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Beschreibung von Cod. Guelf. 16 Aug. 2°
Die illuminierten Handschriften der Herzog August Bibliothek. Teil 1: 6. bis 12. Jahrhundert, beschrieben von Stefanie Westphal (in Bearbeitung)
Handschriftentitel: Evangeliar
Entstehungsort: Tours
Entstehungszeit: 840/843
Beschreibstoff: Pergament
Umfang: 162 Bl.
Format: 30,3 × 25 cm
Seitennummerierung: Moderne Foliierung.
Lagenstruktur: 1 ungezähltes Vorsatzblatt Pergament. II (4). 7 IV (60). V-1 (69). II + 1 (74). IV + 2 (84). 10 IV (162). 2 ungezählte Nachsatzblätter.
Zustand: Vorreden und Kanontafeln nicht mehr erhalten (1r mit dem Abdruck der letzten Kanontafel).
Seiteneinrichtung: 20,5 × 15 cm, einspaltig, 24 Zeilen.
Hände: Evangelientexte und Capitulationes in karolingischer Minuskel. Praefationes in turonischer Halbunziale.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck:
    Auszeichnungsschriften. 8 Textzierseiten. 4 Initialzierseiten mit Seitenrahmungen.
  • Initialzierseiten:

    Das für Tours übliche System der Schriftenhierachie wurde in der Handschrift weitestgehend umgesetzt. Auf den Initialzierseiten zu den Evangelien findet sich Capitalis mit anschließender Unzialis, jedoch in unterschiedlicher Zusammenstellung. Zu Matthäus gehen die beiden Schriften in einem Diminuendo ineinander über. Zu den anderen drei Büchern finden sich entweder eine (Mc und Io) oder vier (Lc) Zeilen Capitalis mit anschließender Unzialis in Gold (Mt und Lc) oder in Silber und Gold, zeilenweise wechselnd (Mc und Io). Die Incipits der Praefationes in ein- (Mt - in Rot und Io - in Gold) oder zweiliger (Mc - in Gold und Lc - in Rot) Capitalis, mit anschließenden 2-3 Zeilen Unzialis (zu Io mit zusätzlich eingeschobener Rustica-Zeile). Die Capitula entweder mit einer Zeile Capitalis (zu Mt - in Rot) oder Unzialis (Mc - in Gold, Lc und Io - in Rot). Explicits, Inschriften und die Evangelistenverse in Capitalis Rustica.

    Zu den Textanfängen der vier Evangelien je eine gerahmte Initialseite (Rahmen: 20 x 14,5 × 15 cm; 5r Li-Ligatur zu Mt, 48r, 79r Q-Initiale zu Lc, 131r I-Initiale zu Io; 12-22). Die Initialen erscheinen in die Seitenrahmungen intgriert. Nach Koehler Karolingische Miniaturen I, Bd. 1, 189 sind im Initialtypus drei unterschiediche Varianten zu unterscheiden. Es handelt sich um den Aderbandtypus in Metallausführung (5r und 131r) mit Metallband als Konturlinie sowie Gliederungs-, Gelenk- und Endgeflechten, der metallisierte Rahmentypus (48r) und der Silhouettentypus (79r). Die Initialen (5r, 48r, 131r) und der Rahmen mit gerahmten purpur- oder türkisfarbenen oder ungerahmten goldenen Paneelen (vgl. 131r). Als Füllmotive der Initialen und Rahmen (Peneele), das Seilband (5r, 79r), die Ranke (5r, 48r), Zickzackmuster und Rautenmuster (48r). Im Besatz Profilpalmetten (5r,48r ) und Stauden 5r (48r, 79r). Die im Besatz geführten Motive zu Beginn (5r und 48r) großflächiger, auf 79r und 131r zunehmend kleinteiliger.

    5r LI-Ligatur, in Seitenrahmung integriert. Textanschluss in kleiner werdender goldener Capitalis mit anschließender goldener Unzialis. Im unteren Zwickel der Ligatur ein Medaillon mit in Gold ausgeführter Darstellung eines Geistlichen (betitelt in goldener Capitalis Rustica: SACERDOS), der in Proskynese einem thronenden Erzbischof (betitelt in goldener Capitalis Rustica: ARCHIEPISCOPUS) ein Buch übereicht. Die Metallrahmung der Seite mit Eck- und Gliederungsgeflechten. Mittig im oberen Rahmenbalken ein Medaillon mit dem Evangelistensymbol des Engels für Matthäus. Dieser ist mit der Rechten schreibend, das Buch in der Linken dargestellt. Der nimbierte Kopf zeigt eine Drehung nach rechts und ist im Profil wiedergegeben. Das Medaillon begleitet von der Inschrift: Hoc Mattheus Agens Hominem Generaliter Implet. 20,5.

    48r I-Initiale, in Seitenrahmung integriert. Textanschluss in silberner Capitalis und goldner Unzialis. Die initiale im Rahmentypus mit bekrönendem Blütenkelch, unten mit abschließender Halbpalmette. Als Gliederungselement ein in den Initialstamm vollständig integrierter Flechtbandknoten. Der Rahmen in den Ecken nach innen verziert mit Weinstauden, nach außen mit kurzen Blütenansätzen. Mittig im oberen Balken ein Medaillon mit dem Evangelistensymbol des Löwen für Markus. Der Löwe springend mit dem Buch in den vorderen Tatzen. Flankierend die Inschrift Marcus Vt Alta Fremens Vox per Deserta Leonum. 19.

    79r Q-Initiale, in Seitenrahmung integriert. Textanschluss in goldener und silberner Capitalis, zeilenweise wechselnd. Anschließend goldene Unzialis. Die Initiale als einfache Silhouetteninitiale mit zarter, doppelt geschlungener Fadenbanderole. Im Initialbinnenfeld ein Medaillon, farbig grundiert mit dem geflügelten Stier - dem Lucassymbol. Dieser hält zwischen den vorderen Hufen das Buch. Darüber die Inschrift Iura Sacerdotii Lucas Tenet Ore Iuvenci. Desweiteren das Binnenfeld gefüllt mit zarten, von der Initiale ausgehenden Stauden- und Rankenansätzen. Der Rahmen mit Gliederungs- und Eckgeflechten, nach innen gerichtet zusätzlich Staudenbesatz. 12.

    131r I-initiale, in die Seitenrahmung integriert. Textanschluss in goldener Capitalis und anschließend in silberner und goldener Unzialis, zeilenweise wechselnd. Die Initiale im in Metall ausgeführten Aderbandtypus mit End- und Gliderungsgeflechten und feiner Punktrandung. Das untere Endgeflecht begleitend ein Hund und ein Reh. Mittig auf dem oberen Rahmenbalken das Evangelistensymbol des Adlers mit einer Schriftrolle in den Klauen. Begleitend die Inschrift More Volans Aquilae Verbum Petit Astra Iohannis. Der Rahmen mit Gliederungs- und Eckgeflechten, zusätzlich mit Stauden-, Blatt- und Blütenbesatz. 22.

    Textzierseiten:

    Vorausgehend zu den Initialzierseiten jeweils zwei Textzierseiten. Hiervon jeweils eine Incipitseite (109r, 47r, 78r, 130r) mit zeilenweise wechselnder goldener und silberner Capitalis auf Purpurstreifen. Das Incipit zu Matthäus (109r) ergänzt durch einen mittig gestellten Purpurstreifen mit silberner Palmettenranke. Das Wort Incipit in der ersten Zeile ebenfalls flankiert von einem Rankenansatz. Darauf folgend jeweils eine Seite mit dem Evangelistengedicht entsprechend dem nachfolgenden Evangelium (4v, 47v, 78v, 130v). Zu Mc (47v) und Lc (78v) jeweils 5 Purpurstreifen beschriftet mit goldener und silberner Capitalis Rustica zeilenweise wechseln. Zu Iohannes (130v) ausschließlich goldener Rustica-Schriftzug auf Purpurstreifen. Zu Mt (4v) der Rustica-Schriftzug in Rot zwischen den 5 Pupurstreifen und in Silber auf dem mittleren Streifen. Die restlichen 4 Purpurstreifen mit silbernem und goldenem Rankenornament mit Blütenansätzen. Das Evangeliar besaß ursprünglich dem Text vorangehende Kanontafeln, davon zeugt ein Abdruck auf der ersten Textseite (1r). Zu erkennen sind eine getreppte Basis, Flechtbandkapitelle mit Hörnern und Blütenrosetten in den Zwickeln der Arkade. Als Füllmotive dienten ebenfalls kleine Blütenrosetten und ein Rankenmotiv.
  • Farben:

    Meist silbernes (korridiertes) Randband für Initialen und Rahmen, für die Initialen teilweise auch goldenes. In den Füllungen Braun und Gold auf Türkis und Metall auf Violett. Besatzmotive von Initialen und Rahmen in Gold, Türkis, Rot und Braun.
Spätere Ergänzungen: Zum Schutz angefügt an die vier Initialzierseiten jeweils das Stück eines Seidenstoffes mit Vogelmuster (5ar). Dieser wird von Falke aufgrund der starken Stilisierung (Umrisslinien und Vögel) als persisch (ostpersisch) bezeichnet und in das 9./10. Jahrhundert gegeben (O. v. Falke, Kunstgeschichte der Seidenweberei, Berlin 1913, 97, 98, Abb. 136).
Einband: Neuerer Holzdeckeleinband.
Geschichte der Handschrift: Die Handschrift wurde von Koehler (Koehler Karolingische Miniaturen I, Bd. 1, 187-184 (Ausstattung), 196, 197, 199-202, 206, 207, 212, 214, 215, 217, 218, 246-249, 257-259, 320, 329, 339, 340, 348-361, 385, 386, Taf. 41.) in seiner grundlegenden Arbeit zum Skriptorium von Tours relativchronologisch zusammen mit einem Evangeliar aus Paris (Paris, BnF, lat. 274) ungefähr in die Mitte der Amtszeit des Abtes Adalhard (834-843) datiert. Bei gleicher Lokalisierung datiert Bischoff (Bischoff Katalog 3, Nr. 7284) paläographisch in die Mitte des 9. Jahrhunderts. Nach Koehler ergibt sich für die Amtszeit des Adalhard eine Zusammenstellung folgender Handschriften in der Reihenfolge: Rorigo-Bibel, Paris, BnF, lat. 3; Arnaldusevangeliar der Kathedrale von Nancy (Paris, BnF, lat. 274), Wolfenbüttel, HAB, Cod. Guelf 16. Aug 2° und der Grandvalbibel London, BL, Add. 10546. Die im Wolfenbüttler Evangeliar überzeugend und durchgängig verwendete Form von kombiniertem Initial und Rahmung zur Gestaltung von Initialzierseiten greift zurück auf eine in Tours bereits in der Bibel Zürich, Zentralbibliothek, Car. C. I zur Zeit des Abtes Fridugisus (807-834) eingeführtes System (vgl. E. J. Beer, Die Initialen, in: Faksimile: Die Bibel von Moutier-Grandval, British Museum Add. Ms. 10546, Bern 1971, 133.). Auch die im Evangeliar zweimal verwendete metallene Flechtbandinitiale (5r und 131r) ist eine Neuerung dieser Zeitstufe, vgl. hierzu 82 Weiss. Die späteste Handschrift dieser Zeitstufe, die Münchener Bibel BSB, Clm 12741, zeigt auf 6r bereits den in Wolfenbüttel zu Beginn (5r) gewählten Aderbandtypus in Metallbandausführung mit auffällig ähnlichem Palmettenbesatz (Koehler/Mütherich Karolingische Miniaturen VIII, 14-25, Taf. 1-21, hier Taf. 8) . Zu Beginn der Amtszeit Adalhards treten Neuerungen auf, wie der in Wolfenbüttel verwendete Silhouettentypus (vgl. 79r) in Tours erstmalig im sogenannten Arnaldus-Evangeliar, Nancy, Kathedralschatz, 4r; Koehler Karolingische Miniaturen I, Bd. 1, Taf. 38a). Im Rahmen- und Initialzusammenhang verwendete vegetabile Besatzmotive, die, wie auf 48r zu sehen ist, nicht nur schmückende, sondern auch gliedernde Funktion besitzen, nehmen Traditionen der Fridugisuszeit (vgl. Zürich, Zentralbibliothek, Car. C. I, 6r; Koehler Karolingische Miniaturen I, Bd. 1, Taf. 15a) auf und sind in einer für Wolfenbüttel vergleichbaren Form bereits in der sogenannten Rorigo-Bibel vorgebildet (vgl. Paris, BnF, lat. 3, 321v, 362r; Koehler Karolingische Miniaturen I, Bd. 1, Taf. 33d und e). Auch die in Wolfenbüttel auf den hinteren Blättern verwendete Kleinteiligkeit der vegetabilen Besatzmotive (79r und 131r) sowie das eng in den Initilstamm eingefügte gliedernde Flechtbandelement (48r) kommen in der Pariser Bibel vor (vgl. Koehler Karolingische Miniaturen I, Bd. 1, Taf. 33). Bereits E. J. Beer, Die Initialen, in: Faksimile: Die Bibel von Moutier-Grandval, London, BL, Add. Ms. 10546, Bern 1971, 121-148, hier 136-144. erkannte u.a. in der gitterartigen Struktur der Wolfenbütteler Matthäus-Ligatur (vgl.5r, hier insbesondere den Schnittpunkt von L und I) einen Einfluss des Reimser-Skriptoriums. Das Motiv des schreibenden und gleichzeitig nach oben blickenden, lauschenden Evangelisten (vgl. 5r) ist aus der Hofschule Karls des Großen bekannt. Hier ist allerdings der Evangelist selbst als Schreiber und Autor des nachfolgenden Evangeliums gezeigt, der sich nach seinem im oberen Bildfeld befindlichen Symbold umblickt (vgl. Soissons-Evangeliar, Paris, BnF, lat. 8850, 81v; G. Denzinger, Die Handschriften der Hofschule Karls des Großen. Bemerkungen zu ihrem Bildschmuck und ihrer Ornamentik, in: Karls Kunst, 109-129, hier 112-117, Abb. 7).
Provenienz der Handschrift: 162v Verzeichnis des Kirchenschatzes der Frauenabtei Erstein im Elsaß (s.o.). Abgedruckt bei Heinemann Wolfenbüttel Aug., 203. 1. Nachsatzblatt Urkunde des Bischofs Albert von Straßburg (1478-1506) für Wifersheim (Elsaß). Bereits vor 1611/12 gelangte die Handschrift in den Besitz von Herzog August d. Jüngeren (Milde Erwerbungsjahre, 96).
Inhalt:
  • 5r-44v Matthaeus: Evangelium. Vorangehend: 1r-1v Praefatio, 1v-3v Capitula, 4r Incipitseite, 4v Gedicht zu Matthäus: Mattheus E Sacro Totus Spiramine Fretus / Ordine Iucundo Volitans Per Nomina Patrum / Qualiter Exierit Cecinit Generatio Christi / Et Quoniam Sobria Hoc Potuit Ratione Videre / Humana Meruit signari Rite Figura (MGH Poetae 1, 293; Beissel, 158, 191).
  • 48r-74v Marcus: Evangelium. Vorangehend: 45r-45v Argumentum, 46r-46v Capitula, 47r Incipitseite, 47v Gedicht zu Markus: Marcus Divini Petro Narrante Repletus / Faminis Effremuit Vox Vt Deserta Ferarum / Quo. In o. Torva Decuit Sub Fronte Leonis 7 Dogmata Post Fidei Tuta Est Aegyptus Ab Ipso / Normam et Apostolicae Complevit Legis Vtrimque (MGH Poetae 1, 293, 294).
  • 79r-126r Lucas: Evangelium. Vorangehend: 75r-75v Praefatio, 76r-77v Capitula, 78r Incipitseite, 78v Gedicht zu Lukas: Lucas Ore Dei Medicina Fultus At Inde / Scribens Gesta dei Novit Moderamina Mentis / Quodque Saerdotum Meminit Presumere Iura / Aligeri Faciem Novit Gestare Iuvenci / Tandem Et Apostolicos Scripsit Feliciter Actus (MGH Poetae 1, 294). 126v und 127r leer.
  • 131r-162r Iohannes: Evangelium. Vorangehend: 127v-128r Praefatio, 128v-129v Capitula, 130r Incipitseite, 130v Gedicht zu Johannes: Virgo Supra Pectus Christi Accubitare Iohannes / In Cena Meruit Viva Exanclando Fluenta / Scilicet Hinc Aquilae Petiit Trans Aethera pennis / Divinam Retegens Naturam Hominum Rationi / Qualiter Et populis Habitans Verbum Caro Factum Est (MGH Poetae 1, 294).
  • 162v Schatzverzeichnis von Erstein. Eine Bestandsaufnahme, die vermulich von einem Kleriker des Straßburger Bischofs in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts erstellt wurde (Hoffmann Schreibschulen Südwesten, Bd. 1, 292; Bischoff Schatzverzeichnisse, 32, 33, Nr. 23).
Bibliographie

Korrekturen, Ergänzungen:
  • Lizenzangaben korrigiert (schassan, 2020-04-17)

Abgekürzt zitierte Literatur

Ars sacra A. Boeckler, Ars sacra. Kunst des frühen Mittelalters. Ausstellung München, Prinz-Carl-Palais, Juni–Oktober 1950, München 1950
Beissel S. Beissel, Geschichte der Evangelienbücher in der ersten Hälfte des Mittelalters, Freiburg i. Br. 1906 (Stimmen aus Maria Laach, Suppl. 92-93)
Bischoff Katalog 3 B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts (mit Ausnahme der wisigotischen), Teil 3: Padua–Zwickau, aus dem Nachlass hrsg. von B. Ebersperger, Wiesbaden 2014
Bischoff Schatzverzeichnisse Mittelalterliche Schatzverzeichnisse, Bd. 1: Von der Zeit Karls des Großen bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts, hrsg. von B. Bischoff, München 1967 (Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München 4)
Divina Officia P. Carmassi, Divina officia. Liturgie und Frömmigkeit im Mittelalter, Wiesbaden 2004 (Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek 83)
Fischer Bibelhandschriften B. Fischer, Lateinische Bibelhandschriften im frühen Mittelalter, Freiburg 1985 (Vetus Latina. Aus der Geschichte der lateinischen Bibel 11)
Fischer Bibeltexte B. Fischer, Beiträge zur Geschichte der lateinischen Bibeltexte, Freiburg 1986 (Vetus Latina. Aus der Geschichte der lateinischen Bibel 12)
Härtel Kostbarkeiten H. Härtel, Kostbarkeiten aus den Sammlungen der Herzog August Bibliothek. Eine Führung von der Spätantike bis zur Reformation. Ausgewählt und eingeleitet von H. Härtel, hrsg. von H. Schmidt-Glintzer, Wolfenbüttel 1999
Hoffmann Schreibschulen H. Hoffmann, Schreibschulen und Buchmalerei. Handschriften und Texte des 9.–11. Jahrhunderts, Hannover 2012 (MGH Schriften 65)
Hoffmann Schreibschulen Südwesten H. Hoffmann, Scheibschulen des 10. und 11. Jahrhunderts im Südwesten des Deutschen Reichs, 2 Bde., Hannover 2004 (MGH Schriften 53)
Holter Buchkunst-Handschriften-Bibliotheken K. Holter, Buchkunst-Handschriften-Bibliotheken. Beiträge zur mitteleuropäischen Buchkultur vom Frühmittelalter bis zur Renaissance, hrsg. von G. Heilingsetzer und W. Stelzer, 2 Bde, Linz 1996
Kessler H. Kessler, The illustrated Bibles from Tours, Princeton 1977 (Studies in Manuscript Illumination 7)
Koehler/Mütherich Karolingische Miniaturen VIII W. Koehler/F. Mütherich, Die karolingischen Miniaturen VIII. 1. Teil: Nachträge, 2. Teil: Gesamtregister, Wiesbaden 2013.
Koehler Karolingische Miniaturen I W. Koehler, Die karolingischen Miniaturen I. Die Schule von Tours, 2 Bde., Berlin 1930-1933
Kubínová K. Kubínová, Cim 2. Pražský evangeliář Cim 2. Rukopis mezi zeměmi a staletími středověké Evropy (The Prague Gospels Cim 2. A manuscript between lands and centuries of medieval Europe, Prag 2017
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MGH Poetae Monumenta Germaniae Historica. Poetae Latini aevi Carolini, 4 Bde., Berlin 1880–1923
Milde Mittelalterliche Handschriften der Herzog August Bibliothek, ausgewählt und erläutert von W. Milde, Frankfurt/M. 1972 (Kataloge der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Sonderbd. 1)
Milde Erwerbungsjahre W. Milde, Die Erwerbungsjahre der Augusteischen Handschriften der Herzog August Bibliothek, Supplement zum Katalog von Otto Heinemann "Die Augusteischen Handschriften" Bd. 1-5, Wolfenbüttel 1890-1903, in: Wolfenbütteler Beiträge 14 (2006), 73-144
Otto der Große und das Römische Reich Otto der Große und das Römische Reich. Kaisertum von der Antike zum Mittelalter, Landesausstellung Sachsen-Anhalt im Kulturhistorischen Museum Magdeburg, 27. August - 9. Dezember 2012, hrsg. von M. Puhle und G. Köster, Regensburg 2012
Schramm/Mütherich P. E. Schramm/F. Mütherich, Denkmale der deutschen Könige und Kaiser, 2 Bde., München 1962/1978 (Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München 2)
Wolfenbüttel Aug. Die Augusteischen Handschriften, beschrieben von O. von Heinemann, Teil 1-5, Frankfurt/M. 1890–1903, Nachdruck 1965–1966 (Kataloge der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel. Die alte Reihe 4–8)
Wolfenbütteler Cimelien Wolfenbütteler Cimelien. Das Evangeliar Heinrichs des Löwen in der Herzog-August-Bibliothek. Konzeption von Ausstellung und Katalog: P. Ganz, H. Härtel und W. Milde, Weinheim 1989 (Ausstellungskataloge der Herzog-August-Bibliothek 58)

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