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Beschreibung von Cod. Guelf. 20.1 Aug. 4° (Heinemann-Nr. 3229)
Otto v. Heinemann: Die Augusteischen Handschriften 4. Cod. Guelf. 77.4 Aug. 2° — 34 Aug. 4°. Frankfurt/M.: Klostermann, 1966 (Nachdruck d. Ausg. 1900). S. 291292

Geistliche Traktate in deutscher Sprache über Verschiedenes,

Pap. — 226 Bll. — 21,5 × 15,5 cm — 15. Jahrh. (1435).

Dem Bande vorgeheftet ein Register der in ihm enthaltenen Stücke von einer späteren Hand. Mit den gehräuchlichen Rubricatoren.

Holzdeckel mit rothgefärbtem Leder überzogen: zwei Schliesser.

Herkunft: Auf dem oberen Bande von f. 1 steht: Jaan Wel Baro a Schennkirchen (wohl Schönkirchen).

Geistliche Traktate in deutscher Sprache über Verschiedenes,

f. 1–16′. Wehes (so) Tages der Mensch von Notdurft oder von redlicher Sache wegen nit Messz müg gehören, der sprech dicz Pater noster, so wirt er tailhaftig aller Messe vnde Gutet (so) aller Cristenhait. Ist eine Umschreibung oder Auslegung des Vaterunser.

f. 16′–17. Das teutsch Credo in deum, als in die Junger Cristi machten.

f. 17′–20′. Ain kurczü Lere von dem Gelauben.

f. 20′–21. Ain gaistlich abc.

f. 21′–22′. Zwei Gebete des Papstes Leonis auf 6660 und 17000 Tage Ablass.

f. 22′–41′. Betrachtung von den Leiden Christi.

f. 42–51. Wie man peichten soll vnd von den sieben Totsünden leiblich vnd geistlich.

f. 51–54. Von den fünff Sinnen.

f. 54–57′. Von den zehen Geboten.

f. 57′–60. Von den sechs Wercken der Barmherzigkeit.

f. 60–63′. Von den acht Seligkeiten.

f. 63′–65′. Von den sieben Gaben des heiligen Gaistes.

f. 65′–68′. Von den zwölf Räthen.

f. 68′–69′. Von den fünff Tugenden.

f. 69′–70. Von den Sünden, die einem Bapst und den Bischoffen gehören.

f. 70′–114. Von der heiligen Mess, in zwei Tractaten. nämlich: a) von der Heiligkeit und Bezeichnung und Ordnung des wurdigen loblichen Sacraments, b) von der Würdigkeit der Priesterschaft und ihrem Gewand. Schlussschrift (roth): Hie hat dises buch ein end geleich | Got helff vns zu dem himelreich. Vorauf gehen (f. 71–72′) die Kapitel der beiden Tractate.

f. 114′–118. Von der Lerer vnd Propheten Leben. Reimweise. Ueberschrift (roth): Hie mercket nu die reimen eben | Von der lerer vnd propheten leben. Schlussschrift (ebenso): Hie band die sprach ain end | Got enphach vnser sei in sein hend. | Amen.

f. 118–133′. Die Lehre von einer geistlichen Kunkel. Schlussschrift: Hie hat die lere ain ende | Wie man die gunckel spinnen sol. | Behutt vns Maria an vnserm ende | Das wir nit sünt totsunde vol. | Amen.

f. 134–144′. Die zehen Gebott ausgelegt.

f. 145–175′. Eine Lehre von den vier Schwertern, die ain yeclich Mensch in sein Hercze schreiben sol.

f. 175′–188. Eine Lehre von ainem vnberaitten sterbenden Menschen vnde von ainem Diener Gottes.

f. 188′–215′. Die Betrachtungen des Leidens vnsers Herren Jhesu Christi.

f. 216–226. Wie vnser Herre die sechs Werck der Barmherczikait an dem Menschen beget.

Schlussschrift des Ganzen: Do man zalt nach Christus vnsers Herren (Gepurt) vierzehnhunder und in dem fünf vnd dreissigosten Jar ward geendet dises Puchlin an sant Fabianus und Sabastionustag der hailgen Martrer.


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