Die Handschriften der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel. Abth. 4: Die Gudischen Handschriften: Die griechischen Handschriften bearbeitet von Franz Köhler; Die lateinischen Handschriften bearbeitet von Gustav Milchsack. Wolfenbüttel: Zwissler, 1913. S. 56 (Vorläufige Beschreibung)

Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek, Cod. Guelf. 95 Gud. graec.

Apollodori architecti poliorcetica

Pap. — 181 Bll. — 20 × 15½ cm — 17. Jahrh.

144-181 leer. Nur die Rückseite jedes Bl, ist beschrieben. Autograph Fr. Lindenbrogs. f. 130–143 sauber mit der Feder ausgeführte Zeichnungen von Kriegsmaschinen.

Pergamentbd des 17. Jhdts.

Herkunft: Fr. Lindenbrog hat diese Handschrift aus einer Hs, des Jo. Meursius, - der sie seinerseits aus einer des Andr. Schott und einer Leydener zusammengestellt hatte, abgeschrieben und außerdem die Lesarten einer Handschrift des Grimanus eingetragen (Bl. 3'). Aus Lindenbrogs Besitz kam sie in die Gottorper Bibliothek, woher sie Gude erwarb. 1807–15 war sie in Paris.

Apollodori architecti poliorcetica. Ἀπολλοδώρου πολιορκητικά. Ἀνέγνων σου, δέσποτα, τὴν περὶ τῶν μηχανημάτων. … — … μεταβῆναι δὲ ἐπ' ἄλλο μέρος τῆς μηχανικῆς. Τέλος. Dem Τexte geht eine Aufzählung der verschiedenen Apollodore des Altertums und eine Notiz über die Hs, voraus (Bl. 2. 3.) Das Werk ist öfter gedr, zuletzt wohl von Wescher, Poliorcétique des Grecs Paris 1867.