ES lag nun nicht allein Africa/ sondern auch Lixa/ die Hauptstatt
Mauritaniens jnen im Gesichte; darumb Poliarchus durch die schö-
ne Gelegenheit deß Ortes von Eynsamkeit seiner Gedancken etwas
abgehalten ward. Der Fluß/ welcher gleichsfals Lixa genennet wird/
mischete sich mit solcher Stille in das Meer/ daß man weder durch
das Rauschen/ noch den Schaum/ sondern nur durch die Farbe ein
Wasser von dem andern vnterscheiden kundte. Allerhandt Art der
Bäum die gern an Bächen wachsen/ stunden längst bey den Seiten
gepflantzet/ vnd gaben neben der andern Abbildung deß Gestades/
einen anmuhtigen Widerschein auß dem Wasser von sich. Nicht
weit von der See vnd dem Flusse war ein grosse vnd berhümte
Statt der Kauffmanschafft halben. Auff der rechten Handt von dem
Vfer auff die Statt zu sahe man den schönesten Hügel in gantz Afri-
ca/ wo die Königin einen lustigen Spatzierhoff hatte/ welchen sie
der Frawen
[268] Fohrwerck hiessen. Daselbst hin pflag die Köni-
gin zu spatzieren/ wann sie mit Geschäfften beladen war; damit sie
durch solch Rhue zu jhrer schweren Angelegenheit desto frewdiger
würde: wie sie dann damals gleich darinnen war. Welches als Po-
liarchus von etlichen gemeinen Schiffen so vorbey giengen erfah-
ren/ ließ er zu nechst darbey Ancker werffen. Daß aber die Ruderer
in seinem Abwesen nicht etwan Händel anfiengen/ oder gar auß dem
a b

[Seite 166]


Hafen entwichen/ befragte er sich bey den Africanern/ ob keine
Portwache oder Amptleute vorhanden weren/ die den Fluß zu ver-
wahren hetten. Baldt kamen etliche Scherganten/ vnd ich weiß
nicht was für ein Zollmeister deß Hafens; zu welchem Poliarchus
sagte: Ich gebe euch dieses Schiff in ewere Auffacht/ an dessen
Sicherheit dem gantzen Africa gelegen ist; so lange biß ich die Kö-
nigin von einer wichtigen Sache berichten kan. Zugleich ließ er
auch die Seerauber herfür tretten/ vnd jhnen die Ketten von den
Füssen an den Halß legen; vnd gab dem Schiffpatron das Bandt an
welches die Ketten gefasset waren in die Hand/ daß sie für jhm auff
den Hügel vorher gehen musten.

Poliarchus folgete mit dem Gelanor hernach/ vnd besahe mit
begierigen Augen die Gestalt deß Ortes/ welcher jhm von wegen
erst vberstandenen rauhen Meeres sonderlich anmuhtig zu seyn
bedauchte. Es bestundt nicht in Menschen Kunst/ was allhier für-
nemblich schöne war. Der Natur
[269] war am meisten zu dancken/
derer Fleiß vnd Geschickligkeit aller Künstler Arbeit vnd Wissen-
schafft vbertroffen hatte. Der Weg so zu diesem königlichen Lust-
hause trug war bäwrisch (die Königin hatte jhn nicht wollen ebenen
vnd glatt machen lassen) vnd also auff die Seite deß Berges gekrüm-
met/ daß es mehr schiene/ er gantz herumb als hinauff trüge. Die lincke
Handt der Strasse war mit dicken Stauden vnd allerley Gestrütticht/
welches wegen seiner vngleichen vnd lieblichen Grüne die Augen
hefftig erquickte/ bedecket. Es kamen auch kleine Hübel/ mit de-
nen sich das Feldt gemach erhöhete/ biß der Berg mit einer langen
vnd schattichten Reyhe der dicken Bäume gehling angieng. Zur
rechten Handt sahe man schöne Thäler mit Gärten vnd Weine an-
geleget; vnten aber an den Hügeln/ welche einen halben Monden
machten/ hatte die feiste vnd grüne Weyde sich weit vmbher außge-
strecket. Vnter der Spitzen deß Berges war eine hohe vnd breyte Fläche/
auff welcher das Hauß gebawet stundt. Wann man zum Thore kam/
wurden die Augen gar von einer andern Gestalt deß Ortes mit freyer
Besichtigung entlegener Felder erlüstiget. Dann für dem Eyngange
war ein weiter Platz für Wagen vnd Menschen/ mit wenigen/ aber
hohen Bäumen besetzet; vnter welcher Schatten die Soldaten vnd
Wache allerley Bäncke vnd steinerne Tische getragen hatten. Man
sahe auch von diesem erhabenen Orte die seltzamen Irrgänge
[270] c d

[Seite 167]


deß Flusses im Thale; vnd gegen vber die Berge/ welche mit der/
fürnemen Herren Häusern vnterschieden waren. Von der rechten
Seiten kundte man den grössesten Theil der Statt beschawen/
welche mit jhren Hügeln vnd Spitzen der Tempel hoch herfür rage-
te. Wann man die Augen weiter schiessen ließ/ erfrewete der Berg
Atlas wegen Verwechselung deß Anschawens mit seinem Schnee
vnd vnfruchtbarem Gefilde welches vielfaltige Hügel von den Wol-
cken halb verdecket waren/ das gantze Gemühte vnd machte die
Lust so in der Nähe war mit der abgelegenen Vorbildung seiner
rauhen Klippen viel angenehmer. Das Hauß war als für eine Kö-
nigin nicht groß: aber der Künstler war Lobens werth/ weil die
Lufft allenthalben durchstreichen vnd die Hitze miltern; die Zim-
mer auch/ ohne Eynlassung der Sonnen Stralen/ Liecht gnugsamb
annehmen kundten. Der Garten war kleine vnd lang/ würdig aller
Musen vnd Götter/ welche der Erzeugung der Gewächse vnd Pflant-
zen geneyget sindt. Auß dem Hause gieng ein Spatzierhoff hineyn/
mit gehawenen Bildern vnd Mahlwercke gezieret: darinnen die
Königin Tafel zu halten pflegte. Die lincke Seite deß Gartens war
mit der Spitzen deß Berges vmbschlossen/ welcher nicht allein ne-
ben dem Garten/ sondern auch dem Hause vnd Pusche mit seinem
Rücken herreichete/ vnd nur durch eine Wandt darvon abgeson-
dert wardt. Allhier war
[271] ein lustiger Brunnen/ der auß einem
Marmorsteinernen Elephantenschnabel in ein künstliches ge-
würffeltes Becken sprang. Die rechte Seite war deß Vmbschawens
wegen bloß gelassen/ vnd nur mit einer kleinen Mawer vmbzogen/
damit man nicht herunter fiele/ vnd die so in die Weiher hinab
sehen wolten sich drauff lehnen köndten. Dann es war eine mittel-
mässige See mit Tämmen von Ziegeln eyngefasset: darinnen giengen
Fische von vnterschiedenem Alter vnd Grösse/ welchen die Köni-
gin auß dem Garten bißweilen Brodt hinunter warff/ vnd jhrem
Streite zusahe. Auß dem Garten kam man durch ein Thor in ein
kleines Gebüsche/ durch welches etliche mit der Handt gemachte
vnd mit Gesträuche vnbewachsene Wege leyteten. Dareyn hatten
sie Hirschen/ Gemsen vnd andere Thiere gethan/ welche man auß
der Frembde in Africa gebracht/ weil sie sonsten darinnen nicht
gefunden werden.

e
[Seite 168]

Es würde zu lang alles zu erzehlen/ wie die Natur allhier mit
Vngleichheit der örter jhr Spiel gehabt/ wie sie in einen so kleinen
Platz alle Gestalten versamlet hat/ die sonsten einem gantzen Lande
ein vnterschiedenes Außsehen machen: wie der Winter den Pome-
rantzen/ den Rosentrauben/ Lorbeerbäumen/ Fichten/ vnd Baste
nicht geschadet hat: wie die Hölen/ so theils von sich selbst ge-
wesen/ theils mit der Hand gemacht worden/ schöne quelle geben/
oder die so hinein gehen mit kühlem Schatten erfrischen.
[272] Ein
Brunnen ließ sich sonderlich wol sehen/ der also gezieret war/ daß
alles was man durch Kunst daran gemacht hatte/ einen Schein von
sich gab/ als were es allzeit von sich selber also gewesen. Dann es
war ein Berg Bogenweise gegraben/ nebenst einer kleinen vnd von
Natur gepflasterten Ebene. Zu beyden Seiten hatten sie grosse Steine
als gewachsene Klippen auffgesetzet; vnd wie diese Arbeit zwölf
Schuh hoch gewesen/ einen Weg gemacht/ daß man gar leichtlich
herumb zu gehen vermochte. Auff dieselbe Last waren rings vmb-
her die Bäume auff eine solche Art gesetzt worden/ daß sich die
Wipffel der gebogenen Stämme gegen dem Platze kehreten. Als sie
nun groß gewachsen/ meynete ein jeder sie fielen herunter/ vnd
rissen mit jhrer Last die Wurtzeln auß der Erden. Vnter den Be-
drewungen solches Vmbfallens/ dessen man sich aber nicht be-
fürchten durffte/ vermochte die Hitze der Sonnen durch die Aeste
nicht zu dringen. Also ward der Königin ehrliche Zeit Vertreibung
erstlich mit dem Tamme der Seiten/ dann mit den Bäumen so auf
diese Weise gekrümmet waren/ vnd letzlich mit der Last dieses all-
gemach empor steigenden Hügels verdecket: daselbst erquickte sie
sich auch mit frölicher Musse sampt jhren Jungfrawen in einem
Brunnen welcher durch viel Röhre herfür rauschete. Es war kei-
nem Mannes Volcke in dieses Hauß zu gehen erlaubet/ außgenom-
men den fürnembsten Befelchshabern deß Königreiches. Im Ein-
gange
[273] hielten etliche Wache; welche den Poliarchus mit sei-
nen gefangenen stille stehen hiessen/ vnd fragten vngestüm/ wie
Soldaten Gebrauch ist/ wer oder von wannen er were. Er gab zur
Antwort/ daß er niemanden sagen dürffte als der Königin/ was er
f g h

[Seite 169]


brächte. Es ward dem Wachtmeister angemeldet/ der in gleichen
mit dem Poliarchus redete/ vnd der Königin darauff anzeygete/ es
were ein junger Außländer vorhanden/ stattlich von Kleydung vnd
Gesichte/ der führte etliche gefangene mit sich/ vnd begerte fürge-
lassen zu werden. Die Königin hatte sich damals in diesen Ort nicht
Lust halben begeben/ sondern daß sie in solcher Einsamkeit jhres
Betrübnüsses besser köndte abwarten. Die Vrsache solches Kum-
mers war/ daß jhr von den Räubern derselbige Ort geplündert wor-
den/ in welchem nebenst dem besten Schmuck jhre grösseste Heim-
ligkeit verborgen gelegen. Sie ließ sich auch die edlen Steine vnd
andere thewere Sachen/ welche man in gemeine so hoch schätzte/
nicht anfechten. Die Vrsache jhres Seufftzens vnd fast Bewegung
zum Tode war ein Kästlein/ wiewol es nichts werth gewesen; wel-
ches die Räuber zugleich hatten wegk gestolen. Dieses hielte sie
höher als jhr Leben/ in Betrachtung daß sie dareyn jhres Sohnes
gantze Wolfahrt geschlossen hette; derwegen beklagte sie sich vber
die Götter weniger nicht/ als wann er gestorben were. Als jhr der-
halben vom Poliarchus gesaget ward/ hörte sie es nicht gerne; weil
sie jhm
[274] Gehör ertheilen solte/ vnd dessentwegen ein frölicher
Angesichte haben muste als jhr von Hertzen gieng. Doch ließ sie
jhn durch den Micipsa Obristen königlichen Kammerherren fodern/
vnd satzte sich in Mitten jres Frawenzimmers/ welches vmbher
stundt/ auff einen Stul von Helffenbein/ welcher von silbernen Lö-
wen/ die sich gleichsam vnter der Last buckten/ getragen wardt.


So baldt als er für sie kommen/ fiel jhr zugleich jhr Sohn eyn/
(dann er war jung/ vnd vberauß schön) daß sie jhn also wider sein
Verhoffen freundlich anblickte. Poliarchus/ nach dem er sie ehrer-
bietig gegrüsset hatte/ fieng stracks an: Allergnädigste Königin/ ob
jhr euch zwar derer Sachen wegen/ welche euch durch ehrlose
Räuber vnlängst auß ewrem geheimen Zimmer entführet sind wor-
den/ nicht viel bekümmern möget: so habe ich mir doch eynge-
bildet/ es würde euch/ so einer gerechten Fürstin/ nicht vnangenehm
seyn/ wann eine solche böse That nicht vngestrafft hingienge. Die
Götter haben es verhangen/ daß sie mir mitten auff der See be-
kommen sindt. Die meisten haben jhren Geist in dem Kampffe
auffgeben müssen. Drey sind noch darvon vbrig/ die stehen im Vor-
hofe/ vnd erwarten wie jhr mit jhnen wollet verfahren lassen. Ich
i

[Seite 170]


bitte aber/ gnädigste Fraw/ mir einen trewen Mann zu zugeben/
damit ich jhm das/ was sie euch genommen haben/ vnd noch/ wie
ich von jhnen verstehe/ vnberühret ist blieben/ widerumb
[275] eyn-
stelle. Ich habe Anordnung gethan/ daß es in dem Schiffe nechst
hierbey verwahret werde. Die Königin sprang vber so grosser vnd
plötzlicher Frewde/ wie Weiber pflegen/ vom Stuel nam den fremb-
den bey der Handt/ vnd/ O jhr glückseligster Mensch/ sagte sie/
vnter allen die da leben/ oder den man viel mehr vnter die Götter
zehlen möchte/ im Fall dem also ist wie jhr saget. Führet mich ja
baldt zum Schiffe. Ich wil diesen Diebstal vnd den Raub selber in
Besichtigung nemen. Haltet mich nicht für geitzig; sondern gebet
mir das eintzige Kästlein wider: das vbrige mag euch geschencket
seyn. Als sie dieses mit Verwunderung deß Poliarchus gesaget hatte/
gieng sie für jm her. Sie wolte nur nicht erwarten biß man den
Wagen fürziehen/ oder die Sänffte bringen kundte. Sie gieng in
jhrem schlechten Haußkleyde mit vollen Schritten/ vnd wolte von
einer Sache daran jhr so hoch gelegen niemanden gläuben/ als jhr
selber. Die Frawen vnd Jungfrawen so jhr auffwarteten spatziere-
ten auch zu Fusse wie sie waren. Der Tumult solches eylens schiene
einer Flucht ähnlich zu seyn. Als aber Poliarchus der Königin die
Räuber für dem Thore zeygete; Laßt nur mich vorhin erfahren/
sagte sie/ ehe ich andere verdamme/ ob das Glück mich selber loß
gelassen habe. Es war keiner am Hofe/ der jhr nicht auff der Fer-
sen folgete. Viel die nicht wusten was man für hette/ worden be-
stürtzt darüber/ vnd machten andere neben
[276] sich bestürtzt.
Das Geschrey kam stracks in die Statt/ vnd je vngewisser es war/ je
mehr es vnter dem Volcke herumb gieng. Etliche gaben auß der
Königin Sohn were ankommen: andere/ man hette seinen Cörper
auff einem Schiffe gebracht. Ein theil redte etwas mehr war/ die
Königin were hinunter/ jhren verlohrenen Schatz wider anzunemen.
Derhalben eylete das Volck sämptlich dem Wasser zu bereytet zu
frolocken/ oder zu klagen/ wie es die Sache leyden würde.

Als die Königin an das Gestade kommen/ ward eine Brücke von
Brettern geleget/ darüber sie in das Schiff gieng. Daselbst als Poli-
archus eine grosse Truhen auffschloß/ vnd den Raub vnverletzet
sehen ließ/ weynete sie für Frewden/ vmbfassete das Kästlein wel-
ches sie suchte/ vnd schrye laut: Sie were nun widerumb lebendig/
vnd eine Königin worden. Es gebührete sich auch in alle Wege/ daß
dem Poliarchus Göttliche Ehr würde angethan. Poliarchus
entschul

[Seite 171]

digte
sich mit lachendem Munde deß Ruhmes halben/ vnd bate jhn sol-
chen Lobes das er nicht verdienet zu vberheben. Die Sänfften/ welche
der Königin so gut sie kundten nachgefolget waren/ wie auch die Wa-
gen für das Frawenzimmer/ stunden an dem Vfer. Sie vermeynete
daß jhr Lusthauß für solche newe frewde viel zu enge were/ vnd be-
fahl in die Statt zu fahren. Sie stewerte sich auff den Poliarchus/
(welches die grösseste Ehr ist so man von Königin er-
[277]lan-
gen kan) der sie begleitete biß in jhre Sänffte/ die vier Auffwärter
auff die Achseln namen. Poliarchus satzte sich auff ein Pferdt/ das
man jhm auß dem königlichen Stalle fürgezogen hatte/ nicht bloß/
wie sonsten bey dieser Nation bräuchlich ist/ sondern mit solchem
Schmuck/ wie Könige im Kriege oder auff Jagten auff zuziehen
pflegten. Die Königin hatte den Fürhang an der Sänffte auff-
schlagen lassen/ vnd redete den gantzen Weg mit jhm. Neben bey
giengen gantze Hauffen Africaner/ die jhn ohn vnterlaß anschawe-
ten. Als sie nach Hofe gelanget/ begleiteten die fürnembsten dar-
an/ den Poliarchus auff Befehl der Königin in sein bestimtes Zim-
mer/ da er sehr köstlich angenommen/ vnd baldt hernach/ seiner
Gelegenheit sich zugebrauchen/ sampt dem Gelanor allein gelassen
wardt.


Fußnotenapparat

a sondern] Aus Dkf sonder
b längst = entlang (ab utraque
parte alvei)
c dick = dicht (densi)
d Hübel = Hügel
e Gebüsche] Durch diese nicht
ganz angemessene Übersetzung
von
(in exiguum) saltum ergibt
sich eine Schwierigkeitbei mit Ge-
sträuche vnbewachsene Wege.
f Rosentrauben] rhododaphne =
Oleander
g Baste] subere = Korkeiche. Es
kam den Übersetzern hier mehr
darauf an, den Eindruck des

Exotischen zu vermitteln, als ge-
naue Entsprechungen zu geben;
Opitz folgt dem frz. Text.
h der] Aus Dkf die
i bekommen = begegnet (offendi)
XML: http://diglib.hab.de/edoc/ed000257/Band_III/Band_III_1/Buch_2/III_1_76_2_XI.xml
XSLT: http://diglib.hab.de/edoc/ed000257/skripte/tei-transcript.xsl