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                <title>Beschreibung des Cod. Guelf. 277.4 Extrav. (Hans Butzmann: Die mittelalterlichen Handschriften der Gruppen Extravagantes, Novi und Novissimi. Frankfurt/M.: Klostermann, 1972. (Kataloge der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel: Neue Reihe, Bd. 15) S. 140–141)</title>
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                <edition>Elektronische Ausgabe nach TEI P5</edition>
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                    <resp>TEI-P5 konforme Kodierung durch </resp>
                    <name type="person">Torsten Schaßan</name>
                    <name type="org">Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</name>
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                    <name type="org">Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</name>
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                <date when="2009-02-11" type="digitised">11.02.2009</date>
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                        <p>Dieses Dokument steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).</p>
                        <p>Für die Nutzung weiterer Daten wie Digitalisaten gelten gegebenenfalls andere Lizenzen. Vgl. die <ref target="http://diglib.hab.de/?link=012">Nutzungshinweise</ref> der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.</p>
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                <p>ACHTUNG: Weitgehend unkorrigierter OCR-Text aus einer Digitalisierungskampagne des Projektes Handschriftenportal.</p>
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                        <title>ITALIENISCHE SONETTE UND KANZONEN</title>
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                                <lb/>1526 oder 1529) zugeschrieben. Später jedoch dem Pseudo Antonio da Monza. <lb/>(Siehe Paolo d’Ancona, La miniature italienne, Paris 1925, S. 46, Anm. 3.) Nach <lb/>Bogdan Horodyski (s. u.) ist der letztere mit Giovanni Pietro Birago identisch. <lb/>Nach den Miniaturen hat Hans Suess von Kulmbach zwei Holzschnitte geschaffen, <lb/>den einen (Verwandlung der Daphne) für Conrad Celtes, Quatuor libri <lb/>amorum, Nürnberg: Sodalitas Celtica 1502, beide für Guntherus Monachus Cister- <lb/>ciciensis (Ligurinus) De gestis Imperatoris Caesaris Friderici, Augsburg: Oeglin <lb/>1507. Siehe Friedrich Winkler, Die Holzschnitte des Hans Suess von Kulmbach, <lb/>in: Jahrbuch der Preußischen Kunstsammlungen 62, 1941, S. 1–30, bes. 15–16. <lb/>Abb. der Holzschnitte Abb. 44 u. 45. Der vorliegende Band wird also schon kurz <lb/>nach 1500 in Nürnberg gewesen sein. <lb/>Paolo d’Ancona, Di alcuni codici miniati conservati nelle biblioteche tedesche <lb/>e austriache, in: L’Arte, Diretto da Adolfo Venturi, 10, 1907, S. 25–32, Abb. <lb/>S. 30 u. 31. — Bogdan Horodyski, Birago, miniaturiste des Sforza, in: Scriptorium <lb/>10,1956, S. 251-255. <lb/>Bl. 3r oben rechts Eintragungen in Goldschrift: Canz. dal Tasso. Diese Zuschreibung <lb/>ist wohl dem Tasso-Enthusiasmus der Italiener zu verdanken. <lb/>Ir leer. <lb/>1v Miniatur; s. u. <lb/>2r Daphniphilos (Pseud.), Sonetti e canzoni. Sonetto 1. A: Uarbor di Apol’ che le <lb/>mie tempie honora … Es folgen noch 39 Sonette und Kanzonen. Sonetto 40. <lb/>A: Apollo se anchore vive nel tuo pecto … E:… Ne esser piantuto in meglior <lb/>sito brami. <lb/>Die Miniaturen stellen sich zu dem durchlaufenden Gegenstand der Gedichte: <lb/>Apoll und Daphne. Dem entspricht auch das Pseudonym Daplmophilos. Es hat <lb/>den Anschein, daß beide Bilder vertauscht sind, zeigt doch Bl. 22r die Verwandlung <lb/>der Daphne, Bl. 1v Apollo mit dem Lorbeerbaum. Die Farben sind leuchtend. <lb/>Hervorleuchtend Tiefblau, Pastellblau, Tiefrot (für die Kleidung), Tiefgrün (für <lb/>die Bäume), Rotorange (für das Gestein), Hellorange (für das Nackte). Feine <lb/>Goldaufhöhungen. 1v Apollo vor dem Lorbeerbaum sitzend, nackt, das Gewand <lb/>über den Schoß gebreitet. Er spielt auf einer armlangen fünfsaitigen Viola, deren <lb/>Steg sich unter den Schallöchem befindet. Im Mittelgrund ein Wasser, dahinter <lb/>der Helikon, eine Felsenterrasse mit vier langgewandeten Musen; durch einen <lb/>Felsenspalt erblickt man das Köpfchen einer fünften, das wohl die übrigen vier <lb/>auf der Gegenseite des Berges ahnen lassen soll. Die Vier spielen Tamborin, Flöte, <lb/>Laute, Viola. 23r Apoll, im flatternden lockeren Gewände, verfolgt, von links <lb/>heranstürmend, die Daphne, die den Kopf angstvoll nach ihm umwendet. Ihre <lb/>Verwandlung hat begonnen. Die Füße stecken bereits im Baumstamm, aus dem, <lb/>wie aus Armen und Kopf, lange Lorbeerreiser sprießen. Im Mittelgrund Wasser, <lb/>darin ein Felsenbogen, im Hintergrund dunkelblaues Gebirg.</p>
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                                    <bibl>Hans Butzmann: Die mittelalterlichen Handschriften der Gruppen Extravagantes, Novi und Novissimi. Frankfurt/M.: Klostermann, 1972. (Kataloge der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel: Neue Reihe, Bd. 15) S. <ref target="https://bilder.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0080_b140_jpg.htm">140</ref>–<ref target="https://bilder.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0080_b141_jpg.htm">141</ref>
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