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Beschreibung von Cod. Guelf. 101 Noviss. 2°
Christian Heitzmann, 2017.
Handschriftentitel: Evangelium secundum Matthaeum (Fragment)
Entstehungsort: Northumbria (?)
Entstehungszeit: 7./8. Jh.
Beschreibstoff: Pergament
Umfang: 2 Bl.
Format: 32,5 × 27,5 cm
Seitennummerierung: Bleistiftfoliierung modern.
Zustand: Das Doppelblatt, das ehemals als Einbanddecke diente, stammt aus der Lagenmitte, daher keine Textlücken. An den Rändern und besonders an den Ecken beschnitten. Durch die Heftung Löcher an mehreren Stellen, wo der Buchrücken war. Ehemalige Außenseite (1r und 2v) schwarz eingefärbt, so dass nur noch wenige Buchstaben an den Seiten und unten sichtbar sind; am unteren Rand durch Beschnitt Textverlust.
Seiteneinrichtung: 28,5 × 20 cm, zweispaltig, 30 blindliniierte Zeilen.
Hände: Insulare Unzialis; die Schrift ähnelt den Fragmenten in London, BL, Add. MS 37777, aus Wearmouth-Jarrow (vgl. dazu CLA 2 Nr. 177, für diesen Hinweis danke ich Patrizia Carmassi, Wolfenbüttel) und München, BSB, Clm 29270/2 (vgl. dazu: Angelsächsisches Erbe in München, hrsg. von H. Sauer, Frankfurt am Main 2005, 34f.).
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck: Am Beginn der einzelnen Kapitel vergrößerte Satzmajuskeln mit roter, konturbegleitender Punktverzierung.
Spätere Ergänzungen: Neben den Kapitelanfängen in feiner Minuskelschrift die Angaben der Parallelstellen.
Entstehung der Handschrift: Nach Ausweis der paläographischen Merkmale und des Buchschmucks im 7./8. Jh. im northumbrischen Raum geschrieben.
Erwerb der Handschrift: Um 1980 von Wolfgang Milde im handschriftlichen Katalog der Codices Novissimi (HAB, BA I, 424) unter der heutigen Signatur eingetragen, wobei vermerkt wurde, dass das Fragment aus dem Altbestand der Herzog August Bibliothek stammt. Das Doppelblatt diente als Einbandhülle, deren Außenseiten geschwärzt waren. Der ursprüngliche Trägerband ließ sich nicht ermitteln.
Inhalt:
1. 1r–2v Evangelium secundum Matthaeum. Der Beginn des Texts auf 1r ist durch die Schwärzung nicht mehr lesbar. Links oben schimmern Buchstaben durch die schwarze Farbe. Am unteren Rand der linken Spalte lesbar: … in temtatione[m] sed libera [Mt 6,13]. … Die rechte Spalte endet mit: [nolite thesauriza]re vobis thesa[uros] [Mt 6,19]. … Der Text endet auf 2v mit: non facit fructum bonum [Mt 7,19]. Text auf 1v–2r nahezu vollständig erhalten, lückenlos und gut lesbar: et[sic] furantur. Thesaurizate [Mt 6,19] … — … Petite et dabi[tur] [Mt 7,7].

Korrekturen, Ergänzungen:
  • Lizenzangaben korrigiert (schassan, 2020-04-17)

Abgekürzt zitierte Literatur

CLA Codices Latini antiquiores. A Palaeographical Guide to Latin Manuscripts prior to the ninth century, hrsg. von E. A. Lowe, Bd. 1–12, Oxford 1934–1971

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