de :: en
Permalink: PURL

Suche

Anzeigen als: XML :: Print

Beschreibung von Cod. Guelf. 346 Noviss. 8°
Katalogisiert durch Christian Heitzmann, 2017.
Handschriftentitel: Unser vrouwen klage
Entstehungsort: Deutschland
Entstehungszeit: 14. Jh.
Beschreibstoff: Pergament
Umfang: 2 Bl.
Format: 12,5 × 9,5 cm.
Seitennummerierung: Bleistiftfoliierung modern.
Lagenstruktur: Ein Doppelblatt. Ursprünglich in einer Lagenmitte, Text fortlaufend.
Seiteneinrichtung: Schriftraum: 9,5 × 6 cm, einspaltig, 23 blindlinierte Zeilen, Punkturen außen und oben an den Blatträndern sichtbar
Hände: Textualis von einer Hand.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck: Initialen der Verse abwechselnd rot bzw. schwarz mit Rubrizierung; am Ende der Verse ein roter Punkt.
Spätere Ergänzungen: 2r links und quer gestellt zu den Versanfängen von jüngerer Hand die Invocatio Domine veni ad nos quia sumus mortales; 2v von weiteren drei Händen (wohl 15. Jh.) Schriftproben in größerer und kleinerer Textualis (Sanctus; maria mr gracie...) und in kleinerer gotischer Kursive (Universi populi omnes iam gaudete in honorem marie virginis). 1r unleserliche Bleistiftnotizen (19. Jh.): Tractatus de ... a venerabili fratre Guilhelmo de g... ordinis minorum de observantia).
Hauptsprache: Schreibsprache: Mittelhochdeutsch
Inhalt:
1r-2v Unser vrouwen klage (Rezension II. Fragment). (Text setzt ein) … La vrawe muoter dein clag / Dar nach sol ich zehimel varen … — … Gelaisten stimme noch wort / Doch swer es reht merchen will … (Text bricht ab). Das Fragment umfasst die Verse 853-944.
Textgeschichte: Auch in Cod. Guelf. 894 Helmst., 73r-89r (Rez. I), Cod. Guelf. 1066 Helmst., 79vb-80ra (Schlussgebet), Cod. Guelf. 165 Noviss. 8° und 166 Noviss. 8° (beide 1922 aus den Nachlass Milchsacks erworben).
Edition
  • G. Milchsack, Unser vrouwen klage, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 5 (1878), 196-281, hier 235–240 (auch als separat paginierter Sonderdruck Halle 1878, hier 43-48).
Literatur
  • Handschriftencensus (online);
  • E. Büttner, Die Überlieferung von "Unser vrouwen klage" und des "Spiegel", Erlangen 1987 (ohne Kenntnis dieses Fragments);
  • 2VL 10, 90-96.
Entstehung der Handschrift: Deutschland. Datierung aufgrund des Schriftbefundes.
Provenienz der Handschrift: Unbekannt. Lag im Nachlass von Gustav Milchsack (1850-1919, seit 1878 Bibliothekar in Wolfenbüttel), der sich im Bibliotheksarchiv der Herzog August Bibliothek befindet. Dabei die Transkription Milchsacks, datiert 12.06.1890 (BA II,587, Bl. 250–254).
Erwerb der Handschrift: 2017 unter der aktuellen Signatur inventarisiert.

Abgekürzt zitierte Literatur


  • Weitere Literaturnachweise im OPAC suchen.
  • Weitere Literaturnachweise suchen (ehem. Handschriftendokumentation)

Dieses Dokument steht seit dem 1.März 2013 unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).

Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (Copyright Information)