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Beschreibung von Cod. Guelf. 14 Weiss.
Die illuminierten Handschriften der Herzog August Bibliothek. Teil 1: 6. bis 12. Jahrhundert, beschrieben von Stefanie Westphal (in Bearbeitung)
Handschriftentitel: Cassiodorus, Commentarius in psalmos 101-150
Entstehungsort: Weißenburg
Entstehungszeit: um 800
Beschreibstoff: Pergament
Umfang: 247 Bl.
Format: 33 × 23 cm
Seitennummerierung: Bis 217 Tintenfoliierung von jüngerer Hand. Ab 218 neue Bleistiftfoliierung. Die alte Zählung nennt 217 doppelt.
Lagenstruktur: IV (7). IV-1 (14). 2 IV (30). V (40). 8 IV (104). III (110). 4 IV (142). V (152). 8 IV (217). III (224). 2 IV (241). III (247).
Zustand: Guter Zustand.
Seiteneinrichtung: 25 × 18 cm, einspaltig, 29 Zeilen.
Hände: Karolingische Minuskel von mehreren Händen.
Ad(a)llandus (Bl. 1-40, vgl. Butzmann Weißenburg, 115; Bischoff Mittelalterliche Studien, Bd. 3, S. 130, 304). Mittig auf dem unteren Seitensteg die Buchstaben des Namens Adallandus: 7v A, 8r d, 14v a(Blatt-/Textverlust), 15r l, 22v l, 23r a, 30v n, 31r d, 40v us. 40v Geheimschrift: adallandus. Adallandus-Gruppe, zugehörig: 10 Weiss., 14 Weiss., 17 Weiss., 18 Weiss., 24 Weiss., 74 Weiss., 13 Weiss., 43 Weiss., 71 Weiss. (?), 13 Weiss. (?), 67 Weiss. (?), 91 Weiss. und 81 Weiss. (?) (Butzmann Weißenburg, 51-59).
Schrift: Incipits und Explicits in ornamentierten Hohlbuchstaben. Rubrizierte Textabfänge in Unzialis. 1-2zeilige Initial- und Satzmajuskel, teils farbig hinterlegt. Randmarginalien zum Text gehörig von zeitgleicher Hand. Zum Teil verziert, vgl. 18v. Buchstabenkreuze: 23v Blattrand ΦΩС-ΖΩΗ (Licht-Leben, vgl. Bischoff Mittelalterliche Studien, Bd. 2, 257 Anm. 61), 247r Blattrand Textende SALOMON (freundl. Auskunft Patrizia Carmassi).
Incipits und Explicits in ornamentierten Hohlbuchstaben. Rubrizierte Textabfänge in Unzialis. 1-2zeilige Initial- und Satzmajuskel, teils farbig hinterlegt. Randmarginalien zum Text gehörig von zeitgleicher Hand. Zum Teil verziert, vgl. 18v. Buchstabenkreuze: 23v Blattrand ΦΩС-ΖΩΗ (Licht-Leben, vgl. Bischoff Mittelalterliche Studien, Bd. 2, 257 Anm. 61), 247r Blattrand Textende SALOMON (freundl. Auskunft Patrizia Carmassi).
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck:
    Zahlreiche kolorierte Hohlbuchstaben und Federinitialen. 8 kolorierte Hohlinitialen. 1 große Zierinitiale. 1 Textzierseite. Verzierte Textverweise und Randzeichnungen.
  • Initialen:

    Zahlreiche, zu den Textanfängen zum Teil aus dem Schriftraum herausgerückte 2-7zeilige Feder- und Hohlbuchstaben (3-17). Auf der Textzierseite (1v), als Zierschrift des Explicits (247r) und zu einigen, hervorgehobenen Textabschnitten größere, 3-7zeilige (3r 2x, 11r, 203r, 209v, 245v) sowie zahlreiche kleine kolorierte und ornamentierte Hohlinitialen (bes. 411r-48v). Die Initiale der Zierseite sowie die 19-zeilige Zierinitiale auf der folgenden Seite (2r) mit begrenzender Leiste. Die I-Intiale der Zierseite (1v) mit spiralartigen Einrollungen an den Initialecken und dem -ausläufer. Der Grund des Buchstabenkörpers farbig segmentiert. An den Rändern nach innen zeigende, randständige Dreiecke. Als Füllmotiv gereihte Viererblüten in Kombination mit Spitzblättern. Im unteren Ausläufer eine Halbpalmette. Die den Text einleitende große Q-Initiale (2r) mit einer mittig senkrecht verlaufenden, farbig ausgesparten Blasenform. Der Grund der beiden seitlichen Streifen in dreieckige und trichterförmige Segmente untergliedert und teils farbig hinterlegt. Als Füllmotive verschiedene Knospenmotive, gegenständige Halbpalmetten, Herzblätter und Viererblüten mit eingefügten Blättchen. Die Cauda mit gebogter, palmettenförmiger Endung. Weitere Füllmotive: Stufenband und Seilmotiv (vgl. 6r). Die farbigen Segmente der Gründe durch Schnallen voneinander getrennt. Im Besatz: Halbpalmetten (auch als Ersatz) und Kleeblätter an Fäden. Die anschließenden kolorierten Hohlbuchstaben jeweils mehrfarbig gefüllt. Keine Verwendung von Flechtband. Zu den Textanfängen Federinitialen oder -ligaturen (vgl. 27v) in Tintenfarbe oder in Rot, dem nachfolgenden Text entsprechend. Die tintenfarbigen Buchstabenkörper mit roter Punktumrandung, die sich flächig und ornamental ausdehnen kann (27v, 36r, 36v) - häufig mit kleinen Blütenmotiven. Buchstabenenden teils gespalten, mit Knospen (vgl. 25r) oder mit Halbpalmetten (vgl. 144v) und mit eingerollten Enden. 142r die auffällige Form einer zweilappigen Halbpalmette mit rückwärts gebogener Einrollung (vgl. 142r). Fabelwesen als Buchstabenersatz (14v, 35v). Binnenfelder farbig gefüllt. Als Endbesatz der Buchstabenkörper in einigen Fällen Tierköpfe. Die Zungen der Tiere als feines Fadengeflecht (17r, 27v), am Ansatz gelegentlich Punktverdickungen (33r). An Fäden hängende Klee- und Herzblätter, 234v). Einbeschriebenes Gesicht mit Geweih (Gesichtsinitiale; 149r), Profilkopf - das Auge als Initialbestandteil (162v).
  • Verzierte Textverweise und Randzeichnungen:

    Auf den Blatträndern abgekürzte Textverweise mit Verzierungen: Buchstabenkörper auf getreppten Basen (18v, 22r, 23r, 31v), Wirbelmotive (19r), an Fäden angefügte kleine Blätter (36v), Arkade (149r, 151v). Randzeichnungen: 156v getreppter Turm mit Sternspitze - ein weiterer Stern auf 247r zum Textende, vgl. 247r. Auf den Blatträndern zu Beginn einzelner Psalmenabschnitte mehrere "Crux ansata" mit einbeschriebenem Omega (28v, 36v, 53v, 57r, 70v, 154r, 156v, 159r, 184r, 188v, 195r, 206r, 213r; altägyptisches Lebenszeichen, Ankh-Kreuz, von der koptischen Kirche als Christuszeichen verwendet (vgl. New York, PLM, MS G.67; zur Verwendung des Zeichens und seiner Symbolik vgl. Tewes, 57, Abb. 60). 23v am rechten Textrand, gegenüber dem ΦΩС-ΖΩΗ, ein Kreuz mit einbeschriebenem Omega und den Marterwerkzeugen (zwei Speere und blutende Wunde; 23v).
  • Farben:

    Gelb, Orange, Grün und Beige.
Einband: Hellbrauner Schafsledereinband (1689 - Pertz und Wiedemann/Wolfenbüttel).
Geschichte der Handschrift:

Als Schreiber von Weißenburger Urkunden ist ein Adallandus aus der Zeit 782 und 790 bekannt (Codex traditionum Wizenburgensium, vgl. Butzmann Weißenburg, 114 und Doll, 138-141). Zur Adallandusgruppe vgl. Butzmann Weißenburg, 10, 13, 17, 18, 24, 81 Weiss., 50-59. Der Schreiber hat sich mit seinem Namen am Anfang der Handschriften auf den letzten Blättern der Lagen genannt (Bl. 1-40; vgl. oben). Eine der Schreiberhände erkennt Butzmann in 18 Weiss. (Butzmann Weißenburg, 115). Die Handschrift bildet als 3. Band zusammen mit 4 Weiss. (Teil 1) und 24 Weiss. (Teil 2) die dreibändige Ausgabe des Psalmenkommentars des Wolfenbütteler Cassiodor.

Vergleiche zum Buchschmuck finden sich zur frühen St. Galler Buchmalerei sowie zu den nur schwer einzugrenzenden südwestlichen frühen Buchmalereizentren, wie u.a. Konstanz und der Reichenau (zur Abgrenzungsfrage vgl. von Euw St. Gallen, 343). Außerdem ergeben sich Parallelen zu Handschriften aus anderen elsässichen Skriptorien, aus dem Rätischen, sowie aus dem mittelfranzösischen Raum.

Die in 14 Weiss. verwendeten kolorierten Hohlinitialen zeigen Verwandtschaft zu einer Gruppe von Handschriften, die in der bisherigen Forschung allgemein mit einer Datierung um 800 oder frühes 9. Jahrhundert in den Bodenseeraum gegeben wird. Diskutiert wird hierbei ihre Zugehörigkeit zu St. Gallen, zur Reichenau oder zu Konstanz (zur Diskussion: Burkhart Vorromanische Hss., Kat.Nr. 24-27; Jakobi-Mirwald Ill. Hss., Kat Nr. 6; Holter Buchschmuck, 100; von Euw St. Gallen, Kat.Nr. 41-44). Zu ihr zählen Stuttgart, WLB, HB VII 17, 25, 26, 28 und Cod. Don. B II 3 (Burkhart Vorromanische Handschriften, Kat.Nr. 24-27, 30) sowie Fulda, HLB, Aa 3 (Jakobi-Mirwald Ill. Hss., Kat.Nr. 6). Verbindende Elemente sind die Initialfarben und -formen, mit den in Spiralfädchen verlaufenden Serifen, die Füllmotive mit Spangen, die spitz zulaufenden Vogelköpfe (vgl. Stuttgart, WLB, HB VII 28, 37r) und das zum großen Teil aufgelöste vegetabile Ornament. Holter postuliert das Auflösen des Ornaments im Besatz, aber auch in den Füllmotiven als charakteristisches Merkmal für die Buchmalerei im Bodeseeraum um 800 und führt weitere Handschriften auf (Holter Buchschmuck, 100). Das Auflösen der Formen und Initialstrukturen, bzw. die Verschachtelung der kolorierten Hintergründe und der Segmentierung sind besonders in der Q-initiale von 14 Weiss. zu beobachten (2r). Ähnliche kelchförmige Blütenformen und gestielte, miteinander verbundene Blattmotive wie in 14 Weiss. lassen sich zudem in einer Züricher Handschrift erkennen, die aus dem Kloster Rheinau stammt. Von Euw schlägt sie für St. Gallen vor, erwägt jedoch auch die Reichenau oder Konstanz als Herstellungsorte. Kuder und Berschin zählen sie zu den Handschriften des frühen Reichenauer Skriptoriums (Zürich, Zentralbibliothek, Ms. Rh. 34, St. Gallen, 1. Viertel 9. Jh. - vgl. von Euw St. Gallen, 66, Kat.Nr. 38 oder Reichenau, um 825; vgl. Berschin/Kuder Reichenauer Buchmalerei 9. Jahrhundert, 8-9). Eng anschließend an das Ornament der Gruppe lässt sich für den Zeitraum im Bodenseeraum mit Karlsruhe, BLB, Aug. perg. 155 ein einbändiger Psalmenkommentar des Cassiodor ausmachen (Bodenseegebiet, Konstanz oder Reichenau, 800-830: von Euw St. Gallen, Kat.Nr. 53). Wie mit der Wolfenbütteler Triologie 14 Weiss., 24 Weiss. und 4 Weiss. liegen auch mit Schaffhausen, Stadtbibliothek, Min. 78 (rätisch beeinflusst, Bodenseegebiet, Konstanz (?), von Euw St. Gallen, Kat.Nr. 39) und St. Gallen, StiB, Cod. 200-202 (St. Gallen, 3. Viertel 9. Jh.; von Euw St. Gallen, Kat. Nr. 68-70) ursprünglich dreibändig angelegte Ausgaben vor (Zusammenstellung bei von Euw St. Gallen, 65, 66). Der vermutlich für oder sogar in Konstanz für den Konstanzer Bischofssitz geschriebene Kommentar aus Schaffhausen, nennt den Schreiber Wolfgis (Wolfgis presbiter). In der Handschrift tritt die ebenfalls in 14 Weiss. häufig verwendete "Crux ansata" auf (Schaffhausen, 17v; von Euw St. Gallen, 339; vgl. 188v). Initialornamentik und Schrift veranlassen von Euw zu der Annahme, dass es sich bei Wolfgis um einen Rätier gehandelt haben könnte.

Murbach, als weiteres elsässisches Skriptorium, bietet ebenfalls gute Paralllelen zum Buchschmuck (zum Skriptorium vgl. Holter Buchschmuck, 75-77; Cames, 22-27; Bierbrauer Schuttern, 481). Hier sind es Übereinstimmungen bei den kolorierten Hohlbuchstaben, deren Buchstabenkörper, ebenso wie bei 14 Weiss., durch Schnallen gegliedert und in den Segmenten verchiedenfarbig, bzw. durch unterschiedliche Motive und Muster, gefüllt erscheinen. Es finden sich ähnliche Tituli, mit mittig flankierenden Kreisverzierungen (vgl. München, BSB, München, BSB, Clm 14379, 1r; Bierbrauer Ill. Hss., Kat.Nr. 213). Zudem besteht, wie bei 14 Weiss., ein Nebeneinander von insular und kontinental geprägten Initialtypen, deren Wechsel mit einem Wechsel der Schreiberhand einhergeht (vgl. Holter Buchschmuck 75, 76, Abb. 2, 3). Eine direkte Aufnahme des insularen Formengutes in die eigene Produktion, wie sie von von Euw St. Gallen, 87-92 für andere Buchmalereizentren (Fleury, Orlèans, Tours, Paris, Straßburg, Freising, Mondsee) gesehen wird, findet nicht statt. Stattdessen werden insularen Federinitialen kontinentale Blattmotive angefügt (vgl. 213r). Füllmotive, Farbwahl und -auftrag, sowie die häufige Verwendung von Endgeflechten folgen jedoch dem insularen Typus (vgl. München, BSB, Clm 14082 und Clm 14379; Bierbrauer Ill. Hss., Kat.Nr. 212, 213).

Die in 14 Weiss. vorhandene, segmentartige Aufteilung der Buchstabenkörper durch ausgesparte Schnallen und das Motiv der gegenständigen Halbpalmetten finden sich ebenfalls in Handschriften aus dem französischen Kloster Saint-Benoît-sur-Loire in Fleury (vgl. Bern, Burgerbibliothek, Cod. 118, 235v; Homburger Burgerbibliothek, 42-44, Taf. 3).

Die Federinitialen mit ihren roten Punktrandungen, den Tierköpfen und den angefügten Blattformen reihen sich in das Formenspektrum der deutsch-insularen Schulen, wie sie u.a. in Fulda, Würzburg und Mainz tätig waren (vgl. Übersicht bei Weiner). Auch Gesichtszüge im Profil (vgl. 162v) lassen sich dort finden (vgl. Berlin, SBBPK, Ms. theol. lat. fol. 480, Maingebiet - Amorbach?, 37v; Weiner, Taf. 480,3). Für die in die Initiale eingefüge Maske auf 149r gibt der 1870 verbrannte, jedoch als Chromolithographie erhaltene sogenannte Rachio-Codex gute Vergleiche (Rachio-Codex, Straßburg, 788; vgl. Homburger Rachio-Kodex, 185-206, bes. Abb. 5). Äußerst dichte Bezüge ergeben sich zur zeitgleichen rätischen Buchmalerei (zur Gruppe vgl. von Euw Liber Viventium, 100-105), vgl. die Federinitialen mit ihren stark spiralartig eingerollten Buchstabenenden (vgl. 215r), den phantasievollen einbeschrieben Fabelwesen und Tierköpfen, wie sie im sogenannten Remedius-Sakramentar vorkommen (St. Gallen, StiB, Cod. 348; vgl. von Euw Liber Viventium, Abb. 11). Hier schließt sich der Kreis zum Schaffhausener Psalmenkommentar (s.o.), wo ebenfalls rätische Einflüsse vorherrschen und wo die in 14 Weiss. häufig verwendete Crux ansata (vgl.188v ) auftritt. Beides stellt die zwei Kommentare in einen engen Zusammenhang.

Die von Bischoff Katalog 3 paläographisch angesetzte Datierung der Handschrift um 800 lässt sich kunsthistorisch bestätigen.


Provenienz der Handschrift: Kloster Weißenburg, Besitzvermerk. 2r Signaturenbuchstabe C. (14. Jh.). 1r Liber ecclesie sancti Petri Wizenburgensis (12. Jh.). 1r Liber sancti petri in Wissenburg ordinis sancti Benedicti (15. Jh.). 152r von derselben Hand Codex monasterii sancti Petri in Wissenburg ordinis sancti Benedicti. 1r Tercia pars Cassiodori super Psalterium (14. Jh.). Darunter alte Signatur 64 S. (15. Jh.). Wiener Liste Nr. 54.
Inhalt:
1v-247r Cassiodorus: Commentarius in psalmos 101-150. Ps 101-150 (PL 70, 705-1056; CC SL 98, 897-1332). Die zugehörigen Bände (Teile I und II) unter 4 Weiss. und 24 Weiss.
Bibliographie

Korrekturen, Ergänzungen:
  • Lizenzangaben korrigiert (schassan, 2020-04-17)

Abgekürzt zitierte Literatur

Becker G. Becker, Catalogi bibliothecarum antiqui, Hildesheim/New York 1885 (Nachdruck Hildesheim/Bonn 1973)
Bierbrauer Ill. Hss. K. Bierbrauer, Die vorkarolingischen und karolingischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek (Katalog der illuminierten Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München, Bd. 1), Wiesbaden 1990
Bierbrauer Schuttern K. und V. Bierbrauer, Schuttern in der Karolingerzeit. Das Evangeliar in London, British Library, Add. 47673, in: Herrschaft, Kirche, Kultur. Beiträge zur Geschichte des Mittelalters. Festschrift für Friedrich Prinz zu seinem 65. Geburtstag, hg. von Georg Jenal, Stuttgart 1993, 449-491
Bischoff Katalog 3 B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts (mit Ausnahme der wisigotischen), Teil 3: Padua–Zwickau, aus dem Nachlass hrsg. von B. Ebersperger, Wiesbaden 2014
Bischoff Mittelalterliche Studien B. Bischoff, Mittelalterliche Studien. Ausgewählte Aufsätze zur Schriftkunde und Literaturgeschichte, 3 Bde., Stuttgart 1966/1967/1981
Burkhart Vorromanische Hss. P. Burkhart, Die vorromanischen Handschriften in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart (Katalog der illuminierten Handschriften der Württembergischen Landesbibliothek, Bd. 1), Wiesbaden 2016
Butzmann Weißenburg H. Butzmann, Die Weissenburger Handschriften, Frankfurt/M. 1964 (Kataloge der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Die Neue Reihe 10)
Cames G. Cames, Dix siècles d'enluminure en Alsace, Contades 1989
CC SL Corpus Christianorum. Series Latina, Bd. 1–, Turnhout 1954–
CLA Codices Latini antiquiores. A Palaeographical Guide to Latin Manuscripts prior to the ninth century, hrsg. von E. A. Lowe, Bd. 1–12, Oxford 1934–1971
Hellgardt E. Hellgardt, Die exegetischen Quellen von Otfrids Evangelienbuch. Beiträge zur ihrer Ermittlung, Tübingen 1981 (Hermaea; N.F., 41)
Hellmann Tironische Noten M. Hellmann, Tironische Noten in der Karolingerzeit am Beispiel eiens Persius-Kommentars aus der Schule von Tours, Hannover 2000
Holter Buchschmuck K. Holter, Der Buchschmuck in Süddeutschland und Oberitalien, in: W. Braunfels/H. Schnitzler (Hg.), Karolingische Kunst (Karl der Große. Lebenswerk und Nachleben, Bd. 3), Düsseldorf 1965, S. 76-114
Homburger Burgerbibliothek O. Homburger, Die illustrierten Handschriften der Burgerbibliothek Bern. Die vorkarolingischen und karolingischen Handschriften, Bern 1962
Homburger Rachio-Kodex O. Homburger, Ein vernichtetes Denkmal merowingischer Buchkunst aus frühkarolingischer Zeit, der "Rachio-Kodex" der Bongarsiana, in: Festschift H. R. Hahnloser zum 60. Geburtstag, hg. u.a. von E. J. Beer, Stuttgart, 1961
Lesne E. Lesne, Histoire de la proprieté ecclésiatique en France, Lille 1938
PL Patrologiae cursus completus. Series Latina, Bd. 1–221, hrsg. von J. P. Migne, Paris 1844–1865
Tewes B. Tewes, Die Handschriften der Schule von Luxeuil. Kunst und Ikonographie eines frühmittelalterlichen Skriptoriums (Wolfenbütteler Mittelalter-Studien 22), Wiesbaden 2011
von Euw Liber Viventium A. von Euw, Liber Viventium Fabariensis. Das karolingische Memorialbuch von Pfäfers in seiner liturgie- und kunstgeschichtlichen Bedeutung, Stuttgart 1989
von Euw St. Gallen A. von Euw, Die St. Galler Buchkunst vom 8. bis zum Ende des 11. Jahrhunderts, 2 Bde., St. Gallen 2008
Weiner A. Weiner, Die Initialornamentik der deutsch-insularen Schulen im Bereich von Fulda, Würzburg und Mainz (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg, Bd. 43), Würzburg 1992
Wolfenbüttel Weiss. Die Handschriften der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel, Abt. 3: Die Weissenburger Handschriften, beschrieben von O. von Heinemann, in: Die Handschriften der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel, Abt. 2 Teil 5, Wolfenbüttel 1903, 268–443

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