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Beschreibung von Helmstedt, ehem. Universitätsbibliothek, Pgt. Frgm. 32
Die mittelalterlichen Helmstedter Handschriften der Herzog August Bibliothek. Teil II: Cod. Guelf. 277 bis 370 Helmst. Mit einem Anhang: Die mittelalterlichen Handschriften und Fragmente der Ehemaligen Universitätsbibliothek Helmstedt, beschrieben von Bertram Lesser (im Erscheinen).
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Programms Erschließung und Digitalisierung handschriftlicher und gedruckter Überlieferung
Handschriftentitel: Missale
Entstehungsort: Norddeutschland
Entstehungszeit: 14. Jh., 2. Hälfte
Beschreibstoff: Pergament
Umfang: 1 Bl.
Format: 18 × 26 cm
Zustand: Der untere Teil eines Bl. ist für die Verwendung als Umschlag gefaltet und an den Ecken schräg beschnitten, an der Außen- (jetzt Recto)seite angeschmutzt.
Seiteneinrichtung: 11 × 18 cm, zweispaltig (jede Spalte 8 cm breit), beschnitten, noch 14 tintenliniierte Zeilen erhalten.
Hände: Regelmäßige Textualis von einer Hand, das Offertorium ist in kleinerer Schrift abgesetzt.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck: Rubriziert, am Beginn der einzelnen Abschnitte rote Lombarden sowie in der Sequenz abwechselnd rote und blaue Satzmajuskeln.
Entstehung der Handschrift: Das Missale, aus dem das Bl. stammt, wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jh. in Norddeutschland geschrieben; eine nähere Lokalisierung ist aufgrund des erhaltenen Materials nicht möglich.
Provenienz der Handschrift: Das spätestens zu Beginn des 16. Jh. aus dem ursprünglichen Überlieferungsverbund gelöste Bl. diente als Einband für einen aufgrund der fehlenden Signatur nicht mehr näher identifizierbaren Sammelband der Universitätsbibliothek Helmstedt.
Erwerb der Handschrift: Da Besitzvermerke fehlen, kann nicht mehr ermittelt werden, wann und auf welchem Wege der Trägerband in die Universitätsbibliothek Helmstedt gelangt ist.
Inhalt:
1. 1ra–vb Missale (Proprium de tempore). Das Bl. enthält auf (1ra–b) die Sequentia (teilweise) AH 53 Nr. 36 sowie (1va) in dominica Resurrectionis die Evangelienlesung Mc 16,5–7, das Offertorium (CANTUS g01012), Secretum (Deshusses 384) und aus dem Canon Missae die jeweils nur anzitierten Prefacio, 'Communicantes' und 'Hanc igitur' der Osterzeit (Te quidem domine omni tempore … Communicantes et diem sacratissimam … Hanc igitur oblacionem … ). (1vb) folgt die Lesung Act 10, 38–41 in feria II post pascha.

Abgekürzt zitierte Literatur

AH Analecta hymnica medii aevi, hrsg. von G. M. Dreves und C. Blume, Bd. 1–55, Leipzig 1886–1922, Registerbd. 1–2, hrsg. von M. Lütolf, Bern u. a. 1978
CANTUS CANTUS: A Database for Latin Ecclesiastical Chant. Indices of chants in selected manuscripts and early printed sources of the liturgical Office (http://cantus.uwaterloo.ca//)
Deshusses J. Deshusses, Le sacramentaire Grégorien. Ses principales formes d'après les plus anciens manuscrits, 3 Bde., Fribourg 1971–1982 (Spicilegium Friburgense 16, 24, 28)

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