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Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: Februar 1651


Überlieferung: LASA Dessau-Roßlau, Z 18 Abt. Bernburg, A 9b Nr. 14 Bd. XXII, fol. 46v-73r (vgl. Quellenbeschreibung).

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[Inhaltsverzeichnis]
01. Februar 1651
Bernburg
  • Hasenjagd
  • Beratung mit Justiz-und Hofrat Paul Ludwig
  • Wirtschaftssachen mit Küchenmeister Philipp Güder
  • Neuigkeiten
  • Ankunft von Schwester Sophia Margaretha aus Zerbst
  • Ankunft des früheren Kammerjunkers Ernst Dietrich von Röder
  • Korrespondenz
  • Ankunft des Kammerjunkers und Stallmeisters Abraham von Rindtorf am Abend
02. Februar 1651
Bernburg
  • Mildes Wetter
  • Rebhuhnjagd
  • Anhörung der Predigt
  • Schwester Sophia Margaretha, Frau von Peccatel und ein Herr von der Lancken als Mittagsgäste
  • Keine Predigt am Nachmittag
  • Neuigkeiten
03. Februar 1651
Bernburg
  • Angst vor Windpockeninfektion der beiden jüngsten Töchter
  • Frau von Peccatel, Herr von der Lancken, Schwester Sophia Margaretha und Kammerrat Dr. Joachim Mechovius als Mittagsgäste
  • Jahrmarktsbesuch durch die beiden Söhne
  • Streit von alkoholisierten Junkern vor der fürstlichen Stube
04. Februar 1651
Bernburg
  • Administratives
  • Abreise von Sohn Viktor Amadeus
  • Korrespondenz
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Zeitvertreib für die Kinder mit Jahrmarktskünsten
  • Abreise von Schwester Sophia Margaretha nach Köthen
05. Februar 1651
Bernburg
  • Tauwetter
  • Anhörung der Predigt mit Sohn Karl Ursinus
  • Altenburger Pfarrer Johann Joachim Plato als Mittagsgast
  • Spaziergang an die Mühle
06. Februar 1651
Bernburg
  • Windiges Tauwetter
  • Neuigkeiten
  • Beratung mit dem Registrator Christoph Bärenreiter
  • Gespräch mit Güder in Wirtschaftssachen
  • Korrespondenz
  • Freilassung von Gefangenen
  • Ankunft von Baufuhren aus Ballenstedt
07. Februar 1651
Bernburg
  • Schnee und Wind
  • Administratives
  • Neuigkeiten
08. Februar 1651
Bernburg
  • Windiges Regenwetter
  • Hasenjagd
  • Rückkehr des Amtmanns Georg Reichardt aus Zerbst
  • Neuigkeiten
  • Wirtschaftssachen
  • Vorbereitungen auf den Besuch von Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz
  • Verärgerung über die Gemahlin
09. Februar 1651
Bernburg
  • Wind
  • Neuigkeiten
  • Anhörung der Predigt
  • Ehemaliger Dessauer Hofmeister Christian Heinrich von Börstel, ehemliger Hofjunker August Ernst von Erlach, ehemliger Page Heinrich von Krosigk, Dr. Mechovius und Diakon Andreas Hesius als Mittagsgäste
  • Kirchgang am Nachmittag mit Börstel, Erlach, Krosigk und Sohn Karl Ursinus
  • Essenslieferung aus Ballenstedt
  • Schwierigkeiten
  • Rückkehr des Rüstmeisters Johann Balthasar Oberlender aus Dessau
10. Februar 1651
Bernburg
  • Frost und Wind
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Administratives
  • Ankunft von Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz und Gemahlin Sophia Hedwig in Bernburg
  • Gastmahl
  • Weiterreise des Herzogs Moritz und seiner Gemahlin nach Gröbzig und Halle
  • Korrespondenz
  • Verabschiedung von Börstel, Erlach und Krosigk
11. Februar 1651
Bernburg
  • Frostiges Wetter
  • Neuigkeiten
  • Spaziergang und Besichtigung der Mühle mit Röder
12. Februar 1651
Bernburg
  • Frost
  • Anhörung der Predigt mit Sohn Karl Ursinus, Tochter Eleonora Hedwig und den Schwestern Sophia Margaretha und Dorothea Bathilde
  • Genesung der Tochter Maria von den Windpocken
  • Diakon Bartholomäus Jonius als Mittagsgast
  • Neuigkeiten
13. Februar 1651
Bernburg
  • Frost
  • Korrespondenz
  • Administratives
  • Rückkehr von Lakai Martin aus Dessau
  • Wirtschaftssachen mit Güder und Kammerdiener Jakob Ludwig Schwartzenberger
14. Februar 1651
Bernburg
  • Schnee und Frost
  • Administratives
  • Korrespondenz
  • Berichterstattung durch Kanzlist Georg Knüttel und Reichardt
  • Neuigkeiten
15. Februar 1651
Bernburg
  • Schnee und Nebel
  • Wirtschaftssachen
  • Gespräch mit Ludwig
  • Neuigkeiten
  • Korrespondenz
  • Ankunft des Trompeters Zacharias Haug aus Schöningen
16. Februar 1651
Bernburg
  • Anhörung der Predigt
  • Korrespondenz
  • Dr. Mechovius und Superintendent Joachim Plato als Mittagsgäste
  • Kirchgang mit den Schwester Dorothea Bathilde und Sophia Margaretha sowie Sohn Karl Ursinus
  • Windiges Wetter
  • Kriegsnachrichen und andere Neuigkeiten
17. Februar 1651
Bernburg
  • Schnee
  • Hasenjagd
  • Besuch durch Rittmeister Ludwig Pinke
  • Gespräch mit Schwartzenberger
  • Gespräch mit dem Harzgeröder Hofrat Kaspar Pfau
  • Korrespondenz
  • Besprechung mit Dr. Mechovius
18. Februar 1651
Bernburg
  • Hasenjagd
  • Administratives
  • Korrespondenz
  • Tod des Hofpredigers Konrad Theopold
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Ankunft des ehemaligen Hofjunkers Hans Christoph von Witzscher
19. Februar 1651
Bernburg
  • Frost
  • Kirchgang mit beiden Schwestern, Sohn Karl Ursinus und Tochter Angelika
  • Anhörung der Predigt
  • Witzscher und Schwartzenberger als Mittagsgäste
  • Administratives
  • Korrespondenz
  • Rückkehr des Pagen Christian Wilhelm von Wartensleben aus Halle
20. Februar 1651
Bernburg
  • Schnee
  • Korrespondenz
  • Berichterstattung durch Reichardt
  • Spaziergang
  • Neuigkeiten
21. Februar 1651
Bernburg
  • Hasenjagd
  • Fischfang
  • Korrespondenz
  • Sorgen
22. Februar 1651
Bernburg
  • Frost und Schnee
  • Seltsame Vorkommisse am Morgen
  • Bericht durch den Stadtschreiber und Küster Salomon Nefe
  • Neuigkeiten
  • Wirtschaftssachen
  • Ankunft eines Boten von Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg
  • Korrespondenz
  • Besuch der Schwestern Dorothea Bathilde und Sophia Margaretha
23. Februar 1651
Bernburg
  • Wind und Frost
  • Anhörung der Predigt
  • Dr. Mechovius und Jonius als Mittagsgäste
  • Kirchgang am Nachmittag mit der Gemahlin, beiden Schwestern, Sohn Karl Ursinus und einigen Töchtern
  • Bestattungsfeier des Theopold
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
24. Februar 1651
Bernburg
  • Frostiges Wetter
  • Traum
  • 48. Geburtstag der Gemahlin
  • Abreise der Schwestern Dorothea Bathilde und Sophia Margaretha nach Plötzkau
25. Februar 1651
Bernburg
  • Schnee
  • Korrespondenz
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
26. Februar 1651
Bernburg
  • Frostiges Wetter
  • Anhörung der Predigt mit Sohn Karl Ursinus
  • Wirtschaftssachen
  • Gespräch mit Ludwig
  • Spaziergang
  • Abfertigung des Röder nach Ermsleben
  • Abfertigung des Wartensleben Richtung Braunschweig
27. Februar 1651
Bernburg
  • Frost
  • Hasenjagd
  • Korrespondenz
  • Abreise von Röder und Wartensleben nach Ballenstedt
  • Wirtschaftssachen mit Schwartzenberger
  • Administratives
  • Neuigkeiten
28. Februar 1651
Bernburg
  • Frost
  • Rückkehr des Güder aus Köthen
  • Korrespondenz
  • Neuigkeiten
  • Ankunft des Knüttel aus Ballenstedt
  • Administratives
|| [[Handschrift: 46v]]

Samstag den 1. Februarij: 1651.

<3 hasen, haben Meine Söhne gefangen.>


Paul Ludwig Secretarius ist bey Mir gewesen, allerely <Canzeleysachen> zu expediren.


Postea Philipp Güder in Oeconomicis; bey Mir, gehabtt.


Nachmittags avis von schwester Sophia Margaretha daß dieselbe
ankommen würde, von Zerbst, mit 7 pferden,
auß Mecklenburgk. et cetera


Gegen abendt, ist Sie erschienen, undt hat die
Fraw Peckadelin mitgebracht, wie auch, einen
iungen Langken. Fürst hanß, hat sie führen
laßen, undt einen Trompter, mitgeschicktt.

Ernst Dietrich Röder, hat sich auch eingestellet.


Schreiben von Strehlitz bekommen.


Rindtorf, hat sich auch wieder eingefunden, diesen abendt.


Gott wolle unß! undt den unserigen, in gnaden beywohnen!

Sonntag den 2. Februarij: 1651. lichtmeße.

<gelinder wetter.>

<3 Räphüner Oberlender.>


Er Jonius, hat hieroben geprediget.


Extra zu Mittage, seindt gewesen, nicht allein
die Schwester Sophia Margaretha sondern auch ihre Fraw Peckadelin,
der iunge Langk, Er Jonius.


Nachmittags wirdt wegen des iahrmargkts, nicht geprediget.

|| [[Handschrift: 47r]]


Avis: daß der graf hanß Märtin von Stollbergk
alß er zu seiner lengst verlaßenen, agonisirenden
gemahlin, nacher Barby, ziehen wollen, (weil sie
sich aufm Todtbette, nach ihm gesehnet, undt ein
großes verlangen, getragen) hette er viel
pawren aufgebotten, welche vor ihm her reit-
ten, undt die bahne, biß nacher hatzgeroda[!]
von Stolberg auß, ebenen müßen, dieweil
aber, zu hartzgeroda ihme die Zeittung zukommen,
daß die gemahlin schon Todes verblichen,
undt er wieder umbgekehret, nach hause.
et cetera

Montag den 3. Februarij; 1651.


Es scheinet, alß wollen sich die kindeßblattern,
bey meinen kleinesten beyden Töchterlein, erregen,
Gott helfe mit gnaden, hindurch!


Extra: zu Mittage gehabt, nicht allein, den iungen
Langken, undt die Peckadelinn, (welche numehr,
wie ordinarij, nebenst der Schwester Sophia Margaretha sejn)
Sondern auch, den CammerRaht, Doctor Mechovium,
& i'ay apprins beaucoup dés choses ignorèes auparavant.


Meine beyde Söhne, seindt, auf den Jahr-
marcktt, geritten. perge


Ce soir nos yvrognes, se sont derechef querellèz devant mon Poile.

|| [[Handschrift: 47v]]

Dienstag den 4ten: Februarij; 1651.


J'ay fait chastier, nos garnemens. Dieü les amende!
& resiste a ceste grande, & frequente yvrognerie!


Mein Sohn, Victor Amadeus, ist forth, im Nahmen
Gottes, der wolle ihn auf wegen, undt stehgen,
wol geleitten! undt führen!


Jch habe undterschiedliche schreiben, gratulationes
undt notificationes, entpfangen, auß Curlandt,
von Altenburgk, vom Berlin, oder Croßen,
von Oldenburgk, undt sonsten. perge


Die avisen geben: der Pabst seye gantz Spannisch,
wolle dem Könige in Franckreich, nicht mehr zulaßen,
Cardinäle anzunehmen, Sondern er wolle die E-
lection sich reserviren derer, so von Frankreich pension
nehmen sollten. Er wolte auch, den Tittul von
Navara, dem König in Frankreich nicht mehr gönnen, noch
geben, hingegen hette König in Frankreich seinen abgesandten,
(in deßen hause, die nähermalß berichtete, gewaltt-
sahme einfälle geschehen) von Rom, abgefordert.
Die Madonna Olympia, ist auch noch nicht wieder
ausgesöhnet. Als die Venezianer beym Pabst,
umb hülfe, wieder den türgken, angehalten, hat
er sich, mit seinem Unvermögen, endtschuldiget, || [[Handschrift: 48r]]
undt das er seines Staatsundterthanen, mit Neẅen
Contributionen, nicht beschwehren dörfte, oder köndte.


Die Venezianer wollen frangkreich assistiren, weil Casal
sol von Spanniern, (welche Sie nicht in Italien, zu Mächtig
wollen werden laßen) diesen Sommer belägert werden.


Sie kriegen auch hülfe wieder die Türgken, von
Genua, darinnen der hertzogk von Parma, <zum> undterhändler
sich gebrauchen leßet.


Die Türgken, sollen wieder Venedig, so stargk
armiren, zu Waßer, undt lande, alß noch iemalß,
aber diese förchten sich nicht, Sondern rüsten sich,
zum wiederstandt, Mannlich! Gleichwol,
sol in Candia, die Noht, undt gefahr, immer zu nehmen!


Pfaltzgraf Ruprechtt, sol von den Englisch Par-
lamentischen, bey Cartagena in Spannien, zur
See, gantz geschlagen, undt mit 2 oder 3 Schiffen,
kümmerlich darvon kommen sein. Man spargiret,
sein bruder, Pfaltzgraf Moritz, wehre in selbiger
waßerschlachtt, geblieben undt ertrungken.
Wehre ie, ein großes unglück, vor das Churhauß
Pfaltz, zumahl da es gewiß, das Pfaltzgraf
Philips, der dritte bruder, bey Rethel auch geblieben,
undt vorgedachter Pfalzgraf Ruprecht, in Maiorica verfol-
get, undt von den Engelländern, besetzt sein sollte!

|| [[Handschrift: 48v]]


(Gott wolle sich doch, über das unglügkliche hauß,
erbarmen, undt über alle reformirte Mittglieder, der kirchen!
Damit unß die Gottlose Tyrannen, undt ketzer,
nicht lästern, Schmähen, undt sagen: Wo ist nun, ihr Gott?)


König in Spannien, beharret (den avisen nach)
gedachte Engelländer, vor eine freye Repüblique
zu erkennen, undt sich zu offeriren, ihrer freünde,
freündt, undt ihrer feinde, feindt zu sein,
auch ihnen, mit 500000 pfundt Sterling, (thun
2 millionen ReichsthalerRthlr:) zu assistiren, wann Sie
<ihm> den König von Portugall, bekriegen helfen wollen. perge
Ô Seltzame Metamprophoses!


Catalogna, sol, nach verlust Tortosa mehren-
theilß, verlohren gehen, vor die Frantzosen.


Marchese de Mortara, Spannischer General, thut große
Thaten daselbst, undt führet weißlich, seines
großen Königes, kriege.


König in Portugall hingegen, siehet sich auch
umb, nach einem gühtlichen vergleich, mit den
Victorisirenden Engelländern.


Die Spannischen Silberflotten, sollen sehr reich,
zu Seviglia, einkommen sein, undt das machet
den Spanniern, wieder einen Muht.


Der Pabst, ermahnet beyde kriegende Könige, || [[Handschrift: 49r]]
so wol Spannien, alß Frangkreich, zu einem bestendigen
friede, undt vertrag, durch extraordinarij Legationen.


Auf der gefangenen Printzen in Frankreich liberation, wirdt
noch heftig gedrungen, undt daß man den Cardinal Maz-
zarinij, dimittiren solle, von der Noblesse, von den Parla-
menten, undt Geistlichen, in Frangkreich. Zu Bordeaux
undt in Provence, wirdt neẅe unruhe besorget.


Visconte de Türenne, stärgket sich wieder. Der
Ertzhertzogk, hat ihm, undt seinen Obersten hono-
raria verordnet, sich wieder außzumontiren, undt
zu recruytiren. Etzliche, so übel gefochten, seindt
gestraft am leben, theilß cassiret worden.


Jn Engelland undt Schottlandt, mag es, vor selbigen
König, schlecht stehen. Das stargke Casteel,
undt haüptresidentz, Ed...<e>nburgk in Schottlandt,
ist verlohren. Die factiones regen sich. Die Engel-
länder, werden mächtig, undt sehr stargk, zu
lande, undt zu waßer. Gott erbarme sich, der
gerechten parthey, wieder die abtrünnigen, und Gottlosen!


Die holländer können sich auch noch nicht ver-
gleichen, wegen der Engellischen Repüblique, So dann
auch, wegen acceptirung eines Neẅen Generals,
Traben in undterschiedliche hauffen, weil der kleine
Printz von Uranien, noch unmündig ist. et cetera <Suchen doch, eins> || [[Handschrift: 49v]]
zu sein, undt die dissentirende opiniones, auf der itzigen
allgemeinen versamlung, im haagen, zu conciliiren.


<Mit den Schweitzern, hat man sich verglichen, die ablata zu restitujren, ob schon zu Basel ist, abermals, ein Erdtbeben gewesen.>


Jn Polen, rüstet man sich noch zum kriege, wieder
die Cosagken, Türgken, undt Tartarn, mit
großer begierde, undt gewaltt.


Der Kayser, will den angesetzten Tag, zu
Frangkfurth, am Mayn, undt die vorseyende
neẅe Crayßverfaßung, oder Defensionswesen,
nicht toleriren. Schicket monitoria, undt Ge-
sandten dorthin, Sie zu dehortiren.


<Christian Rantzow, Königlich Dennemarkischer Ambassador ist zu Wien, zum Reichßgraven gemacht worden, also: das er mag müntze pregen laßen.>


Nachmittags haben sich, recreationes, vom Margkte,
bey meinen kindern, zu Schloße, præsentiret. perge


Schwester Sofia Margaretha, ist hinüber, nacher
Cöhten, gerayset, die iunge herztoginn von Brigk
zu besuchen, auch abschied zu nehmen, weil
dieselbe nach der Schlesie zu, wegziehen will,
in wenig tagen, mit ihrem herren.


Diesen abendt, ist der Gefangene, (welcher
sein weib, nähermalß ermordet, undt in einen
Brunnen, in Frühevfs hof, geworfen) von
Ermßleben, anhero gebracht, undt incarce-
riret worden. Der Gott, der Gerechtigkeitt, || [[Handschrift: 50r]]
walte über unß, undt wolle den rechten warheits-
grundt, anß helle Tagelicht, bringen!


Baldt darnach, alß ich dieses geschrieben, hat der
Amptmann Geörge Reichardt, den gefangenen in præ-
sentia der Schöppen, examiniret, undt er hat alles,
freywillig ohne bekandt, wie er sein letztes weib, er-
mordet. Gott gebe ihm reẅ! undt leydt! über seine be-
gangene Sünden! undt Mißhandlungen, undt gebe! das
er sein Recht, willig, undt gerne außstehe! auch sehlig
sterbe!

Mittwoch den 5ten: Februarij; 1651.

<Thauwetter.>


Jch bin in die wochenpredigt geritten, mit
meinem Söhnlein, Carolo Ursino, der junge Plato
hat geprediget, ex Propheta Habacuc 2 versus 41.


Darnach, habe ich ihn, nach hofe beruffen,
mit ihm, conversirt, undt ihn, extra behalten. et cetera


Nachmittage, hinundter spatzirt, zur Mühle,
undt an daß waßer. Der Schnee, zergehet zjmlich.


Ô Dieü, donnes moy pacience; & pardonnes moy,
mon impacience exercèe quelques jours en ça,
par beaucoup d'indignitèz, & adversitèz occasion,
nèes, par la Malice, & astüce de Sathan, nostre
grand ennemy, persecüteür, & de ses malicieux adherens.

|| [[Handschrift: 50v]]

Donnerstag den 6ten: Februarij: 1651.

<Thauwetter. windt.>


Avis: daß hertzogk Moritz, von Sachßen, übermorgen
(gebe gott) will anhero kommen, mit seinem großen
Comitat, umb nacher halle, aufß kindttaüffen,
zu gehen. Cela me fera, üne grande despence!


Bährenreütter, der neẅe Registrator, ist
zu mir, gekommen, expedienda zu expediren.


Philipp Güder, hat sich præsentirt, in Oeconomicis.


Jch habe heütte briefe geschrieben, nacher halle,
Croßen, undt inß landt zu Wirtembergk.


J'ay relaxè, les prisonniers, a tant d'jntercessions.


Bawfuhre, seindt von Ballenstedt ankommen. perge


Schreiben, von Meinem Bruder Fürst Friedrich auß Genff, im
December datirt. Er gibt mir, seine vorhabende rayse,
nacher Meylandt, undt Italien, zu erkennen, undt
schickt mir, zum neẅen iahr, ein artiges ührlein.


Jst zu sehr, zu Genff, durch <zugeschickte> particular briefe, undt
durch unsern iungen vetter, Graf Curdt2, bekandt
gemacht worden, wie er sich deßen beklaget, undt
hofnung gibet, gegen Pfingsten, (wilß Gott,) wieder
alhjer, jm lande, zu sejn. et cetera Gott disponire zum
besten! Diesen Menschlichen vorsatz!

|| [[Handschrift: 51r]]

Freitag den 7. Februarij; 1651. [...]a

<Schnee. windig.>


Jch habe heütte allerley facende gehabtt.


Nickel, der gewesene hirtte, zu Dohndorf, hat
abermalß, seltzame Visiones gehabt, voriges iahres,
welche er mir beschrieben gegeben. Prophezeyet
von Neẅen kriegen, Mißwachß, undt sterben.
Gott erbarme sich unser! undt wende alle
plagen, undt landtstrafen, gnediglich, von
unß, undt unsern gräntzen abe!


Er schwatzet auch, vom iüngsten Tage, daß
derselbe, baldt kommen möchte! der liebe
Treẅe Gott, bereitte unß, darzu, mit gnaden!

Samstag den 8ten: Februarij; 1651.

<Windig. Thawwetter. Regen, wehen, undt drehen. 5 hasen Abraham von Rindtorf.>


Geörge Reichardt, Mein Amptmann, ist wiederkommen,
von Zerbst, mit guter expedition. Er wehre baldt
aufm eyß, unferne Rosembergk3, umbkommen,
aldar er, biß undter die arme, hineyn
gefallen. Gott seye es gedangkt! Der ihn be-
wahret hat! der helfe ferner, mit gnaden!


Bey dochumb, ist er wol über die bahne des
Strooms kommen, aber wo die Elbe außgelauffen, da
ist es bey itzigem wetter, gefährlich gewesen, undt
eines alhiesjgen Jnnwohners pferdt, ist umbkommen.

|| [[Handschrift: 51v]]


An itzo aber, thawets ferner, undt ist kein bohte
mehr hinüber, nach Zerbst, zu bringen, weil es
nicht recht helt, noch bricht, daß Eyß. perge Gott
bewahre unß, vor frembden, ungebehtenen, gästen!


Die Rechnungen durchsehen.


Avis: daß viel hasen, hin: undt wieder gefunden
worden, welche ümbkommen sein, in tiefem waßer,
undt Schnee. Auch die iehnigen, so man fänget,
seindt sehr dürre, undt mager, wegen erman-
gelter weyde!


Gegen die Ankunfft, hertzogk Moritzen zu
Sachßen, haben wir unß, (in unserm rujnirten
miserabeln zustandt,) gerüstet, undt geschickt,
auch nach müglichkeit, spendiret. Mà, che giova?


Gegen Abendt, hat zwahr, ein gemeiner aviß,
verlautten wollen, alß ob die gäster, in diesem
bösen wege, morgen (gebe gott) erst zu Staßfurth
ankommen, undt von dannen, auf Gröptzigk, hier
durch, gehen würden, undt nicht einsprechen.


Mais, nostre Gynecèe s'enrage, de cela, &
veüt par force, qu'on les prie, qu'on les loge, &
qu'on les traitte jcy, quoy qu'il couste, car elles
n'y ont rien à perdre, ni à contribuër! Qu'avons nous || [[Handschrift: 52r]]
affaire, avec lés Baptesmes de Halle? & avec dés hostes,
quj ne viennent point expressement, a nous, nj pour nous?


On scait, nostre estat present, & quj nous a le premier
ruinè? assavoir le Pere de ce Prince. Quj est ce, quj nous rend,
nos dommages? Et de venir si fort, sans l'aviser, est incivil.
Peüt estre; qu'ün bon Genie, les guidera, & reduira a la rayson.
Pourveü que nostre Gynecèe, (quj s'en picque, contre apparence)
n'entremèsle ses sottises, & menèes secrettes!


Nous ne sommes pas tous, èsgallement riches, & Puissans,
(quoy, que bien nèz!) car ün Prince, ün Conte, ün gentilhomme,
a plüs de moyens, & est moins ruinè, que l'autre, & ne
laisse pas d'estre honneste homme, & par fois, plüs honneste,
que celuy, quj veüt paroistre, devant les autres.
Nous ne pouvons pas tous vivre, a la mode Electoralle.
Quæstus magnus, Pietas, cum animo, sua sorte, contento.4


Et ceux qui sont si hautains, (comme nostre Gynecèe) &
si süperbes, de vouloir devancer, d'autres plüs riches,
pechent souvent par cest orgueil, en excez, a vouloir
puis apres ravir, le bien de son prochain, & a ne se
contenter jamais de rien. On scait bien, nostre estat,
les Sages, ne nous feront nülle intrigue, & ne se moc-
queront point, de nostre èspargne, honorable. Il ne faut
point plüs dèspendre, que l'on n'a, de revenü, aultrement
c'est le Vray moyen, á s'appauvrir, & a estre biffè!

|| [[Handschrift: 52v]]


Diesen Abendt, jst avis von Ballenstedt einkommen, wegen der
Victualien, so von dannen, zu erwartten. perge

Sonntag den 9ten: Februarij; 1651.

<Windig wetter.>


Avis von Staßfurth, hertzog Moritz, würde daselbst
hinkommne, erst aufn abendt, undt Morgen (gebe gott) eine
stargke kalte küche, mittnehmen, undt dieselbe,
zu Gröptzigk halten, damit er, auf halle
morgen noch, zu rechter Zeitt, kommen könne,
gegen angestalltes kindttaüffen. Die hertzoginn
von Schöninghen, solle Todtkrangk, wo nicht
gar Todt, leyder! sein, undt also wirdt alles
mit bitterkeitt, hin: undt wieder, versaltzen!


Jn dem Sahl, hat Er Hesius geprediget.


Extra zu Mittage, der digke<Christian Heinrich von> Börstel, Erlach,
Krosigk5, (alß drey zur aufwarttung erforderte
vom Adel) vndt Doctor Mechovius, wie auch Hesius.


Jch habe mich verwundert, den vor Todt gehaltenen
Erlach, wieder zu sehen, weil er gleichsam, a morbo
incurabilj, resuscitiret worden, durch Gottes gnade!


Nachmittags, wieder in die kirche, undt pre-
digtt, des Jonij; mit meinem Söhnlein Carl Ursinus[.]
Dabey mir dann, die beschriebenen nobiles, auch
mitt aufgewartett. perge

|| [[Handschrift: 53r]]


Victualien von Ballenstedt, gegen abendt bekommen,
nebst einem Rehe, in grawsahmen winde.


Avis: das der <beschriehene> wüste wilde herr, Marggraf
Erdtmann Augustus, zu Culmbach, mit Todt, abgegangen,
Gott gebe! das er wohl, undt Christlich, endtschlafen seye!


Es will auch von dem absterben, der hertzoginn zu Schönin-
ghen, gemummelt werden. Gott laße unß, das beste, hören!


Oh! que ie suis en pejne; pour beaucoup de choses, & pour quelques
desseings secrets!


Avis: daß herrvetter Fürst Augustus zu Plötzkaw, die gelbe
suchtt, bekommen. Gott gebe bäldiste beßerung! Der liebe
allte Herr, gehet numehr, in sein 76. iahr. perge


Oberlender ist von Deßaw, wiederkommen, mit etwan Silber. et cetera

Montag den 10ten: Februarij: 1651.

<Kleiner frost. Windig.>


Avis: daß die hertzoglichen Eheleütte, gestern abendt,
umb 8 uhr, zu Staßfurth, angelanget, ihr bagage aber,
allererst, umb 2 uhr in der nacht, (wegen verirrung,
undt bösen weges) daselbst, ankommen. Sie würden
bey Mir, zu Mittage, in transitu, einsprechen. perge


Gott gebe, das diese beschwehrung, wol abgehe!


Jch schicke ein par vom Adel, an die fehre, ihn zu invitiren,
dann ich, ehrenthalben, weniger nicht thun kan.


Geleidten mag ich ihn nicht laßen, umb Mißverstände, mit
den Stiftischen, zu verhüten, undt man ist ohne das, nicht zu geleitten,
noch zu tractiren schuldig, wann es nicht, Schriftlich gesucht wirdt.

|| [[Handschrift: 53v]]


Geleidts leütte pflegen, vorher zu reitten, nicht hindten
nach, wie neẅlich die Staßfurtter, undt Rittmeister
Legahte, gethan. Kan mir also nicht præjudiciren.


Zu dem so erscheinen die Staßfurtter, alß be-
schriebene zur aufwarttung, nacher halle, nicht alß ge-
leittsleütte. Der friedliche durchzug, durch Meine
ResidentzStadt, stehet iedermann offen, undt frey.


Jn alieno Territori, hat keiner ohne daß,
Machtt, zu begleitten, undt die jura Territorialia
sich unbefugter weyse, anzumaßen. Wir gestehen
dem ErtzStift kein homagium, noch Vasallagium.
Darzu kömbt es an jtzo, (durch den friedenß-
Schluß) in welttliche hände, in andern Standt,
in welchem wir, durch Kayserliche Privilegia, wol
verwahret sein. habe ich doch wol
eher, meinen damalß bestallten Maior,
halgken, nacher Staßfurth, gar geschickt
zum Gallaaß, wegen einquartirung, etcetera[.]
Was wollte daß, importiren?


Gleichwol, kahm baldt darnach, hertzogk
Moritz, mit dero hollsteiner gemahlin, undt Comitat.
Stiegen by unß ab, undt wahren mit dem losier
undt Tractamenten, wol vergenüget.

|| [[Handschrift: 54r]]


Nach der mahlzeitt Aber, zogen sie forth, auf Gröptzigk.
hertzog Moritz, hatte feine dißcurß, undt begehrte,
ich möcht sein freündt bleiben, wahr auch, gar
höflich undt freündtlich gegen mir, undt eilete
zu dem kindtTauffen, nach halle.


Undter andern, erwehnete hertzog Moritz, gegen
Mir, (alß ich sagte, hette ichs gewußt, das Jhre Liebden
zu Gröptzig, wolten über nacht bleiben, ich wollte
dorthin, geschickt haben)[.] Sie bedörften es nicht,
dann ihres herrn bruders, von halle, geleittsleütte,
Aßerburgk, undt Wilstorf, würden sie schon
tractiren, undt alles bestellet haben, darauf
sagte ich, zu Jhrer Liebden, ich hofte ia nicht, daß Sie
durch mein landt, sie begleitten würden. hertzog
Moritz lächelte, undt sagte: diese meynung,
hette es gar nicht, sondern Sie ließen nur
Victualien hinbringen, undt hetten mir wollen
keine ungelegenheitt machen. Sie, die geleitts-
leütte, hetten ihn in der Stadt Staßfurth, zu ver-
meydung Streitts, nur angenommen, undt tractjret.
Es begehrte mir Niemandt zu præiudiciren.
Zu dem ende, wehre er auch nicht, anhero gekommen,
Sondern zu erhaltung, undt vermehrung freündtschafft.

|| [[Handschrift: 54v]]


Sie folgeten nur ihm, in seinem Comitat, alß aufwartende
beschriebene vom Adel nacher halle. Legat, undt
hagkeborn, wehren keine Geleittsleütte. <Dieweil er dann eben in procintu aufzusitzen wahr, als er dieses sagte, undt ich in des Churfürsten von Saxen, in des hertzogs von Altenburgk, wie auch in vieler anderer herren lande, durch welche ich gerayset, niemalß oder sellten, bin begleittet worden, zumahl wann man nicht schreibet, furrierzettel schicket, <undt> umb geleitte aufsuchet, mochte ich ihn auch nicht, nacher Gröptzigk, geleitten laßen, wie ich wol hette thun können, undt ihn aber darneben hette tractiren müßen. Dann weil ich ihn, auf ienseyt der Sahle nicht hatte geleitten laßen, hette sichs nicht so gar wol geschicktt, ihn dißeits zu begleitten.>


Schreiben von Wien, Croßen, Bareyt, cum notificatione,
Nürnbergk, vom Geüder, Tegklenburg[,] vom Grafen Moritz
nativitas filij; &cetera[.]


Zwahr an der fehre habe ich Jhre Liebden entpfangen
laßen, durch zweene vom Adel, undt höflich mitt || [[Handschrift: 55r]]
dero gemahlin liebden alß nahen befreündten, herauf ge-
behten, Jhre liebden schickten Mir auch, einen vom
Adel herauf, alß Sie in der Stadt wahren, sich zu
offeriren, zu unß zu kommen, wann Sie keine ungele-
genheitt machten, etcetera welcher vom adel auch
Meiner gemahlin liebden zugesprochen, mit Complimenten,
darbey verbliebe es. Also, solten die Ertz-
stiftischen eine Neẅerung, durch diesen actu
einführen wollen, wehre es nur eine pur
lauttere zunöhtigung, nullitet, undt
pro actu clandestino, zu achten. perge


Nach vollendeter aufwarttung, habe ich
Christian heinrich von Börstel, Erlachen,
undt Krosigken, wieder in gnaden, dimittiret.


Die Ordinarij avisen geben:


Daß der Moßkowiter, mit den Tartarn
zu thun krieget, und sein volgk aufgebotten,
auch hülfe bey Polen, suchet. Die Cosagken
halten des noch mit den Tattarn, undt ihr
General, sol den Moßkower gesandten, contra
Jus Gentium übel tractiret haben. perge

|| [[Handschrift: 55v]]


Die Polen rüsten sich noch zum Türgken kriege,
wie auch, wieder die Cosagken, undt Tartarn.


Zu Wien, wirdt geworben, vor Venedig, undt
Polen, iedoch, ohne offentlichen Trommelschlag,
vielleicht, auß beysorge, des anwesenden Türgkischen
Gesandten.


Christian Rantzow, ist von Kayserlicher Mayestät
nicht allein zum Graven, sondern auch zum
kammerherren, gemachtt.


Man redet noch vom ReichsTage, undt gehen
viel krayßTäge, hin: undt wieder, vorhero.


Daß Kayserliche beylager, sol auch in kurtzem,
ohne pomp, vor sich gehen.


König in Spannien, adhæriret noch der Englischen
ParlamentsRepublic, wieder Portugall.


Catalogna, ist mehrentheils vor Frangkreich,
verlohren. König in Spannien hat eine stargke
flotta noch, vor San Sebastiano, welches den
Frantzosen, jalousie machet.


Es stehet darauf, daß Frangkreich wieder
beruhiget wirdt, in deme der König, die
Gefangenen Printzen, loß laßen will. Der
Cardinal Mazzarinj, mag sich zwar opponiren || [[Handschrift: 56r]]
wil auch den König, nicht auß Paris, nach Rheims
führen, undt weg haben, deme wiedersetzt sich, der
Düc d'Orleans, undt hat dem Marquis de Villeroy
haüptmann von des Königes leibguardij befohlen
ernstlich, bey verliehrung seines kopfs, den König
nicht auß Paris, hinweg zu laßen. Es gibt factio-
nes. Der Cardinal, hat gefahr, außzustehen. perge


Er nimbt viel auf sich, wil auch Avignon
belägern, weil der Pabst, den Frantzösischen Ambassador
mitt invasion in seinen pallast <zu Rom> despectiret.


Visconte de Türenne, recolligiret sich, hat
eine schöne armèe abermalß beysammen, undt
gute hülfe an geldt, undt volgk, vom Ertzhertzogk.


Die Staaden, können noch nicht eines werden,
auf ihrer großen versamlung im haag, alda
400 personen sich sollen im großen Saal
zum Votiren, vergadern. Theils wollen
einen Generalissimum, andere, gar keinen,
biß Sie einen krieg haben, andere aber, das
iegliche Provintz, ihr ein haüpt erwehle.


Der Spannische Ambassador ist nicht schläferig, ein
wachendes auge, auf ihre Consilia zu schlagen.

|| [[Handschrift: 56v]]


Jn Schottlandt, sol es noch wol stehen, die Schotten,
mit ihrem Könige, gar einig sein, undt an der
kröhnung nicht zu zweifeln, wie auch an der
conjunction der Geistlichen, wieder die
Engelländischen independenten. Diese
sollen in Jrrlandt, undt ihrem General
Irreton, (welcher sicher worden) iämmerlich
sein geschlagen worden.


Printz Robert, undt Printz Moritz, sollen
sich beyde, auf der Spannischen See,
noch wol auf befinden, undt große
prinsen machen.


Jn der ChurPfaltz, wirdt auch exequirt,
undt geplackt, wieder die Seümigen
Contribuenten. Gibt Mißverstände, undter
den Benachtbahrten.


Jn Schweden, ist man noch immer lustig, undt
guter dinge, undt triumphirt, mit Ritter-
spielen, mit Balletten, undt dergleichen,
als säße man in Priester Johannjs landt.


Zum Kiel, ist auß Dennemargk, undt
Hollstein, gut geldt ankommen, und außgezahlt worden.

|| [[Handschrift: 57r]]


Die Venezianer, haben genung zu Thun, sich zu waßer,
undt lande, außzurüsten, wieder ihren mächtigen
feindt, den Türgken, undt wil fast mühe geben,
geldt, undt volgk zusammen zu bringen.


Der ViceRè von Neapolis armiret auch,
hat 30 Capitains, hengken, undt köpfen laßen,
wiel dieselbigen, geldt genommen, undt die
völgker, mit fleiß, endtlaufen laßen, die
gelder aber, in ihren beüttel, geschoben.


Des Tapferen Conte de Guebrian Mareschal
de France, wittwe, gehet nach Jndien zu,
daselbst ihr, die Frantzosen, ländereyen
einreümen wollen.


Der Conte Piccolominj, Duca d'Amalfij
ist versprochen, mit hertzogs Julij heinrichs,
von Saxen Lawenburg schönen Tochter,
undt sol selbiges beylager, in kurtzem volzogen werden.


Jhrer Kayserlichen Mayestät wirdt auf den Böhmischen[,]
Mährischen undt Oesterreichischen landtTägen
bewilliget geldhülfe 1. zu dero beylager.
2. Zu erhaltung der gräntzhaüser. 3. Zur verpflegung,
des Kayserlichen Oratoris zu Constantinopel. 4. Undt des Türckischen
Ambassadors zu Wien; auch andere honoraria, und beyhülfen.

|| [[Handschrift: 57v]]

Dienstag den 11. Februarij; 1651.

<Frost.>


Jch habe es auch erfahren, daß der eine genandte
Geleittsmann Aseßburgk, gestern alsobaldt,
alß der hertzogk Moritz, im platz, abgeseßen,
nacher Gröptzigk vorahn gezogen, bey Werdern, als
seinem guten bekandten freünde, die malzeitt
zu bestellen, vor den hertzogk. Geleittsleütte
müßen nicht von einem reitten, den sje geleitten
sollen, sondern bey einem, bleiben. perge Zu deme,
So müßen die Fürsten so geleittet werden wollen,
an ihre benachtbarte schreiben, das geleitte
begehren, undt an den gräntzen, einer, des
andern, erwartten.


Gleichwol sollen Legate, undt hagkeborn,
sich haben verlautten laßen, Sie hetten von
Staßfurth auß, den hertzogk biß an die
gräntze begleittet, darnach wehren
Sie wieder gefolget, mit den übrigen
Aufwärtern. perge Solche einseittige actus
seindt nur actus clandestinj. Darzu com-
petiret den Staßfurter Saltzjungkern, kein geleitte.


Sie haben auch von Staßfurt biß Gröptzigk vorspann
gegeben, welches wir nicht gethan.

|| [[Handschrift: 58r]]


Jch bin ia, anno 1638 von Felspurgk (eine Tagereyse
von Wien) biß nacher Prag, ein siben Tageraysen lang,
in des Fürst Carlls Eüsebij von Lichtenstain geleitte
gezogen, durchgeführet, undt tractiret worden,
außer an ein par orthen, in des Kaysers gebiehte,
(da ich in der herberge gezehret, undt gleichwol
den <Liechtensteiner> geleittssmann Bergk, allezeit bey mir
gehabtt,) da hat Niemandt wieder geredet.


Wenig iahr zuvorn, wahr, hertzog Alexander
heinrich, von hollstein Sonderburgk, alhier bey
mir, raysete auf hartzgeroda, dahin ließe
ich ihn begleitten, durch Uriel von Eiche, undt
Abraham von Rindtorf, undt ließe ihn nicht
allein zu hartzgeroda, tractiren, undt auß-
quittiren, sondern auch undterwegens, mit der
kalten küche zu Ascherßleben. Darwider,
hat kein Mensch, gesprochen. perge


Nachmittagß, bin ich in die Mühle, undt sonsten, spatzirt,
mit Rödern, die angeführten bawStügken, zu besehen, undt
die Sahle, wie sie zwahr neẅlichst gefallen, aber wieder ge[wachsen.]


Sic Vos! non Vobis: Vellera fertis Oves;
Sic Vos; non Vobis! mellificatis Apes!
Sic Vos; non Vobis; nidificatis Aves!
Sic Vos; non Vobis; fertis Aratra Boves!6

|| [[Handschrift: 58v]]

Mittwoch den 12ten: Februarij: 1651.

<Frost.>


Jn die wochen: undt erste Passionpredigtt, cum filio Carolo
Ursino, & filia Eleonora Hedwigj, & ambabus sororibus, weil
Schwester Dorothea Bathildis, (wieder vermuhten) zum
ersten mahl, nach außgestandenem Siechbette, mitt
zur kirchen gefahren. Er Jonius, hat geprediget.
Undt auch vorn hofprediger, (so sehr schwach, undt
krangk ist, Gott wolle jhm helffen!) auf der Cantzel gebehtet!


Mein Töchterlein Marichen, ist gestern, zum ersten mahl,
wieder außgegangen, nach außgestandenen Steinpogken.
Gott seye gedangkt, der ihr so gnediglich, hindurch geholfen.
Anne Lißchen, mag es nicht recht gehabt haben. Gott
wolle sie ferner erhalten, undt in ihrem lebenslauff,
nebenst den andern unsern kindern allen, gesegenen an
leib, undt Sehle, Sie fristen, undt erhalten! <gnediglich!>


Extra zu Mittage, Ern Jonium gehabtt. et cetera


Avis: daß der Mittelste iunge herr, zu Wolfenbüttel, nach
deme er sehr wol studieret gehabt, undt in der grimmigen
kälte, auf der Academia, zu Helmstedt, eine oration
lateinisch memoriter, zweene stunden lang, recjtiren
müßen, mit endtblößetem haüpt, darnach aber,
einem stadtlichen panckeet beywohnen, undt
[...]liegen, in eine sehr warm eingeheitzte stuben
[...]ten, hette ihn eine kranckheit, cum Epilepsia
[bef]allen, so ihne täglich oft plagte, undt seinem alten
[herrn]vatter, Hertzgok Augusto; groß+ und hertzeleidt machte! || [[Handschrift: 59r]]
Was hilft, solch studieren? Gott erbarme sich des lieben herren!

Donnerstag den 13den: Februarij; 1651.

<Frost.>


Depesche, nacher Ballenstedt. Dieü la benie! doublement!


Briefe, condolenter geschrieben, nacher Culmbach, gratulando
nacher Tecklenburgk, eins undt das ander, nacher Croßen,
Jtem: nacher halle, &cetera nacher Nürnbergk. Deus benedicat!


Märtin lackay, ist von Deßaw, wiederkommen. perge


<Mit Philipp Güder undt Jakob Ludwig Schwartzenberger in Oeconomicis, conversiret. perge>

<Frost. Schnee.>


Ein Mandat affigiren laßen, zur erbawung, der Mühle.
Gott gebe, zu glügk! undt forthgang!


Jn Publicis; wegen des landtTages, habe ich travagliiret.


Ein höflich schreiben, vom Graven von Oldenburgk. perge


Geörge Knüttel, undt postea Geörge Reichardt, seindt
bey Mir, gewesen. perge undterthäng(ist) zu referiren. perge


heütte, habe ichs noch erfahren, daß Wilstorf
CammerJungker zu halle, nicht alß geleitsmann,
sondern nur von Administratore, aufzuwartten,
seinem Bruder, hertzogk Moritzen, geschicktt
gewesen, undt demselben, nur in der Stadt
Staßfurth, tractiret, nicht geleittet, darnach
auch von hinnen, nach der mahlZeit, fortg[eritten.]
Man hat hertzog Moritzen, jm Anhaltischen, gar nicht [geleittet,]
es ist auch, keines weges, begehret worden.

|| [[Handschrift: 59v]]

Samstag den 15den: Februarij; 1651.

<Nebelicht. Schnee.>


Jn Oeconomicis laboriret.


Secretarium Paul Ludwig bey mir gehabt, mancherley
expedienda, zu expediren.


Postea Jakob Ludwig Schwartzenberger in Oeconomijsachen.


Avis, von Meinem lieben Sohn, Viktor Amadeus von Ballenstedt. perge
Je luy ay rèscrit perge par Michael Ringk. Dieu le conduyse!


Baldt darnach, ist Zacharias Trompter ankommen,
welchen Mein Sohn Viktor Amadeus geschigkt, mit den
kutzschpferden, (die Kutzsche aber, hat er noch bey
sich, behalten.) undt hat mir abermalß ge-
schrieben. Zu Schöninghen, ist es ihm, Gott lob,
paßlich ergangen. Aldar, hat er kundschaft
gemacht, mit hertzogk Moritz, undt deßen ge-
mahlin, mit hertzogk Julio heinrich von Saxen
Lawenburgk, so wol, alß mit der hertzoginn
von Schöninghen, undt ihren freẅlein.
Jtem: mit vielen Adelichen. Er hat auch
einer Adelichen hochzeitt, undt einer bürgerlichen,
mitt beywohnen müßen, & ceste iouye; luy a coustè
bien de l'argent. Jst 6 Tage aldar gewesen.
[...]hertzoginn, ist endlich wieder unpaß worden.
[...]fectus, sol ein iahr lang, hero, dieser sejn. || [[Handschrift: 60r]]
Sie ist ein Siben wochen lang, ahneinander wol auf,
undt gar sehr lustig, undt wol zufriedenb. Darnach,
wirdt sie wieder ein drey wochen lang, unlustig,
melancolisch, undt lagerhaftig, undt ist alßdann,
gar nicht zu sprechen. Jst wol seltzam. Aulcüns
adioustent, qu'elle est tourmentèe dü haut mal,
& d'üne espece de phrenesie. Dieu vueille consoler
la pauvre Princesse! amender son estat! & diver-
tir d'elle, ceste affliction. Aulcüns jügent,
que les Medecins, & Chirürgiens, plüsieurs annèes,
en çá, ont prins playsir, d'arrester ses maladies,
& accidens, d'alors, & de ceste nouvelle tribü-
lation, plüs, que de les guerir, affin de se preva-
loir long temps, de ses richesses! ce quj seroit
üne chose digne d'ün grand chastiement!


Der Oberkammerherr Burgßdorf sol auch
hinkommen sein, aprés le depart de mon fils. perge


Tout le Monde, la cerche maintenant.
Ella a donnè a la femmeDüc Maurice
de Saxen, 20000 Dalers vaillant, la der-
niere fois, puis po üne obligation de 20000
Dalers. Telles liberalitèz sont belles,
mais ne s'approprient, qu'aux personnes heüreüses!

|| [[Handschrift: 60v]]


Jch habe abermalß, noch diesen abendt,
Meinem Sohn Victorj Amadeo, geschrieben,
Gott gebe ihm, heylsahme resolution!
und erhalte jhn frisch, undt gesundt! mit
aller bestendiger wolfahrt, leibes, undt der Seelen!
perge

Sonntag den 16. Februarij; 1651.


Der Superintendent Plato, hat hieroben,
aufm Sahl geprediget.


Post von den Ballenstedter beampten. perge


An meinen Sohn, Viktor Amadeus abermahl geschrieben.


Extra zu Mittage, gehabt, den CammerRaht,
Doctor Mechovium, undt den Superintendenten Platonem.


Nachmittags, cum sororibus & filio Carolo Ursino,
zur kirchen, (in Schnee, undt winde) da dann
Er Jonius Diaconus, eine Passionspredigt gehalten. perge


Die Avisen, von Erffurdt, geben:


Daß man zu Frangkfurth, am Mayn, eine Creyßdefension
resolviret habe, nemlich: 3500 Mann zu halten. Der Kayser,
mahne darvon ab, weil er hofte jnnerhalb Sechß Monat
Frangkenthal, ohne daß, zu evacuiren. Jnterim,
gehet der Lottringher, in die Pfaltz, machet
quartier, nach belieben, undt leßet sich den ab-
schlag, undt repulß der Stände, nichts abschregken.

|| [[Handschrift: 61r]]


Jn Frangkreich gehet es noch bundt zu. Der iunge König,
hat auf eingeben des Cardinals Mazzarinj, gesagt, in præ-
sentia anderer: es wehre wol zu beklagen, daß er, so
viel feinde, undt wiederwertige hette, die ihm so ge-
häßig wehren, daß Sie ihme, nach dem leben stünden.
Der Düc d'Orleans, hat darauf lächelnde sich zum
Cardinal gewendet, undt gesagt: Jhr, eben ihr, seidt
der iehnige, welcher so verhaßt ist, undt gantz Frangk-
reich, in verwirrung, undt confusion bringet.
Man will, undt kan eüch nicht mehr leyden alß einen uhrsacher
alles elendes, undt unordnung, in diesem Königreich. Wo-
rauf der Cardinal nichts geantwortett, die Königinn
aber, angefangen zu weinen. Zu Paris dringen
die Parlamenten, der Adel, undt die Gemeinden, noch
hartt, auf die erledigung der Printzen, derentwegen
auch der Cardinal an den Printzen von Condè geschrieben,
Er bemühe sich, bey der Königin sehr, umb seine erledigung,
deme der Printz geantwortett: Er thete sich destwegen
bedangken, undt der Cardinal wolte ihme, mit seiner
wohlgewogenheitt, zugethan verbleiben.


Jn Schottlandt, ist der König gekröhnet. Sie machen große
præparatoria, Engellandt, aufn Sommer, (gebe gott) zu bekriegen. perge


Zu Nürnberg, hat man die Pfaltz Sultzbachische, undt Augspurgi-
sche sache, wieder under handen, weil Oxenstiern hinweg eilet.
Die deützschen Officirer, so aus Schweden wiederkommen, seindt
malcontent, undt gereẅet vielen, das Sie hinein gezogen, ihr geldt
verzehret, aber wenig, oder nichts außgerichtet haben.

|| [[Handschrift: 61v]]

Montag den 17den: Februarij; 1651.

<Schnee.>

<5 hasen, Abraham von Rindtorf>


Rittmeister Ludwig Pinike, hat sich præsentiret,
wegen seiner Schuldtforderung, bey dem Juden. perge


Postea: Jakob Ludwig Schwartzenberger.


Jch habe Caspar Pfawen den hofrath, bey Mir, gehabtt,
wegen des landtTagß, & in causa Gernrodensj!
undt seine vernünftige bedengken, gehöret. perge


Briefe vom Viktor Amadeus wegen forthsetzung seiner
rayse, von Ballenstedt auß. Gott wolle ihn geleitten!
undt ihn bewahren, auf wegen, undt staigen!


Conferentz, mit Doctor Mechovio; so Schrift: alß
Mündtlich, gehalten. Gott helfe unß, auß
allem labyrjnth! undt dempfe unsere freinde,
undt alle wiederwertigen! im lande, undt
außerhalb landeß, zu hauße, undt zu felde!

Dienstag den 18den: Februarij; 1651.

<3 hasen, hat Carl Ursinus gehetzt.>


Auß der fruchtbringenden Gesellschaft
haben unser 24 unsere wapen laßen
mahlen, auf Pergamen, etwaß verüldet,
undt hertzogk Wilhelmen dem Schmagk-
haften, nach Weymar, zugeschickt, ihn zu
vermögen, an des Nehren den Sehligen Fürst Ludwigß
Stelle, unser haüpt, undt Director zu sein, || [[Handschrift: 62r]]
nebenst kurtzen glügkwüntzschungßreymen, auf
Jhre Liebden applicirlich perge. Gott laße unß aller-
seitß, rechte früchte, der Einigkeitt, der liebe,
der furchtt Gottes, der warheitt, etcetera bringen!
Undt würgken, wie es die Ehre Gottes, die
liebe des Nechsten, undt unser Christenthumb erfordert!
Biß wir zur ewigen ruhe, gelangen mögen!
Umb Christj unsers Erlösers willen, Amen!
In kraft des Heiligen Geistes, Amen! Amen! perge


Diese Nachtt, ist der Theẅre Mann, mein
gewesener hofprediger, Er Conradus Theopoldus Sehliger
verschieden. Er ist eine zeitlang, lagerhaftig
gewesen, baldt am Stein, baldt an der Schwind-
suchtt, baldt am Miltzwehe, undt Melancolij,
hußten, undt bluhtaußwerfen, welches alles
ihm, sein ende mag acceleriret haben.
Er hatte ein groß vertrauwen, zum Medico, Doctor Brandt,
derselbe aber, hat ihn, seinem bösen gebrauch nach,
(wann er siehet, daß die Noht an den Mann,
gehet) deseriret, darüber auch, der patiente sehr
geklaget. Er Hesius ist gestern bey ihm, gewesen,
deme hat er viel vertrawen, undt entdegken wollen,
wann er beßer reden, undt sichs beßern mit ihm würde? Sed || [[Handschrift: 62v]]
Morte, præventus fuit! Ach! waß seindt wir Menschen?
Er ist inß Sibende iahr, alhier zu Bernburgk, unser
hofprediger gewesen, undt sehr von männiglich geliebet,
wie an itzo, beklaget worden. Gott verleyhe ihm,
eine Sanfte ruhe! undt eine fröhliche Aufferstehung,
an iehnem großem Tage, zum Sehligen ewigen freẅdenleben!


Doctor Brandt, vermeinet zwahr, er habe ihn wol assistirt,
allein bey Patienten, seye die ungedultt, nichts Neẅes.


Er hat auch, über etzliche Geistlichen, geklaget, daß
Sie ihn also in seiner krangkheitt, verließen,
wiewohl ihn doch etzliche besuchtt! Wer kan aber,
vor den Todt, helfen? oder Remedia finden? Trost
deß heiligen Geistes, ist wol der allerbeste!


Jch habe heütte, noch allerley travaglien, wegen
des Juden Simons, gehabt, mit dem Rittmeister,
welcher gewoltt, ich solte vor ihm bezahlen, sed frustra!


Avis von Jakob Ludwig Schwartzenberger wie Christlich, sanfft,
undt schön, unser hofprediger Theopoldus Sehliger endtschlafen?
Gott tröste die Sehlige Seele! undt seye ge-
preiset, vor seine gühte! undt Treẅe!


Jch habe briefe, von den Princeßinnen, von
Croßen, Mésdames Catherine, undt Elizabeth,
entpfangen, nebenst einer copie, von dem schönen
briefe, welchen der hertzogk von Lottringhen, an Chur
Pfaltz, von des Tapfern Pfaltzgraven Philips Tode, geschrieben.

|| [[Handschrift: 63r]]


Die Avisen geben: daß der König in Schottlandt gekröhnet
ist, mit frohlocken des gantzen landeß, undt ob es wol noch
zimliche factiones, daselbst gibet, sollen doch die Engellän-
der bekrieget werden.


Die Jrrländer seindt mehrentheils Königisch, undt
die Parlamentische Partie aldar gedempft.


Der Portughisische Ambassadeür, hat zu Londen nicht
anderst, alß ein Envoyè, admittiret werden wollen.
Man hat ihn sonst auch, schlechte Audientz, gegeben, undt
gehöret<tractiret>, unahngesehen, er sich, zu vielem gutem erbotten.


Printz Robert, undt Printz Moritz, pfaltzgraven,
sollen noch sehr wol auf sein, undt zur See
prosperiren. Gott gebe continuation, in tam fragilj,
et vitrea Fortuna.


Jn Frangkreich, sol der Printzen erledigung, auf
gutem wegen stehen, der Cardinal, offerirt sich,
ihnen zu helfen. Der Düc d'Orleans, spricht gantz
vor Sie. Die Parlamenter, <Geistlichen> undt Gemeinen
zu Paris, rebelliren fast, undt wollen mit gewaltt
solche erledigung, haben, undt urgiren. Siehet
einer großen verenderung, ähnlich. Visconte de -
renne, stärgket sich hingegen wieder, mit 16000 Mann.


Jn der pfaltz, im Stift Lüttich, undt selbiger orthen,
haben sich, die Lottringhischen, de facto, ejnquartirt.


Die Crayßverfaßung, zu Frangkfurth, am Mayn,
geht vor Sich, wiewol der Kayser, darvon sol abmahnen.

|| [[Handschrift: 63v]]


Jhre Mayestät bewerben sich auch, umb völgker, undt
Officirer. Sie haben auch zugelaßen, das in Wien,
vor Spannien, undt Venedig, geworben wirdt.


Der Pabst, leßet den Venezianern zu, etzliche
zehenden, der Geistlichen, in ihrem lande, zu er-
leben, zum Türgkenkriege. Die armaturen,
gehen gewaltig forth, zu waßer, undt
lande. General Mocenigo, ist Todtkrangk.
Darumb Molino, an seine Stelle, zum Gene-
ralissimo verordnet jst worden.


Die Differentzien zwischen Frangkreich, undt
dem pabst, wegen des gesandten, zu Rom, werden
durch Mediatores undternommen.


Jn Polen, rüstet man sich immerforth.
Jedoch, sol es darauf stehen, das die Tartarn,
sich wollen zu den Christen, schlagen, undt die
Türgken helfen bekriegen, weil der Große
Cham[!], auf das Türckische Kayserthumb, prætendiret.


Die Staaden, haben noch vollauf zu thun, in ihrer
großen versamlung. Man höret daselbst, statt-
liche Orationes peroriren, sonderlich, von diesen
dreyen puncten, 1. de Unione statuum[,] 2. de
Religione[,] 3. de Militia. Die ersten beyde sollen || [[Handschrift: 64r]]
resolvirt sein, bey den alten verfaßungen, undt
ordnungen, es bleiben zu laßen, die Union zu Ütrecht
anno 1571 geschloßen, zu perpetuiren, undt die religion
zu behalten, wie auf dem Synodo zu Dordrechtt, anno
1618 undt 1619 geschloßen worden, auch an itzo,
keine officirer bey der armèe, anzunehmen, Sie seyen
dann, der reformirten Religion zugethan.


Die Militia aber, dörfte in einen andern Standt,
gerahten, also: daß keine general, perpetuirlich
zu erwehlen, es seye dann krieg vorhanden.
Keine chargen oder Officia zu vergeben, ohne der
länder willen, undt dörfte also die große
Macht, (so der Printz von Uranien Sehliger gehabtt)
gäntzlich fallen, undt darnieder geleget werden.
Die Compagnien werden reducirt. Die Provintzien,
bekommen vollkommene gewaltt, undt authoritet,
hingegen, wirdt nicht allein, den hohen Officirern,
Sondern auch, den General Staaden selbst,
ihre gewaltt beschnitten, undt den Staaden
in den Provintzien, nebenst dem Raht von Staaden,
auf gewiße maße, zugeeignet. Sie vergleichen,
ihre Rempublicam, derer zu Rom, zu Athen, zu La-
cedemon, zu Venedig, etcetera in vielen dingen, statutis,
anordnungen, undt dergleichen conformiteten. et cetera

|| [[Handschrift: 64v]]


Von großer ergießung der waßer, höret man
auch, auß Frangkreich, sonderlich von der Seine,
undt Loire, mit mächtigem schaden, item: auß
dem Niederlande, auß Polen, vom Rheinstrohm.
von der Thonaw, Wehser, undt andern
orthen. Jtem: hat es zu Basel abermalß
ein Erdbeben gehabt. Jst das 4te in einem
iahr. Die Schweitzer gesandten, seindt
vom Kayser, wol abgefertiget worden,
mit præsenten, güldenen ketten, undt
gnadendenarius[.] Der friede, wirdt auch, in der Schweitz
gehofft.


Am Kayserlichen hofe, seindt der verstorbenen
Stellen, ersetzt, graf von Wallenstain
ist Obrister kammerherr, worden, graf von
Losenstain, Obrister Stallmeister, Fürst von
Dietrichstain, Obrister hofmeister, etcetera[.]


hanß Christof Wischer, gewesener hof-
meister, bey hertzogk Julio heinrich von
Saxen, (deme aber bey 3000 ReichsthalerThlr: strafe
verbotten, uncatohlische leütte, an seinem hofe
in Böhmen, zu leiden) ist anhero kommen.

|| [[Handschrift: 65r]]

<Frost. Kälte.>


Jn die kirche, mit beyden Schwestern, Sophia Margaretha undt
Dorothea Bathilde wie auch mit Carolo Ursino, undt Angelica.


Der iunge Plato, hat geprediget.


Extra: ist zu Mittage, geblieben Wischer,
undt Schwartzenberger. perge


Relaxatio Rindtorfs dieners, vom Eülen-
spiegel7, undt correctio, so beyden gegeben worden,
Wolfgang Sutoris, undt dem diener. perge


Gott beßere die humores, undt erleichtere
mir, die vielfältige unruhe!


J'ay èscrit à Cöhten, & á Halle.


Diesen abendt, ist der Page Wartemßleben, von Meinem
Sohn, Viktor Amadeus sampt der kutzsche, wiederkommen, undt
hat mir briefe von Halle, mittgebrachtt.


Mon fils, l'a renvoyè; sous ün pretexte honorable!


Diesen abendt, seindt zweene übelthäter,
alß ein Mörder, undt eine hure, so ihr kindt
umbgebacht, torquiret, undt gepeiniget worden
alhier zu Bernburgk. Der Gott der Gerechtigkeit,
undt warheitt, wolle recht verschaffen!
Das böse Strafen, das gute belohnen!

|| [[Handschrift: 65v]]

Donnerstag den 20ten: Februarij; 1651.

<Schnee.>


J'ay èscrit dés lettres, á Crossen, & a Aldenbourg.
Dieü les face bien parvenir! par sa grace.


Geörge Reichardt, hat heütte relation gethan,
wegen der Mißethäter. Der Mörder, hat siben ver-
übte Mordtthaten bekandt, undt viel latrocinia,
die bregkin aber, viel stupra, undt zweene
kinderMordt. Beyde, haben es, gühtlich, undt pejn-
lich außgesaget. Gott wolle recht verschaffen!
undt die greẅel vom lande, abthun!


A spasso, da ich mit verwunderung, gesehen, daß
bey diesem (zwahr unbestendigem) Thauwetter,
noch zweene personen, über die Sahle gegangen,
(welche doch hin: undt wieder, offen ist) undt
holtz getragen. perge

Freitag den 21ten: Februarij; 1651.

<3 hasen, Abraham von Rindtorf>


Die fischer haben diesen Morgen, undter der fehre,
einen Carpen gefangen, welcher 14 Pfund (libra)℔: gewogen.


Schreiben, undt dissidia von Fürst Augusto jn
landschaftsachen, undt evocation der meynungen.


Rationes contra die ordinariam Vocationem; hic:
1. Die grawsahme unaußsprechliche resistentz
in allen dingen, die gantze zeitt, meiner Regierung alhier.
2. Die vocatio interna, von langer zeitt hehr. || [[Handschrift: 66r]]
3. Die ungewöhnlichen mortaliteten, (avantj tempo)
filiorum meorum, als wann solches, nicht mit rechten stügken, <zugienge?>
4. Die vielen dissidia, cum patruis, patruelibus, &
fratre, et cetera mit stehtiger unruhe.
5. Die unbescheidenheit, böse anmuhtungen, undt
böse affection, der landtschände[!]! so mir in allen
dingen, (ohne noth,) contradiciren, <undt prævaljren wollen.>
6. Die kaltsinnige Affection, so ich (durch angeben,
Schelmischer leütte,) eine zeitlang hero, von
unserm Summo & supremo, vnverschuldet
versprühen müßen, undt böse præsupposita
daselbst, gelten, auch schlimme nichtswerdige
kerlls, (alß Göse <der Syndicus der landtschafft undt> der bruderMörder) angenehm sejn.
7. Die schlechte Justitia, so gespühret wirdt:
Summum jus! summa injuria!8 Testis:
die Meckelburgische undt Aßcanische sache!!!
8. Dissidia horrenda cum propria Uxore!
9. Die falschen imputationes, der übel gesinneten,
Malignanten, undt gantz übel affectionirten.
10. Der eingriff in die education filiorum meorum.
11. Die vielen, durchzüge <vorseyenden solennia>, aufritt, und zuschläge.
12. L'opinion d'estre en sorcelè au pays.
avec les miens, que Dieü preserve benignement! || [[Handschrift: 66v]]
13. Die facilitet, so ich zum öfteren verspühret, in ex-
ternis, nebenst den augenscheinlich erfahrnen difficulteten,
in jnternis. Sed malumus decipj, interdum!
14. Die Stadtlichen prætensiones, so ich extra haben,
undt bißweilen viel erhalten, da es doch intra auch
in den leichtesten dingen, nichts als schwährigkeitten gegeben.
An non animadvertis homo? Universum hoc,
quodammodo ad te convertj? ut ipse ad unum
Deum, convertaris!
15. Die beßere gelegenheitt, nach Meinem humor,
undt Devotion, alibj, Gott zu diehnen.
16. Die gewaltigen incitamenta, somnia
Divina, scheinbarliche oracula solitaria,
undt waß dem anhängig, so ich gewißlich
gehabt, (undt Theils, elendiglich verseümet,)
Meine vorgehabte fortun, zu paussiren,
so ich (nescio cur?) iämmerlich biß dato, verschertzt.
17. Etzliche Anmahungen, innerliche, undt
eüßerliche zustände, böse affectus, undt der-
gleichen, so mich alhier Mürbe machen, zu con-
tinuiren, undt also continue miseriam zu schmeltzen.
18. Ein ander Genus Vitæ, welchs nöthig, in
erwartung, einer sonderbahrer hofnung, So
mir Gott gezeiget, undt so zu maturiren, pro posse? || [[Handschrift: 67r]]
19. Educatio liberorum, maxime filiorum, wirdt
allhier zu Bernburgk; sehr interrumpiret, undt verhindert.
20. Die Media sustentationis, wollen klam, undt
fast gar, zu waßer werden, 1. die ruin, so evident,
wieder zu repariren, undt anzubawen. 2. Sich,
undt die seinigen, mit der hofstadt, honorifice
zu erhalten. 3. Die Schulden, undt nohtwenig
gemachten debita, in diesen grawsahmen
turbis, zu bezahlen. 4. Die Söhne recht
zu erziehen, undt in frembde lande
zu verschigken. 5. Geistliche, undt weltt-
liche besoldungen, richtig zu machen.
6. Auch zu ehren, bißweilen, die Notturft
zu haben, frembde gäste undt advenas zu
bewirtten, hochzeitten, undt kindttäuffen,
zu halten, wie auch besorgliche sepulturen,
item: Medicos, chirurgos, undt dergleichen,
(in hac numerosa, & ampla familia), zu con-
tentiren, bey begebenheitten, præsenten
außzutheilen, Silbergeschirr, kleinodien, undt
suppellectilia, (nach deren theils abalienation,
theils plünderung), wieder zu erlangen,
undt sich von so augenscheinlichen molestien, undt
unverschuldeten Diffamationibus (mit reputation), zu exoneriren)!

|| [[Handschrift: 67v]]

Samstag den 22ten: Februarij; 1651.

<Frost. Schnee.>

<1 hase außgegraben.>


J'ay trouvè derechef, ce mattin, mes chausses
fermèes devant mon lict, avec l'èsguillette,
sans la main de personne. Cela m'est desja
arrivè par trois fois, en ün an, que je scache!


Je n'ay que faire aultrement de valets de
chambre, jnvisibles! si ce ne sont dès bons Anges!


Salomon Neve, der küster, undt Stadtschreiber,
vorm berge, ist bey Mir, gewesen, mir zu
referiren, von unsers hopfpredigers, Christlichem.
Sehligem ende, undt vor die Viduam relictam,
licentz zu bitten, das grab, ihres Sehligen Mannes,
an die kirchmawer, zwischen beyden Thüren,
außwartß, zu machen. Il m'a fait aussy
dire, par ses derniers mots, le feü bon Mi-
nistre, que le Medecin, Docteur Brandt, l'avoit
negligè, er hette ihn verseümet. Sonst wehre
ihm, (seiner menschlichen Meynung nach) noch
wol zu helfen gewesen. Docteur Brandt s'en
fasche, & s'en excüse, car il le scait bien, &
sa Conscience, le luy dicte, qu'on en parle
mal, quoy que ce bon Ministre füst, de ses plüs jntimes amis!

|| [[Handschrift: 68r]]


Die Oeconomijsachen, haben mir heütte, die Zeitt
vormittages, zimlicher maßen, paßiren machen.
perge


Castiga Vellacos! Le malheür est Medecin!


Ein bohte vom hertzogk Friederich von hollstein
Norburg, meinem Schwager, ist ankommen, mit Anmah-
nungen, wegen einlösung Meiner, kleinodien,
qu'on m'a désrobbè, & rengagè secrettement!
Dieu Vueille estre jüge, en ce tort! de mon Costè!


Post von Ballenstedt, bekommen.


Der hertzogk Friederich, von hollstein Norburg,
hat an Madame geschrieben, abermal cum minis,
meine Juwellen, zu verkauffen. perge Gott erlöse
mich doch auch, auß dieser peein, undt labyrinth!
Schmach, Spott, undt Schande! so mir Mala
Herba, (ex Avaritia, & Malitia), recht insolenter,
zugezogen, undt mich, annihiliret! perge


J'ay visitè mes seürs, & i'ay sceü plüsieurs
choses, parlans la plüs part de choses Ecclesiastij-
ques, & puis apres de la negligence des Medecins.
perge


Ô Dieü! revanges moy; prens la querelle,
contre ceüx, quj renversent, au lieü de rele-
ver! quj tuënt (meschamment) au lieü de guerir!

|| [[Handschrift: 68v]]

Sonntag den 23ten: Februarij: 1651.

<Windt. Frost.>


Aufm Sahl, hat unß, Er Jonius vorgeprediget.


Extra: Zu Mittage, Doctor Mechovius, undt Er.


Nachmittagß, seindt wir, conjunctim, zur kirche
gefahren, ich, Meine <herzliebste> gemahlin, die beyden
Schwestern, undt unsere meisten Töchter, <zusampt Carolo Ursino, meinem Sohn,>
an stadt der Nachmittagßpredigtt,
dem leichSermon, Ern Conradi Theopoldj
Sehliger, meines verstorbenen hofpredigers,
undt pfarrers, vorm berge, alhier zu
Bernburgk, beyzuwohnen, undt zuzuhören.


Der Superintendens, Er Plato, hat die
leichtpredigt verrichtet, undt den Text:
genommen, ex capitulo Danielis 12 die lehrer
werden leüchten, wie des himmels glantz,
etcetera etcetera etcetera[.]9 Dem leichbegengüß, hat
unser Adeliches frawzimmer, undt hofoffi-
cirer, nebenst vielem hofgesinde, undt
bürgern vorm berge, undt auß der Stadt,
in zimblicher frequentz beygewohnet.
Er ist 50 iahr, undt 5 Monat, weniger 5 Tage, || [[Handschrift: 69r]]
Altt worden, hat 24 iahr, im predigerAmpt, undt
23 iahr, im Ehestandt, zugebrachtt. perge Sechß kinder,
gezeüget, von denen noch 4 am leben. Jst
vitæ inculpatæ, undt von seinen zuhörern
sehr geliebet gewesen. Sein Schwiegervatter,
Magister Flähming, ein 76 iähriger Mann, hat
ihn überleben müßen. perge Gott laße ihn wol
undt Sanfte ruhen, undt erwegke ihn, undt
unß alle, zur rechten zeitt, zur frölichen,
undt Sehligen aufferstehtung, zum ewigen
himmlischen freẅden leben, Amen!


Die Erffurter avisen geben:


Das der Cardjnal Mazzarinj, von Paris, außgerißen,
undt zweene seiner adhærenten ereilet, der eine
durchschoßen, dem andern ein pferdt undterm
leibe niedergeschoßen worden. Der eine
wehre, der Gouverneür von Duynkirchen.


Die gefangene Printzen, solten liberiret,
undt der Visconte de Türenne, nach Paris zum
Düc d'Orleans kommen. Geschwinde mutatjones!


Jn Engellandt, rüsten sich beyde partheyen, stargk
wieder einander. Die Schotten, seindt einig, mit
ihrem Könige.

|| [[Handschrift: 69v]]


Chur Pfaltz, Chur Meintz, undt andere Stände
am Rhein, armiren, contra Lottringhen, welche mit
gewaltt, daselbst einquartiren will, undt die
Crayßdefension ist zu Frangkfurth, geschloßen,
wiewol man noch nicht weiß, was die dahin
geschickte Kayserlichen Legatj10, anbringen werden.


Der Piccolominj, Duca d'Amalfij, sol ei-
nen gefährlichen fall, im Turnier zu Wien,
gethan haben, aldar es zu ehren dem Kayser,
nebenst einem Feẅerwergk, angestelt gewesen.

<Froßt. Kälte.>


Songè: von einem begräbnüß, undt wie
Fürst Augustus Mich, undt vetter Ernsten, den
nachfolgenden Tag, gescholten, daß wir
graw bekleidet giengen. Le bon
Dieü, vueille garder de malheür mon fils, Viktor Amadeus perge
& tous les autres!


Meiner herzliebsten gemahlin, geburtsTag, ist heütte
wiederkommen, an deme Sie 48 iahr, (sinon plüs)
außgebracht habe, Gott gebe ihr, gesegenete
beßerung, reẅe undt leidt, gesundheitt, undt
alteration aller Paßionen! sonderlich, aber, der wieder
mich gefasten bösen affecten! undt heimlichen verfolgungen!

|| [[Handschrift: 70r]]


Meine Schwestern, Sophia Margaretha und Dorothea Bathilde seindt nach Plötzkaw
gezogen, weil sie dahin, invitiret worden. perge

Dienstag den 25ten: Februarij; 1651.

<Froßt. Schnee.>


Schreiben von Wien, von Erfurdt, halle, Leiptzigk, & de
mon fils, Viktor Amadeus[,] jtem: von Ballenstedt, Prag, etcetera[.]


Die avisen confirmiren: das der Cardinal Mazzarinj,
von Paris außgerißen, nach deme er von dem Parlament
(weil er rechnung, on den eingenommenen geldern, des
Königreichs thun sollen, aber nicht gethan,) in bann
gethan, undt ein Decret gemacht worden, keine frembden
mehr, in die Administration selbiger Reichsgeschäfte zu
admittiren. Man hat ihn verfolget, aber nur
seine favoriten erdapt, undt übel tractiret. Er ist
in salvo, zu Havre de Grace, ankommen, undt hat aldar
mit den gefangenen Printzen, zu Mittage, gegeßen,
dieselbigen von freyen stügken, liberiret, undt umb
ihre Protection sie angeruffen, welche sie ihm aber,
zu promittiren, bedengken getragen. Er hat
sich gestellet, alß wehre er zum Gouverneür selbigen
platzes, vom Könige geordnet, hat auch etzliche
Tage, sich daselbst augehalten, biß er endlich,
seinen vortheil ersehen, undt auf Duynkirchen,
durchgegangen. Düc d'Orleans disputiret mit
der Königinn, umb das absolute commando, so er, als
verordneter General leütenampt, prætendiret. || [[Handschrift: 70v]]
Düc d'Orleans, helt es numehr, mit dem Parlament zu
Paris, wieder die Königinn. Die gefangenen Printzen,
seindt auch zu Paris, mit frologken des volgks, undt
des Düc de Beaufort, ankommen. Der Düc d'Es-
pernon, ist in seiner kutzsche, vom Aufrührischen
pöbel zu Paris, fast ermordet worden, undt
weil er entsprungen, haben sie seine carrette
auf stügken zuerschlagen. Visconte de -
renne, stärgket sich sehr, undt will doch auch
nach Paris kommen.


Die Jndianischen Silberflotten, haben viel
1000 in Spannien, mitgebrachtt, darvon eine
große Summa, in die Niederlande, undt
in Jtalien, remittjret worden.


Der Türckische Gesandte11, so zu Madrill
gewesen, sol nicht gestorben, sondern in salvo,
zu Constantinopel, wieder angelanget sein.


Spannien, veralliirt sich, mit den Englischen Parlamentischen
wie auch Portugall ihre freündtschaft suchet.


Zu Napolj; leßet der Vjce Rè vielen
perdoniren, undt in die 20000 Mann werben.


Die Venezianer, armiren stargk contra Turcam,
undt es hat in Dalmatien, treffen gegeben. perge

|| [[Handschrift: 71r]]


Jn Polen, sucht der GroßTürgke freündtschaft wieder
den großen Cham[!], deßen vormundtschaft, er nicht begehret.
Er hat auch verbotten, man solle dem Chmielinßky
des hospodars auß der Wallachey12 Tochter, nicht geben.
Die Cosagken, sollen sich itzt gar stille halten.
Die Polen aber, laßen dennoch, ihre aufbott
ergehen, undt armiren, mit machtt.


Der Kayser, macht præparatoria zum beylager,
zur Neẅstadt. hat der iungen Mantuanischen brautt,
den Graven von Lamberg, mit der Kayserinn Eleo-
nora, entgegen geschickt. Man ist in dieser
faßnachttZeitt, mit turnieren, freẅdenfesten,
undt allerley lust, geschäftig gewesen. Piccolominj
aber, ist übel gefallen, im Turnier, bey lichtt,
alß das pferdt, scheẅ worden. hoft doch, beßerung!
Der Dennemarkische gesandte Rantzow, kömpt auch wieder
zurügkec, mitt ehistem, undt andere mehr!


König, in Schottlandt, hat einigkeitt, undt
gehet mit zweene armaden, auf seine feinde.
Jrrlandt mag auch noch in factionen zerrißen
sein, oder die Parlamentischen daselbst, wieder die Jr-
ren, victorisiret haben.


Jm haag, begehret man keinen General mehr,
ehe der kleine Printz von Uranien, mündig wirdt. Mit den
Engelländern, laviren Sie noch.

|| [[Handschrift: 71v]]


ChurMeintz, undt ChurPfaltz, disputiren mitteinander,
umb das Directorium des krieges, in ihrem
krayße, wieder den Lottringer.


Es stehet darauf, das Frackenthal
solle vom Könige in Spannien, in einem halben
iahre, restituiret, undt alles accommodiret werden.


Frangendal, undt Philipsburgk, seindt im
waßer, gestanden, undt es haben, so wol die
Fortificationes, alß haüser, schaden gelitten.


Nota Bene Die waßer, in Deützschlandt, Frangkreich,
Jtalien, Niederlanden, Polen, undt anderstwo
haben sich greẅlich, undt übergewöhnlich,
diesen wintter, ergoßen, also das man
nichts gutes dannenhero, ominiret. Bey
Menschgedengken, sollen dergleichen vielfäl-
tige, undt große diluvia, oder inundationes,
nicht geschehen sein.


Jn Schweden, sol großer geldtmangel sein,
also: das sich der Generalissimus Pfaltzgrave,
mit der Königinn, (undter dem prætext einer
rayse,) absentiret, undt die deützschen mit
großem Disgusto, undt ohne geldt, wieder zu
rügke kommen sein sollen. perge

|| [[Handschrift: 72r]]

Donnerstag den 26ten: Februarij; 1651.

<Frost, kälte.>


Jn die wochen: undt Passionpredigt, mit Carolo Ursino,
gezogen, welche Er Jonius gehalten. perge


In Oeconomicis travagliiret.


Secretarium Paul Ludwig bei Mir, gehabtt. perge


A spasso, in gartten, inß forwergk, vmbs
Schloß, etcetera[.]


J'ay expediè ce soir, Ernst Thierry Röder,
pour s'en retourner a Ermsleben, & le page
Christian de Wartemßleben, pour aller vers
sés Parents au pays de Brunswig. Jls
partioront demaind mattin, Dieü aydant,
lequel les vueille conduire, & reconduyre
heüreüsement, par sa Sainte grace & benediciton!

Freitag den, 27ten: Februarij: 1651. [...]e

<Frost.>

<3 hasen, Carl Ursinus gefangen.>


Briefe geschrieben, nacher h:f undt W:g


Röder, undt Wartemßleben, seindt forth, nacher Ballenstedt
zu, Gott geleitte Sie!


Jakob Ludwig Schwartzenberger ist bey mir gewesen, in Oeconomicis,
undt sonst in andern angelegenheitten, undt confusio-
nen, zu remediiren.

|| [[Handschrift: 72v]]


Diesen abendt, habe ich, auf erlangte Nachrichtt,
Bürgermeister Spiegels, brawen, durch Wolfgang Sutorium
undt Oberlendern visitiren laßen, undt befunden,
daß er 49 faß, undt 1 Tonne, gießen, undt
faßen laßen, an stadt 44 faß, so er nur,
hette haben sollen. Ergo; Qualem te jnvenio,
talem te judicio!


<Avis: daß die kinder alhier, anfangen, an den Pocken, zu sterben. et cetera>

Samstag den 28ten: Februarij; 1651.

<Frost.>


Philipp Güder ist von Cöhten wiederkommen, vom Obrist leutnant Knoche,
vom Superintendent Magister Sachße, undt von Hangkwitzen,
mit briefen. hat penetriret, vom conventiculo
daselbst, so viel müglich ihme gewesen!


Undter dem Schein, der landtrechnung, spühre ich doch,
daß sie arcana deliberiren. Sie wollen einen Neẅen
landtrentschreiber annehmen, den landtTag,
(unangesehen meiner, undt Fürst Johannsen, contra-
diction), dennoch halten, undt resolviren, aller-
ley gravamina einstreẅen, undt geldtverspil-
derungen causiren. Die Testamentarien
haben die lade, darinnen ihre acta undt
verfaßungen sein, so allezeitt, alhier, aufm
Rahthause, gewesen, abholen laßen, undt
weggekrieget, welches ein großes praejudicium ist.

|| [[Handschrift: 73r]]


Mais nos gens icy, sont trop stüpides!


Matz Cnüttel Ambtschreiber, ist von Ballenstedt,
mit victualien, ankommen.


Jch habe die 4 faß, so Bürgermeister Spiegel über
die gebühr gießen laßen, zur Strafe aufß
Schloß führen, undt abnehmen laßen. habe ihm
doch noch, 1½ über die gelaßen. perge


Textapparat
a Graphisch nicht darstellbares Symbol mit nicht ermittelter Bedeutung.
b Die Wortbestandteile "zu" und "frieden" sind im Original voneinander getrennt geschrieben.
c Die Wortbestandteile "zu" und "rügke" sind im Original voneinander getrennt geschrieben.
d Die Silben "de" und "main" sind im Original voneinander getrennt geschrieben.
e Graphisch nicht darstellbares Symbol mit nicht ermittelter Bedeutung.
f Abkürzung nicht auflösbar.
g Abkürzung nicht auflösbar.

Kommentar
1 Hab 2,4.
2 Person nicht ermittelt.
3 Entweder Groß oder Klein Rosenburg.
4 Vgl. 1. Tim. 6,6.
5 Identifikation unsicher.
6 Zitat aus einem Vergil zugeschriebenen Lobgedicht auf Kaiser Augustus nach Don. Vita Verg. 70 (ed. Diehl 1911, S. 35).
7 Eulenspiegelturm (früherer Bergfried des Bernburger Schlosses).
8 Zitat aus Cic. off. 1,33 (ed. Nickel 2008, S. 32f.).
9 Dn 12,3.
10 Personen nicht ermittelt.
11 Person nicht ermittelt.
12 Irrtum Christians II.: Es handelte sich um Vasile Lupu, Fürst von Moldau.
XML: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/1651_02.xml
XSLT: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/tei-transcript.xsl
Abalienation
Entfremdung, Entziehung
acceleriren
fördern, vorantreiben
accommodiren
sich anpassen, sich fügen, sich (gütlich) vergleichen
accommodiren
einrichten, ausstatten
accommodiren
zufriedenstellen, versorgen
Adhaerent
Anhänger
admittiren
gestatten, zulassen
affectionirt
gewogen, geneigt
affigiren
aushängen, anheften
Ambassador
Gesandter, Botschafter
Armada
Armee, Heer
Armada
Kriegsflotte
Armatur
Rüstung
ausquittiren
hinausgeleiten
ausquittiren
jemanden freihalten, jemandes Verpflegung bestreiten
Avis
Mitteilung, Nachricht, Zeitung
Ballet
höfischer Schau- oder Bühnentanz
Beilager
Hochzeit, Feierlichkeit anlässlich der Vermählung (ursprünglich: Beischlaf als Vollzugsakt der Eheschließung)
Beisorge
Sorge, Besorgnis, Bedenken, Furcht
Breckin
Hündin
cassiren
jemanden aus einem Amt entlassen, abdanken
cassiren
aufheben
cassiren
abschaffen
causiren
verursachen
Comitat
Begleitung, Gefolge, Geleit
competiren
im Rangkonflikt stehen
competiren
konkurrieren
competiren
gebühren, zuständig sein
conciliiren
(verschiedene Meinungen) vereinigen, versöhnen
confirmiren
bestätigen
Conjunction
Vereinigung, Zusammenführung
Conjunction
Verbindung
contentiren
zufriedenstellen
Continuation
Fortdauer, Fortsetzung
Continuation
erneuter/fortgesetzter Bericht
continuiren
(an)dauern
continuiren
fortfahren, fortsetzen
continuiren
weiter berichtet werden
contradiciren
widersprechen
Contribuent
zur Entrichtung von Steuern oder anderer Zwangsabgaben verpflichtete Person
dehortiren
abraten
deliberiren
überlegen, beratschlagen
deseriren
jemanden verlassen, etwas aufgeben
despectiren
gering schätzen, verachten
despectiren
geringschätzig machen, beleidigen
Difficultet
Schwierigkeit
dimittiren
entlassen, (förmlich) verabschieden, beurlauben, entsenden
disponiren
(jemanden zu etwas) bewegen
disponiren
anordnen, einrichten
disponiren
etwas verteilen, über etwas verfügen
E(h)r
durch Höherstehende gebrauchter Titel für vornehme, besonders geistliche Personen
examiniren
ausfragen
examiniren
verhören
examiniren
prüfen
exequiren
(einen Befehl, eine gerichtliche Anordnung) vollziehen, vollstrecken, mit Gewalt durchsetzen
exequiren
militärischen Zwang anwenden (zur Schuldeneintreibung, zum Erpressen von Geld- oder Naturalleistungen)
exequiren
strafen, (feindlich) verfolgen
exequiren
bestrafen, hinrichten
Expedition
Beförderung, Besorgung
Expedition
Abfertigung
Expedition
Verrichtung
Expedition
Ausfertigung eines Schriftstückes
Expedition
Feldzug
Facilitet
(erleichternde) Anlage, Einrichtung
Faction
Aufruhr, Meuterei, Empörung
Faction
(politische) Partei
Faction
(politische) Entzweiung
Gnadenpfennig (Gnadendenarius)
Bildnismedaille, die von Landesherren als Auszeichnung oder Geschenk verliehen wird
importiren
von Belang sein, wert sein
importiren
etwas auf sich haben, bedeuten
incarceriren
einkerkern
interrumpiren
unterbrechen
invitiren
einladen
Kindsblattern
Windpocken
lagerhaft
durch schwere Krankheit oder Verwundung nicht mehr in der Lage, das Bett zu verlassen‹
lagerhaftig
durch schwere Krankheit oder Verwundung nicht mehr in der Lage, das Bett zu verlassen‹
Liberation
Befreiung, Freilassung
liberiren
befreien, freilassen
liberiren
erlösen, frei machen
Losier
Unterkunft, Wohnung
malcontent
aufrührerisch, rebellisch
Malignanten
Sammelbegriff der schottischen Covenanters für ihre politischen Gegner
maturiren
beschleunigen
Molestie
Belästigung, Beschwerung
montiren
ausrüsten, ausstaffieren
Mortalitet
Sterbefall
ominiren
prophezeien
Oration
Rede
Ordinaravis
gewöhnliche/regelmäßige Mitteilung, Nachricht oder Zeitung
Partie
Streifkorps (kleinere Truppenabteilung, die meist auf Kundschaft oder zum Einbringen von Geld, Lebensmitteln und Furage entsandt wurde)
Partie
Kriegspartei (reguläre Truppenabteilung)
Partie
(sich gegenüberstehende) Seite, Partei
Partie
eine gewisse Anzahl oder eine Gruppe von Dingen oder Personen gleicher Art
penetriren
(etwas) durchsetzen
penetriren
verstehen, (geistig) erfassen, ergründen, durchschauen
penetriren
(etwas) ergreifen, sich anmaßen, unterstehen
perdoniren (pardoniren)
begnadigen
peroriren
laut und in weitläufigen Ausführungen eine Rede halten
perpetuirlich
dauerhaft, ständig, ununterbrochen
präjudiciren
nachteilig sein, schaden
präjudiciren
eine künftige Entscheidung vorbestimmen
prätendiren
vorgeben, vortäuschen, heucheln
prätendiren
fordern, verlangen, beanspruchen
prävaliren
schadlos halten
prävaliren
dem Übergewicht beugen
prävaliren
überwiegen, vorherrschen, dominieren
Pri(n)se
vom Feind erbeutetes Schiff
promittiren
versprechen, zusagen
recolligiren
sich erholen, sich wieder sammeln
Relation
Bericht
remedi(i)ren
abhelfen
remittiren
zugestehen, bewilligen
remittiren
(an jemanden) verweisen, weiterleiten
remittiren
übersenden
remittiren
nachlassen, vermindern
remittiren
zurücksenden
remittiren
(auf jemanden) verweisen, sich berufen
resolviren
entschließen, beschließen
resolviren
auflösen
resuscitiren
wiederbeleben
Sepultur
Begräbnis, Beerdigung, Bestattung
spargiren
ausstreuen, ausbreiten
spendiren
ausgeben, aufwenden
Steinpocken
Windpocken
Testamentarie
Testamentsvollstrecker
torquiren
foltern
Tractament
Behandlung
Tractament
Bewirtung, Verpflegung
tractiren
(ver)handeln
tractiren
bewirten
tractiren
misshandeln
tractiren
behandeln
Travaglie
Mühe, Qual, Arbeit
travagli(i)ren
arbeiten, sich anstrengen, sich bemühen
Treffen
Schlacht
Treffen
zu einer gemeinsamen Linie zusammengestellte Truppenverbände innerhalb einer Schlachtaufstellung
Trompter
Trompeter
Verspilderung
Vergeudung, Verschwendung
victorisiren
siegen, siegreich sein
visitiren
besuchen
visitiren
untersuchen, begutachten
Volk
Truppen
Zeitung
Nachricht

1. die ruin, so evident, wieder zu repariren, undt anzubawen.

2. Sich, undt die seinigen, mit der hofstadt, honorificeehrenvoll zu erhalten.

3. Die Schulden, undt nohtwenig gemachten debitaVerpflichtungen, in diesen grawsahmen turbisUnruhen, zu bezahlen.

4. Die Söhne recht zu erziehen, undt in frembde lande zu verschigken.

5. Geistliche, undt weltt liche besoldungen, richtig zu machen.

6. Auch zu ehren, bißweilen, die Notturft zu haben, frembde gäste undt advenasFremde zu bewirtten, hochzeitten, undt kindttäuffen, zu halten, wie auch besorgliche sepulturen, item: Medicos, chirurgosebenso: Ärzte, Chirurgen, undt dergleichen, (in hac numerosa, & ampla familiain dieser umfangreichen und großen Familie), zu con tentiren, bey begebenheitten, præsenten außzutheilen, Silbergeschirr, kleinodien, undt suppellectiliaHausrat, (nach deren theils abalienation, theils plünderung), wieder zu erlangen, undt sich von so augenscheinlichen molestien, undt unverschuldeten DiffamationibusVerleumdungen (mit reputation), zu exoneriren)!
Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb. 1613
gest. 1670
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1630-1635 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1634/35 schwedischer Obrist; ab 1635 alleinregierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode; hessisch-kasselischer Generalmajor (1637-1641) und Obrist (1640/41); seit 1660 Senior des Hauses Anhalt; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stetsgrünende").

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Fürstin Angelika von Anhalt-Bernburg

geb. 1639
gest. 1688
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Berengar von Anhalt-Bernburg

geb. 1626
gest. 1627
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Bogislaw von Anhalt-Bernburg

geb. 1633
gest. 1634
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg

geb. 1599
gest. 1656
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); seit 1622 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unveränderliche"); Kurzbiographie im Rahmen dieser Edition unter http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=15.

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Fürst Christian III. von Anhalt-Bernburg

geb. 1631
gest. 1631
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Dorothea Bathilde von Anhalt-Bernburg

geb. 1617
gest. 1656
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; nach 1631 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Gastfreie"); seit 1634 Angehörige der Noble Académie des Loyales.

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Fürstin Eleonora Hedwig von Anhalt-Bernburg

geb. 1635
gest. 1685
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1673 Kanonissin und seit 1683 Dekanissin des reichsunmittelbaren Stifts Gandersheim.

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Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1603
gest. 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1628 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Künstliche").

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Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb. 1632
gest. 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Ernesta Augusta von Anhalt-Bernburg

geb. 1636
gest. 1659
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Ferdinand Christian von Anhalt-Bernburg

geb. 1643
gest. 1645
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Joachim Ernst von Anhalt-Bernburg

geb. 1629
gest. 1629
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg

geb. 1642
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Maria von Anhalt-Bernburg

geb. 1645
gest. 1655
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb. 1634
gest. 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

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Fürst Johann Georg II. von Anhalt-Dessau

geb. 1627
gest. 1693
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); schwedischer Obrist (1655-1658) und Generalmajor (1658); ab 1658 kurbrandenburgischer General und Statthalter der Kurmark sowie Obrist (1658-1660 und seit 1666); später auch Geheimer Staats- und Kriegsrat in Berlin sowie Feldmarschall (1670); ab 1660 regierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1670 Senior des Hauses Anhalt; ab 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefüllte").

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Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau

geb. 1596
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1618-1643 gemeinsam mit seinem Bruder Georg Aribert (1606-1643) regierender, danach alleinregierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1653 zugleich Senior des Hauses Anhalt; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchdringende").

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Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Bernburg

geb. 1615
gest. 1673
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; 1651-1660 Ehe mit Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); ab 1631 Angehörige der Noble Académie des Loyales; seit 1643 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Wohltätige").

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Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen

geb. 1579
gest. 1650
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1600 Aufnahme in die Florentiner Accademia della Crusca ("L'Acceso"); seit 1606 regierender Fürst von Anhalt-Köthen; 1631-1635 schwedischer Statthalter des Erzstifts Magdeburg und des Hochstifts Halberstadt; 1617 Mitbegründer und bis zu seinem Tod erstes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nährende").

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Fürst Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen

geb. 1638
gest. 1665
Anm.: Sohn des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1650 regierender Fürst von Anhalt-Köthen, bis 1658 unter Vormundschaft der Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) bzw. Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlangende").

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Fürst August von Anhalt-Plötzkau

geb. 1575
gest. 1653
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; Verzicht bei der Landesteilung von 1603/06 für eine finanzielle Abfindung von 300.000 Talern auf ein eigenens Teilfürstentum; ab 1611 Regent im Amt Plötzkau unter Bernburger Landeshoheit; seit 1630 Senior des Hauses Anhalt; 1621-1642 zugleich vormundschaftlicher Regent für seinen Neffen, Fürst Johann VI. von Anhalt-Zerbst (1621-1667); 1650-1653 zugleich vormundschaftlicher Regent für seinen Neffen Fürst Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen (1638-1665); ab 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sieghafte").

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Fürst Emanuel von Anhalt-Plötzkau
Fürst Emanuel von Anhalt-Köthen

geb. 1631
gest. 1670
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1653-1665 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Ernst Gottlieb (1620-1654) und Lebrecht (1622-1669) in Plötzkau; ab 1657 in schwedischen Kriegsdiensten; 1659/60 in dänischer Gefangenschaft; 1662 Teilnahme am venezianischen Feldzug gegen die Türken; 1665-1669 zusammen mit seinem Bruder Lebrecht herrschender und seit 1669 alleinregierender Fürst von Anhalt-Köthen; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Strebende").

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Fürst Ernst Gottlieb von Anhalt-Plötzkau

geb. 1620
gest. 1654
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1653 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Lebrecht (1622-1669) und Emanuel (1631-1670) in Plötzkau; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Starke").

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Fürst Johann IV. von Anhalt-Zerbst
Fürst Johann IV. von Anhalt-Dessau

geb. 1504
gest. 1551
Anm.: Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt-Dessau (1451-1516) und Urgroßvater Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1516-1544 gemeinsam mit seinen Brüdern Georg III. (1507-1553) und Joachim (1509-1561) Regent des Fürstentums Anhalt-Dessau (bis 1530 unter Vormundschaft seiner Mutter Margaretha); seit 1544 alleinregierender Fürst von Anhalt-Zerbst.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Johann VI. von Anhalt-Zerbst

geb. 1621
gest. 1667
Anm.: Sohn des Fürsten Rudolf von Anhalt-Zerbst (1576-1621) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1621-1642 unter Vormundschaft des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); trotzdem ab 1633 Erziehung in Oldenburg unter dem Einfluss seiner lutherischen Mutter Fürstin Magdalena (1585-1657); seit 1642 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; danach schrittweiser Konfessionswechsel seines Landes zum Luthertum; ab 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgestalte").

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N. N. von der Asseburg (2)

Anm.: Angehöriger des niedersächsischen Adelsgeschlechts; um 1651 im Dienst des Herzogs August von Sachsen(-Weißenfels), Administrator von Magdeburg (1614-1680).
Christoph Bährenreutter
Christoph Bernreuth

geb. 1624
Anm.: Sohn des Bernburger, später Zerbster Kantors Thomas Bährenreutter (Bernreuth) (gest. vor 1652); Januar bis April 1651 anhaltisch-bernburgischer Registrator; Mai-September 1651 Sekretär der Pfalzgräfin Henrietta Maria von Pfalz-Simmern (1626-1651); um 1652/56 fürstlicher Sekretär in Bernburg; 1654 auch Interimslehrer des Prinzen Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg (1642-1660).
Matei Basarab
Fürst (Woiwode) Matei der Walachei

geb. 1580
gest. 1654
Anm.: Sohn des Vornic Danciu; seit 1632 Fürst der Walachei.

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Graf Moritz von Bentheim-Tecklenburg-Limburg

geb. 1615
gest. 1674
Anm.: Sohn des Grafen Adolf von Bentheim-Tecklenburg (1577-1623); seit 1624 regierender Graf von Tecklenburg und Limburg sowie Herr von Rheda (bis 1634 unter Vormundschaft).

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Graf Wilhelm Ludwig von Bentheim-Tecklenburg-Limburg

geb. 1651
gest. 1651
Anm.: Sohn des Grafen Moritz von Bentheim-Tecklenburg-Limburg (1615-1674).
Gabriel von Bergk

Anm.: Flämischer Adliger; um 1638/41 im Dienst des Fürsten Karl Eusebius von Liechtenstein (1611-1684).
Cuno Ordemar von Bodenhausen

geb. 1598
gest. 1654
Anm.: Sohn des Melchior von Bodenhausen (1560-1624); Erbherr auf Bodenhausen, Niedergandern, Görzig und Rhode; anhaltischer Landrat und Kriegskommissar; mehrfach Gesandter der Fürsten von Anhalt; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bequeme").

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Christian Heinrich von Börstel

geb. 1617
gest. 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); Erbherr auf Güsten und Ilberstedt; 1641-1643 Rat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660) und zugleich Hofmeister für dessen Sohn Johann Georg (1627-1693); 1643-1648 Geheimer Rat und Hofmeister von Fürst Johann Kasimir; 1648 Übersiedlung nach Bernburg; seit 1657 anhaltischer Gesamtrat und Hofmeister des Fürsten Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlängernde"); vgl. Andreas Hesius: Lieblich und schönes Erbtheil der Kinder Gottes [...], Köthen 1661, Bl. Fijr-Givv.

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Armand de Bourbon
Prince Armand de Conti

geb. 1629
gest. 1666
Anm.: Sohn des Henri II de Bourbon, Prince de Condé (1588-1646); ab 1629 Prince de Conti; 1649/50 Beteiligung an der Fronde; 1650/51 deswegen in Haft; 1654-1660 Gouverneur von Guyenne; militärische Kommandos in Spanien (1654) und Italien (1657); 1656-1660 Grand maître de France; seit 1660 Gouverneur des Languedoc.

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César de Bourbon
Duc César de Vendôme
Duc César d' Étampes
Duc César de Beaufort
Duc César de Mercœur
Duc César de Penthièvre

geb. 1594
gest. 1665
Anm.: Legitimierter außerehelicher Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610); ab 1598 Duc de Vendôme; 1598-1626 Gouverneur der Bretagne; seit 1599 Duc d'Étampes et Duc de Beaufort; ca. 1607-1612 Gouverneur von Lyonnais, Forez und Beaujolais; ab 1608 Duc de Mercœur (de iure uxoris); 1626-1630 Gefangenschaft in Amboise; 1630-1650 wegen Beteiligung an mehreren Verschwörungen mit kurzen Unterbrechungen Exil in den Niederlanden und England; seit 1650 Duc de Penthièvre (de iure uxoris) und Gouverneur von Bourgogne; ab 1651 Grand amiral de France; seit 1652 Lieutenant-général in Aunis, Poitou, Saintonge und Angoumois; ab 1655 Surintendant général de la navigation et commerce.

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Gaston de Bourbon
Duc Gaston d' Anjou
Duc Gaston d' Orléans
Duc Gaston de Chartres
Duc Gaston d' Montpensier
Duc Gaston d' Saint-Fargeau
Duc Gaston de Valois
Duc Gaston d' Alençon

geb. 1608
gest. 1660
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und ältester lebender Bruder ("Monsieur") von Ludwig XIII. (1601-1643); 1608-1640 Duc d'Anjou; ab 1626 Duc d'Orléans et de Chartres; seit 1627 Duc de Montpensier et de Saint-Fargeau; 1630-1650 und ab 1652 Duc de Valois; seit 1643 Lieutenant-général du royaume; ab 1646 Duc de Alençon; 1648-1653 wiederholter Parteiwechsel während der Fronde.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Louis II de Bourbon
Prince Louis II de Condé
Duc Louis II de Bourbon
Duc Louis II de Montmorency
Duc Louis II de Bellegarde
Duc Louis II de Châteauroux
Duc Louis d' Albret
Duc Louis II d' Enghien

geb. 1621
gest. 1686
Anm.: Sohn des Henri II de Bourbon, Prince de Condé (1588-1646); 1621-1646 Duc d'Enghien; 1643-1675 französischer Lieutenant-général; ab 1646 Prince de Condé sowie Duc d'Albret (bis 1651), de Bellegarde et de Châteauroux; Gouverneur der Bourgogne (1646-1650) und von Berry (1647-1650); 1647-1654 Grand maître de France; seit 1650 Duc de Montmorency; 1651-1653 militärischer Führer der Fronde; 1653 Todesurteil in Abwesenheit und Flucht in die Spanische Niederlande; 1654-1659 spanischer General; 1659 Amnestie und Rückkehr nach Frankreich; 1661-1667 Duc de Bourbon.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Markgraf Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth

geb. 1615
gest. 1651
Anm.: Sohn des Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth (1581-1655).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johann (2) Brandt

geb. 1604
gest. 1672
Anm.: Sohn des Tirschenreuther Kantors Bartholomäus Brandt (gest. 1611); Studium in Erfurt (1623) und Altdorf (nach 1630 Promotion zum Dr. med.); ursprünglich Arzt in Reichenbach/Vogtland (noch 1630); ab 1632 kriegsbedingt in Bernburg, dort baldige Bestallung zum Stadtphysikus; (vor 1637) bis November 1649 Leibarzt des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg und spätestens seit 1647 auch dessen Rat; ab Ostern 1650 Hofarzt des Fürsten Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen (1638-1665) und von dessen verwitweten Mutter Sophia (1599-1654); vgl. Wolfram Kaiser / Arina Völker: Universität und Physikat in der Frühgeschichte des Amtsarztwesens, Halle (Saale) 1980, S. 38.
Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Markgräfin Anna Sophia von Brandenburg

geb. 1598
gest. 1659
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1634 Ehe mit Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); bereits seit 1628 Residenz auf Schloss Schöningen; nach 1625 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Aufrichtige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel

geb. 1633
gest. 1714
Anm.: Sohn des Herzogs August (d. J.) von Braunschweig-Wolfenbüttel (1579-1666); ab 1667 Statthalter für seinen Bruder Rudolf August (1627-1704); 1685-1704 Mitregent des Herzogtums; seit 1704 alleinregierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel; 1709 Konversion zum katholischen Glauben.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Herzog August (d. J.) von Braunschweig-Wolfenbüttel
Herzog August (d. J.) von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg

geb. 1579
gest. 1666
Anm.: Sohn des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Lüneburg-Dannenberg (1533–1598); ab 1604 Paragiatsherrschaft in Hitzacker; seit 1635 regierender Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel (bis 1643 Residenz in Braunschweig wegen kaiserlicher Besetzung der Festung Wolfenbüttel); Büchersammler (Bestand der ursprünglichen Bibliotheca Selenica, später Bibliotheca Augusta zum Zeitpunkt seines Todes 40.000 Bände); ab 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Befreiende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Antoine Brun

geb. 1599
gest. 1654
Anm.: Sohn des Dôler Parlamentsrates Claude Brun (gest. 1621); 1622 Promotion zum Dr. jur.; ab 1622 Anwalt in Dôle; seit 1626 diplomatische Missionen, u. a. nach Brüssel (1627-1629); ab 1632 Procureur Générale am Parlament zu Dôle; 1636/37 Organisator der Verteidigung der Stadt gegen die Franzosen; 1640/41 Teilnahme am Regensburger Reichstag; seit 1642 Staatsrat von Flandern und Burgund; 1643-1648 spanischer Bevollmächtigter für Burgund bei den Friedensverhandlungen in Münster; ab 1649 spanischer Botschafter in Den Haag.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Westfälische Geschichte
Jean-Baptiste Budes de Guébriant
Comte Jean-Baptiste de Guébriant

geb. 1602
gest. 1643
Anm.: Sohn des Charles Budes de Guébriant, Baron de Sacé (gest. 1619); zunächst Söldner in den Niederlanden; ab 1635 in französischen Kriegsdiensten, zuletzt als Maréchal de camp; 1638/39 Lieutenant-général des armées du Roi eines französisches Korpses unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); seit 1639 Oberkommandeur von dessen Armee im Dienst der Krone von Frankreich; seit 1642 Maréchal de France.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Renée Budes de Guébriant
Comtesse Renée de Guébriant
Renée de Chépy de Grouches
Geburtsname: Renée Crespin du Bec

geb. 1613
gest. 1659
Anm.: Tochter des René I Crespin du Bec, Marquis de Vardes (gest. 1633); 1616-1628 erste (geschiedene) Ehe mit Jean de Chépy de Grouches (gest. 1650); 1631-1643 zweite Ehe mit Jean-Baptiste Budes de Guébriant, Comte de Guébriant (1602-1643); 1645/46 außerordentliche französische Gesandte in Polen.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Konrad Alexander Magnus von Burgsdorff

geb. 1595
gest. 1652
Anm.: Sohn des Alexander Magnus von Burgsdorff (1567-1620); Erbherr auf Goldbeck, Buckow, Oberstorf und Groß-Machenow; ab 1609 gemeinsame Erziehung mit Kurprinz Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640) am Berliner Hof; 1614-1617 erste militärische Erfahrungen; ab 1620 Capitain der kurfürstlichen Leibgarde; seit 1623 Obristleutnant des brandenburgischen Reiterkontingents im Obersächsischen Kreisheer; ab 1626 Kommandeur des kurfürstlichen Leibregiments zu Fuß; seit 1631 kurbrandenburgischer Kriegsrat und Obrist; als Gegner des Grafen Adam von Schwarzenberg (1584-1641) zeitweise Verbannung als Kommandant nach Küstrin (Oktober 1638); 1642-1652 Geheimer Rat und erster Minister, kurfürstlicher Oberkammerherr (Oberkämmerer) und Oberkommandant aller kurmärkischen Festungen; Johanniterkomtur zu Lagow; ab ca. 1651 Dompropst in Halberstadt; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Einfältige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Bohdan Mychajlowytsch Chmelnyzkyj

geb. 1595
gest. 1657
Anm.: Sohn des Gutsbesitzers Mychajl Chmelnyzkyj; Ausbildung am Jesuitenkolleg in Tschyhyryn; danach Kriegsdienst im Kosakenherr; seit 1648 Hetman der Kosaken und Anführer von deren Aufstand gegen Polen-Litauen.

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Ruxandra Chmelnyzkyj
Geburtsname: Ruxandra Lupu

geb. ca. 1630/32
gest. ca. 1686/87
Anm.: Tochter des Vasile Lupu, Fürst von Moldau (ca. 1595-1661); 1652/53 Ehe mit dem Kosakenhauptmann Tymofij Bohdanowytsch Chmelnyzkyj (1632-1653).

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Tymofij Bohdanowytsch Chmelnyzkyj

geb. 1632
gest. 1653
Anm.: Sohn des Kosakenhetmans Bohdan Mychajlowytsch Chmelnyzkyj (1595-1657); seit 1648 Hauptmann unter seinem Vater im Kosakenaufstand gegen Polen-Litauen.

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Graf bzw. Fürst Maximilian von Dietrichstein

geb. 1596
gest. 1655
Anm.: Sohn des Grafen Sigmund von Dietrichstein (1560-1602); ab 1614 erzherzoglicher Kämmerer in Graz; 1622-1637 Obersthofmeister der Kaiserin Eleonora (1598-1655); seit 1651 kaiserlicher Obersthofmeister sowie Mitglied und Präsident des Geheimen Rates; 1629 Erhebung in den Fürstenstand; ab 1634 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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François Duval
Marquis François de Fontenay-Mareuil

geb. ca. 1594
gest. 1665
Anm.: Zunächst in französischen Kriegsdiensten, zuletzt als Maréchal des camps et armées du Roy (1626); seit 1626 Conseiller d'État; französischer Botschafter in England (1626) und Rom (1641-1646 und 1647); vgl. François Duval de Fontenay-Mareuil: Depuis Le Règne De Philippe-Auguste, Jusqu'Au Commencement Du Dix-Septième Siècle; Tome L.: Mémoires De Messire Du Val, Marquis De Fontenay-Mareuil, Marechal des camps et armées du Roy [...], Bd. 1, Paris 1826, S. 3-9.

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Heinrich Eberdt

gest. 1651
Anm.: Ehemaliger Soldat, um 1650 als Drescher in Bernburg ansässig; wegen mehrfachen Mordes in Bernburg hingerichtet.
Uriel von Eichen
Uriel von der Eich

geb. 1597
gest. 1649
Anm.: Sohn des Bernburger Freigutsbesitzers Heinrich von Eichen (gest. vor 1613); bis 1631 Besitzer eines Freigutes in der Altstadt zu Bernburg; seit 1632 anhaltisch-bernburgischer Rat und Amtshauptmann von Harzgerode; später auch gräflich-stolbergischer Rat und Kriegskommissar (um 1641/46).

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Elçi Hasan Pascha

Anm.: Vor 1649 osmanischer Aga; türkischer Internuntius (1649) und Großbotschafter (Elçi; 1650-1651) in Wien; 1650/51 bzw. ab 1653 Pascha (Beylerbey) von Temeswar.
König Karl II. von England
König Karl II. von Schottland
König Karl II. von Irland

geb. 1630
gest. 1685
Anm.: Sohn des Königs Karl I. von England, Schottland und Irland (1600-1649); ca. 1638-1649 Prince of Wales; 1651 König von Schottland; 1651-1660 Leben im Exil; ab 1660 König von England, Schottland und Irland; seit 1638 Ritter des Hosenbandordens.

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König Wilhelm III. von England
König Wilhelm III. von Irland
König Wilhelm II. von Schottland
Graf Wilhelm III. von Nassau-Dillenburg
Fürst Wilhelm III. von Oranien

geb. 1650
gest. 1702
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm II. von Oranien (1626-1650); ab 1650 Fürst von Oranien; seit 1672 Statthalter von Holland, Zeeland und Utrecht, ab 1675 zudem von Overijssel und Gelderland sowie seit 1698 auch von Drenthe; ab 1689 gemeinsam mit Gemahlin Maria II. (1662-1694) außerdem König von England, Schottland und Irland; ab 1653 Ritter des Hosenbandordens.

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August Ernst (1) von Erlach

geb. 1616
gest. 1684
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (1566-1640); Erbherr auf Altenburg (bei Nienburg/Saale); 1636-1640 und 1641-1644 in kaiserlichen Kriegsdiensten, dazwischen Hofjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; später anhaltischer Landrat und Direktor des Stipendienwesens.
Marquis Godefroy Louis d' Estrades
Godefroy Louis de la Strade

geb. 1607
gest. 1686
Anm.: Als französischer Diplomat seit 1637 in verschiedenen Missionen beim Fürsten Friedrich Heinrich von Nassau-Oranien (1584-1647); 1639 Conseiller d'Etat; 1646 außerordentlicher Gesandter Frankreichs in den Niederlanden; 1647 Maréchal de camp in Italien; 1650 Gouverneur von Dünkirchen; 1663 Vizekönig von Amerika; 1675 Maréchal de France.

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Ranuccio II Farnese
Duca Ranuccio II di Parma e Piacenza
Duca Ranuccio II di Castro

geb. 1630
gest. 1694
Anm.: Sohn des Odoardo I Farnese, Duca di Parma e Piacenza (1612-1646); seit 1646 Duca di Parma e Piacenza und 1646-1649 Duca di Castro (bis 1648 unter Vormundschaft).

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Christian Flemming

geb. 1575
gest. 1653
Anm.: Sohn des Zerbster Bürgers Petrus Flemming; 1603-1606 Pfarrer in Osternienburg; 1606-1641 Pfarrer in Wulfen; 1641-1653 Pfarrer in Natho; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 248.
Simon Frangke

Anm.: Seit Dezember 1648 jüdischer Einwohner von Bernburg.
Königin Anna von Frankreich und Navarra
Geburtsname: Infantin Anna von Spanien

geb. 1601
gest. 1666
Anm.: Tochter des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); 1615-1643 Ehe mit König Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); 1643-1651 Regentin von Frankreich.

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König Ludwig XIV. von Frankreich
König Ludwig III. von Navarra

geb. 1638
gest. 1715
Anm.: Sohn des Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); seit 1643 König von Frankreich und Navarra (bis 1661 unter der Regentschaft seiner Mutter Anna).

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Hans Ernst von Freyberg

geb. 1605
gest. 1669
Anm.: Sohn des Ernst von Freyberg (1578-1626); Erbherr auf Elsdorf; Hof- oder Kammerjunker des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Mitte der 1630er Jahre auch anhaltisch-köthnischer Stallmeister und Kriegskommissar; um 1639 im Dienst des Grafen Otto V. von Schaumburg und Holstein-Pinneberg (1614-1640); um 1643/49 und erneut ab 1656 Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); um 1650/56 anhaltisch-plötzkauischer Rat und Hofmeister; später Hofmeister und ab 1660 auch Wittumsrat der Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Dessau (1615-1673); spätestens seit 1642 Mitglied des Größeren, später auch des Engeren Ausschusses der anhaltischen Landstände; zugleich Direktor des anhaltischen Stipendienwerks; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausführende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Wilhelm Heinrich von Freyberg

geb. 1617
gest. 1696
Anm.: Sohn des Ernst von Freyberg (1578-1626); um 1642 Hofmeister des Pfalzgrafen Moritz von Pfalz-Simmern (1621-1653) in England; ca. 1645-1647 Prinzenhofmeister des Fürsten Johann Georg II. von Anhalt-Dessau (1627-1693); ab 1647 Rat und Hofmeister des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); 1653/54 und 1663 anhaltischer Gesandter auf dem Regensburger Reichstag; seit 1660 anhaltisch-dessauischer Geheimer Rat und Landeshauptmann; außerdem anhaltischer Gesamtrat, Landrat und nach 1693 Vormundschaftsrat; ab 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gleichgefärbete").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
N. N. Frühauf

Anm.: Vor 1630 anhaltischer Gutsbesitzer.
Graf Matthias Gallas
Duca Matthias di Lucèra

geb. 1584
gest. 1647
Anm.: Sohn des tridentinischen Adligen Pankraz Gallas (1549-1612); zunächst in spanischen und kaiserlichen Kriegsdiensten (1615-1617); 1626-1630 ligistischer Obrist; kaiserlicher Obrist (1629), Generalfeldwachtmeister (1629), Feldzeugmeister (1631), Feldmarschall (1632) und Generalleutnant (1633); ab 1631 kaiserlicher Kämmerer; seit 1639 auch Geheimer Rat; Erhebung in den Freiherren- (1627) und Grafenstand (1632); seit 1635 Duca di Lucèra.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
N. N. Göse

Anm.: Um 1651 Syndikus der Anhaltischen Landschaft.
Otto (von) Grote

geb. 1620
gest. 1687
Anm.: Sohn des Johann (von) Grote (1591-1655); ab 1645 Hofjunker der verwitweten Kurfürstin Elisabeth Charlotte von Brandenburg (1597-1660); kurbrandenburgischer Amtshauptmann von Tangermünde, später auch von Neuendorf; 1652-1658 Hof- und Kammergerichtsrat; seit 1655 Dompropst in Havelberg; 1658/59 Geheimer Rat; ab 1669 Vizepräsident der Amtskammer; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hindernde")

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Philipp Güder

geb. 1605
gest. 1669
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgers und Ratsbauherrn Martin Güder (gest. vor 1639); um 1631 fürstlicher Gutsverwalter(?); um 1635 Bauherr der Bernburger Bergstadt; seit 1637 fürstlicher Amtsschreiber in Bernburg (noch 1646); um 1646/56 Küchenmeister; 1648/49 zugleich Landrichter; um 1650/56 auch Apotheker.
Dietrich von Hackeborn

geb. 1607
gest. 1676
Anm.: Sohn des Dietrich von Hackeborn (gest. 1609) auf Bahrendorf; Erbherr auf Staßfurt, Bahrendorf, Stemmern und Sülldorf; 1619-1624 Edelknabe des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); ab 1624 in dänischen Kriegsdiensten; kursächsischer Kornett (1631), Leutnant (1632) und Rittmeister (1636); 1638 Abdankung; später Ratsherr (1643), Ratskämmerer (1645 und 1647), Stadtvogt (1646 und 1648), regierender Bürgermeister (1649, 1651, 1653, 1655, 1657-1659, 1662, 1665, 1668 und 1671) sowie Schöppe und Kirchvater (1650) von Staßfurt; vgl. Johannes Kirchner: Electuarium & contra Virus mortis & contra omnes calamitates Preciosissimum [...], Quedlinburg 1676, o. S.

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Michael Hermann von Hagen

geb. 1620
gest. 1666
Anm.: Sohn des Sigmund von Hagen (1564-1631); Erbherr auf Biendorf; 1645-1651 Hof- bzw. Kammerjunker des Herzogs August von Sachsen(-Weißenfels), Administrator des Erzstifts Magdeburg (1614-1680); 1659-1661 Hofmeister und Rat der Fürsten Lebrecht (1622-1669) und Emanuel von Anhalt-Plötzkau (1631-1670); seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gewährende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Hans Albrecht von Halck

gest. 1658
Anm.: Mitteldeutscher Adliger; zeitweilig Herr auf Crüchern; 1620 Kriegsdienst unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1580-1626), später unter König Gustav II. Adolf von Schweden (1594-1632); 1640-1646 Major und Stadtkommandant von Bernburg; ab 1646 Kammerjunker und seit 1647 Stallmeister der verwitweten Kurfürstin Elisabeth Charlotte von Brandenburg (1597-1660); ab 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlschmeckende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Martin Hanckwitz

gest. 1675
Anm.: Geboren in Preußen; später Bürger in Nienburg/Saale; 1640 Interimslehrer und dann bis 1650 Präzeptor der Prinzen Erdmann Gideon (1632-1649) und Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718), ab 1648 auch für deren Bruder Karl Ursinus (1642-1660); um 1651/52 fürstlicher Sekretär in Bernburg; seit 1652 Ratskämmerer in Köthen.

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Martin Haug
Martin Hauke

Anm.: Um 1638 fürstlicher Bediensteter in Bernburg; um 1643 Lakai der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); danach bis 1647 Lakai von deren Gemahl Christian II.; um 1648/49 braunschweigisch-lüneburgischer Soldat; seit 1650 erneut fürstlicher Lakai in Bernburg (noch 1655).
Zacharias Haug
Zacharias Hugk

Anm.: Im Juni 1637 Junge im Tross des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1638 Trompeter des Herzogs Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg (1581-1658); um 1650/56 fürstlicher Trompeter in Bernburg.
Maria Dorothea Heseler
Geburtsname: Maria Dorothea Theopold

geb. 1642
gest. 1714
Anm.: Tochter des Zerbster Diakons Konrad Theopold (1600-1651); seit 1671 Ehe mit dem Hoymer Oberprediger Heinrich Heseler (1628-1716).
Andreas (1) Hesius
Andreas Heise

geb. 1610
gest. 1693
Anm.: Sohn des Zerbster Bürgers Simon Heise; Dr. theol.; 1642-1655 Rektor der Bernburger Stadtschule; daneben Diakon an der Schlosskirche St. Aegidien (1644/45) und der Marienkirche (1645-1655) in Bernburg; 1655-1659 Pfarrer und Hofprediger in Plötzkau; seit 1659 Superintendent und Oberpfarrer an St. Marien in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 285.

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Henry Ireton

geb. 1611
gest. 1651
Anm.: Sohn des German Ireton aus Attenborough; seit 1642 Kriegsdienst im englischen Parlamentsheer als Obrist und General; 1650 Lord Deputy of Irland.

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Johannes Priester(könig)
Johannes Presbyter

Anm.: Sagenhafte Gestalt des Mittelalters, die angeblich von den Drei Weisen aus dem Morgenland abstammte und ein unermessliches christliches Reich in Asien oder Afrika beherrscht haben soll.

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Bartholomäus Jonius

geb. 1603
gest. 1657
Anm.: Um 1627/28 Kantor in Ballenstedt; Pfarrer in Neudorf (1633-1636), Opperode (1636-1640) und Altenburg bei Nienburg/Saale (1640-1643); seit 1643 Diakon an der Schlosskirche St. Aegidien in Bernburg sowie Pfarrer von Dröbel; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 300.
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand III.
König Ferdinand III. von Böhmen
König Ferdinand III. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand III. (Ernst) von Österreich

geb. 1608
gest. 1657
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Ferdinand II. (1578-1637); ab 1626 König von Ungarn; seit 1627 König von Böhmen; im Dezember 1636 Wahl zum römisch-deutschen König; ab 1637 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1625 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Eleonora
Königin Eleonora von Böhmen
Königin Eleonora von Ungarn
Erzherzogin Eleonora von Österreich
Geburtsname: Eleonora Gonzaga

geb. 1598
gest. 1655
Anm.: Tochter des Vincenzo I Gonzaga, Duca di Mantova e Monferrato (1562-1612); 1622-1637 Ehe mit Kaiser Ferdinand II. (1578-1637).

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Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Eleonora (Magdalena)
Königin Eleonora (Magdalena) von Böhmen
Königin Eleonora (Magdalena) von Ungarn
Erzherzogin Eleonora (Magdalena) von Österreich
Geburtsname: Eleonora (Maddalena) Gonzaga di Nevers

geb. 1630
gest. 1686
Anm.: Tochter des Carlo II Gonzaga di Nevers, Duc de Mayenne et d'Aiguillon (1609-1631); 1651-1657 Ehe mit Kaiser Ferdinand III. (1608-1657).

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İslâm III. Giray Khan (Krim)

geb. 1604
gest. 1654
Anm.: Sohn des Krim-Khans Selâmet I. Giray (1558-1610); seit 1644 Krim-Khan.

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Christian Ernst von Knoch(e)

geb. 1608
gest. 1655
Anm.: Sohn des Kaspar Ernst von Knoch (1582-1641); Erbherr auf Trinum; 1631-1639 in Kriegsdiensten, zuletzt als kursächsischer Obristleutnant und Generaladjutant (um 1637); ab 1641 Landeshauptmann des Teilfürstentums Anhalt-Zerbst; seit 1643 anhaltischer Gesamtrat; 1645-1650 Geheimer Rat des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); ab 1650 Direktor der Köthener Vormundschaftsregierung; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Weichende").

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Georg Knüttel

geb. 1606
gest. 1682
Anm.: Bruder des Matthias Knüttel; spätestens 1633 Küchenschreiber des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg (noch 1634); 1636 Sekretär des kursächsischen Obristen Wilhelm von Brincken (gest. 1637); 1638-1640 Stellvertreter des Bernburger Amtmannes und fürstlichen Geheimsekretärs Thomas Benckendorf; ab 1639 auch Hofbesitzer in Radisleben; 1640-1642 Stellvertreter des Amtmannes von Ballenstedt; seit 1643 Kanzlist und Registrator in Bernburg (noch 1656); zuletzt fürstlicher Kanzleisekretär.
Matthias Knüttel

Anm.: Bruder des Georg Knüttel (1606-1682); zunächst fürstlicher Amtsschreiber in Großalsleben; danach um 1641 Stadtschreiber zu Ballenstedt; Gerichts- und Haushalter der Justina Maria von Einsiedel (gest. 1700) auf Roschwitz; seit 1649 fürstlicher Amts- und Kornschreiber in Ballenstedt (noch 1657); um 1674 Gerichtsverwalter in Dessau.
Heinrich von Krosigk

geb. 1631
gest. 1705
Anm.: Sohn des Heinrich von Krosigk (gest. 1637); Erbherr auf Alsleben und Piesdorf; spätestens 1645 bis 1648 Page der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); herzoglich-magdeburgischer Land- und Kriegskommissar des Saalkreises.
Henri (2) de La Tour d'Auvergne
Vicomte Henri (2) de Turenne

geb. 1611
gest. 1675
Anm.: Sohn des Henri (1) de La Tour d'Auvergne, Prince de Sedan et Duc de Bouillon (1555-1623); ab 1623 Vicomte de Turenne; 1625-1629 militärische Ausbildung in der niederländischen Armèe; seit 1630 in französischen Kriegsdiensten als Mestre de camp (1630), Maréchal de camp (1634), Lieutenant-général des armées (1639), Maréchal de France (1643), Colonel général (1657) und Maréchal général des camps et armées du roi (1660); 1650/51 Teilnahme an der Fronde; 1668 Konversion zum katholischen Glauben.

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Graf Johann Maximilian von Lamberg

geb. 1608
gest. 1682
Anm.: Sohn des Georg Sigmund von Lamberg (1565-1632); ab 1631 kaiserlicher Kämmerer; 1637-1649 Reichshofrat; 1644-1649 kaiserlicher Prinzipalgesandter bei den Osnabrücker Friedensverhandlungen; 1653-1660 kaiserlicher Botschafter in Madrid; seit 1657 Geheimer Rat; 1661-1675 Obristkämmerer; ab 1675 Obersthofmeister und Geheimer Konferenzminister; 1641 Erhebung in den Grafenstand; seit 1655 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
N. N. von der Lancken (4)

Anm.: Sohn des Wolf von der Lancken; um 1651 vermutlich im Dienst der verwitweten Herzogin Eleonora Maria von Mecklenburg-Güstrow (1600-1657).
Erhard von Legat

geb. 1615
gest. 1674
Anm.: Sohn des Staßfurter Bürgermeisters Erhard von Legat (1587-1649); Erbherr zu Staßfurt und Eisberg; seit 1630 Aufwärter des plötzkauischen Stallmeisters Wilhelm von Proeck (1585-1654); später 2 Jahre Page am Hof zu Plötzkau; danach in schwedischen Kriegsdiensten, zuletzt als Rittmeister (bis 1645); dann Ratsherr und Bürgermeister in Staßfurt; vgl. Johannes Kirchner: Suavissimum Dei Praesentissimi Clementissimi atq[ue] Potentissimi Promissum [...], Quedlinburg 1674, Bl. G v-K v.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Karl Eusebius von Liechtenstein
Herzog Karl Eusebius von Schlesien-Jägerndorf
Herzog Karl Eusebius von Schlesien-Troppau

geb. 1611
gest. 1684
Anm.: Sohn des Karl von Liechtenstein (1569-1627); ab 1627 Herzog von Schlesien-Jägerndorf und Schlesien-Troppau sowie Fürst von Liechtenstein und Oberhaupt der Familie (bis 1632 unter Vormundschaft seines Onkels Maximilian); 1639-1641 Oberlandeshauptmann von Schlesien.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Georg Achaz von Losenstein

geb. 1597
gest. 1653
Anm.: Sohn des Wolfgang Sigmund von Losenstein (1567-1626); 1623 Erhebung in den Grafenstand; ab 1624 kaiserlicher Kämmerer; bis 1637 Unterstallmeister; 1637-1651 Oberstfalkenmeister; 1640/41 kaiserlicher Prinzipalgesandter auf dem Regensburger Reichstag; 1642–1651 Landmarschall von Niederösterreich; seit 1651 Oberststallmeister; 1653 Geheimer Rat und Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Karl IV. von Lothringen und Bar

geb. 1604
gest. 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen und Bar (1572-1632); seit 1625 Herzog von Lothringen und Bar; 1634 vorübergehende Abdankung zugunsten seines Bruders Nikolaus Franz (1609-1670); zwischen 1634 und 1641, 1641 und 1661 sowie 1670-1675 durch französische Besetzung seines Herzogtums mehrfach von der Regierung abgehalten; 1654-1659 in spanischer Gefangenschaft.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Paul Ludwig

geb. 1603
gest. 1684
Anm.: Sohn des Bernburger Diakons Christoph Ludwig (1567-1636); seit ca. 1624 in Diensten des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) u. a. als Sekretär (um 1627/28) bzw. geheimer Kammersekretär (um 1630); ab 1630 Kammersekretär, seit 1633 zudem Pfennigmeister, spätestens 1636 Lehens- und Gerichtssekretär, spätestens 1642 Kanzlei- und Lehenssekretär sowie ab 1652 zugleich Justiz- und Hofrat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; zuletzt Justiz- und Hofrat unter Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718).
Vasile Lupu
Fürst (Woiwode) Vasile von Moldau

geb. ca. 1595
gest. 1661
Anm.: Sohn des moldauischen und walachischen Hofbeamten Nicolae Coci; Großschatzmeister (1619/20), zweiter Logothet (1625), Mundschenk (1627) und Hetman (1629/30) in der Walachei; 1631 Statthalter der unteren Moldau; 1633 Führer eines Aufstandes der Bojaren gegen den walachischen Fürsten Alexandru IV Iliaș (gest. 1666); seit April 1634 bis 13. April 1653 und vom 8. Mai bis 16. Juli 1653 Fürst von Moldau.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Jules Mazarin
Giulio Raimondo Mazzarino
Bischof Jules von Metz
Duc Jules de Mayenne
Duc Jules de Nevers et Rethel

geb. 1602
gest. 1661
Anm.: Sohn des Pietro Mazzarino (1576-1654); 1609-1619 Besuch des Jesuitenkollegs in Rom; danach Studium der Rechtswissenschaften in Salamanca; 1628 Promotion zum Dr. jur. in Rom; ab 1631 Diplomat in päpstlichen Diensten, zuletzt als Vizelegat von Avignon (1634-1637) und Apostolischer Nuntius in Paris (1634-1636); 1639-1642 Sekretär des Kardinals Richelieu (1585-1642); seit 1641 Kardinal; ab 1642 Erster Minister unter König Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643), unter der Regentschaft von Königin Anna (1601-1666) und unter König Ludwig XIV. (1638-1715); 1646-1648 auch Surintendant des bâtiments du roi; 1652-1658 Bischof von Metz; seit 1654 Duc de Mayenne; ab 1659 Duc de Nevers et Rethel.

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Joachim Mechovius

geb. 1600
gest. 1672
Anm.: Sohn des Güstener Pfarrers Erasmus Mechovius (gest. 1626); Schulbesuch in Ballenstedt, Aschersleben und Salzwedel; Studium in Leipzig (1615), Joachimsthal (1618/19), Zerbst (1619), Altdorf (1622) und Straßburg (1627); 1631 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Basel; danach Advokat in Aschersleben und Bremen; später anhaltisch-bernburgischer Kammerrat (1639-1656), Kammer- und Regierungsrat (1656-1662) sowie Kanzler (ab 1662), auch Kirchenrat; seit 1647 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gedeihliche").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Wilhelm von Micrander

gest. 1676
Anm.: Sohn des kaiserlichen Obristleutnants N. N. Micrander; 1628 Hofmeister des Grafen Philipp Reinhard I. zu Solms-Hohensolms (1593-1635); ab 1630 Genfer Bürger; Offizier in kursächsischen Diensten, u. a. Hauptmann (1634/37) und Obristleutnant (1639); Wechsel in kaiserliche (um 1643) bzw. schwedische Dienste (um 1645/48); 1649-1658 Geheimer Rat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660) sowie Amtshauptmann von Sandersleben und Freckleben; zugleich kaiserlicher Obristleutnant; 1657-1660 erneut in schwedischen und zuletzt wieder in kaiserlichen Diensten als Obristleutnant bzw. Obrist (spätestens 1671); seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Entledigende").

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Martin Milag(ius)

geb. 1598
gest. 1657
Anm.: Sohn des Schreibers Jakob Milag (1561-1637) aus Triestewitz bei Torgau; 1619-1622 Rechtsstudium in Frankfurt/Oder; 1622 Lic. jur.; 1623-1626 Advokat in Zerbst; 1626-1632 Amtmann von Bernburg; ab 1631 auch anhaltisch-bernburgischer Rat; 1632-1634 Rat im Hochstift Halberstadt unter dem schwedischen Statthalter Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); danach dessen und Fürst Augusts von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) Rat; seit 1635 anhaltischer Gesamtrat; daneben anhaltisch-zerbstischer (1637-1645) und anhaltisch-dessauischer Kanzler (ab 1654); zudem anhaltischer Gesandter auf dem Frankfurter Konvent (1634), auf dem Regensburger Reichstag (1640/41), bei den Friedensverhandlungen in Osnabrück (1645-1648) und auf dem Regensburger Reichstag (1653/54); seit 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Mindernde").

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Alvise Mocenigo
Leonardo Mocenigo

geb. 1583
gest. 1654
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Alvise Mocenigo; ab 1609 Mitglied des Maggior Consiglio; 1613-1615 Provveditore e Capitano a Legnago; 1621/22 Provveditore e Capitano della flottiglia di fuste del Lago di Garda; 1622/23 Provveditore ad Asola; später u. a. Provveditore sopra Danari (1633/34, 1637/38 und 1640/41), Provveditore alle Fortezze e Governatore di galea grossa (1638/39) und Kommandant einer Galeere (1645/46); 1646/47 Provveditore generale delle Tre Isole; 1647/48 Provveditore generale in Candia; 1648-1651 und seit 1653 Capitano generale da Mar.

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Francesco da Molin

geb. 1575
gest. 1655
Anm.: Sohn des Venezianischen Patriziers Marino da Molin; seit 1608 Schiffskapitän; Provveditore straordinario in Orzinuovi (1613); Provveditore sopra il lago di Garda (1616); Commissario in Golfo e Corfù (1616-1618) und zugleich Commissario in armata (1617); Prokurator des Dominikanerklosters San Zanipolo (1620); Provveditore generale in Dalmazia e Albania (1622-1625); Provveditore generale e inquisitore für Kreta (1627-1633); Prokurator von San Marco de supra und an S. Maria della Salute (1634); Provveditore sopra i monasteri (1635, erneut 1644); Inquisitore sopra il campadego (1636); Cassiere della procuratia di S. Marco de supra (1640, erneut 1643); Provveditore generale da Mar sowie Capitano generale (1645); 1646 Wahl zum 99. Dogen der Republik Venedig.

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Graf Friedrich Heinrich von Nassau-Dillenburg
Fürst Friedrich Heinrich von Oranien

geb. 1584
gest. 1647
Anm.: Sohn des Fürsten Wilhelm I. von Oranien (1533-1584); ab 1625 Fürst von Oranien und Statthalter der Vereinigten Niederlande; seit 1627 Ritter des Hosenbandordens.

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Salomon Nefe

geb. 1606
gest. 1662
Anm.: Vermutlich Sohn des Bernburger Bürgers Hans Nefe; ab 1641 Küster (Äditus) an der Bernburger Schlosskirche St. Aegidien (noch 1653); seit spätestens 1642 zugleich Stadtschreiber der Bernburger Bergstadt (noch 1649); zuletzt Schulmeister in Ilberstedt.
Nicolas de Neufville
Marquis Nicolas d' Alincourt
Duc Nicolas de Villeroy

geb. 1598
gest. 1685
Anm.: Sohn des Charles de Neufville, Seigneur de Villeroy (1566-1642); ab 1605 Marquis d'Alincourt; seit 1617 Marquis de Villeroy; ab 1615 Gouverneur von Lyon; 1646 Maréchal de France; seit 1651 Duc de Neufville; 1661 Aufnahme in den Ordre du Saint-Esprit; ab 1661 Grand maître de France; ab 1661 Chef du Conseil royal des finances.

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Nikolaus (2) N. N.

Anm.: Bis 1651 Hirte in Dohndorf.
Bernard de Nogaret de La Valette
Duc Bernard de La Valette
Duc Bernard d' Épernon

geb. 1592
gest. 1661
Anm.: Sohn des Jean-Louis de Nogaret de La Valette, Duc d'Épernon (1554-1642); 1622-1649 und ab 1658 Duc de La Valette sowie Pair de France; seit 1610 Colonel général des Bandes françaises (bis 1642 unter Aufsicht seines Vaters); ab 1642 Duc d'Épernon; Gouverneur der Guyenne (1643-1651) und Bourgogne (1654-1660); seit 1645 Ritter des Hosenbandordens.

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Johann Balthasar Oberlender

gest. nach 1656
Anm.: Sohn des Ansbacher Försters N. N. Oberlender; lange Zeit schwedischer Soldat; spätestens seit 1637 Lakai sowie um 1649 auch Jäger und Rüstmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Österreich, Haus (Erzhaus)
Herzöge bzw. Erzherzöge von Österreich
Könige von Böhmen
Könige von Ungarn

Anm.: Österreichische Linie der Habsburger.

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Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich
Bischof Leopold Wilhelm von Passau
Bischof Leopold Wilhelm von Straßburg
Bischof Leopold Wilhelm von Halberstadt
Erzbischof Leopold Wilhelm von Magdeburg
Bischof Leopold Wilhelm von Olmütz
Bischof Leopold Wilhelm von Breslau

geb. 1614
gest. 1662
Anm.: Sohn von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); ab 1625 Bischof von Passau; seit 1626 Bischof von Straßburg; 1627-1648 Bischof von Halberstadt; 1629-1635 Erzbischof von Magdeburg; ab 1637 Bischof von Olmütz; 1639-1642 und 1645/46 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee; seit 1641 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1647-1656 Statthalter der Spanischen Niederlande; ab 1656 Bischof von Breslau.

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Henri II d' Orléans
Duc Henri II de Longueville
Duc Henri II d' Estouteville
Prince Henri II de Châtelaillon
Comte bzw. Prince Henri I de Neuchâtel

geb. 1595
gest. 1663
Anm.: Sohn des Henri I d'Orléans, Duc de Longueville (1568-1595); ab 1595 Duc de Longueville und d'Estouteville, Prince de Châtellaillon und Comte de Neuchâtel; zunächst Gouverneur der Picardie; 1619/20 und seit 1627 Gouverneur der Normandie; 1636-1643 mehrmals französischer General in Italien; ab 1643 souveräner Prince de Neuchâtel; 1645-1648 französischer Prinzipalgesandter auf dem Westfälischen Friedenskongress in Münster; 1648-1653 Beteiligung an der Fronde.

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Francisco de Orozco y Porcia
Marchese Francisco di Mortara
Marchese Francisco di Olias

geb. 1605
gest. 1668
Anm.: Sohn des Rodrigo de Orozco y Ribera, Marchese di Mortara (gest. 1621); 1650 Vizekönig und capitano generale von Katalonien; 1656-1659 erneut Vizekönig von Katalonien; 1659 Mitglied des Consiglio di Stato spagnolo; 1668 Gouverneur des Herzogtums Mailand.
Graf Johan Axelsson Oxenstierna af Södermöre

geb. 1611
gest. 1657
Anm.: Sohn des schwedischen Reichskanzlers Axel Gustafsson Oxenstierna (1583-1654); ab 1632 schwedischer Obrist und mehrere diplomatische Missionen für seinen Vater; seit 1639 Reichsrat; 1643-1649 Prinzipalgesandter Schwedens auf dem Westfälischen Friedenskongress; 1650-1652 Generalgouverneur in Schwedisch-Pommern; ab 1654 Reichsmarschall und Graf af Södermöre.

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Olimpia (1) Pamphilj
Olimpia Nini
Geburtsname: Olimpia Maidalchini

geb. 1591
gest. 1657
Anm.: Tochter des Sforza Maidalchini (1561-1623); 1608-1611 erste Ehe mit Paolo Nini (1588-1611); 1612-1639 zweite Ehe mit Pamphilio Pamphilj (1563/64-1639); Schwägerin und enge Beraterin von Papst Innozenz X. (1574-1655).

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Papst Innozenz X.
Patriarch Giovanni Battista von Antiochien
Giovanni Battista Pamphilj

geb. 1574
gest. 1655
Anm.: Sohn des Camillo Pamphilj (1540-1580); 1604-1621 Auditor der Römischen Rota; Apostolischer Nuntius in Neapel (1621-1625), Frankreich (1626) und Spanien (1626-1630); 1626-1629 lateinischer Patriarch von Antiochien; ab 1627 Kardinal; 1639-1644 Präfekt der Konzilskongregation; seit 1644 Papst.

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N. N. von Peccatel

Anm.: Um 1649 Gemahlin des Strelitzer Amtshauptmanns Georg von Peccatel.
Pfalzgräfin Elisabeth von Pfalz-Simmern
Äbtissin Elisabeth (1) von Herford

geb. 1618
gest. 1680
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); ab 1661 Koadjutorin und seit 1667 Äbtissin des reichsunmittelbaren Stifts Herford.

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Pfalzgräfin Katharina Sophia von Pfalz-Simmern

geb. 1595
gest. 1665
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz (1574-1610); nach 1621 Leben am kurfürstlichen Hof in Berlin bzw. Crossen (Oder).

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Pfalzgraf Moritz von Pfalz-Simmern

geb. 1621
gest. 1652
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1637 in niederländischen Kriegsdiensten; 1638/39 vermutlich zu Studienzwecken in Paris; 1640-1642 in schwedischen Kriegsdiensten; royalistischer Obrist (1642) und Generalleutnant (1643) im englischen Bürgerkrieg; 1646 Rückkehr in die Niederlande; 1648 in niederländischen Kriegsdiensten; seit 1649 Vizeadmiral einer kleinen englisch-royalistischen Flotte unter seinem Bruder Ruprecht (1619-1683), die 1651 zur Freibeuterei überging; 1652 Tod in der Karibik bei einem Schiffbruch; seit 1649 Ritter des Hosenbandordens.

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Pfalzgraf Philipp Friedrich von Pfalz-Simmern

geb. 1627
gest. 1650
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); Erziehung in Den Haag und am französischen Hof; danach niederländischer Rittmeister; 1646 Flucht aus den Vereinigten Niederlanden nach der Tötung des französischen Emigranten Jacques de L'Epinay im Duell; zuletzt lothringischer Obrist.

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Pfalzgraf Ruprecht von Pfalz-Simmern
Duke Rupert of Cumberland
Earl Rupert of Holderness

geb. 1619
gest. 1682
Anm.: Sohn des Kurfüsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1637/38 niederländischer Obrist; 1638-1641 in kaiserlicher Kriegsgefangenschaft; 1642-1646 Heerführer der Royalisten im englischen Bürgerkrieg; ab 1644 Duke of Cumberland und Earl of Holderness; 1647/48 französischer Maréchal de camp; 1648-1653 Admiral einer kleinen royalistischen Flotte, die 1651 zur Freibeuterei überging; 1653-1655 Master of the Horse; 1659 kaiserlicher Feldmarschalleutnant; 1660 Rückkehr nach England; seit 1662 Mitglied des Privy Council, des Foreign Affairs Committee und des Admirality Committee; ab 1668 Lord High Admiral; seit 1642 Ritter des Hosenbandordens.

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Pfalz, Haus
Kurfürsten von der Pfalz
Pfalzgrafen bei Rhein

Anm.: Rheinpfälzischer Zweig der reichsfürstlichen Wittelsbacher-Dynastie.

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Kurfürst Karl (I.) Ludwig von der Pfalz

geb. 1617
gest. 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); Exil in Kurbrandenburg (1620-1624), den Vereinigten Niederlanden (1624-1635) und England (1635-1649); ab 1648 Kurfürst von der Pfalz mit neuer achter Kurwürde (gemäß Westfälischem Frieden); seit 1633 Ritter des Hosenbandordens.

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Kaspar (1) Pfau

geb. 1596
gest. 1658
Anm.: Sohn des Kaspar Pfau (gest. 1604); nach 1622 Bediensteter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); ab 1626 Amtmann von Großalsleben (noch 1638); seit 1630 anhaltischer Gesamtrat; um 1632 Amtmann zu Gernrode und Großalsleben sowie fürstlich-anhaltischer Kriegskommissar; ab 1638 auch Landrentmeister, zugleich Amtmann von Gernrode; um 1640 Obereinnehmer; um 1641/42 Landrechnungsrat; seit 1645 Hofrat des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anhaltende").

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Principessa Maria Benigna Franziska Piccolomini d'Aragona
Duchessa Maria Benigna Franziska d' Amalfi
Geburtsname: Herzogin Maria Benigna Franziska von Sachsen-Lauenburg

geb. 1635
gest. 1701
Anm.: Tochter des Herzogs Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg (1586-1665); 1651-1656 Ehe mit Ottavio Piccolomini, Duca d'Amalfi (1599-1656).

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Conte bzw. Principe Ottavio Piccolomini d'Aragona
Duca Ottavio d' Amalfi

geb. 1599
gest. 1656
Anm.: Sohn des toskanischen Adligen Silvio Piccolomini (1543-1609); ab 1618 abwechselnd in kaiserlichen und spanischen Kriegsdiensten als Obrist (1627), Generalfeldwachtmeister (1632), General der Kavallerie (1633), Feldmarschall (1634) und Generalleutnant (1648); seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; ab 1639 Hartschierhauptmann von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); 1648-1650 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee; Erhebung in den Grafen- (1638) und Fürstenstand (1653); seit 1639 Duca d'Amalfi; ab 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zwingende"); seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Ludwig Pinke

Anm.: Um 1651 Rittmeister.
Joachim Plato

geb. 1590
gest. 1659
Anm.: Sohn des Amberger Pfarrers und Kircheninspektors Matthius Plato (1545-1617); 1619-1625 Pfarrer in Nittenau/Regen; 1625 Vertreibung aus der Oberpfalz; 1626-1638 Pfarrer in Hoym; 1638-1642 Pfarrer in Ballenstedt; seit 1642 Superintendent und Pfarrer an der Marienkirche in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 379f.

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Johann Joachim Plato

geb. 1627
gest. 1672
Anm.: Sohn des Hoymer Pfarrers und späteren Bernburger Superintendenten Joachim Plato (1590-1659); 1651-1653 Pfarrer in Altenburg (bei Nienburg/Saale); 1653-1672 Pfarrer in Sandersleben; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 380.

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König Johann IV. von Portugal
Duque João II de Bragança

geb. 1604
gest. 1656
Anm.: Sohn des Duque Teodósio II de Bragança (1568-1630); ab 1630 Duque de Bragança; seit 1640 König von Portugal.

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Wilhelm von Proeck

geb. 1585
gest. 1654
Anm.: Sohn des Andreas von Proeck; zunächst in kaiserlichen und brandenburgisch-bayreuthischen Kriegsdiensten; nach 1607 zunächst Hof- und Kammerjunker, ab 1615 Rat und Stallmeister des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); seit 1623 zudem anhaltischer Rittmeister und Kriegskommissar; ab 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Räuchernde").

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Graf Christian von Rantzau

geb. 1614
gest. 1663
Anm.: Sohn des königlich-dänischen Statthalters Gerhard von Rantzau (1558-1627) in den Herzogtümern Schleswig und Holstein; 1633/34 dänischer Hofjunker; 1634-1636 Kammerjunker; 1639 Amtmann und ab 1640 Landrat in Rendsburg; 1643-1645 dänischer Generalkriegskommissar; seit 1648 Geheimer Rat; 1648-1661 königlicher Statthalter in Schleswig und Holstein; 1648 zudem Inspektor und ab 1649 Amtmann von Steinburg; seit 1649 auch Landvogt von Süderdithmarschen; ab 1661 königlicher Oberstatthalter in Schleswig und Holstein sowie Präsident des Staatskollegiums (Premierminister); 1650 Erhebung in den Grafenstand; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gezierte").

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Christian von Rantzau

geb. 1639
gest. 1640
Anm.: Sohn des Christian von Rantzau (1614-1663).
Georg Reichardt

gest. 1682
Anm.: Sohn des Zerbster Ratsverwandten Lorenz Reichardt; vor 1638 vermutlich Lehrer in Zerbst; ab 1638 Präzeptor der Prinzen Erdmann Gideon (1632-1649) und Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); 1640-1643 Stellvertreter des Amtmannes von Bernburg; 1643-1646 Bernburger Stadtvogt; seit 1646 Amtmann von Bernburg (noch 1656); später Kammer- und Kanzlei- bzw. Regierungsrat; nach 1656 auch Wittumsrat für Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675).
Anna Elisabeth Reinhardt
Geburtsname: Anna Elisabeth Theopold

geb. 1645
gest. nach 1683
Anm.: Tochter des Bernburger Hofpredigers Konrad Theopold (1600-1651); seit 1683 Ehe mit dem Drohndorfer Pfarrer Sebastian Reinhardt (1653-1725).
Abraham von Rindtorf

geb. ca. 1610
gest. nach 1672
Anm.: Sohn des Abraham von Rindtorf (gest. 1615); ab 1630 Kammerpage, spätestens seit 1636 Kammerjunker (noch 1654), zugleich auch fürstlicher Jägermeister (um 1640, noch 1651) und Stallmeister (nach 1641, noch 1654) des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1640 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kurze").
Michael Ringk

Anm.: Seit 1650 fürstlicher Lakai in Bernburg; um 1657 Amtsschreiber in Ballenstedt.
Ernst Dietrich von Röder

geb. ca. 1608
gest. 1686
Anm.: Sohn des Harzgeröder Adligen Wolf Dietrich von Röder (gest. 1624); Erbherr auf Ermsleben; bis 1630 Edelknabe und Kammerjunge des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); ca. 1632-1635 Hofjunker und ab 1636 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1634 zudem fürstlicher Kriegskommissar in den Ämtern Güntersberge und Harzgerode; bis 1650 anhaltisch-bernburgischer Kriegskommissar; ab 1650 fürstlicher Kammerjunker in Bernburg von Haus aus; seit 1655 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Diensthafte").
Daniel Sachse

geb. 1596
gest. 1669
Anm.: Sohn des späteren Halberstädter Superintendenten Daniel Sachse (1568-1605); Studium in Wittenberg (1609); Magister; 1621 Hofmeister in Leiden; 1624-1626 Pfarrer in Reupzig; 1626-1632 Hofprediger an der Schlosskirche St. Aegidien in Bernburg; seit 1632 Oberpfarrer an St. Jakobi, Superintendent und Konsistorialrat in Köthen; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 405.

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Herzog Friedrich Wilhelm von Sachsen-Altenburg-Coburg
Herzog Friedrich Wilhelm von Sachsen-Altenburg

geb. 1603
gest. 1669
Anm.: Sohn des Herzogs Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar (1562-1602); bis 1624 gemeinsam mit seinen Brüdern Johann Philipp (1597-1639), Friedrich (1599-1625) und Johann Wilhelm (1600-1632) regierender Herzog von Sachsen-Altenburg (unter Vormundschaft); kursächsischer Obrist (1632/33) und Reitergeneral (1633); ab 1639 alleinregierender Herzog von Sachsen-Altenburg und Sachsen-Coburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unschätzbare").

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Herzog Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg

geb. 1586
gest. 1665
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Sachsen-Lauenburg (1547-1619); bereits als Jugendlicher Konversion zum katholischen Glauben; kaiserlicher Obrist (1618-1635) und Feldmarschall (1629); 1634/35 Inhaftierung wegen seiner Vertrauensstellung bei Wallenstein (1583-1634); ab 1637 Friedensvermittler zwischen Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und Schweden; seit 1656 regierender Herzog von Sachsen-Lauenburg; ab 1637 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Glückhafte").

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Herzog Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar

geb. 1598
gest. 1662
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender, ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Weimar; Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1620-1622) und Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1622); 1623 General unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); 1623/24 kaiserlicher Gefangener; 1631-1635 schwedischer Militärgouverneur von Thüringen und Statthalter von Erfurt; 1632-1635 schwedischer Generalleutnant; 1617 Gründungsmitglied und seit 1651 zweites Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schmackhafte").

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Herzog August (1) von Sachsen-Weißenfels
Administrator August von Magdeburg

geb. 1614
gest. 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1635/38 Administrator des Erzstifts Magdeburg; seit 1657 zugleich regierender Herzog von Sachsen-Weißenfels (kursächsische Sekundogenitur); ab 1643 Mitglied und seit 1662 drittes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgeratene").

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Herzog August (2) von Sachsen-Weißenfels

geb. 1650
gest. 1674
Anm.: Sohn des Herzog August von Sachsen(-Weißenfels), Administrator des Erzstifts Magdeburg (1614-1680); ab 1660 Dompropst in Magdeburg; seit 1659 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Behutsame").

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Herzog Moritz (1) von Sachsen-Zeitz

geb. 1619
gest. 1681
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1657 regierender Herzog von Sachsen-Zeitz (kursächsische Sekundogenitur); seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sittsame").

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Herzogin Sophia Hedwig von Sachsen(-Zeitz)
Geburtsname: Herzogin Sophia Hedwig von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg

geb. 1630
gest. 1652
Anm.: Tochter des Herzogs Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1584-1663); seit 1650 Ehe mit Herzog Moritz von Sachsen(-Zeitz) (1619-1681).

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Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen

geb. 1585
gest. 1656
Anm.: Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591); seit 1611 Kurfürst von Sachsen.

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Wolf (von) Schlegel

geb. 1584
gest. 1658
Anm.: Sohn des Christoph (von) Schlegel (gest. 1609); Erbherr auf Merzien und Zehringen; neun Jahre lang Oberforstmeister des Grafen Wolfgang von Barby (1531-1615); um 1624 anhaltischer Hofmeister; später gelegentlich auch Kriegskommissar; seit 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Unentbehrliche").

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Herzog Christian von Schlesien-Brieg-Liegnitz-Ohlau-Wohlau
Herzog Christian von Schlesien-Ohlau-Wohlau
Herzog Christian von Schlesien-Brieg

geb. 1618
gest. 1672
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Christian von Schlesien-Brieg (1591-1639); 1639-1653 gemeinsam mit seinen Brüdern Georg III. (1611-1664) und Ludwig (1616-1663) regierender Herzog von Schlesien-Brieg; ab 1653 Herzog von Schlesien-Ohlau und Schlesien-Wohlau; seit 1664 auch Herzog von Schlesien-Brieg und Schlesien-Liegnitz; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Beliebige")

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Herzogin Louise von Schlesien-Brieg-Liegnitz-Ohlau-Wohlau
Herzogin Louise von Schlesien-Ohlau-Wohlau
Herzogin Louise von Schlesien-Brieg
Geburtsname: Fürstin Louise von Anhalt-Dessau

geb. 1631
gest. 1680
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); 1648-1672 Ehe mit Herzog Christian von Schlesien-Brieg-Liegnitz-Wohlau (1618-1672).

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Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg

geb. 1581
gest. 1658
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); seit 1624 Titularherzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg.

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Herzog Alexander Heinrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1608
gest. 1667
Anm.: Sohn des Herzogs Alexander von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1573-1627); um 1631 schwedischer Rittmeister; 1649 Konversion zum katholischen Glauben; danach Übersiedlung nach Schlesien; später kaiserlicher Obrist.

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Johann Rudolf Schmid zum Schwarzenhorn

geb. 1590
gest. 1667
Anm.: Sohn des Steiner Ratsherrn und Stadthauptmanns Felix Schmid (gest. 1598); 1602-1606 als Begleiter eines kaiserlichen Offiziers Reise nach Italien und Ungarn; 1606-1624 türkischer Gefangener; 1625-1627 Dolmetscher für Türkisch beim Hofkriegsrat in Wien; danach kaiserlicher Sondergesandter (1627), Resident (1629-1643), Internuntius (1648/49) und Großbotschafter (1650/51) in Konstantinopel; 1643-1666 Hofkriegsrat; 1650 Erhebung in den Freiherrenstand; seit 1656 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verdiente").

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Johann Philipp von Schönborn
Erzbischof und Kurfürst Johann Philipp von Mainz
Bischof Johann Philipp von Würzburg
Bischof Johann Philipp von Worms

geb. 1605
gest. 1673
Anm.: Sohn des Georg von Schönborn (gest. 1613); Domizellar in Würzburg (ab 1621) und Mainz (seit 1625); Domherr in Würzburg (ab 1629) und Worms (seit 1630); 1635-1645 Stiftspropst von St. Burkard in Würzburg; ab 1642 Bischof von Würzburg; seit 1647 auch Erzbischof und Kurfürst von Mainz; ab 1663 ebenso Bischof von Worms.

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Jakob Ludwig Schwartzenberger

gest. 1696
Anm.: Sohn des anhaltisch-bernburgischen Rechnungsrats Johann Ludwig Schwartzenberger (gest. 1630); seit 1641 Kammerdiener und um 1646/53 Geheimer Kammerdiener des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; noch 1656 in dessen Diensten; spätestens 1665-1696 fürstlicher Hausvogt in Dessau.
Königin Christina von Schweden
Herzogin Christina von Bremen und Verden

geb. 1626
gest. 1689
Anm.: Tochter des Königs Gustav II. Adolf von Schweden (1594-1632); 1632-1654 Königin von Schweden, bis 1644 unter der durch Reichskanzler Axel Gustafsson Oxenstierna (1583-1654) geleiteten Vomundschaftsregierung; 1648-1654 regierende Herzogin von Bremen-Verden; 1654 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1655 Leben unter dem Namen Maria Alexandra bzw. Christina Alexandra in Rom.

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König Karl X. Gustav von Schweden
Herzog Karl Gustav von Bremen und Verden
Pfalzgraf Karl Gustav von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg

geb. 1622
gest. 1660
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg (1589-1652); schwedischer Rittmeister (1642), Obrist (1643) und ab 1648 oberster Befehlshaber der Armee im Heiligen Römischen Reich; 1649 Ernennung zum Thronfolger durch den schwedischen Reichstag auf Betreiben seiner Cousine Königin Christina von Schweden (1626-1689); seit 1654 König von Schweden sowie regierender Herzog von Bremen und Verden; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erhabene").

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Gräfin Anna Sophia zu Solms-Sonnewalde
Geburtsname: Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg

geb. 1640
gest. 1704
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1664-1688 Ehe mit Graf Georg Friedrich zu Solms-Sonnewalde (1626-1688).

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König Philipp IV. von Spanien
König Philipp III. von Portugal
König Philipp III. von Neapel-Sizilien
König Philipp III. von Sardinien

geb. 1605
gest. 1665
Anm.: Sohn des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); ab 1621 König von Spanien, Portugal (bis 1640), Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1613 Ritter und ab 1621 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

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Christoph Spiegel

geb. 1596
gest. 1666
Anm.: Sohn des Bernburger Rentmeisters Johann Spiegel; um 1627/36 Ratsbauherr und spätestens seit 1637 Bürgermeister der Bernburger Bergstadt.
Gräfin Agnes Elisabeth von Stolberg-Stolberg
Geburtsname: Gräfin Agnes Elisabeth von Barby und Mühlingen

geb. 1600
gest. 1651
Anm.: Tochter des Grafen Jost von Barby und Mühlingen (1544-1609); ab 1633 Ehe mit Graf Johann Martin von Stolberg-Stolberg (1594-1669); seit 1619 Gründungsmitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Hoffende").

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Graf Johann Martin von Stolberg-Stolberg

geb. 1594
gest. 1669
Anm.: Sohn des Grafen Christoph von Stolberg (1567-1638); 1639-1645 gemeinsam mit seinem älteren Bruder Heinrich Ernst (1593-1672) Regent in allen stolbergischen Territorien; ab 1645 alleinregierender Graf von Stolberg; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bestehende").

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Sultan (Osmanisches Reich) Mehmed IV.

geb. 1642
gest. 1693
Anm.: Sohn von Sultan Ibrahim (1615-1648); 1648-1687 Sultan des Osmanischen Reiches.

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Wolfgang Sutorius

gest. nach 1656
Anm.: Sohn des späteren Ballenstedter bzw. Bernburger Pfarrers Leonhard Sutorius (1576-1642); bis 1643 fürstlicher Amtsschreiber in Harzgerode; 1646-1648 fürstlicher Gutsverwalter in Zepzig; seit 1648 Korn- und um 1649/54 Amtsschreiber in Bernburg.
Gottfried Theopold

geb. 1636
gest. 1699
Anm.: Sohn des Nathoer Pfarrers Konrad Theopold (1600-1651).
Johann Christian Theopold

geb. 1633
gest. 1706
Anm.: Sohn des Nathoer Pfarrers Konrad Theopold (1600-1651); Universitätssekretär zu Frankfurt a. d. Oder.
Konrad Theopold

geb. 1600
gest. 1651
Anm.: Sohn des Amesdorfer Pfarrers Johannes Theopold (1563-1626); Schulbesuch am Gymnasium zu Zerbst, Studium in Frankfurt a. d. Oder; 1626-1637 Pfarrer in Natho; 1637-1644 Diakon an St. Bartholomäi in Zerbst (Entlassung als Reformierter); seit 1645 Hofprediger und Pfarrer an der Schlosskirche St. Aegidien in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 445.

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Konrad (2) Theopold

geb. 1638
gest. 1709
Anm.: Sohn des Nathoer Pfarrers Konrad (1) Theopold (1600-1651); Studium in Frankfurt a. d. Oder (1658); 1665-1672 Pfarrer zu Berneuchen; 1672-1709 Pfarrer in Libbenichen.
Maria Katharina Theopold

geb. 1628
gest. 1629
Anm.: Tochter des Nathoer Pfarrers Konrad Theopold (1600-1651).
Íñigo d. J. Vélez de Guevara y Tassis
Marqués Íñigo d. J. de Guevara
Conde Íñigo d. J. de Oñate
Conde Íñigo d. J. de Villamediana

geb. 1597
gest. 1658
Anm.: Sohn des Íñigo d. Ä. Vélez de Guevara y Tassis, Conde de Oñate (1572-1644); königlicher Kämmerer; spanischer Botschafter in London (1636-1638) und Rom (1646-1648); ab 1644 Conde de Oñate und Conde de Villamediana; 1648-1653 Vizekönig von Neapel; seit 1653 Consejero de estado; ab 1653 erster Marqués de Guevara.

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Graf Maximilian von Waldstein
Graf Maxmilián z Valdštejna

geb. 1598
gest. 1655
Anm.: Sohn des Adam d. J. von Waldstein (1569-1638); zunächst in spanischen Kriegsdiensten; kaiserlicher Obrist (ab 1620), Generalwachtmeister und Oberbefehlshaber von Prag; seit 1622 kaiserlicher Kämmerer, 1627-1651 Oberststallmeister und ab 1651 Oberstkämmerer von Erzherzog bzw. Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); seit 1647 Geheimer Rat; 1628 Erhebung in den Grafenstand; seit 1655 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Esche von Wallwitz

geb. 1588
gest. 1653
Anm.: Sohn des Esche von Wallwitz; Kammerjunker, Kriegskommissar und Hofmeister des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); um 1630/41 Leutnant; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Reizende").

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Christian Wilhelm von Wartensleben

geb. ca. 1632
gest. 1675
Anm.: Sohn des Johann Joachim von Wartensleben (1594-1633); 1646-1653 Page und 1653/54 Hofjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; später in niederländischen Kriegsdiensten u. a. als Capitain (1665) und Major (vor 1675).
Dietrich von dem Werder

geb. 1584
gest. 1657
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Gerlebogk, Görzig und Ziebigk; Page, Kammerjunker und Stallmeister des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); 1610 hessisch-kasselischer Rittmeister; danach bis 1622 Geheimer Rat und Oberhofmarschall in Kassel; 1623 anhaltischer Hauptmann; 1631-1635 schwedischer Obrist; ab 1639 Unterdirektor der anhaltischen Landschaft; seit 1645 kurbrandenburgischer Obrist, Geheimer Rat und Amtshauptmann von Alt-Gatersleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vielgekörnte"); vgl. Gottfried Coler: Der Vom Vater gegebene/ Vom Sohne ausgeführete/ Und vom H. Geiste versiegelte Raht des Heils [...], Köthen 1658, fol. Jiij v - N2 v.

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Gebhard Paris von dem Werder

geb. 1621
gest. 1679
Anm.: Sohn des Heinrich von dem Werder (1578-1636); Erbherr auf Gröbzig; anhaltisch-plötzkauischer Rat; ab 1658 Unterdirektor der anhaltischen Landschaft; seit 1665 anhaltisch-köthnischer Geheimer Rat, Vormundschaftsrat, Kammerpräsident und Landeshautmann; ab 1642 Mitglied der Fruchbringenden Gesellschaft ("Der Zeitigende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Paris von dem Werder

geb. 1623
gest. 1674
Anm.: Sohn des Dietrich von dem Werder (1584-1657); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Reupzig und Bräsen; vor 1646 Page am Dessauer Hof; später anhaltisch-dessauischer Rat; seit 1639 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Friedfertige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Hans Ernst aus dem Winckel

geb. 1585
gest. 1667
Anm.: Sohn des Hans aus dem Winckel (1539-1610); Stallmeister des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1675-1653); seit 1618 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Austeilende").

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Hans Christoph von Witzscher

geb. 1621
Anm.: Sohn des Hans Christoph (von) Witzscher (gest. 1637) auf Schortewitz; vor 1639 Kammerpage, um 1643 Page und spätestens 1645 bis 1648 Hofjunker der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); dazwischen 1639-1643 Kavalierstour durch Frankreich und die Niederlande; 1648-1650 Hofmeister der Gräfin Maria Euphrosina De la Gardie (1625-1687) in Leipzig; um 1653 Aufenthalt in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
N. N. von Wolffersdorff (2)

Anm.: Um 1651 Kammerjunker des Herzogs August von Sachsen(-Weißenfels), Administrator von Magdeburg (1614-1680).
Herzogin Anna Elisabeth von Württemberg-Oels
Geburtsname: Fürstin Anna Elisabeth von Anhalt-Bernburg

geb. 1647
gest. 1680
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1672 Ehe mit Herzog Christian Ulrich von Württemberg-Oels (1652-1704).

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Altenburg
weiterführende Informationen
Anhalt-Bernburg, Fürstentum
weiterführende Informationen
Anhalt, Fürstentum
weiterführende Informationen
Aschersleben
weiterführende Informationen
Askanien (Aschersleben), Grafschaft
Athen
weiterführende Informationen
Augsburg
weiterführende Informationen
Avignon
weiterführende Informationen
Ballenstedt
weiterführende Informationen
Barby
weiterführende Informationen
Basel
weiterführende Informationen
Bayreuth
weiterführende Informationen
Berlin
weiterführende Informationen
Bernburg
weiterführende Informationen

Anm.: Zusammengesetzt aus der jeweils eigenständigen Tal- ("Stadt im Tale", gebildet aus den ehemaligen Teilen Alt- und Neustadt) und Bergstadt ("Stadt vorm Berge"), die erst 1825 vereinigt wurden.
Bernburg, Bergstadt ("Vorm Berge")
Anm.: Eigenständige Stadt rechts der Saale unterhalb des Bernburger Schlosses, die im Jahr 1825 mit der Talstadt vereinigt wurde.
Böhmen, Königreich
weiterführende Informationen
Bordeaux
weiterführende Informationen
Braunschweig und Lüneburg, Herzogtum
weiterführende Informationen

Anm.: Die Teilfürstentümer Braunschweig-Wolfenbüttel, Lüneburg, Calenberg und Grubenhagen umfassendes Gesamtterritorium der welfischen Herzöge.
Cartagena
weiterführende Informationen
Casale Monferrato
weiterführende Informationen
Crossen an der Oder (Krosno Odrzańskie)
weiterführende Informationen
Dänemark, Königreich
weiterführende Informationen
Dalmatien
weiterführende Informationen
Den Haag ('s-Gravenhage)
weiterführende Informationen
Dessau (Dessau-Roßlau)
weiterführende Informationen
Dohndorf
weiterführende Informationen
Donau, Fluss
weiterführende Informationen
Dordrecht
weiterführende Informationen
Duinkerke (Dunkerque, Dünkirchen)
weiterführende Informationen
Edinburgh
weiterführende Informationen
Elbe (Labe), Fluss
weiterführende Informationen
England, Commonwealth von
weiterführende Informationen
Erfurt
weiterführende Informationen
Ermsleben
weiterführende Informationen
Feldsberg (Valtice)
weiterführende Informationen
Fränkischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Frankenthal
weiterführende Informationen
Frankfurt (Main)
weiterführende Informationen
Frankreich, Königreich
weiterführende Informationen
Friesland, Provinz (Herrschaft)
weiterführende Informationen
Gelderland, Provinz (Herzogtum Geldern)
weiterführende Informationen
Genf (Genève)
weiterführende Informationen
Genua (Genova)
weiterführende Informationen
Gernrode
weiterführende Informationen
Gröbzig
weiterführende Informationen
Groningen (Stadt und Umland), Provinz
weiterführende Informationen
Groß Rosenburg
weiterführende Informationen
Halle (Saale)
weiterführende Informationen
Harzgerode
weiterführende Informationen
Heiliges Römisches Reich (deutscher Nation)
weiterführende Informationen
Helmstedt
weiterführende Informationen
Holland, Provinz (Grafschaft)
weiterführende Informationen
Holstein, Herzogtum
weiterführende Informationen
Indien
Anm.: Im frühneuzeitlichen Europa verwendeter Sammelbegriff sowohl für den amerikanischen Kontinent (Westindien) als auch für die südasiatischen Gebiete von Vorder- und Hinterindien sowie des Malaiischen Archipels (Ostindien).
Irland, Königreich
weiterführende Informationen

Anm.: 1653-1659 Teil des Commonwealth von England, Schottland und Irland.
Italien
weiterführende Informationen
Katalonien, Fürstentum
weiterführende Informationen

Anm.: Territorium der spanischen Krone.
Kiel
weiterführende Informationen
Klein Rosenburg
weiterführende Informationen
Köthen
weiterführende Informationen
Konstantinopel (İstanbul)
weiterführende Informationen
Kreta (Candia), Insel
weiterführende Informationen
Krim, Khanat
weiterführende Informationen
Kulmbach
weiterführende Informationen
Kurland, Herzogtum
weiterführende Informationen
Lakonien
weiterführende Informationen
Le Havre
weiterführende Informationen
Leipzig
weiterführende Informationen
Loire, Fluss
weiterführende Informationen
London
weiterführende Informationen
Lothringen, Herzogtum
weiterführende Informationen
Lüttich (Liège), Hochstift
weiterführende Informationen
Madrid
weiterführende Informationen
Mähren, Markgrafschaft
weiterführende Informationen
Magdeburg, Erzstift
weiterführende Informationen
Mailand (Milano)
weiterführende Informationen
Mainz, Kurfürstentum (Erzstift)
weiterführende Informationen
Mallorca, Insel
weiterführende Informationen
Mantua, Herzogtum
weiterführende Informationen
Mecklenburg-Güstrow, Herzogtum
weiterführende Informationen
Mecklenburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Moskauer Reich (Großrussland)
weiterführende Informationen
Neapel (Napoli)
weiterführende Informationen
Niederlande, Vereinigte (Republik der Sieben Vereinigten Provinzen)
weiterführende Informationen
Nürnberg
weiterführende Informationen
Oberrheinischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Österreich, Erzherzogtum
weiterführende Informationen
Oldenburg
weiterführende Informationen
Osmanisches Reich
weiterführende Informationen
Overijssel, Provinz (Herrschaft)
weiterführende Informationen
Paris
weiterführende Informationen
Pfalz-Sulzbach, Fürstentum
Anm.: Deputatfürstentum von Pfalz-Neuburg.
Pfalz, Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Philippsburg
weiterführende Informationen

Anm.: Bis 1615 Stadt Udenheim.
Plötzkau
weiterführende Informationen
Polen, Königreich
weiterführende Informationen
Portugal, Königreich
weiterführende Informationen
Prag (Praha)
weiterführende Informationen
Reims
weiterführende Informationen
Rethel
weiterführende Informationen
Rhein, Fluss
weiterführende Informationen
Rom (Roma)
weiterführende Informationen
Saale, Fluss
weiterführende Informationen
San Sebastián (Donostia)
weiterführende Informationen
Saporoger Sitsch, Hetmanat
Anm.: "Kosakenstaat" im mittleren Teil der heutigen Ukraine.
Schlesien-Brieg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Schöningen
weiterführende Informationen
Schottland, Königreich
weiterführende Informationen

Anm.: 1653-1659 Teil des Commonwealth von England, Schottland und Irland.
Schweden, Königreich
weiterführende Informationen
Schweiz, Eidgenossenschaft
weiterführende Informationen
Seeland (Zeeland), Provinz (Grafschaft)
weiterführende Informationen
Seine, Fluss
weiterführende Informationen
Sevilla
weiterführende Informationen
Spanien, Königreich
weiterführende Informationen
Staßfurt
weiterführende Informationen
Stolberg (Harz)
weiterführende Informationen
Strelitz (Strelitz-Alt)
weiterführende Informationen
Tecklenburg
weiterführende Informationen
Tochheim
weiterführende Informationen
Tortosa
weiterführende Informationen
Utrecht
weiterführende Informationen
Utrecht, Provinz (Hochstift)
weiterführende Informationen
Venedig, Republik (Repùblica de Venessia)
weiterführende Informationen
Weimar
weiterführende Informationen
Weser, Fluss
weiterführende Informationen
Wien
weiterführende Informationen
Wiener Neustadt
weiterführende Informationen
Württemberg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Zerbst
weiterführende Informationen
Anhalt, Landstände
England, Parlament (House of Commons und House of Lords)
weiterführende Informationen
Fruchtbringende Gesellschaft
weiterführende Informationen
Anm.: Vgl. den Einführungstext zur Fruchtbringenden Gesellschaft im Rahmen dieser Edition unter: http://www.tagebuch-christian-ii-anhalt.de/index.php?article_id=32.
Niederlande, Generalstaaten
weiterführende Informationen
Parlement de Paris
weiterführende Informationen
Marcus Tullius Cicero: De officiis = Vom pflichtgemäßen Handeln. Lateinisch-deutsch, hg. von Rainer Nickel, Düsseldorf: 2008. [Nachweis im GVK]
Aelius Donatus: Vita Vergilii, in: Die Vitae Vergilianae und ihre antiken Quellen, hg. von Ernst Diehl, Bonn: 1911, S. 26-37. [Nachweis im GVK]