<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:lang="de" xml:id="HAB_mss_437-helmst_tei-msDesc_Lesser">
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            <titleStmt>
                <title>Beschreibung von Cod. Guelf. 437 Helmst. (Die mittelalterlichen Helmstedter Handschriften der Herzog August Bibliothek. Teil III: Cod. Guelf. 371 bis 460 Helmst., beschrieben von Bertram Lesser (in Vorbereitung).)</title>
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                    <resp>Beschrieben von </resp>
                    <name type="person">Bertram Lesser</name>
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                <edition>Elektronische Ausgabe nach TEI P5</edition>
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                    <resp>TEI-P5 konforme Kodierung durch </resp>
                    <name type="person">Bertram Lesser</name>
                    <name type="org">Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</name>
                </respStmt>
            </editionStmt>
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                <publisher>
                    <name type="org">Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</name>
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                </publisher>
                <date type="issued" when="2012"/>
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                <distributor>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</distributor>
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                        <p>Dieses Dokument steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).</p>
                        <p>Für die Nutzung weiterer Daten wie Digitalisaten gelten gegebenenfalls andere Lizenzen. Vgl. die <ref target="http://diglib.hab.de/?link=012">Nutzungshinweise</ref> der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.</p>
                    </licence>
                </availability>
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                <p>Neu katalogisiert durch <name type="person">Bertram Lesser</name>.</p>
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                <p>Beschreibung erstellt im Rahmen des Projektes <name type="project" subtype="cataloguing">Katalogisierung der mittelalterlichen Helmstedter Handschriften <name type="project" subtype="part">Teil II</name>
                    </name>.</p>
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            <change who="schassan" when="2019-08-20">Manuscripta Mediaevalia Objektnummer hinzugefügt</change>
            <change who="schassan" when="2015-09-04">Normdaten ergänzt bzw. korrigiert.</change>
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                    <repository rend="HAB">Herzog August Bibliothek</repository>
                    <collection>Helmstedter Handschriften</collection>
                    <idno sortKey="wf_hab_helmst-0437">Cod. Guelf. 437 Helmst.</idno>
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                        <idno sortKey="heinemann-0472">472</idno>
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                        <collection>Manuscripta Mediaevalia Objektnummer</collection>
                        <idno>32412286,T</idno>
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                    <title>Bonifatius VIII papa. Johannes Monachus. Innocentius IV papa</title>
                    <origPlace>Nordfrankreich</origPlace>
                    <origDate notBefore="1280" notAfter="1325">1280–1325</origDate>
                </head>
                <physDesc>
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                                <p>
                                    <material>Pergament</material>
                                </p>
                                <p>Aus zwei Teilen zusammengesetzt: I <locus from="1r" to="31v">1r–31v</locus>, II <locus from="32r" to="I*v">32r–I*v</locus>. </p>
                            </support>
                            <extent>
                                <measure type="leavesCount" quantity="37">37, I Bl.</measure>
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                            <foliation>Tintenfoliierung modern: <quote>1–37</quote>, leeres Vorsatzbl. hinten ungez.</foliation>
                            <collation>
                                <formula>V+1 (11). VI (23). IV (31). III+1 (37)! </formula>
                                <catchwords>Kustoden in römischen Zahlen auf dem Fußsteg der ersten Rectoseite jeder Lage, von der Hand des ersten Besitzers bei bzw. nach der Zusammenführung beider Teile hinzugefügt: <hi rend="font-style:italic">Vus</hi>–<hi rend="font-style:italic">VIIIus</hi>. </catchwords>
                            </collation>
                            <condition>
                                <p>Das sehr dünne Pergament ist vielfach verknittert und an den Rändern beschädigt. Im hinteren Teil des Codex Wurmfraßschäden. </p>
                            </condition>
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                        <binding contemporary="true" notBefore="1301" notAfter="1400">
                            <p>Gotischer Holzdeckelband (<material>Buche</material>) mit Halbbezug aus ungefärbtem Schafsleder. Sieben einfache Bünde aus dicken Lederstreifen. Zwei Langriemenschließen verloren, auch Dornen und Schließenlager entfernt. Liber catenatus, an der Oberkante des HD Rest der Kettenöse. Beide Deckel mit starken Wurmfraßspuren, an den Kanten des HD bereits Ausbrüche und Materialverlust. — </p>
                        </binding>
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                            <p>Nach dem Verlust der ersten vier Lagen wurde der Rückenüberzug gelöst und die nunmehr zu langen Bünde durch Beschneiden gekürzt. Der Rücken wurde mit acht Streifen aus rotgefärbtem Schweinsleder verstärkt, die quer auf dem Rücken zwischen die Bünde gelegt und an beiden Deckeln mittels eines senkrechten, mit jeweils 15 eisernen Nägeln befestigten Lederstreifens fixiert wurden.</p>
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                <history>
                    <origin>
                        <p>Der älteste Teil des Codex, die Abschrift der Novellen des Papstes Innozenz IV., entstand nach Ausweis der Schriftmerkmale um 1280 im nordfranzösischen Raum, die Kommentierung erfolgte nachträglich. Er wurde im frühen 14. Jh. mit der im gleichen Gebiet angefertigten kommentierten Abschrift des "Liber Sextus" zusammengebunden und erst danach von derselben Hand wie dieser mit Rubriken versehen. Dies geschah vermutlich noch vor der Promulgation der Clementinae 1317, worauf <locus from="26v">26vb</locus> in marg. ein nachträglicher Vermerk zu VI 3.23.3 (<quote xml:lang="la">Clericis laicos</quote>) hindeutet: <quote xml:lang="la">Revocata est per Clementinam <ref type="medieval" cRef="Clem._3.17.un.">'Quoniam ex'</ref>
                            </quote>. Bemerkenswert ist nicht nur die Ineinanderfügung von Text und Kommentar im "Liber Sextus", sondern auch dessen Ergänzung durch die Novellen Innozenz' IV., die mit Ausnahme der Promulgationsbullen sämtlich im "Liber Sextus" enthalten sind und damit in der Hs. doppelt vorhanden waren. Der vom Besitzer beider Teile auf dem Fußsteg von <locus from="1r">Bl. 1r</locus> angebrachte Verweis signalisiert, dass am Schluss des Codex noch eine Sammlung nicht näher bestimmer sog. Extravaganten zu finden sein sollte, vgl. dazu <bibl>
                                <author>M. Bertram</author>, Vorbonifazianische Extravagantensammlungen, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Kanonistische Abteilung 89 (2003), 285–322.</bibl> Ob diese tatsächlich vorhanden waren und mit den ersten vier Lagen der Hs. verlorengingen oder ob hier eine Verwechslung mit den Novellen vorliegt, kann nicht mehr entschieden werden.</p>
                    </origin>
                    <provenance>
                        <p>Der Codex gelangte auf unbekanntem Wege im späteren 14. oder im 15. Jh.  ins <rs type="corporate" role="owner_previous" ref="#Northeim_Benediktinerkloster_St._Blasius">Benediktinerkloster St. Blasius in Northeim</rs>, vgl. den Besitzvermerk (15. Jh.) auf Bl. <locus from="37v">37v</locus>: <quote xml:lang="la">Liber Sancti Blasii in Northeim</quote>, ähnlich in <ref type="mss" cRef="271-helmst">Cod. Guelf. 271 Helmst.</ref>, 289v. In <rs type="person" ref="#Letzner_Johann">Johann Letzners</rs> Northeimer Bücherverzeichnis von <date>1592</date> als einer von zwei <quote xml:lang="la">Liber 6. decretalium Bonifacii 8. papae</quote> verzeichnet (<bibl>
                                <abbr>Herbst <hi rend="normal">Bibliothek Northeim</hi>
                                </abbr>, Sp. 70 Nr. 217 oder 220).</bibl>
                        </p>
                    </provenance>
                    <acquisition>
                        <p>Zusammen mit dem übrigen Buchbestand des Konvents am <date>3.2.1624</date> in die Universitätsbibliothek Helmstedt überführt (<bibl>
                                <abbr>Germania Benedictina</abbr>6, 379</bibl>). <date>1644</date> in deren Handschriftenkatalog (<ref type="mss" cRef="27-2-aug-2f">Cod. Guelf. 27.2 Aug. 2°</ref>, <ref target="http://diglib.hab.de/mss/27-2-aug-2f/start.htm?image=00063">25r</ref>) als <quote xml:lang="la">Liber VI Decretalium in membrana, Vornan ein defect</quote> unter den <quote xml:lang="la">Juridici MSS<hi rend="sup">ti</hi> in folio</quote> beschrieben, auf dem <locus from="VS">VS</locus> die entsprechende Helmstedter Signatur <quote>J. 42.</quote> Im Handschriftenverzeichnis von <date>1797</date> (<ref type="mss" cRef="ba-iii-52">BA III, 52</ref>) unter Nr. <quote>398</quote> aufgeführt. </p>
                    </acquisition>
                </history>
                <additional>
                    <adminInfo>
                        <recordHist>
                            <source>
                                <bibl>Die mittelalterlichen Helmstedter Handschriften der Herzog August Bibliothek. Teil III: Cod. Guelf. 371 bis 460 Helmst., beschrieben von Bertram Lesser (in Vorbereitung).</bibl>
                            </source>
                        </recordHist>
                    </adminInfo>
                    <listBibl>
                        <bibl>
                            <abbr>Heinemann</abbr> Nr. 472.</bibl>
                        <bibl>
                            <abbr>Herbst <hi rend="normal">Northeim</hi>
                            </abbr>, 619f.</bibl>
                        <bibl>
                            <abbr>Krämer</abbr>, 608.</bibl>
                        <bibl>
                            <abbr>Härtel <hi rend="normal">Lamspringe</hi>
                            </abbr>, 116.</bibl>
                    </listBibl>
                </additional>
                <msPart xml:id="_437-helmst-I">
                    <msIdentifier>
                        <idno>I</idno>
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                    <head>
                        <origDate notBefore="1301" notAfter="1325">14. Jh., 1. Viertel</origDate>
                    </head>
                    <msContents>
                        <textLang mainLang="la"/>
                        <msItem n="1">
                            <locus from="1r" to="29v">1ra–29va</locus>
                            <author ref="#bonifatius_viii_papa">Bonifatius VIII papa</author>
                            <title>Liber sextus decretalium<note> inserto apparatu <rs type="person" role="author" ref="#johannes_monachus">Johannis Monachi</rs>
                                </note>
                            </title>
                            <note>Dekretalen- und Kommentartext sind durch den Verlust von vier Lagen fragmentiert. Ähnlich wie in den Hss. <ref type="altMs">Città del Vaticano, BAV, Pal. lat. 646</ref>, <ref target="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/bav_pal_lat_646/0009">1ra</ref>–<ref target="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/bav_pal_lat_646/0180">86vb</ref> und <ref type="altMs">Frankfurt/M., StUB, Ms. Barth. 29</ref>, 1ra–140va (<bibl>
                                    <abbr>Frankfurt 2</abbr>, 59</bibl>) ist hier der Kommentar in kleinerer Schrift zwischen die Abschrift der Dekretalen eingeschoben und durch Verweise verknüpft: </note>
                            <msItem rend="break">
                                <locusGrp>
                                    <locus from="1r">1ra–b</locus>
                                    <locus from="8r" to="8v">8rb–va</locus>
                                    <locus from="13v" to="15v">13va–15vb</locus>
                                    <locus from="26r" to="29v">26ra–29va</locus>
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                                <author ref="#Bonifatius_viii_papa">Bonifatius VIII papa</author>
                                <title type="sub">Liber sextus<note> (carptim)</note>
                                </title>
                                <rubric xml:lang="la">De desponsacione impuberum rubrica</rubric>
                                <incipit xml:lang="la">
                                    <note>Text setzt ein</note>
                                    <gap/> Si infantes ad invicem vel unus maior et alter minor</incipit>
                                <explicit xml:lang="la">legis nititur voluntatem. Datum Rome apud sanctum Petrum V nonas Marcii pontificatus nostri anno quarto</explicit>
                                <note>Nur Rubriken, keine Einteilung in Bücher. Im Gegensatz zum Kommentar war der Gesetzestext offenbar nicht fortlaufend geschrieben, sondern wenigstens stellenweise umgeordnet. Zumindest im erhaltenen Teil fehlen alle Stücke, die sich explizit auf Mönche und andere Religiose beziehen, so auch die in anderen Sextus-Hss., wie z. B. <ref type="mss" cRef="407-helmst">Cod. Guelf. 407 Helmst.</ref>, fehlende Dekretale <quote xml:lang="la">Exiit qui seminat</quote> (VI 5.12.3) für den Franziskanerorden, vgl. dazu <bibl>
                                        <abbr>Friedberg</abbr> 2, 1109 im Apparat.</bibl> Ob diese bewusst weggelassen oder an anderer Stelle geschlossen eingefügt wurden, ist aufgrund des Textverlustes nicht mehr nachvollziehbar, zumal der Kommentar zu VI 5.12.3 vorhanden ist. Im einzelnen sind noch enthalten: (<locus from="1r">1ra–b</locus>) VI 4.1.2–5.1.2, 5.4.1; auf dem Fußsteg von <locus from="1r">1r</locus> Verweis auf die Fortsetzungen: <quote xml:lang="la">De hereticis invenies proiectis de fine ante constitutiones extravagantes tribus foliis <supplied>sc. <locus from="26v" to="28v">26vb–28va</locus>
                                        </supplied> ibidem subiunguntur dua capitula residua de homicidio ante tytulum de usuris <supplied>sc. <locus from="26v" to="28v">28va</locus>
                                        </supplied>. </quote>
                           (<locus from="8r" to="8v">8ra–va</locus>) VI 5.11.12–5.11.24, korrekte inhaltliche Zuordnung durch Angabe auf dem Fußsteg: <quote xml:lang="la">Ista capitula sunt de tytulo de sentencia excommunicacionis</quote>. – <locus from="8vb">8vb</locus> leer. – (<locus from="13v" to="15v">13va–15vb</locus>) VI 5.7.1–5.11.11; (<locus from="26r" to="29v">26ra–29va</locus>) VI 3.16.un., 3.22.1–3.23.5, 5.2.1–5.3.un., 5.4.2–5.6.un., 5.12.1–5.12.2, 5.12.4–5.12.5, Regulae iuris. Bl. 8 gleichzeitig entstanden, aber beim Binden irrtümlich an diese Stelle gesetzt. Druck: <bibl>
                                        <abbr>Friedberg</abbr> 2, 936–1124, hier 1066–1069, 1080 (Mitte), 1102–1107, 1082–1102, 1053f., 1059–1064, 1069–1080 (Anfang), 1080 (Schluss)–1082, 1107–1109, 1121–1124.</bibl>
                                </note>
                                <filiation>Zum Text vgl. <ref type="mss" cRef="407-helmst">Cod. Guelf. 407 Helmst.</ref>, 1ra–53vb. </filiation>
                            </msItem>
                            <msItem rend="break">
                                <locusGrp>
                                    <locus from="1r" to="8r">1rb–7vb</locus>
                                    <locus from="9r" to="13r">9ra–13rb</locus>
                                    <locus from="15v" to="25v">15vb–25vb</locus>
                                </locusGrp>
                                <author ref="#Johannes_Monachus">Johannes Monachus</author>
                                <title type="sub">Glossa in Librum sextum</title>
                                <incipit xml:lang="la">
                                    <note>Text setzt ein</note>
                                    <gap/> De consecracione ecclesie vel altaris. Dictum est de religiosis domibus et capellis monachorum et <gap/> et earum altaria consecrari debent ideo de eis subicit. Si ecclesiam. Hec decretalis habet tria dicta</incipit>
                                <explicit xml:lang="la">
                                    <ref type="medieval" cRef="X_5,33,26">de privilegiis 'Quanto'</ref> et <ref type="medieval" cRef="C.14_qu.3_c.3">XIIII q. III 'Plerique'</ref>. Jo. Cad.</explicit>
                                <note>Im einzelnen ist enthalten: (<locus from="1r" to="7v">1rb–7vb</locus>) Glossa in VI 3.21.1–5.9.2 (Beginn), Kommentar ist durch Verweis auf dem Fußsteg von Bl. 1v: <quote xml:lang="la">textus istius tytuli est in folio precedenti ex ista parte</quote> mit dem Text verbunden, der sich auf dem letzten der verlorenen Bl. befand, außerdem Verbindung zum direkt anschließenden Kommentartext auf <locus from="9r">Bl. 9ra</locus> durch Verweiszeichen (<quote>†</quote>) und Verweis auf dem Fußsteg von <locus from="7v">7vb</locus>: <quote xml:lang="la">verte sequens folium</quote>. (<locus from="9r" to="13r">9ra–13rb</locus>) Glossa in VI 5.9.2–5.11.11; (<locus from="15v" to="18v">15vb–18va</locus>) Glossa in VI 5.11.12–5.12.5 und (<locus from="18v" to="25v">18va–25vb</locus>) Glossa in Regulis iuris. Druck: <bibl xml:id="opac_222998199">Glossa aurea nobis priori loco super sexto decretalium libro tradita per … Joannem Monachi Picardum … cum additionibus Philippi Probi Biturici…, Paris 1535, hier fol. CCCXXXIIra–CCCCXLVIIvb.</bibl> Dazu <listBibl>
                                        <bibl>
                                            <abbr>Schulte</abbr> 2, 192 Nr. 56.1;</bibl>
                                        <bibl>
                                            <abbr>Hove</abbr>, 474f.;</bibl>
                                        <bibl>
                                            <abbr>DDC</abbr> 6, 112f.;</bibl>
                                        <bibl>
                                            <abbr>Coing</abbr>, 377;</bibl>
                                        <bibl>
                                            <abbr>Schmidt <hi rend="normal">Publikation</hi>
                                            </abbr>, 573f.</bibl>
                                    </listBibl> – <locus from="29v" to="31v">29vb–31vb</locus> leer. </note>
                            </msItem>
                        </msItem>
                    </msContents>
                    <physDesc>
                        <objectDesc form="codex">
                            <supportDesc material="perg">
                                <support>
                                    <p>
                                        <material>Pergament</material>
                                    </p>
                                </support>
                                <extent>
                                    <measure type="leavesCount" quantity="31">31 Bl.</measure>
                                    <dimensions type="leaf" unit="cm">
                                        <height unit="cm" quantity="28.5">28,5</height>
                                        <width unit="cm" quantity="18.5">18,5</width>
                                    </dimensions>
                                </extent>
                                <collation>
                                    <formula>V+1 (11). VI (23). IV (31). </formula>
                                </collation>
                            </supportDesc>
                            <layoutDesc>
                                <layout columns="2" writtenLines="76 88" ruledLines="0">
                                    <p>
                                        <dimensions type="written" unit="cm">
                                            <height unit="cm" quantity="24.5">24–24,5</height>
                                            <width unit="cm" quantity="15.5">15–15,5</width>
                                        </dimensions>, zweispaltig (Spalten jeweils 7 cm breit), je nach Hand 76–88 Zeilen.
								</p>
                                </layout>
                            </layoutDesc>
                        </objectDesc>
                        <handDesc>
                            <summary>Regelmäßige, im Kommentartext z. T. sehr kleine ältere gotische Kursive von mehreren, schwer unterscheidbaren Händen, </summary>
                            <handNote script="cursantic" medium="ink">
                                <p>wobei der Dekretalentext und der größte Teil des Kommentars von einer Hand geschrieben wurden. </p>
                            </handNote>
                        </handDesc>
                        <decoDesc>
                            <decoNote type="rubric">Rubriziert, die Überschriften von der gleichen Hand wie in Teil II, daher wohl erst nach der Zusammenführung beider Teile eingefügt. Abwechselnd rote und blaue Paragraphenzeichen und Lombarden über 2–3 Zeilen, z. T. mit filigranen konturbegleitenden Fadenausläufern und spiralig gerolltem Fadenwerk im Binnenfeld, jeweils in der Gegenfarbe. Als Seitentitel auf jeder Versoseite <quote xml:lang="la">
                                    <w>L<supplied>iber</supplied>
                                    </w>
                                </quote> in roten, auf jeder Rectoseite <quote xml:lang="la">VI</quote> in roten und blauen Majuskeln. </decoNote>
                        </decoDesc>
                    </physDesc>
                </msPart>
                <msPart xml:id="_437-helmst-II">
                    <msIdentifier>
                        <idno>II</idno>
                    </msIdentifier>
                    <head>
                        <origDate notBefore="1280" notAfter="1325">1280–1325</origDate>
                    </head>
                    <msContents>
                        <textLang mainLang="la"/>
                        <msItem n="1">
                            <locus from="32r" to="37v">32ra–37v</locus>
                            <author ref="#Innocentius_iv_papa">Innocentius IV papa</author>
                            <title>Novellae constitutiones<note> cum apparatu eiusdem</note>
                            </title>
                            <msItem rend="break">
                                <locus from="32r" to="37v">32ra–37v</locus>
                                <title type="sub">Textus</title>
                                <rubric xml:lang="la">Innocencius in concilio Lugdunensi</rubric>
                                <incipit xml:lang="la">Cum in multis iuris articulis innumerositas et infinitas reprobatur</incipit>
                                <explicit xml:lang="la">a procuratore dictorum abbatis et conventus quod ex malicia non procedit</explicit>
                                <note>Insgesamt 33 Stücke, Zählung nach Coll. Novell. III, vgl. <bibl>
                                        <author>Kuttner</author> Decretalistica (s. unten), 442f.</bibl>: Nr. 1–6, 8, 11, 9, 10, 12, 13, 15, 14, 16–20, 22, 25–27, 21, Extravagante <quote xml:lang="la">Non solum</quote>, 30, 31, <quote xml:lang="la">Cum inter venerabiles fratres</quote>, 6, 33, 34, 39 und 20. Es handelt sich also um die aus den Collectiones I und II zusammengesetzte sog. "Sammlung von 33 Stücken" unter Auslassung von Nr. 37 und 38, die Innozenz IV. selbst glossierte, vgl. <bibl>
                                        <author>Kessler</author> Untersuchungen (s. unten), Teil I, 242–250, ohne die Hs.</bibl> Nr. 2 noch mit der später gestrichenen Arenga <quote xml:lang="la">Expediendis</quote>, Nr. 6 mit Dublette, Nr. 20 hier zuerst mit der innozentianischen Vorbemerkung <quote xml:lang="la">Ad hec quia</quote>, dann noch einmal in der ursprünglichen Fassung Gregors IX: <quote xml:lang="la">Gregorius episcopus servus servorum Dei venerabili fratri archiepiscopo Rothomagensi <gap/> Presencium</quote>; vgl. dazu <bibl>
                                        <author>M. Bertram</author>, Die Extravaganten Gregors IX. und Innozenz' IV (1234–1254), in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Kanonistische Abteilung 92 (2006), 1–44, hier 13f. Nr. 9 mit der älteren Literatur.</bibl> Zu der eingeschobenen Promulgationsbulle <quote xml:lang="la">Cum inter venerabiles fratres</quote> der Collectio II vgl. <bibl>
                                        <author>Kessler</author> Untersuchungen (s. unten), Teil I, 146f. und 300–304.</bibl> Zusätzlich auch die häufig in Novellensammlungen eingeschobene Extravagante <quote xml:lang="la">Non solum</quote>, hier in der älteren Fassung von Gregor IX, vgl. <bibl>
                                        <author>Kuttner</author> Decretalistica (s. unten), 438f. Anm 7</bibl> und <bibl>
                                        <author>Bertram</author> Extravaganten (s. oben), 12 Nr. 6.</bibl> Auf dem Kopfsteg von <locus from="32r">Bl. 32r</locus> die Rubrik <quote type="rubric" xml:lang="la">de rescriptis</quote> von gleicher Hand wie die Lagenzählung nachgetragen. </note>
                                <filiation>Mit erweitertem Textbestand und der Glosse des <rs type="person" ref="#Bernardus_Compostellanus_iunior">Bernardus Compostellanus iunior</rs> auch in <ref type="mss" cRef="12-helmst">Cod. Guelf. 12 Helmst.</ref>, 244ra–250rb.</filiation>
                                <listBibl>
                                    <head>Druck</head>
                                    <bibl>
                                        <abbr>Mansi</abbr> 23, 651–674;</bibl>
                                    <bibl>Corpus Iuris Canonici Gregorii XIII. Pontif. Max. Auctoritate … editum, in duos tomos divisum…, Bd. 2, hrsg. von <editor>J. H. Boehmer</editor>, Halle 1747, Appendix III, col. 351–367.</bibl>
                                </listBibl>
                            </msItem>
                            <msItem rend="break">
                                <locus from="32r" to="37r">32ra–37ra</locus>
                                <title type="sub">Glossa</title>
                                <incipit>Cum in multis et infra generalem. Nam omnes expressi in literis continentur et preter illos quatuor</incipit>
                                <explicit>de statu monachorum <ref type="medieval" cRef="X_3.35.7">'In singulis'</ref> et <ref type="medieval" cRef="X_3.35.8">capitulo 'Ea que'</ref>
                                </explicit>
                                <note>Die Glosse ist hier vermutlich unvollständig und ungedruckt.</note>
                            </msItem>
                            <listBibl>
                                <head>Literatur</head>
                                <bibl>
                                    <author>J. F. Schulte</author>, Beiträge zur Literatur über die Decretalen Gregors IX., Innocenz IV., Gregors X., in: Sitzungsberichte der Philosophisch-historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften 68, Wien 1871, 55–127 (126 Hs. genannt, Glossenapparat fälschlich <rs type="person" ref="#Petrus_de_Sampsona">Petrus de Sampsona</rs> zugeschrieben);</bibl>
                                <bibl>
                                    <abbr>Schulte</abbr> 2, 109f. Nr. 11.3 (Hs. genannt);</bibl>
                                <bibl>
                                    <author>S. Kuttner</author>, Decretalistica, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Kanonistische Abteilung 26 (1937), 436–470 (457 Hs. genannt nach Schulte, Zuschreibung des Glossenapparats wie dieser, s. oben);</bibl>
                                <bibl>
                                    <author>S. Kuttner</author>, Die Konstitutionen des ersten allgemeinen Konzils von Lyon, in: Studia et documenta historiae et iuris 6 (1940), 70–131, ND in <author>Ders.</author>, Medieval Councils, Decretals, and Collections of Canon Law. Selected Essays, London <hi rend="sup">2</hi>1992, Nr. XI (getr. Zählung 70–131), jeweils 112–116 zum Glossenapparat (112 Hs. genannt, Zuschreibung berichtigt);</bibl>
                                <bibl>
                                    <author>P. J. Kessler</author>, Untersuchungen über die Novellengesetzgebung Papst Innozenz IV., in: Zeitschrift für Rechtsgeschichte, Kanonistische Abteilung 31 (1942), 142–320 (I); 32 (1943), 300–383 (II); 33 (1944), 56–128 (III), hier Teil II, 354–369 (361 Anm. 118 Hs. genannt nach Kuttner).</bibl>
                            </listBibl>
                            <note> – Hinteres Vorsatzbl. (<locus from="I*r" to="I*v">I*r–v</locus>) leer. </note>
                        </msItem>
                    </msContents>
                    <physDesc>
                        <objectDesc form="codex">
                            <supportDesc material="perg">
                                <support>
                                    <p>
                                        <material>Pergament</material>
                                    </p>
                                </support>
                                <extent>
                                    <measure type="leavesCount" quantity="7">7 Bl.</measure>
                                    <dimensions type="leaf" unit="cm">
                                        <height unit="cm" quantity="28">28</height>
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                                </extent>
                                <collation>
                                    <formula>III+1 (37)! </formula>
                                </collation>
                            </supportDesc>
                            <layoutDesc>
                                <layout columns="2" writtenLines="38 41" ruledLines="38 41">
                                    <p> Haupttext
									<dimensions type="written" unit="cm">
                                            <height unit="cm" quantity="13.5">13–13,5</height>
                                            <width unit="cm" quantity="9">8,5–9</width>
                                        </dimensions>, zweispaltig (Spalten jeweils 3,5–4 cm breit), 38–41 Zeilen, Blindliniierung; 
                                              								</p>
                                </layout>
                                <layout columns="2" writtenLines="94 106" ruledLines="0">
                                    <p> Glosse
									<dimensions type="written" unit="cm">
                                            <height unit="cm" quantity="25">24–25</height>
                                            <width unit="cm" quantity="17">17</width>
                                        </dimensions>, Zwei-Spalten-Klammerform (<bibl>
                                            <abbr>Powitz</abbr>, 65f.</bibl>, Spalten zwischen 7 cm und max. 9 cm breit), 94–106 Zeilen.
								</p>
                                </layout>
                            </layoutDesc>
                        </objectDesc>
                        <handDesc hands="3">
                            <summary>Drei Hände, </summary>
                            <handNote script="textualis" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Haupttext von einer Hand in regelmäßiger französischer Textualis, </p>
                            </handNote>
                            <handNote script="cursantic" medium="ink" scope="sole">
                                <p>Glosse von zwei verschiedenen Händen in z. T. sehr kleiner älterer gotischer Kursive, Hand 1: <locus from="32r">Bl. 32ra–b</locus>, Hand 2: <locus from="32v" to="37r">Bl. 32va–37ra</locus>. Auf <locus from="36r">Bl. 36r</locus> ein kurzer, in den laufenden Glossentext eingeschobener Nachtrag von der gleichen Hand wie die Lagenzählung und die Gliederungsvermerke in Teil I.</p>
                            </handNote>
                        </handDesc>
                        <decoDesc>
                            <decoNote type="rubric">Rubriziert, die Überschriften von der gleichen Hand wie in Teil I, daher wohl erst nach der Zusammenführung beider Teile eingefügt. Abwechselnd rote und blaue Paragraphenzeichen und schmale, langgezogene Lombarden über 3–5 Zeilen mit filigranem, sorgfältig ausgeführtem Fadenwerk in der Gegenfarbe, im Binnenfeld meist rektilinear senkrecht angeordnet. Das Initium der ersten Novelle (<locus from="32r">32ra</locus>, <quote xml:lang="la">Cum in <w>m<supplied>ultis</supplied>
                                    </w>
                                </quote>) als Block aus wechselnd roten blauen Unzialmajuskeln über 5 Zeilen mit filigranen Fadenausläufern in der Gegenfarbe. </decoNote>
                        </decoDesc>
                    </physDesc>
                </msPart>
            </msDesc>
        </body>
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