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Beschreibung von Cod. Guelf. 553 Helmst.
Die mittelalterlichen Helmstedter Handschriften der Herzog August Bibliothek. Teil IV: Cod. Guelf. 462 bis 615 Helmst., beschrieben von Bertram Lesser (in Vorbereitung).
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Programms Erschließung und Digitalisierung handschriftlicher und gedruckter Überlieferung
Handschriftentitel: Poeta saxo. Vita prior sancti Adalberti. Officium in festo sancti Symeonis reclusi Trevirensis. Iuvencus
Entstehungsort: Südniedersachsen
Entstehungszeit: 11. Jh., Ende
Katalognummer:
  • Heinemann-Nr. 601
  • Manuscripta Mediaevalia Objektnummer, 32412361,T
Beschreibstoff: Pergament
Umfang: I, 138, I Bl.
Format: 22 × 16 cm
Seitennummerierung: Tintenfoliierung modern: 1138, vorderes und hinteres Vorsatzbl. ungez.
Lagenstruktur: IV+1 (8)! 13 IV (112). IV+1 (121). IV (129). IV+2 (138)! Befolgung der Gregory-Regel. Kustoden in Minuskelbuchstaben auf dem Fußsteg der ersten Rectoseite jeder Lage: [a]r; in den ersten drei Lagen sowie in der sechsten Lage verloren.
Seiteneinrichtung: 16,5 × 11,5 cm, einspaltig, 25 blindliniierte Zeilen (allein das radierte Fragment 72rv weist 27 Zeilen auf).
Hände: Haupttext in regelmäßiger später karolingischer Minuskel von vier Händen,
  • Hand 1: 1r55v und 73r119v und 121r138r;
  • Hand 2: 55v72r;
  • Hand 3: 72rv (radierter Text);
  • Hand 4: Nachtrag 120r;
  • die interlinearen und marginalen Korrekturen, Glossen und Zusätze stammen von mehreren späteren Händen.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck:
  • Rote Überschriften, 55v72r z. T. zusätzlich rote Majuskelstriche und -punkturen.
  • In den poetischen Texten schwarze Gliederungsinitialen über 2–3 Zeilen in Capitalis- und Unzialformen (55v rot), vgl. dazu U. C. Bästlein, Gliederungsinitialen in frühmittelalterlichen Epenhandschriften, Frankfurt/M. u.a. 1991 (Europäische Hochschulschriften, Reihe 1: Deutsche Sprache und Literatur 1167), 123–131 (diese Hs.). 73r schwarze Initiale I über 6 Zeilen mit wellenförmig mäandernder Schaftaussparung und rüsselartig gebogenem Endausläufer oben.
Spätere Ergänzungen: Die Hs. enthält mehrere spätere Ergänzungen, u. a. von Hermann Conring: VS Zettel: Passio S. Adalberti conscripta imperante Ottone III. Darunter ergänzt (vermutlich von der Hand des Wolfenbütteler Bibliothekars K. P. C. Schönemann): Manus Conringii; von Conring stammt außerdem folgende Titelangabe (73r): Iuvenci Presbyteri de vita Christi libri IV. Schönemann fügte außerdem die ausführliche Inhaltsangabe auf dem VS hinzu, während der Schreiber der Vermerke 1r (Erasi sunt h. l. 13 ultimi versus libri IV Juvenci qui in fine codicis iterum leguntur, Explicit liber Juvenci quartus. Vita Karoli und Poeta Saxo, editus a Leibn. S. R. B. I, 120f.) und 55v (Exst. in Actis SS. Apr. T. III p. 173–) nicht sicher zu ermitteln ist.
Einband: Romanischer Holzdeckelband mit schlichtem Schafslederbezug, der zusätzlich mit Nägeln an den Deckeln befestigt ist. Gerader Rücken, Kanten bündig mit Buchblock. Zwei Doppelbünde. Lappenkapitale, oben abgeschnitten. Eine Riemenschließe mit Ösenverschluss und zugehöriger Dorn an der Kante des VD verloren. Die Einbandgestaltung entspricht den bei Cod. Guelf. 475 Helmst. genannten Lamspringer Codices.
Entstehung der Handschrift: Der Codex wurde im späten 11. Jh. in einem versierten Skriptorium im südlichen Niedersachsen geschrieben, das offenbar über gute Verbindungen in den rheinisch-lothringischen Raum verfügte, von wo die Vorlagen für die Viten von Adalbert (vermutlich im Aachen-Lütticher Raum entstanden) und Symeon (Trier) stammen. In Frage kämen hierfür beispielsweise das Reichsstift Gandersheim oder die Benediktinerabtei Corvey, aber auch Klöster oder Stifte in Hildesheim, jedoch erlauben die paläographischen Charakteristika und der spärliche Buchschmuck keine genauere Lokalisierung.
Provenienz der Handschrift: Spätestens im 12. Jh. befand sich der Codex im Kanonissenstift (seit spätestens 1138 Benediktinerinnenkloster) Lamspringe, wo er gegen Ende des 12. Jh. neu gebunden und wohl auch glossiert wurde, vgl. den entsprechenden Besitzvermerk 1r: Liber sancti Adriani in Lamespringe, dazu nochmals HSr: Sanctus † Adrianus martyr Christi. Maria virgo. Ob Lamspringe selbst auch als Schriftheimat des Codex in Frage kommt, kann mangels entsprechender historischer Nachrichten oder paläographischer Vergleichsbeispiele nicht mehr entschieden werden.
Erwerb der Handschrift: Am 10.4.1572 wurde die Hs. mit den übrigen Lamspringer Codices in die Bibliotheca Julia in Wolfenbüttel überführt, 1588 von Eberhard Eggelinck im Verzeichnis der Pergamenthandschriften der Bibliotheca Julia (NLA – StA Wolfenbüttel, 1 Alt 22, 83, 22r–35v, hier 23v24r, als Caroli Magni res gestæ latinis versibus conscriptæ, auff Pergamein geschrieben, in brettern der bandt verzeichnet. Seit 1618 in der Universitätsbibliothek Helmstedt, 1644 in deren Handschriftenkatalog (Cod. Guelf. 27.2 Aug. 2°, 30v) als Vita Caroli, metricè, in membrana. Passio S. Adalberti Martyris. Historia Evangelica Carminè descripta a Juvenco Presbytero, in membrana unter den Miscellanei Mssti in quarto beschrieben; Iv die entsprechende Helmstedter Signatur Misc. 6. 4to. Im Handschriftenverzeichnis von 1797 (BA III, 52) unter Nr. 562 genannt.
Hauptsprache: Schreibsprache: Lateinisch, dazu in allen Texten in unregelmäßiger Häufung und Dichte interlineare, teilweise auch marginale altsächsische Glossen. Druck jeweils nach dieser Hs.: Die althochdeutschen Glossen, gesammelt und bearbeitet von E. von Steinmeyer und E. Sievers, Bd. 2: Glossen zu nichtbiblischen Schriften, Berlin 1882, 351 Nr. DCCXXIV, 366 Nr. DCCLXI und 741 Nr. DCCCXCIII (jeweils mit Erg. in Bd. 4, s. oben sowie in Bd. 5, 103f.); Altsaechsische Sprachdenkmaeler, hrsg. von J. H. Gallée. Leiden 1894, 215f.; Kleinere altsächsische Sprachdenkmäler, mit Anmerkungen und Glossar hrsg. von E. Wadstein, Norden und Leipzig 1899 (Niederdeutsche Denkmäler 6), 67 Nr. XIV; D. Ertmer, Studien zur althochdeutschen und altsächsischen Juvencusglossierung, Göttingen 1994 (Studien zum Althochdeutschen 26), 321–335 (Beschreibung der Hs., Edition und Kommentar der Glossen zu Juvencus, Sigle V). Vgl. zu den Glossen dieser Hs. J. H. Gallée, Vorstudien zu einem altniederdeutschen Wörterbuche, Leiden 1903, XX (Hs. genannt, Sigle: "Lamspr. gl."); J. H. Gallée, Altsächsische Grammatik, Register von J. Lochner, 3. Aufl. Tübingen 1993, 5 (Hs. genannt, Sigle: "Lamspr. gl."); H. Tiefenbach, Zu den Lamspringer Juvencus-Glossen, in: Sprachwissenschaft 21 (1996), 127–140; Ders., Zur altsächsischen Glossographie. Mit einer Karte, in: Mittelalterliche volkssprachige Glossen, hrsg. von R. Bergmann, E. Glaser und C. Moulin-Fankhänel, Heidelberg 2001 (Germanistische Bibliothek 13), 325–351 (340f. Hs. genannt); M.-R. Digilio, Thesaurus dei Saxonica minora, Rom 2008, 33 u.ö. (Hs. insgesamt und bei den einzelnen Glossen genannt, Sigle L); C. Wich-Reif, Studien zur Textglossarüberlieferung. Mit Untersuchungen zu den Handschriften St. Gallen, Stiftsbibliothek 292, und Karlsruhe, Badische Landesbibliothek, St. Peter perg. 87, Heidelberg 2001 (Germanistische Bibliothek 8), 324 und 339; Althochdeutscher und altsächsischer Glossenwortschatz, hrsg. von R. Schützeichel, 12 Bde, Tübingen 2004 (mit dieser Hs., Bd. 1, 21 genannt, Sigle Wo); Katalog der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften, bearbeitet von R. Bergmann und S. Stricker, Berlin 2005, Teil C: Katalog Nr. 780–1070, 1834f. Nr. 966 (mit weiterführender Literatur); Teil G: Abbildungen, 2954f. Nr. 966; G. Köbler, Altdeutsch. Katalog aller allgemein bekannten altdeutschen Handschriften: Althochdeutsch, altsächsisch, altniederfränkisch, Gießen 2005 (Arbeiten zur Rechts- und Sprachwissenschaft 60), 764f. (Hs. genannt, mit Literatur); Die althochdeutsche und altsächsische Glossographie. Ein Handbuch, hrsg. von R. Bergmann und S. Stricker, Berlin, New York 2009, Bd. 2, 1028 und 1230 (Hs. genannt); C. Wich-Reif, Juvencus, Althochdeutsche Glossierung, in: Althochdeutsche und altsächsische Literatur, hrsg. von R. Bergmann, Berlin 2013, 222–225 (223 Nr. 9 Hs. genannt); S. Stricker, Vitae et Passiones, Althochdeutsche Glossierung, in: Althochdeutsche und altsächsische Literatur (s. oben), 491–494 (493 Nr. 26 Hs. genannt).
Inhalt:
Wie die Textrasuren und -ergänzungen belegen, hatte der Codex ursprünglich die folgende Gestalt: 1. (73r137v und 1r): Juvencus; 2. (1r55v) "Poeta Saxo"; 3. (55v72r): Vita prior sancti Adalberti; 4. (72rv): Officium in festo sancti Symeonis reclusi Trevirensis (Schluss verloren). Die durch die Kustoden markierte Umstellung in die nachstehende Ordnung erfolgte spätestens mit der Neubindung in Lamspringe um 1200.
  1. 1r Gaius Vettius Aquilinus Iuvencus: Evangeliorum libri IV (ultimi versus XIII tantum). Enthält nur den originalen, nach der Umstellung des Codex radierten Schluss des Textes unten, 73r–137v, mit den letzten 13 Versen des vierten Buchs (Nec vobis umquam nostri presentia deerit … — … Per dominum lucis Christum qui in secula regnat, die Schlussrubrik ist trotz angewandtem Reagens nicht mehr lesbar) die auf dem nachträglich hinzugehefteten Bl. 138r wiederholt wurden. Druck: CSEL 24, 145f., Z. 800–813; zum Text vgl. unten, 73r–138r. Auf dem radierten Teil des Bl. von der gleichen Hand wie in Cod. Guelf. 475 Helmst., 1r, nachgetragene Inhaltsangabe (15. Jh., Textualis): Vita Karoli; darunter Besitzvermerk (s. oben).
  2. 1r55v "Poeta Saxo": Annales de gestis Caroli Magni imperatoris. >Vita Karoli<.
    Salvator mundi postquam de virgine nasci
    Dignatus nostri se corporis induit artus
    … — …
    Quo non mortalis psallam tibi carminis odas
    Sed laudem valeam dicere perpetuam. Amen.
    Ausgaben (u.a., jeweils nach und mit dieser Hs.)
    • Annalium de gestis Caroli Magni imperatoris libri V. Opus auctoris quidem incerti, sed Saxonis & Historici & Poetae antiquissimi, id est, Arnolfo imperatore aequalis, nunc primùm evulgatum … studio & opera R. Reineccii…, Helmaestadii 1594 (VD16 A 2887), 1r81r (editio princeps nach dieser Hs.);
    • Leibniz Scriptores 1, 120171 Nr. VII;
    • MGH SS 1, 225–279 (mit dieser Hs., 225f. genannt und beschrieben, hier codex unicus);
    • PL 99, 683D–736C (Abdruck der vorigen Ausgabe einschließlich Praefatio, 684D–685B Hs. genannt);
    • Monumenta Carolina, hrsg. von P. Jaffé, Berlin 1867 (BIbliotheca rerum germanicarum 4), 542–627 (543 Hs. genannt);
    • MGH Poetae 4.1, 1–71 (mit dieser Hs., 2f. genannt und beschrieben, Sigle G).
    Literatur
    • Potthast Wegweiser 2, 932 (Hs. genannt);
    • Rep. Font. 9, 282;
    • Schaller/Könsgen 14538, 11156, 1459, 5070 und 11586 mit Suppl.;
    • P. Lehmann, , Das literarische Bild Karls des Großen vornehmlich in lateinischen Schriften des Mittelalters, hier nach dem ND in: Ders., Erforschung des Mittelalters. Ausgewählte Abhandlungen und Aufsätze Bd. 1, Stuttgart 1959, 154–207, hier 169 (Hs. genannt);
    • A. Ebenbauer, Carmen historicum. Untersuchungen zur historischen Dichtung im karolingischen Europa, Bd. 1, Wien 1978, (Philologica Germanica 4), 199–211 und 413–416 (201 und 413 Hs. genannt, Sigle G);
    • 2VL 7, 766–769 (767 Hs. genannt);
    • Te.Tra. 2, 507–510 (507 Hs. genannt);
    • J. Pysiak, Art.: "Poeta Saxo", in: The Encyclopedia of the Medieval Chronicle, hrsg. von G. Dunphy, Leiden, Boston 2010, 1223f. (1224 Hs. genannt).
    – Für die Ausgabe in seinen ‘Scriptores rerum Brunsvicensium’ (siehe unten) bat Gottfried Wilhelm Leibniz am 26.2.1704 Hermann von der Hardt, die entsprechende und bereits in der editio princeps von Reineccius (s. unten) benutzte Handschrift in Helmstedt zu prüfen, auf die er bei der Konsultation von Schraders Helmstedter Handschriftenkatalog gestoßen war, vgl. Leibniz Briefwechsel Bd. 23, 124f. Nr. 90 (Hs. genannt). Von der Hardt vermutete zunächst fälschlich, dass der Helmstedter Codex nicht mit demjenigen identisch sei, den Reineccius benutzt hatte. Er bot daher eine Kollation von Handschrift und Ausgabe an, der Leibniz zustimmte (Leibniz Briefwechsel Bd. 23, 143 Nr. 103, 145 Nr. 105, 165f. Nr. 115 und 170f. Nr. 119, jeweils Hs. genannt). Am 24.3.1704 bedankte sich Leibniz überschwänglich für das Ergebnis: Maximas interim gratias ago, quod conferendi poetae Reinecciani editi cum codice laborem ipse suscepisti sane accuratissime, sed hoc inposterum deprecor, ne nimium abutar tempore tuo, simque injurius in rempublicam, cui tantopere in majoris momenti studiis prodesse potes (Leibniz Briefwechsel Bd. 23, 196f. Nr. 138, hier zitiert 138). Leibniz druckte dennoch den Text von Reineccius nochmals ab und übernahm von der Hardts Kollationen aus der Hs. in den ausführlichen Apparat. Vgl. zur Ausgabe auch Eckert, 57–62 (außerdem 37f., 58 und 113 Nr. I.7 Hs. genannt); Lesser Geschichte, XXVII und XLI.
  3. 55v72r Vita prior sancti Adalberti. >Incipit Passio Sancti Adalberti martiris Christi<. Est locus in partibus Germanie dives opibus prepotens armis ferocibusque viris quem incole Sclavoniam cognomine dicunt … — … eadem die homo ille pro deo suo pateretur. Cui est misericordia in seculum honor et imperium in secula seculorum. Amen.
    Textgeschichte: Die Abschrift stellt den ältesten Textzeugen der Redaktionsstufe A (sog. "redactio Ottoniana vel imperialis") und darin den einzigen Zeugen der Handschriftenklasse Ib dar, vgl. dazu mit der neuen Ableitung Hoffmann. Vita Adalberti (s. unten), 115f. (116 Hs. genannt, Sigle Ls).
    Ausgaben (zuletzt)
    • AA SS Apr. III, 179A–187E;
    • MGH SS 4, 574–595 (mit dieser Hs., 576 Nr. 1 Hs. genannt, Abb. nach 576);
    • PL 137, 859A–888B (nach der vorhergenannten Ausgabe, 862A Hs. genannt);
    • S. Adalberti Pragensis episcopi et martyris vita prior edidit, praefatione notisque instruxit J. Karwasińska, Warszawa 1962 (Monumenta Poloniae historica, Nova Series, 4/1) 3–47 (auf der Grundlage dieser Hs., hier noch als Textklasse Ia, X, XL–XLVII und L genannt, Abb. nach XLVIII, Sigle Ls);
    • J. Hoffmann, Vita Adalberti. Früheste Textüberlieferungen der Lebensgeschichte Adalberts von Prag, Essen 2005 (Europäische Schriften der Adalbert-Stiftung-Krefeld 2), 33–50 (Text, mit dieser Hs., Sigle Ls, diese wird 28, 52, und 58–120 pass. genannt);
    • Jan Kanapariusz: Świętego Wojciecha żywot pierwszy, tekst łaciński opracowała J. Karwasińska, przełożył K. Abgarowicz, Gdańsk 2009 (Biblioteka Gdańska. Historia), 42–175 (nach dieser Hs., der Ausgabe vorangestellt ist ein Farbfaksimile dieser Hs.).
    Literatur
    • Potthast Wegweiser 2, 1135;
    • BHL 37 mit Suppl. und Novum Suppl.;
    • Rep. Font. 6, 296f.;
    • H. G. Voigt, Adalbert von Prag. Ein Beitrag zur Geschichte der Kirche und des Mönchtums im zehnten Jahrhundert, Berlin 1898, 221–224 (222 Hs. genannt),
    • J. Karwasińska, Les trois rédactions de «Vita I» de s. Adalbert, Roma 1960 (Conferenze pubblicate a cura dell'Accademia Polacca di scienze e lettere 9), 6–8 und pass. (Hs. genannt);
    • J. Fried, Gnesen – Aachen – Rom. Otto III. und der Kult des hl. Adalbert. Beobachtungen zum älteren Adalbertsleben, in: Polen und Deutschland vor 1000 Jahren. Die Berliner Tagung über den "Akt von Gnesen", hrsg. von M. Borgolte, Berlin 2002 (Europa im Mittelalter 5), 235–279 (243–246 Hs. genannt);
    • M. dell'Omo, Montecassino medievale. Genesi di un simbolo, storia di una realtà, Montecassino 2008 (Biblioteca della Miscellanea Cassinese 15), 73–88 (81f. Hs. genannt);
    • P. Licciardelli, Agiografia latina dell'Italia centrale, 950–1130, in: Hagiographies. Histoire internationale de la littérature hagiographique latine et vernaculaire en Occident des origines à 1550, hrsg. von G. Philippart, Turnhout 2010 (Corpus Christianorum. Hagiographies 5), 447–729, hier 587–593 Nr. V.B.2;
    • CSLI, 142–145 (143 Hs. genannt).
  4. 72rv Officium in festo sancti Symeonis reclusi Trevirensis (prima pars tantum). Venerantes et dignam memoriam beati Symeonis recolentes quesumus o domine Iesu Christe ut per ipsius preces et merita te donante capiamus … — … non ardere ubi legem scribens deum conspexit in sua gloria coruscare. Postea … (Text bricht ab). Der Schluss des hier radierten Textes, der zugleich die zunächst geplante letzte Lage der Hs. bildete, ging entweder verloren oder wurde bei der Neuordnung des Codex bewusst weggelassen. Der in dieser Form bislang nur hier nachgewiesene Text ist dreigeteilt: Der erste Teil (72rv: Venerantes et dignam memoriam beati Symeonis recolentes quesumus o domine Iesu Christe ut per ipsius preces et merita te donante capiamus … — … plures sepulchrum domini visitare conspexerat non fuit diu demoratus sed statim Ierosolimam peregrinatus) besteht aus der Magnificatantiphon zur Vesper, dem Invitatorium und den drei Antiphonen der ersten Nokturn des in Trier entstandenen Simeonsoffiziums (s. unten). Es folgt der erste Abschnitt des ersten Kapitels von: Eberwinus abbas sancti Martini Trevirensis: Vita sancti Symeonis reclusi Trevirensis, der in zwei Lesungsabschnitte eingeteilt ist, an deren Ende jeweils die zugehörigen Responsorien der ersten Nokturn des Trierer Offiziums angeordnet sind; liturgische Rubriken fehlen (72v): [Lectio I] Igitur vir dei Symeon patre greco Antonio dicto et matre Calabrica in Sicilia civitate Siracusana progenitus … — … imbuendus literis traditur et in timore Domini diligenter enutritur. [Resp.:] Beatus Symeon compertis pluribus circumquaque probate sanctitatis viri … — … ut post probacionem heremi vastitatem aggrederetur. Ad salutem. [Lectio II] Adultus itaque incremento virtutum indies cepit augmentari… — … atque ascensionis sepius frequentando aliquamdiu mansit. [Resp.:] Dum adhuc istum laborem parvipenderet … — … non ardere ubi legem scribens deum conspexit in sua gloria coruscare. Postea. – Edition der Gesangsteile des Offiziums: M. Coens, Un document inédit sur le culte de S. Syméon moine d'Orient et reclus à Trêves, Analecta Bollandiana 68 (1950), 181–196, hier 189; vgl. dazu A. Heintz, Der heilige Simeon von Trier. Seine Kanonisation und seine Reliquien, in: Festschrift für Alois Thomas. Archäologische, kirchen- und kunsthistorische Beiträge. Zur Vollendung des 70. Lebensjahres am 18. Januar 1966 dargeboten von Freunden und Bekannten, hrsg. von H. Ries, Trier 1967, 163–173, bes. 167; BHL Novum Suppl. 7963a; CALMA 3, 176 Nr. 1. Druck der Vita: AA SS Juni I, 89A–95C, hier 89C; vgl. dazu Potthast Wegweiser 2, 1588; BHL 7963; Rep. Font. 4, 267; T. Heikkilä, Vita S. Symeonis Treverensis. Ein hochmittelalterlicher Heiligenkult im Kontext, Helsinki 2002 (Annales Academiae Scientiarum Fennicae, series Humaniora 326); 2VL 2, 293f.; CALMA 3, 176 Nr. 3. Das Offizium ist vollständig in der nur wenig älteren Hs. Trier, StB, 118/106, 310v–312r, direkt nach der Simeonsvita, überliefert, vgl. Die Benediktinerabtei St. Eucharius-St. Matthias vor Trier, bearb. von P. Becker, Berlin, New York 1996 (Germania sacra N.F. 34: Das Erzbistum Trier 8), 106 Nr. 5, bislang sonst nur noch aus einem Brevier aus St. Simeon in Trier (14. Jh., Trier, StB, 427/1250, vgl. Trier 4, 44f.) und zwei liturgischen Codices des frühen 16. Jh. aus Echternach bekannt (Luxembourg, BN, Ms 7, 248v, und Luxembourg, BN, Ms 105, 97v, vgl. Echternach 2, 48 und 242). Zur Verbreitung des Simeonskultes in der Erzdiözese Trier, in Lothringen und den Niederlanden vgl. Das Stift St. Simeon in Trier, bearb. von F.-J. Heyen, Berlin, New York 2002 (Germania sacra N.F. 41: Das Erzbistum Trier 9), 513–527.
  5. 73r Prologus metricus in libros IV evangeliorum Iuvenci.
    Matheus instituit virtutum tramite mores
    Et bene vivendi iusto dedit ordine legis
    … — …
    Johannis fremit ore leo similis rugienti
    Intonat eterne pandens mysteria vite.
    Insgesamt acht Verse. Edition: CSEL 24, XLV; D. de Bruyne, Prefaces to the Latin Bible. Introductions by P.-M. Bogaert and T. O'Loughlin, Turnhout 2015 (Studia traditionis theologiae. Explorations in early and medieval theology 19), 195 Nr. *48 (Fassung II). Literatur: Stegmüller RB 570 und 5334; Walther I 10787; Schaller/Könsgen 9446 und Suppl.; CPL 1385.
  6. 73r138r Gaius Vettius Aquilinus Iuvencus: Evangeliorum libri IV.
    Inmortale nihil mundi compage tenetur
    Non orbis non regna hominum non aurea Roma
    … — …
    Æternam capiat divina in secula vitam
    Per dominum lucis Christum qui in secula regnat.
    >Explicit liber Iuvenci quartus ewangeliorum et me sumenti[sic] dulcis fiat. Fercula post vitam sibi conferat ista beatam<. Zum Vers des Kolophons vgl. nach dieser Hs. Schaller/Könsgen 5044 und Suppl. Darunter von einer der späteren Glossenhände der Vers Finito libro debentur plura magistro und das Distichon Walther II 9140 (die erste Zeile ist radiert und durch Anwendung von Reagens nicht vollständig lesbar). Die ursprüngliche Kapitel- und Abschnittsgliederung weicht z. T. von der Ausgabe ab; die regulären Kapiteltrennungen sind von einer anderen, späteren Hand in marg. mit einem Verweiszeichen () hinzugefügt (vermutlich nach einer korrekten Vorlage); die Rubriken vor und nach den einzelnen Büchern mit Ausnahme des letzten fehlen. 73r ist Z. I,5 im Fließtext ausgelassen und vom Schreiber auf dem Kopfsteg des Bl. nachgetragen und mittels Verweiszeichen (∴) mit der entsprechenden Textstelle verbunden, analog 75v Z. I,101 und 99r Z. II, 500 in marg. nachgetragen, Verweiszeichen jeweils . 119v folgen auf Vers III, 691 die mit einem Verweiszeichen (∅) gekennzeichneten Verse III, 717–723; die fehlenden Verse III, 692–716 sind von anderer Hand 120r nachgetragen; 120v ist leer, 121r wird das genannte Verweiszeichen wiederholt und der Text regulär mit Vers III, 724 fortgesetzt. Der gesamte Text wurde von mehreren Händen des 12. Jh. korrigiert und stellenweise mit lateinischen interlinearen Korrekturen und Worterklärungen sowie mehreren altsächsischen Interlinear- und Marginalglossen versehen; zu letzteren vgl. oben. Vgl. dazu auch O. Korn, Beiträge zur Kritik der historia euangelica des Juuencus, I. Die Handschriften der historia euangelica in Danzig, Rom und Wolfenbüttel, in: Programm des städtischen Gymnasiums zu Danzig zum 6. April 1870, Danzig 1870, 1–25 (pass. Hs. genannt, Sigle H), bes. 11–20 Auflistung aller textkritischen Abweichungen, Glossen, Zusätze und Korrekturen der Hs. Hervorzuheben ist u. a. die Marginalie 77v zu Vers I, 212: Machera est gladius una parte acutus = Isid. orig. 18,6,2.
    Textgeschichte: Auch in Cod. Guelf. 191 Gud. lat., 41r–56v.
    Ausgaben
    • PL 19, 53D–346B;
    • C. Vettii Aquilini Iuvenci libri evangeliorum IIII, ad fidem codicum antiquissimorum recognovit C. Marold, Leipzig 1886, 1–105 (mit dieser Hs., XIII genannt, Sigle H);
    • CSEL 24 (mit dieser Hs., XXXIII genannt, Sigle H).
    Literatur
    • N. Hansson, Textkritisches zu Juvencus. Mit vollständigem Index verborum, Lund 1950, pass. Hs. genannt (20 beschrieben, Sigle H);
    • Stegmüller RB 5334;
    • Schaller/Könsgen 7777, 14271, 7584, 5401 und 15976, mit Suppl.;
    • CPL 1385;
    • The Cambridge Juvencus manuscript glossed in Latin, Old Welsh, and Old Irish. Text and commentary by H. McKee, Aberystwyth 2000, 437–456 (Glossen, mit dieser Hs., Sigle H, 435f. genannt und beschrieben);
    • CC TP 1, 61–86 (67 Hs. genannt, Sigle H).
    138v leer.
Bibliographie
Handschriftenteil: VS und HS
Entstehungsort: Südniedersachsen
Entstehungszeit: 10. Jh.
Beschreibstoff: Pergament
Umfang: 2 Bl.
Format: 18–21 × 14 cm
Zustand: Die beiden Vorsatzbl. sind jeweils kopfständig eingeheftet und bildeten zunächst den jetzt abgelösten VS bzw. HS. Das vordere Vorsatzbl. besteht aus einem geteilten Doppelbl., das hintere aus einem Bl. Vom vorderen Vorsatz wurde ein Teil abgetrennt und seitenverkehrt an das hintere Vorsatzbl mit Pergamentstreifen angenäht.
Seiteneinrichtung: 17 × 12 cm, einspaltig, 20 blindliniierte Zeilen.
Hände: Regelmäßige karolingische Minuskel von einer Hand.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck: Keinerlei Buchschmuck erkennbar.
Inhalt:
1. IraI*vb Caelius Sedulius: Carmen paschale (partim). Die Bl. enthalten im einzelnen und in der nachstehenden Abfolge und Gliederung folgende Stücke (die addierten Bl. geben die korrekte Abfolge des vorn zerschnittenen und hinten angesetzten Bl. wieder, hier als Ira–v und I*ra–vb gez.): 1. (Iv + I*rb – I*va + Irb und I*vb): Epistula I ad Macedonium. Enthält den Mittelteil ( … ruris errancia in herbam florei cespitis revolvi vestigia … … — … assequuntur quoniam illud haud diligunt. Quod [autem versuum][vide]rint blandimenti melletum … ) und einen Teil des Schlusses (I*vb: … quibusdam exemplum factus … … — … et spiritu sancto per omnia [secula seculorum Amen].). Druck: CSEL 10, 2 (Z.13) – 5 (Z.9) und 11 (Z.8) – 13 (Z. 2). – 2. (I*vbra) Carmen Turcii Rufi Asterii praefatione praemissa. Direkt im Anschluss an den vorhergehenden Text: [Hoc opus Sedulius inter cartulas] dispersum reliquit. Quod [recollectum adunatum atque ad omnem] elegantiam [divulgatum est a Turcio Russo Asterio viro] claro ex consule [ordinario et patricio].
Sume sacer meritis [veracis dicta poete]
… — …
Plus tamen ad meritum [est si viget ore tuo].
Druck: CSEL 10, VII (praef.) und 307; zum Gedicht vgl. Schaller/Könsgen 15784; CPL 1450. – 3. (I*ra und Ira) Capitula libri I carminis paschalis praefatione praemissa. Direkt im Anschluss an den vorhergehenden Text: Sedulius epistula [Macedonio premissa presbitero XVI dehinc] versuum prologo lecturos [invitans paupertatem exilis ingenii] olerum comparat [vilitati ex cuius carmine de singulis utriusque testamenti] miraculis hec sunt [capita notata]. I. Prefatione gentiles [arguit hortaturque converti] … VI. De igne non ardentis [rubi divinitus ostenso Moysi] … … — … [XXXIII.] De paterna [appellatione. Pater noster qui es in celis][XL.] De liberatione [a malo. Sed libera nos a malo] … … (Text bricht ab). Druck: CSEL 10, XI (Einleitung) und 147–149. Vgl. zum Text Stegmüller RB 1867; Schaller/Könsgen 11692, 3143, 4840, 12506, 7531 und 6143; CPL 1447.

Korrekturen, Ergänzungen:
  • Manuscripta Mediaevalia Objektnummer hinzugefügt (schassan, 2019-08-20)
  • Normdaten ergänzt oder korrigiert. (schassan, 2015-09-04)

Abgekürzt zitierte Literatur

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Wolter-von dem Knesebeck Lamspringe H. Wolter-von dem Knesebeck, Lamspringe, ein unbekanntes Scriptorium des Hamersleben–Halberstädter Reformkreises zur Zeit Heinrichs des Löwen, in: Heinrich der Löwe und seine Zeit. Herrschaft und Repräsentation der Welfen 1125–1235. Katalog der Ausstellung Braunschweig 1995, Bd. 2: Essays, hrsg. von J. Luckhardt und F. Niehoff, München 1995, 468–477

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