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Beschreibung von Cod. Guelf. 481 Helmst.
Die mittelalterlichen Helmstedter Handschriften der Herzog August Bibliothek. Teil IV: Cod. Guelf. 462 bis 615 Helmst., beschrieben von Bertram Lesser (in Vorbereitung).
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Programms Erschließung und Digitalisierung handschriftlicher und gedruckter Überlieferung
Handschriftentitel: Gervasius Tilberiensis
Entstehungsort: Südfrankreich
Entstehungszeit: um 1290
Katalognummer:
  • Heinemann-Nr. 515
  • Manuscripta Mediaevalia Objektnummer, 32412341,T
Beschreibstoff: Pergament
Umfang: II, 88 Bl.
Format: 27 × 18 cm
Seitennummerierung: Spätmittelalterliche Tintenfoliierung (nach dem Lagenverlust angebracht): Fo. 188.
Lagenstruktur: I (Spiegel und mitgeheftetes Vorsatz, ungez.). I–1 (ungez.). 7 VI (84). II (88). Befolgung der Gregory-Regel. Reklamanten.
Zustand: Nach Bl. 24 ein Sexternio verloren (Reklamante passt nicht zum folgenden Text, siehe unten). Die Bl. 70v–71r sind von einen großen bräunlichen Fleck (verschüttete Tinte?) verunreinigt.
Seiteneinrichtung: 19 × 12 cm, zweispaltig, 40 Zeilen, Blindliniierung.
Hände: Regelmäßige südfranzösische Rotunda von einer Hand.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck:
  • Im gesamten Codex ist Raum für Initialen an den Buch- (6–8 Zeilen) bzw. Lombarden an den Kapitelanfängen (meist 2 Zeilen) ausgespart, z. T. Repräsentanten erkennbar. Rote Kapitelüberschriften und Marginalien von anlegender Hand.
  • Auf dem Fußsteg von Bl. 1r Federzeichnung eines heraldisch rechtsgewendeten steigenden Löwen auf einem stilisierten Dreiberg (passt weder zum Hause Anjou-Plantagenet noch zu den Welfen). Folgende rote Randillustrationen von der Hand des Rubrikators: 30r doppeltürmiges Tor als Abbreviatur für Cartago, 30v Dreieck mit gemauertem Fuß als Symbol für Atlas, 31r Abbildung der maeotischen Sümpfe, 38v zinnen- und turmbewehrte Mauer als Abbreviatur für Constantinopolis mit Blahereno (Blachernenpalast) und Bucaleo (Bukoleon-Palast), 41r auf dem Fußsteg eine architektonisch variierte Abbreviatur als Panorama der Stadt London für Pergama Londonie Ilium, d. h. die Stadt London zwischem dem östlichen Tower (Ilium) und den beiden westlichen, als Pergama zusammengefassten normannischen Festungen Baynard's Castle und Montfitchet's Tower; 42v, 43v, 44v u. ö. ein oder mehrere Schwerter (Schlachten), 46r Draufsicht auf ein quadratisches Kastell als Symbol für quatuor reguli Francorum.
Spätere Ergänzungen: Neben den rubrizierten Marginalien von anlegender Hand finden sich vor allem im dritten Buch zahlreiche kommentierende oder zusammenfassende Vermerke, Maniculae und Zeigefiguren (z. B. 64v, 66r, 67r, 82r, 84v u.ö. im Interkolumnium) von einer (vermutlich englischen) Hand des 14./15. Jh., vor allem zu Ereignissen und Mirakeln der britischen Geschichte. Auf dem Fußsteg und in marg. von Bl. 71v kopfständig z. T. radierte mittelenglische Notizen, erkennbar: that king knigt, ähnlich 86vb father mother und 87r father and. Auf dem Kopfsteg von Bl. 1r schließlich folgende Identifikationsnotiz (nach 1557): De otiis Imperialibus per Gervasium Tilberiensem nepotem Henrici 2 regis Angliæ: Bale 250. Die Angaben sind übernommen aus: J. Bale, Scriptorum illustrium maioris Brytannie quam nunc Angliam & Scotiam vocant catalogus…, Basel 1557, 250 (in der editio princeps von 1548 noch kein Eintrag zu Gervasius). Vgl. auch Index Britanniae scriptorum quos ex variis bibliothecis non parvo labore collegit Ioannes Bale̜us, hrsg. von R. L. Poole und M. Bateson, Oxford 1902, ND New York 1989 (Anecdota Oxoniensia. Medieval and modern series 9), 87f. Von gleicher Hand auch die Notizen auf Bl. 23v und 60r.
Einband: Gotischer Holzdeckelband, mit unverziertem Schafsleder überzogen (Fleischseite außen, am HD beschädigt). 4 Doppelbünde. 2 Langriemenschließen (Schließrichtung vom VD zum HD) verloren.
Entstehung der Handschrift: Nach Ausweis der paläographischen Merkmale wurde der Codex um 1290 im südlichen Frankreich geschrieben. Zur Datierung und Lokalisierung wurden die im gleichen Zeitraum entstandenen Codices Toulouse, BM, 178, 189 und 204 (dazu Manuscrits datés Frankreich 5, 393 mit Taf. XXIX, 395 mit Taf. XXVIII und 397 mit Taf. XXXIV) herangezogen.
Provenienz der Handschrift:
  • Spätestens im 14. Jh. im Besitz von Thomas of Ditton, 1331–1348 als Mönch im Benediktinerkloster St. Augustinus in Canterbury nachgewiesen (Besitzvermerk kopfständig auf Bl. IIv: Liber fratris Thome de Dittone), vgl. A.B. Emden, Donors of books to S. Augustine’s Abbey, Canterbury, Oxford 1968 (Oxford Bibliographical Society. Bodleian Library, Occasional publication 4), 9. Er übergab den Codex der Konventsbibliothek, wo er die Standortangabe Distinctio 10 Gradus 3 (Eintrag des 14. Jh. auf Bl. IIv) erhielt und dementsprechend in den Bibliothekskatalog eingetragen wurde: "BA I.933* Occia et imperialia Gilberti Tilberiensis. T. de Dicton 2° fo tem regibus D 10 G 3" (die Titelformulierung entspricht der Rubrik auf Bl. 1r), zitiert aus
    • M. R. James, The ancient libraries of Canterbury and Dover. The catalogues of the libraries of Christ Church Priory and St. Augustine’s Abbey at Canterbury and of St. Martin’s Priory at Dover, Cambridge 1903, 297 (519 Hs. genannt);
    • Corpus of British medieval library catalogues 13: St Augustine’s Abbey, Canterbury, hrsg. von B. C. Barker-Benfield, Bd. 2: The catalogue, second part, London 2008, 965 (Hs. genannt);
    • ebd., Bd. 3: Other sources, appendices and indexes, 2013 (Hs. genannt).
  • Das Schicksal der Hs. nach der Aufhebung des Klosters 1538 ist unbekannt. Obwohl entsprechende Besitzvermerke oder Benutzerspuren fehlen, dürfte sich der Codex zu einem unbekannten Zeitpunkt im Besitz von Matthias Flacius Illyricus befunden haben. Da Flacius und die Zenturiatoren über Kontakte nach Canterbury zu dem historisch interessierten Erzbischof Matthew Parker (1504–1575, ab 1559 Erzbischof) und zu den dortigen, sämtlich als Handschriftenkenner und -sammler ausgewiesenen Gelehrten, wie John Bale selbst (1495–1563, seit 1560 Kanoniker in Canterbury) oder John Twyne (c. 1505–1581, seit 1525 Mönch im Augustinuskloster) verfügten, ist es nicht unwahrscheinlich, dass dieser und andere Codices englischer Provenienz (z. B. Cod. Guelf. 534 Helmst.) durch deren Vermittlung zu Flacius gelangten. gehörte tatsächlich ebenfalls Matthew Parker, freundl. Hinweis von Prof. Dr. A. Grafton Vgl. dazu
    • N. L. Jones, Matthew Parker, John Bale, and the Magdeburg Centuriators, in: The Sixteenth Century Journal 12/3 (1981), 35–49;
    • Watson John Twyne of Canterbury (siehe unten);
    • The recovery of the past in early Elizabethan England. Documents by John Bale and John Joscelyn from the circle of Matthew Parker, edited by T. Graham and A. G. Watson, Cambridge 1998 (Cambridge Bibliographical Society, Monograph 13), 82f.;
    • Bollbuck, 184–189.
    Als Bestandteil der Bibliotheca Flaciana ist dis Hs. bislang nicht identifiziert worden.
Erwerb der Handschrift: Sofern dies zutrifft, erwarb Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Lüneburg den Codex am 20.4.1597. Er ist erstmals 1614 im Gesamtkatalog der Bibliotheca Julia in Wolfenbüttel von Liborius Otho (Cod. Guelf. A Extrav., p. 140 [136]) unter Nr. 6 der Libri iuridici sub litera H. b. in maiori quarto nachgewiesen: De otiis Imperialibus per Gervasium Tilberiensem nepotem Henrici Regis Angliæ manuscriptus liber in pergameno (bezieht sich auf den Identifikationsvermerk auf dem Kopfsteg von Bl. 1r). — 1618 in die Universitätsbibliothek Helmstedt überführt; 1644 in deren Handschriftenkatalog (Cod. Guelf. 27.2 Aug. 2°, 29v) als Gervasius Tilberiensis de Otiis Imperalibus in membrana unter den Miscellanei Mssti in Folio beschrieben, auf dem VS die entsprechende Helmstedter Signatur Misc. 29. Im Handschriftenverzeichnis von 1797 (BA III, 52) unter Nr. 272 aufgeführt.
Inhalt:
  1. Ir–v leer, auf Bl. IIr von einer Hand des 16. Jh. folgende Angabe zu echten bzw. pseudepigraphen Werken des Gervasius: Gervasius Tilberiensis Sed neque Tricolumnius id est de triplici statu Regni Anglie videlicet de statu Ecclesie, Regis, Populi Neque de Institutione Sca[ccar]ii Regis. Item de transitu beatæ virginis & discipulorum gestis. Eiusdem liber facetiarum. Darunter zwei dünn federgezeichnete Wappenschilde mit je einem Balken, im oberen Feld schematisch angedeutetes heraldisches Wolkenfeh (?, keine Zuordnung möglich). IIv über dem Besitzvermerk (siehe oben) kopfständig die Titelangabe Ocia imperialia.
  2. 1ra–88r Gervasius Tilberiensis: Otia imperialia. >In nomine domini nostri Ihesu Christi incipit liber a magistro G. Tilleberiensis editus et intitulatur octia[sic] et imperialia Amen.<
    • (1ra–3r) Prologus. DE[I]G[RATIA][OTT]ONI quarto Romanorum imperatori semper augusto Gervasius Tilleberiensis vestri dignacione marescalcus regni Arelatensis … Duo sunt imperator auguste quibus hic mundus regitur sacerdotium et regnum … — … ut conregnetis in eternum cum Christo. >Explicita est prefatio<.
    • (3ra–b) >Sequuntur capitula operis sequentis<. De origine mundi et eius creatione et quot modis mundus accipitur et celum … — … De diluvio et yri et arca. >Finiunt tituli<.
    • (3rb–21vb) >Incipit prima libri decisio de origine mundi et eius creatione et quot modis dicitur mundus<. Dum uniusquiusque rei principium eius pars sit potentissima … — … aeris desiccationem iam ceptam.
    • (22ra–b) Capitula libri II. De divisione filiorum Noe et divisione quatuor regnorum … — … De situ terre promissionis et eius adiacentiis.
    • (22rb–60ra) Liber II. >De divisione filiorum Noe et divisione quatuor regnorum<. [S]icut supra meminimus Noe genuit Sem Cham et Iaphet … — … In Anglia Cantuariensis olim Dolobernensis Lincolniensis Lindisfarnensis. Nach Bl. 24vb bricht der Text durch den Verlust einer Lage in cap. 3 ab (et cenopedes qui uno fulti pede auram currensi celeritate vincunt) und setzt erst in cap. 9 wieder ein ([metropolita]nos hos habet suffraganeos Capritanum Scalensem Minorensem). Am Schluss fehlen die letzten beiden Sätze von cap. 25 und das ganze cap. 26.
    • (60rb–87va) >Incipit tertia decisio continens mirabilia uniuscuiusque provincie non omnia sed ex omnibus aliqua<. Ut operi cepto debitam consummacionis exhibeamus perfectionem … — … quam carnis sapiditate. Avem vulgus bernetam nominat. >Epistola exitus operis<. Das Kapitelverzeichnis und cap. 124–130 fehlen.
    • (88r) >Epistola ad magistrum Johannem Marchum secretarium domini imperatoris<. Venerabili amico uni ex pacis Johanni Marcho preposito de Ildesham … — … liberalitatem consuetam sine intermissione continuans apud devotum.
    Hic liber est scriptus qui scripsit sit benedictus. Explicit opus istud (Colophons 21852).
    Textgeschichte: Einige der Marginalien von anlegender Hand stehen dem Teilautograph in Città del Vaticano, BAV, Cod. Vat. lat. 933 nahe, vgl.
    • P. Lendinara, The Letter of Fermes: Not only marvels, in: The world of travellers. Exploration and imagination, hrsg. von K. Dekker, K. Olsen und T. Hofstra, Leuven 2009 (Mediaevalia Groningana N.S. 15), 31–60 (53 Hs. genannt);
    • Wilke, Ebstorfer Weltkarte (siehe oben), 138.
    Die in der älteren Forschung immer wieder vertretene Meinung, Gervasius sei an der Herstellung der Ebstorfer Weltkarte maßgeblich beteiligt, ist irrig, vgl.
    • ebd., 139;
    • Die Ebstorfer Weltkarte. Kommentierte Neuausgabe in zwei Bänden, hrsg. von H. Kugler, Bd. 2: Untersuchungen und Kommentar, Berlin 2007, 44–47.
    — Für die Ausgabe in seinen ‘Scriptores rerum Brunsvicensium’ (siehe unten) bat Gottfried Wilhelm Leibniz am 26.2.1704 Hermann von der Hardt, die vorliegende Handschrift in Helmstedt zu prüfen, siehe: Leibniz Briefwechsel Bd. 23, 196 Nr. 138, 391f. Nr. 279, 465f. N. 332, 506f. Nr. 359, 517 Nr. 372 u. ö. Die Anfertigung einer Abschrift in 3 Lieferungen durch den Magister Johann Augustin Fasch verzögerte sich bis in den September 1704; das Manuskript ist nicht erhalten. Von Hannover aus sollte sie zwecks Verbesserung und Ergänzung nach England geschickt werden (ebd. 688f. Nr. 491), als Vergleich diente dort der Codex Cambridge, Corpus Christi College, Ms. 414 (ebenfalls aus M. Parkers Besitz), zudem wurde nachträglich Paris, BN, MSS lat. 6488 hinzugezogen. Vgl. dazu auch Eckert, 38, 41f. und 122 (Hs. genannt); Lesser Geschichte, XLI (Hs. genannt). —
    Edition
    • Mader Gervasius Tilberiensis, 184 (erste Ausgabe nach dieser Hs., nicht vollständig);
    • Leibniz Scriptores 1, 8811004 (nach dieser Hs., siehe oben), und Nachträge in 2, 751784;
    • MGH SS 27, 359–394 (teilweise, 362 Hs. genannt);
    • Gervase of Tilbury: Otia imperialia = Recreation for an emperor, hrsg. und übers. von S. E. Banks und J. W. Binns, Oxford 2002 (Oxford medieval texts), 2–820, 824–826 (LXVIII Hs. genannt, Sigle E).
    Literatur
    • R. Pauli, Gervasius von Tilbury, in: Nachrichten von der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften Göttingen H. 11, Göttingen 1882, 312–332 (329f. Hs. genannt, Sigle G);
    • Röhricht 45f. (46 Nr. 10 Hs. genannt);
    • Potthast Wegweiser 1, 507f. (Hs. genannt);
    • J. R. Caldwell, Manuscripts of Gervase of Tilbury’s Otia imperialia, in: Scriptorium 16 (1962), 28–45 (36 Hs. genannt, Sigle E);
    • Ders., The Interrelationship of the Manuscripts of Gervase of Tilbury’s Otia imperialia, in: ibid., 246–274 (250f., 259–266 Hs. genannt, Sigle E);
    • Ders., Gervase’s of Tilbury Addenda to his Otia imperialia, in: Mediaeval Studies 24 (1962), 95–126 (95 Hs. genannt, Sigle E);
    • Rep. font. 4, 715f.;
    • Sharpe, 141 Nr. 361.2;
    • A. Wolf, Gervasius von Tilbury und die Welfen. Zugleich Bemerkungen zur Ebstorfer Weltkarte, in: Die Welfen und ihr Braunschweiger Hof im hohen Mittelalter. Vorträge gehalten anläßlich des 33. Wolfenbüttler Mittelalter-Symposiums vom 16. bis 19. Februar 1993, hrsg. von B. Schneidmüller, Wiesbaden 1995 (Wolfenbütteler Mittelalter-Studien 7), 407–436 (420 Hs. genannt);
    • CALMA 4, 325–329 (326 Hs. genannt).
  3. 88v Versus sententiaeque. Von späterer Hand untereinander folgendes nachgetragen:
    • Das Distichon Walther II 12523 (Hs. genannt), Text wiederholt.
    • Non dampnatur omnis qui cecidit set qui post casum resurgendi propositum non assumit. Ähnlich im sog. Baumgartenberger Formelbuch, vgl. Das Baumgartenberger Formelbuch. Eine Quelle zur Geschichte des 13. Jahrhunderts vornehmlich der Zeiten Rudolfs von Habsburg, hrsg. von H. Baerwald, Wien 1866 (Fontes rerum Austriacarum, Abteilung 2: Diplomataria et acta 25), 104.
    • Solem de celo tollere videntur quis[sic] amiciciam e vita tollunt [Cic. Lael. 47].
    • Amicus securus non redditur nisi cum de amici constancia recreatur. So auch in den ‘Exordia’ des Guido Faba, vgl. S. Hallik, Sententia und Proverbium. Begriffsgeschichte und Texttheorie in Antike und Mittelalter, Köln u. a. 2007 (Ordo 9), 532 Nr. 32.
    • Ibi quilibet devocionis obsequium debet tribuere unde principium noscitur affluxisse. Quelle nicht näher bestimmbar.
Bibliographie

Korrekturen, Ergänzungen:
  • Manuscripta Mediaevalia Objektnummer hinzugefügt (schassan, 2019-08-20)
  • Normdaten ergänzt bzw. korrigiert. (schassan, 2015-09-04)

Abgekürzt zitierte Literatur

Bollbuck H. Bollbuck, Wahrheitszeugnis, Gottes Auftrag und Zeitkritik. Die Kirchengeschichte der Magdeburger Zenturien und ihre Arbeitstechniken, Wiesbaden 2014 (Wolfenbütteler Forschungen 138)
CALMA C.A.L.M.A. Compendium auctorum latinorum medii aevi, hrsg. von M. Lapidge u. a., Bd. 1–, Firenze 1999–
Colophons Colophons de manuscrits occidentaux des origines au XVIe siècle, Bd. 1–6, ed. par les Bénédictins du Bouveret, Fribourg/Schweiz 1965–1982 (Spicilegii Friburgensis subsidia 2–7)
Eckert H. Eckert, Gottfried Wilhelm Leibniz’ Scriptores rerum Brunsvicensium. Entstehung und historiographische Bedeutung, Frankfurt/M. 1971 (Veröffentlichungen des Leibniz-Archivs 3)
Heinemann O. von Heinemann, Die Helmstedter Handschriften, Bd. 1–3, Wolfenbüttel 1884–1888, Nachdruck Frankfurt/M. 1963–1965 (Kataloge der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel, Die alte Reihe 1–3)
Ker Medieval Libraries Medieval libraries of Great Britain. A list of surviving books, edited by N. R. Ker, 2nd edition, London 1964 (Royal Historical Society guides and handbooks 3)
Ker Medieval Libraries Suppl. Medieval libraries of Great Britain. A list of surviving books, edited by N. R. Ker, Supplement to the 2nd edition, London 1987 (Royal Historical Society guides and handbooks 15)
Leibniz Briefwechsel Bd. 23 Gottfried Wilhelm Leibniz, Sämtliche Schriften und Briefe, Reihe 1: Allgemeiner politischer und historischer Briefwechsel, hrsg. von der Leibniz-Forschungsstelle Hannover… beim Leibniz-Archiv der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek Hannover, Bd. 23: Januar – September 1704, bearb. von M.-L. Babin, Berlin 2013
Leibniz Scriptores Scriptores rerum Brunsvicensium illustrationi inservientes antiqui omnes et religionis reformatione priores…, Bd. 1–3, hrsg. von G. W. Leibniz, Hannover 1707–1711
Lesser Geschichte B. Lesser, Zur Geschichte und Katalogisierung der Helmstedter Handschriften, in: Die mittelalterlichen Helmstedter Handschriften der Herzog August Bibliothek. Teil I: Cod. Guelf. 1 Helmst. – Cod. Guelf. 276 Helmst., bearb. von H. Härtel, C. Heitzmann, D. Merzbacher und Dems., Wiesbaden 2012, XII–XCII
Mader Gervasius Tilberiensis Gervasii Tilberiensis, Arelatensis Quondam Regni Mareschalli, De Imperio Romano…, hrsg. von J. J. Mader, Helmstedt 1673
Manuscrits datés Frankreich Catalogue des manuscrits en écriture latine portant des indications, de date, de lieu ou de copiste, par C. Samaran et R. Marichal, Bd. 1–7, Paris 1959–1985
MGH Monumenta Germaniae Historica inde ab anno Christi quingentesimo usque ad annum millesimum et quingentesimum … , Hannover u. a. 1826–
Otto IV. Otto IV. Traum vom welfischen Kaisertum. Landesausstellung Braunschweigisches Landesmuseum, Dom St. Blasii, Burg Dankwarderode, vom 8. August bis 8. November 2009, hrsg. vom Braunschweigischen Landesmuseum, Petersberg 2009
Potthast Wegweiser Bibliotheca historica medii aevi. Wegweiser durch die Geschichtswerke des europäischen Mittelalters bis 1500, 2 Bd., hrsg. von A. Potthast, Berlin 21896, ND Graz 1957
Rep. font. Repertorium fontium historiae medii aevi, Bd. 1–12, hrsg. vom Istituto Storico Italiano per il Medio Evo, Rom 1962–2007
Röhricht R. Röhricht, Bibliotheca geographica Palaestinae. Chronologisches Verzeichniss der auf die Geographie des Heiligen Landes bezüglichen Literatur von 333 bis 1878 und Versuch einer Cartographie, Berlin 1890
Sharpe R. Sharpe, A Handlist of the Latin Writers of Great Britain and Ireland before 1540, Turnhout 1997, Additions and corrections (1997–2001), Turnhout 2001 (Publications of the journal of medieval Latin 1)
Walther II H. Walther, Proverbia sententiaeque Latinitatis medii aevi, Bd. 1–6; P. G. Schmidt, Proverbia sententiaeque Latinitatis medii aevi. Nova series, Bd. 7–9, Göttingen 1963–1969, 1982–1986 (Carmina medii aevi posterioris Latina 2, 1–9)

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