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Beschreibung der Handschrift Lübeck, Stadtbibliothek, Ms. hist. 4° 20
Verzeichnis der Handschriften historischen Inhaltes auf der Stadtbibliothek zu Lübeck, 22r23r. Bearbeitet von Anne Harnisch, 2017.
Gefördert durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.
Handschriftentitel: Jakob Groß
Entstehungsort: Neustadt in Holstein
Entstehungszeit: 1881
Zugangsbuch 1901, 407
Beschreibstoff: Papier
Umfang: Titelblatt + 222 S.
Format: 21 × 16,5 cm.
Seitennummerierung: Neuere, durch eigene Zählung zu Ende geführte Paginierung.
Hände: Die Handschrift bezeichnet sich selbst als Abschrift von einer Abschrift auf dem Titel.
Geschrieben vom Vorbesitzer Jakob Groß aus Memmingen.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck: Des öfteren finden sich am Rande Bleistiftzeichnungen von Wappen.
Einband: Der Einband ist ein neuerer Halbleineneinband.
Zusatzmaterial:

Auf S. 185–191 Ausschnitte aus Drucken.

Auf der Rückseite des Titelblattes befindet sich ein Ausschnitt aus dem Lagerkatalog Nr. 64 II des Schleswig-Holsteinischen Antiquariates in Kiel Nr. 3051, wo eine neuere Handschrift desselben Inhaltes für 50,- Mark angeboten wurde.
Hauptsprache: Deutsch und Latein
Inhalt:
1–140 Martin Coronäus: Johann Friedrich Noodt: (Casus tragici Nobilium in Holsatia) Epitaphia stupenda et horrenda das ist: Erschreckliche Todesfalle, die sich unter etlichen von Adel des Herzogtums Schleswig und Holstein … zugetragen … zusammengetragen durch Martineum Coroneum … fortgesetzt von J. F. Noodt ... [Zu Coronäus s. Jöcher, Gelehrtenlexikon, zu Johann Friedrich Noodt siehe Ms. hist. 4° 13.] Nach einer Vorrede des Verfassers und eines Ulrici Petersen Praefatio folgt auf S. 5: Anno 1247 warde eine vornehme Edel Jungfer aus Holstein von einem Hofmann entführt … S. 141–150 leer; S. 151 beginnt mit einem eigenen Titelblatt der Nachtrag zu den Casus tragicis Nobilium in Holsatia von Noodt, er reicht von 1593–1719. Auf S. 184 endet der Text: Gott behüte alle Christen vor solchen teuflischen Kuss und ein so trauriges Ende. S. 192–198 leer; S. 199–211 folgt auf blauem Papier noch ein Register; S. 212–222 desselben Papiers sind leer.
Entstehung der Handschrift: J. Groß beendete den ersten Teil zu Neustadt in Holstein. Dienstag 03.05.1881. In dem Gasthause zum deutschen Hause (Vermerk S. 140); am gleichen Tage begann er den Nachtrag (Verm. S. 153) und beendete diese Abschrift auf dem Zollkreuzer Neustadt während der Fahrt von Burg auf Fehmarn nach Neustadt vor Grömitz 09.05.1881 abends (S. 184)
Provenienz der Handschrift: Aus dem Besitz des königlich-bayrischen Hauptzollamtsverwalters Jakob Groß aus Memmingen, nach dessen Tode im Jahre 1898 das Manuskript aus seinem Nachlaß im Jahre 1901 der Bibliothek geschenkt ward (Zugangsbuch 1901 / 407)
Erwerb der Handschrift: 1989 aus der DDR / SB Berlin zurück.
Bibliographie

Abgekürzt zitierte Literatur


Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (copyright information)