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Beschreibung von Cod. Guelf. 9.10 Aug. 4° (Heinemann-Nr. 2992)
Otto v. Heinemann: Die Augusteischen Handschriften 4. Cod. Guelf. 77.4 Aug. 2° — 34 Aug. 4°. Frankfurt/M.: Klostermann, 1966 (Nachdruck d. Ausg. 1900). S. 148
Handschriftentitel: Eyrbyggia Saga.
Entstehungszeit: Mitte des 14. Jahrh.
Alternative Schreibung: Cod. Guelf. 9. 10. Aug. 4to.
Katalognummer: Heinemann-Nr. 2992
Beschreibstoff: Pergam. (Seehundsfell?)
Umfang: 54 Bll. nebst 62 vorgebundenen Papierblättern.
Auszeichnungsschriften / Buchschmuck: Auf dem Unterrande von f. 41 und von 47′ soWie 48.kleine Federzeichnungen von Menschen und Thieren.
Einband: Holzdeckel mit gepresstem Schweinsleder überzogen: ein Schliesser. Dem Bande hinten angeheftet ist ein Folioblatt mit einem 1808 in Paris geschriebenen Gedichte Egils von Island: Hofudlausn. Poème d’Egil d’Islande, du X siècle. Ce poème réconu alors pour excellent, sauva la vie à son auteur, que le monarque regnant de Norvège, Eric le Sanguinoire, lui avait dérobé de droit. Décrit selong les règles de la Poesie Scandinave, par Martin-Frederic Arendt. Ist eine normannische Abschrift eines Theiles der Egilssaga (f. 49′–50), der gedruckt ist in: Vigfusson und Powell, Corpus poeticum boreale, I. 379–380.
Provenienz der Handschrift: Stammt muthmasslich aus Island und kam durch Geschenk um die Mitte des 17. Jahrhunderts nach Holstein, wo sie in einer Auction von dem Herzoge August erworben ward. Im Jahre 1701 entlieh sie Arne Magnússon, der auf einem vorgehefteten Blatte den Inhalt der Handschrift angegeben und auch sonst einige auf sie bezügliche Notizen hinzugefügt hat Die Franzosen nahmen sie mit nach Paris: f. 2 und 54′ finden sich noch Spuren des Stempels der Bibliothèque impériale.
Inhalt:
  1. f. 1–26. Eyrbyggia Saga. Zu Anfang fehlt eine ganze Lage von acht Blättern, also fast ein Drittheil, bis in das Cap. 20 hinein. Dieser Anfang der Saga ist von einer Hand des beginnenden 18. Jahrhunderts auf 31 vorgehefteten Papierbll. ergänzt worden. — Eine genaue Beschreibung der Handschrift in der Ausgabe von Gudbrandr Vigfusson p. XXIII und XXIV der Vorrede, ein Facsimile im zweiten Bande der Antiquités Russes (Cai. 47).
  2. f. 26–54′. Egilssaga. Zwischen f. 52 und 53 wiederum eine Lücke von acht Blättern. Der ganze Schluss von Cap. 73 an fehlt.

  • bemerkenswerte Miniaturen, Zeichnungen, Initialen
  • Sachregister
    • Eyrbyggia Saga
  • Vorbesitzer Körperschaften
    • Paris
  • Vorbesitzer Personen
    • Rudolfus, imperator

  • Weitere Literaturnachweise im OPAC suchen.
  • Weitere Literaturnachweise suchen (ehem. Handschriftendokumentation)

Die Katalogdaten sind Public Domain.

Für die Nutzung weiterer Daten wie Digitalisaten gelten gegebenenfalls andere Lizenzen. Vgl. die Copyright Information der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.