<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:lang="de" xml:id="HAB_mss_goe-sub-jurid-385_tei-msDesc_Wolfinger">
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                <title>Beschreibung von 2° Cod. Ms. jurid. 385 (Lukas Wolfinger: In Vorbereitung: Katalog der mittelalterlichen volkssprachigen Handschriften der SUB Göttingen, beschrieben von Lukas Wolfinger.)</title>
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                    <resp>Beschrieben von </resp>
                    <name type="person">Lukas Wolfinger</name>
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                <edition>Elektronische Ausgabe nach TEI P5</edition>
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                    <resp>TEI-P5 konforme Kodierung durch </resp>
                    <name type="person">Lukas Wolfinger</name>
                    <name type="org">SUB Götttingen</name>
                </respStmt>
            </editionStmt>
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                <publisher>
                    <name type="org">HAB Wolfenbüttel</name>
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                        <p>Dieses Dokument steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).</p>
                        <p>SUB Göttingen (<ref target="http://diglib.hab.de/?link=012">Nutzungshinweise</ref>)</p>
                    </licence>
                </availability>
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                <p>Neu katalogisiert durch <name type="person">Lukas Wolfinger</name>
                </p>
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                <p>Beschreibung erstellt im Rahmen des Projektes <name type="project" subtype="cataloguing">Katalogisierung der abendländischen mittelalterlichen Handschriften der SUB Göttingen <name type="project" subtype="part">Volkssprachige Handschriften</name>
                    </name>.</p>
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                    <idno sortKey="goe_sub_jurid-385">2° Cod. Ms. jurid. 385</idno>
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                        <collection>Meyer-Sign.</collection>
                        <idno sortKey="meyer-jurid-385">Jurid. 385</idno>
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                    <title>Juristische Sammelhandschrift</title>
                    <origPlace ref="Paderborn">Paderborn oder Umfeld</origPlace>
                    <origDate from="1430" to="1460">15. Jh. (2. Dr.)</origDate>
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                        <locus from="Ir" to="Iv">Ir-v</locus>
                        <note>Neues Vorsatzbl. (wohl von der Neubindung des 18./19. Jahrhunderts; s. unter Einband); auf <locus from="Iv">Iv</locus> mit Tinte vermerkt: <quote>188 Bl.; nach 125 folgt 125a; Bl. 11, 12, 173, 174, 180 sind leer</quote>; vorne daran angeklebt der Nutzerbogen der SUB und die Beschreibung von W. Meyer, auf die noch das gedruckte Formular mit dem Bearbeitungsvermerk der Preuß. Akad. der Wiss. geklebt ist (Bearbeiterin: Dr. Marie-Luise Dittrich; Juli 1938).</note>
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                </msContents>
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                                <p>
                                    <material>Papier</material>.</p>
                            </support>
                            <extent>
                                <measure type="leavesCount" quantity="188">I, 188, I Bl.</measure>
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                            <foliation>Bleistiftfoliierung (modern): 1-188 (springt in der ersten Lage von 10 auf 12, offenkundig da ein herausgeschnittenes Bl. dazwischen implizit mitgezählt ist; zudem wurde Bl. 162 bei der Foliierung ursprünglich vergessen; im Bereich von Bl. 163-186 der aktuellen Foliierung wurde die ältere Bleistiftfoliierung deshalb von anderer Hand gestrichen und daneben korrigiert.</foliation>
                            <collation>Neben einem neuen bzw. von der Neubindung des 18./19. Jh.s stammenden Vor- und Nachsatzbl. besteht die Handschrift aus folgenden Lagen: <formula>VI-1 (12!). 8 VI (108). V (118). V-3 (125A!; Bl. 125A ist zum Großteil herausgeschnitten und wurde deshalb zuerst nicht in die moderne Foliierung einbezogen, in der Folge aber integriert, da es Notizen enthält). VI (137). VII (151). VII-1 (164; in der Mitte dieser Lage sind bereits zuvor existente Dokumente bzw. Originalbriefe eingebunden als Bl. 156-160). V (174). III (180). IV (188)</formula>. Auf der ersten Seite der siebzehn Lagen unten mittig jeweils Kustoden in arabischen Ziffern (1-17; spätmittelalterl.; zumeist vollkommen oder teilweise erhalten, nur selten zur Gänze dem Beschnitt des Buchblocks zum Opfer gefallen; der Umfang der Handschrift entspricht also zumindest im erhaltenen Teil dem spätmittelalterlichen Bestand, höchstens am Ende könnten Lagen verloren sein). Auf <locus from="108v">108v</locus> möglicherweise auch der Rest eines Reclamanten (rechts unten am Seitenrand).</collation>
                            <condition>
                                <p>Von Bl. 185-188 fehlen in der rechten unteren Ecke Teile des Papiers (bei Restaurierung mit neuem ergänzt); verschiedentlich Wasserflecken. Die Seiten am Beginn und/oder Ende mancher Handschriftenteile sind erheblich stärker verschmutzt und/oder vergilbt als andere; sie mögen deshalb längere Zeit freigelegen bzw. vor der spätmittelalterlichen Bindung die äußeren Bll. der betreffenden Handschriftenteile gebildet haben (<locus from="1r">1r</locus>, <locus from="13r">13r</locus>, <locus from="125v">125v</locus>; weniger ausgeprägt bei <locus from="188v">188v</locus>)</p>
                            </condition>
                        </supportDesc>
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                    <scriptDesc>
                        <scriptNote>
                            <p>Zahlreiche Nutzerspuren: Nota-Vermerke und andere Formen der Textmarkierung (etwa Linien)</p>
                        </scriptNote>
                    </scriptDesc>
                    <bindingDesc>
                        <binding>
                            <p>Neuer Pappeinband (18. oder 19. Jh.), mit hellbraunem Kiebitzpapier überzogen; am Rücken aufgeklebt zwei Papierschildchen, das eine davon bedruckt mit moderner Göttinger Signatur (<quote>Cod. MS. jurid. 385</quote>), das andere darunter mit handschriftlichen Inhaltsangaben (stark abgerieben): <quote>Schwabenspiegel/ gesch[rieben] a. 1430/ - / Lehnrecht / - / Richtes Stig/ ge[schrieben 1454] / - / Schöffenurtheile</quote>. Auf dem <locus from="VS">VS</locus> mit Bleistift ebenfalls die Göttinger Signatur eingetragen (<quote>Cod. Ms. jurid. 385</quote>). Am unteren Rand des <locus from="HS">HS</locus> mit Bleistift eingetragen die ältere Göttinger Signatur <quote>Mss Jurid. 15</quote>; schräg rechts darüber der Literaturverweis: <quote>Homeyer Verz. d. Hdschr. 262</quote>. Unterer Buchschnitt jüngeren Datums und rot gesprenkelt (gleichzeitig mit neuem Einband?), seitlicher und oberer Buchschnitt sowohl unregelmäßiger als auch ungefärbt.</p>
                        </binding>
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                </physDesc>
                <history>
                    <origin>
                        <p>Die verschiedenen Teile und Texte der Handschrift dürften ca. im Zeitraum zwischen 1430 und 1460 entstanden und dann erst zu dem heutigen Sammelband zusammengebunden worden sein. Das Land- und Lehnrecht des Schwabenspiegels bilden offenkundig den ältesten Teil, der von einer Hand geschrieben sein dürfte und dessen Wasserzeichen für eine Datierung etwa um 1410-1420 sprächen. Das Kolophon auf <locus from="100r">100r</locus> datiert die Entstehung allerdings auf das Jahr 1430 (<quote>Explicit keyserrecht anno domini Mo CCCCo XXXo in vigilia Michahelis</quote>). Die Schreibsprache im Bereich des Schwabenspiegelteils verweist bereits auf jenen Raum, in dem sich die Handschrift auch in der weiteren Folge befand: auf den Kontext von Paderborn. Der älteste namentlich bekannte Besitzer dieses Handschriftenteils dürfte <rs type="person" ref="#Johann_von_Haxthausen">Johann von Haxthausen</rs> gewesen sein. Das machen zwei Rechnungs-Notizen zum Jahr 1437 am Ende dieses Handschriftenteils wahrscheinlich, die unter seinem Namen eingetragen sind (s. <locus from="125v">125v</locus>: <sic>Ano</sic> domini M CCCC° vnd XXXVII jar des frygdages vnd sunnafendes nest na sinte Gallen rekkende ek Johan van Haxthusz [...] Item des seluen jars rekkende ek Johan van Haxthusz myd Henneken Eywerszen mynem fogede tom Blomberg [...]). Später wurde der Schwabenspiegel wohl von einer anderen Hand (Hand 1) erstens um ein Register vor dem Landrechtsteil ergänzt und zweitens durch den Richtsteig Landrechts. Wie das Kolophon auf <locus from="151v">151v</locus> erklärt, wurde wenigstens die Ergänzung des Richtsteigs 1454 vollendet (<quote>anno domini millesimo CCCC LIIII die beati Egidii et sociorum suorum</quote>, d. h. am 1. Sept. 1454); da das Register zum Schwabenspiegel-Landrecht wohl von derselben Hand stammt und anhand der Wasserzeichen ebenfalls auf den Beginn der 1450er-Jahre zu datieren wäre, dürfte es etwa zeitgleich mit dem Richtsteig hinzugefügt sein. Ohne direkten Zusammenhang mit diesem ältesten Teil entstand der Rest der Handschrift, der eine Sammlung von Gutachten, Dokumenten und Korrespondenzen zu Rechtsfragen bietet, die im Wesentlichen wohl aus der Feder oder/und dem Vorbesitz von Heinrich von Haxthausen, Doktor beider Rechte und Paderborner Domdechant (gest. 1479) stammt und aus mehreren Teilsammlungen besteht, in die auch Originalbriefe und Aktenstücke eingebunden sind (zu Heinrich von Haxthausen s. <bibl>
                                <abbr>Koch <hi rend="normal">Der Paderborner Domdechant</hi>
                                </abbr>
                            </bibl>; <bibl>
                                <abbr>Gramsch</abbr>
                            </bibl>, Personenkatalog (CD), Nr. 243, S. 742-745; zudem den entsprechenden Eintrag im Repertorium Academicum Germanicum unter RAG-ID: <ref target="https://resource.database.rag-online.org/ngBR1A476BT2nqxPvBaq9Zny">ngBR1A476BT2nqxPvBaq9Zny</ref>). Die Handschrift in der heutigen Form könnte um 1460 von jener Hand, die sowohl das Register des Schwabenspiegel-Landrechts und den Richtsteig Landrechts als auch die letzten Seiten der Handschrift schrieb (<locus from="186r" to="188v">186r-188v</locus>), zusammengestellt und dann gebunden oder wenigstens für die Bindung vorbereitet worden sein. Das legen die durchgehenden Kustoden auf den Lagen der Handschrift nahe. Es ist anzunehmen, dass es sich auch bei dem betreffenden Schreiber und Vorbesitzer um ein Mitglied der Familie Haxthausen handelte. </p>
                    </origin>
                    <provenance>
                        <p>Eine Notiz von <rs type="person" ref="#Johann_von_Haxthausen_Sohn_des_Cord_von_Haxthausen">Johann Haxthausen, dem Sohn des Cord von Haxthausen</rs>, auf <locus from="1r">1r</locus> spricht nämlich dafür, dass sich die Handschrift noch im 16. Jh. im Besitz dieser Familie bzw. eines Angehörigen derselben befand: <quote>Ych Yohan van Haxhuszen seylig Cordt son sey geboren so men der weynger tal screyuen werth dusenth feyffhunderth vnde XIIII yar</quote>. Da der hier genannte Johann von Haxthausen diese Worte kaum bereits als Kind eingetragen haben wird, dürfte der Sammelband wohl zumindest bis gegen die Mitte des 16. Jahrhunderts nicht in andere Hände gelangt sein.</p>
                    </provenance>
                    <provenance>
                        <p>In der weiteren Folge kam sie, wie die Besitzvermerke auf <locus from="2r">2r</locus> und <locus from="178v">178v</locus> zeigen, in den Besitz des Jesuitenkollegs in Paderborn, wo sie sich spätestens im Jahr 1610 befand; vgl. fol. <locus from="2r">2r</locus> direkt oberhalb de Schriftrahmens der Besitzvermerk <quote>Lib. Coll. Soc(ieta)tis Iesu Paderborn. a.° 1610.</quote>; auf <locus from="178v">178v</locus> direkt unterhalb des Schriftrahmens: <quote>Lib. Coll. Soc(ieta)tis Iesu Paderborn. a.° 1610</quote>. Aufgrund der engen Verbindung der Familie von Haxtausen zur Paderborner Kirche erschiene entweder ein direkter Übergang der Handschrift aus dem Besitz derer von Haxthausen an das <rs type="org" ref="#paderborn_jesuitenkolleg">Paderborner Jesuitenkolleg</rs> oder eine Vermittlung über eine andere geistliche Institution in Paderborn an dasselbe naheliegend.</p>
                    </provenance>
                    <provenance>
                        <p>Bis gegen Ende des 18. Jh.s. ist die weitere neuzeitliche Geschichte des Bandes nicht nachvollziehbar, doch ist zu vermuten, dass die Handschrift vorerst in der Bibliothek des Paderborner Jesuitenkollegs verblieb.</p>
                    </provenance>
                    <provenance>
                        <p>Nachgewiesen ist sie schließlich wieder Ende des 18. Jahrhunderts, und zwar in der Bibliothek des Göttinger Rechtsprofessors <rs type="person" ref="#Runde_Justus_Friedrich">Justus Friedrich Runde</rs> (geb. 1741; gest. 28. Febr. 1807 in Göttingen), der sie 1791 in seinem in Göttingen erschienenen Werk 'Grundsätze des allgemeinen deutschen Privatrechts' erwähnte (§ 31, Note c) und sie somit zu diesem Zeitpunkt also bereits besaß (zu J. F. Runde siehe A. <hi rend="font-variant:small-caps">Thier</hi>, Art. 'Runde, Justus Friedrich', in: Neue Deutsche Biographie, Bd. 22, Berlin 2005, S. 257-258).</p>
                    </provenance>
                    <provenance from="1807" calendar="gregorian">
                        <p>Nach dem Tod von Justus Friedrich Runde wurde die Handschrift von der Universität Göttingen 1807 auf der Nachlassauktion erworben (Nr. 341 des Auktionskatalogs; s. dazu auch das Manuale zum Jahr 1807, S 63 im Archiv der Universitätsbibliothek). Zu dieser Erwerbungsgeschichte passend mittig auf <locus from="1v">1v</locus> der älteste (kleine) Bibliotheksstempel der Georgia Augusta.</p>
                    </provenance>
                </history>
                <additional>
                    <adminInfo>
                        <recordHist>
                            <source>
                                <bibl>Lukas Wolfinger: In Vorbereitung: Katalog der mittelalterlichen volkssprachigen Handschriften der SUB Göttingen, beschrieben von Lukas Wolfinger.</bibl>
                            </source>
                        </recordHist>
                    </adminInfo>
                    <listBibl>
                        <bibl>
                            <abbr>Göttingen 1</abbr>, S. 385-389.</bibl>
                        <bibl>
                            <abbr>Oppitz 2</abbr>, S. 525, Nr. 594.</bibl>
                        <bibl>
                            <abbr>
                                <ref target="https://www.handschriftencensus.de/10301">Handschriftencensus</ref>
                            </abbr>.</bibl>
                    </listBibl>
                </additional>
                <msPart xml:id="_jurid-385-I">
                    <msIdentifier>
                        <idno>I</idno>
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                        <title>Schwabenspiegel - Johann von Buch</title>
                        <origDate notBefore="1410" notAfter="1460">1430(?)/1454</origDate>
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                    <msContents>
                        <msItem>
                            <locus from="1r" to="1v">1r-v</locus>
                            <title>Besitzvermerke und Notizen</title>
                            <msItem>
                                <locus from="1r">1r</locus>
                                <note>Am oberen Rand von 1r der Erwerbungsvermerk: <quote>Ex Bibliotheca J. F. Runde, Profess. Gotting. (vid. Manuale a. 1807, p. 63.)</quote>.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="1r">1r</locus>
                                <note>Zur Belagerung des Desenbergs durch <rs type="person" ref="#Simon_III_Bischof_von_Paderborn">Bischof Simon (III.) von Paderborn</rs> 1470: <quote>Do men screff dusent verhundert vnde <sic>verttigh</sic> do tech an vnser leuen vrowen dage visitacionis biscep Simon van der Lippe biscep to Pad. vor den <rs type="place" ref="#Desenberg">Desenberg</rs> vnde berande den wol mit verhundert perden [...] bestediget wart die dimissionis apostolorum</quote> (15. Juli); da Simon von der Lippe erst 1463 Bischof wurde, ist diese Episode der Hessen-Paderbornischen Fehde (1464–1471) - wie schon W. Meyer anmerkte - deutlich später, nämlich auf das Jahr 1470, zu datieren (s. dazu H.-W. <hi rend="font-variant:small-caps">Peine</hi> – C. <hi rend="font-variant:small-caps">Kneppe</hi>, Der Desenberg bei Warburg, Kreis Höxter, in: Internet-Portal Westfälische Geschichte; online unter: <ref target="http://www.westfaelische-geschichte.de/web378">http://www.westfaelische-geschichte.de/web378</ref>; Stand 10. 11. 2021).</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="1r">1r</locus>
                                <note>darunter Schreibprobe: <quote>Vnserme frunthlichen denst zu <unclear>voren</unclear>
                                    </quote>.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="1r">1r</locus>
                                <note>darunter: Notiz zur Eroberung des Braunschweiger Landes im Krieg der Fürsten des Schmalkaldischen Bundes gegen <rs type="person" ref="#Heinrich_der_Juengere_Herzog_von_Braunschweig_Wolfenbuettel">Herzog Heinrich der Jüngere von Braunschweig-Wolfenbüttel</rs> im Jahr 1542: <quote>Do men schreiff dusent vyffhundert vnd twe vnd veirtzich do hait der koirforsth van Sassen vnd der lantgraue zw Hessen vnd die staith Brunswick vnd Goissler das lanth van Bruonsswick in genomen vnd erobert in <gap reason="illegible"/> weghen vnd do den selbigen regerendden hern nemlich hertzichs Heinrich van Brunswick vnd Lüneborch veriagth im sumer nach <unclear>Johannis</unclear>.</quote> Siehe zu diesen Ereignissen D. <hi rend="font-variant:small-caps">Demandt</hi>, Die Auseinandersetzungen des Schmalkaldischen Bundes mit Herzog Heinrich dem Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel im Briefwechsel des St. Galler Reformators Vadian, in: Zwingliana. Mitteilungen zur Geschichte Zwinglis der Reformation, Bd. 22, 1995, S. 45-66.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="1r">1r</locus>
                                <note>darunter Schreibprobe: <quote>Mynen vruntlichen</quote>
                                </note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="1r">1r</locus>
                                <note>Notiz von Johann von Haxthausen, Sohn des Cord von Haxthausen über das Jahr seiner Geburt: <quote>Ych Yohan van Haxhuszen seylig Cordt son sey geboren so men der weynger tal screyuen werth dusenth feyffhunderth vnde XIIII yar</quote>.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="1v">1v</locus>
                                <title>Notiz zum Sieg der Christen bei der Belagerung Belgrads durch die Türken 1456 bzw. zum Wunderwirken des <rs type="person" ref="#Johannes_Capistran">Johannes Capistran</rs> dabei</title>
                                <note>
                                    <quote>Do men screff nach godes bort dusent verhundert vnd ses vnde fiftigh jar do wast de konink der torken myt torken vnde anderen heiden des donerstdages nest na sinte Margareten dage in Vngern vor dem slote vnde stat cristen Wissenberg, dar strideden de cirsten hantwerkes lude myt den torken vnde up der borg wasz eyn baruoten broder genant Johannes Capistranus cappellanus santi Bernhardini [...] de nam in sine arme dat cruce vnde rep gode van hemelrike an vmme sine barmherticheit sunder vnderlat vnde altyd dat versch des salmes in exitu Israel de Egipto vnde sus <gap reason="illegible"/> 'Super misericordia et veritate tua ne quando dicant gentes 'ubi est deus eorum' so dat van der godes genade krafft vnde macht kam den luden in der stat wol dat de stat mit bussen gansz vorstoret vnde to scotten wasz vnde gingen to stride vnde slogen van godes vorhenknusse mit vertigh dusent gemeinen luden ane ridderscop der torken hundert dusent doet so dat de konich vlet ffluchtigh wart vnde de cristen eme na volgiden achte mile vnde slogen er sovil doet dat men der nicht tellen en mochte</quote> [...].</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="1v">1v</locus>
                                <note>darunter: Ältester kleinerer Bibliotheksstempel der Georgia Augusta (<quote>Ex/ Bibliotheca/ Regia Acad./ Georgiae/ Aug:</quote>).</note>
                            </msItem>
                        </msItem>
                        <msItem>
                            <locus from="2r">2r</locus>
                            <note>Besitzvermerk, direkt oberhalb des Schriftrahmens: <quote>Lib. Coll. Soc.tis Iesu Paderborn. a.° 1610</quote>
                            </note>
                        </msItem>
                        <msItem>
                            <locus from="2r" to="12v">2r-12v</locus>
                            <title>Schwabenspiegel-Landrecht, Register</title>
                            <rubric>Incipiunt titul. et Keiszerr.</rubric>
                            <incipit xml:lang="de">Primum. Van mangerleye werdicheit truwe vnnde vrede de got dem menschen geuen heuet</incipit>
                            <explicit xml:lang="de">CCCXLV. Van der E we sek dar to nemen mogen icht off nicht vnde tughnisse der dar to noet ys. Expliciunt capitula keyserrechtes</explicit>
                            <note>Das Register beinhaltet 345 Artikel und ist später entstanden als das nachfolgende Landrecht des Schwabenspiegels, dem es nachträglich vorangestellt wurde.</note>
                            <msItem>
                                <locus from="12r" to="12v">12r-v</locus>
                                <note>leer</note>
                            </msItem>
                        </msItem>
                        <msItem>
                            <locus from="13ra" to="13vb">13ra-13v</locus>
                            <title>historiographische Notizen</title>
                            <rubric>Incipit keiserrecht</rubric>
                            <note>Entgegen der Ankündigung dieser Rubrik beginnt der Text des Schwabenspiegels erst auf <locus from="14r">14r</locus>, davor sind auf <locus from="13r" to="13v">13ra-vb</locus> noch mehrere historiographische Notizen eingetragen.</note>
                            <msItem>
                                <locus from="13ra">13ra</locus>
                                <note>zum Heereszug des Erzbischofs von Köln und seiner Verbündeten in das Bistum Münster im Jahr 1454: <quote>Anno domini millesimo quadringentesimo quinquagesimo quarto in festo Margarete virginis do wasz de Akenuart dat men dat <gap reason="illegible"/> wisede to der tijd togen de heren de ertzebiscop to Colne dey biscop van Munstere hertoge Ernst van Brunswich, de greue van Morse, juncher Bernd van der Lippe myt hern Wolrame van Morse elect vnde confirmate to dem stiffte van Munstere myt grotem hertoge in dat stiffte van Munstere</quote> [...].</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="13ra">13ra</locus>
                                <note>Darunter: zur Weihe Simons von der Lippe zum Bischof von Paderborn am 22. Juli 1464: <quote>Anno domini millesimo CCCC LXIIII an sunte Marien Magdalenen dage do consegreden de wigelbiscope des biscopes van Hildensem des biscopes van Munstere vnde Osenbruge <gap reason="illegible"/> biscop to Pad. den erwerdigen in got heren Symon van der Lippe in deme chore to Bodeken dar by weren her Hinr. van Haxthusz domprouest to Pad. her <rs type="person" ref="#Simon_van_dem_Berg_Scholaster_zu_Hildesheim">Simon van dem Bergh scolaster to Hildesem</rs> her Hinr. van Harue prouest tho Geismar her Ludolff van <gap reason="illegible"/> scolaster to <unclear>Buscoep</unclear> cum multis aliis</quote>.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="13rb">13rb</locus>
                                <note>zu einer Geldforderung des <rs type="person" ref="#Johann_von_Falkenberg">Johanns von Falkenberg</rs>: <quote>
                                        <gap reason="illegible"/> Farenhagen vnd Hanseken Stenbrink des moder sallycliken vnd heft her Johans van Falkenberghes foget vnd de vorg. knechte [...]</quote>.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="13rb">13rb</locus>
                                <note>Darunter ein Eintrag zum Lohn des <quote>Herman de Wefer de koherde tom Blomberg</quote>.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="13rb">13rb</locus>
                                <note>Darunter: zur Eroberung der <rs type="place" ref="#Bramburg">Bramburg</rs> durch <rs type="person" ref="#Wilhelm_III_Markgraf_von_Meissen_Herzog_von_Sachsen">Herzog Wilhelm von Sachsen</rs> im Jahr 1458: <quote>Anno domini millesimo quadringentesimo quinquagesimo octauo do togh hertoge Wilhelm van Saszen lantgreue to Doringen vnde markgreue to Miszen mit den Doringeschen greuen vnde den steden Erfforde Molhusen Uarthussen by sunte Margreten dage vor de Bramburg vnde wan de mit gewalt stormes vnde brande do <unclear>inne</unclear> vt vnde vordingede Johann van Ffalkenberg vnde <gap reason="illegible"/> dat de den heren vorlouen moste, dar vmme versameden sek Kolsche Pad. Rauesbergesche vnde Lippische myt andern eren naberen dem here dat wol viffteindusent menschen hadde wedder to stande so dat <gap reason="illegible"/> wart do brak dat her up vnde toghen wech</quote>.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="13v">13va</locus>
                                <title>Vieh-Segen</title>
                                <msItem>
                                    <incipit xml:lang="de">De ko geit in der weide in des hilgen Kerstes geleide/ de hilge Kerst sy bouen er, das hilge cruse si vnder er</incipit>
                                    <explicit xml:lang="de">So motte dat notten in demme namen</explicit>
                                    <note>Der Text des Segens im eigentlichen Sinn ist gereimt; hinzu kommt noch eine kurze Anleitung zu seiner Verwendung im Folgenden.</note>
                                </msItem>
                                <msItem>
                                    <locus from="13v">13va</locus>
                                    <incipit xml:lang="de">Hir sal men to sprekken vif Pater [noster] vnd vif Aue Maria gode vnd syner leuen moder to eren. Amen. Vnd hir mach men mede segenen aller leige <gap reason="illegible"/> koe perd swyn schap</incipit>
                                    <explicit xml:lang="de">vnd wan men dusse segenyn doit so sal men sek wedder de sunnen keren.</explicit>
                                </msItem>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="13v">13va-b</locus>
                                <note>Notiz zur Einigung zwischen <rs type="person" ref="#Walram_von_Waldeck">Walram von Waldeck</rs> und <rs type="person" ref="#Bernd_von_der_Lippe">Bernd von der Lippe</rs> einerseits und dem Bischof von Paderborn andererseits im Jahr 1467: <quote>Anno domini M° CCCC° LXVII sexta feria ante festum Brigide do schededen juncher Walramen van Waldecke vnde juncher Bernd van der Lippe mit eren vrunden dem biscope van Pad. to vnde dem lantgrauen van Hessen aff dem Kalenberg</quote> [...].</note>
                            </msItem>
                        </msItem>
                        <msItem>
                            <locus from="14r" to="125r">14r-125v</locus>
                            <title>Schwabenspiegel</title>
                            <msItem>
                                <locus from="14ra" to="100rb">14ra-100rb</locus>
                                <title>Landrecht</title>
                                <msItem>
                                    <locus from="14ra" to="14va">14r-14va</locus>
                                    <title>Prolog</title>
                                    <rubric>Prologus van drier hande werdicheit dar god den menschen had to gheschapen</rubric>
                                    <incipit xml:lang="de">Here god himmelsche vader dor dyne gude schopestu den mynschen mit driualdigher werdicheyt</incipit>
                                    <explicit xml:lang="de">So en mochte he doch to hemmele nicht komen er das dat got mensche wart vnde de marter leet</explicit>
                                </msItem>
                                <msItem>
                                    <locus from="14va" to="100rb">14va-100rb</locus>
                                    <rubric>Van der schepnisse hemelrikes vnde ertrikes capitulum I.</rubric>
                                    <incipit xml:lang="de">Got de schop hemmel vnde erden vnde wat dar binnen besloten is, vnde dar na den menschen</incipit>
                                    <explicit xml:lang="de">So ne mach he sek nycht van ere scheden. Hir endighet sek nů dat landrecht der erbaren hillighen vedere pawes Sebastianus, Constantinus, Innocencius, Julius, Leo vnd Karolus vnde Frederik der <unclear>erachtighen</unclear> keysere alsam de recht van <unclear>on</unclear> vnde van eren meysteren vnde lereren der schrifte syn ghesat vnde gestedighet to holdende in alle den landen de den cristenen louen hebben vnde de erbodich wyllen syn deme stole to Rome vnde dem ryke an godes ere, amen.</explicit>
                                    <colophon>Explicit keyserrecht anno domini M° CCCC° XXX° in vigilia Michahelis</colophon>
                                    <note>(28. Sept. 1430) Der Text ist eingeteilt in (CCC)XLIIII Artikel/Kapitel. Das Vorwort c der Edition wird in der Fassung der vorliegenden Handschrift bereits als Kap. I des Haupttextes gezählt, das Vorwort h als Kap. II (s. <bibl>
                                            <abbr>Eckhardt - Eckhardt <hi rend="normal">Schwabenspiegel Normalform</hi>
                                            </abbr>, S. 151-153</bibl>); der Text des Landrechts-Teils endet in der vorliegenden Handschrift mit Kap. CCCXLIII (entspricht Kap. 377 II der Edition bei <bibl>
                                            <abbr>Eckhardt - Eckhardt <hi rend="normal">Schwabenspiegel Normalform</hi>
                                            </abbr>, S. 322-328</bibl>; hingegen steht Kap. 377, ebd. S. 328, in der der Fassung dieser Handschrift davor und ist entsprechend als Kap. CCCXLII gezählt).</note>
                                </msItem>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="100va" to="125rb">100va-125rb</locus>
                                <title>Lehnrecht</title>
                                <msItem>
                                    <locus from="100va" to="101va">100va-101va</locus>
                                    <title>Register</title>
                                    <rubric>Registrum</rubric>
                                    <incipit xml:lang="de">Allhyr beghinet dat registrum to deme lenrechte</incipit>
                                    <explicit xml:lang="de">CXXVIII. Van burmesters lene</explicit>
                                </msItem>
                                <msItem>
                                    <locus from="101va" to="125rb">101va-125rb</locus>
                                    <title>Text</title>
                                    <rubric>Jncipit leinrecht</rubric>
                                    <note>Die Rubrik steht unterhalb des Schriftrahmens.</note>
                                    <incipit xml:lang="de">Hir beghinnet dat boek van deme lenrechte, vnde dyt ys dat erste capitulum dat hir na volghet. De lenrecht kunnen wylle de volghe desses bokes lere</incipit>
                                    <explicit xml:lang="de">vnde vnrecht also krenken dat wy des gheneten wen sek liff vnde zele scal scheden, dat vorleue vns de vader vnde de sone vnde de hillighe gheist. Amen</explicit>
                                    <finalRubric>Explicit leinrecht etc.</finalRubric>
                                    <note>Der Text ist eingeteilt in CXXI Kapitel (entspricht Kap. 154 in der Edition bei <bibl>
                                            <abbr>Eckhardt - Eckhardt <hi rend="normal">Schwabenspiegel Normalform</hi>
                                            </abbr>, S. 394</bibl>). Nach der Endrubrik sind - wohl von der späteren Hand 1 - die scherzhaften Verse eingetragen: <quote>Si wies uel dum is princeps sine munere stuem ys/ Munera da summis et wert wol recht dat dar crum ys</quote>.</note>
                                </msItem>
                                <note>Der Text des Schwabenspiegels in dieser Handschrift gehört zur Klasse III (Normalform), Ordnung IIIb (nach <bibl>
                                        <abbr>Oppitz 1</abbr>, S. 39</bibl>); Edition: <bibl>
                                        <abbr>Eckhardt - Eckhardt <hi rend="normal">Schwabenspiegel Normalform</hi>
                                        </abbr>
                                    </bibl>.</note>
                            </msItem>
                        </msItem>
                        <msItem>
                            <locus from="125va" to="125Av">125va-125Av</locus>
                            <title>historiographische Notizen und Rechnungsvermerke</title>
                            <msItem>
                                <locus from="125v">125v</locus>
                                <note>zu Schulden aus dem Jahr 1437 gegenüber der <rs type="org" ref="#Schwalenberg_Georgskapelle">Georgskapelle zu Schwalenberg</rs>: Do men scref vortein hundert jar vnd XXXVII jar an sinte Gallen dage was dyt nagescr(euen)de schuelt de men sinte Jorgen in der Coppellen to Swalenberg schueldych was [...].</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="125v">125v</locus>
                                <note>zu Heilmitteln gegen Lähmungen: pinguedo vrsi/ sepum cervinum/ pinguedo vulpis; pinguedo lupy, oleum laurinum, oleum mirtinum, oleum iuniperis, sanant paraliticos.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="125v">125v</locus>
                                <note>Darunter: zum Heereszug des Erzbischofs von Köln und Bischofs von Paderborn, <rs type="place" ref="#Dietrich_von_Moers_Ebf_von_Koeln_Administrator_des_Bistums_Paderborn">Dietrich von Moers</rs> (gest. 1463), und seiner Verbündeten gegen <rs type="place" ref="#Soest">Soest</rs> im Rahmen der Soester Fehde (1447): <quote>Do men screff dusent verhundert sewen vnde vertigh do wasz en akenuart dat men dar to sunte Margreten wisede dat <gap reason="illegible"/>
										do togh biscop Dider. van Morse mit den hertogen van Sassen vel bemeschen hern vor Soest vnde let dar vnde ouer den tage wol twe dusent doden vnde dede vor dem <unclear>vredeken</unclear> den van Haxthusen wol dusent gulden to schaden vnde lach dar vor eyne nacht wol mit twintigh dusent menschen vnde togh dar van vnde wan den <rs type="place" ref="#Blomberg">Blomberg</rs> vnd <unclear>Dransz</unclear>
                                        <rs type="place" ref="#Lemgo">Lemego</rs> vnde Herne tor hulde</quote>.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="125v" to="125Ar">125v-125Ar</locus>
                                <title>Rechnungsnotizen des Johann von Haxthausen</title>
                                <msItem>
                                    <locus from="125v">125v</locus>
                                    <note>Schuldvermerk zum Jahr 1437, betreffend das Kirchspiel <quote>Meygenberg</quote>: <quote>Ludeke, Bene Hagemesters, Henne to deme Holle, Henne Hagen, dusse vorgen. vere hebbet my vnd mynen eruen to gesecht vor vnd van des gansen kersspels wegen to <rs type="place" ref="#Meygenberg">Meygenberg</rs> hundert mark lubeneldescher werynge vnd wytte to betalende tom Blomberg [...] in dem XXVII</quote>.</note>
                                </msItem>
                                <msItem>
                                    <locus from="125v">125v</locus>
                                    <note>
                                        <quote>
                                            <sic>Ano</sic> domini M CCCC° vnd XXXVII jar des frygdages vnd sunnafendes nest na sinte Gallen rekkende ek Johan van Haxthusz [...] myd <rs type="person" ref="#Herman_Langenhanse">Herman Langenhanse</rs> vnd <rs type="person" ref="#Hans_Kokke">Hanse Kokke</rs> alle schult vnd blef Langen Hanse schuldich XXIII mark vnd IIII s. vnd Hanse Kokke VIIII mark vnd I s. vnd betalde do dar selues her Corde Cappelmanne VIIII gulden vnd III s. der summen sins <unclear>breues</unclear> he van my aftorekkende heft</quote>.</note>
                                </msItem>
                                <msItem>
                                    <locus from="125v">125v</locus>
                                    <note>
                                        <quote>Item des seluen jars rekkende ek Johan van Haxthusz myd Henneken Eywerszem mynem fogede tom Blomberg des neysten vrgdages vor sinte Symon et Jude dage alle schult de he my geborget hadde vnd ut genomen <unclear>men</unclear> kosteken</quote> [...].</note>
                                </msItem>
                                <msItem>
                                    <locus from="125v">125v</locus>
                                    <note>
                                        <quote>Item vnd mynem husheren Kortenakken sede he ouk na to V mark myn II s. de ek do selues ouk gerekkend hadde myd mynem husheren vorg. vnd was alle schult b[etalt?] ande vorg. tid.</quote>
                                    </note>
                                </msItem>
                                <msItem>
                                    <locus from="125v">125v</locus>
                                    <note>
                                        <quote>Item myn hirte tom Blomberg is van der mollen <gap reason="damage"/> afgereken</quote> [...].</note>
                                </msItem>
                                <msItem>
                                    <locus from="125Ar">125Ar</locus>
                                    <note>Eintrag von anderer Hand: <quote>Lutgeri</quote>.</note>
                                </msItem>
                                <msItem>
                                    <locus from="125Ar">125Ar</locus>
                                    <note>
                                        <quote>Item so heft de Lange Hans wedder van my entfangen van Hanse Kokke</quote> [...].</note>
                                </msItem>
                                <msItem>
                                    <locus from="125Av">125Av</locus>
                                    <note>leer</note>
                                </msItem>
                            </msItem>
                        </msItem>
                        <msItem>
                            <locus from="126r" to="151v">126r-151v</locus>
                            <author ref="#Johann_von_Buch">Johann von Buch</author>
                            <title>Richtsteig Landrechts</title>
                            <msItem>
                                <locus from="126r" to="126v">126r-v</locus>
                                <title>Register</title>
                                <rubric>Incipit dat erste boek wo men vor gerichte dedingen sal</rubric>
                                <incipit xml:lang="de">I. Wo men eynen vorspreken wynnet</incipit>
                                <explicit xml:lang="de">XVI. van gerade</explicit>
                                <note>Der Text ist im Register eingeteilt in III Bücher zu XXVII, VI und XVI Kapitel.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="126v" to="151v">126v-151v</locus>
                                <title>Text</title>
                                <msItem>
                                    <locus from="126v" to="137r">126v-137r</locus>
                                    <title>Buch I</title>
                                    <incipit xml:lang="de">Wente dat eyn gerichte wert van drey personen, dat is van dem richtere, vnde van dem cleghere, vnde van dem antwordere ... .</incipit>
                                    <note>Text eingeteilt in XXVIII gezählte Kap.</note>
                                </msItem>
                                <msItem>
                                    <locus from="137r" to="143v">137r-143v</locus>
                                    <title>Buch II</title>
                                    <incipit xml:lang="de">Hir begint dat andere boek wo men vor gerichte in pinliken saken richtere stelle/scolle ... .</incipit>
                                    <note>(in VII gezählten Kap.)</note>
                                </msItem>
                                <msItem>
                                    <locus from="143v" to="151v">143v-151v</locus>
                                    <title>Buch III</title>
                                    <incipit xml:lang="de">Hir begint da derde boek wo men vor dem richte dedinget ... .</incipit>
                                    <msItem>
                                        <locus from="151r" to="151v">151r-v</locus>
                                        <title>Kap. 15-19 = Stück vom Musteil und 'Von Hergewäte'</title>
                                        <incipit>Allerleye gud dar eyn man mede besteruet dar horet tom erue</incipit>
                                        <explicit>dar vmme endarff men de eynveldicheyt nicht soken etc. Et est finis huius libri.</explicit>
                                    </msItem>
                                    <colophon>Explicit liber wo men vor gerichte dedingen richten vnde vortuaten scolle myt ordelen to vragen to vinden vnde to vorrichten anno domini millesimo CCCC LIIII die beati Egidii et sociorum suorum.</colophon>
                                    <note>(1. Sept. 1454). Der Text des dritten Buches ist gegliedert in XIX gezählte Kap. Den Abschluss bilden – als Kap. 15-19 gezählt – das 'Stück vom Musteil' und 'von Hergewäte'.</note>
                                </msItem>
                            </msItem>
                            <note>Edition: <bibl>
                                    <abbr>Homeyer <hi rend="normal">Der Richtsteig Landrechts</hi>
                                    </abbr>
                                </bibl>; ebd. S. 10 und S. 54, Nr. 31 zur vorliegenden Handschrift, die von Homeyer für seine Ausgabe benutzt wurde (Sigle Ap): "[...] Text, ohne Rubriken der Capp. und ohne Allegate. Die 28 Capp. des ersten Buches begreifen Capp. 1-28. Das zweite, überschrieben: wo men vor gerichte in pinliken saken richten solle gibt in 7 Capp. die Capp. 29-35; das dritte: wo men vor den richte dedinget enthält in den ersten 14 Capp. die Capp. 36-50; in den Capp. 15-19, welche rubriciert sind, und deren letztes zwei Absätze hat, das Stück vom Mustheil [...]."</note>
                        </msItem>
                    </msContents>
                    <physDesc>
                        <objectDesc form="codex">
                            <supportDesc material="chart">
                                <support>
                                    <p>
                                        <watermark>Ochsenkopf</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_1">DE3270-jurid385_1</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 1, 3, 4, 6; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="CH0780-PO-75026">CH0780-PO-75026</ref>
                                        </bibl>
										- Breisach, 1452; <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE4620-PO-75025">DE4620-PO-75025</ref>
                                        </bibl>
										- Fischhausen, 1451); <watermark>Ochsenkopf</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef=""/>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 8; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE8370-PO-75223">DE8370-PO-75223</ref>
                                        </bibl>
										- Schaffhausen, 1452); <watermark>Ochsenkopf mit Nase</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_32">DE3270-jurid385_32</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 14, 15, 17 18, 31, 32, 36, 48, 49, 50, 52, 53, 54, 70, 73, 79, 81, 82, 83; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="NL0360-PO-80756">NL0360-PO-80756</ref>
                                        </bibl> - Kessel 1413/14); <watermark>Ochsenkopf mit Nase</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_26">DE3270-jurid385_26</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 21, 24, 26, 28, 34, 44, 45, 46, 61, 62, 77; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="AT3800-PO-80736 ">AT3800-PO-80736 </ref>
                                        </bibl> - 1414); <watermark>Ochsenkopf mit Nase</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_42">DE3270-jurid385_42</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 42, 47, 58, 67, 68, 69; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="CH0780-PO-80754">CH0780-PO-80754</ref>
                                        </bibl> - Freiburg i. Üchtland, 1413; <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE8100-HBVII22a_999">DE8100-HBVII22a_999</ref>
                                        </bibl> - 1412-1414); <watermark>Ochsenkopf mit Nase</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_115">DE3270-jurid385_115</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 85, 86, 88, 89, 90, 100, 101, 102, 107, 109, 115, 121, 122; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="CH0780-PO-80782">CH0780-PO-80782 </ref>
                                        </bibl>
										- Basel, 1411); <watermark>Ochsenkopf mit Nase</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_119">DE3270-jurid385_119</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 94, 97, 106, 111, 113, 117, 119, 124; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE5250-PO-80765">DE5250-PO-80765</ref>
                                        </bibl>
										- Frankenberg, 1413); <watermark>Ochsenkopf</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_139">DE3270-jurid385_139</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 128, 129, 131, 136, 139, 141, 144; eine Variante ist möglicherweise <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_182">DE3270-jurid385_182</ref>
                                        </bibl>, allerdings sind leichte Abweichungen zu konstatieren; entweder handelt es sich um Verschiebungen, die durch den Herstellungsprozess bedingt sind oder doch um ein anderes Motiv; die ähnlichsten Motive sind um 1456 nachgewiesen); <watermark>Ochsenkopf</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_151">DE3270-jurid385_151</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 133, 137, 142, 143, 149, 151; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE2910-PO-76190">DE2910-PO-76190</ref>
                                        </bibl>
										- Freiburg i. Br., 1456; <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE6255-PO-76188">DE6255-PO-76188</ref>
                                        </bibl> - Kassel, 1454). Die Wasserzeichen sprechen dafür, dass das Land- und Lehnrecht des Schwabenspiegels den ältesten Teil bilden, der dann um 1454 vorne durch das Register zum Schwabenspiegel und am Ende durch den Richtsteig Landrechts ergänzt wurde.</p>
                                </support>
                            </supportDesc>
                            <layoutDesc>
                                <layout columns="1 2" writtenLines="31 39">
                                    <p>Im Bereich des Schwabenspiegels misst der <dimensions type="written" unit="cm">
                                            <height quantity="21">20,6-21,1</height>
                                            <width quantity="15">14,7-15,2</width>
                                        </dimensions>; zweispaltig, 31-38 Zeilen.</p>
                                    <p>Im Bereich des Registers zum Schwabenspiegels auf <locus from="2r" to="10v">2r-10v</locus> sowie des Richtsteigs ist er etwas kleiner. <dimensions type="written" unit="cm">
                                            <height quantity="20.5">20-20,5</height>
                                            <width quantity="14">13,5-14,2</width>
                                        </dimensions>; einspaltig, 35-39 Zeilen.</p>
                                </layout>
                            </layoutDesc>
                        </objectDesc>
                        <handDesc hands="2">
                            <summary>Haupttext(e) vermutlich von zwei geübten Händen geschrieben.</summary>
                            <handNote script="cursiva" medium="ink">
                                <p>Hand 1: auf <locus from="2r" to="10v">2r-10v</locus> und <locus from="126r" to="151v">126r-151v</locus> (sowie in Teil 2 auf <locus from="186v" to="188v">186v-188v</locus>); flüssige und wenig anspruchsvolle gotische Kursive; sowohl durch die Wasserzeichen der betreffenden Handschriftenteile als auch durch die Angaben am Ende des Richtsteigs (1454; s. <locus from="151v">151v</locus>) auf die Zeit um 1455 zu datieren; es handelt sich vielleicht auch um jene Hand, von der die - teilweise sehr gekonnt gestalteten - Gesichter (und Blatt-Teile) stammen, die an zahlreichen Stellen der Handschrift am Rand des Schriftrahmens gezeichnet sind.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="cursiva" medium="ink">
                                <p>Hand 2 (oder zwei Hände?): <locus from="14r" to="125r">14r-125r</locus>; jüngere gotische Buchkursive; das Kolophon auf <locus from="100r">100r</locus> (Teil der Rubrizierung) datiert den Text, obwohl der Wasserzeichenbefund für diesen Teil der Handschrift auf eine Entstehung um 1410/20 hindeuten würde, auf 1430; der Landrechts- und Lehnrechtsteil unterscheiden sich in verschiedenen Gestaltungsdetails, sodass es sich auch um zwei unterschiedliche Hände handeln könnte, doch bestehen zugleich so zahlreiche Übereinstimmungen, dass eine klare Unterscheidung schwierig erscheint.</p>
                            </handNote>
                        </handDesc>
                        <scriptDesc>
                            <scriptNote>
                                <p>Vergleichsweise wenige Korrekturen oder Nachträge; nicht selten Nota-Vermerke (teilweise auch in roter Tinte); zudem Stichworte am Seitenrand (im Bereich des Schwabenspiegel-Landrechts, d. h. auf <locus from="14r" to="100r">14r-100r</locus>, häufig in gezeichneten Schriftbändern).</p>
                            </scriptNote>
                        </scriptDesc>
                        <decoDesc>
                            <summary>Schlicht, aber für praktische Zwecke gut ausgestattet.</summary>
                            <decoNote>
                                <p>Durchgehend rubriziert; Artikelzählung in römischen Zahlzeichen und - zumeist - roter Tinte (im Bereich des Schwabenspiegel-Landrechts- und -Lehnrechts innerhalb des Schriftrahmens; hingegen beim Richtsteig Landrechts außerhalb des Schriftrahmens; auf <locus from="97v" to="100r">97v-100r</locus> überdies am Seitenrand Untergliederung eines Artikels in arabischen Ziffern und in schwarzer Tinte: <quote>primum</quote>-<quote>5um</quote>); bei den von Hand 1 geschriebenen Texten auf <locus from="2r" to="10v">2r-10v</locus> und <locus from="126r" to="151v">126r-151v</locus> sind die Anfangsbuchstaben der ersten Zeile von Seiten oder Absätzen verschiedentlich in Zierformen ausgestaltet.</p>
                            </decoNote>
                            <decoNote type="initial">
                                <p>Schlichte Initialen in Rot (in der Regel 2-zeilig; klein in schwarzer Tinte vorgeschrieben, bisweilen mit Ansätzen von Fleuronnée); größer jedoch auf <locus from="2r">2r</locus> (3-zeilig; mit sehr einfachem Fleuronnée im Binnenfeld), <locus from="14r">14r</locus> (ca. 7-zeilig; mit etwas Blattwerk bzw. Fleuronnée sowie einem Gesicht im Binnenfeld, das vermutlich allerdings erst von späterer Hand stammt), <locus from="14v">14v</locus>, <locus from="100v">100v</locus> und <locus from="101v">101v</locus> (5-zeilig; mit sehr einfachem Fleuronnée im Binnenfeld); auf <locus from="33v">33v</locus> und <locus from="40v">40v</locus> zudem schlichte Initialen in Form eines Fisches gebildet.</p>
                            </decoNote>
                        </decoDesc>
                    </physDesc>
                    <history>
                        <p/>
                    </history>
                </msPart>
                <msPart xml:id="_jurid-385-II">
                    <msIdentifier>
                        <idno>II</idno>
                    </msIdentifier>
                    <head>
                        <title>Rechtsgutachten, Akten Korrespondenz</title>
                        <origDate notBefore="1430" notAfter="1460">ca. 1430-1460</origDate>
                    </head>
                    <msContents>
                        <msItem>
                            <locus from="152r" to="153v">152r-153v</locus>
                            <author ref="#Heinrich_von_Haxthausen">Heinrich von Haxthausen</author>
                            <title>Rechtsgutachten</title>
                            <msItem>
                                <locus from="152r">152r</locus>
                                <incipit xml:lang="de">Alse gi gevraget hebben eff eyn leye muge dem anderen sin lenwar geuen de he heuet to geystliken leynen ... .</incipit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="152r">152r</locus>
                                <incipit xml:lang="de">Mach eyn man ok wol dat syn vorgeuen wen he in sinem dotbedde leget ... .</incipit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="152v">152v</locus>
                                <incipit xml:lang="de">Alse gi vraget hebben eff eyn vnrecht gerouet eff gestollen goet vorkofft heuet, eff de koper scolle dat betalen ... .</incipit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="153r">153r</locus>
                                <incipit xml:lang="de">N. heuet siner husvrowen eine lifftught vorscreuen vnde von sine scult daran gulde vosrcreuen eff de vrowe nach sinem dode des vorscriuens entgelden scolle an erer lifftught ... .</incipit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="153r">153r</locus>
                                <incipit xml:lang="de">In vellen steden vnde kerken is eyn woncheyt we in den steden is dat men den geuet presencien distribuendas cottidianas ... .</incipit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="153v">153v</locus>
                                <incipit xml:lang="de">Eff eyns mans echte wiff in ouerspelle kint gewinnet sal dat ok eruen ... .</incipit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="153v">153v</locus>
                                <incipit xml:lang="de">Wo en vullenkomen scolle dat he van riddersart geboren sy ... .</incipit>
                                <note>Wie bereits W. Meyer vermutet hat, dürfte Heinrich von Haxthausen, der nicht nur Dr. beider Rechte war, sondern auch Paderborner Domdechant, diese von ihm verfassten Gutachten ebenso wie weitere in der Handschrift folgende eigenhändig niedergeschrieben haben. Die Wasserzeichen verweisen auf eine Entstehung oder wenigstens Niederschrift in den 1440er-Jahren; zu Heinrich von Haxthausen s. <bibl>
                                        <abbr>Gramsch</abbr>
                                    </bibl>, Personenkatalog (CD), Nr. 243, S. 742-745; <bibl>
                                        <abbr>Koch <hi rend="normal">Der Paderborner Domdechant</hi>
                                        </abbr>
                                    </bibl>; zudem den entsprechenden Eintrag im Repertorium Academicum Germanicum (RAG-ID: <ref target="https://resource.database.rag-online.org/ngBR1A476BT2nqxPvBaq9Zny">ngBR1A476BT2nqxPvBaq9Zny</ref>).</note>
                            </msItem>
                        </msItem>
                        <msItem>
                            <locus from="154r" to="160v">154r-160v</locus>
                            <title>Gutachten und Korrespondenz in Angelegenheit der Besetzung des Stifts <rs type="org" ref="#Frauenstift_Heerse">(Neuen-)Heerse</rs> durch Haseke von Spiegelberg bzw. Pyrmont als Äbtissin</title>
                            <msItem>
                                <locus from="154r" to="155r">154r-155r</locus>
                                <title>Gutachten Heinrichs von Haxthausen</title>
                                <incipit xml:lang="de">Edele leue juncher vnde guden vrunde, so gy my hauen bidden laten to scriven solke rechticheit de edele frowe Haseke van Pyrmont tho der ebedie to Hersze ... .</incipit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="155r" to="155v">155r-v</locus>
                                <incipit xml:lang="de">Wolde hir nu en tegen we seyen de egenan. vrowe haseke syen wedewe vnde vrowe vnde haue kindere</incipit>
                                <explicit xml:lang="de">des wille to dussen tijd in genogen. H. vtriusque iur. doctor</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="155v" to="155v">155v</locus>
                                <incipit xml:lang="de">Ouk haue ik nu kort ervaren wo dussz eig. van Spegelberg wille van stunt scriven an vnsen heren van Mentze alse den nesten ouersten der ebedie ... .</incipit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="155v">155v</locus>
                                <incipit xml:lang="de">Eff eyn man steruet de sek vrig gekoft heuet sunder liues eruen we sal sin erue nemen ... .</incipit>
                                <note>Dieser kurze Eintrag am Ende der Seite, der offenbar keinen Zusammenhang mit den anderen Texten zur Haseke von Spiegelberg/Neuenheerse hat, wurde wohl nur hinzugefügt, um das Papier zu nutzen.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="156r" to="158r">156r-158r</locus>
                                <title>Schreiben des <rs type="org" ref="#Basel_Konzil">Basler Konzils</rs> an <rs type="person" ref="#Johann_VII_Bischof_von_Luebeck">Bischof Johann (VII.) von Lübeck</rs> (1420-1439) in Angelegenheit der Haseke von Spiegelberg als Äbtissin von Heerse</title>
                                <incipit xml:lang="de">Sacrosanta Synodus Basiliensis etc. Sacrosancta generalis synodus Basiliensis in spiritus sancto legitime congregata venerabili Johanni episcopo Lubicensi Basilee commoranti salutem in domino etc. Racioni congruit et conuenit equitati ut ea que de Romani pontificis prouidencia processerunt </incipit>
                                <explicit xml:lang="de">plenam et expressam ac de verbo ad verbum de indulto huiusmodi mencionem datis</explicit>
                                <note>Bei diesem Schreiben sowie dem nachfolgenden Dekret handelt es sich, wie die erkennbare Faltung der betreffenden Blätter zeigt, um 'originale Abschriften' der entsprechenden Schreiben, die hier in den Band aufgenommen bzw. eingebunden wurden</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="158r">158r</locus>
                                <title>Dekret 'de pacificis possessoribus' des Basler Konzils (21. Session/11. März 1435).</title>
                                <incipit xml:lang="de">De pacificis possessoribus. Quicumque non intrusus nec violentus sed habens coloratum tytulum ... .</incipit>
                                <note>Daneben angemerkt: <quote>Ista sunt nouissime edita sed non publicata in sessione generali die Ven. XI Martii 1435</quote>. Ed.: <bibl>
                                        <abbr>Alberigo</abbr>, S. 489</bibl>; <bibl>
                                        <abbr>Mansi</abbr>, Bd. 29, S. 105</bibl>; <bibl>
                                        <abbr>Birk</abbr>, Bd. 2, S. 801-802</bibl>.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="158v">158v</locus>
                                <incipit xml:lang="de">Eadem die Ven. XI Martii. Statuit hec sancta Synodus quod omnes quecumque cause exceptis maioribus et elecciones ecclesiarum ... .</incipit>
                                <note>Zu Beginn ist hier ebenfalls am Rande vermerkt: <quote>Eadem die Ven. XI Martii.</quote>
                                </note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="158v">158v</locus>
                                <title>Heinrich von Haxthausen, Responsum</title>
                                <incipit xml:lang="de">Amice dilecte sicud quesiuistis an quis possit se ipsum eligere, nominare seu presentare R. quod non</incipit>
                                <explicit xml:lang="de">ut patet ex premissis. Hec H. vtriusque iuris doctor</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="158v">158v</locus>
                                <incipit xml:lang="de">Quid iuris in tali casu vbi aliquis dicit illa bona pertinent iuris proprietatis ad me ... .</incipit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="159r" to="159v">159r-v</locus>
                                <author ref="#Johann_von_Rekersheim">Johann von Rekersheim/Rickersheim</author>
                                <title>Brief (an Heinrich von Haxthausen?) (22. März 35)</title>
                                <incipit xml:lang="de">Venerabilis domine egregie vir recepi literas vestras per manus Jo. Koning michi presentatas in qua e. r. tangit causam generose domine H. de Speigelberg</incipit>
                                <explicit xml:lang="de">r. v. conservet altissimus ad tempora longeua [...] ex Basilea Iouis XXII Marti per vestrum servitorem humilem, Jo. de Rekerssen</explicit>
                                <note>Originalbrief. Zu Johann von Rekersheim s. <bibl>
                                        <abbr>Gramsch</abbr>, S. 429-430</bibl>; <bibl>
                                        <abbr>Daniels - Woelki <hi rend="normal">Ein Kölner Offizial</hi>
                                        </abbr>, S. 179</bibl> (Johann von Rekersheim war wohl auch Paderborner Dombenefiziat; vgl. ebd.).</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="160r" to="160r">160r</locus>
                                <author ref="#Sanderus_von_Marteshusen">Sanderus von Marteshusen</author>
                                <author ref="#Johann_von_Rekersheim">Johann von Rekersheim/Rickersheim</author>
                                <title>Brief an Heinrich von Haxthausen vom 13. März 1435</title>
                                <incipit xml:lang="de">Venerabilis domine decane egregie vir post debitam recommendacionem in causa Hersien. abbattissatus que nunc in secunda pendet instantia nos semper vsque adhuc et adhuc laborauimus et laboramus pro expedicione literarum</incipit>
                                <explicit xml:lang="de">omnipotens deus conseruare deignetur personam vestram in longeua sanitate (?), ex Basilea raptissime die dominica XIII Martii per vestros, Sanderus de Marteshusen et Jo. de Rekerssen seruitores</explicit>
                                <note>Originalbrief, dem nach der Nennung der Absender am Ende noch eine kurze Anfrage des Johann von Rekersheim an Heinrich von Haxthausen hinzugefügt, die von Ersterem ein weiteres Mal unterzeichnet ist mit <quote>vester Rekerssen</quote> und von Letzterem direkt darunter in vier Zeilen beantwortet sowie unterzeichnet ist (<quote>H. H. vtriusque iuris doctor</quote>); zu Haseke von Spiegelberg und der Geschichte von Neuenheerse s. <bibl>
                                        <abbr>Gemmeke <hi rend="normal">Geschichte</hi>
                                        </abbr>
                                    </bibl> (hier speziell S. 159 ff.), der Haseke als Äbtissin jedoch erst für das Jahr 1450 belegt fand.</note>
                            </msItem>
                        </msItem>
                        <msItem>
                            <locus from="160v" to="164v">160v-164v</locus>
                            <author ref="#Heinrich_von_Haxthausen">Heinrich von Haxthausen</author>
                            <title>Rechtsgutachten</title>
                            <msItem>
                                <locus from="160v">160v</locus>
                                <incipit xml:lang="de">Quid si clericus contra suam ecclesiam cuius est membrum</incipit>
                                <explicit xml:lang="de">H(oc) H. utriusque iuris doctor</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="161r" to="161v">161r-v</locus>
                                <incipit xml:lang="lat">Ex quo iudicantem [...] rimari donec ad rei veritatem proueniatur … in causa [...] inter capitulum Pad. ex vna et conuentum N. ex alia</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">in communi allegatis et productis non obstantibus. Hoc H. vtriusque iuris doctor</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="161v" to="162r">161v-162r</locus>
                                <incipit xml:lang="lat">In causa Johannis <unclear>Dulweuer</unclear> contra proconsules [...] opidi Lemeg[o?] pro <unclear>arbitris seu arbitratoribus</unclear>
                                </incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">Hoc H. vtriusque iuris doctor</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="162r" to="162v">162r-v</locus>
                                <incipit xml:lang="lat">Quidam prepositus cuiusdam collegiate consueuit ab <unclear>antecessoribus</unclear> suis [...] canonicis dicte ecclesie ministrare prebendas</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">Hoc H. vtriusque iuris doctor</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="163r">163r</locus>
                                <incipit xml:lang="lat">Quidam J et H clericis in sacris constitutis verbis rixos et obprobrios contendebant sic quod I cultello euaginato per manum violentam ipsum H invasit</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">Hoc H. vtriusque iuris doctor</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
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                                <incipit xml:lang="lat">Quesiuistis a me vtrum filia A sanctimonialis ubi A non habet alium successorem possit succedere in bonis emphiteoticis</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">Hoc H. vtriusque iuris doctor</explicit>
                            </msItem>
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                                <locus from="163r" to="163v">163r-v</locus>
                                <incipit xml:lang="de">Sicud quesiuistis vtrum talis <unclear>interiret</unclear>
                                </incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">H(oc) H. et H.</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
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                                <incipit xml:lang="lat">Quidam J erat per dominum feudi de quibusdam bonis inuestitus</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">H(oc) H. et H.</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="163v" to="164r">163v-164r</locus>
                                <incipit xml:lang="lat">N episcopus intromisit se de quibusdam bonis sue ecclesie</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">H. et H.</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="164r">164r</locus>
                                <incipit xml:lang="lat">Quid si emphiteota vult rem emphitioticam dimittere</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">H. et H.</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="164r" to="164v">164r-v</locus>
                                <incipit xml:lang="lat">An donata que pater dedit vni filiorum ad ad scolas seu miliciam alii filii ... .</incipit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="164v">164v</locus>
                                <incipit xml:lang="lat">Vtrum contractus emptionis gratia reemendi celebratus sit licitus ... .</incipit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="164v">164v</locus>
                                <incipit xml:lang="lat">Queritus N fuit <unclear>tradita</unclear> tua pecunia ad fideles manus, ille emit equ[u]m cum tua pecunia</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">H. et H.</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="164v">164v</locus>
                                <incipit xml:lang="lat">Cum in aliqua <unclear>civitate</unclear> reperiantur heretici populum decipientes ... .</incipit>
                            </msItem>
                        </msItem>
                        <msItem>
                            <locus from="165r" to="172v">165r-172v</locus>
                            <title>Rechtstexte und -fälle zur Frage gestohlener oder geraubter Güter</title>
                            <msItem>
                                <locus from="165r">165r</locus>
                                <title>Urteil wegen gestohlener Güter (fragm.)</title>
                                <incipit xml:lang="lat">Quia inter ceteras probaciones ipsius actoris probantis habetur de fama et condiciis verisimilibus presumendi ... .</incipit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="165r" to="166r">165r-166r</locus>
                                <author ref="#Friedrich_III_roemisch-deutscher_Kaiser">König Friedrich III.</author>
                                <title>Edikt betreffend Angriffe gegen Leib und Güter (fragm.)</title>
                                <incipit xml:lang="de">Wir Friedreich von gots gnaden Romesscher koninck zu allen tziden merer des richs hertzog to Osterrich zu Steir zu Kernden vnde zu Krain [...] embeten allen vnde itlichen den erwerdigen vnde hochgeborn vnsern vnde des holligen Romeschen richs kurforsten, fursten [...] vnde itlicher staet merkt dorfferen vnde allen deneren iuwelken werden state edeir wesen de sein vnsen vnde des hilligen richs vndertanen vnd leiben getruwen vnser gnate vnde alles gud, sintdemale wyr von den gnaten des almechtigen gots vnuordienter sachesn zu deir wirde des Romschs kunigkichs gewaltes erhohet vnde gesetzt sein</incipit>
                                <explicit xml:lang="de">vber se richten alles bij der pene vnde wie vorgescreben steit.</explicit>
                                <note>Der Text ist unvollständig, insbesondere fehlt der angekündigte dispositive Teil.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="166r" to="172v">166r-172v</locus>
                                <title>Deduktionen in der Causa Johannes Lange gegen den Münsteraner Dompropst Dietrich Droste zu Vischering († 1465)</title>
                                <msItem>
                                    <locus from="166r" to="170v">166r-170v</locus>
                                    <author ref="#Fastrardus">(Fastrardus?)</author>
                                    <title>Deduktionen in der Causa Dietrich Droste</title>
                                    <incipit xml:lang="lat">In hac causa Johannis Lange contra venerabilem Theodericum Drosten prepositum ecclesie Monasteriensis pro informacione juris aduertendum quod iste Johannes Lange conqueritur quod licet bona sua sint in strata publica sibi depredata ... .</incipit>
                                    <note>Die Verfasserschaft wird durch die Namensnennung im nachfolgenden Text nahegelegt.</note>
                                </msItem>
                                <msItem>
                                    <locus from="170v" to="172r">170v-172r</locus>
                                    <incipit xml:lang="lat">Quamvis venerabilis dominus Fastrardus legum doctor in sua formacione deduxit ex actis et actitatis inter Johannem Lange actorem ex vna et venerandum Theodericum Dorsten prepositum Monasteriensen partibus ex altera</incipit>
                                    <explicit xml:lang="lat">ego Walterus de Blisia decretorum doctor attestor sub testimonio scripture manus mee proprie.</explicit>
                                </msItem>
                                <note>Beide Deduktionen behandeln denselben Fall, in dem Dietrich Droste von Vischering vorgeworfen wurde, wissentlich Güter gekauft zu haben, die ersterem geraubt worden seien. Der am Ende des zweiten Textes genannte <rs type="person" ref="#Walterus_de_Blisia_decretorum_doctor">Walter de Blisia</rs>, decr. doct. und Kleriker der Diöz. Köln, ist auch sonst mehrfach nachweisbar.</note>
                            </msItem>
                        </msItem>
                        <msItem>
                            <locus from="172r" to="172v">172r-172v</locus>
                            <author ref="#Heinrich_von_Haxthausen">Heinrich von Haxthausen</author>
                            <title>Rechtsgutachten</title>
                            <msItem>
                                <locus from="172r" to="172v">172r-172v</locus>
                                <incipit xml:lang="lat">Sicud queritis an excommunicatus possit prouideri de beneficio ecclesiastico</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">H. et H.</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="172v">172v</locus>
                                <incipit xml:lang="lat">Queritis an cui datum est pignus id debeat tenere ad libitum creditoris</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">H. et H.</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="172v">172v</locus>
                                <incipit xml:lang="lat">Queritis qualiter puniri debeant clerici qui ebrietati insistunt </incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">H. et H.</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="173r" to="174v">173r-174v</locus>
                                <note>leer</note>
                            </msItem>
                        </msItem>
                        <msItem>
                            <locus from="175r" to="179r">175r-179r</locus>
                            <title>Dokumente zur Mainzer Provinzialsynode von 1451</title>
                            <msItem>
                                <locus from="175r" to="177v">175r-177v</locus>
                                <title>Beschlüsse bzw. Statuta concilii provincialis Moguntini anno MCCCCLI habiti.</title>
                                <incipit xml:lang="lat">Reverendissimus in Christo pater et dominus dominus Theodericus archiepiscopus Maguntinensis etc. super propositis pridem et avisatis</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">ut speratus reformacionis fructus laudabiliter exinde proueniat.</explicit>
                                <note>Edition: <bibl>
                                        <abbr>Acta Cusana</abbr>, Bd. 1, S. 1323–1334, Nr. 2064</bibl>; dort ausführlich zur Überlieferung und Textgestalt (die vorliegende Handschrift enthält die Textfassung I 2 b) sowie zu jenen Texten, die häufig mit diesen Beschlüssen zusammen überliefert sind; s. auch E. O. Kehrberger, Provinzial- und Synodalstatuten des Spätmittelalters. Eine quellenkritische Untersuchung der Mainzer Provinzialgesetze des 14. und 15. Jahrhunderts, und der Synodalstatuten der Diözesen Bamberg, Eichstätt und Konstanz, Stuttgart 1938, 32–35.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="177v" to="178v">177v-178v</locus>
                                <author ref="#Nicolaus_V_papa">Nicolaus V papa</author>
                                <title>Bulla 'Iniunctum nobis' (Rom, 28.11.1450)</title>
                                <incipit xml:lang="lat">Tenor vero bulle [...] de qua supra sit mensio sequitur et est talis. Nycolaus episcopus seruus seruorum dei ad perpetuam rei memoriam iniunctum nobis desuper quo vniversis orbis astringimur ecclesiis</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">ad verbum de indulto huiusmodi mensionem. Nulli ergo omnino homini liceat [...]. Si quis autem hoc attemptare presumpserit [...]. Datum Rome apud sanctum Petrum anno incarnacionis dominice Millesimo quadringentesimo quinquagesimo quarto kalendas Decembris pontificatus nostri anno quarto</explicit>
                                <note>Druck: <bibl>
                                        <abbr>Concilia Germania</abbr>, Bd. 5, S. 404–406</bibl>; <bibl>
                                        <abbr>Mansi</abbr>, Bd. 32, S. 135f.</bibl> (beide mit anderem Datum).</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="178v">178v</locus>
                                <note>Am unteren Seitenrand eingetragen Besitzvermerk des Paderborner Jesuitenkollegs: <quote>Lib. Coll. Soci<hi rend="sup">tis</hi> Iesu Paderborn a°. 1610</quote>.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="178v" to="179r">178v-179r</locus>
                                <author ref="#nicolaus_de_cusa">Nicolaus de Cusa</author>
                                <title>Littera confirmationis statutorum concilii provincialis Moguntini (Mainz, 3.12.1451 oder kurz danach)</title>
                                <incipit xml:lang="lat">Confirmacio conclusionum karissimi domini legati. Quoniam captas conclusiones per vos reverendissimum in Christo patrem et dominum Theodericum</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">quibus huiusmodi mandata nostra insinuata non fuerint racione preuia processuri</explicit>
                                <note>Edition: <bibl>
                                        <abbr>Acta Cusana</abbr>, Bd. 1, S. 1336-1337, Nr. 2066</bibl>.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="179v" to="180v">179v-180v</locus>
                                <note>leer</note>
                            </msItem>
                        </msItem>
                        <msItem>
                            <locus from="181r" to="188v">181r-188v</locus>
                            <title>Dokumente zur Benefizienordnung in der Paderborner (Dom)Kirche</title>
                            <msItem>
                                <locus from="181r" to="182r">181r-182r</locus>
                                <title>Gottesdienstordnung des Paderborner Domkapitels (1436)</title>
                                <incipit xml:lang="lat">Nos prepositus decanus et capitulum ecclesie Pad. volentes diuersis defectibus et negligenciis circa diurnum officium in nostra ecclesia Pad. prouidere circa diurnum officium et ordinare</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">in corrigendo nemini parcendo in premissis datis anno domini M CCCC 36 circa festum Michahelis</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="182r">182r</locus>
                                <incipit xml:lang="lat">Ordo beneficiatorum ... .</incipit>
                                <note>Gegliedert einerseits nach den Diensten In choris prepositi und andererseits nach den Diensten In choro decani; zudem geordnet nach den sieben Wochentagen.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="182r" to="182v">182r-v</locus>
                                <author ref="#Heinrich_von_Haxthausen">(Heinrich von Haxthausen?)</author>
                                <title>Deductio zur Gottesdienstordnung</title>
                                <incipit xml:lang="lat">Hic iam queritur vtrum illa ordinatio ut prefertur derogans antique consuetudini ecclesie possit de iure subsistere et est considerandum id quod</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">ordinacio predicta de iure non potest subsistere et sic decernenda irrita est ac inanis iuxta informaciones iuris superius pronotat(i).</explicit>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="183r" to="186r">183r-186r</locus>
                                <title>Deductio zur Gottesdienstordnung</title>
                                <incipit xml:lang="lat">Quod vos venerabiles et circumspecti viri domini decane et priores ecclesie Paderburn. sub correctione cum fiducia et salua pace loquendo non poteritis distringere beneficiatos in eadem ecclesia Paderburn.</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">Nec iuste possint beneficiati memorati pretextu ordinacionis seu constitucionis premisse aliquo modo distringi seu coherceri iuxta eius contenta que de jure non subsistunt aut si subsisterint multociens per contrarios actus reuocata forent ut superius satis deductum extitit.</explicit>
                                <note>Es handelt sich um eine bereits ältere Reinschrift, die in die vorliegende Handschrift zusammen mit später ergänzten Blättern und Text eingebunden wurde.</note>
                            </msItem>
                            <msItem>
                                <locus from="186r" to="188v">186r-188v</locus>
                                <author ref="#Wilhelm_Kircher_von_Konstanz">Wilhelm Kircher von Konstanz</author>
                                <author ref="#Johann_Plastewiek">Johann Plastewiek (?)</author>
                                <title>Deductio zur Gottesdienstordnung</title>
                                <incipit xml:lang="lat">Certum statutum exstat factum in <unclear>ea</unclear> ecclesia vicarios conseruientes per ecclesie canonicos sine consensu episcopi</incipit>
                                <explicit xml:lang="lat">Ita videtur mihi Wilhelmo Kircher doctori decretorum et in jure civili scholari de Constancia de jure fore dicendum senciendum et consulendum. Huic consilio eciam se subscripsit Johannes Plastewik decretorum doctor decanus et canonicus ecclesie Warmiensis.</explicit>
                                <note>Die hier genannten Dr. decr. Wilhelm Kircher von Konstanz (nicht "Kirtherer", wie bei <bibl>
                                        <abbr>Göttingen 1</abbr>, S. 388</bibl> zu lesen ist) und Johann Plastewiek sind auch sonst mehrfach nachweisbar. Der Text dieser Deductio stellt wohl die spätere Abschrift eines älteren Dokuments dar. W. Meyer hat angenommen, dass die Ergänzung dieser Deductio erfolgte, bevor die Blätter in die Hände Heinrichs von Haxthausen gelangten, der an ihrem Beginn dann zuerst den Text des Erlasses und dann eine dritte Deductio hinzugefügt habe (<bibl>
                                        <abbr>Göttingen 1</abbr>, S. 388</bibl>). Da die Deductio auf <locus from="186r" to="188v">186r-188v</locus> jedoch einerseits Bl. 166 mit der vorangehenden Reinschrift teilt und andererseits Bl. 187-188 zu jenen beiden Doppelblättern gehören, auf denen sich auch die mutmaßlich von Heinrich von Haxthausen geschriebenen Texte am Beginn der Lage befinden, kann der Text auf <locus from="186r" to="188v">186r-188v</locus> erst nach der Ergänzung der besagten beiden Doppelbl. hinzugefügt worden sein. Naheliegender wäre deshalb, dass die Reinschrift durch Heinrich von Haxthausen zuerst in zwei Doppelblätter eingelegt wurde, an deren Beginn er den Text des Erlasses und seiner eigenen Deductio eintrug, die er somit der Reinschrift voranstellte. Erst nach der Ergänzung dieser beiden Bl. wäre dann die Deductio auf <locus from="186r" to="188v">186r-188v</locus> hinzugefügt worden, die die Gegenblätter der beiden Blätter zu Beginn der Lage bilden.</note>
                            </msItem>
                        </msItem>
                    </msContents>
                    <physDesc>
                        <objectDesc form="codex">
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                                    <p>
                                        <watermark>Traube</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_155">DE3270-jurid385_155</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 155, 162; Varianten: <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE0960-Mlf312_138">DE0960-Mlf312_138</ref>
                                        </bibl> - 1442/1447; <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE5580-Clm6503_184">DE5580-Clm6503_184</ref>
                                        </bibl> - 1440/45); <watermark>Traube</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_163">DE3270-jurid385_163</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 163, 164; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE2730-PO-129336">DE2730-PO-129336</ref>
                                        </bibl> - Frankfurt a. M., 1446; <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid388_5">DE3270-jurid388_5</ref>
                                        </bibl> - 2. H. 15. Jh.); <watermark>Traube</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_172">DE3270-jurid385_172</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 172; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE2730-PO-129319">DE2730-PO-129319</ref>
                                        </bibl> - Gelnhausen, 1446; <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE5580-Clm6502_151">DE5580-Clm6502_151</ref>
                                        </bibl> - 1433/1440); <watermark>Traube</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_178">DE3270-jurid385_178</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 175, 178; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE4200-Lichtental66_999">DE4200-Lichtental66_999</ref>
                                        </bibl>; Variante: <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE4440-701.219_37">DE4440-701.219_37</ref>
                                        </bibl> - Mitte 15. Jh.); <watermark>Traube</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_179">DE3270-jurid385_179</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 179); <watermark>Ochsenkopf mit Kreis auf Stirn</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_157">DE3270-jurid385_157</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 157, 160; keine Variante nachgewiesen, alle motivisch ähnlichen Wasserzeichen aus den Jahren 1431-35); <watermark>Ochsenkopf</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_165">DE3270-jurid385_165</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 165; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE2730-PO-74895">DE2730-PO-74895</ref>
                                        </bibl>
										- Frankfurt a. M., 1447; <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE2925-PO-76618">DE2925-PO-76618</ref>
                                        </bibl> - 1448; mögliche Variante: <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="NL0360-PO-74917">NL0360-PO-74917</ref>
                                        </bibl>
										- Geldern, 1439/40; allerdings konnte die mögliche Zwillingsmarke <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="NL0360-PO-74881">NL0360-PO-74881</ref>
                                        </bibl> nicht mit <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_169">DE3270-jurid385_169</ref>
                                        </bibl> verknüpft werden; somit stellt sich die Frage, ob die Übereinstimmungen nur zufällig sind, zumal die anderen ähnlichen Wasserzeichen in beiden Fällen eher auf 1447/48 hindeuten); <watermark>Ochsenkopf</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_169">DE3270-jurid385_169</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 166, 169; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="CH0780-PO-74877">CH0780-PO-74877</ref>
                                        </bibl>
										- Rötteln, 1447; <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3210-PO-74878">DE3210-PO-74878</ref>
                                        </bibl>
										- Goslar, 1447; <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="NL0360-PO-74881">NL0360-PO-74881</ref>
                                        </bibl>
										- Geldern, 1439/40); <watermark>Ochsenkopf</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_171">DE3270-jurid385_171</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 171; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3210-PO-76103">DE3210-PO-76103</ref>
                                        </bibl>
										- Goslar, 1447; <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE4200-PO-76112">DE4200-PO-76112</ref>
                                        </bibl>
										- 1446; <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE4200-PO-76113">DE4200-PO-76113</ref>
                                        </bibl>
										- 1446; Variante: <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3315-GMXLIX.E.116._203">DE3315-GMXLIX.E.116._203</ref>
                                        </bibl> - 1440/1450); <watermark>Ochsenkopf </watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_183">DE3270-jurid385_183</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 183); <watermark>Ochsenkopf</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_184">DE3270-jurid385_184</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 184); <watermark>Ochsenkopf</watermark> (<bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_182">DE3270-jurid385_182</ref>
                                        </bibl>; vorhanden auf Bl. 182, 188; ähnlich <bibl>
                                            <abbr>WZIS</abbr>
                                            <ref type="WZIS" cRef="DE3270-jurid385_139">DE3270-jurid385_139</ref>
                                        </bibl>; sonst keine Variante nachgewiesen, die ähnlichsten Motive um 1456). Die Wasserzeichen unterstreichen den bereits aus der inhaltlichen Analyse erschließbaren Umstand, dass dieser Teil der Handschrift aus ganz verschiedenen, in den 1430er- bis 1450er-Jahren entstandenen Einzelteilen zusammengefügt ist, unter anderem auch aus Originalbriefen bzw. Dokumenten, die in das Konvolut eingefügt und eingebunden wurden.</p>
                                </support>
                            </supportDesc>
                            <layoutDesc>
                                <layout columns="1" writtenLines="21 39">
                                    <p>Schriftrahmen und Zeilenzahl entsprechend der heterogenen Zusammensetzung dieses Handschriftenteils stark variierend: <dimensions type="written" unit="cm">
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                                        </dimensions>; einspaltig, zwischen 21 und 39 Zeilen. Von mehreren – geübten – Händen geschrieben; während sich die eingeschobenen Originalakten von ihrer Schrift klar unterscheiden lassen, fällt die Händescheidung in den übrigen Abschnitten aufgrund der sukzessiven Entstehung, der teilweise ganz unterschiedlichen Textsorten und -funktionen sowie Anspruchsniveaus vielfach schwer.</p>
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                        <handDesc hands="7">
                            <summary>Prima facie lassen sich in diesem Teil der Handschrift rund acht Hände unterscheiden, bei denen jedoch nicht auszuschließen ist, dass mehrere von ihnen demselben Schreiber gehörten.</summary>
                            <handNote script="cursiva" medium="ink">
                                <p>Hand 3: Wenig anspruchsvolle, klein geschriebene gotische Kursive mit wenig ausgreifenden Oberlängen und unruhigem Duktus. Es handelt dabei sich dabei wohl um die Hand Heinrichs von Haxthausen, Dr. utr. iur., von dem der Hauptteil dieses zweiten Hauptteils der Handschrift gesammelt und/oder eigenhändig geschrieben worden sein dürfte; von ihm stammen wohl <locus from="152r" to="155v">152r-155v</locus> (?), <locus from="158v">158v</locus> (zweite Seitenhälfte), <locus from="160v">160v</locus>, <locus from="164v">164v</locus> (oder andere Hand?), <locus from="172r" to="172v">172r-v</locus>, <locus from="181r" to="182v">181r-182v</locus> (oder andere Hand?).</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="cursiva" medium="ink">
                                <p>Hand 4: <locus from="156r" to="158v">156r-158v</locus>; gotische Urkundenkursive mit schmalem Mittelband und weit ausgreifenden Ober- und Unterlängen.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="cursiva" medium="ink">
                                <p>Hand 5: <locus from="159r" to="160v">159r-160v</locus>; Johann von Reckersheim (Originalbriefe): ebenso flüssige wie flüchtige gotische Urkundenkursive.</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="cursiva" medium="ink">
                                <p>Hand 6: <locus from="165r" to="172v">165r-172r</locus>; regelmäßiger gestaltete gotische Kursive mit breiterem Mittelband (Akten- bzw. Urkundenreinschriften).</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="cursiva" medium="ink">
                                <p>Hand 7: <locus from="175r" to="179r">175r-179r</locus>; regelmäßig gestaltete gotische Kursive (Akten- bzw. Urkundenreinschriften).</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="cursiva" medium="ink">
                                <p>Hand 8: <locus from="183r" to="186r">183r-186r</locus>; sehr regelmäßige gestaltete gotische Kursive bzw. Bastarda mit Schlaufen (Akten- bzw. Urkundenreinschrift).</p>
                            </handNote>
                            <handNote script="cursiva" medium="ink">
                                <p>Hand 10 = Hand 1 (s. dazu in Teil I): <locus from="186r" to="188v">186r-188v</locus>.</p>
                            </handNote>
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                        <scriptDesc>
                            <scriptNote>
                                <p>Des Öfteren Nota-Vermerke und Korrekturen oder Nachträge am Seitenrand.</p>
                            </scriptNote>
                        </scriptDesc>
                        <decoDesc>
                            <summary>Es handelt sich bei diesem Teil der Handschrift um eine schlichte Sammlung von Akten, Gutachten und Korrespondenzen.</summary>
                            <decoNote>
                                <p>Sie weist keine Rubrizierung oder andere höherwertige Ausstattung auf; nur bei den eingefügten Originaldokumenten entsprechend anspruchsvollere Gestaltung.</p>
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