55v]]


Der friede zwischen Spannien, vndt den Staden, hemmet
sich noch, vndt es hat daß ansehen, alß dörfte derselbe
sich, wol gar, zerschlagen.


Die Venezianer, wollen abermalß, in Croatien, vndt
Dalmatien, wieder den Türgken, victorisiret haben, wie
auch zu waßer, im Archipelago.


Der Neẅe Prince de Condè, will Tarracona
in Catalonien, belägern et cetera[.]


Die holländer, in Brasjlien, haben etwaß schaden,
von den Portughesen, erlitten, welcher vmb so viel
höher, zu achten, weil ihnen 300 Mann daselbst, zu
verliehren vndt zu vermißen, schwehrer ankömbt,
(in mangel, deß Europeischen volcks) alß in
ihrem vatterlande, 3000 Soldaten.

Dienstag den 4ten: May: 1647.


A spasso, auf meine felder, mich zu divertiren.


Ein capitain (Blumentrost genandt,) welcher vorzeitten,
Meinem Schwager, dem hertzogk von Meckelnburgk
Sehligen gediehnet, seidterho aber, dem Könige in
Dennemargk, vndt gute paßporten, vndt
kundtschaften gehabt, hat sich bey mir ange-
meldet, allerley discouriret, vndt eine zehrung
bekommen. perge


Schreiben von Brehmen, daß General Königßmarck die Vecht
belägert, vndt die neütralitet Chur: Bayern, vndt
Chur Cölln, mehr vor, als wieder den Kayser seye. perge <etcetera>

|| [[Handschrift: 56r]]


<GeneralMajor> Sperreütter, ist auch nun wieder, lebendig worden: Jst
in Bayern, 5000 Mann, vor die venezianer, zu werben,<erhalten,>
vndt jhnen zuzuführen, wieder den Türgken. perge Jn
Brehmen, gibt es viel abschatzungen, der Officirer. etcetera
Die graven, zu Oldenburgk, vndt Delmenhorßt,
haben schöne pferde, dem General Königsmarck geschigkt. perge
An proviant, geldt, vndt andern abliferungen,
will es auch in selbiger stadt, kein ende nehmen.
perge


heütte sindt die Schafe gezehlet worden,
aufm Forwergk, durchn kornschreiber Tappe,
in præsentz meines page, Ernst Gottlieb von Börstels,
vndt deß Amptßcopiisten, hanß Eckardts. Es
wahren 530 meiner schafe, (darundter des
Schäferß 5ter. Theil, nicht aber der knechte schafe<vieh>
mittbegriffen) vndt 228 lämmer. Gott gebe gedeyen!


Nostitz, ist auß der Laußnitz, anhero kommen
diesen abendt, wol a propos, vndt in 3 Tagen
eilends her geritten. Gott gebe zu glügk!

Mittwoch den 5ten: May: 1647.


Es hat diese Nacht, Gott lob, gar schön geregenet,
vndt also daß lechtzende dürre erdtreich erquigket.
Gott wolle ferrner segen geben, vndt vnß mit
seinem gnadenThaw, in geistlichen, vndt welttlichen
dingen, mildiglich v̈berschütten, vndt weitter gesegenen!

|| [[Handschrift: 56v]]


Darnach, bin ich mit meinen leütten, (darundter auch Nostitz,
vndt <Geörg Friederich von> Börstel gewesen) gen hartzgeroda aufß Fürstliche leichbegeng-
nüß. Fürst Augustus vndt seine gemahlin, dero drey
Söhne, vndt Elltiste Tochter, seindt auch dahin kommen,
vndt in die 60 vom adel, vndt mein bruder hat alles
gar splendide angeordnet. Graf Moritz von Naßaw
sein Schwager, jst auch alldar.


Wir haben billich, dem Bruder, alß kläger,
in seinem losament, das leidt geklaget, vndt
er hat sich zwar betrüblich, iedoch heroisch,
vndt Großmühtig, erwiesen. Gott stärgke
ferrner, mit seiner gnadenkraft!


heütte ist eine Kayserliche partie von 80 pferden
eine stunde nach mir, bey Warmstorf
vorüber paßiret. Sie seindt zu halvenßleben
dem Obersten Tannenberg, eingefallen, haben
denselben Todtgeschoßen, vndt ihm, in die
12000 ThalerThlr: bahr geldt genommen.


Diesen abendt, hat man zu hartzgeroda
Tafel gehalten, vndt magnificq tractiret.
Der kläger ist allein in seinem gemach ver-
blieben. perge


Es hat greẅlich gewittert, vndt gedonnert zu hatzgeroda[!]
diesen abendt.


Die Kayserlichen partien, darundten im lande haben auch den
Obersten Frölich, mit den Seinigen, gefangen bekommen.

|| [[Handschrift: 57r]]

Donnerstag den 6ten: May: 1647.


Zu Mittage, haben Jch, die Schwestern, Graf Moritz von
Naßaw, vndt daß Freẅlein von Naßaw, bey Meinem
bruder malzeitt gehalten. Nachmi Fürst Augustus vndt
die seinigen, seindt in seinem gemach, gespeiset worden.


Nachmittags ist die leichproceßion angegangen,
vndt wurden die Särge nacheinander getragen,
alß erstlich deß verblichene freẅleins, Annæ
Ursulæ Sehlige, darnach<von 6 vom> adeln, darnach der Fürstin Seligen
von 14 vom adeln, der erste war ein blecherner,
der ander, ein zinnerner Sargk, beyde wolgemacht.


Auf die große leiche, folgten, Mein bruder,
in der Mitte, zu seiner rechten, der kleine vetter
Wilhelm, sein Sohn, (welchen, Gebhardt Paris,
von dem Werder, Trug) zur lingken, graf Moritz
von Naßaw. hindter denen, Jch, vndt Fürst Augustus,
darnach die vettern von Plötzkaw, so theilß ge-
sandten stelle vertratten, alß auch die gesandten,
von Fürsten, vndt Graven, Oberster Werder,
Caspar Pfaw, hanß Ernst Börstel, Milagius,
vndt so fortahn. Vornehmlich aber, war
würgklicher gesandter, von Fürst Johannßen,
vorhanden, Licentiat Keppe. Die ordnung
des conducts, wirdt anderstwo beschrieben specifice.
Die ordinarie Marschälcke wahren, hofmeister Freyberg,
vndt capitain Berlepsch4, darzu wurden auch andere || [[Handschrift: 57v]]
noch extraordinarie gebraucht, sonderlich Keydel vom Stieg
vndt andere mehr, so wol vor die Fürstliche herrschafft, alß daß
Frawenzimmer. Daß freẅlein von Naßaw,
folgete am nähesten, auf den Sargk, vndt wurde
geführet, von zweene vom adeln, darnach Meine
Schwestern inngleichem geführet, So dann
auch die Fürstin von Plötzkaw, vndt dero freẅlein[.]


Der pfarrer Leüthnerus (wiewol allt, schwach,
vndt vnvermögen) that den leichsermon, vndt
lase ab die personalia. Wir blieben in
der kirche, biß die leiche beygesetzet, vndt
alles vermauwert wahr. Darnach
fuhren wir auf kutzschen, wieder aufs Schloß,
vndt aufn abendt, wardt in des brudern
losament, mit den nechsten anverwandten,
(darbey auch Fürst Augustus vndt die Seinigen) Tafel
gehalten.

Freitag den 7ten: May: 1647.


Jn Fürst Augustj losament haben wir gefrühe-
stügkt, vndt etzliche von den principalsten Rähten,
darzu gezogen. Mein bruder hat sich absentiret,
biß nach der malzeitt. Darnach ist er kommen,
vndt man hat einander, im Schloßplatze vale-
diciret. Jch bin mit Fürst Augusto gefahren, || [[Handschrift: 58r]]
biß nach Endorff, alda hat man lerm gehabt,
wegen einer partie. Es seindt aber nur kaufleütte gewe-
sen, dißmal, wiewol vnß Obrist leutnant Knoche schriftlich
gewarnet, vnß wol vorzusehen. Zu Endorff,
seindt wir von einander gescheiden, ich nacher Ascherß-
leben, herrvetter Fürst Augustus mit den Seinigen aber, auf
den Tschackenthal zu, gegangen. Meine beyde
iüngste Schwestern, freẅlein Sofia Margaretha,
vndt Dorothea Bathildis, seindt auch mit mir
gezogen. Bey Warmstorf haben wir
viel kundtschaft eingezogen, von den Kayserlichen par-
tien, wie auch von den Schwedischen, vndt neben
dem das Oberste Tannenberg erschoßen, hetten
sie auch den Obersten Frölich, mit vielen beütten,
bekommen, vndt gestern, vndt heütte herümber
vagiret, stelleten auch Wrangelß kindern
nach, welche zu Calbe gewesen.


Es ist abermalß eine relation von Oßna-
brügk, einkommen, vom Doctor heger.


Oberlender ist (Gott lob! vnversehrt) mit vielen
briefen, auß hollandt, vndt Westphalen,
wiederkommen. Mein Sohn Erdtmann, hat die
Maßern gehabt. Gott helfe v̈berwinden. Victorio
Amedeo hat die gevatter invitationes im haagen
wol verrichtet.

|| [[Handschrift: 58v]]

<5 hasen Rindtorf gehetzt. 2 hasen von Ballenstedt. 2 hasen Carolus Ursinus gehetzt.>


Der Zerbster abgesandter, Licentiat Köppe, hat diesen Morgen alhier
zu Bernburgk, seinen vndterthänigen abscheidt von Mir, genommen,
vndt expedienda zu expediren, sich anerbotten.


Secretarius Paulus, hat sich præsentiret.


Allerley praeparatoria zum Fürstlichen kindttaüffen, habe ich gemacht.
perge


Schreiben von Brehmen, daß die Vecht, noch belägert
seye, wiewol zu hartzgeroda vorgegeben wardt, alß
sollte Königßmargk von den Spannischen, darvor
aufgeschlagen worden sein. Man helt auch den frieden,
zwischen den Spanniern, vndt Staden, vor gantz richtig.
perge


Je crains, que je n'auray point d'argenterie,
veü les difficültèz qui se presentent par tout
& ainsy l'honneur de la mayson sera chetif. perge


Nihil est ab omnj parte beatum!5


Silber ist begehret worden von Zerbst, (weil
Deßaw, vndt andere orth Nein sagen:)
   6 dutzent Schüßeln.
   6 dutzent Teller.
   2 dutzent confectschalen.
   2 dutzent leffel
   2 dutzent speisebecher groß, vndt klein.
   2 handtbegken, sampt den gießkannen.
   4 leüchter.
   2 Saltzfäßer.
Gott gebe willige abfolgung! auch Sichere
durchpassirung! hin: vndt wieder!

|| [[Handschrift: 59r]]

Sonntag den 9ten: May: 1647. perge <Sonntag Jubilate.>


Mon petit Charles, crie horriblement toutes les
nuicts, & fait mine, de voir quelque chose, fait
ses exclamations & sanglots a Dieu, avec
des petites prieres, puis parle des choses en
criant, qu'on ne scauroit entendre,
& cela düre ordinairement près d'üne
heure, entre 11 & 12 la plüspart. Dieu
vueille delivrer le bon enfant de tels tourmens.


Jch habe nach hamburgk, an Tobias Steffeck von Kolodey geschrieben. perge
Gott gebe gnedigen succeß.


Mit dem Somnio, bin ich heütte frühe aufgewacht,
alß ob ich hette mit meinen Söhnen an einem Tisch
sitzende, abgeschmackten Speck gegeßen, welcher
baldt süße worden, in einen lieblichen confect
saft, wie quittensafft, baldt wie <in> dürren lachß
(weil alles einerley ansehens vndt gleichheit)
verwandelt worden, vndt baldt wol, baldt
v̈bel geschmeckt, also daß wir vnß darüber
verwundert. Drauf hette ich, in lieblicher
harmonia singen hören: vorauß, wann
ich muß hier darvon, etcetera etcetera[.]6


Vormittags, in die kirche, cum sororibus, et
filiabus perge <Extra: Doctor Mechovius, Doctor Brandt, vndt andere. perge>

|| [[Handschrift: 59v]]


Schreiben von der Aeptißinn von Quedlinburgk,
daß Jhre Liebden Morgen (wilß Gott) anhero, persöhnlich
erscheinen wollen, Sie v̈berschigken Mir den fur-
rirzettel, vndt bringen mitt: 19 pferde, seindt in
allem: 23 personen stargk.


Doctor Brandt, mein Medicus, ist von Strehlitz, mit contento,
vndt satisfaction, wiederkommen, vndt hat mir briefe
von den Schwestern mitgebracht, auch allerley gute
relation abgeleget. Der hertzogk Ludwig, von
Lignitz Brigk, ist auch aldar gewesen. perge


Conferenze mit Tomaß Benckendorf, welchem
ich eine kleine dilation, bey den rähten zu Berlin
zu wege gebracht. perge


Nachmittags, cum sororibus wieder in die kirche,
vndt catechismuspredigt, <des Jonij.>


<Wildtpret> <Vndt> Victualien sejndt von Deßaw, vndt
Ballenstedt, ankommen. Gott helfe ferner, mit gnaden!
Von hall ist wein, in salvo angelanget,
non sans beaucoup de fraix.


Diesen abendt, hats Tolle händel, gegeben in der Stadt,
in dem der große Kersten, (so doch abgeschaft) Jtem:
der Bötticher, vndt andere, beym sauffen, mit schläge-
reyen sjch sehr vergriffen. Jch habe sie incarceriren
laßen.


Mein grawer klepper, hat sich im Stall loßge-
macht, vndt ist vndter die kutzschStuhten kommen,
da er dann Jämmerlich geschlagen worden, noch mehr || [[Handschrift: 60r]]
aber, ein vorreütter, der sie voneinander bringen wollen,
vndt die Stuhte nach dem hengst schlagende, ihme einen
arm zerschmettert. Also ist vnglück allenthalben.
Patientia! C'est ce petit grison, que i'ay trocquè &
eschangè contre mon tant aymè Türcq, & n'ay point d'heur
avec ceste rosse, l'apparence delaquelle m'a si lamen-
tablement fait abbandonner, l'autre si favory cheval,
que ie ne puis jamais oublier!

Montag den 10ten: May; 1647.


Geörg Petz, ist in dieser Nacht, von Zerbst wiederkommen,
dieweil sie difficulteten machen, mit dem Silberge-
schirr, vndt sich, vor der vnsicherheitt, besorgen. Jch
schreibe wieder, an Fürst Johannßen, vndt ermahne ihn,
daß die gefahr nicht mehr so groß seye, als man sie
machet, vndt schicke Nostitz, mit etzlicher convoy,
ihnen endtgegen. Gott gebe zu gedeylichem glügk,
vndt bewahre vnsere temeriteten, vor vnglück!!!


Diesen Morgen schreibt mir Fürst Augustus, wieder
alleß verhoffen, vndt Muhtmaßen, seine, vndt der
Seinigen, ankunfft abe. perge Jch befinde allenthalben,
impedimenta, vndt remoras. Gott helfe v̈berwinden!


Es gibt viel zu bestellen, vndt nicht gar viel außzurichten.


Jch habe auch nach Cöhten, geschrieben. Gott gebe beßeren succeß!


Doctor Mechovius ist bey Mir gewesen, allerley zu referiren,
vndt gehörigen bescheidts, sich zu erhohlen.


Dieu vueille! que nostre Baptesme, süccede heüreusement!

|| [[Handschrift: 60v]]


Avis: daß Erlach, vndt 2 seiner kinder, am fieber
hart darnieder liegen, wie auch, theilß von seinem gesinde,
vndt also nicht aufwartten kan. perge


Nostitz ist glücklich wiederkommen, nach dem er den
Oberlender mit dem Silbergeschirr zu Rosenberg7, begegnet.
Geörg Petz aber, hat mit der entgegen geschickten
convoy, sie zu Dochum angetroffen. Es wahren schreiben
darbey, von der Fürstinn, vetter Johannßen freundlicher Mutter:
Sie schicken vnß: 2 dutzent Teller, mit dem Anhaltischen
wapen, vndt signatur Johann Fürst zu Anhalt[,]
wigen: 32 Margk, 13 loht.
22 Silberne Teller mit den Wirtembergischen
wapen, vndt signatur, <Eleonora Landgräfin Zu Hessen Geborene Herzogin Zu Württemberg>
wigen 24 Mark (Gewichtseinheit und Münze)m: 13 loht.
11 Silberne Schüßeln, mit Anhaltischen
wapen, vndt signatur Rudolf Fürst Zu Anhalt wiegen
34 margk, 8 loht 2 Quentchen (Gewichtseinheit)que.
14 Silberne Schüßeln, alß 13 mit Wir-
tembergischen vndt 1 mit Anhaltischen wapen,
außwendig mit Zerbst signirt, wiegen: 46 Mark (Gewichtseinheit und Münze)m: 20 Lotl:
12 Mittel Silber mit Wirtembergischen wapen,
vndt signatur Eleonora Landgräfin Zu Hessen Geborene Herzogin Zu Württemberg
wiegen: 27 Mark (Gewichtseinheit und Münze)m: 15 lot.
10 Silberne Schüßeln, mit gleichen
wapen, vndt signatur, wiegen
26 Mark (Gewichtseinheit und Münze)m: 15 lot.
   Ein einzelt <Nota Bene> 12 Mittel Silber, mit Wirtenbergischen wapen,
         vndt außwendig mit Zerbst signiret.
     Ein vergüldet gießbegken mit der kanne,
         wieget: 19 Mark (Gewichtseinheit und Münze)M: 5 lot. || [[Handschrift: 61r]]
 Zwey vergüldete kleine viereckichte Saltzfäßer,
vndten mit der weintraube, vndt Jägerhorn, 1 Mark (Gewichtseinheit und Münze)m: 1 lot.
 Eilf hofbecher innwendig, vndt an Mundtstügken, ver-
güldet, wiegen - - - - - 8 margk 10 lot, 3½ Quentchen (Gewichtseinheit)que.
 Zwey hohe leüchter, mit Anhaltischen wapen, vndt
signatur Rudolf Fürst Zu Anhalt wiegen 6 margk.
 Noch ein dergleichen leüchter, mit dem Wirtembergischen
wapen, vndt Zerbst wiegen: 3½ Mark (Gewichtseinheit und Münze)m:
 Noch ein dutzent MittelSilber, mit dem Oldenburgischen
wapen, vndt Anton Graf Zu Oldenburg[.]
 Sechs Silberne becher, mit Magdalena Fürstin Zu Anhalt[.]
 Noch 6 becher, etwaß kleiner, mit dergleichen signatur.
 Ein dutzent löffel, mit dergleichen Nahmen.
 Noch ein klein gießbegken, vndt kanne, am rande vergült.
 Ein dutzent Teller mit dem Oldenburgischen wapen,
vndt Magdalena Geborene Gräfin Zu Oldenburg Fürstin Zu Anhalt[.]
 Vier vndt zwantzig Silbern vergüldete confectschalen,
mit allerhandt figuren, vndt bildern, von getriebener
arbeitt, wiegen - - - - - 56 Margk, 2 loht.
   Signatum ut supra, (id est:) Zerbst am 9 May:
anno 1647 Illustrissimo Fürsten Christian, zu Anhaltt, an Silber-
zeüg, auß der Zerbst[isch]en Cammer, abgefolget worden. perge
                   Arnoldt Johann Sigmund Rephuh. perge
Die Fürstin schreibt darbey, daß sie es gerne möchte
vnversehrt, vndt ohne einigen abgang, wieder haben.
Gott bewahre unß, vor vnfall, vndt vnglück!

|| [[Handschrift: 61v]]


Dienstag den 11ten: May: 16a


heütte z Nachmittags zeitlich, ist die Aeptißinn von
Quedlinburgk, fräulein Anna Sophia geborne Pfaltzgrävin
bey Rhein alhier ankommen, hat ein freẅlein
von Schwartzburgk, drey vom Adel, vndt
eine hofmeisterinn, vndt Jungfern, nebst
anderm comitat, bey sich gehabt. Jch habe
ihr drey vom adel entgegen geschickt, welche
Jhrer Liebden nicht zeitlich genung an der gräntze
occurriren können. Diesen abendt, hat
Man in der Tafelstube gespeiset. Meine gemahlin
aber, ist nicht mittgegangen. Einsidel,
Zerbst, vndt Nostitz, seindt Marschälcke
gewesen.

<Dienstag> Montag den 11ten: May: 1647.


Schreiben von Meinem bruder Fürst Friedrich der
difficultiret die Tagefarth, wegen vnsers
brüderljchen vergleichs.


Die drey iunge vettern, von Plötzkaw, seindt
anhero kommen, wie auch der Oberste Werder, vndt
noch theilß <landt>Jungkern. perge. Sie haben mir, einen Urias
brief von Fürst Augusto, mitgebracht, welcher sich höchlich
endtschuldi<beschwehret,> daß ich nicht, nach Deßaw schigke,
vndt denselbigen convent besuche, eben alß wann ich
nicht ehehafte endtschuldigungen genung hette, an
Meinem Fürstlichen kindtTaüffen, vndt absentz, des Obristen Werders,
<neben andern excüses, besorgender Præiuditzien, iuris quæsitj, etcetera[.]>

|| [[Handschrift: 62r]]


Schreiben von vndterschiedlichen orthen, entpfangen, gratula-
tiones, theilß auf Meine notificationes, theilß auf die
invitationes. Jtem: das Diploma nobilitatis, Tobias Steffecks von Kolodey
hat sich auch eingestellet. perge <Jtem: vom Johann Sternberg. perge>


Man hat in den losamentern, gefrühestügkt, dar-
nach aber ist daß angestellte Fürstliche kindttaüffen, Meines
iüngstgebornen Töchterleins, in der Tafelstube, durch
den Superintendenten, Ern Platonem, gehalten, vndt daß
kindlein Anna Elisabeth, nach gehaltener predigt, in
der heiligen Tauffe genandt worden. Gott laße es, in allen fürstlichen
Tugenden, aufwachßen, nebst der wahren Gottsehligkeitt,
vndt erhalten sie zu seinen ehren. Die Eptißinn, repræ-
sentirte die Königinn Regentin von Franckreich,
vndt die Churfürstinn von Brandenburgk, dje iunge
nebst der Princesse Royalle im haag, vndt vertratt
sonderlich ihre der Aeptißinn, eigene stelle. Fürst Lebrecht
vertratt deß Königes Ferdinandj IV. in Böhmen stelle
neben seiner eigenen. Fürst Ernst Gottlieb, vertratt
Chur Pfaltz, vndt den hertzog in Curlandt. Schwester
Sofia Margaretha vertratt, die hertzogin von Saxen
Altenburgk, vndt die hertzogin von hollstein <zu> Eütin.
Schwester Dorothea Bathildis, vertratt, die hertzogin
zu Sonderburgk, hertzoginn von Crouy, vndt die
Madame Elisabeth. Vetter Jmmanuel stundt vor
hertzog Ernst Günther von hollstein, vndt vor den hertzog
von Crouy. Mein elltistes Töchterlein Eleonora hedwig || [[Handschrift: 62v]]
muste stehen, vor Freẅlein Æmilia zu Caßel, vndt
vor Freẅlein Juliana zu Deßaw. Oberster
Werder, stunde vor den Fürsten Max zu Dietrich-
stain, vndt den graven Maximilian, von Trautt-
manßdorff. Vor die grävinnen zu Bentheim, zu
Rheda, wie auch graf la Garde gemahlinn, vndt
Madame de Brederode, nebenst Freẅlein Charlotte
von hanaw, stunde freẅlein Clara Sabina
von Schwartzburgk. Vor den General graf la
Garde, vndt Reichßcantzler Oxenstiern,
stunde der alte Zerbst, vor die graven von
Tecklemburgk, Stirumb, Ritterschaft in
Preüßen, vndt herr Achatius von Donaw, stunde
Rittmeister Volradt von Krosigk, vor die Städte,
Frangkfurth am Mayn, Amsterdam, vndt Dantzigk
stunde mein alter Raht, Melchior Loyß.
Die gesänge wurden musiciret. L'enfant
crioit estrangement, & continüellement.
Mein Töchterlein Eleonora hedwig, wu<trug> das kindt
zur Tauffe, vndt wurde von 2 vom adeln
geführet. Darnach alß alle action
vollbracht, gieng man in die Fürstliche 6 wöchnerinn
stube vndt theilete die geschencke auß.
Doctor Mechovius that die dangksagung. etcetera

|| [[Handschrift: 63r]]


Aufn abendt ist daß panckeet gehalten, vndt
zimlich poculiret worden. Gott laße solche hilaritet,
vnß nicht zur Sünde gedeyen! noch gereichen!


Avis, von einer stargken partie Reütter, welche
sich diesen abendt auf dißeyt der Sahle, sehen laßen,
in die 100 pferde, ob es Kayserliche oder Schwedische sein mögen?

<Mittwoch> Dienstag den 12ten: May: 1647.


Man ist in gartten spatziren gegangen.


Bey der malzeitt, haben die Musicanten, wieder aufge-
wartett. Nach derselbigen, vndt gehabter conver-
sation, seindt die vettern, alle drey, wieder
nach Plötzkaw, gezogen, auf ihres herrnvaters, befehl.


Wir haben mit der Eptißinn, vndt dem
Obersten Werder, zu conversiren die zeitt
mehrentheilß paßiret. Tantzen hat sich
wegen der Trawer zu hartzgeroda, nicht
schigken wollen.


Diesen Morgen, ist die Aeptißinn von
Quedlinburgk, mit dem freẅlein von
Schwartzburgk, vndt ihrem Comitat, nachm
frühestügk, wieder verrayset, vndt auff
Plötzkaw zu, gezogen. Jch habe sie, biß an
die gräntze, durch drey vom Adel, begleitten laßen.

|| [[Handschrift: 63v]]


Der Oberste Werder, ist heütte frühe auch
weggezogen, nach dem er gestern abendt, abschiedt
genommen. Diesen Morgen, aber, alß die Eptißinn
schon hinweg gewesen, habe ich die beschriebenen
landtJungkern, dimittirt, alß nemlich:
<Rittmeister, Schierstedt. perge> Die drey Krosigk, von Erxleben, <Geörg Friederich von Börstel.>
Die drey Trotten, von hecklingen, vndt Gensefurth.
Gebhardt Paris von dem Werder, ist gestern
mit den vettern von Plötzkaw, hinweg, wie auch
Mattheß Biedersehe, vndt der allte Zerbst.
<Raht, Krahe, Schlegel[,]> Albrecht Bidersehe, habe ich auch, djmittirt.
Nostitz, vndt die beyden Röder, bleiben noch alhier.
Einsidel vndt Rindtorf, seindt ordinarij.
Drey Junckern, als hofmeister Cachedinir, der von
Bjnaw, vndt einer von hoym, wahren bey der Aeptißinn.
et cetera


Vnser Mundtkoch, Andreas Große, hat gestern
abendt, mit der küchenfraw, hochzeit gehalten,
vndt es ist ihme, in die begken, ein ansehentliches
verehret worden.


Jch habe die musicanten, nacher Cöhten mit
20 ReichsthalerRthlr:[,] die extraordinarios köche mit 8 ReichsthalerRthlr:
vndt den Trompter, mit 3 ReichsthalernRthlrn: abfertigen
laßen, ohne waß ihnen die Eptißinn, vndt
die vettern, verehret vor sich. et cetera


Vom Tobias Steffeck de Kolodey Numero 4 per hamburgk, Jtem:
vom General Conte de La Garde, Jtem: vom
Doctor Lentz, alles, in terminis ambiguis.

|| [[Handschrift: 64r]]


Der neẅe page, Geörg Friederich vom Künsperg
hat sich præsentiret. Gott gebe, mir, vndt
ihme zu glügk! hanß Philipß Geüder
der Ritterhauptmann ist sein vormundt,
vndt hat mir ihn recommendiret, wie
auch sein großvatter Joachim Christoph
von Segkendorff, vor ihn intercediret.
Gott gebe media, zu allen Theilen.


Die beyden Röder, seindt heute frühe,
wieder forth, nacher hartzgeroda per pedes
Apostolorum, nach gethaner fleißiger auf-
warttung. Gott segene sie!


Nostitz, vndt Börstel, seindt nacher Plötzkaw,
baldt wiederzukommen, gerayset.


Je continuë tousiours, a estre en peine
& a plaindre mon cheval Türcq, & de l'avoir si pitoya-
blement abbandonnè, contre toute
rayson, & apparence, ab la rage des gens,
incapables de rayson, & indignes, d'avoir
ün animal, de la sorte, si bon, si doux, & si genereux!
Je ne m'oseray desormais, plüs fier, a moy
mesme, nj a chose aulcüne, m'estonnant, de telle || [[Handschrift: 64v]]
varietè sürnatürelle!


Gott hat vnß dißmal, die gnade, vndt
daß glück, verliehen, daß in währenden der
kindttaüffe festiviteten, nicht daß ge-
ringste vom geliehenen Silbergeschirr, ver-
mißet, oder verlohren worden, welches vor
diesem, gemeiniglich, geschehen. Gott helffe
daß wirs wieder, wol vndt vnversehrt
an sichere orth, lifern mögen!


Carll Ursinus, hat 4 hasen, von der hatz
einbracht, dahinauß er gefahren.


Avis: daß der brunnen, zu hornhausen,
wieder in schwang komme, vndt in die 300
personen, sich albereit aldar, wieder befinden sollen.


J'ay èscrit au Baron de Schrahtenbach, a
Tobias Steffeck de Kolodey, comme aussy a mes fils.
Dieu face le tout, passer seurement!

Samstag den: 15den: May: 1647.

<1 hasen, Rindtorff, vndt Bidersehe.>


A spasso meine ägker zu besehen. Gott
wolle vnß gesegenen, vndt alle male-
diction von vnß nehmen!


Postea: in garten con Madama, post expe-
dita negocia.


J'ay èscrit au Docteur Lentz, avec son gage.

|| [[Handschrift: 65r]]


Abermahliges schreiben, vom Tobias Steffeck von Kolodey per Bremen
empfangen Numero 5 vom 24. April ⁄ 6. May: vndt an ihn, rescribiret.
perge


Nostitz ist diesen abendt, von Plötzkaw, wiederkommen,
alldar diesen Morgen, die Eptißinn von Quedlinburg,
abgerayset, vndt wol content, geschieden.

Sonntag den: 16den: May: 1647.


Jn die kirche, mit Meiner freundlichen herzlieb(st)en gemahlin, Schwestern,
vndt kindern. perge


Extra: zu Mittage, Nostitz, Doctor Mechovius &cetera[.]


Nachmittags wieder in die predigt, des Jonij, mit
meinen Schwestern, darinnen beyde Krosigk von
Erxleben, Volradt, vndt Antony mit gewesen, vndt
hernacher audientz gesucht, in hanß Berndts sachen.
perge


Nostitz hat diesen abendt seinen vndterthänigen abschiedt
genommen, in meinung, Morgen wilß Gott, wieder in
sein vaterlandt, die Laußnitz zu verraysen,
Gott geleitte ihn! Jch habe ihn beschengkt
mit einer pahten verehrung, wegen der gevat-
terschaft zu seinem Sohn, meo nomine et uxoris,
darnach habe ich ihm eine obligation, bey
denen von Feltheim zu Ostra abgetretten,
vndt darnebens 30 ThalerThlr: bahr geldt, zur zeh-
rung, verehret. Jch verspühre bey diesem
Menschen, eine dangkbahre erkendtlichkeitt,
vndt bestendiges, guthertziges gemühte.

|| [[Handschrift: 65v]]

Montag den 17. May: 1647.


Nostitz, vndt Ludwig Schwartzenberger seindt
forth, nacher Leiptzigk. Gott wolle sie geleitten!
vndt meine jntentiones gesegenen, auch
Mich nimmermehr abbandoniren!


Eine abermahlige depesche nach Zerbst,
an Fürst Johann, vndt Licentiat Köppen.
perge


A spasso, zu fuß, in meine weinberge.


Ein Secretarius von Plötzkaw, kömbt
herüber, vndt wil mir, eine Kayserliche Com-
mission insinuiren. Jch habe Doctor Brandt
vndt Thomas Benckendorf darzu deputiret, sie
anzunehmen, mit vorbehalt, meines
rechtens vndt befugnüß, vndt der Ap-
pellation a Cæsare male jnformato
ad melius informandum!


Numero 5 schreiben von Osnabrück vndt Münster vom
Doctor heger, daß der friede sich wol anleßt.
Gott gebe es!


Jnformat von Rostogk, darinnen
mir die Direction8, vndt de primogenito
ad primogenitum, (Gott lob), zuerkandt wirdt.

|| [[Handschrift: 66r]]


Schreiben, vom Ertzhertzogk, Leopoldo Wilhelmo
von Brüßel, in guten terminis, entpfangen,
sampt einer beylage.


Jtem: vom Düc de Longueville höflich gratu-
lando zur iungen Tochter, vndt wol aufnehmende
die condolentz, wegen seines verstorbenen
Schwähers, des Printzen de Condè.


Jtem: gute antworth, von der Stadt
Frangkfurth, am Mayn, nebst oblation
eines pocals zur gevatterschafft.


Jtem: vom B. C.c lequel rend graces, pour le
present, qu'il a eü.


J'ay rèscrit á Leipsic à Jacques Louys Schwartzenberger
& a d'aultres, a Sa Majestè Jmpériale accompagnèe d'üne lettre
de l'Archidücq, intercessoire. Dieu vueille donner
moins de difficültè, que par le passè!


Die avisen melden, von dem begräbnüß, des
allten Printzen von Vranien, welches magnifice im
Delfft, gehalten worden.


Den frieden zwischen Spannien vndt Staden
disputiren, die Provintzen Zeelandt[,] Ütrecht,
Geldern vndt Overyßel, aber hollandt vndt
die Stadt Amsterdam, wollen kurtzümb
friede haben, wie auch Frießlandt, vndt Gröningen.
Endtlich, werden Sie sich, vergleichen müßen.

|| [[Handschrift: 66v]]


König, in Engellandt, lebet noch wol, zu Homby.


Frankreich rüstet sich zum feldtzuge, wieder
Spannien, im Niederlande.


Die Staden, haben stargk armiret, gegen die
Portughesen, in Brasilien, zu waßer.


Jn Jrrlandt, gibts auch viel zu kriegen.


Jnngleichen in Catalonien, vndt Italien.


Der König in Portugall, wirdt mitt in
den frieden eingeschloßen, zu deme man,
große hofnung, zu Münster vndt Osnabrück hatt.


J'ay prins peine ceste nuict, avec
quelques bons compagnons, a bastir ün
desseing, pour faire fortüne, mais nos
travaulx ont estè inütiles, & ie crains,
oultre cela, que le secret de la Messe,
ne s'èsvente! Voyla ce que c'est,
de l'infirmitè hümaine!

Dienstag den: 18den: May: 1647.


Date de mes lettres hesternes, a Vienne.


A spasso, auf Meine Mühle, wie sich bawen?
vndt andere Oeconomica, zu bestellen.


Diesen Nachmittag, hat der landtrent-
meister abermal eine vollmacht anhero || [[Handschrift: 67r]]
geschickt, auf Bodenhausen, vndt Rittern
Juris Consultum, gerichtet, im nahmen der gesampten
landtstende, dieselbige sollen, Mein Raht,
vndt hofmeister der von Einsidel, Jtem:
meine Bürgemeister[!] Sese[,] Dehring, etcetera vndter-
schreiben, wegen des Tages zu Agken,
contra Fürst Johannßen, auf heütte da ge-
richtet. Dieweil ich aber neütral bin, in
der Sache, vndt viel impertinentzen,
darinnen befinde, alß habe ichs ihnen
inhibirt, auch mich verwundert, daß
solches Volradt von Krosigk, ohne Mein
vorbewußt, wie auch beyde Trohten,
(welche doch niemalß, in den außschuß
gehöret) vndterschrieben. Der hofmeister
Einsidel hat viel difficulteten gemacht,
wegen der calumnien die er oft hören muß
alß hielte ers zu viel mit der herrschaft
iedoch endtlich sich accommodiret meinem
willen, vndt bescheidtserholung, auch ge-
behten vmb seine dimission, auß meinen,
oder der landtschaft dienstend. Es ist keine
addresse darbey gewesen. perge <nur eine schedula.>

|| [[Handschrift: 67v]]


A spasso con Madama, et sorore9, in garten,
vndt zur Mühle, wie auch in pfaffenpusch.


Risposta vom licentiat Köppen, von Zerbst.


Avis vom Amptmann von Ballenstedt, daß er nacher Radisch-
leben zu, einen hetzer, mit 5 hunden, angetroffen,
die er, biß in die Quedlinburgischen gerichte, verfolget,
weiln ihn aber hanß Riehmann abbandoniret, vndt
außgerißen, vndt nur zwey vnbewehrte pawren,
bey ihm, gewesen, der hetzer aber wol montirt, vndt
armirt, hette er ihn, nach gelöseter einen pistohle
reitten laßen müßen, ihm doch 3 stadtliche hunde,
abgeiaget. Endtlich hette er erfahren, daß
solche winde, dem Obersten hotenschleben, der sich
an itzo in Quedlinburg aufhelt, zustendig, vndt
daß derselbe etzliche mal schon gehetzet, in
Meinem Territorio. perge Jch befehle ihm, dem Obersten
hundert goldtgülden Strafe zu dictiren, wegen
violation meines Territorij, (im fall er nicht
völcker zu commandiren, vndt noch in würgk-
lichen Schwedischen diensten, begriffen) vndt
ihm die abgenommenen winde, gegen auß-
stellung eines gewöhnlichen reverßes, sich
solcher eingriffe, hinführo gäntzlich zu endthalten,
wieder abfolgen zu laßen. Gott gebe glück.

|| [[Handschrift: 68r]]


Jn einem andern schreiben, berichtet der Amptmann,
daß hagen sich vmb die acten, (so ihme communicirt
zu werden, begehret worden) gantz nichts mehr an-
nehme, vndt auch mit keinem recipiße ihn ge-
würdiget, also: das er sich einbildet, groß
recht zu haben.


J'ay rèscrit a mon frere Fürst Friedrich en rèsponce
de la sienne d'hier.


Jtem: á Zerbst, avec communication importante.


Jn die wochenpredigt conjunctim.


Den CammerRaht, Doctor Mechovium admittirt,
in Justitzien sachen, zu referiren.


Briefe von Fürst Ludwigen in Fruchtbringende gesellschaftsachen.


Deux de mes gens, assavoir Philipp Güder & Hans Balthasar Oberlender ont
essayè toute ceste nuict, avec des èspèes,
& longues perches de fer, a sonder, ce que
ie cerchois[!] avanthier, en vain, mais ont
aussy peü trouvè. Dieu vueille manifester
la Veritè, & me garder de gens, quj me
trahissent, ou peschent, avec mon hameçon!


J'ay receü lettres de l'Advocat Jehna, lequel
ne veut point brüsler ses mains, aux affaires
èspineuses, mais entoure la marmite, avec digressions.

|| [[Handschrift: 68v]]

Donnerstag den 20ten: May: 1647.


Post preces matutinas, ac expedita negocia,
bin ich mit Madame, vmb meine Bernburgische
breitten, spatziren gegangen, vormittages.


Geörg Panße, hat sich, bey mir, præsentiret,
vndt allerley referiret.


Madame, ist mit meinen Schwestern, vndt
Theilß kindern, hinauß nacher Pfuhle gefahren,
nachmittages, in die Spargeln.


Er Philipp Beckmannus, hat sich bey Mir,
præsentiret, vndt allerley referiret.


Abermals schreiben vom Tobias Steffeck von Kolodey Numero 6
vndt 7 bekommen, wie auch, von Meinem Sohn,
Erdtmann Gideon, welcher die ehre ge-
habt, bey der magnificentz des vorge-
gangenen begräbnüßes zu Delft, des
Printzen henrich Friederichs, von Vranien,
löblicher memorie, <den 10. May: stylo novo> vom iungen Printzen
Wilhelmo invitiret, vndt stadtlich
eingeholet zu werden. Mein Sohn, hat
auch die ehre gehabt, beym leichbegäng-
nüß, den Churfürsten von Brandenburg,
neben dem Printzen Radzivil, zu führen,
vndt man hat sich sehr freündtlich, gegen || [[Handschrift: 69r]]
ihm, comportirt, wiewol er in dem allzuvnge-
heẅren gedrenge, leichtlich hette zu vnglügk
kommen können, da ihn Gott nicht sonderlich be-
schützet hette, durch seine heiligen engell, Seiner
Allmacht, seye davor lob, ehr, vndt dangk gesagt
in ewigkeit, vndt wolle ihn laßen, neben
seinen brüdern, aufwachßen, an allter,
weißheit, vndt gnade, bey Gott, vndt den
Menschen! Victor Amadeus aber, ist zu Delft,
in einem fenster, gestanden, neben seinem
Præceptore, der pompe, zuzusehen. Tobias
Steffeck von Kolodey, hat meinem Erdtmann
en gentilhomme servant, Treẅlich gediehnet,
vndt gefolget. perge Die pompa funebris,
ist sonsten, stadtlich, vndt wol, angeordnet
gewesen, vndt viel vnzehliche menge perso-
nen seindt auß Frangkreich, Engellandt,
vndt andern orthen, auch auß den Span-
nischen Niederlanden, mitt zuzuschawen,
dahin kommen, vndt weil alles in drugk ver-
fertiget wirdt, mag ichs nicht weitt-
laüftig, anhero setzen, vndt laße mich mit
der Ehre contentiren, welche Meinem Sohn, wiederfahren.

|| [[Handschrift: 69v]]


Les bons compagnons, qui me suivirent,
le 17me. de May, au desseing cachè, & dont
je retiray silence, par serment solemnel,
fürent: Rindtorff mon gentilhomme de chambre,
mes deux grands pages, Biedersehe, & Börstel,
mon maistre de cuysine Philippe Güder,
mon èscrivain de la Chancellerie, George
Knüttel, le chappelain Jonius, le fourrier
George Petz, le lacquay Jean Balthasar
Oberlender, l'èscrivain ou copiiste dü
baillage, Jean Frideric Eckardt, le mous-
quetaire Andrè Girßbeck, le jardinier
Gaspar, le gouverneur de ma mestairie,
Andrè Münch, le portier Jean Preüsse,
douze personnes, dont les üns avoyent
meilleüre addresse & volontè, a travailler,
que les aultres. perge Nous fismes la priere,
remettans le tout a la volontè & provi-
denee divine, & ne desirans point d'attacher
trop, nos coeurs, a ces choses transitojres
& terriennes, ains languissans devers
les choses celestes. etcetera

|| [[Handschrift: 70r]]


Jakob Ludwig Schwartzenberger ist von Leiptzigk, (wiewol re
infecta) wiederkommen. Pacience!


Die Stadt Frangkfurth am Mayn, meine
gevattern, haben Tringkgeschirr præsen-
tirt zu 80 ReichsthalerRthlr: wiegen 7 margk, 6 loht.
perge


Nostitz, (deme ich meine obligation cediret)
hat von dem von Feldtheim, zu Ostra, auf
40 ReichßThaler, vndt ein schönes par
pistohlen accordiret, (nach vielen tergi-
versationen, vndt fast animositeten)
wege der Strafe, so sein vetter, Johann Friede-
rich, an einem guten pferde, wegen eines
gehetzten hasens, in meinem gehege, vor
Sechß iahren, mir schuldig geblieben, also
ist diese Sache numehr auch richtig.

Freitag den 21ten: May: 1647.


Ein abermahliges schreiben vom 5ten: huius, von
der Churfürstinn von Brandenburgk, entpfangen.
Vndter andern meldet sie, daß etzliche Städte
ihrem Sohn dem Churfürsten, mit fleiß,
durch angelegte vndterschiedliche
Feẅer, angestegkt, vndt abgebrandt worden,
vndter andern Landßbergk vndt Drißen. Gott
dempffe alle muhtwille v̈belthäter!

|| [[Handschrift: 70v]]


Die Korsigkinn von Erxleben, war heütte
zu Mittage, extra, bey vnß.


A spasso auf meine felder.


Aufn abendt, mit Meiner gemahlin in garten,
da wir seltzame discours von der kuhehirtin
Trawte, vndt ihren visionen, gehöret.


Vnser gefangener kuhedieb, vndt kirchen-
raüber, nach dem er voriger tage terrirt,
vndt etwas torquirt worden, hat sich diese Nacht
im gefängnüß selbst an einem nagel, mit
seinen zusammen geknüpften Nesteln, erhengkt.
Mag wol noch mehr böse vnthaten, auf
sich gehabt haben. Gott bewahre alle Menschen,
vor solcher verzweiffelung!


Jn gartten, mit Madame gegangen.
perge


Mit Pansen geredet, wegen weitterer anord-
nung, mit der erwürgeten malefitzperson.


Risposta von Zerbst, dilatorisch, vom Cantzler,
vndt Rähten, in abwesenheit ihres Fürsten,
welcher nacher Wittembergk, zum Königlichen
dennemärgkischen Cron Printzen verrayset.
perge


J'ay plaint mes jnfortünes, par tout.

|| [[Handschrift: 71r]]

Sonntag den 23. May: 1647.


Avis von Ballenstedt, daß des Obersten hotenschle-
ben fraw, in Quedlinburg die hunde in abwesen
ihres Mannes, wieder begehret, vndt weil er
in würgklichen diensten, So hette sie ihme der
Amptmann, wieder abfolgen laßen, wiewol
sie zimliche droẅwortt, außgestoßen.


Die Schweden vndter General Wittemberg, wollen
Lignitz, oder Schweinitz, belägern. Jn Frangken,
lieget die Schwedische haüptarmèe, noch still.
Augspurgk hette sich Kayserlich erklähret.
Costnitz, vndt Lindaw, haben die neütralitet
nicht erhalten. General Mortaigne, hat
die Stadt Friedebergk, mit sturm erorbert,
vndt die burgk, auf discretion, durch einge-
<wohrfene>legetes feẅerkugeln. Der Ertzhertzog
Leopoldus hat Armentiers, belägert, vndt
Bethüne berennet, ist mit 20000 Mann
zu felde, die Frantzosen gehen defensive
weil die Staaden nicht zu felde wollen,
Sie auch ihre größeste Macht in Catalonien
wenden, Tarracona zu belägern. Die
Vechte helt sich noch. perge

|| [[Handschrift: 71v]]


Die Friedenßhandlung sol biß auf die Kayserlichen
Erblande geschloßen sein, vndt wirdt daß
gantze Churfürstliche collegium, auch Jnsprugk
die Neütralitet annehmen, wann in den
Erblanden allein, krieg geführet werden sollte?


Die luttrischen erzeigen sich itzo, viel härter
gegen die Reformirte, alß die Päbstischen.
Gott wende, vndt dempfe, alles vnheyl!


Extra zu Mittage, den CammerRaht, Doctor
Mechovium, den hofprediger Thepolodum,
vndt Thomaß Benckendorf gehabt.
perge


Es hat allerley conferentzen, nach der mahlzeitt,
mit ihnen, gegeben. perge


Der hofprediger, hat in privato colloquio,
wie auch vormittags, auf der Cantzel,
sehr invehirt auf die MordtThat deßen
v̈belthäters, welcher sich selber erhengkt,
vndt an seiner sehligkeit sehr gezweifelt,
auch andere, vor solcher verzweifelung,
gewarnet, iedoch hat er dem Allwißen-
den Gott, in seiner gerichte, nicht greiffen
wollen, sondern daß judicium charita-
tis prævaliren laßen. perge

|| [[Handschrift: 72r]]


Zweymal in die kirche, vormittagß den Theophol-
dum, nachmittagß den Jonium zu hören, vormittags
conjunctim, cum uxore, sororibus, et liberis, Nach-
mittags aber singillatim, cum sororibus et filiolo
Carolo Ursino, tantum. Gott gebe zur erbawung!


Postea: in garten, con Madama. perge


Befehl, an Amptmann <et cetera> zu Ballenstedt, deß Obersten
hotenschleben, Jäger, nachzustellen, vndt
ihm, seinen vnfug, nicht ferrner zu permittiren. perge
weil er in Meinem gehege hetzet. perge

Montag den 24ten: May: 1647.


Die ordinaravisen: confirmiren, deß Ertzhertzogs
Leopoldj anzug, vndt belägerung, vor Armentiers,
in Flandern, mit 20 mille Mann zu fuß, vndt 12 mille zu roß,
vndt daß 1500 Frantzosen, darinnen liegen.


Daß die größeste Frantzösische Macht, nach Cata-
lonien, vndt Jtalien zu, gehe, wiewol der König
nacher Amiens, sich begebe, vndt der Düc d'Orleans,
die armèe gegen Flandern, commandiren solle?


Gouverneür von Meylandt, hette Nizza
della Paglia, vnvorsehens, belägert.


Der Pabst, vergönnete den Spannischen, den
durchzug, durch sein landt.

|| [[Handschrift: 72v]]


König in Engellandt, wollte sich noch deß Parla-
ments reformation, nicht vndterwerffen.


Jn Jrrland vndt Schottlandt, continuirt der krieg.


König, in Dennemargk, armirt aufß neẅe.


Die Staden liegen im Armbrust, vndt Trawen
ihrem reconciliirten feinde, in Flandern,
nicht allzuviel. Darumb dann der iunge
Printz von Vranien, 60 compagnien zu fuß, vndt
20 compagnien zu pferde, auf selbige gräntzen,
vndter dem Commando des herren von Dhona
schigket.


Chur Brandeburg hat einen Gesandten, nacher
Brüßel, geschickt, Willich genandt,
zum Ertzhertzogk, vndt zum Marquèz
de Castel Rodrigo, mit geheimen anbringen.


Meine base zu hanaw, sol den itzt-
regierenden graven zu hanaw, wieder
freyen, (welches ich, auß den avisen, erfahren muß.)


Darmstadt, stehet in gefahr, wegen
außplünderung, der Frantzosen.


General Mortaigne, alß heßen Caßelischer
general, hat Friedebergk, in der
Wetteraw, eingenommen.

|| [[Handschrift: 73r]]


Zu Münster vndt Osnabrück machen die Frantzösischen, vndt
Braunschweigischen, die größesten difficulteten,
in deme diese etzliche stifter haben, vndt
iehne gar keine Catolischen Stifter mehr, (obs
gleich der Kayser approbirt) den weltlichen
quittiren wollen.


Die venezianer sollen Rhetino in Candiâ
recuperiret haben, mit verlußt des Gene-
rals Gili de Haaß, vndt 3 proveditoren10,
des general Degenfeldts Sohn, ein Ritt-
meister, sol in Dalmatia, geblieben sein.


Der venedische General per mare, soll Negro-
ponte belägern.


Der Türckische Kayser, wil keinen frieden
eingehen, armirt aufß neẅe 120 galleren,
vndt ein 3000 kleinere Schiffe. Wil 80 mille
Mann, inß feldt bringen.


König in Portugall, assistiret der Cron
Frangkreich, mit seinen gallionen.


Zu Münster vndt Osnabrück mangelts noch an der Chur-
Pfältzischen restitution, heßischen satisfaction,
abfindung der soldatesca, vndt an vielen gra-
vaminibus tam in Ecclesiasticis, quam Politicis,
gleichwol sol hofnung, zum bäldisten frieden sein.


Die Vechte in Westphalen, defendiret, der graff
von Arch, noch Tapfer, wieder den Königsmargk[.]

|| [[Handschrift: 73v]]


General Wittembergk, hat vndter den Stügken
vor Lignitz, leütte vndt vieh hinweg genommen.
Dominiret in der Schlesie.


Die Wrangelische haüptarmèe lieget
noch im lande zu Frangken.


Am Bodensee bemühen sich die Schweitzer,
die Stadt Costnitz, vndt andere in die Vl-
mische Neütralitet zu ziehen.


Dienstag den 25ten: May: 1647.e <2 hasen Rindtorf. perge>


Schreiben von Brehmen, vom Freyherren,
von Schrahtembach, daß die Vechtte
mit accord v̈ber seye, vndt der Commen-
dant darinnen, Graf von Arch, sich
selber vergeben hette. Er hat meiner
basen eine, von Bentheim, gehabt. Gott
bewahre, vor solcher verzweifelung!


Der Graff von Delmenhorst, ist
tödtlich krangk gewesen. Gott beßere
seinen zustandt! Tobias Steffeck von Kolodey ist noch zu
Leyden, vndt Amsterdam. General Maior
Douglaß, ist zu Brehmen, durchpaßiret, nacher
Schweden zu. Der Friedensschluß wirdt
gewiß gehofft, Gott gebe! das es wahr werde!

|| [[Handschrift: 74r]]


Chur Brandenburg gedengkt wieder nachm
Berlin, nach dem der conduct des Printzen von
Vranien, Sehliger, vorbey ist, welchem meine
Söhne sollen beygewohnet, vndt vielleicht viel
gute ordnungen, auch wol vnordnungen,
(alß der freyherr wolmeinendt gedengket)
observiret haben, vndt Mir, v̈ber dieser
Ehre meiner Söhne, gratuliret. Er schickt
Mir auch, deützsche, vndt lateinische carmina
gratulatoria, v̈ber dem Chur Brandenburgischen
vollnzogenem beylager, so ein Clevischer
vndterthaner, seiner herrschaft zu ehren, fein
stylisiret, vndt Anagrammata elaboriret.


Jch habe Rindtorf, vndt Jakob Ludwig Schwartzenberger in meine
weinberge geschickt, sie zu besichtigen. Es
mangelt aber, an allen egken vndt orthen,
das man keinem, das seinige zu geben weiß.
Jl semble, que ie soye abbandonnè, de
tout le Monde, & que mon bonheur
soit entierement aneanty. Pacience!


Gestern hat sich ein gespenste, wie ein klein
schwartz Männlein, inn: vndt v̈ber dem gerichte
sehen laßen, sol herümber gehüpft sein, biß-
weilen gethan, als ob sichs erhienge etcetera[.]


Zu Deßaw, höret man die weheklage, etzliche wochen || [[Handschrift: 74v]]
her. Gott laße es nichts böses bedeütten!

<Dienstag> Mittwoch den 26<5>.<25.>ten: May: 1647.


An Fürst Johannsens Liebden geschrieben, co'l sopra-
paese, et l'argentaria. Jddîo glj conduca!


Schreiben vom Licentiat Köppen, vom Advocaten Iehna
von Meinem bruder Fürst Friedrich perge


Jch hab an meinen Bruder, wieder, vndt
dann, an Licen Doctor Lentzen, geschrieben, a
cause de ses propositions.


La femme de Tobias Steffeck de Kolodey se despere a cause de
l'absence de son mary, & de son prochain accouche-
ment, avec des paroles injürieuses & intolerables,
mais il faut pardonner, a son estat, a son sexe,
a ses passions, & a ses boutades de femme.


Numero 6 ist vom Doctor heger, von Osnabrügk aber-
mals, wegen gehoften friedenschlußes, in zim-
lichen guten terminis, einkommen.
Gott gebe, bäldiste beßerung, im Römischen Reich!


Die große hitze, so numehr, eztliche
Tage hero continuirt, macht vnß ein dürres
iahr, besorgen. Gott bewahre vor Mißwachß!
vndt Theẅerung!


Daß vrtheil vom Schöppenstuel zu hall,
ist ankommen, wie man mit dem v̈belthäter
so sich selbst erhengkt, wie auch mit dem andern zu verfahren?

|| [[Handschrift: 75r]]


Briefe von Braunschweig, vndt vom Obersten
Werder, re infecta, & cum repulsa.


Panse ist bey Mir, gewesen, allerley zu
referiren, auch wegen der Todten vndt lebendigen maleficanten.


Risposta von Maximilian Wogau von halla, en termes mediocres,
mais repulsa, touchant l'òrge, seigle & avoyne,
comme de Werder. perge <A spasso con Madama.>

Mittwoch den 26<ten:> May: 1647.


Es ist etwaß kühler heütte geworden, vndt verlan-
get man den regen! Gott gebe! waß heylsam ist!


Den caplan Jonium habe ich bey Mir gehabt,
vmb etzlicher relationen willen. perge


Auch sonst andere Commissiones ertheilet.
perge


Daß vrtheil von halle ist vollnzogen worden,
der strangulirte maleficant, ist aufß radt
geleget, der andere dieb aber, nach geleiste-
tem vhrfrieden, ewig des landeß verwiesen.
Fiat Justitia!11


Mein küchenmeister, Philip Güder, vndt
Oberlender, so daß Silbergeschirr, nacher Zerbst,
vnversehrt wiederbracht, seindt glücklich
(Gott lob, vndt dangk) zurügkf kommen.
Jm hinwege, haben sie gar keine, im herwege
aber, eine partie von 20 pferden, gesehen. Sie || [[Handschrift: 75v]]
hatten nur, 4 Mußcketirer, vndt 2 armirte
bürger bey sich. Es sollen noch hindter den 20en.
mehr Reütter, gewesen sein, vndt hetten
leichtlich einen anschlag machen können.
Gott lob, der s<vndt> dangk, der sicher vndt
vnversehrt, Menschen vndt pferde,
gerähte vndt Silber, durchgeführet!
Er wolle mich ferner nicht verlaßen!


Avis von Zerbst, daß die Stadt Brehmen,
dem Graven von Trauttmanßdorff,
Kayserlichen Plenipotentiario, 50 mille ReichsthalerRthlr solle
verehret haben, nur damit sie eine
freye ReichßStadt bleiben möge!


Jtem: daß die Cron Schweden, dem General
Königßmargk, die Vechte verehret,
vndt er gedächte Meppe auch zu occupiren.
Den frieden hielte man vor geschloßen!

Donnerstag den 27ten: May: 1647. <himmelfartsTag.>


Jn die kirche, vormittags, Theopoldj predigt
anzuhören, conjunctim cum uxore, liberis, & sororibus.


Extra: zu Mittage, Doctor Mechovius, Doctor Brandt,
vndt der Caplan Jonius.


Nachmittags wieder in die kirche, cum sororibus.

|| [[Handschrift: 76r]]


Gegen abendt, briefe geschrieben, dieweil
es postTag gewesen, nemlich: an die Stadt Frangk-
furth am Mayn, ringraziando, per il presente, ô
donativo, Jtem: an die Churfürstinn von Brandenburg
vndt an Madame Elizabeth.


Gott hat vnser allgemeines, vndt absonderliches ge-
beht, erhöret, vndt vnß, einen gnedigen schönen regen
beschehret. Seine Allmacht, vndt gühte, seye davor
gepreiset! Er wolle nicht ablaßen, vnß zu sege-
nen, hier zeitlich! vndt dorth ewiglich!


Je ne puis encores cesser, a plaindre, le cas la-
mentable, de mon pauvre innocent cheval Türcq,
pour l'avoir abbandonnè ainsy sans rayson,
m'ayant si fidellement servy, & suivy en
plüsieurs perils bravement, sans demeurer
en arriere <tant d'annèes>, en aulcüne necessitè & ie m'es-
tonne presque en cela, de moy mesme, ne pou-
vant oublier cest'animal, craignant;
que cela, ne me prefigüre encores, üne singü-
liere, & insigne calamitè, outre les souffertes.
Dieu vueille divertir, tous mauvais presages,
& leurs effects (quoy que meritèz) de nous, & de nostre mayson!

|| [[Handschrift: 76v]]


Tobias Steffegk von Kolodey, ist diesen
Nachmittag, glücklich, (Gott lob) von Leyden,
wiederkommen. hat mir gute zeitung von Meiner Söhne
gesundtheit gebracht, vndt das sie beyde, an
den Masern, (Gott seye gedangkt) genesen,
vndt leicht darvon kommen. Der alte Medicus,
Doctor Scrivelius, hat großen fleiß bey ihnen gethan.
Victor Amadeus hat glügk gehabt, das
er noch des alten Printzen von Vranien,
leichconduct, auß den fenstern zu Delfft,
sehen können, dann er eben an demselbigen
abendt, an gedachten Masern, krangk geworden,
vndt in wenig Tagen, genesen. Sie haben
beyde mir geschrieben, wie auch Er Spanheimius,
Hotton, Rulitius, la Riviere, vndt andere mehr.
Jnsonderheit aber auch außm haag, die Königinn,
die Churfürstin von Brandenburgk, die Princesse
Royalle, Madame de Brederode, freẅlein
Charlotte von hanaw, vndt auß Londen
der Churfürst Pfaltzgraff, sehr höflich.
Die Stadt Ambsterdam aber hat sich
sehr grob, vndt vnhöflich, erzeiget, vndt
eben, als wann Sie solcher angetragenen
ehre, nicht werth wehren?

|| [[Handschrift: 77r]]


Das leichbegängnüß des Printzen, soll 167 mille
ellen Tuch vndt be<o>y, hinweg genommen,
vndt 200000 ReichßThaler, gekostet haben,
darzu die herren Staden die helfte verehret.


Der friede mit Spannien, ist geschloßen.


Königßmarck nach eroberung der Vecht, hat
Fastenaw berennet. Der graf von Arch,
lebet noch, ist zu Tecklenburgk, vndt hat
nicht vhrsach, (weil er sein eüßerstes de-
voir, in der Vecht gethan, vndt schöne
stratagemata gebraucht seine<m> feindt,
abbruch zu thun,) an des Kaysers, viel weni-
ger an Gottes gnade, zu verzweifeln, vndt
sich selbst zu ermorden.


Der graf von Delmenhorst, ist darumb
Todtkrangk darnider gelegen, vndt sprach-
loß gewesen, auch schon vor Todt, gehalten worden,
weil er, mit dem General Königßmargk so stargk
gesoffen.


Au reste Tobias Steffeck von Kolodey n'a rien peü obtenir, pour
ma satisfaction, auprés de ces coeurs endür-
cis, & grossiers, lesquels ne respirent que le
gain, n'ayans ni charitè, nj religion,
& irritans la pacience divine, contre eux mesmes,
en cest Villasse d'Amsterdam, particülierement.

|| [[Handschrift: 77v]]


Pfaltzgraf Philips, ist zu Hamburgk, in meinung
volck vor die venezianer zu werben, dieweil er
sich nicht darf sehen laßen, im haag, wegen deß
endtleibten Frantzösischen Obrist leütenampts.
perge


Les Barons de Dhona, ont eü des competences,
a l'enterrement du Prince d'Orange, ayans voulü
passer pour contes, a cause dü tiltre de Burggrave,
qu'ils possedent anciennement, & (a ce qu'ils
disent, & que l'on m'a rapportè) depuis 800
ans, dü temps de Charles Maigne. Mais Monsieur
l'Electeur de Brandenbourg, ne voulant pas
entendre cela, les auroit rayè de la liste
des contes. Cela les offençant, ün d'iceux,
seroit allè parler, a l'Electeur, èstallant
l'Alliance, qu'ils avoyent maintenant avec
luy, et deduissant en sorte le tiltre de Burg-
grave, qu'iceluy estoit tiltre plüs de Prince
que de Conte, tèsmoing l'Electeur mesme, comme
celuy de Nürenberg, & l'Electeur de Saxe, comme
Burggrave de Magdebourg & de Meissen, (mais
i'ay veü des Bourggraves nobles & ignobles
porter ce tiltre d'Office aux baillages, au
Palatinat, & en Austriche) se recommendans a la bonne
grace de l'Electeur, & le priant de ne croyre au con-
seil de leurs ennemis, & mèsdisans, & leur laisser leur || [[Handschrift: 78r]]
Samstag den 29ten: May: 1647.
rang, estans si proches allièz, dü Prince d'Orange,
& de Son Altesse Electorale mesmes. L'Electeur auroit rèspondü
qu'il scavoit fort bien, quj ils estoyent, & ce que le
tiltre de Burggrave, en quelques lieux, signifioit.
Qu'il ne desiroit point, a la Haye, leur contester
leurs avantages, mais s'il estoit en son pays, á
Berlin, ou en Prüsse, il scavoit bien, ce, qu'il au-
roit a faire ou non? Que chascün devoit se
recognoistre. Qu'il croyoit bien, qu'anciennement
ils auroyent eü plüs de terres, & plüs de pays,
(car ils ont aussy parlè de cela a Son Altesse) mais
les changemens estoyent evidents, & l'hümi-
litè tousjours louable! Que comme personne
de coeur noble, ne mèspriseroit volontiers leur
pauvretè, aussy on ne les estimeroit autre-
ment, que selon leur degrè & rang convenable.


Ün autre des mesmes freres, seroit allè con-
tester avec le Colonel Borgsdorf, pour le mesme süjet,
desirant d'accorder avec la pointe de son èspèe,
tous ceux, quj ne le vouldroyent recognoistre pour tel,
ou donneroyent süjet a l'Electeur de les mèspriser.
Mais Borgsdorf, luy a rèspondü vertement,
& monstrè ce quj seroit convenable. Ainsy on
a laissè faire le rest, pour les competences, au Prince d'Orange[.]

|| [[Handschrift: 78v]]

Samstag den 29ten: May: 1647.


<Regen abermalß.>


Risposta vom Fürsten Friedrich, vndt vom Doctor Lentz, avec des
choses, dont ie m'ésbahis merveilleüsement,
c'est a dire dü changement, & variation des jügemens
hümains, corrompüs, par dons, & injüstice!
ou par preconceües opinions! Malheür!


Ein abermahlig schreiben per Cöhten, vom Tobias Steffeck von Kolodey
Numero 8 empfangen. Nun ist er aber (Gott lob) selber da.
perge


Conferentzen, mit dem CammerRaht, Doctor Mechovio.


Parvam ferendo injuriam; invitas magnam!


Abermahliges handtbrieflein von Zerbst, en
termes negatifs, touchant mon maistre d'hostel.

Sonntag den 30ten: May: 1647.


Jn die kirche, vormittags, conjunctim.


Extra: Doctor Mechovius, vndt der hofprediger.


Abermahliges von Jehna. Terminj ambidextrj.
perge


Nachmittags, wieder in die Catechismuspredigt, cum sororibus.


Numero 7 Schreiben von Oßnabrück hofnung zum friedens-
schluß: 1. in puncto religionis, & libertate conscientiæ.
2. in puncto Justitiæ & gravaminum. Jch wollte
aber wir hetten, im 1. punkt einen legatum Orthodoxum,
noch bey dieser handlung!


Mes pages, & lacquays, en partie, ont assistè á
ün baptesme de deux jümeaulx, d'ün fils, & d'üne fille.
Dieu y donne sa benediction!

|| [[Handschrift: 79r]]

Montag den 31. May: 1647.


A spasso con Madama in gartten.


Schreiben, von dem Fürsten von Dietrichstain,
von dem herren von Roggendorf, vndt von Mei-
nem Agenten zu Wien, Johann Sternbergk, in optj-
ma forma! Dieu vueille maintenjr la veritè!


Märtin Schmidt ist herkommen, <con speranze.>


Krahmer hat sich auch præsentiret, vndt
auß Frangkreich, viel referiret perge von Adolf
Börstel, vndt andern Frantzösischen sachen.
perge


Die iungen Aßeburger, zum Falckenstein,
fangen an, sich zu spreitzen, vndt nicht in ihres
vaters, zimliche <friedsahme> fußstapfen zu tretten, in deme
sie mir, vndt meinem bruder, an den gräntzen,
mit huten, Triften, vndt andern iurisdictionalien,
allerley händel machen.


Die avisen geben:


Daß der letzte hertzogk von Münsterbergk
zur Ölße, Carll Friederich, mit Todt abgangen seye.


Das der Ertzhertzogk Armentiers, baldt inne haben werde.


Daß der Printz von Condè Lerida, in Catalonien, belägert.


Daß Königßmarck vor Fastenaw liege, vndt Meppe inngleichem
zu erobern vermeine.


Das der König in Engellandt sich opinastrire.


Mit dem FriedensSchluß, gute hofnung seye!

|| [[Handschrift: 79v]]


Die Spannische flotte, soll eilf millionen reich,
abermalß zu Cadis angelanget sein.


Textapparat
a Im Original verwischt.
b Im Original "contre toute rayson, & apparence, & de l'avoir si pitoyablement abbandonnè, a" korrigiert in "& de l'avoir si pitoyablement abbandonnè, contre toute rayson, & apparence, a".
c Abkürzung nicht auflösbar.
d Die Wörter "landtschaft" und "diensten" sind im Original zusammengeschrieben.
e Die Jahreszahl ist ebenfalls zu streichen.
f Die Silben "zu" und "rügk" sind im Orignal getrennt voneinander geschrieben.

Kommentar
1 Person nicht ermittelt.
2 Io 10, 1-30.
3 Zitat nach Plut. Kimon 6,5 (ed. Blamire 1989, S. 36f.).
4 Identifizierung unsicher.
5 Zitat aus Hor. carm. 2,16,27f. (ed. Fink 2002, S. 120f.).
6 Zitat aus der zweiten Strophe des Kirchenliedes "Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ" im Lutherischen Gesangbüchlein (1638), S. 449.
7 Entweder Groß oder Klein Rosenburg.
8 Hier bezogen auf die gemeinsam mit dem jüngeren Bruder Friedrich ausgeübte Landesherrschaft.
9 Entweder Sophia Margaretha oder Dorothea Bathilde.
10 Personen nicht ermittelt.
11 Zitatanklang an Manlius: Loci communi, tom. 2, S. 290.
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abandonniren
verlassen, zurücklassen
abandonniren
aufgeben
abandonniren
im Stich lassen
abfolgen
herausgeben
Abfolgung
Herausgabe
Abschatzung
Abforderung von Geld oder Wertgegenständen, Erpressung von Lösegeld, Brandschatzung
accommodiren
sich anpassen, sich fügen, sich (gütlich) vergleichen
accommodiren
einrichten, ausstatten
accommodiren
zufriedenstellen, versorgen
Accord
Vereinbarung, Vergleich
Accord
Vertrag zur kampflosen Übergabe eines Ortes
accordiren
einen Vertrag schließen, sich einigen
accordiren
einen Ort mittels eines Vertrags (Akkords) übergeben
accordiren
übereinstimmen, einig sein, zustimmen
accordiren
übereinstimmend machen, vergleichen
accordiren
vertraglich zubilligen
admittiren
gestatten, zulassen
Agent
(diplomatischer) Geschäftsträger
approbiren
billigen
aufschlagen
zurückschlagen, in die Flucht schlagen, besiegen
aufschlagen
(den Preis) erhöhen
Avis
Mitteilung, Nachricht, Zeitung
Beilager
Hochzeit, Feierlichkeit anlässlich der Vermählung (ursprünglich: Beischlaf als Vollzugsakt der Eheschließung)
beschreiben
schriftlich ein- oder vorladen
beschreiben
auftragen, befehlen, vorschreiben
besorgen
befürchten, fürchten
Boy
leichtes tuchartiges Gewebe
Breite
Fläche, auf der z. B. Getreide zum Trocknen ausgebreitet ist
Breite
Feld
Calumnie
falsche Beschuldigung, Verleumdung
cediren
weichen, nachgeben
cediren
abtreten, übereignen
Comitat
Begleitung, Gefolge, Geleit
comportiren
sich verhalten, sich benehmen
Confect
durch Einkochen von Früchten, Gewürzen, Honig usw. hergestellte Süßigkeit (auch als Arzneimittel verwendet)
confirmiren
bestätigen
contentiren
zufriedenstellen
Continuation
Fortdauer, Fortsetzung
Continuation
erneuter/fortgesetzter Bericht
continuiren
(an)dauern
continuiren
fortfahren, fortsetzen
continuiren
weiter berichtet werden
Convoy
Begleitung, Begleitschutz
defendiren
verteidigen
Difficultet
Schwierigkeit
difficultiren
erschweren
difficultiren
ablehnen, kritisieren
difficultiren
sich widersetzen
Dilation
Aufschub
Dimission
Entlassung, Beurlaubung, Verabschiedung
dimittiren
entlassen, (förmlich) verabschieden, beurlauben, entsenden
Discretion
Geldzahlung nach Belieben
Discretion
freies Ermessen/Gutdünken
disponiren
(jemanden zu etwas) bewegen
disponiren
anordnen, einrichten
disponiren
etwas verteilen, über etwas verfügen
divertiren
unterhalten, zerstreuen
divertiren
ablenken
divertiren
abwenden, entfernen
Ehegeld
Mitgift, Aussteuer, Morgengabe (Gabe des Mannes an die neue Ehefrau am Morgen nach der Hochzeit zum Zeichen, dass sie als Jungfrau in die Ehe gegangen sei)
ehehaft
berechtigt, triftig, rechtmäßig, schlüssig
E(h)r
durch Höherstehende gebrauchter Titel für vornehme, besonders geistliche Personen
ein
ungefähr
Eingriff
Schmälerung eines Rechtes, Rechtsverletzung
elaboriren
ausarbeiten
Exorbitanz
Überschreitung des Maßes, Übergriff
Fourierzettel
Quartier- oder Versorgungsliste
Friedenstractat
Friedensverhandlung
genung
genug
Gießbecken
Handwaschbecken
Handbrieflein
kleines Handschreiben
Hetzer
Jäger (in einer Hetzjagd)
Hilaritet
Heiterkeit
Hut
Weideplatz und Weiderecht
im Armbrust liegen
lange zögern, sich unschlüssig verhalten
incarceriren
einkerkern
Informat
eingeholtes Rechtsgutachten
inhibiren
verbieten
inhibiren
verhindern, unterbinden
insinuiren
(ein Schriftstück) einhändigen, übergeben, zustellen
insinuiren
sich beliebt machen, sich einschmeicheln
insinuiren
andeuten, durchblicken lassen, (heimlich) hinterbringen
invehiren
schimpfen, wettern
invitiren
einladen
Jubilate
dritter Sonntag nach Ostern
Jurisdictionalie
rechtsprechende Gewalt, Gerichtsbarkeit
Kläger
Trauernder
kriegen
Krieg führen
kriegen
bekriegen
Landrechnungstag
Tag der jährliche Rechnungslegung über die Einnahmen und Ausgaben eines Landes
Landschaft
Landstände
Losament
Unterkunft, Wohnraum
Magnificenz
Herrlichkeit
Malediction
Verfluchung, Verwünschung
Maleficant
Straftäter, Verbrecher
Malefizperson
Straftäter(in), Verbrecher(in)
Mark
Gewichtseinheit für Gold und Silber
Memorie
Erinnerung, Andenken
Memorie
Gedächtnis, Erinnerungsvermögen
montiren
ausrüsten, ausstaffieren
Mundkoch
Koch, der allein für die herrschaftliche Tafel Speisen zubereitet
Oberstelle
erste Stelle, Vortritt
Oblation
Geschenk
occurriren
entgegenlaufen
opiniastriren
hartnäckig auf etwas bestehen/beharren
Ordinaravis
gewöhnliche/regelmäßige Mitteilung, Nachricht oder Zeitung
Partie
Streifkorps (kleinere Truppenabteilung, die meist auf Kundschaft oder zum Einbringen von Geld, Lebensmitteln und Furage entsandt wurde)
Partie
Kriegspartei (reguläre Truppenabteilung)
Partie
(sich gegenüberstehende) Seite, Partei
Partie
eine gewisse Anzahl oder eine Gruppe von Dingen oder Personen gleicher Art
poculiren
zechen
präsentiren
schenken, als Geschenk geben
präsentiren
beschenken
prävaliren
schadlos halten
prävaliren
dem Übergewicht beugen
prävaliren
überwiegen, vorherrschen, dominieren
principal
wichtigst, bedeutendst
Proveditor
Titel der Verwaltungsvorstände (vor allem der Provinzen) in der Republik Venedig
quittiren
verlassen
quittiren
überlassen
quittiren
aufgeben
quittiren
entlassen
Recepisse
Empfangsschein, Empfangsbestätigung
reconciliiren
aussöhnen
recuperiren
zurückerobern
recuperiren
wiedererwerben, wiedererlangen
Reformation
Abdankung (auch Neugliederung) von Truppen
Reformation
Wiederherstellung von als bewährt, authentisch besser empfundenen Gegebenheiten mit dem Ziel der Verbesserung bestehender Vehältnisse
Relation
Bericht
rescribiren
zurückschreiben, antworten
rescribiren
eine Verfügung erlassen, anordnen
restiren
schulden, schuldig sein
restiren
übrig sein, übrig bleiben
spreizen
sich sperren, Widerstand leisten
stilisiren
schriftlich darstellen
Stück
Geschütz, Kanone
Stück
(einzelner zählbarer) Gegenstand, (einzelne) Sache, (einzelnes) Objekt
Succeß
Erfolg, glücklicher Ausgang
Tagefahrt
Termin (an dem man z. B. vor Gericht erscheinen oder bestimmte Gelder bezahlen muss)
Teil
Partei, Seite
Temeritet
Unbesonnenheit, Verwegenheit, Mutwille
Tergiversation
Ausflucht, listige Verzögerung
terriren
erschrecken, in Furcht versetzen
torquiren
foltern
Tractament
Behandlung
Tractament
Bewirtung, Verpflegung
tractiren
(ver)handeln
tractiren
bewirten
tractiren
misshandeln
tractiren
behandeln
Trompter
Trompeter
undecidirt
unbestimmt, unentschieden
Urfriede
feierlicher Friedensschwur
Uriasbrief
Unglücksbrief (benannt nach der biblischen Überlieferung, in der König David die Ermordung von Urias anordnete, um seinen Ehebruch mit dessen Frau zu verbergen)
valediciren
Lebewohl sagen, Abschied nehmen, verabschieden
verehren
schenken
verehren
beschenken
Verehrung
Beschenkung, Geschenk
vergeben
vergiften
vergeben
mit schlechter/schädlicher Absicht geben
vergeben
eine Sache aufgeben
victorisiren
siegen, siegreich sein
Violation
Verletzung
Volk
Truppen
Vorbewußt
Vorwissen
Wind
Windhund (großer schlanker Jagdhund)
zeitlich
rechtzeitig
zeitlich
früh, zeitig
zeitlich
vorzeitig
Zeitung
Nachricht
Fürstin Anna Ursula von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb. 1645
gest. 1647
Anm.: Tochter des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670) und Nichte Christians II..
Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb. 1613
gest. 1670
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1630-1635 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1634/35 schwedischer Obrist; ab 1635 alleinregierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode; hessisch-kasselischer Generalmajor (1637-1641) und Obrist (1640/41); seit 1660 Senior des Hauses Anhalt; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stetsgrünende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Johanna Elisabeth von Anhalt-Bernburg-Harzgerode
Geburtsname: Gräfin Johanna Elisabeth von Nassau-Hadamar

geb. 1619
gest. 1647
Anm.: Tochter des Grafen Johann Ludwig von Nassau-Hadamar (1590-1653); seit 1642 Ehe mit Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Wilhelm von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb. 1643
gest. 1709
Anm.: Sohn des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670) und Neffe Christians II.; seit 1670 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Fürstin Angelika von Anhalt-Bernburg

geb. 1639
gest. 1688
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg

geb. 1599
gest. 1656
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unveränderliche"); Kurzbiographie im Rahmen dieser Edition unter http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=15.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Dorothea Bathilde von Anhalt-Bernburg

geb. 1617
gest. 1656
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; nach 1631 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Gastfreie"); seit 1634 Angehörige der Noble Académie des Loyales.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Eleonora Hedwig von Anhalt-Bernburg

geb. 1635
gest. 1685
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1673 Kanonissin und seit 1683 Dekanissin des reichsunmittelbaren Stifts Gandersheim.

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Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1603
gest. 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1628 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Künstliche").

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Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb. 1632
gest. 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Ernesta Augusta von Anhalt-Bernburg

geb. 1636
gest. 1659
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg

geb. 1642
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Maria von Anhalt-Bernburg

geb. 1645
gest. 1655
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Sibylla Elisabeth von Anhalt-Bernburg

geb. 1602
gest. 1648
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; ab 1617 Angehörige der Noble Académie des Loyales; seit 1620 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Tröstende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb. 1634
gest. 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau

geb. 1596
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1618-1643 gemeinsam mit seinem Bruder Georg Aribert (1606-1643) regierender, danach alleinregierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1653 zugleich Senior des Hauses Anhalt; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchdringende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Juliana von Anhalt-Dessau

geb. 1626
gest. 1652
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660).
Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Bernburg

geb. 1615
gest. 1673
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; 1651-1660 Ehe mit Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); ab 1631 Angehörige der Noble Académie des Loyales; seit 1643 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Wohltätige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen

geb. 1579
gest. 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1600 Aufnahme in die Florentiner Accademia della Crusca ("L'Acceso"); seit 1606 regierender Fürst von Anhalt-Köthen; 1631-1635 schwedischer Statthalter des Erzstifts Magdeburg und des Hochstifts Halberstadt; 1617 Mitbegründer und bis zu seinem Tod erstes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nährende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst August von Anhalt-Plötzkau

geb. 1575
gest. 1653
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; Verzicht bei der Landesteilung von 1603/06 für eine finanzielle Abfindung von 300.000 Talern auf ein eigenens Teilfürstentum; ab 1611 Regent im Amt Plötzkau unter Bernburger Landeshoheit; seit 1630 Senior des Hauses Anhalt; 1621-1642 zugleich vormundschaftlicher Regent für seinen Neffen, Fürst Johann VI. von Anhalt-Zerbst (1621-1667); 1650-1653 zugleich vormundschaftlicher Regent für seinen Neffen Fürst Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen (1638-1665); ab 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sieghafte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Emanuel von Anhalt-Plötzkau
Fürst Emanuel von Anhalt-Köthen

geb. 1631
gest. 1670
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; ab 1657 in schwedischen Kriegsdiensten; 1659/60 in dänischer Gefangenschaft; 1662 Teilnahme am venezianischen Feldzug gegen die Türken; 1665-1669 zusammen mit seinem Bruder Lebrecht herrschender und seit 1669 alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strebende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Ernst Gottlieb von Anhalt-Plötzkau

geb. 1620
gest. 1654
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1653 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Lebrecht (1622-1669) und Emanuel (1631-1670) in Plötzkau; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Starke").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Johanna von Anhalt-Plötzkau

geb. 1618
gest. 1676
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1660 Dekanissin des reichsunmittelbaren Stifts Quedlinburg; seit 1643 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Wissende").
Fürst Lebrecht von Anhalt-Plötzkau
Fürst Lebrecht von Anhalt-Köthen

geb. 1622
gest. 1669
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Emanuel (1631-1670) in Plötzkau; ab 1665 zusammen mit seinem Bruder Emanuel regierender Fürst von Anhalt-Köthen; seit 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Angenehme").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Sibylla von Anhalt-Plötzkau
Geburtsname: Gräfin Sibylla zu Solms-Laubach

geb. 1590
gest. 1659
Anm.: Tochter des Grafen Johann Georg zu Solms-Laubach (1547-1600); 1618-1653 Ehe mit Fürst August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); ab 1621 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Gläubige"); seit 1622 Angehörige der Noble Académie des Loyales.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Johann VI. von Anhalt-Zerbst

geb. 1621
gest. 1667
Anm.: Sohn des Fürsten Rudolf von Anhalt-Zerbst (1576-1621) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1621-1642 unter Vormundschaft des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); trotzdem ab 1633 Erziehung in Oldenburg unter dem Einfluss seiner lutherischen Mutter Fürstin Magdalena (1585-1657); seit 1642 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; danach schrittweiser Konfessionswechsel seines Landes zum Luthertum; ab 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgestalte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Magdalena von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Gräfin Magdalena von Oldenburg

geb. 1585
gest. 1657
Anm.: Tochter des Grafen Johann VII. von Oldenburg (1540-1603); 1612-1621 Ehe mit Fürst Rudolf von Anhalt-Zerbst (1576-1621); danach Leben in Wittenberg bzw. Oldenburg (1633-1642); seit 1642 Witwensitz in Coswig (Anhalt).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Rudolf von Anhalt-Zerbst

geb. 1576
gest. 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; seit 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Süße").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Anhalt, Haus
Fürsten von Anhalt

Anm.: Reichsfürstengeschlecht aus der Dynastie der Askanier.Weiterführende Informationen in der NDB
Graf Prosper von Arco

geb. 1615
gest. 1679
Anm.: Sohn des Grafen Johann Baptist von Arco (1588-1628); kaiserlicher Obrist, Generalfeldwachtmeister (1649) und Feldzeugmeister (1674); ab 1650 kaiserlicher Kämmerer; seit 1665 auch kurbayerischer Feldzeugmeister.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gräfin Sibylla Julia von Arco
Geburtsname: Gräfin Sibylla Julia von Bentheim-Tecklenburg

geb. 1615
gest. 1647
Anm.: Tochter des Grafen Adolf von Bentheim-Tecklenburg (1577-1623); seit 1643 Ehe mit Graf Prosper von Arco (1615-1679).
August von der Asseburg

geb. 1617
gest. 1658
Anm.: Sohn des Busso von der Asseburg (1586-1646); Erbherr auf Falkenstein (Unterharz).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Busso von der Asseburg

geb. 1586
gest. 1646
Anm.: Sohn des August von der Assenburg (1545-1604); Erbherr auf Falkenstein (Unterharz), Neindorf und Pesekendorf.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Ernst Ludolf von der Asseburg

geb. 1620
gest. 1651
Anm.: Sohn des Busso von der Asseburg (1586-1646); Erbherr auf Pesekendorf.
Johann Bernhard von der Asseburg

geb. 1630
gest. 1682
Anm.: Sohn des Busso von der Asseburg (1586-1646); Erbherr auf Falkenstein (Unterharz) und Meisdorf; Domherr und Subsenior in Halberstadt.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Ludwig (3) von der Asseburg

geb. 1622
gest. 1673
Anm.: Sohn des Busso von der Asseburg (1586-1646); ab 1651 Erbherr auf Neindorf; seit 1660 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchleuchtende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Georg Banse

geb. 1605
gest. 1670
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgers, Sattelfreihofbesitzer und späteren anhaltisch-zerbstischen Kammermeisters Johann Banse d. J. (1578-1636); um 1639/41 Bernburger Freisasse (Besitzer eines Sattelfreihofs); Erbsasse auf Güsten und Quenstedt; seit 1646 fürstlicher Amtsrat (noch 1653); 1646-1650 daneben Stadtvogt in Bernburg.
Herzog Ferdinand (2) von Bayern
Erzbischof und Kurfürst Ferdinand von Köln
Bischof Ferdinand von Lüttich
Bischof Ferdinand von Hildesheim
Bischof Ferdinand von Münster
Bischof Ferdinand von Paderborn

geb. 1577
gest. 1650
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1612 Erzbischof und Kurfürst von Köln sowie Bischof von Lüttich, Hildesheim und Münster; seit 1618 auch Bischof von Paderborn.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Kurfürst Maximilian I. von Bayern
Herzog Maximilian I. von Bayern

geb. 1573
gest. 1651
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1597 regierender Herzog von Bayern; Oberhaupt der 1609 gegründeten Katholischen Liga; 1623 Verleihung der (ehemals Pfälzer) Kurwürde durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637), endgültig bestätigt im Westfälischen Frieden; seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Philipp (1) Beckmann

geb. ca. 1592
gest. 1666
Anm.: Sohn des Zscheppliner Pfarrers Andreas Beckmann (gest. 1612); 1620-1625 Pfarrer in Kirchenthumbach; 1625 Vertreibung aus der Oberpfalz; 1626-1638 Pfarrer in Radisleben; 1638-1644 Superintendent in Coswig/Anhalt; seit 1645 Pfarrer in Quellendorf; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 212.
Thomas Benckendorf

gest. vor 1658
Anm.: Sohn des Prof. Martin Benckendorf (1545-1621) in Frankfurt/Oder; 1623 Studium in Frankfurt/Oder; 1627/28 Kammer- und Küchenschreiber, seit 1628 Kammerschreiber und Kammerdiener sowie 1635-1647 Geheimsekretär des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1637-1646 zudem Amtmann von Bernburg; ab 1647 kurbrandenburgischer Gerichtsverwalter in Wittstock (noch 1649); seit 1653 "Kastner" in Cottbus.
Gräfin Johanna Dorothea von Bentheim-Tecklenburg-Limburg
Geburtsname: Fürstin Johanna Dorothea von Anhalt-Dessau

geb. 1612
gest. 1695
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1636-1674 Ehe mit Graf Moritz von Bentheim-Tecklenburg-Limburg (1615-1674).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Moritz von Bentheim-Tecklenburg-Limburg

geb. 1615
gest. 1674
Anm.: Sohn des Grafen Adolf von Bentheim-Tecklenburg (1577-1623); seit 1624 regierender Graf von Tecklenburg und Limburg sowie Herr von Rheda (bis 1634 unter Vormundschaft).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gräfin Anna Amalia von Bentheim und Steinfurt
Geburtsname: Gräfin Anna Amalia von Isenburg-Büdingen

geb. 1591
gest. 1667
Anm.: Tochter des Grafen Wolfgang Ernst I. von Isenburg-Büdingen (1560-1633); 1608-1643 Ehe mit Graf Arnold Jobst von Bentheim und Steinfurt (1580-1643).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johann von Bergen

geb. 1604
gest. 1680
Anm.: Sohn von Bernd von Bergen (ca. 1567-1623) auf Güsten; Hausbesitzer in der Bernburger Talstadt; Erbherr auf Ilberstedt; bis 1637 kaiserlicher oder kursächsischer Quartiermeister; um 1637/42 Sekretär des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); seit 1642 anhaltischer Obereinnehmer (noch 1649).
Gabriel von Bergk

Anm.: Flämischer Adliger; um 1638/41 im Dienst des Fürsten Karl Eusebius von Liechtenstein (1611-1684).
Curt Ernst von Berlepsch

geb. 1588
gest. 1659
Anm.: Sohn des Curt Thilo von Berlepsch (1540-1589); Erbherr auf Großurleben, Thamsbrück und Eichenzell sowie Großengottern; Pfandinhaber des gräflich-stolbergischen Amts Roßla.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johann Berndt

Anm.: 1629/30 Hof- und Quartiermeister des kaiserlichen Obristen Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632); danach möglicherweise im Dienst von dessen Bruder Christian II.
Albrecht von Biedersee

gest. 1653
Anm.: Sohn des Georg von Biedersee (gest. 1606); Erbherr auf Ilberstedt.
Georg Heinrich von Biedersee

geb. 1623
gest. nach 1655
Anm.: Sohn des Albrecht von Biedersee (gest. 1653); Erbherr auf Amesdorf; seit 1639 Page der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); danach bis 1648 Edelknabe ihres Gemahls Christian II.; später bis 1653 Mitglied der kurbrandenburgischen Leibgarde.
Matthias von Biedersee

geb. 1601
gest. 1664
Anm.: Sohn des Georg von Biedersee (gest. 1606); Erbherr auf Ilberstedt; langjähriger Kriegskommissar des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); ab 1650 Aufseher über die Ämter des Teilfürstentums Anhalt-Köthen; seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Niederlegende").
N. N. Blumentrost

Anm.: Zunächst im Dienst des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); um 1647 dänischer Hauptmann.
Cuno Ordemar von Bodenhausen

geb. 1598
gest. 1654
Anm.: Sohn des Melchior von Bodenhausen (1560-1624); Erbherr auf Bodenhausen, Niedergandern, Görzig und Rhode; anhaltischer Landrat und Kriegskommissar; mehrfach Gesandter der Fürsten von Anhalt; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bequeme").

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Kaspar Böke
Kaspar Böckmann

Anm.: Geboren in Holstein; um 1646/56 Gärtnermeister und fürstlicher Schlossgärtner in Bernburg.
Adolf von Börstel

geb. 1591
gest. 1656
Anm.: Sohn des Bernburger Oberhauptmannes Curt von Börstel (1549-1618); ab ca. 1609 Agent der Fürsten von Anhalt und anderer protestantischer deutscher Reichsfürsten am französischen Königshof; später auch königlicher Kammerherr in Paris; seit 1646 Herr von Rieux (Oise).
Ernst Gottlieb von Börstel

geb. 1630
gest. 1687
Anm.: Sohn des kurbrandenburgischen Rats Ludwig von Börstel (ca. 1585-1631); 1639-1649 Page des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ca. 1650/51-1660 Kammerjunker der verwitweten Kurfürstin Elisabeth Charlotte von Brandenburg (1597-1660); zudem Leutnant (1656), Hauptmann (1657) und Obristleutnant (1664) der kurfürstlichen Leibgarde; ab 1660 Kammerjunker und 1662-1675 Oberschenk des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688); daneben kurbrandenburgischer Obristwachtmeister (1671) Obrist (1676) und Generalwachtmeister (1684); 1675-1678 Schlosshauptmann in Cölln a. d. Spree; 1680-1683 kurbrandenburgischer Kriegsrat; seit 1682 Amtshauptmann von Wolmirstedt und Wanzleben; ab 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anreizende"); vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 434f.

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Georg Friedrich von Börstel

geb. ca. 1627
gest. 1688
Anm.: Sohn des kurbrandenburgischen Rats Ludwig von Börstel (ca. 1585-1631); zunächst kurbrandenburgischer Kammerjunker; ab 1651 Hof- und Kammergerichtsrat; 1654-1665 mehrfach diplomatische Missionen; zudem seit 1673 Amtshauptmann von Beeskow und Storkow; außerdem Appellationsgerichtsrat in Ravensberg; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 435f.

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Hans Ernst von Börstel

geb. ca. 1585/90
gest. 1654
Anm.: Sohn des anhaltischen Rats Ernst von Börstel (ca. 1560-1623?); Erbherr auf Westeregeln; zunächst hessisch-kasselischer Rat; 1622 Hofjunker und 1623/24 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg, danach auch für dessen Bruder Ernst (1608-1632); ab 1633 anhaltisch-bernburgischer Rat und Amtshauptmann von Harzgerode (noch 1649); seit 1634 zudem Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); zuletzt Hauptmann von Schloss und Amt Hoym; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittere").

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Sibylla Henrietta von Börstel
Geburtsname: Sibylla Henrietta von Erlach

geb. 1646
gest. 1686
Anm.: Tochter des August Ernst von Erlach (1616-1684); Ehe mit Wilhelm von Börstel (1646-1697).
Gaston de Bourbon
Duc Gaston d' Anjou
Duc Gaston d' Orléans
Duc Gaston de Chartres
Duc Gaston d' Montpensier
Duc Gaston d' Saint-Fargeau
Duc Gaston de Valois
Duc Gaston d' Alençon

geb. 1608
gest. 1660
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und ältester lebender Bruder ("Monsieur") von Ludwig XIII. (1601-1643); 1608-1640 Duc d'Anjou; ab 1626 Duc d'Orléans et de Chartres; seit 1627 Duc de Montpensier et de Saint-Fargeau; 1630-1650 und ab 1652 Duc de Valois; seit 1643 Lieutenant-général du royaume; ab 1646 Duc de Alençon; 1648-1653 wiederholter Parteiwechsel während der Fronde.

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Henri II de Bourbon
Prince Henri II de Condé
Duc Henri IV d' Albret
Duc Henri II de Bellegarde
Duc Henri II de Châteauroux
Duc Henri II d' Enghien
Duc Henri II de Montmorency

geb. 1588
gest. 1646
Anm.: Sohn des Henri I de Bourbon, Prince de Condé (1552-1588); ab 1588 Prince de Condé; 1588-1606 Duc d'Enghien; 1612-1620 Vice-roi de Nouvelle-France; 1616/17 und seit 1619 Gouverneur des Berry; ab 1631 auch Gouverneur der Bourgogne; seit 1632 Duc de Châteauroux, de Montmorency, d'Albret et de Bellegarde; ab 1643 Grand maître, Grand veneur und Grand louvetier de France.

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Louis II de Bourbon
Prince Louis II de Condé
Duc Louis II de Bourbon
Duc Louis II de Montmorency
Duc Louis II de Bellegarde
Duc Louis II de Châteauroux
Duc Louis d' Albret
Duc Louis II d' Enghien

geb. 1621
gest. 1686
Anm.: Sohn des Henri II de Bourbon, Prince de Condé (1588-1646); 1621-1646 Duc d'Enghien; 1643-1675 französischer Lieutenant-général; ab 1646 Prince de Condé sowie Duc d'Albret (bis 1651), de Bellegarde et de Châteauroux; Gouverneur der Bourgogne (1646-1650) und von Berry (1647-1650); 1647-1654 Grand maître de France; seit 1650 Duc de Montmorency; 1651-1653 militärischer Führer der Fronde; 1653 Todesurteil in Abwesenheit und Flucht in die Spanische Niederlande; 1654-1659 spanischer General; 1659 Amnestie und Rückkehr nach Frankreich; 1661-1667 Duc de Bourbon.

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Gräfin Margaretha Juliana Brahe
Geburtsname: Margaretha Juliana Wrangel

geb. 1642
gest. 1701
Anm.: Tochter des Carl Gustav Wrangel (1613-1676); 1660-1690 Ehe mit Graf Nils Brahe (1633-1690).
Kurfürstin Elisabeth Charlotte von Brandenburg
Herzogin Elisabeth Charlotte in Preußen
Geburtsname: Pfalzgräfin Elisabeth Charlotte von Pfalz-Simmern

geb. 1597
gest. 1660
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); 1616-1640 Ehe mit Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); seit 1650 Witwensitz in Crossen an der Oder.

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Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Herzog Friedrich Wilhelm in Preußen

geb. 1620
gest. 1688
Anm.: Sohn des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 Kurfürst von Brandenburg sowie Herzog in Preußen; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Untadeliche"); ab 1654 Ritter des Hosenbandordens.

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Kurfürstin Louise Henrietta von Brandenburg
Geburtsname: Gräfin Louise Henrietta von Nassau-Dillenburg

geb. 1627
gest. 1667
Anm.: Tochter des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); seit 1646 Ehe mit Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688).

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Johann (2) Brandt

geb. 1604
gest. 1672
Anm.: Sohn des Tirschenreuther Kantors Bartholomäus Brandt (gest. 1611); Studium in Erfurt (1623) und Altdorf (nach 1630 Promotion zum Dr. med.); ursprünglich Arzt in Reichenbach/Vogtland (noch 1630); ab 1632 kriegsbedingt in Bernburg, dort baldige Bestallung zum Stadtphysikus; (vor 1637) bis November 1649 Leibarzt des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg und spätestens seit 1647 auch dessen Rat; ab Ostern 1650 Hofarzt des Fürsten Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen (1638-1665) und von dessen verwitweten Mutter Sophia (1599-1654); vgl. Wolfram Kaiser / Arina Völker: Universität und Physikat in der Frühgeschichte des Amtsarztwesens, Halle (Saale) 1980, S. 38.
Louise Christina van Brederode
Geburtsname: Gräfin Louise Christina zu Solms-Braunfels

geb. 1606
gest. 1669
Anm.: Tochter des Grafen Johann Albrecht I. zu Solms-Braunfels (1563-1623); 1638-1655 Ehe mit Jan Wolfert van Brederode (1599-1655).

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Heinrich (1) von Bünau

geb. ca. 1590
gest. 1660
Anm.: Sohn des Heinrich von Bünau (1544-1593) auf Pahren; Erbherr auf Friedeburg und Pahren; Kammerjunker der Äbtissin Anna Sophia (1619-1680) und Oberforstmeister im reichsunmittelbaren Stift Quedlinburg.
Konrad Alexander Magnus von Burgsdorff

geb. 1595
gest. 1652
Anm.: Sohn des Alexander Magnus von Burgsdorff (1567-1620); Erbherr auf Goldbeck, Buckow, Oberstorf und Groß-Machenow; ab 1609 gemeinsame Erziehung mit Kurprinz Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640) am Berliner Hof; 1614-1617 erste militärische Erfahrungen; ab 1620 Capitain der kurfürstlichen Leibgarde; seit 1623 Obristleutnant des brandenburgischen Reiterkontingents im Obersächsischen Kreisheer; ab 1626 Kommandeur des kurfürstlichen Leibregiments zu Fuß; seit 1631 kurbrandenburgischer Kriegsrat und Obrist; als Gegner des Grafen Adam von Schwarzenberg (1584-1641) zeitweise Verbannung als Kommandant nach Küstrin (Oktober 1638); 1642-1652 Geheimer Rat und erster Minister, kurfürstlicher Oberkammerherr (Oberkämmerer) und Oberkommandant aller kurmärkischen Festungen; Johanniterkomtur zu Lagow; ab ca. 1651 Dompropst in Halberstadt; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Einfältige").

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Friedrich von Cachedenier

geb. 1608
gest. 1675
Anm.: Sohn des französischen Obristen Daniel von Cachedenier; 1627-1631 Studium in Wittenberg; 1631-1637 in sächsisch-altenburgischen Kriegsdiensten; 1643-1645 Landeshauptmann in der Grafschaft Sondershausen; ab 1645 Hofmeister und seit 1668 Geheimer Rat der Äbtissin Anna Sophia von Quedlinburg (1619-1680); daneben ab 1650 Domkanoniker, seit 1653 Kapitular und ab 1670 Domscholaster in Naumburg.

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Chrysostomus Cöler
Chrysostomus Köhler

geb. 1607
gest. 1664
Anm.: Sohn des Hildesheimer Guardians und Münzmeisters Gerhard Köhler; Studium in Rostock, Rinteln und Marburg (dort Promotion zum Dr. jur.); braunschweigisch-wolfenbüttelischer Hofrat (ab 1644) und vermutlich Vizekanzler (seit 1661); 1646-1648 Gesandter des Herzogs August (d. J.) von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579-1666) auf dem Westfälischen Friedenskongress.

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Anne de Croÿ
Comtesse Anne de Fontenoy-le-Château et Bayon
Geburtsname: Herzogin Anna von Pommern-Stettin

geb. 1590
gest. 1660
Anm.: Tochter des Herzogs Bogislaw XIII. von Pommern-Stettin (1544-1606); 1619/20 Ehe mit Ernest de Croÿ, Comte de Fontenoy-le-Château et Bayon (1583-1620); danach Leben in Straßburg (1620-1622), Stettin (1622-1637), Stolp (1637-1656) und Rügenwalde (seit 1656).

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Herzog Ernst Bogislaw von Croÿ
Administrator Ernst Bogislaw von Cammin

geb. 1620
gest. 1684
Anm.: Sohn des Ernest de Croÿ, Comte de Fontenoy-le-Château et Bayon (1583-1620); ab 1624 Herzog von Croÿ; Erbe des persönlichen Besitzes der 1637 im Mannesstamm ausgestorbenen Herzöge von Pommern (Greifen); 1637-1650 Administrator des Hochstifts Cammin; 1665-1678 kurbrandenburgischer Statthalter von Hinterpommern; 1684 kurfürstlicher Statthalter des Herzogtums Preußen.

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Prinz Christian von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian von Schleswig-Holstein

geb. 1603
gest. 1647
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); Erbprinz von Dänemark und Norwegen.

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König Christian IV. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian IV. von Schleswig-Holstein

geb. 1577
gest. 1648
Anm.: Sohn des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); ab 1588 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein (bis 1593 unter Vormundschaft); seit 1603 Ritter des Hosenbandordens.

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Joachim Otto von Dannenberg

geb. 1599
gest. 1647
Anm.: Sohn des Christoph von Dannenberg (gest. 1626); Erbherr auf Breselenz und Lüchow; schwedischer Rittmeister (um 1632/34), Obristleutnant und Obrist (seit 1644); 1632 Begleiter des Herzogs Ernst Günther von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1609-1689); 1640-1642 braunschweigisch-lüneburgischer Obrist.

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Graf Magnus Gabriel De la Gardie af Läckö

geb. 1622
gest. 1686
Anm.: Sohn des schwedischen Reichsmarschalls Graf Jakob Pontusson De la Gardie (1583-1652); schwedischer Obrist (1645), General (1648) und Reichsmarschall (1651); 1646 Sondergesandter in Frankreich; seit 1647 Reichsrat; 1648-1650 Gouverneur des Meißnischen Estats zu Leipzig; 1649-1651 und 1655-1657 Generalgouverneur von Schwedisch-Livland; 1651 Hofmarschall; 1652 Reichskammerrat und Präsident des Kammerkollegiums; 1652-1660 Reichsschatzmeister; 1660-1680 Reichskanzler; 1680-1684 Reichsdrost.

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Gräfin Maria Euphrosina De la Gardie af Läckö
Geburtsname: Pfalzgräfin Maria Euphrosina von Pfalz-Zweibrücken-Kleefeld

geb. 1625
gest. 1687
Anm.: Tochter des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Zweibrücken-Kleeburg (1589-1652); 1647-1686 Ehe mit Graf Magnus Gabriel De la Gardie af Läckö (1622-1686).

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Christoph Martin von Degenfeld

geb. 1599
gest. 1653
Anm.: Sohn des Konrad von Degenfeld (gest. 1600); 1619 Dienst in der Leibkompanie zu Pferd des Markgrafen Karl von Baden-Durlach (1598-1625); 1621-1630 in kaiserlich-ligistischen Kriegsdiensten, ab 1622 als Obristwachtmeister; 1632/33 schwedischer Obrist; 1635-1642 Colonel général de la cavallerie étrangère im franzsösischen Heer; 1642-1649 venezianischer Reitergeneral; seit 1645 auch Generalgouverneur von Dalmatien und Albanien.

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Ferdinand von Degenfeld

geb. 1629
gest. 1710
Anm.: Sohn des Christoph Martin von Degenfeld (1599-1653); ca. 1645-1648 in venezianischen Kriegsdiensten unter seinem Vater; 1648 Verlust des Augenlichts im Kampf gegen die Türken; ab 1660 kurpfälzischer Regierungs- und Kriegsrat; seit 1665 Geheimer Rat und Statthalter über die Pfalz.

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Graf bzw. Fürst Maximilian von Dietrichstein

geb. 1596
gest. 1655
Anm.: Sohn des Grafen Sigmund von Dietrichstein (1560-1602); ab 1614 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1622-1637 Obersthofmeister der Kaiserin Eleonora (1598-1655); seit 1651 kaiserlicher Obersthofmeister sowie Mitglied und Präsident des Geheimen Rates; 1629 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Joachim Döring

geb. 1595
gest. 1658
Anm.: Um 1634 Bauherr, dann Ratskämmerer sowie seit 1636 Bürgermeister der Bernburger Talstadt (1636, 1640, 1643, 1645/46, 1649, 1652/53, 1655 und 1658 regierend); vgl. Volker Ebersbach: Geschichte der Stadt Bernburg, Bd. 1, Dessau 1998, S. 237.
Burggraf Achatius von Dohna

geb. 1581
gest. 1647
Anm.: Sohn des Burggrafen Achatius von Dohna (1533-1601); seit 1605 Hofmeister des Kurprinzen Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632), anschließend dessen Geheimer Rat und Gesandter; auch kurpfälzischer Amtshauptmann in Waldsassen; 1620 Rückkehr nach Ostpreußen.

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Burggraf Christian Albrecht von Dohna

geb. 1621
gest. 1677
Anm.: Sohn des Burggrafen Christoph von Dohna (1583-1637); zunächst niederländischer Kornett (1636) und Obrist (1648); danach kurbrandenburgischer Obrist (1655), Generalleutnant (1656), General der Infanterie (1666) und Generalfeldzeugmeister (1672); ab 1656 auch Geheimer Rat und Gouverneur von Küstrin; seit 1657 Statthalter von Halberstadt und Amtshauptmann von Gröningen; vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 463f.

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Burggraf Christoph Delphicus von Dohna

geb. 1628
gest. 1668
Anm.: Sohn des Burggrafen Christoph von Dohna (1583-1637); bis 1639 gemeinsame Erziehung mit dem Prinzen Wilhelm II. von Oranien (1626-1650); ab 1646 in niederländischen Kriegsdiensten; danach schwedischer Capitain (1651?), Obrist der Leibgarde (1653), Generalmajor (1654), Generalleutnant (1658?), General (1659), Generalfeldmarschalleutnant (1665) und Feldmarschall (1666); seit 1653 zudem königlicher Kammerherr und Oberkammerherr; ab 1658 Vizegouverneur des Herzogtums Bremen; 1659/60 Gouverneur der besetzten dänischen Inseln Falster, Laaland und Möen; 1667/68 schwedischer Gesandter in Breda und Den Haag.

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Burggraf Friedrich von Dohna

geb. 1621
gest. 1688
Anm.: Sohn des Burggrafen Christoph von Dohna (1583-1637); ab 1636 in niederländischen Kriegsdiensten u. a. als Obrist (1640), Generalmajor (spätestens 1646) und Generalleutnant (1649); 1649-1660 Gouverneur des Fürstentums Orange; danach mehrfach diplomatische Missionen für Kurbrandenburg; seit 1657 Seigneur de Coppet; 1667 militärischer Oberbefehlshaber in Genf.

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Robert Douglas of Whittinghame
Graf Robert von Skänninge

geb. 1611
gest. 1662
Anm.: Sohn des schottischen Adligen Patrick Douglas of Whittinghame (gest. 1626); ab 1627 Page des seit 1622 in Schweden lebenden Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg (1589-1652); schwedischer Fähnrich (1630), Hauptmann (1632), Obristleutnant (1634), Obrist (1635), Generalmajor (1643), Generalleutnant (1647), General und Kriegsrat (1651), Feldmarschallleutnant (1656) und Feldmarschall (1657); 1646/47 Gouverneur in Schwaben; 1652-1654 schwedischer Reichsstallmeister; ab 1658 Geheimrat im Senat sowie Oberbefehlshaber in Estland und Livland; Erhebung zum Baron von Skålby (1651) und zum Grafen von Skänninge (1654); seit 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lebhafte").

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Hans Friedrich Eckardt

geb. 1622
gest. nach 1680/vor 1683
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgers und Brauers Johann Eckardt (gest. vor 1640); spätestens ab 1639 Bediensteter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; um 1643/47 Amts- bzw. Hofkopist sowie vermutlich seit 1643 zugleich fürstlicher Küchenschreiber (noch 1648); um 1649/55 Kammerschreiber (Kammerrechnungsführer); um 1653 auch Kammerdiener; ab 1658 Bauherr und um 1670/80 Kämmerer der Bernburger Talstadt.
Heinrich Friedrich von Einsiedel

geb. 1582
gest. 1653
Anm.: Sohn des Georg Heinrich von Einsiedel (1550-1633); Erbherr auf Roschwitz; 1623 Hofmann des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); im Oktober 1637 interimistischer und ab 1639 bis mindestens 1651 regulärer fürstlicher Hofmeister sowie Rat in Bernburg; seit 1634 Mitglied des Größeren Ausschusses der anhaltischen Landstände; seit 1635 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gleiche").

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Johann Eiser

Anm.: Sohn des Breslauer Barbiers N. N. Eiser; um 1647 schwedischer Rittmeister.
Königin Henrietta Maria von England
Königin Henrietta Maria von Irland
Königin Henrietta Maria von Schottland
Geburtsname: Dauphine Henrietta Maria von Frankreich und Navarra

geb. 1609
gest. 1669
Anm.: Tochter des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1625-1649 Ehe mit König Karl I. von England (1600-1649); 1644-1660 Exil und seit 1665 Leben in Frankreich.

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König Karl I. von England
König Karl I. von Schottland
König Karl I. von Irland

geb. 1600
gest. 1649
Anm.: Sohn des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England) (1566-1625); ab 1625 König von England, Schottland und Irland; 1649 durch das Parlament des Hochverrats angeklagt und hingerichtet; seit 1611 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Karl II. von England
König Karl II. von Schottland
König Karl II. von Irland

geb. 1630
gest. 1685
Anm.: Sohn des Königs Karl I. von England, Schottland und Irland (1600-1649); ca. 1638-1649 Prince of Wales; 1651 König von Schottland; 1651-1660 Leben im Exil; ab 1660 König von England, Schottland und Irland; seit 1638 Ritter des Hosenbandordens.

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August Ernst (1) von Erlach

geb. 1616
gest. 1684
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (1566-1640); Erbherr auf Altenburg (bei Nienburg/Saale); 1636-1640 und 1641-1644 in kaiserlichen Kriegsdiensten, dazwischen Hofjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; später anhaltischer Landrat und Direktor des Stipendienwesens.
Christian Lebrecht von Erlach

geb. 1642
gest. 1713
Anm.: Sohn des August Ernst von Erlach (1616-1684); Erbherr auf Altenburg (bei Nienburg/Saale); 1655/56 Page bei Fürst Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen (1638-1665); 1657-1660 Page bei Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); 1660-1665 Page und 1665-1672 Kammerjunker des Fürsten Wilhelm von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1643-1709); später Mitglied im Engeren Ausschuss der anhaltischen Landstände; seit 1711 Unterdirektor; vgl. Gottlieb Moritz: Der Gewinn Einer Gottseligen Selbst-Zufriedenheit [...], Magdeburg 1715, o. S.

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Bernardino Fernández de Velasco y Tovar
Duque Bernardino de Frías
Marqués Bernardino de Berlanga
Conde Bernardino de Haro

geb. 1609
gest. 1652
Anm.: Sohn des Juan Fernández de Velasco y Tovar, Duque de Frías (gest. 1613); ab 1613 Duque de Frías, Marqués de Berlanga und Conde de Haro sowie (erblicher) Konnetabel des Königreichs Kastilien; 1644-1646 Vizekönig von Aragón; 1646-1648 spanischer Gouverneur des Herzogtums Mailand.

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Königin Anna von Frankreich und Navarra
Geburtsname: Infantin Anna von Spanien

geb. 1601
gest. 1666
Anm.: Tochter des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); 1615-1643 Ehe mit König Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); 1643-1651 Regentin von Frankreich.

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König Ludwig XIV. von Frankreich
König Ludwig III. von Navarra

geb. 1638
gest. 1715
Anm.: Sohn des Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); seit 1643 König von Frankreich und Navarra (bis 1661 unter der Regentschaft seiner Mutter Anna).

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Hans Ernst von Freyberg

geb. 1605
gest. 1669
Anm.: Sohn des Ernst von Freyberg (1578-1626); Erbherr auf Elsdorf; Hof- oder Kammerjunker des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Mitte der 1630er Jahre auch anhaltisch-köthnischer Stallmeister und Kriegskommissar; um 1639 im Dienst des Grafen Otto V. von Schaumburg und Holstein-Pinneberg (1614-1640); um 1643/49 und erneut ab 1656 Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); um 1650/56 anhaltisch-plötzkauischer Rat und Hofmeister; später Hofmeister und ab 1660 auch Wittumsrat der Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Dessau (1615-1673); spätestens seit 1642 Mitglied des Größeren, später auch des Engeren Ausschusses der anhaltischen Landstände; zugleich Direktor des anhaltischen Stipendienwerks; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausführende").

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Hans Christoph (von) Fröhlich

geb. 1602
gest. 1658
Anm.: Um 1647/48 schwedischer Obrist.
Graf Matthias Gallas
Duca Matthias di Lucèra

geb. 1584
gest. 1647
Anm.: Sohn des tridentinischen Adligen Pankraz Gallas (1549-1612); zunächst in spanischen und kaiserlichen Kriegsdiensten (1615-1617); 1626-1630 ligistischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1629), Generalfeldwachtmeister (1629), Feldzeugmeister (1631), Feldmarschall (1632) und Generalleutnant (1633); ab 1631 kaiserlicher Kämmerer; seit 1639 auch Geheimer Rat; Erhebung in den Freiherren- (1627) und Grafenstand (1632); seit 1635 Duca di Lucèra.

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Johann Philipp Geuder von Heroldsberg
Johann Philipp Rabensteiner

geb. 1597
gest. 1650
Anm.: Sohn des Nürnberger Patriziers und kurpfälzischen Regimentsrats Jakob Geuder von Heroldsberg (1575-1616); zunächst kaiserlicher Leutnant (im Regiment der fränkischen Reichsritterschaft) und Rittmeister; Rat des Kantons Gebürg; Hofmeister und Kanzleidirektor des Grafen Wolfgang Ernst von Löwenstein-Wertheim (1578-1636); zwischen 1631 und 1635 schwedischer Rittmeister und Kriegsrat im Fränkischen Reichskreis, auch Gesandter der fränkischen Reichsritterschaft; 1634/35 Vertreter der Grafen im fränkischen Kreisrat des Heilbronner Bundes; ab 1635 Ritterhauptmann des Reichsritterkantons Gebirg; 1636 Reisehofmeister und Rat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit dem gleichen Jahr auch Rat von diesem und des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655); im Dezember 1636 anlässlich der Krönung Ferdinands III. zum römischen König zum Ritter geschlagen; später Direktor der fränkischen Reichsritterschaft; zuletzt auch Generaldirektor der reichsunmittelbaren Ritterschaftskreise Franken, Schwaben und Rheinstrom; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ergänzende").

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Wolfgang Benjamin Giegelsberger

geb. 1607
gest. 1677
Anm.: Sohn des oberpfälzischen Pfarrers Melchisedek Giegelsberger (gest. 1636); Pfarrer in Preußlitz (1631-1636), Neundorf (designiert 1636) und Nienburg/Saale (1637-1639); seit 1647 Pfarrer in Reinstedt; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 258.
Andreas Girßbeck

geb. 1607/08
gest. 1696
Anm.: Geboren in Poley; um 1642/49 fürstlicher Musketier und zeitweilig Torwächter auf Schloss Bernburg; später Richter in Poley.
Andreas Große

Anm.: Bis Anfang Dezember 1647 Mundkoch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Christian Groß(e)

gest. 1654
Anm.: Sohn des Schieloer Bauern Andreas Große (gest. vor 1647); ab 1633 in Diensten des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; um 1638 Lakai von dessen Gemahlin Eleonora Sophia (1603-1675); danach bis 1642 fürstlicher Lakai in Bernburg; seit 1642 Haushalter und Unterkammerdiener sowie um 1643 Kammerdiener und Lakai von Fürst Christian II. (bis 1646); um 1647/50 fürstlicher Bediensteter in Bernburg; um 1651/54 Schneidermeister in Bernburg.
Dorothea Große

Anm.: Bis 1647 fürstliche Küchenfrau in Bernburg; seit 1647 Ehe mit dem Mundkoch Andreas Große.
Philipp Güder

geb. 1605
gest. 1669
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgers und Ratsbauherrn Martin Güder (gest. vor 1639); um 1631 fürstlicher Gutsverwalter(?); um 1635 Bauherr der Bernburger Bergstadt; seit 1637 fürstlicher Amtsschreiber in Bernburg (noch 1646); um 1646/56 Küchenmeister; 1648/49 zugleich Landrichter; um 1650/56 auch Apotheker.
Gil(les) de Haes

geb. 1597
gest. 1657
Anm.: Sohn des Bürstenhändlers Jean de Haes in Gent; zunächst Bäckerjunge in Gent; ca. 1623-1630 in spanischen Kriegsdiensten; danach kaiserlicher Obristleutnant (1630), Obrist (1632) und Generalfeldwachtmeister (1639); kurbayerischer Generalwagenmeister (1640) und Feldmarschallleutnant (1644); 1645-1652 venezianischer General; dann Gouverneur von Zara (Zadar).

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Christoph von Hagen

geb. 1592
gest. 1655
Anm.: Sohn des Bergbauunternehmers Otto von Hagen (1562-1626); Erbherr auf Berga; Bergbauunternehmer im Südharzraum.

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Gräfin Charlotte Louise von Hanau-Münzenberg

geb. 1597
gest. 1649
Anm.: Tochter des Grafen Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg (1576-1612); zuletzt Leben am Kasseler Hof.

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Graf Friedrich Kasimir von Hanau
Graf Friedrich Kasimir von Hanau-Lichtenberg

geb. 1623
gest. 1685
Anm.: Sohn des Grafen Philipp Wolfgang von Hanau-Lichtenberg (1595-1641); 1641/42 regierender Graf von Hanau-Lichtenberg und seit 1642 Regent der gesamten Grafschaft Hanau (bis 1647 unter Vormundschaft).

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Gräfin Sibylla Christina von Hanau
Gräfin Sibylla Christina von Hanau-Münzenberg
Geburtsname: Fürstin Sibylla Christina von Anhalt-Dessau

geb. 1603
gest. 1686
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1627-1638 erste Ehe mit Graf Philipp Moritz von Hanau-Münzenberg (1605-1638); 1638-1641 Regentin der Grafschaft Hanau-Münzenberg für ihren Sohn Philipp Ludwig III. (1632-1641); 1641-1647 Witwensitz auf Schloss Steinau an der Straße; 1647-1685 zweite Ehe mit Graf Friedrich Kasimir von Hanau (1623-1685).

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Martin Hanckwitz

gest. 1675
Anm.: Geboren in Preußen; später Bürger in Nienburg/Saale; 1640 Interimslehrer und dann bis 1650 Präzeptor der Prinzen Erdmann Gideon (1632-1649) und Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718), ab 1648 auch für deren Bruder Karl Ursinus (1642-1660); um 1651/52 fürstlicher Sekretär in Bernburg; seit 1652 Ratskämmerer in Köthen.

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Georg Achatz Heher

geb. 1601
gest. 1667
Anm.: Sohn des Jursiten Georg Heher aus Nürnberg; Studium in Altdorf (1616-1620; Dr. jur. 1623) und Jena (1622); ab 1624 Advokat in Nürnberg; seit 1628 Assessor am dortigen Untergericht sowie Konsulent in Altmühl; ab 1630 Stadtgerichts-Konsulent in Nürnberg; seit 1632 Rat der schwedischen Regierung in Würzburg; 1633 Vizekanzler und Direktor der Regensburger Kriegskanzlei unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); seit 1636 erneut Konsulent in Nürnberg; ab 1640 sächsisch-gothaischer Hofrat; 1645-1648 Gesandter der Herzöge von Sachsen-Weimar und Sachsen-Gotha, der Fürsten von Anhalt sowie der Reichsstadt Nürnberg auf dem Westfälischen Friedenskongress; seit 1648 sächsisch-gothaischer Oberamtmann in Königsberg, Heldburg, Eisfeld und Veilsdorf; 1649/50 Gesandter der ernestinischen Herzöge auf dem Nürnberger Exekutionskongress; 1653/54 sächsisch-gothaischer und anhaltischer Gesandter auf dem Regensburger Reichstag; ab 1659 gräflich-schwarzburgischer Kanzler in Rudolstadt; 1644 Verleihung der Hofpfalzgrafenwürde; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Mittheilende").

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Bernhard Herre

geb. 1604
gest. 1682
Anm.: Zunächst fürstlicher Botenmeister in Dessau; spätestens seit 1643 anhaltischer Landrentmeister.
Landgräfin Eleonora von Hessen-Darmstadt
Fürstin Eleonora von Anhalt
Geburtsname: Herzogin Eleonora von Württemberg

geb. 1552
gest. 1618
Anm.: Tochter des Herzogs Christoph von Württemberg (1515-1568); 1571-1586 erste Ehe mit Fürst Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586); 1589-1596 zweite Ehe mit Landgraf Georg I. von Hessen-Darmstadt (1547-1596).

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N. N. Hötensleben

Anm.: Um 1647 Ehefrau des schwedischen Obristen Matthias Hötensleben (1605-1671).
Matthias Hötensleben

geb. 1605
gest. 1671
Anm.: Sohn des Quedlinburger Theologen Johannes Hötensleben (1571-1638); bis 1648 in schwedischen Kriegsdiensten als Rittmeister (um 1639), Obristleutnant (1641) und Obrist (1645).
Godefroid Hotton

geb. 1596
gest. 1656
Anm.: Geboren in Stavelot (bei Lüttich); Studium der reformierten Theologie in Heidelberg und Genf (bis 1621); später Prediger in Frankenthal, Aix und Bremen (bis 1629); danach Pfarrer der wallonisch-reformierten Gemeinden in Limbourg (bis 1633) und Amsterdam (seit 1634).

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N. N. von Hoym (4)

Anm.: Angehöriger des mitteldeutschen Adelsgeschlechts; um 1647 im Gefolge der Äbtissin Anna Sophia von Quedlinburg (1619-1680).
Christoph von Jena

geb. 1614
gest. 1674
Anm.: Sohn des Peter von Jena (1584-1639), Rektor des Gymnasium Illustre Zerbst; Rechtsstudium in Wittenberg; um 1643/46 anhaltisch-zerbstischer Hofadvokat; zugleich ab 1643 Konsulent und Rat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1650 anhaltisch-bernburgischer Hofrat; um 1652 auch Stadtsyndikus in Zerbst.

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Bartholomäus Jonius

geb. 1603
gest. 1657
Anm.: Um 1627/28 Kantor in Ballenstedt; Pfarrer in Neudorf (1633-1636), Opperode (1636-1640) und Altenburg bei Nienburg/Saale (1640-1643); seit 1643 Diakon an der Schlosskirche St. Aegidien in Bernburg sowie Pfarrer von Dröbel; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 300.
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand III.
König Ferdinand III. von Böhmen
König Ferdinand III. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand III. (Ernst) von Österreich

geb. 1608
gest. 1657
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Ferdinand II. (1578-1637); ab 1626 König von Ungarn; seit 1627 König von Böhmen; im Dezember 1636 Wahl zum römisch-deutschen König; ab 1637 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1625 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Karl I. (der Große)
König Karl I. (der Große) der Franken
König Karl I. (der Große) der Langobarden
Herzog Karl I. (der Große) von Bayern

geb. 747
gest. 814
Anm.: Sohn des fränkischen Königs Pippin III. (714-768); ab 768 König des Frankenreichs; 774-781 und 810-812 König der Langobarden; seit 788 Herzog von Bayern.

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Jakob Kettler
Herzog Jakob von Kurland und Semgallen

geb. 1610
gest. 1682
Anm.: Sohn des Wilhelm Kettler, bis 1615 Herzog von Kurland und Semgallen (1574-1640); 1615-1621 Erziehung am kurfürstlichen Hof in Berlin; ab 1638 Mitregent im Herzogtum Kurland und Semgallen; seit 1642 regierender Herzog von Kurland und Semgallen.

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Heinrich von Keudell

geb. 1597
gest. 1661
Anm.: Sohn des Bernhard von Keudell (1548-1607); herzoglicher Page in Wolfenbüttel; danach in braunschweigisch-wolfenbüttelischen (1615), französischen (1617-1619) und savoyischen Kriegsdiensten; ab ca. 1621 Soldat unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); 1626 Leutnant unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); darauf Aufenthalt am fürstlichen Hof in Dessau; 1631-1634 kurbrandenburgischer Hauptmann; 1643-1659 braunschweigisch-wolfenbüttelischer Amtshauptmann von Stiege; seit 1659 Alterssitz in Grebendorf (bei Eschwege); ab 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Färbende"); vgl. Johannes Hütterodt: Glaubens Veste/ Erbawet aus 2. Tim. I, 12. [...], Mühlhausen 1662, S. 47-59.

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Christian Ernst von Knoch(e)

geb. 1608
gest. 1655
Anm.: Sohn des Kaspar Ernst von Knoch (1582-1641); Erbherr auf Trinum; 1631-1639 in Kriegsdiensten, zuletzt als kursächsischer Obristleutnant und Generaladjutant (um 1637); ab 1641 Landeshauptmann des Teilfürstentums Anhalt-Zerbst; seit 1643 anhaltischer Gesamtrat; 1645-1650 Geheimer Rat des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); ab 1650 Direktor der Köthener Vormundschaftsregierung; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Weichende").

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Georg Knüttel

geb. 1606
gest. 1682
Anm.: Bruder des Matthias Knüttel; spätestens 1633 Küchenschreiber des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg (noch 1634); 1636 Sekretär des kursächsischen Obristen Wilhelm von Brincken (gest. 1637); 1638-1640 Stellvertreter des Bernburger Amtmannes und fürstlichen Geheimsekretärs Thomas Benckendorf; ab 1639 auch Hofbesitzer in Radisleben; 1640-1642 Stellvertreter des Amtmannes von Ballenstedt; seit 1643 Kanzlist und Registrator in Bernburg (noch 1656); zuletzt fürstlicher Kanzleisekretär.
König (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand IV.
König Ferdinand IV. von Böhmen
König Ferdinand IV. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand IV. von Österreich

geb. 1633
gest. 1654
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Ferdinand III. (1608-1657); ab 1646 König von Böhmen; seit 1647 König von Ungarn; ab 1653 römisch-deutscher König; seit 1650 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Graf Hans Christoph von Königsmarck

geb. 1600
gest. 1663
Anm.: Sohn des Konrad von Königsmarck (gest. vor 1621) auf Kötzlin; ab 1616 Page am Woffenbütteler Hof; 1620-1630 in kaiserlichen Kriegsdiensten, zuletzt als Fähnrich; schwedischer Rittmeister (1631), Major (1633), Obristleutnant (1634), Obrist (1635), Generalmajor (1640), Generalleutnant (1645) und Feldmarschallleutnant (1648); seit 1645 Generalgouverneur der Stifter Bremen und Verden; ab 1651 Reichsrat; 1651 Erhebung in den Grafenstand; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Streitende").

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Johann (2) Köppen

geb. nach 1612
gest. 1682
Anm.: Sohn des Zerbster Kanzlei- und Justizrats Johann Köppen (1584-1641); Studium in Wittenberg (1626), Zerbst (1630) und Marburg (1633-1636); Lic. jur.; danach Syndikus und Prof. juris et politices am Gymnasium illustre in Zerbst; ab 1642 anhaltisch-zerbstischer Hofrat; 1657-1664 anhaltischer Gesamtrat; seit 1664 kurbrandenburgischer Geheimer Rat; ab 1647 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Dritte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Kasimir Dietrich von Krage

geb. 1615
gest. 1667
Anm.: Sohn des Heinrich von Krage (gest. 1630); Erbherr auf Gödnitz und Schrenz; 1631-1635 in schwedischen Kriegsdiensten, u. a. als Fähnrich (1634); 1635-1637 kursächsischer Kornett; vor 1650 fürstlicher Hofjunker, ab 1650 Kammerjunker und um 1654 Stallmeister in Zerbst; seit 1658 Zerbster Amtshauptmann; ab 1665 anhaltisch-zerbstischer Hofmarschall, Landeshauptmann und Kammerrat; seit 1647 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlbestehende"); vgl. Johann Dürr: Scutum Fidei Nobilissimum [...], Zerbst 1667, fol. G r-Hij v.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
N. N. Krahmer

Anm.: Vor 1647 Hofmeister des Friedrich (2) von Börstel (1627-1681).
Brigitta (2) von Krosigk
Geburtsname: Brigitta von Behr

geb. 1603
gest. 1667
Anm.: Tochter des erzbischöflich-bremischen Landrats Jakob von Behr (gest. 1631); 1623-1630 Ehe mit Gebhard Friedrich von Krosigk (1579-1630); vgl. Daniel Werner Bussenius: Piorum Lacrymae Messis Laetitiae Oder Frommer Christen Thränen-Saat [...], Magdeburg 1669, S. 59-84.

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Dorothea Susanna von Krosigk
Geburtsname: Dorothea Susanna von Erlach

geb. 1643
gest. 1713
Anm.: Tochter des August Ernst von Erlach (1616-1684); Ehe mit Georg Aribert von Krosigk (1617-1665).
Jakob Anton von Krosigk

geb. 1624
gest. 1704
Anm.: Sohn des Gebhard Friedrich von Krosigk (1579-1630); Erbherr auf Hohenerxleben und Rathmannsdorf; 1640-1650 in schwedischen Kriegsdiensten, anfangs als Volontär, später als Kornett (1642); 1654-1661 kurbrandenburgischer Gardehauptmann; ab 1682 anhaltischer Landrat; seit 1693 Unterdirektor der anhaltischen Landschaft; vgl. Daniel Müller: Schuldige letzte Ehren- und Dienst-Erweisung [...], Zerbst 1706, Bl. [K2]v-M2v.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Matthias von Krosigk

geb. 1616
gest. 1697
Anm.: Sohn des Gebhard Friedrich von Krosigk (1579-1630); Erbherr auf Hohenerxleben, Rathmannsdorf, Merbitz, Queis und Groß Salze; 1638/39 in kaiserlichen und kursächsischen Kriegsdiensten; 1648/49 Hofmeister des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Gottorf, Administrator von Lübeck (1606-1655); 1650 Mitglied des Größeren Ausschusses der anhaltischen Landstände; 1665 erzstiftisch-magdeburgischer Kriegskommissar des Saalkreises; ab 1683 kurbrandenburgischer Landkammerrat im Herzogtum Magdeburg; seit 1649 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verbesserte"); vgl. August Hertzog: Wahl- Denck- und Trost-Spruch Eines Frommen und Wohlbetagten [...], Halle 1698, Bl. [H2]v-Lv.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Volrad (2) von Krosigk

geb. 1612
gest. 1660
Anm.: Sohn des Gebhard Friedrich von Krosigk (1579-1630); Erbherr auf Hohenerxleben und Rathmannsdorf; 1631-1640 Kriegsdienst u. a. als Kornett unter Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg (1582-1641), kursächsischer Leutnant (40 Monate), kaiserlicher Capitain-Leutnant (10 Monate), Rittmeister und Obristwachtmeister (um 1638/40); ab 1642 Mitglied des Größeren Ausschusses der anhaltischen Landstände; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nötige"); vgl. Georg Lautenschläger: Mors Christianorum nunqvam præmatura [...], Leipzig 1661, fol. L r-Miv v.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Georg Friedrich von Künsberg

geb. ca. 1630
gest. nach 1668
Anm.: Sohn des Tobias Friedrich von Künsberg (gest. 1637) auf Weidendorf und Altenkindsberg; Erbherr auf Schnabelwaid und Altenkindsberg; 1647-1649 Page des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Samuel de L'Echerpière

geb. 1574
gest. 1660
Anm.: Aus der Normandie in die Niederlande emigrierter reformierter Adliger; Seigneur de La Rivière; Hofmeister des jungen Floris II. von Palant, ab 1598 Graf von Culemborg (1577-1639); später Prediger in Rouen; seit 1621 Pastor der wallonischen Gemeinde in Delft.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Jacques de L'Épinay

gest. 1646
Anm.: Sieur de Vaux; französischer Obristleutnant; nach seiner Emigration in die Vereinigten Niederlande Aufenthalt am Hof der exilierten Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz (1596-1662) in Den Haag; 1646 Tod im Duell mit Pfalzgraf Philipp Friedrich von Pfalz-Simmern (1627-1650).
Henri (2) de La Tour d'Auvergne
Vicomte Henri (2) de Turenne

geb. 1611
gest. 1675
Anm.: Sohn des Henri (1) de La Tour d'Auvergne, Prince de Sedan et Duc de Bouillon (1555-1623); ab 1623 Vicomte de Turenne; 1625-1629 militärische Ausbildung in der niederländischen Armèe; seit 1630 in französischen Kriegsdiensten als Mestre de camp (1630), Maréchal de camp (1634), Lieutenant-général des armées (1639), Maréchal de France (1643), Colonel général (1657) und Maréchal général des camps et armées du roi (1660); 1650/51 Teilnahme an der Fronde; 1668 Konversion zum katholischen Glauben.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Amélie de La Trémoïlle
Princesse Amélie de Tarente
Geburtsname: Landgräfin Emilia von Hessen-Kassel

geb. 1626
gest. 1693
Anm.: Tochter des Landgrafen Wilhelm V. von Hessen-Kassel (1602-1637); 1648-1672 Ehe mit Henri-Charles de La Trémoïlle, Prince de Tarente (1620-1672); seit 1686 Exil in Frankfurt am Main nach Aufhebung des Edikts von Nantes.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Hessische Biographie
Jakob Lampadius
Jakob Lampe

geb. 1593
gest. 1649
Anm.: Sohn des Heinsener Bauern Peter Lampe; 1611-1619 Rechtsstudium in Helmstedt, Tübingen, Marburg, Gießen und Heidelberg; 1619 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Heidelberg; 1619/20 Assessor am Reichskammergericht in Speyer; ab 1620 außerordentlicher Professor der Rechte in Helmstedt; seit 1621 Hofrat und mehrfach Gesandter des Herzogs Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); ab 1635 in braunschweigisch-calenbergischen Diensten; seit 1638 Vizekanzler des Herzogs Georg von Braunschweig-Calenberg (1582-1641); danach Vizekanzler, Geheimer Rat und Klosterrat des Herzogs Christian Ludwig von Braunschweig-Lüneburg (1622-1665); braunschweigisch-lüneburgischer Gesandter u. a. auf dem Nürnberger Kurfürstentag (1640), dem Regensburger Reichstag (1640/41) und dem Westfälischen Friedenskongress (1643-1648).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Westfälische Geschichte
Heinrich Langenbeck

geb. 1603
gest. 1669
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns und Oberalten Johann Langenbeck; Studium der Philosophie, Geschichte und Jurisprudenz; 1631 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Straßburg; 1634/35 "Rat von Haus aus" des Herzogs August (d. J.) von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1579-1666) in Hitzacker; danach braunschweigisch-lüneburgischer Hof- und Kanzleirat (ab 1635), Geheimer Kammerrat (seit 1643) und Kanzler (1651-1665); Gesandter auf dem Nürnberger Kurfürstentag (1640), dem Regensburger Reichstag (1640/41) und dem Frankfurter Deputationstag (1642-1645); 1643-1648 Prinzipalgesandter auf dem Westfälischen Friedenskongress; ab 1665 braunschweigisch-calenbergischer Kammerrat, Konsistorialpräsident und Kanzler; seit 1668 auch Propst des Bonifatiusstifts in Hameln.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Westfälische Geschichte
Friedrich Lentz

geb. 1591
gest. 1659
Anm.: Geboren in Wittenberg; 1615 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Basel; Kanzler (1617-1635) und Geheimer Rat (1635-1645) der Äbtissin Dorothea Sophia von Quedlinburg (1587-1645); 1645-1648 gräflich-stolbergischer Kanzler und Rat des Fürsten Christian II. Anhalt-Bernburg; seit 1648 gräflich-schwarzburgischer Kanzler in Rudolstadt; vgl. Justus Söffing: Seligkeit im Glauben und Schawen [...], Jena 1659, Bl. E2 v-Fiv v.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johannes Leuthner

gest. 1650
Anm.: Sohn des Jägerndorfer Diakons und Rösnitzer Pfarrers Johannes Leuthner d. Ä.; 1623 Flucht aus Jägerndorf/Schlesien nach Anhalt; seit 1626 Pfarrer in Harzgerode; außerdem 1631-1632 Feldprediger im Regiment des Fürsten Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632) bzw. 1634/35 von dessen Bruder Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 335.

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Fürst Karl Eusebius von Liechtenstein
Herzog Karl Eusebius von Schlesien-Jägerndorf
Herzog Karl Eusebius von Schlesien-Troppau

geb. 1611
gest. 1684
Anm.: Sohn des Karl von Liechtenstein (1569-1627); ab 1627 Herzog von Schlesien-Jägerndorf und Schlesien-Troppau sowie Fürst von Liechtenstein und Oberhaupt der Familie (bis 1632 unter Vormundschaft seines Onkels Maximilian); 1639-1641 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

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Graf Moritz von Limburg-Styrum

geb. 1634
gest. 1664
Anm.: Sohn des Grafen Hermann Otto von Limburg-Styrum und Bronckhorst (1592-1644); seit 1644 Herr von Styrum; als Rittmeister in französischen und kaiserlichen Diensten.
Johann Löw (von Eisenach) d. Ä.

geb. 1575
gest. 1649
Anm.: Vermutlich geboren in Eisenach; Hofadvokat und 1604-1645 anhaltischer Agent beim Reichshofrat in Wien; Tätigkeit in derselben Funktion für weitere lutherische und reformierte Reichsfürsten und -grafen (u. a. Braunschweig und Lüneburg, Pfalz-Sulzbach, Hanau-Münzenberg bzw. -Lichtenberg, Hohenlohe-Neuenstein, Castell, Bentheim-Tecklenburg, Nassau-Dillenburg, Erzstift Bremen) sowie für den König von Dänemark; 1614 Nobilitierung ("Löw von Eisenach").
Melchior Loyß
Melchior Louis

geb. 1576
gest. 1650
Anm.: Ab 1606 in anhaltisch-bernburgischen Diensten, zunächst als Einnehmer(?) der oberpfälzischen Regierung, spätestens seit 1620 als Pfennig- (bis 1633) und Schatzmeister, ab 1634 als Amtmann von Harzgerode und fürstlicher Obereinnehmer der Harzämter (bis 1637) sowie als Rat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg (bis 1650); 1638/39 Bernburger Stadtvogt; 1639-1646 Hofmeister der Prinzen Erdmann Gideon (1632-1649) und Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718).
Paul Ludwig

geb. 1603
gest. 1684
Anm.: Sohn des Bernburger Diakons Christoph Ludwig (1567-1636); seit ca. 1624 in Diensten des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) u. a. als Sekretär (um 1627/28) bzw. geheimer Kammersekretär (um 1630); ab 1630 Kammersekretär, seit 1633 zudem Pfennigmeister, spätestens 1636 Lehens- und Gerichtssekretär, spätestens 1642 Kanzlei- und Lehenssekretär sowie ab 1652 zugleich Justiz- und Hofrat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; zuletzt Justiz- und Hofrat unter Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718).
Joachim Mechovius

geb. 1600
gest. 1672
Anm.: Sohn des Güstener Pfarrers Erasmus Mechovius (gest. 1626); Schulbesuch in Ballenstedt, Aschersleben und Salzwedel; Studium in Leipzig (1615), Joachimsthal (1618/19), Zerbst (1619), Altdorf (1622) und Straßburg (1627); 1631 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Basel; danach Advokat in Aschersleben und Bremen; später anhaltisch-bernburgischer Kammerrat (1639-1656), Kammer- und Regierungsrat (1656-1662) sowie Kanzler (ab 1662), auch Kirchenrat; seit 1647 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gedeihliche").

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Herzogin Eleonora Maria von Mecklenburg-Güstrow
Geburtsname: Fürstin Eleonora Maria von Anhalt-Bernburg

geb. 1600
gest. 1657
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und älteste Schwester Christians II.; 1626-1636 Ehe mit Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); ab 1637 Witwensitz in Strelitz; seit 1617 Angehörige und ab 1627 Patronin der Noble Académie des Loyales; seit 1620 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Tapfere").

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Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow

geb. 1590
gest. 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Adolf Friedrich (1588-1658) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Güstrow (1628-1631 Ersetzung durch Wallenstein); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollkommene").

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Claude de Mesmes
Comte Claude d' Avaux

geb. 1595
gest. 1650
Anm.: Sohn des Jean-Jacques de Mesmes (1560-1642); ab 1617 Mitglied im Grand Conseil; seit 1623 Maître des requêtes und Conseiller d'État; französischer Gesandter in Venedig (1627-1632) und Rom (1632-1634); 1634-1637 diplomatische Missionen in Dänemark, Polen und Schweden; 1637-1642 außerordentlicher Gesandter bei den Hansestädten (Hamburg); 1644-1648 französischer Gesandter auf dem Westfälischen Friedenskongress in Münster; ab 1649 Surintendant des finances; seit 1638 Comte d'Avaux.

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Martin Milag(ius)

geb. 1598
gest. 1657
Anm.: Sohn des Schreibers Jakob Milag (1561-1637) aus Triestewitz bei Torgau; 1619-1622 Rechtsstudium in Frankfurt/Oder; 1622 Lic. jur.; 1623-1626 Advokat in Zerbst; 1626-1632 Amtmann von Bernburg; ab 1631 auch anhaltisch-bernburgischer Rat; 1632-1634 Rat im Hochstift Halberstadt unter dem schwedischen Statthalter Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); danach dessen und Fürst Augusts von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) Rat; seit 1635 anhaltischer Gesamtrat; daneben anhaltisch-zerbstischer (1637-1645) und anhaltisch-dessauischer Kanzler (ab 1654); zudem anhaltischer Gesandter auf dem Frankfurter Konvent (1634), auf dem Regensburger Reichstag (1640/41), bei den Friedensverhandlungen in Osnabrück (1645-1648) und auf dem Regensburger Reichstag (1653/54); seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Mindernde").

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Bernardo Morosini

Anm.: Bruder des Tommaso Morosini (gest. 1647); 1635-1637 Bailo der Republik Venedig auf Korfu; venezianischer Admiral; 1644-1646 "Duca di Candia".
Gaspard Corneille de Mortaigne
Gaspard Corneille de Pottelles

geb. 1609
gest. 1647
Anm.: Sohn des flämischen Adligen Jean de Martaigne; Page des Landgrafen Philipp von Hessen-Kassel (1604-1626); danach in niederländischen Kriegsdiensten, zuletzt als Leutnant; schwedischer Kapitän (1629), Obrist (spätestens 1636), Generalmajor (1641), Generalleutnant und General der Infanterie; um 1646/47 hessisch-kasselischer Generalleutant; seit 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gewidmete").

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Manuel de Moura e Corte Real
Marquês Manuel de Castelo Rodrigo
Conde Manuel de Lumiares

geb. 1590
gest. 1651
Anm.: Sohn des portugiesischen Adligen Cristóvão de Moura e Távora, Marquês de Castelo Rodrigo (1538-1613); 1607-1614 Conde de Lumiares; ab 1613 Marquês de Castelo Rodrigo; seit 1615 Kammerherr des Infanten bzw. späteren Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); spanischer Botschafter in Rom (1632-1641) und Wien (1642-1644); 1644-1647 Statthalter der Spanischen Niederlande; ab 1648 Mitglied des Staatsrats; seit 1649 königlicher Mayordomo mayor.

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Andreas Münch
Andreas Mönch

Anm.: Spätestens 1637-1640 und vermutlich erneut 1641-1651 Gutsverwalter auf dem fürstlichen Vorwerk in Bernburg.
Fürstin Sophia Magdalena von Nassau-Dillenburg
Geburtsname: Gräfin Sophia Magdalena von Nassau-Hadamar

geb. 1622
gest. 1658
Anm.: Tochter des Grafen Johann Ludwig von Nassau-Hadamar (1590-1653); seit 1656 Ehe mit Fürst Ludwig Heinrich von Nassau-Dillenburg (1594-1662).

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Graf bzw. Fürst Moritz Heinrich von Nassau-Hadamar

geb. 1626
gest. 1679
Anm.: Sohn des Grafen Johann Ludwig von Nassau-Hadamar (1590-1653); zunächst in hessisch-darmstädtischen Kriegsdiensten; ab 1640 kaiserlicher Obrist; 1646 hessisch-kasselischer Kriegsgefangener; 1650 Erhebung in den Fürstenstand; seit 1653 regierender Fürst von Nassau-Hadamar; ab 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hegende").

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Graf Friedrich Heinrich von Nassau-Dillenburg
Fürst Friedrich Heinrich von Oranien

geb. 1584
gest. 1647
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); ab 1625 Fürst von Oranien und Statthalter der Vereinigten Niederlande; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

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Gräfin Maria (Henrietta) von Nassau-Dillenburg
Fürstin Maria (Henrietta) von Oranien
Geburtsname: Prinzessin Maria (Henrietta) von England, Schottland und Irland

geb. 1631
gest. 1660
Anm.: Tochter des Königs Karl I. von England, Schottland und Irland (1600-1649); 1641-1650 Ehe mit Fürst Wilhelm II. von Oranien (1626-1650).

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Graf Wilhelm II. von Nassau-Dillenburg
Fürst Wilhelm II. von Oranien

geb. 1626
gest. 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); seit 1647 Fürst von Oranien und Statthalter der Niederlande.

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Julius Heinrich von Nostitz

geb. 1647
gest. 1708
Anm.: Sohn des Karl Heinrich von Nostitz (1613-1684); Erbherr auf Malschwitz.
Karl Heinrich von Nostitz

geb. 1613
gest. 1684
Anm.: Sohn des Heinrich von Nostitz (1563-1629); vor 1632 Page bei seinem Vetter Johann von Axt; 1632-1634 Kammerpage des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1634-1636 Musketier, Student der Ritterakademie und Kammerjunker in Orange; 1636-1641 Kammerjunker und seit 1639 zugleich Stallmeister Christians II., den er auf Reisen nach Polen, in die Niederlande, ins Reich und nach Frankreich begleitete; 1641 Rückkehr in die Oberlausitz; ab 1644 Landeskommissar im Kreis Bautzen; seit 1650 auch Hofgerichtsassessor; ab 1672 kursächsischer Kämmerer; seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glatte").

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Johann Balthasar Oberlender

gest. nach 1656
Anm.: Sohn des Ansbacher Försters N. N. Oberlender; lange Zeit schwedischer Soldat; spätestens seit 1637 Lakai sowie um 1649 auch Jäger und Rüstmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Österreich, Haus (Erzhaus)
Herzöge bzw. Erzherzöge von Österreich
Könige von Böhmen
Könige von Ungarn

Anm.: Österreichische Linie der Habsburger.

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Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich
Bischof Leopold Wilhelm von Passau
Bischof Leopold Wilhelm von Straßburg
Bischof Leopold Wilhelm von Halberstadt
Erzbischof Leopold Wilhelm von Magdeburg
Bischof Leopold Wilhelm von Olmütz
Bischof Leopold Wilhelm von Breslau

geb. 1614
gest. 1662
Anm.: Sohn von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); ab 1625 Bischof von Passau; seit 1626 Bischof von Straßburg; 1627-1648 Bischof von Halberstadt; 1629-1635 Erzbischof von Magdeburg; ab 1637 Bischof von Olmütz; 1639-1642 und 1645/46 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee; seit 1641 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1647-1656 Statthalter der Spanischen Niederlande; ab 1656 Bischof von Breslau.

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Graf Christian von Oldenburg-Delmenhorst

geb. 1612
gest. 1647
Anm.: Sohn des Grafen Anton II. von Oldenburg-Delmenhorst (1550-1619); ab 1622 regierender Graf von Delmenhorst (bis 1633 unter Vormundschaft); seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vergüldete").

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Graf Anton Günther von Oldenburg und Delmenhorst
Graf Anton Günther von Oldenburg

geb. 1583
gest. 1667
Anm.: Sohn des Grafen Johann VII. von Oldenburg (1540-1603); ab 1603 regierender Graf von Oldenburg; 1647 Erbe der Grafschaft Delmenhorst; seit 1640 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unbetriegliche").

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Graf Anton I. von Oldenburg und Delmenhorst

geb. 1505
gest. 1573
Anm.: Sohn des Grafen Johann V. von Oldenburg und Delmenhorst (1460-1526); seit 1526 regierender Graf von Oldenburg und Delmenhorst.

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Oldenburg, Familie
Könige von Dänemark und Norwegen
Grafen von Oldenburg und Delmenhorst

Anm.: Nordwestdeutsches Reichsgrafengeschlecht; ab 1448 Könige von Dänemark; seit 1450 Könige von Norwegen.

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Henri II d' Orléans
Duc Henri II de Longueville
Duc Henri II d' Estouteville
Prince Henri II de Châtelaillon
Comte bzw. Prince Henri I de Neuchâtel

geb. 1595
gest. 1663
Anm.: Sohn des Henri I d'Orléans, Duc de Longueville (1568-1595); ab 1595 Duc de Longueville und d'Estouteville, Prince de Châtellaillon und Comte de Neuchâtel; zunächst Gouverneur der Picardie; 1619/20 und seit 1627 Gouverneur der Normandie; 1636-1643 mehrmals französischer General in Italien; ab 1643 souveräner Prince de Neuchâtel; 1645-1648 französischer Prinzipalgesandter auf dem Westfälischen Friedenskongress in Münster; 1648-1653 Beteiligung an der Fronde.

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Graf Axel Gustafsson Oxenstierna af Södermöre

geb. 1583
gest. 1654
Anm.: Sohn des schwedischen Reichsrats Gustaf Gabrielsson Oxenstierna (1551-1597); ab 1604 königlicher Kammerjunker; seit 1609 Reichsrat; ab 1612 schwedischer Reichskanzler; 1632/34-1644 Mitglied der Vormundschaftsregierung für Königin Christina von Schweden (1626-1689); 1645 Erhebung in den Grafenstand; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gewünschte").

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Papst Innozenz X.
Patriarch Giovanni Battista von Antiochien
Giovanni Battista Pamphilj

geb. 1574
gest. 1655
Anm.: Sohn des Camillo Pamphilj (1540-1580); 1604-1621 Auditor der Römischen Rota; Apostolischer Nuntius in Neapel (1621-1625), Frankreich (1626) und Spanien (1626-1630); 1626-1629 lateinischer Patriarch von Antiochien; ab 1627 Kardinal; 1639-1644 Präfekt der Konzilskongregation; seit 1644 Papst.

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Georg Petz d. J.

geb. 1611
gest. 1662
Anm.: Sohn von Georg Petz d. Ä. (gest. 1660); seit 1638 Einspänniger des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg (noch 1649); spätestens 1643 auch Hoffurier (noch 1656); um 1652 Kämmerer der Bernburger Bergstadt; um 1658/62 Bürgermeister.
Pfalzgräfin Elisabeth von Pfalz-Simmern
Äbtissin Elisabeth (1) von Herford

geb. 1618
gest. 1680
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); ab 1661 Koadjutorin und seit 1667 Äbtissin des reichsunmittelbaren Stifts Herford.

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Pfalzgraf Philipp Friedrich von Pfalz-Simmern

geb. 1627
gest. 1650
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); Erziehung in Den Haag und am französischen Hof; danach niederländischer Rittmeister; 1646 Flucht aus den Vereinigten Niederlanden nach der Tötung des französischen Emigranten Jacques de L'Epinay im Duell; zuletzt lothringischer Obrist.

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Pfalzgraf Ruprecht von Pfalz-Simmern
Duke Rupert of Cumberland
Earl Rupert of Holderness

geb. 1619
gest. 1682
Anm.: Sohn des Kurfüsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1637/38 niederländischer Obrist; 1638-1641 in kaiserlicher Kriegsgefangenschaft; 1642-1646 Heerführer der Royalisten im englischen Bürgerkrieg; ab 1644 Duke of Cumberland und Earl of Holderness; 1647/48 französischer Maréchal de camp; 1648-1653 Admiral einer kleinen royalistischen Flotte, die 1651 zur Freibeuterei überging; 1653-1655 Master of the Horse; 1659 kaiserlicher Feldmarschalleutnant; 1660 Rückkehr nach England; seit 1662 Mitglied des Privy Council, des Foreign Affairs Committee und des Admirality Committee; ab 1668 Lord High Admiral; seit 1642 Ritter des Hosenbandordens.

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Pfalzgräfin Anna Sophia von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld
Äbtissin Anna Sophia I. von Quedlinburg

geb. 1619
gest. 1680
Anm.: Tochter des Pfalzgrafen Georg Wilhelm von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld (1591-1669); seit 1645 Äbtissin des reichsunmittelbaren Stifts Quedlinburg.

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Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz
Königin Elisabeth von Böhmen
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von England, Irland und Schottland

geb. 1596
gest. 1662
Anm.: Tochter des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England und Irland) (1566-1625); 1613-1632 Ehe mit Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

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Pfalz, Haus
Kurfürsten von der Pfalz
Pfalzgrafen bei Rhein

Anm.: Rheinpfälzischer Zweig der reichsfürstlichen Wittelsbacher-Dynastie.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Kurfürst Karl (I.) Ludwig von der Pfalz

geb. 1617
gest. 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); Exil in Kurbrandenburg (1620-1624), den Vereinigten Niederlanden (1624-1635) und England (1635-1649); ab 1648 Kurfürst von der Pfalz mit neuer achter Kurwürde (gemäß Westfälischem Frieden); seit 1633 Ritter des Hosenbandordens.

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Kaspar (1) Pfau

geb. 1596
gest. 1658
Anm.: Sohn des Kaspar Pfau (gest. 1604); nach 1622 Bediensteter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); ab 1626 Amtmann von Großalsleben (noch 1638); seit 1630 anhaltischer Gesamtrat; um 1632 Amtmann zu Gernrode und Großalsleben sowie fürstlich-anhaltischer Kriegskommissar; ab 1638 auch Landrentmeister, zugleich Amtmann von Gernrode; um 1640 Obereinnehmer; um 1641/42 Landrechnungsrat; seit 1645 Hofrat des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anhaltende").

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Joachim Plato

geb. 1590
gest. 1659
Anm.: Sohn des Amberger Pfarrers und Kircheninspektors Matthius Plato (1545-1617); 1619-1625 Pfarrer in Nittenau/Regen; 1625 Vertreibung aus der Oberpfalz; 1626-1638 Pfarrer in Hoym; 1638-1642 Pfarrer in Ballenstedt; seit 1642 Superintendent und Pfarrer an der Marienkirche in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 379f.

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Plutarch

geb. ca. 45
gest. ca. 125
Anm.: Geboren in Chaironeia (Böotien); griechischer Schriftsteller der Antike; daneben Inhaber zahlreicher politischer und religiöser Ämter.

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König Johann IV. von Portugal
Duque João II de Bragança

geb. 1604
gest. 1656
Anm.: Sohn des Duque Teodósio II de Bragança (1568-1630); ab 1630 Duque de Bragança; seit 1640 König von Portugal.

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Hans Preuße

Anm.: Um 1647 fürstlicher Torwächter in Bernburg.
Fürst Janusz (2) Radziwiłł
Fürst Jonušas (2) Radvila

geb. 1612
gest. 1655
Anm.: Sohn des Fürsten Krzysztof Radziwiłł (1585-1640); 1633-1646 Großkämmerer von Litauen; 1646-1653 Generalstarost von Samogotien; 1646-1654 Feldhetman von Litauen; ab 1653 auch Woiwode von Vilnius; seit 1654 Großhetman von Litauen; ebenso Starost von Kamieniec Litewski, Sejny und Kazimierz.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Hans Joachim (von) Rath

geb. ca. 1625
gest. 1690
Anm.: Sohn des Wilhelm von Rath (gest. 1641); Erbherr auf Kleinwülknitz.
Arnold Johann Sigmund Rebhun

geb. 1610
gest. 1655
Anm.: Sohn des Göppmannsbühler und Reisacher Erbsassen Johann Sigismund Rebhun (gest. 1623); um 1623 Emigration aus der Oberpfalz; seit ca. 1639 anhaltisch-zerbstischer Amtsrat; um 1647 Kammerverwalter.

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Hans Riemann

Anm.: Um 1647 vermutlich Bediensteter des fürstlichen Amts Ballenstedt.
Abraham von Rindtorf

geb. ca. 1610
gest. nach 1672
Anm.: Sohn des Abraham von Rindtorf (gest. 1615); ab 1630 Kammerpage, spätestens seit 1636 Kammerjunker (noch 1654), zugleich auch fürstlicher Jägermeister (um 1640, noch 1651) und Stallmeister (nach 1641, noch 1654) des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1640 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kurze").
Samuel Ritter d. Ä.

geb. 1597
gest. 1647
Anm.: Sohn des Eislebener Stadtvogts Jakob Ritter; Rechtsstudium in Jena (1616) und Leipzig (1618); 1620/21 Präzeptor des Grafen Ernst Ludwig von Mansfeld-Hinterort (1605-1632); ab 1622 Advokat in Halle (Saale); 1629-1631 Rat und Gesandter der verwitweten Fürstin Dorothea von Anhalt-Dessau (1581-1631) in Sandersleben; 1632/33 Stadtsyndikus in Eisleben; seit 1633 Assessor am Hallenser Schöffenstuhl; ab 1634 Syndikus der Landstände im Erzstift Magdeburg; seit 1641 auch anhaltisch-köthnischer Rat; ab 1642 Rat des Grafen Philipp von Mansfeld-Vorderort (1589-1657); vgl. Gustav Früh / Hans Goedeke / Hans Jürgen von Wilckens: Die Leichenpredigten des Stadtarchivs Braunschweig, Bd. 6, Hannover 1982, S. 3320.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Bastian Röber

gest. 1647
Anm.: Geboren in Gramsdorf bei Nienburg (Saale); 1647 Suizid als in Bernburg inhaftierter Kirchenräuber und Kuhdieb.
Ernst Dietrich von Röder

geb. ca. 1608
gest. 1686
Anm.: Sohn des Harzgeröder Adligen Wolf Dietrich von Röder (gest. 1624); Erbherr auf Ermsleben; bis 1630 Edelknabe und Kammerjunge des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); ca. 1632-1635 Hofjunker und ab 1636 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1634 zudem fürstlicher Kriegskommissar in den Ämtern Güntersberge und Harzgerode; bis 1650 anhaltisch-bernburgischer Kriegskommissar; ab 1650 fürstlicher Kammerjunker in Bernburg von Haus aus; seit 1655 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Diensthafte").
Matthias (1) von Röder

geb. ca. 1615/18
gest. ca. 1670/71
Anm.: Sohn des Harzgeröder Adligen Hans Wolf Ernst von Röder (gest. 1631); 1632/33 kleiner Aufwärter des anhaltisch-bernburgischen Fräulein-Hofmeisters Georg Haubold von Einsiedel (1587-1642); danach Page der Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg (1633/34) und Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (seit 1634).
Martin Röseler
Martin Riselar

gest. 1666
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgers Christoph Röseler (gest. vor 1643); Bürger und Böttchermeister in Bernburg; spätestens 1643 bis 1650 zugleich Hofböttcher und fürstlicher Mundschenk; wegen Ehebruchs entlaufen; angeblich in Westindien gestorben.
Georg Ehrenreich (1) von Roggendorf

geb. 1596
gest. 1652
Anm.: Sohn des Kaspar von Roggendorf (gest. 1598); 1620 Ächtung und Enteignung wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; darauf Leben im Exil, nach kaiserlicher Begnadigung (1628) niederösterreichischer Landstand und Hausbesitzer in Wien; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Geduldige").
Johannes (Nikolaus) Rulicius

geb. 1602
gest. 1666
Anm.: Geboren in Kirchberg (Hunsrück); Studium in Herborn (1623) und England (bis 1628); ca. 1630/31 Pfarrer in Dorchester; 1635 Pfarrer der englisch-reformierten Kirche in Heidelberg; ab 1636 englischer und seit 1639 deutscher reformierter Prediger in Amsterdam; daneben vor allem Sammler von Spendengeldern für protestantische Glaubensflüchtlinge.

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Herzogin Sophia Elisabeth von Sachsen-Altenburg-Coburg
Herzogin Sophia Elisabeth von Sachsen-Altenburg
Geburtsname: Markgräfin Sophia Elisabeth von Brandenburg

geb. 1616
gest. 1650
Anm.: Tochter des Markgrafen Christian Wilhelm von Brandenburg, Administrator von Magdeburg (1587-1665); ab 1636 Ehe mit Herzog Friedrich Wilhelm von Sachsen-Altenburg-Coburg (1603-1669); seit 1643 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Großtätige").

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Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen

geb. 1585
gest. 1656
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1611 Kurfürst von Sachsen.

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Kurfürstin Magdalena Sibylla von Sachsen
Geburtsname: Herzogin Magdalena Sibylla von Preußen

geb. 1587
gest. 1659
Anm.: Tochter des Herzogs Albrecht Friedrich von Preußen (1553-1618); 1607-1656 Ehe mit Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); seit 1630 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Milde").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Bernhard Friedrich von Schierstedt

geb. 1613
gest. 1675
Anm.: Sohn des Jakob von Schierstedt (gest. 1642) auf Scheuder und Tornau; Erbherr auf Kleinbadegast und Tornau; 1627-1633 Page des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); 1633-1650 und erneut ab 1655 in schwedischen Kriegsdiensten als Kornett, Leutnant, Rittmeister (um 1641), Obristwachtmeister (1647), Obristleutnant (1655) und Obrist (1660); seit 1666 kurbrandenburgischer Obrist; anhaltischer Landrat; vgl. Conrad Lincker: Christlicher und Gottgefälliger Ritters-Männer Himmlischer Heer- und Seelen-Wagen [...], Köthen 1675, fol. J r-Kij v.

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Christoph Wilhelm (von) Schlegel

geb. ca. 1615
gest. 1679
Anm.: Sohn des Wolf (von) Schlegel (1584-1658); Erbherr auf Merzien, Zehringen und Thurau; um 1631/32 Page des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; um 1633 Fahnenjunker des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); um 1640/41 Hofjunker in Bernburg.
Herzog Christian von Schlesien-Brieg-Liegnitz-Ohlau-Wohlau
Herzog Christian von Schlesien-Ohlau-Wohlau
Herzog Christian von Schlesien-Brieg

geb. 1618
gest. 1672
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Christian von Schlesien-Brieg (1591-1639); 1639-1653 gemeinsam mit seinen Brüdern Georg III. (1611-1664) und Ludwig (1616-1663) regierender Herzog von Schlesien-Brieg; ab 1653 Herzog von Schlesien-Ohlau und Schlesien-Wohlau; seit 1664 auch Herzog von Schlesien-Brieg und Schlesien-Liegnitz; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beliebige")

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Herzog Georg III. von Schlesien-Brieg-Liegnitz
Herzog Georg III. von Schlesien-Brieg

geb. 1611
gest. 1664
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Christian von Schlesien-Brieg (1591-1639); 1635-1639 Statthalter im Herzogtum Schlesien-Brieg; 1639-1653 gemeinsam mit seinen Brüdern Ludwig (1616-1663) und Christian (1618-1672) regierender, ab 1653 alleiniger Herzog von Schlesien-Brieg; seit 1663 auch Herzog von Schlesien-Liegnitz; ab 1639 Oberlandeshauptmann von Schlesien; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unfehlbare").

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Herzog Ludwig IV. von Schlesien-Liegnitz
Herzog Ludwig von Schlesien-Brieg

geb. 1616
gest. 1663
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Christian von Schlesien-Brieg (1591-1639); 1639-1653 gemeinsam mit seinen Brüdern Georg III. (1611-1664) und Christian (1618-1672) regierender Herzog von Schlesien-Brieg; ab 1653 Herzog von Schlesien-Liegnitz; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Heilsame").

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Herzog Karl Friedrich von Schlesien-Münsterberg-Oels
Herzog Karl Friedrich von Schlesien-Münsterberg-Bernstadt

geb. 1593
gest. 1647
Anm.: Sohn des Herzogs Karl II. von Schlesien-Münsterberg-Oels (1545-1617); ab 1617 regierender Herzog von Schlesien-Münsterberg-Oels, seit 1639 auch von Schlesien-Münsterberg-Bernstadt.

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Herzogin Julia Felizitas von Schleswig-Holstein-Gottorf
Geburtsname: Herzogin Julia Felizitas von Württemberg-Weiltingen

geb. 1619
gest. 1661
Anm.: Tochter des Herzogs Julius Friedrich von Württemberg-Weiltingen (1588-1635); 1640-1653 Ehe mit Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Gottorf, Administrator von Lübeck (1606-1655); 1653 Ehescheidung auf dessen Initiative; nach 1636 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Dankbare").
Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg

geb. 1609
gest. 1689
Anm.: Sohn des Herzogs Alexander von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1573-1627); Inhaber einiger Güter und Bauernhöfe auf den Inseln Ærø und Alsen; um 1647 schwedischer Obrist; seit 1663 Residenz auf Schloss Augustenburg.

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Herzogin Anna von Schleswig-Holstein-Sonderburg
Geburtsname: Gräfin Anna von Oldenburg-Delmenhorst

geb. 1605
gest. 1688
Anm.: Tochter des Grafen Anton II. von Oldenburg-Delmenhorst (1550-1619); 1634-1653 Ehe mit Herzog Johann Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1607-1653).

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Martin Schmidt

gest. 1657(?)
Anm.: Sohn des Badeborner Pfarrers Matthäus Schmidt (gest. 1626); fürstlicher Amtmann und Amtsschreiber in Harzgerode (spätestens 1631-1632); anschließend Amtmann von Bernburg (1632-1637) bzw. Ballenstedt-Hoym (1637-1657).
Balthasar von Schrattenbach

Anm.: Steirischer Adliger; vor 1629 Emigration aus der Steiermark; in den 1640er Jahren Exulant in Bremen; 1642 Interimshofmeister der Prinzen Erdmann Gideon (1632-1649) und Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); um 1653/54 in Hannover; möglicherweise seit 1655 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Versichernde").

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Ewaldus Schrevelius
Ewaldus Screvel

geb. 1575
gest. 1647
Anm.: Sohn des Den Haager Bürgermeisters und Tuchhändlers Adriaan Screvel; Studium und Promotion zum Dr. med. an der Universität Leiden; ab 1613 Arzt in Den Haag; 1619-1625 Leibarzt des Fürsten Moritz von Oranien (1567-1625); seit 1625 Professor der Medizin sowie 1631/32 und 1646/47 Universitätsrektor in Leiden.

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Johann Schrickel

geb. 1601
gest. 1674
Anm.: Sohn des Hildburghausener Bürgermeisters Johann Schrickel (1547-1626); Studium in Jena, Altdorf und Straßburg (1626 Promotion zum Dr. jur. utr.); um 1624 Advokat in Amberg; ab 1630 hennebergischer Landrat in Schleusigen; sächsisch-weimarischer Amtmann von Mellrichstadt (1634) und von Königsberg in Franken (1635-1641); danach sächsisch-eisenachischer Hofrat; seit 1645 anhaltisch-zerbstischer Kanzler.

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Jakob Ludwig Schwartzenberger

gest. 1696
Anm.: Sohn des anhaltisch-bernburgischen Rechnungsrats Johann Ludwig Schwartzenberger (gest. 1630); seit 1641 Kammerdiener und um 1646/53 Geheimer Kammerdiener des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; noch 1656 in dessen Diensten; spätestens 1665-1696 fürstlicher Hausvogt in Dessau.
Gräfin Clara Sabina von Schwarzburg-Sondershausen

geb. 1623
gest. 1654
Anm.: Tochter des Grafen Christian Günther I. von Schwarzburg-Sondershausen (1578-1642).

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Simon Heinrich von Schweichhausen
Simon Heinrich von Schwechhausen

geb. ca. 1614
Anm.: Sohn des Bremer Patriziers N. N. Schweichhausen (1); zeitweise Kriegsdienst in England als Fähnrich, Leutnant, Capitän-Leutnant und Rittmeister; 1646-1649 Hofmeister der Prinzen Erdmann Gideon (1632-1649) und Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718) sowie zugleich anhaltisch-bernburgischer Rat; ab 1649 sächsisch-weimarischer Hof- und Kammerjunker (spätestens 1651) sowie Obristleutnant (1651-1655); 1654/55 zudem Hofmeister der Herzöge Bernhard (1638-1678) und Friedrich von Sachsen-Weimar (1640-1656); 1653 Nobilitierung; seit 1651 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Eigentliche").
Joachim Christoph von Seckendorff

geb. 1577
gest. 1657
Anm.: Sohn des Joachim von Seckendorff (gest. 1586); Erbherr auf Obernzenn, Uhlstadt und Langenfeld; 1641-1651 Ritterhauptmann des Kantons Steigerwald; brandenburgisch-ansbachischer "Minister"; 1610-1616 Burggraf auf dem Rothenberg; Oberschultheiß in Würzburg; würzburgischer Amtmann von Iphofen.

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Christoph Seese

gest. 1677
Anm.: Geboren in Zerbst; um 1644 Stadtleutnant und seit 1646 Bürgermeister der Bernburger Talstadt (1646-1649, 1651, 1654, 1657, 1660, 1662, 1668 und 1671 regierend); vgl. Volker Ebersbach: Geschichte der Stadt Bernburg, Bd. 1, Dessau 1998, S. 237.
Abel Servien
Marquis Abel de Sablé
Marquis Abel de Boisdauphin
Comte Abel de La Roche des Aubiers

geb. 1593
gest. 1659
Anm.: Sohn des Antoine Servien, Seigneur de Biviers (gest. 1621); 1616-1624 Procureur général beim Parlament von Grenoble; ab 1618 Conseiller d’État; seit 1624 Maître des requêtes de l'hôtel du roi; 1628/29 Intendant de la généralité de Bordeaux; 1630/31 Präsident des Parlaments von Bordeaux; 1630-1636 Secrétaire d’État de la Guerre; französischer Gesandter beim Westfälischen Friedenskongress in Münster (1644-1646 und 1647-1649) und in Den Haag (1646/47); ab 1648 Ministre d’État; seit 1653 Surintendant des Finances; ab 1656 Marquis de Boisdauphin et de Sablé.

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Gräfin Anna Sophia zu Solms-Sonnewalde
Geburtsname: Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg

geb. 1640
gest. 1704
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1664-1688 Ehe mit Graf Georg Friedrich zu Solms-Sonnewalde (1626-1688).

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Friedrich Spanheim d. Ä.

geb. 1600
gest. 1649
Anm.: Sohn des Amberger Pädagogium-Rektors Wigand Spanheim (gest. 1620); Studium in Heidelberg (1614-1619) und Genf (1619/20); 1621-1623 Privatlehrer bei Jean de Bonne, Baron de Vitrolles; Professor für Philosophie (1626-1631) und Theologie (1631-1642) sowie 1633-1637 auch Rektor der Akademie in Genf; 1642 Promotion zum Dr. theol. an der Universität Basel; seit 1642 Professor für Theologie in Leiden.

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König Pausanias von Sparta

geb. 618 v. Chr.
gest. nach 586 v. Chr.
Anm.: Sohn des Königs Pleistoanax von Sparta (gest. 408 v. Chr.); 445-426 und 408-395 v. Chr. König von Sparta.

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Claus Dietrich von Sperreuter
Claus Dietrich von Sperreuth

geb. ca. 1600
gest. 1653
Anm.: Geboren in Mecklenburg; zunächst in Kriegsdiensten der böhmischen Stände, Braunschweig-Lüneburgs, Dänemarks (1621) und des Grafen Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); ab 1623 in schwedischen Diensten als Major (1628), Obrist (1629-1635) und Generalmajor (1634/35); seit 1636 kaiserlicher Obrist und Generalfeldwachtmeister; 1645 kurbayerischer Obrist und Generalwagenmeister; 1647-1650 venezianischer General; ab 1651 Statthalter von Vorderösterreich in Freiburg/Breisgau; 1641 Erhebung in den Freiherrenstand.

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Dorothea Steffeck von Kolodey
Geburtsname: Dorothea von Oesen

gest. 1672
Anm.: Tochter des Flensburger Handelsmanns Bernd von Oesen (gest. vor 1646); bis 1646 Kammermagd der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); seit 1646 Ehe mit Tobias Steffeck von Kolodey (1615-1679).
Tobias (2) Steffeck von Kolodey
Tobiáš (2) Štefek z Koloděj

geb. 1615
gest. 1679
Anm.: Sohn des Prager Bürgers Tobias Steffeck von Kolodey (gest. 1621), der wegen seiner Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand enthauptet wurde; 1621 Emigration aus Böhmen; ca. 1637-1641 Kammerdiener sowie ab ca. 1641 Geheimer Kammerdiener und Kammerverwalter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; spätestens seit 1646 Kammermeister (noch 1654), Sekretariatsverwalter und Aufwärter; um 1653/56 zeitweise Hofjunker in Bernburg; um 1663 Stallmeister und Kammerjunker in Ballenstedt; zuletzt Kammerjunker in Bernburg.
Johann Sternberg

gest. 1650
Anm.: Vermutlich Dr. jur.; um 1646/48 schleswig-holsteinischer und spätestens seit 1647 auch anhaltisch-bernburgischer Agent in Wien.
Sultan (Osmanisches Reich) Ibrahim

geb. 1615
gest. 1648
Anm.: Sohn von Sultan Ahmed I. (1590-1617); seit 1640 Sultan des Osmanischen Reiches.

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Johann (1) Tappe

gest. nach 1659
Anm.: Vermutlich Sohn des Bernburger Amtmanns David Tappe (gest. 1625); um 1644/57 fürstlicher Amts- bzw. Kornschreiber in Bernburg; seit 1649 ebenso Stadtkämmerer der Bernburger Bergstadt (noch 1659); um 1651/53 zugleich Stadtschreiber; um 1656/57 Amtsschreiber.
Konrad Theopold

geb. 1600
gest. 1651
Anm.: Sohn des Amesdorfer Pfarrers Johannes Theopold (1563-1626); Schulbesuch am Gymnasium zu Zerbst, Studium in Frankfurt a. d. Oder; 1626-1637 Pfarrer in Natho; 1637-1644 Diakon an St. Bartholomäi in Zerbst (Entlassung als Reformierter); seit 1645 Hofprediger und Pfarrer an der Schlosskirche St. Aegidien in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 445.

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Traute N. N.

Anm.: Um 1647 Bernburger Kuhhirtin mit "Visionen".
Graf Maximilian von Trauttmansdorff

geb. 1584
gest. 1650
Anm.: Sohn des Johann Friedrich von Trauttmansdorff (1542-1614); als Jugendlicher Konversion zum katholischen Glauben; Teilnahme am Langen Türkenkrieg; 1609-1618 Reichshofrat; ab 1619 kaiserlicher Kämmerer; spätestens seit 1627 Geheimer Rat; ab 1635 Obersthofmeister von König bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); wenig später auch Präsident des Geheimen Rates; mehrfach wichtige diplomatische Missionen, u. a. als Unterhändler des Nikolsburger (1622), Prager (1635) und Westfälischen Friedens (1645-1647); 1623 Erhebung in den Grafenstand; seit 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Friedrich Christoph von Trotha

geb. ca. 1617/18
gest. 1651
Anm.: Sohn des Wolf Friedrich von Trotha (ca. 1583-1637); Erbherr auf Hecklingen, Schkopau und Teutschenthal; vgl. Adolf v. Trotha: Geschichte des Geschlechts v. Trotha, Teil 6, Görlitz 1940, S. 208-215.
Friedrich Gebhard von Trotha

geb. 1613
gest. 1677
Anm.: Sohn des Melchior Andreas von Trotha (1580-1634); Erbherr auf Gänsefurth; vgl. Adolf v. Trotha: Geschichte des Geschlechts v. Trotha, Teil 6, Görlitz 1940, S. 160-204.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Wolf Thilo von Trotha

geb. 1620
gest. 1683
Anm.: Sohn des Wolf Friedrich von Trotha (ca. 1583-1637); Erbherr auf Hecklingen, Gänsefurth und Teutschenthal; vgl. Adolf v. Trotha: Geschichte des Geschlechts v. Trotha, Teil 6, Görlitz 1940, S. 215-310.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Veltheim, Familie

Anm.: Niedersächsisches Adelsgeschlecht.
Johann Friedrich von Veltheim

geb. 1616
gest. 1641
Anm.: Sohn des Burchard von Veltheim (1579-1625) auf Harbke und Ostrau; Erbherr auf Harbke und Ostrau; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Genesende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Josias von Veltheim

geb. 1619
gest. 1696
Anm.: Sohn des Burchard von Veltheim (1579-1625); Erbherr auf Ostrau, Harbke und Glentorf; Hofjunker der verwitweten Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel (1598-1659) in Schöningen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Dietrich von dem Werder

geb. 1584
gest. 1657
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Gerlebogk, Görzig und Ziebigk; Page, Kammerjunker und Stallmeister des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); 1610 hessisch-kasselischer Rittmeister; danach bis 1622 Geheimer Rat und Oberhofmarschall in Kassel; 1623 anhaltischer Hauptmann; 1631-1635 schwedischer Obrist; ab 1639 Unterdirektor der anhaltischen Landschaft; seit 1645 kurbrandenburgischer Obrist, Geheimer Rat und Amtshauptmann von Alt-Gatersleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vielgekörnte"); vgl. Gottfried Coler: Der Vom Vater gegebene/ Vom Sohne ausgeführete/ Und vom H. Geiste versiegelte Raht des Heils [...], Köthen 1658, fol. Jiij v - N2 v.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Gebhard Paris von dem Werder

geb. 1621
gest. 1679
Anm.: Sohn des Heinrich von dem Werder (1578-1636); Erbherr auf Gröbzig; anhaltisch-plötzkauischer Rat; ab 1658 Unterdirektor der anhaltischen Landschaft; seit 1665 anhaltisch-köthnischer Geheimer Rat, Vormundschaftsrat, Kammerpräsident und Landeshautmann; ab 1642 Mitglied der Fruchbringenden Gesellschaft ("Der Zeitigende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
N. N. Willich

Anm.: 1647 kurbrandenburgischer Sondergesandter in Brüssel.
Graf Arvid Wittenberg
Arvid Wirtenberg von Debern

geb. 1606
gest. 1657
Anm.: Sohn des Hans Wirtenberg von Debern (gest. 1630); ab 1622 in schwedischen Kriegsdiensten als Kapitän (1629), Obrist (1634), Generalmajor (1640), General der Kavallerie (1645), Reichszeugmeister und General der Artillerie (1650) sowie Feldmarschall (1655); ca. 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; seit 1651 Reichsrat; ab 1655 Generalgouverneur von Pommern; seit 1656 polnischer Kriegsgefangener; Erhebung in den Freiherren- (1651) und Grafenstand (1652).

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Maximilian Wogau

geb. 1608
gest. 1667
Anm.: Sohn des Johann David Wogau (1582-1636); 1627-1631 Studium der Rechte in Wittenberg; 1632-1637 Reise nach Holland, England, Frankreich und Seeland; ab 1639 Verwalter des städtischen Salzpfannen-Werks, danach Kornherr (1640), Achtmann (1641), Bierherr (1642), Vorsteher der Ulrichskirche (1643), Gräfenherr (ab 1644), Vierherren-Worthalter (1649), Holzherr (seit 1650), Geheimder (ab 1658) und Stadtkämmerer (seit 1661) in Halle (Saale); außerdem Hallenser Verbindungsmann des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Achilles Wrangel

geb. 1644
gest. 1648
Anm.: Sohn des Carl Gustav Wrangel (1613-1676).
August Gideon Wrangel

geb. 1646
gest. 1648
Anm.: Sohn des Carl Gustav Wrangel (1613-1676).
Graf Carl Gustav Wrangel af Salmis
Graf Carl Gustav von Sölvesborg

geb. 1613
gest. 1676
Anm.: Sohn des Hermann Wrangel (1587-1643); ab 1627 in schwedischen Kriegsdiensten als Kornett (1629), Rittmeister (1632), Obristleutnant (1635), Obrist (1636), Generalmajor (1638), Generalzeugmeister (1645) und Feldmarschall (1646); seit 1646 Reichsrat; 1646-1648 Oberbefehlshaber der schwedischen Truppen in Deutschland; 1648-1650 und ab 1654 Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern; 1657-1664 Reichsadmiral; seit 1664 Reichsmarschall; 1651 Erhebung in den Grafenstand (1651-1665 Graf von Salmis, ab 1665 Graf von Sölvesborg); seit 1649 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Obsiegende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Herzogin Anna Elisabeth von Württemberg-Oels
Geburtsname: Fürstin Anna Elisabeth von Anhalt-Bernburg

geb. 1647
gest. 1680
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1672 Ehe mit Herzog Christian Ulrich von Württemberg-Oels (1652-1704).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Eberhard III. von Württemberg

geb. 1614
gest. 1674
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Friedrich von Württemberg (1582-1628); seit 1628 regierender Herzog von Württemberg (bis 1633 unter Vormundschaft); 1634-1638 Exil in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Württemberg, Haus
Herzöge von Württemberg

Anm.: Südwestdeutsches Reichsfürstengeschlecht.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Albrecht von Zerbst

gest. nach 1650
Anm.: Anhaltischer Adliger im Dienst des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); seit 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ballernde").
Aken
weiterführende Informationen
Amiens
weiterführende Informationen
Amsterdam
weiterführende Informationen
Anhalt-Bernburg, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt-Zerbst, Fürstentum
Anhalt, Fürstentum
weiterführende Informationen
Armentièrs
weiterführende Informationen
Aschersleben
weiterführende Informationen
Augsburg
weiterführende Informationen
Ballenstedt
weiterführende Informationen
Ballenstedt(-Hoym), Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Bayern, Herzogtum bzw. Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Bentheim (Bad Bentheim)
weiterführende Informationen
Berlin
weiterführende Informationen
Bernburg
weiterführende Informationen

Anm.: Zusammengesetzt aus der jeweils eigenständigen Tal- ("Stadt im Tale", gebildet aus den ehemaligen Teilen Alt- und Neustadt) und Bergstadt ("Stadt vorm Berge"), die erst 1825 vereinigt wurden.
Bernburg, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Béthune
weiterführende Informationen
Bodensee
weiterführende Informationen
Brandenburg, Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Brasilien
weiterführende Informationen

Anm.: Kolonie des Königreichs Portugal.
Braunschweig
weiterführende Informationen
Bremen
weiterführende Informationen
Brüssel (Brussels, Bruxelles)
weiterführende Informationen
Cádiz
weiterführende Informationen
Calbe
weiterführende Informationen
Dalmatien
weiterführende Informationen
Darmstadt
weiterführende Informationen
Delft
weiterführende Informationen
Den Haag ('s-Gravenhage)
weiterführende Informationen
Dessau (Dessau-Roßlau)
weiterführende Informationen
Driesen (Drezdenko)
weiterführende Informationen
Endorf
weiterführende Informationen
England, Königreich
weiterführende Informationen
Eutin
weiterführende Informationen
Falkenstein, Burg
weiterführende Informationen
Flandern, Grafschaft
weiterführende Informationen
Franken
weiterführende Informationen
Frankfurt (Main)
weiterführende Informationen
Frankreich, Königreich
weiterführende Informationen
Friedberg (Hessen)
weiterführende Informationen
Friesland, Provinz (Herrschaft)
weiterführende Informationen
Fürstenau
weiterführende Informationen
Gänsefurth
weiterführende Informationen
Gelderland, Provinz (Herzogtum Geldern)
weiterführende Informationen
Groningen (Stadt und Umland), Provinz
weiterführende Informationen
Groß Rosenburg
weiterführende Informationen
Habsburgische Erblande (österreichische Linie)
weiterführende Informationen
Haldensleben (Alt- und Neuhaldensleben)
weiterführende Informationen
Halle (Saale)
weiterführende Informationen
Hamburg
weiterführende Informationen
Hanau
weiterführende Informationen
Harzgerode
weiterführende Informationen
Hecklingen
weiterführende Informationen
Heiliges Römisches Reich (deutscher Nation)
weiterführende Informationen
Hessen-Darmstadt, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hessen-Kassel, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hohenerxleben
weiterführende Informationen
Holdenby House
weiterführende Informationen
Hornhausen
weiterführende Informationen
Innsbruck
weiterführende Informationen
Irland, Königreich
weiterführende Informationen

Anm.: 1653-1659 Teil des Commonwealth von England, Schottland und Irland.
Italien
weiterführende Informationen
Kassel
weiterführende Informationen
Katalonien, Fürstentum
weiterführende Informationen

Anm.: Territorium der spanischen Krone.
Kirchenstaat
weiterführende Informationen
Klein Rosenburg
weiterführende Informationen
Köthen
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Konstantinopel (İstanbul)
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Konstanz
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Anm.: Im Mittelalter und der frühen Neuzeit auch Kostnitz genannt.
Kreta (Candia), Insel
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Kroatien, Königreich
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Landsberg an der Warthe (Gorzów Wielkopolski)
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Lausitz
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Anm.: Historische, in die Markgrafschaften Nieder- und Oberlausitz geteilte Landschaft.
Leiden
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Leipzig
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Lérida (Lleida)
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Liegnitz (Legnica)
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Lindau (Bodensee)
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London
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Magdeburg
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Magdeburg, Erzstift
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Meißen
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Meppen
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Münster
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Negroponte (Euböa), Insel
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Niederlande, Spanische
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Niederlande, Vereinigte (Republik der Sieben Vereinigten Provinzen)
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Nizza Monferrato
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Nürnberg
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Österreich, Erzherzogtum
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Osmanisches Reich
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Osnabrück
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Ostrau
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Overijssel, Provinz (Herrschaft)
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Paris
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Pfaffenbusch
Anm.: Auenwaldgebiet an der Saale bei Bernburg.
Pfalz, Kurfürstentum
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Pful
Anm.: Nach der ehemaligen Burgruine Pful benanntes Auenwaldgebiet an der Saale bei Plötzkau.
Plötzkau
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Polen, Königreich
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Portugal, Königreich
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Preußen, Herzogtum
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Quedlinburg
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Quedlinburg, Stift
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Radisleben
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Reinstedt
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Retimo (Rethymno)
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Rheda (Rheda-Wiedenbrück)
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Rom (Roma)
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Rostock
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Saale, Fluss
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Saint-Germain-en-Laye
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Schackenthal
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Schlesien, Herzogtum
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Schottland, Königreich
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Anm.: 1653-1659 Teil des Commonwealth von England, Schottland und Irland.
Schweden, Königreich
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Schweinitz
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Schweiz, Eidgenossenschaft
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Seeland (Zeeland), Provinz (Grafschaft)
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Sonderburg (Sønderborg)
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Spanien, Königreich
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Stiege
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Strelitz (Strelitz-Alt)
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Tarragona
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Tecklenburg
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Tochheim
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Ulm
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Utrecht, Provinz (Hochstift)
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Vechta
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Venedig, Republik (Repùblica de Venessia)
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Warmsdorf
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Westfalen
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Wetterau
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Wien
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Wittenberg (Lutherstadt Wittenberg)
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Zerbst
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Amsterdam, Magistrat
Anm.: Kollegialorgan der Stadtverwaltung, das aus vier Bürgermeistern (darunter einem regierenden) und einigen Ratsherren (Schepen) bestand.
Anhalt, Landstände
Anhalt, Großer Ausschuss der Landstände
Danzig (Gdańsk), Rat der Stadt
Frankfurt am Main, Rat der Stadt
Fruchtbringende Gesellschaft
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Anm.: Vgl. den Einführungstext zur Fruchtbringenden Gesellschaft im Rahmen dieser Edition unter: http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=32.
Hallenser Schöppenstuhl (Schöffenstuhl)
Anm.: Seit dem 13. Jahrhundert bestehender oberster Gerichtshof des Erzstifts Magdeburg in Halle (Saale).
Heiliges Römisches Reich, Kurfürstenrat (Kurfürstenkollegium)
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Niederlande, Generalstaaten
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Preußen (Herzogtum), Landstände
Heidelberger Katechismus von 1563, in: Reformierte Bekenntnisschriften, Bd. 2,2, hg. von Wilhelm H. Neuser / Andreas Mühling / Mihály Bucsay, Neukirchen-Vluyn: 2009, S. 167-212. [Nachweis im GVK]
Quintus Horatius Flaccus: Oden, in: Oden und Epoden. Lateinisch-deutsch, hg. von Gerhard Fink, Düsseldorf: 2002, S. 8-261. [Nachweis im GVK]
New-Zugerichtetes Lutherisches GesangBüchlein, Leipzig: Gottfried Grosse & Johann Albrecht Mintzel, 1638. [Nachweis im GVK]
Johannes Manlius: Locorum communium collectanea, Basel: Johannes Oporinus, 1564. [Nachweis im GVK]
Plutarch: Life of Kimon, übers. von Alec Blamire, London: 1989. [Nachweis im GVK]