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Super symbolo suo, in albo.
Nil video, quo tardum credamus, amice;
Qui te non sequitur, lentior ille mihi est.

Egregio raraeque eruditionis iuveni
Paulo Flemingio Hartensteinio testando
et amicitiae scripsi Martinus Opitius

Lipsiae Pr. Cal. VIIIbr. MDCXXX.

Die Abschrift dieses Eintrages befindet sich in der von Fleming
zusammengestellten handschriftlichen Sammlung seiner lateini-
schen Gedichte, Sylvarum libri IX, der als Buch X ein liber
adoptivus folgt; dort steht der Eintrag als erster auf S. 127. Über das
Manuskript, heute in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel
(Cod-Guelf. 234 Gud. lat.), berichtet J.M. Lappenberg, Hrsg.,
Paul Flemings lateinische Gedichte, Stuttgart 1863, BLVS 73,
S. 477. Der Text ist abgedruckt in Lappenbergs Paul Flemings deut-
sche Gedichte
, Stuttgart 1865, BLVS 83, S. 571 (Reprint, Darm-
stadt 1965).

Durch Vermittlung seines schlesischen Freundes G. Gloger hatte
Fleming den (von ihm später so genannten) »Herzog deutscher Sai-
ten« im März 1630 kennengelernt, als Opitz sich auf der Reise nach
Paris in Leipzig befand. Am 30. September hielt Opitz sich auf der
Rückreise wiederum in Leipzig auf. Flemings Wahlspruch war: »Fe-
stina lente«.


Fußnotenapparat

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