Brief Nr. 5, vom 26. Mai 1663
Benedikt Bahnsen

Zusammenfassung


HAB, Bibliotheksarchiv, BA II, 1, Nr. 20 /Brief Nr.5/

Der fünfte, sehr ausführliche Brief vom 26. Mai 1663, der eine lange Bücherliste als Beigabe enthält, wurde auch erst ein Jahr nach dem vorangegangenen vom April 1662 verfasst. Bahnsen hat einen Monat zuvor, am 24. und 25. April, Sendungen von Herzog August empfangen, darunter wohl einen Wechsel, den er einer Person namens Kauffmann überreichen soll, um mit dem Geld die schon in den Vorbriefen angesprochenen Handschriften zu kaufen. Die Auktion der Handschriften aus der ebenfalls schon erwähnten kaiserlichen Büchersammlung ist vertagt, sie wird erst in den „hûndstagen“ (heiße Sommertage) ab Ende Juli bis ca. Ende August stattfinden, weil in diesem Zeitraum Professoren, Studenten, Angestellte, Räte und Gelehrte frei haben. Bahnsen versichert, dass auch er sich den Termin vormerkt, um „die begehrten MSS [zu] kauffen.“ Ferner unterrichtet er den Herzog über die Auktionsordnung, die hier auszugsweise wiedergegeben wird: „[…] im Abschlagen auß der Stadt [ein von der Stadt beauftragter Auktionsführer], vnd ein Schreiber vom Rathhause beÿ solchen Verkauffung verhanden, der dan die bucher eins nach dem andern auff den Taffel gebracht werden, vnd setzet der abschläger solches erstlich auff einen sehr geringen Preÿß, darnach bieten dieselben, denen es anstendig mehr vnd mehr dafür, vnd continuiren solches so lang biß einer das letste vnd meiste bietet, vnd keiner mehr furhanden, der ein mehrers geben will, alßdan schleget der Abschläger mit einem Hammer auff den Tisch vnd muß der lestbietende das buch behalten, den Preÿß vnd numerum deßelben buchs setzet der Schreiber zu buch, vnd muß den Kauffer alßbaldt solches, oder da er genugsahm geseßen oder Burgen stellet inner sechs wochen abtragen. Wan nun die Preÿß vnd numerus eingeschrieben, muß der Jenige der solches buch gekaufft vnd bekommen fur das negstfolgende buch welches auff der Taffel gebracht am ersten geldt bieten, welches er nach seinem belieben so gering setzen vnd thun mag alß er will, hernach bieten andere denen es anstehet mehr, ist aber niemandt der ein mehrers dafür praesentiret mûß ers fur den ersten bott auch behalten. Die Verzeichnus der verkaufften bucher wird auff das Rathhauß wie mir berichtet ist gebracht vnd allda verwahret, den vormundern wird hernach Copeÿ wie auch dem Abschläger davon gegeben:“ In direktem Bezug wohl auf ein Preislistenverzeichnis, das Bahnsen von bislang verkauften Büchern der besagten Sammlung angefertigt hat, verweist er auf Schwierigkeiten, die sich beim Bücherkauf ergeben; sie betreffen die Konkurrenz mit anderen Verkäufern und Käufern. Namentlich erwähnt er eine Person namens Latombe, mit dem er aus nicht genau nachvollziehbaren Gründen aneinandergeraten zu sein scheint. Aus der kaiserlichen Sammlung seien bislang 450 Bücher verkauft worden, unter ihnen 20, die den Herzog interessieren dürften, von denen Bahnsen etliche gekauft habe. Bahnsen erlaubt sich, diesen Vorgang so genau zu berichten, damit der Herzog erkenne, wie „ich meine vnterthänigste schuldigkeit Jhr Hochfurstl Durchl der sachen wahre beschaffenheit trewlich zu hindterbringen gebührend leisten müge.“ Er fährt fort, dass die Bücherbeschaffung Kosten verursache, deren Rückerstattung er erbittet. Zumal er die Aufmerksamkeit für das Büchergeschäft mit seinen anderen Verpflichtungen, darunter dem Mathematikunterricht und sonstigen Geschäftsaktivitäten, koordinieren müsse: „fur meine mühe einen halben Reichsthaler taglich auff E. Hochfurstl Durchl ratification aber auffgesetzet sind 4 ¼ Reichsthaler. Jch bin taglich da gewest außgenommen viermahl bin ich des Abends gegen sechs Uhr weggangen, weilen ich beÿ meinen dicipulen nothwendig damals seÿn müste, (denn ich mich davon alhir ernehre daß ich anderen in mathematicis informire) vnd also kein gantze acht tage durffte außbleiben, Noch bin ich einmahl ein stunde zu spätt gekommen, weilen es schreibtag vnd meine briefe bestellen müste, dann ich mit etlichen wochentlich correspondire was hier passiret, […]“ Drei weitere, vom Herzog angeforderte Manuskripte habe Bahnsen bereits erstanden, er werde sie zusammen mit zukünftigen Erwerbungen „an H[errn] Matthias Weber auff Hamburg […] addressiren.“ Dann kommt Bahnsen noch einmal auf geschäftliche Aspekte zu sprechen, insb. auf Geldfragen. Er ist bemüht, sein Handeln und Abrechnen zu rechtfertigen und er beteuert, dass er keinen großen Gewinn aus seinen Diensten schlage. Schließlich verweist er auf einen Katalog mit alchemischen Büchern und Handschriften aus Kaiser Rudolphs Bibliothek, den er vor ungefähr einem Jahr dem Herzog zugeschickt habe; hierbei dürfte es sich um den in den Briefen Nr. 3 und 4 erwähnten Katalog handeln. Unter den dort aufgeführten, „über die maßen herrliche[n]“ Stücken seien die meisten noch ungedruckt, darunter zahlreiche Schriften von Paracelsius. Es folgt eine A,B,C-Liste mit drei Verzeichnissen, die Abschiedsformel und anschließend eine ausführliche Liste vor allem mit alchemischen Büchern. Dabei ist nicht ganz klar, welche Provenienz sie haben, ob sie aus der erwähnten Bibliothek Kaiser Rudolphs stammen oder aus dem Besitz des Herrn Latombe.

Brief: Bahnsen an Herzog August.


|| [1r]


Amsterdam 1663 Mai 26.

Durchleuchtiger Hochgebohrener Fürst, Gnädigster Herr p

Was Jhr Hochfürstl(iche) Durchl(aucht) Jungst an meine weinigkeit gelangen laßen,
sub dato den 24 vnd 25 Aprilis, solches habe ich mit vnterthänigster reve=
rents wohl empfangen, eingeschloßen brieff dem Kauffmann welcher
meinentwegen Caviren oder gelder verschießen soll, die Manuscripta zu
kauffen, inngehendiget, welcher solche bezahlung acceptiret. Die Auction
oder Verkauffung selbiger manuscriptorum ist biß bevorstehenden hûnds=
tagen auffgeschoben, denn weilen der Zeit die Professores vnd Studenten
auff den Universitäten, wie auch die Herren Staaten, Räthe vnd gelehrten
überall hie im lande vacantz haben, alß ists beÿ den Vormundern
fur guthangesehen, so lang zu warten: Vnd will ich geliebtes Gott alß
dan die Zeit in acht nehmen vnd die begehrten M(anu)S(cript)S kauffen.

Sonsten muß Jhr Hochfurstl(iche) Durchl(aucht) hieneben dieses vndterthanigst be=
richten, daß beÿ der Auction vnd verkauffung diese ordnung gehalten
wirde, daß im Abschlagen auß der Stadt, vnd ein Schreiber vom Rathhause
beÿ solchen Verkauffung verhanden, der dan die bucher eins nach dem
andern auff den Taffel gebracht werden, vnd setzet der abschläger solches
erstlich auff einen sehr geringen Preÿß, darnach bieten dieselben, denen es
anstendig mehr vnd mehr dafür, vnd continuiren solches so lang biß
einer das letste vnd meiste bietet, vnd keiner mehr furhanden, der ein
mehrers geben will, alßdan schleget der Abschläger mit einem Hammer
auff den Tisch vnd muß der lestbietende das buch behalten, den Preÿß vnd
numerum deßelben buchs setzet der Schreiber zu buch, vnd muß den
Kauffer alßbaldt solches, oder da er genugsahm geseßen oder Burgen
stellet inner sechs wochen abtragen. Wan nun die Preÿß vnd numerus einge=
schrieben, muß der Jenige der solches buch gekaufft vnd bekommen fur das
negstfolgende buch welches auff der Taffel gebracht am ersten geldt
bieten, welches er nach seinem belieben so gering setzen vnd thun mag
alß er will, hernach bieten andere denen es anstehet mehr, ist aber nie=
mandt der ein mehrers dafür praesentiret mûß ers fur den ersten
bott auch behalten. Die Verzeichnus der verkaufften bucher wird
auff das Rathhauß wie mir berichtet ist gebracht vnd allda ver
wahret, den vormundern wird hernach Copeÿ wie auch dem Abschläger
davon gegeben: Kann also Jhr Hochfurstl(iche) Durchl(aucht) kein vnglukh
geschehen, wan man Copeÿ davon haben mag. Jch verhoffe Copeÿ von den buchern zu bekommen wenn der Secretarius nur zu hause



|| [1v]
kombt, mit dem ich Kundtschafft habe. Jch wollte die Manuscripta welche Jhr
Hochfurstl(iche) Durchl(aucht)
begehren gerne fur den öffentlich verkauff zu erhandeln
suchen, aber es scheinet daß die H(errn) Vormundere solches nicht thun wollen,
weilen sie furgeben, solches nicht konnen verandtwordten, wie mir dan solches
des H(errn) Burgermeisters Sohn De Graeff, Jtem H(err) Johannes Duyts
alß Curator, der sachen zûr andtwordt geben, welcher gestern erstlich
wider zu hauß gekommen.

Beÿgehende Verzeichnus was Latombe fur Bucher gekauft hat mir bewuster
Mahler zugestellet, die erste Rechnung war etwas anders gestellet, daran
aber ist der Mahler unschuldig, weilen nun Latombe vernommen daß
ich den Preÿß auffgeschrieben hat er diese also verbeßert herauß gegeben.
Latombe ist aber mir gantz vngewogen, vielleicht auß ursachen daß ich
den Preÿß aufgeschrieben, vnd daß ich referiret habe, daß er offt seinen
Diener allda gehabt vnd selbst auß geblieben. Es sind vierhunder vnd
funfftzig bucher verkaufft nemblich alle miscellanici in 4to. als 249.
vnd 200 miscellanici in 8vo. das Latombe vnd sein diener nicht dabeÿ
gewesen, worundter 20 bucher gewesen welche Jhr Hochfurstl(iche) Durchl(aucht) begehret
deren ich etliche gekaufft, so viel ich damals [?]gelt gehabt, hernacher
ist Latombe sein diener wieder gekommen. Dieses schreibe ich keines weges
auß mißgunst zu Latombe, sondern damit ich meine vnterthänigste schuldig=
keit Jhr Hochfurstl(iche) Durchl(aucht) der sachen wahre beschaffenheit trewlich zu
hindterbringen gebührend leisten müge. Wie Jhr Hochfurstl(iche) Durchl(aucht)
mir die erste Commission Jnschickete vnd ich damals kein geldt gehabt,
alß ist zwischen vns abgewendet daß ich beÿ der auction sollte seÿn vnd den
Preÿß auffsetzen, damit Jhr Hochfurstl(iche) Durchl(aucht) kein vngluck widerfahren
mochte, dafur sollte ich fur meine muhe eine ergetzlichkeit genießen. Weilen
ich nun Neun tage weiniger einen halben nacheinander dabeÿ stets auffgewandtet habe ich fur meine
mühe einen halben Reichsthaler taglich auff E.(ure) Hochfurstl(iche) Durchl(aucht)ratification
aber auffgesetzet sind 4 ¼ Reichsthaler. Jch bin taglich da gewest außge=
nommen viermahl bin ich des Abends gegen sechs Uhr weggangen, weilen
ich beÿ meinen dicipulen nothwendig damals seÿn müste, (denn ich mich davon
alhir ernehre daß ich anderen in mathematicis informire) vnd also kein
gantze acht tage durffte außbleiben, Noch bin ich einmahl ein stunde zu spätt
gekommen, weilen es schreibtag vnd meine briefe bestellen müste, dann ich
mit etlichen wochentlich correspondire was hier passiret, Jtem wie das
Kohrn hier wochentlich auff vnd abschlegt, avisire dafur sie mir dan ein
Jahrliches verehren. Wegen der 3 M(anu)S(cript)S. wovon J.(hre) Hochfurstl(iche) Durchl(aucht) ich
vor diesem berichtet, welche dieselben auch zu erhandelen gnädigst anbe=
fohlen, habe ich ferner vnterhänigst dieses zu hindterbringen, daß ich dieselbe
schon beÿ handen gebracht, vnd dieselben neben den anderen, zukunfftigen



|| [2r]
Montag an H(errn) Matthias Weber auff Hamburg zu addressiren. Verkauffer
derselben, so kein buchhändler sondern den studijs vnd peregrinationibus
lang obgelegen, versichert, daß nur das eine auff pergament geschrieben,
von dem Jungen Vossio auff 100 R(eichs)Th(ah)l(e)raestimiret worden, sintemahl
erkennlich daß die metamorphosis Ovidij mit den Commentarijs
schon fur 600 Jahren geschrieben. Hat es dennoch sambt den anderen beiden
M(anu)S(cript)S auff 30 Reichsthaler gelaßen, auch daruber sich erboten, da es
noch Jhr Hochfurstl(iche) Durchl(aucht) zu viel scheinen sollte, Sie biß auff 50 R(eichs)Th(ah)l(e)r
nach dero belieben davon abkurtzen möchten, also daß wan er auffs wenigste 20 Reichs=
thaler dafur erhalten mochte, er damit zu befriedigen. Auff die
20 Reichthaler hab auff Jhr Hochfurstl(iche) Durchl(aucht) Ratification ich auch mit
ihm geschloßen, stelle in Jhr Hochfurstl(iche) Durchl(aucht) gnädiges belieben
ob sie noch befinden etwas wenig mehr darbeÿ zufügen sich gnädigst
gefallen lassen wollen.

Der Mahler hat von mir begehret ich sollte ihm von dem Kauffman
an dem H(errn) Kempe geschrieben Siebenhundert Gulden auffnehmen
laßen, damit Latombe mochte bezahlet werden, weilen die sechs
wochen experiret seÿn vnd er seine bezahlung dienet zu haben, weilen
aber Jhr Hochfurstl(iche)v Durchl(aucht) Ordre helt auff geldt die manuscripta
zu kauffen, alß habe ich solches ohne expresse ordre nicht thun dörffen.
Wan fur Jhr Hochfurstl(iche) Durchl(aucht) oder andere ich in Commission vnd auff
begehren etwas thue vnd kauffe, setze fur meine mühe vnd Zeit ein
weiniges vnd billiges auff, Kauffe die sachen fur den geringesten preÿß
so ich immer bekommen kan: Verkauffe ich aber von meinen eigenen
buchern etwas, so nehme ich einen billigen Gewinn, bin sonsten auch vndter=
schiedlichen bedienet so meine trew bißhero verspühret. Dem Furstl(ichen)
Holsteinischen Hoff= vnd Cantzleÿ Raht auch Staller in Eÿderstedte H(errn )Johan
Samuel Heisterman von Ziehlberg
habe ich 5 Jahr lang alles was hier
newes gedrucket, wochentlich zugeschicket. Jn franckreich des HErren
De Thou oder Thuani Schwester Sohn Mons:(ieur) Pontack President im
Perlament Zu Bordeaux ein herr der fast Tag vnd Nacht studiret
welcher hir zu Amsterdam vnd offt beÿ mir gewesen, Ja etliche mahl biß
Mitternacht beÿ mir geblieben vnd geleesen in buchern beÿ mir
verhanden, hat etliche rare bucher von mir bekommen, vnd schicke ihm
mehr wann nur was furkombt da ihm mit gedienet, wie ich ihm dan
des Pauli GrebneriSericum mundi Filum laße abschreiben, wie
auch andere sachen, so schicke ich auch offt an Vornehme Persohnen in Engellandt
vnd Teutschlandt bucher mit denen ich correspondire.

Fürm Jahr ohngefehr habe ich einen Catalogum M(anu)S(cript)S libros Chymicorum Jhr Hochfurstl(iche)
Durchl(aucht)
geschicket war groß Acht bogen Papÿr, welche aus Keÿsers Rudolphi
Bibliotheeck gekommen, es sollen über die maßen herrliche Bücher seÿn.



|| [2v]
Vnd meistentheils noch vngedrückt, darundter sehr viel von des Theophrasti
Paracelsi
Schrifften. Mir ist nicht anders bewust denn daß dieselbe bucher
auf Zweÿtausent Reichsthaler gehalten werden, doch vertraue ich daß dieselbe
viel darundter solten zu erhandeln seÿn.

Wie Jhr Hochfurstl(iche) Durchl(aucht) erste Commission alhier überkam, wegen gedrückte
bucher auß der Schrivrianischen Bibliotheeck zu kauffen, war man albereits
mit verkauffung derselben bucher biß an die medicinischen in Folio gekommen.

A. Hieneben geht ein Verzeichnus mit A gezeichnet welches die Bucher so Latombe
gekaufft vnd mir vom Mahler zugestellet.

B. Jst ein Verzeichnus waß fur bucher Jhr Hochfurstl(iche) Durchl(aucht) auß Amsterdam
zugeschicket, Jtem was bucher in Schriverianischer Bibliothec ich
gekaufft vnd bezahlet.

C. Jst ein Verzeichnus etlicher bucher welche theils newlich herauß
kommen.

Jch überschicke die Aenwÿsungen van de swaze Persecutur [?] onder Pfaltz newburg.
Item Placat wegen frantzösische Schiffe, wie den dritten ein Kupfferstuck
von einem wunderfisch.

Hirmit E.(ure) Hochfurtl(iche) Durchl(aucht) langwirige gesundtheit, friedliche Regierung vnd alle
gedeÿliche wolfahr wündsche, Nach welcher wunsch vnd bitte zu Gott Jch dan
verbleibe
Gnädigster Furst vnd
Herr E.(ure) Hochfurstl.(iche) Durchl(aucht) Vterthänigster vnd gehor=
samster diener Benedictus Bahnsen
woonende by de noord syde van de
Westerkerck naest bet. Hoff
van Parijs. Amsterdam den 26 Maÿ. A(nn)o p 1663.

|| [3r]
A. CHYMICI MANU[Papierverlust]RIPTA jn Folio.
M. Bahorinus Graecus et Constantinopolitanus de Alchimia.
Albumasar Flores Astrologia.
Harmonia oder Concordantia etlicher Sprachen.
Liber Harmonis decem Secretorum artis Chemica.
De Subtili medicina omnium Rerum per quoddam Sal ignotum.
Bibliotheca chÿmica lib. 2 distributa.
De tribus Lapidibus Philosophorum.
Joannis Suriduvae de Se Sebamotuni[?]
Auff des Herren Montani widerlegung Kurtze Antwort
Von der Theurgia.
Von der Mathematischen Magia.
Von der Magi Venefica.
Ein Epistel Johannis Tritemij uber die Stenographiam.
Mitverscheide andere Tractaten.


B.

Das buch Preciocissimum Dei Donum genandt.
Alhier fehet sich an eine sehr guter Declinatioratio
oder erklerung der Alchimia.
De Schmaragdine Taffel Hermetis Trismegisti.
Das buch heißt das buch wercklich buch.



|| [3v]
Den Ritter Krieg betr[Papierverlust]ffend die Edle vnd wahre Kunst Alchimia.


C.

Das Teutsch geschrieben buch von der Alchimia, ubi non conveniuntur
10. Tractatus qui dicuntur Archidoxa Paracelsi.
Libri occultorum ac multi alij Tractatus.


D.

Vnderschiedliche Tractaten vnd Schrifften von der Alchimia
Von Gratianus,Fratris Gualteri, Hortularij Philosophi
Alamarici, Bononiensis Thomae Reimoldi Villanovani
Paracelsi vnd mehr andere Authoribus



E.

Annotationes eines Tieffsinnigen Meisters in der Alchimia
Lutum Sapientiae
Alchimia Razis Magistri Floriani, Anonymi Jtali, Joannis
Gallici.
Jtem Synonima Chymica.

Folget ein Tractatus, oder buch von der Brennkunst
Dreÿ Tractaten von Thomae Aquino mit noch viel andere verscheide
Tractaten von verscheÿden Autheuren.


F.

Liber germnicae scriptus de Tinctura Electoris
Saxoniae dicatus, cui adherent Gottfridi, Joannae, et Alberti, aliorumque
scripta de Alchimia.


G.

Dialogus Magistri et Discipuli de Alchimia.
Compendium



|| [4r]
Jtem Liber Secretorum, omniam SecretorumJtem Glossa Aldemari su[...] librum Geberi, qui dicitur
Perfecti Magisterij.


C.

Von der großen Alchimeÿ verscheÿde Tractaten geschrieben
mit schönen figuren erfüllet.


D.

Das gülden Griffs [?] alle dinge ohne jrrthumb zu erkennen.
Item das ander buch der Alchimiae darinnen wohlbewehrte
stueke und begriffen.
Jtem Valentini Weigelij Hainensis duo Tractatus.
Cryptographia Chymica.
Chymica practica incerti Authoris.

E.

Historia omnium Metallorum et modus per omnis generis
Virgulas divinas ea in qui rendi [?]
Jtem de Exhalationebus [!] ex vaporibus, stagnis ex animalibus
subterraneis omnibusque alijs rebus ad rem metallicam
pertinentibus.

Etatia ejusdem multa.

F.

Experimenta varia Chymica.
Augmenta Scientiae Chymicorum.
Historiae Spagiricae, aliaque.

G.

Vermagliche Chimische Experimenten.


|| [5r]
Verzeichnus etlicher Bucher welche theils newlich gedruckt.
vnd herauß kommen.

Accusatie en Seclusie tegen Johan Schulenborg.
Het oordet tusschen Remonstrant en Contraremonstrant.
Theologico-Politicua Dyssertatio of den Pausgesinden in deese
Vereenigde Nederlanden niet behoorde toegestaan
te worden, exercitie van haere Religie.

Outshooren Oorlogen in Amboina.
De Ere des weerelts ontdeckt, is een Tractat waerom
de Quakers de Hoedt niet afnehmen.

De gansche destructie va Cromwel.
Reyse van Boulage Le Gour.
Historie der voor Eylanden van America.
Den Herstelden Prins.
Voorslagen tot voortplanting van Nieuw Nederlandt.
Hollandse Mercurius het derthiende deel.
Politycke en Militaire Handboeckien.
Nieuw Nederlandts beschryving.
Consideratie van staat of Politicke weegschael.
Historie en Graefflike Regeeringe van Hollandt.
Jnterest van Hollandt of Gronden van Hollands
welvaaren.

Stadthouderlike Regering in Hollandt en west vries=
landt.

De Geest en School van Olivier Cromwel.
Jsaaci Vossj de Motu Marium ex ventorum liber.
Æsopus defensor & [?] den klagenden veenboer.
Verandtwoording van den ondienst der Staadthon=
derlijcke Regeering

5. of 6. Voyagien naer ’t noorden gedaen bij Gillis
Joosten Sagemann 1663.

Historie vn Saaken van Staate in Nederlandt Aitzema
het achtste deel.

Epitome Revelationum.
Historia Revelationum divinarum 1663 Christophori Kotteri.
Christinae Poniatoviae. Et nicolai dabricij geconti=
nuiret biß ao. 1663. gedruckt 1663.
A dextris et Sinistris Joan Amos Comenius
Jndependentia Æternarum Confusionum origo 1661. J.(oan) A.(mos) Comenius.
Brevis dissertatio de Falati ex admiranda illa omnis Planetarum [?]
sic [?] uno eodemque segno.

De christelycke lelybloom door Tennecken Denÿs 1662.
Dieß tractatien ist von einer Gottesfurchtigen Jungfrawen
außgangen, in Niederteutscher Sprache.


|| [5v]
Joan Amos Come
[nius] Lasitius de Ecclesiastica disciplina, Moribusque et Jnstitutis Fratrum Bohemorum (a=
pud Ravestein)

Ration Disciplinae Ordinisque Ecclesiastici, in Unitate F.F. Bohe=
morum cum subiuncta ad Ecclesias Paraenesi.

Oculus Fidei, sive Theologia Naturalis, ante duo Secula a Ray=
mundo de Sabunde conscripta nunc latiniore stÿlo
in compendium redacta.

De Jterato Sociniano Jrenico iterata ad Christianos Admonitio,
(Contra Zwickerum) cum speculo Socinismi.

Admonitio Tertia 1 ad Zwickerum. 2 ad Christianos.
A dextris ex sinistris, h. e. pro Fide in Christum DEUM-HO=
MINUM cum Marcioniticis delirijs, Lucta.

Cartesius cum sua naturali Philosophia â Mechanicis
eversus.

De Regula Fidei Catholicae, contra Capucinum Valerianum
Magnum.

Kirchen-Hauß vnd Hertzens-Musica: in dreÿ theil getheilet
in Davidis Psalmen. M. Johannis Huhsi, vnd der
Böhmischen Brüder Christliche Gesänge. D. Marti=
ni Lutheri vnd seiner Gehülffen Geist
reiche Lieder.

Die uralte Christliche Catholisch Religion, in Kurtze frag
vnd andtwordt verfaßet, vor Alle Christen Men=
schen, alt vnd Jung, seliglich zu gebrauchen.

Die Beschreibung von Amsterdamb.

C.


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