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Beschreibung von Cod. Guelf. 4 Weiss. (Heinemann-Nr. 4088)
Butzmann, Hans: Die Weissenburger Handschriften. - Frankfurt am Main: Klostermann, 1964. - (Kataloge der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel: Neue Reihe, Bd. 10), S. 9899.
co-funded by the European Union under the Seventh Framework Programme (CIP-ICT-PSP.2009.2.3)
Handschriftentitel: Cassiodor: Psalmenkommentar I
Entstehungsort: Weissenburg
Entstehungszeit: IX. Jh., 1. H.
Katalognummer:
  • Heinemann-Nr. 4088
  • Wiener Liste, 52
  • Manuscripta Mediaevalia Objektnummer, 90237268,T
Frühere Signatur: Weissenburg, Benediktinerkloster Weissenburg (Elsass), Signaturbuchstabe, .C.
Beschreibstoff: Pergament
Umfang: 274 Bl.
Format: 37 × 22,5 cm.
Lagenstruktur: Quaternionen, darunter ein Doppelblatt (119120) und eine Binio (12932).
Seiteneinrichtung: Schriftraum: 28 × 16. 31 Zeilen.
Hände: Ausgiebige, lockere karolingische Minuskel, mehrere Hände, an einigen kurzen Stellen (z. B. 22r) auch ältere Hände beteiligt. Übergang zur Waldmann-Gruppe; s. Einl. S. 57f.
Musiknotationen: 274v Neumen.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck:
  • Die Hauptüberschrift abwechselnd rot und schwarz in leichtverzierter Kapitalis. Rote Überschriften in kleiner, schlanker Kapitalis oder kleinerer Unzialis.

  • Größere schlanke Anfangsbuchstaben in Rot und Schwarz, einige im Umriß, einige grün gefüllt, hie und da mit ganz leichtem Dekor: Meist kleines gestengeltes Dreiblatt am Kopf. Gelegentlich noch verschachtelte Anfangsbuchstaben.

Inhalt:
  • 1r leer.
  • 1v Cassiodorus: Commenta Psalterii Ps. 1–50. Voran die Erklärung der im Kommentar verwendeten Zeichen. Die Teile II und III stehen unter der Signatur: Weissenburg 24 und 14. (Gedr. in CCL.) PL 70, 9–372. CCL 47, 1–471.
  • 274v Federprobe. Gloria daxillis (!) mit Neumen, sonst leer.

    Jüngere plumpe Bleistiftzeichnung einer Kirche mit Turm.

Entstehung der Handschrift:
  • Die Handschrift, jünger als Weissenburg 14 und 24, diente wohl als Ersatz für ein älteres (verlorenes, weggegebenes?) Exemplar des ersten Bandes.
  • 1v Signaturbuchstabe.C.
Provenienz der Handschrift: Der Falz der letzten Lage ist mit einem Pergamentstreifen befestigt, der aus einem Brevier des XI. Jhs. geschnitten ist, aus dem auch Einbandmaterial von Weiss. 6, 12, 21, 56, 62 stammt.
Bibliographie

Korrekturen, Ergänzungen:
  • Manuscripta Mediaevalia Objektnummer hinzugefügt (schassan, 2019-08-20)
  • Normdaten ergänzt oder korrigiert. (schassan, 2015-09-07)

Abgekürzt zitierte Literatur

Becker G. Becker, Catalogi bibliothecarum antiqui, Hildesheim/New York 1885 (Nachdruck Hildesheim/Bonn 1973)
Heinemann O. von Heinemann, Die Helmstedter Handschriften, Bd. 1–3, Wolfenbüttel 1884–1888, Nachdruck Frankfurt/M. 1963–1965 (Kataloge der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel, Die alte Reihe 1–3)
PL Patrologiae cursus completus. Series Latina, Bd. 1–221, hrsg. von J. P. Migne, Paris 1844–1865

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Dieses Dokument steht seit dem 1.März 2013 unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).

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