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                <title>Hiob Ludolf: Schau-Bühne der der Welt</title>
                <author>
                <forename>Flemming</forename>
                <surname>Schock</surname>
                </author>
            </titleStmt>
            <publicationStmt>
                <idno type="workID">http://diglib.hab.de/doc/ed000037/start.htm</idno>
                <publisher>
                    <name type="org">Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</name>
                    <address>
                        <street>Lessingplatz 1</street>
                        <name type="city">Wolfenbuettel</name>
                        <postCode>D-38299</postCode>
                        <name type="country">Germany</name>
                    </address>
                </publisher>
                <date>2011</date>
                <availability status="restricted">
                    <p> Available at <ref target="http://diglib.hab.de/werke/ed000037/start.htm"> (c)
                        Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</ref>
                    </p>
                </availability>
            </publicationStmt>
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                <bibl>
                    <author>
                        <forename>Hiob</forename>
                        <surname>Ludolf</surname>
                    </author>
                    <title>Allgemeine Schau-Bühne der Welt </title>
                    <title>Nebentitel: Schau-Bühne Der Welt-Geschichte des jetztlauffenden Seculi
                        oder Jahr-Hunderts biß auf die gegenwärtige Zeiten</title>
                </bibl>
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                <p xml:id="theat">
                    <ref target="http://www.theatra.de">Theatrum-Literatur der Frühen
                        Neuzeit</ref>
                </p>
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    </teiHeader>
    <text>
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            <div type="bibliography">
                <head>Titel</head>
                <listBibl>
                    <biblStruct type="source">
                        <monogr>
                            <title><ref
                                    target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00009">
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                                </ref>Allgemeine Schau-Bühne der Welt/ Oder: Beschreibung der
                                vornehmsten Welt-Geschichte/ So sich vom Anfang dieses
                                Siebenzehenden Jahr-Hunderts Biß zum Ende desselben/ In allen
                                Theilen des Erd-Kreisses/ zumahlen in der Christenheit/ Sonderlich
                                in unserm Vatterland Dem Römischen Reiche/ Nach und nach begeben;
                                Aus beglaubten Geschicht-Schreibern und bewährten Uhrkunden treulich
                                zusammen getragen/ auch Zu deß Lesers besserm Unterricht Mit
                                verschiedenen Politischen Anmerckungen erläutert; ingleichen Mit
                                vielen schönen Kupffer-Figuren/ auch grosser Potentaten und Herren
                                Bildnüssen gezieret; Nicht weniger mit gnugsamen Summarien/
                                Marginalien/ und einem vollständigen Register versehen; von einem
                                Mit-Glied des Collegii Imperialis Historici. Franckfurt am Mayn/
                                Verlegt von Johann David Zunnern/ Buchhändlern. Anno
                                MDCXCIX.</title>
                            <imprint>
                                <pubPlace>Frankfurt/Main</pubPlace>
                                <publisher>Johann David Zunner</publisher>
                                <date when="1699">1699</date>
                            </imprint>
                            <extent>Bd. 1: Titelseite (Kupfertafel), 609 pag. Sp., 24 Ill., 2°</extent>
                            <extent>Bd. 2: Titelseite (Kupfertafel), 1744 pag. Sp., zahlr. Ill., 2°</extent>
                            <extent>Bd. 3: Titelseite (Kupfertafel), 1462 pag. Sp., zahlr. Ill., 2°</extent>
                            <extent>Bd. 4: Titelseite (Kupfertafel), 1692 pag. Sp., zahlr. Ill., 2°</extent>
                            <extent>Bd. 5: Titelseite (Kupfertafel), 476 pag. Sp., zahlr. Ill., 2°.</extent>
                            
                        </monogr>
                        <idno type="opac">606630597</idno>
                        <idno type="vd17">23:298342H</idno>
                        <note type="copies">
                            <list>
                                <head>Standorte des Erstdrucks</head>
                                <label>British Library London</label>
                                <item>Sign. 211.k.1-5</item>
                                <label>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</label>
                                <item>Sign. M: Ge 2° 4:1 (Bd. 1)</item>
                                <label>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</label>
                                <item>Sign. M: Ge 2° 4:2 (Bd. 2)</item>
                                <label>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</label>
                                <item>Sign. M: Ge 2° 4:3 (Bd. 3)</item>
                                <label>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</label>
                                <item>Sign. M: Ge 2° 4:4 (Bd. 4)</item>
                                <label>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</label>
                                <item>Sign. M: Ge 2° 4:5 (Bd. 5)</item>
                                <label>Stadtbibliothek Magdeburg</label>
                                <item>Sign. D140</item>
                            </list>
                        </note>
                    </biblStruct>
                </listBibl>
            </div>
            <div type="author">
                <head>Verfasser</head>
                <p>
                    <rs type="author" ref="#ludolf_hiob">Hiob Ludolf</rs> (Leutholf) (1624-1704),
                    Universalgelehrter, Polyhistor, Orientalist und Begründer der Äthiopistik als
                    wissenschaftlicher Disziplin; soll 25 Sprachen beherrscht haben. Von 1639 an
                    besuchte der Sohn eines Erfurter Ratsherrn die hiesige Universität, an der er
                    sich für Medizin und Jura einschrieb. Früh kristalisierte sich jedoch Ludolfs
                    Leidenschaft für orientalische Sprachen heraus, insbesondere für das
                    Äthiopische. Aufgrund mangelnder Vorarbeiten erarbeitete Ludolf eine vertiefte
                    Grammatik der äthiopischen Sprache. Gegen 1645 beendete er sein Jurastudium, um
                    in Leiden unter anderem das Studium des Hebräischen, Persischen und Arabischen
                    aufzunehmen. Ab 1648 folgte zunächst eine Hauslehrertätigkeit in Paris und
                    diverse Reisen (unter anderem nach Rom), auf denen er seine äthiopischen Studien
                    vertiefen konnte. Ab 1651 kehrte Ludolf nach Erfurt zurück und trat in den
                    Dienst des <rs type="person" ref="#sachsen-gotha_und_altenburg_herzog_von"
                        >Herzogs zu Sachsen-Gotha und Altenburg</rs>. Ludolf setzte seine Arbeit an
                    einem Lexikon der äthiopischen Sprache fort, das 1661 erstmals erschien. 1658
                    wurde er zum Hofrat ernannt. 1676 schied er nach dem plötzlichen Tod seiner Frau
                    aus dem Dienst aus und zog nach Frankfurt, um sich dort ausschließlich nur noch seinen äthiopischen
                    Studien zu widmen. Dank diverser diplomatischer Aufträge reüssierte Ludolf 1679
                    noch zum Reichshofrat. Daneben unterhielt er eine umfassende Korrespondenz zu
                    führenden Geistern seiner Zeit, unter anderem mit <rs type="author" ref="#leibniz"
                        >Leibniz</rs>. Zu den wichtigen wissenschaftlichen Werken Ludolfs zählt die
                    zweite Auflage des Lexikons des Äthiopischen <bibl><title>Hoc est: Jobi Ludolfi Lexicon Aethiopico-Latinum</title>
                    </bibl> (1699) sowie die 1702 erschienene Grammatik des Äthiopischen <bibl><title>Iobi Ludolfi Grammatica Aethiopica </title>
                    </bibl> – beide blieben Standardwerke bis ins 19. Jahrhundert. Als Vorsitzender
                    des 1687 gegründeten <hi rend="italics">Collegium imperiale
                        historicum</hi> gab er die ersten beiden Bände der <quote>Schau-Bühne</quote> heraus.
                    Nach Ludolfs Tod 1704 kompilierten zwei weitere Verfasser die übrigen drei Teile
                    der <bibl><title>Allgemeinen Schau-Bühne</title></bibl>: Den dritten Band verfertigte der Geograph, Historiker und Bibliothekar <rs type="author"
                        ref="#juncker_christian">Christian Juncker</rs>
                        (1668-1714). Obwohl dieser 1714 starb, wird er auch noch als Verfasser
                    des erst 1718 erschienenen vierten Bandes geführt. Hier vermerkt die Vorrede
                    allerdings, dass Juncker vor seinem Tod nur noch die Beschreibung des
                    Berichtsjahres 1669 vollenden konnte – der vierte Band umfasst die Jahre von
                    1663 bis 1675. Als letzter Verfasser wird der Theologe <rs type="author" ref="#pritius_johann_georg"
                        >Johann Georg Pritius</rs> (1662-1732) geführt, der nur ein Jahr
                    nach Veröffentlichung des letzten Bandes der <bibl><title>Allgemeinen Schau-Bühne</title></bibl> starb. </p>
            </div>
            <div type="history_of_the_work">
                <head>Publikation</head>
                <div type="principal_editions">
                    <head>Erstdruck</head>
                <p>1699 erschienen in Frankfurt/Main bei Johann David Zunner. Die Frankfurter
                    Offizin verlegte auch den zweiten Teil der <bibl><title>Allgemeinen
                            Schau-Bühne</title></bibl> (1701) und nach Ludolfs Tod auch noch den
                    dritten (1713) und vierten (1718) Teil, gemeinsam mit Johann Adam Jung. Den
                    fünften und letzten Teil, erschienen 1718, besorgte Jung alleine.</p>
                </div>
                <div type="other_editions">
                    <head>Weitere Ausgaben</head>
                        <div type="other_editions">
                            <head>Mikroform-Ausgabe</head>
                            <bibl><note type="copies">
                                Wolfenbüttel: Herzog August Bibliothek 1990, Standort unbekannt.</note></bibl>
                        </div>
                        <div type="digital_editions">
                            <head>Digitale Ausgaben</head>
                            <bibl>
                                <note type="copies">
                                    <list>
                            <label>Bd. 1: </label><item><ref target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm"
                                    >Wolfenbüttel: Herzog August Bibliothek 2009 (=
                                    Theatrum-Literatur der Frühen Neuzeit)</ref>. Vorlage: Exemplar
                                der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Sign. M: Ge 2° 4:1.</item>
                                <label>Bd. 2: </label><item><ref
                                    target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-2b/start.htm">Wolfenbüttel: Herzog August Bibliothek 2009 (=
                                    Theatrum-Literatur der Frühen Neuzeit)</ref>. Vorlage: Exemplar
                                    der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Sign. M: Ge
                                    2° 4:2.</item>
                                   <label>Bd. 3: </label><item><ref
                                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-3b/start.htm">Wolfenbüttel: Herzog August Bibliothek 2009 (=
                                        Theatrum-Literatur der Frühen Neuzeit)</ref>. Vorlage: Exemplar
                                        der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Sign. M: Ge
                                    2° 4:3.</item>
                                    <label>Bd. 4: </label><item><ref
                                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-4b/start.htm">Wolfenbüttel: Herzog August Bibliothek 2009 (=
                                        Theatrum-Literatur der Frühen Neuzeit)</ref>. Vorlage: Exemplar
                                        der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Sign. M: Ge
                                    2° 4:4.</item>
                                        <label>Bd. 5: </label><item><ref
                                            target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-5b/start.htm">Wolfenbüttel: Herzog August Bibliothek 2009 (=
                                            Theatrum-Literatur der Frühen Neuzeit)</ref>. Vorlage: Exemplar
                                        der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Sign. M: Ge
                                        2° 4:5.</item>
                                    </list>
                                </note></bibl></div></div></div>
            <div type="contents">
                <head>Inhalt</head>
                <p>In klassisch annalistischem Zuschnitt bietet Ludolfs <bibl><title>Allgemeine
                    Schau-Bühne der Welt</title></bibl> einen auf insgesamt fünf Bände
                    verteilten Rückblick über das jährliche Weltgeschehen im 17. Jahrhundert – da
                    der erste Band im letzten Jahr des Säkulums erschien, wird sich das Projekt als
                    bilanzierende Chronik des gesamten Jahrhunderts verstanden haben. Auch wenn im
                    Titel von <hi rend="italics">Welt-Geschichte</hi> die Rede ist, macht Ludolf zu Beginn der
                    konzeptionellen Vorrede zum Werk deutlich, dass <quote>[...] vornehmlich die
                        Teutschen/ und nechst diesen alle andere Welt-Geschichte dieses
                        gegenwärtigen Jahrhunderts [...]</quote> (Bd. 1, Vorrede, <ref type="wdb" target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00011">unpag.</ref>) im Fokus
                    steht – kein Zufall, schließlich handelt es sich bei der
                            <bibl><title>Allgemeinen Schau-Bühne der Welt</title></bibl> um ein
                    Auftragswerk des kaiserlichen <hi rend="italics">Collegium Imperiale Historicum</hi>. Von der
                    Nüchternheit des Chronisten kann auch keine Rede sein, denn der Autor verhehlt
                    kaum, dass es um die Verherrlichung deutscher Geschichte im Allgemeinen und des
                    Kaisertums im Besonderen geht. </p>
                <p>Als Chronist, der in der Lage ist, das gesamte Jahrhundert zu überblicken, zieht
                    Ludolf zu Beginn, in seiner <quote>Summarischen Vorstellung</quote>, zunächst
                    eine Bilanz des bewegten ‚eisernen Saeculum‘ und des weltgeschichtlichen
                    Ereignispanoramas: So werde man <quote>nicht leicht grössere Abwechselung des
                        Krieges und des Friedens: noch grössere Verwandelung der Regimenter und
                        Herrschaften/ als in gegenwärtigem Siebenzehenden Jahr-Hundert finden
                        [...]</quote> (Bd. 1, Vorrede, <ref type="wdb" target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00023">unpag.</ref>). In der Einleitung äußert sich Ludolf
                    zum angelegten historiographischen Ordnungsmuster: Zeitgenössischen Mustern
                    entsprechend, wird das Material dabei nicht nur dem chronologischen
                    Dispositionstyp unterstellt, sondern auch einem geographischen – wobei der
                    hierarchische Auftakt in Italien noch mit der päpstlichen Autorität legitimiert
                    wird. Dass seine Chronik an den geographischen Rändern Europas ausdünnt, bittet
                    Ludolf schließlich mit einem topischen Argument zu entschuldigen: <quote>In
                        Americken sind wir selten oder gar nicht kommen/ denn die im Lande tieff
                        wohnende Völcker mehr dem Viehe/ als den Menschen gleichen/ und also nichts
                        Merckwürdiges von sich zu schreiben geben</quote> (Bd. 1, Vorrede, <ref type="wdb" target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00030">unpag.</ref>).
                </p>
                <p>Den einzelnen Büchern stehen zur handbuchartigen Orientierung des Lesers die
                        <quote>Summarien</quote> voran, die die jährlichen Ereignisse auf einer
                    weiteren Gliederungsebene in Kapitel unterteilen. Auf meist nur wenigen Seiten
                    werden konzise und episodenhaft die Hauptereignisse des jeweiligen Jahres
                    abgehandelt – auf Italien folgen das Reich, dann Frankreich, Spanien, Portugal;
                    auf die Türkei folgt Persien. Bedingt durch die Quellen und Gattungsstandards
                    überwiegt in Ludolfs Allgemeiner Schau-Bühne der Welt die Entfaltung von
                    politisch-militärischen Ereigniszusammenhängen. ‚Merkwürdigkeiten‘ und
                    klassische Sensationsthemen anderer Provenienz spielen nur eine marginale Rolle.
                    Als Epilog werden sie am Ende des jeweiligen Berichtsjahres unter dem Titel
                    <quote><ref type="wdb" target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00065">Von Todesfällen und natürlichen Begebenheiten</ref></quote> – gemeint sind
                    etwa die im 17. Jahrhundert allgegenwärtigen Naturkatastrophen – nachgeschoben.
                    Generell gilt: Je weiter sich der Chronist vom europäischen Zentrum entfernt,
                    desto knapper wird die Darstellung der Ereignisse; sie beträgt in den meisten
                    Fällen lediglich eine halbe Seite. Vor allem hier bezieht Ludolf seine
                    Kenntnisse aus führenden Reiseberichten der Epoche, etwa aus Joan Nieuhofs
                    (1618-1672) erfolgreicher Beschreibung Chinas <bibl><title>Het Gezandtschap der Neêrlandtsche
                    Oost-Indische Compagnie</title></bibl> (1665) (auf Deutsch erstmals 1666). Die
                    Ereignisgewichtung wird einerseits durch den Einsatz von nicht selten
                    dramatischen Kupferstichen unterstrichen, andererseits durch
                    Aufmerksamkeitslenkung mittels flankierender Marginalien. Teilweise gibt Ludolf
                    im Fließtext selbst bibliographische Hinweise zur weiterführenden Lektüre. Ein
                    umfängliches alphabetisches Register dient als Lektüreschlüssel. Am Schluss des
                    ersten Bandes weckt Ludolf Interesse an der Fortsetzung der Weltchronik –
                    schließlich <quote>[...] war Europa nicht ruhig</quote> (Bd. 1, <ref type="wdb" target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00761">Sp. 608f.</ref>). </p>
                <p>Der zweite Teil der <bibl><title>Allgemeinen Schau-Bühne der Welt</title></bibl>
                    ist, wie Ludolf in der Vorrede betont, <quote>[...] dem ersten in Einrichtung
                        der Capitel und Verhandlung der Materien allerdings gleich</quote> (Bd. 2,
                    Vorrede, <ref type="wdb" target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-2b/start.htm?image=00009">unpag.</ref>). Erneut verweist er auf die arbeitsökonomischen Schwierigkeiten
                    des Chronisten, der das gesamte Weltgeschehen auf die Bühne bringen möchte:
                        <quote>Hier aber/ da die Geschichte so viel und mancherley unter einander
                        lauffen/ die Geschichtschreiber offt Jahre und Zeiten nicht wohl
                        unterscheiden/ auch die Sprachen different sind/ ist es schwer etwas
                        vollkommenes heraus zu geben</quote> (Bd. 2, Vorrede, <ref type="wdb" target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-2b/start.htm?image=00009">unpag.</ref>). Der dritte
                    Teil umfasst die Jahre von 1651 bis 1663, der vierte Teil die Jahre von 1663 bis
                    1675, der fünfte Teil die Jahre von 1675 bis 1688. Ludolfs Projekt, eine Chronik
                    des gesamten 17. Jahrhunderts zu liefern, blieb damit auch postum unvollendet.
                </p>
            </div>
            <div type="classification">
                <head>Kontext und Klassifizierung</head>
                <p> Ludolfs <bibl><title>Allgemeine Schau-Bühne der Welt</title></bibl> steht im
                    Kontext einer Gattung, die im 17. Jahrhundert dank der Entstehung neuer
                    Pressemedien eine beispiellose Blüte erlebte: der Chronistik. Denn während sich
                    chronologische Darstellungen zeitgenössischer Ereignisse neben anderen Quellen
                    zuvor nur auf handgeschriebene Zeitungen und erste Messrelationen stützen
                    konnten, schuf die Revolution des Kommunikations- und Nachrichtenwesens durch
                    die ersten periodisch gedruckten Zeitungen seit Beginn des Jahrhunderts eine
                    gänzlich neue Quellen- und Informationsgrundlage. Chronisten, denen an einer
                    retrospektiven Zusammenschau der Ereigniskette vergangener Jahre gelegen war,
                    konnten fortan auf die enorme Materialfülle einer explosiv wachsenden
                    Zeitungslandschaft zurückgreifen und diese in ihren Darstellungen ‚recyclen‘.
                    Besonders erleichtert wurde jener Verwertungsprozess auch durch die Entstehung
                    einer weiteren Pressegattung des 17. Jahrhunderts: Zeitungsextrakte
                    kondensierten in Buchform das Nachrichtenmaterial der Zeitungen; damit waren sie
                    ideale Steinbrüche gerade für jene, die im Prozess chronikalischer
                    Zweitverwertung aus Nachrichten Geschichte machten. Seriell-publizistische
                    Jahrhundertprojekte wie das <ref target="http://diglib.hab.de/edoc/ed000055/start.htm "><bibl><title>Theatrum Europeaum</title></bibl></ref> wären ohne den Fundus der
                    periodischen Zeitungen undenkbar gewesen. Angesichts dieser
                    quellengeschichtlichen Relevanz ist bemerkenswert, dass kaum eine größere
                    Chronik des 17. Jahrhunderts die von ihr genutzten Zeitungen oder
                    Zeitungsextrakte explizit nennt. Auch Ludolf tut dies nicht, er spricht
                    lediglich von ‚Relationes‘ oder ‚Relationen‘ als Quellen der entwickelten
                    Ereignisse. </p>
                <p>Als aufschlussreich für die Wissensarchitektur, Konzeption und Kontext von
                    Ludolfs Chronik zeigt sich die konzeptionelle <quote>Vorrede an den Günstigen
                        Leser</quote>: Zunächst unterstreicht der Autor in stilisierender Form die
                    unabdingbaren Voraussetzungen für einen Jahrhundertchronisten: Vielfältige
                    Belesenheit und die <quote>Wissenschafft der Europaeischen Sprachen</quote> (Bd.
                    1, Vorrede, <ref type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00011"
                        >unpag.</ref>) – eine Prämisse, die Ludolf, der rund zwei Dutzend Sprachen
                    beherrscht haben soll, zweifellos mustergültig erfüllte. Als ein wichtiges
                    Argument erweist sich anschließend die intendierte Funktion als informatives
                    Nachschlagewerk, oder anders: Im Horizont zeitgenössischer Wissensliteratur, in
                    der der ‚information overload‘ bereits zunehmend als Problem wahrgenommen wurde,
                    denkt Ludolf seine Chronik als Beitrag zum kompakten Wissensmanagement. So gehe
                    es nicht um <quote>eine umbständliche Beschreibung aller und jeder Geschichte
                        [...]/ sondern nur um einen summarischen Bericht</quote> (Bd. 1, Vorrede,
                        <ref type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00011"
                        >unpag.</ref>). Nichtsdestoweniger könne der Leser sicher sein, <quote>die
                        wahren Ursachen der wichtigsten Begebnisse zu erfahren</quote> (Bd. 1,
                    Vorrede, <ref type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00011"
                        >unpag.</ref>) – sehr konzise ist hier die komplementäre Funktion der
                    Chronistik gegenüber dem Zeitungsmedium angerissen. Während das
                    Objektivitätspostulat der Zeitungsredakteure des 17. Jahrhunderts dazu führte,
                    dass das Nachrichtenmaterial unkommentiert in chronologischer Reihung abgedruckt
                    wurde, ergänzte die Chronik die noch einmal ‚aufgekochten‘ Zeitungsnachrichten
                    um die Kernfunktionen des Kommentars und der nachträglichen Kontextualisierung.
                        <quote>Mit unterschiedlichen Politischen Anmerckungen</quote> heißt es auf
                    dem Titelblatt von Ludolfs Werk. Diese Anmerkungen lieferten das
                    Hintergrundwissen vor allem für die Welt des Politischen, um schließlich
                        <quote>verstehen</quote> zu können: <quote>Als wodurch man den gegenwärtigen
                        Zustand von Europa [...] ziemlicher massen wird verstehen können</quote>
                    (Bd. 1, Vorrede, <ref type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00011"
                        >unpag.</ref>). Die mediale Komplementarität im Zusammenhang von Geschichte
                    und Nachricht macht Ludolf explizit: <quote>Die Italiäner sonderlich erfordern
                        von einem guten Historico, daß er sein Judicium zuweilen mit beybringe/
                        sonst meynen sie er differire wenig von einem Zeitungs-Schreiber</quote>
                    (Bd. 1, Vorrede, <ref type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00012"
                        >unpag.</ref>). Und noch deutlicher in der Vorrede zum zweiten Band:
                        <quote>[...] denn dieses wird von einem guten Historico erfordert/ daß er
                        nicht nur bey der blossen Erzehlung der Geschichte bleibe/ wie in den
                        Zeitungen geschieht/ sondern gute Lehren mit untermenge/ die den Leser [...]
                        zum Nachdencken und Warnung veranlassen mögen</quote> (Bd. 2, Vorrede, <ref
                        type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-2b/start.htm?image=00010"
                        >unpag.</ref>). Sobald die <bibl><title>Allgemeine Schau-Bühne der
                            Welt</title></bibl> solcherart ihre Funktion als instruierendes
                    Ergänzungsmedium übernommen hat, will Ludolf seine Leser zur vertiefenden
                    Lektüre <quote>an die Particular-Geschicht-Schreiber einer und andern
                        Nation</quote> (Bd. 1, Vorrede, <ref type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00012"
                        >unpag.</ref>) weiter verwiesen sehen – mit Einschränkung allerdings, denn
                    durch seine <quote>Judicia</quote>, die Beurteilung <quote>von Politischen
                        Händeln</quote> zeichne er, Ludolf, sich vor anderen Chroniken aus. Und
                    somit ermögliche erst sein Werk den <quote>[...] vornehmsten Zweck in Lesung der
                        Historien</quote> (Bd. 1, Vorrede, <ref type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00012"
                        >unpag.</ref>) – die Erlangung von <quote>Prudenz</quote> (Klugheit). Doch
                    auch an die Unterhaltungsansprüche des ‚curiosen Lesers‘ macht Ludolf
                    schließlich ein Zugeständnis. </p>
                <p>Besonders beachtlich ist, dass es die Thematisierung der Chronikquellen nicht bei
                    den gängigen quellenkritischen Bekundungen belässt. Vielmehr eröffnet Ludolf den
                    legitimatorischen Zusammenhang von Geschichtsschreibung und Plagiatsdiskurs: Wie
                    sich historische Darstellungen nicht lediglich aus dem individuellen
                    Erfahrungsschatz speisen könnten, <quote>so besorget sich unser Autor dißfals
                        keines Vorwurffs eines plagii Literarii, als welches nur statt hat in
                        Fällen/ da einer eines andern neue Erfindungen [...] für seine eigene
                        ausgibt/ und dadurch einige Ehre zu erjagen sucht. Geschichte aber müssen
                        nothwendig aus andern Autorn genommen werden</quote> (Bd. 1, Vorrede, <ref
                        type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00012"
                        >unpag.</ref>). Zur Verdeutlichung bedient sich Ludolf der Metapher des
                    Steinbruchs. Bemerkenswert ist ferner, dass die <bibl><title>Allgemeine
                            Schau-Bühne der Welt</title></bibl> dezidierten
                    Popularisierungsabsichten des Wissens folgt: Ludolf setzt in der Reflexion über
                    seine <quote>Schreib-Art</quote> auf <quote>Gelehrte und Ungelehrte/ hohe und
                        niedrige Stands-Personen</quote> (Bd. 1, Vorrede, <ref type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00012"
                        >unpag.</ref>). Seine Chronik möchte also ein sozial wie intellektuell
                    disperses Publikum ansprechen. </p>
                <p>Die Debatte über das Verhältnis zu den Quellen hat es bereits angedeutet: Wie der
                    Großteil der übrigen <hi rend="italics">Theatrum</hi>-Literatur auch basiert
                    Ludolfs <bibl><title>Allgemeine Schau-Bühne der Welt</title></bibl> auf der
                    Kompilation verschiedener Prätexte. Nicht unbedingt typisch ist allerdings die
                    partiell kommentierte Bibliographie, die Ludolf dem eigentlichen Text
                    voranstellt. <quote>Meteranus</quote> (Emmanuel van Meteren, 1535-1612) etwa sei
                        <quote>[...] ein guter Geschicht-Schreiber [...]</quote> (Bd. 1, Vorrede,
                        <ref type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00014"
                        >unpag.</ref>) gewesen. Und noch einmal kommt hier die für die Chronistik
                    strukturell wichtige Rolle der Zeitungen zur Sprache. So habe ein Nachfolger
                    nach Meterens Tod <quote>aus denen Zeitungen/ und denen heraus gekommenen
                        particulare relationen seine Beschreibungen zusammen getragen</quote> (Bd.
                    1, Vorrede, <ref type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00014"
                        >unpag.</ref>) – eine Mühe also, der sich Ludolf aufgrund derartiger
                    Vorarbeiten nicht mehr unterziehen muss. Bezeichnend für die eklektische
                    Quellenmixtur der <bibl><title>Allgemeinen Schau-Bühne</title></bibl> der Welt
                    ist, dass der Verfasser seinen Text nicht nur auf der Grundlage von
                    Zeitungsmeldungen und älteren Geschichtsdarstellungen verfasst, sondern gerade
                    für die selteneren Passagen über außereuropäische Weltgegenden auf bekannte
                    Autoren aus der Gattung der Reiseberichte (und ihrer Kompilationen) – wie Adam
                    Olearius und Olfert Dapper – zurückgreift. Interessant ist zudem, dass unter den
                    genannten Quellen nur ein weiteres publizistisch-chronikalisches Großprojekt
                    auftaucht, das <bibl><title>Diarium Europaeum</title></bibl> (1659-1683), nicht aber das viel prominentere
                    <bibl><title>Theatrum Europaeum</title></bibl> (1633-1738). Lediglich im Fließtext (Bd. 2, <ref type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-2b/start.htm?image=00062">Sp.
                        96</ref>) liefert Ludolf, vor allem ab dem zweiten Band, wiederholt
                    Referenzen auf die Jahrhundert-Chronik. Er zitiert aus ihr, plagiiert den Text
                    jedoch ebenso wenig wie die hervorragenden Kupferstiche des <ref target="http://diglib.hab.de/edoc/ed000055/start.htm"><bibl><title>Theatrum Europaeum</title></bibl></ref>.
                    Die Kupferstiche der reich bebilderten <bibl><title>Allgemeinen
                            Schau-Bühne</title></bibl> der Welt, die ebenfalls von auffällig hoher
                    Qualität sind, ließ Ludolf offenbar exklusiv anfertigen: ein Umstand, auf den er
                    mit der Nennung des <quote>berühmten Kupfferstecher Romain de Hoogh</quote>
                    (1645-1708) (Bd. 1, Vorrede, <ref type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-1b/start.htm?image=00016"
                        >unpag.</ref>) ausdrücklich verweist. </p>
                <p>Insgesamt dürfte die Leistung Ludolfs im Kontext der Chronistik hoch zu
                    veranschlagen sein. Die <bibl><title>Allgemeine Schau-Bühne der
                        Welt</title></bibl> spielt die Vorteile kompilatorischer Literatur voll aus.
                    Statt vieler und gerade auch fremdsprachiger umfänglicher
                    Geschichtsdarstellungen brauchte der Leser zur konzisen Information über das
                    Weltgeschehen des 17. Jahrhunderts nur noch ein einziges Buch. Insofern setzt
                    das Werk die Implikationen der titelgebenden Schaubühnenmetapher beispielhaft um
                    – es bietet einen geschickt reduzierten, panoramaartigen Überblick das
                    historische Wissen der Zeit. Und mehr noch: Deutlicher als etwa das <bibl><title>Theatrum
                    Europaeum</title></bibl> sensibilisiert Ludolf bereits für die Relativität des
                    Beobachterstandpunktes, indem er auf Widersprüche in den Quellen hinweist. In
                    diesem Bewusstsein zeigt sich die <bibl><title>Allgemeine Schau-Bühne der
                            Welt</title></bibl> bereits als tendenziell frühaufklärerisch gefärbt.
                    Schließlich geht es mit der Kritik auch darum, sich gegenüber der erfolgreichen
                    Konkurrenz zu positionieren: Selbst vor einer Kritik des <bibl><title>Theatrum Europaeum</title></bibl>, in
                    dem Dinge <quote>unrecht vorgegeben</quote> (Bd. 2, <ref type="wdb"
                        target="http://diglib.hab.de/drucke/ge-2f-4-2b/start.htm?image=00080">Sp.
                        131</ref>) würden, schreckt Ludolf nicht zurück. </p>
            </div>
            <div type="reception">
                <head>Rezeption</head>
                <p>Popularität und Grad der Verbreitung von Ludolfs <bibl><title>Allgemeine
                            Schau-Bühne der Welt</title></bibl> lassen sich lediglich mit Vorbehalt
                    aus einige punktuellen Rezeptionszeugnissen ableiten. Ob sich über die
                    Exlibris-Vermerke Aussagen zur Rezeption machen lassen, bleibt natürlich
                    fraglich: Der zweite Teil von Ludolfs <bibl><title>Allgemeine
                        Schau-Bühne der Welt</title></bibl> stammt aus der Sammlung der
                    Herzogin Elisabeth Sophie Marie (1683-1767). </p>
            </div>
            <div type="bibliography">
                <head>Bibliographische Nachweise und Forschungsliteratur</head>
                
                    <listBibl>
                        <bibl>VD17 23:298342H<ptr type="vd17" cRef="23:298342H"/></bibl>
                        
                        <bibl xml:id="juncker_1881">Anonym: Art. "Juncker, Christian", in: Allgemeine Deutsche Biographie. Hg. durch die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 56 Bde., Leipzig 1875-1912, Bd. 14 (1881), S. 690f.</bibl>
                        
                        
                        
                        <bibl xml:id="pritius_1888">Anonym: Art. "Pritius, Johann Georg", in: Allgemeine Deutsche Biographie. Hg. durch die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 56 Bde., Leipzig 1875-1912, Bd. 26 (1888), S. 602f. 
                            
                        </bibl>
                        <bibl xml:id="berns_parteylichkeit_1976">Jörg Jochen Berns: "Parteylichkeit" und Zeitungswesen. Zur Rekonstruktion einer medienpolitischen Diskussion an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert, in: Wolfgang Fritz Haug (Hg.): Massen/Medien/Politik (Argument-Sonderband 10). Karlsruhe 1976, S. 202-233</bibl>
                        <bibl xml:id="berns_zeitung_1983">Jörg Jochen Berns: Zeitung und Historia. Die historiographischen Konzepte der Zeitungstheoretiker des 17. Jahrhunderts, in: Daphnis 12 (1983), S. 87-110</bibl>
                        <bibl xml:id="jaumann_gelehrtenkultur_2001">Herbert Jaumann: Handbuch Gelehrtenkultur der Frühen Neuzeit. Berlin 2001, S. 420
                        </bibl>
                        <bibl xml:id="körber_publizistik_2009">Esther-Beate Körber: Aufgaben und Geschichte einer funktionellen Gruppe frühneuzeitlicher Publizistik. Bremen 2009</bibl>
                        <bibl xml:id="tubach_ludolf">Jürgen Tubach: Art. "Ludolf (Leutholf) Hiob", in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, <ref target="http://www.kirchenlexikon.de/l/ludolf_h.shtml">http://www.kirchenlexikon.de/l/ludolf_h.shtml</ref>
                        </bibl>
                        
                        
                    </listBibl>
            </div>
        </body>
    </text>
</TEI>