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Tagebuch des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg: Juli 1656


Überlieferung: LASA Dessau-Roßlau, Z 18 Abt. Bernburg, A 9b Nr. 14 Bd. XXIIIb, fol. 341v-354v (vgl. Quellenbeschreibung).

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[Inhaltsverzeichnis]
01. Juli 1656
Bernburg
  • Dauerregen
  • Gespräch mit dem Landrichter David von Bergen
  • Korrespondenz
  • Beratungen mit dem Hofrat Christoph von Jena
  • Abreise der anhaltisch-dessauischen Hofmeisterin Elisabeth Magdalena von Freyberg
02. Juli 1656
Bernburg
  • Schönes Wetter
  • Jahrmarkt
  • Befohlener Krankenbesuch beim Küchenmeister Philipp Güder
  • Rückkehr des jüngeren Sohnes Karl Ursinus mit Hasen und Vögeln aus Ballenstedt
  • Korrespondenz
  • Abreise des Frauenzimmer-Hofmeisters Johann Esche von Wallwitz
03. Juli 1656
Bernburg
  • Korrespondenz
  • Diakon Bartholomäus Jonius als Mittagsgast
  • Ritt von Karl Ursinus mit dem Kammerjunker Ernst Dietrich von Röder nach Dessau
  • Gespräch mit dem Stadtvogt Johann Christian Hammel
  • Teilnahme mehrerer Bediensteter am Gastmahl des Harzgeröder Hofrats Paul Ludwig
04. Juli 1656
Bernburg
  • Wild- und Vogellieferung aus Ballenstedt
  • Windiges Wetter
  • Administratives
  • Baalberger Pfarrer Bartholomäus Friedrich als Essensgast
  • Rasur durch den Hofbarbier Johann Wenzel Rothe
  • Versäumen des ersten Schultages durch den Edelknaben August Friedrich von Röder
  • Gespräch mit Jena
  • Nachrichten
  • Besichtigung des Ballenstedter Rehes in der Küche
  • Aufenthalt im Pferdestall
05. Juli 1656
Bernburg → Zepzig → Bernburg
  • Hasenjagd und Vogelfang
  • Wirtschaftssachen
  • Gespräch mit Jena
  • Spaziergang
  • Karl Heinrich von Böltzig als Mittagsgast
  • Administratives
  • Audienz für Böltzig
  • Ausritt auf die Felder nach Zepzig
  • Ankunft des Georg Friedrich von Miltitz aus der Markgrafschaft Meißen
  • Rückkehr des älteren Sohnes Viktor Amadeus aus Ballenstedt
  • Korrespondenz
06. Juli 1656
Bernburg
  • Kühles Wetter
  • Anhörung der Predigt auf dem Schloss
  • Gespräche und Essen mit Miltitz und dem Schulrektor Heinrich Heseler
  • Abschied von Miltitz und dessen Gemahlin Agnes Christina
  • Kirchgang am Nachmittag
  • Gespräch mit dem Hofmeister Gottlob Sekyrka
07. Juli 1656
Bernburg
  • Gespräch mit dem Kammerschreiber Johann Senf
  • Administratives
  • Beratungen mit Jena
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
08. Juli 1656
Bernburg
  • Gespräche mit Senf und Jena
  • Leibarzt Dr. Levin Fischer als Mittagsgast
  • Korrespondenz
  • Untersuchung von Viktor Amadeus' Hals durch Rothe
  • Wirtschaftssachen
09. Juli 1656
Bernburg
  • Beurlaubung des Sekretärs Christoph Bährenreutter
  • Begleitung desselben durch den anhaltisch-harzgerödischen Rat Dr. Johann Georg Bohse bis Halle (Saale)
  • Administratives
  • Kirchgang und Bettag
  • Hofprediger Johann Menzelius als Mittagsgast nach gewohnter Audienz
  • Rückkehr des Hofjunkers Tobias Steffeck aus Podelwitz
10. Juli 1656
Bernburg
  • Zugeschwollener Hals von Viktor Amadeus
  • Übernahme einer Taufpatenschaft durch die zweitälteste Tochter Ernesta Augusta in Altenburg (bei Nienburg/Saale)
  • Korrespondenz
  • Berichte durch Jena
  • Zwei Krankenbesuche bei Viktor Amadeus
  • Abreise von Dr. Fischer an den kaiserlichen Hof
  • Nachrichten
11. Juli 1656
Bernburg → Zepzig → Bernburg
  • Windiges Herbstwetter
  • Anhaltende Halsentzündung von Viktor Amadeus
  • Ankunft von Ernesta Augusta aus Altenburg (bei Nienburg/Saale) am gestrigen Abend
  • Tägliches Gespräch mit Jena
  • Ausritt nach Zepzig
  • Nachrichten
  • Rückkehr der Kammerjungfer Eleonora Elisabeth von Ditten
  • Administratives
  • Korrespondenz
12. Juli 1656
Bernburg
  • Besserung der Halsbeschwerden von Viktor Amadeus
  • Gestrige Rückkehr von Wallwitz, der Hofmeisterin Elisabeth von Ritzau und der Kammerjungfer Ditten aus Podelwitz
  • Nachrichten
  • Wirtschaftssachen
  • Gespräch mit Wallwitz
  • Gartenspaziergang mit Gemahlin Eleonora Sophia
  • Beratungen mit Jena
13. Juli 1656
Bernburg
  • Rehlieferungen aus Ballenstedt und Dessau
  • Anhörung zweier Predigten
  • Korrespondenz
  • Menzelius als Mittagsgast
  • Abfertigung des Dessauer Boten
  • Abendspaziergang mit der Gemahlin bei schönem warmem Wetter
14. Juli 1656
Bernburg
  • Hasenjagd
  • Regen
  • Korrespondenz
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Administratives
  • Früherer anhaltisch-dessauischer Hofmeister Christian Heinrich von Börstel und der Kammerrat Dr. Joachim Mechovius als Mittagsgäste
  • Gespräche mit Börstel, Dr. Mechovius und Jena
  • Rückkehr von Karl Ursinus aus Dessau
15. Juli 1656
Bernburg → Zepzig → Bernburg
  • Gestrige Hasenjagd
  • Gespräche mit dem früheren Kammerdiener Jakob Ludwig Schwartzenberger und Hammel
  • Administratives
  • Gartenspaziergang mit der Gemahlin am Vormittag
  • Ausfahrt mit der Gemahlin nach Zepzig am Nachmittag
16. Juli 1656
Bernburg
  • Erntebedingte Einstellung der Wochenpredigten
  • Administratives
  • Beratung mit Jena
  • David Schmidt und Jonius als Mittagsgäste
  • Gespräch mit dem Amtmann Georg Reichardt
  • Korrespondenz
17. Juli 1656
Bernburg
  • Wirtschaftssachen
  • Beratungen mit Jena
  • Abfertigung eines Boten nach Ballenstedt
  • Korrespondenz
  • Gartenspaziergang mit der Gemahlin am späten Abend
18. Juli 1656
Bernburg → Zepzig → Bernburg
  • Wirtschaftssachen
  • Administratives
  • Gespräch mit Güder
  • Beratung mit Jena
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Ausritt mit Viktor Amadeus nach Zepzig
  • Zahlreiche Krähen
19. Juli 1656
Bernburg
  • Hasen- und Fuchsjagd
  • Wirtschaftssachen
  • Nachrichten
  • Beratung mit Jena
20. Juli 1656
Bernburg
  • Korrespondenz
  • Ludolf Lorenz von Krosigk, dessen Gemahlin Rosimunda Juliana und Schwester Katharina, ein Fräulein Schobinger und Dr. Mechovius als Mittagsgäste
  • Zwei Audienzen für Herrn von Krosigk
  • Zweimaliger Kirchgang
  • Abreise von Krosigk mit seinen drei Begleiterinnen nach Hohenerxleben
21. Juli 1656
Bernburg
  • Hasenjagd
  • Heftige Gewitter und Abkühlung nach mehrtägiger Hitze
  • Gespräch und Essen mit dem herzoglichen Hofjunker Dzieslaw Wilhelm Steinbach von Stambach aus Oels
  • Beratung mit Jena
  • Korrespondenz
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
22. Juli 1656
Bernburg
  • Durchreise des Fürsten Johann Kasimir
  • Rückkehr von Wallwitz
  • Gestriger Besuch der Gemahlin durch die Witwe Maria Susanna von Wietersheim
  • Begräbnis von Katharina Sekyrka
  • Spaziergang der Gemahlin mit einigen Kindern
23. Juli 1656
Bernburg
  • Abreise von Viktor Amadeus zur Rehejagd nach Ballenstedt
  • Ausführliches Gespräch mit Wallwitz
  • Lektüre
  • Begräbnis, Hochzeit und Taufe innerhalb eines Tages
24. Juli 1656
Bernburg
  • Gewitter und Regen am Abend
  • Korrespondenz
  • Gespräche mit Jena, dem Kammerjunker und Stallmeister Abraham von Rindtorf, Steffeck, Güder und Hammel
  • Zeitvertreib mit Steinbach
25. Juli 1656
Bernburg → Zepzig → Bernburg → Baalberge → Bernburg
  • Ausritt mit Karl Ursinus, Rindtorf und Steinbach über die Felder nach Zepzig
  • Ausführliche Gespräche mit Wallwitz
  • Ausfahrt mit der Gemahlin, Karl Ursinus sowie den ältesten Töchtern Eleonora Hedwig und Ernesta Augusta nach Baalberge
  • Äußerung des jüngeren Sohnes über seine Lebenserwartung
  • Auswurf beim Husten
26. Juli 1656
Bernburg
  • Wirtschaftssachen
  • Bericht durch Steffeck
  • Gespräch mit Jena
  • Rückkehr von Viktor Amadeus aus Ballenstedt
27. Juli 1656
Bernburg
  • Rückkehr zweier fürstlicher Boten aus Westfalen und Pommern
  • Kirchgang
  • Dr. Mechovius, Steinbach und Menzelius als Essensgäste
  • Verlobung zwischen dem Kammerdiener Hans Jakob Busch und der Kammermagd Elisabeth Grunau auf dem Schloss
  • Gespräch mit Wallwitz
  • Korrespondenz
  • Abschied von Steinbach am Abend
28. Juli 1656
Bernburg
  • Hasenjagd
  • Gespräch mit Jena
  • Wirtschaftssachen
  • Abreise von Steinbach mit seiner Schwester Dorothea Katharina
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Korrespondenz
  • Abschied von den Kammerjungfern und Schwestern Eleonora Elisabeth und Katharina Margaretha von Ditten
29. Juli 1656
Bernburg
  • Starke Hitze und trockenes Nachtgewitter
  • Wirtschaftssachen
  • Administratives
  • Vorgestrige Rückkehr von Bährenreutter aus der Mark Brandenburg
  • Nachrichten
  • Zwei Gespräche mit Jena
  • Abreise der beiden Kammerjungfern Ditten
30. Juli 1656
Bernburg
  • Bericht durch Bährenreutter
  • Folgen der starken Hitze
  • Kriegsnachrichten und andere Neuigkeiten
  • Gespräch mit Hammel
  • Besuch durch einen jungen Juchstedt
  • Beratung mit Jena
  • Regen am Abend
31. Juli 1656
Bernburg
  • Korrespondenz
  • Gespräche mit Steffeck und Bergen
  • Gartenspaziergang mit der Gemahlin
  • Bericht durch Hammel
|| [[Handschrift: 341v]]

Dienstag♂ den 1. Julij; 1656.


<Regen, tota die.>


landRichter Davidt von Bergen, bey Mir gewesen.


Nacher Ballenstedt, an Meinen Sohn: Viktor Amadeus geschrieben.


Conferentz, mit hofrath Jena, nach deme derselbe,
in der Cantzeley gewesen, <vormittages.>


Die Fraw Freyberginn ist forth, nacher Deßaw
zu, mit dem geliehenen Trawerzeüge, undt
andern sachen. <Aufn abendt, wieder mit Jena, lange geredet[.]>


Wallwitz, ist Miltitzen, nachgezogen.

Mittwoch☿ den 2. Julij; 1656.

<hüpsch wetter, wie vorgestern.>


heütte, ist JahrMarcktt alhier, zu Bernburgk.


Philipp Güdern, habe ich, besuchen laßen, welcher Matt,
undt krangk ist. Gott wolle ihn stärgken, und noch
lange fristen. Jch würde sonst, einen guten diener,
an ihm, verliehren, und ihn sehr vermißen, und bedawren.

|| [[Handschrift: 342r]]


Mein Sohn, Carolus Ursinus, ist von Ballenstedt, wieder-
kommen, Victor Amadeus aber, daroben geblieben, der
lußt länger abzuwartten, und länger<nach> Deßaw Carl Ursinus
zur wolfsiagtt, wandern zu laßen.


Sie haben mitgebracht, 2 hasen, 6 Ringeltauben,
17 schnerren, 1 droßel, 2 kernbeißer, 1 dörn-
chen, 1 lerche, also: 22 vogel. Viktor Amadeus Fürst zu Anhalt hat
mir auch darneben gelesen geschrieben.


Wallwitz, ist Miltitzen nachgezogen, welcher
gestern verrayset, seiner brautt heimführung,
zu bestellen, und præparatoria darzu, zu machen. perge

Donnerstag♃ den 3. julij: 1656.


Nach Croßen, undt Venezia, geschrieben. perge


Extra zu Mittage, den Caplan, jonium gehabt,
<vornehmlich, wegen des kleinen Röders, Augustj Fridericj. et cetera>


Mein Sohn, Carolus Ursinus, ist nacher Deßaw,
geritten, aldar, einem angestelletem wolfßiagen,
beyzuwohnen. Gott gebe ihm, eine glückliche rayse!
Ernst Röder, ist bey ihm, ein page, ein kammerdiehner,
ein raysiger. perge Gott geleitte Sie!


Jch habe, mit Hammeln, conversiret.


Unsere Jungfern, hofrath Jena, undt andere, haben
sich zu einem convivio, zum hofrath, Paulo Ludwig,
(welcher sonst, ad luxum, keine inclination hatt)
genöhtiget, undt eingeladen. Theils vom Adel, müssen mitmachen[.]

|| [[Handschrift: 342v]]

Freitag♀ den 4ten: Julij; 1656.

<1 Rehe, 2 Hasen, von Ballenstedt. <5 Ringeltauben, 40 großvogel.>>


<Windig.>


Klage, und supplication, Christian Heinrich von
Börstel, contra Bürgermeister Tornaw, wegen deßen, so auf
dem Rahthause, bey anwesenheit der Testamentarien,
vorgegangen. Sol in verhör gezogen, und der
vergleich, tentiret werden.


Er Bartolomeus Fridericj, pfarrer von Palbergk
ist anhero kommen, neẅe Collecten suchende,
zur erbawung, seiner anbefohlenen kirchen
und pfarrhaußes. Man hat ihn extra behalte[n.]


Hans Wenzel Rothe ist bey mir gewesen, mich zu balbire[n][.]


Gestern nachmittage, habe ich, den kleinen Röder,
bey dem caplan jonio, laßen zum ersten mal,
in die Schule gehen. Gott gebe zu glück!
Segen! undt succeß! perge Mà non v'è andato[!]


Ep Nachmittage, seindt Victualien[,]
Rehe: und federwildpreth, von
Ballenstedt ankommen, so mein Sohn, geschoßen.


Hofrath Jena, ist lange bey mir gewesen
in Steuer sachen.


heütte sol Hertzog Moritz zu Sachßen, beylager
zu Weymar, celebriret werden. Gott gebe ihnen <seinen> segen!

|| [[Handschrift: 343r]]


Jn der küche, daß Rehe besehen, welches mein
Sohn Victor geschoßen. Er hat auch, eine gute
anzahl vögel, darneben, geschoßen.


Jm Stalle, bey meinen leibpferden, gewesen.
Der allte Sattelknechtt Friderich, holst,
zimmert selber, und vergleichet die Stände
hüpsch mit bohlen, damit die pferde, desto
beßer stehen, und ruhen können, (weil die
pferdestände bißhero, gar ungleich gewesen,
undt den pferden, sehr unbequehm,) Er
hat den zimmermann, wegen anderer
arbeitt, nicht darzu bringen können,
also macht ers lieber selber, ungebehten,
undt unerfordert. perge


Nobilis equus, umbra quoque Virgæ, regitur,
 Jgnavus; ne calcarj quidem, concitarj potest.1

Samstag♄ den 5ten: Julij; 1656.

<3 Hasen, 12 Ringeltauben, 11 großvogel.>


Mit gewöhnlichen wochenrechungen, zu thun gehabt.
hofrath Jena, bey Mir gewesen.


Spatziren gegangen, in die Erndte.


Extra: zu Mittage, ist Peltzigks elltister Bruder,
behalten worden, bey den iungkern, undt Jungfern.


Commissiones ertheilt, in Streittsachen, 2 weiber[.] || [[Handschrift: 343v]]
J'y ay trouvè, dès partialitèz.


Peltzigks bruder, Carll heinrich, habe ich Audientz
gegeben.


Secretarius Bährenreüth, ist nacher Ballenstedt,
mit seinem Schwager, Rheinschmidt,
verrayset.


Jch bin nachmittage, hinauß geritten,
theilß meiner Felder, alhier, und zu
Zeptzigk, wie auch, die Fohlen, zu besehen.


Miltitz, ist außm lande zu Meißen,
wiederkommen, seine brautt, abzuholen.


Mein Sohn Victor Amadeus, ist
von Ballenstedt, wiederkommen.


Post von Deßaw, daß Sie keine wölfe,
aber einem hirsch, undt Rehebogk, gefangen,
in Carolj Ursinj beysein, den Sie ungern
wieder wollen weglaßen.


hofmeister Wallwitz, hat einen kläglichen
wehemühtigen brief geschrieben, wegen
der vielen unverdienten affronten, so ihm,
in unserm Gynecæo, wiederfahren. et cetera

|| [[Handschrift: 343ar]]

Sonntag☉ den 6ten: Julij; 1656.

<Kühl wetter, wie etzliche Tage hero.>


Jch habe hieroben, aufm Sahl predigen laßen,
dieweil ich mir, wegen Meiner leibeszustende
nicht recht getrawet, wie auch wegen anderer
uhrsachen. Der Rector Heßlerus hat geprediget
vom reichen Fischzug Petrj, Lucas 52 erudite. perge


Miltitz, hat abschiedt genommen. Wil
nachmittage, seine Brautt, heimführen.
Tobias Steffeck von Kolodey rayset mitt, nach Pudlewitz.
Gott gebe allen, segen! undt glück!


Miltitz, Heßlerus, seindt extra behalten worden,
nach dem ich succeßive, mit ihnen geredet.


Von der Miltitzinn, habe ich auch, ab-
schiedt genommen, in Meiner gemahlin stube.
Gott gebe ihr glück, undt Segen! perge


Die hofmeisterinn Rytsawinn, und die
CammerJungfer Eleonora Elisabeth von Ditten raysen mitt.
Andere, geben ihr, daß geleidte, biß nach Palbergk,
darundter auch hofrath Jena, undt Hammeln ist.


Jch bin inndeßen, mit meinem Sohn, Victore
Amadeo, zum Gottesdienst, zur Nachmittagß-
predigt, Ern Jonij, gefahren.


Mit Sekerka, conversiret, nach der predigt.
Seine Fraw, ist sehr krangk. Gott schicke es, zur gnedigen beßerung!

|| [[Handschrift: 343av]]

Montag☽ den 7den: Julij; 1656.


Hans Senf bey mir gehabt, wegen der rechnungen.


Allerley CammerSachen, elaboriret, und außgearbeittet.


Conferentz, mit hofrath Jena, gehabt. Die
zeitten sehen unß schwehr an. Chur Brandeburg
hat sich vorzusehen. Der Römische Kayser, und der Moß-
kowiter, dörfften mitt inß Spiel kommen, undt
dem Könige in Polen, helffen. Das Reich, würde
müßen subsidia suppeditiren. Weder herr, noch
knechtt, würden in dieser geldarmen, schwehren
zeitt, bleiben können. Der Ertzhertzogk, dörfte
sein Stifft Halberstadt, wieder hinweg nehmen,
und in Polen, noch darzu gehen. Des Königs in Frankreich
und der Staaden, undterhandlung, gehet langsam
von statten, zwischen Polen, undt Schweden.
Dantzigk, ist numehr, zum dritten mal, liberiret,
dieweil die Schweden, auf Warschaw zu, gehen,
durch eine haüptaction, mit dem Könige, in
Polen, dem krieg, ein ende zu machen.
Jn Summa: es ist noch nicht außgespielet,
wiewol im kriege, und im Spiel, daß
beste ist: baldt auffhören. perge

|| [[Handschrift: 343br]]


Schreiben, und Avisen:


Daß Valenciennes, von dem Maréchal de Turenne, mit
30000 Mann, schon geschloßen, und die Trenchèes eröfnet
werden. Graf Hennin gouverneur darinnen, hat
etwan 1400 Mann, und 200 pferde, in besatzung. Er
wehret sich aber, mit außfällen, tapfer. Don Juan
d'Austria, und Prince de Condè, marchiren zum
entsatz, mit 20000 Mann, in meynung, es den Fran-
tzosen zu machen, und par force, sich durchzuschlagen,
wie es die Frantzosen, durch die circumvallation
vor Arras, (wunderbahrer weise,) gemacht haben.
Stehet also, der außgang zu erwartten.


Turenne, hat erst Dornigk oder Tournay wollen
angreiffen, ist auch darauf zu, marchiret.
Alß er aber vernommen, daß in die 5000
Mann, von den Spannischen, hinein geschickt worden,
hat er sich dorthin, gewendet.


Zwischen Spannien und Frangkreich, sollen
dennoch heimliche Friedenßtractaten, vor sein.


Jn Catalonien, stärgken sich die Spannischen.


Zu Marseille sol den Sp Engelländern, eine kirche
aufzuerbawen, vergönnet sein. Zu Meaux, haben d[ie]
Papisten, in einer währenden Proceßion, und devotion || [[Handschrift: 343bv]]
eines Reformirten predigers hauß geplündert,
darumb, daß derselbe, der proceßion zu ehren,
keine Tappeten heraußer hengen wollen, und
sich der abgötterey, theilhaftig machen. Man hat es
dem Könige, geklaget, bescheidts erwarttende.


Jn Piemont ziehen auch, die Frantzösischen und Spannischen
trouppen zusammen. Der Pabst, hat niemandt, deme
er recht trawen kan, leßet derowegen, auß
solcher Noth, seinen bruder, und vettern, numehr
nach Rom kommen, alda sie reicher, alß zu Sie-
na werden dörften, und beßere Beneficia erlangen.


Der Pabst hat den Spanniern verbotten,
nicht mehr übel von der Königin Christina
zu reden, oder, er wollte es rächenen.


Zu Napolj, graßiret noch, die gifftige
Seüche. Man vermeinet, es hette ein loses weib,
mit ihren zweyen Töchtern, undter dem Schein,
die Allmosen zu suchen, die obstbaẅme vergif-
tet, und dadurch, solche malignitet angerichtet.
Es sollen täglich, in die 2000 Menschen sterben,
und albereit, über 40000 gestorben sein. Die
Medicj können sich selbst nicht, in diese seltzame
krangkheitt, richten.

|| [[Handschrift: 343cr]]


Der Pabst, leßet keinen, mit willen, in sein landt,
von diesen inficirten orthen.


Es ist auch ein Engelländer, des Cromwells pensio-
narius eingezogen worden, weil er die oram mariti-
mam daselbst, und die considerablesten plätze
daran, abgerißen, und man solche abriße bey ihm gefunden.


Der venezianische Admiral general Marcello, lieget
vor den Dardanellj, wie auch, General Bembo,
und hoffen die Türgken, gar einzuschließen,
undt ihnen das außlauffen zu verwehren.


Die Janitzscharen, undt Spahj zu Constantino-
pel, seindt gestillet, undt ein Neẅer Primo
Visier, daselbst erwehlet worden.


Cromwell schigkt wieder volck in jamaica,
fordert die Schiffe vor Calis Malis ab, den großen
verlußt, zu ersetzen, den die Spannischen, zu
Duynkirchen, und Oostende, den Engelländischen
kaufmannsSchiffen zugefüget. Er, der Protector
[s]ol mit dem General Lambert, und mit
der halben armèe, in Engellandt, zerfallen sein.
Er hat auch die holländer in argwohn, und will
[r]otunde von ihnen wißen, ob Sie feindt, oder
Freündt sein wollen?

|| [[Handschrift: 343cv]]


Der Staaden flotta, 31 OrlogßSchiffe stargk
lieget noch im Sund, wolten gerne die Schiffarth,
in der OostSee, versichern, Dantzigk endtsetzen,
und den König in Dennemargk, contra Svecos, in die
waffen bringen, oder, durch mediation, einen frieden
zwischen beyden Königen, Polen, und Schweden procuri-
ren helfen, zu welcher undterhandlung, sich auch
Frangkreich anerbeütt.


Der König in Schweden, hat Dantzigk verlaßen,
undt ist nach Masuren, mit Chur: Brandenburg
conjunctim zu, gegangen, den König in Polen,
vor warschaw, (nach verlornen vielen
Stürmen) aufzuschlagen. Derselbe aber,
sol interim, Warschaw, (auß mangel
brodts, und waßers, und daß es nicht gar
feste) par accord, eingenommen haben. Die
Tartarn aber, haben den accord nicht ge-
halten, sondern die außgezogene besatzun[g]
spoliirt, und niedergehawen, darundter
auch, general Wittenberg, Erßkein, und
andere hohe officirer, begriffen sein sollen.
Der König in Polen, sol 60000 Mann starck se[in]
unerachtet er in die 3000 in Stürmen, verlohren[.]

|| [[Handschrift: 343dr]]


Der Czar, sol auch schon gegen Liflandt feindlich
sich erweisen, undt der Römische Kayser 24000 Mann
gegen die Schlesische gräntzen schigken.


Der König in Polen, sol dem Könige in Schweden,
das landt zu Preüßen, zu überlaßen offerirt
haben, wenn er ihm das übrige von Polen, undt
Lyttawen, so er in diesem kriege, occupirt, wie-
dergeben, und friede schließen wollte?


Die Rebellischen pawren, in Littawen, undt
Samoiten, sollen, unmenschlich hausen,
alles niedermachen, waß ihnen feindlich
vorkömbt, und weder Frawen, noch kinder
verschonen.


Die iunge Königin, auß Schweden, ist noch zu
Margenburgk, hat ihren herren, mit
Balletten, und pastorellen, recrejret.


Man will Spannien, mit Portugall vergleichen,
also daß der König in Portugal, dem Könige
in Spannien, iährlich: 15 Tonnen goldes geben
solle, nicht: als einem Schuldigen Tribut, Sondern
zur courtoysie.


Die Frantzösischen Bischoffe, sollen <hinforth> ihre Beneficia,
von ihrem Könige, und nicht vom Pabst, recognosciren.

|| [[Handschrift: 343dv]]


Daß kleine wäßerlein, die Wien, zu Wien,
sol sich unversehens, dermaßen ergoßen
haben, und an menschen und viehe, schaden gethan,
alß Niemandt gedencket, So hette sich auch
die Donaw, gehlingen ergoßen, und die
brügken zu Wien, hinweg geschwemmet.


Der Kayser, wolte baldt nach Prag kommen,
dero herrn Sohn, den König in Hungarn, zum Könige
in Böhmen, kröhnen zu laßen.


Der Ertzhertzogk Leopold Wilhelm,
ist unversehens, nacher Wien kommen, undt
hat Jhre Kayserliche Mayestät mit freẅden über-
raschet, alß sie noch geschlafen.


Die reformation3 zu Wien, und in
den Erblanden, wirdt stargk, continouirt[.]


Nochmalß, auf den abendt, mit Jena
conversiret, delle occorrenze moderne
de' tempi pericolosj, e come bisognerebbe
governarsj, d'un'altra maniera? perge
Altre tempi! altre cure.

|| [[Handschrift: 343er]]

Dienstag♂ den 8. julij; 1656.


Hans Senf bey mir gehabt.


Doctor Fischern zu mittage, extra behalten,
undt viel mit ihme, conversiret, luy
monstrant dès medicaments, & luy donnant
á Dieu, en ün Voyage, projettè, que Dieu benie!


Jch habe nacher Oldenburgk, Tecklenburg,
Pickeburgk, geschrieben. Gott gebe, zu glück!
et cetera


Hans wenzel Rothe ist bey mir gewesen, nach dem er
meinem Sohn, Viktor Amadeus (der einen bösen halß hat,
Gott beßere es!) in halß gesehen.


Gestern, seindt zu Zeptzigk, 13 Schefel (Scheffel)schfl:
3 Viertel (Hohlmaß)v: Rübesahmen, außgedroschen, undt
aufgemeßen worden, in beysein Märtin haugs,
heütte seindt alhier, bey Bernburgk
2 Wispel (Raum- und Getreidemaß)w: 8 Schefel (Scheffel)schfl: 2 Viertel (Hohlmaß)v: in beysein Zacharias
Trompter, aufgemeßen. Gott vermehre
seinen Segen! undt laße unß deßen,
würcklichen genoß, entpfinden. perge


Das hargken, der gersten, wirdt auch getrieben.


Conversatio, mit Jena, more solito.

|| [[Handschrift: 343ev]]

Mittwoch☿ den 9ten: Julij; 1656.


Secretarius Bährenreüth, so nach Küstrin, zu ver-
raysen gewillet, so weitt erlaßen, in seinen
Privatis. Gott gebe zu glück! und succeß!


Bohse, (welcher gestern anstatt meines
Bruders Liebden in der Cantzeley geseßen) zeücht
heütte, mit ihme, biß nacher Halle.


Addreße mit der Polizeyordnung
nacher Plötzkaw, und wegen des Fiscals
erinnerung gethan, auch andere præiudicia.


Jn die kirche, conjunctim, am heüttigen
behtTage.


Den hofprediger zu Mittage, extra behalten,
nach dem ich ihn, (more solito) zur audientz, admittirt gehabt.


Tobias Steffeck von Kolodey ist von Pudlewitz, um Miltitz, undt
seiner liebsten, wiederkommen, wie auch, vom Obristen Werder.
perge

Donnerstag♃ den 10ten: Julij; 1656.


Mit Victoris Amadej, seinem halse (da er
eine spitze von einer Ähre in den halß bekommen,
welcher ihme verschwollen, schon auf dem schießen
zu Ballenstedt) wil es noch nicht beßer werden[.]
Der Balbirer thut das Seinige, wiewol || [[Handschrift: 343fr]]
er spähte erfordert worden. Gott seye der
beste Artzt! undt helfe mit gnaden! perge


Meine Tochter, Ernesta Augusta, ist nacher Al-
tenburgk zu einem iungen Sohn, zu gevattern, erbehten,
zu Erlachen. habe ihr, undt andern, so mitt aufwartten,
erlaübet. Gott gebe ihnen, glügk! undt Segen! perge


J'ay escrit avec mon fils, en Courlande,
Dieu vueille! que les lettres passent asseürement!
perge


Jena, ist bey mir gewesen, zu referiren,
und expediren zu helfen, zweymal im Tage.


<Victorem Amadeum, habe ich: 2mal, besucht, in seinem halßwehe.>


An Ducissam Curlandiæ geschrieben, mich bedan-
ckende, über der condolentz wegen Schwester Dorothea Bathilde
Sehliger (cum reliquis) perge


Doctor Fischer, ist forth auf Halle zu, in meynung
an Kayserlichen hoff, zu gehen. Gott helfe ihm, mit gnaden!
hin undt her, sicherlich! perge


Avis: daß der gute Ehrliche vom Adel, der
von Lüttich, den ich hiebevor, bey der Churfür-
stinn von Lichtenbergk, anno: 1635 und 1638
(alß Marschalck daselbst), gesehen, von dem Könige
in Dennemargk, mit dem Ampt eines ViceRè,
oder Königlichen Stadthalters, in Schonen, begnadiget4,
von den Dähnen aber (als ein Außländer) beneidet, undt
mit Gifft (auff welche manier) elendiglich vergeben worden. et cetera

|| [[Handschrift: 343fv]]

Freitag♀ den 11ten: Julij; 1656. perge


<Windig. herbstwetter.>


Mit meinem Sohn wil die heiserkeitt, noch nicht
nachlaßen, im halse. perge Gott gebe! das sich der fluß, verziehe!
perge


Meine Tochter Ernesta Augusta ist nach ver-
richteter Gevatterschafft zu Aldtenburgk, gestern
abendt spähte gegen 11 uhr, wiederkommen.
heütte aber, hat sich Tobias Steffeck von Kolodey (so auch gevatter
gewesen) heimlich von dannen, <artig zu Fuß> weggestohlen,
umb des besorgten Tringkens willen.
Sonst sol alles fein ordentlich, daselbst zugegangen
sein. hofmeister Freybergk von Plötzkaw, undt
seine Fraw, beyde Rittmeister Krosigk von
Erxleben, und des iüngsten Fraw, hofmeister
Börstel, Jacob Antony Krosigk, und etzliche
Jungfern, seindt auch alda gewesen: Obrist leütnant
Wilcknitz, ist erwartett worden, Sol aber
verhindert worden sein, durch beschädigung
einer Flinte. Jst also gar unglücklich, mit
seinem gewehr. Erlach, hat in allem Acht ge-
vattern, dißmahl gehabtt, ohne die gäste, so
er darzu gebehten, alß Hammeln, Börstel, und andere.


Zu gevattern, ist auch gestanden, Er Limmerus, pfarrer
zu Nienburgk, Er Marggravius aber, hat das kindt getaufft || [[Handschrift: 343gr]]
undt Augustum Ernestum, nach dem vatter, genandt.
Gott gebe ihm wachßthumb! glück! undt Segen! perge


Die vom Adel haben zu kutzschen, und pferde,
Meine Tochter, gestern abendt, biß an die Fehre,
auch theilß herauf, biß inß Schloß, begleittet.


Conversatio, sicut quotidie fit, mit Jena.


Jch bin hinauß geritten, in die Erndte alhier,
undt zu Zeptzigk, und zu den Fohlen. Gott gebe
zu Segen! undt gedeyen! perge aller orthen! perge


Von Deßaw, Avis: daß Fürst Johann Casimir, übermorgen<auff den montag,>
(geliebt es Gott) nacher Sanderßleben gehen, undt
Carolum Ursinum, unß wieder schigken werde.
Gott gebe, zu glück! undt gesundheitt! perge


Jungfer Eleonora Elisabeth von Ditten <ist von Pudlewitz> und von andern orthen, aldar
sie gewesen, mit meinen pferden, wiederkommen.
perge


Ein Tage etzliche hero, ist des hofmeisters
Sekerka fraw, sehr krangk gewesen,
und nahet sich, ie mehr, undt mehr, zum
ende. Gott stärgke! und friste, die
gute fraw, und gebe ihr, waß sehlig ist!
perge


Befehliche, und schreiben, außgefertiget,
nacher Ballenstedt.


Post, und avis daher, (noch vor der außferti-
gung,) bekommen.

|| [[Handschrift: 343gv]]

Samstag♄ den 12ten: Julij, 1656.


Mit meines Sohns <Victoris> Amadej, halßbeüle, (darüber er nicht
in geringer gefahr gewesen,) hat sichs Gott lob, gäntzlichen
gebeßert, das wehethum, und heiserkeitt, ist vergangen,
und der fluß hat sich verloren, die beüle ist gefallen,
und wir haben Gott, vor solche liberation hertzlich
zu dangken, auch ferner, vor Conservation meines
Sohns, ihn innbrünstig anzuruffen. perge Der Balbirer
Hanß Wentzel Rohte, hat großen fleiß,
und eine gute proba, ab ihm gethan. hette
wol ärger werden, und übel gerathen können.


<hofmeister> Wallwitz, und unsere Jungfern,<die Rytsawinn, und die Cammeriungfer> seindt noch
gestern abendt, von Pudlewitz, (dahin sie, den
von Miltitz, und seine liebste gebracht) wieder
anhero kommen, mit meinen kutzschpferden. perge


Meines hofmeisters, des alten Sekerka Fraw,
ist diesen vormittag verschieden. hat fleißig gebehtet,
wirdt ohne zweifel, (alß eine Gottsehlig:
und rechtglaübig gewesene Fraw, undt
die daß exilium viel: und lange iahr,
gebawet, und probiret, mit ihrem Manne!)
von Gott dem herren, zu gnaden angenommen,
auch sehlig verschieden sein, Christlicher zuversicht nach perge || [[Handschrift: 343hr]]
Beatj mortuj; qui in Domino moriuntur.5
perge


Tobias Steffeck von Kolodey und Hans Senf in Oeconomysachen, zu thun gegeben.


Mit Wallwitz, conversirt, (en sès dèstresses.)
Le bon Dieu, vueille consoler, & fortifier tous ceux, quj
patissent, & souffrent des injüstes persecütions! perge


Jn gartten, mit Madame, spatziret. perge


Consilia mit Jena, gehalten.

Sonntag☉ den 13den: julij; 1656.


Post von Ballenstedt, mit einem Rehebogk.
Der sol daß letzte, und 8te. deputatRehe sein,
so im vorigen iahr, auf Johannis Baptistæ geschloßen,
daß Amptt hartzgeroda mir schuldig abzulifern gewesen.


Jn die kirche conjunctim, mit meiner herzlieb(st)en
Gemahlin, undt kindern. Text: Matthäus 56 welchen
der hofprediger Mencelius, erudite außgeleget.


Post, von Deßaw, mit einem <schönen> Rehe<bock>, so Carll
<durch den halß> geschoßen. Schreiben darbey, von der Schwester Liebden[.]


Extra zu Mittage, den hofprediger gehabtt.


Nachmittagß, mit Meinem Sohn, Viktor Amadeus, wieder zur
kirchen, gezogen, und dem caplan jonio, zugehöret.


Jch habe den bohten, (so daß Rehe gebracht,) wieder
nacher Deßaw, abgefertiget, mit antworth, an
der Fraw Schwester Liebden und raichung seines lohns. et cetera

|| [[Handschrift: 343hv]]


Auf den abendt, nach dem eßen, mit Madame
in den garten, spatzirt, in schönem warmen wetter.

Montag☽ den 14den: julij; 1656. perge

<2 hasen, alhier.>


<Regen.>


Post von Ballenstedt, undt Padeborn. perge


Avis: daß die pest zu Brehmen, heftig graßiret
<viel bürger auß derselben Stadt hinweg zögen,>
und auch das Gymnasium geschloßen seye.
et cetera
Zu Braunschweig, sol sich auch die pest ver-
mergken laßen. Der liebe Treẅe
Gott, wolle unser schonen! und sich
auch unserer Nechsten, undt Nachtbarn, erbarmen!
perge


Jch habe eine Commißion, aufm Schloße
gehabt, zwischen Christian heinrich, von
Börstel, und Bürgermeister Tornaw, (wegen beschehener
worttwechßlungen, auf dem Rahthause),
sie zu versöhnen, undt vergleichen, alß auch
(Gott lob!) geschehen. Doctor Mechovius, Jena,
Rindtorf, undt Tobiaß Steffegk von
Kolodey, wahren meine commißarien.


Börstel, undt Doctor Mechovius, seindt extra zu
Mittage, hieroben behalten worden.


Mit Börsteln, Doctor Mechovio, undt Jena, succeßive
conversiret, undt allerley expedienda expediret.
perge

|| [[Handschrift: 343ir]]


Mein Sohn Carolus Ursinus, ist mit seinen leüttlin,
von Deßaw, content wiederkommen. Sie haben
ihn, in transitu alhier gelaßen, denn mein vetter
Fürst Iohann Casimir und seine gemahlin, meine Schwester,
mit Freẅlein Eva Catherina, seindt nacher
Sanderßleben, gezogen, (alda die pogken regie-
ren sollen.) und <haben> keinen iungen herren, mitgenommen,
Sondern haben beyde vettern, zu Deßaw, gelaßen. perge


Schreiben, von Croßen, Leiptzigk, Dreßden.


Die Avisen geben: daß der König in Schweden, mit Chur
Brandenburg sich coniungiret, in Polen zu gehen, wieder den
König Casimirum, welcher Warsaw eingenommen, die
stadt zwar, mit Sturm, das Schloß aber, mit accord,
welchen die Tartarn nicht gehalten, und die
besatzung niedergehawen, und gefangen hinweg-
geführet. Die Staaden, wollen weixelmünde
und Dantzigk endtsetzen, wenn es von den Schweden
solte feindlich attacquiret werden? Suchen sonst
friede, und mediation, und beförderung ihres trafficqs.
Der Frantzösische Ambassadeur Monsieur de l'Ombres, thut auch
sein bestes, im Nahmen seines Könjges, beyde kriegen-
de partheyen, zu vergleichen. Der Moßkowiter, sol
albereitt, den Schweden, in Jngermanland, eingefallen sein. || [[Handschrift: 343iv]]
Der Römische Kayser, leßet auch seine völgker, an die
Schlesische gräntzen, marchiren. Ragozzi sol sich
auch moviren vor Schweden. Eine Türckische legation,
ist bey dem Könige, in Schweden gewesen, mit satisfaction.
Churfürst von Brandenburg hat wiederumb, eine Legation
zum Czaar, geschigktt.


Jn Canêa, hat die pest, fast alle Türcken
consumiret, also: das die Thore der festung, lange
offen gestanden. Die Dardanellj, seindt von
den venezianischen armaden gesperret. Zu
Constantinopel, ist die unruhe der Soldaten,
gestillet.


Zu Napolj, und in denselbigen provintzien,
graßiret die Pestilentzialische Seüche,
noch haüffig, und heftig, undt gelanget gar
biß nach Rom, unerachtet aller vorsichtig-
keit. Der Pabst, kan keine leütte bekommen,
so die Erndte abbringen. Man hat verdächtige
leütte, zu Neapolj iustificirt, welche die infection
mit artificijs, verahnlaßet haben sollen.
Die Frantzosen sollen diß iahr, meister im Felde || [[Handschrift: 343jr]]
in Italien, sein, in Catalonien aber nicht,
alda die Spannischen mächtig, und beyfall kriegen.


Zwischen Spannien, und Frangkreich, wirdt friede
tractiret, iedoch gar langsam, und heimlich.
Jnterim: wirdt Valenchiennes, vom Turenne
hart bedrenget. Sie wehren sich aber wol, und
Don Jean d'Austria, mit dem printzen von Condè,
bemühen sich, umb den Endtsatz. Cardinal Mazzarin
hat das podagra. Prince de Tarante, sitzet
noch gefangen, zu Amiens, deßen Elltern, undt
Freünde, umd seine erledigung, fleißig vorbitten.


Der protector Cromwell ist in Sorgen,
weil die halbe armèe in Engellandt, dem
General Lambert, (welcher mit ihme, in Miß-
verstände, gerathen) zugefallen, und er der-
halben, die halbe Schifarmada, so vor Cadiz
gelegen, zu sich, endtbotten.


Die Schweden, werben noch mehr völcker, in
NiederSachßen, und auch in Hessen.


Die Schweitzer, hoffen ihre unruhe, durch
gütlichen vergleich, zu stillen.

|| [[Handschrift: 343jv]]

Dienstag♂ den 15den: Julij; 1656.

<2 hasen wiederumb, Viktor Amadeus Fürst zu Anhalt und Jena, und Bidersehe, vorm holtz geschoßen, gestern abendt.>


Schwartzenbergern, bey Mir gehabtt.


Expedienda expedirt, mit Tobias Steffeck von Kolodey undt andern.


Mit Meiner Freundlichen herzlieb(st)en gemahlin, in gartten, vormittags, spatzirt.


Nachmittage, bin ich mit Jhrer Liebden hinauß spatziren
gefahren, auf dero Dröblische wiese, So dann
auf Zeptzigk, unsere Felder, eines theilß, zu besehen.


Mit Hammeln, conversirt, in seinen expediendis.

Mittwoch☿ den 16den: Julij; 1656. perge


Die wochenpredigtten, seindt numehr eingestellet
wegen eingetrettener Erndte, und daß die
prediger, den leeren Stühlen, undt bängken,
nicht vergebens, predigen mögen.


Tobias Steffeck von Kolodey[,] Hans Senf[,] Gebhard Loyß undt andern, allerley
expedienda undtergeben.


Den Hofrath Jena, vormittage, bey mir, gehabt,
zu consultiren, und mir auß der Cantzley, zu referiren.


Davidt Schmidt, ist vormittags herkommen,
undt extra zu Mittage, behalten worden.


Georg Reichardt der AmptMann, ist bey mir gewesen.


hanß Jacob Busch, mein Cammerdiehner, hat
Mich, und Meine gemahlin, umb Elisabeth Grönawinn
meiner gemahl CammerMägdlein, (nach erhaltenem || [[Handschrift: 344r]]
consens, seiner Elltern,) ansprechen laßen, per Tobias Steffeck von Kolodey[.]
Gott gebe ihnen seinen Segen! perge


Der Caplan jonius, ist auch, extra zu Mittage,
alhier behalten worden, von dem ich allerley gute
jnformation, in kirchensachen, eingenommen.


Addressen von Plötzkaw, wegen ersetzung, der Philo-
sophischen Profession, im Gymnasio, zu Zerbst, darzu
Fürst Johann Casimir Licentiat Ryseler, vorgeschlagen. Jtem: wegen
des bekehrten Münchs, Adamj Renxiem, deme, mit ei-
nem gesampten subsidio, semel, pro semper, außzuhelfen.

Donnerstag♃ den 17den: Julij; 1656.


Eine Fuhre, nacher Zerbst, abgeschicktt. Gott geleitte sie!


hofrath Jena, ist lange bey mir gewesen, horis
matutinis, mit mir, zu consultiren, undt die expedi-
tiones, zu beförderung, wie auch Nachmittages. perge


Bohtschaft, nacher Ballenstedt, abgefertiget.


Jch habe nach Croßen geschrieben, und nacher Wien,
Leiptzigk, Venedig, halle, Dresen[!], schreiben laßen. perge


Jn gartten, zu abends, spähte, mit Madame.

Freitag♀ den 18den: Julij; 1656.


Hans Senf bey mir gehabt, in rechnungs:einrichtungen.


Commißion angestellet, ihn, mit Bürgermeister Tornaw, zu vergleichen.


Philipp Güdern, bey mir gehabt, so noch sehr elendt, krangk
und matt, von seiner außgestandenen Schwachheit, außsiehet.

|| [[Handschrift: 344v]]


Mit hofrath Jena, conversiret, und deliberiret.


Ein avis ist kommen, daß die Tartarn, in Liflandt
eingefallen, mit sengen, brennen, und niederhawen,
wieder alles, waß Schwedisch ist, sehr unchristlich
ia unmenschlich hausen, undt also überall, in
selbigen gegenden, einen großen schregken einiagen.


Wegen Chur: Brandenburg ist im Fürstenthumb
Halberstadt befohlen, das iedermann, sich
mit gewehr gefast halte, und daß die
Schlagbaẅme, auf den dörfern, repariret
werden sollen. Gott wende alles unheyl!


Nachmittagß, bin ich, auf meine Felder, undt
nacher Zeptzigk, geritten. Mein Sohn Victor
ritte mit. Etzliche gerstenhauffen
wurden gezehlet, alhier: 270[,] aldort: 115 <und 6 haufen rogken.>
Die Fohlen, stunden im Stalle, eingesperret.


Hanß Bernds, hat abermal supplicirt,
in der Krosigk von Erxleben, ihrer <Schuldt>Sache.
Gott helfe doch einmal, auß diesem labyrinth! et cetera


Avis: daß der Hertzogk von hanover, in einem
Duell, in Jtalien, von einem graven7, erschoßen
seye worden. Zu wüntzschen wehre es, das dieses,
eine falsche zeittung, wehre! Ergo ambula in viis tuis.
perge

|| [[Handschrift: 345r]]


Viel hauffen krähen, laßen sich wieder sehen,
alhier zu Bernburgk, alß in langer zeitt, nicht
geschehen. Etzliche wollen darauß ominiren,
es werde Soldaten ankunfft, wie vor iahren,
wieder bedeütten. Gott wende, in gnaden, alles unheyl!

Samstag♄ den 19den: Julij; 1656.

<1 Hasen, undt 2 Füchße, Carl Ursinus gehezt.>


Andreas Hetzler, Hans Senf, und andere verrechnete diener,
bey mir gehabtt, in Oeconomicis.


Avis: daß der pfarrer von Preüßlitz, plötzlichen
Todes verfahren, in zwey stunden, frisch gesundt,
undt Todt gewesen. Die pferde und vieh, fallen
auch hin: und wieder umb. Jch besorge, es seye, ein
Contagium vorhanden. Gott wende alles unheyl!
und mache unß willig, undt fertig, auch wolbe-
reittet, zu einem sehligen sterbstündlein. perge


Man sagt, daß sich zu Zerbst auch böse omina
erweisen, undt viel weiße Männer, undt
weiber, umb den kirchhof sollen gesehen
sein worden, herümber gehen.


Mit hofrath Jena, habe ich viel zu conversi-
ren, und zu consultiren gehabt, inmaßen täglich
undterschiedtliche supplicationes, einkommen.


Hans Panße ist von Zerbst, mit Zerbster bier, wiederkommen.

|| [[Handschrift: 345v]]

Sonntag☉ den 20ten: julij; 1656.


Post von Ballenstedt, undt Padeborn.


Ludolf Lorentz von Krosigk, ist mit seiner
neẅerheyratheten, Schwäbischen Frawen, undt
zweyen Jungfern, als: seiner Schwester, undt
einer Schobingerinn, anhero kommen, hat unß
in der kirche vfgewartett, ist extra, mit
den Seinigen, behalten worden, undt ich habe
ihn zweymal zur audientz, admittiret, <wie auch acceß verstattet. seiner Frawen, bey Madame, zugesprochen.>


Jn die kirche, conjunctim, Uxore, & liberis.


CammerRath, Doctor Mechovius, ist auch extra zu
Mittage, geblieben, nach deme er in der kirche, mittgewesen.


Nachmittage, bin ich mit meinen beyden Söhnen,
zur kirchen, in die Catechismuspredigt jonij, gefahren.


Schreiben von Meinem Bruder, Fürst Friedrich auß venedig<Padoua>,
per Plötzkaw, von meiner Schwester, der Fürstin von
Deßaw, (welche an itzo, mit ihrem herren, aldar
ist) entpfangen. Mein Bruder, klaget über
die pest, welche zu Napolj, Rom, und am gestade
des Maris Mediterranej, regieret, und das
solche infection, ihn auch von dannen wegtreiben,
und seine <mit venedig> neẅe Tractaten, verhindern dörffte, besorget.
Tirol ist gesperret, der transitus nach Helvetia || [[Handschrift: 346r]]
zu, ist gefährlich, wegen der Mörder, wie auch Spannischen,
undt Frantzösischen parthien. Der credit findet sich
nicht überall. Mein bruder, ist recht perplex.
Gott tröste ihn! und gebe ihm, guten raht! perge Der
brief war zu Padoua datirt, den 26. junij <⁄ 6. julij>; des
Doctor Fischers iüngster Sohn, sol auch daselbst sein, und medicinam
studieren wollen, eilet aber auch zurügkea, biß zu
beßerer zeitt, und gelegenheit, wegen besorgender seüche.
perge


Krosigk ist mit den seinigen, wieder forth, auf
den spähten abendt, nacher Erxleben.

Montag☽ den 21. Julij; 1656.


<1 Hasen, Carl Ursinus ghezt[!].>


Es ist ein schregklich blitzen, und donnerwetter,
diese Nachtt, undt Morgen, alhier gewesen,
hat aber darnach, Gott lob, fein geregenet,
und die große hitze, von<so> etzliche Tage, gewähret,
sich abgekühlet.


Darnach, hat man es erfahren, daß der eine
donnerschlag, einen kornhauffen, im Felde zu
Jlverstedt angestegkt, ein anderer aber,
zu Calbe, eingeschlagen. Gott seye uns gnedig!


Ein Steinbach, ist von der Ölße, auß
Schlesien, vom hertzogk Silvio Nimrodt, anhero kommen.
hat unß grüße, auch Meiner herzlieb(st)en gemahlin brieffe
gebracht. Jch habe ihn extra behalten lassen.

|| [[Handschrift: 346v]]


Conferentz, mit Jena, gehalten.


Schreiben von Croßen, und andern orthen.


Die avisen, geben:


Daß Valenchiennes vom Don Jean d'Austria
entsetzet, und die Frantzosen davor ge-
schlagen seyen, auch der General la
Ferte gefangen. Turenne hette sich re-
tiriren müßen.


Die Clerisey, zu Paris wehre in
tumult, von wegen des Cardinals de Rhèz.


Katalonien, wehre meistentheilß, in
Spannischen händen.


Die pest graßiret noch, zu Napolj,
Rom, und anderer orthen <auch in Preüssen>. Königin Christjna
gehet wieder, nacher Deützschlandt.


Die Türgken haben die Janitzscharen
decimirt, und dadurch, die Unruhe
zu Constantinopel, gestillet.


Warschaw ist zwar Pollnisch worden,
der König in Polen aber sol sein, aufs
neẅe vom König in Schweden, geschlagen worden. || [[Handschrift: 347r]]
Die Staaden schigken 4000 Mann, Schweden zu.
Moßkowiter, wirdt nicht getrawet, ex parte
Svecorum, stellen sich, in verfaßung.


Cromwell findet factiones, in Engellandt,
hat sich doch, mit Portugal verglichen.
undt das exercitium religionis, erhalten,
seine waßermacht aber, auf Gades, undt
Genoua, geschickt.


König in Portugal offeriret drey
millionen, dem Pabst zu Rom, sampt
andern schönen præsenten, wo ferrne
sein Ambassadeur (deme die Span-
nier nach dem leben gestellet, so
aber entdegkt worden) recipirt
wirdt Königlich?


Jn Dalmatia, armiren die Türcken gewaltig.


Ein Tartarischer gesandter, ist zu Wien,
wirdt kostfrey gehalten.


Die ergießung der waßer daselbst,
wirdt confirmiret, und Kayserlicher Mayestät
vorhabende rayse nach Prage. perge

|| [[Handschrift: 347v]]

Dienstag♂ den 22ten: Julij; 1656.


Fürst Johann Casimir, ist alhier, über die Fehre,
repaßiret, und hat sich endtschuldigen laßen.
hofmeister Wallwitz, ist wiederkommen.


Die Wieterßheimische so gestern von Opperoda
mit ihrer Tochter8, zu meiner herzlieb(st)en gemahlin Liebden
gekommen, ist heütte gegen abend wieder verrayset.


hofmeister Sekerka, hat das begräb-
nüß seiner verstorbenen Frawen, celebriret.


Meine Rähte, Officirer, und hofediener, seindt
meistentheilß, mittgegangen, wie auch etzliche
vom Adel, undt Bürger, auß der Stadt.
Gott tröste die affligirten! perge


Wir Fürstlichen personen, haben unß, inne
gehalten, zum Theil, wegen der großen hitze,
und meiner bekandten leibes unpaßligkeit
eine zeitlang hero, zum Theil auch darumb,
daß wir dem von Sekerka, alß einem exulanten,
mit beschreibung, vieler vom Adel, (als Führer
Meiner herzlieb(st)en gemahlin Liebden und Töchter,) undt
sonsten, keine ungelegenheit machen wollen.
Es ist auch nicht stylj alhier, das die Fürsten, in Person
mitt andern, als hochmeritirten Rähten, und dienern, zu grabe gehen. || [[Handschrift: 348r]]
Es stehet dennoch auch daßelbige, in ihrem belieben
und disposition, ob Sie es selbst, oder durch abordnung, verrichten wollen?
inmaßen ich es diversimode <selber> gehalten. perge Sonst habe ich
nichts undterlaßen, zu rahten, undt zu helffen, waß
begehret worden, und mir müglich gewesen, wie
solches, die Christlichen Officia, Pietatis, & Humanitatis,
in der Brüderlichen liebe, erfordern. perge


Meine freundliche herzlieb(st)e gemahlin, (nach deme Sie der leich-
proceßion, Tobias Steffecks von Kolodey losament, genungsam zugesehen,)
ist mit theilß unserer kinder, in ihr brawhauß,
undt garten vorm Berge, spatziren gegangen,
unerachtet der großen hitze.

Mittwoch☿ den 23ten: Julij; 1656.


Mein Sohn Victor, ist heütte nach Ballenstedt
gezogen, auf daß Reheblahten. Gott wolle
ihn geleitten! und mit glück, hin: und her führen!
perge


Conversatio ampla, mit Wallwitzen. perge


Des Fridericj 2.di Palatinj Electoris Vitam, welche
Hubertus Thomas Leodius, beschrieben, habe ich ein
tage etzliche hero, biß dato, <denuo> außgelesen, undt
die Vicissitudines rerum humanarum9, consideriret.


Nach der gestrigen begräbnüß, hat Secretarij
Bährenreüts Schwester, den pfarrer oder Diaconum
zu Ballenstedt, RheinSchmidt geheyrathet, und Ernst Röder || [[Handschrift: 348v]]
zu Ermßleben, hat taüffen laßen, und meine
Tochter Ernesta Augusta, und andere zu hofe,
zu gevattern, erbehten, also: das begräbnüß,
kindttaüffen, und hochzeitt zugleich, auf
einen Tag, undter unsern leütten, ist gehalten worden.

Donnerstag♃ den 24ten: Julij; 1656.

<Regen, und etwas donner, auf den abendt.>


Am heüttigen postTage, nacher Croßen, und Mittaw
geschrieben, auch nach Halle, Leiptzigk, Dresen[!],
Wien, schreiben laßen. Gott gebe zu glück!
et cetera


Mit Jena, Rindtorffen, Tobias Steffeck von Kolodey undt
andern, in ihren expediendis, conversiret, Jn-
maßen auch Philipp Güder, nachmittage, bey Mir gewesen.


Zu abends habe ich Monsieur Steinbach, entreteni-
ret, und dann, dem Stadtvogt Hammeln auch zuge-
sprochen, in undterschiedlichen expeditionibus.

Freitag♀ den 25ten: Julij; 1656.


Jch bin hinauß geritten, auf meine Felder,
mit Carolo Ursino, Rhindorf, undt Steinbachen,
die erndte alhier, undt zu Zeptzigk, ein wenig zu sehen.


Discorsj ampij, mit Wallwitzen gehabtt. perge
di cose d'importanza, e consequenza.
perge


Mit meiner herzlieb(st)en gemahlin, und 2 elltisten Töchtern,
auch Carllen, nach Palberg, gefahren, alda zu Nacht gegeßen.

|| [[Handschrift: 349r]]


Diesen spähten abendt, alß ich Mich, mit Carl Ursinus zu
bette geleget, und Meine gemahlin, von oben herundter
kahm, ihm gute nacht zu geben, schertzete Sie mit
ihme, griff ihme, (mit manier,) an die beine, undt
sagte: du hast stargke schengkel, und bist noch
so klein, du wirst (ob Gott will) lang undt
stargk werden, darauf antwortet er, wie
lächelnde: Ja! Langk, will ich wol werden,
wenn ich nur altt werde? (Diß habe ich
wol attendiret.) Vor 2 iahren, ohngefehr,
sagte er über der Tafel, Ô waß ists? Jch
habe etwan, noch ein par iahr zu leben!
Diß attendirte auch Niemandt, alß Jch.
Gott gebe! daß er noch lange, undt
viel iahr, gesundt, Christlich, und glück-
sehlig lebe<n> möge! Gott wolle ihn
ia nicht, in der helffte seiner Tage,
wie die andern, hinwegnehmen, und weg-
reißen, noch die Sterbedrüse, ferner so
baldt, über unsere arme kinder, wiederkommen laßen[!]


Ein klein le Steinlein, wie eine linse, ist mir
durch den hußten, von der brust abgetrieben worden, quod insolitum est[.]

|| [[Handschrift: 349v]]

Samstag♄ den 26. Julij; 1656.


Mit rechnungßsachen, zu thun gehabt, Hans Senf, Andreas hetzler, & alios.


Tobias Steffeck von Kolodey ist bey mir gewesen, mir undterthänig zu referiren,
wie schwehr es mit der commißion, in Börstels zehenden
sache hergehet? und wie wiederwertig sich die
leütte erweisen?


Jn der Quedlinburger Sache, undt sonsten, mit hofrath
Jena, viel conversiret, undt expedient gefunden.


Mein Sohn Victor Amadeus, ist kurtz vor der Mit-
tagßmalzeitt, von Ballenstedt, (Gott lob) wol wiederkommen.
Gott wolle ihn, und seine löbliche intention
ferner gesegenen! et cetera

Sonntag☉ den 27. Julij; 1656.


Der bohte, so in Westphalen gewesen, ist
(Gott lob) glücklich, undt unversehrt,
wegen der pest zu Brehmen, wo er vorüber
gelauffen, wiederkommen. Gott helfe ferner!


Jn die kirche vormittags, conjunctim,
<Text: von Falschen Propheten, Matthäus 710.>


Extra gehabt, Doctor Mechovium, Steinbach, item:
den hofprediger Mencelium.


Mein kammerdiener, Hanß Jacob Busch, ist nach der
predigt, in Meinem Schloße versprochen worden, mit Elisa-
beth Grünawinn, unserm CammerMägdlein. Gott gebe zu Segen!

|| [[Handschrift: 350r]]


Mit Wallwitz, habe ich viel conversiret.


Der Bohte auß Pommern, so nacher Stolpe, und Treptow,
von hinnen auß, geschigkt worden, ist auch glücklich
wiederkommen, Gott lob! Der gebe es, zu meiner beßerung!
et cetera
wiewol solche auß der hebronnischen Agenten, nichtigen,
und fast hönischen erklährung11, mit nichten erscheinet.
Gott lob, daß nur der arme Bohte, durch so viel
undt mancherley gefährliche wege, lebendig ist
wieder zu lande, angelanget! Gott bewahre ferner gnädig!


Die Hertzoginn zu Treptow, hat mir sonsten, gar
freündlich, undt Ehrerbiehtig, geschrieben.


Der von Steinbach, hat seinen undterthänigen abschiedt
diesen Abendt, von mir genommen. Er gedengket,
morgen (gebe gott) mit seiner Schwester, (welche
lange alhier, bey Rindtorfs Frawen, gewe-
sen) nacher Schlesien zu verraysen, und sie da-
selbst, bey hertzogk Silvio Nimrodt seines
herren, zur Oelße, gemahlin, undterzubringen.
Gott gebe ihnen, glück! undt succeß! perge

Montag☽ den 28. Julij; 1656.

<1 Hasen, Carl Ursinus gehetzt.>


Hofrath Jena, ist zeitlich, bey mir gewesen,
wegen etzlicher wichtiger expeditionen.


Hans Senf war auch da, und übergab seine wochenrechnungen.


Steinbach ist forth, mit seiner Schwester. Gott geleitte Sie! et cetera

|| [[Handschrift: 350v]]


Die Avisen geben: daß es noch ungewiß, ob
Warschaw von den Schweden recuperiret, und daß
die Polen eben solten sein, davor geschlagen worden,
hingegen continouirt die übergabe der stadt
Warschaw, die gefängnüß hoher Officirer, auch
etzlicher Damen, worundter graf Douglas, gemahlin
und seine Tochter. Jtem: daß die Polen sich stärgken,
vor Crackaw gehen, auch ihren König, und Königin,
(welche viel gefangene Damen liberiret)
wieder hetten. Gleichwol sollen die Polen,
wie Chur: Brandenburg sehr zum frieden, jncliniren,
worzu sich die Frantzösische undt Staadische ge-
sandte, zu undterhändlern, gebrauchen laßen.
Die Moßkowiter, sollen in Jngermanlandt
eingefallen, und ihre gühter, in Schweden,
verarrestiret sein. Die Staadische flotta
gehet nach der OostSee zu.


Kayßerliche Mayestät schigken völcker, in Schlesien,
præpariren sich, im Augusto zu Prag, zu sein,
undt die Cröhnung, der Kayserinn, und iungen
Königes, vor sich gehen zu laßen. haben einen
Tartarischen Envoyè mit contento, expediret.

|| [[Handschrift: 351r]]


Der Spannischen Endtsatz, vor Valenchiennes ist ihnen
gelungen. Zweymal, haben sich die Frantzosen, wol ge-
wehret, und sie Mannlich abgeschlagen, Jm dritten
anfall aber, ist Don Jean d'Austria, Printz von
Condè, und Marchese de Caracena, mit seinen
neẅen invention brügken, in des Mareschal de
la Fertè Seneterre, quartier, durchgedrungen,
ihn selbst gefangen, und sonst sehr viel nieder-
gemacht, die andern Quartier auch confundiret
und eine unsägliche beütte, von 140 Stügken
geschützes, und 6[000] in 7000 bagagiwagen, (darauf
der großen herren, und generalln, Silberge-
schirr, geldt, und köstliche sachen, mitt
gewesen) bekommen haben. Man vermeinet,
der Frantzosen, seyen wol in die 10000 ge-
blieben, der Spannischen aber, kawm 600. Vis-
conte de Türenne, wehre mit 2000 pferden,
kawm entkommen, und würde verfolget, vom
Printzen von Condè. Die Spannischen triumphirten sehr,
über dieser gewaltigen Victoria, und hetten
Condè, Saint Gulain, Quèsnoy, Guise darauf, eingenommen.
Der König in Frankreich hette sich, mit seinem Cardinal, beßer ins landt, retiriret.

|| [[Handschrift: 351v]]


Cromwell, hette mit Portugal, friede geschloßen,
und die libertatem conscientiæ, in ihren landen,
vor die Engelländer, wie auch freye navigation
und commercia, in ihren Meerhaven, so wol inn: alß
außerhalb Europa, erhalten. Jn Jamaicâ
litten die Engelländer, krangkheitten, elends,
und dürftigkeit genung. Wehren undter
einander selber uneins worden, umb eines kerlls
willen, dem ein ander Soldat, die Nase ab-
gehawen, darüber: 80 Todt blieben, undt
kawm von ihren Officirern, gestillet werden können.


Jn Jtalien, sollen die Frantzosen, vor
Valenza, auch den kürtzern, ziehen, undt
den abzug meditiren.


Zu Rom, graßirt die pest auch, dawider
der pabst, sorgfältige provision machet.
Über 25000 Menschen, sollen schon von dannen,
umb der Seüche willen, gewichen sein. Die Köni-
ginn Christina auß Schweden, wil, zu waßer,
nach Marsilien, von dar, durch Frangkreich,
nach Hamburgk, wiederkehren. Andere zwar, ver-
meinen, Sie gehe in ein kloster.

|| [[Handschrift: 352r]]


Die Türgken finden zu schaffen, in Dalmatia, undt
vor den Dardanellj, wegen der venezianer gegenwehre.
hingegen, thun die MeerRaüber von Dulcigno,
und andern orthen, den venezianischen kaufschiffen, großen schaden.


König in Dennemargk, seigelt nach Norwegen,
umb der Erbhuldigung willen, seines Sohnes.


Die Schweden seindt sehr allert, undt
trawen wenig, etzlichen ihren Nachtbarn.


Die Dantzigker iagen die Anglos, auß ihrer
Stadt, weil Sie gantz frey sein, und keine
Onera publica tragen wollen. perge


Notification vom hertzog Wilhelm zu Weymar,
wegen seiner Freẅlein Tochter, heyrath, mit
Hertzogk Moritzen, welche in aller stille
und enge, ohne beysein Anverwandten,
den 3. julij, durch Gottes segen, celebriret
worden, und excusirt die invitationes.


Jn den avisen stunde auch, daß zu Braun-
schweig, unlengst, ein schregklicher hagel
gefallen, und großen schaden gethan. perge

|| [[Handschrift: 352v]]


Die beyden Schwestern, undt Jungfern Ditten, haben
ihren Undterthänigen abschied genommen, in meynung morgen
(Gebe Gott) nacher Megkelburgk zu, zu verraysen.
Gott geleitte sie! und verleyhe einem ieglichen,
der es bedarf, daß wahre: Nosce te ipsum! perge
und reẅe, über begangene exceße, undt
unziehmlichen Tadel, und verachtung seines
Nechsten. perge

Dienstag♂ den 29ten: Julij; 1656.

<Donner, blitz, die Nacht, aber kein regen, und große hitze.>


Mit Hans Senf und andern, wegen einbringung gelder,
zu thun gehabt. perge


Nacher Ballenstedt, und Padeborn, geschrieben,
undt decretiret. <Jtem: Tobias Steffeck von Kolodey von der commission wieder bekommen. et cetera>


Secretarius Bährenreüth, welcher ehegestern, auß
der Marck Brandenburg wiederkommen, berichtet
undter andern, daß der iunge Chur:Printz,
zum Berlin, nicht allein in lebensgefahr
gewesen, da er in neẅligkeit, mit
dem kinderwägelein, den kopf undter sich,
die Stiege hinundter gestürtzt, und fast
den halß zerbrochen, (wo ihn Gott nicht
sonderlich beschirmet hette?) Sondern auch || [[Handschrift: 353r]]
seidthero, alß eine zimliche menge, allerhand leütte
in seinem gemach gewesen, und ein Schoß12 geschehen,
von einem, auß ihnen, also, daß die kugel dem
Printzen, nahe beym kopf, vorüber gegangen, und
(welches das ärgste ist) Man noch auf diese Stunde
nicht weiß, oder wißen kan, noch will, wer
eigentlich, den schuß, im gemach, nach dem
Printzen, gethan? Gott seye dangk; der ihn
behütet hat, der wolle ihn ferner bewahren,
durch seine Heiligen Engel, bewachen, undt allen
assassinijs, gnediglich, (in dieser bösen weltt), abwehren!
et cetera


Hofrath Jena, ist bey Mir, gewesen, <zweymahl. perge>


Unsere Jungfern, die beyden Dütten, seindt
nachmittage, in großer hitze, forthgewandert
auf Deßaw zu, dahin ich sie (itzt in der
Erndte) führen laßen muß, ohne undter-
schiedliche spatzierfuhren, welche sie
biß dato, mit meinen, und meiner
armen undterthanen pferden, verrichtet,
Gott begleitte Sie! dahin Sie gedengken! undt
führe Sie, auf seine wege! perge Nous nous
èsgarons, quelquesfois, dü bon sentier! perge

|| [[Handschrift: 353v]]

Mittwoch☿ den 30ten: Julij; 1656.


Secretarius Bährenreüth, ist bey Mir gewesen, und hat
mir referiret, von seiner rayse in die Marck,
wie (Gott lob,) die Reformirten, eine kirche
zu Frangkfurth an der Oder, erhalten,
wie der Chur: Printz, zum Berlin, hiebevor
in gefahr gewesen, mit dem brande in der Cammer,
und dann, mit dem fall, des wägeleins,
so auch, mit dem Schuß, darinnen aber,
die erste relation falliret, Sintemahl
der schoß13 nicht im gemach geschehen,
sondern, als der Printz, mit seiner wärtterin,
so ihn auf den armen gehabt, im fenster
gestanden, wehre von außen her, der
Schuß geschehen, und nahe, bey des Printzen
kopf, hinweg gegangen, inß gemach
hinein. Man wüste aber nicht, wer
es gethan hette? und ob es ohngefehr, geschehen wehre?
Gott wolle ihn ferner, durch seine heiligen engel,
beschützen, undt beschirmen! und vor allem
unglück, leibes, und der Seelen, väterlich bewahren! perge

|| [[Handschrift: 354r]]


Die große hitze, und dürre, verrückt manchem, den
compaß, in dem der haber außdorret, das liebe
viehe, und fohlen, keine weide haben, die
brunnen versiegen, die weintrauben, ver-
truckenen, und überall schade zu förchtten.


Jenseytt der Oder, in Pommern, wie auch zu
Dresen[!], sol es schön geregnet haben, undt
eine gute erndte geben.


Jn der Marck, helt man gewiß darfür, daß
die Schweden, Warschaw wieder eingenommen haben solten.


Jm gartten, undt in dem Forwergk bin ich
gewesen. Jedermann klaget, über den mangel
am waßer, über dörre, undt hitze. Jm gartten
verdorren auch, die Erdgewächße, und weintrauben.


Bey Jütterbogk, sol daß hagelwetter, auch
haben großen schaden gethan.


Mit Hammeln, zu thun gehabt, wegen der
Neüserischen wittib, undt anderer Sachen.
Gott gebe! das man allen, recht thun könne! perge


Ein iunger Juchstedt, ist anhero kommen,
sich bey meinen Söhnen, zu præsentiren.


Jena consuliret. Zu abends, da man
es am wenigsten, vermuhtet, hat es fein geregnet. || [[Handschrift: 354v]]
Gott seye gedangkt, vor seine gühte, der wolle unß
seinen milden Segen, erhalten, undt vermehren! perge
<auch Menschen, undt viehe, ferner erquigken! et cetera>

Donnerstag♃ den 31. Julij; 1656.


Avis: daß mein Bruder, Fürst Friedrich abermalß von Venedig,
nacher Genff gereiset, undt daselbst glücklich
ankommen, in meynung, unß baldt wieder zu be-
suchen, Gott gebe zu glück! undt succeß! perge


Tobias Steffeck von Kolodey perge[,] landRichter Bergen, undt andere gute leütte
in diversis expeditionibus, bey Mir gehabt.


Jn den gartten, mit Madame, spatzirt vormittage.


Der Stadtvogtt Hammeln, ist wiederumb bey Mir
gewesen, allerhandt nöhtige Sachen, zu referiren.
perge


Textapparat
a Die Wortbestandteile "zu" und "rügke" sind im Original voneinander getrennt geschrieben.

Kommentar
1 Zitat aus Curt. 7,4,18 (ed. Müller/Schönfeld 1954, S. 416f.).
2 Lc 5.
3 Hier: Gegenreformation.
4 Irrtum Christians II.: Lüttichau war dänischer Oberberghauptmann in Norwegen.
5 Apc 14,13.
6 Mt 5.
7 Person nicht ermittelt.
8 Entweder Maria Eleonora oder Juliana Sophia von Wietersheim.
9 Römisches Sprichwort unklarer Herkunft, nachweisbar in Petrarca: Epistolae familiares, Bd. 2, S. 463.
10 Mt 7,15-23.
11 Bedeutung unklar.
12 Hier: Schuss.
13 Hier: Schuss.
XML: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/1656_07.xml
XSLT: http://diglib.hab.de/edoc/ed000228/tei-transcript.xsl
abreißen
eine Zeichnung von etwas anfertigen
Abriß
Skizze, Zeichnung
Accord
Vereinbarung, Vergleich
Accord
Vertrag zur kampflosen Übergabe eines Ortes
Addresse
schriftliche Nachricht, Zuschrift
admittiren
gestatten, zulassen
affligiren
peinigen, plagen, quälen, ängstigen, bekümmern
Armada
Armee, Heer
Armada
Kriegsflotte
attendiren
Aufmerksamkeit auf etwas richten, beachten
aufmessen
(z. B. Getreide) gehäuft (im Gegensatz zu gestrichen) messen
aufschlagen
zurückschlagen, in die Flucht schlagen, besiegen
aufschlagen
(den Preis) erhöhen
Avis
Mitteilung, Nachricht, Zeitung
Bagagewagen
Gepäckwagen
Balbier
Barbier
balbieren
rasieren
Beilager
Hochzeit, Feierlichkeit anlässlich der Vermählung (ursprünglich: Beischlaf als Vollzugsakt der Eheschließung)
Beschreibung
schriftliche Ein- oder Vorladung
besorgen
befürchten, fürchten
Botschaft
Überbringer einer Botschaft, Abgesandter, Bote
Circumvallation
Umwallung, Verschanzung
confirmiren
bestätigen
confundiren
verwirren
confundiren
vermischen, vermengen
confundiren
aus der Fassung bringen
conjungiren
verbinden, verbünden, vereinigen, zusammenführen
Conservation
Erhaltung, Bewahrung
considerabel
ansehnlich, beträchtlich
consideriren
(vor dem geistigen Auge) betrachten, erwägen, überlegen
consuliren
um Rat fragen, zu Rate ziehen
consuliren
beraten
consuliren
einen Rat geben
consultiren
(gemeinsam über etwas) beraten, beratschlagen
consumiren
verzehren
continuiren
(an)dauern
continuiren
fortfahren, fortsetzen
continuiren
weiter berichtet werden
deliberiren
überlegen, beratschlagen
Deputatreh
Reh als Unterhaltsleistung
Dörnchen
Neuntöter
Dürftigkeit
Bedürfnis, Wunsch
Dürftigkeit
Armut, Mangel am Lebensnotwendigen
ehe(r)gestern
vorgestern
E(h)r
durch Höherstehende gebrauchter Titel für vornehme, besonders geistliche Personen
elaboriren
ausarbeiten
entreteniren
unterhalten
Erledigung
Befreiung, Freilassung
excusiren
entschuldigen
Expedition
Beförderung, Besorgung
Expedition
Abfertigung
Expedition
Verrichtung
Expedition
Ausfertigung eines Schriftstückes
Expedition
Feldzug
Exulant
aus Glaubensgründen vertriebene Person (meist für vertriebene Protestanten aus den habsburgischen Erbländern und anderen rekatholisierten Territorien)
falliren
in Konkurs gehen, in die Insolvenz treiben
falliren
fehlschlagen
falliren
betrügen
falliren
sich irren
Fiscal
Amtsträger, der die landesfürstlichen Einkünfte und bisweilen auch die Aufrechthaltung der Gesetze überwacht
Fluß
Katarrh (Entzündung der Schleimhäute)
Fluß
Rheuma, Gicht
Freund
Verwandter
Friedenstractat
Friedensverhandlung
gähling
plötzlich, unversehens
genung
genug
genungsam
genügend, hinreichend
Großvogel
allgemeine Bezeichnung für größere essbare Vögel
hochmeritirt
sehr verdient
Inclination
Neigung, Vorliebe einer Person für etwas
incliniren
zu etwas neigen
Inventionsbrücke
Erfindung einer Behelfsbrücke für militärische Zwecke
Johannistag
Gedenktag für Sankt Johannes den Täufer (24. Juni)
justificiren
Strafe vollstrecken, hinrichten
justificiren
berichtigen, prüfen
justificiren
rechtfertigen
Kaufschiff
Handelsschiff
köstlich
teuer, aufwändig
köstlich
prächtig, herrlich, schön
köstlich
kostbar
kostfrei
frei von Kosten
kriegen
Krieg führen
kriegen
bekriegen
Liberation
Befreiung, Freilassung
liberiren
befreien, freilassen
liberiren
erlösen, frei machen
Losament
Unterkunft, Wohnraum
moviren
bewegen, sich regen
moviren
anreizen, anregen, verursachen
moviren
(emotional) bewegen, rühren
moviren
verändern
moviren
anstrengen, in die Wege leiten
moviren
erwägen
Offizier
Amtsträger, Beamter, Bediensteter
ominiren
prophezeien
Partie
Streifkorps (kleinere Truppenabteilung, die meist auf Kundschaft oder zum Einbringen von Geld, Lebensmitteln und Furage entsandt wurde)
Partie
Kriegspartei (reguläre Truppenabteilung)
Partie
(sich gegenüberstehende) Seite, Partei
Partie
eine gewisse Anzahl oder eine Gruppe von Dingen oder Personen gleicher Art
pestilenzialisch
epidemisch, verseucht, mit todbringender Krankheit infiziert
Polizeiordnung
rechtliche Regelung, die auf die Herstellung und/oder Erhaltung des Zustandes guter Ordnung (des Gemeinwesens) gerichtet ist
procuriren
besorgen, beschaffen
procuriren
für eine Sache eintreten
Profession
(öffentliches) Bekenntnis, Gelübde
Profession
Fach, Disziplin
Provision
Vorrat, Vorsorge
Provision
Unterhalt, Versorgung, Verpflegung, regelmäßige (jährliche) Zahlung
Provision
Fürsorge, Vorkehrung
recipiren
etwas (zur eigenen gedanklichen Verarbeitung, Beurteilung, Entscheidung) aufnehmen
recipiren
(in eine Körperschaft) aufnehmen
recipiren
(durch eine Körperschaft oder Person) annehmen, empfangen
recuperiren
zurückerobern
recuperiren
wiedererwerben, wiedererlangen
rehblatten
mit Hilfe eines Blattes im Mund den Ruf eines Rehs imitieren, um in der Brunftzeit einen Rehbock anzulocken
Reisiger
berittener Knecht
Relation
Bericht
repassiren
zurückkehren
Schiffarmada
Kriegsflotte
Schnerre
Schnarrdrossel
seigeln
segeln
Sipahi (Spahi)
Reiter im osmanischen Heer
spoliiren
berauben, plündern
Sterbedrüse
todbringende Krankheit, schwere Seuche, Pest (ursprünglich eigentlich Pestbeule)
Succeß
Erfolg, glücklicher Ausgang
suppeditiren
verschaffen
Supplication
Bittschrift
Tapete
Teppich, Wandteppich (vor allem als Schmuck in Kirchen oder Festsälen)
tentiren
versuchen
tentiren
in Versuchung führen
Testamentarie
Testamentsvollstrecker
Todes verfahren
sterben
Tractat
Verhandlung
Tractat
Vertrag, Abkommen, Vereinbarung
tractiren
(ver)handeln
tractiren
bewirten
tractiren
misshandeln
tractiren
behandeln
Traffique
Handel, Gewerbe
Trompter
Trompeter
ungefähr
zufällig
verarrestiren
beschlagnahmen
verarrestiren
verhaften
in Verfassung stellen
Bereitschaft herstellen, geordnete Anstalten machen, insbesondere Kriegsvorbereitungen treffen
vergeben
vergiften
vergeben
mit schlechter/schädlicher Absicht geben
vergeben
eine Sache aufgeben
vergleichen
gleich machen
verschwellen
zuschwellen
Volk
Truppen
Wassermacht
Streitmacht zur See, Kriegsflotte
Wehetum
Schmerzen
zeitlich
rechtzeitig
zeitlich
früh, zeitig
zeitlich
vorzeitig
Zeitung
Nachricht
zerfallen
uneins werden, sich entzweien
zerfallen
zerschlagen, zerbrechen
Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

geb. 1613
gest. 1670
Anm.: Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Bruder Christians II.; 1630-1635 gemeinsam mit Christian II. regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; 1634/35 schwedischer Obrist; ab 1635 alleinregierender Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode; hessisch-kasselischer Generalmajor (1637-1641) und Obrist (1640/41); seit 1660 Senior des Hauses Anhalt; ab 1623 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Stetsgrünende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Angelika von Anhalt-Bernburg

geb. 1639
gest. 1688
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Berengar von Anhalt-Bernburg

geb. 1626
gest. 1627
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Bogislaw von Anhalt-Bernburg

geb. 1633
gest. 1634
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Christian III. von Anhalt-Bernburg

geb. 1631
gest. 1631
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Dorothea Bathilde von Anhalt-Bernburg

geb. 1617
gest. 1656
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; nach 1631 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Gastfreie"); seit 1634 Angehörige der Noble Académie des Loyales.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Eleonora Hedwig von Anhalt-Bernburg

geb. 1635
gest. 1685
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1673 Kanonissin und seit 1683 Dekanissin des reichsunmittelbaren Stifts Gandersheim.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg
Geburtsname: Herzogin Eleonora Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1603
gest. 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1625-1656 Ehe mit ihrem Cousin Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1628 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Künstliche").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Erdmann Gideon von Anhalt-Bernburg

geb. 1632
gest. 1649
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

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Fürstin Ernesta Augusta von Anhalt-Bernburg

geb. 1636
gest. 1659
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Ferdinand Christian von Anhalt-Bernburg

geb. 1643
gest. 1645
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Joachim Ernst von Anhalt-Bernburg

geb. 1629
gest. 1629
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.
Fürst Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg

geb. 1642
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Maria von Anhalt-Bernburg

geb. 1645
gest. 1655
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürstin Sophia von Anhalt-Bernburg

geb. 1627
gest. 1627
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg

geb. 1634
gest. 1718
Anm.: Sohn des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; ab 1656 regierender Fürst von Anhalt-Bernburg; seit 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gerühmte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Eva Katharina von Anhalt-Dessau

geb. 1613
gest. 1679
Anm.: Tochter des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousine Christians II. von Anhalt-Bernburg.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Johann Georg II. von Anhalt-Dessau

geb. 1627
gest. 1693
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); schwedischer Obrist (1655-1658) und Generalmajor (1658); ab 1658 kurbrandenburgischer General und Statthalter der Kurmark sowie Obrist (1658-1660 und seit 1666); später auch Geheimer Staats- und Kriegsrat in Berlin sowie Feldmarschall (1670); ab 1660 regierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1670 Senior des Hauses Anhalt; ab 1638 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gefüllte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau

geb. 1596
gest. 1660
Anm.: Sohn des Fürsten Johann Georg I. von Anhalt-Dessau (1567-1618) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; 1618-1643 gemeinsam mit seinem Bruder Georg Aribert (1606-1643) regierender, danach alleinregierender Fürst von Anhalt-Dessau; seit 1653 zugleich Senior des Hauses Anhalt; seit 1617 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Durchdringende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Dessau
Geburtsname: Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Bernburg

geb. 1615
gest. 1673
Anm.: Tochter des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) und Schwester Christians II.; 1651-1660 Ehe mit Fürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); ab 1631 Angehörige der Noble Académie des Loyales; seit 1643 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Wohltätige").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Fürst Wilhelm Ludwig von Anhalt-Köthen

geb. 1638
gest. 1665
Anm.: Sohn des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650) und Cousin Christians II. von Anhalt-Bernburg; ab 1650 regierender Fürst von Anhalt-Köthen, bis 1658 unter Vormundschaft der Fürsten August von Anhalt-Plötzkau (1575-1653) bzw. Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660); seit 1641 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlangende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Anhalt, Haus
Fürsten von Anhalt

Anm.: Reichsfürstengeschlecht aus der Dynastie der Askanier.Weiterführende Informationen in der NDB
Don Juan José de Austria

geb. 1629
gest. 1679
Anm.: Unehelicher Sohn des Königs Philipp IV. von Spanien (1605-1665); spanischer General; Vizekönig von Sizilien (1648-1651) und Katalonien (1653-1656); 1656-1659 Statthalter der Spanischen Niederlande; 1662-1664 Oberbefehlshaber im Restaurationskrieg gegen Portugal; 1669-1678 Vizekönig von Aragón; seit 1676 leitender Minister seines Halbbruders König Karl II. von Spanien (1661-1700).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Christoph Bährenreutter
Christoph Bernreuth

geb. 1624
Anm.: Sohn des Bernburger, später Zerbster Kantors Thomas Bährenreutter (Bernreuth) (gest. vor 1652); Januar bis April 1651 anhaltisch-bernburgischer Registrator; Mai-September 1651 Sekretär der Pfalzgräfin Henrietta Maria von Pfalz-Simmern (1626-1651); um 1652/56 fürstlicher Sekretär in Bernburg; 1654 auch Interimslehrer des Prinzen Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg (1642-1660).
Hans Banse

geb. 1605
gest. 1669
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgers Daniel Banse (1578-1612); Bernburger Bürger und Böttcher; um 1655/56 Hofböttcher.
Pietro Bembo

Anm.: Venezianischer Patrizier; um 1656 venezianischer Admiral.
Luis Francisco de Benavides Carrillo de Toledo
Marqués Luis Francisco de Caracena
Marqués Luis Francisco de Frómista
Conde Luis Francisco de Pinto

geb. 1608
gest. 1668
Anm.: Sohn des Luis Francisco de Benavides y Cortés, Marqués de Frómista; Marqués de Caracena und de Frómista sowie Conde de Pinto; seit 1629 in spanischen Kriegsdiensten, zuletzt als General; 1648-1656 Gouverneur des Herzogtums Mailand; 1659-1664 Statthalter der Spanischen Niederlande; 1664/65 Inhaber des Oberkommandos im Restaurationskrieg gegen Portugal.

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David von Bergen

geb. 1616
gest. 1682
Anm.: Sohn des Dessauer Bürgermeisters Gottfried von Bergen (1589-1653); um 1643/44 Bauherr und um 1646/47 Ratskämmerer der Bernburger Bergstadt; seit 1649 Landrichter in Bernburg.
Johann Berndt

Anm.: 1629/30 Hof- und Quartiermeister des kaiserlichen Obristen Fürst Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632); danach möglicherweise im Dienst von dessen Bruder Christian II.
August Bernhard von Biedersee

geb. 1637
gest. 1707
Anm.: Sohn des Adam von Biedersee (gest. 1655); 1649-1656 Page des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; danach Hofmeister des Fürsten Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); um 1673/78 fürstlicher Stallmeister in Bernburg.
Karl Heinrich von Böltzig

geb. vor 1636
Anm.: Sohn des Joachim (2) von Böltzig (gest. spätestens 1667).
Otto Rudolf von Böltzig

geb. 1636
gest. 1712
Anm.: Sohn des Joachim (2) von Böltzig (gest. spätestens 1667); Erbherr auf Zschortau (ab 1679) und Rodickau; seit 1651 Page der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); danach bis 1667 in schwedischen Kriegsdiensten.
Christian Heinrich von Börstel

geb. 1617
gest. 1661
Anm.: Sohn des Heinrich von Börstel (1581-1647); Erbherr auf Güsten und Ilberstedt; 1641-1643 Rat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660) und zugleich Hofmeister für dessen Sohn Johann Georg (1627-1693); 1643-1648 Geheimer Rat und Hofmeister von Fürst Johann Kasimir; 1648 Übersiedlung nach Bernburg; seit 1657 anhaltischer Gesamtrat und Hofmeister des Fürsten Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erlängernde"); vgl. Andreas Hesius: Lieblich und schönes Erbtheil der Kinder Gottes [...], Köthen 1661, Bl. Fijr-Givv.

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Johann Georg Bohse

geb. 1578
gest. 1669
Anm.: Sohn des Juristen Johann Georg Bohse; Studium in Helmstedt; Dr. jur. utr.; anhaltischer und mecklenburgischer Rat; ab 1629 Stadtsyndikus von Halle (Saale); um 1647/53 Advokat und spätestens seit 1654 Rat des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670).

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Louis II de Bourbon
Prince Louis II de Condé
Duc Louis II de Bourbon
Duc Louis II de Montmorency
Duc Louis II de Bellegarde
Duc Louis II de Châteauroux
Duc Louis d' Albret
Duc Louis II d' Enghien

geb. 1621
gest. 1686
Anm.: Sohn des Henri II de Bourbon, Prince de Condé (1588-1646); 1621-1646 Duc d'Enghien; 1643-1675 französischer Lieutenant-général; ab 1646 Prince de Condé sowie Duc d'Albret (bis 1651), de Bellegarde et de Châteauroux; Gouverneur der Bourgogne (1646-1650) und von Berry (1647-1650); 1647-1654 Grand maître de France; seit 1650 Duc de Montmorency; 1651-1653 militärischer Führer der Fronde; 1653 Todesurteil in Abwesenheit und Flucht in die Spanische Niederlande; 1654-1659 spanischer General; 1659 Amnestie und Rückkehr nach Frankreich; 1661-1667 Duc de Bourbon.

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Prince Alexandre (II) Hippolyte Balthazar de Bournonville
Comte Alexandre II de Hénin-Liétard

geb. 1616
gest. 1690
Anm.: Sohn des Duc Alexandre I de Bournonville, Comte de Hénin-Liétard et Vicomte de Barlin (1533-1585); kaiserlicher Rittmeister (1638), Obrist (1641) und Generalfeldwachtmeister (1648); ab 1649 kaiserlicher Kämmerer; seit 1650 spanischer Generalkapitän; ab 1656 Comte de Hénin-Liétard; seit 1658 Prince de Bournonville; ab 1672 kaiserlicher Generalfeldmarschall und Ordensritter vom Goldenen Vlies; seit 1676 spanischer Maestre de campo general und Mitglied des Kriegsrats; später Vizekönig von Katalonien (1678-1684) und Navarra (ab 1686).

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Boynuyaralı Mehmed Pascha

geb. ca. 1576
gest. 1666
Anm.: Geboren in Canik; 1638/39 Teilnahme am Bagdad-Feldzug von Sultan Murad IV. (1612-1640); Beylerbey (Provinzgouverneur) von Aleppo (1642/43), Damaskus (1643/44) und Anatolien (ab 1648); seit 1650 Wesir; danach Beylerbey von Kanije (ab 1651) und Damaskus; April 1656 bis September 1656 Großwesir des Osmanischen Reiches.
Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Herzog Friedrich Wilhelm in Preußen

geb. 1620
gest. 1688
Anm.: Sohn des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); ab 1640 Kurfürst von Brandenburg sowie Herzog in Preußen; seit 1643 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Untadeliche"); ab 1654 Ritter des Hosenbandordens.

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Markgraf Karl Emil von Brandenburg

geb. 1655
gest. 1674
Anm.: Sohn des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688).

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Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg
Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Calenberg

geb. 1624
gest. 1705
Anm.: Sohn des Herzogs Georg von Braunschweig-Calenberg (1582-1641); regierender Herzog von Braunschweig-Calenberg (1648-1665) und Braunschweig-Lüneburg (seit 1665).

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Anna Regina Busch
Geburtsname: Anna Regina Grube

gest. 1672
Anm.: Tochter des Zerbster Bürgers Johann Grube (gest. vor 1627); 1627-1657 Ehe mit dem fürstlichen Leib- und Hofarzts Jakob Busch (gest. 1657) in Dessau.
Elisabeth Busch
Geburtsname: Elisabeth Grunau

Anm.: Seit spätestens 1641 bis 1657 Kammermagd der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); seit 1657 Ehe mit dem fürstlichen Kammerdiener Hans Jakob Busch in Bernburg.
Hans Jakob Busch

geb. 1631
gest. 1668
Anm.: Sohn des fürstlichen Leib- und Hofarzts Jakob Busch (gest. 1657) in Dessau; um 1656/57 fürstlicher Kammerdiener in Bernburg; zuletzt in Dessau ansässig.
Jakob Busch

gest. 1657
Anm.: Geboren in Duisburg; ab 1612 Studium am Gymnasium Illustre Zerbst; Dr. med.; um 1618/20 Landmedicus sowie seit 1626 fürstlicher Leib- und Hofarzt in Dessau.
Flavio Chigi
Bischof Flavio von Porto e Santa Rufina
Bischof Flavio von Albano

geb. 1631
gest. 1693
Anm.: Sohn des Sieneser Adligen Mario Chigi (1594-1669); 1656 Priesterweihe; ab 1657 Kardinal; 1657-1667 Kardinalnepot von Papst Alexander VII. (1599-1667); 1659-1681 Bibliothekar der Vatikanischen Bibliothek; 1661 Präfekt der Apostolischen Signatur; seit 1661 Präfekt der Kurie; 1673/74 Camerlengo des Kardinalskollegiums; zuletzt Bischof von Albano (1686-1689) und Porto e Santa Rufina (ab 1689).

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Mario Chigi

geb. 1594
gest. 1669
Anm.: Sohn des Sieneser Bankiers Flavio Chigi (1548-1611); seit 1656 Generale di Santa Romana Chiesa; 1656-1667 zudem Governatore di Borgo in Rom.

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Oliver Cromwell

geb. 1599
gest. 1658
Anm.: Sohn von Robert Cromwell (ca. 1560–1617); 1628/29 und 1640-1653 Abgeordneter des House of Commons; Colonel (1642-vor 1644) und Lieutenant-General (vor 1644-1646) der englischen Parlamentsarmee; 1645-1650 General und ab 1650 Oberbefehlshaber der New Model Army; 1649-1653 Mitglied des Council of State; seit 1653 Lord Protector of the Commonwealth of England, Scotland and Ireland.

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König Christian IV. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian IV. von Schleswig-Holstein

geb. 1577
gest. 1648
Anm.: Sohn des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); ab 1588 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein (bis 1593 unter Vormundschaft); seit 1603 Ritter des Hosenbandordens.

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König Christian V. von Dänemark und Norwegen
Herzog Christian V. von Schleswig-Holstein
Graf Christian VIII. von Oldenburg und Delmenhorst

geb. 1646
gest. 1699
Anm.: Sohn des späteren Königs Friedrich III. von Dänemark und Norwegen (1609-1670); seit 1670 König von Dänemark und Norwegen, regierender Herzog von Schleswig-Holstein sowie Regent der Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst.

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König Friedrich III. von Dänemark und Norwegen
Herzog Friedrich II. von Schleswig-Holstein
Administrator Friedrich II. von Bremen
Administrator Friedrich II. von Verden
Graf Friedrich I. von Oldenburg und Delmenhorst

geb. 1609
gest. 1670
Anm.: Sohn des Königs Christian IV. von Dänemark und Norwegen (1577-1648); 1623-1629 und 1634-1644 Administrator des Hochstifts Verden; 1634-1648 Administrator des Erzstifts Bremen; 1647 Statthalter der Herzogtümer Schleswig und Holstein; ab 1648 König von Dänemark und Norwegen sowie regierender Herzog von Schleswig und Holstein; seit 1667 zudem regierender Graf von Oldenburg und Delmenhorst.

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Eleonora Elisabeth von Ditten
Elisabeth Eleonora von Ditten

gest. 1676
Anm.: Tochter des Jürgen von Ditten (gest. 1629) zu Werle; um 1637/62 Kammerjungfer der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); später Konversion zum katholischen Glauben; vgl. Stian Herlofsen Finne-Grønn: Den mecklenburgsk-uradelige Aet v. Ditten, Christiania 1911, S. 7.
Katharina Margaretha von Ditten

gest. 1667
Anm.: Tochter des Jürgen von Ditten (gest. 1629) zu Werle; um 1652/55 Kammerjungfer der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); seit 1658 Ehe mit Levin von Ditten (1624-1696); vgl. Stian Herlofsen Finne-Grønn: Den mecklenburgsk-uradelige Aet v. Ditten, Christiania 1911, S. 7.
Frederik van Dorp

geb. 1612
gest. 1679
Anm.: Sohn des Frederik van Dorp (1547-1612); Herr von Maasdam; 1642-1649 außerordentlicher Rat und 1649-1670 Rat am Gerichtshof von Holland, Zeeland und West-Friesland; 1656 niederländischer Gesandter in Preußen, Schweden und Polen; seit 1663 Mitglied der Ritterschaft von Holland.

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Hedwig Douglas of Whittinghame
Gräfin Hedwig von Skänninge
Geburtsname: Hedwig von Mörner

Anm.: Tochter des Stellan Otto von Mörner (gest. 1645); ab 1646 Ehe mit Robert Douglas of Whittinghame, seit 1654 Graf von Skänninge (1611-1662).
Robert Douglas of Whittinghame
Graf Robert von Skänninge

geb. 1611
gest. 1662
Anm.: Sohn des schottischen Adligen Patrick Douglas of Whittinghame (gest. 1626); ab 1627 Page des seit 1622 in Schweden lebenden Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg (1589-1652); schwedischer Fähnrich (1630), Hauptmann (1632), Obristleutnant (1634), Obrist (1635), Generalmajor (1643), Generalleutnant (1647), General und Kriegsrat (1651), Feldmarschallleutnant (1656) und Feldmarschall (1657); 1646/47 Gouverneur in Schwaben; 1652-1654 schwedischer Reichsstallmeister; ab 1658 Geheimrat im Senat sowie Oberbefehlshaber in Estland und Livland; Erhebung zum Baron von Skålby (1651) und zum Grafen von Skänninge (1654); seit 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Lebhafte").

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Charles Du Bois
Baron Charles d' Avaugour

geb. 1600
gest. 1657
Anm.: Unehelicher, doch 1615 legitimierter Sohn des Claude d'Avaugour, Comte de Vertus (1581-1637); ab 1629 französischer Diplomat; 1633-1641 diplomatische Missionen im Heiligen Römischen Reich, Dänemark, Schweden, Polen und bei den Generalstaaten; 1643-1648 französischer Resident bei der Armee Schwedens; 1643-1649 zudem schwedischer Obrist; 1649-1651 französischer Gesandter auf dem Nürnberger Exekutionskongress; seit 1654 Botschafter in Stockholm.

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August Ernst (1) von Erlach

geb. 1616
gest. 1684
Anm.: Sohn des Burkhard von Erlach (1566-1640); Erbherr auf Altenburg (bei Nienburg/Saale); 1636-1640 und 1641-1644 in kaiserlichen Kriegsdiensten, dazwischen Hofjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; später anhaltischer Landrat und Direktor des Stipendienwesens.
August Ernst (2) von Erlach

geb. 1656
gest. vor 1670
Anm.: Sohn des August Ernst von Erlach (1616-1684).
Eleonora Maria von Erlach

geb. 1608
gest. nach 1655
Anm.: Tochter des Burkhard von Erlach (1566-1640); um 1652/55 vermutlich Hofjungfer in Bernburg.
Alexander Erskein
Alexander Erskine

geb. 1598
gest. 1656
Anm.: Sohn des schottischen Adligen und Greifswalder Kaufmanns Walter Erskein (1569-1643); ab 1628 in schwedischen Diensten als Hofrat und Agent in Stralsund; 1632-1634 Resident für Thüringen in Erfurt; 1634-1636 Kriegsrat bei der Hauptarmee; seit 1637 pommerscher Assistenzrat; ab 1643 Präsident des pommerschen Appellationsgerichts; 1645/46 Assistenzrat des schwedischen Generalfeldmarschalls Lennart Torstensson (1603-1651) in Leipzig; 1647/48 Vertreter der von der schwedischen Armee erhobenen Entschädigungsansprüche beim Westfälischen Friedenskongress; seit 1648 Kriegsratspräsident und Reichsrat; 1649/50 Unterhändler auf dem Nürnberger Exekutionskongress; Rat in den schwedisch besetzten Herzogtümern Bremen (1650) und Verden (1652); ab 1653 Kriegs- und Etatspräsident der Herzogtümer Bremen und Verden; seit 1655 Kriegspräsident der schwedischen Armee in Polen; 1656 polnischer Kriegsgefangener; 1655 Erhebung in den Freiherrenstand; ab 1644 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Fürsichtige").

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Jacques d' Estampes
Marquis Jacques de La Ferté-Imbault

geb. 1590
gest. 1668
Anm.: Sohn des Claude d'Estampes, Seigneur de La Ferté-Imbault (1526-1591); französischer Mestre de camp de cavalerie (1610), Maréchal de camp (1622), Colonel général der Schottischen Garde (1645) und Maréchal de France (1651); 1641-1643 Botschafter von Frankreich in England; später Conseiller d’État; seit 1651 Marquis de La Ferté-Imbault.

Weiterführende Informationen in VIAF
Konrad (2) Fischer

Anm.: Jüngster Sohn des Bernburger Stadt- und fürstlichen Leibarztes Dr. Levin Fischer; im Sommer 1656 Student der Medizin in Padua.
Levin Fischer

Anm.: Geboren in Osterwieck; Mediziner, Chemiker und Poet; Studium in Helmstedt (1605, 1616 Promotion zum Dr. med.) und Jena (1638/47); bis 1651 Arzt in Braunschweig; seit 1651 Stadtarzt und fürstlicher Leibarzt in Bernburg (noch 1656).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Ludwig XIV. von Frankreich
König Ludwig III. von Navarra

geb. 1638
gest. 1715
Anm.: Sohn des Königs Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643); seit 1643 König von Frankreich und Navarra (bis 1661 unter der Regentschaft seiner Mutter Anna).

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Elisabeth Magdalena von Freyberg
Geburtsname: Elisabeth Magdalena von Oeynhausen

geb. 1610
gest. 1672
Anm.: Tochter des Moritz von Oeynhausen (1568-1624) auf Belmede; seit 1626 Hofjungfer in Bernburg; 1628-1669 Ehe mit Hans Ernst von Freyberg (1605-1669); spätestens 1656 Hofmeisterin der Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Dessau (1615-1673); vgl. Julius v. Oeynhausen: Geschichte des Geschlechts von Oeynhausen, Bd. 3, Frankfurt am Main 1889, S. 389-391.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Hans Ernst von Freyberg

geb. 1605
gest. 1669
Anm.: Sohn des Ernst von Freyberg (1578-1626); Erbherr auf Elsdorf; Hof- oder Kammerjunker des Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthen (1579-1650); Mitte der 1630er Jahre auch anhaltisch-köthnischer Stallmeister und Kriegskommissar; um 1639 im Dienst des Grafen Otto V. von Schaumburg und Holstein-Pinneberg (1614-1640); um 1643/49 und erneut ab 1656 Hofmeister des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613-1670); um 1650/56 anhaltisch-plötzkauischer Rat und Hofmeister; später Hofmeister und ab 1660 auch Wittumsrat der Fürstin Sophia Margaretha von Anhalt-Dessau (1615-1673); spätestens seit 1642 Mitglied des Größeren, später auch des Engeren Ausschusses der anhaltischen Landstände; zugleich Direktor des anhaltischen Stipendienwerks; seit 1627 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Ausführende").

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Bartholomäus Friedrich

gest. 1664
Anm.: Geboren in der Oberpfalz; Pfarrer in Preußlitz (1636-1642) und Baalberge (seit 1642); vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 252.
Jean-François Paul de Gondi
Erzbischof Jean-François Paul von Paris
Kardinal de Retz

geb. 1613
gest. 1679
Anm.: Sohn des Philippe-Emmanuel de Gondi, Comte de Joigny (1580-1662) (aus dem Haus der Duc de Retz); 1638 Priesterweihe; 1643-1654 Koadjutor und designierter Nachfolger seines Großonkels Jean-François de Gondi, Erzbischof von Paris (1584-1654); ab 1644 zugleich Titularerzbischof von Korinth; 1648-1652 Beteiligung an der Fronde; seit 1652 Kardinal; 1652-1654 Inhaftierung als Frondeur; 1654-1662 Leben im Exil und (nominell) Erzbischof von Paris; Verfasser bedeutender Memoiren.

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Philipp Güder

geb. 1605
gest. 1669
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgers und Ratsbauherrn Martin Güder (gest. vor 1639); um 1631 fürstlicher Gutsverwalter(?); um 1635 Bauherr der Bernburger Bergstadt; seit 1637 fürstlicher Amtsschreiber in Bernburg (noch 1646); um 1646/56 Küchenmeister; 1648/49 zugleich Landrichter; um 1650/56 auch Apotheker.
Johann Christian Hammel
Johann Christian Hamel

gest. 1682
Anm.: Sohn des Zerbster Bürgermeisters Friedrich Hammel (geb. ca. 1545); ab 1650 Hauslehrer der Prinzen Viktor Amadeus (1634-1718) und Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg (1642-1660); spätestens seit 1656 Stadtvogt in Bernburg; später zudem fürstlicher Rat.
Martin Haug
Martin Hauke

Anm.: Um 1638 fürstlicher Bediensteter in Bernburg; um 1643 Lakai der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); danach bis 1647 Lakai von deren Gemahl Christian II.; um 1648/49 braunschweigisch-lüneburgischer Soldat; seit 1650 erneut fürstlicher Lakai in Bernburg (noch 1655).
Zacharias Haug
Zacharias Hugk

Anm.: Im Juni 1637 Junge im Tross des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1638 Trompeter des Herzogs Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg (1581-1658); um 1650/56 fürstlicher Trompeter in Bernburg.
Heinrich Heseler

geb. 1628
gest. 1716
Anm.: Sohn des Bernburger Schlossbäckermeisters Georg Heseler; 1645-1650 Studium der Theologie in Bremen; 1650/51 Prediger in Bernburg; 1652-1656 Pfarrer in Hohnsdorf; 1656-1660 Schulrektor in Bernburg; seit 1660 Oberprediger in Hoym; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 285.
Andreas Hetzler

Anm.: Zunächst Amtskopist, seit 1649 fürstlicher Küchen- und Kellerschreiber in Bernburg (noch 1656).
Friedrich Georg Holst

Anm.: Geboren in Kiel; zunächst in Diensten des Prinzen Ernst von Anhalt-Bernburg (1608-1632); seit 1628 Stallknecht von dessen Bruder Christian d. J.
Pieter de Huybert

geb. 1622
gest. 1697
Anm.: Sohn des Middelburger Kaufmannes Anthony de Huybert (1585-1630); Herr von Burg und Kraaienstein; ab 1646 Stadtrat in Middelburg; niederländischer Gesandter in Preußen, Schweden und Polen (1656) sowie Polen und Kurbrandenburg (1659/60); 1659-1664 Sekretär der Staaten von Zeeland; 1664-1687 Ratspensionär von Zeeland; seit 1687 Mitglied des Staatsrats der Vereinigten Niederlande.

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Christoph von Jena

geb. 1614
gest. 1674
Anm.: Sohn des Peter von Jena (1584-1639), Rektor des Gymnasium Illustre Zerbst; Rechtsstudium in Wittenberg; um 1643/46 anhaltisch-zerbstischer Hofadvokat; zugleich ab 1643 Konsulent und Rat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1650 anhaltisch-bernburgischer Hofrat; um 1652 auch Stadtsyndikus in Zerbst.

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Bartholomäus Jonius

geb. 1603
gest. 1657
Anm.: Um 1627/28 Kantor in Ballenstedt; Pfarrer in Neudorf (1633-1636), Opperode (1636-1640) und Altenburg bei Nienburg/Saale (1640-1643); seit 1643 Diakon an der Schlosskirche St. Aegidien in Bernburg sowie Pfarrer von Dröbel; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 300.
N. N. Juchstedt

Anm.: Um 1656 junger Mann, der sich Ende Juli als Prinzenlehrer auf dem Bernburger Schloss bewarb.
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Ferdinand III.
König Ferdinand III. von Böhmen
König Ferdinand III. von Ungarn
Erzherzog Ferdinand III. (Ernst) von Österreich

geb. 1608
gest. 1657
Anm.: Sohn des späteren Kaisers Ferdinand II. (1578-1637); ab 1626 König von Ungarn; seit 1627 König von Böhmen; im Dezember 1636 Wahl zum römisch-deutschen König; ab 1637 regierender Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; seit 1625 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Kaiser (Heiliges Römisches Reich) Leopold I.
König Leopold I. von Böhmen
König Leopold I. von Ungarn
Erzherzog Leopold V. von Österreich

geb. 1640
gest. 1705
Anm.: Sohn des Erzherzogs Ferdinand III. von Österreich (1608-1657); ab 1655 König von Ungarn; seit 1656 König von Böhmen; ab 1657 regierender Erzherzog von Österreich; seit 1658 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; ab 1654 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, NDB
Kaiserin (Heiliges Römisches Reich) Eleonora (Magdalena)
Königin Eleonora (Magdalena) von Böhmen
Königin Eleonora (Magdalena) von Ungarn
Erzherzogin Eleonora (Magdalena) von Österreich
Geburtsname: Eleonora (Maddalena) Gonzaga di Nevers

geb. 1630
gest. 1686
Anm.: Tochter des Carlo II Gonzaga di Nevers, Duc de Mayenne et d'Aiguillon (1609-1631); 1651-1657 Ehe mit Kaiser Ferdinand III. (1608-1657).

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Louise Charlotte Kettler
Herzogin Louise Charlotte von Kurland und Semgallen
Geburtsname: Markgräfin Louise Charlotte von Brandenburg

geb. 1617
gest. 1676
Anm.: Tochter des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg (1595-1640); seit 1645 Ehe mit Jakob Kettler, Herzog von Kurland und Semgallen (1610-1682).

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Krosigk, Familie

Anm.: Mitteldeutsches Adelsgeschlecht.

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Jakob Anton von Krosigk

geb. 1624
gest. 1704
Anm.: Sohn des Gebhard Friedrich von Krosigk (1579-1630); Erbherr auf Hohenerxleben und Rathmannsdorf; 1640-1650 in schwedischen Kriegsdiensten, anfangs als Volontär, später als Kornett (1642); 1654-1661 kurbrandenburgischer Gardehauptmann; ab 1682 anhaltischer Landrat; seit 1693 Unterdirektor der anhaltischen Landschaft; vgl. Daniel Müller: Schuldige letzte Ehren- und Dienst-Erweisung [...], Zerbst 1706, Bl. [K2]v-M2v.

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Katharina (2) von Krosigk

geb. 1628
gest. 1661
Anm.: Tochter des Gebhard Friedrich von Krosigk (1579-1630), die kurz vor der Hochzeit mit Andreas von Meyendorff auf Ummendorf starb.

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Ludolf Lorenz von Krosigk

geb. 1627
gest. 1673
Anm.: Sohn des Gebhard Friedrich von Krosigk (1579-1630); Erbherr auf Hohenerxleben und Rathmannsdorf; 1646-1650 in schwedischen Kriegsdiensten; um 1651/52 Hofjunker der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); 1653-1656 französischer Rittmeister; danach kurbrandenburgischer Obristwachtmeister (1657) und Generaladjutant; ab 1661 Hofmeister bei Herzog Rudolf August von Braunschweig-Wolfenbüttel (1627-1704); braunschweigisch-lüneburgischer Obristleutnant (1665) und Obrist; seit 1671 kurbrandenburgischer Kammerherr; ab 1672 Obrist und Kriegsrat; seit 1653 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erhabende"); vgl. Daniel Müller: Kurtzer Trauer-Sermon Von der Gebrechligkeit Menschliches Lebens [...], Köthen [1675], o. S.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Rosimunda Juliana von Krosigk
Geburtsname: Rosimunda Juliana von Closen

geb. 1628
gest. 1694/98
Anm.: Tochter des Johann Friedrich von Closen; 1656-1673 Ehe mit Ludolf Lorenz von Krosigk (1627-1673).

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Volrad (2) von Krosigk

geb. 1612
gest. 1660
Anm.: Sohn des Gebhard Friedrich von Krosigk (1579-1630); Erbherr auf Hohenerxleben und Rathmannsdorf; 1631-1640 Kriegsdienst u. a. als Kornett unter Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg (1582-1641), kursächsischer Leutnant (40 Monate), kaiserlicher Capitain-Leutnant (10 Monate), Rittmeister und Obristwachtmeister (um 1638/40); ab 1642 Mitglied des Größeren Ausschusses der anhaltischen Landstände; seit 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Nötige"); vgl. Georg Lautenschläger: Mors Christianorum nunqvam præmatura [...], Leipzig 1661, fol. L r-Miv v.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Henri (2) de La Tour d'Auvergne
Vicomte Henri (2) de Turenne

geb. 1611
gest. 1675
Anm.: Sohn des Henri (1) de La Tour d'Auvergne, Prince de Sedan et Duc de Bouillon (1555-1623); ab 1623 Vicomte de Turenne; 1625-1629 militärische Ausbildung in der niederländischen Armèe; seit 1630 in französischen Kriegsdiensten als Mestre de camp (1630), Maréchal de camp (1634), Lieutenant-général des armées (1639), Maréchal de France (1643), Colonel général (1657) und Maréchal général des camps et armées du roi (1660); 1650/51 Teilnahme an der Fronde; 1668 Konversion zum katholischen Glauben.

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Henri de La Trémoïlle
Duc Henri de Thouars
Prince Henri de Talmont
Prince Henri de Tarente

geb. 1598
gest. 1674
Anm.: Sohn des Claude de La Trémoïlle, Duc de Thouars (1566-1604); 1604-1648 Prince de Talmont et de Tarente; 1604-1668 und 1672-1674 Duc de Thouars; 1628 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1629 französischer Maître-de-camp-général; ab 1653 Ritter des Hosenbandordens.

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Henri-Charles de La Trémoïlle
Prince Henri-Charles de Talmont
Prince Henri-Charles de Tarente

geb. 1620
gest. 1672
Anm.: Sohn des Henri de La Trémoïlle, Duc de Thouars (1598-1674); 1628 mit dem Vater Konversion zum katholischen Glauben; ab 1638 in niederländischen Kriegsdiensten; 1640 Rekonversion zum Calvinismus; seit 1648 Prince de Talmont et de Tarente; 1651-1653 einer der Führer der Fronde; 1656 deswegen mehrmonatige Haft; danach bis 1668 wieder in niederländischen Kriegsdiensten; 1670 erneute Konversion zum katholischen Glauben.

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Marie de La Trémoïlle
Duchesse Marie de Thouars
Princesse Marie de Talmont
Princesse Marie de Tarente
Geburtsname: Marie de La Tour d'Auvergne

geb. 1601
gest. 1665
Anm.: Tochter des Henri de La Tour d'Auvergne, Prince de Sedan et Duc de Bouillon (1555-1623); seit 1619 Ehe mit Henri de La Trémoïlle, Duc de Thouars (1598-1674).

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John Lambert

geb. 1619
gest. 1684
Anm.: Sohn des Adligen Josias Lambert (1554-1632); Hauptmann (1642), Obrist (1643), Commissary General of the Northern Association (1645) und Major general (1647) in der englischen Parlamentsarmee; Mitglied des Council of State (April bis Mai 1653) und des Parlaments (Juli bis Dezember 1653); 1655-1657 Oberbefehlshaber im Distrikt von Cumberland, County Durham, Northumberland, Westmorland und Yorkshire; später erneut Mitglied des Parlaments (Januar bis April 1659) und des Committee of Safety (Mai bis Oktober 1659); seit 1662 in Haft als verurteilter Hochverräter.

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Ambrosius Gottfried Limmer

geb. 1603
gest. 1680
Anm.: Sohn des oberpfälzischen Pfarrers Konrad Limmer; Flucht vor der katholischen Gegenreformation in der Oberpfalz nach Anhalt; 1628-1630 Schulrektor in Sandersleben; 1630-1632 Schulrektor und Subdiakon sowie 1632-1637 Diakon in Wörlitz; 1637-1639 Pfarrer in Kleinwülknitz; 1639-1660 Pfarrer in Nienburg/Saale; 1660-1679 Diakon und seit 1679 Archidiakon an der Jakobikirche in Köthen; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 336.
Gebhard Loyß
Gebhard Louis

geb. 1613
gest. nach 1660
Anm.: 1635/36 und 1647-1656 Kammerdiener, zuletzt auch Geheimer Kammerschreiber und Bibliothekar des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; um 1637 Hofkastner in Amberg; Inhaber eines lehnbaren Gülthofs in Büchelberg (Oberpfalz).
Paul Ludwig

geb. 1603
gest. 1684
Anm.: Sohn des Bernburger Diakons Christoph Ludwig (1567-1636); seit ca. 1624 in Diensten des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630) u. a. als Sekretär (um 1627/28) bzw. geheimer Kammersekretär (um 1630); ab 1630 Kammersekretär, seit 1633 zudem Pfennigmeister, spätestens 1636 Lehens- und Gerichtssekretär, spätestens 1642 Kanzlei- und Lehenssekretär sowie ab 1652 zugleich Justiz- und Hofrat des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; zuletzt Justiz- und Hofrat unter Fürst Viktor I. Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718).
Hans Siegfried von Lüttichau

geb. 1607
gest. 1644
Anm.: Sohn des Hans Heinrich von Lüttichau (1578-1630); 1628-1631 Hofjunker, 1631-1634 Kammerjunker sowie 1634-1641 Hofmeister und Hausmarschall der verwitweten Kurfürstin Hedwig von Sachsen (1581-1641); 1643/44 dänischer Oberberghauptmann in Norwegen; vgl. Joachim Wedege: Christlicher Leich-Sermon Von Dem Weyland HochEdlen/ Gestrengen und Vesten Herrn Hans Siegfried von Lütichow [...], Kopenhagen 1645, o. S.

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Antoine de Lumbres

geb. 1598
gest. 1676
Anm.: Sohn des Jacques de Lumbres; Seigneur d'Herbinghen, de Marquise, de Dannes et de Longvilliers; Jurist; französischer Gesandter, u. a. in Kurtrier (1635), Lüttich (1646-1650), Berlin (1655/56), Polen (1656-1665) und Braunschweig (1665/66).

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Lorenzo Marcello

geb. 1603
gest. 1656
Anm.: Sohn des venezianischen Patriziers Andrea Marcello; militärische Karriere in der venezianischen Kriegsflotte als Kapitän (1625), Patron all'Arsenale (1628), Provveditore dell'armata (1641), Provveditore estraordinario in armata (1648) und Capitano generale da Mar (1655).

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Daniel Marggraf

geb. 1614
gest. 1680
Anm.: Sohn des Dröbeler Lehrers Philipp Marggraf (gest. 1645); ab 1637 Studium am Zerbster Gymnasium Illustre; 1643-1663 Pfarrer in Waldau; 1663/64 übergangsweise Schulrektor in Bernburg; seit 1664 Pfarrer an der Bernburger Nikolaikirche; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 347.

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Jules Mazarin
Giulio Raimondo Mazzarino
Bischof Jules von Metz
Duc Jules de Mayenne
Duc Jules de Nevers et Rethel

geb. 1602
gest. 1661
Anm.: Sohn des Pietro Mazzarino (1576-1654); 1609-1619 Besuch des Jesuitenkollegs in Rom; danach Studium der Rechtswissenschaften in Salamanca; 1628 Promotion zum Dr. jur. in Rom; ab 1631 Diplomat in päpstlichen Diensten, zuletzt als Vizelegat von Avignon (1634-1637) und Apostolischer Nuntius in Paris (1634-1636); 1639-1642 Sekretär des Kardinals Richelieu (1585-1642); seit 1641 Kardinal; ab 1642 Erster Minister unter König Ludwig XIII. von Frankreich (1601-1643), unter der Regentschaft von Königin Anna (1601-1666) und unter König Ludwig XIV. (1638-1715); 1646-1648 auch Surintendant des bâtiments du roi; 1652-1658 Bischof von Metz; seit 1654 Duc de Mayenne; ab 1659 Duc de Nevers et Rethel.

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Joachim Mechovius

geb. 1600
gest. 1672
Anm.: Sohn des Güstener Pfarrers Erasmus Mechovius (gest. 1626); Schulbesuch in Ballenstedt, Aschersleben und Salzwedel; Studium in Leipzig (1615), Joachimsthal (1618/19), Zerbst (1619), Altdorf (1622) und Straßburg (1627); 1631 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Basel; danach Advokat in Aschersleben und Bremen; später anhaltisch-bernburgischer Kammerrat (1639-1656), Kammer- und Regierungsrat (1656-1662) sowie Kanzler (ab 1662), auch Kirchenrat; seit 1647 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Gedeihliche").

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Meidan Gasi Aga

Anm.: 1655 und 1656 Abgesandter des Krim-Khanats nach Wien.
Johann Menzelius

geb. 1596
gest. 1671
Anm.: Geboren in Oberisling (Oberpfalz); 1620-1625 Diakon in Neunburg vorm Walde; ca. 1625/26 Emigration aus der Oberpfalz; danach Pfarrer in Reinsdorf (1626-1634) und Edderitz (1634-1651); seit 1651 Hofprediger und Pfarrer an der Schlosskirche Sankt Aegidien in Bernburg; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 351.

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Agnes Christina von Miltitz
Geburtsname: Agnes Christina von Werleben

Anm.: Thüringische Adlige; spätestens ab 1648 fürstliche Hofjungfer in Bernburg (bis 1656); seit 1656 Ehe mit Georg Friedrich von Miltitz (geb. 1627).
Georg Friedrich von Miltitz

geb. 1627
gest. nach 1669
Anm.: Sohn des Christian von Miltitz (ca. 1601-1631); Erbherr auf Podelwitz, Priesteblich und Groß Rosenburg.
Johann Müller

geb. 1603
gest. 1656
Anm.: Sohn des Ballenstedter Bürgermeisters Joseph Müller; 1632-1637 Pfarrer in Brambach; 1637-1649 Pfarrer in Steckby (als Reformierter abgesetzt); 1650-1652 Diakon in Ballenstedt; seit 1652 Pfarrer in Preußlitz; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 359f.
Friedrich Neuser

geb. ca. 1575
gest. 1646
Anm.: Barbiermeister und Chirurg in Bernburg; spätestens seit 1635 Reitherr im Rat der Bernburger Talstadt.
Katharina Neuser
Katharina Tinte
Katharina Reinhardt
Geburtsname: Katharina Fischer

gest. 1672
Anm.: Erste Ehe mit dem Bernburger Bürger Hans Tinte; 1634-1638 zweite Ehe mit dem Bernburger Ratskämmerer Johann Reinhardt (gest. 1638); 1639-1646 dritte Ehe mit dem Bernburger Barbiermeister und Chirurgen Friedrich Neuser (ca. 1575-1646).
Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich
Bischof Leopold Wilhelm von Passau
Bischof Leopold Wilhelm von Straßburg
Bischof Leopold Wilhelm von Halberstadt
Erzbischof Leopold Wilhelm von Magdeburg
Bischof Leopold Wilhelm von Olmütz
Bischof Leopold Wilhelm von Breslau

geb. 1614
gest. 1662
Anm.: Sohn von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637); ab 1625 Bischof von Passau; seit 1626 Bischof von Straßburg; 1627-1648 Bischof von Halberstadt; 1629-1635 Erzbischof von Magdeburg; ab 1637 Bischof von Olmütz; 1639-1642 und 1645/46 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee; seit 1641 Hochmeister des Deutschen Ordens; 1647-1656 Statthalter der Spanischen Niederlande; ab 1656 Bischof von Breslau.

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Christina Oxenstierna af Korsholm och Wasa
Geburtsname: Hedwig Douglas of Whittinghame

geb. 1652
gest. 1712
Anm.: Tochter des Robert Douglas of Whittinghame (1611-1662); 1680-1697 Ehe mit Gustaf Adolf Gabrielsson Oxenstierna af Korsholm och Wasa (1648-1697).
Papst Alexander VII.
Erzbischof Fabio von Imola
Bischof Fabio von Nardò
Fabio Chigi

geb. 1599
gest. 1667
Anm.: Sohn des Sieneser Bankiers Flavio Chigi (1548-1611); 1635-1652 Bischof von Nardò; 1639-1651 Apostolischer Nuntius in Köln, als solcher auch päpstlicher Gesandter auf dem Westfälischen Friedenskongress in Münster (1644-1649); ab 1652 Kardinal; 1652-1655 Kardinalstaatssekretär; 1653-1655 zudem Erzbischof von Imola; seit 1655 Papst.

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Petrus Heiliger

Anm.: Apostel und erster Bischof von Rom.

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König Johann II. Kasimir von Polen
Großfürst Johann II. Kasimir von Litauen

geb. 1609
gest. 1672
Anm.: Sohn des Königs Sigismund III. von Polen (1566-1632); 1648-1668 König von Polen und Großfürst von Litauen; seit 1638 Ordensritter vom Goldenen Vlies.

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Königin Louise Maria von Polen
Großfürstin Louise Maria von Litauen
Geburtsname: Maria Luisa Gonzaga di Nevers

geb. 1611
gest. 1667
Anm.: Tochter des Carlo I Gonzaga, Duc de Nevers et Rethel (1580-1637); 1645-1648 erste Ehe mit König Wladislaw IV. von Polen (1595-1648); seit 1649 zweite Ehe mit König Johann II. Kasimir von Polen (1609-1672).

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Herzogin Sophia von Pommern-Stettin
Geburtsname: Herzogin Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg

geb. 1579
gest. 1658
Anm.: Tochter des Herzogs Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622); 1607-1618 Ehe mit Herzog Philipp II. von Pommern-Stettin (1573-1618); danach Witwensitz in Treptow an der Rega (Trzebiatów).

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König Johann IV. von Portugal
Duque João II de Bragança

geb. 1604
gest. 1656
Anm.: Sohn des Duque Teodósio II de Bragança (1568-1630); ab 1630 Duque de Bragança; seit 1640 König von Portugal.

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Georg II. Rákóczi
II. Rákóczi György
Fürst Georg II. von Siebenbürgen

geb. 1621
gest. 1660
Anm.: Sohn des Georg I. Rákóczi, Fürst von Siebenbürgen (1593-1648); ab 1642 (Mit-)Fürst und seit 1648 allein regierender Fürst von Siebenbürgen.

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Georg Reichardt

gest. 1682
Anm.: Sohn des Zerbster Ratsverwandten Lorenz Reichardt; vor 1638 vermutlich Lehrer in Zerbst; ab 1638 Präzeptor der Prinzen Erdmann Gideon (1632-1649) und Viktor Amadeus von Anhalt-Bernburg (1634-1718); 1640-1643 Stellvertreter des Amtmannes von Bernburg; 1643-1646 Bernburger Stadtvogt; seit 1646 Amtmann von Bernburg (noch 1656); später Kammer- und Kanzlei- bzw. Regierungsrat; nach 1656 auch Wittumsrat für Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675).
Georg Eberhard Reinschmidt

geb. 1625
gest. 1660
Anm.: Sohn des Dessauer Amtsschreibers Christian Reinschmidt; 1647/48 Lehrer in Raguhn; 1648/49 Konrektor und Kantor in Bernburg; 1649-1651 Pastor in Hecklingen; 1650-1656 Pfarrer in Giersleben; seit 1656 Diakon in Ballenstedt; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 390.
Adam Laurentius Renxien
Adam Laurentius Renxius

gest. 1663
Anm.: Geboren in Hafnerzell (Hochstift Passau); zunächst Mönch im Franziskanerkloster Dettelbach (bei Würzburg); 1655 Konversion zum reformierten Glauben in Bernburg; 1657-1661 Diakon in Ballenstedt; seit 1661 Pfarrer in Cörmigk; vgl. Hermann Graf: Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, Dessau 1996, S. 391.
Abraham von Rindtorf

geb. ca. 1610
gest. nach 1672
Anm.: Sohn des Abraham von Rindtorf (gest. 1615); ab 1630 Kammerpage, spätestens seit 1636 Kammerjunker (noch 1654), zugleich auch fürstlicher Jägermeister (um 1640, noch 1651) und Stallmeister (nach 1641, noch 1654) des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1640 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Kurze").
Helena von Rindtorf
Geburtsname: Helena Bohusch von Ottoschütz
Helena Bohuš z Otěšic

Anm.: Tochter des böhmischen Adligen Bohuslaus Bohusch von Ottoschütz; 1628 Emigration nach Annaberg in Sachsen; spätestens 1643 Hofjungfer in Bernburg; danach bis 1649 Kammer- bzw. Hofjungfer der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675) bzw. der fürstlichen Fräulein; seit 1649 Ehe mit Abraham von Rindtorf (geb. ca. 1610).
Elisabeth von Ritzau

Anm.: Möglicherweise mecklenburgische oder märkische Adlige; um 1650/56 ("alte") Hofmeisterin der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675).
N. N. von Röder (5)

geb. 1656
Anm.: Kind des Ernst Dietrich von Röder (ca. 1608-1686).
August Friedrich von Röder

Anm.: Sohn des Ernst Dietrich von Röder (ca. 1608-1686); seit 1656 Edelknabe des Prinzen Karl Ursinus von Anhalt-Bernburg (1642-1660).
Ernst Dietrich von Röder

geb. ca. 1608
gest. 1686
Anm.: Sohn des Harzgeröder Adligen Wolf Dietrich von Röder (gest. 1624); Erbherr auf Ermsleben; bis 1630 Edelknabe und Kammerjunge des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1630); ca. 1632-1635 Hofjunker und ab 1636 Kammerjunker des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1634 zudem fürstlicher Kriegskommissar in den Ämtern Güntersberge und Harzgerode; bis 1650 anhaltisch-bernburgischer Kriegskommissar; ab 1650 fürstlicher Kammerjunker in Bernburg von Haus aus; seit 1655 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Diensthafte").
Johann Wenzel Rothe

gest. nach 1666/vor 1698
Anm.: Spätestens 1643 Feldscherer/Barbier in Bernburg; Feldscherer beim schwedischen Generalleutnant Robert Douglas of Whittinghame (1611-1662); spätestens 1649 auch fürstlicher Hofbarbier in Bernburg (noch 1656); um 1660 Barbier und Chirurg in Bernburg; um 1666 Bürger und Barbier in Bernburg und Barby.
N. N. Ryseler

Anm.: Lic. phil.(?); im Juli 1656 Kandidat des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (1596-1660) für die Professur der Philosophie am Gymnasium Illustre Zerbst.
Herzog Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar

geb. 1598
gest. 1662
Anm.: Sohn des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar (1570-1605); 1620-1640 gemeinsam mit seinen Brüdern regierender, ab 1640 alleinregierender Herzog von Sachsen-Weimar; Obrist unter Graf Peter Ernst II. von Mansfeld-Vorderort (1620-1622) und Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach (1622); 1623 General unter Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626); 1623/24 kaiserlicher Gefangener; 1631-1635 schwedischer Militärgouverneur von Thüringen und Statthalter von Erfurt; 1632-1635 schwedischer Generalleutnant; 1617 Gründungsmitglied und seit 1651 zweites Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Schmackhafte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Herzogin Dorothea Maria von Sachsen-Zeitz
Geburtsname: Herzogin Dorothea Maria von Sachsen-Weimar

geb. 1641
gest. 1675
Anm.: Tochter des Herzogs Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar (1598-1662); seit 1656 Ehe mit Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz (1619-1681).

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Herzog Moritz (1) von Sachsen-Zeitz

geb. 1619
gest. 1681
Anm.: Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656); ab 1657 regierender Herzog von Sachsen-Zeitz (kursächsische Sekundogenitur); seit 1645 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Sittsame").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Kurfürstin Hedwig von Sachsen
Geburtsname: Prinzessin Hedwig von Dänemark und Norwegen

geb. 1581
gest. 1641
Anm.: Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588); 1602-1611 Ehe mit Kurfürst Christian II. von Sachsen (1583-1611); danach Witwensitz auf Schloss Lichtenburg in Prettin; seit 1630 Mitglied der Tugendlichen Gesellschaft ("Die Großtätige").

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Henri II de Saint-Nectaire
Duc Henri de La Ferté-Senneterre

geb. 1599
gest. 1681
Anm.: Sohn des Henri I de Saint-Nectaire, Marquis de La Ferté-Nabert (1573-1662); französischer Capitaine (ab ca. 1627), Mestre de camp, Maréchal de camp (1639), Lieutenant-général (1648) und Maréchal de France (1651); seit 1643 Gouverneur des Herzogtums Lothringen; ab 1665 Duc de La Ferté-Senneterre und Pair de France.

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David Schmidt

geb. ca. 1630/32
gest. nach 1660
Anm.: Sohn des Harzgeröder Amtsschreibers und späteren Ballenstedter Amtmannes Martin Schmidt; seit 1648 Studium am Gymnasium Illustre in Zerbst; um 1658/60 Amtsverweser der Ämter Ballenstedt und Hoym.
N. N. Schobinger

Anm.: Um 1656 unverheiratete Frau, die vermutlich aus einer im Jahr 1623 nobilitierten Sankt Galler Bürgerfamilie stammte.
Maria Schreiber
Maria Reinschmidt
Geburtsname: Maria Bährenreutter

Anm.: Tochter des Bernburger, später Zerbster Kantors Thomas Bährenreutter (Bernreuth) (gest. vor 1652); 1656-1660 erste Ehe mit dem Ballenstedter Diakon Georg Eberhard Reinschmidt (1625-1660); seit 1666 zweite Ehe mit dem Hoymer Lehrer Johann Gebhard Schreiber.
Jakob Ludwig Schwartzenberger

gest. 1696
Anm.: Sohn des anhaltisch-bernburgischen Rechnungsrats Johann Ludwig Schwartzenberger (gest. 1630); seit 1641 Kammerdiener und um 1646/53 Geheimer Kammerdiener des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; noch 1656 in dessen Diensten; spätestens 1665-1696 fürstlicher Hausvogt in Dessau.
Königin Christina von Schweden
Herzogin Christina von Bremen und Verden

geb. 1626
gest. 1689
Anm.: Tochter des Königs Gustav II. Adolf von Schweden (1594-1632); 1632-1654 Königin von Schweden, bis 1644 unter der durch Reichskanzler Axel Gustafsson Oxenstierna (1583-1654) geleiteten Vomundschaftsregierung; 1648-1654 regierende Herzogin von Bremen-Verden; 1654 Konversion zum katholischen Glauben; seit 1655 Leben unter dem Namen Maria Alexandra bzw. Christina Alexandra in Rom.

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Königin Hedwig Eleonora von Schweden
Geburtsname: Herzogin Hedwig Eleonora von Schleswig-Holstein-Gottorf

geb. 1636
gest. 1715
Anm.: Tochter des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1597-1659); 1654-1660 Ehe mit König Karl X. Gustav von Schweden (1622-1660).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
König Karl X. Gustav von Schweden
Herzog Karl Gustav von Bremen und Verden
Pfalzgraf Karl Gustav von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg

geb. 1622
gest. 1660
Anm.: Sohn des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg (1589-1652); schwedischer Rittmeister (1642), Obrist (1643) und ab 1648 oberster Befehlshaber der Armee im Heiligen Römischen Reich; 1649 Ernennung zum Thronfolger durch den schwedischen Reichstag auf Betreiben seiner Cousine Königin Christina von Schweden (1626-1689); seit 1654 König von Schweden sowie regierender Herzog von Bremen und Verden; ab 1648 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Erhabene").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Gottlob Sekyrka von Sedschitz
Bohuslav Sekerka ze Sedčic

gest. 1658
Anm.: Sohn des Ladislaus Sekyrka von Sedschitz (gest. 1620); böhmischer Exulant in Freiberg (1624-1630), Meißen, Pirna (vor 1635 und um 1639), Dresden (um 1635) und Zittau (um 1640); 1651-1656 Hofmeister des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; nach 1656 vermutlich wieder in Pirna.
Katharina Sekyrka von Sedschitz
Kateřina Sekerka ze Sedčic
Geburtsname: Katharina Audrzky von Audritz
Geburtsname: Kateřina Údrcký z Údrče

gest. 1656
Anm.: Erste Gemahlin des böhmischen Exulanten Gottlob Sekyrka von Sedschitz (gest. 1658).
Johann Senf

Anm.: Geboren in "Colba im Osterlande"; um 1648/51 vermutlich Kaufmann in Halle (Saale); seit 1652 fürstlicher Kammerschreiber in Bernburg; um 1656 geheimer Kammerdiener und Kammerschreiber.
Govert van Slingelandt

geb. 1620
gest. 1690
Anm.: Sohn des Barthoud van Slingelandt (1590-1638); ab 1653 Pensionär von Dordrecht; niederländischer Gesandter in Preußen, Schweden und Polen (1656) sowie Dänemark (1659); seit 1664 Sekretär des Staatsrats der Vereinigten Niederlande.

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Gräfin Anna Sophia zu Solms-Sonnewalde
Geburtsname: Fürstin Anna Sophia von Anhalt-Bernburg

geb. 1640
gest. 1704
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; 1664-1688 Ehe mit Graf Georg Friedrich zu Solms-Sonnewalde (1626-1688).

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Francisco de Sousa Coutinho

geb. 1597
gest. 1660
Anm.: Sohn des Gonçalo Vaz Coutinho; seit 1623 Vertreter des Hauses Bragança in Madrid; portugiesischer Sonderbotschafter in Kopenhagen und Stockholm (1641) sowie Gesandter in Den Haag (1643-1650), Paris (1651-1653) und Rom (1655-1658).

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König Philipp IV. von Spanien
König Philipp III. von Portugal
König Philipp III. von Neapel-Sizilien
König Philipp III. von Sardinien

geb. 1605
gest. 1665
Anm.: Sohn des Königs Philipp III. von Spanien (1578-1621); ab 1621 König von Spanien, Portugal (bis 1640), Neapel-Sizilien und Sardinien; seit 1613 Ritter und ab 1621 Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies.

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Maria Elisabeth von Steffeck von Kolodey
Geburtsname: Maria Elisabeth von Schierstedt

gest. 1690
Anm.: Tochter des Jakob von Schierstedt (gest. 1642) auf Scheuder und Tornau; um 1643/55 vermutlich Bernburger Hofjungfer; seit 1674 Ehe mit Tobias Steffeck von Kolodey (1615-1679).
Tobias (2) Steffeck von Kolodey
Tobiáš (2) Štefek z Koloděj

geb. 1615
gest. 1679
Anm.: Sohn des Prager Bürgers Tobias Steffeck von Kolodey (gest. 1621), der wegen seiner Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand enthauptet wurde; 1621 Emigration aus Böhmen; ca. 1637-1641 Kammerdiener sowie ab ca. 1641 Geheimer Kammerdiener und Kammerverwalter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; spätestens seit 1646 Kammermeister (noch 1654), Sekretariatsverwalter und Aufwärter; um 1653/56 zeitweise Hofjunker in Bernburg; um 1663 Stallmeister und Kammerjunker in Ballenstedt; zuletzt Kammerjunker in Bernburg.
Dorothea Katharina Steinbach von Stambach
Dorota Kateřina Štampacha ze Štampachu

Anm.: Schwester des böhmischen Exulanten Dzieslaw Wilhelm Steinbach von Stambach; bis 1656 Aufenthalt bei Helena von Rindtorf in Bernburg; seit 1656 möglicherweise Hofjungfer der Herzogin Elisabeth Maria von Württemberg-Oels (1625-1686).
Dzieslaw Wilhelm Steinbach von Stambach
Zdislaw Vilém Štampach ze Štampachu

Anm.: Böhmischer Exulant; um 1656/63 Hofjunker des Herzogs Sylvius Nimrod von Württemberg-Oels (1622-1664).
Martin Tornau

geb. 1591
gest. 1664
Anm.: Sohn des Bernburger Bürgers Hans Tornau; spätestens 1643 Bauherr, ab 1645 Reitherr, seit 1649 Kämmerer und 1650-1658 Bürgermeister (1650, 1653 und 1656 regierend; 1658 resigniert) der Bernburger Talstadt.
Johann Esche von Wallwitz

geb. 1620
gest. nach 1664
Anm.: Sohn des Esche von Wallwitz (1588-1653); 1653/54 Hofmeister der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675); ab 1654 fürstlicher Rat und Frauenzimmer-Hofmeister in Bernburg (noch 1656); um 1664 sächsisch-gothaischer Prinzen-Hofmeister; seit 1656 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Verbannende").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Dietrich von dem Werder

geb. 1584
gest. 1657
Anm.: Sohn des Gebhard von dem Werder (1539-1612); Erbherr auf Reinsdorf, Werdershausen, Gerlebogk, Görzig und Ziebigk; Page, Kammerjunker und Stallmeister des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632); 1610 hessisch-kasselischer Rittmeister; danach bis 1622 Geheimer Rat und Oberhofmarschall in Kassel; 1623 anhaltischer Hauptmann; 1631-1635 schwedischer Obrist; ab 1639 Unterdirektor der anhaltischen Landschaft; seit 1645 kurbrandenburgischer Obrist, Geheimer Rat und Amtshauptmann von Alt-Gatersleben; ab 1620 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Vielgekörnte"); vgl. Gottfried Coler: Der Vom Vater gegebene/ Vom Sohne ausgeführete/ Und vom H. Geiste versiegelte Raht des Heils [...], Köthen 1658, fol. Jiij v - N2 v.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, ADB, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Juliana Sophia von Wietersheim

geb. 1646
Anm.: Tochter des Heinrich Julius (Wolf) von Wietersheim (1584-1645).
Maria Eleonora von Wietersheim

geb. 1642
gest. 1723
Anm.: Tochter des Heinrich Julius (Wolf) von Wietersheim (1584-1645); bis 1693 Ehe mit Friedrich von Wietersheim (1637-1693).
Maria Susanna von Wietersheim
Geburtsname: Maria Susanna von Bila

geb. 1610
gest. 1697
Anm.: Tochter des anhaltisch-dessauischen Hofrats Christoph Sigmund von Bila (gest. vor 1626); 1642-1645 Ehe Heinrich Julius (Wolf) von Wietersheim (1584-1645).
Graf Arvid Wittenberg
Arvid Wirtenberg von Debern

geb. 1606
gest. 1657
Anm.: Sohn des Hans Wirtenberg von Debern (gest. 1630); ab 1622 in schwedischen Kriegsdiensten als Kapitän (1629), Obrist (1634), Generalmajor (1640), General der Kavallerie (1645), Reichszeugmeister und General der Artillerie (1650) sowie Feldmarschall (1655); ca. 1634/35 kaiserlicher Kriegsgefangener; seit 1651 Reichsrat; ab 1655 Generalgouverneur von Pommern; seit 1656 polnischer Kriegsgefangener; Erhebung in den Freiherren- (1651) und Grafenstand (1652).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Ludwig von Wülcknitz

geb. 1619
gest. 1659
Anm.: Sohn des Karl von Wülcknitz (1589-1624); Erbherr auf Crüchern; ab 1638 in französischen Kriegsdiensten, u. a. als Leutnant (vor 1642) und Obristleutnant (bis 1655); danach kurpfälzischer Oberamtmann in Germersheim sowie seit 1658 Kommandeur der kurfürstlichen Landkompanie zu Pferd; ab 1652 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("Der Bekannte").

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche, Mitgliederdatenbank Fruchtbringende Gesellschaft
Herzogin Anna Elisabeth von Württemberg-Oels
Geburtsname: Fürstin Anna Elisabeth von Anhalt-Bernburg

geb. 1647
gest. 1680
Anm.: Tochter des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg; seit 1672 Ehe mit Herzog Christian Ulrich von Württemberg-Oels (1652-1704).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzogin Elisabeth Maria von Württemberg-Oels
Geburtsname: Herzogin Elisabeth Maria von Schlesien-Münsterberg-Oels

geb. 1625
gest. 1686
Anm.: Tochter des Herzogs Karl Friedrich von Schlesien-Münsterberg-Oels (1593-1647); 1647-1664 Ehe mit Herzog Sylvius Nimrod von Württemberg-Weiltingen (1622-1664), seit 1649 Herzog von Württemberg-Oels.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Herzog Sylvius Nimrod von Württemberg-Oels

geb. 1622
gest. 1664
Anm.: Sohn des Herzogs Julius Friedrich von Württemberg-Weiltingen (1588-1635); seit 1649 als Erbe des Herzogs Karl Friedrich von Schlesien-Münsterberg-Oels (1593-1647) erster regierender Herzog von Württemberg-Oels (Mediatfürstentum der böhmischen Krone).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Johannes Ysbrands

geb. 1621
gest. 1679
Anm.: Sohn des Heeronymus Ysbrands; ab 1651 Amtmann und seit 1664 Stadtrat in Groningen; zudem niederländischer Gesandter in Preußen, Schweden und Polen (1656), Kurbrandenburg (1656-1659) und Schweden (1665) sowie bei den Friedensverhandlungen von Köln (1673/74) und Nijmegen (1678/79).

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Helena Zaborsky
Helena Zabořsky

Anm.: Vermutlich Tochter des böhmischen Adligen N. N. Zaborsky (gest. 1636); seit 1637 Kammerjungfer der Fürstin Eleonora Sophia von Anhalt-Bernburg (1603-1675).
Zar (Moskauer Reich) Alexei

geb. 1629
gest. 1676
Anm.: Sohn des Zaren Michail (1596-1645); seit 1645 Zar des Moskauer Reiches.

Weiterführende Informationen in der MWW-Personensuche
Altenburg (bei Nienburg/Saale)
weiterführende Informationen
Amiens
weiterführende Informationen
Anhalt, Fürstentum
weiterführende Informationen
Arras
weiterführende Informationen
Baalberge
weiterführende Informationen
Badeborn
weiterführende Informationen
Ballenstedt
weiterführende Informationen
Berlin
weiterführende Informationen
Bernburg
weiterführende Informationen

Anm.: Zusammengesetzt aus der jeweils eigenständigen Tal- ("Stadt im Tale", gebildet aus den ehemaligen Teilen Alt- und Neustadt) und Bergstadt ("Stadt vorm Berge"), die erst 1825 vereinigt wurden.
Bernburg, Bergstadt ("Vorm Berge")
Anm.: Eigenständige Stadt rechts der Saale unterhalb des Bernburger Schlosses, die im Jahr 1825 mit der Talstadt vereinigt wurde.
Böhmen, Königreich
weiterführende Informationen
Brandenburg, Markgrafschaft
weiterführende Informationen

Anm.: Kernland des Kurfüstentums Brandenburg.
Braunschweig
weiterführende Informationen
Bremen
weiterführende Informationen
Bückeburg
weiterführende Informationen
Cádiz
weiterführende Informationen
Calbe
weiterführende Informationen
Canea (Chania)
weiterführende Informationen
Condé-sur-l'Escaut
weiterführende Informationen
Crossen an der Oder (Krosno Odrzańskie)
weiterführende Informationen
Dalmatien
weiterführende Informationen
Danzig (Gdańsk)
weiterführende Informationen
Dardanellen
weiterführende Informationen
Dessau (Dessau-Roßlau)
weiterführende Informationen
Donau, Fluss
weiterführende Informationen
Dresden
weiterführende Informationen
Dröbel
weiterführende Informationen
Duinkerke (Dunkerque, Dünkirchen)
weiterführende Informationen
Dulcigno (Ulcinj)
weiterführende Informationen
England, Schottland und Irland, Commonwealth von
weiterführende Informationen
Ermsleben
weiterführende Informationen
Europa
weiterführende Informationen
Frankfurt (Oder)
weiterführende Informationen
Frankreich, Königreich
weiterführende Informationen
Genf (Genève)
weiterführende Informationen
Genua (Genova)
weiterführende Informationen
Guise
weiterführende Informationen
Habsburgische Erblande (österreichische Linie)
weiterführende Informationen
Halberstadt, Hochstift bzw. Fürstentum (seit 1648)
weiterführende Informationen
Halle (Saale)
weiterführende Informationen
Hamburg
weiterführende Informationen
Harzgerode, Amt
Anm.: Verwaltungseinheit des Fürstentums Anhalt.
Hebron
weiterführende Informationen
Heiliges Römisches Reich (deutscher Nation)
weiterführende Informationen
Hessen, Landgrafschaft
weiterführende Informationen
Hohenerxleben
weiterführende Informationen
Ilberstedt
weiterführende Informationen
Ingermanland
weiterführende Informationen
Italien
weiterführende Informationen
Jamaica, Insel
weiterführende Informationen
Jüterbog
weiterführende Informationen
Katalonien, Fürstentum
weiterführende Informationen

Anm.: Territorium der spanischen Krone.
Kirchenstaat
weiterführende Informationen
Konstantinopel (İstanbul)
weiterführende Informationen
Krakau (Kraków)
weiterführende Informationen
Krim, Khanat
weiterführende Informationen
Küstrin (Kostrzyn nad Odrą)
weiterführende Informationen
Kurland, Herzogtum
weiterführende Informationen
Le Quesnoy
weiterführende Informationen
Leipzig
weiterführende Informationen
Lichtenburg, Schloss (Prettin)
weiterführende Informationen
Litauen, Großfürstentum
weiterführende Informationen
Livland, Herzogtum
weiterführende Informationen
Marienburg (Malbork)
weiterführende Informationen
Marseille
weiterführende Informationen
Masuren
weiterführende Informationen
Meaux
weiterführende Informationen
Mecklenburg, Herzogtum
weiterführende Informationen
Meißen, Markgrafschaft
weiterführende Informationen

Anm.: Kernland des (albertinischen) Kurfürstentums Sachsen.
Mitau (Jelgava)
weiterführende Informationen
Mittelmeer
weiterführende Informationen
Moskauer Reich (Großrussland)
weiterführende Informationen
Neapel (Napoli)
weiterführende Informationen
Neapel, Königreich
weiterführende Informationen

Anm.: Territorium der spanischen Krone.
Niederlande, Vereinigte (Republik der Sieben Vereinigten Provinzen)
weiterführende Informationen
Niedersächsischer Reichskreis
weiterführende Informationen
Nienburg (Saale)
weiterführende Informationen
Norwegen, Königreich
weiterführende Informationen
Oder (Odra), Fluss
weiterführende Informationen
Oels (Oleśnica)
weiterführende Informationen
Öresund (Øresund)
weiterführende Informationen
Oldenburg
weiterführende Informationen
Oostende
weiterführende Informationen
Opperode
weiterführende Informationen
Osmanisches Reich
weiterführende Informationen
Ostsee
weiterführende Informationen
Padua (Padova)
weiterführende Informationen
Paris
weiterführende Informationen
Piemont
weiterführende Informationen
Plötzkau
weiterführende Informationen
Podelwitz
weiterführende Informationen
Polen, Königreich
weiterführende Informationen
Pommern, Herzogtum
weiterführende Informationen
Portugal, Königreich
weiterführende Informationen
Prag (Praha)
weiterführende Informationen
Preußen
Anm.: Historische Landschaft im nordöstlichen Mitteleuropa, die seit 1525 in das Herzogtum Preußen und einen königlich-polnischen Teil geteilt war.
Preußen (königlich-polnischer Teil)
weiterführende Informationen
Preußlitz
weiterführende Informationen
Quedlinburg
weiterführende Informationen
Rom (Roma)
weiterführende Informationen
Saint-Ghislain
weiterführende Informationen
Samogitien (Schamaiten)
weiterführende Informationen
Sandersleben
weiterführende Informationen
Schlesien, Herzogtum
weiterführende Informationen
Schonen (Skåne)
weiterführende Informationen
Schweden, Königreich
weiterführende Informationen
Schweiz, Eidgenossenschaft
weiterführende Informationen
Siena
weiterführende Informationen
Spanien, Königreich
weiterführende Informationen
Stolp (Słupsk)
weiterführende Informationen
Tecklenburg
weiterführende Informationen
Tirol, Grafschaft
weiterführende Informationen
Tournai (Doornik)
weiterführende Informationen
Treptow an der Rega (Trzebiatów)
weiterführende Informationen
Valenciennes
weiterführende Informationen
Valenza
weiterführende Informationen
Venedig (Venezia)
weiterführende Informationen
Venedig, Republik (Repùblica de Venessia)
weiterführende Informationen
Warschau (Warszawa)
weiterführende Informationen
Weichselmünde (Wisłoujście), Festung
weiterführende Informationen
Weimar
weiterführende Informationen
Westfalen
weiterführende Informationen
Wien
weiterführende Informationen
Wien, Fluss
weiterführende Informationen
Zepzig
weiterführende Informationen
Zerbst
weiterführende Informationen
Gymnasium Illustre Zerbst
weiterführende Informationen
Anm.: Im Jahr 1582 gegründete höhere Landesschule für das gesamte Fürstentum Anhalt.
Schola Bremensis
weiterführende Informationen
Quintus Curtius Rufus: Geschichte Alexanders des Großen. Lateinisch und deutsch, hg. von Konrad Müller / Herbert Schönfeld, München: 1954. [Nachweis im GVK]
Heidelberger Katechismus von 1563, in: Reformierte Bekenntnisschriften, Bd. 2,2, hg. von Wilhelm H. Neuser / Andreas Mühling / Mihály Bucsay, Neukirchen-Vluyn: 2009, S. 167-212. [Nachweis im GVK]
Francesco Petrarca: Epistolae de rebus familiaribus et variae. tum quae adhuc tum quae nondum editae familiarum scilicet libri 24 variarum liber unicus nunc primum integri et ad fidem codicum optimorum vulgati, Bd. 2, hg. von Giuseppe Fracassetti, Florenz: 1862. [Nachweis im GVK]
Hubert Thomas: Annales Palatini Libris XIV: Continentes Vitam & Res gestas Serenissimi, Et Celsissimi Principis Ac Domini Dn. Friderici II. Comitis Palatini Rheni, Ducis Bavariae, S. R. I. Archidapiferi Et Principis Electoris Augustae memoriae, Itemque Genealogicum Stemma Ex Illustrissima Domo Palatina Oriundorum Generosissimorum Comitum in Löwenstein, Wertheim, Rupefort, Montacuto &c., Frankfurt (Main): Caspar Wächtler, 1665. [Nachweis im GVK]