<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:lang="de" xml:id="HAB_mss_1272-helmst_tei-msDesc_Schwanitz">
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            <titleStmt>
                <title>Beschreibung von Cod. Guelf. 1272 Helmst. (Lara Schwanitz: Beschreibung erstellt im Rahmen eines Bibliothekspraktikums an der HAB, 2016.)</title>
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                    <resp>Katalogisiert durch </resp>
                    <name type="person">Lara Schwanitz</name>
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                <edition>Elektronische Ausgabe nach TEI P5</edition>
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                    <resp>TEI-P5 konforme Kodierung durch </resp>
                    <name type="person">Lara Schwanitz</name>
                    <name type="org">Herzog August Bibliothek</name>
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                <publisher>
                    <name type="org">Herzog August Bibliothek</name>
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                <distributor>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</distributor>
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                        <p>Dieses Dokument steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).</p>
                        <p>Für die Nutzung weiterer Daten wie Digitalisaten gelten gegebenenfalls andere Lizenzen. Vgl. die <ref target="http://diglib.hab.de/?link=012">Nutzungshinweise</ref> der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.</p>
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                <p>Neukatalogisiert durch <name type="person">Lara Schwanitz</name>.</p>
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            <projectDesc>
                <p>Beschreibung erstellt im Rahmen eines <name type="project" subtype="cataloguing">Bibliothekspraktikum</name>s an der HAB, 2016.</p>
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            <change who="henseleit" when="2023-12-08">Angaben zum Bibliothekspraktikum ergänzt oder korrigiert.</change>
            <change who="schassan" when="2020-04-17">Lizenzangaben korrigiert</change>
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                    <settlement>Wolfenbüttel</settlement>
                    <repository>Herzog August Bibliothek</repository>
                    <collection>Helmstedter Handschriften</collection>
                    <idno sortKey="wf_hab_helmst-1272">Cod. Guelf. 1272 Helmst.</idno>
                    <altIdentifier type="catalog">
                        <collection>Heinemann-Nr.</collection>
                        <idno sortKey="heinemann-1380">1380</idno>
                    </altIdentifier>
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                    <title>Mittelniederdeutsches Gebetbuch</title>
                    <origPlace ref="#braunschweig">Region Braunschweig</origPlace>
                    <origDate notBefore="1475" notAfter="1500">15. Jh., 4. Viertel</origDate>
                </head>
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                                    <material>Papier</material>
                                </p>
                                <p>Aus zwei Teilen zusammengesetzt, I: <locus from="1r" to="125v">1r–125v</locus>, II: <locus from="126r" to="139v">126r–139v</locus>. </p>
                            </support>
                            <extent>
                                <measure type="leavesCount" quantity="141">141 Bl.</measure>
                                <dimensions type="leaf" unit="cm">
                                    <height quantity="10.5">10,5</height>
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                                </dimensions>
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                            <p>Einband: Spätgotischer Holzdeckeleinband, ursprünglich überzogen mit rot gefärbtem Leder. 
                     	Stark verblichene rote Färbung des Leders sichtbar an den nach außen abgerundeten Kanten des Einbandes und im Bereich des nicht mehr erhaltenen Schließenlagers und Gegenblechs.
                     	
                     	<locus>VD</locus>: Abdruck des vorderen Schließenlagers trapezförmig mit einem Nagelloch, leicht konkave Kanten, 
                        <dimensions type="binding" unit="cm">
                                    <height quantity="2.0">2,0</height>
                                    <width>0,9–1,8</width>
                                </dimensions>
                     	
                     	Risse und Fraßspuren mittig. Vorderer Spiegel mit Papier verklebt,  
                     	darauf Schriftzug in frühneuzeitlicher Kurrentschrift.
                     	
                     	<locus>HD</locus>: Abdruck des Gegenblechs rechteckig mit zwei Nagellöchern,
                        <dimensions type="binding" unit="cm">
                                    <height quantity="1.8">1,8</height>
                                    <width quantity="1.3">1,3</width>
                                </dimensions>
                     	
                     	Schließenlager und -riemen nicht erhalten. Hinterer Spiegel mit Papier verklebt.
                  
                     	Leicht gerundeter Buchrücken. Erhabene Einfachbünde am Kapital. 3 mittige erhabene Doppelbünde.
                        Sämtliche Bünde sind aufgrund der nachträglich eingezogenen 12. Lage und den Reparaturen an der 11. Lage im Gelenk gebrochen. 
                        Fadenheftung der 12. Lage verläuft außen über den Buchrücken. 
                        Die Deckel der Handschrift liegen auch im geschlossenen Zustand aufgrund der zu engen Bindung nicht parallel.
                        
                     	Schnitt ungleichmäßig und zerfleddert. Seiten teilweise eingerissen. Fehlstellen an den Rändern. 
             
                     </p>
                        </binding>
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                    <accMat type="fragment">
                        <p>Falzstreifen mit lateinischem Textfragment umschließt die 1. Lage. Text nicht identifizierbar.</p>
                        <p>Auf <locus>Bl. 43r–50r</locus> aufgeklebte Papierstreifen mit mittelniederdeutschen Wortfragmenten zur Reparatur von Rissen im Papier. Größe der Papierstreifen:
            			<dimensions type="leaf" unit="cm">
                                <height>3,5–4,1</height>
                                <width>1,7–2,4</width>
                            </dimensions>
            			Aufgrund von Insektenfraß Textverlust. Lesbare Wörter auf dem dritten Papierstreifen auf <locus from="44r">Bl. 44r</locus>: <quote>am dornstage <gap/> maketh <sic>danisschen</sic>
                                <gap/> susta <gap/> hefft <gap/>
                            </quote>.</p>
                    </accMat>
                </physDesc>
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                    <origin>
                        <p>
                            <note>Die Verwendung weiblicher Nominalformen und die namentliche Nennung der Schreiberin <name>Anna</name> belegen, dass die Handschrift in einem Frauenkloster geschrieben wurde. 
               		Die mittelniederdeutsche Schreibsprache, die Charakteristika des Ostfälischen aufweist, grenzt das Entstehungsgebiet auf Ostfalen ein. 
               		Eine weitere, spezifizierte Zuordnung zu den Buchbeständen aus dem Kloster Wöltingerode oder den Kanonissenstiften Heiningen, Dorstadt, Steterburg oder Marienberg bleibt schwierig. 
               		Hinweis darauf, dass die Handschrift im Kloster <rs type="place" ref="#heiningen">Heiningen</rs> entstanden sein könnte, oder zumindest Austauschbeziehungen zwischen dem Entstehungsort der Handschrift und dem Kloster <rs type="place" ref="#heiningen">Heiningen</rs> bestanden, liefert die Parallelüberlieferung des Marienmirakels <term type="title">Die Dienstmagd von Halberstadt</term> in Wolfenbüttel, HAB, <ref type="mss" cRef="1142-helmst">Cod. Guelf. 1142 Helmst.</ref>, 71r <bibl>(<abbr>Heinemann</abbr> Nr. 1248)</bibl> in sehr ähnlicher Textfassung. 
               		In beiden Handschriften ist das Mirakel außerdem durchgehend in roter Tinte geschrieben. 
               		Die Aufnahme des Reimpaargebets von den <term type="title">Sieben himmlischen Freuden Mariens</term> liefert ebenfalls einen Hinweis darauf, dass die Handschrift in der Region Braunschweig entstanden sein könnte. 
               		<rs type="person" role="author" ref="#ps_thomas_arundelius_archiepiscopus_cantuariensis">Thomas Becket von Canterbury</rs>, dem nach spätmittelalterlicher Auffassung die Autorschaft an diesem Reimpaargebet in lateinischer Sprache zufällt, erhielt 1226 in der Stiftskirche St. Blasius ein Patrozinium.
               		Vor diesem Hintergrund wäre es denkbar, dass diese mittelniederdeutsche Übertragung des Gebets in der Region Braunschweig entstanden ist. 
               	</note>
                        </p>
                        <listBibl>
                            <bibl>
                                <abbr>Kruse <hi rend="normal">Stiftsbibliotheken</hi>
                                </abbr>, 174-176.</bibl>
                            <bibl>
                                <abbr>Haas</abbr>, 328, 330f., 334.</bibl>
                            <bibl>
                                <abbr>Föllner</abbr>, 198-204.</bibl>
                            <bibl>
                                <abbr>Peters</abbr>, 39-114.</bibl>
                        </listBibl>
                    </origin>
                </history>
                <additional>
                    <adminInfo>
                        <recordHist>
                            <source>
                                <bibl>Lara Schwanitz: Beschreibung erstellt im Rahmen eines Bibliothekspraktikums an der HAB, 2016.</bibl>
                            </source>
                        </recordHist>
                    </adminInfo>
                    <listBibl>
                        <bibl>
                            <abbr>Borchling 3</abbr>, 64–66.</bibl>
                        <bibl>
                            <abbr>Heinemann</abbr> Nr. 1380.</bibl>
                        <bibl>
                            <author>E. Henrici</author>. In: Handschriftenarchiv, 1911, Nr. <ref target="http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/Wolfenbuettel_700469370000.html">Wolfenbuettel_700469370000</ref>.</bibl>
                        <bibl>
                            <abbr>Handschriftencensus</abbr> Nr. <ref target="http://www.handschriftencensus.de/17203">17203</ref>.</bibl>
                    </listBibl>
                </additional>
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                        <idno>I</idno>
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                        <measure type="leavesCount">Bl. 125</measure>
                        <origPlace>Region Braunschweig</origPlace>
                        <origDate notBefore="1471" notAfter="1486">nach 1471</origDate>
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                    <msContents>
                        <textLang mainLang="gml" otherLangs="lat">Schreibsprache mittelniederdeutsch (ostfälisch).</textLang>
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                            <title xml:lang="gml">Gebet zu Jesus Christus</title>
                            <incipit xml:lang="gml">Ek bydde dy liue here Jhesu Criste dat du my geuest stedicheit guder dancken <!--ynnicheit des herten reynicheit der wort--></incipit>
                            <explicit xml:lang="gml"><!--gyff my eyn herte dat dy wontlick sy eyn leuent dat dy behegelik sy eyn ende de dy louelick sy--> gyff my dat ik mote dye dinck vlen di my van dy liue teyn. Amen</explicit>
                            <note>Ungedruckt. </note>
                        </msItem>
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                            <title xml:lang="la">Anima Christi</title>
                            <incipit xml:lang="gml">Ik bydde dy liue here Jhesu Criste dat du dyn hilghe licham myn leste spise sy</incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">dyn hilghe name myn leste wort sy</explicit>
                            <note>Mittelniederdeutsche Übertragung des lateinischen Hymnus <term type="title">Anima Christi santifica me</term> (<bibl>
                                    <abbr>Chevalier</abbr>Nr. 1090</bibl>). 
							Die Autorschaft wird in vielen Handschriften <rs type="person" ref="#johannes_xxii_papa">Papst Johannes XXII.</rs> zugeschrieben.</note>
                            <note>Gedruckt in den mittelniederdeutschen Drucken des <term type="title">Ortulus animae to dude</term>: </note>
                            <listBibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>VD 16</abbr>
                                    <ref type="vd16" cRef="H_5107">H 5107</ref>, liiij.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Edition: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Klapper 4</abbr>, Nr. 107, 366.</bibl>
                            </listBibl>
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                                <head>Literatur: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Richards</abbr>, 55–84.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Paulus 3</abbr>, 250.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="3">
                            <locus from="1v" to="2v">1v–2v</locus>
                            <title xml:lang="gml">Gebet vom Leiden Christi</title>
                            <incipit xml:lang="gml">De hymelsche konig unse here Jhesus Cristus dyn hangede an dem cruce allene mit warer gotheit mit menschliker sele mit bedroueden synnen mit eynen vurwondeden herten</incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">gelouent syn <sic>alle syn</sic> alle syne wercke gebenediget sy syn werde moder dye hillige unde dy edele maget sunte Maria</explicit>
                            <note>Mittelniederdeutsche Übertragung angelehnt an das lateinische Gebet <term type="title">Precatio de vulneribus Christi</term> (<bibl>
                                    <abbr>AH</abbr>54, Nr. 18</bibl>).</note>
                            <filiation>Auch überliefert in 
					      <ref type="altMs">Prag, UB, XVI. G. 28</ref>, 28r–30v (<bibl>
                                    <abbr>Prag UB 1</abbr>, 150).</bibl>
                            </filiation>
                            <listBibl>
                                <head>Edition: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Klapper 4</abbr>, Nr. 40, 212.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="4">
                            <locus from="2v" to="3r">2v–3r</locus>
                            <title>Gebet von der Seitenwunde Christi</title>
                            <incipit xml:lang="gml">Ek bydde dy leue here gebenedigede god durg dat water unde durg dyn blot dat ut dyner syden vlot</incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">dat ik leue an dyner behegelicheit unde vesitte dye ewigen salicheit</explicit>
                            <note>Ungedruckt. </note>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Rosenkränze und Seelengärten</abbr>, 228f.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Haimerl</abbr>, 46.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="5">
                            <locus from="3r" to="3v">3r–3v</locus>
                            <title>Gebet an Christus als Quelle des Lebens</title>
                            <incipit xml:lang="gml">O du hoge louede borne sone dynes hymmelschen vaders zote Jhesu Criste dat du bist dat wort dynes hymmelschen vaders du bist de ewige wech du bist dye ewige warheit</incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">du bist eyn sone dyner dochter unde eyn vader dyner moder nu bydde ik dy leue here dorch dyne gode dat du my nemest an dyne hode unde geuest my aflat aller myner sunde. Amen</explicit>
                            <note>Ungedruckt. </note>
                        </msItem>
                        <msItem n="6">
                            <locus from="4r">4r</locus>
                            <title>Anima Christi</title>
                            <incipit xml:lang="gml">Godes hilghe zele hilghe mick godes werde licham spyse mick <!--dat water dat ut Cristus syden vlot dat wasche mick--></incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">yn mynem ende rop my unde sette my to dy dat ik dy werdeliken loue mit den engelen ewichliken. Amen.</explicit>
                            <note>Mittelniederdeutsche Übertragung des lateinischen Hymnus <term type="title">Anima Christi santifica me</term> (<bibl>
                                    <abbr>Chevalier</abbr>Nr. 1090</bibl>).</note>
                            <filiation>Auch überliefert in
				  			<ref>Prag, UB, XVI. G. 28</ref>, 46v–47r (<bibl>
                                    <abbr>Prag UB 1</abbr>, 150).</bibl>
                            </filiation>
                            <listBibl>
                                <head>Edition: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Klapper 4</abbr>, Nr. 107, 366.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Richards</abbr>, 55–84.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Paulus 3</abbr>, 250.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="7">
                            <locus from="4v" to="14v">4v–14v</locus>
                            <title xml:lang="gml">Gebet zu den fünf Wunden Christi</title>
                            <rubric xml:lang="gml">Van den vyff wonden</rubric>
                            <msItem>
                                <locus from="4v">4v</locus>
                                <title type="sub">Einleitungsgebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">Here Jhesu Criste des leuendigen godes sone ik grote hute dyner rosenvaren wunden dyner hilghen hende unde vote</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">unde dat dar alle gelouede sele yn dem vegevure dar van moten ghetrostet werden unde gelosed. Amen. Pater noster.</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="5r" to="6r">5r–6r</locus>
                                <title type="sub">Erstes Gebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">Ek dancke dy unde mane dy aller leueste here Jhesu Criste der unsprecliken leue dar du umbe entfengest dye benediden wonden</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">dat ik an mynem lesten ende dat lyfflike wort mit dem hilghen scheker vroliken mote van dy horen hude salt du mit my syn yn dem paradise. Amen. Pater noster.</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="14r" to="14v">14r–14v</locus>
                                <title type="sub">Sechstes und letztes Gebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">Ek mane unde dancke dy leue here Jhesu Criste van alle myne herten umme alle dyne pyne dynes lydendes de du ledest an deme cruze</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">unde entfa my dorg dyner groten mildicheit dyner grundelosen barmherticheit. Amen. Pater Noster. Ave Maria</explicit>
                                <finalRubric xml:lang="gml">Hyr gan us suwerlike und ynnighe bedde van den vyff wonden und dem lydende unses here Jhesu Cristi.</finalRubric>
                            </msItem>
                            <note>In Anlehnung an den lateinischen Hymnus <term type="title">Ave dextera manus Christi</term> (<bibl>
                                    <abbr>Daniel</abbr> I, 336; IV, 264</bibl>) entwickeln sich im Rahmen der spätmittelalterlichen Passionsfrömmigkeit Gebete zu Ehren der fünf Wunden Christi. Obwohl im vorliegenden Gebet allen fünf Wunden jeweils eine Strophe gewidmet ist, bleibt die Verwendung von Grußformeln, die den lateinischen Hymnus und die Textfassungen des Gebets im <term type="title">Ortulus animae to dude</term> einleiten, aus. <!--Das Incipit ist vielmehr jenem aus der <title>Andacht auf das Leiden Christi</title> vergleichbar, dass in Wolfenbüttel, HAB, Cod. Guelf. 1288 Helmst., 43r–52v (<bibl><abbr>Borchling 3</abbr>, 73–74</bibl>)unter dem Titel <title>Des is von unses heren godes lidinge</title> überliefert ist.-->
                            </note>
                            <listBibl>
                                <head>Vgl. Druck: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>VD 16</abbr>
                                    <ref type="vd16" cRef="H_5107">H 5107</ref>, xlix.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Bonetti</abbr>, 154–161.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Haimerl</abbr>, 28, 36, 55f, 80, 88, 92, 124.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Duffy</abbr>, 238–248.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>3, 233–244, hier 242.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="8">
                            <locus from="15r" to="17r">15r–17r</locus>
                            <author ref="#ps_bernardus_claraevallensis">Ps.–Bernhard von Clairvaux</author>
                            <title>Mariengebet</title>
                            <rubric>Stabat mater crucem Jhesu</rubric>
                            <msItem>
                                <locus from="15r">15r</locus>
                                <title type="sub">Einleitungsgebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">Owe mynschen dy begeren dy gnade unde dy hulpe der junckfrowen Marien</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">sye steit under dem cruze ores leuen kyndes unde sprecken aldus</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="15r" to="16v">15r–16v</locus>
                                <title type="sub">Erstes Gebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">O gote junckfrowe unde moder Maria dencke des erwordigen standes de du bystundes dynem allerleuesten hilghen kynde</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">de umme mynen wyllen vor dynen aghen so jamerliken gehanget in dem cruze Jhesus Christus. Amen</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="16v" to="17r">16v–17r</locus>
                                <title type="sub">Letzter Absatz mit Titel und Autorzuschreibung</title>
                                <incipit xml:lang="gml">Dyt vorschreuen bet bescreuet <rs type="person" ref="#ps_bernardus_claraevallensis">sunte Bernhardus</rs> yn ener omelyen dy he schriuet ouer dat ewangelium Johannis dat also an hevet Stabat mater crucem Jhesu unde schriuet wilck mynsche dyt bet mit ynnicheit to eyre tid spreket</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">wo de mensche umme byddet dat to syner selen salicheit were des worde he an alle twiuel twydet. Amen.</explicit>
                            </msItem>
                            <note>Das vorliegende Gebet teilt mit der lateinischen Sequenz <term type="title">Stabat mater dolorosa</term> 
						(<bibl>
                                    <abbr>Chevalier</abbr>Nr. 19416; </bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Mone</abbr>II, Nr. 147</bibl>)
						die imaginierte situative Ausgangslage innerhalb des Passionsgeschehens. 
						Die Fokussierung auf den Compassio-Gedanken geht im vorliegenden Gebet nicht verloren, richtet sich jedoch verstärkt auf die Heilsbitte des Gläubigen aus. Es steht damit in seiner Textgestalt den volkssprachigen Übertragungen des marianischen Compassio-Gebets <term type="title">Memento obsecro</term> von <rs type="person" ref="#odo_morimundensis">Odo von Morimond</rs> aus den deutschsprachigen Drucken des <term type="title">Ortulus Animae to dude</term> strukturell und inhaltlich näher.</note>
                            <filiation>Wie das <term type="title">Gebet vom Leiden Christi</term> und das <term type="title">Anima Christi</term>
							 auch überliefert in 
							<ref type="altMs">Prag, UB, XVI. G. 28</ref>, 38r–40r (<bibl>
                                    <abbr>Prag UB 1</abbr>, 150).</bibl>
                            </filiation>
                            <listBibl>
                                <head>Drucke: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>VD 16</abbr>
                                    <ref type="vd16" cRef="H_5077">H 5077</ref>, 47r–48r.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Vgl. Edition: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Klapper 4</abbr>, Nr. 82, 294f <note>(hier unter dem Titel <term type="title">Gebet zu Maria aus den Homelien des heiligen Bernhard</term>)</note>.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Kraß</abbr>, 230–232.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="9">
                            <locus from="17r" to="37r">17r–37r</locus>
                            <title>Tagzeitengebet zum Leiden Christi</title>
                            <msItem>
                                <locus from="17r" to="23r">17r–23r</locus>
                                <title type="sub">Erster Gebetsteil</title>
                                <rubric>To der metten</rubric>
                                <incipit xml:lang="gml">O liue  here Jhesu Criste des leuendigen godes sone de du woldest in der metten tut vor my armen sunderinnen und der gansen werlde erlosinge bedrouen</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">ik bydde dy vorluchte dyn angesyechte myner sele mit dem lychte hymmelscher gnade unde lat dat nicht vordusteren sünder nym van mij der unwyttenheit unde myner schult</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="23r" to="36r">23r–36r</locus>
                                <title type="sub">Zweiter Gebetsteil</title>
                                <rubric>To der prime</rubric>
                                <incipit xml:lang="gml">O leue here de du hordest dat honelike wort</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">dat ik dynen hilgen waren licham also neme van dem altare also van dem crucze und dat ick dat salue in dogetsam wercker und yn reynen herten dat to allen tyden beware. Amen. Pater noster. Ave Maria</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="36r" to="36v">36r–36v</locus>
                                <title type="sub">Dritter Gebetsteil</title>
                                <rubric>To deme nacht sange</rubric>
                                <incipit xml:lang="gml">O leue here Jhesu Criste des waren godes sone de du to completen tyd umme salicheit der ganczen werlde dyk letest begrawen</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">dat vorlene my de vader und de son und de hilghe geyst de ewige god. Amen</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="37r">37r</locus>
                                <title type="sub">Letzter Absatz mit Titel und Autorzuschreibung</title>
                                <finalRubric xml:lang="gml">Dusse gebede hefft gemaket in dem latine <name>Johannes</name> eyn groyt doctor der hilgen schrifft und voret alle puncte unde stucke des lidendes unses heren Jhesu Cristi. Deo gracias et honor.</finalRubric>
                            </msItem>
                            <note>Die Autorschaft des lateinischen Hymnus <term type="title">Patris sapientia, veritas divina</term> (<bibl>
                                    <abbr>AH</abbr>30, Nr. 13</bibl>), auf den die vielgestaltigen volkssprachigen Textfassungen der Tagzeitengebete zurückzuführen sind, wird u.a. <rs type="person" role="author" ref="#johannes_xxii_papa">Papst Johannes XXII.</rs> zugeschrieben. 
						Das Gebet führt bis auf die Terz alle Tagzeiten des Leidens Christi an (<locus from="19r">Bl. 19r</locus> Matutin, <locus from="23r">Bl. 23r</locus> Prim, <locus from="29r">Bl. 29r</locus> Sext, <locus from="34r">Bl. 34r</locus> Non, <locus from="35v">Bl. 35v</locus> Vesper, <locus from="36r">Bl. 36r</locus> Komplet). 
						Rubrizierung nur bei Matutin, Prim und Komplet. In Reihenfolge und Zuordnung der Tagzeiten zu den Ereignissen des Passionsgeschehens folgt das Gebet den Vorgabe des lateinischen Hymnus. Auf die einzelnen Leidensstationen und Erniedrigungen Jesu Christi folgt im mittelniederdeutschen Gebet stets eine bezugnehmende Bitte der <quote>vorluchtigen sunderinnen</quote> (Bl. 19v) für die eigene Glaubenspraxis und Lebensführung, die im lateinischen Hymnus und in den Drucken des <term type="title">Ortulus animae to dude</term> fehlt.</note>
                            <listBibl>
                                <head>Vgl. Druck: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>VD 16</abbr>
                                    <ref type="vd16" cRef="H_5107">H 5107</ref>, xlij-xlvj.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>9, 577–588.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="10">
                            <locus from="37v" to="57r">37v–57r</locus>
                            <author ref="#ps_birgitta_suecica">Ps.–Birgitta von Schweden</author>
                            <title xml:lang="gml">Die 15 Gebete der Heiligen Birgitta zum Leiden Christi</title>
                            <msItem>
                                <locus from="37v">37v</locus>
                                <title type="sub">Erster Absatz mit Titel und Autorzuschreibung</title>
                                <quote xml:lang="gml">Hir begynnet sick de bede <rs type="person" ref="#birgitta_suecica">sunte Brigitten</rs> dye bestediget synt to Rome an unsem geystlikem vadere dem <rs type="person" ref="#bonifatius_ix_papa">pauese Bonifacio</rs> de de negede vas an dem namen und sint visteyn maningen van deme lidene unses heren. </quote>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="37v" to="38r">37v–38r</locus>
                                <title type="sub">Einleitendes Gebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">O aller weldigeste here Jhesu Criste werdige my dat ik loue dy unde gyff mick dat ik dynen aller hilligesten lidende loff singhe</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">und gyff my macht und krafft wydder dyne vyande und myne</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="38r" to="41v">38r–41v</locus>
                                <title type="sub">Erstes Gebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">O Jhesu Christe ewige soticheit alle dyner leuen frunde eyn unsprekelich vrewde</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">unde eyn werdighe hillige bytterunge unde woldoninge unde eyn vul kommighe vorgewinge alle myner sunde. Amen</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="38r" to="57r">56v–57r</locus>
                                <title type="sub">Schlussgebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">Dusse vormannighe unde bede oppere ik dy leueste here Jhesu Christe unde seghe dy groten danck</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">und gode to loue und to eren und werdicheit dynes sotesten hylligesten namen ewichliken und jummer mer. Amen</explicit>
                            </msItem>
                            <note>Verglichen mit <abbr>GW</abbr>
                                <ref target="http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/GW04388.htm">4388</ref> entspricht die 2. Strophe des Drucks der 4. Strophe in der Handschrift. 
						Die 3. Strophe der Handschrift entspricht der 4. Strophe im Druck. 
						Die Reihenfolge der Strophen läuft anschließend parallel. 
						Die Textfassung der Handschrift ist außerdem ergänzt um ein einleitendes Gebet und ein Schlussgebet, das auf die Funktion des Gebetszyklus als Opfergabe an Christus verweist</note>
                            <filiation>Auch überliefert in Wolfenbüttel, HAB, 
							<ref type="mss" cRef="novi-1136">Cod. Guelf. 1136 Novi</ref>, 282r–296v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 163).</bibl>
                            </filiation>
                            <listBibl>
                                <head>Mittelniederdeutscher Druck: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>GW</abbr>
                                    <ref target="http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/GW04394.htm">4394</ref>.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Mante</abbr>, XXII-XXVIII, insbesondere XXIIIf.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>1, 867–869, hier Nr. 4, 869.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Montag</abbr>, 25–34. Dort auch weitere handschriftliche Überlieferungen.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Haimerl</abbr>, 49, 92.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Helm</abbr>, 54-57.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="11">
                            <locus from="57v" to="62r">57v–62r</locus>
                            <title>Vom Leben der Heiligen Birgitta von Schweden</title>
                            <incipit xml:lang="gml">Id was eyne ffrowe dye hadde eyn eynsam leuent dye heyt Brigitta unde was eyne wedewe unde was geboren ut dem koninckrick van sweden</incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">itlike lesen sy trachtliken und versumeliken itlike hilden sy van twanges wegen des horsam ock so schach to eyner tyd dat de sulue eysedele in eyner nacht wart <gap/>
                            </explicit>
                            <note>Text bricht an dieser Stelle ab. 
						Es handelt sich um eine legendarische Erzählung, in der Christus Birgitta die Zahl seiner Wunden offenbart. 
						Daran anschließend formuliert Christus eine Gebetsanweisung, welche die vorausgegangenen 15 Gebete einschließt und mit konkreten Heilsversprechen verbindet.
						In Bezug auf das vorausgehende Gebet nimmt der Text demnach die Funktion ein, durch die Offenlegung der Textgenese und des Überlieferungsprozesses der 15 Gebete das mit ihnen verbundene Heilsversprechen narrativ zu profilieren.</note>
                            <note>Einleitend erwähnt wird der Kanonisationsprozess der heiligen Birgitta von Schweden durch <rs type="person" ref="#bonifatius_ix_papa">Papst Bonifatius IX.</rs>: <gap/>
                                <quote>unde bestediget wart van dem pauese Bonifacio de IX pawes was</quote>.</note>
                            <note>Ungedruckt. </note>
                        </msItem>
                        <msItem n="12">
                            <locus from="62r">62r</locus>
                            <title>Antiphon zum Fest der Heiligen Agatha</title>
                            <quote xml:lang="la">Mentem <sic>sancta</sic>
                                <sic>sponsafiam</sic> et <sic>honoren</sic> patrie et liberacionem gentium. Sancta Agatha. </quote>
                            <note>Nachtrag von ungeübter Hand mit grammatischen Fehlern. Starke Abschabungen im Übergang von vorhergehendem Text und Nachtrag.
               			Der Text der Antiphon zum Fest der Heiligen Agatha wurde in der religiösen Praxis spätmittelalterlicher Frömmigkeit dem liturgischen Kontext entnommen und auf sogenannten Agathazetteln – oftmals zum Schutz gegen Feuer – notiert.
               			Vgl. auch Bl. 109v.</note>
                            <listBibl>
                                <head>Nachweis: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>CAO</abbr>3746.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="13">
                            <locus from="62v">62v</locus>
                            <title>Anna Selbdritt</title>
                            <title type="sub">Eingeklebter handkolorierter Kupferstich</title>
                            <note>Ausmalung des Mantels der Heiligen Anna überdeckt teilweise die Schattierung des Kupferstichs. Bildrahmen, Lichtkreis um die Nimben von Maria und der Heiligen Anna sowie die Teilung des Hintergrundes in Landschaft und Himmel wurden bei der Koloration ergänzt.</note>
                            <listBibl>
                                <head>Nachweis</head>
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                                    <abbr>VKK</abbr>
                                    <ref target="http://diglib.hab.de/?grafik=1272-helmst-00001">1272-helmst-00001</ref>.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Rosenkränze und Seelengärten</abbr>, 233f.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="14">
                            <locus from="63r" to="75v">63r–75v</locus>
                            <title>Gebet an die Heilige Anna</title>
                            <msItem>
                                <locus from="63r" to="64v">63r–64v</locus>
                                <title>Die sieben Gnaden der heiligen Anna</title>
                                <incipit xml:lang="gml">O du moder Anna van konick Dauitis slechte wy geboren vor allen vrowen hefft du to vorn der sunderliken gnade willen dye dy god hefft gegeuen</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">dor dusser seuen gnade willen grote ik dy mit seuen beden dat se god an my bestedighe unde bydde umme gnade unde sprecke in dem namen unses heren Jhesus Christus aldus erst an. Pater noster</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="64v">64v</locus>
                                <title type="sub">Erstes Gebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">Grot sistu hilge moder vor anne unde konick Dauitis slechte vor geborn van allen vrowen</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">dat uns sy eyn gud leuent unde eyn gut warruwich ende werde unde in allen guden begeryngen getwidet werden. Amen</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="73v" to="74v">73v–74v</locus>
                                <title type="sub">Siebtes Gebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">O Anna o Joachym also werliken in troste unde heil gescheyn is un de van der vrucht juwes liues alle trost de bedroueden komen is</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">de vader unde de sone unde de hilghe geyst unde dye hilghe vrouwe Anna unde Joachym mit orem hilgen slechte</explicit>
                                <note>Es folgt eine rubrizierte Gebetsanweisung: </note>
                                <finalRubric xml:lang="gml">Hir na val op dyne baren kne unde nome ves du begerest unde ende es mit andacht so twidet god jue bet. Kyrieleyson. Christeleyson. Kyrieleyson. Pater Noster. Ave Maria</finalRubric>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="75r">75r</locus>
                                <title type="sub">Schlussgebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">Here nocht dem male dat du uns geboden heffst to eren unse elderen hye umbe vollen wy hoppen unde louen dyne hilgen elderen</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">lat dor der leue willen der dochter unde der moder vorannen to dy komen. Amen</explicit>
                            </msItem>
                            <filiation>Auch überliefert in Wolfenbüttel, HAB, 
						<ref type="mss" cRef="1142-helmst">Cod. Guelf. 1142 Helmst.</ref>, 58r–60r (<bibl>
                                    <abbr>Heinemann</abbr> Nr. 1248), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1132-helmst">Cod. Guelf. 1132 Helmst.</ref>, 179r–186r (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 27),</bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1282-helmst">Cod. Guelf. 1282 Helmst.</ref>, 40r–56v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 72).</bibl>
                            </filiation>
                            <note>Vgl. auch etwas abweichend ohne <term type="title">Die sieben Gnaden der heiligen Anna</term>: </note>
                            <filiation>Wolfenbüttel, HAB, 
						<ref type="mss" cRef="1318-helmst">Cod. Guelf. 1318 Helmst.</ref>, 256r–271v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 89),</bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1289-helmst">Cod. Guelf. 1289 Helmst.</ref>, 1r–14r (<bibl>
                                    <abbr>Heinemann</abbr> Nr. 1397).</bibl>
                            </filiation>
                            <listBibl>
                                <head>Druck: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>VD 16</abbr>
                                    <ref type="vd16" cRef="S_3410">S 3410</ref>, B4r–B8v.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Edition: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Roolfs</abbr>, 201–203.</bibl>
                            </listBibl>
                            <note>Sehr ähnlich zur Textfassung der Handschrift sind Strophe 1–5. Das einleitende Gebet stimmt nicht überein. Strophe 6 und 7 sind vertauscht und weisen nur wenige Gemeinsamkeiten auf.</note>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur: </head>
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                                    <abbr>Roolfs</abbr>, 46–48.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Manuscripta Germanica</abbr>, 129 (Hs. erwähnt).</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Dörfler-Dierken</abbr>, 125–140.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Haimerl</abbr>, 138.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="15">
                            <locus from="75v" to="76r">75v–76r</locus>
                            <title>Beschneidung Christi</title>
                            <title type="sub">Zwischengelegter Holzschnitt mit Gebet an Maria und Jesus</title>
                            <quote type="incipit">Maria ik grote di alle die hefft geseen de hylgen dre konnige komende to di umme dynen sone an to beden</quote>
                            <quote type="explicit">so sende mi ok di stralen diner gnaden de mi leide to dy up <gap/>
                            </quote>
                            <note>Fragment aus einem nicht bekannten mittelniederdeutschen Druck. Einspaltiges Duodez- oder Oktavformat oder zweispaltiger Folio- oder Quartdruck. 
						Struktur der Steg- und Rippdrähte nicht erkennbar. Kein Wasserzeichen.
						Lettersnider-Type B (80-82 mm). 
						Gedruckt vermutlich <date notBefore="1501" notAfter="1525">16. Jh., 1. Viertel</date> in den <rs type="place" ref="#niederlande">Niederlanden</rs>. 
						Druckstock des Holzschnitts aus dem <date notBefore="1476" notAfter="1500">15. Jh., 4. Viertel</date>.
					</note>
                            <note>Nachweis: </note>
                            <listBibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>VKK</abbr>
                                    <ref target="http://diglib.hab.de/?grafik=1272-helmst-00002">1272-helmst-00002</ref>.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur: </head>
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                                    <abbr>Kruse <hi rend="normal">Stiftsbibliotheken</hi>
                                    </abbr>, 233f.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Hellinga 1</abbr>, 95-101.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="16">
                            <locus from="75v" to="79r">75v–79r</locus>
                            <title>Gebet an die Heilige Anna</title>
                            <msItem>
                                <locus from="75v">75v</locus>
                                <note>Einleitungsgebet</note>
                                <incipit xml:lang="gml">Salich me ker leue here vorlüch te uns <!-- mit dyner leue --></incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">elderen ere mercke hyr. Amen</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="75v" to="76r">75v–76r</locus>
                                <title type="sub">Erstes Gebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">Gegrotet sistu werdige hilge vrowe sunte Anna <!-- also werlike du hefft gewesen --></incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">war ruwich ende wan or wescheden van dussem ellende. Per Christum dominum nostrum. Amen</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="77v" to="79r">77v–79r</locus>
                                <title type="sub">Schlussgebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">Ok welcke vrowe swanger is de do dat gerne unde wur dyt wert yn vrowen noden gebedet dar wert es gerne gud</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">aldus schullen we och god vrochten unde on umme syne gnade bydden mit bern wynge unser sunde. Amen</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="79r">79r</locus>
                                <title type="sub">Bitte um Gebetsgedenken</title>
                                <finalRubric xml:lang="gml">Wan gy sint in iwemimgen bede so biddet vor den <sic>bokscerier</sic> mede</finalRubric>
                            </msItem>
                            <note>Ungedruckt. </note>
                            <note> – <locus from="79v">79v</locus> leer</note>
                        </msItem>
                        <msItem n="17">
                            <locus from="80r" to="100r">80r–100r</locus>
                            <title>Annenmirakel</title>
                            <title type="sub">Der Jüngling von Doch</title>
                            <incipit xml:lang="gml">Eyn myrakel van sunte Annen. Dat was in ungheren eynes rath mannes sone yn eyner grothen stad</incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">alsus so helpet sunte Anne eren de neren tho lucken an kne an zele an ere und an ghude</explicit>
                            <note>Schreibkorrekturen: Jeweils recto auf Bl. <locus from="97r" to="99r">97–99</locus> setzt die Hand dreimal an, den Text weiterzuführen: <quote>lyff unde sele</quote>. Die Tinte ist wässrig und verläuft auf dem Papier.</note>
                            <filiation>Auch überliefert in Wolfenbüttel, HAB, 
					<ref type="mss" cRef="1233-helmst">Cod. Guelf. 1233 Helmst.</ref>, 169r–176r (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 49–51), </bibl>
                                <ref type="altMs">Wien, ÖNB, Hs. 15101</ref>, 27r–30r (<bibl>
                                    <abbr>Menhardt 3</abbr>, 1384, Nr. 2).</bibl>
                            </filiation>
                            <listBibl>
                                <head>Drucke: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>GW</abbr>
                                    <ref target="http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/GW01994.htm">1994</ref>.</bibl>
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                                    <abbr>GW</abbr>
                                    <ref target="http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/GW0198710N.htm">198710N</ref>.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur: </head>
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                                    <abbr>Dörfler-Dierken</abbr>, 154–164, 227–252, 280–335.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Dörfler-Dierken <hi rend="normal">Annenkult</hi>
                                    </abbr>, 57–90.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Edition: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Eis</abbr>, 391–393.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Roolfs</abbr>, 177–180.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="18">
                            <locus from="100v" to="104v">100v–104v</locus>
                            <title>Reimgebet und Prosaandacht zum Heiligen Sebastian</title>
                            <msItem>
                                <locus from="100v">100v</locus>
                                <title type="sub">Ankündigung und Leseempfehlung</title>
                                <quote xml:lang="gml">Hir volget na innige bede van sunte Sebastiane und sunte Jeronimo. De schulle gy gerne lesen.</quote>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="102" to="103r">102r–103r</locus>
                                <title type="sub">Reimpaargebet zum Heiligen Sebastian</title>
                                <rubric xml:lang="gml">Van sunte Sebastiane</rubric>
                                <incipit xml:lang="gml">Sebastiane mateler <lb/> ik sundege mynsche mit begher <lb/> kome to dy in otmodichheit <lb/>
                                </incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">schauwen in der ewigen ere <lb/> und bruken des hymmels in ewicheit <lb/> des help uns de hilge dreualdicheit</explicit>
                                <note>Reimschema aabb.</note>
                                <decoNote type="other">Verse abgesetzt und mit roten Punkten bis zum einheitlichen Textrand aufgefüllt.</decoNote>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="103r" to="103v">103r–v</locus>
                                <rubric xml:lang="gml">De antifona</rubric>
                                <incipit xml:lang="gml">O wü wunderliker wise hefft de gnade goddes den erliken ridder und marteler</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">du heffst dynen marteler Sebastianum gekronet mit der ewigen glorien und ere und heffst one vorhoget bouen alle de wertic dyner hande</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="103v" to="104v">103v–104v</locus>
                                <rubric xml:lang="gml">De collecta</rubric>
                                <incipit xml:lang="gml">Almechtige benedigede unde ewige god de du den hilgen und werdigen marteler Sebastianum </incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">de du to komende bist to richtende de leuendigen und de doden und de werld in dem vüre. Amen</explicit>
                                <decoNote>Sinneinheiten unterhalb der Satzebene mit senkrechten roten Strichen markiert.</decoNote>
                            </msItem>
                            <note>Ungedruckt. </note>
                            <msItem>
                                <locus from="101r">101r</locus>
                                <note>Dem vorausgehenden Gebet nicht zugehörige Gebetsanweisung: </note>
                                <quote type="incipit" xml:lang="gml">We sacte Jost eren wil de do dat up sanc Banebas dach <gap/>
                                </quote>
                        <!--<explicit xml:lang="gml">unde in sanc Lusyen doch da starf he</explicit>-->
                                <note> – <locus from="101v">101v</locus>, <locus from="105r" to="105v">105r–v</locus> leer.</note>
                            </msItem>
                        </msItem>
                        <msItem n="19">
                            <locus from="106r" to="108v">106r–108v</locus>
                            <title>Reimpaargebet und Prosaandacht zum Heiligen Hieronymus</title>
                            <msItem>
                                <locus from="106r" to="108r">106r–108r</locus>
                                <title type="sub">Reimpaargebet zum Heiligen Hieronymus</title>
                                <rubric xml:lang="gml">Van dem hilgen Jeronimo</rubric>
                                <incipit xml:lang="gml">Gegrotet sistu bernendelecht <lb/> beschermer unde lerer der hilgen herten truwe knecht<lb/>
                                </incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">beschauwe in der reynicheit <lb/> dar ik deine ewich bliue <lb/> mick vrauwe der dreualdicheit <lb/> in zele und ok in liue. Amen. Vader unse. Gegrotet sistu Maria vul gnade</explicit>
                                <note>Reimschema abab.</note>
                                <decoNote type="other">Verse abgesetzt und mit roten Punkten bis zum einheitlichen Textrand aufgefüllt.</decoNote>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="108r" to="108v">108r–v</locus>
                                <rubric>Versiculus</rubric>
                                <incipit xml:lang="gml">De here hefft leffgehad synen leffhebber Jeronimum unde hefft one getzwet mit dem clede der ewigen ere</incipit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="108v">108v</locus>
                                <rubric xml:lang="gml">Collecta</rubric>
                                <incipit xml:lang="gml">Almechtige god de du vus dorch den hilgen bichteger</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">to rychtende de leuendighen unde doden de <sic>wanlde</sic> in dem vure. Amen</explicit>
                                <decoNote>Sinneinheiten unterhalb der Satzebene mit senkrechten roten Strichen markiert.</decoNote>
                                <note>Text wird von Hand 7 zu Ende geführt.</note>
                            </msItem>
                            <note>Ungedruckt. </note>
                            <listBibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>3, 1221–1233, hier 1230 (Hs. erwähnt).</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="20">
                            <locus from="109r">109r</locus>
                            <author ref="#notker_balbulus">Notker Balbulus</author>
                            <title>Liber Hymnorum. In nativitate domini</title>
                            <incipit xml:lang="la">Gaude dei genitrix quam circumstant obstetricum vice concinentes angeli gloriam</incipit>
                            <explicit xml:lang="la">divinitatis tue participes deus facere digneris unice dei. Amen</explicit>
                            <listBibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Chevalier</abbr>Nr. 6831.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>AH</abbr>53, Nr. 15.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur</head>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>6, 1189–1192.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="21">
                            <locus from="109v">109v</locus>
                            <title>Heilsformel der Heiligen Agatha</title>
                            <quote type="incipit">Mentem sanctam spontaneam honorem deo</quote>
                            <note>Text quer zur Leserichtung. Siehe auch Bl. <locus from="62r">62r</locus>.</note>
                        </msItem>
                        <msItem n="22">
                            <locus from="110r" to="111v">110r–111v</locus>
                            <title>Gebet an Christus und Maria</title>
                            <msItem>
                                <locus from="110r">110r</locus>
                                <title type="sub">Einleitendes Gebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">O Maria dorch de vederlike krafft de dy geuen ys teghen alle de <sic>alle de</sic> macht de düüele</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">küm to myne lesten ende unde dryff van my alle myne vyende. Amen. Ave Maria</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="110r" to="110v">110r–110v</locus>
                                <title type="sub">Erstes Gebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">O Maria umme der wysheyt dynes leuen kyndes de grote ere yn dy werket hefft</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">dat ik ghevunden werde in wareme louen unde bycht unde in warer rüwe. Amen. Ave Maria</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="111r" to="111v">111r–111v</locus>
                                <title type="sub">Schlussgebet</title>
                                <incipit xml:lang="gml">O here Jhesu Christe umme dynes swaren lydendes wyllen dat du leden hefft umme myner salicheit</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">vorbarme dy auer myne armen sele wen se schedet van deme lichamme unde myn sele in dat ewige leuent. Amen</explicit>
                            </msItem>
                            <note>Bitte um Gebetsgedenken: </note>
                            <quote xml:lang="gml">Vor den schriuer <name>Anna</name> ok yo eyn Ave Maria de desse vorbenomeden bede lest alle dage myt ynnicheit deme wyl sik Christus unde Maria apenbaren in syneme lesten ende. </quote>
                            <listBibl>
                                <head>Druck: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>VD 16</abbr>
                                    <ref type="vd16" cRef="S_3410">S 3410</ref>, s6v–s7r.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Edition der Gebete an Maria: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Roolfs</abbr>, 192, Z. 5–17.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="23">
                            <locus from="112r" to="113r">112r–113r</locus>
                            <author ref="#ps_sixtus_iv_papa">Ps.-Papst Sixtus IV</author>
                            <title>Goldenes Ave Maria</title>
                            <title type="sub">Gebet vor dem Bildnis Mariens in der Sonne</title>
                            <incipit xml:lang="gml">Ghe grotet sistu alder hilgheste Maria eyn moder godes eyn konighinne des himeles eyn porte des paradises eyn vrowe der werlde</incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">unde Jhesum Cristum er se kint in er arme eff up er arme</explicit>
                            <note>Das Gebet übernimmt auf Bl. <locus from="112v" to="113r">112v–113r</locus> in Berufung auf Papst Sixtus IV. die Funktion eines Ablassgebets:
				<quote xml:lang="gml">
                                    <rs type="person" ref="#sixtus_iv_papa">Pawes Syxtus de ferde</rs> heft dut vorscreuen beth ghesat unde heft dar to ghefen xi dusent jar aflates myt innicheyt ghelesen unde myt bogheden knege vor dem bilde Marien der moder godes alse se stet ghemalt <gap/>
                                </quote>
                            </note>
                            <note>Das Gebet ist nicht wie im <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>
                                </bibl> unter dem Titel <term type="title">Aureum Ave Maria</term> aufgeführt, entspricht aber im Wortlaut dieser Textfassung der verbreiteten prosaischen Gruß-Oration. Papst Sixtus IV. wird - wie es mehrfach in Handschriften der Fall ist - die Autorschaft zugeschrieben, obwohl durchaus anderer Autorzuschreibungen kursieren. Nachweisbar ist das Gebet erst ab 1470. Unter dem Titel <term type="title">Pawest Sixtus gebet van unser leuen vrouwen in der sonne</term> ist das Gebet in den mittelniederdeutschen Drucken des <title>Ortulus animae to dude</title> zu finden. 
			Die korrespondierende lateinische Antiphon <quote type="incipit">Ave sanctissima Maria <lb/> mater Dei regina coeli</quote> ist nachgewiesen bei <bibl>
                                    <abbr>Kemson</abbr>1, 177–183</bibl>.</note>
                            <filiation>
							Auch überliefert in Wolfenbüttel, HAB, 
							<ref type="mss" cRef="1414-helmst">Cod. Guelf. 1414 Helmst.</ref>, 118r (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 93), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1279-helmst">Cod. Guelf. 1279 Helmst.</ref>, 8r–9r (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 68–73).</bibl>
                            </filiation>
                            <listBibl>
                                <head>Druck</head>
                                <bibl>
                                    <abbr>VD 16</abbr>
                                    <ref type="vd16" cRef="H_5111">H 5111</ref>, lxxixr.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur</head>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>3, 80–82, Nr. 3.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>6, 1–7.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Dingel</abbr>, 601, Anm. 352.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Paulus 3</abbr>, 251f.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Appelhans</abbr>, 60–71, 132f.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="24">
                            <locus from="113v" to="115r">113v–115r</locus>
                            <title>Zahlenreihen</title>
                            <note>Dreispaltig aufgelistet römische Zahlen von 1–129. Die Zahl 54 ist doppelt aufgelistet, auf 59 folgt 70, auf 109 folgt 120. Über der Zahl 74 ist auf Bl. <locus from="114r">114r</locus>
                                <quote>anno domini</quote> notiert. Am Rand neben der Zahl 75 ist außerdem vermerkt: <quote>m cccc unde vj na goddes <sic>bor</sic>
                                </quote>
                            </note>
                        </msItem>
                        <msItem n="25">
                            <locus from="115v" to="118v">115v–118v</locus>
                            <title>Mariengruß</title>
                            <incipit xml:lang="gml">Ghegrutet sistu leue Maria vul gnaden de here is myt dy</incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">dat wij armen sundigen mynschen ummer moten steruen wij enmoten juwer beyder hulde erweruen. Amen</explicit>
                            <note>Mittelniederdeutsche Übertragung des lateinischen Hymnus <term type="title">Ave Maria gratia plena</term> (<bibl>
                                    <abbr>AH</abbr>50, Nr. 282</bibl>).
							</note>
                            <filiation>Vgl. auch Wolfenbüttel, HAB, 
						<ref type="mss" cRef="1296-helmst">Cod. Guelf. 1296 Helmst.</ref>, 43rv, 119v–121r (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 75f), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1279-helmst">Cod. Guelf. 1279 Helmst.</ref>, 313r–315r (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 68–73).</bibl>
                            </filiation>
                            <listBibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Stammler <hi rend="normal">Spätlese</hi>
                                    </abbr>, 31, V. 1–12, vgl. V. 14–24.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur</head>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>6, 2–7.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>4, 28–33.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>11, 675.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Appelhans</abbr>, 60–71, 132f.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Kruse <hi rend="normal">Stiftsbibliotheken</hi>
                                    </abbr>, 170–179.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="26">
                            <locus from="118r" to="118v">118r–v</locus>
                            <title>Marienmirakel</title>
                            <title type="sub">Die Dienstmagd zu Halberstadt</title>
                            <incipit xml:lang="gml">Eyn arm denstmaget hadde unser leuen fruwen gelouet stede alle dage dusent Ave Maria to sprekende</incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">dar wolde se seck wol ane genogen laten up es se spreke alle dage de dusent Ave Maria</explicit>
                            <decoNote type="other">Text in roter Tinte.</decoNote>
                            <filiation>Auch überliefert in Wolfenbüttel, HAB, 
						<ref type="mss" cRef="1142-helmst">Cod. Guelf. 1142 Helmst.</ref>, 71r (<bibl>
                                    <abbr>Heinemann</abbr> Nr. 1248).</bibl>
                            </filiation>
                            <listBibl>
                                <head>Edition</head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Kruse <hi rend="normal">Stiftsbibliotheken</hi>
                                    </abbr>, 173f., 328.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur</head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Kruse <hi rend="normal">Stiftsbibliotheken</hi>
                                    </abbr>, 170–179, 326–328.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="27">
                            <locus from="118v" to="119v">118v–119v</locus>
                            <title xml:lang="la">Reimpaargebet</title>
                            <rubric xml:lang="la">Veni redemptor gencium</rubric>
                            <incipit xml:lang="gml">Kum uploser der sunder bant <lb/> der maget gebort wijs uns to hant <lb/>
                            </incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">unde myt dem hilgen gheyste her <lb/> nü unde vort ummer mer. Amen</explicit>
                            <note>Reimschema aabb.</note>
                            <decoNote type="other">Verse markiert durch senkrechte schwarze Striche.</decoNote>
                            <note>Strophen 1–6 und 8. Mittelniederdeutsche Übertragung des lateinischen Hymnus <term type="title">Veni redemptor gentium</term> (<bibl>
                                    <abbr>AH</abbr>50, Nr. 8</bibl>) des <rs type="person" role="author" ref="#ambrosius_mediolanensis">Ambrosius von Mailand</rs>.</note>
                            <filiation>
						Eine weitere, allerdings abweichende mittelniederdeutsche Übertragung des Hymnus befindet sich in Wolfenbüttel, HAB, 
						<ref type="mss" cRef="632-helmst">Cod. Guelf. 632 Helmst.</ref>, 85v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 14), </bibl>
                            </filiation>
                            <note>danach die Edition von <bibl>
                                    <abbr>Milchsack</abbr>, 131f</bibl>.</note>
                            <listBibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>10, 224–226, hier 225, Nr. 5 (Hs. erwähnt).</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Wachinger</abbr>, 776f.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="28">
                            <locus from="119v" to="122r">119v–122r</locus>
                            <author ref="#ps_thomas_arundelius_archiepiscopus_cantuariensis">Ps.-Thomas Becket von Canterbury</author>
                            <title>Reimpaargebet zu den sieben himmlischen Freuden Mariens</title>
                            <rubric xml:lang="gml">Dut sint de vroüwe de Maria</rubric>
                            <incipit xml:lang="gml">Vrouwe dy Maria eddel vrucht dyner groten ere unde juncfruweliken tucht</incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">dat se meck behoyden vor den bosen drosen vor bosen bladeren unde deme ewygen dode. Amen</explicit>
                            <note>Reimschema aabb.</note>
                            <note>Das vorliegende Gebet entspricht dem Überbietungs-Typus XV. Im VL geführt unter dem Titel des lateinischen Hymnus <term type="title">Gaude flori virginali</term> (<bibl>
                                    <abbr>Chevalier</abbr> Nr. 6808–6810; <bibl>
                                        <abbr>AH</abbr>31, Nr. 189</bibl>; <bibl>
                                        <abbr>Meerssemann</abbr> II, Nr. 11, 203</bibl>)</bibl>.</note>
                            <filiation>Auch überliefert in Wolfenbüttel, HAB, 
				     	<ref type="mss" cRef="1189-helmst">Cod. Guelf. 1189 Helmst.</ref>, 148r–149v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 37–42), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1298-helmst">Cod. Guelf. 1298 Helmst.</ref>, 149r–151r (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 76–80), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="novi-1132">Cod. Guelf. 1132 Novi</ref>, 83r–84v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 161), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="extrav-289_3">Cod. Guelf. 289.3 Extrav.</ref>, 256r–257v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 130–134). </bibl>
                            </filiation>
                            <listBibl>
                                <head>Edition: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Lübben 2</abbr>, 20f.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>8, 1158–1168, hier 1166 (Hs. erwähnt).</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>9, 882–884.</bibl>
                            </listBibl>
                            <note> – <locus from="122v">122v</locus> leer.</note>
                            <msItem>
                                <locus from="123r">123r</locus>
                                <note>Notizen zur Anzahl gebeteter Rosenkränze</note>
                            </msItem>
                        </msItem>
                        <msItem n="29">
                            <msItem>
                                <locus from="123v">123v</locus>
                                <author ref="#lactantius_lucius_caecilius_firmianus">Lucius Caecilius Firmianus</author>
                                <title>Salve festa dies</title>
                                <incipit xml:lang="la">Salve festa dies toto venerabilis evo <gap/>
                                </incipit>
                                <note>Text wird nicht fortgesetzt.</note>
                                <listBibl>
                                    <bibl>
                                        <abbr>AH</abbr>50, Nr. 69.</bibl>
                                </listBibl>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <note>
                                    <locus from="124r">(124r)</locus> Überschrift <quote>Ave Maria gracia plena</quote> ohne weitergeführten Text.</note>
                            </msItem>
                        </msItem>
                        <msItem n="30">
                            <locus from="124v" to="125r">124v–125r</locus>
                            <title>Auszug aus einem Kalendar</title>
                            <incipit xml:lang="gml">Des ersten sondages na pasken</incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">na to hoen hemelen unde is de nacht to der sten brug</explicit>
                        </msItem>
                    </msContents>
                    <physDesc>
                        <objectDesc form="codex">
                            <supportDesc material="chart">
                                <support>
                                    <p>
                                        <material>Papier</material>
                                    </p>
                                    <p>Wasserzeichen: 
                              <watermark>Ochsenkopf mit Augen, darüber einkonturige Stange, darüber Blume, darunter Marke aus Schaft, zwei Kreuzsprossen und Dreieck</watermark>: nicht nachweisbar.
                              <watermark>Ochsenkopf mit Augen, darüber zweikonturige Stange, darüber Blume<!--, weiteres Bezeichen an Stange--></watermark>: ähnlich
                                 <bibl>
                                            <abbr>Piccard-Online</abbr>
                                            <ref type="Piccard-Online" cRef="070377">70377</ref> (<date when="1471">1471</date>).</bibl>
                                    </p>
                                </support>
                                <extent>
                                    <measure type="leavesCount" quantity="125">125 Bl.</measure>
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                                <foliation>Lagenzählung recto in der oberen rechten Ecke des ersten Blattes, beginnend auf der 3. Lage, <quote>3–7</quote>, teilweise abgeschnitten.</foliation>
                                <foliation>Moderne Bleistiftfoliierung: <quote>1–125</quote>.</foliation>
                                <collation>
                                    <formula>7 VI (84). XI-7 (99). VIII-2 (113). IV+4 (125). </formula>
                                </collation>
                                <condition>
                                    <p>Geripptes Büttenpapier. Rostspuren auf den ersten und letzten beiden Folia.
                     			Starke Griffspuren (Rückstände von Schmutz und Fett) an  Fußsteg und unterer Hälfte des Außenstegs von Bl. <locus from="4v" to="15r">4v–15r</locus> und Bl. <locus from="37v" to="75r">37v–75r</locus>. 
                     			Fraßspuren auf Bl. <locus from="43r" to="50r">43r–50r</locus>, teilweise überklebt mit Papierstreifen.
                     			Schwarze Eisengallustinte, wässrig auf Bl. <locus from="97r" to="99r">97–99</locus>.
                     			</p>
                                    <p>Eingeklebter handkolorierter Kupferstich auf Bl. <locus from="62v">62v</locus>. Größe:
                     			
                     			<dimensions type="leaf" unit="cm">
                                            <height quantity="7.5">7,5</height>
                                            <width quantity="5.2">5,2</width>
                                        </dimensions>
                     			
                     			Eingelegter Holzschnitt zwischen Bl. <locus from="75v">75v</locus> und Bl. <locus from="76r">76r</locus>. Größe: 
                     			
                     				<dimensions type="leaf" unit="cm">
                                            <height quantity="5.1">5,1</height>
                                            <width quantity="4.3">4,3</width>
                                        </dimensions>
                                    </p>
                                </condition>
                            </supportDesc>
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                                <layout columns="1" writtenLines="17">
                                    <p>
                           	Bl. <locus from="1r" to="79r">1r–79r</locus> mit Schriftraum
                               <dimensions type="written" unit="cm">
                                            <height quantity="7.5">7,5</height>
                                            <width quantity="4.5">4,5</width>
                                        </dimensions>. 18 Zeilen.
                           </p>
                                    <p>
                           	Bl. <locus from="80r" to="100r">80r–100r</locus> mit Schriftraum
                              <dimensions type="written" unit="cm">
                                            <height quantity="7.2">7,2</height>
                                            <width quantity="4.1">4,1</width>
                                        </dimensions>. 15 Zeilen.
                           </p>
                                    <p>
                           	Bl. <locus from="102r" to="108v">102r–108v</locus>, <locus from="115v" to="122r">115v–122r</locus> mit Schriftraum
                              <dimensions type="written" unit="cm">
                                            <height quantity="7.4">7,4</height>
                                            <width quantity="5.2">5,2</width>
                                        </dimensions>. 21 Zeilen.
                           </p>
                                    <p>
                            Bl. <locus from="109r">109r</locus>, <locus from="112r" to="115r">112r–115r</locus> mit Schriftraum 
                                 <dimensions type="written" unit="cm">
                                            <height quantity="10.3">10,3</height>
                                            <width quantity="6.9">6,9</width>
                                        </dimensions>. 17 Zeilen.
                              </p>
                                </layout>
                            </layoutDesc>
                        </objectDesc>
                        <handDesc hands="14">
                            <summary>Bastarden in verschiedenen Ausführungen, überwiegend mit schleifenlosen Oberschäften. </summary>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 1: <locus from="1r" to="79r">1r–79r</locus>. 
                     		Koexistenz von schleifenlosen und durchgezogenen Oberschäften insbesondere bei <c>d</c>, <c>h</c>, <c>k</c>, <c>l</c>; bei <c>d</c> und <c>h</c> schleifenlose und durchgezogene Formen gleichberechtigt; <c>b</c> auschließlich mit durchgezogener Schleife<!--; <c>w</c> mit Schlingen-->. 
                     		Gleichmäßiges Schriftbild in sorgfältiger Ausführung.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 2: Nachtrag auf Bl. <locus from="62r">62r</locus>.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 3: <locus from="80r" to="100r">80r–100r</locus>. Überwiegend schleifenloses <c>d</c>; <c>h</c> mit durchgezogener Schleife<!--; <c>w</c> ohne Schlingen-->. 
                     		Schnelle Ausführung mit breiter Feder.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 4: Nachtrag auf Bl. <locus from="100v">100v</locus>.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 5: <locus from="101r">101r</locus>, <locus from="112r" to="115r">112r–115r</locus>, <locus from="123r">123r</locus>. Zweistöckiges <c>g</c> mit rechtwinklig nach oben verlängertem Grundstrich. Ungelenkes Schriftbild, flüchtige Ausführung.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 6: <locus from="100v">100v</locus>, <locus from="102r" to="108v">102r–108v</locus>. Durchgehend schleifenlose Oberschäfte. Sehr sorgfältiges, regelmäßiges Schriftbild.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 7: Nachtrag auf Bl. <locus from="108v">108v</locus>.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 8: <locus from="109r">109r</locus>.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 9: <locus from="109v">109v</locus>.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole" scribe="Anna">
                                <p>Hand 10, Anna: <locus from="110r" to="111v">110r–111v</locus>.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 11: <locus from="115v" to="122r">115v–122r</locus>. Durchgezogene Schleifen an den Oberschäften bei <c>l</c>; <c>h</c> überwiegend schleifenloses Schaftende, nach rechts verlängert<!--; <c>w</c> ohne Schlingen-->.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 12: <locus from="123v">123v</locus>.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 13: <locus from="124r">124r</locus>.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 14: <locus from="124v" to="125r">124v–125r</locus>.</p>
                            </handNote>
                        </handDesc>
                        <decoDesc>
                            <decoNote type="initial">
                                <p>Grüne Deckfarbeninitialen mit roter Umrandung und Rankenelementen auf Bl. <locus from="1r">1r</locus> über 5 Zeilen, auf Bl. <locus from="4r">4r</locus> über 5 Zeilen, auf Bl. <locus from="1v">1v</locus>, <locus from="4v">4v</locus>, <locus from="7r">7r</locus> und <locus from="14r">14r</locus> über 3 Zeile und auf Bl. <locus from="15r">15r</locus> über 6 Zeilen.
                        Rote Deckfarbeninitiale mit hellblauen, roten und grünen geschweiften Zierstrichen in Binnenfeld und Umrandung auf Bl. <locus from="63r">63r</locus> über 6 Zeilen.
                        Rote Lombarden zu Beginn der einzelnen Gebete auf Bl. <locus from="17r" to="77v">17r–77v</locus> und Bl. <locus from="115v" to="135v">115v–135v</locus>. Auf Bl. <locus from="17r">17r</locus>, <locus from="56v">56v</locus>, <locus from="64v">64v</locus> und <locus from="75v">75v</locus> mit einfachen geradlinigen Zierstrichen.
                        Überklebte rote Deckfarbeninitiale auf Bl. <locus from="37v">37v</locus> über 6 Zeilen.
                        Rote Deckfarbeninitialen mit kleeblattförmiger Aussparung auf Bl. <locus from="102r">102r</locus>, <locus from="103v">103v</locus>, <locus from="108v">108v</locus>.
                     	</p>
                            </decoNote>
                        </decoDesc>
                    </physDesc>
                    <history>
                        <summary/>
                        <origin>
                            <p>
                                <note>Der erste Handschriftenteil ist während der Amtszeit von Papst Sixtus IV. entstanden (1471–1484). 
               				Ihm wird auf Bl. <locus from="113r">113r</locus> zugesprochen, das <term type="title">Aureum Ave Maria</term> verfasst und mit einem Ablass versehen zu haben. 
               				Die Ergebnisse der Wasserzeichenanalyse decken diese These, sind doch ähnliche Typen aus dem Jahr 1471 nachgewiesen. 
               				In der Handschrift wird des Weiteren auf Bl. <locus from="114r">114r</locus> im Rahmen einer Auflistung römischer Zahlen eine Datierung angeführt, die eine Interpretation auf den vorgeschlagenen Datierungszeitraum hin zulässt und diesen eingrenzt. 
               				Der Handschriftenteil wäre demnach 1481 oder - je nach Interpretation des Randvermerks - zwischen 1475 und 1481 entstanden.</note>
                            </p>
                        </origin>
                    </history>
                </msPart>
                <msPart xml:id="mss_1272-helmst-II">
                    <msIdentifier>
                        <idno>II</idno>
                    </msIdentifier>
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                        <measure type="leavesCount" quantity="14">14 Bl.</measure>
                        <origPlace ref="#braunschweig">Region Braunschweig</origPlace>
                        <origDate notBefore="1483" notAfter="1520">nach 1483</origDate>
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                    <msContents>
                        <textLang mainLang="gml"/>
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                            <locus from="125v" to="126r">125v–126r</locus>
                            <author ref="#mechtild_von_hackeborn">Mechthild von Hackeborn</author>
                            <title xml:lang="la">Liber specialis gratiae</title>
                            <title type="sub" xml:lang="la">De salutatione beatae Mariae virginis</title>
                            <decoNote>Eingelegtes Blatt aus einer Handschrift im Duodezformat, unfoliiert.</decoNote>
                            <msItem>
                                <locus>Vorderseite</locus>
                                <note>Textbeginn</note>
                                <quote xml:lang="la">
                                    <gap/> corde beatissime trinitatis ab eterno fluxit in te de filii tui gloriosissima resurrexione. Pater Noster. Ave Maria</quote>
                                <note>Strophenbeginn</note>
                                <incipit xml:lang="la">Salve Maria virgo sacratissima in stillicidio dulcissimo <gap/>
                                </incipit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus>Rückseite</locus>
                                <note>Strophenende</note>
                                <explicit xml:lang="la">
                                    <gap/> de filii tui magnificentissima ascensione ad celos. Pater noster. Ave Maria.</explicit>
                                <note>Strophenbeginn</note>
                                <incipit xml:lang="la">Salve Maria virgo sacratissima in stillicidio dulcissimo <gap/>
                                </incipit>
                            </msItem>
                     <!--<filiation>
               			Parallel überliefert in 
               			<ref type="mss" cRef="1003-helmst">Wolfenbüttel, HAB, Cod. Guelf. 1003 Helmst.</ref>, 1r–204v, hier 72r.
               		</filiation>-->
                            <listBibl>
                                <bibl>Vgl. <bibl>
                                        <abbr>VD 16</abbr>
                                        <ref type="vd16" cRef="M_1783">M 1783</ref>
                                    </bibl>, 1. Buch, Kapitel XLV.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Vgl. Edition: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Revelationes Gertrudianae 2</abbr>, 1. Buch, Kapitel XLVI, 132.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur: </head>
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                                    <abbr>Schmidt</abbr>, 12–17.</bibl>
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                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>6, 251–260.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="32">
                            <locus from="126" to="132v">126r–129v, 131r–132v</locus>
                            <title xml:lang="gml">Reimpaargebet zum Leben Christi</title>
                            <msItem>
                                <locus from="126r" to="127v">126r–127v</locus>
                                <title type="sub">1. Strophe</title>
                                <incipit xml:lang="gml">Eck dancke deck du benediede here Jhesu Crist <lb type="versus"/> wente du myn godt unde myn heilant bist <lb/> unde dat du umme mynen willen uppe dusser erden <lb type="versus"/> woldestu so arm eyn mynsche werden <lb type="versus"/>
                           <!--dat du yn den snoden doicken wordest gewunden <lb type="versus"></lb> unde tho der suluen stunden <lb type="versus"></lb> do du wordest geboren van sunte Marien <lb type="versus"></lb> unde dorch mynen willen woldest wenen unde schrigen-->
                                </incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">unde bi den ersten kyndeschen wenen <lb type="versus"/> dat du meck invendige trane willest vorlenen <lb type="versus"/> dat ick bewenen mote alle myne sunde <lb type="versus"/> de ick yü beghing wente an dusse segenwardige stunde. Amen.</explicit>
                                <note>Reimschema aabb.</note>
                                <decoNote type="other">Versenden mit roten Verspunkten markiert.</decoNote>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="127v" to="129r">127v–129r</locus>
                                <title type="sub">2. Strophe</title>
                                <incipit xml:lang="gml">Eck dancke deck benediede here Jhesu Criste <lb type="versus"/> wente du myn got unde myn here bist <lb type="versus"/> dat du lutere tranen woldest wenen <lb type="versus"/> mit sunthe Marien Magdalene <lb type="versus"/> do ore broder Laserus an deme graue dot lach <lb type="versus"/> unde stanck wente an den veerden dach</incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">unde giff my gnade alle myner sunde tho bewenende <lb type="versus"/> also du dedest sunte Marien Magdalenen <lb type="versus"/> unde lat meck herr nummer steruen <lb type="versus"/> ick mothe ersten dine hulde vorwaruen. Amen</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="129r" to="129v">129r–129v</locus>
                                <title type="sub">3. Strophe</title>
                                <incipit xml:lang="gml">Eck dancke deck leue here Jhesu Crist <lb type="versus"/> wente du myn god unde myn heilant bist <lb type="versus"/> dat dyn barmherticheit is so grodt <lb type="versus"/> dat du bewenen woldest diner viende nod <lb type="versus"/>
                           <!-- de dar weren tho Jherusalem in der stadt-->
                                </incipit>
                                <explicit xml:lang="gml"><!--dat geschach leue here Jhesu to den tijden <lb type="versus"></lb> do du up eynem ezelen quemest riden <lb type="versus"></lb>--> se entfengen deck also eynen heren <lb type="versus"/> unde worpen deck na mydt groten uneren <lb type="versus"/> se ...</explicit>
                                <note>Die 3. Strophe ist unvollständig.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="132r">132r</locus>
                                <title type="sub">4. Strophe</title>
                                <explicit xml:lang="gml">
                                    <gap/> den van desser erde</explicit>
                                <note>Aufgrund des Blattverlustes ist der weitere Text der Strophe verloren gegangen.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="132r" to="131v">132rv-131rv!</locus>
                                <title type="sub">5. Strophe</title>
                                <incipit xml:lang="gml">Eck dancke deck benediede leue here Jhesu Criste <lb type="versus"/> wente du myn god unde myn heilant bist <lb type="versus"/> dat din leue was so vullenkomen grodt <lb type="versus"/> de du meck bewisedest wente in den dodt <lb type="versus"/>
                           <!-- do du an der lesten stunde <lb type="versus"></lb> bitter tranen wenen woldest dorch myne sunde-->
                                </incipit>
                                <explicit xml:lang="gml">dat ick dine benediede martir also ere <lb type="versus"/> dat se my to hulpe komme yn myner lesten nodt <lb type="versus"/> unde beware meck vor den ewighen dot Jhesus Christus. Amen</explicit>
                                <note>Reihenfolge der Bl. vertauscht.</note>
                            </msItem>
                            <note>Das Reimpaargebet ist den Tagzeitgedichten zur Passion Christi nachempfunden, das sowohl einzeln als auch als Teil des <term type="title">Großen Seelentrostes</term> in Kapitel III, 29 überliefert ist. 
                  		Die ersten beiden Reimpaarverse jeder Strophe des vorliegenden Reimpaargebets laufen parallel zum Tagzeitengebet aus dem <term type="title">Großen Seelentrost</term>. 
                  		Anders als im Tagzeitengebet thematisieren die einzelnen Strophen nicht die Passion, sondern das Leben Christi mit Geburt, Auferstehung des Lazarus, Einzug in Jerusalem, Tod am Kreuz und Himmelfahrt. 
                  		Die für das Tagzeitengebet charakteristische Einordnung in die Abfolge der Horen des Stundengebets ist im vorliegenden Text nicht gegeben.
                  	</note>
                            <note>Ungedruckt.</note>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur</head>
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                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>8, 1030–1034, hier 1033.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr>9, 577–588, hier Nr. 6, 582f.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="33">
                            <locusGrp>
                                <locus from="130r" to="130v">130r–v</locus>
                                <locus from="133r" to="135r">133r–135r</locus>
                            </locusGrp>
                            <author ref="#ps_gregorius_magnus">Ps.-Papst Gregor I</author>
                            <title>Passionsgebet Gregors des Großen</title>
                            <incipit xml:lang="gml">Here Jhesu Criste ick anbede dick an dem cruce hanghende unde de dorne kronen up dinen houede dragende ick bidde di dat din cruce my vorloze van dem slande engele</incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">unde vor alle myne leuen frunde leuendigen unde doden unde vor alle diner utkoren unde vor alle sünder ick bidde di vorbarme di auer my. Amen. Amen</explicit>
                            <note>Ablassvermerk:</note>
                            <rubric xml:lang="gml">De <rs type="person" ref="#sixtus_iv_papa">pawes Sixtus de verde</rs> do me schreffet na der bordt Cristi <date>dusent veer hundert unde dre unde achtentich jar</date> heft gebendet unde dar to dubbelt ghemaket alle dat aflat dat gegeuen is tho den beden sancti Gregorij unde he heft nu dar noch twe tho ghemaket unde eyne collecten so dat des nu is tho summende vertich dusent unde veer teyn jare unde twe unde souentich dage afflates unde spreket</rubric>
                            <note>Mittelniederdeutsche Übertragung des lateinischen Hymnus <term type="title">Adoro te in cruce pendentem</term> (<bibl>
                                    <abbr>Leroquais</abbr>2, 346)</bibl>.</note>
                            <filiation>Auch überliefert in Wolfenbüttel, HAB, 
                        <ref type="mss" cRef="1086-helmst">Cod. Guelf. 1086 Helmst.</ref>, 44r–45v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 24), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1140-helmst">Cod. Guelf. 1140 Helmst.</ref>, 94v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 28), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1142-helmst">Cod. Guelf. 1142 Helmst.</ref>, 63v (<bibl>
                                    <abbr>Heinemann</abbr> Nr. 1248), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1182-helmst">Cod. Guelf. 1182 Helmst.</ref>, 98r–98v (<bibl>
                                    <abbr>Heinemann</abbr> Nr. 1290), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1227-helmst">Cod. Guelf. 1227 Helmst.</ref>, 149r–150v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 45f), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1228-helmst">Cod. Guelf. 1228 Helmst.</ref>, 265v–266v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 46–48), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1245-helmst">Cod. Guelf. 1245 Helmst.</ref>, 50r–50v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 52–55), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1246-helmst">Cod. Guelf. 1246 Helmst.</ref>, 103r (<bibl>
                                    <abbr>Heinemann</abbr> Nr. 1354), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1278-helmst">Cod. Guelf. 1278 Helmst.</ref>, 49r–50v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 67), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1279-helmst">Cod. Guelf. 1279 Helmst.</ref>, 247r–250r, 331r–332v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 68–73), </bibl>
                                <ref type="mss" cRef="1313-helmst">Cod. Guelf. 1313 Helmst.</ref>, 5v–8r, 144r–147r (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 84–86). </bibl>
                            </filiation>
                            <listBibl>
                                <head>Drucke: </head>
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                                    <abbr>VD 16</abbr>
                                    <ref type="vd16" cRef="H_5107">H 5107</ref>, lv-liv.</bibl>
                                <bibl>
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                                    <ref type="vd16" cRef="H_5111">H 5111</ref>, xxxvir-xxxviiv.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Edition des mittelniederländischen Gebets: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Meertens</abbr>1, 86.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Edition der 1. Strophe von sechs mittelniederdeutschen Gebeten aus dem Bestand der Helmstedter Handschriften: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Logutova</abbr>, 685f.</bibl>
                            </listBibl>
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                                    <abbr>Logutova</abbr>, 682–690, hier 684.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Manuscripta Germanica</abbr>, 135f.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>
                                        <hi rend="sup">2</hi>VL</abbr> 3, 233–244.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Haimerl</abbr>, 55f, 139f.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Kruse <hi rend="normal">Stiftsbibliotheken</hi>
                                    </abbr>, 327f.</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Paulus 3</abbr>, 128, 249.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="34">
                            <locus from="135r" to="135v">135r–v</locus>
                     <!--author ref="#ps_albertus_magnus">Ps.-Albertus Magnus</author>-->
                            <title>Gebet zur Kommunion</title>
                            <incipit xml:lang="gml">Ick grote deck du lecht der werlt du ewige wort des vaders du wachaftige opper</incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">du vulkomende gotheit unde ware mensche vorbarme deck auer mek</explicit>
                            <note>Ablassvermerk auf Bl. <locus from="135v">135v</locus>: <quote>To dussem bede heft <rs type="person" ref="#johannes_xxii_papa">pawes Johannes de tweuntwintigeste</rs> ghegheuen dre hundert dage afflates. We dat sprickt mit andacht sines herten wen de prister upheuet den wanren hilgen licham Jhesu Christi de mach dat vordenen.</quote>
                            </note>
                            <note>Mittelniederdeutsche Übertragung des lateinischen Hymnus <term type="title">Ave salus mundi</term> (<bibl>
                                    <abbr>Bruylants</abbr>, Nr. 817</bibl>).</note>
                            <listBibl>
                                <head>Edition: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Klapper 4</abbr>, Nr. 54, 232.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Kolping</abbr>, 3.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                        <msItem n="21">
                            <locus from="136r">136r</locus>
                            <title>Schriftproben</title>
                            <note>2 Alphabetreihen mit alternativen Buchstabenformen (doppelstöckiges, überhöhtes a, neben einfachem a mit Bogenbrechung; v-förmiges und rundes r; d mit geschleiftem Oberschaft und mit Bogenbrechung). Darunter folgen mehrere Namen: <name>Jhesus</name>, <name>Maria</name>, <name>Anna</name>, <name>Angneta</name>, <name>Ghertrüd</name>, <name>Alheit</name>, <name>Marten</name>, <name>Hans</name>
                            </note>
                            <note> – <locus from="136v">136v</locus> leer.</note>
                        </msItem>
                        <msItem>
                            <locus from="137r" to="139v">137r–139v</locus>
                            <title>Gebet an den Heiligen Hieronymus</title>
                            <rubric>De sancto Geronimo</rubric>
                            <incipit xml:lang="gml">Ghegrotet sistu schone licht der hilligen kerken erwerdige hillige vader Ieromine du bist gelick den hilligen propheten</incipit>
                            <explicit xml:lang="gml">din bilde kan den vient bedrouwen dat he bauen mate nycht kan bekoren alle de di mit truwen eren dorch din vordenst help my uth aller noth unde beware my vor der ewigen dot. Amen. Pater noster.</explicit>
                     <!--<note>Ein weiteres Gebet an den Heiligen Hieronymus ist im Bestand der Helmstedter Handschriften überliefert. Es entspricht vorliegenden Gebet jedoch nicht.</note>-->
                            <filiation>Nicht identisch mit Wolfenbüttel, HAB, 
                        <ref type="mss" cRef="1316-helmst">Cod. Guelf. 1316 Helmst.</ref>, 77r–78v (<bibl>
                                    <abbr>Borchling 3</abbr>, 87).</bibl>
                            </filiation>
                            <note>Ungedruckt.</note>
                        </msItem>
                        <msItem>
                            <locus from="HS">HS</locus>
                            <title>Heiliger Andreas</title>
                            <title type="sub">Eingeklebter handkolorierter Kupferstich</title>
                            <listBibl>
                                <head>Nachweis: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>VKK</abbr>
                                    <ref target="http://diglib.hab.de/?grafik=1272-helmst-00004">1272-helmst-00004</ref>.</bibl>
                            </listBibl>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur: </head>
                                <bibl>
                                    <abbr>Rosenkränze und Seelengärten</abbr>, 233f.</bibl>
                            </listBibl>
                        </msItem>
                    </msContents>
                    <physDesc>
                        <objectDesc form="codex">
                            <supportDesc material="chart">
                                <support>
                                    <p>
                                        <material>Papier</material>. </p>
                                    <p>Wasserzeichen: 
                              <watermark>Hand mit zweiteiliger Manschette, dreidimensional</watermark>: nicht nachweisbar.
                           </p>
                                </support>
                                <extent>
                                    <measure type="leavesCount" quantity="14">14 Bl.</measure>
                                </extent>
                                <foliation>Moderne Bleistiftfoliierung: <quote>126–139</quote>.</foliation>
                                <collation>
                                    <formula>IV+3 (136). IV-4 (140). </formula>
                                </collation>
                                <condition>
                                    <p>
                     			Bl. <locus from="130">130</locus>, <locus from="131">131</locus> und <locus from="132">132</locus> wurden separat eingebunden, da sie sich vermutlich aus der ursprünglichen Bindung gelöst hatten.
                     			Die drei Blätter sind mit blauem Faden auf einen rot gefärbten Lederstreifen geheftet und durch einen ungefärbten Faden in den Buchblock eingezogen. Reihenfolge der Bl. <locus from="130r" to="133v">130–132</locus> vertauscht: Erst Bl. <locus from="132r">132</locus>, dann Bl. <locus from="131r">131</locus>, schließlich Bl. <locus from="130r">130</locus>.
                     			Größe des Lederstreifens:
                     			<dimensions type="binding" unit="cm">
                                            <height quantity="4">4</height>
                                            <width quantity="1">1</width>
                                        </dimensions>
                     			
                     			Aufgrund des Textsverlusts ist es wahrscheinlich, dass sich ein weiteres Bl. löste, das mit dem Strophenende der 3. Strophe und dem Strophenbeginn der 4. Strophe des <term type="title">Reimpaargebets zum Leben Christi</term> beschrieben war und nicht wieder eingebunden wurden.
                     			Risse in Bl. <locus from="134r">134</locus> mit Faden genäht.
                     			Eingelegtes Blatt zwischen Bl. <locus from="125v">125v</locus> und Bl. <locus from="126r">126r</locus> aus einer lateinischen Handschrift im Duodezformat. Größe:
                     			
                     			<dimensions type="leaf" unit="cm">
                                            <height quantity="7.4">7,4</height>
                                            <width quantity="5.1">5,1</width>
                                        </dimensions>
                     			
                     			Auf dem inneren hinteren Buchdeckel eingeklebter handkolorierter Kupferstich des Heiligen Andreas. 
                     			Größe:
                     				<dimensions type="leaf" unit="cm">
                                            <height quantity="7.7">7,7</height>
                                            <width quantity="5.4">5,4</width>
                                        </dimensions>
                                    </p>
                                </condition>
                            </supportDesc>
                            <layoutDesc>
                                <layout columns="1" writtenLines="14">
                                    <p>
                                        <dimensions type="written" unit="cm">
                                            <height quantity="7.2">7,2</height>
                                            <width quantity="4">4</width>
                                        </dimensions>. 14–16 Zeilen. 
                           </p>
                                </layout>
                            </layoutDesc>
                        </objectDesc>
                        <handDesc hands="3">
                            <summary>
                       	Schleifenlose Bastarda.
                     </summary>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 1: eingelegtes Blatt zwischen <locus>125v und 126r</locus>.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 2: <locus from="126r" to="135r">126r–135r</locus>, <locus from="136r">136r</locus>. Punkte über <c>y</c> und <c>i</c>; Bauch des <c>k</c> sitzt auf der Mittellinie. Sorgfältige Ausführung der schleifenlosen Bastarda. </p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Hand 3: Nachtrag auf <locus from="135r">Bl. 135r</locus>.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="bastarda" medium="ink" scope="sole"/>
                        </handDesc>
                        <decoDesc>
                            <summary/>
                            <decoNote type="initial">
                                <p>Blaue Deckfarbeninitiale mit roter Umrandung auf <locus from="137r">Bl. 137r</locus>.</p>
                            </decoNote>
                        </decoDesc>
                    </physDesc>
                    <history>
                        <origin>
                            <p>Der zweite Teil wurde in die bereits gebundene Handschrift nachträglich eingefügt. 
                     	Zum einen ist dies am äußeren Aufbau der Handschrift erkennbar, denn die Bindung ist insgesamt zu eng und sollte ursprünglich weniger Lagen einfassen. Die Fadenheftung verläuft außerdem teilweise außen über den Buchrücken. 
                     	Auch der Wasserzeichenbefund bestätigt die Unterteilung in einen ersten und zweiten Handschriftenteil. 
                     	Der datierte Ablass auf das Passionsgebet Gregors des Großen auf das Jahr 1483 liefert einen terminus post quem für seine Entstehung.</p>
                        </origin>
                    </history>
                </msPart>
            </msDesc>
        </body>
    </text>
</TEI>