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Beschreibung von Cod. Guelf. 51 Weiss. (Heinemann-Nr. 4135)
Butzmann, Hans: Die Weissenburger Handschriften. - Frankfurt am Main: Klostermann, 1964. - (Kataloge der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel: Neue Reihe, Bd. 10), S. 188
co-funded by the European Union under the Seventh Framework Programme (CIP-ICT-PSP.2009.2.3)
Handschriftentitel: Jeremiaskommentar des Hieronymus
Entstehungsort: Weissenburg
Entstehungszeit: IX. Jh., Mitte
Katalognummer:
  • Heinemann-Nr. 4135
  • Manuscripta Mediaevalia Objektnummer, 90237559,T
Frühere Signatur: Weissenburg, Benediktinerkloster Weissenburg (Elsass), Signaturbuchstabe, .C.
Beschreibstoff: Pergament
Umfang: 132 Bl.
Format: 28,5 × 23 cm.
Seitennummerierung: (Ältere Tintenzählung zählt die Bl. 102–10 doppelt.)
Lagenstruktur: Quaternionen, eine reduzierte Quaternio (16), zwei reduzierte Quinternionen (715, 8290), eine Quinternio (1625), eine Ternio (99104) und eine Binio (129132). Lagensignaturen I–XVII untere Mitte des letzten Blattes.
Zustand:
  • Bl. 236 Feuchtigkeitsspuren an den oberen und äußeren Rändern.
  • Bl. 1 ist stärker beschnitten als die übrigen Blätter und zeigt Leimspuren; es war ehemals als Spiegel gegen die Vorderdeckel geklebt, es enthält eine sechszeilige Rasur, die jetzt auf dem Kopf steht, und in altertümelnden Majuskeln am oberen Rande Ieronimus super Ieremiam. Dazu VII s(olidi), XV. Jh. Der alte Einband war also schon im XV. Jh. entfernt.
Seiteneinrichtung: Schriftraum: 22,5 × 18. 30 Zeilen.
Hände:
  • Mittelgroße, kräftige karolingische Minuskel. Mehrere Hände, die meisten kräftig; körperhafte Schrift, etwas eckig. Charakteristischer Händewechsel 26r, 50r (teigig gegenüber der schlankeren Schrift 49v).
  • 74r Beginn einer altertümlicheren Hand.
  • Am Rande wenige s-förmige einfache Zitatenzeichen.
Musiknotationen: Mit Neumen Officium de s. Maria Magdalena.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck:
  • 2r Überschrift in roter Unzialis mit grünen Beitupfen; wenige Explicit- und Incipitzeilen in roter Unzialis, 90v in eckiger, leicht verschachtelter Capitalis; 113r in großer roter und schwarzer Capitalis quadrata.

  • Anfangsbuchstaben in schwarzer Capitalis.

  • Initiale P auf Bl. 113r, von Schreiberhand, in der Rundung des P kurvige Linien, Blattranken andeutend.

    In der Initiale Q auf Bl. 90v die Buchstaben AM.

Zusatzmaterial:

129r Falzstreifen aus einer liturgischen Handschrift mit Neumen.

Inhalt:
  • 2r Hieronymus: In Ieremiam prophetam libri VI Mit Lücke in Buch 6. = CSEL 59, S. 393, 11–405, 7. Vgl. Siegfried Reiter in den Prolegomena zu CSEL 59, S. LX und LXXXI. PL 24, 679–900. CSEL 59.
  • 132r Officium de s. Maria Magdalena. Dum redemptoris sui Maria pedes tetigit … — 132v ipsum pro nobis exorare digneris quo eius quam elegisti optimq partis faciat esse participes.
Entstehung der Handschrift: 2r Signaturbuchstabe.C.1r Codex sanctorum Petri et Pauli apostolorum in Wißenburg.
Provenienz der Handschrift: Nicht in der Wiener Liste.
Bibliographie

Korrekturen, Ergänzungen:
  • Manuscripta Mediaevalia Objektnummer hinzugefügt (schassan, 2019-08-20)
  • Normdaten ergänzt bzw. korrigiert. (schassan, 2015-09-07)

Abgekürzt zitierte Literatur

CSEL Corpus scriptorum ecclesiasticorum Latinorum, Wien 1866–
Heinemann O. von Heinemann, Die Helmstedter Handschriften, Bd. 1–3, Wolfenbüttel 1884–1888, Nachdruck Frankfurt/M. 1963–1965 (Kataloge der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel, Die alte Reihe 1–3)
PL Patrologiae cursus completus. Series Latina, Bd. 1–221, hrsg. von J. P. Migne, Paris 1844–1865

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