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Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: Januar 1652


Überlieferung: LASA Dessau-Roßlau, Z 18 Abt. Bernburg, A 9b Nr. 14 Bd. XXII, fol. 382r-403v (vgl. Quellenbeschreibung).

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[Inhaltsverzeichnis]
01. Januar 1652
Bernburg
  • Frost und Eisgang auf der Saale
  • Traum und Eingebung beim Aufwachen
  • Zweifacher Kirchgang zu Neujahr mit den Kindern
  • Glückwünsche
02. Januar 1652
Bernburg
  • Inventur des Weinkellers
  • Erinnerungschrift für den Geheimen Kammerdiener Jakob Ludwig Schwartzenberger
  • Zufrieren der Saale und Stillstand des Schöpfrades
  • Rückkehr des Kammerdieners Ludwig Röber aus Poley
  • Lebensmittellieferung aus Ballenstedt
  • Korrespondenz
  • Neuigkeiten
  • Vogeljagd
03. Januar 1652
Bernburg
  • Hasenjagd
  • Schnee und Frost
  • Beauftragungen
  • Neuigkeiten
  • Unterredung mit dem Stadt- und Leibarzt Dr. Levin Fischer
04. Januar 1652
Bernburg
  • Hoffnungsfrohes Aufwachen am Morgen
  • Kirchgang
  • Hofprediger Joachim Menzelius als Mittagsgast
  • Ausfall der Nachmittagspredigt
  • Unterredung mit dem Koch Andreas
  • Korrespondenz
05. Januar 1652
Bernburg
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Korrespondenz
  • Lebensmittellieferung aus Ballenstedt
  • Heulender Haushund als schlechtes Vorzeichen
06. Januar 1652
Bernburg
  • Schnee, Tauwetter und erneuter Frost
  • Zweifacher Kirchenbesuch zum Dreikönigstag
  • Kammerrat Dr. Joachim Mechovius und die ehemalige Hofjungfer Helena von Rindtorf als Mittagsgäste
  • Neujahrsglückwünsche
  • Neue Pläne
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Verabschiedung des Sohnes Fürst Viktor Amadeus
07. Januar 1652
Bernburg
  • Tauwetter
  • Abreise von Fürst Viktor Amadeus
  • Geister im Zimmer des Sohnes Fürst Karl Ursinus
  • Rückkehr der Schwester Fürstin Dorothea Bathilde aus Köthen
  • Unterredung mit dem ehemals royalistischen Seemann Georg Acker
  • Korrespondenz
08. Januar 1652
Bernburg
  • Mildes Wetter
  • Abschickungen
  • Korrespondenz
09. Januar 1652
Bernburg
  • Mildes Wetter
  • Hasenjagd
  • Rückkehr Johann Schinckels
  • Behandlung des Karl Ursinus durch den Barbier Johann Wenzel Rothe
  • Spaziergang
  • Korrespondenz
  • Besuch durch Dr. Fischer
  • Rückkehr Schwartzenbergers mit gekauftem Wildschwein
10. Januar 1652
Bernburg
  • Erkrankung von Karl Ursinus
  • Rascher Wetterumschwung
  • Dr. Fischer zur Behandlung und als Essensgast
  • Korrespondenz
11. Januar 1652
Bernburg
  • Regen und Schnee
  • Weitere Krankheit des Sohnes
  • Anstieg der Saale
  • Zweifacher Kirchenbesuch
  • Korrespondenz
  • Helena von Rindtorf, Dr. Fischer, der Ballenstedter Diakon Johann Abraham Menzelius und der Kammermeister Tobias Steffeck als Mittagsgäste
12. Januar 1652
Bernburg
  • Frost
  • Weitere Krankheit des Sohnes und seine Übernachtung beim Vater
  • Kriegsnachrichten und sonstige Neuigkeiten
  • Diakon Bartholomäus Jonius und Schwartzenberger als Mittagsgäste
  • Abfertigungen
  • Weiterhin Eisgang und behindeter Fährbetrieb auf der Saale
13. Januar 1652
Bernburg
  • Frost und Eisgang
  • Korrespondenz
  • Unterredung mit dem Kanzlei- und Lehenssekretär Paul Ludwig
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Abschickung
14. Januar 1652
Bernburg
  • Kälte und Schnee
  • Kirchenbesuch mit Schwester und Tochter
  • Helena von Rindtorf, der brandenburgische Kammerjunker Ernst Gottlieb von Börstel, Johann Menzelius und Schwartzenberger als Mittagsgäste
  • Gespräche mit Börstel und anderen
  • Widerwärtigkeiten
  • Korrespondenz und Lebensmittellieferung
  • Neuigkeiten
  • Rückerhalt der Kutschpferde und Untreue des Kutschers
15. Januar 1652
Bernburg
  • Korrespondenz
  • Regierungs-, Wirtschafts-, Rechnungs- und Kanzleiangelegenheiten
16. Januar 1652
Bernburg
  • Kälte, Regen, Schnee und Unwetter
  • Traum
  • Jagd auf einen erkrankten Hasen am Vortag
  • Spaziergang
  • Klagen
  • Korrespondenz
  • Besuch durch Johann Berndt
  • Neuigkeiten vom Bruder Fürst Friedrich aus Italien
17. Januar 1652
Bernburg
  • Frost
  • Versuchte Brandstiftung durch einen schwermütigen Stadtbürger
  • Neuigkeiten
  • Stillstand der Mühle aufgrund des Eisganges
18. Januar 1652
Bernburg
  • Kälte und Frost
  • Plötzliche Erkrankung der Leute
  • Predigt auf dem Schloss
  • Helena von Rindtorf, Dr. Mechovius und Menzelius als Mittagsgäste
  • Kirchgang
  • Fuhre nach Magdeburg
19. Januar 1652
Bernburg
  • Abschickung
  • Traum als schlechtes Vorzeichen
  • Abweisung eines fehltitulierten Empfehlungsschreibens
  • Korrespondenz
  • Schwierigkeiten
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
20. Januar 1652
Bernburg
  • Wildlieferung aus Dessau
  • Korrespondenz
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Ankunft des fürstlichen Sekretärs Martin Hanckwitz
  • Rückkehr des Kammerschreibers Hans Friedrich Eckardt mit Lebensmitteln
  • Erkrankung der Tochter Fürstin Maria
21. Januar 1652
Bernburg
  • Kirchgang
  • Dr. Fischer und Schwartzenberger als Mittagsgäste
  • Korrespondenz
  • Unterredung mit Dr. Fischer
  • Andauernde Erkrankung der Tochter
22. Januar 1652
Bernburg
  • Fortwährende Erkrankung der Tochter und beginnende Erkrankung des Sohnes Karl Ursinus
  • Besuch durch Jakob Anton von Krosigk
  • Regierungsangelegenheiten
  • Ankunft der Gemahlin Fürstin Eleonora Sophia in Plötzkau
23. Januar 1652
Bernburg
  • Stinkender Nebel und Frost
  • Lebensmittellieferung aus Dessau
  • Besuch durch den Altenburger Pfarrer Johann Joachim Plato
  • Neuigkeiten
  • Korrespondenz
24. Januar 1652
Bernburg
  • Kälte und Glatteis
  • Korrespondenz
  • Dr. Fischer und Schwartzenberger als Mittagsgäste
  • Neuigkeiten
  • Spaziergang
  • Rückkehr Eleonora Marias
25. Januar 1652
Bernburg
  • Kälte und Frost
  • Starker Eisgang
  • Predigt im Schloss
  • Helena von Rindtorf, Dr. Mechovius, Superintendent Joachim Plato und Johann Abraham Menzelius als Mittagsgäste
  • Abschied des Hofjunkers Ludolf Lorenz von Krosigk
  • Kirchgang
26. Januar 1652
Bernburg
  • Kälte, Schneeregen, Glatteis
  • Unterredung mit Schwartzenberger und Amtsschreiber Wolfgang Sutorius
  • Korrespondenz
  • Wildlieferung aus Ballenstedt
  • Neuigkeiten
27. Januar 1652
Bernburg
  • Dichter Nebel
  • Unterredungen mit dem Registrator Christoph Bährenreutter sowie Schwartzenberger
  • Rückkehr eines Boten
  • Neuigkeiten
  • Korrespondenz
28. Januar 1652
Bernburg
  • Nebel
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Kirchgang
  • Außergewöhnliches Schaf
  • Dr. Mechovius als Mittagsgast
29. Januar 1652
Bernburg
  • Hasenjagd
  • Korrespondenz
  • Dr. Fischer und Schwartzenberger als Essensgäste
  • Erkrankung der Kinder Karl Ursinus, Maria und Anna Elisabeth
  • Plötzlicher Einsturz eines Mauerstücks am Schloss
  • Unterredung mit August Ernst von Erlach
30. Januar 1652
Bernburg
  • Wind und mildes Wetter
  • Hasenjagd
  • Wirtschaftsangelegenheiten
  • Lektüre
  • Besuch bei Dorothea Bathilde
  • Spaziergang
  • Besuch bei einem Visionen habenden Bauern in Baalberge
31. Januar 1652
Bernburg
  • Windiges und mildes Wetter
  • Korrespondenz
  • Neuigkeiten
  • Absendung zur Begutachtung des Baalberger Bauern
|| [[Handschrift: 382r]]

Donnerstag den 1. Ianuarij; 1652
Quod fælix; et Faustum sit!.

<harter frost. Stargk grundteiß, auf der Sahle.>


Somnium: wie ich zu Dresen[!], in einem wirts-
hauße Collation gehalten, undt darbey
viel zu corrigiren gehabt, auch von
undterschiedtlichen, corrigiret worden,
baldt wegen eßens, baldt wegen
tringkens, baldt sitzens, baldt
anderer wiedrigkeitten halber.
Alß ich nun vfgestanden, undt ein ge-
tümmel draußen gehöret, hette ich eine
Thür, zumachen wollen, weil die Stube
zwey Thüren gehabt. Es wehre aber
draußen, ein Toll weib, gewesen, so mich
ermorden wollen, dieselbe hette die Thür,
mit macht, auf<zu>ziehen wo<sich> undterstanden,
ich hingegen die Thüre zuzuziehen, undt wenn
es an dem gewesen, das die klingke zuge-
hen sollen, hette sie es aufgehalten. Jch hette
den beystandt umb hülfe angeruffen, Sie hetten
aber alle gemeinet, ich spottete ihrer, undt köndte
es wol alleine zumachen. Jn der mühe, erwachte ich;
undt gedachte an einen großen verfolger! Da hatte
ich, die influentz: Il ne vous poursuivra plüs! Nota Bene

|| [[Handschrift: 382v]]


Jn grimmiger käldte, in die kirche, cum liberis,
da der hofprediger Menzelius, die Neẅen
iahrs predigt, wol verrichtet, undt unß,
gratuliret. Gott erfülle alle gute Vota!
undt laße niemandt die käldte schaden,
sonderlich aber nicht, meinen kindern.


Es seindt mir, viel gratulationes geschehen.


Nachmittagß, iterum in die kirche, cum filijs,
da Er Ionius, unß viel gutes gratuliret,
Gott wolle es mit gnaden, wahr machen! undt
sein wortt, rein, undt lautter, forthpflantzen.

Freitag den 2. Ianuarij; 1652.


Jch habe die weine, in meinem keller, durch
Abraham von Rindtorf undt Tobias Steffeck von Kolodey auch Jakob Ludwig Schwartzenberger mit
zuziehung, Matz Silberdieners, visitiren laßen. et cetera


Faict ün Memorial pour Iakob Ludwig Schwartzenberger[.]


Das grundteiß, auf der Sahle, hat sich heütte gesetzt.
Das waßerradt, ist stehen geblieben, undt man
muß abermal das waßer, mit wagen, herauf führen.


Mein kammerdiehner, Ludwig Rober, ist von Poley
wiederkommen, dahin ich ihne gestern, erlaübet gehabt
undt er hat große gefahr, vor den wölfen, außgestanden.

|| [[Handschrift: 383r]]


Von Ballenstedt seindt Victualien ahnkommen, in
12 stunden lang, da man sonsten, 5 oder 6 stunden bedarf.
Item: eine regratulation von Schöninghen, welches
die hertzoginn, gleichwol selbst undterschrieben, wiewol
man ihren zustandt, böse, undt gefährlich, spargiret hat!
Gott wolle ihr ferner, mit gnaden, beywohnen!
undt unß allen gnedig erscheinen! perge


Hier a estè nè, ün fils, au jour, dü nouvel
an, a nostre meüsnier. Il a 10 filles, & point
de fils a ceste femme encores.


Rindtorf, hat einen vogel, gestern geschoßen,
SeidenSchwäntzgen genandt, so in sieben iahren
kawm einmal, sich sol sehen laßen.


Mein Sohn, Viktor Amadeus hat heütte, einen Andtvogel
geschoßen.

Samstag den 3ten: Januarij; 1652.

<2 hasen, Viktor Amadeus gehetzt. perge>

<Schnee, Froßt.>


Commissiones angeordnet, in des Großen Kersten,
sache, undt in andern verdrießlichen händeln!


Avis von Andreaß Koch, so vor 3½ iahren,
mit mir, undt meinen Söhnen, in hollstein,
gezogen, numehr aber außm Niederlande,
(da er dem Obristen Mario, der Königinn in Böhmen undt
dem graven von Stirumb1, successive gedienet)
undt auch auß Schweden, wiederkommen, daß der lieber Oberste
Mario, vor einem halben iahr, sehliglich verstorben.

|| [[Handschrift: 383v]]


Der Medicus, Doctor Fischer, ist bey mir, gewesen,
& il m'a confiè, beaucoup de bonnes choses,
des Principes, de l'Art de la Medicine.
Mais entr'aultres, üne grande altera-
tion de Vi[!] que ie ne puis point croyre
encores!

Sonntag den 4ten: Ianuarij; 1652.


Jn die kirche, vormittage, cum filiis. perge
Meine Töchter, seindt wegen großer käldte,
undt daß man geförchtet, Sie möchten krangk
werden, (weil sie delicat, undt sehr Sommer-
haftig bekleidet) zu hause geblieben.


Extra zu Mittage, den hofprediger,
Menzelium gehabt.


Die Nachmittagßpredigt, hat müßen
eingestellet werden, weil der Diaconus Jonius,
seine allte krangkheit, am Schengkel
wiederbekommen. Gott wolle ihn restitujren.


Nota Bene[:] Jch erwachte diesen Morgen, in lieblicher
Harmonia: auß dem 128 psalm: Du wirst auch endt-
lich sehen: kindßkinder2, undt darzu, Jsraels sachen
stehen; in gutem fried' und ruhe! Faxit Deus Misericors! & Omipotens!

|| [[Handschrift: 384r]]


Andreas Koch, so mit unß, anno 1648 in hollstein wahr,
hat sich bey mir selbst præsentiret, undt referiret:
von des Obersten Mario Sehliger Tode, von der gewesenen
Regina Bohemiæ, vom graven von Stirumb3, vom
Schwedischen Ambassador Spiringk; von Schwedenreich,
vom Obersten Ferentz, im Saß von Gent, von
Norwegen, wo? undt wie? er gewesen, undt
gediehnet? perge <Von Fürst Johannsen, ein höflich schreiben, gratulando.>


Schreiben von Madame, von Gohta, durch einen
expreßen lackayen. Sie gedengken, gegen
Mittwochß, (wilß Gott,) wiederzukommen!


Die avisen, von Erffurdt melden:


Daß alles, von Außlendischen Potentaten,
mit Legationen, dem Engellischen neẅen Parla-
ment, sich submittire, undt gleichsam, vor
ihnen, sich förchte! Res mira! außer
Frangkreich, undt hollandt, welche sich,
wieder die Engelländer, undt Spannier, stargk
rüsten, undt armiren. General Cromwell,
beütt seine Tochter4, durch Mittelßpersonen,
dem Könige ahn, So wolle er ihn, bey den
Königreichen, Engelland und Schottlandt, manuteniren. perge

|| [[Handschrift: 384v]]


Jn Franckreich, hat der König, viel volgk verloh-
ren, undt gute officirer. Cardinal Mazarinj aber,
wirbt stargk. herr omnes ist schwürig,
durch gantz Frankreich will die anlagen abge-
schaft haben, zu Paris haben Sie den Obersten
Financier umbbringen wollen, der sich dann,
kümmerlich salviret.


Zu Madrill, ist der Kayserliche ordinarij Ambassador
Marquis de Grana, und wenig Tage hernacher
zu Wien, sein Sohn, verstorben. An des
graven von Martinitz, stelle, ist der Fürst
von Lobkowitz, zum Böhmischen Cantzler, und an
des graf Schlicken, stelle, der Feldtmar-
schall grave von Buchheim, zum Kayserlichen kriegs-
rahts præsidenten, verordnet. Es ist
ein Currirer nach Rom, geschicktt,
vor Landgraf Friederichen, von heßen,
Darmstadt, den Cardinalshut, zu begehren.


Am Rhein, wirdt sehr inquiriret, wer
eigentlich, den anschlag auf die Festung
Ryßelsheim, habe machen helfen, es sitzen dest-
wegen, undterschiedtliche personen, gefangen. perge

|| [[Handschrift: 385r]]


Schreiben, undt gratulationes, von Deßaw,
Cöhten, undt Rotembergk; entpfangen.


Victualien von Ballenstedt, abermalß ahnkommen.


Nostre grand chien, (appellè Ladron) a fort hürlè
üne coupple de jours, en çá, sür tout, ce mattin,
a la cour, & cela n'at il point fait, par famine, ni
par la souffrance dü froid, ains par ün caprice
cachè, de sorte qu'on a estè contraint, a l'en-
fermer. Cela denote quelque chose, ou a moy,
ou a mon fils, ou a celuy quj l'a nourry. Le
bon Dieü, vueille divertir, tous mauvais
augüres, & presages, & plüs encores, tous malheurs!
car ie sens aussy, beaucoup d'alteration, en mès pen-
sèes, et prefigürèes propositions!

Dienstag den 6. Ianuarij; 1652. <3 Regum>.

<Nix.>


Jn die kirche, cum liberis, vormittagß.


Extra zu Mittage, den CammerRaht, gehabtt.
Jtem: die Rindtorfinn. perge


Einenn hauffen, gratulationes, zum Neẅen iahr,
per Lejptzigk, entfangen.


Die avisen, haben sich auch, eingestellet,
& i'ay fait, dès nouveaux desseings! Dieü
les vueille benir! & fortüner!

|| [[Handschrift: 385v]]


Die avisen, bringen:


Das Doctor Luthers bildt, alß man von dem
greẅel der verwüstung, geprediget,
in einem Weymarischen dorf, geschwitzt,
undt wunderzeichen gethan, (ut ajunt!)


Jtem: daß der Kayser krangk, undt sehr
alteriret worden, wegen etzlicher unfälle, so
sich bey aufrichtung des Theatrj, zun Tur-
nieren, zugetragen, zu Wien.


Jtem: daß wegen der festung Rißelßheim,
(darauf der Landtgraf Fritz mit hülfe
der Lottringer, einen anschlag, wieder
seinen eigenen bruder Landgraf Geörgen gehabt)
scharf inquiriret wirdt, undt viel eingezogen.
Chur Meintz, hat sich in dieser Sache,
heroisch, undt aufrichtig erwiesen.
wie auch, die Stadt Frangkfurth!


Jn Engellandt, continuiren, die bösen
executiones, die absolute gewaltt deß
Cromwells, die erwarttung der legationen,
der Todt, des generals Ireton in Jrrlandt, || [[Handschrift: 386r]]
die progreßen aldar, der Engelländer, undt die
Tapfere resistentz der treẅen Jrrländer.
hingegen, sol Schottlandt, (außer der
wolmeinenden Geistlichen) mehrentheils,
Cromwellisch gemacht sein.


Jn Frangkreich, sol die Königliche armèe
etwaß geschlagen sein, iedoch, der Mazza-
rinj, (welcher zwar aufß neẅe bandj-
siret,) forthgehen, zum secours. Der
Printz von Condè, stärgkt sich, mit Spannischen secours,
will doch guht Frantzösisch bleiben.


Barcellona defendiret sich noch, gegen die Spannischen.


Die Frantzosen, auf der See, haben zwey Venezianische
undt ein Genueser Schiff, mit großem reichthumb,
undt vornehmen herren, erobert. Die restitution,
wirdt innstendig gesucht. Die gemeine zu Genua
tumultujret darüber, undt ermordet die Frantzosen.


Die banditen, in Abruzzo, handeln grawsam,
werden vom ViceRè von Napolj, verfolget, gesucht,
gedempft, undt gestraft. Der Pabst, will
Landgraf Fritzen, von Darmstadt, einen Cardinals-
hut geben.

|| [[Handschrift: 386v]]


Die Türgken suchen numehr, ein armistitium
bey den Venezianern, weil ihnen, eine provintz
in Arabien, abgefallen zu den Persianern.
Die Venetj aber, wollen vollkommenen frieden,
undt restitution aller abgenommenen örther
haben. General Fos<c>olo, sol die Jnsel
Tenedos erobert haben.


Ein Schwedischer Gesandter, ist zu
Madrill, herrlich angenommen, gehalten, undt
abgefertiget worden, mit præsenten.


Polen wirdt aufm ReichsTage zu Warschaw,
gewaltige laudes geben, ihrem Könige,
ihrer Tapferen Ritterschaft, item: Ianusio
Radzivil, auch andern so sich Tapfer, im
kriege verhalten, allein Chmielinsky
tractiret noch, heimlich, mit Tartarn,
undt Türcken, neẅe kriege.


Salmasius; ist auß Schweden, wieder
nacher hamburgk, kommen.


General Königßmarck sol unsinnig worden sein.


General hofkirchen, gehet zu Chur Brandeburg
undt Lottringen perge

|| [[Handschrift: 387r]]


Die waßerergießungen, sollen in Spannien
undt Frangkreich, schaden gethan haben,
sonderlich zu Bilbao.


<Die Lottringer, vagiren, noch umb Birckenfeldt, herumb, undt an der Mosel.>


Nachmittags wiederumb zur kirche, in Magister Menzelij
predigtt, auß dem 65. psalm5.


Alß wir hinein zogen, fieng es ahn,
zu thawen. Alß wir herauß fuhren,
frohre es wieder, so hartt, daß auch
eißzapfen, an den dächern zu sehen, wahren.
Omnis subita mutatio, periculosa!


J'ay congediè, ce soir, mon fils Viktor Amadeus[.] Dieü le vueille
conserver, benir! & proteger. Le coeur, m'a fait
mal, a le quitter. Le bon Dieü; me le vueille rendre!
en santè, & bonne disposition! avec bonheür. perge

Mittwoch den 7ten: Ianuarij; 1652.

<Thauwetter.>


Mein Sohn, Victor Amadeus, ist heütte forth, im
Nahmen, der Heiligen Dreyeinigkeitt, die wolle ihn,
geleitten, glügk, Segen, undt succeß, verleyhen!
mit gesundtheitt fristen! auch sicher, durch die
Heiligen Engell hin: undt her, führen.


heütte gehet der liebe Sohn, auff Ballenstedt zu!

|| [[Handschrift: 387v]]


Mon petit Charles Ürsin, se plaint, d'estre
si fort vexè, en son logis, dès Phantosmes. et cetera
Dieu le vueille to delivrer! de ce tourment!


Die Schwester, Freẅlein Dorothea Bathildis,
ist von Cöhten, anhero kommen, undt hat sich
meiner wiederkunft, sehr erfreẅet. perge
Gott lob! undt dangk! allerseitß wolstandes!
der helfe unß ferner, mit gnaden!


Geörge Ackers, welcher vor 15 wochen,
mit Pfaltzgrave Ruprechten, in der Spannischen
See, schifbruch gelitten, undt vorgibt, er
habe müßen sein weib, undt kindt,
im elendt, in Engellandt sitzen laßen,
(weil daß Schiff sein, undt er des
Königes, Treẅer diehner gewesen)
hat sich præsentiret. Bittet umb beySteẅer!
undt hat mir vielerley referiret perge


Schreiben, von Plötzkaw, wie auch, von häringen,
von Meiner freundlichen herzlieb(st)en Gemahlin, & de sès Vastes desseins.

Donnerstag den 8ten: Ianuarij; 1652.

<gelinde wetter.>


Depesche, nacher Wirtzburgk; eine Andere,
nacher Ballenstedt. Gott gebe succeß, zu beyderley!
Jtem: nacher Plötzkaw, undt häringen! Gott wende
alle eingewurtzelte, böse Avaritiam, undt Prodigalitatem!

|| [[Handschrift: 388r]]


Am heüttigen postTage, seindt briefe geschrieben worden.

Freitag den 9ten: Januarij; 1652.

<gelinde wetter.>

<1 hasen, hetzen laßen.>


Der Hanß Schinckel, hat sich abermahl
wieder eingefunden, weil er zu Plötzkaw,
dilatorisch beantwortett worden.


Mein Carolus Ursinus, hat vor die numehr
6te vertrettung, seines Schengkelß,
undt vor erfrorne zehen, (salvo honore) den Balbi-
rer, hanß Wentzel Rohte, gebrauchtt.
Gott gebe, zu glügk! succeß! undt gedeyen!


A spasso vormittags, in gelindem wetter,
das eiß, auf der Sahle, zu sehen, den gartten,
undt andere örther, in der Oeconomia.


Briefe vom vetter Ernst Gottlieb, von Plötzkau
Jtem: vom Fürst Augusto daß der häringische bohte
mit ungestümb, hinweg geilet, undt also
die schreiben, an Meine herzlieb(st)e gemahlin, nicht mitgenommen.


Doctor Fischer, ist bey Mir gewesen.


Meine Freundliche herzlieb(st)e Gemahlin, schreibet, <abermals> von hä-
ringhen, an Mich, undt gedengkt, das Sie
verhoften sonntags☉tags, (wilß Gott) in der Stille, alhier
zu Bernburg zu sein. Gott gebe! mit liebe!

|| [[Handschrift: 388v]]


Schreiben von Ballenstedt, undt von Meinem
Sohn, Viktor Amadeus welcher in sehr bösem wetter, undt
wege, weitter gezogen. Gott wolle ihn geleitten!


Noirmont, ist von Rhosenburg6[,] Cöhten, undt Deßaw,
wiederkommen, ayant entamè, sès expeditions
resolüement, undt hat ein wildes Schwein,
vor geldt, mitgebrachtt. Ô Dieü, aydes moy!

Samstag den 10ten: Ianuarij; 1652.


Mein kleiner Carolus Ursinus, hat einen
stargken brustcatharr, undt hußten be-
kommen. Gott seye ihm gnedig! und erbarme
sich seiner, väterlich! Die geschwinde enderung
des wetters, undt der gesterige böse
Morgennebel, mögen auch darzu geholfen
haben. perge


Doctor Fischer, der Medicus, ist erfordert, undt
bey der malzeitt, behalten worden.


Le Docteur craint, que le petit, ait la fievre. Il a de la
chaleür, & sa poictrine, est remplie de catharres!
Dieü le delivre; de tot mal! & luy rende; sa santè!
par sa Sainte grace; et benediction!


Abermahlige post von Ballenstedt, daß Meine
herzlieb(st)e gemahlin, mitt Mühe, zu Gernroda, ankommen.

|| [[Handschrift: 389r]]

Sonntag den 11ten: Ianuarij; 1652.

<Regen. Schnee.>


Mein Carolus Ursinus, hat diese Nacht, zwahr wieder,
heißerkeitt, röcheln, undt catharros, auf der brust,
gefühlet, iedoch, hat Gott noch gnade verliehen, es
zu überwinden. Er seye davor gelobet, undt gepreiset!


Daß waßer wächßet sehr. Gestern, ist
die Sahle 2½ ellen hoch wieder gewachßen.
Man fehret über die Reese, mit kähnen!


Jn die kirche vormittags cum sorore Dorothea Bathilde & filia Angelica.


Schreiben von Ratzeburgk gratulando.


Extra zu Mittage, gehabtt, die Rindtorfinn,
Doctor Fischern, Magister Menzelium, undt Tobias Steffeck von Kolodey et cetera


Mein kleiner Carll, jst zu Mittage, wieder recidiret,
Gott helfe, auß nöhten! undt krangkheitten!


Nachmittagß cum sorore, & filia Angelika wieder in die
kirche, undt predigt, des Diaconj Jonij;

Montag den 12ten: Ianuarij; 1652.

<Frost.>


Mein kleiner, hat heütte in meiner kammer, geschlafen,
(damit er nicht, über den kalten gang des abendts
in die lufft gehen dörfte, undt hat zwahr, die
Nacht gehustet, iedoch leidlich. Gott helfe ferner, mit gnaden
zu voriger beßerung, undt völligen restitution!

|| [[Handschrift: 389v]]


Die Erffurter angekommene avisen, melden:


Daß der gelehrte Crocius zu Caßel, Landgraf Ernsten
zwahr, wol geantwortett, es hette aber nichts verfangen
noch helfen wollen, Sondern an der 3 Könige Tage,
Neẅes kalenders, wehre<hette> dieser Landgrave zu Cölln,
sampt seiner gemahlin, (alß der Churfürst die Meße
gehalten,) von dem Grafen zu Königßeck die arti-
culos fidei Catholicorum Romanensium, kniehende
ahngehöret, hernacher offentliche Profession, gethan,
darauf ihm viel glückwüntzschung beschehen, a
terræ huius seculj filiis, undt hat Chur Cölln,
selber, dißmahl, seine erste Meße celebriret.


Zu Rom, sol ein hertzogk von Lünenburgk,
alda revociren, undt siehet man, daß an itzo
bey manchen erhalten wirdt, waß man mit
kriegesmacht, nicht gewinnen, noch damit
durchdringen hat können. Proh dolor! Gott
erbarme es! undt steẅre dem Abfall, gnediglich!
Es sollen auch viel nobiles, undt Barones, folgen.
Aber, es heißt: sie wahren nicht von unß, etcetera
Sonst, wehren sie, bey unß, blieben! Patientia!


Es wirdt auch avisiret, alß wann die itzigen
drey gebrüdere Landgraven zu Heßen, vorhabens
wehren, Landgrave Wilhelmen an dem Kayserlichen hofe, zu
verklagen, das er ihnen, alß sociis fœderis, nicht auch || [[Handschrift: 390r]]
ihren Theil, geben wollen, an denen in wehrendem kriege,
eingehabenen contributionen, item: an denen, zur satisfaction
bekommenen landen, undt sol auch albereitt, am Kayserlichen hofe
ahnhengig sein, dergleichen puncten mehr, in der Feder,
sein mögen, der erfolg, ist Gott bekandt!


Jn Frangkreich, währet die Discordia noch, undt
kömmet numehr, ad extrema. Der König, hat den Cardi-
nal Mazzarinj, nicht allein berufen, ihme volck mitt-
zubringen, Sondern, schickt ihm auch noch, gelder, wor-
mitt das Parlament zu Paris, undt viel Printzen, übel
zufriedena, undt ahn alle andere Parlamenten, undt
Provintzien, ordre geschickt, den Cardinal, mit seinen
völgkern, nicht paßiren zu laßen, weniger vorschub
zu thun. Doferrne der König, sich nicht vorsiehet,
undt von dergleichen consiliis, ableßet, hat
er das exempel, an dem Könige in Engellandt,
wie es ihm, (etzlicher Frantzosen spargiren nach)
ergehen köndte? Der Printz von Condè, hat
viel favoriten, undt findet beystandt,
ist auch, dem Harcourt, gewachßen. Jm Sommer
dörfte man viel erfahren, so man an itzo
sich nicht einbildet. Es scheinet, der hertzogk von
Orleans, wolle auch wieder zu felde gehen,
undt vielleicht selbsten, dem Cardinal, sich oppo-
niren. Jns Königs läger, ist große Theẅrung, undt || [[Handschrift: 390v]]
viel pferde, müßen hungers sterben.


Jn Engellandt, seindt viel Ambassadeürs
ankommen, darundter auch die holländischen,
zu Londen glügklich arriviret. Allein, es werden,
biß zu ihrer wiederkunft, durch gantz hollandt,
alle Engellischen Schiffe angehalten, umb zu sehen,
wie sich, die tractaten ahnlaßen wollen, undt
ob man, zu einem verbündtnüß, oder kriege,
kommen werde? undt dörffte solcher gestaltt, die
handlung, von der See, wiederumb auß Italien,
durch die Schweitz in Teützschlandt, kommen,
aldieweil solche bißhero, durch hamburgk, auß
Italien kommen, et cetera


Die intention des hertzogs von Lottringhen,
sol noch in dem Elsaß, sich einzuquartieren, ge-
meinet sein. hingegen, hat der Frantzösische Gouverneür
zu Briesach, an alle umbliegende örther,
patenten geschickt, innhalts: daß er alle die
iehnigen, mit Feẅer, undt Schwertt, verfolgen
wolle, welche ihnen paß, oder vorschub, geben
würden, gleichwol geben die Lottringher vor,
daß Sie expreße ordre haben, sich an den Frantzo-
sen, nicht feindtlich, zu vergreiffen, alldieweil || [[Handschrift: 391r]]
ihr hertzogk mit Frangkreich, auf 6 Monat, einen
Stillestandt, geschloßen hette.


Die Currirer, welchen herr Vollmar, mit der Chur-
Pfältzischen, endtlichen resolution, nacher Wien, geschicktt,
Kayserliche ratification, abzuholen, ist wiederkommen. Seine
expedition ist noch, in geheim, doch wirdt die reolution
gar guht zu sein, verhofft, zumahl herr Volmar, bey
abfertigung des Currirs, solches vertröstet.


Zu Wien, haben sich, die Kayserliche Mayestät sehr unpaß
befunden, Gott verhüte des Todesfall<!>, Sonst
möchte es im Reich, zumahl itziger zeitt, einen
gefährlichen, bösen zustandt, gewinnen. perge


Extra zu Mittage, den Diaconum Ionium,
undt Jakob Ludwig Schwartzenberger gehabt.


J'ay fait dès depeches d'importance. Dieü, les benie!
& donne progréz! affin que la glace, ne l'empesche!


Daß grundteiß, gehet heütte abermal, auf der
Sahle, also: daß es, gar schwehr, überzupaßiren,
undt heütte noch eine stargke Scholle, (alß
meine leütte, undt pferde übergefahren) die Fehre
gestoßen, undt von dem Sail, herundter gerißen.
Will also, die überfahrt, abermals, gehemmet werden.
Jch habe meine kutzschpferde zum Theil, mit Meiner
Gemahlin, zum Theil, mit meinem Sohn, Victore weggeschickt.
Gleichwol muß man holtz, undt wasser führen, undt die
Oeconomy recht versehen! Patientia! Patientia!

|| [[Handschrift: 391v]]

Dienstag den 13den: Januarij; 1652.

<Frost. grundteiß.>


Schreiben von Meiner freundlichen herzlieb(st)en Gemahlin, das sie sich
noch müßten etzliche Tage, zu Quedlinburg undt
zu Ballenstedt, wegen ihrer privatsachen, aufhalten,
sich excusirende.


Paulus Secretarius, ist bey Mir, gewesen,
in jmportantissimis, vormittage.


Nachmittage, seindt undterschiedliche briefe
undt gratulationes zum Neuiahr, ankommen, von
Weymar, Caßel, Berlin, Dreßen[!], &cetera


Die avisen bringen:


Daß der Kayser, baldt nach Prag kommen solle.


Der Türgke movire sich stargk in Ungarn.


Duca d'Amalfy; solle an des verstorbenen
Marchese della Grana, stelle, gesandter,
der Kayserlichen Mayestät am Spannischen hofe werden.


Die Lottringhische armèe gehe in die Pfaltz,
undt vor Wormbß, alarmirende, die Rheinischen
Chur: undt Fürsten.


Die evacuation Franckenthals, hoft man noch.


Die Zürcher, seindt mit den Päbstischen Eidt-
genoßen, völlig verglichen.


Der anschlag auf Ryßelsheim macht viel verdacht.

|| [[Handschrift: 392r]]


Der König in Franckreich ist zu Poictiers, Seine armèe sol
geschlagen, undt der General Harcour, vom Prince
de Condè gefangen sein. Gleichwol, gehet des
Parlaments zu Paris, declaration forth, wieder den
Cardinal Mazzarinj, und seine bannisirung.
Derselbe, kehret sich aber, nicht darahn, Sondern
marchiret mit volck, nach Frankreich zu. Die Provintzien
in Frankreich sonderlich: Britannien, Normandie, undt
andere, thun dem Könige, ansehliche hülfen.
hingegen, will der Ertzhertzogk, dem Prince
de Condè zum besten, in Piccardie einfallen.
So stärgken sich auch, die Spannischen, an der Garonne.


Jn Engellandt, seindt etzliche Legatj, sonderlich
die Schwedischen, undt Staadischen, magnifice
zu Londen, vom Parlament, eingeholet worden.
Die Staaden zwahr, trawen den Engelländern,
nicht sehr, weil Sie ihre Schiffe, in hollandt,
verarrestiret, die Engellischen hingegen, ihnen,
reichbeladene Schiffe, abgenommen, undt gemacht,
daß der wollenhandel, in Spannien, ihnen
verbotten worden. Man vermeinet aber dennoch,
eine Freündtliche conjunction, undter ihnen.
Jn Schottland undt Jrrlandt, sol das Englische Parlament
mehrentheils, victorisiren, undt den Meister spielen.

|| [[Handschrift: 392v]]


Die Staaden, haben die Brandenburgischen völgker,
(welche der Cardinal Mazzarin an sich gezogen,
undt in Frankreich führen laßen wollen, welche auch
albereitt in hollandt, ankommen gewesen) von
einander lauffen, undt ihre Officirer, zu rede
setzen laßen, worümb sie, sie durchgeführet?


Dennemargk, observiret die Staaden,
trachtet, ihnen secours, contra Engellandt,
zu geben, undt helt credit, auf dem umb-
schlag, zum Kiel.


Schweden, hat guten friede, undt adulirt
die Engelländer. Dörfte aber mit Polen, kriegen.


Der König in Polen, sol Dantzigk belägern,
undt daselbst, große dissidia, zwischen dem
Raht, undt der bürgerschaft, endtstehen.
Mit den Coßagken, undt Tartarn, besorget
man, einen neẅen krieg.


Der Moßkowiter, armiret auch, leßet
viel munition, zubereitten.


Venedig, hat noch glück wieder den Türcken
im Archipelago, undt in Candia, General
Gil de haaß, ist an seinen wunden genesen, undt
hat den Usaim Bascha, vor Rettjmo, geschlagen.

|| [[Handschrift: 393r]]


Die kaufleütte zu Venedig, haben eine Compagnie7 aufge-
richtet, (nach dem exempel, der Oost: undt West:Jn-
dianischen im Niederlandt) undt schießen zusammen,
armiren 24 kriegesSchiffe. Die Signoria secun-
diret ihr vorhaben, mit etzlichen galleren, undt
anderm vorschub, in Levante, zu gehen, undt
dieselbigen Port, undt Meerhaven, dem Türgken,
unsicher zu machen, undt zu aufwendung großer
unkosten, denselben zu zwingen, auch reiche
beütten, auß selbigen Jnseln, undt Meervfern,
zu holen. Der gewinst darvon, sol der Com-
pagnie sein, nur behelt sich, die Respublica
den zehenden Theil, aller eroberten beütte, bevor.

<Die grossen waßer, ergießen sich, in Franckreich, Spannien, Niederlandt, Polen, undt anderstwo.>


J'ay depeschè a Ballenstedt, vers Madame,
& vers le Baillif.

Mittwoch den 14den: Ianuarij; 1652.

<Käldte. Schnee.>


Am Bethtage, zur kirche, cum sorore; & filia Angelica.


Extra zu Mittage, die Rindtorfinn, Ernst Gottlieb
von Börstel, undt den hofprediger Menzelius gehabtt,
wie auch Jakob Ludwig Schwartzenbergern.


I'ay conversè, avec l'ün, et avec l'autre, sür
tout, avec le ieüne Börstel, revenü de France.


I'ay eü plüsieürs traverses, de çá, de lá!

|| [[Handschrift: 393v]]


Schreiben von Ballenstedt, mit Victualien.
Jtem: von häringhen, undt dann auch, von Wolfen-
büttel, von Meinem Sohn, Viktor Amadeus[.] Gott gesegene ihn!


Zu Schöninghen, krongkt die hertzoginn, noch
immerforth, undt man leßet niemandt zu ihr.
Gott erbarme es! undt seye ihr gnedig!


Mein Sohn, hat mir, die vier, mittgegebene
kutzschpferde, wiedergeschickt. Le cocher, est meschant!

Donnerstag den 15den: Ianuarij; 1652.


Schreiben, undt Gratulationes, zum Neẅen iahr, von
Zerbst, Gottorf, Wolfenbüttel et cetera entpfangen.


Jn des Gymnasij zu Zerbst sachen, travagliiret,
undt zu travagliren, bekommen, wie auch sonst,
in andern Oeconomy: undt rechnungssachen.


Einen brief, von meinem Bruder, de dato,
den 26. December entpfangen.


Jn Cantzeleysachen, auch laboriret.

Freitag den 16den: Ianuarij; 1652.

<Kälte. Regen. Schnee. Ungewitter.>


Ein Somnium gehabt, wie ich, mit Meiner gemahlin
gefahren, über viel waßer, undt enge brügken,
undt wehren andere bürgers weiber, bey unß
geseßen, auf der kutzsche, die hetten nur alle von
der Arca Nohe, mit meiner herzlieb(st)en gemahlin discurriret,
undt von großer verenderung. Wir hetten || [[Handschrift: 394r]]
disputiret lange, ob man trawren, oder nicht Traw-
ren sollte, weil wir gedächten nacher Nürnbergk, undt
an Kayserlichen hof, zu raysen. Endtlich, nach langem
gezängke, mit meiner herzlieb(st)en gemahlin, mit Tobiaß,
undt andern, hette ich stillschweigends, ein schwartzes,
ordinarij Trawerkleidt angezogen, undt hette
also raysen wollen, mich selber verwundernde, w<als>
ichs anhatte. Alß wir nun über eine schmahle
brügke, über einem tiefen See, gefahren, hette
ich die eine Fraw gefraget, ob wir nun
an die Archa Noe gedächten? undt derselbigen
vonnöhten hetten? wir wehren aber wol über
paßiret, doch mit gefahr, undt in ein schönes
hauß, undt Jnsel, zum ersten mahl ankommen,
die erste Tagerayse, an einem lustigen
schönen orth, undt hauß. Darüber, erwachte ich!
<Apres cela i'eüs üne inopinèe jnflüence, touchant le Roy d'Angleterre.>


Gestern, haben unsere winde, vor sich selbsten, einen
hasen, am weinberge, gegen dem Schloß über, dißeits
der Sahle, (welcher gantz inficirt, undt undterloffen
gewesen, gleich alß ob eine malignische krangkheitt
undter denen Thieren, regierte) gefangen.


A spasso zu fuß, vor Wolfgangskirche, undt meine Scheünen,
undt nach der Morgenkäldte fieng es ahn zu regenen.


Lamenti von Erxleben, wieder das Ampt Warmbstorf.

|| [[Handschrift: 394v]]


Briefe undt gratulationes, abermalß von Zerbst,
undt dann von Oldenburgk, en termes courtois. perge


hanß Bernds, bey mir gehabt, in jmportantzen.


Avis, von Caspar Pfau daß mein bruder, Fürst Friedrich vom 29. ⁄ 19. December
geschrieben: Wann er künftige campaigne, von<zu> Venedig,
thun sollte, würde Jhrer Liebden noch etwas nöhtig sein.
Der schluß würde ihm schwehr, weil er, ein corpo
á part zu führen, undt von der allten freyheit der
deützschen Regimenter, nicht eines haares breitt,
abzuweichen, oder nachzugeben, undt ehe die tractaten,
undt werbungen, gantz zu zerschlagen, gesinnet.
Dergleichen hette zwahr, noch kein eintziger
General gesuchtt, weniger erhalten, Jedoch,
dörfte die itzige Conjunctur, viel wirgken,
undt köndte er, auf solchen fall, auch andere gute
affectionirte leütte, desto beßer versichern,
gestaltt er, seine intention auf 3 Regimenter
zu Fuß, undt 1 Regiment zu Roß, (welches
letzte aber, schwehrlich acceptiret werden wirdt)
gerichtet hette, undt nur, mit 1000 der 2000
Fueßknechten, in dienst zu tretten, bedengkens
trüge, verhofte doch, in 8 oder 14 Tagen, mehr ge-
wißheitt, zu überschreiben. Er hette inmittelst
mit den Procuratoren (so neẅlichst gemeldet) sich be-
kandt gemacht, undt will Börstels zurückkunft, || [[Handschrift: 395r]]
in Rom erwartten. Er rühmet darneben, daß
er einen vornehmen prediger der religion, von Auren
genandt, bey einem kaufmann, im deützschen hause,
angetroffen, undt daß mein bruder, mitt 30 personen,
das neẅe weyhnachtfest aldar, mit predigten, undt
celebrirung des heiligen abendtmalß, gefeyret.
Die Luttrischen, hetten es, an der andern seitten,
des deützschen hauses, auch auf ihre arth begangen.
Mein bruder, vermeinet, mit Patre Fulgentio
so der reformirten religion gantz zugethaner
Capuziner sein soll, (er irtt sich aber, dann
er ist ein Münch, Serviterordens, in schwartzer
kleidung, mir sehr wol bekandt) undt der
bey Venezianischer Republicq, in den allerwichtigsten
geschäften, consuliret wirdt, kundtschaft zu
machen. Dieser Fulgentius, (welchen ich, annis
1613[,] 1614[,] 1623[,] 1624[,] 1634 sehr ofte
gesehen, undt mit ihm, conversiret) helt
große Correspondentz, mit unsern predigern zu
Genff, undt sein vorfahr, Pater Paulus,
(mir sehr wol bekandt, welcher auch meine
oration gemacht, so ich anno 1614 im collegio,
des hertzogs zu Venedig, undt geheimen Rahts, publice
gehalten) hatt, als der Hertzogk Priulj, zu Venedig || [[Handschrift: 395v]]
sterben wollen, einen reformirten prediger, zu demselben
gebracht, mit ihm zugleich, den hertzogk getröstet,
undt diese beyde, biß an seinen Todt, alleine
bey dem hertzogk verharret, daher auch
daselbst zu Venedig annoch, von vielen, (wiewol
inß geheim) die warheitt erkandt wirdt. perge


Schreiben von Madame, en termes froids.

Samstag den 17den: Ianuarij; 1652.

<Froßt.>


Gestern abendt, umb 6 uhr, hat heinrich Rudolf
(auß Schwermuht,) sein eigenes hauß, in der
Stadt alhier, zu Bernburgk, anstegken wollen,
auch albereitt, ein bundt stroh angestegkt,
undt ahngefangen, es zum dache, hinundter
zu werffen. Es ist aber baldt gedempft,
von Schwartzenbergern, undt andern, so hinzugeloffen,
das fernere stürmen, mit klockenleütten, einge-
stellet, undt die person des furiosi in versiche-
rung genommen worden. Es hette ein groß unheil
darauß endtstehen können, undt die neben-
haüser, ia die gantze stadt ergreiffen,
weil sein bodem, voller Stroh gelegen. Gott
lob! undt dangk! das es noch also abgegangen,
undt dem unglügk in zeitten, vorgebawet
worden, der bewahre uns, undt unsere Stadt ferner, in gnaden!

|| [[Handschrift: 396r]]


Avis: daß der itzige König Casimirus in Polen,
daß dritte Poenalmandat, an die Dantzigker,
mit stargker citation, sich zu sistiren, ergehen
laßen, wegen der reformirten, restitution. Sie
bleiben obstinat, fahren forth, die Vacirenden
Geistlichen, undt Professoren stellen, mit
Lutheranern zu ersetzen, undt die kirchen
innezubehalten. Den außgang, wirdt die zeit lehren! perge


Die Mühle alhier zu Bernburgk, hat wegen
des eises, etzliche Tage, stille stehen müßen, undt
nicht mahlen können. Jst ein elendt!

Sonntag den 18den: Ianuarij; 1652 perge

<Käldte. Frost.>


Die leütte fangen ahn, alhier gehling krangk
zu werden, schwellen auf, sonderlich weibspersonen.
Es scheinet, alß ob, eine Seüche grassiren
wollte, unahngesehen der zimlichen käldte.
Gott wende in gnaden, alle straffen!
undt beßere, undt bekehre unß, durch
seinen liebmühtigen, liebreichen Sohn, in
kraft des Heiligen Geistes, nach Väterlicher gühte, Amen!


Jch habe den hofprediger Menzelium, aufm
Sahl, predigen laßen. Text: Dominica 2 nacher Epiphanias[.]


Extra: die Rindtorfinn, den CammerRaht, undt
Menzelium, gehabtt, zu Mittage.

|| [[Handschrift: 396v]]


Nachmittags, in die kirche, undt predigt, des
iüngeren Magister Menzelij, außm 65. Ψalm8, seine
andere außlegung, cum sorore, & filia Angelika &
filiolo. Gott gebe kraft, dem donner, seines
wortts! undt steẅre dem abfall!


Post nacher Magdeburg oder viel mehr, eine
Fuhre, dorthin, bestellet perge <Gott gebe, zu glück!>

Montag den 19den: Ianuarij; 1652.


Depesche, nacher Weimar[,] Erfurt undt Gotha. Gott gebe zu glück!
undt succeß! & me delivre de tout dèstourbier!


Ein Somnium gehabt, wie mir ein rechter
bagkenzahn, hohl, undt außgelöchert, <oben> außge-
fallen, undt ich ihn außgezogen, wiewol ich
auf der rechten seitte, an itzo keinen
solchen zahn, oben habe, sondern auf der lincken
seitte. Cela ne me presage rien de bon!
Dieu garde mès pauvres fils, de malheür!
& tous les miens!


Ein Amptschreiber <Iacob Burchardt Ludwig>, ist durch den Stadthalter Blumenthal
an Mich, recommendiret worden. Jn der überschrift,
wahr der Titul recht, innwendig aber stunde
nur, hochgeborn, undt wahr zwar an Fürst Augustum
auch darbey gemeldet: es wehre versehen, gehörte an Mich, || [[Handschrift: 397r]]
des Blumenthals Secretarius hette auch Bernburg da-
rauf gesetzt, aber nicht recht gewußt, daß also mein
Titul wehre, wie ers ihm gesagt, da es schon besigelt
gewesen. Blumenthal, hette es auch nicht recht ahngesehen,
sondern wehre darvon gefahren. Jch habe befohlen,
ihme dem Träger, den groben fehler, zu verweisen, undt
Blumenthal den brief wiederzubringen, auch ihme
daß er meinen Tittul nicht wüste, oder wißen wollte,
zu remonstriren, oder seinen unwißenden Secretarien.


Von Quedlinburg habe ich, eine Gratulation, zum
Neẅen iahr, bekommen.


Abermahlige händel, von Ballenstedt wegen Kohlmanns.


Avisen von Erfurdt: das der Printz von Condè, mit dem
hertzogk von Lottringhen, sich verglichen, daß dieser, dem
Printzen 4000 Mann, überlaßen, der Prince de Condè
aber, mit dem König, keinen friede schließen sol, es seye
dann hertzog von Lottringhen, mitt darinne begriffen.
Der König stärckt sich hingegen auch, maßen der Cardinal
Mazzarinj, mit 4000 Reüttern, undt etzlichen 1000 zu fuß,
albereit, ienseyt Sedan, undt am 3. Januarij styli novi zu
Espernay ahnkommen, deme dann die Spannischen undter Don
Stephan de Gamarra, undt die Condeische alte trouppen
undter dem Conte de Tavanes, nachgehen. Düc d'Orle-
ans, laviret noch, ist doch nebenst den Parlamenten
sehr übel zufriedenb, das der König den Cardinal wieder beruffen.


Jn Engellandt, ist man mit den Frembden Legatis
geschefftig, undt werden die kriegspræparatoria starck forth-
gestellet, nicht anders, als ob Sie die gantze welt beherrschen || [[Handschrift: 397v]]
wollten, Man erwartett, wie die Tractaten, mit
den Holländern, ablauffen werden, welche ebenfalß
starck armiren. Die Lottringhischen völgker, seindt
umb Landaw, undt Hagenaw, ahnkommen, aber
das Elsaß, undt die Schweitzer, richten 6000
Mann, undt wollen ihnen, weder paß, noch quartier
geben. Der Frantzösische Commendant, in Briesach,
hat auß den umbliegenden orthen, alle früchte
nacher Briesach, führen laßen, undt versprochen, solche
zu bezahlen. General Rosa ist sehr dißgustiret,
das die Lottringhischen ihme die Salva Guardien,
abgeschlagen, hat sich erbotten, wann man ihme
ein par Tausendt Mann zugebe, daß er auf Sie,
gehen, undt baldt außm lande sie bringen wollte.


Der Currier von Wien, ist mit der Kayserlichen resolu-
tion wiederkommen, welche herr Vollmar, an ChurPfaltz,
nacher Heidelbergk, überschicktt, in der letzten
conferentz aber, den Ständen zu Frangkfurth
vertröstung gegeben, das innerhalb 3 wochen,
Frangkenthal evacuiret werden sollte.

Dienstag den 20ten: Ianuarij; 1652.

<Ein wildt Schwein von Deßaw.>


Post von Ballenstedt; undt briefe von Madame.


Briefe von Wien, Dreßden, Berlin, Croßen,
Darmstadt, undt andern orthen! <per Leiptzigk>

|| [[Handschrift: 398r]]


Die Leiptziger avisen melden:


Von dem wunderbahren zustandt in Frangkreich, undt
das der Cardinal Mazzarinj, mit kriegesmacht hinein
gezogen, welches nicht allein, seine offenbtliche feinde,
(alß der Printz von Condè, undt Adhærenten) sondern auch,
der Düc d'Orleans, undt die Parlamenten, entpfinden.
Der König, undt die Königinn aber, manuteniren ihn.


Barcellona ist in angustiis.


Die Engelländer progrediiren, Sollen Jrrlandt
wie auch Schottlandt, undt die Jnseln Garnsey;
undt Jarsey, übermeistert, etzliche völgker
abgedangkt, undt theilß accisen abgeschaft haben.
Sie haben zwahr, die holländischen legaten,
pompose eingeholet, undt tractiret, dennoch aber
ihnen kurtze Tage gesetzt, worinnen sich zu resolviren,
undt den Schluß zu machen. <Spannische> Schwedische, undt
Dähnische Legatj, befinden sich auch, zu Londen.
Die Engelländer wollen frey durchn Sundt schiffen,
wie sie sagen, daß zu Königinn Elisabeth Seligen
zeitten, geschehen sein solle.


Die Staaden, opponiren sich, den Mazza-
rinischen Werbungen.


Prince de Condè hat den Düc de Guise seinen Antago-
nisten, durch intercession beym Könige in Spannien, ex
Custodia, liberiret, undt heroischer weise, zu seinem General, || [[Handschrift: 398v]]
leütenampt gemacht.


Das Engellische Parlament, hat denen zu hamburgk
sich aufhaltenden Engelländern verbotten, nicht, wie
vormals geschehen, ihre weyhnachtfest, mit<umb>
die zeit, wie die Hamburger, undt wir
alle thun, zu celebriren. Gibt nachdengken!


Die Polen, trawen den Cosagken nicht.
Der ReichsTag zu Warschow, wirdt viel auß-
hegken. Die Dantzigker suchen ihre händel
zu verkleistern, undt zu beschönen.


Die Lottringher, liegen noch umb
Worms, (denen ChurPfaltz, als Schutz-
herr, völgker geschickt) undt Frangken-
thal. Fünf Regiment der ihrigen,
haben den paß übern Rhein, begehret.
ChurMeintz, hat es ihnen, rotunde
abgeschlagen, als wieder den Frieden-
schluß, lauffende. Die Schweitzer
rüsten sich auch zur defension, undt
den Elsaßern, in der noht, zu assistiren.


Die Türgken streiffen sehr in Ungarn,
befestigen ihre gräntzen, undt dörften
wol einen krieg, in Ungarn, verahnlaßen.

|| [[Handschrift: 399r]]


Jn Dalmatia sollen sie schwach sein. In Candia
hat Usaim Bascha, schlechten succeß. Jn Arcipelago
hingegen macht General Foscolo, schöne beütten.
Zu revange deßen, sonderlich aber, daß einer Tür-
ckischen Kayserinn9, ihre intraden verderbet worden,
haben die Türgken, in Constantinopel, alle geborne
Venediger gefangen genommen, geplündert, übel
tractiret, undt auch dergleichen proceduren,
mit den Römisch Catohlischen pfaffen, vorgenommen,
die Griechischen aber, verschonet.


Der Großfürst in der Moßkaw, fordert
Schmolenßko, mit aller zubehör, wieder,
von Polen, undt verleßet sich, auf die assis-
tentz, der Tartarn, undt Cosagken.


Der Römische Kayser, fordert viel geldt,
undt 10000 Eimer wein, zum ReichsTage,
von seinen Erblanden. Gehet nach Lintz,
umb Regenspurgk, desto näher zu sein.
Theils meinen, Jhre Mayestät werden zuvor-
hero noch, auf Prag, kommen.


Der Spannische Ambassador hat eine sehr köst-
liche schöne Comœdie, undt Turnier, halten
laßen zu Wien, der iüngstgebornen Spannischen
Infantin zu ehren.


Der Sehlig verstorbenen Princesse Henriette Liebden || [[Handschrift: 399v]]
leütte, seindt zu Croßen, wieder ahnkommen, haben
daß hertzbrechende leidt, verneẅert, undt doch
noch etwas satisfaction mitgebracht, in deme
der Fürst Ragozzi, auß gutem freyen willen,
der Princesse Elizabeth, ihrer Sehligen Schwester
Liebden Treẅring, (welcher auf 4000 ReichsthalerRthlr: ge-
schätzet ist) wiedergeschicktt, undt andere
pretiosa mehr. Sonst sol der Fürst Ra-
gozzj, auß Ungarn, mit Seiner Fraw-
Mutter, nacher Siebenbürgen, gezogen
sein, undt alle schätze, auch was sonst die
Sehlige Prinzessin Henriette gehabt, undt ihr
von ihm selbst, verehret worden, (dem
Ungarischen gebrauch nach) mitgenommen
haben.


Secretarius Martin hangkwitz, ist von
Cöhten, anhero zu mir kommen.


hanß Eckardt, ist von Magdeburg wieder-
kommen, mit Fischwahren, fæliciter!


Mein Töchterlein, Maria ist heütte
sehr krangk worden. hat angst umb ihr
hertze gefühlet, sehr gehustet, undt der puls,
hat ihr geschwinde geschlagen. Sie hat hitze. || [[Handschrift: 400r]]
Gott beßere es, mit dem armen würmlein, undt
erbarme sich ihrer, in gnaden, väterlich!

Mittwoch den 21ten: Ianuarij; 1652.


Jn die kirche, cum sorore Dorothea Bathilde[,] filia Angelica & filio Carl Ursinus.


Extra zu Mittage, Doctor Fischern, undt Jakob Ludwig Schwartzenberger gehabtt.


Schreiben, undt aviß, vom Schwechhausen. perge


Jch habe heütte angefanghen, auf die
Post, zu schreiben, nach Croßen, Weymar, Italien.


Mit Doctor Fischern, auch viel geredet.


Mein Töchterlein Maria, ist noch zimlich krangk.
Sie mag, ein MagenFieber haben. Gott erbarme
sich, des armen würmleins! <undt schicke es baldt, zur beßerung.>

Donnerstag den 22ten: Ianuarij; 1652.


Mein Töchterlein Maria, ist noch sehr unpaß,
undt mein Sohn Carll, fänget auch ahn, zu krongken,
am haüptwehe, durchfall, undt dergleichen.
Gott beßere allen übelstandt! undt
helfe unß allerseitß, auß nöhten! undt Trübsalln.


Jacob Antony von Krosigk, (so auß Frangk-
reich wiederkommen) hat sich bey Mir, præsentiret.


Importantissima habe ich in landtsachen, expedirt.


Avis von Ballenstedt daß Meine Freundliche herzlieb(st)e gemahlin, heütte
nacher Plötzkaw, morgen (gebe gott) nacher Bernburgk, anhero zu
kommen, gedengket. Gott gebe zu glück, liebe! undt Friede!

|| [[Handschrift: 400v]]

Freitag den 23ten: Ianuarij; 1652.

<Nebel. Froßt.>

<1 Schwein von Dessau>


Der iunge Plato; ist bey Mir gewesen, seine
Noht, undt anliegen, mir zu klagen.
Gott wolle helfen remedia finden!


Avis von Deßaw, daß kleine
kinder, gählingen am Schlage, sterben!
Gott bewahre! vor mehreren landtstrafen!


On dit; que le Lieutenant Colonel Knoche èspousera
dans 6 semaines, la Damoyselle Freybergk[.]
Cela seroit bien tost apres la mort, de
sa premiere femme!


Abermahlige briefe, undt gratulationes, zum
Neuen iahr, von Gottorf, harburgk, Glügkßburgk;
undt Eütin. perge


Es ist heütte den gantzen Tag, vom Morgen
biß zu abends, ein ungewöhnlicher, Stingkender,
digker Nebel, gewesen.

Samstag den 24ten: Ianuarij; 1652.

<Käldte. gladteiß.>


Schreiben von Plötzkau von Madame, & rèscrit.


Doctor Fischern, bey mir, gehabt, extra zu Mittage,
item: Jakob Ludwig Schwartzenberger


Avis: daß zu Ballenstedt, der Schwartze Märtin,
des allten henning Stammers knechtt, alß er hinauf
gegangen aufs Schloß, oben geglitzschet, undt also-
baldt, sich Todt gefallen. Jst ein groß unglügk! || [[Handschrift: 401r]]
Man vermeinet, er habe den brustknochen entzwey
gefallen, undt die luftröhre erstigkt. <Gott mag es wißen!>


A spasso zu fuß, inß feldt, mittlerweile Meine
freundliche herzlieb(st)e Gemahlin, mit ihrer gesellschaft, fæliciter
von Plötzkau wiederkommen, nach deme sie 7 wochen,
von hinnen, nemlich Bernburgk; sich absentjret. perge
Gott helfe, zu Friede! liebe! undt einigkeitt!


Nota Bene[:] Alß Stammers alter leibknechtt, am Tage
Mittwoch umbkommen, ist sein leibklepper, (welchen gedachter
knechtt gewartett) nachfolgende nacht, auch
umbgefallen, da er zuvorn, frisch, undt gesundt
gewesen. Jst ein Seltzahmes fatum!

<Käldte. Froßt.>


Daß grundteiß, gehet abermahl stargk.


Es hat der Superintendens, aufm sahl geprediget.


Extra zu Mittage, gehabtt, die Rindtorfinn,
Doctor Mechovium, den Superintendenten Platonem,
den Magister Menzelium, denn die
Jungkern, Witscher, undt Krosigk, so mit
Meiner herzlieb(st)en gemahlin kommen, mag ich nicht rechnen.


Krosigk, Lüdolf Lorentz nemlich, hat
auch nachmittages, abschiedt genommen.


A meridie, wieder zur kirchen, cum sorore &cetera

|| [[Handschrift: 401v]]

Montag den 26ten: Januarij; 1652.

<Käldte, postea Schlagkwetter, glatteiß.>


Jakob Ludwig Schwartzenberger bey mir gehabt, undt ihme Commissiones
aufgetragen, auch wegen meiner Oeconomy;
mit ihme, undt mit Wolfgang Sutorio, geredet. perge
Gott gebe zu gesegneten succeß!
undt zur erleichterung, Meiner großen laßt!


Post von Ballenstedt, mit 2 Rehen. perge


Von Leiptzigk, briefe, undt gratulationes auß hei-
delbergk, Durlach, Lauttern, Rügenwalde,
Anspach, Bareütt, Sigen.


Avis: daß die Administratorinn zu halle,
abermal eines iungen Sohns, (Gott gebe zu
glügk!) genesen.

Dienstag den 27ten: Ianuarij:

<Ein digker Nebel, den gantzen Tag.>


Jch habe mit dem Christof Bärnreütt, meinem
Registratore, gewesenen hungarischen Secretario
geredet. Postea mit Jakob Ludwig Schwartzenberger


Ritorno del messo di Christian ernst Röder con prudente gusto.


Avis, vom hertzogk Ludwig, von Brigk, das sein
Söhnlein, Christianus Albertus Sehligen verblichen.
Jst billich zu beklagen.


Schreiben, vom Wendelino, entpfangen, lamentj giustj.

|| [[Handschrift: 402r]]

Mittwoch den 28ten: Ianuarij; 1652.

<Nebel.>


Auß den Leiptziger avisen, ist zu behalten:


Daß die Schweitzer, dem Elsaß, undt Schwaben-
landt, contra Lottringhischen einbruch, assistiren wollen.


Jn Frangkreich glühet noch die kriegesflamme.
Beyde partien, bewerben sich, umb Lottringische hülfe.


Cardinal Mazzarinj, hat Frangkreich traver-
sirt, mit 6000 Mann, unahngesehen aller inhibi-
tionen, wieder den willen der Parlamenter, undt
des Düc d'Orleans, undt aller seiner adversariorum,
undt ist zum Könige, zu Tours, oder Poictiers, gestoßen.


Prince de Condè, hat den Harcour geschlagen,
erwartett noch Spannische undt Engellische hülffe.


Die Engelländer, tractiren noch, mit den Staaden,
undt auch mit dem Schwedischen Gesandten. Jedoch,
siehet es einer ruptur, mit den Niederlendischen Provin-
tzien ähnlich, wo ferne nicht, die allzu
große pacientz der Staaden, undt die
bauchsorge zu den commercien, alle indig-
niteten verträget, undt überwindet?
Schweden, hette gerne den Sundt, undt wehre
auch gerne den holländern, in die haare
wegen der religion, <wegen der Städte Bremen undt Dantzigk,> wegen etzlicher zölle, undt
licenten, wegen des Sehgelstreichens et similia.

|| [[Handschrift: 402v]]


Der Kayser, will aufn 1. November, noch
einen ReichßTag haben, undt zuvor, nacher
Prag, kommen.


Der Ertzhertzogk, zu Brüßel, will eine
diversion, in Franckreich, machen.


Der Türgke moviret sich, Candia zu recuperiren.


Die Polen, befahren, einen Neẅen Cosackenkrieg.


Die restitution Franckenthalß, wirdt gehoffet.


Am heüttigen predigtTage, zur kirchen,
cum sorore, gezogen, da dann Er Menzelius
eine gelehrte predigt vom Antichristen,
auß der 1. Epistel Johannis10 gethan.


Ein kerll hat auß hollandt, ein Schaf
mittgebracht, mit 4 hörnern, welche
schön gladt sein, kreützweyse, übereinander gehen,
undt die wolle an diesem hammel, (welcher
von Mittelburgk, auß Zeelandt mitgebracht,
undt von einem Engelländischen Schaf[!] gefallen)
ist gar seyden perge <vndt schön ahnzugreiffen.>


Extra zu Mittage, den CammerRaht,
Doctor Mechovium gehabt, ohne die Ordinarios. perge

|| [[Handschrift: 403r]]

Donnerstag den 29ten: Ianuarij; 1652.

<1 hase hetzen laßen.>


J'ay èscrit a Brigk, Zerbst, etcetera[.]


Doctor Fischer, undt Jakob Ludwig Schwartzenberger extra gehabt, weil
Carll, undt beyde iüngste Töchterlein vnpaß.
Gott helfe wieder, zu voriger Gesundtheitt!


Nachmittags ist ein Stügk, von der Mawer,
undter unserm Sahl, eingefallen, inopinato!


Erlach, hat sich præsentiret, undt wegen
Gernroda, das ChurSäxische attestatum, in aula
Cæsaris, unß versichert, daß man nemlich,
anno 1624 ohne Eptißinn, <es> im poßeß, gehabt,
Ergo: ratione jnstrumentj pacis, nichts zu befahren. perge

Freitag den 30ten: Ianuarij; 1652.

<Windig. gelinde. perge>

<1 hase, von der hatz.>


Labores; in Oeconomicis perge gehabtt.


Sonsten gelesen, im Bartas, undt andern
schönen sachen. Gott gebe, zur beßerung! zur
erbawung, zur lehre, zum Trost, zur vermahnung.


Visite odieüse, donnèe, a ma seür, Dorothea Bathilde


A spasso, in tiefem wege, per pedes, gewandert,
durchn gartten umb unser hauß, herümb.


Einen pawren zu Palbergk besuchen laßen,
welcher visiones hat, undt krangk jtzt ist.

|| [[Handschrift: 403v]]

Samstag den 31ten: Ianuarij; 1652.

<Windig, doch gelinde.>


J'ay receü lettres de Crossen[.] <Ubi est charitas?>


Belle parole; e cattivj fattj;
Jngannano savij; e mattj!!


Post von Wirtzburgk; durch meinen bohten,
en termes assèz doux, & courtois.


Avis: von Palbergk, daß hanß
PfannenSchmidt, (welcher seltzame visiones,
gehabtt), anfängt zu rasen, umb sich, zu schlagen,
undt gleichsam beseßen, sich anzustellen.
Gott wende, in gnaden, alles unheyl!


J'ay envoyè dehors, Tobias Steffeck von Kolodey avec le baillif,
& Ludwig Röber pour dire, comment le paysande de Pal-
bergk, se gouverne, & comporte?


Textapparat
a Die Wortbestandteile "zu" und "frieden" sind im Original voneinander getrennt geschrieben.
b Die Wortbestandteile "zu" und "frieden" sind im Original voneinander getrennt geschrieben.

Kommentar
1 Identifizierung unsicher.
2 Ps 128.
3 Identifizierung unsicher.
4 Infrage kommen Bridget, Mary oder Frances.
5 Ps 65.
6 Identifizierung unsicher.
7 Körperschaft nicht ermittelt.
8 Ps 65.
9 Person nicht ermittelt.
10 1. Io.
XML: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/1652_01.xml
XSLT: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/tei-transcript.xsl
Adhaerent
Anhänger
affectionirt
gewogen, geneigt
alteriren
verwandeln, verändern
alteriren
(sich) aufregen
alteriren
aus der Fassung bringen, erschrecken, aufregen
Ambassador
Gesandter, Botschafter
arriviren
ankommen, eintreffen
Avis
Mitteilung, Nachricht, Zeitung
Balbier
Barbier
bandisiren
verbannen
bandisiren
ächten
Bannisirung
Landes- oder Stadtverweis, Verbannung
Bauchsorge
Sorge für das leibliche Wohlergehen
befahren
(be)fürchten
besorgen
befürchten, fürchten
Collation
Mahlzeit (außerhalb des Mittagessens)
Conjunction
Vereinigung, Zusammenführung
Conjunction
Verbindung
consuliren
um Rat fragen, zu Rate ziehen
consuliren
beraten
consuliren
einen Rat geben
continuiren
(an)dauern
continuiren
fortfahren, fortsetzen
continuiren
weiter berichtet werden
defendiren
verteidigen
disgustiren
verärgern, vor den Kopf stoßen
Dreikönigstag (Tag der Erscheinung des Herrn = Epiphanias)
Gedenktag für das Sichtbarwerden der Göttlichkeit Jesu aufgrund der Anbetung durch die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland (6. Januar)
dürfen
müssen
dürfen
können
dürfen
brauchen, benötigen, bedürfen
E(h)r
durch Höherstehende gebrauchter Titel für vornehme, besonders geistliche Personen
einziehen
verhaften
gähling
plötzlich, unversehens
Importanz
Bedeutung, Wichtigkeit
Importanz
wichtige Angelegenheit, Sache von Bedeutung
Indignitet
Unwürdigkeit
Influenz
Einfall, Eingebung (eines Gedankens)
Inhibition
obrigkeitlicher bzw. gerichtlicher Untersagungsbefehl, Verbot
inquiriren
ermitteln, prüfen, untersuchen
Intraden
Einkünfte
köstlich
teuer, aufwändig
köstlich
prächtig, herrlich, schön
köstlich
kostbar
kriegen
Krieg führen
kriegen
bekriegen
kroncken
erkranken
kroncken
krank sein
liberiren
befreien, freilassen
liberiren
erlösen, frei machen
lustig
vergnüglich, anmutig, ergötzlich, von angenehmer Erscheinung
lustig
(etwas) begehrend, verlangend, gierig (auf), geneigt (zu)
lustig
rührig, munter
malignisch
bösartig, schädlich
manuteniren
bewahren, behaupten, erhalten, handhaben
moviren
bewegen, sich regen
moviren
anreizen, anregen, verursachen
moviren
(emotional) bewegen, rühren
moviren
verändern
moviren
anstrengen, in die Wege leiten
moviren
erwägen
Oration
Rede
Pacienz
Geduld
Partie
Streifkorps (kleinere Truppenabteilung, die meist auf Kundschaft oder zum Einbringen von Geld, Lebensmitteln und Furage entsandt wurde)
Partie
Kriegspartei (reguläre Truppenabteilung)
Partie
(sich gegenüberstehende) Seite, Partei
Partie
eine gewisse Anzahl oder eine Gruppe von Dingen oder Personen gleicher Art
Patent
Urkunde über die Verleihung eines Rechts, Erlaubnisschein
Patent
schriftlicher Anschlag (meist zur öffentlichen Bekanntmachung einer obrigkeitlichen Verordnung oder Mitteilung)
Patent
mit der Ernennung zum Offizier verbundene Verpflichtung zum Anwerben und Unterhalten eines bestimmten Truppenkontingents
Patent
Befehl
Pönalmandat
obrigkeitlicher Stafbefehl
Posseß
Besitz
Procurator
Sachwalter, Bevollmächtigter, auch Anwalt vor Gericht
Profession
(öffentliches) Bekenntnis, Gelübde
Profession
Fach, Disziplin
progredi(i)ren
fortschreiten, vorgehen, vorrücken
recidiren
rückfällig werden
recuperiren
zurückerobern
recuperiren
wiedererwerben, wiedererlangen
remonstriren
Gegenvorstellungen machen, einwenden, entgegenhalten
resolviren
entschließen, beschließen
resolviren
auflösen
restituiren
(gesundheitlich) wiederherstellen
Ruptur
Bruch, Trennung
Salva Guardia
militärischer Schutz, Schutzwache
Salva Guardia
sicheres Geleit durch Soldaten
Salva Guardia
Schutzbrief für Reisende
Salva Guardia
Schutzbrief gegen Angriffe oder vor Kriegslasten wie Einquartierungen, Kontributionen und anderen Sonderzahlungen
salviren
retten
Schlackwetter
Wetter mit anhaltendem (Schnee)Regen
sistiren
sich einfinden, vorstellig werden
spargiren
ausstreuen, ausbreiten
Stillstand
Waffenstillstand
submittiren
unterwerfen
Succeß
Erfolg, glücklicher Ausgang
Tractat
Verhandlung
Tractat
Vertrag, Abkommen, Vereinbarung
tractiren
(ver)handeln
tractiren
bewirten
tractiren
misshandeln
tractiren
behandeln
travagli(i)ren
arbeiten, sich anstrengen, sich bemühen
traversiren
durchkreuzen, hintertreiben
traversiren
quer durch etwas gehen
traversiren
durchqueren (auch im Zickzackkurs gegen den Wind segeln)
tumultuiren
Unruhe/Aufruhr stiften, lärmen
tumultuiren
sich empören, meutern, unruhig/aufrührerisch sein
tumultuiren
unruhig/lebhaft werden
übermeistern
durch Überlegenheit gewinnen, überwinden
verarrestiren
beschlagnahmen
verarrestiren
verhaften
verehren
schenken
verehren
beschenken
verweisen
vorwerfen, vorhalten, zum Vorwurf machen, tadeln
victorisiren
siegen, siegreich sein
visitiren
besuchen
visitiren
untersuchen, begutachten
Volk
Truppen
Vorfahr
Vorgänger
Wind
Windhund (großer schlanker Jagdhund)
N. N. Acker (1)

Anm.: Um 1651 Ehefrau des Georg Acker.
N. N. Acker (2)

Anm.: Um 1651 Kind des Georg Acker.
Georg Acker

Anm.: Vermutlich geboren in Bernburg; um 1651 in der royalistischen Flotte unter dem Pfalzgrafen Ruprecht von Pfalz-Simmern (1619-1683).
Andreas (4) N. N.

Anm.: Vermutlich Sohn des Kochs Moritz (gest. 1641); um 1648 Koch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; später in den Niederlanden Bediensteter des Obristen Johann von Mario zu Gammerslewe (ca. 1574-1651), der im Exil lebenden Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz (1596-1662) und des Grafen Georg Ernst von Limburg-Styrum und Bronckhorst (1593-1661); 1652 Rückkehr nach Bernburg.
Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb. 1613
gest. 1670
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1630-1635 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1634/35 schwedischer Obrist; ab 1635 alleinregierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode; hessisch-kasselischer Generalmajor (1637-1641) und Obrist (1640/41); seit 1660 Senior des Hauses Anhalt; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stetsgrünende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Angelika von Anhalt-Bernburg

geb. 1639
gest. 1688
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Dorothea Bathilde von Anhalt-Bernburg

geb. 1617
gest. 1656
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; nach 1631 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Gastfreie"); seit 1634 Angehörige der Noble Académie des Loyales.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Eleonora Hedwig von Anhalt-Bernburg

geb. 1635
gest. 1685
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1673 Kanonissin und seit 1683 Dekanissin des reichsunmittelbaren Stifts Gandersheim.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1603
gest. 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1628 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Künstliche").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb. 1632
gest. 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Ernesta Augusta von Anhalt-Bernburg

geb. 1636
gest. 1659
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg

geb. 1642
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Maria von Anhalt-Bernburg

geb. 1645
gest. 1655
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb. 1634
gest. 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst August von Anhalt-Plötzkau

geb. 1575
gest. 1653
Anm.: Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536-1586) und Onkel Christians II. von Anhalt-Bernburg; Verzicht bei der Landesteilung von 1603/06 für eine finanzielle Abfindung von 300.000 Talern auf ein eigenens Teilfürstentum; ab 1611 Regent im Amt Plötzkau unter Bernburger Landeshoheit; seit 1630 Senior des Hauses Anhalt; 1621-1642 zugleich vormundschaftlicher Regent für seinen Neffen, Fürst Johann VI. von Anhalt-Zerbst (1621-1667); 1650-1653 zugleich vormundschaftlicher Regent für seinen Neffen Fürst Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen (1638-1665); ab 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sieghafte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Ernst Gottlieb von Anhalt-Plötzkau

geb. 1620
gest. 1654
Anm.: Sohn des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1653 gemeinschaftliche Regentschaft mit seinen Brüdern Lebrecht (1622-1669) und Emanuel (1631-1670) in Plötzkau; seit 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Starke").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Johann VI. von Anhalt-Zerbst

geb. 1621
gest. 1667
Anm.: Sohn des Fürsten Rudolf von Anhalt-Zerbst (1576-1621) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1621-1642 unter Vormundschaft des Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653); trotzdem ab 1633 Erziehung in Oldenburg unter dem Einfluss seiner lutherischen Mutter Fürstin Magdalena (1585-1657); seit 1642 regierender Fürst von Anhalt-Zerbst; danach schrittweiser Konfessionswechsel seines Landes zum Luthertum; ab 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Wohlgestalte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
N. N. von Auren

Anm.: Um 1651 reformierter Prediger in Venedig.
Christoph Bährenreutter
Christoph Bernreuth

geb. 1624
Anm.: Sohn des Bernburger, später Zerbster Kantors Thomas Bährenreutter (Bernreuth) (gest. vor 1652); Januar bis April 1651 anhaltisch-bernburgischer Registrator; Mai-September 1651 Sekretär der Pfalzgräfin Henrietta Maria von Pfalz-Simmern (1626-1651); um 1652/56 fürstlicher Sekretär in Bernburg; 1654 auch Interimslehrer des Prinzen Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg (1642-1660).
Herzog Maximilian Heinrich von Bayern
Erzbischof und Kurfürst Maximilian Heinrich von Köln
Bischof Maximilian Heinrich von Hildesheim
Bischof Maximilian Heinrich von Lüttich
Bischof Maximilian Heinrich von Münster

geb. 1621
gest. 1688
Anm.: Sohn des Herzogs Albrecht von Bayern (1584-1666); Koadjutor im Hochstift Hildesheim (1633-1650), im Erzstift Köln (1642-1650) und im Hochstift Lüttich (1649/50); ab 1650 Erzbischof und Kurfürst von Köln sowie Bischof von Hildesheim und Lüttich; 1657 auch Fürstabt von Malmedy und Stablo; seit 1683 ebenso Bischof von Münster.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Mary Belasyse
Viscountess bzw. Countess Mary Fauconberg
Geburtsname: Mary Cromwell

geb. 1637
gest. 1713
Anm.: Tochter von Oliver Cromwell (1599-1658); 1657-1700 Ehe mit Thomas Belasyse, 2nd Viscount (später 1st Earl) Fauconberg (ca. 1627-1700).
Johann Berndt

Anm.: 1629/30 Hof- und Quartiermeister des kaiserlichen Obristen Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632); danach möglicherweise im Dienst von dessen Bruder Christian II.
Joachim Friedrich von Blumenthal

geb. 1607
gest. 1657
Anm.: Sohn des Christoph von Blumenthal (1579-1624); ab 1633 kurbrandenburgischer Hof- und Kammergerichtsrat sowie Kammerjunker; 1635-1641 Direktor des Kriegsrats; mehrfach Gesandter Kurbrandenburgs, u. a. beim Kurfürstentag (1636) sowie den beiden Reichstagen (1640/41 und 1653/54) in Regensburg; 1638 Generalkommissar der kurbrandenburgischen Truppen in Kleve; 1638-1641 wirklicher Geheimer Rat; seit 1646 kaiserlicher Rat und Oberster Kriegskommissar; 1649 Generalkriegskommissar des Westfälischen Reichskreises; 1649 kaiserlicher Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionskongress; 1649/50 Reichshofrat; ab 1649 zudem kurfürstlicher Statthalter von Halberstadt und Amtshauptmann von Gröningen; seit 1651 kurbrandenburgischer Staatskammerrat; 1652/53 Direktor des Geheimen Rates; 1646 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Ernst Gottlieb von Börstel

geb. 1630
gest. 1687
Anm.: Sohn des kurbrandenburgischen Rats Ludwig von Börstel (ca. 1585-1631); 1639-1649 Page des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ca. 1650/51-1660 Kammerjunker der verwitweten Kurfürstin Elisabeth Charlotte von Brandenburg (1597-1660); zudem Leutnant (1656), Hauptmann (1657) und Obristleutnant (1664) der kurfürstlichen Leibgarde; ab 1660 Kammerjunker und 1662-1675 Oberschenk des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688); daneben kurbrandenburgischer Obristwachtmeister (1671) Obrist (1676) und Generalwachtmeister (1684); 1675-1678 Schlosshauptmann in Cölln a. d. Spree; 1680-1683 kurbrandenburgischer Kriegsrat; seit 1682 Amtshauptmann von Wolmirstedt und Wanzleben; ab 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anreizende"); vgl. Peter Bahl: Der Hof des Großen Kurfürsten. Studien zur höheren Amtsträgerschaft Brandenburg-Preußens, Köln 2001, S. 434f.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Hans Ernst von Börstel

geb. ca. 1585/90
gest. 1654
Anm.: Sohn des anhaltischen Rats Ernst von Börstel (ca. 1560-1623?); Erbherr auf Westeregeln; zunächst hessisch-kasselischer Rat; 1622 Hofjunker und 1623/24 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg, danach auch für dessen Bruder Ernst (1608-1632); ab 1633 anhaltisch-bernburgischer Rat und Amtshauptmann von Harzgerode (noch 1649); seit 1634 zudem Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); zuletzt Hauptmann von Schloss und Amt Hoym; seit 1621 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bittere").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Georg Adam Borzita von Martinitz
Jiří Adam Bořita z Martinic
Graf Georg Adam von Martinitz

geb. 1602
gest. 1651
Anm.: Sohn des (Grafen) Jaroslaus Borzita von Martinitz (1582-1649); seit 1625 kaiserlicher Kämmerer; ab 1638 Geheimer Rat; 1644-1651 Oberstkanzler von Böhmen (faktisch bereits seit 1637).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gaston de Bourbon
Duc Gaston d' Anjou
Duc Gaston d' Orléans
Duc Gaston de Chartres
Duc Gaston d' Montpensier
Duc Gaston d' Saint-Fargeau
Duc Gaston de Valois
Duc Gaston d' Alençon

geb. 1608
gest. 1660
Anm.: Sohn des Königs Heinrich IV. von Frankreich (1553-1610) und ältester lebender Bruder ("Monsieur") von Ludwig XIII. (1601-1643); 1608-1640 Duc d'Anjou; ab 1626 Duc d'Orléans et de Chartres; seit 1627 Duc de Montpensier et de Saint-Fargeau; 1630-1650 und ab 1652 Duc de Valois; seit 1643 Lieutenant-général du royaume; ab 1646 Duc de Alençon; 1648-1653 wiederholter Parteiwechsel während der Fronde.

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Louis II de Bourbon
Prince Louis II de Condé
Duc Louis II de Bourbon
Duc Louis II de Montmorency
Duc Louis II de Bellegarde
Duc Louis II de Châteauroux
Duc Louis d' Albret
Duc Louis II d' Enghien

geb. 1621
gest. 1686
Anm.: Sohn des Henri II de Bourbon, Prince de Condé (1588-1646); 1621-1646 Duc d'Enghien; 1643-1675 französischer Lieutenant-général; ab 1646 Prince de Condé sowie Duc d'Albret (bis 1651), de Bellegarde et de Châteauroux; Gouverneur der Bourgogne (1646-1650) und von Berry (1647-1650); 1647-1654 Grand maître de France; seit 1650 Duc de Montmorency; 1651-1653 militärischer Führer der Fronde; 1653 Todesurteil in Abwesenheit und Flucht in die Spanische Niederlande; 1654-1659 spanischer General; 1659 Amnestie und Rückkehr nach Frankreich; 1661-1667 Duc de Bourbon.

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Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Herzog Friedrich Wilhelm in Preußen

geb. 1620
gest. 1688
Anm.: Sohn des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 Kurfürst von Brandenburg sowie Herzog in Preußen; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Untadeliche"); ab 1654 Ritter des Hosenbandordens.

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Herzog Johann Friedrich von Braunschweig-Calenberg
Herzog Johann Friedrich von Braunschweig-Lüneburg

geb. 1625
gest. 1679
Anm.: Sohn des Herzogs Georg von Braunschweig-Calenberg (1582-1641); 1651 Konversion zum katholischen Glauben; regierender Herzog von Braunschweig-Lüneburg (1665) und Braunschweig-Calenberg (1665-1679).

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Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Wolfenbüttel
Geburtsname: Markgräfin Anna Sophia von Brandenburg

geb. 1598
gest. 1659
Anm.: Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg (1572-1619); 1614-1634 Ehe mit Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1591-1634); bereits seit 1628 Residenz auf Schloss Schöningen; nach 1625 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Aufrichtige").

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Ferdinando del Carretto
Marchese Ferdinando di Grana
Conte Ferdinando di Millesimo

geb. 1616
gest. 1651
Anm.: Sohn des Francesco Antonio del Carretto, Marchese di Grana (1590-1651); ab 1640 niederösterreichischer Regimentsrat; seit 1643 kaiserlicher Kämmerer; ab 1645 Reichshofrat; 1648 außerordentlicher Gesandter in Polen-Litauen; seit 1651 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Francesco Antonio del Carretto
Marchese Francesco Antonio di Grana
Conte Francesco Antonio di Millesimo

geb. 1590
gest. 1651
Anm.: Sohn des Prospero del Carretto, Marchese di Grana (1568-1591); ab 1622 kaiserlicher Kämmerer; kaiserlicher Obrist (1631-1642), Generalfeldzeugmeister (1631) und Feldmarschall (1639); seit 1637 Hofkriegsrat; 1641-1651 kaiserlicher Botschafter in Spanien; ab 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Gabriel de Cassagnet
Marquis Gabriel de Tilladet

gest. 1660
Anm.: Sohn von Bernard de Cassagnet, Marquis de Fimarcon (gest. 1622); französischer Hauptmann der Garde (vor 1642), Obrist und Generalleutnant (Lieutenant-général des armées du roi) (1652); Gouverneur von Bapaume (1645), später Breisach (ab 1650).
Jacob Cats

geb. 1577
gest. 1660
Anm.: Sohn des Adriaen Corneliszoon Cats in Brouwershaven; Herr von Wulpen und Finningly; Studium in Leiden und Orléans (Dr. jur.); Anwalt in Middelburg und im Haag; 1621-1623 Pensionär von Middelburg; 1623-1636 Pensionär von Dordrecht; 1629-1631 und 1636-1651 Ratspensionär von Holland sowie Mitglied der niederländischen Generalstaaten; 1651/52 außerordentlicher Gesandter in London; daneben Tätigkeit als Dichter; 1627 Nobilitierung.

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Pierre de Charlevoix

gest. 1682
Anm.: Französischer Generalmajor; seit 1645 Garnisonskommandant in Breisach (noch 1653).
Bohdan Mychajlowytsch Chmelnyzkyj

geb. 1595
gest. 1657
Anm.: Sohn des Gutsbesitzers Mychajl Chmelnyzkyj; Ausbildung am Jesuitenkolleg in Tschyhyryn; danach Kriegsdienst im Kosakenherr; seit 1648 Hetman der Kosaken und Anführer von deren Aufstand gegen Polen-Litauen.

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Ludwig Crocius

geb. 1586
gest. 1653/55
Anm.: Sohn des Laaspher Pfarrers Paul Crocius (1551-1607); ab 1600 Studium in Herborn, Marburg (1604 Mag.), Bremen, Basel (1609 Promotion zum Dr. theol.) und Genf; Prediger an der Bremer Sankt-Martini-Kirche (1610-1628) und Liebfrauenkirche (1628-1652); zudem seit 1610 Professor für Philosophie und Theologie sowie 1630-1639 und ab 1647 Prorektor am Gymnasium Illustre Bremen.

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Oliver Cromwell

geb. 1599
gest. 1658
Anm.: Sohn von Robert Cromwell (ca. 1560–1617); 1628/29 und 1640-1653 Abgeordneter des House of Commons; Colonel (1642-vor 1644) und Lieutenant-General (vor 1644-1646) der englischen Parlamentsarmee; 1645-1650 General und ab 1650 Oberbefehlshaber der New Model Army; 1649-1653 Mitglied des Council of State; seit 1653 Lord Protector of the Commonwealth of England, Scotland and Ireland.

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Hans Friedrich Eckardt

geb. 1622
gest. nach 1680/vor 1683
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgers und Brauers Johann Eckardt (gest. vor 1640); spätestens ab 1639 Bediensteter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; um 1643/47 Amts- bzw. Hofkopist sowie vermutlich seit 1643 zugleich fürstlicher Küchenschreiber (noch 1648); um 1649/55 Kammerschreiber (Kammerrechnungsführer); um 1653 auch Kammerdiener; ab 1658 Bauherr und um 1670/80 Kämmerer der Bernburger Talstadt.
Königin Elisabeth I. von England
Königin Elisabeth I. von Irland

geb. 1533
gest. 1603
Anm.: Tochter des Königs Heinrich VIII. von England (1491-1547); seit 1558 Königin von England und Irland.

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König Karl I. von England
König Karl I. von Schottland
König Karl I. von Irland

geb. 1600
gest. 1649
Anm.: Sohn des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England) (1566-1625); ab 1625 König von England, Schottland und Irland; 1649 durch das Parlament des Hochverrats angeklagt und hingerichtet; seit 1611 Ritter des Hosenbandordens.

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König Karl II. von England
König Karl II. von Schottland
König Karl II. von Irland

geb. 1630
gest. 1685
Anm.: Sohn des Königs Karl I. von England, Schottland und Irland (1600-1649); ca. 1638-1649 Prince of Wales; 1651 König von Schottland; 1651-1660 Leben im Exil; ab 1660 König von England, Schottland und Irland; seit 1638 Ritter des Hosenbandordens.

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August Ernst (1) von Erlach

geb. 1616
gest. 1684
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (1566-1640); Erbherr auf Altenburg (bei Nienburg/Saale); 1636-1640 und 1641-1644 in kaiserlichen Kriegsdiensten, dazwischen Hofjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; später anhaltischer Landrat und Direktor des Stipendienwesens.
Enno Ferenz
Enno Franzius

geb. 1599
gest. 1658
Anm.: Sohn des Wittenberger Rechtsprofessors und späteren ostfriesischen Kanzlers Thomas Franzius (1563-1614); niederländischer Obrist; seit 1647 Gouverneur von Sas van Gent.
Levin Fischer

Anm.: Geboren in Osterwieck; Mediziner, Chemiker und Poet; Studium in Helmstedt (1605, 1616 Promotion zum Dr. med.) und Jena (1638/47); bis 1651 Arzt in Braunschweig; seit 1651 Stadtarzt und fürstlicher Leibarzt in Bernburg (noch 1656).

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Bridget Fleetwood
Bridget Ireton
Geburtsname: Bridget Cromwell

geb. 1624
gest. 1662
Anm.: Tochter von Oliver Cromwell (1599-1658); 1646-1651 erste Ehe mit Henry Ireton (1611-1651); seit 1652 zweite Ehe mit Charles Fleetwood (ca. 1618-1692).
Leonardo Foscolo

geb. 1588
gest. 1660
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Alvise Foscolo; venezianischer Patrono all'Arsenal (1617/18), Capitano delle guardie delle isole del Quarnaro e riviere dell'Istria (1618/19), Governatore delle galere dei condannati (1619/20), Capitano del Golfo (1620-1624), Duca di Candia (1624-1628), Sovrintendere alla costruzione dei galeoni (1628), Provveditore all'Armar (1628/29, 1632/33 und 1635/36), Sopraprovveditore alla Giustizia nuova (1629/30), Depositario al Sale (1630-1632); Governatore del Banco della Piazza (1633), Provveditore sopra Ori e monete (1633), Governatore delle Entrate (1633), Savio alla Mercanzia (1636), Transador (1637) und Sopraprovveditore di rispetto ai due sopraprovveditori alle Pompe (1637/38), Consigliere ducale del sestiere di Castello (1638-1640), Depositario in Zecca (1640), Governatore delle Entrate (1640-1642), Provveditore alla Cassa di ori e argenti (1642/43), Provveditore in Zecca al pagamento dei prò (1643), Provveditore all'Arsenale (1643/44 und seit 1659), Inquisitore di Stato (1644/45), Consigliere ducale (1645), Provveditore in Dalmazia (1645), Provveditore generale in Dalmazia e Albania (1645-1651), Capitano generale da Mar (1650-1654), Inquisitore e revisore delle Scuole Grandi (1655), Sopraprovveditore alla Sanità (1655), Esecutore contro la Bestemmia (1655/56), Regolatore alla Scrittura (1656), Provveditore sopra Monasteri (1657/58) und Savio all'Eresia (1658/59); zudem 1630, 1636 und 1644 Mitglied des Consiglio dei dieci der Republik Venedig.

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Königin Anna von Frankreich und Navarra
Geburtsname: Infantin Anna von Spanien

geb. 1601
gest. 1666
Anm.: Tochter des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); 1615-1643 Ehe mit König Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); 1643-1651 Regentin von Frankreich.

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König Ludwig XIV. von Frankreich
König Ludwig III. von Navarra

geb. 1638
gest. 1715
Anm.: Sohn des Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); seit 1643 König von Frankreich und Navarra (bis 1661 unter der Regentschaft seiner Mutter Anna).

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Esteban de Gamarra y Contreras

geb. 1593
gest. 1671
Anm.: Sohn des Generalkommissars Juan de Contreras y Gamarra in Brüssel; seit 1617 in Militärdiensten u. a. als Hauptmann (1621), Obristleutnant (1631), Obrist (1639), General der Artillerie (1646) und Feldmarschall sowie Kriegsrat in Flandern (1651); ab 1635 Kammerherr des Kardinalinfanten Fernando von Spanien (1609/10-1641); 1652 spanischer Gesandter in Schweden; vor 1654 spanischer Statthalter von Gent; 1654-1671 ständiger Gesandter, schließlich Botschafter bei den Vereinigten Niederlanden in Den Haag.

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Gazi Hüseyin Pascha
Deli Hüseyin Pascha

gest. 1659
Anm.: Geboren in Yenişehir; Teilnahme an den Feldzügen nach Bagdad und Jerewan; 1634/35 Kapudan Pascha (Großadmiral) der osmanischen Marine; danach Statthalter in Ägypten (1635-1637), Anatolien (1638/39), Silistra (1640), Bosnien, Bagdad (1644) und Ofen (1644/45); dazwischen 1640 abermals Kapudan Pascha; seit 1646 militärischer Oberbefehlshaber auf Kreta; dazwischen 28. Februar bis 5. März 1656 Großwesir des Osmanischen Reiches; 1658 erneut Kapudan Pascha; 1659 Hinrichtung.
Christian Groß(e)

gest. 1654
Anm.: Sohn des Schieloer Bauern Andreas Große (gest. vor 1647); ab 1633 in Diensten des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; um 1638 Lakai von dessen Gemahlin Eleonora Sophia (1603-1675); danach bis 1642 fürstlicher Lakai in Bernburg; seit 1642 Haushalter und Unterkammerdiener sowie um 1643 Kammerdiener und Lakai von Fürst Christian II. (bis 1646); um 1647/50 fürstlicher Bediensteter in Bernburg; um 1651/54 Schneidermeister in Bernburg.
Gil(les) de Haes

geb. 1597
gest. 1657
Anm.: Sohn des Bürstenhändlers Jean de Haes in Gent; zunächst Bäckerjunge in Gent; ca. 1623-1630 in spanischen Kriegsdiensten; danach kaiserlicher Obristleutnant (1630), Obrist (1632) und Generalfeldwachtmeister (1639); kurbayerischer Generalwagenmeister (1640) und Feldmarschallleutnant (1644); 1645-1652 venezianischer General; dann Gouverneur von Zara (Zadar).

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Martin Hanckwitz

gest. 1675
Anm.: Geboren in Preußen; später Bürger in Nienburg/Saale; 1640 Interimslehrer und dann bis 1650 Präzeptor der Prinzen Erdmann Gideon (1632-1649) und Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718), ab 1648 auch für deren Bruder Karl Ursinus (1642-1660); um 1651/52 fürstlicher Sekretär in Bernburg; seit 1652 Ratskämmerer in Köthen.

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Landgraf Friedrich von Hessen-Darmstadt
Bischof Friedrich von Breslau

geb. 1616
gest. 1682
Anm.: Sohn des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); 1637 Konversion in Rom zum katholischen Glauben sowie Eintritt in den Malteser- und Johanniter-Orden; ab 1638 Coadjutor des Johanniterpriors für Deutschland; um 1640 Admiral der Malteser-Flotte; seit 1648 Großprior der Malteser für Ober- und Niederdeutschland in Heitersheim; ab 1652 Kardinal; 1668-1671 Domdechant und seit 1671 Bischof von Breslau; ab 1675 zudem Landeshauptmann von Ober- und Niederschlesien.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB, Hessische Biographie
Landgraf Georg II. von Hessen-Darmstadt

geb. 1605
gest. 1661
Anm.: Sohn des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt (1577-1626); seit 1626 regierender Landgraf von Hessen-Darmstadt.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Hessische Biographie
Landgraf Friedrich von Hessen-Eschwege
Landgraf Friedrich von Hessen-Kassel

geb. 1617
gest. 1655
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); seit 1632 Titularlandgraf von Hessen-Eschwege unter der Oberhoheit der Landgrafschaft Hessen-Kassel; schwedischer Obrist (1640) und Generalmajor (1648).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Hessische Biographie
Landgraf Wilhelm VI. von Hessen-Kassel

geb. 1629
gest. 1663
Anm.: Sohn des Landgrafen Wilhelm V. von Hessen-Kassel (1602-1637); ab 1637 regierender Landgraf von Hessen-Kassel, bis 1650 unter Vormundschaft seiner Mutter Amalia Elisabeth (1602-1651); seit 1659 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Auserkorne").

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Landgraf Ernst von Hessen-Rheinfels
Landgraf Ernst von Hessen-Kassel

geb. 1623
gest. 1693
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); 1641 Volontär in französischen Kriegsdiensten; danach hessisch-kasselischer Kapitän (1642), Obristleutnant (1643), Obrist (1645) und Generalwachtmeister (1648); seit 1649 Titularlandgraf von Hessen-Rheinfels unter der Oberhoheit der Landgrafschaft Hessen-Kassel; 1651 Konversion zum katholischen Glauben; Erbe der Mediat-Landgrafschaften Hessen-Eschwege (1655) und Hessen-Rotenburg (1658); 1663 Ernennung zum kaiserlichen Feldmarschallleutnant (Stellung jedoch nicht angetreten).

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Landgräfin Maria Eleonora von Hessen-Rheinfels
Geburtsname: Gräfin Maria Eleonora zu Solms-Hohensolms

geb. 1632
gest. 1689
Anm.: Tochter des Grafen Philipp Reinhard I. zu Solms-Hohensolms (1593-1635); seit 1647 Ehe mit Landgraf Ernst von Hessen-Rheinfels (1623-1693).
Landgraf Hermann von Hessen-Rotenburg
Landgraf Hermann von Hessen-Kassel

geb. 1607
gest. 1658
Anm.: Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); ab 1617 Koadjutor des Stifts Hersfeld; seit 1622 Propst des hersfeldischen Klosters Petersberg; ab 1627 Titularlandgraf von Hessen-Rotenburg unter der Oberhoheit der Landgrafschaft Hessen-Kassel; seit 1642 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fütternde").

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Lorenz von Hofkirchen

geb. 1606
gest. 1656
Anm.: Sohn des Wolfgang von Hofkirchen (1555-1611); 1620 Ächtung und Emigration wegen Teilnahme am böhmisch-österreichischen Ständeaufstand; kursächsischer Obrist (1631-1633) und Generalwachtmeister (1632/33); 1633-1638 schwedischer Generalleutnant unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); 1639-1644 kaiserlicher Feldmarschallleutnant.

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Andreas Holzwieg

geb. 1652
Anm.: Sohn des Müllermeister Peter Holzwieg in Bernburg.
Anna Holzwieg

geb. 1644
Anm.: Tochter des Müllermeister Peter Holzwieg in Güsten.
N. N. Holzwieg (1)

geb. vor 1652
Anm.: Tochter des Müllermeister Peter Holzwieg in Egeln bzw. Bernburg.
N. N. Holzwieg (2)

geb. vor 1652
Anm.: Tochter des Müllermeister Peter Holzwieg in Egeln bzw. Bernburg.
N. N. Holzwieg (3)

geb. vor 1652
Anm.: Tochter des Müllermeister Peter Holzwieg in Egeln bzw. Bernburg.
N. N. Holzwieg (4)

geb. vor 1652
Anm.: Tochter des Müllermeister Peter Holzwieg in Egeln bzw. Bernburg.
N. N. Holzwieg (5)

geb. vor 1652
Anm.: Tochter des Müllermeister Peter Holzwieg in Egeln bzw. Bernburg.
Katharina Holzwieg

geb. 1646
Anm.: Tochter des Müllermeister Peter Holzwieg in Bernburg.
Magdalena (1) Holzwieg
Geburtsname: Magdalena Döpe

Anm.: Seit 1637 Ehe mit dem Müllermeister Peter Holzwieg in Egeln bzw. Bernburg.
Magdalena (2) Holzwieg

geb. 1640
Anm.: Tochter des Müllermeister Peter Holzwieg in Egeln bzw. Bernburg.
Margaretha Holzwieg

geb. 1648
Anm.: Tochter des Müllermeister Peter Holzwieg in Bernburg.
Peter Holzwieg

Anm.: Müllermeister (Mühlmeister) in Egeln (um 1631/42), Güsten (um 1644) und Bernburg (um 1644/54).
Susanna Holzwieg

geb. 1650
Anm.: Tochter des Müllermeister Peter Holzwieg in Bernburg.
Bartholomäus Jonius

geb. 1603
gest. 1657
Anm.: Um 1627/28 Kantor in Ballenstedt; Pfarrer in Neudorf (1633-1636), Opperode (1636-1640) und Altenburg bei Nienburg/Saale (1640-1643); seit 1643 Diakon an der Schlosskirche St. Aegidien in Bernburg sowie Pfarrer von Dröbel; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 300.
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand III.
König Ferdinand III. von Böhmen
König Ferdinand III. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand III. (Ernst) von Österreich

geb. 1608
gest. 1657
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Ferdinand II. (1578-1637); ab 1626 König von Ungarn; seit 1627 König von Böhmen; im Dezember 1636 Wahl zum römisch-deutschen König; ab 1637 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1625 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Margarita Theresa
Königin Margarita Theresa von Böhmen
Königin Margarita Theresa von Ungarn
Erzherzogin Margarita Theresa von Österreich
Geburtsname: Infantin Margarita Theresa von Spanien

geb. 1651
gest. 1673
Anm.: Tochter des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); seit 1666 Ehe mit Kaiser Leopold I. (1640-1705).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, NDB
Anna Amalia von Knoch(e)
Geburtsname: Anna Amalia von Börstel

geb. 1610
gest. 1651
Anm.: Tochter des Heinrich von Börstel (1581-1647); spätestens ab 1631 Kammerjungfer des Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg (1604-1640); seit 1643 Ehe mit Christian Ernst von Knoch (1608-1655).

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Anna Dorothea von Knoch(e)
Geburtsname: Anna Dorothea von Freyberg

geb. 1613
gest. 1677
Anm.: Tochter des Ernst von Freyberg (1578-1626); Kammerjungfer der Fürstin Sophia von Anhalt-Köthen (1599-1654); seit 1652 Ehe mit Christian Ernst von Knoch (1608-1655); vgl. Johann Sachse: Christ-Adeliches Ehren-Gedächtniß Der HochEdelgebohrnen/ HochEhr- und Tugendsamen Frauen Annen Dorotheen/ Gebohrnen von Freyberg/ [...], Köthen 1677, Bl. K r-Lij r.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Christian Ernst von Knoch(e)

geb. 1608
gest. 1655
Anm.: Sohn des Kaspar Ernst von Knoch (1582-1641); Erbherr auf Trinum; 1631-1639 in Kriegsdiensten, zuletzt als kursächsischer Obristleutnant und Generaladjutant (um 1637); ab 1641 Landeshauptmann des Teilfürstentums Anhalt-Zerbst; seit 1643 anhaltischer Gesamtrat; 1645-1650 Geheimer Rat des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); ab 1650 Direktor der Köthener Vormundschaftsregierung; seit 1636 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Weichende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Graf Berthold von Königsegg-Rothenfels

geb. 1593
gest. 1663/64
Anm.: Sohn des Johann Georg von Königsegg-Rothenfels (gest. 1622); Domherr in Köln (ab 1614) und Konstanz (seit 1620); 1625-1661 Scholaster am Kölner Dom; 1640/41 kurkölnischer Gesandter auf dem Regensburger Reichstag; 1643-1662 auch Domherr in Salzburg; seit 1661 Dompropst in Köln; 1629 Erhebung in den Reichsgrafenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Graf Hans Christoph von Königsmarck

geb. 1600
gest. 1663
Anm.: Sohn des Konrad von Königsmarck (gest. vor 1621) auf Kötzlin; ab 1616 Page am Woffenbütteler Hof; 1620-1630 in kaiserlichen Kriegsdiensten, zuletzt als Fähnrich; schwedischer Rittmeister (1631), Major (1633), Obristleutnant (1634), Obrist (1635), Generalmajor (1640), Generalleutnant (1645) und Feldmarschallleutnant (1648); seit 1645 Generalgouverneur der Stifter Bremen und Verden; ab 1651 Reichsrat; 1651 Erhebung in den Grafenstand; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Streitende").

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Rudolf Kohlmann

gest. 1658
Anm.: Geboren in Quedlinburg; seit 1647 Pachtmann in Hoym (noch 1654).
Jakob Anton von Krosigk

geb. 1624
gest. 1704
Anm.: Sohn des Gebhard Friedrich von Krosigk (1579-1630); Erbherr auf Hohenerxleben und Rathmannsdorf; 1640-1650 in schwedischen Kriegsdiensten, anfangs als Volontär, später als Kornett (1642); 1654-1661 kurbrandenburgischer Gardehauptmann; ab 1682 anhaltischer Landrat; seit 1693 Unterdirektor der anhaltischen Landschaft; vgl. Daniel Müller: Schuldige letzte Ehren- und Dienst-Erweisung [...], Zerbst 1706, Bl. [K2]v-M2v.

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Ludolf Lorenz von Krosigk

geb. 1627
gest. 1673
Anm.: Sohn des Gebhard Friedrich von Krosigk (1579-1630); Erbherr auf Hohenerxleben und Rathmannsdorf; 1646-1650 in schwedischen Kriegsdiensten; um 1651/52 Hofjunker der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); 1653-1656 französischer Rittmeister; danach kurbrandenburgischer Obristwachtmeister (1657) und Generaladjutant; ab 1661 Hofmeister bei Herzog Rudolf August von Braunschweig-Wolfenbüttel (1627-1704); braunschweigisch-lüneburgischer Obristleutnant (1665) und Obrist; seit 1671 kurbrandenburgischer Kammerherr; ab 1672 Obrist und Kriegsrat; seit 1653 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erhabende"); vgl. Daniel Müller: Kurtzer Trauer-Sermon Von der Gebrechligkeit Menschliches Lebens [...], Köthen [1675], o. S.

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Duc Charles de La Vieuville

geb. ca. 1581/83
gest. 1653
Anm.: Sohn des Großfalkners Marquis Robert de La Vieuville (gest. 1612); 1610-1612 Großfalkner (Grand Fauconnier) von Frankreich; 1616-1623 Hauptmann der Schottischen Garde; seit 1622 Maréchal de camp; 1623-1624 Oberintendanten der Finanzen (Surintendant des Finances) sowie Mitglied des Staatsrats (Conseil étroit du roi); 1624 Verhaftung; 1625-1626 und 1631-1643 im niederländischen Exil; nach der Rückkehr Lieutenant-général der Champagne; ab 1651 Duc de La Vieuville und Pair de France; 1651-1653 erneut Oberintendanten der Finanzen; 1619-1634 und seit 1643 Ritter des Ordens vom Heiligen Geist.

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Graf Georg Ernst von Limburg-Styrum und Bronckhorst

geb. 1593
gest. 1661
Anm.: Sohn des Grafen Jobst von Limburg-Styrum (1560-1621); niederländischer Kapitän (1625) und Major (1641).
Fürst Wenzel Eusebius von Lobkowitz
Fürst Václav Eusebius z Lobkovic
Wenzel Eusebius Popel von Lobkowitz
Václav Eusebius Popel z Lobkovic
Herzog Wenzel Eusebius von Schlesien-Sagan

geb. 1609
gest. 1677
Anm.: Sohn des Sidonius Adalbert Popel von Lobkowitz (1568-1628); ab 1628 Fürst; kaiserlicher Obrist (1632), Generalfeldwachtmeister (1636) und Feldmarschall (1647); seit 1627 kaiserlicher Kämmerer; ab 1646 Herzog von Schlesien-Sagan; seit 1647 Geheimer Rat; 1650-1665 Hofkriegsratspräsident; 1651/52 zugleich Oberstkanzler von Böhmen; 1665-1674 Obersthofmeister; ab 1670 erster Minister von Kaiser Leopold I. (1640-1705); seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Henri (2) de Lorraine
Comte Henri d' Harcourt
Comte Henri de Brionne
Comte Henri d' Armagnac
Comte Henri de Charny
Vicomte Henri de Marsan

geb. 1601
gest. 1666
Anm.: Sohn des Charles I de Lorraine, Duc d'Elbeuf (1556-1605); ab 1605 Comte d'Harcourt und de Brionne; Teilnahme an der Schlacht vom Weißen Berg (1620) und dem letzten Krieg gegen die Hugenotten (1621-1628); seit 1636 französischer General; 1643-1658 Grand écuyer de France; 1645-1647 französischer Vizekönig von Katalonien; ab 1645 Comte d'Armagnac; seit 1646 auch Comte de Charny und Vicomte de Marsan; zudem Sénéchal de Bourgogne; 1649-1659 Gouverneur des Elsass; seit 1659 Gouverneur des Anjou.

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Henri (3) de Lorraine
Duc Henri II de Guise
Erzbischof Henri von Reims
Prince Henri de Joinville
Comte Henri d' Eu

geb. 1614
gest. 1664
Anm.: Sohn des Charles (2) de Lorraine, Duc de Guise (1571-1640); 1629-1641 Erzbischof von Reims; ab 1640 Duc de Guise; 1640/41 Prince de Joinville; 1640-1657 Comte d'Eu; 1641-1643 Exil in Flandern nach Teilnahme an Verschwörung gegen Kardinal Richelieu (1585-1642); 1647/48 Gouverneur der kurzlebigen "République royale de Naples"; 1648-1652 in spanischer Gefangenschaft; 1654 Lieutenant général der französischen Truppen im Königreich Neapel; 1655-1658 Grand chambellan de France.

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Herzog Karl IV. von Lothringen und Bar

geb. 1604
gest. 1675
Anm.: Sohn des Herzogs Franz II. von Lothringen und Bar (1572-1632); seit 1625 Herzog von Lothringen und Bar; 1634 vorübergehende Abdankung zugunsten seines Bruders Nikolaus Franz (1609-1670); zwischen 1634 und 1641, 1641 und 1661 sowie 1670-1675 durch französische Besetzung seines Herzogtums mehrfach von der Regierung abgehalten; 1654-1659 in spanischer Gefangenschaft.

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Jakob Burchard Ludwig

Anm.: Um 1651 Amtsschreiber im Fürstentum Halberstadt.
Paul Ludwig

geb. 1603
gest. 1684
Anm.: Sohn des Bernburger Diakons Christoph Ludwig (1567-1636); seit ca. 1624 in Diensten des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) u. a. als Sekretär (um 1627/28) bzw. geheimer Kammersekretär (um 1630); ab 1630 Kammersekretär, seit 1633 zudem Pfennigmeister, spätestens 1636 Lehens- und Gerichtssekretär, spätestens 1642 Kanzlei- und Lehenssekretär sowie ab 1652 zugleich Justiz- und Hofrat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; zuletzt Justiz- und Hofrat unter Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718).
Martin Luther

geb. 1483
gest. 1546
Anm.: Sohn des Eislebener Bergmannes Hans Luder (1459–1530); deutscher Bibelübersetzer und Reformator; Schulbesuch in Mansfeld, Magdeburg und Eisenach; ab 1501 Studium in Erfurt (1502 Baccalaureus artium, 1504 Magister artium); 1505 Eintritt in das Erfurter Kloster der Augustinereremiten; 1507 Priesterweihe; Studium in Erfurt (1507) und Wittenberg (1508-1510); 1511 Versetzung in das Wittenberger Kloster der Augustinereremiten; 1512 Promotion zum Dr. theol. an der Universität Wittenberg; seit 1513 Professor für biblische Exegese in Wittenberg; 1520 Verbrennung einer päpstlichen Bannandrohungsbulle; 1521 Bann durch den Papst und Reichsacht durch Wormser Edikt von Kaiser Karl V. (1500-1558); 1521/22 geheimer Aufenthalt auf der Wartburg bei Eisenach (Bibelübersetzung).

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Johann von Mario zu Gammerslewe
Johan van Mario

geb. ca. 1574
gest. 1651
Anm.: Ab 1598 in den Niederlanden lebender Italiener; 1619/20 Obristleutnant unter Graf Georg Friedrich von Hohenlohe-Weikersheim (1569-1645) bzw. Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); seit 1622 im Dienst der Fürsten von Oranien, zuletzt als Obrist (um 1629/30); 1624/25 Hofmeister des Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg; ab 1624 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Goldgelbe").
Jules Mazarin
Giulio Raimondo Mazzarino
Bischof Jules von Metz
Duc Jules de Mayenne
Duc Jules de Nevers et Rethel

geb. 1602
gest. 1661
Anm.: Sohn des Pietro Mazzarino (1576-1654); 1609-1619 Besuch des Jesuitenkollegs in Rom; danach Studium der Rechtswissenschaften in Salamanca; 1628 Promotion zum Dr. jur. in Rom; ab 1631 Diplomat in päpstlichen Diensten, zuletzt als Vizelegat von Avignon (1634-1637) und Apostolischer Nuntius in Paris (1634-1636); 1639-1642 Sekretär des Kardinals Richelieu (1585-1642); seit 1641 Kardinal; ab 1642 Erster Minister unter König Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643), unter der Regentschaft von Königin Anna (1601-1666) und unter König Ludwig XIV. (1638-1715); 1646-1648 auch Surintendant des bâtiments du roi; 1652-1658 Bischof von Metz; seit 1654 Duc de Mayenne; ab 1659 Duc de Nevers et Rethel.

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Joachim Mechovius

geb. 1600
gest. 1672
Anm.: Sohn des Güstener Pfarrers Erasmus Mechovius (gest. 1626); Schulbesuch in Ballenstedt, Aschersleben und Salzwedel; Studium in Leipzig (1615), Joachimsthal (1618/19), Zerbst (1619), Altdorf (1622) und Straßburg (1627); 1631 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Basel; danach Advokat in Aschersleben und Bremen; später anhaltisch-bernburgischer Kammerrat (1639-1656), Kammer- und Regierungsrat (1656-1662) sowie Kanzler (ab 1662), auch Kirchenrat; seit 1647 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gedeihliche").

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Marcantonio Memmo

geb. 1536
gest. 1615
Anm.: Sohn des Giovanni Memmo; seit 1612 Doge der Republik Venedig.

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Johann Menzelius

geb. 1596
gest. 1671
Anm.: Geboren in Oberisling (Oberpfalz); 1620-1625 Diakon in Neunburg vorm Walde; ca. 1625/26 Emigration aus der Oberpfalz; danach Pfarrer in Reinsdorf (1626-1634) und Edderitz (1634-1651); seit 1651 Hofprediger und Pfarrer an der Schlosskirche Sankt Aegidien in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 351.

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Johann Abraham Menzelius

geb. 1624
gest. 1665
Anm.: Sohn des Berliner Dompredigers Joachim Menzelius (1586-1638); 1651-1653 Diakon in Ballenstedt; 1651-1654 zudem Hauslehrer des Prinzen Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg (1642-1660); 1653-1655 Pfarrer in Altenburg (bei Nienburg/Saale); seit 1655 Pfarrer an der Marienkirche in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 351.
Fulgenzio Micanzio
Fulgentius, Frater

geb. 1570
gest. 1654
Anm.: Geboren in Passirano; früher Eintritt in den Servitenorden; theologische Klosterausbildung in Brescia und Venedig; 1597-1600 Lehrer für Theologie am Kloster Santa Maria del Monte in Vicenza; 1600-1606 Dozent für Theologie in Bologna; 1606-1623 Sekretär des obersten venezianischen Theologen Paolo Sarpi (1552-1623); daneben 1609/10 auch Tätigkeit für Fürst Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) in Venedig; seit 1623 oberster Theologe der Republik Venedig.

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Francisco de Moura Corte Real y Melo
Marquês Francisco de Castelo Rodrigo
Conde Francisco de Lumiares
Duca Francesco di Nocero

geb. 1621
gest. 1675
Anm.: Sohn des portugiesischen Adligen Manuel de Moura e Corte Real, Marquês de Castelo Rodrigo (1590-1651); 1648-1656 spanischer Botschafter in Wien; ab 1651 Marquês de Castelo Rodrigo und Conde de Lumiares; seit 1656 Duca di Nocera (im Königreich Neapel); Vizekönig von Sardinien (1657-1661) und Katalonien (1663/64); 1664-1668 Statthalter der Spanischen Niederlande; seit 1669 königlicher Caballerizo mayor (Großstallmeister).

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Matthias Mühldorff
Matthias Möllner

geb. 1587
gest. 1662
Anm.: Um 1627 Silberkämmerling auf dem Bernburger Schloss; um 1647/56 fürstlicher Silberdiener in Bernburg; zuletzt fürstlicher Tafeldecker.
Noach
Noah

Anm.: Biblische Figur.

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Österreich, Haus (Erzhaus)
Herzöge bzw. Erzherzöge von Österreich
Könige von Böhmen
Könige von Ungarn

Anm.: Österreichische Linie der Habsburger.

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Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich
Bischof Leopold Wilhelm von Passau
Bischof Leopold Wilhelm von Straßburg
Bischof Leopold Wilhelm von Halberstadt
Erzbischof Leopold Wilhelm von Magdeburg
Bischof Leopold Wilhelm von Olmütz
Bischof Leopold Wilhelm von Breslau

geb. 1614
gest. 1662
Anm.: Sohn von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); ab 1625 Bischof von Passau; seit 1626 Bischof von Straßburg; 1627-1648 Bischof von Halberstadt; 1629-1635 Erzbischof von Magdeburg; ab 1637 Bischof von Olmütz; 1639-1642 und 1645/46 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee; seit 1641 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1647-1656 Statthalter der Spanischen Niederlande; ab 1656 Bischof von Breslau.

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Matthias Palbitzki

geb. 1623
gest. 1677
Anm.: Sohn des Stolper Bürgermeisters Georg Matthias Palbitzki (ca. 1570-ca. 1639); ab 1642 Hofjunker der Königin Christina von Schweden (1626-1689); seit 1643 schwedischer Fähnrich und Kapitänleutnant; 1645-1648 Reisen durch Europa; ab 1648 königlicher Kammerjunker; seit 1664 Regierungspräsident in Schwedisch-Pommern; ab 1649 außerdem immer wieder auf diplomatischen Missionen u. a. Gesandter in Venedig, Florenz und Rom (1649), Madrid (1651/52), Polen (1664/65) bzw. Wien (166/67); 1675 Erhebung in den Freiherrenstand.

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Papst Innozenz X.
Patriarch Giovanni Battista von Antiochien
Giovanni Battista Pamphilj

geb. 1574
gest. 1655
Anm.: Sohn des Camillo Pamphilj (1540-1580); 1604-1621 Auditor der Römischen Rota; Apostolischer Nuntius in Neapel (1621-1625), Frankreich (1626) und Spanien (1626-1630); 1626-1629 lateinischer Patriarch von Antiochien; ab 1627 Kardinal; 1639-1644 Präfekt der Konzilskongregation; seit 1644 Papst.

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Alonso de Peralta y Cárdenas
Vizconde Alonso de Villahermosa de Ambite

geb. ca. 1592
gest. 1666
Anm.: Sohn des Urbán de Peralta; 1638-1655 spanischer Botschafter in London; 1655-1660 königlicher Berater in Brüssel; außerdem Mitglied im Consejo de Guerra, Consejo de Estado (ab 1652) und Consejo Real y Supremo de las Indias (seit 1660); ab 1663 Vizconde de Villahermosa de Ambite.

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Paulus van de Perre

geb. ca. 1598
gest. 1653
Anm.: Sohn des Adriaan van de Perre (gest. 1618); 1636/37 und 1639 Schöffe, 1638 und 1641-1644 Rat, 1638 und 1643 Tresorier, 1640 Bürgermeister, 1645-1651 Sekretär und seit 1650 Pensionär der Stadt Middelburg; 1651/52 und 1653 außerordentlicher niederländischer Gesandter in England.

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Pfalzgräfin Elisabeth von Pfalz-Simmern
Äbtissin Elisabeth (1) von Herford

geb. 1618
gest. 1680
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); ab 1661 Koadjutorin und seit 1667 Äbtissin des reichsunmittelbaren Stifts Herford.

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Pfalzgraf Ruprecht von Pfalz-Simmern
Duke Rupert of Cumberland
Earl Rupert of Holderness

geb. 1619
gest. 1682
Anm.: Sohn des Kurfüsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1637/38 niederländischer Obrist; 1638-1641 in kaiserlicher Kriegsgefangenschaft; 1642-1646 Heerführer der Royalisten im englischen Bürgerkrieg; ab 1644 Duke of Cumberland und Earl of Holderness; 1647/48 französischer Maréchal de camp; 1648-1653 Admiral einer kleinen royalistischen Flotte, die 1651 zur Freibeuterei überging; 1653-1655 Master of the Horse; 1659 kaiserlicher Feldmarschalleutnant; 1660 Rückkehr nach England; seit 1662 Mitglied des Privy Council, des Foreign Affairs Committee und des Admirality Committee; ab 1668 Lord High Admiral; seit 1642 Ritter des Hosenbandordens.

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Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz
Königin Elisabeth von Böhmen
Geburtsname: Prinzessin Elisabeth von England, Irland und Schottland

geb. 1596
gest. 1662
Anm.: Tochter des Königs Jakob VI. von Schottland (Jakob I. von England und Irland) (1566-1625); 1613-1632 Ehe mit Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632).

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Kurfürst Karl (I.) Ludwig von der Pfalz

geb. 1617
gest. 1680
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); Exil in Kurbrandenburg (1620-1624), den Vereinigten Niederlanden (1624-1635) und England (1635-1649); ab 1648 Kurfürst von der Pfalz mit neuer achter Kurwürde (gemäß Westfälischem Frieden); seit 1633 Ritter des Hosenbandordens.

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Hans Pfannenschmidt

Anm.: Um 1652 Bauer in Baalberge.
Kaspar (1) Pfau

geb. 1596
gest. 1658
Anm.: Sohn des Kaspar Pfau (gest. 1604); nach 1622 Bediensteter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); ab 1626 Amtmann von Großalsleben (noch 1638); seit 1630 anhaltischer Gesamtrat; um 1632 Amtmann zu Gernrode und Großalsleben sowie fürstlich-anhaltischer Kriegskommissar; ab 1638 auch Landrentmeister, zugleich Amtmann von Gernrode; um 1640 Obereinnehmer; um 1641/42 Landrechnungsrat; seit 1645 Hofrat des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Anhaltende").

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Conte bzw. Principe Ottavio Piccolomini d'Aragona
Duca Ottavio d' Amalfi

geb. 1599
gest. 1656
Anm.: Sohn des toskanischen Adligen Silvio Piccolomini (1543-1609); ab 1618 abwechselnd in kaiserlichen und spanischen Kriegsdiensten als Obrist (1627), Generalfeldwachtmeister (1632), General der Kavallerie (1633), Feldmarschall (1634) und Generalleutnant (1648); seit 1622 kaiserlicher Kämmerer; ab 1639 Hartschierhauptmann von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657); 1648-1650 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee; Erhebung in den Grafen- (1638) und Fürstenstand (1653); seit 1639 Duca d'Amalfi; ab 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zwingende"); seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Joachim Plato

geb. 1590
gest. 1659
Anm.: Sohn des Amberger Pfarrers und Kircheninspektors Matthius Plato (1545-1617); 1619-1625 Pfarrer in Nittenau/Regen; 1625 Vertreibung aus der Oberpfalz; 1626-1638 Pfarrer in Hoym; 1638-1642 Pfarrer in Ballenstedt; seit 1642 Superintendent und Pfarrer an der Marienkirche in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 379f.

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Johann Joachim Plato

geb. 1627
gest. 1672
Anm.: Sohn des Hoymer Pfarrers und späteren Bernburger Superintendenten Joachim Plato (1590-1659); 1651-1653 Pfarrer in Altenburg (bei Nienburg/Saale); 1653-1672 Pfarrer in Sandersleben; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 380.

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König Johann II. Kasimir von Polen
Großfürst Johann II. Kasimir von Litauen

geb. 1609
gest. 1672
Anm.: Sohn des Königs Sigismund III. von Polen (1566-1632); 1648-1668 König von Polen und Großfürst von Litauen; seit 1638 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Antonio Priuli

geb. 1548
gest. 1623
Anm.: Sohn des Gerolamo Priuli; 1603-1618 Prokurator von San Marco; seit 1618 Doge der Republik Venedig.

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Graf Johann Christoph von Puchheim

geb. 1605
gest. 1657
Anm.: Sohn des Johann Christoph von Puchheim (1578-1619); kaiserlicher Obrist (1635), Generalfeldwachtmeister (1638), Feldmarschallleutnant (1644) und Feldmarschall (1648); ab 1632 kaiserlicher Kämmerer; 1639-1642 schwedischer Kriegsgefangener; seit 1643 Hofkriegsrat; ab 1649 Vizepräsident des Hofkriegsrats; seit 1653 Geheimer Rat; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Zerbrechende"); 1657 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Janusz (2) Radziwiłł
Fürst Jonušas (2) Radvila

geb. 1612
gest. 1655
Anm.: Sohn des Fürsten Krzysztof Radziwiłł (1585-1640); 1633-1646 Großkämmerer von Litauen; 1646-1653 Generalstarost von Samogotien; 1646-1654 Feldhetman von Litauen; ab 1653 auch Woiwode von Vilnius; seit 1654 Großhetman von Litauen; ebenso Starost von Kamieniec Litewski, Sejny und Kazimierz.

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Henrietta Maria Rákóczi
Rákóczi Henrietta Mária
Gräfin Henrietta Maria von Munkatsch
Geburtsname: Pfalzgräfin Henrietta Maria von Pfalz-Simmern

geb. 1626
gest. 1651
Anm.: Tochter des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632); 1651 Ehe mit Sigismund II. Rákóczi, Graf von Munkatsch (1622-1652).

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Sigismund II. Rákóczi
II. Rákóczi Zsigmond
Graf Sigismund von Munkatsch

geb. 1622
gest. 1652
Anm.: Sohn des Georg I. Rákóczi, Fürst von Siebenbürgen (1593-1648); vor 1648 Erhebung zum Grafen von Munkatsch.

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Susanna Rákóczi
Rákóczi Zsuzsanna
Geburtsname: Susanna Lorántffy
Geburtsname: Lorántffy Zsuzsanna

geb. ca. 1600
gest. 1660
Anm.: Tochter des Michael Lorántffy (gest. 1614); 1616-1648 Ehe mit Georg I. Rákóczi, Fürst von Siebenbürgen (1593-1648).

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Georg Reichardt

gest. 1682
Anm.: Sohn des Zerbster Ratsverwandten Lorenz Reichardt; vor 1638 vermutlich Lehrer in Zerbst; ab 1638 Präzeptor der Prinzen Erdmann Gideon (1632-1649) und Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); 1640-1643 Stellvertreter des Amtmannes von Bernburg; 1643-1646 Bernburger Stadtvogt; seit 1646 Amtmann von Bernburg (noch 1656); später Kammer- und Kanzlei- bzw. Regierungsrat; nach 1656 auch Wittumsrat für Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675).
Abraham von Rindtorf

geb. ca. 1610
gest. nach 1672
Anm.: Sohn des Abraham von Rindtorf (gest. 1615); ab 1630 Kammerpage, spätestens seit 1636 Kammerjunker (noch 1654), zugleich auch fürstlicher Jägermeister (um 1640, noch 1651) und Stallmeister (nach 1641, noch 1654) des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1640 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kurze").
Helena von Rindtorf
Geburtsname: Helena Bohusch von Ottoschütz
Helena Bohuš z Otěšic

Anm.: Tochter des böhmischen Adligen Bohuslaus Bohusch von Ottoschütz; 1628 Emigration nach Annaberg in Sachsen; spätestens 1643 Hofjungfer in Bernburg; danach bis 1649 Kammer- bzw. Hofjungfer der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675) bzw. der fürstlichen Fräulein; seit 1649 Ehe mit Abraham von Rindtorf (geb. ca. 1610).
Ludwig Röber
Ludwig Rober

geb. 1619/20
gest. 1687
Anm.: Bruder des Prinzenlehrers Christian Röber; ab 1643 in anhaltisch-bernburgischen Diensten; bis 1650 fürstlicher Gutsverwalter in Baalberge; 1650-1656 Kammerdiener des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1653 zugleich Gutsbesitzer in Baalberge; um 1673 Richter in Baalberge.
Christian Ernst von Röder

geb. 1613
gest. 1674
Anm.: Sohn des Harzgeröder Adligen Hans Wolf Ernst von Röder (gest. 1631); Erbherr auf Hoym.
Reinhold (2) von Rosen
Der Gute

geb. 1604/05
gest. 1667
Anm.: Sohn des Otto von Rosen (gest. nach 1638) auf Gresten (Linie Groß-Roop); Erbherr auf Ninigal, Bollweiler und Dettweiler; um 1621 Page am Stockholmer Hof; spätestens ab 1631 schwedischer Obrist, zuletzt unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar (1604-1639); seit 1639 einer der Führer von dessen Weimarischer Armee in französischen (1639-1647) und später schwedischen Diensten als Generalmajor und Obrist; um 1649 französischer Lieutenant-général und Kriegsrat; ab 1652 Kommandant im Elsass.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Henrik Villumsen Rosenvinge

geb. 1604
gest. 1667
Anm.: Sohn des Helsingører Zollschreibers Villum Mortensen Rosenvinge (1587-1637); Herr von Lystager und Flakkebjerg; Studium in Kopenhagen (1622), Leiden (1628) und Oxford; 1640 Mitglied der dänischen Gesandtschaft nach Spanien unter Hannibal Sehested (1609-1666) als dessen Geschäftsführer und Hofmeister; 1642-1650 königlich-dänischer Agent und Resident in Madrid; später wiederholt diplomatische Missionen, u. a. in England (1651/52, 1654, 1655 und 1659/60), den Niederlanden (1655/56), Kurbrandenburg und Danzig (1657).
Johann Wenzel Rothe

gest. nach 1666/vor 1698
Anm.: Spätestens 1643 Feldscherer/Barbier in Bernburg; Feldscherer beim schwedischen Generalleutnant Robert Douglas of Whittinghame (1611-1662); spätestens 1649 auch fürstlicher Hofbarbier in Bernburg (noch 1656); um 1660 Barbier und Chirurg in Bernburg; um 1666 Bürger und Barbier in Bernburg und Barby.
Heinrich Rudolf

Anm.: Um 1645/52 Bürger in Bernburg.
Frances Russell
Frances Rich
Geburtsname: Frances Cromwell

geb. 1638
gest. 1720
Anm.: Tochter von Oliver Cromwell (1599-1658); 1657/58 erste Ehe mit Robert Rich (1634-1658); 1663-1669 zweite Ehe mit Baronet John Russell (gest. 1669).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzogin Anna Maria Dorothea von Sachsen-Weißenfels
Geburtsname: Herzogin Anna Maria Dorothea von Mecklenburg-Schwerin

geb. 1627
gest. 1669
Anm.: Tochter des Herzogs Adolf Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin (1588-1658); seit 1647 Ehe mit Herzog August von Sachsen(-Weißenfels), Administrator des Erzstifts Magdeburg (1614-1680).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Christian von Sachsen-Weißenfels

geb. 1652
gest. 1689
Anm.: Sohn des Herzog August von Sachsen(-Weißenfels), Administrator des Erzstifts Magdeburg (1614-1680); in kursächsischen Kriegsdiensten als Obrist (1673), Generalwachtmeister (1677) und Feldmarschallleutnant (1688); seit 1659 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Freundliche").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Paolo Sarpi
Geburtsname: Pietro Sarpi

geb. 1552
gest. 1623
Anm.: Sohn eines venezianischen Kaufmanns Francesco Sarpi; jesuiten- und papstkritischer Theologe und Historiker; 1566 Eintritt in den Servitenorden unter Annahme des Namens Paolo; ab 1575 Lesemeister; seit 1579 venezianischer Ordensprovinzial; ab 1587 Generalprokurator des Ordens; seit 1606 oberster Theologe der Republik Venedig.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Jacques de Saulx de Tavannes
Comte Jacques de Tavannes

geb. 1620
gest. 1683
Anm.: Sohn des Kapitänleutnants Claude de Saulx-Tavennes, Comte de Buzançais (gen. Comte "de Tavannes") (gest. 1638); in französischen Militärdiensten als Maréchal des camps et armées du roi (1645) und Lieutenant-général des armées du roi (1651); 1653 Abschied und Rückzug auf seine Güter.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Claude de Saumaise
Claudius Salmasius

geb. 1588
gest. 1653
Anm.: Sohn des Dijoner Ratsherren Bénigne de Saumaise (Benignus Salmasius); Studium in Paris (1604) und Heidelberg (1606); Jurist und Privatgelehrter in Dijon; 1631-1650 Professor für Philologie in Leiden; 1650/51 im Dienst der Königin Christina von Schweden (1626-1689); 1651 Rückkehr nach Leiden.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gerard Schaep

geb. 1599
gest. 1655
Anm.: 1638-1647 Mitglied des Stadtrats von Amsterdam und ab 1649 des Rechnungshofes von Holland; 1651/52 außerordentlicher Gesandter der Generalstaaten in England.
Johann Schinckel

geb. 1628
Anm.: Sohn des Johann Schinckel, Kirchendiener an St. Nikolai zu Bernburg; Bernburger Untertan, der 1644-1651 in Pommern lebte.
Herzog Christian Albrecht von Schlesien-Brieg

geb. 1651
gest. 1652
Anm.: Sohn des Herzogs Ludwig IV. von Schlesien-Brieg (1616-1663).
Herzog Ludwig IV. von Schlesien-Liegnitz
Herzog Ludwig von Schlesien-Brieg

geb. 1616
gest. 1663
Anm.: Sohn des Herzogs Johann Christian von Schlesien-Brieg (1591-1639); 1639-1653 gemeinsam mit seinen Brüdern Georg III. (1611-1664) und Christian (1618-1672) regierender Herzog von Schlesien-Brieg; ab 1653 Herzog von Schlesien-Liegnitz; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Heilsame").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Graf Heinrich Schlick von Passaun
Graf Jindřich Šlik z Pasounu

geb. ca. 1580
gest. 1650
Anm.: Sohn des Grafen Georg Ernst Schlick (gest. 1612); ab 1598 in Kriegsdiensten verschiedener Herren; 1619/20 Obrist in der mährischen Ständearmee; kaiserlicher Obrist (1621-1631), Feldzeugmeister (1626) und Feldmarschall (1627-1630); 1622 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1629 kaiserlicher Kämmerer; 1632-1649 Geheimer Rat und Hofkriegsratspräsident; 1628-1631 Inhaber der Herrschaft Querfurt; seit 1644 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Martin Schmidt

gest. 1657(?)
Anm.: Sohn des Badeborner Pfarrers Matthäus Schmidt (gest. 1626); fürstlicher Amtmann und Amtsschreiber in Harzgerode (spätestens 1631-1632); anschließend Amtmann von Bernburg (1632-1637) bzw. Ballenstedt-Hoym (1637-1657).
Johann Philipp von Schönborn
Erzbischof und Kurfürst Johann Philipp von Mainz
Bischof Johann Philipp von Würzburg
Bischof Johann Philipp von Worms

geb. 1605
gest. 1673
Anm.: Sohn des Georg von Schönborn (gest. 1613); Domizellar in Würzburg (ab 1621) und Mainz (seit 1625); Domherr in Würzburg (ab 1629) und Worms (seit 1630); 1635-1645 Stiftspropst von St. Burkard in Würzburg; ab 1642 Bischof von Würzburg; seit 1647 auch Erzbischof und Kurfürst von Mainz; ab 1663 ebenso Bischof von Worms.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Jakob Ludwig Schwartzenberger

gest. 1696
Anm.: Sohn des anhaltisch-bernburgischen Rechnungsrats Johann Ludwig Schwartzenberger (gest. 1630); seit 1641 Kammerdiener und um 1646/53 Geheimer Kammerdiener des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; noch 1656 in dessen Diensten; spätestens 1665-1696 fürstlicher Hausvogt in Dessau.
Martin Schwarz

gest. 1652
Anm.: Knecht in Diensten des Henning (von) Stammer (1581-1660) in Ballenstedt.
Simon Heinrich von Schweichhausen
Simon Heinrich von Schwechhausen

geb. ca. 1614
Anm.: Sohn des Bremer Patriziers N. N. Schweichhausen (1); zeitweise Kriegsdienst in England als Fähnrich, Leutnant, Capitän-Leutnant und Rittmeister; 1646-1649 Hofmeister der Prinzen Erdmann Gideon (1632-1649) und Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718) sowie zugleich anhaltisch-bernburgischer Rat; ab 1649 sächsisch-weimarischer Hof- und Kammerjunker (spätestens 1651) sowie Obristleutnant (1651-1655); 1654/55 zudem Hofmeister der Herzöge Bernhard (1638-1678) und Friedrich von Sachsen-Weimar (1640-1656); 1653 Nobilitierung; seit 1651 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Eigentliche").
Peter Silfvercrona
Pieter Spiering

geb. ca. 1595
gest. 1652
Anm.: Sohn des Delfter Kaufmanns François Spiering; ab 1626 in schwedischen Diensten u. a. Zollverwalter in Danzig (1626) bzw. Generalzollverwalter für Preußen und Kurland (1627-1635); seit 1636 königlicher Kammerherr und Finanzrat; 1636/37-1640 schwedischer Resident in Amsterdam; ab 1642 zugleich Generalverwalter der Lizenten in Livland, Pommern und Mecklenburg; schwedischer Gesandter bei den Generalstaaten in Den Haag (1640-1650, erneut seit 1651) sowie in London (1651/52); 1636 Nobilitierung ("Silfvercrona").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Gräfin Anna Sophia zu Solms-Sonnewalde
Geburtsname: Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg

geb. 1640
gest. 1704
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1664-1688 Ehe mit Graf Georg Friedrich zu Solms-Sonnewalde (1626-1688).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Philipp IV. von Spanien
König Philipp III. von Portugal
König Philipp III. von Neapel-Sizilien
König Philipp III. von Sardinien

geb. 1605
gest. 1665
Anm.: Sohn des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); ab 1621 König von Spanien, Portugal (bis 1640), Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1613 Ritter und ab 1621 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Henning (von) Stammer

geb. 1581
gest. 1660
Anm.: Sohn des magdeburgischen Amtshauptmanns Arndt (von) Stammer (gest. 1626) in Querfurt; Erbherr auf Ballenstedt, Wörlitz, Wedlitz und Wispitz (Anhalt); ca. 1605-1608 in spanischen Kriegsdiensten; ca. 1610-1618 kursächsischer Kammerjunker; Angehöriger des engeren Ständeausschusses und gelegentlich Kriegskommissar des Fürstentums Anhalt; seit 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Hitzige"); vgl. Andreas Hesius: Herrliche Belohnung Der Standhafftigen Kämpffer und überwinder [...], Köthen 1661, o. S.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Tobias (2) Steffeck von Kolodey
Tobiáš (2) Štefek z Koloděj

geb. 1615
gest. 1679
Anm.: Sohn des Prager Bürgers Tobias Steffeck von Kolodey (gest. 1621), der wegen seiner Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand enthauptet wurde; 1621 Emigration aus Böhmen; ca. 1637-1641 Kammerdiener sowie ab ca. 1641 Geheimer Kammerdiener und Kammerverwalter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; spätestens seit 1646 Kammermeister (noch 1654), Sekretariatsverwalter und Aufwärter; um 1653/56 zeitweise Hofjunker in Bernburg; um 1663 Stallmeister und Kammerjunker in Ballenstedt; zuletzt Kammerjunker in Bernburg.
Wolfgang Sutorius

gest. nach 1656
Anm.: Sohn des späteren Ballenstedter bzw. Bernburger Pfarrers Leonhard Sutorius (1576-1642); bis 1643 fürstlicher Amtsschreiber in Harzgerode; 1646-1648 fürstlicher Gutsverwalter in Zepzig; seit 1648 Korn- und um 1649/54 Amtsschreiber in Bernburg.
Íñigo d. J. Vélez de Guevara y Tassis
Marqués Íñigo d. J. de Guevara
Conde Íñigo d. J. de Oñate
Conde Íñigo d. J. de Villamediana

geb. 1597
gest. 1658
Anm.: Sohn des Íñigo d. Ä. Vélez de Guevara y Tassis, Conde de Oñate (1572-1644); königlicher Kämmerer; spanischer Botschafter in London (1636-1638) und Rom (1646-1648); ab 1644 Conde de Oñate und Conde de Villamediana; 1648-1653 Vizekönig von Neapel; seit 1653 Consejero de estado; ab 1653 erster Marqués de Guevara.

Weiterführende Informationen in VIAF
Isaak Volmar

geb. 1582
gest. 1662
Anm.: Sohn des württembergischen Vogts Abraham Volmar in Streußlingen; 1599 Promotion zum Dr. iur. utr. an der Universität Tübingen; 1606-1613 Professor für Rhetorik und 1613-1615 Advokat in Freiburg im Breisgau; ab 1615 im Dienst und seit 1621 Kanzler der vorderösterreichischen Landesregierung in Ensisheim im Elsaß; 1621 Konversion zum katholischen Glauben; nach 1627 zeitweise im Dienst des ebenfalls konvertierten Grafen Johann Ludwig von Nassau-Hadamar (1590-1653); ab 1630 Reichshofrat; 1632-1642 Präsident der Innsbrucker Hofkammer; 1638 Kommandant die Rheinfestung Breisach; kaiserlicher Gesandter auf dem Regensburger Reichstag (1640/41), bei den Westfälischen Friedensverhandlungen in Münster (1643-1649), auf dem Reichstag in Regensburg (1653/54) und auf dem Deputationstag in Frankfurt/Main (1656); 1649 Erhebung in den Freiherrenstand.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Westfälische Geschichte
Marcus Friedrich (1) Wendelin

geb. 1584
gest. 1652
Anm.: Sohn des Predigers Friedrich Wendelin (gest. 1594) in Sandhausen bei Heidelberg; Studium in Heidelberg (1607 Mag.); ab 1609 Erzieher und Hofmeister der Prinzen Christian d. J. von Anhalt-Bernburg sowie Friedrich Moritz (1600-1610) und Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); seit 1612 Rektor am Zerbster Gymnasium Illustre; vgl. Gustav Früh / Hans Goedeke / Hans Jürgen von Wilckens: Die Leichenpredigten des Stadtarchivs Braunschweig, Bd. 9, Hannover 1985, S. 4386f.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB
Hans Christoph von Witzscher

geb. 1621
Anm.: Sohn des Hans Christoph (von) Witzscher (gest. 1637) auf Schortewitz; vor 1639 Kammerpage, um 1643 Page und spätestens 1645 bis 1648 Hofjunker der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); dazwischen 1639-1643 Kavalierstour durch Frankreich und die Niederlande; 1648-1650 Hofmeister der Gräfin Maria Euphrosina De la Gardie (1625-1687) in Leipzig; um 1653 Aufenthalt in Straßburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzogin Anna Elisabeth von Württemberg-Oels
Geburtsname: Fürstin Anna Elisabeth von Anhalt-Bernburg

geb. 1647
gest. 1680
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1672 Ehe mit Herzog Christian Ulrich von Württemberg-Oels (1652-1704).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Zar (Moskauer Reich) Alexei

geb. 1629
gest. 1676
Anm.: Sohn des Zaren Michail (1596-1645); seit 1645 Zar des Moskauer Reiches.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Abruzzen (Abruzzo)
weiterführende Informationen

Anm.: Region im Königreich Neapel.
Ägäisches Meer
weiterführende Informationen
Angoumois
weiterführende Informationen
Anjou
weiterführende Informationen
Ansbach
weiterführende Informationen

Anm.: Bis ins 18. Jahrhundert meist Onolzbach genannt.
Arabien
weiterführende Informationen
Aunis
weiterführende Informationen
Auvergne
weiterführende Informationen
Baalberge
weiterführende Informationen
Ballenstedt
weiterführende Informationen
Barcelona
weiterführende Informationen
Bayreuth
weiterführende Informationen
Béarn
weiterführende Informationen
Beaujolais
weiterführende Informationen
Berlin
weiterführende Informationen
Bernburg
weiterführende Informationen

Anm.: Zusammengesetzt aus der jeweils eigenständigen Tal- ("Stadt im Tale", gebildet aus den ehemaligen Teilen Alt- und Neustadt) und Bergstadt ("Stadt vorm Berge"), die erst 1825 vereinigt wurden.
Bernburg, Talstadt
Anm.: Stadt links der Saale, die aus den ehemals eigenständigen Teilen Altstadt und Neustadt bestand (1825 Zusammenschluss mit der Bernburger Bergstadt).
Berry
weiterführende Informationen
Bilbao
weiterführende Informationen
Birkenfeld
weiterführende Informationen
Böhmen, Königreich
weiterführende Informationen
Boulonnais
weiterführende Informationen
Bourbonnais
weiterführende Informationen
Bourgogne
weiterführende Informationen
Brandenburg, Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Breisach am Rhein
weiterführende Informationen
Bremen
weiterführende Informationen
Bretagne
weiterführende Informationen
Brieg (Brzeg)
weiterführende Informationen
Brüssel (Brussels, Bruxelles)
weiterführende Informationen
Candia (Irákleion)
weiterführende Informationen
Champagne
weiterführende Informationen
Crossen an der Oder (Krosno Odrzańskie)
weiterführende Informationen
Dänemark, Königreich
weiterführende Informationen
Dalmatien
weiterführende Informationen
Danzig (Gdańsk)
weiterführende Informationen
Darmstadt
weiterführende Informationen
Dauphiné
weiterführende Informationen
Dessau (Dessau-Roßlau)
weiterführende Informationen
Dresden
weiterführende Informationen
Durlach
weiterführende Informationen
Elsass
weiterführende Informationen
England, Commonwealth von
weiterführende Informationen
Épernay
weiterführende Informationen
Erfurt
weiterführende Informationen
Eutin
weiterführende Informationen
Foix, Provinz
weiterführende Informationen
Forez
weiterführende Informationen
Frankenthal
weiterführende Informationen
Frankfurt (Main)
weiterführende Informationen
Frankreich, Königreich
weiterführende Informationen
Freiburg im Üechtland (Fribourg), Stadtstaat
weiterführende Informationen
Friesland, Provinz (Herrschaft)
weiterführende Informationen
Garonne, Fluss
weiterführende Informationen
Gascogne
weiterführende Informationen
Gelderland, Provinz (Herzogtum Geldern)
weiterführende Informationen
Genf (Genève)
weiterführende Informationen
Genua (Genova)
weiterführende Informationen
Genua, Republik (Repubblica di Genova)
weiterführende Informationen
Gernrode
weiterführende Informationen
Gernrode, Stift
weiterführende Informationen

Anm.: Teil des Fürstentums Anhalt.
Glücksburg
weiterführende Informationen
Gotha
weiterführende Informationen
Gottorf
weiterführende Informationen
Groningen (Stadt und Umland), Provinz
weiterführende Informationen
Groß Rosenburg
weiterführende Informationen
Guernsey, Insel
weiterführende Informationen
Guyenne
weiterführende Informationen
Habsburgische Erblande (österreichische Linie)
weiterführende Informationen
Hagenau (Haguenau)
weiterführende Informationen
Halle (Saale)
weiterführende Informationen
Hamburg
weiterführende Informationen
Harburg
weiterführende Informationen
Heidelberg
weiterführende Informationen
Heiliges Römisches Reich (deutscher Nation)
weiterführende Informationen
Heringen (Helme)
weiterführende Informationen
Hohenerxleben
weiterführende Informationen
Holland, Provinz (Grafschaft)
weiterführende Informationen
Holstein, Herzogtum
weiterführende Informationen
Île-de-France
weiterführende Informationen
Irland, Königreich
weiterführende Informationen

Anm.: 1653-1659 Teil des Commonwealth von England, Schottland und Irland.
Italien
weiterführende Informationen
Jersey, Insel
weiterführende Informationen
Kaiserslautern
weiterführende Informationen
Kassel
weiterführende Informationen
Kiel
weiterführende Informationen
Köln
weiterführende Informationen
Köthen
weiterführende Informationen
Konstantinopel (İstanbul)
weiterführende Informationen
Kreta (Candia), Insel
weiterführende Informationen
Krim, Khanat
weiterführende Informationen
Labourd
weiterführende Informationen
Landau in der Pfalz
weiterführende Informationen
Languedoc
weiterführende Informationen
Leipzig
weiterführende Informationen
Levante
weiterführende Informationen

Anm.: Östlicher Mittelmeerraum.
Limousin
weiterführende Informationen
Linz
weiterführende Informationen
London
weiterführende Informationen
Lothringen, Herzogtum
weiterführende Informationen
Luzern, Stadtstaat
weiterführende Informationen
Lyonnais
weiterführende Informationen
Madrid
weiterführende Informationen
Magdeburg
weiterführende Informationen
Maine
weiterführende Informationen
Marche
weiterführende Informationen
Metz, Hochstift
weiterführende Informationen
Middelburg
weiterführende Informationen
Mosel, Fluss
weiterführende Informationen
Moskauer Reich (Großrussland)
weiterführende Informationen
Neapel, Königreich
weiterführende Informationen

Anm.: Territorium der spanischen Krone.
Niederlande (beide Teile)
weiterführende Informationen
Niederlande, Vereinigte (Republik der Sieben Vereinigten Provinzen)
weiterführende Informationen
Normandie
weiterführende Informationen
Norwegen, Königreich
weiterführende Informationen
Nürnberg
weiterführende Informationen
Öresund (Øresund)
weiterführende Informationen
Oldenburg
weiterführende Informationen
Orléanais
weiterführende Informationen
Osmanisches Reich
weiterführende Informationen
Overijssel, Provinz (Herrschaft)
weiterführende Informationen
Paris
weiterführende Informationen
Perche
weiterführende Informationen
Périgord
weiterführende Informationen
Persien (Iran)
weiterführende Informationen
Pfalz, Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Picardie
weiterführende Informationen
Plötzkau
weiterführende Informationen
Poitiers
weiterführende Informationen
Poitou
weiterführende Informationen
Polen, Königreich
weiterführende Informationen
Poley
weiterführende Informationen
Prag (Praha)
weiterführende Informationen
Provence
weiterführende Informationen
Quedlinburg
weiterführende Informationen
Ratzeburg
weiterführende Informationen
Regensburg
weiterführende Informationen
Retimo (Rethymno)
weiterführende Informationen
Rhein, Fluss
weiterführende Informationen
Röße, Fluss
Anm.: Alter Flussarm der Saale zwischen Bernburg und Waldau.
Rom (Roma)
weiterführende Informationen
Rotenburg an der Fulda
weiterführende Informationen
Roussillon
weiterführende Informationen
Rügenwalde (Darłowo)
weiterführende Informationen
Rüsselsheim am Main
weiterführende Informationen
Saale, Fluss
weiterführende Informationen
Sachsen-Weimar, Herzogtum
weiterführende Informationen
Sachsen, Kurfürstentum
weiterführende Informationen
Saintonge
weiterführende Informationen
Saporoger Sitsch, Hetmanat
Anm.: "Kosakenstaat" im mittleren Teil der heutigen Ukraine.
Schöningen
weiterführende Informationen
Schottland, Königreich
weiterführende Informationen

Anm.: 1653-1659 Teil des Commonwealth von England, Schottland und Irland.
Schwaben
weiterführende Informationen
Schweden, Königreich
weiterführende Informationen
Schweiz, Eidgenossenschaft
weiterführende Informationen
Schwyz, Land
weiterführende Informationen
Sedan
weiterführende Informationen
Seeland (Zeeland), Provinz (Grafschaft)
weiterführende Informationen
Siebenbürgen, Fürstentum
weiterführende Informationen

Anm.: Östlicher Teil des Königreiches Ungarn unter Oberherrschaft des Osmanischen Reichs.
Siegen
weiterführende Informationen
Smolensk, Fürstentum
weiterführende Informationen
Soule
weiterführende Informationen
Spanien, Königreich
weiterführende Informationen
Tenedos (Bozcaada), Insel
weiterführende Informationen
Toul, Hochstift
weiterführende Informationen
Touraine
weiterführende Informationen
Tours
weiterführende Informationen
Ungarn, Königreich
weiterführende Informationen
Unterwalden, Land
weiterführende Informationen
Uri, Land
weiterführende Informationen
Utrecht, Provinz (Hochstift)
weiterführende Informationen
Venedig (Venezia)
weiterführende Informationen
Venedig, Republik (Repùblica de Venessia)
weiterführende Informationen
Verdun, Hochstift
weiterführende Informationen
Warmsdorf, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Warschau (Warszawa)
weiterführende Informationen
Weimar
weiterführende Informationen
Wien
weiterführende Informationen
Wolfenbüttel
weiterführende Informationen
Worms
weiterführende Informationen
Würzburg
weiterführende Informationen
Zerbst
weiterführende Informationen
Zürich, Stadtstaat
weiterführende Informationen
Zug, Stadt und Land
weiterführende Informationen
Danzig (Gdańsk), Rat der Stadt
England, Parlament (House of Commons und House of Lords)
weiterführende Informationen
Gymnasium Illustre Zerbst
weiterführende Informationen
Anm.: Im Jahr 1582 gegründete höhere Landesschule für das gesamte Fürstentum Anhalt.
Kapuziner (Ordo Fratrum Minorum Capuccinorum)
weiterführende Informationen
Niederländische Ostindien-Kompanie (Verenigde Oostindische Compagnie)
weiterführende Informationen
Anm.: Im Jahr 1602 gegründete Handelskompanie für Ostasien (Indonesien).
Niederländische Westindien-Kompanie (Vereenigde Nederlandsche West-Indische Compagnie)
weiterführende Informationen
Anm.: Im Jahr 1621 gegründete niederländische Handelskompanie für Westafrika und Amerika.
Niederlande, Generalstaaten
weiterführende Informationen
Parlement de Bordeaux
weiterführende Informationen
Parlement de Bretagne (Parlement de Rennes)
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Parlement du Dauphiné (Parlement de Grenoble)
weiterführende Informationen
Parlement de Dijon
weiterführende Informationen
Parlement de Metz
weiterführende Informationen
Parlement de Navarre et de Béarn (Parlement de Pau)
weiterführende Informationen
Parlement de Normandie (Parlement de Rouen)
weiterführende Informationen
Parlement de Paris
weiterführende Informationen
Parlement de Provence (Parlement d'Aix)
weiterführende Informationen
Parlement de Toulouse
weiterführende Informationen
Serviten (Ordo Servorum Mariae)
weiterführende Informationen
Venedig, Kleiner Rat (Serenissima Signoria) der Republik
Das Instrumentum Pacis Monasteriensis (IPM) vom 24. Oktober 1648, in: Die Friedensverträge mit Frankreich und Schweden, Bd. 1: Urkunden, hg. von Antje Oschmann, Münster: 1998, S. 1-49. ( Acta pacis Westphalicae, Serie III Abt. B: Verhandlungsakten 1 ) [Nachweis im GVK]
Das Instrumentum Pacis Osnabrugensis (IPO) vom 24. Oktober 1648, in: Die Friedensverträge mit Frankreich und Schweden, Bd. 1: Urkunden, hg. von Antje Oschmann, Münster: 1998, S. 95-170. ( Acta pacis Westphalicae, Serie III Abt. B: Verhandlungsakten 1 ) [Nachweis im GVK]
Guillaume de Saluste du Bartas: Die Erste und Andere Woche Wilhelms von Saluste Herren zu Bartas: Darinnen enthalten/ sampt der Welt erschaffung/ die vornehmesten Geschichte in der heiligen Schrifft zu finden. Von der Welt anfang an/ bis an die zerstörung Jerusalems/ und die Babylonische Gefengnüs [...] / Vor Jahren Aus dem Frantzösischen in wolgemessene deutsche Reime [...] durch ein Mittglied der fruchtbringenden Gesellschafft gebracht und ausgangen. An jetzo aber [...] übersehen/ verbessert und [...] vermehret und von Neuen an den Tag gegeben., übers. von Tobias Hübner / Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen / Dietrich von dem Werder, Cöthen: [Fürstliche Druckerei], 1640. [Nachweis im GVK]