Die Handschriften der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel. Abth. 4: Die Gudischen Handschriften: Die griechischen Handschriften bearbeitet von Franz Köhler; Die lateinischen Handschriften bearbeitet von Gustav Milchsack. Wolfenbüttel: Zwissler, 1913. S. 246 (Vorläufige Beschreibung)

Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek, Cod. Guelf. 325 Gud. lat.

M. Annaei Lucani Pharsalia

Perg. — 130 Bll. — 15 × 10 cm — 13 Jhdt.

Von mehreren Händen. Am Anfang einiger Bücher rote Initialen. Die Anfangsbuchstaben der Verse sind bis Bl. 19 durch rote Punkte ausgezeichnet.

Gleichzeitiger Holzband mit Schweinsleder überzogen und mit einigen blinden Linien und je fünf kleinen Stempeln vorn und hinten geschmückt. Mit einem Schliessriemen. Die Innenseiten des Deckels sind mit Bruchstücken von Handschriften des 10 Jahrhunderts beklebt.

Herkunft: Auf Bl. 1 unten: Ex museo Bernhardi RottendorffI.

Bl. 129. 130, die vorne vorgebunden sind, enthalten ebenfalls den Schluss des 12 Buchs von der Hand eines der Schreiber des Kodex, wie mir scheint. Ebert 523.