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Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: Juli 1648


Überlieferung: LASA Dessau-Roßlau, Z 18 Abt. Bernburg, A 9b Nr. 14 Bd. XIX, fol. 490r-528v (vgl. Quellenbeschreibung).

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[Inhaltsverzeichnis]
01. Juli 1648
Gottorf, Schloss → Flensburg → Glücksburg
  • Regen
  • Gestriger Besuch durch den Hofmathematiker Adam Olearius
  • Abschied von Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf
  • Weiterreise nach Glücksburg
  • Abwesenheit der herzoglichen Familie
  • Einzug in ein Gasthaus
  • Korrespondenz
  • Letztes Gespräch mit dem Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf
02. Juli 1648
Glücksburg → Flensburger Förde → Broager → Gravenstein
  • Regen
  • Anhörung der Predigt
  • Einladung durch Herzog Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg nach Gravenstein
  • Mittagessen im Gasthaus
  • Weiterfahrt nach Gravenstein
  • Begrüßung und Bewirtung durch die herzogliche Familie
03. Juli 1648
Gravenstein
  • Gespräch mit dem Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg
  • Ruhetag in Gravenstein
  • Bewirtung, Zufriedenstellung und Gartenführung durch den Herzog
  • Nachrichten
  • Abschied von der herzoglichen Familie
04. Juli 1648
Gravenstein → Ballegård, Gut → Als, Fjord → Norburg
  • Weiterreise nach Norburg
  • Beschreibung des Schlosses
  • Begrüßung und Bewirtung durch Herzogin Eleonora von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg
  • Unterhaltung und Besichtigung der Kirche mit der Herzogin
  • Spiel der Söhne Erdmann Gideon und Viktor Amadeus mit den jungen Herzoginnen Elisabeth Juliana, Dorothea Hedwig und Louise Amöna von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg
  • Nachrichten
  • Kurzes Gespräch mit Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg
05. Juli 1648
Norburg
  • Regen und Sturm
  • Trauer um einen geschlachteten Ochsen
  • Nachrichten
  • Mittagessen und anschließender Streit mit dem Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg
  • Charakterliche Defizite des Herzogs
  • Angeketteter Wolf
  • Gespräch mit der Herzogin von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg
  • Abendessen mit dem Herzog
  • Abschied von der herzoglichen Familie
  • Fauna der Insel Alsen
06. Juli 1648
Norburg → Osterholm → Sonderburg
  • Regen
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Verlorene Hoffnungen
  • Weiterfahrt nach Sonderburg
  • Begleitung durch die Herzogin von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg bis Osterholm
  • Unterkunft in der Weinschenke
  • Mitteilung durch Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein-Sonderburg
07. Juli 1648
Sonderburg
  • Besuch durch den Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg in der Weinschänke
  • Beherbergung und Bewirtung durch die Herzöge Johann Christian und Georg Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg auf dem Schloss
  • Besichtigung von Schloss, Pferdeställen, Garten und Kirche
  • Anwesenheit der Herzogin Anna von Schleswig-Holstein-Sonderburg bei den Mahlzeiten
  • Korrespondenz
  • Musik
08. Juli 1648
Sonderburg → Als, Sund → Gravenstein
  • Regen und Sturm
  • Rückkehr nach Gravenstein
  • Gespräch mit dem Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg
  • Korrespondenz
  • Beschenkung von Erdmann Gideon und Viktor Amadeus durch Herzog Johann Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg am Morgen
  • Nachrichten
09. Juli 1648
Gravenstein → Flensburg
  • Anhaltender Regen und Sturm
  • Kein Kirchgang
  • Kriegsnachrichten
  • Trinkgelage
  • Weiterreise nach Flensburg
  • Einzug ins Gasthaus "Prinz von Dänemark"
  • Erinnerung an Vater Christian I.
10. Juli 1648
Flensburg → Gottorf, Schloss
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Spaziergang bis zum Hafen
  • Einnahme von Arznei beim Frühstück
  • Rücksendung der Pferde an den Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg
  • Korrespondenz
  • Kosten im Gasthaus
  • Weiterfahrt nach Schloss Gottorf
  • Traum
  • Gestriger Traum des Pagen Ernst Gottlieb von Börstel
  • Späte Anmeldung beim Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf
11. Juli 1648
Gottorf, Schloss
  • Abholung durch die Hof- und Kammerjunker Hans von Blome und Georg Job von Marschall auf das Schloss
  • Gespräche mit dem Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf, dessen Gemahlin Maria Elisabeth und dem früheren kursächsischen Obristen Konstantin Schießbogen
  • Rundgang durch den Garten mit dem Herzog
  • Besichtigung der Tafel und des Spiegels der Herzogin
  • Abschied
12. Juli 1648
Gottorf, Schloss → Eckernförde → Kiel → Preetz → Plön
  • Weiterreise nach Plön
  • Unterwegs Besichtigung des herzoglichen Gartens in Kiel
  • Unterkunft in einer Herberge
  • Regenfreier Tag
13. Juli 1648
Plön
  • Abholung durch den Stallmeister Franz von Cramm und den Jägermeister Ernst Heinrich von Cramm auf das Schloss
  • Begrüßung und Bewirtung durch Herzogin Dorothea Augusta von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön
  • Nachrichten
  • Korrespondenz
  • Beschreibung der herzoglichen Schlösser in Plön, Sonderburg, Norburg, Osterholm, Gravenstein und Glücksburg
14. Juli 1648
Plön
  • Anhörung der Predigt durch ein Loch im Schlafzimmer
  • Mittagessen mit Schießbogen
  • Ärgerliche Äußerungen des Herzogs von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön über den reformierten Glauben
  • Abschied von Schießbogen
  • Widerwilliger Spaziergang mit dem Herzog in die Gärten und den Weinberg
  • Trinkgelage am Abend
  • Spiel der herzoglichen Kinder zur Unzeit
  • Gespräch mit der Herzogin von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön
15. Juli 1648
Plön
  • Aufbruch von Bernburg vor vier Wochen
  • Maßvollere Gespräche mit dem Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön
  • Wirtschaftssachen
  • Spaziergänge am Nachmittag
16. Juli 1648
Plön → Großer Plöner See → Plön
  • Anhörung der Predigt in der Stadtkirche
  • Starkes Trinken beim Mittag- und Abendessen
  • Spiele und Spazierfahrt auf dem Großen Plöner See mit der herzöglichen Familie
  • Korrespondenz
  • Nachrichten
  • Sorgen wegen der bevorstehenden Reise nach Rethwisch
  • Gespräch mit dem Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön
  • Abschied von dem Herzog und der Herzogin am Abend
17. Juli 1648
Plön → Reinfeld → Rethwisch
  • Weiterfahrt nach Rethwisch bei Gewitter
  • Begrüßung, Bewirtung und Beherbergung durch Herzogin Eleonora von Schleswig-Holstein-Sonderburg
  • Anwesenheit des Herzogs von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön und seines Hofmeisters Georg von der Goltz
18. Juli 1648
Rethwisch
  • Ruhetag in Rethwisch
  • Besichtigung des Gartens und der Kupfermühle
  • Bekanntschaft mit dem schwedischen Obristen Jens
  • Gespräch mit der Herzogin von Schleswig-Holstein-Sonderburg
  • Lage und Einrichtung des Schlosses
  • Nachrichten
  • Herzlicher Abschied von der Herzogin
19. Juli 1648
Rethwisch → Woldenhorn → Hamburg
  • Abschied vom Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön
  • Weiterreise nach Hamburg
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Korrespondenz
  • Zahmes Rentier der Herzogin von Schleswig-Holstein-Sonderburg in Rethwisch
20. Juli 1648
Hamburg
  • Verrichtungen in Hamburg
  • Unterhaltung und Mittagessen mit Schießbogen im Gasthaus "Zur Stadt Lübeck"
  • Wirtschaftssachen
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Hamburger Bettag
  • Erfolglose Abschickung zum Arzt und kurbrandenburgischen Hofrat Dr. Helwig Dieterich
  • Misstrauen gegenüber jüdischen Ärzten aus Portugal
  • Gespräch und Abendessen mit dem Hamburger Kaufmann und schleswig-holsteinischen Faktor Albrecht Schulte
21. Juli 1648
Hamburg
  • Schönes Wetter
  • Korrespondenz
  • Anhaltende Klage über den geschlachteten Ochsen
  • Besichtigung des Zuchthauses durch Erdmann Gideon und Viktor Amadeus
  • Darbietung durch Gaukler
  • Erfolglose Entsendung des Kammermeisters Tobias Steffeck zum Hamburger Bürgermeister Barthold Moller
  • Arzneimittelrezepte der Herzogin von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg
  • Behandlung und Ursache des starken Hustens von Erdmann Gideon
22. Juli 1648
Hamburg → Altona → Hamburg
  • Schönes Wetter am Vor- und Regen am Nachmittag
  • Zweimalige Entsendung von Steffeck zu Moller
  • Nachrichten
  • Beschreibung der spanischen Gedenkmünze zum Frieden von Münster
  • Korrespondenz
  • Ausfahrt mit Erdmann Gideon und Viktor Amadeus um die Stadt, an die Elbe und nach Altona
  • Besichtigung von Haus und Garten des Kaufmannes Müller sowie des Herzogs von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg
23. Juli 1648
Hamburg → Altona → Hamburg → Altona → Hamburg
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Anhörung zweier reformierter Predigten in Altona
24. Juli 1648
Hamburg
  • Regen am Vor- und schönes Wetter am Nachmittag
  • Entlassung des Kochs Andreas
  • Zweimalige Entsendung von Steffeck zu Moller
  • Gespräch und Mittagessen mit dem Altonaer Prediger Johann Freher
  • Besuch durch den Hamburger Ratssekretär Schröter
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
25. Juli 1648
Hamburg
  • Schönes Wetter am Morgen und Regen am Nachmittag
  • Mitteilung durch Moller
  • Einnahme von Arznei
  • Administratives
  • Traum
  • Besichtigung des städtischen Zeughauses durch Erdmann Gideon und Viktor Amadeus
  • Besuch durch Freher
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Sorge um den entsandten Lakaien Johann Balthasar Oberlender
  • Wirtschaftssachen
26. Juli 1648
Hamburg → Harburg
  • Warmes Wetter mit Regen
  • Rückkehr von Oberlender vom Schloss Gottorf
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Quälende Gedanken
  • Abschiedsbesuch durch Freher
  • Weiterreise nach Harburg
  • Erfolglose Anmeldung bei der verwitweten Herzogin Hedwig von Braunschweig-Lüneburg-Harburg
  • Schildwache durch braunschweigisch-lüneburgische Soldaten
  • Abendessen auf eigene Kosten
27. Juli 1648
Harburg → Altona
  • Traum
  • Weiterfahrt nach Altona
  • Mitteilung durch einen Boten der Herzogin von Braunschweig-Lüneburg-Harburg
  • Einzug in eine Herberge
  • Spaziergang durch den Ort
  • Korrespondenz
  • Wirtschaftssachen
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
28. Juli 1648
Altona
  • Erinnerung an göttliches Wort vor der Schlachtung des Ochsen
  • Entsendung von Steffeck nach Hamburg
  • Nachrichten
  • Korrespondenz
  • Erfolglose Rückkehr von Steffeck
  • Anhaltende West- und Südwinde an der Elbe
  • Spaziergang zur neuen Mühle am Nachmittag
29. Juli 1648
Altona → Glückstadt
  • Italienisches Sprichwort
  • Weiterfahrt auf einem Frachtschiff nach Glückstadt bei günstigem Wetter
  • Beherbergung und Bewirtung durch den dänischen Rat und Generalkriegskommissar Bernhard von Waldow
  • Führung von Waldow durch Haus und Garten
  • Nachrichten
30. Juli 1648
Glückstadt
  • Anhörung der reformierten Predigt
  • Besichtigung von Gießerei, Rüstkammern und Garten
  • Gesuch an den Gouverneur Graf Christian von Pentz
  • Rundfahrt durch die Stadt mit Waldow
  • Nachrichten
31. Juli 1648
Glückstadt → Lühe
  • Wind, Regen und schönes Wetter
  • Gespräch, Mittagessen und starkes Trinken mit Waldow
  • Abschied von Waldow und dessen Gemahlin Katharina
  • Weiterreise bis Lühe
  • Übelkeit nach Trinkgelage
|| [[Handschrift: 490r]]

Samstag den 1. Julij: 1648.


<Regen.>


Olearius, Mathematicus alhier, ist gestern auch bey
Mir gewesen, ein Ascherßleber, so die schöne rayse
in die Moßkaw, vndt Persiam, mitgethan, undt
beschrieben1. Jch habe gerne mit ihm, conversiret.
perge


Meilenm.
Darnach, haben wir gefrühestügkt, darzu der hertzogk
auch endtlich gekommen, undt habe abschiedt genommen.
Er hat mich wieder, mit seiner noblesse in den platz,
biß an die kutzsche, (so er mir geliehen,) convoyiret,
vndt ich bin, mit derselbigen, wie auch, mit noch vier gelie-
hener köerwagen, biß nach Glücksburgk, gefahren
nach dem wir, eine meile von Glücksburg zu Flenßburgk
durchgefahren. Der weg, von Gottorf biß Flenßburgk
wahr sehr gut, durch Sandichte heyde, vndt holtz,
von Flenßburg aber biß Glügksburg etwaß tief vndt Morastich.
Der anblick zu Glücksburg wahr schlecht, weil niemandt im Schloße || [[Handschrift: 490v]]
vorhanden wahr, sondern alle herrschaft nachm Grawenstain gezogen,
vndt der anwesende Amptschreiber2, vnß endtweder wieder zurügka,
nach Flenßburgk, oder in den krug alhier wiese, weil er
sagte, er köndte sich nichts bemächtigen, weil alle gemächer
versperret, vndt alles<r> vorrath, verschloßen wehre.
Endtlich, nahm er doch, des hertzogs von Gottorf, pferde
auff, vndt ich bliebe, jm kruge. Gott gebe! beßeren
succeß, als der anfang, erscheinet! <Jch habe an hertzogk Philips geschrieben. et cetera>





5


Le Düc a Gottorff me dit aussy confidemment, Que
le Prince Royal, de Danemark estoit fort mal, accommodè, a
cause des debtes, & prèst a faillir, c'est a dire qu'on a mena-
a ses respondants, quj ont mis caution pour luy, á
Kiel, de les mettre en arrest, in die einlage, s'ils
ne payent l'vmbschlag prochain, ce quj seroit ün tres-
grand affront, au Prince mesmes. Jtem: Que le
dit Prince estant encores Archevesque de Brehmen,
auroit prins le tiltre de Serenitè (Durchlauchtt)
contre l'avis, dü Roy son Pere, & dü Prince son
frere, lequel alors estoit encores en vie, & de-
voit seül avoir ce tiltre. Le Düc de Gottorff, l'a
obtenü, sans le desirer, quoy qu'il soit issü de sang
royal par Pere & Mere, et on l'a mesmes
offert a tous ses fils, mais<a la> cour Jmperiale, mais
il ne l'a <pas> acceptè, que pour son aisnè, lors qu'il || [[Handschrift: 491r]]
seroit maieur, & regnant, <cela ne luy couste; que 2000 florins d'or> & l'Empereur luy a aussy ac-
cordè la maioritè au 18:me. an, de son aage, et ainsy conse-
cütivement, de Pere, en fils etcetera[,] le Düc haissant les partages
èsgaux, comme üne peste des familles, & de leur Dignitè.


Aux nopces, dü feü Prince Royal, de Dennemargk, ce Düc
a estè Ambassadeur de l'Empereur & a eü des contestations, avec l'Ambassadeur
de France, qu'il a neantmoins dissipèes, comme üne nüèe, l'au-
tre luy voulant prescrire des formalitèz, et celuy-cy, ne
les voulant recevoir. L'Empereur a donnè alors, ün present
de perles, de la valeür de dixmille Dalers Jmperiaulx,
& tous les Roys, de la chrestientè, ont fait des beaux presens,
aux nouveaux marièz, horsmis la France, laquelle si fort
celebre aultrement en courtoysie, n'a rien donnè, le Conte
d'Avaux <Ambassadeur> alleguant, de donner ün village de 3 ou 4 mille escüs
ou Dalers, vaillant, seroit trop de petite valeur, pour ün
Roy, & de presenter des villes <entieres>, ou Provinces, son Roy,
n'en avoit point a donner comme cela, en voye.


Le Düc de Gottorff, accompagnè alors, de 300 chevaux
d'üne quantitè de Noblesse, entr'autres, de 3 Princes,
a estè receü tres solemnellement alors, en Dennemargk,
& plüs de 1500 chevaux, l'ont rencontrè, avec le fils
puisnè dü Roy, en campagnge, devant Coppenhagen.
Jl a estè traittè, tresmagnifiquement, en ceste legation.
Mais le Roy, de glorieuse memoire, n'a point voulü ceder,
a aulcün Ambassadeur & pourtant, n'est pas venü a table. perge

|| [[Handschrift: 491v]]

Sonntag den 2. Julij: 1648.


<Regen.>


Jn die kirche alhier zu Glügkßburgk, da der pfarrer
den Text: von Mariæ heimsuchung3 genommen, vndt den Jung-
fern, viel feine vermahnungen gegeben.


Meilem.
Darnach, ist einer vom adel, ein Seidlitz ankommen, vom
hertzogk Philips von hollstein, meinem Schwager, gesandt,
mit offerten, vndt Complimenten, vndt invitation nacher
Grawenstain <vollends> zu kommen, auch excüsen, daß er selber mir
nicht entgegen biß dahin, kommen können. Jch habe aber-
malß im krug, malzeit gehalten, darnach haben wir
eben die pferde, so vnß in die kirche geführt gehabt, bekommen,
vndt seindt, nebenst etzlichen andern Dänischen köerwagen,
vor die vnßerigen, forthgefahren, biß an die Flenß, das
waßer, so nacher Flenßburgk, gehet,
durch holtz, alda v̈bers waßer, mit rudern geschift,
vndt wieder durch holtz, nach Bruagker, ein dorf, vndt
Meyerhof, so hertzog Philips zustendig. Die holtzungen
haben schöne Mast, vndt Eichbaẅme, auch etwaß
Schweinewildt, und ander wildpreth. Darnach wieder,
v̈ber ein gesaltzen waßer, darinnen hertzog Pilips ein
groß Schiff, von vngefehr 40 lasten, zur negociation
vndt traffic, stehen hatte. Von dannen, empfieng
vnß die kutzsche, vndt wurden vollends biß nach Grawen-
stain geführet, alda vnß der alte 65iährige hertzogk
Philips, mit dreyen Söhnen, im Schloßplatz empfienge,
vndt darnach, (nach vollendeter begleittung, einlogirung
vndt Complimenten) an der Tafel nebst seiner gemahlin, und Töchtern, || [[Handschrift: 492r]]
auch übrigen bedienten, wol tractirte.









1


Meilenm.
Rechnet man also, in allem, von Glügßburgk, biß nachm
Grawenstain, (welches ein hauß, vndt Forwergk<edelmanns>-
gut, so er neẅlichst, vmb, undt vor 90 mille ThalerThlr: von einem
von Alefeldt, erkaufft, vndt schöne gelegenheitten
hatt, er hat es aber mehrentheils, mit briefen vndt
Sigeln, bezahlt, undt assigniret bey der Crone, vndt
zu Sonderburgk, theilß auch, mit bahrschaften)
Sie seindt aber guht, vndt köndten wol vor drey mit
dem doppelten trajectu, (darbey vnß Gott lob, das
wetter, dißmahl favorisiret,) paßiren.






2


Es wahr auch ein parc, oder Thiergartten, vndterwe-
gens. Jtem: süße S innländische Seen, darinnen
stadtliche Fischereyen sein sollen. 400 kühe werden
gehalten, bey diesem guht. Je trouve ce Prince,
assèz bien affectionnè, mais grand mèsnager, chiche, et
retenü. A la mode Nordlandoyse, on a beü, un peü,
avec excèz, & fait boire les aultres, crüellement.


J'ay dèscouvert au Duc Philippe la fourbe de mes ioyaulx, & il
l'a fort improuvè avec dèsdaing, s'excüsant, d'en estre in-
nocent, et de n'en avoir rien sceü, croyant, que ces pieces
là, appartenoyent Veritablement a ma femme, comme elle l'avoit
persuadè, avec son frere, à Norburg, & que ie le devois seule-
ment dire & manifester, a iceluy, il m'en pri[...]

|| [[Handschrift: 492v]]


Heütte seindt wir alhier, zu Glügkßburgk4, stille gelegen.
Man hat vnß wol tractirt, aber stargk getrungken.
Le Düc Philippe, m'a satisfait, en quelque façon cordialement et cetera[.]


Er hat mich Nachmittage, in sejnen gartten alhier, zum
Grawenstain, geführet, welcher schawwürdig, vndt
es hat im lusthaüßlein daselbst, etwas trungk, vndt
dann auch absonderlich vertraẅliche discurß, Nota Bene gegeben.
perge


Des hertzogs Stallmeister, ist ein Schlesier, ein Worgowitz.


Die <iungen> hertzoge heißen, der elltiste Frantz Philip, der andere:
hertzog Christian, der dritte, <herzog> Adolph.


Avis: daß große Theẅrung des getreydichs in Polen,
undt Preüßen, seye, vndt derohalben, wehre auch zu
Dantzigk verbotten, kein getreydich heraußer zu schiffen.


Jl y a des secrettes fievres, quj regnent en ce pays
& plüsieurs meürent promptement de telle malignitè, en-
tre autres, est sübitement trespassè, ce celebre mede-
cin, Docteur Zobel, á Gottorff, au terme de 5 jours! Guarda!


Diesen abendt, nach genungsahmen Trungk, vndt
gesellschaft, haben wir vom hertzogk Philipßen, ei-
nen Treẅhertzigen abschied, genommen, wie auch, von seinen Söhnen,
Gemahlin, undt Töchtern. <Nota Bene le nozze del Principe Giovanni a Gottorff, e che'l Conte d'Oldenburg gli lascia 100000 TaleriTal:i. contantj, con le Signorie di Jever, e Kniphausen, che verriano altrove, senza queste nozze[.]>


Jl a eü honte, avec moy, des exorbitantes aus-
[...] a demandè á mon desceü, & preiüdice, de<s>
[...]. Mà quel mal non hà rimedio! ohibò!

|| [[Handschrift: 493r]]

Dienstag den 4ten: Julij: 1648.


Meilenm.
heütte frühe forth, in Gottes Nahmen, von Grawenstein, nacher
Norburgk in der Jnsel Alsen, gelegen
Vndterwegens im Meyerhof Bellegart, vnß aufgehalten.
<Viel wildpreth in der weyde gesehen.>
V̈ber den kleinen Sundt mit bohten,<Booten,> geschjfft.

2


Norburgk, ist ein fein Schloß, mit einem breitten
waßergraben, vmbgeben, hat feine zimmer, vndt Sähle,
auch einen großen vorhof, vndt Forwergk, <vndt einem feinen flegken. perge>


Meine Muhme, geborne Fürstin zu Anhalt, hertzogk
Friederichs, zu Schleßwick holstein Liebden gemahlin, hat in
abwesen, ihres herren, mich im Schloßplatz, willkommen
geheißen, mit dreyen Töchtern, vndt mich wol tractiret.
Der hofmeister, <von> Offenbergk, ein Pommerischer vom Adel,
wahr auch alhier. Vndt nach dem wir malzeitt ge-
halten, in hertzog Friderichs, meines Schwagers, zimmer,
habe ich den gantzen Nachmittag, mit der hertzoginn,
geredet, meine Söhne aber, haben mit den Freẅlein,
auch Jungkern, undt Jungfern, (darundter eine Rindtorfin,
meines Rindtorfs bahße) gespiehlet. <Madame la Düchesse, m'a raccontè ses adversitèz!>


On a pareillement dèsapprouvè, 1. L'engagerie secrette de
mes joyaulx. 2. Les [...]
meschin[...]
dèes sous mon nome, (sans mon sceu [...]
grand damn deshonneür, & preiüdice extraordinaire.)


hertzog Philip, hat 3 Söhne, vndt 6 Töchter, hertzogk Friderich aber,
hat 3 Söhne, darvon der elltiste, ist von voriger Gemahlin, einer hertzogin von Saxen,
vndt 3 Töchter, (welche alle nebenst 2 Söhnen, dieser gemahlin, kinder sind.)

|| [[Handschrift: 493v]]


hertzog Philips 2 Söhne, haben, mit ihrem hofmeister5,
vndt sonst in allem, 8 personen stargk, in einem iahre,
durch verlag des Königes, (welcher alles dirigiret, vndt
auch die bestallung, dem dähnischen hofemeister, gegeben)
6000 ReichsthalerRthlr: in frembden landen, verzehret.


hertzog Friderichs Elltister Sohn aber, sol nur, mit
1500 wo nicht mit 1000 jährlich zukommen, welchen,
die Elltern verlegen, undt nicht der König.


Magnum Vectigal, Parsimonia!6


Jch habe heütte die kirche alhier zu Norburgk, besehen,
mit der hertzoginn.


N Gegen die<Nach der abendt>mahlzeit, ist der alte <68iährige> hertzogk Friderich,
anhero gekommen, hat sich zu bette niedergeleget, undt sehr
über die rechte seitte geklaget. Jch habe ihn, zum
allerersten Mahl, gesprochen, undt er hat wenig geredet,
sich aber höflich, (seiner arth nach,) bezeiget. Apres deux
ou trois bonnes paroles, ie luy ay dit: a Dieu, luy sou-
haittant <le> bon soir, & bonne santè. J'ay taschè, par l'en-
tremise de la bonne Düchesse, ma cousine, d'obtenir mes
desirs, mais il s'est monstrè fort dür & restif, a mes
[...] luy
[...]ourner encores icy, demainb,
[ce] que je feray, pour voir, si Dieu me fera quelque grace,
afin de parvenir, en quelque façon au bout de mes desseings.

|| [[Handschrift: 494r]]

Mittwoch den 5. Julij:

<Sturmwindt, regen.> <Nota Bene[:] Cordoglio continouo, dì e notte, dell'animale innocente, ammazzato, (cosa strana! e stupenda!)>


Avis: daß vor wenig Tagen, etzliche bohten, nahe an der fahrt, da
wir gestern Morgens, v̈bergefahren, vndtergangen. Vndt das einer
vom Adel, nebenst seiner Frawen, vndt andern leütten,
gleichsfalß im v̈berpaßiren, <nach Assens zu> ertrungken. hat man sich also wol
vorzusehen, vndt Gott den herren, nicht zu versuchen, sondern
vielmehr, vor rettung auß gefahr, vndt nöhten, in kindtlicher
demuth, mit hertzensandacht, innbrünstig zu dangken, vndt
vmb ferneren Schutz, vndt begleittung der heiligen lieben Engel, vndt
Frohngeisterlein, inniglich anzuruffen.


Es sollen auch neẅlichst, auf der rechten, offenbahren Oost-
See, nach Dennemargk zu, im sturm, drey Schiffe, vndtergan-
gen sein, also das die Segelation dahin, sonderlich diß iahr,
zimlich gefährlich sein soll. Gott bewahre einen ieglichen,
vor unglügk, vndt vor einem bösen, gefährlichen Stündelein!!!


Quj stat; videat; ne cadat!!!7 Omnia, cum DEO; et die!!!
perge


heütte zu Mittage, hat der Hertzogk Friederich, mit vnß,
Tafel gehalten, vndt ist zwar still, iedoch höflich gewesen,
hat mich auch, (auf hochbenöhtigtes erinnern,) mit dem Trungk
verschonet. Nach der mahlzeit aber, alß ich mit ihme, in sein
losament, gegangen, undt mein anbringer<n>, mit großer mode-
ration, bester maßen, verrichtet, in gegenwarth der frommen
hertzoginn, welche auch, ihr bestes, darzu geredet, hat er mich
zimlich mit wortten angefahren, sich darneben vngeberdig
angestellet, und sehr schlechte complimenten gemacht, also:
das ich Gott dem Allmächtigen gedangkt, das ich noch ohne
weittere anmuhtung, vndt vnordnung, auß der Stube darvon gehen || [[Handschrift: 494v]]
können. habe selber darüber, weitterer complimenten, undt abschiedt
nehmen, vergeßen. Der hofmeister Offenburgk, so wol als die
gühtige Hertzoginn, nebenst andern, meinen vertrawten
diehnern, seindt in großen Sorgen, angst, vndt bekümmernüß
vor Mich, gestanden, recognoissans cest estrange hümeür,
& sa teste bizarre, & capricieüse. Dieu me delivre
de cest homme, avec honneür; & me garde d'affronts!
afin que ie n'en reçoyve, nj en donne! Si nous beüvions
ensemble, nous nous prendrions sans doute, par les collets.
Dieu vueille! que mesmes cela ne se face, aussy sobrement!


A ses nopces, avec la presente bonne Princesse, le
second jour, il s'est battü avec les mains, avec le Düc
Frantz Carll de Saxe Lawenburg assistant de la Düchesse,
apres avoir repoussè rüdement, Warnstedt, gentilhomme du
Düc François Charles, & quj parloit pour l'honneür d'elle,
& de sa mayson, il y a 16 ans.N'a gueres, il a me-
nacè, de faire pendre, ün Commissaire, dü feü Roy, de
Dennemargk, ün Alefeldt, gentilhomme principal, qui se
devoit entremettre, de la part de Sa Majestè entre luy, &
le Düc Philippe, son frere.Devant quelques annèes,
il a voulü faire massacrer le Düc Julius Frideric de
Wirtemberg, son beaufrere & le mien, pour rien, ayant
beü avec luy, & s'immaginant pour neant, ou en vain,
qu'il l'auroit affrontè, ce qui n'estoit point, lors qu'il
dormoit, & ses süiets, sans s'enquerir davantage le pen-
soyent ayder a assommer l'autre, si a temps, quelques gens || [[Handschrift: 495r]]
de bien, & d'honneür, ne l'auroyent averty, a se saulver
promptement.En sa jeünesse, estant a Zelle, il a
chargè, estant yvre, quelques personnes nobles, quj l'hono-
royent & respectoyent, mais parmy le vin ou la biere, se
dèsfendirent quelquesfois des jnsolences, non meritèes.


Son Pere l'avoit desheritè, iüsqu'a l'expectance, d'üne
des portions, laquelle luy escheüt pourtant, bien tost, par
la mort, dü Düc Jean Adolphe son frere, mort, sans heritiers,
qui estoit ün Docte, vaillant, chaste, et gentil Prince,
ayant estè a la battaille de Flandres, encores, & ayant
servy, aux guerres, au Roy de Swede, contre Dennemargk.
Mais feü Monsieur mon Beau Pere, desherita, ce Düc Frederic,
a cause de sa vie dèsbordèe & dissoluë, & d'autres dèsbauches,
avec grande desobbeissance qu'il tèsmoigna a son Pere. Je
ne mets pas volontiers, sür ce pappier telles impietèz spe-
cifiquement, & le couvrirois volontiers plüstost, avec le
manteau charitable, mais sa Perseverance a mal faire,
(n'ayant fait la commünion en dix ans) ses dèsbauches,
a boire avec les paysans, le mattin, de l'eau de Vie,
le iour de la biere & dü vin, ses excèz, avec les concübi-
nes, ioints au mauvais traittement, qu'il fait a sa
femme, (üne genereuse & Vertüeuse Dame,) tout cela
avec beaucoup d'iniüstice, qu'il exerce a l'endroit de
ses serviteürs & süjets, en ce pays esclave, & ioint aux male-
dictions qu'il èslance, contre son Pere en<au> cercueil, tout cela,
me fait abhorrer, ceste compagnie, & souhaitter amendement de sa Vie.

|| [[Handschrift: 495v]]


Ce que j'en èscris donc icy, n'est pas, pour me chattouiller avec ses Vices,
ains servira d'instrüction, a ceux, quj liront ces miennes me-
moires, affin que ils se donnent de garde, de tel blasme, & ne
facent rien, contre Dieu, souverain, <qui est> au Ciel, & contre leur
Pere en terre, nj contre la moindre personne, irregülierement,
& contre rayson. Aussy, ie ne pense pas, que horsmis
Nota Bene mes chers fils, d'autres personnes verront ces memoi-
res, qui ne servent; qu'a soustenir ma memoire, devenuë
ün peü fragile, par tant d'afflictions, croix, & tribüla-
tions, que le comble d'adversitèz, m'a occasionnèes.


Ein stragker wolff, ist auch alhier zu sehen, vor meinem
Fenster, an einer kette, ligende, hat iunge wölpe<hunde schon offt> geworfen.


Die erste Schatzung, so der Erwöhlte Printz, zu Denne-
margk, vndt Norwegen, alhier angeleget, ist zur landeßdefension
von iederm pflugk: 4¼ ReichsthalerRthlr: Die Fürsten von hollstein,
müßen auch darzu contribuiren, weil Sie viel adeliche
gühter haben.


Diesen Nachmittag, hat mich, die Hertzogin besucht,
vndt viel vertraẅliche discurß, mit Mir gehalten.


Aufn abendt, hat hertzogk Friederich, auch wieder mit
vnß, mahlzeit gehalten. Jst lustig, vertraẅlich; <guter gespräche> undt
höflich gewesen, nach<hat> etzlichen gläser mit mir, in gesundt-
heitten, getrungken, darnach, als das Spiel, am besten
wahr, habe ich aufgehöret, undt meinen abschied vom
Hertzogk, hertzogin, undt ihren kindern, genommen.


<Le Düc de Gottorff, donne a chasque fille, 30 mille Dalers, en dote 20 par l'aide des Estats, dü pays, & 10 de ses finances, les aultres Dücs, donnent a leur filles, 12000 et le geschmuck[e.]>

|| [[Handschrift: 496r]]


Le Düc Frantz Carll doibt avoir eü 600000 Dücats
en argent comptant, avec sa derniere Femme, et ün
precieux thresor, avec sa der<tout cela dissipè,> en voyages, festins,
habits, livrèes, pütasserie, dèsbauches, etcetera etcetera etcetera[.]


Le Düc Philippe, son BeauFrere, luy a prestè n'a
gueres, 40000 Dalers, pour des ioyaulx engagèz,
quj valoyent 100000.


Le Prince Auguste a promis a Madame d'avoir soing d'elle,
comme de sa propre fille, apres la mort de son frere
le Prince Rudolphe & comme il souhaittoit, que Dieu eust pitiè
de son ame &cetera mais ceste ardeur se monstre raffroidie.


La haute ambition, de Rantzau vient fort, a estre blasmèe.


Die Eider thunen8 (<Eider9 seindt> Norwegische Vögel zun betten) sollen
treflich köstlich, weich, delicat, und gesundt sein.
Die hertzoginn, wie auch Rantzow zu Rendeßburg
sagten, man köndte mit einem pfundt viel stopfen,
ein Pfund (libra)℔: kostete 2½ ThalernThlrn: Seindt bey leibsstrafe
verbotten zu fangen in Norwegen. Dennoch, sollen es,
viel bürgerweiber zu Copenhagen, haben, vndt dem
Könige, vndt Königlichen personen, alles nachthun wollen.


Jn Alsen, gibts Adelwildt, auch rohtes, vndt
weißes dahmwildt, hirsche, hasen, kranniche, wilde
endten, <viel kranniche, Schwahnen[,]> wilde gänse, Feldthüner, Füchße, etcetera aber
keine wölffe, noch wilde Schweine.

|| [[Handschrift: 496v]]

Donnerstag den 6ten: Julij: 1648.


<Regen.>


Die einkommende avisen geben: daß der Ertzhertzogk Leopoldt Wilhelm,
gewaltige beütten, in Frangkreich gemacht, vndt einen großen
schregken eingeiaget, durch seine cavalcade, zumahl das volck
von wegen der vielen imposten, neben selbigem Parlament, gar
aufrührisch sein solle.


Der Kayßer, ist zu Lintz, in salvo arriviret, wil aldar,
Beylager halten, wiewol Königßmargk, in Böhmen, progreß
hat, vndt mit Wittemberg, zu coniungiren, sich gedengket.
Wrangel sol zwar vor Waßerburgk, abgezogen sein, iedoch
einen andern paß v̈ber den Jnn, zu Müldorff, im ErtzStifft
Saltzburgk, erlanget haben, vndt dominiret noch, in Bayern.


Zu Napolj, gehen aufs neẅe große schatzungen an, vndt
trachtet Frangkreich die motus zu continuiren, vndt das volgk
wieder die Spannischen, zu stärgken, welche zwar wieder prævaliren.


Am BodenSee, wil es wieder vnruhe geben, weil die Schwedischen
darauff, viel Schiffe verfertigen laßen.


Die venezianer, befestigen, Clissa in Dalmatia,
vndt belegen die Dardanellj, im Archipelago, alleine in
Candiâ scheinet es, alß dörften Sie vndten liegen, die
Türgken, haben Canea endtsetzt, undt setzen der
Stadt Candia hart zu, dörften sich wol, der gantzen
Jnsel bemächtigen, wo Gott nicht miraculose ihnen<den venezianern> beystehet.


Zu Constantinopel, sollen in kurtzer frist, v̈ber die
120000 Menschen, mehrentheilß Schklaven, an hunger,
undt Pest, gestorben sein. Gott wehre allen landtplagen, || [[Handschrift: 497r]]
insonderheit denen, so die armen Christen, betreffen.


Jn Polen, gibts große dissidia, motus, vndt empörungen, theilß,
wegen der Königlichen wahl, theilß auch, wegen der Tartarn einfall,
vndt Victoria, denen man zu begegnen, bemühet ist, zumahl,
weil die Cosagken, mit den Tartarn, sich coniungiret. Der
Bischof von Breßlaw, hat 3 Tonnen goldes, hergeliehen, undt
wil noch 4 Tonnen, zu den werbungen herleyhen, wo ferne
man seinen Bruder, Printz Casimirum, zum Könige, erwehlen
wirdt. Des Moßkowiters werbungen, kan man noch nicht
penetriren, wo hinauß dieselbigen gemeinet sein mögen?


Le mie speranze, sono cascate nel pozzo intieramente!


Meilem.
Jch habe noch mahlzeit gehalten, mit der hertzoginn, der
Hertzogk aber, ist weggeritten. Vndt nach der mahlzeit, hat
die gute hertzoginn, vnß daß geleidte biß nach Osterholm,
gegeben, ihr leibgedinge, ein feines hauß
im waßer gelegen, hat feine zimmer, vndt einen
lustigen gartten. Postea valedicirt; vndt es hat die
gute Fürstin meine Söhne, undt Jungkern, beschengkt.



1
Von dannen, vollends, gen Sonderburgk
aldar man meiner ankunft zu spähte, gewahr worden.
Bin derowegen, (weil alles fast abwesendt aufm Schloße)
beym weinschengken, eingekehret. hertzogk Ernst
Günther, welcher noch anwesend hat mich complementiren
laßen, und mich heütte nicht, incommodiren wollen, sich aber
gegen Morgen, (gebe gott) höflich offeriret cum fratribus. et cetera
1


Wir haben heütte vndterwegens, sonderlich im Norburgischen,
roht, vndt Schwartz dahmwildt, etzliche Mahl, gesehen.

|| [[Handschrift: 497v]]

Freitag den 7. Julij: 1648.


hertzogk Ernst Günther, Schwedischer Oberster, ist zu vns,
in die herberge gekommen, ein wagkerer, ansehlicher,
beredter, erfahrner, vndt wol qualificirter herr.


Darnach hat der elltiste herr, hertzogk hanß Christian,
seinen hofmeister Lytsaw, zu mir geschigkt, mich
complementiren, vndt in einer carosse hinauf
holen laßen, im platz neben seinem Bruder,
hertzogk Geörge Friderich vns entpfangen,
vndt ins losament begleitet. Es hat gut
discurß <gegeben>, vndt stargke Trüngke bey beyden
Mahlzeitten, gesetzt, (ob ich schon bißweilen waßer
getrungken, vndt daß viele Tringken, abhorrire,
auch darvor gebehten) wegen des greẅlichen
willkombs vor die Jungkern, auch wegen vieler
gesundtheitten, welches honoraria sein sollen.


Jch habe aller dreyer herren, Ställe, schöne
pferde, item: den gartten alhier zu Sonderburgk,
die kirche, vndt Fürstliche begräbnüß darinnen,
das gemach, darinnen sich ein Königliches Fraẅlein10
vmbgebracht, weil ihr amoureux decolliret werden
sollen, item: Königs Christiernj gefängnüß, item: der
hertzoginn alhier, ihr zimmer, vndt schönes cabinetlein || [[Handschrift: 498r]]
darinnen, consideriret, vndt besehen.


Sonderburgk ist eine schöne residentz, mit allen ne-
cessariis wol versehen. Die OostSee stößet daran,
vndt ist ein guter sicherer haven, vor die Schiffe.


Die hertzoginn, geborne zu Delmenhorst, ist
beyde mahl mit zur Tafel gegangen. Sie hat, mit
ihrem herren, 2 Söhne, vndt 2 Töchter.


<Von> Nach Norburg, keine gute resolution bekommen,
vndt freddamente wieder geantwortett.


Nach Gravenstein, schreiben laßen.


Die drey wagkere herren, haben mich sehr höflich
vndt wol tractiret, inmaßen ich auch, in hertzog
Ernst Günthers gemach gewesen, vndt ihn auf der lautte
spielen hören, wie auch in der Ducissæ cabinet.
perge


Eine kleine musica vocalis gehabt, vnd instrumental.
et cetera

Samstag den 8ten: Julij: 1648.

<Sturmwindt. Regen.>


Meilenm.
heütte, hat man gefrühestügket, vndt stargk poculiret,
darnach haben vnß alle drey herren bjß an das waßer,
begleittet, da hat man recht abschied genommen, vndt wir
seindt v̈ber das fretum gefahren, vndt darnach vollends
gen Grauenstein, in zimlich tiefem, bösem wege
alda wir abermal, hertzogk Philips, undt den
Seinigen, willkommen gewesen. Il a entendü
malvolontiers, les refüs de Norburgk. Es ist auch
heütte Morgen, das gestrige schreiben, beantwortet worden. || [[Handschrift: 498v]]
hertzogk Hanß Christian, hat heütte Morgen, meine Söhne
beschengkt, den einen, mit einem par pistohlen, den andern,
mit einer flinte, item: alle beyde, mit einem guten,
raschen, wjindspiel, (welches aber wieder, darvon
gelauffen)[.]




2


Hertzogk Ernst Günther, Schwedischer Oberster, ist
in neẅligkeit, in Schweden, vndt in Dennemargk gewe-
sen. Jst in beyden königreichen, sehr gerne gesehen worden.

Sonntag den 9ten: Julij:

<Sturmwindt, regen, wie fast numehr, 4 wochen hero, mehrenteilß. perge>


hertzogk Philips, ist nebenst
Seiner Liebden gemahlin, vndt kindern,
in bösem wetter, zur kirchen, gefahren, vndt haben
meiner vergeßen, vielleicht auß höfligkeit.


<Nota Bene[:]> Es ist eine zeittung spargirt worden, alß sollten
die Schweden, der Lübegker Schiffe, attacquiren,
vndt die Stadt Lübegk, wegen etzlicher alterationen,
angreiffen, hingegen, die Staaden, sich derselben annehmen,
die Cron Dennemargk aber, sich neütral halten,
vndt dem Spiel, zusehen wollen. Dörfte große
verenderungen geben. Zu Sonderburgk wußte man
nichts darvon, alleine sagten Sie, sie hetten stargk
schießen gehöret, vndt meinten, es wehre daß freẅ-
denschießen, der huldigung halben, gewesen. hertzog Philip
aber sagt, das könne nicht sein, es wehre zu weitt, || [[Handschrift: 499r]]
vndt helt darvor, solch schießen, seye auf: vndt von
den Schiffen, vielleicht in diesem cragkeel, geschehen.
Gott gebe! das die Christenheit, sjch vertragen möge!
vndt daß nicht immer, ein Feẅer, auß dem andern, aufgehe!


On a crüellement beü, a table, & i'ay estè yvre,
(contre mon grè!) comme ün Templier. Dieu, nous pardonne nos pechèz!


Meilenm.
Von Grawenstein, nacher Flenßburgk
<nach genommenem höflichen, vndt vnhöflichem abschiedt,>
mit hertzog Philjps pferden, welche in einen andern
gasthof, eingekehret. wir aber, seindt in dem
Printzen von Dennemargk, eingekehret.
3


Flenßburgk ist mir ein lieber orth, weil
mein herrvatter Sehliger aldar, iahr, vndt Tag sich
aufgehalten, vor 26 iahren, als Sie in des Kaysers,
vngnade gewesen, biß Sie außgesöhnet worden.
perge

Montag den 10ten: Julij: 1648.


Die avisen bringen mitt: daß endlich der vergleich zu Münster vndt Osnabrück
also gemacht, daß 2½ millionen alsoforth, nach dem Schluß bahr
erleget, eine halbe million, auf landgühter, assigniret, die
vierdte in 12 vndt die letzte in 24 Monat, bezahlet werden sollen.
Jnndeßen begehret der Kayser, dergleichen satisfaction,
vor seine militiam. Chur Bayern bestehet noch, auf die Fräng-
kisch: vndt Schwäbische Krayße. Lottringen fordert satisfaction
vff 12000 Mann. Der Mareschal de Turenne vor seine deützsche
völcker, vndt die Fraw Landgrävin, vor die Jhrigen. Die Stände
wißen noch zur zeit, keinem deren, ichtwaß zu willen. || [[Handschrift: 499v]]
Chur Saxen, hat wieder die Reformirten protestirt, daß sie nicht
in den Religionsfrieden, solten genommen werden, worüber
neẅe Streittigkeitten zu besorgen, wo ferne andere modera-
tere Evangelische, nicht ins Mittel tretten.


General Lamboy ist zu Brüel bey Chur Cölln, deßen
ramassirte völcker liegen noch ienseit Reins.


<General> Feldtmarschalck Wrangel lieget noch zu Mühldorf,
am Jnn, suchet noch v̈ber zu paßiren, daran ihn
zum Theil, die große ergießung der waßer, vom gebirge
herab, zum Theil die große resistentz der Kayßerlichen
vndt Chur: Bayerischen verhindert. Sie canoniren einander
gewaltig, dörft harte stöße setzen. Saltzburgk
helt sich zwar neütral, iedoch paß, vndt repaß,
proviant vndt andere Notturften, vmbs geldt, werden
keinem Theil, versaget. Das gewäßer, hat 2 mahl
der Schwedischen brügken zerrißen.


General Königsßmargk hat vndterschiedliche Schlößer, in
Böhmen erobert, helt itzo Ellnbogen blocquiret. Seine
partien, sollen gewaltig streiffen.


General Wittembergs völgker, marchiren auf Jawer,
zum rendevous, ihrer armèe.


Die Kayserliche brautt, ist zu Saltzburgk ankommen,
mit dero FrawMutter, Schwester, herren Bruder, seiner
gemahlin, vndt großem comitat, von Jnsprugk auß,
der Ertzbischof zu Saltzburgk, hat Sie herrlich entpfangen,
mit etzlichen compagnien zu roß, vndt Fuß, auch lösung der Stügke. perge
Das Beylager sol in kurtzem, zu Lintz, gehalten werden.

|| [[Handschrift: 500r]]


Der Oberste Stallmeister, Graf Max von Wallenstain, ist
mit Graf Leßel, vneins worden, haben harte wortt, miteinan-
der gewechßelt, also: daß Sie des arrests erlaßen, vndt beyde einander
im spatziren reitten, ohngefehr angetroffen, hat der Obriste
Stallmeister den andern, mit einer pistol ohngefehr
herundter geschoßen, also: das knall, vndt fall, ein
ding gewesen, vndt der Thäter sol endtritten sein.


Die pawren im lande ob der Enß, wehren wieder
rebellisch, schlügen drauf, auf Officirer vndt Soldaten,
wolten keine einquartirung, noch durchzüge leiden,
weder von einer, noch der andern partey. Jhre Kayserliche
Mayestät haben ein wachendes auge darauf, vndt laßen
die päße, wol verwahren.


Der Prince de Galles, bricht von Pariß auf, mit
vielen Summen geldes, so er entpfangen, die Königin
aber, Seine FrawMutter, wirdt noch aldar verharren.


Des hertzogs von Orleans Tochter, wil das Fürstenthumb
Piombino kauffen, vndt aldar regieren. Maréchal de Schom-
berg, gehet nach Barcelona, mit vollmacht vom Könige.
Zu Napolj hat der ViceRè Conte d'Ognate die haüpter
des volcks, alß den Gennaro Annese, Pepo Palombo, vndt
andere vorsteher des herr Omnes gesindlein, mit 40
andern, vndt 8 Geistlichen, stranguliren laßen, weil man
bey ihnen Frantzösische briefe, vndt corruptiones ge-
funden vom Cardinal Grimaldj. Pepo Palombo, einer
von ihren capj hette dem ViceRè, alles entdegkt, wie große
verheißungen, ihnen von Frangkreich geschehen. Jn des Gennaro || [[Handschrift: 500v]]
hause hette gedachter ViceRè 227000 cronen bahrschafft
gefunden, welche nebenst andern gühtern, auf 500000
krohnen werth, confisciret worden. Den Hertzogk Colle-
pietra vom hause Caraffa, vndt andere, so wieder Spanien
gediehnet, hette man vor rebellen erklähret. Die
Spannische Schifarmada so nach Napolj soll, ist in Sardegna
ankommen, die Frantzösische armada hat ihnen wieder
etzliche Schiffe, mit öel, vndt getreydig, beladen,
abgezwagket.


Die Morlacchj in Dalmatia haben die Stadt Licca11
v̈berfallen, etzliche 100 Türgken gesebelt, 200 gefangen
bekommen, vndt in 10000 stücke vieh, zu Clissa eingebracht.


Die Frantzösische armèe so nach Jtalien destiniret,
lieget im Monferrat.


Die Cron Pohlen sol in solcher gefahr stehen, alß
nicht in hundert iahren, geschehen, Sintemal die Sapo-
roffsker Cosagken, so alle Griechischer religion zugethan,
nebenst andern solchem glauben, zugethanen subditis,
sich mit den Tartarn, coniungiret, die Pollnischen völgker,
also geschlagen, das beyde Feldtherren geblieben. Der
aufstandt kömbt daher, das diese Cosagken, in vielen
iahren, nicht seindt gezahlt worden, sondern sich selber con-
tentiren vndt inzwischen, ihre dienste, einen weg, als den
andern, versehen müßen, biß man ihnen endlich, neben andern
molestien, die kirchen auch genommen, vndt den Jesuitern, einge- || [[Handschrift: 501r]]
reümet. Sie haben auf etzliche ReichßTäge, ihre deputirte
abgeschickt, vndt beweglich angehalten, das man doch ihre Treẅe
dienste wieder den Erbfeindt geleistet, erwegen, ihnen ihre kirchen
wieder geben, vndt sie bey ihrer religion vndt deßen freyen
exercitio, bleiben laßen wollte. Sie haben aber nichts erhalten
mögen, darauf diese violentz erfolget. Sie sollen mit rau-
ben vndt Morden v̈bel hausen, vndt ihren marsch recta in
Polen nehmen. Vmb Reüßische Lemburgk, sollen Sie alles
ruiniret, rein außgeplündert, vndt sich darauf, gegen
Lublin, gewendet haben. Furcht vndt schregken,
ist groß in Pohlen, weil Sie kein haüpt haben.


Dem Feldtmarschalck Wrangel, ist sein haüptquar-
tier, an 6 orthen zugleich, angestegkt worden, hat darüber,
großen schaden gelitten, vndt auf die offenbahrung
des Thäters, 1000 Ducaten, gesetzet. Also, ist noht,
vndt sorge, allenthalben.


Diesen Morgen, seindt wir in vnsers wirts alhier
zu Flenßburgk, hüpschen garten, biß an Seehaven
spatziren gegangen, vndt haben etzliche <große> Schiffe, neẅe
undt allte, stehen sehen, in demselbigen haven.


Gefrühestügkt, vndt vom spiritu Vitriolj, ge-
braucht im Tringken, auf die gesterige vngesundheitten.
Gott wolle es vnß allen, wol bekommen laßen!


Jch habe hertzog Philips pferde, wieder zurügkc geschickt,
et avec eux, üne lettre de complimens au dit Düc!


Wir müßen in der herberge, 12 schillinge, durch die bangk;
vor iegliche person, geben, so wol vor diehner, alß herren, vnd Jungkern.

Meilenm.
Von Flensburgk mit 6 köerwagen nacher Gottorff <vndt>
<gegeben von ieglicher meile: 1 margk, kähme ieglicher wagen, auf vier margk.> || [[Handschrift: 501v]]
1 Mark (Gewichtseinheit und Münze)m: thut 8 Groscheng: oder 16 schillinge, 3 margk; thun 1 ReichsthalerRthlr:
4


Nota Bene[:] J'ay oubliè de noter ce mattin, a Flensburgk, que
i'ay songè la nuict, d'avoir perdü une petite piece,
assèz large, d'üne dent maxillaire, dü costè gauche,
& que le Düc Joachim Ernest, mon beaufrere, a Plöene,
Nota Bene m'auroit regardè, de gros yeux, fort austerement,
Nota Bene & m'auroit tancè vilainement & rabbrouè, en tous
Nota Bene mes desseings, (ce qui me fait presque craindre
son abbouchement de peür, qu'il ne soit preoccupè
des menèes contraires, & secrettes, de ma femme.)


Nota Bene Nota Bene
Nota Bene
Hier a Grauenstein, songea mon page, Börstel,
que la tempeste auroit abbatü la piece dü
chasteau, á Bernbourg, que l'on nomme, le nouveau
bastiment, <(Nota Bene[:] ou sont les chambres, de mes deux fils aisnéz)> & la Tour principalle, de la vieille
ville, près de l'Eglise Cathedrale, & que ie luy,
aurois commandè d'en ramasser les briques, ou
tuiles, & de me les apporter, mais la tour n'est
pas couverte de tuiles <zigelsteinen>, ains d'ardoyses, Schifersteine.
Mais nonobstant cest èsgarement, ie ne veux pas
mèspriser ce songe, arrivè a ün compatriote noble An-
haldin, mon page de chambre, & quj est, de ma religion.


Le Düc Philippe mesme, (auquel ie le dèscouvris,) me
pria fort, d'observer ce songe, & d'y prendre de près garde,
Nota Bene au iour, que tels songes, n'estoyent pas, a mèspriser.

|| [[Handschrift: 502r]]


Jch habe mich heütte, nicht mögen angeben laßen, wegen
müdigkeit von der rayse, vnpaßligkeit von gestern hero,
vndt daß wir erst, gegen 5 vhren, (da man præcise
zu hofe, zu speisen pfleget,) angelanget, also: das es hette
ungelegenheit, undt interruption geben dörffen. Meine
officirer vndt Jungkern, haben auch gerne, <mit> dieser ruhe,
oder respirament, vorlieb genommen, vndt sjch zu Schloße,
des tringkens, befahret. Mais cela a estè mal prins!


Gleichwol haben wir, auf den Abendt, vnß anmelden,
vndt vmb ruhe bitten laßen, welche vnß auch wiederfahren.

Dienstag den 11ten: Julij: 1648.


Der liebe höfliche herr, hertzogk Friderich, hat
mich durch 2 vom adel, einen blum, vndt einen
Marschalck, complimentiren, vndt mich hinauff
bitten, auch zu kutzschen, aufs Schloß führen
laßen, vndt im Schloß, mich gewillkommet, sich
beklagende, das ich in der herberge eingekehret.


Man hat mich, sehr höflich tractiret, vndt
allen guten willen erwiesen, so wol der hertzogk,
alß die Hertzoginn, vndt die ihrigen. Dieu
les en benie! J'ay dèscouvert de mes desseings!


Zu Mittage, sprach mich, der Oberste Schißbogen.


Darnach führte mich, der hertzogk in seinen kleineren,
schönen garten, mit compartementen, Teiche, lusthause,
statuen, vndt gemälden darinnen, artig geziehret, nebst
einem Thiergartten darneben.

|| [[Handschrift: 502v]]


Auff den Abendt, habe ich der hertzoginn, schöne Tafel,
wie auch den großen Spigel, beydes mit Silber
eingeleget, besehen.


Zum abschiedt, hat man mir, viel ansehliche grüße,
committiret.


Le Düc a, a pretendre de Sa Majestè Jmperiale
des services, de feü son frere le Düc Adolfe 280 mille florins (Gulden)f:
& il se paye, dü Römerzug, par permission Jmperiale.


Il croyt; que la Contè d'Ascanie, sera
perduë, par üne conclüsion de l'Empire,
a Münster & Osnabrück, puis que les Eveschèz, & chappitres
mesmes, s'y perdent, & que l'Electeur de
Brandenbourg, l'aura, avec l'Eveschè de Halberstadt,
que les Protestations, a l'encontre, ne serviront
de rien, aussy peü, que celle de l'Electeur de
Saxen, contre Erffurdt.


Ce Prince est fort cordial, & me veüt dü bien.
Jl est Prüdent, & genereüx! Dieu le conserve!


Jn Dennemargk, hats: 1200 Ritterpferde, gehabt, welche
gestärgket worden, biß in die 3000 lehenpferde, numehr.


Le Düc de Gottorf se rembource soupplement, en Swede,
des 120000 Dalers, qu'il luy a fallü, contribuër aux
Swedois, en la derniere guerre contre Dennemargk.

|| [[Handschrift: 503r]]

Mittwoch den 12ten: Julij; 1648.


Meilenm.
Von Gottorf, mit des hertzogs kutschen vndt pferden,
nacher Eckelförde

3
von dannen nachm Kiel
alda, der berühmbte vmbschlag, vmb Trium Regum pfleget
zu sein, so viel erfreẅet, und viel betrübet
3
Wir haben des hertzogs schönen gartten zum
Kiel, besichtiget. darnach, auf des hertzogs,
freyen paß, frische pferde, vndt kehrwagen,
genommen, 6 wagen, ieglicher, auf eine meile, gibt
12 10 schillinge, vndt seindt gefahren, biß Plöene
vnterwegens auf ½ wege durch Bretzsch,
gefahren, worselbst ein <Jungfern>kloster ist.




4


Weil hertzogk, Joachim Ernsts, meines Schwagers
Liebden nicht zu hause, alß bin ich, in einer herberge,
eingekehret.


Wir haben heütte, heyde, holtz, undt Sandt, vndt
auch kornlandt gehabt. et cetera <Diß iahr, ein Rarum contingens; das, einmahl, Es ist gewesen, Fein, Gut, wetter, ohne regen, wie ejn par Tage hero.>

Donnerstag den 13den: Julij; 1648.


Die Hertzoginn alhier, zu Plöene, hat mich laßen, durch
beyde anwesende Officirer, den Stallmeister vndt Jäger-
meister, beyde brüder, Gramm, von geschlecht, auß der
herberge, abholen, ist mir selber, im hofe, mit dreyen
Söhnen, entgegen gegangen, vndt da sich, die gallerie scheidet,
hat Sie mich, in mein gemach, (höflich abscheidende,) gehen laßen, mit
Meinen <2> Söhnen. Jch habe in ihrem Gemach, darnach, Tafel mitt gehalten.

|| [[Handschrift: 503v]]


J'ay estè averty, en chemin, de prendre garde, a mes affaires
que mes joyaulx a Norburgk, estoyent desja brisèz, & rompüs,
ou dü Düc Fideric <mon Beaufrere>, ou bien de sa femme mesmes, & attribuèz
a aultre üsage, nonobstant la bonne mine, & les courtois
offres, que m'a faites, ceste Dame, & cest avis, estoit
d'üne personne, estimèe fort sincere, & confjdente,
attribüant aultant á elle, la coulpe, qu'a luy.
(Ergo: Fide; sed cuj; Vide!) Mais ce seroit, üne Pitiè,
& ün maigre affaire, afin de ne se fier plüs a aulcün.


Jch habe, an Meine freundliche herzlieb(st)e Gemahlin, numehr, zum vierdten
mahl geschrieben, vndt noch nichts, von Jhrer Liebden gesehen. Jst
mir also dieser Nachmittag, mit schreiben, hingegangen.


dPlöene ist ein wohlgebawetes schönes hauß auf einem berge
gelegen, von hertzog Joachim Ernsts Meines Schwagers Liebden vor wenig
Jahren von grundt auß gantz new erbawet[.] Drey seiten, seindt
Voller schönen gemächer, zwey Sähle, vndt Gallerien auch anderer
zubehör, die Vierdte seite ist mit einer Steinernen Mawer von ge-
brandten ziegelsteinen Verzogen, gestalt dann daß gantze hauß von
Steinen auffgeführet, Vndt 2 Thürme an der lengsten seiten, darauff
gesetzet seindt, Es lieget an einem schönen lustigen Vndt fischreichen großen
See der Plöener See genandt, Welcher an dreyen orthen daß Schloß
Vmbringet, die vierdte seite aber deß Schloßes gehet gegen der
Stadt zu vndt es hatt auch eine Ecke darvon einen lustigen schönen garten.
Jch bin alhier in einem wohlmeublirten, schönen losament stadtlich
logiret vndt accommodiret worden.


Sonderburg ist auch eine schöne Residentz, zwar auff alte manier, Je-
dennoch gantz in die Vierung auch von gebackenen Steinen gebawet
es hatt 4 runde Thürme daran, schöne gemächer, Capelle, vndt andere
zubehörungen darinnen, Stallungen, Rennbahn, garten, Vndt andere
Commoditeten ermangeln daselbst auch nicht, Vier runde Basteyen von
ziegelsteinen hattes vnten herumb, vff drey seiten ist die Ostsee, auff
einer aber ein graben, vndt daß schöneste, vndt denckwürdigeste darbey
ist, daß die großen Schiffe biß an daß Schloß in der tieffe segeln
Vndt anfahren können, auch die Segel streichen müßen, Jst eine
alte Residentz der Könige vndt Fürsten zu Schleßwigk hollstein,
Vndt hatt in der Jnsel Alsen andere schöne Commoditeten vndt pertinentien.

|| [[Handschrift: 504r]]


Nordburg gleichsfals in Alsen gelegen ist in einer innländischen See
auffgeführetes Schloß, Vnden mit steinen, oben aber mit holtzwerck
gebawet, lieget in einer Vierung vff einer ieden ein Viereckicht ge-
bewde einem Thurm gleich, darinnen schöne gemächer zu befinden,
nebenst 2 Sählen, schöne Capelle, Vndt anderen bequemligkeiten,
hatt einen schönen großen Vorhoff, vndt Wohlverwahretes euserstes Thor.
Die lust deß Wildprets, fischerey, vndt anderer dinge seindt
neulich genugsahm beschrieben worden. Osterholm ist auch in
die Vierung gebawet, aber kleiner alß Norburg hatt auch 4 Thürme
an den ecken, Vndt ist Vom hertzog hannß sehliger Meinem herrn
Schwieger Vater erkaufft, von den holcken, vndt erbawet worden
hatt feine gemächer vndt garten, sambt allerley Opportuniteten
Vndt einem Waßergraben.


Grawenstein ist ein Adelich hauß, zimblich gebawet, hatt eine sehr
große Scheune, vndt feine pertinentien. Darumb es auch vmb 90000
ReichsthalerRthlr: gekaufft worden durch hertzog Philipps Meinem Schwager von
den Alefelden, lieget an einem fischreichen See, hatt stadtliche höltzung[,]
Mast, Kornwachs, vnterschiedtliche Seen vndt fischereyen, auch die Navigation
in die Ostsee, evndt dergleichen Commoda.


Glügkßburgk, lieget auch in einem Fischreichen Sehe,
ist aber schön gebawet, von Meinem Schwiegerherrvatter
Sehliger in die vierung, mit schönen losamenten, <T> 4
Thürnen[!], <einer> kirchen, vndt allerley bequehmligkeitten,
hat auch, einen feinen gartten. fJm Schloß ist lauter
stein: vndt gewölbwerck,

gFreitag den 14den: Julij: 1648.


Man hat heütte, alhier zu Plöene, zu Morgends, gepredi-
get, so ich auß meiner schlafkammer, durch ein viereckicht
loch, hören können.


Der Oberste Schießbogen, hat sich vnvermuhtend an-
gemeldet, ist zu Mittage bey vnß geblieben, & mon beaufrere, le Düc
Ioachim Ernst a tenü des propos fort scandaleux, & mal convenables,
contre sa propre conscience, en haine de la religion. Dieu
le luy pardonne! & le vueille corriger!

|| [[Handschrift: 504v]]


Madame sa femme, a prüdemment sceü moderer, ma
iüste colere, imitant en cela, la temperance, & de bon-
nairetè de Monsieur son frere, a Gottorff.


Nach genommenem, a Dieu; von Obersten, bin ich mit
Meinem Schwager, (contre mon grè, & mordant les dents)
in seine schöne gärtten, vndt weinbergk; spatziret.
Da haben wir zimlich miteinander gesprachet, combien
que son aspretè dü Midy intempestive, m'ait ostè,
toute envie, <de confidence.>


Aufn abendt, hats viel sauffends gegeben, a la mode
Nordlandoyse. Darnach, alß man zu bette, gehen sollen,
seindt die kinder, (contra tempo!) hervor gebracht, vndt
ist gespielet worden, kinderspiele. Estant fort désgoustè,
ie n'ay pas iouè avec, ains ay parlè, avec la
bonne Düchesse, puis <ie> m'en suis allè, me trouvant mal.
& me mettant coucher. Dieu me vueille faire sortir
de ce maudit lieu icy, avec mes gens, sain, & sauf!

Samstag den: 15den: Julij: 1648.


heütte ists 4 wochen, daß wir von Bernburgk, aufgebrochen
seindt. Gott bewahre vnß, vor ferrnerem vnheyl.
gefahr, vnglügk, vndt wiederwertigkeitten!


hertzog Joachim Ernst ist zu mir, ins gemach kommen, vormittags.
Es hat allerley conversation gegeben. La fürie d'hier, s'est
grandement attrempèe, des deux costèz. Dieu, nous en
vueille ottroyer; la continüation!


<Von einem Scheffel gersten Halberstedter [Maßes], haben Sie 15 Schefel (Scheffel)schfl: geerndtet. et cetera>

|| [[Handschrift: 505r]]


Nachmittags, ist man in garten, wieder spatziren gegangen
in die allèes, lustgarten, bawmgarten, vndt boscage
darbey, wie auch, in das feldt, nach den 4 Aalfängen,
zjmlich weitt hinauß, welches ein ansehliches einbrin-
get, weil die Plöhner Aale, sehr berühmet sein.


Es wahr auch, schöner weitzen, wie auch gersten, mit
doppelten strichen, von Halberstadt, vndt alhiesig[er]
mit 6 strichen, [...]


Le soupper a estè moderè comme le disner, en la
conversation, & l'on a taschè de temperer de plüs
en plüs, les fautes d'hier, par üne confession toute
contraire, quoy que l'astüce, et les picquante-
ries, soyent imperscrütables. Nota Bene Nota Bene Nota Bene


Todesco Jtalianato; l'è un Diavolo incarnato!

Sonntag den: 16den: Julij: 1648.


Jn die kirche alhier zu Plöene, conjunctim, da sich dann
der pfarrer 12 beflißen, im Text: von den 7 brodten,
vndt 4 mille Mann13, nihil odiosj, vorzubringen.


V̈ber der Tafel, hat man poculiret.


Nachmittages, haben wir gespielet, darbey auch,
die alhiesigen 3 F herrlein, vndt 3 Fraẅlein,
gewesen. Darnach, ist man conjunctim, auf die
Plöener See, spatziren gefahren, vndt in einem lustigen,
befloßenen lande, außgestigen, vndt spatziren gegangen, auch die fohlen || [[Handschrift: 505v]]
besehen, vndt wieder zurügkeh gerudert. Der Hertzogk[,]
die Hertzoginn, ihre 6 anwesende kinder, hofmeisterin14[,]
Jungfern, vndt Jungkern, neben mir, vndt meinen
Söhnen, undt Jungkern, wahren beym Spiel,
vndt navigation, in gutem warmen Sonnenschein.


Briefe von Hamburgk entpfangen, von der
Churfürstin, vom Berlin <[...]>, undt 2 nichtswerdige
[...]a nos Domine! <cito!>


3 von vnsern hündlein, sollen zu Bernburgk
vnvermuhtend seyen todt gebißen worden,
Nota Bene[:]
malum
signum!
endtweder von einem Tollen hunde, oder Wolf, so
inß Schloß gekommen.   Der hertzogk von
Curlandt, wehre Toll geworden durch zaüberey.
Gott helfe denen nohtleidenden, wieder zu rechte!
undt dempfe die boßheit, aller vorsetzlichen,
Muhtwilligen, beharrlichen, v̈belthäter!


Le cœur me pese extraordinairement a cause
dü Voyage a Reetwisch, & d'aultres sollicitüdes,
& menèes secrettes de Malherbe. Dieu me vueille
delivrer des pattes dü Lion rougissant! & confon-
dre tous conseils pernicieux, quj se trament, a l'en-
contre de moy, & des fidelles enfans de Dieu!

|| [[Handschrift: 506r]]


Nota Bene[:] Guarda la gamba: <Dux Ioachim Ernst in os, & faciem mihi dicebat[:]> Ein Maul voll erde, sol
man denen geben, die sich nicht wollen genügen laßen!


On a beü a soupper, a la mode b Nordlandoyse,
puis i'ay pris congè de Madame la Düchesse. Le
Düc, lequel m'a tousiours accompagnè au logis, (vou-
lant encores iouer & boire) s'est en fin contentè,
sür les ounze heüres, qu'ayions donnè le bon soir.


Jl veüt aller demaini devant, vers sa seur
a Reetwisch, & nous le devons suivre.

Montag den: 17den: Julij: 1648.

<Regen, donner, blitzen, vndterwegens.>


Meilenm.
Nachm frühestügk, vndt genommenem abschiede von beyden
Grammen, oder Krammen, wie auch Bibo, bin ich, mit meinen
Söhnen, vndt Comitat gefahren, von Plöene, nach Reetwisch
vndterwegens, auf eine meile von Reetwisch, lag
Rheinfelden, ist auch ein Ampt, herzog Joachim ernst zustendig.
Jtem: auf ejne ½ meile, musten wir v̈ber die Trave.
Das landt wahr meistentheils holtz, von Eichen,
bißweilen auch, getreydigfelder, vndterwegens.


7


Zu Reetwisch, bin ich bey der lieben Freẅlein
Eleonora, Meiner herzlieb(st)en gemahlin, Schwester, (so vmb 15
iahr älter ist, alß Sie) sehr willkommen gewesen.
Elle me receüt a la cour, comme aussy son frere,
le Düc Joachim Ernst, fort honorablement & me fit
traitter, & loger tresbien. hofmeister Goltzsch, vndt sein
vetter15, ein Rittmeister, wahren auch darbey, zur vffwartung.

|| [[Handschrift: 506v]]

Dienstag den 18den: Julij; 1648.


heütte bin ich alhier, zu Reetwisch, stille gelegen,
vndt es ist mir, alle Ehre, vndt gutes wiederfahren.
habe den garten besichtiget, item: die kupfer-
mühlen, darauß der Meßing, gemacht wirdt.


Bin auch mit dem Schwedischen Obersten Jenß, welcher
frühe, von Oldeßloe, anhero gekommen, bekandt worden.


J'ay beaucoup conversè & parlè familierement,
avec ceste genereuse & vertuëuse Princesse,
la Princesse Eleonore, aagèe de 59 ans, & celebrèe
par tout l'Empire Romain. <Dieu la benie; ceste herojne!>


Der Oberste, hat diesen abendt, seinen abschiedt, genommen.


Diß hauß Reetwisch, lieget lustig. Jst wol meüblirt,
vndt accommodiret.


Die avisen, (so allerley gegeben,) haben wir noch zu Plöene, be-
kommen, alhier aber, die Sicherheit, das den 6ten: huius, die huldigung,
<Königs Fridericj tertij> zu Coppenhagen, vorgegangen, vndt der König numehr angenommen
worden. Gott gebe ihm glügk, vndt Segen! Es ist alles,
mit guter ordnung zugangen, außer, daß die Reichß-
rähte, ihr haüpt bedegkt, (tanquam Condominj,) bey
diesem actu cor solennj, so baldt es der König gethan. Es
ist zwar alles, in der Trawer, iedoch ordentlich, vndt stadt-
lich, bestellet gewesen, bey solcher solennitet, mit auff-
wartung, salveschießen, vndt dergleichen.


<Jch habe Abschied von der frommen, Fraẅlein Eleonora genommen. mit beyderseits hertzenssehnlicher bewegung.>

|| [[Handschrift: 507r]]

Mittwoch den 19den: Julij: [1648.]


Meilenm.
Diesen Morgen, nachm frühestügk, [haben wir]
abschiedt, von der<m> hertzogk Joachim Ernst, meinem
Schwager, Treẅhertzig genommen. Gott bewahre
ihn, vndt alle seine fürstlichen angehörige, gnediglich!
Jhre Liebden giengen mit mir, biß an die kutzsche,
dahin sie mich, auß meinem gemach begleiteten,
vndt valedicirten mir sehnlich, vndt höflich,
lehnten mir, dero kutzschen, vndt pferde, biß nach
Hamburgk
vndt haben auch kalte küche, mitgegeben,
welche wir, zu Oldenhorn, gehalten. Diß ist ein
dorf, vndt schön Schloß darbey, einem Rantzow,
zuständig, an deme der stargke windt, im Februario
drey Thürme herundter geworfen, welche er itzundt,
wieder bawen leßet, wiewol er nicht anwesend, sondern
Rittmeiste[r] in Frangkreich ist. <Oldeshorn lieget auff halbem wege.>








6


Mein Sch[wager, hat ..., daß in] [Reet]-
wisch, Plöne, vndt diesen gegenden, vorm iahr,
im Monat Julio; große feẅerkugeln, vom himmel
wehren gefallen, vndt solch fallen hette wol
drey, in vier stunden lang, gewehret, grawsam
vndt erschregklich anzusehen. hette zwar den
Fürstlichen Schlößern, keinen schaden, gethan, wehre
aber in etzliche pawerhütten gefallen, vndt hette die
Strohdächer, angezündet. <Jl y a beaucoup de sorciers, en ce Pays.>

|| [[Handschrift: 507v]]


[...]s coeurs, (dont i'avois soupçon
[...] auroit persuadèz, a sa fantasie)
qu'ils m'ont traittè non seulement amiablement & avec
honneür, mais aussy, m'ont protestè, & tèsmoignè
le grand dèsplaysir, qu'ils avoyent, de nos malentendüs,
& que ma moitiè m'est à tort, si contraire, desirans
qu'elle s'accommodast, tout aultrement qu'elle n'a fait,
iüsques icy; & qu'elle n'augmentast point, mes
croix, & tribülations! Je rends graces á Dieu,
de ceste evasion, & benediction, car ie croyois, (& non
sans cause,) que i'estois si noircy des calomnies,
non meritèes par ma femme, en ce Pays icy, que
personne ne m'oseroit donner ün morceau de pain,
& que tous les parens, de mon party adversaire,
m'abhorreroyent, en quoy elle s'est fort abüsèe,
me disant en la face, que ie serois le bien venü en
[... e]n la mayson
d'ün Juif, (belle offre; & digne, d'üne personne de
qualitè revelèe relevèe?) ce quj s'est trouvè faulx
pourtant, nonobstant les efforts de Sathan, a l'encontre.


Le Düc Jean (frere dü Düc Frideric de Gottorff) Evesque
de Lübegk, resident a Eütin, nous monstre, par son
exemple, comme il faut rendre sages, les femmes insensès
veü que la sienne, s'estant si estrangement èsgarèe, qu'elle
a monstrè des gestes scandaleux, plüs a taire, qu'a püblier, || [[Handschrift: 508r]]
& sür tout, se monstre revesche, a Monsieur son bon Mary,
elle est contrainte maintenant, de garder la chambre, &
d'estre comme en prison, par sa propre obstination, & par le
iüste iügement de Dieu, lequel la vueille amender,
& rammeiner, au bon chemin de Pietè, et de respect, en-
vers ce bon Prince, qui l'a honorèe, & enrichie, en sa
misere, & pauvretè, & neantmoins, elle se monstre trop
ingrate, desirant mesme le Divorce d'avec son legi-
time Mary, & luy souhaittant avec outrage, mille
maulx! C'est üne grande pitiè! Jl vouldroit mainte-
nant bien luy mesme, de ne l'avoir jamais èspousèe,
nonobstant l'amour intime, qu'il luy porta. Mais son in-
domptable fiertè, & farouche façon, de faire, gaste tou-
tes les douceurs precedentes de ce bon Seigneür.


Je luy suis aussy, fort obligè, pour mon particülier,
puis qu'il est allè exprès, a Stinikeburgk, & a Schwerin,
afin d'y redresser, les affaires, touchant le mariage,
de Madame la vefueDüc Frantz Albert de Saxen,
Lawenburg belle fille de Madame ma seür, la Düchesse de
Meckelnburgk, Douairiere, avec le Düc Christian, de Megk-
lenbourg, fils dü Düc Adolphe, auquel le Pere s'oppose contre rayson.


Mais cependant, ie me souviens aussy fort bien, des
estroittes alliances, que i'ay avec sa femme, elle, estant fille
de la seur de ma femme, & de mon cousin germain, & mon
BeauFrere, le Düc Jüles de Wirtembergk, & vouldrois
bien, que les affaires, füssent en ün meilleür estat. Dieu nous
en face la grace! & nous delivre dü malin, de toutes parts!

|| [[Handschrift: 508v]]


Die avisen geben: daß die Englischen Schiffe, worauf der hertzogk
von yorgk, vndt Printz Moritz Pfaltzgrave, sich befinden,
bey Gorèe noch warten, nacher Calis zu gehen, daselbst mit
dem Prince de Galles, sich zu coniugiren, vndt von
dannen nacher Schottlandt zu seigeln.


Die Schwedischen sollen bey Neẅkirchen, eine meile ober-
halb Paßaw, den Jnn, par force paßiret haben, vndt
man habe stargk schießen, gehöret, wiewol andere
melden, die Schwedischen, hetten den kürtzern gezogen.


Zu Münster vndt Osnabrück ist große hofnung, zum Friede, vndt
dringen fast alle Gesandten, numehr selbst darauff.


Jm Niederlande, vervursachet der strenge regen,
groß vngemach, vndter den armèen. Die lebenßmittel,
seindt auch schmahl worden.


Jn Catalogna, hat der Frantzösische Vice Roy, Mareschal
de Schomberg, Tortosa belägert, vndt die festung
Flix, welche Don Francisco de Melo belägert, entsetzt.


Der Marquèz de Carazena, Gubernator von Meylandt,
h ist von dem Duca di Modena, vndt von den Frantzosen,
bey Cremona, aufß haüpt geschlagen, sol in die 6000
Mann verlohren haben, mit vielem bagage vndt geschütze,
da derer Modeneser, vndt Frantzosen, kawm 800 geblieben
sein sollen. Darauf hat der Duca di Modena, Cremona belägert.


Zu Napolj, sollen alle dinge restabiliret, der Raüber,
vndt banditen halber aber, die landtstraßen, sehr un-
sicher sein. Die Spannische Schifarmada befindet sich, in Sardegna, || [[Handschrift: 509r]]
die Frantzösische aber, zu Porto Longone.


Die venezianer, sollen sich ermannet, vndt die
Türgken zu waßer, bey den Dardanellj angegriffen,
geschlagen, vndt 20 galleren erobert haben, welche
zeittung über Livorno berichtet wirdt.


J'ay èscrit üne lettre au Düc de Gottorff, ce soir, Dieu
vueille bienheürer, mes jntentions, & nous ottroyer bonne fortüne!
Demainj, Dieu aydant! mon lacquay; Oberlender, s'y en ira! Le
bon Dieu, le vueille bien conduire, & reconduire heüreüsement!
en donnant tresheüreüse issüe a mes expeditions! Ainsy soit il! Amen! Amen!


heütte Morgen, habe ich vergeßen aufzuzeichnen, alß wir auß
Reetwisch, gefahren, da ist vnß, das Rehnthier, so Freẅlein Eleonora
hat, gar nahe an der kutzsche, sich weidende, zu gesjchte kommen,
vndt sehr zahm gewesen. Jst eine raritet, in diesen gegenden,
vndt kömbt auß Laplandt her. perge

Donnerstag den 20ten: Julij; 1648. et cetera


Alhier in Hamburgk: bin ich stille gelegen, habe allerley ex-
pedienda, bestellet, vndt in meine sachen, vigiliret. Gott gebe
ferneren guten succeß! segen! vndt gedeyen!


Der Oberste Schießbogen, ist zu Mir, gekommen, hat mit
Mir, viel conversiret, vndt malzeit mit vnß, gehalten, zu
Mittage, in vnserer herberge, d Zur Stadt Lübegk, genandt.


<ReichsthalerRthlr:> <Schillinge,> <groschen>
Ein Pfund (libra)℔: Jngwer, kostet alhier 10 oder 5
Ein Pfund (libra)℔: pfeffer 14 oder 7
Ein Pfund (libra)℔: canneel, oder zimmet 2
½ Pfund (libra)℔: Mußcatenbluhmen 2 6 oder 3
Neglin, das pfundt 2 3 oder
1 Pfund (libra)℔: Mußcaten
1 viertel Pfund (libra)℔: Saffran 2 <12> <oder> <6>
|| [[Handschrift: 509v]]
ReichsthalerRthlr: Schillinge, oder groschen
Große Rosinen, kostet das pfundt 3
Kleine Rosinen, kostet das Pfund (libra)℔: 3 oder
pflaumen das pfundt 2 oder 1
Reiß, das Pfund (libra)℔: 4 oder 2
Zugker, daß pfundt 18 oder 9


Die holländischen avisen, continuiren die Niederlage der
Spannischen, vor Cremona, item: der Türgken, in den Dardanellj.
Der Schwedischen progreß, in Bayern, des Königßmarcks succeß, in
Böhmen. Jtem: wirdt berichtet, daß die Königischen, vom Parlament
in Engellandt, aufß neẅe geschlagen worden seyen. Jtem: daß der
Artickel, Tandem Omnes, et cetera zu Münster vndt Osnabrück zu rechte gebracht würde.
Der Prince de Galles, Prince Robert, vndt Lord Jermyn, wehren
auß Frangkreich in Goerèe ankommen, zur See, vndt mit dem
Geschütz, vndt salven, triumphirlich, entpfangen worden. Der
Kayser, hette sein läger, in seiner gegenwarth, mustern, vndt
ihnen geldt geben laßen, den 12ten: Julij; die Cosagken, sollen
gantz Rußenlandt v̈bermeistert haben, vndt willens sein,
mit 40000 Mannen, nebenst den Tartaren, Reüßische Lemberg,
zu belägern. Der Printz Casimir, wil solches zu verhindern,
mit 40000 Mann, zu felde ziehen, vndt damit solches läger, keinen
gebrechen, oder Noht leide, So ist alle zufuhre, von korn, vndt
munition, nacher Dantzigk, verbotten. Hamburgk inhibirt alle werbungen.


Jddîo cj guardi, da spionj, e traditorj! Mi pare; d'haver letto, si-
mile cosa; nel viso, di qualcheduno hoggidì. Jddîo, ce ne guardì, benignamente!


Es ist allerley volgk, alhier in Hamburgk; buoni, e cattivi, Kayserliche[,]
Spannische, Frantzösische, Schwedische, vndt andere, che hanno la mira, dapertutto.

|| [[Handschrift: 510r]]


heütte ist alhier, ein BehtTag gehalten worden, in hamburgk,
sowol bey den luttrischen, alß reformirten, welche letzere, ihre
exercitia, offendtlich in dieser Stadt, vndt vor derselbigen,
haben, alß beym Stadischen Residenten, auf Niederländisch,
im Englischen hause, auf Engelländisch, gegen der Frantzö-
sischen Meße v̈ber, auf gut refomirt Frantzösisch. Vor
der Stadt aber, zu Altena, haben es die hochdeützschen.


Der Graf Penß, ist gubernator, zu Glügkstadt, vndt
gar vneins, mit deme daselbst wohnenden general Commissario
waldaw. Le Conte est pauvre, nonobstant la fille qu'il
a dü Roy, en mariage, & ayant demandè de l'argent, a em-
prünter, dü dit Waldaw, il le luy a refüsè, ce quj a faschè
l'autre, quj, en son dèspit, a fait tuër, au dit lieu de
Glückstadt, ün beau petit chien blanc, par le bourreau,
sür les ruës, auquel, il dit, que Waldaw, soit courrü
apres, le poursuivant, avec l'espèe, & le bourreau se seroit
defendü avec son èspèe d'execütion, ce qui le feroit denigrer
& luy seroit fort honteüx, de s'estre mis, au pair dü bourreau,
mais Waldaw, (quoy que bien courrouce;) dit; que c'est,
üne calomnie; & diffamation, qu'il a bien chassè, le bourreau
en colere, luy ayant tüè, ün beau chien, & ravy son bien,
(ce que personne n'endüre paciemment) mais que l'autre
n'a pas osè nüllement se mettre, en dèsfence, contre luy.
perge


Mundus universus, exercet histrioniam!16


Les fils[!] dü <feü> Roy, de Fraw Christina, obiectent, aux fils[!], de
Fraw Wibbeke, qu'ils sont nèz Paysans, & illegitimes, & ceux cy, aux
aultres, que les indignes comportemens, de leur Mere l'a degradèe, & fait place, a l'autre.

|| [[Handschrift: 510v]]


Es sol ein treflicher Medicus, vndter andern, alhier in
Hamburgk, sein, Doctor Dietrich genandt. Derselbige, sol ein
gewaltiges wäßerlein, vor den husten, vndt Schwindsucht,
haben. Jch habe, nach ihm, geschigkt, wegen meines Sohns,
Erdtmann Gideons, alleine, er ist nicht, zur stelle, Sondern
zum Churfürsten, von Brandenburg verrayset. Dienet, pro jnformatione.


Die Portughesen alhier, so Juden sejn, sollen auch vortref-
liche Medicos, vndter ihnen haben. Mais ie ne me fie pas,
en ces choses, quj entrent dans le corps, aux Iuifs.
et cetera


Albrecht Schultheß, ein alter: 73iähriger Mann, vndt
diehner, alß Factor des hauses Hollstein, von Meinem
Schwiegerherrvatter Sehliger her, ist diesen abendt, zu
mir gekommen, vndt hat, nach gehaltender conferentz,
(en laquelle, ie luy ay fait assèz de remonstrances,
benignes, & ün peü ameres) mit mir, zu nachts gegeßen.
Le voyant saoul, & ün peü remply des esprits de vin,
(quoy que le boire füst fort mediocre, a ma mode)
ie le mis sür des propos, pour le sonder, auxquels il me donna
quelque satisfaction, & ie taschay de l'addoucir, &
de le contenir aux termes, de la mediocritè convenable.
Jl me fit de fort bons offres, carosse[,] chevaux, & d'autres
contentemens, qui ne coustent rien, en quoy il m'obli-
ge neantmoins, grandement, <m'ayant fort desobligè autrement[.]>


Jl dit aussy, entr'autres, que c'estoit certain, que la
Ville de Brehmen, auroit perdü son procéz, contre le
Conte d'Oldenbourg, en l'affaire dü dèsbat, pour le peage, en
la Weser, a la Cour, de l'Empereür.

|| [[Handschrift: 511r]]

Freitag den 21ten: Julij: 1648. et cetera


<Bel tempo; e sereno, hoggidì.>


Jch habe an die Hertzoginn von Norburg, geschrieben, wegen Paul Ludwig[.]


Non posso ancora sbrigarmj, (nonostante l'allontananza
da Bernb[urgo]!) dell'a[ff]anno e cordo[g]lio c[h]e m'arreca [la morte]
[...]
male innocentissimo e prudentissimo che pareva essere humano,
(non mancandoglj altro, che la spetie, e la parola humana,) ed io
all'incontro, trovandomj all'hora talmente stupefatto de' sensj,
ch'io mi trovava molti giorni, di quella Tragedia, più brutale,
e certo mi meraviglio sempre di me stesso, d'haver potuto
essere così stupido, non in un'istante mà quasi 4 setti-
mane continoue, (che ogni cosa <e la natura istessa> segretamente, s'oppose, a
quella crudele intenzione!) di dismenticare quel gran segno,
<indubitatamente celeste> della bontà e misericordia Divina, quale <il sommo> Dîo, mi diede così
manifestissimamente, e d'indurare il mio cuore, così contro
Natura, essendomj addesso, dì, e notte <pur troppo>, dinanzi gl'occhi,
quel segno, che mi fà lagrimare, una così gran perdita,
co'l felice successo, d'una grandissima fortuna insieme,
della quale vengo meritamente, a temere! Il sommo
Dîo, m'aiuti anche da questa miseria! e mj restituisca
l'allegrezza, la Fortuna, e la contentezza perduta! Amen!


Meine Söhne, haben daß zuchthauß alhier in Hamburgk,
besehen, vndt zettel darzu, haben müßen.


Ein gaügkler ist bey vnß gewesen, hat mjt zweyen
seiner kinder, seltzame Sprünge, gemacht, darnach aber,
auß der Taschen, wunderseltzam, gespielet, <vndt illudiret. et cetera>

|| [[Handschrift: 511v]]


Meine Söhne, haben theilß vor Mich, theilß vor sich selber, an
mejne freundliche herzlieb(st)e Gemahlin geschrieben, auf meine anordnung. J'ay
moderè tant que i'ay peü, ceste lettre, & me suis vaincü
moy mesme, a fin de pouvoir induire a pacience, & a
[...]
perge
Le bon Dieu, la vueille süffisamment hümilier! &
me donner paix, & relasche; de tant d'adversitèz!


Questa sera, (nonostante le resistenze pruovate) hò
fatto, un nuovo tentativo, per Tobias Steffeck di Kolodey[.] Jddîo, mi dîa, a
questo, e a molte altre, ben intenzinate imprese, la sua
santa benedizzione! e felice successo! Amen! Amen! Amen!


Mà pensando, che questo tentativo, s'intimarebbe sta sera,
per il sudetto; appresso dello Borgomaestro, Molinaro, Reggente,
eglj non s'è truovato in casa, anzi essendo uscito fuori, per
andare a spasso, in una carozza, per non tornar<s>ene, senon,
molto tardi, su'l chiuder delle Porte, bisognò che'l mîo
deputato se ne tornasse indietro, senza far niente hoggidì.
Questa prima apparenza, e impedimento, non mj piace, an-
zi hò truovato altre considerazionj, in luogo d'intoppo, il
che m'hà <anche> impedito, dj non scuoprire, più tosto, le mie inten-
zionj, in questo punto. Mà l'huomo, propone; e Dîo dispone!17


Künste von Nordburg, von der Frommen Hertzoginn daselbst.


   Erstlich, vor den hußten, ein krausemüntzenwaßer.
Man nehme krausemüntze, So viel in ein brennzeüg nöhtig, hacke es
klein, gieße darauf, so viel Frantzenwein, daß betaubet, also ein-
gesetzet, abgezogen wie ein gemeiner Brandtwein. Jn dieses waßer,
aufs neẅe, krausemüntze gethan, vndt wie vorhin, abgezogen, wann || [[Handschrift: 512r]]
das geschehen, ists fertig. Morgendß, vndt abendß zwey
oder drey leffel voll mit zugkercandij süße gemacht, So
nützet es gar sehr, gegen den husten, inngleichem ists gar
dienlich, gegen den Stein. <Nota Bene[:] 1 quartier kostet 20 schillinge.>


   Zum andern, ein waßer, für den Trugkenen hußten,
   kurtzen Athem, vndt Seytenstechen.
Man Nehme Schleeblühte, Stopfe einen waldenburgischen
krug voll. Giße darauff So viel wein, das es einen gu-
ten daumen breitt, darüber stehet, alß dann den krug
wol vermacht, in ein keller, in Sandt gesetzet acht Tage,
am 9ten: Tag, wieder herauß genommen, vndt in einem
Balneo Mariæ, abgezogen. Von diesem waßer, abendß,
vndt Morgendß, einen kleinen Römer voll getrungken,
Jst bewehrt. <Nota Bene[:] 1 quartier, kostet in hamburgk, 20 schillinge.>


   Für den stein: das dritte Norburger recept:
Man nehme, einen guten Rheinischen Brandtewein, Thue
darein, wol gedörrete heidel: oder Bigkebeeren,
in die Sonne gesetzet, daß er in derselbigen distilliret.
wann eß nöhtig, kan man diesen Brandtewein, vndter daß
oben beschriebenen krausemüntzen waßer, vndt wie oben
gemeldet, gebrauchen, mit zugkerCandij, ist neẅlich,
an einer Fürstlichen person, (c'est a dire le Düc Frideric de Norburg)
probiret, vndt bewehrt erfunden.) ½ quartier kostet 12 Schillinge (solidi)ß:


Jch habe es, vor meinen Sohn, Erdtmann, zum Theil auch vor Mich,
præpariren laßen, Jl semble, qu'il toussit fort, non tant par les
desordres des courts, & des Voyages, mais de la fümèe bleüe, & venimeü- || [[Handschrift: 512v]]
se, qu'il a englouty s'approchant trop près, de ceste
flamme bleüe & Arsenique, aux moulins de loutton
& de cuyvre a Reetwisch, par cüriositè, ou les arti-
sans mesmes se contregardent, tenans leurs
mouchoirs, devant ces vapeürs, a leurs nèz &
bouche afin d'eviter ceste malignitè, & de conser-
ver, tant qu'ils peüvent, leur santè! Dieu nous
vueille benignement preserver, & garentir par sa Sainte grace,
de tels, & semblables accidens fünestes, et malencontreux!

Samstag den 22ten: Julij: 1648. et cetera

<Vormittags, schön wetter. Nachmittags Regen gehabt.>


J'ay rechargè le meüsnier Bourgmaître qu'on a de vray rencontrè
ce mattin, mais mon envoyè Tobias Steffeck de Kolodey n'a rien sceü encores
effectuër, auprés de luy, a cause de ses sübterfüges, & evasions,
qu'il a recerchè[!] de tous les coins dü monde, faysant encores
difficültè, de proposer a ses collegues, les affaires entamèes,
ce quj m'a èsmeü de le recharger ce mattin, encores ünefois,
& de reietter, ses complimens, & offres, de me faire donner la
bienvenuë accoustümèe de leurs presens de vin, á moy con-
traires, & de peü de proffit, veü; que ie veux estre <icy> incognü,
& suis ün eü estroittement logè, pour recevoir des Am-
bassades. Dieu vueille ammollir, & fleschir; ces coeurs Nordlan-
dois, endürcis! & m'ottroyer par sa benediction, la satisfaction
desirèe! sür tout, en mes propositions treshonnestes, & convenables!


La seconde fois, il s'est monstrè ün peü plüs soupple, a mes recerches[!],
et fort plein de civilitè, & de courtoysie, mais la rèsponce essen-
tielle, a estè entierement dilatoire, & sent plüs son refüs; que l'ottroy!
<Patientia! Il ne faut pas perdre courage, pour cela!>

|| [[Handschrift: 513r]]


Nota Bene[:] Der Conte de Pigneranda, alß caput Legationis His-
panicæ ist den 19den: Junij, von Münster, nach Brüßel, aufgebrochen,
hat bey genommenem abschiede, mit der Neẅen, in Spannien
inventirten güldenen, vndt Silbernen Müntze, ihrer viele, regalirt,
darauf in una superficie, Quadriga, mit zweyen gekröhne-
ten löwen, deren einer, more Hollandico, ein bundt pfeile,
(darvon vndterschiedliche iudicia fallen) der andere ein<en>
Scepter in der Tatzen gehalten, von dem Frieden, geführet,
vndter dem zügel.
   Pax Hispano-Batava.
Jn Circuitu Versiculus ex Virgilio, libro 3 Æneidis[:]
   Et iunctj currum Dominæ subiere Leones.18
Jn altra superficie stehen folgende Heroica Verba,
       Pacis Fœlicitas.
   Orbj Christiano, qua restituta,
Qua ad incitamentum demonstrata,
   Tot Regnis, et Provincijs,
Ad utrumque Solem, utrumque Oceanum,
   Terra marique parta securitas,
     Tranquillitatis publicæ,
       Spe; et Voto,
   Anno M.DC.XLVIII.


<heütte Nachmittags gehet die Post ab, nach Leiptzigk, Meine Söhne, vndt Tobias Steffeck von Kolodey haben, nach hause, geschrieben.>


Nachmittags, bin ich, mit meinen Söhnen, hinauß gefahren, vmb den wall,
item: an die Elbe, item: nach Altena, die Neẅe deützsche, vndt Frantzösische
kirchen, zu besehen, item: jn hertzogk Philips, hauß, vndt garten, spatziret,
item: in eines kaufmanns, Müllers, hauß, vndt lustgarten, vorm Thore. || [[Handschrift: 513v]]
<Solch Thor, wirdt das DyckThor genennet, vnfere von der Elbe.>
Es hat artige waßerspiel darinnen, vndt das lusthauß, ist
auch fein geziehret. hertzogk Philips hauß, lieget
in der Neẅstadt, hat feine zimmer, vndt einen schönen gartten.
Er sol vors hauß, vndt garten, 7000 ReichsthalerRthlr: gegeben haben,
damit er auf allen Nohtfall des krieges, sich, vndt die
Seinigen, herrein salviren könne! Sonst sehen es die
Städte nicht gerne, wann die Fürsten, häuser darinnen
kaüffen, vndt wehren es ab, so viel sie vermögen, in-
maßen mir dann auch, hertzogk Joachim Ernst, mein Schwager,
klaget, daß ihm dergleichen, in Lübegk, geschehen, vndt wann
er ia ein hauß, kauffen wollte, müste es, in eines andern
Bürgers, nahmen, geschehen. Antipathia! inter plures Urbes,
& Principes Jmperij!

Sonntag den 23ten: Julij: 1648. perge


Die avisen alhier zu hamburgk, geben, das es gewiß, daß
im treffen, vor Cremona die Frantzosen contra Spannien,
victorisiret, vndt vornehme Spannische Officirer, gefangen.


Die Tartarn hetten sich, von den empörten Cosagken
separiret. Diese wehren vneins worden, vndt hetten ihren
General Chmielnitzky niedergesebelt, vndt einen andern
Kitzwanoß erwehlet, auch sich wiederumb zu der Cron Polen
diensten erbotten, mit folgenden conditionen: 1. Daß man ihnen
die Freyheit ihrer Religion laßen, vndt die abgenommene
kirchen wiedergeben solte. 2. Die Jüden, so ihnen die Nahrung
entzogen, vndt sehr schädlich wehren, abschaffen. 3. Die
alte Freyheit (darundter die reformation der iustitz, vndt
bezahlung ihres verdienten Solds, begriffen) restituiren, alßdann
wolten Sie content sein, vndt wie vormals treẅ verbleiben. || [[Handschrift: 514r]]
Jnndeßen stärgken sie sich, biß in die 50000 Mann,
versehen sich mit gehörigen waffen, vndt munition.
Fürst Ragozzj, erbeüt sich, ihnen zu resistiren mit
vielem volck, in hofnung, man werde seiner, undt der
seinigen, bey künftiger wahl, gedengken. Die Königin
in Polen, sol von bekümmernüß, sehr krangk sein.


Der Pfaltzgrave Carll Gustaff, alß Generalissimus
in Deützschlandt, ist von Stogkholm, solenniter abge-
sehgelt, wie auch graf Magnus de la Garde.


Visconte de Türenne hat ordre, von den Schwedischen
sich zu separiren, vndt diversiones in Flandern, zu machen. Die Floßbrügke v̈ber den Jnn, bey Müldorf, ist den
Schwedischen verderbet, vndt zu grunde geschoßen worden.
General Königßmarck dominiret noch, in Böhmen, vndt in der Oberpfaltz.
General Lamboy ist resolvirt [sich] <am Rhein>, cum Svecis, de novo [zu] schlagen.


Zu Paris, wirdt denen, so mit des Königes geldern, v̈bel
haußgehalten, ihr proceß gemacht, gleichwol seindt 98 ge-
fangene, auß der conciergerie, (in dem sie die freyheit
bißweilen in hof zu gehen, gemißbraucht, vndt ihren
kergkermeister selber eingesperret, inndeßen
aber, ein loch durch die mawer, gebrochen) bey hellem
lichten Tage endtrunnen, vndter andern ein freyherr,
welcher da er gemergkt, daß er seinen beüttel mit gelde,
in carcere vergeßen, zum andern mahl, hinein gegangen,
und dennoch mit dieser kühnheit sich, vndt sein geldt zu salviren,
zeit gehabt.

|| [[Handschrift: 514v]]


Zu Prag klagen sie auch v̈ber neẅe Schatzungen,
undt daß sie völgker außrüsten müßen.


Die Kayserlichen vndt Schwedischen haüptarmèen gedengken
zu schlagen.


Königßmarck hat Falgkemberg erobert, vndt dem
Commendanten19, mit Sagk, vndt pagk den abzug vergönnet.
Weil aber derselben in der capitulation den orth
vergeßen, wohin er zu convoyiren, Alß hat man ihn
zwar abziehen laßen, hernacher aber, biß auf weitteren
bescheidt, gefänglich angenommen.


Der friedenßschluß, zu Münster vndt Osnabrück wirdt gäntzlich verhoffet.


Zu Antorf ist der gemein Mann, sehr unwillig, wollen alle
zölle abgeschafft haben.


General Königsmarck hat das feste berghauß Waldegk, bey Kem-
nat in der Oberpfaltz gelegen, schleünig erobert, großen
vorrath, vndt viel eingeflehnete gühter drauf findende.


General Wittemberg, gehet auß Schlesien, in Böhmen
vmb sich mit Königßmargk zu coniungiren.


Ein Stadischer Gesandter20, rayset zum Kayser, vmb
mit ihrer Mayestät, eine neẅe alliance zu machen, wie
auch, mit dem gantzen hause Oesterreich.


Mit den assecuration: vndt executionspuncten, ist
man zu wergk zu Münster vndt Osnabrück[.] Gott gebe redlichen Friede!


heütte, bin ich, zweymahl, nemlich vor: vndt Nachmittags, mit Meinen
Söhnen, vndt Officirern, nacher Altena, zur predigt, gefahren.

|| [[Handschrift: 515r]]


Der StadtOberste alhier, Niset, (so reformirter religion
zugethan, vndt auf der herren Staden recommendation, diese
charge bekommen) wahr auch vormittags, in der Predigt,
wie auch andere Cavaglierj, vndt Officirer. Nachmittags wahren
keine Officirer, viel darinnen, aber die gemeine wahr
doch groß genung, an Manns: vndt weibspersonen, vndt es
wahr mir lieb, durch solche occasion beyde reformirte
prediger, zu hören, vndt dem wahren Gottesdienst abzu-
wartten, nach intermission etzlicher wochen.


Vor wenig iahren, alß die Schweden, im lande graßirten,
vndt dem Könige in Dennemargk, wo sie kondten, schaden
zufügten, ist auch Altena geplündert, vndt sonderlich
die kirche der reformirten, durch böse buben angesteg-
ket worden, vndt in wenig stunden zeitt, verbrandt,
nemlich die deützsche, vndt Frantzösische, nebeneinander.


Sie die reformirten guthertzigen Christen aber,
(darundter die Niederlendischen reichen kaufleütte,
ihr bestes gethan) haben in kurtzem, in die 40000
Margk geldes, zusammen geschoßen, vndt vnsere
kirche <nur in 4 Monat frist>, höher, größer, vndt ansehlicher, gebawet,
alß zuvorn, vndt wenig schritt darvon, die Frantzösische
kirche, auch absonderlich, eben vor das geldt, weil es alles,
eine gemein sejn will, vndt auch brüder in Christo,
alle sein. Die Frantzösische kirche, ist zwar ein gut Theil
kleiner, als die deützsche, weil in dieser, in die 800
Communicanten, in iehner aber, nur 100 zu sein, pflegen.
<Die Verstorbenen <refomirten> Christen, werden zu Altena, begraben. perge>

|| [[Handschrift: 515v]]

Montag den 24ten: Julij; 1648.

<Regen, vormittags. Schön wetter, Nachmittages.>


Jch habe alhier in hamburgk; Andreas den koch; (des alten
Sohn, zu Bernburgk) in Hollandt zu raysen, dimittiret. Gott gebe ihm
glügk, vndt daß er etwaß guts, lernen, vndt wol gerahten möge!


J'ay fait recharger le Licencié Meüsnier, par Tobias Steffeck von Kolodey[.] Ses offres,
ont estè courtois, & pleins de Complimens. Dieu nous face la
grace d'en voir, les vrays effects, encores cejourd'huy!
& que l'enfant perdü, le lacquay Oberlender, revienne bien tost!
in salvo, avec desirable expedition!


Er Johannes Freherus, (welcher gestern vormittags, zu Altena,
geprediget, der andere so nachmittages heißet Milius)
hat mit mir, conversiret, vndt zu Mittage, gegeßen,
ist zuvorn zu Leiden, mit meinen Söhnen, vndt ihrem hofmeister
bekandt gewesen. Jst erst 2 Jahr alhier. hat Jährlich,
400 ReichsthalerRthlr: besoldung, vndt frey losament, von der gemeine.


Er erzehlet vndter andern, wie Pfaltzgraf Philips,
alhier, in der Frantzösischen kirchen, (darinnen er Fre-
herus auch, alle 14 Tage prediget, in Frantzösischer Sprache)
nach verübtem exceß, vndt Mordt im haage, kirchen-
buße thun müßen, bey ihme, ehe er, ad Sanctam Cænam
admittiret werden können. Bey solcher kirchenbuße,
sollen in die 100 personen, gegenwärtig gewesen sein.
Jst erst vorm Jahre, geschehen.


Der Cantzler Doctor Teichmann, so Meinem herrn Schwager,
Seligen vndt meiner Fraw Schwester, Liebden in Meckelnburgk
vor iahren gediehnet, an itzo aber, krangk ist, hat sich mjr
auch recommandiren laßen, durch Freherum, deme er communion gehalten.

|| [[Handschrift: 516r]]


Die Hamburger, (welche zwar PortughesenJuden, vndt
andere Juden Secten leiden) haben inhibirt, das nicht so
promiscue man solte in des holländischen residenten kirche
oder predigt in der Stadt lauffen. Er solte nur, vor sich, vndt
sein haußgesinde, das exercitium haben, vndt solches
nicht weitter extendiren. An itzo zwar, ist er
der resident Schraßer, nacher Amsterdam verrayset.


Die Frantzosen, haben kein reformirt, sondern ein
Päbstisch exercitium in der Stadt. Jn Die Engelländer
aber, haben ihr exercitium darinnen, a cause
de leur grande estaple, & de leur langue
peü cognuë! <Alle ¼ iahr helt man numehr BehtTag alhier, wegen des vnglügks, so im Februario mit den Sturmwinden, ihnen begegnet.>


Nachmittags, haben die herren des Rahts alhier, einen
Secretarium zu mir geschigkt, Schröhter[,] auf ihre Rahtsherren mode,
gar erbar gekleidet, der hat mit<mir> Müßen compljment machen,
vndt 1. wegen des Kayserlichen privilegij, der zollfreyen navigation
mir, wie billich, dem herkommen nach, concediren, frey, waß
Fürstengühter, zu meiner hofstadt, seyen. Waß aber korn,
vndt anders wehre, so zun commercien dienlich, solches
müßten alle Fürsten verzollen, auch andere hohes vndt Nie-
driges Standeß, der zuversicht, ich würde es mich auch
nicht waigern, weil mein Privilegium, andern vnschäde-
lich, gegeben wehre. 2. Die Kayserliche assignation, betreffend, So
köndte dieselbe, nicht wol gegeben werden, weil Sie mehr
abzurechnen, alß ihr Römerzugk vndt bewilligung, außtrüge.
Bedangkten sich gleichwol vndterdienstlich, das ich Sie darüber
erstlich hören, vndt nicht beschwehren wollen. 3. L'imprestito || [[Handschrift: 516v]]
betreffend eglino hanno fatto, molte difficultà, rifiutandolo
affatto, per le incommodità, del thesoro loro, per la scarsità
de' traffichj e commercij, <che loro arreca la pace Hollandese con Spagna> e perche bisognarebbe radunare
tutta la moltitudine popolare, se si volesse havere
qualche cosa dj rilievo, da loro, che senza questo, lor
consenso, non si potrebbe ottenere, e incorrerebbe
contra le leggj. Tra tanto, io, volendo stare incog-
nito, en non volendo gran strepito nè apparato,
(in che, farîano volentierj, il loro dovere, s'io lo per-
mettessj, con farmi ricevere honoratamente, con
Senatorj, e farmj offerire, il vino consueto, etcetera)
non potevano sodisfarmj, celando una cosa, che
bisognava necessariamente essere manifestata.


Mà tuttavia, per dimostrare il loro affetto,
e buon animo loro, essendo vietato, di non pagar
più, in modo alcuno, le spese de' Signori forastierj, nelle
hostarie (per l'abuso troppo grande deglj hostj, intro-
dotto) m'inviavano cento [scudi] Jmperialj, per dare all'
hoste, essendos<m>i io, tanto affatticato, di venir quà, e
d'offerire loro, come a' miej Compadrj, la benivolenza mîa
e benigno favore, pregandomj humilmente <d'essere contento>, <e> dj raccomman-
darlj, e la loro Città, a Sua Maestà Cesarea, al
di Danimarka, ed altri Signori grandi, di dentro, e di
fuori, l'Jmperio Romano.Jo risposi, dopò glj complimentj, || [[Handschrift: 517r]]
che l'Jmperatore manterrebbe glj suoj privilegij, che
non erano datj, per niente, e ch'io non era quì, per con-
testare con loro, sopra questo particolare, mà che'l senso
del Privilegio lo mostrarebbe, il vero contenuto di quello.
Quanto all'imprestito, io non harej sperato, un tal
ribuffo, nè anche quanto all'assignazione Jmperiale.
Ch'io lo lasciarej al luogo suo, ed ad altra conside-
razione più matura. Mà non essendo venuto quì,
per molestarlj, questo molto savio Senato, nè sapendo
dove hoggi, ô domanj, glj miej figliuolj, potrebbono ricorrere,
io mi contentarej, insino ad a miglior tempo, bench'io
credeva, che le cose loro non erano <de>cadute in tal
rouina, che non potessero fare, qualche cosa dj rilievo.
Ch'io farej difficoltà, in altro tempo, dj ricevere
glj cento Talarj, mà poiche l'hoste glj doveva havere,
io non glj toccarej altramente, ringraziandolj della
loro buona volontà, e non volendo mancare, a ricer-
care le Occasionj, per ricompensarglj, facendo le mje
raccommandazionj, tam in genere, quam in spetie
a tuttj quellj, del Senato, che procuravano il mîo
bene, ed offerendo loro, la mîa benivolenza, e benigno
Favore, come a' miej carj Compadrj, etcetera a' qualj non
è stato da me, maj attirato addosso molestia alcuna,
desiderando la Pace Universale, e fioritissimo stato. etcetera

|| [[Handschrift: 517v]]


J'ay encores renvoyè le Tobias Steffeck de Kolodey vers le Consül, Licent
Müller, me plaignant avec douceür, de la chetifue reso-
lütion, & desirant üne recharge, & addition. Jl s'est
excüsè, avec beaucoup de civilitè, protestant; qu'il ait
fait, ses derniers devoirs, pour me complaire, & scachant
mes notoires rüines, non meritèes, il auroit plüs
parlè, qu'il ne falloit, se rendant dèsplaysant, a ses
collegues. Que voirement ceste offre estoit petite,
& si ie l'entendois comme ün present a moy, ils en
auroyent grandissime honte, & le reprendoyent Volon-
tiers, afin de payer l'hoste eux mesmes, ce que le
Senat, auroit voirement conclü, mais luy seul,
leur auroit contredit, iügeant bien que l'hoste
transgredieroit, le scachant, les bornes de l'equitè,
(comme cela s'estoit desja prattiquè souvent, en ceste
ville) & que i'en serois peü servy. Ainsy, ie pour-
rois disposer, pour l'hoste, de cest argent, moy mesme.
Qu'a l'avenir, ils tascheroyent, de me tèsmoigner
leur treshümble affection, aux Occasions. Qu'il me
süpplioit, de me contenter, & pacienter, pour ceste fois,
alleguant les grandes dèspences, rüines, & fraix de
ceste Ville, & ce qu'il falloit encores contribuër. perge Qu'il
ne scavoit rien, d'üne collecte deshonorable, faite en mon nom
l'an 1644. mais si quelque chose se seroit commise, ce auroit || [[Handschrift: 518r]]
estè fait, au nom dès pauvres süjets rouinèz en la
Principautè d'Anhalt, sans mentionner aulcün Prince,
& que ie devois avoir la confiance en luy, & en ses
Collegues, que s'ils apprenoyent le moindre preiüdice,
qui devoit arriver en mon damn, ou deshonneür,
ou disrepütation, ou a celle d'aulcün de ma Tresillüstre
ancienne mayson, et famille, qu'il s'y opposeroit
luy mesme, avec ses Camerades, sans estre recerchè[!]. <etcetera>
se recommendant, avec Beaucoup de civilitè, a mes
bonnes graces, & s'offrant a mes Commandemens! <etcetera>


Car ie m'estois plaint, d'üne collecte, qu'on avoit
püblièe des chaires aux Eglises, sans mon sceü,
et consentement en mon nom pourtant, avec beau-
coup de deshonneur, & de preiüdice. Aussy ie n'en
ay pas tirè un solds perge ne desirant rien qu'avec
repütation, honneür, & bonne conscience et cetera[.] Jl me fit
dire aussy, qu'il avoit obtenü cela, d'extraordinaire,
(contre les nouveaux statüts, de ceste ville, de ne dèsfrayer
plüs Personne, qui que ce soit,<!> a quoy ont grandement
contribuè les tromperies de Jacques Roussel, l'an 1632
Ambassadeur dü Roy de Sweden) qu'on m'auroit dèsfrayè.


En somme, ces gens veülent, que ie demeure leur Amy,
en quelque façon, & maniere, que ce puisse estre!


Ün des plüs anciens Consüls, Eitzen, eüst peü beaucoup
faire, si on l'eüst sondè premierement[.] Luy, et Meüsnier, prevalent,
Mais les Vieillards, sont d'ordinaire, assèz chiches, & retenüs. et cetera

|| [[Handschrift: 518v]]


Die Niederländischen courranten bringen:


Daß der friede zu Münster vndt Osnabrück richtig wehre, auch in Deützschlandt.


Daß die alliirten, sich vmb den Jnn, noch zögen, den-
selben zu paßiren.


Daß General Wittemberg, noch in Schlesie wehre.


Der iunge Hertzogk von Savoye, ist mündig worden.
Es geschehen ihm, viel gratulationes, zum antritt,
seiner Regierung. <Er confirmirt seiner FrawMutter Regentin decreta.>


Die Niederlage der Spannischen, vor Cremona,
continuiret, vndt wirdt groß gemacht.


Jtem: der erbärmliche Todt, des Neapolitanischen
Generals, Gennaro Annese, worüber sich viel
verwundern, vndt die Spannier vnzeittiger Tiranney
beschuldigen, weil sie meinen, Sie hetten es ihm zu
dangken, das sie in die poßeß selbiges Königreichs,
wieder gekommen wehren. Sie sollen, ehe sie ihn,
enthalsen laßen, ihn sehr haben torquirt, er hat
aber nichts bekennen wollen. Mag convincirt sein.
perge
Dieselbige rebellion, füngkelt noch, vndter der Aschen.


Jn Frangkreich, coniungiren sich, die Parlamenta,
laßen ihre edicta, verificiren, die andern, so ohne
sie gemacht, annuliren, vndt wollen das volgk subleviren,
vndt gleichwol dem Könige Mittel zum kriege
noch auf 5 iahr lang, verschaffen, ohne sonderbahre
molestie, vndt beschwehrung, wann Sie authoritet behalten.

|| [[Handschrift: 519r]]


In Engellandt, prævalirt des Königes parthey.
Die Schifarmada vndter dem Düc d'yorgk, einem Sohn,
fället ihm mehrentheilß zu, wie auch etzliche Privat-
personen, vndt gemeinen. Ein capitain, Rolph, hat
ihn ermorden, vndt erschießen wollen, ist darüber,
vom Parlament, eingezogen. Es stehet darauf,
daß der König, sol nach Londen, vndt auf die Nähe,
kommen, vndt den frieden, befördern helfen, durch Tractaten.


Die Cosagken, sollen greẅlich hausen, in Pohlen,
vndt dje gefangenen, nach der Tartarey zu, schigken.


Man meinet, es werde noch, wegen der königlichen
wahl, gefährliche motus in Polen geben. Gott wolle
sein rechtglaübiges haüflein, beschützen! vndt beschirmen!

Dienstag den 25ten: Julij; 1648. Iacobj.

<Schön wetter mane; Regen, nachmittags[.]>


<Nota Bene[:]> Jl me fit aussy dire, le bon Bourgmaître Meüsnier, que pour
maintenir le Privilege Jmperial, si ie Voulois envoyer
dü blèd, la riviere d'Elbe en bas, ie pourrois tousjours
leür èscrire üne petite lettre, il coopereroit a-
lors, a ce que le Magistrat, fist son devoir, en-
vers moy, c'est a dire qu'il laissast passer librement,
ce, quj m'appartient. Dieu le vueille!


Diesen Morgen, habe ich alhier in Hamburgk 4 loht Manna
in fleischbrühe, gebraucht, meine Söhne aber ein ieglicher, 3 lot, Gott laße
es ihnen, vndt Mir wol bekommen.


Hanß Geörg Horenburgk, vndt Matthias Hermann, Meiner Söh-
ne kammerdiehner, seindt in Eydt, vndt Pflicht, genommen worden. Gott gebe zu glügk, vnd segen!

|| [[Handschrift: 519v]]


Nota Bene Nota Bene J'ay songè ceste nuict, d'avoir couppè moy mesme, avec
beaucoup de facilitè, & sans douleür, (comme par maniere
de raillerie, en basteleür) de la main droicte, ma main
gauche, laquelle auroit estè plüs grande, plüs san-
Nota Bene
Nota Bene
guine, & mieux coulorèe, que de coustüme. Ie l'eusse
monstrèe a aulcüns, entr'autres, a Monsieur Pierre de
Sebottendorff, jadis mon Gouverneür. Jl m'eust fait
üne remonstrance, de ceste faute, & perte irrepara-
Nota Beneble, me souvenant, que quoy que ie ne le sentois pas,
Nota Bene á ceste heure, comme par stüpiditè, ie le sentirois pour-
tant bien a l'avenir, me repetant ce dicton Italien:
Nota Bene <Nota Bene Nota Bene> A tempo; il sentiraj! che tempo non havraj!21
Je l'eüsse èscoutè, en ses admonitions, & m'en füsse
fort repenty, estant bien ayse, qu'en me rèsveillant,
i'avois encores ma main entiere au bras, & que ce
n'estoit (maintenant encores,) qu'ün songe. Dieu me vueille
preserver d'oresenavant, de tous malheürs, & inconveniens!
Nota Bene Nota Bene Jl y avoit d'autres personnes mortes encores, de mon amitiè
& cognoissance, outre mes chers parens, mais ie ne me sou-
viens pas bien dü reste, de ce songe extraordinaire. Au moins,
Nota Bene tant y a, que feü Son Altesse Monseigneur mon Treshonnorè Pere, m'en
Nota Bene tança aussy, & d'üne membre principal n'eust deü estre
ainsy vilement retranchè, par üne <si> legere & simple
gausserie, que ce sëul playsir & passetemps, m'apporteroit
bien, mille douleurs, repentir, & Crevecoeur! Tout cela, me
donna bien, d'arrierepensèes. perge

|| [[Handschrift: 520r]]


Nachmittags, alß die Manna genungsam operirt gehabt,
seindt meine Söhne in das zeüghauß der Stadt alhier,
gegangen, es zu besehen. Jch habe mir, wegen der Artzney,
nicht noch Trawen mögen, wie auch, weil ich vnbekandt sein will,
mich nicht also allenthalben, prostituiren wollen. perge


Er Freherus, ist diesen abendt, wiederumb bey Mir gewesen,
gibt gute vertröstung, wegen der Collecten, vor daß Mi-
nisterium, (Gott gebe es!) recommendirt <mir> den Cantzler,
Doctor Teichmann, so krangk alhier ist, vndt mir gewaltig,
sich recommendiren laßen, vndt sagt: derselbe hette gewiße
Nachrichtung, daß der General Königßmargk,
die Stadt Prag, auf der kleinen seitte erobert hette,
vndt die alte Stadt, numehr beschießen thete. Wehre
eine seltzame Metamorphosis, vndt vielleicht remora,
zum æquilibrio, des Friedens. perge Gott beschehre vnß,
den erwüntzschten sehligen Frieden, vndt wehre doch,
allen vnchristlichen Bluhtstürtzungen!


Die reformirten zu Altena, haben heütte Morgen, predigen
laßen, wie auch am donnerstag geschicht, in der woche also zweymal.


Je suis en peine, pour le retour, de mon lacquay l'Ober-
lender, de ce, qu'il demeüre si long temps, sans revenir,
& le temps me tarde trop, a l'attendre. Dieu benie bien
tost paternellement, son retour, & le süccéz d'iceluy!


Nota Bene[:] Solo soletto; m'è stato detto; in questo viaggio, che Mala Herba, ha-
vesse supplicata la Vecchia Regina di Svezia di volere intercedere per lej, ap-
presso della giovine Regina per havere, il bosco Rugiano, dopò la morte della
sorella Vedoua, il che sapendo ella Vedoua, s'è messo in stizza, abbandonandocj!

|| [[Handschrift: 520v]]


ReichsthalerRthlr: Groscheng: Pfennige (denarii)d
Die laßt weitzen, (sol 3 wispel sein) kostet: 78
Die last rogken —   —   —   —  gilt: 46
Die laßt Gersten, alß sie neẅlichst gemahlt,
so aber schon geschehen, vndt an itzo nicht mehr kauffen,
hat gegolten, 44 auch wann er gar guht, biß in


46




Die last haber, gilt zu 30 biß in die
Thut hamburger Maßes, drey wispel, sol
bey vnß zu Bernburgk fast einerley sein, wie-
wol zu Magdeburg nur von 2½ Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: gesaget
worden, das eine last, außmachen sollte. perge
36

Mittwoch den 26ten: Julij: 1648.

<Schön hell vndt warmes wetter, vndt baldt auch wieder regen darzwischen.>


Mein Oberlender ist von Gottorf, zeitlich wiederkommen,
hat mir eigenhändige antworth wiedergebracht, alleine
Sie wahr, senza frutto! Man verleüret, in dieser weltt,
an nichts mehr, alß an vergeblichen anschlägen, wiewol man
dennoch, (wil man anderst forthkommen,) auch daran, nichts
muß ermangeln laßen, noch hände vndt füße, gehen laßen.


Christian Rantzow, ist forth, nach Dennemargk zu,
darmit er seine legation an Kayserlichen hof, befördere, ehe
der Neẅe König Fridericus III. zur huldigung, in Norwegen,
aufbreche, welches doch mit ehistem, geschehen soll.


La playe cuisante, dü mal commis, l'hyver passè, me
tourmente sans cesse, & m'est continuellement devant les
yeux, nonobstant l'èsloignement de Bernbourg! Dieu me
vueille delivrer de ces exagitations, bien tost! & me rendre,
au plüstost, par sa Sainte grace, la liesse perduë! Mais il me || [[Handschrift: 521r]]
semble, (si ie ne me trompe?) que ce tourment, continuël,
(dont ie ne puis me dèsfaire, nj me deporter de ces pensèes
fascheuses, combien que je le vouldrois de bien bon coeur)
qui me travaille nuict & jour, me presage quelque
insigne malheür, & que ie le rencontreray peüt estre
bien tost, soit au Voyage, <Nota Bene Nota Bene Nota Bene> soit a la mayson. Cela me
rend triste, & pensif, ne l'osant dèscouvrir a personne,
& me consümant & rognant en moy mesme, nonob-
stant les divertissemens, de la lectüre, des corres-
pondances, & aultres choses, que j'entreprends, sür tout;
des prieres, & oraysons intimes, a mon Dieu, &
au Souverain moteür, de toutes ses Creatüres,
en l'Ünivers, Pere Toutpuissant, Bening, & Mise-
ricordieux, quj par sa bontè infinie, & par sa Toute-
Puissance, me peut delivrer, & garentir de tous
maulx, & me conserver, selon sa Sainte & Divine Volontè.
I'adore ses iügemens, & implore son ünique, & puissant
ayde et secours, en toutes mes afflictions, le süppliant,
ardemment, qu'il me delivre dü malin, & de tous maulx,
inconveniens, & fünestes accidens! avec mes fils, & avec
tous mes bons, & fidelles serviteürs.
Da Pater! augustam, mentj, conscendere sedem!
 Da Fontem, lustrare boni! Da luce reperta,
 In te conspicuos, animj defigere sensus!22

|| [[Handschrift: 521v]]


heütte morgen, ist der gute Freherus, noch einmal zu mir ge-
kommen, vndt hat mir valediciret.


Meilem.
Nachmittags, (demnach die wirtin, richtig bezahlet worden)
bin ich mit meinen beyden Söhnen, vndt wenigem comitat, zu
waßer v̈ber die Elbe, nach Harburgk gefahren, mit zim-
lichem winde, gegen die fluht, v̈ber breitte vndt schmahle
waßer der Elbe, vndt durch die Jnsulen, hinweg ist
wiewol es wegen der krümmen, wol vor zwey meilen
kan gerechnet werden. Alß ich vnferne von Harburgk
gewesen, haben vnß die wachten, scharf examiniret, wer
wir wehren, darnach, alß man ihnen, mehr nicht, gesaget,
alß mir gefallen, seindt wir, in eine herberge, vorm Schloße,
eingekehret. Da hat man vnß wol wartten laßen.
Der Maior so v̈ber das volgk commandiret, hat vertröstet,
vnß bey der hertzoginn, anzumelden, man würde baldt herundter
schigken, ihr hofemeister Freytag, wehre in die Stadt gegangen.




1


Als mir aber das wartten zu lange worden, habe ich meiner
Aufwärter einen, zur hertzoginn (alß Meiner freündin, anver-
wandtinn, Muhme, Schwägerinn, Schwester, Gevatterinn,
vndt alten bekandtinn, von kindt auff, deren Fraw
Schwester23, Fürst Rudolfs zu Zerbst Seligen erste gemahlin gewesen,
vndt der hertzoginn zu Norburgk FrawMutter, eine alte Fürstliche wittwe,
welche sich vor Mir nicht zu scheẅen) geschigkt, mich anmelden
laßen, vndt das ich grüße persönlich abzulegen, hette, vndt
Jhre Liebden gerne sprechen möchte, wenn ich das glügk haben möchte,
Jhrer Liebden sagen laßen, mit andern gehörigen complimenten.
Man hat aber, meinen aufwärtter, nicht aufs Schloß hinauff || [[Handschrift: 522r]]
laßen wollen, Sondern er hat den hofmeister Freytag (am heüttigen
Mittwoch), <gar> weitt am andern egk der Stadt, suchen müßen. Vndt
da er ihn, beym Pastor, vndt Seiner Frawen, gefunden, hat er ihn
mit Mühe, dahin persuadiren können, daß er zur hertzoginn, hi-
nauf gehen wollen, vndt mein anbringen thun, weil er vorge-
wendet, die hertzoginn würde schon zu bette vndt außgethan
sein, alß eine alte Schwache Dame, da es doch noch nicht
vmb fünff vhr, wahr. Endlich hat ihn mein abgeordneter
Tobias Steffeck von Kolodey dennoch noch persuadiret, hinauf zu gehen.
Nach genungsahmen verweilen, ist er wiederkommen, hat mir
compliment gebracht, von Seiner Hertzoginn, wie leidt
es ihr wehre, daß sie alß eine alte schwache Dame, mir
nicht köndte zusprechen, vndt zu mir in die herberge kommen,
(Berichtete darbey, Sie hette offt daß Podagra, man
dörfte es aber, nicht wol sagen) Aufs Schloß dörffte
Sie niemandt bitten, es wehre ihr, mit dem bedinge,
nur die wohnung eingeraümet, das Sie vor ihr geldt,
(so ihr gegeben würde) alles einkaüffen, vndt niemandt
frembdes, hinauf laßen<bitten> möchte. Sie wolte es sonsten
hertzlich gern sehen, daß sie mich, vndt meine Söhne
bewirtten köndte. Der Oberhaüptmann Peterßdorff
aber, ließe niemandt ein, ohne expreßen befehl von Zell
auß, wie dann dergleichen hertzogk Philips von Hollstein, auch
vorm Jahre begegnet, vndt hertzogk Julius heinrich von
Saxen Lawenburg, welcher der hertzogin am garten ohngefehr
begegnet, Sie hette ihn aber, nicht einladen dörffen, Sondern wehre
mit ihm in die herberge spatziret, ihm eine kleine zeit, zuzusprechen, || [[Handschrift: 522v]]
Sie hielte sich gantz retirat, vndt hette nichts zu befehlen,
hette nur, die bloße wohnung, auf dem Schloße, ihr leibge-
ding wehre sonst auf 3 meilen von hinnen, so Sie der
vnsicherheit, vndt besorgender vnruhe halben, in ihrem hohen
Alter, vndt erlebten iahren, nicht beziehen mögen. Sie
hette nur, ihn den hofmeister, einen page, einen lagkeyen,
einen koch, vndt gar wenig Frawenzimmer in ihren diensten.
Bähte, sie zum besten excusirt zu halten, vndt sie schigkte
mir hiermit, zu bezeügung, ehrenfreündtlicher affection
zweene flaschen mit wein, bähte darmit vor lieb zu
nehmen, vndt Sie hette gemeint, ich würde meine freundliche
herzlieb(st)e Gemahlin, auch mitgebracht haben. Jch rege-
rirte gehörige curialia, fande mich gleichwol etwaß
beschwehret, das ich alß ein freündt, anverwandter,
vndt neütraler Fürst, meine freündin nicht an-
sprechen, noch besuchen dörfte. Weil aber die schuldt
auf andere geweltzt würde, müßte ich es an seinen
orth gestellet sein laßen, vndt mein vnglügk beklagen.
Bedangkte mich vor die offerten, vndt that mich ehren-
gebührlich wieder recommendiren.


Es liegen 300 Mann, auf diesem befestigten hause,
die der Maior, hollstein commandiret. V̈ber ihn ist
noch vorgenandter Oberhaüptmann Peterßdorf, deme
ist die aufsicht scharff befohlen, die wachten seindt auch || [[Handschrift: 523r]]
scharff bestellet. Man hat stragks vor mein hauß eine Schildt-
wacht gestellet, vnangemeldet, ob michs (wie ich hoffe) zu
ehren, vndt nicht gefangen zu halten, angesehen. Ce sont
en fin, des bons Lünebourgeois, qu'on appelle pumpsagk,
c'est a dire quj ne scavent pas donner convenable façon, a leurs
affaires, & tombent avec la porte dans la mayson, quand
ils pensent trop bien faire.


J'ay donc souppè, a mes fraix & dèspens, pas trop
splendidement, selon la volübilitè des choses süblünaires.


Avis: daß 60 pferde, auf die nähe ankommen
seyen, peüt estre, pour m'èspier, & me sürprendre,
ou piller, si ie vay a Zelle, la ou d'aller, on me
vouloit faire a croire, qu'il y faysoit fort seür.


Die avisen continuiren festiglich, daß general
Königßmargk die kleine Seitten, vndt den Retzschin
zu Prag, v̈berrumpelt, große beütten bekommen,
vndt das Kayserliche Archivum, auch viel Kayserliche bediente
vndt officirer, theilß in den betten ertapt hette.
Beschöße numehr, die alte Stadt, vndt General Wittem-
berg, kähme auß Schlesien, von der andern seitte her,
die alte vndt Neẅe Stadt Prag, gleichßfalß zu attacquiren.


Der Schwedische Generalissimus der Pfaltzgrave ist in
Pommern, ankommen, wie die avisen Verificiren.


Die Niederlage der Spannier, bey Cremona sol so groß nicht
sein, als man Sie außgesprenget. perge

|| [[Handschrift: 523v]]


J'ay songè, d'avoir estè prisonnier, de l'Empereur, & d'a-
voir estè meinè, d'ün lieü, a l'aultre, avec danger, de
devoir perdre la vie, dont ie me füsse angoissè, me recog-
noissant jnnocent! Cependant, on me vint conter,
qu'ün Prince, (me semble, le Prince de Lichtenstain)
auroit eü la teste tranchèe, & que peüt estre,
il m'arriveroit le semblab<l>e; si ie ne prennois bien
garde, a mes affaires? Cela m'eüst fort troublè en
mon esprit, mais me rèsveillant Dieumercy, i'èsprouvay
par experience, que les songes, sont souvent, mensonges,
et que il n'y a, que les fouls, qui s'y fient, si ce
n'est, que ce soyent, des songes divins, ou admonitions
Divines, qu'il faut bien scavoir discerner, & <ne> rien
mèspriser, quj vient de Dieü, dèslaissant autrement,
tout ce quj est süperstitieux, & fantastique! Neant-
moins, ce songe de Harburgk, me fait prendre garde
a mes affaires, afin d'eviter ce, qui me pourroit
estre nuisible, la tirannie dés grands d'auiourd'huy,
estant quelquesfois, extraordinaire, & impervestigable.
Dieu soit nostre garand, Pere, Tüteür & reconfort!


Mit contrarijwindt von harburgk, in zweyen Stunden,
wieder nach Altena, geseigelt, vndt gerudert, vor 1½ ThalerThlr:
so wir eben dem Schiffer, gegeben, welcher vns gestern, vor 3 ThalerThlr:
von Hamburgk, nach Harburgk, gelifert.

|| [[Handschrift: 524r]]


Die fromme hertzoginn, zu Harburgk, hat vnß einen lauffenden
nachgeschigkt, welcher vom vfer gerufen, daß wir anfahren möchten,
(alß wir schon eine viertel meile, fast, von harburgk <ab>gefahren
gewesen) vndt hat viel gute recommendationes, vndt endtschuldi-
gungen, Mir thun laßen, vndt das geldt, so wir in der her-
berge verzehrt, wiedergeschickt, mit vermelden, es wehre ein
Mißverstandt, wir hetten sollen außquittiret werden, vndt
die herztoginn, hette derentwegen, eine große vngnade,
auf den wirth geworffen. Jch habe regeriret, es wehre
solches, gantz vnvonnöhten, gewesen, vndt wieder gehörige
complimenten <machen>, vndt vor den guten willen, dangken laßen,
auch mein vnglück nochmalß beklaget, das ich meine
anverwandte Freündinn, nicht ansprechen, noch besuchen
dörffen. Ein ander mal, möchte ich glücksehliger sein.


Zu Altena, am eüßersten ende des flegkens,
gegen der See zu, an der Elbe, haben wir eine feine
lustige herberge genommen, darinnen neẅlichst, der
General King, selb 12:te. in die 14 Tage lang, gelegen,
auch andere Obersten, Obrist leütnante vndt Officirer, welche
sich recreiren wollen, zu thun pflegen. Wir haben accor-
dirt, auf 10 Schillinge die Mahlzeitt, vor die personen
so an vnserer Tafel, sitzen, vndt 6 Schillinge (solidi)Schill: vor die diener,
vndt Nacheßer, ohne den wein, vndt die extra.
Gott gebe vnß segen, gedeyen, auch ruhe vndt Sicherheitt!
an diesem bloßen, offenem, vndt endtlegenen orth vor bösen
Buben, vndt Raübern, auch vor verrähtern, zu waßer, vnd zu lande!

|| [[Handschrift: 524v]]


Jch bin Nachmittags, zu Altena, die quehre, vndt die länge,
hindurch, spatziren gegangen, zu besehen, die grentzscheidung
eines bachs24, da des Königs Territorium, sich scheidet, von der
Stadt Hamburgk, vndt der König, (ratione der grafschaft
Schawemburgk oder herrschaft Pinnebergk) viel mehr,
in Altena, zusampt der kirche hat, alß die Hamburger.


Jch habe auch eine windtmühle gesehen, welche vndter-
schiedliche Saigen25 treibet, also daß man viel vier
große beẅme, mit einem rade in bohlen, schneiden
kan, vndt in mancherley, dann es seindt, zu 12 saigen
<nebeneinander> an einem, zu 7 am andern, zu 8 am dritten <orth>, vndt
so forthan, nebeneinander, welche gar geschwinde
so viel bohlen saigen können. Er bawet auch eine loh-
mühle, vndt ist ein vermögender mann, hat vndter-
schiedliche häuser, vndt gebeẅde.


Schreiben, von Madame; en termes entortillèz.
Wir haben auch noch ejnquartirung, <im lande. perge>


Zwischen hier, vndt Altena<Harburg>, sejndt fruchtbahre
Jnsulen, vndt gut weidelandt, mehrentheils verpachtet.
Man verkaüft die fette ochßen, zu 50[,] 60 ThalerThlr: ins ge-
mein, (auch wol zu 100 ThalerThlr: wann sie 10 zentner wägen,
wie vnß einer heütte noch erzehlet, von einem Ochßen,
welcher 1100 Pfund (libra)℔: gewogen, vndt an Talgk, einen zentner
gehabt.)


Die avisen bringen heütte abermals, die Continuation || [[Handschrift: 525r]]
von eroberung Prag, durch General Königßmargk, welcher
eine partie von 300 Kayserlichen (so auf ihn kundtschaft einzuholen,
außgeschigkt gewesen) ertapt sie sich schwehren laßen, vndt
also mit ihnen, vndt ihrem paß, bey Nacht in Prag, hinein
gedrungen, vndt als ob sie verfolget würden, eingelaßen
worden, da sie dann gewaltige beütten, vndt vornehme herren
bekommen, auf der kleinen seitten, im Schloß Retzschin, vndt
dißeit der Moldaw, Königliches Archivum, documenta,
munition, 80 stügke geschützes. Beschießt numehr, die
Alte Stadt. General Wittemberg, kömbt von der andern seitte.


Der Friede, sol, zu Münster vndt Osnabrück geschloßen sein.


Der Türgke hat seinen General zur See, vndt 3 Bassa26
endthaüpten laßen, weil sie, wieder alle rayson
nicht mit der Schifarmada, nach seinem willen auß-
lauffen, vndt dieselbe ruiniren laßen wollen. Die
venetj sollen zimlichen progreß wieder in Candia haben.


Des Königs in Engellandt partie, sol wieder greẅlich
geschlagen sein, mit ihrem haüpt, dem Düc de Boucquingham,
von Parlamentischen.


Der Großfürst in der Moßkaw, sol viel große herren
haben endthaüpten <vndt den hunden vorwerfen> laßen, welche wieder ihn, sich empöret,
vndt die tirannischen mores, des Basilij, anziehen.


Die Tartern, seindt vom GroßTürgken, avociret, wieder
die rebellirten Babilonier. Die Cosagken, tractiren mit den Pohlen.


Von Tortosa, vndt Cremona, continuiret, das vorige.


Zu Rom gibts auch empörung, wegen Theẅrung, vndt brodtmangels.

|| [[Handschrift: 525v]]


Jn der NordtSee, sollen die Spannischen, den Schwedischen
Schiffen, stargk aufpaßen, wegen der commercien, also:
daß viel Schwedische Schiffe, im Sundt, liegen sollen, welche
sich nicht hinauß wagen dörffen, metu Hispanorum.


Der Pfaltzgrave, alß Generalissimus, sol zu Anklam
in Pommern, angelanget sejn, vndt gehet inß Reich, zur
Schwedischen armèe.

Freitag den 28ten: Julij; anno: 1648.


<Nota Bene verbum Dominj, ad me super Bovem adhuc tunc viventem erat: <Ψsalm 4>>
Jch liege, vndt schlafe, gantz mit frieden, dann du
alleine herr hilfst Mir, daß ich sicher wohne!27


Cela m'a estè fort en fantasie <tout de mesme, comme dormant a l'hostellerie de Sonderbourg>, ceste nuict, & aux
gardes, de ce lieu ouvert, a estè mieux pourveü,
que l'on n'eüst pensè. Dieü nous garde, d'ores en
avant, encores de tous malheürs, & me rende
benignement par sa Sainte grace, & Benediction, la ioye
dü coeur, & la Liesse perduë! Ô Dieu! exauce moy!


Tobias Steffeck de Kolodey a derechef trottè devers, & par la
ville de Hambourg, en mes affaires comme hier. Dieu
les benie, & me donne heüreüx süccèz! <par sa grace!>


Preiße, der Rantzowische hofmeister, der Oberste
Kinßky von Halberstadt, vndt ein iunger Graf
Kinßky, seindt in hamburgk, vndter andern gesehen worden.


Schreiben von Osnabrügk, vom Doctor Pichtel das das instrumentum
Pacis Germaniæ richtig, verhofte das instrumentum Pacis Gallicæ
solte auch baldt richtig werden, wann nur nicht Neẅe motus alles ver- || [[Handschrift: 526r]]
derben, vndt annulliren, alß: die plötzliche impresa mit
Prag, item: daß der Kayser, von den Stenden, auch 100 Monat Römer-
zug begehret, item: die Caßeliche prætensiones, Jtem: die
nicht allzurechte versicherung, der Reformirten, zu ge-
schweigen, waß insonderheit vnser hauß, wegen abgang
der vhralten Ascanischen prætension, zu besorgen.


Avis: daß Freẅlein Louißgen zu Deßaw, eine brautt
ist, mit einem hertzogk von Brigk. Gott gebe zu glügk!


Jl ne puis rien penetrer, dü Prince Jean!


Tobias Steffeck von Kolodey ist wiederkommen, noch vormittages, auß Hamburgk
hat das seinige gethan, aber der succeß meiner spe-
rantzen, wegen der Niederlendischen Collecten, vor das Ministerium
bleibet in suspenso, vndt wil in ein stegken, gerahten. perge


Les Hambourgeois, detestent ce lieu d'Altena,
et nous veülent persuader, que toutes les hostel-
leries icy, ayent le nom des bourdeaux, comme si dans
la ville, & ailleürs, il n'y en auroit point! <des Pütains!>


J'ay èscrit a Madame & au Docteur Pichtel, lequel
m'a donnè a entendre d'Osenbrügk, que la paix
estoit faite, touchant l'Allemaigne. Mais
ie n'en tiens plüs rien, pour asseurè jüsqu'a ce, que j'en Voye
par les effects, plüs qu'en paroles la finale Veritable Conclüsion.


Es ist ein Seltzam ding, das der west: vndt auch Nordt-
westen windt, fast ein viertel iahr her, Täglich wehet,
vndt gegen abendt, ists recht contrarij Südwindt
alhier am: vndt auf der Elbe. Viel vornehme leütte,
fahren per spasso, die Elbe hinauff, wann sie schon pferde, vnd wagen haben.

|| [[Handschrift: 526v]]


Nachmittags, bin ich, an die Neẅe Mühle, spatziren
gegangen, aldar die Orlogsschiffe, der hamburger,
in der Elbe liegen. Jst nachmittags, zimlich stille,
vndt schön wetter gewesen. perge

Samstag den 29ten: Julij: 1648.


Piangendo il male, sperando il bene, la Vita passa,
La Morte viene!


Meilenm.
heütte vmb 8 vhr vormittags, seindt wir, mit der Ebbe,
von hamburg vndt Altena, nacher Glügkstadt, mit
dem ordinarij vrachtschiff gefahren, mit <gelindem> gutem
winde, vndt wetter, seindt
vndterwegens Blanckenese, Bilemberg[,] Stade,
Wedel, vndt andere örther liegen laßen.
Zu abends, vmb 4 vhr zu Glügkstadt, angelanget,
vndt bey dem Königlichen kriegscommissario, dem
von Waldaw, gewesenen Marschalck zu Berlin,
eingekehret. hat ein fein, wol meüblirt lo-
sament, vndt hat vnß nebenst seiner liebsten,
gar gerne gesehen, logiret vndt tractiret,
inmaßen er mich auch gebehten gehabt, zu
Drage, ihn zu besuchen, vndt ichs ihme versprochen.



7


Er hat mich, (nach genungsahmen discourßen)
herümber geführt, in seinen losamentern, (deren
wol in die 12 vndt mehrentheils, wol meübliret sein)
vndt garten, welchen er, hindter dem hause hat. perge

|| [[Handschrift: 527r]]


Glügkstadt, ist eine lustige neẅe Stadt, vndt
Festung auch mehrhaven, so der König Christianus
IV.tus löblicher memorie, erbawen, vndt viel daran
einteichen laßen, mit großen unkosten, Sieder dem
aber, daß der zoll niedergeleget worden, ist wenig
Nahrung mehr hierinnen. Viel leütte seindt
hinweg gezogen, vndt die schönen neẅen haüser,
stehen vielfältig, vnbewohnet.


Ein Morgen landeß, (man sehe darauf, waß
man wolle!) träget, 12 ReichsthalerRthlr: iährlich, so die
pawren, gerne geben, welches ein hohes ist, <in hac Terra.>

<Sonntag den 30. Julij: anno 1648.>


Jn die reformirte predigt, bin ich gezogen,
vndt der <Königliche> General <Commissarius> waldaw, hat vnß auch accompagnirt,
alhier zu Glügkstadt. perge


Darnach ins gießhauß, da wir vndter andern
4 zwelfpfündige kugeln schießende Stügke
gesehen, so 3000 ThalerThlr: kosten, item: etzliche schöne
Meßingene seülen, so in eine Neẅe kirche nach
Coppenhagen sollen, Jtem: die rüstkammern, da-
rinnen armaturen auf 260000 Mann, an harnisch,
cüriß, Mußckeeten, picken, etcetera etcetera[.]


Darnach, den garten aldar besehen. Diß gießhauß
hat 30000 ThalerThlr: gekostet.


Graf Penßen, habe ich <nachmittags durch Tobias Steffeck von Kolodey> complementiren laßen,
vndt vmb besichtigung des Schloßes, vndt gartens,
auß Waldawen raht, ansprechen. Jl s'est absentè, &cetera[.]

|| [[Handschrift: 527v]]


Darnach, ist der General Commissarius Waldaw, mit Mir in
der Glügkstadt, vmbher gefahren, vndt hat vnß anfangs, des
Königes hauß, vndt losamenter, kirche, vndt garten darinnen,
von dannen, den großen schönene garten, des Königes,
(weitt darvon) vndt das lusthauß darinnen, item: Christian
Rantzow ansehliches hauß zu besehen, anleittung gegeben.
Der wall, jst zimlich hoch. Die festung hat 14 Boll-
wergke. Die Stügke, stehen auf den wällen.
Es liegen 600 Mann, in besatzung, darinnen, ohne die
bürgerschaft, welche auch wol, ein 800, außrüsten
können. V̈ber die Schloßkirche, ist noch eine
luttrische kirche, So dann, eine reformirte, (welche
gemeine, an itzo zwar geringe, vndt v̈ber 100 nicht
stargk, auch das gehaüse, <wie wir heütte Morgen sahen> gar schlecht, gebawet ist)
Es hat auch, eine Juden Synagoga alhier, vndt die gantze
Stadt, hat nette polite gaßen, vndt ist mit reinlichen
haüsern, auf Holländische manier, gebawet. Wir sahen
in haven, ein Jßländisch Schiff, ejnfahren. Das lusthauß,
im gartten, ist mit bley gedegket. Vor des Königes
hause, oder Schloße seindt Figuren, Thiere von kupfer.
<als ein pferdt, vndt loẅe, so sich bejßen.>


Es stehet allezeit, eine Schildtwache, vorm Schloße, wie
auch, vor der hohen Officirer, haüser.


Le Roy de Pouloigne, Vladislaus, IV. a prestè au Roy de Dennemargk
en ses necessitèz a la guerre derniere, contre Swede 50 mille DalersDal:
tres a propos, par la cooperation de Waldaw, envoyè là, en Ambassade.

|| [[Handschrift: 528r]]


Le Roy a tousiours tenü bon credit, & a bien payè les siens.
Je parle dü Roy de Dennemark Christian IV., de glorieuse memoire
que le dit Vladislaus d'aussy, glorieuse memoire, souloit
appeller le Pere des Roys, a cause de son grand aage, &
de l'estime, qu'il en faysoit.


Le Roy d'aujourd'huy, Frideric III:me. doibt a la
foire prochaine de Kiel, (vmbschlag) 600000 Dalers, & on
attacquera les Respondants, gentilshommes Prin-
cipaux de ces pays, s'il ne paye? Mais on croyt,
que le Royaulme de Norwege, l'assistera puis-
samment, d'üne collecte extraordinaire.


Le feü Roy de Poulogne battit d'ün baston, ün gentilhomme
Polonnois principal, pour avoir voulü calomnier les
Allemands, & ne leur faire place. Ce feü Roy Vladislaus
estoit genereux, vaillant guerrier, sage prüdent,
bien intentionnè, moderè, affectionnè a nostre
nation, & tout plein de bonnes & belles parties.
Jl battit le dit noble, en presence de feü Electeur de
Brandenburg & dü Prince Radzivil, & d'üne quan-
titè de noblesse. L'autre receüt les coups,
avec des profondes reverences, & s'en alla
tout confüs, pour avoir estè tellement rüdoyè, au
lieu qu'il pensoit offencer, & faire tort aux Allemands[.]


Monsieur le Commissaire Waldaw, a eü üne grande que-
relle diffamatoire, avec les Estats de Prüsse, & en est sorti
avec honneur, par le iügement dü feü Roy de Dennemark a quj on s'estoit sousmis.

|| [[Handschrift: 528v]]

Montag den 31ten: Julij: 1648.

<Windt, Regen, vndt baldt darnach, schön wetter.>


Jch habe diesen Morgen, allerley vertraẅliche discurß,
mit deme von Waldaw, (solo soletto!) gehalten.


Nous avons beü, comme des Templiers, a disner, &
apres disner, par <ma> trop grande cordialitè. Dieu nous
vueille pardonner, nos pechèz! & faultes commises!


Darnach, bin ich, an daß Schiff, gefahren, so nacher
Hamburgk, gehet, da hat vnß, der höfliche ca-
vaglier, der von Waldaw, valediciret, nach dem
wir, von Seiner Frawen, vndt Jungfern, im hause,
nach dem eßen, abschiedt genommen. Bin also, mit
meinen Söhnen, vndt comitat, mit der fluht, vmb 3
vhr, nachmittag, auß der Glügkstadt abgefahren,
der windt ist aber, so contrarij gewesen, das
wir nur auf halben weg, zwischen dar, vndt
Hamburgk, nemlich in ein schlechtes dörflein <zur Lühe>, im
Stift Brehmen, nacher Stade, gehörig, kommen können,
vndt alda, pernoctiren müßen. Sonst, kan man wol,
in 4 oder 3½ stunden, wann der windt gut ist, mit der
fluht, hinkommen. J'ay estè fort malade dü boire!


Textapparat
a Im Original sind die Silben "zu" und "rügk" getrennt voneinander geschrieben.
b Die Silben "de" und "main" sind im Original voneinander getrennt geschrieben.
c Im Original sind die Silben "zu" und "rügk" getrennt voneinander geschrieben.
d Schreiberwechsel zu unbekannt.
e Schreiberwechsel zu Christian II.
f Schreiberwechsel zu unbekannt.
g Schreiberwechsel zu Christian II.
h Die Wortbestandteile "zu" und "rügke" sind im Original voneinander getrennt geschrieben.
i Die Silben "de" und "main" sind im Original voneinander getrennt geschrieben.
j Die Silben "De" und "main" sind im Original voneinander getrennt geschrieben.

Kommentar
1 Vgl. Olearius: Offt begehrte Beschreibung Der Newen Orientalischen Reise.
2 Person nicht ermittelt.
3 Lc 1, 39-57.
4 Irrtum Christians II.: Er hielt sich zu diesem Zeitpunkt in Gravenstein (Gråsten) auf.
5 Person nicht ermittelt.
6 Zitat aus Cic. parad. 6,49 (ed. Nickel 1994, S. 240f.).
7 Zitatanklang an 1. Cor 10,12.
8 Hier: Eiderdaunen.
9 Hier: Eiderenten.
10 Person nicht ermittelt.
11 Irrtum Christians II.: Es existierte keine Stadt, sondern lediglich ein nach dem Fluss bzw. der Landschaft Lika benannter türkischer Sandschak.
12 Person nicht ermittelt.
13 Mc 8, 1-9.
14 Person nicht ermittelt.
15 Person nicht ermittelt.
16 Ein traditionell Petronius zugeschriebenes, doch bei seinen überlieferten Schriften nicht nachweisbares Zitat, welches in Lipsius: De constantia, I, 8, S. 54-57, sowie Montaigne: Les Essais, III, 10, S. 1057, belegt ist.
17 Zitat nach Thomas von Kempen: De imitatione Christi, S. 82f.
18 Zitat aus Verg. Aen. 3, 113 (ed. Holzberg 2015, S. 148f.)
19 Person nicht ermittelt.
20 Person nicht ermittelt.
21 Zitat aus dem 1. Akt, 1. Szene, in Guarini: Pastor fido, o. S.
22 Zitat aus Boeth. 3,9 (ed. Gegenschatz/Gigon 2002, S. 130f.).
23 Irrtum Christians II.: Es handelt sich um die Nichte der Harburger Herzogin.
24 Heute vermutlich zugeschüttetes Gewässer nicht ermittelt.
25 Hier: Sägen.
26 Personen nicht ermittelt.
27 Ps 4,9.
XML: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/1648_07.xml
XSLT: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/tei-transcript.xsl
abhorriren
etwas verabscheuen, vor etwas zurückschrecken
abziehen
durch Erhitzen eines Stoffes ein Kondensat gewinnen und absondern
accommodiren
sich anpassen, sich fügen, sich (gütlich) vergleichen
accommodiren
einrichten, ausstatten
accommodiren
zufriedenstellen, versorgen
accompagniren
begleiten
accordiren
einen Vertrag schließen, sich einigen
accordiren
einen Ort mittels eines Vertrags (Akkords) übergeben
accordiren
übereinstimmen, einig sein, zustimmen
accordiren
übereinstimmend machen, vergleichen
accordiren
vertraglich zubilligen
Adelwild
Edelwild (Rotwild)
admittiren
gestatten, zulassen
Affection
(positive oder negative) Einstellung jemandem gegenüber (meist Gewogenheit, Zuneigung)
Alteration
Aufregung, Ärger
Alteration
Veränderung (zum Schlimmeren)
angeben
etwas in Auftrag geben
angeben
anmelden
angeben
anzeigen, denunzieren, rügen
Anmutung
Zumutung, Aufforderung, Begehren, Ansinnen
Anschlag
Plan, Absicht
anziehen
anführen, erwähnen
Armada
Armee, Heer
Armada
Kriegsflotte
Armatur
Rüstung
arriviren
ankommen, eintreffen
artig
kunstvoll, meisterhaft
artig
fruchtbar
Assecurationspunkt
Punkt der Zusicherung oder Sicherheitserklärung
Assignation
(schriftliche) Anweisung, Zahlungsanweisung
Assignation
Quartierzuweisung
assigniren
zuweisen
assigniren
anweisen
aufführen
errichten, aufbauen
aufführen
ins Amt einführen
aufpassen
anlegen
aufpassen
auflauern
ausquittiren
hinausgeleiten
ausquittiren
jemanden freihalten, jemandes Verpflegung bestreiten
aussprengen
verbreiten, unter die Leute bringen, bekannt machen
austun
ausziehen, entkleiden
austun
herausschaffen, heraustun
Avis
Mitteilung, Nachricht, Zeitung
avociren
jemanden von einem Ort weg oder zu einem Ort hin beordern bzw. befehlen
Bassa
Pascha (Befehlshaber über eine Armee oder Provinz des Osmanischen Reiches)
befahren
(be)fürchten
Beilager
Hochzeit, Feierlichkeit anlässlich der Vermählung (ursprünglich: Beischlaf als Vollzugsakt der Eheschließung)
besorgen
befürchten, fürchten
Comitat
Begleitung, Gefolge, Geleit
Commercien
Handelsgeschäfte
committiren
(jemanden) beauftragen
committiren
(etwas) auftragen
Compartement
abgeteilter Raum, abgegrenzter Gartenbereich
Compliment
höfliches Reden, höfliche Verbeugung, Ehrerbietung
complimentiren
höflich reden, Ehre erweisen
confirmiren
bestätigen
conjungiren
verbinden, verbünden, vereinigen, zusammenführen
consideriren
(vor dem geistigen Auge) betrachten, erwägen, überlegen
contentiren
zufriedenstellen
Continuation
Fortdauer, Fortsetzung
Continuation
erneuter/fortgesetzter Bericht
continuiren
(an)dauern
continuiren
fortfahren, fortsetzen
continuiren
weiter berichtet werden
contrarie
entgegengesetzt, ungünstig
Contrariewind
Gegenwind
contribuiren
außerordentliche Steuern oder andere Zwangsabgaben entrichten
contribuiren
beitragen, beisteuern, einen Anteil leisten
contribuiren
bezahlen
convinciren
(einer Schuld) überführen
convoyiren
begleiten, geleiten
convoyiren
in einem Konvoi ziehen
Courante
zirkulierende Zeitung
Courante
lebhaft-schneller Tanz im Dreiertakt (Tripeltakt)
decolliren
enthaupten
destiniren
bestimmen, beordern, festlegen
dimittiren
entlassen, (förmlich) verabschieden, beurlauben, entsenden
distilliren
durch Erhitzen eines Stoffes ein Kondensat gewinnen
dürfen
müssen
dürfen
können
dürfen
brauchen, benötigen, bedürfen
E(h)r
durch Höherstehende gebrauchter Titel für vornehme, besonders geistliche Personen
ein
ungefähr
einflehnen
an einen sicheren Ort bringen
Einlage
Hausarrest
Einlogirung
Einquartierung
einziehen
verhaften
enthalsen
enthaupten
erfinden
entdecken, finden
erfinden
befinden, ansehen
erfinden
auffinden, vorfinden
erlegen
etwas entrichten, begleichen, bezahlen
examiniren
ausfragen
examiniren
verhören
examiniren
prüfen
Excuse
Entschuldigung
excusiren
entschuldigen
expreß
ausdrücklich
Factor
lokaler Geschäftsführer eines Handelsunternehmens
Factor
Beauftragter für Geld- und Handelsangelegenheiten
Franz(en)wein
französischer Wein
Freund
Blutsverwandter
Freundin
Blutsverwandte
Frohngeisterlein
Engel
Gemeine
(Kirchen)Gemeinde, Gesamtheit der Einwohner eines Ortes
genung
genug
genungsam
genügend, hinreichend
Gießhaus
Metallgießerei (z. B. für Geschütze)
Gubernator
Gouverneur
Gubernator
Befehlshaber
Gubernator
Statthalter
ichtwas
(irgend)etwas
illudiren
etwas umgehen, vereiteln
illudiren
täuschen, hinters Licht führen
impost
Steuer
inhibiren
verbieten
inhibiren
verhindern, unterbinden
inhibiren
befehlen, etwas nicht fortzusetzen
Intermission
Unterbrechung
inventiren
ein Bestandsverzeichnis erstellen
inventiren
erfinden
Invitation
Einladung
Jakobstag
Gedenktag für Sankt Jakobus den Älteren (25. Juli)
Körwagen
norddeutscher Korbwagen
köstlich
teuer, aufwändig
köstlich
prächtig, herrlich, schön
köstlich
kostbar
Krümme
Biegung (eines Flusses oder Weges)
Küriß
Harnisch (Panzerrüstung) der schweren Reiterei
Last
Maß- und Gewichtseinheit (sowohl unbestimmt, z. B. als Fassungsvermögen eines Wagens oder Schiffes, als auch gewichtsmäßig festgelegt)
Last
Auftrag, Befehl, Weisung
Lehenspferd
von einem oder mehreren Lehen bei Bedarf zu stellendes Pferd
lehnen
leihen, zur Verfügung stellen
Leibgeding
auf Lebenszeit verliehenes Eigentum für den persönlichen Unterhalt
Lösung
Abgabe eines Schusses (durch eine Feuerwaffe)
Lohmühle
Mühle, in der Eichenlohe gemahlen und Gerbsäure ausgepresst wird
Losament
Unterkunft, Wohnraum
lustig
vergnüglich, anmutig, ergötzlich, von angenehmer Erscheinung
lustig
(etwas) begehrend, verlangend, gierig (auf), geneigt (zu)
lustig
rührig, munter
Memorie
Erinnerung, Andenken
Memorie
Gedächtnis, Erinnerungsvermögen
Moderation
Minderung, (mäßigende) Abänderung
Moderation
Mäßigung, Zurückhaltung
Neglin
Nelke
Negotiation
Unterhandlung, Verhandlung
Negotiation
Handel, Geschäft
offenbar
räumlich offen
Offizier
Amtsträger, Beamter, Bediensteter
operiren
wirken
Partei
kleinere Truppenabteilung, die meist auf Kundschaft oder zum Einbringen von Geld, Lebensmitteln und Furage entsandt wurde
Partei
Kriegspartei (reguläre Truppenabteilung)
Partei
(sich gegenüberstehende) Seite
Partie
Streifkorps (kleinere Truppenabteilung, die meist auf Kundschaft oder zum Einbringen von Geld, Lebensmitteln und Furage entsandt wurde)
Partie
Kriegspartei (reguläre Truppenabteilung)
Partie
(sich gegenüberstehende) Seite, Partei
Partie
eine gewisse Anzahl oder eine Gruppe von Dingen oder Personen gleicher Art
passiren
gelten lassen
passiren
(die Zeit) verbringen, zubringen
penetriren
(etwas) durchsetzen
penetriren
verstehen, (geistig) erfassen, ergründen, durchschauen
penetriren
(etwas) ergreifen, sich anmaßen, unterstehen
pernoctiren
übernachten
persuadiren
überreden, überzeugen
Pertinenzien
Zubehör; Nebensachen, die in einer rechtlichen Verfügung über die Hauptsache als mit inbegriffen gelten
poculiren
zechen
polit
fein geputzt
Pompsack
jemand, der in einen altmodischen Staatsrock auf tölpelhafte Weise protzt
Posseß
Besitz
prävaliren
schadlos halten
prävaliren
dem Übergewicht beugen
prävaliren
überwiegen, vorherrschen, dominieren
prostituiren
dem Schimpf/der Schande preisgeben, öffentlich bloßstellen, lächerlich machen
quartier
Viertel (Maßeinheit für Flüssigkeiten)
ramassiren
sammeln, zusammenbringen, zusammenlegen
regaliren
(reichlich) bewirten
regaliren
beschenken
regeriren
aufs neue einwenden, erwidern, antworten
Repaß
Pass für die Rückreise
Repaß
Rückmarsch, Rückreise
resolviren
entschließen, beschließen
resolviren
auflösen
restabiliren
wiederherstellen, wieder in den vorigen Stand versetzen
retirat
zurückgezogen
Ritterpferd
auf dem ritterlichen Lehnsbesitz für den Fall eines Heereszugs gehaltenes Pferd
Römerzug
von den Reichsständen zu entrichtender, in Matrikeln festgelegter finanzieller Beitrag, der ursprünglich zur Finanzierung des Begleitzuges der deutschen Könige zur Kaiserkrönung nach Rom, später zur Deckung der monatlichen Kosten für die Unterhaltung und Besoldung von Truppenkontingenten des Reichs und der Kreise diente
salviren
retten
Schatzung
Erpressung von Geld als außerordentliche Kontribution
Schatzung
(häufig wegen einer Notlage erhobene) Abgabe, Steuer
Schiffarmada
Kriegsflotte
Segelation
Seefahrt, (einzelne) Seereise
seigeln
segeln
selbzwölft
eine Person mit noch elf anderen, zu zwölft
sieder
seit
spargiren
ausstreuen, ausbreiten
Speranz
Hoffnung
Strich
Kurs, Strecke, Weg
Strich
Hohlmaß (für Getreide und Mehl)
Stück
Geschütz, Kanone
Stück
(einzelner zählbarer) Gegenstand, (einzelne) Sache, (einzelnes) Objekt
subleviren
erleichtern, unterstützen
Succeß
Erfolg, glücklicher Ausgang
Teil
Partei, Seite
torquiren
foltern
Tractat
Verhandlung
Tractat
Vertrag, Abkommen, Vereinbarung
tractiren
(ver)handeln
tractiren
bewirten
tractiren
misshandeln
tractiren
behandeln
Treffen
Schlacht
Treffen
zu einer gemeinsamen Linie zusammengestellte Truppenverbände innerhalb einer Schlachtaufstellung
übermeistern
durch Überlegenheit gewinnen, überwinden
Umschlag
Jahrmarkt
Umschlag
Handel, Kauf und Verkauf
Umschlag
Gewinn beim Handel (häufig der Wucher)
ungefähr
zufällig
unterdienstlich
in hohem Maße zum Dienst bereit
unzeitig
nicht zur rechten Zeit
unzeitig
vorzeitig
valediciren
Lebewohl sagen, Abschied nehmen, verabschieden
Verlag
Vorausbezahlung der Kosten für eine Unternehmung
verlegen
vorschießen, vorstrecken
verlegen
zusperren, versperren
vermachen
verschließen
verziehen
zögern, unschlüssig bzw. wartend verharren
verziehen
verlängern
victorisiren
siegen, siegreich sein
vielfältig
vielfach, vielmalig, oft, wiederholt
vigiliren
wachsam sein, auf etwas Acht geben
Volk
Truppen
Wispel
Raum- und Getreidemaß
zeitlich
rechtzeitig
zeitlich
früh, zeitig
zeitlich
vorzeitig
Zeitung
Nachricht
Claus von Ahlefeld

geb. 1614
gest. 1674
Anm.: Sohn des Karl von Ahlefeldt (1576-vor 1634) auf Koselau; Erbherr auf Bramstedt, Schierensee und Klein Nordsee; bis 1634 in kaiserlichen Kriegsdiensten; 1636-1639 Hofjunker und ab 1643 Rat des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); dänischer Obristleutnant (1643), Generalmajor (1644), Obrist (1645), Generalleutnant (1659), General der Infanterie (1659) und Feldmarschall (1669); seit 1671 Gouverneur von Nyborg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Elisabeth Sophia von Ahlefeld
Geburtsname: Elisabeth Sophia Gyldenløve

geb. 1633
gest. 1654
Anm.: Uneheliche Tochter des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); seit 1648 Ehe mit dem dänischen Generalmajor Claus von Ahlefeld (1614-1674).
Ahlefeld, Familie

Anm.: Schleswig-holsteinisches Adelsgeschlecht.

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Friedrich von Ahlefeld
Frederik Alefeldt

geb. 1594
gest. 1657
Anm.: Sohn des Friedrich Hansen von Ahlefeld (1551-1607) auf Seegaard, Sestermüh, Stendorp und Arlewatt til Halvsøgaard; Erbherr auf Seegard, Seestermüh und Stendorp.
Ammarzâde Mehmed Pascha

gest. 1648
Anm.: Spätestens ab 1645 Kommandant mehrerer Kriegsschiffe und seit 1647 Kapudan Pascha (Großadmiral) der Marine des Osmanischen Reiches; 1648 Hinrichtung.
Andreas (4) N. N.

Anm.: Vermutlich Sohn des Kochs Moritz; bis 1648 "Kochgeselle" des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; später in den Niederlanden Bediensteter des Obristen Johann von Mario zu Gammerslewe (ca. 1574-1651), der im Exil lebenden Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz (1596-1662) und des Grafen Georg Ernst von Limburg-Styrum und Bronckhorst (1593-1661); 1652 Rückkehr nach Bernburg.
Fürstin Anna von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Gräfin Anna von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg

geb. 1579
gest. 1624
Anm.: Tochter des Grafen Arnold IV. von Bentheim, Steinfurt und Tecklenburg (1554-1606); ab 1595 Ehe mit Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Mutter Christians II.; 1617 Gründerin und Patronin der Noble Académie des Loyales; seit 1620 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Enthaltende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg

geb. 1568
gest. 1630
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Vater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1582 Reise nach Konstantinopel; 1591/92 Führer eines Expeditionskorps für König Heinrich von Navarra; 1592 Übertritt zum reformierten Glauben; 1592/93 Befehl über die protestantischen Truppen im Krieg um das Bistum Straßburg; 1595-1620 oberpfälzischer Statthalter in Amberg und zunehmend Leiter der pfälzischen Politik; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1610 Unionsgeneral im klevisch-jülischen Krieg; seit 1618 Senior des Hauses Anhalt; 1619/20 Kommandierender der pfälzisch-böhmischen Truppen gegen Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); nach kaiserlicher Ächtung Flucht nach Schweden (1621) und Flensburg (1622-1624); 1624 Aufhebung der Reichsacht; ab 1619 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sehnliche").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg

geb. 1599
gest. 1656
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unveränderliche"); Kurzbiographie im Rahmen dieser Edition unter http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=15.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1603
gest. 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1628 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Künstliche").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb. 1632
gest. 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg

geb. 1642
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb. 1634
gest. 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst August von Anhalt-Plötzkau

geb. 1575
gest. 1653
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; Verzicht bei der Landesteilung von 1603/06 für eine finanzielle Abfindung von 300.000 Talern auf ein eigenens Teilfürstentum; ab 1611 Regent im Amt Plötzkau unter Bernburger Landeshoheit; seit 1630 Senior des Hauses Anhalt; 1621-1642 zugleich vormundschaftlicher Regent für seinen Neffen, Fürst Johann VI. von Anhalt-Zerbst (1621-1667); 1650-1653 zugleich vormundschaftlicher Regent für seinen Neffen Fürst Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen (1638-1665); ab 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sieghafte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Johanna von Anhalt-Plötzkau

geb. 1618
gest. 1676
Anm.: Tochter des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1660 Dekanissin des reichsunmittelbaren Stifts Quedlinburg; seit 1643 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Wissende").
Fürstin Dorothea Hedwig von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Herzogin Dorothea Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1587
gest. 1609
Anm.: Tochter des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564-1613); seit 1605 Ehe mit Fürst Rudolf von Anhalt-Zerbst (1576-1621).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Johann VI. von Anhalt-Zerbst

geb. 1621
gest. 1667
Anm.: Sohn des Fürsten Rudolf von Anhalt-Zerbst (1576-1621) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1621-1642 unter Vormundschaft des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); trotzdem ab 1633 Erziehung in Oldenburg unter dem Einfluss seiner lutherischen Mutter Fürstin Magdalena (1585-1657); seit 1642 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; danach schrittweiser Konfessionswechsel seines Landes zum Luthertum; ab 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgestalte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Rudolf von Anhalt-Zerbst

geb. 1576
gest. 1621
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1606 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; seit 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Süße").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Sophia Augusta von Anhalt-Zerbst
Geburtsname: Herzogin Sophia Augusta von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb. 1630
gest. 1680
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659); 1649-1667 Ehe mit Fürst Johann VI. von Anhalt-Zerbst (1621-1667).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Anhalt, Haus
Fürsten von Anhalt

Anm.: Reichsfürstengeschlecht aus der Dynastie der Askanier.Weiterführende Informationen in der NDB
Gennaro Annese

geb. 1604
gest. 1648
Anm.: Neapolitanischer Büchsenmacher; seit 1647 Anführer eines Volksaufstandes in Neapel; 1648 Hinrichtung.

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Herzog Ferdinand (2) von Bayern
Erzbischof und Kurfürst Ferdinand von Köln
Bischof Ferdinand von Lüttich
Bischof Ferdinand von Hildesheim
Bischof Ferdinand von Münster
Bischof Ferdinand von Paderborn

geb. 1577
gest. 1650
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1612 Erzbischof und Kurfürst von Köln sowie Bischof von Lüttich, Hildesheim und Münster; seit 1618 auch Bischof von Paderborn.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Kurfürst Maximilian I. von Bayern
Herzog Maximilian I. von Bayern

geb. 1573
gest. 1651
Anm.: Sohn des Herzogs Wilhelm V. von Bayern (1548-1626); ab 1597 regierender Herzog von Bayern; Oberhaupt der 1609 gegründeten Katholischen Liga; 1623 Verleihung der (ehemals Pfälzer) Kurwürde durch Kaiser Ferdinand II. (1578-1637), endgültig bestätigt im Westfälischen Frieden; seit 1600 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Luis Francisco de Benavides Carrillo de Toledo
Marqués Luis Francisco de Caracena
Marqués Luis Francisco de Frómista
Conde Luis Francisco de Pinto

geb. 1608
gest. 1668
Anm.: Sohn des Luis Francisco de Benavides y Cortés, Marqués de Frómista; Marqués de Caracena und de Frómista sowie Conde de Pinto; seit 1629 in spanischen Kriegsdiensten, zuletzt als General; 1648-1656 Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1659-1664 Statthalter der Spanischen Niederlande; 1664/65 Inhaber des Oberkommandos im Restaurationskrieg gegen Portugal.

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N. N. von Bibow

Anm.: Vermutlich mecklenburgischer Adliger; um 1648 am herzoglichen Hof in Plön.
Hans von Blome

geb. 1618
gest. 1689
Anm.: Sohn des Wolf von Blome (1582-1667); Erbherr auf Bollingstedt, Seedorf und Hornstorf; um 1643/51 Kammerjunker und ab 1652 Jägermeister des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659); Amtmann von Schwabstedt und Lügumkloster (seit 1662), Apenrade (ab 1671) und Cismar (seit 1679); ab 1671 zudem Inspektor auf Fehmarn; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Auslassende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Ernst Gottlieb von Börstel

geb. 1630
gest. 1687
Anm.: Sohn des kurbrandenburgischen Rats Ludwig von Börstel (ca. 1585-1631); 1639-1649 Page des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ca. 1650/51-1660 Kammerjunker der verwitweten Kurfürstin Elisabeth Charlotte von Brandenburg (1597-1660); zudem Leutnant (1656), Hauptmann (1657) und Obristleutnant (1664) der kurfürstlichen Leibgarde; ab 1660 Kammerjunker und 1662-1675 Oberschenk des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688); daneben kurbrandenburgischer Obristwachtmeister (1671) Obrist (1676) und Generalwachtmeister (1684); 1675-1678 Schlosshauptmann in Cölln a. d. Spree; 1680-1683 kurbrandenburgischer Kriegsrat; seit 1682 Amtshauptmann von Wolmirstedt und Wanzleben; ab 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anreizende"); vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 434f.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Anne-Marie-Louise de Bourbon
Duchesse Anne-Marie-Louise de Montpensier
Princesse Anne-Marie-Louise d' Orléans
Princesse Anne-Marie-Louise de Dombes
Princesse Anne-Marie-Louise de Joinville
Dauphine Anne-Marie-Louise d' Auvergne
La Grande Mademoiselle

geb. 1627
gest. 1693
Anm.: Tochter des Gaston de Bourbon, Duc d'Orléans (1608-1660); 1648-1653 Anhängerin der Fronde; 1653-1657 Verbannung vom französischen Königshof; 1681-1684 heimliche Ehe mit Antonin Nompar de Caumont, Marquis de Puyguilhem (1633-1723).

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Gaston de Bourbon
Duc Gaston d' Anjou
Duc Gaston d' Orléans
Duc Gaston de Chartres
Duc Gaston d' Montpensier
Duc Gaston d' Saint-Fargeau
Duc Gaston de Valois
Duc Gaston d' Alençon

geb. 1608
gest. 1660
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und ältester lebender Bruder ("Monsieur") von Ludwig XIII. (1601-1643); 1608-1640 Duc d'Anjou; ab 1626 Duc d'Orléans et de Chartres; seit 1627 Duc de Montpensier et de Saint-Fargeau; 1630-1650 und ab 1652 Duc de Valois; seit 1643 Lieutenant-général du royaume; ab 1646 Duc de Alençon; 1648-1653 wiederholter Parteiwechsel während der Fronde.

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Gaspar de Bracamonte y Guzmán
Conde Gaspar de Peñaranda

geb. 1595
gest. 1676
Anm.: Sohn des Alonso de Bracamonte y Guzmán, Conde de Peñaranda (1563-1622); zunächst geistliche Laufbahn; durch Heirat seiner Nichte Conde de Peñaranda und Grande von Spanien; ab 1642 Kammerherr des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); 1645-1648 spanischer Generalbevollmächtigter bei den Friedensverhandlungen in Münster; nach 1648 spanischer Gesandter in Den Haag; 1650 Rückkehr nach Spanien; 1651-1653 Presidente del Consejo de Órdenes; 1653-1671 Presidente del Consejo de Indias; 1659-1664 Vizekönig von Neapel; seit 1664 spanischer Kriegs- und Staatsrat; ab 1665 Mitglied des Regentschaftsrates für den minderjährigen König Karl II. (1661-1700).

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Francisco de Bragança Melo
Francisco de Melo
Conde Francisco de Assumar
Marqués Francisco de Tordelaguna
Marqués Francisco de Vellisca

geb. 1597
gest. 1651
Anm.: Sohn des Constantino de Bragança Melo (gest. 1607); 1621-1632 Kammerherr des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); ab 1630 Conde de Assumar; 1632-1636 spanischer Botschafter in Genua; 1638-1645 spanischer Generalkapitän; 1639-1641 Vizekönig von Sizilien; 1641-1644 Generalgouverneur der Spanischen Niederlande; 1642-1646 Marqués de Tordelaguna; seit 1646 spanischer Staatsrat und Marqués de Vellisca; 1647-1649 Vizekönig von Aragón.

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Johann Brand

geb. 1585
gest. 1652
Anm.: Sohn des Hamburger Senators Joachim Brand (gest. 1618); Studium in Heidelberg (1612 Lic. jur.); ab 1616 Sekretär des Rates, seit 1623 Ratsherr und ab 1633 Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Genealogische und biographische Notizen über die seit der Reformation verstorbenen hamburgischen Bürgermeister, Hamburg 1840, S. 84-86.
Markgräfin Maria Elisabeth von Brandenburg-Bayreuth
Geburtsname: Herzogin Maria Elisabeth von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb. 1628
gest. 1664
Anm.: Tochter des Herzogs Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1584-1663); seit 1651 Ehe mit Markgraf Georg Albrecht von Brandenburg-Bayreuth (1619-1666).

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Kurfürstin Dorothea (Sophia) von Brandenburg
Herzogin Dorothea (Sophia) von Braunschweig-Lüneburg
Geburtsname: Herzogin Dorothea (Sophia) von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb. 1636
gest. 1689
Anm.: Tochter des Herzogs Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1584-1663); 1653-1665 erste Ehe mit Herzog Christian Ludwig von Braunschweig-Lüneburg (1622-1665); 1668-1688 zweite Ehe mit Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688).

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Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Herzog Friedrich Wilhelm in Preußen

geb. 1620
gest. 1688
Anm.: Sohn des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 Kurfürst von Brandenburg sowie Herzog in Preußen; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Untadeliche"); ab 1654 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg
Herzog Georg Wilhelm in Preußen

geb. 1595
gest. 1640
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1619 Statthalter in Jülich-Kleve; ab 1619 Kurfürst von Brandenburg; seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Aufrichtende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Kurfürstin Louise Henrietta von Brandenburg
Geburtsname: Gräfin Louise Henrietta von Nassau-Dillenburg

geb. 1627
gest. 1667
Anm.: Tochter des Fürsten Friedrich Heinrich von Oranien (1584-1647); seit 1646 Ehe mit Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688).

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Herzogin Hedwig von Braunschweig-Lüneburg-Harburg
Geburtsname: Herzogin Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1580
gest. 1657
Anm.: Tochter des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528-1589); 1621-1641 Ehe mit Herzog Otto III. von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1572-1641); nach 1636 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Einträchtige").
Herzog Elisabeth Juliana von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Herzogin Elisabeth Juliana von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb. 1634
gest. 1704
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg (1581-1658); seit 1656 Ehe mit Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1633-1714).

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Alfonso Carafa
Duca Alfonso di Castelnuovo

geb. 1609
gest. 1653
Anm.: Sohn des Pietro Carafa, Signore di Collepietra, Castelnuovo e San Benedetto (gest. 1620); ab 1620 Signore di San Benedetto e Collepietro: 1620-1630 Signore und seit 1630 Duca di Castelnuovo; 1647/48 Beteiligung als französischer Offizier am neapolitanischen Volksaufstand.
Carafa, Familie

Anm.: Neapolitanisches Hochadelsgeschlecht.

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Bohdan Mychajlowytsch Chmelnyzkyj

geb. 1595
gest. 1657
Anm.: Sohn des Gutsbesitzers Mychajl Chmelnyzkyj; Ausbildung am Jesuitenkolleg in Tschyhyryn; danach Kriegsdienst im Kosakenherr; seit 1648 Hetman der Kosaken und Anführer von deren Aufstand gegen Polen-Litauen.

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Ernst Heinrich von Cramm

geb. 1616
gest. 1682
Anm.: Sohn des Heinrich von Cramm (1563-1616); herzoglicher Jägermeister (um 1648) und Hofmarschall (um 1671/78) in Plön.
Franz von Cramm

geb. 1610
gest. 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Cramm (1563-1616); Erbherr auf Samtleben; Stallmeister des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bedeckte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Prinz Christian von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian von Schleswig-Holstein

geb. 1603
gest. 1647
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); Erbprinz von Dänemark und Norwegen.

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König Christian II. von Dänemark und Norwegen
König Christian II. von Schweden
Herzog Christian II. von Schleswig-Holstein

geb. 1481
gest. 1559
Anm.: Sohn des Königs Johann I. von Dänemark (1455-1513); 1513-1523 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein; 1520-1523 auch König von Schweden; ab 1523 Leben im Exil; 1531/32 erfolgloser Versuch der Rückeroberung von Norwegen; danach Inhaftierung auf den Schlössern Sonderburg (1532-1549) und Kalundborg (seit 1549).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Christian IV. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian IV. von Schleswig-Holstein

geb. 1577
gest. 1648
Anm.: Sohn des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); ab 1588 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein (bis 1593 unter Vormundschaft); seit 1603 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
König Friedrich III. von Dänemark und Norwegen
Herzog Friedrich II. von Schleswig-Holstein
Administrator Friedrich II. von Bremen
Administrator Friedrich II. von Verden
Graf Friedrich I. von Oldenburg und Delmenhorst

geb. 1609
gest. 1670
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1623-1629 und 1634-1644 Administrator des Hochstifts Verden; 1634-1648 Administrator des Erzstifts Bremen; 1647 Statthalter der Herzogtümer Schleswig und Holstein; ab 1648 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein; seit 1667 zudem regierender Graf von Oldenburg und Delmenhorst.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Dänemark, Haus
Könige von Dänemark

Anm.: Seit 1448 Dynastie der Oldenburger.
Graf Magnus Gabriel De la Gardie af Läckö

geb. 1622
gest. 1686
Anm.: Sohn des schwedischen Reichsmarschalls Graf Jakob Pontusson De la Gardie (1583-1652); schwedischer Obrist (1645), General (1648) und Reichsmarschall (1651); 1646 Sondergesandter in Frankreich; seit 1647 Reichsrat; 1648-1650 Gouverneur des Meißnischen Estats zu Leipzig; 1649-1651 und 1655-1657 Generalgouverneur von Schwedisch-Livland; 1651 Hofmarschall; 1652 Reichskammerrat und Präsident des Kammerkollegiums; 1652-1660 Reichsschatzmeister; 1660-1680 Reichskanzler; 1680-1684 Reichsdrost.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Christoph Deichmann (von Bergen)

geb. 1576
gest. 1648
Anm.: Sohn des Steinfurter Bürgermeisters Rötger Deichmann (gest. 1613); Studium in Köln, Herborn (1595), Wittenberg (1598) und Marburg (1599), dort 1605 Promotion zum Iuris Utriusque Doctor; 1605-1621 Professor der Rechtswissenschaft an der Universität Marburg; ab 1621 lippischer Kanzler und Vizepräsident des Hofgerichts in Detmold; 1633-1635 schwedischer Resident im Westfälischen Reichskreis und in Osnabrück; 1636-1639 mecklenburgisch-güstrowischer Kanzler; zuletzt hessisch-kasselischer Geheimer Rat und Resident in Hamburg, wo er von 1644 an auch Kurbrandenburg vertrat; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lautere").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Helwig Dieterich

geb. 1601
gest. 1655
Anm.: Sohn des Kirdorfer Pfarrers Johannes Dieterich (1572–1635); Studium in Gießen (1620 Mag.), Tübingen, Altdorf und Wittenberg; 1627 Promotion zum Dr. med. in Straßburg; hessisch-darmstädtischer (ab 1628), kurfürstlich-brandenburgischer (1634-1640), herzoglich-gottorfischer und königlich-dänischer Hofarzt (bis 1646); seit 1647 Leben als kurbrandenburgischer Hofrat in Hamburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Hessische Biographie
Albrecht von Eitzen

geb. 1578
gest. 1653
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns und späteren Senators Daniel von Eitzen (gest. 1603); Studium in Rostock, Jena, Marburg (1608 Lic. jur.) und Leiden; ab 1610 Ratsherr, seit 1617 Bergedorfer Amtmann und ab 1623 Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Genealogische und biographische Notizen über die seit der Reformation verstorbenen hamburgischen Bürgermeister, Hamburg 1840, S. 74-79.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Königin Henrietta Maria von England
Königin Henrietta Maria von Irland
Königin Henrietta Maria von Schottland
Geburtsname: Dauphine Henrietta Maria von Frankreich und Navarra

geb. 1609
gest. 1669
Anm.: Tochter des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1625-1649 Ehe mit König Karl I. von England (1600-1649); 1644-1660 Exil und seit 1665 Leben in Frankreich.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Jakob II. von England
König Jakob II. von Irland
König Jakob VII. von Schottland

geb. 1633
gest. 1701
Anm.: Sohn des Königs Karl I. von England, Schottland und Irland (1600-1649); 1644-1685 Duke of York; 1685-1689 König von England und Schottland; 1685-1690 König von Irland; von seiner Absetzung durch die Glorious Revolution (1688/89) bis zu seinem Tod jakobitischer Thronprätendent; seit 1642 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Karl I. von England
König Karl I. von Schottland
König Karl I. von Irland

geb. 1600
gest. 1649
Anm.: Sohn des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England) (1566-1625); ab 1625 König von England, Schottland und Irland; 1649 durch das Parlament des Hochverrats angeklagt und hingerichtet; seit 1611 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Karl II. von England
König Karl II. von Schottland
König Karl II. von Irland

geb. 1630
gest. 1685
Anm.: Sohn des Königs Karl I. von England, Schottland und Irland (1600-1649); ca. 1638-1649 Prince of Wales; 1651 König von Schottland; 1651-1660 Leben im Exil; ab 1660 König von England, Schottland und Irland; seit 1638 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Francesco I d' Este
Duca Francesco I di Modena e Reggio

geb. 1610
gest. 1658
Anm.: Sohn des Alfonso III d'Este, Duca di Modena e Reggio (1591-1644); ab 1629 Duca di Modena e Reggio; seit 1638 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Ludwig XIII. von Frankreich
König Ludwig II. von Navarra

geb. 1601
gest. 1643
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); seit 1610 König von Frankreich und Navarra (bis 1617 unter Regentschaft seiner Mutter Maria).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Ludwig XIV. von Frankreich
König Ludwig III. von Navarra

geb. 1638
gest. 1715
Anm.: Sohn des Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); seit 1643 König von Frankreich und Navarra (bis 1661 unter der Regentschaft seiner Mutter Anna).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johann Freher

geb. 1622
gest. 1651
Anm.: Geboren in Nürnberg; Studium in Altdorf, Genf (1640) und Leiden (1645); seit 1646 französischsprachiger Prediger der reformierten Gemeinde in Altona.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. Freytag

Anm.: Um 1648 Hofmeister der verwitweten Herzogin Hedwig von Braunschweig-Lüneburg-Harburg (1580-1657).
Georg von der Goltz

geb. 1588
gest. 1662
Anm.: Sohn des Joachim von der Goltz (1557-1627); ab 1610 Hofmeister und Reisebegleiter des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); seit 1622 auch dessen Geheimer Rat und Amtmann von Reinfeld; ab 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verdauende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Isabella Clara Gonzaga
Duchessa Isabella Clara di Mantova e Montferrato
Duchesse Isabelle-Claire de Nevers et Rethel
Geburtsname: Erzherzogin Isabella Clara von Österreich

geb. 1629
gest. 1685
Anm.: Tochter des Erzherzogs Leopold von Österreich (1586-1632) in Tirol; 1649-1665 Ehe mit Carlo III Gonzaga, Duca di Mantova e Montferrato und Duc de Nevers et Rethel (1629-1665); 1665-1669 Regentin des Herzogtums Mantua und Montferrat.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gerolamo Grimaldi-Cavalleroni
Erzbischof Jérome von Aix-en-Provence
Bischof Gerolamo von Albano

geb. 1597
gest. 1685
Anm.: Sohn des Genueser Senators Giacomo Grimaldi; 1621-1626 Vizelegat und 1626-1628 Gouverneur von Viterbo; 1628-1632 Gouverneur von Rom und Vice-Camerlengo della Camera Apostolica; 1632-1634 päbstlicher Sondergesandter in Wien; 1634-1636 Gouverneur von Perugia und Umbrien; 1641-1643 Titularerzbischof von Seleucia in Isauria und Apostolischer Nuntius in Frankreich; ab 1644 Kardinal; seit 1648 Erzbischof von Aix-en-Provence; ab 1675 auch Bischof von Albano.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Ulrik Christian Gyldenløve

geb. 1630
gest. 1658
Anm.: Unehelicher Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); Offizier in dänischen bzw. zeitweilig spanischen Militärdiensten, u. a. als Rittmeister (1643), Obrist (1650), Generalmajor (1652) bzw. Generalleutnant (1657); seit 1657 dänischer Rigsgeneral; Erhebung in den Grafenstand.
Matthias Hermann

Anm.: Spätestens seit 1648 Kammerdiener der Prinzen Erdmann Gideon (1632-1649) und Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718).
Landgräfin Dorothea Augusta von Hessen-Darmstadt
Geburtsname: Herzogin Dorothea Augusta von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1636
gest. 1662
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1607-1653); seit 1661 Ehe mit Landgraf Georg III. von Hessen-Darmstadt (1632-1676).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Landgräfin Maria Elisabeth von Hessen-Darmstadt
Geburtsname: Herzogin Maria Elisabeth von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb. 1634
gest. 1665
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659); seit 1650 Ehe mit Landgraf Ludwig VI. von Hessen-Darmstadt (1630-1678).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Landgräfin Amalia Elisabeth von Hessen-Kassel
Geburtsname: Gräfin Amalia Elisabeth von Hanau-Münzenberg

geb. 1602
gest. 1651
Anm.: Tochter des Grafen Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg (1576-1612); 1619-1637 Ehe mit Landgraf Wilhelm V. von Hessen-Kassel (1602-1637); 1637-1650 Regentin der Landgrafschaft Hessen-Kassel für ihren unmündigen Sohn Wilhelm VI. (1629-1663).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Gräfin Louise Amöna von Hohenlohe-Neuenstein-Öhringen
Gräfin Louise Amöna von Gleichen-Ohrdruf
Geburtsname: Herzogin Louise Amöna von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb. 1642
gest. 1685
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg (1581-1658); seit 1665 Ehe mit Graf Johann Friedrich I. von Hohenlohe-Neuenstein-Öhringen und Gleichen-Ohrdruf (1617-1702).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gräfin Sophia Eleonora von Hohenlohe-Neuenstein
Geburtsname: Herzogin Sophia Eleonora von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön

geb. 1644
gest. 1689
Anm.: Tochter des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); seit 1666 Ehe mit Graf Wolfgang Julius von Hohenlohe-Neuenstein (1622-1698).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Holk, Familie

Anm.: Schleswigsches Adelsgeschlecht.
N. N. Holstein

Anm.: Um 1648 braunschweigisch-lüneburgischer Major und Kommandant der Garnison auf dem Schloss Harburg.
Hans Georg Horenburg

geb. ca. 1625
Anm.: Spätestens ab 1646 Kammerdiener der Prinzen Erdmann Gideon (1632-1649) und Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); seit 1649 im Dienst des Herzogs Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg (1586-1665), um 1650 als dessen Kammerdiener.
N. N. Jens

Anm.: Um 1648 schwedischer Obrist.
Henry Jermyn
Earl Henry of St. Albans

geb. ca. 1605
gest. 1684
Anm.: Sohn des Sir Thomas Jermyn (1572-1645) of Rushbrooke; 1625/26, 1628 und 1640/41 Mitglied des englischen Parlaments; 1628-1639 Vice-Chamberlain, 1639-1644 Master of the Horse und ab 1644 Chamberlain der Königin Henrietta Maria von England (1609-1669); 1641-1643 Exil in Frankreich und den Niederlanden; seit 1643 royalistischer Colonel; 1644-1651 und 1660-1666 Gouverneur von Jersey; ab 1651 Mitglied des königlichen Privy Council of England; 1660/61, 1662 und 1666-1668 englischer Botschafter in Frankreich; 1672-1674 Lord Chamberlain; 1643 Erhebung zum Baron Jermyn of St. Edmundsbury; seit 1660 1st Earl of St. Albans; ab 1672 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Jesus Christus
Jesus von Nazareth

Anm.: Biblische Figur.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand II.
König Ferdinand II. von Böhmen
König Ferdinand II. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand II. von Österreich

geb. 1578
gest. 1637
Anm.: Sohn des Erzherzogs Karl II. von (Inner-)Österreich (1540-1590); ab 1590 regierender Erzherzog der innerösterreichischen Erblande (bis 1596 unter Vormundschaft); 1617-1627 König von Böhmen; 1618-1625 König von Ungarn; seit 1619 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1596 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand III.
König Ferdinand III. von Böhmen
König Ferdinand III. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand III. (Ernst) von Österreich

geb. 1608
gest. 1657
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Ferdinand II. (1578-1637); ab 1626 König von Ungarn; seit 1627 König von Böhmen; im Dezember 1636 Wahl zum römisch-deutschen König; ab 1637 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1625 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Maria Leopoldina
Königin Maria Leopoldina von Böhmen
Königin Maria Leopoldina von Ungarn
Erzherzogin Maria Leopoldina von Österreich

geb. 1632
gest. 1649
Anm.: Tochter des Erzherzogs Leopold von Österreich (1586-1632) in Tirol; seit 1648 Ehe mit Kaiser Ferdinand III. (1608-1657).

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Marcin Kalinowski

geb. ca. 1605
gest. 1652
Anm.: Sohn des Walenty Aleksander Kalinowski (gest. 1620); ab 1635 Woiwode von Tschernihiw; Starost von Bracław (1638-1643), Tschernihiw (1638-1648), Lityń (1638-1646), Trembowel (1645/46), Łojów (1646) und Przemyśl (1651/52); seit 1646 Feldhetman der polnischen Krone; 1648-1650 Kriegsgefangener der Kosaken und Krimtartaren.

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Jakob Kettler
Herzog Jakob von Kurland und Semgallen

geb. 1610
gest. 1682
Anm.: Sohn des Wilhelm Kettler, bis 1615 Herzog von Kurland und Semgallen (1574-1640); 1615-1621 Erziehung am kurfürstlichen Hof in Berlin; ab 1638 Mitregent im Herzogtum Kurland und Semgallen; seit 1642 regierender Herzog von Kurland und Semgallen.

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James King
Lord James Eythin

geb. 1589
gest. 1652
Anm.: Sohn des schottischen Adligen David King of Warbuster; ab 1615 in schwedischen Kriegsdiensten als Hauptmann (1622), Obrist (1631) und Generalmajor (1634); 1641-1644 Generalleutnant der royalistischen Nordarmee des Königs Karl I. von England (1600-1649); seit 1642 1st Lord Eythin; 1644 Flucht nach Schweden und Erhebung in den schwedischen Freiherrenstand; ab 1633 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verbleibende").

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Graf N. N. Kinsky von Wchinitz und Tettau (1)
Graf N. N. Kinský z Vchynic a Tetova (1)

Anm.: Um 1648 junger böhmischer Adliger.
Jaroslaus Peter Kinsky von Wchinitz und Tettau
Jaroslav Petr Kinský z Vchynic a Tetova

gest. 1669
Anm.: Sohn des Adam Kinsky von Wchinitz und Tettau (1569-1648); seit 1627 in schwedischen Kriegsdiensten, zuletzt als Obrist (um 1631/47) und General der Kavallerie; um 1650 in Hamburg; später polnischer General; 1669 Tod in Pirna.
Graf Hans Christoph von Königsmarck

geb. 1600
gest. 1663
Anm.: Sohn des Konrad von Königsmarck (gest. vor 1621) auf Kötzlin; ab 1616 Page am Woffenbütteler Hof; 1620-1630 in kaiserlichen Kriegsdiensten, zuletzt als Fähnrich; schwedischer Rittmeister (1631), Major (1633), Obristleutnant (1634), Obrist (1635), Generalmajor (1640), Generalleutnant (1645) und Feldmarschallleutnant (1648); seit 1645 Generalgouverneur der Stifter Bremen und Verden; ab 1651 Reichsrat; 1651 Erhebung in den Grafenstand; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Streitende").

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Vibeke Kruse

geb. ca. 1605/09
gest. 1648
Anm.: Angehöriger einer in Puls (Holstein) ansässigen Familie; ab ca. 1625 am dänischen Hof in Diensten von Kirsten Munk, späterer Gräfin von Schleswig-Holstein (1598-1658); seit 1629 Mätresse des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648).

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Maksym Krywonis

geb. ca. 1600
gest. 1648
Anm.: Ukrainischer Kosakenobrist und Heerführer der Saporoger Kosaken zu Beginn des Aufstandes von Hetman Bohdan Mychajlowytsch Chmelnyzkyj (1595-1657) gegen die Herrschaft von Polen-Litauen.

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Henri (2) de La Tour d'Auvergne
Vicomte Henri (2) de Turenne

geb. 1611
gest. 1675
Anm.: Sohn des Henri (1) de La Tour d'Auvergne, Prince de Sedan et Duc de Bouillon (1555-1623); ab 1623 Vicomte de Turenne; 1625-1629 militärische Ausbildung in der niederländischen Armèe; seit 1630 in französischen Kriegsdiensten als Mestre de camp (1630), Maréchal de camp (1634), Lieutenant-général des armées (1639), Maréchal de France (1643), Colonel général (1657) und Maréchal général des camps et armées du roi (1660); 1650/51 Teilnahme an der Fronde; 1668 Konversion zum katholischen Glauben.

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Graf Wilhelm von Lamboy
Comte Guillaume de Lamboy

geb. ca. 1600
gest. 1659
Anm.: Sohn des Wilhelm von Lamboy (gest. 1636); zunächst in spanischen Kriegsdiensten; danach kaiserlicher Obrist (1632), Generalfeldwachtmeister (1634), Feldzeugmeister (1641) und Feldmarschall (1645); 1647-1649 Kommandeur der kaiserlichen Truppen im Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis; Erhebung in den Freiherren- (1634) und Grafenstand (1649).

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Graf Walter Leslie

geb. 1607
gest. 1667
Anm.: Sohn des schottischen Adligen William Leslie, Baron of Balquhain (gest. 1622); um 1624 in niederländischen Kriegsdiensten; kaiserlicher Obristwachtmeister (1631), Obrist (1634), Generalfeldwachtmeister (1637), Feldzeugmeister (1646) und Feldmarschall (1650); ab 1633 kaiserlicher Kämmerer; 1634 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1639 Hofkriegsrat; ab 1655 Geheimer Rat; 1665/66 Leiter einer kaiserlichen Großbotschaft an die Hohe Pforte; 1637 Erhebung in den Grafenstand; seit 1665 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Fürst Karl Eusebius von Liechtenstein
Herzog Karl Eusebius von Schlesien-Jägerndorf
Herzog Karl Eusebius von Schlesien-Troppau

geb. 1611
gest. 1684
Anm.: Sohn des Karl von Liechtenstein (1569-1627); ab 1627 Herzog von Schlesien-Jägerndorf und Schlesien-Troppau sowie Fürst von Liechtenstein und Oberhaupt der Familie (bis 1632 unter Vormundschaft seines Onkels Maximilian); 1639-1641 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

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Elisabeth Augusta Lindenov
Geburtsname: Gräfin Elisabeth Augusta von Schleswig-Holstein

geb. 1623
gest. 1677
Anm.: Tochter des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1639-1659 Ehe mit Hans Hansen Lindenov (1616-1659).
Graf Paris von Lodron
Erzbischof Paris von Salzburg

geb. 1586
gest. 1653
Anm.: Sohn des Grafen Niklas von Lodron (1549-1621); Domherr in Trient (1605) und Salzburg (1606); 1616-1619 Salzburger Dompropst und Präsident der erzbischöflichen Hofkammer; seit 1619 Erzbischof von Salzburg.

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Herzog Karl IV. von Lothringen und Bar

geb. 1604
gest. 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen und Bar (1572-1632); seit 1625 Herzog von Lothringen und Bar; 1634 vorübergehende Abdankung zugunsten seines Bruders Nikolaus Franz (1609-1670); zwischen 1634 und 1641, 1641 und 1661 sowie 1670-1675 durch französische Besetzung seines Herzogtums mehrfach von der Regierung abgehalten; 1654-1659 in spanischer Gefangenschaft.

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Paul Ludwig

geb. 1603
gest. 1684
Anm.: Sohn des Bernburger Diakons Christoph Ludwig (1567-1636); seit ca. 1624 in Diensten des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) u. a. als Sekretär (um 1627/28) bzw. geheimer Kammersekretär (um 1630); ab 1630 Kammersekretär, seit 1633 zudem Pfennigmeister, spätestens 1636 Lehens- und Gerichtssekretär, spätestens 1642 Kanzlei- und Lehenssekretär sowie ab 1652 zugleich Justiz- und Hofrat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; zuletzt Justiz- und Hofrat unter Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718).
Friedrich von Lützow

geb. 1618
gest. 1680
Anm.: Sohn des Hartwig von Lützow (ca. 1560-1633); 1643-1645 dänischer Rittmeister; 1648-1653 Hofmeister des Herzogs Johann Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1607-1653).

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Maria Heilige

Anm.: Mutter von Jesus Christus, weshalb sie als "Muttergottes" bzw. "Gottesgebärerin" verehrt wird.

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Georg Job von Marschall
Georg Job Marschall von Bieberstein

geb. 1625
gest. 1682
Anm.: Sohn des kursächsischen Rats Alexander Marschall von Bieberstein (1604-1668); Erbherr auf Hedersleben; 1646 Begleiter der kursächsischen Delegation zum Westfälischen Friedenskongress in Osnabrück; ab 1647 Hofjunker des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659); seit 1649 (und noch 1651) Kammerjunker für dessen Tochter, Fürstin Sophia Augusta von Anhalt-Zerbst (1630-1680); um 1652/60 Kammerjunker, auch Rat und Hofmeister des Fürsten Johann VI. von Anhalt-Zerbst (1621-1667); 1663-1670 Hofmarschall des Herzogs August von Sachsen-Weißenfels, Administrator des Erzstifts Magdeburg (1614-1680); ab 1664 zugleich Domherr und seit 1681 Senior des Domkapitels in Magdeburg; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Mehrende").

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Herzogin Eleonora Maria von Mecklenburg-Güstrow
Geburtsname: Fürstin Eleonora Maria von Anhalt-Bernburg

geb. 1600
gest. 1657
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und älteste Schwester Christians II.; 1626-1636 Ehe mit Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); ab 1637 Witwensitz in Strelitz; seit 1617 Angehörige und ab 1627 Patronin der Noble Académie des Loyales; seit 1620 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Tapfere").

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Herzog Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow

geb. 1590
gest. 1636
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Adolf Friedrich (1588-1658) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Güstrow (1628-1631 Ersetzung durch Wallenstein); seit 1628 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vollkommene").

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Herzogin Magdalena Sibylla von Mecklenburg-Güstrow
Geburtsname: Herzogin Magdalena Sibylla von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb. 1631
gest. 1719
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659); 1654-1695 Ehe mit Herzog Gustav Adolf von Mecklenburg-Güstrow (1597-1695).

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Herzog Adolf Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin
Administrator Adolf Friedrich von Schwerin

geb. 1588
gest. 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (1558-1592); 1592-1610 regierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin (bis 1608 unter Vormundschaft); 1610-1621 gemeinsam mit seinem Bruder Johann Albrecht II. (1590-1636) regierender Herzog von Mecklenburg; 1621-1628 und ab 1631 alleinregierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin (1628-1631 Ersetzung durch Albrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein, Herzog von Friedland); 1634-1648 Administrator von Schwerin; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Herrliche").

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Herzog Christian Ludwig I. von Mecklenburg-Schwerin

geb. 1623
gest. 1692
Anm.: Sohn des Herzogs Adolf Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658); 1654 spanischer Generalwachtmeister; seit 1658 regierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin; 1659-1688 Aufenthalt in Frankreich; 1663 Konversion zum katholischen Glauben.

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Herzogin Christina Margaretha von Mecklenburg-Schwerin
Herzogin Christina Margaretha von Sachsen-Lauenburg
Geburtsname: Herzogin Christina Margaretha von Mecklenburg-Güstrow

geb. 1615
gest. 1666
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow (1590-1636); 1640-1642 erste Ehe mit Herzog Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg (1598-1642); danach Witwensitz in Stintenburg; 1650-1663 zweite Ehe mit Herzog Christian Ludwig I. von Mecklenburg-Schwerin (1623-1692).

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Claude de Mesmes
Comte Claude d' Avaux

geb. 1595
gest. 1650
Anm.: Sohn des Jean-Jacques de Mesmes (1560-1642); ab 1617 Mitglied im Grand Conseil; seit 1623 Maître des requêtes und Conseiller d'État; französischer Gesandter in Venedig (1627-1632) und Rom (1632-1634); 1634-1637 diplomatische Missionen in Dänemark, Polen und Schweden; 1637-1642 außerordentlicher Gesandter bei den Hansestädten (Hamburg); 1644-1648 französischer Gesandter auf dem Westfälischen Friedenskongress in Münster; ab 1649 Surintendant des finances; seit 1638 Comte d'Avaux.

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Barthold Moller

geb. 1605
gest. 1667
Anm.: Sohn des Hamburger Ratssyndikus Vincent Moller (1568–1625); 1627-1629 Jurastudium in Leiden und Basel (Lic. iur. utr.); danach Reise durch Deutschland, Frankreich, England und Holland; 1630-1635 Ratssekretär, ab 1635 Ratsherr und seit 1643 Bürgermeister der Freien Hansestadt Hamburg; zudem zahlreiche diplomatische Missionen u. a. auf dem Regensburger Reichstag (1640/41).

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Moritz N. N.

Anm.: Bis 1641 Koch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Großfürst Wassili III. von Moskau

geb. 1479
gest. 1533
Anm.: Sohn des Großfürsten Iwan III. von Moskau (1440-1505); seit 1505 Großfürst von Moskau.

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N. N. Müller (4)

Anm.: Um 1648 Kaufmann in Hamburg.
Tobias Mylius

gest. 1651
Anm.: Spätestens ab 1631 Adjunktprediger und seit 1642 Prediger der reformierten Gemeinde in Altona.
N. N. de Nizet

Anm.: 1643-1651 Obrist der Hamburger Stadtmiliz.
Johann Balthasar Oberlender

gest. nach 1656
Anm.: Sohn des Ansbacher Försters N. N. Oberlender; lange Zeit schwedischer Soldat; spätestens seit 1637 Lakai sowie um 1649 auch Jäger und Rüstmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Erzherzogin Anna von Österreich
Geburtsname: Anna de' Medici

geb. 1616
gest. 1676
Anm.: Tochter des Cosimo II de' Medici, Granduca di Toscana (1590-1621); seit 1646 Ehe mit Erzherzog Ferdinand Karl von Österreich (1628-1662).

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Erzherzogin Claudia von Österreich
Claudia Della Rovere
Geburtsname: Claudia de' Medici

geb. 1604
gest. 1648
Anm.: Tochter des Ferdinando I de' Medici, Granduca di Toscana (1549–1609); 1621-1623 erste Ehe mit Federico Ubaldo Della Rovere (1605-1623); 1626-1632 zweite Ehe mit Erzherzog Leopold von Österreich (1586-1632) in Tirol; 1632-1646 Regentin der Grafschaft Tirol.

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Erzherzog Ferdinand Karl von Österreich

geb. 1628
gest. 1662
Anm.: Sohn des Erzherzogs Leopold von Österreich (1586-1632) in Tirol; ab 1632 regierender Landesfürst von Tirol, bis 1646 unter der Regentschaft seiner Mutter Erzherzogin Claudia (1604-1648); seit 1635 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Österreich, Haus (Erzhaus)
Herzöge bzw. Erzherzöge von Österreich
Könige von Böhmen
Könige von Ungarn

Anm.: Österreichische Linie der Habsburger.

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Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich
Bischof Leopold Wilhelm von Passau
Bischof Leopold Wilhelm von Straßburg
Bischof Leopold Wilhelm von Halberstadt
Erzbischof Leopold Wilhelm von Magdeburg
Bischof Leopold Wilhelm von Olmütz
Bischof Leopold Wilhelm von Breslau

geb. 1614
gest. 1662
Anm.: Sohn von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); ab 1625 Bischof von Passau; seit 1626 Bischof von Straßburg; 1627-1648 Bischof von Halberstadt; 1629-1635 Erzbischof von Magdeburg; ab 1637 Bischof von Olmütz; 1639-1642 und 1645/46 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee; seit 1641 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1647-1656 Statthalter der Spanischen Niederlande; ab 1656 Bischof von Breslau.

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N. N. von Offenberg

Anm.: Pommerscher Adliger; um 1648/51 Hofmeister des Herzogs Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg (1581-1658).
Graf Anton Günther von Oldenburg und Delmenhorst
Graf Anton Günther von Oldenburg

geb. 1583
gest. 1667
Anm.: Sohn des Grafen Johann VII. von Oldenburg (1540-1603); ab 1603 regierender Graf von Oldenburg; 1647 Erbe der Grafschaft Delmenhorst; seit 1640 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unbetriegliche").

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Adam Olearius
Adam Oehlschlegel

geb. 1599
gest. 1671
Anm.: Sohn des Ascherslebener Schneiders Adam Oehlschlegel (gest. 1625); ab 1620 Studium in Leipzig (1627 Mag. phil.); 1630-1633 Konrektor des Leipziger Nicolai-Gymnasiums; 1633-1639 Sekretär einer schleswig-holsteinischen Gesandtschaft nach Stockholm, Moskau und Isfahan in Handelsangelegenheiten; seit 1639 Hofmathematiker und ab 1649 zudem Hofbibliothekar des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659); daneben Tätigkeit als Schriftsteller; seit 1651 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vielbemühete").

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Giuseppe Palombo

Anm.: 1647/48 einer der Anführer des neapolitanischen Volksaufstandes.
Graf Christian (von) Pentz

geb. 1600
gest. 1651
Anm.: Sohn des dänischen Obristen Marquard von Pentz (gest. 1626); 1626-1629 dänischer Hofjunker; 1628 Kommandant von Fehmarn; 1630-1648 Gouverneur von Glückstadt; 1636-1638 mehrere Gesandtschaften; Amtmann von Rendsburg (bis 1639) und Steinburg (1639-1648); 1636 Erhebung in den Grafenstand; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ansehnliche").

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Gräfin Sophia Elisabeth (von) Pentz
Geburtsname: Gräfin Sophia Elisabeth von Schleswig-Holstein

geb. 1619
gest. 1657
Anm.: Tochter des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1634-1651 Ehe mit Graf Christian von Pentz (1600-1651).
Hans von Petersdorff

geb. 1585
gest. 1657
Anm.: Sohn des Levin von Petersdorff (1532-1596); 1610 in dänischen Kriegsdiensten; braunschweigisch-lüneburgischer Leutnant (1614), Rittmeister und Obristwachtmeister (1631-1634); 1635-1642 Hofmarschall und Kriegsrat in Celle; 1642-1655 Oberhauptmann in Harburg.
Titus Petronius Arbiter

geb. ca. 14
gest. 66
Anm.: Römischer Senator und Schriftsteller.

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Pfalzgraf Moritz von Pfalz-Simmern

geb. 1621
gest. 1652
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1637 in niederländischen Kriegsdiensten; 1638/39 vermutlich zu Studienzwecken in Paris; 1640-1642 in schwedischen Kriegsdiensten; royalistischer Obrist (1642) und Generalleutnant (1643) im englischen Bürgerkrieg; 1646 Rückkehr in die Niederlande; 1648 in niederländischen Kriegsdiensten; seit 1649 Vizeadmiral einer kleinen englisch-royalistischen Flotte unter seinem Bruder Ruprecht (1619-1683), die 1651 zur Freibeuterei überging; 1652 Tod in der Karibik bei einem Schiffbruch; seit 1649 Ritter des Hosenbandordens.

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Pfalzgraf Philipp Friedrich von Pfalz-Simmern

geb. 1627
gest. 1650
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); Erziehung in Den Haag und am französischen Hof; danach niederländischer Rittmeister; 1646 Flucht aus den Vereinigten Niederlanden nach der Tötung des französischen Emigranten Jacques de L'Epinay im Duell; zuletzt lothringischer Obrist.

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Pfalzgraf Ruprecht von Pfalz-Simmern
Duke Rupert of Cumberland
Earl Rupert of Holderness

geb. 1619
gest. 1682
Anm.: Sohn des Kurfüsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1637/38 niederländischer Obrist; 1638-1641 in kaiserlicher Kriegsgefangenschaft; 1642-1646 Heerführer der Royalisten im englischen Bürgerkrieg; ab 1644 Duke of Cumberland und Earl of Holderness; 1647/48 französischer Maréchal de camp; 1648-1653 Admiral einer kleinen royalistischen Flotte, die 1651 zur Freibeuterei überging; 1653-1655 Master of the Horse; 1659 kaiserlicher Feldmarschalleutnant; 1660 Rückkehr nach England; seit 1662 Mitglied des Privy Council, des Foreign Affairs Committee und des Admirality Committee; ab 1668 Lord High Admiral; seit 1642 Ritter des Hosenbandordens.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Konrad Balthasar Pichtel

geb. 1605
gest. 1656
Anm.: Sohn des kurpfälzischen Oberhofzehenden Balthasar Pichtel (gest. 1620); Studium in Altdorf (1620), Wittenberg (1623), Leipzig und Frankfurt/Oder; danach Jurist am Reichskammergericht, in Wittenberg (1628/29), Dresden (1629/30) und Holstein (ab 1630); 1632 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Marburg; seit 1635 Geheimer Rat und Praetor Pupillaris des Grafen Anton Günther von Oldenburg und Delmenhorst (1583-1667); um 1642/43 abgeordneter Berater des Fürsten Johann VI. von Anhalt-Zerbst (1621-1667); 1645-1648 gräflich-oldenburgischer Gesandter auf dem Westfälischen Friedenskongress; ab 1642 Mitglied in der Fruchtbringenden Gesellschaft („Der Überwindende“).

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König Johann II. Kasimir von Polen
Großfürst Johann II. Kasimir von Litauen

geb. 1609
gest. 1672
Anm.: Sohn des Königs Sigismund III. von Polen (1566-1632); 1648-1668 König von Polen und Großfürst von Litauen; seit 1638 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Königin Louise Maria von Polen
Großfürstin Louise Maria von Litauen
Geburtsname: Maria Luisa Gonzaga di Nevers

geb. 1611
gest. 1667
Anm.: Tochter des Carlo I Gonzaga, Duc de Nevers et Rethel (1580-1637); 1645-1648 erste Ehe mit König Wladislaw IV. von Polen (1595-1648); seit 1649 zweite Ehe mit König Johann II. Kasimir von Polen (1609-1672).

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König Wladislaw IV. von Polen
Großfürst Wladislaw II. von Litauen

geb. 1595
gest. 1648
Anm.: Sohn des Königs Sigismund III. von Polen (1566-1632); 1610-1613 erwählter Zar des Moskauer Reiches; ab 1632 König von Polen und Großfürst von Litauen; seit 1615 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Herzogin Elisabeth von Pommern
Herzogin Elisabeth von Pommern-Stettin
Geburtsname: Herzogin Elisabeth von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1580
gest. 1653
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1615-1637 Ehe mit Herzog Bogislaw XIV. von Pommern (1580-1637); danach Witwensitz in Rügenwalde (Darłowo).

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Mikołaj Potocki

geb. ca. 1593
gest. 1651
Anm.: Sohn des Jakub Potocki (ca. 1554-1613); 1629-1637 Feldschreiber der polnischen Krone; 1631-1642/43 Starost von Podolien; 1636-1646 Woiwode von Bracław; Feldhetman (1637-1646) und Großhetman der polnischen Krone (ab 1646); seit 1646 auch Kastellan von Krakau; außerdem Starost von Lublin, Latychiv, Tscherkassy, Smotryzk, Bar, Ostrsk und Nijinsky; 1648-1650 Kriegsgefangener der Kosaken und Krimtartaren.

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N. N. Preiße(r)

Anm.: Um 1648 Hofmeister des dänischen Geheimen Rats und schleswig-holsteinischen Statthalters Christian von Rantzau (1614-1663).
Fürst Krzysztof Radziwiłł
Fürst Kristupas Radvila

geb. 1585
gest. 1640
Anm.: Sohn des Fürsten Krzysztof Mikołaj Radziwiłł (1547-1603); Anhänger und Verteidiger des Calvinismus in Litauen; 1615-1635 litauischer Feldhetman; 1632 Marschall des Sejms; zuächst Kastellan und ab 1633 Woiwode von Vilnius; seit 1635 Großhetman von Litauen.

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Georg I. Rákóczi
I. Rákóczi György
Fürst Georg I. von Siebenbürgen

geb. 1593
gest. 1648
Anm.: Sohn des Sigismund Rákóczi (1544-1608); seit 1630 Fürst von Siebenbürgen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Benedikt von Rantzau

geb. 1625
gest. 1654
Anm.: Sohn des Kai von Rantzau (gest. 1645) auf Ahrensburg und Emkendorf; Erbherr auf Ahrensburg; französischer Rittmeister (um 1648) und Hauptmann (1652).
Graf Christian von Rantzau

geb. 1614
gest. 1663
Anm.: Sohn des königlich-dänischen Statthalters Gerhard von Rantzau (1558-1627) in den Herzogtümern Schleswig und Holstein; 1633/34 dänischer Hofjunker; 1634-1636 Kammerjunker; 1639 Amtmann und ab 1640 Landrat in Rendsburg; 1643-1645 dänischer Generalkriegskommissar; seit 1648 Geheimer Rat; 1648-1661 königlicher Statthalter in Schleswig und Holstein; 1648 zudem Inspektor und ab 1649 Amtmann von Steinburg; seit 1649 auch Landvogt von Süderdithmarschen; ab 1661 königlicher Oberstatthalter in Schleswig und Holstein sowie Präsident des Staatskollegiums (Premierminister); 1650 Erhebung in den Grafenstand; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gezierte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Gräfin Dorothea Hedwig von Rantzau
Äbtissin Dorothea Hedwig von Gandersheim
Geburtsname: Herzogin Dorothea Hedwig von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb. 1636
gest. 1692
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg (1581-1658); seit 1651 Stiftsdame und 1665-1678 Äbtissin des reichsunmittelbaren Stifts Gandersheim; 1678 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1678 Ehe mit Graf Christoph von Rantzau (1623-1696).

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Abraham von Rindtorf

geb. ca. 1610
gest. nach 1672
Anm.: Sohn des Abraham von Rindtorf (gest. 1615); ab 1630 Kammerpage, spätestens seit 1636 Kammerjunker (noch 1654), zugleich auch fürstlicher Jägermeister (um 1640, noch 1651) und Stallmeister (nach 1641, noch 1654) des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1640 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kurze").
N. N. von Rindtorf (2)

Anm.: Angehörige des märkischen Adelsgeschlechts; um 1648 Kammerjungfer am Hof des Herzogs Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg (1581-1658).
Edmund Rolph

geb. ca. 1619
gest. 1668
Anm.: Sohn des John Rolph; Captain (1645-1647) und Major (1647-1654) der englischen Parlamentsarmee; 1648 Anklage wegen Hochverrats nach einem Fluchtversuch des auf der Isle of Wight inhaftierten Königs Karl I. von England (1600-1649).
Jacques Roussel

geb. 1596
gest. 1636
Anm.: Hugenotte aus Châlons; Dr. jur.; als Vertrauter des Duc Henri de Rohan (1579-1638) Vermittlungsversuche in den 1620er und frühen 1630er Jahren zur Vereinigung aller nichtkatholischen Kirchen sowie zu einem antihabsburgischen Bündnis in Europa; seit 1630 schwedischer Hofrat, der bis 1632 für eine russisch-schwedische Allianz gegen Polen und den Kaiser verhandelte; im März/April 1632 auch schwedischer Abgesandter an den Sejm (wegen bevorstehender Wahl eines neuen Königs von Polen); 1633 niederländischer Abgesandter nach Moskau; zuletzt Bemühungen um eine Handelsroute durch Russland nach Persien; vgl. Paul Dukes: The Thirty Year's War, the Smolensk War and the Modernization of International Relations in Europe, in: Jarmo Kotilaine / Marshall Poe (Hg.), Modernizing Muscovy. Reform and Social Change in Seventeenth-Century Russia, London 2004, S. 211f.

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Herzogin Magdalena Sibylla von Sachsen-Altenburg-Coburg
Prinzessin Magdalena Sibylla von Dänemark und Norwegen
Geburtsname: Herzogin Magdalena Sibylla von Sachsen

geb. 1617
gest. 1668
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); 1634-1647 erste Ehe mit Kronprinz Christian von Dänemark und Norwegen (1603-1647); ab 1652 zweite Ehe mit Herzog Friedrich Wilhelm von Sachsen-Altenburg-Coburg (1603-1669); seit 1630 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Gütige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Herzog Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg

geb. 1598
gest. 1642
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); 1618-1620 in Kriegsdiensten der böhmischen Konföderierten; kaiserlicher Obristleutnant (1621), Obrist (1625-1632) und Generalfeldwachtmeister (1631); 1633-1635 kursächsischer Feldmarschall; 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; ab 1641 kaiserlicher Feldmarschall; seit 1629 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Weiße").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Herzog Franz Karl von Sachsen-Lauenburg

geb. 1594
gest. 1660
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); 1621-1623 und 1625/26 Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626); 1626/27 dänischer Obrist; 1630-1633 schwedischer Obrist; 1633-1635 kurbrandenburgischer Obrist; 1635-1637 kursächsischer Obrist und Generalmajor; 1637 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; ab 1638 kaiserlicher Generalfeldwachtmeister; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schönste").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Herzog Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg

geb. 1586
gest. 1665
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); bereits als Jugendlicher Konversion zum katholischen Glauben; kaiserlicher Obrist (1618-1635) und Feldmarschall (1629); 1634/35 Inhaftierung wegen seiner Vertrauensstellung bei Wallenstein (1583-1634); ab 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; seit 1656 regierender Herzog von Sachsen-Lauenburg; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glückhafte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Herzogin Katharina von Sachsen-Lauenburg
Katharina Bethlen von Iktár
Bethlen Katalin
Fürstin Katharina von Siebenbürgen
Geburtsname: Markgräfin Katharina von Brandenburg

geb. 1602
gest. 1649
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1626-1629 erste Ehe mit Gabriel Bethlen, Fürst von Siebenbürgen (1580-1629); 1629/30 Regentin des Fürstentums Siebenbürgen; um 1632/33 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1639 zweite Ehe mit Herzog Franz Karl von Sachsen-Lauenburg (1594-1660).

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Herzogin Christiana von Sachsen-Merseburg
Geburtsname: Herzogin Christiana von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb. 1634
gest. 1701
Anm.: Tochter des Herzogs Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1584-1663); 1650-1691 Ehe mit Herzog Christian I. von Sachsen-Merseburg (1615-1691).

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Herzogin Christina Elisabetha von Sachsen-Weimar
Geburtsname: Herzogin Christina Elisabetha von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1638
gest. 1679
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1607-1653); seit 1656 Ehe mit Herzog Johann Ernst II. von Sachsen-Weimar (1627-1683).
Herzogin Sophia Hedwig von Sachsen(-Zeitz)
Geburtsname: Herzogin Sophia Hedwig von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb. 1630
gest. 1652
Anm.: Tochter des Herzogs Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1584-1663); seit 1650 Ehe mit Herzog Moritz von Sachsen(-Zeitz) (1619-1681).

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Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen

geb. 1585
gest. 1656
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1611 Kurfürst von Sachsen.

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Duca Carlo Emanuele II di Savoia

geb. 1634
gest. 1675
Anm.: Sohn des Duca Vittorio Amedeo I di Savoia (1587-1637); seit 1638 Duca di Savoia, bis 1648 unter der Regentschaft seiner Mutter Cristina (1606-1663), die bis zu ihrem Tod faktisch weiterregierte.

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Duchessa Cristina di Savoia
Geburtsname: Dauphine Christina von Frankreich und Navarra

geb. 1606
gest. 1663
Anm.: Tochter des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); 1619-1637 Ehe mit Duca Vittorio Amedeo I di Savoia (1587-1637); 1637-1648 Regentin des Herzogtums Savoyen.

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N. N. Schenck (2)

Anm.: Um 1648 Ehefrau des Harburger ersten Pfarrers und Superintendenten Arnold Schenck.
Arnold Schenck

Anm.: Geboren in Parchim; Studium der Theologie in Rostock; bis 1625 zweiter Pfarrer (Archidakon) sowie 1625-1652 erster Pfarrer und Superintendent in Harburg; vgl. Philipp Meyer (Hg.): Die Pastoren der Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippes seit der Reformation, Bd. 1. Abbensen bis Junker-Wehningen, Göttingen 1941, S. 392.

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Konstantin Schießbogen

Anm.: Kursächsischer Obristleutnant (vor 1633) und Obrist (vor 1645).
Herzog Christian von Schlesien-Brieg-Liegnitz-Ohlau-Wohlau
Herzog Christian von Schlesien-Ohlau-Wohlau
Herzog Christian von Schlesien-Brieg

geb. 1618
gest. 1672
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Christian von Schlesien-Brieg (1591-1639); 1639-1653 gemeinsam mit seinen Brüdern Georg III. (1611-1664) und Ludwig (1616-1663) regierender Herzog von Schlesien-Brieg; ab 1653 Herzog von Schlesien-Ohlau und Schlesien-Wohlau; seit 1664 auch Herzog von Schlesien-Brieg und Schlesien-Liegnitz; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beliebige")

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Herzogin Louise von Schlesien-Brieg-Liegnitz-Ohlau-Wohlau
Herzogin Louise von Schlesien-Ohlau-Wohlau
Herzogin Louise von Schlesien-Brieg
Geburtsname: Fürstin Louise von Anhalt-Dessau

geb. 1631
gest. 1680
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); 1648-1672 Ehe mit Herzog Christian von Schlesien-Brieg-Liegnitz-Wohlau (1618-1672).

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Herzog Adolf (1) von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb. 1600
gest. 1631
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); seit 1621 kaiserlicher Obrist.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Herzog Adolf (2) von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb. 1647
gest. 1648
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659).

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Herzogin Anna Dorothea von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb. 1640
gest. 1730
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659); 1681-1683 Koadjutorin des reichsunmittelbaren Stifts Quedlinburg.

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Herzog August Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf
Administrator August Friedrich von Lübeck

geb. 1646
gest. 1705
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659); 1656-1666 Koadjutor und ab 1666 Administrator von Lübeck; schwedischer Generalmajor (1672) und General (1673); seit 1676 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Auserwehlte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Herzogin Augusta von Schleswig-Holstein-Gottorf
Geburtsname: Prinzessin Augusta von Dänemark und Norwegen

geb. 1580
gest. 1639
Anm.: Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); 1595-1616 Ehe mit Herzog Johann Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575−1616); danach Witwensitz auf Schloss Husum.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf
Administrator Christian Albrecht von Lübeck

geb. 1641
gest. 1694
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659); 1655-1666 Administrator von Lübeck; seit 1659 regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb. 1635
gest. 1654
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb. 1597
gest. 1659
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); ab 1616 regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hochgeachte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Gottorf
Administrator Johann von Lübeck

geb. 1606
gest. 1655
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); 1631-1634 Koadjutor und ab 1634 Administrator des Hochstifts Lübeck; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nützliche").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Herzog Johann Adolf (1) von Schleswig-Holstein-Gottorf
Administrator Johann Adolf von Bremen
Administrator Johann Adolf von Lübeck

geb. 1575
gest. 1616
Anm.: Sohn des Herzogs Adolf I. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1526-1586); Administrator des Erzstifts Bremen (1585-1596) und des Hochstifts Lübeck (1586-1607); seit 1590 regierender Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Herzog Johann Georg von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb. 1638
gest. 1655
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659).
Herzogin Julia Felizitas von Schleswig-Holstein-Gottorf
Geburtsname: Herzogin Julia Felizitas von Württemberg-Weiltingen

geb. 1619
gest. 1661
Anm.: Tochter des Herzogs Julius Friedrich von Württemberg-Weiltingen (1588-1635); 1640-1653 Ehe mit Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Gottorf, Administrator von Lübeck (1606-1655), auf dessen Initiative Scheidung; nach 1636 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Dankbare").
Herzogin Maria Elisabeth von Schleswig-Holstein-Gottorf
Geburtsname: Herzogin Maria Elisabeth von Sachsen

geb. 1610
gest. 1684
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); 1630-1659 Ehe mit Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659); nach 1635 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Verständige").

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Herzogin Augusta von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg
Geburtsname: Herzogin Augusta von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb. 1633
gest. 1701
Anm.: Tochter des Herzogs Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1584-1663); 1651-1689 Ehe mit Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (1609-1689).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg

geb. 1609
gest. 1689
Anm.: Sohn des Herzogs Alexander von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1573-1627); Inhaber einiger Güter und Bauernhöfe auf den Inseln Ærø und Alsen; um 1647 schwedischer Obrist; seit 1663 Residenz auf Schloss Augustenburg.

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Herzog Christian Adolf von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Franzhagen
Herzog Christian Adolf von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1641
gest. 1702
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1584-1663); Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1653-1667 durch Konkurs) und Schleswig-Holstein-Sonderburg-Franzhagen (ab 1676/89); seit 1656 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vielgerühmte").
Herzog Adolf von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb. 1631
gest. 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1584-1663).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzogin Agnes Hedwig von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg
Geburtsname: Herzogin Agnes Hedwig von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön

geb. 1640
gest. 1698
Anm.: Tochter des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); seit 1672 Ehe mit Herzog Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1627-1698).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb. 1627
gest. 1698
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1584-1663); seit 1663 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Franz Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb. 1626
gest. 1651
Anm.: Sohn des Herzogs Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1584-1663).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzogin Hedwig von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb. 1640
gest. 1671
Anm.: Tochter des Herzogs Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1584-1663).
Herzog Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb. 1584
gest. 1663
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzogin Sophia Hedwig von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg
Geburtsname: Herzogin Sophia Hedwig von Sachsen-Lauenburg

geb. 1601
gest. 1660
Anm.: Tochter des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); seit 1624 Ehe mit Herzog Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1584-1663).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Christian August von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb. 1639
gest. 1687
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg (1581-1658); 1673-1679 Kapitän der englischen Kriegsmarine; davor und danach ausgedehnte Reisen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzogin Eleonora von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg
Geburtsname: Fürstin Eleonora von Anhalt-Zerbst

geb. 1608
gest. 1681
Anm.: Tochter des Fürsten Rudolf von Anhalt-Zerbst (1576-1621) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1632-1658 Ehe mit Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg (1581-1658).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb. 1581
gest. 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1624 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Johann Adolf von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb. 1576
gest. 1624
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1601/02 schwedischer Oberist und Statthalter von Livland; 1603/04 kaiserlicher General im Langen Türkenkrieg; seit 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Johann Bogislaw von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb. 1629
gest. 1679
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg (1581-1658); seit 1658 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzogin Juliana von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg
Geburtsname: Herzogin Juliana von Sachsen-Lauenburg

geb. 1589
gest. 1630
Anm.: Tochter des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); seit 1627 Ehe mit Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg (1581-1658).
Herzog Rudolf Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb. 1645
gest. 1688
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg (1581-1658).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön-Rethwisch

geb. 1637
gest. 1700
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); seit 1671 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön-Rethwisch.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Bernhard von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön

geb. 1639
gest. 1676
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); zunächst spanischer, ab 1672 braunschweigisch-lüneburgischer Obrist; seit 1675 dänischer Generalmajor.
Herzogin Dorothea Augusta von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön
Geburtsname: Herzogin Dorothea Augusta von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb. 1602
gest. 1682
Anm.: Tochter des Herzogs Johann Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf (1575-1616); 1633-1671 Ehe mit Herzog Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671); nach 1630 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Gerechte").
Herzogin Ernestina von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön

geb. 1636
gest. 1696
Anm.: Tochter des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671).
Herzog Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön

geb. 1595
gest. 1671
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1622 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön; seit 1625 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sichere").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Herzog Karl Heinrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön

geb. 1642
gest. 1655
Anm.: Sohn des Herzogs Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön (1595-1671).
Herzogin Anna von Schleswig-Holstein-Sonderburg
Geburtsname: Gräfin Anna von Oldenburg-Delmenhorst

geb. 1605
gest. 1688
Anm.: Tochter des Grafen Anton II. von Oldenburg-Delmenhorst (1550-1619); 1634-1653 Ehe mit Herzog Johann Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1607-1653).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzogin Eleonora von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1590
gest. 1669
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; seit 1624 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Langmütige").
Herzog Georg Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1611
gest. 1676
Anm.: Sohn des Herzogs Alexander von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1573-1627).
Schleswig-Holstein-Sonderburg, Haus
Herzöge von Schleswig-Holstein-Sonderburg

Anm.: Im Jahr 1564 durch Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622) begründete Nebenlinie des königlich-dänischen Hauses Oldenburg, die als "abgeteilte Herren" (Titularherzöge) in ihren Ländereien keine Regierungsfunktion ausübten.
Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1545
gest. 1622
Anm.: Sohn des Königs Christian III. von Dänemark und Norwegen (1503-1559); seit 1564 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Herzog Johann Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1607
gest. 1653
Anm.: Sohn des Herzogs Alexander von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1573-1627); seit 1627 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg.

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Herzog Johann Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1639
gest. 1649
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1607-1653).
Gräfin Dorothea Elisabeth von Schleswig-Holstein

geb. 1629
gest. 1687
Anm.: Tochter des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); seit 1646 Nonne in einem Augustinerinnenkloster in Köln.
Schleswig-Holstein, Haus
Herzöge von Schleswig-Holstein

Anm.: Seit 1460 herrschende königlich-dänische Seitenlinie des Hauses Oldenburg.
Gräfin Kirsten von Schleswig-Holstein
Geburtsname: Kirsten Munk

geb. 1598
gest. 1658
Anm.: Tochter des dänischen Adligen Ludvig Munk (1537–1602); 1615-1630 morganatische Ehe mit König Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1627 Erhebung zur Gräfin von Schleswig-Holstein.

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Graf Waldemar Christian von Schleswig-Holstein

geb. 1622
gest. 1656
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); kaiserlicher Obrist (1647-1650) und Feldmarschallleutnant (1649); ab 1649 kaiserlicher Kämmerer und Reichshofrat; seit 1655 schwedischer Obrist.

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Charles de Schomberg
Duc Charles d' Halluin
Comte Charles de Nanteuil-le-Haudouin

geb. 1601
gest. 1656
Anm.: Sohn des Henri de Schomberg, Comte de Nanteuil-le-Haudouin (1575-1632); ab 1620 durch Heirat Duc d'Halluin; seit 1632 Comte de Nanteuil-le-Haudouin; 1633-1645 Gouverneur des Languedoc; ab 1637 Maréchal de France; seit 1645 Gouverneur der Festung Metz und der Trois-Évêchés; ab 1647 zudem Colonel général des Cent-Suisses et Grisons; 1648/49 auch französischer Vizekönig von Katalonien.

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Hendrick Schrassert

geb. 1600
gest. 1651
Anm.: Sohn des Harderwijker Rats und Scheppen Otto Schrassert; seit 1640 niederländischer Resident in Hamburg und Lübeck.
N. N. Schröter

Anm.: Um 1648 Sekretär des Hamburger Rates.
Albrecht Schulte
Albrecht Schultze
Albrecht Schultheß

geb. 1576
gest. 1652
Anm.: Sohn des Hamburger Senators Johann (1) Schulte (1537-1597); Hamburger Kaufmann und Ratsschenk; ab 1621 Sechziger, seit 1623 Kämmereibürger, ab 1628 Kriegskommissar, seit 1629 Jurat, ab 1631 Bürger am Niedergericht, seit 1648 Oberalter und Präses sowie ab 1652 Leichnamsgeschworener der Freien und Hansestadt Hamburg; zudem bereits vor 1622 Beauftragter der Herzöge von Schleswig-Holstein für Finanz- und Handelsangelegenheiten in Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Die hamburgischen Oberalten, ihre bürgerliche Wirksamkeit und ihre Familien, Hamburg 1857, S. 95.
Königin Christina von Schweden
Herzogin Christina von Bremen und Verden

geb. 1626
gest. 1689
Anm.: Tochter des Königs Gustav II. Adolf von Schweden (1594-1632); 1632-1654 Königin von Schweden, bis 1644 unter der durch Reichskanzler Axel Gustafsson Oxenstierna (1583-1654) geleiteten Vomundschaftsregierung; 1648-1654 regierende Herzogin von Bremen-Verden; 1654 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1655 Leben unter dem Namen Maria Alexandra bzw. Christina Alexandra in Rom.

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König Gustav II. Adolf von Schweden

geb. 1594
gest. 1632
Anm.: Sohn des Königs Karl IX. von Schweden (1550-1611); ab 1611 König von Schweden; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

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Königin Hedwig Eleonora von Schweden
Geburtsname: Herzogin Hedwig Eleonora von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb. 1636
gest. 1715
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659); 1654-1660 Ehe mit König Karl X. Gustav von Schweden (1622-1660).

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König Karl X. Gustav von Schweden
Herzog Karl Gustav von Bremen und Verden
Pfalzgraf Karl Gustav von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg

geb. 1622
gest. 1660
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg (1589-1652); schwedischer Rittmeister (1642), Obrist (1643) und ab 1648 oberster Befehlshaber der Armee im Heiligen Römischen Reich; 1649 Ernennung zum Thronfolger durch den schwedischen Reichstag auf Betreiben seiner Cousine Königin Christina von Schweden (1626-1689); seit 1654 König von Schweden sowie regierender Herzog von Bremen und Verden; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erhabene").

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Königin Maria Eleonora von Schweden
Geburtsname: Markgräfin Maria Eleonora von Brandenburg

geb. 1599
gest. 1655
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1620-1632 Ehe mit König Gustav II. Adolf von Schweden (1594-1632); 1640-1648 Leben außerhalb von Schweden.

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Simon Heinrich von Schweichhausen
Simon Heinrich von Schwechhausen

geb. ca. 1614
Anm.: Sohn des Bremer Patriziers N. N. Schweichhausen (1); zeitweise Kriegsdienst in England als Fähnrich, Leutnant, Capitän-Leutnant und Rittmeister; 1646-1649 Hofmeister der Prinzen Erdmann Gideon (1632-1649) und Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718) sowie zugleich anhaltisch-bernburgischer Rat; ab 1649 sächsisch-weimarischer Hof- und Kammerjunker (spätestens 1651) sowie Obristleutnant (1651-1655); 1654/55 zudem Hofmeister der Herzöge Bernhard (1638-1678) und Friedrich von Sachsen-Weimar (1640-1656); 1653 Nobilitierung; seit 1651 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Eigentliche").
Peter von Sebottendorf

gest. 1632
Anm.: Sohn des Karl von Sebottendorf(?) auf Kunern/Schlesien; ab 1603 anhaltisch-dessauischer Prinzenhofmeister und Rat; 1608-1610 Reisebegleiter der jungen Fürsten Johann Kasimir (1596-1660) und Friedrich Moritz von Anhalt-Dessau (1600-1610) sowie Christian d. J. von Anhalt-Bernburg nach Genf und Lyon; seit 1614 Hofmeister der Herzogin Sophia Elisabeth von Schlesien-Liegnitz-Wohlau (1589-1622); danach Hofmeister und Rat des Herzogs Johann Christian von Schlesien-Brieg (1591-1639), dessen Söhne er um 1631 auf die Akademie in Saumur begleitete; ab 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgemute").

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Christiane Sehested
Geburtsname: Gräfin Christiane von Schleswig-Holstein

geb. 1626
gest. 1670
Anm.: Tochter des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1642-1666 Ehe mit Hannibal Sehested (1609-1666).
N. N. von Seidlitz (4)

Anm.: Angehöriger des schlesischen Adelsgeschlechts; um 1648 im Dienst des Herzogs Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1584-1663).
Tobias (2) Steffeck von Kolodey
Tobiáš (2) Štefek z Koloděj

geb. 1615
gest. 1679
Anm.: Sohn des Prager Bürgers Tobias Steffeck von Kolodey (gest. 1621), der wegen seiner Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand enthauptet wurde; 1621 Emigration aus Böhmen; ca. 1637-1641 Kammerdiener sowie ab ca. 1641 Geheimer Kammerdiener und Kammerverwalter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; spätestens seit 1646 Kammermeister (noch 1654), Sekretariatsverwalter und Aufwärter; um 1653/56 zeitweise Hofjunker in Bernburg; um 1663 Stallmeister und Kammerjunker in Ballenstedt; zuletzt Kammerjunker in Bernburg.
Sultan (Osmanisches Reich) Ibrahim

geb. 1615
gest. 1648
Anm.: Sohn von Sultan Ahmed I. (1590-1617); seit 1640 Sultan des Osmanischen Reiches.

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Hedwig Ulfeldt
Geburtsname: Gräfin Hedwig von Schleswig-Holstein

geb. 1626
gest. 1678
Anm.: Tochter des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); seit 1642 Ehe mit Ebbe Ulfeldt (1616-1682).
Gräfin Leonora Christina Ulfeldt af Sölvesborg
Geburtsname: Gräfin Leonora Christina von Schleswig-Holstein

geb. 1621
gest. 1698
Anm.: Tochter des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1636-1664 Ehe mit Graf Corfitz Ulfeldt af Sölvesborg (1606-1664).

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Íñigo d. J. Vélez de Guevara y Tassis
Marqués Íñigo d. J. de Guevara
Conde Íñigo d. J. de Oñate
Conde Íñigo d. J. de Villamediana

geb. 1597
gest. 1658
Anm.: Sohn des Íñigo d. Ä. Vélez de Guevara y Tassis, Conde de Oñate (1572-1644); königlicher Kämmerer; spanischer Botschafter in London (1636-1638) und Rom (1646-1648); ab 1644 Conde de Oñate und Conde de Villamediana; 1648-1653 Vizekönig von Neapel; seit 1653 Consejero de estado; ab 1653 erster Marqués de Guevara.

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George Villiers
Duke George (2) of Buckingham

geb. 1628
gest. 1687
Anm.: Sohn des George Villiers, 1st Duke of Buckingham (1592–1628); ab 1628 2nd Duke of Buckingham; Teilnahme am englischen Bürgerkrieg auf royalistischer Seite; 1648-1650 Exil mit der königlichen Familie in den Niederlanden; seit 1650 Mitglied des Privy Council; 1650/51 Teilnahme am Feldzug des Königs Karl II. von England, Schottland und Irland (1630-1685) in Schottland; 1651-1657 erneutes Exil in den Niederlanden; 1658/59 Inhaftierung im Tower von London; ab 1660 königlicher Gentleman of the Bedchamber; 1661-1674 Lord Lieutenant of the West Riding of Yorkshire; 1668-1674 Master of the Horse; 1670-1672 englischer Sonderbotschafter in Paris; 1671-1679 Custos Rotulorum of the West Riding of Yorkshire; seit 1649 Ritter des Hosenbandordens.

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Bernhard von Waldow

geb. 1592
gest. 1658
Anm.: Sohn des Sebastian von Waldow (1564-1616); um 1617 kurbrandenburgischer Kammerjunker; seit 1618 Amtshauptmann von Marienwalde und Reetz; vor 1634 bis 1640 kurbrandenburgischer Hofmarschall; zuletzt dänischer Rat und Generalkriegskommissar.

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Katharina von Waldow
Geburtsname: Katharina von der Marwitz

geb. 1594
gest. 1677
Anm.: Tochter des Peter von der Marwitz auf Berfelde und Wrech; 1617-1658 Ehe mit Bernhard von Waldow (1592-1658); vgl. David Gladov: Sterbender Christen vornehmste Sorge [...], Küstrin 1677, S. 48-56.

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Graf Maximilian von Waldstein
Graf Maxmilián z Valdštejna

geb. 1598
gest. 1655
Anm.: Sohn des Adam d. J. von Waldstein (1569-1638); zunächst in spanischen Kriegsdiensten; kaiserlicher Obrist (ab 1620), Generalwachtmeister und Oberbefehlshaber von Prag; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer, 1627-1651 Oberststallmeister und ab 1651 Oberstkämmerer von Erzherzog bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); seit 1647 Geheimer Rat; 1628 Erhebung in den Grafenstand; seit 1655 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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N. N. von Warnstedt (2)

Anm.: Vermutlich Angehöriger des norddeutschen Adelsgeschlechts; um 1632 Hof- oder Kammerjunker des Herzogs Franz Karl von Sachsen-Laubenburg (1594-1660).
Bonaventura Weiser

geb. 1603
gest. 1651
Anm.: Geboren in Erfurt; ab 1635 Studium in Rostock; seit 1638 Hofprediger und Pfarrer in Glücksburg; vgl. Otto Fr[ederik] Arends: Gejstligheden i Slesvig og Holsten fra Reformationen til 1864, Bd. II: L-Ø, København 1932, S. 357.
Ulrich Winckel

geb. 1575
gest. 1649
Anm.: Sohn des Hamburger Kaufmanns Ulrich Winckel (gest. 1594); Studium in Marburg (1596), Köln (1599), Altdorf (1602), Straßburg (1605) und Basel (1605 Lic. jur.); ab 1606 Rat des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); holsteinischer Landsyndikus; seit 1618 Ratsherr und ab 1624 Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg; vgl. Friedrich Georg Buek: Genealogische und biographische Notizen über die seit der Reformation verstorbenen hamburgischen Bürgermeister, Hamburg 1840, S. 79-83.

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Graf Arvid Wittenberg
Arvid Wirtenberg von Debern

geb. 1606
gest. 1657
Anm.: Sohn des Hans Wirtenberg von Debern (gest. 1630); ab 1622 in schwedischen Kriegsdiensten als Kapitän (1629), Obrist (1634), Generalmajor (1640), General der Kavallerie (1645), Reichszeugmeister und General der Artillerie (1650) sowie Feldmarschall (1655); ca. 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; seit 1651 Reichsrat; ab 1655 Generalgouverneur von Pommern; seit 1656 polnischer Kriegsgefangener; Erhebung in den Freiherren- (1651) und Grafenstand (1652).

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N. N. von Worgowitz

Anm.: Schlesischer Adliger; um 1648 Stallmeister des Herzogs Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1584-1663).
Graf Carl Gustav Wrangel af Salmis
Graf Carl Gustav von Sölvesborg

geb. 1613
gest. 1676
Anm.: Sohn des Hermann Wrangel (1587-1643); ab 1627 in schwedischen Kriegsdiensten als Kornett (1629), Rittmeister (1632), Obristleutnant (1635), Obrist (1636), Generalmajor (1638), Generalzeugmeister (1645) und Feldmarschall (1646); seit 1646 Reichsrat; 1646-1648 Oberbefehlshaber der schwedischen Truppen in Deutschland; 1648-1650 und ab 1654 Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern; 1657-1664 Reichsadmiral; seit 1664 Reichsmarschall; 1651 Erhebung in den Grafenstand (1651-1665 Graf von Salmis, ab 1665 Graf von Sölvesborg); seit 1649 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Obsiegende").

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Herzogin Anna Sabina von Württemberg-Weiltingen
Geburtsname: Herzogin Anna Sabina von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1593
gest. 1659
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1618-1635 Ehe mit Herzog Julius Friedrich von Württemberg-Weiltingen (1588-1635); seit 1626 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Leutselige").

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Herzog Julius Friedrich von Württemberg-Weiltingen

geb. 1588
gest. 1635
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich I. von Württemberg (1557-1608) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1617 regierender Herzog von Württemberg-Weiltingen; 1631-1633 württembergischer Regent für seinen Neffen Eberhard III. (1614-1674); seit 1634 Exil nach Straßburg.

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Zar (Moskauer Reich) Alexei

geb. 1629
gest. 1676
Anm.: Sohn des Zaren Michail (1596-1645); seit 1645 Zar des Moskauer Reiches.

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Friedrich Zobel

gest. 1647
Anm.: Holsteinischer Alchemist und Mediziner; zuletzt Leibarzt des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659).

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Ägäisches Meer
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Ärmelkanal
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Ahrensburg, Schloss
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Alpen
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Als, Fjord
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Als, Sund
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Alsen (Als), Insel
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Altona
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Amsterdam
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Anhalt, Fürstentum
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Anklam
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Antwerpen
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Askanien (Aschersleben), Grafschaft
Assens
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Babylonien
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Ballegård, Gut
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Barcelona
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Bayern, Herzogtum bzw. Kurfürstentum
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Berlin
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Bernburg
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Anm.: Zusammengesetzt aus der jeweils eigenständigen Tal- ("Stadt im Tale", gebildet aus den ehemaligen Teilen Alt- und Neustadt) und Bergstadt ("Stadt vorm Berge"), die erst 1825 vereinigt wurden.
Bernburg, Talstadt
Anm.: Stadt links der Saale, die aus den ehemals eigenständigen Teilen Altstadt und Neustadt bestand (1825 Zusammenschluss mit der Bernburger Bergstadt).
Bielenberg
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Blankenese
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Bodensee
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Böhmen, Königreich
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Bremen
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Bremen, Erzstift bzw. Herzogtum (seit 1648)
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Broager
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Brühl
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Brüssel (Brussels, Bruxelles)
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Cádiz
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Candia (Irákleion)
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Canea (Chania)
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Celle
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Clissa (Klis)
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Cremona
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Dänemark, Königreich
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Dalmatien
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Danzig (Gdańsk)
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Dardanellen
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Den Haag ('s-Gravenhage)
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Dessau (Dessau-Roßlau)
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Drage
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Eckernförde
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Elbe (Labe), Fluss
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Elbogen (Loket)
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England, Königreich
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Erfurt
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Eutin
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Falkenberg
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Flandern, Grafschaft
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Flensburg
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Flensburger Förde
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Flix
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Fränkischer Reichskreis
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Frankreich, Königreich
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Glücksburg
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Glückstadt
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Goedereede (Goeree)
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Gottorf, Schloss (Schleswig)
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Gravenstein (Gråsten)
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Großer Plöner See
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Halberstadt
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Halberstadt, Hochstift bzw. Fürstentum (seit 1648)
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Hamburg
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Harburg
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Heiliges Römisches Reich (deutscher Nation)
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Hessen-Kassel, Landgrafschaft
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Holstein-Pinneberg, Grafschaft
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Anm.: Bis 1640 in Besitz der Grafen von Schaumburg.
Holstein, Herzogtum
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Hradschin (Hradčany)
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Anm.: Bis 1784 eine der vier selbständigen Prager Städte.
Inn, Fluss
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Innsbruck
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Italien
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Jever, Herrschaft
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Katalonien, Fürstentum
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Anm.: Territorium der spanischen Krone.
Kemnath
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Kiel
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Kniphausen, Herrschaft
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Konstantinopel (İstanbul)
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Kopenhagen (København)
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Kreta (Candia), Insel
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Krim, Khanat
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Lappland
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Leiden
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Leipzig
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Lemberg (Lwiw)
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Lika, Landschaft
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Lika, Fluss
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Lika (oder Krka), Sandschak
Anm.: Verwaltungseinheit des Osmanischen Reiches.
Linz
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Livorno
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London
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Lublin
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Lübeck
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Lübeck, Hochstift
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Lühe
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Lüneburg, Fürstentum
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Anm.: Teilfürstentum des Herzogtums Braunschweig und Lüneburg.
Magdeburg
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Mailand, Herzogtum
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Anm.: Territorium der spanischen Krone.
Mecklenburg, Herzogtum
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Modena, Herzogtum
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Moldau (Vltava), Fluss
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Montferrat, Herzogtum
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Moskauer Reich (Großrussland)
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Mühldorf am Inn
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Münster
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Neapel (Napoli)
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Neapel, Königreich
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Anm.: Territorium der spanischen Krone.
Neapel, Republik
Anm.: 1647/48 bestehende Republik auf dem Territorium des Königreichs Neapel.
Neukirchen am Inn
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Niederlande (beide Teile)
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Niederlande, Vereinigte (Republik der Sieben Vereinigten Provinzen)
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Norburg (Nordborg)
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Norburger See (Nordborg Sø)
Nordsee
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Norwegen, Königreich
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Obere Pfalz (Oberpfalz), Fürstentum
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Öresund (Øresund)
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Österreich ob der Enns (Oberösterreich), Erzherzogtum
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Oldesloe (Bad Oldesloe)
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Osmanisches Reich
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Osnabrück
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Osterholm (Østerholm)
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Ostsee
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Paris
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Passau
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Anm.: Gebildet aus den damals drei eigenständigen Teilen Alt-, Ilz- und Innstadt.
Persien (Iran)
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Piombino, Fürstentum
Anm.: Seit 1594 bestehendes Fürstentum in der heutigen Toskana.
Plön
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Polen, Königreich
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Pommern, Herzogtum
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Prag (Praha)
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Prager Altstadt (Pražské Staré Město)
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Anm.: Älteste der vier bis 1784 selbständigen Prager Städte.
Prager Kleinseite (Malá Strana)
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Anm.: Eine der vier bis 1784 selbständigen Prager Städte.
Prager Neustadt (Pražské Nové Město)
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Anm.: Jüngste der vier bis 1784 selbständigen Prager Städte.
Preetz
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Preußen
Anm.: Historische Landschaft im nordöstlichen Mitteleuropa, die seit 1525 in das Herzogtum Preußen und einen königlich-polnischen Teil geteilt war.
Reinfeld
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Reinfeld, Amt
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Anm.: Verwaltungseinheit des Herzogtums Holstein.
Rendsburg
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Rethwisch
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Rhein, Fluss
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Rom (Roma)
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Rügenwalde (Darłowo)
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Ruthenien, Woiwodschaft
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Anm.: Verwaltungseinheit des Königreiches Polen.
Salzburg
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Salzburg, Erzstift
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Saporoger Sitsch, Hetmanat
Anm.: "Kosakenstaat" im mittleren Teil der heutigen Ukraine.
Sardinien (Sardegna), Insel
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Schlesien, Herzogtum
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Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg, (Titular-)Herzogtum
Schleswig, Herzogtum
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Schottland, Königreich
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Anm.: 1653-1659 Teil des Commonwealth von England, Schottland und Irland.
Schwäbischer Reichskreis
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Schweden, Königreich
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Schwerin
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Sonderburg (Sønderborg)
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Spanien, Königreich
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Stade
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Stintenburg
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Stockholm
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Tortosa
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Trave, Fluss
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Venedig, Republik (Repùblica de Venessia)
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Waldeck
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Wasserburg am Inn
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Wedel
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Weser, Fluss
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Woldenhorn (Ahrensburg)
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Anm.: 1867 Umbenennung in Ahrensburg.
Zerbst
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Bernburg, Ministerium
Anm.: Kollegium aller Geistlichen in der Stadt Bernburg.
Dänemark, Reichsrat (Rigsrådet)
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England, Parlament (House of Commons und House of Lords)
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Hamburg, Rat der Freien und Hansestadt
Holstein, Landstände
Jesuiten (Societas Jesu)
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Niederlande, Generalstaaten
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Parlement de Paris
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Preußen (Herzogtum), Landstände
Schleswig, Landstände
Der Augsburger Reichsabschied vom 25. September 1555 [Augsburger Religionsfrieden und Exekutionsordnung], in: Kaiser und Reich. Klassische Texte und Dokumente zur Verfassungsgeschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation vom Beginn des 12. Jahrhunderts bis zum Jahre 1806, hg. von Arno Buschmann, München: 1984, S. 215-282. [Nachweis im GVK]
Anicius Manlius Severinus Boethius: Consolatio philosophiae = Trost der Philosophie, hg. von Ernst Gegenschatz / Olof Gigon, Düsseldorf: 2002. [Nachweis im GVK]
Marcus Tullius Cicero: De legibus = Über die Gesetze. Paradoxa Stoicorum = Stoische Paradoxien. Lateinisch und deutsch, hg. von Rainer Nickel, Darmstadt: 1994. [Nachweis im GVK]
Der Frieden von Münster vom 30. Januar 1648, in: Der Frieden von Münster 1648. Der Vertragstext nach einem zeitgenössischen Druck und die Beschreibung der Ratifikationsfeiern, hg. von Gerd Dethlefs, Münster: 1998, S. 70-143. [Nachweis im GVK]
(Giovanni) Battista Guarini: Il Pastor Fido. Tragicomedia Pastorale [...], Dedicata Al Serenissimo D. Carlo Emanvele Dvca Di Savoia. &c. Nelle Reali Nozze di S. A. con la Serenissima Infante D. Caterina D'Avstria, Venedig: Bonfadino, 1590. [Nachweis im GVK]
(Giovanni) Battista Guarini: Pastor fido oder die allerschönste Tragicomoedia. Der getrewe Hürte genant. Hiebevor von dem fürtrefflichen Ferraresischen von Adel vnd Ritter Baptista Gvarino in Italianischer Sprachen beschrieben, anjetzo aber in das Hochteutsche auffs fleissigste versetzt vnd mit Kupfferstücken zum Druck verfertiget, übers. von Statius Ackermann, Schleusingen: Schmiden, 1636. [Nachweis im GVK]
Justus Lipsius: De constantia = Von der Standhaftigkeit. Lateinisch-deutsch, übers. von Florian Neumann, Mainz: 1998. [Nachweis im GVK]
Michel Eyquem de Montaigne: Les Essais, hg. von Jean Balsamo, Paris: 2007. [Nachweis im GVK]
Adam Olearius: Offt begehrte Beschreibung Der Newen Orientalischen Reise, So durch Gelegenheit einer Holsteinischen Legation an den König in Persien geschehen: Worinnen Derer Oerter vnd Länder, durch welche die Reise gangen, als fürnemblich Rußland, Tartarien vnd Persien, sampt jhrer Einwohner Natur, Leben vnd Wesen fleissig beschrieben, vnd mit vielen Kupfferstücken, so nach dem Leben gestellet, gezieret; Item Ein Schreiben des WolEdeln [et]c. Johan Albrecht Von Mandelslo, worinnen dessen OstIndianische Reise über den Oceanum enthalten; Zusampt eines kurtzen Berichts von jetzigem Zustand des eussersten Orientalischen KönigReiches Tzina, Schleswig: Jacob Zur Glocken, 1647. [Nachweis im GVK]
Thomas von Kempen: De imitatione Christi = Nachfolge Christi, in: De imitatione Christi. Nachfolge Christi und vier andere Schriften. Lateinisch und deutsch, hg. von Friedrich Eichler, München: 1966, S. 31-493. [Nachweis im GVK]
Publius Vergilius Maro: Aeneis. Lateinisch-deutsch, hg. von Niklas Holzberg, Berlin/Boston: 2015. [Nachweis im GVK]