Die mittelalterlichen Helmstedter Handschriften der Herzog August Bibliothek. Teil IV: Cod. Guelf. 462 bis 615 Helmst., beschrieben von Bertram Lesser (in Vorbereitung).
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Programms Erschließung und Digitalisierung handschriftlicher und gedruckter Überlieferung (Vorläufige Beschreibung)

Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek, Cod. Guelf. 489 Helmst.

Breviarium Halberstadense

Pergament — 126 Bl. — 26 × 18 cm — Helmstedt, Augustiner-Chorfrauenstift Marienberg (?) — 13. Jh., 2. Viertel

Lagen: I (2). 15 IV (122). II (126). Bleistiftfoliierung modern: 1126. Schriftraum: 20 × 12 cm, einspaltig, 26 Zeilen, Tintenliniierung, Punkturen z. T. an den Blatträndern sichtbar. Späte Carolino-Gothica von 3 Händen (Gesangsteile jeweils in kleinerer Schrift abgesetzt), Haupttext (3r–122v) in regelmäßiger Carolino-Gothica mit altertümlich wirkenden Merkmalen (durchgehende Verwendung des karolingischen &) von einer Hand, die auch den größten Teil von Cod. Guelf. 495 Helmst. abschrieb; Hand 2: 1r–2v und 125r–126r; Hand 3: 122v–125r. Über den Textzeilen der Invitatorien, Antiphonen, Psalmverse, Responsorien, Versikel und Hymnen linienlose "frühgotische" deutsche Neumen. 54v auf dem Kopfsteg in ungelenken Majuskeln der nicht näher bestimmbare Vermerk: GERDRUDSI. Rubriziert, rote Lombarden und Satzmajuskeln, vielfach mit konturbegleitendem Palmettenfleuronnée und gelben Konturbegleitstrichen. 3r, identisch gestaltete rote Initiale I über 8 Zeilen; 61v eine Initiale V in Unzialform über 6 Zeilen, die den vorgesehenen ausgesparten Raum nicht ausfüllt.

Frühgotischer Holzdeckelband mit Halbbezug aus ungefärbtem, unverziertem Schafsleder, der mit genagelten Stiften an den Deckeln befestigt ist. Drei Doppelbünde. Zwei Langriemenschließen, Schließenriemen und -ösen verloren, Dornen auf dem VD sowie Gegenbleche und Riemenreste am HD erhalten. Auf dem Bezug des VD rote Titelangabe (14./15. Jh.): Horarium vetus cum lectionibus.

Fragmente, VS und HS: Pergament, je ein Bl., vorn 26,5 x 18 cm, mitgeheftet und um die erste Lage gehängt, hinten nur 23 × 13 cm, quer eingeklebt. Schriftraum: max. 21 × 15,5 cm (beschnitten), einspaltig, noch max. 11 Zeilen. Über jeder Textzeile ein vierliniges Notensystem, c-Linie rot, f-Linie gelb, mit einer Mischform aus frühdeutschen Neumen und gotischer Choralnotation. Textualis, 13. Jh., 4. Viertel. Rubriziert. Antiphonale officii (Proprium de sanctis). Textbeginn auf dem HS: Antiphon CAO 4031 in festo sancti Gregorii papae super Magnificat. Anschließend In annuntiatione sanctae Mariae mit (HS) Antiphon (CAO 3794) und Responsorium mit Versikel (CAO 6278) ad vesperas; (VS) Antiphonen (CAO 2093, 2279 und 3164) sowie Responsorien mit Versikeln (CAO 6466, 6579, 6390) ad secundum et tertium nocturnum.

Herkunft: Der Codex wurde kurz nach 1200 für den Gebrauch in der Diözese Halberstadt geschrieben, worauf die Anordnung und Auswahl der Texte im Temporale hindeutet. Da das Fest der 1235 kanonisierten Elisabeth von Thüringen im zugehörigen Sanctorale (Cod. Guelf. 495 Helmst.) noch fehlt, bildet dies einen sicheren terminus ante quem. Die nur aus dem Augustiner-Chorfrauenstift Marienberg bekannte spezifische Version der Visitatio sepulchri und das nachgetragene Offizium für Anna (26.7.) zeigen, dass der Codex entweder für das Stift oder sogar im Scriptorium des Stiftes selbst angefertigt worden ist. Er bildete den zweiten Band eines ursprünglich dreibändigen Breviers; während sich die Fortsetzung des Sommerteils mit dem Schluss des Temporales und dem Sanctorale in Cod. Guelf. 495 Helmst. befindet, ist der Winterteil verloren oder zumindest nicht unter den Wolfenbütteler Hss. nachweisbar. Eine definitive Lokalisierung der Schriftheimat ist nicht möglich, da Schreiber- und Vorbesitzereinträge fehlen; aufgrund der identischen Ausstattungsmerkmale dürfte am gleichen Ort auch das Brevier Cod. Guelf. 512 Helmst. entstanden sein. — Der Codex wurde am 15.4.1572 mit einem Teil der Buchbestände des Stifts in die Bibliotheca Julia in Wolfenbüttel transferiert; im 1614 angefertigten Gesamtkatalog von Liborius Otho ist er unter den nur sehr summarisch erfassten Liturgica nicht eindeutig identifizierbar. 1618 aus Wolfenbüttel nach Helmstedt überführt, wo Iv auf dem Kopfsteg ein Titelvermerk (s. unten) angebracht wurde. 1644 im Katalog der Helmstedter Universitätsbibliothek (Cod. Guelf. 27.2 Aug. 2°, 19r) in einem Sammeleintrag unter den Sechs vnd zwanzig Breviaria, worunter 13 vf pergamen vnd 13 vf papier geschrieben unter den Theologici MSSti in quarto nachgewiesen; im Handschriftenverzeichnis von 1797 (BA III, 52) unter Nr. 155 aufgeführt.

Heinemann Nr. 526.

1r leer.

1v–126r Breviarium Halberstadense (pars aestivalis). Nokturnen zu 3, 6 und 9 Lesungen. Da wie in den Halberstädter Brevieren Cod. Guelf. 145.1 Helmst., 145.2 Helmst., 319 Helmst., 398 Helmst., 495 Helmst. und 506 Helmst. ein separates Hymnar fehlt, sind die Hymnen jeweils an der entsprechenden Stelle in die Offizien integriert. Im einzelnen sind enthalten:
(1v–2v) Lectiones ad III nocturnum. Secundum Mattheum. In illo tempore accesserunt ad Ihesum scribe et pharisei dicentes: Magister volumus signum [Mt 12,38] … — … et subito clamat et elidit et dissipat eum cum spuma et vix discedit dilanians eum [Lc 9,39]. Der von anderer Hand hinzugefügte Abschnitt enthält Evangelienlesungen und Homilien für die dritte Nokturn in der Woche vor dem Beginn der Fastenzeit (feria IV–VII post dominicam quinquagesimae), vergl. mit dem Brevierdruck GW 5349, J IIrb–IIIvb.
(3r–122v) Proprium de tempore (prima pars tantum). Capitulum. Nescitis quod hi qui in stadio currunt omnes quidem currunt sed unus accipit bravium [I Cor 9,24] … — … vestigia eius secutus est pes meus viam eius custodivi et non declinavi ex ea [Iob 23,11]. Enthält die Offizien der Sonn- und Wochentage und der Herrenfeste von Dominica Septuagesimae bis Dominica XIII post trinitatis (diese Zählweise auch in den übrigen geschriebenen und gedruckten Brevieren aus der Diözese Halberstadt): (3r–10r) Dominica LXX mit den vollständigen Offizien der Ferialtage und den Hymnen zu Septuagesima und in communi tempore: (3r) Ymnus in dominica LXX: AH 52 Nr. 2, (3r–v) Ymnus in die dominica ad nocturnum: AH 51 Nr. 23, (5) Laudes … ymnus: AH 50 Nr. 4, (6r) Hymnus in die dominica ad vesperas: AH 51 Nr. 34 Str. 1–4, Doxologie abweichend, (6v) Feria II … ymnus ad nocturnum: AH 51 Nr. 25, (6v–7r) Laudes … ymnus: AH 50 Nr. 5 Str. 1–6 und Doxologie wie im Apparat, (7r) Ymnus in feria II ad vesperas: AH 51 Nr. 35, Feria III … ymnus ad nocturnum: AH 51 Nr. 26, (7r–v) Ymnus in feria III ad laudes: AH 50 Nr. 22 Str. 1–4 und Doxologie wie im Apparat, (7v) Ymnus in feria III ad vesperas: AH 51 Nr. 36, Feria IIII … ymnus ad nocturnum: AH 51 Nr. 27, (8r) Imnus in feria IV ad laudes: AH 50 Nr. 23 Str. 1–4 und Doxologie wie im Apparat, Hymnus in feria IV ad vesperas: AH 51 Nr. 37, Feria V … ymnus ad nocturnum: AH 51 Nr. 28, (8v) Ymnus in feria V ad laudes: AH 50 Nr. 24, Imnus in feria V ad vesperas: AH 51 Nr. 38, Feria VI … ymnus ad nocturnum: AH 51 Nr. 29, (9r) Laudes … ymnus: AH 51 Nr. 32, Ad vesperas … ymnus: AH 51 Nr. 39, (9r–v) Sabbatum … ymnus ad nocturnum: AH 51 Nr. 30, 9v) Laudes … ymnus: AH 51 Nr. 33. (10r–12v) Dominica LX (Lesungen der Ferialtage fehlen), (12v–15r) Dominica L (Lesungen der Ferialtage fehlen), (15r–17r) In capite ieiunii mit Invitatorien, Collectae und Capitula für feria VI und VII post dominicam L (nachgetragene Lesungstexte s. oben, 1v–2v), (17v–23r) Dominica prima XL mit Ferialtagen und Hymnen: (17v) Ymnus in XL ad vesperas: AH 51 Nr. 55, (17v–18r) Ymnus in XL ad nocturnum: AH 50 Nr. 29, (20r) Hymnus in XL ad laudes: AH 51 Nr. 57, (20r–v) Hymnus in XL ad completorium: AH 51 Nr. 22 mit Doxologie wie im Apparat; (23v–28v) Dominica secunda XL mit Ferialtagen und Hymnus (28v) AH 51 Nr. 58 Str. 1–3, 5 und 6, (28v–34v) Dominica tertia XL mit Ferialtagen, (34v–40r) Dominica quarta XL mit Ferialtagen, (40r–47r) Dominica I in passione Domini mit Ferialtagen und Hymnen: (40r) Hymnus in passione domini ad vesperas: Daniel 1 Nr. 139, (40v) Hymnus in passione domini ad nocturnum: Mone Nr. 101, Str. 1–4 und Doxologie wie im Apparat, (43r–v) Hymnus in passione domini ad laudes: AH 51 Nr. 72 (alle drei Hymnen so auch in Cod. Guelf. 145.2 Helmst., 300vb–301va; 398 Helmst., 89ra–va und 90vb–91ra; 512 Helmst., 227r–v; 541 Helmst., 139v–140r; 583 Helmst., 213va–214ra; 1150 Helmst., 14v–15v), (47r–52r) Dominica in palmis mit Invitatorien, Collectae und Capitula für feria II–IV, (52r–55r) Officium in cena domini, (55r–58r) Officium in parasceve, (58v–61r) Officium in vigilia paschae, (61v–69v) Officium in dominica resurrectionis mit Ferialtagen und Hymnen: (69r) Ymnus in resurrectione domini ad vesperas: AH 51 Nr. 85, (69r–v) Ymnus in resurrectione domini ad completorium: AH 51 Nr. 83, (69v) Hymnus in resurrectione domini ad nocturnum: AH 50 Nr. 215, außerdem 62v–63r vor den Laudesantiphonen am Ostersonntag eingefügt Ordo ad sepulcrum in nocte pasce: Aus verschiedenen Antiphonen zusammengesetzte, mit Notation und rubrizierten Regieanweisungen versehe Visitatio sepulchri, die offenbar im Augustiner-Chorfrauenstift Marienberg bei Helmstedt entwickelt wurde. Die vorliegende, bislang unbekannte Redaktion stellt in textlicher und melodischer Hinsicht die Vorstufe der ergänzten Fassung dar, die im Marienberger Antiphonale Cod. Guelf. 309 Novi, 68r–69r (um 1300), überliefert ist; Druck der ergänzten Fassung: Lipphardt Osterfeiern 5, 1548–1551 Nr. 791; Die Melodien der lateinischen Osterfeiern. Editionen und Kommentare, hrsg. und erarbeitet von U. Evers und J. Janota, Bd. 1: Editionen, 2. Teil: Visitatio-Typ II und Visitatio-Typ III, Berlin, New York 2013, 974–982 Nr. LOO 791 (mit Melodie); Bd. 2: Kommentare, 2. Teil: Visitatio-Typ II und Visitatio-Typ III, Berlin, New York 2013, 976–982 (ausführlicher Kommentar zu Text und Melodie). (69v–72v) Officium in dominica I post pascha mit Hymnus (71v) Hymnus in resurrectione domini ad laudes: AH 51 Nr. 84 Str. 1–5 und Doxologie wie im Apparat, (72v–74v) Officium in dominica II post pascha, (74v–77r) Officium in dominica III post pascha, (77r–78v) Officium in dominica IV post pascha, (78v–80v) Officium in dominica V post pascha, (80v–85v) Officium in festo ascensionis domini mit Hymnen: (81v) Hymnus in festo ascensionis domini ad vesperas: AH 50 Nr. 143, Hymnus in festo ascensionis domini ad nocturnum: AH 51 Nr. 89 Str. 1–4 und 6, (85v–88r) Officium in dominica infra ascensionem domini (mit Officium in vigilia pentecostes), (88r–94r) Officium in festo pentecostes mit Ferialtagen und Hymnen: (88r) Hymnus in festo pentecostes ad vesperas: AH 50 Nr. 144 Str. 1–6, (88v) Hymnus in festo pentecostes ad completorium: AH 51 Nr. 91 Str. 1–4 und 7, (89v) Hymnus in festo pentecostes ad laudes: AH 51 Nr. 91 Str. 5–7, (94r–98v) Officium in festo sanctissimae trinitatis mit Ferialtagen und Hymnen: (94r) Ymnus: AH 51 Nr. 40, (94v) Hymni in festo sanctissimae trinitatis ad completorium: AH 51 Nr. 44 und AH 51 Nr. 24, (98v–122v) Officia in dominica I–XIII post trinitatis; die direkte Fortsetzung ab dominica XIV siehe in Cod. Guelf. 495 Helmst., 1r–21r.
(122v–125v) Officium in festo sanctae Annae. De sanctissima Anna avia et patrona tocius ecclesie. Offizium mit 9 Lesungen und Hymnen: (122v–123r) Ad nocturnum: Milchsack Nr. 5; (125r) Laudes: AH 23 Nr. 191. Die darin verwendete Antiphonen und Responsorien sind gedruckt in AH 25 Nr. 25 (z. T. nach den nachfolgend gen. Hss.) Das Annenoffizium auch in den für das Augustiner-Chorfrauenstift Marienberg bei Helmstedt bestimmten bzw. dort geschriebenen Brevieren Cod. Guelf. 145.2 Helmst., 298vb–304ra (ebenfalls mit dem Zusatz nostra patrona); 506 Helmst., 137r–139v; 982 Helmst., 189r–192v. Die Hymnen nochmals separat in den ebenfalls aus diesem Stift stammenden Cod. Guelf. 501 Helmst., 121v–122v; 512 Helmst., 230r; 621 Helmst., 228v–229r und 1374 Helmst., 105v. Die Hymnen wurden auch in ein nach der Windesheimer Reform überarbeitetes Annenoffizium integriert, vgl. in Cod. Guelf. 621 Helmst., 156r–v (nur Tageshoren) sowie im jeweils ungez. handschriftlichen Teil der aus Marienberg stammenden Mischbände S 458.2° Helmst. und S 461.2° Helmst. mit dem 1499 gedruckten Windesheimer Brevier GW 5243 (Bohatta Bibliographie 547), QuH 37 mit dem 1519 in Antwerpen gedruckten Windesheimer Brevier (Bohatta Breviere 978), sowie S 55.12° Helmst. und 1332.4 Theol., beide mit dem gedruckten Windesheimer Diurnale GW 8524 (Bohatta Bibliographie 649). Dieses Offizium findet sich aber auch in dem im letzten Viertel des 15. Jh. im nahegelegenen Windesheimer Augustiner-Chorfrauenstift Steterburg geschriebenen Brevier Cod. Guelf. 1370 Helmst., 309v–310r sowie im jeweils ungez. handschriftlichen Teil der von dort stammenden Mischbände S 460.2° Helmst. mit dem 1519 in Antwerpen gedruckten Windesheimer Brevier (Bohatta Breviere 978) und S 344.8° Helmst. mit dem 1502 in Paris gedruckten Windesheimer Brevier (Bohatta Breviere 974).
(125v–126r) Lectiones ad III nocturnum. Demoniacum hunc quem descendens de monte dominus sanavit Matheus lunaticum Marcus surdum mutumque describit [Beda in Lc 3,9] … — … sed in culpam propria sponte lapsa neque fructum servat operationis neque statum rectitudinis [Greg. M. in euang. 31,2]. Von der gleichen Hand wie oben, 1v–2v, hinzugefügt. Enthält (zum vorliegenden Abschluss des Temporales passende) Lesungen zur dritten Nokturn von feria IIII bis feria VI der Herbstquatember (quatuor tempora mensis septembris, nach 14.9.), vergl. mit dem Brevierdruck GW 5349, z IIra–vb.
(126r) Cantiones in festo sanctae Annae. Von einer Hand des 14. oder 15. Jh. sind als Ergänzung zum Annenoffizium (s. oben) das Responsorium mit Versikel CANTUS 600932 und die Antiphon CANTUS 201813 nachgetragen worden. – 126v mit Ausnahme zahlreicher wahllos hingezeichneter Kreise mit Kreuz darin () leer. Weitere Halberstädter Breviere, die mit Sicherheit ebenfalls aus dem Augustiner-Chorfrauenstifts Marienberg bei Helmstedt nach Wolfenbüttel überführt wurden, sind neben dem zu diesem Band gehörenden Cod. Guelf. 495 Helmst. mit dem Schluss des Temporale und dem Sanctorale außerdem die drei zusammengehörenden Bände Cod. Guelf. 145.1 Helmst. (pars hiemalis), 145.2 Helmst. (pars vernalis), 319 Helmst. (pars autumnalis) sowie Cod. Guelf. 398 Helmst. (pars hiemalis), 506 Helmst. (pars aestivalis), 512 Helmst., 541 Helmst. (später im Augustiner-Chorfrauenstift Dorstadt), 583 Helmst., 1152 Helmst. (mnd. Fassung), 1156 Helmst., 1292 Helmst. und 1374 Helmst. (unvollständig). Drucke des Halberstädter Breviers: GW 53485351 (= Bohatta Bibliographie 49 und 238–240, hier vergl. mit GW 5349); Bohatta Breviere 2257–2262.


Abgekürzt zitierte Literatur

AH Analecta hymnica medii aevi, hrsg. von G. M. Dreves und C. Blume, Bd. 1–55, Leipzig 1886–1922, Registerbd. 1–2, hrsg. von M. Lütolf, Bern u. a. 1978
Bohatta Bibliographie H. Bohatta, Liturgische Bibliographie des XV. Jahrhunderts mit Ausnahme der Missale und Livres d'heures, Wien 1911, ND Hildesheim 1961
Bohatta Breviere H. Bohatta, Bibliographie der Breviere 1501–1850, Leipzig 1937
CANTUS CANTUS: A Database for Latin Ecclesiastical Chant. Indices of chants in selected manuscripts and early printed sources of the liturgical Office (http://cantus.uwaterloo.ca//)
CAO R.-J. Hesbert, Corpus antiphonalium officii, Bd. 1–6, Rom 1963–1979 (Rerum ecclesiasticarum documenta. Series maior 7–12)
Daniel H. A. Daniel, Thesaurus hymnologicus sive Hymnorum, canticorum, sequentiarum circa annum MD usitatarum collectio amplissima, Bd. 1–5, Leipzig 1855–1862
GW Gesamtkatalog der Wiegendrucke, Bd. 1–, Leipzig 1925–1938, Stuttgart 1978–
Heinemann O. von Heinemann, Die Helmstedter Handschriften, Bd. 1–3, Wolfenbüttel 1884–1888, Nachdruck Frankfurt/M. 1963–1965 (Kataloge der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel, Die alte Reihe 1–3)
Lipphardt Osterfeiern W. Lipphardt, Lateinische Osterfeiern und Osterspiele, 9 Bde., Berlin, New York, 1975–1990 (Ausgaben deutscher Literatur des XV. bis XVIII. Jahrhunderts. Reihe Drama 5/1–9)
Milchsack G. Milchsack, Hymni et sequentiae cum compluribus aliis et latinis et gallicis necnon theotiscis carminibus …, Halle 1886
Mone Lateinische Hymnen des Mittelalters. Aus Handschriften hrsg. und erklärt von F. J. Mone, Bd. 1–3, Freiburg/Br. 1853–1855