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Beschreibung von Cod. Guelf. 33 Weiss. (Heinemann-Nr. 4117; Butzmann, Hans: Die Weissenburger Handschriften. - Frankfurt am Main: Klostermann, 1964. - (Kataloge der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel: Neue Reihe, Bd. 10), S. 143 144)
Butzmann, Hans: Die Weissenburger Handschriften. - Frankfurt am Main: Klostermann, 1964. - (Kataloge der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel: Neue Reihe, Bd. 10), S. 143144
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Jesaias mit Glossen

Pergament — 78 Bl. — 30,5 × 26 cm — Weissenburg — IX. Jh., 2. H.

Lagen: Quaternionen, am Beginn eine Binio. Auf dem letzten Blatt der Lage 3744 unten Mitte die einzige nicht weggeschnittene rote Lagensignatur V. (Text) Schriftraum: 23 × 12 cm. 27 Textzeilen, die Glossenkolumnen an beiden Rändern etwa 5 cm breit (wie Weissenburg 26 usw.). 1v4v zweispaltig. Große, kräftige karolingische Minuskel, ausgiebig, mit Neigung zur Vereinzelung der Buchstaben. Die beiden kleinen Glossenhände auch in Weissenburg 32. 1r oben Ysayas (XV. Jh.). Daneben (durchstrichen) Codex sanctorum Petri et Pauli apostolorum in Wissenburg. Darüber a 4, darunter VI ß. 45r unten links mit Bleistift MAYster (Vermerk eines Druckers?) Auch Kapitelzahlen wurden im XV. Jh. mit Bleistift nachgetragen, beginnend 21r mit 17. Überschriften in großer roter Capitalis quadrata vor den Capitula und, mit schwarz wechselnd, vor dem Anfang des Jesaiastextes, hier zusammen mit großem, rotem Anfangsbuchstaben V (die Anordnung wie an den entsprechenden Stellen von Weissenburg 32). Weitere rote Anfangsbuchstaben vor jeder Distinctio. Auch kleinere rote Unzialis als Incipitzeile bzw. Überschrift der beiden Prologe, auch sonst vor größeren Abschnitten. Capitulazahlen rot. Alle Randglossen beginnen mit roten Anfangsbuchstaben. Willkürlich gebildete, rote Verweisungszeichen vom Text auf die Glossen wie Weissenburg 26 usw.

Kein gelber Schnitt.

Herkunft: 78r (nicht von der Hand des Schreibers, doch wohl noch IX. Jh.): Liber de monasterio leucopolitano 1v Signaturbuchstabe.B.Wiener Liste 2°50. Auf dem neuen Papiervorblatt von O. v. Heinemanns Hand Inest: Esaias propheta cum notis marginalibus fortasse Rabani Mauri.

Heinemann 4117. — E. Lesne, Les livres, „Scriptoria" et bibliothèques du commencement du VIIIe à la fin du Xle siècle, Lille 1938, S. 707.

1r ohne Text.

1v Incipiunt capitula Isaiae prophetae. Aufgeführt werden zunächst nur die Distinktionen I-CXIIII (vielm. CXVIII), dann CXX-CXXV ohne Zählung auf der sonst leeren S. 2v nachgetragen.

3r leer.

3v Prolog. Quantum in Regnorum et in Paralypomenon libris legimus … — … nec audire aliquid quod divinum est possumus nec videre.

4r Hieronymus: Praefatio in librum Iesaiae. PL 28, 771–74.

4v Isaiam, Hieremiam, Hezechielem, Danielem quis possit vel intellegere vel exponere.

5r Iesaias propheta. Mit Marginal- und Interlinearglossen nach Hieronymus Comm. in Iesaiam.

5r78r Glossen. Omnes sancti prophetae sicut Hieronimus multis exemplis adfirmat … — … et mixtam clementie sententia iudicis proferendam. Vgl. PL 24, 21 und 678. Andere Autoren sind durch Buchstaben nach Art des Hrabanus kenntlich gemacht; es kommt jedoch M (Hrabanus Maurus) nur einige Male vor, GG (Gregorius) nur einmal.


Abgekürzt zitierte Literatur

Heinemann O. von Heinemann, Die Helmstedter Handschriften, Bd. 1–3, Wolfenbüttel 1884–1888, Nachdruck Frankfurt/M. 1963–1965 (Kataloge der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel, Die alte Reihe 1–3)
PL Patrologiae cursus completus. Series Latina, Bd. 1–221, hrsg. von J. P. Migne, Paris 1844–1865

Korrekturen, Ergänzungen:
  • Lizenzangaben korrigiert (schassan, 2020-04-17)
  • Manuscripta Mediaevalia Objektnummer hinzugefügt (schassan, 2019-08-20)
  • Normdaten ergänzt oder korrigiert. (schassan, 2015-09-07)

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