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Beschreibung von Cod. Guelf. 952 Helmst. (geplant: Die mittelalterlichen Helmstedter Handschriften der Herzog August Bibliothek. Teil VI: Cod. Guelf. 930 bis 1160 Helmst., beschrieben von Bertram Lesser.)
Die mittelalterlichen Helmstedter Handschriften der Herzog August Bibliothek. Teil V: Cod. Guelf. 616 bis 927 Helmst., beschrieben von Bertram Lesser (in Vorbereitung).
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Programms "Erschließung und Digitalisierung handschriftlicher und gedruckter Überlieferung"

Evangelistar

Pergament — 86 Bl. — 19 × 14 cm — Mitteldeutschland — um 1300

Lagen: 5 V (49)!. 2 IV (65). 2 V (85). Kustoden in römischen Zahlen auf dem Fußsteg der ersten Rectoseite jeder Lage (in der ersten verloren): I–IX. Bleistiftfoliierung modern: 185, Zählfehler: Nach Bl. 22 ein Bl. übersprungen. Bl. 1 ist am Fuß- und Seitensteg und an der vorderen unteren Ecke stark beschädigt, Textverlust. Schriftraum: 14 × 11,5 cm, zweispaltig (Spalten jeweils 5–5,5 cm breit), 24 tintenliniierte Zeilen, Punkturen an den Blatträndern sichtbar. Regelmäßige Textualis von einer Hand. Rubriziert, rote Lombarden.

Unverzierter gotischer Holzdeckelband mit Schweinslederüberzug. Vier Doppelbünde. Zwei Langriemenschließen, Schließenriemen und Dornen auf dem VD entfernt, Gegenbleche mit Riemenresten am HD erhalten. Der Überzug wurde an Rücken und Ecken restauriert.

Fragment: VS und HS. Mitteldeutschland. 14. Jh., 1. Hälfte. Papier. 2 Bl. 17 × 13 cm. Der VS ist erheblich beschädigt und weist kein einheitliches Mise-en-page auf. HS Schriftraum: 15,5 × 12 cm, zweispaltig (Spalten jeweils 6 cm breit), 31 Zeilen. Hand 1 (ältere gotische Kursive): VS und HS; Hand 2: Nachtrag auf dem VS in jüngerer gotischer Kursive. Rubriziert, eine braune Lombarde auf dem HD. VS Reimgebet an Christus (md.). Herre du hast mit der bitteren martyr dinCzo ressen de bende der sunde minDes wil ich an weder streuenMi sulue dir czo eyneme opper gheuenVnde wil anropen dinen namenNu vnde iummer Amen. Schreibsprache: Ostmitteldeutsch. Gleicher Sprachstand wie das Gebet auf dem HS und der Haupttext. Bislang nur hier nachgewiesen.VS Über Fürbitten und Almosen. (Text setzt ein) … wel vallen dar vns grot not an licht dat vnse wech dar ve to der kerken … — … is alle tid nu bereyt. Schreibsprache: Mittelniederdeutsch. Schrift und Sprachstand weisen den Text als späteren Nachtrag aus. Bislang nur hier nachgewiesen und ungedruckt. Aufgrund des Zustands des Spiegelbl. Textverlust. HS Marianisches Reimgebet (md.). Zinen tron lisder vogel van paradyseder in mich vil liseher neder tratdorch miner oren pat … — … Zco mir czet vlet allede da hulfe gerende wil ich ghewerengenaden vilminer gute ist keyn czil. Schreibsprache: Ostmitteldeutsch. Gleicher Sprachstand wie das Gebet auf dem VS und der Haupttext. Bislang nur hier nachgewiesen.

Herkunft: Die Schreibsprache des Codex legt nahe, dass er wie die chronologisch, inhaltlich und sprachlich sehr nahestehende Hs. Helmstedt, Ehemalige Universitätsbibliothek, I Hs 2 im nördlichen Grenzgebiet des mitteldeutschen Sprachraums geschrieben wurde. Die in beiden Codices auffallende Hervorhebung des Festes von Petrus und Paulus mit Vigil und Oktav deutet möglicherweise auf einen monastischen Entstehungort mit entsprechendem Patrozinium hin, beispielsweise auf das Augustiner-Chorherrenstift St. Petrus (Mons Serenus, heute Gem. Petersberg) bei Halle/S. — Da dieses Stift über das Goslarer Provinzialkapitel der Augustiner-Chorherren seit dem 13. Jh. über enge Verbindungen in den Nordharzraum verfügte, ist nicht auzuschließen, dass der Codex auf diesem Wege in eines der südniedersächsischen Augustiner-Chorfrauenstifte, etwa nach Heiningen oder Marienberg bei Helmstedt, gelangt sein könnte. — Sofern dies zutrifft, dürfte der Codex seit 1572 in der Wolfenbütteler Hofbibliothek aufbewahrt und 1618 in die Universitätsbibliothek Helmstedt überführt worden sein. Er ist in den Katalogen von 1587 und 1614 nicht eindeutig identifizierbar und wird erstmals 1644 im Helmstedter Handschriftenkatalog (Cod. Guelf. 27.2 Aug. 2°, 18r) als Evangelia dominicalia in alter sächsischer Sprache in membrana unter den Theologici MSSti in quarto beschrieben; im Handschriftenverzeichnis von 1797 (BA III, 52) unter Nr. 751 genannt.

Heinemann Nr. 1054. — Borchling 3, 19. — Rost Bibel, 356 Nr. 4. — K. Schneider, Gotische Schriften in deutscher Sprache, Teil I: Vom späten 12. Jahrhundert bis um 1300, Textbd., Wiesbaden 1987, 270 und 274. — Handschriftencensus Nr. 2170.

Schreibsprache: Ostmitteldeutsch, gleicher Sprachstand wie das Evangelistar in Helmstedt, Ehemalige Universitätsbibliothek, I Hs 2.

1ra–85vb Evangelistar (mitteldt.). In der zit do vnse herre mit sinen iungeren nalete der stat Ierusalem vnde was comen zo Bethsanie [!] zo dem berge der oleyboyme do sante he zwene von sinen iungeren [Mt 21,1] … — … want des minschen sone is comen zo suchene vnde gesunt zo machene daz dar vorloren waz. ›Finito libro sit laus et gloria Christo‹. Im einzelnen sind enthalten:
(1ra–72ra) Temporale. Insgesamt 159 Perikopen (Siglen nach Schneyer). Die Reihe enthält neben den typischerweise ins Temporale gesetzten Heiligenfesten zwischen Weihnachten und Circumcisio domini – Stephanus (26.12.), Johannes Evangelista (27.12.) und Unschuldige Kinder (28.12.) – auch die Perikope zum Fest der Kreuzauffindung (3.5., hier nach Pfingsten eingeordnet). (1ra–b) ›Des ersten svntages imme avente secundum Matheum‹ (T1): Mt 21,1–9. (1rb–va) ›Des mitwekenes secundum Matheum‹ (T1/4): Mt 3,1–6. (1va–2ra) ›Des vritages secundum Lucam‹ (T1/6): Lc 3,7–18. (2ra–b) ›Des anderen svntages secundum Matheum [!]‹ (T2): Lc 21,25–33. (2rb–va) ›Des mitwechenes secundum Matheum‹ (T2/4): Mt 11,11–15. (2va–b) ›Des vritages secundum Iohannem‹ (T2/6): Io 1,15–18. (2vb–3ra) ›Des dritten svntages secundum Matheum‹ (T3): Mt 11,2–10. (3ra–b) ›Des mitwochens secundum Lucam‹ (T3/4): Lc 1,26–38. (3rb–vb) ›Des vritages secundum Lucam‹ (T3/6): Lc 1,39–47. (3vb–4ra) ›Des svnnabendes secundum Lucam‹ (T3/7): Lc 3,1–6. (4ra–b) ›Des verden svntages secundum Iohannem‹ (T4): Io 1,19–28. (4rb–va) ›Des mitwochenes secundum Matheum‹ (T4/4): Mt 3,7. Nur anzitiert, am Schluss Verweis: Suche diz ewangelium in dem ersten vritage biz 'he hat einen wegel' (vgl. oben, 1va–2ra). (4va–b) ›Des vritages secundum Lucam‹ (T4/6): Lc 7,18–23. (4vb–5ra) ›Des heiligen aventes zo winachten secundum Matheum‹ (T5): Mt 1,18–21. (5ra–va) ›Zo der ersten missen zo winachten secundum Lucam‹ (T6): Lc 2,1–14. (5va–b) ›Zo der anderen missen secundum Lucam‹ (T6): Lc 2,15–20. (5vb–6ra) ›Zo der homissen secundum Iohannem‹ (T6): Io 1,1–14. (6ra–va) ›Von sante Stephane secundum Matheum‹ (S9): Mt 23,34–39. (6va–b) ›Von sante Iohannes secundum Iohannem‹ (S10): Io 21,20–24. (6vb–7ra) ›Von den kinderen secundum Matheum‹ (S11): Mt 2,13–18. (7ra–b) ›Des achtentages secundum Lucam‹ (T8): Lc 2,21. (7rb–va) ›Des heiligen auendes zo zwelften secundum Matheum‹ (T9): Mt 2,19–23. (7va–8ra) ›In zwelften tages secundum Matheum‹ (T10): Mt 2,1–12. (8ra–b) ›Des achteden tages secundum Matheum‹ (T10/oct.): Mt 3,13–17. (8rb–vb) ›Des ersten svntages na zwelften secundum Lucam‹ (T11): Lc 2,42–52. (8vb–9ra) ›Des svntages secundum Lucam‹ (T7): Lc 2,33–40. (9ra–b) ›Bi den mitwochen secundum Iohannem‹ (T11/4): Io 1,29–34. (9rb–va) ›Des vritages secundum Marcvm [!]‹ (T11/6): Mt 4,12–17. (9va–b) ›Des anderen svntages secundum Iohannem‹ (T12): Io 2,1–11. (9vb–10rb) ›Des mitwochens secundum Lucam‹ (T12/4): Lc 4,14–22. (10rb–va) ›Des vritages secundum Marcvm‹ (T12/6): Mc 6,1–6. (10va–11rb) ›Des dritten svntages secundum Marcvm [!]‹ (T13): Mt 8,1–13. (11rb) ›Des verden svntages secundum Marcvm [!]‹ (T14): Mt 8,23–26. (11rb–va) ›Des mitwochens secundum Iohannem [!]‹ (T14/4): Lc 9,57–62. (11va–12ra) ›Des vritages secundum Marcvm‹ (T14/6): Mc 4,24–34. (12ra–b) ›Des viften svntages secundum Matheum‹ (T15): Mt 11,25–30. Auf dem Kopfsteg von späterer Hand die lat. Übersetzung des Initiums: Confiteor tibi domine pater celi et terre. (12rb–va) ›Des vritages secundum Marcvm‹ (T15/6): Mc 10,13–16. (12va–13ra) ›Des svntages so man Alleluia leget secundum Matheum‹ (T16): Mt 20,1–16. (13ra–va) ›Des mitwochen secundum Marcum‹ (T16/4): Mc 9,30–36. (13va–b) ›Des vritages secundum Lucam‹ (T16/6): Lc 9,51–57. (13vb–14rb) ›Des anderen svntages secundum Lucam‹ (T17): Lc 8,4–15. (14rb–vb) ›Des vritages secundum Matheum‹ (T17/6): Mt 12,30–37. (14vb–15rb) ›Zo vastnachten secundum Lucam‹ (T18): Lc 18,31–43. (15rb–va) ›Des mitwochen secundum Matheum‹ (T18/4): Mt 6,16–21. (15va–16ra) ›Des vritages secundum Matheum‹ (T18/6): Mt 5,43–6,6. (16ra–va) ›Des svnnavendes secundum Marcum‹ (T18/7): Mc 6,47–56. (16va–17ra) ›Des ersten svntages in der vasten secundum Matheum‹ (T19): Mt 4,1–11. In marg. von gleicher Hand wie oben die lat. Übersetzung Bemerkungen: Dominica prima in XLa und auf dem Fußsteg: Verba dyaboli: Angelis suis mandavit de te etc. (17ra–vb) ›Des mantages secundum Matheum‹ (T19/2): Mt 25,31–46. Zu Beginn auf dem Kopfsteg der Vermerk: Feria secunda. (17vb–18ra) ›Des dingestages secundum Matheum‹ (T19/3): Mt 21,10–17. (18ra–vb) ›Des mitwechens secundum Matheum‹ (T19/4): Mt 12,38–50. (18vb–19va) ›Des dunrestages secundum Iohannem‹ (T19/5): Io 8,31–47. (19va–20rb) ›Des vritages secundum Iohannem‹ (T19/6): Io 5,1–15. (20rb–va) ›Des svnnauendes secundum Matheum‹ (T19/7): Mt 17,1–9. (20va–b) ›Des anderen svntages secundum Matheum‹ (T20): Mt 15,21–28. Zu Beginn auf dem Seitensteg der Vermerk: Dominica secunda in XLa. (20vb–21rb) ›Mantach secundum Iohannem‹ (T20/2): Io 8,21–29. (21rb–va) ›Des dingestages secundum Matheum‹ (T20/3): Mt 23,1–12. (21va–22rb) ›Des mitwochen secundum Matheum‹ (T20/4): Mt 20,17–28. Die Perikope zum Donnerstag ist ausgelassen. (22rb–vb) ›Des vritages secundum Matheum‹ (T20/6): Mt 21,33–46. (22vb–22avb) ›Des svnnauendes secundum Lucam‹ (T20/7): Lc 15,11–32. (22avb–23va) ›Des dritten svntages secundum Lucam‹ (T21): Lc 11,14–28. Zu Beginn auf dem Fußsteg der Vermerk: Dominica tercia in XLa. (23va–b) ›Des mantages secundum Lucam‹ (T21/2): Lc 4,23–30. (23vb–24rb) ›Des dingestages secundum Matheum‹ (T21/3): Mt 18,15–22. (24rb–vb) ›Des mitwochen secundum Matheum‹ (T21/4): Mt 15,1–20. (24vb–25rb) ›Des dunretages secundum Lucam‹ (T21/5): Lc 4,38–44. (25rb–26vb) ›Des vritages secundum Iohannem‹ (T21/6): Io 4,5–42. (26vb–27rb) ›Des svnnauendes secundum Iohannem‹ (T21/7): Io 8,1–11. (27rb–vb) ›Des svntages secundum Iohannem‹ (T22): Io 6,1–14. Zu Beginn auf dem Kopfsteg der Vermerk: Dominica quarta in XLa. (27vb–28ra) ›Des mantages secundum Matheum [!]‹ (T22/2): Io 2,13–23. (28ra–vb) ›Des dingestages secundum Iohannem‹ (T22/3): Io 7,14–31. (29ra–30rb) ›Des mitwechenes secundum Iohannem‹ (T22/4): Io 9,1–38. (30rb–31ra) ›Des donredaghes‹ (T22/5): Io 5,17–29. In der für die Angabe der Perikope freigelassenen Zeile unter der Rubrik der Vermerk: Feria quinta in XLa. (31ra–32va) ›Des vritages‹ (T22/6): Io 11,1–45. In der für die Angabe der Perikope freigelassenen Zeile unter der Rubrik der Vermerk: Feria sexta in XLa. (32va–b) ›Des svnnauendes‹ (T22/7): Io 8,12–20. (32vb–33va) ›Des sesten [!] suntages in der vasten‹ (T23): Io 8,46–59. Zu Beginn auf dem Kopfsteg der Vermerk: Dominica in Passione. (33va–b) ›Des mandages‹ (T23/2): Io 7,32–38. (33vb–34rb) ›Des dinstertages‹ (T23/3): Io 7,1–13. (34rb–vb) ›Des mitwekenst‹ (T23/4): Io 10,22–38. (35ra–b) ›Des donretages‹ (T23/5): Io 7,40–53. (35rb–va) ›Des vritages‹ (T23/6): Io 11,47–54. (35va–36vb) ›Des sunnauendes in palmen‹ (T23/7): Io 17,1–26. (36vb–42rb) ›De passio in palmen daghe‹ (T24): Mt 26,2–27,66. 42ra–b ist die Perikope Mt 27,62–66 mit einer besonderen Rubrik abgetrennt: ›In den palmen dage na der passien‹. (42rb–43vb) ›Des mandages‹ (T24/2): Io 12,1–36. (43vb–44rb) ›Des donrestages‹ (T25): Io 13,1–15. (44rb–vb) ›In paschen auende‹ (T27): Mt 28,1–7. (44vb–45ra) ›In deme hilgen paschen dage‹ (T28): Mc 16,1–7. In der für die Angabe der Perikope freigelassenen Zeile unter der Rubrik der Vermerk: In die pascha. (45ra–vb) ›Des mandages‹ (T28/2): Lc 24,13–35. (45vb–46rb) ›Des dinstestages‹ (T28/3): Lc 24,36–47. (46rb–vb) ›Des mitwekens to paschen‹ (T28/4): Io 21,1–14. (46vb–47rb) ›Des donredages to paschen‹ (T28/5): Io 20,11–18. (47rb) ›Des vritages‹ (T28/6): Mt 28,16–20. (47rb–vb) ›Des sunnauendes‹ (T28/7): Io 20,1–9. (47vb–48rb) ›De erste sundach na paschen‹ (T29): Io 20,19–31. (48rb–va) ›Des mittwekens‹ (T29/4): Mt 28,8–15. (48va–b) ›Der andere sundach secundum Iohannem‹ (T30): Io 10,11–16. (48vb–49rb) ›Der dritte sundach secundum Iohannem‹ (T31): Io 16,16–22. (49rb–vb) Mittwoch nach Jubilate (T31/4): Io 3,25–36. Die Rubrik ist nicht eingetragen. (49vb–50ra) Freitag nach Jubilate (T31/6): Io 12,46–50. Die Rubrik ist nicht eingetragen. (50ra–b) ›Der verde sundach secundum Iohannem‹ (T32): Io 16,5–15. (50rb–va) Mittwoch nach dem vierten Sonntag nach Ostern (T32/4): Io 13,33–36. Die Rubrik ist nicht eingetragen. (50va–b) ›Der vifte sundach secundum Iohannem‹ (T33): Io 16,23–30. (50vb–51ra) ›In letaniis maioribus secundum Lucam‹ (T34): Lc 11,5–13. (51ra–va) ›In den hemelvart secundum Marcum‹ (T36): Mc 16,14–20. (51va) ›Der sundach nach der hemelvart secundum Iohannem‹ (T37): Io 15,26–16,4. (51vb) Mittwoch nach Exaudi (T37/4): Io 15,7–10. Die Rubrik ist nicht eingetragen. (51vb–52ra) Freitag nach Exaudi (T37/6): Lc 24,49–53. Die Rubrik ist nicht eingetragen. (52ra–b) ›In deme pinkesten auende secundum Iohannem‹ (T38): Io 14,15–21. (52rb–va) ›In deme pinkesten secundum Iohannem‹ (T39): Io 14,23–31. (52va–53ra) ›Des mantages‹ (T39/2): Io 3,16–21. Die Originalrubrik steht auf dem Fußsteg; in der dafür freigelassenen Zeile steht der von gleicher Hand wie oben hinzugefügte Vermerk: Feria secunda penthecostis. (53ra–b) ›Des dinstages‹ (T39/3): Io 10,1–10. Auf dem Fußsteg der von gleicher Hand wie oben hinzugefügte Vermerk: Feria tercia penthecostis. (53rb–va) ›Des mitwekens secundum Iohannem‹ (T39/4): Io 6,44–51. (53va–b) ›Des donresdages‹ (T39/5): Lc 9,1–6. (53vb–54ra) ›Des vritages‹ (T39/6): Lc 5,17–26. (54ra–vb) ›Invencione sancte crucis‹ (S33): Io 3,1–15. Am Schluss der vorangehenden Perikope Verweis von anlegender Hand in kleinerer Schrift: Diz ewangelium suche von der driualdicheit dar vore imme vasten svntage na winachten. In der Hs. Helmstedt, Ehemalige Universitätsbibliothek, I Hs 2, 64rv, ist diese Perikope vorgesehen ›An der hiligen drivaldicheit tage secundum Iohannem‹ (T40). (54vb–55rb) ›Des donredages Reminiscere‹: Lc 16,19–31. Die Rubrik ist hier wie auch bei einigen weitere nachfolgenden Perikopen fehlerhaft; der hier präsentierte Text gehört eigentlich zum zweiten Sonntag nach Pfingsten bzw. ersten Sonntag nach Trinitatis (T41), vgl. so in Cod. Guelf. 650 Helmst., 79r–v; Helmstedt, Ehemalige Universitätsbibliothek, I Hs 2, 65rv. (55rb–va) Mittwoch nach dem 1. Sonntag nach Trinitatis. ›Van den lereren‹ (T41/4): Mt 5,17–19. Zur Zuordnung vgl. Cod. Guelf. 650 Helmst., 79v–80r. (55va–56ra) Freitag nach dem 1. Sonntag nach Trinitatis (T41/6): Lc 17,1–10. Die Rubrik ist nicht eingetragen. (56ra–b) ›Der andere suntac‹ (T42): Lc 14,16–24. (56va–57ra) Freitag nach dem 2. Sonntag nach Trinitatis (T42/6): Lc 8,41–56. Die Rubrik ist nicht eingetragen; Zuordnung nach Cod. Guelf. 650 Helmst., 81v–82r. (57ra–va) ›Der dritte suntac‹ (T43): Lc 15,1–10. (57va–b) Mittwoch nach dem 3. Sonntag nach Trinitatis (T43/4): Mt 5,25–30. Die Rubrik ist nicht eingetragen. (57vb–58rb) Freitag nach dem 3. Sonntag nach Trinitatis (T43/6): Mc 11,11–23. Die Rubrik ist nicht eingetragen. (58rb–va) 4. Sonntag nach Trinitatis. ›Dominica prima post penthecosten [!]‹ (T44): Lc 6,36–42. Die Rubrik ist fehlerhaft. (58va–59ra) ›Des mitwochen secundum Matheum‹ (T44/4): Mt 21,23–27. (59ra–b) ›Des vritages secundum Matheum‹ (T44/6): Mt 17,10–18. (59rb–vb) ›Des viften suntages secundum Lucam‹ (T45): Lc 5,1–11. Zu Beginn in marg. der von gleicher Hand wie oben hinzugefügte Vermerk: Dominica quinta. (59vb–60ra) ›Des sesten suntages secundum Matheum‹ (T46): Mt 5,20–24. (60ra–b) ›Des vritages secundum Lucam‹ (T46/6): Lc 12,11–21. (60rb–vb) ›Des seuenden suntages secundum Marcum‹ (T47): Mc 8,1–9. (60vb–61rb) ›Des mitwochen secundum Marcum‹ (T47/4): Mc 5,1–15. (61rb–va) ›Des achten suntages secundum Marcum [!]‹ (T48): Mt 7,15–21. (61va–62ra) ›Des mitwochen secundum Marcum [!]‹ (T48/4): Mt 16,1–12. (62ra–b) ›Des vritages secundum Matheum‹ (T48/6): Mt 12,1–7. (62rb–vb) ›Des negeden suntages‹ (T49): Lc 16,1–9. (62vb–63ra) ›Des tegeden suntages secundum Lucam‹ (T50): Lc 19,41–47. Auf dem Fußsteg der von gleicher Hand wie oben hinzugefügte Vermerk: Dominica nona. (63ra–b) ›Des mitwochen secundum Lucam‹ (T50/4): Lc 16,10–15. (63rb–va) ›Des suntages secundum Lucam‹ (T51): Lc 18,9–14. Auf dem Fußsteg der von gleicher Hand wie oben hinzugefügte Vermerk: Dominica decima. (63va–64ra) ›Des mitwochen secundum Lucam‹ (T51/4): Lc 21,20–26. (64ra) ›Des vritages secundum Lucam‹ (T51/6): Lc 21,34–36. (64ra–b) ›Des svnnauendes secundum Marcum‹ (T51/7): Mc 7,31–37. (64rb–65ra) ›Des suntages secundum Matheum [!]‹ (T52): Lc 10,23–37. Auf dem Seitensteg der von gleicher Hand wie oben hinzugefügte Vermerk: Dominica XII. (65ra–b) ›Des vritages secundum Matheum‹ (T52/6): Mt 11,20–24. (65rb–va) ›Des elften [!] suntages secundum Lucam‹ (T53): Lc 17,11–19. (65va–b) ›Des mitwechen secundum Matheum‹ (T53/4): Mt 12,14–21. (65vb–66ra) ›Des zwelften [!] suntages secundum Matheum‹ (T54): Mt 6,24–33. (66ra–b) ›Des drittegeden [!] suntages secundum Lucam‹ (T55): Lc 7,11–16. (66rb–vb) ›Des virtegeden [!] suntages secundum Matheum‹ (T56): Mt 5,33–42. (66vb–67rb) ›Des mitwochen secundum Marcum‹ (T56/4): Mc 9,16–29. Am Schluss Verweis von Schreiberhand: De vritages ewangelium suche von sante Marien Magdalenen (vgl. unten, 75rb–76ra). (67rb–vb) ›Des sonauendes secundum Lucam‹ (T56/7): Lc 13,6–17. (67vb–68rb) ›Des viftegeden [!] suntages secundum Matheum [!]‹ (T57): Lc 14,1–11. (68rb–va) ›Des sestegeden [!] secundum Matheum‹ (T58): Mt 22,35–46. (68va–69ra) ›Des mitwochen secundum Matheum‹ (T58/4): Mt 13,24–30. (69ra–b) ›Des seuentegeden [!] suntages secundum Matheum‹ (T59): Mt 9,1–8. (69rb–va) ›Des vritages secundum Matheum‹ (T59/6): Mt 13,36–43. (69va–70ra) ›Des achtegeden [!] suntages secundum Matheum‹ (T60): Mt 22,1–14. Auf dem Seitensteg der von gleicher Hand wie oben hinzugefügte Vermerk: Dominica XIX. (70ra–b) ›Des mitwochen secundum Lucam‹ (T60/4): Lc 14,12–15. (70rb–va) ›Des vritages secundum Matheum‹ (T60/6): Mt 7,22–27. (70va–b) ›Des suntages secundum Matheum [!]‹ (T61): Io 4,46–53. Auf dem Seitensteg der von gleicher Hand wie oben hinzugefügte Vermerk: Dominica XX (recte: XXI). (70vb–71ra) ›Des mitwechenes secundum Lucam‹ (T61/4): Lc 6,6–12. (71ra–vb) ›Des suntages secundum Matheum‹ (T62): Mt 18,23–35. (71vb–72ra) ›Des suntages secundum Matheum‹ (T63): Mt 22,15–21. (72ra) ›Des suntages secundum Iohannem‹ (T64): Nur Verweis von Schreiberhand: In der zit huf vf Ihesus sinen ougen. Diz ewangelium suche in deme mitfasten tage (vgl. oben, 27rb–vb).
(72ra–77va) Sanctorale. Insgesamt 15 Perikopen, die nach dem Kalender- und nicht nach dem Kirchenjahr geordnet sind: (72ra–b) ›An lichtmissen tage secundum Lucam‹ (S21): Lc 2,22–32. Auf dem Kopfsteg eine von gleicher Hand wie oben hinzugefügte zweisprachige Überschrift: Hic incipiunt ewangelia de sanctis. Dis sint die ewangelia van den heyligen. (72rb–vb) ›Georgii Marci Vitalis‹ (S29, S30, S173): Io 15,1–7. (72vb–73rb) ›Phylippi et Iacobi‹ (S32): Io 14,1–10. (73rb–vb) ›Des aventes zo mittensommer‹ (23.6.): Lc 1,5–17. (73vb–74ra) ›Des tages sente Iohannis secundum Lucam‹ (S44): Lc 1,57–68. (74ra–b) ›Der heiligen aventes Petri et Pauli secundum Iohannem‹ (28.6.): Io 21,15–19. (74rb–vb) ›Der heiligen tages secundum Matheum‹ (S46): Mt 16,13–19. (74vb) ›Van sente Paul secundum Matheum‹ (S46/2): Mt 19,27–29. (74vb–75rb) ›Des achteden tages Petri et Pauli secundum Matheum‹ (S46/oct.): Mt 14,22–33. (75rb–76ra) ›Von sante Marien Magdalenen secundum Matheum [!]‹ (S49): Lc 7,36–50. (76ra–b) ›Von vnser vrowen zo wortmissen‹ (S59): Lc 10,38–42. (76rb–va) ›Von sante Bartolomeus secundum Lucam‹ (S61): Lc 22,24–30. (76va–77rb) ›Von sante Iohannese als he vnthouedet wart secundum Marcum‹ (S64): Mc 6,17–29. (77ra–b) ›Von sante Matheus secundum Lucam [!]‹ (S67): Mt 9,9–13. (77rb–va) ›Von sante Andreas secundum Matheum‹ (S1): Mt 4,18–22.
(77va–85vb) Commune sanctorum. Insgesamt 30 Perikopen: (77va–b) ›Von den ewangelisten secundum Lucam‹ (C3): Lc 10,1–7. (77vb–78ra) ›Von den apostelen secundum Matheum‹ (C2): Mt 10,5–10. (78ra–b) ›En ander secundum Iohannem‹ (C2): Io 15,12–16. (78rb–vb) ›Auer en ander secundum Iohannem‹ (C2): Io 15,17–25. (78vb–79ra) ›Auer en ander secundum Iohannem [!]‹ (C2): Mt 10,16–22. (79ra–b) ›Auer en ander secundum Iohannem‹ (C2): Io 15,8–11. (79rb) ›Von eneme mertelere secundum Iohannem‹ (C4): Io 12,24–26. (79rb–va) Von einem Märtyrer (C4): Lc 9,23–26. Die Rubrik ist nicht ausgeführt. (79va–80ra) ›En ander secundum Lucam‹ (C4): Lc 14,26–33. (80ra–b) ›Von den merteleren secundum Matheum‹ (C5): Mt 10,34–42. (80rb–va) ›En ander secundum Matheum‹ (C5): Mt 10,23–26. (80va–b) ›En ander secundum Matheum‹ (C5): Mt 10,26–33. (80vb–81ra) ›En ander secundum Matheum [!]‹ (C5): Lc 10,16–20. (81ra–b) ›En ander secundum Lucam [!]‹ (C5): Mc 13,7–13. (81rb–va) ›En ander secundum Lucam‹ (C5): Lc 6,17–23. (81va–82ra) ›Von den marteleren secundum Matheum‹ (C5): Mt 5,1–12. (82ra–va) ›Von den bichteren secundum Lucam‹ (C7): Lc 19,12–27. (82va–b) ›En ander secundum Lucam‹ (C7): Lc 12,35–40. (82vb–83rb) ›En ander secundum Matheum‹ (C7): Mt 25,14–23. (83rb–va) ›En ander secundum Marcum‹ (C7): Mc 13,33–37. (83va) ›En ander secundum Lucam‹ (C7): Lc 11,33–36. (83va–b) ›En ander secundum Matheum‹ (C5): Mt 5,13–16. (83vb–84rb) ›Von den iuncvrowen‹ (C9): Mt 13,44–52. (84rb–vb) ›En ander secundum Matheum‹ (C9): Mt 25,1–13. (84vb) ›Van vnser vrowen secundum Iohannem‹ (C10): Io 19,25–27. (84vb–85ra) ›Von den selmissen secundum Iohannem‹ (S80): Io 6,51. (85ra) ›En ander secundum Iohannem‹ (S80): Io 6,37–40. (85ra–b) ›En ander secundum Iohannem‹ (S80): Io 6,55–58. (85rb–va) ›En ander secundum Iohannem‹ (S80): Io 5,25–29. (85va–b) ›Van der kercmissen secundum Lucam‹ (C11): Lc 19,1–10. Der in der Forschung als "Wolfenbütteler Evangelistar" firmierende Codex steht nach Text, Schreibsprache, Entstehungszeit und wohl auch Schriftheimat in einem außerordentlich engen Zusammenhang mit der eigentlich ebenfalls in den Helmstedter Fonds gehörigen, aber 1815 in Helmstedt verbliebenen Hs. Helmstedt, Ehemalige Universitätsbibliothek, I Hs 2 (Kat. Helmstedt 2) sowie die Fragmente in Cod. Guelf. 404.10 Novi (10). Einen sehr ähnlichen, aber einer anderen Übersetzung zugehörigen Inhalt weist der in ostfälischer Schreibsprache abgefasste Cod. Guelf. 650 Helmst. auf, vgl. dort zur weiteren Parallelüberlieferung. Die als Ergebnis der 2011 von M. Qazilbash, Ph.D., an der University of Massachusetts Amherst verteidigten Dissertation angekündigte Ausgabe des Textes unter dem Titel "A Critical Edition of the Wolfenbutteler Evangelistar (Codex Guelferbytanus 952 Helmstadiensis)" ist bislang nicht erschienen. Literatur: Vollmer Evangelien, 39, 42f., 48f., 53–58 (jeweils Hs. genannt), 74–282 (Tabellen, jeweils Zeile Nr. 18) Abdruck einzelner Perikopen im Paralleldruck mit anderen Textzeugen; das hymelreich ist gleich einem verporgen schatz in einem acker † Die hochdeutschen Übersetzungen von Matthäus 13,44–52 in mittelalterlichen Handschriften, unter Mitarbeit von E. Donalies u. a. hrsg. von J. Splett, Göppingen 1987 (Litterae 108), 18* Nr. 7 (diese Hs.), 7 (Abb.); J. Splett, Die Zuordnung zu Übersetzungszweigen. Dargestellt anhand der hochdeutschen Übersetzungen von Mt 13,44–52 in mittelalterlichen Handschriften, in: Deutsche Bibelübersetzungen des Mittelalters. Beiträge eines Kolloquiums im Deutschen Bibel-Archiv, hrsg. von N. Henkel und H. Reinitzer, Bern u. a. 1991 (Vestigia Bibliae 9/10), 34–58 (35 Hs. genannt); F. Simmler, Evangeliare vom Ende des 13. und aus dem 14. Jahrhundert. Aufbauprinzipien und Funktionen, in: Historische Syntax und Semantik vom Althochdeutschen bis zum Neuhochdeutschen. Festschrift für Yvon Desportes zum 60. Geburtstag, hrsg. von Dems. und M. Lefèvre, Berlin 2008 (Berliner Sprachwissenschaftliche Studien 14), 163–208 (Hs. passim genannt, bes. 165 Nr. 1, Sigle A); 2VL 7, 737–763 (737 und 746 Nr. 139 Hs. genannt).


Abgekürzt zitierte Literatur

Borchling 3 C. Borchling, Mittelniederdeutsche Handschriften in Wolfenbüttel und einigen benachbarten Bibliotheken. Dritter Reisebericht, Göttingen 1902 (Nachrichten von der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen. Philologisch-Historische Klasse 1902, Beiheft)
Heinemann O. von Heinemann, Die Helmstedter Handschriften, Bd. 1–3, Wolfenbüttel 1884–1888, ND Frankfurt/M. 1963–1965 (Kataloge der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel. Die alte Reihe 1–3)
Kat. Helmstedt 2 Katalog der mittelalterlichen Helmstedter Handschriften, Teil II: Cod. Guelf. 277 bis 370 Helmst., mit einem Anhang: Die mittelalterlichen Handschriften und Fragmente der Ehemaligen Universitätsbibliothek Helmstedt, beschrieben von B. Lesser, Wiesbaden 2022
Rost Bibel H. Rost, Die Bibel im Mittelalter. Beiträge zur Geschichte und Bibliographie der Bibel, Augsburg 1939
Schneyer J. B. Schneyer, Repertorium der lateinischen Sermones des Mittelalters für die Zeit von 1150–1350, Bd. 1–11, Münster/Westf. 1969–1990, Bd. 1–4 ebd. 21973–1974 (Beiträge zur Geschichte der Philosophie und Theologie des Mittelalters 43,1–11)
2VL Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, 12 Bde., hrsg. von K. Ruh u. a., 2., völlig neu bearbeitete Aufl., Berlin/New York 1978–2005, Ergänzungsbde.: Deutscher Humanismus 1480–1520. Verfasserlexikon, Bd. 1–3, hrsg. von F. J. Worstbrock, Berlin/New York 2005–2015
Vollmer Evangelien Verdeutschung der Evangelien und sonstiger Teile des Neuen Testaments von den ersten Anfängen bis Luther. Beiträge zu ihrer Geschichte, hrsg. in Gemeinschaft mit G. Bruchmann, F. Jülicher und W. Lüdtke von H. Vollmer, Potsdam 1935 (Bibel und deutsche Kultur 5 = Materialien zur Bibelgeschichte und religiösen Volkskunde des Mittelalters 9)

Beschreibung erstellt im Rahmen des Projektes Katalogisierung der mittelalterlichen Helmstedter Handschriften Teil IV.
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